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Losung für den 24.11.2017

Der HERR wird den Armen nicht für immer vergessen; die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich. Psalm 9,19

Wir werden beim Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander. 1.Thessalonicher 4,17-18

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Service

„Ich geh mit meiner Laterne...“; Foto: ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm „Ich geh mit meiner Laterne...“; Foto: ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm

Einmal Martinstag mit allen in Obermaxloh

„Wenn viele kleine Lichter leuchten, dann wird es hell in unserer Welt“

Es dämmert schon am Sonntag nach dem Martinstag da wird es Zeit für den Martinsgottesdient in der Obermarxloher Lutherkirche. Drüben im Kinder- und Familienzentrum packen sie noch schnell die letzten Stände vom Martinsmarkt zusammen. Von da bis in die Kirche sind es nur ein paar Schritte durch die Verbindungshalle. 

Die Kirche füllt sich allmählich mit über 200 aufgeregten Zwergen in allen Größen, Laternen, Schirmen, Kinderwagen, Eltern, Regenjacken Erzieherinnen, Gästen aus dem Christophoruswerk, Rollstühlen und Musikinstrumenten. Die Kleinsten krabbeln solange im Mittelgang rum oder wackeln die ersten Schritte an Papas Hand. Achtung, da steht doch ein Laternenstab im Weg: Rabimmel, Rabammel, Rabautz.

„Früher haben wir den Martinsgottesdienst vormittags gehalten“, sagt Pfarrerin Birgit Brügge, „aber nachmittags können wir auch was mit Licht machen.“ Zunächst ist es gar nicht so einfach, das aufgeregte kleine Gewusel zu bändigen. Das geht am besten, wenn alle zusammen singen. „Im Schnee saß, i-hi-m Schnee saß…“. Die Singing Kids & Friends, der Kinderchor der Gemeinde, unter der Leitung von Birgit Neuhaus-Pütz hilft kräftig mit. Im Lied sitzt Martin schon auf seinem Pferd. Im Gottesdienst werden die Kleinen erst noch mit einer kleinen Diageschichte über ein Mädchen mit einer Laterne noch auf den Zug eingestimmt. „Wenn viele kleine Lichter leuchten, dann wird es hell in unserer Welt“, sagt die Pfarrerin und auf ihr Stichwort dreht die Küsterin Silvia Fürmann hinten am Schalter und zack, ist es finster in der Lutherkirche. Aber nicht lange. Viele Knicklichter, die vorher verteilt wurden beginnen zu leuchten. Und kleine Arme wedeln aufgeregt und zeichnen bunte Leuchtspuren in den dunklen Kirchraum.

Dann heißt es: „Ich geh mit meiner Laterne.“ Der Mittelgang der Lutherkirche steht voll mit Laternenzwergen. Petra Rettkowski, die Leiterin des Familienzentrums hat die Augen überall. Leuchtwesten für die Ordnerinnen? Martin samt Pferd? Musikzug? Polizeiabsperrung? Martinsfeuer als Zielpunkt des Zuges? Als sie alle Punkte abgehakt hat, kann es losgehen. Der Martin mit dem Römerhelm und dem Soldatenumhang treibt dem kleinen Braunen voran. Die jungen Musiker des Musikzugs Schönnenbeckshof mit der beleuchteten Trommel zählen an und spielen: „Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Nacht und Wind“, Die Kinder singen und halten ihre Laternen hoch.

Um die 500 Leute gehen mit, viele davon kommen aus der Siedlergemeinschaft Frauenwiese. Es ist inzwischen Tradition, dass die Siedler, für die Kinder Martinstüten mit Stutenkerl, Süßigkeiten und Obst packen und am Feuer verteilen. Das ist doch wirklich ein schöner Zug von ihnen.


Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm

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13.11.2017



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