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'Grenzgängerin: Gesine Schwan zwischen Deutschland und Polen';  Foto: www.gesine-schwan.de; Heide Fest "Grenzgängerin: Gesine Schwan zwischen Deutschland und Polen"; Foto: www.gesine-schwan.de; Heide Fest

Europäische Flüchtlingsintegration als gemeinsame kommunale Entwicklung

Prof. Dr. Gesine Schwan hält Vortrag in der Salvatorkirche

Flüchtlingswanderungen werden anhalten, je weniger es gelingt, dass die Ursprungsländer auf wirtschaftliche und rechtsstaatlich-politische Weise auf die eigenen Beine kommen. Einen alternativen Ansatz zur Lösung der Probleme schlägt Prof. Dr. Gesine Schwan in ihrem Vortrag in der Duisburger Salvatorkirche am Donnerstag, 23. November 2017 um 17 Uhr vor.

Die Politikwissenschaftlerin spricht von europäischer Flüchtlingsintegration als gemeinsamer kommunaler Entwicklung.

In ihrem Vortrag wird die Mitgründerin, Gesellschafterin und Präsidentin der „HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform“ betonen, dass sich immer drängender die Aufgabe zeigt, dass die EU im Zuge eines Neustarts nach dem Brexit-Votum eine gemeinsame Asyl- und Flüchtlingspolitik praktiziert. Sie müsste von der grundlegenden Einsicht ausgehen, dass die zunehmenden Flüchtlingswanderungen keine unvorhersehbaren Naturkatastrophen und nicht nur nicht neu sind, sondern anhalten werden, je weniger es gelingt, dass die Ursprungsländer auf wirtschaftliche und rechtsstaatlich politische Weise auf die eigenen Beine kommen. Sie könnte aber zugleich der EU zu einem positiven Neuanfang verhelfen, wenn man die Aufnahme von Flüchtlingen nicht nur als Belastung, sondern als Chance für eine menschliche Bereicherung und einen ökonomischen Aufschwung begreift und wenn die Bürger sehen, dass die EU tatsächlich Lösungen in der Flüchtlingspolitik bieten kann.

Die Lösung dieser Fragen könnte laut Dr. Gesine Schwan in einer neuen Flüchtlingspolitik der EU liegen, die den Gemeinden, die ohnehin die Hauptaufgabe der Integration übernehmen, durch zusätzliche Finanzierungen neue Handlungsspielräume eröffne. Gemeinden, die freiwillig Flüchtlinge aufnehmen und integrieren, sollen nicht nur die bei der Flüchtlingsaufnahme entstehenden Kosten erstattet bekommen, sondern darüber hinaus auch Mittel erhalten, die sie für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur (Schulen, Verwaltung, Gewerbeförderung) verwenden können. Eine derartige Asyl- und Flüchtlingspolitik könnte der EU zudem einen menschlichen und ökonomischen Vitalitätsschub verschaffen, der in ihrem Interesse liegt.

Von 2005 -2009 war Gesine Schwan Koordinatorin der Bundesregierung für die grenznahe und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit Polen. Sie kandidierte 2004 auf Vorschlag von SPD und Bündnis90/Die Grünen und 2009 auf Vorschlag der SPD für das Amt des Bundespräsidenten. Gesine Schwan erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2004 den Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung und 2006 die Ehrendoktorwürde des Europäischen Hochschulinstituts Florenz. Sie ist Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Ordens „Bene merito“ der Republik Polen und Großoffizier der Ehrenlegion der Republik Frankreich.

Der Eintritt zu dieser Kooperationsveranstaltung von Kirchlichem Dienst in der Arbeitswelt Duisburg Niederrhein und EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg ist frei. Weitere Informationen gibt es beim KDA Duisburg-Niederrhein (Tel.: 0203 2951-3170; kda@kirche-duisburg.de).

www.gesine-schwan.de

www.kda-niederrhein.de
www.ev-laboratorium.de
https://www2.duisburg.de/micro2/europe_direct/

 

 

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14.11.2017



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