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Diakonie in Duisburg

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Losung für den 24.09.2018

Der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände. 5.Mose 30,9

Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Philipper 2,13

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Service

Marion Brozek im Gemeindehaus an der Pauluskirche; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm Marion Brozek im Gemeindehaus an der Pauluskirche; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm

Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld

Gemeinde organisiert Hausbesuche für Hochbetagte

Bei Marion Brozek, der hauptamtlichen Jugendarbeiterin der evangelischen Gemeinde in Hochfeld kommt an manchen Tagen so einiges zusammen. „Ich habe gleich Hausaufgabenhilfe und Seniorinnengruppe“, sagt sie. Dass sie sich als Jugendarbeiterin auch um die älteren Gemeindemitglieder kümmert ist schon länger so.

„Ich habe die Ja-Gruppe vor Jahren übernommen, weil die Damen irgendwann ohne Leitung dastanden und schon aufgeben wollten“, erzählt sie. „Ja-zum Alter“, das ist der volle Name, den die Seniorinnen zwischen 75 und 90 Jahren ihrem 14- tägigen Treff gegeben haben. „ Ja“, sagte auch Marion Brozek und organisiert seither liebevoll Gruppentreffen und Ausflüge. „Wobei die Zeit der Ausflüge ins Café Ziegenpeter schon fast vorbei ist, viele sind einfach nicht mehr so mobil inzwischen“, sagt sie und prompt schellt ihr Handy. „Schwindelig ist dir?“, fragt sie mit mitfühlend die betagte Anruferin am anderen Ende, „du traust dich nicht alleine zu kommen? Kein Problem dann hole dich halt mit dem Auto ab.“ Eine der Lieblingsaktivitäten der Gruppe ist Lebensmittelbingo mit so praktischen Gewinnen, wie Ein-Portionen-Döschen Erbsen und Möhren, Minipackungen Schwarzbrot, oder auch mal ein kleiner Kräuterlikör.

Bevor sie die Abholrunde dreht, guckt sie nur noch schnell, ob bei den Ehrenamtlichen der Hausaufgabenhilfe alles im Lot ist. Und ob ihre 15-Jährige Praktikantin Chantal schon den Kaffeetisch für die Ja-Gruppe fertig gedeckt hat. Heute wirkt die Tischdekoration mit Blütenservietten, Grünlilien, Weidenkränzen und Pastelltönen in rosa und gelb sehr frisch und frühlingshaft. „Voll schön, oder? Das macht die schon ganz selbstständig“, freut sie sich. Mark Rupp, der sein freiwilliges soziales Jahr ableistet, kocht schon mal Kaffee auf der großen Maschine, gesetzt den Fall, er findet die Filter und jemand sagt ihm, wo die richtige Kaffeedose hin ist.

Marion Brozek löst das Filterproblem mit Zeichensprache, denn sie hängt schon wieder am Handy. Diesmal ist es eine Mutter aus der Hausaufgabengruppe, die ihr Kind sucht. Brozek geht es holen und schickt es zur Mutter.
„Im Gemeindehaus neben der Pauluskirche, da ist unsere christliche Prägung stark zu merken, bei allem was wir so machen und anbieten“, sagt sie, das ist ihr wichtig. Stadtteilfrühstück, Spielbude, Bastelbären und Sozialberatung werden angeboten, die Hochfelder wollen ein offenes Haus führen und einladende Gemeinde sein. Aber sie denken auch an die Gemeindemitglieder, die es gar nicht mehr alleine bis ins Gemeindehaus schaffen. Fühlen die sich zunehmend isoliert? Was kriegen die noch von ihrer Gemeinde mit? „Ich habe neuerdings vom Presbyterium zehn Wochenstunden aufsuchende Altenarbeit genehmigt bekommen“, sagt Brozek, „Und ich bin tatsächlich ein bisschen aufgeregt, wie das wohl werden wird.“ Den ersten Termin für einen Hausbesuch bei einem fast 100-Jährigen, der noch alleine in seiner Wohnung wohnt, hat sie schon gemacht.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

Zur Internetseite der Gemeinde: www.hochfeld.ekir.de

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12.01.2018



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