Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 25.02.2018

Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Stütze, Gnade und Treue treten vor dein Angesicht. Psalm 89,15

Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Matthäus 5,10

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Vor dem Vortrag (v.links): Pfarrerin Ute Sawatzki, Skriba des Kirchenkreises, Superintendent Schneider, EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm und Dr. Nieden; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm Vor dem Vortrag (v.links): Pfarrerin Ute Sawatzki, Skriba des Kirchenkreises, Superintendent Schneider, EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm und Dr. Nieden; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm

EKD-Ratsvorsitzender hielt Vortrag in der Duisburger Salvatorkirche

Christsein ist heute eine persönliche Entscheidung ohne gesellschaftlichen Druck

Im Collarhemd, seiner landesbischöflichen Arbeitskleidung, ist Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Salvatorkirche erschienen, um seinen Beitrag zu leisten zu der Reihe „Freiheit in den Religionen“, die die Universität Duisburg-Essen und die evangelischen Kirchenkreise Duisburg und Essen gemeinsam organisieren.

„Sicher ist sicher“, kommentierte das Kirchenoberhaupt schmunzelnd seinen krawattenlosen Auftritt am Altweiberfastnachtstag, aber seine zahlreichen Zuhörer waren ohnehin nicht mit der Schere gekommen. Sein Vortrag „Von der Freiheit eines Christenmenschen“, folgte auf die vorausgegangene islamische und jüdische Deutung des Freiheitsbegriffes und offerierte die evangelische Sicht auf ein schwieriges Thema. Neben vielen Gemeinsamkeiten träten im interreligiösen Diskurs eben auch große Unterschiede zutage, die es dann auszuhalten gelte, sagte Superintendent Armin Schneider bei der Begrüßung und erinnerte daran, dass man das nirgends besser wüsste, als im multireligiösen und multikulturellen Duisburg. Martin Luthers Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ sei für ihn die wichtigste und brillanteste der ganzen Reformationszeit, sagte Bedford-Strohm, der vor seinen Kirchenführungsämtern Professor für systematische Theologie in Bamberg war. Dass ein Christ niemandem untertan sei deutete er modern als Aufforderung zur Zivilcourage, die nur dem eigenen Gewissen unterstehe. Und dass der Christ trotzdem „ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedem untertan sei“, schütze ihn davor, den Freiheitsbegriff individualistisch zu verengen und so den Dienst am Nächsten zu vernachlässigen. „Das Engagement von ihnen allen hier, etwa zur Integration von Flüchtlingen in unserem Land, ist so etwas wie ein lebendiger Kommentar mitten aus dem Leben zur Freiheitsschrift Martin Luthers“, folgerte Bedford-Strohm. Und folgerte für den Diskurs mit anderen Religionen: „Wir bezeugen Christus dann am klarsten, wenn wir den Frieden und die Versöhnung, die mit ihm in die Welt gekommen ist, selbst ausstrahlen.“ Er nannte die Kirchen-Mitgliedszahlen der vergangenen Jahrzehnte unrealistisch und wagte einen anderen Blick auf das gegenwärtige Kirchenvolk, das nicht mehr aus Gründen des gesellschaftlichen Drucks in der Kirche bleiben müsse. „So schmerzlich Kirchenaustritte als Konsequenz von bewussten Entscheidungen sind, es gibt eine erfreulich hohe Zahl von Menschen – in Deutschland gegenwärtig rund 46 Millionen – die bewusst Mitglied der christlichen Kirche sein wollen“, sagte er.


Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm

Den nächsten Vortrag hält Dr. Carola Roloff, Autorin und buddhistische Theologin, am 22. Februar zum Thema „Freiheit aus buddhistischer Sicht. Impulse für den Dialog durch Andersdenkende“ in der Essener Marktkirche. Zum Abschluss der Reihe führen am 8. März im Zentrum „die BRÜCKE“ am Essener Uni-Campus die beiden katholischen Theologen Prof. Dr. Georg Essen und Prof. Dr. Ralf Miggelbrink ein Streitgespräch über das Thema „‘Kirche der Freiheit‘ - Ein evangelisches Leitbild der Gegenwart aus katholischer Perspektive“. Der Eintritt ist frei, alle Vorträge beginnen um 19 Uhr. Rückfragen zur Vortragsreihe beantworten die Veranstalter unter Telefon 0201 / 1834389 oder 0201 / 1833507.

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09.02.2018



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