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Losung für den 18.06.2018

So spricht der HERR: Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun. Jeremia 32,41

Jesus spricht: 

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Johannes 10,9

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Dr. Hellbrügge (links) und Pfarrer Winterberg in der Salvatorkirche. Sie zeigen Teile des 150 Kilogramm schweren Epitaphs. Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg Dr. Hellbrügge (links) und Pfarrer Winterberg in der Salvatorkirche. Sie zeigen Teile des 150 Kilogramm schweren Epitaphs. Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg

Restauriertes Mercator-Epitaph wieder in Duisburg

Die Geschichte soll bleiben

In der Salvatorkirche erinnern mehr als 25 hölzerne Gedenktafeln, sogenannte Epitaphe, an von vor Jahrhunderten verstorbene Persönlichkeiten der Stadt, die nach damaligem Brauch auch in der Kirche neben dem Rathaus begraben wurden. Das bekannteste, das an Gerhard Mercator, den berühmten Sohn der Stadt, erinnert, wurde mehrere Monate restauriert.

Es wird allen Salvator-Besuchern am nächsten Sonntag durch einen festlichen Gottesdienst wieder zugänglich gemacht.

Das aus dem frühen 17. Jahrhundert stammende Epitaph von Gerhard Mercator verbrachte mehrere Monate in der Restaurierungswerkstatt von Dr. Christoph Hellbrügge im münsterländischen Ascheberg. Es hatte über die Jahrhunderte tiefsitzenden Staub angesetzt. Zugesetzt hatten ihm aber auch mancherlei An-, Ab- und Umhängungen. Schließlich ist das Epitaph bald 500 Jahre alt und hat in der Salvatorkirche z.B. die napoleonischen Wirren gesehen, als die Kirche, im wahrsten Sinne des Wortes, zum „Sau- und Pferdestall“ umfunktioniert wurde. Bei der Restaurierung ging es nicht darum, das Epitaph wieder in seinen Urzustand zurück zu versetzen. Die Devise laute dabei, so Dr. Hellbrügge: „Der Restaurator rettet das Material, die Geschichte soll bleiben“. Neben der Reinigung sollten deshalb nur direkte Schäden beseitigt werden; der Aufwand war aber dennoch groß. Dank einer großzügigen Spende wurde die Restaurierung möglich und Dr. Christoph Hellbrügge brachte mit seinen Mitarbeitenden am letzten Mittwoch das 150 Kilogramm schwere Epitaph mithilfe eines Gerüsts wieder an seinem Platz in der Sakristei an. Den Aufbau nutzte das Team, um das benachbarte Clauberg-Epitaph direkt vor Ort zu reinigen. Das neue-alte Mercator-Epitaph soll am Sonntag, 17. Juni 2018 im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes um 10 Uhr wieder allen Salvator-Besucherinnen und -Besucher zugänglich gemacht werden. Es predigt Pfarrer Martin Winterberg. Restaurator Dr. Christoph Hellbrügge wird im Anschluss anhand einiger auf einer Leinwand gezeigter Bilder die durchgeführten Arbeiten anschaulich beschreiben, Dr. Gernot Tromnau von der Mercator Gesellschaft stellt in einem Kurzvortrag das Epitaph, seine Geschichte und Wissenswertes zu Mercator vor.

Weitere Informationen:

  • Über Gerhard Mercator: Er verbrachte 42 Jahre in Duisburg verbrachte und schuf während dieser Zeit seine großen Kartenwerke, wie den „Atlas“, der erst nach seinem Tod erschien. Darüber hinaus lehrte er am „Duisburger Akademischen Gymnasium“, unterrichtete z. B. Johannes Corputius, den Kartographen des Duisburger Stadtplans von 1566. Er schrieb außer theologischen Schriften auch seine Weltgeschichte „Chronologia“ und verfasste eine „Anleitung zum Schreiben der italienischen „Kursive (Italic)“. Er verstarb 1594.
  • Die 28 Epitaphe und Grabplatten in der Salvatorkirche erinnern an Familien, die als Zuwanderer nach Duisburg kamen, weil sie nach der Reformation zum protestantischen Glauben übergetreten waren und in Duisburg wohlwollende Aufnahme fanden. Darunter gab es Gelehrte und Professoren der Alten Universität, Adlige, hochrangige Militärangehörige oder Menschen, die im Dienst der jeweiligen Landesfürsten standen, aber auch Duisburger Bürgerfamilien. Margret Stohldreier bietet regelmäßig kostenfreie Führungen zu den Epitaphen in Salvator an. Mehr Infos zum Thema und den nächsten Führungen gibt es bei ihr (0203 / 331622).

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13.06.2018



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