Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

> weitere Informationen

Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

> weitere Informationen

Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

> weitere Informationen

Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

> weitere Informationen

Losung für den 19.08.2018

Der HERR hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit. Jesaja 61,1

Paulus schreibt: 

Wir sind Gehilfen eurer Freude. 2.Korinther 1,24

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

> weitere Informationen

Service

Wilfried Müller vom Vorbereitungskreis befragt Zuhörerinnen und Zuhörer; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm Wilfried Müller vom Vorbereitungskreis befragt Zuhörerinnen und Zuhörer; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm

Politisches Nachtgebet in der Marxloher Kreuzeskirche

Die Wüstennot kommt immer näher

Mit den Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben in den Großstädten beschäftigte sich das aktuelle Politische Nachtgebet in der Marxloher Kreuzeskirche. „Es ist über einen Monat her, dass wir im Vorbereitungskreis beschlossen haben, die herrschende Hitze zum Thema zu machen“, sagte Klaus Hoppelshäuser kopfschüttelnd im Gespräch, „und die Hitzewelle hat seither nicht nachgelassen, im Gegenteil.“ 

So sah auch Jens Dallmann, der seit kurzem als Pfarrer im Probedienst in der Bonhoeffergemeinde unterwegs ist, in seiner Andacht die sprichwörtliche Wüstennot der Kinder Israels inzwischen nicht mehr nur als Metapher an. „Wir erfahren ja zunehmend am eigenen Leibe, was es bedeutet, der Hitze des Tages ausgeliefert zu sein“, sagte er. Und hoffte, dass so auch das Verständnis für die Menschen wachsen wird, die in ihrer Heimat über weite Strecken  des Jahres solchen Temperaturen ausgesetzt sind. Temperaturen von weit über 30 Grad sind inzwischen im Ruhrgebiet keine hochsommerliche Ausnahme mehr, in den aufgeheizten Ballungsräumen wächst die Hitzebelastung der Bevölkerung von Jahr zu Jahr und die Klimaforscher rechnen mit weiterem Temperaturanstieg, wie Hoppelshäuser aus einer im Jahresbericht veröffentlichten Studie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) zitierte. Da tröstet es die schwitzenden Duisburger wenig, dass die herrschende Dürre keine göttliche Strafe darstellt, wie die Bibel sie für die Zeit des Königs Ahab und des Propheten Elia beschreibt. Vielmehr ist die Klimakatastrophe, die sich abzuzeichnen beginnt, hausgemacht. In den hoch bebauten, stark verdichteten Innenstädten kann die Wärme inzwischen auch nachts nicht mehr abziehen. Es entstehen Hitzeinseln mit Temperaturunterschieden von zehn Grad zum Umland. Bauliche Querriegel unterbrechen zudem die Kaltluftströme, die für Kühlung sorgen könnten. Negative Erfahrungen mit den Auswirkungen von Stadtplanungsmaßnahmen ließen die Marxloher Gottesdienstbesucher aber sehr daran zweifeln, dass in Zukunft die Senkung der Hitzebelastung planerisch einen höheren Stellenwert haben wird, als bisher. „Selbst schuld sind doch auch die, die sofort nach dem Fall der Baumschutzsatzung die Kettensäge rausgeholt haben“, befand Jürgen Lagoda, „wer seinen Baum umhackt, weil der angeblich so viel Arbeit macht, der hat keinen Schatten mehr am Haus. Im Röttgersbach sind damals ganze Alleen gefallen.“ Ins Mitmach-Mikrofon von Wilfried Müller klagten die Marxloher ausgiebig über längerfristig ausverkaufte Ventilatoren, glühende Metallspielgeräte auf den Spielplätzen, fehlende Schattenplätze im öffentlichen Raum und die drangvolle Enge in den zu wenigen verbliebenen öffentlichen Schwimmbädern. Zum Hitzethema wollte tatsächlich fast jeder Gottesdienstbesucher eine persönliche Erfahrung beizutragen,  insofern hatte der Vorbereitungskreis mit seiner Themenwahl voll ins Schwarze getroffen.


Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm

 

Zur Internetseite des Politischen Nachtegebets: www.nachgebet.de

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

07.08.2018



© 2018, Kirchenkreis Duisburg
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.