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Foto: Evangelisches Schulreferat Duisburg Niederrhein Foto: Evangelisches Schulreferat Duisburg Niederrhein

Kämpfer für den Frieden aus Israel/Palästina kommen nach Deutschland

„Es gibt einen anderen Weg!“

„Das ist ein außerordentlicher Glücksfall“, freut sich Jan Christofzik, Referent im Evangelischen Schulreferat Duisburg / Niederrhein, denn Mitglieder der Combatants for Peace, ehemalige israelische Soldaten und palästinensische Widerstandskämpfer, kommen nach Kamp-Lintfort.

„Aus der Ferne sieht es in Israel/Palästina so aus, als könnte dort nie Frieden entstehen, als würden Palästinenser und Israelis sich mit den verschiedenen Interessen unversöhnlich gegenüberstehen müssen und die Menschen den Frieden mit den jeweils anderen nicht wollen", so Jan Christofzik. „Aber das stimmt so nicht. Die Combatants for Peace, Israelis und Palästinenser, Menschen, die Gewalt ausgeübt und erfahren haben, arbeiten täglich gemeinsam für den Frieden und das Miteinander in diesem scheinbar aussichtslosen Konflikt.“ Die Friedensbewegung "Combatants for Peace" wurde im Jahr 2006 von ehemaligen israelischen Soldatinnen und Soldaten und ehemaligen palästinensischen Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegründet. Sie ist die größte Friedensorganisation in der Region, in der Israelis und Palästinenser zusammenwirken. Im Jahr 2017 war die Bewegung für den Friedensnobelpreis nominiert. Ihr Ziel ist die Beilegung des Konflikts und ein Leben miteinander in Solidarität und Gewaltfreiheit. Dafür arbeiten sie in kreativen Aktionen, Großveranstaltungen, gewaltfreiem Widerstand und Solidarität auf der Straße. „Und eben auch mit Informationsveranstaltungen in anderen Ländern. Von ihrer Arbeit und der Situation in Israel/Palästina erzählen zwei der Friedenskämpfer an dem Abend. Und auch von ihren persönlichen Geschichten“. Konkret sind es Mohammed Aweida und Elyahu Avidor, die kommen.

Aweida wurde 1971 in Ost-Jerusalem/Silwan, Palästina, geboren. Der Sozialarbeiter war während der zwei Intifadas im palästinensischen Widerstand aktiv, bis er der Combatants for Peace-Bewegung beitrat. Neben seinem Beruf in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, ist er der palästinensische Koordinator der Bewegung. Avidor stammt aus einer Familie, die in den 30er Jahren aus Deutschland nach Palästina ausgewandert ist. Er wurde 1951 im Kibbuz Givat Brenner, Israel, geboren. Avidor war Offizier in der israelischen Elite-Einheit, den Golani Brigaden, und später bei der Luftwaffe. Seit er die Combatants for Peace kennengelernt hat, engagiert er sich gegen die israelische Besatzung.

„Für uns ist das eine große Chance, denn näher kommt man wohl schwerlich denen, die selbst als Akteure in diesem Konflikt beteiligt waren und jetzt zu ganz anderen Vorstellungen gekommen sind, was in dem Land passieren könnte“, so Christofzik, der bereits mehrere Veranstaltungen zum Konflikt sowie Studienreisen organisiert hat.

Kamp-Lintfort ist die einzige Station der Combatants for Peace im Ruhrgebiet und am Niederrhein bei ihrer Informationsreise durch Deutschland.

Die Veranstaltung am 14. November 2018 im Lutherhaus, Ebertstr. 57, 47475 Kamp-Lintfort beginnt um 18:30 Uhr. Voraussichtlich wird das Gespräch mit den beiden Gästen aus Israel/Palästina Englisch sein, für die deutsche Übersetzung auch der Publikumsfragen wird gesorgt. Der Eintritt ist frei. Um die Räumlichkeiten planen zu können und dafür einen ungefähren Einblick in die Zahl der Gäste zu bekommen, bittet das Schulreferat um eine Anmeldung unter 02842 913420. Die Einladung richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten, nicht nur an Lehrerinnen oder Lehrer.

Gefördert wird die Veranstaltung von Brot für die Welt, Jerusalemsverein, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) und Ziviler Friedensdienst (ZFD)

Weitere Info

Ende Januar wird das Schulreferat das Thema aus Sicht von Kindern beleuchten. Dann mit der Aufführung eines Filmes, der sogar für den Oscar nominiert war. Weitere Infos dazu unter schulreferat-duisburg-niederrhein.de.

Pressemitteilung, Ev. Kirchenkreis Moers, 27.10.2018

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29.10.2018



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