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Evangelischer Kreiskirchentag Duisburg  · 

Evangelischer Kreiskirchentag Duisburg

Abschlußgottesdienst im Innenhafen - Foto: Peter Baur

Der Kreiskirchentag von oben - Foto: Peter Baur


Vor Beginn des zentralen Abschlussgottesdienstes des Evangelischen Kreiskirchentages Duisburg 2007


 

Kreiskirchentag zog Tausende zum Duisburger Innenhafen

Sonntag, 9. September 2007 

Unter dem Motto „... mehr als Sie glauben!“ feierte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit seinen 15 Gemeinden, mit evangelischen Einrichtungen und Werken vom 7. – 9. September ein beeindruckendes Fest des Glaubens und der Verbundenheit. Vom Auftaktkonzert von HaleBopp am Freitagabend bis zum Abschlussgottesdienst am Sonntag machten sich über 8.000 Besucher auf den Weg zum Duisburger Innenhafen. Früh auf den Beinen war auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der als Schirmherr zusammen mit Superintendent Pfarrer Armin Schneider den Kreiskirchentag am Samstag um 10.30 Uhr offiziell eröffnete. „Mehr als Sie glauben … das passt sehr gut zu Duisburg“ stellte Sauerland fest. Er dankte der Evangelischen Kirche für die Aufgaben, die sie mit ihren Gemeinden und Einrichtungen in der Stadt übernommen hat: „Ohne sie wäre die Stadt ärmer, ohne sie wäre die Stadt kälter.“ Mit diesen Worten stoppte auch der Regen, der an diesem Tag nur noch ein Mal einsetzen sollte.

Die Besucherinnen und Besucher, zeigten sich zufrieden. Die Kleinsten ganz besonders, denn die konnten sich beim Kinderbibelmorgen gleich auf Schatzsuche begeben. Die Erwachsenen zog es in die Zelte zu den Bibelarbeiten von HKM-Arbeitsdirektor Peter Gasse und dem Duisburger Kabarettisten Kai Magnus Sting. Sie setzten Texte aus der Bibel mit den Themen Arbeitswelt und Humor in Verbindung.  Gemeinsam mit seiner Frau Anne legte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, Bibelstellen zum Thema „Glaube und Liebe“ aus. Anschließend kam Bewegung in den Markt der Möglichkeiten mit seinen 54 Ständen; bei Trommelkurs und Kletterwand gab es wegen des Andranges kein Weiterkommen mehr. Mit ein Grund für den Stau waren auch die spontanen Gespräche, die an Ständen oder mitten im Weg entstanden: Bekannte, die sich nach langer Zeit wieder trafen, aber auch völlig Fremde, die über die Gemeinde, die über den Glauben ins Gespräch kamen. „Begegnungen dieser Art müsste es viel häufiger geben. Am Besten jedes Jahr,“ so eine Besucherin.

Jung und Alt pendelten über den Markt der Möglichkeiten zwischen beiden Bühnen, deren Programmpunkte die Besucher anzogen: Von Gospel, Posaunenmusik, Chören und Street dance bis hin zum Hundeballett reichte die Bandbreite. Sicher ein Höhepunkt war die Aufführung des Kindermusicals Noah, bei dem fast 100 Kinder auf der Bühne standen und das fünffache an Besuchern davor. Für Superintendent Armin Schneider ein Zeichen, dass der Kreiskirchentag seinen Zweck erfüllt hat: „Besonders freue ich mich, dass wir so viele Familien erreichen konnten. Dieses Fest tut uns als Evangelischer Kirche gut.“

Der Kreiskirchentag endete am Sonntag mit einem zentralen, festlichen und bunten Abschlussgottesdienst aller Gemeinden, den mehr als 1.000 Menschen feierten.