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    Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur?

    26. Januar 2011, 19.30 Uhr - Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg- Mülheim/Ruhr – Oberhausen, Springwall 16

    „Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur?“ war die einleitende Frage der neuen Veranstaltungsreihe: „Duisburger Religionsgespräche - Trialog aktuell“, die mit einer Podiumsdiskussion im Gemeindezentrum der jüdischen Gemeinde ihren Auftakt hatte. Initiatorin der Religionsgespräche ist die Beauftragte für Islamarbeit, Migration und Integration des evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Pfarrerin Dr. Sabine Plonz. Sie eröffnet damit ein Forum in dem Meinungsunterscheide zu aktuellen Themen mit Sachlichkeit und Engagement bearbeitet werden sollen.

     

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    20. Januar 2011 

    „Religion“ ist zu einem öffentlichen Thema geworden, besonders in politischen Kontroversen über Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. So bezeichnen einige „den Islam“ als akzeptierten Teil dieses Landes, andere setzen dagegen: In Deutschland gilt eine „christlich-jüdische Leitkultur“. Der Gehalt dieser Formel aber wird wenig geklärt. Stärkt sie die Demokratie? Gibt es überhaupt eine solche Leitkultur? Wen lädt sie ein, wen schließt sie aus? Und: Die Perspektive der Religionsgemeinschaften selbst kommt bislang zu wenig zur Sprache. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zu diesem Thema findet am 26. Januar 2011 um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg- Mülheim/Ruhr – Oberhausen, Springwall 16, die erste Veranstaltung der neuen Reihe „Duisburger Religionsgespräche – Trialog aktuell!“ statt. Der Eintritt ist frei.

    Lamya Kaddor (Autorin und Duisburger Lehrerin für Islamkunde), Nigar Yardim (Islamische Theologin und Politikwissenschaftlerin, Duisburg), Volker Meißner (Referent für Migration, Integration und interreligiösen Dialog vom Bistum Essen), Patrick Marx (Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Duisburg - Mülheim/Ruhr – Oberhausen) und Pfarrer Frank Hufschmidt (Beauftragter für den jüdisch-christlichen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg) erläutern ihre Haltung und nehmen, wie auch Katrin Nele Jansen (Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen), Stellung zur Leitfrage des Abends: „Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur?“

    Dr. Sabine Plonz, Pfarrerin für Islamarbeit, Migration und Integration des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und Initiatorin der Gesprächsreihe, erhofft sich einen lebendigen Austausch mit den Gästen. Am Ende soll zudem nach Perspektiven für das Leben in Duisburg gefragt werden: „Welche Grundlagen teilen wir - als Angehörige einer Glaubensgemeinschaft?“, „Wofür stehen wir als Bürgerinnen und Bürger?“

    Dr. Plonz möchte mit der Reihe „Duisburger Religionsgespräche – Trialog aktuell“ ein Forum bieten, bei dem die Beteiligten sich frei äußern und auf die Diskussion mit Gläubigen anderer Religionen einlassen. Das Forum greife aktuelle Themen auf, die in der Bürgerschaft wichtig sind, und soll dazu einladen, Meinungsunterschiede mit Sachlichkeit und Engagement zu bearbeiten. Unterstützung findet die Idee der „Duisburger Religionsgespräche“ bei der Jüdischen Gemeinde Duisburg - Mülheim/Ruhr – Oberhausen und deren Geschäftsführer Michael Rubinstein, die ihre Kooperationsbereitschaft zusicherten.

    Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur? Duisburger Religionsgespräche

    Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur? Duisburger Religionsgespräch