Nachhrichtenarchiv 2011
„Für die Familien der Todesopfer ist das Unglück täglich schmerzhaft präsent“
Loveparade-Katastrophe: Notfallseelsorge zieht Zwischenbilanz
EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 139/2011
Düsseldorf, 7. Dezember 2011
„Sie kamen zum Feiern und fanden den Tod.“ Die Tragik des Loveparade-Unglücks, die dieser Satz bündelt, tritt in der Öffentlichkeit längst hinter aktuellen Themen in den Hintergrund. „Für die Familien der Todesopfer und für viele Verletzte ist sie weiterhin täglich schmerzhaft präsent. Eltern trauern um ihre Kinder. Zwei Halbwaisen vermissen ihre Mütter“, sagt Dr. Uwe Rieske, Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, heute vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf. 16 Monate nach der Katastrophe zog er heute eine Zwischenbilanz ihres Einsatzes bei und nach der letzten Loveparade. Dies verband Rieske mit dem Dank an viele Institutionen und Einzelpersonen, die die Bemühungen um die Nachsorge an Verletzten, belasteten Rettungskräften und Angehörigen unterstützt haben.
In den Stunden und Tagen des Loveparade-Unglücks haben sich nach Angaben Rieskes etwa 130 evangelische und katholische Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger um Überlebende, Augenzeugen und Rettungskräfte bemüht. Zudem wurde bis zum 5. September eine notfallseelsorgliche Präsenz am Unglücksort gewährleistet. Gesprächsangebote gab es auch für belastete Rettungskräfte und Ersthelfer.
Treffen der Angehörigen und Hilfe für traumatisierte Überlebende
Wenige Tage nach dem Unglück wurden für Betroffene des Unglücks eine telefonische Hotline und eine E-Mail-Beratung eingerichtet, um Rat und weiterführende Hilfen anzubieten. Nach dem Ökumenischen Gottesdienst in der Salvatorkirche Duisburg am 31. Juli 2010 wurden für die verletzten Überlebenden und für die Angehörigen der Todesopfer in 2010 und 2011 jeweils sechs Treffen angeboten. „Diese Treffen wurde von multiprofessionellen und in der Katastrophennachsorge erfahrenen Teams aus Seelsorgerinnen, Traumapsychologen und Trauerbegleitern moderiert und begleitet“, so Pfarrer Uwe Rieske.
Eine besondere Bedeutung hatte nach seinen Angaben der erste Jahrestag des Unglücks. „Die Notfallseelsorge gestaltete in Kooperation mit der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei neben der Feier in der MSV-Arena zudem Treffen für die traumatisierten Überlebenden und für die Angehörigen der Opfer, gewährleistete eine Präsenz am Unglücksort und organisierte Angebote für belastete Einsatzkräfte“, berichtete der Chef der rheinischen Notfallseelsorge.
Zum Jahrestag waren aus den Familien von 20 der 21 Opfer insgesamt etwa 450 Angehörige und Freunde angereist. An den Treffen der Verletzten in 2010/2011 haben insgesamt mehr als 120 Betroffene teilgenommen. Im November 2011 wurde erstmals ein gemeinsames Treffen für Angehörige und verletzte Überlebende mit einem gemeinsamen Besuch des Unglücksortes angeboten. Notfallseelsorger Rieske: „Hier kam es zu bewegenden Begegnungen, bei denen Angehörige mit überlebenden Augenzeugen ins Gespräch kamen, die die letzten Lebensminuten ihrer Liebsten miterlebt hatten.“
Auch drei Treffen zum Erhalt des Unglücksortes, der für Angehörige wie Überlebende besondere Bedeutung hat, wurden durch die Notfallseelsorge moderiert.
Hilfsfonds des Landes NRW und viele Spenden machen Arbeit möglich
Diese Arbeit wurde refinanziert durch die Stiftung Notfallseelsorge, die hierfür zweckgebundene Mittel aus dem Hilfsfonds des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Gesundheitsministerium und aus der Unfallkasse des Landes NRW erhielt. „Zudem sind Groß- und Einzelspenden in diese Arbeit geflossen. Der Verein ,Wir leisten Hilfe e.V.’, die Vereine MSV Duisburg und Schalke 04, die Grillo-Werke Duisburg, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in der Stadt Duisburg und die AXA-Versicherung haben diese Arbeit unterstützt“, erklärte Rieske: „Die Firma Lopavent hat mit Spenden die Unterstützung für belastete Rettungskräfte ermöglicht. In vielen Einzelfällen, die nicht durch andere Ansprüche aufgefangen werden konnten, hat die Stiftung Notfallseelsorge Betroffenen helfen können. Diese Hilfen wurden in enger Abstimmung mit dem Ombudsmann der Landesregierung, Staatssekretär a.D. Wolfgang Riotte gewährt.“
Durch diese zweckgebundenen Spenden wird es nach Einschätzung Rieskes möglich sein, weitere Treffen für die Angehörigen der Opfer und für die verletzten Überlebenden zu finanzieren und eine seelsorgerlich und traumatherapeutisch begleitete Selbsthilfegruppe für die traumatisierten Überlebenden einzurichten. Auch zum Jahrestag 2012 wird es – wenn die Betroffenen dies wünschen – Angebote für die Betroffenen geben.
„Die Tragödie des Duisburger Loveparade-Unglücks lässt sich nicht vergessen. Wichtig aber ist, dass das Leid der Betroffenen ebenfalls verstanden und nach Kräften aufgefangen wird. Hierzu wird die Notfallseelsorge auch künftig ihren Beitrag leisten“, sagte Landespfarrer Uwe Rieske abschließend.
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07.12.2011,
EKiR
Eine himmlische Beförderung
Neues Kirchentheater in Buchholz
Proben das Stück "Die Kunstbanausen" - auch diese Aufführung war ein großer Erfolg. Foto: Esther Merkelt
Karten für die Aufführungen der „Buchholzer Bühne“, der Laienspielgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) sind immer schnell ausverkauft. Derzeit ist die Truppe mitten in den Proben für das neue Theaterstück „Eine himmlische Beförderung“. Der Kartenvorverkauf ist möglich ab dem 15. Dezember 2011 bei allen Mitspielenden oder im Jugendzentrum, Arlberger Str. 10 (Tel.: 0203 / 703670). Aufgeführt wird das Stück im Gemeindezentrum an der Arlberger Straße am 25. und 26. Februar, am 3. und 4. März sowie am 10. und 11. März; samstags beginnen sie jeweils um 19.30 Uhr, sonntags und 17 Uhr.
In der himmlisch-höllischen Komödie steht Familie Weismann vor der Hochzeit der Tochter Yvonne. In die Planungen der Eltern und die Wünsche der Tochter mischen sich sowohl ein junger Teufel, als auch eine schusselige Engelsdame, die beide noch einen entsprechenden Erfolg zu erbringen haben, um als vollgültige Mitglieder „ihrer Zunft“ gelten zu können. Ob die Hochzeit ein teuflisches Fiasko wird oder ob sie mit himmlischem Segen zustande kommt, klärt sich bei den Aufführungen am Schluss.
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06.12.2011,
Bild: Esther Merkelt
Lebenswichtige Arbeit
Ehrenamtspreis für die Krisenbegleitung der Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen
Oberkirchenrat Klaus Eberl (links) mit Mitgliedern des Ehrenamtlichen-Teams der Duisburger Krisenbegleitung; Foto: EKiR, Sergej Lepke
Am Samstag, 3. Dezember 2011 zeichnete Oberkirchenrat Klaus Eberl in Düsseldorf die drei Preisträger des Ehrenamtspreises aus. Den mit dreimal 1.000 Euro dotierten Preis hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gestiftet. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr auch die Krisenbegleitung der Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Zurzeit sieben ehrenamtlich Tätige stellen im Rahmen eines niederschwelligen Angebots Zeit zum Gespräch zur Verfügung, hören zu, nehmen Anteil und geben so Gelegenheit, Suizidimpulse zu benennen und die Seele zu entlasten. Sie tun dies mit hohem Engagement, großer Flexibilität und neben ihrem Beruf. Oberkirchenrat Eberl dankte den Ehrenamtlichen der Krisenbegleitung für deren „lebenswichtige Arbeit“. „Die Menschen, die diese Arbeit leisten, haben es hoch verdient, dass sie jetzt mit dem Ehrenamtspreis gewürdigt werden. Die EKiR ist stolz darauf, dass in ihrem Bereich ein solch wichtiger Dienst geleistet wird.“
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05.12.2011,
RS
Jahreskalender zum Mercator-Jahr
Opulente Nacht-Bilder der Salvatorkirche
Ein Ausschnitt der Lichtinstallation von de Richemont an der Salvatorkirche, der auch im Kalender zu sehen ist. Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Ein seit September erhältlicher Fotokalender der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg zeigt auf jedem der großformatigen Monatsblätter des kommenden Jahres bunte, nächtliche Umrisse der Hauptfassade der Salvatorkirche - passend zum anstehenden Mercator-Jahr. Die Aufnahmen wurden in den Abendstunden des letzten Septemberwochenendes 2010 am Westturm der Stadtkirche gemacht und geben Eindrücke von Xavier de Richemonts Lichtinstallation wieder. In ihr hatte der französische Künstler zum 400-jährigen Jubiläum der ersten reformierten Generalsynode historische, visuelle und musikalische Artefakte in einer filmischen Videoprojektion vereint. Mit seiner Lichtmalerei, die mehr als 15.00 Menschen live sahen, erzählte er Geschichte an der Fassade des Mercator-Turmes neu. Die opulenten Bilder zeugen auch auf den Kalenderseiten von Aufbruch, Wachsen, Umsturz und Hoffnung. Zu erwerben sind die ungewohnten Blicke auf die Salvatorkirche für zehn Euro in den Buchhandlungen Scheuermann und Hermann sowie in der Salvatorkirche zu den üblichen Öffnungszeiten (dienstags bis samstags jeweils von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr); die Einnahmen dienen dem Erhalt der Salvatorkirche.
Zur Internetseite der Salvatorkirche: www.salvatorkirche.de
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02.09.2011,
RS
Adventspost im Einkaufszentrum
Ökumenischer Gottesdienst im FORUM
Adventspost im FORUM; Plakat:Schotsch
Am 3. Advent öffnen sich zu den Gottesdiensten nicht nur die Türen der christlichen Kirchen in Duisburg. Am Sonntag, 11. Dezember findet um 15 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im FORUM, dem Einkaufszentrum in der Duisburger Innenstadt, mit dem Thema „Adventspost“ statt. Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant der katholischen Kirche, und Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen, Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, gestalten ihn gemeinsam mit Organist Andreas Piper und dem Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau). Der Gottesdienst im Einkaufszentrum ist beileibe keine Premiere: Schon anlässlich der Forumseröffnung im September 2008 hielten beide Kirchen einen Gottesdienst im Konsumparadies, zu dem mehrere hundert Gläubige kamen – und die Geschäfte waren geschlossen! Seitdem gestalteten sie dort acht Gottesdienste.
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02.12.2011,
RS
Kein Raum in der Herberge Europa?
Gottesdienst zur Menschenrechtslage an den Außengrenzen der EU
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Der erste Artikel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gilt für alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht und Herkunft. Er gilt auch denen, die sich aus Not und Elend auf den Weg nach Europa begeben - in der Hoffnung auf Broterwerb und ein menschenwürdiges Leben. Für Tausende hat sich diese Hoffnung schon zerschlagen. Immer wieder gehen Bilder von ausgemergelten Menschen und leblosen Körpern, welche an die Strände Südeuropas gespült werden, um die Welt. Allein in den ersten 7 Monaten dieses Jahres sind 1.674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Ein Gottesdienst am Sonntag, 11. Dezember 2011 in der Duisburger Salvatorkirche erinnert an die Menschenrechtslage an den Außengrenzen der EU und gedenkt der Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa um ihr Leben kamen. Der Gottesdienst wird vorbereitet und gestaltet von Mitgliedern einer afrikanischen Gemeinde in Duisburg („Ministere de la parole du soir“); Flüchtlinge geben von ihren Erfahrungen Zeugnis, wie etwa Pastor Marc Kadima, der von seinem Flüchtlingsschicksal und seinem Werdegang in Deutschland berichtet. Die Predigt hält Dr. Wolf-Dieter Just. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr; beim anschließenden Kirchenkaffee gibt es ein moderiertes Gespräch mit Kirchenrat Rafael Nikodemus und Mitgliedern der afrikanischen Gemeinde zum Thema des Gottesdienstes.
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02.12.2011,
RS
Grossenbaum
Weihnachtssingen in der Versöhnungskirche
Weihntssingen in Großenbaum, auch 2010; Foto: privat
Zum Singen von Advents- und Weihnachtsliedern lädt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm am 3. Advent, Sonntag, 11. Dezember um 17 Uhr in die Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger Allee, ein. Kantorin Annette Erdmann versetzt mit den Kinderchören, dem Jugendchor, dem Posaunenchor unter der Leitung von Wolfgang Beckmann, der Kantorei Großenbaum und dem Flötenkreis das Publikum in weihnachtliche Stimmung. Ob zum Mitsingen oder Zuhören - erwartet werden können neuere, aber auch traditionelle Weihnachtslieder wie „Tochter Zion“ oder „O du fröhliche“. Allein 20 Mädchen und Jungen haben eifrig für ihren Sologesang geprobt; manche fiebern jetzt schon ihrem ersten Solo entgegen. Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten.
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02.12.2011,
RS
Alt-Duisburg
Bachs Weihnachtsoratorium in Salvator
Die Salvatorkantorei lädt alle Interessierten zu einer Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium am Samstag den 10. Dezember um 18 Uhr in die Salvatorkirche ein. Das Werk gehört für viele Musikfreunde fest zur Weihnachtszeit dazu und erfreut sich in breiten Schichten der Bevölkerung großer Beliebtheit. Es ist die fünfundzwanzigste Aufführung in Duisburgs Stadtkirche seit 1950. Unter Mitwirkung von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und den Gesangssolisten Dorothee Wohlgemuth, Sopran, Carola Günther, Alt, Martin Koch, Tenor und Tobias Scharfenberger, Bass werden die ersten drei Kantaten des Werkes zu hören sein. Durch Videowände können auch Zuhörer in den Seitenschiffen die Aufführung optisch mitververfolgen. Die Leitung des neunzigminütigen Konzertes hat Marcus Strümpe. Karten zu 20 Euro (Mittelschiff) und 15/10 Euro (Seitenschiffe) gibt es an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse ab 17.15 Uhr.
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01.12.2011,
RS
Kirche Auf dem Damm
Meiderich ist um ein Juwel reicher
Romy Fischer in Meiderich; Foto: privat
Pressemitteilung pro doMMo
Am Sonntag, 20. November 2011 war es endlich soweit. Der erste Bauabschnitt der neu gestalteten Fenster der evangelischen Kirche in Mittelmeiderich konnte bestaunt werden. Auf Einladung des Fördervereins pro doMMo e.V. konnten sich alle Meidericher Bürger einen eigenen Eindruck von dieser anspruchsvollen Arbeit machen. Extra zu diesem Anlass war die schweizerische Künstlerin angereist.
Romi Fischer: "Durch die 3 fach Antikverglasung wird die Kirche zu einem lebendigen Kunstwerk". Ebenso erkläre der Meidericher Architekt Volker Findt die Einbindung in das Raumkonzept der Kirche, und unterstrich dadurch die Einmaligkeit des Projektes. Im Jahre 2006 wurde der Wettbewerb ausgeschrieben. Frau Fischer (www.romi-fsicher.ch), die international anerkannte Künstlerin aus Zürich hatte den Zuschlag bekommen. In liebevoller Detailarbeit wurde seitdem an dem Projekt gearbeitet. Die handwerklichen Geschicke steuerte die Glaswerkstatt Derix in Kevelaer bei. Jeden Mittwoch (16.00 bis 18.00 Uhr) und Samstag (10.00 bis 12.00 Uhr) sowie zu Gottesdienstzeiten ist die Kirche, Auf dem Damm 6, geöffnet. Wer die Chorfenster sehen will, ist herzlich eingeladen. Weitere Infos zu dem Projekt findet sie auf www.prodommo.de.
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01.12.2011,
Pressemitteilung pro doMMo
Taufliederwettbewerb der Landeskirche
Dr. Okko Herlyn mit dem 2. Preis ausgezeichnet
EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 126/2011
Düsseldorf, 28. November 2011
Rheinische Kirche zeichnete am Abend Gewinner aus
„Wolkenfelder auf dem nassen Gehweg“ gewinnt Taufliederwettbewerb
Pfarrerin Dr. Gertrud-Marianne Schendel und Kirchenmusiker Christof Struck haben den Wettbewerb „Lieder zur Erwachsenentaufe“ der Evangelischen Kirche im Rheinland gewonnen. „Wolkenfelder auf dem nassen Gehweg“ heißt das Lied, das die Uelzener Pfarrerin getextet hat und das der Kirchenmusiker aus Wrestedt vertont hat. „Wir haben den Wettbewerb ausgeschrieben für neue Lieder zur Taufe, genauer gesagt: Lieder zur Taufe von Jugendlichen und Erwachsenen“, erklärte die rheinische Vizepräses Petra Bosse-Huber am Abend (vgl. Sperrfrist!) bei der Preisverleihung in der Düsseldorfer Johanneskirche: „Es geschieht oft, dass sich Jugendliche während der Konfirmandenzeit taufen lassen, und auch die Taufe von Erwachsenen ist gar nicht selten. Dafür eignen sich aber unsere klassischen Tauflieder nicht, die meist von der Säuglingstaufe ausgehen.“ Rund 200 Lieder wurden bei dem Wettbewerb eingesandt.
Der Text des Siegerliedes arbeitet mit einem ungewöhnlichen Bild: Wolkenfelder, die sich auf dem nassen Asphalt des Bürgersteigs widerspiegeln – das Gehen über diese schimmernden Wolkenfelder ist wie ein Wandern im Himmel. Es gehe um die Verbindung von Erde und Himmel auf den Glaubenswegen, die Getaufte mit Gott gehen, so Bosse-Huber und zitierte aus dem Lied: „,Meine Taufe wird lebendig mitten auf dem Wolkenweg’. Diese Verbindung bleibt bestehen, auch im Alltag und auch in dunklen Tagen. Am Ende der dritten Strophe heißt es: ,Doch es bleibt in mir ein Stück Freiheit, Singen, Himmelsglück’.“ Die Melodie passe gut zu den Bildern von Wolkenfeldern und Himmelsglück. Durch ihren ungewöhnlichen Fünf-Viertel-Takt unterstreiche sie die ausgemalte Luftigkeit und Helligkeit. Die Dynamik des Taufweges wird durch die Melodie singbar und spürbar lebendig.
Die besten Lieder werden in einem Heft veröffentlicht
Mit dem 2. Preis wurde Dr. Okko Herlyn für sein Lied „Ich sage Ja zu dem, der mich erschuf“ ausgezeichnet. Der Professor für Praktische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum, der auch als literarischer Kleinkünstler bekannt ist, schrieb dabei sowohl den Text als auch die Melodie. Den 3. Preis hat die Jury geteilt: Für den Text des Liedes „Gott, ich muss dir mal was sagen“ ging er an Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig aus Boxberg. Kantor Christoph Spengler aus Remscheid erhielt ihn für die Melodie des Liedes „Gemeinsam auf dem Weg“.
Die 13 besten Lieder aus dem Wettbewerb werden in einem Heft für den Einsatz in den Gemeinden zwischen Emmerich und Saarbrücken von der Evangelischen Kirche im Rheinland veröffentlicht.
Dass der Bedarf an Liedern für Erwachsenentaufen wächst, zeigt die kirchliche Statistik: Wurden vor rund 30 Jahren (1980) in der rheinischen Kirche „nur“ 1.226 Jugendliche und Erwachsene getauft, stieg deren Zahl über 1.677 (1990) auf 2.020 im Jahr 2009 an. Damit liegt der Anteil der Taufen von Erwachsenen bei inzwischen knapp zehn Prozent.
www.ekir.de
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01.12.2011,
EKiR
Wanheim
Konzert fällt aus
Der Wanheimer Gospelchor „Soul, Heart & Spirit“ und die Jugendband „Six And One“ sollten am30. Oktober gemeinsam in der evangelischen Kirche Wanheim auftreten. Das bereits angekündigte Konzert muss aus Krankheitsgründen ausfallen; ein neuer Termin steht noch nicht fest.
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28.10.2011,
RS
Glückauf Deutschländer!
Politisches Abendgebet zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens
Zur Internetseite "Laboratorium" des KDA Duisburg Niederrhein - einfach auf das Logo klicken!
Im Oktober 1961 unterzeichneten Deutschland und die Türkei ein Abkommen zur Anwerbung von Arbeitskräften aus der Türkei. Was zunächst als Grundlage für eine zeitweilige Beschäftigung von „Gastarbeitern“ gedacht war, bildete den Auftakt zu einer Entwicklung, die aus der noch jungen Bundesrepublik in den nächsten Jahrzehnten de facto ein Einwanderungsland machen sollte. In diesem Jahr jährt sich die Unterzeichnung des Anwerbeabkommens zum 50. Mal. Im Politischen Abendgebet am 24. November, 18.30 Uhr , Gemeindehaus Auf dem Weg, Peschmannstraße 2, Duisburg-Rheinhausen, beleuchten fünf Teilnehmende aus ganz unterschiedlichen Perspektiven Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Arbeitsmigration: Ünsal Baser, Jugendvertreter
bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM), Hasan Özen, ehem. Betriebsrat bei HKM, Rainer Bischoff MdL und Vorsitzender des DGB Niederrhein sowie Pfarrer Heiner Augustin von der Friedenskirchengemeinde Rheinhausen.
Zu dieser Veranstaltung laden der Kirchenkreis Moers, die katholischen Kirchengemeinden in Moers, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), der Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) gemeinsam ein mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Region Niederrhein, der Ev. Friedenskirchengemeinde Rheinhausen und dem Referat für Islamarbeit – Migration – Integration im Kirchenkreis Duisburg.
Internet:
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22.11.2011,
Pressestelle Ev. Kirchenkreis Moers
Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau)
Jugendliche packen Lebensmittel für die Winterhilfe ein
Einpacken war in Wedau ganz groß angesagt! Foto: privat
303 kg Lebensmittel trugen Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ins Wedauer Gemeindehaus Am See. Vor allem Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Linsen, Mehl und Zucker wurden abgegeben. Jugendliche der Gemeinde packten daraus Pakete für die Winterhilfe der Oberhausener Organisation „Friedensdorf International“. Was brauchen Familien in Armenien, Georgien, Nagorny-Karabach oder Tadschikistan noch, um für einen harten, langen Winter gewappnet zu sein? Kaffee kann wichtig sein, auch als Tauschwert! Dann noch eine Fleischkonserve dazu, Zahnpasta, Seife, eine warme Kindermütze oder dicke Handschuhe. Insgesamt 20 Kartons wurden auf diese Weise befüllt und über das Friedensdorf Oberhausen auf die Reise in die Bestimmungsorte geschickt. Für dieses Jahr ist die Aktion beendet. Die Jugendlichen sind zufrieden. Wer jetzt noch helfen möchte, hat bis zum 1. Dezember Gelegenheit, ein eigenes Paket privat zu packen. Das Paketmaterial muss in der zentralen Verwaltung des Friedensdorfs für 5,50 Euro gekauft und dort auch in der Lanterstraße 21 in Oberhausen wieder abgegeben werden. Für manche Jugendliche aus Trinitatis steht aber schon fest, dass sie im nächsten Jahr bei der Aktion wieder dabei sein werden.
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22.11.2011,
RS
Großenbaum
Schnupperprobe der Kantorei fürs Weihnachtssingen
Weinhachtssingen in der Versöhnungskirche Großenbaum... so auch 2010; Foto: privat
Weihnachtslieder in einem Chor singen und gemeinsam für den Auftritt proben: Kirchenmusikerin Annette Erdmann bietet Sangesfreudigen eine Schnupperprobe mit der Kantorei Großenbaum an. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ab Mittwoch, dem 23. November stehen sowohl traditionelle als auch neuere Advents- und Weihnachtslieder auf dem Programm, die beim Weihnachtssingen am 3. Advent ab 17 Uhr in der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee zur Aufführung kommen. Geprobt wird mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21. Weitere Informationen gibt es bei Kantorin Annette Erdmann, Tel.: 0203 / 767709.
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18.11.2011,
RS
Ehrenamt in der Duisburger Diakonie
Broschüre informiert über Einsatzmöglichkeiten
Zum PDF-Download der broschüre einfach auf das Bild klicken!
In der Duisburger Diakonie und ihren Einrichtungen geht nichts ohne Ehrenamtliche. In der Bahnhofsmission, in der stationären Altenhilfe und in den evangelischen Kliniken engagieren sich Frauen und Männer. Seit über dreißig Jahren gibt es z. B. „Grüne Damen und Herren“, die in Krankenhäusern und Pflegeheimen wichtige Ansprechpartner für Patienten und Bewohner sind. Neuere Arbeitsfelder der Diakonie und damit neue Einsatzfelder für das Ehrenamt kamen hinzu, wie das „Kontaktcafé für Straßenkinder pro kids“, das „Tacheles - Internationales Café für Frauen“ oder der Suchthilfeverbund. Die neue Broschüre „Ehrenamt in der Duisburger Diakonie“ listet Beschreibungen für 38 diakonische Arbeitsfelder auf, in denen engagierte Männer und Frauen freiwillig tätig sind - und sogar eigenständige Projekte entwickeln können. Die einzelnen Tätigkeitsbeschreibungen enthalten Angaben über den zeitlichen Umfang des Einsatzes und den inhaltlichen Umfang, im Einzelnen. Zudem wird beschrieben, welchen Kompetenzen mitgebracht werden sollen. Die Angebote sind nach Postleitzahlen sortiert; eine Übersichtsskizze auf einer Duisburgkarte erleichtert die Zuordnung der Einrichtungen zu Stadtteilen. Zudem informieren zehn Seiten der Broschüre über Wissenswertes über das Ehrenamt. Dort werden Fragen angesprochen, wie die rechtliche Absicherung bei Einsätzen oder die Erstattung von Auslagen.
Diese Broschüre richtet sich, so beschreibt es die Einführung, an alle, die schon „immer mal was machen wollten“, aber nicht so genau wissen, was und wie. Sie wendet sich aber auch an solche, die bereits aktiv sind und etwas Neues ausprobieren wollen. „Es gibt viele Gründe, dieses Heft zu lesen: Sie wollen in Not geratenen Menschen helfen. Sie wollen etwas bewirken. Sie suchen eine neue Gemeinschaft. Sie sind neugierig auf die Menschen in Ihrer Stadt. Sie wollen Ihre eigenen Erfahrungen weitergeben. Welcher Grund es auch ist – es ist ein guter Grund!“
Die kostenfreie Broschüre ist in allen diakonischen Einrichtungen in Duisburg erhältlich und kann bei Anne Eichhorn, der Ehrenamtskoordinatorin des Diakonisches Werkes Duisburg, Am Burgacker 14 -16, 47051 Duisburg (Tel.: 0203 / 29 513164) angefordert werden sowie auf der Internetseite http://www.diakonie-duisburg.de/ als PDF heruntergeladen werden.
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17.11.2011,
RS
Traueranzeige
KSV-Mitglied Hermann Rosen verstorben
„Himmel und Erde werden vergehen,
aber meine Worte werden nicht vergehen.“
Lukas 21 Vers 33
Nach längerer schwerer Krankheit ist am 13. November 2011
Herr Hermann Rosen
im Alter von 74 Jahren verstorben. Wir wussten um seine Krankheit, die er in den letzten Jahren tapfer getragen hat; sein Tod zum jetzigen Zeitpunkt hat uns dennoch überrascht und erfüllt uns mit Trauer.
Über Jahrzehnte war Hermann Rosen ehrenamtlich in verschiedenen kirchlichen Leitungsfunktionen tätig: im Presbyterium seiner Gemeinde Neudorf – West; im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, früher auch in dem des ehemaligen Kirchenkreises Duisburg Süd sowie im Vorstand des ehemaligen Gesamtverbandes. Außerdem arbeitete er in landeskirchlichen Gremien und Ausschüssen mit.
Wir verlieren mit Hermann Rosen einen zuverlässigen und profilierten Weggefährten. Er hat nicht nur seine fachliche Kompetenz als Jurist in die kirchliche Arbeit eingebracht, sondern aus seinem Glauben heraus mit klarem Blick immer wieder Partei für die Schwachen und Benachteiligten ergriffen.
Den Verstobenen wissen wir in Gottes Ewigkeit geborgen; mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei seinen Angehörigen.
Evangelischer Kirchenkreis Duisburg
Superintendent Armin Schneider
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15.11.2011,
RS
Wirtschaftsethik im Judentum
Vortrag in der Duisburger Synagoge
Zur Internetseite "Laboratorium" des KDA Duisburg Niederrhein - einfach auf das Logo klicken!
Das Studium biblischer, talmudischer und rabbinischer Texte eröffnet für wirtschaftsethische Positionen einen Zugang zu sozialethisch fundierten Denkmustern in der jüdischen Tradition. Für die jüdische Perspektive sind Nächstenliebe, Barmherzigkeit, die Frage nach dem Verhältnis von Armut, Bedürftigkeit und Gerechtigkeit zentrale Aspekte. Dr. Doron Kiesel informiert in seinem Vortrag am Donnerstag, 1. Dezember 2011 im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen, Springwall 16, 47051 Duisburg über die Glaubensgrundsätze, die sich daraus ableitenden religiösen Prinzipien und ethischen Dimensionen. Zudem fragt der Professor für Theorie der Sozialarbeit / Sozialpädagogik von der Fachhochschule Erfurt nach deren Umsetzung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Der Eintritt zu dem um 18.30 Uhr beginnenden Vortrag ist frei; eine Anmeldung ist erforderlich (Tel.: 0203 / 29513170; kda@kirche-duisburg.de).
Der Vortrag Teil einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Wirtschaftsethik in den Religionen“. In ihr sollen die religiösen Grundlagen wirtschaftlichen Verhaltens in den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen im Mittelpunkt stehen. Grundannahme dabei ist, dass religiöse Grundlagen weiterhin wirtschaftliches Verhalten in einem nicht zu unterschätzenden Maße bestimmen. Im Laboratoriums-Programm sollen die Positionen der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam vorgestellt und diskutiert werden. Zur Wirtschaftsethik im Islam sprach bereits Prof. Dr. Volker Nienhaus, ehemaliger Präsident der Universität Marburg. Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ ist ein Arbeitsschwerpunkt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Region Duisburg / Niederrhein. Der KDA der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stellt Beziehungen her zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt. In der Arbeit des KDA werden soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sozialethischen Fragestellungen verknüpft. Maßstab dafür gibt das Evangelium von Jesus Christus und die im Evangelium begründete biblisch-christliche Orientierung an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen zum KDA und „Laboratorium“ hat KDA-Pfarrer Jürgen Widera (Tel.: 0203 / 2951-170; E-Mail:
kda@kirche-duisburg.de). Internet:
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17.11.2011,
RS
Kirchengemeinde Neudorf-West
Deckenschäden: Christuskirche vorerst geschlossen
Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Pickartz
Nachdem die Mauerschäden am Westgiebel der evangelischen Christuskirche in Duisburg Neudorf, Neudorfer Markt / Bismarckstraße begutachtet wurden, kam auch die Deckenkonstruktion im Innenraum der Kirche in den Blick von Architekt und Statiker. Das Ergebnis: Die 1952 eingezogene Innendecke entspricht nicht mehr den heute geltenden Sicherheitsanforderungen. Daraufhin hat das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf West beschlossen, dass eine weitere Nutzung der Christuskirche für Gottesdienste und Veranstaltungen nicht mehr zu verantworten ist, und hat die Kirche vorübergehend geschlossen. Eine intensive Untersuchung der Schäden soll unter Einrüstung des Kircheninnenraumes und Absicherung der Decke ermitteln, wie groß die Schäden tatsächlich sind und wie umfangreich die Reparaturarbeiten sein müssen. Die Gottesdienste der Gemeinde finden im November und Dezember 2011 im benachbarten Gemeindehaus Gustav-Adolf-Straße 65 statt. Ob die Gottesdienste an Heiligabend und danach in der eingerüsteten Kirche stattfinden können, ist noch ungewiss.
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17.11.2011,
RS
Kirchengemeinde Neudorf-West
Musik nicht nur aus England
Musik nicht nur aus England ... gab es im Neudorfer Gemeindehaus am 12.11.2011; Foto: privat
Musik nicht nur aus England sangen und spielten am vergangenen Samstag der Kirchenchor und der Flötenkreis der Christuskirche unter der Leitung von Volker Nies im evangelischen Gemeindezentrum Neudorf-West.
Neben klangschönen Instrumentalstücken der Renaissance erklangen auch Werke von Alan Wilson, dessen „Haec Dies“ sowie „The Old Man’s King“ mit Chor und den Solisten Beate Janczik (Sopran) und Silke Hansen (Blockflöte) das Publikum begeisterte.
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17.11.2011,
RS
Gemeinde Hochfeld
Sechstes Benefizkonzert für die Kinder- und Jugendarbeit
Zur Internetseite einfach auf das Bild klicken.
Pressemitteilung Initiativkreis benfiz for kids
http://www.benefiz-for-kids.eu/
"Am 3. Dezember 2011 fi ndet in der Pauluskirche in Hochfeld an der Rheinhauser Straße zum sechsten Mal das Benefi z-Konzert „Benefiz for Kids“ unter dem Motto „Rockin‘ Paulus“ statt.
Vier Bands werden ab 19:00 Uhr mit rockigen bis piratigen Klängen die umgestalteteK irche beschallen. Und wir freuen uns, dass wir zu dieser Veranstaltung wieder Bärbel Bas, Mitglied des Bundestages, als Schirmherrin gewinnen konnten, die uns schon im letzten Jahr so tatkräftig unterstützt hat. Mit Ihrer Hilfe und den zahlreichen Spenden konnte dem Jugenheim an der Pauluskirche eine neue Küche gebaut werden.
Für 6,50 Euro werden die Gäste ab 18:00 Uhr begrüßt. Darauf folgen die Bands „In the dumbs“ aus dem Jugendheim und „Resistanzen2“ mit Piratenpolka. Der Headliner „Full House“ wird sich mit rockigen Coversongs in die Beine der Zuschauer spielen. In den Umbaupausen sorgen „Exit Paris“ für musikalische Untermalung.
Darüber hinaus soll es ein Rahmenprogramm mit Kleinkunst, einer Tombola und einem abwechslungsreichen kulinarischen Angebot geben. Das stimmungsvoll ausgeleuchtete gotisch-romanische Kirchenschiff bietet dafür eine einzigartige Kulisse.
Alle Einnahmen des Konzertes gehen an die offene Kinder- und Jugendarbeit in Hochfeld. Zum einen unterstützen wir damit ein Musikprojekt, das mindestens zehn Kindern ermöglicht, Musik zu erleben und zu erlernen. Zum anderen möchten wir auch wieder dem Jugendheim an der evangelischen Pauluskiche unter die Arme greifen, denn auch hier wird es leider trotz der ehrenamtlichen Arbeit vieler engagierter Bürger und Gemeindemitglieder zusehends schwieriger, die fi nanzielle Grundlage dieser wichtigen Einrichtung zu sichern.
Vor diesem Hintergrund entstand vor sechs Jahren die Idee einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Form eines Pop- und Rock-Konzertes in der Pauluskirche, das sich mittlerweile als fester Bestandteil des Duisburger Veranstaltungskalenders etabliert hat."
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15.11.2011,
Benefiz for kids - Hochfeld
Kirche gestalten
Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der Gemeindeparlamente gesucht
In allen evangelischen Kirchengemeinden Duisburgs haben die Vorbereitungen für die Presbyteriumswahl im nächsten Jahr begonnen. Wahlsonntag für die Leitungsgremien der Gemeinden ist hier und in der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland der 5. Februar 2012. In den Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Duisburg werden etwa 70.000 Bürgerinnen und Bürger zur Wahl aufgerufen und durch eine Benachrichtigungskarte über den Wahlort informiert. Doch bis dahin sind von den amtierenden Presbyterien noch organisatorische Vorbereitungen zu treffen, Beschlüsse zur Durchführung der Wahlen zu fassen und Kandidatinnen und Kandidaten zu finden.
Presbyterinnen und Presbyter, die nach der neuen Ordnung für vier Jahre gewählt werden, haben in ihren Gemeinden viele Befugnisse und tragen ein hohes Maß an Verantwortung. „Die finanziellen und gesellschaftlichen Entwicklungen sind eine große Herausforderung für die Presbyterien. Um sie zu bewältigen, braucht es engagierte Menschen, die bereit sind, ihren Glauben und ihre Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinde einzubringen, Visionen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln, Projekte anzustoßen, um das Gemeindeleben lebendig zu erhalten, aber auch notwendige Sparentscheidungen zu treffen“, schreibt dazu der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider.
Umso wichtiger ist es, Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, die bereit sind, ihre Fähigkeiten in die Arbeit der Presbyterien einzubringen und Interesse daran haben, an der Leitung und dem Aufbau der Gemeinde mitzuwirken. Wählbar sind Gemeindemitglieder, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind. Zur Wahl eingeladen werden alle Mitglieder der Kirchengemeinden, die am Wahltag konfirmiert oder mindestens 16 Jahre alt sind. Wer wissen möchte, welcher evangelischen Kirchen sie oder er zugeordnet ist, kann dies unter dem Menüpunkt Service / Gemeindesuche im Internet unter www.kirche-duisburg.de oder telefonisch herausfinden (0203 / 29513174).
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28.10.2011,
RS
Kirchengemeinde Neumühl
Evangelische Jugend präsentiert renovierten Jugendraum
Wow-Effekt gelungen? Jugendleiter der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl Stefan Ringling (rechts) und seine Mitarbeiter in der Jugendarbeit Karina Keller, Sebastian Schulz und Andreas Schmidtke (v.l.) präsentierten am 13. November 2011, den in Eigenarbeit renovierten und neu eingerichteten Jugendraum. Foto: Golombek
„Gemütlicher, heller, funktionaler, freundlicher“, so beschreibt Diplom-Pädagoge Stefan Ringling den neu gestalteten Jugendraum der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl an der Obermarxloherstraße 40. Am vergangenen Sonntag, 13. November, wurde die in weiß und giftgrün gestrichene Räumlichkeit Helfern und Unterstützern präsentiert.
„Mit der Farbwahl wollten wir einen Wow-Effekt erreichen“, ergänzt Ringling und beschreibt die weiteren Neuerungen: Zu den orangefarbenen Stühlen gesellen sich zwei gleichfarbige Sofas, eine vorhandene Theke wurde entfernt, Regale angeschafft, der alte Wandschrank gestrichen, Videobeamer, Musikanlage und brandneue Boxen werden für gesellige Stunden sorgen.
Die Renovierung schien dringend notwendig, denn der Jugendraum ist besonders in der Vorweihnachtszeit stark frequentiert und bietet Platz für die Treffen der verschiedensten Gruppen. Besonders häufig halten sich jedoch die Kinder und Jugendlichen der Kinder- Ferien- und Mädchengruppe dort auf, weswegen bei der Raumgestaltung besonders auf ihre Bedürfnisse eingegangen wurde. Kabel wurden so verlegt, dass sie nicht mehr zugänglich sind, die neuen Regale sind bodennah und für Kinder gut zu erreichen; nicht zuletzt sorgen die knalligen Farben für eine kindgerechte Atmosphäre. Als Highlight verzierten die Kinder einen Teil der rückwärtigen Wand mit bunten Abdrücken ihrer Hände.
Gestrichen wurde in Eigenarbeit, wofür Stefan Ringling und sein Team aus jugendlichen Helfern ein ganzes Wochenende investierten. Die Materialkosten wurden teilweise aus dem Kirchenhaushalt finanziert, den Rest steuerten zwei Sponsoren, der Steinmetzbetrieb Freund und das Neumühler Stielmus-Theater bei. Wolfgang Creß und Günter Bleck vom Stielmus-Theater zeigten sich nach der Präsentation des neuen Jugendraums mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Da freut man sich, wenn Gelder gegeben werden, dass da was Vernünftiges bei rauskommt“, so Wolfgang Creß.
Weitere Informationen zur Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl bei Jugendleiter Stefan Ringling unter Telefon 0203 / 580448 oder im Internet unter
www.ekir.de/neumuehl.
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14.11.2011,
Text und Bild: Nina Golombek
Kirchengemeinde Hamborn
Beeindruckende Leistung der Kantorei
Händels Messias in der Hamborner Friedenskirche; Foto: Merkelt-Rahm
„ ‚Der Messias’ von Georg Friedrich Händel ist hier immer noch unterschätzt“, hieß es im Begleittext zu der Aufführung am Volkstrauertag in der Friedenskirche Hamborn. Man mochte dieser Aussage zustimmen angesichts einiger leerer Bänke in den Seitenschiffen und auf den Emporen, aber die 250 Zuhörer, die der Aufführung mit großer Aufmerksamkeit folgten, bewiesen mit ihrem lang anhaltenden Beifall, dass sie das Werk und seine vorzügliche Wiedergabe wohl zu schätzen wussten. Unter der präzisen, sicheren und dynamischen Leitung von Kreiskantorin Tiina Henke musizierten die Kantorei der Friedenskirche und das Orchester „Vielharmonie“ mit Konzertmeisterin Anke Vogelsänger und den Solisten Katariina Järvinen, Sopran, Luisa Kruppa, Alt, Stefan Kuhlich, Tenor und Christoph Lahme, Bass.
Der Chor, der im „Messias“ einen umfangreichen und schwierigen Part zu bewältigen hat, sein an erster Stelle genannt. Verstärkt durch einzelne Gastsänger bestach die Kantorei mit einem sehr ausgewogenen, lockeren Chorklang. Beinahe spielerisch leicht gerieten die Koloraturen in zügigem Tempo, zupacken und klanglich rund die Forte-Sätze, eindringlich und klar die Piano-Stellen. Gelegentlich litt die Aussprache, wenn die Konzentration in der zweistündigen Aufführung nachließ. Doch Tiina Henke wusste die 50 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu motivieren. Dabei war ihr das Orchester eine große Hilfe, das nicht nur souverän musizierte, sondern auch aufmerksam und gekonnt die Interpretation durch die Dirigentin aufnahm und umsetzte.
Den umfangreichen Chorpart ergänzte das Solistenquartett mit Rezitationen und Arien. Dabei dominierten die Frauenstimmen. Luisa Kruppa, die erst kürzlich vom Sopran- ins Alt-Fach wechselte, ließ durch ihre volle und warme Altstimme aufhorchen. Die Nähe zur Oper kam Katariina Järvinen in Händels Komposition zugute. Sie setzte ihren Sopran gewohnt sicher und ausdrucksstark ein. Tenor und Bass gestalteten ihre Partien verlässlich und intensiv, ließen aber in Stimmvolumen und Verständlichkeit Wünsche offen.
Nach der gelungenen Aufführung des „Messias“ steht im nächsten Jahr die „Schöpfung“ von Haydn auf dem Konzertprogramm der Kantorei. Weitere Informationen im Internet: http://www.kantorei-hamborn.de/
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14.11.2011,
Text: Ilse Siepmann, Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Weltladen Duisburg wird 30
Team feiert Geburtstag mit Kunden und Mitstreitern
Der Weltladen Duisburg feiert am 19. November sein 30 jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung 1981 hat sich der Weltladen Duisburg ständig weiterentwickelt zu einem kompetenten Fachgeschäft des fairen Handels. Neben einem breiten Lebensmittelsortiment vom fairen Biokaffee der Spitzenklasse, dem fairen Bio-Gewürz bis zur fairen Bio-Schokolade bietet der Weltladen eine große Auswahl an hochwertigem Kunstgewerbe an. Den Geburtstag feiert das Weltladen-Team am 19. November ab 11 Uhr in der Koloniestr. 92 mit vielen Mitstreitern der ersten Stunde; es lädt alle Interessierten ein, mit dem Team Musik, gute Gespräche und viele leckere faire Köstlichkeiten zu genießen.
„Bei uns finden die Kundinnen und Kunden edlen Silberschmuck aus Thailand, Klangschalen aus Nepal, schöne Lederwaren und jetzt zum Winter modische Accessoires aus Alpaka und Mohair“ berichtet Andrea Nadolny, langjährige Mitarbeiterin des Weltladen Duisburg. Jedes Produkt erzählt eine Geschichte und die Mitarbeiter des Weltladens bemühen sich, Kundinnen und Kunden gut zu beraten und zu informieren. 30 Jahre Weltladen in Duisburg bedeuten auch dreißig Jahre ehrenamtliches Engagement für den fairen Handel und eine gerechtere Welt. „Darauf sind wir stolz,“ sagt Renate Brunotte, Mitarbeiterin und Mitbegründerin des Weltladens. „Es ist ja nicht selbstverständlich, ein Fachgeschäft des fairen Handels und einen Verein über sehr lange Zeit allein durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zu führen und wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben.“ Deshalb bedankt sich das Weltladenteam besonders bei seinen langjährigen Kundinnen und Unterstützern. Auch mit der Geburtstagsfeier am 19. November 2011.
http://www.weltladen-duisburg.de/
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10.11.2011,
RS
Die Rekultivierung des Ruhrgebietes
Ein Jahr danach - was hat die Kulturhauptstadt gebracht?
Dr. Alfred Wendel; Foto: Merkelt
Es gibt Vieles, was uns an Rhein und Ruhr stolz machen kann“, sagte Liturg Harald Bewersdorff am Sonntag in der voll besetzten Salvatorkirche, „und wir Duisburger sind stolz auf unsere Philharmonie.“
Der Intendant der Duisburger Philharmoniker, Dr. Alfred Wendel, war als dritter Kanzelredner 2011 geladen und verband seine Bilanz ein Jahr nach der Kulturhauptstadt 2010 mit einem flammenden Appell gegen die anstehenden Kürzungen im Kulturbereich.
Wendel sah das Kulturhauptstadtjahr als großen Erfolg. Es sei ein neues Bild der Montanregion entstanden, die ein bemerkenswert vielseitiges Kulturangebot mit beispielsweise sechs Symphonieorchestern, fünf Opernhäusern und vier Ballettensembles zu bieten habe. Die spektakulären Veranstaltungen der Ruhr 2010 hätten auch nachhaltige Effekte im Tourismus gehabt, so Wendel, die Übernachtungszahlen seien um vierzehn Prozent gestiegen. Auch den Leuten hier sei das künstlerische Potenzial ihrer Region erst richtig sichtbar geworden. „Es muss nicht immer Salzburg sein“, sagte der Intendant, für den Kultur nicht allein konsumierbare Kunst ist, sondern integraler Lebensbestandteil.
„Uns sind Wertesystem und Kultur schon in erschreckendem Maße abhanden gekommen“, bescheinigte Wendel der modernen Wegwerfgesellschaft und folgerte: „Wenn wir uns nicht rekultivieren, werden die Krisen nicht enden.“ Der Weg dorthin führe über die Förderung von Kreativität und Herzensbildung. Dabei komme den Kirchen die wichtige Aufgabe der Wertevermittlung zu.
Wendel gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Rat der Stadt an die großen Erfolge des Kulturhauptstadtjahres zurückdenken möge, wenn er demnächst über die Zukunft der Philharmonie und der Deutschen Oper am Rhein zu entscheiden habe. Er erinnerte an den Ausspruch seines Kanzelvorredners und Ruhr2010-Chefs Fritz Pleitgen: „Wir dürfen die Kultur in den städtischen Haushalten nicht messern.“ Wendel fügte hinzu: „Haushaltsaufwendungen von unter drei Prozent für die Kultur sind wenig genug. Kultur gibt Nationen, Regionen und Städten ein Gesicht.“
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07.11.2011,
RS
Kirchengemeinde Hamborn
Händels Messias in der Friedenskirche
Die Kantorei und Kirchenmusikerin Tiina Henke (am Klavier) bei der Probe am letzten Samstag vor der Aufführung; Foto: Golombek
„Der Messias“ von Georg Friedrich Händel wurde 1742 in Irland uraufgeführt. Noch Jahre später wurde das Oratorium als blasphemisch verurteilt. Am Sonntag, 13. November kommt es ab 16 Uhr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, in deutscher Textfassung zur Aufführung. Das Werk interpretieren die finnische Sopranistin Katariina Järvinen, Altistin Luisa Kruppa, Tenor Stefan Kuhlich, Bass Christoph Lahme und Alessio Nocita (Orgelcontinuo) gemeinsam mit der „Vielharmonie“ Düsseldorf und der Kantorei der Friedenskirche. Die Leitung hat Kantorin Tiina Henke. Karten zu 12 bzw. 15 Euro können telefonisch reserviert werden (0203-490579); Restkarten gibt es an der Abendkasse.
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07.11.2011,
RS
Brief von Diakonischem Werk und Diakoniewerk Duisburg an Angela Schoofs - Agentur für Arbeit Duisburg - 3.11.2011
Kindertheater in Ungelsheim
Bär und Maus eine Freundschaft geht weiter
Theater Petersilie - Kathrin Krone und Eckart Görner in Aktion; Foto: www.theaterpetersilie.de
Was macht die Maus, wenn Freund Bär sich in den Winterschlaf verabschiedet? Werden sie sich wiedersehen? Die Mädchen und Jungen sowie das Team des evangelischen Kindergartens „Kinder unter dem Regenbogen“ freuen sich bereits auf ein weiteres Kindertheaterstück vom Theater Petersilie; denn Kathrin Krone und Eckart Görner führen am 15. November um 15 Uhr im Ungelsheimer Kindergarten, Blankenburger Str. 103 a, ihr Stück „Bär und Maus eine Freundschaft geht weiter“ auf. Kleine und große Theaterfreunde sind herzlich willkommen. Der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person; Kartenreservierungen sind telefonisch (0203 / 782220) oder direkt im Kindergarten möglich.
Informationen zum Theater Petersilie im Netz unter: http://www.theaterpetersilie.de/
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04.11.2011,
RS
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
1. Jahrestreffen evangelischer Betriebs- und Personalräte, Gewerkschafter und Mitarbeitervertretende am Niederrhein
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) arbeitet seit jeher eng mit Gewerkschaftern, Betriebs- und Personalräten zusammen. Auffällig ist, dass eine kirchliche Zugehörigkeit der Kolleginnen und Kollegen oft nicht bekannt ist oder nur zufällig bekannt wird. Pfarrer Jürgen Widera vom KDA empfindet dies als nicht genutzte Chance, da die evangelische Kirche vom Know-how dieser Kolleginnen und Kollegen viel lernen könnte: Sie könnten eine wichtige Stimme sein, wenn kirchliche Entscheidungen vorzubereiten und zu treffen sind, etwa bei sozialpolitischen Stellungnahmen oder bei Fragen, die die bei Kirche und Diakonie Beschäftigten betreffen. Mit den neu eingeführten Jahrestreffen soll ein Forum für den informellen kollegialen Austausch geschaffen werden. Der KDA lädt daher alle evangelischen Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter zu einem ersten Treffen am 16. November in die Sakristei der Kreuzeskirche in Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ein. Den Einstieg liefert ab 16 Uhr Prof. Dr. Traugott Jähnichen vom Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Er spricht über den Sozialen Protestantismus im Ruhrgebiet. Im Anschluss sind die Teilnehmenden zum Buß- und Bettag-Gottesdienst eingeladen. Das Datum des Jahrestreffens wurde bewusst gewählt, da der Buß- und Bettag der „politischste“ aller evangelischen Feiertage ist. Zum einen, weil er seinen Ursprung in Notzeiten hat und zum anderen, weil er seit 1995 als arbeitsfreier Tag abgeschafft ist, um die Mehrbelastung für die Arbeitgeber in der neu eingeführten Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Arbeitnehmerschaft auszugleichen. Um die kostenfreie Veranstaltung gut vorbereiten zu können, bittet der KDA um vorherige Anmeldung (Tel.: 0203 / 2951-3170, E-Mail: kda@kirche-duisburg.de).
Der KDA der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stellt Beziehungen her zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt. In der Arbeit des KDA werden soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sozialethischen Fragestellungen verknüpft. Maßstab dafür gibt das Evangelium von Jesus Christus und die im Evangelium begründete biblisch-christliche Orientierung an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen zum KDA Pfarrer Jürgen Widera (Tel.: 0203 / 2951-170; E-Mail: kda@kirche-duisburg.de)
Weitere Infos im Netz:
http://www.kda-niederrhein.de/
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04.11.2011,
RS
Meidericher Kirchenfenster im Bau
Gemeinde, Förderverein und Künstlerin Romi Fischer laden zum Besuch der Glaswerkstatt in Kevelaer ein
Romy Fischer bei der Enthüllung des Modells des "Verheißungsfensters" in der evangelischen Kirche Auf dem Damm; Foto: privat
Mit einem Besuch der Glaswerkstatt Derix in Kevelaer möchte der Förderverein „pro doMMo“ und die evangelische Kirchengemeinde Meiderich, den Unterstützern Dank sagen, die sich für die Renovierung der Kirche Auf dem Damm eingesetzt haben. Er lädt diese und alle Interessierten zu dem Ausflug nach Kevelaer am Mittwoch, 9. November ein. Um 13.30 Uhr zeigen Mitarbeiter der Glaswerkstatt ganz praktisch, welche Schritte für die Erstellung der neuen Meidericher Kirchenfenster notwendig sind. Die Schweizer Künstlerin Romi Fischer, nach deren Entwürfen die Lichtelemente gebaut werden, erläutert vor Ort ihr künstlerisches Konzept. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt; weitere Informationen gibt es bei Walter Pricken, dem Schatzmeister von „pro doMMo e.V.“, der die Reise koordiniert und auch Fahrgemeinschaften vermitteln kann (E-Mail: walter.pricken@freenet.de, Tel. 0162-2100936).
Hintergrund:
Vor fünf Jahren drohte der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich die Schließung ihrer Kirche, Auf dem Damm. Meidericher Bürgerinnen und Bürger stemmten sich dagegen, gründeten den Förderverein „pro doMMo e.V.“ und sammelten Gelder ein. Auch Dank dieser Hilfe konnte nach vier Jahren die Kirche im neuen Glanz wieder eröffnet werden. Derzeit steht die Neugestaltung der Kirchenfenster an; ab November soll die Realisierung des ersten Bauabschnittes beginnen. In der Kirche Auf dem Damm steht zur Zeit ein Modell, das einen Eindruck davon gibt, wie die Kirche mit den neuen Fenstern aussehen wird.
Für die Neugestaltung der Kirchenfenster wurde die Schweizer Künstlerin Romy Fischer verpflichtet: Ausgehend von der Bibel wird der Tagesablauf der Schöpfung in einer antiken Verglasung nachgebildet und in den Kirchenraum integriert. So beginnen die Chorfenster im Osten mit warmen königsblauen Farbtönen, einem feinen Rotschimmer und dem Helligkeitsverlauf von unten nach oben. Dem Sonnenverlauf folgend sind feine Türkis- und Blaunuancen zu finden. Den Gegenpol bildet das Fenster über dem Haupteingang mit dem Abendrot. Höhepunkt bildet das Verheißungsfenster, das den Dialog des Göttlichen mit dem irdischen darstellt. In diesem Glas-Stahl-Relieffenster finden sich die vielen Farbtöne der Schöpfung wieder. Romi Fischer: „Das Tageslicht wird durch das antike Glas gebrochen und lässt den Innenraum zu einem lebendigen Kunstwerk werden. Den Besuchern soll so das Göttliche spürbar werden.“ Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.prodommo.de oder bei Walter Pricken, (Tel.: 0203 / 447025).
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04.11.2011,
RS
Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Liszt und Verdi in Salvator
Mezzosopranistin Melanie Lang; Foto: Hans Jörg Michel
Aus Anlaß des 200. Geburtstages von Franz Liszt führt die Salvatorkantorei am Sonntag, 13. November um 17 Uhr in der Salvatorkirche das „Stabat mater“ aus dem Oratorium „Christus“ auf. Das groß besetzte Werk für vier Solisten, Chor und Orchester gehört zu den von Liszt selbst am meisten geschätzten geistlichen Werken und weist klanglich bereits auf Richard Wagner hin. Danaben erklingen zwei weitere Teile aus dem Oratorium, u.a. „Das Wunder“, ein Teil, der in schillernden Farben die Geschichte vom Stillen des Sturms über dem See Genezareth erzählt. Als Pendant zu Liszts Werk erklingt ebenfalls das „Stabat mater“ aus den „Quattro pezzi sacri“ von Giuseppe Verdi. Es gehört zu seinen letzten großen Chorkompositionen und konfrontiert den geistlichen Text mit verdischer Operndramatik. Solisten des Konzertes sind Romana Noack (Sopran), Melanie Lang (Mezzosopran), Raphael Pauß (Tenor) und Jens Hamann (Bariton), Träger des Bachpreises der Stadt Leipzig 2008. Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker, die Gesamtleitung des 75minütigen Konzertes hat Marcus Strümpe. Karten zu 15 bis 20 Euro gibt es im Ticketshop Falta sowie an der Konzertkasse ab 16.15 Uhr.
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04.11.2011,
RS
Thema Demenz
Lesung in Meiderich
Überschrieben mit dem Titel: „Ich kenne es nicht, aber es wird mir sicher gleich bekannt vorkommen“ stellt die Autorin Friederike Winkler Begebenheiten und Äußerungen ihrer an Demenz erkrankten Mutter vor, die sie mehrere Jahre liebevoll begleitet hat. Beschrieben sind alltägliche Situationen. Sehr lebhaft und anrührend aufgezeigt werden humorvoll heitere, besinnliche und nachdenkliche Szenen. Immer realistisch und auch da tröstlich und ermutigend, wo schwierige Situationen durchlebt werden. Die Bemühung, den Menschen mit Demenz als Person zu achten und sein verändertes Leben zu verstehen und anzunehmen. Im Anschluss an die Lesungen besteht die Möglichkeit zur Aussprache mit der Autorin. Veranstalter ist das Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet in Kooperation mit dem Begegnungs- und Beratungszentrum Meiderich und der Arbeiterwohlfahrt Meiderich-Beeck, die alle am Thema Interessierte herzlich am Donnerstag, den 03. November um 15:00 Uhr ins Begegnungs- und Beratungszentrum Meiderich, Auf dem Damm 8 einladen. Der Eintritt ist kostenfrei.
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27.10.2011,
RS
Klassik-Konzert in Neudorf
Consort- und Chormusik des 17. und 20. Jahrh.
Flötenkreis und Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West bei einem Konzert 2010; Foto: privat
Am Samstag, 12. November geben ab 18 Uhr der Flötenkreis und der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West ein Konzert im Gemeindesaal Gustav-Adolf-Str. 65. Erklingen wird eine spannende Mischung von alter und neuer Musik: Die Zeit um 1600 gilt als das goldene Zeitalter der englischen Musik; der Flötenkreis spielt Werke von Dowland, Gibbons und Morley. Einer der bekanntesten gegenwärtigen Kirchenmusik-Komponisten Englands ist Alan Wilson; von ihm singt der Chor mehrere Werke, zudem auch alte Choräle. Der Eintritt ist frei.
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03.11.2011,
RS
Großenbaum-Rahm
Klassik-Konzert in der Versöhnungskirche
Probe der Kantorei Großenbaum-Rahm Oktober 2009; Foto: privat
Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gibt gemeinsam mit dem Sinfonischen Collegium Essen am Sonntag, dem 13. November um 17 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23, ein Konzert. Aufgeführt werden die Missa brevis in G und das „Laudate Dominum” von Wolfgang Amadeus Mozart, die Kantate „Ich bin ein guter Hirt” von Johann Sebastian Bach und die Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten” von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Außerdem wird der Kanon von Johann Pachelbel zu hören sein. Mit der Kantorei Großenbaum und dem Sinfonischen Collegium treten Anja Maria Kaftan (Sopran), Christina Müskens (Alt), Mark Heines (Tenor) und Christian Palm (Bass) auf. Die Leitung hat Kantorin Annette Erdmann. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt für Schüler, Studenten und Erwerbslose sechs Euro. Im Vorverkauf gibt es Karten bei Schreibwaren und Bürobedarf Maurer, Großenbaumer Allee 11 und im Gemeindebüro Großenbaum, Lauenburger Allee 19 jeweils dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr.
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03.11.2011,
RS
Jenseits der Glut
Musikalische Lesung anlässlich des 15. Todestages von Peter Beier
Peter Beier, der frühere Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat wie kaum ein anderer durch seine charismatische Wortgewalt die Kirche geprägt und die Öffentlichkeit beeindruckt. Unvergessen seine politische Predigt im Berliner Dom („Die Wahrheit braucht keine Dome“), unvergessen sein erster Jahresbericht vor der rheinischen Landessynode, der mit einem Gedicht endete („Deutschland, bleiche Mutter“), unvergessen nicht zuletzt seine eindringliche, zerbrechliche Lyrik („Jenseits der Glut“). Am Donnerstagabend, 10. November möchten Okko Herlyn, Hans-Joachim Barkenings, Irina Scholten, Hartmut Herlyn in Duisburg mit ausgewählten Texten und Peter Paul Heinen mit „interpretierenden“ Improvisationen auf der Posaune an Peter Beier, diesen wahrhaft begnadeten Diener und Meister des Wortes, erinnern. Die musikalische Lesung anlässlich des 15. Todestages von Peter Beier findet in der Kapelle an der Junkernstraße / Kuhlenwall statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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03.11.2011,
RS
Reformationstag in der Salvatorkirche
Ein freies Bekenntnis zu Aufruhr und Protest
von links: Superintendent Pfarrer Armin Schneider, Oberkirchenrat i.R. Harald Bewersdorff und Pfarrer Peter Krogull; Foto: Merkelt
Zum Reformationsgottesdienst des evangelischen Kirchenkreises Duisburg begrüßte Pfarrer Peter Krogull die Gemeinde in der Salvatorkirche. „Hier bei uns passen Salvatorkirche und Rathaus auf ein Foto“, sagte Krogull und leitete über zum Thema des Gottesdienstes, der sich mit dem politischen Verhältnis von Kirche und Stadt beschäftigte, in dem es noch immer „Aufruhr und Protest“ gebe.
In einem gespielten Dialog zwischen Krogull und Oberkirchenrat Harald Bewersdorff kam Martin Luther selbst zu Wort und prangerte mit Sätzen aus seiner Schrift „An die Ratsherren aller deutschen Städte“ von 1524 die Schwächen des Bildungswesens an. Parallel zur kirchlichen Erneuerungsbewegung forderte der Reformator auch neue Lehrer, Büchereien und Chroniken zur guten Bildung aller Schichten. Luther erinnerte die Kommunalpolitiker daran, nicht nur in „Schießwaffen, Wege, Stege und Dämme“ zu investieren, „sondern das ist einer Stadt Bestes, dass sie viel feiner, gelehrter, vernünftiger, ehrbarer, wohlerzogener Bürger hat.“
An Luthers freies Bekenntnis zum Vorrang der Bildung bei den kommunalen Aufgaben schloss sich die Predigt von Superintendent Armin Schneider an. Er stellte fest, dass in der heutigen pluralistischen Gesellschaft die Religion mehr und mehr für eine reine Privatsache gehalten werde. Dem stehe das Bibelwort: „Was euch gesagt wird in das Ohr, das predigt auf den Dächern“ gegenüber. Ein öffentlicher Standpunkt der Kirche etwa zur Lage der 30.000 Erwerbslosen in Duisburg sei unerlässlich. Daher kommentiere die evangelische Kirche, unterstützt von den Experten des Diakoniewerkes, monatlich die neuen Statistiken der Arbeitsagentur zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. „Das gefällt nicht jedem“, so Schneider, „und wird von manchen als Einmischung gesehen, aber damit können wir gut leben.“
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02.11.2011,
RS
Predigt Reformationsgottesdienst 2011
Predigt Reformationsgottesdienst 31.10.2011 - Salvatorkirche - Superintendent Armin Schneider
Ein Jahr danach - was hat die Kulturhauptstadt gebracht?
Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker, hält Kanzelrede in der Salvatorkirche hält Kanzelrede in der Salvatorkirche
Dr. Alfred Wendel; Foto: Müller-Girod
Am 6. November 2011 zieht Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker, in der Duisburger Salvatorkirche, Burgplatz, Bilanz zum vergangenen Kulturhauptstadtjahr. Im Vorfeld seiner Kanzelrede verrät der promovierte Musikwissenschaftler: „Das Kulturhauptstadtjahr 2010 war ein großer Erfolg. Herausragende Projekte haben die Kulturschaffenden intensiv vernetzt, bei vielen Menschen Begeisterung für die Künste entfacht und der gesamten Region eine enorme internationale Aufmerksamkeit beschert. Das wichtigste aber ist, dass RUHR 2010 weiten Teilen der Bevölkerung die existentielle Bedeutung von Kultur für die Entwicklung unserer Gesellschaft bewußt gemacht hat. Ohne Kultur werden die Krisen kein Ende nehmen!“ Ob auch das Gesamturteil des Intendanten am Schluss der Kanzelrede so uneingeschränkt positiv ausfällt, können Besucherinnen und Besucher ab 17 Uhr in der Citykirche verfolgen. Die musikalische Gestaltung übernehmen Fulbert Slenczka, Solocellist der Duisburger Philharmoniker, der Cello-Stücke von Bach und Tan Dun spielt, und Organist Christian Gerharz, der die „Fantasie g-moll BWV 542“ und „Fuge g-moll BWV 542“ von Bach interpretiert. Der Eintritt ist frei.
Dr. Alfred Wendel ist nach MSV-Präsident Dieter Steffen und Dr. Rauf Ceylan, Professor an der Universität Osnabrück mit dem Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik, bereits der dritte Prominente, der in diesem Jahr als theologischer Laie von der Kanzel der Salvatorkirche über Gott und die Welt spricht. Das Format der Kanzelrede, eingeführt anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“, hatte bereits 2010 durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren.
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28.10.2011,
RS
Wissen, wer die Nachbarn sind
Ev. Schulreferat Duisburg/Niederrhein informiert über Religion der Yeziden
Sie leben als unsere Nachbarinnen und Nachbarn im Großraum Wesel. Doch über die Religion, der sie angehören, besitzt kaum jemand fundiertes Wissen. Ungefähr 7000 Menschen, die der Religionsgemeinschaft der kurdischen Yeziden angehören, leben seit einem Vierteljahrhundert am Niederrhein. In ihrer Heimat dem Nordirak und der Südosttürkei hatten die Yeziden die Rolle der religiösen Minderheit. Dem Christentum begegnen sie mit großer Offenheit. Der Vorsitzende des Vereins der Yeziden am Niederrhein e.V. Osman Güden informiert am 15. November von 16 bis 18.15 Uhr über Herkunft, Leben und Glauben der Yeziden. Das Treffen ist in den Räumen des Ev. Schulreferates Duisburg/Niederrhein, Eberstraße 57, Kamp-Lintfort. Anmelden können sich Lehrerinnen und Lehrer genauso wie andere Interessierte unter der Telefonnummer 02842 913420.
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25.10.2011,
RS
Kindergarten - Familienzentrum Wanheimerort
Umbauarbeit, doch der Betrieb geht weiter
Aufgrund von Umbauarbeiten ist der evangelische Kindergarten und das Familienzentrum Nikolaistraße 60-62 in Wanheimerort vorübergehend ins angrenzende Jugendzentrum gezogen. Der Kindergarten und das Familienzentrum sollen so umgestaltet werden, dass im kommenden Kindergartenjahr auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden können. Neben den zwei Gruppenräumen entstehen unter anderem Schlaf- und Nebenräume sowie kleinkindgerechte Sanitäranlagen. Ebenfalls wird eine neue Mehrzweckhalle angebaut, die unter anderem als Turnhalle, Versammlungs- und Veranstaltungsraum dienen soll. Das Familienzentrum weist alle interessierten Personen daraufhin, dass alle Angebote weiterhin stattfinden und ebenfalls im Jugendzentrum veranstaltet werden. Die Angebote des Familienzentrums sind jedem Bürger im Stadtteil Wanheimerort frei zugänglich und können der Pinnwand im Eingangsbereich sowie der Internetseite www.familienzentrum-wanheimerort.de entnommen werden. Stattfinden Angebote wie die „Offene Sprechstunde“ der evangelischen Beratungsstelle jeden Mittwoch von 8 bis 9 Uhr, die „Interkulturelle Beratung in der Elternarbeit nach Terminaushang“ sowie das „Elterncafé“ jeden Freitag von 8 bis 9 Uhr. Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Einrichtung gerne unter der Rufnummer 0203 / 771027 und per Mail kiga-nikolai@arcor.de zur Verfügung.
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25.10.2011,
RS
Der zweite Arbeitsmarkt in Duisburg bleibt Thema
Gesprächsabend in der Kreuzskirche
von links: Jürgen Kaiser (IHK), Udo Müller (Agentur für Arbeit), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Diakonisches Werk Duisburg), Ulrich Rieger (DGB Niederrhein); Foto: Merkelt-Rahm
„In Duisburg muss auf Dauer ein öffentlich geförderter Zweiter Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen realisiert werden“, lautete das Thema eines vom kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) organisierten Diskussionsabend. Zunächst sah es auch so aus, als könnten sich alle Teilnehmer in der Kreuzeskirche in Marxloh auf die Forderung aus der Kampagne „Ich will arbeiten“ der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie einigen. Die Unterschiede traten erst allmählich zutage. So betonte Udo Müller von der Duisburger Arbeitsagentur sein Interesse an der Durchlässigkeit des Systems. „Alle Instrumente des Zweiten Arbeitsmarktes haben sich daran zu orientieren, die Menschen nicht vom Ersten Arbeitsmarkt auszugrenzen.“ Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg entgegnete ihm, diese Ausgrenzung sei für die 14 000 Langzeitarbeitslosen in Duisburg längst Realität. Ihr Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben werde durch die anstehenden massiven Kürzungen der Eingliederungsleistungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) bedroht.
Jürgen Kaiser von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer sprach vom gestiegenen Fachkräftebedarf und folgerte: „Wir müssen qualifizieren, qualifizieren, qualifizieren.“ Umstritten waren die dazu notwendigen Maßnahmen. Kiepe-Fahrenholz wies auf die vielen Jugendlichen hin, die ohne Förderprogramme von vorneherein als chancenlos aussortiert würden. „In diesem Jahr haben 44 Absolventen der überbetrieblichen Ausbildung des Diakoniewerkes ihre Prüfungen bestanden, darunter ein Gartenbauwerker, der als Jahrgangsbester abschloss. Das sind alles Leute, für die die Tür zum ersten Arbeitsmarkt nicht offen stand.“ Entscheidend sei die Qualität der Ausbildungsprogramme, man dürfe die Vergabe nicht ausschließlich am Preis orientieren und nur an solche Träger vergeben, die die Personalkosten rigoros drückten. „Arbeitsmarktpolitik ist immer auch Sozialpolitik, sonst ist sie gar keine Politik“, sagte der Diakonieleiter. Er kündigte an, dass evangelische Kirche und Diakonie weiter zu den Arbeitsmarktzahlen aus den monatlichen Pressekonferenzen der Arbeitsagentur öffentlich Stellung nehmen werde.
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
Die Veranstaltung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein war Teil der Kampagne „Ich will arbeiten“, die die evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 durchführt. Eine wesentliche Forderung bezieht sich darauf, in Duisburg auf Dauer einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zu realisieren, der von allen Akteuren der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik bejaht und unterstützt wird. Weitere Informationen im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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24.10.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Familienzentrum Kaßlerfeld ist anerkannter Bewegungskindergarten
"In Kaßlerfeld, da wohnen wir!"
„In Kaßlerfeld, da wohnen wir!“ Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen des evangelischen Familienzentrums Wrangelstraße feierten mit einem Singspiel die Zertifizierung ihrer Kindertagesstätte zum anerkannten Bewegungskindergarten. Foto: Golombek
Die Kindertageseinrichtung im evangelischen Familienzentrum Kaßlerfeld darf sich ab sofort als anerkannter Bewegungskindergarten bezeichnen. Am vergangenen Freitag, 21. Oktober, überreichte Dr. Klaus Balster, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend NRW, Leiterin Anke Nitz das gerahmte Zertifikat, mit dem sich die Einrichtung an der Wrangelstraße 22 nun schmücken kann.
Zur Verleihung der Urkunde versammelten sich Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen vor dem mit bunten Wimpeln geschmückten Familienzentrum. Leiterin Anke Nitz fand Gelegenheit, sich mit Worten und Rosen für die Unterstützung ihres Teams zu bedanken, und Klaus Balster betonte die Bedeutsamkeit einer bewegten Kindheit: „Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Bewegung und der Erlernung der Kulturtechniken. Sprache und Denken haben eine Basis, nämlich die der Bewegung. Zum Wachsen und Lernen brauchen die Kinder vor allem Zeit und Platz, aber auch erwachsene und erziehende Personen, die ihnen ein Vorbild sind.“
Der anerkannte Bewegungskindergarten ist ein Programm des Landessportbundes NRW zur Kooperation zwischen Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen und wird unterstützt vom NRW-Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Die Kita an der Wrangelstraße kooperiert mit dem ortsansässigen Sportverein Blau-Weiß-Neuenkamp, in dessen Räumlichkeiten Kinder und Eltern Fußball und Tennis spielen und Leichtathletik ausüben können. Zur Erlangung des Zertifikats haben zudem acht Mitarbeiterinnen der Kita die Übungsleiter-B-Lizenz „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ der Sportjugend erworben. Die wohl wichtigste Anforderung stellt jedoch das Prinzip „Bewegungserziehung“ dar, welches in Form der täglichen Durchführung von angeleiteten und offenen Bewegungsangeboten sowohl drinnen als auch draußen im pädagogischen Konzept verankert sein muss.
Beim Rundgang durch die Kita Kaßlerfeld wird dann auch sofort deutlich, dass Leiterin Anke Nitz und ihr Team neben Angeboten wie dem Mutter-Kind-Turnen und dem angeleiteten montäglichen Turnen in der Sporthalle der benachbarten Grundschule besonderen Wert auf die Bewegung im Alltag der Kinder legen. Die weitläufige Einrichtung des Familienzentrums beherbergt zahlreiche Räume, die alle unterschiedlich gestaltet sind. Die Kinder können sich aussuchen, ob sie im „Bällebad“ spielen, Trampolin springen oder klettern möchten. Die Zimmer sind offen gestaltet, es gibt Bänke zum Balancieren, Spiegel, Matten, kleine Podeste und dicke Teppiche. Die Mädchen und Jungen bauen mit Brettern und Papprollen Surfbretter, in der „Baugruppe“ haben Kaan und Sanjay, beide vier Jahre alt, einen Tisch auf die Seite gekippt und schichten kleine Holzstühle ineinander. Als Sanjay dabei ins Straucheln gerät, kommentiert Kaan: „So geht das nicht.“ Sanjay steht sofort auf und probiert es erneut.
„Uns ist wichtig, dass unsere Kinder ohne Anleitung spielen können und aus den vielen Materialien selbst etwas bauen können“, betont Anke Nitz. „Jedes Kind entscheidet selbst, was es sich zutraut, sie orientieren sich auch aneinander, können sich fallen lassen und den eigenen Körper erspüren. All dies sind wichtige Voraussetzungen fürs Lesen und Schreiben.“ Sie fügt hinzu: „Wir vermeiden auch gleichzeitige Aufgaben für alle Kinder, sodass sie nicht demotiviert werden, weil Einzelne es vielleicht schon besser machen. Jedes Kind hat seinen eigenen Entwicklungsverlauf und weiß am besten, was es sich schon zutrauen kann.“
Das Konzept scheint aufzugehen. Keins der Kinder sitzt wirklich lange herum. Sie spielen nicht mit komplizierten, vorgefertigten oder gar elektrischen Spielzeugen. Holzbänke, Seile, Bretter und bunte Bälle werden scheinbar nicht langweilig, auch wenn sie jeden Tag benutzt werden.
Zum Abschluss erhält Anke Nitz schließlich auch noch lobende Worte seitens der Eltern. Nurgil Turhal und Fatma Yüce sind Elternratsvorsitzende und stellvertretende Elternratsvorsitzende und sind mit der Betreuung ihres Nachwuchses sehr zufrieden: „Wir sind so stolz, dass unsere Kinder hier im Kindergarten sind. Es wird hier so viel getan für die Kinder, aber auch für uns Eltern. Für uns finden Elternabende und Turnstunden statt, außerdem erhalten wir professionelle Unterstützung in Erziehungsfragen.“
Mehr Informationen zum evangelischen Familienzentrum Wrangelstraße bei Leiterin Anke Nitz unter Telefon 0203 / 313275 sowie zum Projekt anerkannter Bewegungskindergarten auf der Homepage der Sportjugend NRW unter www.sportjugend-nrw.de.
Nina Golombek
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21.10.2011,
Text und Bild: Nina Golombek
Gemeinde Wanheim
Folgen der Loveparade-Katastrophe - Presbyterium fordert Übernahme von Verantwortung
"Fast achtzigtausend Duisburger fordern die Abwahl von OB Sauerland, fünftausend mehr, als ihn gewählt haben. Unter denen, die sich für einen Neuanfang in Duisburg einsetzen, sind über hundert Mitglieder der Gemeinde Wanheim. Auch in der Gemeinde sind viele Menschen beschämt darüber, wie der Oberbürgermeister sich um die Verantwortung drückt und mit seinem Verhalten der Stadt unermesslichen Schaden zufügt.
„Suchet der Stadt Bestes“ – unter diesem Motto stand das diesjährige Presbyteriums-Wochenende. Presbyterinnen und Presbyter sowie deren Partner und Partnerinnen sprachen noch einmal über ihre Gedanken und Empfindungen zur Loveparade-Katastrophe und deren Folgen. Dies geschah als intensives Gespräch direkt Betroffener, ob als Ratsherr, als Angestellte des Bauordnungsamtes oder als Zeugen der Katastrophe im Tunnel. Sie alle gaben der gemeinsamen Suche nach einer Zwischenbilanz Sachverstand und vor allem Authentizität.
Ein Jahr Loveparade – was empfinden wir heute? Die Erinnerung der unmittelbaren Zeugen ist frisch, und sie löst sich nur langsam von der beklemmenden Angst. Besonders die Angehörigen der Toten und Schwerverletzten leiden sehr, da ihnen aus Angst vor einem Schuldeingeständnis die mitfühlende Anteilnahme und die Übernahme von Verantwortung für das Geschehen verweigert wird. Dadurch kommen die Angehörigen der Toten und die durch die Katastrophe Traumatisierten nicht zur Ruhe. Wir teilen mit ihnen Trauer und Bestürzung sowie Fassungslosigkeit, Entsetzen und Wut. Die Wut richtet sich seit der beschämenden Pressekonferenz am Morgen nach der Katastrophe mit großer Wucht zunächst gegen Oberbürgermeister Sauerland und gegen die Hauptverantwortlichen beim Veranstalter, bei der Stadtverwaltung und der Polizei. Seit einem Jahr läuft diese Wut ins Leere, da alle Beteiligten die Verantwortung von sich weisen.
Nach einem Jahr: Wie geht es mit Duisburg weiter? Viele Duisburger sehnen sich nach Normalität und hoffen, dass es mit der gelähmten Stadt endlich wieder aufwärts geht. Dies kann aber nur ohne den amtierenden Oberbürgermeister gehen.
Herr Sauerland wollte die Loveparade und hat sich im besonderen Maße dafür stark gemacht. Es ist zu vermuten, dass er im Erfolgsfall keine Sekunde gezögert hätte, diesen Erfolg für sich zu reklamieren. Er trägt die politische Verantwortung für die Katastrophe. Der von ihm eingebrachte Begriff der „moralischen Verantwortung“ trägt nicht. Denn dies ist eine Verantwortung ohne Konsequenzen. Die politische Verantwortung mit der Konsequenz seines Rücktritts zu übernehmen, dagegen wehrt sich Herr Sauerland bis heute. Solange er seine Verantwortung nicht wahrnimmt, werden alle Versuche scheitern, zur Normalität in dieser Stadt zurückzukehren. Mit seinem Verhalten torpediert Herr Sauerland alle Bemühungen, den Angehörigen der Opfer Frieden zu geben, er lässt seine Verwaltung im Regen stehen, er verhindert, dass die Stadt Duisburg in die Zukunft schauen kann.Deshalb kann es aus Sicht des Wanheimer Presbyteriums nur eine Konsequenz geben: Wenn Herr Sauerland nicht endlich freiwillig zurücktritt, muss er abgewählt werden. Im Namen des Presbyteriums
Pfarrer Friedrich Brand"
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20.10.2011,
RS
Meiderich
Erster Senioren-Wegweiser erschienen
Der erste Senioren-Wegweiser Meiderich ist da! Stolz präsentieren Martin Ritter (3.v.r.), Leiter des BBZ-Meiderich und Sprecher des Arbeitskreises Senioren in Meiderich, Mitglieder und Unterstützer die gesammelten Angebote für Senioren im Stadtteil, u.a. betreffend die Kategorien Rat&Hilfe, Gesundheit, Lieferservice, Freizeit, Mobilität und Wohnen. Foto: Golombek
Wie kann das Älterwerden im Stadtteil angenehmer gestaltet werden und was muss man tun, damit Bürger auch im Alter in ihrem vertrauten sozialen Umfeld wohnen bleiben können und wollen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Arbeitskreis Senioren in Meiderich, der sich Mitte des vergangenen Jahres gründete und am gestrigen Mittwoch, 19. Oktober im Begegnungs- und Beratungszentrum Meiderich sein erstes Projekt vorstellte: den Senioren-Wegweiser Meiderich 2011.
Hierbei handelt es sich um eine Broschüre, die eine Übersicht über Hilfs- und Serviceangebote für Senioren im Stadtteil bietet. Der Wegweiser listet auf knapp 50 Seiten unter anderem Apotheken und Geschäfte mit Lieferservice, beschreibt, welche Ärzte vor Ort Hausbesuche anbieten oder barrierefrei, das heißt bequem mit Rollstuhl und Rollator, zu erreichen sind und gibt Informationen und Adressen zur Freizeitgestaltung.
Der Arbeitskreis Senioren in Meiderich, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Kommunikation und Kooperation zwischen den Meidericher Organisationen und Einrichtungen zu stärken, um gemeinsam Projekte für die Senioren im Stadtteil zu entwickeln, ist breit besetzt. So zählen zu den Mitgliedern Vertreter der Stadt Duisburg, das Amt für Soziales und Wohnen, der Bezirksvorsteher in Meiderich, Vertreter der Wohlfahrtsverbände Diakonie, Caritas und der Arbeiterwohlfahrt, Mitarbeiter des Christophoruswerkes sowie des Elisabeth-Altenzentrums, Vertreter des AKSUS und der Kirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich. So wurden neben Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann, Bezirksvorsteher in Meiderich Ralph Cervik, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich Frank Hufschmidt sowie Angela Tolle vom Caritasverband Duisburg und Frank Weinbach vom evangelischen Christophoruswerk von BBZ-Leiter und Sprecher des Arbeitskreises Michael Ritter am gestrigen Mittwoch auch Senioren eingeladen, die an den Aktivitäten im BBZ Meiderich teilnehmen und den Mitgliedern des Arbeitskreises direkt von ihrer Situation in ihrem Stadtteil berichten konnten. Lobend wurde an dieser Stelle die angenehme Schriftgröße der Broschüre erwähnt, gleichzeitig aber auch auf zwei der bedeutendsten Probleme im Bezirk hingewiesen: den Mangel an Grundstücken für altersgerechtes Wohnen sowie Mobilität und Einkaufsmöglichkeiten.
Für Bezirksvorsteher Ralph Cervik müssen Jung wie Alt in die Urbanität eingebunden werden und dazu gehören Einkaufsmöglichkeiten „um die Ecke“ und angemessene Verkehrsmöglichkeiten. Im Hinblick auf den demografischen Wandel, der besonders für eine Stadt wie Duisburg relevant ist, prognostiziert Ralph Cervik: „Die Anzahl der Senioren in der Summe wird in den kommenden Jahren immer größer. Man tut richtig daran, sich mit den Bedürfnissen der älteren Bürger in der Gesellschaft zu beschäftigen.“
Angela Tolle vom Caritas-Verband Duisburg sieht im Angebot ergänzender Dienstleistungen wie Bringedienste den Hintergrund des Wegweisers. Er sei ein erster Versuch, Menschen aufmerksam zu machen, und eine Möglichkeit, die Gewerbetreibenden in Meiderich zu motivieren, sich auf die veränderte Bedürfnislandschaft umzustellen.
Der Senioren-Wegweiser wird in der ersten Auflage in 5.000 Exemplaren erscheinen und ab Ende Oktober kostenlos in den Einrichtungen der genannten Arbeitskreis-Mitglieder sowie an weiteren Stellen in Meiderich, wie zum Beispiel Apotheken, erhältlich sein. Sprecher Michael Ritter ist sich sicher: „Derjenige, der in Meiderich unterwegs ist, wird dem Senioren-Wegweiser mehrfach begegnen.“ Weitere Informationen zur Broschüre oder zum Arbeitskreis Senioren in Meiderich bei Martin Ritter, Leiter des BBZ Meiderich, unter Telefon 0203/45 19 623 und Angela Tolle, Caritas Meiderich, unter Telefon 0203/41 78 050.
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20.10.2011,
Text und Bild: Nina Golombek
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Besuch beim Herrn der Bücher
Herr Kilian berät seine kleinen Kunden; Foto: Merkelt-Rahm
Am letzen Freitag, den 14. Oktober, mussten die Stammkunden der Bücherstube in der Karl-Marx-Straße 20 in Marxloh etwas länger auf ihre Beratung warten, denn Bernhard Kilian (74) hatte Besuch aus dem evangelischen Kindergarten an der Hermannstraße.
Kilian verkauft seit 14 Jahren im Auftrag der evangelischen Gemeinde gespendete Bücher und unterstützt mit dem Erlös den Kindergarten. Alles fing mit einem Büchertisch auf einer Gemeindeveranstaltung an, heute gibt es Lager und Verkaufsräume auf allen drei Ebenen des Hauses in dem auch das Kirchencafé der Bonhoeffer Gemeinde stattfindet.
„Die Kunden nehmen einen Stapel Bücher mit ins Café und suchen gemütlich aus, was sie kaufen wollen“, sagt Bernhard Kilian. Seine Preise sind niedrig, Taschenbücher gibt es schon für einen Euro. „Klassiker wie ´Lederstrumpf` und ´Vom Winde verweht` werden nicht mehr nachgefragt“, sagt Bernhard Kilian ein bisschen traurig, „aber Krimis und Bücher über Heimatkunde gehen wie geschnittenes Brot.“
Die Kleinen aus der Hermannstraße haben noch keine Vorstellung davon, wie viele Bücher Herr Kilian annehmen, einsortieren und verkaufen musste, bis er die neue Nestschaukel, die Rutsche oder die knallroten Taxirädchen für ihr Außengelände zusammenhatte. Sie haben Blumen und Schokolade für ihn mitgebracht und warten ungeduldig bis Kindergartenleiterin Sabine Kielert dem Herrn der Bücher für seinen großen Einsatz gedankt hat.
„Kommt, wir gehen in die Kinderabteilung, ihr dürft euch alle ein Buch aussuchen“, sagt Herr Kilian und stürzt sich ins Beratungsgespräch. „Peter und der Wolf“, „Mein erstes Mikroskop“ und „Was ist das: Die Weltreligionen“ wechseln den Besitzer. „Das müssen deine Eltern mit dir zusammen anschauen“, sagt Herr Kilian.
Wenn ein neues Spielgerät angeschafft werden konnte, macht Herr Kilian mit seiner Frau einen Besuch im Kindergarten. Dann schauen sie den Kindern eine Weile beim Spielen und Toben zu. Mehr Belohnung braucht Bernhard Kilian eigentlich nicht.
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17.10.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Deutscher Evangelischer Frauenbund
Sich stark machen für Integration
Leyla Özmal; Foto: Esther Merkelt
Drei Tage rund um die Themen Migration und Integration und unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ veranstaltete der Deutsche Evangelische Frauenbund (DEF) am vergangenen Wochenende in Duisburg. Bei ihrer Bundestagung im Mercure Hotel gingen die Mitglieder der Frage nach, wie das Ruhrgebiet als „Schmelztiegel der Nation“ mit der Einwanderungsthematik umgeht und was Staat, Gesellschaft und Kirche tun können, um Integration zu fördern.
Nachdem am Freitag der organisatorische Part der Bundestagung mit Neuwahlen und einer Mitgliederversammlung beendet wurde, besuchten die Damen am Abend das Festkonzert „Klänge von Ost nach West“ in der Salvatorkirche. Das Konzert, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Anwerberabkommen mit der Türkei, gestaltete die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit türkischen Musikern. Die Mitglieder des DEF beschrieben die Veranstaltung als eine Art der „musikalischen Integration“ mit einer sehr bewegenden Atmosphäre.
Der Samstag begann mit einem Vortrag von Leyla Özmal, der Integrationsbeauftragten der Stadt Duisburg. Sie referierte über das Konzept interkultureller Urbanität in Duisburg und berichtete über ihre Erfahrungen aus der praktischen Integrationsarbeit. Özmal betonte, dass die faktische Realität, nämlich das Zusammenleben zwischen ehemaligen Gastarbeitern, ihren Familien und Nachkommen und den Deutschen, endlich auch bewusst erlebt und aktiv gestaltet werden müsse. Dabei müssten auch die Ressourcen der Menschen mit Migrationshintergrund erkannt und genutzt werden, erklärte sie.
Anschließend stellte Wolfgang Reinbold, der erste Vorsitzende des Vereins „Haus der Religionen“ in Hannover, seine Einrichtung vor. Der 2008 gegründete Verein hat es sich zum Ziel gemacht die Religionen (Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus, Hinduismus und Bahai) in einen Dialog zu bringen. Ein weiteres Ziel sei die Aufklärungsarbeit, berichtete Reinbold begeistert. Das Haus der Religionen biete vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrer und Erzieher. Auch für Kinder und Jugendliche sei das Angebot groß. Verschiedene Führungen und Projekte sollen ihnen dabei helfen, die Religionen kennenzulernen und die Scheu vor Unbekanntem zu verlieren.
Nach dem theoretischen Input besichtigten die Damen am Nachmittag gemeinsam Duisburgs Umgebung, um sich am Ende selbst ein Bild von der viel thematisierten DITIB Merkez Moschee und dem Stadtteil Marxloh, machen zu können. Das Tagesprogramm endete dann um 20 Uhr mit einem traditionellen Gottesdienst in der Salvatorkirche. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der eigenen Arbeit. Anhand von drei Fallbeispielen aus der Verbandsarbeit diskutierten die Frauen unterschiedliche Integrationskonzepte und entwickelten neue Ideen. Um einen Kontakt zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft und Kultur herzustellen, erwiesen sich etwa Handarbeitskreise oder Kochkurse als gute Basis.
Der Deutsche Evangelische Frauenbund wurde 1899 als unabhängiger Verein gegründet und hat sich seitdem zum Ziel gesetzt, Frauen zu unterstützen ihre Verantwortung als Christen zu erkennen, ihre Fähigkeiten zu entdecken, zu entfalten und einzusetzen. Die drei zentralen Themen der heutigen Arbeit sind der Demografische Wandel, Medienarbeit und Hauswirtschaft,- Umwelt, - und Verbraucherpolitik. Bundesweit hat der DEF rund 5. 000 Mitglieder, ein großes Problem ist jedoch die Frage der nächsten Generation. Wie vielen anderen Institutionen fehlt es dem Frauenbund an jungem Nachwuchs, der die Arbeit fortsetzen könnte.
Zur Internetseite:
http://www.evangelischer-frauenbund.de/
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19.09.2011,
Bild und Text: Esther Merkelt
Familienzentrum Wrangelstraße - Kaßlerfeld
Als Bewegungskindergarten anerkannt
Am Freitag, den 21. Oktober, wird es ab 10 Uhr im evangelischen Familienzentrum Wrangelstraße 22 offiziell: Während einer Zertifizierungsfeier in der Kaßlerfelder Einrichtung überreicht Dr. Klaus Balster, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend NRW, die Urkunde, die bescheinigt, dass sich die Kindertageseinrichtung nun als „anerkannter Bewegungskindergarten“ bezeichnen darf.
Für die Vergabe des Zertifikats mussten viele Kriterien erfüllt werden: Die Einrichtung kooperiert mit dem ortsansässigen Sportverein Blau-Weiß-Neuenkamp. Kinder und Erwachsene haben hier die Möglichkeit, die Sportarten Fußball, Leichtathletik oder Tennis auszuüben. Zusätzlich wird ein Mutter-Kind-Turnen angeboten. Das Prinzip „Bewegungserziehung“ einschließlich der täglichen Durchführung von angeleiteten und offenen Bewegungsangeboten sowohl drinnen als auch draußen musste im pädagogischen Konzept festgelegt werden. Zudem müssen die Mitarbeitenden die Übungsleiter-B-Lizenz „Bewegungserziehung im Kleinkind-und Vorschulalter“ der Sportjugend absolvieren: Acht Mitarbeiterinnen haben das Zertifikat - meist an Wochenenden und in insgesamt 70 Lerneinheiten - mit einer Prüfung erworben.
Warum die Einrichtung „Anerkannter Bewegungskindergarten“ werden sollte, beschreibt Leiterin Anke Nitz so: „Als Bewegungskindergarten ist es unser Ziel, durch Bewegung, Spiel und Sport die Kinder in ihrer ganzheitlichen Persönlichkeit zu unterstützen. Kinder benötigen für ihre gesunde körperliche, emotionale und kognitive Entwicklung in hohem Maße Bewegung – je jünger sie sind, desto mehr. Die Bewegung und die Wahrnehmung bilden das Fundament für alle weiteren Entwicklungsstufen. Je weniger Erfahrungen die Kinder in ihrer motorischen und sensomotorischen Entwicklung sammeln, desto weniger können sich die Kinder ganzheitlich entwickeln. Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen können sich schlechter konzentrieren, sind häufig aggressiv, ungeduldig, können Sprachprobleme aufweisen oder sogar hyperaktiv sein. Aus diesem Grund sehen wir Bewegung und Wahrnehmung auch als Prävention und wollen den Kindern als Bewegungskindergarten möglichst viele Bewegungsräume schaffen.“
Konkret bedeutet die Zertifizierung nun, dass der 50 Meter lange Flur täglich mit Laufrädern, Rutschfahrzeugen, Scootern genutzt wird. Im großen Eingangsbereich können die Kinder mit mobilen Rutschen, Stühlen, Tischen und Kartons ihre Bewegungsräume selbst gestalten. Die Turnhalle bietet den Kindern eine große Fülle von Bewegungsanregungen und ist mit vielen Spielmaterialien ausgestattet, so etwa mit zwei Weichböden, einem Trapez, Trampolinen, mehrere Matten, Langbänken, Bällen, Hüpfbällen, Bewegungsbausteinen, Kegeln, Reifen oder Tüchern. Über die Psychomotorik hinaus fördern diese Materialen die Sinne der Kinder und laden zum Experimentieren ein. Zudem nutz der Kindergarten jeden Montag die große Turnhalle der benachbarten Grundschule. Die Gruppenräume werden je nach den Bewegungsbedürfnissen der Kinder umfunktioniert. So findet man dort häufig Trampoline Turnmatten, Rollbretter oder Ähnliches. Aus Tischen, Stühlen und Podesten entstehen Kletter- und Höhlenlandschaften.
Zum individuellen Experimentieren laden „Sensi-Duschen“, „Erlebnisbad“, „Sinneskörbe“ sowie Matsch-, Sand- und Wassertische ein. Bei all den Gerätschaften dürfte klar sein, dass es nicht nur am Zertifizierungstag hoch hergehen wird in der Einrichtung. Dies ist auch ganz im Sinne von Leiterin Nitz und ihrem Team.
Weitere Informationen unter Tel.: 0203 / 313275
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14.10.2011,
RS
Fensterprojekt der evangelischen Kirche in Mittelmeiderich
Kirche wird zum lebendigen Kunstwerk
Romy Fischer bei der Enthüllung des Modells des "Verheißungsfensters" in der evangelischen Kirche Auf dem Damm; Foto: privat
Vor fünf Jahren drohte der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich die Schließung ihrer Kirche, Auf dem Damm. Meidericher Bürgerinnen und Bürger stemmten sich dagegen, gründeten den Förderverein „pro doMMo e.V.“ und sammelten Gelder ein. Auch Dank dieser Hilfe konnte nach vier Jahren die Kirche im neuen Glanz wieder eröffnet werden. Bei der Instandsetzung stieß man auf Fundamente von Sankt Georg, die kirchliches Leben seit über 1100 Jahren an dieser Stelle offenbarten. Im Rahmen dieser jahrtausendwährenden Tradition wurde 2006 ein Wettbewerb für die Neugestaltung der Kirchenfenster ausgeschrieben. Den Zuschlag bekam die Schweizer Künstlerin Romy Fischer. Ab November soll die Realisierung des ersten Bauabschnittes beginnen. In der Kirche Auf dem Damm steht zur Zeit ein Modell, das einen Eindruck davon gibt, wie die Kirche mit den neuen Fenstern aussehen wird. Der Duisburger Filmemacher Bernd Uhlen hat zusammen mit Romi Fischer mehrere Filme gedreht, die den Herstellungsprozess in der Glaswerkstatt Hein Derix in Kevelaer dokumentieren; sie sind auf der Internetseite des Fördervereins „pro doMMo e.V.“ (www.prodommo.de) zu sehen.
Romi Fischer wirkt seit vielen Jahren auch im Duisburger Raum. Neben der Zusammenarbeit mit dem Wilhelm Lehmbruck Museum wurden diverse Arbeiten bei den Duisburger Akzente ausgestellt. Inzwischen sind mehrere Stahlskulpturen in Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp Steel auf Kunstreise gegangen. Expertisen im Kirchenraum hat die diplomierte Züricher Künstlerin bereits in der Stadtkirche in Kleve und in der Kapelle im Städtischen Klinikum Duisburg unter Beweis gestellt. So konnte sie auch das Expertenteam der Meidericher überzeugen. Jury Mitglied Architekt Volker Findt dazu: „Das künstlerische Konzept ist einmalig und wird die Kirchenlandschaft weit über Duisburg hinaus bereichern.“ Ausgehend von der Bibel wird der Tagesablauf der Schöpfung in einer antiken Verglasung nachgebildet und in den Kirchenraum integriert. So beginnen die Chorfenster im Osten mit warmen königsblauen Farbtönen, einem feinen Rotschimmer und dem Helligkeitsverlauf von unten nach oben. Dem Sonnenverlauf folgend sind feine Türkis- und Blaunuancen zu finden. Den Gegenpol bildet das Fenster über dem Haupteingang mit dem Abendrot. Höhepunkt bildet das Verheißungsfenster, das den Dialog des Göttlichen mit dem irdischen darstellt. In diesem Glas-Stahl-Relieffenster finden sich die vielen Farbtöne der Schöpfung wieder. Romi Fischer: „Das Tageslicht wird durch das antike Glas gebrochen und lässt den Innenraum zu einem lebendigen Kunstwerk werden. Den Besuchern soll so das Göttliche spürbar werden.“ Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.prodommo.de oder bei Walter Pricken, (Tel.: 0203 / 447025).
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14.10.2011,
RS
Kammermusik in der Duisserner Lutherkirche
"salto chorale" interpretiert John Rutters "Magnificat"
Klaus Andrees (rechts) bei einer Begegnung mit dem britischen Komponisten John Rutter; Foto: privat
Der Kammerchor der Universität Duisburg-Essen „salto chorale“ ist zu einem „Spezialensemble“ für die Musik von John Rutter geworden. Nach dem „Requiem“ und der „Mass oft the Children“ führt er nun das „Magnificat“ des britischen Komponisten auf. Am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr werden neben diesem Hauptwerk weitere Stücke von John Rutter und Werke von Gabriel Fauré in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, zu hören sein. Die Partien als Solosopran hat Bettina Lecking übernommen. Neben „salto chorale“ wirkt das „Kammerorchester Essen“ mit. Die Leitung hat Klaus Andrees.
Wie bei jedem Konzert des Kammerchores ist der Eintritt frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
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14.10.2011,
RS
Hommage an Franz Liszt
Salvatorkirche
In diesen Tagen jährt sich der 200. Geburtstag von Franz Liszt. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 23. Oktober um 17 Uhr in der Salvatorkirche, Burgplatz neben dem Rathaus, ein Konzert mit Klavier- und Orgelmusik des Komponisten statt. Aus seinem reichhaltigen Oeuvre mit Klaviermusik über geistliche Themen erklingen einige Werke aus dem Zyklus „Harmonies poétiques et religieuses“ sowie die bekannten „Petrarca-Sonette“. Gespielt werden die Klavierwerke von Michael Zieschang, Dozent an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf. Er studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Paul Badura-Skoda und Felix Michael Deichmann mit Abschluss Konzertexamen und errang mehrere Preise bei internationalen Klavierfestivals. Außerdem hat er als Spezialist für romantische und spätromantische Klavierliteratur mehrere Aufnahmen eingespielt. Ergänzt wird das Programm durch gewichtige Orgelwerke Liszts, wie etwa die Variationen über „Weinen, Klagen“ und einer Bearbeitung des Pilgerchores aus Wagners „Tannhäuser“. An der Kuhn-Orgel spielt Marcus Strümpe. Karten für das einstündige Konzert sind an der Konzertkasse zu acht, ermäßigt zu fünf Euro erhältlich.
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14.10.2011,
RS
Duisserner Notkirche
Theaterpremiere fällt aus
Die Premiere des Theaterstücks „Kunst“ von Yasmina Reza am 21. Oktober in der Duisserner Notkirche, Martinstr. 37, muss um unbestimmte Zeit verschoben werden. Einer der Schauspieler der Theatergruppe „Quintessenz“ ist erkrankt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, wird aber sobald wie möglich mitgeteilt.
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14.10.2011,
RS
Abschied vom Marienhof
Borkumer Familienferiendorf hat neuen Investor
Zum 15. Oktober 2011 wird der Betrieb des Borkumer Familienferiendorfes „Marienhof“ eingestellt. Die Aufgabe dieses Arbeitsfeldes hatten die gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den 15 Kirchengemeinden und weitere Delegierte des evangelischen Kirchenkreises Duisburg auf ihrer Synodaltagung im Juni 2009 mehrheitlich beschlossen. 1986 hatte der Evangelische Gesamtverband Duisburger Gemeinden als Betreiber den Marienhof als Familienferiendorf vom Evangelischen Christophoruswerk e.V. für eine Vertragsdauer von 25 Jahren übernommen. Ziel des Familienferiendorfes „Marienhof“ war es, Eltern mit ihren Kindern – unabhängig von ihrer Konfession – einen familiengerechten und abwechslungsreichen Erholungsaufenthalt zu bieten und diesen insbesondere kinderreichen und einkommensschwachen Familien zu ermöglichen; 2010 konnte das Familienferiendorf 18.672 Übernachtungen verzeichnen. Dennoch wären, nach einer 1,25 Millionen Euro teuren Erstsanierung 1989, zur weiteren Fortführung und Zukunftssicherung mittelfristig Instandhaltungsmaßnahmen von mindestens einer Million Euro erforderlich gewesen. Für den Duisburger Kirchenkreis, seit 2006 Rechtsnachfolger des Gesamtverbandes, bedeutete der Betrieb des Marienhofes zudem einen jährlichen Zuschuss von 30.000 Euro.
Ein neuer Investor will die Anlage umgestalten. Vorgesehen ist, das Haupthaus zu sanieren, sowie die Flachdachbungalows, das Hausmeisterhaus und das Tagungsgebäude abzubrechen. Auf dem Gelände soll eine lockere Bebauung aus eingeschossigen und zweigeschossigen Doppelhäusern entstehen; das ortsbildprägende Hauptgebäude von 1891 wird erhalten, wobei nach einer Sanierung hier zwölf barrierefreie Wohnungen entstehen werden. Die zukünftige Anlage wird dann mit der Bezeichnung „Feriendorf Marienhof“ geführt.
Der Marienhof wurde 1891 als Pension gegründet und war ab 1930 ein christliches Hospiz unter der Leitung des Niederrheinischen Diakonissen-Mutterhauses. Diente der Marienhof während des II. Weltkrieges als Lazarett, war er ab 1948 ein Kindererholungsheim. In den 70-er Jahren wurde der Marienhof zum Freizeitheim und Familienferiendorf des Duisburger Evangelischen Christophoruswerkes e.V. umfunktioniert.
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13.10.2011,
RS
Krisenbegleitung / Suizidprävention der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen
Ausgezeichnet mit dem Ehrenamtspreis der EKiR
EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 101/2011
Düsseldorf, 13. Oktober 2011
Drei Projekte zeichnet die Evangelische Kirche im Rheinland in diesem Jahr mit dem von der Kirchenleitung gestifteten Ehrenamtspreis aus. „Aus den vielen, vielen Vorschlägen, die uns aus Kirchenkreisen und Gemeinden zwischen Emmerich und Saarbrücken eingereicht wurden, haben wir nach sorgfältiger Prüfung drei Projekte ausgewählt“, erklärt Pfarrerin Dr. Sabine Zoske, die Vorsitzende der Jury. Die drei mit je 1.000 Euro dotierten Ehrenamtspreise 2011 der rheinischen Kirche gehen an Initi-ativen in Burscheid, Duisburg und Wuppertal.
Die Preisträger, die am Samstag, 3. Dezember 2011, in einer Feierstunde in Düsseldorf durch Oberkirchenrat Klaus Eberl ausgezeichnet werden, sind:
Evangelische Öffentliche Bücherei Burscheid
Seit 1992 fährt das zurzeit aus fünf Frauen bestehende ehrenamtliche Team der Evangelischen Öffentlichen Bücherei in Burscheid zweimal im Monat mit einer mobilen Bücherei zur Gemeinschaftsgrundschule Dierath und ermöglicht es so den Kin-dern, in der Pause kostenlos Bücher auszuleihen. Allein im Schuljahr 2010/2011 hat es 2.389 solcher Ausleihen gegeben. Insbesondere Kindern, die aus eher bildungsfernen Familien stammen, und Kindern mit Migrationshintergrund (ungefähr ein Drittel der kleinen Kundinnen und Kunden) wird so die Welt der Bücher und der Literatur eröffnet. Die beträten sie sonst wohl kaum, weil ihre Eltern ihnen keine Bücher kaufen (können) und sie auch nicht in eine Bücherei schicken würden. Das eher stille Projekt erschien der Jury preiswürdig, weil hier ein Team, das mit viel Herzblut und großer Ausdauer arbeitet, den herkömmlichen Weg hin zur Bücherei auf kreative und innovative Weise dadurch ergänzt, dass die Bücherei zu den Kundinnen und Kunden hingeht und ihnen in einer ländlichen Region Teilhabe- und Integrationsmöglichkeiten eröffnet.
Krisenbegleitung/Suizidprävention Duisburg
Das Projekt ist aus der Telefonseelsorge Duisburg hervorgegangen und unter deren Dach angesiedelt. Die Krisenbegleitung findet jedoch nicht am Telefon, sondern im persönlichen Gespräch statt. Zurzeit sieben ehrenamtlich Tätige stellen im Rahmen eines niederschwelligen Angebots Zeit zum Gespräch zur Verfügung, hören zu, nehmen Anteil und geben so Gelegenheit, Suizidimpulse zu benennen und die Seele zu entlasten. Sie tun dies mit hohem Engagement, großer Flexibilität und neben ihrem Beruf. Die Tätigkeit beginnt (wie bei der Telefonseelsorge üblich) mit einer gründlichen Ausbildung in Krisenbegleitung und wird von intensiven Fortbildungen begleitet. Einsatz und Fortbildung der hochkompetenten und völlig selbstständig arbeitenden Eh-renamtlichen werden von einer beruflich arbeitenden Kraft koordiniert. Das Fazit der Jury: Ein innovatives, zukunftsweisendes und integratives Seelsorgeprojekt.
Wuppertal: Do it!
Ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Seit 2007 gewinnt, qualifiziert und begleitet das vom Diakonischen Werk Wuppertal initiierte Projekt ehrenamtlich Mitarbeitende, damit diese Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge übernehmen können, von denen es zurzeit allein in Wuppertal 80 gibt. Mit hoher Verbindlichkeit (in der Regel dauert solch eine Vor-mundschaft drei bis vier Jahre) nehmen derzeit 15 Menschen diese anspruchsvolle Aufgabe wahr. Überzeugend fand die Jury zum einen das Qualifizierungskonzept, das eine große Klarheit hinsichtlich der Erwartungen an die Ehrenamtlichen erkennen lässt und diese gut auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zum anderen findet ein regelmäßiger moderierter Erfahrungsaustausch statt, der von den Ehrenamtlichen als sehr hilfreich empfunden wird, diesen aber zugleich ermöglicht, ihre Vormundschaften in großer Selbstständigkeit wahrzunehmen. Schließlich lässt eine persönliche Vormundschaft mit ihrer intensiven Begleitung eine größere Nachhaltigkeit im Bemühen um eine echte Chancengleichheit in unserer Gesellschaft erwarten, als das bei zwangsläufig eher anonymen Amtsvormundschaften zu erwarten ist. Das Projekt dient der Offenheit, der Toleranz und der Integration, es fördert die Selbstbestimmung der Ehrenamtlichen und der minderjährigen Flüchtlinge.
Der Ehrenamtspreis
Etwa 116.000 Frauen und Männer sind in der rheinischen Kirche ehrenamtlich tätig. Mit dem Preis, der im Jahr 2007 erstmals vergeben wurde, sollen bewährte Formen ehrenamtlicher Arbeit, besonders aber neuartige ehrenamtlich getragene Projekte in den Bereichen Gottesdienst, Seelsorge/Beratung, sozialdiakonische Arbeit, Kultur- und Bildungsarbeit, Zielgruppenarbeit, allgemeine Gemeindearbeit und Gemeindelei-tung öffentlich vorgestellt und weiter gefördert werden. In der Ausschreibung des Eh-renamtspreises heißt es weiter: „Die Projekte sollen innovativ, kreativ, integrativ und Selbstbestimmung fördernd arbeiten. Sie sollen Menschen darin bestärken, für sich selbst und in Kirche und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen zur Vermittlung und Stärkung des Glaubens beitragen und geeignet sein, Menschen zur Identifikation mit ihrer Kirche einzuladen.“ Der Ehrenamtspreis wird alle zwei Jahre vergeben.
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13.10.2011,
EKiR
Öffentlich geförderter Zweiter Arbeitsmarkt jetzt!
Diskussionsveranstaltung in der Kreuzeskirche
Am Donnerstag, 20. Oktober geht es ab 18 Uhr in einer Veranstaltung in der Sakristei der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 38, um die Notwendigkeit eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarktes. Der landauf landab beschworene Wirtschaftsaufschwung nach der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und die Zunahme der Beschäftigung und der damit verbundene Abbau der Arbeitslosigkeit täuschen darüber hinweg, dass sich die Spaltung auf dem Arbeitsmarkt weiter verschärft. Vom Aufschwung profitieren – wenn überhaupt – die besser qualifizierten Fachkräfte, dagegen verstetigt sich eine große Zahl langzeitarbeitsloser Arbeitslosengeld II – Empfänger, deren Chancen auf eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt weiter sinken. Gleichzeitig werden die Eingliederungsleistungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) massiv gekürzt. In der Kreuzeskirche diskutieren dazu Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, Jürgen Kaiser von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer und Ulrich Rieger vom DGB Niederrhein. Anmeldungen per Telefon (0203 / 29513171) oder E-Mail (kda@kirche-duisburg.de) sind erbeten.
Die Veranstaltung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein ist Teil der Kampagne „Ich will arbeiten“, die die evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 durchführt. Eine wesentliche Forderung bezieht sich darauf, in Duisburg auf Dauer einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zu realisieren, der von allen Akteuren der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik bejaht und unterstützt wird. Weitere Informationen im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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13.10.2011,
RS
Kindermusical in Duissern
Unterwegs in ein neues Land
Am 16. Oktober dreht sich ab 16 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, alles um Moses, der als ausgesetztes Kleinkind am Hof des mächtigen Pharaos in Ägypten aufwächst und eines Tages von Gott den Auftrag erhält, das Volk Israel aus der Sklaverei zu befreien. Mit dem Durchzug durch das geteilte Meer gelingt dem Volk schließlich die Flucht. In Szene setzen das Musical die Mädchen und Jungen der Kinderchöre der Lutherkirche unter der Leitung von Kantorin Hye-Kyoung Kang. Eintrittskarten sind zu fünf Euro für Erwachsene, zu zwei Euro für Kinder ab vier Jahren und zu zwölf Euro für eine Familienkarte bei Schreibwaren Hellmann und Köhn, Moltkestr. 10 in Duissern erhältlich; ebenso in der Notkirche und Lutherkirche. Bereits ab 14 Uhr übrigens öffnet das Gemeindecafé in der Notkirche: Bei Getränken, Kaffeespezialitäten und Kuchen können Jung und Alt die Zeit bis zum Musical gemütlich überbrücken.
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10.10.2011,
RS
Diakonie dankt ihren Ehrenamtlichen
Schätze muss man pflegen
Klaus Bagus, zuständig für die Ehrenamtskoordination der Amalie Sieveking Gesellschaft freut sich über Motivation und Engagement der Ehrenamtlichen. Elisabeth Wagner, Annemarie Pietryga und Ursula Müller arbeiten als freiwillige Helfer im Albert Schweitzer und Werner Brölsch Haus des Evangelischen Christophoruswerks in Meiderich. Sie unterstützen dort, teilweise neben dem eigenen Vollzeitjob, das Café Jück und helfen bei Gymnastikstunden und Rätselrunden. Einig sind sich alle drei: „Wir fühlen uns den alten Leuten verbunden!“; Foto: Golombek
„Sie sind ein Schatz, der uns geschenkt wurde, und Schätze muss man pflegen.“ Ein Satz mit dem sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, am vergangenen Sonntag, 9. Oktober, bei allen Ehrenamtlichen der Gemeinde für ihre Arbeit bedankte, und der gleichzeitig Programm war für diejenigen, die sich an jenem Vormittag in der Salvatorkirche auf Einladung von Ehrenamtskoordinatorin Anne Eichhorn und Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz zum Danktag Ehrenamt der Diakonie Duisburg einfanden.
Die Predigt hielt Pfarrer Martin Winterberg, der optimistische Zahlen eines Wirtschaftsmagazins nannte, laut denen sich jeder sechste Bundesbürger ehrenamtlich in der Kirche engagiere. Die Bibel gebe Auskunft über die wohl zentrale Motivation des Engagements der Freiwilligentätigkeit: „Es ist das innere Wissen, dass ein Dasein dem anderen neue Wege öffnen kann, die er sich mit eigenen Möglichkeiten nicht erschließen kann.“ Winterberg zog er einen Bogen zu den alten Griechen, die damals, noch unbehelligt von Schuldenkrise und Beamtenstreik, bereits den politischen vom privaten Menschen zu unterscheiden wussten. Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nehme, sei kein stiller, sondern ein schlechter Bürger. Er sei der „idiotes“, der sich dem Gemeinwesen verweigere. Dass die Ehrenamtlichen hingegen zu den 15,5 Prozent der Menschen in Deutschland zählen, die sich freiwillig und unentgeltlich für die Gemeinschaft einsetzen, dies sollte an jenem Tag besonders gewürdigt werden und so erwartete alle Ehrenamtlichen nach dem Zwischenfazit Martin Winterbergs –„Wir sind schon ziemlich gut! Steigerungsfähig, sicherlich, aber doch allerhand!“ – ein weiterhin abwechslungsreiches Programm.
So flimmerte ein Video über die Arbeit im freiwilligen sozialen Jahr, das die Jugendlichen selbst gedreht haben, über die Leinwand. Bodo Gräßler, Leiter der Bahnhofsmission, erhielt unter dem Beifall seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter das Kronenkreuz der Diakonie in Gold für seine 25-jährige Tätigkeit bei der Diakonie. Für die musikalische Untermalung sorgten Melanie Zink, Dagmar Domeier und Andreas Boos mit ihrem Chanson- und Liedervortrag „Liebe, Leid und andere Köstlichkeiten“. Neben der leiblichen Verpflegung in Form von Suppe und Kaffee standen im Seitenschiff der Kirche auch Informationsstände der verschiedenen Einrichtungen der Duisburger Diakonie sowie der Kampagne „Ich will arbeiten“ bereit. Vor der Informationswand der Amalie Sieveking Gesellschaft sprach deren Ehrenamtskoordinator Klaus Bagus über die zentrale Bedeutung der freiwilligen Helfer, die in Zeiten permanenter Personalverknappung den Menschen in sozialen Einrichtungen die Zeit, Aufmerksamkeit und Anteilnahme widmen können, die den hauptamtlich Beschäftigten neben der Erledigung ihrer Aufgaben oft nicht mehr bleibt. „Die Anzahl der Ehrenamtlichen ist in letzter Zeit recht konstant geblieben“, freut sich Bagus. „Ich dachte es seien insgesamt weniger geworden, aber es ist doch ganz erstaunlich, dass auch so viele junge Menschen Interesse zeigen. Die Leute merken, dass ihre Tätigkeit geschätzt und positiv angenommen wird.“ Damit dies so bleibt, wird die Diakonie ihre Schätze weiter pflegen. Beim nächsten Danktag Ehrenamt, und bis dahin im beruflichen Alltag in den Einrichtungen.
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10.10.2011,
Text und Bild: Nina Golombek
Kanadischer Weltenbummler singt in der Hochfelder Pauluskirche
Matt Epp & The Amoriam Assembly
Amorianassembly; Foto: http://amorianassembly.com
Nach seinem ersten Konzert in der Pauluskirche vor gut einem Jahr tritt der kanadische Weltenbummler Matt Epp erneut in der Hochfelder Kirche auf. Dieses Mal mit seiner Band „the Amorian Assembly“: am 5. Oktober um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten. Mit dem französisch-kanadischen Bassisten Joel Culture und dem charismatischen Drummer Antonio Lomas aus Granada / Spanien haben „Matt Epp & the Amorian Assembly“ eine transnationale Rhythmusgruppe auf Weltklasse-Niveau am Start, die das Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus kanadischem Roots Rock, Folk & Blues überzeugt und mitreißt.
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16.09.2011,
RS
Wie Hollywood die Schuld vergibt
Abschluss der Kinoreihe in der Wedauer Kirche
Hollywoodfilme kreisen oft um Fragen der Schuld: „Wie sieht ein Leben aus, das mit Schuld beladen ist?“, „Wie kann man mit seiner Schuld leben?“, „Kann man sie loswerden?“ und „Wenn ja: wo und wie?“ An zwei Abenden liefen bereits in der evangelischen Kirche in Wedau, Am See 8, bekannte Spielfilme, die Schuld und Sühne in den Mittelpunkt stellten. Zum Abschluss der kleinen Wedauer Kinoreihe gibt es dort am 13. Oktober um 19 Uhr einen amerikanischen Psychothriller, zu dem der Eintritt frei ist: Mitte der 50er Jahre erhält ein US-Marshal den Auftrag, zusammen mit seinem Partner auf eine Insel zu fahren. Aus der dortigen Anstalt für geistesgestörte Schwerverbrecher ist eine Insassin verschwunden, die ihrer drei Kinder ermordete. Der Fall gibt den Ermittlern von Anfang an Rätsel auf.
Die angehende Pfarrerin Sarah Süselbeck, die seit einem Jahr in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ihr Vikariat macht, lädt alle Kinofans ein, auch nach dieser Vorführung gemeinsam über den Film und dessen Darstellung von Schuld und Sühne zu diskutieren und möglicherweise zu ganz anderen Lösungsansätzen zu kommen, als diejenigen, die Hollywood vorgibt. Diese sollen auch in die Gestaltung und Vorbereitung des Reformationsgottesdienstes einfließen. Bei zwei Treffen - am 20. und 27. Oktober - im Gemeindehaus Am See jeweils um 19 Uhr sind kreative Köpfe, zupackende Hände und begeisterte Menschen willkommen, einen Gottesdienst im Anschluss an die Filmreihe zu entwerfen und ihn am 31. Oktober 2011 um 19.30 Uhr gemeinsam mit allen Gemeinden des Duisburger Südens in der Kirche Am See in Wedau zu feiern. Weitere Informationen zur Kinoreihe hat Vikarin Sarah Süselbeck (Tel.: 0203 / 71884855).
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10.10.2011,
RS
Islamarbeit, Integration und Migration
Abschied von Dr. Sabine Plonz
Dr. Sabine Plonz; Foto: privat
Am 1. Juli 2010 wurde Dr. Sabine Plonz in ihr Amt als Pfarrerin für Islamarbeit, Integration und Migration im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg durch Superintendent Pfarrer Armin Schneider eingeführt. Nach nur etwas mehr als einem Jahr verlässt die Theologin Duisburg. Ihre Duisburger Tätigkeit in einer Pfarrstelle mit besonderem Auftrag (mbA) war leider nur befristet. So ist es verständlich, dass die Wissenschaftlerin nun eine unbefristete Stelle im Bereich der evangelischen Erwachsenenbildung in Münster angenommen hat, zumal sie dort auch wohnt. Frau Dr. Plonz hatte sich in Duisburg rasch in ihre neues Arbeitsgebiet eingearbeitet, gute Kontakte geknüpft und hat in der relativ kurzen Zeit immer wieder weiterführende Impulse für die Dialogarbeit gesetzt. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, der Sabine Plonz für ihre geleistete Arbeit dankt und ihr für ihren weiteren Weg Gottes Segen wünscht, ist bestrebt das für Duisburg wichtige Arbeitsfeld „Islamarbeit, Integration und Migration“ wieder zu besetzen.
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07.10.2011,
RS
Theater im Gemeindehaus Buchholz
Mord auf der Gemsenalm
"Mord auf der Gemsenalm"; Foto: http://ratzeputz-theater.de/
Ein Theaterstück im Theaterstück bringt das Ratzeputz-Theater Rheinberg auf die Bühne. Wenn Shakespeare und Bauernschwank aufeinandertreffen, bleiben Turbulenzen nicht aus. Mit dem Theaterstück nehmen die Mitglieder des Ratzeputz-Theaters sich selbst als Laiendarsteller auf den Arm. Das Ratzeputz-Theater Rheinberg ist am Samstag und Sonntag, dem 15. und 16. Oktober um 17 Uhr mit dem Einakter „Mord auf der Gemsenalm“, einem Schwank mit krimineller Energie, zu Gast im evangelischen Gemeindehaus Arlberger Straße. 8, Duisburg-Buchholz. Karten zum Preis von vier Euro gibt es im Vorverkauf bei Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel (Tel.: 0203 / 701117; E-Mail: k.miggel@wtal.de).
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07.10.2011,
RS
„Lebenszeiten“ - Ein Konzert im Stil der Salonkultur
Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
"Lebenszeiten" heißt das neue programm des Düsseldorfer Ensembles "Das Orchesterchen"; Foto: www.orchesterchen.de
Am Samstag, den 15. Oktober 2011 um 18 Uhr, präsentiert „Das Orchesterchen“ in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Gemeindehaus Angerhauser Straße 91, sein aktuelles Programm „Lebenszeiten“ im Stil der Salonkultur. Im Anschluss lädt die Gemeinde die Besucher bei einem Glas Wein zum Verweilen und Dialog untereinander und mit den Künstlern ein.
Musik hören, als ob man sie sähe, Musik sehen, als ob man sie höre – unter diesem Motto führt „Das Orchesterchen“ das Publikum durch „Lebenszeiten“. Mal nachdenklich und besinnlich, mal heiter wird bei jedem die eine oder andere Erinnerung geweckt. In diesem Programm vereinen sich Musik, Pantomime und Rezitation. Mit immer neuen Werken von Klassik bis Filmmusik, von Mozart, Bach, Pachelbel zu zeitgenössischen Komponisten wie Astor Piazzolla, Arvo Pärt oder Alfred Schnittke können sich die Zuhörer und –schauer entführen und verzaubern lassen. Die Tradition musikalischer und literarischer Salons des 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts von Weimar und Dresden über Berlin, Zürich und Wien – mit „Das Orchesterchen“ wird diese Tradition wieder neu belebt.
Historisches Vorbild ist unter anderem der sogenannte „Weimarer Musenhof”, den Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach ab 1775 begründete und bei dessen Gestaltung der Herzogin der Dichter und Philosoph Christoph Martin Wieland zur Seite stand. Für Musica elegante prägender als der Musenhof, der Anfang des 20. Jahrhunderts stark idealisiert wurde, sind vielleicht die „Schubertiaden″ des Komponisten und Pianisten Franz Schubert in den 1820er Jahren Wiens. An verschiedenen Orten, so in den Wohnungen von Franz von Schober oder Joseph von Spaun, traf man sich zu diesen literarisch-musikalischen Salons, pflegte Freundschaften, musizierte in verschiedenen Besetzungen, veranstaltete Lesungen und erfreute sich an geistvollen Unterhaltungsspielen.
Kartenvorverkauf:
L. Jongmans, Tel.: (0203) 788 358
Musica elegante, Tel.: (0211) 17 15 71 9-0
oder: www.orchesterchen.de
Erwachsene 10 €, Schüler / Studenten 7,50 €
Das Orchesterchen – Ensemble
„Das Orchesterchen“ wurde Ende 2007 gegründet und präsentiert sich seit 2010 in neuem Gewand mit einem neuen, vielfältigen Programm. In diesem einzigartigen Ensemble verschmelzen die auf der ganzen Welt verständlichen Universalsprachen Musik und Pantomime zu neuen Darstellungsformen. Musik hören, als ob man sie sähe, Musik sehen, als ob man sie höre. Das musikalische Spektrum reicht dabei von klassischer Musik bis hin zu Titeln aus Film, Musical und Jazz, die man in dieser Form noch nicht gehört und gesehen hat. Das Orchesterchen hat neben heiteren oder auch ernsten Themen- und Auftragsprogrammen weitere musikpädagogische Projekte entwickelt. Die Förderung des musikalischen Nachwuchses ist eine Herzenssache der Musiker und Darsteller im Orchesterchen. So bietet es für das junge Publikum und deren Eltern mit „Jahreszeiten – Vivaldi hören und sehen“, „Karneval der Tiere“, „Der kleine Prinz“ oder „Bratsche trifft Flöte – die etwas andere Instrumentenkunde“ anspruchsvolle Programme für Groß und Klein. Im Orchesterchen vereinen sich pantomimische Darstellung mit Streicherensemble und Saxofon. Die Musiker sind dabei auch flexibel – so greift die Saxofonistin gerne mal zur Querflöte oder die Bratscherin in die Tasten.
Musiker: Alexander Brodski und Michael Brodski (Violine), Anja Kämmerling (Viola / Klavier), Evamarie Mackenbrock (Cello), Cornelia Hornemann (Saxofon / Flöte)
Pantomime: Stephan Kivel
Rezitation: Evelyn Sökefeld
Leitung: Cornelia Hornemann
Weitere Informationen im Internet: www.orchesterchen.de
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06.10.2011,
RS
Es darf Spaß machen
Radioandacht von Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz
05. Oktober 2011
Der Radiosender "Eins live" sendete am 5. Oktober 2011 eine Andacht von Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, dem Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg. Thema ist die Arbeitsmarktkampagne der evangelischen Kirche in Duisburg und ihrer Diakonie. Sprecherin: Alexa Christ.
Die Andacht können Sie unter diesem Link Nachhören:
Weitere Informationen zu Arbeitsmarktkampgane unter www.ichwillarbeiten.net.
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05.10.2011,
RS
Buntes Programm mit ernstem Hintergrund
Evangelische Kirche und Diakonie engagieren sich für die Verminderung der Arbeitslosigkeit
Punktlandung zur Kampagne gegen Arbeitslosigkeit; Foto: Golombek
Besuchermassen drängten sich um Neuwagen und restaurierte Oldtimer rund um den König-Heinrich-Platz, die Sonne schien, der Himmel blau, die Geschäfte der Duisburger Innenstadt geöffnet. Die Automesse „Lack und Chrom“ zog am vergangenen Samstag, 1. Oktober, viele Bürger auf die spätsommerliche Einkaufsstraße. Doch um unbeschwert einkaufen zu gehen, oder sich gar den Luxus eines glänzenden Neuwagens leisten zu können, ist vor allem ein geregeltes Einkommen nötig. Dass es vielen Duisburgern daran mangelt, darauf versuchten die Evangelische Kirche Duisburg und ihre Diakonie im Rahmen der Kampagne „Ich will arbeiten“ aufmerksam zu machen.
Auf einer eigenen Bühne vor den Rasenflächen des Amtsgerichts wurde zwischen 13 und 17 Uhr das durchaus ernste Thema mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm kombiniert, in dem der Duisburger Kabarettist und Comedian Wolfgang Trepper sowie das Duo Diagonal auftraten. Die musikalische Untermalung des Nachmittags lieferte David Alcantara mit seiner Flamenco-Gruppe.
Um 14 Uhr beantwortete Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Fragen zur Thematik der Kampagne, gestellt von Wolfgang Trepper, der als gelernter Hörfunkjournalist die Moderation der Veranstaltung übernahm.
Schneider machte zunächst auf die hohe Arbeitslosigkeit in Duisburg aufmerksam, die in den 1980er Jahren noch als vorübergehendes Phänomen betrachtet wurde, sich mittlerweile aber längst in der Region festgesetzt habe (in Duisburg liegen die Arbeitslosenzahlen seit 1984 konstant um die 30 000). Zwar habe es in der Stadt rund 1300 Arbeitslose weniger als im Vormonat gegeben, die Situation für Langzeitarbeitlose sowie arbeitslose Jugendliche und ältere Menschen sei jedoch nach wie vor prekär. Schneider bezeichnete den dauerhaften Ausschluss der betroffenen Menschen von der vollen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als „Skandal“ und betonte, dass das Vorurteil, demnach viele Arbeitslose nicht arbeiten wollen und sich in der „gesellschaftlichen Hängematte ausruhen“, nichts mit der Realität zu tun habe. Ein Gemeinwesen müsse sich zudem stets auch gerade daran orientieren, wie es den schwächsten Mitgliedern ergeht. Schneider betonte, dass die Evangelische Kirche traditionell in anwaltlicher Funktion zu den Schwächsten stehe und sich mit dem gesellschaftlichen Ausschluss eines so großen Teiles der Duisburger Bevölkerung „nie und nimmer abfinden darf“.
Über die konkreten Ziele der Kampagne „Ich will arbeiten“ informierte ein neben der Bühne errichteter Stand. Von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 setzen sich der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie Duisburg in Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen, Gottesdiensten und öffentlichen Aktionen für diejenigen ein, die keine Arbeit haben. Kritisiert wird erstens die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung, die einerseits die Eingliederungsquote in den ersten Arbeitsmarkt deutlich erhöhen will, gleichzeitig jedoch trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Monate die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem SGB II kürzt. Besonders für Duisburg mit seinem hohen Anteil an Langzeitarbeitslosen wirken sich derartige Sparmaßnahmen negativ aus. Zweitens fordern Kirche und Diakonie einen mit öffentlichen Mitteln geförderten zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.
Besondere Aufmerksamkeit erfuhr die Kampagne schließlich um 15 Uhr als drei Fallschirmspringer vom „Sportland NRW“ aus 1400 Metern Höhe punktgenau auf einer markierten Fläche vor der Bühne landeten.
Weitere Informationen zur Kampagne „Ich will arbeiten“ im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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05.10.2011,
Golombek
Jetzt erst recht
Evangelische Kirche fordert einen sozialen Arbeitsmarkt
Pressemitteilung Diakoniewerk Duisburg 30.9.2011
Die Duisburger Arbeitsagentur kann für September einen Rückgang der Arbeitslosigkeit vermelden: Über 1.300 Menschen weniger waren bei ihnen registriert als im August. Wir freuen uns mit denen, die wieder ins Erwerbsleben einsteigen konnten.
Aber wir dürfen nicht vergessen, dass in unserer Stadt noch über 30.000 Menschen wohnen, die sich nicht über eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle freuen können. Von der erfreulichen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, bleiben bestimmte Personengruppen abgehängt.
Von den über 2.500 jungen Menschen, die ohne Arbeit sind, sucht die Hälfte schon seit über einem Jahr!
Und an den 8.000 älteren Betroffenen (über 50 Jahre) gehen schon lange alle konjunkturellen Aufschwünge vorbei, obwohl der Fachkräftemangel in aller Munde ist.
Ebenso wenig Hoffnungen können sich in Duisburg die knapp 14.000 Langzeitarbeitslosen machen: Ihre Zahl bleibt seit Jahren in etwa konstant.
„Wir haben einen geteilten Arbeitsmarkt in Duisburg,“ stellt Sieghard Schilling, Geschäftsführer des Diakoniewerks, fest. „Da gibt es die 5.500 Menschen, die bei der Agentur gemeldet und nah am Arbeitsmarkt sind. Aber da gibt es auch die 25.000 anderen, die mit Vermittlungshemmnissen beim Jobcenter registriert sind und für die Jahr für Jahr weniger Mittel in Aussicht gestellt werden. In unserer Stadt wurden im letzten Jahr über 3.500 Förderplätze abgebaut.“
Und auch an anderer Stelle wird gespart. In ihrer Pressemitteilung über die Septemberzahlen erteilt die Arbeitsagentur der Schaffung eines zweiten Arbeitsmarktes eine klare Absage. Wer so etwas fordert, so argumentiert sie, diskriminiere eine ganze Reihe von Arbeitslosen als untauglich für den ersten Arbeitsmarkt.
„Das ist angesichts der 14.000 Langzeitarbeitslosen und 8.000 älteren Arbeitssuchenden doch zynisch,“ beurteilt das Gunther Hester, der Arbeitsmarktexperte der Diakonie, „erst den Bundeshaushalt konsolidieren wollen, indem man Eingliederungshilfen einspart, dann so tun, als ob diese Menschen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt eine reale Chance hätten, und schließlich die Augen verschließen vor Alternativen.“
Woanders ist man da schon weiter: In Hamburg gibt es eine abgestimmte Aktion der Arbeitsagentur mit dem dortigen Jobcenter und der Sozialbehörde. Schwergewicht wird auf eine effiziente Arbeitsvermittlung gelegt. Die wird, wenn nötig, durch Qualifizierungsmaßnahmen vorbereitet. Und für besonders benachteiligte Arbeitslose wird ein sozialer Arbeitsmarkt aufgebaut. „Solch einen Dreischritt wünscht sich die Duisburger Diakonie auch für unsere Stadt ,“ so Hester.
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05.10.2011,
Diakoniewerk Duisburg
Speed-dating für die Jugendarbeit
Duisburger Süden
"Speed-dating" bei der Jugendkonferenz; Foto: Esther Merkelt
Am 23. September trafen sich Vertreter der verschiedensten Jugendorganisationen zur ersten regionalen Jugendkonferenz des Duisburger Südens. In Sachen Jugendarbeit möchten sie künftig an einem Strang ziehen, egal ob es dabei um einen Sportverein, eine kirchliche Organisation oder das Jugendamt geht. Um die Arbeit der anderen Stadtteilen besser kennen zu lernen hatte die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zu dem Treffen in ihr Gemeindezentrum geladen. Nach eine kurzen Einführung durch Pfarrer Rainer Kaspers begann dann ein „Speed-dating zur Jugendarbeit“.
Etwa vier Minuten tauschten sich zwei Partner über Erfahrungen und Projekte aus ihrem Stadtteil aus, dann wurde gewechselt. So konnten beispielsweise die Leiterin des Ev. Familienzentrums Duisburg Süd, Frau Sabine Krause und Gemeindereferentin der Gemeinde St. Joseph, Ingeborg Bongardt über ihre Erfahrungen sprechen. Beide waren sich schnell einig. „Die Jugendlichen sind doch schon abholbereit. Sie lungern häufig auf dem Kirchplatz herum, es muss sie nur einer herein bitten.“, so Frau Bongardt. Auch Frau Kruse glaubt, an fehlenden Jugendlichen können die Angebote nicht scheitern. Ein paar Tische weiter hatte Günther Kamchen, Leiter des Duisburger CVJM, einen Lösungsvorschlag: „Die Vereine sollten viel mehr projektbezogen Arbeiten, Jugendliche wollen sich heut zu Tage nicht lange auf eine Sache festlegen“. Der Meinung von Günther Kamchen waren auch viele weitere Teilnehmer der Jugendkonferenz. Verschiedene und vor allem zeitlich begrenzte Projekte scheinen Jugendlichen heute gut ins Konzept zu passen. Nun ist es an den Vereinen ihre Projekte aufeinander abzustimmen. Statt lauter Einzelkämpfern will der Duisburger Süden nun ein Team werden. Man will nicht mehr um die Aufmerksamkeit der Jugendlichen konkurrieren. Vielmehr sollen auch die Angebote der anderen Vereine und Stadtteile in der Umgebung beworben werden.
Dass die Vereine damit auf dem richtigen Weg sind, wurde deutlich, als einige Jugendliche aus der Auferstehungsgemeinde das Wort ergriffen. Der 13-jährige Timur Beckmann forderte deutlich bessere Zusammenarbeit zwischen den Stadtteilen. Er sei schließlich auch aus Huckingen nach Ungelsheim gekommen, um an der Konferenz teilzunehmen. Auch die 17-jährige Ira Ottmann sprach sich für mehr Zusammenarbeit aus: „In anderen Stadtteilen klappt es doch, also warum nicht auch bei uns?!“ ermutigte sie die Anwesenden. Für den Sommer 2012 ist eine zweite Konferenz geplant, um die gesammelten Ideen umzusetzen.
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05.10.2011,
Bild und Text: Esther Merkelt
Neudorf-Ost
Zwei Feier-Tage für die Kirchengemeinde
Ausgezeichnet - das Gemeindehaus Wildstraße; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Mit einem zweitägigen Fest feiert die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost das 75jährige Jubiläum ihres Gemeindehauses an der Wildstraße 31. Auftakt ist am 1. Oktober um 15 Uhr in dem Gemeindehaus Familiengottesdienst. Darauf folgt ein Fest im und rund um das Gemeindehaus; um 17 Uhr wird gegrillt und um 19 Uhr das Tanzbein zu Musik geschwungen. Fortgesetzt wird die Feier am 2. Oktober um 11 Uhr mit einem Gottesdienst, dem um 12.30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen folgt. Ab 14 Uhr gibt es Informatives über das Gemeindeleben – in Bild und Text. Das Fest beendet ein Konzert, bei dem Singfreudige einstimmen können.
Das Neudorfer Gemeindehaus wurde 1936 als Ergänzung zur Christuskirche gebaut. Wie auch das Gemeindehaus an der Bürgerstraße sollte es als Ort der Begegnung dienen; als Gottesdienststätten waren beide nicht vorgesehen. Wegen der Beschädigungen an der Christuskirche wurden beide Häuser bald zu Predigtstätten und standen im Mittelpunkt der Gemeindearbeit. Nahm die Kirchengemeinde 2005 aus finanziellen Gründen Abschied vom Gemeindehaus an der Bürgerstraße, wurde das Haus an der Wildstraße im gleichen Jahr umgebaut und aufwendig renoviert: Das moderne Gebäude erhielt die „Auszeichnung guter Bauten 2006“ vom Bund Deutscher Architekten (BDA) rechter Niederrhein. Heute ist es der Mittelpunkt des Gemeindelebens. Für Pfarrer Winfried Mück ist es - so schreibt er in der letzten Ausgabe des Gemeindebriefes - „ein zukunftsträchtiges Haus, auch ohne Kirchturm und ‚Kirchturmsdenken’ “.
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19.09.2011,
RS
Trepper, Fallschirmspringer und Flamenco
Kirche und Diakonie trommeln für den Zweiten Arbeitsmarkt
Setzt zur Punktlandung in Duisburg an - das Fallschirmteam von "Sportland NRW"; Foto: privat
Am Samstag, 1. Oktober, gibt es am König-Heinrich-Platz nicht nur „Lack und Chrom“, Karossen und Boliden zu sehen. Ab 13 Uhr trommelt die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg mit ihrer Veranstaltung für einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt. Dabei sind keine Standpauken zu erwarten, sondern vielmehr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, denn auf der Bühne zwischen den Rasenflächen vor dem Amtsgericht gibt Wolfgang Trepper aus seinem Programm Bissiges zum Besten und moderiert zudem durch den Nachmittag. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte von David Alcantara und seiner Flamenco-Gruppe und die unbeschreibliche Komik des „Duo Diagonal“, das mit wenigen Worten und vollem Körpereinsatz alle möglichen Zutaten zu einem unwiderstehlichen Comedy-Spektakel mischt. Eine echte Punktlandung gibt es gegen 15 Uhr, wenn Wolfgang Beutel und seine Kollegen vom „Sportland NRW“ mit Fallschirmen auf der Rasenfläche vor dem Amtsgericht auf den eigenen Füßen zum Stehen kommen.
Dass vielen Arbeitssuchenden Gleiches gelingen kann, dafür setzt sich der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg mit der Kampagne „Ich will arbeiten“ ein. Neben aller Unterhaltung informiert ein Stand über das Anliegen der Kampagne: Es gilt, möglichst viele arbeitslose Menschen in den Ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln; in einer strukturschwachen Stadt wie Duisburg müsse außerdem das Ziel stehen, die gesellschaftliche Teilhabe der nicht oder nicht sofort Vermittelbaren zu sichern. Duisburg brauche einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Nur so könne man auf Dauer das Armutsrisiko nachhaltig verringern.
Weitere Informationen zum genauen Programm der Veranstaltung und der Kampagne gibt es im Internet: http://www.ichwillarbeiten.net/.
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26.07.2011,
RS
Umbau abgeschlossen
Besichtigung der Kita Neumühl
Im Grünen und noch bunter nach dem Umbau ... der evangelische Kindergarten Neumühl; Foto: privat
Nach einer längeren Planungs- und Umbauzeit erstrahlt der Kindergarten der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl in neuem Glanz und kann wieder mit Leben gefüllt werden. Was sich durch Renovierung, Umbau und Erweiterung alles ge- und verändert hat, können Interessierte am Donnerstag, 22. September 2011 um 10.00 Uhr im Kindergarten an der Lehrerstr. 71 selbst begutachten. Gemeindepfarrerin Anke Claßen, Kindergartenleiterin Monika van Drünen und Ulrich Schmitz, Leiter des evangelischen Familienbildungswerkes, laden herzlich dazu ein.
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16.09.2011,
RS
Kiebitz-Projekttheater, Zeitzeugengespräche, Musik und Fotoausstellung
Revue-Abend zu 50 Jahren deutsch-türkischem Zusammenleben
Vor 50 Jahren kamen die ersten türkischen Arbeiter nach Duisburg. Männer, Frauen und Kinder aus dem Anwerbeland Türkei mussten sich in einer völlig fremden Welt zu Recht finden. Sie arbeiteten hart für eine bessere Zukunft und lernten, die Anforderungen im Betrieb, in Alltag, Schule und Nachbarschaft zu bewältigen. Aus „Gastarbeitern“ wurden Einwanderer und ihre Kinder sind Deutsche mit türkischem Namen.
Das Gesicht des Stadtteils Marxloh hat sich in diesen 50 Jahren stark verändert. Ein Symbol dafür ist, dass christliche Kirchen und Moscheen in Sichtweite zueinanderstehen – und sich gemeinsam um das Viertel kümmern. Die Initiative „Talk am Turm. Themen, die Marxloh bewegen“, in der religiöse Einrichtungen und die EG DU zusammenarbeiten, will ein Forum der Begegnung für die Menschen im Stadtteil sein.
Am „Revue-Abend“ in der Bildungs- und Begegnungsstätte am 30. September an der Marxloher DiTiB-Moschee, Warbruckstraße 51, wollen die Veranstalter würdigen, was Menschen mit türkischer Herkunftsgeschichte und die alteingesessenen Deutschen in einem halben Jahrhundert „geschafft“ haben.
Sie laden ein zur Rückschau auf die ersten Schritte des Miteinanders und zum Gespräch über das Leben hier und heute. Dabei wird es sehr lebendig zugehen: mit Theaterszenen des Internationalen Jugend- und Kulturzentrums Kiebitz, in Gesprächen zwischen alten und jungen Menschen und mit anderen Beiträgen, mit Musik und einer Fotoausstellung und einem kleinen Imbiss. Die bunte Mischung aus Alltagserlebnissen, Gefühl, Humor und Lebenslust beginnt um 18.30 Uhr; der Eintritt ist frei.
Die Kooperationspartner von „Talk am Turm“ - die Bildungs- und Begegnungsstätte an der DiTiB Moschee Marxloh e.V., die EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH, die evangelische Bonhoeffergemeinde Marxloh-Obermarxloh, das evangelische Familienbildungswerk Duisburger Gemeinden, das Referat für Islamarbeit, Migration und Integration des evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die katholische Gemeinde St. Peter und Paul und die katholische Familienbildungsstätte Hamborn – möchten mit ihrer Veranstaltungsreihe „die Integration Aller mit Allen fördern – bürgernah, informativ, kreativ, ermutigend.“
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19.09.2011,
RS
Evangelische Kirchen in NRW
Auftakt zur Interkulturellen Woche in Duisburg
Pressemitteilung Evangelische Kirche im Rheinland
Nr. 86 / 2011, 19.9.2011
„Ich will’s wissen!“, fordert mit wissbegierigem Blick ein Mädchen auf dem Plakat für die diesjährige Interkulturelle Woche, die vom 25. September bis 1. Oktober bundesweit stattfindet. Schwerpunkt dieser Woche, die wieder unter dem Leitwort „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“ steht, ist diesmal das Thema Bildungsgerechtigkeit auch für Kinder aus Zuwanderungsfamilien.Die zentrale Eröffnungsveranstaltung für die drei nordrhein-westfälischen Landeskirchen findet in Duisburg statt: am Sonntag, 25. September 2011, um 10 Uhr, in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, 47169 Duisburg.
Die Predigt hält Albert Henz, Theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen. Im Gottesdienst sprechen Hüseyin Cetin von der DITIB-Merkez-Moschee Marxloh und Michael Kemper von der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul ein Grußwort.
Den musikalischen Rahmen gestalten Soloensembles der „Unlimited Voice Company“, Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Neue Stadt (Leitung Gerald Meier).Im Anschluss findet in der Kirche eine Eröffnungsveranstaltung mit moderierten Gesprächen statt. Gesprächsteilnehmer sind u.a. der Duisburger Altoberbürgermeister Josef Krings, Annegret Finke (Betriebsrat ThyssenKrupp Steel Europe) und Anton Rütten vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW.
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19.09.2011,
EKiR
Engagement ist keine Selbstverständlichkeit
Danktag Ehrenamt in der Salvatorkirche
„Ihr Engagement ist keine Selbstverständlichkeit und findet unsere ganze Anerkennung“ schreiben Anne Eichhorn und Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz in ihrer der Einladung zum Danktag Ehrenamt der Diakonie, der in diesem Jahr am 9. Oktober in der Duisburger Salvatorkirche stattfindet. Den Engagierten aus evangelischen Krankenhäusern, Gemeinden oder Begegnungsstätten sprechen der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Duisburg und die Ehrenamtsbeauftragte der Diakonie ihren Dank für den Einsatz durch den Gottesdienst um 10 Uhr und den anschließenden Empfang aus: auch kulinarisch mit einem Mittagsimbiss und musikalisch durch den Chanson- und Liedervortrag „Liebe, Leid und andere Köstlichkeiten“ mit bekannten Stücken über die komisch-absurden und sehnsuchtsvollen Seiten der Liebe von und mit Melanie Zink, Dagmar Domeier und Andreas Boos.
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19.09.2011,
RS
Wie Hollywood die Schuld vergibt
Kinoreihe in der Wedauer Kirche
Hollywoodfilme kreisen oft um Fragen der Schuld: „Wie sieht ein Leben aus, das mit Schuld beladen ist?“, „Wie kann man mit seiner Schuld leben?“, „Kann man sie loswerden?“ und „Wenn ja: wo und wie?“ An drei Abenden jeweils um 19 Uhr laufen in der evangelischen Kirche in Wedau, Am See 8, bekannte Spielfilme, die Schuld und Sühne in den Mittelpunkt stellen. Der Eintritt zu allen ist frei.
Los geht es am 29. September mit einem Hollywoodstreifen, in dem ein ehemaliger Luftfahrt-Ingenieur sich das Leben nehmen will und seinen bevorstehenden Selbstmord bei einer Notrufzentrale ankündigt. Wie der Mann in diese Situation gelangte, erzählt die Vorgeschichte: Die Hauptfigur hatte sich vorgenommen, das Leben von sieben Menschen fundamental zu verändern. Deshalb hatte er einen Plan ersonnen und sieben Fremde ausgewählt, um ihnen Hoffnung zu schenken.
Der zweite Kinofilm läuft am 6. Oktober und handelt von einer 13-jährigen Jungautorin, die 1935 auf dem Landsitz ihrer Eltern ihr Stück um aufkeimende Gefühle beendet. Auch ihre eigenen melden sich zu Wort: Sie schwärmt für den Haushältersohn, der jedoch auf die Avancen ihrer älteren Schwester eingeht. Aus Enttäuschung beschuldigt das Mädchen ihn, ihre Cousine verführt zu haben. Diese Anklage zerstört die junge Liebe und den Lebensweg aller Beteiligten.
Zum Abschluss der kleinen Wedauer Kinoreihe läuft am 13. Oktober ein amerikanischer Psychothriller: Mitte der 50er Jahre erhält ein US-Marshal den Auftrag, zusammen mit seinem Partner auf eine Insel zu fahren. Aus der dortigen Anstalt für geistesgestörte Schwerverbrecher ist eine Insassin verschwunden, die ihrer drei Kinder ermordete. Der Fall gibt den Ermittlern von Anfang an Rätsel auf, konnte die Frau doch unbeobachtet aus einer verschlossenen Zelle fliehen, barfuß und ohne etwas aufzubrechen oder aufzuschließen..
Die angehende Pfarrerin Sarah Süselbeck, die seit einem Jahr in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ihr Vikariat macht, lädt alle Kinofans ein, nach den Vorführungen gemeinsam über die Filme und deren Darstellung von Schuld und Sühne zu diskutieren und möglicherweise zu ganz anderen Lösungsansätzen zu kommen, als diejenigen, die Hollywood vorgibt. Diese sollen auch in die Gestaltung und Vorbereitung des Reformationsgottesdienstes einfließen. Bei zwei Treffen - am 20. und 27. Oktober - im Gemeindehaus Am See jeweils um 19 Uhr sind kreative Köpfe, zupackende Hände und begeisterte Menschen willkommen, einen Gottesdienst im Anschluss an die Filmreihe zu entwerfen und ihn am 31. Oktober 2011 um 19.30 Uhr gemeinsam mit allen Gemeinden des Duisburger Südens in der Kirche Am See in Wedau zu feiern. Weitere Informationen zur Kinoreihe hat Vikarin Sarah Süselbeck (Tel.: 0203 / 71884855).
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19.09.2011,
RS
Meine Synagoge, meine Kirche, meine Moschee, meine Stadt!
Eine interreligiöse Standortbestimmung für Duisburg
Zu einer „interreligiösen Standortbestimmung“ lädt die Veranstaltungsreihe „Duisburger Religionsgespräche – Trialog aktuell“ in das evangelische Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8, ein. Eröffnet wird der Gesprächsabend am 5. Oktober um 19.30 Uhr mit einem Impulsreferat, in dem Michael Rubinstein, der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen, den Beitrag der Religionen zum friedlich-demokratischen Miteinander in der Stadt beschreibt. In Duisburg teilen jüdische, christliche und muslimische Gläubige eine beachtliche Geschichte des friedlichen Miteinanders: Kontakte im Alltagsleben, Gespräche über den Glauben und praktische Unterstützung sind seit Jahren guter Brauch. Die naheliegende Frage nach dem Engagement der Stadt für die Religionen in Duisburg beantwortet anschließend Jugendamtsleiter Thomas Krützberg.
Im Podiumsgespräch mit weiteren Gästen, wie Nigar Yardim (Islamische Theologin und Politikwissenschaftlerin, Duisburg), Volker Meißner (Referent für Migration, Integration und interreligiösen Dialog vom Bistum Essen) und Pfarrer Frank Hufschmidt (Beauftragter für den jüdisch-christlichen Dialog des evangelischen Kirchenkreises Duisburg) wird der Fragenkatalog erweitert: „Wie stehen politisch Verantwortliche zu deren Gruppen und Institutionen?“, „Wie nehmen sie die jüdischen, christlichen und muslimischen Gläubigen wahr?“, „Interessiert sich die Stadt für deren Engagement?“ oder „Wo fördert sie es?“In der anschließenden Aussprache soll es auch um die öffentliche Rolle von Religion gehen: „Welche Stärken bringen die Gläubigen in Alltags- und Gestaltungsfragen ein?“, „Wie verhält sich die eigene Glaubensgemeinschaft zum Leben in der Stadt?“ oder „Gelingt es, auf die Sorgen und Bedürfnisse der Anderen zu achten?“ Der Eintritt zum „Duisburger Religionsgespräch – Trialog aktuell“ ist frei!
Beim Auftakt zur Veranstaltungsreihe im Januar ging es im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde um das Thema „Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur?“ Dr. Sabine Plonz, Pfarrerin für Islamarbeit, Migration, Integration im evangelischen Kirchenkreis Duisburg und Mitorganisatorin der Duisburger Religionsgespräche, möchte mit „Trialog aktuell“ ein Forum bieten, bei dem die Beteiligten sich frei äußern und auf die Diskussion mit Gläubigen anderer Religionen einlassen. Das Forum greife aktuelle Themen auf, die in der Bürgerschaft wichtig sind, und soll dazu einladen, Meinungsunterschiede mit Sachlichkeit und Engagement zu bearbeiten. Unterstützung findet die Idee der „Duisburger Religionsgespräche“ bei der Jüdischen Gemeinde Duisburg - Mülheim/Ruhr – Oberhausen und deren Geschäftsführer Michael Rubinstein. Für Rückfragen und weitere Informationen ist die Pfarrerin telefonisch (0203 / 2951-3177) und per Mail zu erreichen (sabine-plonz@kirche-duisburg.de).
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19.09.2011,
RS
Kindergarten Großenbaum
Katze Bartputzer besucht die Großenbaumer Mausebären
Katze Bartputzer besucht die Großenbaumer Mausebären; Foto: Golombek
Unter dem Motto „Klassik für Kindergarten“ bescherte das Europäische Klassikfestival auch dem evangelischen Mausebären-Kindergarten an der Lauenburger Allee in diesem Jahr einen besonders abwechslungsreichen Nachmittag. Am vergangenen Freitag, 16. September, spielten die beiden Musical- und Körpertheaterstudenten David Johnston und Anja Signitzer das Stück „Katze Bartputzers Reise zum Karneval der Tiere“ im Gemeindehaus des Großenbaumer Kindergartens. Den musikalischen Rahmen lieferte das Pizzicato Quartett Pécs.
In rund 40 Minuten erzählte Katze Bartputzer, gespielt von Anja Signitzer den Mausebären die Geschichte von ihrer Reise zum Karneval der Tiere. Begleitet wird sie dabei vom Kuckuck Simsala, verkörpert von David Johnston. Geschickt werden verschiedene Kinderlieder in die Geschichte eingebaut, die die Kinder zum Mitsingen auffordern. Anschließend lernen die Kinder die Instrumente des Quartetts kennen. Im weiteren Verlauf springt Bartputzer über dargestellte Mauern, reitet auf Elefanten und lässt sich schließlich schnurrend von den Kindern trösten, nachdem Kuckuck Simsala heimgeflogen ist. Das „Kuckuckslied“ wurde ihm zu Ehren erst auf ungarisch und anschließend in deutscher Sprache gesungen.
Nachdem Katze und Kuckuck, getragen auf den Klängen von Violine, Bratsche und Kontrabass, abschließend den großen Karneval der Tiere erreichen, werden ihre Darsteller mit Applaus belohnt. Der Auftritt an der Lauenburger Allee ist vorerst der Letzte in diesem Jahr zum Thema Klassik im Kindergarten. Anja Signitzer und David Johnston, die beide an der Folkwang Universität der Künste studieren sowie das Pizzicato Quartett aus der ungarischen Stadt Pécs, Partnerkulturhauptstadt 2010 mit Essen, tourten seit Anfang Juli durch Nordrhein-Westfalens Kindergärten und zeigten den Kindern die Reise zum Karneval der Tiere. An manchen Tagen spielten sie das Stück in drei verschiedenen Kindergärten. Die Konzerte waren für die Einrichtungen stets kostenlos.
Leiterin Bärbel Koberg hat von den Auftritten aus der Zeitung erfahren und empfindet das Stück als sehr lehrreich für ihre Mausebären. „Ich mache selbst gerne Musik mit den Kindern. Dabei ist mir wichtig, dass die Kinder verschiedene Bereiche kennenlernen, so auch die klassische Musik.“ Auch nachdem das kleine Konzert beendet ist, erfreut sich Leiterin Bärbel Koberg an der Reaktion der Kinder: „Da herrschte 45 Minuten volle Konzentration. Besonders gut waren die dargestellten Fantasietiere, bei denen die Kinder nicht mit vorgefertigten Bildern konfrontiert waren. Ich war total begeistert, das war ein voller Erfolg.“ Beipflichten tun ihr die Kinder sofort. Nachdem Violinen, Kuckucksfedern und Katzenkostüm verstaut sind, kommt eins der Mädchen zu ihrer Frau Koberg und bedankt sich für die Einladung der Gruppe und den schönen Nachmittag.
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19.09.2011,
Bild und Text: Nina Golombek
Hamborn
Kirchenmann Werner Stöfken verstorben
Kirchenmann Werner Stöfken; Foto: Fotostudio Weiler
Kirchenverwaltungsdirektor i. R. Werner Stöfken ist nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren verstorben. Er wird am 21. September auf dem evangelischen Friedhof an der Duisburger Straße in Hamborn beigesetzt. Die Trauerfeier in der Friedenskirche beginnt um 11 Uhr.
Bis zuletzt war Werner Stöfken für die evangelische Kirche tätig, nachdem er bereits 1999 offiziell aus seinem Dienst als Geschäftsführer des Gesamtverbandes evangelischer Kirchengemeinden in Duisburg in den Ruhestand verabschiedet worden war. Er war Vorsitzender des Finanz-Ausschusses des Kirchenkreises Duisburg, Mitglied des Bauausschusses und des Kirchensteuerverteilungsausschusses des Kirchenkreises, Mitglied der Kreissynode und des Presbyteriums seiner Gemeinde Hamborn.
Vom „Pütt“ an den Schreibtisch führte der Berufsweg von Werner Stöfken. Der gebürtige Beecker begann seine Ausbildung 1954 „unter Tage“ im Bergbau und legte 1961 sein Examen als Grubensteiger ab. Die Veränderungen im Bergbau ließen ihn eine zweite Ausbildung anstreben. 1961 begann er beim Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden Duisburgs, wechselte in das Gemeindeamt Buchholz, absolvierte die kirchlichen Verwaltungsprüfungen und übernahm 1966 die Leitung des Gemeindeamtes für die Gemeinden Hamborn, Marxloh und Neumühl. 1988 wurde er zum stellvertretenden Geschäftsführer und 1991 zum Geschäftsführer des Gesamtverbandes und des Diakonischen Werkes berufen.
In die Amtszeit von Werner Stöfken fielen die Stabilisierung und Ausweitung vieler Arbeitsgebiete der Kirche. Neben seinen zahlreichen Ämtern in Duisbug gehörte er dem Finanzausschuss der rheinischen Kirche an, schulte den kirchlichen Verwaltungsnachwuchs im Rheinland, war Vorstandsmitglied im rheinischen Verband der Verwaltungsmitarbeiter.
Sein großes Fachwissen und seine Beratung in Finanz- und Baufragen waren in kirchlichen Gremien gefragt und geschätzt. Seine offene, freundliche Haltung, aber auch sein klares Wort, sein engagierter Einsatz für die Belange der Kirche und seine feste Verwurzelung in dieser Kirche machten ihn zu einem glaubwürdigen und geachteten Gesprächspartner in Kirche und Kommune.
Zuletzt nutzte er seine reichen beruflichen Erfahrungen, um sich für die Renovierung und Gestaltung des Gemeindehauses in seiner Gemeinde Hamborn einzusetzen.
Text: Ilse Siepmann
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16.09.2011,
Text: Ilse Siepmann, Foto: Fotostudio Weiler
Alt-Duisburg
Kirchenband feiert Geburtstag mit einem Konzert
Frekibo wird 11 Jahre alt; Foto; privat
„Frekibo“, die Band der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, feiert ihren 11. Geburtstag mit einem Konzert am 1. Oktober 2011 um 17 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Str. 2. Die fünf Frauen und fünf Männer im Alter zwischen 18 und 52 Jahren werden 20 ihrer besten Songs vortragen. Das Spektrum reicht vom Rock und Rap bis hin zum lateinischen und hebräischen Choral. Alle Stücke sind in Text und Melodie Eigenwerke. Sie greifen biblische Worte und Motive auf oder „erzählen“ vom Glauben und der Überzeugung von Frekibo. Die Band, die unter anderem bei mehreren Kirchentagen aufgetreten ist und darüber hinaus eine ganze Reihe gemeindlicher und kreiskirchlicher Veranstaltungen und Gottesdienste musikalisch mit geprägt hat, freut sich über Besucherinnen und Besucher, die Spaß daran haben, den „musikalischen Geburtstag“ mitzufeiern. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen hat Pfarrer Stephan Blank, Bandleiter, Texter und Gitarrist von Frekibo (Tel.: 0203 / 24808).
Das ist "Frekibo" - die Zusammensetzung:
Stephan Blank: Texte, Melodien, Leitung, Bassstimme, Gitarre
Michael Claus: Melodien, Arrangement, Keyboard, Tenorstimme
Kristian Schmidt: Bassgitarre
Christopher Claus: Schlagzeug
Inken Blank: Sopran / Alt
Katja Stein: Sopran
Nathalie Schmidt: Sopran
Tanja Brill: Sopran
Christine „Kiki“ Frenzel: Alt
Stefan Müller: Bass
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16.09.2011,
RS
Zwischen Marxloh und Broadway
Szenen, Songs und Kabarett mit Okko Herlyn und Irina Scholten
Irina Scholten und Okko Herlyn; Foto: privat
Unter dem Titel „Zwischen Marxloh und Broadway“ bieten Okko Herlyn und Irina Scholten am Freitag, 23. September, 19.30 Uhr, in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, eine temporeiche Collage aus Szenen und Songs, Kabarett und Jazz. Bissig und schmissig, satirisch und sentimental kommen dabei sowohl die gemütvollen als auch die abgründigen Seiten zwischen Marxloh und Broadway in den Blick: täglicher Kleinkram und durchquirlte Weltpolitik, anrührende Idyllen und absurde Marotten, verschwiemelte Erotik und milieubedingte Zwangsneurosen – was halt so anliegt. Okko Herlyn, gestandener Theologieprofessor und mehrfach ausgezeichneter niederrheinischer Kleinkünstler, ist inzwischen weit über die Region hinaus bekannt. Irina Scholten, ausdrucksstarke Sängerin und Rezitatorin, besticht durch ihre große musikalische Ausstrahlung und souveräne Bühnenpräsenz. Zugabe wahrscheinlich.
Der Eintritt ist frei; eine Spende wird am Ausgang erbeten.
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15.09.2011,
RS
Duisburger Süden
Große Jugendkonferenz am 23. September
Zu einer Jugendkonferenz im Duisburger Süden haben die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, das ihr angeschlossene Familienzentrum und der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) Vertreter des Jugendamtes der Stadt Duisburg und der städtischen Jugendzentren im Süden, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden des CVJM, der Familienzentren, des evangelischen Familienbildungswerkes und der Diakonie, des Caritaszentrums Süd, der Hüttenheimer Moscheegemeinde, der AWO, der weiterführenden Schulen und der Sportvereine, Bürgervereine, Schützenvereine sowie weitere Vereine mit Jugendarbeit und natürlich haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter im Bereich der Jugendarbeit sowie die Jugendlichen selbst. Die Konferenz findet am 23. September, im Gemeindezentrum Auferstehungskirche, Blankenburger Str. 103, in Duisburg Ungelsheim statt und beginnt um 17.30 Uhr.
Der Anstoß zu der Einladung eines so großen Kreises kam aus dem Jugendausschuss der Kirchengemeinde. Grundüberlegung war: Obwohl der Bedarf nach attraktiven Angeboten unter den Jugendlichen groß ist, hat es die Jugendarbeit schwer. Die Probleme sind bei allen Anbietern ähnlich gelagert, wie etwas mangelhafte finanzielle Ausstattung, zu geringe Zahl an haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden, verlängerte Schultage und verändertes Freizeitverhalten der Jugendlichen oder unterschiedliche soziale, kulturelle und religiöse Hintergründe der Jugendlichen.
In einem ersten Schritt geht es den Initiatoren der Konferenz darum, dass sich Institutionen der Jugendarbeit gegenseitig mit ihren Angeboten wahrnehmen und sie sich über das Feld der Jugendarbeit in den Stadtteilen austauschen. Natürlich sollen an diesem Abend auch die Jugendlichen selbst zu Wort kommen können. Im Anschluss ist im Gemeindezentrum eine Jugenddisco geplant.
Ziel der Konferenz ist es, dass es in den nächsten Jahren zu einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trägern und Vereinen auf dem Gebiet der Jugendarbeit in den Stadtteilen Huckingen, Ungelsheim, Mündelheim, Hüttenheim, Serm, Wanheim, Großenbaum, Rahm und Ehingen kommt. Stichworte sind in diesem Zusammenhang eine stärkere Vernetzung, Kooperationsvereinbarungen, die Bewerbung von Angeboten des jeweils anderen Trägers, Nutzung von Raumangeboten im Duisburger Süden, gemeinsame Projekte, interkulturelle Jugendfeste, Förderung des Ehrenamtes, Beratungs- und Förderangebote für Jugendliche durch die Träger der freien Wohlfahrt und die Stadt. Auch über diese Ideen soll es zu einem ersten Austausch kommen. Im Sommer 2012 soll bereits die nächste Jugendkonferenz stattfinden.
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15.09.2011,
RS
Neudorf und Wedau
Gospelgottesdienste mit zwei Chören
Gemeinsamer Auftritt der beiden Chöre während des Evangelischen Kreiskirchentages Duisburg 2010 auf dem Burgplatz; Foto: privat
Zwei Gospelgottesdienste gestalten der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis aus Wedau gemeinsam mit „Praise Together“ aus Neudorf am 24. und 25. September. Etwa 70 Frauen und Männer singen besinnliche und temperamentvolle Gospelkompositionen aus Amerika und Europa, unter anderem von Helmut Jost, Tyndale Thomas und Tore W. Aas. Interessierte sind zum mitsingen und –beten herzlich eingeladen. In Neudorf findet der Gottesdienst am 24. September 2011 um 18 Uhr in der Christuskirche, Neudorfer Markt, statt, in Wedau am 25. September um 17.30 Uhr in der evangelischen Kirche Am See.
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15.09.2011,
RS
Christophoruswerk
„Christopholino“ wird vorgestellt
Gleich dreifachen Grund zur Freude sieht Hartfried Toennessen, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerkes e.V., im Blick auf die neue Kindertagesstätte „Christopholino“ im Gelände an der Bonhoefferstraße 16 in Obermeiderich: Zum einen konnten gegenüber dem bisherigen Kindergarten fast doppelt so viele, nämlich 35 Kinder in zwei Gruppen aufgenommen werden. Zum anderen ist nun auch Platz für unter dreijährige Kinder, und drittens fanden sich engagierte junge Erzieherinnen, die gemeinsam mit einer älteren, erfahrenen Fachkraft in der Einrichtung tätig sind.
Natürlich freuen sich alle Beteiligten über die neuen Räume, die sie im Erdgeschoss des neuen „Wohnpark Christophorus“ bezogen haben. Die oberen Geschosse des Neubaus mit ihren seniorengerecht konzipierten Wohnungen wurden inzwischen von älteren Menschen bezogen. Den 35 Kindern stehen ein großer Gemeinschaftsraum und jeder der beiden Gruppen zwei Gruppenräume, ein Schlaf- und Ruheraum sowie ein großer Sanitärbereich mit Wickelplatz und ein Materialraum zur Verfügung.
Es gab eine große Nachfrage nach Plätzen in der Kindertagesstätte, deren Öffnungszeiten ab 6.15 Uhr sich an den Dienstzeiten der Mitarbeiter im Christophoruswerk orientieren. Mindestens 45 Stunden in der Woche ist die Einrichtung geöffnet, deren Bau mit mehr als einer Million Euro bei einer staatlichen Förderung von ca. 300 000 Euro zu Buche schlug. Nach Aussage von Toennessen ist der Neubau mit seinen siebenundsiebzig Wohnungen und dem Kindergarten ein Schritt auf dem Weg, die Mono-Kultur des Christophoruswerkes aufzulösen und dort junge und ältere, gesunde und pflegebedürftige Menschen anzusiedeln, Dienstleistungen anzubieten und das Werk an den Stadtteil anzubinden.
„Bislang gab es keine Beschwerden über das Zusammenleben von älteren Bewohnern und den Kindern in einem Haus, das seit einem Monat erprobt wird. Im Gegenteil: Pia Geis, Leiterin der Kinder-Tagesstätte, der „die Mehrgenerationen-Arbeit am Herzen liegt“, sieht darin für Kinder und Bewohner „eine Bereicherung.“ Schon jetzt findet die Erzieherin, dass die Kinder sich durch ein „hohes Maß an Sozialverhalten auszeichnen.“ Man trifft sich im Haus, zu Geburtstagen bringen die Kinder den Bewohnern ein Ständchen, machen mit ihnen Spaziergänge, es gibt wechselseitige Besuche, und geplant ist schon jetzt gemeinsame weihnachtliche Bäckerei.
Ein zweiter Schwerpunkt für diese Kindertagesstätte ist der hohe Stellenwert der Sprachförderung. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund und brauchen deshalb Förderung, aber auch deutsche Kinder können im Spiel, in Gesprächen, beim Vorlesen oder Singen weitere Sprachkompetenzen erwerben. Eine Besonderheit ist die Kinderbücherei, aus der die Kinder Bücher leihen können. „Bisher ist jedes Buch - weiterhin benutzbar - zurückgekommen“, freut sich Frau Geis über den sorgsamen Umgang.
Der Kindergarten wird am Samstag, 17. September, ab 10 Uhr offiziell vorgestellt.
Text: Ilse Siepmann
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15.09.2011,
Text: Ilse Siepmann
Engel mit Zeit
Evangelisches Familienbildungswerk sucht Ehrenamtliche für die Betreuung von Familien mit Neugeborenen
Maike Großmann, „wellcome“–Koordinatorin beim Evangelischen Familienbildungswerk Duisburg; Foto: privat
Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist die Freude groß – aber oft auch der Stress. Das Baby schreit, niemand kauft ein, das Geschwisterkind ist eifersüchtig, und der besorgte Vater bekommt keinen Urlaub. Gut, wenn dann Hilfe in der Nähe ist. Doch oft stehen junge Eltern alleine da, weil Familie und Freunde weit weg wohnen. Das evangelische Familienbildungswerk will Familien in diesen schwierigen ersten Wochen und Monaten unterstützen und hat deshalb vor anderthalb Jahren „wellcome“ in Duisburg eingeführt – ein bundesweit erprobtes Projekt moderner Nachbarschaftshilfe. Viele Familien mit Neugeborenen wenden sich an Projektleiterin Maike Großmann; nicht allen kann sie Hilfen vermitteln, denn es fehlen Ehrenamtliche. Deshalb sucht sie dringend weitere engagierte Frauen für die Betreuung von Familien mit Neugeborenen.
Wie ein guter Engel kommt eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zwei- bis dreimal pro Woche für einige Stunden ins Haus und entlastet die junge Mutter in den ersten Monaten. Die Hilfe, die sie dort leistet, ist auf den individuellen Bedarf der Familie zugeschnitten: Sie spielt zum Beispiel mit dem Geschwisterkind, fährt das Baby spazieren, damit die Mutter in Ruhe duschen kann, oder hört einfach zu, wenn die Sorgen und der Stress zu groß werden.
Gesucht werden interessierte und engagierte Frauen, die Erfahrung in der Betreuung von Babys und Kleinkindern haben. Ihr Einsatz ist flexibel, zeitlich überschaubar und mit hoher Anerkennung verbunden. Fortbildungsangebote, Versicherungsschutz und Erstattung von Fahrtkosten sind selbstverständlich. Weitere Informationen hat Maike Großmann, „wellcome“–Koordinatorin beim Evangelischen Familienbildungswerk Duisburg (Tel.: 0203 / 29512830, E-Mail: duisburg@wellcome-online.de).
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25.08.2011,
RS
Christophoruswerk
Wilfried Stoll neuer Vorstand
Wilfried Stoll; Foto: Golombek
Mit Wilfried Stoll hat das Evangelische Christophoruswerk e.V. einen zweiten Vorstand in die Leitung dieser diakonischen Einrichtung berufen. In einem Gottesdienst wurde der 52jährige gebürtige Remscheider am 14. September im Obermeidericher Christophoruswerk in sein Amt eingeführt und in einem anschließenden Empfang willkommen geheißen.
Gemeinsam mit Hartfried Toennessen wird der neue Vorstand das Werk mit seinen Einrichtungen vorwiegend für alte und behinderte Menschen, angesiedelt in Obermeiderich und an weiteren Standorten, leiten. Stoll bringt für seine Aufgabe 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Funktionen in der Diakonie mit.
Nach seinem Schulabschluss war Stoll zunächst vier Jahre Soldat bei der Bundeswehr, schied dann aber als anerkannter Wehrdienstverweigerer aus Glaubens- und Gewissensgründen dort aus. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit in der kirchlichen Verwaltung wechselte er in die Diakonie, eine Entscheidung, über die er „heute noch froh“ ist. Stoll übernahm verschiedene Aufgaben im diakonischen Bereich, war Heimleiter und Geschäftsführer einer Einrichtung mit 100 Plätzen, Vorstand einer Diakonie-Holding in Remscheid, „etwa halb so groß wie hier“, und empfindet den Wechsel in das Christophoruswerk als den „nächsten logischen Schritt“ in seiner Berufslaufbahn.
Am neuen Arbeitsplatz freut er sich über die große Offenheit der Mitarbeitenden. Zugewandtheit zu Menschen ist für ihn Voraussetzung für eine gute Qualität der Arbeit. Das gilt nicht für Leitung und Mitarbeitende, sondern auch für einen achtsamen Umgang mit den Bewohnern.
Schwerpunkte in der Arbeit von Stoll sind betriebswirtschaftliche und Steuerungsaufgaben. Das Christophoruswerk sei „eine gute Marke“ und wirtschaftlich gesund. Das solle für ein Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Unterstützung von Kunden in schwierigen Lebenslagen spezialisiert habe, auch so bleiben.
Sein Hauptaugenmerk gilt zunächst der Weiterentwicklung des Werkes im Blick auf das Jahr 2018. Bis dahin sollen Vorgaben aus dem Landespflegegesetz in baulichen und anderen Bereichen umgesetzt sein. Es gebe bereits eine gute Vorbereitung, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Stoll fühlt sich inzwischen als „Duisburger aus Überzeugung,“ hat „eine emotionale Bindung an den Niederrhein“ und findet die Stadt „lebenswert, was viel mit den Menschen hier zu tun hat.“
Text: Ilse Siepmann
Weitere Informationen zum Christophoruswerk im Internet unter: http://www.cwdu.de/
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14.09.2011,
Text: Siepmann; Bild: Golombek
Himmel sucht den Super-Senior oder „Wie hast du gelebt?“
Premiere des Biografie-Theaters DUISBURGER rUhRGESTEINE
Die Ruhrgesteine im letzen Jahr ...; Foto: privat
Für das fünfte Bühnenstück hat sich das Meidericher Biografie-Theater etwas ganz Besonderes ausgedacht. Immer noch der „Guten Alten Zeit“ verschrieben, spielt das neue Stück aber dieses Mal über alle Zeit erhaben. Nämlich kurz nach dem Tode.
In himmlischer Kulisse findet eine Castingshow statt, in der das Publikum entscheiden soll, welcher der frisch verstorbenen Kandidaten durch die Himmelspforte auf seine Wolke darf. Um auf Ewigkeit darauf zu frohlocken. Oder muss doch der Eine oder Andere in die Hölle, weil er sich charakterlich nicht eignet?
Die Premiere findet am Samstag, 24. September 2011 um 15 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Duisburg-Meiderich, Auf dem Damm 8, statt. Eine weitere Aufführung folgt am Freitag, 7. Oktober 2011 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Duisburg Untermeiderich, Metzerstraße 31. Der Eintritt ist frei; eine Spende wird am Ausgang erbeten.
Zwei liebenswerte aber strenge Engel und ein Teufel – der im Vergleich zu Dieter Bohlen viel eleganter abschneidet – prüfen die Bewerber auf Herz und Seele. Die menschlichen Temperamente werden dabei liebevoll „durch den Kakao“ gezogen.
Ist ein Choleriker eigentlich noch zu retten? Darf ein Hypochonder auch mal Spaß haben? Gibt es Lust nur in der Hölle? Alle diese Überlegungen hat die Theatergruppe um Spielleiterin Claudia Mandlburger (die diesmal auch auf der Bühne zu sehen ist) für sich beantwortet und über viele Improvisationen das neue Bühnenstück erarbeitet. Wie immer festgehalten und in Manuskriptform geschrieben von der Autorin Stefanie Jerz. Gewohnt fröhlich und turbulent spielt das Ensemble der ernsten Frage nach, wann ein Leben als gelungen gilt, ob Gut UND Böse zu den Menschen gehören und ob es so etwas wie eine „goldene Mitte“ dafür gibt. Augenzwinkernde Medienkritik inklusive.
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13.09.2011,
RS
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Duisburg
Lutz Peller neuer Vorsitzender
Neuer Vorsitzender der ACK Duisburg: Lutz Peller; Foto: privat
Lutz Peller von der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen in Duisburg ist neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Duisburg. Peller, Schulleiter des Marxloher Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, folgt Probst Carsten Voss, der im August in den Pfarrbezirk Verden / Rotenburg wechselte. In der ACK Duisburg organisiert sind unter anderem die evangelische, die römisch-katholische, die griechisch-orthodoxe, die evangelisch-lutherische, die armenisch-apostolische und die russisch-orthodoxe Kirche. Mit der jüdischen Gemeinde, die Gaststatus im ACK hat, gibt es eine enge Zusammenarbeit.
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13.09.2011,
RS
Lehrer machen sich zum neuen Schuljahr fit
Programm für Religionslehrer vom Schulreferat Duisburg/Niederrhein ist da
Zum Beginn des neuen Schuljahres hat das Schulreferat Duisburg/Niederrhein das neue Fortbildungs- programm für Religionslehrerinnen und -lehrer veröffentlicht.
Die Veranstaltungen geben den Teilnehmenden unter anderem Anregungen und Ideen, wie sie ihren Unterricht gestalten können: „Wo wächst Schokolade?“ heißt zum Beispiel eine Fortbildungsveranstaltung am 13. Oktober. Dabei bekommen Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Informationen über die dunklen Seiten des Kakaoanbaus, wie Kinderarbeit oder Menschenhandel, sondern erhalten auch eine Einführung in die Schokoladenherstellung mit Rezepten. Dass sich das Thema Verfolgung und Widerstand zum Beispiel mit einer alternativen Stadtführung für die Schülerinnen und Schüler besser verstehen lässt, darum geht es am 10. November.
Nicht nur das Wohl der Schüler ist in dem mehr als 30 Seiten starken Programm für das erste Halbjahr des Schuljahrs 2011/2012 bedacht, sondern es enthält auch Angebote, die die Lehrerinnen und Lehrer in ihrem oft stressigen Alltag in der Schule entlasten sollen. Zum Beispiel in Form von Supervisionsangeboten oder der Möglichkeit in Meditationsübungen Ruhe zu finden. Eine Studienreise nach Israel / Palästina hat das Schulreferat ebenfalls im Angebot.
Das Programm ist erhältlich beim Schulreferat Duisburg/ Niederrhein, Telefon 02842 913420. Zum Herunterladen steht eine PDF-Datei des Programmes hier weiter unten oder auf der Internetseite des Schulreferates bereit (
http://www.schulreferat-duisburg-niederrhein.de/).
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12.09.2011,
Pressestelle Ev. Kirchenkreis Moers, K. Mathias
Fortbildungen Schulreferat 2011 / 2012
Fortbildungen des Ev. Schulreferates der Kirchenkreise Dinslaken - Kleve - Wesel - Duisburg - Moers 2011 / 2012
Notfallseelsorge
Einsatzwesten vom Rotary-Klub
Für den Einsatz: Westen der Notfallseelsorge
Auf den neuen Sicherheitswesten ist an der Brustseite das Logo der Notfallseelsorge angebracht, auf der Rückenseite der fluoreszierende Schriftzug. Hilfesuchende erkennen dadurch die Helfer auf den ersten Blick und können selbst entscheiden, ob sie auf die Notfallseelsorger zugehen. 37 neue Westen kommen jetzt zu dem vorhandenen Bestand hinzu; die Kosten von knapp 2000 Euro hat der Rotary-Klub Duisburg übernommen.
Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Polizei und Feuerwehr beim Überbringen von Todesnachrichten, leisten Beistand bei plötzlichen Todesfällen und betreuen Menschen mit seelischen Schockreaktionen. Im Ernstfall werden die Seelsorger von der Feuerwehrleitstelle benachrichtigt. Sie stehen bei Unfällen wartenden Angehörigen bei, aber sie kommen auch direkt bei Großschadenslagen zum Einsatz. Hinter dem nüchternen Wort können sich Zugunglücke, Explosionen und Großbrände verbergen.
Den Bereitschaftsdienst der Notfallseelsorge stellen 64 Pfarrerinnen und Pfarrer des evangelischen Kirchenkreises Duisburg sicher; Unterstützung erhalten sie von vier linksrheinischen Pfarrerinnen und Pfarrern des Kirchenkreises Moers und vier der Walsumer Gemeinden, die zum Kirchenkreis Dinslaken gehören. Den Dienst verstärken zudem fünf Personen aus dem Bereich der katholischen Kirche.
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12.09.2011,
RS
Familienzentrum Duisburg Süd
Kindertanz, Sport-Englisch-Kurs, Schach, Mini-Kicker und Englisch für Erwachsene
"Zwischen Hochöfen und Kornfeldern" - das ist das Motto des evangelischen Familienzentrums Duisburg Süd
Gleich zum Beginn des neuen Kindergartenjahres bietet das evangelische Familienzentrum Duisburg Süd, Blankenburger Straße 103a, wieder Kurse für Kinder und Eltern an. Neu hinzugekommen ist ein Kurs nur für Erwachsene: „Englisch für Erwachsene“ richtet sind an Anfänger und startet am 19. September, dann jeweils immer montags 17 bis 18 Uhr. Auf dem Stundenplan stehen das Erlernen des Grundwortschatzes, Grundlagen der Grammatik, Bilden von einfachen Sätzen, das Führen von einfachen Gesprächen, Dialogübungen, Aussprache und Konversationsübungen sowie das Schreiben einfacher Texte und Redewendungen. Kursleiter ist Marco Klares, der u.a. als Fußballtrainer bei der International School of Düsseldorf tätig ist, wo er eine englischsprachige Mannschaft trainiert. Die Verbindung von Englisch und Sport bietet er im Familienzentrum auch in diesem Jahr wieder an: Ab 21. September 2011, jeweils mittwochs von 16 bis 17 Uhr können Eltern mit ihren Kindern wieder an den beliebten Sport-Englisch-Kursen teilnehmen.
Klares verspricht, dass bei den abwechslungsreichen Übungs- und Spielformen immer der Spaß im Mittelpunkt steht. Inhaltliches Ziel des Kurses ist der Aufbau und die Erweiterung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit, also der Aufbau eines Wortschatzes sowie des Hörverstehens und die Schulung der Aussprache. Ziel der körperlichen Übungen für Jung und Alt ist die Verbesserung der Koordination durch Gewandtheits- und Geschicklichkeitsübungen, Laufübungen, Drehungen, Wendungen und Ballübungen. Durch Fang- und Bewegungsspiele sollen die gelernten Inhalte in kleinen und motivierenden Spielformen mit freiem, ungezwungenem Spielcharakter umgesetzt werden. Zudem bietet Marco Klares im Kindergarten wieder einen Kurs für „Mini-Kicker“ an. Hier stehen allein König Fußball und das gemeinsame Spiel im Mittelpunkt: Mädchen und Jungen, die gerne Fußball spielen oder dies erlernen möchten, sind in diesem Kurs genau richtig. Mit vielen kleinen Spiel- und Wettkampfformen werden die Kinder behutsam an das Fußballspielen herangeführt. Erster Anstoß ist am 19. September um 16 Uhr im Ungelsheimer Kindergarten.
Das Familienzentrum bietet zudem Kindertanz für vier bis sechsjährige ab 13. September an, jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr an; der gleiche Kurs für zwei bis vierjährige findet immer mittwochs von 14 bis 16 Uhr statt und beginnt am 14. September. Das Gehirn in Schwung bringt der Schach-Kurs für Kindergartenkinder, der immer donnerstags von 14 bis 15 Uhr stattfindet; die erste Eröffnung ist am 15 September.
Nähere Informationen und Anmeldung im Ev. Kindergarten „Kinder unter dem Regenbogen“ (Tel.: 0203 / 782220).
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09.09.2011,
RS
Lichtspiel und Schattenspiel
Kunstausstellung im evangelischen Familienbildungswerk
"Das Fenster" von Wilfried Weiß; Foto: privat
„Lichtspiel & Schattenspiel“ ist der Titel der Ausstellung, die im evangelischen Familienbildungswerk Duisburg in Duissern, Hinter der Kirche 34, Werke von Andrea Fehr und Wilfried Weiß zeigt. Kunstinteressierte sind zur Ausstellungseröffnung am 16. September 2011, 19 Uhr herzlich eingeladen und können mit Wilfried Weiß ins Gespräch kommen. Der studierte Druckgrafiker und Andrea Fehr, Trägerin des Alfred-Roeder-Preises 2008 im Bereich Druckgrafik, sind gebürtige Duisburger und Mitglieder des Duisburger Kunstvereins. Wie unterschiedlich die Zugänge der beiden zu ihrer Kunst sind, können Besucherinnen und Besucher im Haus der Kirche bis zum 9. Dezember 2011 sehen und erfahren; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.fabian-duisburg.de.
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09.09.2011,
RS
10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center
Duisburger Religionen erinnern an die Opfer
Erklärung der Vertreter unterschiedlicher Religionen in Duisburg zum 10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center
9. September 2011
"Wir leben in Duisburg in einer multikulturellen und multireligiösen Stadtgesellschaft. Als Vertreter der verschiedenen, in Duisburg beheimateten monotheistischen Religionen sind wir stolz darauf, dass es zwischen uns seit langem eine Kultur des Dialogs, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts gibt. Der Gott, zu dem wir beten, will Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen. Er verabscheut Hass und Gewalt. Diesem Auftrag fühlen wir uns verpflichtet.
Zum 10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center erinnern wir uns an die Opfer dieser terroristischen Gewalttaten und verneigen uns vor ihnen. Wir beten, dass auch die Wunden der Angehörigen und Freunde dieser Opfer, der Verletzten und Traumatisierten heilen werden mit der Zeit.
Wir erinnern aber auch an all die anderen Opfer der Kriege und gewaltsamen Auseinandersetzungen, die den Anschlägen vom 11. September 2001 folgten. Der Krieg in Afghanistan dauert immer noch an. Der Irak ist auch nach dem Waffenstillstand nicht zur Ruhe kommen.
Die Opfer mahnen uns zur Umkehr. Hass lässt sich nicht mit Hass besiegen und Gewalt bringt neue Gewalt hervor. Nach unseren Heiligen Schriften darf kein Mensch aus eigener Macht oder Willkür Herrschaft und Gewalt über andere Menschen ausüben.
Deshalb erteilen wir religiös begründetem Fundamentalismus oder gar religiös motivierter Gewalt in all ihren Spielarten eine eindeutige Absage. Wir halten sie für Gotteslästerung.
Nach unserer Überzeugung lassen sich Konflikte zwischen Staaten, zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen nur auf friedliche Weise nachhaltig lösen. Oftmals verbergen sich soziale Spannungen hinter solchen Konflikten. Dann müssen deren Ursachen bekämpft werden, aber nicht die Menschen.
Wie in jedem demokratischen Gemeinwesen gibt es auch in unserer Stadtgesellschaft Auseinandersetzungen über unterschiedliche Positionen und es gibt Konflikte, die einer Lösung zugeführt werden müssen. In den öffentlichen Diskurs darüber bringen wir als Teil dieser Stadtgesellschaft auch unsere Glaubensüberzeugungen ein, wenn wir es für richtig halten. Dabei halten wir unterschiedliche Positionen aus und sind uns bewusst, dass die Lösung von Konflikten nicht nach religiösen Wertvorstellungen, sondern nur nach den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats erfolgen kann.
Der 10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon verpflichtet uns, auch weiterhin einzutreten für Toleranz und das Recht auf freie Ausübung der Religion, für das friedliche und von gegenseitigem Respekt geprägte Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Wir werden in Duisburg nicht nachlassen, genau dies auch weiterhin zu tun.
Für die Jüdische Gemeinde Duisburg/Mülheim/Oberhausen Michael Rubinstein
Für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Lutz Peller
Für den Evangelischen Kirchenkreis Duisburg Superintendent Pfarrer Armin Schneider
Für die Katholische Kirche in Duisburg Stadtdechant Pfarrer Bernhard Lücking
Für die DITIB-Merkez-Moschee Muhammed AlFür die Begegnungsstätte an der DITIB-Merkez-Moschee Ismail Komsucuk
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09.09.2011,
RS
Sommerfest in Neumühl
Gladiatorenkämpfe zu Live-Musik und Kuchen
Sommerfest mit Tradition; Foto: J. Merkelt
Laut schallt „Angel“ von der Kelly-Family über die Wiese vor der Neumühler Gnadenkirche, als die ersten Gottesdienstbesucher am Sonntag, 04. September, auf den Platz treten. Auch jede Menge Biertische und Bänke stehen bereit und es liegt der Duft von Reibekuchen in der Luft. All das kann nur eins bedeuten: Es ist Zeit für das gemeinsame Sommerfest der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl und des Wohnhauses Neumühl der Amalie Sieveking Gesellschaft. Einmal im Jahr kommen die Bewohner der Einrichtung für Erwachsene mit einer geistigen Behinderung und die Neumühler Gemeindemitglieder zusammen und feiern.
„Das Sommerfest fördert den Zusammenhalt zwischen unseren beiden Einrichtungen“, weiß Pfarrer Reumann-Claßen. Seit 2004 wohnen Gemeinde und Betreuungseinrichtung Tür an Tür, eine Nachbarschaft, die beide Parteien zu schätzen wissen.
„Die Begegnung und das Miteinander auf dem Fest sind immer schön, wir stehen uns aber auch das restliche Jahr helfend zur Seite“, erklärt Klaus Bagus, Leiter des Wohnhauses. In den letzten sieben Jahren fröhlicher Sommerfeste haben sich einige Traditionen durchgesetzt. So gilt das Kuchenbuffet als legendär und auch auf Live-Musik und Lose möchte hier keiner mehr verzichten. Eva Potrykus, 53, hat schon drei Sommerfeste mitgemacht. Sie ist eine der Bewohnerinnen des Amalie-Sieveking Hauses. Fragt man Eva, was sie am schönsten findet, antwortet sie: „Die Kirche gefiel mir besonders, der Gottesdienst war sehr schön.“ Aber auch den frischen Waffeln auf dem Fest konnte sie nicht lange widerstehen.
Für die kleineren Besucher gab es allerhand Attraktionen. Wasserspiele, Kinderschminken und Hüpfburg hielten sie ganz schön auf Trapp. Der Gladiator hatte es besonders den Jungen angetan. Gut geschützt kletterten sie immer wieder auf ein Gummipodest, um sich mit großen Schaumstoffnudeln zu bekämpfen. Wer zuerst auf dem weichen Auffangkissen landete, verlor. Als Show-Act hatte man die Coverband „Rockwork Orange“ und den Neudorfer Gospelchor „Praise Together“ verpflichtet. Auch die „Spezies“, eine Musik-Kombo des Stöckerhauses der Amalie Sieveking Gesellschaft, hatte ihren Auftritt. Obwohl das Wetter in diesem Jahr nicht immer mitspielte, wurde auch das siebte gemeinsame Sommerfest ein voller Erfolg.
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05.09.2011,
Bild und Text: Judith Merkelt
Arbeitsmarktzahlen
Kein Grund zur Beruhigung
Zur Internetseite der Arbeitsamarktkampagne einfach auf das Bild klicken.
Die Zahl der Arbeitslosen in Duisburg hat sich im August nicht verändert. Das könnte schon fast eine gute Nachricht sein, weil sie in Ferienzeiten normalerweise ansteigt. Für Sieghard Schilling, Geschäftsführer des Diakoniewerks, ist das jedoch kein Grund zur Beruhigung. „Nach den Sommerferien wird uns Ministerin von der Leyen die sogenannte Instrumentenreform bescheren“, führt er aus. Für das Jobcenter in Duisburg wird das bedeuten, dass die in diesem Jahr von 70 Millionen auf 55 Millionen Euro geschrumpften Mittel zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr nochmals auf 47 Millionen gekürzt werden. Gleichzeitig bleibe es in Duisburg bei 30.000 Menschen ohne Arbeit, davon 14.000 Langzeitarbeitslosen. „Für den Geschäftsführer des städtischen Jobcenter“, so Schilling, „wird es so sein, als ob er ständig versucht, mit einem Fiat Punto einen Ferrari einzuholen.“
Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk kritisiert die Untätigkeit der Stadt: „Wir fordern seit Jahren eine kommunale Beschäftigungspolitik. So etwas gibt es gleich nebenan, zum Beispiel in Essen.“ In Duisburg dagegen ernte man quer durch die Parteien nur Schulterzucken: „Und dem Oberbürgermeister raubt die hohe Arbeitslosenzahl schon lange nicht mehr den Schlaf.“
Für Sieghard Schilling ist das auch eine Folge politischer Orientierungslosigkeit. „SPD und Grüne setzen sich im Land für einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt ein, in Duisburg hat man dagegen keinen Plan und pflegt seine innerparteilichen Probleme.“ Die CDU stelle umgekehrt vor Ort Forderungen, obwohl sie im Bund für die unsinnige Arbeitsmarktpolitik verantwortlich zeichne: „Und auch die Linke erzählt in Land und Kommune das Gegenteil von dem, was sie im Bundestag fordert.“ Die Stadt, ergänzt Kiepe-Fahrenholz, zeige immer nur nach Berlin. „Die Menschen hier bei uns können sich da nur fragen, wofür sie eigentlich einen Stadtrat gewählt haben.“
Schilling und Kiepe-Fahrenholz gehören zu den Initiatoren der Kampagne „Ich will arbeiten“ der Evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg. Näheres unter www.ichwillarbeiten.net.
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05.09.2011,
RS
Hochfeld
Orgelkonzert in der Pauluskirche
Kirchenmusikerin Aya Yoshida; Foto: www.aya-yoshida.de, Lotte Laska
Thomas Meyer-Fiebig und Aya Yoshida geben nicht zum ersten Mal ein Konzert in der Hochfelder Pauluskirche. Ihr letzter Auftritt vor zwei Jahren fand bei den Zuhörern große Resonanz; am 3. September 2011 spielen der Komponist und Organist und seine Frau, ebenfalls Organistin, ab 19 Uhr wieder auf der sanierten Walcker-Orgel. Dieses Mal Werke von Bach, Reger sowie Eigenkompositionen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Menschen in Japan, die von der dortigen Katastrophe besonders betroffen sind, wird gebeten.
Thomas Meyer-Fiebig ist Professor für Komposition am Kunitachi College of Music Tokyo.
Aya Yoshida absolvierte an der staatlichen Hochschule für Musik in Köln das Studium der Kirchenmusik mit dem Abschluss A-Examen. Es folgten die Abschlüsse “Künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung“ und “Konzertexamen” bei Prof. Dr. Wolfgang Stockmeier. Zudem ist sie Preisträgerin des hessischen Förderpreises für junge Organisten. Aya Yoshida ist derzeit Dozentin am „Extension College“ der Nanzan University in Nagoya und künstlerische Leiterin des von ihr gegründeten Zyklus „Orgelherbst in Nagoya“.
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25.08.2011,
RS
Extrem laut und unglaublich nah
Literaturgottesdienst in Salvator zum Jahrestag des 11. September
Am 11. September 2001 starben bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York 3000 Menschen. Aus Anlass des 10. Jahrestages stellt der Literaturkreis Salvatorkirche in einem Gottesdienst mit Foers Roman „Extrem laut und unglaublich nah“ ein Buch in den Mittelpunkt, das auf die Schrecken des 9.11.2001 Bezug nimmt.
Hauptfigur des Romans ist der neunjährige Oskar, der bei der Zerstörung der Twin Towers seinen Vater verliert. Wie Oskar sich auf die Suche nach seinem Vater macht, erzählt Foer in einer einfühlsamen und packenden Weise.
Zuständig für die Auswahl des Buches ist Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Duisburg, der im Gottesdienst eine Einführung zu Buch und Autor geben wird. Lesungen und Liturgie liegen beim Literaturkreis Salvator und Pfarrer Peter Krogull, für die Musik sind Marcin Langer (Saxophon), Kazim Çalisgan (Saz, Percussion, Gesang) und Kantor Marcus Strümpe (Orgel) zuständig. Der Literaturgottesdienst am 11. September beginnt um 17.00 Uhr.
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02.09.2011,
RS
Neujahrsempfang des evangelischen Schulreferates Duisburg / Niederrhein
Thema: „Inklusive Bildung“
Seit 2009 gilt in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Danach haben alle Kinder mit Behinderung das Recht auf gemeinsamen Unterricht in einer allgemeinen Schule. In Europa werden 85 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf in Regelschulen unterrichtet, in Deutschland sind es etwa 18 Prozent aller Kinder mit Behinderung. Ob inklusive Bildung in deutschen Schulen gelingen kann, ist die Leitfrage, der Dr. Hans-Jürgen Röhrig im Rahmen seines Festvortrages beim Neujahrsempfang des evangelischen Schulreferates Duisburg Niederrhein am 13. September in der Duisburger Salvatorkirche nachgeht. Dabei nimmt der Dozent des Pädagogisch - Theologischen Institutes Bonn die Schullandschaft, die Sorgen und Ängste von Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern in den Blick und will realistische Hilfen aufzeigen.
Den Empfang des evangelischen Schulreferates Duisburg / Niederrhein zum Beginn des neuen Schuljahres eröffnen mit ihren Grußworten um 15.30 Uhr Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Kirchenkreises Duisburg, und Pfarrer Dieter Schütte, Superintendent des Kirchenkreises Wesel und Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses des Schulreferates Duisburg/Niederrhein. Um Anmeldung wird gebeten (Tel.: 02842 / 913420, Mail: schulreferat@kirche-duisburg-niederrhein.de).
Das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein wird getragen von den evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Kleve, Moers und Wesel. Zu seinen Aufgaben gehört es, Lehrkräfte, die mit der Evangelischen Religionslehre betraut sind, in fachlichen Fragen zu unterstützen und weiterzubilden. Zudem stellt das Schulreferat Medien zur Verfügung. Darüber hinaus entwickelt es praxisorientierte Unterrichtsmaterialien und fördert die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kirchengemeinden.
Zum Internetauftritt des Schulreferates: www.schulreferat-duisburg-niederrhein.de
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02.09.2011,
RS
Ausstellung „Menschenbilder“ in der Salvatorkirche
Standpunkte und Möglichkeiten zum Thema Mensch
"Maria Magdalena" von Marlies Bluth; Foto: privat
„Menschenbilder“ ist der Titel der Ausstellung, die ab dem 4. September in der Salvatorkirche zu sehen ist. Wie auch bei bisherigen Ausstellungen in der Duisburger Stadtkirche werden die Werke im geistlichen Leben der Kirche thematisiert; so auch im Eröffnungsgottesdienst am 4. September um 10 Uhr. Der Untertitel von „Menschenbilder“ lautet deshalb: „Ein Ausschnitt aus verschiedenen Standpunkten und Möglichkeiten zum Thema Mensch“. Bei den Bildern handelt es sich um Werke aus Meerbusch, wo sich vor ein paar Jahren der Treff „Kunst und Kirche“ formiert hat, ein lockerer Zusammenschluss von Künstlern verschiedener Sparten, Theologen und Interessierter verschiedener Berufe.
So zeigt etwa Ilse Petry-Ambrosius in der Salvatorkirche symbolhafte, sakral wirkende Menschenfiguren. Die Linienführung in den Bildern betont das Miteinander, mitunter ergänzt durch eine aufgehende Sonne, die Trost und Hoffnung vermitteln soll. Symbole spielen auch für Marlies Blauth eine Rolle: Sie hat sechs Frauen die Attribute bestimmter Heiliger in die Hand gegeben, diese fotografiert und die Fotos als Collagen malerisch und zeichnerisch bearbeitet. Auslöser für die Idee waren die leeren Nischen in der Salvatorkirche.
Alle Künstler und Künstlerinnen haben vielfach an interessanten und renommierten Orten ausgestellt, so Wilhelm Schiefer u. a. im Kulturforum Franziskanerkloster Kempen, Lore Schneider-Pohrt im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal, Inge Heinicke-Baldauf im BKG-Studio in der Kunsthalle Wuppertal-Barmen, Marlies Blauth im Museum am Ostwall Dortmund, Ilse Petry-Ambrosius im Martius Staden Institut Sao Paulo, Brasilien; Gisela Bretz hat mehrere Male an der Biennale Kleinplastik in Hilden teilgenommen.
Die Ausstellung ist bis zum 2. Oktober dienstags bis samstags jeweils von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr zu besichtigen; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen im Internet unter www.salvatorkirche.de
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02.09.2011,
RS
Aufbruch, Wachsen und Hoffnung
Jahreskalender zum Mercator-Jahr mit Nacht-Bildern der Salvatorkirche erschienen
Ein Ausschnitt der Lichtinstallation von de Richemont an der Salvatorkirche, der auch im Kalender zu sehen ist. Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Farbige, opulente Bilder, die von Musik begleitet Aufbruch, Wachsen, Umsturz und Hoffnung symbolisieren, leuchteten in den Abendstunden des letzten Septemberwochenendes 2010 am Westturm der Salvatorkirche auf; Xavier de Richemonts Lichtinstallation sahen mehr als 15.000 Menschen. Der französische Künstler hatte zum 400-jährigen Jubiläum der ersten reformierten Generalsynode historische, visuelle und musikalische Artefakte in einer filmischen Videoprojektion vereint und mit seiner Lichtmalerei Geschichte an der Fassade des Mercator-Turmes neu erzählt. Geblieben sind eindrucksvolle Bilder, von denen die zwölf besten - passend zum anstehenden Mercator-Jahr - im neu erschienen Jahreskalender 2012 der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg zu sehen sind: Jeder Monat des kommenden Jahres zeigt auf großformatigem DIN A 3 Papier die nächtlichen Umrisse der Hauptfassade der Citykirche; der Blick fällt jedoch immer auf die prächtigen Farbcollagen, mit denen der Künstler eben von Aufbruch, Wachsen, Umsturz und Hoffnung erzählt. Zu erwerben sind diese ungewohnten Blicke auf die Duisburger Stadtkirche für zehn Euro in den Buchhandlungen Scheuermann und Hermann sowie in der Salvatorkirche zu den üblichen Öffnungszeiten (dienstags bis samstags jeweils von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr); die Einnahmen dienen dem Erhalt der Salvatorkirche.
Zur Internetseite der Salvatorkirche: www.salvatorkirche.de
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02.09.2011,
RS
Chorverstärkung gesucht
Kantorei der Hamborner Friedenskirche probt Händels „Der Messias“
Die Kantorei der Friedenskirche nach der Aufführung der Johannes-Passion am 22.4.2011; Foto: privat
Die Kantorei der Hamborner Friedenskirche Duisburg Hamborn führt am 13. November um 16 Uhr Georg Friedrich Händels bekanntes Oratorium „Der Messias“ auf. Für dieses Projekt sucht die Kantorei noch chorbegeisterte und stimmerfahrene Mitsängerinnen und -sänger Mitwirkende für alle Stimmlagen. Probentermine sind jeweils donnerstags von 19.30 Uhr 21.45 Uhr; die erste Probe findet am 8. September statt. Nähere Informationen haben Chorleiterin und Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke (Tel.: 0203 / 3987968) und Hans Bartoszek (Tel.: 0203 / 490579).
Zur Kantorei im Internet: http://www.kantorei-hamborn.de/
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31.08.2011,
RS
Beratungsstelle Duisburg Moers
Zehn Jahre Schwangerschaftskonfliktberatung
„Mit der Frau - nicht gegen sie“ ist der Leitgedanke in der Schwangerschaftskonfliktberatung, die seit nunmehr zehn Jahren zu den Aufgaben der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers gehört. Das Beraterteam, bestehend aus fünf weiblichen und einem männlichen Berater, versteht seinen Auftrag als „ganzheitliche Beratung“, die wirtschaftliche Probleme ebenso aufnimmt, wie familiäre, gesundheitliche oder ethische Fragen. Die Beratung ist „ergebnisoffen und geprägt von der festen Vorstellung, dass das werdende Leben nur mit der Frau nicht gegen sie geschützt werden kann“, heißt es dazu im Jahresbericht der Beratungsstelle. Ziel ist es, Frauen im Konfliktfall „entscheidungsfähig“ zu machen.
Auslöser für den Aufbau der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung war vor zehn Jahren die Entscheidung der katholischen Kirche, sich aus dieser Arbeit zurückzuziehen. Die Evangelische Beratungsstelle sah es als ihren Auftrag an, auch weiterhin ein konfessionelles Beratungsangebot für Frauen im Schwangerschaftskonfliktfall zur Verfügung zu stellen. Heute macht dieser Bereich ein Drittel der gesamten Beratung in Erziehungs-, Familien-, Ehe/Partnerschafts- und Lebensfragen aus.
Diplom-Sozialarbeiterin Iris Jares, von Beginn der Beratung schwangerer Frauen verantwortlich dabei, beschreibt die Hilfen für Schwangere, zu denen neben der allgemeinen Beratung auch Informationen über rechtliche Ansprüche sowie soziale und wirtschaftliche Hilfen gehören. Die Beratungsstelle hat die Möglichkeit, über die Bundesstiftung Mutter und Kind und den landeskirchlichen Härtefonds Gelder für Frauen in schwierigen Lebenslagen zu beantragen. Dafür stehen im Jahr ca. 264 000 Euro aus Stiftungsmitteln zur Verfügung. Im Durchschnitt werden pro Antrag 500 bis 600 Euro ausgezahlt. „Die Not steigt an“, weiß Frau Jares, „die Klienten werden nicht weniger.“
Zusätzlich zu dieser Hilfe können noch Mittel aus dem Härtefonds der Evangelischen Landeskirche in Höhe von 11 Tausend Euro in besonderen Notlagen beantragt werden, um Minderjährige, Alleinerziehende oder Eltern in der Berufsausbildung mit 200 bis 400 Euro zu unterstützen. Diese Gelder werden jedoch nur vergeben, wenn die Frauen sich in der Beratung befinden. „Wir sind keine Stelle, wo man nur Geld abholen kann“, so Frau Jares.
Die Beratungsgespräche umfassen alle Lebensbereiche. Dazu gehört auch die vorgeburtliche Diagnostik, sowohl was deren Chancen als auch deren Risiken betrifft. Nachbetreuung wird ebenfalls angeboten.
Die Konfliktberatung ist eine Pflichtberatung, um eine Bescheinigung zum Schwangerschaftsabbruch zu bekommen. „Es gelingt fast immer, eine gute Atmosphäre zu schaffen und den Pflichtgedanken auszublenden“, weiß Frau Jares. Die Beratung ist ergebnisoffen, die Entscheidung für oder gegen die Fortsetzung der Schwangerschaft liegt allein bei der Frau und wird von den Beraterinnen respektiert und akzeptiert.
In geringem Umfang gehören zum Arbeitsfeld auch sexualpädagogische Angebote, meist in Anbindung an Kirchengemeinden. „Wir sind verpflichtet, die Frauen zu unterstützen, das nehmen wir sehr ernst, betont Frau Jares. Die Beratungsstelle müsse sich mit der Einbeziehung von Schwangerschaftsthemen auf eine andere, jüngerer Klientel einstellen. „Das ist eine Bereicherung.“ Seit Eltern mit ihrem Baby in die Beratungsstelle kommen, um sich für die Beratung und finanzielle Unterstützung zu bedanken, gehören dort zur Standardausstattung Windeln, Wickelauflagen oder Strampler.
Ilse Siepmann
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29.08.2011,
Text: Ilse Siepmann
Evangelisches Bethesda-Krankenhaus
Hanns Theis, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender des Bethesda-Krankenhauses, wird 90
Hanns Thies während der Feier des 100jährigen Jubiläums zur Gründung des Duisburger Bethesda-Krankenhauses 2004; Foto: Bethesda Duisburg
Diplom-Volkswirt Hanns Theis, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Evangelisches Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg GmbH, feiert am 29. August dieses Jahres seinen 90. Geburtstag. Hanns Theis kann auf ein äußerst aktives und erfolgreiches Berufsleben zurückblicken: Der Volkswirt und Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse führte von 1972 bis 1986 den Vorsitz der Duisburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, war von 1955 bis 1964 Ratsmitglied der Stadt Duisburg und von 1957 bis 1965 Bundestagsabgeordneter. Seit 1963 ist er mit der Evangelisches Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg GmbH verbunden und in diversen Gremien des Hauses vertreten, davon von 1979 bis 2005 als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Seit 2005 steht er als Ehrenvorsitzender dem Aufsichtsrat unverändert mit seinem geschätzten Rat zur Verfügung. In den Jahren seiner aktiven Tätigkeit für BETHESDA hat Hanns Theis die Entwicklung des Hauses maßgeblich geprägt.
Über das Bethesda-Krankenhaus (Quelle: http://www.bethesda.de)/
"Seit mehr als 100 Jahren versorgt das Evangelische Krankenhaus BETHESDA ganzheitlich kranke Menschen aus Duisburg und der Umgebung. Die Geschichte von BETHESDA als Krankenhaus im Zentrum einer von Industrie geprägten deutschen Großstadt spiegelt die politisch-historischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen der Zeit. Zwangsläufig aufgetretene kritische Phasen konnten immer wieder überwunden werden. Voraussetzungen hierfür waren Visionen, die Leistungsfähigkeit und das Engagement der Mitarbeiter, der feste Wille der Krankenhausführung, die Einbettung von BETHESDA in die Evangelischen Kirchengemeinden und die Unterstützung durch engagierte Bürger und Unternehmer der Stadt sowie durch das Land Nordrhein-Westfalen.
Nach tiefgreifenden Veränderungen in der landesweiten Krankenhausplanung der letzten Jahre und Jahrzehnte ist BETHESDA heute das einzige verbliebene allgemeine Krankenhaus im Zentrum Duisburgs. BETHESDA steht für fortgeschrittene bauliche Sanierungen, für hochtechnisierte Medizin, für ein großes Maß an medizinischer Spezialisierung und Subspezialisierung, für engagierte Pflege und ein zeitgemäßes Krankenhaus-Management. Die hiermit verbundene ärztliche und pflegerische Qualität begründet die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und unter den einweisenden Ärzten. Die Wirkung einzelner spezialisierter Kliniken und Institute reicht weit über das Stadtgebiet von Duisburg hinaus. Der medizinische Anspruch der in BETHESDA tätigen Ärzte findet Bestätigung in der Funktion eines Akademischen Lehrkrankenhauses der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die traditionellen Stärken, die uns geholfen haben, schwierige Phasen zu überwinden, die fortbestehende Einbindung des Krankenhauses in Stadt, Kirche und Diakonie und nicht zuletzt die spezialisierten Fähigkeiten der Mitarbeiter in allen Bereichen lassen uns trotz der verschärften Rahmenbedingungen mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Verwurzelt bleibt das Krankenhaus in der Diakonie im Rheinland und in den Evangelischen Kirchengemeinden der Stadt. Diese Ausrichtung BETHESDAS ist uns Verpflichtung, Zukunft und Chance zugleich."
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26.08.2011,
RS
Neumühl
Rock, Gospel und Gladiator beim Sommerfest
Kam bei Sommerfesten in Neumühl bereits gut an: "Der Gladiator"; Foto: privat
Zu einem richtigen Sommerfest gehört Livemusik, die Stimmung macht, Spiele für Kinder und Erwachsene und natürlich Leckeres für Gaumen und Kehle. Dieses Rezept kennen die evangelische Kirchengemeinde Neumühl und das Wohnhaus Neumühl der Amalie-Sieveking-Gesellschaft nur zu gut, denn sie organisieren nun schon zum 7. Mal ein Sommerfest für die Neumühler Nachbarschaft und alle Feierfreudigen.
Den Anfang des diesjährigen Festtages am 4. September macht um 10 Uhr der Familiengottesdienst, dem ab 11 Uhr ein buntes Treiben rund um die Gnadenkirche am Hohenzollernplatz folgt.
Hüpfburg, Wasserspiele und eine Geisterbahn für kleine und große Kinder stehen dann schon bereit. Ein Höhepunkt wird sicher der „Gladiator“ sein, der bereits bei früheren Sommerfesten großen Anklang fand: Gut geschützt treten Mutige mit gepolsterten Schlägern gegeneinander an. Das Rezept für das Fest verfeinern die Organisatoren mit Liveauftritten der Coverband „Rockwork Orange“, die Rock und Pop zum besten gibt, von „Praise Together“, dem Neudorfer Gospelchor, der Himmlisches anstimmt, und dem Auftritt der „Spezies“, einer Gruppe behinderter Menschen aus dem Stöckerhaus der Amalie Sieveking Gesellschaft, die - vom Schlager bis zu Countrymusik - mit Triangel, Rasseln, Trommeln, Conga, Bass und Gitarre Stimmung verbreiten. Gewürzt wird das Sommerfest mit unverzichtbaren kulinarischen Rennern: Reibekuchen, Leckeres vom Grill, Kartoffelsalat mit Würstchen, Suppen-Spezialitäten, Waffeln und das legendäre Kuchenbüffet.
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25.08.2011,
RS
Orgel und Sopran in Hamborn
Letztes sommerliches Orgelkonzert in der Friedesnkirche
Die Hamborner Friedenskirche; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Zum Abschluss der diesjährigen sommerlichen Orgelkonzerte in Hamborn erklingt in der evangelischen Friedenskirche, Duisburger Str. 174, neben Instrumentalmusik auch eine Sopranstimme: Organistin Ulrike Samse und Sängerin Beate Samse interpretieren am 31. August ab 20 Uhr gemeinsam Werke, wie etwa Händels „Meine Seele hört im Sehen", Bachs „Mein gläubiges Herze“ aus der Pfingstkantate, Felix Mendelssohns Arie „Er kennt die rechten Freudenstunden“ aus der Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und dessen „Lasst uns singen von der Gnade des Herrn“ aus dem Oratorium „Paulus“. Zudem spielt Ulrike Samse Orgelwerke von Bach, Rheinberger, Carl Philipp Emanuel Bach und Camille Saint-Saens. Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit den Musikerinnen ins Gespräch kommen.
Über Ulrike Samse:
Ulrike Samse studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford und beendete das Studium 1979 mit dem A-Examen Im Fach „Künstlerisches Orgelspiel“ mit Auszeichnung. Teilnahme am Dirigentenkurs unter Sergiu Celibidache und Orgelkurs unter Prof. Wolfgang Zerer. Von 1979 bis 1983 war sie hauptamtliche Kirchenmusikerin in Oberhausen-Osterfeld; danach berufliche Pause wegen Familiengründung mit vier Kindern. Seit 1996 Kirchenmusikerin in Oberhausen-Schmachtendorf. Ulrike Samse ist künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Schmachtendorfer Abendmusik“. Konzerttätigkeit im Ruhrgebiet und Umgebung, u.a. Xantener Dom, Salvatorkirche Duisburg.
Über Beate Samse:
Beate Samse begann nach dem Abitur ihr Studium an der Universität Düsseldorf in den Fächern: Anglistik, Germanistik und Modernes Japan. Sie studierte ein Jahr lang in Okinawa /Japan und ist seit ihrer Rückkehr wieder in zahlreichen Kammerchören und bei Soloauftritten aktiv. Sie hat seit 2003 Gesangsunterricht bei Susanne Glauber, Essen.
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25.08.2011,
RS
Raus aus dem jugendpolitischen Nihilismus
Evangelische Jugend Duisburg fordert Bezirksregierung zur Umkehr auf
Mit großer Sorge nimmt auch die evangelische Jugend Duisburg die Sparmaßnahmen der Bezirksregierung und des Duisburger Stadtkämmerers zur Kenntnis. Um den städtischen Haushalt zu sanieren sollen 50% in der offenen Jugendarbeit gekürzt werden.
„Für uns unbegreiflich, dass die Stadt auf Kosten der Jugendarbeit sparen will“, betont Gerwin Ruske, Vorsitzender der evangelischen Jugend Duisburg. „Jeder, der selbst Jugendarbeit erlebt oder mitgestaltet hat, weiß wie wertvoll und gesellschaftlich bedeutend sie ist“.
Immerhin werden in Jugendzentren Werte vermittelt, ein alternatives Freizeitangebot geschaffen und ein Ort der Entfaltung angeboten. Diese wichtige Anlaufstelle darf aus Ruskes Sicht auf keinen Fall genommen werden. „Ich habe mir persönlich von einer Grünen Bezirksregierungspräsidäntin mehr Engengament in einer nachhaltigen Jugendpolitik gewünscht.“, sagt der 20 Jährige Jugendpolitiker. „Es hieß doch mal, wir hätten die Erde unserer Kinder nur geborgt! Heute sparen wir sie kaputt!“, gibt sich Ruske enttäuscht. Wenn aus den Sparvorhaben Realität werde, könnte es das Aus für einige Jugendzentren bedeuten. Doch nicht nur das. Ruske befürchtet auch, weitere Sparmaßnahmen. Wenn die Bezirksregierung schon einen Bereich angefasst habe, würde es nicht lange dauern, bis sie den anderen berühren würde, wie zum Beispiel die Gelder für Jugendfreizeiten zu kürzen. ,,Wir fordern daher den Stadtkämmerer und die Bezirksregierung auf, aus dem jugendpolitischen Nihilismus zu kommen, eine nachhaltige Jugendpolitik voranzutreiben und von den Sparmaßnahmen Abstand zu gewinnen!“
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24.08.2011,
Ev. Jugend Duisburg
Buchholz
Zauberhaftes Kinderferienprogramm
Leiterin Elke Jäger erklärt den angehenden Duisburger Magiern am ersten Tag in der Zauberschule im umdekorierten Gemeindesaal das Ferienprogramm. Foto: Golombek
Sechs Wochen Sommerferien können lang sein, besonders wenn das Wetter schlecht ist oder die Freunde im Urlaub sind. Eine bewusste Alternative zum Trödeln vor Fernseher oder Computer bietet den Duisburger Kindern das Jugendzentrum Arlberger der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis in Buchholz.
Am letzten Montag, 22. August begann um 9 Uhr auf der Arlberger Straße 10 das vierzehntägige Sommerferienprogramm unter dem Motto „Harry Potter“. Das Thema hat sich in Buchholz bereits bewährt: Zum Erscheinen des ersten Bandes der Fantasy-Romanreihe fand bereits ein Zauberer-Ferienprogramm statt. Nun wiederholt Leiterin Elke Jäger die positive Erfahrung zur Verfilmung des letzten Bandes. 65 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind in diesem Jahr dabei.
„1995 haben wir uns entschieden, jedes Mals ein spezielles Programm für die Ferienfreizeiten zu entwerfen“, erklärt Elke Jäger. „Als Motto hatten wir schon China, Piraten oder die unendliche Geschichte. Wichtig ist mir dabei ein gutes Betreuungsverhältnis. Bei uns kommen rund 3 Betreuer auf 10 Kinder. Die ganze Arbeit macht dabei Spaß. Die Vorbereitung, die Durchführung. Es ist einfach schön.“ Genauso begeistert sind die jugendlichen Betreuer bei der Sache, die sich vierzehn Tage lang ehrenamtlich um Spaß und Abwechslung bei den Kindern bemühen.
Der sechzehnjährige Florian, der einigen Kindern in ihrer Grundschule bei den Hausaufgaben hilft, freut sich, dass er in den Ferien „mal nicht der Böse“ ist und mit seinen Schützlingen auch mal spielen kann. „Mit Kindern zu arbeiten macht einfach Spaß. Sie geben viel zurück, wenn sie sich an einen hängen oder nur mal nett lächeln“, so Florian.
Frederik, ebenfalls 16, hat als Kind selbst an den Buchholzer Ferienfreizeiten teilgenommen und ist nun im vierten Jahr dienstältester Betreuer. „Als Kind war das immer das, worauf ich mich in den Ferien immer am meisten gefreut habe“, erinnert er sich, während er mit einer Gruppe junger Zauberschüler T-Shirts in den verschiedenen Farben der Harry-Potter-Klassen färbt.
Nachdem alle Kinder mit Elke Jäger auf dem Kirchplatz Zaubersprüche eingeübt haben, versammeln sie sich im mit bunten fliegenden Besen geschmückten Gemeindesaal an langen Tischen und erfahren das Programm für den Nachmittag. Nach dem Mittagessen - es gibt Pizzasuppe mit Fladenbrot und einer Rohkostplatte - sehen alle zur Einstimmung den letzten Teil der Potter-Filmreihe.
Im Laufe der zwei Wochen können sich die Kinder zudem noch auf einen Besuch im Erlebnisbad und Freizeitpark freuen, sowie auf drei Übernachtungen in einer Jugendherberge, in der ein großes „Quiddich-Turnier“ veranstaltet wird.
Florian und Frederik sind von ihrem Programm überzeugt. „Die Ferienfreizeit ist eine tolle Erfahrung, die Arbeit mit den Gruppen ist pädagogisch gut ausgerichtet“, so Frederik. Und auch die Kinder sind begeistert. „Wir haben weiße Kreise in die gefärbten T-Shirts gemacht. Das ist cool“, finden die elfjährige Hannah sowie Leonie und Paula, beide zehn Jahre alt. Die Freundinnen Johanna, Clarissa und Marissa, alle zehn, resümieren: „Es ist hier richtig gut, spannend und lustig.“
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23.08.2011,
Bild und Text: Nina Golombek
Kirchenkreispartnerschaft
Auslandseinsatz auf den Philippinen
Eine typische Lernsituation in einer vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg geförderten Kindertagesstätte auf den Philippinen. In einer solchen wird auch Till Christofzik arbeiten. Foto: privat
Till Christofzik, aufgewachsen in Neumühl, wird am 27. August im Rahmen des Freiwilligenprogramms der Vereinten Evangelischen Mission und gefördert durch das Weltwärtsprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, für ein Jahr auf die Philippinen reisen. Dort wird der 19-Jährige als „assistent teacher“ im Partnerschaftsprojekt des evangelischen Kirchenkreises Duisburg arbeiten und Erfahrungen in der Jugendarbeit der Southern Tagalog Conference sammeln. Till Christofzik: „Ich freue mich sehr, dass es nach langer Vorbereitung nun los geht. Es war mir wichtig nach der Schule erst einmal neue Erfahrungen zu machen und mehr über andere Kulturen zu lernen, bevor ich anfange zu studieren. Ich bin sehr gespannt, das dortige Gemeindeleben kennenzulernen.“
Seit mehreren Jahren unterstützt der evangelische Kirchenkreis Duisburg dort an zwölf Standorten die frühkindliche Erziehung von 240 Mädchen und Jungen. Neben der vorschulischen Betreuung durch ehrenamtliche Lehrerinnen gibt es in den mit einfachen Mitteln improvisierten Kindertagesstätten eine warme Mahlzeit für die oftmals unter- oder mangelernährten Kinder, die nahezu alle aus ärmsten Familien kommen. Auch die Eltern werden in das Projekt einbezogen, indem sie in den Bereichen Gesundheit und Ernährung geschult werden. Auch Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen, Assessor des evangelischen Kirchenkreises Duisburg freut sich: „Durch Till Christofzik`s Einsatz können wir unsere fast zwanzigjährige Beziehung zu unserem philippinischen Partnerkirchenkreis weiter vertiefen.“
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22.08.2011,
RS
Friedenskirche Hamborn
Sommerliches Orgelkonzert mit Dortmunder Reinoldikantor
Klaus Eldert Müller; Foto: www.dortmunder-bachchor.de
Am nächsten Mittwoch, 24. August, ertönt in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, ab 20 Uhr wieder die Eule-Orgel mit ihren 22 klingenden Registern. Dann ist es nämlich Zeit für das fünfte sommerliche Orgelkonzert, in dem Klaus Eldert Müller, der Kantor der Dortmunder Reinoldikirche, neben einer Eigenkomposition, einer Improvisation über die Aria „Jesu, du bist allzu schöne“, auch Johann Sebastian Bachs Praeludium und Fuge C-Dur BWV 547, die Partita über die Aria „Jesu, du bist allzu schöne“ von Georg Böhm (1661-1731) und Max Regers Praeludium und Fuge C-Dur aus „Drei Stücke op. 7“ interpretiert. Als Kantor an der Dortmunder Stadtkirche ist Klaus Eldert Müller in besonderer Weise den Werken des ehemaligen Reinoldikantors Gerard Bunk (1888-1958) verpflichtet: In Hamborn spielt er daher Bunks Passacaglia (und Fuge) a-Moll op. 40. Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit dem Musiker ins Gespräch kommen.
Über Klaus Eldert Müller:
Klaus Eldert Müller ist seit 2005 Kantor und Organist an der Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. Nach ersten musikalischen Impulsen auf seiner Heimatinsel Borkum studierte er Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Jan Ernst und an der Musikhochschule in Lübeck bei Prof. Hans Gebhard und Domorganist Eberhard Lauer. 1995 schloss er sein Studium mit dem A-Diplom für evangelische Kirchenmusik ab. 2002 gewann er den Internationalen Orgelwettbewerb im Kloster Saarn / Mülheim an der Ruhr. Eine rege Konzerttätigkeit als Organist und Continuospieler führten ihn u.a. nach Ägypten, England, Frankreich, Irland, Rumänien und Schweden. Als Kantor an der Dortmunder Stadtkirche ist Klaus Müller in besonderer Weise den Werken des ehemaligen Reinoldikantors Gerard Bunk (1888-1958) verpflichtet. Im Bunk-Jubiläumsjahr 2008 führte Klaus Eldert Müller mit dem Dortmunder Bachchor Bunks großes Oratorium „Groß ist Gottes Herrlichkeit“ erstmals in der Reinoldi-Kirche auf. Seit 2006 werden an St. Reinoldi zu dem auch die von Gerard Bunk 1929 eingeführten Orgelfeierstunden wieder gepflegt.
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19.08.2011,
RS
Salvatorkirche
Orgelfestival Ruhr: Von Liszt bis zum Tango
Organist und Salvatorkantor Marcus Strümpe; Foto: privat
Am Sonntag, 28. August findet um 19 Uhr das nächste Konzert im Rahmen des „Orgelfestival.Ruhr2011“ in der Salvatorkirche statt. Marcus Strümpe spielt eine Orgelversion des bekannten Préludes cis-moll von Rachmaninow, die dorische Toccata von J.S. Bach und drei Tänze des Amerikaners William Albright, darunter ein Tango und eine Gigue, die nur mit den Füßen gespielt wird. Anlässlich des diesjährigen Liszt-Jahres erklingt zum Abschluss sein größtes Orgelwerk, die Fantasie über „Ad nos, ad salutarem undam“. Als Grundlage des Stückes bearbeitete Liszt ein Choralthema aus Meyerbeers Oper „Der Prophet“ und schuf damit ein kolossales Werk, welches als organistisches Gegenstück zu seiner bekannten Klaviersonate h-moll gilt. Auch diesmal ist der Organist durch Videoprojektion für das Publikum sichtbar. Eine Einführung gibt es ab 18.45 Uhr, der Eintritt zum Konzert beträgt 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen nichts.
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19.08.2011,
RS
Freiwilligendienste
FSJ bei Kirche und Diakonie
Freie Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) gibt es in diesem Herbst noch in einigen Einrichtungen und Gemeinde der evangelischen Kirche; 50 wurden bereits besetzt.
So sucht etwa die ökumenische Bahnhofsmission Volljährige, die gerne mit den Mitarbeitern der Mission an den Hauptbahnhöfen Duisburg und Oberhausen Reisehilfen anbieten, nach Möglichkeit auch Englisch sprechen und offen auf andere Menschen zugehen können. Zum Aufgabengebiet gehören auch die Mitarbeit in der Verwaltung und die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Eigenschaften wie soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit sollten Interessierte auch für die FSJ-Stellen in den Gemeinden mitbringen. Die Hochfelder Kirchengemeinde und die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh suchen für ihre Stellen junge Frauen oder Männer, die sich in der Jugendarbeit engagieren möchten; in der Kirchengemeinde Neudorf-West steht sowohl Jugendarbeit als auch die Mitarbeit in der Seniorenbegegnungsstätte auf dem Programm; in beiden Bereichen gehören Planung und Organisation von Veranstaltungen wie Gemeindefesten zum Aufgabengebiet.
Die Amalie Sieveking Gesellschaft sucht für deren Kinder- und Jugendhaus, einer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung, und für das Ambulant Betreute Wohnen, bzw. für die KoKoBe noch je einen jungen Menschen, der dort sein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchte. Das evangelische Christophoruswerk mit seinen 800 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden hat noch freie Stellen in den Bereichen „Soziale Betreuung“, „Altenpflege“, „Hauswirtschaft“ und „Haustechnik“.
Neben der Chance auf eine spannende Herausforderung am Anfang des Berufslebens bietet das FSJ weitere praktische Vorteile: Es wird Studienbewerbern als Wartesemester angerechnet; bei einigen Ausbildungen wird das FSJ darüber hinaus auch als Praktikum anerkannt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schließen ihr FSJ mit einem qualifizierten Zeugnis ab, das Ihre Bewerbungschancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.
Das FSJ beginnt in der Regel im August des Jahres und dient jungen Menschen zur Berufsfindung oder als Vorpraktikum für ein Studium im sozialen Bereich.
Außerdem verdienen die Jugendlichen bis 27 Jahre oft ihr erstes eigenes Geld. Alle Mitarbeiter werden im Arbeitsalltag kontinuierlich durch die Hauptamtlichen der Einrichtungen begleitet. Darüber hinaus nehmen Sie im Laufe Ihrer Tätigkeit an einem umfassenden Seminarprogramm teil, das insgesamt mindestens 25 Tage umfasst. Weitere Informationen im Internet (www.fsj-duisburg.de) oder telefonisch unter 0203 / 2951-3228.
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18.08.2011,
RS
Laboratorium
Neues Programm des evangelischen Zentrums für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge aufgelegt
Zum ProgrammDownload einfach auf das Logo klicken!
Seit gut einem Jahr besteht „Laboratorium“, das evangelische Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge. Für dessen Veranstaltungen, Diskussionen, Vorträge und Seminare konnten prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten gewonnen werden, so zuletzt der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft.
Die nunmehr dritte Ausgabe des Programms von „Laboratorium“ präsentiert wieder interessante Angebote zu aktuellen Themen der Arbeitswelt. So wird die begonnene Reihe „Wirtschaftsethik in den Religionen“ mit einer Veranstaltung am 1. Dezember mit Prof. Dr. Doron Kiesel, Fachhochschule Erfurt, zum Thema „Wirtschaftsethik im Judentum“ fortgesetzt. Zudem gibt es Fachforen zu „Flughafen Niederrhein – Arbeitsplätze für die Region oder Millionengrab?“ (17. November in Kevelaer) oder zu Themen wie „Atomausstieg“ (19. September in Hülsdonk / Moers), „Geld und Gewissen – Warum eine Geldanlage ethisch sein kann“ (26. September in Voerde) oder „Zweiter Arbeitsmarkt“ (20. Oktober Duisburg). Das Programm führt zusätzlich Betriebsbesichtigungen („Landmaschinentechnik Lemken“ in Alpen am 14. Oktober, „Grubenfahrt auf dem Bergwerk West“ am 18. Oktober und am 11. November „Probat - Kaffeeröster von Emmerich in alle Welt“), Gottesdienste wie die Barbara-Gottesdienste am 4. Dezember in Duisburg Walsum und Duisburg Hüttenheim auf.
Der handliche Veranstaltungskalender ist bei evangelischen Kirchengemeinden und Einrichtungen erhältlich. Darüber hinaus kann er auf der Internetseite www.ev-laboratorium.de eingesehen und heruntergeladen werden sowie direkt als gedrucktes, kostenfreies Heft unter 0203 / 2951-3170 bestellt werden.
„Laboratorium“ steht für das evangelische Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrheim. Es wird getragen von den Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Kleve, Moers und Wesel. Das Zentrum untersucht die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften. Es sucht das Gespräch mit Wirtschaft, Gewerkschaft und Politik, bildet weiter und ist für Arbeitnehmende wie Unternehmensleitende seelsorgerlich und beratend tätig.
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12.08.2011,
RS
Evangelische Landeskirche in Weltmeisterlaune
Präses-Fußball-Cup in Duisburg
Präses Schneider eröffnet den Cup mit seinem Anstoß, Foto: Friedrich Brand
Achtzehn Mannschaften waren eingeladen zum zwölften Turnier der Rheinischen Landeskirche um den Präsespokal. Neun Mannschaften aus Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen gingen auf der Bezirkssportanlage Duisburg-Wedau an den Start. Das Eintracht-Stadion gab den passenden Rahmen für das landeskirchliche Fußballfest ab.
Erstmals konnten die Duisburger Gastgeber keine eigene Mannschaft aufs Feld schicken. Alternde Knochen, kurzfristige Verletzung und Dienstverpflichtung führten zu den Ausfällen der Stammspieler, die nicht zu ersetzen waren, da kein Nachwuchs in Sicht ist. So verstärkten die übrig gebliebenen Schwarzen Engel aus Duisburg die Oberhausener Nachbarn. Der Präses ließ es sich nicht nehmen, persönlich den Anstoß auszuführen. Gespielt wurde wie in der Bundesliga nach dem Prinzip jeder gegen jeden.
Die Kirchenleute aus Düsseldorf haben vor Kurzem eine „Frischzellenkur“ in Sachen Predigen mitgemacht. Diese wirkte sich auch aus auf ihr spielerisches Potenzial, das die voll abrufen konnten und erstmals den Pokal mit nach Hause nahmen. In neuen Trikots und frischem Logo „evangelisch in Düsseldorf“ waren die Männer aus der Landeshauptstadt, die sich mit einer Spielerin verstärkt hatten, nicht zu bremsen. Mit vier Siegen und drei Unentschieden lagen sie am Ende knapp vor der vereinigten Mannschaft Oberhausen/Duisburg, die ebenfalls ungeschlagen blieb, aber einen Sieg weniger aufzuweisen hatte.
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20.06.2011,
Text und Bild: Friedrich Brand
Klangwolken in Hamborn
Duo Cat Brödemann bestreitet das dritte sommerliche Orgelkonzert in der Friedenskirche
Martin Brödemann und Sarkis Cat; Foto: privat
Das vierte sommerliche Orgelkonzert in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, gestalten am 17. August um 20 Uhr Perkussionist Sarkis Cat und Organist Martin Brödemann. Es trägt den Titel „Klangwolken“ und beinhaltet Eigenkompositionen des Organisten sowie weitere ausgesuchte Orgelwerke, die durch perkussive Elemente wie Gongs, Darbuka oder Rahmentrommel in raffinierten Arrangements bereichert werden. Zu hören sind auch Werke wie die Toccata c-moll von Johann Pachelbel (1653-1706) oder die Aria aus „Apparatus Musico Organisticus“ von Georg Muffat (1653-1704). „Virtuos bewegen sich die Musiker“, so die Selbstbeschreibung, „im Spannungsfeld moderner Kompositionen; tiefharmonische, teils volkstümlich anmutende Melodien schaffen dazu den atmosphärischen Kontrast.“ Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit den Musikern ins Gespräch kommen.
Über das Duo Cat / Brödemann Der Perkussionist - Sarkis Cat
Der Perkussionist und Schlagzeuger Sarkis Cat wurde 1972 in Istanbul geboren und kam schon früh mit regional-typischen Schlaginstrumenten wie der Darbuka in Kontakt. In Deutschland, wo er seit 1980 lebt, vertiefte er diese Kenntnisse durch gezieltes Coaching, wie z.B. lateinamerikanische Rhythmen bei Peter Assmann. Seit den 90er Jahren engagiert er sich in zahlreichen regionalen und überregionalen Projekten und Bands. Desweiteren leitet er Workshops und tritt als Schlagzeuglehrer in Erscheinung.
Der Organist - Martin BrödemannDer Komponist, Pianist, Organist und Hochschuldozent Martin Brödemann wurde 1977 in Hagen geboren. Er beendete seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Dr. Florence Millet im Jahr 2006 mit Diplom. Bereits seit 1999 begann er sich freischaffend als Musiker in verschiedenen Formationen und Genres (Klassik, Chanson, Kabarett etc.) zu beteiligen und wirkte bei zahlreichen Einspielungen und Konzerten mit. Seit 2007 hat Brödemann einen Lehrauftrag für Liedbegleitung an der Universität Dortmund, seit 2009 ist er Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik der FH Osnabrück.
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11.08.2011,
RS
Heimspiel für Thomas Richter
Bach, Reger, Vierne und Widor beim dritten sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn
Die evangelische Friedenskirche in Hamborn; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Thomas Richter, stellvertretender Chordirektor der Deutschen Oper Berlin, konzertiert am 10. August in seinem Geburtsort Duisburg Hamborn. Ab 20 Uhr spielt der studierte Kirchenmusiker und Dirigent in der Friedenskirche, Duisburger Str. 174, sechs Choralbearbeitungen aus Johann Sebastian Bachs „Orgelbüchlein“ und dessen „Passacaglia und Thema fugatum c-moll BWV 582“. Zudem interpretiert der Künstler Max Regers „Introduktion und Passacaglia d-moll“, Louis Viernes Adagio aus der 6. Sinfonie h-moll,op.59 und die Toccata aus der 5. Sinfonie f-moll,op.42 ,5 von Charles-Marie Widor. Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit Thomas Richter ins Gespräch kommen.
Über Thomas Richter:
Geboren 1966 in Duisburg-Hamborn, studierte evangelische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Nach dem abschließenden A-Examen und dem Konzertexamen für Orgel folgte das Studium der Fächer Dirigieren und Korrepetition an der damaligen Hochschule der Künste in Berlin. Mit der Spielzeit 1996/97 wurde er Korrepetitor des Chores der Deutschen Oper Berlin. Seit April 2008 ist er dessen stellvertretender Chordirektor.
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05.08.2011,
RS
Wanheimerort
Kinderfreizeit in Xanten
Aufbruch zum Sonsbecker Wald ..., um dort das Fahnenspiel zu spielen; Foto: privat
Eine „Tour de Niederrhein“ unternehmen seit dem 22. Juli 31 Kinder und sieben Teambegleiter der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort unter der Leitung von Pfarrer Jürgen Muthmann. Bis zum 5. August stehen in Xanten nicht nur Fahrradtoren zum archäologischen Park und zum Rhein in die Sonsbecker Schweiz auf dem Programm - Strandbad und Spiele gehören auch dazu. Die Ausflügler erreicht in Xanten die Nachricht, dass die Stadt Duisburg Freizeiten, wie die in Xanten, nicht mehr im bisherigen Umfang unterstützt. Pfarrer Muthmann und sein Team schreiben von dort: „Da würde viel Geld fehlen und die vielen Kinder, die gerade aus bedürftigen Familien bei uns mitfahren, könnten keine Ferien mehr machen…Die Kinder wären sehr glücklich, wenn der Stadtkämmerer seine Beschlüsse zurücknehmen würde. Denn viele freuen sich schon auf die Kinderfreizeit im nächsten Jahr…“.
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03.08.2011,
RS
Segenswünsche zum Ramadan und den kommenden hohen Festtagen
Grußwort der evangelischen und katholischen Kirchen Duisburgs zum Ramadan
An die Verantwortlichen
in den muslimischen Gemeinschaften und
an alle muslimischen Gläubigen in Duisburg
Liebe muslimische Gläubige, liebe Nachbarinnen und Nachbarn in Duisburg,
als Duisburger evangelische und katholische Christen möchten wir Ihnen unsere herzlichsten Segenswünsche zum Ramadan und den kommenden hohen Festtagen übersenden.
Wir gehören zu verschiedenen Kirchen und sind in unserem Glauben als Christen vereint. Vereint möchten wir unsere Verbundenheit mit den muslimischen Gläubigen ausdrücken und Ihnen sagen:
Wir sind dankbar für unsere Kontakte und nachbarschaftlichen Beziehungen, zu den Festzeiten und im Alltagsleben. Wir vertrauen darauf, dass wir uns auch in schweren Tagen unterstützen und gemeinsam Auswege finden können. Denn damit haben wir in Duisburg gute Erfahrungen gemacht.
Angesichts der Fasten- und Besinnungszeiten des Ramadan entdecken wir auch deren andere Seite: das großzügige Teilen mit den Bedürftigen und die Praxis der Gerechtigkeit, die Gott von uns fordert.
Muslimische Gläubige leben uns das vor, wenn sie ihre Abgaben leisten und Geschenke verteilen. Wir als Christen geben ebenfalls regelmäßig für die Armen. Mehr noch: Im Geist der Bibel fühlen wir uns verpflichtet, praktisch und konsequent gegen die Not unserer Mitmenschen vorzugehen.
In einigen Stadtteilen Duisburgs gibt es erschreckende Armut, Vernachlässigung und sogar Verwahrlosung; es leben dort Flüchtlinge sowie viele Hilfe- und Arbeitsuchende, deren Sorgen übergroß sind, besonders um ihre Kinder. Und es gibt einige, die auf Kosten dieser Armen ihren Vorteil suchen.
Möge uns deshalb jede Fastenzeit in unserem Glauben als Christen und Muslime erneuern. Vergessen wir die Nöte in unserer Stadt nicht und treten für den Frieden und das Wohl aller Menschen ein. Ermahnen wir diejenigen unter uns, die Unrecht an schwächeren verüben. Seien wir, ob Muslime oder Christen, füreinander Mitmenschen. Dazu reichen wir Ihnen zum Ramadan die Hand.
gez.
Pfarrerin Dr. Sabine Plonz
Referat Islamarbeit, Integration, Migration des Ev. Kirchenkreises Duisburg
Pfarrer Bernhard Lücking
Stadtdechant Katholische Kirche Duisburg
Pfarrer Armin Schneider
Superintendent - Evangelischer Kirchenkreis Duisburg
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02.08.2011,
RS
"Und es wird weiter rasiert"
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen Juli 2011
31.732 Duisburger Bürgerinnen und Bürger waren im Juli 2011 offiziell als arbeitslos registriert – 695 weniger als vor einem Monat und 958 weniger als vor einem Jahr. Dass die Agentur für Arbeit aus diesem Anlass von „deutlich gesunkener Arbeitslosigkeit“ spricht, finden die Initiatoren der Kampagne „Ich will arbeiten“ unverständlich.
Für die Verantwortlichen aus evangelischer Kirche und Diakonie, die allmonatlich die Arbeitsmarktstatistik durchleuchten, bleiben viele Fragen offen: „Was ist mit den fast 14.500 Langzeitarbeitslosen, rund 700 mehr als im Juli 2010? Wer kümmert sich um die Arbeitslosen über 50 Jahre, von denen es in Duisburg 900 mehr gibt als vor einem Jahr?“ fragt Arbeitsmarktexperte Gunther Hester vom Diakoniewerk. Auch die Zahl der Jugendlichen, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, sei gestiegen.
„Diese Menschen brauchen Unterstützung“, stellt Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz fest. „Es ist schon ein starkes Stück, wenn Arbeitsagenturchefin Angela Schoofs angesichts so vieler Schicksale, hinter denen schließlich auch Familien und Kinder stecken, es öffentlich begrüßt, dass die Arbeitsmarktmaßnahmen weiter zurückgefahren werden.“ Vor einem Jahr seien in Duisburg 4.000 Betroffene mehr in Qualifizierungen und Arbeitsgelegenheiten gewesen als heute. Im gleichen Zeitraum seien die Mittel des örtlichen Jobcenters für Hilfen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt von 70 Millionen und auf 55 Millionen Euro gesunken. „Und es wird weiter rasiert“, so Kiepe-Fahrenholz. „Nach den Plänen der Bundesregierung sind im nächsten Jahr für Duisburg nur noch 47 Millionen zu erwarten. Da wird der monatliche Jubel der Arbeitsagentur nichts daran ändern, dass für Zigtausende in unserer Stadt keinerlei Perspektive geboten wird.“
Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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02.08.2011,
RS
Ramadan
Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen
EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 76/2011
Düsseldorf, 1. August 2011
Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen
Ramadan Mubarak: Einsatz für das Miteinander von Christen und Muslimen
Die drei evangelischen Landeskirchen und die fünf katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen haben sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens auch in diesem Jahr wieder mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an die Muslime gewandt. „Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Gemeinden für diese besondere Zeit die erhoffte Vertiefung des Glaubens, die mit der inneren Stärkung der Gemeinschaft und der Hinwendung zu den Mitmenschen verbunden ist“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben.
Darin weisen sie auf die Gemeinsamkeiten hin, die das Miteinander von Muslimen und Christen – trotz aller Unterschiede – tragen: „Dazu gehört der Glaube daran, dass der eine Gott der Schöpfer der Welt und der Ursprung alles Lebendigen ist.“ Ebenso der Glaube an die besondere Würde des Menschen, der für Christen und Muslime Gabe und Aufgabe zugleich sei: „Er ist Grund zur Dankbarkeit gegenüber Gott. Er fordert unseren Einsatz überall dort, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Er verlangt unsere Solidarität mit denen, die für die Würde des Menschen eintreten.“ So wie die friedlichen Demonstranten in Tunesien und Ägypten, die für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit auf die Straße gingen.
Die politischen Umbrüche zeigten, dass politische Systeme, die das eigene Volk unterdrückten und grundlegende Menschenrechte wie die Religionsfreiheit missachteten, auch in arabischen Staaten keine Zukunft hätten und dass auch in muslimisch geprägten Gesellschaften die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie lebendig sei. Fazit: „Ein friedliches Miteinander von Christen und Muslimen ist auch in arabischen Ländern möglich, wenn alle Bürger des Landes die gleichen Rechte haben.“ Dafür gelte es, sich in Wort und Tat einzusetzen.
Zu den acht Unterzeichnern des „Ramadan Mubarak“ („Gesegneter Ramadan“) überschriebenen Grußwortes gehören Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Präses Dr. h.c. Alfred Buß (Evangelische Kirche von Westfalen), Landessuperintendent Dr. Martin Dutzmann (Lippische Landeskirche), Bischof Dr. Felix Genn (Bistum Münster), Erzbischof Joachim Kardinal Meisner (Erzbistum Köln), Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Bistum Aachen), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Präses Nikolaus Schneider (Evangelische Kirche im Rheinland).
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01.08.2011,
EKiR
Grußwort Ramadan
Ramadan 2011 - Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen
Gemeinde Hochfeld
Stellungnahme zum Offenen Brief des Vereins "ESG Zukunftsstadtteil" an Stadtdezernent Janssen
Die Hochfelder Pauluskirche; Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Duisburg, 29. Juli 2011
Betr.: Offener Brief des Vereins ESG Zukunftsstadtteil e. V. an Herrn Janssen vom 20. Juli 2011
Stellungnahme der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld
Als Evangelische Gemeinde mitten in Hochfeld sind die Sorge um das Zusammenleben der Menschen in diesem Stadtteil, das Engagement für eine positive Entwicklung und der Einsatz für die Rechte jedes Menschen, der hier wohnt, ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Deshalb unterstützen wir jede Aktivität, die wir für hilfreich halten, um im Interesse aller Menschen in Hochfeld das Zusammenleben zu gestalten.
Nach unserem christlichen Selbstverständnis darf die Herkunft von Menschen oder ihr Grad an Bildung kein Kriterium sein, sie entweder zu bevorzugen, zu benachteiligen oder gar abzulehnen. Jeder Mensch wird von uns um seines Menschseins willen angenommen. Das heißt jedoch nicht, dass wir deshalb jedes Verhalten unserer Mitmenschen unwidersprochen akzeptieren. Gerade, wenn das Verhalten von Menschen das Zusammenleben stört, wollen und werden wir dieses Verhalten kritisieren und an Veränderung arbeiten.
Auch wir sehen eine Verschlechterung der Situation im Stadtteil und den daraus resultierenden dringenden Handlungsbedarf! In dem oben genannten Brief sehen wir jedoch eine große Gefährdung für den Frieden in unserem Stadtteil und müssen uns in aller Deutlichkeit von ihm distanzieren!
Der Versuch die Verschlechterung der Situation im Stadtteil namentlich einer einzigen Gruppe von Zuwanderern zuzuschreiben sowie die bewusste Bezugnahme auf eine tendenziöse und ebenso pauschalisierende Berichterstattung, stehen im Gegensatz zu den Grundsätzen unserer Kirche. Wir wehren uns dagegen, dass Beschädigungen an unserer Kirche als Vorwand genommen werden, um weitere Vorurteile zu schüren, und dass Mitarbeiter oder Pfarrer unserer Gemeinde gegen ihren Willen instrumentalisiert werden. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass es Beschädigungen an unserer Kirche auch vor dem Zuzug der Bulgaren und Rumänen immer wieder gegeben hat. Auch ist die Unsauberkeit im Stadtteil ein langjährig bekanntes Problem und nicht einer bestimmten Gruppe allein anzulasten. Im übrigen hat die Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld ein sehr gutes Verhältnis zu der bulgarisch-evangelischen Gemeinde, die in unseren Räumlichkeiten ihre Gottesdienste feiert.
Wir sehen mit Schrecken, wie viel unreflektierte Zustimmung der genannte offene Brief und die ihm folgende Berichterstattung in rechtsradikalen Kreisen gefunden hat. Mit vielen anderen Menschen haben wir an der Verbesserung der Außensicht Hochfelds gearbeitet und fürchten, dass dieses Vorgehen des Vereins Zukunftsstadtteil dem Image des Stadtteils nachhaltig Schaden zugefügt hat.
gez.
Pfarrer Axel Hermann
Vorsitzender des Presbyterium
Jörg-Holger Ibsch
Kirchmeister
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01.08.2011,
RS
Bach aus Leidenschaft
Zweites sommerliches Orgelkonzert in Hamborn mit Kantorin Tiina Henke
Kirchenmusikerin Tiina M. Henke; Foto: privat
Die Musik Bachs hat Organistin Tiina Henke schon als jugendliche Klavier- und Orgelspielerin fasziniert. In der strengen Anlage der Werke habe sie schon damals höchste Emotionalität gespürt. „Diese Verbindung fasziniert mich bis heute. Bach ist ein nie versiegender Strom, es ist immer wieder bereichernd sich mit seiner Musik zu beschäftigen!“ Am Mittwoch, 3. August 2011, spielt die Kantorin in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, Bachs „Präludium e-moll BWV 548“ sowie dessen „Triosonate BWV 529 C-Dur“ auf der Eule-Orgel. Mit den Orgelsonaten von Carl Heinrich Carsten Reinecke, „Sonate g-moll op. 284“, die in dem Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ gipfelt, und August Gottfried Ritters „1. Sonate d-moll op. 11“ interpretiert Tiina Henke zudem Orgelwerke der deutschen Romantik. Reineckes Sonate wurde erst kürzlich wieder gedruckt und ist für die Hamborner Kirchenmusikerin eine Bereicherung der Orgelmusik. Der Eintritt zu dem um 20 Uhr beginnen Konzert kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit Tiina Henke ins Gespräch kommen.
Über Tiina Marjatta Henke:
Geboren 1963 in Westfalen, 1987 B- Examen Ev. Kirchenmusik in Herford, 1989 A-Examen Evangelische Kirchenmusik Köln, 1992 künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel in Köln (Professor Dr. Wolfgang Stockmeier).1991-2003 Kantorin der Lukaskirche in Düsseldorf und seit Juli 2003 Kantorin an der Friedenskirche Duisburg- Hamborn und Kreiskantorin für Duisburg.
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29.07.2011,
RS
Salvatorkirche
Gedenkkerze der Salvatorkirche für die Opfer des Loveparade-Unglücks
Gedenkkerze in der Salvatorkirche; Foto: FotoagenturRuhr
Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat in seiner Sitzung am 21.07.2011 folgende Stellungnahme im Zusammenhang mit der Gedenkkerze zur Loveparade beschlossen:
"Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat von August 2010 bis zum Jahrestag der Loveparade am 24. Juli 2011 in jedem Gottesdienst in der Salvatorkirche die Gedenkkerze der Notfallseelsorge brennen lassen, an der im Trauergottesdienst die Kerzen für die 21 Todesopfer entzündet wurden. Mit dieser Kerze wollte die Gemeinde ein Zeichen setzen für das Gedenken der Verstorbenen und Verletzten angesichts einer Armut an Worten und Gesten der Trauer und der Solidarität in unserer Stadt.
Mit Dankbarkeit nimmt die Gemeinde zur Kenntnis, dass großes bürgerschaftliches Engagement in der Zwischenzeit Ausdruck in würdigen Formen der Trauer und der Solidarität mit den Opfern gefunden hat. Zu nennen ist hier das von Gerhard Losemann gestaltete Mahnmal und das szenische Gedenkkonzert vom 13. April, bei dem die Salvatorkirche Schauplatz sein durfte. Die Gemeinde hofft, dass diese Zeichen im Sinne der an Leib und Seele Verwundeten sind. Ihrer wird die Gemeinde auch in Zukunft gedenken. Sie wird die Gedenkkerze erneut brennen lassen in einem Gedenkgottesdienst zum 2. Jahrestag der Loveparade am 24. Juli 2012."
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28.07.2011,
RS
Soforthilfe für Ostafrika
Aufruf zu Spenden und Sonderkollekten
EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 75/2011
Düsseldorf, 26. Juli 2011
Gemeinsame Aktion für Kindernothilfe und Diakonie-Katastrophenhilfe
Rheinische und westfälische Landeskirchen
geben 40.000 Euro Soforthilfe für Ostafrika
Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen haben insgesamt 40.000 Euro als Soforthilfe für Ostafrika angewiesen. Sie unterstützen je zur Hälfte die Kindernothilfe und die Diakonie-Katastrophenhilfe.
Die Ökumene-Beauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, ruft zu Spenden für Ostafrika auf: „Wegen der unüberschaubaren Lage in Somalia, aber auch in Äthiopien und Kenia, ist jetzt verlässliche Hilfe notwendig. Kindernothilfe und die Diakonie-Katastrophenhilfe haben direkten Zugang vor Ort.“ Oberkirchenrat Ulrich Möller aus Westfalen stellt fest: „Angesichts der ungeheuren Ausmaße der bürgerkriegs- und dürrebedingten Hungerkatastrophe in Ostafrika ist eine ausdrückliche Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen das Gebot der Stunde.“
Beide Hilfsorganisationen haben ihre Soforthilfe aufgestockt, die Mittel reichen angesichts der größten Hungerkatastrophe seit über 30 Jahren aber nicht aus. Die Kindernothilfe hilft direkt in Somalia und erreicht bereits 3.000 Kinder mit ihren Familien in Mogadischu. Sie versorgt sie mit Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln. Darüber hinaus kümmert sich die Kindernothilfe mit einem Ärzteteam um 120.000 Flüchtlinge in den Auffanglagern von Dolo Ado.
Die Diakonie-Katastrophenhilfe hilft augenblicklich 200.000 Menschen in Ostafrika und versorgt sie mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Notunterkünften und Latrinen. „Die verzweifelte Lage erfordert sofortiges Handeln, um Leben zu retten“, betonen die Helfer.
Die rheinische und westfälische Kirche rufen zu Spenden und Sonderkollekten auf:
www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Kontonummer 10 23, KD-Bank, BLZ 350 601 90
www.kindernothilfe.de
Kontonummer 45 45 40, KD-Bank, BLZ 350 601 90
Sie bitten die Gemeindeglieder, für die Menschen in Ostafrika zu beten und sie in die Fürbitten der Gottesdienste aufzunehmen.
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26.07.2011,
RS
Gedenktafel und Dokumentation
400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode
Präses Schneider, Superintendent Armin Schneider und Jörg Hoffmann, Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, vor der Gedenktafel an der Salvatorkirche, Foto: privat
Seit dem 20. Juni erinnert eine Bronzetafel am Haupteingang der Salvatorkirche an die Grundlagen, auf denen heute die Evangelische Kirche im Rheinland basiert sowie an die Feierlichkeiten des vergangenen Jahres zum Jubiläum dieser 1. Reformierten Generalsynode. Enthüllt wurde die Tafel von Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Kirchenkreises Duisburg, und Jörg Hofmann, Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde Alt-Duisburg.
In der Duisburger Salvatorkirche hatten 1610 acht Laien und 28 Pfarrer die noch heute gültige presbyterial-synodale Ordnung – also die Leitung der Kirche von unten nach oben – aus der Taufe gehoben. Dieses Prinzip des gemeinschaftlichen Leitens von Theologen und Nicht-Theologen hat noch heute in der rheinischen Kirche Gültigkeit. Mit dieser Synode konstituierte sich erstmals in der Geschichte überregional und öffentlich präsent eine evangelische Kirche im Rheinland.
Das Jubiläum 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode feierte die Evangelische Kirche im Rheinland im vergangenen Jahr in Duisburg - vielfältig, würdig, kritisch, wissenschaftlich, aber auch kreativ im Zirkuszelt und setzte sich mit dem Grundgedanken und Motto des Jubiläums „wir sind so frei“ auseinander.
Die Vertreter der drei Kirchenebenen stellten zugleich eine Dokumentation des Jubiläums vor: Sie fängt die Höhepunkte des Jubiläums szenisch ein und erläutert sie mit prägnanten Textauszügen, Zitaten und Predigtsplittern. Ergänzt wird das 56-seitige, großformatige Buch durch eine DVD mit Grußworten, sämtlichen Texten und Fotoreihen der Jubiläumswoche. Zudem enthält die DVD die vertonte Lichtinstallation des französischen Künstlers Xavier de Richemont an der Duisburger Salvatorkirche – ca. 18.000 Besucher sahen das Lichtfestspiel an drei Abenden. Die Dokumentation kann für 16,10 Euro beim Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland bestellt werden (Tel. 0211 43690-422, Fax 0211 43690-400, im Intenet auf der
Shopseite des Medienverbands); 6,10 Euro kommen dem „Förderverein der Freunde und Förderer der Schule für Circuskinder e.V.“ zugute.
Weitere Informationen zum Jubiläum "400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode" im Internet unter www.wir-sind-so-frei.de.
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20.06.2011,
RS
Trepper, Fallschirmspringer und Flamenco
Kirche und Diakonie trommeln für den Zweiten Arbeitsmarkt
Setzt zur Punktlandung in Duisburg an - das Fallschirmteam von "Sportland NRW"; Foto: privat
Am Samstag, 1. Oktober, gibt es am König-Heinrich-Platz nicht nur „Lack und Chrom“, Karossen und Boliden zu sehen. Ab 13 Uhr trommelt die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg mit ihrer Veranstaltung für einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt. Dabei sind keine Standpauken zu erwarten, sondern vielmehr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, denn auf der Bühne zwischen den Rasenflächen vor dem Amtsgericht gibt Wolfgang Trepper aus seinem Programm Bissiges zum Besten und moderiert zudem durch den Nachmittag. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte von David Alcantara und seiner Flamenco-Gruppe und die unbeschreibliche Komik des „Duo Diagonal“, das mit wenigen Worten und vollem Körpereinsatz alle möglichen Zutaten zu einem unwiderstehlichen Comedy-Spektakel mischt. Eine echte Punktlandung gibt es gegen 15 Uhr, wenn Wolfgang Beutel und seine Kollegen vom „Sportland NRW“ mit Fallschirmen auf der Rasenfläche vor dem Amtsgericht auf den eigenen Füßen zum Stehen kommen.
Dass vielen Arbeitssuchenden Gleiches gelingen kann, dafür setzt sich der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg mit der Kampagne „Ich will arbeiten“ ein. Neben aller Unterhaltung informiert ein Stand über das Anliegen der Kampagne: Es gilt, möglichst viele arbeitslose Menschen in den Ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln; in einer strukturschwachen Stadt wie Duisburg müsse außerdem das Ziel stehen, die gesellschaftliche Teilhabe der nicht oder nicht sofort Vermittelbaren zu sichern. Duisburg brauche einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Nur so könne man auf Dauer das Armutsrisiko nachhaltig verringern.
Weitere Informationen zum genauen Programm der Veranstaltung und der Kampagne gibt es im Internet: http://www.ichwillarbeiten.net/.
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26.07.2011,
RS
Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Familienzentrum auf Sendung
Rainer Kaspers, Pfarrer der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die leitende Mitarbeiterin des dortigen Familienzentrums mit seinen beiden Kindergärten, Dipl.-Sozialpädagogin Sabine Krause, sind am Sonntag, 31. Juli, ab 21.04 Uhr, im Bürgerfunk bei Radio Duisburg (UKW 92,2 – im Kabel 101,75) in der Sendung „Begegnungen“ zu Gast bei Jürgen Mickley.
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26.07.2011,
RS
Salvatorkirche
Lectio Continua von Sonntag, dem 17.07. 12 Uhr bis Donnerstag, dem 21.07 15 Uhr 21
Dieter Kaspers, der als Letzter beim Bibelmarathon in der Salvatorkirche las; Foto: Merkelt-Rahm
Die Vorbereitung
Die ganze Versammlung stimmte dem Vorhaben zu, denn der Plan gefiel dem Volk. 1. Chronik 13.4
Die Idee, die neue Altarbibel der Salvatorkirche einmal komplett öffentlich einzulesen, stieß in der Gemeinde und darüber hinaus auf großes Interesse. Die Schrift wurde in halbstündige Leseabschnitte geteilt, ein Online-Leseplan wurde erstellt. Erstaunlich schnell füllten sich die Spalten mit den Namen Vorlesewilliger. (Weil wir eine solche Hoffnung haben, treten wir mit großer Offenheit auf. 2. Korinther 3.1) Ein Hintergrunddienst sollte die Lesenden und ihre Zuhörer die ganze Zeit begleiten, bei Ausfällen einspringen und den Ablauf koordinieren.
Die Vorlesenden
Widme dich bis zu meinem Kommen ganz dem Vorlesen der Heiligen Schrift, dem Ermutigen der Gläubigen und dem Lehren. 1. Timotheus 4.13
Manche Leser waren etwas schüchtern (Zu mir aber stahl sich sein Wort, mein Ohr vernahm ein Flüstern davon. Hiob 4.12) andere eher expressiv (…und seine Stimme klang wie das Donnern der Brandung. Offenbarung 1.15). Einige überzeugten durch ihren persönlichen Stil („Sicher gehörst du zu ihnen, dein Dialekt verrät dich ja." Matthäus 26.73) andere beeindruckten durch schiere Leidensbereitschaft bei der Wahl ihres Abschnittes (Die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar. Eleasar zeugte Pinhas, und Pinhas zeugte Abischua; Abischua zeugte Bukki, und Bukki zeugte Usi; Usi zeugte Serachja, und Serachja zeugte Merajot; Merajot zeugte Amarja, und Amarja zeugte Ahitub; Ahitub zeugte Zadok …1.Chronik 5.26) Bibelkundige genossen den Vorteil, sich eine besonders spannende Stelle herauspicken zu können, bei der auch die Freunde der Spannungsliteratur auf ihre Kosten kamen (Da versuchte Saul, David mit dem Speer an die Wand zu spießen. Doch David konnte ausweichen, sodass der Speer in die Wand stieß. 1. Samuel 19.10). Eine ältere Dame las jede Nacht gegen drei, um ihren Mitlesern arbeitnehmerfreundlichere Zeiten offen zu halten (… ich will mein Bett nicht mehr besteigen, meinen Augen keinen Schlaf gestatten… Psalm 132.3)
Der Hintergrunddienst
Da rief der Wächter: "Herr, den ganzen Tag steh ich bereit, bin auf dem Posten jede Nacht! Jesaja 21.8
Die Hüter der Lesung achteten auf die Uhr, um den pünktlichen Ablauf nicht zu gefährden (Denn ich sage euch, Brüder, die Zeit ist kurz bemessen 1. Korinther 7.29). Sie sorgten für Erfrischungen (Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken! Johannes 7.37) und entschuldigten kleinere Abwesenheiten („Er verrichtet wohl gerade seine Notdurft in der kühlen Kammer“, meinten sie. Richter 3.24) Bei 24 Leuten und 99 Stunden Bibellese bekamen sie das meiste mit. Sie weckten schlummernde Kinder zu ihrer Lesung (Steh auf, denn du musst das erledigen! Doch wir stehen hinter dir! Hab Mut und pack die Sache an!" Esra 10.4) und freuten sich über unverhoffte Zuhörer in der Nacht (Aber bleibt auch ihr die Nacht über bei mir. Dann werde ich erfahren, was Jahwe mir noch sagt." 4. Mose 22.19)
Die Zuhörer
Die Menschen strömten in Scharen herbei, um ihn zu hören. Lukas 5.15
Der Hintergrunddienst zählte über die Zeit der Lectio knapp tausend Zuhörer. Darunter die Kenner, die sich gezielt zum frühen Abend des dritten Tages einfanden, um ein Stück saftige Liebeslyrik zu genießen (Die Feige rötet ihre Knoten, die Reben blühen und verströmen ihren Duft. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! Hohelied 2.13) Und die Fans, die einen bestimmten Leser hören wollten, etwa den hochgewachsenen Kabarettisten Ingmar Jochem, der eine Lesung aus der Geschichte des großen Königs Saul gewählt hatte (Als er dann in der Menge stand, war er einen Kopf größer als alle. 1. Samuel 10.23) Viele schneiten herein und ließen den Zufall entscheiden, was sie zu hören bekamen. So entstanden unverhoffte Hörerlebnisse. Viele blieben länger, als sie ursprünglich vorgehabt hatten (Es war schon in der Dämmerung, beim Einbruch der Nacht, wenn es dunkel wird. Sprüche 7.9) Einer oder zwei nahmen zwischendurch ein Mützchen voll Kirchenschlaf (Weil Paulus nun so lange redete, wurde er vom Schlaf überwältigt… Apostelgeschichte 20.9), um dann erfrischt weiter zu lauschen. Am Donnerstagnachmittag machte sich allmählich eine große Spannung breit.
Das Fazit
Mit jubelnder Freude erfüllt mich dein Wort, als hätte ich große Beute gemacht. Psalm 119.162
Nach der letzten Lesung die pünktlich um 15 Uhr 21 endete, trug Pfarrer Peter Krogull die schwere Bibel wieder vom Lesetisch zum Altar zurück (Er rollte das Buch zusammen, gab es dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle in der Synagoge sahen ihn erwartungsvoll an. Lukas 4.20) Nach einem Moment der Stille redeten die Leute in der Salvatorkirche alle durcheinander und erzählten sich von ihren Erlebnissen der letzten fünf Tage und Nächte. Allen Beteiligten merkte man die Freude und den Stolz über den gelungenen Lesemarathon an. Eine sagte sogar: „Das möchte ich ab jetzt jedes Jahr machen!“ (Jedes Jahr sollt ihr dieses Fest im 7. Monat sieben Tage lang für Jahwe feiern. Das ist eine immerwährende Ordnung für alle Generationen. 3. Mose 23.41)
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25.07.2011,
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
Notkirche Duissern
Grillfest für Verwöhnte
Café-Leiterin Monika Philipp-Korn schenkt ihren Gästen beim Lampion-Barbecue ein; Foto: Hans-Werner Neumann
Zu einem romantischen Lampion-Barbecue im Hofgelände der Notkirche in Duissern hatten Pfarrer Stefan Korn und sein Team letzte Woche eingeladen. Am Abend regnete es leise, wie so oft in diesem Sommer, aber die Duisserner kann das Wetter nicht in Verlegenheit bringen. Schließlich verfügt die Gemeinde seit einem knappen Jahr über die schönste Notlösung, die man sich vorstellen kann. Durch eine Neuaufteilung ist in der Notkirche, die ohnehin als Gemeinderaum genutzt wird, ein kleines Café entstanden, das einen neuen Treffpunkt im Duisserner Gemeindeleben bildet.
Das Sichtmauerwerk aus alten Ziegeln, die dunklen Hölzer und als Kontrast die knallrote Thekenanlage gibt dem geschmackssicher neu gestalteten Raum einen Rahmen, der auch einem Sternerestaurant gutstehen würde. Für die besondere Abendstimmung hatten Café-Leiterin Monika Philipp-Korn und die Hauswartin der Notkirche Vera Höhne mit vielen bunten Laternen und Windlichtern dekoriert. Die Gäste wussten das aufwendige Arrangement zu schätzen und warfen bei einem Glas Sekt einen Blick der Vorfreude in die Abendkarte.
Für Monika Philipp-Korn war die Notkirche vor fünf Jahren ein Fall von Liebe auf den ersten Blick: „Ich dachte sofort, hier könnte man ein tolles Café einrichten“, sagt sie, „dabei wusste ich damals noch gar nicht, ob mein Mann die Pfarrstelle überhaupt bekommen würde“. Er bekam die Stelle und sie überzeugte die Gemeinde von ihrer Café-Idee. Dienstags und donnerstags werden Frühstück, Kaffeespezialitäten, Tee und selbst gebackener Kuchen serviert. Außerdem gibt es wöchentlich ein warmes Mittagessen. Das Café kommt in der Gemeinde gut an. Philipp-Korn möchte gerne noch mehr Ehrenamtliche für die Mitarbeit gewinnen. Demnächst werden einige Schüler vom Steinbart-Gymnasium ihr Sozialpraktikum im „CaféNotkirche“ absolvieren. Den regelmäßigen Besuchern des Altentreffs Duissern wird der Kontakt zu den Jugendlichen sicher gefallen. Draußen im Hof reicht der Küster Frank Meurer die ersten fertigen Mixed-Grill Platten weiter und prüft, ob die Hitze des großen Holzkohlefeuers dem Marktschirm nichts anhaben kann, der ihn vor dem Nieselregen schützt. Drinnen genießen die Gäste einen stilvollen Abend mit hohem Verwöhn-Potenzial.
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25.07.2011,
Text: Sabine Merkelt-Rahm; Bild: Hans-Werner Neumann
Hamborn
Sechs sommerliche Orgelkonzerte in der Friedenskirche
Christian und Daniel Wolf; Foto: www.klarinette-orgel.de
Seit nunmehr 16 Jahren sorgt die Reihe der „Sommerlichen Orgelkonzerte“ im Duisburger Norden bei Musikliebhabern auch jenseits von Rhein und Ruhr für eine kurzweilige Ferienzeit. Sie wird auch in diesem Jahr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, fortgesetzt. Auf dem Programm stehen dieses Mal sechs Konzerte mit fünf Gastorganisten. Den Anfang machen am 27. Juli Klarinettist Christian Wolf und Organist Daniel Wolf. Die beiden Kölner interpretieren an ihren Instrumenten Werke von Albioni und Eric Satie. Christian und Daniel Wolf haben zudem Sonaten Loeillets bis hin zu Klezmerstücken für ihre Besetzung bearbeitet. Die Brüder gastieren mit ausgefallenen Programmen bei Konzertreihen wie den Aachener Domkonzerten, den Bonner Münsterkonzerten, den Wormser Domkonzerten, dem Festival OrgelPLUS Bottrop sowie bei zahlreichen Orgel- und Kirchenkonzerten in ganz Deutschland.
Alle sechs Konzerte finden jeweils mittwochs um 20 Uhr statt; der Eintritt beträgt sechs Euro und nach jedem Konzert können Zuhörerinnen und Zuhörer im Kirchgarten zu einem Umtrunk zusammen kommen – und auch das Gespräch mit den Musikerinnen und Musikern suchen. Tradition sind bereits die Werkeinführungen bei jedem Konzert; die Musiker gestalten sie bei ihren Konzerten ganz individuell, manche am Anfang, manche zu jedem einzelnen Stück, manche humorvoll, dann Mal ernst, doch alle informativ. Den roten Faden der gesamten Reihe bilden die völlig unterschiedlichen Themenschwerpunkte der Konzerte.
Mit einem Konzert der Hausherrin wird der Hamborner Orgelsommer am 3. August fortgesetzt: Tiina M. Henke, seit 2003 Jahren Kantorin an der Friedenskirche, spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Ritter und Reinecke. Am 10. August spielt Organist Thomas Richter in der Friedenskirche Werke von Reger, Vierne und Widor. Zudem interpretiert der gebürtige Hamborner, der seit 2008 stellvertretender Leiter des Chores der Deutschen Oper Berlin ist, sechs Choralbearbeitungen aus Bachs Orgelbüchlein. Das vierte Orgelkonzert gestalten am 17. August Perkussionist Sarkis Cat und Organist Martin Brödemann. Es trägt den Titel „Klangwolken“ und beinhaltet Eigenkompositionen des Organisten sowie weitere ausgesuchte zeitgenössische Orgelwerke, die durch perkussive Elemente wie Gongs, Darbuka oder Rahmentrommel in raffinierten Arrangements bereichert werden. Virtuos bewegen sich die Musiker im Spannungsfeld moderner Kompositionen; tiefharmonische, teils volkstümlich anmutende Melodien schaffen dazu den atmosphärischen Kontrast. Am 24. August hingegen erwartet das Publikum in der Friedenskirche ein Programm mit Werken von Georg Böhm und Max Reger. Klaus Eldert Müller, Kantor an der Dortmunder Reinoldikirche, spielt zudem Bachs „Praeludium und Fuge C-Dur BWV 547“, die Passacaglia (und Fuge) a-Moll op. 40 von Gerhard Bunk und eine eigene Improvisation über die Aria „Jesu, du bist allzu schöne“. Den Abschluss des Hamborner Orgelsommers gestalten Sopranistin Beate Samse und Organistin Ulrike Samse. Zu hören sind am 31. August Werke von Mendelssohn Rheinberger, Saints-Saens oder etwa Bachs Toccata C-Dur BWV 564 für Orgel sowie Händels „Meine Seele hört im Sehen“. Detailinformationen hat Kantorin Henke (Tel.: 0203 / 3987968) sowie die Internetseite der Hamborner Kantorei (
http://www.kantorei-hamborn.de/).
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21.07.2011,
RS
Salvatorkirche
Gedenkgottesdienst für die Opfer der Duisburger Loveparade am Jahrestag der Katastrophe
Gedenkkerze in der Salvatorkirche; Foto: FotoagenturRuhr
Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg gedenkt in der Salvatorkirche der Opfer der Duisburger Loveparade im Gottesdienst am Sonntag, 24. Juli - dem Jahrestag der Katastrophe. Den um 10 Uhr beginnenden Gottesdienst gestalten musikalisch das Ensemble Tobar, das Projektensemble unter der Leitung von Annegret Keller-Steegmann und die Techno-Projektwerkstatt unter der Leitung von Julian Reichwald; es predigt Pfarrer Peter Krogull.
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21.07.2011,
RS
TelefonSeelsorge
Leiter im Gespräch mit dem Bundespräsidenten bei dessen Antrittsbesuch in Nordrhein-Westfalen
Olaf Meier mit Bundespräsident Wulff; Foto: privat
Eine große Ehre wurde der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen am 13. Juli zuteil: Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft hatte deren Leiter Olaf Meier zur Begegnung mit Bundespräsident Christian Wulff anlässlich seines Antrittsbesuchs in Nordrhein-Westfalen in die Zeche Zollverein Essen eingeladen. Zusammen mit etwa einhundert Frauen und Männern als Vertretern bürgerschaftlichen Engagements in NRW hörte er die Würdigung des Bürgereinsatzes durch den höchsten Repräsentanten des Staates. Bundespräsident Wulff betonte, dass es ein Großteil der Aufgabe eines Bundespräsidenten die Wertschätzung sei: einzelne Personen, Vereine, Initiativen, Firmen. Es müsste mehr Bundespräsidenten geben, um all das ehrenamtliche Engagement zu würdigen.
„Bitte zeigen Sie, dass Ihr Dienst an anderen auch Ihnen selbst Freude bereitet. Denn es wäre fatal, gäbe es eine Grenzziehung zwischen Menschen, die nur an sich denken – und das als Selbstverwirklichung titulieren – und anderen Menschen, die sich einsetzen für andere bis zum Ausgelaugtwerden. Zeigen Sie, dass Selbstverwirklichung nur geht im Geben, Teilen und Dasein für andere. Sie in all Ihren Aufgabenfeldern suchen biblisch gesprochen ´der Stadt Bestes´ – und das ist auch das Beste für jeden einzelnen.“ In einem kurzen Gespräch berichtete Olaf Meier dem Bundespräsidenten, dass am Telefon sehr häufig schambesetzte Themen wie Auswirkungen der Arbeitslosigkeit und psychische Erkrankung zur Sprache kämen. Bei der Ministerpräsidentin Frau Kraft bedankte sich Olaf Meier im Namen aller Mitarbeitenden für die Einladung. Die Ministerpräsidentin fand es „eine tolle Sache“, dass die TelefonSeelsorge Tag und Nacht präsent ist. Für Olaf Meier ist das, was der Bundespräsident als seine Aufgabe beschreibt, nämlich Menschen wertzuschätzen, auch die Aufgabe der Seelsorge am Telefon. Die TelefonSeelsorge zeige Wertschätzung den Verlierern, den Überlebenskünstlern, den Einsamen.
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21.07.2011,
RS
Süd-Gemeinden
Packendes Fußballfinale beim Konfi-Turnier
Das Wanheimer Gewinnerteam; Foto: Friedrich Brand
Der Spielplan bescherte dem Konfirmanden-Fußballturnier ein spannendes Finale. Sechs Jungen-Mannschaften aus den Gemeinden des Duisburger Südens traten letzte Woche im Biegerpark an, um den begehrten Konfi-Pokal zu gewinnen. Drei Mädchen-Mannschaften gingen an den Start. Im vergangenen Jahr hatte die Kirchengemeinde Großenbaum Rahm beide Pokale abgeräumt. Sie war auch in diesem Jahr nahe daran, die Titel erfolgreich zu verteidigen. Die Mädchen gewannen beide Spiele und konnten den Pokal wieder mit nach Großenbaum nehmen. Pfarrer Hauke Faust, der zum ersten Mal als Trainer am Rand stand, freute sich mit seinen Mädels über den Erfolg.
Bei den Jungen wurde es ganz eng. Nach jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden lagen Großenbaum Rahm, Ungelsheim Mündelheim und Wanheim punktgleich an der Spitze.
Die von Pfarrer Rainer Kaspers betreute Mannschaft aus der Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd konnte sich mit einem glücklichen Sieg gegen Großenbaum an die Spitze der Tabelle setzen. Nach einem Unentschieden gegen Buchholz lag Wanheim zwei Punkte hinter den in orangefarbenen Trikots spielenden Jungs aus dem tiefen Süden. Im letzten Spiel des Tages trafen beide Mannschaften aufeinander. Die Tabellenführer brauchten nur einen Punkt. Entsprechend spielten sie auf Torsicherung. Wanheim rannte dagegen an und wurde kurz vor Schluss belohnt. Mit einem Knaller unter die Latte schoss Felix Brinkmann seine Mannschaft zum Sieg. Großer Jubel auf dem Rasen und bei den Eltern, die zahlreich erschienen waren. Trotz des Regenschauers, der gerade dann herunterkam, als die Mädchen spielten, war es für alle ein unterhaltsamer Nachmittag.
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15.07.2011,
Text und Bild: Friedrich Brand
Big Bands und Symphonieorchester spielen Klassik, Jazz und Musical in und vor der Pauluskirche
Salisbury Area Young Musicians zu Gast in Hochfeld
Salisbury Area Young Musicians bei ihrem Hochfeld-Besuch 2008; Foto: privat
Für die evangelische Kirchengemeinde Hochfeld ist in diesem Jahr das Konzert der „Salisbury Area Young Musicians“ am 25. Juli in der Pauluskirche, Wanheimer Str. 78, der musikalische Höhepunkt. Wie auch 2008 bieten wieder über 80 junge Musikerinnen und Musiker aus dem englischen Berkshire einen ganzen Tag lang bunt gemischten Musikgenuss. Unter der Leitung von Robert Priestley wird neben den 14 bis 18jährigen Jugendlichen des klassischen Sinfonieorchesters die „SAYM Wind Band“, eine Kombination aus Holz- und Blechbläsern, Werke von Bernstein und die „Harry Potter Symphonic Suite“ zum Besten geben. Spannend ist auch das Repertoire der jungen Jazzer von Standard Jazz über Swing bis Rock und Funk, einer Mischung aus „Pirates of the Carribean“, Brahms Ouvertüren, bekannten James Bond Titeln und Rossinis „Italian Girl in Algiers“.
Die 20 Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker spielen um 16.30 Uhr auf dem Pauluskirchplatz; um 19.30 Uhr beginnt das Konzert in der Pauluskirche mit der „SAYM Senior Wind Band“, der 50-köpfigen Blaskapelle, mit Märschen wie „The Gladiator`s Farewell“. Im Anschluss wird das große Sinfonieorchester den musikalischen Höhepunkt des Abends bestreiten. Der Eintritt ist frei.
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15.07.2011,
RS
Sanfter Rausschmiss zum Abschied
Diakoniekindergarten "Arche" in Buchholz
Zum Abschied ein - sanfter - Rausschmiss, hier 2009; Foto: privat
Am Donnerstag, 21. Juli, lernen Mädchen und Jungen der Buchholzer Kindertagesstätte der Diakonie, der „Arche“ am Altenbrucher Damm 72a, das Fliegen. Die Erzieherinnen verabschieden seit elf Jahren ihre „Großen“, indem sie die Mädchen und Jungen auf einer Wolldecke aus der Tür auf ein riesiges Kissen katapultieren. Wie junge Vögel, die flügge werden, wird auch dieser Jahrgang sanft aus seinem Nest geschubst. „Dieser Brauch hinterlässt bei den Kindern eine freudige Erinnerung an die vergangenen Jahre und gibt buchstäblich neuen Schwung für die anbrechende Grundschulzeit,“ erklärt Einrichtungsleiterin Heike Brombach. Wehmütig werden die Kinder sicher vorher schon beim 15-Uhr-Gottesdienst zum Thema „Du bist ein Schatz“: Aus einer Schatztruhe werden Schätze der Vergangenheit geholt, wie etwa Geburtstagsgeschenke, die die Kinder von der Kita bekommen haben, oder Symbole, die für Feste und Feiern stehen. Abschließend bekommt jedes Kind einen Spiegel, in dem es sich selbst als Schatz sieht.
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15.07.2011,
RS
Katz und Maus vor dem Altar
15. ökumenischer Tiergottesdienst in Neumühl
Machten Bekanntschaft ... Emilia und Pater Rainer, Foto: Esther Merkelt
Unter den zahlreichen Gästen des 15. Tiergottesdienstes auf dem Bauspielplatz in Duisburg Neumühl sind viele Hunde mit ihren Herrchen, einige Pferde und Katzen und Emilia. Sie versteckt sich schüchtern im Kragen ihrer Besitzerin und scheint sich noch nicht recht mit dem Trubel, der um sie herum herrscht, angefreundet zu haben. Emilia ist drei Jahre alt und damit schon eine „Alte Dame“ wie Ann-Katrin Kraul, die vierzehnjährige Besitzerin, erklärt. Emilia ist eine Farbratte und sie soll gesegnet werden, deshalb hat Ann-Katrin sie heute mitgebracht. „Ratten sind ja auch Geschöpfe Gottes, und weil Emilia jetzt schon so alt ist, dachte ich, sie hätte so etwas wie eine letzte Segnung verdient“, erklärt das Mädchen ihr Vorhaben.
Mit dieser Idee ist Ann-Katrin nicht alleine, denn viele der rund 300 Besucher des ökumenischen Tiergottesdienstes wollen ihre mitgebrachten Tiere segnen lassen. Dafür zuständig ist Pater Rainer. Er gestaltet gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Anja Humbert den Gottesdienst für Tierfreunde zum Thema „Die Vogelpredigt des Franz von Assisi“. Die Legende erzählt, der heilige Franziskus habe in seiner Vogelpredigt zu einigen Schwalben auf dem Feld gesprochen „Hört das Wort des Herrn und seid still und verhaltet euch ruhig, bis die Predigt vorüber ist“. In der lockeren Atmosphäre des Tiergottesdienstes, wo die Gäste Hunde, Katzen und Ratten sind und der Altar ein umfunktionierter Biertisch ist, erläuterte Anja Humbert die Botschaft dieser Vogelpredigt.
Franz von Assisi habe die Schöpfung als Gesamtheit angesehen, zu der nicht nur die Menschen sondern eben auch die Tiere gehören. Er habe den Auftrag Jesu „Verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ wörtlich genommen. Er segnete die Tiere, damit diese ein Segen für die Welt werden. Die Kernaussage der Legende sieht Pfarrerin Humbert darin, verantwortungsvoll mit der Schöpfung umzugehen und sich um ein friedliches Miteinander unter allen Geschöpfen Gottes zu bemühen. Im Anschluss an die Predigt segnete Pater Rainer dann jedes Haustier einzeln, als Zeichen für die Wertschätzung jeder Kreatur. Während der Segnung schnüffelte sogar die schüchterne Emilia mutig an der Hand des Paters.
Musikalisch unterstützt wurde der Gottesdienst durch den Walsumer Chor „Celebration“, der die Festgemeinde trotz Nieselregen und pfeifendem Wind zum fröhlichen Lobpreis animierte. Nach dem Gottesdienst hatten die Gäste dann die Möglichkeit, sich bei einer Bratwurst wieder etwas aufzuwärmen und sich an verschiedenen Darbietungen des Rahmenprogramms, wie zum Beispiel der Tanzgruppe „Westend-Girls“ aus Hamborn, zu erfreuen. Der Gesamterlös des Tiergottesdienstes aus den Kollekten und den Einnahmen des Würstchenverkaufs und der Tombola kommt traditionell der Kinderkrebsklinik zugute.
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20.06.2011,
Text und Bild: Esther Merkelt
Ein Jahr nach dem Unglück bei der Loveparade
Öffentliche Gedenkfeier am 24. Juli in der MSV-Arena Duisburg
Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 04.07.2011
Pressemitteilung Nr. 70/2011
Genau ein Jahr nach dem Unglück bei der Loveparade, am 24. Juli 2011, wird in Duisburg die zentrale Gedenkfeier stattfinden. Während die Staatskanzlei des Landes NRW den äußeren Rahmen gewährleistet, ist das Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland für die inhaltliche Gestaltung der Gedenkfeier verantwortlich. Um 15 Uhr werden in der MSV-Arena Duisburg Petra Bosse-Huber, die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Franz Grave, emeritierter Weihbischof im Bistum Essen, die Feier eröffnen.
„Wir möchten mit dieser Gedenkfeier die Angehörigen der Todesopfer, die zahlreichen Verletzten, aber auch die vielen Duisburger Bürger erreichen, die über die Ereignisse nicht hinwegkommen“, erklärt Landespfarrer Dr. Uwe Rieske, der seit einem Jahr mehrere Treffen der Angehörigen und der Verletzten geleitet hat: „Wir orientieren uns bei der Vorbereitung an den Wünschen der Menschen, deren Leben durch das Unglück bleibend beeinträchtigt ist.“ So sollen bei der Gedenkfeier eine der Angehörigen, eine Verletzte des Unglücks, aber auch ein Rettungssanitäter und die Duisburger Unternehmerin Gabriela Grillo an die Ereignisse vor einem Jahr erinnern. Er sei dankbar, sagt Rieske, dass er bei der Vorbereitung mit vielen Duisburger Bürgerinnen und Bürgern sowie Initiativen habe kooperieren können.
Musikalisch wird die Gedenkfeier gestaltet von dem Duisburger Gitarristen Peter Bursch und einer Band, der Gelsenkirchener Sopranistin Richetta Manager, dem Jungen Chor Beckhausen unter der Leitung von Wolfgang Wilger und einem Streichquartett der Duisburger Philharmoniker. Auf Wunsch der Betroffenen wird auch „der Graf“, Sänger der Band „Unheilig“, ein Lied zur Gedenkfeier beitragen. Bernd Heinrich Graf verzichtet für diesen Auftrtt auf eine Gage.
Angehörige der Opfer des Loveparade-Unglücks hatten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft um die Koordinierung des Gedenkens gebeten.
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12.07.2011,
RS
Pädagogisch wertvolles Matschen
Evangelisch-integrativer Kindergarten Duisburg Rahm
Pädagogisch wertvoll - das Spielen mit Wasser und Matsch; Foto: privat
„Im Grunde denkt man zuerst ja nicht, dass Matsch einen pädagogischen Wert hat“, bemerkt Leiterin Elisabeth Rogge und erklärt, dass die neue Matschanlage im evangelisch-integrativen Kindergarten Duisburg Rahm nicht nur Spielzeug und Grund für die Kinder ist, sich dreckig machen zu dürfen, sondern dass das neue Gerät die Ergo- und Sprachtherapie unterstützt sowie das muskuläre Training und den Teamgeist der Kinder fördert. Am letzten Freitag wurde die Matschanlage offiziell eingeweiht: mit einem Wiesengottesdienst zum gleichen Thema und mit viel Wasser und Matsch.
Das Spielen im Matsch könne laut Kindergartenleiterin Rogge bei Kindern mit Sprachproblemen Blockaden lösen, die Kinder ließen sich nebenbei eher zum Sprechen motivieren als bei Therapiesitzungen. Da die drei Becken der Anlage zudem höhenverstellbar sind, können sie auch von gehbehinderten Kindern problemlos genutzt werden. Ein Aspekt, der für den evangelisch-integrativen Kindergarten Am Böllert besonders wichtig ist.
Da zudem immer ein Kind Wasser pumpen muss, damit alle anderen spielen und matschen können, werde der Teamgeist bereits bei den Kleinen gefördert. „Anfangs waren unsere Kinder ganz erstaunt, dass das Wasser bei der Matschanlage nicht beständig fließt, wie sie das von den Wasserhähnen zuhause kennen“, erinnert sich Elisabeth Rogge. Das Pumpen des Wassers und das Versiegen, wenn der Speicher leer ist, soll den Kindern zudem vermitteln, dass Wasser eine knappe Ressource ist, mit der sorgsam umgegangen werden muss.
Finanziert wurde die Anlage von der Hildegard Wolf-Hedler-Stiftung und Spenden der Eltern. Eine sinnvolle Anschaffung, wohl nicht nur aus den Augen von Leiterin Rogge, denn bereits kurz nach der Einweihung ist das Gerät bereits stark frequentiert und die Rahmer Kindergartenkinder haben damit begonnen, den trockenen hellen Sand in eine Matschgrube zu verwandeln. Weitere Informationen zum Kindergarten bei Leiterin Elisabeth Rogge unter Telefon 0203 / 761424.
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11.07.2011,
Bild und Text: Nina Golombek
Arbeitsmarkt in Duisburg - Die Kürzungen sind angekommen, der Aufschwung nicht
Gespräch mit Norbert Maul, Geschäftsführer ARGE / Jobcenter Duisburg, und Arbeitssuchenden
(v.l.) Stephan Kiepe-Fahrenholz (Moderator des Gesprächs und Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg), Norbert Maul, Sieghard Schilling, (Geschäftsführer des Duisburger Diakoniewerkes) und Lothar Wilhelms (Fachbereichsleiter „Arbeit und Ausbildung“ beim Diakoniewerk Duisburg); Foto: Merkelt-Rahm
Ich will arbeiten“ heißt die Kampagne, mit der die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg auf die Situation von Arbeitslosen aufmerksam machen wollen. In einem Gespräch im Jobcenter des Diakoniewerkes konfrontierten Betroffene Norbert Maul, den Leiter der Duisburger ARGE mit ihrer Situation: Petra S. (49) hat durch ein Beschäftigungsangebot neuen Lebensmut geschöpft und ist aus jahrelanger Drogensucht ausgestiegen, aber jetzt läuft für sie alles ins Leere. Ein Jobangebot findet sie nicht. Silvia W. (53) hat in einer Gemeinwohlstelle gezeigt, dass sie arbeiten will und kann, aber vom ersten Arbeitsmarkt hört sie nur, sie sei zu alt. Sie fragt sich, wie sie bis 67 arbeiten soll, wenn sie schon jetzt angeblich für alle Jobs zu alt sei. Ruth Ö. (53) arbeitete im Einzelhandel und verlor, als sie plötzlich gekündigt wurde, ihre Wohnung. Sie möchte sich gerne weiter qualifizieren und in eine andere Branche umsteigen, aber ihre Berater seien nicht sehr flexibel und kämen immer wieder auf den Einzelhandel zurück. Norbert Maul räumte ein, dass die Entscheidung der Bundesregierung zu Kürzungen im arbeitsmarktpolitischen Bereich alleine in diesem Jahr in Duisburg 3500 Beschäftigungsstellen gekostet habe. „Der Aufschwung in Duisburg ist ein zartes Pflänzchen“, so Maul „die Kürzungen kamen zu früh.“
Der Fachbereichsleiter „Arbeit und Ausbildung“ beim Diakoniewerk Lothar Wilhelms formulierte es schärfer: „Es ist Politik, die Arbeitslosen für die Folgen der Finanzkrise bezahlen zu lassen, die sollen jetzt ausbaden, was einige wenige Finanzjongleure angerichtet haben.“ Duisburg ist seit 25 Jahren strukturschwach und hat im Laufe der Jahre 70.000 Arbeitsstellen von ehemals 220.000 verloren. Wie die Stadt diesen Verlust an Kaufkraft auffangen soll, da ist auch Norbert Maul ratlos. Aber er plädiert für eine positive Sicht auf die Möglichkeiten. „Wir müssen den Firmen sagen: Siedeln Sie sich in Duisburg an, wir bieten 30 000 Leute, die einen Job suchen, da sind auch für ihr Unternehmen die passenden Fachkräfte dabei“. Die Kürzungen werden weitergehen, bis 2015 sollen bundesweit insgesamt 8 Milliarden Euro eingespart werden.
Mit der Kampagne möchten die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg auf die Situation von Arbeitslosen aufmerksam machen. Zudem verfolgt sie konkrete sozialpolitische Ziele. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und seine Diakonie fordern deshalb mit ihrer Kampagne den Ausbau eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkts mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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07.07.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Ehrenamtliche gesucht
Evangelisches Frauenhaus Duisburg
Blaues Herz mit schmerzhaft anmutendem weiß-rotem Umriss - ein Bild der Malgruppe des Frauenhauses; Foto: privat
Zum diesjährigen „Spenderinnencafé“, verbunden mit dem Dank für tatkräftige Unterstützung der Arbeit im Frauenhaus Duisburg, hatte die Geschäftsführung ehrenamtliche Mitarbeiterinnen eingeladen. Treffpunkt war das evangelische Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Straße in Neudorf, wo es neben festlich gedeckten Kaffeetischen auch Arbeiten der Malgruppe im Frauenhaus zu bewundern und gegen eine Spende zu erwerben gab.
Das Frauenhaus ist eine „Tochter“ des Evangelischen Christophoruswerkes e.V., dessen Vorstand Hartfried Toennessen sich an diesem Nachmittag gemeinsam mit Christine Trenz als neue Geschäftsführung der Frauenhaus GmbH vorstellte.
Frau Trenz ist bereits seit zwei Jahren im Frauenhaus tätig. Als Sozialarbeiterin hatte sie zuvor in verschiedenen Bereichen mit „Menschen in besonderen Schwierigkeiten“ gearbeitet, „vom Personenkreis her ist die jetzige Arbeit ähnlich.“ Frau Trenz möchte den Kreis der ehrenamtlichen Kräfte gern erweitern, um besonders die Gruppen-Angebote für die Frauen und Kinder im Haus ausbauen zu können. Zusammen mit der längeren Aufenthaltsdauer der Frauen - inzwischen 55 Tage - sei es möglich, „mehr Unterstützung zu geben für ein Leben ohne Gewalt“.
Fünf angestellte Mitarbeiterinnen, davon zwei Ganztagskräfte, bemühen sich um Frauen und Kinder, die nach Gewalterfahrung im häuslichen Bereich Zuflucht im Frauenhaus gesucht haben. Derzeit sind es 79 aus 23 Nationen. Etliche Frauen waren schon mehrfach im Frauenhaus, andere haben bereits als Kinder zeitweise dort gelebt. Ein großes Problem des Frauenhauses ist unverändert die zu geringe Finanzausstattung. Um zum Beispiel die Gruppenarbeit erweitern zu können, werden „Ehrenamtliche“ gesucht und natürlich sind Spenden sehr willkommen. „Wir haben eine Menge Ideen, leider mehr Ideen als Geld“, berichtet Frau Trenz. „Wer ehrenamtlich tätig sein oder sich informieren möchte, sollte uns ansprechen.“ (Telefon 0203 / 370073) Dank für die meist langjährig ehrenamtlich geleistete Arbeit sprach Toennessen den anwesenden Spendern und Mitarbeiterinnen aus, ebenso dankte er dem Mitarbeiterteam für die große Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und den Frauen und Kindern nach Kräften beizustehen.
Internetseite des Duisburger Frauenhauses: http://www.frauenhaus-duisburg.de/
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06.07.2011,
RS
Gemeinsam für die Jugendarbeit
Delegiertenkonferenz der evangelischen Jugend in Duisburg
Jugenddelegierte aus den Kirchengemeinden beim "Grübeln, Diskutieren und Planen"; Foto: Merkelt
Mit dem Kirchenklassiker „Wir haben Gottes Spuren festgestellt“, begleitet auf einer Ukulele, eröffnete der Vorsitzende Gerwin Ruske am vergangenen Wochenende die Delegiertenkonferenz der evangelischen Jugend Duisburg. Insgesamt 23 Vertreterinnen und Vertreter der Duisburger Gemeinden hatten sich anlässlich der Klausurtagung in Hamminkeln eingefunden und warteten gespannt auf zwei Tage intensiver Arbeit zum Thema Jugendarbeit. Die Delegiertenkonferenz ist ein Zusammenschluss haupt- und ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter aus Duisburg, mit dem Ziel die Vernetzung innerhalb der Jugendarbeit zu fördern und der evangelischen Jugend ein Gesicht zu geben. Gegründet wurde sie im März dieses Jahres und erlebte somit während der Klausurtagung ihr erstes offizielles Treffen. Themen dieser Zusammenkunft waren unter anderem der Weltkindertag, eine geplante „Church-night“ und die Presbyteriumswahlen in den Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland, die im nächsten Jahr anstehen.
Zu den einzelnen Themen bildeten die Teilnehmer Workshops, in denen dann fleißig gegrübelt, diskutiert und geplant wurde. Auf die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen sollen dann zurück in Duisburg die weiteren Planungen aufgebaut werden.
Ein weiteres Ziel der Delegiertenkonferenz war es, das interne Netzwerk der evangelischen Jugend zu stärken. Zu diesem Zweck herrschte ein reger Austausch zwischen den Mitarbeitern der unterschiedlichen Gemeinden. Auch eine gemeinsame Homepage ist in Planung, auf der sich interessierte Besucher über die Angebote der einzelnen Gemeinden und Verbände und über die evangelische Jugend als solche informieren können. Bis zum nächsten Konferenztermin im November versprachen die Teilnehmer, in Kontakt zu bleiben und fleißig an ihren Projekten zu arbeiten.
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05.07.2011,
Text und Bild: Esther Merkelt
Kirche Am See in Wedau
Anmeldung der neuen Konfis
Der Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis Gospelchor beim Auftritt am 19. Juni 2011 in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche; Foto: privat
Für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Bereich Wedau-Bissingheim findet die Anmeldung zum Unterricht am Sonntag, 10. Juli in der evangelischen Kirche Am See, Duisburg-Wedau statt. Eingeladen sind diesmal alle Jungen und Mädchen, die zwischen dem 1. Juli 1998 und dem 30. Juni 1999 geboren sind. Die neue Gruppe beginnt nach den Sommerferien und trifft sich in der Regel dienstagnachmittags um 15:30 Uhr. Mit dem Gottesdienst am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr werden die Neulinge begrüßt. Einige ältere Konfis sowie jugendliche Mitarbeitende werden daran mitwirken. Unter der Überschrift „Together!“ geht um die Gemeinschaft untereinander, aber natürlich auch um die Gemeinschaft mit Gott. Beide Themen werden die Jugendlichen während der kommenden zwei Jahre bis zur Konfirmation begleiten. Musikalisch wird der Gottesdienst bereichert durch den Gospelchor der Gemeinde unter Leitung der Kantorin Mechthild Dühr Knödler. Informationen zum Konfi-Unterricht gibt es bei der Anmeldung im Anschluss an den Gottesdienst im Gemeindesaal.
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04.07.2011,
RS
"Ich suche, ich bewerbe mich, aber ich bekomme nichts"
Gespräch mit Norbert Maul, Geschäftsführer ARGE / Jobcenter Duisburg, und Arbeitssuchenden
„Ich suche, ich bewerbe mich, aber ich bekomme nichts“ ist die verzweifelte Aussage einer Arbeitssuchenden, die sich dazu bereit erklärt hat, am 7. Juli 2011 bei einem Medientermin im Jobcenter des Duisburger Diakoniewerkes, Beekstr. 38, über ihre Situation zu sprechen. Sie, wie auch weitere Arbeitssuchende schließen sich dem Motto der Kampagne des evangelischen Kirchenkreises und der Duisburger Diakonie an und sagen damit: „Ich will arbeiten“.
Sie alle möchten Norbert Maul, dem Geschäftsführer der Duisburger ARGE, von ihren Bemühungen um einen Arbeitsplatz berichten. An dem Gespräch nehmen zudem Sieghard Schilling, Geschäftsführer des Duisburger Diakoniewerkes, und Lothar Wilhelms, Fachbereichsleiter „Arbeit und Ausbildung“ beim Diakoniewerk Duisburg, teil. Es moderiert Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg.
Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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01.07.2011,
RS
Swingin´ Niederrhein
JAGOBAR-Vokalquartett, Irina Scholten und Okko Herlyn bieten Jazz Gospel und Kabarett in Wanheimer Kirche
Irina Scholten und Okko Herlyn; Foto: privat
Jazz und Kabarett gibt es am 10. Juli um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, mit dem JAGOBAR-Vokalquartett, Okko Herlyn und Irina Scholten. Der eigenwillige Name JA-GO-BAR steht für die drei Musikrichtungen Jazz, Gospel und Barbershop. Letzterer wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in den Friseursalons der amerikanischen Südstaaten gesungen. Die Sänger des JAGOBAR Quartetts kommen aus Gospel- und Kirchenchören, spielten in Jazzbands und haben sich 2001 zusammengefunden. Sie begeistern sich für einen "old fashioned vocal sound" und konnten diese Begeisterung bereits in zahlreichen Konzerten weitergeben. Okko Herlyn und Irina Scholten sind in Wanheim gute Bekannte. Wie immer bieten sie eine temporeiche Collage aus Szenen und Songs, Kabarett und Jazz. Bissig und schmissig, satirisch und sentimental kommen dabei sowohl die gemütvollen als auch die abgründigen Seiten des Niederrheins in den Blick. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
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01.07.2011,
RS
Robuste Konjunktur und der Duisburger Arbeitsmarkt sind offenbar zwei völlig verschiedene Welten
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen Juni 2011
„Die Konjunktur läuft“, stellte Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit, am Donnerstag anlässlich der Präsentation der jüngsten Arbeitsmarktzahl fest. Die Verantwortlichen der Kampagne „Ich will arbeiten“ des Evangelischen Kirchenkreises fragen dagegen: „Ja, wo läuft sie denn?“ „Wir freuen uns für jeden der 211 Menschen, die im Vergleich mit dem Vormonat seit Juni nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auftauchen“, sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk. Angesichts von nach wie vor über 32.000 registrierten Erwerbslosen frage man sich aber, „warum die robuste Konjunktur und der Duisburger Arbeitsmarkt offenbar zwei völlig verschiedene Welten sind!“
Bei den jungen Leute unter 25, bei den Älteren über 50, bei den Langzeitarbeitlosen, also bei allen sogenannten Problemgruppen, rechnet Lothar Wilhelms vom Fachbereich Arbeit und Ausbildung im Diakoniewerk vor, gehen die Zahlen der arbeitslos Gemeldeten nach oben statt nach unten. Besonders kritisch sei die Situation der fast 3.000 jugendlichen Erwerbslosen. „Das sind jetzt schon wieder 100 mehr als im vorigen Jahr“, so Wilhelms, „obwohl die Schulabgänger in diesem Jahr wegen der späten Sommerferien erst im Juli und August erwartet werden.“
Mit Kopfschütteln reagieren die Fachleute der Evangelischen Kirche auf die Ankündigung von Angela Schoofs, verstärkt auf Qualifizierung von Arbeitslosen zu setzen. „Duisburg verzeichnet heute 3.500 Plätze in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen weniger als vor einem Jahr“, stellt Kiepe-Fahrenholz fest. „Hier wird nicht qualifiziert, sondern aussortiert.“
Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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01.07.2011,
RS
Love is in the Bear
TEN SING Duisburg-Süd mit neuer Show
Seit 10 Jahren ist die musisch-kulturelle Jugendarbeit TEN SING Duisburg-Süd in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd und dem CVJM Hüttenheim-Huckingen-Ungelsheim aktiv. In dieser Zeit haben Jahr für Jahr Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren Bühnenshows aus Tanz, Theater und viel Musik auf die Bühnen im Steinhof Huckingen, in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums und im Gemeindehaus an der Angerhauser Straße gebracht.
Nach einer kleinen Durststrecke im letzten Jahr konnten wir unsere Jugendarbeit wieder aus dem Tief holen und freuen uns, dass wir in 2011 wieder ein eigenes Konzert auf die Beine stellen konnten. Unsere Show unter dem Motto „Love is in the Bear“ präsentieren wir am Freitag, den 8. Juli 2011 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Angerhauser Straße 91 in Huckingen. Der Eintritt ist frei. Wer seinen Lieblingsteddy (oder ein anderes Kuscheltier) mitbringt, bekommt von uns eine kleine Überraschung. Einlass ist um 19 Uhr.
15 engagierte Jugendliche haben ein Jahr lang zusammen geprobt, waren kreativ und haben viel Zeit miteinander verbracht, um das Programm zusammenzustellen. Rausgekommen ist ein Mix aus witzigen Theaterszenen, tollen (selbstkreierten) Tänzen und Songs aus Rock und Pop, die von Solisten, dem TEN SING-Chor und Band zum besten gegeben werden. Im Mittelpunkt der Story steht ein kleiner Teddybär, der sich auf die Reise durch die Welt macht, um die Liebe zu finden. Die Geschichte haben sich die Teilnehmer des Theater-Workshops selbst ausgedacht, Dialoge geschrieben und einstudiert.
Hintergrund:
TEN SING ist eine musisch-kulturelle Jugendbewegung, die 1986 von Norwegen nach Deutschland kam und im CVJM angesiedelt ist. Deutschlandweit gibt es über 100 aktive TEN SING-Gruppen in Kirchengemeinden und CVJM-Ortsverbänden. Die Gruppen bestehen in der Regel aus einem Chor, in dem alle Teilnehmer mitsingen, und verschiedenen Workshops (z.B. Band, Tanz, Theater, Technik), in denen sich die TN einbringen. Ziel ist es, am Ende einer Saison ein Bühnenprogramm zu erarbeiten. Auch Gott und der Glaube kommen in den Proben nicht zu kurz und sind immer wieder Thema. Angeleitet und organisiert werden die Gruppentreffen von den Jugendlichen selbst, die sich ehrenamtlich engagieren.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.tensingland.de/ oder auf unserer eigenen Homepage
www.tensingdu-sued.de. In Duisburg gibt es zwei TEN SING Gruppen. Einmal in Huckingen und einmal in Obermeiderich (TEN SING Duisburg).
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30.06.2011,
RS
Imageberatung und Seelsorge für den Sozialstaat
Präses Nikolaus Schneider im Streitgespräch in der Marxloher Kreuzeskirche
Präses Schneider, Asli Sevindim und Dr. Michael Hüther beim Streitgespräch in der Marxloher Kreuzeskirche; Foto: Merkelt-Rahm
Ein „Marxloher Gespräch“ führte Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, mit dem Direktor des Kölner Institutes der deutschen Wirtschaft, Dr. Michael Hüther in der evangelischen Kreuzeskirche in Marxloh. Eingeladen hatte der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Region Duisurg / Niederrhein (KDA), um mit dem Theologen und dem Volkswirtschaftler die Zukunft des Sozialstaates zu diskutieren. Moderiert wurde das Gespräch von der WDR-Journalistin Asli Sevindim, die aus Marxloh stammt. Sie eröffnete mit dem schlechten Image des Sozialstaates und fragte Schneider, ob da Imageberatung nötig sei. Der EKD Ratsvorsitzende bot berufsbedingt stattdessen Seelsorge an, war aber mit Hüther über die Vorzüge deutscher Sozialpolitik weitgehend einig. Hüter erläuterte, wie in den USA staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt mit künstlich niedrigen Preisen und erzwungenen Krediten zum Auslöser der Wirtschaftskrise wurden, und unterstellte der US-Regierung Angst vor Sozialpolitik.
Im Bezug auf deutsche Unternehmen stellte Schneider eine Verrohung der Sitten in den letzten fünfundzwanzig Jahren fest. Er führe das auf den Strukturwandel zurück: „Wenn ein Vorstand nur darüber nachdenkt, wie er seine Belegschaft so schnell wie möglich abbaut, dann ändert sich das komplette Klima“. Hüther hielt dagegen: „Kein Unternehmen kann auf Dauer am Markt erfolgreich sein, wenn es den sozialen Aspekt vernachlässigt“, räumte aber „Ausbeutungsspielräume rechts und links des Weges“ ein. Hüther bezeichnete Krisen als nötige Bereinigungsprozesse des wirtschaftlichen Gefüges. Schneider wollte das so nicht gelten lassen: „Sie sagen, der Markt regelt das, ich sage, da gibt es mir zu viele Opfer.“
Aus der Zuhörerschaft kam die Frage, ob es nicht weiterhin einen zweiten Arbeitsmarkt geben müsse. Hüther antwortete, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen seien ineffizient und zu weit vom ersten Arbeitsmarkt entfernt. Er hielt aber die Förderung von Existenzgründungen für arbeitsmarktpolitisch sinnvoll und ausbaufähig. Präses und Publikum waren sich einig, dass die Gier nicht unwidersprochen zum Verkaufsprinzip erhoben werden dürfe.
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
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17.06.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Lectio continua
Bibelmarathon in der Salvatorkirche
1298 Seiten Altes Testaments und 413 Neues Testaments - die neue Altarbibel der Salvatorkirche; Foto: privat
In der Regel werden in Gottesdiensten nur ausgewählte Bibelpassagen vorgelesen; in der Duisburger Salvatorkirche jedoch gibt es vom 17. bis zum 21 Juli eine „Lectio continua“: Der gesamte Bibeltext, 1298 Seiten des Alten Testaments und 413 des Neuen Testaments, wird durchgehend und ohne Pause gelesen. 173 Leserinnen und Leser haben sich bereits gemeldet, 31 werden noch gesucht, die innerhalb der 99 Stunden jeweils etwa 30 Minuten aus der Bibel vorlesen. Die neue Altarbibel, die am 17. Juli vorab im 10-Uhr-Gottesdienst feierlich in den Dienst genommen wird, ist der Anlass für das Dauerlesen. Mit der Heiligen Schrift und deren Lesung werde das Wort Gottes auch symbolisch in den Mittelpunkt der Stadtkirche gestellt. Zudem, so Pfarrer Peter Krogull, sei es eine spannende Erfahrung, in Gottesdiensten weniger häufig gelesene Bibelstellen in Gemeinschaft in der Kirche neu zu hören. Dies kann auch nachts um drei oder vier sein oder morgens ums fünf oder abends um elf.
Die Leserinnen und Leser freuen sich sicher über Zuhörer, denn die Kirche neben dem Rathaus ist zum Bibelmarathon Tag und Nacht geöffnet. Allein sind diese jedoch zu keiner Zeit, denn ein Hintergrunddienst kümmert sich rund um die Uhr um alle Vorleser und sorgt dafür, dass die Wechsel gut funktionieren. Wer sich jetzt noch zum Bibelmarathon anmelden möchte, kann sich auf einer Liste im Internetauftritt der Gemeinde (http://www.salvatorkirche.de/) den eigenen Einsatz nach Uhrzeit oder der bevorzugten Bibelstelle aussuchen oder die Wunschzeiten bei Pfarrer Krogull anmelden (Tel.: 0203 / 20824, E-Mail: krogull@ekadu.de). Eingetragen haben sich für das Bibellesen ältere Semester, aber auch Jugendliche und sogar Konfirmanden. Mit dem eigenen Text scheinen sich die Meisten bereits im Vorfeld zu beschäftigen. Dazu gehören nicht nur die Leseübungen mit lauter Stimme. Manche fragten bei Pfarrer Krogull nach, wie das eine oder andere Wort in „ihrer“ Stelle ausgesprochen werde, andere fragten sich und den Pfarrer, wie schwierige Abschnitte in der Bibel zu verstehen seien. Zugänge zur Bibel ermöglicht der Marathon somit schon vor seinem Start.
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29.06.2011,
RS
Kirchentöne
Programm mit Kirchenkonzerten neu aufgelegt
Die neuen Kirchentöne, zweites Halbjahr 2011
Chormusik, Blues und Soul, Gospel, Orgelkonzerte oder Flöten- und Bläsermusik – in den „Kirchentönen“, dem Faltblatt des evangelischen Kirchenkreises Duisburg, spiegelt sich die kirchenmusikalische Vielfalt in den evangelischen Kirchen im kommenden Sommer, Herbst und Winter wieder. In dem Überblick über alle bis Jahresende geplanten Konzerte fehlen auch die großen Werke nicht: das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, „Stabat mater“ von Liszt und Verdi, Mozarts „Missa brevis“ oder Händels „Messias“. Die kirchenmusikalische Hochzeit liegt im Dezember mit 20 Weihnachtsmusiken, Offenen Singen und musikalischen Gottesdiensten. Das Faltblatt liegt ab sofort in den Gemeinden und Einrichtungen des evangelischen Kirchenkreises und im Haus der Kirche, Am Burgacker 14 – 16, aus. Wer sich online informieren möchte, findet das Faltblatt im Internet unter http://www.kirche-duisburg.de//. Das gedruckte Programm wird auf Nachfrage auch kostenfrei zugeschickt (Tel.: 0203 / 2951-3-501).
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22.06.2011,
RS
Musik in evangelischen Kirchen - Duisburg - 2-2011
MSV Heimspiel in der Salvatorkirche
Dieter Steffen hielt Kanzelrede in der Salvatorkirche
Dieter Steffen (Bildmitte) mit Mitgliedern der Kantorei vor der Salvatorkirche; Foto: Merkelt-Rahm
Ein besonderer Empfang wurde Dieter Steffen dem Vorstandsvorsitzenden des MSV Duisburg am Sonntag in der Salvatorkirche zu Teil. Steffen war als Kanzelredner zum Thema „Kirche und Fußball: Über den Wert von Siegen und Niederlagen“ geladen. Um ihn und seine Zuhörer in die richtige Stimmung zu bringen, intonierten neun Mitglieder der Salvatorkantorei den Sprechkanon „Fußballreport“ von Heinz Benker. Unter dem Dirigat von Kantor Markus Strümpe steigerten sich die weiß-blau gekleideten Sängerinnen und Sänger rhythmisch vom leisen Fangemurmel zum frenetischen Torjubel.
Steffen witterte Stadionluft und fühlte sich ganz wie beim Heimspiel. Gewöhnlich bediene sich der Fußball ja eher bei der Kirche als umgekehrt, räumte er ein und zählte als Beispiele den heiligen Rasen, die Stadien als Fußballtempel und die Glorifizierung einzelner Spieler als Fußballgötter auf.
Aber auch die Kirche könne vom Fußball lernen. Steffen sagte: „Der Fußball ist offensichtlich nahe am Gefühl der Menschen und bewegt sie. Wirkungen, die auch die Kirche in der heutigen Zeit braucht und fördern sollte.“ Der Fußball sei aber auch eine gute Schule für den Umgang gerade mit Niederlagen, wie das Pokalfinale zwischen dem MSV und Schalke in Berlin gezeigt habe. Trotz des 5:0 Rückstands in der 80. Minute hätten die MSV-Fans das ganze Stadion mit ihren Gesängen und ihrem demonstrativen Eintreten für die Mannschaft beeindruckt. Steffen fasste die Wirkung zusammen: „Der MSV hat dadurch ein sehr positives Bild vom Verein und von Duisburg hinterlassen, wir haben zwar ein Finale verloren, aber in ganz Deutschland die Sympathiewerte eines Pokalsiegers gewonnen!“ Dass der MSV als Imageträger den Bürgern von Duisburg neu ins Blickfeld gerückt sei, könne vielleicht, so Steffen auch auf die Folgen der Love-Parade für Duisburg zurückgeführt werden. Wichtiger als Siege im Sport seien allemal persönliche Siege über Krankheit, Unwissenheit und Armut. Um dazu beizutragen, bat Steffen um eine Kollekte für ein Kindernothilfe-Projekt in der Hafenstadt Guayaquil in Ecuador.
Salvatorpfarrer Peter Krogull erwartete nach der Kanzelrede auch noch ein wenig Prophetie von seinem Gast. „Was glauben Sie, wo wird der MSV landen?“ wollte er wissen. „Wenn es zum Aufstieg reicht, wäre ich glücklich und froh, aber wichtiger ist, dass wir mit unserem Spiel den Leuten Spaß machen“, lautete die diplomatische Antwort des Vorstandsvorsitzenden. Als Ausgangslied sang die Gemeinde: „Ach führe bald dadurch in Haufen der Heiden Fülle zu allen Toren ein“ (EG 241.6). Am sanften Grinsen auf vielen Gesichtern war abzulesen, dass die Gemeinde die sensible, themenbezogene Liedauswahl durchaus zu schätzen wusste.
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27.06.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Kanzelrede Dieter Steffen - Manuskript 26.6.2011
Manuskript: "Kirche und Fußball: Über den Wert von Siegen und Niederlagen" Dieter Steffen, MSV-Vorstandsvorsitzender, 26.6.2011
Salvatorkirche
Schweizer Orgelvirtuose eröffnet Orgelfestival Ruhr
Spielt in Salvator ... Domorganist Guggenmos; Foto: privat
Der international bekannte Organist Willibald Guggenmos eröffnet am 3. Juli um 19 Uhr in der Salvatorkirche das diesjährige Orgelfestival Ruhr. Das unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert stehende Festival existiert bereits seit vier Jahren und beinhaltet 12 Orgelkonzerte in den 6 evangelischen Hauptkirchen zwischen Duisburg und Dortmund. Willibald Guggenmos ist Organist der Kathedrale von St. Gallen und weitgereister Orgelvirtuose. Er gastierte u.a. in den Kathedralen von London (St. Paul's), Zürich, Salamanca, New York, Neapel, San Francisco, Sydney, Nassau-Bahamas und Barbados. Die Presse bescheinigte ihm mehrfach "überragende Technik und hinreißende Musikalität". In Duisburg wird er die zwei Legenden von Liszt, symphonische Werke von Langlais und Dupré sowie eine „Gewitterphantasie“ aus seiner Schweizer Heimat spielen. Der Organist wird um 18.45 in sein Programm einführen. Der Eintritt zum Konzert, das per Videoleinwand übertragen wird, beträgt 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen nichts. Im Anschluss sind alle Zuhörer zu einem Umtrunk eingeladen. Das nächste Konzert in der Reihe wird am 28. August um 19 Uhr stattfinden. Dann spielt Salvatorkantor Marcus Strümpe.
Mehr unter www.orgelfestival-ruhr.de.
Mehr Informationen zum Organisten Guggenmos auf seiner Internetseite www.willibald-guggenmos.de.
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24.06.2011,
RS
Ein Abend mit Julia A. Noack ... fällt aus
Musik in der Hochfelder Pauluskirche
Ein Abend in Hochfeld ... mit Julia A. Noack; Foto: www.julianoack.com
Musikerin Julia A. Noack sollte am 30. Juni in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Straße 78, auftreten. Die evangelische Gemeinde Hochfeld teilt nun mit, dass das Konzert kurzfristig abgesagt wurde.
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22.06.2011,
RS
20 Jahre Teenager-Singen
TEN SING Jubiläumsprogramm in Obermeiderich
Action: Jugendliche bei der Aufführung der TEN SING Show 2010
TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde. Die Mädchen und Jungen, die am letzten Juniwochenende im Obermeidericher Gemeindezentrum, Emilstr. 25, gleich drei Mal in der Jubiläumsshow „20 Jahre TEN SING Duisburg“ auf der Bühne stehen werden, hatten 1991 das Licht der Welt noch nicht erblickt. Damals brachten 50 norwegische Jugendliche zwischen 18 und 21 Jahren mit vielen Aufführungen ihrer Show und Projektseminaren ihre Duisburger Altersgenossen und auch Jugendmitarbeitende aus dem Bereich der evangelischen Kirche auf den Geschmack: Unter der Federführung vom damaligen Jugendreferenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Nord, Hans-Bernd Preuß, Jugendleiter Dirk Strerath, Pastor Dieter Gartmann und weiteren Engagierten wurde „TEN SING Duisburg“ gegründet; verstanden wurde es als ganzheitliches Konzept, das Kreativität, Jugendkultur und missionarische Verkündigung miteinander verbindet. Keine 48 Stunden alt, da gab es schon das erste Konzert mit 150 Jugendlichen auf der Bühne.
Seitdem probten insgesamt 700 Jugendliche für 20 Shows mit illustren Titeln wie „Take me to the hospital“, „No woman no cry“ oder „Stirb langsam, dann haste mehr davon“. Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin. Dort sind die unterschiedlichsten Elemente wie Musik - bekannte Titel und eigene Kompositionen -, Choreografie, Tanz oder Chor enthalten, für die es einzelne Workshops gibt. Alle Gruppen bilden zusammen den sogenannten Großchor. Mitmachen kann in einer TEN SING-Gruppe jeder der zwischen 14 und 19 Jahren alt ist. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert wird. Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame Aktionen, der Spaß an der Sache und der christliche Glaube.
In der aktuellen Jubiläumsshow geht es natürlich um die eigene Geschichte. Zur Aufführung kommen die Hits aus vorherigen Shows. Im Internet konnten Interessierte unter www.tensing-duisburg.de eine Rangliste ihrer Favoriten aus den letzten 20 Jahren erstellen; wählen können sie Lieder von „Pink Floyd“, „Guns´n roses“, „Nirvana“, „Die Ärzte“ oder „Die Prinzen“. Das volle Programm gibt es am 24. Juni um 19 Uhr im Gemeindezentrum Obermeiderich zu sehen, am 25. Juni ebendort zur gleichen Uhrzeit und am 26. Juni um 14 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Karten kosten an der Abendkasse 7,50 Euro; im Vorabreservierungen bei Dirk Strerath (0203/437988) zu 6 Euro; Schüler zahlen auf jeden Fall nur 4 Euro.
Weitere Informationen im Internet unter: www.tensing-duisburg.de
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22.06.2011,
RS
Kindergarten Am Böllert
Stiftung der KD-Bank unterstützt Behindertenarbeit in Duisburg Rahm
Mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt die Stiftung KD-Bank die Behindertenarbeit des integrativen Kindergartens der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum – Rahm. Die Gemeinde hat jahrzehntelange Erfahrung in der Jugendarbeit mit Behinderten. Vor dem Hintergrund, dass in Duisburg etwa 100 behinderte Kinder keinen adäquaten Kindergartenplatz haben, hatte das Presbyterium der Gemeinde bereits im Jahr 2003 den Entschluss gefasst, im Kindergarten Rahm, Am Böllert, eine Gruppe in eine sogenannte integrative Gruppe umzuwandeln. Für die Arbeit mit nunmehr 15 (davon 5 behinderte) statt 25 Kindern musste ein Therapieraum eingerichtet werden. Zudem waren weitere umfangreiche Umbauarbeiten nötig, um den Kindern mit Behinderung den Besuch der Einrichtung zu ermöglichen. Die Kinder einer integrativen Gruppe lernen voneinander und miteinander, dass jeder anders ist und dies den Umgang miteinander nicht stören oder gar verhindern muss. Seit der Einweihung der integrativen Gruppe im November 2009 werde dies in der Rahmer Einrichtung erfolgreich praktiziert.
Hintergrund KD-BANK-STIFTUNG
Die Stiftung der Bank für Kirche und Diakonie wurde Ende 1995 gegründet. Sie ist eine rechtlich selbstständige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Duisburg. Der Vorstand setzt sich aus Vertretern aus dem Bereich der Kunden und Mitglieder der Bank sowie dem Aufsichtsrats- und dem Vorstandsvorsitzenden der Bank zusammen. Zweck der KD-BANK-STIFTUNG ist die Förderung kirchlicher und gemeinnütziger Zwecke. Das anfängliche Stiftungskapital betrug 500.000 DM. Inzwischen ist es durch Zustiftungen der Bank auf eine Summe von rund 6 Millionen Euro angewachsen. Die Erträge aus diesem Kapital werden als Spenden ausgezahlt. Einmal jährlich - in der Regel im Frühjahr - entscheidet der Vorstand der KD-BANK-STIFTUNG über die Vergabe der Spenden und legt Schwerpunktbereiche der Förderung für das Folgejahr fest.
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22.06.2011,
RS
20 Jahre Teenager-Singen
TEN SING Jubiläumsprogramm in Obermeiderich
Auch die letzte Show im Juni 2010 der TEN SINGer hatte Schwung, www.tensing-duisburg.de
TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde. Die Mädchen und Jungen, die am letzten Juniwochenende im Obermeidericher Gemeindezentrum, Emilstr. 25, gleich drei Mal in der Jubiläumsshow „20 Jahre TEN SING Duisburg“ auf der Bühne stehen werden, hatten 1991 das Licht der Welt noch nicht erblickt. Damals brachten 50 norwegische Jugendliche zwischen 18 und 21 Jahren mit vielen Aufführungen ihrer Show und Projektseminaren ihre Duisburger Altersgenossen und auch Jugendmitarbeitende aus dem Bereich der evangelischen Kirche auf den Geschmack: Unter der Federführung vom damaligen Jugendreferenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Nord, Hans-Bernd Preuß, Jugendleiter Dirk Strerath, Pastor Dieter Gartmann und weiteren Engagierten wurde „TEN SING Duisburg“ gegründet; verstanden wurde es als ganzheitliches Konzept, das Kreativität, Jugendkultur und missionarische Verkündigung miteinander verbindet. Keine 48 Stunden alt, da gab es schon das erste Konzert mit 150 Jugendlichen auf der Bühne.
Seitdem probten insgesamt 700 Jugendliche für 20 Shows mit illustren Titeln wie „Take me to the hospital“, „No woman no cry“ oder „Stirb langsam, dann haste mehr davon“. Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin. Dort sind die unterschiedlichsten Elemente wie Musik - bekannte Titel und eigene Kompositionen -, Choreografie, Tanz oder Chor enthalten, für die es einzelne Workshops gibt. Alle Gruppen bilden zusammen den sogenannten Großchor. Mitmachen kann in einer TEN SING-Gruppe jeder der zwischen 14 und 19 Jahren alt ist. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert wird. Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame Aktionen, der Spaß an der Sache und der christliche Glaube.
In der aktuellen Jubiläumsshow geht es natürlich um die eigene Geschichte. Zur Aufführung kommen die Hits aus vorherigen Shows. Im Internet konnten Interessierte unter www.tensing-duisburg.de eine Rangliste ihrer Favoriten aus den letzten 20 Jahren erstellen; wählen können sie Lieder von „Pink Floyd“, „Guns´n roses“, „Nirvana“, „Die Ärzte“ oder „Die Prinzen“. Das volle Programm gibt es am 24. Juni um 19 Uhr im Gemeindezentrum Obermeiderich zu sehen, am 25. Juni ebendort zur gleichen Uhrzeit und am 26. Juni um 14 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Karten kosten an der Abendkasse 7,50 Euro; im Vorabreservierungen bei Dirk Strerath (0203/437988) zu 6 Euro; Schüler zahlen auf jeden Fall nur 4 Euro.
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17.06.2011,
RS
Sucht das Beste für Marxloh
I. Ökumenischer Kirchentag im Stadtteil
Pfarrer Lauer (links) und Pfarrer Kemper bei der Vorstellung des Plakates zum Marxloher Kirchentag; Foto: privat
Zum ersten Mal veranstalten evangelische und katholische Kirche in Marxloh einen Ökumenischen Kirchentag. Unter dem Motto „Sucht der Stadt Bestes“ laden beide Kirchen für den 25. Juni zu Austausch und Begegnung unter Christen ein, zur Vergewisserung über den Auftrag der Kirche im Stadtteil und zu einem öffentlichen Programm in und an den Kirchen ein. Auf den Eröffnungsgottesdienst in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 38, um 10 Uhr folgt dort ein Vortrag von Okko Herlyn mit anschließender Podiumsdiskussion. Hier wird vormittags auch eine Kinderbetreuung angeboten. Mittagessen gibt es um 12.30 Uhr in St. Peter, Sandstr. 44.
Dort können anschließend Interessierte in Workshops z.B. ein „Marxloher Hoffnungstuch“ gestalten, meditativ tanzen, beim Wellness-Programm für Familien mitmachen, selbst Straßeninterviews durchführen oder einfach nur im Kirchentagscafé Gebackenes genießen; in der Kreuzeskirche können Besucherinnen und Besucher sich am interreligiösen Gespräch zum Thema des Kirchentags beteiligen oder das Gespräch mit Jugendlichen zur Zukunft des Stadtteils verfolgen. Fahrgelegenheiten zwischen beiden Kirchen werden angeboten, der Eintritt zum Kirchentag ist frei.
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21.06.2011,
RS
Kirche und Fußball: Über den Wert von Siegen und Niederlagen
MSV-Präsident hält Kanzelrede in der Salvatorkirche
Dieter Steffen; Foto: www.msv-duisburg.de
Dieter Steffen, Vorstandsvorsitzender des MSV Duisburg, spricht am 26. Juni 2011 in der Duisburger Salvatorkirche, Burgplatz, über den Wert von Siegen und Niederlagen. In den Mittelpunkt seiner Kanzelrede stellt er das Verhältnis von Kirche und Fußball und die Wechselwirkungen auf beide. Den Zusammenhang begründet Dieter Steffen so: „Den Emotionen und der Faszination von Fußball kann man sich heute nicht mehr entziehen. Das Erlebnis Fußball prägt dabei die Menschen und kann deshalb auch die Kirche inspirieren. Der Fußball vermittelt Werte, lehrt Fairplay und die Fähigkeit, mit Siegen und Niederlagen umzugehen.“
Die musikalische Gestaltung der um 17 Uhr beginnen Kanzelrede übernehmen Organist Marcus Strümpe und Mitglieder der Salvatorkantorei. Sie interpretieren Musik zum Thema Sport und sprechen gemeinsam einen dreistimmigen Kanon - natürlich - zum Thema Fußball. Der Eintritt ist frei.
Dieter Steffen ist nach Dr. Rauf Ceylan, Professor an der Universität Osnabrück mit dem Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik, bereits der zweite Prominente, der in diesem Jahr als theologischer Laie von der Kanzel der Salvatorkirche über Gott und die Welt spricht. Das Format der Kanzelrede, eingeführt anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“, hatte 2010 durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren. Als Nächster spricht von der Kanzel der Salvatorkirche am 6. November 2011 Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker, zum Thema: „Ein Jahr danach. Was hat die Kulturhauptstadt gebracht?“
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17.06.2011,
RS
Gut aufgelegt
Dozentenkonzert der NMKS in Wanheim
Dozentinnen und Dozenten der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule sorgen am 26. Juni in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, unter dem Motto "Gut aufgelegt - Musik rund um die Welt" für ein abwechslungsreiches Programm. Unter der Leitung von Reinhard Kaisers musizieren Lucie Samson und Thomas Scigala (Klavier und Oboe), Carolin Schröder und Elena Satsukevych (Cello und Klavier), Sabine Bierhaus, Angelika Hassel, Andre Klinkenberg, Marie-Therese Schmitz und Alessio Nocita (Blockflöten und Orgel), Haruno Ikeda-Sprotte und Dirk Sprotte (Gambe und Gitarre), Birgit Schulz-Brendgen (Klavier), Michael Beck (Klarinette), Petra Recnik und Reinhard Kaisers (Akkordeon und Gitarre). Das Konzert in der Wanheimer Kirche beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
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16.06.2011,
RS
Eine Marktlücke mit Sahne
Das Neumühler Turmcafé
"Schwarzwälder Kirsch und Himbeer-Sahne sind auch immer schnell verschwunden"; Foto: Sabine Merkelt-Rahm
An den Café-Sonntagen wird es nach dem Gottesdienst in der evangelischen Gnadenkirche etwas hektisch. Das Turm-Café beginnt offiziell um drei Uhr, aber die ersten Kaffeedurstigen stehen oft schon um kurz nach zwei Uhr vor der Kirchentür am Neumühler Hohenzollernplatz. Da ist es gut, dass beim Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter jeder Handgriff sitzt. Die Gottesdienstbestuhlung muss raus, Tische müssen rein, hundert Plätze werden eingedeckt und im Eingangsbereich wird das Kuchenbuffet aufgebaut.
Die vielen Kuchen ranzuschaffen ist das größte organisatorische Kunststück, die Mitarbeiter backen selber, nutzen aber auch gnadenlos jede private Begegnung zur Torten-Akquise. „Backste uns einen?“ Vor der Frage ist in Neumühl keiner sicher. Viele backen mit, denn schließlich ist der gute Zweck weithin sichtbar. Für die Sanierung des Turmes der Gnadenkirche musste die klamme Gemeinde ein großes Darlehen aufnehmen. Im Jahr 2007 hatte die Presbyterin Brigitte Maier dann die Idee mit dem Turmcafé. Knapp achttausend Euro konnte das Team seither zur Rückzahlung des Darlehens beitragen. „Dafür muss eine alte Frau lange backen“, sagt Maier lachend.
In den fünf Jahren hat sich der Geschmack der Kundschaft öfter geändert. „Früher gingen mehr Plattenkuchen, heute sind Stachelbeerkuchen und Frankfurter Kranz die Renner“, sagt eine ehrenamtliche Bäckerin, „aber Schwarzwälder Kirsch und Himbeer-Sahne sind auch immer schnell verschwunden.“
Gemeindepfarrer Dietmar Reumann-Claßen beobachtet, dass zum Turmcafé auch Leute in die Gnadenkirche kommen, die er bei anderen kirchlichen Angeboten nicht sieht.
„Mit einem solchen Erfolg hatte ich anfangs gar nicht gerechnet“, sagt er, „das Team hat da eine echte Marktlücke gefunden.“
Das Neumühler Turmcafé öffnet nach der Sommerpause, am Sonntag, 11. September, von 15 bis 17 Uhr wieder seine Pforten in der Gnadenkirche, Hohenzollernplatz. Auch dieses Mal gibt es zu Kaffee und Tee selbst gebackene Kuchen.
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
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14.06.2011,
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
Pfingsten im Zeichen der Taufe
Gottesdienst im Landschaftspark Nord
Die Gießhalle im Duisburger Landschaftspark; Foto: privat
Am vergangenen Montag feierten evangelische und katholische Christen gemeinsam einen ökumenischen Pfingstgottesdienst unter dem Motto „Unter offenem Himmel leben“ in der Gießhalle des Landschaftsparks-Nord. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Band und dem Chor der Gemeinde St. Hildegard aus Obermarxloh unter der Leitung von Markus Kämmerling.
Der Gottesdienst begann um 12 Uhr, doch bereits eine Stunde vorher herrschte reges Treiben vor der Gießhalle. Die ersten Besucher suchten sich ihre Plätze und den kleinsten Teilnehmern des Chores wurde noch schnell das Kreuzzeichen beigebracht. Auch die Bläserfreunde Dinslaken standen ab 11.30 Uhr bereit, um die ankommenden Gäste mit Posaunen und Trompeten zu begrüßen.
Den Pfingstgottesdienst, der von Pfarrer Frank Hufschmidt eröffnet wurde, gestalteten evangelische und katholische Geistliche aus dem Duisburger Norden gemeinsam. Nach der Schriftlesung aus dem Markusevangelium hielt Pfarrer Reumann-Claßen die Predigt. Darin verwies er auf das Motto des Gottesdienstes „unter offenem Himmel leben“, das er mit der Taufe Jesu in Verbindung setzte. Die Geschichte der Taufe Jesu endet im Markusevangelium mit den Worten Gottes, die durch den „offenen“ Himmel hereinbrechen „Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“. Diese Worte bezeichnete Reumann-Claßen als reinsten Zuspruch, ohne Bedingungen und Hintergedanken. Dies sei etwas, was wir heutzutage selten erleben können, erklärte er. Diese Botschaft Gottes sei es, die den Christen durch die Taufe vermittelt werde und an die sich die Gottesdienstbesucher erinnern sollen.
Als kleine Erinnerungshilfe zelebrierten Pfarrerin Birgit Brügge-Lauterjung und die Pastoralreferentin Marianne Philippi am Ende des Gottesdienstes eine „Tauferinnerung“, bei der die Gäste zunächst einen Segen erhielten und dann ein Tröpfchen Taufwasser in Form einer Glasmurmel mit nach Hause nehmen durften. Nach dem Gottesdienst hatten die Besucher noch die Gelegenheit sich mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee am mobilen Jugendbus des evangelischen Forums für Jugendarbeit zu stärken, bevor sie dann den Heimweg antraten.
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14.06.2011,
Bild und Text: Esther Merkelt
Hundert Jahre Gemeindehaus in Neuenkamp
Gemeindefest für jung und alt
Das Evangelische Matthias-Claudius-Gemeindehaus in Neuenkamp; Foto; privat
In Neuenkamp wurde 1911 das erste evangelische Gemeindehaus am damaligen „Kröppes Weg“ eingeweiht; es beherbergte innerhalb seiner Mauern gleich einen Kindergarten. Dessen erste Leiterin, „Tante Grete“ verstarb erst vor wenigen Jahren im Alter von weit über 100 Jahren. Den runden Geburtstag des Hauses will der Bezirk der Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Kasslerfeld / Neuenkamp, am 18. Juni mit einem „Gemeindefest für Jung und Alt“ feiern. Den Anfang macht um 14 Uhr im Gemeindehaus an der Essenberger Straße 246 die Theateraufführung des Kindergartens. Premiere feiern auch die Bretter, auf denen die kleinen Dramaturgen stehen, denn am Gemeindefest wird auch die neue Bühne eingeweiht, die der Kindergartenfreundeskreis beisteuerte. Danach gibt es ein buntes Kinderprogramm, Kulinarisches und Gegrilltes für die Großen und Informationen zur Gemeindearbeit und der Arbeit diakonischer Einrichtungen (so wie etwa einer „sozialpädagogischen Tagesgruppe“ des Diakoniewerks Duisburg, die seit einigen Jahren im Gemeindehaus beheimatet ist). Enden wird das Fest mit dem um 18 Uhr beginnenden Tauf-Fest-Gottesdienst.
Evangelische Gemeindearbeit in Neuenkamp begann nicht erst vor 100 Jahren. Bereits vor gut 110 Jahren traf sich im Hause Kufferath am Ende des Butterweges (ehemaliges „Quekenland“) eine Gruppe von sangesfreudigen Evangelischen zum wöchentlichen Singen. Waren sie auch schon zu Hausandachten und Ähnlichem seit 1875 dort zusammen gekommen, so wurde doch deutlich, dass die wachsende Zahl von Gemeindegliedern eine eigene Gottesdienststätte und einen Raum zum Treffen im Stadtteil brauchte. Denn sowohl die Arbeit im Außenhafen als auch die wachsende Belegschaft der Zeche „Diergardt-Mevissen“ mit dem Schacht „Franz Ott“ in Neuenkamp bedeutete eine Zunahme von Protestanten im davor eher bäuerlich schwach besiedelten „neuen Kamp“. Infolge der starken Bombardierung des Ruhrgebietes wurde auch Neuenkamp mit seinem Flughafen mehrmals schwer getroffen und so zerstörte im Jahr 1944 eine Brandbombe das Gemeindehaus. Vielen fleißigen Neuenkämpern, die zwischenzeitlich ihren Gottesdienst in der Schule feiern mussten, ist es zu verdanken, dass dann im Jahr 1950 das Gemeindehaus wieder eingeweiht werden konnte. Damit gab es dann auch die erste reguläre Pfarrstelle in Neuenkamp, die Pfarrer Kurt Essen versah. Von ihm ist die Legende überliefert, dass er bei dem damaligen Superintendenten vorsprach und ein Gemeindehaus mit über 1000 Sitzplätzen forderte. Die Nachfrage, ob denn nicht 200 Plätze ausreichen würden, wurde von ihm beantwortet mit: „Und wo sollen dann die restlichen 800 sitzen?“
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10.06.2011,
RS
Ein Nachmittag bei Bachs
Hausmusik in der Salvatorkirche
Unter diesem Titel sind alle Musikfreunde am Sonntag, 29. Mai um 15 Uhr in die Salvatorkirche eingeladen. Zu hören sein wird, laut Salvatorkantor Marcus Strümpe, Musik, die vielleicht im häuslichen Kreise der Familie Bach erklungen ist.
Neben Liedern und Arien aus dem „Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach“ spielt der Cembalist Wolfgang Kostujak Bachs „Capriccio über die Abreise seines geliebten Bruders“, und Solisten der Duisburger Philharmoniker um den Geiger Florian Geldsetzer lassen einige Sätze aus der Orchestersuite h-moll mit dem Flötisten Stephan Dreizehnter erklingen. Höhepunkt des Namittags ist die Aufführung der Bachschen „Kaffeekantate“, in der es in heiterer Form um Liebe und um die sächsische Leidenschaft für das damals moderne Heißgetränk geht. Drei Gesangssolisten und das Kammerorchester gestalten die Kantate unter Leitung von Marcus Strümpe.
Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 10 Euro, enthalten ist eine Tasse Kaffee für jeden.
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20.05.2011,
RS
Schwebebalken in der Salvatorkirche
Gospelfeier mit dem Chor „Univoice“ aus Neukirchen-Vluyn
Gospel aus Neukirchen-Vluyn - der Chor "Univoice"; Foto: privat
„Auf dem Schwebebalken“ lautet das Motto des Gospel-Gottesdienstes am 19. Juni für Langschläfer und Spätfrühstücker, bei dem der Gospelchor „UniVoice“ aus Neukirchen-Vluyn unter der Leitung von Jürgen Zeiger für die musikalische Begleitung verantwortlich zeichnet. Neben der stimmungsvollen Musik dürfen sich die kleinen und großen Besucher des Gottesdienstes auf eine „Schwebebalken-Predigt“ mit den Turnkindern des MSV und auf ein leckeres Mittagessen im Anschluss im Seitenschiff der Kirche freuen. Eine Anmeldung zum Essen ist nicht erforderlich. Der Gottesdienst beginnt um 12 Uhr; der Eintritt ist frei. Rückfragen beantwortet Pfarrer Peter Krogull (Tel.: 0203/20824).
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10.06.2011,
RS
Augenblick Mal
Kunstausstellung im Familienbildungswerk Duissern
Anna Ziegenhagel,Tatjana Oeldscheid und Kunstlehrer Markus Schmidt mit einem ihrer Bilder; Foto; privat
„Augenblick Mal“ heißt die Ausstellung, die derzeit im evangelischen Familienbildungswerk Duisburg in Duissern, Hinter der Kirche 34, zu sehen ist. Zu sehen sind Acrylbilder, welche die Augen der Betrachtenden zurückblicken lassen. Es geht um die Augen, den bestimmten Blick. Basierend auf der Malerei des Im- und Expressionismus haben sich Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs bei Kunstlehrer Markus Schmidt mit der Technik der Ölmalerei auseinandergesetzt und Abbildungen von Augenpaaren malerisch umgesetzt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Tonarbeiten desselben Jahrgangs zum Thema „Porträt“ sowie durch Linoldrucke zum Thema „Der wilde Tanz“ aus dem 12. Jahrgang. Alle Werke können zu den Öffnungszeiten im Haus der Kirche bis zum 24. Juni besichtigt werden. Weitere Informationen unter www.fabian-duisburg.de.
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10.06.2011,
RS
Große Nacht der Chöre
Friedenskirche Hamborn
Zu Gast in der Hamborner Friedenskirche - der Chor der Rheinhausener Christuskirche „5´91“ unter der Leitung von Jürgen Kuns; Foto: privat
Ein umfangreiches, stolzes Repertoire bieten die insgesamt 300 Sängerinnen und Sänger der acht Chöre, die am 18. Juni die Hamborner Friedenskirche von 18 bis 23 Uhr mit ihren Stimmen füllen werden. Eingeladen zur zweiten Nacht der Chöre hatte Tiina Henke. Wie auch bei der ersten Nacht der Chöre 2007 will die Organisatorin in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn und dem Förderverein „Pro Kultur“ den Besuchern einen Musikabend zum Genuss anbieten. Während der gesamten Veranstaltung stehen auch dieses Mal ein kaltes Buffet und Getränke zum Selbstkostenpreis bereit, Einlass ist jederzeit und der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang ist zur Förderung der Musik an der Friedenskirche bestimmt.
Wieder mit dabei ist die evangelische Singgemeinde Oberhausen. Unter der Leitung vom Oberhausener Kreiskantor Konrad Paul liefern die Choristen um 18 Uhr mit Werken von Lukowsky, Heinrich Schütz, Stockmeier, Grieg und Arvo Pärt. Ab 18.30 Uhr gibt die Kantorei der Friedenskirche unter der Leitung von Tiina Henke Werke von Josef Gabriel Rheinbeger (Dextera Domini op. 140,2 und Tribulationes op. 140,1) und Felix Mendelssohn zu Gehör.
Der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) singt unter der Leitung von Mechthild Dühr-Knödler und begleitet am Klavier von Kirsten Tiedemann oder Martina Grosse-Verspohl ab 19 Uhr Lieder wie „Bless the Lord, o my soul“, „Come, now is the to worship“, „Father“, „You gave me higher joy“, „I didn't think it could be“ und „May the Lord send angels“.
Anschließend sind der Dinslakener Madrigalchor unter der Leitung von Christoph Scholz, begleitet an der Orgel von Tiina Henke, aus Dvorak´s „Messe in D-Dur op. 86“. Nach der Pause um 20 Uhr singt „camerata vocalis“, das Ensemble der Niederrheinischen Musik - und Kunstschule, unter der Leitung von Ute Steffens Werke von Johannes Jeep, Baldassare Donati, Thomas Morley, Hugo Distler, Carl Orff, Arvo Pärt, Edward Elgar sowie Rheinbergers „Abendlied“.
Ab 21 Uhr singt der Chor der Rheinhausener Christuskirche „5´91“ unter der Leitung von Jürgen Kuns Lieder von Musikern wie Anders Edenroth, Hans Leo Hassler, Pavane, aber auch „Can’t Buy Me Love“ von den Beatles oder „Nice Work If You Can Get It“ von George Gershwin. Eine halbe Stunde sorgt das „Gospelprojekt Dinslaken” unter der Leitung von Kreiskantorin Daniela Ratajczak mit Liedern wie „We lift our Hands“, „Deep river of love“, „That's why I sing“ oder „Lay your burdens down“ für Gänsehautstimmung. Zum Abschluss singt das von Tiina Henke in Duisburg 2005 neu gegründete Frauenensemble „chorYfeen“ Mendelssohns „Laudate pueri Dominum“, Ramiro Real´s „Tota pulchra es, Maria“, J. Spivak´s „Ma navu“, das von Gwyn Arch arrangierte „On a wagon“ sowie das bekannte Lied „Der Mond ist aufgegangen“. Musiker und Gäste können ab 22.30 Uhr beim Buffet entspannen und ins Gespräch kommen.
Weitere Informationen im Internet unter http://www.kantorei-hamborn.de/ oder telefonisch bei Kantorin Henke (0203 / 3987968).
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09.06.2011,
RS
Duissern
Lutherkniprse lernen Umgang mit dem Computer
Faszination Computer schon bei den Kleinsten ... hier mit Bürgermeister Lensdorf und Kindergartenleiterin Heuser
Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergarten „Lutherknirpse“ aus Duisburg-Duissern können jetzt ihre Sprachkenntnisse zusätzlich am Computer verbessern. Möglich machte dies der Lions Club Duisburg Concordia, der einen Rechner mitsamt dem Programm „Schlaumäuse“ spendete. Das Programm ermöglicht den Kindern, spielerisch den Umgang mit dem Computer zu erlernen und gleichzeitig Sprachdefizite auszugleichen. Zudem fördert es die Konzentration in großem Maße - eine Voraussetzung für das spätere Lernen in der Schule.
Wie „Schlaumäuse“ funktioniert, verfolgten bereits gespannt am Bildschirm Lena, John, Francis, Sabrina (1. Reihe v.l.), Fabienne, Said-Baki, Maram (2.Reihe v. l.) mit Benno Lensdorf, Bürgermeister der Stadt Duisburg und Mitglied des Lions-Club Duisburg Concordia ev. und Kindergartenleiterin Marion Heuser.
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07.06.2011,
RS
Die Zukunft des Sozialstaates
Präses Nikolaus Schneider im Streitgespräch in der Marxloher Kreuzeskirche
Nikolaus Schneider, Präses der EKiR und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland; Foto: ekir.de
Über die Zukunft des Sozialstaates redet Nikolaus Schneider, Präses der EKiR und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland am 16. Juni in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38. In dem Streitgespräch mit Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft, geht es um Fragen wie „Ist der Sozialstaat in der Krise?“, „Gibt es noch einen breiten gesellschaftlichen Konsens zur Ausgestaltung des Sozialstaatsprinzips im Grundgesetz?“, „Wie muss der Sozialstaat angesichts der demografischen Entwicklung und der weltweiten Finanzkrise neu gestaltet werden?“, „Wie können die Grundwerte von Gerechtigkeit und Solidarität Geltung behalten bzw. wiedererlangen?“ oder „Welche Rolle spielt die Forderung nach stärkerer Eigenverantwortung in einem vermeintlich bevormundenden Staat, der lediglich Versorgungsmentalitäten produzieren würde?“ Die Moderation des Gespräches übernimmt Frau Asli Sevindim, Journalistin und Moderatorin der Sendung "Aktuelle Stunde". Der Eintritt zu der um 18.30 Uhr beginnenden Veranstaltung ist frei; um Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0203/29513170; kda@kirche-duisburg.de).
Nikolaus Schneider wird zukünftig einmal jährlich im Rahmen der „Marxloher Gespräche“ mit renommierten Partnern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung erörtern. Abseits von tagespolitischen Themen stehen nicht die schnellen und meist oberflächlichen Antworten im Zentrum, sondern die intensive und kritische Auseinandersetzung um das, was „die Welt im Innersten zusammenhält“.
Die „Marxloher Gespräche“ sind Teil von „Laboratorium - Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“, das ein Arbeitsschwerpunkt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Region Duisburg / Niederrhein ist. Der KDA der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stellt Beziehungen her zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt. In der Arbeit des KDA werden soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sozialethischen Fragestellungen verknüpft. Maßstab dafür gibt das Evangelium von Jesus Christus und die im Evangelium begründete biblisch-christliche Orientierung an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen zum KDA und „Laboratorium“ hat KDA-Pfarrer Jürgen Widera (Tel.: 0203 / 29513170; E-Mail:
kda@kirche-duisburg.de)
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26.05.2011,
RS
Großenbaum
Erster Mausebären-Marathon im Kindergarten an der Lauenburger Allee
Geschafft! Alex und Madina laufen über die Ziellinie des ersten Mausebären-Marathons im Kindergarten an der Lauenburger Allee, Großenbaum. Beide Kinder joggten über 20 Runden zu rund 150 Metern! Organisator und Vorstandsmitglied des Fördervereins, Ralf Schwiegelshohn, rennt den beiden jungen Dauerläufern applaudierend hinterher.
Es regnet wie aus Eimern in Großenbaum am Dienstag, 31. Mai. Der Stimmung im evangelischen Kindergarten an der Lauenburger Allee tut der grau-verhangene Duisburger Himmel jedoch keinen Abbruch. Auf dem weitläufigen Außengelände des Kindergartens findet der erste „Mausebären-Marathon“ statt, bei dem 46 Kinder des Kindergartens teilnehmen. Konzipiert ist das sportliche Erlebnis als Spendenlauf, bei dem Angehörige und Bekannte vorab eine bestimmte Summe pro Runde festlegen, die sie im Anschluss zahlen, je nachdem wie viele Runden das gesponsorte Kind läuft. Die Rundenlänge beträgt amtlich vermessene 148, 95 Meter und führt vorbei an der Sandkastenschikane, dem Zugspitzbogen und dem Kobi-Haken, liebevoll benannt nach dem Spitznamen aller Kinder für ihre Kindergartenleiterin Bärbel Koberg.
Trotz des Regens steht dann auch ein zahlreiches Publikum bereit, das Team des Kindergartens, Eltern und Großeltern applaudieren in Regenjacken und mit nassen Haaren und feuern jedes Kind an, wenn es die Ziellinie erreicht. Mitglieder des Elternrates zählen die gelaufenen Runden der Teilnehmer. Madina, Alex, Finn und Malte, die in der letzten Gruppe gestartet sind, laufen über 20 Runden und müssen schließlich von Leiterin Bärbel Koberg gestoppt werden. Müde waren die vier jedoch noch lange nicht. Dafür schweifen einige amüsiert-besorgte Blicke umher, als sich die Angehörigen nach den gelaufenen Runden der Kinder erkundigen, die sie gesponsort haben. Fest steht: Für einige wird dies ein teurer Vormittag.
Im Anschluss an den ersten Kindergartenmarathon und nachdem alle Haare getrocknet und die Kleider gewechselt sind, finden sich alle im Gemeinschaftsraum des Kindergartens ein. Bärbel Koberg gratuliert jedem Kind, verliest die gelaufenen Runden, verteilt Urkunden, Malbücher und Schokoladeneis als kleines Dankeschön.
Ralf Schwiegelshohn ist Vorstandsmitglied des Fördervereins, hat selbst zwei Söhne im Kindergarten an der Lauenburger Allee und ist der Organisator des ersten Marathons. Stolz verkündet er das Ergebnis: Rund 2300 Euro haben die Kinder an diesem Vormittag erlaufen und dabei gemeinsam die offizielle Marathondistanz von 42 Kilometern geknackt. Damit ist klar, der Spendenlauf ist tatsächlich zum Mäusebärenmarathon geworden.
„Verwendet wird der Erlös für die Innenausstattung des neuen Mehrzweckraumes, der im Zuge der Umbauten zum U3-Kindergarten neu errichtet wird“, erklärt Ralf Schwiegelshohn. Damit wird ein Teil der Umbauten zur Betreuung von unter Dreijährigen subventioniert, den Rest muss die Gemeinde selbst tragen.
Der Kindergarten an der Lauenburger Allee scheint mit seinem Spendenlauf eine Möglichkeit gefunden zu haben, den guten Zweck mit einer Menge Spaß zu vereinbaren. „Das Schönste war die Begeisterung, die alle angesteckt hat. Alle Kinder waren heiß darauf, hier zu laufen“, resümiert Ralf Schwiegelshohn und Birgit Ates vom Elternrat ergänzt: „Mir hat das so gut gefallen, ich könnte so was zwei, drei Mal die Woche mitmachen!“
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01.06.2011,
Bild und Text: Nina Golombek
Gute Begegnungen und Gespräche
Nacht der Offenen Gotteshäuser in Neudorf am 11. Juni 2011
Plakat zur Nacht der Offenen Gotteshäsuer Duisburg Neudorf
Anlässlich der Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers öffneten vor gut einem Jahr auch katholische und evangelische Gemeinden aus Neudorf ihre Gotteshäuser am 22. März; die insgesamt 73 teilnehmenden Kirchen, Moscheen und die Synagoge konnten über 8.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen. Da die Neudorfer Gemeinden mit dieser Nacht gute Erfahrungen gemacht hatten, organisieren sie nun eine eigene Nacht der Offenen Gotteshäuser für den Stadtteil.
Unüberhörbar wird der Auftakt am 11. Juni um 19.45 Uhr sein, wenn die im Klang aufeinander abgestimmten Glocken der Gabrielkirche,Christuskirche und Ludgerikirche 15 Minuten läuten.
Die evangelische Christuskirche am Neudorfer Markt bietet von 20 bis 24 Uhr stündlich musikalische Impulse mit Musik des Gospelchors unter der Leitung von Kirchenmusiker Volker Nies; zu jeder halben Stunde gibt es Meditationen zu Psalm 36. In St. Ludger, Ludgeriplatz 33, gibt es ebenfalls Meditationen zum gleichen Psalm; hier zu jeder vollen Stunde; zu jeder halben Stunde können sich Interessierte über Geschichte und Architektur des Gotteshauses bei einer Kirchenführung informieren. In St. Gabriel, Gabrielkirchplatz, werden Besucher von 20 bis 21 Uhr in die offene Kirche eingeladen; um 21 Uhr beginnt ein Meditationsgottesdienst. Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost lädt in ihr Gemeindehaus an der Wildstr. ein: Hier beginnt die Nacht bereits um 19.30 Uhr mit einem Liederabend, den die Sopranistin Beate Janczik und Rainer Winzen (Klavier und Orgel) gestalten. Anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein zum Wein. Die Thomasgemeinde Neudorf, Bismarckstraße 113, will von 20 bis 22 Uhr ein Offenes Haus bieten. Alle Kirchen erhoffen sich – wie auch beim Auftakt im letzten Jahr - gute Begegnungen und Gespräche. Sollte diese Nacht der Offenen Gotteshäuser in Neudorf ebenfalls viel Anklang finden, möchten die Gemeinden eine kleine Tradition beginnen und die Nächte in den Neudorfer Kirchen öfter anbieten.
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01.06.2011,
RS
Schönfärberei von Statistiken hat noch keinem geholfen, Arbeit zu finden
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen Mai 2011
„Die Schönfärberei von Statistiken hat noch keinem geholfen, Arbeit zu finden“ – so kommentiert Sieghard Schilling vom Diakoniewerk die Duisburger Arbeitsmarktzahlen für den letzten Monat. Im Rahmen der Kampagne „Ich will arbeiten“ nimmt der Evangelische Kirchenkreis monatlich die Duisburger Arbeitsmarktzahl unter die Lupe. Es sei gut, so erklären die Initiatoren, wenn die Chefin der Agentur für Arbeit, Angela Schoofs, „den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit in einem Mai seit 2007 melden könne. Das ändere aber nichts daran, dass vor allem Jugendliche bis 25 Jahre und Ältere ab 50 Jahre weiterhin benachteiligt seien. „Nur jeder Fünfte Erwerbslose in Duisburg ist bei der Agentur“, rechnet Schilling vor. „80 Prozent der Betroffenen sind als Problemgruppen beim Jobcenter registriert.“ Und das verzeichnet in der großen Gruppe der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gerade mal drei Personen weniger. Schilling erwartet deshalb einen zunehmenden Fachkräftemangel bei gleichzeitig bleibender hoher Erwerbslosigkeit.
Für Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, ist das der Beweis dafür, dass der Aufschwung in Duisburg nicht zur Vollbeschäftigung, sondern nur einer immer tieferen Spaltung des Arbeitsmarktes führt. Die Beschlüsse der Bundesregierung zur weiteren Zerschlagung eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarktes würden diese Situation weiter verschärfen. „Wir freuen uns über jeden, der in unserer Stadt wieder Arbeit findet“, so Schneider. „Aber solange Zehntausende Bürgerinnen und Bürger einfach nach Hause geschickt werden und nicht mal eine sinnvolle Beschäftigung angeboten bekommen, werden wir jedenfalls keine Entwarnung geben.“
Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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01.06.2011,
RS
Pfingstgottesdienste unter freiem Himmel
Landschaftspark Nord - Innenhafen - Wedau
Pfingstgottesdienst im Landschaftpark - 2009; Foto: privat
Ökumenischer Pfingstgottesdienst im Landschaftspark
Zum ökumenischen Pfingstgottesdienst laden evangelische und katholische Kirchengemeinden aus dem Duisburger Norden am Pfingstmontag, 13. Juni, um 12 Uhr in die Gießhalle im Landschaftspark Duisburg-Nord ein. Bereits 11.30 Uhr werden Besucherinnen und Besucher von Posaunenmusik empfangen und begegnen dort dem Jugendbus, Ständen und Mitmach-Aktionen am Eingang Emscherstraße. Der Gottesdienst, der auch zum Singen und Mitmachen animieren soll, handelt vom Thema „Unter dem offenen Himmel leben“. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen Chor und Band der Gemeinde St. Hildegard unter der Leitung von Markus Kämmerling. Der Gottesdienst hat inzwischen eine feste Tradition im Duisburger Norden. Auch im vergangenen Jahr feierten etwa 1.000 Menschen den Pfingstgottesdienst gemeinsam.
Pfingstgottesdienst am Innenhafen
Auch in diesem Jahr feiern die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Neudorf-Ost und Neudorf-West den Gottesdienst am Pfingstmontag gemeinsam am Duisburger Innenhafen. Treffpunkt ist am 13. Juni um 11 Uhr der Garten der Erinnerung, Yitzhak-Rabin-Platz; das Thema des Gottesdienstes lautet „getragen und bewegt“. Im vergangenen Jahr feierten etwa 300 Menschen den Gottesdienst am Innenhafen.
Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst und Taufe am Wedauer See
„Wasser des Lebens“ ist das Thema des ökumenischen Taufgottesdienstes am Pfingstmontag zu dem evangelische und katholische Kirchengemeinde in Wedau und Bissingheim einladen. Der Gottesdienst findet statt am 13. Juni um 11.15 Uhr auf dem Gelände des Kanusportvereins direkt am Wambachsee, Kalkweg 242 in Wedau. Im vergangenen Jahr feierten etwa 200 Menschen den Gottesdienst am See gemeinsam.
Informationen zu allen Pfingstgottesdiensten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg finden Sie hier.
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31.05.2011,
RS
Hochfeld
Gemeinde verabschiedet Pfarrer Augustin
Pfarrer Augustin packte auch heiße Eisen an - so wie bei der Akzente-Performance "Ultra" im Mai 2006 in der Hochfelder Pauluskirche mit Künstlerin Fischer und Pfarrer Dr. Herwig; Foto: privat
Am 29. Mai 2011 verabschiedet die evangelische Gemeinde Hochfeld Pfarrer Heiner Augustin in einem Gottesdienst um 15 Uhr in der Pauluskirche, Wanheimer Straße 78. Augustin, der seine Hochfelder Pfarrstelle vor acht Jahren antrat, wechselt zum 1. Juni über den Rhein in die zum Evangelischen Kirchenkreis Moers gehörige Friedenskirchengemeinde Rheinhausen. Allein zuständig für die Hochfelder Gemeinde ist zunächst Augustins Kollege Pfarrer Axel Hermann; zurzeit laufen Beratungen des Presbyteriums über über die Möglichkeit der Wiederbesetzung der Pfarrstelle.
Augustin, der in Moers-Kapellen aufwuchs und in Bochum und Wuppertal Theologie studierte, absolvierte sein Vikariat in Duisburg - Duissern. In der Hochfelder Gemeinde war Augustin Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit und stadtteilorientierte Aufgaben. Anlässlich seiner Einführung in Hochfeld im März 2004 betonte Augustin den Wert der Stadtteilarbeit: „Wir als Kirche haben die Aufgabe, nicht nur Einzelseelsorge zu tun, sondern das Zusammenleben im Stadtteil positiv mit zu fördern und positiv zu beeinflussen. Wir haben etwas zu sagen, wenn es um das Miteinander der Menschen geht.“ Heiner Augustin nahm am „Runden Tisch“ teil, organisierte Feste im Stadtteil mit und war Mitinitiator des seit 2006 jährlich stattfindenden Konzertes „Benefiz for Kids“, mit dessen Erlös – fast 10.000 Euro in fünf Jahren - die Arbeit des Jugendheims an der Pauluskirche mitfinanziert wurde. Davon profitierten die Kinder des Stadtteils, die im Jugendheim nicht nur Unterstützung bei den Hausaufgaben erfahren.
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20.05.2011,
RS
Dialog als unverzichtbares Gestaltungsmittel der Stadtgesellschaft - Absage jeder Form eines religiös begründeten Fundamentalismus
Synode tagte in Meiderich
Tagung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg im Meidericher Christophoruswerk; Foto: privat
Der Dialog auf den Ebenen der Politik, der Wirtschaft, des Bildungswesens und der Glaubensgemeinschaften ist ein unverzichtbares Gestaltungsinstrument in einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Dies ist einer der Standpunkte, die sich die gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises auf der Synodaltagung am letzten Wochenende im Meidericher Christophoruswerk mit ihrem Votum für das Positionspapier zum Thema Integration zu eigen machten. Dialog sei notwendig, da ein Gemeinwesen, das die bestehende soziale, kulturelle und religiöse Vielfalt ernst nehme, ein hohes Maß an Zukunftschancen biete, aber auch ein ebenso hohes Maß an Konfliktpotenzial in sich berge. Doch Dialog könne in einem Gemeinwesen auf Dauer nur erfolgreich funktionieren, wenn alle daran Beteiligten als Basis eine gemeinsame Gesprächs- und Handlungsgrundlage akzeptieren. Gemeint sind damit die allgemeinen Menschenrechte, etwa das Recht auf Arbeit, die Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die freie Religionsausübung oder das Recht auf Asyl: „Die demokratisch geordnete Regelung der öffentlichen Angelegenheiten steht nach Auffassung der Synode ebenso nicht zur Disposition, weil auch gemäß dem Zeugnis der Heiligen Schriften aller Religionen kein Mensch aus eigener Macht oder Willkür Herrschaft über einen anderen Menschen ausüben darf.“ Damit erteilt die Synode jeder Form eines religiös begründeten Fundamentalismus und jedem Versuch, die öffentlichen Angelegenheiten unmittelbar aus einem besonderen göttlichen Recht ableiten zu wollen, eine Absage. In die Bearbeitung individueller und gesellschaftlicher Konflikte sollen immer auch Glaubensüberzeugungen eingebracht werden. „Die Lösung solcher Konflikte erfolgt aber nicht nach religiösen Wertvorstellungen, sondern nach den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats“ heißt es weiter in dem Papier.
Zudem warnt die Synode davor, die ungelösten Probleme von Bildung und Ausbildung, des Arbeitsmarkts und der gesellschaftlichen Teilhabe unter der Decke einer Diskussion um „Einwanderung“ oder „Integration“ oder „Multikulturalität“ zu verstecken: „Die vielfältigen Probleme, die Duisburg gegenüber anderen bundesdeutschen Großstädten benachteiligen, sind nicht dadurch verursacht, dass hier die Einwanderung eine größere Rolle spielt als anderswo, sondern dadurch, dass die sozialen Probleme nicht gelöst werden, dass es zu wenig Arbeitsplätze gibt, dass zu wenig ausgebildet wird und dass das Bildungssystem nicht genügend durchlässig ist.“
Mit dem verabschiedeten Positionspapier wendet sich die Synode nicht nur an die Stadtöffentlichkeit, sondern auch an die 15 Gemeinden des Kirchenkreises und an die Mitarbeitenden der Einrichtungen und Werke. Denn die Synode wisse, so der Wortlaut im Papier, „dass die Einwanderung eine Herausforderung darstellt, die in der Öffentlichkeit mit vielen Emotionen besetzt ist, dass Menschen innerhalb und außerhalb der Evangelischen Kirche die Sorge haben, die Einwanderung könne nicht mehr steuerbar sein.“
In das im Vorfeld von einer Vorbereitungsgruppe entwickelte Papier flossen Stellungnahmen aus Presbyterien von 13 Kirchengemeinden, aus sieben synodalen Fachausschüssen sowie aus sechs weiteren kreiskirchlichen Gremien und einige persönliche Stellungnahmen von Einzelpersonen ein. Es enthält neben der grundsätzlichen Positionsbestimmung konkrete Empfehlungen: Die Synode geht davon aus, dass sich die Gemeinden, Einrichtungen, Dienste und Werke im Bereich des Kirchenkreises jederzeit dafür einsetzen, dass alle Angehörigen aller nicht-christlichen Religionen und ihre jeweiligen Organisationen in Duisburg ihren Glauben im Rahmen der bestehenden Gesetze ungestört und öffentlich leben und ausüben können. Zudem unterstützt sie in diesem Zusammenhang ausdrücklich die laufenden Bestrebungen zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts als ordentlichem Lehrfach an den Schulen. Die muslimischen Gemeinden insbesondere bittet die Synode, sich auch von Duisburg aus im Rahmen ihrer jeweiligen praktischen Möglichkeiten dafür einzusetzen, dass christliche Gemeinden in überwiegend vom Islam geprägten Staaten dort ihren Glauben ungestört und öffentlich leben und ausüben können.
Ebenso beschloss die Synode, dass kirchliche und diakonische Einrichtungen, Werke und Dienste, ihre Dienstleistungspraxis daraufhin zu überprüfen, ob und wo sie bewusste oder unbewusste Zugangsbeschränkungen für Menschen mit bestimmten ethnischen, kulturellen, sozialen oder religiösen und weltanschaulichen Orientierungen errichten, und sich nachdrücklich um den Abbau solcher Beschränkungen zu bemühen. Besonderen Wert legt die Synode darauf, dass in den evangelischen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen der Erwerb der deutschen Sprache nachdrücklich gefördert wird, eine gute Beherrschung der Muttersprache als Voraussetzung für den Zweitspracherwerb unterstützt wird, und bei wesentlichen Beratungs- und Dienstleistungen für Menschen, die der deutschen Sprache nicht oder noch nicht ausreichend mächtig sind, nach Möglichkeit für einen mehrsprachigen Zugang Sorge getragen wird. Auch hinsichtlich der Personalentwicklung soll eine verbesserte interkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden angestrebt werden. In Stadtteilen, in denen dies nicht ausreiche, müsse es je nach Sozial- und Bevölkerungsstruktur der Stadtteile auch möglich sein, dass die Nutzerinnen und Nutzer von Einrichtungen der Kirche und der Diakonie dort auf professionelle hauptamtliche Kräfte treffen, die selbst ihren jeweiligen ethnischen, kulturellen und auch religiösen Hintergrund teilen. Es gebe gute Beispiele dafür, dass es mit dem konfessionellen Profil und dem kirchlichen Verkündigungsauftrag der Gemeinde oder der Einrichtung durchaus vereinbar sei, auch Mitarbeitende zu beschäftigen, die einer nicht-christlichen Religionsgemeinschaft angehören. Die Evangelische Kirche im Rheinland gibt dazu mit dem Kirchengesetz über die ausnahmsweise Einstellung von Mitarbeitenden, die nicht der evangelischen Kirche angehören (Mitarbeitenden-Ausnahme-Gesetz) einen verbindlichen Rahmen vor.
Zudem erteilten die Synodalen eine Reihe von Arbeitsaufträgen zur praktischen Weiterbearbeitung der Thematik: So solle das Thema „Interkulturelle Öffnung“ in der Fortbildung für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende eine größere Rolle spielen. Ein entsprechendes Bildungsangebot, das die bereits bestehenden Angebote einbezieht und sinnvoll miteinander vernetzt, soll unter der Federführung des Fachreferates „Islamarbeit, Migration und Integration“ aufgebaut und gepflegt werden. Pfarrerin Dr. Sabine Plonz, Leiterin des Referates, soll zudem in die laufenden Arbeitszusammenhänge der Kirchengemeinden, Einrichtungen und Werke einbezogen werden, die mit der praktischen Förderung der Interkulturellen Öffnung zu tun haben. Da die Förderung der „Interkulturellen Öffnung“ nicht ohne eine intensive Beschäftigung mit dem eigenen Glauben und mit den eigenen kulturellen Wurzeln und Werten gelingen könne, soll zur Stärkung des Selbstverständnisses und der „Sprachfähigkeit des Glaubens“ ein entsprechendes theologisches und biblisches Kurs- und Veranstaltungsangebot entwickelt werden, das die bereits vorhandenen Erfahrungen einbezieht. Hiermit wurde federführend der Fachausschuss für Gottesdienst, Theologie und Kirchenmusik - im Zusammenwirken mit dem Fachreferat Islamarbeit, Migration und Integration und dem Evangelischen Familienbildungswerk.
Teil der Beratungen war die Bildung einer gemeinsamen Verwaltung aus Kirchenkreisverwaltung und Gemeindeämtern Duisburg Süd und Duisburg Nord. Angestrebt werden durch die Fusion mittel- und langfristige Kostenersparnisse. Zudem soll die gemeinsame Verwaltung Voraussetzungen schaffen, den Gemeinden, dem Kirchenkreis und dessen Einrichtungen eine kostengünstige Verwaltung bereitzustellen. Bestimmend bei der Umsetzung sind jedoch Vorgaben wie die, dass keine Kündigungen von bestehenden Arbeitsverhältnissen erfolgen dürfen, die allein durch die Fusion ausgelöst werden. Außerdem sollen Mitarbeitende durch die Fusion keine geringeren Bezüge als bisher erhalten. Eine mögliche Fusion soll zum 1. Januar 2012 erfolgen. Allerdings werden grundsätzlich zur Frage der Beteiligung der Kirchengemeinden in dem zu gründenden Fachausschuss bzw. Beirat und der künftigen Finanzierung des Verwaltungsamtes weitere Informationen bzw. Beratungszeit gewünscht. Dies ist aufgrund des engen Zeitplans nur möglich, da die Kreissynode in ihrer Sitzung am 27. Mai einen Absichtsbeschluss zur Gründung des Verwaltungsamtes fasste. Die konkrete Satzung sowie den Verwaltungskostenverteilungsschlüssel, der auf dem Kostenverursachungsprinzip beruhen soll, beschließen die Synodalen erst auf der Herbsttagung.
Bis 2008 gab es bereits drei Versuche zur Gründung eines gemeindeübergreifenden Trägers für sämtliche evangelischen Kindertageseinrichtungen. Im Kirchenkreis Duisburg ist seit Längerem ein Teil der Träger der Überzeugung, das Arbeitsfeld „Evangelische Kindertageseinrichtungen“ auf Sicht nur in einem überörtlichen Träger erhalten und gestalten zu können, und dass dessen Gründung durch die Einführung des KiBiz noch dringlicher als zuvor geworden ist. Auf der Tagung am letzten Samstag schließlich sprach sich die Synode nach längerer Diskussion mit wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen für die Gründung eines Kindergartenträgerverbundes aus. Das Werk wird von einem Fachausschuss geleitet; für den laufenden Betrieb ist eine Geschäftsführung verantwortlich. Die beteiligten Gemeinden sind in einem Beirat vertreten. Sechs Kirchengemeinden und das Diakonische Werk beabsichtigen, dem kreiskirchlichen Werk beizutreten und ihm den Betrieb ihrer insgesamt dreizehn Kindergärten mit 35 Gruppen zu übertragen.
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30.05.2011,
RS
Die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Gestaltungsaufgabe
Erklärung „Die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Gestaltungsaufgabe. Eine Positionsbestimmung der Synode des Evangelischen
Für Religionsfreiheit. Für Menschenrechte.
Eine Kampagne der Vereinten Evangelischen Mission
Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, deshalb will die Vereinte Evangelische Mission (VEM) als Kirchengemeinschaft das Recht uneingeschränkt verteidigen - für alle Religionen. Anlass zur Sorge gibt es an vielen Stellen: In Indonesien berichten VEM-Mitgliedskirchen von Angriffen islamistischer Gruppen auf Christen und ihre Kirchen. Aber auch in Europa ist zu sehen, dass die Religionsfreiheit nicht überall als selbstverständlich angesehen wird: Zeichen dafür sind zum Beispiel das Minarettverbot in der Schweiz oder die Diskussion um das Tragen religiöser Symbole in der Öffentlichkeit.
Weitere Informationen zur Kampagne der VEM finden Sie im Internet hier.
Synode - Andacht 28. Mai 2011
Sabine Plonz - Gedanken zu Lk 13,29 - Kreissynode Duisburg, 28.05.2011
Jung knipst alt - Generationsübergreifende Fotoausstellung im Seniorentreff
Begegnungs-und Beratungszentrum Marxloh
Alt zieht Jung - ein Bild der Ausstellung "Alles Gaga!?!"; Foto: Sabine Merkelt-Rahm
Carina Duchale, Studentin der sozialen Arbeit und Hadiye Dileka von der Herbert-Grillo-Gesamtschule schauen zufrieden zu, wie Senioren und Schüler gemeinsam die Bilder der Fotoausstellung „Alles Gaga!?!“ entdecken. Im Begegnungs-und Beratungszentrum (BBZ) der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh – Obermarxloh, Hermannstraße 46, wird seit Jahren in verschiedenen Projekten daran gearbeitet, die Generationen im Stadtteil besser miteinander in Kontakt zu bringen. Carina Duchale begleitet das Teilprojekt „Jung trifft Alt“ im Rahmen ihres Studiums und hatte den Geistesblitz mit der Fotoaktion.
„Eine Kamera und ein paar Requisiten“, sagt sie „mehr war nicht nötig, um das Eis zu brechen“. Schüler und Senioren fotografierten sich gegenseitig mit wachsender Begeisterung, die schönsten Bilder wurden am Computer mit Effekten leicht verfremdet und hängen noch bis nächste Woche in der Ausstellung im BBZ.
„Wir haben selbst gestaunt, wie gut das lief“, sagt Hamdiye Dileka, deren Schüler zwischen dreizehn und sechzehn Jahren alt sind.
Die Pädagogen vor Ort sind sich einig, dass solche generationsübergreifenden Aktionen das Feingefühl im Umgang miteinander trainieren. Die Migrantenkinder profitieren sprachlich, die Senioren beugen der Vereinsamung vor.
Die jungen und alten Fotokünstler haben derweil beim Betrachten ihrer Werke ein gemeinsames Problem mit ihrer Fotogenität. „Krass, habe ich wirklich so breite Oberarme?“ fragt eine Schülerin und eine Seniorin kontert: „Guck mich mal an, ich sehe ja total verheult aus, dabei haben wir doch den ganzen Tag so gelacht.“
Hintergrund:
Mit dem Projekt „Jung trifft Alt“ bringen die Initiatoren Pfarrerin Anja Humbert, Geschäftsführerin des BBZ Marxloh und dessen Leiter Georg Zeppenfeld seit 2005 die Generationen im Stadtteil in Kontakt. Das Ziel ist die gegenseitige Hilfe bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen junger Menschen, aber auch, älteren Menschen aus der sozialen Isolation herauszuhelfen. 2008 zeichnet der damalige NRW-Generationenminister Armin Laschet das Projekt mit einem Preis aus.
„Jutta“ ist ein neues Teilprojekt, das im März 2011 startete, und von Carina Duchale, Studentin der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Dortmund, im Rahmen ihres Studiums begleitet wird. Grundidee ist: Das Projekt „Jutta“ möchte Jugendlichen erste Einblicke in die Arbeit mit alten und kranken Menschen ermöglichen, um eine berufliche Orientierung zu erleichtern. Zusammen mit Schülern der Herbert-Grillo-Gesamtschule werden - neben der Vermittlung von Krankheitsbildern und sogenannten „Soft Skills“ - auch viele gemeinsame Nachmittage und Aktionen mit den Senioren gestaltet, so wie die Fotoaktion.
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27.05.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Die Salvatorkirche im Fluge
Film zeigt Innenraum der Stadtkirche aus der Vogelperspektive
Andreas Burkart beim Rundflug durch die Salvatorkirche; Foto: privat
Tausende Besucher pro Jahr kommen zu Gottesdiensten, Konzerten und Führungen in die Duisburger Salvatorkirche und staunen über Schönheit und Dimension des Gebäudes. Doch aus der Vogelperspektive hat den Innenraum der spätgotischen Stadtkirche noch niemand betrachten können. Jetzt nimmt ein Film Fans des denkmalgeschützten Gotteshauses mit auf einen Rundflug. Untermalt mit Orgelmusik führt er das Auge zunächst über die Sitzreihen, plötzlich hoch, über die Orgel hinweg, bis in höchste Höhen, um dann das Bild sanft entlang der Fenster hinuntergleiten zu lassen. Plötzlich sind Orgelpfeifen zum Anfassen nah, die Aussicht von Leuchtern und Decke herab in die Tiefe des Raumes der Kirche wurde so noch nie gezeigt. Der Film ist ab 30. Mai auf der Internetseite www.salvatorkirche.de unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ zu sehen.
Der Aufwand für die knapp vier Minuten war nicht gering. Bei den Dreharbeiten mussten die zwei Studenten der Heinrich-Heine-Universität ihrer kleinen Kamera vieles selbst überlassen, denn diese hing an einem sehr leichten und dennoch stabilen, anderthalb Meter langen Luftschiff, das der Kameramann weit entfernt und nur mit einer Fernbedienung und viel Augenmaß steuerte. Salvatorpfarrer Peter Krogull hatte von den ungewöhnlichen Kirchenflügen der Düsseldorfer gehört und sie zum Dreh in die Duisburger Stadtkirche gebeten.
Für den Studenten Andreas Burkart war es ein besonderes Erlebnis, den mit Helium gefüllten Aluminiumballon durch die Salvatorkirche zu steuern, denn die bisherigen Flüge fanden alle in kleineren Kirchräumen statt. Die Ausmaße und die Höhe des Gotteshauses machten dem Piloten während des Fluges auch vom Boden aus sichtlich Freude. Sicher auch ein Grund, warum die Kamera mehrmals die gleichen Wege abfilmte, die Dreharbeiten zwei Stunden dauerten und die Batterien des Minizeppelins schließlich ausgetauscht werden mussten.
Weitere Informationen zu den Windreitern im Internet unter
http://www.windreiter.de/
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27.05.2011,
RS
Politisches Nachtgebet zur Kampagne "Ich will arbeiten"
Recht auf Arbeit jetzt! Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren
„Recht auf Arbeit jetzt! Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ heißt das Thema des nächsten Politischen Nachtgebets, das am Montag, 6. Juni, 18 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38 stattfindet.
Diskussionsgrundlage des nächsten Nachtgebets ist folgende Einschätzung der Situation in Duisburg: Der wirtschaftliche Aufschwung droht an der Mehrheit der Langzeitarbeitslosen in dieser Stadt vorbeizugehen. Viele unter den Erwerbslosen, die Hartz IV beziehen, haben auf dem Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen. Auf 15 Erwerbslose kommt in Duisburg eine freie Stelle. Der Zweite Arbeitsmarkt bricht zusammen, weil ihm die öffentlichen Mittel entzogen werden. Menschen, die ohnehin keine richtige Arbeit finden, bekommen nicht mal mehr ein Beschäftigungsangebot.
Die Organisatoren des Politischen Nachtgebets fragen hingegen, ob es nicht sinnvoller sei, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren und etwa auf Dauer einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen Beschäftigungsverhältnissen aufzubauen. Es gebe auch genügend öffentlichen Bedarf an Arbeit, der über den Markt nicht abgedeckt werde. Dazu müsse der wirtschaftliche und gesundheitliche Schaden gesehen werden, der durch Dauerarbeitslosigkeit entsteht. Einschätzungen zu diesem Thema geben die geladenen Gesprächspartner an diesem Abend ab: Karin Gerlich, Erwerbslosenberatung, und Lothar Wilhelms, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Ausbildung des Diakoniewerks Duisburg.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Katholischen Gemeinde St. Norbert Pfarrei DU-Nord. Weitere Informationen unter: http://www.nachtgebet.de/.
Mit dem Juni-Thema schließt sich das Politische Nachgebet der aktuellen Kampagne „Ich will arbeiten“ an, die der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg ins Leben riefen: Arbeit ist mehr nur als die Sicherung der materiellen Existenz. Sie bietet Teilhabe, Anerkennung und Selbstbewusstsein. Daher brauchen wir einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass die Teilhabe aller an Erwerbsarbeit ein vorrangiges politisches Ziel sein muss. Die Kampagne „Ich will arbeiten“ wird von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 durchgeführt. Während dieser Zeit werde es Diskussionsveranstaltungen, Vorträge, Gottesdienste und öffentliche Aktionen zum Thema geben. Vor allem aber solle es darum gehen, die Forderungen der Kampagne und die entscheidende Bedeutung der Arbeit für ein selbstbestimmtes Leben im Bewusstsein der Kirchengemeinden, der Beschäftigten der diakonischen Einrichtungen und der breiten Öffentlichkeit wach zu halten. (www.ichwillarbeiten.net).
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27.05.2011,
RS
Die Zukunft des Sozialstaates
Präses Nikolaus Schneider im Streitgespräch in der Marxloher Kreuzeskirche
Nikolaus Schneider, Präses der EKiR und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland; Foto: ekir.de
Über die Zukunft des Sozialstaates redet Nikolaus Schneider, Präses der EKiR und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland am 16. Juni in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38. In dem Streitgespräch mit Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft, geht es um Fragen wie „Ist der Sozialstaat in der Krise?“, „Gibt es noch einen breiten gesellschaftlichen Konsens zur Ausgestaltung des Sozialstaatsprinzips im Grundgesetz?“, „Wie muss der Sozialstaat angesichts der demografischen Entwicklung und der weltweiten Finanzkrise neu gestaltet werden?“, „Wie können die Grundwerte von Gerechtigkeit und Solidarität Geltung behalten bzw. wiedererlangen?“ oder „Welche Rolle spielt die Forderung nach stärkerer Eigenverantwortung in einem vermeintlich bevormundenden Staat, der lediglich Versorgungsmentalitäten produzieren würde?“ Die Moderation des Gespräches übernimmt Frau Asli Sevindim, Journalistin und Moderatorin der Sendung "Aktuelle Stunde". Der Eintritt zu der um 18.30 Uhr beginnenden Veranstaltung ist frei; um Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0203/29513170; kda@kirche-duisburg.de).
Nikolaus Schneider wird zukünftig einmal jährlich im Rahmen der „Marxloher Gespräche“ mit renommierten Partnern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung erörtern. Abseits von tagespolitischen Themen stehen nicht die schnellen und meist oberflächlichen Antworten im Zentrum, sondern die intensive und kritische Auseinandersetzung um das, was „die Welt im Innersten zusammenhält“.
Die „Marxloher Gespräche“ sind Teil von „Laboratorium - Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“, das ein Arbeitsschwerpunkt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Region Duisburg / Niederrhein ist. Der KDA der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stellt Beziehungen her zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt. In der Arbeit des KDA werden soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sozialethischen Fragestellungen verknüpft. Maßstab dafür gibt das Evangelium von Jesus Christus und die im Evangelium begründete biblisch-christliche Orientierung an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen zum KDA und „Laboratorium“ hat KDA-Pfarrer Jürgen Widera (Tel.: 0203 / 29513170; E-Mail:
kda@kirche-duisburg.de)
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26.05.2011,
RS
Gegen Atomenergie
Evangelische Jugend schließt sich bundesweiten Protest an
„Nie wieder Tschernobyl! Nie wieder Fukushima! Raus der Atomenergie!“ Mit diesen Worten folgt die evangelische Jugend dem bundesweiten Protest gegen die Atomenergie und schließt sich der Veranstaltung des Duisburger Jugendrings am Hauptbahnhof kommenden Samstag an.
Am 28. Mai wird es in 20 verschiedenen Städten Großdemonstrationen geben. Zusammen mit dem Jugendring will die evangelische Jugend Duisburg ein Zeichen gegen Atomkraft setzen! „Unsere Eltern haben uns von dem tragischen Ereignis damals in Tschernobyl erzählt, leider wurden auch wir in den letzten Wochen Zeugen einer atomaren Katastrophe in Japan!“ erklärt Gerwin Ruske, Vorsitzender der evangelischen Jugend in Duisburg. „Atomenergie ist höchst gefährlich und bedroht Gottes Schöpfung!“, betont Ruske.
Die evangelische Jugend möchte die Politiker zum Umdenken auffordern und trifft sich deshalb gemeinsam um 10.30 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof, um dann gemeinsam mit den Verbänden des Duisburger Jugendrings zur Essener Großdemonstration zu fahren. Mitstreiter sind herzlich eingeladen sich anzuschließen.
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23.05.2011,
RS
Notkirche Duissern
Gute Stimmung beim Pokalfinale
Trotz Niederlage des MSV gute Stimmung beim "Public Viewing" in der Duisserner Notkirche
Selbst nach der zweiten Halbzeit sei die Stimmung in der Notkirche gut gewesen, gibt Stefan Korn verwundert zu. Anlässlich des Pokalfinales am 21. Mai zwischen dem MSV Duisburg gegen Schalke04 hatte der Duisserener Pfarrer zum "Rudelgucken" in die Kirche hinter der Lutherkirche eingeladen - sie wird seit den 50er Jahren als Gemeindehaus genutzt. Etwa 100 Personen hatte sich angemeldet, um die Übertragung des Fußballspiels in Gemeinschaft zu verfolgen.
Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 haben evangelische Kirchengemeinden in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Ein Grund mehr für drei Gemeinden, auch anlässlich des Fußballpokalfinales zum eintrittsfreien „Public Viewing“ in Kirchen und Gemeindehäuser einzuladen. Die Fußballweltmeisterschaft der Frauen steht bei vielen Kirchengemeinden als Nächstes auf dem Programm.
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23.05.2011,
RS
Schwerpunktthema Integration
Kreissynode tagt in Meiderich
Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg tagt am 27. und 28. Mai im Meidericher Christophoruswerk, Bonhoeffer Straße 6 – 22. Vor Beratungsbeginn am Freitag um 20 Uhr versammeln sich die Synodalen, die gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden sowie berufene Mitglieder und Gäste um 18 Uhr in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, zu einem Gottesdienst mit Abendmahl. Die Predigt hält Pfarrer Jochen Hölsken. Teil der Beratungen am Freitagabend ist die Gründung eines Kindergartenträgerverbundes und die Bildung einer gemeinsamen Verwaltung aus Kirchenkreisverwaltung und Gemeindeämtern Duisburg Süd und Duisburg Nord.
Im Mittelpunkt der Beratungen am Samstag stehen die Beratungen zu dem Positionspapier „Die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Gestaltungsaufgabe“. Es ist von der Frage geleitet, welche konkreten Beiträge die evangelische Kirche in Duisburg zur Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und zum gelingenden Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen künftig leisten kann.
In das im Vorfeld von einer Vorbereitungsgruppe entwickelte Papier flossen Stellungnahmen aus 13 Presbyterien der 15 Kirchengemeinden, aus sieben synodalen Fachausschüssen sowie aus sechs weiteren kreiskirchlichen Gremien und einige persönliche Stellungnahmen von Einzelpersonen ein. Die Synodalen beraten am Samstag neben einer grundsätzlichen Positionsbestimmung, die an die inner- und außerkirchliche Öffentlichkeit gerichtet ist, konkrete Empfehlungen zu drei zentralen Teilthemen: „Einsatz für das Recht auf Religionsfreiheit“, „Zugang zu den Einrichtungen und Diensten von Diakonie und Kirche“ und „Gesprächsfähigkeit als Aufgabe der Personalentwicklung“. Zudem sind die Abgeordneten dazu aufgerufen, eine Reihe von Arbeitsaufträgen zur praktischen Weiterbearbeitung der Thematik zu erteilen.
Das Ende der Beratungen ist für 15 Uhr vorgesehen. Die Tagung ist öffentlich.
Kreissynode
Die Kreissynode leitet den Kirchenkreis. Sie ist vergleichbar mit dem Parlament auf politischer Ebene. Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen und Pfarrerinnen und gewählten Presbyterinnen und Presbytern, die von den einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte entsandt werden sowie berufenen Mitgliedern. Die Zahl der Theologen darf dabei die der Nicht-Theologen nicht überschreiten. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr und tagt ein oder zwei Tage.
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20.05.2011,
RS
Bach, Liszt und Reger
Orgelkonzert in Meiderich
"Jörg Abbing - Organist undMusikwissenschaftler; Foto: www.joergabbing.de
Am Sonntag, 29. Mai, gibt Prof. Dr. Jörg Abbing ab 17 Uhr in der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm, eine Orgelkonzert zugunsten des Fördervereins „pro doMMo“. Der geborene Duisburger und Schüler des Meidericher Organisten Günter Eumann spielt Bachs Präludium und Fuge e-Moll BWV 548 und die „Klavierübung“ „Vater unser im Himmelreich“, Franz Liszts „Präludium und Fuge über Bach“, Olivier Messiaens „Le banquet céleste“ und Max Regers Choralphantasie „Halleluja, Gott zu loben“. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für pro doMMo wird gebeten.
Abbing, der 2007 zum Dr. phil. mit einer Dissertation über die Orgelwerke Maurice Duruflés promovierte, ist seit 1997 Dozent am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Speyer. Zum Sommersemester 2011 wurde er auf eine Professur für Improvisation (Orgel/Klavier) an der Hochschule für Musik Saar berufen. Abbing ist zudem Lehrbeauftragter an der Universität des Saarlandes (Filmmusik/Musikwissenschaft), gibt Konzerte und Kurse im In-und Ausland, publiziert regelmäßig in Fachzeitschriften und ist Autor der ersten Biografien über Maurice Duruflé. Zahlreiche CD-, TV- und Rundfunkproduktionen runden seine künstlerischen Aktivitäten ab.
Weitere Informationen zum Künstler gibt es im Internet auf dessen Seite: www.joergabbing.de
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20.05.2011,
RS
Pater Anselm Grün in die Duisburger Salvatorkirche - Kartenvorverkauf hat begonnen
KonzertMeditation zum Thema „Du bist ein Segen“
Pater Anselm Grün; Foto: privat
Pressemitteilung 79/2011 Kulturdirektion Dr. Löher - 20. 5. 2011
Protestantische wie katholische Bürgerinnen und Bürger von Duisburg und der Umgebung wird es in gleicher Weise erfreuen, dass Deutschlands bekanntester Benediktinerpater Anselm Grün am Freitag, 14. Oktober 2011, um 290 Uhr in die Salvatorkirche Duisburg kommen wird, um eine KonzertMeditation zum Thema „Du bist ein Segen“ zu gestalten. Kantor Marcus Strümpe ist es gelungen, den viel gefragten Ordensmann, der als der mit Abstand erfolgreichste Autor geistlicher Schriften in Deutschland gilt, zusammen mit dem in Fachkreisen ebenso bekannten Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen nach Duisburg zu holen. Eintrittskarten gibt es ab sofort im WAZ & NRZ Ticketshop Falta, Kuhstraße 14, 47051 Duisburg, Tel. 0203 26464 und in allen CTS-Eventim-Ticketshops Deutschlands. Es wird eine starke Nachfrage nach Eintrittskarten erwartet, und die begleitende KulturDirektion Dr. Löher geht davon aus, dass die 600 Plätze der Salvatorkirche relativ früh ausverkauft sein werden. Pater Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen werden die KonzertMeditation vom Altarraum aus gestalten. Die Besucher, die einen Seitenplatz bekommen, werden die Veranstaltung zusätzlich über eine Videowand verfolgen können.
Dr. theol. Anselm Grün OSB, 1945 in Junkershausen geboren und in der Nähe von München aufgewachsen, ist Mitglied des Benediktinerordens und wohl einer der bekanntesten Ordensleute im deutschsprachigen Raum. Einzelheiten seiner Biographie sind schnell genannt und zeichnen einen geradlinig verlaufenen Weg: Er legte 1964 sein Abitur am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg ab und trat noch im selben Jahr ins Noviziat an der nahe gelegenen Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach ein. Von 1965 bis 1971 studierte er Philosophie und Theologie in St. Ottilien und in Rom. 1974 promovierte er zum Doktor der Theologie, wobei er sich in seiner Dissertation mit dem großen Jesuitentheologen Karl Rahner beschäftigte. 1974 bis 1976 studierte Anselm Grün Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg. Er leitet heute die wirtschaftlichen Belange seines Klosters als Cellerar.
Als Referent zu spirituellen Themen, geistlicher Berater und Kursleiter für Meditation, Kontemplation, Fasten ist der Benediktinerpater vielen Menschen bekannt. Als Autor spiritueller Bücher aber noch mehr. Hier ist er geradezu eine Ausnahmeerscheinung. Wo Erfolg ist, sind Klischees nicht weit. „Manager mit Mönchsherz“ nannte ihn die FAZ, „Macher hinter Mauern“ der „Spiegel“. „Seelenflüsterer und Glückspater“ die Boulevardpresse. Wie auch immer: Anselm Grün ist ein „Phänomen“ - der meistgelesene christliche Autor unserer Tage, Auflagenmillionär, internationaler Bestsellerautor. Seine Vorträge – oft zweimal die Woche – sind brechend voll, Seminare über Jahre hinweg ausgebucht. Von Topmanagern aus der Wirtschaft ist er als Berater geschätzt. Vortragsreisen führen ihn auch ins Ausland: nach Polen, Tschechien, Frankreich, Spanien, Holland, nach Korea oder Mexiko, Argentinien oder Brasilien. Dabei ist er im Hauptberuf Mönch und Verwalter eines großen Klosters – und trotz allen Erfolgs ein bescheidener Mönch, alles andere als ein abgehobener Guru. Und wirkt nie gestresst.
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20.05.2011,
RS
Hochzeit zu Kana
Kindermusical in Großenbaum
"Probe mit Kostümen und Bühnenbild für den großen Auftritt in der Großenbaumer Versöhnungskirche; Foto: privat
Fast 60 Kinder hat Annette Erdmann dafür begeistern können, am Sonntag, 29. Mai in der Großenbaumer Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee bei der Aufführung des Musicals „Hochzeit zu Kana“ mitzuwirken. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren haben für ihre Einsätze im Chor, als Solisten oder Tänzer lange geprobt. „Heut ist ein Fest“, „Lied der Köche“ und „Lied der Karawane“ sind nur einige Stücke, die sie unter der Leitung von Kantorin Erdmann und mit Begleitung der Band „Avalon“ ab 17 Uhr erklingen lassen werden.
Der Eintritt zum großen Auftritt der kleinen Musical-Stars ist frei.
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19.05.2011,
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Begegnungs- und Beratungszentrum Marxloh
Lions Club spendiert neue Küchengeräte
Georg Zeppenfeld (links), das Küchenteam mit Hans Loer vom Lions Club Hamborn und Pfarrerin Anja Humbert (rechts) vor den neuen Küchengeräten des BBZ Marxloh; Foto: privat
Zwölf Uhr mittags im Begegnungs- und Beratungszentrum Marxloh (BBZ) der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde. Die Senioren sind noch beim Sport. In der Küche dampft ein großer Topf Tomatensoße auf dem Herd.
„Wir haben uns anfangs nicht vorgestellt, dass die Idee mit dem täglichen Mittagessen so gut ankommen würde“, sagt Hans Loer vom Lions Club Hamborn, der sich seit Langem für das BBZ einsetzt, „aber jetzt gehen hier jeden Tag dreißig Portionen Essen über den Tisch“. Der Lions Club half 2007 maßgeblich bei der Vergrößerung der Küche mit und hat nun noch einmal nachgelegt. Eine Spende von zweitausend Euro machte es möglich, dringend benötigten Großküchenbedarf anzuschaffen. Der Leiter des BBZ, Georg Zeppenfeld und Pfarrerin Anja Humbert freuen sich besonders über die große Fritteuse, die noch mehr Abwechslung in den Speiseplan bringen soll.
Um den Senioren täglich ein preisgünstiges und gesundes Mittagessen zu bieten, kocht montags bis donnerstags das Küchenteam des BBZ. Die Freitage deckt eine Essenslieferung des gesponserten Marxloher Mittagstisches ab, bei dem viele große Firmen aus dem Umfeld engagiert sind. Freitags sind auch andere Bedürftige eingeladen, mitzuessen, das dient nicht zuletzt der Begegnung im Stadtteil.
Ergänzend gibt es alle zwei Wochen einen Samstagsbrunch, der von vielen hochaltrigen Seniorinnen und Senioren gerne genutzt wird, um die Wochenend-Einsamkeit zu vertreiben. Georg Zeppenfeld rechnet zusammen: „Wir machen hier sechstausendfünfhundert warme Mittagessen, dreihundertneunzig Mal Frühstück und dreitausend Kaffeegedecke im Jahr“. Das Küchenteam wird langsam unruhig: „Dauert das noch lange mit dem Pressefoto? Mir brennt gleich meine Soße an!“ Nach dem Sportkurs werden die Senioren ordentlich Hunger haben.
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19.05.2011,
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
Diakoniekindergarten "Arche" in Buchholz
Kleider- und Spielzeugbörse
"Auch sie sind bei der Kleider- und Spielzeugbörse mit dabei und werden diesen Tag wohl eher auf der Kindergartenrutsche verbringen: Mädchen und Jungen der Buchholzer „Arche“; Foto: privat
Gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug sind am 28. Mai von 14 bis 16 Uhr in der Buchholzer Kindertagesstätte der Diakonie „Arche“, Altenbrucher Damm 72a, für wenig Geld zu erwerben. Während die Kleinsten sich auf dem Gelände der Einrichtung und auf dem umgebauten Spielplatz austoben, können Erwachsene neben der Schnäppchenjagd auf Kaffee und Kuchen zugreifen. Wer selbst trödeln möchte, kann sich für drei Euro und eine Kuchenspende einen Stand reservieren; Anmeldungen sind telefonisch (0203 / 700190) und per E-Mail (kita@diakonie-duisburg.de) noch bis zum 23. Mai möglich.
"Der Gewinn kommt direkt den Kindern zugute,“ sagt Kindergartenleiterin Heike Brombach: „Von dem Geld in diesem Jahr finanzieren wir neue Schlafmatten und einen Fahrradständer.“
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19.05.2011,
RS
Kirche Wanheim
Duo Piatschello gibt Klassisches
Duo Piatschello: Elena Satsukevych (links) und Carolin Schröder; Foto: www.piatschello.de
Carolin Schröder (Cello) und Elena Satsukevych (Klavier) sind zusammen das Duo Piatschello. In der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, führen sie am 29. Mai ihr Programm „Variazione“ auf. Ludwig van Beethovens Variationszyklen über Themen von Mozart sind ebenso vertreten wie Variationen von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Bohuslav Martinu. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Carolin Schröder und Elena Satsukevych sind durch langjährige Kammermusikerfahrung perfekt aufeinander abgestimmt. Die gebürtige Oberhausenerin Carolin Schröder erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Zwei Jahre später lernte sie an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule in Duisburg, zusätzlich Cello zu spielen. Elena Satsukevych stammt aus der Ukraine. Sie spielt seit ihrem achten Lebensjahr Klavier. Im Sommer 2005 kam sie nach Deutschland und arbeitet als freischaffende Pianistin. An vielen Orten stellten die beiden Musikerinnen ihr Können im Rahmen von Kulturveranstaltungen unter Beweis. Auch im Bereich der Salonmusik und der „leichten Klassik“ kann das Duo auf einige Erfahrungen zurückblicken. So waren die beiden Musikerinnen bereits mehrfach zu Gast beim Wiener Klassik Buffet des Brauhauses Urfels in Duisburg.
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19.05.2011,
RS
Fußballpokalfinale
Public Viewing in evangelischen Kirchengemeinden
"public viewing" in der Kirche Obermeiderich zur Europameisterschaft 2008
Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 haben evangelische Kirchengemeinden in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Ein Grund mehr, auch anlässlich des Fußballpokalfinales zum eintrittsfreien „Public Viewing“ in Kirchen und Gemeindehäuser einzuladen:
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt die Fans des runden Leders und des MSV Duisburg hinter die Kirche, Emilstr. 27, ein. Wegen des überaus großen Andranges während der letzten Fußball-Europameisterschaft findet die Übertragung des Pokalfinales - wie auch bei der WM 2010 - unter freiem Himmel statt. Besucherinnen und Besucher sehen das Spiel auf einer drei mal vier Meter großen Leinwand – wie immer begleitet von Grillwürstchen und Getränken zu zivilen Preisen. Der Einlass ist um 19 Uhr.
Wenn am 21. Mai der MSV Duisburg gegen Schalke04 in Berlin zum Fußball-Pokalfinale antritt, müssen Duisserner und andere Fans des runden Leders die Übertragung nicht alleine im heimischen Wohnzimmer sehen. Als eine Alternative bietet sich ab 18 Uhr die Notkirche hinter der Lutherkirche, Martinstraße 39, an. Der Eintritt ist frei, doch Pfarrer Stefan Korn bittet um telefonische Anmeldung, damit die Einkäufe für das gemeinsam erlebte Sportereignis gut kalkuliert werden können (Tel.: 0203 / 332560).
Im Rahmen ihres Sommerfestes am 21. Mai lädt die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Interessierte zum gemeinsamen Fußballschauen in ihre Gemeinderäume in Mündelheim, Korbmacherstr. 2, ein. Das Sommerfest beginnt um 12 Uhr mit einer Andacht.
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18.05.2011,
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Bildungspatenschaften im Duisburger Süden
Christliche Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft
Das Plakat zum Projekt "Bildungspatenschaften im Duisburger Süden"
Im Rahmen des „Bildungspakets“ der Bundesregierung sollen auch Kosten der Lernförderung für Kinder aus finanzschwachen Familien übernommen werden. Doch wer fördert die Mädchen und Jungen, deren Eltern zu den Geringverdienern gehören und keinen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket haben? Sie fallen durch das vorgelegte Raster. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Duisburger Süden möchten im Zusammenschluss mit dem Caritascentrum Süd mit ihrem Projekt „Bildungspatenschaften“ verhindern, dass ärmere Kinder geringere Bildungsfortschritte machen als Kinder aus sozial und finanziell gesicherten Verhältnissen. Die Motivation für dieses Projekt zeigt sich in dessen Motto: „Christliche Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft.“
In einem gemeinsamen Gespräch mit allen Grundschulleitungen des Duisburger Südens wurde der Bedarf bestätigt und die Zusammenarbeit zugesagt. Denn auch im Duisburger Süden gibt es viele grundschulpflichtige Kinder aus finanzschwachen Familien, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihrem Kind den Aufenthalt in der Offenen Ganztagsschule zu ermöglichen oder bei Bedarf eine angemessene schulische Nachhilfe zu finanzieren. Die Projektinitiatoren sprechen verschiedene gesellschaftliche und kirchliche Gruppierungen als mögliche Sponsoren an - die bisher zugesagten Spenden betragen über 15.000,00 Euro. Parallel dazu sind sie auch auf der Suche nach geeigneten Paten, die eine qualifizierte Nachhilfe garantieren können. Um möglichst vielen Kindern die benötigte Hilfe anbieten zu können, werden ab sofort „Bildungspaten“ gesucht. Bildungspaten können Pensionäre, pensionierte Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler aus weiterbildenden Schulen ab der Klasse 10 oder Studentinnen und Studenten sein. Die Bildungspaten sollen nach Möglichkeit ehrenamtlich tätig werden. Ihnen kann auch, sofern genügend Spendengelder eingehen, ein Betrag von bis zu zehn Euro pro Stunde gezahlt werden. Mit den Bildungspaten werden verbindliche Verträge geschlossen.
Das Projekt „Bildungspatenschaften“ soll mit dem nächsten Schulwechsel beginnen. Eltern, die die dringend benötigte Nachhilfe für ihre Kinder nicht finanzieren können, melden sich bei Horst Ambaum vom Caritascentrum Duisburg Süd; Herkunft oder Religionszugehörigkeit spielt bei der Auswahl keine Rolle. Die Nachhilfestunden werden in Absprache mit den Eltern vorwiegend in kirchlichen Räumen durchgeführt. Eltern zahlen einen symbolischen Beitrag von einem Euro pro Nachhilfestunde. Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, überweist seine Spende auf das Konto der Pfarrei St. Judas Thaddäus, Konto Nr. 22 800 1947, BLZ 350 500 00, bei der Sparkasse Duisburg mit dem Stichwort Bildungspatenschaften.
Weitere Informationen zu den Bildungspatenschaften bei Horst Ambaum, Caritascentrum Süd, Sittardsberger Allee 32, 47249 Duisburg (Tel.: 0203 / 4498590 oder ha@caritas-duisburg.de).
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27.04.2011,
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Ökumenische Schulmaterialkammer im Duisburger Süden
Unterstützung speziell für Schulanfänger aus finanzschwachen Familien
18. Mai 2011 / Pressemitteilung Caritascentrum Süd
Am Montag, 30.05. wird die ökumenische Schulmaterialkammer im Caritascentrum Süd, Sittardsberger Allee 32, 47249 Buchholz wiederum von 15.00 – 16.00 Uhr Unterstützung speziell für Schulanfänger aus finanzschwachen Familien anbieten. Sechs Eltern machten von diesem Angebot bereits Gebrauch und erhielten zur Freude der Schulanfängerkinder entweder die Zusage für eine Komplettausstattung (neuer Tornister plus Schulutensilien gegen eine angemessene Spende) oder die notwendige Erstausstattung an Schulmaterialien.
„Mit dem speziellen Angebot für benachteiligte Schulanfänger“, so der Koordinator der Schulmaterialkammer Horst Ambaum, „ möchten wir mit dazu beitragen, dass diese Kinder ihren Schulanfang in guter Erinnerung behalten und nicht auf Grund unzureichender Erstausstattung schon von Anfang an Gefahr laufen, in der Schule stigmatisiert zu werden.“
Nach diesem gesonderten Angebot wird die Schulmaterialkammer noch von 16.00 bis 17.30 Uhr für die Kinder geöffnet sein, die Ersatz für inzwischen voll geschriebene Hefte oder verloren gegangene Utensilien brauchen.
Folgende Nachweise müssen mitgebracht werden: Ausweis, ALG II-Bescheid oder Wohngeldbescheid oder Bescheid über Kindergeldzuschlag.
Der Stadtteil Wanheimerort (Bezirk Mitte) gehört mit zum Einzugsbereich der Schulmaterialkammer Süd.
Die Schulmaterialkammer steht unter der gemeinsamen Trägerschaft der Katholischen und Evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden und des Caritascentrums Süd. Mit diesem Projekt wollen wir bewusst ein Zeichen christlicher Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft setzen.
Wer spenden möchten, kann dies gerne tun: Pfarrei St. Judas Thaddäus, Sparkasse Duisburg, Konto Nr. 22 800 1947, BLZ 350 500 00, Stichwort: Schulmaterialkammer Süd.
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18.05.2011,
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Verteidigung des Sozialstaats
Dreiteilige Radioandacht von Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg
Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, sprach für den Radiosender WDR2 eine Andacht zum Thema "Verteidigung des Sozialstaats".
Die Andacht wurde in drei Teilen ausgestrahlt.
Hier können Sie diese Nachlesen und auch -hören:
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17.05.2011,
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Holzskulpturen in der Marxloher Kreuzeskirche
Ausstellung verlängert bis zum 26. Juni
"Supertalent" - eine Skulptur von Arno Bortz; Foto: privat
Seit Anfang April sind in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, Skulpturen des Holz-Künstlers Arno Bortz zu sehen.
Da die Werke bei den Besuchern viel Lob fanden und auch gut mit dem Kirchraum harmonieren, so Pfarrer Peter Lauer, wird die Ausstellung bis zum 26. Juni verlängert. Die Kreuzeskirche ist am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
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13.05.2011,
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Burn-Out, Panik und Depressionen am Arbeitsplatz
Diskussionsabend über die zunehmende Herausforderung psychischer Erkrankungen
Psychische Erkrankungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind in den vergangenen Jahrzehnten deutlich angestiegen. Angststörungen, Panikattacken, Depression oder das Burn-out-Syndrom gehören zur betrieblichen Realität. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen nimmt in den letzten Jahren zu. Namhafte Referentinnen und Referenten stellen am 18. Mai in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, Erklärungsmodelle für den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzanforderungen und psychischen Erkrankungen vor und erläutern Handlungsansätze der betrieblichen Gesundheitsförderung. Cornelia Coenen-Marx, Referentin für sozial- und gesellschaftspolitische Fragen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Helmut Schröder vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und Mitherausgeber vom „Fehlzeiten-Report 2010“, Arno Georg von der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund und Martin Figgen vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA NRW) diskutieren zudem die Frage, welche Rolle die Konzepte von „Humanisierung der Arbeitswelt“ und von „guter Arbeit“ heute noch spielen. Der Eintritt zu dem um 18 Uhr beginnenden Seminar ist frei; um Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0203/29513170; kda@kirche-duisburg.de).
Die Kooperationsveranstaltung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA), des DGB Bezirks NRW und des Evangelischen Familienbildungswerks Duisburg ist Teil von „Laboratorium - Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“, das ein Arbeitsschwerpunkt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Region Duisburg / Niederrhein ist. Der KDA der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stellt Beziehungen her zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt. In der Arbeit des KDA werden soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sozialethischen Fragestellungen verknüpft. Maßstab dafür gibt das Evangelium von Jesus Christus und die im Evangelium begründete biblisch-christliche Orientierung an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen zum KDA und „Laboratorium“ hat KDA-Pfarrer Jürgen Widera (Tel.: 0203 / 29513170; E-Mail:
kda@kirche-duisburg.de)
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13.05.2011,
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Hochfeld
Fest der Freiheit zum Verfassungstag
Plakat Fest der Freiheit 2011
Pressemitteilung: Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. / RAG Rhein-Ruhr West; Wolfgang Braun
21. Mai 2011, 11.00 - 21.00 Uhr
Wolfgang Bosbach MdB und Alt-Oberbürgermeister Josef Krings im Gespräch
In Duisburg-Hochfeld wird dieses Jahr zum dritten Mal das Fest der Freiheit zum Verfassungstag am schon bekannten Ort, vor der Pauluskirche (Wanheimer Straße 80) veranstaltet. Wiederum wird über den Tag ein buntes Programm geboten. Musikdarbietungen aus den verschiedensten Stil- und Himmelsrichtungen werden über den Tag hinweg vorgetragen: Gospels, Shanties, Arbeiterlieder, Irische Folklore, Rock und Pop der 70er und 80er Jahre aber auch von heute. Von bekannten und noch nicht ganz so bekannten Chören und Bands: Dem Neudorfer Gospelchor "praise together", dem Chor der Marinekameradschaft KORMORAN, der Gesangsgruppe Mensch zu Mensch, der Irischen Band der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Meiderich und Higgins Dirty Work mit ihrer Vorband 'Just after sunset'.
In zwei Diskussionforen findet wieder ein Austausch von Gedanken zu unserer Republik wie zu unserem Stadtteil statt. Wolfgang Bosbach MdB, Mitglied im Vorstand von "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V" und Alt-Oberbürgermeister Josef Krings werden einen Rück- und Ausblick mit dem Thema "Die Macht des Grundgesetzes: 20 Jahre Wiederveinigung" geben. Silvana Ferraguti, Caroline Robbins, Pfarrer i.R. Heinz-Günter Frenzen und Leyla Özmal lassen dreißig Jahre Integrationsarbeit im Stadtteil Revue passieren, aber auch die Aufgaben von heute ansprechen.
Unmittelbar zuvor wird die Vielfalt im Stadtteil durch die Auftritte von drei Formationen und einen Einzelkünstler deutlich gemacht: Der Hochfelder Sazevi beginnt unter der Leitung von Muammar Yalcin, gefolgt von der Tanzgruppe "Zorbas" der griechischen Gemeinde, sodann Silvester Pece mit ungarischer Volksmusik und zum Abschluß die türkische Tanzgruppe "Denizli" unter der Leitung von Faruk Taner.
Last but not least, nach der Eröffnung werden Superintendent Armin Schneider und Stadtdechant Bernhard Lücking um 12:00 Uhr eine Ökumenische Andacht halten.
Für das leibliche Wohl wird auch wieder gesorgt sein - und zwar so, dass keiner ausgeschlossen wird. Erbsensuppe und Bratwürstchen werden zu 50 €-Cent angeboten, Kinder erhalten Wasser und Apfelschorle gratis, alle anderen Angebote gibt es zu zivilen Preisen.
Fest der Freiheit im Internet: http://www.fest-der-freiheit.org
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13.05.2011,
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Neuenkamp / Kasslerfeld
Leserbrief zum Artikel in der NRZ Niederrhein vom 10. Mai 2011
Leserbrief zum Artikel in der NRZ Niederrhein vom 10. Mai 2011
„Mehr Platz zwischen Wohnen und Arbeit“
Die Unterzeichner: Pfarrer Bernhard Lücking (Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen) und Pfarrer Martin Winterberg (Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Bezirk Neuenkamp / Kasslerfeld)
Da bemüht sich die Stadt Duisburg, die Lebensbedingungen für die Menschen, die am Rhein wohnen, zu verbessern und ihnen diesen auch näher zu bringen (z.B. am „Rheinpark“ in Hochfeld), da wollen doch andere die dort lebenden Menschen am liebsten direkt komplett vertreiben, um Platz für Industrieanlangen in bevorzugter Innenstadtnähe zu schaffen. Dieser Eindruck drängt sich auf im Artikel „Mehr Platz zwischen Wohnen und Arbeit“, wenn Werner Kühlkamp von der IHK Niederrhein - ganz im Blick „auf die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe“, so die NRZ, sagt: „Auf Dauer sind solche Stadtteile sind kaum lebensfähig“ und meint damit auch die Standorte Neuenkamp und Kaßlerfeld, die er scheinbar so schleifen möchte, dass zukünftig viel Platz für große Logistikhallen und jede Menge Container entstehen kann.
Sicherlich, Strukturwandel ist notwendig, gerade in einer Stadt wie Duisburg. Aber deshalb tausende von Menschen mal eben aus ihren angestammten Wohnquartieren zu vertreiben und einfach umzusiedeln – denn darauf läuft der Vorschlag hinaus - erscheint doch alles mit einiger betriebswirtschaftlicher Hybris betrachtet! Und bei allem volkswirtschaftlichen Denken sollten doch bitte die entstehenden Entschädigungskosten (oder wie wäre es direkt mit „Enteignung“?) bitte gleich mit eingerechnet und genannt werden.
Der „neue Kamp“ ist seit dem 17.Jahrhundert besiedelt, über Generationen hinweg von Menschen mit hohem Identifikationsempfinden bewohnt und auch das „Casseler Feld“ ist ein Wohnquartier mit hohem Wohlfühlcharakter, aus dem man die Menschen sicherlich nicht so einfach vertreiben kann. Äußerst misslich ist es auch, dass in diesem Artikel der Eindruck erweckt wird, als würde es sich hier um zwei sterbende Stadtteile handeln. Gerade die Bemühungen der beiden christlichen Kirchen zeigen, dass viel für die Schaffung von Wohnumfeldverbesserungen und der Stabilisierung der Lebenssituationen getan wurde: Der katholischen Kirche ist es gelungen, mit dem Erhalt der Heilig-Kreuz-Kirche ihre Präsenz in Neuenkamp zu sichern und in Kasslerfeld auf dem Gelände eine Altenwohneinrichtung nach neustem Konzept zu errichten, während in Neuenkamp die evangelische Diakonie mit ihrer „Familienhilfe-sofort-vor-Ort“-Anlaufstelle vor Ort ist und die evangelische Gemeinde ihr Kirchengelände weiterentwickelt und in der Wrangelstrasse in Kasslerfeld ein großes evangelisches Familienzentrum aufgebaut hat.
Wir als christliche Kirchen fühlen uns den Menschen in unseren Stadtteilen verpflichtet und bedauern es sehr, dass durch solch einen undurchdachten und wenig objektiven Artikel viel Unruhe bei den Bewohnern in den beiden Stadtteilen entstanden ist.
Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen
Pfarrer B. Lücking
Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg, 1.Bezirk
Pfarrer M. Winterberg
Hier gehts zu dem Artikel der NRZ Niederrhein vom 10. Mai 2010
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13.05.2011,
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3. Mai 2011
Im Rahmen der Kampagne "Ich will arbeiten" des Evangelischen Kirchenkreises und der Diakonie in Duisburg haben sich der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Duisburg, Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, und der Geschäftsführers des Diakoniewerkes Duisburg, Sieghard Schilling, in einem Offenen Brief an die aus Duisburg abgeordneten Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Landtages Nordrhein-Westfalen gewandt und kritisieren darin das Gesetz zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente: "Wir ersuchen Sie daher dringend, sich im Rahmen Ihrer politischen Mandate innerhalb Ihrer jeweiligen Fraktionen mit dafür einzusetzen, dass der unsozialen und volkswirtschaftlich unsinnigen Instrumentenreform des Ministeriums für Arbeit und Soziales im Bundestag und in der Länderkammer entgegengetreten wird und dass die Alimentierung von Erwerbslosigkeit durch einen nachhaltig öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen ersetzt wird."
In ihrer Antwort schließen sich die Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug der Kritik an: "Ihren Offenen Brief zum Gesetz zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente haben wir mit großem Interesse gelesen und teilen Ihre Meinung voll und ganz: Die Instrumentenreform des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist unsozial und volkswirtschaftlich unsinnig. (...) Als Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete ist die Arbeitsmarktpolitik für uns ein zentrales Thema. Wir würden daher im Rahmen unserer Möglichkeiten Ihre Kampagne bei Aktionen vor Ort gerne unterstützen und so gemeinsam auf die Lage der arbeitslosen, insbesondere der langzeitarbeitslosen Menschen in Duisburg aufmerksam machen."
Lesen Sie den Offenen Brief und die Antwort der Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug weiter unten als Download im Wortlaut.
Weitere Informationen im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
Offener Brief an Duisburger Bundestags- und Landtagsabgeordnete
Antwort Offener Brief - Bärbel Bas MdB und Johannes Pluf MdB
„MENSCH MACHT MENSCH“
15. Auflage von „Kunst trifft Kirche“ in Buchholz
Plakat zur 15. Auflage von "Kunst trifft Kirche" in Buchholz
Sie stammen aus der Reihe „Museumsbesucher 1:8“, die drei Objekte der bildenden Künstlerin Karin Sander, die vom 8. bis 22. Mai im Rahmen der Reihe „Kunst trifft Kirche“ in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche, Arlbergerstr. 12 zu sehen sind. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe unter dem Motto „MENSCH MACHT MENSCH“ mit dem Gottesdienst am 8. Mai um 10 Uhr. Der Gottesdienst wird vorbereitet und mitgestaltet vom Arbeitskreis „Kunst und Kirche“; die Predigt hält Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel, Dr. Gottlieb Leinz vom Lehmbruck-Museum führt aus der Perspektive des Kunsthistorikers in das Werk der Kunstprofessorin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ein. Musikalisch gestaltet der Gospelchor Trinitatis unter der Leitung von Mechthild Dühr-Knödler den Gottesdienst mit englischen und deutschsprachigen Gospels.
„Museumsbesucher 1:8“ ist bis zum 22. Mai nicht nur optischer Blickfang der Kirche, sondern auch thematischer Mittelpunkt vieler Veranstaltungen: so etwa beim ökumenischen Gesprächsabend am Dienstag 10. Mai um 19.30 Uhr, im Schulgottesdienst der Gemeinschaftsgrundschule Böhmerstraße am Mittwoch 11. Mai, beim offenen Treff der pensionierten Männer am Donnerstag 12. Mai um 15 Uhr, beim Treffen der Frauenhilfen Buchholz am Mittwoch 18. Mai um 15 Uhr und im Abschlussgottesdienst am Sonntag, 22. Mai um 10 Uhr. Alle Veranstaltungen finden in der Jesus-Christus-Kirche oder im benachbarten Gemeindehaus statt.
Mit der Ausstellung der Werke von Karin Sander veranstaltet die Gemeinde nunmehr die 15. Aktion. Im Vorjahr machten sich wegen „Kunst und Kirche“ 500 Besucher auf den Weg in die Jesus-Christus-Kirche. Wer die Skulptur abseits aller Veranstaltungen in Ruhe auf sich wirken lassen möchte, kann einen Besichtigungstermin vereinbaren unter Tel.: 0203 / 701117.
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03.05.2011,
RS
27. April 2011
Der evangelische Kindergarten und Familienzentrum an der Friemersheimer Straße in Wanheim veranstaltet sein Frühlingsfest unter dem Motto „Tag des Forschens“ auf dem weitläufigen Gelände des Kneipp-Vereins am Strohweg 7 in Wedau. Während der Kneipp-Verein einen Tag der offenen Tür veranstaltet, bietet der Kneipp-Kindergarten verschiedene Aktionsbereiche zu Themen wie „Licht und Schatten“, „Wasser“, „Magnetismus“, „unsichtbare Kräfte“ oder „Gleichgewicht“. Der Verein öffnet am Sonntag, 1. Mai bereits ab 11 Uhr seine Pforten; die Kinderaktionen beginnen um 14 Uhr. Zur Stärkung stehen Kaffee und Kuchen, eine Obstbar, Salate und Gegrilltes bereit.
Weltladen Neudorf
Diskussion mit EU-Parlamentarier über die Agrarreform
Sven Giegold, Abgeordneter der Grünen im Europaparlament, besucht am Montag, 9. Mai um 11 Uhr den Weltladen Duisburg, Koloniestraße 92, um über Forderungen der deutschen Weltläden und des Ökoverbandes "Naturland" für die anstehende EU-Agrarreform zu diskutieren. Mit ihrer Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr“ machen diese Organisationen darauf aufmerksam, dass Öko-Landbau und Fairer Handel einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung weltweit beitragen können.
Andrea Nadolny vom Weltladen Duisburg zum Thema: "Die Agrar-Reform 2011 ist ein entscheidendes Jahr auf EU-Ebene. Die Experten sind sich einig: Ein ‚Weiter wie bisher‘ ist keine Option! Eine Agrarpolitik, die Massenproduktion unter hohen ökologischen und sozialen Kosten fördert und auf ungebremsten Export setzt, ruiniert nachweislich bäuerliche Strukturen." Was man dagegen tun kann, wie ein Umdenken zu erreichen ist und welche Rolle der faire Handel dabei spielt, sind Fragen, die die Anwesenden gemeinsam mit Seven Giegold diskutieren wollen. Interessierte sind herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei.
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03.05.2011,
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Schubert, Goetz und russiche Tänze
Klavierduo „Notturno“ in der Hamborner Friedenskirche
Anja Kämmerling (links) und Tiina M. Henke; Foto: privat
Am Sonntag, 08. Mai tritt das Klavierduo „Notturno“ in der evangelischen Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Str. 174, auf. Anja Kämmerling und Tiina M. Henke spielen ab 16 Uhr spielen Musik für Klavier vierhändig von Franz Schubert, Hermann Goetz und Tänze russischer Komponisten. Der Eintritt ist frei; die Kollekte am Ausgang ist für die Förderung der Musik an der Friedenskirche bestimmt.
Anja Kämmerling ist am Niederrhein aufgewachsen, erhielt ihre professionelle Instrumentalausbildung in den Fächern Klavier sowie Viola an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Sie vervollkommnete ihre von hoher Musikalität geprägten Fertigkeiten bei Meisterkursen und wandte sich ihrem Schwerpunkt, dem Klavierduo zu. Ihr pianistisches Repertoire reicht von rein klassischen Konzerten, Kammermusik und Begleitung von Chorkonzerten bis zur klassischen Unterhaltungsmusik. Als Bratscherin ist Anja Kämmerling auch regelmäßiges Mitglied eines Streichquartetts und des Ensembles „Musica elegante“, bei dem sie sowohl als Pianistin als auch als Bratscherin zum Einsatz kommt.
Tiina Marjatta Henke ist seit Juli 2003 Kantorin an der Friedenskirche Duisburg-Hamborn. Unter ihrer Leitung führte die Kantorei Hamborn 2003 Wolfgang Amadeus Mozarts „Requiem“ und Mendelssohns „42. Psalm“ auf. Weiterhin die Duisburger Erstaufführung von E.T.A. Hoffmanns „Misere b-Moll“, die Christvesper für vier Chöre von Rudolf Mauersberger, die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach, das Weihnachtsoratorium von Bach Teile I. - III., G. B. Pergolesis ,,Stabat Mater", Mozarts „Große Messe c-Moll KV 427“, die Motette „Exsultate, jubilate“, die Kirchensonate C-Dur KV 278, das „Oratorium Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach.
Weitere Informationen im Internet zur Musik an der Hamborner Friedenskirche
hier.
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29.04.2011,
RS
Uns blüht das Leben
Ökumenischer Gottesdienst im Forum
"Uns blüht das Leben" - das Plakat zum Gottesdienst
„Uns blüht das Leben“ ist die Überschrift des ökumenischen Gottesdienstes, der am 8. Mai 2011 um 15 Uhr im Einkaufszentrum „Forum“ in der Duisburger Innenstadt stattfindet. Das Motto ist für den katholischen Stadtdechanten Pfarrer Bernhard Lücking und Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, zwei Wochen nach Ostern der Verweis auf neues Leben; den Frühling nehmen sie im Gottesdienst daher auch als Gleichnis für Werdendes. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt der „Projektchor Liebfrauen“ unter der Leitung von Andreas Pieper.
Der ökumenische Gottesdienst im Forum ist keine Premiere: Anlässlich der Eröffnung des Einkaufszentrums hielten beide Kirchen im Konsumparadies einen Gottesdienst, zu dem mehrere hundert Gläubige kamen, – und die Geschäfte waren geschlossen. Seitdem fanden dort bereits fünf ökumenische Gottesdienste statt.
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29.04.2011,
RS
Aufschwung für alle? April, April!
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen April 2011
„Aufschwung für alle? April, April!“ – so kommentieren die Initiatoren der Kampagne „Ich will arbeiten“ die Duisburger Arbeitsmarktzahlen für den letzten Monat. Richtig sei, so die Verantwortlichen der Duisburger Diakonie, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen gegenüber März um 502 Menschen zurückgegangen sei. Wenn Angela Schoofs, die Chefin der Arbeitsagentur, dies allerdings mit der Hoffnung verbinde, „dass diese Entwicklung in den nächsten Monaten weiter an Fahrt gewinnen wird“, dann, so Arbeitsmarktexperte Gunther Hester vom Diakoniewerk, müsse man schon etwas genauer hinschauen.
„Die Langzeitarbeitslosen haben nichts davon“, so Hester. „Ihre Zahl ist um 226 gestiegen und fast alle sind beim Jobcenter neu gemeldet.“ Damit klettere der Anteil der Langzeitarbeitslosen von 40 auf 44 Prozent. „Gerade die Problemgruppen des Arbeitsmarkts kommen offensichtlich nicht in den Genuss des beschworenen Fahrtwindes“, stellt Hester fest.
Für Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk liegen die Ursachen dafür auf der Hand: Im April habe es 2.881 weniger Plätze in Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen gegeben als vor einem Jahr. „Passgenaue Förderung für erwerbslose Jugendliche, sinnvolle Beschäftigung für die, die nicht gleich morgen wieder in richtige Arbeit kommen können – das alles wird in Duisburg in bundesweit beispielloser Weise wegrasiert.“ Mit einer fairen Chance für Benachteiligte habe das nichts zu tun. „Aufschwung und Arbeit“, so Kiepe-Fahrenholz „gibt’s hier nur für die Fitten.“
Der Evangelische Kirchenkreis und seine Diakonie fordern deshalb mit ihrer Kampagne den Ausbau eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkts mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Das Geld der Steuer- und Beitragszahler solle nicht passiv in die Bezuschussung von Erwerbslosigkeit, sondern aktiv in die Finanzierung von Beschäftigung gesteckt werden.
Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
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29.04.2011,
RS
Kohle ohne Zukunft - Zukunft ohne Kohle?
Kontroverse Diskussion mit hochkompetenter Besetzung über Kohle als Brückentechnologie
Spätestens nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima gibt es einen breiten Konsens für einen Atomausstieg. Erneuerbare Energien gelten als Ziel. Für den Übergang, bis diese den Strombedarf decken können, muss es allerdings eine andere Energieversorgung geben. Sind Kohlekraftwerke die richtige Übergangstechnologie? Die Problematik ist vielgestaltig: An den Standorten im Bau befindlicher oder geplanter Kohlekraftwerke regt sich schon lange starker Bürgerprotest. Gleichzeitig ist das Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland bis 2018 endgültig absehbar.
Andererseits unterstützt die Bundesregierung den Bau neuer Kohlekraftwerke, die dann fast ausschließlich mit Importkohle arbeiten. Was also ist richtig? Welche Zukunft hat die Kohle auf dem Weg zu einer energiepolitischen Wende zur vollständigen Nutzung erneuerbarer Energie? Darüber diskutieren am 3. Mai
- Clemens Schneider, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
- Jörg Kerlen, Leiter der regionalen Kontakte, RWE Power AG, Essen
- Dr. Franz-Gerd Hörnschemeyer, IG BCE Hauptverwaltung, Abt. Wirtschafts- u. Industriepolitik, Ress. Bergbau u. Energiepolitik, Hannover
- Superintendent Pfarrer Jens Sannig, Kirchenkreis Jülich
- sowie Norbert Bömer, Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., Duisburg.
Die Veranstaltung "Kohle ohne Zukunft - Zukunft ohne Kohle?" am 3. Mai, 17 Uhr im Gemeindesaal der Erlöserkirche, Beethovenstraße 18 a, Duisburg-Rheinhausen beginnt um 17 Uhr. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein und das Neue Evangelische Forum Kirchenkreis Moers laden gemeinsam ein. Weitere Infos unter 0203 / 29513170.
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27.04.2011,
Schäffer
CVJM-Gesamtverband
Generalsekretär Dr. Roland Werner in sein Amt eingeführt
CVJM-Generalsekretär Roland Werner, EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider (v.l.)
Kassel / CVJM-Pressestelle / 16.04.2011
(Kassel/CVJM) In einem Festgottesdienst wurde Dr. Roland Werner am Samstag, 16. April in sein Amt als Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland eingeführt. Etwa 350 Gäste nahmen an der Einführung teil, die Präses Nikolaus Schneider, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, vornahm.
In seiner Predigt betonte Werner, dass die Botschaft von Jesus Christus die Mitte aller christlichen Kirchen, wie auch des CVJM sei. Die Konzentration auf diese Mitte habe Folgen für das Miteinander in Kirche und CVJM, sowie für den Auftrag der Christen in der Welt. Darum sei Jesus Christus in Wort und Tat zu bezeugen. Seinem Beispiel folgend nähme der CVJM seine Rolle als Anwalt für die nächste Generation wahr und wende sich jungen Menschen zu. Kirche und CVJM wären dabei herausgefordert, die eigenen Motive zu hinterfragen und sich an Jesus Christus zu orientieren.
Dr. Roland Werner wurde im Juli 2010 zum Generalsekretär berufen. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Neuser an, der im Mai 2010 die Leitung der 2009 gegründeten CVJM-Hochschule übernommen hat. Werner ist für zunächst acht Jahre berufen. Im Fokus seiner Arbeit stehen die Stärkung der CVJM-Identität im Lande, die Entwicklung einer neuen Vision und Entschlossenheit, junge Menschen mit dem Evangelium zu erreichen sowie zur Gründung neuer CVJM beizutragen.
Werner, Jahrgang 1957, ist Sprachwissenschaftler, Theologe und Autor vieler Bücher. 2009 erschien z. B. seine Bibelübersetzung in moderner Sprache mit dem Titel "dasbuch." Seit 1993 leitete er als Vorsitzender das Christival, den Kongress junger Christen. Als Mitbegründer leitete er auch die ökumenische Gemeinschaft Christus-Treff in Marburg, eine missionarische Arbeit, die jede Woche viele Hundert Menschen erreicht. Roland Werner ist Prädikant der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM/YMCA) ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation mit insgesamt 45 Millionen Mitgliedern. In Deutschland hat der CVJM-Gesamtverband 330.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmer. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt ist die örtliche Jugendarbeit in den 2.200 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.
Präses (Vorsitzender) des CVJM-Gesamtverbandes ist Karl-Heinz Stengel, Ministerialrat beim Landesrechnungshof Baden-Württemberg, aus Remchingen in Baden. Hauptamtlich geleitet wird der CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V. mit seiner Geschäftsstelle in Kassel vom CVJM-Generalsekretär Dr. Roland Werner aus Marburg.
http://www.cvjm.de/
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26.04.2011,
Kassel - CVJM-Pressestelle
Kreuzeskirche Marxloh
Gottesdienst zum 1. Mai mit Minister Guntram Schneider
Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfalen; Foto: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann
Im Rahmen eines Gottesdienstes zum Maifeiertag wird Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfalen, in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, die Predigt halten. Der evangelische Christ Guntram Schneider war von 2006 bis 2010 DGB-Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Der Gottesdienst, der an das Menschenrecht auf Existenz sichernde Arbeit erinnert, findet am Sonntag, 1. Mai, statt und beginnt um 9.30 Uhr.
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21.04.2011,
RS
Oberkirchenrat zur Diskussion über geringe Nutzung des Bildungspakets
Späte Auslieferung der Unterlagen und viele offene Fragen sorgen für Probleme
Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 20.04.2011
Pressemitteilung Nr. 45/2011
Derzeit wird öffentlich debattiert, warum erst wenige Hartz IV-Eltern Geld aus dem so genannten Bildungspaket abgerufen haben. In diesem Zusammenhang warnt Oberkirchenrat Klaus Eberl vor einer Schieflage in der Diskussion: „Es könnte der falsche Eindruck entstehen, die Unterstützung von Kindern in Armut sei nicht notwendig“, so der Bildungsexperte der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Viele Bildungseinrichtungen haben die notwendigen Antragsunterlagen erst in diesen Tagen bekommen. Da konnte also noch gar nicht viel passieren.“ Ohnehin sei das Paket bürokratielastig. Kaum eine Familie könne die schwierigen Anträge ohne intensive Beratung durch die Bildungseinrichtung stellen. „Außerdem fehlen klare Ausführungsbestimmungen: Wird bei einem Kind, das Musikunterricht erhält, auch das Instrument finanziert, in Sportvereinen nur der Beitrag oder auch die Sportkleidung?“ nennt Eberl, der die Abteilung Bildung im Landeskirchenamt leitet, einige der noch offenen Fragen.
Oberkirchenrat Eberl befürchtet, dass ohne eine erhebliche Verlängerung der Antragsfristen und stärkere Investitionen in die Infrastruktur der Bildungsarbeit die Unterstützung nicht bei den Kindern armer Familien ankommt. „Die Orientierung am individuellen Anspruch erfordert hohen Verwaltungsaufwand. Geld, das am Ende den Kindern fehlt. Angesichts der bedrückenden Tatsache, dass mehr als ein Viertel aller Kinder in Deutschland in Armut leben, wäre das eine verpasste Chance“, stellt der Fachmann fest.
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20.04.2011,
Düsseldorf - EKiR-Pressestelle
Friedensbotschaft im Gepäck
Pfarrerin Ursula Thomé vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) im Interview
Ursula Thomé mit einem der acht Banner auf dem Mülheimer Kirchenhügel; Foto: Lante
Ein Erntedankfest zum Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt, das soll die internationale ökumenische Friedenskonvokation sein, die vom 17. bis zum 25. Mai in Kingston / Jamaika stattfindet. Pfarrerin Ursula Thomé vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) ist eine von 1000 Teilnehmenden aus 120 Ländern. Als Friedensbotschaft im Gepäck hat sie acht großflächige Banner. Sie sind Ergebnis eines Kreativprojekts im Rahmen einer internationalen Partnerschaftsbegegnung des Kirchenkreises Essen im Kulturhauptstadtjahr 2010.
Was erhoffen Sie sich von der Versammlung in Jamaika?
Solch große Zusammenkünfte erleben alle Teilnehmenden meist als gegenseitige Stärkung in der Arbeit für den Frieden. Ich hoffe, dass auch ich davon etwas mit nach Hause nehmen kann. Die Friedenskonvokation wird voraussichtlich eine gemeinsame Erklärung zum gerechten Frieden verabschieden. Sie ist mit dem Lukas-Zitat „…und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ überschrieben. Ich möchte in Essen, Mülheim, Duisburg und Oberhausen dazu einladen, diesen Weg mitzugehen.
Konkret arbeitet die Konvokation zu den Themen: Friede „in der Gemeinschaft“, „mit der Erde“, „zwischen den Völkern“ und „in der Wirtschaft“ – große Ziele. Konnten Sie in ihrer Arbeit der letzten Jahre schon etwas ernten?
Ich denke schon, dass die Friedenstheologie in vielen Arbeitsbereichen praktisch wirksam geworden ist. Es gibt beispielhafte Projekte in der Jugendarbeit, die sich mit gewaltfreier Konfliktbearbeitung beschäftigen. Viele basisnahe Impulse hat es auch in der Frauenarbeit gegeben, so beteiligen sich evangelische Gruppen etwa am jährlichen Aktionstag gegen häusliche Gewalt am 25. November. Auch die KiTa, die den Kindern interkulturelles Lernen ermöglicht, arbeitet mit an der Friedenstheologie. Auch wenn nicht jedes einzelne Projekt darunter mit dem Etikett der „Dekade“ versehen ist, so ist es doch ein wichtiger Beitrag auf unserem gemeinsamen Weg.
Welche Stärkung möchten Sie persönlich aus Jamaika mitnehmen?
Die Tage einer solchen internationalen Begegnung sind immer auch für einen selbst bereichernd. Ich würde gern mehr von der ökumenischen Spiritualität ganz selbstverständlich in unseren Alltag einbetten, so wie es viele der Teilnehmenden aus Südamerika oder Afrika tun. Wir werden während der Tagung in international zusammengestellten WGs auf dem Universitätscampus leben. So bekommen wir Gelegenheit, ein Stück Alltag und sicher auch manches Gebet und Lied miteinander zu teilen.
Sehen Sie auch Rückschritte auf dem Weg?
Ja natürlich. Während wir lokal viele Fortschritte erreichen, stehen wir einer global wachsenden Militarisierung gegenüber. Die deutsche Rüstungsindustrie verzeichnet wachsende Exportzahlen.
Sind die Schritte auf dem Weg des gerechten Friedens nicht furchtbar klein?
Jeder einzelne Schritt mag klein sein, aber nie unbedeutend. Sich für den Frieden einzusetzen, ist Teil unseres christlichen Glaubens und unseres Auftrags als Kirche. Die Frage, ob man damit weitermacht, stellt sich deshalb nicht. Bestenfalls geht es um das „Wie“. Und dass man dazu einen langen Atem braucht, ist nicht neu. Was mir hilft, dranzubleiben ist, uns dabei als Teil der großen Ökumene zu verstehen und zu begreifen und dazu leistet die Friedenskonvokation in Jamaika einen guten Beitrag.
Was gibt es für uns, hier im Ruhrgebiet, als nächstes zu tun?
In der interkulturellen Arbeit und in der interreligiösen Begegnung, da könnte und sollte bei uns noch viel mehr passieren. Da sind wir herausgefordert, uns zu öffnen. Da können wir von anderen Teilnehmerländern der Friedenskonvokation lernen.
Stichwort Konvokation
Convocare (lat.) bedeutet „zusammenrufen“, die internationale ökumenische Friedenskonvokation versteht sich als Zusammenrufung des Volkes Gottes. Ihr historischer und kirchenpolitischer Rang ist zwischen einer ökumenischen Konferenz und einem ökumenischen Konzil einzuordnen. Die Friedenskonvokation in Jamaica wird unter anderem die nächste Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) 2013 in Busan (Südkorea) vorbereiten.
Pfarrerin Ursula Thomé berichtet in Gemeinden, Einrichtungen und Kreisen gerne über ihre Erfahrungen in Jamaica und Mit-Mach-Möglichkeiten bei Projekten auf dem Weg zu einem gerechten Frieden, Kontakt: thome@gmoe.de, Telefon: 0208. 882269413
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19.04.2011,
Text und Bild: Annika Lante
Doppelter Segen
Niederländer und Deutsche feiern in der Laarer Kirche zusammen Ostern
Deutsch-niederländer Osterbrunch in der Laarer Kirche. Foto: privat
Im Grunde ist die Idee zum ersten gemeinsamen Ostergottesdienst vor drei Jahren aus der Not geboren. Die eigenen Gemeinderäume der niederländischen Binnenschiffergemeinde an der Rheinallee 14 in Duisburg Ruhrort sind zu klein, wenn alle Mitglieder der Nederlandse Kerk aan de Ruhr zum Paasmorgendienst zusammenkommen. Also baten die Niederländer bei der evangelischen Gemeinde Ruhrort-Beeck um „Osterasyl“ in der Laarer Kirche. Die ist groß genug für beide Gemeinden, deshalb legte man die Ostergottesdienste kurzerhand zusammen.
Die Pfarrer Gert van Zeben aus Apeldoorn und Klaus Fleckner aus Laar teilen sich Predigt und Liturgie und suchen Lieder aus, die in beiden Gesangbüchern stehen und im Wechsel in beiden Sprachen gesungen werden können. Beide Pfarrer sprechen Niederländisch und Deutsch, durch diesen Glücksfall klappt die Verständigung gut und alle Besucher können dem Gottesdienst folgen.
Nach dem doppelten Segen geht es zum Osterbrunch in die Gemeinderäume. Hier punkten die Deutschen mit bunten Eiern, Osterstuten, Suppe und Schinken. Die Niederländer spendieren verzierte Ostertorten, die nicht nur ein Augenschmaus sind. Man kommt sich näher und spricht über Schiffsverkehr, Fußball und die Kinder. Die kriegen davon nichts mit, weil sie sich längst in den Jugendraum verzogen haben, um ein deutsch-niederländisches Kicker-Turnier auszutragen. Die Großen räumen zusammen auf und sagen sich zum Abschied: „Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr zu Ostern in Laar.“
Nach drei Jahren ist aus dem ehemaligen Platzproblem eine schöne Tradition geworden, die beide Gemeinden nicht mehr missen möchten. Der niederländisch-deutsche Ostergottesdienst beginnt am 24. April um 10 Uhr in der Laarer Kirche, Apostelstr. 58.
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18.04.2011,
RS
Johannes-Passion in der Friedenskirche
Kantorei, Solisten und Vielharmonie
Sang auch im Orgelsommer 2008 in der Hamborner Friedenskirche: Sopranistin Katariina Järvinen bei einer Probe mit Kantorin Tiina Henke
„Es ist für jeden Kirchenmusiker ein Traum, dieses Werk dirigieren zu können“, sagt Tiina M. Henke über die bevorstehende Aufführung der „Johannes-Passion“ von Johann Sebastian Bach. Für die Kreiskantorin erfüllt sich dieser Traum am 22. April um 17 Uhr in der Friedenskirche Hamborn an der Duisburger Straße. Die komponierte Darstellung des Passionsgeschehens wird von der Kantorei der Friedenskirche Hamborn gesungen; für die solistischen Aufgaben wurde ein renommiertes Ensemble gewonnen: Katariina Järvinen, Sopran, Esther Borghorst, Alt, Jörg Nitschke, Tenor, Thomas Peter, Bass, und Sebastian Voges, Bariton. Den Instrumentalpart übernimmt die „Vielharmonie Düsseldorf“. Die Leitung hat Tiina M. Henke.
Karten zu 12 und 15 Euro sind im Vorverkauf unter der Rufnummer 0203 / 490579 zu bestellen; Restkarten gibt es an der Abendkasse.
Weitere Informationen zur Musik in der Hamborner Friedenskirche gibt es auf der Internetseite der Kantorei.
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15.04.2011,
RS
Von der Sehnsucht, normal zu sein
Margot Käßmann sprach bei der Tagung der Ruhrsuperintendentenkonferenz über die „Herausforderung Kinderarmut“
Martina Espelöer, Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn hatte Alexandra Kaemper (2. von kinks) und Michelle Samson (Praktikantinnen im Rahmen des "Girls Day"), mit zur Tagung gebracht. Superintendent Joachim Deterding (Oberhausen) (Mitte links), Dr. Margot Käßmann, EKD-Ratsvorsitzende a. D., (Mitte rechts), und Superintendent Michael Stache (Dortmund-West), Co-Moderator der Ruhrsuperintendentenkonferenz, freuten sich über deren Beiträge. Foto: Hoof.
Konferenz der Ruhrsuperintendenten
Geschäftsführung
Presseinformation 14. April 2011
„Nichts ist gut in Deutschland, wenn so viele Kinder arm sind.“ Dieser Satz ist nicht neu. Margot Käßmann hat ihn schon einmal gesagt: in ihrer Neujahrspredigt 2010in der Dresdener Frauenkirche. Weil damals aber alle über ihren Kommentar zu Afghanistan gesprochen und geschrieben haben, haben diese wichtigen Worte kaum Beachtung gefunden. Dabei ist Kinderarmut in unserer Gesellschaft ein drängendes Problem, wie die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zu Beginn ihres heutigen Vortrags bei der Ruhrsuperintendentenkonferenz mit Zahlen belegte. Laut einer druckfrischen Studie der Bertelsmann Stiftung bezieht jedes dritte Kind unter 15 in Deutschland bezahlte Leistungen der Kommunen. Jedes vierte Kind gilt ausdrücklich als arm.In Nordrhein-Westfalen beträgt die Armutsquote bei Kindern 17,2 % (zum Vergleich Bayern: 7 %), im Ruhrgebiet dürfte sie aber deutlich höher liegen.
Superintendent Joachim Deterding (Oberhausen), Moderator der Ruhrsuperintendentenkonferenz,machte aus seiner Freude keinen Hehl. Dass Margot Käßmann trotz eines vollen Terminkalenders die Einladung zur Tagung auf Hof Holz in Gelsenkirchen angenommen hat, sieht er als Glücksfall. Auch wegen des an Aktualität kaum zu überbietenden Themas: „Herausforderung Kinderarmut“. Tritt doch die Armut von Kindern und Jugendlichen an vielen Stellen immer deutlicher zu Tage, etwa wenn es um den Schulstart oder die Teilnahme an Klassenfahrten geht. Wie aber kann man ihr angemessen begegnen? Welche gesellschaftspolitischen Konsequenzen ergeben sich daraus? Angesichts der enormen Verschuldung der öffentlichen Haushalte sieht Käßmann für die Politik keine großen Handlungsspielräume. Sie will dagegen mehr auf zivilgesellschaftliches Engagement setzen, so wie sie es während eines längeren USA-Aufenthaltes auch bei den Kirchen erlebt hat.
Natürlich kommt der Bildung bei der Bekämpfung von Kinderarmut eine Schlüsselrolle zu.Aber dabei geht es, wie Käßmann betont, gerade aus einer christlichen Haltung heraus nicht nur um sprachliche und mathematische Kompetenzen. Ebenso wichtig sind nach Ansicht der promovierten Theologin ethische, soziale und zukunftsfähige Bildung. Käßmann wörtlich: „Kinder brauchen Zuwendung, Anregung,Liebe und Bildung. Kinder brauchen das Gefühl, gebraucht zu werden, mit ihren persönlichen Gaben.“ Das alles sei mit einem „verengten Bildungsbegriff“ nicht zu erreichen, hebt die ehemalige Ratsvorsitzende hervor. Gerade der kirchliche Bildungsauftrag müsse auch die Aspekte „Herzensbildung“, das Erlernen von Ritualen und die Praxis von Glaube, Liebe und Hoffnung beinhalten. Die Bibel hält hierfür nach Käßmann ein reiches Repertoire an Geschichten für gelingendes Leben bereit. Diese gilt es zu vermitteln.
Die Bedeutung der kirchlichen Kindertagesstätten ist dabei kaum zu unterschätzen.Hier schon sollten Kinder das finden, was sie für ihr ganzes Leben brauchen:eine religiöse Heimat, Zugang zum Gebet, einen Gottesbezug, Rituale, die Halt geben, auch im Erleben von Sterben und Tod, Lieder, die auch die Seele zum Klingen bringen und Rückgrat fürs Leben. Nach Käßmann haben viele der von Armut betroffenen Kinder eine große Sehnsucht, normal zu sein und dazu zu gehören. Neben den Kindertagesstätten sind Familien, Schulen und auch Universitäten die zentralen Orte der Vermittlung solcher Werte und Einstellungen.
Dass Kinderarmut ein Thema in den Kirchengemeinden ist, wussten auch die etwa 20
anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Kirchenkreise zu berichten. Als bereichernd für die
anschließende Diskussion erwies sich auch die rege Beteiligung von Michelle Samson (11) und
Alexandra Kaemper (15). Im Rahmen des bundesweiten „Girls Day“ waren sie gemeinsam mit
Superintendentin Martina Espelöer (Iserlohn) gekommen.
Die Superintendentinnen und Superintendenten wollen sich künftig noch intensiver mit dem Thema „Kinderarmut“ beschäftigen. So gibt es bereits erste Überlegungen zu einem gemeinsamen empirischen Projekt mit der Evangelischen Fachhochschule Bochum, das auf etwa drei Jahre angelegt sein soll.
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15.04.2011,
RS
Gemeindepraktikantin an der Salvatorkirche
Nur nicht im Segen hängenbleiben
Anne Wellmann auf der Kanzel der Salvatorkirche
„Treten Sie ein, heute predigt unsere Kleine, die hat eine besonders schöne Stimme, das finden alle“. Der alte Küster begrüßt an der Türe der Salvatorkirche um halb zehn Uhr morgens die ersten Gottesdienstbesucher. Er verteilt Gesangbücher und Programme und plaudert mit den Leuten über die Gemeindepraktikantin, die an diesem Sonntag zum ersten Mal auf die Kanzel steigen wird.
Zur gleichen Zeit steht die Theologiestudentin Anne Wellmann (23) in der Sakristei und fühlt sich im geliehenen, schwarzen Talar mit weißem Beffchen irgendwie ein wenig verkleidet.
Seit fünf Wochen begleitet sie ihren Mentor, den Pfarrer der Salvatorkirche Peter Krogull bei allen Terminen und Amtshandlungen. Auf diese Weise hat sie Gelegenheit, den Berufsalltag eines Gemeindepfarrers schon während des Studiums besser kennen zu lernen.
Wellmann stammt aus der evangelischen Gemeinde Moers-Scherpenberg. Durch die lebendige Kinder-und Jugendarbeit dort kam sie zur Theologie. Obwohl sie in Bonn studiert, hat sie noch immer viel Kontakt zu ihrer Heimatgemeinde.
Im Augenblick allerdings trägt die Tatsache, dass halb Scherpenberg zum Gottesdienst angereist ist, um sie predigen zu hören, nicht gerade zu ihrer Beruhigung bei.
Sie hat für ihren großen Tag geübt. Vier Mal ist die Predigt, die sie geschrieben hat zwischen Pfarrer Krogull und ihr hin-und-hergegangen, bis beide damit zufrieden waren. Sie hat sich ihre Praktikumsstelle selbst ausgesucht und findet, dass sie einen Glücksgriff getan hat, weil ihr Mentor sich sehr viel Zeit für sie nimmt.
Der Sonntag heißt „Invokavit“ und ist der erste Sonntag der Passionszeit, ihr Bibeltext ist die Geschichte von Adam, Eva und der Schlange, ihr Thema ist die Versuchung.
Sie hält die Mappe mit ihrer Predigt fest und wirkt sehr ernst und konzentriert. Noch ein Schluck Mineralwasser gegen die trockene Kehle. Die Glocken läuten schon, gleich setzt die Orgel ein. Es gibt kein Zurück mehr.
Anne Wellmann steigt die Stufen zur Kanzel hinauf, jetzt bloß nicht stolpern.
Der erste Satz einer Predigt soll beim Zuhörer Neugier wecken. „Nur gucken-nicht anfassen“, sagt sie mit klarer Stimme und meint den Baum der Erkenntnis. Sie guckt auch, löst zwischendurch den Blick von ihrem Manuskript um Augenkontakt mit den Zuhörern herzustellen. „Versuchungen sind dann verlockend, wenn unser Selbst sich unsicher fühlt“, erklärt sie. Die Passions-und Fastenzeit sei ein Raum, in dem man Freiheit üben könne. Unten befreit sich ein Kleinkind mit lautstarkem Gebrüll aus dem Griff seiner Mutter. Wellmann lässt sich nicht irritieren und spricht ruhig weiter.
„Da, wo wir unseren Anblick nicht ertragen können, ummantelt uns Gott mit seiner Liebe“, sagt sie über Adam und Eva.
Nach der Predigt kommen noch das Fürbittengebet und der Segen. Den muss sie auswendig hinkriegen, zum Ablesen hat sie keine Hand frei. Dann ist es geschafft.
An der Kirchentür wird sie umarmt und zu ihrer tollen Leistung beglückwünscht. „Haben Sie denn jetzt schon eine Stelle?“ will ein Gemeindemitglied wissen. „Ach wo, erst muss ich mal mein Examen schaffen“, sagt Anne Wellmann, „und dann kommt noch das Vikariat“.
„Das können Sie ja hier bei uns in Alt-Duisburg machen, „sagt Pfarrer Krogull, „also ich würde mich freuen.“
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17.03.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Musik zur Todesstunde Jesu
Liszt und Bach in Salvator
Marcus Strümpe, Organist und Kantor an der Salvatorkirche, bei einer Probe
Zum traditionellen Karfreitagskonzert sind alle Musikfreunde am 22. April um 15 Uhr in die Salvatorkirche eingeladen. Fulbert Slenczka, Solocellist der Duisburger Philharmoniker spielt die Cellosuite c-moll von Johann Sebastian Bach. Umrahmt wird das Werk von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs. Es erklingen u.a. der unvollendete Schluß der „Kunst der Fuge“, bei dem Bach die Töne B-A-C-H zu einer Fuge ausarbeitet, die unvollendet geblieben ist. Es ist eines der letzten Werke Bachs.
Außerdem spielt Salvatorkantor Marcus Strümpe die Trauerode „Die Toten“ von Franz Liszt in Erinnerung an dessen 200. Geburtstag. Der Eintritt zu dem einstündigen Konzert beträgt 8 Euro, Schüler und Studenten sind frei.
Weitere Informationen zur Musik in der Salvatorkirche gibt es auf der Internetseite der Kirche.
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15.04.2011,
RS
Tag der Bahnhofsmission in Duisburg
Eng verwoben mit der Stadt und den Menschen
"Eng verwoben mit der Stadt und den Menschen"
Es gibt sie an mehr als hundert Orten in Deutschland. Doch jede von ihnen hat einen ganz eigenen Charakter. Denn die Bahnhofsmission ist immer dicht verwoben mit dem sozialen Gefüge des Bahnhofs und des Bahnhofsviertels einer Stadt. Diese enge Verknüpfung steht im Mittelpunkt des Tages der Bahnhofsmission am 16. April 2011: „Ein Segen für die Stadt. Bahnhofsmission.“
An diesem Samstag laden die Bahnhofsmissionen in Deutschland zu vielfältigen kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen ein. So auch in Duisburg: Bodo Gräßer und Torsten Ohletz stellen mit ihrem Team eine Arbeit vor, die sie zu einer wichtigen Partnerin in der sozialen Landschaft ihrer Stadt macht. Zwischen 11 und 16.30 Uhr bieten sie am Hauptbahnhof zudem Kulinarisches an ihrem schon traditionellen Waffelstand an; an einem Trödelstand können Interessierte gut Erhaltenes erwerben, das die Mitarbeitenden der Duisburger Bahnhofsmission für diesen Tag beisteuerten.
Den Duisburger Hauptbahnhof, der von etwa 200 Zügen des Fernverkehrs angefahren wird, erreichen bis zu 100.000 Fahrgäste täglich. Im Schnittpunkt zwischen Ruhrgebiet und Rheinschiene ist der Bahnhof einer der größten Umsteigebahnhöfe im Nah- und Fernverkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wird er von rund 600 bis 650 Nah- und Fernverkehrszügen täglich angefahren. Die Mitarbeitenden der ökumenischen Bahnhofsmission Duisburg kennen die „Stolpersteine“ des Bahnhofs, wie z. B. schlecht beleuchtete Anzeigetafeln oder rauschende Lautsprecheransagen über kurzfristige Gleiswechsel. Zahlreiche Menschen mit Behinderungen, Familien, alleinreisende Kinder, Senioren und unsichere Reisende nutzen den Service der Bahnhofsmission regelmäßig. Ob langfristig geplant oder auch kurzfristig – die Frauen und Männer stehen vielen Menschen - ca. 29 000 Kontakte gibt es im Jahr - zur Seite. Sie holen sie vom Zug ab, helfen beim Umsteigen und sorgen dafür, dass die Reise kein Hindernislauf wird. Nicht nur zur Hauptreisezeit sind sie für viele Personen eine schnelle und unbürokratische Hilfe. Unterschiedliche Auskünfte und Wegweisungen, Vermittlungen, Gespräche, Aufenthalt, Begleitung im Bahnhof, Planung der Reisehilfe, spontane Handreichungen helfen Stress abzubauen und bringen Ruhe in die Reise. Darüber hinaus ist die Duisburger Bahnhofsmission auch oft die erste Anlaufstelle für Reisende in kurzfristiger Notlage, so zum Beispiel bei Diebstahl von Geld und Reiseunterlagen.
Bahnhöfe sind soziale Brennpunkte. Die ökumenische Bahnhofsmission steht deshalb als niederschwelliges soziales Angebot, allen Menschen mit vielen Arten von sozialen Schwierigkeiten offen gegenüber. Wohnungslose, Suchtkranke, psychisch Kranke, Prostituierte, Stricher oder Einsame gehören auch zum Klientel der ökumenischen Bahnhofsmission. Die Mitarbeitenden nehmen sich Zeit, bieten Schutzraum, führen Vertrauen schaffende oder seelsorgerliche Gespräche, bieten Hilfe zur Selbsthilfe, geben Mut bei einer Tasse Kaffee oder Tee und vermitteln an externe Fachdienste.
Finanziert von Spenden und aus Kirchensteuermitteln steht die ökumenische Bahnhofsmission in der Trägerschaft des Caritasverbandes Duisburg und des Diakonischen Werkes Duisburg. Mit zurzeit 43, größtenteils ehrenamtlich Mitarbeitenden steht die ökumenische Bahnhofsmission allen Menschen in der Zeit von Montag bis Freitag von 7.30 bis 9.30 Uhr, an Samstagen und Feiertagen von 7.30 bis 13.30 Uhr und an Sonntagen von 12.30 bis 18.30 Uhr zur Verfügung und ist unter der Rufnummer 0203/ 333967 zu erreichen. Am Samstag, 16. April, haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich ein Bild von der Arbeit der Duisburger Bahnhofsmissionen zu machen. Die Bahnhofsmission im Internet:
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13.04.2011,
RS
Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Wohlfahrtsverbände
Wechsel der Federführung
Auf Andreas Fateh vom Paritätischen Wohlfahrtsverband (rechts) folgt als neuer Sprecher der Verbände Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk.
Turnusmäßig zum 1. April hat in der Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Wohlfahrtsverbände die Federführung gewechselt. Auf Andreas Fateh vom Paritätischen Wohlfahrtsverband folgt als neuer Sprecher der Verbände Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk.
Andreas Fateh blickt „auf ein ungewöhnliches, ein bemerkenswertes und vor allem ein erschütterndes Jahr zurück“. Seit der Loveparade im vergangenen Sommer sei in Duisburg nichts mehr so, wie es vorher war. Das gelte auch für die Zusammenarbeit der Wohlfahrtspflege mit den städtischen Instanzen. „Weil die Stadtspitze abgetaucht ist, sind uns zum Teil die Ansprechpartner abhanden gekommen.“
Das, so Stephan Kiepe-Fahrenholz, habe sich vor allem in den Auseinandersetzungen um die drastischen Kürzungen bei den Hilfen für Arbeitslose bemerkbar gemacht: „Dass Zehntausende von Duisburgern ohne jede Perspektive dastehen, scheint die Verantwortlichen in unserer Stadt nicht gerade um den Schlaf zu bringen.“ Im Verwaltungsvorstand herrsche Planlosigkeit. Das zeige sich auch daran, dass beispielsweise bei der Umsetzung des Bildungspakets für Kinder und Jugendliche oder bei der Hilfe für Zuwanderer aus Südosteuropa „die Parole offenbar Wegsehen und Nichtstun lautet“.
Die Wohlfahrtsverbände, zu denen neben der Diakonie und dem Paritätischen auch die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Jüdische Gemeinde gehören, sehen ihre wichtigste Aufgabe darin, sich, so Andreas Fateh, „für die gerechte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am Gemeinwesen einzusetzen“.
Aktuelle Informationen auf www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de.
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13.04.2011,
RS
Qualifizierte Mitarbeiter tragen die Telefonseelsorge
15 Tausend Menschen nutzten innerhalb eines Jahres das Angebot
"Olaf Meier - der Leiter der örtlichen Telefonseelsorge
15 Tausend Menschen nutzten innerhalb eines Jahres das Angebot der Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen zu einem Beratungs- oder Seelsorgegespräch mit einem unbefangenen, qualifizierten und verschwiegenen Menschen. Dabei standen Themen wie Beziehungsschwierigkeiten, Einsamkeit und psychische Störungen wie in den Jahren zuvor im Vordergrund. Die Mehrzahl der Anrufer wählte die Notruf-Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, die rund um die Uhr durch ehrenamtlich tätige Telefonseelsorger/innen besetzt sind, zum wiederholten Mal, ein Viertel meldete sich erstmalig, die übrigen machten keine Angabe.
„Manchmal führt allein die Möglichkeit, sich auszusprechen, schon zur Klärung“, weiß der Leiter der Telefonseelsorge, Diplom Theologe und -psychologe Olaf Meier. „Menschen, die ihre Probleme in Worte fassen können, sehen diese auch.“ Bei ihren Anrufen treffen Ratsuchende auf Menschen, die zuhören, antworten, nachfragen und sie entdecken dabei ihre eigenen Kräfte und schöpfen daraus neuen Lebensmut. Für andere ist der Anruf vielleicht die einzige oder auch letzte Chance, mit einem Menschen zu sprechen. An jedem zweiten Tag meldeten sich auch Anrufer mit suizidalen Gedanken.
„Die Profis der Telefon-Seelsorge sind die Ehrenamtlichen“, betont Meier, „ihre Lebenskompetenz, ihr Herzensengagement im Verbund mit einer qualifizierten Ausbildung, Fortbildung und Supervision, macht die Professionalität der ehrenamtlichen Telefonseelsorge aus, die ihren Dienst anonym und verschwiegen tut.“
In Duisburg leisten 120 Ehrenamtliche den Dienst am Telefon, in der Mail-Beratung und Krisenbegleitung. Sie bringen nach sorgfältiger Auswahl eine einjährige Ausbildung in Gesprächsführung, Selbsterfahrung und Praxisübung mit, an die sich kontinuierlich Fortbildung und Supervision anschließt. „Den Dienst kennzeichnet eine hohe Eigenverantwortung und Selbstverpflichtung“, so Meier. Die Ehrenamtlichen hätten ein großes Mitspracherecht bei der Gestaltung ihres Dienstes, sie erlebten sich als beauftragte Seelsorgerinnen und Seelsorger, deren Tun, eingebunden in eine solidarische Gemeinschaft, sinnvoll und auch für die Entfaltung ihrer eigenen Persönlichkeit wichtig sei.
Dass dieses Modell funktioniert, belegt die hohe Verweildauer der Ehrenamtlichen mit durchschnittlich elf Jahren. Andere ehrenamtliche Tätigkeiten werden nach einer Befragung auf Bundesebene nur auf fünf Jahre veranschlagt.„Unser Projekt ‚TelefonSeelsorge’ braucht Langstreckenläufer, keine Sprinter“, unterstreicht Meier die Notwendigkeit gut ausgebildeter, kompetenter und zufriedener Mitarbeiter. Er bezeichnet die TelefonSeelsorge als Mehr-Generationen-Projekt, deren Mitarbeitende zwischen 30 und 80 Jahren alt sind.
„Das Alter spielt für die Telefonseelsorge keine Rolle, sondern die innere Wachheit, Lebendigkeit, Abgeklärtheit.“
Über Mitarbeitergewinnung kann die Telefonseelsorge nicht klagen. Es finden sich immer wieder genügend motivierte und qualifizierte Menschen. „Wir haben viele kompetente und belastbare Mitarbeiter, die sind unser Fundus.“ In der neuen Ausbildungs-Gruppe haben sich drei Männer und acht Frauen zusammengefunden.
Text: Ilse Siepmann
Zum Internetauftritt der Telefonseelsorge Duisburg / Mülheim / Oberhausen geht es hier.
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11.04.2011,
Text: Ilse Siepmann
Tarzan und Mary Poppins
Musical-Stimmung in der Wanheimer Kirche
Nicole Rauchmann, Elena Betsis und ihr Musical Show Team sorgen am 17. April in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, für Stimmung. Nachdem beim letzten Konzert Abba im Mittelpunkt stand, heißt das Programm in diesem Jahr: „Wal(t)d, Disney & Mee(h)r!“ Das Beste aus Tarzan, König der Löwen, Die Schöne und das Biest, Mulan, Pocahontas, Mary Poppins, Hercules kommt zur Aufführung. Percussion-Instrumente wie Djemben und eine Bongo-Trommel begleiten die Songs.
Das Konzert beginnt um 17 Uhr; der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
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08.04.2011,
RS
beeinflusst von Folk, Gospel und klassischer Musik
The Bowmans singen in der Hochfelder Pauluskirche
Nach einem begeisternden Konzert im letzten Jahr sind "The Bowmans" nun zum zweiten Mal in der Hochfeld. Claire und Sarah Bowman, ein Zwillingsduo aus New York, treten am 15. April um 20 Uhr in der Pauluskirche, Wanheimer Straße 78, mit akustischer Musik und Harmonie-Gesang auf.
Stimmlich spielen sich die Geschwister im Gesang die Bälle zu, begleitet nur durch die Akustik-Gitarre. Ihre Musik ist beeinflusst von den Stilrichtungen Folk, Gospel und klassischer Musik. Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht.
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08.04.2011,
RS
Salvatorkirche
Kunstgottesdienst zur „David“-Skulptur von Hans-Peter Feldmann
Die „David“-Skulptur von Hans-Peter Feldmann
„Schamlose Skulptur“, „einfach nur gräußlich“, „wie ein abgewracktes Figurenensemble des vergangenen Karnevals“ waren einige der Kommentare im Internet zu der sechs Meter hohen, rosafarbenen David Skulptur an der Friedrich-Wilhelm-Straße. Vor fast genau einem Jahr wurde sie enthüllt und bis heute scheiden sich die Geister daran. Dem Geist des Kunstwerkes von Hans-Peter Feldmann geht in der Salvatorkirche am Palmsonntag, 17. April auf den Grund; eine Einführung zum „David“ gibt Dr. Raimund Stecker, Direktor des Lehmbruck-Museums.
Der besondere musikalische Akzent dieses Gottesdienstes: das Werk „Der Streit zwischen David und Goliath“ für Orgel und Sprecher von Johann Kuhnau. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Liturgie und Predigt verantwortet Salvator-Pfarrer Peter Krogull.
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08.04.2011,
RS
Holzskulpturen in der Marxloher Kreuzeskirche
Materialien zum Sprechen bringen
"Supertalent" - eine Skulptur von Arno Bortz; Foto: privat
Unter dem Titel „Materialien zum Sprechen bringen“ findet am Sonntag, 10. April, 10.30 Uhr, ein Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung mit dem Holz-Künstlers Arno Bortz in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, statt. Die Ausstellung zeigt Skulpturen des Bildhauers Arno Bortz, der das Holz sprechen lässt und zu neuem Leben erweckt.
Die Kreuzeskirche ist am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet; die Ausstellung ist bis zum 8. Mai zu sehen. Parallel ist im Kirchencafé, Karl-Marx-Str. 20, eine Bilderausstellung der ALOS-Freundeskreise (Aktiv leben ohne Sucht) zu sehen, die Arno Bortz begleitet.
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06.04.2011,
RS
5. April 2011
„Keine Besserung in Sicht“ – mit dieser Feststellung kommentieren evangelische Kirche und Diakonie die jüngsten Zahlen vom Duisburger Arbeitsmarkt. Zum Monatswechsel hatte die Agentur für Arbeit die März-Daten vorgestellt und nahezu unverändert rund 33.000 registrierte Arbeitslose, darunter 14.000 Langzeitarbeitlose, verzeichnet.
„Von einer Erholung des örtlichen Arbeitsmarktes kann keine Rede sein“, sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk. „Während fast überall die Zahl der Erwerbslosen sinkt, ist sie in Duisburg seit dem März vorigen Jahres um fast 1.000 Personen gestiegen.“ Während im Bundesgebiet insgesamt 100.000 Arbeitslose weniger als im Februar und sogar 350.000 weniger als im März 2010 gezählt würden, gehe dieser positive Trend an Duisburg unverändert vorbei: „Still ruht der See.“
Für Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, ist das keine große Überraschung: „Wenn wie in Duisburg immer noch auf eine einzige freie Stelle 15 Menschen ohne Arbeit kommen, dann beweist das, dass die überwiegende Mehrheit auf dem Ersten Arbeitsmarkt keine Chance hat.“ Evangelische Kirche und Diakonie fordern deshalb im Rahmen ihrer Kampagne „Ich will arbeiten“ von der Politik die Schaffung eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkts mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.
Geschichten von Liebe und Tod
Die Salvatorkirche feiert den zwanzigsten Literaturgottesdienst
Machen Musik beim 20. Litertaurgottesdienst in der Salvatorkirche: Gitarrist Frank Sichmann und Sängerin Anja Lerch; Foto: www.lieblingssongs.de
Gruselig ging es am Karfreitag 2005 im ersten Literaturgottesdienst der Innenstadtgemeinde zu. Der gerade gegründete Literaturkreis um den frischgebackenen Salvatorpfarrer Peter Krogull hatte Otfried Preußlers „Krabat“ gewählt, um die Gemeinde mit einer neuen Gottesdienstform bekannt zu machen.
Die düstere Geschichte vom schwarzen Müller, der jedes Jahr dem „Gevatter“ einen Lehrling opfern muss, wurde zu einer literarisch-liturgischen Collage mit biblischen Motiven und musikalischen Akzenten über die Unerlöstheit der Welt. Die Sache kam in der Gemeinde gut an, aus dem ersten Versuch entstand eine Reihe, die nun schon sechs Jahre läuft. Der nächste Literaturgottesdienst wird der zwanzigste sein.
Im Bücherregal des Lesekreises steht inzwischen der Medizinthriller „Der ewige Gärtner“ von John le Carré neben Heinrich Bölls Ruhrgebietsreportagen, Christoph Schlingensiefs Krebstagebuch und Frank Goosens Fußballgeschichten „Weil Samstag ist“. Vor einigen Jahren stieß der Leiter der Stadtbibliothek Dr. Jan-Pieter Barbian zu den Salvator-Lesern.
Alle Mitglieder können Vorschläge machen, welches Buch als nächstes auserlesen wird. Auf den Vorbereitungstreffen geht es oft hoch her. Da wird jeder Teilnehmer zum Literaturpapst, der leidenschaftlich dafür kämpft, dass es die persönliche Lieblingsstelle auch in den Gottesdienst schafft. Die Lesekreismitarbeiter haben zumeist langjährige Erfahrung als Lektoren in Gottesdiensten und wissen, wie man einen Text am besten zu Gehör bringt. Bei der Auswahl der passenden Bibeltexte kommen manchmal auch unerhörte Texte zum Vorschein, die im klassischen Sonntagsgottesdienst eher selten vorgelesen werden.
Pfarrer Krogull liebt es besonders, die Musik auszuwählen, die den Texten entspricht. „Wir hatten Trommeln zu le Carré, dessen Buch ja in Afrika spielt und zu „Nächstes Jahr in Jerusalem“ von André Kaminski natürlich Klezmer-Musiker“, sagt er „die Gespräche mit den Musikern bringen oft noch mal etwas Neues in die Vorbereitung.“
Beim zwanzigsten Literaturgottesdienst am 10. April um 17 Uhr geht es um einen jugendlichen Nihilisten im Pflaumenbaum und eine siebte Klasse, die beweisen will, dass es Sinn macht irgendetwas zu tun. Das Buch „Nichts“ der Dänin Janne Teller schaffte den Weg vom umstrittenen Skandalbuch zur preisgekrönten Pflichtlektüre an dänischen Schulen. Gelesen werden die Texte diesmal von Jugendmitarbeitern der Gemeinde, dazu gibt es Popsongs mit dem Gitarristen Frank Sichmann und der Sängerin Anja Lerch.
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01.04.2011,
Text: Sabine Merkelt-Rahm
Familienzentrum Bonhoeffer Gemeinde
Bücherspenden für den Obermarxloher Kindergarten
Hier passen noch mehr Bände hinein ... in den "Bücherwurm" des Obermarxloher Kindergartens
„Bücherwurm“ heißt das neue Projekt des Obermarxloher Kindergartens des evangelischen Bonhoeffer Familienzentrums. Im Flur der Einrichtung warten Bilderbücher und andere Schmöker in den Regalen auf seitenstarke Nachbarn in den Regalen. Auch jetzt schon können Mädchen und Jungen, die Bände ausleihen, mit nach Hause nehmen, wieder mitbringen oder, wenn es zum Lieblingsbuch geworden ist, sogar behalten.
Es gibt auch Eltern, die sich mit ihrem Kind in den Ruheraum begeben und dort durch Vorlesen in eine andere Welt eintauchen. Die Einrichtung legt auf das Medium Buch großen Wert, da Bilderbuchbetrachtungen und Vorlesen entscheidend für die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz sind. Zudem vermittelt die körperliche Nähe zwischen Mutter oder Vater und Kind beim gemeinsamen Lesen Liebe und Geborgenheit; davon ist Kindergartenleiterin Rettkowski überzeugt: „Bücher sind Schätze, deshalb ist es wichtig, den richtigen Umgang mit Büchern so früh wie möglich zu lernen.“ Der Schrank namens „Bücherwurm“ soll nun mit Spenden ganz aufgefüllt werden. Wer kindgerechte Bücher, Bilderbücher, Vorlesebücher und Kinderbücher fürs erste Lesealter einem guten Zweck und nicht dem Altpapier zukommen lassen möchte, sollte sich bei Petra Rettkowski melden (0203 / 590507). Sie und auch die kleinen Leseratten werden es den Spendern danken.
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15.03.2011,
RS
„Ich will arbeiten“
Arbeitsmarktkampagne der Duisburger Kirche und ihrer Diakonie
Der Auftakt vor dem Duisburger Forum am 31. März 2011: Initiatoren der Kampagne gehen auf Passanten zu und informieren über die Kampagne und ihre Ziele
Der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg setzen sich mit der Kampagne „Ich will arbeiten“ für die ein, die keine Arbeit haben. Sie fordern einen sozialpolitischen Konsens: Neben dem Ziel, möglichst viele arbeitslose Menschen in den Ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, müsse in einer strukturschwachen Stadt wie Duisburg gleichwertig das Ziel stehen, die gesellschaftliche Teilhabe der nicht oder nicht sofort Vermittelbaren zu sichern. Duisburg brauche auf Dauer einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Nur so könne man auf Dauer das Armutsrisiko nachhaltig verringern.
Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes, beschreibt die Duisburger Situation folgendermaßen: „Insbesondere diejenigen unter den Erwerbslosen, die Hartz IV beziehen, haben auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Auf 15 Erwerbslose kommt in Duisburg eine freie Stelle. Der Zweite Arbeitsmarkt bricht zusammen, weil ihm die Politik das Geld entzieht. Menschen, die ohnehin keine richtige Arbeit finden, bekommen nicht mal mehr ein Beschäftigungsangebot. Zudem gibt es für junge Menschen in Duisburg viel zu wenig Ausbildungsangebote.“ Lothar Wilhelms, Fachbereichsleiter Arbeit und Ausbildung im Duisburger Diakoniewerk ergänzt, dass sich seit 1984 auf dem Duisburg Arbeitsmarkt rein statistisch nicht viel weiterentwickelt habe, die Zahl liege immer um die 30 000. In Duisburg waren im letzten Monat 33 703 Personen ohne Beschäftigung.
„Wir können uns einfach nicht damit abfinden“, so Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, „dass Menschen auf Dauer von der vollen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.“ Nach christlichem Verständnis gehöre es zur Würde des Menschen, dass er sich seinen Lebensunterhalt durch seiner Hände Arbeit verdienen kann. Arbeit sei eben mehr als nur die Sicherung der materiellen Existenz, so Kiepe-Fahrenholz. Sie biete Teilhabe, Anerkennung und Selbstbewusstsein. Aus dem Arbeitsalltag, aus dem Bekanntenkreis oder aus eigener Erfahrung wisse man: „Arbeitslosigkeit ist nicht lustig. Niemand sucht dieses Schicksal freiwillig.“ Die Kampagne „Ich will arbeiten“ habe deshalb auch das Ziel, mit Vorurteilen aufzuräumen. Nicht zuletzt werde man, so Superintendent Schneider, auch die Kommunalpolitik immer wieder an ihre Verantwortung erinnern: „Denn das Arbeitsmarktthema ist ein sozialpolitisches Schlüsselthema, von dem letztlich auch die Handlungsfähigkeit der Kommune mit abhängt.“
Die Kampagne „Ich will arbeiten“ wird von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 durchgeführt. Während dieser Zeit werde es Diskussionsveranstaltungen, Vorträge, Gottesdienste und öffentliche Aktionen zum Thema geben. Vor allem aber solle es darum gehen, die Forderungen der Kampagne und die entscheidende Bedeutung der Arbeit für ein selbstbestimmtes Leben im Bewusstsein der Kirchengemeinden, der Beschäftigten der diakonischen Einrichtungen und der breiten Öffentlichkeit wach zu halten. Weitere Informationen im Internet unter www.ichwillarbeiten.net
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01.04.2011,
RS
Islamische Lehren in Theorie und Praxis der Finanzwirtschaft
Experte spricht über Wirtschaftsethik im Islam
Welches wirtschaftliche Handeln fordert der Islam und welche Wirtschaftsordnung impliziert eigentlich der Koran? Wie stehen die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und die Grundwerte des Korans und der Sunna zueinander? Antworten auf diese Fragen will Prof. Dr. Volker Nienhaus, ehemaliger Präsident der Universität Marburg, mit seinem Vortrag am 7. April im Islamarchiv der DITIB-Begegnungsstätte Duisburg-Marxloh, Warbruckstr. 51, geben. Der Wirtschaftswissenschaftler, der auch Berater des „Islamic Financial Services Board“ ist, erläutert am Beispiel des islamischen Finanzwesens, inwieweit wirtschaftsethische Positionen praktische Relevanz haben. Seiner Ansicht nach stellt das islamische Finanzwesen die derzeit am weitesten entwickelte praktische Anwendung islamischer Lehren im Wirtschaftsleben dar. Der Eintritt zu dem um 18.30 Uhr beginnenden Vortrag ist frei; um Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0203/29513170; kda@kirche-duisburg.de). Veranstalter des Abends sind der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein, das Evangelische Familienbildungswerk Duisburger Gemeinden und die DITIB-Begegnungsstätte Duisburg- Marxloh e.V.
Der Vortrag ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Wirtschaftsethik in den Religionen“. In ihr sollen die religiösen Grundlagen wirtschaftlichen Verhaltens in den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen im Mittelpunkt stehen. Grundannahme dabei ist, dass religiöse Grundlagen weiterhin wirtschaftliches Verhalten in einem nicht zu unterschätzenden Maße bestimmen. Im Laboratoriums-Programm sollen die Positionen der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam vorgestellt und diskutiert werden. Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ ist ein Arbeitsschwerpunkt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Region Duisburg / Niederrhein. Der KDA der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) stellt Beziehungen her zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt. In der Arbeit des KDA werden soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sozialethischen Fragestellungen verknüpft. Maßstab dafür gibt das Evangelium von Jesus Christus und die im Evangelium begründete biblisch-christliche Orientierung an Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen zum KDA und „Laboratorium“ hat KDA-Pfarrer Jürgen Widera (Tel.: 0203 / 2951-170; E-Mail: kda@kirche-duisburg.de).
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01.04.2011,
RS
Bruckhausen / Ostacker
Alternative Stadtpläne für Senioren
Ein wenig Stolz sind sie schon auf "ihren" Quartierplan: Schülerinnen und ein Schüler der Theodor-König-Gesamtschule, die mit Lehrerin Engehausen (rechts) den alternativen Stadtplan stellvertretend für die Mitschüler präsentierten.
Viele Einkaufsmöglichkeiten gibt es am Ostacker nicht und die Straßenbeleuchtung ist stellenweise nicht ausreichend. Obwohl die Kriminalitätstatistik anderes sagt, ist das Sicherheitsgefühl kaum vorhanden und bis auf die Seniorenbegegnungen gibt es kaum Treffpunkte. Dies ergaben Befragungen von Seniorinnen und Senioren in Bruckhausen und dem Ostacker. Und dennoch zeigten sich die Befragten mit ihrem Quartier zufrieden; den Stadtteil möchten viele trotz der schwierigen Lebensbedingungen für alte Menschen nicht verlassen.
Die Ergebnisse sind Teil des mehrjährigen Modellprojektes „Im Quartier bleiben!“, das das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben rief. Ältere Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte wurden nach ihren Bedürfnissen und Wünschen zum möglichst langen Verbleib in der vertrauten Umgebung befragt – der Duisburger Stadtteil Ostacker / Bruckhausen nahm an diesem Projekt teil. Zu dem Projekt gehörten neben Stadtteilbegehungen und der Vorstellung der Ergebnisse an Runden Tischen auch das Erstellen von Quartiersplänen mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Theodor-König-Gesamtschule und der Hochschule Niederrhein.
Am Duisburger Projekt Beteiligte wie Anke Petermann, Leiterin des Familienhilfezentrums Bruckhausen des DRK, Edeltraud Klabuhn, Stadtteilmanagerin der EGDu für die Stadtteile Bruckhausen und Beeck, Stefan Ernst vom Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, Rüdiger Klemm, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, sowie Schülerinnen, Schüler und Senioren stellten die Ergebnisse und die alternativen Quartierpläne jetzt vor.
Um nah an der Realität arbeiten zu können, untersuchten die Schüler in kleinen Gruppen mit Rollstühlen und Rollatoren ausgestattet vorher festgelegte Bereiche der Stadtteile auf Hindernisse, Ampeln, Versorgungsangebote und Ausruhmöglichkeiten. Die Einzelergebnisse wurden im alternativen Stadtplan eingearbeitet: Darauf ist zu erkennen, wo der nächste Seniorentreffpunkt ist, welcher Weg Steigungen und Treppen aufweist oder wo die nächste Apotheke oder der nächste Briefkasten ist. Praktischerweise nimmt der Plan auch bereits durchführte Änderungen mit auf, so etwa die neue Bank vor der Unterführung der Autobahn 42 / Papiermühlenstraße. Sie gibt Senioren die Möglichkeit, auf dem langen Fußweg vom Ostacker zur nächsten Einkaufsmöglichkeit zu rasten, und wurde erst aufgrund der Befragungsergebnisse aufgebaut. In einer Auflage von 2.000 Stück produziert liegen die kostenfreien alternativen Stadtteilpläne im Seniorenzentrum Ostacker, der EGDu und im Familienhilfezentrum Bruckhausen des DRK aus.
Seit einem Jahr arbeiten die engagierten Duisburger Einrichtungen bereits an dem Nachfolgeprojekt des Gesundheitsministeriums NRW: „Im Quartier bleiben - Nachbarschaft leben“ heißt es und hat die Ziele „Aktive Nachbarschaft im Quartier initiieren“, „Generationen verbinden“, und „Miteinander der Kulturen fördern“.
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30.03.2011,
RS
Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Brahms-Requiem in der Salvatorkirche
Sopranistin Myung-Hee Hyun
Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt alle Musikfreunde am Sonntag, den 3. April um 17 Uhr zu einer Aufführung des deutschen Requiems von Johannes Brahms in die Salvatorkirche ein. Das Werk gehört zu den bedeutendsten Requiem-Vertonungen und nimmt auch in Brahms´ Schaffen eine Sonderstellung ein. Ausführende sind neben Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker die Kantorei der Salvatorkirche sowie der Bariton Stefan Adam (Münster) und die koreanische Sopranistin Myung-Hee Hyun (Düsseldorf).
Das ca. 80 minütige Konzert wird eröffnet durch die „Litanies à la vierge noir“ (Litaneien an die schwarze Jungfrau) für Frauenchor und Orgel von Francis Poulenc. Karten zu 20 (Mittelschiff) und 15 Euro (Seitenschiffe) gibt es noch im Ticketshop Falta (Kuhstr.) sowie an der Konzertkasse ab 16.15 Uhr.
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25.03.2011,
RS
Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Die Farben Brasiliens - - ein Nachmittag mit der Künstlerin Eunice Duarte und ihren Bildern
"Die Farben Brasiliens - Ausstellung mit Werken von Eunice Duarte"
Pressemitteilung der Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Samstag, 2. April, 15 Uhr
Ev. Auferstehungskirche, Sandmüllersweg, Duisburg-Ungelsheim
Seit dem Weltgebetstag der Frauen am 4. März schmücken die farbenfrohen Bilder der Künstlerin Eunice Duarte die Wände der Ev. Auferstehungskirche in Ungelsheim.
Eunice Duarte wurde in Recife Pernambuco in Brasilien geboren. Seit 1991 lebt sie in Deutschland, wohnt seit 1994 in Duisburg und ist Mitglied unserer Gemeinde.
Sie studierte Jura und Kunst und ließ sich unter anderem von dem bekannten brasilianischen Künstler Joao Camara ausbilden. Hauptsächlich arbeitet sie mit Acrylfarben und Pastellkreide. Themenschwerpunkte in ihrer Malerei sind die Natur, die Darstellung vielfältiger exotischer Früchte, aber auch Landschaften, sowie die Pflanzen- und Tierwelt des Regenwaldes.
Eunice Duartes Bilder vermitteln uns brasilianischen Lebensfreude und lassen uns über die Schönheit der Schöpfung staunen. Diese Schöpfung gilt es zu bewahren – in Brasilien, in Deutschland, auf der ganzen Welt. Ohne Frage leisten die Bilder von Eunice Duarte ihren Beitrag dazu, dass wir das Staunen über die Schöpfung und ihre Farbenpracht nicht verlernen.
Eunice Duarte wird uns über ihr Leben, ihre Kunst und ihr Land berichten. Natürlich besteht im Anschluss daran auch die Möglichkeit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und Bilder käuflich zu erwerben.
In den Räumen des angrenzenden Gemeindezentrums werden ab 15.30 Uhr frisch gebackene Waffeln, Kaffee und Getränke angeboten.
Höhepunkte der bisherigen künstlerischen Laufbahn von Eunice Duarte sind unter anderem drei große Wandbilder in Duisburg, wovon eines die Kindernothilfe in Duisburg schmückt.
Die Arbeit der Kindernothilfe liegt Eunice Duarte besonders am Herzen. Darum haben wir uns entschieden, den Erlös aus dem Waffelverkauf dem Projekt „Gemeinsam gegen Aids“ zu spenden (Projektnummer 94039).
Der aufblühende Drogenhandel, Arbeitslosigkeit, Prostitution und Gewalt bestimmen den Alltag vieler Familien in den Armenvierteln der brasilianischen Stadt Passo Fundo. Besonders erschreckend ist die rasante Verbreitung von Aids. Auch immer mehr Kinder infizieren sich mit der Krankheit. Die Kindernothilfe und ihre Partnerorganisation SOSA unterstützen von Aids betroffene Familien und leisten wichtige Präventions- und Aufklärungsarbeit.
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25.03.2011,
RS
Feuer und Flamme
Aktionstag für Klein und Groß beim evangelischen Familienbildungswerk
„Feuer und Flamme“ ist das Motto des Aktionstages, den das evangelische Familienbildungswerk (FBW) am 2. April in seinem Duisserner Haus der Familie, Hinter der Kirche 34, veranstaltet. Ab 16 Uhr erwarten Mädchen und Jungen und deren Familien drei Stunden feurige Aktionen zum Anschauen - aus sicherer Entfernung: Attraktionen sind dabei sicherlich der Feuerspucker des Circus Proscho und die flammigen Experimente. Mitmachen können Groß und Klein etwa bei der feurigen Schatzsuche, beim Funkenschlagen mit Feuersteinen und natürlich beim Verzehr der feurigen Gaumenfreuden vom Grill. Wie Feuer unter Kontrolle gehalten wird, zeigt die Feuerwehr, die mit einem Löschwagen ihre täglich-aufregende Arbeit vorführt. Bei schlechtem Wetter muss die Veranstaltung ausfallen. Weitere Informationen hat das FBW (Tel.: 0203 / 29512820).
Mit dem Aktionstag zum Thema Feuer bringt das evangelischen Familienbildungswerk Groß und Klein nun auch das letzte der vier Elemente näher. Der Thementag reiht sich in die Vielzahl von Veranstaltungen ein, die das FBW im Rahmen von „Eine Grüne Welt für Kinder“ anbietet. Seit 2007 konnten Familien bei Aktionstagen die Bedeutung von Wasser, Erde und Luft für Menschen und Tiere durch verschiedenste Experimente und Aktionen erfahren. Mit den Aktionstagen will das FBW nachhaltig Familien ermuntern, eine grüne Welt für Kinder in Duisburg zu schaffen. „Wir wollen Kindern helfen, zu verstehen was Umweltschutz bedeutet, denn auf sie müssen wir setzen, um die Natur nachhaltig schützen zu können,“ so der Leiter des evangelischen Familienbildungswerkes Ulrich Schmitz.
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24.03.2011,
RS
Bach, Schütz und Palestrina
Chorkonzert in Neuenkamp
"Wir predigen Jesus Christus, daß er sei der Herr" - Gemeindesal Neuenkamp
Der evangelische Kirchenchor Neuenkamp / Kaßlerfeld lädt zu seinem nächsten Konzert ein: Gemeinsam mit Solisten und Instrumentalisten interpretieren die Frauen und Männer des Chores unter der Leitung von Hanne Hoffmann am 3. April im Matthias-Claudius-Gemeindehaus, Essenberger Str. 246, geistliche Werke von Bach, Schütz und Palestrina.
Der Eintritt zu dem um 16 Uhr beginnenden Konzert ist frei.
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24.03.2011,
RS
Bekehrung zum menschlichen Maß
Gesprächsabend in der Marxloher Kreuzeskirche zum Thema Kernenergie
23. März 2011
Unter dem Titel "Bekehrung zum menschlichen Maß" lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh zu einem Gesprächsabend über die kirchliche Position zur Nutzung der Kernenergie ein. Er findet am Dienstag, 29. März, 19.30 Uhr, in der Alten Sakristei der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, statt. Die Leitung hat Pfarrer Hans-Peter Lauer. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Ein Anfang ist gemacht
Erste Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend Duisburg
Die Vorsitzenden der EJDU: Gerwin Ruske (3.v.l.) und neben ihm seine Stellvertreterin Lisa Schönrock
Was hat Speed-Dating denn mit Jugendarbeit zu tun? Diese Frage mögen sich einige Teilnehmer der Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend Duisburg am vergangenen Samstag, 19. März, mit Blick auf die Tagesordnung gestellt haben: Beim „Who is who“ der besonderen Art bekamen die rund dreißig Teilnehmer der Konferenz, die Gelegenheit sich gegenseitig kennen zu lernen, bevor es an die eigentliche Arbeit ging.
Die Delegiertenkonferenz setzt sich aus ehrenamtlichen Vertretern der Duisburger Kirchengemeinden und Verbänden zusammen. Die Vertreter werden von ihren Heimatgemeinden gewählt; das Besondere dabei ist, dass mindestens ein Vertreter pro Gemeinde bei der Entsendung höchstens 25 Jahre alt sein darf. Mit dieser Klausel soll gewährleistet werden, dass die Delegiertenkonferenz auch bedürfnisorientierte Entscheidungen für die Jugendarbeit treffen kann. Zu ihren Aufgaben gehört es zum Beispiel, jugendpolitische Ziele evangelischer Jugendarbeit zu beraten und nach außen zu vertreten.
Um diese erfüllen zu können, musste die Delegierten Konferenz der Evangelischen Jugend Duisburg (EJDU) bei ihrem ersten Treffen zunächst einmal konstituiert werden und einen Vorsitzenden wählen. Neuer Vorsitzender der EJDU ist seit Samstagnachmittag der zwanzigjährige Gerwin Ruske aus der Trinitatis-Gemeinde in Buchholz. Voller Tatendrang und Freude über seine Wahl sprudelten sofort die ersten Ideen und Pläne aus ihm heraus. Eine Internetseite will er zum Beispiel aufbauen, als Plattform für die Jugendarbeit in Duisburg und als Unterstützung bei der geplanten besseren Vernetzung. Auch als einer der fünf Delegierten für den Jugendring Duisburg wurde Gerwin Ruske sofort gewählt. Die Position der stellvertretenden Vorsitzenden wurde mit der siebzehnjährigen Lisa Schönrock aus Wanheim besetzt.
Weitere Programmpunkte der Delegiertenkonferenz waren die Wahl der Delegierten für die Konferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland (EJiR), die Ende September stattfindet und die Wahlen der Delegierten für den Jugendring Duisburg.
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21.03.2011,
Text und Bild: Esther Merkelt
Ein Abschied für die Anonymen
Gottesdienst für Unbedachte
Knapp hundert Trauergäste kamen am vergangenen Freitag in die Liebfrauenkirche zum ersten ökumenischen Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen in Duisburg, für die es keine eigene Trauerfeier gab; zwischen Mai 2010 und Januar 2011 wurden dreiundzwanzig Menschen durch das Ordnungsamt anonym beigesetzt. Die Anzeige mit der Einladung, die auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Duisburg (ACK) in den Tageszeitungen erschienen war und Namen und Alter der Unbedachten nannte, hat viele Duisburger bewegt. Eine Frau sagte an der Kirchentür: „Ich bin heute gekommen, weil ich auch niemanden mehr habe. Wenn es mal aus ist, dann wird es bei mir wohl genauso sein.“
Im Gedenkgottesdienst, von der Stadt Duisburg und der ACK ausgerichtet, wurden die Namen der Verstorbenen wurden vorgelesen und auf dem Altar für jeden ein Teelicht entzündet. Das Blatt mit den Namen wurde in eine Vitrine gelegt, in weiteren Gottesdiensten sollen Blätter hinzukommen, die dann zu einem „Buch des Lebens“ gebunden werden.
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21.03.2011,
RS
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Gottesdienste für „Unbedachte“ in Duisburg
Die katholische Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz - Hier finden die Gottesdienste für Unbedachte in diesem Jahr statt
In Duisburg werden in jedem Jahr durchschnittlich 250 bis 260 Verstorbene im Rahmen einer ordnungsbehördlichen Bestattung beerdigt. Im abgelaufenen Jahr fand für 35 dieser Verstorbenen keine Trauerfeier statt, da sie keiner Religionsgemeinschaft angehörten und auch keine Angehörigen bzw. Nachbarn vorhanden waren, die eine entsprechende Feier wünschten. An das Leben dieser Unbedachten - der Menschen, derer niemand gedacht hat - gibt es keine Erinnerung.
Auf Initiative der Duisburger Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen soll in ökumenischen Gottesdiensten zwei Mal im Jahr dieser Verstorbenen gedacht werden. Anzeigen in den Duisburger Tageszeitungen, die zu den Trauerfeiern einladen, nennen die Namen der Verstorbenen. Pfarrer Carsten Voss, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Duisburg (ACK), Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, und Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, stellten die Gottesdienste für Unbedachte der Öffentlichkeit vor.
Gemeinsam mit der Stadt Duisburg möchten sie mit diesen Gottesdiensten ein Zeichen mitmenschlicher Verbundenheit setzen und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu den Gedächtnisfeiern ein. Oberbürgermeister Adolf Sauerland dankten sie für die Unterstützung der Gottesdienstreihe. Dieser sah dies als Selbstverständlichkeit an: „Als mir die Kirchen diese Idee vorgestellt hatten, war klar, dass die Stadt Duisburg diese Initiative unterstützen wird. Kein Mensch sollte sang- und klanglos aus unserer Mitte verschwinden.“
Bei der ersten Feier am 18. März um 17 Uhr in der Liebfrauenkirche, Duisburg-Mitte werden die Namen von 23 Frauen und Männern verlesen, die zwischen Mai 2010 und Januar 2011 verstarben; für jeden Verstorbenen wir ein Licht entzündet, jeder Name wird in ein „Buch des Lebens“ geschrieben, das aufgeschlagen in einer Vitrine in der Liebfrauenkirche ausliegt. Damit - so die drei Pfarrer - wolle man ein weiteres Zeichen setzen: Bei Gott werde keiner vergessen, jeder Mensch sei ein Ebenbild Gottes und deshalb einmalig, unverwechselbar und unverlierbar. Bei Gott sei kein Mensch „unbedacht“.
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14.03.2011,
RS
Das spirituelle Kapital unserer Stadt
Islamischer Religionspädagoge sprach von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über den Wert der Religionen
Rauf Ceylan auf der Kanzel der Salvatorkirche
„Über den Wert der Religionen heute“ sprach Prof. Dr. Rauf Ceylan am letzten Sonntag bei der ersten Kanzelrede des Jahres in der Salvatorkirche. Ceylan, der seit 2009 Professor für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik an der Universität Osnabrück ist, wurde in Duisburg-Wanheim geboren. Er lebt in der Duisburger Innenstadt und kam zu Fuß zur evangelischen Stadtkirche. Religion würde in Europa häufig mit Rückständigkeit, Konflikten und Kriegen assoziiert. Diese verzerrte Erinnerung des kollektiven Gedächtnisses beinhalte eine Portion geistige Arroganz, so Ceylan. Religion werde als Überbleibsel betrachtet, das dabei sei, bis zur Wertlosigkeit zu verkümmern.
Ceylan stellte einige Ergebnisse aus dem Religionsmonitor, einer religionssoziologischen Studie der Bertelsmann-Stiftung vor. Danach betrachten sich über 90 Prozent der Muslime in Deutschland als gläubig. Aber auch der Begriff „Sonntagschristen“ führe in die Irre, immerhin stuften sich hierzulande noch 70 Prozent der Bevölkerung als religiös ein.
Religion liefere den Menschen Deutungsmuster und Lebensorientierung. Dies sei besonders in den Bereichen wichtig, die von der modernen Gesellschaft tabuisiert würden, wie zum Beispiel der Tod. In den Religionen dagegen würde das Sterben als Teil des Lebens bejaht.
Den Moscheegemeinden komme schon seit den sechziger Jahren die Aufgabe zu, den Kulturschock zu mildern, aber auch die Kirchen seien schon früh wichtige Anlaufstellen für die Migranten gewesen.
Religiöse Gemeinschaften böten komplementäre Strukturen, da wo staatliche Stellen nicht tätig sein könnten.
Ceylan räumte ein, dass Religionen für Stagnation und die Rechtfertigung patriarchalischer Bräuche missbraucht werden könne. Aber sie seien auch fähig, solche Bräuche infrage zu stellen. Er plädierte für möglichst viel Dynamik in der Interpretation der heiligen Texte und für das Zulassen von Öffnungsprozessen. Ceylan sagte: „Die religiösen Gemeinschaften sind das spirituelle Kapitel unserer Stadt.“
Salvatorpfarrer Peter Krogull dankte dem Religionswissenschaftler für seine „Ermutigung der Religionen“. Der Dialog, sonst oft zentrales Thema, wenn Muslime und Christen zusammenkommen, fand diesmal aus der nonverbalen Ebene statt. Dafür sorgten Kasim Calisgan (Saz, Percussion, Gesang) Marcin Langer (Saxofon, Querflöte) und Hye-Kyoung Kang an der Orgel.
Die nächste Kanzelrede hält am 26. Juni der Präsident des MSV-Duisburg, Dieter Steffen.
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21.03.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Gemeinde Wanheim
Märchenhaftes in der Kirche
Die Märchenerzählerin; Quelle: http://www.maerchenerzaehlerin.eu/
Am 27. März kommt Elisabeth Nieskens erneut nach Wanheim, um Märchen zu erzählen. Passend zur Passionszeit heißt ihr Thema in der evangelischen Kirche Wanheim: „Verwandlung geschieht im Leben und im Tod“. Märchen wissen, dass das Leben und der Tod zusammengehören, wie die Nacht und der Tag. Der Tod wird in den Märchen gezeigt als der, der er für uns sein will: ein Freund, ein Erlöser aus dem irdischen Leben und Geleiter in die Jenseitswelt. Die Geschichten werden umrahmt von Obertongesang und Klang Kosmos (Monochord, Kristallklangschalen und Slowakische Hirtenflöte), gesungen und gespielt von Eva Struck und W.J. Ruediger.
Die Vorstellung beginnt um 17 Uhr und dauert zweimal 45 Minuten. In der Pause bieten freundliche Presbyter und Presbyterinnen Getränke an. Der Eintritt ist frei, am Ende wird um eine Spende gebeten.
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17.03.2011,
RS
Beten für Japan
Mittagsgebete in der Salvatorkirche
Der Weltenleuchter der Salvatorkirche
Der evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Kirchengemeinde Alt-Duisburg laden zu Mittagsgebeten für die Menschen in Japan in die Stadtkirche neben dem Rathaus ein. Das erste der jeweils um 12 Uhr beginnenden Gebete findet am Samstag, 19. März in der Salvatorkirche statt. Weitere folgen vom 22. bis zum 26. März zur gleichen Uhrzeit.
Jedem Mittagsgebet geht nach dem Orgelvorspiel eine Minute der Stille voran - Zeit für Gedanken inmitten der Sprachlosigkeit. Ein Element der 20minütigen Mittagsgebete ist zudem der „Weltenleuchter“ der Salvatorkirche – Kerzen für die Opfer werden zu jedem Gebet angezündet. Die erbetenen Kollekten kommen der Katastrophenhilfe der Diakonie zugute.
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17.03.2011,
RS
Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
Kleine Musicaldarsteller für die „Hochzeit zu Kana“ gesucht
Auch der Hochzeitswalzer muss geprobt werden ... für das Kindermusical "Die Hochzeit zu Kana"
Das Kindermusical „Die Hochzeit zu Kana“ steht zurzeit auf dem Programm der beiden Kinderchöre der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm. Die 50 Sängerinnen und Sänger haben bereits mit den Proben begonnen. Mädchen und Jungen können sich im Chorgesang, Sologesang, Tanz und Theater ganz nach ihren Wünschen und Fähigkeiten üben. Aufgeführt wird das Musical am Sonntag, 29. Mai um 17 Uhr in der Großenbaumer Versöhnungskirche.
Die Band „Avalon“ wird den Gesang der Kinder begleiten. Jungen und Mädchen ab der 3. Klasse, die gerne singen und jetzt noch in das Projekt einsteigen möchten, lädt Kirchenmusikerin Annette Erdmann herzlich zu einem unverbindlichen Probenbesuch ein. Geprobt wird mittwochs ab 17 Uhr im Gemeindehaus Großenbaum, Lauenburger Allee 21. Die Teilnahme an diesem Chorprojekt ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung bei Kantorin Erdmann (Tel.: 0203 / 767709).
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10.03.2011,
RS
Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
Neuer Pfarrer wir in sein Amt eingeführt
Seit drei Monaten ist Hauke Faust als Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm tätig; am 20. März 2011 wird er um 10 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee, in einem Festgottesdienst unter der Leitung von Superintendent Armin Schneider offiziell in sein Amt eingeführt. Im Anschluss wird im benachbarten Gemeindehaus bei einem Imbiss weitergefeiert.
Den Mitgliedern stellte er sich bereits im Gemeindebrief vor: „Es hat lange gedauert, bis alles unter Dach und Fach war, weil ich ja mit einer halben Stelle im Gefängnis bleibe.“ Pfarrer Hauke Faust ist inzwischen seit sechs Jahren Duisburger Gefängnisseelsorger; die andere Hälfte seiner Arbeitszeit widmet er jetzt der Duisburger Kirchengemeinde. Er trat die Stelle des pensionierten Pfarrers Gerhard Haack an.
Pfarrer Hauke Faust empfindet die Arbeit mit straffällig Gewordenen als erfüllende Tätigkeit. „Denn trotz vieler schlimmer Erfahrungen und Enttäuschungen in ihrem Leben schenken mir viele Gefangene immer wieder ihr Vertrauen und ihre Sympathie, so dass echter Kontakt entsteht.“ Nun freut Pfarrer Faust sich auf die Menschen in der Kirchengemeinde. Die Herzlichkeit und der Vertrauensvorschuss in den ersten Begegnungen haben ihn darin bestärkt. Aufgewachsen ist Hauke Faust in Gruiten bei Wuppertal. Nach dem Studium in Wuppertal und Heidelberg und der Vikariatszeit im oberbergischen Rösrath arbeitete er einige Jahre als Alten- und Krankenbetreuer in Kopenhagen, dann in Jena als Assistent für Philosophie, um nach seinem Hilfsdienst in der Eifel nach Duisburg als Pastor im Sonderdienst für den christlich-islamischen Dialog und zuletzt zur Gefängnisseelsorge zu wechseln.
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10.03.2011,
RS
8. März 2011
Der Deutsche Evangelische Frauenbund, der Katholische Deutsche Frauenbund und das Evangelische Familienbildungswerk laden zu einem Studientag ein. In einem Workshop am 10. März wird das Thema „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen...“ theologisch vertieft; in einer zweiten Gruppe wird spanisch gekocht in Anlehnung an den Vortrag „Meine Pilgerreise nach Santiago de Compostela“ von Frau Stephanie Krüger, Pfarrerin in Neudorf-West. Der Studientag findet im evangelischen Familienbildungswerk Duissern, Hinter der Kirche 34, statt und beginnt um 9.30 Uhr. Anmeldungen und weitere Informationen telefonisch (0203/29512820).
Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck
Abschied im Gottesdienst von Kirchenmusiker Wilhelm Marschinke
Wilfried Marschinke an der Orgel
Am 6. März verabschiedet die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck ihren langjährigen Kirchenmusiker Wilhelm Marschinke im 10-Uhr-Gottesdienst in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370. Marschinke setzt sich auch an diesem Tag für die Gemeinde ein: Unter seiner Leitung führen der Beecker Kirchenchor, der Bläserkreis Beeck sowie die Solisten Birte Aßmann, Ute Aßmann und Florian Eumann u.a. die Choralkantate von Walter Rein: „Du, meine Seele, singe“ auf.
Wilfried Marschinke war von 2007 bis 2011 in der Kirchengemeinde im Gemeindebezirk West als Kirchenmusiker tätig, nachdem er bereits bis Mai 1996 über 20 Jahre die Kirchenmusik der damaligen evangelische Kirchengemeinde Beeck geleitet hat.
Neben seinem sonntäglichen Orgeldienst hat er die Gemeinde mit monatlichen außergewöhnlichen Musikangeboten verwöhnt. Sei es durch die Darbietung durch Soloinstrumente mit Orgel, den Bläserkreis oder Auftritte mit dem Kirchenchor mit und ohne Orchester und durch alle Sparten der klassischen und neuzeitlichen Komponisten. Außerdem haben die regelmäßigen Konzerte in der Adventszeit oder die konzertanten Gottesdienste, in denen Messen oder Bach-Kantaten aufgeführt wurden, viele auch unregelmäßige oder ortsfremde Gemeindeglieder und Zuhörer in unsere Kirche gelockt.
Ab April soll, so der Beschluss des Presbyteriums, Anke Schmock seine Nachfolgerin werden. Sie übernimmt eine C-Stelle mit den Aufgaben Organistendienst, Chorleitung und Leitung des Bläserkreises.
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03.03.2011,
RS
Neue Sport-Englisch-Kurse für Kinder mit Marco
Eltern-Kind-Kurs im Ungelsheimer Kindergarten
"Zwischen Hochöfen und Kornfeldern" - das ist das Motto des evangelischen Familienzentrums Duisburg Süd
Gemeinsam mit dem eigenen Kind spielerisch an die englische Sprache herangeführt zu werden und dabei die eigenen Fähigkeiten im Sportbereich auszubauen, ist das Ziel des Kombinationskurses, den der Ungelsheimer Kindergarten der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd seit dem letzten Jahr anbietet. Die erste Reihe der beliebten Sportkurse von Marco Klares läuft aus, doch in der dritten Märzwoche geht es weiter. Die Sport-Englisch-Kurse für Eltern und Kind finden nicht mehr donnerstags, sondern ab dem 23. März immer mittwochs von 15 bis 17.30 Uhr im Kindergarten an der Blankenburger Straße 103a statt. Kursleiter Marco Klares verspricht, dass bei den abwechslungsreichen Übungs- und Spielformen immer der Spaß im Mittelpunkt steht.
Inhaltliches Ziel des Kurses ist der Aufbau und die Erweiterung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit, also der Aufbau eines Wortschatzes sowie des Hörverstehens und die Schulung der Aussprache. Ziel der körperlichen Übungen für Jung und Alt ist die Verbesserung der Koordination durch Gewandtheits- und Geschicklichkeitsübungen, Laufübungen, Drehungen, Wendungen und Ballübungen. Durch Fang- und Bewegungsspiele sollen die gelernten Inhalte in kleinen und motivierenden Spielformen mit freiem, ungezwungenem Spielcharakter umgesetzt werden.
Zudem bietet Marco Klares im Kindergarten wieder einen Kurs für „Mini-Kicker“ an. Hier stehen allein König Fußball und das gemeinsame Spiel im Mittelpunkt: Mädchen und Jungen, die gerne Fußball spielen oder dies erlernen möchten, sind in diesem Kurs genau richtig. Mit vielen kleinen Spiel- und Wettkampfformen werden die Kinder behutsam an das Fußballspielen herangeführt. Erster Anstoß ist am 17. März um 14.00 Uhr im Ungelsheimer Kindergarten.
Für Klares schließt sich mit den Kursangeboten im Familienzentrum Ungelsheim ein persönlicher Kreis. 2005 war er bereits als Praktikant im Evangelischen Kindergarten in Ungelsheim tätig. Er ist Inhaber der C-Lizenz Fußball- und Breitensport und studiert zurzeit an der Hochschule Niederrhein Soziale Arbeit. Zudem ist der als Kursleiter beim Bildungswerk des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes tätig. Dort unterrichtet er in den Kursen Kids-Kick, Torwarttraining und Fußball-Englisch für Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren. Des weiteren ist er als Fußballtrainer bei der International School of Düsseldorf tätig, wo er eine englischsprachige Mannschaft trainiert. Weitere Information zum Kombikurs und den Mini-Kickern gibt es im Kindergarten unter der Tel.: 0203/782220.
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03.03.2011,
RS
2. März 2011
„Wie viele Brote habt ihr?“ – unter diesem Motto feiern Menschen in über 170 Ländern am Freitag, den 4. März 2011, Weltgebetstag. Texte, Lieder und Gebete stammen von Frauen aus dem südamerikanischen Land Chile. In den Duisburger Gemeinden finden Gottesdienste in allen Stadtteilen statt; zudem findet um 20 Uhr, in der Liebfrauenkirche in der Innenstadt, König-Heinrich-Platz 3, ein zentraler, ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst statt. Gestaltet wird er von evangelischen und katholischen Frauen aus Duisburg. Eine Übersicht der Termine ist im Internet unter www.kirche-duisburg.de zu finden.
Kindergarten Großenbaum
Indianergeheul in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd
Hände hoch, oder wir schießen! Die Kindergartenkinder des Evangelischen
Kindergartens an der Lauenburger Allee üben in der Schul- und
Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd unter Aufsicht von Kindergartenleiterin
Bärbel Koberg und Bibliotheksleiterin Britta Sester das Schießen mit Pfeil und
Bogen, Anschleichen und Büffelausspähen. Der Bibliotheksbesuch ist für die
Kinder das Highlight des Themas "Indianer".
Sie heißen Indianer „Flinke Hand“, „Kleine Kürbisblüte“ und „Quasselnder Wasserfall“. Sie tragen mit Federn geschmückte Stirnbänder, Trommeln und klären gerade die Fragen, ob Indianer im Supermarkt einkaufen und wie man ihre zeltähnlichen Behausungen nennt.
Früh am 1. März sitzen die Kinder des evangelischen Kindergartens Lauenburger Allee in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd auf dem Boden und lauschen Squaw Britta Sester, im eigentlichen Leben Leiterin der Bibliothek. In voller Indianermontur erklärt Sester den Kindern, dass junge Indianer in der Schule nicht Mathe und Lesen lernen, sondern Reiten, Jagen und Bogenschießen. Ein Hörspiel erzählt eine kurze Geschichte von zwei Indianerkindern und im Anschluss üben alle in den Räumen der Bibliothek Lassoschwingen und Anschleichen. Die Lautstärke stellt dabei kein Problem dar. Während des Indianervormittags ist die Bibliothek für andere Benutzer geschlossen.
Zweimal im Jahr besucht der Kindergarten der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm mit seinen jeweiligen Vorschülern die Stadtteilbibliothek auf der Großenbaumer Allee. Beim ersten Besuch lernen die Kinder, die ab Sommer die Grundschule besuchen, die Räumlichkeiten kennen und erfahren, dass sie dort alle Bücher und CDs ausleihen können. In der Karnevalszeit folgt dann ein Themenvormittag mit Kostümen, bei denen Lieder gesungen werden und die Kinder Wissenswertes über Indianer oder Piraten lernen. Auch Bewegungsspiele und Vorlesen kommen nicht zu kurz.
Kindergartenleiterin Bärbel Koberg, wie auch Britta Sester halten die mittlerweile mehrjährige Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen der Bibliothek und des Kindergartens für enorm wichtig. „Wenn die Kinder die Räumlichkeiten einer Bibliothek kennenlernen, so wie auch uns, die wir hier arbeiten, baut das Hemmschwellen ab. Die Kinder erinnern sich und kommen gerne her“, so Sester. Für Kindergartenleiterin Koberg stellt der Bibliotheksbesuch das Highlight der Thementage in der Karnevalszeit dar. Dem Besuch geht stets eine rund sechswöchige Vorbereitungsphase voraus, in denen die Kinder ihre Kostüme basteln und sich ganz mit dem jeweiligen Thema beschäftigen. Für die Zukunft plant Bärbel Koberg den vierteljährigen Besuch der Einrichtung.
Die Erfahrung scheint beiden Frauen recht zu geben. In den Wochen nach dem Themenvormittag mobilisieren viele der Kindergartenkinder ihre Eltern und besuchen die Bibliothek erneut.
Weitere Informationen zum Kindergarten Lauenburger Allee unter Telefon 0203/763 046 und zur Stadtteilbibliothek der Gesamtschule Süd unter Telefon 0203/283 7053.
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01.03.2011,
Text und Bild: Nina Golombek
Chortag in Neudorf
Singen machte viel Freude
Kirchenmusikerin Meike Höffken und Alt-Sängerinnen bei der Probe
„Nächstes Jahr treffen wir uns in Ungelsheim“ freuen sich schon jetzt die Teilnehmer des zweiten „Chortages“, der wieder in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West stattfand. Fast 70 Damen und Herren, überwiegend aus Duisburger Chören, aber etliche auch ohne Bindung an einen Chor, fanden sich im Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Straße ein, um einen Tag lang miteinander zu singen. Die Ergebnisse mündeten in eine musikalische Abend-Andacht ein, zu der sich in der Christuskirche etliche Besucher versammelten.
Unter Leitung des Neudorfer Kirchenmusikers Volker Nies und seiner Ungelsheimer Kollegin Meike Höffken erarbeiteten die Sängerinnen und Sänger vorwiegend neue geistliche Lieder in meist mehrstimmigen Sätzen. Wie im Vorjahr bildeten die Chöre Neudorf-West und Ungelsheim, die damals noch beide von Volker Nies geleitet wurden, das Gerüst für das Singen mit anderen Gästen. Einen Vorsprung hatten sie damit aber nicht: Für alle Teilnehmer waren die Lieder aus zeitgenössischen Chor-Sammlungen unbekannt. Gemeinsam und getrennt probten beide Chorleiter mit den Anwesenden, und bis zum Abend waren die vorgesehenen 11 Chorsätze geschafft.
Damit die körperliche Fitness erhalten blieb, gab es zwischendurch selbst zubereitete Salate und Kuchen. Für die stimmliche Durchhaltekraft hatte Volker Nies bereits zu Beginn gesorgt. Eine Stunde verwendete er auf das Einsingen, das mit körperlichen Lockerungsübungen begann, sodann Entspannungsübungen für die Gelenke und Stimmbänder enthielt und schließlich die Stimmen allmählich aufbaute. Der Erfolg zeigte sich beim Singen, der Klang war klar, rund und ausgewogen, und die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger hörbar, mit der sie auf die lockere, verbindliche Art des Chorleiters und dessen Fähigkeit, die Begleitung am Klavier flott zu gestalten, reagierten. Ob acht oder achtzig Jahre alt - die Anwesenden hatten ihre Freude an den lebendigen, rhythmischen Liedern. In der abschließenden Andacht sorgte der große Chor dafür, dass die hinzugekommenen Besucher schnell in das neue Liedgut hineinfanden.
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01.03.2011,
Text: Ilse Siepmann
Keine Kartoffeln im Brautladen
Talk am Turm im Marxloh
Sabine Plonz und Zehra Yilmaz mit Marxloher Bürgern; Foto: Sabine Merkelt-Rahm
„Marxloh lacht über Sarrazin“ stand als Motto über dem ersten Abend der neuen Reihe „Talk am Turm –Themen, die Marxloh bewegen“, in der evangelischen Kreuzeskirche. Die Marxloher, die von Sabine Plonz vom Referat für Islamarbeit des evangelischen Kirchenkreises Duisburg und von Zehra Yilmaz von der Begegnungsstätte der Ditib-Moschee befragt wurden, fanden aber einhellig, dass es bessere Gründe zum Lachen gäbe als Thilo Sarrazin.
Die Initiatorinnen wollten in Interviews und Gesprächen ergründen, wie die Marxloher selbst ihr Viertel erleben. Geschäftlich sehe es ganz gut aus, so die Einschätzung einer jungen türkischstämmigen Unternehmerin. Allerdings höre sie viele Klagen über das Wohnumfeld. Auf die Frage nach ihrer persönlichen Erfahrung sagte sie: „Ich wohne in Röttgersbach“. Dieses Bekenntnis zum schöneren Wohnen sorgte für große Heiterkeit in den Reihen der Marxloher.
Dass gegenseitige Besuche nicht immer zu mehr Verständnis füreinander anregen, zeigte der Gesprächsbeitrag einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der katholischen Gemeinde. Sie war entrüstet darüber, dass die Frauen in der Moschee auf dem Boden sitzen müssten und die Männer hätten Stühle. Zehra Yilmaz erklärte ihr, dass beide Geschlechter unterschiedslos zum Tee auf Stühlen säßen und zum Beten auf dem Boden.
Mehr Gemeinsamkeit gab es bei der Klage über die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. „Was nützen mir 41 Brautläden, wenn ich kilometerweit rennen muss, um ein paar Kartoffeln zu kriegen?“, fasste ein Marxloher die Lage zusammen. Müll auf den Straßen und respektlose Jugendliche machen dem Stadtteil zu schaffen. „Das sind doch keine Probleme einer ethnischen Gruppe, sondern soziale Missstände, die können wir nur alle zusammen lösen“, sagte eine Abiturientin.
Das erste Gespräch am Turm war keine müde Talkrunde sondern eine hitzige Debatte mit humoristischen Spitzen. Die Marxloher regten sich übereinander auf, konnten aber auch zusammen drüber lachen. Hinten in der Kreuzeskirche saß der Kölner Bauunternehmer und Teilzeitkabarettist Alparslan Marx, dessen Auftritt als „Integrator“ den Abschluss des Abends bildete. Marx lauschte hoch konzentriert den vorgebrachten Argumenten aller Niveaustufen. Vielleicht nahm er aus Marxloh ein paar Anregungen für sein nächstes Programm mit.
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28.02.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Kirchengemeinde Trinitatis
Diese Kunstbanausen - Neues Kirchentheater in Buchholz
Proben das Stück "Die Kunstbanausen" - die Theatergruppe „Buchholzer Bühne“
Die Theatergruppe „Buchholzer Bühne“ der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis feiert am Samstag den 12. März, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Arlberger Straße 8 in Buchholz die Premiere ihres neuen Stückes „Diese Kunstbanausen!“. Mit der Komödie von Beate Irmisch geht die „Trini-Theatergruppe“ in ihre dritte Spielzeit. Das Stück erzählt die Geschichte des selbst ernannten Meistermalers Ernst Pinsel, der versucht seine Karriere zu retten, indem er seinen eigenen Tod vortäuscht. Durch diesen Schachzug hofft er an den Erfolg seiner Vorbilder anknüpfen zu können und dabei als Erster seinen „posthumen“ Ruhm auch noch genießen zu können.
Sein Plan scheint zunächst auch aufzugehen, doch plötzlich erscheint die mysteriöse Millionärin Putina Moskowskaya auf der Bildfläche- wird sie den Schwindel auffliegen lassen, oder wittert sie bloß ihre Chance auf ein gutes Geschäft mit Pinsels Bildern? Die weiteren Aufführungstermine sind Samstag der 19. März, 19. 30 Uhr, sowie sonntags am 13., 20. und 27. März, jeweils um 17 Uhr, im Gemeindehaus Arlberger. Es sind noch einige Restkarten zum Preis von sieben Euro erhältlich. Der Erlös der Veranstaltungen ist für die Jugendarbeit und den Förderverein der Gemeinde bestimmt. Weitere Informationen gibt es bei Elke Jäger unter Telefon 0203 / 70 77 71 oder im Jugendzentrum (14.30 Uhr bis 19.00 Uhr) unter Telefon 0203 / 703670.
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25.02.2011,
Text und Bild: Esther Merkelt
22. Februar 2011
Mit den drei Worten „Wohlfühlen – austauschen – informieren“ umschreibt das Team des „CaféNotkirche“ den Grundgedanken des neuen Treffpunktes in Duissern. Das „CaféNotkirche“ ist seit einem halben Jahr Bestandteil des Seniorentreffs Duissern in der Martinstr. 37, und will dazu beitragen, Menschen zusammenzuführen, insbesondere ältere Menschen, um ihnen Abwechslung zu bieten gegen die oftmals erlebte häusliche Einsamkeit. Ein Ziel des Cafés ist Austausch und Information; Menschen erhalten im Café zudem hilfreiche Adressen rund um Seniorenfragen. Natürlich lädt das Café auch ein zum Ausruhen und Genießen in einer gemütlichen Atmosphäre mit Kaffeespezialitäten und Tee, kalten Getränken, Frühstück und selbst gebackenem Kuchen. Ein Mal pro Woche bietet das Café ein warmes Mittagessen zu kleinen Preisen an. Das CaféNotkirche öffnet immer dienstags von 9 bis 16 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr. Weitere Informationen hat Frau Philipp-Korn (Tel.: 0203/338365).
22. Februar 2011
Bereits seit 1997 steigt Pfarrer Jürgen Muthmann beim Seniorenkarneval der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in die Bütt. Seine Rede und die Lieder, Tänze und Sketche Engagierter aus Kindergarten, Jugend- und Seniorenarbeit unterhalten alljährlich die Karnevalsgesellschaft. Dass die Veranstaltung kurzweilig ist, hat sich wohl herumgesprochen, denn Pfarrer Muthmann teilt mit, dass die Eintrittskarten zum diesjährigen Gemeindekarneval, der am 24. Februar stattfindet, bereits verkauft sind.
18. Februar 2011
Der nächste Literaturgottesdienst in der Salvatorkirche stellt Andrew Sean Greers Roman „Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli“ in den Mittelpunkt. Der 2005 in deutscher Übersetzung erschiene Roman beschreibt das Leben des Max Tivoli - es verläuft rückwärts. Als Greis geboren, verlässt er die Welt als Kind. Als das Erdbeben San Francisco erschüttert, ist er Mitte dreißig, und gegen Ende seines Lebens werden die ersten Radios in Autos eingebaut. Im Zentrum aber steht Alice, die Max sein Leben lang liebt, doch als sie jung ist, wirkt er alt, und als sie älter wird, ist er ein Kind. Lesungen des Literaturkreises Salvator, eine Hinführung von Dr. Jan-Pieter Barbian, dem Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, und eine Predigt von Pfarrer Peter Krogull entfalten das Thema. Marcus Strümpe (Orgel) und Marcus Zaja (Saxophon, Klarinette) gestaltet der Gottesdienst musikalisch. Der Literaturgottesdienst am 27. Februar beginnt um 17.00 Uhr.
Die zwei Elenas
Vierhändiges Klavierspiel in Wanheim
Die Pianistinnen beim konzentrierten Spiel während eines Auftrittes in der Gemeinde Wanheim; Foto: Friedrich Brand
Zwei, die vierhändig Klavier spielen, sind am 27. Februar um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Wanheim zu hören. Die Klaviermeisterinnen Elena Lebedeva und Elena Betsis sind bereits im Januar 2009 in der Kirche aufgetreten und begeisterten mit ihrem perfekten Tastenspiel und hohem Unterhaltungswert die Zuhörerinnen und Zuhörer. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Mehr Informationen zur Gemeinde im Internet: http://www.gemeinde-wanheim.de/
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18.02.2011,
RS
Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Neue Kirchenmusikerin in Duissern
Kirchenmusikerin Hye-Kyoung Kang musiziert jetzt auch in Duissern
Am 27. Februar wird Kirchenmusikerin Hye-Kyoung Kang als neue Kantorin an der Duisserner Lutherkirche Martinstraße im Gottesdienst um 11 Uhr in ihr Amt eingeführt. Nach dem Gottesdienst können Besucherinnen und Besucher mit der Organistin ins Gespräch kommen.
Das Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hatte in seiner Dezembersitzung 2010 beschlossen, Frau Hye-Kyoung Kang als Kantorin im 4. Pfarrbezirk an der Lutherkirche einzustellen. Die Stelle wurde frei, nachdem die bisherige Stelleninhaberin Frau Anne Nauen ihren Dienst beendet hatte. Hye-Kyoung Kang ist bereits seit 2009 in der Kirchengemeinde Alt-Duisburg als Kirchenmusikerin im Nebenamt an der Marienkirche und am Matthias-Claudius-Gemeindehaus tätig. Ihre Stelle hat Frau Kang bereits am 1. Januar 2011 angetreten und ist nun zuständig für den sonntäglichen Orgeldienst und die Leitung der Kinderchöre, des Jugendchores und der Kantorei Duissern.
Die gebürtige Koreanerin Hye-Kyoung Kang studierte nach dem Abitur zunächst das Lehramt mit dem Fach Schulmusik. Durch ihre Zugehörigkeit zur evangelischen Gemeinde lernte sie die Orgel kennen. Um dieses Instrument und die damit verbundene europäische Kultur der Kirchenmusik weiter zu erforschen, kam sie 2004 nach Deutschland: Hye-Kyoung Kang studierte an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf Kirchenmusik, schloss den Diplomstudiengang Kirchenmusik (B-Examen) ab und studiert derzeit im Aufbaustudiengang Kirchenmusik mit dem Abschluss der A-Prüfung. Die Kirchenmusikerin freut sich besonders, dass sie auch die Bereiche der Chorleitung kennenlernen konnte: „Heute bin ich froh, dass ich in Ihrer Gemeinde meine Erfahrungen mit Kinderchor, Jugend- und Erwachsenenchor sammeln kann.“
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17.02.2011,
RS
„Der 5. König“ kommt nach Duisburg
Ingmar Jochem spielt einen Theatermonolog von Manfred Grüttgen
Ingmar Jochem in "Der 5. König"
Der Schauspieler Ingmar Jochem präsentiert am Freitag, 25.Februar 2011 um 20 Uhr in der „Notkirche“ in Duisburg-Duissern, Martinstraße 37, das Solo-Stück „Der 5. König“.
Zum Inhalt: Die heiligen drei Könige (Kaspar, Melchior und Balthasar) folgen dem Stern zur Krippe nach Bethlehem. Ein vierter König macht sich ebenfalls auf seinen Weg nach Bethlehem, kommt dort aber nicht pünktlich an. Unterwegs weist sein Stern ihn, seinen Mitmenschen auf vielerlei Arten zu helfen. Nach 33 Jahren mühsamer und schicksalhafter Suche trifft er dann doch noch den Mann aus Nazareth. Der Diener und Vertraute des Vierten Königs erzählt die abenteuerliche Geschichte einer langen Wanderschaft. Er heißt Kleophas. Im Verlauf dieser fast unglaublichen Reise macht auch er eine erstaunliche Wandlung durch: vom kleinkriminellen Straßenjungen zum 5. König. Das Stück schlägt aus der Sicht des Kleophas den ganzen Bogen des neuen Testaments - von der Geburt zur Auferstehung Jesu. „Der 5. König“ verspricht einen im besten Sinne unterhaltsamen Theaterabend über Glaube, Zweifel, Liebe und die Suche nach dem Sinn des Lebens.
Der Autor Manfred Grüttgen lebt im Ruhrgebiet und arbeitet seit 1992 als freier Autor für Lyrik und Theaterstücke. Das Buch „Der 5. König“ ist erschienen im Verlag „Make a book“; Manfred Grüttgen wird an diesem Abend anwesend sein und seine Bücher signieren.
Der Eintritt kostet an der Abendkasse 10 Euro; ermäßigt 8 Euro.
Mehr Informationen über Ingmar Jochem im Internet: http://www.kabarett-jochem.de/
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17.02.2011,
RS
Gastfreundschaft und Freude sind ein wesentlicher Ausdruck unseres Glaubens
Candle-Light-Dinner in Obermeiderich
Stolze Leistung - 12 Ehreamtliche bewirteten 30 Gäste mit 5-Gänge-Menü
Bereits fünf Mal bewirtete ein Team Ehrenamtlicher der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich kulinarische Genießer beim Candle-Light-Dinner im Gemeindezentrum an der Emilstraße. In diesem Jahr servierten zwölf Frauen und Männer den 30 Gästen ein festliches Fünf-Gänge-Menü zu dem Wildlachstatar auf Pumpernickel und Feldsalat, eine Consommé von Rindfleisch und Steinchampignons sowie als Hauptgang Zanderfiletröllchen im Spinatbett an Kräuter-Zitronen-Soße gehörten.
Teil des Abends bei Kerzenlicht war auch in diesem Jahr eine Andacht und stimmungsvolle Livemusik. „Gastfreundschaft und Freude sind ein wesentlicher Ausdruck unseres Glaubens“ - die Gemeinde Obermeiderich setzt Punkt vier ihrer Gemeindevision auch bei ihren Candle-Light-Dinnern um.
Mehr Informationen über die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich gibt es hier.
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14.02.2011,
RS
8. Februar 2011
Dem eigenen Motto - „Zwischen Hochhöfen und Kornfeldern“ - gemäß bietet das evangelische Familienzentrum Duisburg-Süd in Kooperation mit HKM eine Führung für Erwachsene durch das Hüttenwerk am Nachmittag des 22. Februar 2011 an. Als besonderer Service holt der HKM-Werksbus die Besucherinnen und Besucher gegen 13.45 Uhr am Kindergarten, Blankenburger Str. 103 a ab und bringt sie nach zweieinhalb Stunden zurück. Da die Teilnehmerzahl auf 40 Personen beschränkt ist, bittet Kindergartenleiterin Sabine Krause um verbindliche Anmeldung bis zum 17. Februar (Tel.: 0203 / 782220). Mit der Führung möchte das Familienzentrum alle „Menschen im Sozialraum“ ansprechen und öffnet sie deshalb auch für Erwachsene, die keine Kinder in der Einrichtung haben.
4. Februar 2011
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort organisiert lädt zum großen Trödeln in das Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1, 47055 Duisburg ein. Start ist am 12. Februar um 11.11 Uhr mit vielen Ständen, an denen gut Erhaltenes wie Spielzeug, Bücher aber auch Ski und sogar Reiterbedarf verkauft werden. Traditionelle Blechkuchen wie Streusel- oder Obstkuchen mit viel Sahne, Kaffee und eine Kuchendekoration wie zu Omas Zeiten lassen am Nachmittag gemütliche Stimmung aufkommen. Ebenfalls zu einer Schnapszahl - schließlich ist närrische zeit - endet der Trödelmarkt: um 17.17 Uhr.
Zur Strafe gab es keine Bibel
Große Festschrift 100 Jahre Gnadenkirche Neumühl
"100 Seiten stark, mit zahlreichen teilweise noch unveröffentlichten Bildern, Urkunden und Dokumenten, bietet das Buch einen imposanten Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre bis hin zur Gegenwart."
Mit einer Festwoche feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl derzeit den hundertsten Geburtstag ihrer Gnadenkirche. Zum Jubiläum hat das Presbyterium mit Gemeindepfarrer Dietmar Reumann-Claßen eine Festschrift herausgegeben, die ihre Leser auf „einen Streifzug durch hundert spannende Jahre“ einladen will.
Die Einweihung der neuen evangelischen Kirche am Marktplatz vor hundert Jahren am ersten Februar 1911 fand allerdings nicht in bester Feierlaune statt, denn das damalige Presbyterium hatte vor lauter Baueifer ganz versäumt, den erforderlichen Bauantrag beim königlichen Konsistorium einzureichen. Der zuständige Konsistorialrat zeigte sich wenig amüsiert und das vergessliche Presbyterium musste mit einem langen Entschuldigungsbrief an den Kultusminister zu Kreuze kriechen. Zur Strafe bekam die Gemeinde keine der üblichen Altarbibeln geschenkt.
Ungewöhnlich kritisch für den Rahmen einer Festschrift ist das Kapitel über die NS-Zeit ausgefallen. Autor Reumann-Claßen beschreibt detailliert und mutig die Auseinandersetzungen zwischen Deutschen Christen und Bekennender Kirche, wie sie in den Protokollbüchern der damaligen Großgemeinde Hamborn nachverfolgt werden können und drückt sich nicht vor unangenehmen Erkenntnissen über Glaubens-und Bekenntniseifer der Gemeinde. Dabei geht es ihm nach eigenem Bekunden nicht um eine billige Verurteilung aus der Rückschau, sondern um die Aufarbeitung und Darlegung der Fakten.
1958 wurden die zwei Pfarrbezirke von Neumühl mit knapp 9000 Gemeindemitgliedern von der Gemeinde Hamborn unabhängig. Im Stadtteil begann mit Zechenschließung und Flächensanierung eine Umstrukturierung von nie da gewesenem Ausmaß, auf die sich auch die Gemeinde immer wieder neu einstellen musste. An einige Ereignisse aus dem Gemeindeleben der folgenden Jahrzehnte, die die Festschrift mit Bildern, Briefen und Zeitungsartikeln veranschaulicht, können sich sicher viele über Neumühl hinaus gut erinnern, an den Brand im Wichernheim etwa oder an die Aufregung als Pfarrerin Ilse Bonow einem Paar die Trauung in Uniform verweigerte.
Ende der neunziger Jahre musste sich die Gemeinde die schmerzhafte Wahl zwischen Gnadenkirche und Wichernheim treffen, da die Unterhaltskosten für beide Gebäude nicht mehr aufzubringen waren. Die Entscheidung fiel zugunsten der Gnadenkirche, die nach einem Umbau zusammen mit dem alten Pfarrhaus wieder neu in den Mittelpunkt des Gemeindelebens gerückt ist.
Ergänzt wird der geschichtliche Abriss über das Schicksal der Kirche und ihrer Gemeinde durch ein Kapitel über die Entstehung des Stadtteiles Schmidthorst-Neumühl von Reiner Terhorst und einem Interview mit Dr. Werner Focke, über seinen Vater Ernst Focke, der als Pfarrer die ersten dreißig Jahre der Gnadenkirche mitprägte. Dr. Focke, der 1917 geboren wurde und im damaligen Pfarrhaus aufwuchs, hat weit zurückreichende Erinnerungen an die Gemeinde.
Über die Zukunft des Gotteshauses am Neumühler Markt will Pfarrer Reumann-Claßen, der seit 1993 in der Gemeinde Dienst tut nicht spekulieren. Das die kirchlichen Einnahmen immer knapper werden ist kein Geheimnis, weitere Einschnitte sind absehbar.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb haben der Pfarrer und seine Mitautoren viel Zeit und Liebe in die hundert Seiten des Gemeindegeschichtsbüchleins investiert. „Ich habe mich gefragt, wann wenn nicht jetzt“, sagt der Pfarrer von Neumühl.
Die Festschrift „Kirche am Markt“ kostet dank zahlreicher Sponsoren nur 5 Euro und kann in Neumühl im Modehaus Kierdorf, Holtener Str. 208-210, bei Kids & Co Breuer, Hohenzollernplatz 18, in der Barbara-Apotheke, Holtener Str. 195, und natürlich in der Gnadenkirche, Hohenzollernplatz, erworben werden; in Hamborn in der Buchhandlung Lesezeichen, Emscherstr. 213, und in der Duisburger Innenstadt im Haus der Kirche, beim Gemeindeamt-Nord, Am Burgacker 14-16. Weitere Informationen im Internetauftritt der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl (
www.ekir.de/neumuehl).
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04.02.2011,
Text: Sabine Merkelt-Rahm
Gymnastik, Englisch, Computer und Mittagstisch
Breitgefächertes Angebot für Senioren in Marxloh
Aktivität, Lernen und das Erleben von Gemeinschaft ist wichtig für die Lebensqualität alter Menschen. Davon ist Georg Zeppenfeld überzeugt. Der Diplom Sozialwissenschaftler leitet das evangelische Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Duisburg Marxloh und legt wert auf ein interessantes und maßgeschneidertes Kursprogramm für Senioren. So bietet die Einrichtung an der Hermannstraße 46 mehrere Gymnastikkurse für ältere Menschen an. Sie werden von ausgebildeten Gymnastiklehrern angeleitet, die auf die individuellen Bedürfnisse und Konstitution der Teilnehmer eingehen. Neben der Sitz- und Bodengymnastik gibt es zudem jeden Mittwoch auch „Sanftes Yoga“. Die grauen Zellen trainieren können Interessierte in Englisch-Sprachkursen. Die Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen werden von erfahrenen Sprachwissenschaftlern unterrichtet. Wer sich lieber Computerkenntnisse aneignen oder vertiefen möchte, ist bei Herrn Kremkau richtig: Er vermittelt in Kleinstgruppen mit höchstens vier Teilnehmern Kenntnisse zur Bedienung des Computers, des Internets und den gängigen Programmen.
Gemeinschaft schreibt die Altentagesstätte auch bei ihrem offenen Angebot groß: Montags bis freitags können Interessierte um 12.30 Uhr den Mittagstisch besuchen und nach der Stärkung gegen 14 Uhr am wechselnden pädagogischen-, gesundheitspräventiven- oder Vortrags-Programm teilnehmen. Zum Kaffeetrinken um 15 Uhr bleibt ebenso Zeit. Jeden zweiten Samstag lädt das BBZ zum Brunch um 11 Uhr ein. Eine Fülle von Beratungsprogrammen rundet das Angebot der Marxloher Einrichtung ab: So etwa die Sozialberatung des Lions-Clubs und des Diakoniewerks Duisburg, die immer montags von 10 bis 12 Uhr stattfindet. Informationen erhalten Interessierte auch zu Themen wie häusliche Pflege; Rat finden auch Angehörige demenzerkrankter Senioren. Zusätzliche Beratungen gibt es auch zu Themen der Drogen-, Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit.
Nähere Informationen enthält das Montagsprogramm des BBZ, das in der Einrichtung erhältlich ist. Ansprechpartner vor Ort ist Georg Zeppenfeld (Tel.: 0203 / 404936).
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02.02.2011,
RS
Kinder haben Rechte!
Gottesdienst zur Kinderrechtskonvention in Wedau
"Kinder haben Rechte!"; Foto: Kindernothilfe
"Kinder haben Rechte!" So hat es die UNO vor mehr als 20 Jahren in der Kinderrechtskonvention festgelegt. Aber wer verschafft den Kindern Recht? Die Kindernothilfe setzt sich seit langem überall in der Welt dafür ein, dass Kinder bekommen, was Recht ist, was ihnen zusteht und was sie brauchen. Am Sonntag, 6. Februar 2011 um 10.30 Jahr werden der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, Rolf Robert Heringer, und Pfarrerin Ute Sawatzki in der Evangelischen Kirche Am See in Wedau dazu einen Gottesdienst gestalten.
Kinder werden mitwirken, von ihren Träumen und Wünschen für die Kinder der Welt erzählen und von Wegen, wie man mit Gottes Hilfe den Kindern der Welt Recht verschaffen kann.
Weitere Informationen zur Kinderrechtskonvention und zur Kindernothilfe im Imternet unter: www.knh.de
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02.02.2011,
RS
Parfenov spielt Klassik
Klavierkonzert in Huckingen
Andre Parfenov; Foto: Karine Andre-Sutter
Am 5. Februar konzertiert André Parfenov im evangelischen Gemeindehaus Huckingen, Angerhauser Str. 91. Der Pianist interpretiert Johann Sebastian Bach „Partita“ in D-Dur, Serge Rachmaninoffs „Elegie“, Beethovens „Sonata quasi una Fantasia“, Chopins „Ballada Nr. 1“ und 4 Stücke aus dem Zyklus „ Auf verwachsenem Pfade“ von Leon Janacek. Gemeinsam mit der Violinistin Juliane Münch spielt Parfenov die Sonate für Klavier und Violine von Maurice Ravel. Der Eintritt zu dem um 16 Uhr beginnenden Konzert ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Der deutsch-russische Pianist André Parfenov absolvierte von 1979 bis 1987 die höhere Musikschule im russischen Ufa und besuchte von 1987 bis 1991 das Musikkolleg Gnesinych in Moskau. Nach seinem Abitur ging er für drei Jahre an das Tschaikowski-Konservatorium und wurde Schüler von Professor Mirvis und Professor Bachtschiev. Er gewann zahlreiche internationale Musikwettbewerbe. Nach seinem Deutschlandumzug 1994 nahm er ein Studium an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Professor B. Bloch auf, das er 1997 mit Auszeichnung abschloss. 1998 erhielt er sein Konzertexamen mit Auszeichnung, im selben Jahr erhielt er ein Diplom des Wartburgklavierwettbewerbs in Deutschland. Seit der Spielzeit 1998/99 ist er an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach als Solo-Pianist tätig.
Parfenov gab zahlreiche Konzerte in Deutschland, Russland, Frankreich und Italien und machte Rundfunk-, CD- und Fernsehaufnahmen mit deutschen und russischen Orchestern.
Er musizierte u.a. mit den Moskauer Sinfonikern, Nischnikj Novgorod Sinfonikern, dem Nationalsymphonie Orchester Baschkortostan, den Bochumer Symphonikern, den Niederrheinischen Sinfonikern und der Kölner Orchester-Gesellschaft. André Parfenov ist künstlerischer Leiter und Koordinator zahlreicher Musikfestivals und von Austauschprojekten zwischen russischen und deutschen Orchestern.
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01.02.2011,
RS
1. Februar 2011
Zwischen 17 und 85 alt waren die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Glaubenskurses, den die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich im letzten Jahr anbot. „Ein bemerkenswerter Kurs, ohne Glaubenszwänge, ohne schlechtes Gewissen zu machen und ein wunderbarer Neuanfang für jeden Christen oder Nichtchristen“ war eine der Stimmen zum Abschluss der acht Treffen, „Es wird mir diese persönliche Ansprache jeden Montag fehlen“ eine andere Stimme. In diesem Jahr bietet Pfarrer Michael Schurmann „Abenteuer Alltag“ als achtwöchigen Kurs an, an dem die Treffen auch immer montags um 19 Uhr in der Kirche an der Emilstraße 27–29 stattfinden. Zudem noch einen Wochenendkurs vom 6. bis zum 8. Mai.
In beiden Kursen soll aufgezeigt werden, wie ein Tag mit Gott beginnen und enden kann, wie man „mit Gott der täglichen Arbeit nachgeht - so als stünde er neben uns“, wie man über das eigene Lebenstempo nachdenkt und Gottes Reden vernimmt; eben, wie man einen ganz normalen Tag mit Jesus plant und in Angriff nimmt. Anmeldungen und weitere Informationen bei Pfarrer Michael Schurmann (Tel.: 0203 / 422001; Mail: mschurmann@obermeiderich.de).
Glaubenskurs ab 14.2.2011; Wochenendkurs ab 6.5.2011
Glaubenskurs Duisburg Obermeiderich - Emilstr. 27 - 29
Familienbildungswerk
Wohlfühlangebot in allen Räumen
Pausentanz im FBW; Foto: Merkelt-Rahm
Am Samstagvormittag referiert Dr. Hanna Roskothen im Haus des evangelischen Familienbildungswerkes in Duisburg-Duissern vor einer großen Gruppe berufstätiger Frauen zwischen 24 und 55 Jahren über weibliche Körperchemie und ihre Auswirkungen. Die patente Medizinerin würzt ihren Vortrag mit vielen Beispielen: „Beim Stillen wird der Organismus der Mutter mit Oxytocin überflutet. Das ist wie eine Droge. Mäuse haben im Labortest Oxytocin sogar dem Kokain vorgezogen, vermutlich weil es einfach mehr Spaß macht. Wundern sie sich also nicht, wenn ihnen in der Stillzeit der Beruf plötzlich weniger wichtig erscheint.“ Die Freude am Job kommt zurück und nimmt sogar noch zu: „Frauen in der Menopause haben die niedrigsten Krankenstände aller Arbeitnehmer“, so Roskothen.
Die Stimmung im Saal ist entspannt, die Frauen nutzen das Angebot einer großen Krankenversicherung, kostenlos an einem Wohlfühltag mit dem Thema: „Frau sein - für mein Leben gern!“ teilzunehmen. Nach dem Vortrag und einer „bewegten Pause“ mit Tanzeinlage stehen Workshops mit Tipps für die geistige Leistungsfähigkeit und das Genießen der verschiedenen Lebensphasen auf dem Programm. In den Pausen stöbern die Frauen auf dem Markt der Möglichkeiten im Angebot des Weltladens und der Schmuck- und Taschendesignerin.
Solchen „weichen“ Gesundheitsvorsorgeleistungen sind echte Renner in der Angebotspalette der Krankenkassen und werden von der Zielgruppe gerne in Anspruch genommen.
Eine Türe weiter geht es zur gleichen Zeit erheblich turbulenter zu. In der Turnhalle der Familienbildungsstätte gibt es alle zwei Wochen Samstags den Spieltreff für Väter und ihre Kinder. „Männer gehen einfach anders mit ihren Kindern um als Frauen“, sagt Kursleiter Frederik Franzke und schaut zu einem Vater rüber, der seinen vergnügt kreischenden Sprössling an den Füßen hochhält. „So ein Kurs tut allen gut. Die Väter und die Kinder toben, spielen und basteln miteinander und merken dabei, wie wichtig sie sich sind. Und die Mütter genießen einen freien Vormittag.“
Im Saal rät Hanna Roskothen den Frauen: „Gönnen sie ihrem Partner einen Anteil an der Kinderpflege, das wird seine Wertschätzung für ihre Leistung steigern.“
In der Turnhalle packen die Männer das Spielzeug zusammen und ziehen den Kindern die Schuhe an. Ein ganz normaler Samstag im Familienbildungwerk.
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31.01.2011,
Text und Bild: Merkelt-Rahm
Aktives Leben ohne Sucht
Ausstellung im evangelischen Familienbildungswerk
"Farbspiralen" heißt das Bild eines Mitglieds der Kreativgruppe, das bis zum 25. März im FBW zu sehen ist; Foto:privat
Die Kreativgruppe der „Aktives leben ohne Sucht“-Freundeskreise Duisburg Innenstadt stellt im Evangelischen Familienbildungswerk Duisburg Bilder aus, die im Rahmen eines gemeinsamen Kursangebots entstanden. Die Eröffnung findet am 4. Februar um 19 Uhr im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, statt. Die Kreativgruppe ist eine Gemeinschaft von Suchtkranken, Angehörigen und Interessierten. Ziel ist es, durch Kreativität und das Eintauchen in die künstlerische Welt, sich selbst näher zu kommen.
Im Unterschied zu einer Gesprächsgruppe lernen sich die Mitglieder über ihre Interessen und ihre Stärken beim Malen, Seidenmalen oder Gestalten mit Holz und Ton kennen. Eine Betroffene nennt Vorteile der Arbeit in der Gruppe: „Kaum einer von uns würde sich allein zu Hause hinsetzen und malen oder töpfern; in der Gruppe jedoch wächst die Motivation.“ Die ausgestellten Bilder sind Ergebnisse der Gestaltung der Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen jedes Einzelnen. Mit der Ausstellung erhoffen sich die Mitglieder der Kreativgruppe einen breiteren Austausch von Interessierten. Sie ist bis zum 25. März 2011 zu den Öffnungszeiten des Familienbildungswerkes (montags bis donnerstags 8.30 bis 18 Uhr; freitags 8.30 bis 12 Uhr) zu sehen; der Eintritt ist frei. Die Kreativgruppe trifft sich alle zwei Wochen immer dienstags von 17 bis 20 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Johanniter-Str. 145. Weitere Informationen haben Anett Pfoh und Arno Bortz (Mobil: 0163/9217519 und 0162 / 27430508).
Weitere Informationen zum Evangelischen Familienbildungswerk Duisburg finden Sie hier.
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28.01.2011,
RS
Kirchenmusik
Ehemaliger Kreiskantor Udo Witt zum Kirchenmusikdirektor ernannt
Kirchenmusikdirektor Udo Witt und Vizepräses Petra Bosse-Huber; Foto: ekir.de
Udo Witt, von 1991 bis 2001 Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg-Nord an der Friedenskirche Hamborn, darf sich jetzt „Kirchenmusikdirektor“ nennen. Die Evangelische Kirche im Rheinland zeichnete ihn und vier weitere Kirchenmusiker mit dem (Ehren-)Titel für überragende Leistungen auf kirchenmusikalischem Gebiet aus, deren Wirksamkeit weit über die eigene Gemeinde hinausgeht. „Für ihr großes Engagement, für ihre Liebe zur Musik und zur Kirche, für ihre Sachkenntnis, die sie auf verschiedenen Ebenen einbringen und dafür, dass sie ihre Talente und das, was ihr Herz bewegt, so reichhaltig einfließen lassen, danke ich ihnen im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland sehr“, unterstrich Vizepräses Bosse-Huber bei der Feierstunde, zu der auch Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden der Ausgezeichneten sowie schon ernannte Kirchenmusikdirektorinnen und -direktoren gekommen waren.
Aus der Hand von Vizepräses Petra Bosse-Huber erhielt Udo die Urkunde. Bosse-Huber nannte die Geehrten „Bewahrer der Tradition und Entdeckerinnen neuer Wege“. In deren Arbeit gehe es neben dem künstlerischen Anspruch immer auch darum, die Kirchenmusik zu finden, zu fördern oder selbst zu schreiben, die sowohl die Chöre als auch die Gemeinden herausfordern kann zu tieferem Verständnis des Evangeliums und zur Begegnung mit der Quelle unseres Seins.“ Udo Witt studierte Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln (Orgel bei Prof. Stockmeier, Dirigieren bei Prof. Frederichs). Nach nebenamtlicher Tätigkeit in Kelzenberg war Udo Witt zehn Jahre Kantor in Viersen - Süchteln und danach bis 2001 Kreiskantor des Kirchenkreises Duisburg-Nord an der Friedenskirche Hamborn. Seit 2002 ist er Kantor an der Hauptkirche der Ev. Kirchengemeinde Rheydt.
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28.01.2011,
RS
100 Jahre Gnadenkirche Neumühl
Festwoche mit Begegnungen, Vorträgen, Musik und Gottesdiensten
Offen Türen nicht nur während der Festwoche - die evangelische Gnadenkirche in Duisburg Neumühl
Zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen und Revolution, den Nationalsozialismus und die großen Zechenschließungen - die Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz hat unterschiedliche Zeiten erlebt, sie wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl feiert das Jubiläum vom 30. Januar bis zum 6. Februar gleich mit einer ganzen Festwoche. Den Auftakt bildet der Familiengottesdienst am 30. Januar um 11 Uhr in der Gnadenkirche, an den sich ein Tag der Begegnung anschließt. Am 31. Januar erschallen ab 11 Uhr 120 Kinderstimmen in der Gnadenkirche, wenn Mädchen und Jungen der Neumühler Gemeinschaftsgrundschulen mit denen des Gemeindekindergartens gemeinsam Lieder anstimmen.
Am gleichen Tag erläutern ab 19 Uhr Landeskirchenrätin Gudrun Gotthardt und Gemeindepfarrer Dietmar Reumann-Claßen Architektur und Baugeschichte der Kirche und stellen den Architekten der Kirche, Joseph Campani, mit seiner äußerst ungewöhnlichen Vita vor. Am 1. Februar um 18 Uhr stellen Jugendliche der Kirchengemeinde passend zum Geburtstag der Kirche einen Musicalgottesdienst unter das Motto „100 große Gefühle“; zu „100 Tassen Kaffee“ treffen sich schließlich einen Tag später um 14 Uhr der Altenklub der Neumühler Gemeinde mit dem der Kirchengemeinde Wanheim. Begegnungen gibt es zudem beim ökumenischen Nachmittag der evangelischen Frauenhilfe, die sich am 3. Februar mit den katholischen Frauen des Stadtteils um 15 Uhr treffen. Ausverkauft ist bereits das Konzert der „Ravels“, die am 4. Februar ab 20 Uhr Oldies der 50er und 60er Jahre in der Gnadenkirche zum Besten geben. Ganz junge Semester kommen mit ihren Familien am Samstag, 5. Februar von 14 bis 18 Uhr beim bunten Kinderfest in der Kirche auf ihre Kosten. Den festlichen Abschluss der Jubiläumswoche bildet am 6. Februar der Gottesdienst in der Gnadenkirche, den die Kantorei der Hamborner Friedenskirche und das Bläserensemble „4brass“ musikalisch gestalten; es predigt Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der EKD. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Raum für Begegnungen und Gespräche bietet zudem das Neumühler Turmcafé am gleichen Tag um 14 Uhr: Mit „100 selbst gebackenen Kuchen“ will das Team der Ehrenamtlichen aufwarten. Der Verkaufserlös fließt in die Sanierung des Kirchturms der Gnadenkirche; ebenso wie die „Jubiläumsspenden“, um die die Kirchengemeinde bittet.
Als bleibende Erinnerung an die Festwoche und den Geburtstag ihrer Neumühler Kirche können Besucherinnen und Besucherinnen der Veranstaltungen ein Jubiläums-Shirt oder einen Jubiläums-Stein erwerben. Auf einem Naturstein - jedes Exemplar ist ein Unikat - ist die Kirche mit dem Schriftzug „100 Jahre“ herausgefräst, das T-Shirt führt auf der Rückenseite die Eckdaten der Geschichte der Kirche auf.
Pünktlich zum Festgottesdienst soll auch die 100 Seiten starke Dokumentation vorliegen, die in Text und Bild die 100 jährige Geschichte der Gnadenkirche, der Kirchengemeinde und des Stadtteils Neumühl nachzeichnet. Weitere Informationen im Internet unter www.ekir.de/neumuehl oder telefonisch bei Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen (0203-585215) .
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27.01.2011,
RS
Duisburger Religionsgespräche - Trialog aktuell
Ohne Angst verschieden sein
Pfarrer Frank Hufschmidt (Beauftragter für den jüdisch-christlichen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg), Nigar Yardim (Islamische Theologin und Politikwissenschaftlerin, Duisburg), Katrin Nele Jansen (Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen), Patrick Marx (Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Duisburg - Mülheim/Ruhr – Oberhausen), Dr. Sabine Plonz (Pfarrerin für Islamarbeit, Migration und Integration des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg), Lamya Kaddor (Autorin und Duisburger Lehrerin für Islamkunde) und Volker Meißner (Referent für Migration, Integration und interreligiösen Dialog vom Bistum Essen).
„Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur?“ war die einleitende Frage der neuen Veranstaltungsreihe: „Duisburger Religionsgespräche - Trialog aktuell“, die mit einer Podiumsdiskussion im Gemeindezentrum der jüdischen Gemeinde ihren Auftakt hatte. Initiatorin der Religionsgespräche ist die Beauftragte für Islamarbeit, Migration und Integration des evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Pfarrerin Dr. Sabine Plonz. Sie eröffnet damit ein Forum in dem Meinungsunterscheide zu aktuellen Themen mit Sachlichkeit und Engagement bearbeitet werden sollen.
Allerdings standen die Meinungsunterschiede nicht im Vordergrund des Gespräches, zu dem unter anderen die islamische Theologin Nigar Yardim, der Referent für interreligiösen Dialog des Bistums Essen, Volker Meißner und das Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde Patrick Marx anwesend waren. Es herrschte vielmehr große Einigkeit darüber, dass der Begriff „Leitkultur“, den ursprünglich der Politikwissenschaftler Bassam Tibi mit Blick auf Europa prägte, in der jüngsten Integrationsdebatte wenig hilfreich sei. In ihrer gegenwärtigen Verwendung signalisiere die Formel von der christlich-jüdischen Leitkultur nur christliche Überheblichkeit und Ausgrenzungswillen und werde von der CDU parteipolitisch missbraucht, um als Gegenbegriff zum Schlagwort von der multi-kulturellen Gesellschaft zu dienen. Leitende Kulturen könnten nur entstehen, wenn sie unter Einbeziehung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen gemeinsam erarbeitet würden. Der Abend endete mit dem Plädoyer, weiterhin zusammen ohne Angst verschieden zu sein.
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27.01.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Binnenschifferdienst Seemannsmission
Jingle Bells auf hoher See und Captain`s Dinner im Heimathafen
Pfarrer Wessel beim Vortrag in Duisburg Laar. Hier spricht er gerade über den Seegang.
Als evangelischer Binnenschifferseelsorger ist Pfarrer Frank Wessel gewöhnt, seine Gemeindemitglieder auf dem Wasserweg zu suchen. Schließlich gehören alle Binnenwasserstraßen und Häfen auf dem Gebiet der Rheinischen Landeskirche zu seinem Bezirk. Zu seinen Aufgaben zählt auch die Seemannsmission im Duisburger Hafen, dem südlichsten Seehafen Deutschlands.
Alle zwei Jahre verlässt er jedoch sein angestammtes Binnenrevier mit dem Haus der Schiffergemeinde in Duisburg Homberg und dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ und geht auf große Fahrt. Für eine Reise wird er zum Bordseelsorger auf einem Kreuzfahrtschiff. So flog er zum Beispiel im Dezember 2009 nach Dubai, um sich für eine siebzehntägige Kreuzfahrt über Oman, Indien, Burma, Thailand und Singapur auf der MS Columbus einzuschiffen.
Der langen Anreise entspricht ein ebensolcher Verwaltungsakt. Für die Dauer der Extratour wird Wessel von der rheinischen Landeskirche freigestellt und an die Evangelische Kirche in Deutschland ausgeliehen, die die Bordseelsorge auf den Kreuzfahrtschiffen organisiert. Ist der Pastor dann auf der Astor, auf der Delfin oder der Columbus, so ist er dort ein Exot. Einerseits gehört er genug zur Mannschaft, um am ersten Tag mit vorgestellt zu werden, irgendwo zwischen dem Bordarzt und den mitreisenden Unterhaltungskünstlern. Andererseits ist er genug Passagier, um in der Bordbibliothek oder am Pool locker Gespräche anbahnen zu können, die dann in den meisten Fällen einen seelsorgerischen Verlauf nehmen. An Seetagen hält er Diavorträge über seine Arbeit als Binnenschifferseelsorger und Morgenandachten. Bei Ausflügen wird er zum Reiseleiter mit „Lollipop“, dem tropfenförmigen Hinweisschild am Stab, und betreut eine Busladung voll Passagiere auf Landgang.
Um Gottesdienste halten zu können, hat er zehn Kilo liturgisches Reisegepäck wie Talar, Abendmahlskelch und Altardecke bei sich. Im Weihnachtsgottesdienst auf der Columbus waren 150 von 300 Passagieren dabei. Die Mannschaft an Bord besteht zu großen Teilen aus katholischen Filipinos. „Father, Christmas Service?“, fragen sie den evangelischen Seelsorger hoffnungsvoll. „Of course!“, sagt Bruder Wessel dann und organisiert einen Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl für die Mannschaft. Wenn möglich bittet er die Unterhaltungskünstler an Bord um musikalische Begleitung. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass ein Matrose mit Gitarre im Gottesdienst fröhlich „Jingle Bells“ angestimmt hat.
Sehr anstrengend findet Wessel seinen 14-Stundentag an Bord, aber auch sehr fruchtbar. Nach Sturmpassagen steigt die Dichte der seelsorgerlichen Gespräche an Bord spürbar an; wer aufs Meer geht, begibt sich auch heute noch in Gottes Hand.
Es ist Tradition, dass Pfarrer Wessel pro Reise einen Ausflug privat bucht. So hat er Zeit, Land und Leute zu fotografieren. Seine Bilder und Eindrücke verarbeitet er zu Diavorträgen, die er dann nach seiner Rückkehr in Duisburg hält.
In der letzten Woche besuchte er eine Gemeindeveranstaltung der aktiven Senioren in der evangelischen Kirche in Duisburg Laar. Seine leuchtenden Bilder von uralten Moscheen, vergoldeten Pagoden, schwimmenden Märkten und bunten Gewürz-und Obstständen begeisterten sein Publikum und brachten Traumschifflaune in den dunklen Gemeindesaal. Das letzte Ass des Abends hatten die Organisatoren von „Senioren aktiv“ im Ärmel. Sie servierten ihren Gästen eine Eisbombe mit Wunderkerzengarnitur nach Art des Captain`s Dinner. Diese atmosphärische Verdichtung seines Vortrags war auch für den mit allen Wassern gewaschenen Pfarrer eine Überraschung.
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25.01.2011,
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
25. Januar 2011
Eine turnusmäßige Überprüfung des Ruhrorter Kirchturms der ehemaligen Jakobuskirche hat Schäden im Mauerwerk ergeben. Eine Gefahr nach „Kölner Modell“ besteht nicht, doch der Schaden könnte sich bei Fortsetzung des Glockengeläuts verschlimmern. Darum hat das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck als Nutzerin des Turms und Betreiberin des Glockengeläuts beschlossen, dieses vorübergehend einzustellen. Dies geschieht in Absprache mit Firma Haniel, der Eigentümerin des Kirchturms. Derzeit werden die Reparaturkosten und die Dauer der nötigen Arbeiten geprüft, sodass noch kein Termin zur Wiederinbetriebnahme der Glocken genannt werden kann.
21. Januar 2011
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis feiert mit einem festlichen Familiengottesdienst die offizielle Inbetriebnahme der renovierten Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße in Buchholz. Der Gottesdienst, der am 30. Januar um 10 Uhr stattfindet, steht unter dem Motto „Gottes Wort als Geschenk an uns“. Im Anschluss gibt es bei einem Imbiss die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Architekten und den Handwerkern; ihnen und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dankt die Gemeinde mit dem kleinen Empfang. Im Kirchencafé gleich neben der Kirche wird zudem eine Filmdokumentation über den Ablauf der Umbauarbeiten gezeigt.
Gemeinde Wanheim
Coro Pianissimo gibt Konzert
Coro Pianissimo; Foto: privat
Am 30. Januar stellt sich "Coro Pianissimo" unter der Leitung von Ioannis Zedamanis mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer Straße, vor. Der aus Rheinhausen stammende Chor besteht aus 25 musikbegeisterten Sängerinnen und Sängern.
Sein Repertoire umfasst ein buntes Spektrum aus Gospel, internationalen Songs und Klassikern von Bach bis Simon & Garfunkel. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
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20.01.2011,
RS
Kindernothilfe - Kirchengemeinde Trinitatis
Duisburger Gesamtschüler sammeln Spenden für Kindernothilfeprojekt in Brasilien
Stolze Spender: Auf dem Adventsbasar am 26.11.2010 sammelten die Schüler der Gesamtschule Duisburg-Süd durch Engagement und viele Ideen Geld für das Kindernothilfeprojekt CERVAC in Brasilien. Finja, Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel, Lea, Eren, Peter Moritz, didaktischer Leiter und Rico v.l. präsentieren den Erlös von 1350 Euro, der die Förderung behinderter Kinder im brasilianischen Recife unterstützen wird.
Anderen Menschen helfen macht Spaß. Über den eigenen Tellerrand gucken auch. Diese Erfahrung haben Schüler, Eltern und Lehrer der Gesamtschule Duisburg-Süd im vergangenen Jahr nicht zum ersten Mal gemacht. Bereits zum dritten Mal spendete die Schule Einnahmen von dem alljährlich stattfindenden Adventsbasar an eine Einrichtung für behinderte Kinder in Brasilien. Die Einnahmen aus dem vergangenen Jahr toppten mit 1350 Euro jedoch den Vorjahreswert, die Besucherzahlen waren noch einmal gestiegen. Überhaupt sei der Adventsbasar für die Schüler zu einem kleinen Schulfest geworden, berichtet Peter Moritz, didaktischer Leiter der Gesamtschule Süd.
Rico, Finja, Esra, Eren und Lea, alle zwischen 10 und 13 Jahren alt, erzählen als Vertreter ihrer Klassen von den selbstgemachten Marzipankartoffeln, den türkischen Gerichten und in Schokolade getauchten Sternfruchtspießen, die sie zusammen mit ihren Eltern für den Basar vorbereitet haben. Es wurden Vogelhäuser gebaut und eine Spielhalle eingerichtet, in der jeder Besucher für einen Euro Billard, Poker oder ‚Wer wird Millionär?‘ spielen konnte. „Die Spielhalle war gut besucht. Bei einigen Spielen haben die Leute sogar angestanden“, resümiert der 11-jährige Rico zufrieden. Die 13-jährige Esra ergänzt: „Am Ende des Tages hatten wir an den Ständen kaum mehr etwas übrig.“Die Hälfte der Erlöse des Adventsbasars gehen jedes Jahr in die Klassenkassen der teilnehmenden Schüler, die andere Hälfte erhält das Kindernothilfeprojekt Centro de Reabilitação e Valorização da Criança (CERVAC) in der brasilianischen Stadt Recife. In der Einrichtung erhalten rund 240 Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen aus den Armenvierteln Recifes Therapie- und Unterrichtsmöglichkeiten. Auch die Eltern der Kinder werden entlastet und lernen mit dem Schicksal ihrer Söhne und Töchter umzugehen.
Für das CERVAC-Projekt hat sich die Schule durch die Kooperation mit den Buchholzer Gemeinden der Evangelischen und Katholischen Kirche entschieden, in der 7. Klasse lernen die Schüler Lateinamerika zudem im Gesellschaftslehreunterricht kennen. Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel, Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis, dankte den Schülern am vergangenen Mittwoch, 19. Januar, persönlich für ihr Engagement und erzählte von seinen Erfahrungen mit dem brasilianischen CERVAC-Projekt.
„Oft wurden wir gefragt, warum wir das Geld nicht armen Menschen in Duisburg spenden“, erklärt Peter Moritz. „Obwohl wir uns der Armut dieser Menschen bewusst sind, möchten wir das Geld den brasilianischen Kindern geben, denn gerade für Behinderte aus den Armenvierteln erreicht die Notlage dort eine andere Dimension.“
Auf die Beantwortung der Frage, ob die Schüler auch im nächsten Jahr wieder am Adventsbasar teilnehmen, müssen Pfarrer Köhler-Miggel und Peter Moritz dann auch nicht lange warten: „Wir machen das gerne.“
Weitere Informationen zur Gesamtschule Duisburg-Süd am Tag der offenen Tür am 22. Januar, Großenbaumer Allee 168-174, sowie im Internet unter http://www.ge-duisburg-sued.de Informationen zum Kindernothilfeprojekt CERVAC unter www.kindernothilfe.de.
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14.01.2011,
Bild und Text: Golombek
17. Januar 2011
Unter dem Motto "Schöne Kirchenräume nutzen" findet am Freitag, 21. Januar 2011 um 19.00 Uhr in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, ein musikalisch-literarischer Abend statt. Er hat das Thema "Mein Freund der Baum", denn Holz mag zwar nur ein kurzes Wort sein, aber die Verbindungen zu dem wachsenden Stoff sind zugleich sehr vielfältig. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.kreuzeskirche.org
Lernen, die Orgel im Gottesdienst zu spielen
Ausbildung zur Kirchenmusikerin / zum Kirchenmusiker im Nebenamt
Ausbildung zur Kirchenmusikerin / zum Kirchenmusiker im Nebenamt - DOWNLOAD
Ob J. S. Bach, Gospel oder einfaches Kirchenlied - Musik gehört zur Kirche. Sie hat, so das Kirchenmusikgesetz der Ev. Kirche im Rheinland "den Auftrag, bei der Verkündigung des Evangeliums zum Lobpreis Gottes mitzuwirken.“ Wer lernen will, wie man beim Gottesdienst mit der Orgel begleitet, den feierlichen Gottesdienstbeginn musikalisch gestaltet oder den Kirchenchor leitet, findet jetzt dazu ein Angebot der Ev. Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Kleve, Moers, Oberhausen und Wesel. Sie bieten eine Ausbildung zur Kirchenmusikerin bzw. zum Kirchenmusiker im Nebenamt an. Neben Einzelunterricht im Orgelspiel oder Gesang gibt es Gehörbildung, Tonsatzlehre und Blockseminare zu weiteren wichtigen Themen der Kirchenmusik.
Der Kurs beginnt im März 2011 und schließt mit der so genannten Kirchenmusik-C-Prüfung im Frühjahr 2013 ab. Die monatlichen Gebühren betragen für die Ausbildung in der Fachrichtung Chorleitung 60 Euro, für die Fachrichtung Orgel 75 Euro, für die Kombination 90 Euro. Zur Aufnahme ist ein bestandener Eignungstest am 19. Februar 2011 erforderlich. Anmeldeschluss ist der 30. Januar.
Die Broschüre mit allen Informationen zur Ausbildung und Telefonnummern von Ansprechpartnerinnen und –partnern findet sie weiter unten als PDF-Download. Eine Ansprechpartneri ist die Kreiskantorin des Kirchenkreises Duisburg, Tiina M. Henke, Telefon 0203 / 39 87 968.
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14.01.2011,
RS
Ausbildung zum Kirchenmusiker
Ausbildung zur Kirchenmusikerin / zum Kirchenmusiker im Nebenamt
Friedensdorf International
Duisburger Berufsschüler helfen afghanischen und afrikanischen Kindern
Kuchenverkauf für Kriegsopfer: Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs Duisburg-Mitte überreichen in diesem Jahr 1055 Euro an das Oberhausener Friedensdorf International.
Bereits zum fünften Mal sitzt Beate Kleinbrahm vom Friedensdorf International in einem Seminarraum des Kaufmännischen Berufskollegs Duisburg-Mitte und spricht über die Oberhausener Organisation, die seit 1967 kriegsverletzte Kinder nach Deutschland holt, um ihnen hier dringend notwendige medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Seit 2004 verkaufen die Duisburger Berufsschüler in den Schulpausen der Vorweihnachtszeit Kuchen und Waffeln und spenden den Erlös alljährlich an eine soziale Einrichtung. In den vergangenen Jahren ging der Erlös meist an das Oberhausener Friedensdorf.
Vor der offiziellen Scheckübergabe nimmt sich Beate Kleinbrahm auch in diesem Jahr Zeit, um über die Arbeit des Friedensdorfes zu informieren und Fragen von Schulleiter Erich Sachnik, Pfarrer Gerhard Kolrep und der Jugendlichen zu beantworten. Die Schülerinnen und Schüler zeigen sich sehr interessiert und halten auch mit schwierigen Fragen nicht zurück. So wollen sie wissen, ob im Friedensdorf auf die Religion der zumeist afghanischen und afrikanischen Kinder Rücksicht genommen wird und was mit Kindern passiert, die nicht für eine medizinische Behandlung in Deutschland ausgewählt werden. Beate Kleinbrahm erklärt und versucht im Gegenzug den Jugendlichen die Lebensverhältnisse der Kinder in ihren Heimatländern näher zu bringen. Anschaulich erzählt sie von dem Staunen der Kinder über Fernsehgeräte und Lichtschalter, die sie in Oberhausen zum ersten Mal zu Gesicht bekommen, und wie schwierig es für die jungen Patienten ist, sich fernab der Eltern in einem fremden Land zurechtzufinden.
Im Anschluss überreichen die Schüler dem Friedensdorf einen Scheck über 1055 Euro. Schulleiter Sachnik und Pfarrer Kolrep sind stolz auf das soziale Engagement ihrer Schützlinge: Trotz eines zeitgleich stattfindenden Kuchenverkaufs für die Abschlussfeier wurde an den Spenden für das Friedensdorf auch in diesem Jahr nicht gespart.
Weitere Informationen über das Friedensdorf International im Internet unter
www.friedensdorf.de sowie über das Kaufmännische Berufskolleg Duisburg-Mitte unter
www.kbm-duisburg.de.
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13.01.2011,
Bild und Text: Nina Golombek
Ausstellungseröffnung in Wedau
„Pskow 1941 – 2011: Von der zerstörten zur sozialen Stadt“
Eine neue Wanderausstellung der Initiative Pskow wird im evangelischen Gemeindehaus in Duisburg Wedau, Am See 8, zu sehen zu sein. Auf 21 Tafeln gibt „Pskow 1941 – 2011: Von der zerstörten zur sozialen Stadt“ eine kompakte, farbige, lebendige Information über die Arbeit der Initiative. Sie ist in der Zeit vom 23. Januar bis 3. Februar 2011 geöffnet jeweils montags bis mittwochs von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, donnerstags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie sonntags von 11.30 bis 12.30 Uhr. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Gottesdienst am Sonntag, 23. Januar um 10.30 Uhr in der Kirche Am See, Duisburg-Wedau. Unter dem Motto „Leiter als Brücken“ wird der Gottesdienst gehalten von Pfarrer Dr. Dieter Bach, dem Geschäftsführer der Initiative Pskow. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang zur Eröffnung der Ausstellung statt.
Die Ausstellung beschreibt die Geschichte der Stadt Pskow und der Initiative und stellt anschaulich deren Aktivitäten vor: die Arbeit des Heilpädagogischen Zentrums, der Werkstätten, der Säuglingsstation, des Frühförderungszentrums, des Hospizes und zahlreicher weiterer Projekte. Das geschieht durch eindrucksvolle Fotos, kurze, erläuternde Texte und durch die Vorstellung einzelner Menschen in den Projekten. So erfahren Ausstellungsbesucherinnen und –Besucher von Grischa. Ihn fand man als einjähriges Kleinkind unterernährt und völlig apathisch im Pskower Bahnhof. Er wurde im „Dach der Geborgenheit“ aufgenommen, dort nicht nur körperlich aufgepäppelt, sondern vor allem auch psychologisch betreut. Nach zwei Monaten: sein erstes Lächeln, erster Schritt seiner emotionalen Entwicklung hin zu einem neugierigen, zutraulichen Kind. Im Alter von drei Jahren wurde Grischa von einem schwedischen Ehepaar adoptiert. Solche Beschreibungen machen anschaulich, was in Pskow geschieht, warum diese Arbeit so wichtig ist. Aber die Ausstellung zeigt auch den Einsatz auf russischer und deutscher Seite, das Engagement der vielen Einzelspender und der Stiftungen, die diese Entwicklung „von der zerstörten zur sozialen Stadt“ möglich gemacht haben und weiter ermöglichen. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich weiter zu informieren und selbst mitzumachen bei der Initiative Pskow.
Die Initiative Pskow in der Ev. Kirche im Rheinland e.V. wurde 1998 gegründet. Sie soll in besonderer Weise die Kontakte zu Russland mit dem Schwerpunkt Pskow aufrechterhalten. Die Initiative Pskow hat über 300 Mitglieder. Mitglied kann jede natürliche Person, aber auch Kirchengemeinden und Kirchenkreise werden.
„Unser Engagement in Russland entstand aus einem tiefen Schuldgefühl gegenüber diesem Land, das 1941 von den Deutschen überfallen wurde“, so Dieter Bach in einem Interview. 1991 reisten Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland, darunter auch der damalige Präses Peter Beier, am Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion in die Stadt Pskow nahe der estnischen Grenze, um dort um Versöhnung zu bitten. Daraus entstanden ist eine bemerkenswerte Initiative, durch die Pskow zur sozialsten Stadt Russlands geworden ist. Hier entstand die erste Werkstatt für geistig Behinderte in Russland, es entstanden Einrichtungen für Behinderte, alte Menschen, gefährdete Jugendliche. „Versöhnung ist kein einmaliger Akt, sondern ein lange andauernder Prozess“, so Pfarrer Bach.
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13.01.2011,
RS
Krieg ums Land im Namen Gottes
Israelvortrag in der Salvatorkirche
Als vor über 60 Jahren Israel neu entstand, brach ein Konflikt auf, der fast unlösbar scheint: Wem gehört das Land? Ob und wie diese Frage beantwortet werden kann, erläutert Pfarrer Andreas Wagner am 19. Januar 2011 um 19.30 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche, Burgplatz neben dem Rathaus. Der ehemalige Leiter von „Studium in Israel“ der Evangelischen Kirche in Deutschland an der Hebräischen Universität in Jerusalem titelt seinen Vortrag „Krieg ums Land im Namen Gottes" und beschreibt darin nicht nur das heutige Israel, sondern zieht eine thematische Linie zurück zur biblischen Tradition in den Büchern Josua und Judit.
Die beiden ersten Bücher der Bibel erzählen von der unsteten Wanderschaft der Erzväter und Erzmütter im Lande Israel, das ihre Nachkommen schließlich verlassen. Das Buch Josua erzählt von der Rückkehr ins Land, von der Landnahme. Das Buch Judith erzählt von der Bedrohung dieses Landes durch heidnischen Kult. Und auch hier wieder die Frage: Wem gehört das Land
Wagner, der seit 2003 in Israel lebt, unterrichtet dort als Dozent an verschiedenen Universitäten und ist als Reiseleiter tätig. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen eV. organisiert diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen.
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13.01.2011,
RS
Diakonierwerk
Erwerbslosenberatungsstelle startete am 3. Januar
Das Diakoniewerk Duisburg GmbH ist seit dem 01.01.2011 Träger einer Erwerbslosenberatungs-stelle. Es handelt sich dabei um ein von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Duisburg (ehemals ARGE) unabhängiges Beratungsangebot.
Das Angebot richtet sich an Langzeitarbeitslose im SGB II-Bezug und Aufstocker
Erwerbslose
von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
Berufsrückkehrende
Ratsuchende für die Bereiche berufliche Entwicklung und Qualifizierung
Kontakt:
Diakoniewerk Duisburg GmbH
Jobcenter
Beekstraße 38
47051 Duisburg
erwerbslosenberatung@diakoniewerk-duisburg.de
Ihre Ansprechpartnerin: Frau Missall, Tel.: 0203 9313-710
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 9:30 Uhr - 12:30 Uhr, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
offene Sprechstunde: Donnerstag 9:30 - 12:30 Uhr
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13.01.2011,
RS
Am Ende gewinnen immer die Guten
Superintendent Schneider zur Jahreslosung 2011
Am Ende gewinnen immer die Guten - so ähnlich könnte man die Jahreslosung paraphrasieren; ein Satz aus der Bibel, der evangelische Christinnen und Christen durch das Jahr 2011 begleiten soll. Im 12. Kapitel des Römerbriefs schreibt der Apostel Paulus in Vers 21: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“
Am Ende gewinnen immer wieder die Guten – in unzähligen Märchen und Mythen, in Romanen und Filmen wurde und wird dieses Thema immer wieder neu variiert. Gut und Böse, eindeutig zu identifizieren, liegen im Streit miteinander. Die Spannung steigt, wenn sich der Sieg den Bösen zuzuneigen scheint, doch in den allermeisten Fällen kann man sich völlig sicher sein: am Ende gewinnen immer die Guten.
Die Wirklichkeit sieht anders aus. Immer wieder kommen die Guten unter die Räder. Und das Böse scheint zu triumphieren. Oft genug ist zwischen Gut und Böse auch gar nicht so genau zu unterscheiden. Die Wirklichkeit entzieht sich oft einer einfachen Aufteilung in Schwarz und Weiß.
Aber was ist das denn – das Böse und das Gute? Unter „dem Bösen versteht die Bibel Menschen und Mächte, die das Leben bedrohen, die Beziehungen vergiften und Gemeinschaft zerstören. Und das Gute? Die Liebe. Was denn sonst?! „Überwinde das Böse mit Liebe“ – so könnte es gehen. Immerhin haben wir an Weihnachten davon gesagt und gesungen: Dass Gott Mensch geworden ist und seine Liebe in dem Kind in der Krippe, in dem Menschen Jesus von Nazareth Hand und Fuß bekommen hat. Sicher, damit wird Gottes Liebe verletzbar. Oft genug wird sie ans Kreuz geschlagen, mit Füßen getreten, an den Rand gedrängt. Immer wieder verliert sie auch, die Liebe. Sie ist aber nicht tot zu kriegen. Bis heute nicht. Denn der, der die Liebe Gottes verkörpert und in diese Welt gebracht hat, lebt. Und deshalb setzen immer wieder Menschen dem Hass die Liebe entgegen, der Vergeltung die Verzeihung, der Ungerechtigkeit das Bemühen um mehr Gerechtigkeit, der gnadenlosen Kälte das Erbarmen, dem Streben nach persönlichem Gewinn die Solidarität. Wo kämen wir hin, wenn es das alles nicht mehr gäbe? Aber die Liebe Gottes ist in der Welt. Und am Ende gewinnt die Liebe.
Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, zur Jahreslosung 2011
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13.01.2011,
RS