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Aktuelle Nachrichten
  • Jürgen Grässlin beim KDA
    Thema: "Schwarzbuch Waffenhandel – Wie Deutschland am Krieg verdient" - 29. Mai 2012, 18.30 Uhr - Friemersheim
  • Fotoaktion
    Gesicht zeigen für das Ehrenamt! - Aktion auf gemeindemenschen.de
  • Bewährte Renner und neue Kurse
    Neues Kursprogramm 1-2012 - Anmeldungen auch im Internet
  • Kurzmeldungen
    Kurznachrichten aus dem Bereich der evangelischen Kirche
  • Kanzelrede Prof. Dr. Di Fabio
    „Werte in der Krise – Was hält die Gesellschaft zusammen?“, Sonntag, 3. Juni 2012 17 Uhr, Salvatorkirche
  • Synode November 2011
    Jahresbericht des Superintendenten u. Predigt Synodalgottesdienst hier als PDF-Download
  • KDA - Laboratorium - Programmheft
    Gespräche, Vorträge, Gottesdienste - Download hier
  • Termine Mai / Juni 2012
    Musik - Konzerte - Veranstaltungen
  • Servicetelefon - Eintrittsstelle
    Antwort auf Fragen rund um Evangelische Kirche / Eintrittsstelle an der Salvatorkirche


  • Tageslosung


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    Nachhrichtenarchiv 2011

    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 139/2011
    Düsseldorf, 7. Dezember 2011

    „Sie kamen zum Feiern und fanden den Tod.“ Die Tragik des Loveparade-Unglücks, die dieser Satz bündelt, tritt in der Öffentlichkeit längst hinter aktuellen Themen in den Hintergrund. „Für die Familien der Todesopfer und für viele Verletzte ist sie weiterhin täglich schmerzhaft präsent. Eltern trauern um ihre Kinder. Zwei Halbwaisen vermissen ihre Mütter“, sagt Dr. Uwe Rieske, Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, heute vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf. 16 Monate nach der Katastrophe zog er heute eine Zwischenbilanz ihres Einsatzes bei und nach der letzten Loveparade. Dies verband Rieske mit dem Dank an viele Institutionen und Einzelpersonen, die die Bemühungen um die Nachsorge an Verletzten, belasteten Rettungskräften und Angehörigen unterstützt haben.

    In den Stunden und Tagen des Loveparade-Unglücks haben sich nach Angaben Rieskes etwa 130 evangelische und katholische Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger um Überlebende, Augenzeugen und Rettungskräfte bemüht. Zudem wurde bis zum 5. September eine notfallseelsorgliche Präsenz am Unglücksort gewährleistet. Gesprächsangebote gab es auch für belastete Rettungskräfte und Ersthelfer.

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    Karten für die Aufführungen der „Buchholzer Bühne“, der Laienspielgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) sind immer schnell ausverkauft. Derzeit ist die Truppe mitten in den Proben für das neue Theaterstück „Eine himmlische Beförderung“. Der Kartenvorverkauf ist möglich ab dem 15. Dezember 2011 bei allen Mitspielenden oder im Jugendzentrum, Arlberger Str. 10 (Tel.: 0203 / 703670). Aufgeführt wird das Stück im Gemeindezentrum an der Arlberger Straße am 25. und 26. Februar, am 3. und 4. März sowie am 10. und 11. März; samstags beginnen sie jeweils um 19.30 Uhr, sonntags und 17 Uhr.

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    Am Samstag, 3. Dezember 2011 zeichnete Oberkirchenrat Klaus Eberl in Düsseldorf die drei Preisträger des Ehrenamtspreises aus. Den mit dreimal 1.000 Euro dotierten Preis hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gestiftet. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr auch die Krisenbegleitung der Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Zurzeit sieben ehrenamtlich Tätige stellen im Rahmen eines niederschwelligen Angebots Zeit zum Gespräch zur Verfügung, hören zu, nehmen Anteil und geben so Gelegenheit, Suizidimpulse zu benennen und die Seele zu entlasten. Sie tun dies mit hohem Engagement, großer Flexibilität und neben ihrem Beruf. Oberkirchenrat Eberl dankte den Ehrenamtlichen der Krisenbegleitung für deren „lebenswichtige Arbeit“. „Die Menschen, die diese Arbeit leisten, haben es hoch verdient, dass sie jetzt mit dem Ehrenamtspreis gewürdigt werden. Die EKiR ist stolz darauf, dass in ihrem Bereich ein solch wichtiger Dienst geleistet wird.“

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    Ein seit September erhältlicher Fotokalender der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg zeigt auf jedem der großformatigen Monatsblätter des kommenden Jahres bunte, nächtliche Umrisse der Hauptfassade der Salvatorkirche - passend zum anstehenden Mercator-Jahr. Die Aufnahmen wurden in den Abendstunden des letzten Septemberwochenendes 2010 am Westturm der Stadtkirche gemacht und geben Eindrücke von Xavier de Richemonts Lichtinstallation wieder. In ihr hatte der französische Künstler zum 400-jährigen Jubiläum der ersten reformierten Generalsynode historische, visuelle und musikalische Artefakte in einer filmischen Videoprojektion vereint. Mit seiner Lichtmalerei, die mehr als 15.00 Menschen live sahen, erzählte er Geschichte an der Fassade des Mercator-Turmes neu. Die opulenten Bilder zeugen auch auf den Kalenderseiten von Aufbruch, Wachsen, Umsturz und Hoffnung. Zu erwerben sind die ungewohnten Blicke auf die Salvatorkirche für zehn Euro in den Buchhandlungen Scheuermann und Hermann sowie in der Salvatorkirche zu den üblichen Öffnungszeiten (dienstags bis samstags jeweils von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 13 Uhr); die Einnahmen dienen dem Erhalt der Salvatorkirche.

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    Am 3. Advent öffnen sich zu den Gottesdiensten nicht nur die Türen der christlichen Kirchen in Duisburg. Am Sonntag, 11. Dezember findet um 15 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im FORUM, dem Einkaufszentrum in der Duisburger Innenstadt, mit dem Thema „Adventspost“ statt. Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant der katholischen Kirche, und Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen, Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, gestalten ihn gemeinsam mit Organist Andreas Piper und dem Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau). Der Gottesdienst im Einkaufszentrum ist beileibe keine Premiere: Schon anlässlich der Forumseröffnung im September 2008 hielten beide Kirchen einen Gottesdienst im Konsumparadies, zu dem mehrere hundert Gläubige kamen – und die Geschäfte waren geschlossen! Seitdem gestalteten sie dort acht Gottesdienste.

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    „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Der erste Artikel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gilt für alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht und Herkunft. Er gilt auch denen, die sich aus Not und Elend auf den Weg nach Europa begeben - in der Hoffnung auf Broterwerb und ein menschenwürdiges Leben. Für Tausende hat sich diese Hoffnung schon zerschlagen. Immer wieder gehen Bilder von ausgemergelten Menschen und leblosen Körpern, welche an die Strände Südeuropas gespült werden, um die Welt. Allein in den ersten 7 Monaten dieses Jahres sind 1.674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Ein Gottesdienst am Sonntag, 11. Dezember 2011 in der Duisburger Salvatorkirche erinnert an die Menschenrechtslage an den Außengrenzen der EU und gedenkt der Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa um ihr Leben kamen. Der Gottesdienst wird vorbereitet und gestaltet von Mitgliedern einer afrikanischen Gemeinde in Duisburg („Ministere de la parole du soir“); Flüchtlinge geben von ihren Erfahrungen Zeugnis, wie etwa Pastor Marc Kadima, der von seinem Flüchtlingsschicksal und seinem Werdegang in Deutschland berichtet. Die Predigt hält Dr. Wolf-Dieter Just. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr; beim anschließenden Kirchenkaffee gibt es ein moderiertes Gespräch mit Kirchenrat Rafael Nikodemus und Mitgliedern der afrikanischen Gemeinde zum Thema des Gottesdienstes.

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    Zum Singen von Advents- und Weihnachtsliedern lädt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm am 3. Advent, Sonntag, 11. Dezember um 17 Uhr in die Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger Allee, ein. Kantorin Annette Erdmann versetzt mit den Kinderchören, dem Jugendchor, dem Posaunenchor unter der Leitung von Wolfgang Beckmann, der Kantorei Großenbaum und dem Flötenkreis das Publikum in weihnachtliche Stimmung. Ob zum Mitsingen oder Zuhören - erwartet werden können neuere, aber auch traditionelle Weihnachtslieder wie „Tochter Zion“ oder „O du fröhliche“. Allein 20 Mädchen und Jungen haben eifrig für ihren Sologesang geprobt; manche fiebern jetzt schon ihrem ersten Solo entgegen. Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten.

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    Die Salvatorkantorei lädt alle Interessierten zu einer Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium am Samstag den 10. Dezember um 18 Uhr in die Salvatorkirche ein. Das Werk gehört für viele Musikfreunde fest zur Weihnachtszeit dazu und erfreut sich in breiten Schichten der Bevölkerung großer Beliebtheit. Es ist die fünfundzwanzigste Aufführung in Duisburgs Stadtkirche seit 1950. Unter Mitwirkung von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und den Gesangssolisten Dorothee Wohlgemuth, Sopran, Carola Günther, Alt, Martin Koch, Tenor und Tobias Scharfenberger, Bass werden die ersten drei Kantaten des Werkes zu hören sein. Durch Videowände können auch Zuhörer in den Seitenschiffen die Aufführung optisch mitververfolgen. Die Leitung des neunzigminütigen Konzertes hat Marcus Strümpe. Karten zu 20 Euro (Mittelschiff) und 15/10 Euro (Seitenschiffe) gibt es an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse ab 17.15 Uhr.

     

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    Pressemitteilung pro doMMo 

    Am Sonntag, 20. November 2011 war es endlich soweit. Der erste Bauabschnitt der neu gestalteten Fenster der evangelischen Kirche in Mittelmeiderich konnte bestaunt werden. Auf Einladung des Fördervereins pro doMMo e.V. konnten sich alle Meidericher Bürger einen eigenen Eindruck von dieser anspruchsvollen Arbeit machen. Extra zu diesem Anlass war die schweizerische Künstlerin angereist.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 126/2011
    Düsseldorf, 28. November 2011

    Rheinische Kirche zeichnete am Abend Gewinner aus
    „Wolkenfelder auf dem nassen Gehweg“ gewinnt Taufliederwettbewerb

    Pfarrerin Dr. Gertrud-Marianne Schendel und Kirchenmusiker Christof Struck haben den Wettbewerb „Lieder zur Erwachsenentaufe“ der Evangelischen Kirche im Rheinland gewonnen. „Wolkenfelder auf dem nassen Gehweg“ heißt das Lied, das die Uelzener Pfarrerin getextet hat und das der Kirchenmusiker aus Wrestedt vertont hat. „Wir haben den Wettbewerb ausgeschrieben für neue Lieder zur Taufe, genauer gesagt: Lieder zur Taufe von Jugendlichen und Erwachsenen“, erklärte die rheinische Vizepräses Petra Bosse-Huber am Abend (vgl. Sperrfrist!) bei der Preisverleihung in der Düsseldorfer Johanneskirche: „Es geschieht oft, dass sich Jugendliche während der Konfirmandenzeit taufen lassen, und auch die Taufe von Erwachsenen ist gar nicht selten. Dafür eignen sich aber unsere klassischen Tauflieder nicht, die meist von der Säuglingstaufe ausgehen.“ Rund 200 Lieder wurden bei dem Wettbewerb eingesandt.

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    Der Wanheimer Gospelchor „Soul, Heart & Spirit“ und die Jugendband „Six And One“ sollten am30. Oktober gemeinsam in der evangelischen Kirche Wanheim auftreten. Das bereits angekündigte Konzert muss aus Krankheitsgründen ausfallen; ein neuer Termin steht noch nicht fest.

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    Im Oktober 1961 unterzeichneten Deutschland und die Türkei ein Abkommen zur Anwerbung von Arbeitskräften aus der Türkei. Was zunächst als Grundlage für eine zeitweilige Beschäftigung von „Gastarbeitern“ gedacht war, bildete den Auftakt zu einer Entwicklung, die aus der noch jungen Bundesrepublik in den nächsten Jahrzehnten de facto ein Einwanderungsland machen sollte. In diesem Jahr jährt sich die Unterzeichnung des Anwerbeabkommens zum 50. Mal. Im Politischen Abendgebet am 24. November, 18.30 Uhr , Gemeindehaus Auf dem Weg, Peschmannstraße 2, Duisburg-Rheinhausen, beleuchten fünf Teilnehmende aus ganz unterschiedlichen Perspektiven Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Arbeitsmigration: Ünsal Baser, Jugendvertreter
    bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM), Hasan Özen, ehem. Betriebsrat bei HKM, Rainer Bischoff MdL und Vorsitzender des DGB Niederrhein sowie Pfarrer Heiner Augustin von der Friedenskirchengemeinde Rheinhausen.

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    303 kg Lebensmittel trugen Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ins Wedauer Gemeindehaus Am See. Vor allem Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Linsen, Mehl und Zucker wurden abgegeben. Jugendliche der Gemeinde packten daraus Pakete für die Winterhilfe der Oberhausener Organisation „Friedensdorf International“. Was brauchen Familien in Armenien, Georgien, Nagorny-Karabach oder Tadschikistan noch, um für einen harten, langen Winter gewappnet zu sein? Kaffee kann wichtig sein, auch als Tauschwert! Dann noch eine Fleischkonserve dazu, Zahnpasta, Seife, eine warme Kindermütze oder dicke Handschuhe. Insgesamt 20 Kartons wurden auf diese Weise befüllt und über das Friedensdorf Oberhausen auf die Reise in die Bestimmungsorte geschickt. Für dieses Jahr ist die Aktion beendet. Die Jugendlichen sind zufrieden. Wer jetzt noch helfen möchte, hat bis zum 1. Dezember Gelegenheit, ein eigenes Paket privat zu packen. Das Paketmaterial muss in der zentralen Verwaltung des Friedensdorfs für 5,50 Euro gekauft und dort auch in der Lanterstraße 21 in Oberhausen wieder abgegeben werden. Für manche Jugendliche aus Trinitatis steht aber schon fest, dass sie im nächsten Jahr bei der Aktion wieder dabei sein werden.

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    Weihnachtslieder in einem Chor singen und gemeinsam für den Auftritt proben: Kirchenmusikerin Annette Erdmann bietet Sangesfreudigen eine Schnupperprobe mit der Kantorei Großenbaum an. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ab Mittwoch, dem 23. November stehen sowohl traditionelle als auch neuere Advents- und Weihnachtslieder auf dem Programm, die beim Weihnachtssingen am 3. Advent ab 17 Uhr in der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee zur Aufführung kommen. Geprobt wird mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21. Weitere Informationen gibt es bei Kantorin Annette Erdmann, Tel.: 0203 / 767709.

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    „Himmel und Erde werden vergehen,
    aber meine Worte werden nicht vergehen.“
    Lukas 21 Vers 33

    Nach längerer schwerer Krankheit ist am 13. November 2011 

    Herr Hermann Rosen 

    im Alter von 74 Jahren verstorben. Wir wussten um seine Krankheit, die er in den letzten Jahren tapfer getragen hat; sein Tod zum jetzigen Zeitpunkt hat uns dennoch überrascht und erfüllt uns mit Trauer.

    Über Jahrzehnte war  Hermann Rosen ehrenamtlich in verschiedenen kirchlichen Leitungsfunktionen tätig: im Presbyterium seiner Gemeinde Neudorf – West; im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, früher auch in dem des ehemaligen Kirchenkreises Duisburg Süd sowie im Vorstand des ehemaligen Gesamtverbandes. Außerdem arbeitete er in landeskirchlichen Gremien und Ausschüssen mit.

    Wir verlieren mit Hermann Rosen einen zuverlässigen und profilierten Weggefährten. Er hat nicht nur seine fachliche Kompetenz als Jurist in die kirchliche Arbeit eingebracht, sondern aus seinem Glauben heraus mit klarem Blick immer wieder Partei für die Schwachen und Benachteiligten ergriffen.

    Den Verstobenen wissen wir in Gottes Ewigkeit geborgen; mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei seinen Angehörigen.

    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg                   
    Superintendent Armin Schneider              

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    Das Studium biblischer, talmudischer und rabbinischer Texte eröffnet für wirtschaftsethische Positionen einen Zugang zu sozialethisch fundierten Denkmustern in der jüdischen Tradition. Für die jüdische Perspektive sind Nächstenliebe, Barmherzigkeit, die Frage nach dem Verhältnis von Armut, Bedürftigkeit und Gerechtigkeit zentrale Aspekte. Dr. Doron Kiesel informiert in seinem Vortrag am Donnerstag, 1. Dezember 2011 im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen, Springwall 16, 47051 Duisburg über die Glaubensgrundsätze, die sich daraus ableitenden religiösen Prinzipien und ethischen Dimensionen. Zudem fragt der Professor für Theorie der Sozialarbeit / Sozialpädagogik von der Fachhochschule Erfurt nach deren Umsetzung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Der Eintritt zu dem um 18.30 Uhr beginnenden Vortrag ist frei; eine Anmeldung ist erforderlich (Tel.: 0203 / 29513170; kda@kirche-duisburg.de).

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    Nachdem die Mauerschäden am Westgiebel der evangelischen Christuskirche in Duisburg Neudorf, Neudorfer Markt / Bismarckstraße begutachtet wurden, kam auch die Deckenkonstruktion im Innenraum der Kirche in den Blick von Architekt und Statiker. Das Ergebnis: Die 1952 eingezogene Innendecke entspricht nicht mehr den heute geltenden Sicherheitsanforderungen. Daraufhin hat das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf West beschlossen, dass eine weitere Nutzung der Christuskirche für Gottesdienste und Veranstaltungen nicht mehr zu verantworten ist, und hat die Kirche vorübergehend geschlossen. Eine intensive Untersuchung der Schäden soll unter Einrüstung des Kircheninnenraumes und Absicherung der Decke ermitteln, wie groß die Schäden tatsächlich sind und wie umfangreich die Reparaturarbeiten sein müssen. Die Gottesdienste der Gemeinde finden im November und Dezember 2011 im benachbarten Gemeindehaus Gustav-Adolf-Straße 65 statt. Ob die Gottesdienste an Heiligabend und danach in der eingerüsteten Kirche stattfinden können, ist noch ungewiss.

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    Musik nicht nur aus England sangen und spielten am vergangenen Samstag der Kirchenchor und der Flötenkreis der Christuskirche unter der Leitung von Volker Nies im evangelischen Gemeindezentrum Neudorf-West.

    Neben klangschönen Instrumentalstücken der Renaissance erklangen auch Werke von Alan Wilson, dessen „Haec Dies“ sowie „The Old Man’s King“ mit Chor und den Solisten Beate Janczik (Sopran) und Silke Hansen (Blockflöte) das Publikum begeisterte. 

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    Pressemitteilung Initiativkreis benfiz for kids 
    http://www.benefiz-for-kids.eu/

     

    "Am 3. Dezember 2011 fi ndet in der Pauluskirche in Hochfeld an der Rheinhauser Straße zum sechsten Mal das Benefi z-Konzert „Benefiz for Kids“ unter dem Motto „Rockin‘ Paulus“ statt.

    Vier Bands werden ab 19:00 Uhr mit rockigen bis piratigen Klängen die umgestalteteK irche beschallen. Und wir freuen uns, dass wir zu dieser Veranstaltung wieder Bärbel Bas, Mitglied des Bundestages, als Schirmherrin gewinnen konnten, die uns schon im letzten Jahr so tatkräftig unterstützt hat. Mit Ihrer Hilfe und den zahlreichen Spenden konnte dem Jugenheim an der Pauluskirche eine neue Küche gebaut werden.

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    In allen evangelischen Kirchengemeinden Duisburgs haben die Vorbereitungen für die Presbyteriumswahl im nächsten Jahr begonnen. Wahlsonntag für die Leitungsgremien der Gemeinden ist hier und in der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland der 5. Februar 2012. In den Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Duisburg werden etwa 70.000 Bürgerinnen und Bürger zur Wahl aufgerufen und durch eine Benachrichtigungskarte über den Wahlort informiert. Doch bis dahin sind von den amtierenden Presbyterien noch organisatorische Vorbereitungen zu treffen, Beschlüsse zur Durchführung der Wahlen zu fassen und Kandidatinnen und Kandidaten zu finden.

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    „Gemütlicher, heller, funktionaler, freundlicher“, so beschreibt Diplom-Pädagoge Stefan Ringling den neu gestalteten Jugendraum der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl an der Obermarxloherstraße 40. Am vergangenen Sonntag, 13. November, wurde die in weiß und giftgrün gestrichene Räumlichkeit Helfern und Unterstützern präsentiert.

    „Mit der Farbwahl wollten wir einen Wow-Effekt erreichen“, ergänzt Ringling und beschreibt die weiteren Neuerungen: Zu den orangefarbenen Stühlen gesellen sich zwei gleichfarbige Sofas, eine vorhandene Theke wurde entfernt, Regale angeschafft, der alte Wandschrank gestrichen, Videobeamer, Musikanlage und brandneue Boxen werden für gesellige Stunden sorgen.

    Die Renovierung schien dringend notwendig, denn der Jugendraum ist besonders in der Vorweihnachtszeit stark frequentiert und bietet Platz für die Treffen der verschiedensten Gruppen. Besonders häufig halten sich jedoch die Kinder und Jugendlichen der Kinder- Ferien- und Mädchengruppe dort auf, weswegen bei der Raumgestaltung besonders auf ihre Bedürfnisse eingegangen wurde. Kabel wurden so verlegt, dass sie nicht mehr zugänglich sind, die neuen Regale sind bodennah und für Kinder gut zu erreichen; nicht zuletzt sorgen die knalligen Farben für eine kindgerechte Atmosphäre. Als Highlight verzierten die Kinder einen Teil der rückwärtigen Wand mit bunten Abdrücken ihrer Hände.

    Gestrichen wurde in Eigenarbeit, wofür Stefan Ringling und sein Team aus jugendlichen Helfern ein ganzes Wochenende investierten. Die Materialkosten wurden teilweise aus dem Kirchenhaushalt finanziert, den Rest steuerten zwei Sponsoren, der Steinmetzbetrieb Freund und das Neumühler Stielmus-Theater bei. Wolfgang Creß und Günter Bleck vom Stielmus-Theater zeigten sich nach der Präsentation des neuen Jugendraums mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Da freut man sich, wenn Gelder gegeben werden, dass da was Vernünftiges bei rauskommt“, so Wolfgang Creß.

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    „ ‚Der Messias’ von Georg Friedrich Händel ist hier immer noch unterschätzt“, hieß es im Begleittext zu der Aufführung am Volkstrauertag in der Friedenskirche Hamborn. Man mochte dieser Aussage zustimmen angesichts einiger leerer Bänke in den Seitenschiffen und auf den Emporen, aber die 250 Zuhörer, die der Aufführung mit großer Aufmerksamkeit folgten, bewiesen mit ihrem lang anhaltenden Beifall, dass sie das Werk und seine vorzügliche Wiedergabe wohl zu schätzen wussten. Unter der präzisen, sicheren und dynamischen Leitung von Kreiskantorin Tiina Henke musizierten die Kantorei der Friedenskirche und das Orchester „Vielharmonie“ mit Konzertmeisterin Anke Vogelsänger und den Solisten Katariina Järvinen, Sopran, Luisa Kruppa, Alt, Stefan Kuhlich, Tenor und Christoph Lahme, Bass.

    Der Chor, der im „Messias“ einen umfangreichen und schwierigen Part zu bewältigen hat, sein an erster Stelle genannt. Verstärkt durch einzelne Gastsänger bestach die Kantorei mit einem sehr ausgewogenen, lockeren Chorklang. Beinahe spielerisch leicht gerieten die Koloraturen in zügigem Tempo, zupacken und klanglich rund die Forte-Sätze, eindringlich und klar die Piano-Stellen. Gelegentlich litt die Aussprache, wenn die Konzentration in der zweistündigen Aufführung nachließ. Doch Tiina Henke wusste die 50 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu motivieren. Dabei war ihr das Orchester eine große Hilfe, das nicht nur souverän musizierte, sondern auch aufmerksam und gekonnt die Interpretation durch die Dirigentin aufnahm und umsetzte.

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    Es gibt Vieles, was uns an Rhein und Ruhr stolz machen kann“, sagte Liturg Harald Bewersdorff am Sonntag in der voll besetzten Salvatorkirche, „und wir Duisburger sind stolz auf unsere Philharmonie.“

    Der Intendant der Duisburger Philharmoniker, Dr. Alfred Wendel, war als dritter Kanzelredner 2011 geladen und verband seine Bilanz ein Jahr nach der Kulturhauptstadt 2010 mit einem flammenden Appell gegen die anstehenden Kürzungen im Kulturbereich.

    Wendel sah das Kulturhauptstadtjahr als großen Erfolg. Es sei ein neues Bild der Montanregion entstanden, die ein bemerkenswert vielseitiges Kulturangebot mit beispielsweise sechs Symphonieorchestern, fünf Opernhäusern und vier Ballettensembles zu bieten habe. Die spektakulären Veranstaltungen der Ruhr 2010 hätten auch nachhaltige Effekte im Tourismus gehabt, so Wendel, die Übernachtungszahlen seien um vierzehn Prozent gestiegen. Auch den Leuten hier sei das künstlerische Potenzial ihrer Region erst richtig sichtbar geworden. „Es muss nicht immer Salzburg sein“, sagte der Intendant, für den Kultur nicht allein konsumierbare Kunst ist, sondern integraler Lebensbestandteil.

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    „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel wurde 1742 in Irland uraufgeführt. Noch Jahre später wurde das Oratorium als blasphemisch verurteilt. Am Sonntag, 13. November kommt es ab 16 Uhr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, in deutscher Textfassung zur Aufführung. Das Werk interpretieren die finnische Sopranistin Katariina Järvinen, Altistin Luisa Kruppa, Tenor Stefan Kuhlich, Bass Christoph Lahme und Alessio Nocita (Orgelcontinuo) gemeinsam mit der „Vielharmonie“ Düsseldorf und der Kantorei der Friedenskirche. Die Leitung hat Kantorin Tiina Henke. Karten zu 12 bzw. 15 Euro können telefonisch reserviert werden (0203-490579); Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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    Brief von Diakonischem Werk und Diakoniewerk Duisburg an Angela Schoofs - Agentur für Arbeit Duisburg - 3.11.2011

    Was macht die Maus, wenn Freund Bär sich in den Winterschlaf verabschiedet? Werden sie sich wiedersehen? Die Mädchen und Jungen sowie das Team des evangelischen Kindergartens „Kinder unter dem Regenbogen“ freuen sich bereits auf ein weiteres Kindertheaterstück vom Theater Petersilie; denn Kathrin Krone und Eckart Görner führen am 15. November um 15 Uhr im Ungelsheimer Kindergarten, Blankenburger Str. 103 a, ihr Stück „Bär und Maus eine Freundschaft geht weiter“ auf. Kleine und große Theaterfreunde sind herzlich willkommen. Der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person; Kartenreservierungen sind telefonisch (0203 / 782220) oder direkt im Kindergarten möglich.

    Informationen zum Theater Petersilie im Netz unter: http://www.theaterpetersilie.de/

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    Mit einem Besuch der Glaswerkstatt Derix in Kevelaer möchte der Förderverein „pro doMMo“ und die evangelische Kirchengemeinde Meiderich, den Unterstützern Dank sagen, die sich für die Renovierung der Kirche Auf dem Damm eingesetzt haben. Er lädt diese und alle Interessierten zu dem Ausflug nach Kevelaer am Mittwoch, 9. November ein. Um 13.30 Uhr zeigen Mitarbeiter der Glaswerkstatt ganz praktisch, welche Schritte für die Erstellung der neuen Meidericher Kirchenfenster notwendig sind. Die Schweizer Künstlerin Romi Fischer, nach deren Entwürfen die Lichtelemente gebaut werden, erläutert vor Ort ihr künstlerisches Konzept. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt; weitere Informationen gibt es bei Walter Pricken, dem Schatzmeister von „pro doMMo e.V.“, der die Reise koordiniert und auch Fahrgemeinschaften vermitteln kann (E-Mail: walter.pricken@freenet.de, Tel. 0162-2100936).

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    Aus Anlaß des 200. Geburtstages von Franz Liszt führt die Salvatorkantorei am Sonntag, 13. November um 17 Uhr in der Salvatorkirche das „Stabat mater“ aus dem Oratorium „Christus“ auf. Das groß besetzte Werk für vier Solisten, Chor und Orchester gehört zu den von Liszt selbst am meisten geschätzten geistlichen Werken und weist klanglich bereits auf Richard Wagner hin. Danaben erklingen zwei weitere Teile aus dem Oratorium, u.a. „Das Wunder“, ein Teil, der in schillernden Farben die Geschichte vom Stillen des Sturms über dem See Genezareth erzählt. Als Pendant zu Liszts Werk erklingt ebenfalls das „Stabat mater“ aus den „Quattro pezzi sacri“ von Giuseppe Verdi. Es gehört zu seinen letzten großen Chorkompositionen und konfrontiert den geistlichen Text mit verdischer Operndramatik. Solisten des Konzertes sind Romana Noack (Sopran), Melanie Lang (Mezzosopran), Raphael Pauß (Tenor) und Jens Hamann (Bariton), Träger des Bachpreises der Stadt Leipzig 2008. Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker, die Gesamtleitung des 75minütigen Konzertes hat Marcus Strümpe. Karten zu 15 bis 20 Euro gibt es im Ticketshop Falta sowie an der Konzertkasse ab 16.15 Uhr.

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    Überschrieben mit dem Titel: „Ich kenne es nicht, aber es wird mir sicher gleich bekannt vorkommen“ stellt die Autorin Friederike Winkler Begebenheiten und Äußerungen ihrer an Demenz erkrankten Mutter vor, die sie mehrere Jahre liebevoll begleitet hat. Beschrieben sind alltägliche Situationen. Sehr lebhaft und anrührend aufgezeigt werden humorvoll heitere, besinnliche und nachdenkliche Szenen. Immer realistisch und auch da tröstlich und ermutigend, wo schwierige Situationen durchlebt werden. Die Bemühung, den Menschen mit Demenz als Person zu achten und sein verändertes Leben zu verstehen und anzunehmen. Im Anschluss an die Lesungen besteht die Möglichkeit zur Aussprache mit der Autorin. Veranstalter ist das Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet in Kooperation mit dem Begegnungs- und Beratungszentrum Meiderich und der Arbeiterwohlfahrt Meiderich-Beeck, die alle am Thema Interessierte herzlich am Donnerstag, den 03. November um 15:00 Uhr ins Begegnungs- und Beratungszentrum Meiderich, Auf dem Damm 8 einladen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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    Am Samstag, 12. November geben ab 18 Uhr der Flötenkreis und der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West ein Konzert im Gemeindesaal Gustav-Adolf-Str. 65. Erklingen wird eine spannende Mischung von alter und neuer Musik: Die Zeit um 1600 gilt als das goldene Zeitalter der englischen Musik; der Flötenkreis spielt Werke von Dowland, Gibbons und Morley. Einer der bekanntesten gegenwärtigen Kirchenmusik-Komponisten Englands ist Alan Wilson; von ihm singt der Chor mehrere Werke, zudem auch alte Choräle. Der Eintritt ist frei.

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    Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gibt gemeinsam mit dem Sinfonischen Collegium Essen am Sonntag, dem 13. November um 17 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23, ein Konzert. Aufgeführt werden die Missa brevis in G und das „Laudate Dominum” von Wolfgang Amadeus Mozart, die Kantate „Ich bin ein guter Hirt” von Johann Sebastian Bach und die Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten” von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Außerdem wird der Kanon von Johann Pachelbel zu hören sein. Mit der Kantorei Großenbaum und dem Sinfonischen Collegium treten Anja Maria Kaftan (Sopran), Christina Müskens (Alt), Mark Heines (Tenor) und Christian Palm (Bass) auf. Die Leitung hat Kantorin Annette Erdmann. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt für Schüler, Studenten und Erwerbslose sechs Euro. Im Vorverkauf gibt es Karten bei Schreibwaren und Bürobedarf Maurer, Großenbaumer Allee 11 und im Gemeindebüro Großenbaum, Lauenburger Allee 19 jeweils dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr.

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    Peter Beier, der frühere Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat wie kaum ein anderer durch seine charismatische Wortgewalt die Kirche geprägt und die Öffentlichkeit beeindruckt. Unvergessen seine politische Predigt im Berliner Dom („Die Wahrheit braucht keine Dome“), unvergessen sein erster Jahresbericht vor der rheinischen Landessynode, der mit einem Gedicht endete („Deutschland, bleiche Mutter“), unvergessen nicht zuletzt seine eindringliche, zerbrechliche Lyrik („Jenseits der Glut“). Am Donnerstagabend, 10. November möchten Okko Herlyn, Hans-Joachim Barkenings, Irina Scholten, Hartmut Herlyn in Duisburg mit ausgewählten Texten und Peter Paul Heinen mit „interpretierenden“ Improvisationen auf der Posaune an Peter Beier, diesen wahrhaft begnadeten Diener und Meister des Wortes, erinnern. Die musikalische Lesung anlässlich des 15. Todestages von Peter Beier findet in der Kapelle an der Junkernstraße / Kuhlenwall statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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    Zum Reformationsgottesdienst des evangelischen Kirchenkreises Duisburg begrüßte Pfarrer Peter Krogull die Gemeinde in der Salvatorkirche. „Hier bei uns passen Salvatorkirche und Rathaus auf ein Foto“, sagte Krogull und leitete über zum Thema des Gottesdienstes, der sich mit dem politischen Verhältnis von Kirche und Stadt beschäftigte, in dem es noch immer „Aufruhr und Protest“ gebe.

    In einem gespielten Dialog zwischen Krogull und Oberkirchenrat Harald Bewersdorff kam Martin Luther selbst zu Wort und prangerte mit Sätzen aus seiner Schrift „An die Ratsherren aller deutschen Städte“ von 1524 die Schwächen des Bildungswesens an. Parallel zur kirchlichen Erneuerungsbewegung forderte der Reformator auch neue Lehrer, Büchereien und Chroniken zur guten Bildung aller Schichten. Luther erinnerte die Kommunalpolitiker daran, nicht nur in „Schießwaffen, Wege, Stege und Dämme“ zu investieren, „sondern das ist einer Stadt Bestes, dass sie viel feiner, gelehrter, vernünftiger, ehrbarer, wohlerzogener Bürger hat.“

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    Predigt Reformationsgottesdienst 2011

    Predigt Reformationsgottesdienst 31.10.2011 - Salvatorkirche - Superintendent Armin Schneider
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    Aufgrund von Umbauarbeiten ist der evangelische Kindergarten und das Familienzentrum Nikolaistraße 60-62 in Wanheimerort vorübergehend ins angrenzende Jugendzentrum gezogen. Der Kindergarten und das Familienzentrum sollen so umgestaltet werden, dass im kommenden Kindergartenjahr auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden können. Neben den zwei Gruppenräumen entstehen unter anderem Schlaf- und Nebenräume sowie kleinkindgerechte Sanitäranlagen. Ebenfalls wird eine neue Mehrzweckhalle angebaut, die unter anderem als Turnhalle, Versammlungs- und Veranstaltungsraum dienen soll. Das Familienzentrum weist alle interessierten Personen daraufhin, dass alle Angebote weiterhin stattfinden und ebenfalls im Jugendzentrum veranstaltet werden. Die Angebote des Familienzentrums sind jedem Bürger im Stadtteil Wanheimerort frei zugänglich und können der Pinnwand im Eingangsbereich sowie der Internetseite www.familienzentrum-wanheimerort.de entnommen werden. Stattfinden Angebote wie die „Offene Sprechstunde“ der evangelischen Beratungsstelle jeden Mittwoch von 8 bis 9 Uhr, die „Interkulturelle Beratung in der Elternarbeit nach Terminaushang“ sowie das „Elterncafé“ jeden Freitag von 8 bis 9 Uhr. Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Einrichtung gerne unter der Rufnummer 0203 / 771027 und per Mail kiga-nikolai@arcor.de zur Verfügung.

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    Die Kindertageseinrichtung im evangelischen Familienzentrum Kaßlerfeld darf sich ab sofort als anerkannter Bewegungskindergarten bezeichnen. Am vergangenen Freitag, 21. Oktober, überreichte Dr. Klaus Balster, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend NRW, Leiterin Anke Nitz das gerahmte Zertifikat, mit dem sich die Einrichtung an der Wrangelstraße 22 nun schmücken kann.

    Zur Verleihung der Urkunde versammelten sich Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen vor dem mit bunten Wimpeln geschmückten Familienzentrum. Leiterin Anke Nitz fand Gelegenheit, sich mit Worten und Rosen für die Unterstützung ihres Teams zu bedanken, und Klaus Balster betonte die Bedeutsamkeit einer bewegten Kindheit: „Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Bewegung und der Erlernung der Kulturtechniken. Sprache und Denken haben eine Basis, nämlich die der Bewegung. Zum Wachsen und Lernen brauchen die Kinder vor allem Zeit und Platz, aber auch erwachsene und erziehende Personen, die ihnen ein Vorbild sind.“

     

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    "Fast achtzigtausend Duisburger fordern die Abwahl von OB Sauerland, fünftausend mehr, als ihn gewählt haben. Unter denen, die sich für einen Neuanfang in Duisburg einsetzen, sind über hundert Mitglieder der Gemeinde Wanheim. Auch in der Gemeinde sind viele Menschen beschämt darüber, wie der Oberbürgermeister sich um die Verantwortung drückt und mit seinem Verhalten der Stadt unermesslichen Schaden zufügt.

    „Suchet der Stadt Bestes“ – unter diesem Motto stand das diesjährige Presbyteriums-Wochenende. Presbyterinnen und Presbyter sowie deren Partner und Partnerinnen sprachen noch einmal über ihre Gedanken und Empfindungen zur Loveparade-Katastrophe und deren Folgen. Dies geschah als intensives Gespräch direkt Betroffener, ob als Ratsherr, als Angestellte des Bauordnungsamtes oder als Zeugen der Katastrophe im Tunnel. Sie alle gaben der gemeinsamen Suche nach einer Zwischenbilanz Sachverstand und vor allem Authentizität.

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    Wie kann das Älterwerden im Stadtteil angenehmer gestaltet werden und was muss man tun, damit Bürger auch im Alter in ihrem vertrauten sozialen Umfeld wohnen bleiben können und wollen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Arbeitskreis Senioren in Meiderich, der sich Mitte des vergangenen Jahres gründete und am gestrigen Mittwoch, 19. Oktober im Begegnungs- und Beratungszentrum Meiderich sein erstes Projekt vorstellte: den Senioren-Wegweiser Meiderich 2011.

    Hierbei handelt es sich um eine Broschüre, die eine Übersicht über Hilfs- und Serviceangebote für Senioren im Stadtteil bietet. Der Wegweiser listet auf knapp 50 Seiten unter anderem Apotheken und Geschäfte mit Lieferservice, beschreibt, welche Ärzte vor Ort Hausbesuche anbieten oder barrierefrei, das heißt bequem mit Rollstuhl und Rollator, zu erreichen sind und gibt Informationen und Adressen zur Freizeitgestaltung.

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    Am letzen Freitag, den 14. Oktober, mussten die Stammkunden der Bücherstube in der Karl-Marx-Straße 20 in Marxloh etwas länger auf ihre Beratung warten, denn Bernhard Kilian (74) hatte Besuch aus dem evangelischen Kindergarten an der Hermannstraße.

    Kilian verkauft seit 14 Jahren im Auftrag der evangelischen Gemeinde gespendete Bücher und unterstützt mit dem Erlös den Kindergarten. Alles fing mit einem Büchertisch auf einer Gemeindeveranstaltung an, heute gibt es Lager und Verkaufsräume auf allen drei Ebenen des Hauses in dem auch das Kirchencafé der Bonhoeffer Gemeinde stattfindet.

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    Am Freitag, den 21. Oktober, wird es ab 10 Uhr im evangelischen Familienzentrum Wrangelstraße 22 offiziell: Während einer Zertifizierungsfeier in der Kaßlerfelder Einrichtung überreicht Dr. Klaus Balster, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend NRW, die Urkunde, die bescheinigt, dass sich die Kindertageseinrichtung nun als „anerkannter Bewegungskindergarten“ bezeichnen darf.

    Für die Vergabe des Zertifikats mussten viele Kriterien erfüllt werden: Die Einrichtung kooperiert mit dem ortsansässigen Sportverein Blau-Weiß-Neuenkamp. Kinder und Erwachsene haben hier die Möglichkeit, die Sportarten Fußball, Leichtathletik oder Tennis auszuüben. Zusätzlich wird ein Mutter-Kind-Turnen angeboten. Das Prinzip „Bewegungserziehung“ einschließlich der täglichen Durchführung von angeleiteten und offenen Bewegungsangeboten sowohl drinnen als auch draußen musste im pädagogischen Konzept festgelegt werden. Zudem müssen die Mitarbeitenden die Übungsleiter-B-Lizenz „Bewegungserziehung im Kleinkind-und Vorschulalter“ der Sportjugend absolvieren: Acht Mitarbeiterinnen haben das Zertifikat - meist an Wochenenden und in insgesamt 70 Lerneinheiten - mit einer Prüfung erworben. 

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    Der Kammerchor der Universität Duisburg-Essen „salto chorale“ ist zu einem „Spezialensemble“ für die Musik von John Rutter geworden. Nach dem „Requiem“ und der „Mass oft the Children“ führt er nun das „Magnificat“ des britischen Komponisten auf. Am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr werden neben diesem Hauptwerk weitere Stücke von John Rutter und Werke von Gabriel Fauré in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, zu hören sein. Die Partien als Solosopran hat Bettina Lecking übernommen. Neben „salto chorale“ wirkt das „Kammerorchester Essen“ mit. Die Leitung hat Klaus Andrees.

    Wie bei jedem Konzert des Kammerchores ist der Eintritt frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

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    In diesen Tagen jährt sich der 200. Geburtstag von Franz Liszt. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 23. Oktober um 17 Uhr in der Salvatorkirche, Burgplatz neben dem Rathaus, ein Konzert mit Klavier- und Orgelmusik des Komponisten statt. Aus seinem reichhaltigen Oeuvre mit Klaviermusik über geistliche Themen erklingen einige Werke aus dem Zyklus „Harmonies poétiques et religieuses“ sowie die bekannten „Petrarca-Sonette“. Gespielt werden die Klavierwerke von Michael Zieschang, Dozent an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf. Er studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Paul Badura-Skoda und Felix Michael Deichmann mit Abschluss Konzertexamen und errang mehrere Preise bei internationalen Klavierfestivals. Außerdem hat er als Spezialist für romantische und spätromantische Klavierliteratur mehrere Aufnahmen eingespielt. Ergänzt wird das Programm durch gewichtige Orgelwerke Liszts, wie etwa die Variationen über „Weinen, Klagen“ und einer Bearbeitung des Pilgerchores aus Wagners „Tannhäuser“. An der Kuhn-Orgel spielt Marcus Strümpe. Karten für das einstündige Konzert sind an der Konzertkasse zu acht, ermäßigt zu fünf Euro erhältlich.

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    Die Premiere des Theaterstücks „Kunst“ von Yasmina Reza am 21. Oktober in der Duisserner Notkirche, Martinstr. 37, muss um unbestimmte Zeit verschoben werden. Einer der Schauspieler der Theatergruppe „Quintessenz“ ist erkrankt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, wird aber sobald wie möglich mitgeteilt.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 101/2011
    Düsseldorf, 13. Oktober 2011

    Drei Projekte zeichnet die Evangelische Kirche im Rheinland in diesem Jahr mit dem von der Kirchenleitung gestifteten Ehrenamtspreis aus. „Aus den vielen, vielen Vorschlägen, die uns aus Kirchenkreisen und Gemeinden zwischen Emmerich und Saarbrücken eingereicht wurden, haben wir nach sorgfältiger Prüfung drei Projekte ausgewählt“, erklärt Pfarrerin Dr. Sabine Zoske, die Vorsitzende der Jury. Die drei mit je 1.000 Euro dotierten Ehrenamtspreise 2011 der rheinischen Kirche gehen an Initi-ativen in Burscheid, Duisburg und Wuppertal.

    Die Preisträger, die am Samstag, 3. Dezember 2011, in einer Feierstunde in Düsseldorf durch Oberkirchenrat Klaus Eberl ausgezeichnet werden, sind:

    Evangelische Öffentliche Bücherei Burscheid
    Seit 1992 fährt das zurzeit aus fünf Frauen bestehende ehrenamtliche Team der Evangelischen Öffentlichen Bücherei in Burscheid zweimal im Monat mit einer mobilen Bücherei zur Gemeinschaftsgrundschule Dierath und ermöglicht es so den Kin-dern, in der Pause kostenlos Bücher auszuleihen. Allein im Schuljahr 2010/2011 hat es 2.389 solcher Ausleihen gegeben. Insbesondere Kindern, die aus eher bildungsfernen Familien stammen, und Kindern mit Migrationshintergrund (ungefähr ein Drittel der kleinen Kundinnen und Kunden) wird so die Welt der Bücher und der Literatur eröffnet. Die beträten sie sonst wohl kaum, weil ihre Eltern ihnen keine Bücher kaufen (können) und sie auch nicht in eine Bücherei schicken würden. Das eher stille Projekt erschien der Jury preiswürdig, weil hier ein Team, das mit viel Herzblut und großer Ausdauer arbeitet, den herkömmlichen Weg hin zur Bücherei auf kreative und innovative Weise dadurch ergänzt, dass die Bücherei zu den Kundinnen und Kunden hingeht und ihnen in einer ländlichen Region Teilhabe- und Integrationsmöglichkeiten eröffnet.

    Krisenbegleitung/Suizidprävention Duisburg
    Das Projekt ist aus der Telefonseelsorge Duisburg hervorgegangen und unter deren Dach angesiedelt. Die Krisenbegleitung findet jedoch nicht am Telefon, sondern im persönlichen Gespräch statt. Zurzeit sieben ehrenamtlich Tätige stellen im Rahmen eines niederschwelligen Angebots Zeit zum Gespräch zur Verfügung, hören zu, nehmen Anteil und geben so Gelegenheit, Suizidimpulse zu benennen und die Seele zu entlasten. Sie tun dies mit hohem Engagement, großer Flexibilität und neben ihrem Beruf. Die Tätigkeit beginnt (wie bei der Telefonseelsorge üblich) mit einer gründlichen Ausbildung in Krisenbegleitung und wird von intensiven Fortbildungen begleitet. Einsatz und Fortbildung der hochkompetenten und völlig selbstständig arbeitenden Eh-renamtlichen werden von einer beruflich arbeitenden Kraft koordiniert. Das Fazit der Jury: Ein innovatives, zukunftsweisendes und integratives Seelsorgeprojekt.

    Wuppertal: Do it!
    Ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
    Seit 2007 gewinnt, qualifiziert und begleitet das vom Diakonischen Werk Wuppertal initiierte Projekt ehrenamtlich Mitarbeitende, damit diese Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge übernehmen können, von denen es zurzeit allein in Wuppertal 80 gibt. Mit hoher Verbindlichkeit (in der Regel dauert solch eine Vor-mundschaft drei bis vier Jahre) nehmen derzeit 15 Menschen diese anspruchsvolle Aufgabe wahr. Überzeugend fand die Jury zum einen das Qualifizierungskonzept, das eine große Klarheit hinsichtlich der Erwartungen an die Ehrenamtlichen erkennen lässt und diese gut auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zum anderen findet ein regelmäßiger moderierter Erfahrungsaustausch statt, der von den Ehrenamtlichen als sehr hilfreich empfunden wird, diesen aber zugleich ermöglicht, ihre Vormundschaften in großer Selbstständigkeit wahrzunehmen. Schließlich lässt eine persönliche Vormundschaft mit ihrer intensiven Begleitung eine größere Nachhaltigkeit im Bemühen um eine echte Chancengleichheit in unserer Gesellschaft erwarten, als das bei zwangsläufig eher anonymen Amtsvormundschaften zu erwarten ist. Das Projekt dient der Offenheit, der Toleranz und der Integration, es fördert die Selbstbestimmung der Ehrenamtlichen und der minderjährigen Flüchtlinge.

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    Am Donnerstag, 20. Oktober geht es ab 18 Uhr in einer Veranstaltung in der Sakristei der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 38, um die Notwendigkeit eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarktes. Der landauf landab beschworene Wirtschaftsaufschwung nach der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und die Zunahme der Beschäftigung und der damit verbundene Abbau der Arbeitslosigkeit täuschen darüber hinweg, dass sich die Spaltung auf dem Arbeitsmarkt weiter verschärft. Vom Aufschwung profitieren – wenn überhaupt – die besser qualifizierten Fachkräfte, dagegen verstetigt sich eine große Zahl langzeitarbeitsloser Arbeitslosengeld II – Empfänger, deren Chancen auf eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt weiter sinken. Gleichzeitig werden die Eingliederungsleistungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) massiv gekürzt. In der Kreuzeskirche diskutieren dazu Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, Jürgen Kaiser von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer und Ulrich Rieger vom DGB Niederrhein. Anmeldungen per Telefon (0203 / 29513171) oder E-Mail (kda@kirche-duisburg.de) sind erbeten.

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    Am 16. Oktober dreht sich ab 16 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, alles um Moses, der als ausgesetztes Kleinkind am Hof des mächtigen Pharaos in Ägypten aufwächst und eines Tages von Gott den Auftrag erhält, das Volk Israel aus der Sklaverei zu befreien. Mit dem Durchzug durch das geteilte Meer gelingt dem Volk schließlich die Flucht. In Szene setzen das Musical die Mädchen und Jungen der Kinderchöre der Lutherkirche unter der Leitung von Kantorin Hye-Kyoung Kang. Eintrittskarten sind zu fünf Euro für Erwachsene, zu zwei Euro für Kinder ab vier Jahren und zu zwölf Euro für eine Familienkarte bei Schreibwaren Hellmann und Köhn, Moltkestr. 10 in Duissern erhältlich; ebenso in der Notkirche und Lutherkirche. Bereits ab 14 Uhr übrigens öffnet das Gemeindecafé in der Notkirche: Bei Getränken, Kaffeespezialitäten und Kuchen können Jung und Alt die Zeit bis zum Musical gemütlich überbrücken.

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    „Sie sind ein Schatz, der uns geschenkt wurde, und Schätze muss man pflegen.“  Ein Satz mit dem sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, am vergangenen Sonntag, 9. Oktober, bei allen Ehrenamtlichen der Gemeinde für ihre Arbeit bedankte, und der gleichzeitig Programm war für diejenigen, die sich an jenem Vormittag in der Salvatorkirche auf Einladung von Ehrenamtskoordinatorin Anne Eichhorn und Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz zum Danktag Ehrenamt der Diakonie Duisburg einfanden.

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    Nach seinem ersten Konzert in der Pauluskirche vor gut einem Jahr tritt der kanadische Weltenbummler Matt Epp erneut in der Hochfelder Kirche auf. Dieses Mal mit seiner Band „the Amorian Assembly“: am 5. Oktober um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten. Mit dem französisch-kanadischen Bassisten Joel Culture und dem charismatischen Drummer Antonio Lomas aus Granada / Spanien haben „Matt Epp & the Amorian Assembly“ eine transnationale Rhythmusgruppe auf Weltklasse-Niveau am Start, die das Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus kanadischem Roots Rock, Folk & Blues überzeugt und mitreißt.

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    Hollywoodfilme kreisen oft um Fragen der Schuld: „Wie sieht ein Leben aus, das mit Schuld beladen ist?“, „Wie kann man mit seiner Schuld leben?“, „Kann man sie loswerden?“ und „Wenn ja: wo und wie?“ An zwei Abenden liefen bereits in der evangelischen Kirche in Wedau, Am See 8, bekannte Spielfilme, die Schuld und Sühne in den Mittelpunkt stellten. Zum Abschluss der kleinen Wedauer Kinoreihe gibt es dort am 13. Oktober um 19 Uhr einen amerikanischen Psychothriller, zu dem der Eintritt frei ist: Mitte der 50er Jahre erhält ein US-Marshal den Auftrag, zusammen mit seinem Partner auf eine Insel zu fahren. Aus der dortigen Anstalt für geistesgestörte Schwerverbrecher ist eine Insassin verschwunden, die ihrer drei Kinder ermordete. Der Fall gibt den Ermittlern von Anfang an Rätsel auf.

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    Ein Theaterstück im Theaterstück bringt das Ratzeputz-Theater Rheinberg auf die Bühne. Wenn Shakespeare und Bauernschwank aufeinandertreffen, bleiben Turbulenzen nicht aus. Mit dem Theaterstück nehmen die Mitglieder des Ratzeputz-Theaters sich selbst als Laiendarsteller auf den Arm. Das Ratzeputz-Theater Rheinberg ist am Samstag und Sonntag, dem 15. und 16. Oktober um 17 Uhr mit dem Einakter „Mord auf der Gemsenalm“, einem Schwank mit krimineller Energie, zu Gast im evangelischen Gemeindehaus Arlberger Straße. 8, Duisburg-Buchholz. Karten zum Preis von vier Euro gibt es im Vorverkauf bei Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel (Tel.: 0203 / 701117; E-Mail: k.miggel@wtal.de).

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    Am Samstag, den 15. Oktober 2011 um 18 Uhr, präsentiert „Das Orchesterchen“ in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Gemeindehaus Angerhauser Straße 91, sein aktuelles Programm „Lebenszeiten“ im Stil der Salonkultur. Im Anschluss lädt die Gemeinde die Besucher bei einem Glas Wein zum Verweilen und Dialog untereinander und mit den Künstlern ein.

    Musik hören, als ob man sie sähe, Musik sehen, als ob man sie höre – unter diesem Motto führt „Das Orchesterchen“ das Publikum durch „Lebenszeiten“. Mal nachdenklich und besinnlich, mal heiter wird bei jedem die eine oder andere Erinnerung geweckt. In diesem Programm vereinen sich Musik, Pantomime und Rezitation. Mit immer neuen Werken von Klassik bis Filmmusik, von Mozart, Bach, Pachelbel zu zeitgenössischen Komponisten wie Astor Piazzolla, Arvo Pärt oder Alfred Schnittke können sich die Zuhörer und –schauer entführen und verzaubern lassen. Die Tradition musikalischer und literarischer Salons des 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts von Weimar und Dresden über Berlin, Zürich und Wien – mit „Das Orchesterchen“ wird diese Tradition wieder neu belebt.

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    05. Oktober 2011

    Der Radiosender "Eins live" sendete am 5. Oktober 2011 eine Andacht von Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, dem Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg. Thema ist die Arbeitsmarktkampagne der evangelischen Kirche in Duisburg und ihrer Diakonie. Sprecherin: Alexa Christ.

    Die Andacht können Sie unter diesem Link Nachhören:

    Weitere Informationen zu Arbeitsmarktkampgane unter www.ichwillarbeiten.net.

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    Besuchermassen drängten sich um Neuwagen und restaurierte Oldtimer rund um den König-Heinrich-Platz, die Sonne schien, der Himmel blau, die Geschäfte der Duisburger Innenstadt geöffnet. Die Automesse „Lack und Chrom“ zog am vergangenen Samstag, 1. Oktober, viele Bürger auf die spätsommerliche Einkaufsstraße. Doch um unbeschwert einkaufen zu gehen, oder sich gar den Luxus eines glänzenden Neuwagens leisten zu können, ist vor allem ein geregeltes Einkommen nötig. Dass es vielen Duisburgern daran mangelt, darauf versuchten die Evangelische Kirche Duisburg und ihre Diakonie im Rahmen der Kampagne „Ich will arbeiten“ aufmerksam zu machen.

    Auf einer eigenen Bühne vor den Rasenflächen des Amtsgerichts wurde zwischen 13 und 17 Uhr das durchaus ernste Thema mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm kombiniert, in dem der Duisburger Kabarettist und Comedian Wolfgang Trepper sowie das Duo Diagonal auftraten. Die musikalische Untermalung des Nachmittags lieferte David Alcantara mit seiner Flamenco-Gruppe.

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    Pressemitteilung Diakoniewerk Duisburg 30.9.2011 

    Die Duisburger Arbeitsagentur kann für September einen Rückgang der Arbeitslosigkeit vermelden: Über 1.300 Menschen weniger waren bei ihnen registriert als im August. Wir  freuen uns mit denen, die wieder ins Erwerbsleben einsteigen konnten.

    Aber wir dürfen nicht vergessen, dass in unserer Stadt noch über 30.000 Menschen wohnen, die sich nicht über eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle  freuen können. Von der erfreulichen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, bleiben bestimmte Personengruppen abgehängt.

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    Am 23. September trafen sich Vertreter der verschiedensten Jugendorganisationen zur ersten regionalen Jugendkonferenz des Duisburger Südens. In Sachen Jugendarbeit möchten sie künftig an einem Strang ziehen, egal ob es dabei um einen Sportverein, eine kirchliche Organisation oder das Jugendamt geht. Um die Arbeit der anderen Stadtteilen besser kennen zu lernen hatte die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zu dem Treffen in ihr Gemeindezentrum geladen. Nach eine kurzen Einführung durch Pfarrer Rainer Kaspers begann dann ein „Speed-dating zur Jugendarbeit“.

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    Am Samstag, 1. Oktober, gibt es am König-Heinrich-Platz nicht nur „Lack und Chrom“, Karossen und Boliden zu sehen. Ab 13 Uhr trommelt die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg mit ihrer Veranstaltung für einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt. Dabei sind keine Standpauken zu erwarten, sondern vielmehr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, denn auf der Bühne zwischen den Rasenflächen vor dem Amtsgericht gibt Wolfgang Trepper aus seinem Programm Bissiges zum Besten und moderiert zudem durch den Nachmittag. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte von David Alcantara und seiner Flamenco-Gruppe und die unbeschreibliche Komik des „Duo Diagonal“, das mit wenigen Worten und vollem Körpereinsatz alle möglichen Zutaten zu einem unwiderstehlichen Comedy-Spektakel mischt. Eine echte Punktlandung gibt es gegen 15 Uhr, wenn Wolfgang Beutel und seine Kollegen vom „Sportland NRW“ mit Fallschirmen auf der Rasenfläche vor dem Amtsgericht auf den eigenen Füßen zum Stehen kommen.

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    Nach einer längeren Planungs- und Umbauzeit erstrahlt der Kindergarten der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl in neuem Glanz und kann wieder mit Leben gefüllt werden. Was sich durch Renovierung, Umbau und Erweiterung alles ge- und verändert hat, können Interessierte am Donnerstag, 22. September 2011 um 10.00 Uhr im Kindergarten an der Lehrerstr. 71 selbst begutachten. Gemeindepfarrerin Anke Claßen, Kindergartenleiterin Monika van Drünen und Ulrich Schmitz, Leiter des evangelischen Familienbildungswerkes, laden herzlich dazu ein.

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    Vor 50 Jahren kamen die ersten türkischen Arbeiter nach Duisburg. Männer, Frauen und Kinder aus dem Anwerbeland Türkei mussten sich in einer völlig fremden Welt zu Recht finden. Sie arbeiteten hart für eine bessere Zukunft und lernten, die Anforderungen im Betrieb, in Alltag, Schule und Nachbarschaft zu bewältigen. Aus „Gastarbeitern“ wurden Einwanderer und ihre Kinder sind Deutsche mit türkischem Namen.

    Das Gesicht des Stadtteils Marxloh hat sich in diesen 50 Jahren stark verändert. Ein Symbol dafür ist, dass christliche Kirchen und Moscheen in Sichtweite zueinanderstehen – und sich gemeinsam um das Viertel kümmern. Die Initiative „Talk am Turm. Themen, die Marxloh bewegen“, in der religiöse Einrichtungen und die EG DU zusammenarbeiten, will ein Forum der Begegnung für die Menschen im Stadtteil sein.

    Am „Revue-Abend“ in der Bildungs- und Begegnungsstätte am 30. September an der Marxloher DiTiB-Moschee, Warbruckstraße 51, wollen die Veranstalter würdigen, was Menschen mit türkischer Herkunftsgeschichte und die alteingesessenen Deutschen in einem halben Jahrhundert „geschafft“ haben.

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    Pressemitteilung Evangelische Kirche im Rheinland
    Nr. 86 / 2011, 19.9.2011

    „Ich will’s wissen!“, fordert mit wissbegierigem Blick ein Mädchen auf dem Plakat für die diesjährige Interkulturelle Woche, die vom 25. September bis 1. Oktober bundesweit stattfindet. Schwerpunkt dieser Woche, die wieder unter dem Leitwort „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“ steht, ist diesmal das Thema Bildungsgerechtigkeit auch für Kinder aus Zuwanderungsfamilien.Die zentrale Eröffnungsveranstaltung für die drei nordrhein-westfälischen Landeskirchen findet in Duisburg statt: am Sonntag, 25. September 2011, um 10 Uhr, in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, 47169 Duisburg.

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    Zu einer „interreligiösen Standortbestimmung“ lädt die Veranstaltungsreihe „Duisburger Religionsgespräche – Trialog aktuell“ in das evangelische Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8, ein. Eröffnet wird der Gesprächsabend am 5. Oktober um 19.30 Uhr mit einem Impulsreferat, in dem Michael Rubinstein, der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen, den Beitrag der Religionen zum friedlich-demokratischen Miteinander in der Stadt beschreibt. In Duisburg teilen jüdische, christliche und muslimische Gläubige eine beachtliche Geschichte des friedlichen Miteinanders: Kontakte im Alltagsleben, Gespräche über den Glauben und praktische Unterstützung sind seit Jahren guter Brauch. Die naheliegende Frage nach dem Engagement der Stadt für die Religionen in Duisburg beantwortet anschließend Jugendamtsleiter Thomas Krützberg.

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    Kirchenverwaltungsdirektor i. R. Werner Stöfken ist nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren verstorben. Er wird am 21. September auf dem evangelischen Friedhof an der Duisburger Straße in Hamborn beigesetzt. Die Trauerfeier in der Friedenskirche beginnt um 11 Uhr.

    Bis zuletzt war Werner Stöfken für die evangelische Kirche tätig, nachdem er bereits 1999 offiziell aus seinem Dienst als Geschäftsführer des Gesamtverbandes evangelischer Kirchengemeinden in Duisburg in den Ruhestand verabschiedet worden war. Er war Vorsitzender des Finanz-Ausschusses des Kirchenkreises Duisburg, Mitglied des Bauausschusses und des Kirchensteuerverteilungsausschusses des Kirchenkreises, Mitglied der Kreissynode und des Presbyteriums seiner Gemeinde Hamborn.

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    Unter dem Titel „Zwischen Marxloh und Broadway“ bieten Okko Herlyn und Irina Scholten am Freitag, 23. September, 19.30 Uhr, in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, eine temporeiche Collage aus Szenen und Songs, Kabarett und Jazz. Bissig und schmissig, satirisch und sentimental kommen dabei sowohl die gemütvollen als auch die abgründigen Seiten zwischen Marxloh und Broadway in den Blick: täglicher Kleinkram und durchquirlte Weltpolitik, anrührende Idyllen und absurde Marotten, verschwiemelte Erotik und milieubedingte Zwangsneurosen – was halt so anliegt. Okko Herlyn, gestandener Theologieprofessor und mehrfach ausgezeichneter niederrheinischer Kleinkünstler, ist inzwischen weit über die Region hinaus bekannt. Irina Scholten, ausdrucksstarke Sängerin und Rezitatorin, besticht durch ihre große musikalische Ausstrahlung und souveräne Bühnenpräsenz. Zugabe wahrscheinlich.

    Der Eintritt ist frei; eine Spende wird am Ausgang erbeten.

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    Zwei Gospelgottesdienste gestalten der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis aus Wedau gemeinsam mit „Praise Together“ aus Neudorf am 24. und 25. September. Etwa 70 Frauen und Männer singen besinnliche und temperamentvolle Gospelkompositionen aus Amerika und Europa, unter anderem von Helmut Jost, Tyndale Thomas und Tore W. Aas. Interessierte sind zum mitsingen und –beten herzlich eingeladen. In Neudorf findet der Gottesdienst am 24. September 2011 um 18 Uhr in der Christuskirche, Neudorfer Markt, statt, in Wedau am 25. September um 17.30 Uhr in der evangelischen Kirche Am See.

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    Gleich dreifachen Grund zur Freude sieht Hartfried Toennessen, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerkes e.V., im Blick auf die neue Kindertagesstätte „Christopholino“ im Gelände an der Bonhoefferstraße 16 in Obermeiderich: Zum einen konnten gegenüber dem bisherigen Kindergarten fast doppelt so viele, nämlich 35 Kinder in zwei Gruppen aufgenommen werden. Zum anderen ist nun auch Platz für unter dreijährige Kinder, und drittens fanden sich engagierte junge Erzieherinnen, die gemeinsam mit einer älteren, erfahrenen Fachkraft in der Einrichtung tätig sind.

    Natürlich freuen sich alle Beteiligten über die neuen Räume, die sie im Erdgeschoss des neuen „Wohnpark Christophorus“ bezogen haben. Die oberen Geschosse des Neubaus mit ihren seniorengerecht konzipierten Wohnungen wurden inzwischen von älteren Menschen bezogen. Den 35 Kindern stehen ein großer Gemeinschaftsraum und jeder der beiden Gruppen zwei Gruppenräume, ein Schlaf- und Ruheraum sowie ein großer Sanitärbereich mit Wickelplatz und ein Materialraum zur Verfügung.

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    Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist die Freude groß – aber oft auch der Stress. Das Baby schreit, niemand kauft ein, das Geschwisterkind ist eifersüchtig, und der besorgte Vater bekommt keinen Urlaub. Gut, wenn dann Hilfe in der Nähe ist. Doch oft stehen junge Eltern alleine da, weil Familie und Freunde weit weg wohnen. Das evangelische Familienbildungswerk will Familien in diesen schwierigen ersten Wochen und Monaten unterstützen und hat deshalb vor anderthalb Jahren „wellcome“ in Duisburg eingeführt – ein bundesweit erprobtes Projekt moderner Nachbarschaftshilfe. Viele Familien mit Neugeborenen wenden sich an Projektleiterin Maike Großmann; nicht allen kann sie Hilfen vermitteln, denn es fehlen Ehrenamtliche. Deshalb sucht sie dringend weitere engagierte Frauen für die Betreuung von Familien mit Neugeborenen.

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    Mit Wilfried Stoll hat das Evangelische Christophoruswerk e.V. einen zweiten Vorstand in die Leitung dieser diakonischen Einrichtung berufen. In einem Gottesdienst wurde der 52jährige gebürtige Remscheider am 14. September im Obermeidericher Christophoruswerk in sein Amt eingeführt und in einem anschließenden Empfang willkommen geheißen.

    Gemeinsam mit Hartfried Toennessen wird der neue Vorstand das Werk mit seinen Einrichtungen vorwiegend für alte und behinderte Menschen, angesiedelt in Obermeiderich und an weiteren Standorten, leiten. Stoll bringt für seine Aufgabe 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Funktionen in der Diakonie mit.

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    Für das fünfte Bühnenstück hat sich das Meidericher Biografie-Theater etwas ganz Besonderes ausgedacht. Immer noch der „Guten  Alten Zeit“ verschrieben, spielt das neue Stück aber dieses Mal über alle Zeit erhaben. Nämlich kurz nach dem Tode.

    In himmlischer Kulisse findet eine Castingshow statt, in der das Publikum entscheiden soll, welcher der frisch verstorbenen Kandidaten durch die Himmelspforte auf seine Wolke darf. Um auf Ewigkeit darauf zu frohlocken. Oder muss doch der Eine oder Andere in die Hölle, weil er sich charakterlich nicht eignet?

    Die Premiere findet am Samstag, 24. September 2011 um 15 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Duisburg-Meiderich, Auf dem Damm 8, statt. Eine weitere Aufführung folgt am Freitag, 7. Oktober 2011 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Duisburg Untermeiderich, Metzerstraße 31. Der Eintritt ist frei; eine Spende wird am Ausgang erbeten.

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    Lutz Peller von der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen in Duisburg ist neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Duisburg. Peller, Schulleiter des Marxloher Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, folgt Probst Carsten Voss, der im August in den Pfarrbezirk Verden / Rotenburg wechselte. In der ACK Duisburg organisiert sind unter anderem die evangelische, die römisch-katholische, die griechisch-orthodoxe, die evangelisch-lutherische, die armenisch-apostolische und die russisch-orthodoxe Kirche. Mit der jüdischen Gemeinde, die Gaststatus im ACK hat, gibt es eine enge Zusammenarbeit.

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    Zum Beginn des neuen Schuljahres hat das Schulreferat Duisburg/Niederrhein das neue Fortbildungs- programm für Religionslehrerinnen und -lehrer veröffentlicht.

    Die Veranstaltungen geben den Teilnehmenden unter anderem Anregungen und Ideen, wie sie ihren Unterricht gestalten können: „Wo wächst Schokolade?“ heißt zum Beispiel eine Fortbildungsveranstaltung am 13. Oktober. Dabei bekommen Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Informationen über die dunklen Seiten des Kakaoanbaus, wie Kinderarbeit oder Menschenhandel, sondern erhalten auch eine Einführung in die Schokoladenherstellung mit Rezepten. Dass sich das Thema Verfolgung und Widerstand zum Beispiel mit einer alternativen Stadtführung für die Schülerinnen und Schüler besser verstehen lässt, darum geht es am 10. November.

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    Fortbildungen Schulreferat 2011 / 2012

    Fortbildungen des Ev. Schulreferates der Kirchenkreise Dinslaken - Kleve - Wesel - Duisburg - Moers 2011 / 2012
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    Gleich zum Beginn des neuen Kindergartenjahres bietet das evangelische Familienzentrum Duisburg Süd, Blankenburger Straße 103a, wieder Kurse für Kinder und Eltern an. Neu hinzugekommen ist ein Kurs nur für Erwachsene: „Englisch für Erwachsene“ richtet sind an Anfänger und startet am 19. September, dann jeweils immer montags 17 bis 18 Uhr. Auf dem Stundenplan stehen das Erlernen des Grundwortschatzes, Grundlagen der Grammatik, Bilden von einfachen Sätzen, das Führen von einfachen Gesprächen, Dialogübungen, Aussprache und Konversationsübungen sowie das Schreiben einfacher Texte und Redewendungen. Kursleiter ist Marco Klares, der u.a. als Fußballtrainer bei der International School of Düsseldorf tätig ist, wo er eine englischsprachige Mannschaft trainiert. Die Verbindung von Englisch und Sport bietet er im Familienzentrum auch in diesem Jahr wieder an: Ab 21. September 2011, jeweils mittwochs von 16 bis 17 Uhr können Eltern mit ihren Kindern wieder an den beliebten Sport-Englisch-Kursen teilnehmen.

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    Erklärung der Vertreter unterschiedlicher Religionen in Duisburg zum 10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center

    9. September 2011

    "Wir leben in Duisburg in einer multikulturellen und multireligiösen Stadtgesellschaft. Als Vertreter der verschiedenen, in Duisburg beheimateten monotheistischen Religionen sind wir stolz darauf, dass es zwischen uns seit langem eine Kultur des Dialogs, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts gibt. Der Gott, zu dem wir beten, will Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen. Er verabscheut Hass und Gewalt. Diesem Auftrag fühlen wir uns verpflichtet.

    Zum 10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center erinnern wir uns an die Opfer dieser terroristischen Gewalttaten und verneigen uns vor ihnen. Wir beten, dass auch die Wunden der Angehörigen und Freunde dieser Opfer, der Verletzten und Traumatisierten heilen werden mit der Zeit.

    Wir erinnern aber auch an all die anderen Opfer der Kriege und gewaltsamen Auseinandersetzungen, die den Anschlägen vom 11. September 2001 folgten. Der Krieg in Afghanistan dauert immer noch an. Der Irak ist auch nach dem Waffenstillstand nicht zur Ruhe kommen. 

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    Laut schallt „Angel“ von der Kelly-Family über die Wiese vor der Neumühler Gnadenkirche, als die ersten Gottesdienstbesucher am Sonntag, 04. September, auf den Platz treten. Auch jede Menge Biertische und Bänke stehen bereit und es liegt der Duft von Reibekuchen in der Luft. All das kann nur eins bedeuten: Es ist Zeit für das gemeinsame Sommerfest der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl und des Wohnhauses Neumühl der Amalie Sieveking Gesellschaft. Einmal im Jahr kommen die Bewohner der Einrichtung für Erwachsene mit einer geistigen Behinderung und die Neumühler Gemeindemitglieder zusammen und feiern.

    „Das Sommerfest fördert den Zusammenhalt zwischen unseren beiden Einrichtungen“, weiß Pfarrer Reumann-Claßen. Seit 2004 wohnen Gemeinde und Betreuungseinrichtung Tür an Tür, eine Nachbarschaft, die beide Parteien zu schätzen wissen.

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    Die Zahl der Arbeitslosen in Duisburg hat sich im August nicht verändert. Das könnte schon fast eine gute Nachricht sein, weil sie in Ferienzeiten normalerweise ansteigt. Für Sieghard Schilling, Geschäftsführer des Diakoniewerks, ist das jedoch kein Grund zur Beruhigung. „Nach den Sommerferien wird uns Ministerin von der Leyen die sogenannte Instrumentenreform bescheren“, führt er aus. Für das Jobcenter in Duisburg wird das bedeuten, dass die in diesem Jahr von 70 Millionen auf 55 Millionen Euro geschrumpften Mittel zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr nochmals auf 47 Millionen gekürzt werden. Gleichzeitig bleibe es in Duisburg bei 30.000 Menschen ohne Arbeit, davon 14.000 Langzeitarbeitslosen. „Für den Geschäftsführer des städtischen Jobcenter“, so Schilling, „wird es so sein, als ob er ständig versucht, mit einem Fiat Punto einen Ferrari einzuholen.“

    Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk kritisiert die Untätigkeit der Stadt: „Wir fordern seit Jahren eine kommunale Beschäftigungspolitik. So etwas gibt es gleich nebenan, zum Beispiel in Essen.“ In Duisburg dagegen ernte man quer durch die Parteien nur Schulterzucken: „Und dem Oberbürgermeister raubt die hohe Arbeitslosenzahl schon lange nicht mehr den Schlaf.“

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    Thomas Meyer-Fiebig und Aya Yoshida geben nicht zum ersten Mal ein Konzert in der Hochfelder Pauluskirche. Ihr letzter Auftritt vor zwei Jahren fand bei den Zuhörern große Resonanz; am 3. September 2011 spielen der Komponist und Organist und seine Frau, ebenfalls Organistin, ab 19 Uhr wieder auf der sanierten Walcker-Orgel. Dieses Mal Werke von Bach, Reger sowie Eigenkompositionen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Menschen in Japan, die von der dortigen Katastrophe besonders betroffen sind, wird gebeten.

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    Am 11. September 2001 starben bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York 3000 Menschen. Aus Anlass des 10. Jahrestages stellt der Literaturkreis Salvatorkirche in einem Gottesdienst mit Foers Roman „Extrem laut und unglaublich nah“ ein Buch in den Mittelpunkt, das auf die Schrecken des 9.11.2001 Bezug nimmt.

    Hauptfigur des Romans ist der neunjährige Oskar, der bei der Zerstörung der Twin Towers seinen Vater verliert. Wie Oskar sich auf die Suche nach seinem Vater macht, erzählt Foer in einer einfühlsamen und packenden Weise.

    Zuständig für die Auswahl des Buches ist Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Duisburg, der im Gottesdienst eine Einführung zu Buch und Autor geben wird. Lesungen und Liturgie liegen beim Literaturkreis Salvator und Pfarrer Peter Krogull, für die Musik sind Marcin Langer (Saxophon), Kazim Çalisgan (Saz, Percussion, Gesang) und Kantor Marcus Strümpe (Orgel) zuständig. Der Literaturgottesdienst am 11. September beginnt um 17.00 Uhr.

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    Seit 2009 gilt in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Danach haben alle Kinder mit Behinderung das Recht auf gemeinsamen Unterricht in einer allgemeinen Schule. In Europa werden 85 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf in Regelschulen unterrichtet, in Deutschland sind es etwa 18 Prozent aller Kinder mit Behinderung. Ob inklusive Bildung in deutschen Schulen gelingen kann, ist die Leitfrage, der Dr. Hans-Jürgen Röhrig im Rahmen seines Festvortrages beim Neujahrsempfang des evangelischen Schulreferates Duisburg Niederrhein am 13. September in der Duisburger Salvatorkirche nachgeht. Dabei nimmt der Dozent des Pädagogisch - Theologischen Institutes Bonn die Schullandschaft, die Sorgen und Ängste von Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern in den Blick und will realistische Hilfen aufzeigen.

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    „Menschenbilder“ ist der Titel der Ausstellung, die ab dem 4. September in der Salvatorkirche zu sehen ist. Wie auch bei bisherigen Ausstellungen in der Duisburger Stadtkirche werden die Werke im geistlichen Leben der Kirche thematisiert; so auch im Eröffnungsgottesdienst am 4. September um 10 Uhr. Der Untertitel von „Menschenbilder“ lautet deshalb: „Ein Ausschnitt aus verschiedenen Standpunkten und Möglichkeiten zum Thema Mensch“. Bei den Bildern handelt es sich um Werke aus Meerbusch, wo sich vor ein paar Jahren der Treff „Kunst und Kirche“ formiert hat, ein lockerer Zusammenschluss von Künstlern verschiedener Sparten, Theologen und Interessierter verschiedener Berufe.

    So zeigt etwa Ilse Petry-Ambrosius in der Salvatorkirche symbolhafte, sakral wirkende Menschenfiguren. Die Linienführung in den Bildern betont das Miteinander, mitunter ergänzt durch eine aufgehende Sonne, die Trost und Hoffnung vermitteln soll. Symbole spielen auch für Marlies Blauth eine Rolle: Sie hat sechs Frauen die Attribute bestimmter Heiliger in die Hand gegeben, diese fotografiert und die Fotos als Collagen malerisch und zeichnerisch bearbeitet. Auslöser für die Idee waren die leeren Nischen in der Salvatorkirche.

     

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    Die Kantorei der Hamborner Friedenskirche Duisburg Hamborn führt am 13. November um 16 Uhr Georg Friedrich Händels bekanntes Oratorium „Der Messias“ auf. Für dieses Projekt sucht die Kantorei noch chorbegeisterte und stimmerfahrene Mitsängerinnen und -sänger Mitwirkende für alle Stimmlagen. Probentermine sind jeweils donnerstags von 19.30 Uhr 21.45 Uhr; die erste Probe findet am 8. September statt. Nähere Informationen haben Chorleiterin und Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke (Tel.: 0203  / 3987968) und  Hans Bartoszek (Tel.: 0203 / 490579).

    Zur Kantorei im Internet: http://www.kantorei-hamborn.de/

     

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    „Mit der Frau - nicht gegen sie“ ist der Leitgedanke in der Schwangerschaftskonfliktberatung, die seit nunmehr zehn Jahren zu den Aufgaben der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers gehört. Das Beraterteam, bestehend aus fünf weiblichen und einem männlichen Berater, versteht seinen Auftrag als „ganzheitliche Beratung“, die wirtschaftliche Probleme ebenso aufnimmt, wie familiäre, gesundheitliche oder ethische Fragen. Die Beratung ist „ergebnisoffen und geprägt von der festen Vorstellung, dass das werdende Leben nur mit der Frau nicht gegen sie geschützt werden kann“, heißt es dazu im Jahresbericht der Beratungsstelle. Ziel ist es, Frauen  im Konfliktfall „entscheidungsfähig“ zu machen.

    Auslöser für den Aufbau der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung war vor zehn Jahren die Entscheidung der katholischen Kirche, sich aus dieser Arbeit zurückzuziehen. Die Evangelische Beratungsstelle sah es als ihren Auftrag an, auch weiterhin ein konfessionelles Beratungsangebot für Frauen im Schwangerschaftskonfliktfall zur Verfügung zu stellen. Heute macht dieser Bereich ein Drittel der gesamten Beratung in Erziehungs-, Familien-, Ehe/Partnerschafts- und Lebensfragen aus.

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    Diplom-Volkswirt Hanns Theis, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Evangelisches Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg GmbH, feiert am 29. August dieses Jahres seinen 90. Geburtstag. Hanns Theis kann auf ein äußerst aktives und erfolgreiches Berufsleben zurückblicken: Der Volkswirt und Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse führte von 1972 bis 1986 den Vorsitz der Duisburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, war von 1955 bis 1964 Ratsmitglied der Stadt Duisburg und von 1957 bis 1965 Bundestagsabgeordneter. Seit 1963 ist er mit der Evangelisches Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg GmbH verbunden und in diversen Gremien des Hauses vertreten, davon von 1979 bis 2005 als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Seit 2005 steht er als Ehrenvorsitzender dem Aufsichtsrat unverändert mit seinem geschätzten Rat zur Verfügung. In den Jahren seiner aktiven Tätigkeit für BETHESDA hat Hanns Theis die Entwicklung des Hauses maßgeblich geprägt.

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    Zu einem richtigen Sommerfest gehört Livemusik, die Stimmung macht, Spiele für Kinder und Erwachsene und natürlich Leckeres für Gaumen und Kehle. Dieses Rezept kennen die evangelische Kirchengemeinde Neumühl und das Wohnhaus Neumühl der Amalie-Sieveking-Gesellschaft nur zu gut, denn sie organisieren nun schon zum 7. Mal ein Sommerfest für die Neumühler Nachbarschaft und alle Feierfreudigen.

    Den Anfang des diesjährigen Festtages am 4. September macht um 10 Uhr der Familiengottesdienst, dem ab 11 Uhr ein buntes Treiben rund um die Gnadenkirche am Hohenzollernplatz folgt.

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    Zum Abschluss der diesjährigen sommerlichen Orgelkonzerte in Hamborn erklingt in der evangelischen Friedenskirche, Duisburger Str. 174, neben Instrumentalmusik auch eine Sopranstimme: Organistin Ulrike Samse und Sängerin Beate Samse interpretieren am 31. August ab 20 Uhr gemeinsam Werke, wie etwa Händels „Meine Seele hört im Sehen", Bachs „Mein gläubiges Herze“ aus der Pfingstkantate, Felix Mendelssohns Arie „Er kennt die rechten Freudenstunden“ aus der Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und dessen „Lasst uns singen von der Gnade des Herrn“ aus dem Oratorium „Paulus“. Zudem  spielt Ulrike Samse Orgelwerke von Bach, Rheinberger, Carl Philipp Emanuel Bach und Camille Saint-Saens. Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit den Musikerinnen ins Gespräch kommen. 

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    Mit großer Sorge nimmt auch die evangelische Jugend Duisburg die Sparmaßnahmen der Bezirksregierung und des Duisburger Stadtkämmerers zur Kenntnis. Um den städtischen Haushalt zu sanieren sollen 50% in der offenen Jugendarbeit gekürzt werden.

    „Für uns unbegreiflich, dass die Stadt auf Kosten der Jugendarbeit sparen will“, betont Gerwin Ruske, Vorsitzender der evangelischen Jugend Duisburg. „Jeder, der selbst Jugendarbeit erlebt oder mitgestaltet hat, weiß wie wertvoll und gesellschaftlich bedeutend sie ist“.
    Immerhin werden in Jugendzentren Werte vermittelt, ein alternatives Freizeitangebot geschaffen und ein Ort der Entfaltung angeboten. Diese wichtige Anlaufstelle darf aus Ruskes Sicht auf keinen Fall genommen werden. „Ich habe mir persönlich von einer Grünen Bezirksregierungspräsidäntin mehr Engengament in einer nachhaltigen Jugendpolitik gewünscht.“, sagt der 20 Jährige Jugendpolitiker. „Es hieß doch mal, wir hätten die Erde unserer Kinder nur geborgt! Heute sparen wir sie kaputt!“, gibt sich Ruske enttäuscht. Wenn aus den Sparvorhaben Realität werde, könnte es das Aus für einige Jugendzentren bedeuten. Doch nicht nur das. Ruske befürchtet auch, weitere Sparmaßnahmen. Wenn die Bezirksregierung schon einen Bereich angefasst habe, würde es nicht lange dauern, bis sie den anderen berühren würde, wie zum Beispiel die Gelder für Jugendfreizeiten zu kürzen. ,,Wir fordern daher den Stadtkämmerer und die Bezirksregierung auf, aus dem jugendpolitischen Nihilismus zu kommen, eine nachhaltige Jugendpolitik voranzutreiben und von den Sparmaßnahmen Abstand zu gewinnen!“

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    Sechs Wochen Sommerferien können lang sein, besonders wenn das Wetter schlecht ist oder die Freunde im Urlaub sind. Eine bewusste Alternative zum Trödeln vor Fernseher oder Computer bietet den Duisburger Kindern das Jugendzentrum Arlberger der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis in Buchholz.

    Am letzten Montag, 22. August begann um 9 Uhr auf der Arlberger Straße 10 das vierzehntägige Sommerferienprogramm unter dem Motto „Harry Potter“. Das Thema hat sich in Buchholz bereits bewährt: Zum Erscheinen des ersten Bandes der Fantasy-Romanreihe fand bereits ein Zauberer-Ferienprogramm statt. Nun wiederholt Leiterin Elke Jäger die positive Erfahrung zur Verfilmung des letzten Bandes. 65 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind in diesem Jahr dabei.

    „1995 haben wir uns entschieden, jedes Mals ein spezielles Programm für die Ferienfreizeiten zu entwerfen“, erklärt Elke Jäger. „Als Motto hatten wir schon China, Piraten oder die unendliche Geschichte. Wichtig ist mir dabei ein gutes Betreuungsverhältnis. Bei uns kommen rund 3 Betreuer auf 10 Kinder. Die ganze Arbeit macht dabei Spaß. Die Vorbereitung, die Durchführung. Es ist einfach schön.“ Genauso begeistert sind die jugendlichen Betreuer bei der Sache, die sich vierzehn Tage lang ehrenamtlich um Spaß und Abwechslung bei den Kindern bemühen.

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    Till Christofzik, aufgewachsen in Neumühl, wird am 27. August im Rahmen des Freiwilligenprogramms der Vereinten Evangelischen Mission und gefördert durch das Weltwärtsprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, für ein Jahr auf die Philippinen reisen. Dort wird der 19-Jährige als „assistent teacher“ im Partnerschaftsprojekt des evangelischen Kirchenkreises Duisburg arbeiten und Erfahrungen in der Jugendarbeit der Southern Tagalog Conference sammeln. Till Christofzik: „Ich freue mich sehr, dass es nach langer Vorbereitung nun los geht. Es war mir wichtig nach der Schule erst einmal neue Erfahrungen zu machen und mehr über andere Kulturen zu lernen, bevor ich anfange zu studieren. Ich bin sehr gespannt, das dortige Gemeindeleben kennenzulernen.“

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    Am nächsten Mittwoch, 24. August, ertönt in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, ab 20 Uhr wieder die Eule-Orgel mit ihren 22 klingenden Registern. Dann ist es nämlich Zeit für das fünfte sommerliche Orgelkonzert, in dem Klaus Eldert Müller, der Kantor der Dortmunder Reinoldikirche, neben einer Eigenkomposition, einer Improvisation über die Aria „Jesu, du bist allzu schöne“, auch Johann Sebastian Bachs Praeludium und Fuge C-Dur BWV 547, die Partita über die Aria „Jesu, du bist allzu schöne“ von Georg Böhm (1661-1731) und Max Regers Praeludium und Fuge C-Dur aus „Drei Stücke op. 7“ interpretiert. Als Kantor an der Dortmunder Stadtkirche ist Klaus Eldert Müller in besonderer Weise den Werken des ehemaligen Reinoldikantors Gerard Bunk (1888-1958) verpflichtet: In Hamborn spielt er daher Bunks Passacaglia (und Fuge) a-Moll op. 40. Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit dem Musiker ins Gespräch kommen. 

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    Am Sonntag, 28. August findet um 19 Uhr das nächste Konzert im Rahmen des „Orgelfestival.Ruhr2011“ in der Salvatorkirche statt. Marcus Strümpe spielt eine Orgelversion des bekannten Préludes cis-moll von Rachmaninow, die dorische Toccata von J.S. Bach und drei Tänze des Amerikaners William Albright, darunter ein Tango und eine Gigue, die nur mit den Füßen gespielt wird. Anlässlich des diesjährigen Liszt-Jahres erklingt zum Abschluss sein größtes Orgelwerk, die Fantasie über „Ad nos, ad salutarem undam“. Als Grundlage des Stückes bearbeitete Liszt ein Choralthema aus Meyerbeers Oper „Der Prophet“ und schuf damit ein kolossales Werk, welches als organistisches Gegenstück zu seiner bekannten Klaviersonate h-moll gilt. Auch diesmal ist der Organist durch Videoprojektion für das Publikum sichtbar. Eine Einführung gibt es ab 18.45 Uhr, der Eintritt zum Konzert beträgt 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen nichts.

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    Freie Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) gibt es in diesem Herbst noch in einigen Einrichtungen und Gemeinde der evangelischen Kirche; 50 wurden bereits besetzt.

    So sucht etwa die ökumenische Bahnhofsmission Volljährige, die gerne mit den Mitarbeitern der Mission an den Hauptbahnhöfen Duisburg und Oberhausen Reisehilfen anbieten, nach Möglichkeit auch Englisch sprechen und offen auf andere Menschen zugehen können. Zum Aufgabengebiet gehören auch die Mitarbeit in der Verwaltung und die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Eigenschaften wie soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit sollten Interessierte auch für die FSJ-Stellen in den Gemeinden mitbringen. Die Hochfelder Kirchengemeinde und die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh suchen für ihre Stellen junge Frauen oder Männer, die sich in der Jugendarbeit engagieren möchten; in der Kirchengemeinde Neudorf-West steht sowohl Jugendarbeit als auch die Mitarbeit in der Seniorenbegegnungsstätte auf dem Programm; in beiden Bereichen gehören Planung und Organisation von Veranstaltungen wie Gemeindefesten zum Aufgabengebiet.

    Die Amalie Sieveking Gesellschaft sucht für deren Kinder- und Jugendhaus, einer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung, und für das Ambulant Betreute Wohnen, bzw. für die KoKoBe noch je einen jungen Menschen, der dort sein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchte. Das evangelische Christophoruswerk mit seinen 800 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden hat noch freie Stellen in den Bereichen „Soziale Betreuung“, „Altenpflege“, „Hauswirtschaft“ und „Haustechnik“.

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    Seit gut einem Jahr besteht „Laboratorium“, das evangelische Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge. Für dessen Veranstaltungen, Diskussionen, Vorträge und Seminare konnten prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten gewonnen werden, so zuletzt der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft. 

    Die nunmehr dritte Ausgabe des Programms von „Laboratorium“ präsentiert wieder interessante Angebote zu aktuellen Themen der Arbeitswelt. So wird die begonnene Reihe „Wirtschaftsethik in den Religionen“ mit einer Veranstaltung am 1. Dezember mit Prof. Dr. Doron Kiesel, Fachhochschule Erfurt, zum Thema „Wirtschaftsethik im Judentum“ fortgesetzt. Zudem gibt es Fachforen zu „Flughafen Niederrhein – Arbeitsplätze für die Region oder Millionengrab?“ (17. November in Kevelaer) oder zu Themen wie „Atomausstieg“ (19. September in Hülsdonk / Moers), „Geld und Gewissen – Warum eine Geldanlage ethisch sein kann“ (26. September in Voerde) oder „Zweiter Arbeitsmarkt“ (20. Oktober Duisburg). Das Programm führt zusätzlich Betriebsbesichtigungen („Landmaschinentechnik Lemken“ in Alpen am 14. Oktober, „Grubenfahrt auf dem Bergwerk West“ am 18. Oktober und am 11. November „Probat - Kaffeeröster von Emmerich in alle Welt“), Gottesdienste wie die Barbara-Gottesdienste am 4. Dezember in Duisburg Walsum und Duisburg Hüttenheim auf.  

    Der handliche Veranstaltungskalender ist bei evangelischen Kirchengemeinden und Einrichtungen erhältlich. Darüber hinaus kann er auf der Internetseite www.ev-laboratorium.de eingesehen und heruntergeladen werden sowie direkt als gedrucktes, kostenfreies Heft unter 0203 / 2951-3170 bestellt werden.

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    Achtzehn Mannschaften waren eingeladen zum zwölften Turnier der Rheinischen Landeskirche um den Präsespokal. Neun Mannschaften aus Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen gingen auf der Bezirkssportanlage Duisburg-Wedau an den Start. Das Eintracht-Stadion gab den passenden Rahmen für das landeskirchliche Fußballfest ab.

    Erstmals konnten die Duisburger Gastgeber keine eigene Mannschaft aufs Feld schicken. Alternde Knochen, kurzfristige Verletzung und Dienstverpflichtung führten zu den Ausfällen der Stammspieler, die nicht zu ersetzen waren, da kein Nachwuchs in Sicht ist. So verstärkten die übrig gebliebenen Schwarzen Engel aus Duisburg die Oberhausener Nachbarn. Der Präses ließ es sich nicht nehmen, persönlich den Anstoß auszuführen. Gespielt wurde wie in der Bundesliga nach dem Prinzip jeder gegen jeden.

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    Das vierte sommerliche Orgelkonzert in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, gestalten am 17. August um 20 Uhr Perkussionist Sarkis Cat und Organist Martin Brödemann. Es trägt den Titel „Klangwolken“ und beinhaltet Eigenkompositionen des Organisten sowie weitere ausgesuchte Orgelwerke, die durch perkussive Elemente wie Gongs, Darbuka oder Rahmentrommel in raffinierten Arrangements bereichert werden. Zu hören sind auch Werke wie die Toccata c-moll von Johann Pachelbel (1653-1706) oder die Aria aus „Apparatus Musico Organisticus“ von Georg Muffat (1653-1704). „Virtuos bewegen sich die Musiker“, so die Selbstbeschreibung, „im Spannungsfeld moderner Kompositionen; tiefharmonische, teils volkstümlich anmutende Melodien schaffen dazu den atmosphärischen Kontrast.“ Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit den Musikern ins Gespräch kommen. 

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    Thomas Richter, stellvertretender Chordirektor der Deutschen Oper Berlin, konzertiert am 10. August in seinem Geburtsort Duisburg Hamborn. Ab 20 Uhr spielt der studierte Kirchenmusiker und Dirigent in der Friedenskirche, Duisburger Str. 174, sechs Choralbearbeitungen aus Johann Sebastian Bachs „Orgelbüchlein“ und dessen „Passacaglia und Thema fugatum c-moll BWV 582“. Zudem interpretiert der Künstler Max Regers „Introduktion und Passacaglia d-moll“, Louis Viernes Adagio aus der 6. Sinfonie h-moll,op.59 und die Toccata aus der 5. Sinfonie f-moll,op.42 ,5 von Charles-Marie Widor. Der Eintritt kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit Thomas Richter ins Gespräch kommen.

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    Eine „Tour de Niederrhein“ unternehmen seit dem 22. Juli 31 Kinder und sieben Teambegleiter der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort unter der Leitung von Pfarrer Jürgen Muthmann. Bis zum 5. August stehen in Xanten nicht nur Fahrradtoren zum archäologischen Park und zum Rhein in die Sonsbecker Schweiz auf dem Programm - Strandbad und Spiele gehören auch dazu. Die Ausflügler erreicht in Xanten die Nachricht, dass die Stadt Duisburg Freizeiten, wie die in Xanten, nicht mehr im bisherigen Umfang unterstützt. Pfarrer Muthmann und sein Team schreiben von dort: „Da würde viel Geld fehlen und die vielen Kinder, die gerade aus bedürftigen Familien bei uns mitfahren, könnten keine Ferien mehr machen…Die Kinder wären sehr glücklich, wenn der Stadtkämmerer seine Beschlüsse zurücknehmen würde.  Denn viele freuen sich schon auf die Kinderfreizeit im nächsten Jahr…“.

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    An die Verantwortlichen
    in den muslimischen Gemeinschaften und
    an alle muslimischen Gläubigen in Duisburg                                                                                                  

    Liebe muslimische Gläubige, liebe Nachbarinnen und Nachbarn in Duisburg,

    als Duisburger evangelische und katholische Christen möchten wir Ihnen unsere herzlichsten Segenswünsche zum Ramadan und den kommenden hohen Festtagen übersenden. 

    Wir gehören zu verschiedenen Kirchen und sind in unserem Glauben als Christen vereint. Vereint möchten wir unsere Verbundenheit mit den muslimischen Gläubigen ausdrücken und Ihnen sagen:

    Wir sind dankbar für unsere Kontakte und nachbarschaftlichen Beziehungen, zu den Festzeiten und im Alltagsleben. Wir vertrauen darauf, dass wir uns auch in schweren Tagen unterstützen und gemeinsam Auswege finden können. Denn damit haben wir in Duisburg gute Erfahrungen gemacht.

    Angesichts der Fasten- und Besinnungszeiten des Ramadan entdecken wir auch deren andere Seite: das großzügige Teilen mit den Bedürftigen und die Praxis der Gerechtigkeit, die Gott von uns fordert.

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    31.732 Duisburger Bürgerinnen und Bürger waren im Juli 2011 offiziell als arbeitslos registriert – 695 weniger als vor einem Monat und 958 weniger als vor einem Jahr. Dass die Agentur für Arbeit aus diesem Anlass von „deutlich gesunkener Arbeitslosigkeit“ spricht, finden die Initiatoren der Kampagne „Ich will arbeiten“ unverständlich.

    Für die Verantwortlichen aus evangelischer Kirche und Diakonie, die allmonatlich die Arbeitsmarktstatistik durchleuchten, bleiben viele Fragen offen: „Was ist mit den fast 14.500 Langzeitarbeitslosen, rund 700 mehr als im Juli 2010? Wer kümmert sich um die Arbeitslosen über 50 Jahre, von denen es in Duisburg 900 mehr gibt als vor einem Jahr?“ fragt Arbeitsmarktexperte Gunther Hester vom Diakoniewerk. Auch die Zahl der Jugendlichen, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, sei gestiegen.

    „Diese Menschen brauchen Unterstützung“, stellt Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz fest. „Es ist schon ein starkes Stück, wenn Arbeitsagenturchefin Angela Schoofs angesichts so vieler Schicksale, hinter denen schließlich auch Familien und Kinder stecken, es öffentlich begrüßt, dass die Arbeitsmarktmaßnahmen weiter zurückgefahren werden.“ Vor einem Jahr seien in Duisburg 4.000 Betroffene mehr in Qualifizierungen und Arbeitsgelegenheiten gewesen als heute. Im gleichen Zeitraum seien die Mittel des örtlichen Jobcenters für Hilfen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt von 70 Millionen und auf 55 Millionen Euro gesunken. „Und es wird weiter rasiert“, so Kiepe-Fahrenholz. „Nach den Plänen der Bundesregierung sind im nächsten Jahr für Duisburg nur noch 47 Millionen zu erwarten. Da wird der monatliche Jubel der Arbeitsagentur nichts daran ändern, dass für Zigtausende in unserer Stadt keinerlei Perspektive geboten wird.“

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 76/2011
    Düsseldorf, 1. August 2011


    Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen

    Ramadan Mubarak: Einsatz für das Miteinander von Christen und Muslimen

    Die drei evangelischen Landeskirchen und die fünf katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen haben sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens auch in diesem Jahr wieder mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an die Muslime gewandt. „Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Gemeinden für diese besondere Zeit die erhoffte Vertiefung des Glaubens, die mit der inneren Stärkung der Gemeinschaft und der Hinwendung zu den Mitmenschen verbunden ist“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben.

     

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    Grußwort Ramadan

    Ramadan 2011 - Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen

    Duisburg, 29. Juli 2011

    Betr.: Offener Brief des Vereins ESG Zukunftsstadtteil e. V. an Herrn Janssen vom 20. Juli 2011

    Stellungnahme der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld

    Als Evangelische Gemeinde mitten in Hochfeld sind die Sorge um das Zusammenleben der Menschen in diesem Stadtteil, das Engagement für eine positive Entwicklung und der Einsatz für die Rechte jedes Menschen, der hier wohnt, ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Deshalb unterstützen wir jede Aktivität, die wir für hilfreich halten, um im Interesse aller Menschen in Hochfeld das Zusammenleben zu gestalten.

    Nach unserem christlichen Selbstverständnis darf die Herkunft von Menschen oder ihr Grad an Bildung kein Kriterium sein, sie entweder zu bevorzugen, zu benachteiligen oder gar abzulehnen. Jeder Mensch wird von uns um seines Menschseins willen angenommen. Das heißt jedoch nicht, dass wir deshalb jedes Verhalten unserer Mitmenschen unwidersprochen akzeptieren. Gerade, wenn das Verhalten von Menschen das Zusammenleben stört, wollen und werden wir dieses Verhalten kritisieren und an Veränderung arbeiten.

    Auch wir sehen eine Verschlechterung der Situation im Stadtteil und den daraus resultierenden dringenden Handlungsbedarf! In dem oben genannten Brief sehen wir jedoch eine große Gefährdung für den Frieden in unserem Stadtteil und müssen uns in aller Deutlichkeit von ihm distanzieren!

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    Die Musik Bachs hat Organistin Tiina Henke schon als jugendliche Klavier- und Orgelspielerin fasziniert. In der strengen Anlage der Werke habe sie schon damals höchste Emotionalität gespürt. „Diese Verbindung fasziniert mich bis heute. Bach ist ein nie versiegender Strom, es ist immer wieder bereichernd sich mit seiner Musik zu beschäftigen!“ Am Mittwoch, 3. August 2011, spielt die Kantorin in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, Bachs „Präludium e-moll BWV 548“ sowie dessen „Triosonate BWV 529 C-Dur“ auf der Eule-Orgel. Mit den Orgelsonaten von Carl Heinrich Carsten Reinecke, „Sonate g-moll op. 284“, die in dem Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ gipfelt, und August Gottfried Ritters „1. Sonate d-moll op. 11“ interpretiert Tiina Henke zudem Orgelwerke der deutschen Romantik. Reineckes Sonate wurde erst kürzlich wieder gedruckt und ist für die Hamborner Kirchenmusikerin eine Bereicherung der Orgelmusik. Der Eintritt zu dem um 20 Uhr beginnen Konzert kostet sechs Euro; beim anschließenden Umtrunk im Kirchgarten können Orgel- und Musikfreunde mit Tiina Henke ins Gespräch kommen.

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    Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat in seiner Sitzung am 21.07.2011 folgende Stellungnahme im Zusammenhang mit der Gedenkkerze zur Loveparade beschlossen:

    "Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat von August 2010 bis zum Jahrestag der Loveparade am 24. Juli 2011 in jedem Gottesdienst in der Salvatorkirche die Gedenkkerze der Notfallseelsorge brennen lassen, an der im Trauergottesdienst die Kerzen für die 21 Todesopfer entzündet wurden. Mit dieser Kerze wollte die Gemeinde ein Zeichen setzen für das Gedenken der Verstorbenen und Verletzten angesichts einer Armut an Worten und Gesten der Trauer und der Solidarität in unserer Stadt.

    Mit Dankbarkeit nimmt die Gemeinde zur Kenntnis, dass großes bürgerschaftliches Engagement in der Zwischenzeit Ausdruck in würdigen Formen der Trauer und der Solidarität mit den Opfern gefunden hat. Zu nennen ist hier das von Gerhard Losemann gestaltete Mahnmal und das szenische Gedenkkonzert vom 13. April, bei dem die Salvatorkirche Schauplatz sein durfte. Die Gemeinde hofft, dass diese Zeichen im Sinne der an Leib und Seele Verwundeten sind. Ihrer wird die Gemeinde auch in Zukunft gedenken. Sie wird die Gedenkkerze erneut brennen lassen in einem Gedenkgottesdienst zum 2. Jahrestag der Loveparade am 24. Juli 2012."

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 75/2011
    Düsseldorf, 26. Juli 2011

    Gemeinsame Aktion für Kindernothilfe und Diakonie-Katastrophenhilfe

    Rheinische und westfälische Landeskirchen
    geben 40.000 Euro Soforthilfe für Ostafrika

    Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen haben insgesamt 40.000 Euro als Soforthilfe für Ostafrika angewiesen. Sie unterstützen je zur Hälfte die Kindernothilfe und die Diakonie-Katastrophenhilfe.

    Die Ökumene-Beauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, ruft zu Spenden für Ostafrika auf: „Wegen der unüberschaubaren Lage in Somalia, aber auch in Äthiopien und Kenia, ist jetzt verlässliche Hilfe notwendig. Kindernothilfe und die Diakonie-Katastrophenhilfe haben direkten Zugang vor Ort.“ Oberkirchenrat Ulrich Möller aus Westfalen stellt fest: „Angesichts der ungeheuren Ausmaße der bürgerkriegs- und dürrebedingten Hungerkatastrophe in Ostafrika ist eine ausdrückliche Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen das Gebot der Stunde.“

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    Seit dem 20. Juni erinnert eine Bronzetafel am Haupteingang der Salvatorkirche an die Grundlagen, auf denen heute die Evangelische Kirche im Rheinland basiert sowie an die Feierlichkeiten des vergangenen Jahres zum Jubiläum dieser 1. Reformierten Generalsynode. Enthüllt wurde die Tafel von Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Kirchenkreises Duisburg, und Jörg Hofmann, Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde Alt-Duisburg.

    In der Duisburger Salvatorkirche hatten 1610 acht Laien und 28 Pfarrer die noch heute gültige presbyterial-synodale Ordnung – also die Leitung der Kirche von unten nach oben – aus der Taufe gehoben. Dieses Prinzip des gemeinschaftlichen Leitens von Theologen und Nicht-Theologen hat noch heute in der rheinischen Kirche Gültigkeit. Mit dieser Synode konstituierte sich erstmals in der Geschichte überregional und öffentlich präsent eine evangelische Kirche im Rheinland.

     

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    Am Samstag, 1. Oktober, gibt es am König-Heinrich-Platz nicht nur „Lack und Chrom“, Karossen und Boliden zu sehen. Ab 13 Uhr trommelt die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg mit ihrer Veranstaltung für einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt. Dabei sind keine Standpauken zu erwarten, sondern vielmehr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, denn auf der Bühne zwischen den Rasenflächen vor dem Amtsgericht gibt Wolfgang Trepper aus seinem Programm Bissiges zum Besten und moderiert zudem durch den Nachmittag. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte von David Alcantara und seiner Flamenco-Gruppe und die unbeschreibliche Komik des „Duo Diagonal“, das mit wenigen Worten und vollem Körpereinsatz alle möglichen Zutaten zu einem unwiderstehlichen Comedy-Spektakel mischt. Eine echte Punktlandung gibt es gegen 15 Uhr, wenn Wolfgang Beutel und seine Kollegen vom „Sportland NRW“ mit Fallschirmen auf der Rasenfläche vor dem Amtsgericht auf den eigenen Füßen zum Stehen kommen.

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    Rainer Kaspers, Pfarrer der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die leitende Mitarbeiterin des dortigen Familienzentrums mit seinen beiden Kindergärten, Dipl.-Sozialpädagogin Sabine Krause, sind am Sonntag, 31. Juli, ab 21.04 Uhr, im Bürgerfunk bei Radio Duisburg (UKW 92,2 – im Kabel 101,75) in der Sendung „Begegnungen“ zu Gast bei Jürgen Mickley.

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    Die Vorbereitung

    Die ganze Versammlung stimmte dem Vorhaben zu, denn der Plan gefiel dem Volk. 1. Chronik 13.4

    Die Idee, die neue Altarbibel der Salvatorkirche einmal komplett öffentlich einzulesen, stieß in der Gemeinde und darüber hinaus auf großes Interesse. Die Schrift wurde in halbstündige Leseabschnitte geteilt, ein Online-Leseplan wurde erstellt. Erstaunlich schnell füllten sich die Spalten mit den Namen Vorlesewilliger. (Weil wir eine solche Hoffnung haben, treten wir mit großer Offenheit auf. 2. Korinther 3.1) Ein Hintergrunddienst sollte die Lesenden und ihre Zuhörer die ganze Zeit begleiten, bei Ausfällen einspringen und den Ablauf koordinieren.

    Die Vorlesenden

    Widme dich bis zu meinem Kommen ganz dem Vorlesen der Heiligen Schrift, dem Ermutigen der Gläubigen und dem Lehren. 1. Timotheus 4.13

    Manche Leser waren etwas schüchtern (Zu mir aber stahl sich sein Wort, mein Ohr vernahm ein Flüstern davon. Hiob 4.12) andere eher expressiv (…und seine Stimme klang wie das Donnern der Brandung. Offenbarung 1.15). Einige überzeugten durch ihren persönlichen Stil („Sicher gehörst du zu ihnen, dein Dialekt verrät dich ja." Matthäus 26.73) andere beeindruckten durch schiere Leidensbereitschaft bei der Wahl ihres Abschnittes (Die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar. Eleasar zeugte Pinhas, und Pinhas zeugte Abischua; Abischua zeugte Bukki, und Bukki zeugte Usi; Usi zeugte Serachja, und Serachja zeugte Merajot; Merajot zeugte Amarja, und Amarja zeugte Ahitub; Ahitub zeugte Zadok …1.Chronik 5.26) Bibelkundige genossen den Vorteil, sich eine besonders spannende Stelle herauspicken zu können, bei der auch die Freunde der Spannungsliteratur auf ihre Kosten kamen (Da versuchte Saul, David mit dem Speer an die Wand zu spießen. Doch David konnte ausweichen, sodass der Speer in die Wand stieß. 1. Samuel 19.10). Eine ältere Dame las jede Nacht gegen drei, um ihren Mitlesern arbeitnehmerfreundlichere Zeiten offen zu halten (… ich will mein Bett nicht mehr besteigen, meinen Augen keinen Schlaf gestatten… Psalm 132.3)

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    Zu einem romantischen Lampion-Barbecue im Hofgelände der Notkirche in Duissern hatten Pfarrer Stefan Korn und sein Team letzte Woche eingeladen. Am Abend regnete es leise, wie so oft in diesem Sommer, aber die Duisserner kann das Wetter nicht in Verlegenheit bringen. Schließlich verfügt die Gemeinde seit einem knappen Jahr über die schönste Notlösung, die man sich vorstellen kann. Durch eine Neuaufteilung ist in der Notkirche, die ohnehin als Gemeinderaum genutzt wird, ein kleines Café entstanden, das einen neuen Treffpunkt im Duisserner Gemeindeleben bildet.

    Das Sichtmauerwerk aus alten Ziegeln, die dunklen Hölzer und als Kontrast die knallrote Thekenanlage gibt dem geschmackssicher neu gestalteten Raum einen Rahmen, der auch einem Sternerestaurant gutstehen würde. Für die besondere Abendstimmung hatten Café-Leiterin Monika Philipp-Korn und die Hauswartin der Notkirche Vera Höhne mit vielen bunten Laternen und Windlichtern dekoriert. Die Gäste wussten das aufwendige Arrangement zu schätzen und warfen bei einem Glas Sekt einen Blick der Vorfreude in die Abendkarte.

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    Seit nunmehr 16 Jahren sorgt die Reihe der „Sommerlichen Orgelkonzerte“ im Duisburger Norden bei Musikliebhabern auch jenseits von Rhein und Ruhr für eine kurzweilige Ferienzeit. Sie wird auch in diesem Jahr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Str. 174, fortgesetzt. Auf dem Programm stehen dieses Mal sechs Konzerte mit fünf Gastorganisten. Den Anfang machen am 27. Juli Klarinettist Christian Wolf und Organist Daniel Wolf. Die beiden Kölner interpretieren an ihren Instrumenten Werke von Albioni und Eric Satie. Christian und Daniel Wolf haben zudem Sonaten Loeillets bis hin zu Klezmerstücken für ihre Besetzung bearbeitet. Die Brüder gastieren mit ausgefallenen Programmen bei Konzertreihen wie den Aachener Domkonzerten, den Bonner Münsterkonzerten, den Wormser Domkonzerten, dem Festival OrgelPLUS Bottrop sowie bei zahlreichen Orgel- und Kirchenkonzerten in ganz Deutschland.

    Alle sechs Konzerte finden jeweils mittwochs um 20 Uhr statt; der Eintritt beträgt sechs Euro und nach jedem Konzert können Zuhörerinnen und Zuhörer im Kirchgarten zu einem Umtrunk zusammen kommen – und auch das Gespräch mit den Musikerinnen und Musikern suchen. Tradition sind bereits die Werkeinführungen bei jedem Konzert; die Musiker gestalten sie bei ihren Konzerten ganz individuell, manche am Anfang, manche zu jedem einzelnen Stück, manche humorvoll, dann Mal ernst, doch alle informativ. Den roten Faden der gesamten Reihe bilden die völlig unterschiedlichen Themenschwerpunkte der Konzerte.

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    Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg gedenkt in der Salvatorkirche der Opfer der Duisburger Loveparade im Gottesdienst am Sonntag, 24. Juli - dem Jahrestag der Katastrophe. Den um 10 Uhr beginnenden Gottesdienst gestalten musikalisch das Ensemble Tobar, das Projektensemble unter der Leitung von Annegret Keller-Steegmann und die Techno-Projektwerkstatt unter der Leitung von Julian Reichwald; es predigt Pfarrer Peter Krogull.

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    Eine große Ehre wurde der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen am 13. Juli zuteil: Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft hatte deren Leiter Olaf Meier zur Begegnung mit Bundespräsident Christian Wulff anlässlich seines Antrittsbesuchs in Nordrhein-Westfalen in die Zeche Zollverein Essen eingeladen. Zusammen mit etwa einhundert Frauen und Männern als Vertretern bürgerschaftlichen Engagements in NRW hörte er die Würdigung des Bürgereinsatzes durch den höchsten Repräsentanten des Staates. Bundespräsident Wulff betonte, dass es ein Großteil der Aufgabe eines Bundespräsidenten die Wertschätzung sei: einzelne Personen, Vereine, Initiativen, Firmen. Es müsste mehr Bundespräsidenten geben, um all das ehrenamtliche Engagement zu würdigen.

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    Der Spielplan bescherte dem Konfirmanden-Fußballturnier ein spannendes Finale. Sechs Jungen-Mannschaften aus den Gemeinden des Duisburger Südens traten letzte Woche im Biegerpark an, um den begehrten Konfi-Pokal zu gewinnen. Drei Mädchen-Mannschaften gingen an den Start. Im vergangenen Jahr hatte die Kirchengemeinde Großenbaum Rahm beide Pokale abgeräumt. Sie war auch in diesem Jahr nahe daran, die Titel erfolgreich zu verteidigen. Die Mädchen gewannen beide Spiele und konnten den Pokal wieder mit nach Großenbaum nehmen. Pfarrer Hauke Faust, der zum ersten Mal als Trainer am Rand stand, freute sich mit seinen Mädels über den Erfolg.

    Bei den Jungen wurde es ganz eng. Nach jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden lagen Großenbaum Rahm, Ungelsheim Mündelheim und Wanheim punktgleich an der Spitze.

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    Für die evangelische Kirchengemeinde Hochfeld ist in diesem Jahr das Konzert der „Salisbury Area Young Musicians“ am 25. Juli in der Pauluskirche, Wanheimer Str. 78, der musikalische Höhepunkt. Wie auch 2008 bieten wieder über 80 junge Musikerinnen und Musiker aus dem englischen Berkshire einen ganzen Tag lang bunt gemischten Musikgenuss. Unter der Leitung von Robert Priestley wird neben den 14 bis 18jährigen Jugendlichen des klassischen Sinfonieorchesters die „SAYM Wind Band“, eine Kombination aus Holz- und Blechbläsern, Werke von Bernstein und die „Harry Potter Symphonic Suite“ zum Besten geben. Spannend ist auch das Repertoire der jungen Jazzer von Standard Jazz über Swing bis Rock und Funk, einer Mischung aus „Pirates of the Carribean“, Brahms Ouvertüren, bekannten James Bond Titeln und Rossinis „Italian Girl in Algiers“.

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    Am Donnerstag, 21. Juli, lernen Mädchen und Jungen der Buchholzer Kindertagesstätte der Diakonie, der „Arche“ am Altenbrucher Damm 72a, das Fliegen. Die Erzieherinnen verabschieden seit elf Jahren ihre „Großen“, indem sie die Mädchen und Jungen auf einer Wolldecke aus der Tür auf ein riesiges Kissen katapultieren. Wie junge Vögel, die flügge werden, wird auch dieser Jahrgang sanft aus seinem Nest geschubst. „Dieser Brauch hinterlässt bei den Kindern eine freudige Erinnerung an die vergangenen Jahre und gibt buchstäblich neuen Schwung für die anbrechende Grundschulzeit,“ erklärt Einrichtungsleiterin Heike Brombach. Wehmütig werden die Kinder sicher vorher schon beim 15-Uhr-Gottesdienst zum Thema „Du bist ein Schatz“: Aus einer Schatztruhe werden Schätze der Vergangenheit geholt, wie etwa Geburtstagsgeschenke, die die Kinder von der Kita bekommen haben, oder Symbole, die für Feste und Feiern stehen. Abschließend bekommt jedes Kind einen Spiegel, in dem es sich selbst als Schatz sieht.

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    Unter den zahlreichen Gästen des 15. Tiergottesdienstes auf dem Bauspielplatz in Duisburg Neumühl sind viele Hunde mit ihren Herrchen, einige Pferde und Katzen und Emilia. Sie versteckt sich schüchtern im Kragen ihrer Besitzerin und scheint sich noch nicht recht mit dem Trubel, der um sie herum herrscht, angefreundet zu haben. Emilia ist drei Jahre alt und damit schon eine „Alte Dame“ wie Ann-Katrin Kraul, die vierzehnjährige Besitzerin, erklärt. Emilia ist eine Farbratte und sie soll gesegnet werden, deshalb hat Ann-Katrin sie heute mitgebracht. „Ratten sind ja auch Geschöpfe Gottes, und weil Emilia jetzt schon so alt ist, dachte ich, sie hätte so etwas wie eine letzte Segnung verdient“, erklärt das Mädchen ihr Vorhaben.

    Mit dieser Idee ist Ann-Katrin nicht alleine, denn viele der rund 300 Besucher des ökumenischen Tiergottesdienstes wollen ihre mitgebrachten Tiere segnen lassen. Dafür zuständig ist Pater Rainer. Er gestaltet gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Anja Humbert den Gottesdienst für Tierfreunde zum Thema „Die Vogelpredigt des Franz von Assisi“. Die Legende erzählt, der heilige Franziskus habe in seiner Vogelpredigt zu einigen Schwalben auf dem Feld gesprochen „Hört das Wort des Herrn und seid still und verhaltet euch ruhig, bis die Predigt vorüber ist“. In der lockeren Atmosphäre des Tiergottesdienstes, wo die Gäste Hunde, Katzen und Ratten sind und der Altar ein umfunktionierter Biertisch ist, erläuterte Anja Humbert die Botschaft dieser Vogelpredigt.

     

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    Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 04.07.2011
    Pressemitteilung Nr. 70/2011

    Genau ein Jahr nach dem Unglück bei der Loveparade, am 24. Juli 2011, wird in Duisburg die zentrale Gedenkfeier stattfinden. Während die Staatskanzlei des Landes NRW den äußeren Rahmen gewährleistet, ist das Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland für die inhaltliche Gestaltung der Gedenkfeier verantwortlich. Um 15 Uhr werden in der MSV-Arena Duisburg Petra Bosse-Huber, die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Franz Grave, emeritierter Weihbischof im Bistum Essen, die Feier eröffnen.

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    „Im Grunde denkt man zuerst ja nicht, dass Matsch einen pädagogischen Wert hat“, bemerkt Leiterin Elisabeth Rogge und erklärt, dass die neue Matschanlage im evangelisch-integrativen Kindergarten Duisburg Rahm nicht nur Spielzeug und Grund für die Kinder ist, sich dreckig machen zu dürfen, sondern dass das neue Gerät die Ergo- und Sprachtherapie unterstützt sowie das muskuläre Training und den Teamgeist der Kinder fördert. Am letzten Freitag wurde die Matschanlage offiziell eingeweiht: mit einem Wiesengottesdienst zum gleichen Thema und mit viel Wasser und Matsch.

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    Ich will arbeiten“ heißt die Kampagne, mit der die evangelische Kirche und ihre Diakonie in Duisburg auf die Situation von Arbeitslosen aufmerksam machen wollen. In einem Gespräch im Jobcenter des Diakoniewerkes konfrontierten Betroffene Norbert Maul, den Leiter der Duisburger ARGE mit ihrer Situation: Petra S. (49) hat durch ein Beschäftigungsangebot neuen Lebensmut geschöpft und ist aus jahrelanger Drogensucht ausgestiegen, aber jetzt läuft für sie alles ins Leere. Ein Jobangebot findet sie nicht. Silvia W. (53) hat in einer Gemeinwohlstelle gezeigt, dass sie arbeiten will und kann, aber vom ersten Arbeitsmarkt hört sie nur, sie sei zu alt. Sie fragt sich, wie sie bis 67 arbeiten soll, wenn sie schon jetzt angeblich für alle Jobs zu alt sei. Ruth Ö. (53) arbeitete im Einzelhandel und verlor, als sie plötzlich gekündigt wurde, ihre Wohnung. Sie möchte sich gerne weiter qualifizieren und in eine andere Branche umsteigen, aber ihre Berater seien nicht sehr flexibel und kämen immer wieder auf den Einzelhandel zurück. Norbert Maul räumte ein, dass die Entscheidung der Bundesregierung zu Kürzungen im arbeitsmarktpolitischen Bereich alleine in diesem Jahr in Duisburg 3500 Beschäftigungsstellen gekostet habe. „Der Aufschwung in Duisburg ist ein zartes Pflänzchen“, so Maul „die Kürzungen kamen zu früh.“

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    Zum diesjährigen „Spenderinnencafé“, verbunden mit dem Dank für tatkräftige Unterstützung der Arbeit im Frauenhaus Duisburg, hatte die Geschäftsführung ehrenamtliche Mitarbeiterinnen eingeladen. Treffpunkt war das evangelische Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Straße in Neudorf, wo es neben festlich gedeckten Kaffeetischen auch Arbeiten der Malgruppe im Frauenhaus zu bewundern und gegen eine Spende zu erwerben gab.

    Das Frauenhaus ist eine „Tochter“ des Evangelischen Christophoruswerkes e.V., dessen Vorstand Hartfried Toennessen sich an diesem Nachmittag gemeinsam mit Christine Trenz als neue Geschäftsführung der Frauenhaus GmbH vorstellte. 

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    Mit dem Kirchenklassiker „Wir haben Gottes Spuren festgestellt“, begleitet auf einer Ukulele, eröffnete der Vorsitzende Gerwin Ruske am vergangenen Wochenende die Delegiertenkonferenz der evangelischen Jugend Duisburg. Insgesamt 23 Vertreterinnen und Vertreter der Duisburger Gemeinden hatten sich anlässlich der Klausurtagung in Hamminkeln eingefunden und warteten gespannt auf zwei Tage intensiver Arbeit zum Thema Jugendarbeit. Die Delegiertenkonferenz ist ein Zusammenschluss haupt- und ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter aus Duisburg, mit dem Ziel die Vernetzung innerhalb der Jugendarbeit zu fördern und der evangelischen Jugend ein Gesicht zu geben. Gegründet wurde sie im März dieses Jahres und erlebte somit während der Klausurtagung ihr erstes offizielles Treffen. Themen dieser Zusammenkunft waren unter anderem der Weltkindertag, eine geplante „Church-night“ und die Presbyteriumswahlen in den Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland, die im nächsten Jahr anstehen.

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    Für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Bereich Wedau-Bissingheim findet die Anmeldung zum Unterricht am Sonntag, 10. Juli in der evangelischen Kirche Am See, Duisburg-Wedau statt. Eingeladen sind diesmal alle Jungen und Mädchen, die zwischen dem 1. Juli 1998 und dem 30. Juni 1999 geboren sind. Die neue Gruppe beginnt nach den Sommerferien und trifft sich in der Regel dienstagnachmittags um 15:30 Uhr. Mit dem Gottesdienst am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr werden die Neulinge begrüßt. Einige ältere Konfis sowie jugendliche Mitarbeitende werden daran mitwirken. Unter der Überschrift „Together!“ geht um die Gemeinschaft untereinander, aber natürlich auch um die Gemeinschaft mit Gott. Beide Themen werden die Jugendlichen während der kommenden zwei Jahre bis zur Konfirmation begleiten. Musikalisch wird der Gottesdienst bereichert durch den Gospelchor der Gemeinde unter Leitung der Kantorin Mechthild Dühr Knödler. Informationen zum Konfi-Unterricht gibt es bei der Anmeldung im Anschluss an den Gottesdienst im Gemeindesaal.

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    „Ich suche, ich bewerbe mich, aber ich bekomme nichts“ ist die verzweifelte Aussage einer Arbeitssuchenden, die sich dazu bereit erklärt hat, am 7. Juli 2011 bei einem Medientermin im Jobcenter des Duisburger Diakoniewerkes, Beekstr. 38, über ihre Situation zu sprechen. Sie, wie auch weitere Arbeitssuchende schließen sich dem Motto der Kampagne des evangelischen Kirchenkreises und der Duisburger Diakonie an und sagen damit: „Ich will arbeiten“.

    Sie alle möchten Norbert Maul, dem Geschäftsführer der Duisburger ARGE, von ihren Bemühungen um einen Arbeitsplatz berichten. An dem Gespräch nehmen zudem Sieghard Schilling, Geschäftsführer des Duisburger Diakoniewerkes, und Lothar Wilhelms, Fachbereichsleiter „Arbeit und Ausbildung“ beim Diakoniewerk Duisburg, teil. Es moderiert Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg.

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    Jazz und Kabarett gibt es am 10. Juli um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, mit dem JAGOBAR-Vokalquartett, Okko Herlyn und Irina Scholten. Der eigenwillige Name JA-GO-BAR steht für die drei Musikrichtungen Jazz, Gospel und Barbershop. Letzterer wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in den Friseursalons der amerikanischen Südstaaten gesungen. Die Sänger des JAGOBAR Quartetts kommen aus Gospel- und Kirchenchören, spielten in Jazzbands und haben sich 2001 zusammengefunden. Sie begeistern sich für einen "old fashioned vocal sound" und konnten diese Begeisterung bereits in zahlreichen Konzerten weitergeben. Okko Herlyn und Irina Scholten sind in Wanheim gute Bekannte. Wie immer bieten sie eine temporeiche Collage aus Szenen und Songs, Kabarett und Jazz. Bissig und schmissig, satirisch und sentimental kommen dabei sowohl die gemütvollen als auch die abgründigen Seiten des Niederrheins in den Blick. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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    „Die Konjunktur läuft“, stellte Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit, am Donnerstag anlässlich der Präsentation der jüngsten Arbeitsmarktzahl fest. Die Verantwortlichen der Kampagne „Ich will arbeiten“ des Evangelischen Kirchenkreises fragen dagegen: „Ja, wo läuft sie denn?“ „Wir freuen uns für jeden der 211 Menschen, die im Vergleich mit dem Vormonat seit Juni nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auftauchen“, sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk. Angesichts von nach wie vor über 32.000 registrierten Erwerbslosen frage man sich aber, „warum die robuste Konjunktur und der Duisburger Arbeitsmarkt offenbar zwei völlig verschiedene Welten sind!“

    Bei den jungen Leute unter 25, bei den Älteren über 50, bei den Langzeitarbeitlosen, also bei allen sogenannten Problemgruppen, rechnet Lothar Wilhelms vom Fachbereich Arbeit und Ausbildung im Diakoniewerk vor, gehen die Zahlen der arbeitslos Gemeldeten nach oben statt nach unten. Besonders kritisch sei die Situation der fast 3.000 jugendlichen Erwerbslosen. „Das sind jetzt schon wieder 100 mehr als im vorigen Jahr“, so Wilhelms, „obwohl die Schulabgänger in diesem Jahr wegen der späten Sommerferien erst im Juli und August erwartet werden.“

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    Seit 10 Jahren ist die musisch-kulturelle Jugendarbeit TEN SING Duisburg-Süd in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd und dem CVJM Hüttenheim-Huckingen-Ungelsheim aktiv. In dieser Zeit haben Jahr für Jahr Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren Bühnenshows aus Tanz, Theater und viel Musik auf die Bühnen im Steinhof Huckingen, in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums und im Gemeindehaus an der Angerhauser Straße gebracht.

    Nach einer kleinen Durststrecke im letzten Jahr konnten wir unsere Jugendarbeit wieder aus dem Tief holen und freuen uns, dass wir in 2011 wieder ein eigenes Konzert auf die Beine stellen konnten. Unsere Show unter dem Motto „Love is in the Bear“ präsentieren wir am Freitag, den 8. Juli 2011 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Angerhauser Straße 91 in Huckingen. Der Eintritt ist frei. Wer seinen Lieblingsteddy (oder ein anderes Kuscheltier) mitbringt, bekommt von uns eine kleine Überraschung. Einlass ist um 19 Uhr.

    15 engagierte Jugendliche haben ein Jahr lang zusammen geprobt, waren kreativ und haben viel Zeit miteinander verbracht, um das Programm zusammenzustellen. Rausgekommen ist ein Mix aus witzigen Theaterszenen, tollen (selbstkreierten) Tänzen und Songs aus Rock und Pop, die von Solisten, dem TEN SING-Chor und Band zum besten gegeben werden. Im Mittelpunkt der Story steht ein kleiner Teddybär, der sich auf die Reise durch die Welt macht, um die Liebe zu finden. Die Geschichte haben sich die Teilnehmer des Theater-Workshops selbst ausgedacht, Dialoge geschrieben und einstudiert.

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    In der Regel werden in Gottesdiensten nur ausgewählte Bibelpassagen vorgelesen; in der Duisburger Salvatorkirche jedoch gibt es vom 17. bis zum 21 Juli eine „Lectio continua“: Der gesamte Bibeltext, 1298 Seiten des Alten Testaments und 413 des Neuen Testaments, wird durchgehend und ohne Pause gelesen. 173 Leserinnen und Leser haben sich bereits gemeldet, 31 werden noch gesucht, die innerhalb der 99 Stunden jeweils etwa 30 Minuten aus der Bibel vorlesen. Die neue Altarbibel, die am 17. Juli vorab im 10-Uhr-Gottesdienst feierlich in den Dienst genommen wird, ist der Anlass für das Dauerlesen. Mit der Heiligen Schrift und deren Lesung werde das Wort Gottes auch symbolisch in den Mittelpunkt der Stadtkirche gestellt. Zudem, so Pfarrer Peter Krogull, sei es eine spannende Erfahrung, in Gottesdiensten weniger häufig gelesene Bibelstellen in Gemeinschaft in der Kirche neu zu hören. Dies kann auch nachts um drei oder vier sein oder morgens ums fünf oder abends um elf.

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    Chormusik, Blues und Soul, Gospel, Orgelkonzerte oder Flöten- und Bläsermusik – in den „Kirchentönen“, dem Faltblatt des evangelischen Kirchenkreises Duisburg, spiegelt sich die kirchenmusikalische Vielfalt in den evangelischen Kirchen im kommenden Sommer, Herbst und Winter wieder. In dem Überblick über alle bis Jahresende geplanten Konzerte fehlen auch die großen Werke nicht: das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, „Stabat mater“ von Liszt und Verdi, Mozarts „Missa brevis“ oder Händels „Messias“. Die kirchenmusikalische Hochzeit liegt im Dezember mit 20 Weihnachtsmusiken, Offenen Singen und musikalischen Gottesdiensten. Das Faltblatt liegt ab sofort in den Gemeinden und Einrichtungen des evangelischen Kirchenkreises und im Haus der Kirche, Am Burgacker 14 – 16, aus. Wer sich online informieren möchte, findet das Faltblatt im Internet unter http://www.kirche-duisburg.de//. Das gedruckte Programm wird auf Nachfrage auch kostenfrei zugeschickt (Tel.: 0203 / 2951-3-501).

     

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    Musik in evangelischen Kirchen - Duisburg - 2-2011

    Ein besonderer Empfang wurde Dieter Steffen dem Vorstandsvorsitzenden des MSV Duisburg am Sonntag in der Salvatorkirche zu Teil. Steffen war als Kanzelredner zum Thema „Kirche und Fußball: Über den Wert von Siegen und Niederlagen“ geladen. Um ihn und seine Zuhörer in die richtige Stimmung zu bringen, intonierten neun Mitglieder der Salvatorkantorei den Sprechkanon „Fußballreport“ von Heinz Benker. Unter dem Dirigat von Kantor Markus Strümpe steigerten sich die weiß-blau gekleideten Sängerinnen und Sänger rhythmisch vom leisen Fangemurmel zum frenetischen Torjubel. 

    Steffen witterte Stadionluft und fühlte sich ganz wie beim Heimspiel. Gewöhnlich bediene sich der Fußball ja eher bei der Kirche als umgekehrt, räumte er ein und zählte als Beispiele den heiligen Rasen, die Stadien als Fußballtempel und die Glorifizierung einzelner Spieler als Fußballgötter auf. 

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    Kanzelrede Dieter Steffen - Manuskript 26.6.2011

    Manuskript: "Kirche und Fußball: Über den Wert von Siegen und Niederlagen" Dieter Steffen, MSV-Vorstandsvorsitzender, 26.6.2011

    Der international bekannte Organist Willibald Guggenmos eröffnet am 3. Juli um 19 Uhr in der Salvatorkirche das diesjährige Orgelfestival Ruhr. Das unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert stehende Festival existiert bereits seit vier Jahren und beinhaltet 12 Orgelkonzerte in den 6 evangelischen Hauptkirchen zwischen Duisburg und Dortmund. Willibald Guggenmos ist Organist der Kathedrale von St. Gallen und weitgereister Orgelvirtuose. Er gastierte u.a. in den Kathedralen von London (St. Paul's), Zürich, Salamanca, New York, Neapel, San Francisco, Sydney, Nassau-Bahamas und Barbados. Die Presse bescheinigte ihm mehrfach "überragende Technik und hinreißende Musikalität". In Duisburg wird er die zwei Legenden von Liszt, symphonische Werke von Langlais und Dupré sowie eine „Gewitterphantasie“ aus seiner Schweizer Heimat spielen. Der Organist wird um 18.45 in sein Programm einführen. Der Eintritt zum Konzert, das per Videoleinwand übertragen wird, beträgt 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen nichts. Im Anschluss sind alle Zuhörer zu einem Umtrunk eingeladen. Das nächste Konzert in der Reihe wird am 28. August um 19 Uhr stattfinden. Dann spielt Salvatorkantor Marcus Strümpe. 

    Mehr unter www.orgelfestival-ruhr.de.

    Mehr Informationen zum Organisten Guggenmos auf seiner Internetseite www.willibald-guggenmos.de.

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    Musikerin Julia A. Noack sollte am 30. Juni in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Straße 78, auftreten. Die evangelische Gemeinde Hochfeld teilt nun mit, dass das Konzert kurzfristig abgesagt wurde.

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    Mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt die Stiftung KD-Bank die Behindertenarbeit des integrativen Kindergartens der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum – Rahm. Die Gemeinde hat jahrzehntelange Erfahrung in der Jugendarbeit mit Behinderten. Vor dem Hintergrund, dass in Duisburg etwa 100 behinderte Kinder keinen adäquaten Kindergartenplatz haben, hatte das Presbyterium der Gemeinde bereits im Jahr 2003 den Entschluss gefasst, im Kindergarten Rahm, Am Böllert, eine Gruppe in eine sogenannte integrative Gruppe umzuwandeln. Für die Arbeit mit nunmehr 15 (davon 5 behinderte) statt 25 Kindern musste ein Therapieraum eingerichtet werden. Zudem waren weitere umfangreiche Umbauarbeiten nötig, um den Kindern mit Behinderung den Besuch der Einrichtung zu ermöglichen. Die Kinder einer integrativen Gruppe lernen voneinander und miteinander, dass jeder anders ist und dies den Umgang miteinander nicht stören oder gar verhindern muss. Seit der Einweihung der integrativen Gruppe im November 2009 werde dies in der Rahmer Einrichtung erfolgreich praktiziert.

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    Zum ersten Mal veranstalten evangelische und katholische Kirche in Marxloh einen Ökumenischen Kirchentag. Unter dem Motto „Sucht der Stadt Bestes“ laden beide Kirchen für den 25. Juni zu Austausch und Begegnung unter Christen ein, zur Vergewisserung über den Auftrag der Kirche im Stadtteil und zu einem öffentlichen Programm in und an den Kirchen ein. Auf den Eröffnungsgottesdienst in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 38, um 10 Uhr folgt dort ein Vortrag von Okko Herlyn mit anschließender Podiumsdiskussion. Hier wird vormittags auch eine Kinderbetreuung angeboten. Mittagessen gibt es um 12.30 Uhr in St. Peter, Sandstr. 44.

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    Dieter Steffen, Vorstandsvorsitzender des MSV Duisburg, spricht am 26. Juni 2011 in der Duisburger Salvatorkirche, Burgplatz, über den Wert von Siegen und Niederlagen. In den Mittelpunkt seiner Kanzelrede stellt er das Verhältnis von Kirche und Fußball und die Wechselwirkungen auf beide. Den Zusammenhang begründet Dieter Steffen so: „Den Emotionen und der Faszination von Fußball kann man sich heute nicht mehr entziehen. Das Erlebnis Fußball prägt dabei die Menschen und kann deshalb auch die Kirche inspirieren. Der Fußball vermittelt Werte, lehrt Fairplay und die Fähigkeit, mit Siegen und Niederlagen umzugehen.“

    Die musikalische Gestaltung der um 17 Uhr beginnen Kanzelrede übernehmen Organist Marcus Strümpe und Mitglieder der Salvatorkantorei. Sie interpretieren Musik zum Thema Sport und sprechen gemeinsam einen dreistimmigen Kanon - natürlich - zum Thema Fußball. Der Eintritt ist frei.

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    Dozentinnen und Dozenten der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule sorgen am 26. Juni in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, unter dem Motto "Gut aufgelegt - Musik rund um die Welt" für ein abwechslungsreiches Programm. Unter der Leitung von Reinhard Kaisers musizieren Lucie Samson und Thomas Scigala (Klavier und Oboe), Carolin Schröder und Elena Satsukevych (Cello und Klavier), Sabine Bierhaus, Angelika Hassel, Andre Klinkenberg, Marie-Therese Schmitz und Alessio Nocita (Blockflöten und Orgel), Haruno Ikeda-Sprotte und Dirk Sprotte (Gambe und Gitarre), Birgit Schulz-Brendgen (Klavier), Michael Beck (Klarinette), Petra Recnik und Reinhard Kaisers (Akkordeon und Gitarre). Das Konzert in der Wanheimer Kirche beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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    An den Café-Sonntagen wird es nach dem Gottesdienst in der evangelischen Gnadenkirche etwas hektisch. Das Turm-Café beginnt offiziell um drei Uhr, aber die ersten Kaffeedurstigen stehen oft schon um kurz nach zwei Uhr vor der Kirchentür am Neumühler Hohenzollernplatz. Da ist es gut, dass beim Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter jeder Handgriff sitzt. Die Gottesdienstbestuhlung muss raus, Tische müssen rein, hundert Plätze werden eingedeckt und im Eingangsbereich wird das Kuchenbuffet aufgebaut.

    Die vielen Kuchen ranzuschaffen ist das größte organisatorische Kunststück, die Mitarbeiter backen selber, nutzen aber auch gnadenlos jede private Begegnung zur Torten-Akquise. „Backste uns einen?“ Vor der Frage ist in Neumühl keiner sicher. Viele backen mit, denn schließlich ist der gute Zweck weithin sichtbar. Für die Sanierung des Turmes der Gnadenkirche musste die klamme Gemeinde ein großes Darlehen aufnehmen. Im Jahr 2007 hatte die Presbyterin Brigitte Maier dann die Idee mit dem Turmcafé. Knapp achttausend Euro konnte das Team seither zur Rückzahlung des Darlehens beitragen. „Dafür muss eine alte Frau lange backen“, sagt Maier lachend.

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    Am vergangenen Montag feierten evangelische und katholische Christen gemeinsam einen ökumenischen Pfingstgottesdienst unter dem Motto „Unter offenem Himmel leben“ in der Gießhalle des Landschaftsparks-Nord. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Band und dem Chor der Gemeinde St. Hildegard aus Obermarxloh unter der Leitung von Markus Kämmerling.

    Der Gottesdienst begann um 12 Uhr, doch bereits eine Stunde vorher herrschte reges Treiben vor der Gießhalle. Die ersten Besucher suchten sich ihre Plätze und den kleinsten Teilnehmern des Chores wurde noch schnell das Kreuzzeichen beigebracht. Auch die Bläserfreunde Dinslaken standen ab 11.30 Uhr bereit, um die ankommenden Gäste mit Posaunen und Trompeten zu begrüßen.

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    Unter diesem Titel sind alle Musikfreunde am Sonntag, 29. Mai um 15 Uhr in die Salvatorkirche eingeladen. Zu hören sein wird, laut Salvatorkantor Marcus Strümpe, Musik, die vielleicht im häuslichen Kreise der Familie Bach erklungen ist.

    Neben Liedern und Arien aus dem „Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach“ spielt der Cembalist Wolfgang Kostujak Bachs „Capriccio über die Abreise seines geliebten Bruders“, und Solisten der Duisburger Philharmoniker um den Geiger Florian Geldsetzer lassen einige Sätze aus der Orchestersuite h-moll mit dem Flötisten Stephan Dreizehnter erklingen. Höhepunkt des Namittags ist die Aufführung der Bachschen „Kaffeekantate“, in der es in heiterer Form um Liebe und um die sächsische Leidenschaft für das damals moderne Heißgetränk geht. Drei Gesangssolisten und das Kammerorchester gestalten die Kantate unter Leitung von Marcus Strümpe.

    Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 10 Euro, enthalten ist eine Tasse Kaffee für jeden.

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    „Auf dem Schwebebalken“ lautet das Motto des Gospel-Gottesdienstes am 19. Juni für Langschläfer und Spätfrühstücker, bei dem der Gospelchor „UniVoice“ aus Neukirchen-Vluyn unter der Leitung von Jürgen Zeiger für die musikalische Begleitung verantwortlich zeichnet. Neben der stimmungsvollen Musik dürfen sich die kleinen und großen Besucher des Gottesdienstes auf eine „Schwebebalken-Predigt“ mit den Turnkindern des MSV und auf ein leckeres Mittagessen im Anschluss im Seitenschiff der Kirche freuen. Eine Anmeldung zum Essen ist nicht erforderlich. Der Gottesdienst beginnt um 12 Uhr; der Eintritt ist frei. Rückfragen beantwortet Pfarrer Peter Krogull (Tel.: 0203/20824).

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    Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergarten „Lutherknirpse“ aus Duisburg-Duissern können jetzt ihre Sprachkenntnisse zusätzlich am Computer verbessern. Möglich machte dies der Lions Club Duisburg Concordia, der einen Rechner mitsamt dem Programm „Schlaumäuse“ spendete. Das Programm ermöglicht den Kindern, spielerisch den Umgang mit dem Computer zu erlernen und gleichzeitig Sprachdefizite auszugleichen. Zudem fördert es die Konzentration in großem Maße - eine Voraussetzung für das spätere Lernen in der Schule.

    Wie „Schlaumäuse“ funktioniert, verfolgten bereits gespannt am Bildschirm Lena, John, Francis, Sabrina (1. Reihe v.l.), Fabienne, Said-Baki, Maram (2.Reihe v. l.) mit Benno Lensdorf, Bürgermeister der Stadt Duisburg und Mitglied des Lions-Club Duisburg Concordia ev. und Kindergartenleiterin Marion Heuser.

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    Es regnet wie aus Eimern in Großenbaum am Dienstag, 31. Mai. Der Stimmung im evangelischen Kindergarten an der Lauenburger Allee tut der grau-verhangene Duisburger Himmel jedoch keinen Abbruch. Auf dem weitläufigen Außengelände des Kindergartens findet der erste „Mausebären-Marathon“ statt, bei dem 46 Kinder des Kindergartens teilnehmen. Konzipiert ist das sportliche Erlebnis als Spendenlauf, bei dem Angehörige und Bekannte vorab eine bestimmte Summe pro Runde festlegen, die sie im Anschluss zahlen, je nachdem wie viele Runden das gesponsorte Kind läuft. Die Rundenlänge beträgt amtlich vermessene 148, 95 Meter und führt vorbei an der Sandkastenschikane, dem Zugspitzbogen und dem Kobi-Haken, liebevoll benannt nach dem Spitznamen aller Kinder für ihre Kindergartenleiterin Bärbel Koberg. 

    Trotz des Regens steht dann auch ein zahlreiches Publikum bereit, das Team des Kindergartens, Eltern und Großeltern applaudieren in Regenjacken und mit nassen Haaren und feuern jedes Kind an, wenn es die Ziellinie erreicht. Mitglieder des Elternrates zählen die gelaufenen Runden der Teilnehmer. Madina, Alex, Finn und Malte, die in der letzten Gruppe gestartet sind, laufen über 20 Runden und müssen schließlich von Leiterin Bärbel Koberg gestoppt werden. Müde waren die vier jedoch noch lange nicht. Dafür schweifen einige amüsiert-besorgte Blicke umher, als sich die Angehörigen nach den gelaufenen Runden der Kinder erkundigen, die sie gesponsort haben. Fest steht: Für einige wird dies ein teurer Vormittag.

     

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    Anlässlich der Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers öffneten vor gut einem Jahr auch katholische und evangelische Gemeinden aus Neudorf ihre Gotteshäuser am 22. März; die insgesamt 73 teilnehmenden Kirchen, Moscheen und die Synagoge konnten über 8.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen. Da die Neudorfer Gemeinden mit dieser Nacht gute Erfahrungen gemacht hatten, organisieren sie nun eine eigene Nacht der Offenen Gotteshäuser für den Stadtteil.

    Unüberhörbar wird der Auftakt am 11. Juni um 19.45 Uhr sein, wenn die im Klang aufeinander abgestimmten Glocken der Gabrielkirche,Christuskirche und Ludgerikirche 15 Minuten läuten. 

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    „Die Schönfärberei von Statistiken hat noch keinem geholfen, Arbeit zu finden“ – so kommentiert Sieghard Schilling vom Diakoniewerk die Duisburger Arbeitsmarktzahlen für den letzten Monat. Im Rahmen der Kampagne „Ich will arbeiten“ nimmt der Evangelische Kirchenkreis monatlich die Duisburger Arbeitsmarktzahl unter die Lupe. Es sei gut, so erklären die Initiatoren, wenn die Chefin der Agentur für Arbeit, Angela Schoofs, „den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit in einem Mai seit 2007 melden könne. Das ändere aber nichts daran, dass vor allem Jugendliche bis 25 Jahre und Ältere ab 50 Jahre weiterhin benachteiligt seien. „Nur jeder Fünfte Erwerbslose in Duisburg ist bei der Agentur“, rechnet Schilling vor. „80 Prozent der Betroffenen sind als Problemgruppen beim Jobcenter registriert.“ Und das verzeichnet in der großen Gruppe der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gerade mal drei Personen weniger. Schilling erwartet deshalb einen zunehmenden Fachkräftemangel bei gleichzeitig bleibender hoher Erwerbslosigkeit.

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    Ökumenischer Pfingstgottesdienst im Landschaftspark
    Zum ökumenischen Pfingstgottesdienst laden evangelische und katholische Kirchengemeinden aus dem Duisburger Norden am Pfingstmontag, 13. Juni, um 12 Uhr in die Gießhalle im Landschaftspark Duisburg-Nord ein. Bereits 11.30 Uhr werden Besucherinnen und Besucher von Posaunenmusik empfangen und begegnen dort dem Jugendbus, Ständen und Mitmach-Aktionen am Eingang Emscherstraße. Der Gottesdienst, der auch zum Singen und Mitmachen animieren soll, handelt vom Thema „Unter dem offenen Himmel leben“. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen Chor und Band der Gemeinde St. Hildegard unter der Leitung von Markus Kämmerling. Der Gottesdienst hat inzwischen eine feste Tradition im Duisburger Norden. Auch im vergangenen Jahr feierten etwa 1.000 Menschen den Pfingstgottesdienst gemeinsam.

    Pfingstgottesdienst am Innenhafen
    Auch in diesem Jahr feiern die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Neudorf-Ost und Neudorf-West den Gottesdienst am Pfingstmontag gemeinsam am Duisburger Innenhafen. Treffpunkt ist am 13. Juni um 11 Uhr der Garten der Erinnerung, Yitzhak-Rabin-Platz; das Thema des Gottesdienstes lautet „getragen und bewegt“. Im vergangenen Jahr feierten etwa 300 Menschen den Gottesdienst am Innenhafen.

    Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst und Taufe am Wedauer See
    „Wasser des Lebens“ ist das Thema des ökumenischen Taufgottesdienstes am Pfingstmontag zu dem evangelische und katholische Kirchengemeinde in Wedau und Bissingheim einladen. Der Gottesdienst findet statt am 13. Juni um 11.15 Uhr auf dem Gelände des Kanusportvereins direkt am Wambachsee, Kalkweg 242 in Wedau. Im vergangenen Jahr feierten etwa 200 Menschen den Gottesdienst am See gemeinsam.

    Informationen zu allen Pfingstgottesdiensten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg finden Sie hier.

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    Der Dialog auf den Ebenen der Politik, der Wirtschaft, des Bildungswesens und der Glaubensgemeinschaften ist ein unverzichtbares Gestaltungsinstrument in einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Dies ist einer der Standpunkte, die sich die gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises auf der Synodaltagung am letzten Wochenende im Meidericher Christophoruswerk mit ihrem Votum für das Positionspapier zum Thema Integration zu eigen machten. Dialog sei notwendig, da ein Gemeinwesen, das die bestehende soziale, kulturelle und religiöse Vielfalt ernst nehme, ein hohes Maß an Zukunftschancen biete, aber auch ein ebenso hohes Maß an Konfliktpotenzial in sich berge. Doch Dialog könne in einem Gemeinwesen auf Dauer nur erfolgreich funktionieren, wenn alle daran Beteiligten als Basis eine gemeinsame Gesprächs- und Handlungsgrundlage akzeptieren. Gemeint sind damit die allgemeinen Menschenrechte, etwa das Recht auf Arbeit, die Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die freie Religionsausübung oder das Recht auf Asyl: „Die demokratisch geordnete Regelung der öffentlichen Angelegenheiten steht nach Auffassung der Synode ebenso nicht zur Disposition, weil auch gemäß dem Zeugnis der Heiligen Schriften aller Religionen kein Mensch aus eigener Macht oder Willkür Herrschaft über einen anderen Menschen ausüben darf.“ Damit erteilt die Synode jeder Form eines religiös begründeten Fundamentalismus und jedem Versuch, die öffentlichen Angelegenheiten unmittelbar aus einem besonderen göttlichen Recht ableiten zu wollen, eine Absage. In die Bearbeitung individueller und gesellschaftlicher Konflikte sollen immer auch Glaubensüberzeugungen eingebracht werden. „Die Lösung solcher Konflikte erfolgt aber nicht nach religiösen Wertvorstellungen, sondern nach den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats“ heißt es weiter in dem Papier.

    Zudem warnt die Synode davor, die ungelösten Probleme von Bildung und Ausbildung, des Arbeitsmarkts und der gesellschaftlichen Teilhabe unter der Decke einer Diskussion um „Einwanderung“ oder „Integration“ oder „Multikulturalität“ zu verstecken: „Die vielfältigen Probleme, die Duisburg gegenüber anderen bundesdeutschen Großstädten benachteiligen, sind nicht dadurch verursacht, dass hier die Einwanderung eine größere Rolle spielt als anderswo, sondern dadurch, dass die sozialen Probleme nicht gelöst werden, dass es zu wenig Arbeitsplätze gibt, dass zu wenig ausgebildet wird und dass das Bildungssystem nicht genügend durchlässig ist.“

    Mit dem verabschiedeten Positionspapier wendet sich die Synode nicht nur an die Stadtöffentlichkeit, sondern auch an die 15 Gemeinden des Kirchenkreises und an die Mitarbeitenden der Einrichtungen und Werke. Denn die Synode wisse, so der Wortlaut im Papier, „dass die Einwanderung eine Herausforderung darstellt, die in der Öffentlichkeit mit vielen Emotionen besetzt ist, dass Menschen innerhalb und außerhalb der Evangelischen Kirche die Sorge haben, die Einwanderung könne nicht mehr steuerbar sein.“

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    Die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Gestaltungsaufgabe

    Erklärung „Die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Gestaltungsaufgabe. Eine Positionsbestimmung der Synode des Evangelischen

     

    Für Religionsfreiheit. Für Menschenrechte.

    Eine Kampagne der Vereinten Evangelischen Mission

    Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, deshalb will die Vereinte Evangelische Mission (VEM) als Kirchengemeinschaft das Recht uneingeschränkt verteidigen - für alle Religionen. Anlass zur Sorge gibt es an vielen Stellen: In Indonesien berichten VEM-Mitgliedskirchen von Angriffen islamistischer Gruppen auf Christen und ihre Kirchen. Aber auch in Europa ist zu sehen, dass die Religionsfreiheit nicht überall als selbstverständlich angesehen wird: Zeichen dafür sind zum Beispiel das Minarettverbot in der Schweiz oder die Diskussion um das Tragen religiöser Symbole in der Öffentlichkeit.

    Weitere Informationen zur Kampagne der VEM finden Sie im Internet hier.


     

     

    Synode - Andacht 28. Mai 2011

    Sabine Plonz - Gedanken zu Lk 13,29 - Kreissynode Duisburg, 28.05.2011

    Carina Duchale, Studentin der sozialen Arbeit und Hadiye Dileka von der Herbert-Grillo-Gesamtschule schauen zufrieden zu, wie Senioren und Schüler gemeinsam die Bilder der Fotoausstellung „Alles Gaga!?!“ entdecken. Im Begegnungs-und Beratungszentrum (BBZ) der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh – Obermarxloh, Hermannstraße 46, wird seit Jahren in verschiedenen Projekten daran gearbeitet, die Generationen im Stadtteil besser miteinander in Kontakt zu bringen. Carina Duchale begleitet das Teilprojekt „Jung trifft Alt“ im Rahmen ihres Studiums und hatte den Geistesblitz mit der Fotoaktion.

    „Eine Kamera und ein paar Requisiten“, sagt sie „mehr war nicht nötig, um das Eis zu brechen“. Schüler und Senioren fotografierten sich gegenseitig mit wachsender Begeisterung, die schönsten Bilder wurden am Computer mit Effekten leicht verfremdet und hängen noch bis nächste Woche in der Ausstellung im BBZ.

    „Wir haben selbst gestaunt, wie gut das lief“, sagt Hamdiye Dileka, deren Schüler zwischen dreizehn und sechzehn Jahren alt sind.

    Die Pädagogen vor Ort sind sich einig, dass solche generationsübergreifenden Aktionen das Feingefühl im Umgang miteinander trainieren. Die Migrantenkinder profitieren sprachlich, die Senioren beugen der Vereinsamung vor.

    Die jungen und alten Fotokünstler haben derweil beim Betrachten ihrer Werke ein gemeinsames Problem mit ihrer Fotogenität. „Krass, habe ich wirklich so breite Oberarme?“ fragt eine Schülerin und eine Seniorin kontert: „Guck mich mal an, ich sehe ja total verheult aus, dabei haben wir doch den ganzen Tag so gelacht.“

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    „Recht auf Arbeit jetzt! Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ heißt das Thema des nächsten Politischen Nachtgebets, das am Montag, 6. Juni, 18 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38 stattfindet.

    Diskussionsgrundlage des nächsten Nachtgebets ist folgende Einschätzung der Situation in Duisburg: Der wirtschaftliche Aufschwung droht an der Mehrheit der Langzeitarbeitslosen in dieser Stadt vorbeizugehen. Viele unter den Erwerbslosen, die Hartz IV beziehen, haben auf dem Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen. Auf 15 Erwerbslose kommt in Duisburg eine freie Stelle. Der Zweite Arbeitsmarkt bricht zusammen, weil ihm die öffentlichen Mittel entzogen werden. Menschen, die ohnehin keine richtige Arbeit finden, bekommen nicht mal mehr ein Beschäftigungsangebot.


    Die Organisatoren des Politischen Nachtgebets fragen hingegen, ob es nicht sinnvoller sei, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren und etwa auf Dauer einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen Beschäftigungsverhältnissen aufzubauen. Es gebe auch genügend öffentlichen Bedarf an Arbeit, der über den Markt nicht abgedeckt werde. Dazu müsse der wirtschaftliche und gesundheitliche Schaden gesehen werden, der durch Dauerarbeitslosigkeit entsteht. Einschätzungen zu diesem Thema geben die geladenen Gesprächspartner an diesem Abend ab: Karin Gerlich, Erwerbslosenberatung, und Lothar Wilhelms, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Ausbildung des Diakoniewerks Duisburg.

     

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Katholischen Gemeinde St. Norbert Pfarrei DU-Nord. Weitere Informationen unter: http://www.nachtgebet.de/

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    „Nie wieder Tschernobyl! Nie wieder Fukushima! Raus der Atomenergie!“ Mit diesen Worten folgt die evangelische Jugend dem bundesweiten Protest gegen die Atomenergie und schließt sich der Veranstaltung des Duisburger Jugendrings am Hauptbahnhof kommenden Samstag an.

    Am 28. Mai wird es in 20 verschiedenen Städten Großdemonstrationen geben. Zusammen mit dem Jugendring will die evangelische Jugend Duisburg ein Zeichen gegen Atomkraft setzen! „Unsere Eltern haben uns von dem tragischen Ereignis damals in Tschernobyl erzählt, leider wurden auch wir in den letzten Wochen Zeugen einer atomaren Katastrophe in Japan!“ erklärt Gerwin Ruske, Vorsitzender der evangelischen Jugend in Duisburg. „Atomenergie ist höchst gefährlich und bedroht Gottes Schöpfung!“, betont Ruske.

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    Selbst nach der zweiten Halbzeit sei die Stimmung in der Notkirche gut gewesen, gibt Stefan Korn verwundert zu. Anlässlich des Pokalfinales am 21. Mai zwischen dem MSV Duisburg gegen Schalke04 hatte der Duisserener Pfarrer zum "Rudelgucken" in die Kirche hinter der Lutherkirche eingeladen - sie wird seit den 50er Jahren als Gemeindehaus genutzt. Etwa 100 Personen hatte sich angemeldet, um die Übertragung des Fußballspiels in Gemeinschaft zu verfolgen.  

    Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 haben evangelische Kirchengemeinden in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Ein Grund mehr für drei Gemeinden, auch anlässlich des Fußballpokalfinales zum eintrittsfreien „Public Viewing“ in Kirchen und Gemeindehäuser einzuladen. Die Fußballweltmeisterschaft der Frauen steht bei vielen Kirchengemeinden als Nächstes auf dem Programm.

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    Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg tagt am 27. und 28. Mai im Meidericher Christophoruswerk, Bonhoeffer Straße 6 – 22. Vor Beratungsbeginn am Freitag um 20 Uhr versammeln sich die Synodalen, die gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden sowie berufene Mitglieder und Gäste um 18 Uhr in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, zu einem Gottesdienst mit Abendmahl. Die Predigt hält Pfarrer Jochen Hölsken. Teil der Beratungen am Freitagabend ist die Gründung eines Kindergartenträgerverbundes und die Bildung einer gemeinsamen Verwaltung aus Kirchenkreisverwaltung und Gemeindeämtern Duisburg Süd und Duisburg Nord.

    Im Mittelpunkt der Beratungen am Samstag stehen die Beratungen zu dem Positionspapier „Die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Gestaltungsaufgabe“. Es ist von der Frage geleitet, welche konkreten Beiträge die evangelische Kirche in Duisburg zur Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und zum gelingenden Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen künftig leisten kann.

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    Am Sonntag, 29. Mai, gibt Prof. Dr. Jörg Abbing ab 17 Uhr in der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm, eine Orgelkonzert zugunsten des Fördervereins „pro doMMo“. Der geborene Duisburger und Schüler des Meidericher Organisten Günter Eumann spielt Bachs Präludium und Fuge e-Moll BWV 548 und die „Klavierübung“ „Vater unser im Himmelreich“, Franz Liszts „Präludium und Fuge über Bach“, Olivier Messiaens „Le banquet céleste“ und Max Regers Choralphantasie „Halleluja, Gott zu loben“. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für pro doMMo wird gebeten.

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    Pressemitteilung 79/2011 Kulturdirektion Dr. Löher - 20. 5. 2011

    Protestantische wie katholische Bürgerinnen und Bürger von Duisburg und der Umgebung wird es in gleicher Weise erfreuen, dass Deutschlands bekanntester Benediktinerpater Anselm Grün am Freitag, 14. Oktober 2011, um 290 Uhr in die Salvatorkirche Duisburg kommen wird, um eine KonzertMeditation zum Thema „Du bist ein Segen“ zu gestalten. Kantor Marcus Strümpe ist es gelungen, den viel gefragten Ordensmann, der als der mit Abstand erfolgreichste Autor geistlicher Schriften in Deutschland gilt, zusammen mit dem in Fachkreisen ebenso bekannten Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen nach Duisburg zu holen. Eintrittskarten gibt es ab sofort im WAZ & NRZ Ticketshop Falta, Kuhstraße 14, 47051 Duisburg, Tel. 0203 26464 und in allen CTS-Eventim-Ticketshops Deutschlands. Es wird eine starke Nachfrage nach Eintrittskarten erwartet, und die begleitende KulturDirektion Dr. Löher geht davon aus, dass die 600 Plätze der Salvatorkirche relativ früh ausverkauft sein werden. Pater Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen werden die KonzertMeditation vom Altarraum aus gestalten. Die Besucher, die einen Seitenplatz bekommen, werden die Veranstaltung zusätzlich über eine Videowand verfolgen können.

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    Fast 60 Kinder hat Annette Erdmann dafür begeistern können, am Sonntag, 29. Mai in der Großenbaumer Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee bei der Aufführung des Musicals „Hochzeit zu Kana“ mitzuwirken. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren haben für ihre Einsätze im Chor, als Solisten oder Tänzer lange geprobt. „Heut ist ein Fest“, „Lied der Köche“ und „Lied der Karawane“ sind nur einige Stücke, die sie unter der Leitung von Kantorin Erdmann und mit Begleitung der Band „Avalon“ ab 17 Uhr erklingen lassen werden.

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    Zwölf Uhr mittags im Begegnungs- und Beratungszentrum Marxloh (BBZ) der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde. Die Senioren sind noch beim Sport. In der Küche dampft ein großer Topf Tomatensoße auf dem Herd.

    „Wir haben uns anfangs nicht vorgestellt, dass die Idee mit dem täglichen Mittagessen so gut ankommen würde“, sagt Hans Loer vom Lions Club Hamborn, der sich seit Langem für das BBZ einsetzt, „aber jetzt gehen hier jeden Tag dreißig Portionen Essen über den Tisch“. Der Lions Club half 2007 maßgeblich bei der Vergrößerung der Küche mit und hat nun noch einmal nachgelegt. Eine Spende von zweitausend Euro machte es möglich, dringend benötigten Großküchenbedarf anzuschaffen. Der Leiter des BBZ, Georg Zeppenfeld und Pfarrerin Anja Humbert freuen sich besonders über die große Fritteuse, die noch mehr Abwechslung in den Speiseplan bringen soll.

     

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    Gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug sind am 28. Mai von 14 bis 16 Uhr in der Buchholzer Kindertagesstätte der Diakonie „Arche“, Altenbrucher Damm 72a, für wenig Geld zu erwerben. Während die Kleinsten sich auf dem Gelände der Einrichtung und auf dem umgebauten Spielplatz austoben, können Erwachsene neben der Schnäppchenjagd auf Kaffee und Kuchen zugreifen. Wer selbst trödeln möchte, kann sich für drei Euro und eine Kuchenspende einen Stand reservieren; Anmeldungen sind telefonisch (0203 / 700190) und per E-Mail (kita@diakonie-duisburg.de) noch bis zum 23. Mai möglich.

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    Carolin Schröder (Cello) und Elena Satsukevych (Klavier) sind zusammen das Duo Piatschello. In der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, führen sie am 29. Mai ihr Programm „Variazione“ auf. Ludwig van Beethovens Variationszyklen über Themen von Mozart sind ebenso vertreten wie Variationen von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Bohuslav Martinu. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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    Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 haben evangelische Kirchengemeinden in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Ein Grund mehr, auch anlässlich des Fußballpokalfinales zum eintrittsfreien „Public Viewing“ in Kirchen und Gemeindehäuser einzuladen:

    • Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt die Fans des runden Leders und des MSV Duisburg hinter die Kirche, Emilstr. 27, ein. Wegen des überaus großen Andranges während der letzten Fußball-Europameisterschaft findet die Übertragung des Pokalfinales - wie auch bei der WM 2010 - unter freiem Himmel statt. Besucherinnen und Besucher sehen das Spiel auf einer drei mal vier Meter großen Leinwand – wie immer begleitet von Grillwürstchen und Getränken zu zivilen Preisen. Der Einlass ist um 19 Uhr.

     

    • Wenn am 21. Mai der MSV Duisburg gegen Schalke04 in Berlin zum Fußball-Pokalfinale antritt, müssen Duisserner und andere Fans des runden Leders die Übertragung nicht alleine im heimischen Wohnzimmer sehen. Als eine Alternative bietet sich ab 18 Uhr die Notkirche hinter der Lutherkirche, Martinstraße 39, an. Der Eintritt ist frei, doch Pfarrer Stefan Korn bittet um telefonische Anmeldung, damit die Einkäufe für das gemeinsam erlebte Sportereignis gut kalkuliert werden können (Tel.: 0203 / 332560).

     

    • Im Rahmen ihres Sommerfestes am 21. Mai lädt die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Interessierte zum gemeinsamen Fußballschauen in ihre Gemeinderäume in Mündelheim, Korbmacherstr. 2, ein. Das Sommerfest beginnt um 12 Uhr mit einer Andacht.

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    18. Mai 2011 / Pressemitteilung Caritascentrum Süd 

    Am Montag, 30.05. wird die ökumenische Schulmaterialkammer  im Caritascentrum Süd, Sittardsberger Allee 32, 47249 Buchholz wiederum von 15.00 – 16.00 Uhr Unterstützung speziell für Schulanfänger aus finanzschwachen Familien anbieten. Sechs Eltern machten von diesem Angebot bereits Gebrauch und erhielten zur Freude der Schulanfängerkinder entweder die Zusage für eine Komplettausstattung (neuer Tornister plus Schulutensilien gegen eine angemessene Spende) oder die notwendige Erstausstattung an Schulmaterialien.

     „Mit dem speziellen Angebot für benachteiligte Schulanfänger“, so der Koordinator der Schulmaterialkammer Horst Ambaum, „ möchten wir mit dazu beitragen, dass diese Kinder  ihren Schulanfang in guter Erinnerung behalten und nicht auf Grund unzureichender Erstausstattung schon von Anfang an Gefahr laufen, in der Schule stigmatisiert zu werden.“

    Nach diesem gesonderten Angebot wird die Schulmaterialkammer noch von 16.00  bis 17.30 Uhr für die Kinder geöffnet sein, die Ersatz für inzwischen voll geschriebene Hefte oder verloren gegangene  Utensilien brauchen.

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    Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, sprach für den Radiosender WDR2 eine Andacht zum Thema "Verteidigung des Sozialstaats".

    Die Andacht wurde in drei Teilen ausgestrahlt.

    Hier können Sie diese Nachlesen und auch -hören:

     

     

     

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    Seit Anfang April sind in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, Skulpturen des Holz-Künstlers Arno Bortz zu sehen.

    Da die Werke bei den Besuchern viel Lob fanden und auch gut mit dem Kirchraum harmonieren, so Pfarrer Peter Lauer, wird die Ausstellung bis zum 26. Juni verlängert. Die Kreuzeskirche ist am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

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    Pressemitteilung: Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. / RAG Rhein-Ruhr West; Wolfgang Braun

    21. Mai 2011, 11.00 - 21.00 Uhr

    Wolfgang Bosbach MdB und Alt-Oberbürgermeister Josef Krings im Gespräch

    In Duisburg-Hochfeld wird dieses Jahr zum dritten Mal das Fest der Freiheit zum Verfassungstag am schon bekannten Ort, vor der Pauluskirche (Wanheimer Straße 80) veranstaltet. Wiederum wird über den Tag ein buntes Programm geboten. Musikdarbietungen aus den verschiedensten Stil- und Himmelsrichtungen werden über den Tag hinweg vorgetragen: Gospels, Shanties, Arbeiterlieder, Irische Folklore, Rock und Pop der 70er und 80er Jahre aber auch von heute. Von bekannten und noch nicht ganz so bekannten Chören und Bands: Dem Neudorfer Gospelchor "praise together", dem Chor der Marinekameradschaft KORMORAN, der Gesangsgruppe Mensch zu Mensch, der Irischen Band der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Meiderich und Higgins Dirty Work mit ihrer Vorband 'Just after sunset'.

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    Leserbrief zum Artikel in der NRZ Niederrhein vom 10. Mai 2011
    „Mehr Platz zwischen Wohnen und Arbeit“

    Die Unterzeichner: Pfarrer Bernhard Lücking (Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen) und Pfarrer Martin Winterberg (Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Bezirk Neuenkamp / Kasslerfeld)

    Da bemüht sich die Stadt Duisburg, die Lebensbedingungen für die Menschen, die am Rhein wohnen, zu verbessern und ihnen diesen auch näher zu bringen (z.B. am „Rheinpark“ in Hochfeld), da wollen doch andere die dort lebenden Menschen am liebsten direkt komplett vertreiben, um Platz für Industrieanlangen in bevorzugter Innenstadtnähe zu schaffen. Dieser Eindruck drängt sich auf im Artikel „Mehr Platz zwischen Wohnen und Arbeit“, wenn Werner Kühlkamp von der IHK Niederrhein - ganz im Blick „auf die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe“, so die NRZ, sagt: „Auf Dauer sind solche Stadtteile sind kaum lebensfähig“ und meint damit auch die Standorte Neuenkamp und Kaßlerfeld, die er scheinbar so schleifen möchte, dass zukünftig viel Platz für große Logistikhallen und jede Menge Container entstehen kann.

    Sicherlich, Strukturwandel ist notwendig, gerade in einer Stadt wie Duisburg. Aber deshalb tausende von Menschen mal eben aus ihren angestammten Wohnquartieren zu vertreiben und einfach umzusiedeln – denn darauf läuft der Vorschlag hinaus - erscheint doch alles mit einiger betriebswirtschaftlicher Hybris betrachtet! Und bei allem volkswirtschaftlichen Denken sollten doch bitte die entstehenden Entschädigungskosten (oder wie wäre es direkt mit „Enteignung“?) bitte gleich mit eingerechnet und genannt werden.

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    Offener Brief an Duisburger Bundestags- und Landtagsabgeordnete

    Instrumentenreform des Ministeriums für Arbeit und Soziales unsozial und volkswirtschftlich unsinng

    3. Mai 2011

    Im Rahmen der Kampagne "Ich will arbeiten" des Evangelischen Kirchenkreises und der Diakonie in Duisburg haben sich der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Duisburg, Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, und der Geschäftsführers des Diakoniewerkes Duisburg, Sieghard Schilling, in einem Offenen Brief an die aus Duisburg abgeordneten Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Landtages Nordrhein-Westfalen gewandt und kritisieren darin das Gesetz zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente: "Wir ersuchen Sie daher dringend, sich im Rahmen Ihrer politischen Mandate innerhalb Ihrer jeweiligen Fraktionen mit dafür einzusetzen, dass der unsozialen und volkswirtschaftlich unsinnigen Instrumentenreform des Ministeriums für Arbeit und Soziales im Bundestag und in der Länderkammer entgegengetreten wird und dass die Alimentierung von Erwerbslosigkeit durch einen nachhaltig öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen ersetzt wird."

    In ihrer Antwort schließen sich die Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug der Kritik an: "Ihren Offenen Brief zum Gesetz zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente haben wir mit großem Interesse gelesen und teilen Ihre Meinung voll und ganz: Die Instrumentenreform des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist unsozial und volkswirtschaftlich unsinnig. (...) Als Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete ist die Arbeitsmarktpolitik für uns ein zentrales Thema. Wir würden daher im Rahmen unserer Möglichkeiten Ihre Kampagne bei Aktionen vor Ort gerne unterstützen und so gemeinsam auf die Lage der arbeitslosen, insbesondere der langzeitarbeitslosen Menschen in Duisburg aufmerksam machen."

    Lesen Sie den Offenen Brief und die Antwort der Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug weiter unten als Download im Wortlaut.

    Weitere Informationen im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.


    Offener Brief an Duisburger Bundestags- und Landtagsabgeordnete
    Antwort Offener Brief - Bärbel Bas MdB und Johannes Pluf MdB

    Sie stammen aus der Reihe „Museumsbesucher 1:8“, die drei Objekte der bildenden Künstlerin Karin Sander, die vom 8. bis 22. Mai im Rahmen der Reihe „Kunst trifft Kirche“ in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche, Arlbergerstr. 12 zu sehen sind. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe unter dem Motto „MENSCH MACHT MENSCH“ mit dem Gottesdienst am 8. Mai um 10 Uhr. Der Gottesdienst wird vorbereitet und mitgestaltet vom Arbeitskreis „Kunst und Kirche“; die Predigt hält Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel, Dr. Gottlieb Leinz vom Lehmbruck-Museum führt aus der Perspektive des Kunsthistorikers in das Werk der Kunstprofessorin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ein. Musikalisch gestaltet der Gospelchor Trinitatis unter der Leitung von Mechthild Dühr-Knödler den Gottesdienst mit englischen und deutschsprachigen Gospels. 

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    Frühlingsfest in Wanheim unter dem Motto „Tag des Forschens“

    27. April 2011

    Der evangelische Kindergarten und Familienzentrum an der Friemersheimer Straße in Wanheim veranstaltet sein Frühlingsfest unter dem Motto „Tag des Forschens“ auf dem weitläufigen Gelände des Kneipp-Vereins am Strohweg 7 in Wedau. Während der Kneipp-Verein einen Tag der offenen Tür veranstaltet, bietet der Kneipp-Kindergarten verschiedene Aktionsbereiche zu Themen wie „Licht und Schatten“, „Wasser“, „Magnetismus“, „unsichtbare Kräfte“ oder „Gleichgewicht“.  Der Verein öffnet am Sonntag, 1. Mai bereits ab 11 Uhr seine Pforten; die Kinderaktionen beginnen um 14 Uhr. Zur Stärkung stehen Kaffee und Kuchen, eine Obstbar, Salate und Gegrilltes bereit.


     

    Sven Giegold, Abgeordneter der Grünen im Europaparlament, besucht am Montag, 9. Mai um 11 Uhr den Weltladen Duisburg, Koloniestraße 92, um über Forderungen der deutschen Weltläden und des Ökoverbandes "Naturland" für die anstehende EU-Agrarreform zu diskutieren. Mit ihrer Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr“ machen diese Organisationen darauf aufmerksam, dass Öko-Landbau und Fairer Handel einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung weltweit beitragen können.

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    „Uns blüht das Leben“ ist die Überschrift des ökumenischen Gottesdienstes, der am 8. Mai 2011 um 15 Uhr im Einkaufszentrum „Forum“ in der Duisburger Innenstadt stattfindet. Das Motto ist für den katholischen Stadtdechanten Pfarrer Bernhard Lücking und Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, zwei Wochen nach Ostern der Verweis auf neues Leben; den Frühling nehmen sie im Gottesdienst daher auch als Gleichnis für Werdendes. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt der „Projektchor Liebfrauen“ unter der Leitung von Andreas Pieper.

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    „Aufschwung für alle? April, April!“ – so kommentieren die Initiatoren der Kampagne „Ich will arbeiten“ die Duisburger Arbeitsmarktzahlen für den letzten Monat. Richtig sei, so die Verantwortlichen der Duisburger Diakonie, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen gegenüber März um 502 Menschen zurückgegangen sei. Wenn Angela Schoofs, die Chefin der Arbeitsagentur, dies allerdings mit der Hoffnung verbinde, „dass diese Entwicklung in den nächsten Monaten weiter an Fahrt gewinnen wird“, dann, so Arbeitsmarktexperte Gunther Hester vom Diakoniewerk, müsse man schon etwas genauer hinschauen.

    „Die Langzeitarbeitslosen haben nichts davon“, so Hester. „Ihre Zahl ist um 226 gestiegen und fast alle sind beim Jobcenter neu gemeldet.“ Damit klettere der Anteil der Langzeitarbeitslosen von 40 auf 44 Prozent. „Gerade die Problemgruppen des Arbeitsmarkts kommen offensichtlich nicht in den Genuss des beschworenen Fahrtwindes“, stellt Hester fest.

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    Spätestens nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima gibt es einen breiten Konsens für einen Atomausstieg. Erneuerbare Energien gelten als Ziel. Für den Übergang, bis diese den Strombedarf decken können, muss es allerdings eine andere Energieversorgung geben. Sind Kohlekraftwerke die  richtige Übergangstechnologie? Die Problematik ist vielgestaltig: An den Standorten im Bau befindlicher oder geplanter Kohlekraftwerke regt sich schon lange starker Bürgerprotest. Gleichzeitig ist das Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland bis 2018 endgültig absehbar.

    Andererseits unterstützt die Bundesregierung den Bau neuer Kohlekraftwerke, die dann fast ausschließlich mit Importkohle arbeiten. Was also ist richtig? Welche Zukunft hat die Kohle auf dem Weg zu einer energiepolitischen Wende zur vollständigen Nutzung erneuerbarer Energie? Darüber diskutieren am 3. Mai

    • Clemens Schneider, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
    • Jörg Kerlen, Leiter der regionalen Kontakte, RWE Power AG, Essen
    • Dr. Franz-Gerd Hörnschemeyer, IG BCE Hauptverwaltung, Abt. Wirtschafts- u. Industriepolitik, Ress. Bergbau u. Energiepolitik, Hannover
    • Superintendent Pfarrer Jens Sannig, Kirchenkreis Jülich
    • sowie Norbert Bömer, Bürgerinitiative Saubere Luft e.V., Duisburg.

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    Kassel / CVJM-Pressestelle / 16.04.2011 
     

    (Kassel/CVJM) In einem Festgottesdienst wurde Dr. Roland Werner am Samstag, 16. April in sein Amt als Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland eingeführt. Etwa 350 Gäste nahmen an der Einführung teil, die Präses Nikolaus Schneider, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, vornahm.

    In seiner Predigt betonte Werner, dass die Botschaft von Jesus Christus die Mitte aller christlichen Kirchen, wie auch des CVJM sei. Die Konzentration auf diese Mitte habe Folgen für das Miteinander in Kirche und CVJM, sowie für den Auftrag der Christen in der Welt. Darum sei Jesus Christus in Wort und Tat zu bezeugen. Seinem Beispiel folgend nähme der CVJM seine Rolle als Anwalt für die nächste Generation wahr und wende sich jungen Menschen zu. Kirche und CVJM wären dabei herausgefordert, die eigenen Motive zu hinterfragen und sich an Jesus Christus zu orientieren.

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    Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 20.04.2011 
    Pressemitteilung Nr. 45/2011

     

    Derzeit wird öffentlich debattiert, warum erst wenige Hartz IV-Eltern Geld aus dem so genannten Bildungspaket abgerufen haben. In diesem Zusammenhang warnt Oberkirchenrat Klaus Eberl vor einer Schieflage in der Diskussion: „Es könnte der falsche Eindruck entstehen, die Unterstützung von Kindern in Armut sei nicht notwendig“, so der Bildungsexperte der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Viele Bildungseinrichtungen haben die notwendigen Antragsunterlagen erst in diesen Tagen bekommen. Da konnte also noch gar nicht viel passieren.“ Ohnehin sei das Paket bürokratielastig. Kaum eine Familie könne die schwierigen Anträge ohne intensive Beratung durch die Bildungseinrichtung stellen. „Außerdem fehlen klare Ausführungsbestimmungen: Wird bei einem Kind, das Musikunterricht erhält, auch das Instrument finanziert, in Sportvereinen nur der Beitrag oder auch die Sportkleidung?“ nennt Eberl, der die Abteilung Bildung im Landeskirchenamt leitet, einige der noch offenen Fragen.

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    Ein Erntedankfest zum Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt, das soll die internationale ökumenische Friedenskonvokation sein, die vom 17. bis zum 25. Mai in Kingston / Jamaika stattfindet. Pfarrerin Ursula Thomé vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) ist eine von 1000 Teilnehmenden aus 120 Ländern. Als Friedensbotschaft im Gepäck hat sie acht großflächige Banner. Sie sind Ergebnis eines Kreativprojekts im Rahmen einer internationalen Partnerschaftsbegegnung des Kirchenkreises Essen im Kulturhauptstadtjahr 2010.

    Was erhoffen Sie sich von der Versammlung in Jamaika?

    Solch große Zusammenkünfte erleben alle Teilnehmenden meist als gegenseitige Stärkung in der Arbeit für den Frieden. Ich hoffe, dass auch ich davon etwas mit nach Hause nehmen kann. Die Friedenskonvokation wird voraussichtlich eine gemeinsame Erklärung zum gerechten Frieden verabschieden. Sie ist mit dem Lukas-Zitat „…und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ überschrieben. Ich möchte in Essen, Mülheim, Duisburg und Oberhausen dazu einladen, diesen Weg mitzugehen.

    Konkret arbeitet die Konvokation zu den Themen: Friede „in der Gemeinschaft“, „mit der Erde“, „zwischen den Völkern“ und „in der Wirtschaft“ – große Ziele. Konnten Sie in ihrer Arbeit der letzten Jahre schon etwas ernten?

    Ich denke schon, dass die Friedenstheologie in vielen Arbeitsbereichen praktisch wirksam geworden ist. Es gibt beispielhafte Projekte in der Jugendarbeit, die sich mit gewaltfreier Konfliktbearbeitung beschäftigen. Viele basisnahe Impulse hat es auch in der Frauenarbeit gegeben, so beteiligen sich evangelische Gruppen etwa am jährlichen Aktionstag gegen häusliche Gewalt am 25. November. Auch die KiTa, die den Kindern interkulturelles Lernen ermöglicht, arbeitet mit an der Friedenstheologie. Auch wenn nicht jedes einzelne Projekt darunter mit dem Etikett der „Dekade“ versehen ist, so ist es doch ein wichtiger Beitrag auf unserem gemeinsamen Weg.

     

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    Im Grunde ist die Idee zum ersten gemeinsamen Ostergottesdienst vor drei Jahren aus der Not geboren. Die eigenen Gemeinderäume der niederländischen Binnenschiffergemeinde an der Rheinallee 14 in Duisburg Ruhrort sind zu klein, wenn alle Mitglieder der Nederlandse Kerk aan de Ruhr zum Paasmorgendienst zusammenkommen. Also baten die Niederländer bei der evangelischen Gemeinde Ruhrort-Beeck um „Osterasyl“ in der Laarer Kirche. Die ist groß genug für beide Gemeinden, deshalb legte man die Ostergottesdienste kurzerhand zusammen.

    Die Pfarrer Gert van Zeben aus Apeldoorn und Klaus Fleckner aus Laar teilen sich Predigt und Liturgie und suchen Lieder aus, die in beiden Gesangbüchern stehen und im Wechsel in beiden Sprachen gesungen werden können. Beide Pfarrer sprechen Niederländisch und Deutsch, durch diesen Glücksfall klappt die Verständigung gut und alle Besucher können dem Gottesdienst folgen.

     

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    Konferenz der Ruhrsuperintendenten
    Geschäftsführung

    Presseinformation 14. April 2011

    „Nichts ist gut in Deutschland, wenn so viele Kinder arm sind.“ Dieser Satz ist nicht neu. Margot Käßmann hat ihn schon einmal gesagt: in ihrer Neujahrspredigt 2010in der Dresdener Frauenkirche. Weil damals aber alle über ihren Kommentar zu Afghanistan gesprochen und geschrieben haben, haben diese wichtigen Worte kaum Beachtung gefunden. Dabei ist Kinderarmut in unserer Gesellschaft ein drängendes Problem, wie die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zu Beginn ihres heutigen Vortrags bei der Ruhrsuperintendentenkonferenz mit Zahlen belegte. Laut einer druckfrischen Studie der Bertelsmann Stiftung bezieht jedes dritte Kind unter 15 in Deutschland bezahlte Leistungen der Kommunen. Jedes vierte Kind gilt ausdrücklich als arm.In Nordrhein-Westfalen beträgt die Armutsquote bei Kindern 17,2 % (zum Vergleich Bayern: 7 %), im Ruhrgebiet dürfte sie aber deutlich höher liegen.

    Superintendent Joachim Deterding (Oberhausen), Moderator der Ruhrsuperintendentenkonferenz,machte aus seiner Freude keinen Hehl. Dass Margot Käßmann trotz eines vollen Terminkalenders die Einladung zur Tagung auf Hof Holz in Gelsenkirchen angenommen hat, sieht er als Glücksfall. Auch wegen des an Aktualität kaum zu überbietenden Themas: „Herausforderung Kinderarmut“. Tritt doch die Armut von Kindern und Jugendlichen an vielen Stellen immer deutlicher zu Tage, etwa wenn es um den Schulstart oder die Teilnahme an Klassenfahrten geht. Wie aber kann man ihr angemessen begegnen? Welche gesellschaftspolitischen Konsequenzen ergeben sich daraus? Angesichts der enormen Verschuldung der öffentlichen Haushalte sieht Käßmann für die Politik keine großen Handlungsspielräume. Sie will dagegen mehr auf zivilgesellschaftliches Engagement setzen, so wie sie es während eines längeren USA-Aufenthaltes auch bei den Kirchen erlebt hat.

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    „Treten Sie ein, heute predigt unsere Kleine, die hat eine besonders schöne Stimme, das finden alle“. Der alte Küster begrüßt an der Türe der Salvatorkirche um halb zehn Uhr morgens die ersten Gottesdienstbesucher. Er verteilt Gesangbücher und Programme und plaudert mit den Leuten über die Gemeindepraktikantin, die an diesem Sonntag zum ersten Mal auf die Kanzel steigen wird.

    Zur gleichen Zeit steht die Theologiestudentin Anne Wellmann (23) in der Sakristei und fühlt sich im geliehenen, schwarzen Talar mit weißem Beffchen irgendwie ein wenig verkleidet.

    Seit fünf Wochen begleitet sie ihren Mentor, den Pfarrer der Salvatorkirche Peter Krogull bei allen Terminen und Amtshandlungen. Auf diese Weise hat sie Gelegenheit, den Berufsalltag eines Gemeindepfarrers schon während des Studiums besser kennen zu lernen.

     

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    Zum traditionellen Karfreitagskonzert sind alle Musikfreunde am 22. April um 15 Uhr in die Salvatorkirche eingeladen. Fulbert Slenczka, Solocellist der Duisburger Philharmoniker spielt die Cellosuite c-moll von Johann Sebastian Bach. Umrahmt wird das Werk von Orgelwerken Johann Sebastian Bachs. Es erklingen u.a. der unvollendete Schluß der „Kunst der Fuge“, bei dem Bach die Töne B-A-C-H zu einer Fuge ausarbeitet, die unvollendet geblieben ist. Es ist eines der letzten Werke Bachs.

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    Es gibt sie an mehr als hundert Orten in Deutschland. Doch jede von ihnen hat einen ganz eigenen Charakter. Denn die Bahnhofsmission ist immer dicht verwoben mit dem sozialen Gefüge des Bahnhofs und des Bahnhofsviertels einer Stadt. Diese enge Verknüpfung steht im Mittelpunkt des Tages der Bahnhofsmission am 16. April 2011: „Ein Segen für die Stadt. Bahnhofsmission.“

    An diesem Samstag laden die Bahnhofsmissionen in Deutschland zu vielfältigen kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen ein. So auch in Duisburg: Bodo Gräßer und Torsten Ohletz stellen mit ihrem Team eine Arbeit vor, die sie zu einer wichtigen Partnerin in der sozialen Landschaft ihrer Stadt macht. Zwischen 11 und 16.30 Uhr bieten sie am Hauptbahnhof zudem Kulinarisches an ihrem schon traditionellen Waffelstand an; an einem Trödelstand können Interessierte gut Erhaltenes erwerben, das die Mitarbeitenden der Duisburger Bahnhofsmission für diesen Tag beisteuerten.  

     

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    Turnusmäßig zum 1. April hat in der Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Wohlfahrtsverbände die Federführung gewechselt. Auf Andreas Fateh vom Paritätischen Wohlfahrtsverband folgt als neuer Sprecher der Verbände Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk.

    Andreas Fateh blickt „auf ein ungewöhnliches, ein bemerkenswertes und vor allem ein erschütterndes Jahr zurück“. Seit der Loveparade im vergangenen Sommer sei in Duisburg nichts mehr so, wie es vorher war. Das gelte auch für die Zusammenarbeit der Wohlfahrtspflege mit den städtischen Instanzen. „Weil die Stadtspitze abgetaucht ist, sind uns zum Teil die Ansprechpartner abhanden gekommen.“

    Das, so Stephan Kiepe-Fahrenholz, habe sich vor allem in den Auseinandersetzungen um die drastischen Kürzungen bei den Hilfen für Arbeitslose bemerkbar gemacht: „Dass Zehntausende von Duisburgern ohne jede Perspektive dastehen, scheint die Verantwortlichen in unserer Stadt nicht gerade um den Schlaf zu bringen.“ Im Verwaltungsvorstand herrsche Planlosigkeit. Das zeige sich auch daran, dass beispielsweise bei der Umsetzung des Bildungspakets für Kinder und Jugendliche oder bei der Hilfe für Zuwanderer aus Südosteuropa „die Parole offenbar Wegsehen und Nichtstun lautet“.

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    15 Tausend Menschen nutzten innerhalb eines Jahres das Angebot der Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen zu einem Beratungs- oder Seelsorgegespräch mit einem unbefangenen, qualifizierten und verschwiegenen Menschen. Dabei standen Themen wie Beziehungsschwierigkeiten, Einsamkeit und psychische Störungen wie in den Jahren zuvor im Vordergrund. Die Mehrzahl der Anrufer wählte die Notruf-Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, die rund um die Uhr durch ehrenamtlich tätige Telefonseelsorger/innen besetzt sind, zum wiederholten Mal, ein Viertel meldete sich erstmalig, die übrigen machten keine Angabe. 

    „Manchmal führt allein die Möglichkeit, sich auszusprechen, schon zur Klärung“, weiß der Leiter der Telefonseelsorge, Diplom Theologe und -psychologe Olaf Meier. „Menschen, die ihre Probleme in Worte fassen können, sehen diese auch.“ Bei ihren Anrufen treffen Ratsuchende auf Menschen, die zuhören, antworten, nachfragen und sie entdecken dabei ihre eigenen Kräfte und schöpfen daraus neuen Lebensmut. Für andere ist der Anruf vielleicht die einzige oder auch letzte Chance, mit einem Menschen zu sprechen. An jedem zweiten Tag meldeten sich auch Anrufer mit suizidalen Gedanken.

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    Nicole Rauchmann, Elena Betsis und ihr Musical Show Team sorgen am 17. April in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer, für Stimmung. Nachdem beim letzten Konzert Abba im Mittelpunkt stand, heißt das Programm in diesem Jahr: „Wal(t)d, Disney & Mee(h)r!“ Das Beste aus Tarzan, König der Löwen, Die Schöne und das Biest, Mulan, Pocahontas, Mary Poppins, Hercules kommt zur Aufführung. Percussion-Instrumente wie Djemben und eine Bongo-Trommel begleiten die Songs.

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    Nach einem begeisternden Konzert im letzten Jahr sind "The Bowmans" nun zum zweiten Mal in der Hochfeld. Claire und Sarah Bowman, ein Zwillingsduo aus New York, treten am 15. April um 20 Uhr in der Pauluskirche, Wanheimer Straße 78, mit akustischer Musik und Harmonie-Gesang auf.

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    „Schamlose Skulptur“, „einfach nur gräußlich“, „wie ein abgewracktes Figurenensemble des vergangenen Karnevals“ waren einige der Kommentare im Internet zu der sechs Meter hohen, rosafarbenen David Skulptur an der Friedrich-Wilhelm-Straße. Vor fast genau einem Jahr wurde sie enthüllt und bis heute scheiden sich die Geister daran. Dem Geist des Kunstwerkes von Hans-Peter Feldmann geht in der Salvatorkirche am Palmsonntag, 17. April auf den Grund; eine Einführung zum „David“ gibt Dr. Raimund Stecker, Direktor des Lehmbruck-Museums. 

     

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    Unter dem Titel „Materialien zum Sprechen bringen“ findet am Sonntag, 10. April, 10.30 Uhr, ein Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung mit dem Holz-Künstlers Arno Bortz in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, statt. Die Ausstellung zeigt Skulpturen des Bildhauers Arno Bortz, der das Holz sprechen lässt und zu neuem Leben erweckt.

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    Keine Besserung in Sicht
    Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen März 2011

    5. April 2011 

    „Keine Besserung in Sicht“ – mit dieser Feststellung kommentieren evangelische Kirche und Diakonie die jüngsten Zahlen vom Duisburger Arbeitsmarkt. Zum Monatswechsel hatte die Agentur für Arbeit die März-Daten vorgestellt und nahezu unverändert rund 33.000 registrierte Arbeitslose, darunter 14.000 Langzeitarbeitlose, verzeichnet.

    „Von einer Erholung des örtlichen Arbeitsmarktes kann keine Rede sein“, sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk. „Während fast überall die Zahl der Erwerbslosen sinkt, ist sie in Duisburg seit dem März vorigen Jahres um fast 1.000 Personen gestiegen.“ Während im Bundesgebiet insgesamt 100.000 Arbeitslose weniger als im Februar und sogar 350.000 weniger als im März 2010 gezählt würden, gehe dieser positive Trend an Duisburg unverändert vorbei: „Still ruht der See.“

    Für Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, ist das keine große Überraschung: „Wenn wie in Duisburg immer noch auf eine einzige freie Stelle 15 Menschen ohne Arbeit kommen, dann beweist das, dass die überwiegende Mehrheit auf dem Ersten Arbeitsmarkt keine Chance hat.“ Evangelische Kirche und Diakonie fordern deshalb im Rahmen ihrer Kampagne „Ich will arbeiten“ von der Politik die Schaffung eines öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkts mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter www.ichwillarbeiten.net.


    Gruselig ging es am Karfreitag 2005 im ersten Literaturgottesdienst der Innenstadtgemeinde zu. Der gerade gegründete Literaturkreis um den frischgebackenen Salvatorpfarrer Peter Krogull hatte Otfried Preußlers „Krabat“ gewählt, um die Gemeinde mit einer neuen Gottesdienstform bekannt zu machen.

    Die düstere Geschichte vom schwarzen Müller, der jedes Jahr dem „Gevatter“ einen Lehrling opfern muss, wurde zu einer literarisch-liturgischen Collage mit biblischen Motiven und musikalischen Akzenten über die Unerlöstheit der Welt. Die Sache kam in der Gemeinde gut an, aus dem ersten Versuch entstand eine Reihe, die nun schon sechs Jahre läuft. Der nächste Literaturgottesdienst wird der zwanzigste sein.

    Im Bücherregal des Lesekreises steht inzwischen der Medizinthriller „Der ewige Gärtner“ von John le Carré neben Heinrich Bölls Ruhrgebietsreportagen, Christoph Schlingensiefs Krebstagebuch und Frank Goosens Fußballgeschichten „Weil Samstag ist“. Vor einigen Jahren stieß der Leiter der Stadtbibliothek Dr. Jan-Pieter Barbian zu den Salvator-Lesern.  

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    „Bücherwurm“ heißt das neue Projekt des Obermarxloher Kindergartens des evangelischen Bonhoeffer Familienzentrums. Im Flur der Einrichtung warten Bilderbücher und andere Schmöker in den Regalen auf seitenstarke Nachbarn in den Regalen. Auch jetzt schon können Mädchen und Jungen, die Bände ausleihen, mit nach Hause nehmen, wieder mitbringen oder, wenn es zum Lieblingsbuch geworden ist, sogar behalten.

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    Der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg setzen sich mit der Kampagne „Ich will arbeiten“ für die ein, die keine Arbeit haben. Sie fordern einen sozialpolitischen Konsens: Neben dem Ziel, möglichst viele arbeitslose Menschen in den Ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, müsse in einer strukturschwachen Stadt wie Duisburg gleichwertig das Ziel stehen, die gesellschaftliche Teilhabe der nicht oder nicht sofort Vermittelbaren zu sichern. Duisburg brauche auf Dauer einen öffentlich geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit möglichst vielen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Nur so könne man auf Dauer das Armutsrisiko nachhaltig verringern.

    Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes, beschreibt die Duisburger Situation folgendermaßen: „Insbesondere diejenigen unter den Erwerbslosen, die Hartz IV beziehen, haben auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Auf 15 Erwerbslose kommt in Duisburg eine freie Stelle. Der Zweite Arbeitsmarkt bricht zusammen, weil ihm die Politik das Geld entzieht. Menschen, die ohnehin keine richtige Arbeit finden, bekommen nicht mal mehr ein Beschäftigungsangebot. Zudem gibt es für junge Menschen in Duisburg viel zu wenig Ausbildungsangebote.“ Lothar Wilhelms, Fachbereichsleiter Arbeit und Ausbildung im Duisburger Diakoniewerk ergänzt, dass sich seit 1984 auf dem Duisburg Arbeitsmarkt rein statistisch nicht viel weiterentwickelt habe, die Zahl liege immer um die 30 000. In Duisburg waren im letzten Monat 33 703 Personen ohne Beschäftigung.

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    Viele Einkaufsmöglichkeiten gibt es am Ostacker nicht und die Straßenbeleuchtung ist stellenweise nicht ausreichend. Obwohl die Kriminalitätstatistik anderes sagt, ist das Sicherheitsgefühl kaum vorhanden und bis auf die Seniorenbegegnungen gibt es kaum Treffpunkte. Dies ergaben Befragungen von Seniorinnen und Senioren in Bruckhausen und dem Ostacker. Und dennoch zeigten sich die Befragten mit ihrem Quartier zufrieden; den Stadtteil möchten viele trotz der schwierigen Lebensbedingungen für alte Menschen nicht verlassen.

    Die Ergebnisse sind Teil des mehrjährigen Modellprojektes „Im Quartier bleiben!“, das das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben rief. Ältere Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte wurden nach ihren Bedürfnissen und Wünschen zum möglichst langen Verbleib in der vertrauten Umgebung befragt – der Duisburger Stadtteil Ostacker / Bruckhausen nahm an diesem Projekt teil. Zu dem Projekt gehörten neben Stadtteilbegehungen und der Vorstellung der Ergebnisse an Runden Tischen auch das Erstellen von Quartiersplänen mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Theodor-König-Gesamtschule und der Hochschule Niederrhein.

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    Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt alle Musikfreunde am Sonntag, den 3. April um 17 Uhr zu einer Aufführung des deutschen Requiems von Johannes Brahms in die Salvatorkirche ein. Das Werk gehört zu den bedeutendsten Requiem-Vertonungen und nimmt auch in Brahms´ Schaffen eine Sonderstellung ein. Ausführende sind neben Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker die Kantorei der Salvatorkirche sowie der Bariton Stefan Adam (Münster) und die koreanische Sopranistin Myung-Hee Hyun (Düsseldorf).

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    Pressemitteilung der Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

    Samstag, 2. April, 15 Uhr
    Ev. Auferstehungskirche, Sandmüllersweg, Duisburg-Ungelsheim

    Seit dem Weltgebetstag der Frauen am 4. März schmücken die farbenfrohen Bilder der Künstlerin Eunice Duarte die Wände der Ev. Auferstehungskirche in Ungelsheim.

    Eunice Duarte wurde in Recife Pernambuco in Brasilien geboren. Seit 1991 lebt sie in Deutschland, wohnt seit 1994 in Duisburg und ist Mitglied unserer Gemeinde.

    Sie studierte Jura und Kunst und ließ sich unter anderem  von dem bekannten brasilianischen Künstler Joao Camara ausbilden. Hauptsächlich arbeitet sie mit Acrylfarben und Pastellkreide. Themenschwerpunkte in ihrer Malerei sind die Natur, die Darstellung vielfältiger exotischer Früchte, aber auch Landschaften, sowie die Pflanzen- und Tierwelt des Regenwaldes.

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    Der evangelische Kirchenchor Neuenkamp / Kaßlerfeld lädt zu seinem nächsten Konzert ein: Gemeinsam mit Solisten und Instrumentalisten interpretieren die Frauen und Männer des Chores unter der Leitung von Hanne Hoffmann am 3. April im Matthias-Claudius-Gemeindehaus, Essenberger Str. 246, geistliche Werke von Bach, Schütz und Palestrina.

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    Bekehrung zum menschlichen Maß
    Gesprächsabend in der Marxloher Kreuzeskirche zum Thema Kernenergie
     

    23. März 2011

    Unter dem Titel "Bekehrung zum menschlichen Maß" lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh zu einem Gesprächsabend über die kirchliche Position zur Nutzung der Kernenergie ein. Er findet am Dienstag, 29. März, 19.30 Uhr, in der Alten Sakristei der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, statt. Die Leitung hat Pfarrer Hans-Peter Lauer. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


    Was hat Speed-Dating denn mit Jugendarbeit zu tun? Diese Frage mögen sich einige Teilnehmer der Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend Duisburg am vergangenen Samstag, 19. März, mit Blick auf die Tagesordnung gestellt haben: Beim „Who is who“ der besonderen Art bekamen die rund dreißig Teilnehmer der Konferenz, die Gelegenheit sich gegenseitig kennen zu lernen, bevor es an die eigentliche Arbeit ging.

    Die Delegiertenkonferenz setzt sich aus ehrenamtlichen Vertretern der Duisburger Kirchengemeinden und Verbänden zusammen. Die Vertreter werden von ihren Heimatgemeinden gewählt; das Besondere dabei ist, dass mindestens ein Vertreter pro Gemeinde bei der Entsendung höchstens 25 Jahre alt sein darf. Mit dieser Klausel soll gewährleistet werden, dass die Delegiertenkonferenz auch bedürfnisorientierte Entscheidungen für die Jugendarbeit treffen kann. Zu ihren Aufgaben gehört es zum Beispiel, jugendpolitische Ziele evangelischer Jugendarbeit zu beraten und nach außen zu vertreten.

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    In Duisburg werden in jedem Jahr durchschnittlich 250 bis 260 Verstorbene im Rahmen einer ordnungsbehördlichen Bestattung beerdigt. Im abgelaufenen Jahr fand für 35 dieser Verstorbenen keine Trauerfeier statt, da sie keiner Religionsgemeinschaft angehörten und auch keine Angehörigen bzw. Nachbarn vorhanden waren, die eine entsprechende Feier wünschten. An das Leben dieser Unbedachten - der Menschen, derer niemand gedacht hat - gibt es keine Erinnerung.

    Auf Initiative der Duisburger Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen soll in ökumenischen Gottesdiensten zwei Mal im Jahr dieser Verstorbenen gedacht werden. Anzeigen in den Duisburger Tageszeitungen, die zu den Trauerfeiern einladen, nennen die Namen der Verstorbenen. Pfarrer Carsten Voss, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Duisburg (ACK),  Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, und Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, stellten die Gottesdienste für Unbedachte der Öffentlichkeit vor.

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    Am 27. März kommt Elisabeth Nieskens erneut nach Wanheim, um Märchen zu erzählen. Passend zur Passionszeit heißt ihr Thema in der evangelischen Kirche Wanheim: „Verwandlung geschieht im Leben und im Tod“. Märchen wissen, dass das Leben und der Tod zusammengehören, wie die Nacht und der Tag. Der Tod wird in den Märchen gezeigt als der, der er für uns sein will: ein Freund, ein Erlöser aus dem irdischen Leben und Geleiter in die Jenseitswelt. Die Geschichten werden umrahmt von Obertongesang und Klang Kosmos (Monochord, Kristallklangschalen und Slowakische Hirtenflöte), gesungen und gespielt von Eva Struck und W.J. Ruediger.

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    Der evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Kirchengemeinde Alt-Duisburg laden zu Mittagsgebeten für die Menschen in Japan in die Stadtkirche neben dem Rathaus ein. Das erste der jeweils um 12 Uhr beginnenden Gebete findet am Samstag, 19. März in der Salvatorkirche statt. Weitere folgen vom 22. bis zum 26. März zur gleichen Uhrzeit.  

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    Das Kindermusical „Die Hochzeit zu Kana“ steht zurzeit auf dem Programm der beiden Kinderchöre der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm.  Die 50 Sängerinnen und Sänger haben bereits mit den Proben begonnen. Mädchen und Jungen können sich im Chorgesang, Sologesang, Tanz und Theater ganz nach ihren Wünschen und Fähigkeiten üben. Aufgeführt wird das Musical am Sonntag, 29. Mai um 17 Uhr in der Großenbaumer Versöhnungskirche.

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    Seit drei Monaten ist Hauke Faust als Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm tätig; am 20. März 2011 wird er um 10 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee, in einem Festgottesdienst unter der Leitung von Superintendent Armin Schneider offiziell in sein Amt eingeführt. Im Anschluss wird im benachbarten Gemeindehaus bei einem Imbiss weitergefeiert.

    Den Mitgliedern stellte er sich bereits im Gemeindebrief vor: „Es hat lange gedauert, bis alles unter Dach und Fach war, weil ich ja mit einer halben Stelle im Gefängnis bleibe.“ Pfarrer Hauke Faust ist inzwischen seit sechs Jahren Duisburger Gefängnisseelsorger; die andere Hälfte seiner Arbeitszeit widmet er jetzt der Duisburger Kirchengemeinde. Er trat die Stelle des pensionierten Pfarrers Gerhard Haack an.

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    Engel behüten auf allen Wegen - Frauenstudientag im Familienbildungswerk

    8. März 2011

    Der Deutsche Evangelische Frauenbund, der Katholische Deutsche Frauenbund und das Evangelische Familienbildungswerk laden zu einem Studientag ein. In einem Workshop am 10. März wird das Thema „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen...“ theologisch vertieft; in einer zweiten Gruppe wird spanisch gekocht in Anlehnung an den Vortrag „Meine Pilgerreise nach Santiago de Compostela“ von Frau Stephanie Krüger, Pfarrerin in Neudorf-West. Der Studientag findet im evangelischen Familienbildungswerk Duissern, Hinter der Kirche 34, statt und beginnt um 9.30 Uhr. Anmeldungen und weitere Informationen telefonisch (0203/29512820).


    Am 6. März verabschiedet die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck ihren langjährigen Kirchenmusiker Wilhelm Marschinke im 10-Uhr-Gottesdienst in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370. Marschinke setzt sich auch an diesem Tag für die Gemeinde ein: Unter seiner Leitung  führen der Beecker Kirchenchor, der Bläserkreis Beeck sowie die Solisten Birte Aßmann, Ute Aßmann und Florian Eumann u.a. die Choralkantate von Walter Rein: „Du, meine Seele, singe“ auf.

    Wilfried Marschinke war von 2007 bis 2011 in der Kirchengemeinde im Gemeindebezirk West als Kirchenmusiker tätig, nachdem er bereits bis Mai 1996 über 20 Jahre die Kirchenmusik der damaligen evangelische Kirchengemeinde Beeck geleitet hat.

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    Zentraler Weltgebetstagsgottesdienst in Duisburg

    2. März 2011

    „Wie viele Brote habt ihr?“ – unter diesem Motto feiern Menschen in über 170 Ländern am Freitag, den 4. März 2011, Weltgebetstag. Texte, Lieder und Gebete stammen von Frauen aus dem südamerikanischen Land Chile. In den Duisburger Gemeinden finden Gottesdienste in allen Stadtteilen statt; zudem findet um 20 Uhr, in der Liebfrauenkirche in der Innenstadt, König-Heinrich-Platz 3, ein zentraler, ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst statt. Gestaltet wird er von evangelischen und katholischen Frauen aus Duisburg. Eine Übersicht der Termine ist im Internet unter www.kirche-duisburg.de zu finden.

     


    Sie heißen Indianer „Flinke Hand“, „Kleine Kürbisblüte“ und „Quasselnder Wasserfall“. Sie tragen mit Federn geschmückte Stirnbänder, Trommeln und klären gerade die Fragen, ob Indianer im Supermarkt einkaufen und wie man ihre zeltähnlichen Behausungen nennt.

    Früh am 1. März sitzen die Kinder des evangelischen Kindergartens Lauenburger Allee in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd auf dem Boden und lauschen Squaw Britta Sester, im eigentlichen Leben Leiterin der Bibliothek. In voller Indianermontur erklärt Sester den Kindern, dass junge Indianer in der Schule nicht Mathe und Lesen lernen, sondern Reiten, Jagen und Bogenschießen. Ein Hörspiel erzählt eine kurze Geschichte von zwei Indianerkindern und im Anschluss üben alle in den Räumen der Bibliothek Lassoschwingen und Anschleichen. Die Lautstärke stellt dabei kein Problem dar. Während des Indianervormittags ist die Bibliothek für andere Benutzer geschlossen.

    Zweimal im Jahr besucht der Kindergarten der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm mit seinen jeweiligen Vorschülern die Stadtteilbibliothek auf der Großenbaumer Allee. Beim ersten Besuch lernen die Kinder, die ab Sommer die Grundschule besuchen, die Räumlichkeiten kennen und erfahren, dass sie dort alle Bücher und CDs ausleihen können. In der Karnevalszeit folgt dann ein Themenvormittag mit Kostümen, bei denen Lieder gesungen werden und die Kinder Wissenswertes über Indianer oder Piraten lernen. Auch Bewegungsspiele und Vorlesen kommen nicht zu kurz. 

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    „Nächstes Jahr treffen wir uns in Ungelsheim“ freuen sich schon jetzt die Teilnehmer des zweiten „Chortages“, der wieder in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West stattfand. Fast 70 Damen und Herren, überwiegend aus Duisburger Chören, aber etliche auch ohne Bindung an einen Chor, fanden sich im Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Straße ein, um einen Tag lang miteinander zu singen. Die Ergebnisse mündeten in eine musikalische Abend-Andacht ein, zu der sich in der Christuskirche etliche Besucher versammelten. 

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    „Marxloh lacht über Sarrazin“ stand als Motto über dem ersten Abend der neuen Reihe „Talk am Turm –Themen, die Marxloh bewegen“, in der evangelischen Kreuzeskirche. Die Marxloher, die von Sabine Plonz vom Referat für Islamarbeit des evangelischen Kirchenkreises Duisburg und von Zehra Yilmaz von der Begegnungsstätte der Ditib-Moschee befragt wurden, fanden aber einhellig, dass es bessere Gründe zum Lachen gäbe als Thilo Sarrazin.

    Die Initiatorinnen wollten in Interviews und Gesprächen ergründen, wie die Marxloher selbst ihr Viertel erleben. Geschäftlich sehe es ganz gut aus, so die Einschätzung einer jungen türkischstämmigen Unternehmerin.  Allerdings höre sie viele Klagen über das Wohnumfeld. Auf die Frage nach ihrer persönlichen Erfahrung sagte sie: „Ich wohne in Röttgersbach“. Dieses Bekenntnis zum schöneren Wohnen sorgte für große Heiterkeit in den Reihen der Marxloher.

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    Das Duisserner „CaféNotkirche“ lädt ein

    22. Februar 2011

    Mit den drei Worten „Wohlfühlen – austauschen – informieren“ umschreibt das Team des „CaféNotkirche“ den Grundgedanken des neuen Treffpunktes in Duissern. Das „CaféNotkirche“ ist seit einem halben Jahr Bestandteil des Seniorentreffs Duissern in der Martinstr. 37, und will dazu beitragen, Menschen zusammenzuführen, insbesondere ältere Menschen, um ihnen Abwechslung zu bieten gegen die oftmals erlebte häusliche Einsamkeit. Ein Ziel des Cafés ist Austausch und Information; Menschen erhalten im Café zudem hilfreiche Adressen rund um Seniorenfragen. Natürlich lädt das Café auch ein zum Ausruhen und Genießen in einer gemütlichen Atmosphäre mit Kaffeespezialitäten und Tee, kalten Getränken, Frühstück und selbst gebackenem Kuchen. Ein Mal pro Woche bietet das Café ein warmes Mittagessen zu kleinen Preisen an. Das CaféNotkirche öffnet immer dienstags von 9 bis 16 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr. Weitere Informationen hat Frau Philipp-Korn (Tel.: 0203/338365).

     



    Pfarrer in der Bütt
    Seniorenkarnevalsfeier in Wanheimerort ausverkauft

    22. Februar 2011

    Bereits seit 1997 steigt Pfarrer Jürgen Muthmann beim Seniorenkarneval der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in die Bütt. Seine Rede und die Lieder, Tänze und Sketche Engagierter aus Kindergarten, Jugend- und Seniorenarbeit unterhalten alljährlich die Karnevalsgesellschaft. Dass die Veranstaltung kurzweilig ist, hat sich wohl herumgesprochen, denn Pfarrer Muthmann teilt mit, dass die Eintrittskarten zum diesjährigen Gemeindekarneval, der am 24. Februar stattfindet, bereits verkauft sind.



    Das Leben rückwärts
    Literaturgottesdienst in der Salvatorkirche beschäftigt sich mit Andrew Sean Greers Roman „Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli“

    18. Februar 2011 

    Der nächste Literaturgottesdienst in der Salvatorkirche stellt Andrew Sean Greers Roman „Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli“ in den Mittelpunkt. Der 2005 in deutscher Übersetzung erschiene Roman beschreibt das Leben des Max Tivoli - es verläuft rückwärts. Als Greis geboren, verlässt er die Welt als Kind. Als das Erdbeben San Francisco erschüttert, ist er Mitte dreißig, und gegen Ende seines Lebens werden die ersten Radios in Autos eingebaut. Im Zentrum aber steht Alice, die Max sein Leben lang liebt, doch als sie jung ist, wirkt er alt, und als sie älter wird, ist er ein Kind. Lesungen des Literaturkreises Salvator, eine Hinführung von Dr. Jan-Pieter Barbian, dem Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, und eine Predigt von Pfarrer Peter Krogull entfalten das Thema. Marcus Strümpe (Orgel) und Marcus Zaja (Saxophon, Klarinette) gestaltet der Gottesdienst musikalisch. Der Literaturgottesdienst am 27. Februar beginnt um 17.00 Uhr.

     


     

    Zwei, die vierhändig Klavier spielen, sind am 27. Februar um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Wanheim zu hören. Die Klaviermeisterinnen Elena Lebedeva und Elena Betsis sind bereits im Januar 2009 in der Kirche aufgetreten und begeisterten mit ihrem perfekten Tastenspiel und hohem Unterhaltungswert die Zuhörerinnen und Zuhörer. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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    Am 27. Februar wird Kirchenmusikerin Hye-Kyoung Kang als neue Kantorin an der Duisserner Lutherkirche Martinstraße im Gottesdienst um 11 Uhr in ihr Amt eingeführt. Nach dem Gottesdienst können Besucherinnen und Besucher mit der Organistin ins Gespräch kommen.

    Das Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hatte in seiner Dezembersitzung 2010 beschlossen, Frau Hye-Kyoung Kang als Kantorin im 4. Pfarrbezirk an der Lutherkirche einzustellen. Die Stelle wurde frei, nachdem die bisherige Stelleninhaberin Frau Anne Nauen ihren Dienst beendet hatte. Hye-Kyoung Kang ist bereits seit 2009 in der Kirchengemeinde Alt-Duisburg als Kirchenmusikerin im Nebenamt an der Marienkirche und am Matthias-Claudius-Gemeindehaus tätig. Ihre Stelle hat Frau Kang bereits am 1. Januar 2011 angetreten und ist nun zuständig für den sonntäglichen Orgeldienst und die Leitung der Kinderchöre, des Jugendchores und der Kantorei  Duissern.

     

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    Der Schauspieler Ingmar Jochem präsentiert am Freitag, 25.Februar 2011 um 20 Uhr in der „Notkirche“ in Duisburg-Duissern, Martinstraße 37, das Solo-Stück „Der 5. König“.

    Zum Inhalt: Die heiligen drei Könige (Kaspar, Melchior und Balthasar) folgen dem Stern zur Krippe nach Bethlehem. Ein vierter König macht sich ebenfalls auf seinen Weg nach Bethlehem, kommt dort aber nicht pünktlich an. Unterwegs weist sein Stern ihn, seinen Mitmenschen auf vielerlei Arten zu helfen. Nach 33 Jahren mühsamer und schicksalhafter Suche trifft er dann doch noch den Mann aus Nazareth. Der Diener und Vertraute des Vierten Königs erzählt die abenteuerliche Geschichte einer langen Wanderschaft. Er heißt Kleophas. Im Verlauf dieser fast unglaublichen Reise macht auch er eine erstaunliche Wandlung durch: vom kleinkriminellen Straßenjungen zum 5. König. Das Stück schlägt aus der Sicht des Kleophas den ganzen Bogen des neuen Testaments - von der Geburt zur Auferstehung Jesu. „Der 5. König“ verspricht einen im besten Sinne unterhaltsamen Theaterabend über Glaube, Zweifel, Liebe und die Suche nach dem Sinn des Lebens.

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    Bereits fünf Mal bewirtete ein Team Ehrenamtlicher der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich kulinarische Genießer beim Candle-Light-Dinner im Gemeindezentrum an der Emilstraße. In diesem Jahr servierten zwölf Frauen und Männer den 30 Gästen ein festliches Fünf-Gänge-Menü zu dem Wildlachstatar auf Pumpernickel und Feldsalat, eine Consommé von Rindfleisch und Steinchampignons sowie als Hauptgang Zanderfiletröllchen im Spinatbett an Kräuter-Zitronen-Soße gehörten.  

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    Den Sozialraum kennenlernen

    HKM-Werksbesichtigung für Erwachsene

     

    8. Februar 2011

     

    Dem eigenen Motto - „Zwischen Hochhöfen und Kornfeldern“ - gemäß bietet das evangelische Familienzentrum Duisburg-Süd in Kooperation mit HKM eine Führung für Erwachsene durch das Hüttenwerk am Nachmittag des 22. Februar 2011 an. Als besonderer Service holt der HKM-Werksbus die Besucherinnen und Besucher gegen 13.45 Uhr am Kindergarten, Blankenburger Str. 103 a ab und bringt sie nach zweieinhalb Stunden zurück. Da die Teilnehmerzahl auf 40 Personen beschränkt ist, bittet Kindergartenleiterin Sabine Krause um verbindliche Anmeldung bis zum 17. Februar (Tel.: 0203 / 782220). Mit der Führung möchte das Familienzentrum alle „Menschen im Sozialraum“ ansprechen und öffnet sie deshalb auch für Erwachsene, die keine Kinder in der Einrichtung haben.


     

    Trödelmarkt mit Kaffeestübchen in Wanheimerort

    4. Februar 2011

    Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort organisiert lädt zum großen Trödeln in das Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1, 47055 Duisburg ein. Start ist am 12. Februar um 11.11 Uhr mit vielen Ständen, an denen gut Erhaltenes wie Spielzeug, Bücher aber auch Ski und sogar Reiterbedarf verkauft werden. Traditionelle Blechkuchen wie Streusel- oder Obstkuchen mit viel Sahne, Kaffee und eine Kuchendekoration wie zu Omas Zeiten lassen am Nachmittag gemütliche Stimmung aufkommen. Ebenfalls zu einer Schnapszahl - schließlich ist närrische zeit - endet der Trödelmarkt: um 17.17 Uhr.


     

    Mit einer Festwoche feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl derzeit den hundertsten Geburtstag ihrer Gnadenkirche. Zum Jubiläum hat das Presbyterium mit Gemeindepfarrer Dietmar Reumann-Claßen eine Festschrift herausgegeben, die ihre Leser auf „einen Streifzug durch hundert spannende Jahre“ einladen will.

    Die Einweihung der neuen evangelischen Kirche am Marktplatz vor hundert Jahren am ersten Februar 1911 fand allerdings nicht in bester Feierlaune statt, denn das damalige Presbyterium hatte vor lauter Baueifer ganz versäumt, den erforderlichen Bauantrag beim königlichen Konsistorium einzureichen. Der zuständige Konsistorialrat zeigte sich wenig amüsiert und das vergessliche Presbyterium musste mit einem langen Entschuldigungsbrief an den Kultusminister zu Kreuze kriechen. Zur Strafe bekam die Gemeinde keine der üblichen Altarbibeln geschenkt.

    Ungewöhnlich kritisch für den Rahmen einer Festschrift ist das Kapitel über die NS-Zeit ausgefallen. Autor Reumann-Claßen beschreibt detailliert und mutig die Auseinandersetzungen zwischen Deutschen Christen und Bekennender Kirche, wie sie in den Protokollbüchern der damaligen Großgemeinde Hamborn nachverfolgt werden können und drückt sich nicht vor unangenehmen Erkenntnissen über Glaubens-und Bekenntniseifer der Gemeinde. Dabei geht es ihm nach eigenem Bekunden nicht um eine billige Verurteilung aus der Rückschau, sondern um die Aufarbeitung und Darlegung der Fakten.

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    "Kinder haben Rechte!" So hat es die UNO vor mehr als 20 Jahren in der Kinderrechtskonvention festgelegt. Aber wer verschafft den Kindern Recht? Die Kindernothilfe setzt sich seit langem überall in der Welt dafür ein, dass Kinder bekommen, was Recht ist, was ihnen zusteht und was sie brauchen. Am Sonntag, 6. Februar 2011 um 10.30 Jahr werden der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, Rolf Robert Heringer, und Pfarrerin Ute Sawatzki in der Evangelischen Kirche Am See in Wedau dazu einen Gottesdienst gestalten.

     

     

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    Am 5. Februar konzertiert André Parfenov im evangelischen Gemeindehaus Huckingen, Angerhauser Str. 91. Der Pianist interpretiert Johann Sebastian Bach „Partita“ in D-Dur, Serge Rachmaninoffs „Elegie“, Beethovens „Sonata quasi una Fantasia“, Chopins „Ballada Nr. 1“ und 4 Stücke aus dem Zyklus „ Auf  verwachsenem Pfade“ von Leon Janacek. Gemeinsam mit der Violinistin Juliane Münch spielt Parfenov die Sonate für Klavier und Violine von Maurice Ravel. Der Eintritt zu dem um 16 Uhr beginnenden Konzert ist frei; um eine Spende wird gebeten.

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    Ein ganz normaler Tag mit Jesus

    Glaubenskurs in Obermeiderich

    1. Februar 2011 

    Zwischen 17 und 85 alt waren die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Glaubenskurses, den die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich im letzten Jahr anbot. „Ein bemerkenswerter Kurs, ohne Glaubenszwänge, ohne schlechtes Gewissen zu machen und ein wunderbarer Neuanfang für jeden Christen oder Nichtchristen“ war eine der Stimmen zum Abschluss der acht Treffen, „Es wird mir diese persönliche Ansprache jeden Montag fehlen“ eine andere Stimme. In diesem Jahr bietet Pfarrer Michael Schurmann „Abenteuer Alltag“ als achtwöchigen Kurs an, an dem die Treffen auch immer montags um 19 Uhr in der Kirche an der Emilstraße 27–29 stattfinden. Zudem noch einen Wochenendkurs vom 6. bis zum 8. Mai.

    In beiden Kursen soll aufgezeigt werden, wie ein Tag mit Gott beginnen und enden kann, wie man „mit Gott der täglichen Arbeit nachgeht - so als stünde er neben uns“, wie man über das eigene Lebenstempo nachdenkt und Gottes Reden vernimmt; eben, wie man einen ganz normalen Tag mit Jesus plant und in Angriff nimmt. Anmeldungen und weitere Informationen bei Pfarrer Michael Schurmann (Tel.: 0203 / 422001; Mail: mschurmann@obermeiderich.de).  


    Glaubenskurs ab 14.2.2011; Wochenendkurs ab 6.5.2011

    Glaubenskurs Duisburg Obermeiderich - Emilstr. 27 - 29

     

     

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    Die Kreativgruppe der „Aktives leben ohne Sucht“-Freundeskreise Duisburg Innenstadt stellt im Evangelischen Familienbildungswerk Duisburg Bilder aus, die im Rahmen eines gemeinsamen Kursangebots entstanden. Die Eröffnung findet am 4. Februar um 19 Uhr im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, statt. Die Kreativgruppe ist eine Gemeinschaft von Suchtkranken, Angehörigen und Interessierten. Ziel ist es, durch Kreativität und das Eintauchen in die künstlerische Welt, sich selbst näher zu kommen.

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    Udo Witt, von 1991 bis 2001 Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg-Nord an der Friedenskirche Hamborn, darf sich jetzt „Kirchenmusikdirektor“ nennen. Die Evangelische Kirche im Rheinland zeichnete ihn und vier weitere Kirchenmusiker mit dem (Ehren-)Titel für überragende Leistungen auf kirchenmusikalischem Gebiet aus, deren Wirksamkeit weit über die eigene Gemeinde hinausgeht. „Für ihr großes Engagement, für ihre Liebe zur Musik und zur Kirche, für ihre Sachkenntnis, die sie auf verschiedenen Ebenen einbringen und dafür, dass sie ihre Talente und das, was ihr Herz bewegt, so reichhaltig einfließen lassen, danke ich ihnen im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland sehr“, unterstrich Vizepräses Bosse-Huber bei der Feierstunde, zu der auch Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden der Ausgezeichneten sowie schon ernannte Kirchenmusikdirektorinnen und -direktoren gekommen waren.

     

     

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    Zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen und Revolution, den Nationalsozialismus und die großen Zechenschließungen - die Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz hat unterschiedliche Zeiten erlebt, sie wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl feiert das Jubiläum vom 30. Januar bis zum 6. Februar gleich mit einer ganzen Festwoche. Den Auftakt bildet der Familiengottesdienst am 30. Januar um 11 Uhr in der Gnadenkirche, an den sich ein Tag der Begegnung anschließt. Am 31. Januar erschallen ab 11 Uhr 120 Kinderstimmen in der Gnadenkirche, wenn Mädchen und Jungen der Neumühler Gemeinschaftsgrundschulen mit denen des Gemeindekindergartens gemeinsam Lieder anstimmen.

     

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    „Gibt es wirklich eine christlich-jüdische Leitkultur?“ war die einleitende Frage der neuen Veranstaltungsreihe: „Duisburger Religionsgespräche - Trialog aktuell“, die mit einer Podiumsdiskussion im Gemeindezentrum der jüdischen Gemeinde ihren Auftakt hatte. Initiatorin der Religionsgespräche ist die Beauftragte für Islamarbeit, Migration und Integration des evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Pfarrerin Dr. Sabine Plonz. Sie eröffnet damit ein Forum in dem Meinungsunterscheide zu aktuellen Themen mit Sachlichkeit und Engagement bearbeitet werden sollen.

     

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    Als evangelischer Binnenschifferseelsorger ist Pfarrer Frank Wessel gewöhnt, seine Gemeindemitglieder auf dem Wasserweg zu suchen. Schließlich gehören alle Binnenwasserstraßen und Häfen auf dem Gebiet der Rheinischen Landeskirche zu seinem Bezirk. Zu seinen Aufgaben zählt auch die Seemannsmission im Duisburger Hafen, dem südlichsten Seehafen Deutschlands.

    Alle zwei Jahre verlässt er jedoch sein angestammtes Binnenrevier mit dem Haus der Schiffergemeinde in Duisburg Homberg und dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ und geht auf große Fahrt. Für eine Reise wird er zum Bordseelsorger auf einem Kreuzfahrtschiff. So flog er zum Beispiel im Dezember 2009 nach Dubai, um sich für eine siebzehntägige Kreuzfahrt über Oman, Indien, Burma, Thailand und Singapur auf der MS Columbus einzuschiffen.

     

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    Glockengeläut der Ruhrorter Jakobuskirche verstummt

    25. Januar 2011

    Eine turnusmäßige Überprüfung des Ruhrorter Kirchturms der ehemaligen Jakobuskirche hat Schäden im Mauerwerk ergeben. Eine Gefahr nach „Kölner Modell“ besteht nicht, doch der Schaden könnte sich bei Fortsetzung des Glockengeläuts verschlimmern. Darum hat das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck als Nutzerin des Turms und Betreiberin des Glockengeläuts beschlossen, dieses vorübergehend einzustellen. Dies geschieht in Absprache mit Firma Haniel, der Eigentümerin des Kirchturms. Derzeit werden die Reparaturkosten und die Dauer der nötigen Arbeiten geprüft, sodass noch kein Termin zur Wiederinbetriebnahme der Glocken genannt werden kann.


     


     

    Feierliche Wiederinbetriebnahme der Buchholzer Kirche

    21. Januar 2011 

    Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis feiert mit einem festlichen Familiengottesdienst die offizielle Inbetriebnahme der renovierten Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße in Buchholz. Der Gottesdienst, der am 30. Januar um 10 Uhr stattfindet, steht unter dem Motto „Gottes Wort als Geschenk an uns“. Im Anschluss gibt es bei einem Imbiss die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Architekten und den Handwerkern; ihnen und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dankt die Gemeinde mit dem kleinen Empfang. Im Kirchencafé gleich neben der Kirche wird zudem eine Filmdokumentation über den Ablauf der Umbauarbeiten gezeigt.


    Am 30. Januar stellt sich "Coro Pianissimo" unter der Leitung von Ioannis Zedamanis mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße / Ecke Wanheimer Straße, vor. Der aus Rheinhausen stammende Chor besteht aus 25 musikbegeisterten Sängerinnen und Sängern.

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    Musikalisch-literarischer Abend in der Marxloher Kreuzeskirche

    17. Januar 2011 

    Unter dem Motto "Schöne Kirchenräume nutzen" findet am Freitag, 21. Januar 2011 um 19.00 Uhr in der Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 38, ein musikalisch-literarischer Abend statt. Er hat das Thema "Mein Freund der Baum", denn Holz mag zwar nur ein kurzes Wort sein, aber die Verbindungen zu dem wachsenden Stoff sind zugleich sehr vielfältig. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.kreuzeskirche.org


    Ob J. S. Bach, Gospel oder einfaches Kirchenlied - Musik gehört zur Kirche. Sie hat, so das Kirchenmusikgesetz der Ev. Kirche im Rheinland "den Auftrag, bei der Verkündigung des Evangeliums zum Lobpreis Gottes mitzuwirken.“ Wer lernen will, wie man beim Gottesdienst mit der Orgel begleitet, den feierlichen Gottesdienstbeginn musikalisch gestaltet oder den Kirchenchor leitet, findet jetzt dazu ein Angebot der Ev. Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Kleve, Moers, Oberhausen und Wesel. Sie bieten eine Ausbildung zur Kirchenmusikerin bzw. zum Kirchenmusiker im Nebenamt an. Neben Einzelunterricht im Orgelspiel oder Gesang gibt es Gehörbildung, Tonsatzlehre und Blockseminare zu weiteren wichtigen Themen der Kirchenmusik.

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    Ausbildung zum Kirchenmusiker

    Ausbildung zur Kirchenmusikerin / zum Kirchenmusiker im Nebenamt
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    Eine neue Wanderausstellung der Initiative Pskow wird im evangelischen Gemeindehaus in Duisburg Wedau, Am See 8, zu sehen zu sein. Auf 21 Tafeln gibt „Pskow 1941 – 2011: Von der zerstörten zur sozialen Stadt“ eine kompakte, farbige, lebendige Information über die Arbeit der Initiative. Sie ist in der Zeit vom 23. Januar bis 3. Februar 2011 geöffnet jeweils montags bis mittwochs von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, donnerstags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie sonntags von 11.30 bis 12.30 Uhr. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Gottesdienst am Sonntag, 23. Januar um 10.30 Uhr in der Kirche Am See, Duisburg-Wedau. Unter dem Motto „Leiter als Brücken“ wird der Gottesdienst gehalten von Pfarrer Dr. Dieter Bach, dem Geschäftsführer der Initiative Pskow. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang zur Eröffnung der Ausstellung statt.

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    DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS - GRUND: ERKRANKUNG DES REFERENTEN 

    Als vor über 60 Jahren Israel neu entstand, brach ein Konflikt auf, der fast unlösbar scheint: Wem gehört das Land? Ob und wie diese Frage beantwortet werden kann, erläutert Pfarrer Andreas Wagner am 19. Januar 2011 um 19.30 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche, Burgplatz neben dem Rathaus. Der ehemalige Leiter von „Studium in Israel“ der Evangelischen Kirche in Deutschland an der Hebräischen Universität in Jerusalem titelt seinen Vortrag „Krieg ums Land im Namen Gottes" und beschreibt darin nicht nur das heutige Israel, sondern zieht eine thematische Linie zurück zur biblischen Tradition in den Büchern Josua und Judit.

     

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    • Langzeitarbeitslose im SGB II-Bezug und Aufstocker
    • Erwerbslose
    • von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
    • Berufsrückkehrende
    • Ratsuchende für die Bereiche berufliche Entwicklung und Qualifizierung

    Kontakt:

    Diakoniewerk Duisburg GmbH
    Jobcenter
    Beekstraße 38
    47051 Duisburg
    erwerbslosenberatung@diakoniewerk-duisburg.de

    Ihre Ansprechpartnerin: Frau Missall, Tel.: 0203 9313-710

     

    Öffnungszeiten:
    Montag - Freitag: 9:30 Uhr - 12:30 Uhr, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
    offene Sprechstunde: Donnerstag 9:30 - 12:30 Uhr

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    Am Ende gewinnen immer die Guten - so ähnlich könnte man die Jahreslosung paraphrasieren; ein Satz aus der Bibel, der evangelische Christinnen und Christen durch das Jahr 2011 begleiten soll. Im 12. Kapitel des Römerbriefs schreibt der Apostel Paulus in Vers 21: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“

    Am Ende gewinnen immer wieder die Guten – in unzähligen Märchen und Mythen, in Romanen und Filmen wurde und wird dieses Thema immer wieder neu variiert. Gut und Böse, eindeutig zu identifizieren, liegen im Streit miteinander. Die Spannung steigt, wenn sich der Sieg den Bösen zuzuneigen scheint, doch in den allermeisten Fällen kann man sich völlig sicher sein: am Ende gewinnen immer die Guten.

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