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    Nachrichten & Angebote Nachrichten & Termine 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode  · 

    400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode

    Manuskript der Kanzelrede von Dr. Charlotte Knobloch, ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden, hier als PDF-Download

    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    13. Dezember 2010

    Kanzelrede in Duisburg
    Charlotte Knobloch über jüdisches Leben in Deutschland

    Die Salvatorgemeinde begrüßte die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch zur letzten Kanzelrede in diesem Jahr mit dem hebräischen Friedenslied „Schalom chaverim“. Knoblochs Thema war das jüdische Leben in Deutschland heute: „Wie frei sind wir wirklich?“

    Die scheidende Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland leitete damit ein, dass die diesjährige Verleihung des Friedensnobelpreises viel über den Mut und die Freiheit in der Welt aussage. Nach Carl von Ossietzky, der 1935 von den Nazis an der Entgegennahme des Preises gehindert wurde, sei die Preisverleihung für Liu Xiaobo wieder eine Zeremonie  der leeren Stühle gewesen. Fast ein Drittel der geladenen Botschaftsvertreter habe auf Druck Chinas die Teilnahme an der Verleihung abgesagt. Dieses Verhalten sei von der Bundesregierung zu Recht als Schande gerügt worden, so Knobloch.

    Das jüdische Leben in Deutschland nach 1945 begann für die Überlebenden mit der schweren Entscheidung, zu bleiben und dem Land der Mörder eine zweite Chance zu geben. Knobloch selbst tat sich lange schwer mit dem Wunsch ihres Vaters, dauerhaft in Deutschland zu leben. Erst seit der Grundsteinlegung für das jüdische Zentrum in ihrer Heimatstadt München im Jahr 2003 könne sie die Überzeugung vertreten: „Deutschland ist wieder eine Heimat für uns Juden. Es war richtig, in dieses Land, seine Politik und seine Menschen zu vertrauen.“ 

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    Kanzelrede - Dr. Charlotte Knobloch

    Manuskript - Kanzelrede - Dr. Charlotte Knobloch - 12.12.2010 - Salvatorkirche

    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    3. Dezember 2010

    Jüdisches Leben in Deutschland heute
    Ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden hält Kanzelrede in der Salvatorkirche

    „Wir sind so frei, wie frei sind wir wirklich? Jüdisches Leben in Deutschland heute“ ist das Thema der Rede, die Dr. Charlotte Knobloch von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche am 12. Dezember um 17 Uhr halten wird.

    Ihre Kernthese: „Freiheit ist ein Urquell jüdischen Daseins und des Denkens. Die wiederholte Erfahrung von Befreiung – aus der Sklaverei Ägyptens, dem babylonischen Exil, etc. – hatte eine erhebliche religiöse sowie identitätsbildende Wirkung. Freiheit wird dabei einerseits als G’’ttesgeschenk betrachtet, was die absolute Souveränität des g’’ttlichen Willens betont. Andererseits ist die Willensfreiheit des Menschen unbestritten und Prämisse seiner Verantwortlichkeit gegenüber der Schöpfung. Speziell in Deutschland, wo die Befreiung eine verhältnismäßig frische Erfahrung ist, leben wir in einem wunderbaren Spannungsfeld zwischen sehr weitgehender Freiheit qua Grundgesetz und geopolitischer Positionierung und größter Verantwortung gegenüber den unter schrecklichen Opfern erlangten Errungenschaften der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“

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    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    3. November 2010

    Huber sieht die Reformation als ökumenisches Ereignis

    „Duisburg kann noch Reformation feiern“, sagte Liturg Harald Bewersdorff zur Begrüßung der vielen Protestanten, die Sturm und Regen getrotzt hatten, um in der Salvatorkirche am Reformationsgottesdienst teilzunehmen.

    Die Predigt hielt der ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Alt-Bischof und Professor für Systematische Theologie Wolfgang Huber. Er bezeichnete die Reformation als ökumenisches Ereignis und begründete diese interessante Sicht auf Martin Luthers Thesenanschlag damit, dass der Wittenberger Reformator nicht im Sinn gehabt hätte, eine neue Kirche zu gründen. Vielmehr war sein Anliegen, das Verständnis des Glaubens aus den biblischen Quellen heraus zu erneuern. Von zentraler Bedeutung war für Luther dabei ein Satz aus dem Römerbrief: „So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“(Röm.3, 28).

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    Predigt - Dr. Wolfgang Huber

    Manuskript - Predigt - Reformationsgottesdienst 31.10.2010 - Salvatorkirche

    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    Freitag, 22. Oktober 2010

    Befreit durch Glauben
    Reformationsgottesdienst in Duisburg mit Wolfgang Huber

    Gott nimmt die Menschen an, auch wenn sie keine Verdienste aufweisen können, ist eine der Botschaften, die im Brief des Apostels Paulus an die Römer deutlich hervortritt. Sie steht im Mittelpunkt des Reformationsgottesdienstes in der Salvatorkirche. Die Predigt wird Prof. Dr. Wolfgang Huber, der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, im zentralen Gottesdienst zum Reformationstag des Kirchenkreises Duisburg  am 31. Oktober halten.  

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    PRESSEMITTEILUNG

    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    11. Oktober 2010

    ThyssenKrupp Chef trägt schwer an der Verantwortung

    Der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Dr. Ekkehard D. Schulz hielt am Sonntag die sechste Kanzelrede im Jubiläumsjahr der ersten reformierten Generalsynode in der Salvatorkirche. Schulz sprach über das Thema: „Wir sind so frei ... Verantwortung von Unternehmern“. Er wies darauf hin, dass Unternehmertum und Verantwortung nicht selten schmerzhaft miteinander verbunden seien.

     

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    Kanzelrede Dr. Ekkehard Schulz

    Manuskript Kanzelrede 10.10.2010 -Dr. Ekkehard Schulz

    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg 

    Verantwortung von Unternehmern
    ThyssenKrupp-Vorstandsvorsitzender Ekkehard Schulz hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche  

    Dienstag, 5. Oktober 2010 

    „Wir sind so frei – Verantwortung von Unternehmern“ lautet das Thema der Kanzelrede, die Dr.-Ing. Ekkehard Schulz am 10. Oktober, 17.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche hält. Der Vorsitzende des Vorstands der ThyssenKrupp AG nimmt als sechster prominenter Redner und theologischer „Laie“ von der Kanzel der Duisburger Citykirche Stellung zum selbstbewussten Motto "wir sind so frei", mit dem die rheinische Kirche für das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ wirbt.

     

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    24. September 2010

    Die für den 29. September 2010 in Duisburg geplante Veranstaltung „Diakonie und Weltverantwortung“ wurde abgesagt. Grund hierfür ist die Erkrankung von Pfarrer Klaus-Dieter K. Kottnik. Der Vortrag des Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland sollte Hauptteil der Veranstaltung sein, die anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ im Duisburger Christophoruswerk stattgefunden hätte.

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    Pressemitteilung – Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode
    Historische Führungen rund um die Duisburger Salvatorkirche

     

    Freitag, 24. September 2010

    Noch drei Mal bis Jahresende bieten ehrenamtliche Kirchenführer an jedem ersten Sonntag im Monat einen besonderen Rundgang durch und um die Duisburger Salvatorkirche an. Am 3. Oktober treffen sich Interessierte zur nächsten kostenfreien Führung um 15.00 Uhr vor der Duisburger Citykirche neben dem Rathaus, die ohne Voranmeldung besucht werden kann.

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    Bekannte Gesichter der Stadtgeschichte, wie Gerhard Mercator, alte Gemälde und Stiche, gegenständliche Bilder - verfremdet und übereinander gelagert - zeichnen sich am nächsten Wochenende in den Abendstunden am Turm der Salvatorkirche ab: Xavier de Richemont führt am 24., 25. und 26. September von 20.30 bis 24.00 Uhr an der Hauptfassade der Citykirche neben dem Rathaus eine filmische Videoprojektion zum 400-jährigen Jubiläum der ersten reformierten Generalsynode vor.

    Grundlage für die aufwändige Lichtprojektion sind historische, visuelle und musikalische Artefakte. Die Projektion thematisiert die besondere Bedeutung der Geschichte der Salvatorkirche und der Stadt. Das Schlussbild, so viel darf Dr. Söke Dinkla, die Kuratorin und Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg RUHR.2010, vorab schon verraten, wird ein Bild der Hoffnung sein. Die Vorführungen werden mehrmals am Abend wiederholt; der Eintritt ist frei. Die Lichtprojektion von Xavier de Richemont ist Teil des Kulturhauptstadtprojekts „Ruhrlights: Twilight Zone.“

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    Pressemitteilung – Evangelischer Kirchenkreis Duisburg 

    Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“
    „Wie frei sind wir wirklich, gemeinsam zu leiten?“
    Presbyterfortbildung zum Thema Kirchenordnung

    16. September 2010

    Die vierte und letzte Fortbildungsveranstaltung für Presbyterinnen und Presbyter im Rahmen des Jubiläums der „1. Reformierten Generalsynode 1610“ widmet sich der Bilanzierung. „Wir sind so frei, gemeinsam zu leiten“ ist das Erbe der Generalsynode von 1610 und ihrer Beschlüsse. Jörg Hoffmann, Leitender Regierungsschuldirektor i. R., Mitglied im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und Presbyter der Kirchengemeinde Alt-Duisburg stellt für die Fortbildung am 25. September einen Fragenkatalog zusammen: „Gilt dieses Erbe auch heute noch für uns – wie frei sind wir wirklich, gemeinsam zu leiten?“, „Welche Antworten gibt die Geschichte der evangelischen und der rheinischen Kirchengeschichte, welche Veränderungen und Entwicklungen nehmen wir wahr?“ und „Wie schätzen wir die augenblickliche Diskussion, aber auch die bereits in diesem Zusammenhang getroffenen Entscheidungen der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland ein?“ Eine Annäherung an das Thema soll anhand des aktuellen Beschlusses der außerordentlichen Landessynode vom 4. September 2010 erfolgen. Aus Anlass des Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode 1610 beschlossen die 214 Vertreterinnen und Vertreter aus 38 Kirchenkreisen zwischen Emmerich und Saarbrücken in der Duisburger Salvatorkirche: „Im Hinblick auf die zunehmend komplexen Anforderungen an das Leitungshandeln sind die presbyterial-synodale Ordnung und das diesbezügliche Bildungsangebot so fortzuentwickeln, dass die Gemeinde der Getauften ihr Recht auf Teilhabe am Leitungshandeln auch weiterhin wahrnehmen kann.“

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    12. September 2010

    Akrobatische Showeinlagen, ein Pfarrer der sich während der Predigt von Zauberkünstlern fesseln lässt und viele Worship-Lieder, das kommt dabei heraus, wenn Jugendliche aus zehn verschiedenen Duisburger evangelischen Kirchengemeinden zusammen einen Gottesdienst im Zirkuszelt gestalten. Die 60 Jugendlichen richteten ihren Revuegottesdienst am Freitag, dem  10. September, anlässlich der Festwoche zum 400. Jubiläum der 1. Reformierten Generalsynode im Zelt des Familienzirkus „Proscho“ aus.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 158/2010
    Düsseldorf/Duisburg, 11. September 2010


    Gottesdienst in der Salvatorkirche wird im WDR-Fernsehen übertragen

    Aus Duisburg: Eine Freiheitsgeschichte der Kirche kommt auf den Fernsehschirm



    Was im Jahr 1610 mit Beratungen einer kleinen Schar von 28 Pfarrern und acht Laien in der Duisburger Salvatorkirche begann, wurde zu einer Freiheitsgeschichte (nicht nur) in der Kirche – und am Sonntag, 12. September 2010, strahlt sie bis in die Wohnzimmer aus: Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) überträgt in seinem Fernsehprogramm den Festgottesdienst zur Erinnerung an die 1. Reformierte Generalsynode 1610 ab 10 Uhr live.

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    Predigt Präses Schneider

    Predigt Präses Nikolaus Schneider - Festgottesdienst Salvatorkirche 12.9.2010

    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 157/2010
    Düsseldorf/Duisburg, 10. September 2010

    Preisverleihung Schülerwettbewerb am 11. September in Duisburg

    Kommt, schaut, staunt im Zirkuszelt: wir sind so frei, Kirche zu gestalten

    Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode im Duisburg präsentieren sich am Samstag, 11. September 2010, 15 bis 22 Uhr, im Zirkuszelt am Duisburger Innenhafen die zehn evangelischen Schulen der Evangelischen Kirche im Rheinland mit einem bunten Programm. Ein Höhepunkt ist die Preisverleihung um 15.00 Uhr zum Schülerwettbewerb „wir sind so frei - Kirche zu gestalten“, den die rheinischen Kirche anlässlich des Jubiläums im vergangenen Jahr ausgeschrieben hat. 288 Schülerinnen und Schüler aus Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien haben sich beteiligt, dazu kamen Einsendungen aus Gemeindegruppen.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 156/2010
    Düsseldorf,   9. September 2010

    Jubiläum 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg 1610
    Preisverleihung und Kongress verdeutlichen ein „Erbe von unschätzbarem Wert“

    „Aufs Ganze gesehen beeindruckt diese kurze, zupackend geschriebene Arbeit.“ Mit diesen Worten hat Präses Nikolaus Schneider die Arbeit „Die Ämterlehre Calvins. Freiheitliches und demokratisches Prinzip?“ gewürdigt. Der Glückwunsch des Laudators gilt der Autorin Susanne Becker (24), der der Präses für diese Arbeit den Förderpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland für Studierende „2010 Wir sind so frei!“ überreicht hat. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wurde anlässlich des Jubiläums 400 Jahre 1. Reformiere Generalsynode heute im Kultur- und Stadthistorischen Museum in Duisburg übergeben.

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    Die 1. Reformierte Generalsynode 1610 legte die Grundsteine für die zukünftige Gestakt des Protestantismus’ am Niederrhein und weit darüber hinaus. Im Detail aber ist ihre Wirkungsgeschichte nur ansatzweise erforscht - darin waren sich die Wissenschaftler am gestrigen zweiten Kongresstag im Kultur- und Stadthistorischen Museum in Duisburg einig. Ihre Vorträge beleuchteten Einzelaspekte einer überaus komplexen Thematik. Der jülisch-klevische Erbfolgestreit in seiner konfessionellen Bedeutung, theologische Kontexte der Generalsynode und ihre Bedeutung in der evangelischen Erinnerungskultur kamen zur Sprache, ebenso die presbyterial-synodale Ordnung im Wandel politischer Konstellationen.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    Pressemitteilung Nr. 153/2010

    Achtung, Sperrfrist: Heute, Mittwoch, 8. September 2010, 19 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

    Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat die Bedeutung der 1. Reformierten Generalsynode vor 400 Jahren in der Duisburger Salvatorkirche für die europäische Geistesgeschichte unterstrichen: „Duisburg 1610 stellt zweifellos einen Meilenstein in der deutschen und europäischen Geschichte der Emanzipation und politischen Mündigkeit des Einzelnen dar“, sagte die Theologin am Abend bei einem Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen Museum in Duisburg. Im Jahr 1610 kamen in Duisburg 36 reformierte Pfarrer und Laien zusammen und legten mit ihrer Synode Grundsteine für die Freiheit der Konfessionen, das kirchliche Bildungswesen und die Armenfürsorge und nicht zuletzt die Ordnung, nach der Pfarrer und Laien die evangelische Kirche gemeinsam und von „unten“ nach „oben“ leiten – die so genannte presbyterial-synodale Ordnung, ein Prinzip, das noch heute Gültigkeit hat.  

     

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    Vortrag Vizepräses Bosse-Huber

    Vortrag Vizepräses Bosse-Huber - Wissenschaftlicher Kongress - 8.9.2010

     

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 152/2010
    Düsseldorf, 7. September 2010


    Kongresstage mit Vorträgen und Preisverleihung in Duisburg

    Die 1. Reformierte Generalsynode 1610
    aus der Sicht der Wissenschaft


    Nach wie vor ist die 1. Reformierte Generalsynode der Herzogtümer Jülich, Kleve, Berg und Mark Forschungsgegenstand vieler wissenschaftlicher Disziplinen. Ungeachtet ihrer großen Bedeutung für das kirchliche Leben sind die historischen, theologischen wie kirchenpolitischen Rahmenbedingungen dieser Synode bislang ebenso wenig erforscht wie die Rezeption ihrer Beschlüsse. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diesen Fragen nachgehen.

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    Ein Trommelwirbel erklingt, der Vorhang öffnet sich und eine Frau in einem weißen mit Pailletten bestickten Anzug betritt die Manege. Manuela Maatz ist Moderatorin im Zirkus Proscho. Familie Maatz hat es sich mit ihrem Zirkus zur Aufgabe gemacht, Schulkindern das Zirkusleben von einer neuen Seite zu präsentieren. Mit dem Projekt „Schulunterricht einmal ANDERS“ bieten sie den Kindern in einer Projektwoche die Möglichkeit selbst einmal Artist, Clown oder Dompteur zu sein, und ihr Können dann am Ende der Projektwoche in einer eigenen Show zu präsentieren.

    In dieser Woche beherbergt der Zirkus Kinder aus vier verschiedenen Duisburger Grundschulen. Sie verbringen von Montag bis Donnerstag jeden Tag zwei Stunden rund um das Zirkuszelt am Duisburger Innenhafen und proben dort fleißig an ihrer eigenen Show. Dabei stehen ihnen die Artisten des Zirkus Proscho mit Rat und Tat zur Seite. Neu für viele der Grundschüler ist auch die Erkenntnis, dass sogar Zirkuskinder zur Schule gehen müssen. Dafür gibt es seit 1914 die eigens gegründete „Schule für Circus­kinder in NRW“, die von der Evangelischen Kirche im Rheinland unterhalten wird. Sechs der Kinder der Zirkusfamilie Maatz besuchen die Zirkusschule, die in einem eigenen Wohnwagen beherbergt wird.

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    Einen roten Teppich für alle Ehrenamtlichen rollte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg am Samstag aus. Zum Empfang im Zirkuszelt, der im Rahmen des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ stattfand, sollten sich die fünfhundert geladenen Gäste wie die Stars in der Manege fühlen. Nach dem Gang über den roten Teppich gab es Brezel und Getränke.
    „Hereinspaziert, wenn`s kein Schneider ist“, begrüßten der Leiter des Familienbildungswerkes Duisburg Ulrich Schmitz und Pfarrer Stephan Blank die Gäste. Es kamen gleich zwei Schneider.

     

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 151/2010
    Duisburg, 5. September  2010

    „Damit Extrema verhütet werden“ – ein evangelisches Prinzip, damals wie heute

    Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Salvatorkirche am Sonntag, 5. September 2010, 10 Uhr, werden die Jubiläumsveranstaltungen anlässlich 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode, fortgesetzt. Erwartet werden zahlreiche Gäste aus den Ursprungsgemeinden, aus denen damals die 36 Teilnehmer der Synode zusammenkamen. Die Predigt hält Armin Schneider, Superintendent des Kirchenkreises Duisburg.

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    Ausstellung und Gottesdienst

    Grußwort Ausstellung 5.9.2010 - Superintendent Armin Schneider
    Predigt Gottesdienst Ursprungsgemeinden - 5.9.2010 - Superintendent Armin Schneider

    Mit einem Beschluss, der aus den Wurzeln der eigenen Geschichte in die Zukunft weist, ist die außerordentliche Landessynode in der Duisburger Salvatorkirche zu Ende gegangen.

    Dort hatte die Landessynode der 1. Reformierten Generalsynode von 1610 gedacht. Was die 28 Pfarrer und acht Laien vor 400 Jahren am gleichen Ort aus der Taufe gehoben haben - die presbyterial-synodale Ordnung der Kirche - soll fortentwickelt werden. Das beschlossen die 214 Vertreterinnen und Vertreter aus 38 Kirchenkreisen zwischen Emmerich und Saarbrücken. Wichtig sei es, die rheinische Kirchenordnung, deren Grundlagen 1610 gelegt wurden, den zunehmend komplexen Anforderungen an das Leitungshandeln heutiger Tage anzupassen.

     

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    Mangelnde Bildungsgerechtigkeit und eine Sicht, die Bildung nur noch nach ihrem wirtschaftlichen Nutzen bewertet, hat der Leiter der Abteilung Bildung der Evangelischen Kirche im Rheinland, Oberkirchenrat Klaus Eberl, beklagt.

    "Bildungs- und Befähigungsgerechtigkeit werden heute schmerzlich vermisst. Skandalös ist der Zusammenhang von Armut und fehlender Bildung. Bildungsferne wird nach wie vor vererbt. In Stadtteilen mit armen Familien muss in Tageseinrichtungen für Kinder, in Schulen und der Kinder- und Jugendhilfe oft zuerst der nackte Hunger gestillt werden", erklärte er in seinem Impulsreferat auf der außerordentlichen Landessynode der rheinischen Kirche.

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    Gott  treibt die Menschen zum einem „Dennoch-Glauben, Dennoch-Hoffen und Dennoch-Lieben“. Das predigte Präses Nikolaus Schneider im Eröffnungsgottesdienst der Sondersynode in der Salvatorkirche in Duisburg.

    Denn Gottes Geist vertreibe die Geister der Unfreiheit, sagte der leitende Geistliche in seiner Predigt über Römer 8,14. Insbesondere vertreibe Gottes Geist die Geister der Sinnlosigkeit, der Gleichgültigkeit und des Zynismus. Gegen allen Augenschein befreie er zum Glauben.

    Außerdem vertreibe Gottes Geist die Geister lähmender Angst, Verzweiflung und Resignation. Gegen die Erfahrung des Todes befreie er zur Hoffnung. Auch zur Liebe befreie er, vertreibe doch Gottes Geist – trotz der Erfahrung von Feindseligkeit - die Geister der Selbstsucht und der Bequemlichkeit.

     

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 144/2010
    Düsseldorf/Duisburg, 3. September 2010


    400 Jahre: Rheinische Kirche feiert Wurzeln ihrer Kirchenordnung

    Zum Jubiläum tagt die außerordentliche Landessynode morgen in Duisburg


    Mit einer außerordentlichen Landessynode in der Duisburger Salvatorkirche feiert die Evangelische Kirche im Rheinland am morgigen Samstag, 4. September 2010, ein Jubiläum: Vor 400 Jahren legte die 1. Reformierte Generalsynode am gleichen Ort die Grundlagen der heutigen Kirchenordnung. 28 Pfarrer und acht Laien hatten 1610 in der Salvatorkirche die noch heute gültige presbyterial-synodale Ordnung – also die Leitung der Kirche von unten nach oben – aus der Taufe gehoben. Dieses Prinzip des gemeinschaftlichen Leitens von Theologen und Nicht-Theologen hat noch heute in der rheinischen Kirche Gültigkeit.

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    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    Wir sind so frei
    Zweiter Evangelischer Kreiskirchentag Duisburg

    Freitag, 3. September 2010

    Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg feiert mit seinen Gemeinden, Einrichtungen und Diensten am 12. September 2010 unter dem Motto „Wir sind so frei“ am Burgplatz zwischen Salvatorkirche und Rathaus den zweiten Duisburger Kreiskirchentag. Wie auch bei der Premiere 2007, bei der an drei Tagen 8.000 Menschen zum Duisburger Innenhafen kamen, soll auch die Neuauflage ein Fest des Glaubens und der Verbundenheit werden.

    Der zweite Kreiskirchentag ist der Abschluss einer Festwoche mit der die Evangelische Kirche im Rheinland das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ unter dem Motto „Wir sind so frei“ feiert. Dem wissenschaftlichen Kongress, einer Ausstellung, Gottesdiensten, Vorträgen und Vorstellungen - vom Zirkus bis zum Kabarett - folgt am 12. September der Kreiskirchentag, der gleich mit zwei Gottesdiensten beginnt: dem Gottesdienst in der Salvatorkirche, der vom WDR-Fernsehen direkt übertragen wird und dem Familiengottesdienst im Zirkuszelt neben dem Stadthistorischen Museum. Die Gemeinden des Kirchenkreises verlegen ihre Gottesdienste an diesem Tag an die beiden Orte in der Innenstadt.

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    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    Wir sind so frei
    Zweiter Evangelischer Kreiskirchentag Duisburg

    Freitag, 3. September 2010

    Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg feiert mit seinen Gemeinden, Einrichtungen und Diensten am 12. September 2010 unter dem Motto „Wir sind so frei“ am Burgplatz zwischen Salvatorkirche und Rathaus den zweiten Duisburger Kreiskirchentag. Wie auch bei der Premiere 2007, bei der an drei Tagen 8.000 Menschen zum Duisburger Innenhafen kamen, soll auch die Neuauflage ein Fest des Glaubens und der Verbundenheit werden.

    Der zweite Kreiskirchentag ist der Abschluss einer Festwoche mit der die Evangelische Kirche im Rheinland das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ unter dem Motto „Wir sind so frei“ feiert. Dem wissenschaftlichen Kongress, einer Ausstellung, Gottesdiensten, Vorträgen und Vorstellungen - vom Zirkus bis zum Kabarett - folgt am 12. September der Kreiskirchentag, der gleich mit zwei Gottesdiensten beginnt: dem Gottesdienst in der Salvatorkirche, der vom WDR-Fernsehen direkt übertragen wird und dem Familiengottesdienst im Zirkuszelt neben dem Stadthistorischen Museum. Die Gemeinden des Kirchenkreises verlegen ihre Gottesdienste an diesem Tag an die beiden Orte in der Innenstadt.

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    PRESSEMITTEILUNG
    Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    Wir sind so frei
    Zweiter Evangelischer Kreiskirchentag Duisburg

    Freitag, 3. September 2010

    Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg feiert mit seinen Gemeinden, Einrichtungen und Diensten am 12. September 2010 unter dem Motto „Wir sind so frei“ am Burgplatz zwischen Salvatorkirche und Rathaus den zweiten Duisburger Kreiskirchentag. Wie auch bei der Premiere 2007, bei der an drei Tagen 8.000 Menschen zum Duisburger Innenhafen kamen, soll auch die Neuauflage ein Fest des Glaubens und der Verbundenheit werden.

    Der zweite Kreiskirchentag ist der Abschluss einer Festwoche mit der die Evangelische Kirche im Rheinland das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ unter dem Motto „Wir sind so frei“ feiert. Dem wissenschaftlichen Kongress, einer Ausstellung, Gottesdiensten, Vorträgen und Vorstellungen - vom Zirkus bis zum Kabarett - folgt am 12. September der Kreiskirchentag, der gleich mit zwei Gottesdiensten beginnt: dem Gottesdienst in der Salvatorkirche, der vom WDR-Fernsehen direkt übertragen wird und dem Familiengottesdienst im Zirkuszelt neben dem Stadthistorischen Museum. Die Gemeinden des Kirchenkreises verlegen ihre Gottesdienste an diesem Tag an die beiden Orte in der Innenstadt.

    Auf der Bühne eröffnet Superintendent Armin Schneider nach Gottesdienstende gegen 11.00 Uhr den Kreiskirchentag. Der Krankenhauspfarrer freut sich auf den Kreiskirchentag, da er die Vielfalt und Lebendigkeit der Gemeinden und Einrichtungen zeige. Und schließlich zeige das Fest auch, so Schneider: „Wir sind so frei, unseren Glauben in der Öffentlichkeit der Stadt zu leben.“

    Nach der Eröffnung können Jung und Alt über den Markt der Möglichkeiten bummeln, auf dem sich Gemeinden und Einrichtungen der evangelischen Kirche an über 60 Ständen vorstellen. Sie alle laden ein zum Gespräch, zu Mitmachaktionen und berichten von ihrer Arbeit. Kinder und Jugendliche können sich im Spielebus des Jugendforums oder auf der Hüfburg austoben, sich am Kistenklettern versuchen und gemeinsam mit den Eltern vom Hubwagen aus dem Rathaus aus luftiger Höhe aufs Dach schauen. Für alle Generationen geeignet ist der Schnupperkurs für Gebärdensprache oder der Rollstuhlparcours. Stärkung gibt es beim vielfältigen Speisen- und Getränkeangebot. Kinder erhalten an einem separaten Getränkestand kostenlose Erfrischungen.

    Die Bandbreite des Bühnenprogramms reicht von nachgespielten Pop- und Rockklassikern, Bläsermusik, Musical bis hin zum Gospel: Um 11.00 Uhr tritt „Last Minute“ mit Covermusik und Worshiplieder auf, um 11.45 Uhr spielt eine Gruppe „Irish Folk Queerbeet“, um 12.25 Uhr gibt es mit „Querblechein“ einen Streifzug durch die Bläsermusik mit Werken von Franck und Händel bis Roblée. „Best of Gospel“ bieten um 13.05 Uhr die Gospelchöre der Evangelischen Kirchengemeinden Neudorf-West (Leitung: Volker Nies) und Trinitatis (Leitung: Mechthild Dühr-Knödler) und um 13.45 Uhr bringen die Spezies, fünf behinderte Menschen aus dem Stöckerhaus der Amalie Sieveking Gesellschaft mit Schlager und Countrymusik Stimmung auf die Bühne. Um 14.30 Uhr erklingen Musical Highlights; um 15.15 Uhr füllen etwa 100 Kinder die Bühne neben der Kirche: der Kinderchor der Kirchengemeinde Alt-Duisburg / Lutherkirche und der Kinder-und Jugendchor der Kirchengemeinde Großenbaum- Rahm führen Hella Heizmanns Musical „Die Reise nach Jerusalem“ auf.  Um „alltägliche Verrücktheiten“ geht es schließlich ab 16.00 in der Show „Take me to the hospital“, die TEN SING Duisburg, etwa 50 Jugendliche, einstudiert hat.

    Musikalischer Abschluss und Höhepunkt ist um 17.00 Uhr das Gospelkonzert mit David Thomas. Gemeinsam mit exzellenten Sängerinnen und Sängern sowie zahlreichen Musikerfreunden von Starlight-Express ist Gospel-Profi David Thomas live zu erleben. Thomas gibt Konzerte, Gospel-Workshops und ist ein gefragter Solist bei CD-Produktionen. Dass er beim Duisburger Kreiskirchentag auftritt und Besucher keinen Eintritt bezahlen müssen, ist dem Versicherer „Bruderhilfe Pax Familienfürsorge“ zu verdanken.

    Zudem unterstützen das Fest die Duisburger Verkehrsgesellschaft, Radio Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Unlimited Veranstaltungsservice, RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG, HIGHTEL Telekommunikationssysteme Vertriebs und Service GmbH, die Bitburger Braugruppe und das Architektur- und Ingenieurbüro - Kölsch + Maliska.

    Der Eintritt zum Kreiskirchentag ist frei! Weitere Informationen sind im Internet erhältlich: http://www.kirchentag-duisburg.de/ und http://www.kirche-duisburg.de//. Informationen zum Jubiläum "400 Jahre 1. Refmormierte Generalsynode" finden Sie im Internet auf der Seite http://www.wir-sind-so-frei.de/

    Die fünfte Kanzelrede im Jubiläumsjahr der 1. Reformierten Generalsynode 1610 hielt in der Salvatorkirche der Fernsehjournalist Ruprecht Eser. Der ehemalige ZDF-Auslandskorrespondent sprach zum Thema: „Wir sind so frei, global zu denken.“ Eser engagiert sich in Duisburg im Stiftungsrat der Kindernothilfe und wurde von Jürgen Thiesbonenkamp, dem  Vorstandsvorsitzenden der Kindernothilfe, begrüßt.

    Zum Thema Globalität und Duisburg habe er ein schönes und ein schreckliches Bild abgespeichert, sagte Eser zu Beginn seiner Rede.

    Das schöne Bild zeige Duisburger aus einunddreißig Nationen, deren Heimatländer alle zu den Teilnehmern der Fußball-WM gehörten.

    Das schreckliche Bild sei das der Love-Parade, bei der in Duisburg einundzwanzig junge Menschen aus sieben Nationen ihr Leben verloren. Man dürfe dieses Bild, das mit Globalität und ihren Folgen zu tun habe, nicht wegretuschieren, sagte Eser und wies auf die Kerze aus dem Trauergottesdienst hin, die noch bis zum Ewigkeitssonntag zum Gedenken an die Opfer in der Salvatorkirche brennen wird.

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    Kanzelrede Ruprecht Eser

    Mansukript Kanzelrede 29.8.2010 - Ruprecht Eser

    Manches wird klarer, wenn es alltagstauglich formuliert ist. "Die hatten die Hosen gestrichen voll." Gemeint sind die 36 Herren, die vor nunmehr 400 Jahren ängstlich und auch mutig die 1. Reformierte Generalsynode abhielten.

    Und aus dieser mit viel Angst besetzten, einem kleinen "Zeitfenster", einer kurzen Atempause vor dem sich am Horizont abzeichnenden Dreißigjährigen Krieg abgerungenen Generalsynode "ist wirklich etwas geworden", wie der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Nikolaus Schneider weiter sagte. Bei der Pressekonferenz zum Jubiläum der Generalsynode am (vermutlich) historischen Ort, der Duisburger Salvatorkirche, betonte der Präses weiter: "Da merkt man Gottes Geist." 

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    „Wir sind so frei, global zu denken“ lautet das Thema der Kanzelrede, die Ruprecht Eser am 29. August, 17.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche hält. Der Fernsehjournalist nimmt als prominenter Redner und theologischer „Laie“ von der Kanzel der Duisburger Citykirche Stellung zum selbstbewussten Motto "wir sind so frei", mit dem die rheinische Kirche für das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ wirbt.

    Die Kanzelrede wird in Anlehnung an den Epheserbrief vom Frieden in der Nähe und in der Ferne handeln, von der Notwendigkeit des Aufbaus einer Vertrauensgesellschft in Zeiten des Misstrauens und der globalen Umbrüche. In diesem Zusammenhang wird Eser, der auch Mitglied im Stiftungsrat der in Duisburg beheimateten Kindernothilfe ist, von der Überwindung von Angst, auch Angst vor dem "Fremden" sprechen.

    Während dieser Kanzelrede wird eine dritte Kerze auf dem Altar der Salvatorkirche brennen. Sie stammt aus dem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Loveparade-Unglücks. An ihr wurden die Kerzen für die 21 Verstorbenen entzündet. Bis zum Ewigkeitssonntag lässt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Kerze als Zeichen der Erinnerung und der Hoffnung in ihrem Gottesdiensten leuchten. 

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    Jubiläum Generalsynode - Programmheft 2. Auflage Juli 2010
    Jubiläum Generalsynode - Festwoche - Plakat

    Die Generalsynode von 1610 war grundlegend für das protestantische Kirchenverständnis, in dem die Sorge um die Armen gleichberechtigt neben der Verkündigung, der Katechese und Schule, den Sakramenten und der Kirchendisziplin steht. Die Armenfürsorge ist konstitutiver Teil der Kirchenordnung.

    In seinem Vortrag „Die Freiheit soll sich durch die Liebe regieren lassen“ (Calvin) zeigt Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, die historische Relevanz der Beschlüsse von 1610 auf und benennt die Positionen gegenwärtiger Weltverantwortung der Diakonie.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 117/2010
    Düsseldorf, 14. Juli 2010

    Die Evangelische Kirche im Rheinland feiert in diesem Jahr die Wurzeln ihrer Kirchenordnung. Vor 400 Jahren, im September 1610, tagte die 1. Reformierte Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche. „Die 36 Teilnehmer dieser Generalsynode legten die Grundsteine für die zukünftige Gestalt des Protestantismus am Niederrhein und weit darüber hinaus“, erläuterte Vizepräsident Christian Drägert heute vor Journalistinnen und Journalisten. Damals wurde festgelegt: Die Gemeinden werden von Presbyterien geleitet und wählen ihre Pfarrer selbst. Sie sollen auch einen „Schulmeister“ für Kinder und Jugendliche anstellen. Die Gemeindevertreter kommen zum Klassikalkonvent, zur Provizialsynode und zur Generalsynode zusammen, um „sämtliche Kirchensachen“ zu verhandeln – also Kirchenleitung von unten nach oben. So fand das Freiheitsverständnis der Reformatoren Eingang in die Ordnung der protestantischen Kirche, wie sie bis heute Gültigkeit hat“, so der leitende Jurist der rheinischen Kirche.

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    25. Juni 

    Bis Ende des Jahres bieten ehrenamtliche Kirchenführer an jedem ersten Sonntag im Monat einen besonderen Rundgang durch und um die Duisburger Salvatorkirche an. Am 4. Juli treffen sich Interessierte zur nächsten kostenfreien Führung um 15.00 Uhr vor der Duisburger Citykirche neben dem Rathaus, die ohne Voranmeldung besucht werden kann.

    Die historischen Führungen finden anlässlich des 400. Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode statt und erinnern an einen bedeutenden Aspekt rheinischer Kirchengeschichte, denn in der Duisburger Salvatorkirche wurde im Jahr 1610 evangelische Kirchengeschichte geschrieben: 28 Pfarrer und acht Laien aus den Gemeinden der damaligen Fürstentümer Jülich, Kleve und Berg kamen in Duisburgs Stadtkirche zu einer Generalsynode zusammen und legten dort den Grundstein für eine protestantische Kirchenordnung, die noch heute für die Evangelische Kirche im Rheinland prägend ist. 

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    21. Juni 2010

    Am letzten Sonntagmorgen stieg zur Gottesdienstzeit die Duisburger Unternehmerin Gabriela Grillo auf die Kanzel der Salvatorkirche. Als vierte Kanzelrednerin nannte sie ihr Thema leicht abgewandelt: „Wir Evangelischen sind so frei, etwas für Duisburg zu unternehmen.“ Sie knüpfte bei ihrer Familiengeschichte an. Die Grillos seien vor etwa vierhundert Jahren als hugenottische Glaubensflüchtlinge aus Italien ins Ruhrgebiet zugewandert. Um die gleiche Zeit fand die erste reformierte Generalsynode in Duisburg statt, zu deren Jubiläumsfeierlichkeiten auch die Reihe der Kanzelreden gehört.

    Die Liedzeile des umstrittenen Dichters Ernst Moritz Arndt „Die Freiheit und das Himmelreich gewinnen keine Halben“ habe ihr Vater in ihr Poesiealbum geschrieben, so Grillo. Die Freiheit beinhalte das Recht auf unabhängige Meinungsbildung, sei aber kein Alibi für Glücksspiel, Dominanz und Besserwisserei.

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    Kanzelrede - Gabriela Grillo

    Mansukript Kanzelrede 20.6.2010 - Gabriela Grillo

    „Wir sind so frei, etwas für Duisburg zu unternehmen“ lautet das Thema der Kanzelrede, die Gabriela Grillo am 20. Juni, 10.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche hält. Die Duisburger Unternehmerin nimmt nach dem Duisburger Oberbürgermeister, nach Dr. Jürgen Schmude und Dr. Fritz Pleitgen als vierte prominente Rednerin und theologische „Laiin“ von der Kanzel der Duisburger Citykirche Stellung zum selbstbewussten Motto "wir sind so frei", mit dem die rheinische Kirche für das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ wirbt. 

    Was Gabriela Grillo am Thema ihrer Kanzelrede fasziniert, begründet die engagierte Unternehmerin so: „Die Freiheit, etwas zu unternehmen, umfasst das Spannungsfeld zwischen der Unabhängigkeit der eigenen Überzeugung und dem Respekt vor der Überzeugung des Nächsten: von der Entscheidung bis zur verantwortungsvollen Umsetzung, mit ganzem Einsatz und auch Mut  – hoffentlich nutzbringend und im besten Falle sinnstiftend.“

     

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    Grundlegend für das Leben in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) ist die Kirchenordnung. Eine Kirchenordnung ist vergleichbar der Verfassung eines Staates; sie enthält die Bekenntnisgrundlagen und Regelungen über das gemeindliche Leben. Kirchenoberrechtsrätin Kirstin Steppan lädt Presbyterinnen und Presbyter, Mitarbeitende im Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie sowie Interessierte dazu ein, die Kirchenordnung der EKiR genauer kennenzulernen.

    Die kostenfreie Fortbildung trägt den Arbeitstitel „Grundentscheidungen der Kirchenordnung und ausgewählte Beispiele der Reformen nach 2003“; Kirstin Steppan zeigt Veränderungen der Kirchenordnung seit 2003 auf und setzt sie in Beziehung zur presbyterial-synodalen Ordnung. Die Fortbildung findet statt am Samstag, 29. Mai 2010 von 10 bis 14 Uhr im Haus der Familie Duissern, im Ev. Familienbildungswerk Duisburg, Hinter der Kirche 34. Anmeldungen im Familienbildungswerk Duisburg unter der Rufnummer: 0203/305280.

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    Spirituelle Spaziergänge, ökumenische Erfahrungen und Kirchen-Geschichte stehen im Vordergrund der Duisburger City-Pilgerwege im Mai. Stationen der Pilgerwege sind am 8. und am 29. Mai sechs kirchliche Ursprungsorte in der Duisburger Innenstadt zwischen Schwanentor und Stapeltor. Auf dem Weg von der Salvatorkirche zur Karmelkirche, der Marienkirche, St. Joseph, und von der Gedenkkapelle bis zur Liebfrauenkirche reichen die Hausherren der Kirchen kleine leibliche, aber auch geistliche Wegzehrungen.

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    Seit Januar lädt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg Interessierte regelmäßig zu historischen Stadtführungen rund um die Duisburger Salvatorkirche ein; die nächste Führung steht am 2. Mai um 15.00 Uhr vor der Duisburger Citykirche an. Bis Ende des Jahres finden sie anlässlich des 400. Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode an jedem ersten Sonntag im Monat statt. Die Führungen, die von den ehrenamtlichen Kirchenführern der Salvatorkirche gestaltet werden, können ohne Voranmeldung besucht werden. Größere Gruppen bis 30 Personen, wie Schulklassen oder Gemeindegruppen, können in Absprache mit Pfarrer Peter Krogull einen besonderen Führungstermin vereinbaren.

    Die historischen Führungen erinnern an einen bedeutenden Aspekt rheinischer Kirchengeschichte, denn in der Duisburger Salvatorkirche wurde im Jahr 1610 evangelische Kirchengeschichte geschrieben: 28 Pfarrer und acht Laien aus den Gemeinden der damaligen Fürstentümer Jülich, Kleve und Berg kamen in Duisburgs Stadtkirche zu einer Generalsynode zusammen und legten dort den Grundstein für eine protestantische Kirchenordnung, die noch heute für die Evangelische Kirche im Rheinland prägend ist.

    Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf interessante Führungen, in denen neben der Reformationsgeschichte Duisburgs auch die Vorgeschichte der Salvatorkirche, ihr Baustil und ihre Kirchenfenster erläutert werden. Kirchenpädagogische Methoden und der Einsatz besonderer Medien machen die Führungen zu besonderen Erlebnissen. Der Eintritt zu allen Führungen ist frei, am Ende jeder Führung wird eine Spende erbeten. Weitere Informationen unter www.salvatorkirche.de oder direkt bei Pfarrer Peter Krogull (Tel.: 0203/20824).

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    Kanzelrede Dr. Fritz Pleitgen

    Mansukript Kanzelrede 18.4.2010 - Dr. Fritz Pleitgen

     

    Die nächste Kanzelrede in der Salvatorkirche Duisburg:

    „Wir sind so frei, etwas für Duisburg zu unternehmen.“

    Gabriela Grillo
    Duisburger Unternehmerin

    20. Juni 2010, 10.00 Uhr

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    "Wir sind so frei, anzupassen, um zu bewahren."

    Referenten: 
    Christian Drägert, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Kirchenoberrechtsrätin Kirstin Steppan 

    29. Mai 2010, 10-14 Uhr

    Haus der Familie Duissern
    im Ev. Familienbildungswerk Duisburg,
    Hinter der Kirche 34, 47058 Duisburg

    Anmelden können Sie sich beim Ev. Familienbildungswerk unter der Rufnummer: 0203/305280.

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    Zur dritten Kanzelrede im Jubiläumsjahr der Generalsynode von 1610 begrüßte Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Ruhr 2010 GmbH Dr. Fritz Pleitgen. Der ehemalige WDR-Intendant sei als Journalist zu der prominent besetzten Veranstaltungsreihe eingeladen worden, „um ein klares Wort über Gott und die Welt zu sagen und damit auch christliche Existenz heute auszulegen“, so Schneider.

    Pleitgens erstes klares Wort sorgte für Heiterkeit in der Salvatorkirche. Er sei zum Amt des Geschäftsführers gedrängt, ja beinahe gekidnappt worden, bekannte er freimütig und fügte hinzu, er als Duisburger Junge liebe allerdings die Herausforderung.

    Er habe aber Mühe gehabt mit dem vorgeschlagenen Motto der Kanzelrede: „Wir sind so frei, bei der Wahrheit zu bleiben“. Für ihn klänge das zu apodiktisch, als werde kein Widerspruch geduldet. Man dürfe die Wahrheit aber nicht als Keule einsetzen.

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    Nach Adolf Sauerland, Oberbürgermeister von Duisburg, und Dr. Jürgen Schmude spricht Dr. Fritz Pleitgen als dritter prominenter Redner von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche. „Wir sind so frei, bei der Wahrheit zu bleiben“ lautet das Thema des Journalisten und ehemaligen WDR-Intendanten am 18. April, 17.00 Uhr in der Citykirche neben dem Rathaus.

    Als theologischer „Laie“ nimmt er Stellung zum selbstbewussten Motto "wir sind so frei", mit dem die rheinische Kirche für das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ wirbt. Warum Fritz Pleitgen in seiner Kanzelrede den Umgang mit der Wahrheit thematisiert, begründet der prominente Redner so: „Wir müssen lernen, dass es selten, eigentlich fast nie eine einzige Wahrheit gibt. Bei der Wahrheit kommt es auf die Umstände und auf die Sicht des Betrachters an. Deshalb ist es vornehmste Journalistenpflicht, Wahrheit - mag sie noch so unumstößlich erscheinen - ständig zu hinterfragen. Das Wahre von heute stellt sich nicht selten als Trugschluss von morgen heraus. Im Namen der Wahrheit sind schon viele Irrtümer und leider auch Gräueltaten begangen worden. Deshalb muss mit dem Begriff Wahrheit behutsam umgegangen werden. Die menschliche Auslegung sollte sich vor einem Allgemeingültigkeitsanspruch hüten.“

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    Die 1. Reformierte Generalsynode 1610 - aus Sicht der Wissenschaft 7. - 9. September 2010

    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 75/2010
    Düsseldorf, 5. April 2010

    „Die Freiheit Nr. 1 im Knast war die Einzelzelle,“ stellt ein Strafgefangener fest, und er benennt noch vier weitere Freiheiten. „Der Glaube an Gott ist allein schon Freiheit, er befreit meine Seele“, so ein anderer. „Freiheit im Knast bedeutet zu hören, dass es für Gott keine hoffnungslosen Fälle gibt - es sei denn, man besteht darauf“, sagt der Seelsorger. Er hat die Gedanken von Inhaftierten und eigene Erfahrungen zum Thema „Freiheit im Gefängnis“ in dem Dossier aufgeschrieben, das am heutigen Ostermontag unter www.wir-sind-so-frei.de freigeschaltet wird.

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    Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“

    Nur eine Sitzung im Monat? Fortbildung zur Leitungsarbeit in Presbyterien der evangelischen Kirche 

    8. März 2010

    Presbyteriumsarbeit in einer evangelischen Kirchengemeinde bedeutet mehr, als nur ein Mal im Monat an einer Sitzung teilzunehmen. Dies wissen wohl alle, die zur Fortbildung für Presbyterinnen und Presbyter am 13. März von 10.00 bis 14.00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Duisburg-Hochfeld, Johanniterstraße 145, kommen. Prioritäten und Aufgaben der Gemeinde festlegen sowie über die Verteilung der Finanzmittel und die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheiden, sind zentrale Aufgaben der Leitungsarbeit, die den Presbyterien viel Verantwortung abverlangen. Presbyterinnen und Presbyter prägen zudem auch das geistliche Leben ihrer Gemeinde. Ralf Drückes, Presbyter der Duisburger Kirchengemeinde Trinitatis, und der Leiter des Evangelischen Familienbildungswerkes Duisburg, Ulrich Schmitz, möchten mit den ehrenamtlichen Entscheidungsträgern aus den Gemeinden der rheinischen Kirche über diese formulierten Ansprüche ins Gespräch kommen. In Anlehnung an das Motto des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ lädt die evangelische Kirche zu diesem Erfahrungsaustausch, der unter der Überschrift steht: „Wir sind so frei, mitzuarbeiten als Presbyterin und Presbyter. Der aktuelle Kontext der Leitungsarbeit im Presbyterium“. Die vierstündige kostenfreie Fortbildung beginnt um 10.00 Uhr. Anmeldungen im Familienbildungswerk Duisburg unter der Rufnummer: 0203/305280.

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    Pressemitteilung – Evangelischer Kirchenkreis Duisburg 

    400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode
    Historische Führungen rund um die Duisburger Salvatorkirche
     

    Donnerstag, 25. Februar 2010

    Anfang Januar kamen nur fünf Menschen zur historischen Führung rund um die Duisburger Salvatorkirche; einen Monat später waren es 35. Am 7. März treffen sich Interessierte zur nächsten Führung um 15.00 Uhr vor der Duisburger Citykirche. Bis Ende des Jahres finden sie anlässlich des 400. Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode an jedem ersten Sonntag im Monat statt. Die Führungen, die von den ehrenamtlichen Kirchenführern der Salvatorkirche gestaltet werden, können ohne Voranmeldung besucht werden. Größere Gruppen bis 30 Personen, wie Schulklassen oder Gemeindegruppen, können in Absprache mit Pfarrer Peter Krogull einen besonderen Führungstermin vereinbaren.

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    Kanzelrede Dr. Jürgen Schmude - Manuskrupt

    Mansukript Kanzelrede 21.2.2010 - Dr. Jürgen Schmude

     

    Gute Worte für die Politik und die Politiker
    Dr. Jürgen Schmude hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche  

    Freitag, 12. Februar 2010

    Am 21. Februar, 17.00 Uhr spricht Dr. Jürgen Schmude in der Duisburger Salvatorkirche zum Thema „Wir sind so frei, ein gutes Wort für die Politik und die Politiker einzulegen.“ Als theologischer „Laie“ nimmt er Stellung zum selbstbewussten Motto "wir sind so frei", mit dem die rheinische Kirche für das Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ wirbt. Dr. Jürgen Schmude war von 1985 bis 2003 Präses der Synode und Ratsmitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der promovierte Jurist war zudem von 1969 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages und hatte in dieser Zeit verschiedene Ministerämter in der Bundesregierung.  

     

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    „Wir sind so frei …", das Motto des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode", ist Thema einer Bibelarbeit der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd am 22. Februar um 15.00 Uhr im Neudorfer Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Straße 65. Anke Bender, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Großenbaum-Rahm, will mit interessierten Frauen anhand einer Bibelstelle gemeinsam Überlegen anstellen zu der Freiheit, die Christenmenschen geschenkt bekommen haben.

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    8. Februar 2010 

    Im Alten Pfarrhaus von Duisburg Neumühl beschäftigte sich am Samstag eine Gruppe von Gemeindeältesten aus verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden in Duisburg mit einem Sitzungsprotokoll. Ungewöhnlich ist daran nur das Datum der Sitzung. Sie fand vom 7. - 11. September 1610 statt. Damals trafen sich 36 Gemeindeälteste zur ersten reformierten Generalsynode in der Salvatorkirche. Sie berieten darüber, welche Ordnung sie ihrer Kirche geben sollten.Heute treffen sich Duisburger Presbyterinnen und Presbyter im Jubiläumsjahr zu einer Reihe von Fortbildungen, um die alte Ordnung besser kennenzulernen und ihre Auswirkungen bis in die heutige Kirchenverfassung zu diskutieren. „Wir sind so frei, zu bewahren, was wir empfangen haben“, war das Motto des Auftaktes der Reihe.

     

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    In der Salvatorkirche wurde im Jahr 1610 evangelische Kirchengeschichte geschrieben: 28 Pfarrer und acht Laien aus den Gemeinden der damaligen Fürstentümer Jülich, Kleve und Berg kamen in Duisburgs Stadtkirche zu einer Generalsynode zusammen und legten dort den Grundstein für eine protestantische Kirchenordnung, die noch heute für die Evangelische Kirche im Rheinland prägend ist.

    An diesen bedeutenden Aspekt rheinischer Kirchengeschichte wollen die Führungen rund um Salvator in diesem Jahr erinnern; sie finden anlässlich des 400. Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode an jedem ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr statt. Die nächste Führung ist am 7. Februar.

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    Gesamtprogramm zum Jubiläum "400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode" - Stand: Oktober 2009

    Pressemitteilung Evangelische Kirche im Rheinland - Nr. 37/2010
    Bad Neuenahr, 15. Januar 2010

    Ein wichtiges Datum der rheinischen Kirchengeschichte rückt näher: Am 4. September 2010 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland einen Meilenstein. 1610 versammelten sich 36 Theologen und Laien der Provinzialsynoden von Jülich, Kleve und Berg in der Duisburger Salvatorkirche zur ersten reformierten Generalsynode. Auf dieser Synode wurde fortgesetzt, was auf der Synode in Emden und auf dem Weseler Konvent begonnen wurde und bis heute im Kern Gültigkeit hat: Die presbyterial-synodale Grundordnung.

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    Die nächste Kanzelrede in der Salvatorkirche:

    „Wir sind so frei, ein gutes Wort für die Politik und die Politiker einzulegen.“

    Dr. Dr. h.c. Jürgen Schmude, Mitglied des Bundestags (1974-1994), Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (1985-2003)

    21. Februar 2010, 17.00 Uhr

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    „Wir sind so frei, der Stadt Bestes zu suchen“ war das selbstgewählte Motto des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland zu seiner Kanzelrede, die er am 6. Dezember in der Duisburger Salvatorkirche hielt. Die evangelische Kirche lud zu dieser Rede aus Anlass des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ ein; fünf weitere Kanzelreden mit prominenten Rednern folgen im nächsten Jahr. Die Veranstaltungsreihe, die das Siegel eines Kulturhauptstadtprojektes der RUHR.2010 erhielt, nimmt den historischen Impuls der Kirche der Teilhabe und geteilten Verantwortung auf. „Mittelpunkt der Veranstaltung ist die Rede einer Person des öffentlichen Lebens in liturgischem Rahmen“, so Superintendent Armin Schneider zu Beginn der ersten Kanzelrede am vergangenen Sonntag. Das Motto „Wir sind so frei…“ ergänzt an jedem Termin der jeweilige Redner.  

    Oberbürgermeister Adolf Sauerland bezog sich als erster Kanzelredner mit der gewählten Überschrift auf Verse aus dem Brief des Jeremia: „Suchet der Stadt Bestes […], und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohl geht, so geht’s auch euch wohl.“ Zwar sprach Sauerland den finanziell begrenzten Handlungsspielraum der Stadt Duisburg an, doch betonte er gleichermaßen, sich des Reichtums der Geschichte, des Standortfaktors, der Ideen und der Bürger Duisburgs bewusst zu werden. Um all diesen Reichtum zu stärken und sich erfolgreich auf die Suche nach dem Besten der Stadt zu begeben, benötige es einen  Kompass, und dieses Instrument sei für ihn der christliche Glaube: „Da fällt mir bei allem Nachdenken kein Kompass ein, der besser geeignet wäre als derjenige, der die Menschen seit gut zwei Jahrtausenden auf ihren Suchen begleitet. Nämlich der Maßstab unseres christlichen Glaubens. […] Konkret gesagt: Wir brauchen eine an christlichen Werten orientierte Stadtpolitik“, so Sauerland.

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    Kanzelrede OB Adolf Sauerland - Manuskript

    Mansukript Kanzelrede 6.12.2009 - Oberbürgermeister Adolf Sauerland
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    30. November 2009 

    Aus Anlass des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ lädt die evangelische Kirche zu mehreren Kanzelreden in die Duisburger Salvatorkirche ein. Die Veranstaltungsreihe, die das Siegel eines Kulturhauptstadtprojektes der RUHR.2010 erhielt, nimmt den historischen Impuls der Kirche der Teilhabe und geteilten Verantwortung auf. Als erster Redner spricht der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland am 6. Dezember um 17.00 Uhr von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche zum Thema: „Wir sind so frei der Stadt Bestes zu suchen.“

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    PRESSEMITTEILUNG - Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

    Freitag, 27. November 2009

    Vor 400 Jahren schrieben die Protestanten am Niederrhein Kirchengeschichte. Die 1. Reformierte Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche im September 1610 hat die Grundlagen für das Selbstverständnis der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geschaffen. Dieses Ereignis von 1610 feiert die Evangelische Kirche im Rheinland unter dem Motto „wir sind so frei" mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und im September 2010 gleich mit einer ganzen Festwoche, in die eine Sondersynode eingebettet ist. Den Auftakt zum Jubiläumsjahr bildet im alten Kirchenjahr die Aufführung des Oratoriums „König David" von Arthur Honegger am 28. November 2009 um 17.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche. Den symphonischen Psalm interpretieren Tina Scherer (Sopran), Gudrun Pelker (Alt), Martin Pflumm (Tenor), die Kantorei der Salvatorkirche und Mitglieder der Duisburger Philharmoniker. Karten für das Samstagskonzert sind an der Abendkasse erhältlich. Das Konzert wird einen Tag später im Rahmen des Neujahrempfangs des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg wiederholt.

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    Vor 400 Jahren schrieben die Protestanten am Niederrhein Kirchengeschichte. Die 1. Reformierte Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche im September 1610 hat die Grundlagen für das Selbstverständnis der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geschaffen – als Gemeinschaft von Gemeinden und als „von unten“ her aufgebaute Kirche mit presbyterial-synodaler Ordnung. Das Ereignis feiert die evangelische Kirche mit einem bunten Programm in Duisburg. Musikalischer Auftakt des Jubiläums ist die Aufführung des „König David“ von Arthur Honegger.

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    PRESSEMITTEILUNG EVANGELISCHER KIRCHENKREIS DUISBURG 
    18. November 2009 

    400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode
    Informationsveranstaltung für Presbyterinnen und Presbyter und Mitarbeitende in den Kirchengemeinden

    Vor 400 Jahren schrieben die Protestanten am Niederrhein Kirchengeschichte. Die Zusammenkunft der 1. Reformierten Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche im September 1610 gilt als Geburtsstunde der evangelischen Kirche im rheinischen Gebiet - Anlass genug, um das Ereignis mit einer Festwoche vom 4.-12. September 2010 in Duisburg zu feiern. Die rheinische Kirche wirbt mit dem selbstbewussten Motto: "wir sind so frei" für das Jubiläum eines Ereignisses, bei dem das Freiheitsverständnis der großen Reformatoren Johannes Calvin und Martin Luther Eingang in die Ordnung der protestantischen Kirche fand. In feudalistischer Zeit kamen 22 Pfarrer und acht Laien zusammen und legten fest, dass die evangelischen Gemeinden sämtliche "Kirchensachen" selbstständig zu verhandeln haben und die Leitung der Kirche in den Dienst von gleichberechtigten Theologen und Laien zu stellen ist. Sie legten den Grundstein für die 1835 eingeführte rheinisch-westfälische Kirchenordnung. Die Entscheidungen in Duisburg 1610 stehen nach wie vor auch Pate für ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft.

    Eine Veranstaltung im Vorfeld des Jubiläums richtet sich an Presbyterinnen und Presbyter und Mitarbeitende im Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie. Oberkirchenrat i.R. Harald Bewersdorff beleuchtet den Hintergrund und die Beschlüsse der 1. Reformierten Generalsynode von 1610 am 25. November 2009, 19.30 Uhr, im Haus der Familie, Hinter der Kirche 34 in Duisburg Duissern. Der ehemalige Leiter der Abteilung IV Erziehung und Bildung im Landeskirchenamt stellt an diesem Abend den Festkalender zum Jubiläumsjahr „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ vor; zudem sollen von der Veranstaltung Impulse ausgehen, wie Presbyterinnen und Presbyter sowie kirchliche Mitarbeitende das Jubiläum und dessen Thematik in das kirchliche Leben vor Ort einbringen können.  Anmeldungen zu der kostenfreien Veranstaltung werden erbeten (Tel.: 0203 / 305280, Fax: 0203 / 3052848).

    Von 1971 bis 1974 war Bewersdorff Schulpfarrer im Kirchenkreis Duisburg-Süd, bis 1978 Schulreferent der Duisburger Kirchenkreise. Ab 1979 arbeitete er als Dozent am Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) in Bad Godesberg. Von 1985 bis 1988 war er Leitender Dozent des PTI.

    Ab Februar 1989 war Harald Bewersdorff Oberkirchenrat und hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung. 1997 und 2005 bestätigte die Landessynode ihn in diesem Amt. Anfang März 2007 ging der Leiter der Abteilung IV Erziehung und Bildung im Landeskirchenamt in den Ruhestand.

    Weitere Informationen zum Jubiläum „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ unter www.wir-sind-so-frei.de.


    400 Jahre Generalsynode - Presbyterfortbildungen

    Plakat - Fortbildungen Presbyterinnen und Presbyter - alle Termine
    Faltblatt - Fortbildungen Presybterinnen und Presbyter - alle Termine
    Zoom (109KB)

    Nikolaus Schneider, Präses der rheinischen Kirche, wirbt mit dem Motto „wir sind so frei" auf seinem Fahrrad für das Jubiläum.

    Schülerwettbewerb, Förderpreis und Festwoche im September 2010

    Rheinische Kirche feiert Jubiläum mit selbstbewusstem Motto: „wir sind so frei"

    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr.126 /2009
    Düsseldorf, 14.August 2009

    Vor 400 Jahren schrieben die Protestanten am Niederrhein Kirchengeschichte. Die Zusammenkunft der 1. Reformierten Generalsynode in der Duisburger Salvatorkirche im September 1610 gilt als Geburtsstunde der evangelischen Kirche im rheinischen Gebiet - Anlass genug, um das Ereignis mit einer Festwoche vom 4.-12. September 2010 in Duisburg zu feiern. Schon jetzt wirbt die rheinische Kirche mit dem selbstbewussten Motto: „wir sind so frei" für das Jubiläum eines Ereignisses, bei dem das Freiheits-verständnis der großen Reformatoren Johannes Calvin und Martin Luther Eingang in die Ordnung der protestantischen Kirche fand. In feudalistischer Zeit kamen 22 Pfarrer und acht Laien zusammen und legten fest, dass die evangelischen Gemeinden sämtliche „Kirchensachen" selbstständig zu verhandeln haben und die Leitung der Kirche in den Dienst von gleichberechtigten Theologen und Laien zu stellen ist. Sie legten den Grundstein für die 1835 eingeführte rheinisch-westfälische Kirchenordnung. Die Entscheidungen in Duisburg 1610 stehen nach wie vor auch Pate für ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft.

    Bei einem jetzt ausgeschriebenen Schülerwettbewerb kommen Kinder und Jugendliche mit ihren Ideen zu Wort. Sie können Geschichten, Dialoge, Videos, Hörspiele oder Theaterszenen einreichen, deren Thema ist: „wir sind so frei ... Kirche zu gestalten". Biblische Geschichten liefern den roten Faden, die Vorschläge zu entwickeln. Die Geld- und Sonderpreise werden im Rahmen der Festwoche im September 2010 in Duisburg überreicht. Studierende, die sich intensiver mit dem kirchengeschichtlichen Datum und seinen Facetten auseinandersetzen, können einen Förderpreis gewinnen, der ebenfalls in der Festwoche verliehen wird. Nähere Informationen zu den Preisen gibt es im Internet unter www.wir-sind-so-frei.de.

    Auf der Homepage wirbt Nikolaus Schneider, Präses der rheinischen Kirche, mit dem Motto „wir sind so frei" auf seinem Fahrrad für das Jubiläum. Das dort vorgestellte Festprogramm, zu dem die rheinische Kirche nach Duisburg einlädt, ist umfangreich. Darin eingebettet ist eine Sondersynode (4. September). Fünf Projekte (Neujahrsempfang, Wissenschaftlicher Kongress, Ausstellung, Kanzelrede und historische Stadtführungen) sind Bestandtteil der Kulturhauptstadt 2010.

    Schülerwettbewerb und Förderpreis

    Förderpreis Studierende
    Schülerwettbewerb - Wir sind so frei ... Kirche zu gestalten