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EVANGELISCHER KIRCHENKREIS DUISBURG

Nachrichten & Angebote Nachrichten & Termine Loveparade  · 

Loveparade - Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Toten

Predigt von Präses Nikolaus Schneider - Andachten zur Katastrope in Duisburg - Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg zu den Ereignissen nach der Loveparade

Loveparade-Unglück: Hilfe für die Seele am Telefon und im Internet
NRW-Ministerium und Kirche schalten Hotline und Website

EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 161/2010


Düsseldorf, 20. September 2010


NRW-Ministerium und Kirche schalten Hotline und Website

Loveparade-Unglück: Hilfe für
die Seele am Telefon und im Internet

Für Menschen, die seelisch unter den Folgen des Unglücks bei der Loveparade am 24. Juli 2010 leiden, gibt es seit heute ein erweitertes Hilfsangebot: Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland eine Beratungshotline eingerichtet sowie eine Website geschaltet, an die sich Betroffene wenden können. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 24 7 2010 stehen von montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr in Seelsorge und Psychologie erfahrene Fachleute als Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung.

 

Bei dem Unglück auf der Loveparade in Duisburg starben 21 Menschen, mehr als 500 Besucherinnen und Besucher wurden verletzt. Viele Menschen erlebten schreckliche Szenen und sahen bedrückende Bilder. Dazu gehören Augenzeugen und Ersthelfer. Bei vielen von ihnen sind mittlerweile die anfangs heftigen Gefühlsreaktionen abgeklungen, und sie versuchen, dieses Ereignis zu verarbeiten und in den weiteren Lebenslauf einzugliedern. Andere konnten sich noch nicht erholen und spüren jetzt immer deutlicher, dass sie einen höheren Grad an Unterstützung und Beratung benötigen. Deshalb ist für Hilfesuchende zusätzlich zur Beratungs-Hotline auch eine Website eingerichtet worden.

Unter www.hilfe-loveparade.de gibt es neben aktuellen Informationen auch die Möglichkeit, dass sich Betroffene per E-Mail von einem erfahrenen Team beraten lassen – selbstverständlich anonym und vertraulich. Das Beratungsangebot richtet sich an alle Besucherinnen und Besucher der Loveparade, die Rat und Hilfe finden möchten und ist unabhängig von Alter, Geschlecht und Religionszugehörigkeit.

 

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20.09.2010,
EKiR

Erklärung zu den Ereignissen nach der Loveparade
Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg zu den Ereignissen nach der Loveparade

2. September 2010 

Mit dem Ende der Sommerferien kehrt in allen Bereichen des städtischen Lebens wieder der Alltag ein. Aber es ist der Alltag einer Stadt, die nicht mehr dieselbe ist wie vor der Sommerpause. Die Ereignisse während und nach der Loveparade beschäftigen alle Bereiche der kommunalen Öffentlichkeit.

Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, in der die AWO-Duisburg, der Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie, die Jüdische Gemeinde und der Paritätische zusammengeschlossen sind, steht in vielfältigen Arbeitszusammenhängen zu den Repräsentanten der Stadtverwaltung und den politischen Verantwortungsträgern in den Parteien und Gremien.

Die Wohlfahrtsverbände erklären, nach wie vor mit allen Amts- und Mandatsträgern in Duisburg wie bisher die konstruktive Zusammenarbeit zu suchen und zu pflegen, auch wenn diese Zusammenarbeit durch die tragischen Ereignisse des 24. Juli belastet ist. 

Die Wohlfahrtsverbände stellen mit Bedauern fest, dass die Katastrophe der Loveparade, anders als in der allgemeinen öffentlichen Diskussion, offenbar von vielen Repräsentanten der Stadtverwaltung und politischen Verantwortungsträgern in den Parteien und Gremien ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der von den Ermittlungsbehörden zu klärenden fachlichen Verantwortung und der juristisch zu bewertenden Schuld thematisiert wird.

Die Wohlfahrtsverbände halten das für eine unangemessene Verengung des Blickwinkels. Die Wohlfahrtspflege in unserem Land steht vor allem für die Bewahrung und Verteidigung ethischer Werte und solidarischen Zusammenwirkens. Nach Überzeugung der Wohlfahrtsverbände gibt es deshalb jenseits und unabhängig von einer rechtlichen Betrachtungsweise für jeden in der Öffentlichkeit Handelnden immer auch die Frage der politischen und moralischen Verantwortlichkeit. Die Duisburger Wohlfahrtsverbände vermissen eine Antwort auf diese Frage.

Duisburg, den 02.09.2010

Andreas Fateh
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft

Pressekontakt:
Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Wohlfahrtsverbände
c/o Paritätischer Wohlfahrtsverband
Geschäftsführer Andreas Fateh
Musfeldstraße 161-163, 47053 Duisburg
Tel.: 0203-609900
Fax: 0203-6099030
E-Mail: Fateh@paritaet-nrw.org

http://www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de/ 

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02.09.2010,
RS

Demonstration der "Bürgerbewegung pro NRW" am 28.08.2010
Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg ruft zur Gegenkundgebung auf

25. August 2010 

Die rechte „Bürgerbewegung pro NRW“ will am 28.08.2010 unter der populistischen Forderung, nach der Tragödie der Love-Parade den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland abzuwählen, zum Duisburger Rathaus marschieren und dort eine Kundgebung veranstalten.

Um „pro NRW“ die Möglichkeit zu nehmen, sich vor dem Rathaus auszubreiten, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg zusammen mit dem Jugendring und dem DGB Niederrhein eine Kundgebung angemeldet und laden alle ein, sich zu beteiligen, damit Rechtspopulismus in dieser Stadt keinen Platz hat.

Altoberbürgermeister Josef Krings wird ab 11:55 Uhr, dem symbolischen „Kurz-vor-Zwölf" zu den Teilnehmenden sprechen.

Den Aufruf zur Gegenkungebung im Wortlaut finden Sie weiter unten ald PDF-Download.

Aufruf Gegenkundgebung

Demo "proNRW" - Aufruf zur Gegenkungebung

Andachten zum Thema: Loveparade - das Unglück in Duisburg

 

 

Bewältigung der Trauer nach dem Loveparade-Unglück
Stiftung Notfallseelsorge unterstützt Angehörigentreffen und Besuche

EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 135/2010
Düsseldorf/Duisburg, 3. August 2010



Bewältigung der Trauer nach dem Loveparade-Unglück

Stiftung Notfallseelsorge unterstützt Angehörigentreffen und Besuche


Schock, Fassungslosigkeit, Entsetzen. Die erste Woche nach dem Unglück auf der Loveparade war geprägt vom Schmerz und der Trauer der Angehörigen, dem extremen Leid der an Leib und Seele Verletzten. Mit einem Ökumenischen Gottesdienst war ein erster Trost möglich. Nun gilt es vorrangig, die seelische Not und die materiellen Härten dieses Unglücks für die Betroffenen gemeinsam in den Blick zu nehmen. Angehörige der verstorbenen und verletzten Opfer, Ersthelfer und Augenzeugen benötigen dringend hilfreiche Gesprächsangebote und materielle Hilfen. Dazu braucht es neben kirchlicher auch bürgerschaftliche Hilfe.

„Nach den Tagen großer Anteilnahme und tiefen Mitgefühls mit den Opfern gibt es viele Menschen, die bereit sind, Ihren Worten und Gesten weitere handfeste Taten folgen zu lassen“, sagt Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Die Stiftung Notfallseelsorge bietet solch eine Möglichkeit gezielter und unbürokratischer Hilfe an. Hier finden Menschen Unterstützung, denen Halt und Sicherheit in ihrem Leben durch die Katastrophe bei der Loveparade grausam zerschlagen worden sind. Helfen Sie mit, dass diese Menschen nicht allein gelassen werden.“

Die Stiftung Notfallseelsorge unterstützt die Verarbeitung der Katastrophe, indem sie Angehörigentreffen und seelsorgliche Besuche anbietet.

Spendenkonto: 112 112 112 0, KD-Bank Dortmund (BLZ 35060190)
Geschäftsstelle: Akazienstr. 22, 53859 Niederkassel
www.stiftung-notfallseeslorge.de

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03.08.2010,
RS

Gedenkgottesdienst

Stärker als der Tod ist die Liebe

Quelle: http://www.ekir.de/ / 31.7.2010 

"Die Loveparade wurde zum Totentanz", sagte Präses Nikolaus Schneider in seiner Predigt in der Salvatorkirche in Duisburg. "Aber Gottes liebevolle Gegenwart auf allen unseren Wegen ist uns dennoch zugesagt."

Gedenkgottesdienst in der Salvatorkirche in Duisburg

Die Schreckensbilder der letzen Woche besetzen nach wie vor das Denken und Fühlen der Menschen, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Und werfen viele Fragen auf. Denn „mitten in ein Fest überbordender Lebensfreude hat der Tod uns allen sein schreckliches Angesicht gezeigt. Warum mussten 21 junge Menschen so plötzlich sterben, die doch nur ihrer Lebensfreude Ausdruck geben wollten, warum ließ Gott das zu?“ so Schneider weiter in seiner Predigt. Er griff auch die brennende Frage nach der Verantwortung auf: „Und wie verlangt Gott Rechenschaft von denen, die Verantwortung für das Unglück zu tragen haben?“

Fragen müssen Antworten finden

An dem feierlichen Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Loveparade nahmen Angehörige, aber auch zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Notfallseelsorge teil. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Christian Wulff, Bundestagspräsident Nobert Lammert, Außenminister Guido Westerwelle sowie Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gedachten der Opfer. Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen sprach die einzige Trauerrede im Anschluss an den Gottesdienst. Dabei stand auch für sie fest: „Das Geschehene lässt uns nicht los. Es gibt noch zu viele Fragen, noch zu wenige Antworten. Wie konnte dies geschehen? Wer trägt Schuld, wer ist verantwortlich? Diese Fragen müssen und werden Antworten finden.“ Kraft dankte zudem besonders den Rettungskräften und würdigte ihren Einsatz: „Viele haben bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit Menschenunmögliches geleistet. Ihnen danken wir.“

Die Fassungslosigkeit und das Entsetzen spiegelten sich ebenfalls in der Predigt von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, der gemeinsam mit Präses Schneider den Gottesdienst leitete: „Von jetzt auf gleich bricht alles zusammen. Menschen sterben, werden verletzt - an Leib und Seele. Viele stürzen in grosses Leid. Leid, das lange währen wird.“

Keine Antwort auf das „Warum“

Viele Fragen werden so schnell keine oder auch gar keine Antwort finden. „Unser Glaube an Gott gibt uns keine eindeutigen Antworten auf unser Fragen nach dem „Warum“, erklärte Präses Schneider. Der Glaube an Gott sei keine Versicherung gegen Erfahrungen des Leides und des Todes. Aber man könne darauf vertrauen: „Stärker als der Tod ist Gottes Liebe. Gottes liebevolle Gegenwart auf allen unseren Wegen ist uns zugesagt“. Auch der Bischof von Essen vertraut darauf: „Ich glaube, dass dieser Gott, der uns in Jesus Christus entgegenkommt, auch das Leid dieser Stunde heilen kann. Er hat uns nicht vor diesem Leid bewahrt und er bewahrt uns auch nicht vor vielem anderen Leid. Er gibt auch keine Antworten auf viele unserer Fragen. Und doch heilt er und ist da“, so Overbeck.

Unermesslicher Schmerz

Heilung brauchen auch die seelisch Verletzten, die, die ohnmächtig zusehen mussten, nicht helfen konnten, die die Schreckensbilder nun verarbeiten müssen, Verlust und Trauer ertragen müssen. „Die seelisch Verwundeten leiden still. Aber auch sie leiden, auch in dieser Stunde. An sie denken wir besonders.“, betonte Ministerpräsidentin Kraft in ihrer Rede. Sie erinnerte zudem an die Menschen, die im Augenblick des Unglücks andere gestützt hätten, eine Hand gereicht hätten, obwohl sie selbst eingeklemmt gewesen wären. „Vieles davon geschah unbemerkt. Aber diese Hilfe ist in der Welt, und dafür sind wir dankbar.“, so Kraft. Abschließend wandte sie sich mit einer Bitte an die Angehörigen: „Wir können ihren Schmerz nicht ermessen und nicht lindern. Aber bitte öffnen Sie ihrer Herzen: Sie sind nicht allein.“

Bänder der Liebe

Für Präses Schneider sind die „Bänder der Liebe“ entscheidend: „Der Tod kann unsere Liebe zu den Menschen, die wir verloren haben, nicht auslöschen. … Auch unsere Tränen und unsere Trauer sind ein Band der Liebe, das uns mit unseren Verstorbenen verbindet.“ Und Dinge wie Zuhören, eine Umarmung, das tröstende Wort,  die Notfallversorgung und die Umsicht der Rettungskräfte, die spontane Hilfe fremder Menschen – all das seien machtvolle Bänder der Liebe, so Schneider. „Das bleibt gültig.“

Quelle: http://www.ekir.de/ / 31.7.2010

 


Gedenkgottesdienst - Predigt Präses Schneider

Geänderter Predigttext von Präses Nikolaus Schneider anlässlich des Gedenkgottesdienstes in Duisburg 31.7.2010

Übertragungen des Ökumenischen Gottesdienstes zum Gedenken an die Toten 

31. Juli 2010 / ARD 10.45 – 12.30 Uhr  

Evangelische und katholische Gottesdienststätten in Duisburg 


Duisburg-Nord 

Evangelische Kirche Walsum-Aldenrade
Friedrich-Ebert-Str. 14
147179 Duisburg 

Ev. Markuskirche Ostacker
Ostackerweg 75
47166 Duisburg

Kath. Gemeindehaus / Pfarrsaal in St. Michael
Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit der Kath. Kirchengemeinde St. Michael
Von-der-Mark-Str. 68a
47137 Duisburg

St. Norbert
Norbertuskirchplatz 6
47166 Duisburg


Duisburg-Mitte 

Ev. Christuskirche Neudorf
Neudorfer Markt 22
47057 Duisburg 

St. Joseph
Dellplatz
47051 Duisburg 

St. Gabriel
Gneisenaustr. 269
47057 Duisburg 


Duisburg-Süd 

Ev. Gemeindehaus Buchholz
Arlberger Straße 8
47249 Duisburg  

Ev. Gemeindehaus Großenbaum
Lauenburger Allee 2147269 Duisburg 

St. Suibert
Molbergstr. 10
47249 Duisburg

St. Dionysius
Uerdinger Str. 183a
47259 Duisburg 


 

Duisburg-West

Ev. Christuskirche Rheinhausen
Friedensstraße 3a
47228 Duisburg

Ev. Kirche Rumeln-Kaldenhausen
Friedhofallee 9
47239 Duisburg



 

Zusammen mit den Duisburger Bürgerinnen und Bürgern sind wir zutiefst bestürzt über die tragischen Ereignisse bei der Love Parade am vergangenen Samstag. 21 Menschen haben ihr Leben verloren. Viele wurden schwer verletzt. Einige ringen noch um ihr Leben.

In Kirchenkreis, Gemeinden und Einrichtungen trauern wir mit den Angehörigen. Für die vielen an Leib und Seele Verletzten hoffen wir auf Heilung. Mögen sie die notwendige Hilfe erfahren, um die Ereignisse mit der Zeit verarbeiten zu können. Zudem hoffen wir mit den Angehörigen und im Interesse unserer Stadt auf eine umfassende Klärung von Umständen und Verantwortlichkeiten, die zu den Opfern geführt haben.

Hoher Respekt und großer Dank gilt allen Hilfskräften, die z.T. seit jenen Stunden unermüdlich im Einsatz sind und sich immer noch um Angehörige und traumatisierte Einsatzkräfte kümmern. Dazu gehören auch unsere Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger. Ihr Beitrag ist sehr wesentlich und segensreich! 

Inmitten von großem Leid und tiefer Erschütterung erinnern wir uns an die Verheißung aus der Offenbarung des Johannes:

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen.“
(
Offenbarung 21, 4)

 

Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen
Assessor im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg

 



 

Loveparade

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Toten

 

Zum Gedenken an die Toten und für deren Angehörige sowie für die Verletzten und Betroffenen der Loveparade am 24. Juli 2010 findet am

Samstag, 31. Juli 2010, 11.00 Uhr,

ein Ökumenischer Gottesdienst in der Salvatorkirche, Duisburg, Burgplatz, statt.

Der Gottesdienst wird geleitet vom Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider.

Der Gottesdienst wird auf eine Großflächenleinwand in der Schauinsland-Reisen-Arena übertragen.
Ursprünglich angekündigte Übertragungen vor der Salvatorkirche auf dem Burgplatz und auf Freiflächen des Innenhafens finden nicht statt. 


 

Pressemitteilung EKiR
25. Juli 2010 

In vielen Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland ist heute im Gebet der Opfer des Unglücks bei der gestrigen Loveparade gedacht worden. „Wir sind erschüttert von der Katastrophe in Duisburg und nehmen Anteil am Schicksal derer, die ein fröhliches Fest feiern wollten und ihr Leben auf so tragische Weise verloren haben“, erklärte Nikolaus Schneider, Präses der rheinischen Kirche und amtierender EKD-Ratsvorsitzender, am Mittag: „Unsere Fürbitte gilt den Menschen, die um die Opfer trauern, den Verletzten und Geschockten sowie den Einsatzkräften aus Polizei und Rettungsdiensten, die unter den Eindrücken dieser Tragödie leiden. Wir vertrauen auf die biblische Zusage Gottes, dass er denen nahe sein wird, die zerbrochenen Herzens sind, und denen hilft, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“

Insgesamt waren gestern in Duisburg am Ende 50 Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Einsatz. Sie wurden schließlich ergänzt durch 50 Mitarbeitende der so genannten Einsatznachsorge, die sich um die Einsatzkräfte kümmerten. Am Ort des Unglücks, an dem heute viele Menschen Blumen niederlegen und Kerzen abstellen, sind auch derzeit Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger präsent. 

 


Aktuelle Termine zu Gottesdiensten und Andachten in Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg finden Sie auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Glaube & Gottesdienste".



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