Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers
24. März 2012 - über 40 Gotteshäuser beteiligen sich
Der Reiz der Gotteshäuser bei Nacht
Juden, Christen und Muslime laden gemeinsam zu Kultur pur in drei Städten ein
Mitglieder des Initiativkreises zur Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg | Moers stellen das Programm für den 24. März 2012 vor; Foto: RS
Es ist die zweite Nacht der Offenen Gotteshäuser, zu der am 24. März 2012 mehr als 40 Gemeinden der verschiedenen Religionen in Duisburg, Moers und Neukirchen-Vluyn einladen. „Die religions- und städteübergreifende Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg | Moers dient nicht nur dem Kennenlernen und Miteinander der Nachbarn, sondern macht auch einfach Spaß“, erläuterte Peter Krogull, Pfarrer der Salvatorkirche in Duisburg und Mitglied im Initiativkreis bei der Vorstellung des Programms zu dieser besonderen Nacht. „Es ist ein tolles Bild, ein Gotteshaus, das man normalerweise nur am Tag sieht, in seiner besonderen Stimmung in der Nacht zu erleben. Das hat seinen ganz eigenen Reiz.“
Das Programm der Nacht ist vielfältig, so die Initiatoren: so etwa die Abraham-Karawane, die von der Moschee in Wanheimerort über evangelische und katholische Kirchen zur Synagoge führt, wo eine Intarsie verlegt wird, die die Symbole der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam beinhaltet. Die Bandbreite reicht zudem von Konzerten, Jazzmusik, Meditationen, einem Gebetsgarten, Lesungen von prophetischen Texten zum Thema Gerechtigkeit, einem Psalmencocktail in Homberg, bis zur Sufi Musik und dem Tanz der Derwische in der Repelener Moschee. Lutz Peller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Freikirchen, freut sich über den Austausch mit Menschen der anderen Kirchen und Religionen: Die Nacht biete Raum für alle Sinne und die Möglichkeit des Erlebens von Glauben und Spiritualität.
Die Nahverkehrsgesellschaften unterstützen die Nacht mit einem besonderen Angebot. Mit einem Einzelticket der Preisstufe A2 können die Interessierten von 19.00 bis 1.00 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen aller Teilnehmenden unter
www.nog-duisburg-moers.de.
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16.03.2012,
Text: Egbert Schäffer; Bild: Schotsch
Kirchengemeinde Wanheimerort
Nahrung für Leib und Seele in der Gnadenkirche
Sinnliches für Leib und Seele verspricht die Nacht am Samstag, 24. März in der evangelischen Gnadenkirche Wanheimerort, Paul Gerhardt Straße 1, Besucherinnen und Besuchern. Unter dem Titel „Aufgemacht und aufgewacht“ können diese ein meditatives, kreatives, spirituelles und anregendes Angebot mit Musik, Impulsen, Austausch und Essen erwarten. Die „Vorspeise“ beginnt um 20 Uhr, die „Hauptspeise“ um 21 Uhr und die „Nachspeise“ um 22 Uhr. Für den Heimweg gibt noch das „Betthupferl“, das um 23 Uhr gereicht wird. Weitere Informationen hat das Pfarrerehepaar Seeger (Tel.: 0203 / 770607).
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15.03.2012,
RS
St. Peter, Kreuzeskirche und DITIB-Moschee
Spirituelle Wege in Marxloh während der Nacht der Offenen Gotteshäuser
An den spirituellen Wegen, die die drei Gotteshäuser im Kulturhauptstadtjahr 2010 erstmalig anboten, nahmen über zweihundert Besucherinnen und Besucher teil. Das Bild zeigt die Station DITIB-Moschee Marxloh während der Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers 2010; Foto: privat.
In den drei Marxloher Gotteshäusern St. Peter, Kreuzeskirche und DITIB-Moschee erleben die Besucherinnen und Besucher in der „Nacht der Offenen Gotteshäuser“ am 24. März auf einem geführten Weg in den beiden Kirchen und der Moschee eine Hinführung zu spirituellen Wegen der Menschen zu Gott und der Wege Gottes zu den Menschen.
Treffpunkt ist um 20 Uhr die Moschee an der Warbruckstr. 51; der Weg führt zur Kreuzeskirche mit Station in St. Peter. Ab 22 Uhr führt der Weg dann von der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40, zur Moschee; Station machen die Teilnehmenden dann in St. Peter. Mittelpunkt beider Wege sind nicht nur die drei Gebäude sondern auch die kurzen Impulse zu den religiösen Ausdrucksformen als Wege zu Gott und von Gott zu den Menschen: „Gebet“, „Heilige Schrift“, „Heilige Zeichen“. Weitere Informationen hat Pfarrer Peter Lauer (Tel.: 0203 / 4829133).
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15.03.2012,
RS
Neumühl
Nachtcafé in der Gnadenkirche
Die Neumühler Gnadenkirche beteiligte sich auch 2010 an der Nacht der Offenen Gotteshäuser mit einem Nachtcafé; Foto: privat
Am Samstag, 24. März lädt die evangelische Kirchengemeinde Neumühl anlässlich der Nacht der Offenen Gotteshäuser zum Nachtcafé in die Gnadenkirche am Hohenzollernplatz ein. Besucherinnen und Besucher können Kaffeespezialitäten, Getränke und Speiseangebote erwarten; verschiedene musikalische Gruppen treten auf und zeigen ihr Können. Den Auftakt macht um 18 Uhr die Kaffeehausmusik: Detlev Witte spielt bekannte Melodien am Klavier. Ab 19 Uhr singt der Projektchor Neumühl unter der Leitung von Karl Hülskämper „Neue Lieder zwischen Himmel und Erde“; von 20.30 bis 21.15 Uhr spielt das „Ensemble poeticalle musicke“ Musik zu Abend und Nacht. Ausführende sind Sopranistin Uschi Müller, Hans Müller, der Theorbe und Vihuela spielt, sowie Andreas Boos an der Truhenorgel, Virginal und Flöten. Ab 22 Uhr singen „Die PFaD“, der Familien- und Jugendchor der Gemeinde Herz-Jesu, unter der Leitung von Christian Woiczinski ganz nach dem Motto „Singt dem Herrn ein neues Lied“. Einen bunten Strauß Musical-Melodien gibt es ab 23.15, wenn „Beyond Fame“, die Musicalgruppe der evangelischen Jugend Neumühl, Musical-Hits aus Tarzan und anderen Bühnenerfolgen anstimmen. Zum Schluss lädt um 24 Uhr Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen zu einem Absacker ein. Die Moderation des Abends übernimmt Pfarrerin Anke Claßen. Der Eintritt ist frei.
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15.03.2012,
RS
Neudorf
Glockenläuten zur Nacht der Offenen Gotteshäuser
Ökumene wird in der „Nacht der Offenen Gotteshäuser“ in Neudorf groß geschrieben. Am 24. März erklingen um 24 Uhr die im Klang aufeinander abgestimmten Glocken der Gabrielkirche,Christuskirche und Ludgerikirche. In einem Pavillon vor und dem Konfirmandenraum an der Christuskirche am Neudorfer Markt bietet die evangelische Kirchengemeinde ab 20 Uhr stündlich Psalmmeditationen an; zu jeder halben Stunde gibt es kirchenmusikalische Impulse, insbesondere mittelalterliche Blockflötenmusik. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen hat Pfarrer Martin Nadolny (Tel.: 0203 / 354146).
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15.03.2012,
RS
Durchblicke zum Glauben
Ökumene in Meiderich
Unter diesem Titel begehen die evangelische Gemeinde Meiderich gemeinsam mit der katholischen Gemeinde St. Michael am 24. März die Nacht der Offenen Gotteshäuser 2012. In beiden Kirchen werden die neu gestalteten Fenster eine Rolle spielen. Zur jeweils vollen Stunde werden ab 20 Uhr kleine Impulse, wie etwa musikalische Darbietungen, Gesang oder Lesungen, in der evangelischen Kirche Auf dem Damm gesetzt, zur halben Stunde bis 23.30 Uhr in St. Michael, Von-der-Mark-Str. Dazwischen laden die Kirchenräume zum Verweilen ein, für Getränke und etwas zu Essen wird gesorgt sein. Beide Gemeinden laden Besucherinnen und Besucher ein, die Kirchenräume in der Ruhe der Nacht zu erleben.
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15.03.2012,
RS
Von laut bis leise
Rock, Rap und Anbetungsgesänge in der Marienkirche
Laut und leise soll es am Samstagabend, 24. März in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Str. 4, werden. Denn zwischen 20 bis 24 Uhr erklingen unter dem Titel „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ in der denkmalgeschützten Kirche moderne geistliche Musik, Gospel, Rock, Rap, Choräle bis hin zum lateinischen und hebräischen Anbetungsgesang im Wechsel mit Psalmengebeten und Ruhephasen - vorgetragen von den Gemeindebands „Frekibo“, „Makiduc“ und Instrumentalisten der Marienkirche. Der Eintritt ist frei. Die Duisburger Marienkirche kann auf die längste Johannitertradition auf Deutschem Boden zurückblicken. Die Johanniter erbauten in der Mitte des 12. Jahrhunderts im Südwesten der Stadt Duisburg eine Hospitalkapelle, die man 1295 in die Stadtmauer einbezog. Fundamente dieser romanischen Anlage und eines steinernen Wohnturmes aus dem 11. Jahrhundert sind heute noch unter der jetzigen Kirche vorhanden. Weitere Informationen zum Beitrag der Marienkirche zur „Nacht der Offenen Gotteshäuser“ hat Pfarrer Stephan Blank (Tel.: 0203 / 24808).
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15.03.2012,
RS
Wasser, Klang und Licht
Mitmach-Attraktion für die ganze Familie in der Duisserner Lutherkirche
Die außergewöhnliche Mitmach-Attraktion für Jung und Alt im Einsatz beim evangelischen Kreiskirchentag Duisburg 2010. Auch Pfarrer Stefan Korn (links an der Schale) sorgte an der Schale für mächtig Wirbel.Foto: Ev. Kirchenkreis Duisburg
Zu einer außergewöhnlichen Mitmach-Attraktion lädt der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Jung und Alt in die Lutherkirche, Martinstraße 39, ein. Anlässlich der Nacht der Offenen Gotteshäuser steht dort am 24. März - umrahmt von Lichteffekten - von 19 bis 24 Uhr eine wassergefüllte Bronze-Schale mit einem Meter Durchmesser und einem Gewicht von 70 Kilogramm im Mittelpunkt: Durch Reiben an den beiden Griffen können Besucherinnen und Besucher das Wasser zum „Leben erwecken“. Damit können zwei Töne erzeugt werden, der hohe Ton „e“ und der Tiefe Grundton „a“, bei dem ein Sprudeln zu sehen ist. Ursprünglich kamen die Klangschalen aus China und wurden von Mönchen zur Meditation verwendet. In Deutschland gibt es nur vier solcher Nachbildungen. Der Eintritt ist frei.
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15.03.2012,
RS
Nacht der Offenen Gotteshäuser
Sphärenklänge und –gesänge im Fahrner Krankenhaus
Jessica Burri; Foto: www.sopran-dulcimer.de
Am Samstag, 24. März findet ab 20 Uhr ein Konzert unter dem Motto „Musik der Sphären“ im Rahmen der Nacht der Offenen Gotteshäuser mit Jessica Burri, Sopran und Dulcimer, in der Kapelle des Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord, Fahrner Strasse 133, statt. Nach einer Pause, in der man sich mit Kleinigkeiten im Foyer stärken kann, wird das Konzert um 22 Uhr wiederholt. Gegen 23.45 Uhr gibt es zum Abschluss noch einen Segen zur Nacht. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Jessica Burri singt und spielt eigene zeitgenössische, meditative Kompositionen, zum Teil solistisch, zum Teil mit einem kleinen Ensemble. Sie bringt ungewöhnliche, klangvolle Instrumente mit: das Dulcimer (ein altenglisches Saiteninstrument), Klangschalen, Barchimes und andere Instrumente. Eine Besonderheit sind die beiden Flöten, die sie spielt: Die Holz-Okarina und die indianische Flöte setzt sie zum ersten Mal in einem eigenen Werk ein. Für Klangeffekte sorgen auch ungewöhnliche „Instrumente“, wie etwa Steine oder Wasser.
Jessica Burri hat sich auf eine besondere Kunst des Erzählens spezialisiert: Sie entwickelt musikalische Programme, in denen sie Geschichten, Märchen und auch biblische Texte erzählt, musikalisch arrangiert, mit Gesang und Klängen gestaltet und untermalt und sich selbst mit dem Dulcimer begleitet. In ihren Auftritten entführt sie Hörer und Zuschauer auf eine Reise in einzigartige Klang-, Erlebnis- und Bilderwelten.
Jessica Burri ist in den USA geboren und studierte nach dem Besuch der Eastman School of Music an der Musikhochschule Köln. Seit vielen Jahren tritt sie als Sopranistin in Deutschland und anderen Ländern Europas mit einem äußerst vielseitigen Opern- und Konzertrepertoire sowie mit eigenen Kompositionen auf und kreiert auch zusammen mit anderen Künstlern besondere Arrangements für die verschiedensten Anlässe. So trat sie unter anderem auch vor König Carl Gustav und Königin Silvia von Schweden auf.
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15.03.2012,
RS
Orgelwerke zur Passion mit Kirchenmusikdirektor Udo Witt
Kirche Beeck lädt zur musikalischen Nachtschicht
Kirchenmusikdirektor Udo Witt; Foto: privat
Am Samstag, 24. März hat die Passions-Musik ihre große Stunde in der evangelischen Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370. Im Rahmen der Nacht der Offenen Gotteshäuser öffnet die denkmalgeschützte Kirche ab 20 Uhr ihre Pforten. Den Auftakt machen um 20 Uhr Texte und Choräle aus der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach; Besucherinnen und Besucher dürfen gerne mitsingen, die Orgel spielt Kantorin Min-Jung Kim-Lenzing. Ab 21 Uhr spielt Kirchenmusikdirektor Udo Witt – er war von 1991 bis 2001 Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg-Nord und Kantor an der Hamborner Friedenskirche - Bachsche Orgelwerke zur Passion: die „Fantasie g-Moll“, die Choralbearbeitungen zur Passion aus dem “Orgelbüchlein”, „O Lamm Gottes, unschuldig“, „Christe, du Lamm Gottes“, “Christus, der uns selig macht”, „Da Jesus an dem Kreuze stund”, „O Mensch bewein dein Sünde groß“ und die „Fuga g-Moll“. Den Gesangspart übernimmt Sopranistin Ute Aßmann. Ab 22 Uhr spielt der Bläserkreis Beeck Werke von Bach und Telemann. Zum Abschluss um 23 Uhr beschreibt Pfarrer Heinz-Georg Aßmann Martin Luther Lebensweg in Wort und Bild. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
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15.03.2012,
RS
Nachts in der Salvatorkirche
Lieder aus der Seele an die Seele
Im Rahmen der Nacht der offenen Gotteshäuser findet in der Salvatorkirche am 24. März ab 20 Uhr das Musikprojekt „Seelenklänge“ unter der musikalischen Leitung von Melanie Zink statt. Intention des spirituellen Konzertes mit Klangcollagen und Liedern aus Gospel, Pop und Klassik ist es, „dass Musiker mit der Musik, die Ihren Wesen entspricht ganz wahrhaftig und authentisch aus der Seele singen und musizieren und den Zuhörer in deren Seele berühren sollen“, so Leiterin Melanie Zink. Somit entstehe ein Musikprojekt mit ganz unterschiedlichen Klängen und Musikstücken - angefangen über Didgeridoo-Klänge über klassische Stücke bis hin zu Gospelgesängen eines Chores und Popsongs einzelner oder mehrere Sängerinnen. Ausführende sind: Marcus Strümpe (Piano, Orgel), Susanna Machowinski (Geige), Thorsten Schinner (Piano), Bernd Krienen (Gitarre, Gesang), Christof Krieshammer (Technik), Inga-Britt Andersson (Gesang), Thomas Ring (Didgeridoo), Jens Kuss (Gesang), Felix Nattermann (Gesang), Christof Knocke (Gesang), Sebastian Hentsch (Gesang), Dirk Buhrmann (Gesang), Esther Zanders (Gesang), Jasmin Harff (Gesang), Melanie Zink (Gesang) und der Gospelchor Listen. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende für die Haitihilfe Deutschland e.V. erbeten.
Von 22.30 bis 23.30 Uhr sprechen die „Stimmen der Nacht“: Mitarbeitende der Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen berichten, was sie nachts am Hörer erleben – durch Gespräche, Klänge und Geschichten. Zum Abschluss des Abends gibt es von 23.30 bis 00.15 Uhr mit einer Kirchenführung bei Kerzenschein eine Erkundung der Salvatorkirche zur Mitternacht mit den ehrenamtlichen Kirchenführern der Salvatorkirche der besonderen Art.
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15.03.2012,
RS
"Wer macht was?" - Infoabend der NOG-Teilnehmer; Foto: privat
16. Februar 2012
Guntram Schneider wünscht den Besucherinnen und Besuchern bei ihrer Wanderung durch die „Nacht der offenen Gotteshäuser 2012“ viele interessante Eindrücke. Das Grußwort des Ministers für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen führt in das Programmheft der Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers (NOG) ein, die in diesem Jahr am 24. März 2012 stattfindet. Das Heft stellten die Initiatoren der Aktion allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der NOG am Mittwoch bei einem Informationstreffen im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen vor. Es ist ein Wegweiser durch die Veranstaltungen und Angebote dieser besonderen Nacht, die für jeden Geschmack etwas bereithält: Kultur und Musik für Jung und Alt, besondere Gottesdienste, Räume der Stille, Begegnung und Gebet, Führungen, Konzerte oder Lichtinstallationen. Zudem veranstalten mehrere christliche Kirchen gemeinsame ökumenische Veranstaltungen; ganz im Zeichen des interreligiösen Dialoges steht in Duisburg-Marxloh und Moers-Repelen die Nacht der Offenen Gotteshäuser mit „Begegnungen auf dem Marktplatz“ und den „Gotteswegen“; ein interreligiöser Abrahamsweg wird sein Ziel in einem Konzert in der Synagoge am Innenhafen finden. Die Broschüren liegen in vielen teilnehmenden Gemeinden aus. Online kann sie unter www.nog-duisburg-moers.de gelesen werden.
Verteilt wurden beim Informationstreffen zudem Plakate und Postkarten. Zentrales Motiv auf den großen und den kleinen Flächen ist der Olivenzweig – das verbindende Symbol des Friedens aller teilnehmenden Religionen; damit und mit dem Programmheft wollen die christlichen Kirchen, die Moscheen und die Jüdische Gemeinde vor Ort für die Nacht der Offenen Gotteshäuser werben.
Eine gute Nachricht konnte der Initiativkreis direkt beim Infotreffen vermelden: Ob Hin- und Rückfahrt zu einer Kirche oder gleich eine Rundreise zu mehreren teilnehmenden Gotteshäusern - Interessierte können mit einem Einzelticket der Preisstufe A2 in der "Nacht der offenen Gotteshäuser" am 24. März von 19.00 bis 1.00 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen.
Premiere feierte die „Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers“ im Kulturhauptstadtjahr 2010 in der Nacht vom 22. zum 23. Mai; insgesamt 8.000 Personen besuchten die geöffneten Gotteshäuser.
Programmheft - Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers 2012