Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 17.12.2017

Als die Zeit herbeikam, dass David sterben sollte, gebot er seinem Sohn Salomo und sprach: Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei getrost und diene dem HERRN, deinem Gott. 1.Könige 2,1-2.3

Paulus schreibt: 

Wir lassen nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt und Frucht bringt in jedem guten Werk. Kolosser 1,9-10

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

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Stolpersteine in Duisburg

„Die Zukunft erinnern“

Zwei Publikationen dokumentieren das Projekt zu den Duisburger Stolpersteinen. Die Bücher liegen nicht mehr in gedruckter Form vor, sind aber auf dieser Seite als PDF-Dateien abgestellt.

In Duissern auf der Prinz-Albrecht-Straße wurde am 22. Februar 2003 der erste Stolperstein für Paula Kaufmann gelegt - es war ihr Todestag. Seitdem wurden viele Messingwürfel vor Duisburger Wohnhäusern und auf Plätzen in den Gehweg eingelassen. Die „Stolpersteine“ sind Mahnmale gegen das Vergessen der Morde an Juden, Sozialdemokraten, Kommunistinnen, Sinti und Roma, Homosexuellen und engagierten Christen, die im Faschismus (1933-1945) verfolgt wurden.


Zwei Publikationen dokumentieren das Projekt zu den Duisburger Stolpersteinen (die Bücher liegen nicht mehr in gedruckter Form vor, sind aber auf dieser Seite als PDF-Dateien abgestellt).

Im Vorwort zum ersten Band schrieb Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg unter dem Titel „Die Zukunft erinnern“:

„Muss denn nicht endlich Schluss sein? – Mit dem Erinnern und Gedenken?“ „Wie lange sollen wir denn noch unsere Vergangenheit bewältigen?“ „Können wir nicht endlich aufhöre damit, dass wir Deutsche und schuldig fühlen?“ Volkes Stimme. Nicht mehr nur an Stammtischen zu hören. Sechzig Jahre nach dem Ende der Nazi-Herrschaft mehren sich die Stimmen derer, die fordern: „Es muss endlich mal Schluss sein – mit dem Erinnern und Gedenken!“

Doch es darf nicht Schluss sein mit dem Erinnern und Gedenken!

Wir brauchen eine Kultur der Erinnerung – um der Opfer willen, damit sie nicht der Vergessenheit anheim fallen. Durch eine Kultur der Erinnerung erhält das unfassbare Leid Namen und Gesichter und wird dadurch fassbarer. Die Biografien der 130 Opfer, die in diesem Buch dargestellt sind, sprechen eine deutliche Sprache. Sie lassen nicht zu, dass das Leid vergessen und verdrängt wird, sondern bringen es uns – im wahrsten Sinne des Wortes – nahe.

Wir brauchen eine Kultur der Erinnerung – um unserer selbst willen. Nicht weil wir rückwärtsgewandt an der Vergangenheit klebten, sondern weil wir die Erinnerung brauchen, um unsere Zukunft menschenwürdig zu gestalten. Damit die „Ewig-Gestrigen“ nicht morgen wieder das Sagen haben, müssen wir erinnern, was gestern war. Die beiden Biografien von Tätern, die in diesem Buch abgedruckt sind, zeigen mir exemplarisch, was Menschen möglich ist. Terror, Hass und Unterdrückung als menschliche Möglichkeit zu erinnern, heißt auch, alles dafür zu tun, damit solches in Zukunft unmöglich wird.

Ich danke den Initiatoren der Aktion „Stolpersteine in Duisburg“, insbesondere dem Künstler Günter Demnig sowie dem Ev. Familienbildungswerk, darüber hinaus den Einzelpersonen und gesellschaftlichen Einrichtungen, die für einen der Stolpersteine Patenschaften übernommen haben. Sie alle tragen dazu bei, dass im Alltag unserer Stadt eine in die Zukunft gerichtete Kultur der Erinnerung lebendig bleibt. Wie sagt eine alte jüdische Spruchweisheit? „Vergessen hält die Erlösung auf, Erinnerung bringt sie näher.“

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26.07.2017



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