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Losung für den 20.07.2019

Das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt. Jesaja 11,9

Es hat Gott gefallen, alle Fülle in Christus wohnen zu lassen und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz. Kolosser 1,19-20

Umfrage zum Kirchenaustritt

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Service

Zur Wasserprobe im Webster; Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm Zur Wasserprobe im Webster; Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, Merkelt-Rahm

Familien genießen die ökumenische Wasserentdeckertour

Auf den Spuren des Wassers

Wo man denn in der Salvatorkirche wohl Wasser finden kann, das hat Pfarrer Stefan Korn zum Start seines Wasser-Entdeckerspaziergangs für Familien nicht lange fragen müssen. Die älteren Geschwister von zwei friedlich schlummernden Taufkindern weisen in der Stadtkirche sofort zu dem großen, glänzenden Becken auf dem uralten Taufstein hin. Und tatsächlich ist da auch Wasser drin!

Korn zeigt nach oben auf das Tauffenster des Glaskünstlers  Berthold Janke aus Kevelaer. „Man taucht ab in diese Grün-und Blautöne“, sagt er, „und dann blickt von unten etwas auf.“ Die Kinder nicken ernst. Taufe, da waren sie schon mal dabei.

 Es findet sich nach kurzer Diskussion in ihrer eigenen Familie jemand, der für die Flötistin Helen Zimmer die Noten hält, so können alle mit musikalischer Begleitung zusammen „Mit Wasser und Segen“ singen.

Die Idee zu einem „Zug durch die Gemeinde(n)“ auf den Spuren des Wassers entstand in einem ökumenischen Arbeitskreis der Innenstadtgemeinden, wie Pfarrerin Esther Immer erzählt. „Leider ist gerade heute Pastor Henryk Rak von Liebfrauen beruflich verhindert, aber unter den Spaziergängern sind einige ganz aktive Gemeindemitglieder von ihm“, sagt Immer. Beim Gang der Gruppe durch die Beekstraße genießen alle den Sonnenschein, der vom blauen Himmel herab der Wettervorhersage trotzt. „Auch wenn es noch so gut zum Thema gepasst hätte, können wir auf Wasser von oben ganz gut verzichten“, schmunzelt Immer, die froh ist, ihre Regenhose doch zuhause gelassen zu haben. „Gehen wir jetzt da rein?“ fragen die kleinsten Spaziergänger als die Pfarrkirche Sankt Joseph am Dellplatz in den Blick kommt. „Nö, darein“, sagt Korn und zeigt auf das Brauhaus Webster, an dem noch immer „Kolpinghaus“ steht. Drinnen warten fünf Sorten Schorle in neutralen Flaschen und eine Herde zünftiger Probierkrüge auf die Wasserwanderer. Korns ehrenamtliche Helfer schenken aus und alle grübeln, welche Sorte sie gerade probieren. Tilda erweist sich als regelrechte Saftexpertin, kaum hat sie ihr kleines Gesicht fast komplett in Krug Nummer drei getaucht, da weiß sie schon Bescheid. „Das ist doch Ananas!“ Bei Nummer vier allerdings will ihr der Name der verflixten Frucht nicht einfallen, dabei liegt er auf der Zunge. „Wir essen das zuhause dauernd“, versichert sie. Aber auch ihre Mutter ist ratlos, auf Maracuja wäre sie nicht gekommen. Am Ende haben vier Leute von über zwanzig Teilnehmern alle fünf Sorten richtig erkannt. Bevor es weitergeht müssen alle noch kurz verschwinden, nicht das nachher unterwegs die viele Schorle drückt.

An jeder Station gibt es ein Versteck zu entdecken, in dem ein blaues, grünes oder rotes Band auf die Teilnehmer wartet. Aus den unterwegs gesammelten Bändern soll dann am Ende des Spaziergangs ein Schlüsselanhänger geflochten werden. Aber zuvor geht es weiter quer durch Hochfeld, Richtung Brückenplatz. Am sozialpastoralen Zentrum St. Peter wartet Sr. Martina schon mit einer kleinen Stärkung und einer Wasserschöpfaufgabe auf die Wanderer. Wie erschöpft die am Ende ihres Weges an ihrer sechsten Station im Lokal Ziegenpeter am Hochfelder Rheinufer ankommen werden, das steht noch nicht fest. Aber dass alle mit Feuereifer dabei sind und die anregende Familienzeit genießen, das sieht man auf den ersten Blick.

Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm

  

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13.05.2019



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