Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 09.12.2019

Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes. 5.Mose 1,17

Wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. Matthäus 7,2

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Pressekonferenz zum Jahrestag; Foto: www.stiftung-duisburg-24-7-2010.de Pressekonferenz zum Jahrestag; Foto: www.stiftung-duisburg-24-7-2010.de

Stiftung Duisburg 24.7.2010

Loveparade Jahrestag

Auch in diesem Jahr wird die Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Loveparade-Katastrophe vom 24.Juli 2010 wieder öffentlich sein. Sie beginnt am Mittwoch, 24.Juli 2019 um 17.00 Uhr an der Gedenkstätte im Tunnel Karl-Lehr-Straße. Die Ansprache hält Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Sprecher des Kuratoriums der „Stiftung Duisburg 24.7.2010“.

Der musikalische Beitrag wird von Mitgliedern des Akkordeon-Orchesters Rheinhausen 1950 gestaltet.

Am Abend zuvor organisiert der Verein „Bürger für Bürger“ in eigener Regie wie im vergangenen Jahr die „Nacht der 1000 Lichter“. Der Tunnel im Zuge der Karl-Lehr-Straße wird zwischen Dienstag, 23.Juli, 18.00 Uhr bis Mittwoch, 24.Juli,22.00 Uhr für den Autoverkehr gesperrt.

Bilanz der Stiftung

Die Arbeit der Stiftung wurde in den vergangenen 12 Monaten von dem Prozess in Düsseldorf beeinflusst. Durch die finanzielle Unterstützung des Landes ist die psychologisch-seelsorgerische der am Prozess Teilnehmenden weiterhin möglich. Verstärkt wurde das Angebot auch von Zeugen angenommen. Allein im Jahr 2018 wurden insgesamt rund 650 Gespräche geführt. Die Zahlen für das laufende Jahr liegen noch nicht vor, dürften aber ähnlich hoch sein.

Auch 9 Jahre nach der Loveparade-Katastrophe melden sich noch Betroffene erstmals bei der Stiftung und bitten um Hilfe. Wie wichtig Therapien auch nach so langer Zeit sein können, zeigt das Beispiel eines Betroffenen, der nun wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, nachdem ihm dies jahrelang nicht möglich war. Nicht immer haben Therapien ein solches Ergebnis. Aber es bestärkt die Mitarbeitenden und Initiatoren der Stiftung darin, wie wichtig ihre Arbeit ist.Wie in den vergangenen Jahren hilft die Stiftung Betroffenen bei Rentenanträgen, der Vermittlung von Therapieplätzen sowie bei Kostenübernahmen von Therapien und der Suche nach Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung. Auch die moderierte Selbsthilfegruppe wird als Angebot aufrecht erhalten.

Die Gedenkstätte wird weiterhin von der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB) gepflegt. Die Zahl der Vandalismus-Schäden ist in den letzten 12 Monaten stark zurückgegangen, was sicherlich auch an den mehrmals in der Woche stattfindenden Kontrollen durch die Werkstatt Duisburg liegt.Trotzdem haben Unbekannte in den letzten Tagen dort mehrere Pflastersteine entfernt, zudem wurden undefinierbare Flecken auf und neben der Gedenkplatte entdeckt.

Über die Stiftung „Duisburg 24.7.2010“

Fünf Jahre nachdem am 24. Juli 2010 auf der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen ums Leben kamen, 500 weitere zum Teil schwer verletzt und viele traumatisiert worden waren, wurde auf Initiative von Hinterbliebenen und Überlebenden die Gründung einer Stiftung angeregt. Aufgabe der Stiftung ist es in erster Linie, die Unterstützung und Beratung von Hinterbliebenen und Betroffenen sowie die Pflege der Gedenkstätte und die Organisation der jährlichen Gedenkfeier für die Zukunft zu sichern. Das Kuratorium - Jutta Stolle (Franz Haniel & Cie.), Peter Gasse (HKM-Geschäftsführer), Johannes Pflug (ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter), Ulrike Stender (Diakonie) und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp (ehemaliger Vorstand der Kindernothilfe) - verbürgt sich für die satzungsgemäße Verwendung der Finanzmittel. Duisburg und seine Stadtgesellschaft bekennen sich damit zur Verantwortung für die Folgen der Katastrophe.

Zur Internetseite der Stuftung: www.stiftung-duisburg-24-7-2010.de

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17.07.2019



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