Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 06.07.2020

So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. Psalm 103,12

Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden. Römer 5,20

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

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Service

Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

Jahreslosung 2020

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben“

Jahreslosungen sind Bibelstellen, die Zuversicht spenden und Christinnen und Christen Leitspruch für die nächsten 12 Monate sein können. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ ist aus Markus 9, 24 und gilt für das Jahr 2020. Wie Superintendent Armin Schneider das Bibelwort auslegt, ist hier zu lesen. Und Kirchenmusiker Daniel Drückes schrieb ein Lied zur Jahreslosung.

„Hilf mir zu glauben“ von Daniel Drückes ist ein christlicher Pop-Song, der sich sowohl als Gemeindelied als auch als Vortragsstück für Solisten und Chöre eignet. Begleitet werden kann mit Band, Klavier, Orgel oder Posaunenchor. Eine Aufnahme des Liedes (aus dem Adventskonzert in der vollen evangelischen Gnadenkirche Wanheimerort im Dezember 2019) finden Sie auf dieser Seite von www.kirchenmusik-duisburg.de. Die Noten können zur kostenfreien Verwendung (unter Nennung des Urhebers) unter www.kirchenmusik-duisburg.de an der gleichen Seite als PDF heruntergeladen werden.


Jahreslosung 2020:
„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Markus 9, 24


Das neue Jahr ist noch in der Schwebe. Was auf uns zukommen wird, wissen wir nicht. Gewiss, die Prognosen für 2020 sind schon abgegeben, von Wirtschaftsweisen und anderen klugen Menschen. Die eine oder der andere hat sich auch persönlich etwas vorgenommen für das neue Jahr. Gute Vorsätze müssen nicht schaden. Aber was tatsächlich auf uns zukommen wird, steht noch dahin.

In gewisser Weise ist auch unser Leben immer in der Schwebe, auch wenn es uns nicht immer bewusst ist. Oft genug schweben wir zwischen Glaube und Zweifel, zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Beharren und Aufbrechen.

Eine Hörerin des Deutschlandfunks, Ende dreißig und Mutter zweier Kinder, schreibt nach einer Radioandacht an den Sender: „Ich glaube nicht. Jedenfalls nicht an Gott. Aber ich bin froh, dass es Menschen gibt, die das tun und die darüber sprechen. Ich würde so gerne glauben. Nur: Wie soll das gehen – mit fast 40 Jahren?“ – Sehnsucht und Ratlosigkeit halten sich die Waage.

In meiner Arbeit im Krankenhaus erlebe ich Menschen, denen ihr Glaube hilft, auch mit schwierigsten Situationen fertig zu werden; sie fühlen sich getragen, auch wenn der Boden unter ihren Füßen brüchig geworden ist. Und ich begegne Menschen, die können nicht oder nicht mehr glauben angesichts der Schicksalsschläge, die sie hinnehmen müssen. „Ist das ein Gott, der mir hilft? Ich kann es nicht glauben.“

In der Schwebe ist auch die biblische Geschichte, aus der die Jahreslosung entnommen ist. Der Vater eines Jungen, der von klein auf an lebensbedrohlichen epileptischen Anfällen leidet, schwebt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Alles hat er schon versucht, um seinem Kind zu helfen. Alles vergeblich. Dann versucht es bei den Jüngern Jesu; aber auch Sie können nicht helfen. Es ist zum Verzweifeln. Der herbeigerufene Jesus ist kurz angebunden und sagt: „Alles ist möglich, dem der da glaubt.“
Das lässt den Vater vollends verzweifeln und er kann nur noch hinaus schreien: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Aber in der Zerrissenheit dieses Schreis gelingt es ihm, sich ganz Jesus anzuvertrauen. Und dann kann Vertrauen wachsen.

Menschen, die glauben, bleiben nicht von Schicksalsschlägen verschont, erst recht nicht von Zweifeln. Immer wieder bin ich hin und her gerissen zwischen Vertrauen und Zweifeln. Mir hilft es, zu meinen Zweifeln zu stehen. Und ich bin froh – gerade in meiner Arbeit im Krankenhaus - eine Adresse zu haben, der ich meine Zweifel, meine ungelösten Fragen anvertrauen kann. Und oft ist damit der erste Schritt getan, dass auch wieder Vertrauen entstehen kann. Vertrauen, dass da eine Kraft ist, die diese Welt und mein Leben trägt und hält, wenn’s sein muss, auch über Abgründen hält. Dieses Vertrauen will ich immer wieder neu wagen. Auch im neuen Jahr.

Ich wünsche Ihnen ein gutes, behütetes Jahr 2020. Seien Sie Gott befohlen.

Ihr
Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und Krankenhausseelsorger

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27.12.2019



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