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Losung für den 27.05.2020

Der HERR wird's vollenden um meinetwillen. Psalm 138,8

Paulus schreibt: 

Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. Philipper 1,6

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Nils Finke; Foto: Dirk Sawatzki Nils Finke; Foto: Dirk Sawatzki

Presbyteriumswahl

Gemeinde ist Rückhalt und Herausforderung für junge Mitarbeiter

Die 17jährige Buchholzerin Juliane Diefenthal, Lukas Anacker aus Bissingheim (18) und der Wedauer Nils Finke (21) engagieren sich in der Gemeinde Trinitatis. Sie gehören zum Kreis der Jugendmitarbeitenden, helfen bei Konfi-Touren und bereiten Gottesdienste mit Jugendlichen vor. Im März werden zwei zum ersten Mal bei einer Presbyteriumswahl wählen und einer stellt sich sogar als Kandidat zur Wahl.

Finke, der Politikwissenschaften studiert und im Jugendausschuss der Gemeinde mitarbeitet, hat eine recht konkrete Vorstellung davon, was auf ihn zukommen könnte. „Meine Mutter war lange Presbyterin hier in der Gemeinde, da geht es ganz oft um Verwaltung und  manchmal auch um politische Fragen“, sagt er. Die anderen nicken, auch sie stammen aus Familien, in denen es eine Nähe zur Kirche gibt. Aber dennoch haben sie sich frei für ihre Mitarbeit entschieden. „Mein Bruder ist zum Beispiel bekennender Agnostiker“, sagt Finke, „es ist also kein Automatismus, ob man mit Kirche etwas anfangen kann, oder nicht.“

„Mich hat der Dirk - also unser Pfarrer Dirk Sawatzki - nach der Konfirmandenzeit persönlich angesprochen und eingeladen, bei der einen oder anderen Aktion mitzumachen“, erinnert sich Diefenthal, die sich selber mit zwölf Jahren für eine evangelische Taufe entschieden hat. Ihr hat es gefallen, dass sich der Pfarrer um ihre Mitarbeit bemühte, also sagte sie zu und stellte bald fest: „Das ist ja ziemlich cool hier“. So sehen die jungen Erwachsenen auch ihren Pfarrer. „Der ist eigentlich recht still und hört gut zu, dabei kommt er locker und offen rüber und steckt viel Herzblut in die Jugendarbeit“, sagen sie übereinstimmend.

Was muss eine Gemeinde denn noch tun, um sich die Bezeichnung „ziemlich cool“ zu verdienen? Lukas Anacker findet, dass man doch ganz schnell merkt, ob man als junger Mensch in seiner Gemeinde willkommen ist, oder nicht. Wenn da nur Leute sind, die Jugendliche als Störung empfinden, geht man halt nicht mehr hin. „Es muss schon Interesse daran geben, was wir eigentlich denken und gerne umsetzten wollen“, sagt Anacker der sich auch bei der Duisburger „Fridays for Future“-Gruppe engagiert. Offen, einladend und  neugierig, so soll eine Gemeinde sein. Die drei sehen davon so viel in ihrer Gemeinde verwirklicht, dass sie bereit sind, sich im Gegenzug auch selber einzusetzen.

„Man lernt ja auch einiges dabei“, findet Nils Finke. Er hat lange im gemeindlichen Jugendausschuss mitgearbeitet und dort erste praktische Erfahrungen mit demokratischen Strukturen gesammelt. Von dort ging auch die Idee zu einem offiziellen Statement für die Vielfalt und gegen Hass aus, die später von anderen Gemeindegruppen und sogar vom Presbyterium übernommen wurde. „Man engagiert sich doch viel besser für etwas als gegen etwas“, erklärt Finke die Idee, „deshalb haben wir uns für die Vielfalt ausgesprochen,  die uns ganz wichtig ist.“ Wenn das Presbyterium sich den Vorschlag der Jugendlichen zu eigen macht, dann kommt die Botschaft auch bei denen an. „Wir spüren Rückhalt, was wir sagen und denken ist hier von Interesse, aber wir wissen auch von anderen Gemeinden in denen die Jugendlichen nicht so viel zu melden haben“, sagen alle Drei.

Weil sie sich zuhause fühlen, entwickeln sie auch allmählich Interesse für die Themen und Aufgaben der Gemeinde. „Zum Beispiel für die Regionalisierung, die jetzt auf die Gemeinden zukommt“, sagt Finke. Da geht es um große Veränderungen, an denen die jungen Gemeindemitglieder nicht unbeteiligt sein wollen. Auch deshalb gehen sie wählen, wenn es um die neue Gemeindeleitung geht und schauen sich die gewählten Presbyterinnen und Presbyter gut an. Wenn einer der neu gewählten Presbyter Nils Finke heißen sollte, dann kann er sicher sein, dass die Jugendmitarbeitenden künftig ihre Anliegen vor allem an ihn herantragen werden.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Zur Internetseite: www.trinitatis-duisburg.de

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17.01.2020



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