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Losung für den 19.02.2020

Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt zu vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Psalm 50,1

Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. 2.Korinther 5,19

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Service

Zukünftige Notfallseelsorgende bei der Feuerwehr; Foto: Udo Dötsch Zukünftige Notfallseelsorgende bei der Feuerwehr; Foto: Udo Dötsch

Notfallseelsorge

Zukünftige Notfallseelsorgende bei der Feuerwehr

Funksprüche wie „Wespe für ELW Feuerwehr Duisburg kommen“ und die damit verbundenen Tätigkeiten von Polizei und Feuerwehr müssen zukünftige Notfallseelsorgende verstehen, um später im Einsatz zu wissen, was diese Kräfte tun und wie sich die eigene Arbeit in den Ablauf einfügt. Am Samstag waren sie deshalb Gäste der Hauptwache 1 der Duisburger Berufsfeuerwehr.

Solches muss gelernt werden und ist deshalb unter dem Titel „Wie tickt Feuerwehr und Polizei?“ Schwerpunkt eines Ausbildungsmoduls zukünftiger Notfallseelsorgende aus dem Kreis Wesel und der Stadt Duisburg. Am Samstag waren sie deshalb Gäste der Hauptwache 1 der Duisburger Berufsfeuerwehr.

„Blaulicht und Martinshorn sollen unsere Seelsorger nicht erschrecken, sondern ihnen signalisieren, hier sind Profis am Start“ erläutert Pfarrer Bernhard Ludwig, leitender Notfallseelsorger des Kreises Wesel, der zusammen mit seinem Duisburger Kollegen Richard Bannert diesen Ausbildungstag organisiert hat. Dabei gehe es, erläutert Bannert um solche Grundfragen wie „Wo beginnt der Gefahrenbereich für uns?“ oder „Bei wem melde ich mich an und ab, wenn ich zu einem Einsatz der Feuerwehr hinzugerufen werde?“ Feldkompetenz nenne sich das, und die die zukünftigen Notfalseelsorgenden sollen sie erlernen. Den Leitspruch der Feuerwehr „retten, bergen, löschen“ würde die Notfallseelsorge durch die erste Hilfe für die Seele mit „zuhören, beten, segnen“ ergänzen, fügt Ludwig hinzu. „Manchmal ist Schweigen das beste Einsatzmittel“ sagt nickend auch Bannert. Er und Ludwig sind auch Seelsorger für die Feuerwehr und selbst „aktive Blauröcke“, d.h. als Feuerwehrleute immer wieder im Einsatz - dann mit den blauen Uniformen der Feuerwehr.

Der Besuch bei der Feuerwehr beginnt beim Fuhrpark. Die zukünftigen Notfallseelsorgenden schauen sich die Rettungswagen, Löschfahrzeuge und Leiterwagen genau an  und erhalten dazu genaue Infos von den Berufsfeuerwehrleuten zu den vielen Einsatzmöglichkeiten. Schließlich gibt es einen Einblick in die Arbeit auf der Leitstelle - der Zentrale für alle Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze. Am Nachmittag berichtet dann ein ehemaliger Polizist und jetziger Notfallseelsorger über die gemeinsamen Einsätze, wie etwa bei der Überbringung von Todesnachrichten. Er beschreibt, welche Aufgaben haben Kriminalwache, Verkehrsunfallsachbearbeiter oder der Wach- und Wechseldienst der Polizei dabei haben, und wo die Schnittpunkte in der gemeinsamen Abarbeitung von Einsätzen zwischen Polizei und Notfallseelsorge sind. „Wir sind Partner im Einsatz – haben aber unterschiedliche, wenn auch sich ergänzende Aufgaben“ erläutert Walter Wieschermann. Er ist seit 35 Jahren Polizist in Wesel und seit 5 Jahren ehrenamtlicher Notfallseelsorger.
Zum Ende des Ausbildungstages erzählt Christoph Werth, ehrenamtlicher Notfallseelsorger aus Moers, von einem 24stündigen Einsatz im Hitzesommer des letzten Jahres mit dem Rettungsdienst und schließt mit dem Fazit: „Bei gefühlten 48 Grad in der Sonne Menschen medizinisch zu versorgen und seelisch beizustehen - das war schon eine besondere Herausforderung.“ Sein Bericht rundet den mit neuen Informationen und Eindrücken vollen Lehrgangstag für die zukünftigen Notfallseelsorgenden ab. Sie alle freuen sich auf den ersten Einsatz in ihrem Ehrenamt nach der Ausbildung.  

Übrigens: Die „Wespe“ ist der Funkrufname des Polizeihubschraubers und der ELW 1 ist ein Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr – von dort aus wird grundsätzlich ein Feuerwehr-Einsatz geleitet.


Das Foto wurde im Rahmen des Besuchs der zukünftigen Notfallseelsorgenden bei der Feuerwehr aufgenommen. Es zeigt Ralf Schmiegelt von der Feuerwehr, der Bärbel Wulle (links) und Ulrike Ueltgesforth vorführt, wie eine sogenannte „Schere“ funktioniert. Das „handliche“ Gerät nutzt die Feuerwehr, um ein Fahrzeug zu öffnen: es wird hydraulisch durch einen Kompressor betrieben, um eingeklemmte Personen aus einem Fahrzeug zu befreien bzw. eine Öffnung für den Rettungsdienst herzustellen, damit dieser an den Patienten im Fahrzeug erst mal arbeiten kann d.h. diese zunächst medizinisch stabilisiert. Dann wird mit dem Spreizer in der Regel das Dach eröffnet und die Tür herausgeschnitten, um die Menschen patientenschonend aus dem Fahrzeug zu befreien und sie in den Rettungswagen oder Rettungshubschrauber zu bringen.

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07.02.2020



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