Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Missbrauch

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, es gibt klare Verfahrenswege und Hilfen für Betroffene. Hier finden Sie Kontakte und Materialien.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 26.07.2021

Amos sprach: 

Ach, HERR, sei gnädig! Wie soll Jakob bestehen? Er ist ja so klein. Da reute es den HERRN. Der HERR sprach: Es soll nicht geschehen! Amos 7,2-3

Paulus schreibt: 

Ich bitte euch nun, vor Gott einzutreten für alle Menschen in Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung. 1.Timotheus 2,1

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Foto:Pete Linforth, Pixabay Foto:Pete Linforth, Pixabay

Coronavirus UPDATE

Was im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie nicht geht, was möglich ist, was getan und gesagt wird

Angesichts der Corona-Pandemie ist manches untersagt, anderes nur unter Auflagen möglich. Wo Kirchen zum stillen Gebet öffnen, wo es Gottesdienste gibt, was im Bereich von evangelischer Kirche nicht geht und was dafür noch möglich wird, steht hier und wird regelmäßig aktualisiert, sobald wir Infos erhalten.



Aktuelle Informationen aus den Gemeinden sind auf ihren Internetseiten - die Übersicht ist hier zu finden - dort gibt es dann die jeweiligen Links zu den Gemeindeseiten.

 


 

Glockenläuten und offene Kirchen zum Gedenken der Opfer der Flutkatastrophe

(22.07.2021)

Die evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich läuten am Freitag, 23. Juli um 18 Uhr die Glocken, öffnen ihre Kirchen und laden herzlich zum Gedenken, Innehalten und stillen Gebet ein. Damit folgen sie - wie andere Gemeinden und Einrichtungen auch - dem Aufruf der rheinischen Landeskirche, durch Läuten und Beten von vielen Orten aus ein Zeichen des Zusammenhalts auszusenden.

Dieses Signal wird am Freitag auch von der Kirche in Obermeiderich, Emilstr. 27-29, und der Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, ausgehen. Informationen zu den Gemeinden und deren Hygieneschutzkonzepten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de. Die Landeskirche, die Evangelische Kirche im Rheinland hat für diesen Tag eine Andacht mit Texten und Gebeten entwickelt, die auch zuhause gefeiert werden kann (Infos dazu gibt es im Netz unter www.ekir.de).

 


 

Reise in die Zeit des Barock
Auch der vierte Teil der Konzertreihe in der Hamborner Friedenskirche verspricht Musikgenuss

(22.07.2021)

Auch beim vierten Abend in der der Reihe der sommerlichen Konzerte in der Hamborner Friedenskirche erwartet die Musikfans am 28. August um 20 Uhr ein spannendes Programm: Es gibt ein Wiedersehen und –hören mit Sopranistin Evelyn Ziegler. Sie musiziert diesmal zusammen mit Stefan Boots, Flöte, Friedemann Pardall (Cello) und Rolf Hennig-Scheifes (Orgel). Als Ensemble „Usignolo sul Reno“ nehmen die drei das Publikum mit auf eine „Reise in die Zeit des Barock“, so der Titel des Programms. Beim nächsten Konzert, am 4. August ist ebenfalls um 20 Uhr Mathias Mück, Domkapellmeister am Dom zu Magdeburg, mit seinem Orgelspiel zu Gast in der Friedenskirche. Zu allen Konzerten der Reihe haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; zu anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen, denn Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Infos zur Künstlerin Evelyn Ziegler gib es im Netz unter www.frauziegler.de; zur Gemeinde gibt es sie im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. 

 


 

Glockenläuten und Andacht anlässlich der Flutkatastrophe

(21.07.2021)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd folgt dem Aufruf der Evangelischen Kirche im Rheinland und wird wie andere Gemeinden und Einrichtungen angesichts von Leid und Not, die die Flutkatastrophe über viele gebracht hat, am kommenden Freitag, 23. Juli um 18 Uhr die Glocken läuten und eine Andacht feiern. Dazu laden Pfarrer Bodo Kaiser und ein Team herzlich in die Huckinger Kirche, Angerhauser Straße 91, ein.

Die Landeskirche hat für diesen Tag eine Andacht mit Texten und Gebeten entwickelt, die auch zuhause gefeiert werden kann (Infos gibt es unter www.ekir.de). Pfarrer Kaiser hat eine Andacht geschrieben, die er mit einem Team in der Huckinger Kirche feiern wird.

Am Freitag wird es in der Huckinger Kirche um Trauer aber auch um die Hoffnung durch den Glauben gehen. Pfarrer Kaiser wird von der Welle der Hilfsbereitschaft sprechen, aber auch von den Gaffern und Katastrophentouristen und Plünderern reden, „die nur sich selbst sehen können.“ Und er wird fragen: „Wer sind wir Menschen, dass wir beides sein können: Wesen, die sich beistehen, wenn es darauf ankommt, aber auch Wesen, die nur um sich selber kreisen?“ Eine Anmeldung zur Andacht ist nicht nötig; Maskenpflicht und Hygieneschutzbestimmungen müssen aber beachtet werden.

Den Ablauf mit Liedvorschlägen und Ansprache stellt Pfarrer Kaiser gerne allen zur Verfügung, die in Gemeinden und Einrichtungen eine Andacht feiern möchten. Zu finden ist sie hier und auch auf der Internetseite https://evaufdu.de, wo es auch weitere Infos zur Gemeinde und deren Hygieneschutzkonzept gibt. Anfragen beantwortet Pfarrer Bodo Kaiser gerne (Tel.: 0203 / 60847747; bodo.kaiser@ekir.de).

 


 

Wedauer Kleiderladen öffnet wieder

(21.7.2021)

Auch der Wedauer Kleiderladen hatte wegen der Pandemie lange schließen müssen. Jetzt aber lädt die evangelische Kirchengemeinde Trintatis wieder alle, die gute gebrauchte Kleidung für Jung und Alt suchen, herzlich zum Stöbern im großen Sortiment ein: Der Kleiderladen, Am See 8, ist ab sofort wieder montags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Kleiderladen nimmt übrigens zu den Öffnungszeiten gerne auch saubere und gut erhaltene Waren als Spende an, die dann zu günstigen Preisen angeboten werden. Die Wiederverwendung gut erhaltener Kleidung sieht das Presbyterium der Gemeinde als einen Beitrag zum verantwortlichen Umgang mit Ressourcen an. Und: Der Verkaufserlös ist für den Förderverein der Kirchengemeinde bestimmt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Einnahmen und Trinkgelder vom Obermarxloher Sommercafé als Spende für Flutopfer

(20.7.2021)

Seit sechs Jahren können Familien, Radelnde und Spazierende an den Feriensonntagen im Sommercafé der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh Kaffee, Kuchen und Getränke genießen. Bis Ende August ist es auch die nächsten Sonntage jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Vom letzten Sommercafé hat das Team der Mitwirkenden kurzentschlossen alle Einnahmen und Trinkgelder für die Opfer der Unwetter gespendet - insgesamt über 400 Euro. Die Ehrenamtlichen und Pfarrerin Birgit Brügge danken allen Gästen vom letzten Sonntag, denn als diese von der guten Aktion erfuhren, fielen die Trinkgelder noch höher als sonst aus.  

Ort des Sommercafés ist der luftige, aber geschützte Innenhof, den die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ zusammen bilden. Angeboten werden im Café zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(19.7.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 23. Juli 2021, heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Marimba-Klänge in der Hamborner Friedenskirche

(16.07.2021)

Fumito Nunoya genießt internationale Aufmerksamkeit als einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Die isolierende Zeit der Pandemie regte ihn zu seinem Musikprogramm „Marimba Prayers“ an, „mit dem ich meine Gedanken, Gefühle und eine Geschichte mit der Hoffnung und den Gebeten verbinden konnte.“ In Rahmen der Sommerlichen Konzerte der Hamborner Friedenskirche lässt er sein Programm dort am 21. Juli 2021 um 20 Uhr erklingen.

„Hoffentlich wird meine Musik die Herzen der Zuhörer erreichen“ fügt er seiner Konzertbeschreibung hinzu. Spielen wird der in Japan geborene und momentan in Deutschland lebende Künstler Stücke verschiedenster Stilrichtungen: Ludwig Albert „Feel the Sunlight“, Bachs Violinensonate 1001, von Mario Castelnuovo-Tedesco „The Sleep of Reason Produces Monsters Op. 195“, den 2. Satz aus „Luminosity“ von Tomasz Golinski, „Over the Rainbow“ von Harold Arlen in einem Arrangement von Robert Oetomo, die irsche Volkswiese „Danny Boy“, Astor Piazzolla „Verano Porteno“ und das berühmte „Debohra’s Theme“ aus dem Film „Once Upon a Time in America“, komponiert von Ennio Morricone.

Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Zu diesem und allen Konzerten der Reihe haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Mehr Infos gib es unter www.kantorei-hamborn.de und Infos zum Künstler gibt es gibt es im Netz unter https://www.fumitonunoya.com.

 


 

Das Meidericher Gemeindeleben im Sommer

(15.07.2021)

Wenn die Pandemielage es zulässt, kommt in der Evangelischen Gemeinde Meiderich zum Ende der Sommerferien ein wichtiger Teil des Gemeindelebens wieder zurück: Die Kirche Auf dem Damm ist bereits seit längerem geöffnet, ab 18. August soll nun auch im Gemeindezentrum durch wieder mögliche Treffen von Gruppen und Kreisen viel los sein.

Was dabei zu beachten ist, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Infos zum Hygiene- und Versammlungskonzept gibt es im Gemeindebüro (0203/4519622), wo auch Anfragen für Raumanmietungen angenommen werden.

Bis dahin sind alle Menschen eingeladen Teil des Gemeindelebens in der Kirche zu werden. Diese ist natürlich zu den Sonntags-Gottesdiensten geöffnet, aber auch jeden Freitag. Um 15 Uhr wird dort auch während der Sommerferien jeden Freitag eine Wochenschlussandacht gefeiert, die ein ehrenamtliches Team rund um Dr. Sascha Flüchter vorbereitet. Das Gotteshaus ist auch anschließend immer bis 17 Uhr zum Innehalten, Gebet und zur Begegnung - auf Abstand - geöffnet. 

Im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht im auch August die Aktion „Bewegung hilft!“, mit deren Einnahmen und Spenden die Gemeinde direkt die Arbeit der Kindernothilfe im Kampf gegen die Corona-Katastrophe in Indien unterstützen wird. Das Prinzip ist einfach: Interessierte melden sich auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro an und zahlen eine kleine Startgebühr in Höhe von fünf Euro. Die Bewegungsfreudigen dokumentieren ihre angegebene Strecke, die sie zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, mit einem Foto und schicken die Angabe der zurückgelegten Kilometeranzahl mit dem Bild an das Gemeindebüro. Von dort gibt es eine Spendenurkunde und evtl. einen der drei Hauptpreise. Die Gemeinde zahlt für jeden gelaufenen oder gewanderten Kilometer 0,50 € und jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer mit 0,20 € und jeden mit dem Elektrobike zurückgelegten Kilometer mit 0,10 €. Die gesamten Startgelder und Kilometerbeiträge kommen der Kindernothilfe und ihren Projektpartnern in Indien zugute. Weitere Informationen zur Gemeinde und zum Projekt bzw. zur Anmeldung dazu gibt es auf www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro (0203/4519622).

 


 

Neues kleines Insektenparadies im Duisburger Süden

(14.7.2021)

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt es jetzt kleines Paradies für Insekten. Engagierte haben vor dem Ungelsheimer Gemeindezentrum einen Teil der Rasenfläche in ein Wildblumenbeet umgewandelt und mit 80 Lavendelpflanzen umrandet, die ebenfalls die Bienen anziehen. „Dieses Beet ist nicht nur gut für die Umwelt, es sieht auch noch gut aus! Und natürlich freuen wir uns über Nachahmer!“ betont Pfarrer Rainer Kaspers. Hintergrund der Aktion ist, dass derzeit viel über das Insektensterben gesprochen: Auch Wild- und Zuchtbienen finden immer weniger Nahrung. Neben dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sind auch zugepflasterte Vorgärten und „pflegeleichte Gärten“ Gründe für das Sterben der Insekten. Dadurch finden auch die einheimischen Vögel immer weniger Nahrung. „Aber es gibt auch ein Umdenken“ stellt Pfarrer Kaspers fest. „Immer mehr Wildblumenwiesen entstehen. Und auch wir wollten uns mit einem kleinen Beitrag beteiligen.“ Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(13.07.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, am 19. Juli und am Montag, 26. Juli 2021 von Pfarrer Bodo Kaiser aus der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd besetzt. 

 


 

„Nimmersatt“ als Thema einer Onlinenadacht

(12.7.2021)
 
Auch die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort feiern längst wieder Gottesdienste vor Ort in ihren Kirchen, doch sie setzen ihre Zusammenarbeit auch im Netz fort und laden immer zur Monatsmitte zum gemeinsamen Internet-Gottesdienst ein. Die Juliausgabe steht unter dem Titel „Nimmersatt“ und ist ab Donnerstag online.

Die Andacht hat Pfarrerin Sara Randow aus der Gemeinde Trinitatis zusammen mit jungen Erwachsenen aus dem Team des Jugendzentrums Arlberger in Buchholz aufgenommen - sie wurde im Rahmen eines gemütlichen Grillabends gefeiert und aufgezeichnet. Die Musik kommt von Pauline Weschta (Gesang) und Popkantor Daniel Drückes. Im Vorfeld des Treffens hatten alle Mitwirkenden einen Corona-Test gemacht oder sind vollständig immunisiert. Deshalb konnten sie sich dort ohne Maske und Abstand in der Gruppe bewegen. Zu sehen ist das Video ab Donnerstag, 15. Juli 2021 um 10 Uhr wie immer auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Zweites sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche

(12.7.2021)

Otto Krämer war schon 2017 zu Gast in der Hamborner Friedenskirche und bekam viel Applaus für sein Spiel auf der Eule-Orgel zum Stummfilm „Der Glöckner von Notre Dame“. In diesem Jahr bestreitet er das zweite der diesjährigen sechs sommerlichen Konzerte in der Friedenskirche: am Mittwoch, 14. Juli 2021 um 20 Uhr spielt er unter dem Titel „Aus dem Ärmel geschüttelt“ Improvisationen; die musikalischen Themen aber werden zu Beginn mit dem Publikum festgelegt. Lediglich Prolog, Variationen und Fuge im romantischen Stil über ein gegebenes Thema sind vorab als Bedingung gesetzt. Otto Krämer ist seit 1993 Kantor in Straelen und leitet seit 2013 als Lehrbeauftragter für Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel eine Klasse an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Er ist Spezialist für alle Bereiche der Orgelimprovisation, spielt daher auch Filmmusiken zu Stummfilmen auf Festivals in ganz Europa. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Zu allen den Konzerten haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Mehr Infos gibt es www.kantorei-hamborn.de. Mehr Infos zu Otto Krämer gibt es im Netz unter www.orgelimprovisationen.de.

 


Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(12.7.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 16. Juli 2021, heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Sommerliche Konzerte in der Hamborner Friedenskirche

(23.06.2021)

Das Pandemiegeschehen lässt es zu, dass in diesem Jahr doch sechs sommerliche Konzerte in der Hamborner Friedenskirche immer mittwochs ab 20 Uhr - zu hören sind. Den Anfang macht Jürgen Kursawa am 7. Juli 2021, der sein Orgelspiel unter den Titel „Die Queen bittet um Gehör“ stellt.

Jürgen Kursawa, u.a. Professur für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, wird an der Eule-Orgel das Praeludium e-Moll, BWV 548 , die Choralbearbeitung „Vater unser im Himmelreich“ (BWV 682), die    Fuge e-Moll (BWV 548), die Triosonate G-Dur (BWV 530), das Praeludium Es-Dur (BWV 552), die Choralbearbeitung „Schmücke Dich, o liebe Seele“ (BWV 654) und die Fuge Es-Dur (BWV 552) spielen.

Am 14. Juli 2021  gibt Otto Krämer unter dem Titel „Aus dem Ärmel geschüttelt“ ein Improvisationskonzert. Eine Woche später, am 21. Juli 2021 ist Fumito Nunoya am Vibraphon in der Friedenskirche zu hören und am 28. Juli 2021 gibt es Wiedersehen und Wiederhören mit Evelyn Ziegler, die schon öfters Auftritte in der Friedenskirche hatte. Am 4. August 2021 ist Mathias Mück, Domkapellmeister am Dom zu Magdeburg, mit seinem Orgelspiel zu Gast in der Friedenskirche. Zum Abschluss der diesjährigen Reihe tritt am 11. August 2021 das „Duo Zia“ mit Trompete und Orgel und dem Programm „Bending Times“ auf. Zu den Konzerten haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Konzert in der Hochfelder Pauluskirche

(23.06.2021)

Nach längerer Pause wird die Hochfelder Pauluskirche wieder zum Konzertraum: Am Samstag 3. Juli 2021 erklingt ab 18 Uhr in dem Gotteshaus Musik aus Barock, Romantik und Gegenwart. Zu hören gibt es u.a. Sätze aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel, „He’s got the whole world“ und andere Spirituals, Tänze von Erasmus Widmann, Werke von Moritz Hauptmann und Felix Mendelssohn-Bartholdy, eine Motette im romantischen Stil, das Präludium D-Dur von Dietrich Buxtehude sowie kleine Stücke für Flöte und Klavier von Volker Nies und einiges mehr. Gespielt wird die Musik vom Blockflötenensemble und dem Posaunenchor der evangelischen Gemeinde Neudorf-West unter der Leitung von Volker Nies und Andreas Lüken, der Orgel und Klavier spielt. Der Eintritt ist frei. Hygienevorschriften (Maskenpflicht, Besucherregistrierung, Abstand) sind weiterhin zu beachten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Einladung zum Innehalten im Labyrinth auf der Kirchenwiese

(22.06.2021)

Auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße, ergeben frische gemähte Wege zusammen mit dem bewusst stehen gelassenen Gras ein Rasenlabyrinth. Engagierte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West pflegen es und nutzen den Ort zur Einkehr und der Erfahrung von Ruhe. Die Gemeinde lädt Interessierte auch in diesem Jahr dazu ein, das Labyrinth auf der Kirchwiese bei der Eröffnung in aller Ruhe und mit Cembalo-Musik kennenzulernen. Wie auch im Vorjahr haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies die Formen ganz nach Plan in das Gras gemäht: Das Labyrinth hat auf seinem Weg vier Stationen an denen es Textimpulsen geben wird, zwei Umwege laden zum Innehalten und zum Perspektivwechsel ein und im Ziel gibt es natürlich den Ausblick. Eröffnet wird das Labyrinth - wenn’s nicht regnet - mit einem Pandemiekonformen offenen Nachmittag der Begegnung am Sonntag 27. Juni 2021 um 16 Uhr, die Barockmusik am Cembalo spielt auf der Kirchenwiese Volker Nies. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. 

 


 

Das Leben feiern
Nachbargemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein

(22.06.2021)

Zur traditionellen gemeinsamen Sommerkirche laden die beiden evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich in diesem Jahr in die Kirche, Auf dem Damm, ein. Dort predigen in den Sonntagsgottesdiensten der Sommerkirche Menschen aus den beiden Gemeinden abwechselnd: Am 4. Juli um 11 Uhr ist es Pfarrerin Esther Immer, am 11. Juli gestalten Pfarrerin Monika Gebhardt und ihr Kollege Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich. Am 18. Juli um 11 Uhr predigt Prädikant André Welters und am 25. Juli zur gleichen Zeit ist es Pfarrer Frank Hufschmidt. Das allumspannende Thema der Reihe ist „Das Leben feiern. Wo unsere Feste herkommen“. Zur Teilnahme an den Gottesdiensten ist keine vorherige Anmeldung nötig. Da Abstands- und Hygieneregeln gelten und eine Maskenpflicht herrscht, ist jetzt sogar Gemeindegesang möglich. Mehr Infos über beide Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(22.06.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 28. Juni von Pfarrer Ernst Schmidt aus der Gemeinde Großenbaum-Rahm besetzt; am 5. Juli ist Pfarrer Martin Winterberg aus der Gemeinde Alt-Duisburg und am 12. Juli ist Pfarrer Jürgen Muthmann aus der Gemeinde Wanheimerort zur gleichen Zeit am Servicetelefon.

 


 

Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“

(22.06.2021)

Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden von mehreren Gemeinden im Wechsel verantwortet. Den nächsten Wald-Gottesdienst gibt es am Sonntag, 4. Juli 2021, es predigt Pfarrer Jürgen Muthmann aus Wanheimerort. Und auch für diesen Gottesdienst gilt laut Evangelischer Kirche im Rheinland: Gemeindegesang im ist Freien erlaubt – bei Inzidenzstufen 2 und 3 mit Alltagsmaske, bei Inzidenzstufe 1 ohne Maske. Immer ist beim Singen der Mindestabstand von zwei Metern untereinander einzuhalten.  

 


 

Sommercafé in Obermarxloh für Spazierende und Radelnde

(21.6.2021)

Die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ liegen so nah aneinander, dass sie einen schönen Innenhof bilden. Seit 2017 können ihn nicht nur Mitglieder der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und Kindergartenkinder genießen, sondern auch Radelnde und Spazierende. Und zwar im „Café am blauen Haus“, das auch in diesem Jahr jeden Sonntag - vom 4. Juli bis zum letzten Augustwochenende - jeweils von 12 bis 17 Uhr im Innenhof geöffnet ist. Angeboten werden wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen. Organisiert wird das Sommercafé von Ehrenamtlichen aus dem Familienzentrum zusammen mit einem Team um Pfarrerin Birgit Brügge. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News
Duisburger Kanzelrede live im Netz

(18.06.2021)

Genau vor einem Jahr hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News“ sprechen sollen. Die Pandemie ließ das nicht zu, doch das Thema ist auch jetzt hochaktuell. Deshalb ist die Rede der Prorektorin für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität & Internationalität der Universität Duisburg Essen ist am Sonntag 27. Juni 2021 um 17 Uhr live im Internet auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen.

Übertragen wird die gottesdienstliche Veranstaltung nicht aus der Salvatorkirche, sondern aus der Schwesterkirche in Duissern, der Lutherkirche. Anwesend bei der Kanzelrede ist Pfarrer Martin Winterberg, der den liturgischen Rahmen gestaltet. Die musikalische Begleitung übernimmt Sylvester Pece am Akkordeon, der Stücke von Bach und argentinischen Tango interpretiert.  

Das Format der Kanzelrede wurde in Duisburg 2010 anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ eingeführt. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche standen seitdem Prominente wie Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt und sprachen als theologische Laien über Gott und die Welt.

 


 

Überraschungsaktion für die JA-Seniorengruppe aus Hochfeld

(17.06.2021)

Die Pandemie und die Angst davor lässt viele persönliche Treffen ausfallen - so auch die Nachmittagsbegegnungen mit Kaffee, Kuchen und gemeinsamen Erlebnissen der JA-Seniorengruppe aus der evangelischen Gemeinde Hochfeld. Als Überraschung und kleinen Trost gibt es für die Mitglieder von Gemeindepädagogin Marion Brozek und ihrem Team frei Haus eine Tüte mit allem, was einen Nachmittag kurzweilig machen könnte. Hinein kamen u.a. die hauseigene „Zeitung“ der JA-Seniorengruppe sowie Infos aus der Gemeinde, eine kleine Anleitung zu Sitzgymnastik, eine Fertigsuppe und der der verpackte Schoko-Waffelnachtisch.  

Fleißig mitgeholfen bei der Aktion haben gleich drei Generationen von FSJlern: der junge Mann, der dort bald sein Freiwilliges Soziales Jahr beginnt, der, der es bald beendet, und dessen Vorgänger, der jetzt ehrenamtlich mitmacht. Dass das Engagement so groß ist, hängt auch mit Marion Brozek zusammen, der er gelingt, Menschen für die Gemeindearbeit zu begeistern. Sie ist Ansprechpartnerin für die Jugend in der Gemeinde und zugleich kümmert sie sich u.a. um die Seniorengruppe „Ja-zum Alter“, das ist übrigens der volle Name, den die Seniorinnen zwischen 75 und 90 Jahren ihrem 14- tägigen Treff gegeben haben. Infos zu den Aktivitäten in der Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(17.06.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. Juni 2021, heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Am 2. Juli ist zur gleichen Uhrzeit Pfarrer Jürgen Muthmann vor Ort und am 9. Juli ist es Pfarrer Stephan Blank. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Gemeinsame Gottesdienste kommen gut an

(16.06.2021)

Die Presbyterien der evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West freuen sich, dass das gemeinsame Gottesdienstkonzept bei den Menschen so gut ankommt. Neben Gottesdiensten in der Pauluskirche und der katholischen Nachbarkirche St. Ludger kommen Christinnen und Christen auch zu den Open-Air-Gottesdiensten.

Los ging es damit Ende Mai auf der Kirchwiese in Neudorf-West. Letzte Woche feierten die Gemeinden den Sonntagsgottesdienst im Wald am Heiligen Brunnen und am 13. Juni auf der Wiese neben dem Gemeindezentrum an der Wildstraße. Bis Mitte August sind noch acht Gottesdienste unter freiem Himmel geplant. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de, www.neudorf-ost.de und www.neudorf-west.ekir.de.

 

 


 

Gottesdienste ohne Tests, Veranstaltungen mit Nachweisen

(16.06.2021)

In der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm sind nun neben der Versöhnungskirche auch Gemeinderäumlichkeiten geöffnet.  Dies haben die Presbyteriumsmitglieder in der vergangenen Sitzung beschlossen. Gruppen und Kreise können vor Ort wieder zusammenkommen und Gemeindeveranstaltungen können wieder stattfinden. Bedingung ist die Einhaltung der verschiedenen Hygieneregeln und für den Besuch der Veranstaltungen das Mitbringen eines aktuellen Coronatests mit schriftlichem Testergebnis oder eines Nachweises der Genesung oder der Nachweis der abgeschlossenen Impfungen. Für die Teilnahme an Gottesdiensten braucht man keine Coronatests, aber auch hier gilt es Hygieneregeln und Abstände einzuhalten. Das Abendmahl feiern wir mit Einzelgedecken am Sitzplatz, um den besonderen hygienischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Rückfragen beantwortet Pfarrer Ernst Schmidt (Tel.: 0203 / 39203597); Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.06.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 21. Juni 2021 von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.  

 

 


 

Wanheimer Gemeinde-Kneipenquiz mit neuem Rekord

(15.06.2021)

Zum Kneipenquiz der evangelischen Gemeinde Wanheim trafen sich am 9. Juni ungefähr 50 Wissende und Ratefreudige in einer Videokonferenz über insgesamt 35 Bildschirme und Kameras. Erstmals nahmen zehn Gruppen teil - ein neuer Rekord für das Kneipenquiz. Unter anderen neu dabei waren: Fünf Kinder zwischen 11 und 15 Jahren, die unter dem Gruppennamen „The Kids“ mitmachten. Die Fragen kamen wieder aus sehr unterschiedlichen Bereichen: Wer zum Beispiel wusste, dass Prinz Philip vor 100 Jahren auf Korfu geboren wurde oder dass das Vaterunser in der Bibel in der Bergpredigt zu finden ist, bekam jeweils einen Punkt. Auch die ganz praktische Frage, welchen Stoff man mit maximal 105°C bügelt, war dabei. Am Schluss teilten sich drei Mannschaften den Sieg: „Die Baumeister“, „Die Neulinge“ sowie die „U100“, die Gruppe mit dem höchsten Durchschnittsalter. Nun hoffen alle darauf, dass das nächste Wanheimer Kneipenquiz am 1. September 2021 entweder wieder im Gemeindehaus oder draußen auf dem Gelände hinter dem Gemeindehaus stattfinden kann. Wer mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 787977 an. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Wanderer zwischen den Gemeinden

(14.6.2021)

Für Daniel Drückes ergeben sich durch die Vollzeitstelle in drei Gemeinden und dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg automatisch Synergieeffekte und tolle Kooperationen, aber er weiß jetzt schon, dass viel Koordination nötig ist, um die vier Dienstgebenden unter einen Hut zu bekommen. Am Sonntag wurde der studierte Popkantor in seine hauptamtliche Stelle als Kirchenmusiker in einem Open-Air-Gottesdienst mit passend viel Musik eingeführt (zu sehen ist die Aufzeichnung des Gottesdienstes auf dem Youtubekanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“.

Die Predigt im Gottesdienst am Biegerpark hielt Pfarrer Jürgen Muthmann, der durch die enge Zusammenarbeit der letzten Zeit - gerade auch durch die Gestaltung vieler Onlinegottesdienste für die Gemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis - eine Art Mentor für den 35jährigen Musiker geworden ist.

Auch musikalisch wurde der Gottesdienst zu einem Erlebnis, denn Gemeindegesang war – zwar mit Maske und Abstand - unter freiem Himmel wieder möglich, und eine Band mit Sängerinnen und Sängern verstärkte den guten Ton. Letztere kennt Daniel Drückes über die Kontakte in den Duisburg Norden: 34 Jahre lebte er in Meiderich und ist dort in seiner Heimatgemeinde und der Nachbargemeinde Obermeiderich gut verwurzelt. Durch TEN SING hatte er aber auch schon früh Berührung mit den Gemeinden im Duisburger Süden. Zudem hatte er in seiner Zeit vor der Festanstellung auch viele musikalische Vertretungen in Gottesdiensten anderer Gemeinden übernommen, so dass er inzwischen ein großes Adressbuch hat, das durch die Kontakte durch Studium, Arbeit auf landeskirchlicher Ebene und im Popularmusikverband zusätzlich gut gefüllt ist. Er selbst beschreibt seine Präsenz an vielen Orten und bei vielen Projekten mit den Worten: „Ich war ja schon immer ein ´Wanderer zwischen den Gemeinden´“.

Jetzt kommt zu dieser Wanderschaft noch der Kirchenkreis als feste Station hinzu. Bei ihm ist die Verantwortung für die Kirchenmusikerstelle angesiedelt ist, deren Finanzierung übernehmen aber Kirchenkreis und die drei evangelischen Südgemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis anteilig und gemeinsam. Dafür übernimmt Daniel Drückes in seiner Arbeit u.a. die Betreuung von Chören in den Gemeinden, musikalische Gottesdienstbegleitungen in Gemeinden und Kirchenkreis aber auch koordinierende Aufgaben der Kirchenmusik und die Umsetzung neuer Kirchenmusikprojekte auf Kirchenkreisebene. Sein künftiger Arbeitsalltag wird sich natürlich an Eckpunkten wie Chorproben, Dienstbesprechungen und Gottesdiensten orientieren – verbunden mit dem Pendeln zu den unterschiedlichen Standorten. Vieles wird er aber auch im heimischen Arbeitszimmer erledigen können.

Daniel Drückes, das steht fest, wird fast jeden Sonntag in einer oder sogar mehreren Gemeinden im Gottesdienst spielen. Dazu kommen Taufen, Trauungen und - wenn sie nach Corona wieder möglich sind - auch Schulgottesdienste oder Andachten im Seniorenheim. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Chöre. Schon lange vor Corona hatte er in Wanheimerort „PraiSing“ gegründet, einen Pop- und Gospelchor. Bald sollen noch ein Jugendchor in Wanheim und ein Kinderchor in Buchholz dazu kommen. Auch das Singen mit Konfis oder Gemeindesingabende sind angedacht. Und dann kamen durch Corona auch die digitalen Angebote dazu, die er nicht nur musikalisch, sondern auch technisch betreut. Oft wird übersehen, dass all das muss ja auch vorbereitet werden muss. Auf Ebene des Kirchenkreises koordiniert Daniel Drückes die kirchenmusikalische Arbeit, organisiert z.B. die Konvente der Kirchenmusiker und betreut verschiedene kreiskirchliche Veranstaltungen wie den Kreiskirchentag, die Nacht der Chöre oder die Kreissynode. Auch vertritt der die Kirchenmusik in einigen kreiskirchlichen Gremien.

Gefragt, wie viel „Kirchenmusik popular“ er wohl in seine Arbeit einbringen können wird, gesteht Daniel Drückes, dass dies zuerst eine seiner größten Sorgen war. Aber tatsächlich habe es sich inzwischen so entwickelt, dass er zu einem großen Teil Popularmusik mache. Er sei ein Freund von Vielfalt, gleichzeitig aber der Meinung, dass man sich mit dem einbringen sollte, was man kann. „Und das ist bei mir einfach die Popularmusik. Ich habe das Glück, dass inzwischen kaum einer (mehr) von mir erwartet große Orgelwerke zu spielen oder eine klassische Kantorei zu leiten - das können andere viel besser als ich. Stattdessen darf ich mich auf mein Steckenpferd spezialisieren.“ Das heißt aber nicht, dass in Gottesdiensten mit Daniel Drückes nur noch „moderne“ Lieder gesungen werden. Auch die Klassiker aus dem Evangelischen Gesangbuch sind gern genommen. Der Kirchenmusiker interpretiert sie auf seine Art – „aber so, dass man sie trotzdem erkennt und gerne mitsingt.“ Er fügt hinzu: „Und sind wir mal ehrlich: das meiste, was als ´modern´ angesehen wird, ist auch schon einige Jahrzehnte alt. ´Danke für diesen guten Morgen´ wird in diesem Jahr 60 Jahre alt und ist doch ein Swing - und damit Popularmusik.“

Hinsichtlich der Zukunft von evangelische Kirche und der Kirchenmusik ist Daniel Drückes ist hoffnungsvoll. Er wünscht sich eine Kirche, die sich immer wieder selbst auf den Prüfstand stellt und nicht nach dem Motto „Das haben wir immer so gemacht“ verfährt. Traditionen seien gut und sollten auch gepflegt werden, trotzdem sollte man sie regelmäßig hinterfragen. „Musikalisch wünsche ich mir, dass klassische Musik und Popularmusik auf Augenhöhe zueinander stehen. Nicht jeder wird alles mögen und nicht jeder kann alles gleichermaßen abdecken. Wenn es uns gelänge, flächendeckend Experten beider Bereiche zu etablieren, dann wären wir gut aufgestellt.“ Daniel Drückes wird seinen Teil dazu beitragen. 

 


 

Anmeldungen zur Konfirmandenzeit

(11.06.2021)

Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, was es heißt, als Christin und Christ in unserer Zeit zu leben, und sie setzen sich gemeinsam und unter Anleitung der Seelsorgenden mit den Fragen des Glaubens auseinander. Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers freuen sich auf die Jugendlichen, die sich schon zur Konfirmandenzeit, die im September beginnt, angemeldet haben und auf die anderen, die dies noch tun möchten. Gelegenheit zur Anmeldung und auch, Fragen rund um die Konfirmation zu stellen, gibt es bei den Elternabenden am Dienstag, 15. Juni 2021 um 18 Uhr in den Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31. Infos vorab haben die Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747) und Rainer Kaspers (0203 / 7297702). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 

 


 

Innehalten in der Wochenmitte

(11.06.2021)

Nachdem die Kirchen wieder geöffnet werden können, lädt die evangelische Gemeinde Wanheimerort wieder alle, die sich danach sehnen, bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen, zum bewährten Format „Innehalten in der Wochenmitte“ ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, 16. Juni 2021 von 19.30 bis 20 Uhr die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1. Diesmal geht es in der Andacht um das Thema  „Öffnung - was geschieht da eigentlich?“ Weitere Informationen und Anmeldungen bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607). Die nächste Andacht zum Innehalten in der Wochenmitte ist am 11. August.

 


 

Kostenfreie sozialrechtliche Beratung in Hochfeld

(11.6.2021)

Wegen des abgeschwächten Pandemiegeschehens kann die evangelische Gemeinde Hochfeld auch wieder ihre sozialrechtliche Beratung durch Frank-Michael Rich anbieten. Er hilft Ratsuchenden immer dienstags von 10 bis 12 Uhr in der Altenstube der Gemeinde an der Paulusstr. 30 kompetent und kostenfrei bei Problemen mit Jobcenter, Arbeitsamt, Sozialamt oder Sozialversicherungsträgern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ratsuchende können maximal eine Begleitperson z.B. für Übersetzungen mitbringen, die Daten der Besucherinnen und Besucher werden zur Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit im Ansteckungsfall und zu Abrechnungszwecken erfasst. Frank-Michael Rich bietet die kostenfreie sozialrechtliche Beratung in Hochfeld seit 2012 an und hat sie nun nach einer Unterbrechung während der Pandemie seit Juni 2021 wieder aufgenommen. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de. 

 


 

Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(10.06.2021)

Wegen der Pandemie konnte bisher auch der Juni-Gottesdienst in Gebärdensprache nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat das Team der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen wieder einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet - und lädt diesmal zum Abendmahl am Monitor ein.

Den Gottesdienst hat Pfarrer Volker Emler, der die Gehörlosengemeinde betreut, gemeinsam mit Rebecca Lackmann gestaltet. Gottesdienstmitarbeiterin Annelie Zeuner hat Psalm 91 gebärdet, Martina Meurer den Predigttext aus Johannes 14,15-17 (Gott schenkt uns den Heiligen Geist, der immer bei uns ist) und Martina Meurer, Mechtild Frank und Diamanta Krekow haben als Gebärdenchor das Gebärdenlied "Himmel und Erde berühren sich" gezeigt. Zu sehen ist er auch hier.

In Duisburg betreut Pfarrer Volker Emler die Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten. 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(8.6.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 14. Juni 2021 von Björn Hensel, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau), besetzt.  

 


 

Anmeldungen zum Neudorfer Sommerferienprogramm

(7.6.2021)

Ferientage mit Action und Entspannung soll es für Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im evangelischen Jugendzentrum an der Gustav-Adolf-Str. geben. Dafür sorgen Kathleen Rawe und ihr Team, die ein kurzweiliges Programm mit Sport, Kreativem und Kulinarischem ausgetüftelt haben, in dem die aktuellen Pandemiebestimmungen berücksichtigt sind.

In der Zeit vom 5. bis zum 16. Juli 2021 geht es zum Beispiel an einem Tag zum Schwimmen ins Freibad Wolfssee, an einem anderen eine Holzwerkstatt, dann eine Wasser-Olympiade, einen Wissenschaftstag und an einem anderen Tag einen Cocktailnachmittag und dann noch einen Kreativtag mit Tonmodellage oder Cappies batiken. Fest eingeplant sind auch ein Grillfest und auch ein Ausflug Wasserspielplatz Regattabahn mit Eis-Essen. Ein Highlight dürfte sicher der Ausflug in den Hochwildpark Rheinland werden. Außerdem soll es auch gesund zugehen: Jugendleiterin Kathleen Rawe und ihr Team sorgen dafür, dass es jeden Tag ein Frühstück und ein leckeres Mittagessen gibt: „Wir achten dabei immer auf eine Mischung von Ferienschlemmereien wie Eis, Hotdogs und selbstgemachte Eistee aber natürlich auch gesunden Komponenten wie Sommersalate und Obstplatten.“ Rückfragen beantwortet Jugendleiterin Rawe gerne (Mobil: 0163/6644454, zap.jugendzentrum@ekir.de ). Das Anmeldeformular - man kann eine Woche oder gleich beide buchen - gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de. 

 

 

 


 

Gemeinsam Gottesdienst feiern unter freiem Himmel
Kirchenmusiker mit gleich vier Arbeitgebern wird offiziell in sein Amt eingeführt

(4.06.2021)

Mit ihren gemeinsamen Online-Gottesdiensten haben die drei Südgemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis im letzten halben Jahr gezeigt, dass gemeindeübergreifende Arbeit Früchte tragen kann. Aber auch offline nähern sich die Gemeinden an. Das zeigt auch die Tatsache, dass sie zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg die Stelle von Kantor Daniel Drückes gemeinschaftlich tragen und so die Weichen für weitere Kooperationen stellen.

Damit diese Gemeinschaft auch im wahrsten Sinne des Wortes nach außen dringt, laden die drei Gemeinden und der Kirchenkreis zu einem gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel in den Biegerpark ein. Am Sonntag, 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr soll dieser auf der Wiese neben dem Biergarten gefeiert werden.

In diesem Gottesdienst wird auch Kantor Daniel Drückes offiziell in sein Amt als hauptamtlicher Kirchenmusiker der drei Gemeinden und des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg eingeführt. Deshalb wird der Gottesdienst auch besonders musikalisch gestaltet von einer Band und einigen Sängerinnen und Sängern. Und auch Gemeindegesang wird - mit Maske und Abstand - unter freiem Himmel wieder möglich sein.

Eingeladen zum Gottesdienst sind alle Gemeindeglieder, aber auch weitere Interessierte. Wegen Corona ist die Zahl der Gottesdienstteilnehmer auf 150 begrenzt. Der Gottesdienst soll aber auch live auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ gestreamt werden, so dass auch von zuhause mitgefeiert werden kann.

Für die Teilnahme am Gottesdienst ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an gottesdienst.wanheimerort@ekir.de oder telefonisch bei Pfarrer Jürgen Muthmann (0203/722383) unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer aller Gottesdienstbesucher notwendig. Die Besucher werden gebeten, sich selbst Sitzgelegenheiten (Decke, Klappstühle) mitzubringen und das gängige Abstandsgebot einzuhalten.

Natürlich wird der Gottesdienst unter den geltenden Corona-Verordnungen durchgeführt und es gibt ein Hygienekonzept. Bei schlechtem Wetter kann er deshalb auch nicht in eine der umliegenden Kirchen verlegt werden, sondern muss dann ausfallen und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aber die Verantwortlichen sind natürlich voller Hoffnung, dass alles wie geplant stattfinden kann.

In den drei Gemeinden finden an diesem Tag keine weiteren Gottesdienste statt.

 

 


 

„Sing mal wieder“
Offenes Singen - online

(4.06.2021)

Annette Erdmann, Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf die Menschen hat. Davon erzählen ihr Chormitglieder und sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken und die Seele befreien“. Sie lädt Interessierte ein zum Offenen Singen am Mittwoch, 9. Juni 2021 um 19:30 Uhr - online über die Plattform Zoom mit PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Nach einem kurzen „Warm up“ wird ganz ungezwungen ein buntes Programm mit einem Mix aus geistlichen Liedern, Gospels, Pop, Kanons... gesungen. Die Teilnehmenden können sich gegenseitig nicht hören aber sehen. Sie sind während des Singens stumm geschaltet, sodass sie Frau Erdmann, das Klavier und sich selbst hören. Interessierte können sich bis zum 7. Juni sich per E-mail anmelden (annette.erdmann@ekir.de) und erhalten dann die nötigen Zugangsdaten. Für Rückfragen steht Ihnen Annette Erdmann per E-mail oder telefonisch (0203 / 767709) gerne zur Verfügung.

 

 


 

Gemeinsam Gottesdienst feiern unter freiem Himmel
Kirchenmusiker mit gleich vier Arbeitgebern wird offiziell in sein Amt eingeführt


(3.6.2021)

Mit ihren gemeinsamen Online-Gottesdiensten haben die drei Südgemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis im letzten halben Jahr gezeigt, dass gemeindeübergreifende Arbeit Früchte tragen kann. Aber auch offline nähern sich die Gemeinden an. Das zeigt auch die Tatsache, dass sie zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg die Stelle von Kantor Daniel Drückes gemeinschaftlich tragen und so die Weichen für weitere Kooperationen stellen.

Damit diese Gemeinschaft auch im wahrsten Sinne des Wortes nach außen dringt, laden die drei Gemeinden und der Kirchenkreis zu einem gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel in den Biegerpark ein. Am Sonntag, 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr soll dieser auf der Wiese neben dem Biergarten gefeiert werden.

In diesem Gottesdienst wird auch Kantor Daniel Drückes offiziell in sein Amt als hauptamtlicher Kirchenmusiker der drei Gemeinden und des Kirchenkreises eingeführt. Deshalb wird der Gottesdienst auch besonders musikalisch gestaltet von einer Band und einigen Sängerinnen und Sängern. Und auch Gemeindegesang wird - mit Maske und Abstand - unter freiem Himmel wieder möglich sein.

Eingeladen zum Gottesdienst sind alle Gemeindeglieder, aber auch weitere Interessierte. Wegen Corona ist die Zahl der Gottesdienstteilnehmer auf 150 begrenzt. Der Gottesdienst soll aber auch live auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ gestreamt werden, so dass auch von zuhause mitgefeiert werden kann.

Für die Teilnahme am Gottesdienst ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an gottesdienst.wanheimerort@ekir.de oder telefonisch bei Pfarrer Jürgen Muthmann (0203/722383) unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer aller Gottesdienstbesucher notwendig. Die Besucher werden gebeten, sich selbst Sitzgelegenheiten (Decke, Klappstühle) mitzubringen und das gängige Abstandsgebot einzuhalten.

Natürlich wird der Gottesdienst unter den geltenden Corona-Verordnungen durchgeführt und es gibt ein Hygienekonzept. Bei schlechtem Wetter kann er deshalb auch nicht in eine der umliegenden Kirchen verlegt werden, sondern muss dann ausfallen und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aber die Verantwortlichen sind natürlich voller Hoffnung, dass alles wie geplant stattfinden kann.

In den drei Gemeinden finden an diesem Tag keine weiteren Gottesdienste statt.

 

 


 

Gottesdienste unter freiem Himmel, in der Kirche und im Internet

(2.6.2021)

Aufgrund niedriger Inzidenzzahlen feiern fast alle Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wieder Gottesdienste vor Ort, und Christinnen und Christen haben die Wahl, ob sie im Gotteshaus, auf der Kirchenwiese oder im Internet mitfeiern. Bei allen Gottesdiensten vor Ort gelten selbstverständlich Hygieneschutzkonzepte, sind die Teilnehmendenzahlen begrenzt und meist vorherige Anmeldungen bzw. Registrierungen vor Ort notwendig.

Im Duisburg Norden werden beginnend mit dem ersten Juni-Sonntag in fast allen Gemeinden Gottesdienste in den Kirchen gefeiert. So werden in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde die Sonntags-Gottesdienste im Juni in der Kreuzeskirche gefeiert (Anmeldungen unter 75969700 oder per Email silke.dittberner@kirche-duisburg.de; www.bonhoeffer-gemeinde.org), in den Gemeinde Hamborn ( http://www.friedenskirche-hamborn.de), und Ruhrort-Beeck (www.ruhrort-beeck.de) ist eine Anmeldung nicht notwendig. In der Nachbargemeinde Neumühl werden in der Gnadenkirche auch wieder Gottesdienste gefeiert – hier aber ist eine Anmeldung erforderlich (580448; www.ekir.de/neumuehl). Auch die evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt wieder zur Feier von Gottesdiensten in ihre Kirche, Auf dem Damm 6, ein – ohne Anmeldung, aber auch hier mit Abstand und Schutz. Außerdem bleibt zusätzlich das beliebte Angebot der „Offenen Kirche“ freitags von 16 bis 18 Uhr bestehen. Die Gemeinde will zudem weiterhin mit geistlichen Angebote im Internet vertreten sein: So soll ein kurzes Videoformat ähnlich dem „Impuls der Woche“ einmal monatlich weiterhin online abrufbar sein. Beginnend mit der ersten „Sommerkirche“ am 4. Juli lädt die Gemeinde zudem mit der Nachbargemeinde Obermeiderich (www.obermeiderich.de), die derzeit Internet-Gottesdienste anbietet, zu gemeinsamen Gottesdiensten in der Kirche ein.

In der Duisburger Mitte lädt die Evangelische Kirchengemeinde At-Duisburg (www.ekadu.de) wieder zur Feier von Gottesdiensten in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche ein, wobei bei letzterer eine Live-Übertragung ins Internet vorgesehen ist. Wer vor Ort dabei sein möchte, muss sich in den Küsterbüros Lutherkirche Duissern (Tel: 0203 / 332560) bzw. Salvatorkirche (Tel: 0203 / 287262) anmelden.  Auch die Innenstadtgemeinden Hochfeld (www.hochfeld.ekir.de), Neudorf-Ost (www.neudorf-ost.de) und Neudorf-West feiern wieder Gottesdienste vor Ort, manche davon gemeinsam und unter freiem Himmel, so wie zum Beispiel den Waldgottesdienst am 6. Juni.

Auch im Duisburg Süden werden in allen Gemeinden wieder Gottesdienste vor Ort gefeiert. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt zunächst zur Feier unter freiem Himmel ein. Zu manchen, wie dem Open-Air-Gottesdienst am 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr im Biegerpark, lädt die Gemeinde zusammen mit den Nachbargemeinden Wanheim und Wanheimerort zusammen ein und überträgt sie auch im Internet. In Wanheimerort und in Wanheim werden zudem wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert, in Wanheim ist eine vorherige Anmeldung notwendig (0203 / 771321). Und: Immer am 15. eines Monats gibt es einen Online-Gottesdienst der drei Gemeinden (ab 8 Uhr online) auf den drei Internetseiten www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.wanheimerort.ekir.de; die erste Ausgabe kommt am 15. Juni, in der Pfarrerin Ute Sawatzki predigt. Für die Gottesdienste in der Huckinger und der Ungelsheimer Kirche der Auferstehungsgemeinde (https://evaufdu.de) ist eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich; eine Registrierung erfolgt aber vor Ort. Auch die Nachbargemeinde Großenbaum-Rahm feiert wieder Gottesdienste vor Ort (https://ekgr.de); außerdem ist die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee zum Gebet und zum Innehalten immer dienstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

 


 

Nach dem großen Premieren-Erfolg kommt die 2. Online-Ausgabe des „Kneipenquiz“

(1.6.2021)

Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim laden nach dem großen Premieren-Erfolg vor gut einem Monat Interessierte wieder herzlich zur nächsten Online-Ausgabe des „Kneipenquiz“ ein. Weil das Gemeindeleben während der Corona-Pandemie noch eingeschränkt ist, können auch zum Quiz die Menschen nicht wie gewohnt im Gemeindehaus zusammen kommen - dafür treffen sie sich in einer Videokonferenz. Es gibt Fragen der unterschiedlichsten Kategorien, darunter Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Die Quiz-Gruppen können in separaten Konferenzräumen über die vier Antwortmöglichkeiten beraten. Per Chat wird die Antwort der Gruppe an den Quizmaster Falko Stampa gesendet. Den virtuellen Kneipenquizpokal gewinnt, wer am meisten Fragen richtig beantwortet. Bei der Online-Ausgabe des Kneipenquiz im April hatten an 31 Bildschirmen etwa 50 Menschen fleißig gerätselt - mitgemacht hatten beim Quiz nicht nur ein Gemeindeglieder, sondern auch Auswärtige, und die Altersspanne reichte von 10 bis 91 Jahren. Das nächste Online-Quiz ist geplant für Mittwoch, 9. Juni 2021 ab 19.30 Uhr. Wer mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 787977 an. Die Kneipenquiz-Ausgabe im September soll - wenn das Pandemiegeschehen es zulässt - wieder vor Ort, im Wanheimer Gemeindehaus stattfinden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de. 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
 

(1.06.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7. Juni 2021 von Rolf Seeger, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.  

 


 

Förderverein unterstützt Kirche auch während der Pandemie

(31.5.2021)

Große Veranstaltungen wie sonst konnte „pro doMMo“ während der Pandemie nicht organisieren, doch Spenden konnte der Förderverein zur Erhaltung der evangelischen Kirche in Meiderich dennoch sammeln, so dass jetzt knapp 5.900 Euro für die das große Fensterprojekt, die Beseitigung der Schäden an der Kirche und für die für die Anschaffung neuer Bühnenelemente überwiesen werden konnten.

Die Bühnenelemente kann die Kirchengemeinde als Podeste bei kirchlichen Veranstaltungen nutzen, aber auch der Förderverein selbst wird sie gut in einsetzen können, z.B. bei den karitativen Auftritten in dem Gotteshaus von Wolfgang Trepper am 31. Oktober und Anja Lerch am 15. Dezember mit dem traditionellen Wintersingen. Mitglieder von Förderverein und Gemeinde freuen sich nicht nur auf diese Highlights, sondern auch den Abschluss des großen Fensterprojektes, das die Schweizer Künstlerin Romi Fischer an der Meidericher Kirche auf dem Damm umsetzt. Letztes Element ist das sogenannte „Verheißungsrelief“, an dem die Arbeiten bald beginnen können – sobald Romi Fischer nach Duisburg kommen kann.

Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen. Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de; Infos zur Kirche gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Probegottesdienst für Pfarrerin Sara Randow

(28.05.2021)

Da der Buchholzer Pfarrer Björn Hensel im November in den Ruhestand geht, möchte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die Stelle rechtzeitig neu besetzen. Es hat die in der Gemeinde bisher befristet tätige Pfarrerin Sara Randow gebeten, sich auf diese Pfarrstelle zu bewerben. Dazu stellt sich Sara Randow jetzt in einem Probegottesdienst unter freiem Himmel nochmal vor.

Pfarrer Björn Hensel ist mit einem Dienstumfang von 75% in der Kirchengemeinde tätig. Mit diesem Umfang ist die Stelle erneut wieder freigegeben worden. Als es um die Frage der konkreten Besetzung ging, ist das Presbyterium auf die in der Gemeinde bisher befristet tätige Pfarrerin Sara Randow zugegangen und hat sie um Bewerbung auf die Pfarrstelle der Gemeinde gebeten. Das Besetzungsverfahren beginnt mit einem Probegottesdienst, mit dem sich die Pfarrerin offiziell noch einmal der Gemeinde präsentiert. Dieser Gottesdienst wird am Samstag, 5. Juni 2021 um 17.30 Uhr auf der Gemeindewiese hinter der Evangelischen Kirche in Wedau, Am See 8, gefeiert. Der  Gottesdienst, für den Maskenpflicht, Abstand und Kontaktverfolgung gelten, wird auch live im Internet zu sehen sein (www.trinitatis-duisburg.de). Wenn nach dem Gottesdienst die Gemeindegremien entsprechende weiterführende Beschlüsse fassen, kann der Wahlgottesdienst nach den Sommerferien stattfinden. Der Termin für die feierliche Verabschiedung von Pfarrer Björn Hensel - mit Gelegenheiten zu Dank und guten Wünschen – steht auf jeden Fall schon fest: Sonntag, 31. Oktober 2021 um 15 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg-Buchholz.

 


 

Bunte Zuversicht und Hoffnung

Die Predigt zum Mitnehmen gibt es im Evangelischen Christophoruswerk auch nach Corona

 

(27.05.2021)

 

René Haßmann hält ein paar zusammengeheftete Papierseiten hoch und bemerkt „Ich nehme die Predigt mit, und sie nimmt mich mit. Zeile für Zeile.“ Sofort fällt auf der Vorderseite ein buntes Bild ins Auge. Der Mitt-Sechziger blickt darauf und sagt: „Das animiert doch direkt, den Text zu lesen.“ Er freut sich richtig auf die neue „Predigt zum Mitnehmen“, die  er nach dem Gespräch mit Pfarrerin Esther Immer auf sein Zimmer mitnehmen wird.

 

Nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, lebt Haßmann seit einem Jahrzehnt im Werner-Brölsch-Haus des Evangelischen Christophoruswerkes. Er ist auf dauerhafte Pflege und Unterstützung angewiesen; und die bekommt er hier. Corona hat es aber nicht einfacher gemacht, den Tag einigermaßen ausgefüllt und sinnvoll über die Runden zu bekommen. Besuche, Kontakte und Gespräche waren merklich eingeschränkt.

 

Das galt und gilt natürlich auch für die Menschen, die nicht in einer Pflegeeinrichtung leben. Viele Bereiche des gewohnten Miteinanders waren und sind betroffen. Auch Präsenzgottesdienste in den Kirchen konnten nicht stattfinden. Die Gottesdienste im großen Saal des Jochen-Klepper-Hauses im Christophoruswerk mussten ebenfalls ausgesetzt werden. Da hier viele pflegebedürftige Menschen nicht so sehr mit Internet-Alternativen vertraut sind, wurde die „Predigt zum Mitnehmen“ auf den Weg gebracht.

 

Für Pfarrerin Esther Immer, die evangelische Altenseelsorgerin im Christophoruswerk, und ihren katholischen Kollegen Diakon Martin Walter, war das eine Möglichkeit, ihre sonntäglichen Botschaften an den Mann oder an die Frau zu bringen. Die Resonanz der Bewohner war groß. Esther Immer bekam Anrufe, unter ihre Bürotür wurden Zettel geschoben. Wenn man sich mal auf dem Gang begegnete, wurde nicht selten gefragt, ob es denn am nächsten Sonntag wieder die Predigt zum Mitnehmen gebe.

 

Wer die verschriftliche religiöse Ansprache nicht selbst nicht abholen konnte, dem wurde sie halt auf das Zimmer gebracht. Die Alltagsbegleiter im Haus haben sie auch oft Bewohnern vorgelesen. Auch von denen bekam die Pfarrerin eine Rückmeldung. „Das war aber diesmal ein langer Text“, war eine Reaktion. Aber auch Worte wie „Das tat ja richtig gut“ waren zu hören. Esther Immer hat sich mal mit dem für den entsprechenden Sonntag vorgeschlagenen Predigttext auseinandergesetzt, aber auch eigene Gedanken und Ereignisse „verarbeitet“. Anfangs gab es nur einen Text, dann kam ein Foto hinzu. Zuerst alles schwarz-weiß, dann farbig.

 

„Bei allen tristen und dunklen Momenten ist das Leben ja bunt“, sagt René Haßmann. Die Predigt zum Mitnehmen ist inzwischen sogar ein Teil seines Alltags im Christophoruswerk geworden. Er heftet sie sorgfältig ab. „Wenn ich die neue Predigt in meinen Sammelordner packe, blättere ich stets in den früheren rum. Dann fällt mir etwas auf, was ich vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte. Das alles hält mich geistig fit, denn ich setze mich mit den Texten wirklich auseinander, denke nach, frage nach. Sie ermuntern mich oft, geben mir Kraft und Zuversicht.“ Der auf den Rollstuhl Angewiesene beklagt sich nicht, er hadert nicht mit seinem Schicksal. Plötzlich blickt er wieder zu Esther Immer und sagt: „Jesus hat doch noch viel Schlimmeres durchgemacht.“ Haßmann selbst war vor seiner Erkrankung kirchlich engagiert. In Büderich, wo er aufgewachsen ist, war er Kindergottesdiensthelfer und machte im Posaunenchor mit. Als er nach Duisburg zog, hat er sich als Lektor betätigt, sang im Kirchen-  und im Gospelchor. Kirche hatte im stets viel bedeutet. Den Predigten hatte er meistens aufmerksam zugehört, aber vielfach sind sie ihm nicht im Gedächtnis geblieben. Da hilft ihm die Predigt zum Mitnehmen öfter mal auf die Sprünge. „Längst hat die Predigt zum Mitnehmen weite Kreise gezogen“, freut sich Esther Immer. Schon frühzeitig in der Pandemie hatte die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich, auf deren Gebiet das Christophoruswerk liegt, mit Video-Botschaften oder Online-Gottesdiensten den Kontakt zu den Menschen gehalten. Eine weitere Möglichkeit wurde die Predigt zum Mitnehmen. So stießen die Obermeidericher Pfarrerin Sarah Süselbeck und die dortige Diakonin Gisela Rastfeld schnell zum Team. Die Gemeinde Meiderich ist auch schon lange mit von der Partie.

 

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es die Predigt zum Mitnehmen auch nach Corona geben soll und wird. Sie hat sich bewährt und wird viele Anregungen und Impulse  bewahren. „Das ist schön“, bedankt sich René Haßmann abschließend. Und Pfarrerin Esther Immer lächelt.

 

Text: Reiner Terhorst

 

 


 

Krabbelgruppe unterwegs

(27.05.2021)

Eigentlich wollte Sarah Buchholz, deren Sohn Ende Mai seinen ersten Geburtstag feiert, zusammen  mit anderen Eltern einen Miniclub im evangelischen Gemeindezentrum Ungelsheim gründen. Die Pandemie konnte die Idee nicht wirklich verhindern, denn nach der Einrichtung der „Miniclub-WhatsApp-Gruppe“ folgte Schritt zwei: Sarah Buchholz hat zum Spaziergang mit Kinderwagen und Buggy unter freiem Himmel eingeladen – natürlich unter Einhaltung aller geltenden Schutzkonzepte.

Auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd (https://evaufdu.de)sind die Treffpunkte lange geschlossen und Gruppen und Kreise können seit Monaten nicht zusammenkommen. Das gilt in der Kirchengemeinde auch für junge Mütter und Väter mit ihren Kindern. „Dabei wäre das so wichtig – für die Entwicklung der Kinder und für die Eltern“ betont Pfarrer Rainer Kaspers, der selbst Vater ist. „Eine Krabbelgruppe bedeutet in den ersten Monaten und Jahren des Lebens wahrzunehmen, dass es neben den vielleicht vorhandenen älteren Geschwistern noch viele andere  Kinder  gibt,  mit  denen man die Welt entdecken, lachen oder auch weinen  kann. Da wird Spielzeug getauscht – oder sich  gegenseitig  weggenommen. Da wird sich berührt, gestreichelt oder auch mal gekniffen oder an  den Haaren gezogen. Das gehört dazu, wie Saft, Obst und Kekse.“ Und die Eltern könnten sich über  das austauschen, was sie freut an ihren Kindern oder beobachten, was ihnen Sorgen macht. Und natürlich kann man sich auch über ganz andere Themen unterhalten und einfach neue Kontakte knüpfen. „Das  alles  fehlt!“ betont Pfarrer Kaspers und fügt hinzu: „Natürlich  geht es in Zeiten der Corona-Pandemie darum, Kontakte zu vermeiden, um so das Risiko für alle in der Gesellschaft  zu  reduzieren, sich mit dem Virus zu infizieren. Trotzdem bleibt der Austausch zwischen Eltern und  Kindern weiter wichtig.“ Der Pfarrer ist froh, dass mit der Gründung der „Miniclub-WhatsApp-Gruppe“ sich die neue Krabbelgruppe im „virtuellen Raum“ längst gegründet hatte. Aber da diese  den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann, folgte die Initiative von Sarah Buchholz, einfach zum Spaziergang unter freiem Himmel einzuladen – natürlich unter Einhaltung aller geltenden Schutzkonzepte: Wer mit seinem Kinderwagen oder Buggy kam, zog mit einer Begleitung seiner  Wahl  los. Und so ging es von der Kirche zur Anger und zu einer Runde um Ungelsheim – Paar für Paar immer auf Abstand, aber mit guten  Gesprächen und einem  Lächeln im  Gesicht. „So kann es von Woche zu Woche in immer neuen Kombinationen weitergehen, bis sich die Räume des Gemeindezentrums  wieder für alle öffnen – und wir hoffen, dass es bald so weit ist!“ freut sich Pfarrer Kaspers. Treffpunkt auch für die nächsten Spaziergänge ist das Ungelsheimer  Gemeindezentrum, Blankenburger Straße 103. Wer Interesse an dem neuen Miniclub hat, der kann sich bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702) melden, der den Kontakt zu Sarah Buchholz herstellt.

 

 


 

Alt-Duisburg lädt zu Gottesdiensten in Salvatorkirche und Lutherkirche Duissern ein

(27.05.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde At-Duisburg hat gestern entschieden, dass aufgrund der gesunkenen Inzidenzwerte wieder Gottesdienste in präsenter Form in den Kirchen gefeiert werden können - unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln und immer noch ohne gemeindlichen Gesang. Den Gottesdienst am Sonntag, 30. Mai 2021 hält um 10 Uhr in der Salvatorkirche Pfarrer Stephan Blank, den um 11 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, der auch live im Internet übertragen wird, hält Pfarrer Stefan Korn. Um eine tel. Anmeldung bei den jeweiligen Küsterbüros wird gebeten: Küsterbüro Lutherkirche Duissern Tel: 0203 / 3325 60 bzw. Küsterbüro Salvatorkirche: Tel: 0203 / 287262. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Wieder Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“

(26.05.2021)

Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Nach dem Auftaktgottesdienst an Christi Himmelfahrt können sich Gläubige den nächsten Freiluftgottesdienst vormerken: Gefeiert wird er am Sonntag, 6. Juni 2021 um 10 Uhr; es predigt Pfarrer Reiner Gertzen aus der Evangelischen Gemeinde Neudorf-Ost. Und auch für diesen Gottesdienst gilt: Seit dem 21. Mai 2021 ist laut Evangelischer Kirche im Rheinland der Gemeindegesang bei Freiluftgottesdiensten wieder zulässig. Anders als in Innenräumen reicht bei Gottesdiensten draußen nun das Tragen einer Alltagsmaske - auch beim Singen - aus. Die folgenden Gottesdienste am Kammerberg sind für die ersten Sonntage der Monate Juli bis September vorgemerkt. Ob sie gefeiert werden, entscheiden die gastgebenden Kirchengemeinden aufgrund des dann jeweils aktuellen Pandemiegeschehens.   

 


 

Infoabend zum Freiwilligendienst

(26.05.2021)

Am 2. Juni 2021 ist es wieder soweit: Interessierte können mit Lars Allofs um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden, warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist und sein kann. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Kontakt kann man mit Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg so oder so aufnehmen, denn beide informieren jederzeit junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile so ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(26.5.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 5. Juni 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 

 


 

 

Ab Juni wieder Gottesdienste auf dem Damm

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich im Juni 2021

 

(26.05.2021)

 

Auch im Juni können die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in der Evangelischen Gemeinde Meiderich einen Teil des Gemeindelebens wieder aufnehmen. Dazu gehören die Sonntags-Gottesdienste in der Kirche auf dem Damm, wobei das Gotteshaus zusätzlich freitags zum Innehalten und Kerzenanzünden geöffnet bleibt. Im Mittelpunkt steht zudem die Aktion „Bewegung hilft!“ zugunsten der Kindernothilfe.
 

Die Gläubigen kommen am 6. Juni um 11 Uhr zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in der Kirche auf dem Damm zusammen. Auch dann und für alle weitere Gottesdienste gilt das Hygienekonzept, das die Feier erst erlaubt: ohne Gesang, Nachverfolgbarkeit, Desinfektion und Maskenpflicht mit Abstand – aber alles in Gemeinschaft. Außerdem bleibt zusätzlich das beliebte Angebot der „Offenen Kirche“ freitags von 16 bis 18 Uhr bestehen: Die Menschen sind eingeladen, einen erholsamen Moment in dem Gotteshaus auf dem Damm zu verbringen und die Mitarbeitenden freuen sich auf ein Gespräch - mit Abstand und Maske. Zudem wird es weiterhin Angebote im Internet geben: So soll ein kurzes Videoformat ähnlich dem „Impuls der Woche“ einmal monatlich weiterhin online abrufbar sein.

 

Im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht in den Monaten Juni, Juli und August die Aktion „Bewegung hilft!“, mit deren Einnahmen und Spenden die Gemeinde direkt die Arbeit der Kindernothilfe im Kampf gegen die Corona-Katastrophe in Indien unterstützen wird. Das Prinzip ist einfach: Interessierte melden sich auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro an und zahlen eine kleine Startgebühr in Höhe von fünf Euro. Die Bewegungsfreudigen dokumentieren ihre angegebene Strecke, die sie zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, mit einem Foto und schicken die Angabe der zurückgelegten Kilometeranzahl mit dem Bild an das Gemeindebüro. Von dort gibt es eine Spendenurkunde und evtl. einen der drei Hauptpreise. Die Gemeinde zahlt für jeden gelaufenen oder gewanderten Kilometer 0,50 € und jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer mit 0,20 € und jeden mit dem Elektrobike zurückgelegten Kilometer mit 0,10 €. Die gesamten Startgelder und Kilometerbeiträge kommen der Kindernothilfe und ihren Projektpartnern in Indien zugute. Weitere Informationen zur Gemeinde und zum Projekt bzw. zur Anmeldung dazu gibt es auf www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro (0203/4519622).

 

 


 

Fahrradtour von Kirche zu Kirche
Online-Gottesdienst in anderer Form

(25.5.2021)

Seit mehreren Jahren bringt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis Menschen im „Netzwerk 55+“ zusammen. Je nach Interesse bilden sich Freizeitgruppen. So auch eine Fahrradgruppe, die regelmäßig gemeinsame Touren in und um Duisburg organisiert. Nun kam Pfarrer Björn Hensel auf die Idee, so eine Tour mit einem Online-Gottesdienst zu verbinden. 

Deshalb machten sich die Radlerinnen und Radler bereits am Donnerstag vor Pfingsten auf, um gemeinsam den Duisburger Süden zu erkunden. Eckpunkte der Tour waren die vier Kirchen der drei Südgemeinden, die in Sachen Online-Gottesdienste schon seit einem halben Jahr erfolgreich gemeinsame Sache machen. Vom Startpunkt an der Kirche am See in Wedau ging es entlang der Sechs-Seen-Platte bis zur Jesus-Christus-Kirche nach Buchholz. Weiter dann über den Biegerpark zur Wanheimer Kirche und schließlich am Rhein entlang zum Ziel an der Gnadenkirche Wanheimerort. An den einzelnen Kirchen gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour einen Gottesdienst. So gab es einen Psalm am Wildförstersee, eine Bibellesung an der Jesus-Christus-Kirche, die Predigt von Pfarrer Björn Hensel an der Kirche in Wanheim und schließlich den Segen vor der Gnadenkirche.

Pfarrer Jürgen Muthmann radelte als Kameramann mit, Kantor Daniel Drückes empfing die Radfahrer an den einzelnen Zwischenstopps mit der Kamera.

Das Gottesdienst-Video mit vielen schönen Aufnahmen der Strecke (unterlegt von Musik) kann man am Sonntag, 30. Mai 2021 ab 8 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ und auf den jeweiligen Gemeindewebsites anschauen. www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de, www.wanheimerort.ekir.de

Übrigens: ab Juni beginnen in den drei Gemeinden wieder die Präsenzgottesdienste. Deshalb wird es nicht mehr an jedem Sonntag einen Online-Gottesdienst geben. Stattdessen gibt es immer am 15. eines Monats eine besondere Online-Andacht. Den Anfang macht am 15.6. Pfarrerin Ute Sawatzki. Außerdem stellen Pfarrer Jürgen Muthmann und Kantor Daniel Drückes jeden Donnerstag um 12 Uhr ein neues #eckwort aus dem Gemeindehaus Vogelsangplatz online. Und auch für Kinder gibt es regelmäßig neue „Gute-Nacht-Geschichten“ von Pfarrerin Sawatzki. So wollen die drei Gemeinden auch in Zukunft gemeinsam eine digitale Ergänzung zu den analogen Angeboten schaffen.

 


 

Pfingsterlebnisgottesdienst mit Podcast

(25.05.2021)

Ein Höhepunkt in jedem Kirchenjahr ist normalerweise der ökumenische Pfingstgottesdienst der Nordgemeinden im Landschaftspark. Mit Betonung auf normalerweise. So drohte in diesem Jahr, in dem nichts normal ist, großer Frust im Vorbereitungsteam bei immer noch steigenden Inzidenzwerten und andauerndem Lockdown. Dann hatten die Seelsorger und Ehrenamtlichen aus den Gemeinden im Duisburger Norden aber einen Geistesblitz, der die gute Laune wieder herstellte. Zwar dürfen nicht alle zur gleichen Zeit an einem Ort sein, aber wenn viele an unterschiedlichen Orten dasselbe tun und hören, dann sind sie auch verbunden. „Ein dezentraler Pfingstspaziergang, jeder Teilnehmende auf einer eigenen Route, aber alle mit dem gleichen Gottesdienstpodcast auf den Ohren, das war die Lösung“, erzählt Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der Katholischen Pfarrei St. Michael vom Ergebnis der vorbereitenden Videokonferenz. Wenn die Richtung erst mal steht, ist das Praktische kein Problem mehr. Rasch waren die Aufgaben verteilt. Wer macht die Meditation, die Predigt? Was für Musik passt? Und wer kann Podcast und stellt das alles zusammen? „Da hatten wir mit Jonathan Kohl, dem Vikar der Evangelischen Bonhoeffergemeinde Marxloh-Obermarxloh zum Glück einen Kundigen im Team“, sagt Scholten-Herbst erleichtert.

Ausprobiert hat sie das liebevoll zusammengestellte Pfingsterlebnis auf einem Spaziergang am Laarer Rheindeich, zu dem sie die Reporterin dieser Zeilen einlud. „Steh auf, bewege dich“ im Canon kommt zum Auftakt aus dem Kopfhörer. Frischer Wind sollte den Hörerinnen um die Nase wehen, so will es der Podcast. Und der blankgeputzte Himmel über den grünen Wiesen am Fluss entspricht dieser Erwartung. Es weht eine sehr kräftige Briese die Gänseblümchen schräg, wellt das Gras und zerrt an den Kapuzen. „In dir ist Atem, Lebensodem von Gott“, sagt die Stimme im Ohr. Eine Windmeditation schlägt die Brücke zwischen Wind, Atem und dem Heiligen Geist, der weht wo er will.

Pfarrerin Monika Gebhardt denkt in ihrer Predigt darüber nach, was das für eine Kraft ist, die Menschen bewegt und sie motiviert, etwas zu tun. Die innere Antriebskraft Gottes kann alles durcheinander wirbeln und frischen Wind ins Leben bringen. Die Orgel spielt dazu eine vertraut klingende Melodie. Aber was ist das bloß? Christa Scholten-Herbst lächelt. Richtig, das ist „Wind of Change“ von den Scorpions. Unerwartet aber nicht unpassend. 

Mit einem Reisesegen endet der Podcast, der Spaziergang geht noch weiter. Bei den Windgeräuschen auf dem Rheindamm war wohl nicht jedes Wort zu verstehen. Aber man kann sich den besonderen Pfingstgottesdienst ja zuhause auf dem Balkon nochmal anhören und dabei in Gedanken weiter durch das gefühlte Aprilwetter spazieren gehen. Christa Scholten-Herbst hat als Gruß aus den beteiligten Gemeinden ein kleines, frisch gebasteltes Windrad fürs Balkonbeet mitgebracht.

„Klar sind wir auf Grund der Pandemie immer noch alle ziemlich isoliert, aber es gibt doch Hoffnung und es mehren sich die Beweggründe, aufzustehen und etwas frischen Wind ins Leben zu lassen,“ sagt sie noch zum Schluss.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Den Podcast gibt es unter diesem Link: https://redstorage.ekir.de/d/fd4645a0d4bf465c9aa8/

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(25.05.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. Mai 2021 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, besetzt.  

 


 

Kindermusical aus Obermeiderich

(20.5.2021)

Gundula Heller begeistert immer wieder aufs Neue Kinder und Jugendliche dafür, Lieder, Tänze und Dialoge zu proben und zum Schluss ein Musical vor großem Publikum aufzuführen. Diesmal machten auch die Eltern mit, die den Nachwuchs beim Singen und Tanzen für die Videocollage filmten. Zu sehen ist sie als Teil des Sonntagsgottesdienstes am 30. Mai im Internet unter www.obermeiderich.de.

Aufgeführt wird diesmal „Ruth - Liebe über Grenzen“  ein Musical von Ruthild Wilson und Helmut Jost, das die Bibel-Geschichte einer Ausländerin aufnimmt, die zu einer der berühmtesten Frauen im Israel des Alten Testamentes wird. Anders als sonst liefen die Probenarbeiten wegen Corona jetzt über Zoom und die Sprech-Szenen und Erzählertexte wurden - mit Verkleidung - im Zoom-Meeting aufgenommen. Die Lieder wurden mit Playback-CD überwiegend zuhause von den Kindern einzeln gesungen, von den Eltern aufgenommen und hinterher zu Chorvideos zusammengeschnitten. Unterstützung hatten Eltern, Kinder und Gundula Heller dabei von Claudia Becker, Lena Jochheim und Gisela Rastfeld. Zu sehen ist das Ergebnis am 30.5.2021 ab 11 Uhr unter www.obermeiderich.de und auf dem Youtubekanal der Gemeinde Obermeiderich.

 

Das echte Lampenfieber wird wohl beim nächsten Musical kommen, wenn Kinder und Jugendliche das eingeübte im Gottesdienst in der Kirche vor vielen Menschen aufführen.  Was als nächstes geprobt wird weiß Kantorin Gundula Heller (Tel.: 0208 / 847306 oder Mobil: 01577 / 6634278).  

 

 


 

Pfingstimpuls mit viralem Hit hat am Samstag Youtube-Premiere

(20.5.2021)

Ein besonderer Online-Impuls hat am Pfingstsamstag, 22. Mai 2021 um 15 Uhr auf dem YouTube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ Premiere: Aufnahmen zur Video-Andacht haben Pfarrer Jürgen Muthmann, Schifferpastor Frank Wessel und Kantor Daniel Drückes auf dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ gemacht. Wichtiger Teil des Impulses ein Musikvideo mit Band, Chor und 80 Singenden zum Song „Wellerman“.

Den Internet-Hit „Wellerman“ - einem alten Shanty, der durch den schottischen Postboten Nathan Evans zu einem viralen Erfolg in den sozialen Medien wurde und sogar in die Charts kam, hat Popkantor Daniel Drückes bearbeitet. Die neue Version hat er zusammen mit 80 Chorsängerinnen und -sängern aus Duisburg und ganz Deutschland, den Solistinnen und Solisten Vanessa Wehowsky, Philipp Holmer, Silja Heitzer, Philipp Rossenrath, Daniel Drückes, Christine Gladbach (in der Reihenfolge ihres Einsatzes) sowie der Band in einem virtuellen Projekt aufgenommen. An Bord des Kirchenboots „Johann Hinrich Wichern“ geht Pfarrer Jürgen Muthmann dem Text des alten Shantys auf den Grund und stellt Verbindungen zur Pfingstbotschaft her. Mit Schifferpastor Frank Wessel spricht er darüber, wieso auch das evangelische Kirchenschiff so eine Art „Wellerman“ ist.

Der Impuls ist ab Samstag, 22. Mai 2021 um 15 Uhr online auf dem YouTube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ (https://youtu.be/yvvbC2Vdih4); der Link ist aber auch auf den Internetseiten der drei Südgemeinden, die bei den Onlinegottesdiensten Zeit geraumer Zeit eine fruchtbare Kooperation haben, zu sehen: www.wanheimerort.ekir.dewww.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Pfingstgottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde

(19.05.2021)

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gilt seit längerem die Regelung, dass Gottesdienste nur dann gefeiert werden, wenn die Inzidenz in Duisburg am Donnerstag vor dem Wochenende unter 100 liegt. Da diese inzwischen auf 82 gefallen ist und bis Donnerstag nicht mehr über den kritischen Wert von 100 steigen wird, können dort die Gläubigen am Pfingstwochenende gemeinsam Gottesdienste feiern.

Christinnen und Christen sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst am Samstag, 22. Mai um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Mündelheim sowie am Pfingstsonntag, 23. Mai um 9.30 Uhr zum Gottesdienst in der Auferstehungskirche in Ungelsheim und um 11 Uhr zum Gottesdienst in der Huckinger Gottesdienste. Die Gemeinde empfiehlt noch nicht doppelt geimpften Besucherinnen und Besuchern, sich regelmäßig testen zu lassen. Es wird kein eigenes Testangebot und auch keine Einlasskontrollen geben. Sollte die Inzidenz nach Pfingsten wieder über die kritische Marke von 100 steigen, wechselt die Gemeinde automatisch wieder zur sonntäglichen „offenen Kirche“ in Ungelsheim und Huckingen zu den gleichen Uhrzeiten. Dort und in den Gottesdiensten gilt selbstverständlich das Hygienekonzept (Maskenpflicht etc.) der Gemeinde. Weitere Informationen gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(19.5.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. Mai 2021 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, besetzt.  

 


 

Pfingsten 2021 in den Gemeinden

(17.5.2021)

Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Diesen „Geburtstag“ der Kirche feiern die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg mit Gottesdiensten und geistlichen Angeboten – manche vor Ort, per Telefon, viele Online und auch mit einer ökumenischen Podcast-Pfingstaktion für den Festtagsspaziergang.

Da Änderungen auch kurzfristig möglich sind, werden Interessierte gebeten, sich zeitnah bei den Gemeinden zu erkundigen. 

Im Duisburger Süden feiert die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Ram wieder Gottesdienste unter freiem Himmel. Den ersten feiert sie am Pfingstsonntag, 23. Mai 2021 um 10 Uhr draußen auf der eingezäunten Wiese der evangelischen Kindergartens, Lauenburger Allee, hinter der Versöhnungskirche gefeiert. Möglich ist dies, weil die Voraussetzung, dass die Inzidenzzahlen in Duisburg unter 165 liegen, erfüllt ist. Für alle Freiluftgottesdienste in der Großenbaumer Gemeinde gilt: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es ist reichlich Platz vorhanden. Auf dem gesamten Kirchengelände muss eine FFP-2 Maske getragen werden und wer keine besitzt, bekommt von der Kirchengemeinde kostenlos eine FFP-2 Maske gestellt. Außerdem werden alle Gottesdienstbesucher registriert (Infos unter www.ekgr.de). In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Christinnen und Christen auch zu Pfingsten herzlich eingeladen, am Sonntag, 23. Mai zwischen 10 und 12 Uhr zu den „Offenen Kirchen“ zu kommen: zur Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, oder zur Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91. Zudem lädt die Gemeinde zu einer Pfingst-Videoandacht ein, die am gleichen Tag über die Internetseite https://evaufdu.de zu sehen ist. Die anderen Südgemeinden laden ebenfalls zur Feier des Pfingstfestes im Netz ein: So hat am Samstag, 22. Mai um 15 Uhr einen Pfingstimpuls zu dem bekannten Lied „Wellerman“ Premiere, den Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes mit vielen Singbegeisterten in einer Musik-Collage gemeinsam gestalten. Am Pfingstsonntag 23. Mai kommt der Online-Gottesdienst aus Wedau; Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Rolf Seeger gestalten ihn gemeinsam. Die entsprechenden Links sind kurz vor den genannten Terminen auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

In der Mitte Duisburgs laden die evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West zu einem gemeinsamen Pfingstgottesdienst am Telefon ein. Zum Mitfeiern ist ein Anruf am 23. Mai kurz vor 11 Uhr ins Festnetz notwendig; darüber hinaus entstehen keine Kosten. Das eigene Telefon wird automatisch stumm geschaltet, so dass die Anrufenden von niemandem zu hören sind – auch wenn sie mitbeten oder mitsingen. Interessierte wählen sich mit jedem ganz normalen Telefon oder mit einem Handy sonntags ab 10:55 Uhr unter der Rufnummer 069 7104 9922 ein. Wenn die Ansage zu hören ist, sind diese Angaben einzugeben: 993 8143 0802 # #

Außerdem lädt die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld zur Feier des Pfingstgottesdienstes am 23. Mai um 9.30 Uhr in die Pauluskirche ein (Infos gibt es unter https://hochfeld.ekir.de/). In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) wird Pfingsten diesmal gemeinsam im Netz gefeiert: Beide Gottesdienste am 23. Mai kommen live aus der Salvatorkirche auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“. Den Gottesdienst um 10 Uhr gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz liturgisch; im Familiengottesdienst um 12 Uhr rückt neben Stephan Bank „Luzie Lotta“ mit ins Bild. Die Handpuppe hat Kameraerfahrung, denn sie hat mit dem Pfarrer schon mehrere Gottesdienste im Internet gefeiert. Für das Stille Gebet, Innehalten oder Kerzenanzünden ist die Salvatorkirche am Pfingstsamstag von 11 bis 13 Uhr geöffnet. 

Im Duisburger Norden laden die evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises (https://evangelische-bonhoeffer-gemeinde-marxloh-obermarxloh.de/, http://www.friedenskirche-hamborn.de/, https://www.kirche-meiderich.de/, http://neumuehl.ekir.de/, https://www.obermeiderich.de/, https://ruhrort-beeck.ekir.de/) gemeinsam mit katholischen Gemeinden unter dem Motto „Frischer Wind“ am Pfingstwochenende zu einem „geistbewegten Spaziergang“ raus in die Natur ein: Interessierte laden sich dazu ab dem 21. Mai auf den Internetseiten www.stadtkirche-duisburg.de/pfingstaktion-2021-du-nord/ oder www.kirche-duisburg.de einen Podcast mit meditativen Texten, Bibelimpulsen und natürlich Musik herunter. Durch diesen Podcast sind sie beim Hören im Bewusstsein dennoch mit anderen vereint in Gebet, Stille und Gesang. Der frische Wind soll die Gläubigen beider Konfessionen aber auch noch auf ganz andere Weise zum Pfingstfest umwehen. Dafür werden kleine Windräder als ökumenische Pfingstgrüße gebastelt, die in den nächsten Tagen in möglichst vielen evangelischen und katholischen Kirchen im Norden zur Abholung bereitstehen. Zu finden sein dürften die Windräder auch zu Pfingsten in den Offenen Kirchen im Norden: in der Kreuzeskirche in Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, am Sonntag, 23. Mai zwischen 10 und 12 Uhr, in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, am gleichen Tag zwischen 9.30 und 10.30 Uhr und am Freitag, 21. Mai  in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm 6. Von dort kommt am Pfingstsamstag, 22. Mai um 10 Uhr der „Impuls der Woche“, der im Internet zu sehen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt zudem am Pfingstsonntag, 23. Mai zum Online-Gottesdienst um 11 Uhr ein. Die Links sind auf www.kirche-meiderich.de zu finden. Auch die Evangelische Gemeinde Obermeiderich bereitet einen Gottesdienst fürs Netz vor; er ist am Pfingstsonntag um 11 Uhr über www.obermeiderich.de zu sehen.  

 

 


 

Pfingstimpuls mit viralem Hit

(14.5.2021)

Einen besonderen Online-Impuls wird es am Pfingstsamstag, 22. Mai 2021 ab 15 Uhr auf dem YouTube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ geben. Für die Aufnahmen zu der Video-Andacht war Pfarrer Jürgen Muthmann zusammen mit Schifferpastor Frank Wessel und Kantor Daniel Drückes auf dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ im Hafen in Duisburg Ruhrort unterwegs. Von dort beschäftigt Pfarrer Muthmann sich mit der Arbeit des evangelischen Binnenschifferdienstes und mit der Pfingstgeschichte. Im Zentrum des Impulses, der an Deck des Kirchenboots aufgenommen wurde, steht der Internet-Hit „Wellerman“ - ein alter Shanty, der durch den schottischen Postboten Nathan Evans zu einem viralen Erfolg in den sozialen Medien wurde und dadurch sogar in die Charts kam. Popkantor Daniel Drückes hat den Song neu bearbeitet und zusammen mit 80 Chorsängerinnen und -sängern, Solistinnen und Solisten sowie einer Band in einem virtuellen Projekt aufgenommen. Dass eine Verbindung zwischen der Geschichte des Songs und der Pfingstgeschichte besteht, zeigt Pfarrer Muthmann im Video auf.

Der Impuls wird am Samstag, 22. Mai 2021 um 15 Uhr online gestellt und ist zu finden auf den Internetseiten der drei Südgemeinden www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Spirituell Neues ausprobieren
20. ökumenischer Frauengottesdienst in Duisburg steht unter dem Motto „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“

Pressemitteilung 14.5.2021, www.stadtkirche-duisburg.de

Am 31. Mai jährt sich der ökumenische Frauengottesdienst in Duisburg zum 20. Mal. Nur ist diesmal alles anders: Denn der Gottesdienst kann coronabedingt nicht wie sonst in einer der katholischen oder evangelischen Kirchen Duisburgs gefeiert werden. Auch das beliebte Wiedersehen und Kennenlernen im Anschluss an den Gottesdienst wird nicht wie gewohnt stattfinden können. Stattdessen verlagern die Frauen ihre spirituelle Feier erstmals ins Netz. Unter dem Motto „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“ laden sie am 31. Mai um 18.00 Uhr zu einem Online-Gottesdienst mit anschließendem digitalen Plausch per Zoom-Meeting.

„Wir hoffen sehr, dass es uns trotz räumlicher Distanz an diesem Abend gelingen wird, einander in Gebet und Lied so nahe zu sein, wie wir das bei unseren Gottesdiensten in der Vergangenheit auch immer erleben durften", erklärt Pastoralreferentin Marianne Philippi aus dem Vorbereitungsteam. Voneinander zu hören und sich durch das Beispiel anderer im eigenen Alltag stärken zu lassen, das ist auch diesmal wieder Ziel des Frauengottesdienstes. Passend zum Motto wollen sich die Frauen unter anderem mit der Gottesmutter Maria als biblisches Vorbild einer Frau beschäftigen, die sich trotz aller Umbrüche und Schwierigkeiten in ihrem Leben niemals hat entmutigen lassen. Und sie wollen Frauen aus ihrem Kreis zu Wort kommen lassen, die von eigenen Erfahrungen mit „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“ berichten können.

Klar, dass dabei die Auswirkungen der Corona-Pandemie eine große Rolle spielen werden. „Wie sich mein Leben in der Pandemie verändert hat“, heißt zum Beispiel ein Text von Pfarrerin Esther Immer. Darin berichtet sie von ihren persönlichen Erfahrungen im Coronajahr 2020, als für die bis Ende April 2020 in der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg tätige Pfarrerin nicht nur ein beruflicher Wechsel zu bewältigen war, sondern sie sich auch als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern gemeinsam mit ihrem Mann mit ganz neuen Anforderungen im Alltag konfrontiert sah.

Am Ende des Gottesdienstes steht auch beim digitalen Format wieder der Austausch der Frauen untereinander im Vordergrund. Hierfür sollen im Rahmen des Zoom-Meetings mehrere Gruppenräume eingerichtet werden, in denen die Frauen in kleiner Runde miteinander ins Gespräch kommen können. Statt einer Kollekte wird in diesem Jahr um eine Spende für die „Corona-Hilfe in Indien“ der Missionsärztlichen Schwestern gebeten (https://ogy.de/spende-indien).

Um besser planen zu können, bittet das Vorbereitungsteam um Anmeldung bis zum 26. Mai per E-Mail an barbara.vdl@kfd-essen.de. Anschließend erhalten die Teilnehmerinnen einen Zugangslink. Frauen, die noch keine Erfahrung mit Zoom-Meetings haben, wird bei Bedarf gerne geholfen. Sie sollten dies in ihrer Anmeldung erwähnen.

 


 

Werktags-Andachten und Pfingstgottesdienste aus Marien- und Salvatorkirche live im Netz

(14.05.2021)

Seit vielen Monaten können Menschen im Internet an jedem Werktag um 17.05 Uhr eine Online-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet mitfeiern. In der Woche vor und nach Pfingsten kommen die Andachten live aus der Marienkirche und der Salvatorkirche; und auch die beiden Pfingstgottesdienste werden direkt aus Salvator übertragen.

Zu sehen sind die Andachten und Gottesdienste live und auch später noch als Aufzeichnungen auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“. In der Woche vor Pfingsten sendet die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Andachten aus der Salvatorkirche. Dort kommen von Montag bis Samstag Pfarrerin Sabine Schmitz und die Pfarrer Stephan Blank und Stefan Korn abwechselnd zu Wort. Auch die beiden Pfingstgottesdienste am Sonntag, 23. Mai kommen live aus der Salvatorkirche: Den Gottesdienst um 10 Uhr gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz liturgisch; im Familiengottesdienst um 12 Uhr rückt neben Stephan Bank „Luzie Lotta“ mit ins Bild. Die Handpuppe hat Kameraerfahrung, denn sie hat mit dem Pfarrer schon mehrere Gottesdienste im Internet gefeiert.

In der Woche nach Pfingsten soll das Fernsehstudio in die neu umgebaute Marienkirche wandern und das Team um Küster Frank Meurer, Kantor Andreas Lüken und Presbyter Nils Hammelrath richtet die Übertragung der 5nach5-Andachten dort für den Zeitraum von Montag bis Samstag ein. Wann und wie die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg wieder Präsenzgottesdienste vor Ort feiert, entscheidet das Presbyterium in nächster Zeit. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Mercators Nachbarin führt im Video durch die Geschichte von Rathaus und Salvatorkirche

(12.05.2021)

In der Salvatorkirche erinnern heute noch 25 hölzerne Gedenkplatten und drei Grabsteine an Verstorbene, die im 16. und 17. Jahrhundert in der Kirche begraben wurden. Statt wie sonst vor Ort zeigt zeigt Margret Stohldreier während der Pandemie die Epitaphe in einem Video und berichtet auch dort von den Geschichten der dahinter stehenden Personen und Persönlichkeiten wie Clauberg und Mercator.

Zu sehen ist es das Video auf dem Youtubekanal „Mercators Nachbarn“. Dies ist eine Initiative, deren Mitglieder das 16. Jahrhundert in Duisburg lebendig werden lassen möchten, und zwar durch Führungen und Ortbegehungen, mit vielen Infos, aber spannend und mit Humor. Auf dem Kanal gibt es inzwischen sechs Videos, das aktuellste stammt auch von Margret Stohldreier. Diesmal berichtet sie vom Duisburger Rathaus.

Margret Stohldreier kennt ihre Heimatstadt sehr gut, denn die 68jährige hat fast ihr ganzes Leben in Duisburg verbracht. Als gelernte Buchhändlerin und spätere Mitarbeiterin einer Wirtschaftsbibliothek entwickelte sie eine Liebe zum Gedruckten; die Liebe zur Stadt führte sie dann in Archive, wo sie das detaillierte historische Wissen sammelte, das sie bei ihren Führungen anbringen kann und das sie auch für die Videos nutzt. Richtig auf den Geschmack kam sie vor gut 10 Jahren durch den ehrenamtlichen Präsenzdienst in der Salvatorkirche, wo sie durch Pfarrer Peter Krogull in einer Schulung lernte, wie scheinbar trockene Geschichte ansprechend erzählt und lebendig werden kann. Margret Stohldreier freut sich auf die Zeit, in der sie als ein Mitglied von „Mercators Nachbarn“ bald wieder vor Ort Menschen die Stadtgeschichte nahebringen kann und dann natürlich auch wieder bei ihren Führungen von den Geschichten rund um die Epitaphien und Grabsteine in der Salvatorkirche berichten kann.

 

 


 

Gemeinden im Duisburger Norden sorgen Pfingsten für „frischen Wind“
Podcast als Begleiter eines „geistbewegten Spaziergangs“ statt ökumenischer Pfingstfeier

(11.05.2021)

Schon zum zweiten Mal in Folge muss der beliebte ökumenische Pfingstgottesdienst im Landschaftspark wegen Corona ausfallen. Das Vorbereitungsteam möchte in diesem Jahr dennoch ein ökumenisches Zeichen setzen und die Christinnen und Christen im Duisburger Norden zu einem ganz besonderen Gottesdienst einladen. Unter dem Motto „Frischer Wind“ geht es am Pfingstwochenende raus in die Natur zu einem „geistbewegten Spaziergang“, jeder für sich allein und dennoch dank eines begleitenden Podcasts fürs Smartphone vereint in Gebet, Stille und Gesang mit anderen. „Gemeinsam wollen wir so Gottes Schöpfung wahrnehmen, uns selbst in der Natur spüren, beten und singen“, heißt es hierzu in der Einladung.

Für das Vorbereitungsteam der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Duisburger Norden ist der nun geplante Erlebnisgottesdienst zu Pfingsten nicht weniger aufwändig, als sonst die gemeinsame Feier im Landschaftspark. Denn für das gesamte Team ist es das erste Mal, dass sie einen Podcast aufnehmen. Zu hören sein sollen dort meditative Texte, Bibelimpulse und natürlich Musik, die zum Mitsingen einlädt. Aktuell nimmt das Team die unterschiedlichen Bausteine dieser spirituellen Begleitung für alle, die sich an Pfingsten auch geistig von frischem Wind umwehen lassen wollen, auf. Der Podcast soll am Freitag vor Pfingsten auf den Webseiten aller beteiligten Kirchengemeinden zum Download für Smartphones zur Verfügung gestellt werden. Zu finden sein wird er auch hier: https://redstorage.ekir.de/d/fd4645a0d4bf465c9aa8/ 

Der frische Wind soll die Gläubigen beider Konfessionen aber auch noch auf ganz andere Weise zum Pfingstfest umwehen. Dafür sind derzeit viele ehrenamtliche Helferinnen dabei, einen ökumenischen Pfingstgruß mittels kleiner Windräder zu basteln. Diese sollen in den nächsten Tagen in möglichst vielen evangelischen und katholischen Kirchen in Meiderich/Beeck, Ruhrort, Neumühl, Hamborn und Marxloh zur Abholung bereitstehen. „Diesen Pfingstgruß als Zeichen, dass Gottes Geist uns alle verbindet und frischen Wind der Veränderung in unser Leben bringen kann, wollen wir möglichst vielen Menschen zukommen lassen, nicht nur denen, die auch beim Spaziergang mitmachen wollen. Jeder ist eingeladen, Pfingsten in die Kirche zu kommen und sich ein Windrad für Zuhause mitzunehmen“, erklärt Christa Scholten-Herbst aus dem Vorbereitungsteam.

Das Vorbereitungsteam würde sich zudem sehr über private Fotos von den Pfingst-Spaziergängen oder dem Einsatz der Windräder freuen (bitte senden an: info@stadtkirche-duisburg.de oder info@kirche-duisburg.de). Diese können dann anschließend als Erinnerung an die ökumenische Pfingstaktion 2021 über die diversen Online-Kanäle beider Kirchen veröffentlicht werden. Den Podcast zum „geistbewegten Pfingstspaziergang“ findet man ab Freitag, 21. Mai auch hier:

www.stadtkirche-duisburg.de/pfingstaktion-2021-du-nord/ und www.kirche-duisburg.de.  

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(11.05.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 17. Mai 2021 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Ansprache von Superintendent Dr. Urban zu Christi Himmelfahrt

(11.5.2021)

In seiner Ansprache zu Christi Himmelfahrt betont Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, dass dieses Fest den Blick darauf lenkt, dass die Dinge sich ändern können und Unerwartetes geschehen kann. Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal "Evangelisch in Duisburg".

Hier ist der Redetext des Videostatements:  

>>„Wann ist Corona endlich vorbei?“, das fragt der 10jährige Daniel. Er vermisst seine Freunde, mit denen er draußen spielen kann. Er vermisst seinen Sport, bei dem er sich austoben kann.
Er ist nicht der einzige, der in diesen Tagen so fragt. Das geht uns Erwachsenen genauso: Wann ist Corona endlich vorbei? Wann können wir wieder aufatmen und unser Leben gestalten?

An Christi Himmelfahrt kehrt der auferstandene Jesus zurück zu seinem Vater in den Himmel. Seitdem steht der Himmel offen für uns. Nichts muss so bleiben, wie es ist. Nichts muss so kommen, wie erwartet. Die Dinge können sich ändern. Unerwartetes kann geschehen.

„Wann ist Corona endlich vorbei?“ Noch warten wir. Aber der Himmelfahrtstag lenkt unseren Blick auf den offenen Himmel. Und darauf, dass die Dinge sich ändern können. Dass Unerwartetes geschehen kann. In echt.<<

 


 

Gottesdienst am Telefon

(10.5.2021)

Die evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West laden Christinnen und Christen ein, in gemeinsamen Telefongottesdiensten zu beten, zu singen und den geistlichen Impuls zu hören.

Die Gottesdienste am Telefon der drei Gemeinden gibt es jeden Sonntag um 11 Uhr. Es ist ein ganz normaler Anruf ins Festnetz. Darüber hinaus entstehen keine Kosten. Das eigene Telefon wird automatisch stumm geschaltet, so dass die Anrufenden von niemandem zu hören sind – auch wenn sie mitbeten oder mitsingen. Interessierte wählen sich mit jedem ganz normalen Telefon oder mit einem Handy sonntags ab 10:55 Uhr unter der Rufnummer 069 7104 9922 ein. Wenn die Ansage zu hören ist, sind diese Angaben einzugeben: 993 8143 0802 # #

Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz hier:

 

 


 

„Du sollst ein Segen sein“
Konfirmationsmarathon in Obermarxloh

(10.5.2021)

„Nach der letzten Konfirmation am Sonntag waren wir alle platt“ sagt Pfarrerin Brügge. Sie und ein Team aus der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hatten am 8. und 9. Mai 15 Jugendliche im Halbstundentakt nacheinander an der Lutherkirche konfirmiert. Mit dabei sein durften je sieben Freunde und Angehörige, alle anderen können sich die Videoaufzeichnungen bald auf der Gemeindehomepage www.bonhoeffer-gemeinde.org ansehen.

Die Gemeinde hatte für das Konfirmationswochenende einen genauen Hygieneschutzplan ausgearbeitet. So saßen bei jeder Konfirmation die Angehörigen mit entsprechendem Abstand zueinander auf Stühlen im Innenhof der Kirche; die Konfis bekamen einen Ehrenplatz am improvisierten Altar, der am Eingang zum Familienzentrum aufgebaut war und über dem Schilder das Bibelthema der Konfirmationen zeigten: „Du sollst ein Segen sein“. Hinter dem Tisch standen Pfarrerin Brügge und ein Team aus der Gemeinde und führten durch die feierliche Handlung. Die Handauflegung bei der Einsegnung erfolgte wegen der Pandemie aber durch ein Familienmitglied. Und auch die Urkunde und das Geschenk wurden den Konfis in einer Tüte auf Abstand und mit Handschuhen überreicht. In jeder Tüte lag auch ein Speicherstick mit Videodateien: Denn um noch einmal etwas Gemeinsames zu haben, hattet die Mädchen und Jungen in den letzten Monaten die Aufgabe, einen kurzen Videoclip zu erstellen, in dem sie Erinnerungen an die Konfi-Zeit und ihre Zukunftswünsche ansprechen sollten - und nun über den Stick teilen können.  

Nach jeder Konfirmation gab es eine Desinfektionspause für Stühle und Gerät; dann ging es mit der nächsten weiter. Auf den Ort des Geschehens konnte dank vorheriger Absprache mit den Familien eine Kamera gerichtet werden, so dass die Videos bald auf der Gemeindehomepage www.bonhoeffer-gemeinde.org zu sehen sind. 

Ursprünglich sollte die Konfirmation des Jahrgangs bereits im Mai 2020 stattfinden, wurde dann verschoben und sollte am eigentlich letzten Samstag und Sonntag in der Kreuzeskirche gefeiert werden. Da die Pandemiebedingungen dies auch jetzt nicht im gewohnten Maßstab zuließen, entschieden sich die Eltern der Konfis in einer gemeinsamen Zoom-Konferenz  für diese Verfahrensweise, weitere sieben Familien hatten sich für eine Konfirmation am 31. Oktober entschieden – unter den dann geltenden Bedingungen. Das Leitungsgremium der Gemeinde befürwortete die Vorschläge, so dass die Konfirmationen des letzten Jahrgangs nicht schon wieder verschoben werden mussten. Für Pfarrerin Birgit Brügge war es der letzte Konfirmationsjahrgang, den sie betreut hat, denn bald geht sie in Rente.

 


 

Geschick und nicht zuletzt eine spürbare Liebe zur Kirche und ihrer Botschaft

(7.5.2021)

Ilse Siepmann, die langjähriger Leiterin der Pressestelle der früheren Evangelischen Kirchenkreise Duisburg Nord und Duisburg Süd und ehemalige Kirchenmusikerin der Evangelischen Gemeinde Ruhrort-Beeck ist Mitte April nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Ilse Siepmann hatte 1961 ihre Arbeit in der Evangelischen Kirche mit dem Aufbau der kurz zuvor von den Synoden der damaligen Kirchenkreise Duisburg Nord und Duisburg Süd beschlossenen Pressestelle begonnen. Sie trug 40 Jahre lang die Verantwortung für die Ausgestaltung dieses Arbeitsgebietes. Bevor sie 2001 in den Ruhestand nutzen die Abgeordneten der Kirchenparlamente beider Kirchenkreise ihre Synodentagungen im Frühjahr 2001 und dankten dort ihrer Pressereferentin mit stehenden Ovationen. Für Pfarrer Volker Lauterjung, damals Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg-Nord, war sie die Chronistin einer Zeit beispielloser Umbrüche in der Stadt und in der Evangelischen Kirche. Ihr Arbeit beschrieb er so: „Mit Geschick und nicht zuletzt einer spürbaren Liebe zur Kirche und ihrer Botschaft, hat sie kirchlichen Ereignissen im harten Wettbewerb mit anderen Nachrichten immer wieder ein großes Maß an öffentlicher Beachtung verschafft.“ Offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde Ilse Siepmann so,  wie es sehr gut zu ihrem Wesen passte und ihr auch gefallen haben muss: im Rahmen einer musikalischen Andacht.

Denn Ilse Siepmann hat zusätzlich zu ihrem Hauptberuf ab 1960 über Jahrzehnte hinweg auch als Organistin und Chorleiterin gewirkt und so in der Evangelischen Gemeinde Ruhrort ein reges musikalisches Leben auf hohem Niveau mit Chorkonzerten und Choreinsätzen im Gottesdienst ermöglicht. Zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum wurde ihr von der Evangelischen Kirche im Rheinland der Kantorentitel verliehen. Auch nach ihrer Pensionierung blieb sie als Kirchenmusikerin in Ruhrort und später nach der Fusion in Laar aktiv und konnte am 25. Mai 2008 in einem Festgottesdienst in der Laarer Kirche  ihr 50jähriges Dienstjubiläum feiern, in Verbindung mit dem 125jährigen Chorjubiläum. Bis zur Schließung der Laarer Kirche im Sommer 2014 führte Ilse Siepmann ihren Dienst als Chorleiterin und Organistin ehrenamtlich fort und hat mit einem Chor aus Ruhrorter und ehemaligen Laarer Chormitglieder noch in vielen Gottesdiensten musikalische Akzente gesetzt, getreu ihrem Anspruch als Kantorin „Gott loben, das ist unser Amt“.  

 

 


 

Kein Platz für Rassismus, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben

(6.5.2021)

Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, spricht zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung und der Verantwortung, die uns Menschen heute aus dem Leid der Opfer erwächst. Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“.

Hier ist der Redetext des Videostatements:  

>>Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Tag der Befreiung, so können wir heute sagen. Opfer der Nazi-Diktatur waren besonders: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Sozialisten, Zwangsarbeiterinnen, Homosexuelle. Sie waren Opfer von Hass und Gleichgültigkeit. Viel zu viele haben zugesehen und schweigend zugestimmt.

Wenn wir heute den Blick auf den 8. Mai richten, dann sollten wir nicht nur der Opfer des verheerenden Unrechts gedenken, das von deutschem Boden ausging. Wir sollten aktiv daran mitwirken, dass Vielfalt und Verschiedenheit von Menschen in unserem Land geachtet werden. Und dass hier kein Platz ist für Rassismus, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben. Heute und in Zukunft.<<

 

 


 

Corona-PandemieOffene Kirchen laden zum stillen Gebet ein

(5.5.2021)

Bis wieder Gottesdienste gefeiert werden, öffnen mehrere Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg weiterhin ihre Kirchen und laden zum stillen Gebet, Innehalten und zum Gespräch ein. Bei allen Besuchen gelten Maskenpflicht und weitere Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie.

Im Duisburger Norden können Gläubigen in vier Gotteshäusern ein stilles Gebet sprechen, Kerzen anzünden oder einfach nur Innehalten und die Ruhe wirken lassen: Die Kreuzeskirche in Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ist dafür sonntags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 16 bis 17 Uhr geöffnet; und zwar so lange, bis wieder Präsenzgottesdienste gefeiert werden können (www.bonhoeffer-gemeinde.org). Das gleiche gilt für die evangelische Kirche in Duisburg Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, die dienstags von 10 bis 11 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet ist (www.ruhrort-beeck.de). Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird jeden Sonntag von 9.30 bis 10.30 Uhr zur „Offenen Kirche“; dort erklingt in dieser Zeit auch leise Orgelmusik (www.friedenskirche-hamborn.de). Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich (www.kirche-meiderich.de) bietet den Menschen auch im Mai weiterhin die Möglichkeit geben wollen, zu einer stillen Einkehr in die Kirche, Auf dem Damm 6; und zwar immer freitags in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr.

In der Duisburger Innenstadt ist die Salvatorkirche neben dem Rathaus während der Pandemie derzeit dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, für Momente der Einkehr und der Besinnung sowie zum Kerzenanzünden. Ein Licht scheint besonders hell, denn die große Kerze auf dem Altar brennt zur Erinnerung an die Verstorbenen an und mit Covid-19. Zudem liegen am Eingang kleine Handzettel aus, auf denen ein Gebet zu lesen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) lädt Besucherinnen und Besucher ein, es leise für sich zu sprechen.

Im Duisburger Süden lädt die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) zur Stille und zum Gebet in die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ein. Das Gotteshaus ist dazu sonntags von 10 bis 12 Uhr und dienstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd (https://evaufdu.de) werden erst wieder Gottesdienste gefeiert, wenn die Infektionsinzidenz in Duisburg den Wert von 100 unterschreitet. Bis dahin sind Christinnen und Christen herzlich eingeladen, sonntags zwischen 10 und 12 Uhr zu den „Offenen Kirchen“ zu kommen: zur Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, oder zur Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91.

Weitere Infos zu den Hygieneschutzbestimmungen gibt es auf den jeweiligen Internetseiten im Netz und bei den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinden.

 


 

Weitere gemeinsame Onlinegottesdienste... und im Juni unter freiem Himmel
Die Kooperation dreier Kirchengemeinden geht weiter

(4.5.2021)

Abwechselnd aus Kirchen des Duisburger Südens Gottesdienste fürs Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden seit Monaten sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen auch gut an. Die Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste geht weiter und auch einige für Juni geplante Gottesdienste unter freiem Himmel werden zusätzlich im Netz übertragen.

Im Mai gibt es diese Gottesdienste der drei Gemeinden im Netz zu sehen: Am Sonntag, 9. Mai aus der Gnadenkirche Wanheimerort (es predigt Pfarrerin Almuth) und am Sonntag, 16. Mai aus der Kirche am See in Wedau (hier predigt Pfarrerin Sara Randow). Am Samstag. 22. Mai gibt es im Netz einen Pfingstimpuls zu dem bekannten Lied „Wellerman“, den Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes mit vielen Singbegeisterten in einer Musik-Collage gemeinsam gestalten. Am Pfingstsonntag 23. Mai kommt der Gottesdienst wieder aus Wedau; Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Rolf Seeger gestalten ihn gemeinsam. Am 30. Mai gibt es einen Fahrradtour-Gottesdienst, der durch die drei Gemeinden führt; es predigt Pfarrer Björn Hensel. Die entsprechenden Links sind kurz vor den genannten Terminen auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

Für den Monat Juni haben die drei Gemeinden gemeinsame Open-Air-Gottesdienste geplant, zu denen die Gemeindemitglieder herzlich eingeladen sind: So soll es am Samstag, 5. Juni 2021 um 17.30 Uhr einen Gottesdienst auf der Wedauer Gemeindewiese am See geben, bei dem Pfarrerin Sara Randow ihre Probepredigt hält. Dieser Gottesdienst soll auch live im Netzübertragen werden. Beim Open-Air-Gottesdienst am 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr im Biegerpark soll Kirchenmusiker Daniel Drückes in sein Amt als Kantor eingeführt werden. Eventuell wird auch dieser Gottesdienst, wie auch der Freiluft-Gottesdienst am 20. Juni 2021 um 10.30 Uhr von der Wedauer Gemeindewiese am See live im Netz übertragen.

 


 

Infoabend zum Frewilligendienst

(4.5.2021)

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 5. Mai 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(4.5.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 10. Mai 2021 von Jens Dallmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.  

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(4.5.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 15. Mai 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten 

 


 

Konfirmationen in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost

(4.5.2021)

Neun junge Menschen bekräftigen am Sonntag, 9. Mai 2021 im Gemeindezentrum Wildstraße 31, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Bei beiden Konfirmationsgottesdienste können nur engste Familienmitglieder vor Ort sein; weitere Gäste sind herzlich eingeladen, die Konfirmationen durch über eine live Übertragung im Internet mitzufeiern.

Wegen der Corona-Pandemie werden an dem Tag einige der Jugendlichen in einem Gottesdienst um 11 Uhr, die anderen in einem um 14 Uhr konfirmiert. Beide Gottesdienste leitet aber Pfarrer Winfried  Mück, der jetzt im Ruhestand ist, aber diese Mädchen und Jungen in der Konfi-Arbeit begleitet hatte. Die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost bedauert, dass sie nur sehr wenige Gäste in das Gemeindezentrum einladen kann. Für weitere Verwandte und Freunde oder Gemeindeglieder bietet sie aber die Möglichkeit an, einen oder beide Gottesdienste online über die Plattform Zoom mitzuerleben. Wer so über das Internet mitfeiern möchte, meldet sich bitte bei Pfarrer Rainer Gertzen per E-Mail an: rainer.gertzen@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Internet unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Ganz schön mutig
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

(3.5.2021)

Hans-Bernd Preuß ist schon seit sieben Jahren im Ruhestand, doch für seine evangelische Kirche ist der Pastor immer noch viel unterwegs. Ganz besonders in seiner Heimatgemeinde Obermeiderich, wo er u.a. seit vielen Jahren die sogenannten „Durchblicke-Gottesdienste“ mitgestaltet. Den aktuellen haben er und das Durchblicke-Team in der Kirche an Emilstraße fürs Netz aufgenommen. Hans-Bernd Preuß spricht darüber, was es bedeutet, mutig zu sein. Und er lädt all ein, gemeinsam im Gottesdienste darüber nachzudenken, was mutig sein für Christinnen und Christen bedeuten kann.

Wie bei jedem „Durchblicke – der etwas andere Gottesdienst“ ist auch jetzt viel Musik zu hören; Silja Heitzer, Michael Kollek, Malte Hollenberg, André Welters, Lukas Rissel, Lukas Heimann und Daniel Drückes machen sie gemeinsam. Er und alle Mitwirkenden laden Interessierte ein, den Gottesdienst im Netz ab dem 16. Mai 2021 mitzufeiern, auf dem Youtube-Kanal „Obermeiderich“. Infos zu dem besonderen Gottesdienstformat gibt es unter www.durchblicke.de.

 


 

Online-Ausgabe des „Kneipenquiz im Gemeindehaus“ war ein toller Erfolg

(3.05.2021)

Damit haben die Veranstalter nicht gerechnet: Beim traditionellen Kneipenquiz der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, das am 28. April erstmals online gespielt wurde, haben an 31 Bildschirmen etwa 50 Menschen fleißig mitgerätselt. Der Erfolg macht Mut, denn falls in einem Monat strenge Corona-Regeln ein Treffen im Gemeindehaus nicht erlauben, wird am 9. Juni wieder per Videokonferenz gequizzt! 

Mitgemacht haben beim Quizz nicht nur ein Gemeindeglieder, sondern auch Auswärtige, und die Altersspanne reichte von 10 bis 91 Jahren. Es kam sogar zu einem neuen Gruppenrekord: Denn diesmal bildeten sich neun Gruppen, die alle um den virtuellen Kneipenquizpokal kämpften. Drei der Gruppen nahmen zum ersten Mal teil. Die Fragen kamen wie immer aus unterschiedlichen Kategorien. So ging es nicht nur darum, wo in Wanheim Corona-Schnelltests möglich sind, sondern auch um das neulich im Sueskanal stecken gebliebene Containerschiff. Wer wusste, dass die „Ever Given“ schon vor drei Jahren in den Schlagzeilen war, weil sie eine Personenfähre auf der Elbe, konnte richtig punkten. Und auch eine Frage zum 50. Jubiläum der „Sendung mit der Maus“ durfte nicht fehlen: Wer moderierte die Jubiläumssendung „Frag doch mal die Maus“? Mit einem Punkt Vorsprung vor der alt eingesessenen Gruppe „Presbyter“ gewann der Neuling „Lamborghini“ knapp mit 24 Punkten diesen Quizabend. Wer beim nächsten Kneipenquiz mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 78 79 77. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de. 

 

 


 

„Jeder Mensch braucht sein Dorf“
Nach 37 erfüllten Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn geht Pfarrerin Elke Banz in den Ruhestand

(30.04.2021)

„Der Beruf ist einfach wundervoll“, sagt Pfarrerin Elke Banz. Sie hat ihn erlebt und gelebt. Die vielen Gespräche mit unterschiedlichen Menschen haben ihr viel gegeben. Diese hat sie bei ihren Sorgen begleitet, Freude und Leid geteilt und mit ihnen gemeinsam viel bewirkt. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Seelsorgerin mit Herz.

„Natürlich ist das ein Schritt, der mit sehr unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen verbunden ist. An erster Stelle steht für mich Dankbarkeit“, und blickt jetzt auf 37 erfüllte Jahre in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn zurück. In den Jahrzehnten sind viel Vertrauen und Nähe entstanden, die, ergänzt sie, „nicht selbstverständlich sind, und die ich wie einen Schatz in mir trage.“

Für Sonntag, 9. Mai, war ein offizieller Abschiedsgottesdienst geplant. Daraus wird nichts, was nicht nur Elke Banz, sondern viele Wegbegleiter zutiefst bedauern. Da in der Gemeinde aufgrund der derzeitigen Situation keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden können, ist „ihre“ Friedenskirche an der Duisburger Straße im Herzen Hamborns an diesem Tag von 9.30 bis 10.30 Uhr für ein stilles Gebet, zum Anzünden einer Kerze oder zum Hören der Orgelmusik geöffnet. Die Pfarrerin ist zum letzten Mal in „offizieller Funktion“ dabei.

Es wird keinen „Menschenauflauf“ geben. Das sei halt der anspruchsvollen Situation geschuldet. Ein bisschen Wehmut klingt in ihrer Stimme. Sie selbst hat schon einige Briefe an liebe Menschen geschrieben. Die scheidende Pfarrerin würde sich auch über Briefe freuen, die sie zum Abschied bekommt. Jetzt lacht Elke Banz: „Die gute alte Postkarte tut's auch.“ Und ganz aus der Welt ist sie ja auch nicht. Sie bleibt mit ihrem Mann Dieter weiterhin ihrem Umfeld treu. „Jeder Mensch braucht sein Dorf“, sagt sie. In Hamborn hat sie sich immer wohl, geborgen und heimisch gefühlt.

In Mülheim-Saarn aufgewachsen, ging es nach dem Abitur für sie zum Studium nach Bonn und Wuppertal. „Eigentlich“ hatte sie das Lehramt im Blick, aber im Laufe des Studiums habe es sich einfach ergeben, dass sie Pfarrerin werden wollte. Ihr Vikariat hat das Ruhrgebietskind ganz bewusst in Bad Kreuznach absolviert, um mal was anderes zu sehen. Dann wurde der Wunsch, in die Heimat zurückzukehren, immer stärker.

Als in Hamborn 1984 eine Hilfspredigerstelle ausgeschrieben war, griff sie zu. „Da waren einige am Anfang etwas irritiert“, erinnert sie sich, „die hatten wohl mit einem Pfarrer gerechnet. Aber ich bin von der ersten Sekunde an sehr freundlich aufgenommen worden.“ Nur gut ein Jahr später wurde die Hilfspredigerin offiziell als Pfarrerin in die nach Ansicht der Gemeinde schon viele zu lange unbesetzte 2. Pfarrstelle eingeführt. Zunächst war das eine „geteilte“ Stelle, denn neben ihrer Tätigkeit in der Gemeinde war sie auch als Seelsorgerin für die umliegenden Krankenhäuser zuständig.

Das „sich Zeit nehmen für die Menschen“ war da ganz besonders wichtig. Auch später, als sie ihre Aufgaben ausschließlich in der Gemeinde ausfüllte, war das nicht anders. In den letzten 20 Jahren hat sie sich ganz besonders um den Kindergarten gekümmert, davor lange Jahre um die älteren Menschen. „In allen Bereichen war mir die Seelsorge, das persönliche Gespräch immer wichtig“, betont sie noch einmal. Sie sei kein Freund von Großveranstaltungen, wollte und will nicht im Mittelpunkt stehen, sondern den Menschen das Gefühl geben, dass da jemand ist, der sie mitnimmt, aufbaut, begleitet.

„In den letzten Jahren“, so stellt sie fest, „ist vieles anderes geworden“. Nicht selten ist der Tag mit Bürokratie, Verwaltungs- und Organisationsaufgaben ausgefüllt. Da habe man den ganzen Tag gearbeitet, ohne auch noch nur irgendetwas in der Gemeinde selbst bewirkt zu haben. „Obwohl wir stets ein gut arbeitendes Verwaltungsamt hatten und haben, kommen doch immer mehr Aufgaben auf die Pfarrer zu, die mit unserer ursprünglichen Berufung herzlich wenig zu tun haben“, bedauert sie. Schmunzelnd fügt sie hinzu: „Einen Computer habe ich mir erst angeschafft, als ich es musste.“

Als einen wahren Schatz empfindet sie die in der Friedenskirche ganz oben angesiedelte Kirchenmusik. Die Kantorei mit Chor und Organisten habe schon etwas mit Hochkultur zu tun. Die regelmäßigen Orgelkonzerte haben weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf. Schmunzelnd erwähnt sie, dass sie mal von einer auswärtigen Besucherin angesprochen wurde, die kaum glauben konnte, „dass es sowas tolles in Hamborn gibt.“

Besondere Pläne für den Ruhestand hat Elke Banz nicht: „Wenn das eine zu Ende ist, fängt halt das Neue an.“ Sie ist ein Naturmensch, geht gerne und oft spazieren, braucht die frische Luft und freut sich, dass ihr Mann und sie jetzt wieder etwas mehr Zeit für einander haben. Besondere Wünsche haben sie nicht. „Wenn wir mal einen Wunsch hatten, haben wir den nicht aufgeschoben für später Mal, wir haben ihn immer umgesetzt.“

Ihrer Gemeinde und deren jetzt bald „alleinigen“ Pfarrer Jens Dallmann wünscht Elke Banz eine segensreiche Zukunft und einen guten Weg in der Region. Sie wird das Ganze von außen beobachten, sich nicht einmischen, sondern sich darüber freuen, was nach ihrer Zeit noch alles Gute bewirkt wird.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Täglich eine Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Netz

(29.04.2021)

In der ersten Maiwoche wird bei den Internet-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche auch die Rede von Chancen, dem Anrufen und der ständigen Erreichbarkeit sowie von durchbohrten Drachen auf Kirchtürmen sein. Bei jeder der „5 nach 5“ Übertragungen geht es aber immer um Gott und den Glauben.

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert seit Beginn des Lockdowns im Dezember in ihren Gotteshäusern keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Dafür wurden die Werktagsandachten im Netz aus dem letzten Jahr wieder eingeführt, die jetzt in die nächste Verlängerung gehen.

Die Menschen erwartet an jedem Werktag um 17.05 Uhr live auf www.youtube.com auf dem Kanal „evangelisch alt-duisburg“ eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung, Gebet und Musik. In der ersten Maiwoche kommen Pfarrerin Sabine Schmitz und die Pfarrer Stephan Blank, Stefan Korn und Martin Winterberg abwechselnd zu Wort.

So spricht am Montag, 3. Mai Pfarrer Blank über die Bibelstelle Matthäus 9, 9 und setzt seine Andacht unter den Titel „Heute ist dein Tag!“. Pfarrer Winterberg spricht am 4. Mai die durch die moderne Technik mögliche ständige Erreichbarkeit der Menschen und fragt „Können wir abschalten? Kann Gott abschalten?“. Am 5. Mai hält Pfarrerin Sabine Schmitz die Andacht; für den Tag ist die Bibelstelle Jeremia 27,5 vorgesehen: „Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.“ Am 6. Mai ist Pfarrer Blank wieder live in der Lutherkirche zu sehen, der „im Vertrauen das Leben wagen“ reden wird. Einen Tag später steht wieder Pfarrer Winterberg am Mikro in der Lutherkirche und spricht – live, wie alle anderen auch – darüber, inwieweit sich politische Entscheidungstragende gerade in Krisen nach wissenschaftlicher Expertise ausrichten und soziale Kriterien berücksichtigen. Pfarrer Winterberg fragt aber auch danach, ob das Hoffen auf Gottes Hilfe auch ein Entscheidungskriterium bei Christinnen und Christen sein kann, wenn es um die verantwortungsvolle Abwägung geht. Am Samstag, 8. Mai 2021 wird Pfarrer Stefan Korn in der Duisserner Lutherkirche stehen und auf den Monitoren zu sehen sein. Der Titel seiner Andacht lautet:  „Ich hab mich schon als Kind gefragt, was ein durchbohrter Drachen auf einem Kirchturm zu suchen hat…“

Dass das Konzept der Live-Andachten „ nach 5“ gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkeln – jetzt sogar mit drei Kameras. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Corona weltweit und die globale Impfgerechtigkeit

(29.04.2021)

Der Rheinische Dienst für Internationale Ökumene lädt zu einem Infoabend ein, bei dem es  um die Impfgerechtigkeit im weltweiten Zusammenhang geht. Gefragt wird auch danach, wie sich die Politik des Nordens auf die Impf-Situation im Süden auswirkt. Zu Wort kommen auch Stimmen aus dem Globalen Süden. 

Eine Anmeldung zur Zoom-Konferenz am Dienstag, 4. Mai 2021 (von 18 bis 20.15 Uhr) wird bis zum 03.05.2021 erbeten: gmoe-koeln-bonn@ekir.de. Der Zugangslink wird dann am 04.05.2021 zugestellt. Mehr Infos zu den Veranstaltern gibt es im Netz: RIO (Rheinische Dienst für Internationale Oekumene)  und MÖWe Westfalen.

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich im Mai

(28.04.2021)

Auch im Monat Mai können die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in der Evangelische Kirchengemeinde Meiderich ihre liebgewonnen Aktivitäten nicht wie gewohnt oder auch gar nicht starten. Alle setzen deshalb weiterhin auf die eigenen, vielfältigen Online-Angebote, die alle auf der Gemeindeseite www.kirche-meiderich.de zu finden sind. Vor Ort gibt es zudem die Predigt zum Mitnehmen und freitags die „Offene Kirche“.  

Dort gibt es etwa immer ab jeden Samstag ein kurzes Video als „Impuls der Woche“ zum jeweiligen Sonntag. Zu finden sind dort auch die selbst gedrehten Kurzfilme „Augenblick mal!“, die Einblicke und Ausblicke aus der Kirchengemeinde bieten. So geht es in den neuesten Folgen mit kurzweiligen Blickwinkeln um die Geschichte des Begegnungscafés „Die Ecke“ und die denkmalgeschützte Holzkuppel in der evangelischen Kirche Meiderich.

Die Impulse der Woche werden jeweils von verschiedenen Personen aus der Kirchengemeinde gestaltet, so dass es bis kurz vor Freischaltung im Netz spannend bleibt, wer welches Thema und mit welcher musikalischen Überraschung vorbereitet hat. An Pfingsten soll es ein gemeindeübergreifendes ökumenisches Projekt geben, wobei jetzt nur so viel verraten wird: Etwas soll ganz schön in Schwung kommen, und es soll auch etwas zum Abholen und zum Staunen an den Kirchen geben.

Die Gemeinde ist jedoch nicht nur im Netz präsent, denn sie lädt zum Besuch der „Offenen Kirche“: Jeden Freitag ist das Gotteshaus in Meiderich, Auf dem Damm 6, von 16 bis 18 Uhr für alle geöffnet und die Besuchenden erwartet die Geborgenheit der Kirche, die Möglichkeit, eine Kerze anzünden und ein wenig zur Ruhe zu kommen. Dort gibt es am Außenbriefkasten des benachbarten Gemeindezentrums zudem die „Predigt zum Mitnehmen“, die die evangelischen Kirchengemeinden Obermeiderich, Meiderich und die Seelsorge im Christophoruswerk gemeinsam alle 14 Tage neu herausbringen. Am Gemeindezentrum gibt es zudem eine immer aktuelle und liebevoll gestaltete Monatsfensterscheibe, auf der Gemeindeinfos, aber auch originelle Anregungen zu finden sind.   

Weiterhin bietet die Gemeinde den Einkaufsdienst an. Unter der Telefonnummer des Gemeindebüros 0203/4519622 ist die FSJlerin Janna Merten, die gerne Besorgungen für die erledigt, die selbst nicht dazu in der Lage sind und auch niemanden haben, der das übernimmt. Wer Rat und Hilfe braucht oder einfach nur Sorgen hat und reden möchte, erhält über das Gemeindebüro auch schnell Kontakt zu allen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern.

 


 

Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(28.04.2021)

Wegen des Lockdowns kann auch der Mai-Gottesdienst in Gebärdensprache nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat das Team der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen wieder einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet - und lädt diesmal zum Abendmahl am Monitor ein.

Der Kurzgottesdienst kommt für die Onlinegemeinde aus gleich mehreren Kirchen, denn die Aufnahmen wurden in der Reformationskirche in Essen, der Christuskirche in Oberhausen, der Markuskirche in Mülheim und der Duisburger Lutherkirche gemacht. Zu sehen ist er auch hier

In Duisburg betreut Pfarrer Volker Emler die Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(27.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 3. Mai 2021 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.  

 

 


 

Kleider-Sammlung in Großenbaum für den guten Zweck

(21.04.2021)

Wer seinen Kleiderschrank neu ordnet, findet sicherlich das eine oder andere Kleidungsstück, das er nicht mehr anziehen, aber dennoch nicht in den Müll werfen möchte. Hier bietet die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, denn auch in diesem Jahr sammelt sie wieder Kleiderspenden und unterstützt damit Behinderte in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel.

Bethel hat sich 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen. In diesem Dachverband bemüht man sich um umwelt- und sozialverträgliche Konzepte für die Verwertung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen.

Die in Säcken verpackte Kleidung kann von Montag, 3. Mai bis Mittwoch, 5. Mai 2021 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr am Jugendzentrum an der Lauenburger Allee 19 abgegeben werden. Mehr Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(20.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 26. April 2021 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Wanheimer Kneipenquiz findet online statt

(19.4.2021)

Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim laden Interessierte herzlich zum „Kneipenquiz“ ein. Weil das Gemeindeleben während der Corona-Pandemie sehr eingeschränkt ist, können auch zum Quiz die Menschen nicht wie gewohnt im Gemeindehaus zusammen kommen - dafür treffen sie sich in einer Videokonferenz. Es gibt Fragen der unterschiedlichsten Kategorien, darunter Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Die Quiz-Gruppen können in separaten Konferenzräumen über die vier Antwortmöglichkeiten beraten. Per Chat wird die Antwort der Gruppe an den Quizmaster Falko Stampa gesendet. Den virtuellen Kneipenquizpokal gewinnt, wer am meisten Fragen richtig beantwortet. Das erste Online-Quiz ist geplant für Mittwoch, 28. April 2021 ab 19.30 Uhr. Wer mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 78 79 77.

 


 

Das siebte Jahrbuch der Diakonie in Duisburg
Ein Quantum Normalität

(16.04.2021)

Normalität ist der Titel des neuen Jahrbuches der Diakonie. Zum siebten Mal blicken die diakonischen Dienste und Einrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gemeinsam auf ein Jahr gelebter Diakonie zurück.

Und sie haben die Stirn, ausgerechnet das Jahrbuch zum Pandemiejahr 2020 „Normalität“ zu nennen. Dabei geht es aber in den Alltagsgeschichten aus der Beratungsstelle, der Offenen Ganztagsbetreuung, den Altenheimen und den Sozialstationen durchaus um „Facetten des Ausnahmezustandes“, den die Pandemie mit ihrem Auf und Ab von Lockdowns und Lockerungen überall erzeugt hat. Den verschärften Bedingungen mit viel Planung und Kreativität ein möglichst großes Quantum an Normalität für Bewohnerinnen und Bewohner, Betreute, Kolleginnen und Kollegen und Gäste abzuringen, das hat im vergangenen Jahr die Einrichtungen schwer beschäftigt. An 113 Standorten in Duisburg hatten 6500 Menschen als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte von Diakonischen Einrichtungen mit dem Ringen um die Normalität alle Hände voll zu tun.

Das liest man zum Beispiel in der Geschichte von der Altenheimleiterin, die täglich die bürgerlichen Freiheitsrechte der Bewohner gegen die Einhaltung der Hygieneregeln abwägen muss.

Im offenen Ganztag der Grundschulen werden Hygienegruppen gebildet, die Kindern den vernünftigen Umgang mit Ansteckungsgefahren vermitteln können. Und das in einer Zeit, in der viele Erwachsene genau diese Vernunft nachhaltig vermissen lassen.

In der Beratungsstelle haben die Lockdowns ganz neue Zugänge nötig gemacht, dort wird jetzt auch Telefon- und Videoberatung angeboten. Was aus der Not entstand, hat sich im Alltag bewährt und wird auch nach der Pandemie weiter für besonders niederschwellige Beratungsangebote sorgen.

Alle beteiligten Gesprächspartner wurden auch gefragt, ob sie etwas Positives aus ihrer Pandemieerfahrung mitnehmen können. Die Antworten waren sehr unterschiedlich, aber alle haben aus der Bewältigung der Krise gelernt.

Für den langjährigen Geschäftsführer der Diakonie und Sprecher der Diakonischen Konferenz Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz war dies das letzte Jahrbuch, das er noch als Herausgeber betreut hat. Für seine Nachfolgerin Dr. Julia Beier ist es das erste Jahrbuch, dass sie nun der Öffentlichkeit vorstellt.

Das Jahrbuch ist kostenlos beim Diakonischen Werk Duisburg (Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg; Telefon: 0203 / 2951-3138) erhältlich. Zudem ist es im Internet unter www.diakonie-duisburg.de zu lesen.

Informationen: In der Diakonischen Konferenz Duisburg sind 15 diakonische Unternehmen, die in Duisburg ihren Hauptsitz haben, durch ihre Geschäftsführungen, Vorstände und Leitungen vertreten. Die Mitglieder beraten über grundsätzliche Fragen der evangelischen Wohlfahrtspflege in Duisburg, verständigen sich über ihre gemeinsamen sozialpolitischen Belange und Interessen, aber auch über Fragen der Qualitäts- und Organisationsentwicklung, suchen regelmäßig das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen und Mandatsträgern und äußern sich öffentlich zu wesentlichen Fragen der Sozialpolitik, des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendpolitik und der Zuwanderungspolitik. Infos zur Duisburger Diakonie gibt es im Netz unter www.diakonie-duisburg.de.  

 

 


 

Ein Raum mit größerer Weite
Die Marienkirche erstrahlt in neuem Glanz

(14.4.2021)

Beginnend mit der ersten Planungssitzung hat der Umbau der Marienkirche die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg fast 10 Jahre lang beschäftigt. Wegen der Corona-Pandemie ist das Gotteshaus derzeit nicht geöffnet und der Festgottesdienst muss noch warten, doch ein eigenes Bild vom völlig umgestalteten Innenraum erhalten Interessierte über Fotos und ein Video vom Rundflug einer Drohne durch die Kirche.

Auch Olaf Oberkalkofen-Grübnau musste noch warten, bis vor wenigen Wochen die letzten Pinselstriche an der Holzkanzel gemalt waren und alle Gerüste entfernt wurden und er dann endlich sein Fluggerät zwischen Säulen und Decke kunstvoll steuern konnte und eindrucksvolle Bilder in einem Video zusammenfassen konnte. Zu sehen ist der Film nun auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“; dort und im neuen Gemeindebrief, der ebenfalls auf der Seite zu finden ist, sind auch Fotos, die Ulrich Sorbe vom Umbau gemacht hat, zu finden.  

Bis der Innenraum des denkmalgeschützten, historischen Gebäu­des, dessen Ursprung auf die Grundmauern der um 1150 gegründeten ältesten Kommende des Johanniterordens auf deutschem Boden zurückgeht, sein neues Gesicht erhielt, waren jedoch viele Arbeiten nötig. Neben einem dringend notwendigen neuen Anstrich sollte auch der Kirchsaal komplett renoviert und multifunktional umgebaut werden. Dafür wurden die Bänke entfernt; sogar der alte Holzboden unter den Bänken musste weichen, sodass zwar der denkmal­geschützte Terrazzoboden erhalten blieb, aber eine Fußbodenheizung hinzukam, die nun für einen Wohlfühleffekt im Winter sorgt. Zugleich wurde auch die Lichtanlage erneuert.

Die Flexibilität, die durch den Einsatz von Stühlen im Innenraum erreicht wird, soll auch das Gemeindeleben verändern. Hier finden Gruppen und Kreise ihren Platz; sogar die Kantorei der Salva­torkirche bekommt dort ihren neuen Proberaum. Diese wird sich hier bestimmt wohlfühlen, denn für die Akustik und sowie für die Nutzung moderner Medien und der entsprechenden Technik ist die Marienkirche nun zukunftsfähig ausgerüstet.

Neben den vielen Neuerungen galt es bei der Renovierung jedoch, den Charme und Charakter der Marienkirche – auch im Innenraum – zu bewahren. So sollte z.B. der Altarraum mit Kanzel weiterhin das Bild prägen. Das findet auch Pfarrer Stephan Blank, dem die Marienkirche ein zweites Zuhause ist. Das Ergebnis der Renovierung habe all seine Vorstellungen und Hoffnungen übertroffen. Das Zusammenspiel traditioneller und moderner Elemente im Kirchraum wirke an keiner Stelle störend, sondern gebe ihm sogar einen besonderen Glanz, betont er. „Der Raum hat eine größere Weite erhalten.“ Und Pfarrer Blank fügt hinzu: „Wer einmal in die Marienkirche kommt, wird mich verstehen, dass ich mich neu in unsere Kirche ´verliebt` habe. Hoffentlich können wir bald dort rich­tig loslegen!“

Die Umbaumaßnahmen kosteten ca. 700.000 Euro. Die Denkmalförderung des Bundes hat mit einer Summe von ca. 130.000 Euro zur Deckung der Kosten beigetragen. Einen hilfreichen Beitrag leistete auch der Kreis der Förderer und Fördererinnen der Marienkirche: Bis Ende Januar 2021 wurden der Evangelischen Kirchengemeinde Alt- Duisburg insge­samt ca. 55.000 Euro überwiesen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(13.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 19. April 2021 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt.  

 

 


 

Gemeinsames Gebet von Christen und Muslimen im Duisburger Süden, gemeinsames Gedenken für die Opfer der Pandemie

(12.04.2021)

Gemeinsame Pressemitteilung der Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, der katholischen Gemeinde St. Judas Thaddäus und der Gemeinde der Neuen Moschee Hüttenheim; 12. April 2021

Vor vierzehn Monaten erreichte ein Virus, der diese Welt verändert und in ihren Grundfesten erschüttert hat, auch unser Land. Seitdem bestimmt die Pandemie unser Leben. Deutschlandweit sind bereits fast 80.000 Menschen mit oder an dem Virus verstorben, in unserer Stadt fast 570 Menschen. Hinter diesen Zahlen stehen Namen und Schicksale, Ängste und Sorgen, Tränen und Abschiede.

Diese Pandemie kennt viele Opfer. Es sind zuerst die Erkrankten und Sterbenden, aber es sind auch die vielen Menschen, die mit allen Kräften gegen die Folgen der Pandemie kämpfen und an den Rand ihrer Belastbarkeit kommen. Es sind Kinder und Jugendliche und ältere Menschen, die besonders unter den bestehen Einschränkungen leiden. Es sind Menschen, die um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen oder sie bereits verloren haben. Wir alle kennen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise von den Folgen der Pandemie stark betroffen sind.

Am 18. April lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie ein. Christen und Muslime aus dem Duisburger Süden nehmen das zum Anlass, am Samstag, dem 17. April um 11 Uhr in der Evangelischen Kirche in Huckingen zusammenzukommen, um mit einem gemeinsamen Gebet der Opfer der Pandemie in unserer Stadt und unserem Land zu gedenken.

Dazu laden die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, die katholische Gemeinde St. Judas Thaddäus und die Gemeinde der Neuen Moschee Hüttenheim ein. Die noch immer hohe Inzidenz in Duisburg macht eine öffentliche Veranstaltung leider nicht möglich. Stellvertretend werden insgesamt 50 Mitglieder aus dem Kreis der Gemeindeleitungen und ehrenamtlich Mitarbeitenden vor Ort am Gebet teilnehmen. Das gemeinsame Gebet von Christen und Muslimen im Gedenken an die Opfer der Pandemie wird aber über den YouTube-Kanal „Godi-Digital“ der Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd live übertragen, so dass für alle Menschen im Duisburger Süden und darüber hinaus die Teilnahme möglich sein wird. Der Zugang ist über diesen Link möglich: https://youtu.be/DgslnC6NkSI

Musikalisch wird das gemeinsame Gedenken von Ridvan und Betül Korkut sowie dem Blockflötenensemble Neudorf-West unter der Leitung von Volker Nies gestaltet. Zu Beginn wird es drei sehr persönliche Rückblicke auf die Zeit der Pandemie geben. Am gemeinsamen Gebet werden der Imam Osman Acar der Neuen Moschee Hüttenheim, Pastor Hermann-Josef Brandt und Pastor Rolf Schragmann von der Pfarrgemeinde St. Judas Thaddäus und Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers sowie Mitglieder aus den Gemeinden teilnehmen. Je eine weiße Rose wird zu den zwölf kurzen Gebeten für die Opfer der Pandemie abgelegt. Imam Acar und Pfarrer Kaspers werden aus der Sicht des Koran und der Bibel über die Belastungen für Körper und Seele und den Wunsch nach Erlösung, Leben und Zukunft. Das Gedenken an die Opfer der Pandemie endet mit der Bitte um den Segen des muslimischen Geistlichen und von Pastor Brandt und Pastor Schragmann.

Auch nach der Liveübertragung wird es möglich sein, ein Video des gemeinsamen Gebetes von Christen und Muslimen im Gedenken an die Opfer der Pandemie auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ zu sehen.

 

 

 


 

Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Samuel Dörr

 

(12.04.2021)

 

Zum 1. Mai 2021 tritt Pfarrer Samuel Dörr seine erste eigene Pfarrstelle in der Ev. Kirchengemeinde Bensberg an. Damit endet sein Dienst, den er nach der Beendigung seines Studiums und seines Vikariats mit dem 1. Oktober 2018 in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd aufgenommen hat.

 

Pfarrer Samuel Dörr ist Andernach am Rhein aufgewachsen und 33 Jahre alt. Sein Studium hat er an den theologischen Fakultäten in Heidelberg, Greifswald und Mainz absolviert. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

 

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gehen Pfarrerinnen und Pfarrer nach dem zweiten Examen zuerst in eine Gemeinde, um in der Praxis weitere Erfahrungen zu sammeln, Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort zu entlasten und neue Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Im Herbst 2018 konnte noch niemand ahnen, vor welchen Herausforderungen das kirchliche Leben seit Anfang 2020 stehen würde. „Für uns ist es Fügung, dass Samuel Dörr gerade in der Zeit der Pandemie an unserer Seite gewesen ist und unser Team verstärkt hat,“ sagt dazu Pfarrer Rainer Kaspers.

 

Schwerpunkte der Arbeit von Pfarrer Dörr waren in den letzten 2 ½ Jahren die Jugend- und Konfirmandenarbeit, sowie das Initiieren und Koordinieren von größeren, teilweise digitalen, Gemeindeprojekten. Dazu gehörten digitale Jugendgottesdienste als Livestream, die im Team vorbereitet wurden. Ein weiteres Projekt war eine „digitale Krippe“. Durch Beiträge der unterschiedlichen Gemeindegruppen vom Chor bis zur Konfirmandengruppe konnten nicht nur Gemeindemitglieder so im Netz einen neuen, lebendigen Zugang zu den Figuren im Stall von Bethlehem finden. Auch das neue Format „Pray and Play“ brachte durch die Verbindung von Gesellschaftsspielen und kurzen Andachtsformen Menschen neu in der Kirche zusammen. Aber natürlich gehörte auch der Alltag des Seelsorgers in der Gemeinde zu seinen Aufgaben. Nicht nur in der digitalen Welt, in der Pfarrer Dörr in den letzten Monaten besonders präsent war, wird man ihn im Duisburger Süden vermissen.

 

Eigentlich war am Sonntag, dem 18. April ein großer Abschiedsgottesdienst geplant. Aber die hohe Inzidenz in Duisburg macht Gottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde derzeit unmöglich. Darum hat sich das Presbyterium der Gemeinde entschieden, mit wenigen geladenen Gästen um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Huckingen zu feiern. Damit aber alle Gemeindemitglieder und Interessierten die Gelegenheit haben, diesen Gottesdienst mitzufeiern, wird er über den gemeindeeigenen YouTube-Kanal „Godi-Digital“ live ins Netz übertragen. Über diesen Einladungslink ist der Zugang möglich:

https://youtu.be/N1cMtORAHmc

 

Das Video wird auch in den Tagen danach weiter auf dieser Plattform zur Verfügung stehen.

Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd wünscht im Namen der ganzen Gemeinde Pfarrer Samuel Dörr, seiner Frau und seinen beiden Töchtern Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt, der nun mit dem Umzug nach Bensberg beginnt.

 

Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de

 


 

Mitsing-Projekt virtuell

(12.04.2021)

Zu Pfingsten soll ein musikalischer Impuls mit Gedanken zum Kirchenfest von Pfarrer Jürgen Muthmann auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort erscheinen. Im Mittelpunkt steht der Song „Wellerman“, ein alter Shanty, der durch den Sänger Nathan Evans im Internet viral gegangen ist. Daniel Drückes hat den Song zu einer rockigen Nummer umarrangiert und sucht für den Refrain Menschen, die im virtuellen Chor mitsingen.

Der Kirchenmusiker lädt alle, die Lust haben mitzusingen, herzlich zu einer Zoom-Chorprobe am Dienstag, 20. April 2021 um 19 Uhr ein. Dort lernen alle, die mitmachen den Chorsatz und bekommen alle wichtigen Infos. Die Zugangsdaten zur Chorprobe sind unter diesem Link zu finden: http://daniel-drueckes.de/projekte/wellerman-projekt. Infos zu Gemeinde gibt es unter: www.wanheimerort.ekir.de

 


 

Seelsorgegespräche beim Spaziergang am Rhein
Pfarrer im Ruhestand hilft gerne aus

(9.04.2021)

Nach der Arbeit als Geschäftsführer und Vorstand von großen diakonischen Unternehmen - zehn Jahre in der Nähe von Bremen und dann zehn Jahre in Nürnberg - ist Wolfgang Tereick wieder zurück in seiner „alten Heimatstadt“ und wirkt und hilft als Pfarrer im Ruhestand in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrtort-Beeck an vielen Stellen mit.

Wolfgang Tereick ist auf der linken Rheinseite in Homberg geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Seinen Zivildienst, der damals noch „Ersatzdienst“ ließ, leistete er 1972/73 beim Evangelischen Christophoruswerk im „Förderinternat für Spätaussiedlerkinder“ in Ruhrort. Theologie studierte er später in Wuppertal sowie in Heidelberg und kam 1980 nach Duisburg zurück zum Vikariat in Neumühl. Nach dem zweiten Examen wurde er 1982 „Hilfsprediger“ und schließlich Pfarrer an der Kreuzeskirche in Marxloh, wo er bis 1999 blieb. Danach startete Pfarrer Tereick seine zweite Berufslaufbahn als Geschäftsführer und Vorstand in der Diakonie, die er mit berufsbegleitenden Akademiestudiengang „Sozialmanagement und Betriebswirtschaft“ einleitete.

Heute ist Wolfgang Tereick 69 Jahre alt und seit gut drei Jahren im Ruhestand. „Im Frankenland war es zwar auch sehr schön, aber ich bin froh, nun wieder ‚zuhause‘ zu sein.“ Er wohnt jetzt an der Grenze zwischen Ruhrort und Laar mit freiem Blick auf den Rhein. Das Presbyterium seiner neuen Wohnortgemeinde - die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck - bat ihn als Vertretung für den erkrankten Pfarrer Rüdiger Klemm einzuspringen. Wolfgang Tereick hat sich überzeugen lassen und arbeitet seit Anfang April 2021 ganz offiziell und mit einer Viertel-Stelle als Pfarrer der Gemeinde, wünscht aber seinem Kollegen, dass er bald wieder gesund wird, „(…) und deshalb hoffe ich gleichzeitig auch, dass mein Dienst hier in einigen Monaten schon wieder beendet sein wird.“

Durch seinen alten Beruf und seine Leidenschaft helfen zu können, freut den Ruheständler aber: Zwischen Oktober und März übernahm Wolfgang Tereick schon einige Vertretungsdienste, bei denen einige ihm vielleicht schon begegnet sind. Pfarrer i.R. Tereick geht davon aus, Menschen aus der Gemeinde und dem Stadtteil bald besser kennenlernen zu können, wenn wieder Gottesdienste in der Beecker Kirche und in den Pflegeheimen gefeiert feiern werden können. Zusammenkünfte im Gemeindezentrum oder Besuche zuhause werden wegen der Pandemie noch eine Zeit lang nicht möglich sein. „Aber was spricht eigentlich dagegen, dass wir uns für Kennenlern- oder Seelsorge-Gespräche zu einem Spaziergang am Rhein oder im Park verabreden?“ bietet Pfarrer i.R. Tereick allen Menschen an. Kontakt mit ihm aufnehmen kann man über die Internetseite www.ruhrort-beeck.de oder direkt per Mail (wolfgang.tereick@ekir.de) oder per Telefon (0203 / 36977814).

 


 

Kirche anders leben!
Die Regionale Frauenkonferenz Nord geht in die zweite Runde

(8.04.2021)

Die Pandemie zwingt auch in der Kirche, alte Denkmuster zu verlassen und aus liebgewordenen Traditionen auszubrechen. Zusammen mit Pfarrerin Simone Enthöfer, Leiterin des Zentrums „Missionale Kirche“, im „Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung“ in Wuppertal arbeitet die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland an einer Vision nach der Pandemie: Kirche von Frauen für Frauen an Alltagsorten.

Nach einer offenen, einstündigen Ankommensphase mit Begrüßungskaffee, Begegnungen und kurzen, thematischen Gesprächsrunden wird gemeinsam eine Andacht gefeiert. Anschließend sind alle eingeladen, sich in einem Wechsel aus Impulsvorträgen und Kleingruppen mit unterschiedlichen Alltagssorten moderner Frauen auseinanderzusetzen und konkrete Projekte zu entwickeln, wie Kirche an diesen Orten erlebbar werden kann.

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland hofft, dass die Regionale Frauenkonferenz wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Sollte dies im Mai noch nicht möglich sein, wird die Veranstaltung an dem geplanten Terminen als Webinar angeboten.

Frauenkonferenz Nord
Freitag, 28. Mai 2021, 16 - 20 Uhr
Friedenskirche, Steinbrinkstraße 15, 46145 Oberhausen-Sterkrade
Anmeldung: sabine.richarz@frauenhilfe-rheinland.de

Die Frauenkonferenzen sind Begegnungsräume für Ehren- und Hauptamtliche, in denen sich Frauen aus unterschiedlichen Gemeinden und Kirchenkreisen zu frauen- und kirchen-spezifischen Themen und Erfahrungen austauschen, miteinander Neues ausprobieren, einander ermutigen und sich vernetzen. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www. frauenhilfe-rheinland.de.

 

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(7.04.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 17. April 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.


 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 12. April 2021 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

 

 


 

„Von der Dunkelheit zum Licht“ - Oster-Online-Gottesdienst für Familien

(2.04.2021)

„Von der Dunkelheit zum Licht“ - das ist der Titel des Online-Gottesdienstes für Kinder und Familien, in dem die Geschichte von Ostern mit Puppen erzählt wird. „Die Geschehnisse in Jerusalem kommen so ganz nah“ sagt Pfarrerin Ute Sawatzki im Vorfeld und fügt hinzu: „Fröhliche und kindgerechte Osterlieder laden zum Mitsingen ein." Zu sehen ist er ab Sonntag, 4. April 2021 um 8 Uhr auf dem Youtube-Kanal „Trinitatis Duisburg“

 


 

Doch kein Präsenzgottesdienst am Osterosnntag in der Beecker Kirche

(2.04.2021)

Anders als noch in einer Info für die Medien am 29.3 mitgeteilt, hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck dazu entschieden, am Ostersonntag, 4. April, doch KEINEN Präsenzgottesdienst zu feiern. Stattdessen wird ein Gottesdienst aus der Beecker Kirche aufgezeichnet. Der Link dazu ist dann auf der Internetseite www.ruhrort-beeck.de zu finden. Dort ist auch der Karfreitagsgottesdienst zu sehen, in dem Pfarrer i.R. Tijmen Aukes predigt.   

 

 


 

Ostergedanken und Anleitung zum Hausgottesdienst in der Osternacht

(1.04.2021)

Sabine Schmitz ist Pfarrerin in der Evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg, arbeitet beim Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und ist auch Mutter von vier Kindern. Für ihre Familie hat sie einen Hausgottesdienst zur Osternacht vorbereitet. Die Anleitung, mit der alle den Gottesdienst zuhause feiern können, stellt sie uns zur Verfügung. Und sie schenkt uns zudem einige Ostergedanken zum Nach-Lesen. Beide Dateien gibt es hier als Download.

 


 

Osterläuten im Duisburger Süden
Gemeinschaft über Grenzen hinweg

(1.4.2021)

Am Ostersonntag, 4. April 2021 erklingen von den Türmen der sieben evangelischen Kirchen im Duisburger Süden alle Glocken zeitgleich von 10 bis 10.15 Uhr. Darauf haben sich die fünf evangelischen Kirchengemeinden (Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Großenbaum-Rahm, Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort) verständigt. Denn mit dem Läuten, das am Ostertag von Hoffnung und Leben kündet, wollen die Gemeinden die Menschen zum Gebet einladen und ein Zeichen setzen: auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag. Mehr Infos zu diesen Gemeinden und wie sie Ostern feiern gibt es auf den jeweiligen Internetseiten (s. Links auf dieser Seite). 

 


 

Oster-Onlinegottesdienst in Gebärdensprache

(1.04.2021)

Wegen des Lockdowns kann der Oster-Gottesdienst der evangelischen Gehörlosengemeinde nicht vor Ort gefeiert werden. Die Feier des Online-Gottesdienstes wurde in vier Kirchen aufgezeichnet: Reformationskirche in Essen-Rüttenscheid - Christuskirche in Oberhausen-Sterkrade - Lutherkirche in Duisburg-Düssern - Markuskirche in Mülheim-Dümpten. Zu sehen ist er hier auf Youtube.

Die Osterbotschaft in Gebärdensprache: Christus ist auferstanden! Er ist lebendig und begegnet uns in den Lesungen, im Gebärdenlied, in der Predigt und in den Fürbitten. Dieser ökumenische Ostergottesdienst für gehörlose Menschen kommt aus den Gehörlosengemeinden des westlichen Ruhrgebiets. An der liturgischen Gestaltung wirken mit: Mechtild Frank und Martina Meurer (Essen), Annegret Rättig und Dagmar Berger (Duisburg), Regina Eul und Madelene Friedrich (Oberhausen), Pfarrerin Petra Jäger (Mülheim) sowie Diakon Hans-Gerd Holtkamp, Pfarrerin Rebecca Lackmann und Pfarrer Volker Emler (Essen). Die Feier wurde in vier Kirchen aufgezeichnet: Reformationskirche in Essen-Rüttenscheid - Christuskirche in Oberhausen-Sterkrade - Lutherkirche in Duisburg-Düssern - Markuskirche in Mülheim-Dümpten. Das Manuskript des Gottesdienstes wird auf Anfrage gerne per Mail zugeschickt: info@evkirche-essen.de.

Leiter der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen ist Pfarrer Volker Emler. Er betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste meist in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.

 


 

Internationaler Ostergruß

(1.04.2021)

Das Team des RIO (Rheinischer Dienst für Internationale Oekumene) der Evangelischen Kirche im Rheinland hat zusammen mit Christinnen und Christen weltweit einen Ostergruß in vielen Sprachen erstellt. „Warum feiern wir Ostern? Weil Jesus Christus auferstanden ist. Er ist wahrhaftig auferstanden.“ Zu sehen ist das Video heute schon
hier: https://rio.ekir.de/: Es wirken Menschen aus den Ländern Botswana, Brasilien, Deutschland, Indonesien, Iran, Namibia, Südkorea und Tansania und sie sprechen den Ostergurß in diesen Sprachen: Afrikaans, Arabisch, Batak, Damara-Nama, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Bahasa Indonesia, Javanisch, Kiswahili, Koreanisch, Mentawai, Niassisch, Niederländisch, Pakpak, Persisch und Portugiesisch.  

 


 

Der streitbare Geschäftsführer der Duisburger Diakonie verabschiedete sich digital

(1.04.2021)

Mit einer großen Videokonferenz feierte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg die Verabschiedung von Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, dem langjährigen Geschäftsführer der Duisburger Diakonie und Sprecher der Diakonischen Konferenz. Aus praktischen Erwägungen wurde dessen Ausstieg aus dem kirchlichen Berufsleben und sein 64. Geburtstag zu einer digitalen Feier zusammengefasst.

Körperlich auf Gratulierweite heran kam ihm dabei nur sein direkter Vorgesetzter Superintendent Dr. Christoph Urban, der mit Handauflegung die liturgische Entpflichtung vornahm. Dem frisch Entlasteten bescheinigte er „riesige Fachkompetenz und beneidenswerten Scharfsinn“, gepaart mit großer Zuverlässigkeit.  „Sie haben darauf bestanden, aus all deinen beruflichen Bezügen gehen zu wollen“, zitierte Urban den angekündigten Totalverzicht des begabten Netzwerkers auf jegliches kirchliche Ehrenamt im Rentenalter. Er fügte vor den knapp 90 digitalen Gästen hinzu, „Dieser Entschluss ehrt Sie.“

Musik hatte Kiepe-Fahrenholz sich von der Jazzsängerin Simone Helle gewünscht, die es in drei Einspielern ihrem auf Abstand gekachelten Publikum doch warm ums Herz werden ließ.

Mit Oberbürgermeister Sören Link meldete sich die Duisburger Politik zu Wort und lobte den „leidenschaftlichen Einsatz und den administrativen Weitblick“ des Diakonikers, ohne dabei seine Streitbarkeit und die „klare, offene und deutliche Art, mit der er seinen Forderungen stets Ausdruck verlieh“ aus dem Gedächtnis zu verlieren.  „Unsere Zusammenarbeit hat uns weit gebracht“, sagte Link zu Kiepe-Fahrenholz, der auch als Sprecher des Verbandes der Freien Wohlfahrtspflege fungiert hat.

Kiepe-Fahrenholz habe als Diakonieleiter ohne eigene Einrichtungen sein Sprecheramt frei von Eigeninteressen wahrnehmen können „und unser Schiff mit den vielen Beibooten sehr ausgewogen geführt und durch manche Krise gesteuert“, bestätigte Petra Keysers vom Vorstand der Caritas. „Du warst die sichere Bank in all den Wechseln der letzten Zeit.“ In den Ruhestand voraus gegangen war dem frisch entpflichteten Pastor sein langjähriger Vorgesetzter Superintendent Armin Schneider. Der erinnerte nun schmunzelnd an lange Diskussionen in den Gremien, die Kiepe-Fahrenholz mit seinen kurzen, pointierten und auch durchaus unverbindlichen Ansagen zu beenden pflegte. „Zu deiner spitzen Feder passt die scharfe Zunge“, brachte Schneider es auf den Punkt, „Wischi-Waschi ist dir ein Gräuel.“

An frühe Kooperation mit dem ehemaligen Pfarrer der damals noch selbständigen Gemeinde Bruckhausen erinnerte sich auch Thomas Krützberg, der als Jugendamtsleiter und Dezernent der Stadt Duisburg (für fast alles) immer mit Kiepe-Fahrenholz in beruflichem Kontakt war. „Du warst meines Wissens seit damals die einzige männliche Kindergartenfachberaterin im Jugendhilfeausschuss“, genderte Krützberg souverän und wurde ernst: „Du bist immer ein starker Lobbyist für die Menschen gewesen, die der Wohlfahrt bedürfen und hast damit für unsere Stadt Großes geleistet“, sagte er.

Ulrich Christofczik, der Moderator der digitalen Feierstunde und Vorstand des Evangelischen Christophoruswerkes outete sich gemeinsam mit Krützberg und Kiepe-Fahrenholz als „Selbsthilfegruppe zur Trauerbegleitung für Schalke 04“ und sie erblickten in der gemeinsamen Treue zu den Königsblauen einen bleibenden Bezug und möglichen Treffpunkt miteinander über den Renteneintritt hinaus.

„Ich habe mich entschlossen, mich über die heutige Feier zu freuen und bin jetzt auch wirklich sehr glücklich damit“, bekannte Kiepe-Fahrenholz, ganz so als hätte es auch ein sang und klangloser Schlusspunkt getan. In seiner Abschiedsrede dankte er einer sehr großen Zahl seiner beruflichen Kontakte persönlich. Er bleibe weiterhin ein störrischer Sohn der Mutter Kirche ließ er die Gäste noch wissen, vor allem dann, wenn die sich mal wieder borniert anstelle.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Osterbotschaft von Suprintendent Dr. Urban

(30.3.2021)

Gesegnete Ostern wünscht Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in einer Videobotschaft den Menschen und appelliert durch seinen Glauben: „Wir brauchen den Auferstandenen in unserer Welt und in unserem Leben. Mit seiner Menschenfreundlichkeit, mit seinem Sinn für Gerechtigkeit, mit seiner grenzenlosen Liebe.“ Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekana "evangelisch in duisburg" hier

 


 

Ostern wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert

(30.3.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in seiner gestrigen Sondersitzung beschlossen, alle Gottesdienste bis zum 11. April auszusetzen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Ostern will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Wie an Weihnachten gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene geistliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und wie auch zu Weihnachten sollen auch jetzt zum Fest im Eingangsbereich des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Str. 65 auf einer gespannten Wäscheleine Tüten zum Mitnehmen hängen. Diese enthalten kleine Überraschungen und „ein bisschen Osterfreude“, die so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(30.3.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 5. April 2021 von Elke Banz, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.  

 


 

Karfreitagsmusik mit Bach online aus der Marienkirche

(29.03.2021)

Zum zweiten Mal bietet die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg wegen der Pandemie eine Karfreitagsmusik ausschließlich im Internet an. Das Konzert wurde diesmal in der aufwändig renovierten Marienkirche aufgezeichnet.

Zu Aufführung kommen zwei bekannte Kantaten von J.S. Bach, die „Kreuzstabkantate“ sowie „Ich habe genug“. Beide Werke weisen musikalisch eine große Nähe zu Bachs Matthäuspassion auf und gehören zu den meistaufgeführten Kantaten Bachs. Solist ist der Bariton Peter Rembold, ein Sänger, der sich auf Bachs Solowerke spezialisiert hat. Er wird begleitet von einem Instrumentalensemble um den Geiger Tonio Schibel sowie der Oboistin Vera-Isabel Volz und vier Salvocalisten. Die Gesamtleitung hat Kantor Marcus Strümpe. Das vierzigminütige Konzert wird am Karfreitag, 2. April 2021  ab 17 Uhr auf den Youtubekanälen „Salvatorkirche duisburg“ und „evangelisch alt-duisburg“ gesendet und bleibt dann dort abrufbar. Dort findet man auch eine Spendenmöglichkeit, um solche Konzerte in diesen Zeiten zu unterstützen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Frauen aller Länder machen sich im Netz gegenseitig Mut

(29.03.2021)

Wie man in Coronazeiten aktiv und couragiert bleibt, davon handelte das Treffen der interreligiösen Initiative „Frauen aller Länder laden ein“. Zwar bedauerte das Team um Sr. Mariotte Hildebrand, Ayten Keser und Eva Wieczorek-Traut, dass  keine persönlichen Treffen möglich sind, aber auch im Netz freuten sich die aktiven Frauen über die Begegnung und ließen es sich gemeinsam gut gehen.

Spannung kam schon auf, als Tage vor der vereinbarten Videokonferenz eine „Wundertüte“ an jede der knapp 60 angemeldeten Frauen ausgeliefert wurde, die nur Spielverderberinnen vor dem Termin geöffnet hätten. Pünktlich zum abendlichen Konferenzbeginn schwirrte dann der virtuelle Begegnungsraum vor Wiedersehensfreude. Die typischen technischen Einstiegsprobleme „Welchen Knopf soll ich jetzt drücken? Huch, ich sehe gar nix! Bin ich echt schon die ganze Zeit auf Sendung?“ wurden mit Ruhe und Humor geklärt.

Anstatt über das zu jammern, was abgesagt werden musste, erzählten sich die Frauen gegenseitig in knappen, lebendigen Wort-und-Bildbeiträgen von den Dingen, die sie im Pandemiejahr auf die Beine gestellt haben. Zahide Gümüs nähte mit 20 Frauen und einem Herrn aus dem Rheinischen Dialog und Bildungsverein und weiteren Bildungsinitiativen Masken für die Feuerwehr und das DRK. Trotz erheblichen Lieferengpässe bei Stoff und Gummiband brachten sie 3000 Masken zusammen. Dabei steigerten private wieviel-hast-du-heute Konkurrenzkämpfe die Resultate.

Edith Bauer aus der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn rief mit zwei weiteren Frauen einen Anrufdienst für alleinstehende Gemeindemitglieder in Leben. Die Drei am Hörer setzten damit ein starkes Zeichen gegen Vereinsamung. Auch für Impftermine sorgte der Telefondienst bei Bedarf.

„Wer dringend mal raus muss, dem sei der tolle Mehrgenerationenspielplatz im Jubiläumshain empfohlen,“ gab Bauer ihren Zuhörerinnen noch als Tipp mit.

Sr. Ursula Preusser berichtete von der brenzligen Situation, die am Petershof entstand, weil die Obdachlosen aus dem Wintercontainer im Frühjahr ihr Auskommen nicht in der menschenleeren Stadt erwirtschaften konnten, wie in den Vorjahren. In die Bresche sprangen Frauen aus drei muslimischen Bildungsvereinen aus dem Duisburger Norden (FIB e.V., R.D.U.B und Empathie e.V.),  die den ganzen Ramadan über warmes Essen für die zumeist polnischstämmigen Obdachlosen kochten. Besonders dankbar ist Preusser dafür, dass Zahide Gümüs und ihr Team auch weiterhin jeden Dienstag leckeres türkisches Essen für den Petershof zubereiten.

Heiße Getränke für alle im kalten Februar, warme, selbstgestrickte Mützen und Decken, selbstgebackene Weckmänner, es gibt viele Ideen und für jede eine Möglichkeit, sich zu engagieren. Im engsten Umkreis oder bei einer größeren Organisation, wie der „Seebrücke“ die sich für Flüchtlinge einsetzt. „Wenn man sich bewegt und sich engagiert, trifft man viele Menschen aus der ganzen Welt, die auch was Gutes für andere tun und so wird man immer mehr ermutigt“, lud Maggy Wösthoff ein, die bei der Seebrücke und den Flüchtlingspatenfrauen Duisburg Nord dabei ist.

Mit einem heißen Tee und einem Fruchtriegel aus ihrer Wundertüte genossen die Frauen den gemeinsamen Abend und stärkten sich mit Gesprächen in Kleingruppen und einem gemeinsamen interreligiösen Gebet. Zum Schluss verabschiedete Rukiye Kurt die Frauen mit einem Stimmungsbild in Form einer Wortwolke. „Bleibt dran“ war da zu lesen, “Toller Abend“, „Danke für die liebevolle Vorbereitung“, „Super Anregungen“ und „Bis bald“.

Info: Eigentlich lebt die Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ genau von den nachbarschaftlichen Treffen, die Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu Themenabenden zusammenbringen. Aber vernetzen kann man sich eben auch virtuell, wie die bestens geplante Videokonferenz jetzt bewiesen hat.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Ostergrüße an alle Generationen

(29.03.2021)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis werden in diesem Jahr keine Ostergottesdienste in den Kirchen gefeiert, die Ostergrüße und die biblischen Impulse zum Fest kommen aber online und auch per Post zu den Kleinsten und den Großen.   

So hat die Gemeinde Angebote für Kinder und Familien zu Ostern vorbereitet, die auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden sind. Dazu gehört auch ein die Reihe „Gute-Nacht-Geschichtete am Kamin“ zu der es in der Karwoche die Sonderfolge „Eine Nacht voller Kummer“ gibt. In ihr erzählt Pfarrerin Ute Sawatzki in kindgerechten Worten die Geschichte von Jesu letzter Nacht. Außerdem gibt es einen Videogottesdienst für Familien zum Thema „Aus der Finsternis ins Licht“ und man kann eine kleine Osterliturgie für Familien auf der Seite abrufen und ausdrucken, um sie dann gemeinsam zu feiern.

Pfarrerin Sara Randow hat einen Ostergruß in Form einer längeren Andacht für die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime auf dem Gebiet der Gemeinde vorbereitet. Wer mag, kann sich diesen Ostergruß auch per Email zuschicken lassen (sara.radow@ekir.de), und wer mag, kann sich die ausgedruckte Andacht per Post kostenfrei zuschicken lassen (Tel.: 0203 / 29513500). Auch die Jugendlichen und Konfis der Gemeinde bekommen in diesem Jahr Osterpost. Neben einem kleinen Impuls von Pfarrerin Sara Randow gibt es Basteleien, die Jugendleiterin Isa Dvorak mit fleißigen Helfenden gebastelt hat. 

Schließlich gibt es mehre Onlinegottesdienste: Abwechselnd aus Kirchen des Duisburger Südens Gottesdienste im Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen gut an. Die drei setzen ihre im Dezember begonnene Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste auch über Ostern fort. Die Leitungen drei Nachbargemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) haben entschieden, dass wegen der hohen Infektionszahlen über Ostern keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden. Dafür werden wie schon sein seit dem vierten Advent weiterhin Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung gestellt. So ist am Gründonnerstag, 1. April 2021 ab mittags von Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575) eine Videoandacht aus der Kirche am See online im Netz. Am Karfreitag 2. April 2021 ist ab 8 Uhr ein Online-Gottesdienst zu sehen, dessen Teile in der Jesus-Christus-Kirche, der Gnadenkirche und der Kirche Wanheim aufgenommen wurde. Es wirken Pfarrerin Almuth Seeger (0203 770607) und die Pfarrer Björn Hensel (0203 702300) und Rolf Seeger (0203 7395696) sowie ein Musikteam aus den drei Gemeinden mit. Am Karsamstag, 3. April gibt es im Netz um 22 Uhr eine Livestream-Andacht vor der Wanheimer Kirche mit kleinem Osterfeuer, die Pfarrer Rolf Seeger hält und Daniel Drückes musikalisch begleitet. Am Ostersonntag, 4. April 2021 schließlich ist ab 8 Uhr wieder ein Gottesdienst online, dessen Teile in den drei Kirchen aufgezeichnet wurde. Es wirken Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 726575) und die Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 722383) und Rolf Seeger sowie ein Musikteam mit. Die entsprechenden Links zu diesen Gottesdiensten und allen weiteren Onlinegottesdiensten der drei Gemeinden im April sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 

 


 

Ostergottesdienst, offene Kirche und Andachtsbriefe

(29.03.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt zu Ostern und die nachfolgenden Sonntage wieder zu Präsenzgottesdiensten in die Beecker Kirche ein. Bedingung ist, dass die Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwerte deutlich unter 150 liegen: Karfreitag gibt es einen geistlichen Impuls auf der Internetseite www.ruhort.beeck.de, am Ostersonntag, 4. April feiert die Gemeinde um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Beecker Kirche.  Besucherinnen und Besucher müssen sich vorab anmelden (Mobil: 0152 23985054), denn die Zahl der Plätze ist auf 28 beschränkt. Es gelten die bekannten Coronaschutzauflagen, außerdem erhalten Besucherinnen und Besucher am Eingang eine medizinische Mund-Nasen-Maske. Das Gotteshaus zusätzlich immer dienstags um 10 Uhr für eine Stunde zum stillen Gebet geöffnet. Damit auch Menschen ohne Internetzugang ein Angebot der Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck mit Andacht und Informationen bekommen, wird der sogenannte „Corona-Newsletter“ weiterhin versandt: in lockerer Folge gibt es Gedanken zu einem biblischen Text in schriftlicher Form, die gerne in Form von gedruckten Andachtsbriefen per Post zugeschickt werden. Anfragen nimmt Ulrike Quester gerne entgegen (Tel.: 0203 / 5785148 oder 0176 53211994). 

 


 

Infoabend zum FSJ

(28.03.2021) 

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 6. April 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Ein anderes Osterfest

(Informationsstand: 26.3.2021, Änderungen bezüglich der Gottesdienste sind kurzfristig möglich, aktuellste Informationen sind über die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden und die Internetseiten der jeweiligen Gemeinden erhältlich.)


Die 15 Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben ganz unterschiedliche Wege gefunden, wie das älteste und zugleich bedeutsamste Fest der Christenheit angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und der sich kurzfristig ändernden Bedingungen gefeiert werden kann. „Rund um Weihnachten haben wir als Kirche beeindruckende Kreativität und Potenziale deutlich werden lassen“ erklärt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Kirchenkreises, und findet, dass es den Gemeinden auch jetzt gelungen ist, „daran anzuknüpfen und schöne Ideen für ein anderes Osterfest zu entwickeln.“

So gibt es zahlreiche Andachten und Gottesdienste, die fürs Internet aufgenommen wurden und zu den Feiertagen zu sehen sind; manche werden sogar live übertragen. Viele Gemeinden bieten zudem Predigten zum Mitnehmen an, die auf den Internetseiten zur Verfügung gestellt werden, aber auch an den Kirchen als ausgedruckte Text mitgenommen werden.

Gottesdienste vor Ort planen nur wenige Gemeinde, und auch diese werden nur dann gefeiert, wenn die Inzidenzzahlen bestimmte Werte unterschreiten sollten. Dafür gibt es viele originelle Aktionen, und die meisten Gemeinden öffnen ihre Kirchen für Einzelbesuche - zum Gebet, Kerzenanzünden und Innehalten; dabei sind auch hier selbstverständlich die Hygieneschutzbedingungen einzuhalten und das Tragen von Masken schon beim Betreten des Kirchengeländes verpflichtend. Änderungen bezüglich geplanter Gottesdienste vor Ort sind kurzfristig möglich, aktuellste Informationen sind über die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden und die Internetseiten der jeweiligen Gemeinden erhältlich.

 

Ostern in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises im Duisburger Süden

  • Offene Kirchen in der Auferstehungsgemeinde
    In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gilt seit längerem die Regelung, dass Gottesdienste nur dann gefeiert werden, wenn die Inzidenz in Duisburg am Donnerstag vor dem Wochenende unter 100 liegt. Bei der derzeit hohen Inzidenz ist das allerdings sehr unwahrscheinlich, so dass die geplanten Gottesdienste an Gründonnerstag und am Ostermontag sowie die Osternacht nicht stattfinden. Für Karfreitag und Ostersonntag sind dann von 10 bis 12 Uhr die „Offene Kirche“ in Huckingen und Ungelsheim geplant. Dort liegen Lesepredigten aus. Auf Wunsch wird in beiden Kirchen ein „Hausabendmahl“ angeboten, d.h. eine Einzelperson bzw. ein Haushalt erhält am Altar ein Abendmahl (Einzelkelche / Oblaten - vorbereitet in Sets). Natürlich gilt das Hygienekonzept der Gemeinde auch für die „Offene Kirche“. Zudem hat die Gemeinde eine Andacht für Karfreitag (von Pfarrer Rainer Kaspers, 0203 7297702) und Ostersonntag (von Pfarrer Bodo Kaiser, 0203 / 60847747) aufgezeichnet, die jeweils am Vorabend um 18 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ online sind. Zusätzlich wird es auf der Gemeindehomepage https://evaufdu.de eine PDF-Datei mit einer Anleitung für Hausandachten geben.
  • Offene Kirche, Einzelabendmahl und viele weitere Osterkationen in Großenbaum-Rahm
    Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg auch zu Ostern über 100 liegen wird, fallen die ursprünglich geplanten Gottesdienste in der Versöhnungskirche aus. Die Gemeinde öffnet die Versöhnungskirche zum Stillen Gebet und lädt zu vielen Aktionen ein. So etwa für den Mittwoch vor Ostern, 31. März 2021 zum Einzelabendmahl: Jeweils Einzelpersonen, Paare oder auch eine Kleinfamilie aus einem Haushalt können in der Versöhnungskirche im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr - nur mit dem Pfarrer - das Abendmahl zu feiern. Die Teilnehmenden bekommen ein vorbereitetes Einzelabendmahl in Form eines „Gedecks“. Anmeldungen Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 39203597 oder ernst-albrecht.schmidt@ekir.de) zwecks Terminabsprache sind zwingend. Für die Gemeinde und Pfarrer Schmidt ist das Angebt des Einzelabendmahls ein wichtiges Anliegen: „Auch wenn wir wegen der Coronapandemie auf jegliche Berührung verzichten, so können wir dennoch miteinander und in der Gemeinschaft Jesu Christi Abendmahl feiern.“ Außerdem ist die Versöhnungskirche in Großenbaum nicht nur dienstags von 16 bis 18 Uhr, sondern auch an Karfreitag und am Ostersonntag von 10 bis 12 Uhr für Einzelbesuche zum Gebete, Innehalten oder Kerzenanzünden geöffnet. Seit einem Jahr steht ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor der Versöhnungskirche, das die Gläubigen an Tod und Auferstehung Jesu Christi. Wer möchte, kann in der Karwoche einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen und damit all das, was ihn im Moment beschwert, was an Sorge und Schuld auf ihm lastet und ihn traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen. Ein Meditationstext lädt zum Gebet ein. Ab Ostersonntag wird das Kreuz mit Blumen „geschmückt“. Damit soll der Osterfreude Ausdruck verliehen werden, dass Jesus auferstanden ist und das Leben über den Tod siegt. In der Gemeinde gibt es weitere Osteraktionen: So bemalen, bekleben und gestalten derzeit Kindergartenkinder Ostereier, die zum Fest in der Versöhnungskirche und auf den beiden „Hoffnungsbäumen“ (Apfelbäumen) vor dem Gemeindezentrum Rahm-West hängen. Zudem packen Engagierte der Gemeinde 130 Tüten für Kinder der Kirchengemeinde. Darin findet sich ein kleiner kindgerechter Ostergottesdienst, den man zuhause in der Familie feiern kann. Außerdem sind darin noch andere Überraschungen und ein Bastelangebot zu finden. Die Tüten hängen an einer Wäscheleine unter dem Vordach der Versöhnungskirche und können ab Karfreitag von dort abgenommen werden. Den kindgerechten Gottesdienst und die Bastelanleitung gibt es auch ab Karfreitag auf der Homepage www.ekgr.de/start zum Herunterladen. Ebenfalls auf der Homepage finden sich im Laufe der Karwoche der Jugendkreuzweg mit Bildern und meditativen Texten und eine Lesepredigt zum Hören, die es auch ausgedruckt zum Mitnehmen im Predigtkasten unter dem Glockenturm der Kirche gibt. In der Osternacht gibt es eine Lichteraktion, denn bei gutem Wetter sollen Gläschen mit Teelichten auf einem Tisch neben das Kreuz auf die Gemeindewiese gestellt werden. Daneben steht eine Laterne mit dem Licht der Osterkerze. Alle Menschen sind eingeladen das Osterlicht mit nach Hause zu nehmen. Sollte das Wetter schlecht sein, sind die Kerzen auf einem Tisch unter dem Kirchendach zu finden. Ein Osterbaum steht bereits auf der Wiese vor der Kirche. Er wird mit Ostereiern behängt, die mit einer Süßigkeit und einem „Osterwort“ gefüllt sind. An den Ostertagen darf man sich gerne eines der Eier mit nach Hause nehmen. Nicht zuletzt gibt es noch die „Wand der Vorfreude“: Die Kirchengemeinde lädt alle Menschen dazu ein, auf einer „Wand der Vorfreude“ unter dem Vordach der Versöhnungskirche auszudrücken, wie sie fühlen und was sie tun werden, wenn die Pandemie ihr Leben nicht mehr bestimmt. Wer mag, kann diese Freude auch per Mail an die Gemeinde schicken, wo die Fotos und Texte ausdruckt und ganz real zu den anderen Vorfreuden an der Wand hinzufügt werden. Wichtiger Hinweis: In dem Gotteshaus und auf dem gesamten Kirchengelände gelten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://ekgr.de/start.
  • Ostergrüße an alle Generationen

    (aktualisiert am 29.03.2021)

    In der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis werden in diesem Jahr keine Ostergottesdienste in den Kirchen gefeiert, die Ostergrüße und die biblischen Impulse zum Fest kommen aber online und auch per Post zu den Kleinsten und den Großen.   

    So hat die Gemeinde Angebote für Kinder und Familien zu Ostern vorbereitet, die auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden sind. Dazu gehört auch ein die Reihe „Gute-Nacht-Geschichtete am Kamin“ zu der es in der Karwoche die Sonderfolge „Eine Nacht voller Kummer“ gibt. In ihr erzählt Pfarrerin Ute Sawatzki in kindgerechten Worten die Geschichte von Jesu letzter Nacht. Außerdem gibt es einen Videogottesdienst für Familien zum Thema „Aus der Finsternis ins Licht“ und man kann eine kleine Osterliturgie für Familien auf der Seite abrufen und ausdrucken, um sie dann gemeinsam zu feiern.

    Pfarrerin Sara Randow hat einen Ostergruß in Form einer längeren Andacht für die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime auf dem Gebiet der Gemeinde vorbereitet. Wer mag, kann sich diesen Ostergruß auch per Email zuschicken lassen (sara.radow@ekir.de), und wer mag, kann sich die ausgedruckte Andacht per Post kostenfrei zuschicken lassen (Tel.: 0203 / 29513500). Auch die Jugendlichen und Konfis der Gemeinde bekommen in diesem Jahr Osterpost. Neben einem kleinen Impuls von Pfarrerin Sara Randow gibt es Basteleien, die Jugendleiterin Isa Dvorak mit fleißigen Helfenden gebastelt hat. 

    Schließlich gibt es mehre Onlinegottesdienste: Abwechselnd aus Kirchen des Duisburger Südens Gottesdienste im Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen gut an. Die drei setzen ihre im Dezember begonnene Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste auch über Ostern fort. Die Leitungen drei Nachbargemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) haben entschieden, dass wegen der hohen Infektionszahlen über Ostern keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden. Dafür werden wie schon sein seit dem vierten Advent weiterhin Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung gestellt. So ist am Gründonnerstag, 1. April 2021 ab mittags von Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575) eine Videoandacht aus der Kirche am See online im Netz. Am Karfreitag 2. April 2021 ist ab 8 Uhr ein Online-Gottesdienst zu sehen, dessen Teile in der Jesus-Christus-Kirche, der Gnadenkirche und der Kirche Wanheim aufgenommen wurde. Es wirken Pfarrerin Almuth Seeger (0203 770607) und die Pfarrer Björn Hensel (0203 702300) und Rolf Seeger (0203 7395696) sowie ein Musikteam aus den drei Gemeinden mit. Am Karsamstag, 3. April gibt es im Netz um 22 Uhr eine Livestream-Andacht vor der Wanheimer Kirche mit kleinem Osterfeuer, die Pfarrer Rolf Seeger hält und Daniel Drückes musikalisch begleitet. Am Ostersonntag, 4. April 2021 schließlich ist ab 8 Uhr wieder ein Gottesdienst online, dessen Teile in den drei Kirchen aufgezeichnet wurde. Es wirken Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 726575) und die Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 722383) und Rolf Seeger sowie ein Musikteam mit. Die entsprechenden Links zu diesen Gottesdiensten und allen weiteren Onlinegottesdiensten der drei Gemeinden im April sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 

Ostern in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises in der Duisburger Mitte

 

  • Ostern in Alt-Duisburg
    Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert zur Osterzeit keine Gottesdienste vor Ort. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinde wenden sich aber an den Feiertagen über Online-Andachten an die Menschen und auch die Kirchenmusiker laden mit eigenen Angeboten im Netz zum Hören und Mitsingen ein. Alle Internetangebote der Gemeinde sind auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“, der bis jetzt „Lutherkirche alt-duisburg“ hieß, zu finden. Dort gibt es am Gründonnerstag, 1. April um 17 Uhr eine Abendandacht Pfarrerin Sabine Schmitz (0174 51665203), die im livestream übertragen wird. Ebenfalls live zu sehen ist am Karfreitag, 2. April um 10 Uhr die Andacht mit Pfarrer Martin Winterberg (0203-311176). Die Osternacht mit Pfarrer Stefan Korn (0203-330490) kommt am 3. April um 22 Uhr ebenfalls live auch der Lutherkirche, ebenso die Andacht mit Pfarrer Korn am Ostersonntag um 10 Uhr. Eine ganz besondere Andacht feiert Pfarrer Stephan Blank (0203-24808) am Ostersonntag um 12 Uhr, denn live geht mit ihm auch die Handpuppe Luzie-Lotta auf Sendung, die Kinder der Gemeinde aus früheren Gottesdiensten kennen und inzwischen auch mehrfach im Internet gesehen haben: Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen, den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine Geschichte erzählen und berichten, was sie an Ostern Besonderes vor hat. Ihr Kumpel, Pfarrer Blank, wird Osterlieder singen und auch Gitarre dazu spielen. Weitere Musik aus der Gemeinde kommt in der Osterzeit von den beiden Kantoren der Gemeinde: Andreas Lüken stellt in der Lutherkirche aufgezeichnete Osterlieder zum Mitsingen in Kooperation mit Kirchenmusiker Volker Nies aus der Nachbargemeinde für zu Hause ins Internet auf dem youtube Kanal „evangelisch alt-duisburg“. Salvatorkantor Marcus Strümpe stellt auf dem gleichen Kanal ein in der Marienkirche mit kleiner Besetzung aufgezeichnetes Karfreitagskonzert ins Netz. Zu sehen ist es dort ab 17 Uhr an Karfreitag. Die Gemeinde wendet sich zudem auch an ältere Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben: Interessierte Seniorinnen und Senioren erhalten eine Sonderausgabe des sogenannten „Grünen Briefes“. Dieser wird über die  Leiterin des Seniorentreffs der Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Monika Philipp-Korn, seit Beginn der Pandemie verteilt. Mit dem „Grünen Brief“ will der Seniorentreffs den Menschen, Hoffnung machen, Kurzweil und Gesprächsangebote bieten und ein wenig dafür sorgen, dass der Alltag nicht „grau in grau“ bleibt in dieser schwierigen Zeit. Für die Osterausgabe des mittlerweile 26. Grünen Briefes sind diesmal einige Jugendliche der Gemeinde kreativ geworden und haben Kugelschreiber aus nachhaltiger und umweltfreundlicher Pappe mit Fingerspitzengefühl und Ideenreichtum individuell bemalt. Alle erhalten somit ein Unikat, denn keiner der insgesamt 250 Kugelschreiber gleicht dem anderen. „Dies ist ein Ostergeschenk und soll  Freude bereiten“ sagt Monika Philipp-Korn (Tel: 0203-330490, Mail: monika.philipp-korn@ekir.de). Menschen, die ab Ostersonntag beim einem Spaziergang an der Lutherkirche vorbeikommen, sehen dann von weitem ein vor dem Gotteshaus geschmücktes Blütenkreuz – es ist dort schon eine kleine Tradition und symbolisiert farbenfroh die vielen kleinen frohen Umbrüche und erlebbaren kleinen und großen „Auferstehungen“ im Leben. Diesmal sind dort eine Oster-Meditation zum Thema „Blühen“, ein Ostergebet und einen österlichen Segen zu finden, und alle Menschen sind eingeladen sich diese mitzunehmen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter ww.ekadu.de.
  • Ostern wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert
    (aktualisiert am 30.3.2021)
    Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in seiner gestrigen Sondersitzung beschlossen, alle Gottesdienste bis zum 11. April auszusetzen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Ostern will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Wie an Weihnachten gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene geistliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und wie auch zu Weihnachten sollen auch jetzt zum Fest im Eingangsbereich des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Str. 65 auf einer gespannten Wäscheleine Tüten zum Mitnehmen hängen. Diese enthalten kleine Überraschungen und „ein bisschen Osterfreude“, die so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

  • Zoom-Abendmahl und Telefon-Andachten in Neudorf-Ost
    Die Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost hat mit großem Bedauern entschieden, dass auch über die Feiertage keine Präsenz-Gottesdienste im Gemeindezentrum an der Wildstraße stattfinden werden. Aber es gibt andere seelsorgliche Angebote, zu denen das Presbyterium herzlich einlädt. So feiert die Gemeinde am Gründonnerstag, 1. April 2021 um 18 Uhr online über Zoom einen Abendmahl-Gottesdienst mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihren Familien. Selbstverständlich sind auch alle anderen zu diesem Online-Gottesdienst eingeladen. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 30. März  per email bei Pfarrer Rainer Gertzen an (rainer.gertzen@ekir.de), der dann Zugangsdaten und weitere Informationen zugeschickt. An Karfreitag, Ostermontag und Ostersonntag sind Christinnen und Christen zur Feier einer Telefon-Andacht eingeladen; Beginn ist jeweils um 11 Uhr und die Anleitung dazu gibt es auf der Internetseite www.neudorf-ost.de. Außerdem schickt die Gemeinde Neudorf-Ost an die über 2000 Haushalte ihrer Mitglieder einen Brief zusammen mit einer Postkarte und einem Ostergruß und Infos zu den genannten Angeboten. Zusätzlich gibt es ein Grundschulschulgottesdienst-Video für die Mozartschule, das über https://padlet.com/RainerGertzen/Neudorf gesehen werden kann. Rückfragen zu allen Angeboten beantwortet Pfarrer Gertzen (Mobil: 0176 58944275).
  • Die Hochfelder Pauluskirche ist zu Ostern geöffnet
    Zu den Osterfeiertagen wird die Pauluskirche in Hochfeld geöffnet sein. Dies hat die evangelische Gemeinde Hochfeld beschlossen und lädt zum Gottesdienst mit Pfarrer Martin Hoffmann am Gründonnerstag, 1. April um 18 Uhr ein. Ein weiterer Gottesdienst ist für Karfreitag, 2. April 2021 um 9.30 Uhr mit Pastor Stefan Lüben geplant, und an Ostersonntag, 4. April 2021 soll um 9.30 Uhr ein Gottesdienst mit Pfarrer Martin Hoffmann gefeiert werden. Sollte die Gemeindeleitung aufgrund des Infektionsgeschehens entscheiden, dass die geplanten Gottesdienste ausfallen, wird das Gotteshaus dennoch zu den genannten Zeiten geöffnet: für Einzelbesuche zum Innehalten, Gebete und Kerzenanzünden. Bei der „Offenen Kirche“ müssen wie auch zu den Gottesdiensten die Hygieneregeln beachtete werden und schon beim Betreten der Kirchengeländes und während des gesamten Aufenthaltes medizinische Mund-Nasen-Masken getragen werden. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde https://hochfeld.ekir.de.

 

Ostern in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises im Duisburger Norden

 

  • Doch kein Präsenzgottesdienst am Osterosnntag in der Beecker Kirche
    (2.04.2021)
    Anders als noch in einer Info für die Medien am 29.3 mitgeteilt, hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck dazu entschieden, am Ostersonntag, 4. April, doch KEINEN Präsenzgottesdienst zu feiern. Stattdessen wird ein Gottesdienst aus der Beecker Kirche aufgezeichnet. Der Link dazu ist dann auf der Internetseite www.ruhrort-beeck.de zu finden. Dort ist auch der Karfreitagsgottesdienst zu sehen, in dem Pfarrer i.R. Tijmen Aukes predigt.   

  • Neumühl: „Offene Kirche“ zu Ostern und Predigt aus der Box
    Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des verlängerten Lockdowns und damit auch zu Ostern noch keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Zu den Feiertagen ist die Gnadenkirche für Einzelbesuche einen Spalt - zum Innehalten und kurzen Verweilen - geöffnet. Und geistliche Impulse gibt es durch die Predigt zum Mitnehmen an der Kirche und zum Hören im Netz. Die Gemeinde lädt zum Besuch der Gnadenkirche ein, denn das Gotteshaus ist am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 10 bis 12 Uhr als „Offene Kirche“ zum Innehalten und Beten geöffnet. Es gelten Abstandsregeln und selbstverständlich Maskenpflicht auf dem gesamten Kirchengelände. Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl verweist außerdem auf das schon länger bestehende Angebot der „Predigt aus der Box“ und lädt ein, sich die jeweils aktuelle Predigt aus dem Behälter am Baum auf dem Kirchenvorplatz mitzunehmen. Diese Kurzandacht ist auch als Tonaufnahme auf der Internetseite der Gemeinde www.neumuehl.ekir.de zu hören. Für direkte Gespräche stehen Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (0203 60888999) und Pfarrer Michael Hüter (0203 98582930) gerne zur Verfügung.
  • Meiderich: Onlinegottesdienste, offene Kirche und mehr
    Ostergottesdienste werden in der evangelischen Kirche in Meiderich wie auch im Anfangsjahr der Pandemie nicht gefeiert. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde „schweren Herzens“ entschlossen. Doch entmutigen lässt sich die Gemeindeleitung nicht, denn zusammen mit anderen gibt es zum Osterfest und auch danach Internetgottesdienste, digitale Impulse, aber auch freitags eine „Offene Kirchentür“, die zum Verweilen und stillen Gebet im Gotteshaus einlädt.  Beginnend mit Karfreitag sind von 16 bis 18 Uhr die Türen der Kirche, Auf dem Damm, geöffnet und die Gemeinde lädt ein, dort innezuhalten und eine Kerze anzuzünden. Der Raum der Kirche vermittelt Ruhe und ein ermöglicht ein Atemholen in diesen oft zermürbenden Zeiten. Gerade zur Nachmittagszeit bringen die wieder eingebauten farbigen Fenster eine wärmende Atmosphäre von Licht und Leichtigkeit in die Kirche. Maskentragen beim Besuch ist Pflicht, Engagierte der Gemeinde kümmern sich um die nötigen hygienischen Vorkehrungen und würden sich freuen, die Menschen dort begrüßen zu dürfen. Wer die Verbindung zur Gemeinde telefonisch halten möchte, ist eingeladen, sich im Gemeindebüro (0203/4519622) zu melden, wo es auch weitere Kontakte für Gespräche mit den Pfarrern und Pfarrerinnen gibt. Gemeinschaft und Gemeindeleben sollen auch über die geistlichen Angebote im Netz entstehen: So gibt es am Karfreitag ab 11 Uhr einen gemeinsamen Online-Gottesdienst mit der evangelischen Nachbargemeinde Obermeiderich aus der Kirche an der Emilstraße und der Gottesdienst am Ostersonntag wird um 11 Uhr live aus der Kirche Auf dem Damm übertragen. Alle digitalen Formate sind - auch nach der Veröffentlichung - auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden. Zusätzlich ist auf dieser Internetseite eine Videoreihe zu Themen aus der Kirchengemeinde zu finden: Das Format „Augenblick mal! – Einblicke – Ausblicke aus Ihrer Kirchengemeinde“ lädt ein, einmal hinter die Kulissen der Meidericher Gemeinde zu schauen.
  • Online-Gottesdienste vor Ort in Obermeiderich
    Die Osternacht mit großem Gottesdienst, anschließendem Lagerfeuer mit Bratwurst und Musik hat in der evangelischen Gemeinde Obermeiderich eine lange Tradition und es kommen in jedem Jahr meist 300 Menschen zur Kirche an der Emilstraße. Darauf verzichtet die Gemeinde wegen der Pandemie in diesem Jahr, denn die Organisation gerade solcher Gottesdienste kann mit keinem noch so guten Sicherheitskonzept verantwortet werden. Mit dieser Begründung hat das Presbyterium beschlossen, mindestens bis zum 5. April weiterhin keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ostern soll aber auch in Obermeiderich nicht ausfallen, denn die Gemeinde wird mit geistlichen Onlineangeboten weiterhin im Netz auf www.obermeiderich.de präsent sein: So z.B. mit dem Gottesdienst am Karfreitag, 2. April ab 11 Uhr und dem am Ostersonntag um 11 Uhr, die beide zusammen mit der evangelischen Nachbargemeinde gestaltet werden.
  • Leseandacht zum Mitnehmen und stilles Gebet zu Ostern in der Hamborner Friedenskirche  Gottesdienste können in der Friedenskirche während des Lockdowns auch zu Ostern nicht gefeiert werden, doch die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihr Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 auch am Karfreitag und Ostersonntag von 9.30 und 10.30 Uhr zum stillen Gebet. Besucherinnen und Besucher sind zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Es erklingt leise Orgelmusik. Zudem kann eine Leseandacht mitgenommen werden. Wer mag, kann das Gotteshaus auch nach Ostern besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Besuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen. Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann und Pfarrerin Elke Banz gerne zur Verfügung. Die Öffnung der Kirche für Einzelbesuche ist Teil eines Beschlusses, den die Gemeindeleitung letzte Woche getroffen hat. Zu dem Beschluss gehört auch, dass  während des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden können: Solange der 7-Tage-Corona-Inzidenzwert für den Stadtbezirk Hamborn nicht unter 100 liegt, verzichten die Gemeinde auch weiterhin auf die Feier von Präsenzgottesdiensten. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Internet unter www.friedenskirche-hamborn.de.
  • Offene Kirche, Osterweg und Internetangebote
    Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh in der Osterzeit
    Zur Osterzeit lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh zur stillen Einkehr und zum Gebet in die Kreuzeskirche und zum Passions- und Osterweg auf dem Außengelände der Lutherkirche ein. Zudem wendet sich die Gemeinde auch mit geistlichen Impulsen übers Internet an die Menschen. Gottesdienste in den Kirchen werden nicht gefeiert. Die Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ist am Ostersonntag, 4. April von 11 bis 13 Uhr zur stillen Einkehr, für das Anzünden einer Kerze oder für ein Gespräch mit Pfarrer, Pfarrerin und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde geöffnet. Für den gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit lädt die Gemeinde insbesondere Familien mit Kindern zum Spaziergang auf dem Osterweg auf dem Außengelände des Gemeinde-Kindergartens neben der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, ein: Ostern riechen, schmecken, fühlen, hören, ein Hoffnungsbild mit Straßenkreide gestalten - das beschreibt nur einige der Stationen auf dem Weg. Dabei stehen Blüten und Schmetterlinge als Symbole der Verwandlung und des neuen Lebens im Mittelpunkt – sie laden am Familienzentrum zum Mitnehmen ein. Natürlich alles unter strengen Hygieneregeln. Während des Lockdowns werden weiterhin in der Bonhoeffer Gemeinde keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Gerne können Menschen für ein seelsorgliches Gespräch jederzeit einen Termin mit Pfarrerin Birgit Brügge (0203 / 75969701), Pfarrerin Anja Humbert (0203 / 4061646) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) vereinbaren. Aktuelle Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org und auf den Social-Media-Kanälen der Gemeinde.

 

 


 

Weiterhin keine Präsenzgottesdienste in Buchholz und Wedau

(19.03.20201)

Wegen der hohen Inzidenzzahlen für Duisburg hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis beschlossen, weiterhin auf die Feier von Gottesdiensten in den Kirchen zu verzichten und auch die Gemeindezentren vorerst bis Ende April geschlossen zu halten. Für das Leitungsgremium war es „die einzig zu verantwortende Entscheidung“, heißt es auf der Gemeindeseite www.trinitatis-duisburg.de.

Eigentlich war ab 1. April mit dem Beginn der Osterzeit ein hoffnungsvoller Neustart der Gottesdienste in der Kirchengemeinde Trinitatis geplant. Doch vor dem Hintergrund der Inzidenzzahlen, die in Duisburg deutlich über der roten Grenze von 100 liegen, hat das Presbyterium weiterhin alle Präsenzgottesdienste abgesagt. „Wir sehen darin nicht nur die einzig verantwortbare Entscheidung für die Gesundheit aller Betroffenen, sondern verstehen es auch als ein Zeichen der Solidarität mit den vielen Einrichtungen, die derzeit auch wieder geschlossen werden müssen bzw. gar nicht erst öffnen durften.“ Auch die Gemeindezentren bleiben weiterhin bis vorerst Ende April geschlossen. In der nächsten Sitzung am 14. April wird das Presbyterium erneut die Situation prüfen und dann auch über die Öffnungsmöglichkeiten des Jugendzentrums beraten.

Solange die Gemeinde keine Präsenzgottesdienste anbieten kann, lädt sie weiterhin zu den Videobotschaften und geistlichen Angeboten im Internet ein, die im Verbund mit den Kirchengemeinden Wanheim und Wanheimerort an jedem Sonntag im Internet auch über die Seite www.trinitatis-duisburg.de zu sehen sind.   

 


 

Onlinegottesdienste, offene Kirche und mehr

(19.03.2021)

Ostergottesdienste werden in der evangelischen Kirche in Meiderich wie auch im Anfangsjahr der Pandemie nicht gefeiert. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde „schweren Herzens“ entschlossen. Doch entmutigen lässt sich die Gemeindeleitung nicht, denn zusammen mit anderen gibt es zum Osterfest und auch danach Internetgottesdienste, digitale Impulse, aber auch freitags eine „Offene Kirchentür“, die zum Verweilen und stillen Gebet im Gotteshaus einlädt.  

Beginnend mit Karfreitag sind von 16 bis 18 Uhr die Türen der Kirche, Auf dem Damm, geöffnet und die Gemeinde lädt ein, dort innezuhalten und eine Kerze anzuzünden. Der Raum der Kirche vermittelt Ruhe und ein ermöglicht ein Atemholen in diesen oft zermürbenden Zeiten. Gerade zur Nachmittagszeit bringen die wieder eingebauten farbigen Fenster eine wärmende Atmosphäre von Licht und Leichtigkeit in die Kirche. Maskentragen beim Besuch ist Pflicht, Engagierte der Gemeinde kümmern sich um die nötigen hygienischen Vorkehrungen und würden sich freuen, die Menschen dort begrüßen zu dürfen.

Wer die Verbindung zur Gemeinde telefonisch halten möchte, ist eingeladen, sich im Gemeindebüro (0203/4519622) zu melden, wo es auch weitere Kontakte für Gespräche mit den Pfarrern und Pfarrerinnen gibt.

Gemeinschaft und Gemeindeleben soll auch über die geistlichen Angebote im Netz entstehen: So gibt es am Karfreitag ab 11 Uhr einen gemeinsamen Online-Gottesdienst mit der evangelischen Nachbargemeinde Obermeiderich aus der Kirche an der Emilstraße und der Gottesdienst am Ostersonntag wird um 11 Uhr live aus der Kirche Auf dem Damm übertragen. Am Sonntag darauf, am 11. April gibt es ab 11 Uhr einen gemeinsamen Online-Gottesdienst aus der Kirche Obermeiderich und an den letzten beiden April-Sonntagen ist ab 10 Uhr der jeweils aktuelle Impulse der Woche zu sehen und zu hören. Alle digitalen Formate sind - auch nach der Veröffentlichung - auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden. Zusätzlich ist auf dieser Internetseite eine Videoreihe zu Themen aus der Kirchengemeinde zu finden: Das Format „Augenblick mal! – Einblicke – Ausblicke aus Ihrer Kirchengemeinde“ lädt ein, einmal hinter die Kulissen der Meidericher Gemeinde zu schauen. Ende März erscheint die vierte Folge mit dem Thema „Der Hahn auf der Kirche und die hintergründige Geschichte, wie es dazu kam“ und überrascht mit neuen Einsichten um den stattlichen Hahn in Meiderich.  

 


 

„Offene Kirche“ zu Ostern in der Evangelischen Gemeinde Neumühl

(19.03.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des verlängerten Lockdowns und damit auch zu Ostern noch keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Zum Ökumenischen Kreuzweg und zu den Feiertagen ist die Gnadenkirche aber für Einzelbesuche einen Spalt - zum Innehalten und kurzen Verweilen - geöffnet. Und geistliche Impulse gibt es durch die Predigt zum Mitnehmen vor der Kirche und zum Hören im Netz.

Am Freitag vor der Karwoche wird in Neumühl traditionell der ökumenische Kreuzweggottesdienst gefeiert. Wegen des aktuellen Pandemiegeschehens ist dies zwar in diesem Jahr nicht möglich, doch die Gnadenkirche wird stattdessen am 26. März 2021 von 17 bis 19 Uhr geöffnet, so dass dort die ausgestellten Kreuzwegbilder bei einem Rundweg betrachtet werden können. Es gelten Abstandsregeln und selbstverständlich Maskenpflicht. Dies trifft auch auf den Besuch der Kirche zu den Osterfeiertagen zu, denn das Gotteshaus ist am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 10 bis 12 Uhr zum Innehalten und Beten geöffnet.

Die Gemeinde verweist außerdem auf das schon länger bestehende Angebot der „Predigt aus der Box“ und lädt ein, sich die jeweils aktuelle Predigt aus dem Behälter am Baum auf dem Kirchenvorplatz mitzunehmen. Diese Kurzandacht ist auch als Tonaufnahme auf der Internetseite der Gemeinde www.neumuehl.ekir.de zu hören.

 


 

Evangelische Gehörlosenseelsorge und evangelische Schwerhörigenseelsorge
Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(19.03.2021)

Wegen des Lockdowns kann auch der für März geplante Gottesdienst der Gehörlosengemeinde nicht vor Ort gefeiert werden. Darum haben Pfarrerin Rebecca Lackmann  und Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auf Youtube hier.

Aufgenommen wurde der März-Gottesdienst, in dem auch die gehörlose Gottesdienstmitarbeiterinnen Annegret Rättig und Dagmar Berger mitwirkten, in der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Im Predigttext geht es um den Verrat des Jüngers Judas an Jesus (Johannes 13,21-30). Im Gottesdienst wurde das Thema der Versuchung – erweitert um die Vaterunser-Bitte „Und führe mich nicht in Versuchung“ – in der Predigt aufgegriffen. Predigt und Fürbittengebet liegen auch in Textform vor und werden gerne als Ausdruck per Post kostenfrei zugeschickt (Tel.: 0203 / 29513500).

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste meist in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten. 

 

 


 

Auch Marienkirche und Salvatorkirche machen zur „Earth Hour“ das Licht aus

(18.03.2021)

Am 27. März 2021 werden in über 100 Ländern Millionen Menschen im Rahmen der weltweiten Aktion für 60 Minuten das Licht ausschalten. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg unterstützt die vom WWF ins Leben gerufene Aktion „Earth Hour“ und lässt die Außenbeleuchtung an der Salvatorkirche und der Marienkirche von 20.30 bis 21.30 Uhr erlöschen.

Die Gemeinde beteiligt sich seit vielen Jahren an der jährlichen „Earth Hour“, weil sie alle anderen mit dem Lichtausschalten ein sichtbares Zeichen für den Schutz der Schöpfung und den Schutz des Klimas setzen will. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Ungewöhnliches Online-Format zum "Ökumenischen Kreuzweg der Jugend" in Duisburg-Meiderich

(18.03.2021)

„Backstage“ – so heißt der diesjährige „ökumenische Kreuzweg der Jugend“, der am 26. März um 18.00 Uhr in Meiderich auf sehr ungewöhnliche Weise begangen wird. Vorbereitet von einem Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen der katholischen Pfarrei St. Michael sowie der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich erwartet das eher junge Publikum per Live-Stream eine Inszenierung von fünf Kreuzwegstationen, eingebunden in ein Theaterstück über die Proben zu einem Passionsspiel in Oberammergau.

Das eher junge Publikum erwartet per Live-Stream eine Inszenierung von fünf Kreuzwegstationen, eingebunden in ein Theaterstück über die Proben zu einem Passionsspiel in Oberammergau.

Alle Darsteller bewegen sich bei „backstage“ auf zwei Ebenen: Einerseits spielen sie Schauspieler im Austausch mit Technik und Regie bei einer Probe, andererseits müssen sie sich intensiv mit der biblischen Figur identifizieren, deren Rolle sie später im Passionsspiel einnehmen sollen. Das ist schon eine echte Herausforderung an das schauspielerische Talent der teilweise noch sehr jungen Akteure. „Man erlebt sozusagen das Making-of eines Theaterstücks, sieht, wie die Schauspieler auf die Bühne gehen, wie sie im Rampenlicht stehen und wie sie versuchen, im Dialog mit ihrem Regisseur ihre eigene Rolle auf der Bühne zu bestimmen“, erläutert Gemeindepädagoge Dirk Strerath aus dem Vorbereitungsteam das Konzept.

Etwa 20 Jugendliche und Erwachsene werden am 26. März alles daran setzen, ihr ehrgeiziges Ziel zu erreichen, aus einem Theaterstück über die Proben zu Passionsspielen einen stimmungsvollen Gottesdienst zu machen. Technik, Musik, Einsatz der Sprecherinnen und Sprecher, all das koordiniert Dirk Strerath von der evangelischen Kirche. Unterstützt wird er dabei von einem Team aus Seelsorgerinnen und Seelsorgern beider Konfessionen.

Sowohl in der Vorbereitung als auch später bei der Durchführung des Jugendkreuzwegs in der evangelischen Kirche Mittelmeiderich will das Team in Zeiten von Corona ganz neue Wege gehen. „Für mich ist es ein Abenteuer, hier in der evangelischen Kirche mit ihren technischen Möglichkeiten solch einen Gottesdienst durchführen zu können“, sagt die katholische Seelsorgerin Christa Scholten-Herbst. „Wir hatten schon bei der Vorbereitung so viel Spaß und so intensive Gespräche, dass ich hoffe, dieser Spirit erreicht beim Live-Stream auch die, die an den Computerbildschirmen und Handys mitfeiern werden.“

Zu erleben sein wird „backstage“ am 26. März um 18.00 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ oder über die Website www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Gemeinsam durch die Fastenzeit „Den Weg Jesu mitgehen“
Ökumenische Passionsandachten im Duisburger Norden

(16.03.2021)

Auch in der diesjährigen Fastenzeit will die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh mit der katholischen Pfarrei St. Johann gemeinsam mit möglichst vielen Christinnen und Christen einmal in der Woche eine ökumenische Passionsandacht feiern – aber anders als gewohnt: Wegen der Pandemie gibt es keine gemeinsamen Gottesdienste. Stattdessen hat das Vorbereitungsteam seine „ökumenischen Passionsandachten“ nun mit allen Texten und Liedern drucken lassen. Die Hefte liegen in den Kirchen aus und werden auf Wunsch auch auf dem Postweg zugeschickt.

Die Idee ist, dass alle, die eigentlich zu den Passionsandachten in die Kirche kommen wollten, die Andachten mit dem Heft nun jeweils mittwochs um 17 Uhr zuhause feiern können. Und das in dem Bewusstsein, dass viele andere dies im gleichen Moment auch tun. So kann „jede und jeder für sich und doch zusammen mit uns eine kleine Andacht feiern“, heißt es hierzu im Vorwort des Passionsheftes. Dort haben auch die Bilder der Künstlerin Ejti Štih ihren Eingang gefunden (so wie dieses hier; Foto: ©Ejti Stih/MISEREOR).

Die nächste Haus-Andacht ist am 17. März um 17 Uhr; das Begleitheft „Ökumenische Passionsandachten: Den Weg Jesu gehen!“ kann in der Obermarxloher Lutherkirche (sonntags 11 bis 13 Uhr und donnerstags von 19 bis 20 Uhr)  und der Marxloher Kreuzeskirche sonntags 11 bis 13 Uhr und mittwochs von 16 bis 17 Uhr) sowie in den in den katholischen Kirchen der Pfarrei St. Johann abgeholt werden. Das Heft wird auch kostenfrei per Post zugeschickt: 0203 44 98 99 80 oder 0203 75 96 97 00 oder Anfrage per E-Mail über st.johann.duisburg-hamborn@bistum-essen.de oder silke.dittberner@kirche-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(16.03.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 22. März 2021 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort, besetzt. Am 29. März 2021 ist Pfarrer Dirk Sawatzki aus der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis - zur gleichen Uhrzeit - am Hörer.

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West feiert wieder Gottesdienste

(15.03.2021)

Beginnend mit dem 21. März 2021 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West wieder regelmäßig Gottesdienst. Dazu lädt das Presbyterium der Gemeinde alle Gläubigen jeden 1. und 3. Sonntag im Monat um 18 Uhr zur Kirche St. Ludger am Ludgeriplatz 33 ein, die die katholische Nachbargemeinde hierfür zur Verfügung stellt.

Es gelten auch hier bekannte Schutzbestimmungen wie etwa Abstandhalten. Zudem ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend. Notwendig ist auch eine vorherige Anmeldung (Tel. 0160 2681632), bei der Namen, Adresse und Telefonnummer der Teilnehmenden aufgenommen werden. Die Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de

 


 

Familiengeschichten eines Duisburger Pfarrers

(14.03.2021)

Friedrich Brand ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets, dessen Wurzeln auch nach Schlesien reichen. In seinem Buch „Tief im Westen, wo der Osten nicht weit ist“ zeigt der ehemalige Gemeindepfarrer aus Wanheim durch Gedanken zu Aufzeichnungen und Fotos seiner Eltern und Großeltern, was diese ihm bewusst und unbewusst mit auf den Weg gegeben haben.

Pfarrer Brand, 1952 in Bochum geboren, wuchs in Essen auf, trat seine erste Stelle als Pfarrer in Oberhausen an und kam 1994 nach Duisburg. Der zweite Strang seiner Wurzeln reicht nach Schlesien, wo seine Mutter herkommt. Friedrich Brand beschreibt beide und nimmt die Lesenden mit in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg nach Breslau, zu den schlesischen Großeltern, einer Pastorenfamilie, die Gestapo und Nazis erlebt hat, und schließlich vertrieben wird. Dann geht es zu den westfälischen Großeltern, der Dortmunder Bergmannsfamilie und ihr Erleben der Dritten Reichs und der Kriegswirren. Danach schildert Pfarrer Brand eigene Erlebnisse aus seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland: das Bochum der 50er, die Verbindung zur Kirche oder das Wirtschaftswunder, das sich in der Familie am Käfer, am Ford und danach am Opel zeigte. Von den Erfahrungen seiner Vorfahren stellt Friedrich Brand immer wieder Verbindungen her zu eigenen Erlebnissen und Gedanken. Als Angehöriger der Nachkriegsgeneration empfindet er das Erbe der Vorfahren verbunden mit dem Glauben an Gott als Mahnung und Verpflichtung. Dieses Denken, der Glaube und die Wurzeln, die ihn beeinflussten, führten dazu, dass Friedrich Brand sich für den Pfarrberuf entschied: „Für mich bedeutete dieser Schritt nicht den Übergang in das Heilige oder Überweltliche, sondern den Schritt mitten in die Welt. (…) Sie (Anm.: die Kirche) ist Teil dieser Welt und die Gemeinschaft, die ihr angehört, ist aufgerufen, die Ungerechtigkeit in dieser Welt, in der wir leben, zu erkennen, und aufzudecken, sie zu verändern, die Gegenwart und Zukunft mitzugestalten und aus der Geschichte zu lernen.“   Am Schluss folgen Notizen aus dem Frühjahr 2020 zur Pandemie. Das Buch schließt den Kreis der Erinnerungen und Gedanken von Friedrich Brand mit dem Hoffnung gebenden Abschnitt „Erfahrungen der Vorfahren machen Mut“. Weitere Informationen über Pfarrer Brand gibt es auf der Internetseite www.koenig-brand.de.

 

 


 

Brigitte Jünger liest aus ihrem Roman „Der Mantel“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers e.V. übergibt Klassensatz des Romans an das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein

(14.03.2021)

Am 17. März liest Brigitte Jünger um 19 Uhr online aus ihrem Roman „Der Mantel“:  Fanette, ein 14-jähriges Mädchen aus Paris, kümmert sich um ihren 95-jährigen deutschen Nachbarn. Bevor sie im Rahmen eines Schüler-Auslandsaufenthaltes nach Deutschland reist,  überlässt er ihr den vergilbten Abholschein einer Schneiderei im Rheinland. Niemand glaubt, dass der darauf verzeichnete Mantel noch existiert.

Aber Fanette macht sich auf die Spur. Sie führt sie zur Geschichte einer jüdischen Familie. Dabei lernt sie jüdisches Leben im Rheinland kennen und setzt sich mit dem Holocaust auseinander. Eine reale Geschichte ist Ausgangspunkt des Romans.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers e.V. (GCJZ) und das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein laden gemeinsam zu der Lesung mit der Autorin ein. Der Anlass für die Lesung ist ein ganz besonderer: Die GCJZ hat das Schulreferat finanziell dabei unterstützt, das Buch in Klassenstärke zum gemeinsamen Lesen in der Schule anzuschaffen. Die Bücher sollen an diesem Abend virtuell übergeben werden.
Wer an der Online-Lesung teilnehmen möchte, kann sich über die Homepage des Schulreferates anmelden (https://schulreferat-duisburg-niederrhein.de) oder per Mail schulreferat@kirche-duisburg-niederrhein.de und bekommt dann die Zugangsdaten für die Zoom-Sitzung zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Text: www.kirche-moers.de

 


 

Keine Gottesdienste in der Kirchen der Auferstehungsgemeinde und der Gemeinde Großenbaum-Rahm an diesem Wochenende

(12.03.2021)

Da die Sieben-Tage-Inzidenz gestern in Duisburg auf über 100 angestiegen ist, fallen die für dieses Wochenende geplanten Gottesdienste in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und der Evangelischen Gemeinde Großenbaum-Rahm aus. Die drei Gotteshäuser öffnen dafür zur Stille und zum Gebet.

So sind am 14. März sowohl die beiden Kirchen der Auferstehungsgemeinde in Ungelsheim und Huckingen, als auch die Versöhnungskirche in Großenbaum dafür von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenplicht. Beide Gemeindeleitungen entscheiden anhand der weiteren Entwicklung der Inzidenzzahlen, wann wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert werden. Infos zu den Gemeinden und den jeweiligen Hygieneschutzbedingungen gibt es auf den Internetseiten www.egkr.de bzw. https://evaufdu.de. Rückfragen beantworten auch Pfarrer Ernst Schmidt (0203 / 39203597; Großenbaum-Rahm) und die Pfarrer der Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747).  

 

 


 

Doppelstatement von Superintendent Urban zu einem Jahr Pandemie

(12.03.2021)

Beim ersten Lockdown Mitte März vor einem Jahr dachte Pfarrer Dr. Christoph Urban wie viele auch, dass der Spuk schon bald nach Ostern vorbei sei. „Denkste“ sagt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg heute und blickt auf zwei ganz unterschiedliche Arten auf die Pandemie zurück und zugleich hoffnungsvoll nach vorn: So fragt er in einem Video danach, was bei aller Ohnmacht vor den vielen Problemen helfen kann. In der schriftlichen Ansprache nimmt er die letzten Monate unter anderen Gesichtspunkten in den Blick und macht am Schluss einen Vorschlag, was sich in das zweite Corona-Jahr an Gutem mitnehmen lässt. Text und Link zum Video sind beide auf www.kirche-duisburg.de hier zu finden

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(11.03.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 20. März 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 

 


 

Frühestens nach Ostern Gottesdienste vor Ort in Obermeiderich

(10.03.2021)

Die Osternacht mit großem Gottesdienst, anschließendem Lagerfeuer mit Bratwurst und Musik hat in der evangelischen Gemeinde Obermeiderich eine lange Tradition und es kommen in jedem Jahr meist 300 Menschen zur Kirche an der Emilstraße. Darauf verzichtet die Gemeinde wegen der Pandemie in diesem Jahr, denn die Organisation gerade solcher Gottesdienste kann mit keinem noch so guten Sicherheitskonzept verantwortet werden. Mit dieser Begründung hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 5. April weiterhin keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ostern soll aber auch in Obermeiderich nicht ausfallen, denn die Gemeinde wird mit geistlichen Onlineangeboten weiterhin im Netz auf www.obermeiderich.de präsent sein.

 


 

Info-Abend der TelefonSeelsorge
Das Gespräch wird gerade in Corona-Zeiten häufig angefragt

(10.03.2021)

Ein waches Ohr rund um die Uhr verspricht die TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen Anrufenden, die sich mit ihren Nöten und Problemen an diese ökumenische Einrichtung wenden. Viele Menschen wissen dies, so dass gerade in Corona-Zeiten Gespräche unter dem Dach der TelefonSeelsorge besonders häufig angefragt werden.

Für diese wichtige ehrenamtliche Mitarbeit an Hörer oder Tastatur bildet die TelefonSeelsorge einmal im Jahr Menschen aus. Auf der Grundlage der Gesprächsführung nach Carl Rogers werden sie u.a. in sechs Wochenendseminaren darauf vorbereitet, Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen am Telefon, in Mail und Chat sowie im unmittelbaren persönlichen Kontakt zu unterstützen.

Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem die Arbeit der TelefonSeelsorge und Details zur Ausbildung vorgestellt werden. Das Treffen findet am 23. März 2021 von 19 bis 21 Uhr statt. Coronabedingt wird der Ort der Veranstaltung das Internet sein. Die Einwahldaten für den Zoom-Vortrag sind im Büro der TelefonSeelsorge erhältlich (Tel.: 0203 / 2951 3331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de).

 


 

Die Evangelische Gemeinde Hochfeld feiert wieder Gottesdienste

(9.03.2021)

Die Evangelische Gemeinde Hochfeld lädt am 14. März 2021 um 11 Uhr zum ersten Mal seit Mitte Dezember wieder zum Gottesdienst in die Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, ein. Neben den weiterhin geltenden Schutzbestimmungen sind medizinische Masken, wie OP-Masken oder Masken der Kategorie FFP2 oder KN95 verpflichtend.

Dem Presbyterium war beim Beschluss, wieder Präsenzgottesdienste in der Gemeinde zu feiern, wichtig, sowohl dem Infektionsschutz als auch dem Interesse der Gläubigen gerecht zu werden. So ist das Gemeindeleben im Gottesdienst zwar wieder möglich, aber ohne die Feier des Abendmahls und ohne Gemeindegesang. Eingehalten werden müssen außerdem die bereits seit letztem Jahr bestehenden Regeln wie Abstand halten und die Händedesinfektion am Eingang. Eine Anmeldung zum Gottesdienst vorab ist nicht erforderlich. Die erweiterte Rückverfolgbarkeit wird durch die Registrierung am Sitzplatz sichergestellt, die erhobenen Daten werden nach vier Wochen datenschutzkonform vernichtet und ausschließlich auf Anforderung an das Gesundheitsamt weitergegeben. Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass ab dem 28. März 2021 die Sonntagsgottesdienste statt um 11 Uhr um 9.30 Uhr beginnen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 


 

Internet-Gottesdienst aus dem Duisburg Süden
Bei der Praystation geht´s um den Neustart

(9.03.2021)

Ein Team um die Gruppe GodCom und Pfarrer Samuel Dörr laden seit Beginn der Pandemie zur Feier ihres Jugendgottesdienstes im Internet ein; es wurden bisher 16. Jetzt laden sie zur nächsten Ausgabe der „Praystation“ ein - so heißt das Gottesdienstformat – und es geht in mehrfacher Hinsicht um den Neustart.

Pfarrer Dörr und die Gruppe GodCom (@god.com_du) fragen in diesem Gottesdienst nach den Chancen eines Neustarts im Leben der Menschen und in der Gesellschaft. Dazu laden sie im Vorfeld Konfirmandinnen und Konfirmanden und Jugendliche ein, bei einer Online-Umfrage mitzumachen (https://bit.ly/Filmklappe). Dort können alle beschreiben, was sie für einen Neustart brauchen und was dieser für sie bedeutet. Die Ergebnisse werden in dem Gottesdienst anonymisiert eingeblendet. Dieser Livestream-Gottesdienst startet am 12. März 2021 auf dem eigens eingerichteten YouTube-Kanal „Godi Digital“ um 19 Uhr. Wer bei der Umfrage mitmacht, hat zudem die Chance durch eine Verslosung eine Filmklappe zu gewinnen. Ausgesucht wurde dieser Preis, weil er wie kein anderer für den Neustart und die Praystation steht. Im Gottesdienst schauen Pfarrer Dörr und das Team von @god.com_du deshalb auch auf das vergangene Jahr und den Neustart, den sie damals mit dem digitalen Format der Praystation hingelegt hatten. Schließlich steht auch ein weiterer Neustart bevor: Pfarrer Samuel Dörr wird am 18. April von der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd mit einem Gottesdienst verabschiedet, denn er tritt im Mai in der Kirchengemeinde Bensberg seine erste Pfarrstelle an. Dies ist somit seine letzte Praystation in Duisburg, aber Pfarrer Dörr hofft, das Format in der neuen Gemeinde fortzusetzen. Pfarrer Dörr ist sicher, dass in der Duisburger Auferstehungsgemeinde die Gruppe GodCom weiterhin Praystation-Gottesdienste vorbereiten und gestalten wird. „Auch jetzt schon, kommen sehr viele Impulse aus der Gruppe, ich bin überzeugt, dass die Gruppe die nötige Kreativität hat, um weiterhin Praystation-Gottesdienste streamen zu können.“ Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de. 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(9.03.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist auch am Montag, 15. März 2021 von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 

 


 

Glauben macht nicht per se glücklich
KEFB lädt zum theologischen Seminar via Zoom

(4.03.2021)

Sarah Süsebeck, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen, spricht im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, darüber, wie sich das Lebensglück in den beiden geschwisterlichen Konfessionen finden lässt.

Ihr Diskussionspartner in der Videokonferenz ist am 8. März um 19.30 Uhr der emeritierte Theologie-Professor Franz-Josef Nocke im Dialog. Sarah Süselbeck ist überzeugt, dass Glauben nicht per se glücklich macht. „Also nur weil ich glaube, bin ich noch nicht automatisch ein glücklicher Mensch. Aber es ist so, dass ich Erfahrungen in und mit meinem Glauben machen kann, die mich glücklich machen“ verrät die Pfarrerin im Vorfled und fügt hinzu: „Diese Erfahrungen sind individuell verschieden.“ Was ihre glücklich machende Grunderfahrung im Glauben ist, stellt Pfarrerin Süselbeck in der Diskussion am 8. März vor. Diese Veranstaltung ist der Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Duisburg und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. in Kooperation gemeinsam organisierten. Das für dieses Jahr ursprünglich geplante Thema der Duisburg Akzente „Mauern“ aufnehmend, sollte es in der Reihe um das Glück gehen, (religiöse) Mauern zu überwinden und den Blickwinkel für einen neuen Umgang der Religionen miteinander zu weiten. 

Eine Anmeldung (Kursnummern: C1310004Z, C1310005Z, C1310006Z) per Telefon (0203 28104-74) oder online über die Homepage www.kefb.info ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr pro Veranstaltung beträgt 6,00 Euro.

 

 


 

Die Evangelische Gemeinde Meiderich sammelt Stoffmasken für den guten Zweck

(3.03.2021)

Stoffmasken dürfen derzeit nicht mehr überall getragen werden. In Afrika hingegen haben die meisten Menschen kaum Geld, um Masken zu kaufen und behelfen sich mit Tüchern, die nicht annähernd so viel Schutz wie eine Stoffmaske bieten. Das brachte die Organisation „Chanzo Kenya - Hoffnungsquelle für Kenias Kinder e.V.“ auf die Idee, überzählige Stoffmasken zu sammeln, um sie in das Dorf Mwandogo zu schicken. Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich unterstützt die Aktion von Herzen, so dass schon über 150 solcher Masken zusammengekommen sind, die nun bald ihren Weg über die Hilfsorganisation nach Afrika finden. Es dürfen aber gerne noch mehr werden, und wer mithelfen möchte, kann nicht mehr genutzte und gewaschene Stoffmasken im Gemeindebüro Meiderich, Auf dem Damm 8, oder im Untermeidericher Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststraße 44a, abgeben oder in den Briefkasten einwerfen. Mehr Infos gib es unter 0203 / 4519622 oder im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Vorfreude auf die Zeit nach Corona
Riesenpinnwand an der Versöhnungskirche sammelt Texte und Bilder 

(3.03.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt alle Menschen dazu ein, auf einer „Wand der Vorfreude“ unter dem Vordach der Versöhnungskirche auszudrücken, wie sie fühlen und was sie tun werden, wenn die Pandemie ihr Leben nicht mehr bestimmt. Wer mag, kann diese Freude auch per Mail an die Gemeinde schicken, wo die Fotos und Texte ausdruckt und ganz real zu den anderen Vorfreuden an der Wand hinzufügt werden.

Die Idee zu der Aktion hatte ein ehrenamtlicher Mitarbeiter, der auch eins seiner Kinder im Kindergarten hat. Er sprach Pfarrer Ernst Schmidt und eine Presbyterin an und zu dritt feilten sie an der „Wand der Vorfreude“. Klar war allen: Viele sehen sich danach, endlich wieder Gemeindeleben zu gestalten und sich über Feste auf der Kirchenwiese mit vielen Menschen, Programmbühnen und Würstchenständen freuen zu können. „Auch wenn dies im Augenblick noch in weiter Ferne scheint, wird diese Zeit wiederkehren, und dies ist der Anlass auch andere dazu aufzurufen, schon einmal gedanklich in die Zukunft zu schweifen und sich auf die kleineren oder größeren Momente zu freuen, die alle nun schon länger vermissen“ meint Pfarrer Schmidt. Diese Ausdrücke von Vorfreude werden nun in der Kirchengemeinde gesammelt, und sie sollen in einer Ausstellung schon jetzt aufblühen.

Einige Ergebnisse sind auf der „Wand der Vorfreuden“, die unter dem Vordach der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee angebracht ist, sind schon zusammengekommen: So freuen sich Jüngere auf die Ferien und den Urlaub mit Oma, andere vermissen ihre Freunde und die Schule. Erwachsene freuen sich auf den Gottesdienst und das gemeinsame Singen, andere freuen sich darauf, bald wieder Menschen umarmen zu dürfen. Bei vielen Texten und Bildern taucht aber die Botschaft auf: „Bleibt gesund“ oder „stay safe.“

Die Gemeinde freut sich, wenn weitere Interessierte ihre „Vorfreuden“ auf Zettel aufschreiben oder auch Bilder malen und diese auf der Wand befestigen. Neben der realen Wand gibt es parallel auch eine virtuelle Wand auf der Homepage der Gemeinde www.ekgr.de. Alle Gedanken, Vorfreuden oder Fotos von Bildern können auch per Mail an homepage@ekgr.de geschickt werden. Die virtuelle und die reale Wand werden stetig miteinander abgeglichen und erweitert.

 

 

 


 

Offene Kirchen laden zum stillen Gebet ein

(3.03.2021)

Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg öffnen mehrere Gemeinden ihre Kirchen und laden zum stillen Gebet, Innehalten und zum Gespräch ein. Bei allen Besuchen gelten Maskenpflicht und weitere Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie.

Die Salvatorkirche in der Duisburger Innenstadt ist während der Pandemie derzeit dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, für Momente der Einkehr und der Besinnung sowie zum Kerzenanzünden. Ein Licht scheint besonders hell, denn die große Kerze auf dem Altar brennt zur Erinnerung an die Verstorbenen an und mit Covid-19. Zudem liegen am Eingang kleine Handzettel aus, auf denen ein Gebet zu lesen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Besucherinnen und Besucher ein, es leise für sich zu sprechen. Weitere Informationen gibt es bei den Pfarrern der Gemeinde, Stephan Blank (0203 / 24808) und Marin Winterberg (0203 / 311176)  sowie auf der Internetseite www.salvatorkirche.de.

Seit dem Beginn der Passionszeit sind die Kreuzeskirche in Marxloh und die Lutherkirche in Obermarxloh immer sonntags von 11 bis 13 Uhr für ein stilles Gebet, für das Anzünden einer Kerze oder für ein Gespräch mit dem Pfarrer, den Pfarrerinnen und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde geöffnet. Zusätzlich ist die Kreuzeskirche immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr und die Lutherkirche donnerstags von 19 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Es gelten die bestehenden Coronaschutzbedingungen, wie Abstandhalten und Maskenpflicht. Infos zu Gemeinde gibt es auf der Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org; gerne können Menschen für ein seelsorgliches Gespräch jederzeit einen Termin mit Pfarrerin Birgit Brügge (0203 / 75969701), Pfarrerin Anja Humbert (0203 / 4061646) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) vereinbaren.

Im Duisburger Norden ist auch die Hamborner Friedenskirche an zwei Wochentagen geöffnet, und es erklingt leise Orgelmusik: sonntags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr und donnerstags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr.  Pfarrerin Elke Banz (0203 / 558788) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703) stehen für Einzelgespräche gerne auch vor Ort zur Verfügung. Das Tragen einer Maske beim Kirchenbesuch ist verpflichtend; weitere Infos gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. Anlässlich des ökumenischen Weltgebetstages der Frauen ist die Friedenskirche auch am 5. März 2021 von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Ebenso ist an dem Tag aus gleichem Anlass die evangelische Kirche in Meiderich, Auf dem Damm von 15 bis 17 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet.

Im Duisburger Süden lädt die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit Ende Februar zwar wieder zum Gottesdienst in die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ein. Zusätzlich zu den gemeinsamen Sonntagsgottesdiensten ist die Kirche jedoch immer dienstags von 16 bis 18 Uhr zur Stille und zum Gebet geöffnet. Auch hier gelten Schutzbestimmungen und das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.ekgr.de oder bei Pfarrer Ernst Schmidt (0203 / 39203597).

Auch die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt wieder zur Feier der Gottesdienste nach Ungelsheim und Huckingen ein. Überschreitet jedoch donnerstags die Infektionsinzidenz in Duisburg den Wert von 100, fallen die Gottesdienste aus: In dem Fall wird in der Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, und der Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91, von 10 bis 12 Uhr die „Offene Kirche“ angeboten, die zur stillen Andacht einlädt. Das Tragen von Schutzmasken ist auch hier verpflichtend. Weitere Infos zur Gemeinde und dem Hygienekonzept gibt es im Netz unter https://evaufdu.de. Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747) gerne.

 


 

Familienminister Stamp im Praktikum in der evangelischen Kita in Duisburg Buchholz

(2.03.2021)

Am vergangenen Freitag absolvierte NRW-Familienminister Joachim Stamp einen Praktikumstag in der evangelischen Kindertageseinrichtung Arche in Duisburg Buchholz. Am Ende des Tages fanden die Kinder, dass der Minister „seinen Job“ gut gemacht habe. Die Kita-Leiterin bescheinigte ihm eine sehr gute Arbeitsleistung in der Einrichtung.

„Mit meinen Praktika möchte ich gerne die Arbeit in der Kita vor Ort erleben, sehen ob und was es für Bedarfe gibt und mich mit den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung solidarisch zeigen. Daneben bin ich sehr am Gespräch mit den Beschäftigten und dem Austausch über die aktuelle Situation interessiert“, begründete Familienminister Stamp sein Engagement in der Kita im Vorfeld. „Wir haben uns über die Anfrage über einen Praktikumsplatz für den Minister gefreut. Bietet er den Mitarbeitenden doch so die Chance, mit Minister Stamp direkt ins Gespräch zu kommen, und ihm die Möglichkeit, den Kita-Alltag direkt zu erleben“ sagte Marcel Fischell, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg und Träger der Einrichtung, zur Begrüßung.

Auch beim Besuch des Ministers galt es, die aktuellen Hygieneregeln der Einrichtung zu befolgen. Dazu gehören u.a. Maskenpflicht die gesamte Zeit im Gebäude, Hände desinfizieren, Abstandhalten zwischen den Mitarbeitenden und kein Wechsel zwischen den Gruppen; und natürlich war der Minister zuvor noch getestet worden. Dann war Minister Stamp aber schon direkt Teil des Gruppengeschehens: pädagogische Begleitung beim Frühstück, Morgenkreis, gemeinsames Spielen, Eindecken der Tische für den Mittagstisch, Spielen im noch matschigen Außengelände. „Insgesamt hat er seine Aufgabe sehr gut absolviert“ beurteilt Heike Brombach die Leistung des Praktikanten. Allerdings einen kleinen Kritikpunkt gab es dann doch: Minister Stamp hatte keine Hausschuhe dabei und nach dem Aufenthalt im Außengelände waren seine Schuhe so dreckig, dass er den Rest des Tages auf Socken absolviert hat. Nach rund sechs Stunden Einsatz zogen alle Beteiligten ein positives Resümee, denn die Erzieherinnen und Erzieher konnten dem Familienminister ganz direkt ihren Berufsalltag mit all seinen Herausforderungen zeigen und mit ihm diskutieren. Minister Stamp wiederum erlebte wie ein Kita-Alltag im Zeichen der Pandemie läuft. Und nicht zu vergessen die Kinder: So urteilte Joshua, dass Herr Stamp „seinen Job“ gut gemacht habe.  

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(2.03.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist auch am Montag, 8. März 2021 von Esther Immer, Pfarrerin beim Evangelischen Christophoruswerk, besetzt.

 

 


 

Konfirmandinnen und Konfirmanden stellen sich online vor

(1.03.2021)

28 Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis freuen sich darauf, im April und Juni von Pfarrerin Sara Randow in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz konfirmiert zu werden. Ob die besonderen Gottesdienste wie geplant gefeiert werden können, ist aktuell noch ungewiss. Trotzdem bereiten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit ihrer Pfarrerin per Videokonferenz auf die anstehende Konfirmation vor.

Zur Konfi-Zeit gehört auch die Gestaltung eines eigenen Vorstellungsgottesdienstes. Dieser war ursprünglich als Präsenzgottesdienst in der Jesus-Christus-Kirche geplant. Aufgrund des anhaltenden Lockdowns haben die Jugendlichen ihren Gottesdienst, in dem sie sich selbst in kleinen Videos vorstellen, nun ins Internet verlegt. Der Gottesdienst zum Thema Freundschaft wird am Sonntag, 7. März 2021 ab 10 Uhr auf dem YouTube-Kanal „trinitatis duisburg“ und auf der Gemeindewebsite www.trinitatis-duisburg.de zu finden sein. Thema und Inhalte wurden von den Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst gestaltet, ebenso wie die vielfältige Liedauswahl: Die Jugendlichen haben sich Songs von Tom Petty, den Toten Hosen und aus dem Film „Toy Story“ gewünscht, die Popkantor Daniel Drückes in kleinen Musikvideos für sie umgesetzt hat.

 

 


 

Neuer Pfarrer in Hochfeld ist kein Unbekannter

(1.03.2021)

Martin Hoffmann kennt die evangelische Gemeinde Hochfeld schon seit gut acht Jahren. Nachdem er zunächst vertretungsweise in der Gemeinde Dienst tat, wurde er nach dem Eintritt von Pfarrer Axel Hermann in den Ruhestand Anfang Dezember einstimmig zum Pfarrer gewählt. Der 55jährige freut sich auf die Arbeit in Hochfeld und den baldigen Neubeginn mit einer jungen motivierten Gemeindeleitung.

Martin Hoffmann, der seit dem 1. Januar 2021 Pfarrer der Gemeinde ist, muss noch offiziell in sein Amt in einem Gottesdienst eingeführt werden. Und weil auch die Konfirmation vom letzten Jahr noch nachzuholen ist, denken Pfarrer Martin Hoffmann und das Presbyterium über eine ganze Festwoche nach – kommen soll sie, sobald wieder größere Gottesdienste möglich sind. Stefan Lüben, der seit Mai den Vorsitz im Presbyterium übernommen hat, schätzt die besonderen Stärken des neuen Pfarrers zu denen er neben der Verkündigung und der Seelsorge auch die diakonische Arbeit zählt. Besonders freut ihn, dass die Blickrichtung des Pfarrers und die des Presbyteriums in die gleiche Richtung gehen: „nach vorne“. Und beide möchten, so schreiben sie, zusammen mit dem Presbyterium, den Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und engagierten Gemeindemitgliedern die Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld so weiter entwickeln, „so dass sie als deutlich sichtbare protestantische Landmarke im Stadtteil Hochfeld mit all seinen Problemen, aber auch seinen Vorzügen und Chancen, erhalten bleibt – damit setzen wir auf Kontinuität. Aber insbesondere in Kooperation mit den umliegenden Gemeinden wollen wir Arbeitsgebiete neu aufstellen oder auch neu entwickeln und Anknüpfungspunkte schaffen, die Menschen erreicht, die bislang denken, die Pauluskirche wäre doch schon längst geschlossen.“

Pfarrer Martin Hoffmann fühlt sich bereit auch für diese Aufgabe, denn er kennt die Hochfelder Gemeinde, aber auch das evangelische Duisburg inzwischen ganz gut: Nach den ersten Jahren am Ostacker, am Robert-Bosch-Berufskolleg und in Obermarxloh, der heutigen Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, ist er vor acht Jahren zur Vertretung nach Hochfeld gekommen. Erst war das nur für den Konfirmandenunterricht und einige Gottesdienste. Nachdem Pfarrer Kay Grimm vor drei Jahren nach Hamburg gegangen war, hat Martin Hoffmann diese Stelle vertreten. Jetzt freut er sich auf die persönlichen Begegnungen und die Gottesdienste in der Pauluskirche, die mit dem Abschwächen der Pandemie „hoffentlich bald möglich werden.“ Die Planungen können aber jetzt schon beginnen. Zu erreichen ist Pfarrer Hoffmann unter Tel.: 0203 5785672 und per E-Mail (martin.hoffmann@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Auch im März Livestream-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(1.03.2021)

Auch im März gibt es an jedem Werktag eine Live-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet zu sehen. Seit Beginn des Lockdowns im Dezember werden auch in den Gotteshäusern der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Dafür wurden die Werktagsandachten im Netz wieder eingeführt, die jetzt nach Januar und Februar in die nächste Verlängerung gehen.

Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es schon am 23. März 2020 eingeführt und während des ersten Lockdowns erfolgreich erprobt. Seit Jahresbeginn 2021 erwartet die Menschen wieder an jedem Werktag um 17.05 Uhr live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung, Gebet und Musik. Über 80 Andachten in diesem Format gab es bisher und im auch März geht es weiter: auf der Internetseite www.ekadu.de ist zu lesen an welchem Tag Pfarrerin Sabine Schmitz, Pfarrern Stephan Blank, Pfarrer Stefan Korn und Pfarrer Martin Winterberg ihre Andachten gestalten.

Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es weiterhin gerne tun - jetzt sogar mit drei Kameras.

Hier die Angaben zu den vorliegenden Terminen für die erste Märzhälfte (weitere Terminangaben erscheinen auf der Internetseite www.ekadu.de):

 

  • MO 01.03.2021 Stephan Blank
  • DI 02.03.2021    Sabine Schmitz
  • MI 03.03.2021   Martin Winterberg
  • DO 04.03.2021  Stefan Korn
  • FR 05.03.2021    Weltgebetstag
  • SA 06.03.2021    Stephan Blank

 

  • MO 08.03.2021 Martin Winterberg
  • DI 09.03.2021    Stephan Blank
  • MI 10.03.2021   Sabine Schmitz
  • DO 11.03.2021  Stephan Blank
  • FR 12.03.2021    Martin Winterberg
  • SA 13.03.2021    Stefan Korn

 

 


 

Infoabend zum FSJ

(26.02.2021) 

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 3. März 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit Lars Allofs um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Worauf bauen wir?
Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen wird in Duisburg mit gleich drei Gottesdiensten gefeiert

(26.02.2021)

Den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen feiern Christinnen und Christen in über 100 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag im März. Wegen der Pandemie sind Frauen in Duisburg in diesem Jahr bei der Gestaltung noch kreativer geworden und haben gleich drei unterschiedliche Internetgottesdienste auf die Beine gestellt, für die sie vorab Materialien zum Mitnehmen anbieten.

Für den diesjährigen Weltgebetstag am 5. März 2021 haben Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu einen Gottesdienst zum Thema „Worauf bauen wir?“ erarbeitet und stellen dabei Jesu Worte als felsenfesten Grund für alles Handeln in den Mittelpunkt. Zugleich geht es auch um die Schattenseiten, die nicht nur die Frauen aus Vanatu beschäftigen: Den Klimawandel, Umweltverschmutzung und den Schutz der Schöpfung.

Um die Frage „Worauf bauen wir?“ und die Themen der Frauen von Vanatu geht es auch in den drei Gottesdiensten, die Frauen aus evangelischen und katholischen Gemeinden jeweils gemeinsam gestalten. Gemeinsam ist den drei Gottesdienste auch, dass alle ab dem 5. März 2021 im Netz zu sehen sind.

Ab 15 Uhr ist z.B. über die Internetseite www.kirche-meiderich.de  zu sehen, wie Frauen aus dem Duisburger Norden den diesjährigen Weltgebetstagsgottesdienst gestalten. Mitwirkende sind neben ehrenamtlichen Helferinnen die Pfarrerinnen Esther Samuel, Monika Gebhard und Anja Buchmüller Brandt sowie Marianne Philippi, Pastoralreferentin der kath. Pfarrei St. Michael in Meiderich. Für Musik sorgen Gundula Heller und Andreas Boos zusammen mit Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei St. Michael. Wer vor dem Monitor mitsingen und mitbeten möchte, kann sich eine gedruckte Gottesdienstordnung mit den Texten und Liedern zum Weltgebetstag in den Kirchen St. Michael, der von-der-Mark Straße und der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm, abholen. Diese sind zum Weltgebetstag der Frauen beide von 15 bis 17 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet. Ebenso können am 5. März auch in der Hamborner Friedenskirche, die in der Zeit von 15 bis 16 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet ist, die Gottesdienstordnung und mehr Infos zum Weltgebetstag mitgenommen werden.

Um 17 Uhr dann lädt ein Live-Gottesdienst im Internet aus der Duisserner Lutherkirche ein: Frauen vom kfd Stadtverband Duisburg feiern diesen gemeinsam mit den Pfarrerinnen Esther Immer und Sabine Schmitz sowie allen, die den YouTube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ anwählen.

Ein weiterer Online-Gottesdienst kommt ab 16 Uhr aus dem Gemeindehaus Vogelsangplatz Wanheimerort. Mitwirkende sind neben Christine Muthmann und Doris Kamphausen Elisabeth Illerhaus, Stefanie Adrian und Sabine Stratemeier. Für Musik sorgt Kantor Daniel Drückes. Das vorab gedrehte Video wird ab dem 5. März 2021 auf dem Youtube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen sein. Dieses Frauen-Team hat noch weitere Aktionen geplant: So erhalten Frauen, die in den letzten Jahren immer zum Weltgebetstag kamen, einerseits Rundmail zur Einstimmung auf den 5. März. Andere erhalten eine Tüte mit der Gottesdienstordnung vom Weltgebetstag, ein Begrüßungsschreiben, Informationen über Vanuatu, ein Segensbändchen und die Frauen, die keinen Zugang zum Internet haben bekommen auch eine CD mit Liedern zum Weltgebetstag.

Alle drei Duisburger Vorbereitungsteams appellieren an die Besucherinnen und Besucher der Internetgottesdienste, den Weltgebetstag mit einer Onlinespende zu unterstützen. Das Weltgebetstagskomitee, das seine Projektarbeit zu 95 % aus Spenden finanziert, ist auch in diesem Jahr auf die Kollekte dringend angewiesen.  Infos dazu und zu den Projekten gibt es auf der Internetseite www.weltgebetstag.de; dort gibt es auch die Gottesdienstordnung zum diesjährigen Weltgebetstag und weitere Infos zum Download.

 


 

Weiterhin keine Gottesdienste in den evangelischen Kirchen in Buchholz und  Wedau

(23.02.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See – aufgrund der weiterhin angespannten Corona-Situation im März noch nicht. Die Gemeindeleitung hofft auf eine Wiederaufnahme des gottesdienstlichen Lebens zur Osterzeit ab Anfang April. Bis dahin wird die Kirchengemeinde Trinitatis die Verkündigung auf Textbotschaften, Audio- und Videobotschaften konzentrieren. Im März ist die Gemeinde im Verbund mit den Kirchengemeinden Wanheim und Wanheimerort weiterhin an jedem Sonntag mit einer Video-Botschaft im Internet präsent; die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(23.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist auch am Montag, 1. März 2021 von Bodo Kaiser, Pfarrer in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 

 


 

Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(19.02.2021)

Wegen des Lockdowns kann auch der für Februar geplante Gottesdienst der Gehörlosengemeinde nicht vor Ort gefeiert werden. Darum haben Pfarrerin Rebecca Lackmann  und Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auch hier

Aufgenommen wurde der Gottesdienst, in dem es um die Jahreslosung 2021 („Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“) geht, in der Reformationskirche in Essen-Rüttenscheid. Der März-Gottesdienst soll aus Duisburg kommen und wird entweder in der Marienkirche oder der Duisserner Lutherkirche aufgezeichnet.  

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 


 

Einfach nur Mensch sein
„1700 Jahre jüdisches Leben“ ist auch in Alt-Duisburg ein Thema

(19.02.2021)

Am Sonntag, 21. Februar 2021 beginnt das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das jüdisches Leben sichtbar und erlebbar machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegen setzen will. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg nimmt die begleitende Kampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich“ auf und stellt deren Plakatserie in den Schaukästen aus.

Diese ökumenisch verantwortete Kampagne will aus christlicher Perspektive die einzigartige Beziehung zwischen Judentum und Christentum bewusst machen und ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen, der auch christliche Wurzeln hat. Mit den Plakaten sollen die Gemeinsamkeiten im Festkreis des Jahres und im religiösen Leben aufgezeigt werden und zum anderen auch die unterschiedlichen Traditionen der Religionen benannt werden.

So ist nun in den Schaukästen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg vor der Salvatorkirche, an der Duisserner Lutherkirche, an der Marienkirche und am Calvin-Haus, Am Burgacker, bald das Plakat mit dem Titel „Frei von Sklaverei und Tod“ zu sehen. Der Untertitel macht auf den Unterschied aufmerksam: „Pessach beziehungsweise Ostern“ und führt weiter aus: „Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!“

So werden jeden Monat jüdische und christliche Feste und Traditionen vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt. Sabine Schmitz, Pfarrerin in der Gemeinde und beim Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, sieht die Plakatserie als Einladung zu einer Entdeckungsreise: Sie soll neu­gierig machen, weiter zu fragen und aufeinander zuzuge­hen. „Uns alle ver­bindet die tiefe Sehnsucht, einfach nur Mensch sein zu dürfen und in Vielfalt unsere Gesellschaft zu gestalten. Deshalb die herzliche Einladung: Machen wir uns auf den Weg. Begegnen wir einander. Lassen wir uns vom Jüdi­schen inspirieren.“  Informationen zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Offene Kirchen und Internetangebote
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh in der Passions- und Fastenzeit

(17.02.2021)

Zur Passions- und Osterzeit lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh zu Andachten, Impulsen und einer Fastenaktion im Internet ein. Zusätzlich öffnet die Gemeinde beide Kirchen sonntags und an weiteren Wochentagen zum Stillen Gebet.

Beginnend mit dem 22. Februar 2021 sind die Kreuzeskirche in Marxloh und die Lutherkirche in Obermarxloh immer sonntags von 11 bis 13 Uhr für ein stilles Gebet, für das Anzünden einer Kerze oder für ein Gespräch mit Pfarrer, Pfarrerin und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde geöffnet. Zusätzlich sind die Kreuzeskirche immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr und die Lutherkirche donnerstags von 19 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Es gelten die bestehenden Coronaschutzbedingungen, wie Abstandhalten und Maskenpflicht. Während des Lockdowns werden weiterhin in der Bonhoeffer Gemeinde keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Gerne können Menschen für ein seelsorgliches Gespräch jederzeit einen Termin mit Pfarrerin Birgit Brügge (0203 / 75969701), Pfarrerin Anja Humbert (0203 / 4061646) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) vereinbaren.

Auf ihrer Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org wird die Gemeinde in der Passions- und Osterzeit jeden Sonntag eine Andacht veröffentlichen. Zusätzlich lädt sie dort an jedem Mittwoch unter dem Motto „Den Weg Jesu mitgehen“ mit Texten und Bilder zum Mitfeiern der Ökumenischen Passionsandacht ein. Eine Videobotschaft an die Gemeinde zur Passionszeit Mitte März und am Ostersonntag wird dort ebenfalls zu sehen und zu hören sein.

Auch an der Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne“ nimmt die Bonhoeffer Gemeinde teil. Anknüpfend an das diesjährige Motto „Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden“ befasst sich die Gemeinde damit, was die Menschen befreit und wie Blockaden aus dem Weg geräumt werden können. Die Themen lauten: „Alles auf Anfang“, „Von der Rolle“, „Das Spiel mit dem Nein“, „Dir zuliebe“, „Geht doch“, „Richtungswechsel“ und „Die große Freiheit“. Dazu werden jede Woche einige Impulse auf Instagram, Facebook und Twitter wie auch auf der Webseite der Kirchengemeinde veröffentlicht.

Schließlich gibt es unter dem Titel „7 Wochen menschliche Abgründe“ ein besonderes interaktives Projekt der Gemeinde im Internet: Gemeindevikar Jonathan Kohl lädt mit seiner Kollegin aus der Evangelischen Gemeinde Oberkassel-Dollendorf dazu ein, sich mit menschlichen Gefühlen auseinanderzusetzen, die Menschen ungern anderen zeigen, wie zum Beispiel Wut, Neid oder Einsamkeit. Jeden Dienstag gibt es um 19 Uhr per Zoom die Möglichkeit, mit Anderen über eigene Erfahrungen zu sprechen und biblische Impulse kennenzulernen, die sich mit diesen Gefühlen beschäftigen. Nach der Anmeldung über bonhoeffer-zoom-andachten@gmx.de, werden Interessierten die entsprechenden Links für die Zoom-Treffen zugeschickt.

 

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt zu Gottesdiensten in die Versöhnungskirche ein

(16.02.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt am 21. Februar 2021 um 10 Uhr zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder zum Gottesdienst in die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ein. Neben den weiterhin geltenden Schutzbestimmungen sind FFP2-Masken verpflichtend; diese werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Zu den bereits bestehenden Hygieneregeln gehören das Abstand halten, die Händedesinfektion und nummerierte Sitzplätze. Eine Anmeldung zum Gottesdienst vorab ist nicht erforderlich, Besucherinnen und Besucher geben jedoch vor Gottesdienstbeginn ihre Kontaktdaten an, wobei diese nach vier Wochen vernichtet werden. Neu ist, dass auf dem gesamten Kirchengelände und im Gottesdienst eine FFP2-Maske getragen werden muss; die Gemeinde stellt diese kostenlos zur Verfügung. 

Den Beschluss, unter Berücksichtigung des genannten Hygieneschutzkonzeptes wieder Gottesdienste vor Ort zu feiern, hat das Presbyterium der Gemeinde aus seelsorgerlichen Gründen getroffen: „Onlinegottesdienste, die ´offene Kirche´ und auch die Lesepredigten ersetzen für viele Menschen nicht den Gottesdienst vor Ort“ heißt es dazu auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de. Ergänzend heißt es: „Zum Wesen einer Kirchengemeinde gehört es auch, miteinander Gottesdienst zu feiern und dort wieder ‚aufzutanken‘ für den Alltag.“ Zusätzlich zu den gemeinsamen Sonntagsgottesdiensten stellt die Gemeinde im „Briefkasten“ unter dem Glockenturm der Versöhnungskirche gedruckte Lesepredigten zum Mitnehmen zur Verfügung. Außerdem ist das Gotteshaus immer dienstags von 16 bis 18 Uhr zur Stille und zum Gebet geöffnet.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(16.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 22. Februar 2021 von Bodo Kaiser, Pfarrer in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 


 

Passionsandachten im Gespräch

(12.02.2021)

In diesem Jahr bringt die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg in der Huckinger Kirche an sieben Abenden die Passionsgeschichte um das Leiden und den Tod Jesu ins Gespräch, und zwar in Verbindung mit dazu passenden, aktuellen Popsongs. So geht es am 18. Februar um das Thema „Gesalbt“. Das Lied „Superwoman“ wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Zu allen Andachten sind die Gläubigen jeweils donnerstags um 19 Uhr in die Huckinger Kirche,  Angerhauser Straße 91. Am 25. Februar geht es um das letzte Abendmahl und das Lied „Träum ja nur“, am 4. März um das Thema „Zerfall der Gemeinschaft“ und das Lied „Alles passiert“, am 11. März geht es um „Verraten und verkauft“ und das Musikstück „Freunde“, am 18. März um „Verleugnet“ und das Lied „Gewinner“, am 25. März um das Thema „Verurteilt“ und den Song „Pilate and Christ“ und am 1. April um „Das Osterzeichen“ und das Lied „Save tonight“. Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747) gerne.

 


 

Internet-Fastenaktion über menschliche Abgründe
Wut, Ekel, Scham, Neid, Eifersucht, Angst und Trauer

(11.02.2021)

Jonathan Kohl ist seit knapp einem Jahr Vikar in der Evangelischen  Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh. Er und Vikarin Dorothea Ugi aus der Gemeinde Bonn-Oberkassel laden Interessierte dazu ein, in der Fastenzeit an sieben Abenden in gemeinsamen Videokonferenzen auf Abgründe des menschlichen Daseins zu blicken und diesen Gefühlen Aufmerksamkeit zu schenken. Am Anfang geht es um Wut.

Den Rahmen gibt die Fastenzeit vor: Sieben Wochen geht es nacheinander immer dienstags um 19 Uhr um die Gefühle Wut, Ekel, Scham, Neid, Eifersucht, Angst und Trauer. Interessierte, die sich vorab anmelden, erhalten jede Woche Anregungen zur Selbstreflexion und einen Text. Bei den wöchentlichen Zoomtreffen gibt es thematischen Input und die Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe. Den Abschluss der sieben Wochen soll eine Osteraktion bilden.

Zum Auftakt am 16. Februar 2020 regen Dorothea Ugi und Jonathan Kohl in einer Mail vorab dazu an, sich selbst zu beobachten und einzuschätzen, in welchen Situationen Wut zu spüren ist, wie damit umgegangen wird und wer mag, skizziert einen persönlichen Wut-Lebenslauf mithilfe eines Zeitstrahls. „Berge und Täler auf dem Strahl können anzeigen, wie wichtig dieses Gefühl an den unterschiedlichen Stationen Ihres Lebens war“ schreiben die beiden. Wer bei dem Dienstagstreffen etwas von der persönlichen Auseinandersetzung zum Thema Wut teilen möchte, kann dies gerne tun. Das Nachdenken über die Fragen ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme, sondern einfach eine Anregung für die Teilnehmenden selbst.

Die Idee zu der Aktion entwickelte Vikarin Dorothea Ugi und Jonathan Kohl, der sie aus dem Predigerseminar kennt, fand sie so spannend, dass das Angebot ein gemeinsames geworden ist, und zwar für alle Menschen, die einen Internetzugang haben und neugierig auf die Fastenaktion über menschliche Abgründe geworden sind.

Grundüberlegung für die Aktion war die Beobachtung, dass diese Gefühle, wenn sie im Inneren der Menschen toben, keinen Platz mehr für anderes lassen. „Weil sie unangenehm sind, versuchen wir diese Gefühle meistens schnell wieder loszuwerden. Wir versuchen sie unter Kontrolle zu bringen, damit sie keinen Schaden an uns selbst und anderen anrichten oder weil andere bloß nichts davon mitbekommen sollen. Den Schaden abhalten ist wichtig – einerseits. Andererseits ist es genauso wichtig, sie ernst zu nehmen und ihnen Gehör zu schenken. Weil sie uns wichtige Hinweise geben: Auf überschrittene Grenzen oder darauf, dass uns etwas fehlt.“ Nach dem Auftakt am 16. Februar zum Thema Wut geht es am 23. Februar um „Angeekelt!“, am 2. März um „Voller Scham!“, am 9. März „Neidisch!“, am 16. März um „Eifersüchtig!“, am 23. März um „Beängstigt!“ und am 30. März um „Traurig!“.

Für die Treffen wünschen sich Vikarin Ugi und Vikar Kohl einen vertrauensvollen Rahmen, in dem der Umgang miteinander wertschätzend und unterstützend ist. Dafür hilft es, wenn sich eine feste Gruppe bildet. Besuche einzelner Termin sind aber auch möglich.

Interessierte melden sich unter der Mailadresse bonhoeffer-zoom-andachten@gmx.de und erhalten dann den Zugangslink zum Zoomkonferenzraum, weitere Infos zur Technik und einen ersten Impuls. Wer Fragen hat, wendet sich gerne an Vikar Kohl (jonathan.kohl@ekir.de, www.bonhoeffer-gemeinde.org).

Zusatzinfos:

Jonathan Kohl ist seit dem 1. April 2020 als Vikar in der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh tätig und erteilte im ersten halben Jahr am kaufmännischen Berufskolleg Duisburg Religionsunterricht. Nun begleitet er für zwei Jahren hauptsächlich Pfarrer Lauer, um nach und nach mehr im Gemeindeleben übernehmen und ausprobieren zu können, so wie nun die Fastenaktion im Internet. Jonathan Kohl, 30 und gebürtiger Hesse, stammt aus Fulda, liebt es zu reisen und neue Orte und Kulturen kennen zu lernen. Deshalb war er nach seinem Abitur ein Jahr lang in Jordanien, wo er an einer Schule für Gehörlose und Taubblinde arbeite. In dieser Zeit entwickelte sich sein Wunsch evangelische Theologie zu studieren, da er vor allem den Austausch mit anderen Religionen, aber auch den Kontakt zu Christen im Nahen Osten für sich als prägend empfunden hatte. Prägend für ihn war auch das Jahr, in dem er zum Studium in Beirut (Libanon) lebte, um seine Kenntnisse des interreligiösen Dialogs und den Kontakt zu Christen im Nahen Osten weiter auszubauen.

 

 


 

 

 

Kirchenfenster wieder eingebaut; Meidericher Gemeindethemen im Netz

 

(10.02.2021)

 

In der evangelischen Kirche, Auf dem Damm, sind die aufwändig erstellten Buntglasfenstern der Künstlerin Romy Fischer nach vielen Monaten wieder an ihrem Platz. Bis das Gotteshaus öffnet und man die Fenster wieder von innen auf sich wirken lassen kann, kann man Bauwerke und Themen der evangelischen Gemeinde Meiderich auf unterhaltsame Weise online kennenlernen. Los geht es mit der alten Glocke, die vor der Kirche steht.

 

Das neue Videoformat der Gemeinde nennt sich „Augenblick mal!“ und lädt alle zwei Wochen ein, spannende und fesselnde Geschichten aus der Kirchengemeinde und dem Stadtteil, die meist auf den ersten Blick verborgen bleiben, zu entdecken. So wie bei Auftaktfilm zu der 704 Jahre alten Glocke, die vor dem Gotteshaus steht und eine aufregende Reise hinter sich hat, der jetzt schon zu sehen ist, sind in jeder Folge von „Augenblick Mal!“ Hintergründe und oft Unbekanntes zum jeweiligen Thema zu erfahren. Gesammelt werden die Kurzfilme auf der Internetseite der Kirchengemeinde www.kirche-meiderich.de; in der nächsten Folge soll es um den Weltgebetstag der Frauen gehen, der in der Meidericher Kirche jährlich zusammen mit der katholischen Kirche und der Gemeinde Obermeiderich gefeiert wird. Was das für ein Tag ist und warum er gefeiert wird, verrät Pfarrerin Monika Gebhardt in „Augenblick mal!“.

 

Die Gemeinde hofft, in der Meidericher Kirche bald auch wieder die Menschen zu den Gottesdiensten begrüßen zu dürfen. Vor Ort können dann alle wieder das durch die Buntglasfenster entstehende Lichtspiel im Innenraum des Gotteshauses auf sich wirken lassen. Die wertvolle Verglasung war zur Sicherheit ausgetauscht worden, denn im Juni des vergangenen Jahres waren Risse im Fußboden und an den Holzsäulen im Inneren der Kirche sowie in einigen der neuen Kirchenfenster aufgetreten. Die Kirche wurde damals aus Sicherheitsgründen geschlossen und die neuen Kirchenfenster wurden vorsichtshalber ausgebaut. Die Untersuchung der Schäden durch einen Statiker ergab, dass keine Bedenken bezüglich der Sicherheit der Kirche bestanden. Die Buntglasfenster wurden jetzt nach Abschluss der Bauarbeiten auf dem Kirchplatz wieder eingebaut. Nun liegt es nur noch an den Umständen der Pandemie, wann das Gotteshaus wieder in vollem Umfang genutzt werden kann.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(9.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 15. Februar 2021 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 

 


 

Predigt am Karnevalssonntag in Reimen
Evangelische Kirchengemeinden laden weiter zu gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(8.02.2021)

Abwechselnd aus Kirchen der Duisburger Südens Gottesdienste im Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen gut an. Die drei setzen deshalb ihre im Dezember begonnene Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste mindestens bis zum Ende des Lockdowns fort; die Predigt am Karnevalssonntag gibt es sogar in Reimen.

Bekannt ist Pfarrer Jürgen Muthmann für seine Auftritte in den Karnevalssitzungen im Gemeindehaus am Vogelsangplatz, wo der Pfarrer jedes Jahr in der Bütt so reden konnte, dass es tosenden Applaus gab. Das Predigen in Reimen gehört aber für den Pfarrer in der Karnevalszeit ebenso dazu. Und so wie bereits in der Vergangenheit, wird er auch jetzt im Onlinegottesdienst am 14. Februar in die besinnlichen Gedanken der Ansprache eine passend zum bevorstehenden Rosenmontag humorvolle Note hineinbringen. Dieser und alle weiteren gemeinsamen Online-Gottesdienste der drei Gemeinden sind an den jeweiligen Sonntagen ab 10 Uhr im Netz zu sehen. Die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de. 

Die drei Nachbargemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) stellen schon seit dem vierten Advent wöchentlich gemeinsame Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung. So kamen die Bildschirm-Gottesdienste, die in der Regel vorab aufgezeichnet werden, um eine bessere Bild- und Tonqualität zu erlangen, bisher zu Weihnachten, Silvester und an den zurückliegenden Sonntagen direkt in die Wohnzimmer der Gemeindeglieder. Und das mit großem Erfolg. „Jeder Gottesdienst hatte bisher mindestens 250 Aufrufe, einige sogar deutlich mehr. So viele Leute finden sonst an normalen Sonntagen nicht den Weg in unsere Kirchen.“ so Kantor Daniel Drückes, der in allen drei Gemeinden tätig ist und für die technische Umsetzung der Gottesdienste verantwortlich ist. Bei den Gottesdiensten wirken aber nicht nur Hauptamtliche mit; auch einige Ehrenamtliche beteiligen sich an der kreativen Gestaltung. Und auch Pfarrer Jürgen Muthmann wird, wenn er nicht selbst predigt, zum Kameramann.   

 


 

Sehnsucht nach den Ehrenamtlichen und dem Gemeindeleben
Duisserner Lutherkirche dankt per Video

(05.02.2021)

Vor einem Jahr genossen auf Einladung der evangelischen Gemeinde Ehrenamtliche in der Duisserner Notkirche einen schönen Nachmittag bei gutem Essen und lustigem Programm. Das Dank-Treffen vor Ort und das Schlemmen kann es jetzt nicht geben und wird im nächsten Jahr nachgeholt, den humorvollen Teil aber schicken Pfarrer Stefan Korn und Hauptamtliche des Duisserner Bezirks den Ehrenamtlichen per Videogruß nach Hause.

In dem Video, das auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen ist, ist zu Beginn der festlich gekleidete Pfarrer zu sehen, der wie ein Show-Moderator begrüßt und seinem Publikum direkt für das ehrenamtliche Engagement dankt. Er erklärt, dass das Video an sich der Dank ist, denn es führt mit Ton und Bild an die Orte, an denen die Ehrenamtlichen viel Gutes für die Menschen tun. Der 10minütige Film zeigt aber auch ganz deutlich, dass Pfarrer Korn und alle Mitarbeitenden aus dem Bezirk darauf warten, die Ehrenamtlichen und das Gemeindeleben wieder vor Ort begrüßen zu dürfen.

Dann geht Pfarrer Korn direkt zu den aufgebauten Kameras und Computern, mit denen täglich die Liveandachten im Netz übertragen werden. Und so wie hier, bekommt er auch an anderen Stellen  mit einer ins Bild hineinragenden, am Stock verlängerten Fliegenklatsche einen Klaps auf die Finger. Das soll für ihn das Zeichen sein: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Am Klavier passiert das Gleiche, denn das Spiel auf diesem Instrument gehört deutlich hörbar nicht zu den Stärken des Pfarrers. Dafür ist Kirchenmusiker Andreas Lüken der Fachmann, der aber selbst die Fliegenklatsche spüren muss, da er den Talar, der auf dem Altar liegt, anprobiert. Für Lüken ist auch ohne Klaps schnell klar: Das Predigen ist sein Metier nicht. Der Film führt aus der Lutherkirche in die Notkirche, wo Liljana Jenke und Monika Phillip-Korn wie alle anderen darauf warten, dass sich die Orte wieder mit Menschen füllen dürfen. Die Kamera schaut auch Küster Frank Meurer über die Schulter, der die Weihnachtsdekoration abbaut und seinem Pfarrer zwinkernd klar macht, dass der bei dieser Arbeit nichts zu suchen hat. Am Schluss wird das Video melancholisch, denn die folgenden ruhigen und stimmungsvollen Bilder aus dem Gotteshaus sind mit einem von Pink Floyd nachgespielten Lied mit eigenem Corona-Text unterlegt: „Wish you where here“.

 


 

Klimafasten vor Ostern
Die Fastenzeit (umwelt-)bewusst gestalten

(04.02.2021)

Mehrere evangelische Landeskirchen in Deutschland sowie die katholische Kirche rufen 2021 zwischen Karneval und Ostern wieder zum Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit auf. Eine Broschüre, die durch die Fastenaktion leitet, zeigt auf, welchen Wasserfußabdruck der Konsum in anderen Ländern hinterlässt. Die Aktion soll dazu anregen, den Lebensstil an dem zu orientieren, was wesentlich ist, und unbegrenzten Konsum zu überdenken. In der Fasten-Broschüre finden sich Woche für Woche praktische Anregungen, das eigene Verhalten klimafreundlicher zu gestalten. Dabei steht jede Woche unter einem eigenen Thema. Weiterhin geht es darum, Gottes Schöpfung und den eigenen Lebensstil bewusster wahrzunehmen, zum Beispiel durch Gespräche, Andachten, Spaziergänge oder Tagebucheinträge. Auf der Internetseite www.klimafasten.de steht neben der Broschüre umfangreiches Material zur Verfügung, die Aktion zu bewerben und zu gestalten.

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(03.02021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 13. Februar 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 


 

 

Gottesdienst oder Offene Kirche
Neue Regelung in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

 

(02.02.2021)

 

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt wieder zur Feier der Gottesdienste nach Ungelsheim und Huckingen ein. Überschreitet jedoch donnerstags die Infektionsinzidenz in Duisburg den Wert von 100, fallen die Gottesdienste aus; die beiden Gotteshäuser sind dann aber sonntags als „Offene Kirchen“ für zwei Stunden zum stillen Gebet geöffnet.

 

Das Presbyterium der Gemeinde hatte am 12. Januar beschlossen, den im Dezember festgelegten Verzicht auf die Gottesdienste vor Ort weiter bis Ende Januar zu verlängern und alle zwei Wochen darüber neu zu beraten. Nachdem die Inzidenz in Duisburg nun wieder unter 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gefallen ist, haben die Mitglieder der Gemeindeleitung nun mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, wieder zu Gottesdiensten in den Kirchen einzuladen, und zwar unter Berücksichtigung des bestehenden Hygienekonzeptes der Gemeinde, das unter anderem das Tragen von FFP2-, KN95 oder medizinische Masken, Mindestabstände, Dokumentationspflicht und den Verzicht auf Gemeindegesang vorsieht.

 

Im entsprechenden Beschluss der Gemeindeleitung heißt es dazu: „Bei dieser Entscheidung war uns wichtig, zu einer dauerhaften und nachvollziehbaren Lösung zu kommen, die bei einem erneuten Anstieg der Inzidenz automatisch wieder zu einer Absage von Gottesdiensten führt.“


In der Praxis heißt dies: Liegt donnerstags in Duisburg die Inzidenz, die täglich in der Zeitung und im Internet veröffentlicht wird, über 100, werden die Gottesdienste in den Kirchen am folgenden Sonntag abgesagt. In diesem Fall wird in der Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, und der Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91, von 10 bis 12 Uhr die „Offene Kirche“ angeboten, die zur stillen Andacht einlädt. Die Predigt des Sonntags liegt als Lesepredigt aus. Liegt die Inzidenz in Duisburg an einem Donnerstag unter 100, lädt die Gemeinde zum Gottesdienst in die Kirchen (sonntags um 9.45 Uhr in Ungelsheim und 11 Uhr in Huckingen) ein. Zusätzlich wird es auch dann Lesepredigten an den Kirchentüren und auf der Gemeindehomepage https://evaufdu.de geben. Die Passionsandachten, zu denen die Gemeinde donnerstags ab dem 18. Februar um 19 Uhr in die Huckinger Kirche einlädt, finden ebenfalls nur statt, wenn in Duisburg die Inzidenz nicht über 100 liegt. Auch hier ist alternativ das Angebot der „Offenen Kirche“ vorgesehen. Weitere Infos zur Gemeinde, den geplanten Gottesdienstterminen und dem Hygienekonzept gibt es im Netz unter https://evaufdu.de. Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747) gerne.

 

 


 

Gutes Licht in Meiderich
Kirchplatz, Auf dem Damm, erstrahlt auch nachts

(02.02.2021)

Die auf das Jahr 1502 zurückgehende Kirche an der Straße „Auf dem Damm“ ist jetzt auch nachts noch besser als eines der Wahrzeichen in Meiderich zu erkennen. Grund dafür sind sechs LED-Laternenmasten, die mit beginnender Dunkelheit den Raum zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum in angenehmes Licht tauchen. Die Laternenmasten wurden Ende Januar auf dem neugestalteten Kirchplatz der Evangelischen Kirche Meiderich installiert. Nötig wurde dies, da der Platz in der Vergangenheit durch veraltete Lichtanlagen nur schwach beleuchtet war, was Unfallgefahren mit sich brachte. Zudem waren die Eingänge und der Fahrradständer nachts schlecht einsehbar. Im Zuge der Neugestaltung des Kirchplatzes wurden neue Leitungen verlegt, Anschlüsse neu installiert und ein Beleuchtungskonzept erarbeitet. So freut sich die Kirchengemeinde nun über sechs energieeffiziente Laterneninstallationen, die mit dem in der Photovoltaikanlage selbst erzeugten Strom gut in das klimaneutrale Konzept der Kirchengemeinde passt. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es m Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(02.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Am 8. Februar 2021 ist Pfarrer Klaus Fleckner aus der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck am Hörer des Servicetelefons.

 

 


 

Holocaust-Gedenkgottesdienst aus der Duisserner Lutherkirche im Netz
Predigt wird auf Nachfrage per Post zugeschickt

(31.01.2021)

„Die Gebote Gottes schützen und sichern die Humanität und das menschliche Miteinander, das Funktionieren von Gesellschaft. Werden sie missachtet, bricht alles zusammen“ sagte Stadtdechant Pfarrer Roland Winkelmann in seiner Predigt im ökumenischen Gottesdienst zum Holocaustgedenktag. Die Videoaufzeichnung ist hier zu sehen, die ausgedruckte Predigt wird auf Wunsch - auch dritten – kostenfrei zugeschickt.

In Duisburg wurde am Sonntag, 31. Januar 2021 live im Internet mit einem ökumenischen Gottesdienst der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von Auschwitz vor 76 Jahren gedacht. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der im Internet auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ jetzt auch als Aufzeichnung zu sehen ist, stand wie in den Vorjahren eines der zehn Gebote.

Diesmal war es das Gebot „Du sollst nicht begehren!“, zu dem Rainer Hoffmann von der Jüdischen Gemeinde aus der Thora las und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche in Duisburg, predigte. Für Pfarrer Winkelmann ist dieses Gebot gerade jetzt in der Corona-Zeit aktueller Hinweis. „Vieles ist uns genommen und nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, wir begehren Normalität und Freiheit. Das ist auch nicht zu verurteilen, aber wo sind die Grenzen meines Begehrens? Da wo ich Grenzen überschreite oder gar andere gefährde, wird das Begehren gefährlich.“ Die Predigt ist jetzt auf der Internetseite www.stadtkirche-duisburg.de und hier als PDF nachzulesen. Ein Ausdruck der Predigt wird auf Nachfrage gerne und kostenfrei zugeschickt – auch an Dritte (Tel.: 0203 29513500).

Wegen der Corona-Pandemie konnte der Gottesdienst diesmal nur im Netz begangen werden. Für die Organisatoren des Gottesdienstes war und ist es wichtig, mit dem digitalen Gottesdienst ein Zeichen zu setzen. „Das Gedenken der Befreiung von Auschwitz und der Opfer des Nationalsozialismus wird nicht pausieren, auch nicht im Coronajahr“ sagte Pfarrern Sarah Süselbeck, Vorsitzende der  Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. im Vorfeld des Gottesdienstes. „Und auch wenn es dabei nicht zur gewohnten und schönen direkten Begegnung mit anderen kommen kann, sind wir sicher, dass der Gottesdienst die Menschen an den Monitoren miteinander verbinden wird.“

Anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar laden in jedem Jahr Ende dieses Monats folgende Organisatoren zu einem gemeinsamen Gottesdienst in Duisburg ein: die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V., der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, die Katholische Kirche Duisburg, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

 


 

 

Begegnungs- und Beratungszentren bieten älteren Menschen Rat bei Impfterminen

 

(29.01.2021)

 

Impfberechtigte ältere Menschen haben es schwer, einen Termin für eine Covid-19-Impfung zu bekommen. Die Hotline ist überlastet. Das Internet-Formular ist nicht leicht zu bearbeiten. Nicht immer stehen Kinder oder Enkel zur Unterstützung parat. Die 23 Seniorenbegegnungs- und Beratungszentren der Wohlfahrtsverbände sind während des Lockdowns über die bekannten Telefonnummern im gesamten Stadtgebiet erreichbar. Die Fachkräfte der Einrichtungen geben gerade in diesen Tagen auch Rat in den Fragen rund um die Covid-19-Impfung. Kontaktdaten der Zentren unter https://www.total-lokal.de/city/duisburg/57/anschriftenteil.html.

 

 

 


 

Erinnern an die Opfer der Pandemie
Die Salvatorkirche bleibt zum stillen Gebet geöffnet

(28.01.2021)

Die Duisburger Salvatorkirche ist zum stillen Gebet weiterhin geöffnet. Zusätzlich zu den Kerzen, die Besucherinnen und Besucher anzünden können, brennt ein Licht besonders hell. Es ist das einer großen Kerze auf dem Altar, das an die Verstorbenen an und mit Covid-19 erinnern soll.

Daneben steht ein Schild, das die Zahl der Verstorbenen benennt: weltweit, in Deutschland und in Duisburg. Die Angaben werden wöchentlich aktualisiert. Wer die Salvatorkirche betritt, findet dort zudem kleine Handzettel, auf dem ein Gebet zu lesen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Besucherinnen und Besucher ein, es leise für sich zu sprechen.

Die Salvatorkirche ist während der Pandemie derzeit dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die aktuellen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen und die geltenden Abstandsregelungen zu beachten. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.salvatorkirche.de.

 

 


 

Duisburg steht zusammen für Demokratie und Solidarität
Bündnis für Toleranz und Zivilcourage dankt „Corona-Helden*innen des Alltags“

(28.01.2021)

Duisburg, den 27. Januar 2021. Seit 20 Jahren zeichnet das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage traditionell am 27. Januar, dem Auschwitz-Gedenktag, verdiente Duisburgerinnen und Duisburger für deren Engagement in Sachen Toleranz und Zivilcourage mit einem Preis aus. Diesmal werden mit dem „BDKJ Stadtverband“ und den „Jusos Duisburg“ gleich zwei Gruppierungen ausgezeichnet. Die sonst übliche feierliche Preisverleihung im Beisein von rund 100 geladenen Gästen in der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen muss in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie jedoch ausfallen.

„Beide Jugendorganisationen erhalten den diesjährigen Preis für Toleranz und Zivilcourage stellvertretend für all jene Menschen in unserer Stadt, die sich seit Beginn der Corona-Pandemie so vorbildlich mit konkreten Alltagshilfen dafür eingesetzt haben, dass alte und hilfsbedürftige Menschen nicht alleingelassen werden. Diese generationenübergreifenden und Nachbarschaften verbindenden Hilfsangebote sind für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft von großer Bedeutung. Das war und ist gelebte Solidarität, die einfach gewürdigt werden muss“, erklärt Armin Schneider, Bündnissprecher und ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.

„Corona-Helden und -Heldinnen des Alltags“ nennt das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage die solidarische Hilfe so vieler engagierter Duisburgerinnen und Duisburger, die sich seit Beginn der Pandemie dafür einsetzen, dass auch die Schwächsten der Gesellschaft  durch die Krise kommen. „Diesem hohen Maß an Aufmerksamkeit füreinander gilt unser ganz besonderer Dank. Hier zeigt sich einmal mehr, dass wir in Duisburg ganz unabhängig von Alter, Gesundheit, Nationalität oder religiöser Herkunft zusammenstehen,“ erklärt auch Oberbürgermeister Sören Link.

Die Mitglieder des Bündnisses sind überzeugt, dass der gute Zusammenhalt und ein lebendiges Miteinander in der Stadt, die sich beide gerade im letzten Jahr so deutlich gezeigt haben, der beste Schutz gegen die kruden Falschmeldungen von Verschwörungstheoretikern und radikalen politischen Gruppierungen sei. Hierauf könne man in Duisburg bauen. Und die Vorsitzende vom DGB in Duisburg, Angelika Wagner ergänzt: „Gerade jetzt ist es gut, dass wir in Duisburg auf eine starke und engagierte Stadtgesellschaft bauen können. Diese Kraft dürfen wir uns nicht nehmen lassen, auch wenn es Gruppierungen gibt, deren einziges Ziel gerade jetzt die Schwächung unserer demokratischen Gesellschaft ist.“

Info: Über Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage

Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen der Duisburger Stadtgesellschaft. Es wurde im Jahr 2000 nach dem Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge gegründet und begann seine Aktionen mit einer Menschenkette um die Duisburger Synagoge im Innenhafen.

Seither verleiht das Bündnis jährlich am Holocaust-Gedenktag den Duisburger Preis für Toleranz und Zivilcourage. Das Bündnis setzt sich ein für eine zeitgemäße lebendige Kultur der Erinnerung und engagiert sich für ein Zusammenleben in unserer multikulturellen und multireligiösen Stadtgesellschaft, das von Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägt ist

Text: Eva Wieczorek-Traut, kath. Stadtkirche Duisburg

 

 


 

Auch im Februar Livestream-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(27.01.2021)

Auch im Februar gibt es an jedem Werktag eine Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet zu sehen. Seit Beginn des Lockdowns im Dezember werden auch in den Gotteshäusern der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Dafür wurden die Werktagsandachten im Netz wieder eingeführt, die jetzt in die nächste Verlängerung gehen.

Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es schon am 23. März 2020 eingeführt und während des ersten Lockdowns erfolgreich erprobt. Seit Jahresbeginn 2021 erwartet die Menschen wieder an jedem Werktag um 17.05 Uhr live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung, Gebet und Musik. Über 60 Andachten in diesem Format gab es bisher und im auch Februar geht es weiter: auf der Internetseite www.ekadu.de ist zu lesen an welchem Tag Pfarrerin Sabine Schmitz, Pfarrern Stephan Blank, Pfarrer Stefan Korn und Pfarrer Martin Winterberg ihre Andachten gestalten.

Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es weiterhin gerne tun - jetzt sogar mit drei Kameras.

 


 

Die Verbindung aufrechterhalten

(27.01.2021)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich können die Türen für die Menschen im Februar nicht wie gehofft geöffnet werden. Aber Mitarbeitende und Ehrenamtliche zeigen über verschiedene Wege, dass Kirche auch im Lockdown einladend sein kann und die Verbindung per Telefon und Internet aufrecht gehalten werden kann. Ihren Beitrag leistet auch die neue FSJlerin.

Wer Rat und Hilfe braucht oder einfach nur Sorgen hat und reden möchte, findet bei den Mitarbeitenden im Gemeinsamen pastoralen Dienst immer Zuhörende: Pfarrerin Monika Gebhardt (0203/442214), Frank Hufschmidt (0203/4493193) oder Gemeindepädagoge Dirk Strerath (0203/437988). Ein ebenso offenes Ohr haben auch die Mitarbeitenden der Gemeinde Katja Hüther aus dem Gemeindebüro (0203/4519622), Küsterin Uta Rogalla (0203/4519620), Diplom-Pädagogin Yvonne de Temple-Hannappel (0203/45579270) aus dem Bezirk Untermeiderich, Jugendleiterin Christina Schubert (0203/39243479) und der Seniorenbeauftragte Michael Ritter (0203/4519623).

Die Verbindung zu den Menschen in der Gemeinde hält auch Janna Merten aufrecht. Sie macht dort ein Freiwilliges Soziales Jahr und erlebt durch die Pandemie eine ganz andere Zeit: Stand sonst der Kontakt mit der Gemeinde, speziell mit Senioren und Seniorinnen und Jugendlichen im Vordergrund, muss nun neu überlegt werden, wie sich das FSJ trotz aller Einschränkungen kreativ umsetzen lässt. Die Gemeinde hat zum Glück mit der FJSlerin Janna Merten eine sehr kreative und hilfsbereite Person gefunden. So arbeitet sie zur Zeit bei den möglichen Angeboten der Jugendarbeit in der Gemeinde mit, hilft bei der Büroarbeit, geht einkaufen für Menschen, die zur Zeit keine Möglichkeit haben selbst Besorgungen zu machen und hat nun in einer Außenscheibe des Foyers im Gemeindezentrums einen Kalender gestaltet. Da der Adventskalender in der Glasfront des Foyers im Dezember sehr gut ankam, wird es jeden Monat ein informatives, interessantes und hübsch gestaltetes Fenster von ihr zum jeweiligen Monat geben.

Informationen und Neuigkeiten gibt es auf der Internetseite der Gemeinde: www.kirche-meiderich.de. In der Zeit, in der Präsenzgottesdienste nicht möglich sind, bringt die Gemeinde den beliebten „Impuls der Woche“ auf dem YouTube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ zu den Menschen nach Hause: Jeden Samstag erscheint dort eine neues kurzes Video mit Gedanken und Musik zum jeweiligen Sonntag – auf der Internetseite ist der aktuellste Impuls auch zu finden. Die Mitarbeitenden der Gemeinde, die die Impulse mit viel Liebe erstellen und aufzeichnen, wissen, dass die Videos den Gottesdienst nicht ersetzen, aber dennoch die Menschen ein Stückchen weiter zusammenbringt. Am Samstag, 6. Februar gibt es den „Impuls der Woche“ von Pfarrerin Monika Gebhardt, am 13. Februar von Pfarrer Hufschmidt, am 20. Februar von Pfarrer Yao Moto und am 27. Februar von Pfarrerin Monika Gebhardt und Gemeindepädagoge Dirk Strerath.

 

 


 

Von guten Mächten wunderbar geborgen
Ein Gang durch das Jahr 2021

(26.01.2021)

Zu einem 18minütigen Gang durch das neue Jahr 2021 lädt Ute Sawatzki sein. Die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis hat eine Videoandacht mit Bildern aus Israel, Musik von Vivaldi, Händel und anderen Komponisten erstellt. Dazu eingeblendet werden die Monatssprüche des Jahres, zu denen Pfarrerin Sawatzki passende Texte zitiert und Gedanken formuliert. „Von guten Mächten wunderbar geborgen. Ein Gang durch das Jahr 2021“, so der Titel des Videos, ist hier auf dem YouTube-Kanal „trinitatis duisburg“ zu sehen und zu hören.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(26.01.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Am 1. Februar 2021 ist Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand aus der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl am Hörer des Servicetelefons.

 


 

Die neue Geschäftsführerin der Diakonie muss es im Lockdown langsam angehen

(25.01.2021)

Julia Beier (34) ist die neue Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in Duisburg. Morgens fährt die promovierte Theologin mit dem Zug aus ihrem Wohnort Düsseldorf bis zum Duisburger Hauptbahnhof. Die Diakonie hat 120 Einsatzorte über die ganze Stadt verteilt, schon in der Bahnhofshalle könnte sie also bei einem davon, der ökumenischen Bahnhofsmission, vorbeischauen. „Kann ich leider nicht, weil wir ja immer noch Lockdown haben“, bedauert sie. Dabei würde sie nichts lieber tun, als ganz schnell so viele Bereiche wie möglich aus eigener Anschauung kennenzulernen. Zwar hat sie auch jetzt in Begleitung ihres Vorgängers Stephan Kiepe-Fahrenholz schon etliche Besuche gemacht, um die gewachsenen Strukturen kennenzulernen, die das Diakonische Werk heute ausmachen. Aber mit Maske auf Abstand vorgestellt zu werden, ist einfach nicht dasselbe, als sich selber nach Herzenslust umschauen zu können. Sie muss Geduld haben. Und denkt dabei schon mal über die Stadt nach, in der sie nun viel Zeit verbringen wird. „Ich staune, wie sehr sich die Duisburger Innenstadt in den letzten Jahren baulich verändert hat“, sagt Beier, und schwärmt von der tollen Blickachse über die schwebenden Wiesen bis zum Stadttheater, „die Stadt ist lebendig und in Bewegung, das gefällt mir richtig gut.“

Die letzten sieben Jahre hat sie im beschaulicheren Königswinter im Johannes-Albers-Bildungsforum die politische Erwachsenenbildung verantwortet. „Ich wollte aber gerne wieder mehr mit der Theologie zu tun haben, deshalb habe ich mich auf die Stelle in Duisburg beworben, obwohl ich keine Diakonieerfahrung habe“, erklärt sie. Nun freut sie sich über ihre Chance. Sie hätte sich zu ihren Unizeiten in Köln und Bonn auch vorstellen können, Pfarrerin zu werden. Dann hat sie aber doch ein Lehramtsstudium vorgezogen und später über einen Text der alten Kirche promoviert, den sie zunächst selber aus dem lateinischen Original übersetzen musste. „Genauer wollen Sie das wirklich nicht wissen, glauben Sie mir“, schmunzelt sie und fügt quasi entschuldigend hinzu, Latein sei schon auf der Schule ihr absolutes Lieblingsfach gewesen.

Demnächst wird sie ihre ersten Sitzungen in neuer Position leiten. Die Funktion der Sprecherin der AG der Wohlfahrtverbände hat sie als neue Geschäftsführerin des größten Duisburger Wohlfahrtsverbandes von ihrem Vorgänger übernommen. Und sie wird die Diakonische Konferenz leiten, in der sich Vertreter der evangelisch organisierten Kliniken, Altenheime, Beratungsstellen und Qualifizierungsangebote zusammensetzen und miteinander austauschen.

Was es in Zukunft zu besprechen geben wird? „Wir werden erst nach der Pandemie genau sagen können, wer hier in Duisburg konkret in welche Not geraten ist und wie viele Schäden dadurch entstanden sind“, sagt sie ernst.

Wenn Julia Beier gerade nicht arbeitet, dann kocht sie mit ihrem Partner gern was Verrücktes. Vegetarisch muss es sein. Beier ist ganz allmählich aus dem Fleischkonsum ausgestiegen. Exotisch darf es sein. Die Düsseldorfer Läden oder ersatzweise wenigstens das Netz nach einer mittelamerikanischen Wurzelknolle oder einer japanischen Würzsauce zu durchstöbern, gehört dabei schon zum Spaß dazu. 

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 


 

Infoabend zum FSJ

(25.01.2021)

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 3. Februar 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit Lars Allofs und René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Wo Grenzen überschritten werden, wird das Begehren gefährlich
Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

(25.01.2021)

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wird in Duisburg der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von Auschwitz vor 76 Jahren gedacht. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der am Sonntag, 31. Januar 2021 um 16 Uhr im Internet auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen ist, steht wie in den Vorjahren eines der zehn Gebote. Diesmal ist es das Gebot „Du sollst nicht begehren!“, zu dem Rainer Hoffmann von der Jüdischen Gemeinde aus der Thora liest und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche in Duisburg, predigt. 

Für Pfarrer Winkelmann ist dieses Gebot gerade jetzt in der Corona-Zeit aktueller Hinweis. „Vieles ist uns genommen und nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, wir begehren Normalität und Freiheit. Das ist auch nicht zu verurteilen, aber wo sind die Grenzen meines Begehrens? Da wo ich Grenzen überschreite oder gar andere gefährde, wird das Begehren gefährlich.“ Seine Predigt ist nach dem Gottesdienst auf den Internetseiten www.stadtkirche-duisburg.de und www.kirche-duisburg.de als PDF nachzulesen. Ein Ausdruck der Predigt wird gerne und kostenfrei zugeschickt (Tel.: 0203 29513500).

Wegen der Corona-Pandemie kann der Gottesdienst diesmal nur im Netz begangen werden. Für die Organisatoren des Gottesdienstes ist es wichtig, mit dem digitalen Gottesdienst ein Zeichen zu setzen. „Das Gedenken der Befreiung von Auschwitz und der Opfer des Nationalsozialismus wird nicht pausieren, auch nicht im Coronajahr“ sagt Pfarrern Sarah Süselbeck, Vorsitzende der  Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. „Und auch wenn es dabei nicht zur gewohnten und schönen direkten Begegnung mit anderen kommen kann, sind wir sicher, dass der Gottesdienst die Menschen an den Monitoren miteinander verbinden wird.“

Anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar laden in jedem Jahr Ende dieses Monats folgende Organisatoren zu einem gemeinsamen Gottesdienst in Duisburg ein: die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V., der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, die Katholische Kirche Duisburg, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

 

 


 

 

Mitmachen bei der Aktion #lichtfenster

(22.01.2021)

Menschen stellen jeden Freitag bei Einbruch der Dunkelheit ein Licht ins Fenster und bringen damit zum Ausdruck, dass sie an die Menschen in den Altenheimen und alle einsamen Menschen, und an die während der Pandemie Verstorbenen und ihre Angehörigen denken. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg unterstützt diese Aktion des Bundespräsidenten und ruft zum Mitmachen auf.

Die Aktion #lichtfenster des Bundespräsidenten hat auch die Unterstützung von Dr. Christoph Urban. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg will sich selbst an der Aktion beteiligen und hat heute auch Gemeinden, Einrichtungen und Werke eingeladen, jeden Freitag mit einem Licht im Fenster ein Zeichen im Sinne von #lichtfenster zu setzen. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ist auch schon mit dabei: So wie heute, am 22. Januar 2021 Pfarrer Winterberg, wird im Rahmen der Aktion #lichtfenster jeden Freitagabend jemand eine Kerze in der Salvatorkirche anzünden.

 

 


 

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe
Interaktiver Online-Gottesdienst aus Obermeiderich

(22.01.2021)

Im Online-Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich am 31. Januar 2021 können Besucherinnen und Besucher mit einem Klick am Monitor aussuchen, ob die Predigt aufbauender oder Trost spendender fortgesetzt werden soll.

Für diesen interaktiven Gottesdienst hat sich Prädikant André Welters einen besonderen Clou ausgedacht. Die Predigt, die er hält, bereitet er so vor, dass sie inhaltlich in verschiedene Richtungen geht und auch endet. Und diese verschiedenen Predigtstränge werden aufgezeichnet, so dass Nutzerinnen und Nutzer an drei verschiedenen Stellen im Gottesdienst mit einem Klick auswählen können, wie die Predigt weitergehen soll. Zu dieser Idee, die jetzt neu in Obermeiderich ausprobiert wird, passt auch das Predigtthema: André Welters spricht über „Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe.“ Ob es eine Wahrheit gibt, ob man sich die Wahrheit aussuchen kann und wie Gott bei der Wahrheit helfen kann, erfahren alle die am 31. Januar 2021 ab 11 Uhr auf der Internetseite www.obermeiderich.de den Link zum interaktiven Gottesdienst anklicken.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) können ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende auf Antrag des Presbyteriums nach landeskirchlichen Vorbereitungskursen ordiniert und in den Dienst der Prädikantin oder des Prädikanten berufen werden. André Welters wurde zu diesem Dienst als Prädikant von der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich berufen („Prädikant“ heißt übersetzt nichts anderes als „Prediger“).  

 

 


 

Der festliche Abschied wird nachgeholt

(22.1.2021)

Fast 40 Jahre lang war Winfried Mück Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost. Dass er nun Ende Januar nicht mit einem festlichen Gottesdienst von seinem Amt entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet werden kann, schmerzt die Mitglieder des Presbyteriums, denn es gibt in dem Leitungsgremium und in der Gemeinde kaum Menschen, die bei wichtigen Phasen in ihrem Leben nicht von Pfarrer Mück begleitet worden sind. 

Aber die Presbyteriumsmitglieder und Mitarbeitenden und Ehrenamtliche der Gemeinde, wissen genau, dass sobald Gottesdienste wieder gefeiert werden können, in einem der ersten Winfried Mück dort der gebührende Abschied und Dank in festlichem Rahmen – und dann vielleicht auch mit Händedruck und Umarmung – ausgesprochen werden wird. Denn die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost hat Winfried Mück viel zu verdanken.

Offiziell in sein Amt als Pfarrer eingeführt wurde Winfried Mück in Neudorf-Ost zwar erst 1983, doch den Menschen war er da schon kein Unbekannter, denn schon seit 1981 war er dort als Hilfsprediger tätig gewesen. Er hatte damals schon, „wie man während des Gottesdienstes und der anschließenden Feier merken konnte, in dieser Zeit die Gemeinde bereits für sich gewonnen“, so schrieb 1983 die damalige Pressereferentin der evangelischen Kirche, die Gast bei den Einführungsfeierlichkeiten war.  

Die Kirchmeisterin der Gemeinde, Annette Schmidt, kennt Pfarrer Mück bereits seit 1981 und ist selbst von ihm konfirmiert und schließlich auch getraut worden. Auch ihre inzwischen 13jährige Tochter hat Pfarrer Mück im Gemeindezentrum Wildstraße getauft – die Konfirmation ist allerdings im letzten Jahr - wie so vieles - den Corona-Beschränkungen zum Opfer gefallen.

„Gerade die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der Gemeinde lag Pfarrer Mück immer am Herzen und im Blut“ weiß Claudia Basel, die stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums. Die lebendigen und quirligen Familiengottesdienste, die lustigen Kinderbibelwochen und-Tage sowie den Gitarrenunterricht mit Pfarrer Mück kennt auch sie noch aus ihrer eigenen Kindheit. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gemeinde seit je her und bis heute über Pfarrer Mück durch Projekte und gemeinsame Aktivitäten ausgezeichnete Kontakte zur nahegelegenen Grundschule hat und sehr stolz ist, auf den gemeindeeigenen Musikkindergarten „Wilde 13“.

„Dass die Gemeinde Duisburg Neudorf-Ost heute gut aufgestellt ist und ein wunderbares, einladendes Gemeindezentrum hat, ist nicht zuletzt der Verdienst von Pfarrer Mück,“ so Reinhard Schmidt, stellvertretender Kirchmeister der Gemeinde, „auch wenn dies einen Abschied der Gemeinde vom zweiten Gemeindehaus in der Bürgerstraße bedeutete.“ Pfarrer Mück habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die beiden Gemeindeteile über die Zeit eine Einheit bildeten. Als das Gemeindehaus an der Bürgerstraße 2005 aufgegeben wurde, war es Pfarrer Mück, der die Gemeinde zum Zusammenhalt motivierte und am einzigen Treffpunkt an der Wildstraße versammelte, erinnert sich Ruth Eickmann-Knitter, Vorsitzende des Diakonieausschusses. Gerade den älteren Gemeindegliedern fiel der Abschied nicht leicht und Pfarrer Mück leistete in dieser Zeit nicht nur Überzeugungs- sondern auch viel Seelsorgearbeit. Denn zu den vielen „kleinen“ und selbstverständlichen Aufgaben eines Pfarrers wie Gottesdienste, Taufen, Seelsorge, Beerdigungen, Konfirmandenunterricht oder Gremienarbeit kam das Anfang der 2000er Jahre begonnene Langzeit- und Großprojekts des kompletten Umbaus des 1936 erbauten Gemeindehauses an der Wildstraße. Es entstand schließlich über die Zeit ein rundum modernisiertes und modernes Gemeindezentrum mit einem lichtdurchfluteten Kirchsaal, ansprechenden Gemeinderäumen und Büros, Küche, einem weiteren großen Multifunktionsraum und dem angegliederten Musikkindergarten, die „Wilde 13“. Das Gemeindezentrum ist mit der Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet.

„Mit seiner gelungenen Verbindung zwischen Alt- und Neubau, Tradition und Vision bringt es auf seine Art zum Ausdruck, was uns wichtig ist“, heißt nicht ohne Stolz auf der Internetseite der Gemeinde www.neudorf-ost.de.

„Eine einladende, zugehende und ausstrahlende Gemeinde für die Menschen in unserem Stadtteil und in der Stadt zu sein“ ist das gelebte Gemeindeleitbild. In der Kirchengemeinde Neudorf-Ost geht es nun darum, eine Nachfolge für Pfarrer Mück zu finden, die diese Ziele ebenso mit Herzblut und großem Einsatz anstrebt.

 


 

Hoffnung klingt über Hochfeld

(20.01.2021)

Glocken sind ganz besondere Musikinstrumente: Sie entstehen aus Feuer, Schweiß und Erz, ertönen allein oder zusammen und aufeinander abgestimmt oft über Jahrhunderte in den Kirchtürmen zu festen Zeiten des Tages, sie geben Orientierung und laden zum Gebet. Die drei Glocken der Pauluskirche in Hochfeld haben eine lange und bewegte  Geschichte hinter sich, aber sie läuten immer noch dreimal täglich; bei einer wird die Hoffnung ganz groß geschrieben.

Die drei Bronzeglocken wurden um 1875 in dem damals noch spitz gedeckten Turm befestigt, doch so wie die gesamte damalige Bauausführung der Pauluskirche eher mangelhaft war, so waren auch die Glocken nicht von besonders guter Qualität. Schon wenige Jahre nach dem Bau der Kirche musste man 1896 umfangreich sanieren. Auch die Glocken wurden umgegossen und neu gehängt, wo sie bis zum Abtransport im Ersten Weltkrieg bleiben durften - die Pauluskirche war ihrer Stimme beraubt.

Im März 1924 wurde das neue Geläut, diesmal gegossene Stahlglocken vom Bochumer Verein, später Teil des Krupp-Konzerns, geliefert. Der Klang über Hochfeld blieb nicht lange, denn 1942 fielen Brandbomben auf das Kirchendach, so dass nur die Kirchen- und Turmmauern noch standen. Die Glocken waren in den Turm gestürzt und hingen dort verklemmt und stumm, bis sie 1948 wieder an ihren Platz in den Turm kamen und sie am 5. September 1948 wieder über dem Stadtteil läuteten.

Seitdem klingen die drei Gussstahlglocken in den Tönen fis, a und h über Hochfeld hinweg. Anlässlich einer Begutachtung im Glockenturm fand sich allerdings eine Besonderheit an der mittleren Glocke: Im Gegensatz zu den andern beiden Glocken hat diese einen Namen. Die Zier trägt den Spruch: „Hoffnung lässt nicht zuschanden werden (Römer 5,5)“, auf der Rückseite der Glocke steht noch einmal das Wort „HOFFNUNG“. Sie ist morgens, mittags und abends zu hören und läutet Hoffnung über Hochfeld.

Die evangelische Gemeinde hat übrigens die Läute-Ordnung der Hochfelder Pauluskirche Mitte Dezember 2020 kurzfristig ergänzt: Bis zum Ende des Lockdowns wird vom Turm der Pauluskirche täglich um 15 Uhr ein Vollgeläut zu hören sein: Im Gedenken an die, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und allen, die unter ihren Folgen leiden. 

Infos zur Pauluskirche und zur evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter  https://hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Das Selbstbewusstsein unserer Kirche stärken
Duisburger Eindrücke von der Landessynode

(19.01.2021)

Nach einer ganzen Woche voller Beratungen und Abstimmungen ist am letzten Freitag die 74. ordentliche Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Ende gegangen. Das Kirchenparlament der zweitgrößten Landeskirche in Deutschland war wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr in der Form einer Videokonferenz zusammen gekommen. Die Delegierten des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg brachten viele Eindrücke mit.

Als neuer Superintendent nahm Dr. Christoph Urban zum ersten Mal an der Landessynode teil. Er war auch vor Ort in Düsseldorf, da er in der gewählten Funktion als Vorsitzender des Nominierungsausschusses die Vorbereitung und Durchführung aller Wahlen begleitete. Dass es viele, geeignete Kandidierende gab, freut ihn besonders. Dem neu gewählten Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, wünscht er „Gottes Segen für seine neue Aufgabe und dass er gut aufgenommen wird im Rheinland.“ Zugleich dankte Urban dem scheidenden Präses Manfred Rekowski für sein segensreiches Wirken für die evangelische Kirche.

Diesen Wünschen schlossen sich auch die drei anderen Duisburger Delegierten an. Christiane Schmidt-Holzschneider hätte sich zwar sehr gefreut, wenn für das Präsesamt eine Frau gewählt worden wäre, „das hätte der rheinischen Kirche gutgetan! Allerdings war der nun gewählte Herr Dr. Latzel einfach überzeugender in seiner Bewerbungsrede und ich denke, er ist die richtige Wahl.“ Die Pädagogin wünscht sich, dass er zum einen wichtige Themen seines Vorgängers fortführt, z.B. Einsatz für Flüchtlinge. „Zum anderen hoffe ich, dass er einen Modernisierungsprozess in der EKiR voranbringen kann, um unsere Kirche zukunftsfähig zu machen.“

Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Dörthe Lahann, die zum vierten Mal an einer Tagung der Landessynode teilnahm, erhofft sich vom neuen Präses, dass er Stellung zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen bezieht und deutlich macht, dass der christliche Glaube eine Hilfe und das Fundament im Leben ist. „Der neue Präses sollte das Selbstbewusstsein unserer Kirche stärken“ findet auch der Duisburger Landessynodale Klaus Andrees. Der ehrenamtliche Notfallseelsorger und Prädikant wünscht sich, dass der neue Präses mit Mut, Kreativität und Innovationen das Zugehen der evangelischen Kirche auf die Menschen voranbringt.

Neben den Wahlen standen auch Themen wie friedensethische Fragen und der Schutz von Flüchtlingen im Mittelpunkt der Beratungen. Pfarrerin Lahann freut sich besonders über den Beschluss zum Klimaschutz, denn auch wenn Maßnahmen zur Energieeinsparung erst einmal auch Geld kosten, „halte ich es für sehr wichtig, dass Kirche nicht nur fordert, Energie einzusparen. Es ist wichtig auch selbst den eigenen Beitrag zu leisten.“ Christiane Schmidt-Holzschneider, die auch Mitglied im landeskirchlichen Ausschuss „Erziehung und Bildung“ ist, freut sich auf das Jahr 2023, denn dann ist bei der Landeskirche eine „Bildungssynode“ geplant.

Besondere Aufmerksamkeit erregte in der letzten Woche das Impulspapier „Lobbyistin der GOTT-offenheit“, das die Situation der Evangelischen Kirche im Rheinland interpretiert und für die weitere Gestaltung der Zukunft aus theologischer Sicht Diskussionsanstöße gibt. Dabei ging es vielfach weniger um den Inhalt des Dokumentes, sondern um den Namen. Pfarrerin Lahann findet die Wortwahl unglücklich, denn „Lobbyistin“ habe eine negative Konnotation und werde meist mit einem Bestreben verbunden, Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen. „Dass das in dem Papier gar nicht gemeint ist, wird aber ganz schnell klar“ sagt Pfarrerin Lahann. Dass der Name als Arbeitstitel verstanden werden sollte, findet auch die Landesynodale Christiane Schmidt-Holzschneider. Die Bezeichnung sollte auch nicht vom Inhalt ablenken, denn das Impulspapier gebe viele Denkanstöße. Klaus Andrees sieht den Begriff auch kritisch, „aber als ´Provokation´ ist er durchaus sinnvoll.“ Nachzulesen ist das Dokument unter www.landessynode.ekir.de.

Begonnen hatte die Tagung der Landessynode wie immer mit einem Gottesdienst. Doch sicher nicht nur für die Duisburger Delegierten war die hybride Form des Gottesdienstes sehr ungewohnt. Alle kannten zwar das Format von Internetgottesdiensten, aber allein vor dem Monitor das Abendmahl zu feiern, kam ihnen doch fremd vor. Und so wünschen sich alle vier, dass es trotz dieser insgesamt ergiebigen Woche auf Tagungen der Landessynode und der Kreissynode bald wieder zu Begegnungen mit Handschlag und Umarmung kommen kann… und Gottesdienste in Gemeinschaft gefeiert werden können.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(19.01.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Am 25. Januar 2021 ist Pfarrer Jens Dallmann aus der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn am Hörer des Servicetelefons.

 

 


 

Evangelische Gemeinden verzichten weiterhin auf Präsenzgottesdienste

(18.01.2021)

Alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verzichten weiterhin darauf, während des Lockdowns Gottesdienste in den Kirchen vor Ort zu feiern. Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitende sind telefonisch zu erreichen und Gemeinden bieten Impulse, Andachten und Gottesdienste im Netz sowie Einkaufshilfen oder Predigten zum Mitnehmen an. Einige Gotteshäuser werden zum Besuch für das stille Gebet geöffnet.

Auch im Lockdown sind Pfarrerinnen und Pfarrer sowie hauptamtliche Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Gemeinden telefonisch zu erreichen und stehen den Menschen mit einem offenen Ohr und den jetzt möglichen Angeboten zur Seite. So gibt es in einigen Gemeinden Predigten zum Mitnehmen, die ausgedruckt vor Gemeindehäusern oder Kirchen in Kästen ausliegen; andere bieten Einkaufshilfen für ältere Gemeindemitglieder an. Außerdem öffnen einige Gemeinden ihre Kirchen zur Einkehr, Besinnung, Kerzenanzünden und stillen Gebet. So ist in der Stadtmitte die Salvatorkirche donnerstags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Auch die Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd öffnet die Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, vom 18. bis zum 22. Januar und vom 25. bis zum 29. Januar montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr zur stillen Einkehr. Außerdem sind die beiden Gotteshäuser am Sonntag, 24. Januar von 10 bis 12 Uhr für eine stille persönliche Andacht geöffnet. Die Seelsorger der Gemeinde werden vor Ort sein und erteilen auf Wunsch den Segen. Im Duisburger Süden ist auch die Großenbaumer Versöhnungskirche während des Lockdown zum stillen Gebet geöffnet – immer sonntags von 10 bis 12 Uhr. Im Duisburger Norden ist an den Januarsonntagen die Hamborner Friedenskirche zum stillen Gebet oder Kerzenanzünden geöffnet - und zwar jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann am 24. Januar und Pfarrerin Elke Banz am 31. Januar gerne zur Verfügung.  Wer mag, kann das Gotteshaus auch während der Woche besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Kirchenbesuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen.

Schließlich laden Gemeinden aber auch alternativ zu Online-Gottesdiensten ein, manche bieten auch regelmäßig Internetandachten an. Wann und wo die zu sehen sind und Infos zu Angeboten der Gemeinden sind auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de zu finden; dort gibt es auch die Links zu allen Gemeindeseiten.

 


 

Stilles Gebet in der Versöhnungskirche und Predigt zum Mitnehmen

(18.01.2021)

Wegen der Corona-Pandemie werden in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm zunächst bis zum 31. Januar 2021 keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Die Versöhnungskirche ist aber zum stillen Gebet geöffnet und in einem Briefkasten außen am Gotteshaus liegen Predigten zum Mitnehmen bereit.

Die Gemeinde öffnet die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee an jedem Sonntag zur Stille und zum Gebet in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Die Hygieneregeln müssen auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden und das Tragen eine Mund-Nasen-Maske ist Pflicht. Gleich neben der Kirche ist neben dem Kreuz am Glockenturm ein „Briefkasten“ angebracht. Dort liegen wettergeschützt die aktuellen Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - bereit. Weitere Lesepredigten sind zudem auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de zu finden. Das kleine Archiv mit den wöchentlichen Predigten geht bis Mai 2020 zurück. Und auch wenn im Moment keine Hausbesuche in der Gemeinde möglich sind, so können die Menschen mit Pastorin Ulrike Kobbe (Tel. 9331907), Prädikant und Notfallseelsorger Klaus Andrees (Tel. 767670) und Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 3903597) telefonisch in Gespräch kommen. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, sollte Name und Telefonnummer genannt werden – die drei rufen gerne zurück.

 


 

Stilles Gebet an den Januar-Sonntagen in der Hamborner Friedenskirche  

(18.01.2021)

Gottesdienste können in der Friedenskirche während des Lockdowns nicht gefeiert werden, doch die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihr Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Januar und am 31. Januar - jeweils von 9.30 und 10.30 Uhr zum stillem Gebet. Besucherinnen und Besucher sind zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Es erklingt leise Orgelmusik.

Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann am 24. Januar und Pfarrerin Elke Banz am 31. Januar gerne zur Verfügung.  Wer mag, kann das Gotteshaus auch während der Woche besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Besuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen.

Die Öffnung der Kirche für Einzelbesuche ist Teil eines Beschlusses, den die Gemeindeleitung letzte Woche getroffen hat. Zu dem Beschluss gehört auch, dass  während des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden können. Sobald der Lockdown seitens der Regierung für beendet erklärt worden ist, werde das Presbyterium in einer Sondersitzung neu beraten.

Infos und Kontakte zur Kirchengemeinde gibt es im Internet unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

 

Weiterhin werktags Live-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(15.01.2021)

Seit dem ersten Montag des neuen Jahres läutet an jedem Werktag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist geschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine Kurz-Andacht mit Gebet, Lesung und Auslegung der Tageslosung und Musik.

Da während des Lockdowns auch in den drei Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Gottesdienste vor Ort entfallen, bietet die Gemeinde dafür während der Woche bis mindestens Ende Januar unter dem Titel „5nach5“ diese Livestream-Andachten um 17 Uhr und 5 Minuten an. Jede ist auf dem Youtubekanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen und dort auch später in der Mediathek abrufbar. Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es bereits zu Beginn der Pandemie, am 23. März 2020 eingeführt und erfolgreich erprobt. Über 60 Andachten in diesem Format gab es bisher. Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es jetzt gerne wieder tun.

Vor der Kamera gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz die Andachten im Wechsel mit den Pfarrern Stephan Blank, Stefan Korn und Martin Winterberg. Bei der musikalischen Begleitung wechseln sich die Kirchenmusiker der Gemeinde Andreas Lüken und Marcus Strümpe ab. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

Hier die weiteren Termine:

  • FR 15.01.2021    Martin Winterberg
  • SA 16.01.2021    Sabine Schmitz

 

  • MO 18.01.2021 Stephan Blank
  • DI 19.01.2021    Martin Winterberg
  • MI 20.01.2021   Stefan Korn
  • DO 21.01.2021   Sabine Schmitz
  • FR 22.01.2021    Martin Winterberg
  • SA 23.01.2021    Stefan Korn

  

  • MO 25.01.2021 Stephan Blank
  • DI 26.01.2021     Martin Winterberg
  • MI 27.01.2021   Stephan Blank
  • DO 28.01.2021   Martin Winterberg
  • FR 29.01.2021    Sabine Schmitz
  • SA 30.01.2021    Stefan Korn

 


 

Weiterhin keine Gottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde am 17. und 24. Januar, aber Einladung zur „Offenen Kirche“

(13.1.2021)

Die Gemeinde, die sich zum Gottesdienst versammelt, ist eine zentrale Lebensäußerung des christlichen Glaubens. Die gegenwärtige Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Alternativen wie Fernsehgottesdienste, Gottesdienste im Internet, Lesepredigten oder ähnliche Angebote sind. Und doch hat die Absage der Gottesdienste über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel sehr geschmerzt, so notwendig und richtig diese Entscheidung aus Sicht des Presbyteriums als Leitungsorgan der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd auch war. Sich zu Gottesdiensten in den Kirchen zu versammeln, wird vermisst, aber die aktuelle Situation in Duisburg mit einer Inzidenz von deutlich über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche veranlasst trotz guter Hygienekonzepte weiter zur Vorsicht.

Darum hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 26. Januar 2021 weiterhin auf Gottesdienste in den Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu verzichten. Weiterhin können an den Kirchen Lesepredigten abgeholt werden, die auch als PDF auf der Homepage der Gemeinde (www.evaufdu.de) zum Download bereitstehen. Zusätzlich werden die Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, an den Sonntagen 17. und 24. Januar von 10 bis 12 Uhr für eine stille persönliche Andacht geöffnet. Die Seelsorger der Gemeinde werden vor Ort sein. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, sich segnen zu lassen.

Außerdem sind vom 18. bis zum 22. Januar und vom 25. bis zum 29. Januar die beiden Kirchen montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Auch im Rahmen der „Offenen Kirche“ ist das Hygienekonzept der Gemeinde zu beachten (Maskenpflicht, Mindestabstand zwischen den Haushalten). Die Gemeindezentren bleiben für Veranstaltungen, Gruppen und Kreise jedoch weiterhin geschlossen.

Der Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd endet mit diesen Worten: „Der Staat spricht den Kirchen auch in der aktuellen Situation das Recht zu, ihre Räume für Gottes-dienste zu öffnen, wenn das zwischen der Regierung und den Kirchen abgesprochene Hygienekonzept eingehalten wird. So wie es derzeit gute Gründe für die Absage von Gottesdiensten in Kirchen gibt, so gibt es auch Gründe, die dagegensprechen. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd versteht den weiteren Verzicht in Zeiten hoher Inzidenzen als einen Beitrag zur Kontaktvermeidung. Das Ziel der Gemeinde bleibt es aber, dann wieder zu Gottesdiensten in den Kirchen einzuladen, wenn eine solche Entscheidung vertretbar erscheint.“ Das Presbyterium hat entschieden, die Situation alle zwei Wochen neu zu beurteilen und zu entscheiden.

 


 

Evangelische Kirchengemeinden laden zu weiteren gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(13.1.2021)

Die evangelischen Gemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis setzen ihre Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste fort. Durch die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 31. Januar werden auch in den drei Gemeinden weiterhin keine Gottesdienste vor Ort gefeiert.  

Schon seit dem vierten Advent stellen die drei Nachbargemeinden im Duisburger Süden deshalb wöchentlich gemeinsame Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung. So kamen die Bildschirm-Gottesdienste, die in der Regel vorab aufgezeichnet werden, um eine bessere Bild- und Tonqualität zu erlangen, bisher zu Weihnachten, Silvester und an den zurückliegenden Sonntagen direkt in die Wohnzimmer der Gemeindeglieder. Und das mit großem Erfolg. „Jeder Gottesdienst hatte bisher mindestens 250 Aufrufe, einige sogar deutlich mehr. So viele Leute finden sonst an normalen Sonntagen nicht den Weg in unsere Kirchen.“ so Kantor Daniel Drückes, der in allen drei Gemeinden tätig ist und für die technische Umsetzung der Gottesdienste verantwortlich ist. Bei den Gottesdiensten wirken aber nicht nur Hauptamtliche mit; auch einige Ehrenamtliche beteiligen sich an der kreativen Gestaltung. Und auch Pfarrer Jürgen Muthmann wird, wenn er nicht selbst predigt, zum Kameramann. Bis mindestens Mitte Februar soll das gemeinsame Projekt fortgeführt werden. Die Gottesdienste sind an den jeweiligen Sonntagen ab 10 Uhr zu sehen. Die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.dewww.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

Am 17. Januar kommt der Onlinegottesdienste aus der Gemeinde Trinitatis; es predigt Pfarrerin Ute Sawatzki. Am 24. gestalten Pfarrer Rolf Seeger und ein Team den Gottesdienst aus der Kirche Wanheim. Am 31. Januar ist um 10 Uhr der gemeinsame Gottesdienst der drei Gemeinden wieder aus Trintitatis zu sehen. Im Gottesdienst am 7. Februar predigt die Wanheimerorter Pfarrerin Almuth Seeger und im Gottesdienst am 14. Februar wird ihr Kollege Pfarrer Jürgen Muthmann predigten… und zwar in Reimen.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(12.01.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 18. Januar 2021 von Birgit Brügge, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 

 


 

 

Durch das Gebet miteinander verbunden

 

(11.1.2020)

 

Zur internationalen Allianzgebetswoche, die vor 175 Jahren ins Leben gerufen wurde, kommen zu Jahresbeginn Christinnen und Christen aus Kirchen und Gemeinden über Konfessionsgrenzen hinweg zum gemeinsamen Gebet zusammen – diesmal unter dem Motto „Lebens Elixier Bibel“. Wegen der Pandemie gibt es die gewohnten Gebetstreffen vor Ort in den unterschiedlichen Gemeinden der Evangelischen Allianz Duisburg Nord nicht. Aber die Gemeinden der Allianz laden die Menschen ein, zu Hause zu beten und so miteinander verbunden zu sein. Eine Hilfe soll dabei ein begleitendes Gebetsheft sein, das bei Pastor Hans-Bernd Preuß (Tel.: 0203 / 425572) erhältlich ist. Dazu ist von Montag, 11. Januar bis Donnerstag 14. Januar 20201 unter www.evangelische-allianz-duisburg-nord.de täglich ein Impuls-Video eingestellt, das in das Thema der Gebetsabende einstimmen soll. Am Sonntag, 17. Januar 2021 können Interessierte um 11 Uhr den Abschluss-Gottesdienst digital miteinander feiern. Dieser ist dann auf der Internetseite der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich zu finden: www.obermeiderich.de. Rückfragen und weitere Infos bei Pastor Hans-Bernd Preuß ( 0203 / 425572).

 

 


 

Das Zusammenleben braucht eine gehörige Portion Barmherzigkeit - gerade, wenn die Dinge nicht so laufen wie gewohnt

Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg zur Jahreslosung 2021

(30.12.2020)

Jahreslosungen sind Bibelstellen, die Zuversicht spenden und Christinnen und Christen Leitspruch für die nächsten 12 Monate sein können. „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ ist aus Lukas 6,36 und bezieht sich auf das Jahr 2021. Wie Superintendent Dr. Christoph Urban das Bibelwort auslegt, ist hier zu lesen. 

<<Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6,36) So lautet die Jahreslosung für das Jahr 2021. Ein biblischer Mottospruch, der über dem neuen Jahr stehen soll. Angesichts des Corona-Jahres 2020 eine wohltuende Verheißung.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits zu Beginn der Corona-Pandemie geradezu prophezeit: Wir werden einander viel verzeihen müssen. Persönlich mein Corona-Satz des Jahres. Das Zusammenleben braucht eine gehörige Portion Barmherzigkeit - gerade auch dann, wenn die Dinge nicht so laufen wie gewohnt, angesichts großer, unbekannter Herausforderungen. Daran können wir uns durch den Satz aus dem Lukasevangelium erinnern und auffordern lassen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Aber Barmherzigkeit ist mehr als der milde Blick auf uns selbst und die anderen, die wir viel richtig, aber eben auch viel falsch gemacht haben in diesem besonderen Jahr. Die biblische Beispielgeschichte für Gottes Barmherzigkeit ist der „Barmherzige Samariter“, von dem Jesus erzählt. Ein Reisender wird überfallen und halb tot geprügelt. Die vornehmen und angesehenen Bürger gehen an ihm vorbei. Einzig ein Fremder hilft aus dem Volk der Samaritaner. Er schleppt den armen Kerl in eine Herberge, wo er sogar noch etwas Geld zahlt, um ihn pflegen zu lassen. Gottes Barmherzigkeit ist eine tatkräftige Barmherzigkeit.

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Das heißt dann wohl, ebenso tatkräftig zu sein. Nicht nur milde und anerkennend auf die Pflegerin, den Pfleger, die Verkäuferin und den Verkäufer zu blicken, sondern ihre Arbeit angemessener zu honorieren. Solidarität zu üben mit Gastronomen, Fitnessstudiobetreibern, Soloselbständigen und Kulturschaffenden, deren Existenz gerade auf den Spiel steht. Und vielleicht auch ein anderes Verhältnis zu denen da oben zu entwickeln, zu Politikerinnen und Politikern und anderen Verantwortungsträgern als fehlbaren Menschen, die ebenso der Barmherzigkeit bedürfen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! In diesem Sinne: Ein frohes Neues!

Ihr Christoph Urban>>

 

 

 


 

Täglich eine Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(30.12.2020)

Auch in den Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg entfallen bis zum Ende des Lockdowns die Gottesdienste vor Ort. Dafür gibt es dort an jedem Werktag eine Andacht, die live im Internet übertragen wird. Beginnend mit dem 4. Januar 2021 um 17 Uhr lädt das Läuten der Glocke der Duisserner Lutherkirche zur Andacht ein. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auswählen, denn das Gotteshaus bleibt geschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Dazu gehört immer auch die musikalische Begleitung, die Kantor Marcus Strümpe und Kantor Andreas Lüken abwechselnd übernehmen. Unter dem Titel „5nach5“ wird es so montags bis samstags 2021 täglich um die gleiche Uhrzeit - eben 5 nach 5 - und zunächst bis zum 16. Januar solch eine kurze Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch nach der direkten Übertragung als Aufzeichnung abrufbar sein. Den Auftakt am 4. Januar gestaltet Pfarrer Stefan Korn, der sich an den folgenden Tagen mit Pfarrerin Sabine Schmitz und den Pfarrern Stephan Blank und Martin Winterberg abwechselt. Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es schon am 23. März 2020 eingeführt und während des ersten Lockdowns erfolgreich erprobt. 40 Andachten in diesem Format gab es bisher. Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es jetzt gerne wieder tun. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

  • MO 04.01.2021 Pfr. Stefan Korn
  • DI 05.01.2021    Pfr. Martin Winterberg
  • MI 06.01.2021   Pfr. Stefan Korn
  • DO 07.01.2021  Pfr. Martin Winterberg
  • FR 08.01.2021   Pfr. Stephan Blank
  • SA 09.01.2021   Pfr. Stefan Korn
  • MO 11.01.2021 Pfr. Martin Winterberg
  • DI 12.01.2021    Pfr. Stephan Blank
  • MI 13.01.2021   Prfin. Sabine Schmitz
  • DO 14.01.2021  Pfr. Stephan Blank
  • FR 15.01.2021   Pfr. Martin Winterberg
  • SA 16.01.2021   Pfrin. Sabine Schmitz

 

 

 


 

Informationsveranstaltung zum Freiwilligendienst als Videokonferenz

(28.12.2020)

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203/2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 5. Januar 2021 können Interessierte mit Lars Allofs und René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Drei evangelische Kirchengemeinden laden zu gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(23.12.2020)

Auch in den evangelischen Kirchengemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis wird es bis zum geplanten Ende des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort geben. Die drei Gemeinden laden aber alle Menschen zur Feier gemeinsamer Online-Gottesdienste zu Silvester und zu allen Sonntagen bis zum 10. Januar im Internet ein.

Die Kooperation konnte schnell auf die Beine gestellt werden, da Pop-Kantor Daniel Drückes als Kantor bei allen drei Gemeinden angestellt ist und zudem ein weiteres gutes Händchen für Internet und Digitales hat. So wird nun am Sonntag, 27. Dezember 2020 ab 10 Uhr ein Gottesdienst aus der Wanheimerorter Gnadenkirche zu sehen sein, in dem Pfarrerin Almuth Seeger predigt. Zu Silvester, 31. Dezember 2020 gibt es gleich zwei Gottesdienste, einen sogar im Livestream: Direkt übertragen wird ein Gottesdienst um 17 Uhr aus dem Wanheimerorter Gemeindehaus am Vogelsangplatz, in dem Pfarrer Jürgen Muthmann predigt. Um 18 Uhr ist ein Blick in die Wedauer Kirche am See möglich, denn dann ist der Gottesdienst mit Pfarrerin Sara Randow zu sehen. Am Sonntag, 3. Januar 2021 ist ab 10 Uhr ein Online-Gottesdienste aus der Wanheimer Kirche zu sehen, in dem Pfarrer Rolf Seeger predigt. Am 10. Januar hingegen kommt der gemeinsame Online-Gottesdienst der drei Gemeinden um 10 Uhr für die Gemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis ab 10 Uhr aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche; es predigt Pfarrer Björn Hensel.

Die erforderlichen Links sind rechtzeitig zu den jeweiligen Gottesdiensten auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden:  www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 

 


 

Ökumenische Bahnhofsmission
Spendenaktion aller Duisburger SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten für die Bahnhofsmission

(23.12.2020)

Die Duisburger SPD-Abgeordneten aus Bund und Land haben kürzlich zu einer stadtweiten Spendensammelaktion für die Bahnhofsmission Duisburg aufgerufen. Neben eigenen Spenden der Abgeordneten waren auch die Duisburgerinnen und Duisburger dazu aufgefordert, die Bahnhofsmission mit ihrer Spende zu unterstützen und den Stadtbewohnern in Not zu helfen.

Am 21. Dezember fand die Übergabe der Sachspenden an Bodo Gräßer aus dem Leitungsteam der Bahnhofsmission Duisburg statt.  Aufgrund des Lockdowns wurde der Kreis der anwesenden auf ein absolutes Minimum begrenzt. Ein erneuter Besuch mit allen maßgeblich Beteiligten und ein intensiver Austausch mit der Einrichtung ist nach der Corona-Pandemie geplant.

Sowohl Schlafsäcke und warme Decken als auch Hygieneartikel bis hin zu Lebensmitteln und Weihnachtssüßigkeiten kamen bei der gemeinsamen Spendensammelaktion der Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas sowie den Landtagsabgeordneten Frank Börner, Rainer Bischoff, Sarah Philipp und Ralf Jäger zusammen.

Die Abgeordneten freuen sich über die zahlreichen Spenden und betonen das außergewöhnlich starke soziale Engagement der Duisburger Bürgerinnen und Bürger: "Es ist schön zu sehen, dass die Duisburgerinnen und Duisburger in so schwierigen Zeiten weiterhin offen und hilfsbereit für Menschen in Not bleiben." Insbesondere die Corona-Pandemie habe die Situation für viele Menschen verschärft und den Bedarf an Unterstützungsleistungen erhöht. "In diesem Winter hängt es daher in besonderer Weise von der Solidarität der Duisburgerinnen und Duisburger ab, den Betroffenen zu Weihnachten eine kleine Entlastung und ein Lächeln zu bescheren."  

Bodo Gräßer bedankte sich für die Spenden und berichtete von den Herausforderungen der Arbeit der Bahnhofsmission während der Corona-Pandemie. Auch die Träger der Bahnhofsmission, die Diakonischen Werke Duisburg und der Caritasverband Duisburg, waren sehr erfreut über den Zusammenhalt in unserer Stadt. Trotz Abstand sind die Duisburgerinnen und Duisburger durch diese Aktion ein Stück näher zusammengerückt.

(Gemeinsame Pressemitteilung aller Duisburger Bundes- und Landtagsabgeordneten vom 21.12.2020)

 


 

Krankenhausseelsorgerinnen überreichen Weihnachtsgrüße an Mitarbeitende, Patienten und Bewohner des Seniorenzentrums

(21.12.2020)

Da es in diesem Jahr weder in der Unfallklinik noch in den Sana Kliniken und dessen Großenbaumer Seniorenzentrum Weihnachtsgottesdienste geben kann, bringen die evangelischen Pfarrerinnen Karin Holdmann und Dorothee König Patientinnen und Patienten und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums den Weihnachtsgruß zu ihnen – natürlich mit dem nötigem Abstand und unter Berücksichtigung aller Pandemie-Regeln.

Zu der Aufmerksamkeit gehört ein ansprechender, Mut machender Brief, der auch von katholischen Kollegen unterschrieben ist. Hinzu kommt eine Anleitung mit allem, was für einen Weihnachtsgottesdienst im kleinen Rahmen nötig ist: Gebete, Lieder, Weihnachtsgeschichte und Weihnachtssegen. Außerdem verschenken die beiden Pfarrerinnen an die Mitarbeitenden kleine Foto-Kalender, die die Überschrift tragen: „Kein Platz auf der Welt, wo ich jetzt lieber wär 2021“. Auf der Rückseite steht ein Gruß der beiden Seelsorgerinnen: „Wir wünschen Ihnen mit unserem Kalender ein gesegnetes Jahr 2021. Möge er Sie dazu anregen, Orte zu entdecken, die Ihnen gut tun. Ihre Krankenhausseelsorge“.

Karin Holdmann und Dorothee König hatten Bedenken wegen des Kalendertitels, denn „Kein Platz auf der Welt, wo ich jetzt lieber wär 2021“ könnte auch bei den Klinikmitarbeitenden und denen im Seniorenzentrum missverstanden werden. „Die Bedenken waren unbegründet“ freut sich Pfarrerin Holdmann, „denn ich  habe diesen Kalender schon an viele Mitarbeitende weitergegeben und niemand hat die von uns befürchtete Bemerkung gemacht: ‚Na, es gibt wohl schönere Orte als hier zu sein.‘ Ausnahmslos alle haben sich über den kleinen Gruß gefreut.“
 


 

In der Weihnachtsfreude verbunden
Gemeinsames Glockenläuten der Duisburg Südgemeinden

(21.12.2020)

Die fünf evangelischen Kirchengemeinden der Region Duisburg Süd wollen mit dem gemeinsamen 15-minütigen Läuten der Glocken ihrer Kirchen an Heiligabend um 19 Uhr Weihnachten einläuten und mit allen ihre Botschaft teilen, dass Gott Mensch geworden ist für alle Menschen. Während des Glockenläutens sind die Menschen in den Stadtteilen eingeladen zum Innehalten, zum stillen Gebet auch für die von Corona Betroffenen und nach dem Glockenläuten gemeinsam, aber auf Abstand von ihren Fenstern, Balkonen oder Terrassen aus das Lied „O du fröhliche“ anzustimmen. Damit möchten die evangelischen Kirchengemeinden (Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Großenbaum-Rahm, Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort) deutlich machen: Auch wenn die Menschen zu dieser Zeit nicht in den Kirchen zusammen sein können, so sind sie doch alle in der Weihnachtsfreude verbunden.

 


 

Online-Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(21.12.2020)

Wegen des neuen Lockdowns kann auch der in Duisburg geplante Weihnachtsgottesdienst der Gehörlosengemeinden nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat ein Team um Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auch über die Internetseite www.kirche-duisburg.de und auf Youtube direkt hier.

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 


 

Laserwand mit guten Wünschen

(19.12.2020) 

Mit den Worten „Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung“ kommentierte Pfarrerin Sarah Süselbeck in den Sozialen Medien den Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich alle Gottesdienste vor Ort während des Lockdown ausfallen zu lassen. Weihnachten finden aber statt – und damit auch alle wissen, dass das auch in Duisburg Obermeiderich so ist, war ein Team der Gemeinde sehr fix: Schnell haben sie ein bewegtes Grafikvideo gebaut, das nun auf 37 Quadratmetern auf einer Riesenlaserwand an der Emmericher Str. 246 ganz weit strahlt. Die Botschaft ist: „Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

 


 

Alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg bringen das Weihnachtswunder über andere Wege nahe

(18.12.2020)

Jedes der gewählten Leitungsgremien aller 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat beschlossen, alle Gottesdienste vor Ort bis zum 10. Januar ausfallen zu lassen und sich über andere Wege an die Menschen zu wenden. „Dass Gottesdienste ausfallen müssen, kann kein Grund zur Freude sein, aber dennoch bin ich froh darüber, dass die Presbyterien in dieser schwierigen Frage einheitlich entschieden haben“ kommentiert Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, diesen einmaligen Vorgang.  

Dr. Urban weiß als ehemaliger Gemeindepfarrer, was es für ein Presbyterium und die vielen engagierten Mitwirkenden bedeuten muss, die gut ausgearbeiteten Pläne zu den Weihnachtsgottesdienste in Kirchen und unter freiem Himmel nun wieder über Bord werfen zu müssen. „Das waren wirklich schmerzhafte Entscheidungen, wie mir berichtet wurde, das hat sich kein Gremium leicht gemacht“. Dr. Urban, der sein Amt als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erst am 1. Dezember 2020 angetreten hat, fügt hinzu: „Ebenso froh bin ich zu sehen, dass unsere Gemeinden den Menschen mit Onlinegottesdiensten, Verteilpredigten und über andere Wege das Weihnachtswunder und die Hoffnung auf die Zukunft nahe bringen werden.“

Für die Presbyterien aller Gemeinden war der Anlass für die Beratungen die Frage: „Was wird angesichts der aktuellen extrem hohen Infektionszahlen aus den Gottesdiensten?“ Diese wurde schon am 14.12.2020 im Pfarrkonvent, zu dem monatlich die Pfarrerinnen und Pfarrer zum Informationsaustausch zusammenkommen angeregt diskutiert. Ergebnis einer adhoc-Umfrage im Pfarrkonvent war, dass eine überwältigende Mehrheit der Ansicht war, dass bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienste mehr gefeiert werden sollten. Der Krisenstab des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hatte sich dieses Stimmungsbild zu eigen gemacht und bat die Leitungsgremien der 15 Gemeinden die Frage nach den Gottesdiensten zu beraten und zu entscheiden. Was nun alle Gemeinden im Detail planen, ist über die Internetseite des Kirchenkreises www.kirche-duisburg.de zu erfahren. Dort gibt es auch die Links zu allen Gemeindeseiten.

 


 

Ökumenische Bahnhofsmission Duisburg darf auch im Lockdown weitermachen  
Weihnachtpäckchen mit Lebensmittelgutscheinen müssen dezentral verteilt werden

(18.12.2020)

Die Bahnhofsmission Duisburg bleibt auch im Lockdown weiterhin geöffnet und darf ihr Angebot unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln fortführen, da es gerade in den nächsten Tagen und Wochen des Lockdowns wichtig ist, dass hilfesuchende Menschen eine Anlaufstelle haben. Neben den üblichen Gesprächsangeboten und Reisehilfen, besteht täglich die Möglichkeit sich mit einem Lunchbeutel zu versorgen. Wegen der strengen Regeln gegen die Ausbreitung der Pandemie muss die geplante Ausgabe der Weihnachtspäckchen an Heiligabend aber verschoben werden: Die Gefahr, dass zu viele Menschen zusammenkommen, ist an diesem Tag zu groß. Geplant wird, die Ausgabe zeitnah an anderen Tagen stattfinden zu lassen. Bis auf den 1. Weihnachtstag und Neujahr hat die Bahnhofsmission jeden Tag geöffnet. Aktuelle Öffnungszeiten können unter der folgenden Telefonnummer erfragt werden: 0203 / 33 39 67.

Weitere Informationen: Seit Jahren bringen Menschen in der Adventszeit Kaffee, Hygieneartikel, Süßes und andere Spenden zur Ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, die die Mitarbeitenden zu Heiligabend in Weihnachtspäckchen aufgeteilt an Besucher verteilen. Wegen der Pandemie gibt es in diesem Jahr Lunchbeutel mit kleinen Lebensmittelgutscheinen, für deren Finanzierung die Bahnhofsmission um Geldspenden gebeten hatte. In die Lunchbeutel kommen belegte Brötchen, Kuchen, manchmal gibt es ein Brot oder Obst dazu. Dazu gibt es ein Becher Kaffee oder Tee, alles zu mitnehmen. Diese werden jeden Tag verteilt. In die Weihnachtspäckchen, die nun später und einzeln verteilt werden, kommt ein Lunchbeutel mit zusätzlichen Überraschungen. Dazu gehört auch jeweils ein Lebensmittelgutschein in einer Höhe von mindestens fünf Euro, den die Menschen bei einem der Discounter der Stadt einlösen können.

 


 

Keine Präsenzgottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum Ende des Lockdown 

(18.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck hatten Engagierte viel Kraft und Liebe in die Vorbereitung zu gleich vier Heiligabendgottesdiensten gesteckt. Umso schwerer ist es den Mitgliedern des Presbyteriums der Gemeinde so kurz vor Weihnachten gefallen, angesichts des akuten Pandemiegeschehens dennoch alle Präsenzgottedienste bis zum geplanten Ende des Lockdowns ausfallen zu lassen. So mussten für Heiligabend nicht nur die zwei Gottesdiensten in der Beecker Kirche abgesagt werden, auch der am Ruhrorter Neumarkt geplante Gottesdienst unter freiem Himmel und der neben der Markuskirche am Ostacker fallen aus. Die Menschen, die sich bereits für die Gottesdienste in der Beecker Kirche angemeldet hatten, werden direkt benachrichtigt. Sobald Informationen zu weiteren Planungen vorliegen, werden diese auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht: unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Viele Lichtblicke in Wanheim trotz Lockdown  

(18.12.2020)

Alle Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim erhalten in den nächsten Tagen einen Brief, in dem Pfarrer Rolf Seeger in berührenden Worten erklärt, warum und wie schwer es dem Presbyteriums der Gemeinde gefallen ist, die Gottesdienste in der Kirche bis zum Ende des Lockdown ausfallen zu lassen. Zugleich spricht er von tröstenden Lichtblicken, zu denen auch Online-Gottesdienste gehören.

Das Presbyterium hatte sich diese gravierende Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Motivation, die Gottesdienste ausfallen zu lassen, wird auch in dem Brief an die Gemeindemitglieder aufgeführt: „Der Schutz des Lebens, die Eindämmung der Pandemie in einer gemeinsamen Kraftanstrengung und die Solidarität mit allen, die sich für die Infizierten einsetzen, waren für die Entscheidung ausschlaggebend. Dafür bitten wir Sie um Verständnis und setzen darauf.“

Den Menschen, die sich zu den Heiligabendgottesdiensten angemeldet hatten – alle drei waren fast ausgebucht – soll der Brief persönlich zur Haustür gebracht werden. Als die Mitwirkenden der Heiligabendgottesdienste die Nachricht erhielten waren viele enttäuscht. Für Pfarrer Seeger war es aber tröstlich zu hören, wie gerne die Kinder, die Jugendlichen und Erwachsenen bei den verschiedenen Gottesdiensten mitgemacht hätten. „Das zu spüren, verbindet und macht zuversichtlich und Lust auf Weihnachten 2021“ bemerkt der Gemeindepfarrer. Er und das gesamt Presbyterium laden die Gemeinde ein, an Heiligabend eine Kerze als Zeichen der Verbundenheit anzuzünden und mit dem „Weihnachtsgottesdienst zu Hause“, einem Vier-Seiter, den alle Gemeindemitglieder erhalten haben, die Weihnachtsgeschichte zu lesen, ein Gebet zu sprechen und so zu Hause selbst einen kleinen Gottesdienst zu feiern. 

Eingeladen sind alle Wanheimerinnen und Wanheimer zudem auf YouTube einen Heiligabendgottesdienst  zu erleben. Dieser wurde zusammen mit der Gemeinde Wanheimerort aufgenommen und der Link dazu ist am 24. Dezember 2020 auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu finden.

Die drei Gemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis haben für die Zeit nach Weihnachten eine Kooperation beschlossen: An den Sonntagen des Lockdowns gibt es jeweils einen Online- Gottesdienst für die Mitglieder aller drei Gemeinden. am 27. Dezember mit Pfarrerin Almuth Seeger, am 31. Dezember mit Pfarrer Jürgen Muthmann (beide aus der Gemeinde Wanheimerort), am 3. Januar 2021 mit Pfarrer Rolf Seeger (Gemeinde Wanheim) und am 10. Januar mit Pfarrer Björn Hensel (evangelische Kirchengemeinde Trinitatis). Die Videos sind auf den Webseiten der drei Gemeinden zu finden.

 


 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg legt Lockdown-Plan vor

(18.12.2020)

Bereits am 15. Dezember hatte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in einem Eilbeschluss festgelegt, dass die Türen der Salvatorkirche und der Lutherkirche Duissern für Gottesdienste nicht geöffnet werden können, denn an dem Tag schon sollten die Anmeldungen vor Ort für die insgesamt neun Gottesdienste in den beiden Kirchen an Heiligabend beginnen.

Auch im Mittelpunkt einer weiteren Sitzung des Leitungsgremiums schwang das Bedauern mit, alle die enttäuschen zu müssen, die mit so viel Liebe vor Ort für den Heiligabend und die Weihnachtstage geplant hatten. Es mussten aber auch jetzt zusätzliche Beschlüsse gefasst werden. 

So fallen ab sofort und bis zum derzeit geplanten Ende des Lockdown, 10. Januar 2021 alle Gottesdienste und Andachten vor Ort aus. Dazu zählen nicht nur die Gottesdienste und Andachten in den Kirchen der Gemeinde, sondern auch die geplanten LKW-Gottesdienste unter freiem Himmel. 

Die Mitglieder des Presbyteriums haben aber einen Plan ausgearbeitet, wie das Gemeindeleben zu Weihnachten und der Zeit des Lockdowns für die Menschen in den der Innenstadt, Neuenkamp, Kaßlerfeld und Duissern aussehen wird. 

Dafür gibt es in der Gemeinde ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten und Andachten, die im Internet auf zwei verschiedenen Youtube-Kanälen zu verfolgen sind. Das vielfältige Angebot an Gottesdiensten, die im Internet zu verfolgen sind, sieht wie folgt aus: So wird am 4. Advent, 20.12.2020 um 11 Uhr ein Gottesdienst aus der Lutherkirche Duissern live auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ übertragen.

Aus der Salvatorkirche werden am Heiligen Abend folgende Gottesdienste im Internet zu sehen sein, die alle auf dem You tube Kanal „evangelisch in duisburg“ gesendet werden: Um 12 Uhr gibt es aus der Salvatorkirche „Luzie-Lotta feiert Weihnachten“, einen Gottesdienst für die Kleinsten.

Auf dem gleichen Kanal ist um 16 Uhr der Familiengottesdienst mit dem „anderen“ Krippenspiel aus der Salvatorkirche zu sehen und um 18 Uhr auf dem gleichen Youtube-Kanal die Christvesper, ein Gottesdienst des Kirchenkreises.

In der Duisserner Lutherkirche wird an Heiligabend um 16 Uhr der Familiengottesdienst, um 18 Uhr die Christvesper und um 23 Uhr die Christmette übertragen, diese drei Gottesdienste sind  auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen.

Auch alle weiteren Gottesdienste nach Heiligabend werden aus der Duisserner Lutherkirche übertragen, auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Das betrifft den Gottesdienst am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember für die Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Neudorf-West, Neudorf-Ost und Hochfeld um 10 Uhr,  den Gottesdienst am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, Beginn 11 Uhr, den Gottesdienst am Sonntag, 27. Dezember, Beginn 10 Uhr.

Auch der letzte Gottesdienst des Jahres, am Silvesterabend, 31. Dezember erfolgt als online Gottesdienst aus der Lutherkirche auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“, Beginn 18 Uhr.

Die Gottesdienste der Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg an den Sonntagen 03. Januar und 10. Januar entfallen ganz, auch als online-Gottesdienst, zugunsten werktäglicher online Andachten. Von Montag, 04. Januar bis zum Samstag, 16. Januar werden auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ an jedem Werktag live aus der Lutherkirche die Kurzandachten „5nach5“ gehalten, Beginn immer um 17.05 Uhr.

Alle gemeindlichen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise sind während des Lockdown eingestellt.

Die Salvatorkirche wird zum stillen Gebet geöffnet bleiben. Das Presbyterium teilt diesbezüglich mit, dass die in den vergangenen Monaten gemachten Erfahrungen mit der geöffneten Salvatorkirche als Stadtkirche von Duisburg durchweg positiv waren. Daher ist die Salvatorkirche dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die aktuellen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen und die geltenden Abstandsregelungen zu beachten. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen.

Details zu diesen Informationen und zu weiteren Maßnahmen in der Gemeinde sind auf der Internetseite der Gemeinde www.ekadu.de nachzulesen. Auskunft erteilt auch Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 330490).

 


 

Keine Gottesdienste im Gemeindezentrum Wildstraße im Lockdown

(17.12.2020)

Drei Gottesdienste waren für Heiligabend im Gemeindezentrum Wildstr. 31 geplant, doch aufgrund der sich verschärfenden Pandemie hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost in einem Eilbeschluss festgelegt, diese sowie alle weiteren Präsenzgottesdienste in der Gemeinde bis zum 10. Januar 20201 abzusagen. Christinnen und Christen, die sich für diese Gottesdienste schon angemeldet hatten, wird die Gemeinde benachrichtigen. Zudem berät und prüft schon ein Ausschuss, wie die gottesdienstliche Arbeit  mit anderen Wegen in der Kürze der Zeit gestaltet und umgesetzt werden kann. Aktuelle Informationen gibt es dann auf der Gemeindeseite unter www.neudorf-ost.de. 

 

 


 

Keine Gottesdienste in der Hamborner Friedenskirche bis zum Ende des Lockdown  

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn hat in einer Sondersitzung beschlossen, in der Zeit vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 auf die Feier von Präsenzgottesdiensten zu verzichten. Den Mitgliedern des Leitungsgremiums sei diese Entscheidung nicht leicht gefallen, doch „in der schwierigsten Zeit der Pandemie geht es uns gemeinsam mit vielen anderen evangelischen Kirchengemeinden in Duisburg darum, das Prinzip der maximalen Kontaktvermeidung, das auch Wissenschaft und Politik fordern, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.“ Deshalb gehe es gegenwärtig nicht nur um gute Hygienekonzepte, die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus erschweren, sondern vor allem um maximale Kontaktvermeidung und Solidarität, heißt es weiter in der Mitteilung der Gemeinde. Diejenigen, die sich bereits für einen Gottesdienst angemeldet haben, werden zeitnah kontaktiert und über diese Entscheidung informiert. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. 

 


 

Vorerst keine Gottesdienste in den evangelischen Kirchen in Buchholz und Wedau  

(17.12.2020)

Bei der Frage im Hintergrund, wie ein Heiligabend ohne Gottesdienst sein kann, ist den Mitgliedern des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die verantwortungsvolle Entscheidung besonders schwer gefallen, alle Gottesdienste vor Ort bis zum Ende des Lockdowns abzusagen.

Wie das Presbyterium den Beschluss begründet, ist auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de nachzulesen: Obwohl schon so viele Menschen so viel Energie in die Vorbereitungen der Gottesdienste zu Weihnachten gesteckt hatten, waren die aktuelle Entwicklungen Grund zur getroffenen Entscheidung: „Mit der verschärften Phase des Lockdowns lautet das oberste Gebot der Stunde absolute Kontaktreduzierung.“  

Die Verbindung zu den Menschen in den Gemeindebezirken Buchholz, Wedau und Bissingheim gerade in der Weihnachtszeit will die Gemeinde unter anderem durch Videobotschaften, Andachten, Texte zum Lesen und Vorlesen sowie kleine Liturgien für die Feier zu Hause aufrecht erhalten. Diese werden von Engagierten der Kirchengemeinde sowie den Pfarrerinnen und Pfarrer vorbereitet und sollen pünktlich zum Fest bald auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de zu finden sein. Auf diese Weise wünschen sie alle den Menschen „trotz aller schweren Einschränkungen eine gesegnete Weihnachtszeit!“ Die Mitteilung der Gemeinde schließt mit den Worten: „Denn das Wichtigste bleibt in diesen Tagen: Bleiben Sie bitte gesund!“

 


 

Evangelische Gemeinde Großenbaum-Rahm ist trotz Lockdown auch zu Weihnachten bei den Menschen präsent 

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum Rahm hat in seiner Sondersitzung am 16. Dezember beschlossen, für die Zeit des Lockdowns vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen. Die Gemeinde wendet sich dennoch in vielfacher Form an die Menschen: An Heiligabend lädt sie zu einem digitalen Gottesdienst über die Internetseite www.ekgr.de ein. Diese Seite ist außerdem mit zahlreichen kleinen Angeboten gefüllt. Vor Ort die die Gemeinde durch die flächendeckend verteilten Hausandachten für Erwachsene und Familien präsent. Die Versöhnungskirche bleibt geschlossen, es wird jedoch möglich sein, ganztägig Friedenslichter und Segensworte, die vor dem Gotteshaus zu finden sind, mitzunehmen.

 


Auch ohne Präsenzgottesdienste ganz nah bei den Menschen 

(17.12.2020)

Gottesdienste vor Ort wird es bis zum Ende des Lockdowns auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht geben. Dennoch wird die Gemeinde auch im Alltag und an den Feiertagen für die Menschen da sein.

Die Mitglieder des Presybteriums der Gemeinde waren sich in der Sondersitzung vom 15. Dezember 2020 einig, dass die für die geplanten Gottesdienste entwickelten Schutzkonzepte sehr gut sind. „Aber jetzt sind wir im harten Lockdown – und die Kontaktvermeidung ist die sicherste Möglichkeit, unsere Gesundheit zu schützen“ heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Diese Überlegung war auch der Grund für die Entscheidung zunächst bis zum 10. Januar 2021 keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. „Wir sind so solidarisch an der Seite aller anderen Teile unserer Gesellschaft, die dies auch tun müssen. Diese Entscheidung fällt uns bitter schwer, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt notwendig“ heißt es weiter in der Mitteilung.

Im Alltag und an den Feiertagen wollen alle Engagierte der Gemeinde für die Menschen da sein. Dafür wird das Angebot der digitalen Gottesdienste weiter ausgebaut. Zusätzlich zu dem Familiengottesdienst wird es einen weiteren Gottesdienst für Erwachsene geben, den die Gemeinde an Heiligabend im Internet zur Verfügung stellt. Die entsprechenden Links gibt es auf der Gemeindeseite https://evaufdu.de. Zudem gibt es noch mehr Lesepredigten, die an den Standorten der Gemeinde draußen ausliegen. Zudem hat die Gemeinde bereits alle evangelischen Haushalte schon mit der Möglichkeit einer Hausandacht in der erhaltenen Weihnachtbeilage ermutigt, selbst aktiv zu sein.

Die Gemeinde öffnet zudem die beiden Kirchen in Ungelsheim und Huckingen: Am vierten Advent von 9 bis 13 Uhr, an Heiligabend von 14 bis 17 und 22 bis 24 Uhr und am ersten Weihnachtstag von 10 bis 12 Uhr. Zu diesen Zeiten ist Gelegenheit, zur Krippe zu kommen und auf Wunsch das Friedenslicht aus Bethlehem und den Weihnachtssegen zu empfangen. Beim Betreten der Kirchen werden kostenfrei FFP2 Masken zur Verfügung gestellt. Ein längerer Aufenthalt in der Kirche ist allerdings nicht möglich, um auch anderen die Gelegenheit zu geben, den Weg zur Krippe zu gehen.

 


 

Weihnachten kommt in Marxoh und Obermarxloh nachhause

(17.12.2020)

Wie auch die Presbyterien anderen evangelischen Gemeinden hat auch das Leitungsgremium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh nach ausgiebiger Diskussion und Beratung beschlossen, auf die Feier von Präsenzgottesdiensten und -Andachten bis zum Ende des Lockdown zu verzichten. Ein wenig Weihnachtsfreude will die Gemeinde den Menschen aber auf zwei Wegen nachhause bringen. Über das Internet kommt am Heiligen Abend die Gemeinde mit einem Gottesdienst, der für alle Generationen geeignet ist, zu den Menschen. Der entsprechende Link ist vorher auf der Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org zu finden. Außerdem kommt im Rahmen einer groß angelegten Verteilaktion zu allen Gemeindegliedern eine Weihnachtstüte mit einem weihnachtlichen Impuls, einer Kerze und einem Aufsteller kostenfrei und kontaktlos in den Tagen vor Heiligabend direkt zur Haustür. 

 


 

Weihnachtsfreude in Neumühl soll aber über andere Wege zu den Menschen kommen

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des Lockdown keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ein wenig Weihnachtsfreude soll aber über andere Wege zu den Menschen kommen.

Die Entscheidung sei mit Schmerz und ebenso großem Verantwortungsbewusstsein getroffen worden, teilt die Gemeinde mit. Sich nach der langen Zeit der akribischen Vorbereitung der gut und sicher geplanten Begegnungen in der Neumühler Gnadenkirche in der Weihnachtszeit doch dagegen zu entscheiden, sei zugleich eine Entscheidung für das Wohl der Gemeindeglieder und der Menschen im Stadtteil. „Diese Entscheidung ist unser Beitrag dazu, die Notwendigkeit der maximalen Kontaktvermeidung zu unterstützen“ schreibt Pfarrerin Anja Buchmüller Brand in einer Stellungnahme der Gemeinde und führt weiter aus. „Wir zeigen uns damit solidarisch, mit allen, die schon längst durch Schließungen und Verzicht zum Schutz unserer Gesundheit beitragen.“

Das Weihnachtsfest soll trotzdem über die Gemeinde zu den Menschen kommen. Dafür gibt es auf der Homepage der Gemeinde (www.ekir.de/neumuehl) eine weihnachtliche Hör-Andacht am Heiligen Abend und eine Anleitung für eine eigene gottesdienstliche Feier zuhause, die beide am 24. Dezember dort verfügbar sind.

Diese Anleitung zum Hausgottesdienste gibt es auch zum Mitnehmen, und zwar wettergeschützte am Baum auf dem Vorplatz der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz. Als Zeichen der Verbundenheit wird die evangelische Kirchengemeinde Neumühl zusammen mit der katholischen Nachbargemeinde Herz Jesu an Heiligabend um 18 Uhr die Glocken ihrer Kirchen läuten.

 

 


 

Weihnachten wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in einer Sondersitzung beschlossen auf Präsenzgottesdienste während des Lockdowns zu verzichten. Ausschlaggebend bei der Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Advent und Weihnachten will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Ab dem 4. Advent, 20.Dezember 2020 gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene weihnachtliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Familienzentrum, Jugendzentrum und Kirchenmusik der Gemeinde haben dafür verschiedene Beiträge vorbereitet, die überraschen sollen. Für Weihnachten bereiten Engagierte der Gemeinde ganz andere Überraschungen vor: Schon ab Montag, 21. Dezember 2020 ist im Eingangsbereich des Gemeindezentrums, Gustav-Adolf-Str. 65, eine Wäscheleine gespannt, an der Tüten zum Mitnehmen hängen. Darin ist „ein bisschen Weihnachten“ verpackt, das so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

 


 

Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung
Weihnachten in Obermeiderich

(16.12.2020)

„Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung“ kommentiert Pfarrerin Sarah Süselbeck in den Sozialen Medien den Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich alle Gottesdienste vor Ort bis einschließlich zum 10. Januar 2021 ausfallen zu lassen.

„Natürlich findet Weihnachten statt - auch wenn wir nicht gemeinsam in der Kirche feiern können“ schreibt die Pfarrerin, die auch Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde ist weiter. So plant ein Team bereits mehrere Internetgottesdienste. Fest steht schon jetzt, dass es an Heiligabend, 24. Dezember 2020 um 15 Uhr einen Weihnachtsgottesdienst auf www.obermeiderich.de zu sehen ist. So solle es auch am 31. Dezember 2020 sein. Ein Weihnachtsgruß ist außerdem im Stadtteil schon unterwegs: Dazu haben engagierte Frauen der Gemeinde in den letzten Wochen 3.000 Teelichtüberraschungen hergestellt. Alle Haushalte in Obermeiderich, die in diesen Tagen ihren gewohnten Gemeindebrief erhalten, bekommen mit ihm ein kleines Tütchen, in dem ein Teelicht enthalten ist. Wenn dieses angezündet wird, kommt nach etwa zwei Stunden auf dem Boden des Lichtes ein weihnachtlicher Spruch zum Vorschein. Wie der lautet, wird natürlich nicht verraten. Außerdem gibt es am Gemeindezentrum an der Emilstraße für alle Interessierten eine Weihnachtsausgabe der „Predigt zum Mitnehmen“.

 


 

Weihnachten fällt auch in Wanheimerort nicht aus

(16.12.2020)

Die Gottesdienste an Heiligabend oder am zweiten Weihnachtsfeiertag, die die evangelische Gemeinde Wanheimerort im Leichtathletikstadion oder in der Gnadenkirche, feiern wollte, können nicht stattfinden. Das Presbyterium der Gemeinde hat entschieden, dass bis zum 10. Januar 2021 keine Vor-Ort-Gottesdienste mehr stattfinden werden.

Die Gemeinde möchte mit dieser Entscheidung „dem allgemeinen Bestreben nach Eindämmung des Infektionsrisikos folgen und unseren Teil dazu beitragen. Zwar haben wir all unsere Gottesdienste mit strengen und sehr guten Hygienekonzepten geplant, dennoch halten wir eine Absage in diesen Zeiten und vor dem Hintergrund der leider immer noch steigenden Infektionszahlen für vernünftig und sinnvoll. Wir sehen diesen Beschluss als solidarisches Handeln mit der Bürger*innengesellschaft und den anderen Gemeinden im Kirchenkreis und den damit verbundenen Bemühungen, die Zahl der Kontakte der Menschen untereinander zu reduzieren, um die Corona- Pandemie einzudämmen.“

Aber: „Weihnachten fällt deshalb nicht aus! Es ist nur in diesem Jahr etwas anders als wir es kennen“ heißt es weiter in einer Mitteilung der Gemeinde. Diese arbeitet derzeit an Gottesdiensten, die sie als Videoaufzeichnungen ins Internet stellen wird. Auch live gestreamte Angebote werden zurzeit geplant. „Auf jeden Fall werden Sie von uns zu Weihnachten hören und sehen“ verspricht die Gemeinde und weist auf den „Weihnachtsgottesdienst zu Hause“ hin, der auf der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden kann. Es handelt sich um einen Gottesdienst, den Familien bequem zu Hause feiern können. Pfarrer Jürgen Muthmann hat den Gottesdienst gestaltet und Kantor Daniel Drückes hat dafür die Musikstücke eingespielt, die ebenfalls auf der Internetseite zum Download zur Verfügung stehen. Auch das Andachtsformat #eckwort wird es (außer an Heiligabend) jeden Donnerstag ab 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal „„Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ weiterhin geben.

  


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt zu Online-Gottesdiensten ein

(16.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich wird Weihnachten noch mehr online gefeiert. Dies, wie auch für die Zeit vom 16. Dezember bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen, hat das Presbyterium der Gemeinde in einer Sitzung am 15. Dezember beschlossen. Bereits der Gottesdienst am 4. Advent, 20. Dezember 2020 soll live im Netz übertragen werden. Ebenso wird der Gottesdienst an Heiligabend, 24 Dezember 2020 als Livestream um 16 Uhr im Netz zu sehen sein. Bereits ab 15 Uhr gibt es einen aufgezeichneten Kita-Gottesdienst und ebenso ab 15 Uhr den sonst an Heiligabend in der Nach gefeierten musikalischen Jugendgottesdienst. Ab Mittwoch, 23. Dezember gibt es einen „Heiligabendgottesdienst to go“ an der Kirche zum Mitnehmen. Darin enthalten ist das gedruckte Programm des Livestream Gottesdienstes vom Heiligabend um 16 Uhr mit der Weihnachtsgeschichte, den Texten und den Liedern zum Mitsingen an den Monitoren zuhause. Alle Links und Weiterleitungen sowie mehr Infos sind auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 


 

Weihnachten in der evangelischen Gemeinde Hochfeld

(16.12.2020)

Alle Mitglieder der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld erhalten in den nächsten Tagen einen Brief. Darin begründet das Presbyterium, dass der Schutz der Gesundheit ausschlaggebend für die dennoch schwere Entscheidung war, ab sofort und bis zum Ende des Lockdown keine Gottesdienste vor Ort in der Gemeinde und in der Pauluskirche zu feiern.

„Aber wir verzichten nicht auf Weihnachten, das kann uns auch keine Pandemie nehmen“ heißt es weiter in dem Brief und: „Dass unser Heiland kommt, der Erlöser in der Welt ist, das bleibt besonders in der aktuellen Krise wahr, sein Kommen war still, ärmlich und klein. Nun werden wir ein besinnliches Weihnachten feiern und möglichst zu Hause bleiben.“ Diejenigen Familien, die sich bereits für die geplanten Weihnachtsgottesdienste angemeldet haben, werden direkt benachrichtigt. Die Gemeinde hat außerdem die Läute-Ordnung der Hochfelder Pauluskirche kurzfristig ergänzt: Bis zum Ende des Lockdown, voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021 wird vom Turm der Pauluskirche täglich um 15 Uhr ein Vollgeläut zu hören sein: Im Gedenken an die, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und allen, die unter ihren Folgen leiden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 


 

Bringdienst für Weihnachts-Wunder-Tüten

(16.12.2020)

Damit Menschen Heiligabend auch zuhause feiern können, haben Engagierte der Evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg Weihnachts-Wunder-Tüten gepackt, die alles Notwendige beinhalten und sich gleichermaßen für Familien, Kinder, Einzelne, Erwachsene und Senioren eignen. Wegen des Lockdowns müssen die Überraschungen nicht abgeholt werden, die Bestellung wird zur vereinbarten Zeit bis zur Tür geliefert.

Pfarrer Stefan Korn, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, darf wie auch alle anderen Eingeweihten und fleißigen Helferinnen und Helfer, die beim Packen der Tüten mitarbeiten, nicht verraten, was in die Tüte kommt. „Nur so viel, um Ihre Neugier zu wecken: etwas Grünes, etwas Leuchtendes, etwas Fröhliches, etwas Besinnliches, etwas Kreatives und: ein Liederheft mit den sechs schönsten kirchlichen Weihnachtsliedern!“ Das Besondere daran ist: Auf der Internetplattform „you tube“ kann man auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu jedem Lied des Heftes einen Musik-Clip aufrufen, auf dem die jeweilige Melodie aufgenommen wurde. So können alle zuhause ihre Lieblingslieder mitsingen. Die Weihnachts-Wunder-Tüte eigne sich auch gut zum Verschenken, sagt Pfarrer Stefan Korn, „an Freunde, Nachbarn, Kranke und Einsame.“ Die Kosten pro Tüte liegen bei fünf Euro; von jeder verkauften Tüte geht ein Euro an den Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. - soziale und medizinische Hilfe für obdachlose Menschen“. Die Anzahl der Weihnachts-Wunder-Tüten ist begrenzt. Bestellt werden können sie bei Pfarrer Stefan Korn (Tel: 0203 / 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Mit ihm kann auch vereinbart werden, zu welcher Uhrzeit zwischen dem 21. und 23. Dezember die Tüten zur Haustür gebracht und auf Abstand überreicht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Neue Berührungspunkte im Netz
Geschichten, die berühren, trösten und ermutigen

(15.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West lädt seit Beginn der Pandemie mit den „Berührungspunkten“ zu Begegnungen mit Menschen im Internet ein. Sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies in der 18. Ausgabe Pfarrer i.R. Friedrich Brand aus Wanheim. Er berichtet von seinen Eindrücken von einer Reise in eine weit im Osten liegende evangelische Kirchengemeinde und lenkt dabei einen ganz eigenen Blick auf den Advent in Zeiten der Pandemie: Diese Zeit ist, sei wie jede es sein sollte - eine Zeit der Hoffnung, wo der Einspruch gegen Begrenzung und Verzagen Mut weckt. „Dieses Trotzdem ist eine starke Ressource, aus der wir Christen Kraft und Zuversicht schöpfen“ sagt Pfarrer Brand.

In den vorigen Andachten erzählten u.a. Ingeburg Stoican von ihrem Großvater, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt, Pfarrer Nadolny von einem befreundeten Baum, Kirchenmusiker Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen eines neuen Songs und Pfarrerin Krüger berichtete von einem Erlebnis auf ihrer Wanderung des Jakobswegs. Zu hören sind alle Berührungspunkte auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“.

Die Idee zu den Berührungspunkte hatte Pfarrerin Stephanie Krüger im April 2020: „Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sie sich am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Wer jetzt selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 


 

Gemeinden beraten über Absage der Präsenzgottesdienste

(15.12.2020)

Im Pfarrkonvent treffen sich monatlich die Pfarrerinnen und Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg zum Informationsaustausch. Beim gestrigen Pfarrkonvent, der wie auch die anderen seit April als Videokonferenz stattfand, kamen über 50 Personen zusammen und es ging nur um ein Thema: Was wird angesichts der aktuellen extrem hohen Infektionszahlen aus den Gottesdiensten? Ergebnis einer adhoc-Umfrage: Eine überwältigende Mehrheit war der Ansicht, dass bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienste mehr gefeiert werden sollten.

Der Krisenstab des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat sich dieses Stimmungsbild zu eigen gemacht und legt es nun den Leitungsgremien der 15 Gemeinden zur Entscheidung vor. Sie sind für Gottesdienste vor Ort verantwortlich. Mit den Beschlüssen ist bis zum Ende dieser Woche zu rechnen.   

Superintendent Dr. Christoph Urban und seine Pfarrkolleginnen und -kollegen betonten mehrfach, dass es nicht darum gehe, die bewährten Schutzkonzepte, die alle Gemeinden schon vor Monaten erstellt hatten, infrage zu stellen. Vielmehr wurde deutlich, dass jetzt, in der schwierigsten Zeit der Pandemie, auch für die evangelische Kirche in Duisburg Priorität habe, das Prinzip der maximalen Kontaktvermeidung, das Wissenschaft und Politik fordern, zu unterstützen. Dies gebiete auch die Solidarität mit Menschen und gesellschaftlichen Gruppen, die während des Lockdowns gravierende Einschränkungen erfahren. Dass Weihnachten deshalb in diesem Jahr ganz anders werden würde, war vorher allen schon klar. Nun gelte es, den Menschen mit Onlinegottesdiensten, Verteilpredigten und über andere Wege das Weihnachtswunder und Hoffnung auf die Zukunft nahe zu bringen. 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.12.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. Dezember 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

 


 

Evangelische Beratungsstelle Duisburg / Moers berät online oder per Telefon

(14.12.2020)

Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet während des Corona-Pandemie bedingten Lockdowns in den beiden Standorten Beratung per Telefon und Video an. Die Anmeldungen erfolgen telefonisch zu den regulären Anmeldezeiten (montags bis mittwochs 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr und freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr unter den Nummern 0203 990690 (Duisburg Hamborn) und 02841 9982600 (Moers). Die tägliche offene Sprechstunde, die zusätzlich angeboten wurde, entfällt. Die offenen Sprechstunden  in den Familienzentren,   telefonisch und per Video, werden zu den regulär vereinbarten Zeiten per Telefon und Video angeboten. Infos zur Beratungsstelle gibt es auch im Netz unter www.ev-beratung.de.

 


 

Letzte Adventsvesper in der Salvatorkirche abgesagt

(14.12.2020)

Die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg lud an drei Adventssonntagen zu einer Vesper in die Salvatorkirche ein. Die für den 4. Advent, 20.12.2020 geplante Vesper wurde gerade abgesagt (14.12.2020, 9.45 Uhr). In den besinnlichen Andachten wurde eine adventliche Bibelstelle gelesen und zum Abschluss ein Segen gesprochen. Es erklang zudem festliche, teils vorweihnachtliche Musik - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Am Ende jeder Adventsvesper wurde für das Aktion-Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten" gesammelt, das die zivile Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de und www.ekadu.de.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste aus der Salvatorkirche live im Internet

(12.12.2020)

Zur abendlichen Christvesper an Heiligabend ist der Andrang in der Salvatorkirche immer besonders groß. Damit in diesem Jahr trotz der Pandemiebeschränkungen mehr Menschen mitfeiern können, überträgt der Kirchenkreis den Gottesdienst live im Internet. Den  Heiligabendfamiliengottesdienst und den Weihnachtsgottesdienst für die Kleinsten („Luzie Lotta feiert Weihnachten“)  gibt´s ebenfalls live im Netz. 

 

Pfarrer Stephan Blank, der die Christvesper in diesem Jahr leitet, weiß aus Erfahrung, wie sehr sich die Menschen in anderen Jahren zu dem festlich-weihnachtlichen Gottesdienst drängen. In diesem Jahr werden es höchstens 120 sein, die im Gotteshaus auf Abstand sitzen, Masken tragen und selbst nicht singen dürfen. Pfarrer Blank und Kantor Marcus Strümpe werden die Gläubigen dennoch in die Melodien der Weihnachtszeit hineinnehmen. Damit den besonderen Gottesdienst in der Stadtkirche auch die verfolgen können, die in der Pandemiezeit nicht hinausgehen können oder möchten oder keinen Platz mehr in der Kirche reservieren konnten, wird der Gottesdienst im Internet bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg” live gezeigt. Ermöglicht wird dies durch die Unterstützung des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, für den die Stadtkirche laut Synodenbeschluss eine besondere Bedeutung hat und der deshalb eine Firma mit der professionellen Übertagung beauftragt hat.

 

Da der aufwendige Aufbau der komplizierten Übertragungstechnik wegen der anderen Gottesdienste früh erfolgen und getestet werden muss, können auch zwei weitere besondere Gottesdienste live übertragen werden. Um 12 Uhr ist die Handpuppe Luzie Lotta zu sehen – und zwar nur über den gleichen Youtube-Kanal auf den Monitoren, denn Besucher in der Salvatorkirche gibt es bei diesem Gottesdienst nicht. Luzie Lotta erzählt zusammen mit Pfarrer Stephan Blank den Jüngsten und ihren Familien die wunderbare Geschichte von der Geburt Jesu. Dieser „Weihnachtsgottesdienst für die Kleinsten“ erfreute sich schon in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Dass das Duo auch im Netz gut ankommt, beweist ihre Premiere im Internet: Luzie-Lotta und Pfarrer Blank hatten, als die Kirchen im Frühjahr geschlossen waren, Ostern zusammen im Netz gefeiert. Die Aufzeichnung wurde inzwischen 860 Mal angeklickt. 

 

Zu sehen ist an Heiligabend auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ auch der Weihnachtsfamiliengottesdienst in der Salvatorkirche um 16 Uhr. Das traditionell von Pfarrer Stephan Blank geschriebene und geleitete Krippenspiel hat, Pandemie bedingt, eine andere Form: Die Zahl der Mitwirkenden ist deutlich geringer, der Altersdurchschnitt doppelt so hoch: Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gemeinde Alt-Duisburg tragen vor, warum gerade in diesem Jahr die Erinnerung an das Wunder der Heiligen Nacht „ein Licht in der Nacht“ sein kann; die Figuren der Weihnacht schenken der Gemeinde ihre „Segens-Worte“.

 

Der Weihnachtsfamiliengottesdienst um 14 Uhr und die Christmette um 23 Uhr werden nicht im Internet übertragen.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg überträgt zudem die vier Gottesdienste, die sie an Heiligabend in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, feiert, ebenfalls live im Internet. Diese sind alle auf dem Tube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg” zu sehen. So werden um 14 Uhr und um 16 Uhr die Gottesdienste für Familien mit Kindern übertragen, ebenso um 18 Uhr die Christvesper unter dem Titel „Maria und der Jupp”,  und auch die um 23 Uhr beginnende Christmette unter dem Titel „Ave Joseph!” ist dort live im Netz zu sehen.

 

Wer zu einem der Gottesdienste, die in der Salvatorkirche oder der Lutherkirche mit Besuchern gefeiert werden, kommen möchte, muss sich bei einem der mit dem 15. Dezember beginnenden separaten Anmeldetermine registrieren lassen. Wann diese genau sind und welche Schutzbedingungen zu beachten sind,  ist im Netz aufgeführt unter www.ekadu.de und www.salvatokirche.de.

 

 


 

Überraschungen und Geschenke bei der Praystation
Internet-Gottesdienst aus dem Duisburg Süden am 4. Advent

(12.12.2020)

Wegen der Corona-Pandemie hatten ein Team um @god.com_du und Pfarrer Samuel Dörr schon Ende März aus ihrem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher 15. Jetzt lädt das Team zur nächsten, der Weihnachtsausgabe der „Praystation“ ein – so heißt das Gottesdienstformat.

Zu sehen ist dieser Gottesdienst zum ersten Mal am 4. Adventssonntag, 20. Dezember 2020 um 19 Uhr auf dem Youtube-Kanal „Godi-Digital“. Diese Ausgabe der „Praystation“ hat die Form einer Nachrichtensendung, die über Weihnachten und das Überraschende an Weihnachten berichtet. Jugendliche aus dem Duisburger Süden konnten vorab an einer Umfrage Teilzunehmen und kurze Videos einzusenden, die aufgenommen im Gottesdienst ihren Platz bekommen. Die „Praystation“ unterstützt außerdem „Gemeinsam gegen Kälte e.V.", Weihnachtspakete an Obdachlose verteilen: Die Jugendlichen und die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd haben Socken gekauft, die dann in den Paketen landen werden. In der „Praystation“ wird dann auch über die Aktion berichtet. Infos zur Gemeinde gibt im Netz unter https://evaufdu.de.   

 


 

Schürt Corona zum Jahresende Lebenskrisen?

(11.12.2020) 

Das Team der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen hat in diesem Jahr hautnah miterlebt, wie sehr die Pandemie die Menschen verunsichert. Ängste und Einsamkeit werden häufiger thematisiert als vor Corona, heißt es in einem Bericht der Telefonseelsorge. Das gelte vor allem auch für all jene, die in diesem Jahr zum ersten Mal angerufen haben, weil sie um ihr wirtschaftliches Überleben in dieser Zeit fürchten und nicht mehr weiter wissen. „Solche Ängste könnten im weiteren Verlauf der Pandemie noch stärker in den Vordergrund vieler Gespräche rücken. Das prognostiziert Telefonseelsorge-Leiter Olaf Meier auch in Bezug auf die zu erwartenden Anrufe an den Festtagen.


„Corona macht die Menschen mürbe. Viele fragen sich: Wie lange halte ich noch durch? Kräftemäßig, aber auch wirtschaftlich. Wann geht mir die Puste aus?“ berichtet Meier aus der täglichen Arbeit. Das gelte umso mehr für Menschen, die seelisch angeschlagen sind. „Wer zum Beispiel unter Depressionen oder Ängsten leidet, der erlebt die Pandemie häufig als Problemverstärker in bereits sowieso schwierigen Lebenslagen“, weiß Olaf Meier. Wenn dann auch noch die emotionale Belastung durch die Feiertage und den Jahreswechsel dazu kommt, kann Corona zum Brennglas für Lebenskrisen werden.

Einsamkeit ist einer der häufigsten Anlässe, warum Menschen sich zu Weihnachten und zum Jahreswechsel an die Telefonseelsorge wenden. Das war schon immer so. Und das dürfte im Coronajahr 2020 mit seinen Abstandsregeln und Einschränkungen des sozialen Miteinanders nicht anders sein. Ob es aber tatsächlich − wie von vielen befürchtet − zu Weihnachten noch mehr Menschen geben wird, die sich Hilfe suchend an die Telefonseelsorge wenden werden, das kann niemand sagen. „Vielleicht werden mehr Menschen als sonst Trost und Zuspruch benötigen, vielleicht sind es aber auch weniger.“ Beides könnte sich Olaf Meier gut vorstellen. Denn der eklatante Wandel im Kommunikationsverhalten der Menschen im letzten halben Jahr von analog auf digital könne ja vielleicht in den Familien dazu führen, auch Kontakt zu jenen Menschen aufzunehmen, an die in anderen Jahren niemand gedacht hätte, so Meiers Spekulation. Kann ja sein…

Vielleicht wird es aber auch so sein, wie jedes Jahr: Die Telefonseelsorge erreichen an Weihnachten ähnlich viele Anrufe wie sonst auch und die Mitarbeitenden erleben – ebenfalls wie in jedem Jahr – einen deutlich höheren Gesprächsbedarf zum Jahreswechsel. Denn, so Olaf Meier, „nicht Weihnachten ist für viele das Problem, sondern Silvester. Dann treten nach unserer Erfahrung zwei Phänomene auf: Viele Alleinlebende, die zu Weihnachten noch im Kreis der Familie aufgehoben waren, fallen an Silvester zurück in ihre Einsamkeit. Das zweite Phänomen ist die Häufung existenzieller Bilanzgespräche, die uns in dieser Zeit herausfordert.“

Diese Beobachtung bestätigt auch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Telefonseelsorge. „Gerade Silvester rufen vermehrt Menschen bei uns an, die auf einmal ihr ganzes Leben auf den Prüfstand stellen. Auslöser sind in diesen Fällen häufig familiäre Krisen und Streitigkeiten, die an den Weihnachtsfeiertagen an die Oberfläche gespült worden sind, oder das Erlebnis schier hoffnungsloser Einsamkeit, das die Menschen an diesem Tag überfällt“, berichtet die Mitarbeiterin von ihren Erfahrungen.

Vier Stunden dauert so ein Dienst in der Telefonseelsorge - auch an den Feiertagen. Selbst in den Abend- und Nachtstunden von Heiligabend werden zwei Telefone besetzt sein. „Für mich gehört dieser Dienst selbstverständlich zum Weihnachtsfest dazu“, erklärt hierzu die Ehrenamtliche. Diese vier Stunden nehme sie sich gerne Zeit für die Sorgen und Nöte der Menschen, denen das Weihnachtsfest nicht zur Freude sondern zur Last zu werden drohe. Gleiches gelte selbstverständlich auch für die Tage zwischen den Jahren und den Jahreswechsel.

Auf das Team der Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen kann Olaf Meier sich uneingeschränkt verlassen. „Bei uns ist coronabedingt bislang kein einziger Dienst ausgefallen. Die Telefone waren immer rund um die Uhr besetzt“, freut sich Olaf Meier. Und das, obwohl auch bei der Telefonseelsorge von den 120 Ehrenamtlichen 20 Mitarbeiter aus Sorge um ihre Gesundheit derzeit auf Einsätze verzichten müssen. „Andere haben die Lücken sofort wieder gefüllt, indem sie mehr Dienste übernommen haben“, erklärt Meier.

Text: www.stadtkirche-duisburg.de; Eva Wieczorek-Auer

 

 


 

Vielfältige Heiligabendgottesdienste in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

(11.12.2020)

Christmette, Christvesper oder kindgerechte Gottesdienste - mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd können Gläubige im Duisburger Süden an Heiligabend verschiedenste Gottesdienste in der Ungelsheimer Kirche und in der Evangelischen Kirche Huckingen feiern. Für alle Gottesdienste gilt: Die Registrierung erfolgt vor Ort und das Tragen einer FFP2 Maske ist für alle ab 10 Jahre verpflichtend, sie gibt es am Eingang kostenlos.

Die Gemeinde lädt in die Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31, zur Feier des Familiengottesdienstes um 14 Uhr, der Christvesper um 17.30 Uhr und zur Christmette um 22.30 Uhr ein. In Huckingen gibt es in der Angerhauser Str. 91 einen Gottesdienst für Familien mit Kindern im Vorschulalter um 14 Uhr, einen Gottesdienst für Familien mit Kindern im Schulalter um 15.30 Uhr und eine Christvesper um 17.30 Uhr.

Da in beiden Kirchen pro Gottesdienst jeweils 90 Menschen Platz finden, können insgesamt 540 kleine und große Menschen in der Auferstehungsgemeinde Heiligabend sicher, aber mit genügend Abstand feiern. Der Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Gottesdienstes, wo auch die Registrierung der notwendigen Daten erfolgt. Eine vorherige Anmeldung ist deshalb nicht vorgesehen. Dem Leitungsgremium der Gemeinde ist das Schutzkonzept gegen die Ausbreitung der Pandemie, das schon seit geraumer Zeit in der Gemeinde umgesetzt wird, auch für die Weihnachtsfeiertage besonders wichtig. Wegen des zu erwartenden vermehrten Kirchenbesuchs während der Feiertage entschied sich das Presbyterium nicht nur für eine Aufstockung der Anzahl der Gottesdienste, sondern auch für die Anschaffung von FFP2-Masken. So konnte das Presbyterium auch festlegen, dass für die Teilnahme an den Gottesdiensten ab dem Alter von zehn Jahren das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend ist. Diese werden selbstverständlich am Eingang zur Verfügung stellen. Bereits jetzt bittet die Gemeinde um Verständnis, dass die Möglichkeit besteht, nicht am gewünschten Gottesdienst teilnehmen zu können, wenn die im Hygienekonzept vorgesehene Kapazitätsgrenze für die Kirchenräume erreicht ist.   

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zudem die Menschen, für die dieses Jahr aus guten Gründen nicht in einem geschlossenen Raum einen Gottesdienst an Heilig Abend feiern wollen, um 16 Uhr zu einer ökumenischen Christvesper unter freiem Himmel im Ungelsheimer Karl-Harzig-Park ein. Sie wird von Christa Blokesch, der Gemeindereferentin der katholischen Schwestergemeinde St. Judas Thaddäus, und von Pfarrer Rainer Kaspers aus der Auferstehungsgemeinde gestaltet. Dafür wurde den Duisburger Behörden ein detailliertes Hygienekonzept vorgelegt, das es bis zu 90 Familien ermöglicht, in markierten Bereichen und unter Einhaltung der Abstandsregeln miteinander Gottesdienst zu feiern. Als Familie zählen Personen, die in einem Haushalt leben. Ordner weisen den Familien oder Einzelpersonen ihre Stehplätze zu. Auch unter freiem Himmel besteht für diesen Gottesdienst eine Maskenpflicht, es müssen aber keine FFP2-Masken sein. Der Einlass erfolgt auch hier eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, die Registrierung der notwendigen Daten erfolgt vor Ort. Beide Gemeinden bitten auch hier um Verständnis, dass die Möglichkeit besteht, nicht an der ökumenischen Open-Air-Christvesper teilnehmen zu können, wenn die im Hygienekonzept vorgesehene Kapazitätsgrenze für die ausgewiesene Fläche erreicht ist. Infos zur Gemeinde gibt im Netz unter https://evaufdu.de

 

 


 

Heiligabend in der Hamborner Friedenskirche

(11.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn feiert an Heiligabend drei ganz unterschiedliche Gottesdienste in der Friedenskirche an der Duisburger Straße 174. Wer einen Gottesdienst mitfeiern möchte muss sich vorab anmelden. Den ersten Gottesdienst am 24. Dezember 2020 gestaltet Pfarrer Jens Dallmann. Er beginnt um 15.30 Uhr und richtet sich an Familien, so dass mehr Menschen Zugang zur Kirche bekommen können. Die Christvesper um 17.30 Uhr leitet Pfarrer Dallmann, Tenor Michael Hasselberg begleitet die Vesper musikalisch. In der Christmette um 23 Uhr, die Pfarrerin Elke Banz gestaltet, singt Evelyn Ziegler. Da zu jedem Gottesdienst maximal 100 Besucherinnen und Besucher kommen können und jeweils ein Sitzplan mit Abständen erstellt werden muss, ist eine Anmeldung zwingend notwendig -  unter Tel. 0203 36979704, täglich von 15 bis 17 Uhr. Am Eingang zum Gottesdienst erhalten dann alle ihre persönliche Platzkarte. Wichtig zu wissen ist: Auf dem Gelände der Gemeinde und auch während aller Gottesdienste in der Kirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. In der Kirche gelten zudem Abstandsregeln und Pandemie-Schutzbestimmungen.  Mehr Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Geschenke für Bewohner ohne Angehörige

 

(11.12.2020)

 

Eine berührende Idee hatte der Lions Club Duisburg-Landschaftspark: Weihnachtsgeschenke für Bewohnerinnen und Bewohner ohne Angehörige in Einrichtungen des Evangelischen Christophoruswerkes in Meiderich an der Bonhoefferstraße. Präsident Dr. Ulrich K. Wolff, Schatzmeister Carsten Tum und dessen Frau Edelgard Tum, die Mitglied im Verwaltungsrat des Christophoruswerkes ist, kamen quasi mit einem vierrädrigen Schlitten voller Geschenke zur Übergabe an Vorstand Ulrich Christofczik. Die betreffenden Bewohnerinnen und Bewohner durften vorher einen Wunschzettel abgeben, und so waren unter den liebevoll verpackten und mit einem persönlichen Gruß versehenen Päckchen ganz unterschiedliche Geschenke: vom bunten Schal bis zur Kiste Cola, von einer Geldbörse bis zur Abba CD, vom Woodstock Kalender bis zum Pflegeset, vom Pullover bis zum Kuscheltier und ganz viel Süßigkeiten. Das Christophoruswerk zeigte sich begeistert, dass diese Idee umgesetzt werden konnte, denn in Zeiten der Corona Pandemie ist es auch für den Lions Club Duisburg-Landschaftspark schwer, mit Hilfe von Aktivitäten Spenden zu generieren, da Veranstaltungen jeglicher Art nur sehr stark eingeschränkt oder gar nicht durchgeführt werden konnten. Umso mehr werden sich die Bewohnerinnen und Bewohner über die Weihnachtsgeschenke freuen. Wenn dann Abba „Happy new year“ singt, werden viele hoffen und wünschen, dass 2021 ein glückliches neues Jahr in vielerlei Hinsicht wird. Infos zum Werk gibt es im Netz unter www.cwdu.de.

 

 


 

Adventsvesper mit Orgelmusik

(8.12.2020)

Die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg lädt an jedem Adventssonntag zu einer Vesper in die Salvatorkirche ein. In den besinnlichen Andachten wird eine adventliche Bibelstelle gelesen und zum Abschluss ein Segen gesprochen. Es erklingt zudem festliche, teils vorweihnachtliche Musik - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Am 3. Advent, 13. Dezember 2020 liest um 15 Uhr in der Salvatorkirche Pfarrerin Sabine Schmitz aus der Bibel und spricht einen Segen, an der Orgel ist Stefan Madrzak. Der 1977 in Wesel geborene Musiker ist heute als Organist, Arrangeur und Improvisator tätig und geht neben seinen Aufgaben als Domorganist und Kantor an St. Patrokli  in Soest einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach. Am 4. Advent gibt es die nächste Adventsvesper mit Lesung, Segen und Musik, die liturgisch von Pfarrer Marin Winderberg verantwortet wird. Es spielt an der Orgel Wolfgang Schult aus Dillenburg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; so müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen (mehr Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de). Am Ende jeder Adventsvesper wird für das Aktion-Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten" gesammelt, das die zivile Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt.

 


 

Adventsgottesdienst der Duisburger Diakonie aus der Salvatorkirche, diesmal digital

(8.12.2020)

Zur Feier ihres Adventsgottesdienstes lädt die Duisburger Diakonie seit 25 Jahren haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der Diakonie sowie Freunde und Partner der Diakonie und alle, die den Gottesdienst mitfeiern möchten, in die Salvatorkirche ein. Das ist auch in diesem Jahr der Fall – nur diesmal wegen der Pandemie digital im Internet.

Die Idee zu dem Videogottesdienst hatte Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz. Der Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg kümmerte sich um die Produktion der Aufzeichnung und konnte Beate Stratmann von den Evangelische Sozialstationen, Ulrich Christofczik vom Evangelischen Christophoruswerk und Udo Horwat vom Diakoniewerk Duisburg, als Mitwirkende gewinnen. „Das Virus wird uns nicht hindern, Advent zu feiern uns wie alle Jahre wieder zu erinnern an das Versprechen einer guten, einer heilen, einer gesegneten Zukunft, die uns Gott mit der Geburt des Kindes im Stall von Bethlehem schenkt“, sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz zu Beginn des Gottesdienstes. Angelehnt an eine Bibelstelle, wo der Apostel Paulus in seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth über das Verhalten in einer schweren Krise schreibt, sprechen auch die Vertreter der Diakonie von den Schwierigkeiten und der Ratlosigkeit in diesem Corona-Jahr. Ihnen allen aber gibt ihr Glaube Hoffnung und Zuversicht. Von diesem festlichen Aufbruch spricht auch der musikalische Rahmen der Andacht. Der Duisburger Musiker Markus Emanuel Zaja hat Improvisationen über die Adventslieder „Gott heil’ger Schöpfer aller Stern“ und „Nun komm der Heiden Heiland“  mit Sopransaxofon und Bassklarinette eingespielt. Die Kameraaufnahmen in der Salvatorkirche übernahmen Michael Rogalla und Peter Eppert; den Schnitt des Adventsgottesdienstes am Computer machte Pfarrer Michael Schurmann aus Obermeiderich. Zu sehen ist die Aufzeichnung des Adventsgottesdienstes der Duisburger Diakonie ab jetzt auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“. Informationen zur Duisburger Diakonie gibt es im Netz unter https://www.diakonie-duisburg.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(8.12.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 14. Dezember 2020 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Adventsweg für Klein und Groß in Obermarxloh

(7.12.2020)

Die Fenster der Kita an der Wittenberger Straße neben der Lutherkirche sind jetzt alle dekoriert und die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt Jung und Alt ein, bei einem Spaziergang den bunten Adventsweg in den Glasscheiben zu entdecken. Dafür ist der Eingang an der Schützenwiese freitags bis sonntags von 16 bis 17 Uhr extra geöffnet und Klein und Groß können die Strecke in einer Einbahnstraße entlanglaufen. Damit auch diese Strecke für alle sicher ist, gelten auch hier Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske. Die Gemeinde hat sich außerdem noch weitere Aktionen ausgedacht: einen digitalen Adventskalender im Netz mit einem neuen Türchen jeden Tag. Außerdem gibt es Weihnachtstüten, die alle Haushalte, die zur Gemeinde in Marxloh, Obermarxloh und Röttgersbach gehören, als ein kleines Geschenk vor dem Fest vor die Türe gestellt bekommen werden. Zusätzlich finden alle Besucherinnen und Besucher am Eingang des Obermarxloher Familienzentrums neben der Lutherkirche in der Adventszeit einen „Stern für Dich“. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter  www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Festliche Kurzandachten an Heiligabend in der Neumühler Gnadenkirche

(7.12.2020)

Wer an Heiligabend zur Neumühler Gnadenkirche kommt, wird zwei geschmückte Tannenbäume sehen, einen auf dem Kirchplatz, den anderen drinnen im Gotteshaus bei einer der acht festlichen Andachten, zu denen die Gemeinde einlädt.

Dies wird allerdings nur nach vorheriger Anmeldung möglich sein, denn das Presbyterium hat ein wegen der Pandemie ein besonderes Organisationskonzept für Heiligabend erarbeitet. Es gibt beginnend mit der ersten um 15 Uhr über den Tag verteilt Kurzandachten, zwischen denen entsprechende Lüftungspausen eingefügt werden. Da die die Temperatur im Innenraum senken wird, ist warm Kleidung wärmstens empfohlen. Für alle Andachten sind Anmeldungen unbedingt erforderlich. Möglich ist dies bis zum 21. Dezember 2020 montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 580448 anmelden. In der Kirche ist – unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln – pro Andacht Platz für 40 Personen. Der Zugang auf das Kirchengelände wird entsprechend der Anmeldungen kontrolliert. Der Zutritt auf das Gelände ist aus Richtung des Parkplatzes an der Lehrerstraße sowie des Hohenzollernplatzes möglich. In einem Einbahnstraßensystem gelangen die Besucherinnen und Besucher durch den Haupteingang in die Kirche. Nach der Andacht verlassen die Menschen die Kirche durch den hinteren Ausgang der Sakristei. Pfeile auf dem Boden und Mitarbeitende der Gemeinde weisen Weg. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist mit Betreten des Kirchengeländes bis zu dessen Verlassen Pflicht. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter http://neumuehl.ekir.de.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste auf der Neudorfer Kirchenweise

(7.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West feierte Heiligabend vor einem Jahr Gottesdienst unter freiem Himmel. Dazu lädt die Gemeinde auch in diesem Jahr ein; wegen der Pandemie sind jetzt aber Anmeldungen erforderlich.

Ob um 15 oder um 17 Uhr, in beiden Gottesdiensten soll es auch musikalisch weihnachtlich-festlich werden, denn die Besucherinnen und Besucher hören auf Abstand zueinander die bekannten Weihnachtslieder, die der Posaunenchor der Gemeinde spielt. Bei der Anmeldung (Tel. 0160 2681632), die ab dem 14. Dezember möglich ist, werden Namen, Adresse und Telefonnummer der Teilnehmen aufgenommen. Die Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. Den Gottesdienst am ersten Weihnachtstag, 25, Dezember 2020 um 10 Uhr feiern die evangelischen Gemeinden Alt-Duisburg, Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West gemeinsam in der Salvatorkirche. Anmeldungen sind unter 0203 287262 möglich.

 


 

Bahnhofsmission bittet um Geldspenden für Lebensmittelgutscheine und Lunchbeutel

(4.12.2020)

Seit Jahren bringen Menschen in der Adventszeit Kaffee, Hygieneartikel, Süßes und andere Spenden zur Ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, die die Mitarbeitenden zu Heiligabend in Weihnachtspäckchen aufgeteilt an Besucher verteilen. Wegen der Pandemie gibt es in diesem Lunchbeutel mit kleinen Lebensmittelgutscheinen, für deren Finanzierung die Bahnhofsmission um Geldspenden bittet.

Allein im letzten Jahr gingen rund 120 Weihnachtsbeutel mit Pflegemitteln, Kaffee und Süßigkeiten an die Besucher heraus. Zu Weihnachten 2019 war der Tisch wieder einmal und Dank der großen Spendenbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger reich gedeckt. Mit der Pandemie änderte sich die Arbeit der Duisburger Bahnhofsmission entscheidend. Der Rückgang der Reisehilfen ist bis heute massiv, der offene Kontaktraum für die Besucherinnen und Besucher der Bahnhofsmission musste geschlossen, und viele Veranstaltungen mussten in diesem Jahr abgesagt werden. Die Bahnhofsmission passte sich der Situation - unter Beachtung der Hygieneregeln - an. Im Sommer fanden viele Gespräche, in denen es meist um Rat und Hilfe ging, im Freien statt. Seit April gibt es zudem eine tägliche Lebensmittelausgabe. Auch eine Möglichkeit zu telefonieren, zu faxen und Onlinetermine zu vereinbaren, wurde geschaffen. Menschen, die dringend verreisen mussten und Unterstützung benötigten, fanden und finden weiterhin diese Unterstützung bei der Bahnhofsmission. Viele Menschen erreichten die Mitarbeitenden trotz der erschwerten Bedingungen.

Zum Beginn der Adventszeit machte sich das Team um die Leiter Bodo Gräßer und Torsten Ohletz Gedanken, wie die Weihnachtszeit bei der Bahnhofsmission aussehen kann. Klar war: Eine Feier, wie in den letzten Jahren auf engstem Raum, kann nicht stattfinden und die Kontakte sollen wegen der Pandemie weiter eingeschränkt werden. So entstand die Idee, in diesem Jahr Lebensmittelgutscheine auszugeben, damit die Menschen sich die Dinge kaufen können, die sie momentan dringend benötigen.

In die Lunchbeutel kommen belegte Brötchen, Kuchen, manchmal gibt es ein Brot oder Obst dazu. Dazu gibt es ein Becher Kaffee oder Tee, alles zu mitnehmen. Dies wird jeden Tag verteilt. Zu Weihnachten möchte das Team die Lunchbeutel aufpeppen, so dass Mal eine besondere Wurst oder ein besonderer Käse aufs Brot kommt. Verpackt werden soll alles in Tüten, die auch nach Weihnachten aussehen. Hinein kommt dann noch ein Lebensmittelgutschein in einer Höhe von mindestens fünf Euro, den die Menschen jeweils bei einem der Discounter der Stadt einlösen können. Zusätzlich wird es natürlich kleine Aufmerksamkeiten geben, wie Kaffee, Christstollen, Weihnachtssüßigkeiten oder Pflegeprodukte. Um die Lunchbeutel zu füllen und die Lebensmittelgutscheine kaufen zu können, ist die Bahnhofsmission auf finanzielle Hilfe angewiesen und bittet um Geldspenden. Die Ökumenische Bahnhofsmission Duisburg freut sich deshalb über jede Spende (Kontoverbindung (KD Bank Duisburg, IBAN: DE 46 350 601 90 10 10 10 10 14, Stichwort: Bahnhofsmission).

Mehr Informationen - gerne auch über die Arbeit der Bahnhofsmission - gibt es telefonisch (0203 / 333967), im Internet (www.bahnhofsmission.de) oder bei einem persönlichen Besuch in der Duisburger Bahnhofsmission. 

 

 


 

Weihnachten in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(4.12.2020)

Um trotz der Pandemie-Einschränkungen etwas von dem Wunder der Weihnacht vielen Menschen weitergeben zu können, haben Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich für Heiligabend ein ganzes Gottesdienstkonzept auf die Beine gestellt, bei dem der Besuch der Kirche auf dem Damm auf jeden Fall vorab angemeldet werden muss. Das Sicherheits- und Hygienekonzept der Gemeinde lässt 80 Besucher und Besucherinnen im vorgeschriebenen Abstand in der Kirche zu (Maskentragen ist Pflicht, Mitsingen leider nicht möglich). Durch eine Anmeldung ab dem 10.12.2020 ab 10 Uhr im Gemeindebüro (0203/4519622) wird sichergestellt, dass die vorgegebene Besucheranzahl nicht überschritten wird. Zudem sind dann schon alle Daten für die Besuchererhebung vorhanden und es gibt keine Warteschlange beim Einlass. Am Eingang wartet ein Team aus freiwilligen Helfern, welches Desinfektionsmittel verteilt und die Besucher und Besucherinnen sicher zu ihrem festgelegten Platz begleitet. Frank Hufschmidt, Pfarrer im Gemeinsamen Pastoralen Amt, und Prädikant Udo Kloppert haben eine trotz der Kürze sehr festliche Weihnachtsandacht zum Wunder in der Heiligen Nacht vorbereitet, die Kirchenmusiker Andreas Boos musikalisch an der Orgel begleitet. Um dabei möglichst vielen Menschen den Besuch zu ermöglichen, lädt die Gemeinde zu gleich drei, dreißigminütigen Andachten ein: um 16 Uhr, um 17 Uhr und um 18 Uhr. Der Einlass ist nach ausreichendem Lüften immer eine Viertelstunde vor Andachtsbeginn. Wer nicht zur Kirche kommen kann, kann der evangelischen Gemeinde Meiderich auch online nahe sein: Alle drei Andachten werden live auf dem Youtube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ live übertragen. Dort gibt es ab 15 Uhr auch einen aufgezeichneten Kita-Gottesdienst mit Monika Gebhardt, Pfarrerin Gemeinsamen Pastoralen Amt, und ebenso ab 15 Uhr den sonst an Heiligabend nachts stattfinden musikalischen Jugendgottesdienst von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt, und seinem Kreativteam. Alle Links und Weiterleitungen sind am 24.12.2020 auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu finden. Dort gibt es auch Infos zu vielen weiteren Aktionen der Gemeinde in der Adventszeit. Wer Heiligabend an der Kirche Auf dem Damm noch festlicher gestalten will, kann in der Adventszeit oder zu Weihnachten den dort aufgebauten Christbaum schmücken. Dafür hat die Gemeinde Malvorlagen für Weihnachtskugeln in ihrem Gemeindebrief eingefügt (das PDF gibt des Briefs gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde). Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen wird es freuen, wenn der Baum mit vielen festlich-bunt bemalten Papierkugeln geschmückt ist. 

 


 

Anmeldungen zu den Gottesdiensten im Gemeindezentrum Wildstraße

(3.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost ist der Besuch aller Gottesdienste nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Das gilt selbstverständlich auch für die Gottesdienste am Heiligen Abend. Diese feiert die Gemeinde auch in ihrem Gemeindezentrum an der Wildstr. 31: um 14.30 Uhr und um 16 Uhr je einen Gottesdienst für Familien und um 18 Uhr die Christversper mit musikalischer Gestaltung. Anmeldungen zu diesen und allen anderen Gottesdiensten sind dienstags bis donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr telefonisch im Pfarrbüro unter 0203/353149 möglich.

Für die Gottesdienste gilt. Sind die vorhandenen, begrenzten Sitzplätze besetzt, ist kein weiterer Einlass möglich. Beim Betreten des Gebäudes, während des Gottesdienstes und beim Verlassen des Gottesdienstes, besteht Mund-Nasen-Maskenpflicht. Eine Teilnehmenden-Dokumentation beim Besuch des Gottesdienstes zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ist verpflichtend. Die personenbezogenen Daten werden in einem geschlossenen Umschlag vier Wochen sicher aufbewahrt und anschließend vernichtet. Die Daten werden zwischenzeitlich nur auf Verlangen der Gesundheitsbehörden offengelegt. Während des Besuches des Gebäudes sind die notwendigen Sicherheitsabstände von mind. 1,50 Meter einzuhalten. Das eigenständige Verändern der aufgestellten Sitzordnung ist nicht gestattet. Insbesondere Menschen mit Erkrankungen und Vorerkrankungen, die einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus begünstigen und auch Angehörigen von Risikogruppen empfiehlt die Gemeinde dringend empfohlen, zur Zeit noch nicht an den Gottesdiensten teilzunehmen. Die Gemeinde weist besonders darauf hin, dass akut an COVID-19 erkrankte Personen oder Personen mit  Symptomen eines grippalen Infekts nicht am Gottesdienst teilnehmen dürfen. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Evangelische Heiligabendgottesdienste in Beeck, am Osteracker und in Ruhrort

(3.12.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt zu Heiligabend zur Feier von zwei Gottesdiensten in der Beecker Kirche und zu zweien unter freiem Himmel ein. Bei allen herrscht Masken-Pflicht, es wird nicht gesungen und außerdem sind zu den Gottesdiensten in der Beecker Kirche Anmeldungen erforderlich, und zwar bis zum 22. Dezember bei Küsterin Sylvia Winkel, Telefon 0152 23985054. Den Gottesdienst in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, um 15 Uhr leitet Pfarrer i.R. Tijmen Aukes, den um 17 Uhr in der Beecker Kirche leitet Pfarrer Klaus Fleckner. Zeitgleich um 17 Uhr werden zusätzlich zwei Open-Air-Gottesdienste gefeiert: Den am Gemeindezentrum am Ostackerweg 75 leitet ein Team der Gemeinde, den am Neumarkt in Ruhrort Pfarrer i.R. Wolfgang Tereick. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Fünf Heiligabendgottesdienste unter freiem Himmel, neben der Versöhnungskirche
Anmeldungen sind ab 7. Dezember möglich

(3.12.2020)

Damit möglichst viele Menschen an Heiligabend zur Versöhnungskirche in Großenbaum kommen können,  bietet die Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm fünf Gottesdienste auf dem Kirchengelände an. Zu jedem ist eine Anmeldung erforderlich. Vom 11-Uhr-Gottesdienst für die Jüngsten, der Kinderweihnacht um 15 Uhr, dem Familiengottesdienst um 16.30 Uhr, der Christvesper um 18 Uhr bis hin zur Christmett um 23 Uhr: alle Gottesdienste dauern je 30 Minuten und werden als unter freiem Himmel draußen auf dem großen Gelände hinter der Versöhnungskirche Lauenburger Allee gefeiert. So können mehr Besucher mitfeiern und dennoch genügend Abstand voneinander. Es wird keine Sitzplätze geben. Während des gesamten Aufenthaltes auf dem kirchengemeindlichen Gelände muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen und ein entsprechender Abstand eingehalten werden. Am Eingang werden die Hände desinfiziert. Zugang zum Kirchengeländer erhalten nur Personen mit Anmeldung. Die telefonische Anmeldung ist ab 07. Dezember 2020, täglich von 9 bis 20 Uhr unter 0203/935 69 122 möglich. Erfasst werden die Namen aller teilnehmenden Personen, die Adresse, Telefonnummer und gegebenenfalls die E-Mail-Adresse. Die Anmeldung wird per Mail oder Brief bestätigt. Besucherinnen und Besucher bringen unbedingt die Anmeldebestätigung zum Gottesdienst mit. Infos über die Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Zwei Familiengottesdienste an Heiligabend in Obermeiderich

(3.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich feiert wegen der Pandemie an Heiligabend zwei gleiche, kurze Familiengottessdienste: Aber ob um 15 oder um 17 Uhr: alle müssen sich vorher anmelden, und das Masken-Tragen ist während des Gottesdienstes und beim Aufenthalt auf dem Kirchengelände an der Emilstraße ist Plicht. Anmeldungen sind vom 10. bis zum 20.12.2020 per Mail oder telefonisch möglich: vormittags bei Sigrid Köppen-Schmidt (0208 8486378 oder skoeppen-schmidt@obermeiderich.de), nachmittags bei Gisela Fackert (0203 420787 oder gfackert@obermeiderich.de). Den Segen zum Weihnachtsfest gibt es aus Obermeiderich auch online, denn der Gottesdienst wird am 24.12.2020 ab ca. 17 Uhr online unter www.obermeiderich.dezu sehen sein.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste in der Gnadenkirche und im Leichtathletikstadion

(3.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort bereitet die Feier von fünf Gottesdiensten an Heiligabend vor: in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1, um 15 Uhr einen Familiengottesdienst, um 16.15 Uhr eine traditionelle Vesper und um 22.30 Uhr eine musikalische Christmette. Zudem sollen im Leichtathletikstadion am Kalkweg um 15 Uhr ein Familiengottesdienst und um 16.30 Uhr eine moderne Vesper gefeiert werden.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger, namentlicher Anmeldung aller Besucherinnen und Besucher möglich. Bei der Anmeldung müssen alle Namen, Adressen und Telefonnummer sowie Mail-Adresse angegeben werden. Möglich sind die Anmeldungen per Mail gottesdienst.wanheimerort@ekir.de oder telefonisch unter 0203-770134 und zwar am 8. und am 15. Dezember 2020 zwischen 9 und 12 Uhr. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Digitale ökumenische Andacht am Barbaratag

 

(2.12.2020)

 

„Macht hoch Tor 1!“ - unter diesem Motto wurde bei HKM in den letzten 15 Jahren am 2. Advent das Patronatsfest der Heiligen Barbara mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kranhalle gefeiert. Auch Traditionelles unterliegt freilich dem Wandel. Das gilt für kirchliche Veranstaltungen im Allgemeinen; für einen Gottesdienst am Ort der Arbeit aber ganz besonders. Im Hinblick auf die Covid-Pandemie ist es in diesem Jahr nicht möglich, die Barbarafeier auf dem Werksgelände durchzuführen.

 

„Wir wollten unsere Barbarafeier aber auch nicht einfach ersatzlos streichen“, so HKM-Geschäftsführer Dr. Gerhard Erdmann, „also haben wir uns entschlossen, eine digitale Andacht zu erstellen.“ In Zusammenarbeit mit Studio 47 entsteht ein etwa 15-minütiges Video, das als virtuelle Andacht über den Youtube-Kanal des Duisburger Fernsehsenders ins Netz gestellt wird. „Gerade in dieser Situation möchten wir ein Stück unserer Tradition aufrechterhalten. Wir wollen uns nicht einfach wegducken, sondern ein Zeichen der Beständigkeit, der Hoffnung und der Zuversicht senden“, bringt Gerhard Erdmann den gemeinsamen Anspruch von Unternehmen und Kirche anlässlich des Barbaratages 2020 auf den Punkt. Bewährte Elemente des Barbara-Gottesdienstes finden sich in der Andacht wieder. Den Predigtteil übernehmen dabei die Pfarrer Hans-Peter Lauer und Pfarrer i.R. Jürgen Widera vom KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt), der musikalische Beitrag kommt von Okko Herlyn und Heike Kehl und den liturgischen Rahmen gestalten die Geistlichen Rainer Kaspers und Rolf Schragmann gemeinsam mit Mitarbeitenden der HKM. Unter www.hkm.de sind alle herzlich eingeladen, ab dem 6. Dezember um 16.30 Uhr an der virtuellen Barbarafeier teilzunehmen.   

 


 

Anmeldungen für die Weihnachtsgottesdienste in Wanheim notwendig

(2.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zu drei Gottesdiensten an Heiligabend in die Kirche an der Friemersheimer Straße 49 ein: um 14.45 Uhr, 16.15 Uhr und zu einem Gottesdienst um 17.30 Uhr. Diese, wie auch alle anderen Gottesdienste . Anmeldungen für die Heiligabendgottesdienste sind ab dem 7. Dezember möglich: für den ersten Gottesdienst um 14.45 Uhr unter 0203 771321, für den um 16.15 Uhr unter 0203 709227, für den um 17.30 Uhr unter 0203 702284. Für den Gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.2020 um 10 Uhr sind Anmeldungen unter 0203 771321 erforderlich. 

Auch wenn wegen der Pandemie vielleicht kein Weihnachtsspiel bzw. Krippenspiel in den Gottesdiensten am Heiligabend durchgeführt werden kann, werde in der Wanheimer Kirche an Heiligabend eines deutlich, teilt Pfarrer Rolf Seeger mit: „Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, ein Impuls von Weihnachten für uns heute, die musikalische Gestaltung mit Instrumenten (Flöte, Gitarre), die schöne Atmosphäre in unserer Kirche, eine Kerzenaktion mit dem Friedenslicht aus Bethlehem sind eingeplant und sollen dafür sorgen, dass auch in Coronazeiten sichtbar und spürbar wird: es ist Weihnachten. Und ´O du fröhliche und Stille Nacht´ soll auf jeden Fall auch erklingen.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Anmeldungen zu den Heiligabendgottesdiensten in der Salvatorkirche und der Lutherkirche Duissern

(2.12.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt zur Feier von insgesamt acht Gottesdiensten in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche am Heiligen Abend ein. Wer am 24. Dezember dort mitfeiern möchte, muss sich unbedingt anmelden.

In der Salvatorkirche werden am Heiligabend, 24. Dezember zwei Weihnachtsfamiliengottesdienste gefeiert, einer um 14 Uhr, der andere um 16 Uhr. Um 18 Uhr wird dort die Christvesper gefeiert, die live im Internet bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg” übertragen werden soll. Die Christmette findet um 23 Uhr statt. Die Kleinsten sind am Heiligabend mit ihren Familien zum Online-Gottesdienst live aus der Salvatorkirche eingeladen. Dort stellen Pfarrer Stephan Blank, Handpuppe Luzie-Lotta und ein Team die Weihnachtsgeschichte in (klein)-kindgerechter Weise vor. Aufgrund der Corona-Pandemie sind für alle vier genannten Präsenzgottesdienste am Heiligen Abend persönliche Anmeldungen notwendig, für die diese Anmeldetermine in der Salvatorkirche vorgesehen sind: Dienstag, 15. Dezember von 15.30 bis 18 Uhr, Mittwoch, 16. Dezember von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 19 Uhr sowie ab dem 17. Dezember zu den derzeit geltenden Öffnungszeiten der Salvatorkirche: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert außerdem am Heiligabend vier Gottesdienste in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39: um 14 Uhr und um 16 Uhr jeweils einen Gottesdienst für Familien mit Kindern, um 18 Uhr eine Christvesper unter dem Titel „Maria und der Jupp” und um  23 Uhr eine Christmette unter dem Titel „Ave Joseph!”.  Alle Gottesdienste werden auch auf dem Tube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg” live im Netz übertragen. Auch für diese Gottesdienste sind persönliche Anmeldungen erforderlich. Die Gemeinde bietet hierzu folgende Anmeldetermine in der Lutherkirche Duissern an:  Dienstag, 15. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Freitag, 18. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Sonntag, 20. Dezember von 12 bis 16 Uhr und Montag, 21. Dezember von 16 bis 20 Uhr. 

Für alle Gottesdienste gilt, dass die geltenden Bedingungen und Hygieneschutzregeln (kein Gemeindegesang, Abstand halten, Tragen der Mund-Nasen-Maske im Gottesdienst und auf dem Kirchengelände) eingehalten werden müssen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Anmeldungen und im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de

 

 


 

Schönes Licht für die Advents- und Weihnachtszeit

(1.12.2020)

Ein wenig vom schönen festlichen Schein, den es in der Versöhnungskirche gibt, kommt jetzt mit jedem Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm zu den Mitgliedern nachhause. Denn jedem Heft liegt eine kleine sogenannte „Weihnachtslichttüte“ bei. Alle sind eingeladen, in der Advents- und Weihnachtszeit ein Windlicht oder besser noch und zur Sicherheit lieber eine LED Kerze hineinzustellen und sich über den Schein zu freuen. Die Papiertüten haben Martina und Jenny Siegmund und Katrin Behring-Mackowiak in Handarbeit hergestellt: Sie haben gemalt, gestempelt, gelocht und geschrieben, um für alle gemeindlichen Haushalte je eine Tüte zu erstellen. So sind es insgesamt 3.300 Weihnachtslicht-Tüten geworden, die nun die Advents- und Weihnachtszeit erhellen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt´s im Netz unter www.ekgr.de.  

 

 


 

Fotoausstellung in Ruhrort: Der Schlachthof der Schiffe

(1.12.2020)

Auf einer Tagung der Deutschen Seemannsmission sah die Diakonin Gitta Samko, die auch im Evangelischen Binnenschifferdienst tätig ist, die Fotoausstellung „Chittagong – Schlachthof der Schiffe“ von Christian Faesecke. Sie wusste sofort: Die Bilder müssen nach Ruhrort! Mit ihrer Begeisterung steckte sie Jutta Nagels vom Buchladen des Mercator Verlages in der Horst-Schimanski-Gasse an und nun können die Kunden und Besucher dort auf kleinem Raum Großes erleben - montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, bis zum 8. Januar.

Christian Faesecke bereist mit seiner Kamera die Welt und geht dabei ganz nahe ran. Der Orthopädietechniker aus Hamburg ist mit dem Begriff Hobbyfotograf unzureichend beschrieben. Seine Fotoreportage über das Abwracken der Ozeanriesen im Golf von Bengalen zeigt einen Endpunkt der globalen Warenproduktions- und Verwertungskette in seiner ganzen Härte. Chittagong, wo bei Springflut die riesigen Containerschiffe, Autotransporter und Öltanker auf den flachen, schlammigen Strand gesetzt werden können, ist inzwischen ein Zentrum der weltweiten Abwrackindustrie. Dort werden die Riesen von ameisenkleinen Arbeitern mit primitiver Ausstattung in ihre Bestandteile zerlegt und die stählernen Einzelteile mit Ketten durch den Schlick in die stahlverarbeitenden Betriebe gezogen.

Faesecke kehrte nach seinem ersten Besuch 2014 in Bangladesh zwei Mal nach Chittagong zurück, bis er alles abgelichtet hatte. Während er die Bilder im Buchladen sorgfältig auspackt und an den Wänden arrangiert, erzählt er von seiner Art zu fotografieren. „Wenn ich mit meiner schweren Ausrüstung knietief im Schlamm steckenbleibe, dann frage ich mich schon manchmal, was ich da mache“, gibt er zu. Aber wenn er die Kamera hebt, dann denkt er nur noch an den turmhohen, verschrammten Vordersteven des knapp 300 Meter langen Containerschiffs „Sezze“, das 1995 gebaut wurde und 2014 schon zum Ausschlachten kam. Mit dem Weitwinkelobjektiv gönnt er sich keinen Abstand, sondern er setzt die Stahlkolosse bildfüllend in Szene. Faesecke überwindet Zäune, erkundet allenfalls halblegal gesperrte Strandabschnitte und zeigt die Arbeiter bei einem der gefährlichsten Jobs die man haben kann. Er interviewte einen Arbeiter, der nach einem Unfall mit tonnenschweren Stahlplatten in einem Zulieferbetrieb ein Bein und seine Arbeit verlor. Und er vermittelte dem Mann eine Beinprothese. Aber er machte ihn nicht zum Gegenstand der Reportage.

Die Bilder der Schiffe erzählen die ganze Geschichte, auf der kleinen Ausstellungsfläche der Buchhandlung überwältigen sie den Betrachter geradezu. Faesecke „tüddelt“ noch ein paar Schilder mit Erklärungen zurecht, die an die Bilder kommen. „Für Seeleute hat jedes Schiff eine Seele, die gehen noch mal mit ganz anderen Augen durch so eine Ausstellung“, sagt Schifferpastor Frank Wessel beim Betrachten der gestrandeten Riesen. Der Leiter des Evangelischen Binnenschifferdienstes ist auch ein begeisterter Kreuzfahrer und fragt sich, wie viele Kreuzfahrtschiffe in Zukunft wohl durch die Coronakrise ihre letzte Reise nach Bangladesch antreten werden.

Für den Fotografen aus Hamburg ist wichtig, dass er die ganze Geschichte erzählen will. „In Hamburg und Umgebung gibt oft den Anfang zu sehen, Stapellauf, Hafen und Schiffsbegrüßungsanlage, das kennt man ja“, sagt er, „aber wie das Ende aussieht, das sollte man sich auch mal anschauen.“

Gitta Samko freut sich darüber, dass sie den „total großartigen Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen in der Verschrottungsindustrie“ in den Hafenstadtteil Ruhrort bringen konnte, auch wenn die Ausstellung coronabedingt kleiner ausfallen musste, als ursprünglich geplant.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Wegbegleiter durch die Advent- und Weihnachtszeit im Briefkasten

(1.12.2020)

In diesen Tagen wird nicht nur der neue Gemeindebrief der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd verteilt. Die Gemeindemitglieder in Huckingen, Ungelsheim, Hüttenheim, Mündelheim, Serm und Ehingen finden in ihren Briefkästen auch 4.200 Exemplare der 12-seitige „Weihnachtsbeilage“.

Sie greift Traditionen wie den Adventskranz, den Adventskalender und das Aufstellen von Christbäumen auf. Die Leserinnen und Leser werden in die Weihnachtsbäckerei entführt. Zudem gibt es bereits Infos über den digitalen Weihnachtsgottesdienst geworben und auf den letzten Seiten des Heftes wird zu einer Hausandacht an Heilig Abend oder den Weihnachtstagen eingeladen.

In Zeiten einer Pandemie sind alle aufgerufen, ihre Kontakte zu beschränken und insbesondere die Menschen mit einem hohen Risiko zu schützen. Weil auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde viele Advents- und Weihnachtsfeiern ausfallen, die Plätze für Gottesdienstbesucher begrenzt sind und viele zu Recht vorsichtig sind und ganz auf die Besuche der Gottesdienste in den Kirchen verzichten, hat sich die Gemeindeleitung entschieden, den Mitgliedern der Gemeinde mit dem Wegbegleiter durch die Advents- und Weihnachtszeit einen Gruß zu schicken. Wer ihn nicht erhält, der findet die Weihnachtsbeilage als PDF auf der Homepage der Gemeinde zum Download (www.evaufdu.de).

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
 

(1.12.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 7. Dezember 2020 von Elke Banz, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.  

 


 

Weihnachtsgrüße für Gemeindemitglieder und die Menschen im Christophoruswerk

(30.11.2020)

Eine Gruppe engagierter Frauen der evangelischen Gemeinde Obermeiderich hat ihre gute Idee mit Fleiß und vielen Stunden Arbeit umgesetzt, so dass jetzt zu allen Gemeindemitgliedern und den Bewohnerinnen und Bewohnern des benachbarten Christophoruswerkes ein Weihnachtsgruß nachhause kommt.

Dazu haben die Frauen in den letzten Wochen 3.000 Teelichtüberraschungen hergestellt. Alle Haushalte in Obermeiderich, die in diesen Tagen ihren gewohnten Gemeindebrief erhalten, bekommen mit ihm ein kleines Tütchen, in dem ein Teelicht enthalten ist. Wenn dieses angezündet wird, kommt nach etwa zwei Stunden auf dem Boden des Lichtes ein weihnachtlicher Spruch zum Vorschein. Wie der lautet, wird natürlich nicht verraten. Diese Weihnachtslichter können aus Sicherheitsgründen nicht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern des Christophoruswerkes kommen. Dafür haben die Frauen der Gemeinde Engel im 3D-Format zusammengebaut, die nun an den Fenstern oder über den Betten im Alten- und Pflegeheim hängen können. Wegen der Pandemie dürfen die Frauen diese Engel dort nicht verteilen. Das übernimmt aber gerne Ester Immer, die als Pfarrerin des Heims mit Diakon Martin Walter evangelische und katholische Bewohnerinnen und Bewohner besuchen wird und ihnen den Gruß der Gemeinde überbringen wird. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Adventsvesper mit Orgelmusik in der Salvatorkirche

(30.11.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt an jedem Adventssonntag zu einer Vesper in die Salvatorkirche ein. Das ist eine besinnliche Andacht, in der eine adventliche Bibelstelle gelesen wird und zum Abschluss ein Segen gesprochen wird. Es erklingt zudem festliche, teils vorweihnachtliche Musik - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt.

Am 2. Advent, 6. Dezember 2020 liest um 15 Uhr in der Salvatorkirche Pfarrer Martin Winterberg aus der Bibel und spricht einen Segen, an der Orgel ist Andreas Lüken. Der Kantor an der Duisserner Lutherkirche spielt Werke von Elgar, Boelmann, Karg-Elert und von J.S. Bach „Präludium und Fuge c-moll BWV 549“ sowie aus dem Orgelbüchlein die Stücke „Gelobet seist du, Jesu Christ“ und „Nun komm der Heiden Heiland“.

Am 3. Advent gibt es die nächste Adventsvesper mit Lesung, Segen und Musik, die liturgisch von Pfarrerin Sabine Schmitz verantwortet wird. Es spielt an der Orgel Stefan Madrzak aus Soest. Am 4. Advent ist es der Organist Wolfgang Schult aus Dillenburg. Die liturgische Gestaltung übernimmt Pfarrer Marin Winderberg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; so müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen (mehr Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de). Am Ende jeder Adventsvesper wird für das Aktion-Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten" gesammelt, das die zivile Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt.

 


 

Interaktives Nikolaussingen mit Armin Klaes und Gästen

(27.11.2020)

Viele kennen Armin Klaes als Organisator von Weihnachtssingen unter freiem Himmel. Der Dirigent und Hochschullehrer disponiert im Pandemie-Jahr kurzerhand um und lud schon zu St. Martin Klein und Groß zum Mitsingen übers Internet ein. Jetzt kommt das Nikolaussingen live in die Wohnzimmer der Menschen, und Armin Klaes lädt auch jetzt zum Mitsingen von zuhause aus ein und verspricht kurzweilige Aktionen. Seine Gäste im Videokonferenzraum am Duisburger Campus der Uni Duisburg-Essen sind Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Wanheimerort, und Daniel Drückes, Kantor für Popularmusik.

Die Live-Sendung ist am Samstag, 5. Dezember ab 16 Uhr auf youtube.com unter dem Kanal „Armin Klaes“ zu sehen. Im Vordergrund stehen natürlich Lieder um den Nikolaus. Dazwischen gibt es Geschichten zum Thema, kurzweilige Aktionen, wie ein Schiffe-Falten mit Papier, das zuhause nachgemacht werden kann. Sogar gebacken wird in der Sendung, passend zum Thema gibt es Nikolaus-Taler, die sein Sohn schon zur Probe in der Küche aus dem Ofen gezaubert hat. Oberbürgermeister Sören Link und Universitätsrektor Professor Radtke unterstützen und fördern das gemeinsame Projekt durch ihre Schirmherrschaft und ihre Grußworte.  

 

 


 

Anmeldungen zu den Weihnachtsgottesdiensten in Hochfeld

(27.11.2020)

Die Evangelische Gemeinde Hochfeld feiert am Heiligabend, 24. Dezember 2020 gleich drei Gottesdienste in ihrer Pauluskirche: um 15.30, um 17 und 23 Uhr. Wer mitfeiern möchte, sollte sich frühzeitig anmelden, denn zu jedem Gottesdienst können nur 38 Personen kommen.

Anmeldungen sind vom 1. Advent bis zum bis zum 21. Dezember 2020 möglich; und zwar durch ausgelegte Karten in der Kirche oder durch eine persönliche, telefonische Anmeldung unter Telefon (0203 / 73837091) - montags zwischen 9 und 12 oder donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr. Anmeldungen, die auf den Anrufbeantworter gesprochen werden, können nicht berücksichtigt werden. Wenn durch Voranmeldung alle Plätze vergeben sind - die Plätze werden chronologisch nach Eingang der Anmeldung vergeben - können keine weiteren Menschen ohne Anmeldung zu den Gottesdiensten eingelassen werden. Zu den Adventsgottesdiensten ist keine Anmeldepflicht vorgesehen, Besucherinnen und Besucher melden sich aber direkt vor Ort an und tragen ihre Daten für eine erweiterte Rückverfolgbarkeit an. Den genauen Gottesdienstplan gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 

 

 


 

Ein Friedenslicht zum Mitnehmen… und in diesem Jahr auch mit Lieferservice

(26.11.2020)

Jedes Jahr macht sich eine  Flamme von der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem auf den Weg, um allen Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu leuchten. An diesem Friedenslicht können in Duisburg Große und Kleine ihre Kerzen feierlich entzünden und sie mit nach Hause nehmen.Der 3. Adventabend mit der Aussendungsfeier steht bei vielen Familien in freudiger Erwartung, weil die gemeinsame Friedenslichtfeier von evangelischer Jugend mit dem Bund der Deutschen katholischen Jugend und den Pfadfindern und Pfadfinderinnen immer auf ganz besondere Art und Weise gestaltet wird. Das gegenseitige Entzünden der Kerzen mit der Flamme aus Bethlehem und das anschließende Beisammensein mit Glühwein und Keksen sind Momente des Zusammenhaltes. Aufgrund der momentanen Lage ist ein Gottesdienst in dem Rahmen nicht möglich, aber das Friedenslicht kann dennoch in einem andächtigen und würdigen Rahmen verteilt werden: Am Samstag, 13. Dezember 2020 können Interessierte zwischen 19 und 21 Uhr zum Buchholzer Kirchplatz an der Arlberger Straße 10 kommen und die kleine Flamme der Liebe und Hoffnung, die in diesen Tagen besonders gebraucht wird, mitnehmen. Zudem wird eine Friedenslicht-Lieferservice eingerichtet: Wer mag, bekommt eine Tüte mit passendem Inhalt direkt nachhause – eine brennende Kerze kann allerdings nicht geliefert werden. Sowohl für die Abholung des Lichtes am 13. Dezember als auch und für den Lieferservice ist eine Anmeldung erforderlich. Infos dazu gibt es im Netz unter www.arlberger.de/friedenslicht-2020 . Wer mag, kann am 13. Dezember zum Kirchplatz das eigene Windlicht mitbringen oder vor Ort Kerzen erwerben. Die Hygieneregeln der Corona-Schutz-Verordnung werden selbstverständlich eingehalten; eine Mund-Nasen-Maske ist Pflicht.


Übrigens: Wer an dem Aussendungsabend leider nicht teilnehmen kann, hat die Gelegenheit, sich das Licht auch später noch eigenständig abzuholen, denn bis einschließlich 26. Dezember wird das Licht am Haupteingang der Jesus-Christus-Kirche hängen.


Das Friedenslicht aus Bethlehem holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder übrigens immer in Wien ab, denn es wird alljährlich vom Österreichischen Rundfunk  in der Geburtsstätte Jesu entzündet und am dritten Adventwochenende nach ganz Europa weitergegeben. Dieses Jahr leuchtet es unter dem höchst aktuellen Motto „Frieden überwindet Grenzen“. Mehr Infos hat Isa Dvorak, Jugendleiterin in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (0203/703670).

 

 


 

Weihnachtsweg und Adventsimpulse
Evangelische Bonhoeffer Gemeinde bittet um Anmeldungen zu Advents- und Weihnachtsgottesdiensten

(26.11.2020)

Auch für die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gilt: Weihnachten wird in diesem Jahr anders als in den Vorjahren gefeiert. Am Heiligabend, 24. Dezember 2020 ist die Obermarxloher Lutherkirche von 15 bis 19 Uhr für alle geöffnet. Durch die Lutherkirche wird ein stimmungsvoller „Weihnachtsweg" führen. Er zeigt für Jung und Alt in anschaulicher Form die verschiedenen Stationen der Weihnachtsgeschichte. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich. Ebenfalls zu Heiligabend lädt die Gemeinde zur Christmette um 22 Uhr in die Kreuzeskirche ein. Zu diesem Gottesdienst, wie auch zu allen anderen Weihnachtsgottesdiensten sind Anmeldungen erforderlich: Für den Gottesdienst am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember um 10 Uhr in der Kreuzeskirche und auch für den am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, um 11 Uhr. Diesen feiert die Gemeinde mit den anderen evangelischen Gemeinden im Duisburger Norden in der Kirche in Obermeiderich, Emilstraße. Anmeldungen im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700 oder Email: silke.dittberner@kirche-duisburg.de) sind auch erforderlich für die Gottesdienste an den Adventssonntagen (29.11.20, 10 Uhr, Kreuzeskirche; 6.12.20, 11 Uhr, Lutherkirche; 13.12.20, 10 Uhr, Kreuzeskirche und 20.12.20, 10 Uhr, Kreuzeskirche). Die Gemeinde lädt außerdem zu sogenannten Adventsimpulsen auf dem Kirchenvorplatz am Weihnachtsbaum vor der Marxloher Kreuzeskirche bzw. vor der Obermarxloher Lutherkirche ein: am 29.11. um 15 Uhr an der Kreuzeskirche, am 2.12. um 18 Uhr wieder an der Kreuzeskirche und am 5.12. um 17 Uhr an der Lutherkirche. Angaben zu weiteren „Adventsimpulsen“ in den nächsten Dezemberwochen sind auf der Internetseite der Gemeinde (www.bonhoeffer-gemeinde.org) aufgeführt und werden im Gemeindebüro mitgeteilt.

Zudem gibt es in der Gemeinde schöne Advents-Aktionen: So erhalten alle Haushalte, die zur Gemeinde in Marxloh, Obermarxloh und Röttgersbach gehören, als ein kleines Geschenk „Weihnachtstüten", die vor dem Fest vor die Türe gestellt werden. Menschen, die beim Verteilen helfen möchten, sind gerne gesehen und möchten sich im Gemeindebüro melden. Außerdem soll es einen Adventsweg in den Fenstern des Kindergartens an der Lutherkirche geben, der über den Eingang Schützenwiese freitags bis sonntags von 16 bis 17 Uhr von Klein und Groß in einer Einbahnstraße besichtigt kann. Zusätzlich finden alle Besucherinnen und Besucher am Eingang des Familienzentrums in der Adventszeit einen „Stern für Dich“. Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Gemeinde, die sich die Aktionen für diese besondere Zeit ausgedacht, schreiben im Gemeindebrief: „Wir hoffen, Sie an der einen oder anderen Stelle begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen in dieser Zeit Zuversicht und Gesundheit.“ 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(24.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 30. November 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 


 

Vorweihnachtsstimmung durch den digitalen Adventskalender der evangelischen Gemeinde Meiderich

(24.11.2020)

Mit einem digitalen Adventskalender begleitet die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in diesem besonderen Jahr durch die Vorweihnachtszeit. Hinter den 24 Türchen verbergen sich Geschichten, Lieder und interaktive Beiträge rund um den Advent. Neben dem Pfarrteam, den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Gemeinde haben sich mit Anja Lerch und Wolfgang Trepper auch zwei prominente Duisburger Gäste mit einem Beitrag eingebracht. Traditionell finden in der Advents- und Vorweihnachtszeit zahlreiche Veranstaltungen in den Kirchengemeinden statt. Vieles davon ist in diesem Jahr nicht möglich, so dass die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit einem besonderen digitalen Angebot durch die Adventszeit begleitet. Der digitale Adventskalender präsentiert jeden Tag eine Geschichte, ein Musikstück oder einen Beitrag zum Advent. Diese wurden gestaltet von den Pfarrerinnen und Pfarrern, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Mitgliedern der Gemeinde und reichen von bekannten Weihnachtsgeschichten bis hin zu persönlichen Berichten, von Lied- bis zu Chorbeiträgen. Als besonderes Highlight konnten auch prominente Duisburger gewonnen werden, die in den letzten Jahren in der Vorweihnachtszeit in der Kirche zu Gast waren: Anja Lerch und Wolfgang Trepper haben den Adventskalender mit einem Text- und einem Gesangsbeitrag bereichert. Weiteres musikalisches Highlight sind Beiträge des ersten Kantors für Popmusik Daniel Drückes, der in Meiderich aufwuchs. Ob Wolfgang Trepper in einem Video einen Text liest oder seine eigenen Zeilen zu lesen sind, wird nicht verraten. Neugierige sollten jeden unter www.kirche-meiderich.de/adventskalender im neuen Türchen nachschauen und erfahren dann vielleicht auch, womit Anja Lerch Vorweihnachtsstimmung zaubert. Ergänzt wird der digitale Kalender durch den Fensterkalender im Gemeindezentrum Auf dem Damm. Dort öffnet sich im lichtdurchfluteten Foyer in einem der Fenster im Gemeindezentrum täglich ein weiteres Türchen der Kirchengemeinde mit Texten, Fotos und Gedichten. Mehr Infos zu allen Aktionen der Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und auf der Facebookseite und der Instagramseite der Gemeinde.

 


 

Orgelvespern an den Adventssonntagen

(23.11.2020)

Die beliebten 30minütigen Konzerte in der Salvatorkirche mit der Königin der Instrumente gibt es in diesem Jahr nicht. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt jetzt zu „Adventsvespern mit der Königin“, bei denen festliche Orgelmusik an jedem Adventssonntag um 15 Uhr in der Salvatorkirche erklingt. Fester Bestandteil ist eine kurze Lesung und ein gesprochener Segen. Gespielt wird Adventliches und Weihnachtliches aus fünf Jahrhunderten - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Auftakt der Reihe ist am kommenden 1. Advent, 29. November 2020 um 15 Uhr das Spiel von Kantor Marcus Strümpe, bei dem Werke von Bach und Buxtehude und auch Bearbeitungen und Improvisationen zu Advents- und Weihnachtsliedern zu hören sind. Das für diesen Tag ursprünglich geplante Adventliedersingen mit der Kantorei muss wegen den Pandemie-Beschränkungen entfallen. Am 2. Advent, 6. Dezember 2020 ist in der Salvatorkirche um 15 Uhr Andreas Lüken, der Kantor von der Duisserner Lutherkirche mit seinem Orgelspiel zu hören. Am 3. Advent ist es zur gleichen Uhrzeit Domorganist Stefan Madrzak aus Soest und am 4. Advent der Organist Wolfgang Schult aus Dillenburg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de. So müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen. Am Ende wird für einen sozialen Zweck gesammelt.

 

 


 

Digitaler Adventskalender spiegelt Gemeindevielfalt

(23.11.2020)

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm werden viele der vertrauten und gewohnten Veranstaltungen in der Adventszeit nicht stattfinden können. Um während der gesamten Vorweihnachtszeit trotz allem nahe bei den Gemeindemitgliedern zu sein, hat sich die Gemeinde etwas Besonderes ausgedacht: Auf ihrer Homepage www.ekgr.de gibt es ab dem 1. Dezember einen bunten Adventskalender. Jeden Tag warten dort Beiträge aus der Gemeinde. Der Kalender soll so vielfältig sein, wie es auch die Gruppen und Angebote der Gemeinde sind. Deshalb wird es etwas zum Basteln geben, mal etwas Musikalisches, zwischendurch Texte oder vorgelesene Geschichten und besinnliche Ausmal-Bilder. Jeden Tag wartet ein weiteres Türchen darauf, geöffnet zu werden.

 

 

 


 

WeihnachtsWunderTüten für den Heiligabend in den eigenen vier Wänden

Weihnachtsaktion der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in Coronazeiten

 

(20.11.2020)

 

Damit Menschen Heiligabend auch zuhause feiern können, stellen Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Weihnachts-Wunder-Tüten zusammen, die alles Notwendige beinhalten und sind gleichermaßen für Familien, Kinder, Einzelne, Erwachsene und Senioren eignen. Sie können jetzt bestellt werden, die Anzahl ist begrenzt. Pfarrer Stefan Korn, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, darf wie auch alle anderen Eingeweihten und fleißigen Helferinnen und Helfer, die beim Packen der Tüten mitarbeiten, nicht verraten, was in die Tüte kommt. „Nur so viel, um Ihre Neugier zu wecken: etwas Grünes, etwas Leuchtendes, etwas Fröhliches, etwas Besinnliches, etwas Kreatives und: ein Liederheft mit den sechs schönsten kirchlichen Weihnachtsliedern!“ Das Besondere daran ist: Auf der Internetplattform „you tube“ kann man auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu jedem Lied des Heftes einen Musik-Clip aufrufen, auf dem die jeweilige Melodie aufgenommen wurde. So können alle zuhause ihre Lieblingslieder mitsingen. Die Weihnachts-Wunder-Tüte eigne sich auch gut zum Verschenken, sagt Pfarrer Stefan Korn, „an Freunde, Nachbarn, Kranke und Einsame.“ Die Kosten pro Tüte liegen bei fünf Euro; von jeder verkauften Tüte geht ein Euro an den Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. - soziale und medizinische Hilfe für obdachlose Menschen“. Die Anzahl der Weihnachts-Wunder-Tüten ist begrenzt. Bestellt werden können sie bei Pfarrer Stefan Korn (Tel: 0203 / 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Von ihm ist auch zu erfahren, wie und wo die bestellten Tüten abgeholt werden können. Zur Internetseite der Gemeinde: www.ekadu.de.

 


 

Unendlich dankbar
Abschiedsgottesdienst von Superintendent Schneider live im Netz

(20.11.2020, aktualisiert am 27.11.2020)

Auf einen Abschiedsgottesdienst unter den Bedingungen der Corona-Pandemie hätte Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, am liebsten verzichtet, denn er wollte nicht entscheiden müssen, wer dann am 28. November um 17 Uhr in der Salvatorkirche sitzen darf und wer nicht. Abgenommen hat ihm dies sein Stellvertreter, so dass zu Pfarrer Schneiders Entpflichtung nur ein kleiner Kreis zusammenkommen kann, zu dem auch Vertretungen aus den Kirchengemeinden und der Diakonie gehören. Der Gottesdienst, in dem Armin Schneider seine letzte Predigt als Superintendent hält, wird wird aber zeitgleich live bei Youtube übertragen; die Aufzeichnung ist hier auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen. 

Den Livestream im Netz hatten Vertreter der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg auf ihrer letzten Tagung angeregt. Das Gremium der Synode ist vergleichbar mit einem politischen Parlament und noch nicht einmal seine über 100 gewählten Abgeordneten aus den Kirchengemeinden hätten Platz im Abschiedsgottesdienst von Superintendent Schneider finden dürfen. In seinem Amt als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises hat Armin Schneider 33 Tagungen der Duisburger Synode geleitet. Auf so einer Tagung des damals neu gegründeten Kirchenkreises wurde er 2004 in das Amt des Superintendenten gewählt. Dieses hat er seitdem nebenamtlich innegehabt, denn Armin Schneider war und blieb auch bis jetzt Krankenhauspfarrer. Es sind unzählige Kontakte, die er seitdem in beiden Funktionen knüpfen konnte. Pfarrer Schneider betonte immer wieder: „Es stand nie auf meinem Lebensplan, Superintendent zu werden. Ich habe dieses Amt mit großem Respekt und auch mit einer gehörigen Portion Unsicherheit angetreten. Aber es hat mir im Laufe der Jahre mehr Freude gemacht, als ich mir jemals zu träumen gewagt hätte. (…) Vielfältige, tragfähige und wohltuende Beziehungen zu zahlreichen Menschen hat mir dieser Kirchenkreis und hat mir dieses Amt reichlich beschert. Und dafür bin ich unendlich dankbar.“ 

Armin Schneider stammt aus dem Raum Wetzlar, studierte in Wuppertal, Zürich und Tübingen evangelische Theologie, absolvierte ein Sondervikariat bei der Aktion Sühnezeichen in Berlin, bevor er sein Vikariat in Duisburg Duissern abschloss. 1984 wurde Schneider Hilfsprediger und ein Jahr später Pfarrer in Obermarxloh. 14 Jahre blieb er in der Gemeinde, dann wechselte Schneider in die Krankenhausseelsorge, wo er auch in seiner gesamten Amtszeit als Superintendent tätig war - bis 2014 war Armin Schneider Krankenhausseelsorger am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord und am St. Johannes Hospital in Hamborn; aktuell ist er es noch bis Ende November 2020 am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord und am Herzzentrum Duisburg - beide Häuser gehören zum Evangelischen Klinikum Niederrhein. Armin Schneider ist außerdem seit April 2011 Sprecher des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage Duisburg.  

 

 


 

Lied zur Jahreslosung 2021

(20.11.2020)

Jahreslosungen sind Bibelstellen, die Zuversicht spenden sollen und Christinnen und Christen Leitspruch für die nächsten 12 Monate sein können. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ sind Worte aus dem Lukasevangelium und die Jahreslosung für das Jahr 2021. Für Musiker Daniel Drückes ist dieser Vers zentral für das menschliche Zusammenleben. Seit einigen Jahren schreibt der Kantor für Popularmusik und Koordinator für Kirchenmusik im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg zu jeder Jahreslosung ein Lied. In diesem Jahr hat er den Song „Barmherziger Vater“ zusammen mit Mitgliedern seines Chors aufgenommen und ein Musikvideo dazu produziert. Das Video ist ab dem ersten Advent, 29. November 2020 um 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen. Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk stellt der Komponist die Noten des Songs bis Anfang 2021 kostenlos auf www.kirchenmusik-duisburg.de zum Download. So kann man auch zuhause mitsingen. Die Mitwirkenden im Video zu „Barmherziger Vater“ sind Christine Gladbach, Jenny Burbach, Nadine Baudisch, Johanna Berg und Michael Claus sowie Daniel Drückes. 

 

 


 

Neuer Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) per Videokonferenz 

(19.11.2020)

Infos dazu, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt, haben Lars Allofs (0203/2951-284; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg sehr viele. informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Von den Vorteilen des FSJ und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist, berichten die beiden jetzt auch live im Netz: Am 1. Dezember 2020 können Interessierte mit den beiden von 18 bis 19.30 Uhr persönlich darüber reden. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Jeden Tag kommt ein wenig Vorweihnachtsstimmung nachhause
Digitaler Adventskalender aus Wanheimerort

(19.11.2020)

In diesem Jahr wird auch die Adventszeit nicht so verlaufen, wie es alle gewohnt sind, auch nicht in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort. Viele Veranstaltungen müssen derzeit ausfallen oder können nur unter sehr veränderten Bedingungen stattfinden. Die Gemeinde bietet deshalb einen digitalen Adventskalender an. Jeden Tag im Dezember bis zum Heiligabend wird sie auf ihrem YouTube-Kanal „egwanheimerort“ und auf ihrer Facebook-Seite einen adventlichen Videobeitrag einstellen. Die Kirchenmusik, die Kindergärten, Gruppen und Kreise der Gemeinde und natürlich Pfarrerin Almuth Seeger und Pfarrer Jürgen Muthmann werden sich an der Gestaltung beteiligen. Alle Mitwirkenden hoffen, den Zuschauenden auf diesem Weg ein wenig Adventsstimmung nach Hause bringen zu können. Wer jeden Tag den Link zum Kalendertürchen per E-Mail bekommen möchte, schickt bis zum 30.11.2020 eine E-Mail an juergen.muthmann@ekir.de..

 

 


 

Dinge stützen, wenn sie ins Wanken geraten
Evangelische Gemeinde Obermeiderich verabschiedet Pfarrer Schurmann in den Ruhestand

 

(19.11.2020)

Mehr als 28 Jahre lang war Michael Schurmann Pfarrer in Obermeiderich. Jetzt freut er sich auf seinen Ruhestand. „Seine“ evangelische Gemeinde Obermeiderich will ihn am Sonntag, 6. Dezember 2020 um 15 Uhr in der Kirche an der Emilstraße herzlich verabschieden. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, muss sich unbedingt vorab anmelden und Pandemie-Schutzmaßnahmen beachten.

Michael Schurmann wurde 1960 in Leverkusen geboren und ist in Köln-Raderthal aufgewachsen. Die rege CVJM-Arbeit in dieser Gemeinde hat ihn nachhaltig geprägt. Bis zum Ende seines Theologiestudiums an der Universität in Bonn war Schurmann in verschiedenen Kreisen dieser Gemeinde als Mitarbeiter tätig. Michael Schurman sagte 1992 anlässlich seiner Einführung in die Pfarrstelle in Obermeiderich, er wolle „Dinge anstoßen, in Bewegung  setzen und stützen, wenn sie ins Wanken geraten.“ Die Bandbreite seiner Aufgaben war in den 28 Duisburger Jahren groß: Sie reichte von Motorradfahrten mit Gemeindemitgliedern und Interessierten, die er anregte und bei denen er auch mitfuhr. Sie reichte von Glaubenskursen unter dem Titel „Ein Tag mit Jesus“. Sie reichte von den  öffentlichen Fußball-WM-Übertragungen unter freiem Himmel, zu denen hunderte Menschen kamen und die ein großes Team von Ehrenamtlichen der Gemeinde mit den Pfarrern organisierte. Vorteilhaft war auch die Begeisterung von Pfarrer Schurmann für Computer, Internetseiten und Sozialen Medien, denn so kamen Predigtaufzeichnungen schon früh auf die Internetseite der Gemeinde, die Michael Schurmann auch selbst pflegte. Die IT-Affinität des Pfarrers und die vieler in der Gemeinde war ganz besonders in diesem Pandemie-Jahr von Vorteil, da die Gemeinde durch deren Hilfe auch beim Lockdown sehr schnell Gottesdienstübertragungen ins Netz brachten. Bei allem kam der Humor nicht zu kurz: So filmte das Team mit Pfarrer Schurmann und seiner neuen Kollegin Pfarrerin Sarah Süselbeck ein Video, in dem die beiden in der Art und auch gekleidet wie Flugzeug-Stewardess und Flugzeugstewards Sicherheitsanweisungen für den Gottesdienstbesuch demonstrieren - es ist bei Youtube auf dem Kanal „Obermeiderich“ zu sehen.  Wie viele Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen hatte und wie viele Kontakte Pfarrer Michael Schurmann im Laufe der 28 Jahre knüpfen konnte, ist heute nicht mehr auszumachen. Allein die Zahl der regulären Gottesdienste, die er gehalten hat, dürfte bei deutlich mehr als 800 liegen.

Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte und Pfarrer Schurmann danach – auf Distanz und mit Maske – alles Gute wünschen oder danken möchte sollte dies beachten: Der Einlass beginnt bereits um 14 Uhr. Dieser ist aber nur nach erfolgter Anmeldung bis zum 01.12.2020 möglich (unter E-Mail: skoeppen-schmidt@obermeiderich.de oder telefonisch unter 0208 848 63 78). In der Kirche werden feste Sitzplätze zugewiesen und das Tragen einer Maske ist verpflichtend. 

 


 

Glocken der Marxloher Kreuzeskirche verstummen bis Ostern

(18.11.2020)

Alle vier Glocken der Marxloher Kreuzeskirche verstummen bis Ostern, weil die Klöppel ersetzt werden müssen. Grund dafür ist, dass bereits vor einigen Wochen der Klöppel der größten der 4 Glocken während des Läutens durchgebrochen war. Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat nun beschlossen, zur Sicherheit alle vier Klöppel erneuern zu lassen.

Bei den Beratungen schloss das Presybterium der Gemeinde hingegen folgende Vorgehensmöglichkeiten aus: Die kaputte Glocke außer Funktion zu setzen und darauf zu vertrauen, dass die Klöppel der anderen Glocken in Ordnung wären und keine Gefahr darstellten. Ebenso wollte die Gemeinde auf das gesamte Geläut aus Sicherheits- und Kostengründen nicht verzichten, denn damit, so Pfarrerin Anja Humbert, hätte man in Kauf genommen, „dass in Marxloh die letzte Kirche verstummt, deren Glocken täglich mehrfach zu hören waren.“ Das Presbyterium habe entschieden,  so Pfarrerin Humbert, „die Sache jetzt mit ganzer Kraft anzugehen und das Geläut unserer Kreuzeskirche für die nächsten Jahrzehnte zu sichern.“

Dies bedeutet, dass die Klöppel der vier Stahlglocken - jede hat den Namen eines Evangelisten und stammen aus dem Jahr 1948 – erneuert werden. Die Arbeiten haben schon begonnen, denn die Glockenfirma HEW startete am 17. November mit dem Ausbau der übrigen vier Klöppel. Da es kompliziert und aufwändig ist, dauert allein schon dieses Unterfangen bereits drei Tage. Danach werden alle vier Klöppel neu geschmiedet, was gleich mehrere Monate dauert. Das Presbyterium hofft, dass an Ostern 2021 das schöne, volle Geläut der Kreuzeskirche wieder erklingt.

Eigentlich sollten gerade jetzt in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit einige Veranstaltungen an der Kreuzeskirche stattfinden, um Spenden für die Glocken sammeln zu könne, was vor drei Jahren mit der Aktion „Eine Weihnachtstanne für die Kreuzeskirche“ bereits gut geklappt hatte. Die Corona-Pandemie macht der Gemeinde da jetzt einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Wer beim Stemmen der nicht unerheblichen Kosten helfen möchte, bekommt bei Pfarrerin Anja Humbert mehr Infos (Tel.: 0203 / 4061646). Sie sagt: „Wir freuen uns von Herzen über jede noch so kleine Spende und sagen jetzt schon ganz herzlichen Dank!“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Zusatzinformation: Bereits zum Beginn des Jahres 2020 musste die Gemeinde die Glocken aufwändig sanieren lassen. Die Arbeiten standen jedoch nicht im Zusammenhang mit den jetzt zu tauschenden Klöppeln. Damals wurden auf Anraten des Glockensachverständigen die vorhandenen Bronzedübel durch neue Rotgussdübel ersetzt zur Erzielung weicherer Klöppelanschläge und zur besseren Klangentfaltung der Stahlglocke. Und: Aufgrund der bekannten Bauartschwächen der Nadellager von 1948 wurden diese an allen Glocken durch Spezialkugellager ersetzt. Wer spenden möchte, gibt als Spendenzweck „Glocken;1900; 83100100; 48200“ und nutzt diese IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14.

 

 


 

Partner oder Konkurrent?
Videodiskussion zum Thema China

(17.11.2020)

Ob China aus europäischer Perspektive in Zukunft eher als Partner oder als Konkurrent gesehen werden muss, ist eine der Fragen in einer Videodiskussion, der Prof. Dr. Doris Fischer vom Lehrstuhl China Business and Economics der Universität Würzburg, Andree Haack vom Dezernat für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt Duisburg und Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung Europäische Kommission in Bonn, nachgehen werden. Die Onlineveranstaltung am 25. November 2020, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland gemeinsam mit dem „Laboratorium“ vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein und „EUROPE DIRECT – EU-Bürgerservice“ der Stadt Duisburg einladen, ist kostenfrei, beginnt um 18.30 und dauert ca. zwei Stunden. Hintergrund der Diskussion ist für die Veranstalter die Beobachtung, dass in Europa aktuell ein Umdenken in Bezug auf die Beziehungen zu China zu beobachten sei. War die Beziehung zwischen Europa und China bislang von großer gegenseitiger Abhängigkeit in der Wirtschaft und von notwendiger Zusammenarbeit beim Klimawandel geprägt, werde China jetzt als „Systemrivale“ identifiziert, der versuche weltweit sein autokratisches Herrschaftssystem als Gegenentwurf zur Demokratie europäischen Zuschnitts zu etablieren. Anmeldungen zur Videokonferenz sind erforderlich und werden bis zum 23.11.2020 zentral entgegengenommen unter Tel. 0228 479898-50 oder anna.veerahoo@akademie.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 23. November 2020 von Birgit Brügge, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Kanzelrede von Kriminalbiologe Dr. Benecke soll 2022 nachgeholt werden

(16.11.2020)

Die geplante Kanzelrede am 22. November 2020, in der Dr. Mark Benecke in der Duisburger Salvatorkirche zur Frage „Was kommt nach dem Tod?“ gesprochen hätte, fällt aus. Aufgrund vielfacher Nachfragen teilt der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, der die Veranstaltung schon Anfang November Corona-Pandemie-bedingt absagen musste, mit, dass ein Ersatztermin für den Vortrag des Kriminalbiologen auf der Kanzel der Salvatorkirche für das Jahr 2022 gesucht wird. Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.

 


 

Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag
Der Tod hat nicht die letzte Macht

(13.11.2020)

Zum Ende des Kirchenjahres stehen bei evangelischen Christinnen und Christen zwei besondere Tage im Mittelpunkt: Der Buß- und Bettag, 18.11.2020 ist ein Tag der Besinnung und Neuorientierung. Am 22.11.2020 hingegen ist Ewigkeitssonntag; er wird oft immer noch „Totensonntag" genannt. Im Gegensatz zum Volkstrauertag - dort steht der Tod im Mittelpunkt - geht es am Ewigkeitssonntag um das ewige Leben.

Der Buß- und Bettag wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen als gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen. In den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es am diesjährigen Buß- und Bettag insgesamt neun Gottesdienste – einige Gemeinden feiern ökumenische Gottesdienste mit ihren katholischen Nachbargemeinden. Der Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr und erinnert Christinnen und Christen daran, dass nicht der Tod die letzte Macht hat. In diesen Gottesdiensten und Andachten – 27 sind es insgesamt - werden vielerorts die Namen der in den vergangenen zwölf Monaten verstorbenen Gemeindeglieder gelesen und im Gedenken an sie ein Licht entzündet. Auch in allen Gottesdiensten und Andachten zum Buß- und Bettag und zum Ewigkeitssonntag gelten Hygieneschutzbedingungen; bei machen sind auch Anmeldungen vorab notwendig. Angaben dazu gibt es in den Gemeinden vor Ort und im Internet hier unter www.kirche-duisburg.de. Weitere Infos gibt es auch unter 0203 / 29513501.

 


 

Pause für den Adventsbasar der Bahnhofsmission Duisburg

(12.11.2020)

Der Adventsbasar der ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, der traditionell immer freitags und samstags vor Totensonntag im Bahnhofsgebäude vor dem Zugang zu den Gleisen Handarbeits- und Bastelartikeln, selbstgebackene Plätzchen und hausgemachten Marmeladen anbietet, muss in diesem Jahr leider ausfallen. Das haben Bodo Gräßer und Torsten Ohletz und ihr Team schweren Herzens entschieden, denn an den Ständen, wo sich sonst erfreulicher Weise immer viele Menschen versammeln, ist wegen der Pandemie in diesem Jahr genau deswegen ein sicherer Ablauf der Basartage nur schwer zu gewährleisten. Die beiden und ihre Kolleginnen und Kollegen sind aber froh, dass sie weiterhin für Reisende und Menschen in Notlagen da sein können und auch die Ausgabe der Lunchbeutel in der Mittagszeit vor der Bahnhofsmission anbieten können – beides unter Einhaltung der Hygieneregeln. Die Bahnhofsmission ist zudem zu den regulären Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 7.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 7.30 bis 13.30 Uhr sowie sonntags von 12.30 bis 18.30 Uhr. Wer sich dafür interessiert, wie die helfende Arbeit der Duisburger Bahnhofsmission unterstützt werden kann, wendet sich an Bodo Gräßer und Torsten Ohletz (0203 / 333967).

 

 


 

Helfen tut anderen und den Helfenden gut
Diakonie legt Ehrenamtsbroschüre neu auf

(12.11.2020)

Etwas bewegen, neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen an andere weitergeben oder einfach helfen – diese und viele weitere Gründe können Menschen haben, um sich ehrenamtlich zu engagieren. An welchen Stellen dies im Bereich der Duisburger Diakonie möglich ist, zeigt die neu aufgelegte „Broschüre Ehrenamt“.

Sie richtet sich an alle, die „schon immer mal was machen“ wollten, aber nicht genau wissen, was und wie. Die Broschüre wendet sich aber auch an Menschen, die bereits ehrenamtlich aktiv sind und etwas Neues ausprobieren wollen. Die Bandbreite des möglichen Engagements reicht vom Helfen und Zuhören über das Telefon, der Reisebegleitung am Bahnsteig, der Flüchtlingsberatung, der Mithilfe im Demenzcafé, Willkommensbesuchen bei Familien mit Neugeborenen, Schulungen im Umgang mit Smartphones in Begegnungszentren für Senioren bis hin zu Gesprächsbesuchen in Krankenhäusern und der Begleitung sterbender Menschen in Hospizen. Überall sind entsprechende Kontakte aufgeführt. Wer aber noch nicht ganz sicher ist, kann Verbindung mit Carmen Sondermann vom Diakonischen Werk in Duisburg aufnehmen. Sie hat als Ehrenamtskoordinatorin der Duisburger Diakonie die Infos zur Broschüre zusammengestellt und weiß noch mehr Details zu diesen wichtigen Aufgaben. Im Vorwort zur Broschüre spricht sie am Ehrenamt Interessierte zusammen mit Stephan Kiepe-Fahrenholz, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Duisburg, direkt an:  „Das Ehrenamt gehört zur christlichen Kirche, seit es sie gibt. Deshalb gibt es keine Diakonie ohne Ehrenamt. Wir kümmern uns seit Jahren intensiv um die Förderung und die Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Das tun wir nicht, um ‚Löcher zu stopfen‘; damit würden wir gewiss keine Ehre einlegen. Aber weil ohne Ehrenamt unsere Professionalität Schaden nehmen würde, wünschen wir Ihnen, dass Sie bei uns etwas finden, wo Sie freiwilliges Engagement als sinnerfüllt und sinnstiftend erleben.“

Die Broschüre ist in den Auslagen der diakonischen Einrichtungen und Unternehmen, in den Kirchen und Versammlungsgebäuden der evangelischen Kirchengemeinden sowie im Internet auf der Seite www.diakonie-duisburg.de unter dem Menüpunkt „Ehrenamt“ zu finden. Rückfragen zum Ehrenamt beantwortet Carmen Sondermann sehr gerne (Tel.: 0203 / 29513164); über sie kann die gedruckte Broschüre angefordert werden, die dann per Post kostenfrei zugeschickt wird.

 

 


 

Salvatorkirche öffnet auch zum stillen Gebet

(12.11.2020)

Die Salvatorkirche ist nicht nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet, sondern auch donnerstags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Die Gemeinde lädt die Menschen ein, das Gotteshaus zu diesen Zeiten zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung zu besuchen. Während der Öffnungszeiten ist ein mit Mundschutz ausgestatteter Mitarbeiter der Gemeinde anwesend. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Die Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten. Es dürfen immer nur Personen aus höchstens zwei Haushalten zusammenstehen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.salvatorkirche.de und telefonisch unter 0203 / 311176.

 


 

Mit der Kirchengemeinde Meiderich durch den Advent

(10.11.2020)

Nicht nur Gemeindemitglieder können in diesem Jahr mit der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich durch den Advent gehen und sich täglich in den Zeiten des Wartens auf Weihnachten einen lieben Gruß schicken lassen. Wer mag, kann auf gleich drei Adventskalender zugreifen, denn Schokoladen-, Fenster- und Videokalender stehen zur Wahl. Den Schokoladenadventskalender gibt es in der Kirche, Auf dem Damm 6, und im benachbarten Gemeindezentrum jetzt schon gegen eine kleine Spende.  Das aufgedruckte Motto passt nicht nur zu den Gemeindemenschen, die auch auf dem Foto gut zusammenhalten, sondern auch in jeden Haushalt: „Gut, dass wir einander haben“. Die Botschaften hinter den Türchen im Fensterkalender können Interessierte bei jedem Besuch im Gemeindezentrum neu entdecken: Dort öffnet sich im lichtdurchfluteten Foyers in einem der Fenster im Gemeindezentrum täglich ein weiteres Türchen der Kirchengemeinde mit Texten, Fotos und Gedichten. Parallel dazu gibt es im Advent Internet auf der Homepage www.kirche-meiderich.de täglich ein neues Video aus der Kirchengemeinde. Hinweise dazu gibt es im Newsletter und auf Facebook und Instagram, wo die evangelische Kirchengemeinde Meiderich ebenfalls vertreten ist. Mehr Infos zur Aktion und dem Gemeindeleben gibt es im Kirchenbüro montags von 15 bis 17 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und unter Tel.: 0203 / 4519622.

 


 

Zwei Taizé-Gottesdienste an einem Tag  

(10.11.2020)

Jedes Jahr besuchen viele Christinnen und Christen den Taizé-Gottesdienst, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort zum Buß- und Bettag in die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1, einlädt. Damit die Tradition auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann und zugleich die Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie eingehalten werden, erklingen am 18. November gleich zwei Mal - um 18 Uhr und um 20 Uhr - die meditativen Taizé- Gesänge in dem Gotteshaus. Die Gemeinde darf in diesem Jahr nicht selbst singen, kann sich aber von den Klängen in der Kirche mitnehmen lassen. Dafür sorgt ein kleines Instrumental- Ensemble unter Leitung von Pfarrerin Almuth Seeger und ein Taizé- Quartett unter Leitung von Kantor Daniel Drückes. Ein Team stellt Texte und Gebete vor, die mit der Musik und dem Kerzenschein zusammen für eine besondere meditative Stimmung sorgen. Wegen des reduzierten Platzangebotes müssen sich Interessierte für einen der beiden Gottesdienste vorab bei Pfarrerin Seeger anmelden (Tel.: 0203/770607 oder Mail: almuth. seeger@ekir.de). Zur Internetseite der Gemeinde: www.wanheimerort.ekir.de.

Info: Taizé-Gottesdienste und Andachten haben die Gesänge und Texte der „Communauté de Taizé“ zum Inhalt. Sie stehen für die Suche nach Gott in Gemeinschaft. Die „Communité de Taizé“ wurde 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund gegründet. In der zunächst evangelisch, später ökumenisch ausgerichteten Gemeinschaft von Taizé haben Nächstenliebe, Feindesliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Dabei werden gemeinsames Beten, Nachdenken über praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Bergpredigt bis hin zu politischem Engagement auf unkomplizierte Weise miteinander verbunden. Taizé selbst hat sich als Ziel die Versöhnung unter den Christen gesetzt. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste mit ihren Gesängen und Gebeten.   
 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(10.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 16. November 2020 von Rolf Seeger, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.

 

 


 

Weitere Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Gottesdienstbesucher in Hochfeld

(6.11.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld hat wegen der massiv steigenden Infektionszahlen in seiner Sitzung Anfang November 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Gottesdienstbesucher beschlossen. So ist ab sofort die die Anzahl der Gottesdienstbesuchenden inklusive Mitarbeitenden auf 42 festgelegt. Die Mund-Nase-Bedeckung ist während des gesamten Besuchs vom Betreten der Kirche bis zum Verlassen zu tragen. Auch am Platz muss die Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Zusätzlich ist zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte auf jeden Fall auch mit der Mund-Nase-Bedeckung der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Im Kirchraum werden nur die Plätze besetzt, auf denen die aktuellen Blätter für den Ablauf des Gottesdienstes mit Schreibunterlage und Kugelschreiber ausgelegt ist. Die eingenommenen Plätze dürfen wegen eines nummerierten Sitzplans nicht mehr gewechselt werden. Angehörige gleicher Haushalte können die angebotenen Doppelplätze besetzen. Auf der Rückseite der Ablaufzettel erfasst die Gemeinde die erforderlichen Angaben zur Rückverfolgbarkeit. Die Zettel müssen am Ausgang abgegeben werden; und die Angaben werden mit dem Sitzplan in einem verschlossenen Umschlag vier Wochen lang aufbewahrt und dann datenschutzkonform vernichtet. Lediglich auf Anforderung des Gesundheitsamtes werden diese Umschläge geöffnet, ein anderer Zugriff auf diese Daten ist ausgeschlossen. Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld bittet die Gemeinde dringend, an der Senkung der Infektionsraten mitzuwirken und die getroffenen Regelungen zu beachten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Verändertes Gemeindeleben in Buchholz und Wedau

(5.11.2020)

Wegen der Verschärfung der Corona-Pandemie schließt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis bis auf Weiteres ihr „Wedauer Kleiderlädchen“, Am See 8. Es können derzeit auch keine Kleiderspenden angenommen werden. Altkleider und Schuhe können in den Sammelcontainer des Diakoniewerks eingeworfen werden, der sich im Durchgang zum Jugendzentrum an der Arlberger Straße 10 befindet. Die Gemeinde hat zudem weitere Maßnahmen zum Schutz der Menschen getroffen: Die Gemeindezentren in Buchholz und Wedau sind für alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise geschlossen. Gottesdienste können nur mit sehr begrenzter Personenzahl stattfinden. Für den Gottesdienst am Totensonntag, 22. November sind die meisten Plätze für Angehörige reserviert. Im Vorfeld ist eine Anmeldung im Gemeindebüro nötig (Tel.: 0203 / 7382639). Um Überfüllungen und Menschenansammlungen zu vermeiden, lädt die Gemeinde bis zum 15. November weiterhin sonntags zwischen 10.30 und 12 Uhr zur „offenen, meditativen Kirche“. Taufen werden vorerst aufgrund der besonderen Situation nur außerhalb von Gottesdiensten nach Absprache stattfinden. Das Jugendzentrum an der Arlberger Straße ist weiterhin unter Auflagen geöffnet. Bei Erstbesuch ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Infos gibt es unter www.arlberger.de. Für alle Begegnungen gelten weiterhin strenge Hygieneregeln (nachzulesen unter www.trinitatis-duisburg.de).

 

 


 

Pandemie-Beschränkungen auch in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(4.11.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich gibt es aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung keine Treffen von Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dazu gehört auch die Absage aller Präsenzveranstaltungen des Beratungs- und Begegnungszentrums (BBZ), das aber eine telefonische Beratung (Mobil: 01705542284) anbietet. Ausgesetzt wird auch die Konfirmandenarbeit. Die Gottesdienste feiert die Gemeinde unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen; dazu gehört auch das Tragen eine Mund-Nasen-Maske während des gesamten Gottesdienstes (Infos dazu gibt es unter www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro montags von 15 bis 17 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter Tel.: 0203 - 4519622). Aufgrund der Corona-Pandemie kann aktuell im Jugendbereich, Auf dem Damm 10, kein Offener Treff stattfinden. Dafür gibt es täglich von 15 bis 18 Uhr Bildungsangebote und montags und donnerstags von 13 bis 14.30 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung. Die Gruppengröße ist bei allen Angeboten auf fünf Teilnehmende beschränkt. Die Angebote sind für Kinder im Alter von 8  bis 12 Jahren. Ohne eine ausgefüllte Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich. Rückfragen dazu beantwortet Christina Schubert (0152 / 24 73 78 74) gerne.

 


 

Keine Kleiderkammer, kein Volleyball und keine Treffen aktiver Senioren
Corona Beschränkungen beim CVJM Laar

(4.11.2020)

Auch bei den Aktivitäten des CVJM Laar gibt es wegen der Corona-Pandemie Beschränkungen. So bleibt die Kleiderkammer an der Zwinglistr. neben der Laarer Kirche, wo Guterhaltenes für den guten Zweck abgegeben werden kann und für kleinstes Geld mitgenommen werden kann, bis auf weiteres geschlossen. Das Training der Volleyballgruppe fällt aus, und das für den 14. November 2020 ausgeschriebene Volleyballturnier in der Sporthalle des Gymnasiums an der Möhlenkampstraße in Beeck ist abgesagt. Auch die Treffen des Kreises „Senioren aktiv“ fallen aus. Sobald die aktiven Senioren wieder zusammen kommen können, wird der CVJM Laar dies öffentlich ankündigen.

 

 


 

Keine Konzerte und Vorträge in Hamborn im November
Gottesdienste nicht ohne Anmeldung

 

(3.11.2020)

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn sagt für den Monat November alle dortigen Veranstaltungen, wie z.B. geplante Konzerte und Vorträge ab. Die gemeindlichen Gruppen und Kreise kommen im November ebenfalls nicht zusammen und auch der Konfirmandenunterricht ist für diesen Monat abgesagt. Die Gemeinde lädt zur Feier der Gottesdienste ein, in denen aber alle Anwesenden durchgehend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Es gelten Abstandsregeln und Pandemie-Schutzbestimmungen, zudem ist eine Anmeldung unter Tel. 0203 36979704 (täglich 15 - 17 Uhr) zwingend notwendig; die Anzahl der Sitzplätze ist auf 50 beschränkt. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Keine Treffen und Veranstaltungen auch in der Gemeinde Wanheim

(3.11.2020)

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim kommen wegen der Corona-Pandemie Gruppen und Kreise der Kinder- und Jugendarbeit, Frauenarbeit und Männerarbeit im November nicht zusammen. Außerdem fällt auch der schon geplante Martinsmarkt aus und auch der Umzug in das neue Jugendhaus muss verschoben werden. Gottesdienste feiert die Gemeinde nur unter Beachtung der Infektionsschutzbedingungen, z. B. Sicherheitsabstände, markierte Plätze, kein Gesang, Mund- und Nasenschutz während des gesamten Gottesdienstes, Anwesenheitslisten wegen Infektionskettennachweis). Da die Teilnehmerzahl wegen der Sicherheitsabstände begrenzt ist, bittet die Gemeinde um eine telefonische Anmeldung unter 0203 / 771321. Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist. Infos gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(3.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 9. November 2020 von Michael Schurmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 


 

Evangelisches Kirchenparlament tagt wieder online

(2.11.2020)

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene. Dessen Abgeordnete sind Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die als Synode gemeinsam den Kirchenkreis leiten. Zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie kommt dieses Kirchenparlament zu Beratungen in einer Videokonferenz zusammen. 


Auf der letzten außerordentlichen Tagung im September wurde Dr. Christoph Urban zum neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gewählt. Den Vorsitz bei den jetzt am 6. und 7. November 2020 anstehenden Beratungen hat der amtierende Superintendent, Pfarrer Armin Schneider, der Ende November in den Ruhestand geht. Die Synodentagung am 6. November beginnt um 18 Uhr mit einer Andacht. Anschließend stehen die Berichte der Gemeinden, Einrichtungen, Werke und Synodalaufträge auf der Tagesordnung. Zuvor rückt die Aussprache zum Jahresbericht des Superintendenten, die sein Stellvertreter Pfarrer Stephan Blank moderieren wird, in den Mittelpunkt. In seinem letzten Jahresbericht wird Superintendent Schneider nicht nur eine Rückschau auf die letzten zwölf Monate des kirchlichen Lebens halten, sondern in einem zweiten Teil auch auf „16 Jahre Evangelischer Kirchenkreis Duisburg“ - die zugleich die 16 Jahre seiner Amtszeit als Superintendent umfassen - zurückblicken. 

Am gleichen Abend stimmen die Mitglieder der Synode - 42 Theologeninnen und Theologen sowie 60 Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen sind es derzeit - über den Haushaltsplan „Kirchensteuerverteilungsstelle 2021“ ab und verabschieden die Haushaltspläne des Kirchenkreises, des Verwaltungsamtes, des Bildungswerkes sowie der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers.

Die Beratungen werden dann am Samstag nach der Andacht um 9 Uhr fortgesetzt. Umfangreichster Tagesordnungspunkt ist dabei die Neubesetzung von Ämtern und Ausschüssen: Es steht die Wahl der/des Skriba sowie weiterer Positionen im Kreissynodalvorstand, der den Kirchenkreis zwischen den Tagungen der Kreissynode leitet, an. Zudem geben die Synodalen ihre Voten zur Besetzung zahlreicher Fachausschüsse ab.

Die Tagung ist öffentlich. Interessierte, die an der Videokonferenz der Synode teilnehmen möchten, wenden sich an die Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (0203 /  2951-3156 oder per Mail superintendentur@kirche-duisburg.de). 

 


 

Keine Veranstaltungen und Treffen in der Gemeinde Alt-Duisburg
Salvatorkonzerte mit Bachsonaten fallen aus

(2.11.2020)

Wegen der Corona-Pandemie setzt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg für den Monat November alle Treffen von Gruppen und Kreisen, alle Kurse des Seniorentreffs in Duissern, alle Chorproben, Konzerte und anderen kulturellen Veranstaltungen aus. Dazu gehören auch die Konzertabende am 8. und 15 November, an denen Vesselin Paraschkevov Bach-Sonaten in der Salvatorkirche gespielt hätte.

Zudem entfällt der Konfirmandenunterricht im November. Die Kirchengemeinde lädt zur Feier der Gottesdienste in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche ein, und zwar unter Beachtung und Einhaltung der beschlossenen, verschärften Regelungen, das heißt durchgängiges Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, kein gemeinsames Singen, keine Gesangseinlagen sowie weiterhin 1,5 m Abstand. Die maximale Besucheranzahl liegt derzeit bei maximal 80 Personen in der Lutherkirche und bei höchstens 100 Personen in der Salvatorkirche. Für alle Gottesdienste wir eine Teilnehmerliste zur Rückverfolgbarkeit geführt. Für die Teilnahme an einem Gottesdienst in der Salvatorkirche melden sich Interessierte unter der Rufnummer 0203 287262 an, für die Feier eines Gottesdienstes in der Lutherkirche melden sich Interessierte unter der Rufnummer 0203 332560 an. In beiden Fällen müssen Anrufende den Gottesdiensttermin, Namen und Anschrift auf das Band sprechen und die eigene Telefonnummer hinterlassen um ggf. zurückgerufen werden zu können. Weitere Infos gibt es im Netz unter www.ekadu.de und bei Pfarrer Stefan Korn, dem Vorsitzenden des Presbyteriums der Gemeinde (Tel: 0203 330490).

 


 

Live-Stream aus Huckingen
Internet-Gottesdienst in Form einer Krimi-Geschichte

(2.11.2020)

Wegen der Corona-Pandemie hatten ein Team um Pfarrer Samuel Dörr schon Ende März aus ihrem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher 14. Jetzt lädt das Team zur nächsten Ausgabe der „Praystation“ ein – so heißt das Gottesdienstformat.

Am Freitag, 6. November 2020 um 19 Uhr wird der Gottesdienst live gefeiert. Das Thema lautet „erkannt“. Inhaltlich geht es um Gott, den Glauben und um die Einzigartigkeit des Menschen. Gestaltet werde der Gottesdienst aber in Form einer Krimi-Geschichte, verrät Pfarrer Dörr. Er und sein Team laden alle ein, zum Youtube-Kanal „Godi-Digital" (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) zu kommen und dort auch diesen interaktiven Gottesdienst - wie immer – selbst mitzugestalten, z.B. durch die Chatfunktion, wo alle Fragen, Gedanken und Feedback einbringen können. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream steht anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion nicht mehr möglich.

 


 

Predigt zum Reformationstag per Post

(2.11.2020)

Wer den zentralen Reformationsgottesdienst des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am 31. Oktober 2020 in der Salvatorkirche nicht mitfeiern konnte, kann die Predigt nachträglich lesen. Gehalten hatte sie Ute Sawatzki, die Gottesdienst gemeinsam mit Superintendent Armin Schneider und Pfarrer Stephan Blank gestaltete. Pfarrerin Sawatzki sprach u.a. davon, dass der Glaube Formen der Erinnerung, Vergewisserung und Einübung brauche… „und das ein ganzes Leben lang, sonst löst er sich auf.“ Die Predigt gibt es auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de hier als Download; wer mag, kann sich die Predigt ausgedruckt und kostenfrei zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. 

 


 

Kircheneintrittsstelle schließt im November

(2.11.2020)

Immer freitags können Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle an der Duisburg Salvatorkirche mit Pfarrerinnen und Pfarrern in Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. An den November-Freitagen wären Pfarrer Jürgen Muthmann, Pfarrer Stephan Blank, Prädikant Jürgen Lagoda und Pfarrerin Sabine Schmitz vor Ort gewesen. Corona-Pandemie-bedingt schließt der Kirchenkreis jedoch die Eintrittsstelle für diesen Monat. Sollte sich die Situation bessern, können Besucherinnen und Besucher die Eintrittsstelle im Dezember freitags wieder besuchen, aber auch dann nur mit Mund-Nasen-Bedeckung und unter Beachtung der Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) in einer Videokonferenz 

(31.10.2020)

Lars Allofs (0203/2951-284; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 3. November 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen, und zwar bei einem Infotreffen, wo Interessierte diesmal über eine Videokonferenz im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Keine Kanzelrede in Salvator
Superintendent ruft zur Absage nichtkirchlicher Veranstaltungen auf

(30.10.2020)

Anlässlich der neuen NRW-Corona-Schutzverordnung empfiehlt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, „dringend alle öffentlichen Veranstaltungen in Kirchen und Gemeindehäusern sowie alle kirchlichen Veranstaltungen - bis auf Gottesdienste und Konfirmandenunterricht - abzusagen.“ Superintendent Schneider nennt in seiner Rundmail, die am 30. Oktober 2020 an die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die Pfarrerinnen und Pfarrer und kreiskirchlichen Einrichtungen und Werke verschickt wurde, als ein Beispiel die Absage des Kirchenkreises der für den 22. November 2020 geplanten Kanzelrede in der Salvatorkirche mit Dr. Mark Benecke. „Das ist uns im Blick auf den prominenten Redner nicht leichtgefallen, wir hielten es in der gegenwärtigen Situation aber für dringend geboten.“ Für den Konfirmandenunterricht gelten zwar als Bildungsveranstaltung dieselben Regeln und Auflagen wie für den schulischen Unterricht; wenn eine Gemeinde sich in der gegenwärtigen Situation dazu entschließe, den Kirchlichen Unterricht jedoch ganz abzusagen, „ist das verständlich“, betont Superintendent Schneider. Entschieden wurde außerdem, dass im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, ab sofort keine Zusammenkünfte bzw. Sitzungen von Gruppen mehr stattfinden.

UPDATE 2.11.2020: Inzwischen kam die Information der Landeskirche: "In NRW muss die präsente Konfirmandenarbeit bis Ende November ruhen. Sie soll, wo immer möglich, digital stattfinden."

 


 

Zurzeit keine gemeindlichen Veranstaltungen 
Gottesdienste werden weiterhin gefeiert

(30.10.2020)

In einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gestern beschlossen, dass alle Gruppen und Kreise inklusive der kirchenmusikalischen Veranstaltungen im November unterbleiben. Der Konfirmandenunterricht wird virtuell als Videokonferenz gehalten. „Auch wenn sich die Hygienemaßnahmen in allen Bereichen der Kirchengemeinde in den vergangenen Monaten durch einen hohen Standard auszeichneten, der über dem gesetzlich Geforderten und von der Landeskirche Empfohlenen stand, hat sich das Presbyterium zu diesem Schritt entschlossen“ heißt es in der Mitteilung der Gemeinde. Die Kirchengemeinde unterstützt damit konsequent die Kontaktvermeidung und trägt dazu bei, dass die hohen Zahlen an Neuinfektionen sinken, heißt es dort weiter. Nur die Gottesdienste werden weiterhin gefeiert, sofern dieses rechtlich möglich ist. Auf die Feier des Abendmahls wird verzichtet. Zu den Gottesdiensten müssen sich die Besucher in der Regel nicht anmelden. Es besteht auf dem Gelände der Kirchengemeinde und im Gottesdienst Maskenpflicht. Das telefonische Beratungsangebot des Begegnungs- und Beratungszentrums (BBZ) bleibt erhalten. Ansprechpartnerin ist Ulrike Boos (Tel.: 0203/7128639). Für seelsorgerliche Gespräche stehen Pastorin Ulrike Kobbe (Tel. 9331907), Prädikant Klaus Andrees (Tel. 767670) und Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 3903597) gerne zur Verfügung. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde (www.ekgr.de).

 

 

 


 

Keine Familienbildungskurse mehr in diesem Semester
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg zur Eindämmung der Pandemie 

(30.10.2020)

Im Zuge der Regelungen der neuen Corona-Schutzverordnung hat das Evangelische Bildungswerk Duisburg (www.ebw-duisburg.de) zahlreiche Entscheidungen zu den außerschulischen Angeboten getroffen: Alle Kurse der Familienbildung werden für das restliche Wintersemester 2020 abgesagt. „Wir hätten nach der Coronaschutzverordnung NRW noch einzelne Seminare weiterhin durchführen können, mit Blick auf die bedrohlich hohen Infektionszahlen haben wir uns aber trotzdem zu dieser Absage entschlossen“ erläutert Dr. Marcel Fischell, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, die Entscheidung. Die Teilnehmergebühren für die ausfallenden Termine werden selbstverständlich und unaufgefordert erstattet werden. „Aufgrund des Umfangs an Überweisungen bitten wir allerdings um Geduld. Alle Gebühren werden definitiv zurückerstattet werden“ sagt der Geschäftsführer zu. Die Kurse, Prüfungen und Kinderbetreuung der Integration finden weiterhin statt; es gilt eine Maskenpflicht während der gesamten Kurszeit. Die Seminare im Rahmen der pädagogischen Begleitung im Freiwilligen Sozialen Jahr hingegen finden alle in diesem Jahr digital als Videokonferenz statt. Über eine Fortsetzung und mögliche Veränderungen in der Durchführung vor Ort in den verschiedenen Projekten, wie „Willkommensangebote“ oder „Eltern für Eltern“ finden derzeit Abstimmungen mit der Projektträgerin, der Stadt Duisburg, und den Projektpartnern statt. Die Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztage des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg bleiben unverändert geöffnet.

 

 

 

Bach-Sonaten in der Duisburger Salvatorkirche

(23.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS! Seine Sonaten und Partiten für Violine komponierte Johann Sebastian Bach vor 300 Jahren. Aus Anlass des Jubiläums spielt Vesselin Paraschkevov die sechs Werke, die alle auf jede Begleitung verzichten, an zwei Abenden in der Duisburger Salvatorkirche. Am Sonntag, 8. November 2020 spielt Violinist Vesselin Paraschkevov um 17 Uhr die ersten der Teile, am Sonntag, 15. November 2020 spielt er zur gleichen Uhrzeit die restlichen drei Sonaten und Partiten. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, am Ausgang wird eine Spende eingesammelt. Beide Konzerte finden unter Einhaltung der Hygieneregeln statt und Maskentragen ist Pflicht; Anmeldung mit Adresse im Musikbüro unter 0203 287431 oder am Eingang. Mehr Infos auch zu den Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort gibt es unter www.salvatorkirche.de

Über Vesselin Paraschkevov (https://www.paraschkevov.de/): Bei Sofia in Bulgarien geboren, erhielt Vesselin Paraschkevov seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Nach seiner Staatsprüfung, die er mit höchster Auszeichnung ablegte, studierte er in St. Petersburg bei Mischa Wayman. Es folgten Meisterkurse in Wien sowie bei Henryk Szeryng in Genf. Von 1969 bis 1973 war er Staatskünstler und Solist vom Sofiaconcert. 1973 wurde Paraschkevov zu den Wiener Philharmonikern als Konzertmeister berufen. Der mit zahlreichen bulgarischen und internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist hat seit 1980 an der Folkwang Hochschule eine Professur für Violine inne. Konzertreisen als Solist mit Orchester und als Kammermusiker führten Paraschkevov durch ganze Europa, sowie in die USA, nach Russland, Südkorea, Taiwan, Japan, Südafrika, Cuba, Mexico und Brasilien. Solistisch arbeitete er u.a. mit dem WDR Sinfonieorchester, dem SWR Rundfunkorchester, den Duisburger Philharmonikern, der Philharmonia Hungarica, dem Metropolitan Orchestra Tokyo und der Akademischen Philharmonie Leningrad.

 


 

Jan van Eyck und die flämischen Primitiven
Sonntagsvorträge zur Malerei

(23.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS!  Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, startet im November eine vierteiligen Vortragsreihe über „Jan van Eyck und die flämischen Primitiven.“ Wie die Maler aus dem Flandern des 15. Jahrhunderts zu dem wenig schmeichelhaften Namen kamen, wird sicher schon beim ersten Treffen geklärt, wenn Kunst- und Kulturbegeisterte am Sonntag, 1 November 2020 um 17 Uhr in der Kantorei der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Straße 174, zusammenkommen.

Im Zentrum des ersten Vortrags steht passend zum Tag ein „Allerheiligenbild“, nämlich der berühmte Genter Altar mit der Anbetung des Lammes Gottes, der von Jan van Eyck und wahrscheinlich dessen älterem Bruder Hubert van Eyck geschaffen wurde. Der Eintritt ist frei. Während der Veranstaltung besteht Maskenpflicht; Anmeldungen bei der Refrentin sind erforderlich (Tel.: 0203 / 510472 oder unter martina.will@ekir.de).

Die Reihe wird am 15. November zur gleichen Uhrzeit fortgesetzt. Dann stehen einige Gemälde Jan van Eycks, die immer noch viele Rätsel aufweisen, im Mittelpunkt, so die Arnolfini-Hochzeit, die Madonna des Kanzlers Rolin sowie die Madonna mit dem Kanonikus van der Paele. Am 6. Dezember geht es um zwei weitere Künstler aus dem Kreis der flämischen Primitiven: Robert Campin und Rogier van der Weyden. Zum Abschluss am 10. Januar 2021 stehen dann die Nachfolger und Schüler im Mittelpunkt.

 


 

Maskenpflicht auch in den Reformationsgottesdiensten in Duisburg

(23.10.2020)

Für evangelische Christinnen und Christen ist der 31. Oktober Reformationstag. Sie erinnern an den Tag, an dem Martin Luther eine kirchliche Erneuerungsbewegung einleitete. Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg laden die Nordgemeinden zu zwei Reformationsgottesdiensten nach Hamborn ein, der Kirchenkreis zum zentralen Gottesdienst in die Salvatorkirche. Diese und auch der in der Gnadenkirche Wanheimerort werden in diesem Jahre anders als sonst gefeiert.

Für alle Gottesdienste sind Anmeldungen erforderlich und während des gesamten Aufenthaltes in den Gotteshäusern müssen Besucherinnen und Besucher Mund-Nasenmasken tragen und die Pandemie-Schutzmaßnahmen beachten.

In der Salvatorkirche setzen Superintendent Armin Schneider, Pfarrer Stephan Blank und Pfarrerin Ute Sawatzki, die auch die Predigt hält, den Gottesdienst unter das Thema „Gott lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft“. Die musikalische Gestaltung übernehmen ein Posaunentrio der Duisburger Philharmoniker und Kantor Marcus Strümpe, natürlich mit entsprechenden Abständen. Hier, wie auch in allen anderen Gottesdiensten ist Gemeindegesang derzeit nicht möglich. Für den Gottesdienst in der Salvatorkirche, der um 18 Uhr beginnt, melden sich Interessierte vorab telefonisch an: 0203 287262.

Die vorherige telefonische Anmeldung ist auch ein Muss für die Gläubigen, die einen der beiden Reformationsgottesdienste der evangelischen Nordgemeinden mitfeiern möchten. Sie können wählen, ob sie am 31. Oktober 2020 um 15 Uhr oder am gleichen Tag um 19 Uhr zur Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, kommen und teilen dies unbedingt mit (Tel. 0203 – 36979704; täglich 15-17 Uhr). Das Vorbereitungsteam, zu dem Menschen aus den evangelischen Gemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl, Obermeiderich, Ruhrort-Beeck und der Bonhoeffer Gemeinde Marxoh Obermarxloh gehören, wirbt mit dem bekannten Motiv vom Struwwelpeter für die Gottesdienst und setzt als Titel den Satz „Eine haarige Angelegenheit“ unter die Zeichnung der bekannten Figur mit den langen Fingernägeln und dem nicht zu bändigen Schopf. In welchem Zusammenhang all dies mit der Reformation, dem Glauben und Gott stehen kann, erfahren Interessierte in beiden Gottesdiensten.

Die Gemeinde Wanheimerort feiert den Reformationstag am 31. Oktober um 19 Uhr in der Gnadenkirche mit einem Festgottesdienst. Besucherinnen und Besucher wissen, dass in den Gottesdiensten derzeit grundsätzlich Maske getragen werden muss, auch am Platz. Wichtig ist, dass auch für den Reformationsgottesdienst eine telefonische Anmeldung bei Pfarrer Muthmann notwendig ist (0203 / 722383). Pfarrer Jürgen Muthmann hat sich zum Reformationstag ein besonderes Predigtthema vorgenommen und spricht „Von dem Mut, auch die unbequeme Wahrheit zu sagen...“. Die passende Musik mit modernen und traditionellen Lieder machen Sängerin Christine Gladbach und Gemeindekantor Daniel Drückes.

 

Stichwort Reformationstag (Quelle: www.reformationstag.de)
Am 31. Oktober wird im Gedenken an die Reformation von evangelischen Christen der Reformationstag gefeiert. In einigen Bundesländern in Deutschland ist der Reformationstag gesetzlicher Feiertag. Der Überlieferung nach soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 (1. November) seine 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben. Er lud, wie zu dieser Zeit üblich, zu einer akademischen Disputation. Zudem hatte er seine Thesen an geistliche und weltliche Würdenträger in Briefform geschickt. Diese Einladung zur Disputation war gleichzeitig der Beginn der Reformation. Luther kritisierte die damalige Auffassung, dass der Mensch durch gute Werke und also auch durch die Zahlung von Ablass von der Sünde erlöst werden könne.

 


 

 


 

Dank an Ehrenamtliche kommt im Video aus der Salvatorkirche

(23.10.2020)

Schon seit vielen Jahren würdigt die Diakonie Duisburg immer Ende Oktober soziales Engagement mit dem „Danktag Ehrenamt“. In diesem Jahr fällt er Corona zum Opfer. Das darf nicht das letzte Wort sein, dachten sich die Verantwortlichen der Diakonie, zogen mit Kamera, Stativ, Mikrofon und Licht in die Salvatorkirche und produzierten dort ein Dankeschön-Video.

Den Link dazu verschicken die diakonischen Unternehmen als Dank an ihre Ehrenamtlichen. Zu sehen ist der Kurzfilm hier: https://www.youtube.com/watch?v=6TMTjL4CV90

Im Video stellen Mitarbeitende aus den verschiedenen sozialen Diensten in prägnanten Beispielen aus der alltäglichen Arbeit unter Beweis, dass es ohne die vielen freiwilligen Hände, Füße und Köpfe gar nicht geht. Und alle danken „ihren“ Ehrenamtlichen.  

Im Video kommt Mathias Beine vom Diakoniewerk Duisburg zu Wort. Der Leiter von „pro kids“ und „You@tel“, in dessen Haus junge Wohnungslose bis zu sechs Monaten leben können, dankt in diesem Jahr ausdrücklich Zoltan, der immer für Gutes aus der Küche sorgt. Auf ihn war und ist trotz erschwerter Bedingungen in der Corona-Zeit jeden Tag Verlass, sagt Beine. „Dafür wird er von unseren Jugendlichen gefeiert.“

Karin Baumeister wendet sich an die Grünen Damen und Herren aus dem Bethesda-Krankenhaus und dankt ihnen, dass sie in dieser Zeit der Corona-Pandemie zusammenhalten. Sie berichtet von einer 90jährigen Kollegin, die immer wieder nachfragt: „Wann fangen wir wieder an?“ Denn diese kann es gar nicht abwarten, als Besuchsdame wieder über die Station zu gehen und den Kontakt zu den Patienten aufzubauen.

Gabi Hallwass-Moussali vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg spricht davon, dass es in der von Corona geprägten Zeit im Offenen Ganztag besonders auffällt, wie wertvoll die Arbeit der Ehrenamtlichen für die Kinder ist. Sie nennt beispielhaft Thorsten Beiers und Margarete Pohl, die mit unglaublichem Engagement die Garten-AG für Kinder, die zuhause keinen Garten haben, und die Lese-AG für Kinder, die zuhause keine Bücher haben, durchführen „Ohne Sie würde den Kindern im Ganztag etwas Entscheidendes fehlen.“

Flora Lisa vom Hofe von der Grafschafter Diakonie bedankt sich bei Ehrenamtlichen aus Rheinhausen, die in der Corona-Krise auch digital für Geflüchtete und Migranten da waren: durch Nachhilfe über Tablets, Krisensitzungen übers Smartphone und Sprachcafés auf Abstand. Ihre Arbeit sei nicht selbstverständlich, sagt die Flüchtlingshelferin. „Deswegen ein Danke, das nicht in Worte fassen kann, wie sehr ich Ihre Arbeit schätze.“

Michael Foitlinski von der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung, dankt seinen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen insbesondere dafür, dass sie den Kontakt zu den Menschen durch Telefonanrufe, Mails und Briefe aufrechterhielten. Georg Zeppenfeld vom Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren aus der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ist besonders von der Hilfsbereitschaft jüngerer Menschen beeindruckt, die während des Lockdowns Einkäufe für ältere erledigten und Kontakt zu ihnen hielten. Claudia Finke dankt im Namen des Evangelischen Christophoruswerkes allen Ehrenamtlichen, die das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner dort reicher und bunter machten. Bodo Gräßer hält der einen schönen Blumenstrauß in die Kamera und überreicht damit symbolisch den Dank an die Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission.

Zum guten Schluss gibt Carmen Sondermann, die Ehrenamtskoordinatorin der Diakonie, einer Hoffnung Ausdruck: auf eine gesundes Wiedersehen aller Ehrenamtlichen im nächsten Jahr.

 


 

Für eine neue Wirtschaftspolitik gegen rechts 
Vortrag und Diskussion in der Kreuzeskirche


(22.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS! Am Dienstag, 3. November 2020 geht es ab 18.30 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40 um die Frage, wie ein Politikwechsel aussehen muss, der die Demokratie stärkt und das Land in eine soziale und ökologische Zukunft führt. Für den Vortrag und die anschließende Diskussion konnte der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein Gustav A. Horn, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen gewinnen. Der Eintritt ist frei, Infos zu den Coronaviruspandemie-Schutzbestimmungen am Veranstaltungsort gibt es unter Tel: 0203 / 2951-3170 oder per Mail unter kda@kirche-duisburg.de. Mehr Infos zum KDA gibt es auf den Internetseiten www.kda-niederrhein.de und www.ev-laboratorium.de.

 


 

Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche
Taizégottesdienst in Hamborn

(22.10.2020)

Am Sonntag, 8. November 2020 feiert die evangelische Gemeinde Hamborn um 18 Uhr in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, einen festlichen Taizé-Gottesdienst. Fester Bestandteil sind die besondere Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien, die erklingen werden. Evelyn Ziegler (Sopran) wird an dem Abendgottesdienst singen, weil die Gemeinde es wegen Corona nicht darf, und Peter Stockschläder unterstützt mit Tasteninstrumenten. In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste. Wie bei allen Veranstaltungen in der Hamborner Friedenskirche gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln und es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Voranmeldung unter Tel. 0203 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist notwendig (www.friedenskirche-hamborn.de).

 


 

 

Unvergessen
Ausstellung mit Zeichnungen und Fotografien von Rüdiger Kramer

(22.10.220)

Wie Menschen Abschied von Verstorbenen nehmen, zeigt sich auch auf Friedhöfen. Grab reiht sich an Grab und doch ist jedes anders: mal aufwendig geschmückt, mal schlicht, große Grabsteine, kleine Platten oder anonyme Stelen. Eine Ausstellung in der Ungelsheimer Gemeindezentrum an der Auferstehungskirche lädt Besucherinnen und Besucher ein, einen anderen Blick auf Grabstellen bei einem Gang über den Friedhof zu wagen. Die Ausstellung zeigt Fotografien und Zeichnungen des bereits verstorbenen Künstlers Rüdiger Kramer, der darin ganz besondere Eindrücke festhält, die er unter anderem auf den Duisburger Friedhöfen einfangen durfte. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. November 2020 in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31. Bereits der Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, wird sich thematisch mit der Ausstellung beschäftigen; um 10.30 Uhr wird die Ausstellung dann mit Astrid Kramer, der Ehefrau des verstorbenen Künstlers, eröffnet. Besichtigt werden kann die Ausstellung bis zum 27. November; und zwar zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (https://evaufdu.de)  oder nach telefonischer Anmeldung bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702).„An Allerheiligen gehen nicht nur katholische Christinnen und Christen auf die Friedhöfe, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Gefühlt beginnt mit diesem Tag ein Monat des Gedenkens und der Trauer, aber auch immer wieder verbunden mit der Hoffnung auf neues Leben und Auferstehung.“
 

 


 

Eine haarige Angelegenheit
Zwei zentrale Gottesdienste der Nordgemeinden zum Reformationstag


(21.10.2020)

Die sechs Nordgemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg setzen ihre begonnene Tradition fort und laden zum Reformationstag zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Damit möglichst viele Menschen mitfeiern können, gibt es wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr gleich zwei Gottesdienste, aber beide am gleichen Ort: Wer will, sucht sich aus, ob er oder sie am 31. Oktober 2020 um 15 Uhr oder am gleichen Tag um 19 Uhr zur Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, kommt. Eine Voranmeldung unter Tel. 0203 - 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist auf jeden Fall notwendig. Besucherinnen und Besucher sollten zudem wissen: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Das Vorbereitungsteam, zu dem Menschen aus den evangelischen Gemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl, Obermeiderich, Ruhrort-Beeck und der Bonhoeffer Gemeinde Marxoh Obermarxloh gehören, wirbt mit dem bekannten Motiv vom Struwwelpeter für die Gottesdienst und setzt als Titel den Satz „Eine haarige Angelegenheit“ unter die Zeichnung der bekannten Figur mit den langen Fingernägeln und dem nicht zu bändigen Schopf. In welchem Zusammenhang all dies mit der Reformation, dem Glauben und Gott stehen kann, erfahren Interessierte in beiden Gottesdiensten.

 


 

Kerkeling-Film in der Kino-Kirche in Buchholz

(21.10.2020)

Einen Kino-Film in der Kirche in Gemeinschaft schauen und vorab einen spirituellen Impuls zum Thema des Streifens hören: Dieses Konzept der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis kommt gut an, und deshalb lädt das Vorbereitungsteam zum Filmabend in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Str. ein. Dort läuft am Freitag, 30. Oktober 2020 der große Kino-Erfolg „Der Junge muss an die frische Luft“, der die Kindheit des Komikers, Schauspielers und Moderators Hape Kerkeling auf tragikomische Weise beeindruckend nachzeichnet. Vor dem Filmstart gibt Pfarrerin Sara Randow einen theologischen Impuls, der eine zusätzliche Sicht auf den Film ermöglicht. Sie spricht über die Ruhrgebietsfloskel „Dat Leben muss ja irgendwie weitergehen!“ und stellt aber die Frage nach dem Wie. Denn manchmal gibt es Situationen im Leben, in denen Menschen mit dem Rücken zur Wand stehen und nicht mehr ein und aus wissen. So wie der kleine Junge aus dem Ruhrpott, um den es in dem Film geht. Es besteht Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung. Warme Decken und Getränke in verschließbaren Gefäßen dürfen gerne mitgebracht werden, Essen aber auf keinen Fall. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind über die Internetseite http://www.arlberger.de/kino-kirche erforderlich. Maximal 60 Personen dürfen dabei sein. Einlass ist um 18 Uhr, das Ende des Kino-Abends gegen ca. 20.30 Uhr. 

 


 

Yoga für Senioren mit Abstand und Maske

(21.10.2020)

Das evangelische Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Wanheimerort bietet wieder einen sechsteiligen Yogakurs für Seniorinnen und Senioren an. Die Übungen können unter Corona-Pandemie-Bedingungen, also auch mit Maske, gut durchgeführt werden, sagt Maria Hönes, Leiterin der Begegnungsstätte. Zudem bieten die Räume an der Paul-Gerhardt-Str. 1 auch viel Platz, um Abstand halten zu können. Los geht es  4. November 2020 um 10.30 Uhr. Anmeldungen nimmt Maria Hönes entgegen (Tel.: 0203/ 774134). 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

 

(21.10.2020)


„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 26. Oktober von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt; am 2. November ist es Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort.

 


 

Anmeldungen zum Reformationsgottesdienst in Wanheimerort

(19.10.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert den Reformationstag am Samstag, 31. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1, mit einem Festgottesdienst. Besucherinnen und Besucher wissen, dass in den Gottesdiensten derzeit grundsätzlich Maske getragen werden muss, auch am Platz. Wichtig ist aber, dass auch für den Reformationsgottesdienst eine vorherige telefonische Anmeldung bei Jürgen Muthmann notwendig ist (0203 / 722383). Pfarrer Muthmann hat sich zum Reformationstag ein besonderes Predigtthema vorgenommen und spricht „Von dem Mut, auch die unbequeme Wahrheit zu sagen...“. Die passende Musik mit modernen und traditionellen Lieder machen Sängerin Christine Gladbach und Gemeindekantor Daniel Drückes.

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet wieder

(18.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten führen. Am Freitag, 23. Oktober 2020 heißt Michael Hüter, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen; am 30.10.2020 ist es Pfarrer i.R. Lorenz Grimoni. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Saxophon mit Gitarre im Gotteshaus
Jazz in der Friedenskirche

(16.10.2020)

Am Mittwoch, 28. Oktober 2020 erklingen in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ab 20 Uhr Jazz-Töne und –Melodien vom Saxophon und der Gitarre. Das Konzert bestreiten Thomas Käseberg und Frank Sichmann und setzen es unter den Titel „Sax! Oh! Phon!“. Der Eintritt kostet zehn Euro und eine Voranmeldung unter Tel. 0203 - 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist auf jeden Fall notwendig. Besucherinnen und Besucher sollten zudem wissen: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.  

Die beiden Musiker verbinden verschiedene gemeinsame Projekte. Thomas Käseberg, der an der Folkwang Musikhochschule studierte, ist freischaffender Musiker und Musikpädagoge und veröffentlichte, wie auch Frank Sichmann mehrere CD´s. Sichmann, studierte an den den Musik-Hochschulen in Arnheim und Köln und ist seit vielen Jahren Dozent für Jazzgitarre an der ArtEZ-Hochschule der Künste in Arnheim (Niederlande) und an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Info zu den Musikern gibt es auf deren Internetseiten www.thomaskaeseberg.de bzw. www.franksichmann.de.

 


 

Neuanfang in Krisenzeiten?
Online-Gottesdienst aus Duisburg Duissern

(16.10.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat kurz nach Beginn der Corona-Pandemie mit dem Live-Streaming von Andachten und Gottesdiensten begonnen und behält dieses Angebot in der Duisserner Lutherkirche weiter bei. So lädt sie zur Feier des Gottesdienstes am Sonntag, 18. Oktober 2020 um 11 Uhr in Kirche an der Martinstr. 39 ein. Interessierte können ihn live im Netz mitfeiern.

Pfarrer Martin Winterberg geht in seiner Predigt der Frage nach, ob es einen Neuanfang in Krisenzeiten geben kann und wie dieser überhaupt aussehen kann. Kirchenmusiker Volker Nies und mehrere Bläser (Blockflöte, Trompete, Horn und Posaune) begleiten den Gottesdienst musikalisch. Zu sehen ist der Gottesdienst im Netz auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com ab 11 Uhr, auch nächsten Sonntag zu gleichen Zeit, wenn Prädikantenanwärterin Dr. Maria Schubert predigt. Wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie feiert die Gemeinde den Gottesdienst mit einer verkürzten Liturgie und ohne Gemeindegesang. Details zu den Schutzbestimmungen gibt es unter www.ekadu.de.

Wer online einen Gottesdienst mitfeiert, kann sich auch online an einer Kollekte beteiligen – an diesem Sonntag zum Beispiel zur Unterstützung der Arbeit der Organisation La Cimade. Die von Christinnen und Christen in Frankreich gegründete Organisation dokumentiert die tödlichen Schrecken der Flucht über das Mittelmeer und birgt Gegenstände getöteter Fluchtopfer. Damit bietet die Organisation Angehörigen Hilfe, um in Würde zu trauern und Abschied zu nehmen.

 

 

 

 

 

Kirchengemeinde lädt zu Vortrag und Diskussion ein
Über die Gemeinschaft im Gottesdienst

(16.10.2020)

Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer längeren Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie seit einigen Monaten wieder fortgesetzt. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 27. Oktober 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40.

Unter dem Titel „Den Glauben gemeinsam bekennen“ befasst sich der nächste Vortrag mit der Gemeinschaft im Gottesdienst. Oft wird die Erfahrung von Gemeinschaft sowohl mit Gott als auch untereinander als wichtiger Aspekt des Gottesdienstes hervorgehoben. Dabei geht es auch um die Fragen, wie solche Erfahrungen möglich werden und ob sie überhaupt herstellbar sind. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700).

Info: Die Kreuzeskirche wurde von 1903-1905 errichtet und am 25. Juli 1905 mit ihren 1100 Sitzplätzen in Dienst genommen. Als Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung gehört sie zur Themenroute „Sakralbauten“ in der „Route der Industriekultur“ des Regionalverbandes Rhein-Ruhr. Sie ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern als offene Stadtteilkirche auch für Ausstellungen und kulturelle, gesellschaftspolitische und bürgerschaftliche Veranstaltungen. Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Ein Virus verändert die Weltgesellschaft
Die Folgen der Corona-Pandemie im Süden der Welt

(15.10.2020)

Insbesondere Menschen in Ländern des sogenannten „Globalen Südens“ waren und sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stärker betroffen, als es gemeinhin vorstellbar ist. Interessierte können sich davon am 22. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, ein Bild bei der Diskussionsveranstaltung „Zeit des Umbruchs: Ein Virus verändert die Weltgesellschaft“ machen. Sie wird parallel live im Netz übertragen. Pfarrerin Mika Purba aus Indonesien, Ana Lucía Montes, Referentin Oikocredit-Westdeutscher Förderkreis e.V., Rebecca Freitag, ehemalige UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung sowie Dr. Frank Garbers, Leiter vom Lateinamerika-Referat der Kindernothilfe, beschreiben die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie in diesen Ländern. Zugleich stellen sie aber auch kreative Lösungsansätze aus den Ländern des Globalen Südens vor und diskutieren mit dem Publikum über die Notwendigkeit eines Umsteuerns, damit eine nachhaltige Zukunft für alle Menschen möglich sein kann. Der Eintritt ist frei, wegen der Corona Schutzvorschriften ist eine vorherige Anmeldung auf der Internetseite https://weltblick-duisburg.de notwendig. Dort sind auch der Livestream und die spätere Aufzeichnung zu sehen. Der Diskussionsabend wird im Rahmen der Reihe „WeltBlick – Duisburg diskutiert“ von der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, EXILE Kulturkoordination e.V. sowie dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene veranstaltet.

 


 

Vortrag und Diskussion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“

(15.10.2020)

Die Vorstellung vom bedingungslosen Grundeinkommen, das Menschen ein Leben lang monatlich Geld vom Staat, individuell garantiert, ohne Gegenleistung, Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit bekommen sollen, ist eine radikale sozialpolitische Idee. Durch die Folgen der Corona-Pandemie-Krise hat das bedingungslose Grundeinkommen an Aktualität gewonnen. Bei Vortrag und Diskussion mit Diplom Kaufmann Ralf Welter, Lehrbeauftragter für Wirtschaftspolitik in an der Fachhochschule Aachen, soll es um beide Aspekte gehen.

Am Dienstag, 27. Oktober 2020 ab 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Marienkirche in der Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 6, steht zunächst im Vordergrund, welche Modelle des Grundeinkommens existieren und welche Haltung Kritiker zu dem Gedanken haben. Außerdem stellt Referent Ralf Welter erste Erfahrungen mit einem Pilotprojekt vor und skizziert die aktuellsten Entwicklungen zu diesem Thema. Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen des Infektionsschutzes begrenzt. Wer teilnehmen möchte, zahlt nichts, meldet sich aber vorher an beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg Niederrhein (KDA) - http://www.kda-niederrhein.de -, Telefonnummer 0203 29513170.

 

 


 

Meditation und Musik im Labyrinth auf der Kirchenwiese

(13.10.2020)

Auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße, ergeben frische gemähte Wege zusammen mit dem bewusst stehen gelassenen Gras ein Rasenlabyrinth. Engagierte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West pflegen es und nutzen den Ort zur Einkehr und der Erfahrung von Ruhe. Die Gemeinde lädt Interessierte ein, das Labyrinth auf der Kirchwiese am Sonntag, 18. Oktober 2020 zwischen 15 und 17 Uhr selbst kennenzulernen. Bei akzeptablem Wetter und unter Einhaltung von Abständen und Coronaschutzbedingungen können sich Menschen hier treffen, im und um dem Labyrinth herum auf Stühlen Platz nehmen, entspannen, Impulse mitnehmen und auch Musik hören. Denn vor Ort ist auch Kirchenmusiker Volker Nies, der mit seinem E-Piano am Rand sitzt und gewünschte Musik spielt - auf jeden Fall sind Stücke von Erik Satie und Ludwig van Beethoven zu hören. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber bei Regen entfällt die Musik-Aktion. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. 

 


 

Meditativer Abendgottesdienst in der Obermarxloher Lutherkirche

(12.10.2020)

„Angedacht“ ist ein meditativ-kreativer Abendgottesdienst für alle, die Atem holen möchten für die Seele, neue Impulse in den Alltag mitnehmen möchten oder einfach nur zur Ruhe kommen wollen. Der nächste Gottesdienst dieser Art wird am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 20 Uhr in der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, gefeiert. Der Eingang erfolgt über das benachbarte Bonhoeffer-Familienzentrum. Wegen der Corona-Pandemie können maximal 20 Personen teilnehmen, diese müssen beim Betreten und Verlassen der Kirche eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


 

Blockflötenensemble feiert Geburtstag in vollbesetzter Kirche

(12.10.2020)

Feuerwerks- und Wassermusik, Tänze aus dem Tugendspiegel, „Locus iste“ oder „Tango de las flautas“ erklang zum 50jährigen Jubiläum des Blockflötenensembles der evangelischen Gemeinde Neudorf-West. Zum Geburtstagskonzert in die Duisserner Lutherkirche kamen 84 Gäste – sie füllten das Gotteshaus bis auf den letzten Platz, der unter Coronabedingungen zur Verfügung stand. Obwohl ein Musizieren wegen des großen Abstandes der Spielerinnen und Spieler nicht einfach war, entstand im Zusammenspiel schöne Musik, sowohl bei den fröhlichen und schwungvollen Tänzen, wie auch bei den weiträumigen Motetten der Renaissance und Romantik. Von der Sopranflöte bis zum Sub-Bass reichten die Flöten und boten damit ein volles und rundes Klangbild. Das Ensemble ist schon bald wieder zu hören, und zwar am Samstag, 24. Oktober 2020 um 18 im Gottesdienst in der Kirche St. Dionysius in Mündelheim.

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet wieder

(9.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten führen. Am Freitag, 16. Oktober 2020 heißt Prädikant Jürgen Lagoda in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

ABBA, Queen und Star Trek auf der Salvator-Orgel

(9.10.2020)

Am Samstag, 17. Oktober 2020 um 18 Uhr ist Michael Schütz wieder zu Gast in der Salvatorkirche und entführt das Publikum an der Kuhn-Orgel in die Musikwelt des Pop, Rock und des Films, und das soll großes Kino werden. Denn durch den Klang der Pfeifenorgel erhalten „Bohemian Rhapsody“ (Queen), „Hey Jude“ (Beatles) oder „Stairway To Heaven“ (Led Zeppelin) eine individuelle und spannende Aura. Das Publikum soll gerne  die bekannten Melodien mitsummen und bei der Titelmusik von „Raumschiff Enterprise“ Captain Kirk und Mr. Spock vor Augen haben und bei „Piraten der Karibik“ auf rhythmischen Wasserwellen mitreiten… Das Konzert ist geeignet für Jung und Alt, Orgelfreunde und Pop-Begeisterte und auch für Kirchenferne, die hier auf eine moderne und unterhaltsame Art an Orgelmusik herangeführt werden. Karten für das Konzert im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals Düsseldorf gibt es an allen Vorverkaufsstellen und im Netz unter https://www.ticketmaster.de/event/394989?camefrom=de_va_05116 für 11 Euro, an der Abendkasse für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Das Konzert findet unter Einhaltung der Hygieneregeln statt; mehr Infos auch zu den Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort gibt es unter www.salvatorkirche.de. 

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 

(8.10.2020)

Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich erst im Juni treffen können. Die dritte Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

 


 

„Himmlisch Backen“ verschenken

(7.10.2020)

Herbstzeit ist Backzeit, und ein Exemplar von „Himmlisch Backen“, das ökumenische Rezeptebuch aus dem Duisburger Süden, regt die Kreativität in der Küche sicher an und ist gut zu verschenken. Erhältlich ist es bei Pfarrer Bodo Kaiser aus der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd. Er kannte die Buch-Idee aus Düsseldorf, und auch in Duisburg funktionierte sie hervorragend: Beim Gemeindefest der evangelischen Auferstehungsgemeinde im Sommer 2018 konnten Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Südens ihre Lieblingskuchen und die dazugehörigen Rezepte mitbringen. Die Köstlichkeiten wurden direkt vor Ort fotografiert und zusammen mit den Beiträgen der katholischen Frauengemeinschaft Peter und Paul zu einem ökumenischen Backbuch. Vor knapp einem Jahr wurde die zweite Auflage gedruckt. Ein Buch kostet 9,99 Euro und kann bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747 oder per Mail: bodo.kaiser@ekir.de) bestellt werden. Der Erlös kommt der Gemeindearbeit zu Gute.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.10.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 12. Oktober 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 


 

Eine „Leidenschaft für die Menschen“

(.5.10.2020)

Corona-Zeiten sind auch Zeiten der aufgeschobenen Ereignisse. Diese nicht gerade motivierende Erfahrung hat auch Sarah Süselbeck machen müssen. Seit dem 1. März bereits als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich tätig, wurde sie erst am letzten Sonntag offiziell in ihr Amt eingeführt, und zwar dort, wo sonst ganz großes Kino läuft.

Überall in Duisburg gab es lange Zeit überhaupt keine Gottesdienste. Dann wurden die Kirchen dafür wieder schrittweise geöffnet, allerdings mit drastisch eingeschränkten Besucherzahlen. Da waren Ideen und Kreativität gefragt. Die hat die Obermeidericher Gemeinde gehabt. Im Open-Air-Kino im Landschaftspark Nord lief ein Film der besonderen, der persönlichen Art. In einer seiner letzten Amtshandlungen vor dem Ruhestand hat Superintendent Armin Schneider nun Sarah Süselbeck im wahren Sinn des Wortes den Segen für ihre künftige Arbeit erteilen können. Unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen konnten „halt einige liebe Menschen mehr daran teilhaben, als es in der Obermeidericher Kirche an der Emilstraße möglich gewesen wäre“, sagt die 40-jährige dankbar. Überhaupt sind es die Menschen, die bei Sarah Süselbeck im Mittelpunkt ihres Handelns stehen. „Den engen Kontakt aufgrund der Corona-Pandemie vermisse ich schon“, sagt sie. Aber es gibt halt Möglichkeiten, schrittweise eine persönliche, menschliche Bindung und Verbindung aufzubauen. Viel geholfen hat ihr Pfarrer Michael Schurmann, der Ende des Jahres in den Vorruhestand geht. Dann ist sie alleine, ohne allein zu sein, denn das im März neugewählte Presbyterium, dessen Vorsitzende sie inzwischen ist, weiß sie an ihrer Seite. In Obermeiderich schätzt die Mutter zweier Kinder das Miteinander auf Augenhöhe, voller Respekt und Menschlichkeit.

Sarah Süselbeck blickt zurück: „Obermeiderich und ich haben uns nicht gesucht, aber gefunden.“ Sie fühlt sich „willkommen bei Freunden“. Bei ihren, wie sie schmunzelnd gesteht, „manchmal verrückten Ideen“ sagt das Presbyterium nicht sofort nein, sondern hört zu und fragt nach: „Wie stellst Du Dir das vor?“ Und nicht selten werden dann ihre Ideen in die Tat umgesetzt. Sie will „Dinge anpacken und tatkräftig zupacken“.

Das hat sie schon immer gemacht. Und zwar nahezu in der gesamten Stadt. Sarah Süselbeck ist gebürtige Walsumerin. Ihr Vikariat und ihre erste Anstellung hatte sie in der Gemeinde Trinitatis in Wedau. Danach war sie an der Salvatorkirche in der Gemeinde Alt-Duisburg tätig, bevor sie Schulpfarrerin am Meidericher Max-Planck-Gymnasium wurde. „Das habe ich gerne gemacht, aber mir fehlte doch das Gemeindeleben“, freut sie sich über die große Vielfalt ihrer künftigen Aufgaben.
Neben den bisherigen unterschiedlichen Angeboten in ihrer Gemeinde hat sie schon „neue Formate“ auf den Weg gebracht. Es wird, wenn Corona es zulässt, in absehbarer Zeit einen neuen „Lob-Preis-Gottesdienst“ geben, in dem viel gesungen wird. Statt eines klassischen Kinder-Gottesdienstes steht künftig ein monatlicher Kindermorgen an. „Wir werden das alles in der Gemeinde und mit der Gemeinde gemeinsam gestalten“, sagt die Team-Playerin, die die Gemeindearbeit lebt und liebt. Da bleibt neben Arbeit und Familie gar nicht so viel Zeit für private Hobbies: „Ich gehe gerne ins Kino und betätige mich gern im Garten.“

Sarah Süselbeck hat die Zukunft ihrer Kirche fest im Blick und bringt sich daher auch in der Region Duisburg-Nord engagiert ein. Dort, wie auch in der Gesamtstadt, werden die Gemeinden aufgrund der demografischen Entwicklung näher zusammenrücken müssen, in welcher Organisationsstruktur auch immer. Die Pfarrerin will ihren Beitrag dazu leisten. Sie ist halt „unterwegs im Auftrag des Herrn“. Bei dieser Bemerkung lacht Sarah Süselbeck laut auf und erinnert sich an eine Begebenheit am 21. Dezember 2012. Kurz vor Weihnachten bekam sie da ihr erstes eigenes Auto. Nach langer Wartezeit bei großem Andrang hatte die bereits genervte Sachbearbeiterin in der überfüllten Zulassungsstelle ihr Wunschkennzeichen mit der Bemerkung „schon vergeben“ abgelehnt. Sarah Süselbeck zog kurzerhand ihre pinkfarbene Bibel aus der Tasche. Da hatte sie sich einige Bibelverse markiert. „Ich hätte gerne DU-LK 531“. Auch vergeben, aber LK 532 war frei. Gebont. Seitdem ist sie sichtbar unterwegs im Namen des Herrn, denn  LK 532 steht für das Lukas-Evangelium, Kapitel 5, Vers 32.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet am Freitag wieder
 

(5.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern führen. Am Freitag, 9. Oktober 2020 heißt Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 


 

Freiheitslieder zur Wiedervereinigung
Duisburger sangen mit Kantor Daniel Drückes

(4.10.2020)

Christliche Gemeinden aus dem Süden der Stadt organisierten die Duisburger „Dankedemo“ als Teil der bundesweiten Aktion „3. Oktober Deutschland singt“ zum Tag der deutschen Einheit. 30 Jahre Freiheit und Einheit sind ein Grund zu feiern und dankbar zu sein. Deshalb stellte die freie evangelische Gemeinde Wanheimerort mit städtischer Unterstützung eine Sing- und Dankveranstaltung unter freiem Himmel auf die Beine. Auf dem König Heinrich Platz versammelten sich vor dem City Palais knapp 80 eingemummelte Menschen und vergruben die frisch desinfizierten Hände in den warmen Manteltaschen. Musikalische Unterstützung für die Initiatoren um Roland Hölzl, den Pastor der freien Gemeinde, gab es von Daniel Drückes, dem Kantor der evangelischen Gemeinde Wanheimerort. Der hatte drei Sängerinnen und einen Sänger aus seinem Chor „Praising“ mitgebracht. Er setzte sich ans Keyboard und eröffnete den Abend mit dem trotzigen Volkslied aller Unterdrückten „Die Gedanken sind frei“. „Habt ihr das gemeinsame Singen auch so vermisst wie ich?“, fragte Drückes die fröhlichen Sänger und gab sich direkt selbst die Antwort „Muss wohl, sonst wären kaum so viele von euch gekommen“. 

Roland Hölzl bekannte in seiner Begrüßungsrede, dass bei ihm das Staunen über das Wunder der friedlichen Wiedervereinigung beider deutscher Staaten auch nach 30 Jahren nicht aufgehört habe. „Gott ist ein lebendiger Gott, der Völkergeschichte schreibt“, sagte er und drückte auch seine Dankbarkeit für 75 Jahre Frieden aus.

Für den Duisburger Bürgermeister Manfred Osenger war der Abendtermin schon die zweite Gedenkveranstaltung des Tages. Aber man habe bei der städtischen Feier zum Tag der Einheit mit 50 Teilnehmenden in der Gebläsehalle natürlich weder singen noch pfeifen dürfen, räumte Osenger schmunzelnd ein. Danach konnte nur „Wind of Change“ von den Scorpions kommen, das traditionell mit schwerem deutschem Akzent gesungen werden muss. Alle Whistleblower vor Ort unterstützen gerne den Kantor am Keyboard, der behauptete, dass für ihn alleiniges, freies Pfeifen zu den schweren Prüfungen gehöre. Es wurden Kerzen in der Dämmerung geschwenkt und der gemeinsame Gesang überwand allmählich die hygienisch notwendigen Zwischenräume zwischen den Singenden. Einen nachdenklichen Akzent setzten vier Zeitzeugen, die von ihrem Weg in die persönliche Freiheit berichteten. Ihr Großvater habe nie von der sowjetischen Gefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt, weil er vor seiner Freilassung schwören musste, darüber zu schweigen, erzählte Tabea Schönborn. Erst nach dem Mauerfall sei diese Last von ihm abgefallen. Für Deborah Marschner hörten dagegen die Probleme nach der Wiedervereinigung nicht auf. „In der DDR durfte ich kein Abitur machen, weil dem Staat meine Gesinnung nicht passte. Dort war meine Ausbildung zur Kinderdiakonin nicht anerkannt, weil sie christlich war. Im Westen war sie dann später auch nicht anerkannt, weil sie schlicht unbekannt war“, berichtete sie und musste zwischendurch ordentlich schlucken, vor allem, weil die Lieder alte Erinnerungen aufsteigen ließen.

„Man bleibt ein Stück entwurzelt“, bekannte Anett Volke, die 1990 ihrer Mutter nach Duisburg gefolgt ist, „aber ich übe jetzt schon 28 Jahre Wiedervereinigung mit meinem Duisburger Ehemann. Es geht gut und es ist machbar.“ Mit der Europahymne ließen Drückes und seine Vorsänger mit den dekorativen Lichterkränzen im Haar den Abend ausklingen. 

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 

 

 


 

Der christliche Glaube bewährt sich im Engagement für den Nächsten

(3.10.2020)

Joachim Hasley ist letzte Woche im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Evangelische Kirche und ihre Diakonie haben ihm viel zu verdanken. Joachim Hasley wirkte ehrenamtlich in zahlreichen Gremien von Kirche und Diakonie mit. Dieses langjährige Engagement würdigte Bundespräsident Köhler 2009 mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Anerkennung seiner Verdienste um Staat und Volk.

Die Ehrenämter in Kirche und Diakonie, die Hasley bereits während seiner beruflichen Laufbahn als Geschäftsführer und ab 1999 als Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie in Duisburg ausgeübt hatte, wurden mit seinem Eintritt in den Ruhestand 2004 noch einmal erheblich erweitert. Neben der Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzes KD-Bank engagierte sich Hasley in verantwortlichen Positionen in großen Einrichtungen der Diakonie, wie der Graf-Recke-Stiftung, der Kreuznacher Diakonie oder die Kaiserswerther Diakonie ebenso wie dem Evangelischen Klinikum Niederrhein. Daneben gehörte er dem Ständigen Finanzausschuss der Evangelischen Kirche im Rheinland an.  

Seiner Wohnsitzgemeinde im Duisburger Stadtteil Obermarxloh stand er viele Jahre als Presbyter und Vorsitzender zur Verfügung. Hasley hatte sich für die Vereinigung der beiden Kirchenkreise in Duisburg starkgemacht, wurde Mitglied in der Leitung des neugebildeten Kirchenkreises und arbeitete in verschiedenen Gremien an der Neustrukturierung des Kirchenkreises und der Konsolidierung seiner Finanzen mit. In allen Bereichen wurde die kompetente Beratung durch Herrn Hasley geschätzt, ebenso seine sachliche und klare Argumentation. Seine Stimme hatte in der Kirche in Duisburg erhebliches Gewicht.  

Die Arbeit, die Hasley im Ruhestand ehrenamtlich leistete, hatte das Ausmaß einer Berufstätigkeit. Gefragt nach seiner Motivation für diesen Einsatz erklärte er: „Ich habe mein Geld bei Kirche und Diakonie verdient, da kann ich doch etwas zurückgeben, solange Gott mir Gesundheit gibt.“

Für Jochim Hasley, der in einer christlich geprägten Familie aufgewachsen ist, sei es selbstverständlich gewesen, dass sich der christliche Glaube im Engagement für den Nächsten bewährt, betont Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. „Auch bei schwierigen finanziellen oder strukturellen Entscheidungen wurde immer wieder deutlich, wie sehr er sein Handeln an christlichen Grundwerten ausrichtete“, erklärt Schneider. Joachim Hasley habe das Engagement nicht als Belastung erlebt. Es habe vielmehr selbstverständlich zu seiner Person gehört. „Wir werden Joachim Hasley nicht vergessen. Sein Leben bleibt geborgen in der Liebe Gottes, die stärker ist als der Tod.“

 


 

Flötentöne in der Duisserner Lutherkirche
Jubiläumskonzert mit Musik von Barock bis Romantik

(2.10.2020)

Besser als mit einem Konzert kann eine Musikgruppe ihr Jubiläum nicht feiern. Davon sind die Musikerinnen und Musiker aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West überzeugt, deren Blockflötenensemble jetzt seit 50 Jahren besteht. Und deshalb feiern sie den runden Geburtstag mit Klängen aus fünf Jahrhunderten, gespielt auf ihren Instrumenten. Damit der Abend am Samstag, 10. Oktober 2020 ab 18 Uhr in der Duisserner Lutherkirche an der  Martinstraße 39 ein ganz besonderer wird, spielt das Blockflötenensemble neben einigen Sätzen aus der Feuerwerks- und der Wassermusik von Georg Friedrich Händel auch romantische Werke von Bruckner und Rheinberger. Auf dem Programm stehen außerdem auch fröhliche Tanzmusik des Frühbarock. Außerdem gibt es eine Uraufführung mit dem „Tango de las flautas“ von Volker Nies, der auch das Blockflötenensemble leitet. Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang. In der Kirche sind die Schutzbestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beachten. Mehr Infos dazu gibt es unter www.ekadu.de und per Telefon Pfarrer Stefan Korn (0203 / 330490). 

 


 

Neuer Internetauftritt der Auferstehungsgemeinde

(1.10.2020)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt im Internet ein komplett neues Bild ab. Ein wichtiger Grund für den Aufbau einer neuen Seite war, dass die alte Homepage von Smartphones und Tablets nicht gut aufzurufen war. Jetzt sind die Infos zur Gemeinde unter https://evaufdu.de auf allen Geräten gut zugänglich und im Vergleich zur früheren Seite sind nun auf jeder Unterseite große, ansprechende Fotos zu finden, die das breite Spektrum der Gemeindearbeit bildlich hervorheben. Die Seite ist ein Spiegel des Gemeindelebens, so dass jede Generation Angaben zu den Angeboten sowie den Gruppen und Kreisen findet.  Ausgesprochen praktisch ist die Kalenderfunktion, mit der Interessierte ihre Veranstaltungen mit einem Klick oder Fingerwischen direkt in den eigenen Terminkalender übertragen, der dann an den nächsten Gottesdienst erinnert. 

In dem Bild, das wir Ihnen im Anhang zu honorarfreien Verwendung senden, haben Pfarrer Samuel Dörr und junge Ehrenamtliche festgehalten, wie sie an der neuen Homepage gearbeitet haben: teilweise mit Beamer, zwei Laptops und Tablet, um immer direkt zu schauen, ob das mit dem responsiven Design auch funktioniert (Foto: https://evaufdu.de). Es funktioniert.

 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(30.09.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 5. Oktober 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Mitten im Leben
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

(29.09.2020)

Hans-Bernd Preuß ist schon seit sechs Jahren im Ruhestand, doch für seine evangelische Kirche ist der Pastor immer noch viel unterwegs. Ganz besonders in seiner Heimatgemeinde Obermeiderich, wo er u.a. seit vielen Jahren die sogenannten „Durchblicke-Gottesdienste“ mitgestaltet. Den aktuellen Online-Gottesdienst haben er und die Band „HB Homies“ in der Kirche an Emilstraße fürs Netz aufgenommen. Wie bei jedem „Durchblicke – der etwas andere Gottesdienst“ gibt es auch jetzt viel Musik; Silja Heitzer, Michael Kollek, Malte Hollenberg, André Welters, Lukas Rissel und Daniel Drückes machen sie gemeinsam. Hans-Bernd Preuß spricht darüber, dass Gott mitten im Leben der Menschen ist und sich einmischt. Er und alle Mitwirkenden laden Interessierte ein, den Gottesdienst im Netz nachträglich mitzufeiern... hier auf dem Youtube-Kanal „Obermeiderich“. Infos zu dem besonderen Gottesdienstformat gibt es unter www.duchblicke.de.

 

 

 


 

Das Evangelische Kirchenparlament wählte Nachfolge von Superintendent Schneider

(25.09.2020)

Dr. Christoph Urban, Pfarrer der Gemeinde Konz im Kirchenkreis Trier (42), ist neuer Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Tagung der Synode des Kirchenkreises, zu der die Abgeordneten des Kirchenparlamentes in einer Videokonferenz zusammenkamen, wurde er im ersten Wahlgang mit 58 Stimmen von 90 abgegebenen Stimmen zum Nachfolger von Armin Schneider gewählt.

Pfarrer Schneider ist seit 16 Jahren Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und geht Ende November in den Ruhestand.

Einen ausführlichen Bericht zur Tagung und zur Wahl gibt es nach dem Gespräch am Montag, 28. September 2020 von neuem und altem Superintendenten mit den Medien. Auf dieser Unternetseite von  www.kirche-duisburg.de sind die Manuskripte der Vorstellungsreden, die die beiden Kandidaten auf der Synodentagung hielten, im PDF jetzt schon nachzulesen. Zu finden sind dort auch Infos zu den Lebensläufen und die Manuskripte der Predigten, die die beiden Kandidaten im August hielten.

 

 


 

Erntedank getrennt und doch zusammen feiern

(25.09.2020)

Die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt seit Wochen Christinnen und Christen zu kleineren Gottesdiensten ein, um trotz der Corona-Pandemie Gemeinschaft in ihren Kirchen zu ermöglichen. Deshalb hat das Presbyterium auch entschieden, zwar an getrennten Orten, aber zumindest zeitgleich unter dem Motto „Getrennt – vereint – dankbar“ am ersten Sonntag im Oktober Erntedank zu feiern. Und zwar mit entsprechendem Abstand zueinander.  

Die beiden Gottesdienste am Sonntag, 4. Oktober beginnen um 11 Uhr - einer im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, und der andere in der Auferstehungskirche in Ungelsheim an der Blankenburger Straße. Gemeinsam mit den Kindern, die mit ihren Eltern und Großeltern kommen, soll der Erntedankaltar geschmückt werden. Denn trotz aller Einschränkungen haben die Menschen hier allen Grund zur Dankbarkeit. Die Not der Menschen in vielen Ländern der Welt sei durch die Pandemie noch einmal verschärft worden, heißt es im Gemeindebrief. „Und selbst in unserem reichen Land gibt es Armut, Existenzängste und Verzweiflung. Es gibt Städte, in denen jedes 5. Kind von Staatsleistungen lebt. Duisburg gehört dazu“ ist dort weiter zu lesen. Daher sammelt die Gemeinde auch dieses Jahr wieder Kollekten und Spenden für die Aktion „Brot für die Welt“. Sie ruft die Gemeinde aber auch zu Erntedankgaben für die Duisburger Tafel und das Frauenhaus auf und bittet dafür um Spenden, wie Konserven, Reis, Nudeln, Kaffee, Tee, Schokolade und andere haltbare Lebensmittel. Mit diesen Spenden sollen die Altäre in Huckingen und Ungelsheim farbenfroh gestaltet und später an die beiden Organisationen weitergeleitet werden. Wer nicht zu den Gottesdiensten kommen kann, ist trotzdem eingeladen, in der Woche vor Erntedank Spenden in den Pfarrhäusern abzugeben. Kontakte und Adressen gibt es im Netz unter www.ev-auferstehungsgemeinde.de.  

 

 


 

Kircheneintrittsstelle öffnet wieder

(24.09.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern führen. Am 2. Oktober heißt Superintendent Pfarrer Armin Schneider in der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen.

In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 


 

Evangelische Kirchengemeinde Meiderich
Ein dreifaches großes Dankeschön im Gottesdienst

(24.09.2020)

Im Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich am Sonntag, 4. Oktober 2020 wird das neue Presbyterium durch Gebet und Segen eingeführt. Zugleich verabschiedet die Gemeinde drei Presbyterinnen feierlich und dankt ihnen für die langjährige Arbeit. Dass dies am Erntedanktag 2020 geschieht, ist für die Gemeinde ein bewusst gesetztes Zeichen.

Gewählt wurde das neue Presbyterium, das die Kirchengemeinde jetzt leitet, schon im März. Wegen der Corona-Pandemie konnte es durch die Bestätigung seitens des Kreissynodalvorstands zwar seine Arbeit aufnehmen, der dazugehörige Einführungsgottesdienst fehlte aber bisher. Teil dieses Gottesdienstes ist auch die Verabschiedung der Presbyterinnen Natascha Boos, Dorothee Höffken und Margret Thummes, die über eine unterschiedlich lange Zeit ihre Kräfte, ihre Motivation, ihr Engagement und auch ihre Zeit ehrenamtlich dem Presbyterium und damit der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt haben.  

Dieses Engagement ist für Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt, nicht selbstverständlich, denn: „Viel Herzblut wurde eingebracht, viel mitgedacht, geplant, angepackt.“ Es sei ein Dienst, „für den wir uns gar nicht genug bedanken können.“ Deshalb soll das Dankeschön  im und mit dem Gottesdienst am Erntedanktag seinen gebührenden Raum erhalten. Entgegen vorheriger Ankündigungen feiert die Gemeinde den Gottesdienst am 4. Oktober 2020 um 11 Uhr nicht im Gemeindezentrum, sondern in der benachbarten Kirche, Auf dem Damm. Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Gemeinde sind aber zu beachten (Infos dazu gibt es unter www.kirche-meiderich.de und bei Dirk Strerath, Tel.: 0203 / 4379 88).

 

 


 

Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) 

(24.09.2020)

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des Freiwilligen Sozialen Jahres kann man mit den beiden auch am 6. Oktober 2020 von 18 bis 19.30 persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Telefonische Anmeldung zum Treffen sollte schon sein... (0203/2951-2841; L. Allofs oder 0203/2951-2842, R. Lehmann).

 


 

Wieder Literaturgespräche in Großenbaum
Ferdinand von Schirach, Michelle Obama und Ulla Hahn noch in diesem Jahr

(23.09.2020)

Ein spannendes, interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das kennt und mit dem man sich darüber austauschen kann. Dieses Problem behebt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit einigen Jahren: Alle vier Wochen treffen sich Menschen am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus.

Die Bücherfans besprechen, was an dem Thema, den Figuren, dem Stil oder darüber hinaus beschäftigt. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 6. Oktober geht es um Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“, am 3. November um Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ und am 1. Dezember sprechen die Lesefans über Ulla Hahns „Liebesarten“. Zur besseren Planung in Corona-Pandemie-Zeiten melden sich Interessierte bei Pastorin Ulrike Kobbe (Tel.: 0203 / 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) an. Denn maximal zehn Personen werden sich zum Bücherclub im großen Gemeindesaal, Lauenburger Allee 21, treffen dürfen; und natürlich müssen alle die entsprechenden Hygieneauflagen, wie Abstand halten, Masken erst am Platz abnehmen und Handdesinfektion, beachten. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 

 

 


 

Einmal den Rhein rauf und runter
Fotoreisebericht in der Duisserner Notkirche

(23.09.2020)

Der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt nach langer Pause wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 30. September 2020 um 15 Uhr auf einer Leinwand auf große Bilderreise von Köln zunächst flussabwärts ins Rheindelta mit seinen großen Städten Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam. Dann geht´s den Rhein hinauf über den Niederrhein über Koblenz, zur Loreley und am Oberrhein zu den klassischen Kulturstädten Speyer, Straßburg bis nach Basel. Pfarrer i.R. Ekkehard Müller legt mit den Besucherinnen und Besuchern der Themenrunde in 80 Fotominuten über 1700 erlebnisreiche Flusskilometer zurück. Eine Anmeldung zum Themennachmittag bei Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 / 330490) ist unbedingt erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt und alle Sitzplätze haben einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander. Beim Hineinkommen und Fortgehen muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden, die am Platz wieder abgelegt werden kann. Infos zur Gemeinde gibt´s unter Foto: www.ekadu.de.

 

 

 


 

Erntedank-Entdeckungstour

(23.09.2020)

Da in der Obermarxloher Lutherkirche zurzeit nur 20 Personen gemeinsam Gottesdienst feiern können, hat sich die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh für das Erntedankfest eine schöne Alternative einfallen lassen. Sie lädt Groß und Klein zu einer Erntedank-Entdeckungstour ein. Diese startet am Sonntag, 4 Oktober 2020 um 11 Uhr am Hauptportal der Lutherkirche an der Wittbachstraße. Auf einem 30minütigen „Schöpfungsweg“ gibt es an verschiedenen Stationen zum Verweilen Impulse zum Nachdenken, Anschauen, Hören oder Schmecken. Besucherinnen und Besucher müssen in der der Kirche und im Foyer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen; der Abstand von zwei Metern muss eingehalten werden, wenn die Menschen nicht aus einem Hausstand kommen, teilt die Gemeinde vorab mit. Mehr Infos hat Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701). Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org

 

 


 

Gottesdienste nur zur seelischen Erbauung? 
Kirchengemeinde lädt zu Vortrag und Diskussion ein

(22.09.2020)

Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie am Dienstag, 29. September 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder fortgesetzt. Diesmal geht es unter dem Titel „Komm in unsere laute Stadt. Die Wahrnehmung der Welt im Gottesdienst“ u.a. um die Frage, ob Gottesdienste nur zur seelischen Erbauung jenseits der Tagesaktualität dienen. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700). Info: Die Kreuzeskirche wurde von 1903-1905 errichtet und am 25. Juli 1905 mit ihren 1100 Sitzplätzen in Dienst genommen. Als Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung gehört sie zur Themenroute „Sakralbauten“ in der „Route der Industriekultur“ des Regionalverbandes Rhein-Ruhr. Sie ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern als offene Stadtteilkirche auch für Ausstellungen und kulturelle, gesellschaftspolitische und bürgerschaftliche Veranstaltungen. Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org

 


 

Wieder Miniclub in Obermeiderich

(22.09.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Mädchen und Jungen unter vier Jahren mit ihren Begleitpersonen zum Miniclub ein. Die Treffen gestaltet Diakonin Gisel Rastfeld und bietet immer donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr den Kleinsten Raum zum Spielen, Toben und Krabbeln im Gemeindezentrum an der Emilstraße, die Erwachsenen hingegen haben dort genug Platz, um die Sicherheitsabstände einhalten zu können. Mehr Infos hat Gisela Rastfeld  (0203 / 421444; www.obermeiderich.de).

 


 

Erntedank in Duisburg

(22.09.2020)

Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur, meist geschieht dies am ersten Sonntag im Oktober, in diesem Jahr ist es der 4.10.2020. Selbstverständlich werden in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg auch die Gottesdienste zum Erntedank nach Maßgaben der Corona-Schutzverordnung gefeiert.

Gefeiert wird Erntedank in Familiengottesdiensten, Mehrgenerationengottesdiensten, Abendmahlsgottesdiensten und auch im Gottesdienst unter freiem Himmel. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden. Eine Übersicht der Duisburger Gottesdienste gibt es hier im Internet. 

 


 

Auch die „Pusteblume“ ist jetzt Familienzentrum

(22.09.2020)

 Die Freude war groß, als das Team der Kita „Pusteblume“ aus Neuenkamp nach den Sommerferien erfuhr, dass diese das Zertifikat „Familienzentrum NRW“ erhalten hatte. Die Freude darüber konnte wegen der Corona-Pandemie nur im kleinen Kreis geteilt werden, aber für die Kita-Kinder wurde der letzte Freitag zum Fest, bei dem sie die Nachbarschaft durch aufsteigende Luftballons ein wenig von der Aktion mitbekommen ließen. Den aufwändigen Weg zum Zertifikat hatte das Team im Frühjahr unter zusätzlich erschwerten Bedingungen absolviert, denn die Kita musste aufgrund der Corona-Pandemie schließen und eine Notbetreuung einrichten. Mit der jetzt bestandenen Prüfung ist die „Pusteblume“ die inzwischen siebte Kita des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, die nun als Familienzentrum anerkannt wurde. Mit diesem Siegel bietet die Kita in ihren Räumlichkeiten verschiedene zusätzliche Angebote für Familien in Neuenkamp an – unabhängig davon, ob ein Kind in der Einrichtung betreut wird oder nicht. So gibt es nun regelmäßig – falls gewünscht auch anonyme – Beratungsgespräche zum Thema Familie und Erziehung. Zudem gibt es unterschiedliche Angebote für Eltern und Kinder, wie etwa eine Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Angebote zum Erlangen des Pflasterpasses sowie zur Stärkung der Selbstbehauptung. Bei allen Treffen gelten selbstverständlich Schutz- und Hygienevorgaben nach der Coronaschutzverordnung. Infos zu den Kitas und Familienzentren gibt es unter www.ebw-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(22.09.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 28. September 2020 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt.  

 


 

Babymützchen für die Säuglingsstation

(21.9.2020)

Jedes ganz bunt und vom Aussehen völlig anders, aber bestimmt jedes der 70 Babymützchen, die Marion Brozek dem Team der Säuglingsstation des Bethesda Krankenhauses neulich übergeben hat, wird den dort neugeborenen Mädchen und Jungen ein wärmend-weiches Wohlgefühl geben. Marion Brozek ist Leiterin des evangelischen Jugendheims in Hochfeld und las im Sommer den Aufruf der Station, dass die selbstgemachten Kopfbedeckungen ausgehen würden und Strickfreudige helfen könnten. „Wir kommen alleine nicht mehr hinterher!“ schrieb die Station in den Sozialen Medien. Mitarbeiterinnen und Freundinnen des Jugendheimes haben sich gar nicht erst bitten lassen, sondern direkt losgelegt und im Sommer fleißig Baby-Mützchen genäht, gestrickt und gehäkelt. Auf die bunten Ergebnisse sind sie und auch Marion Brozek sehr stolz.

 

 


 

Was braucht es zum Leben?

Konfis packen Winterhilfe für Familien in Tadschikistan

 

(18.9.2020)

 

Als sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die Frage stellten, was sie zum Leben brauchen, stellten sie fest, dass es Wesentliches im Leben umsonst gibt: Frische Luft zum Atmen, Freunde, Liebe. Dass es Menschen aber auch an den elementarsten Dingen fehlen kann, wurde den Konfis beim Sortieren von Spenden klar, die als Pakete in diesem Jahr nach Tadschikistan verschickt werden. 

Die Jugendlichen hatten Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln, getrocknete Hülsenfrüchte, Reis, Fleisch- und Fischkonserven, aber auch Hygieneartikel und Wäsche mitgebracht, um damit die Pakete zu befüllen. Die Verwunderung darüber, dass eines der Pakete einer Familie in einer der ärmsten Regionen Zentralasiens drei bis vier Monate lang über den Winter hilft, war groß. „Ich glaube, ich würde gerade einmal eine Woche damit auskommen“, sagte eine Konfirmandin, und ein anderer fragte gleich: „Wie soll das denn gehen?“ Die Antwort von Pfarrerin Sara Randow leuchtete den Konfis ein: Grundnahrungsmittel können gestreckt oder mit anderen Produkten gemischt werden, die auf dem Feld oder im Garten verfügbar sind. Und natürlich wird auch untereinander getauscht. Dabei stehen Kaffee und Fleischkonserven besonders hoch im Kurs. 
Über das Friedensdorf Oberhausen (www.friedensdorf.de) gehen die Pakete im Herbst auf die Reise zu den Bestimmungsorten, wo sie von Partnerorganisationen an kinderreiche Familien und Waisenhäuser ausgegeben werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (
www.trinitatis-duisburg.deunterstützt die Aktion seit vielen Jahren, und jeder neue Konfi-Jahrgang hilft beim Sammeln und Packen der Spenden mit.

 

 


 

Parallele Gemeindeversammlungen in Meiderich und Obermeiderich

(18.09.2020)

Die beiden evangelischen Nachbarkirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich laden am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit nach den Gottesdiensten ihre Mitglieder und Interessierte zu Gemeindeversammlungen ein. Dabei informieren Vertreterinnen und Vertreter der Presbyterien über die Zukunft des gemeinsam betriebenen Pfarrfriedhofs, die Wahl des neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die zwei Tage vorher stattfindet, und die Zukunft der sechs evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises im Duisburger Norden. Die Gemeinde Meiderich berichtet zusätzlich auch über die Situation der Kirche Auf dem Damm, an der jüngst Schäden festgestellt wurden. Anmeldungen zu den Versammlungen sind nicht erforderlich, die jeweiligen Hygieneschutzmaßnahmen der Gemeinden sind zu beachten. Für Rückfragen stehen die Presbyteriumsvorsitzenden Heidi Kloppert (Meiderich; www.kirche-meiderich.de) und Pfarrerin Sarah Süselbeck (Obermeiderich, www.obermeiderich.de) gerne zur Verfügung. Die Versammlung in Obermeiderich findet am Sonntag, 27. September 2020 im Gemeindezentrum Emilstraße gegen ca. 12 Uhr statt, die Versammlung in Meiderich zeitgleich im Gemeindezentrum auf dem Damm ebenfalls ca. 12 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst.

 


 

Orgel rockt
Rock, Pop und Filmmusik in der Friedenskirche 

(17.09.2020)


Seit 2009 sind über 55.000 Menschen zu Patrick Gläsers Konzerten gekommen, um Rock, Pop und Filmmusik auf der Kirchenorgel zu hören. Am Freitag, 25. September 2020 wird es auch in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, nach Bond und Metallica klingen, denn Gläser ist wieder zu Gast in dem Gotteshaus. Patrick Gläser, Inhaber des Projektstudios „SOUNDmanufaktur“ in Öhringen, ist freier Musik- und Tonproduzent und Komponist mit dem Schwerpunkt Audiomarketing. Für sein Projekt „Orgel rockt“ arrangiert er Rock- und Popsongs und symphonische Filmmusiken. „Klassiker der Rock- und Filmmusik auf der Pfeifenorgel - der Reiz liegt in der besonderen Verbindung. Und auf der Orgel als ‚Königin der Instrumente‘ gelingt das Wechselspiel zwischen zart schmelzenden und schmetternden Klängen, wie es für Rock- und Filmmusik passend ist. Musik, die unter die Haut geht“ schreibt er dazu auf seiner Homepage. Welche Stücke er in Hamborn aufführen wird, erfahren Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird am Ausgang erbeten. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Eine Voranmeldung unter Tel.: 0203 / 36979703 (zwischen 15 und 17 Uhr) ist deshalb notwendig.  

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.9.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. September 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt.  

 

Jubiläumskonfirmation in der Versöhungskirche

(17.9.2020)

Am 25. Oktober 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm eine Jubiläumskonfirmation für alle ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die vor 50 oder mehr Jahren in dieser oder einer anderen Kirchengemeinde konfirmiert wurden. Der Gottesdienst in der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee beginnt um 10 Uhr. Wegen der Coronapandemie verzichtet die Gemeinde auf eine Nachfeier und auf das Feiern des Abendmahls. Alle Jubilare, die mit ihren Angehörigen am Gottesdienst teilnehmen möchten, melden sich bitte bis zum 30. September im Gemeindebüro, Lauenburger Allee 19 oder unter der Telefonnummer 761120 an. Pfarrer Ernst Schmidt weist darauf hin, dass auch im nächsten Jahr eine Jubiläumskonfirmation gefeiert wird. Wer also in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht am Gottesdienst teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, das im nächsten Jahr nachzuholen.

 

 


 

Lichtspiele in der Auferstehungskirche
Ausstellungseröffnung im Duisburger Süden

(16.09.2020)


In der Ungelsheimer Auferstehungskirche sind meist mehrmals im Jahr verschiedenste Kunst- und Fotografie-Ausstellungen zu sehen. Die evangelische Gemeinde hält an dem Format fest und zeigt jetzt Fotografien aus dem städtischen Umfeld der Region. In den Bildern geht es um das Spiel von Licht und Schatten und die Leuchtkraft der Farbe. Susanne Heinemann, Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur in Bochum, und Andrea Schirmer, Diplom-Designerin aus Duisburg, gaben der Ausstellung den Titel „Lichtspiele – Fotografische Streifzüge durch die Wirklichkeit des Scheins“. Ihre Fotografien lassen Raum für freie Assoziationen und sind als zeitgemäße und aus dem alltäglichen Erleben heraus gestaltete Andachtsbilder gedacht, die den Betrachter zu Ruhe und Kontemplation einladen. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 20. September 2020 in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31 eröffnet. Bereits der Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, wird sich thematisch mit der Ausstellung beschäftigen. Um 10.30 Uhr wird sie dann mit einem Gespräch mit den Fotografinnen eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (http://www.ev-auferstehungsgemeinde.de/) oder nach telefonischer Anmeldung bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702) zu besichtigen.

 

 

 


 

 

In einem guten Haus geht nichts verloren

Gottesdienst zur Verabschiedung der ausgeschiedenen Presbyterinnen und Presbyter und Segen für das neue Presbyterium

 

(25.08.2020)

 

Dass in einem guten Haus nichts verloren geht, ist ein Sprichwort, dessen Bild die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd für sich in Anspruch nimmt, denn sie will nicht vergessen, sich im Gottesdienst bei den Presbyterinnen und Presbytern zu bedanken, die die letzten vier Jahre Verantwortung getragen haben. Im gleichen Gottesdienst soll natürlich soll auch das neue Team, dass bis 2024 im Amt bleiben wird, mit Gottes Segen gestärkt werden. Am 1. März 2020 wurde das neue Presbyterium gewählt, doch die geplante für 22. März geplante Verabschiedung und Einführung der alten und neuen Presbyterinnen und Presbytern in einem Gottesdienst konnte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Weil keine Gottesdienste stattfinden konnten, wurde das neue Presbyterium durch einen reinen Verwaltungsakt eingeführt. Aber weil dieses ehrenamtliche Engagement einfach mehr verdient hat, hat sich die Gemeinde entschieden, diesen Gottesdienst am Sonntag, 30. August um 10 Uhr im Gemeindezentrum Huckingen, Angerhauser Str. 91, nachzuholen. Natürlich gilt auch an diesem Sonntag das Hygienekonzept der Gemeinde für Gottesdienste. Unter anderem sind die Stühle mit Nummern versehen. Es wird ein Sitzplan erstellt. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ev-auferstehungsgemeinde.de; Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (Tel.: 0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747) gerne.

 

 


 

Zugabe am nächsten Sonntag beim Sommercafé in Obermarxloh

(24.8.2020)

Mitarbeitende und Ehrenamtliche der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sorgen seit fünf Jahren an jedem Sonntag der Sommerferien mit Kuchen-Leckereien, Kaffeeduft und Getränken für Entspannung  im Innenhof zwischen Obermarxloher Lutherkirche, Familienzentrum und „Blauem Haus“. Da wegen der Corona-Pandemie an das traditionelle Sommerfest in diesem Jahr nicht zu denken ist, öffnet zum Trost das Sonntags-Café am Blauen Haus noch einmal zusätzlich am 30. August von 12 bis 17 Uhr - ein letztes Mal für dieses Jahr. Selbstverständlich gilt es auch an diesem Sonntag, wie auch an den vorherigen Feriensonntagen in diesem Jahr, die Beachtung aller Corona-Regeln, wie sie auch für kommerzielle Cafés und Restaurants gelten – und zwar für die Mitarbeitenden, als auch die Spaziergänger, Radler und Anwohner, die dorthin kommen. Angeboten werden wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Fahrräder können in sicherer Sichtweite des Cafés abgestellt werden und Kinder können die Spielgeräte auf dem gesicherten Außengelände nutzen. Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie sei das Sommer-Café am Blauen Haus in ausgesprochen gut besucht gewesen, stellt Pfarrerin Birgit Brügge rückblickend fest: „Die Leute standen teilweise Schlange, um einen Tisch zu bekommen – so groß ist offenbar der Drang, mal wieder rauszukommen.“

 

Evangelische Kirche in Meiderich wieder geöffnet 

(24.8.2020)

Beginnend mit den beiden Konfirmationsgottesdiensten am 30. August 2020 wird die evangelische Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, wieder geöffnet. Die Untersuchung der in der Kirche aufgetretenen Schäden durch einen Statiker hat ergeben, dass keine Bedenken bezüglich der Sicherheit der Kirche bestehen und dass die Kirche für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden kann. Im Juni war das Gotteshaus sicherheitshalber geschlossen worden, das Risse im Fußboden, in den Holzsäulen und an den Emporen zu beobachten waren. Die Untersuchungen zur Schadensursache  laufen noch. Wann die aufgetreten Schäden beseitigt werden, ist noch zu klären. Für das Presbyterium und Gemeindeglieder ist es wichtig, die Gottesdienste in der Kirche trotz der Schäden in Sicherheit feiern zu können. Alle Gottesdienste werden nach einem Schutz- und Hygienekonzept gefeiert, vorherige Anmeldungen im Gemeindebüro sind nur für die Konfirmationsgottesdienste am 30. August 2020 um 11 und 14 Uhr nötig (0203 / 4519622). Unter der Rufnummer und unter www.kirche-meiderich.de gibt es auch weitere Informationen zum Corona-Pandemie-Schutzkonzept. 

 

Wieder Literaturgespräche in Großenbaum

(24.8.2020)

Ein spannendes, ein interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das gleiche Buch gelesen hat und mit dem man sich austauschen kann. Dieses Problem behebt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit einigen Jahren: Alle vier Wochen treffen sich Menschen am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus. Die Bücherfans besprechen, was an dem Thema, den Figuren, dem Stil oder darüber hinaus beschäftigt. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 1. September 2020 geht es um „Raumpatrouille“ von Matthias Brandt, am 6. Oktober um 6. Oktober um Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“, am 3. November um Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“, und am 1. Dezember sprechen die Lesefans über Ulla Hahns „Liebesarten“. Zur besseren Planung in Corona-Pandemie-Zeiten melden sich Interessierte bei Pastorin Ulrike Kobbe (Tel.: 0203 / 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) an. Denn maximal zehn Personen werden sich zum Bücherclub im großen Gemeindesaal, Lauenburger Allee 21, treffen dürfen; und natürlich müssen alle die entsprechenden Hygieneauflagen, wie Abstand halten, Masken erst am Platz abnehmen und Handdesinfektion, beachten. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 


 

Pilgerfilm begeisterte Kinogäste in der Gießhalle im Landschaftspark

(21.8.2020)

„Kleine seelische Tankstellen“ bieten katholische Stadtkirche und evangelischer Kirchenkreis in diesem Corona-Sommer den Duisburgern auch außerhalb von Kirche und Gottesdienst. Eine dieser Tankstellen war am 19. August der gemeinsam mit dem Filmforum präsentierte Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ von Gabi Röhrl im Landschaftspark Nord.

Schon bevor der Film startete, zog das Thema Pilgern das Publikum im ausverkauften Open-Air Kino des Filmforums in seinen Bann. Hierfür sorgten nach einer kurzen Begrüßung durch Stadtkirche-Referentin Eva Wieczorek-Auer Filmemacherin Gabi Röhrl und die Duisburger Pilgerin Ines Auffermann aus der evangelischen Gemeinde Duisburg-Neudorf. In einem kurzen Podiumsgespräch tauschten sich die beiden auf sehr unterhaltsame Weise darüber aus, was Pilgern mit den Menschen macht. „Es geht nicht darum den Weg zu bezwingen, denn dann bezwingt der Weg uns“, mahnte Ines Auffermann. Und Gabi Röhrl ergänzte: „Wenn man sich zu viel vornimmt, schafft man es nicht. Erst wenn man lernt, gut auf sich zu achten und sein eigenes Tempo zu finden, wird der Weg zum Freund mit beeindruckenden Begegnungen und Erlebnissen.“

Als dann anschließend der Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ über die Leinwand lief, mit dem Gabi Röhrl ohne Vorkenntnisse zur Filmproduzentin, Regisseurin und Kamerafrau in einer Person geworden war, wurden die Zuschauer fast schon selbst zum Pilger. „Allerdings ohne Blasen an den Füßen“, das hatte Gabi Röhrl dem Publikum augenzwinkernd vor dem Filmstart versprochen. Der Abend wurde für alle zu einem besonderen Erlebnis. Und das nicht nur, weil der Film mit seinen herausragenden Landschaftsaufnahmen des Jakobswegs von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis zum Ziel in Santiago de Compostela in Spanien punktet. Vielmehr ist auch die Gesamtkomposition von „Nur die Füße tun mir leid“ aus Bildern, Schnitt, Musik, den Pilgern, die hier zu Wort kommen und der fast schon meditativen Stimme im Off von Gabi Röhrl mit ihrem liebenswert süddeutschen Akzent sehr gelungen. Das zeigten auch die Reaktionen der Zuschauer im Anschluss an den Film mit einem spontanen und herzlichen Applaus.

Die nächste kleine seelische Tankstelle von evangelischer und katholischer Kirche in Duisburg gibt es schon am 26. August in der Kulturkirche Liebfrauen, wenn Heribert Pauels und Okko Herlyn - ein katholischer und ein evangelischer Theologe - kabarettistisch aufeinandertreffen und man sich nur auf Himmelschreiendes gefasst machen kann. Alle Karten zur Veranstaltung sind bereits ausverkauft.

Text: Katholische >Stadtkirche Duisburg (www.stadtkirche-duisburg.de)

 


 

Keine ökumenische Segensfeier für Neugeborene mehr in diesem Jahr

(19.8.2020)

Die vier Segensfeiern für Familien mit Babys, die es seit Januar 2019 im Duisburger Norden gab und zu denen die katholische und evangelische Kirche eingeladen hatten, kamen gut an. Die für Mai geplante musste bereits wegen der Corona-Pandemie ausfallen und auch die für September angedachte Feier, für die sich schon Familien anmelden wollten, kann leider nicht gefeiert werden. Diese Entscheidung hat sich der Vorbereitungskreis um Pfarrerin Birgit Brügge und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand nicht leicht gemacht. Ausschlaggebend für die Absage war aber die Vorstellung, dass diese Veranstaltung von all dem lebt, was im Moment nicht möglich und erlaubt ist: Nähe, Atmosphäre, Lieder, Begegnung. „Was wir wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Moment als Kirche präsentieren können, trägt wenig dazu bei, offen und einladend zu wirken“ sagt Pfarrerin Brügge. Der Vorbereitungskreis wird sich Anfang des nächsten Jahres wieder treffen, um zu überlegen, welche anderen Formen es unter den dann gültigen Corona-Pandemie-Bedingungen geben könnte, wieder eine ansprechende Segensfeier für Neugeborgene anzubieten. Wann es diese gibt, wird rechtzeitig auf der Homepage www.segenfuerbabys.de und auf dem Instagram-Account des Projekts (@segenberuehrt) bekannt gegeben. Rückfragen beantworten auch Pfarrerin Brügge (0203 75969701) und Sr. Mariotte Hillebrand (0203 / 48455165) gerne.

 


 

Neudorfer Jugendzentrum wieder geöffnet

(19.08.2020)

Mit der Öffnung der Schulen können Mädchen und Jungen aus Neudorf und Umgebung ihre Nachmittage wieder im evangelischen Jugendzentrum an der Gustav-Adolf-Str. verbringen. Dazu laden Kathleen Rawe und ihr Team ein, die ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet haben. So gibt es jeden Tag von Dienstag bis Freitag um 13.30 Uhr die Hausaufgabenbetreuung und um 15 Uhr den Mittagstisch. Um 15.30 Uhr wird´s dann aber jeden Tag anders. So gibt´s dienstags den Bastelclub, mittwochs den Hulahoop-Kurs, donnerstags einen Sportkurs und freitags einen Kinderkochkurs, bei dem das Selbstgezauberte auf den Tisch kommt. Während der Zeit können die jungen Besucherinnen und Besucher faire Getränke und faires Naschzeug kaufen. Wegen der Corona-Pandemie-Maßnahmen ist eine vorherige Anmeldung für die verschiedenen Angebote notwendig. Die dabei notierten personenbezogenen Daten verwahrt das Jugendzentrum zur Rückverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten vier Wochen lang und vernichtet sie anschließend. Selbstverständlich müssen alle Besucherinnen und Besucher einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Anmeldungen sind bei Jugendleiterin Kathleen Rawe möglich (Mobil: 0163/6644454, Mail kathleen.rawe@ekir.de). Sie hat auch mehr Infos zu den Schutzmaßnahmen im Jugendzentrum. Zur Internetseite der Gemeinde geht´s hier: www.neudorf-west.ekir.de

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(18.8.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 24. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 

 

 


 

Vortragsreihe „Glaube wieder im Gespräch“ wird wieder fortgesetzt

(17.8.2020)


Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie am Dienstag, 25. August 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder fortgesetzt. Diesmal geht es unter dem Titel „Von Advent bis Totensonntag“ um eine Einführung in das Kirchenjahr. Im Vordergrund stehen Fragen nach der Bedeutung der christlichen Feste und einzelnen Sonntage, wie sie entstanden sind, wie der christliche Kalender funktioniert und welchen Sinn er heutzutage haben kann. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700).

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 
 
(14.08.2020)
 
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich erst im Juni treffen können. Die zweite Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 20. August 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).
 

Anja Lerch und Wolfgang Trepper halten dem Förderverein „pro doMMo“ die Treue

(13.8.2020)

Der Förderverein zur Erhaltung der evangelischen Kirche Mittelmeiderich „pro doMMo“ hatte für Herbst und Winter 2020 zwei große Veranstaltungen geplant. Der Verein bedauert, dass sie wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können; er freut sich aber umso mehr, dass keine der beiden ausfällt.

So hat Anja Lerch das schon traditionelle Wintersingen, das sie immer mit viel Publikum macht und dieses begeistert, um ein Jahr auf den 15. Dezember 2021 verschoben. Und auch Wolfgang Trepper, der am 15. November 2020 in Meiderich auftreten sollte, bleibt bei seiner Zusage und will einen Ersatztermin anbieten. Im Vorverkauf schon erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen.

Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de; Infos zur Kirche gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Klangzauber in der Kirche

(13.8.2020)

Einen Klangzauber mit Cello und Klavier soll es am Sonntag, 23. August 2020 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Wanheim, Wanheimer Str. 661, geben. Einlösen möchten dies Annemieke Schwarzenegger und Bernhard Bücker, die mit dem Spiel auf Cello und Klavier einen weiten Bogen schlagen und das Publikum auf eine Entdeckungsreise durch die stilistische Vielfalt klassischer Musik nehmen möchten.

Unter dem Titel „ Cellikatessen – Klangzauber“ haben sie eine große Programmvielfalt mit köstlichen musikalischen Leckerbissen zusammengestellt, die die schöne alte Wanheimer Kirche mit ihren Klängen erfüllen wird. Der Eintritt für das Konzert ist frei, am Ausgang wir um Spende gebeten. Das Sicherheitskonzept gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie sieht u.a. vor, dass nur 30 Personen das Konzert besuchen können und ein Mund-Nasen-Schutz nötig ist. Eine vorherige Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0203 771321 erbeten.

Über Annemieke Schwarzenegger:
Die österreichische Cellistin Annemieke Schwarzenegger studierte an der Folkwang Musikhochschule in Essen-Werden. Neben vielseitigem, kammermusikalischem Engagement widmet sie sich intensiv pädagogischen Aufgaben. Sie lehrt seit 2001 an der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden. Zu ihren Schülern zählen verschiedene Bundespreisträger „Jugend musiziert“ sowie namhafte Solisten wie etwa Thomas Schmitz, Cellist des Signum Quartetts. In NRW initiierte und leitete Annemieke Schwarzenegger „Internationale Meisterkurse“ mit international renommierten Dozenten für Studenten aus aller Welt. Tourneen in verschiedenen Besetzungen führen sie an der Seite renommierter Kammermusikpartner, u.a. Volker Niehusmann, Rachel Isserlis, Prof. Stephan Picard, Prof. Niek de Groot durch verschiedene europäische Länder.

Über Bernhard Bücker:
Internationale Auszeichnungen und Wettbewerbserfolge bieten das Fundament vielseitiger Konzerttätigkeiten des Pianisten Bernhard Bücker. Neben CD- und Rundfunkaufnahmen konzertiert er mit verschiedenen Orchestern unter namhaften Dirigenten wie Christoph Penderecki, Markus Stenz, Dmitri Kitaenko, Sir Yehudi Menuhin, Kirill Petrenko auf bedeutenden Podien renommierter Musikmetropolen:  Amsterdam (Concertgebouw), Boston, Berlin, Moskau, Paris (Théâtre de Champs Élysées), Salzburg, Wien und Zürich. Kammerkonzerte führen ihn durch Europa, Amerika und Asien, mit Liveübertragungen in Athen, Barcelona, Brüssel (RTBF) und London (BBC). Neben Einladungen zu Konzerten und Festivals wird Bernhard Bücker auch als Pädagoge geschätzt. Internationale Meisterkurse leitet er in Europa und Asien. Im Rahmen von Konzerttourneen durch den Nahen Osten 2008 und 2010 leitete er Klavier- und Kammermusikkurse in Aleppo und Beirut. Bernhard Bücker verfügt über ein vielseitiges Repertoire: neben weit gespannter Klavier-Sololiteratur auch komplette Werkgruppen der Kammermusik, etwa sämtliche Violin- oder Cellosonaten von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms. In Kooperation mit dem WDR führte er sämtlicher Klaviertrios von L. v. Beethoven auf.

Das Duo Bücker-Schwarzenegger bespielt seit Jahren die Klassik-Reihe „Klassik in der Tiefgarage“ in Dinslaken. Mit „Cellikatessen“ hat sich „KidT“ zu einem überregionalen Publikumsmagneten mit Kultstatus etabliert.

 


 

Was Pilgern mit den Menschen macht

(12.8.2020)

Gabi Röhrl zeigt in ihrem Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ ein ganz persönliches Bild des berühmten Jakobswegs und seiner vielen Pilger, die er jährlich in seinen Bann zieht und sie nie unverändert zurücklässt. Auf Einladung von Filmforum, evangelischer und katholischer Kirche kommt die Regisseurin am 19. August 2020 in die Gießhalle im Landschaftspark zur Vorstellung und zum Gespräch. 

Filmemacherin, Fotografin und Regisseurin Gabi Röhrl ist den berühmten Jakobsweg vor zwei Jahren mit Kamera und Stativ im Pilgerrucksack in sechs Wochen gegangen. Aus den Eindrücken und Aufnahmen wurde ein sehr persönlicher Dokumentarfilm, der berührende Begegnungen mit faszinierenden Menschen auf der 900 Kilometer langen Strecke von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis zum Ziel in Santiago de Compostela in Spanien zeigt. „Was der Weg mit ihnen macht“ ist nicht nur Thema des Films, sondern auch Thema der Kurzgespräche vor und nach der Vorstellung am 19. August. Gabi Röhrl ist zu Gast im Landschaftspark und spricht vor Filmbeginn darüber, was das Pilgern vom Wandern unterscheidet. Gesprächspartnerin ist Ines Auffermann aus der evangelischen Gemeinde Neudorf-West, die öfter Menschen aus der Region zum Gehen auf dem Duisburger Teil des Jakobsweges einlädt. Nach der Filmvorführung können die Zuschauer unter Moderation von Eva Wieczorek-Auer von der katholischen Kirche ihre Eindrücke im Gespräch mit der Regisseurin nachklingen lassen und der Frage nachgehen, was das wohl für eine Sehnsucht ist, die Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg ruft.  

Zu sehen ist „Nur die Füße tun mir leid“ aufgrund einer gemeinsamen Initiative von katholischer und evangelischer Kirche zusammen mit dem Filmforum am 19. August um 20.30 Uhr im Rahmen des Kulturprogramms „KunstRasen“ im Landschaftspark Nord. Tickets zum Preis von 9,71 € gibt es nur noch wenige, und diese sind ausschließlich online zu haben unter https://kunstrasen-im-park.de/programm/film/nur-die-fuesse-tun-mir-leid

Link zum Trailer hier: https://youtu.be/YqV8OVbjFi8

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(11.8.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 17. August 2020 von Birgit Brügge, Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

 


 

JUNG, WIE ISSET?
Himmelschreiendes aus der Provinz mit zwei Kabarettisten in der Kulturkirche Liebfrauen

(10.8.2020)

Wenn ein katholischer und ein evangelischer Theologe kabarettistisch aufeinandertreffen, kann man sich auf Himmelschreiendes gefasst machen. „Ne bergische Jung“ Willibert Pauels und der niederrheinische Kleinkünstler Okko Herlyn werden die Provinz innerhalb und außerhalb der Kirche kräftig aufmischen. Pauels, bekannt aus dem rheinischen Karneval und fest von der „unglaublichen Leichtigkeit der Religion“ überzeugt, und Herlyn, vielen als scharfsinniger Beobachter niederrheinischen Wesens vertraut, begegnen einander am Mittwoch, 26. August 2020 um 19.30 Uhr in der Duisburger Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, zum ersten Mal. Dabei wird es auch in Zeiten von Corona manches zu lachen, vielleicht auch zum Nachdenken geben. Pauels: „Der Kardinal kann sagen, was er will. Ich bleib katholisch.“ Herlyn: „Was die wenigsten wissen: Luther stammte vom Niederrhein.“ Der Eintritt ist frei. Allerdings sind die Plätze coronabedingt auf 100 Zuschauer begrenzt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail (info@stadtkirche-duisburg.de) oder telefonisch (0175 89 555 54) ist deshalb erforderlich.

 


 

Laarer Kleiderkammer öffnet wieder

(10.8.2020)

Der CVJM Laar e.V. öffnet seine seit Mitte März geschlossene Kleiderkammer in der Zwinglistrasse 13 ab Donnerstag, 13. August 2020 wieder. Dort können Besucherinnen und Besucher gut erhaltene Kleidung für wenig Geld, das einem guten Zweck bestimmt ist, erhalten. Damit Auflagen der Corona Schutzverordnung eingehalten werden können, melden sich Interessierte vorher telefonisch bei Dietrich Rahm (0203 89388 oder 0171 8755169) an. Mit ihm wird eine Uhrzeit ausgemacht, zu der sie mit maximal einem weiteren Kunden das Lokal betreten können. Dabei ist eine eigene Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen. Desinfektionsmittel ist vorhanden. Die Rahmenöffnungszeit ist donnerstags von 10 bis 12 Uhr.

 

 


 

Spiel und Spaß in den Sommerferien

(5.8.2020)

Trotz der Corona-Pandemie gab es bei der Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) in den Sommerferien verschiedene Betreuungsangebote für Kinder mit Behinderungen verschiedene Betreuungsangebote. Es war eine wichtige Entlastung für Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule. 

Mit verschiedenen Betreuungsangeboten konnte die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) Kindern mit Behinderungen und ihren Familien in den Sommerferien Abwechslung und Entlastung bieten. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir die Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule wieder mit einem strukturierten Alltag und einer Förderung ihrer Kinder unterstützen und entlasten konnten“, sagt ASG-Geschäftsbereichsleiterin Martina Abendroth.

In den Räumen der ASG gab es während der Sommerferien eine tageweise Betreuung in Kleingruppen, darüber hinaus Einzelbetreuung in den Familien. Für die zweite Ferienhälfte organisierte die Gesellschaft ein dreiwöchiges unentgeltliches Ferienprogramm in der Schule am Rönsbergshof in Beeck, das vom Land NRW gefördert wurde. Martina Abendroth: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Stadt und Schulleitung war es möglich, dieses Angebot unter Berücksichtigung der hohen Auflagen auch kurzfristig auf die Beine zu stellen.“

Auf dem Schulgelände und in der Turnhalle konnten die acht- bis 15-jährigen Kinder turnen, spielen, basteln, schaukeln und Kettcar fahren. Sie trafen einen Teil ihrer Mitschüler und ihre Schulbetreuer wieder. „Die Freude über das Wiedersehen war groß, und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß“, berichtet Martina Abendroth.

Text: www.asg-du.de


 

Beschleunigung und Besinnung
Padao-Ausstellung in der Salvatorkirche endet mit Finissage und Gottesdienst

(5.8.2020)

Zum Eröffnungsgottesdienst der Ausstellung mit Werken von Walter Maria Padao kamen 65 Menschen in die Duisburger Salvatorkirche. Mehr dürfen es wegen der Corona-Pandemie auch beim Abschlussgottesdienst am 9. August nicht sein. Die Predigt wird nicht konventionell sein, denn Pfarrer Martin Winterberg betrachtet mit der Gemeinde ein Bild des Künstlers, das Menschen in einer beschleunigten Zeit darstellt. Es geht am Schluss um die Besinnung.

Für den Abschlussgottesdienst am Sonntag, 9. August 2020 um 10 Uhr und die anschließende Finissage kann man sich direkt bei Pfarrer Winterberg anmelden (0203 311176). Nicht nur der Eröffnungsgottesdienst am 19. Juli war sehr gut besucht, auch in den Tagen seitdem kamen je zwischen 10 und 30 Besucher zum Gotteshaus um das großformatige dreiteilige Werk zur Loveparade-Tragödie sowie weitere Bilder zum Thema „Resonanz in den Flüchtigkeiten unserer Welt“ zu sehen. „Das ist der wegen der Corona-Bedingungen verkürzten Öffnungszeiten beachtlich“ sagt Pfarrer Winterberg. Er weiß, dass sich für das Konzert vor Abschluss der Ausstellung am 8. August um 21 Uhr schon 40 Interessierte angemeldet haben: Walter Maria Padao zeigt seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann eine Live Painting Projektion. Wer dabei sein will, meldet sich beim Künstler an (walter@padao.de), der Eintritt ist frei. Zu sehen ist Ausstellung außerdem noch am Donnerstag von 11 bis 13 Uhr, Freitag von 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(4.8.2020)

 

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 10. August 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 

 


 

Evangelische Binnenschifferseelsorge in Duisburg: In Corona-Zeiten ist das „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ besonders gefragt

(31.7.2020)

Die Sonne scheint, eine leichte Brise weht durch den Duisburger Hafen. Die „Johann Hinrich Wichern“ startet von der Schifferbörse aus eine Tour durch die heimischen Gewässer. Das Kirchenboot trägt den Namen des Theologen aus dem 19. Jahrhundert, der als Begründer der Schifferseelsorge und auch übrigens auch als „Erfinder“ des Adventskranzes gilt. Er hat einmal gesagt: „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen, muss die Kirche zu den Menschen kommen.“ 

Und genau das tun „Schifferpastor“ Frank Wessel, Sozialpädagogin Gitta Samko und Schiffsführer Reinhard Kluge - Wessel seit über zwei Jahrzehnten, Samko seit gut 17 und Kluge seit fast zehn Jahren. Sie sind bei den Schiffern längst bekannt und werden meistens mit einem freudigen „Hallo, wie geht’s?“ begrüßt. Und falls sich mal ein „Neuer“ an Bord eines der in den Häfen liegenden Schiffe befindet, wird der schnell „geeicht“: „Schau mal, da kommt die Kirche.“

Der Evangelische Binnenschifferdienst / Deutsche Seemannsmission Duisburg mit Sitz an der Dr.-Hammacher-Straße 10 in Ruhrort begleitet und betreut Binnenschiffer und Seeleute auf den über 700 Kilometern Binnenwasserstraßen und in den Häfen im Bereich der Evangelischen Landeskirche im Rheinland. Viele Schiffer suchen und finden seit vielen Jahren das Gespräch mit den „Kirchenleuten“. Manche schütten ihnen regelrecht ihr Herz aus. Das war schon in „normalen Zeiten“ so. Aber jetzt ist die Situation noch eine ganz andere.

„Die Menschen an Bord“, so Frank Wessel, „haben ganz einfach den Papp auf von Corona. Die Leute sehnen sich nach Nähe.“ So langsam nimmt der Betrieb wieder Fahrt auf, nachdem die „Johann Hinrich Wichern“ lange Wochen vor Anker lag. Es herrschte Notbetrieb. In Verbindung blieb man per Telefon und über das Internet. Zu tun gab es weiterhin eine ganze Menge. Da wurden von dem Team auch schon mal Einkäufe und Besorgungen getätigt, um die Schifferfamilien mit dem Nötigsten auszustatten. Nicht nur die „Aktiven“ an Bord, sondern auch die, die inzwischen in Duisburg ihr Rentnerleben genießen.

Gitta Samko, für die Seemannsmission zuständig, hat zudem viel „in der Welt herumtelefoniert“. Nicht gerade wenige Besatzungsmitglieder waren an Bord gefesselt und durften nicht nach Hause. In ihren Heimatländern wurden ihre Kinder geboren, nahestehende Menschen starben. Da waren Beratung, Kontaktherstellung zu Behörden, aber auch Seelsorge besonders gefragt. Aufgrund der Abstandsregeln und Schutzvorschriften war das nicht immer einfach und vor allem sehr zeitaufwendig.

Inzwischen ist es etwas lockerer geworden, aber halt nur etwas. „Wir sprechen immer noch auf Abstand“, so Frank Wessel. So ist es. Reinhard Kluge steuert auf ein Schiff zu. Es gibt ein Gespräch von Reling zu Reling, und dazwischen ist Wasser. An Bord gehen Frank Wessel und Gitta Samko nicht. Aber die Gespräche, auch wenn sie kurz sind, tun gut. „Wir werden wieder wahrgenommen und nehmen die Menschen gewissermaßen wieder mit“, sagt die Sozialpädagogin.

Jetzt ertönt ein lautes und freudiges Hallo. Ein junger Mann auf dem Schiff gegenüber lacht laut und winkt Frank Wessel fröhlich zu. „Das ist Christian, ein früherer Schüler von mir“, erläutert der Schifferpastor, der auch an der Schifferberufsschule in Homberg unterrichtet. Auch das ist in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung. Die letzten Wochen vor den Schulferien waren sowohl für ihn als auch für die Schüler ganz schön arbeitsintensiv. Die Rechner glühten. Wie es nach den Ferien weitergeht, ist auch noch nicht ganz geklärt.

Wann wieder Trauerfeiern, Kindtaufen oder Trauungen im Inneren des Kirchenschiffs stattfinden können, müsse die Zeit zeigen. „Corona wird uns noch länger in Atem halten“, weiß das Team der Wichern. Gerade deshalb sei ihr menschliches Wirken weiterhin von großer Bedeutung. Frank Wessel macht noch auf ein weiteres Problem aufmerksam: „Wir dürfen die LKW-Fahrer nicht vergessen.“ Die seien als Kapitäne der Straße so eine Art „Schiffbrüchige“. Ihre Versorgung, die sanitäre Situation oder ihre Unterbringung seien nicht selten katastrophal. Auch da sind Seelsorge, Beratung und Diakonie gefragt und erforderlich. „Wir haben noch eine Menge auf dem Radar“, meint das Team des Evangelischen Binnenschifferdienstes und der Deutschen Seemannsmission. Und dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt, auch und gerade in Corona-Zeiten.>>

Text: Reiner Terhorst

 


 

Salz der Erde, Licht der Welt
Musikalischer Gottesdienst in Hochfeld

(31.07.2020)

Während der Corona-Pandemie ist Gemeindegesang in einem Gottesdienst nicht möglich, das Spiel der Orgel ist aber zu hören. Um der Kirchenmusik noch etwas mehr Gewicht im Gottesdienst zu geben hat in der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld deren Kirchenmusiker Joachim Heckmann zum Thema des nächsten Gottesdienstes „Salz der Erde, Licht der Welt“ Stücke ausgesucht, die er an der Orgel zu Gehör bringen wird. Die Gemeinde wird im Gottesdienst am Sonntag, 2. August 2020 um 11 Uhr in die Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, erfahren, welche Stücke das sind: Das wird teilweise überraschend und teilweise sogar spontan, weil es durchaus passieren kann, dass Joachim Heckmann die Stücke erst im Gottesdienst im Dialog zum gesprochenen Wort aussuchen wird. Die Gemeinde lädt herzlich zu dem Gottesdienst ein, bei dem selbstverständlich die üblichen Schutzmaßnahmen gelten. Die Gottesdienstbesucher müssen sich am Eingang registrieren, der Zugang ist auf 30 Personen beschränkt und auch eine Mund-Nase-Bedeckung ist zu tragen.

 

 


 

Vielfältiges Kursprogramm beim evangelischen Bildungswerk

(29.07.2020)

Die Dozentinnen und Dozenten des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg haben für das zweite Halbjahr 2020 ein umfassendes, vielfältiges und flächendeckendes Kursangebot auf die Beine stellen können. Das sagt dessen Leiter Dr. Marcel Fischell nicht ohne Stolz, denn in den Zeiten der Lockerungen bleibt der Gesundheitsschutz aller Beteiligten das Maß aller Entscheidungen – auch beim Fortbildungsprogramm. Deshalb wurden in den Planungen selbstverständlich die geltenden Vorgaben und Regeln zu Abstand und Hygiene berücksichtigt, und sie werden regelmäßig angepasst.

So können zum Beispiel Gesundheitsbewusste ihre Körper wie gewohnt mit Fitnesskursen wie Pilates oder Yoga in Form bringen. Im Unterschied zum Vorjahr kommen die Teilnehmenden aber zu den Kursen schon in Sportbekleidung und bringen auch eigene Matten mit. Generell für alle Veranstaltungen gilt, dass die Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Veranstaltungsorte die Hände desinfizieren und Mindestabstände einhalten. Unter solchen Bedingungen gibt es wieder Raum fürs Lernen verschiedenster Sprachen sowie viele andere Kurse. Sogar das Kochen in der Lehrküche im Duisserner Haus der Familie hinter der Lutherkirche ist wieder möglich. Bedingung ist, dass pro Kochplatz maximal zwei Personen zusammen kochen und diese sich vorher kennen sollten. Und wenn sich in der Küche Arbeitswege zu anderen kreuzen, muss ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Anders als vorher müssen die Kursbesprechung und das Essen jetzt in der Küche stattfinden.

Ein besonderer Schwerpunkt im Fortbildungsprogramm ist aufgrund der aktuellen Nachfrage das Thema Persönlichkeitsentwicklung. So geht es in einem Kurs ab 14. August um hochsensible Menschen. Diese verarbeiten Reize in besonderer Weise. Dies betrifft nicht nur die Wahrnehmung von äußeren Reizen, sondern ebenso innere Empfindungen und Reaktionen im Kontakt mit anderen Menschen. In einem weiteren Kurs geht es um Hochsensibilität im Kindesalter. Etwa 15 bis 20% aller Kinder gelten als besonders sensibel. Wie Eltern Hochsensibiltät bei ihren Kindern erkennen können und welche Besonderheiten damit verbunden sind stehen als Fragen in diesem Kurs im Vordergrund. Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg zudem Seminare und Veranstaltungen zum Thema „Resilienz“, mentalem Stressmanagement, eines zum Thema „innere Zufriedenheit“ und ein Achtsamkeitstraining in der Natur, das bei gutem Wetter im Botanischen Garten am Kaiserberg stattfindet. In die Kategorie Persönlichkeitsentwicklung gehört auch der Kurs „Ausmisten - Ordnung schaffen“. Meike Suhre, die Dipl.-Ökonomin und Ordnungscoach ist, gibt dort Tipps, wie Menschen bei Schreibtisch und Co. wieder den Überblick gewinnen können und die Ordnung ohne großen Aufwand beibehalten können.

Das Programmheft ist im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, aber auch in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erhältlich. Es wird auf Anfrage unter 0203 / 29512800 gerne kostenfrei per Post zugeschickt. Kursanmeldungen sind unter der gleichen Telefonnummer aber auch online unter www.ebw-duisburg.de möglich. Auf der neu gestalteten Internetseite, die jetzt eine einfachere Kurssuche und ein einen kürzeren Buchungsvorgang anbietet, sind auch die aktuellen Corona-Hygieneregeln die Kurse zu finden.

 

 


 

Gottesdienste im Gemeindezentrum

(28.07.2020)

 

Da aufgrund der aufgetretenen Schäden an der Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, längerfristige Messungen an Boden und Holzelementen nötig geworden sind und das Gotteshaus vorerst geschlossen ist, feiert die evangelische Gemeinde die Gottesdienste vorübergehend im benachbarten Gemeindezentrum. Dort haben Mitarbeitende der Gemeinde den großen Saal so vorbereitet, dass Besucherinnen und Besucher einen Gottesdienst unter Corona-Pandemie-Bedingungen mit entsprechenden Distanz- und Hygieneregeln sicher und gemeinsam feiern können. Anmeldungen dazu sind bis auf die beiden Konfirmationsgottesdienste am 30. August nicht erforderlich. Da Gruppen und Kreise weiterhin noch nicht wie gewohnt im Gemeindezentrum tagen können, kommen sie zu den Treffen nur nach vorheriger Absprache zusammen. Infos hierzu und auch über aktuelle Neuigkeiten gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder gerne auch in einem persönlichen Gespräch unter der Rufnummer des Gemeindebüros: 0203 / 4519622.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(28.7.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 3. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 


 

Stand: 27.07.2020

 

Letztes sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche


Beim letzten Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche spielt Jan Dolezel. Er kennt die Eule-Orgel von seinem Konzert von 2018 und spielt auf dem Instrument diesmal Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach. Jan Dolezel, 1984 im tschechischen Pilsen geboren, studierte Musik in Pilsen (Adam Viktora), Prag (Jaroslav Tuma), Lübeck (Franz Danksagmüller, Hans-Jürgen Schnoor) und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger bei mehreren Wettbewerben (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes. Seit 2012 unterrichtet er Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seit 2018 ist er an der Erlanger Universitätsmusik tätig. In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Karten zu je 10 Euro für den Abend in der Hamborner Friedenskirche am 5. August 2020 um 20 Uhr können bei Jens Dallmann (0203 / 36979703) vorbestellt werden. Der Pfarrer hat auch Infos zur besonderen Konzertsituation in diesem Jahr:  Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Voranmeldung ist notwendig. Infos zum Künstler gibt es unter www.jandolezel.com

 

 


 

Stand 22.07.2020

 

Ab August wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert ab August das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1. Im Juli wurde das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten. Beginnend mit dem Gottesdienst am Sonntag, 2 August 2020 um 11.15 Uhr feiert die Gemeinde diesen und alle weiteren nach einem vom Presbyterium beschlossenen Infektionsschutz- und Hygienekonzept für Gottesdienste. Wegen dieser Regelungen und der geringeren Fläche finden deshalb derzeit im Gemeindehaus Vogelsangplatz noch keine Gottesdienste statt. Für Rückfragen stehen Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de) gerne zur Verfügung. Weitere .

 

Künstlergespräche in der Salvatorkirche über Loveparade-Bilder

In der Salvatorkirche Duisburg sind derzeit Werke von Walter Maria Padao zu sehen. Dazu gehören drei großformatige Bilder, die im Chorraum stehen und das Ergebnis der Auseinandersetzung des Künstlers mit der Love-Parade-Tragödie zeigen. Darüber können Interessierte mit Walter Padao bei zwei Künstlergesprächen in der Salvatorkirche reden. Hierzu laden Padao und die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am 28. Juli um 16 Uhr und am 31. Juli um 19 Uhr in das Gotteshaus ein. Ein besonderes, zusätzliches Ereignis ist das Konzert am 8. August um 21 mit einer Live Painting Projektion von Walter Maria Padao und seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, Anmeldungen werden erbeten (0203 / 311176 oder walter@padao.de). Zu sehen ist die Ausstellung auch ohne Anmeldungen bis zum 9. August zu den aktuellen Sonderöffnungszeiten der Salvatorkirche (dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 13, freitags von 15 bis 17 und samstags von 11 bis 13 Uhr); der Eintritt ist auch hier frei. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 

 


 

Stand 21.07.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 27. Juli 2020 von Klaus Fleckner, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt. 

 


 

Stand 15.07.2020

 

Zweites sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche

Auch das zweite Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche ist schon fast ausverkauft. Es gibt nur noch 10 Karten für den Abend am 22. Juli 2020 um 20 Uhr mit dem Musiker Allessio Nocita. Er stellt ihn unter den Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“ und zeigt, was dieser bedeutet, mit seinem Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven.
Infos zum Künstler gibt es unter www.alessio-nocita.com

Für das Publikum wird das Konzert in der Friedenskirche anders als üblich sein: Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch die Rest-Karten Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden.  Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das zum Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolezel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt. 

 


 

Stand 14.07.2020

 

Gottesdienste auf der Pfarrwiese

Wenn es kein Unwetter gibt feiert die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West am Sonntag, 19. Juli 2020 um 11 Uhr ihren ersten Gottesdienst seit Beginn der Corona-Pandemie; und zwar im Freien auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, meldet sich bis Freitag um 12 Uhr (Mobil: 0160 2681 632 oder E-Mail: pfarrbuero.neudorf-west@ekir.de) und nennt Namen, Adresse und Telefonnummer. So können die Anmeldeformulare schon vorbereitet werden und Wartezeiten vor dem Gottesdienst verkürzt werden. Nach Möglichkeit sollen Besucherinnen und Besucher eine halbe Stunde eher vor Ort sein, „damit ein entspannter Check-in stattfinden kann“, wie es auf der Homepage der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de heißt.  Weitere Sonntagsgottesdienste unter freiem Himmel will die Gemeinde auch am 16. August und am 13. September feiern, jeweils um 11 Uhr - vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. Juli 2020 von Jens Dallmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt. 

 


 

Stand 13.07.2020

 
Das evangelische Familienzentrum Neudorf-West wurde zur „fairen Kita“ ausgezeichnet

Als Mädchen und Jungen mit dem Kita-Team des evangelischen Familienzentrums Neudorf-West im Stuhlkreis saßen und nicht alle Schokolade hatte, war allen sofort klar, dass das nicht fair sein kann. Diese Erfahrung war ein kleiner Mosaikstein auf dem Weg der Kleinen zum Verständnis, was fair ist, und ein kleiner Mosaikstein des Familienzentrums auf dem Weg zur vom Netzwerk „faire Metropole Ruhr“ zertifizierten fairen Kita. Hinzu kamen im letzten Kindergarten-Jahr viele weitere Fragen, so wie die danach, was faire Bezahlung für geleistete Arbeit ist oder wie sich alle fair verhalten können - gegenüber den Mitmenschen und der Natur. Antworten gab es auch über verschiedene praktische Projekte und Aktionen. Dazu gehörten ein faires Südamerika-Fest, ein Informationsmittag auch für die Großen über fairen Handel oder das Backen mit fairen Zutaten verbunden mit Besuchen im Neudorfer Eine-Welt-Laden. Und nicht zum Schluss, das was den Kleinen besonders viel Spaß machte: der Kinderkaufladen mit fairen Produkten. Infos zur Kita unter www.neudorf-west.ekir.de.    

 

Stand 10.7.2020

 

Pastorin Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 13. Juli 2020 von Ulrike Kobbe (Foto: www.ekgr.de), Pastorin der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, besetzt.

 

Pia, Leon und der Streit im Zelt
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der neuesten geht es um den Zelturlaub auf dem Campingplatz und um das Beispiel einer Bibelgeschichte, das den Kindern zeigt, dass Streit manchmal ganz normal ist, wenn es zu eng wird und zu wenig Platz gibt. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Die aktuelle Geschichte gibt es hier im Netz als PDF-Download; alle weiteren auf dieser Seite unten. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.

 


 

Stand 3.7.2020

 

Sonntagsgottesdienste bis Ende September auch im Livestream

In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg werden seit Anfang Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – mit Anmeldung, ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Die Sonntagsgottesdienste aus der Lutherkirche werden zudem im Livestream im Internet übertragen – mindestens bis Ende September.

Nach dem aktuellen Gottesdienstplan der Gemeinde wird dies mindestens bis zum 27. September der Fall sein: Am 5. Juli predigt Pfarrer Stephan Blank in der Lutherkirche, am 12. Juli Pfarrerin Esther Immer; Gottesdienstbeginn - und damit Übertragungsbeginn auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com - ist immer 11 Uhr.

Für die Sonntagsgottesdienste in der Lutherkirche, wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern können, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-332560). Gleiches gilt für die Gottesdienste in der Salvatorkirche, die sonntags um 10 Uhr beginnen: dort finden 65 Menschen Platz, diese müssen sich unter 0203-287262 vorab anmelden.

Die Salvatorkirche andererseits kann übrigens auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

Video-Andacht für Kinder
Eine Geschichte gegen die Angst


Wegen der Corona-Pandemie wurden schon seit Monaten keine Gottesdienste mehr in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis gefeiert, auch keine Kindergottesdienste. Bis sich auch die Jüngsten wieder treffen können, soll dennoch etwas von der fröhlichen und tröstlichen Atmosphäre der Gottesdienste bei Kindern und Eltern ankommen. Dafür hat Pfarrerin Ute Sawatzki ein Video erstellt, in dem es Lieder und Gebete gibt und in dem Figuren auftauchen, die die Kleinsten von ihren Kirchenbesuchen kennen: Wiedehopf Klaus, Gans Kuni sowie Esel Maharadscha und das Schaf Kuno, die beide durch eine Geschichte gegen die Angst führen. Zu sehen ist das Video auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Stand 2.7.2020

 

Notfallseelsorge bildet Nachwuchs trotz Corona weiter aus

Die Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg zum Gottesdienstverbot und zur Stilllegung des öffentlichen Lebens traf Klaus Andrees Mitte März unvermittelt. Der ordinierte Prediger stand am Sonntagmorgen schon im Talar in der Versöhnungskirche zu Großenbaum-Rahm als er die Nachricht bekam. Beinahe sein erster Gedanke galt dem Kurs von 18 Freiwilligen die just im Coronajahr mitten in ihrer einjährigen Ausbildung zum ehrenamtlichen Notfallseelsorger steckten. „Für die sind gerade die Praktika dran, in der Zeit sollen sie eigentlich erfahrene Notfallseelsorger im Einsatz begleiten, da weiß ich jetzt noch gar nicht, wie die Ausbildung weiter gehen soll“, sagte Andrees, der auch Vorsitzender des Fachausschusses „Seelsorge“ im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg ist. Dabei werden die fertig ausgebildeten Notfallseelsorger dringend gebraucht. Duisburg ist einer der letzten Kirchenkreise der seine Notfallseelsorge noch immer ohne den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte stemmt. Aber durch die abnehmende Zahl von Pfarrstellen, wird auch die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger immer geringer. Höchste Zeit für engagierten Nachwuchs aus dem Ehrenamt, der bereit ist, im Einsatz rund um die Uhr erste Hilfe für die Seele zu leisten, wenn es hart auf hart kommt.

  • Dass die nächste Krise alle Menschen gleichzeitig betreffen würde, damit war natürlich nicht zu rechnen. „Wir haben nach zwei abgesagten Einheiten zumindest den theoretischen Teil der Ausbildung weiterführen können“, sagt Klaus Andrees Ende Juni am Telefon. Er klingt erleichtert. Die angehenden Seelsorger haben in Video-Seminaren weitergearbeitet und sich vorher selbstständig mit zugeschickte Lektüre vorbereitet. „Hochmotiviert“ findet Andrees die handverlesene Gruppe. Demnächst werden sie sich bei einem Schulungswochenende in der Akademie Klausenhof im Weseler Umland endlich wieder persönlich wiedertreffen. Das Tagungshaus hat genug Platz um den gebotenen Abstand zueinander sicherzustellen. Es gibt Themen wie Suizid und plötzlichen Kindstod über die man nicht von Bildschirm zu Bildschirm reden kann, sondern nur, wenn man im gleichen Raum sitzt. So sieht es der erfahrene Seminarleiter, der sich die Ausbildungsarbeit mit dem Diakon Richard Bannert teilt und zu manchen Themen externe Experten dazu bittet.  
  • Die Praktika als unverzichtbarer Teil der Ausbildung müssen allerdings noch warten. Es gibt zunächst auch weiterhin keine 24-Stunden Bereitschaftsdienste der Duisburger Notfallseelsorge, aber der Hintergrunddienst konnte bisher in allen häuslichen Notfällen den zuständigen Pfarrer erreichen, der dann telefonisch die seelsorgerliche Betreuung übernahm. „Bei größeren Schadenslagen, wie Bränden oder Unfällen wären wir natürlich auch vor Ort und würden mit Vollschutz, also Maske, Handschuhen und Schutzanzug Dienst tun“, versichert Andrees.
  • Die Zahl der Einsätze ist im Moment aber etwas geringer als sonst. Abschluss und feierlicher Höhepunkt der Ausbildung soll die kirchliche Beauftragung der neuen Notfallseelsorger in einem Gottesdienst sein. Der muss nun um einige Monate verschoben werden. Wenn bis dahin immer noch ein paar Praxisstunden fehlen sollten, so wird das nicht am Beauftragungsgottesdienst rütteln. Klaus Andrees ist fest entschlossen, sich seinen Ehrenamtlichen diesen Gottesdienst nicht nehmen zu lassen. „Die fehlenden Praxisstunden können sie später noch nachholen“, sagt er abschließend.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 6. Juli 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 26.06.2020

 

Jeden Donnerstag eine Videokurzandacht

Auf dem Kanal #eckwort bei youtube.com gibt es schon 72 Andachten. Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes aus der evangelischen Gemeinde Wanheimerort haben die Andachten während der Corona-Pandemie produziert, für jeden Wochentag ein. Im aktuellen „Eckwort“ vom 26. Juni geht es in Wort und Musik um das Thema „Alles hat seine Zeit“. Mit Beginn der Sommerferien wenden sich die drei mit einem wöchentlichen Eckwort an die Menschen: Jeden Donnerstag um 12 Uhr gibt es ein neues auf dem Youtubekanal #eckwort. Das soll auch im August fortgeführt werden, wenn die Gemeinde wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche feiert. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Stand 25.06.2020

 

Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der zwölften geht es um die Urlaubszeit und das beruhigende Gefühl, dass Gott überall sein wird – auch bei den beiden und ihrer Familie im Zelt auf dem Campingplatz in Frankreich. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite unten als PDF-Downloaddie aktuelle Geschichte gibt es direkt hier. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 


 

 

Stand 24.06.2020

 

Einladung zur „meditativen, offenen Kirche“ in Buchholz und in Wedau

Seit Anfang Juni öffnet die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See – immer sonntags für zwei Stunden zum Gebet und zum Verweilen bei Texten und Musik. Diese „meditative, offene Kirche“ gibt es auch im Monat Juli, reguläre Gottesdienste aber noch nicht.

  • Das Format der „meditativen, offenen Kirche“ ist ein 20minütiges Programm mit musikalischen Beiträgen, Texten und Gebeten, das sonntags in der jeweiligen Kirche immer wieder neu gehört werden kann. So geht es am Sonntag, 28. Juni 2020 zwischen 15 und 17 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße in Buchholz um eine Bibelstelle aus dem Buch der Offenbarung, zu der Pfarrerin Sara Randow unter dem Titel „Siehe, ich mache alles neu!“ Gedanken anbietet. Im Juli gibt es die „meditative, offene Kirche“ zu veränderten Uhrzeiten – und zwar immer zwischen 10.30 und 12 Uhr: am 5. und 12. Juli in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und am 19. und 26 Juli in der Wedauer Kirche am See.
  • Zu allen Terminen bleibt das Prinzip des Formats gleich: Interessierte können während des angegeben Zeitraums jederzeit hinzukommen, zuhören, Stille suchen, sich in die Musik vertiefen, von Texten anregen lassen; aber selbstverständlich unter Berücksichtigung von detaillierten Verhaltens-, Hygiene- und Distanzregeln. Wer nur kurz ein Gebet in der Kirche sprechen möchte, ist ebenso willkommen wie jemand, der etwas länger sitzen bleibt. Man kann jederzeit wieder gehen. Es gibt keinen gemeinsamen Beginn, kein gemeinsames Ende.
  • „Auf diese Weise hoffen wir, auch mit reduzierter Platzzahl jede Menschenansammlung zu vermeiden, wie sie sonst vor und vor allem nach den Gottesdiensten entstehen würden“ betont Pfarrer Dirk Sawatzki und fügt hinzu: „Gottesdienste, wie wir sie kennen, werden das noch nicht sein.“ Denn die strengen Hygieneauflagen lassen ein gemeinschaftliches Beisammensein mit Gesang oder gar Chören noch nicht zu. Insbesondere die Teilnehmerzahlen werden sehr begrenzt sein: In der Jesus-Christus-Kirche dürfen sich nur etwa 60, in der Kirche Am See dürfen sich nur rund 40 Personen gleichzeitig aufhalten. „ Aber wir werden mit diesem Konzept niemanden wegschicken müssen, wenn alle Plätze belegt sind. Eventuell ist mit einer kurzen Wartezeit zu rechnen, wenn vorübergehend wirklich kein Platz mehr frei sein sollte.“
  • An beiden Kirchen sollten Gläubigen die Regeln respektieren:  Es gibt getrennte Ein und Ausgänge, Besuchende werden mit Name und Telefonnummer, weil die Angaben vier Wochen lang für eventuelle Nachfragen des Gesundheitsamtes aufbewahrt werden müssen; danach werden sie vernichtet. Das Tragen eines Schutzes für Mund und Nase ist verpflichtend, Desinfektionsmittel für die Hände stehen am Eingang und Ausgang bereit, auf dem gesamten Gelände der jeweiligen Kirche gilt das Einhalten der Abstandspflicht von mindestens 1,50 m für Personen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben. Diese Abstandspflicht gilt auch auf den Bänken und Stühlen, wo nur die entsprechend markierten Plätze belegt werden dürfen. Die Türen bleiben während der Veranstaltung geöffnet. Die Regeln sind auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de einzusehen, liegen vor den Kirchen aus und werden von Gemeindemenschen vor Ort erläutert. Mehr Infos hat auch Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 726575).  

 

 


 

Stand 23.06.2020

 

Rote Kirchen in Duisburg als Zeichen der Solidarität mit der Veranstaltungsbranche  

Bei der Aktion „Night of Light“ (www.night-of-light.de bzw. #nightoflight2020) erstrahlten in der Nacht vom 22. Juni in ganz Deutschland und auch in Duisburg viele Gebäude in rotem Licht, um mit der deutlich sichtbaren Signal- und Warnfarbe auf die akute Krise in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. In dieses Licht waren auch die evangelische Kirche Obermeiderich an der Emilstraße und die evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm, getaucht. Denn in beiden Kirchen gibt es regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Künstlerinnen und Künstler auftreten und dazu Veranstaltungstechniker und Cateringunternehmen, die dazu engagiert werden – sie alle leiden seit Monaten unter den derzeitigen Bedingungen, die für sie ein Arbeiten nicht möglich machen. Beiden Gemeinden war es wichtig, ihren Partnerinnen und Partnern, mit denen sie gemeinsam Events in ihren Gotteshäusern veranstalten, und der gesamten Branche ihre Solidarität auszudrücken.

 

 

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um die Bedeutung des Johannistages geht.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 29. Juni 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 17.06.2020

 

Kanzelrede in der Salvatorkirche soll nachgeholt werden

An diesem Sonntag, 21. Juni 2020 hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Salvatorkirche reden sollen. Damit möglichst vielen Menschen den Vortrag der Prorektorin der Universität Duisburg-Essen für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationale in dem Gotteshaus verfolgen können, wurde er wegen der Corona-Virus-Krise auf planungssichere Zeiten verschoben. Das Thema der Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin wird aber bleiben und auch in einem Jahr noch aktuell sein: „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News.“

  • Die nächste Kanzelrede in der Salvatorkirche soll Dr. Mark Benecke am Sonntag, 22. November 2020 um 17 Uhr halten. Der aus den Medien bekannte Kriminalbiologe und Rechtsmediziner beschäftigt sich dann in dem Gotteshaus mit dem für die dunkle Jahreszeit passenden Thema „Was kommt nach dem Tod?“ Der Eintritt ist wie immer frei, das Platzangebot aber begrenzt. Und: Kurzfristige Änderungen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nicht ausgeschlossen.
  • as Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu nehmen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.

 

Predigten zum Mitnehmen und vier Mal Sommerkirche mit der Nachbargemeinde

Das Gemeindezentrum an der Emilstraße bleibt bis Ende August für Gruppen und Kreise geschlossen, doch Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich finden auch bis dahin durch andere Angebote und auch die gemeinsamen Gottesdienste mit der Gemeinde Meiderich Zuversicht und Hoffnung.

  • Wann in der Kirche an der Emilstraße wieder Gottesdienste gefeiert werden, entscheidet das Presbyterium der Gemeinde im Juli. Fest steht aber schon jetzt, dass das Leitungsgremium gemeinsam mit dem der Nachbargemeinde Meiderich, alle Gläubigen zur schon traditionellen Sommerkirche einlädt: Wie in jedem Jahr predigen in den Sonntagsgottesdiensten im Juli Menschen aus den beiden Gemeinden abwechselnd – diesmal in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm 6: Am 5. Juli um 11 Uhr ist es Pfarrerin Sarah Süselbeck, am 12. Juli gestalten Küsterin Uta Rogalla und Pfarrer Frank Hufschmidt zur gleichen Zeit den Gottesdienst, am 19. Juli um 11 Uhr predigt Prädikant André Welters und am 26. Juli zur gleichen Zeit ist es Pfarrerin Monika Gebhardt. Das allumspannende Thema der Reihe ist Frieden.
  • Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich, die die Gottesdienste der Sommerkirche  noch nicht besuchen möchten oder können, haben die Möglichkeit die Predigten im Laufe des jeweiligen Sonntags im Internet auf www.obermeiderich.de nachzuverfolgen. Für sie gibt es auch weiter die wöchentlich neue, gedruckte „Predigt zum Mitnehmen“; sie kann am Gemeindezentrum abgeholt werden. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg zur Emilstraße haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen (0203 / 421444). Sie, wie auch Pfarrer Sarah Süselbeck (0203/71884855) und Pfarrer Michael Schurmann (0203 36961759) haben für die Mitglieder der Gemeinde Obermeiderich und die Menschen im Stadtteil gerne ein offenes Ohr.

 

Sommerliche Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche

Wenn bald alle Genehmigungen vorliegen werden Musikfans auch in diesem Jahr mit der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“  in der Hamborner Friedenskirche auf ihre Kosten kommen. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn Musikerinnen und Musiker für drei Konzerte gewinnen. Für diese und auch für das Publikum werden die Musikabende in dem Gotteshaus anders und zugleich so wie sonst sein. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch Karten zum Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden. Am 1. Juli 2020 erklingt um 20 Uhr in der Friedenskirche spielt das Ensemble „Concert Royal“ mit Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg an der Orgel mit Werken von Bach, Krebs, Homilius und Hertel festliche Musik des Barock. Das Konzert am 22. Juli 2020 um 20 Uhr steht unter dem Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“. Was das bedeutet, wird Allessio Nocita beim Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven zeigen. Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolecel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt.  

 

Gottesdienste in Marxloh und Obermarxloh

Seit dem Auftakt am Pfingstmontag in der Kreuzeskirche Marxloh feiert die evangelische Bonhoeffer Gemeinde ihre Gottesdienste auch wieder in der Lutherkirche Obermarxloh. Beim Besuch der Gottesdienste müssen aber in beiden Kirchen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Außerdem ist die Zahl der Personen, die die Gottesdienste mitfeiern können, entsprechend der Größe der Gotteshäuser begrenzt: bei der Lutherkirche auf 20, bei der Kreuzeskirche auf 60 Personen. Damit niemand vor der Kirche abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700, montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Stand 16.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Es geht um Psalm 139: „Mit wunderbaren Worten beschreibt dieses Lied die Größe Gottes“ findet Pfarrerin Sawatzki. Und: „Wer dieses Lied zu seinem eigenen macht, hat die Grundstimmung: Ich gehöre zu Gott, und er weiß sich für mich verantwortlich. Das tröstet und gibt Kraft und Zuversicht, die so schnell nicht zu erschüttern ist. (…) Dass Ihnen diese Zuversicht niemals verloren geht, wünsche ich Ihnen. “
 

Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige seit Beginn der Corona-Pandemie
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich nicht mehr treffen können. Die erste neue Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 22. Juni 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Stand 15.06.2020

 

Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort erst ab August

Für Gottesdienste wird die Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1 erst im August geöffnet. Das hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in einer Sitzung beschlossen. Bis dahin wird ab dem 5. Juli das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten.  Wer Zugang zum Internet hat, kann sich aber weiterhin über die Andachten der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mit Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes freuen, die es auf youtube.com unter dem Namen #eckwort seit Ende März gibt. Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).

 

 


 

Stand 12.06.2020

 

Verschwörungsideologien und die extreme Rechte

Um „Verschwörungsideologien und die extreme Rechte“ geht es am Dienstag, 16. Juni 2020 um 19 Uhr bei der Videokonferenz mit Miro Dittrich vom Projekt „de:hate - Monitoring & Analyse zu digitalen Phänomenen“ der Amadeu Antonio Stiftung. In seinem Vortrag stellt er fest, dass Verschwörungsideologien an gefühlte Unsicherheiten von Menschen anknüpfen, die gerade in der Pandemie-Zeit glauben, die Welt sei aus den Angeln gehoben. Verschwörungsideologien schwächen zudem das Vertrauen in der Gesellschaft und leben von der Abwertung anderer. Miro Dittrich beschreibt zentrale Verschwörungsideologien der extremen Rechten und analysiert die Versuche, diese online zu verbreiten. Dabei richtet er den Blick auch auf das neue QAnon-Phänomen. Welche Akteure von rechts versuchen, die aktuelle Situation zu nutzen und welche Strategien sie dafür online verfolgen, ist großer Bestandteil der Videokonferenz.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 16. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist die Abschlussveranstaltung einer dreiteiligen Reihe zu Verschwörungsideologien, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen.

 

Erlebnis im Bus mit Aspekten von Menschlichkeit
Geschichten aus Neudorf fürs Netz

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies in den siebenten Berührungspunkten Anke Rüdiger mit einem Erlebnis, das sie vor langer Zeit als Busfahrerin hatte und das aber gleich zwei Aspekte von Menschlichkeit vermittelte. Für die Musik sorgen Clarissa Hansen (Flöte, Gesang), Pfarrerin Stephanie Krüger (Gesang) und Volker Nies (Flöte, Gesang, Klavier), der auch die Eingangsmusik komponiert hat. Zwei echte Kirchenschlager sind die Lieder: „Gut dass wir einander haben“ von Manfred Siebald und das Alltimesegenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

In den vorigen Andachten erzählten u.a. Ingeburg Stoican von ihrem Großvater, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt, Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs, und Pfarrerin Krüger berichtete einmal von einem Erlebnis auf ihrer Wanderung des Jakobswegs und einmal von einer Begebenheit als Schulpfarrerin. Zu hören sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 

 


 

Stand 9.06.2020

 

Schrittweise Öffnung der BBZs im Stadtgebiet

Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes können nun auch die Beratungs- und Begegnungszentren für ältere Bürgerinnen und Bürger schrittweise und vorsichtig wieder ihre Türen öffnen. Wie die Duisburger Wohlfahrtsverbände mitteilen, werden zunächst kleine Bildungsveranstaltungen, Kurse und kulturelle Darbietungen möglich sein. Alle offenen Begegnungsangebote bis hin zum Klönen bei Kaffee und Kuchen müssen aber noch warten. Die BBZs haben Schutzkonzepte entwickelt, mit denen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für alle 23 Standorte gewährleistet ist. Mit der teilweisen Öffnung gehen die ersten Einrichtungen am Montag, dem 15. Juni, wieder an den Start, die anderen folgen schrittweise in den nächsten Tagen. Die Einzelheiten richten sich nach den Verhältnissen vor Ort. Interessierte Besucherinnen und Besucher erkundigen sich am besten vorab telefonisch beim BBZ in ihrer Nähe.

 

Online-Andachten für Gehörlose

Auch während der abklingenden Corona-Virus-Pandemie gibt es noch einige Andachten und Gottesdiensten, die nur im Internet zu sehen sind. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen einige Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Die aktuelle stammt vom letzten Sonntag und ist hier zu sehen. „Da wir mit den Gehörlosengottesdiensten in Duisburg erst Ende Juni starten ist das Angebot für die Gehörlosen Gemeindeglieder in Duisburg wichtig“ sagt Pfarrer Volker Emler. Er betreut die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit noch nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um einen „Stolperstein“ im Gottesnamen geht, der zur Demut mahnt.

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 15. Juni 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 



Stand 8.06.2020

 

Basteltüten als Dank fürs Mitmachen
Grüße und Bilder am Kirchenzaun

Seit Samstag, 6. Juni 2020 begleiten eine winkende Minnie Maus, eine Menge guter Wünsche und viele andere Bilder den Weg der Menschen, die am Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und der benachbarten Lutherkirche vorbeigehen. Das hängt mit der Aktion der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh zusammen, die Menschen im Stadtteil dazu aufgerufen hatte, Werke dieser Art einzuschicken, damit diese – wettferfest laminiert – am Zaun eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ bilden. Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ihr Team sind mit dem Ergebnis ihrer Idee zufrieden; die die mitgemacht haben, können es auch sein, denn sie können sich als kleines Dankeschön eine volle Basteltüte bei der Gemeinde abholen und damit ihrer Kreativität weiter freien Lauf lassen. Mehr Infos hat Martina Herrmann (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271).

 


 

Stand 5.6.2020

Die Krise läuft im Hintergrund

Wie läuft es eigentlich bei der ökumenischen Telefonseelsorge für Duisburg, Mühlheim und Oberhausen? Müssen die Ehrenamtlichen im Telefondienst jetzt nur noch Gespräche über die Coronakrise führen? „Ganz und gar nicht“, sagt die langjährige Mitarbeiterin Frau Z., die zu ihrem Schutz anonym bleibt. „Ich hatte während meiner Dienste eigentlich nur wenige Gespräche bei denen es direkt um die Krise ging.“ Was gesellschaftlich gerade so passiert, läuft aber natürlich im Hintergrund der Telefongespräche immer mit. Frau Z. hatte eine Anruferin, die ihr lebhaft schilderte, wie besorgt sie wegen der Ansteckungsgefahr und der Auswirkungen einer möglichen Erkrankung an Covid-19 sei. Ihr Problem dabei war aber nicht die Angst an sich, sondern die Tatsache, dass ihre Familie im Umgang mit möglichen Gefahrenquellen sehr viel lockerer sei, als sie. Dadurch fühlte sie sich in ihrer Besorgnis allein und nicht recht ernst genommen.

  • Das geht nicht allen so. Für manche hält die Krisenzeit mehr Bestätigung bereit, als sie sonst bekommen. Manche Anrufer, die sich zu anderen Zeiten mit ihren Ängsten sehr isoliert fühlen, spüren in der Krise sogar eine gewisse Entlastung, weil eben alle anderen Menschen auch besorgt sind. Dadurch fühlen sie sich im Moment besser verstanden als sonst.
  •  „Wir Telefonseelsorger sind ja jetzt ebenfalls  in der ungewöhnlichen Lage, dass wir äußerlich gesehen genau dieselben Probleme haben, wie die Menschen, die hier anrufen“, sagt Frau Z. nachdenklich. Deshalb müssen die Mitarbeitenden besonders darauf achten, die eigene Befindlichkeit zurückzunehmen und im Gespräch ihre persönliche Situation von der ihrer Anrufer abzugrenzen.  Olaf Meier,  der Leiter der Telefonseelsorge, sieht  seine Hauptaufgabe im Moment auch deshalb in der Seelsorge an den Mitarbeitenden. „Wir haben jetzt bewusst eine größere Begegnungsdichte als sonst, ich frage nach den Diensten bei allen explizit nach: Wie geht es dir selber denn gerade, kommst du zurecht?“, erzählt er.
  • „Wir mussten tatsächlich keinen einzigen Dienst ausfallen lassen“, sagt Meier und ist doch ziemlich stolz auf die Flexibilität der Mitarbeitenden. Für alle Ehrenamtlichen aus einer der Risikogruppen, die besser zuhause bleiben sollten, fanden sich andere bereit und übernahmen deren Schichten. So blieb die TS erreichbar.
  • Meier weiß aus Erfahrung, dass nicht alle Menschen nach einer Krise ihren Alltag unverändert wieder aufnehmen können. Für viele wird nicht alles gut, es bleiben Gefühle von Verunsicherung und Bedrohung zurück.  Bei der Telefonseelsorge hält man sich bereit, die Leute zu unterstützen, die nicht von alleine aus ihrem Krisenmodus herausfinden. Dafür braucht es stetigen Nachschub für die 120 ehrenamtlichen Mitarbeiter der TS. Im August startet eine neue Ausbildungsgruppe für zirka zwölf Teilnehmende.  Zuvor gibt es einen Auswahltag  am  Samstag, dem 11. Juli. Interessierte können nähere Informationen auf der Internetseite www.telefonseelsorge-duisburg.de erfahren oder im Büro der TS anrufen unter 0203/22657.

 

 


 

Stand 4.06.2020

 

Wieder Gottesdienste und Marktandachten in Neumühl

Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl öffnet ihre Gnadenkirche am Hohenzollernplatz wieder für Gottesdienste. Den ersten Gottesdienst feiert sie dort wieder am Sonntag, 14. Juni 2020 um 9.30 Uhr. Da die Personenzahl wegen des Sicherheitsabstands auf 24 beschränkt sein muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung (mittwochs bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter 580448). Zu den Gottesdiensten sind eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und dauerhaft in der Kirche zu tragen. Aufgrund der beschränkten Personenzahl setzt die Gemeinde auch das Format „Predigt aus der Box“ fort: Am Baum auf dem Vorplatz der Kirche ist in einem Prospekthalter für jeden Sonntag ein Blatt mit einer Kurzpredigt zu finden – ein geistiger Impuls für die neue Woche; als Audiodatei ist die „Predigt aus der Box“ auf der Homepage www.neumuehl.ekir.de zu finden. In Neumühl gibt es ab Freitag, 12. Juni 2020 in der Gnadenkirche auch wieder die ökumenischen Marktandachten – immer jeden Freitag um 10.30 Uhr „12 Minuten für Gott“, parallel zum Wochenmarkt hinter der Kirche. Die Teilnahme hier ist ohne Anmeldung möglich. Sowohl bei Gottesdiensten als auch Marktandachten werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besuchern für den Bedarfsfall erfasst, aber dann nach vier Wochen vernichtet. Weiter Infos gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl

 

Singen verbindet auch übers Internet
Wenn Einzelvideos ein Kinderchormusical ergeben


Für die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich wäre es das Größte gewesen, ihr schon länger geplantes Musical am Sonntag im Gottesdienst in ihrer Kirche aufzuführen. Durch die Kreativität von Gundula Heller und dank der technischen Hilfe von Pfarrer Michael Schurmann gibt es jetzt aber ein Video, in dem alle Kinder und Jugendlichen trotzdem zusammen Stücke aus „David“ singen. Zu sehen ist das Ganze zum ersten Mal am Sonntag im Internet.

Die für Sonntag geplante Aufführung des Musicals - es geht um König David aus der Bibel – musste Kirchenmusikerin Gundula Heller wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschieben. Am Sonntag, 7. Juni 2020 gibt es aber ab 11 Uhr auf www.obermeiderich.de mit einer Auswahl von einigen Liedern einen musikalischen Vorgeschmack zu sehen und zu hören. Der Aufwand dafür war groß: Gundula Heller hat zunächst Klavier- und Singstimme aufgenommen, davon eine CD gebrannt und allen Kindern eine zukommen lassen. Mit der CD hat jedes Kind dann seinen Einsatz für sich geübt. Dann haben die Kinder zuhause die CD laufen lassen und dazu gesungen. Dabei haben ihre Eltern sie gefilmt. Pfarrer Michael Schurmann bastelte dann aus den einzelnen Videos ein großes Online-Chorvideo. Was die Lieder zusätzlich verbindet, sind kurze Videos, in denen Chorkinder, Gundula Heller und eine Erzieherin der Kita alle einzeln für sich in die Kamera sagen, was beste Freunde und eine Freundschaft ausmachen. Teil der Aufzeichnung ist auch die familiengerechte Predigt, in der Pfarrerin Sarah Süselbeck von der Freundschaft zwischen dem Königssohn Jonathan und dem Hirtenjungen David, der später König wird, spricht. Es geht um das zeitlose Thema, dass Freundschaft Hass, soziale Unterschiede und viele andere Hindernisse überwinden kann. Ihr Gesamtwerk werden die Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr mitgewirkt haben, auch erst am Sonntag auf www.obermeiderich.de sehen.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 8. Juni 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Stand 3.06.2020

 

Umgang mit Verschwörungsideologien
Online-Workshop mit Methoden zur Argumentation und zur Intervention


Während der Corona-Pandemie sind verschwörungsideologische Gedanken noch sichtbarer als sonst geworden. So ist im Internet und auch im Alltag von Behauptungen der Art zu hören, dass das Virus kein Zufall sei, sondern bewusst erschaffen wurde. Wie Menschen, die im Bildungsalltag arbeiten, damit umgehen können, wenn andere mit solchen oder ähnlich abstrusen Ideen kommen, ist Bestandteil eines Online-Workshops. Für Aufklärung sorgt dabei am Dienstag, 9. Juni 2020 von 19 bis 21 Uhr Benjamin Winkler. Er ist Fachreferent für Reichs- und Verschwörungsideologie bei der Amadeu Antonio Stiftung, deren Ziel es ist, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.

Nach einer kurzen Einführung gibt es einen analytischen Blick auf die Funktion von Verschwörungsideologien. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage „Was ziehen Betroffene aus ihrem Verschwörungsglauben?“ Basierend erproben die Teilnehmenden mit dem Referenten anhand konkreter Fallbeispiele Methoden zur Argumentation und zur Intervention. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fallbeispielen sowohl aus der Arbeit mit Erwachsenen als auch aus der Arbeit mit einer jugendlichen Zielgruppe zu diskutieren. Zudem geht es auch darum, wie man sich argumentativ für eine Diskussion mit Verschwörungsgläubigen vorbereiten kann und wann und wie interveniert werden sollte.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 9. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist der Teil einer Veranstaltungsreihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen. Infos zum Abschlusstermin, bei dem die politische Instrumentalisierung von Verschwörungstheorien durch rechte und rechtsextreme Kreise im Zentrum steht, werden u.a. auf der Internetseite www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben.

 

"Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche"
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF-Datei: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie schreibt darüber, was Pfingsten ist und auch was Pfingsten nicht ist:  „Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche. Das wäre viel zu wenig und nähme uns als Kirche viel zu wichtig.“

 

Praystation mit Gästen
Weitere Live-Internet-Jugendgottesdienste aus Huckingen 

Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ schon Ende März aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher zehn. Jetzt geht das Team in den nächsten Ausgaben der „Praystation“ – so heißt das Gottesdienstformat – mit Gästen auf Sendung: Am Freitag, 5. Juni 2020 um 19 Uhr ist es  Kathleen Rawe. Sie ist Jugendleiterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West und unterstützt mit ihrer Jugendgruppe seit einigen Wochen die Praystation. Im Gottesdienst wird es um wahre Freiheit gehen und um die Frage, was so eine Freiheit auszeichnet. Am 19. Juni 2020 ist dann Dirk Strerath um 19 Uhr auf Sendung. Der Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nimmt sich das Thema „Asterix und Obelix – unbesiegbar, uneinnehmbar“ vor. Die letzte Praystation vor den Sommerferien kommt dann am 26. Juni um 19 Uhr live aus dem Huckinger Studio.

Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und die interaktiven Gottesdienste mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Die Streams stehen anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 


 

Stand 2.06.2020

 

Tauben auf der Wäscheleine und Sommerkirche mit den Nachbarn
Aktionen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

Am letzten Sonntag fanden die Gläubigen der katholischen Gemeinde St. Michael und die der evangelischen Gemeinde Meiderich beim Besuch ihrer Kirchen gefaltete Papiertauben vor, die draußen an Wäscheleinen zum Mitnehmen aufgereiht waren - als Zeichen des Pfingstwunders und der gemeinsamen Verbundenheit. Engagierte beider Gemeinden hatten dazu rund 400 bunte Symbole des Friedens im Vorfeld gefaltet. Auch der „Impuls der Woche“ – ein kleines Andachtsvideo – ist Teil der Aktion und steht ganz im Zeichen von Pfingsten und der Ökumene; der Kurzfilm ist auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu sehen.

Zusätzlich zu den ab jetzt wieder möglichen Gottesdiensten in der Kirche Auf dem Damm öffnet die evangelische Gemeinde Meiderich während der Corona-Pandemie das Gotteshaus bis zum Beginn der Sommerferien immer freitags von 16 bis 18 Uhr – zum „Stillen Gebet“ und zum Kerzenanzünden. Fortgesetzt wird auch das Angebot „Kirche zum Mitnehmen“. Die Papierbroschüren enthalten neben Gemeindeinfos kurze Gedankenimpulse und Gebete. Zu finden sind die aktuellen Ausgaben immer ab Freitag ab 12 Uhr am Gemeindebüro. In den Sommerferien selbst kehrt die Gemeinde zu einer kleinen Tradition zurück: Sie feiert sonntags vom 5. bis 26. Juni – immer um 11 Uhr in der Kirche auf dem Damm - die „Sommerkirche“ in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und wechselnden Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch diese Gottesdienste werden die Gläubigen jedoch unter „Corona-Bedingungen“ (Namenslisten, Abstand, Masken etc.) feiern. 

 

Wieder Gottesdienste in Wanheim
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zur Feier der Gottesdienste wieder in ihre Kirche ein. Den ersten feiert sie dort am Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr; im Gemeindehaus am Knevelshof gibt es wegen des geringen Platzagebotes zunächst keine. Besuchende sollten wissen, dass die Gottesdienste auch in der Kirche anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung. Infos gibt es unter www.gemeinde-wanheim.de.
 

Eva