Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 07.04.2020

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. Zefanja 3,15

Jesus sprach zu den Jüngern: 

Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Markus 4,40

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

Coronavirus UPDATE

Was im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie nicht geht, was möglich ist, was getan und gesagt wird

Karfreitag und Ostern stehen bevor, aber angesichts der Corona-Pandemie sind - zunächst - bis zum 19. April jegliche Veranstaltungen im Stadtgebiet untersagt, und es gilt das Kontaktverbot; d.h. auch z.B.: Gottesdienste können nicht wie gewohnt gefeiert werden. Was im Bereich von evangelischer Kirche nicht mehr geht und was dafür aber möglich wird, steht hier und wird regelmäßig aktualisiert.


Stand 6.04.2020

 

Ökumenische Osterandachten aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende wieder in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg und darüber hinaus; diesmal am Karfreitag und am Ostersonntag.

  • Die vierte ökumenische Webandacht wird am Karfreitag, 10. April um 15 Uhr erstmals im Netz ausgestrahlt. Ute Sawatzki, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Thorsten Hendricks, Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Franziskus und Dechant des Dekanats Duisburg-West, stellen sie unter das Leitwort „Die schwärzeste aller Stunden birgt für uns das Heil und die Rettung.“ Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusikerin Kirsten Kadereit-Weschta, die am Saxophon Klezmermusik spielt. 
  • Die fünfte ökumenische Webandacht wird am Ostersonntag, 12. April um 10 Uhr ausgestrahlt. Sie wird vorab in der Salvatorkirche aufgezeichnet. Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, sprechen dann selbstverständlich von dem, was Ostern den Gläubigen zu sagen hat: „Auf uns wartet das Leben.“ Und darüber, dass „Ostern heißt: Uns allen blüht das Leben.“ Für Musik sorgen Marcus Strümpe, Kantor der Salvatorkirche und Flavius Petrescu (Trompete).
  • Die Videos, die so gefilmt werden, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, laufen dann zum ersten Mal im Netz am Karfreitag, 10. April um 15 Uhr bzw. am Sonntag, 12. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese Andachten, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Auch die nächste ökumenische Andacht wird aufgezeichnet; sie ist dann am 19. April um 10 Uhr im Internet an der gleichen Stelle zu sehen.

 


Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de (hier als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Neue Wege: Maria Schubert hielt ihre erste Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche
„Und plötzlich sind sie alle online“, sagt Maria Schubert mit einem kleinen Staunen in der Stimme. Für die promovierte Chemikerin, die sich in der evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg engagiert, seit sie nach Duisburg gezogen ist,  grenzt die schlagartige Zunahme der Kommunikationswege schon beinahe an eine Neuauflage des Pfingstwunders. Durch das Kontaktverbot angetrieben, mobilisierten jüngst viele Gemeinden das übertragungstechnische Knowhow einzelner Mitglieder und melden sich seither aus dem Netz mit Aufzeichnungen und Lifestreams von Andachten bei ihrer versprengten Herde zurück, die von der Corona-Pandemie in die häusliche Einsamkeit getrieben worden ist.
„Da war keine Zeit für große Diskussionen, es wurde schnell geplant und umgesetzt, was machbar war“, sagt Schubert. Sie selber hat zwar gerade erst den Anfangskurs ihrer Prädikantenausbildung absolviert, ist aber deshalb nicht gerade ein Vortragsneuling. „Ich musste ja im Studium auch Vorträge halten und großen Zuhörergruppen Ergebnisse meiner Arbeit vorstellen“, sagt sie. Deshalb hat sie auch  gerne zugesagt, das Pfarrteam zu verstärken, das jeden Abend um „fünf nach fünf“ mit einer Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche Kontakt zur Gemeinde hält. Jeden Abend außer sonntags, wo es einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst im Netz gibt. Trotz der Vortragserfahrung stellte es für sie aber doch eine gewöhnungsbedürftige Situation dar, zur Andacht am Vorabend des Palmsonntags fast allein in der großen Lutherkirche stehen. Da habe es auch nicht geholfen, sich zu sagen, dass die Zuhörer ein geistliches Wort erwarten und keine Perfektion. „Ich habe also meinen Text im Vorfeld schon öfter geübt und bin meine Auf-und Abgänge durchgegangen, damit es vor der Kamera dann auch möglichst glatt abläuft“, räumt sie ein. Ganz allein war sie nicht, der Kantor Andreas Lücken begleitete sie mit Klaviermusik und der Küster Frank Meurer stand hinter der Kamera und managte die Übertragung auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde.
„Seit Erschaffung der Welt wird nämlich Gottes unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen“, zitierte Schubert vor dem Kameraauge aus dem Römerbrief. Und nahm in ihrer Auslegung die blühenden Bäume am Innenhafen als Symbol für Gottes Schönheit und die helfenden Hände der Nachbarn als Symbol für Gottes Güte wahr.
Während sie sprach, entwickelte sich durch die tiefstehende Sonne und die Buntglasfenster ein lebendiges Farbspiel auf dem hellen Boden der Kirche und der Predigerin strichen plötzlich bunte Finger aus Licht über ihr Gesicht. „Ich habe das für mich als Symbol für Gottes Nähe gedeutet“, erinnert sich Maria Schubert, der die Kirche plötzlich gar nicht mehr so leer vorkam.
Text: Sabine Merkelt-Rahm

Zusatzinfos: Die allabendlichen Andachten um „5nach5“ können auf live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ gesehen und mitgefeiert werden. Dort ist auch die Aufzeichnung der Andacht von Maria Schubert noch zu sehen.



Festliches Glockengeläut an Ostersonntag
Aufruf der evangelischen und katholischen Kirche Duisburgs

Für Ostersonntag, 12. April planen die evangelische und die katholische Kirchen in der Zeit von 9.30 bis 9.45 Uhr landesweit ein festliches ökumenisches Glockengeläut. Diesem Aufruf schließen sich auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg sowie Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg an und laden alle Gemeinden in der Stadt zum gemeinsamen Glockengeläut ein. Beide betonen, dass damit gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens noch stärker zum Ausdruck gebracht wird. Weil derzeit keine regulären Gottesdienste möglich sind, sei dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Einige evangelische und viele katholische Kirchen bleiben auch an den kommenden Feiertagen für das persönliche Gebet geöffnet. Gottesdienste finden aber weiterhin nicht statt.

 

Gebackenes Dankeschön an die Mitarbeitenden im Herzzentrum
Leuten danken, die in diesen Zeiten extrem wichtige Arbeit leisten, und damit gleichzeitig kleine Unternehmen vor Ort unterstützen: Dass das geht, zeigt die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeiderich.de). Das Presbyterium wollte den Mitarbeitenden des benachbarten Herzzentrums für den unermüdlichen Einsatz in der Krankenpflege danken. Und weil nicht nur Liebe, sondern auch Dank durch den Magen geht, deckte sich Peter Fackert, der Vorsitzende des Presbyteriums am Samstag in der nahen Bäckerei mit allerlei Köstlichem ein und lieferte das Backwerk direkt zur Pforte des Kaiser-Wilhelm-Krankenhauses, so der heute noch gängige Name. Im laminierten Dankschreiben des Presbyteriums, das mit auf die Lieferung drauf kam, hieß es: „Da wir wissen, dass Klatschen nicht wirklich hilft und wir auch an ihren Gehältern nicht drehen können, möchten wir Ihnen auf diesem Weg einmal DANKE zu sagen.“ Krankenhausmitarbeiterin Linda Chaloupka antwortete und dankte per Mail, die sie im Namen der Kolleginnen und Kollegen schrieb, mit einem PS: „Es war kööööstlich“.   

 

Bleibt gesund
Fürbittenkerze in Salvator brennt jeden Tag

Die Salvatorkirche Duisburg ist seit gut drei Wochen geschlossen, und sie bleibt es wegen der Corona-Virus-Krise auch mindestens bis zum 19. April. Trotzdem sehen Küster Holger Kanaß uns seine Frau Claudia jeden Tag nach dem rechten. Was bei dem Rundgang nie fehlt, ist der Stopp am großen Fürbittenleuchter, der seine Anmutung einer Weltkugel durch Glasscheiben mit eingravierten Kontinenten erhalten hat. Claudia Kanaß zündet dort seit Wochen jeden Tag „eine Kerze für alle“ an und sagt in Gedanken an und für alle: „bleibt gesund“. Ist die Kirche wieder geöffnet, können dort wieder alle Menschen Kerzen anzünden und ihre Gedanken sammeln und an Gott richten. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 

 

 


Stand 5.04.2020

 

Vom Warten, der Hoffnung und der Rettung
Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg

Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich in der Zeit der Corona-Virus-Pandemie evangelische und katholische Seelsorgende sonntags um 10 Uhr in einer aufgezeichnten Videoandacht im Netz an die Gläubigen. Am 5.4 waren das Gemeindereferentin Christa Scholten-Herbst und Pfarrer Schurmann, der kurzfristig für Pfarrerin Süselbeck eingesprungen ist.

  • Die dritte ökumenische Sonntagsandacht – die Reihe reicht zunächst bis zum 19. April – gestalteten Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael, und Michael Schurmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, der kurzfristig für Pfarrerin Sarah Süselbeck eingesprungen war. Im ökumenischen Dialog sprachen die beiden vom Warten auf Veränderung, von der Hoffnung im Herzen, in die sich manche Zweifel einschleichen, und letztendlich von der Rettung. Für Musik sorgte diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wurde, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, lief dann zum ersten Mal am Sonntag, 5. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Hier auch auf dem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCcLLnAz4OnaLpD3E3AvlUyw
  • Weitere ökumenische Andachten werden vor den jeweiligen Sonntagen aufgezeichnet und dann am Ostersonntag, 12. April und am 19. April jeweils um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannte Mediathek gestellt, wo auch die Aufzeichnungen der früheren Andachten zu finden sind. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

 

 

Osternacht im Briefkasten
Mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Ostern zu Hause feiern

Die Menschen können sich in diesem Jahr in der Karwoche und an den Ostertagen nicht wie gewohnt in den Kirchen zum Gottesdienst treffen. Deshalb bietet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zahlreiche Angebote über ihren YouTube-Kanal „www.bit.ly/Godi-Digital“ an, lädt aber mit der in einer 4.000er-Auflage gedruckten „Osternacht im Briefkasten“ zum Mitfeiern ein.

  • Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers haben für Karfreitag und Ostersonntag in der Ungelsheimer Auferstehungskirche je eine Andacht in der Ungelsheimer Auferstehungskirche aufgenommen. Aus dem Huckinger Gemeindezentrum wird aus unserem Studio live gesendet.
  • Am Karfreitag startet um 19 Uhr die Praystation, der digitale Jugendgottesdienst. Diesmal steht er unter der Überschrift „Endstation Hoffnung“. Das Team „@god.com_du“ rund um Pfarrer z.A. Samuel Dörr lädt dazu ein, nicht nur mitzufeiern, sondern auch mitzugestalten: Durch den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen.
  • Und am Ostersamstag startet um 15 Uhr ein Familiengottesdienst, der sich mit der Frage beschäftigt, was das Osterei mit Ostern zu tun hat. Vorbereitet wurde er auf digitalen Wegen von dem Familienkirchenteam der Gemeinde. Auch hier gibt es die Möglichkeit für die Kinder, Eltern und Großeltern, sich über den Chat zu beteiligen. Dazu gibt es Tipps und Bastelideen für die Ostertage. Beide Live-Angebote bleiben unter dem gleichen Link in der „Mediathek“ und können auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden – dann allerdings ohne Chat-Funktion.
  • Aber nicht alle wollen oder können am PC, Smartphone oder Tablet mit feiern. Daher lädt die „Osternacht im Briefkasten“ dazu ein, in den Häusern und Wohnungen miteinander zu feiern. Es wurde 4.000 Hefte gedruckt, die von den ehrenamtlichen Gemeindebriefausträgern in den evangelischen Haushalten, die zur Gemeinde gehören, verteilt werden. Wer nicht zur Gemeinde gehört, aber mitfeiern möchte, findet das Heft als PDF zum Ausdruck auf der Homepage der Gemeinde (www.ev-auferstehungsgemeinde.de). Gebraucht wird ein leerer Tisch, einen Stein, eine Blume, eine Schale mit Wasser, einen Korb mit Ostereiern und drei kleine und eine größere Kerze. Um 22.30 Uhr werden in Huckingen und Ungelsheim in der Osternacht die Glocken läuten und von den Gemeindepfarrern die Osterkerzen entzündet. Wer ebenfalls um 22.30 Uhr seine Osterkerze entzünden und ins Fenster stellen möchte, der kann etwa eine Stunde vorher mit seiner „Osternacht im Briefkasten“ beginnen.

Am Ostersonntag werden von 9.30 bis 9.45 Uhr in allen evangelischen und katholischen Kirchen in der Stadt die Glocken läuten. Pfarrer Kaiser und Pfarrer Kaspers werden in ihren Kirchen zu diesem Zeitpunkt das Vaterunser beten. Dazu laden die beiden ebenfalls ein, „denn auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag“ heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

 

 


 

Stand 4.04.2020


Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 

 


Stand 3.04.2020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

 

Evangelische Gemeinde At-Duisburg spendet für Kollektenzwecke bis zum 19. April… und rückwirkend
Weil wegen der Corona-Virus-Krise Gottesdienste ausfallen und dadurch Kollekten fehlen, können Organisation und Gemeinschaften, die mit diesen Spendengeldern rechnen, Projekte nicht mehr in gewohnter Form unterstützen. Leidtragende sind Obdachlose, Flüchtlinge oder Hungernde in anderen Ländern. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat daher beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 300 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre; und dies rückwirkend bis zum 15. März, dem Inkrafttreten des Versammlungsverbotes in NRW. Zu der Spendensumme von 1.700 Euro kommen noch 700 Euro hinzu, denn die Gemeinde stellt diese Summe für „Brot für die Welt“ bereit. Für das weltweit tätige Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland wäre in der Osternacht, am 11. April und am Ostersonntag, 12. April in den Gottesdiensten gesammelt worden. Alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Kollektenzwecke sind im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de aufgeführt. Dort gibt es auch Infos, wie jede und jeder selbst mit einer Spende helfen kann. Rückfragen dazu beantwortet auch Pfarrrer Stefan Korn gerne (Tel.: 0203 / 330490; E-Mail: stefan.korn@ekir.de). 

 

Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz
Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 5. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die dritte ökumenische Sonntagsandacht – die Reihe reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, und Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael. Im ökumenischen Dialog sprechen die beiden vom Warten auf Veränderung, von der Hoffnung im Herzen, in die sich manche Zweifel einschleichen, und letztendlich von der Rettung. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 5. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Weitere ökumenische Andachten werden vor den jeweiligen Sonntagen aufgezeichnet und dann am Ostersonntag, 12. April und am 19. April jeweils um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannte Mediathek gestellt, wo auch die Aufzeichnungen der früheren Andachten zu finden sind. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

 

Die Karwoche und Ostern in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
In der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gibt es in der Karwoche und zu den Osterfeiertagen viele Aktionen, die sich an die Gemeindemitglieder und die Menschen in den Stadtteilen richten: Auf der Internetseite der Gemeinde - www.ekgrde - gibt es ab Palmsonntag einen Kreuzweg: Bis Ostersonntag erscheint dort täglich ein neues Bild, zu dem eine Bildbetrachtung, ein von Pastorin Ulrike Kobbe formulierter Gedanke, der passende Bibeltext und ein Gebet hinzukommen. Die Bilder sind dem ökumenischen Kreuzweg der Jugend entnommen, die dazu freundlicherweise die Erlaubnis gegeben haben. Außerdem werden in der Kirchengemeinde flächendeckend  in alle evangelische Haushalte Ostergrüße des Presbyteriums verteilt. Neben einem Segenswort wird auf die Angebote der Kirchengemeinde in dieser Zeit hingewiesen (Einkaufshilfen, Beratung für Senioren, Seelsorgekontakte). Außerdem lädt die Gemeinde zu einer Aktion ein, bei der in der Karwoche Steine und Grablichter an ein großes Holzkreuz gelegt werden können und in den Tagen nach Ostern das Kreuz mit Blumen geschmückt werden kann. Die dem Ostergruß beigelegte Papierkarte mit Blumensamen kann eingepflanzt werden. Durch die wachsenden Blumen wird symbolisch ein Teil der Osterbotschaft deutlich. Die Ostergrüße bereiten 36 Ehrenamtliche vor und verteilen sie ab kommenden Montag. Außerdem arbeiten zurzeit 28 Menschen ehrenamtlich bei der Einkaufshilfe der Kirchengemeinde mit, die von einem Team unter der Leitung der Presbyterin Heike Bader koordiniert wird. Die Einkaufshilfe wird in steigendem Maße angefragt, so dass die Ehrenamtlichen auch gut zu tun haben. Und: Da es im Moment keinen Mundschutz gibt, haben sich Menschen gefunden, die einen Mundschutz für die Einkaufshelferinnen und -Helfer nähen. Dazu Ernst Schmidt, Pfarrer der Gemeinde: „Wir sind überwältigt von dem ehrenamtlichen Engagement der Menschen und der Kreativität. Ganz auffällig ist die Freude der Menschen, mitzuhelfen und damit kleine Lichtblicke in  die schwierige und belastende Situation zu bringen, die durch die Corona-Pandemie entstanden ist.“ Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 


Stand 2.04.2020

 

Pfarrerin schreibt Vorlesegeschichten, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben sollen
In einer der „Geschichten von Gott“ lässt Autorin Ute Sawatzki, die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Die Pfarrerin schreibt, seitdem auch in ihrer Gemeinde keine Gottesdienste und die „Kirche mit Kindern“ gefeiert werden kann, Geschichten in denen Pia und Leon so von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln; wichtig, gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken.

  • Die „Geschichten von Gott“, vier hat sie inzwischen schon geschrieben und es sollen noch mehr folgen, erzählt sie auf der Ebene der Kinder, „weil ich glaube, dass die Kinder sich in diesen fiktiven Kindern Pia und Leon wiedererkennen und ihre eigene Situation, ohne Kindergarten und Schule eine Ausnahmesituation, neu verstehen lernen. Sie können außerdem fühlen und verstehen – auch bei uns jetzt und hier ist Gott.“
  • Im Internet stehen die Geschichte als PDF zum Download bereit (https://www.kirche-duisburg.de/2073material.php). Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.

 

Dritter interaktiver Live-Jugendgottesdienst im Netz zur Corona-Viruskrise
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 3. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Leben in der Arche“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 


Stand 1.04.2020

 

Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet 
Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet: Die drei traditionellen Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West in der Karwoche können in diesem Jahr wegen der Corona-Virus-Auswirkungen nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Dafür kommen sie jetzt zumindest online zu vielen Menschen. Pfarrer Martin Nadolny spricht für die Ton-Aufnahmen die Texte im Konfirmandenraum an der Christuskirche vor der Kamera ein. Die Distanzregeln zur Eindämmung der Pandemie werden hier, aber auch beim Filmen des Gesangs und der Instrumentalmusik eingehalten: Für die guten Töne sorgen Clarissa Hansen, Silke Hansen, Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies. Zu den Tonaufnahmen werden Fotos vom "making of" eingeblendet. Zu finden sind die Videos ab Montag, 6. April 2020 auf dem youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ (https://youtu.be/lTfotnXk2pM).

 

Übersicht zu denEinkaufshilfen der Gemeinden
Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bieten den Menschen im Stadtteil, die während dieser Ausnahmesituation keine Erledigungen machen können oder dürfen und keine Menschen haben, dies das übernehmen können, Hilfen an. Auf dieser Seite des Kirchenkreises (https://www.kirche-duisburg.de/2075einkaufshilfen.php) haben wir eine Übersicht der Angebote, zu denen wir Informationen erhalten haben, zusammengestellt. Dies Liste ist eindrucksvoll. Vielen, vielen Dank an all die Gemeindemenschen, die diese wichtige Aufgabe gerne übernommen haben

 


Stand 31.03.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (hier als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020

eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank

 


 

„Wie gewohnt für Sie da“
Kontakte, Tipps und Glockenläuten


Das Leben in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermaxloh gestaltet sich zu Zeiten der Coronakrise anders, „aber wir sind – wie gewohnt – für Sie da und bieten Ihnen Hilfe und ein offenes Ohr!“ heißt es auf ihrer Homepage www.bonhoeffer-gemeinde.org. Sie informiert zudem, dass die Glocken der Lutherkirche abends um 19.30 Uhr zum Innehalten und Gebet läuten, die der Kreuzeskirche tun dies nach der Reparatur.

  • Dort werden die Kontakte der Seelsorgenden aufgeführt (Pfarrerin Birgit Brügge, 75969701; Pfarrerin Anja Humbert, 4061646 und Pfarrer Hans-Peter Lauer, 4829133). Wer wegen Krankheit oder häuslicher Quarantäne Hilfe beim Einkaufen, beim Abholen von Rezepten und Medikamenten, beim Abholen einer warmen Mahlzeit benötigt, soll sich an das Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren und Seniorinnen wenden (4061646; ab 20.4 auch beim Leiter Georg Zeppenfeld (404936) oder ans Gemeindesekretariat (Mo., Di. und Fr.: 8-13 Uhr; 75969700). Wer wegen Krankheit oder Quarantäne Hilfe bei der Versorgung des Haustieres benötigt, wendet sich bitte an Pfarrerin Humbert (4061646). Zudem verweist die Gemeinde für Beratung- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen auf www.diakonie-duisburg.de mit der  Telefonnummer 29513138 und listet Hilfsmöglichkeiten in den beiden Stadtteilen auf, die das Leben in dieser Situation erleichtern:  ortsansässige Betriebe, die warme Mahlzeiten nach Hause liefern, Restaurants, wo warme Mahlzeiten sicher abgeholt werden können, wo kontaktloses Einkaufen möglich ist oder welches Geschäft Einkäufe nach Hause liefert.
  • Die Gemeinde weist zudem auf deren Homepage darauf hin, dass sie sich dem täglichen ökumenischen Glockengeläut um 19.30 Uhr, das Christinnen und Christen einlädt, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen, angeschlossen hat. Auch die Lutherkirche in Obermarxloh beteiligt sich an diesem Abendgeläut. Sobald die Glocken der Kreuzeskirche in Marxloh repariert sind, werde auch diese abends läuten.

 

 

 


 

Stand: 30.03.2020

 

Ja zum Presbyteramt per Unterschrift und Webvideo
In den Gemeinden der Evangelischen Kirchen im Rheinland werden Presbyterinnen und Presbyter in einem festlichen Gottesdienst eingeführt, wo sie ihr Gelübde in der Kirche persönlich ablegen. In Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus ist das nicht möglich, aber in der Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich erklingt das „Ja, mit Gottes Hilfe“ dennoch im Chor.

  • Möglich ist dies durch  die Kreativität der Gemeinde und die Möglichkeiten moderner Medien. Um den Anforderungen des Kirchenrechts in dieser Situation gerecht zu werden haben die 14 Frauen und Männer ihr Gelübde per Formular, Unterschrift, Briefpost oder PDF und Mail geleistet (so verfahren auch die anderen Gemeinden). Für die Gemeinde Obermeiderich jedoch haben sich die Ehrenamtlichen sowie Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann etwas Besonderes einfallen lassen: Da seit der Corona-Krise die Predigten für den Sonntag aus der Kirche als Video aufgezeichnet und im Netz ausgestrahlt werden, kam in der Sendung vom 29. März 2020 die nun hör- und sichtbare Einführung der Presbyterinnen und Presbyter hinzu. Pfarrerin und Pfarrer verlasen das Gelübde (s. Text unten) und alle Frauen und Männer haben ihr eigens „Ja, mit Gottes Hilfe“ vorab gefilmt und dem Pfarrer zugeschickt. Der machte daraus eine Collage, so dass mit einem Mal die Zusage, sich für Gemeinde, Kirche, Mensch und Gott einzusetzen, wie in einem großen Chor erfolgte. Das Video des ganzen Gottesdienstes vom 29.3.2020 mit Musik, Predigt und eben dem Gelübde ist unter https://www.obermeiderich.de/predigten zu sehen.
  • Der Wortlaut des Gelübdes ist in §27 des Presbyteriumswahlgesetzes der Evangelischen Kirche im Rheinland genau festgelegt: „Seid ihr bereit, das euch übertragene Amt in der Leitung unserer Kirche im Gehorsam gegen das Wort Gottes, wie es ausgelegt wird in den Bekenntnissen unserer Kirche und aufs Neue bezeugt ist in der Barmer Theologischen Erklärung, sorgfältig und treu auszuüben? Versprecht ihr, über Lehre und Ordnung unserer Kirche zu wachen, bei allen euch anvertrauten Aufgaben und Diensten die geltenden Ordnungen unserer Kirche zu beachten und in allem danach zu trachten, dass die Kirche auf dem Wege der Nachfolge Christi, ihres einen Hauptes, bleibe?“

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (hier als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Regenbogenfenster in Neumühl
In Zeiten von Coronavirus und Kontaktverbot hat Beate Becker, die den Gemeindebrief der evangelischen Kirche aus Neumühl mitgestaltet, die Idee einer schönen Mitmachaktion aufgegriffen, Kinder zu Hause beschäftigen und kreativ werden lassen. Das Ergebnis sind gemalte oder gebastelte Regenbogen, die Fenster im Stadtteil schmücken und von Hoffnung sprechen. „Die Idee habe ich“ sagt Beate Becker „natürlich gleich mit meinen Kindern umgesetzt und nun schmücken zwei Regenbögen unsere Kinderzimmerfenster.“ Sie ist froh, wenn das Beispiel noch mehr Schule macht, und deshalb ruft sie alle zur alternativen Fensterdeko auf: „Es müssen nicht nur Regenbögen oder Texte sein. Ich bin auf die Kreativität der Menschen gespannt.“ Freuen würde sie sich auch über ein Foto des Fensters, das dann mit anderen Fotos zum Mutmachen auf die Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl (www.neumuehl.ekir.de) gesetzt wird. Das Foto soll an gemeindebriefredaktion@gmx.net gemailt werden.

 

Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat sich nicht nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Im Impuls der Woche vom Sonntag, 29. März 2020 sprach Pfarrerin Monika Gebhardt über Matthäus 20,2, „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ Der nächste Impuls kommt am nächsten Sonntag.
 

Hoffnung zum Mitnehmen auf dem Obermeidericher Pflaster
Auf dem Obermeidericher Pflaster gibt es seit gestern wieder noch mehr Hoffnung zum Mitnehmen. Wie schon letzten Sonntag hat Pfarrerin Sarah Süselbeck auch diesmal wieder einen Bibelspruch auf die Straße geschrieben, für die Menschen, die ihn im Vorbeigehen bewusst lesen und auf dieser Art eben etwas mehr Hoffnung nach Hause mitnehmen. In Papierform gibt es ihn auch, denn in der Nähe des Straßengraffitis liegen Zettel zum Mitnehmen bereit, bedruckt mit dem aktuellen Bibelspruch. Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer Michael Schurmann und ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeideirch.de) starteten die Aktion „#hoffnungtogo“ schon vor zwei Wochen; am nächsten Sonntag soll es im Stadtteil wieder einen neuen Bibelspruch auf der Straße geben.

 


Langeweile bekämpfen und Kontakt halten
Jugendzentrum Neudorf-West bringt täglich neues Onlineprogramm

Seine Schützlinge kann das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West im „Reallife“ wegen der Corona-Krise jetzt nicht betreuen. Um ein Angebot trotz Schließung und Kontaktverboten zu ermöglichen, schafft ein Team mit einem täglich neuen Programm in den Sozialen Medien Abhilfe: Es gibt eine Mischung aus Rätseln, Geschichten, Musik, Spiel- und Bastelideen und auch eine Telefonsprechstunde.

  • Die Gruppe aus Pädagoginnen und Pädagogen, Studierenden und Ehrenamtlichen sowie jungen Mädchen aus dem Jugendzentrum hat dem Projekt den Namen „#zapdigital“ gegeben und legt bei der Programmgestaltung besonderen Wert auf die Beteiligung sowie jungen Mädchen aus dem Jugendzentrum, die nach eignen Wünschen und Erfahrungen kreative Ideen entwickeln, wie z.B. das Rezept für leckere Cookies vom Samstag. Die Jugendlichen steuern ihre Anregungen, wie alle anderen aus dem Team, online von zu Hause aus bei, denn das Jugendzentrum ist selbstverständlich geschlossen. Zu sehen ist das Programm auf Facebook unter ZAP Jugendzentrum Neudorf-West: https://www.facebook.com/JugendzentrumNeudorfWest und auf Instagram unter @ej_duisburg.
  • Kathleen Rawe, Leiterin des Jugendzentrums sagt zu der Aktion: „Gemeinsam wollen wir der Langeweile den Kampf ansagen, Redeanlässe schaffen, Wissen vermitteln und zu Spiel und Spaß anregen.“ Und sie schreibt weiter: „Wir wollen keine Möglichkeit unversucht lassen, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen.“
  • Weitere Infos gibt’s auch unter 0163/6644454, 0203/79908112 oder ev.jugendzentrum.neudorf-west@web.de.

 


Stand 27.03.2020

 

Hilfe bei Einkauf und Erledigungen durch Ehrenamtliche aus der Gemeinde Neudorf-West
Auch die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage ist, selbst Einkäufe oder Erledigungen zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat oder sich gerade in Quarantäne befindet, bekommt Hilfe durch ein Team von Ehrenamtlichen. Koordiniert wird das Ganze über die Nummer 0203 / 2898589, erreichbar montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr. Weitere Kontakte gibt es unter www.neudorf-west.ekir.de

 

Einkaufshilfe in Meiderich
Zusätzlich zur schon bestehenden Einkaufshilfe richtet sich die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit weiteren Aktionen an die Menschen: Sie hat sich ebenfalls dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet in Innehalten ein. Außerdem produzieren Gemeindemenschen Videoimpulse, von denen der erste in den nächsten Tagen online gehen sollen (mehr Infos unter www.kirche-meiderich.de). Nicht zu vergessen ist die Einkaufshilfe: Sollten ältere und alleinstehende Gemeindeglieder keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Turm der Salvatorkirche bald wieder ohne Gerüst

Letzte Woche konnte der Gerüstabbau am Turm der Duisburger Salvatorkirche noch nicht erfolgen. Jetzt sind aber zwei Teams vor Ort, und die Arbeiten in der Höhe kommen gut voran, so dass der Turm des Gotteshauses schon bald wieder ganz ohne Verkleidung auskommt wird. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, freut sich, dass nicht nur die Instandsetzung gut geklappt hat, sondern auch, was wiederum nicht selbstverständlich sei, - heißt es im Gemeindebrief - „die Gesamtkosten wahrscheinlich in einem bedeutsamen Maße unterhalb der veranschlagten Bausumme von rund 3 Millionen Euro liegen werden.“ Zum jetzigen Zeitpunkt geht das Leitungsorgan der Gemeinde davon aus, dass die Turmsanierung an der Salvatorkirche nach gut sechs Jahren im Mai 2020 abgeschlossen ist, so dass die Gemeinde diesen erfreulichen Anlass nutzen will, im Rahmen des Pfingstfestes das Hauptportal wieder zu öffnen und die Fertigstellung der Sanierung des 60 Meter hohen Turmes der Salvatorkirche dankbar zu feiern. Ob es beim Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 um 11 Uhr in der Salvatorkirche bleiben kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. www.salvatorkirche.de.

 

Glockenläuten in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm hat sich der stadtweiten ökumenischen Aktion angeschlossen und lässt wie andere evangelische und katholische Gemeinden täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Versöhnungskirche an der Lauenburger Alle um die Uhrzeit fünf Minuten lang läuten. Damit lädt auch sie die Gemeindemitglieder und alle die mögen, dazu ein, mit dieser Aktion eine Kerze ins Fenster zu stellen und dazu ein Gebet zu sprechen. Außerdem läutet in der Gemeinde auch jeden Sonntagmorgen die „Vaterunser-Glocke“ aus dem Turm der Versöhnungskirche. „Sie lädt ein zum Mitbeten, wo auch immer Sie gerade sind. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und dass Sie gesund bleiben.“ Heißt es dazu auf der Internetseite der Gemeinde: www.ekgr.de.

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor


Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de (und zwar hier) abrufbar, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Evangelische Gemeinde Obermeiderich gibt Hoffnung zum Mitnehmen mit Kreidebibelsprüchen

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht wegen der Auswirkungen des Corona-Virus neue Wege, das Wort Gottes trotz geschlossener Kirchen zu den Menschen zu bringen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern – auf Distanz.

  • Das Gemeindeteam um die beiden Seelsorgenden Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann starteten letzten Sonntag die Aktion, „#hoffnungtogo“: An jedem 7. Tag der Woche tauchen in Obermeiderich biblische Wochensprüche auf der Straße auf. Sie sind mit Kreide auf den Asphalt gemalt und zum Mitnehmen in Papierform in der Nähe aufgehängt. „Hoffnung zum Mitnehmen eben“, sagt Pfarrerin Süselbeck. Am nächsten Sonntag gibt es sie wieder.
  • Seit letzten Freitag, 20. März 2020 läuteten jeden Abend um 19 Uhr in Obermeiderich in der Kirche an der Emilstr 27 die Glocken zum Gebet; seit Donnerstag eine halbe Stunde später, denn die Gemeinde schließt sich der stadtweiten ökumenischen Aktion zum Glockenläuten um 19.30 Uhr an.  Das Besondere aber bleibt: In der Kirche steht nur Pfarrerin Süselbeck und betet. Das Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Wer mitbeten will, ruft das Gebet um 19.30 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. „Füreinander und miteinander beten, Gemeinschaft sein, sich verbunden wissen über alle Quarantäne-Grenzen hinweg, das ist der Gedanke dahinter“ sagt Pfarrerin Süselbeck. Unter dem Hashtag #mitobermeiderichbeten kann man seine Gedanken und eigenen Gebete mitteilen.
  • Das Dritte ist ebenfalls neu: Hat die Gemeinde bisher die Sonntagspredigten als Tonaufzeichnung auf der Homepage www.obermeiderich.de veröffentlicht, tut sie dies ab jetzt als Bild- und Tonaufzeichnung aus der Kirche.

 

Stand 26.03.2020

 

Zweite ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon am nächsten Sonntag, 29. März wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die zweite ökumenische Sonntagsandacht – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Esther Immer, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Rebecca Weidenbach, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei Liebfrauen. Mit Wort und Musik geht es um die „zarten, leisen Lieder, die uns jede Kerze singt", um die Kraft des Lichtes und um das Licht der Liebe, das allen geschenkt ist und das alle weitergeben können. Für Musik sorgen Gregor Finke, Gesang, und Marcus Strümpe, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg.
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 29. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html)
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

Einkaufshilfen, Glockenläuten, tägliche Webandachten
Evangelische Gemeinde Wanheimerort engagiert sich


Die evangelische Kirche in Wanheimerort hat ihr Gemeinde- und Stadtteilleben auf die Auswirkungen des Corona-Virus eingestellt: Kirche und Gemeindehaus sind geschlossen, ihr Kindergarten Vogelsangplatz hat eine kleine Notgruppe für Kinder mit Eltern in den sogenannten Schlüsselberufen, sie richtet mit anderen Organisationen in Wanheimerort eine Einkaufshilfe ein und bietet Seelsorge in vielfältiger Form an.

  • Die evangelische Gemeinde hat gemeinsam mit der katholischen und der freien, evangelischen Gemeinde, dem Bürgerverein, der Stadtteiloffensive und weiteren Kooperationspartnern eine Einkaufshilfe eingerichtet. Ein gemeinsames Team aus Helferinnen und Helfern steht bereit und erledigt Einkäufe für die, die aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage sind. Außerdem vermittelt das Team Beratung bei Fragen, die jetzt besonders drängen. Für das kostenlose Angebot, bei dem nur die anfallenden Auslagen z. Bsp. bei Einkäufen erstattet werden, nehmen Interessierte bitte Kontakt auf: nettes.w-ort@t-online.de oder nettes.wanheimerort@t-online.de; oder direkt bei Pfarrer Jürgen Muthmann (Telefon: 0203-72 23 83; oder Mobil: 01578-5720450).
  • Die Gemeinde ist zudem Teil der stadtweiten ökumenischen Aktion und lässt wie andere evangelische und katholische Gemeinden täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Gnadenkirche fünf Minuten lang läuten. Damit lädt sie Gemeindemitglieder und alle die mögen dazu ein, eine Kerze ins Fenster zu stellen und dazu ein Gebet zu sprechen.
  • Außerdem ist von Montag bis Freitag jeden Tag ab 12 Uhr eine neue Andacht im Netz zu sehen, entweder live oder vorproduziert. Die Idee setzen Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes um, die der Andacht den Namen „#eckwort“ geben. Die ersten Andachten sind schon online: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWJzEYMmsgzrbsKg3hV9AvpijN8lEucz. Weitere folgen.
  • Zudem vergisst die Gemeinde auch nicht die Älteren, die kein Internet haben: Die Geburtstagsbesuche der über 70jährigen entfallen zwar, aber alle bekommen eine Aufmerksamkeit, Grüße und Gesprächsangebote zugesandt, die von manchen dankend in Anspruch genommen wurden.  Alle, die Sorgen haben und darüber reden möchten, können sich zudem gerne an Pfarrerin Almuth Seeger Tel.: 0203 770607 und Pfarrer Jürgen Muthmann Tel.: 0203 722383 wenden.  

 

Krisen-Praystation 2
Zweiter Youtube-live-Gottesdienst in der Coronavrius-Krise zum Mitfeiern und Mitmachen

Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits letzte Woche aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Youtube-live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen gemacht. Morgen, Freitag, 27. März 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr aus dem Huckinger Studio auf Sendung. Es geht diesmal um das aktuelle Thema „Gemeinschaft“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzufeiern und mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 

 


Stand 25.03.2020

 

Glockenläuten auch in Neumühl
Gottesdienste kann man jetzt auch in der Neumühler Gnadenkirche nicht mehr feiern. Die Glocken aus dem Turm des Gotteshauses am Hohenzollernplatz läuten sonntags aber weiterhin. Das hat die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl beschlossen, die mit dem Läuten der Vaterunser-Glocke um 10.15 Uhr zum Innehalten und zum Sprechen des bekanntesten Gebetes der Christenheit, dem Vaterunser, einlädt. Und die Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand lädt die Gläubigen des Stadtteils herzlich dazu ein: „Lassen Sie sich doch von diesem Glockenläuten auch ruhig 'stören' bei dem, was Sie gerade tun und beten Sie mit, in innerer Verbundenheit zu denen, die es genauso tun.“ (www.ekir.de/neumuehl)

 


Stand 24.03.2020
 

ARD - 20:30 Uhr - Report Mainz mit einem Beitrag aus dem Evangelischen Christophoruswerk.in Duisburg
Im Rahmen eines ARD-Extra zur Corona Lage nach der Tagesschau, sendet die ARD ab 20:30 Uhr den "Report Mainz", u.a. mit dem Thema: "Schutzkleidung und Desinfektionsmittel werden aufgrund des neuen Coronavirus knapp". Die Dreharbeiten dazu fanden auch im Ev. Christophoruswerk statt. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte Ulrich Christofczik, Vorstandsmitglied des evangelischen Christophoruswerks in Duisburg: "Wenn wir jetzt eine Infektion in unseren Einrichtungen haben, dann rollt eine Welle von Patienten auf die Krankenhäuser zu, die nicht notwendig ist. Deswegen ist so wichtig: Bringt uns die Materialien, die wir brauchen. Wir sind fachlich und auch personell in der Lage, diese Krise zu stemmen. Aber nur dann, wenn wir diese Materialien jetzt auch wirklich bekommen." Infos nach der Sendung mit Link zur Mediathek gibt´s morgen auf www.cwdu.de.

 

Einkaufshilfe in Duisburg Wanheim und Angerhausen
Auch die evangelische Kirchengemeinde in Wanheim bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage, selbst Einkäufe zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat, sich gerade in Quarantäne befindet und im Stadtteil Wanheim/Angerhausen wohnt soll sich bitte unter einer der folgenden Telefonnummern melden: 771321 oder 709227 oder 703409 oder 7391578. Der Service ist kostenlos, bezahlt werden lediglich die bestellten Waren. www.gemeinde-wanheim.de

Tägliche Web-Andacht der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort
Von Montag bis Freitag jeden Tag um 12 Uhr eine Andacht im Netz, ob live oder vorproduziert: Das ist die Idee von Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes, die sie schon fleißig umsetzen. Das Format nennt sich #eckwort, und die ersten Andachten sind schon online, die vom 23. März 2020 (https://youtu.be/ZYGR3cPosGw) und die vom 24. März 2020 (https://www.youtube.com/watch?v=8pj8bwinWow). Weitere folgen.

 


 

Mehrsprachige Infos zum Coronavirus

Die Stadt Duisburg und das Kommunale Integrationszentrum haben aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht. Hier sind sie zu lesen: 

 

Innenstadt-Einkaufshilfe läuft gut an
Die Einkaufshilfe, die die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg (Innenstadt, Duissern, Neuenkamp, Kasslerfeld) für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder eingerichtet hat, läuft gut an. Monika Philipp-Korn, die das Ganze koordiniert, hat schon für fünf Betroffene Einkäufe erledigen können. Interessierte können sich gerne bei ihr melden: dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 10 - 12 Uhr telefonisch unter 0203/ 9308688, sonst 0203 / 330490.

 

Andachtsplan für den täglichen Live-Stream „5nach5“ aus der Duisserner Lutherkirche

Seit Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran.

Hier der Andachtsplan:

  • MO 23.03.2020      Pfarrer Stefan Korn
  • DI 24.03.2020        Pfarrer Stephan Blank
  • MI 25.03.2020        Pfarrer Martin Winterberg
  • DO 26.03.2020       Pfarrerin Esther Immer
  • FR 27.03.2020       Pfarrer Stefan Korn
  • SA 28.03.2020       Pfarrer Stephan Blank
  • MO 30.03.2020      Pfarrer Martin Winterberg
  • DI 31.03.2020        Pfarrer Stefan Korn
  • MI 01.04.2020        Pfarrer Stephan Blank
  • DO 02.04.2020       Pfarrer Martin Winterberg
  • FR 03.04.2020       Pfarrerin Esther Immer
  • SA 04.04.2020       Pfarrer Stefan Korn
  • MO 06.04.2020      Pfarrer Stephan Blank
  • DI 07.04.2020        Pfarrer Martin Winterberg
  • MI 08.04.2020        Pfarrer Stefan Korn
  • DO 09.04.2020       Pfarrer Stephan Blank
  • FR 10.04.2020       Pfarrer Martin Winterberg

 

Auch Glocken der Hamborner Friedenskirche läuten zum Gebet

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn begrüßt den Aufruf, in Duisburg jeden Abend um 19.30 die Glocken läuten zu lassen und schließt sich mit ihrer Friedenskirche an, die ab jetzt abends zum Innehalten und Gebt ruft. Außerdem hat die Gemeinde noch ein besonderes Angebot für die Menschen in der Umgebung: Diejenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen, bekommen Hilfe: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.
 

Hoffnung und Zuversicht, online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und auf dieser Internetseite weiter unten. WICHTIG: Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.

Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Foto: www.trinitatis-duisburg.de) und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“

Hier das Bibelwort und die Auslegung:

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 121. Psalm.

Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

Wir laden Sie ein, ihn täglich zu beten und dabei zu fühlen, wie ähnlich die Situation des Beters und die unsere Situation einander sind. Dazu soll die kurze Erklärung dienen.

Keine Gottesdienste mehr. Kein gemeinsames Singen, kein Gebet, kein Segen. Die Gemeinschaft der Glaubenden fehlt ihm schon jetzt. Der Beter des 121. Psalms steht auf der Schwelle des Tempels in Jeru-salem. Hier hat er wunderbare Stunden verbracht. Aber nun muss er gehen. Er muss diese Stätte der Sicherheit und Zuversicht verlassen. Er muss hinüber über den Berg, der da vor ihm liegt und in die Wüs-te gehen. Er hat Angst, denn der Weg wird gefährlich sein. Am meisten fürchtet er die Einsamkeit.
„Woher kommt Hilfe?“ fragt er sich. „Natürlich von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat!“, sagt er sich selbst und doch – die Angst bleibt.

Von hinten legt sich eine Hand auf seine Schulter. Ein Priester hat seine Angst gesehen und sagt nun: „Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet schläft nicht. Sieh, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“

Die Worte tun gut. Gott ist da.
„Aber all die Gefahren, die da auf mich zukommen!“ wendet der Beter ein. „Es wird lebensgefährlich sein da draußen!“ Der Priester kann nicht widersprechen: „Ja, das Leben ist ständig bedroht. Die Angst gehört immer dazu, besonders wenn sich alte Sicherheiten auflösen, wenn Krankheiten drohen und viel-leicht sogar der Tod. Aber du bist nicht allein! Du bist behütet von Gott. Er ist dir ganz nah. Er wird dein Schatten sein in aller Hitze und dein Schutz in der Kälte der Nacht, wenn die Ängste kommen und die Einsamkeit.“

Die Angst und der Zweifel aber wollen nicht vergehen, der Priester spürt es.
„Dann machen wir es anders.“ sagt er jetzt. „Ich werde jetzt nicht mehr vom Segen sprechen, sondern dich tatsächlich segnen. Neig deinen Kopf.“ Und dann segnet er den Menschen auf dem Weg:

„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“

Bis in Ewigkeit, denkt der Beter. Jetzt und für alle Zeiten bin ich von Gott gehalten, was immer auch ge-schehen mag - jetzt kann er seinen Weg gehen: Gehalten, getröstet und gesegnet! Die Hoffnung, die ihn erfüllt, gibt er uns weiter über den Abstand von 2500 Jahren hinweg.

Gehen auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, so gehalten und getröstet und gesegnet durch die kom-mende Zeit.

Herzlichst
Ihre Ute Sawatzki


Kontaktverbot einhalten – miteinander verbunden bleiben

24.03.2020

Anlässlich des auch in Duisburg gültigen Kontaktverbots wendet sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit diesen Worten an die Menschen.

Das am Sonntag erlassene Kontaktverbot ist eine weitere, notwendige Maßnahme, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Und die Bürgerinnen und Bürger scheinen sich weitgehend daran zu halten. Gott sei Dank.
Bei aller Einsicht in die  Notwendigkeit dieser Maßnahme sollten wir alle aber diejenigen nicht vergessen, die davon am härtesten betroffen sind: alte, kranke und alleinlebende Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Möglichkeiten finden, wie wir in dieser Zeit gerade auch mit diesen Menschen verbunden bleiben. Jetzt, da das Leben spürbar entschleunigt ist, findet die eine oder der andere vielleicht eher mal Zeit zum Telefonhörer zu greifen, eine Mail oder sogar einen Brief zu schreiben und dadurch einem anderen Menschen zu signalisieren: „Du bist nicht allein. Ich denke an Dich und nehme Anteil an dem, was Dich bewegt.“
Ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit ist das Gebet. Deshalb laden in vielen Städten die Kirchenglocken zu einer bestimmten Tageszeit dazu ein, innezuhalten, ein Gebet zu sprechen und sich zu vergewissern, dass wir nicht nur untereinander verbunden sind, sondern auch mit Gott in Verbindung, dem Ursprung und Ziel unseres Lebens. Er ist die Kraft, die diese Welt und jedes einzelne Leben auch in diesen Zeiten in seinen Händen hält. Daran will ich mich halten.
 



Der Mond ist aufgegangen, auch in Duisburg
Das Lied vom Mond, der aufgegangen ist, kennen viele. Den Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland letzte Woche, jeden Abend um 19 Uhr draußen die Melodie zu spielen oder den schönen Text - ein Gedicht von Matthias Claudius - zu singen, haben Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West sofort aufgenommen. So spielen seitdem – jede und jeder für sich zu Hause - Annette Kaiser, Britta und Hanka Heckes, Clarissa, Silke und Hartmut Hansen und Chorleiter Volker Nies jeden Abend mit ihren Instrumenten in ihren Stadtteilen von den Terrassen und Balkonen gut hörbar die unvergessliche Melodie. Beschwerden gab´s bisher nicht, dafür vereinzelt Applaus und eine Dame, die jeden Abend am Neudorfer Markt begeistert mitsingt. Die Musikfans wollen weitermachen…

 

Duisburger Kirchen setzen mit Abendgeläut Hoffnungszeichen in Zeiten von Corona
Seit gestern läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken und laden zum Gebet

Die in der vergangenen Woche in Oberhausen gestartete Gebetskette, mit der sich Gläubige zum Vaterunser-Gebet am Abend verbinden, hat jetzt auch die katholischen und evangelischen Gemeinden Duisburgs erreicht. In ökumenischer Verbundenheit läuten seit Montag, 23. März nun in vielen Kirchen Duisburgs um 19.30 Uhr fünf Minuten lang die Glocken und laden die Gläubigen ein, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen.

  • Schon seit der vergangenen Woche haben viele katholische Gemeinden in Duisburg die Idee der Oberhausener Pfarrei St. Pankratius aufgegriffen. „Ein einheitliches Glockengeläut in der ganzen Stadt, an dem sich auch die evangelischen Kirchen beteiligen, gab es hierzu aber bislang nicht. Das haben wir nun geändert. Alle katholischen Kirchen Duisburgs sowie viele Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs werden zeitgleich um 19.30 Uhr läuten und zum Gebet einladen“, erklären Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Armin Schneider. Schneider, der die Aktion begrüßt, lädt die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ein, sich an der Aktion zu beteiligen.
  • Stadtdechant Winkelmann betont, dass die katholische Kirche sich mit dieser Uhrzeit bewusst vom üblichen Angelusläuten um 19 Uhr absetzen möchte, weil „dieses besondere Gebetsanliegen in Zeiten von Corona auch einen besonderen Zeitpunkt erhalten soll“, sagt Roland Winkelmann. Und Armin Schneider ergänzt: „Wir wollen damit ein starkes Zeichen dafür setzen, dass uns das Gebet tatsächlich über alle konfessionellen Grenzen hinweg verbindet. Gemeinsam wollen wir für die Kranken und die vielen Helfer beten und uns vergewissern, dass wir mit unseren Sorgen und Ängsten nicht allein sind, sondern dass da eine Kraft in der Welt ist, die diese Welt und unser Leben trotz allem und in allem hält und trägt.“

 


Stand 23.03.2020

Erklärung der Wohlfahrtsverbände zur Corona-Krise
Jede Menge Hotlines

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger!

Wenn Sie morgens aufstehen, denken und sprechen Sie über die Corona-Krise. Wenn Sie abends schlafen gehen, auch. Und das fast nur noch zu Hause. Den Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Duisburger Wohlfahrtsverbände als den großen Anbietern von sozialen Beratungs- und Hilfeangeboten in unserer Stadt geht es genauso. Wir denken zum Beispiel an die Kinder in den Kitas, die plötzlich ihre Freunde nicht mehr täglich treffen. An die jetzt schon hohe und weiter wachsende Zahl der Berufstätigen, die in Zwangsurlaub geschickt oder auf Kurzarbeit gesetzt oder sogar schon entlassen werden. An die Beschäftigten in Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Sorge haben, ob sie demnächst noch mit genügend Material ausgestattet sind, um helfen zu können. 

Es ist eine ungewöhnlich schwere Zeit für alle. Umso wichtiger sind die die zahllosen Menschen, die Zuversicht verbreiten: die große Mehrheit der Eltern, die sich den gewachsenen Anforderungen der Betreuung ihrer Kinder mit viel Fantasie stellen. Oder die große Mehrheit der älteren Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern mit Geduld Einschränkungen auf sich nehmen. Auch unsere Stadtspitze handelt klug und umsichtig. Wir bitten deshalb alle Duisburgerinnen und Duisburger:

Halten Sie sich strikt und ohne Ausnahme an die amtlichen Verfügungen. Das ist das beste Mittel gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus. Die Wohlfahrtsverbände können Ihnen zwei Dinge versprechen: Unsere Pflege- und Gesundheitsdienste tun alles Menschenmögliche, um Bewohner und Klienten gut zu versorgen und vor Ansteckung zu bewahren. Und: unsere Beratungs- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen sind per Telefon und im Netz zu erreichen und verstärken ihre Bemühungen, möglichst vielen Menschen zur Seite zu stehen.

Die Internetseiten der Wohlfahrtsverbände bieten alle notwendigen Informationen und werden während der Krise ständig aktualisiert:

  • www.awo-duisburg.de
  • www.caritas-duisburg.de
  • www.diakonie-duisburg.de
  • www.drk-duisburg.de
  • www.jgduisburg.de
  • www.duisburg.paritaet-nrw.org

Unsere zahlreichen Hotlines und Beratungstelefone können sie zentral erfragen

  • bei der AWO unter 0203 30 95 530
  • bei der Caritas unter 0203 29 59 20
  • bei der Diakonie unter 0203 29 51 31 38
  • bei der Jüdischen Gemeinde unter 0203 29 81 242
  • beim Paritätischen unter 0203 31 81 450
  • beim Roten Kreuz unter 0203 28 28 33 60

Mit allen guten Wünschen
(gez.)
Alexander Drehmann (Jüdische Gemeinde), Ulrich Fuest (Caritasverband), Veysel Keser (AWO), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Duisburg), Ingo Schunke (Deutsches Rotes Kreuz), Dirk Tänzler (Der Paritätische)

 


 


Glocken rufen in Buchholz und in Wedau zum Gebet
In dieser Krisenzeit wird vielen wieder bewusst, dass Kirchenglocken zum Gebet rufen. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis will mit dem Läuten an der Kirche in Wedau und der Jesus-Christus-Kirche Buchholz zum Gebet einladen, denn Gottesdienste sind auch hier nicht möglich. In diesen Zeiten erinnert die Gemeinde an ursprünglichen Sinn der Glocken, die dort mittags um 12 und um 19 Uhr läuten. Zusammen mit vielen anderen Gemeinden in Deutschland wird nach dem Abendläuten um 19 Uhr auch in Buchholz und Wedau in der Kirche eine Kerze angezündet.  Dazu sagt Pfarrer Dirk Sawatzki, der Vorsitzende des Presbyteriums: „Wir laden alle ein, sich zu Hause an dieser Aktion zu beteiligen: Wir stellen eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadt, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.“ Aus diesem Grund wird die Gemeinde auch das Sonntagsläuten beibehalten: Die Glocken werden weiterhin zur Gottesdienstzeit um 10.30 Uhr läuten und zum Vaterunser rufen, auch wenn die Menschen sich nicht in den Kirchen versammeln können. Die Glocken rufen bewusst zum gemeinschaftlichen Gebet und laden alle ein, sich daran zu beteiligen. Mehr Infos dazu auf der Gemeindehomepage: www.trinitatis-duisburg.de

Neue Bestimmung für die Notbetreuung in den Kitas
Die Landesregierung hat neue Bestimmungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erlassen, nach denen sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg richtet. Hierzu heißt es in der Fachempfehlung Nr. 8 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: „Oberste Priorität hat es, den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Ab Montag, den 23.03.2020, hat daher jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit aus, dass ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt. Das heißt: es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.“  Die Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind dazu seit Montagmorgen, 23. März 2020 erreichbar. Wer einen Betreuungsplatz benötigt, soll Kontakt mit der Kindertageseinrichtung aufnehmen. Mehr Infos und Formulare gibt es auf der Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (www.ebw-duisburg.de).  

Musikalische Abendandacht aus Neudorf kommt jetzt online nach Hause
Bisher lud die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West zu ihren monatlichen musikalischen Abendandachten immer in den Konfiraum der Christuskirche ein. Wegen der Maßnahmen zum Corona-Virus lädt sie online zur Nachfeier ein, denn ein Team um Kirchenmusiker Volker Nies hat dafür vor einigen Tagen die Andacht im Video aufgenommen. Vor der Kamera haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Clarissa Hansen mit Volker Nies die Andacht den Bedingungen angepasst und für die Netzgemeinde gesungen, musiziert und Texte gesprochen.  Zu finden ist die „Musikalische Abendandacht Neudorf-West“ auf Youtube unter dem Link https://youtu.be/0TyEtaCPnq4. Volker Nies dankt für die Aufnahme der Communauté Taizé, die aufgrund der gegenwärtigen Situation freundlicherweise die Genehmigung zur Verwendung der Gesänge für dieses Video erteilt hat.  

 

Auch beim KDA keine Veranstaltungen
Das Veranstaltungsverbot bis zum 19. April durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW betrifft selbstverständlich auch das geplanten Vorträge und Diskussionsveranstaltungen des evangelischen Laboratoriums vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (www.kda-niederrhein.de). Ob nach dem 19. April wieder Bildungsveranstaltungen durchgeführt werden können, ist auch dort noch offen. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und zur Begrenzung der Ausbreitung des Corona-Virus kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden.  

 


Stand 20.03.2020

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm 
Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

  • Dann wird Kirchenmusiker Daniel Drückes für alle, die Lust zum Zuhören oder sogar Mitsingen haben, Lobpreis-Lieder am Klavier spielen und singen. Die Texte sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar sein, so dass jede und jeder zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können sogar Liedwünsche per Kommentarfunktion geäußert werden. 
  • Die Idee zu dem Lobpreissingen per Netz hatte Daniel Drückes, weil er weiß, dass für die Choristinnen und Choristen und vielen andere, Singen zu den liebsten Hobbys gehört, es „ Hoffnung und Mut, auch in schweren Zeiten gibt, und singen gesund und in positivem Sinne ansteckt. „Auch wenn das Singen in Gemeinschaft sicherlich mehr Spaß macht als alleine, so bringt es auch zuhause Freude“ sagt Drückes zu diesem besonderen Lobpreissingen.
  • Gesendet wird es aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer zur Anstellung Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

Evangelische Beratungsstelle richtet offene Telefonsprechstunde ein
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt zusätzlich eine „offene Telefonsprechstunde“ an.  Menschen, die akut unter Druck stehen, können in der Zeit anrufen und werden direkt mit Mitarbeitenden aus dem Beratungsteam. Dieses Angebot gilt von montags bis freitags in der Zeit von 9.30 – 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Außerdem werden die regulären Beratungsangebote, wie Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, jetzt telefonisch durchgeführt. Termine dafür können unter den beiden Rufnummern montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr vereinbart werden. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.
 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg sendet tägliche Andachten im Live-Stream „5nach5“
Ab Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran. Pfarrer Korn spricht von einem Experiment spricht. „Es ist ein Versuch, aus der Not geboren, damit das kirchliche Leben nicht ganz zum Erliegen kommt. Aber wir hatten auch noch nie solch eine dramatische uns alle betreffende Krise.“ So kam es zu dem Konzept: Per Livestream ein gutes Wort aus der Bibel, hilfreiche Gedanken am Ende eines Tages, mit Musik, mit einem Gebet, mit einem Segenswort. Dass das Ganze funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche werkeln. Infos unter www.ekadu.de.

Tagespflege musste schließen
Die ambulanten Dienste fahren weiter

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte arbeiten in den Evangelischen Sozialstationen GmbH. Sie pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Seit Januar 2017 bieten die Sozialstationen auch eine Tagespflege in Dinslaken an. Aufgrund des gestrigen Betretungsverbots des NRW-Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales musste die Tagespflege gestern schließen. Die ambulanten Dienste fahren aber weitgehend normal. Wenn man zurzeit bei irgendetwas von normal sprechen kann…. Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Seelsorge, Einkaufshilfen und Service zum Gassi-Gehen
Maßnahmen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn bietet denjenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen können Hilfe an: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Sowohl die Hamborner Friedenskirche als auch der evangelische Kindergarten bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die diesjährige Konfirmation ist abgesagt worden und findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Taufen sollen wieder am 30. Mai und 21. Juni stattfinden. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.

 

Gottesdienste in Fernsehen und Radio / kirchliche Radiosendungen
(Angaben ohne Gewähr)

Fernsehgottesdienste

  • ARD Fr, 22.03.20 |10:05 Evangelischer Gottesdienst
  • ZDF So, 29.03 | 09:30; Katholischer Gottesdienst
  • ZDF So, 29.03 | 09:30; Evangelischer Gottesdienst

Radiogottesdienste und kirchliche Sendungen

  • Gottesdienst auf WDR 5: sonn- und feiertags 10.00 - 11.00 Uhr
  • Kirche in 1LIVE: montags - samstags zwischen 05.00 - 20.00 Uhr
  • Kirche in WDR 2: montags - freitags 05.55 - 06.00 Uhr, samstags 06.20 - 06.25 Uhr, sonn- und feiertags 07.45 - 07.50 Uhr ("Hörmal")
  • Kirche in WDR 3-5: WDR 5: 06.55 - 07.00 Uhr, WDR 3: 07.50 - 08.00 Uhr (Liedpredigt nur samstags), WDR 4: 08.55 - 09.00 Uhr (auch sonn- und feiertags), Das Geistliche Wort auf WDR 5: sonn- und feiertags 08.40 - 08.55 Uhr

 

 


Stand 19.3.2020

 

Einkaufshilfen, Seniorenberatung und Sorgentelefone
Im Rahmen der Einschränkung des öffentlichen Lebens um die Verbreitung des Corona-Virus zu vermindern, fallen auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum 19. April alle Gottesdienste und Veranstaltungen aus; die für dieses Datum geplante Einführung des neuen Presbyteriums wird verschoben und die Kirche in Beeck ist geschlossen. Der Seniorentreff am Ostackerweg ist ebenfalls geschlossen, die Beratung für Seniorinnen und Senioren geht per Telefon weiter. Zusätzlich hat die Gemeinde eine Einkaufshilfe für Seniorinnen und Senioren eingerichtet, die ihre Wohnung nicht verlassen können. Beide Angebote sind unter der Telefonnummer 0176 53211994 zu erriechen. Da die Pfarrer der Gemeinde die Hausbesuche weitestgehend einstellen müssen, haben sie am Hörer ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Pfarrer Rüdiger Klemm (46 38 79), Pfarrer Klaus Fleckner (0203 / 39 22 47 11) und Pfarrer Tijmen Aukes (0203 / 43 32 91). Weitere Gemeindekontakte gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.


Evangelische Beratungsstelle an beiden Standorten am Hörer
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt telefonische Beratungen in den Bereichen Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung an. Anmeldungen sind nur telefonisch möglich (montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr, am Standort Duisburg Hamborn unter 0203/990690 und am Moerser Standort unter 02841/9982600. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.

Keine Besuche mehr in Einrichtungen der stationären Pflege
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg (www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de) teilt mit, dass ab Freitag, dem 20.03.2020, in den Einrichtungen der stationären Pflege der AWOcura, des Caritasverbandes, der DRK Pflege und Betreuung Gesellschaft, der Evangelischen Altenhilfe und des Evangelischen Christophoruswerkes keine Besuche mehr möglich sind. Die bisher teilweise geltende Regelung von auf eine Stunde begrenzten Besuchsmöglichkeiten für je einen Angehörigen pro Bewohner fällt damit weg. Ziel der für alle frei gemeinnützigen Träger geltenden Regelung ist es, auf der Grundlage der Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg noch strikter als bisher die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, die alten und pflegebedürftigen Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu schützen und alles zu tun, um durch eigenes vernünftiges Handeln eine amtlich zu verhängende Ausgangssperre unnötig zu machen.

 


Seelsorge am Telefon, Einkaufshilfen und Andachten im Livestream
Salvatorkirche komplett geschlossen


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ergreift Maßnahmen, um die Pandemie zu bekämpfen und nimmt zugleich den diakonischen Auftrag der Gemeinde so weit wie möglich wahr.

  • Für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder wird eine Einkaufshilfe eingerichtet. Die Koordination übernimmt Monika Philipp-Korn (dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 10 - 12 Uhr telefonisch unter 0203/ 9308688, sonst 0203 / 330490.
  • Die Gemeinde prüft zudem Möglichkeiten, wie die medialen Wege genutzt werden können, um den Menschen Andachten in der Zeit des Wegfalls von Gottesdiensten zu ermöglichen. Eine Livestream-Andachtsreihe („5nach5“) in der Duisserner Lutherkirche ist in Vorbereitung und soll Montag, 23. März 2020 starten (Details dazu folgen vermutlich morgen). Menschen, die das direkte seelsorgliche Gespräch suchen, wenden sich an Pfarrer Stephan Blank (Tel: 24808), Pfarrer Stefan Korn (Tel: 330490) oder Pfarrer Martin Winterberg (311176).
  • In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg fallen alle gemeindlichen Veranstaltungen aus und alle angekündigten Gottesdienste finden zunächst bis einschließlich 19. April nicht mehr statt. Die Salvatorkirche bleibt bis einschließlich 19. April geschlossen, auch Einzelbesuche sind nicht mehr möglich. Taufen, die bis zum 19. April 2020 geplant wurden, müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Für Bestattungen folgt das Pfarrteam Alt-Duisburg den Empfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, in den Friedhofskapellen bzw. Trauerhallen keine Trauerfeiern mehr abzuhalten. Stattdessen soll es ohne einen vorherigen Trauerzug am offenen Grab die Zeremonie geben, an der maximal zehn Personen teilnehmen dürfen. 
  • Ausfallen werden bis auf weiteres Orgel- und Chorkonzerte in der Salvator- und in der Lutherkirche. Auch Chorproben finden nicht statt, solange dies notwendig ist. Kreise und Gruppen werden zunächst bis nach den Osterferien nicht mehr zusammenkommen. Der Seniorentreff in der Duisserner Notkirche wird zunächst bis nach den Osterferien geschlossen bleiben.  Beratungsleistungen werden dort aber weiterhin, jedoch nur telefonisch angeboten (dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203 / 930 86 88, außerhalb der Zeiten unter 0203 / 330490).
  • Der Veranstaltungsstopp gilt auch für Gruppen, die in Räumen der Gemeinde zusammenkommen, aber keine gemeindeeigenen Gruppen sind, und zwar im Gemeindehaus Marientor, Notkirche, Stövchen, Calvinhaus. Auch die Besuchsdienstarbeit der Gemeinde wird zunächst bis nach den Osterferien eingestellt. Es sollen aber schriftliche Glückwünsche versandt werden. Unter den gegebenen Umständen werden bis zu den Sommerferien alle geplanten Gemeinde-Fahrten nicht stattfinden.
  • Die diesjährigen Konfirmationsgottesdienste in Alt-Duisburg entfallen und werden auf das Frühjahr 2021 verschoben. Nach den Sommerferien werden alle Eltern der betreffenden Konfirmandinnen und Konfirmanden schriftlich über den genauen Konfirmationstermin informiert, um frühzeitig die Konfirmationsfeier planen zu können. Die Anmeldungen für den neuen Konfirmandenjahrgang werden verschoben auf die Zeit nach den Sommerferien. Die betreffenden Eltern der Jugendlichen werden schriftlich über den Anmeldetermin informiert. Der Festgottesdienst zur Jubiläumskonfirmation in Alt-Duisburg, der für den Herbst 2020 geplant ist, entfällt und wird auf den Herbst 2021 verschoben.

Ökumenische Sonntagsandachten aus Duisburg im Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon ab dem 22. März jeden Sonntag in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Den Auftakt der Serie – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Pfarrer Björn Hensel aus der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) und Diakon Thomas Löv von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Judas-Thaddäus aus dem Duisburger Süden. Es geht um die schöne Frühlingszeit, um das Gefühl bedroht zu sein, um die Kostbarkeit des Lebens und darum, dass die Menschen auch jetzt unter dem Schutz Gottes und seiner Zusage stehen. Aufgezeichnet wird die Andacht am Samstag im Freien. Die Musik macht Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 22. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg); danach ist es dauerhaft auf dem Youtube-Kanal von Radio Duisburg zu sehen. Zudem stellt Radio Duisburg diese und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 29. März, 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist. 

 

Hier ist der Stand der Infos vom 18. März 2020

Einkaufshilfe in Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich bietet ihren älteren und alleinstehenden Gemeindegliedern wegen der Auswirkungen des Corona-Virus Unterstützung bei Einkäufen an. Sollten die Seniorinnen oder Senioren keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Gemeinde spendet je Gottesdienst 200 Euro Kollekte und bittet um zusätzliche Spenden

Schon in „normalen Zeiten“ geht oft unter, was Besucherinnen– und besucher von Gottesdiensten durch ihre oft kleinen Spenden für Menschen in ihrem direkten Umfeld, im ganzen Land und auf der ganzen Welt leisten. In Zeiten, in denen sich Christinnen und Christen nicht mehr zu Gottesdiensten in den Kirchen und Gemeindehäusern versammeln können, entfällt auch die Möglichkeit, durch die Kollekte an Menschen und Gemeinschaften zu denken, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 200 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. "Als Kirche danken wir allen, die durch ihre Kollekte regelmäßig gute Projekte unterstützen. Es gibt ganze Arbeitsfelder, die auf diese Form der Förderung angewiesen sind."

  • Sonntag, 22.03.: Förderung von Projekten an Schulen und Universitäten und der Arbeit der Ev. Studierendengemeinden
  • Sonntag, 29.03.: Projekt „Hilfe für Straßenkinder in Südafrika“ der Kindernothilfe
  • Sonntag, 05.04.: Projekte der Diakonie im Bereich der Jugendhilfe
  • Gründonnerstag: Hilfe für Müllsammler in Indien
  • Karfreitag: Unterstützung der Obdachlosenhilfe, der Straffälligenhilfe und der Suchthilfe
  • Ostersonntag: Aktion „Brot für die Welt“
  • Ostermontag: Streetwork- und Kontaktcafe pro kids des Diakoniewerks Duisburg
  • Sonntag, 19.04.: Förderung der Integrations- und Flüchtlingsarbeit

Damit werden 1.600,-- € zur Verfügung gestellt. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. Übrigens: Bis 200,-- € reicht schon die Kopie des Kontoauszuges, um den Betrag von der Steuer absetzen zu können. Darüber hinaus erhalten alle Spenderinnen und Spender eine entsprechende Bescheinigung. 

Spendenkonto:

  • Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
  • BAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14
  • Stichwort „Diakoniekollekte“

Für Rückfragen steht Pfarrer Rainer Kaspers gerne zur Verfügung (rainer.kaspers@ekir.de; 0203 / 7297702).


 

Maßnahmen im Christophoruswerk
Auch in den Häusern des Evangelischen Christophoruswerkes ist für Bewohnerinnen und Bewohner per Stand heute 18.3.2020 jeweils nur ein Besuch pro Tag durch jeweils eine für eine Stunde zugelassen.  Besuche werden in einer Liste mit Adressangaben vermerkt. Ausnahmen sind nur im Einzelfall - z.B. bei Sterbebegleitung - möglich. Vor Ort müssen die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen vor und nach dem Besuch eingehalten werden. Wegen des Erlasses des zuständigen Ministeriums sind das öffentlich zugängliche Restaurant und das „Café Zentral“ in Meiderich bis zunächst 19. April geschlossen. Gleiches gilt für offene Mittagstisch- und Café-Angebote aller Einrichtungen. Alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen fallen bis auf weiteres aus. Aktuelle Infos gibt es unter www.cwdu.de.

Einzelbesuche sind NICHT mehr möglich
Evangelische Altenhilfe Duisburg – keine Einzelbesuche mehr möglich

Wegen des Coronavirus sind die Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg (www.eahd.de) seit dem 18. März 2020 für Externe geschlossen. Für die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (www.asg-du.de) gilt das vorerst nicht.

Mit dem Stadtteil von zuhause aus beten und Hoffnung zum Mitnehmen
Evangelische Kirche Obermeiderich lädt zur Gemeinde auf Distanz ein

Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann erleben jetzt viel Solidarität in der Stadt. Viele unterschiedliche Angebote helfen und unterstützen die Nächsten. „Wenn aber in dieser Krise so viel verboten ist, was Kirche ausmacht - Gottesdienste feiern, in verschiedenen Gruppen zusammen kommen und für einander da sein – was können wir als Kirche tun? Beten ist nicht verboten. Und Hoffnung zu schenken auch nicht“ fragt sich Pfarrerin Süselbeck. Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht deshalb drei neue Wege, das Wort Gottes trotzdem zu den Menschen zu bringen, trotzdem gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern.

  • Ab Freitag, 20. März 2020 läuten jeden Abend um 19 Uhr in Obermeiderich in der Kirche an der Emilstr 27 die Glocken zum Gebet. Das Besondere: In der Kirche steht nur Pfarrerin Süselbeck und betet. Das Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Wer mitbeten will, ruft das Gebet um 19 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. „Füreinander und miteinander beten, Gemeinschaft sein, sich verbunden wissen über alle Quarantäne-Grenzen hinweg, das ist der Gedanke dahinter“ sagt Pfarrerin Süselbeck. Unter dem Hashtag #mitobermeiderichbeten kann man seine Gedanken und eigenen Gebete mitteilen.
  • Das Gemeindeteam um die beiden Seelsorgenden kommt bald mit einer zweiten Aktion, „#hoffnungtogo“ Jeden Sonntag tauchen in Obermeiderich biblische Wochensprüche auf der Straße auf. Sie sind mit Kreide auf den Asphalt gemalt und zum Mitnehmen in Papierform in der Nähe aufgehängt. „Hoffnung zum Mitnehmen eben“, sagt Pfarrerin Süselbeck.
  • Das Dritte ist ebenfalls neu: Hat die Gemeinde bisher die Sonntagspredigten als Tonaufzeichnung auf der Homepage www.obermeiderich.de veröffentlicht, tut sie dies ab jetzt als Bild- und Tonaufzeichnung aus der Kirche.

Offene Kreuzeskirche Marxloh schließt
In besseren Zeiten ist die Marxloher Kreuzeskirche zu festgelegten Uhrzeit für Besucher geöffnet. Ab heute aber ist sie nicht  mehr zu den üblichen Zeiten geöffnet. Grund dafür ist die Empfehlung der Evangelischen Kirche im Rheinland, alle sogenannten „Offenen Kirchen“ zu schließen. Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sieht daher von der Absicht, die Kreuzeskirche auch weiterhin für einzelne Besucher offen zu halten, ab. Menschen, die das seelsorgerliche Gespräch suchen, wenden sich an Pfarrerin Anja Humbert (0203 4061646), Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 4829133); allgemeine Infos gibt´s im Gemeindebüro (0203 / 75969700) oder unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Sorgentelefon und Einkaufshilfe in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
Ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm bietet ab sofort vor Ort einen Einkaufsservice für Menschen an, die gerade Unterstützung brauchen. Telefonisch können sich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen derzeit die Einkäufe nicht selbst erledigen können, oder zur Personengruppe gehören, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gerade als besonders gefährdet gelten sowie Menschen, die unter Quarantäne und deswegen das Haus nicht verlassen dürfen. Melden können sich ebenfalls Menschen, deren Freunde und Verwandte, die ihnen sonst helfen, gerade nicht zu ihnen kommen können. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos, Interessierte erstatten nur die anfallenden Auslagen. Interessierte können sich über diese Kontakte melden: E-Mail: einkaufshilfe@ekgr.de, Telefon: 0203 44090559, Mobil: 0178 8037171. Gerade weil derzeit die gewohnten Hausbesuche der Gemeinde nicht möglich sind, möchte sie mit den Menschen im Gespräch bleiben: Pastorin Ulrike Kobbe (0203 9331907) und Klaus Andrees, Presbyter der Gemeinde und Notfallseelsorger (0203 767670) haben ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, rufen die beiden zurück, wenn die Telefonnummer hinterlassen wird. Infos gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de.

Schutzmaßnahmen im Diakoniewerk Duisburg
Zum Schutz von Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitenden gelten für die Angebote des Diakoniewerks Duisburg (www.diakoniewerk-duisburg.de) Änderungen sowie kontaktreduzierende Maßnahmen (voraussichtlich bis zum 20. April 2020):

  • Die Beratungsstellen bleiben erreichbar, persönliche Kundenkontakte werden aber reduziert. Alle Einrichtungen des Diakoniewerks Duisburg bleiben telefonisch und per E-Mail erreichbar, öffentliche Sprechstunden ohne Anmeldung können derzeit nicht mehr angeboten werden. In besonderen Einzelfällen ist es nach wie vor möglich, dass persönliche Gespräche nach Terminvereinbarung stattfinden. Davon betroffen sind folgende Einrichtungen: Flüchtlingsberatung, Psychosoziale Betreuung, Schuldnerberatung, Erwerbslosenberatung und die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle (ZABV).
  • Es gelten Besuchseinschränkungen in stationären Einrichtungen: In den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Wohnungslosenhilfe gibt es aktuell Besuchseinschränkungen. Besucherinnen und Besucher müssen sich ab sofort für einen geplanten Besuch vorab telefonisch bei den zuständigen Mitarbeitenden der Einrichtungen anmelden und die Hygienevorschriften einhalten.
  • Die Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) werden geschlossen: Gemäß der aktuellen Verfügung der Stadt Duisburg bleiben ab dem 18.03.2020 die Kaufhäuser der Diakonie geschlossen. Diese Maßnahme betrifft alle Standorte (in Duisburg, Wesel, Dinslaken, Voerde und Kamp-Lintfort). Die Mitarbeitenden der Kaufhäuser stehen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Dienstleistungsangebote wie Möbeltransporte und Umzüge sind auf Anfrage weiterhin möglich.
  • Außerdem sind bestimmte Einrichtungen geschlossen bzw. nur telefonisch erreichbar: Das pro kids, das Café Mittendrin und die Familienhilfe sofort vor Ort sind derzeit geschlossen. Familien, die das Beratungs- und Hilfsangebot der Familienhilfe sofort vor Ort in Anspruch nehmen möchten, erhalten eine telefonische Beratung zu den üblichen Öffnungszeiten. Auch Einzeltermine nach Vereinbarung sind möglich. Das Streetwork- und Kontaktcafé pro kids bleibt ebenfalls weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten für Jugendliche telefonisch und per E-Mail erreichbar.
  • Ansprechpartner:
    Die Fachkräfte in den Einrichtungen geben gerne Auskunft. Bei speziellen Fragen, die die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung in unseren Einrichtungen betreffen, stehen die Geschäftsführung sowie die Fachbereichsleitungen ebenfalls zur Verfügung:
    Geschäftsführung: Ruth Stratmann und Udo Horwat, Sekretariat: (0203) 93139 90
    Arbeit & Ausbildung: Michael Richard-Sommer (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 31833 90
    Kinder, Jugend & Familie: Brunhilde Seitzer (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 93151220
    Wohnungslosenhilfe und Sozialpsychiatrie: Roland Meier (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 9313131

 



Hier ist der Stand der Infos vom 17. März 2020
 

Hohe Inanspruchnahme der TelefonSeelsorge
Informationsabend zur Ausbildung ist abgesagt


Derzeit nehmen viele Menschen das 24-Stunden-Angebot der TelefonSeelsorge in Anspruch und melden sich mit ihren Sorgen und Fragen unter den gebührenfreien Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222. In der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen wurden in den letzten vier Tagen fast 200 Gespräche geführt. In über 20% der Anrufe wurde die Corona-Pandemie angesprochen, oft im Zusammenhang mit Ängsten, Einsamkeit und Verunsicherung. Es steht zu erwarten, dass die Anrufzahl noch steigen wird, wenn immer mehr Menschen ans Haus gebunden sind und wenn immer mehr Beratungsdienste kein Angebot mehr im persönlichen Gegenüber anbieten können. Nur dank des hohen Engagements der gut ausgebildeten 120 Ehrenamtlichen konnte die Telefonseelsorge bislang rund um die Uhr zum Gespräch in dieser Krisenzeit bereit stehen. Damit das so bleiben kann, werden Menschen für die neue  Ausbildung ab Herbst 2020 gesucht. Allerdings kann der für Dienstag, 24. März 2020 um 19 Uhr im Haus der Kirche in Duisburg geplante Informationsabend zur Ausbildung für die TelefonSeelsorge wegen der Pandemie nicht stattfinden; er wird später in diesem Jahr nachgeholt. Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet nähere Informationen unter www.telefonseelsorge-duisburg.de. Kontakt zu diesem Thema kann aufgenommen werden mit dem Sekretariat unter 0203-22657 bzw. 0203-29513331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de.

 

Einzelbesuche sind möglich
Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg

Wegen des Coronavirus gelten in den Einrichtungen von Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg Besuchseinschränkungen, sie sind vom NRW-Gesundheitsministerium angeordnet. Besuche sind möglich, jedoch auf das Notwendigste zu beschränken (je Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag nur eine Person pro Tag vorgesehen. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern. Ausnahmen sind im Einzelfall, wie z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung möglich. Die Haupteingänge sind verschlossen. Gäste müssen klingeln, sich unmittelbar nach Betreten der Häuser die Hände zu desinfizieren und sich in einer Liste registrieren. Der Offene Mittagstisch ist bis auf weiteres umgestellt; es gibt jetzt verpackte Mahlzeiten zum Mitnehmen. Und natürlich sind alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen sind abgesagt. Beide Gesellschaften betonen, dass sie nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) handeln und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt Duisburg und zur WTG-Behörde Duisburg. Wer sich unter 0203 453-0 meldet, wird aber auf jeden Fall an den richtigen Gesprächspartner weitervermittelt. Infos im Netz gibt es unter www.eahd.de und www.asg-du.de.

Die Evangelischen Sozialstationen sind erreichbar

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte in der „Die Evangelischen Sozialstationen GmbH“ pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Unseren Dienst kann jeder in Anspruch nehmen. Für Rückfragen auch und gerade in Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus sind die Telefone der Teams besetzt: ambulante Pflege nördlich der Ruhr (0203 607 990 60); ambulante Pflege südlich der Ruhr (0203 66 74 46) und die ambulante Pflege in Walsum und Dinslaken (02064 479 070). Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Evangelisches Bildungswerk erreichbar
Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (Kurse und Angebote der Familienbildung, Integrationskurse etc.) ist über Telefon zu unseren Öffnungszeiten (0203/2951 2800), per Email (info@ebw-duisburg.de), per Post erreichbar (www.ebw-duisburg.de). Das Haus der Familie (das zentrale Verwaltungs- und Seminargebäude, Hinter der Kirche 34 und 37, 47058 Duisburg, ist für externe Personen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen können Einzelpersonen Termine vereinbaren; dazu soll Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitenden aufgenommen werden (www.ebw-duisburg.de).

Gottesdienst der ACK für unbedacht Bestattete wird nachgeholt
Der für den 27. März in der Salvatorkirche geplante traditionelle Gottesdienst für unbedacht bestattete Menschen in Duisburg kann nicht gefeiert werden und fällt aus. Dies teilt Lutz Peller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Duisburg (ACK) mit. Die Tradition des Gedenkens an Menschen, die ohne kirchliche Begleitung vom Ordnungsamt bestattet wurden, werde zu einer geeigneten späteren Zeit des Jahres fortgesetzt. Eine Ankündigung erfolgt zeitnah. Hintergrundinfo: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gedenkt gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einer jährlichen gottesdienstlichen Feier aller unbedacht Bestatteten. ACK und Stadt setzen so ein Zeichen mitmenschlicher Verbundenheit und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Gedächtnisfeier ein: „Jeder Mensch ist einmalig, ein Ebenbild Gottes. Bei Gott ist kein Mensch ´unbedacht´“.

Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh ist erreichbar und ansprechbar
In Zeiten des Corona-Virus sind auch in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh alle Gebäude bis einschließlich 19. April für Gruppen und Veranstaltungen geschlossen. Dies gilt auch für die Gottesdienste in der Lutherkirche und in der Kreuzeskirche. Die Gemeinde ist aber über viele Wege erreichbar und ansprechbar: Die Kreuzeskirche ist wochentags zu den bekannten Öffnungszeiten der offenen Stadtteilkirche offen für einzelne Besucher, die gerne für ein Gebet oder zum Anzünden einer Kerze den Kirchraum aufsuchen möchten. Auch das Begegnungs- und Beratungszentrum ist für Einzelpersonen montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr geöffnet und gewährleistet so die Beratung von Senioren weiterhin. Zusätzlich ist die Vereinbarung von Hausbesuchen und natürlich die telefonische Beratung (0203 404936) möglich. Das Gemeindebüro an der Wittenberger Str. (0203 / 75969700) ist wie gehabt erreichbar. Wer keine Telefonnummern zu den Pfarrerinnen und dem Pfarrer hat, kann diese im Gemeindebüro erfragen. Anja Humbert, Birgit Brügge und Hans-Peter Lauer stehen in allen seelsorgerlichen Angelegenheiten und für weitere Infos selbstverständlich zur Verfügung. In der benachbarten Kita gibt es eine Notgruppe für Kinder der Eltern, die einen Anspruch darauf haben (0203 75 96 97 02). Der evangelische Friedhof, Kaiser-Friedrich-Str. 112, ist für Grabbesuche für Einzelpersonen geöffnet. Kontakte und Infos gibt´s auch unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 16. März 2020

 

Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin möglich
Evangelische Beratungsstelle schließt Standorte temporär

Aufgrund der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus führt die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) an ihren beiden Standorten (Duisburg Hamborn und Moers) bis zum Beginn der Osterferien, d.h. bis einschließlich, 5. April 2020 keine Beratungen durch. Einzige Ausnahme ist Schwangerschaftskonfliktberatung, die nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme kurzfristig vereinbart werden. Anmeldungen dazu können in dieser Zeit ausschließlich telefonisch montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr erfolgen (0203 / 990690 bzw. 02841 / 9982600).

Einschränkungen im Gemeindeleben Trinitatis (Buchholz / Wedau)
Appell zur Nachbarschaftshilfe 

Die Maßnahmen gegen die Ausweitung von Infektionen durch das Corona-Virus führen auch zu erheblichen Einschränkungen im Leben der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Kirchen und Gemeindehäuser bleiben bis zum 19. April vollständig geschlossen. Die Verfügung trifft auch alle Taufen und Trauungen, die in diesem Zeitraum geplant waren. Die Gemeinde empfiehlt allen Familien und Brautpaaren dringend, über eine Verschiebung von Feiern und Amtshandlungen nachzudenken, die im Anschluss an dieses vorläufige Fristende geplant sind. An den in diesem Jahr geplanten Konfirmationen am 10. und 31. Mai hält die Gemeinde vorerst fest, bewertet die Entwicklung aber täglich neu. Bereits am 13. März wurde die Schließung des Jugendzentrums Arlberger Straße bekannt gegeben und es wurden auch alle Konfi-Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Das Gemeindebüro in Wedau und in Buchholz ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Anfragen können aber gerne telefonisch unter 0203 / 738 26 93 bzw. 0203 / 72 01 38 oder per Mail gemeindebuero@trinitatis-duisburg.de gestellt werden. Auch der Kleiderladen in Wedau hat geschlossen und wird in dieser Zeit auch keine Kleiderspenden entgegennehmen. In dieser Zeit sollten nach Möglichkeit Altkleidercontainer der Diakonie oder anderer sozialer Einrichtungen genutzt werden, um Kleiderspenden weiterzuleiten. Der am 30. April geplante „Tanz in den Mai“ wird nicht stattfinden. Schließlich wurde der gemeindliche Besuchsdienst angewiesen, keine Besuche im Auftrag der Kirchengemeinde mehr durchzuführen. Pfarrer Dirk Sawatzki appelliert an die Gemeindemitglieder: „Wir sind in dieser außergewöhnlichen Situation vor allem auf Solidarität und gegenseitige Unterstützung angewiesen. Bitte achten Sie deshalb auf Ihre Nachbarschaft! Vielleicht können Sie nach Absprache Besorgungsgänge erledigen und eine Einkaufstasche vor die Tür stellen, wenn bei Nachbarn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist!“ 

 

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Glockenläuten auch ohne Gottesdienst

Das Paket an Maßnahmen, das die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd aufgrund der Coronavirus-Epidemie ergreifen musste, „ist ein tiefer Einschnitt für das Leben einer christlichen Gemeinschaft“, so Pfarrer Rainer Kaspers, der Vorsitzende des Presbyteriums. Für die gewonnene Klarheit sind er und die Gemeindeleitung jedoch dankbar. Sie stehen voll und ganz hinter dieser Entscheidung, dass es bis zum 19. April keine Gottesdienste und Veranstaltungen geben soll.
Die Kindertagesstätten der Gemeinde, die ab Montag auf Weisung des Landes ihren „Normalbetrieb“ einstellen, werden Notgruppen für Kinder aus Familien einrichten, deren Eltern zu den Berufsgruppen zählen, die vom Land NRW aufgelistet wurden (Gesundheitswesen, Notdienste, Sicherheitskräfte...). Auf der Gemeindehomepage (www.ev-auferstehungsgemeinde.de) und in den sozialen Netzwerken wird die Gemeinde Angebote für die Andacht starten: In Ungelsheim um 9.30 Uhr und Huckingen um 11 Uhr werden an den Sonntagen die Glocken läuten, auch wenn kein Gottesdienst in der Kirche stattfindet. Die Pfarrer der Gemeinde werden eine halbe Stunde später das Vaterunser sprechen – in Ungelsheim um 10 Uhr und in Huckingen um 11.30 Uhr. Dazu wird die „Vaterunserglocke“ einladen, sich diesem Gebet anzuschließen. So will die Gemeindeleitung, auch „ohne die Gottesdienstgemeinde vor Ort Gemeinschaft ermöglichen – gerade in dieser Zeit!“
Die Einführung des neuen Presbyteriums und die Verabschiedung der ausscheidenden Presbyterinnen und Presbyter wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 22. März stattfinden können. Natürlich soll das nachgeholt werden, wenn sich die Lage normalisiert. Bis dahin bleibt formal das alte Presbyterium weiter im Amt. Allerdings werden auch die neuen Mitglieder des Presbyteriums bereits in alle Entscheidungen eingebunden. „Wir arbeiten eng im Team zusammen“ schreibt Pfarrer Kaspers.
Um die Ungewissheit zu beenden hat die Gemeinde die Konfirmation am 26. April in Ungelsheim abgesagt. „Wir sind uns sicher, zusammen mit den betroffenen Jugendlichen und deren Familien zu einem späteren Zeitpunkt einen fröhlichen und unbelasteten Tag zu erleben“ so Kaspers. In Huckingen ist die Konfirmation für den 17. Mai geplant. Nach den Osterferien soll die Situation zusammen mit den Eltern neu bewertet werden.
Besonders erfreulich sei, so Pfarrer Kaspers, „dass die Solidarität unter den Gemeindemitgliedern und in den Stadtteilen funktioniert. Es sind schon jetzt Einkaufshilfen für ältere Menschen organisiert worden.“ Die Pfarrer der Gemeinde stehen allen weiter als Seelsorger zu Seite (Pfarrer Rainer Kaspers: 0203/7297702; Pfarrer Bodo Kaiser 0203 / 60847747).
Pfarrer Kaspers schließt sein Schreiben mit diesen Worten: „Auch wenn unsere Gebäude geschlossen sind, hat nicht die Gemeinde oder die Kirche geschlossen. Ich bitte um das Gebet für die Gemeinde und natürlich auch für alle, die nicht zu unserer Gemeinde gehören. Dabei finde ich es wichtig, nach wie vor auch an die Not von Menschen zu denken, die nicht direkt vom Coronavirus betroffen sind (Trauernde, Kinder in Not, Opfer von Gewalt und Krieg, von Armut und Ungerechtigkeit...).“

Evangelische Jugendeinrichtungen und -zentren geschlossen
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend wurden auch die Jugendeinrichtungen und –zentren aus dem Bereich der öffentlich geförderten Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die von Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg betrieben werden, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Es handelt sich dabei um die der Gemeinden Neudorf-West (Gustav-Adolf-Str. 65), Meiderich (Auf dem Damm), Wanheimerort (Nikolaistraße 60 – 62), und Trinitatis (Arlberger Straße in Buchholz). Selbstverständlich sind auch alle anderen Jugendeinrichtungen aller Gemeinden des Kirchenkreises ebenfalls bis zum 19. April geschlossen.

Servicetelefon zu Notbetreuung in evangelischen Kitas
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sind auch die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, die in Trägerschaft von Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg sind, und die, die in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (EBW) sind, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Infos, für wen das Angebot der Notbetreuung gilt, und mehr Details gibt es unter der Telefonnummer 0203 / 29513135 sowie auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).

Offener Betrieb der Bahnhofsmission geschlossen
Reisehilfen bleiben

Der Offene Betrieb der Ökumenischen Bahnhofsmission einschließlich Lebensmittel- und Kleiderausgabe ist ab sofort wegen der Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen. Der Caritasverband und das Diakonische Werk als Träger der Einrichtung weisen aber darauf hin, dass Mitarbeitende der Bahnhofsmission, die an den „blauen Westen“ gut zu erkennen sind, auch weiterhin im Bahnhofsgebäude und an den Bahnsteigen präsent sind, um Reiseauskünfte zu erteilen und hilfebedürftigen Menschen beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

Beratungs- und Begegnungszentren für Seniorinnen und Senioren werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen
Die 23 Beratungs- und Begegnungszentren (BBZ) für Seniorinnen und Senioren in Duisburg werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen. Wie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände als Träger der Einrichtungen erklärt, besteht unter Berücksichtigung der Verfügungen und Empfehlungen der Stadt Duisburg in den Zentren ein erhöhtes Risiko wegen der Corona-Epidemie. Die Verbände betonen aber ausdrücklich, dass das Angebot der persönlichen Beratung älterer Menschen zu allen Fragen rund um Gesundheit und Pflege weiter besteht und gerade jetzt nicht eingeschränkt wird. Rat- und Hilfesuchende sind gebeten, ihr Anliegen möglichst telefonisch mitzuteilen; im akuten Bedarfsfall ist auch weiter die persönliche Vorsprache in den BBZs möglich, allerdings unter den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 15. März 2020

Jetzt keine Veranstaltungen bis zum 19. April mehr!
Ab heute keine Gottesdienste mehr

Die Stadt Duisburg untersagt per Allgemeinverfügung ab einschließlich Sonntag, 15. März 2020, bis einschließlich !!!JETZT 19. April 2020 (NICHT MEHR 10. April, wie heute es heute morgen in der Pressemitteilung um 9.02 Uhr hieß)!!! jegliche Veranstaltung im Duisburger Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Daher dürfen AB HEUTE auch in den Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises keine Gottesdienste mehr gefeiert werden!

 

Hier ist der Stand der Infos vom 14. März 2020

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag, Notbetreuung 
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Infos, für wen das Angebot gilt, und mehr Details gibt es auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de). Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März bis Freitag, 3. April an. Infos, für wen das Angebot gilt, und weitere Details gibt es ebenfalls auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).    

 

Kirchengemeinde Obermeiderich schließt das Gemeindezentrum
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich hat ihr Gemeindezentrum an der Emilstraße wegen der Auswirkungen des Corona-Virus geschlossen. Ab Samstag, 14. März 2020 sofort gibt es dort keine Treffen der Gruppen und Kreise und auch keine Gottesdienste. So fällt auch der für Sonntag vorgesehene "Durchblicke"-Gottesdienst aus. Am Dienstag, 17. März berät das Presbyterium, was trotzdem noch ermöglicht werden kann. 

 

Hier ist der Stand der Infos vom 13. März 2020

 

Kein Gospelkonzert in der Gnadenkirche Neumühl
Das für Sonntag, 15. März 2020 geplante Konzert vom Dinslakener „Oechor“ wurde wegen der Auswirkungen um den Coronavirus abgesagt. Den Gottesdienst um 9.30 Uhr am gleichen Tag feiert die evangelische Gemeinde aber auf jeden Fall. Es gibt aber besondere Vorsichtsmaßnahmen wie z.B.:  Nachbarstuhl bleibt frei, Gesangbücher liegen schon auf dem Stuhl und bleiben nach dem Gottesdienst dort liegen.

 

Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellung ab
Die Theatergruppe Vogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort sagt aufgrund der Entwicklungen zum Corona-Virus  die Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission: Spätes Glück“ am Samstag, 14. März 2020 und Sonntag, 15. März abzusagen - zum Schutz der Besucherinnen und Besucher. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein neuer Spieltermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Natürlich können die Karten auch zurückgegeben werden (Telefonnummer 0203/7395989).

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Über eine Notbetreuung für diesen Zeitraum berät das EBW aktuell mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Über eine Notbetreuung wird in Abstimmung mit der Stadt Duisburg aktuell beraten. Sobald weitergehende Informationen vorliegen, wird das EBW diese an alle Betroffenen weitergeben. 

 

Maßnahmen der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Wegen der Auswirkungen des Coronavirus hat das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein Paket von Maßnahmen beschlossen, die das Gemeindeleben verändern. In den Gottesdiensten in den Monaten März und April wird das Abendmahl nicht ausgeteilt. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Dort wird Abendmahl in anderer, aber sicherer Form ausgeteilt. Die Gottesdienste in den Altenheimen fallen in der nächsten Zeit aus. Abgesagt wurde auch die Konfirmandenfreizeit vom 27. bis 29. März; der Konfi-Unterricht findet zunächst weiterhin statt. Außerdem ist das Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren an der Marxloher Kreuzeskirche bis auf weiteres geschlossen. Das Presbyteriums sagt zudem folgende Veranstaltungen ab: Das Ökumenische Abendgebet am 20. März, die Exkursion nach Neviges am 28. März, die Veranstaltung „Glaube im Gespräch“ am 31.3 und das Politische Nachtgebet am 6. April.

 

Kirchengemeinde Meiderich schließt das Gemeindezentrum
Wegen der Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus ist das evangelische Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6, ab Samstag, 14. März 2020, 0.00 Uhr, ausnahmslos für alle Gruppen, Kreise, Vermietungen, jeden Publikumsverkehr etc. zeitlich unbefristet geschlossen. Über die Schließung der benachbarten evangelischen Kirche berät das Presbyterium der Gemeinde am kommenden Dienstag, 17. März 2020.

 

Das gottesdienstliche Leben aufrechterhalten
Maßnahmen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat vereinbart, das Handeln im Zusammenhang mit dem Problem Corona-Virus strikt am Handeln des Landes und der Stadt auszurichten. Das bedeutet für die Gemeinde nicht nur, dass der kirchliche Unterricht entfällt, sondern ab Montag in der Gemeinde die Angebote für Kinder und Jugendliche (Kinderchor, „Tischlein deck dich“, Jugendtreff etc.) eingestellt werden. Das gottesdienstliche Leben will die Gemeinde aufrechterhalten: über Aushänge und persönliche Gespräche auf die Empfehlung der öffentlichen Stellen für Menschen hin, die zu den Risikogruppen gehören. Bis auf weiteres wird in den Gottesdiensten auf das Abendmahl verzichtet. 

 

„Acoustic-Night-Rock“ in Hochfeld fällt aus
Kirchengemeinde stellt Angebote derzeit ein

Am Samstag, 21. März 2020 sollte es in der Pauluskirche, Wanheimerstr. 78, ab 20 Uhr wieder „Acoustic-Night-Rock“ zu hören geben. Die Veranstalter sagen das Konzert wegen der Auswirkungen des Coronavirus ab. In der evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld wird deshalb in der nächsten Zeit auch das Stadteilfrühstück nicht mehr angeboten, die Seniorengruppe trifft sich vorläufig nicht mehr und die Jugendarbeit bleibt geschlossen.

Wegen Corona kein Vortrag zur Einschornsteinsiedlung
BBZ Neudorf-West schließt

Der Neudorfer Werner Pöhling kennt seinen Stadtteil wie aus der Westentasche und ist als ehemaliger Mitarbeiter des Stadtmuseums und Stammgast im Stadtarchiv über die Details der Geschichte bestens informiert. Am Freitag, 20. März 2020 sollte er im Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, Gustav-Adolf-Str. 65, Kurzweiliges zur Geschichte der Einschornsteinsiedlung berichten. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus wird der Vortrag nicht stattfinden. Vielmehr: Die Begegnungsstätte ist ab Montag 16. März 2020 bis auf weiteres geschlossen und sämtliche Angebote fallen aus.

Kinderkirche in der Stadtmitte fällt aus
Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg und Neudorf-West laden einmal im Monat Mädchen und Jungen im Alter von vier bis elf Jahren zum Kinderkirchenmorgen ein. Der nächste Termin am Samstag, 21. März 2020 in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, fällt wegen der Auswirkungen des Corona-Virus aus. Weitere Informationen hat Pfarrer Stephan Blank (0203 / 24808).

Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche wird verschoben
Aus aktuellem Anlass muss das für nächste Woche Sonntag geplante Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche verschoben werden. Neuer Termin: 21. März 2021, 17 Uhr. Alle Ausführenden haben für den neuen Termin bereits Ihre Mitwirkung zugesagt. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Es ist weiter möglich, Karten im Internet für den Ersatztermin zu erwerben. Wer seine im Internet oder an einer Vorverkaufsstelle erworbene Karte zurückgeben möchte, kann dies problemlos tun. Die Karte wird erstattet. Alle weiteren aktuellen Entwicklungen gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


Hier ist der Stand der Infos vom 12. März 2020 

 

Die entsprechenden Empfehlungen und der diesbezügliche Brief von Vizepräsident Dr. Johann Weusmann, Leitender Jurist und Chef des Landeskirchenamts, sind online hier nachzulesen (https://www.ekir.de/www/corona.php) - es geht kurzum um diese Punkte: Hygieneempfehlungen beachten, Verzicht auf größere Veranstaltungen, Rücksicht auf Risikogruppen, Gottesdienste sollen weiterhin stattfinden (es gibt aber einiges zu beachten. Wichtigster Punkt: Vorerst Verzicht aufs Abendmahl - die Landeskirche empfiehlt ganz aktuell, zunächst in Gottesdiensten auf die Feier des Heiligen Abendmahls zu verzichten. Zu Feiern in der Karwoche, an Ostern und im Zusammenhang mit der Konfirmation wird es zu gegebener Zeit weitere Hinweise geben.), dringende Empfehlung: Konfirmationen zu verschieben, Taufen sollten - wenn möglich - auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und auf Dienstreisen soll möglichst verzichtet werden.

  
Auf eine kurzfristige Umfrage von heute morgen, wie evangelische Gemeinden und Einrichtungen mit dem Problem Coronavirus und den Handlungsempfehlungen umgehen, gab es in der Zwischenzeit diese Rückmeldungen. Sie alle ergeben, dass die Gemeinden und Einrichtungen die Handlungsempfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland berücksichtigen - es handelt sich dabei um den Stand der Empfehlungen von heute früh. Die Gemeinden werden aber sicher auch den aktualisierten Empfehlungen der Landeskirche nachkommen.

Hier die Rückmeldungen:

Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW)
Im Evangelischen Bildungswerk Duisburg (EBW) bleiben die Einrichtungen (Kitas und Offener Ganztag) und Angebote (Familienbildung, Integrationskurse, FSJ-Seminare) geöffnet bzw. finden statt. Das EBW berücksichtigt die Empfehlungen des RKI und der Stadt Duisburg und informiert sich mehrmals täglich über den aktuellen Stand in Duisburg. Zudem finden keine Ausflüge und keine "Großveranstaltungen" wie Kindertrödel oder Tag der offenen Tür statt. Diese wurden abgesagt, da hier Kontakt zu „einrichtungsfremden“ Personen gegeben ist. (KONTAKT: Dr. Marcel Fischell, Leitung und Geschäftsführung, Evangelisches Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg, 015153045794).

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Pfarrer Rainer Kapsers fragt zum Thema "Hand geben" - bei ausgestreckten Händen - insbesondere bei älteren Menschen - nach, wie sie in der jetzigen Situation damit umgehen, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Auferstehungskirche darf man bei Abendmahlsgottesdiensten mit 60-70 Gästen rechnen. Es gibt für jeden Gast einen Einzelkelch. Der Gemeinschaftskelch ist „symbolisch“ dabei. Brot wird auf einem Teller gereicht und kann sich selbst genommen werden. Bei Abendmahlsgottesdiensten sagt der Pfarrer ganz zu Beginn einige Worte zum „Corona-Virus“ und die Praxis beim Abendmahl. Er erinnert an die Eigenverantwortung und äußert Verständnis, wenn es Besucherinnen und Besucher gibt, die aus diesem Grund am Abendmahl nicht teilnehmen. Es gab letzten Sonntag in Ungelsheim einen Abendmahlsgottesdienst. Die Beteiligung lag bei 100%. Die Kindertagesstätten der Gemeinde folgen den Empfehlungen des Landes NRW und der Stadt. So finden zum Beispiel keine Ausflüge mehr statt. Der Altenheimgottesdienst fällt aus. Die kleineren Veranstaltungen laufen derzeit normal weiter. Die Pfarrer der Gemeinde Bodo Kaiser und Rainer Kaspers haben gerade kurzfristig telefonisch beschlossen, bis auf weiteres auf das Abendmahl im Gottesdienst zu verzichten. Bezüglich Karfreitag warten sie die weiteren Handlungsempfehlungen ab. Im Blick auf Taufen werden sie auf die Empfehlung der Landeskirche hinweisen und sich eng mit den betroffenen Familien abstimmen. KONTAKT:  Pfarrer Rainer Kaspers, 0203 / 7297702.

Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat gestern beschlossen, das Abendmahl in den Monaten März und April auszusetzen. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Gottesdienste und alle anderen Veranstaltungen in den Monaten März und April werden aber wie geplant stattfinden. Das Presbyterium geht davon aus, dass die Gottesdienste und Veranstaltungen jeweils nicht von mehr als 100 Gemeindegliedern besucht werden. KONTAKT: Pfarrer Hans-Peter Lauer, 0203 / 4829133.

Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
Bis auf weiteres finden alle Gemeindeveranstaltungen statt. Hier wartet die Gemeinde, bis andere Empfehlungen von der Landeskirche oder der Stadt kommen und entscheidet dann. Die Besucher der Veranstaltungen werden nicht mehr mit Handschlag begrüßt. Pfarrer Ernst Schmidt hat den Eindruck, dass auch die Besucher durch die Medien sensibilisiert worden sind und nicht an den Gemeinde-Veranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen Schnupfen oder Husten haben. Auch Hausbesuche finden ohne Handschlag statt. Nach jedem Besuch Händedesinfektion. In den Gottesdiensten: Begrüßung an der Tür ohne Handschlag, kein Friedensgruß, Abendmahl nur noch mit Einzelkelchen, Oblaten werden durch Presbyter und Pfarrer gereicht nachdem sie sich direkt vor dem Abendmahl die Hände desinfiziert haben. Das Gemeindeleben geht wie gewohnt weiter, aber unter besonderer Beachtung der üblichen Hygieneregeln. Kontakt: Pfarrer Ernst Schmidt, 0203 39203597.

Ein Beispiel aus der Praxis: Am kommenden Sonntag leitet in der Großenbaumer Versöhnungskirche Prädikant Klaus Andrees (0203-767670) den Gottesdienst (ein Gottesdienst mit Abendmahl).

  • keine Begrüßung und Verabschiedung per Handschlag
  • der Friedensgruß erfolgt mit Zuwendung und Lächeln ohne Handschlag
  • das Brot wird von Klaus Andrees ausgeteilt, vorher (wie immer beim Abendmahl) Gebrauch von Desinfektionstüchern
  • der Kelch bleibt auf dem Altar, alle nehmen Einzelkelche
  • die Gruppe hält Abstand zueinander
  • bei den Sendungsworten kein Kontakt durch Handreichung

Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck
In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck werden die Besucher gebeten, sich am Eingang die Hände mit viruzidem Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Es wird verzichtet auf Handkontakt zur Begrüßung, zum Abschied und beim Friedensgruß. Das Abendmahl wir nur noch mit Einzelkelchen gefeiert, es gibt keinen Gemeinschaftskelch mehr. Die Gemeinde-Musikgruppe „Wahre Freunde“ hat ihr Konzert am 26. April im Gemeindesaal abgesagt. Ansonsten finden die Gruppen und Kreise statt. Im Gemeindezentrum werden die Türklinken und -griffe mehrmals täglich desinfiziert. Das offene Jugendzentrum der Gemeinde führt auf Anweisung des Jugendamtes Anwesenheitslisten, die 14 Tage verschlossen aufbewahrt werden müssen.

Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort
In der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort wird schon zu Beginn des Gottesdienstes hingewiesen, dass in Anbetracht des Virus-Problems mit dem Abendmahl anders verfahren wird - und zwar wie von landeskirchlicher Seite empfohlen. Da es sowohl im Gemeindehaus wie auch in der Gnadenkirche Toilettenräume haben, gibt es dort auch die Möglichkeit, sich die zu waschen und zu desinfizieren. „Beim Friedensgruß blicken wir uns freundlich an, geben aber keine Hände. Das gilt auch beim Eingang“ sagt Pfarrer Jürgen Muthmann. „Taschentücher und dergleichen haben wir schon immer da.“ Außerdem sind in den Einrichtungen der Gemeinde auch entsprechende Aushänge mit Hinweisen angebracht (KONTAKT: Pfarrer Jürgen Muthmann, 0203-722383).

Seelsorge in den Sana Kliniken Duisburg
Pfarrerin Karin Holdmann schreibt dazu: „Wir verzichten ab sofort vorübergehend auf die Feier des Abendmahles in den Gottesdiensten in den Sana Kliniken Duisburg (Es gibt  in unserem Haus keine Verdachtsfälle oder bestätigte Erkrankungsfälle).“ (KONTAKT: Pfarrerin Karin Holdmann, 0203 7688-1).

Seelsorge im Evangelischen Klinikum Niederrhein
In den Krankenhauskapellen fallen es an diesem Wochenende die evangelischen Gottesdienste am Krankenhaus Duisburg Fahrn und im Herzzentrum Meiderich aus. Diesbezüglich wird auch für die in zwei Wochen dort anstehenden Gottesdienste individuell und nach aktueller Lage entschieden.

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt entscheidet für die Laboratorium-Veranstaltungen von Fall zu Fall und nach Rücksprache mit den Referenten bzw. Veranstaltungspartnern. So wurde eine Veranstaltung, zu der 10 Teilnehmende erwartet wurden, aufgrund des kleinen Veranstaltungsraumes abgesagt. (Kontakt: Dieter Zisenis,  0231/589691-14 oder 02841/979102).

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12.03.2020



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