Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 25.11.2020

Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt. Amos 6,6

Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen. 1.Timotheus 6,17-19

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Foto:Pete Linforth, Pixabay Foto:Pete Linforth, Pixabay

Coronavirus UPDATE

Was im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie nicht geht, was möglich ist, was getan und gesagt wird

Angesichts der Corona-Pandemie ist manches untersagt, anderes nur unter Auflagen möglich. Wo Kirchen zum stillen Gebet öffnen, wo es wieder Gottesdienste in den den Gotteshäsuern gibt, was im Bereich von evangelischer Kirche noch nicht geht und was dafür aber wieder möglich wird, steht hier und wird regelmäßig aktualisiert, sobald wir Infos erhalten.


 

Wegen der Corona-Pandemie können Gottesdienste nicht wie gewohnt gefeiert werden. Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben sich umgestellt und Andachten und Gottesdienste entwickelt, die sie fürs Netz aufnehmen oder mache sogar live im Netz zeigen. Auf dieser Internetseite führen wir weitere Infos zu besonderen gottesdienstlichen Angeboten und weiteren kirchlichen Angeboten in der Zeit während der Corona-Pandemie auf. Inzwischen werden auch wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert - allerdings anders als gewohnt und unter Auflagen; Angaben zu den "Präsenzgottesdiensten" gibt es hier

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(24.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 30. November 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 


 

Vorweihnachtsstimmung durch den digitalen Adventskalender der evangelischen Gemeinde Meiderich

(24.11.2020)

Mit einem digitalen Adventskalender begleitet die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in diesem besonderen Jahr durch die Vorweihnachtszeit. Hinter den 24 Türchen verbergen sich Geschichten, Lieder und interaktive Beiträge rund um den Advent. Neben dem Pfarrteam, den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Gemeinde haben sich mit Anja Lerch und Wolfgang Trepper auch zwei prominente Duisburger Gäste mit einem Beitrag eingebracht. Traditionell finden in der Advents- und Vorweihnachtszeit zahlreiche Veranstaltungen in den Kirchengemeinden statt. Vieles davon ist in diesem Jahr nicht möglich, so dass die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit einem besonderen digitalen Angebot durch die Adventszeit begleitet. Der digitale Adventskalender präsentiert jeden Tag eine Geschichte, ein Musikstück oder einen Beitrag zum Advent. Diese wurden gestaltet von den Pfarrerinnen und Pfarrern, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Mitgliedern der Gemeinde und reichen von bekannten Weihnachtsgeschichten bis hin zu persönlichen Berichten, von Lied- bis zu Chorbeiträgen. Als besonderes Highlight konnten auch prominente Duisburger gewonnen werden, die in den letzten Jahren in der Vorweihnachtszeit in der Kirche zu Gast waren: Anja Lerch und Wolfgang Trepper haben den Adventskalender mit einem Text- und einem Gesangsbeitrag bereichert. Weiteres musikalisches Highlight sind Beiträge des ersten Kantors für Popmusik Daniel Drückes, der in Meiderich aufwuchs. Ob Wolfgang Trepper in einem Video einen Text liest oder seine eigenen Zeilen zu lesen sind, wird nicht verraten. Neugierige sollten jeden unter www.kirche-meiderich.de/adventskalender im neuen Türchen nachschauen und erfahren dann vielleicht auch, womit Anja Lerch Vorweihnachtsstimmung zaubert. Ergänzt wird der digitale Kalender durch den Fensterkalender im Gemeindezentrum Auf dem Damm. Dort öffnet sich im lichtdurchfluteten Foyer in einem der Fenster im Gemeindezentrum täglich ein weiteres Türchen der Kirchengemeinde mit Texten, Fotos und Gedichten. Mehr Infos zu allen Aktionen der Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und auf der Facebookseite und der Instagramseite der Gemeinde.

 


 

Orgelvespern an den Adventssonntagen

(23.11.2020)

Die beliebten 30minütigen Konzerte in der Salvatorkirche mit der Königin der Instrumente gibt es in diesem Jahr nicht. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt jetzt zu „Adventsvespern mit der Königin“, bei denen festliche Orgelmusik an jedem Adventssonntag um 15 Uhr in der Salvatorkirche erklingt. Fester Bestandteil ist eine kurze Lesung und ein gesprochener Segen. Gespielt wird Adventliches und Weihnachtliches aus fünf Jahrhunderten - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Auftakt der Reihe ist am kommenden 1. Advent, 29. November 2020 um 15 Uhr das Spiel von Kantor Marcus Strümpe, bei dem Werke von Bach und Buxtehude und auch Bearbeitungen und Improvisationen zu Advents- und Weihnachtsliedern zu hören sind. Das für diesen Tag ursprünglich geplante Adventliedersingen mit der Kantorei muss wegen den Pandemie-Beschränkungen entfallen. Am 2. Advent, 6. Dezember 2020 ist in der Salvatorkirche um 15 Uhr Andreas Lüken, der Kantor von der Duisserner Lutherkirche mit seinem Orgelspiel zu hören. Am 3. Advent ist es zur gleichen Uhrzeit Domorganist Stefan Madrzak aus Soest und am 4. Advent der Organist Wolfgang Schult aus Dillenburg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de. So müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen. Am Ende wird für einen sozialen Zweck gesammelt.

 

 


 

Digitaler Adventskalender spiegelt Gemeindevielfalt

(23.11.2020)

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm werden viele der vertrauten und gewohnten Veranstaltungen in der Adventszeit nicht stattfinden können. Um während der gesamten Vorweihnachtszeit trotz allem nahe bei den Gemeindemitgliedern zu sein, hat sich die Gemeinde etwas Besonderes ausgedacht: Auf ihrer Homepage www.ekgr.de gibt es ab dem 1. Dezember einen bunten Adventskalender. Jeden Tag warten dort Beiträge aus der Gemeinde. Der Kalender soll so vielfältig sein, wie es auch die Gruppen und Angebote der Gemeinde sind. Deshalb wird es etwas zum Basteln geben, mal etwas Musikalisches, zwischendurch Texte oder vorgelesene Geschichten und besinnliche Ausmal-Bilder. Jeden Tag wartet ein weiteres Türchen darauf, geöffnet zu werden.

 

 

 


 

WeihnachtsWunderTüten für den Heiligabend in den eigenen vier Wänden

Weihnachtsaktion der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in Coronazeiten

 

(20.11.2020)

 

Damit Menschen Heiligabend auch zuhause feiern können, stellen Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Weihnachts-Wunder-Tüten zusammen, die alles Notwendige beinhalten und sind gleichermaßen für Familien, Kinder, Einzelne, Erwachsene und Senioren eignen. Sie können jetzt bestellt werden, die Anzahl ist begrenzt. Pfarrer Stefan Korn, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, darf wie auch alle anderen Eingeweihten und fleißigen Helferinnen und Helfer, die beim Packen der Tüten mitarbeiten, nicht verraten, was in die Tüte kommt. „Nur so viel, um Ihre Neugier zu wecken: etwas Grünes, etwas Leuchtendes, etwas Fröhliches, etwas Besinnliches, etwas Kreatives und: ein Liederheft mit den sechs schönsten kirchlichen Weihnachtsliedern!“ Das Besondere daran ist: Auf der Internetplattform „you tube“ kann man auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu jedem Lied des Heftes einen Musik-Clip aufrufen, auf dem die jeweilige Melodie aufgenommen wurde. So können alle zuhause ihre Lieblingslieder mitsingen. Die Weihnachts-Wunder-Tüte eigne sich auch gut zum Verschenken, sagt Pfarrer Stefan Korn, „an Freunde, Nachbarn, Kranke und Einsame.“ Die Kosten pro Tüte liegen bei fünf Euro; von jeder verkauften Tüte geht ein Euro an den Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. - soziale und medizinische Hilfe für obdachlose Menschen“. Die Anzahl der Weihnachts-Wunder-Tüten ist begrenzt. Bestellt werden können sie bei Pfarrer Stefan Korn (Tel: 0203 / 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Von ihm ist auch zu erfahren, wie und wo die bestellten Tüten abgeholt werden können. Zur Internetseite der Gemeinde: www.ekadu.de.

 


 

Unendlich dankbar
Abschiedsgottesdienst von Superintendent Schneider live im Netz

(20.11.2020)

Auf einen Abschiedsgottesdienst unter den Bedingungen der Corona-Pandemie hätte Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, am liebsten verzichtet, denn er wollte nicht entscheiden müssen, wer dann am 28. November um 17 Uhr in der Salvatorkirche sitzen darf und wer nicht. Abgenommen hat ihm dies sein Stellvertreter, so dass zu Pfarrer Schneiders Entpflichtung nur ein kleiner Kreis zusammenkommen kann, zu dem auch Vertretungen aus den Kirchengemeinden und der Diakonie gehören. Der Gottesdienst, in dem Armin Schneider seine letzte Predigt als Superintendent hält, wird aber zeitgleich live bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg“ übertragen.

Den Livestream im Netz hatten Vertreter der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg auf ihrer letzten Tagung angeregt. Das Gremium der Synode ist vergleichbar mit einem politischen Parlament und noch nicht einmal seine über 100 gewählten Abgeordneten aus den Kirchengemeinden hätten Platz im Abschiedsgottesdienst von Superintendent Schneider finden dürfen. In seinem Amt als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises hat Armin Schneider 33 Tagungen der Duisburger Synode geleitet. Auf so einer Tagung des damals neu gegründeten Kirchenkreises wurde er 2004 in das Amt des Superintendenten gewählt. Dieses hat er seitdem nebenamtlich innegehabt, denn Armin Schneider war und blieb auch bis jetzt Krankenhauspfarrer. Es sind unzählige Kontakte, die er seitdem in beiden Funktionen knüpfen konnte. Pfarrer Schneider betonte immer wieder: „Es stand nie auf meinem Lebensplan, Superintendent zu werden. Ich habe dieses Amt mit großem Respekt und auch mit einer gehörigen Portion Unsicherheit angetreten. Aber es hat mir im Laufe der Jahre mehr Freude gemacht, als ich mir jemals zu träumen gewagt hätte. (…) Vielfältige, tragfähige und wohltuende Beziehungen zu zahlreichen Menschen hat mir dieser Kirchenkreis und hat mir dieses Amt reichlich beschert. Und dafür bin ich unendlich dankbar.“ 

Armin Schneider stammt aus dem Raum Wetzlar, studierte in Wuppertal, Zürich und Tübingen evangelische Theologie, absolvierte ein Sondervikariat bei der Aktion Sühnezeichen in Berlin, bevor er sein Vikariat in Duisburg Duissern abschloss. 1984 wurde Schneider Hilfsprediger und ein Jahr später Pfarrer in Obermarxloh. 14 Jahre blieb er in der Gemeinde, dann wechselte Schneider in die Krankenhausseelsorge, wo er auch in seiner gesamten Amtszeit als Superintendent tätig war - bis 2014 war Armin Schneider Krankenhausseelsorger am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord und am St. Johannes Hospital in Hamborn; aktuell ist er es noch bis Ende November 2020 am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord und am Herzzentrum Duisburg - beide Häuser gehören zum Evangelischen Klinikum Niederrhein. Armin Schneider ist außerdem seit April 2011 Sprecher des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage Duisburg.  

 

 


 

Lied zur Jahreslosung 2021

(20.11.2020)

Jahreslosungen sind Bibelstellen, die Zuversicht spenden sollen und Christinnen und Christen Leitspruch für die nächsten 12 Monate sein können. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ sind Worte aus dem Lukasevangelium und die Jahreslosung für das Jahr 2021. Für Musiker Daniel Drückes ist dieser Vers zentral für das menschliche Zusammenleben. Seit einigen Jahren schreibt der Kantor für Popularmusik und Koordinator für Kirchenmusik im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg zu jeder Jahreslosung ein Lied. In diesem Jahr hat er den Song „Barmherziger Vater“ zusammen mit Mitgliedern seines Chors aufgenommen und ein Musikvideo dazu produziert. Das Video ist ab dem ersten Advent, 29. November 2020 um 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen. Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk stellt der Komponist die Noten des Songs bis Anfang 2021 kostenlos auf www.kirchenmusik-duisburg.de zum Download. So kann man auch zuhause mitsingen. Die Mitwirkenden im Video zu „Barmherziger Vater“ sind Christine Gladbach, Jenny Burbach, Nadine Baudisch, Johanna Berg und Michael Claus sowie Daniel Drückes. 

 

 


 

Neuer Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) per Videokonferenz 

(19.11.2020)

Infos dazu, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt, haben Lars Allofs (0203/2951-284; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg sehr viele. informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Von den Vorteilen des FSJ und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist, berichten die beiden jetzt auch live im Netz: Am 1. Dezember 2020 können Interessierte mit den beiden von 18 bis 19.30 Uhr persönlich darüber reden. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Jeden Tag kommt ein wenig Vorweihnachtsstimmung nachhause
Digitaler Adventskalender aus Wanheimerort

(19.11.2020)

In diesem Jahr wird auch die Adventszeit nicht so verlaufen, wie es alle gewohnt sind, auch nicht in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort. Viele Veranstaltungen müssen derzeit ausfallen oder können nur unter sehr veränderten Bedingungen stattfinden. Die Gemeinde bietet deshalb einen digitalen Adventskalender an. Jeden Tag im Dezember bis zum Heiligabend wird sie auf ihrem YouTube-Kanal „egwanheimerort“ und auf ihrer Facebook-Seite einen adventlichen Videobeitrag einstellen. Die Kirchenmusik, die Kindergärten, Gruppen und Kreise der Gemeinde und natürlich Pfarrerin Almuth Seeger und Pfarrer Jürgen Muthmann werden sich an der Gestaltung beteiligen. Alle Mitwirkenden hoffen, den Zuschauenden auf diesem Weg ein wenig Adventsstimmung nach Hause bringen zu können. Wer jeden Tag den Link zum Kalendertürchen per E-Mail bekommen möchte, schickt bis zum 30.11.2020 eine E-Mail an juergen.muthmann@ekir.de..

 

 


 

Dinge stützen, wenn sie ins Wanken geraten
Evangelische Gemeinde Obermeiderich verabschiedet Pfarrer Schurmann in den Ruhestand

 

(19.11.2020)

Mehr als 28 Jahre lang war Michael Schurmann Pfarrer in Obermeiderich. Jetzt freut er sich auf seinen Ruhestand. „Seine“ evangelische Gemeinde Obermeiderich will ihn am Sonntag, 6. Dezember 2020 um 15 Uhr in der Kirche an der Emilstraße herzlich verabschieden. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, muss sich unbedingt vorab anmelden und Pandemie-Schutzmaßnahmen beachten.

Michael Schurmann wurde 1960 in Leverkusen geboren und ist in Köln-Raderthal aufgewachsen. Die rege CVJM-Arbeit in dieser Gemeinde hat ihn nachhaltig geprägt. Bis zum Ende seines Theologiestudiums an der Universität in Bonn war Schurmann in verschiedenen Kreisen dieser Gemeinde als Mitarbeiter tätig. Michael Schurman sagte 1992 anlässlich seiner Einführung in die Pfarrstelle in Obermeiderich, er wolle „Dinge anstoßen, in Bewegung  setzen und stützen, wenn sie ins Wanken geraten.“ Die Bandbreite seiner Aufgaben war in den 28 Duisburger Jahren groß: Sie reichte von Motorradfahrten mit Gemeindemitgliedern und Interessierten, die er anregte und bei denen er auch mitfuhr. Sie reichte von Glaubenskursen unter dem Titel „Ein Tag mit Jesus“. Sie reichte von den  öffentlichen Fußball-WM-Übertragungen unter freiem Himmel, zu denen hunderte Menschen kamen und die ein großes Team von Ehrenamtlichen der Gemeinde mit den Pfarrern organisierte. Vorteilhaft war auch die Begeisterung von Pfarrer Schurmann für Computer, Internetseiten und Sozialen Medien, denn so kamen Predigtaufzeichnungen schon früh auf die Internetseite der Gemeinde, die Michael Schurmann auch selbst pflegte. Die IT-Affinität des Pfarrers und die vieler in der Gemeinde war ganz besonders in diesem Pandemie-Jahr von Vorteil, da die Gemeinde durch deren Hilfe auch beim Lockdown sehr schnell Gottesdienstübertragungen ins Netz brachten. Bei allem kam der Humor nicht zu kurz: So filmte das Team mit Pfarrer Schurmann und seiner neuen Kollegin Pfarrerin Sarah Süselbeck ein Video, in dem die beiden in der Art und auch gekleidet wie Flugzeug-Stewardess und Flugzeugstewards Sicherheitsanweisungen für den Gottesdienstbesuch demonstrieren - es ist bei Youtube auf dem Kanal „Obermeiderich“ zu sehen.  Wie viele Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen hatte und wie viele Kontakte Pfarrer Michael Schurmann im Laufe der 28 Jahre knüpfen konnte, ist heute nicht mehr auszumachen. Allein die Zahl der regulären Gottesdienste, die er gehalten hat, dürfte bei deutlich mehr als 800 liegen.

Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte und Pfarrer Schurmann danach – auf Distanz und mit Maske – alles Gute wünschen oder danken möchte sollte dies beachten: Der Einlass beginnt bereits um 14 Uhr. Dieser ist aber nur nach erfolgter Anmeldung bis zum 01.12.2020 möglich (unter E-Mail: skoeppen-schmidt@obermeiderich.de oder telefonisch unter 0208 848 63 78). In der Kirche werden feste Sitzplätze zugewiesen und das Tragen einer Maske ist verpflichtend. 

 


 

Glocken der Marxloher Kreuzeskirche verstummen bis Ostern

(18.11.2020)

Alle vier Glocken der Marxloher Kreuzeskirche verstummen bis Ostern, weil die Klöppel ersetzt werden müssen. Grund dafür ist, dass bereits vor einigen Wochen der Klöppel der größten der 4 Glocken während des Läutens durchgebrochen war. Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat nun beschlossen, zur Sicherheit alle vier Klöppel erneuern zu lassen.

Bei den Beratungen schloss das Presybterium der Gemeinde hingegen folgende Vorgehensmöglichkeiten aus: Die kaputte Glocke außer Funktion zu setzen und darauf zu vertrauen, dass die Klöppel der anderen Glocken in Ordnung wären und keine Gefahr darstellten. Ebenso wollte die Gemeinde auf das gesamte Geläut aus Sicherheits- und Kostengründen nicht verzichten, denn damit, so Pfarrerin Anja Humbert, hätte man in Kauf genommen, „dass in Marxloh die letzte Kirche verstummt, deren Glocken täglich mehrfach zu hören waren.“ Das Presbyterium habe entschieden,  so Pfarrerin Humbert, „die Sache jetzt mit ganzer Kraft anzugehen und das Geläut unserer Kreuzeskirche für die nächsten Jahrzehnte zu sichern.“

Dies bedeutet, dass die Klöppel der vier Stahlglocken - jede hat den Namen eines Evangelisten und stammen aus dem Jahr 1948 – erneuert werden. Die Arbeiten haben schon begonnen, denn die Glockenfirma HEW startete am 17. November mit dem Ausbau der übrigen vier Klöppel. Da es kompliziert und aufwändig ist, dauert allein schon dieses Unterfangen bereits drei Tage. Danach werden alle vier Klöppel neu geschmiedet, was gleich mehrere Monate dauert. Das Presbyterium hofft, dass an Ostern 2021 das schöne, volle Geläut der Kreuzeskirche wieder erklingt.

Eigentlich sollten gerade jetzt in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit einige Veranstaltungen an der Kreuzeskirche stattfinden, um Spenden für die Glocken sammeln zu könne, was vor drei Jahren mit der Aktion „Eine Weihnachtstanne für die Kreuzeskirche“ bereits gut geklappt hatte. Die Corona-Pandemie macht der Gemeinde da jetzt einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Wer beim Stemmen der nicht unerheblichen Kosten helfen möchte, bekommt bei Pfarrerin Anja Humbert mehr Infos (Tel.: 0203 / 4061646). Sie sagt: „Wir freuen uns von Herzen über jede noch so kleine Spende und sagen jetzt schon ganz herzlichen Dank!“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Zusatzinformation: Bereits zum Beginn des Jahres 2020 musste die Gemeinde die Glocken aufwändig sanieren lassen. Die Arbeiten standen jedoch nicht im Zusammenhang mit den jetzt zu tauschenden Klöppeln. Damals wurden auf Anraten des Glockensachverständigen die vorhandenen Bronzedübel durch neue Rotgussdübel ersetzt zur Erzielung weicherer Klöppelanschläge und zur besseren Klangentfaltung der Stahlglocke. Und: Aufgrund der bekannten Bauartschwächen der Nadellager von 1948 wurden diese an allen Glocken durch Spezialkugellager ersetzt. Wer spenden möchte, gibt als Spendenzweck „Glocken;1900; 83100100; 48200“ und nutzt diese IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14.

 

 


 

Partner oder Konkurrent?
Videodiskussion zum Thema China

(17.11.2020)

Ob China aus europäischer Perspektive in Zukunft eher als Partner oder als Konkurrent gesehen werden muss, ist eine der Fragen in einer Videodiskussion, der Prof. Dr. Doris Fischer vom Lehrstuhl China Business and Economics der Universität Würzburg, Andree Haack vom Dezernat für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt Duisburg und Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung Europäische Kommission in Bonn, nachgehen werden. Die Onlineveranstaltung am 25. November 2020, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland gemeinsam mit dem „Laboratorium“ vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein und „EUROPE DIRECT – EU-Bürgerservice“ der Stadt Duisburg einladen, ist kostenfrei, beginnt um 18.30 und dauert ca. zwei Stunden. Hintergrund der Diskussion ist für die Veranstalter die Beobachtung, dass in Europa aktuell ein Umdenken in Bezug auf die Beziehungen zu China zu beobachten sei. War die Beziehung zwischen Europa und China bislang von großer gegenseitiger Abhängigkeit in der Wirtschaft und von notwendiger Zusammenarbeit beim Klimawandel geprägt, werde China jetzt als „Systemrivale“ identifiziert, der versuche weltweit sein autokratisches Herrschaftssystem als Gegenentwurf zur Demokratie europäischen Zuschnitts zu etablieren. Anmeldungen zur Videokonferenz sind erforderlich und werden bis zum 23.11.2020 zentral entgegengenommen unter Tel. 0228 479898-50 oder anna.veerahoo@akademie.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 23. November 2020 von Birgit Brügge, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Kanzelrede von Kriminalbiologe Dr. Benecke soll 2022 nachgeholt werden

(16.11.2020)

Die geplante Kanzelrede am 22. November 2020, in der Dr. Mark Benecke in der Duisburger Salvatorkirche zur Frage „Was kommt nach dem Tod?“ gesprochen hätte, fällt aus. Aufgrund vielfacher Nachfragen teilt der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, der die Veranstaltung schon Anfang November Corona-Pandemie-bedingt absagen musste, mit, dass ein Ersatztermin für den Vortrag des Kriminalbiologen auf der Kanzel der Salvatorkirche für das Jahr 2022 gesucht wird. Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.

 


 

Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag
Der Tod hat nicht die letzte Macht

(13.11.2020)

Zum Ende des Kirchenjahres stehen bei evangelischen Christinnen und Christen zwei besondere Tage im Mittelpunkt: Der Buß- und Bettag, 18.11.2020 ist ein Tag der Besinnung und Neuorientierung. Am 22.11.2020 hingegen ist Ewigkeitssonntag; er wird oft immer noch „Totensonntag" genannt. Im Gegensatz zum Volkstrauertag - dort steht der Tod im Mittelpunkt - geht es am Ewigkeitssonntag um das ewige Leben.

Der Buß- und Bettag wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen als gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen. In den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es am diesjährigen Buß- und Bettag insgesamt neun Gottesdienste – einige Gemeinden feiern ökumenische Gottesdienste mit ihren katholischen Nachbargemeinden. Der Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr und erinnert Christinnen und Christen daran, dass nicht der Tod die letzte Macht hat. In diesen Gottesdiensten und Andachten – 27 sind es insgesamt - werden vielerorts die Namen der in den vergangenen zwölf Monaten verstorbenen Gemeindeglieder gelesen und im Gedenken an sie ein Licht entzündet. Auch in allen Gottesdiensten und Andachten zum Buß- und Bettag und zum Ewigkeitssonntag gelten Hygieneschutzbedingungen; bei machen sind auch Anmeldungen vorab notwendig. Angaben dazu gibt es in den Gemeinden vor Ort und im Internet hier unter www.kirche-duisburg.de. Weitere Infos gibt es auch unter 0203 / 29513501.

 


 

Pause für den Adventsbasar der Bahnhofsmission Duisburg

(12.11.2020)

Der Adventsbasar der ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, der traditionell immer freitags und samstags vor Totensonntag im Bahnhofsgebäude vor dem Zugang zu den Gleisen Handarbeits- und Bastelartikeln, selbstgebackene Plätzchen und hausgemachten Marmeladen anbietet, muss in diesem Jahr leider ausfallen. Das haben Bodo Gräßer und Torsten Ohletz und ihr Team schweren Herzens entschieden, denn an den Ständen, wo sich sonst erfreulicher Weise immer viele Menschen versammeln, ist wegen der Pandemie in diesem Jahr genau deswegen ein sicherer Ablauf der Basartage nur schwer zu gewährleisten. Die beiden und ihre Kolleginnen und Kollegen sind aber froh, dass sie weiterhin für Reisende und Menschen in Notlagen da sein können und auch die Ausgabe der Lunchbeutel in der Mittagszeit vor der Bahnhofsmission anbieten können – beides unter Einhaltung der Hygieneregeln. Die Bahnhofsmission ist zudem zu den regulären Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 7.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 7.30 bis 13.30 Uhr sowie sonntags von 12.30 bis 18.30 Uhr. Wer sich dafür interessiert, wie die helfende Arbeit der Duisburger Bahnhofsmission unterstützt werden kann, wendet sich an Bodo Gräßer und Torsten Ohletz (0203 / 333967).

 

 


 

Helfen tut anderen und den Helfenden gut
Diakonie legt Ehrenamtsbroschüre neu auf

(12.11.2020)

Etwas bewegen, neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen an andere weitergeben oder einfach helfen – diese und viele weitere Gründe können Menschen haben, um sich ehrenamtlich zu engagieren. An welchen Stellen dies im Bereich der Duisburger Diakonie möglich ist, zeigt die neu aufgelegte „Broschüre Ehrenamt“.

Sie richtet sich an alle, die „schon immer mal was machen“ wollten, aber nicht genau wissen, was und wie. Die Broschüre wendet sich aber auch an Menschen, die bereits ehrenamtlich aktiv sind und etwas Neues ausprobieren wollen. Die Bandbreite des möglichen Engagements reicht vom Helfen und Zuhören über das Telefon, der Reisebegleitung am Bahnsteig, der Flüchtlingsberatung, der Mithilfe im Demenzcafé, Willkommensbesuchen bei Familien mit Neugeborenen, Schulungen im Umgang mit Smartphones in Begegnungszentren für Senioren bis hin zu Gesprächsbesuchen in Krankenhäusern und der Begleitung sterbender Menschen in Hospizen. Überall sind entsprechende Kontakte aufgeführt. Wer aber noch nicht ganz sicher ist, kann Verbindung mit Carmen Sondermann vom Diakonischen Werk in Duisburg aufnehmen. Sie hat als Ehrenamtskoordinatorin der Duisburger Diakonie die Infos zur Broschüre zusammengestellt und weiß noch mehr Details zu diesen wichtigen Aufgaben. Im Vorwort zur Broschüre spricht sie am Ehrenamt Interessierte zusammen mit Stephan Kiepe-Fahrenholz, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Duisburg, direkt an:  „Das Ehrenamt gehört zur christlichen Kirche, seit es sie gibt. Deshalb gibt es keine Diakonie ohne Ehrenamt. Wir kümmern uns seit Jahren intensiv um die Förderung und die Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Das tun wir nicht, um ‚Löcher zu stopfen‘; damit würden wir gewiss keine Ehre einlegen. Aber weil ohne Ehrenamt unsere Professionalität Schaden nehmen würde, wünschen wir Ihnen, dass Sie bei uns etwas finden, wo Sie freiwilliges Engagement als sinnerfüllt und sinnstiftend erleben.“

Die Broschüre ist in den Auslagen der diakonischen Einrichtungen und Unternehmen, in den Kirchen und Versammlungsgebäuden der evangelischen Kirchengemeinden sowie im Internet auf der Seite www.diakonie-duisburg.de unter dem Menüpunkt „Ehrenamt“ zu finden. Rückfragen zum Ehrenamt beantwortet Carmen Sondermann sehr gerne (Tel.: 0203 / 29513164); über sie kann die gedruckte Broschüre angefordert werden, die dann per Post kostenfrei zugeschickt wird.

 

 


 

Salvatorkirche öffnet auch zum stillen Gebet

(12.11.2020)

Die Salvatorkirche ist nicht nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet, sondern auch donnerstags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Die Gemeinde lädt die Menschen ein, das Gotteshaus zu diesen Zeiten zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung zu besuchen. Während der Öffnungszeiten ist ein mit Mundschutz ausgestatteter Mitarbeiter der Gemeinde anwesend. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Die Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten. Es dürfen immer nur Personen aus höchstens zwei Haushalten zusammenstehen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.salvatorkirche.de und telefonisch unter 0203 / 311176.

 


 

Mit der Kirchengemeinde Meiderich durch den Advent

(10.11.2020)

Nicht nur Gemeindemitglieder können in diesem Jahr mit der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich durch den Advent gehen und sich täglich in den Zeiten des Wartens auf Weihnachten einen lieben Gruß schicken lassen. Wer mag, kann auf gleich drei Adventskalender zugreifen, denn Schokoladen-, Fenster- und Videokalender stehen zur Wahl. Den Schokoladenadventskalender gibt es in der Kirche, Auf dem Damm 6, und im benachbarten Gemeindezentrum jetzt schon gegen eine kleine Spende.  Das aufgedruckte Motto passt nicht nur zu den Gemeindemenschen, die auch auf dem Foto gut zusammenhalten, sondern auch in jeden Haushalt: „Gut, dass wir einander haben“. Die Botschaften hinter den Türchen im Fensterkalender können Interessierte bei jedem Besuch im Gemeindezentrum neu entdecken: Dort öffnet sich im lichtdurchfluteten Foyers in einem der Fenster im Gemeindezentrum täglich ein weiteres Türchen der Kirchengemeinde mit Texten, Fotos und Gedichten. Parallel dazu gibt es im Advent Internet auf der Homepage www.kirche-meiderich.de täglich ein neues Video aus der Kirchengemeinde. Hinweise dazu gibt es im Newsletter und auf Facebook und Instagram, wo die evangelische Kirchengemeinde Meiderich ebenfalls vertreten ist. Mehr Infos zur Aktion und dem Gemeindeleben gibt es im Kirchenbüro montags von 15 bis 17 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und unter Tel.: 0203 / 4519622.

 


 

Zwei Taizé-Gottesdienste an einem Tag  

(10.11.2020)

Jedes Jahr besuchen viele Christinnen und Christen den Taizé-Gottesdienst, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort zum Buß- und Bettag in die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1, einlädt. Damit die Tradition auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann und zugleich die Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie eingehalten werden, erklingen am 18. November gleich zwei Mal - um 18 Uhr und um 20 Uhr - die meditativen Taizé- Gesänge in dem Gotteshaus. Die Gemeinde darf in diesem Jahr nicht selbst singen, kann sich aber von den Klängen in der Kirche mitnehmen lassen. Dafür sorgt ein kleines Instrumental- Ensemble unter Leitung von Pfarrerin Almuth Seeger und ein Taizé- Quartett unter Leitung von Kantor Daniel Drückes. Ein Team stellt Texte und Gebete vor, die mit der Musik und dem Kerzenschein zusammen für eine besondere meditative Stimmung sorgen. Wegen des reduzierten Platzangebotes müssen sich Interessierte für einen der beiden Gottesdienste vorab bei Pfarrerin Seeger anmelden (Tel.: 0203/770607 oder Mail: almuth. seeger@ekir.de). Zur Internetseite der Gemeinde: www.wanheimerort.ekir.de.

Info: Taizé-Gottesdienste und Andachten haben die Gesänge und Texte der „Communauté de Taizé“ zum Inhalt. Sie stehen für die Suche nach Gott in Gemeinschaft. Die „Communité de Taizé“ wurde 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund gegründet. In der zunächst evangelisch, später ökumenisch ausgerichteten Gemeinschaft von Taizé haben Nächstenliebe, Feindesliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Dabei werden gemeinsames Beten, Nachdenken über praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Bergpredigt bis hin zu politischem Engagement auf unkomplizierte Weise miteinander verbunden. Taizé selbst hat sich als Ziel die Versöhnung unter den Christen gesetzt. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste mit ihren Gesängen und Gebeten.   
 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(10.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 16. November 2020 von Rolf Seeger, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.

 

 


 

Weitere Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Gottesdienstbesucher in Hochfeld

(6.11.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld hat wegen der massiv steigenden Infektionszahlen in seiner Sitzung Anfang November 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Gottesdienstbesucher beschlossen. So ist ab sofort die die Anzahl der Gottesdienstbesuchenden inklusive Mitarbeitenden auf 42 festgelegt. Die Mund-Nase-Bedeckung ist während des gesamten Besuchs vom Betreten der Kirche bis zum Verlassen zu tragen. Auch am Platz muss die Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Zusätzlich ist zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte auf jeden Fall auch mit der Mund-Nase-Bedeckung der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Im Kirchraum werden nur die Plätze besetzt, auf denen die aktuellen Blätter für den Ablauf des Gottesdienstes mit Schreibunterlage und Kugelschreiber ausgelegt ist. Die eingenommenen Plätze dürfen wegen eines nummerierten Sitzplans nicht mehr gewechselt werden. Angehörige gleicher Haushalte können die angebotenen Doppelplätze besetzen. Auf der Rückseite der Ablaufzettel erfasst die Gemeinde die erforderlichen Angaben zur Rückverfolgbarkeit. Die Zettel müssen am Ausgang abgegeben werden; und die Angaben werden mit dem Sitzplan in einem verschlossenen Umschlag vier Wochen lang aufbewahrt und dann datenschutzkonform vernichtet. Lediglich auf Anforderung des Gesundheitsamtes werden diese Umschläge geöffnet, ein anderer Zugriff auf diese Daten ist ausgeschlossen. Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld bittet die Gemeinde dringend, an der Senkung der Infektionsraten mitzuwirken und die getroffenen Regelungen zu beachten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Verändertes Gemeindeleben in Buchholz und Wedau

(5.11.2020)

Wegen der Verschärfung der Corona-Pandemie schließt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis bis auf Weiteres ihr „Wedauer Kleiderlädchen“, Am See 8. Es können derzeit auch keine Kleiderspenden angenommen werden. Altkleider und Schuhe können in den Sammelcontainer des Diakoniewerks eingeworfen werden, der sich im Durchgang zum Jugendzentrum an der Arlberger Straße 10 befindet. Die Gemeinde hat zudem weitere Maßnahmen zum Schutz der Menschen getroffen: Die Gemeindezentren in Buchholz und Wedau sind für alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise geschlossen. Gottesdienste können nur mit sehr begrenzter Personenzahl stattfinden. Für den Gottesdienst am Totensonntag, 22. November sind die meisten Plätze für Angehörige reserviert. Im Vorfeld ist eine Anmeldung im Gemeindebüro nötig (Tel.: 0203 / 7382639). Um Überfüllungen und Menschenansammlungen zu vermeiden, lädt die Gemeinde bis zum 15. November weiterhin sonntags zwischen 10.30 und 12 Uhr zur „offenen, meditativen Kirche“. Taufen werden vorerst aufgrund der besonderen Situation nur außerhalb von Gottesdiensten nach Absprache stattfinden. Das Jugendzentrum an der Arlberger Straße ist weiterhin unter Auflagen geöffnet. Bei Erstbesuch ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Infos gibt es unter www.arlberger.de. Für alle Begegnungen gelten weiterhin strenge Hygieneregeln (nachzulesen unter www.trinitatis-duisburg.de).

 

 


 

Pandemie-Beschränkungen auch in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(4.11.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich gibt es aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung keine Treffen von Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dazu gehört auch die Absage aller Präsenzveranstaltungen des Beratungs- und Begegnungszentrums (BBZ), das aber eine telefonische Beratung (Mobil: 01705542284) anbietet. Ausgesetzt wird auch die Konfirmandenarbeit. Die Gottesdienste feiert die Gemeinde unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen; dazu gehört auch das Tragen eine Mund-Nasen-Maske während des gesamten Gottesdienstes (Infos dazu gibt es unter www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro montags von 15 bis 17 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter Tel.: 0203 - 4519622). Aufgrund der Corona-Pandemie kann aktuell im Jugendbereich, Auf dem Damm 10, kein Offener Treff stattfinden. Dafür gibt es täglich von 15 bis 18 Uhr Bildungsangebote und montags und donnerstags von 13 bis 14.30 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung. Die Gruppengröße ist bei allen Angeboten auf fünf Teilnehmende beschränkt. Die Angebote sind für Kinder im Alter von 8  bis 12 Jahren. Ohne eine ausgefüllte Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich. Rückfragen dazu beantwortet Christina Schubert (0152 / 24 73 78 74) gerne.

 


 

Keine Kleiderkammer, kein Volleyball und keine Treffen aktiver Senioren
Corona Beschränkungen beim CVJM Laar

(4.11.2020)

Auch bei den Aktivitäten des CVJM Laar gibt es wegen der Corona-Pandemie Beschränkungen. So bleibt die Kleiderkammer an der Zwinglistr. neben der Laarer Kirche, wo Guterhaltenes für den guten Zweck abgegeben werden kann und für kleinstes Geld mitgenommen werden kann, bis auf weiteres geschlossen. Das Training der Volleyballgruppe fällt aus, und das für den 14. November 2020 ausgeschriebene Volleyballturnier in der Sporthalle des Gymnasiums an der Möhlenkampstraße in Beeck ist abgesagt. Auch die Treffen des Kreises „Senioren aktiv“ fallen aus. Sobald die aktiven Senioren wieder zusammen kommen können, wird der CVJM Laar dies öffentlich ankündigen.

 

 


 

Keine Konzerte und Vorträge in Hamborn im November
Gottesdienste nicht ohne Anmeldung

 

(3.11.2020)

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn sagt für den Monat November alle dortigen Veranstaltungen, wie z.B. geplante Konzerte und Vorträge ab. Die gemeindlichen Gruppen und Kreise kommen im November ebenfalls nicht zusammen und auch der Konfirmandenunterricht ist für diesen Monat abgesagt. Die Gemeinde lädt zur Feier der Gottesdienste ein, in denen aber alle Anwesenden durchgehend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Es gelten Abstandsregeln und Pandemie-Schutzbestimmungen, zudem ist eine Anmeldung unter Tel. 0203 36979704 (täglich 15 - 17 Uhr) zwingend notwendig; die Anzahl der Sitzplätze ist auf 50 beschränkt. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Keine Treffen und Veranstaltungen auch in der Gemeinde Wanheim

(3.11.2020)

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim kommen wegen der Corona-Pandemie Gruppen und Kreise der Kinder- und Jugendarbeit, Frauenarbeit und Männerarbeit im November nicht zusammen. Außerdem fällt auch der schon geplante Martinsmarkt aus und auch der Umzug in das neue Jugendhaus muss verschoben werden. Gottesdienste feiert die Gemeinde nur unter Beachtung der Infektionsschutzbedingungen, z. B. Sicherheitsabstände, markierte Plätze, kein Gesang, Mund- und Nasenschutz während des gesamten Gottesdienstes, Anwesenheitslisten wegen Infektionskettennachweis). Da die Teilnehmerzahl wegen der Sicherheitsabstände begrenzt ist, bittet die Gemeinde um eine telefonische Anmeldung unter 0203 / 771321. Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist. Infos gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(3.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 9. November 2020 von Michael Schurmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 


 

Evangelisches Kirchenparlament tagt wieder online

(2.11.2020)

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene. Dessen Abgeordnete sind Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die als Synode gemeinsam den Kirchenkreis leiten. Zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie kommt dieses Kirchenparlament zu Beratungen in einer Videokonferenz zusammen. 


Auf der letzten außerordentlichen Tagung im September wurde Dr. Christoph Urban zum neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gewählt. Den Vorsitz bei den jetzt am 6. und 7. November 2020 anstehenden Beratungen hat der amtierende Superintendent, Pfarrer Armin Schneider, der Ende November in den Ruhestand geht. Die Synodentagung am 6. November beginnt um 18 Uhr mit einer Andacht. Anschließend stehen die Berichte der Gemeinden, Einrichtungen, Werke und Synodalaufträge auf der Tagesordnung. Zuvor rückt die Aussprache zum Jahresbericht des Superintendenten, die sein Stellvertreter Pfarrer Stephan Blank moderieren wird, in den Mittelpunkt. In seinem letzten Jahresbericht wird Superintendent Schneider nicht nur eine Rückschau auf die letzten zwölf Monate des kirchlichen Lebens halten, sondern in einem zweiten Teil auch auf „16 Jahre Evangelischer Kirchenkreis Duisburg“ - die zugleich die 16 Jahre seiner Amtszeit als Superintendent umfassen - zurückblicken. 

Am gleichen Abend stimmen die Mitglieder der Synode - 42 Theologeninnen und Theologen sowie 60 Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen sind es derzeit - über den Haushaltsplan „Kirchensteuerverteilungsstelle 2021“ ab und verabschieden die Haushaltspläne des Kirchenkreises, des Verwaltungsamtes, des Bildungswerkes sowie der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers.

Die Beratungen werden dann am Samstag nach der Andacht um 9 Uhr fortgesetzt. Umfangreichster Tagesordnungspunkt ist dabei die Neubesetzung von Ämtern und Ausschüssen: Es steht die Wahl der/des Skriba sowie weiterer Positionen im Kreissynodalvorstand, der den Kirchenkreis zwischen den Tagungen der Kreissynode leitet, an. Zudem geben die Synodalen ihre Voten zur Besetzung zahlreicher Fachausschüsse ab.

Die Tagung ist öffentlich. Interessierte, die an der Videokonferenz der Synode teilnehmen möchten, wenden sich an die Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (0203 /  2951-3156 oder per Mail superintendentur@kirche-duisburg.de). 

 


 

Keine Veranstaltungen und Treffen in der Gemeinde Alt-Duisburg
Salvatorkonzerte mit Bachsonaten fallen aus

(2.11.2020)

Wegen der Corona-Pandemie setzt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg für den Monat November alle Treffen von Gruppen und Kreisen, alle Kurse des Seniorentreffs in Duissern, alle Chorproben, Konzerte und anderen kulturellen Veranstaltungen aus. Dazu gehören auch die Konzertabende am 8. und 15 November, an denen Vesselin Paraschkevov Bach-Sonaten in der Salvatorkirche gespielt hätte.

Zudem entfällt der Konfirmandenunterricht im November. Die Kirchengemeinde lädt zur Feier der Gottesdienste in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche ein, und zwar unter Beachtung und Einhaltung der beschlossenen, verschärften Regelungen, das heißt durchgängiges Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, kein gemeinsames Singen, keine Gesangseinlagen sowie weiterhin 1,5 m Abstand. Die maximale Besucheranzahl liegt derzeit bei maximal 80 Personen in der Lutherkirche und bei höchstens 100 Personen in der Salvatorkirche. Für alle Gottesdienste wir eine Teilnehmerliste zur Rückverfolgbarkeit geführt. Für die Teilnahme an einem Gottesdienst in der Salvatorkirche melden sich Interessierte unter der Rufnummer 0203 287262 an, für die Feier eines Gottesdienstes in der Lutherkirche melden sich Interessierte unter der Rufnummer 0203 332560 an. In beiden Fällen müssen Anrufende den Gottesdiensttermin, Namen und Anschrift auf das Band sprechen und die eigene Telefonnummer hinterlassen um ggf. zurückgerufen werden zu können. Weitere Infos gibt es im Netz unter www.ekadu.de und bei Pfarrer Stefan Korn, dem Vorsitzenden des Presbyteriums der Gemeinde (Tel: 0203 330490).

 


 

Live-Stream aus Huckingen
Internet-Gottesdienst in Form einer Krimi-Geschichte

(2.11.2020)

Wegen der Corona-Pandemie hatten ein Team um Pfarrer Samuel Dörr schon Ende März aus ihrem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher 14. Jetzt lädt das Team zur nächsten Ausgabe der „Praystation“ ein – so heißt das Gottesdienstformat.

Am Freitag, 6. November 2020 um 19 Uhr wird der Gottesdienst live gefeiert. Das Thema lautet „erkannt“. Inhaltlich geht es um Gott, den Glauben und um die Einzigartigkeit des Menschen. Gestaltet werde der Gottesdienst aber in Form einer Krimi-Geschichte, verrät Pfarrer Dörr. Er und sein Team laden alle ein, zum Youtube-Kanal „Godi-Digital" (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) zu kommen und dort auch diesen interaktiven Gottesdienst - wie immer – selbst mitzugestalten, z.B. durch die Chatfunktion, wo alle Fragen, Gedanken und Feedback einbringen können. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream steht anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion nicht mehr möglich.

 


 

Predigt zum Reformationstag per Post

(2.11.2020)

Wer den zentralen Reformationsgottesdienst des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am 31. Oktober 2020 in der Salvatorkirche nicht mitfeiern konnte, kann die Predigt nachträglich lesen. Gehalten hatte sie Ute Sawatzki, die Gottesdienst gemeinsam mit Superintendent Armin Schneider und Pfarrer Stephan Blank gestaltete. Pfarrerin Sawatzki sprach u.a. davon, dass der Glaube Formen der Erinnerung, Vergewisserung und Einübung brauche… „und das ein ganzes Leben lang, sonst löst er sich auf.“ Die Predigt gibt es auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de hier als Download; wer mag, kann sich die Predigt ausgedruckt und kostenfrei zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. 

 


 

Kircheneintrittsstelle schließt im November

(2.11.2020)

Immer freitags können Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle an der Duisburg Salvatorkirche mit Pfarrerinnen und Pfarrern in Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. An den November-Freitagen wären Pfarrer Jürgen Muthmann, Pfarrer Stephan Blank, Prädikant Jürgen Lagoda und Pfarrerin Sabine Schmitz vor Ort gewesen. Corona-Pandemie-bedingt schließt der Kirchenkreis jedoch die Eintrittsstelle für diesen Monat. Sollte sich die Situation bessern, können Besucherinnen und Besucher die Eintrittsstelle im Dezember freitags wieder besuchen, aber auch dann nur mit Mund-Nasen-Bedeckung und unter Beachtung der Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) in einer Videokonferenz 

(31.10.2020)

Lars Allofs (0203/2951-284; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 3. November 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen, und zwar bei einem Infotreffen, wo Interessierte diesmal über eine Videokonferenz im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Keine Kanzelrede in Salvator
Superintendent ruft zur Absage nichtkirchlicher Veranstaltungen auf

(30.10.2020)

Anlässlich der neuen NRW-Corona-Schutzverordnung empfiehlt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, „dringend alle öffentlichen Veranstaltungen in Kirchen und Gemeindehäusern sowie alle kirchlichen Veranstaltungen - bis auf Gottesdienste und Konfirmandenunterricht - abzusagen.“ Superintendent Schneider nennt in seiner Rundmail, die am 30. Oktober 2020 an die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die Pfarrerinnen und Pfarrer und kreiskirchlichen Einrichtungen und Werke verschickt wurde, als ein Beispiel die Absage des Kirchenkreises der für den 22. November 2020 geplanten Kanzelrede in der Salvatorkirche mit Dr. Mark Benecke. „Das ist uns im Blick auf den prominenten Redner nicht leichtgefallen, wir hielten es in der gegenwärtigen Situation aber für dringend geboten.“ Für den Konfirmandenunterricht gelten zwar als Bildungsveranstaltung dieselben Regeln und Auflagen wie für den schulischen Unterricht; wenn eine Gemeinde sich in der gegenwärtigen Situation dazu entschließe, den Kirchlichen Unterricht jedoch ganz abzusagen, „ist das verständlich“, betont Superintendent Schneider. Entschieden wurde außerdem, dass im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, ab sofort keine Zusammenkünfte bzw. Sitzungen von Gruppen mehr stattfinden.

UPDATE 2.11.2020: Inzwischen kam die Information der Landeskirche: "In NRW muss die präsente Konfirmandenarbeit bis Ende November ruhen. Sie soll, wo immer möglich, digital stattfinden."

 


 

Zurzeit keine gemeindlichen Veranstaltungen 
Gottesdienste werden weiterhin gefeiert

(30.10.2020)

In einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gestern beschlossen, dass alle Gruppen und Kreise inklusive der kirchenmusikalischen Veranstaltungen im November unterbleiben. Der Konfirmandenunterricht wird virtuell als Videokonferenz gehalten. „Auch wenn sich die Hygienemaßnahmen in allen Bereichen der Kirchengemeinde in den vergangenen Monaten durch einen hohen Standard auszeichneten, der über dem gesetzlich Geforderten und von der Landeskirche Empfohlenen stand, hat sich das Presbyterium zu diesem Schritt entschlossen“ heißt es in der Mitteilung der Gemeinde. Die Kirchengemeinde unterstützt damit konsequent die Kontaktvermeidung und trägt dazu bei, dass die hohen Zahlen an Neuinfektionen sinken, heißt es dort weiter. Nur die Gottesdienste werden weiterhin gefeiert, sofern dieses rechtlich möglich ist. Auf die Feier des Abendmahls wird verzichtet. Zu den Gottesdiensten müssen sich die Besucher in der Regel nicht anmelden. Es besteht auf dem Gelände der Kirchengemeinde und im Gottesdienst Maskenpflicht. Das telefonische Beratungsangebot des Begegnungs- und Beratungszentrums (BBZ) bleibt erhalten. Ansprechpartnerin ist Ulrike Boos (Tel.: 0203/7128639). Für seelsorgerliche Gespräche stehen Pastorin Ulrike Kobbe (Tel. 9331907), Prädikant Klaus Andrees (Tel. 767670) und Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 3903597) gerne zur Verfügung. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde (www.ekgr.de).

 

 

 


 

Keine Familienbildungskurse mehr in diesem Semester
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg zur Eindämmung der Pandemie 

(30.10.2020)

Im Zuge der Regelungen der neuen Corona-Schutzverordnung hat das Evangelische Bildungswerk Duisburg (www.ebw-duisburg.de) zahlreiche Entscheidungen zu den außerschulischen Angeboten getroffen: Alle Kurse der Familienbildung werden für das restliche Wintersemester 2020 abgesagt. „Wir hätten nach der Coronaschutzverordnung NRW noch einzelne Seminare weiterhin durchführen können, mit Blick auf die bedrohlich hohen Infektionszahlen haben wir uns aber trotzdem zu dieser Absage entschlossen“ erläutert Dr. Marcel Fischell, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, die Entscheidung. Die Teilnehmergebühren für die ausfallenden Termine werden selbstverständlich und unaufgefordert erstattet werden. „Aufgrund des Umfangs an Überweisungen bitten wir allerdings um Geduld. Alle Gebühren werden definitiv zurückerstattet werden“ sagt der Geschäftsführer zu. Die Kurse, Prüfungen und Kinderbetreuung der Integration finden weiterhin statt; es gilt eine Maskenpflicht während der gesamten Kurszeit. Die Seminare im Rahmen der pädagogischen Begleitung im Freiwilligen Sozialen Jahr hingegen finden alle in diesem Jahr digital als Videokonferenz statt. Über eine Fortsetzung und mögliche Veränderungen in der Durchführung vor Ort in den verschiedenen Projekten, wie „Willkommensangebote“ oder „Eltern für Eltern“ finden derzeit Abstimmungen mit der Projektträgerin, der Stadt Duisburg, und den Projektpartnern statt. Die Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztage des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg bleiben unverändert geöffnet.

 

 

 

Bach-Sonaten in der Duisburger Salvatorkirche

(23.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS! Seine Sonaten und Partiten für Violine komponierte Johann Sebastian Bach vor 300 Jahren. Aus Anlass des Jubiläums spielt Vesselin Paraschkevov die sechs Werke, die alle auf jede Begleitung verzichten, an zwei Abenden in der Duisburger Salvatorkirche. Am Sonntag, 8. November 2020 spielt Violinist Vesselin Paraschkevov um 17 Uhr die ersten der Teile, am Sonntag, 15. November 2020 spielt er zur gleichen Uhrzeit die restlichen drei Sonaten und Partiten. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, am Ausgang wird eine Spende eingesammelt. Beide Konzerte finden unter Einhaltung der Hygieneregeln statt und Maskentragen ist Pflicht; Anmeldung mit Adresse im Musikbüro unter 0203 287431 oder am Eingang. Mehr Infos auch zu den Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort gibt es unter www.salvatorkirche.de

Über Vesselin Paraschkevov (https://www.paraschkevov.de/): Bei Sofia in Bulgarien geboren, erhielt Vesselin Paraschkevov seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Nach seiner Staatsprüfung, die er mit höchster Auszeichnung ablegte, studierte er in St. Petersburg bei Mischa Wayman. Es folgten Meisterkurse in Wien sowie bei Henryk Szeryng in Genf. Von 1969 bis 1973 war er Staatskünstler und Solist vom Sofiaconcert. 1973 wurde Paraschkevov zu den Wiener Philharmonikern als Konzertmeister berufen. Der mit zahlreichen bulgarischen und internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist hat seit 1980 an der Folkwang Hochschule eine Professur für Violine inne. Konzertreisen als Solist mit Orchester und als Kammermusiker führten Paraschkevov durch ganze Europa, sowie in die USA, nach Russland, Südkorea, Taiwan, Japan, Südafrika, Cuba, Mexico und Brasilien. Solistisch arbeitete er u.a. mit dem WDR Sinfonieorchester, dem SWR Rundfunkorchester, den Duisburger Philharmonikern, der Philharmonia Hungarica, dem Metropolitan Orchestra Tokyo und der Akademischen Philharmonie Leningrad.

 


 

Jan van Eyck und die flämischen Primitiven
Sonntagsvorträge zur Malerei

(23.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS!  Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, startet im November eine vierteiligen Vortragsreihe über „Jan van Eyck und die flämischen Primitiven.“ Wie die Maler aus dem Flandern des 15. Jahrhunderts zu dem wenig schmeichelhaften Namen kamen, wird sicher schon beim ersten Treffen geklärt, wenn Kunst- und Kulturbegeisterte am Sonntag, 1 November 2020 um 17 Uhr in der Kantorei der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Straße 174, zusammenkommen.

Im Zentrum des ersten Vortrags steht passend zum Tag ein „Allerheiligenbild“, nämlich der berühmte Genter Altar mit der Anbetung des Lammes Gottes, der von Jan van Eyck und wahrscheinlich dessen älterem Bruder Hubert van Eyck geschaffen wurde. Der Eintritt ist frei. Während der Veranstaltung besteht Maskenpflicht; Anmeldungen bei der Refrentin sind erforderlich (Tel.: 0203 / 510472 oder unter martina.will@ekir.de).

Die Reihe wird am 15. November zur gleichen Uhrzeit fortgesetzt. Dann stehen einige Gemälde Jan van Eycks, die immer noch viele Rätsel aufweisen, im Mittelpunkt, so die Arnolfini-Hochzeit, die Madonna des Kanzlers Rolin sowie die Madonna mit dem Kanonikus van der Paele. Am 6. Dezember geht es um zwei weitere Künstler aus dem Kreis der flämischen Primitiven: Robert Campin und Rogier van der Weyden. Zum Abschluss am 10. Januar 2021 stehen dann die Nachfolger und Schüler im Mittelpunkt.

 


 

Maskenpflicht auch in den Reformationsgottesdiensten in Duisburg

(23.10.2020)

Für evangelische Christinnen und Christen ist der 31. Oktober Reformationstag. Sie erinnern an den Tag, an dem Martin Luther eine kirchliche Erneuerungsbewegung einleitete. Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg laden die Nordgemeinden zu zwei Reformationsgottesdiensten nach Hamborn ein, der Kirchenkreis zum zentralen Gottesdienst in die Salvatorkirche. Diese und auch der in der Gnadenkirche Wanheimerort werden in diesem Jahre anders als sonst gefeiert.

Für alle Gottesdienste sind Anmeldungen erforderlich und während des gesamten Aufenthaltes in den Gotteshäusern müssen Besucherinnen und Besucher Mund-Nasenmasken tragen und die Pandemie-Schutzmaßnahmen beachten.

In der Salvatorkirche setzen Superintendent Armin Schneider, Pfarrer Stephan Blank und Pfarrerin Ute Sawatzki, die auch die Predigt hält, den Gottesdienst unter das Thema „Gott lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft“. Die musikalische Gestaltung übernehmen ein Posaunentrio der Duisburger Philharmoniker und Kantor Marcus Strümpe, natürlich mit entsprechenden Abständen. Hier, wie auch in allen anderen Gottesdiensten ist Gemeindegesang derzeit nicht möglich. Für den Gottesdienst in der Salvatorkirche, der um 18 Uhr beginnt, melden sich Interessierte vorab telefonisch an: 0203 287262.

Die vorherige telefonische Anmeldung ist auch ein Muss für die Gläubigen, die einen der beiden Reformationsgottesdienste der evangelischen Nordgemeinden mitfeiern möchten. Sie können wählen, ob sie am 31. Oktober 2020 um 15 Uhr oder am gleichen Tag um 19 Uhr zur Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, kommen und teilen dies unbedingt mit (Tel. 0203 – 36979704; täglich 15-17 Uhr). Das Vorbereitungsteam, zu dem Menschen aus den evangelischen Gemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl, Obermeiderich, Ruhrort-Beeck und der Bonhoeffer Gemeinde Marxoh Obermarxloh gehören, wirbt mit dem bekannten Motiv vom Struwwelpeter für die Gottesdienst und setzt als Titel den Satz „Eine haarige Angelegenheit“ unter die Zeichnung der bekannten Figur mit den langen Fingernägeln und dem nicht zu bändigen Schopf. In welchem Zusammenhang all dies mit der Reformation, dem Glauben und Gott stehen kann, erfahren Interessierte in beiden Gottesdiensten.

Die Gemeinde Wanheimerort feiert den Reformationstag am 31. Oktober um 19 Uhr in der Gnadenkirche mit einem Festgottesdienst. Besucherinnen und Besucher wissen, dass in den Gottesdiensten derzeit grundsätzlich Maske getragen werden muss, auch am Platz. Wichtig ist, dass auch für den Reformationsgottesdienst eine telefonische Anmeldung bei Pfarrer Muthmann notwendig ist (0203 / 722383). Pfarrer Jürgen Muthmann hat sich zum Reformationstag ein besonderes Predigtthema vorgenommen und spricht „Von dem Mut, auch die unbequeme Wahrheit zu sagen...“. Die passende Musik mit modernen und traditionellen Lieder machen Sängerin Christine Gladbach und Gemeindekantor Daniel Drückes.

 

Stichwort Reformationstag (Quelle: www.reformationstag.de)
Am 31. Oktober wird im Gedenken an die Reformation von evangelischen Christen der Reformationstag gefeiert. In einigen Bundesländern in Deutschland ist der Reformationstag gesetzlicher Feiertag. Der Überlieferung nach soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 (1. November) seine 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben. Er lud, wie zu dieser Zeit üblich, zu einer akademischen Disputation. Zudem hatte er seine Thesen an geistliche und weltliche Würdenträger in Briefform geschickt. Diese Einladung zur Disputation war gleichzeitig der Beginn der Reformation. Luther kritisierte die damalige Auffassung, dass der Mensch durch gute Werke und also auch durch die Zahlung von Ablass von der Sünde erlöst werden könne.

 


 

 


 

Dank an Ehrenamtliche kommt im Video aus der Salvatorkirche

(23.10.2020)

Schon seit vielen Jahren würdigt die Diakonie Duisburg immer Ende Oktober soziales Engagement mit dem „Danktag Ehrenamt“. In diesem Jahr fällt er Corona zum Opfer. Das darf nicht das letzte Wort sein, dachten sich die Verantwortlichen der Diakonie, zogen mit Kamera, Stativ, Mikrofon und Licht in die Salvatorkirche und produzierten dort ein Dankeschön-Video.

Den Link dazu verschicken die diakonischen Unternehmen als Dank an ihre Ehrenamtlichen. Zu sehen ist der Kurzfilm hier: https://www.youtube.com/watch?v=6TMTjL4CV90

Im Video stellen Mitarbeitende aus den verschiedenen sozialen Diensten in prägnanten Beispielen aus der alltäglichen Arbeit unter Beweis, dass es ohne die vielen freiwilligen Hände, Füße und Köpfe gar nicht geht. Und alle danken „ihren“ Ehrenamtlichen.  

Im Video kommt Mathias Beine vom Diakoniewerk Duisburg zu Wort. Der Leiter von „pro kids“ und „You@tel“, in dessen Haus junge Wohnungslose bis zu sechs Monaten leben können, dankt in diesem Jahr ausdrücklich Zoltan, der immer für Gutes aus der Küche sorgt. Auf ihn war und ist trotz erschwerter Bedingungen in der Corona-Zeit jeden Tag Verlass, sagt Beine. „Dafür wird er von unseren Jugendlichen gefeiert.“

Karin Baumeister wendet sich an die Grünen Damen und Herren aus dem Bethesda-Krankenhaus und dankt ihnen, dass sie in dieser Zeit der Corona-Pandemie zusammenhalten. Sie berichtet von einer 90jährigen Kollegin, die immer wieder nachfragt: „Wann fangen wir wieder an?“ Denn diese kann es gar nicht abwarten, als Besuchsdame wieder über die Station zu gehen und den Kontakt zu den Patienten aufzubauen.

Gabi Hallwass-Moussali vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg spricht davon, dass es in der von Corona geprägten Zeit im Offenen Ganztag besonders auffällt, wie wertvoll die Arbeit der Ehrenamtlichen für die Kinder ist. Sie nennt beispielhaft Thorsten Beiers und Margarete Pohl, die mit unglaublichem Engagement die Garten-AG für Kinder, die zuhause keinen Garten haben, und die Lese-AG für Kinder, die zuhause keine Bücher haben, durchführen „Ohne Sie würde den Kindern im Ganztag etwas Entscheidendes fehlen.“

Flora Lisa vom Hofe von der Grafschafter Diakonie bedankt sich bei Ehrenamtlichen aus Rheinhausen, die in der Corona-Krise auch digital für Geflüchtete und Migranten da waren: durch Nachhilfe über Tablets, Krisensitzungen übers Smartphone und Sprachcafés auf Abstand. Ihre Arbeit sei nicht selbstverständlich, sagt die Flüchtlingshelferin. „Deswegen ein Danke, das nicht in Worte fassen kann, wie sehr ich Ihre Arbeit schätze.“

Michael Foitlinski von der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung, dankt seinen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen insbesondere dafür, dass sie den Kontakt zu den Menschen durch Telefonanrufe, Mails und Briefe aufrechterhielten. Georg Zeppenfeld vom Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren aus der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ist besonders von der Hilfsbereitschaft jüngerer Menschen beeindruckt, die während des Lockdowns Einkäufe für ältere erledigten und Kontakt zu ihnen hielten. Claudia Finke dankt im Namen des Evangelischen Christophoruswerkes allen Ehrenamtlichen, die das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner dort reicher und bunter machten. Bodo Gräßer hält der einen schönen Blumenstrauß in die Kamera und überreicht damit symbolisch den Dank an die Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission.

Zum guten Schluss gibt Carmen Sondermann, die Ehrenamtskoordinatorin der Diakonie, einer Hoffnung Ausdruck: auf eine gesundes Wiedersehen aller Ehrenamtlichen im nächsten Jahr.

 


 

Für eine neue Wirtschaftspolitik gegen rechts 
Vortrag und Diskussion in der Kreuzeskirche


(22.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS! Am Dienstag, 3. November 2020 geht es ab 18.30 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40 um die Frage, wie ein Politikwechsel aussehen muss, der die Demokratie stärkt und das Land in eine soziale und ökologische Zukunft führt. Für den Vortrag und die anschließende Diskussion konnte der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein Gustav A. Horn, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen gewinnen. Der Eintritt ist frei, Infos zu den Coronaviruspandemie-Schutzbestimmungen am Veranstaltungsort gibt es unter Tel: 0203 / 2951-3170 oder per Mail unter kda@kirche-duisburg.de. Mehr Infos zum KDA gibt es auf den Internetseiten www.kda-niederrhein.de und www.ev-laboratorium.de.

 


 

Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche
Taizégottesdienst in Hamborn

(22.10.2020)

Am Sonntag, 8. November 2020 feiert die evangelische Gemeinde Hamborn um 18 Uhr in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, einen festlichen Taizé-Gottesdienst. Fester Bestandteil sind die besondere Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien, die erklingen werden. Evelyn Ziegler (Sopran) wird an dem Abendgottesdienst singen, weil die Gemeinde es wegen Corona nicht darf, und Peter Stockschläder unterstützt mit Tasteninstrumenten. In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste. Wie bei allen Veranstaltungen in der Hamborner Friedenskirche gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln und es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Voranmeldung unter Tel. 0203 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist notwendig (www.friedenskirche-hamborn.de).

 


 

 

Unvergessen
Ausstellung mit Zeichnungen und Fotografien von Rüdiger Kramer

(22.10.220)

Wie Menschen Abschied von Verstorbenen nehmen, zeigt sich auch auf Friedhöfen. Grab reiht sich an Grab und doch ist jedes anders: mal aufwendig geschmückt, mal schlicht, große Grabsteine, kleine Platten oder anonyme Stelen. Eine Ausstellung in der Ungelsheimer Gemeindezentrum an der Auferstehungskirche lädt Besucherinnen und Besucher ein, einen anderen Blick auf Grabstellen bei einem Gang über den Friedhof zu wagen. Die Ausstellung zeigt Fotografien und Zeichnungen des bereits verstorbenen Künstlers Rüdiger Kramer, der darin ganz besondere Eindrücke festhält, die er unter anderem auf den Duisburger Friedhöfen einfangen durfte. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. November 2020 in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31. Bereits der Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, wird sich thematisch mit der Ausstellung beschäftigen; um 10.30 Uhr wird die Ausstellung dann mit Astrid Kramer, der Ehefrau des verstorbenen Künstlers, eröffnet. Besichtigt werden kann die Ausstellung bis zum 27. November; und zwar zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (https://evaufdu.de)  oder nach telefonischer Anmeldung bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702).„An Allerheiligen gehen nicht nur katholische Christinnen und Christen auf die Friedhöfe, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Gefühlt beginnt mit diesem Tag ein Monat des Gedenkens und der Trauer, aber auch immer wieder verbunden mit der Hoffnung auf neues Leben und Auferstehung.“
 

 


 

Eine haarige Angelegenheit
Zwei zentrale Gottesdienste der Nordgemeinden zum Reformationstag


(21.10.2020)

Die sechs Nordgemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg setzen ihre begonnene Tradition fort und laden zum Reformationstag zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Damit möglichst viele Menschen mitfeiern können, gibt es wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr gleich zwei Gottesdienste, aber beide am gleichen Ort: Wer will, sucht sich aus, ob er oder sie am 31. Oktober 2020 um 15 Uhr oder am gleichen Tag um 19 Uhr zur Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, kommt. Eine Voranmeldung unter Tel. 0203 - 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist auf jeden Fall notwendig. Besucherinnen und Besucher sollten zudem wissen: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Das Vorbereitungsteam, zu dem Menschen aus den evangelischen Gemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl, Obermeiderich, Ruhrort-Beeck und der Bonhoeffer Gemeinde Marxoh Obermarxloh gehören, wirbt mit dem bekannten Motiv vom Struwwelpeter für die Gottesdienst und setzt als Titel den Satz „Eine haarige Angelegenheit“ unter die Zeichnung der bekannten Figur mit den langen Fingernägeln und dem nicht zu bändigen Schopf. In welchem Zusammenhang all dies mit der Reformation, dem Glauben und Gott stehen kann, erfahren Interessierte in beiden Gottesdiensten.

 


 

Kerkeling-Film in der Kino-Kirche in Buchholz

(21.10.2020)

Einen Kino-Film in der Kirche in Gemeinschaft schauen und vorab einen spirituellen Impuls zum Thema des Streifens hören: Dieses Konzept der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis kommt gut an, und deshalb lädt das Vorbereitungsteam zum Filmabend in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Str. ein. Dort läuft am Freitag, 30. Oktober 2020 der große Kino-Erfolg „Der Junge muss an die frische Luft“, der die Kindheit des Komikers, Schauspielers und Moderators Hape Kerkeling auf tragikomische Weise beeindruckend nachzeichnet. Vor dem Filmstart gibt Pfarrerin Sara Randow einen theologischen Impuls, der eine zusätzliche Sicht auf den Film ermöglicht. Sie spricht über die Ruhrgebietsfloskel „Dat Leben muss ja irgendwie weitergehen!“ und stellt aber die Frage nach dem Wie. Denn manchmal gibt es Situationen im Leben, in denen Menschen mit dem Rücken zur Wand stehen und nicht mehr ein und aus wissen. So wie der kleine Junge aus dem Ruhrpott, um den es in dem Film geht. Es besteht Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung. Warme Decken und Getränke in verschließbaren Gefäßen dürfen gerne mitgebracht werden, Essen aber auf keinen Fall. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind über die Internetseite http://www.arlberger.de/kino-kirche erforderlich. Maximal 60 Personen dürfen dabei sein. Einlass ist um 18 Uhr, das Ende des Kino-Abends gegen ca. 20.30 Uhr. 

 


 

Yoga für Senioren mit Abstand und Maske

(21.10.2020)

Das evangelische Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Wanheimerort bietet wieder einen sechsteiligen Yogakurs für Seniorinnen und Senioren an. Die Übungen können unter Corona-Pandemie-Bedingungen, also auch mit Maske, gut durchgeführt werden, sagt Maria Hönes, Leiterin der Begegnungsstätte. Zudem bieten die Räume an der Paul-Gerhardt-Str. 1 auch viel Platz, um Abstand halten zu können. Los geht es  4. November 2020 um 10.30 Uhr. Anmeldungen nimmt Maria Hönes entgegen (Tel.: 0203/ 774134). 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

 

(21.10.2020)


„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 26. Oktober von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt; am 2. November ist es Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort.

 


 

Anmeldungen zum Reformationsgottesdienst in Wanheimerort

(19.10.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert den Reformationstag am Samstag, 31. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1, mit einem Festgottesdienst. Besucherinnen und Besucher wissen, dass in den Gottesdiensten derzeit grundsätzlich Maske getragen werden muss, auch am Platz. Wichtig ist aber, dass auch für den Reformationsgottesdienst eine vorherige telefonische Anmeldung bei Jürgen Muthmann notwendig ist (0203 / 722383). Pfarrer Muthmann hat sich zum Reformationstag ein besonderes Predigtthema vorgenommen und spricht „Von dem Mut, auch die unbequeme Wahrheit zu sagen...“. Die passende Musik mit modernen und traditionellen Lieder machen Sängerin Christine Gladbach und Gemeindekantor Daniel Drückes.

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet wieder

(18.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten führen. Am Freitag, 23. Oktober 2020 heißt Michael Hüter, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen; am 30.10.2020 ist es Pfarrer i.R. Lorenz Grimoni. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Saxophon mit Gitarre im Gotteshaus
Jazz in der Friedenskirche

(16.10.2020)

Am Mittwoch, 28. Oktober 2020 erklingen in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ab 20 Uhr Jazz-Töne und –Melodien vom Saxophon und der Gitarre. Das Konzert bestreiten Thomas Käseberg und Frank Sichmann und setzen es unter den Titel „Sax! Oh! Phon!“. Der Eintritt kostet zehn Euro und eine Voranmeldung unter Tel. 0203 - 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist auf jeden Fall notwendig. Besucherinnen und Besucher sollten zudem wissen: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.  

Die beiden Musiker verbinden verschiedene gemeinsame Projekte. Thomas Käseberg, der an der Folkwang Musikhochschule studierte, ist freischaffender Musiker und Musikpädagoge und veröffentlichte, wie auch Frank Sichmann mehrere CD´s. Sichmann, studierte an den den Musik-Hochschulen in Arnheim und Köln und ist seit vielen Jahren Dozent für Jazzgitarre an der ArtEZ-Hochschule der Künste in Arnheim (Niederlande) und an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Info zu den Musikern gibt es auf deren Internetseiten www.thomaskaeseberg.de bzw. www.franksichmann.de.

 


 

Neuanfang in Krisenzeiten?
Online-Gottesdienst aus Duisburg Duissern

(16.10.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat kurz nach Beginn der Corona-Pandemie mit dem Live-Streaming von Andachten und Gottesdiensten begonnen und behält dieses Angebot in der Duisserner Lutherkirche weiter bei. So lädt sie zur Feier des Gottesdienstes am Sonntag, 18. Oktober 2020 um 11 Uhr in Kirche an der Martinstr. 39 ein. Interessierte können ihn live im Netz mitfeiern.

Pfarrer Martin Winterberg geht in seiner Predigt der Frage nach, ob es einen Neuanfang in Krisenzeiten geben kann und wie dieser überhaupt aussehen kann. Kirchenmusiker Volker Nies und mehrere Bläser (Blockflöte, Trompete, Horn und Posaune) begleiten den Gottesdienst musikalisch. Zu sehen ist der Gottesdienst im Netz auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com ab 11 Uhr, auch nächsten Sonntag zu gleichen Zeit, wenn Prädikantenanwärterin Dr. Maria Schubert predigt. Wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie feiert die Gemeinde den Gottesdienst mit einer verkürzten Liturgie und ohne Gemeindegesang. Details zu den Schutzbestimmungen gibt es unter www.ekadu.de.

Wer online einen Gottesdienst mitfeiert, kann sich auch online an einer Kollekte beteiligen – an diesem Sonntag zum Beispiel zur Unterstützung der Arbeit der Organisation La Cimade. Die von Christinnen und Christen in Frankreich gegründete Organisation dokumentiert die tödlichen Schrecken der Flucht über das Mittelmeer und birgt Gegenstände getöteter Fluchtopfer. Damit bietet die Organisation Angehörigen Hilfe, um in Würde zu trauern und Abschied zu nehmen.

 

 

 

 

 

Kirchengemeinde lädt zu Vortrag und Diskussion ein
Über die Gemeinschaft im Gottesdienst

(16.10.2020)

Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer längeren Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie seit einigen Monaten wieder fortgesetzt. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 27. Oktober 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40.

Unter dem Titel „Den Glauben gemeinsam bekennen“ befasst sich der nächste Vortrag mit der Gemeinschaft im Gottesdienst. Oft wird die Erfahrung von Gemeinschaft sowohl mit Gott als auch untereinander als wichtiger Aspekt des Gottesdienstes hervorgehoben. Dabei geht es auch um die Fragen, wie solche Erfahrungen möglich werden und ob sie überhaupt herstellbar sind. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700).

Info: Die Kreuzeskirche wurde von 1903-1905 errichtet und am 25. Juli 1905 mit ihren 1100 Sitzplätzen in Dienst genommen. Als Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung gehört sie zur Themenroute „Sakralbauten“ in der „Route der Industriekultur“ des Regionalverbandes Rhein-Ruhr. Sie ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern als offene Stadtteilkirche auch für Ausstellungen und kulturelle, gesellschaftspolitische und bürgerschaftliche Veranstaltungen. Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Ein Virus verändert die Weltgesellschaft
Die Folgen der Corona-Pandemie im Süden der Welt

(15.10.2020)

Insbesondere Menschen in Ländern des sogenannten „Globalen Südens“ waren und sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stärker betroffen, als es gemeinhin vorstellbar ist. Interessierte können sich davon am 22. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, ein Bild bei der Diskussionsveranstaltung „Zeit des Umbruchs: Ein Virus verändert die Weltgesellschaft“ machen. Sie wird parallel live im Netz übertragen. Pfarrerin Mika Purba aus Indonesien, Ana Lucía Montes, Referentin Oikocredit-Westdeutscher Förderkreis e.V., Rebecca Freitag, ehemalige UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung sowie Dr. Frank Garbers, Leiter vom Lateinamerika-Referat der Kindernothilfe, beschreiben die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie in diesen Ländern. Zugleich stellen sie aber auch kreative Lösungsansätze aus den Ländern des Globalen Südens vor und diskutieren mit dem Publikum über die Notwendigkeit eines Umsteuerns, damit eine nachhaltige Zukunft für alle Menschen möglich sein kann. Der Eintritt ist frei, wegen der Corona Schutzvorschriften ist eine vorherige Anmeldung auf der Internetseite https://weltblick-duisburg.de notwendig. Dort sind auch der Livestream und die spätere Aufzeichnung zu sehen. Der Diskussionsabend wird im Rahmen der Reihe „WeltBlick – Duisburg diskutiert“ von der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, EXILE Kulturkoordination e.V. sowie dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene veranstaltet.

 


 

Vortrag und Diskussion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“

(15.10.2020)

Die Vorstellung vom bedingungslosen Grundeinkommen, das Menschen ein Leben lang monatlich Geld vom Staat, individuell garantiert, ohne Gegenleistung, Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit bekommen sollen, ist eine radikale sozialpolitische Idee. Durch die Folgen der Corona-Pandemie-Krise hat das bedingungslose Grundeinkommen an Aktualität gewonnen. Bei Vortrag und Diskussion mit Diplom Kaufmann Ralf Welter, Lehrbeauftragter für Wirtschaftspolitik in an der Fachhochschule Aachen, soll es um beide Aspekte gehen.

Am Dienstag, 27. Oktober 2020 ab 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Marienkirche in der Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 6, steht zunächst im Vordergrund, welche Modelle des Grundeinkommens existieren und welche Haltung Kritiker zu dem Gedanken haben. Außerdem stellt Referent Ralf Welter erste Erfahrungen mit einem Pilotprojekt vor und skizziert die aktuellsten Entwicklungen zu diesem Thema. Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen des Infektionsschutzes begrenzt. Wer teilnehmen möchte, zahlt nichts, meldet sich aber vorher an beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg Niederrhein (KDA) - http://www.kda-niederrhein.de -, Telefonnummer 0203 29513170.

 

 


 

Meditation und Musik im Labyrinth auf der Kirchenwiese

(13.10.2020)

Auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße, ergeben frische gemähte Wege zusammen mit dem bewusst stehen gelassenen Gras ein Rasenlabyrinth. Engagierte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West pflegen es und nutzen den Ort zur Einkehr und der Erfahrung von Ruhe. Die Gemeinde lädt Interessierte ein, das Labyrinth auf der Kirchwiese am Sonntag, 18. Oktober 2020 zwischen 15 und 17 Uhr selbst kennenzulernen. Bei akzeptablem Wetter und unter Einhaltung von Abständen und Coronaschutzbedingungen können sich Menschen hier treffen, im und um dem Labyrinth herum auf Stühlen Platz nehmen, entspannen, Impulse mitnehmen und auch Musik hören. Denn vor Ort ist auch Kirchenmusiker Volker Nies, der mit seinem E-Piano am Rand sitzt und gewünschte Musik spielt - auf jeden Fall sind Stücke von Erik Satie und Ludwig van Beethoven zu hören. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber bei Regen entfällt die Musik-Aktion. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. 

 


 

Meditativer Abendgottesdienst in der Obermarxloher Lutherkirche

(12.10.2020)

„Angedacht“ ist ein meditativ-kreativer Abendgottesdienst für alle, die Atem holen möchten für die Seele, neue Impulse in den Alltag mitnehmen möchten oder einfach nur zur Ruhe kommen wollen. Der nächste Gottesdienst dieser Art wird am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 20 Uhr in der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, gefeiert. Der Eingang erfolgt über das benachbarte Bonhoeffer-Familienzentrum. Wegen der Corona-Pandemie können maximal 20 Personen teilnehmen, diese müssen beim Betreten und Verlassen der Kirche eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


 

Blockflötenensemble feiert Geburtstag in vollbesetzter Kirche

(12.10.2020)

Feuerwerks- und Wassermusik, Tänze aus dem Tugendspiegel, „Locus iste“ oder „Tango de las flautas“ erklang zum 50jährigen Jubiläum des Blockflötenensembles der evangelischen Gemeinde Neudorf-West. Zum Geburtstagskonzert in die Duisserner Lutherkirche kamen 84 Gäste – sie füllten das Gotteshaus bis auf den letzten Platz, der unter Coronabedingungen zur Verfügung stand. Obwohl ein Musizieren wegen des großen Abstandes der Spielerinnen und Spieler nicht einfach war, entstand im Zusammenspiel schöne Musik, sowohl bei den fröhlichen und schwungvollen Tänzen, wie auch bei den weiträumigen Motetten der Renaissance und Romantik. Von der Sopranflöte bis zum Sub-Bass reichten die Flöten und boten damit ein volles und rundes Klangbild. Das Ensemble ist schon bald wieder zu hören, und zwar am Samstag, 24. Oktober 2020 um 18 im Gottesdienst in der Kirche St. Dionysius in Mündelheim.

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet wieder

(9.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten führen. Am Freitag, 16. Oktober 2020 heißt Prädikant Jürgen Lagoda in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

ABBA, Queen und Star Trek auf der Salvator-Orgel

(9.10.2020)

Am Samstag, 17. Oktober 2020 um 18 Uhr ist Michael Schütz wieder zu Gast in der Salvatorkirche und entführt das Publikum an der Kuhn-Orgel in die Musikwelt des Pop, Rock und des Films, und das soll großes Kino werden. Denn durch den Klang der Pfeifenorgel erhalten „Bohemian Rhapsody“ (Queen), „Hey Jude“ (Beatles) oder „Stairway To Heaven“ (Led Zeppelin) eine individuelle und spannende Aura. Das Publikum soll gerne  die bekannten Melodien mitsummen und bei der Titelmusik von „Raumschiff Enterprise“ Captain Kirk und Mr. Spock vor Augen haben und bei „Piraten der Karibik“ auf rhythmischen Wasserwellen mitreiten… Das Konzert ist geeignet für Jung und Alt, Orgelfreunde und Pop-Begeisterte und auch für Kirchenferne, die hier auf eine moderne und unterhaltsame Art an Orgelmusik herangeführt werden. Karten für das Konzert im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals Düsseldorf gibt es an allen Vorverkaufsstellen und im Netz unter https://www.ticketmaster.de/event/394989?camefrom=de_va_05116 für 11 Euro, an der Abendkasse für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Das Konzert findet unter Einhaltung der Hygieneregeln statt; mehr Infos auch zu den Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort gibt es unter www.salvatorkirche.de. 

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 

(8.10.2020)

Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich erst im Juni treffen können. Die dritte Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

 


 

„Himmlisch Backen“ verschenken

(7.10.2020)

Herbstzeit ist Backzeit, und ein Exemplar von „Himmlisch Backen“, das ökumenische Rezeptebuch aus dem Duisburger Süden, regt die Kreativität in der Küche sicher an und ist gut zu verschenken. Erhältlich ist es bei Pfarrer Bodo Kaiser aus der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd. Er kannte die Buch-Idee aus Düsseldorf, und auch in Duisburg funktionierte sie hervorragend: Beim Gemeindefest der evangelischen Auferstehungsgemeinde im Sommer 2018 konnten Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Südens ihre Lieblingskuchen und die dazugehörigen Rezepte mitbringen. Die Köstlichkeiten wurden direkt vor Ort fotografiert und zusammen mit den Beiträgen der katholischen Frauengemeinschaft Peter und Paul zu einem ökumenischen Backbuch. Vor knapp einem Jahr wurde die zweite Auflage gedruckt. Ein Buch kostet 9,99 Euro und kann bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747 oder per Mail: bodo.kaiser@ekir.de) bestellt werden. Der Erlös kommt der Gemeindearbeit zu Gute.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.10.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 12. Oktober 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 


 

Eine „Leidenschaft für die Menschen“

(.5.10.2020)

Corona-Zeiten sind auch Zeiten der aufgeschobenen Ereignisse. Diese nicht gerade motivierende Erfahrung hat auch Sarah Süselbeck machen müssen. Seit dem 1. März bereits als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich tätig, wurde sie erst am letzten Sonntag offiziell in ihr Amt eingeführt, und zwar dort, wo sonst ganz großes Kino läuft.

Überall in Duisburg gab es lange Zeit überhaupt keine Gottesdienste. Dann wurden die Kirchen dafür wieder schrittweise geöffnet, allerdings mit drastisch eingeschränkten Besucherzahlen. Da waren Ideen und Kreativität gefragt. Die hat die Obermeidericher Gemeinde gehabt. Im Open-Air-Kino im Landschaftspark Nord lief ein Film der besonderen, der persönlichen Art. In einer seiner letzten Amtshandlungen vor dem Ruhestand hat Superintendent Armin Schneider nun Sarah Süselbeck im wahren Sinn des Wortes den Segen für ihre künftige Arbeit erteilen können. Unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen konnten „halt einige liebe Menschen mehr daran teilhaben, als es in der Obermeidericher Kirche an der Emilstraße möglich gewesen wäre“, sagt die 40-jährige dankbar. Überhaupt sind es die Menschen, die bei Sarah Süselbeck im Mittelpunkt ihres Handelns stehen. „Den engen Kontakt aufgrund der Corona-Pandemie vermisse ich schon“, sagt sie. Aber es gibt halt Möglichkeiten, schrittweise eine persönliche, menschliche Bindung und Verbindung aufzubauen. Viel geholfen hat ihr Pfarrer Michael Schurmann, der Ende des Jahres in den Vorruhestand geht. Dann ist sie alleine, ohne allein zu sein, denn das im März neugewählte Presbyterium, dessen Vorsitzende sie inzwischen ist, weiß sie an ihrer Seite. In Obermeiderich schätzt die Mutter zweier Kinder das Miteinander auf Augenhöhe, voller Respekt und Menschlichkeit.

Sarah Süselbeck blickt zurück: „Obermeiderich und ich haben uns nicht gesucht, aber gefunden.“ Sie fühlt sich „willkommen bei Freunden“. Bei ihren, wie sie schmunzelnd gesteht, „manchmal verrückten Ideen“ sagt das Presbyterium nicht sofort nein, sondern hört zu und fragt nach: „Wie stellst Du Dir das vor?“ Und nicht selten werden dann ihre Ideen in die Tat umgesetzt. Sie will „Dinge anpacken und tatkräftig zupacken“.

Das hat sie schon immer gemacht. Und zwar nahezu in der gesamten Stadt. Sarah Süselbeck ist gebürtige Walsumerin. Ihr Vikariat und ihre erste Anstellung hatte sie in der Gemeinde Trinitatis in Wedau. Danach war sie an der Salvatorkirche in der Gemeinde Alt-Duisburg tätig, bevor sie Schulpfarrerin am Meidericher Max-Planck-Gymnasium wurde. „Das habe ich gerne gemacht, aber mir fehlte doch das Gemeindeleben“, freut sie sich über die große Vielfalt ihrer künftigen Aufgaben.
Neben den bisherigen unterschiedlichen Angeboten in ihrer Gemeinde hat sie schon „neue Formate“ auf den Weg gebracht. Es wird, wenn Corona es zulässt, in absehbarer Zeit einen neuen „Lob-Preis-Gottesdienst“ geben, in dem viel gesungen wird. Statt eines klassischen Kinder-Gottesdienstes steht künftig ein monatlicher Kindermorgen an. „Wir werden das alles in der Gemeinde und mit der Gemeinde gemeinsam gestalten“, sagt die Team-Playerin, die die Gemeindearbeit lebt und liebt. Da bleibt neben Arbeit und Familie gar nicht so viel Zeit für private Hobbies: „Ich gehe gerne ins Kino und betätige mich gern im Garten.“

Sarah Süselbeck hat die Zukunft ihrer Kirche fest im Blick und bringt sich daher auch in der Region Duisburg-Nord engagiert ein. Dort, wie auch in der Gesamtstadt, werden die Gemeinden aufgrund der demografischen Entwicklung näher zusammenrücken müssen, in welcher Organisationsstruktur auch immer. Die Pfarrerin will ihren Beitrag dazu leisten. Sie ist halt „unterwegs im Auftrag des Herrn“. Bei dieser Bemerkung lacht Sarah Süselbeck laut auf und erinnert sich an eine Begebenheit am 21. Dezember 2012. Kurz vor Weihnachten bekam sie da ihr erstes eigenes Auto. Nach langer Wartezeit bei großem Andrang hatte die bereits genervte Sachbearbeiterin in der überfüllten Zulassungsstelle ihr Wunschkennzeichen mit der Bemerkung „schon vergeben“ abgelehnt. Sarah Süselbeck zog kurzerhand ihre pinkfarbene Bibel aus der Tasche. Da hatte sie sich einige Bibelverse markiert. „Ich hätte gerne DU-LK 531“. Auch vergeben, aber LK 532 war frei. Gebont. Seitdem ist sie sichtbar unterwegs im Namen des Herrn, denn  LK 532 steht für das Lukas-Evangelium, Kapitel 5, Vers 32.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet am Freitag wieder
 

(5.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern führen. Am Freitag, 9. Oktober 2020 heißt Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 


 

Freiheitslieder zur Wiedervereinigung
Duisburger sangen mit Kantor Daniel Drückes

(4.10.2020)

Christliche Gemeinden aus dem Süden der Stadt organisierten die Duisburger „Dankedemo“ als Teil der bundesweiten Aktion „3. Oktober Deutschland singt“ zum Tag der deutschen Einheit. 30 Jahre Freiheit und Einheit sind ein Grund zu feiern und dankbar zu sein. Deshalb stellte die freie evangelische Gemeinde Wanheimerort mit städtischer Unterstützung eine Sing- und Dankveranstaltung unter freiem Himmel auf die Beine. Auf dem König Heinrich Platz versammelten sich vor dem City Palais knapp 80 eingemummelte Menschen und vergruben die frisch desinfizierten Hände in den warmen Manteltaschen. Musikalische Unterstützung für die Initiatoren um Roland Hölzl, den Pastor der freien Gemeinde, gab es von Daniel Drückes, dem Kantor der evangelischen Gemeinde Wanheimerort. Der hatte drei Sängerinnen und einen Sänger aus seinem Chor „Praising“ mitgebracht. Er setzte sich ans Keyboard und eröffnete den Abend mit dem trotzigen Volkslied aller Unterdrückten „Die Gedanken sind frei“. „Habt ihr das gemeinsame Singen auch so vermisst wie ich?“, fragte Drückes die fröhlichen Sänger und gab sich direkt selbst die Antwort „Muss wohl, sonst wären kaum so viele von euch gekommen“. 

Roland Hölzl bekannte in seiner Begrüßungsrede, dass bei ihm das Staunen über das Wunder der friedlichen Wiedervereinigung beider deutscher Staaten auch nach 30 Jahren nicht aufgehört habe. „Gott ist ein lebendiger Gott, der Völkergeschichte schreibt“, sagte er und drückte auch seine Dankbarkeit für 75 Jahre Frieden aus.

Für den Duisburger Bürgermeister Manfred Osenger war der Abendtermin schon die zweite Gedenkveranstaltung des Tages. Aber man habe bei der städtischen Feier zum Tag der Einheit mit 50 Teilnehmenden in der Gebläsehalle natürlich weder singen noch pfeifen dürfen, räumte Osenger schmunzelnd ein. Danach konnte nur „Wind of Change“ von den Scorpions kommen, das traditionell mit schwerem deutschem Akzent gesungen werden muss. Alle Whistleblower vor Ort unterstützen gerne den Kantor am Keyboard, der behauptete, dass für ihn alleiniges, freies Pfeifen zu den schweren Prüfungen gehöre. Es wurden Kerzen in der Dämmerung geschwenkt und der gemeinsame Gesang überwand allmählich die hygienisch notwendigen Zwischenräume zwischen den Singenden. Einen nachdenklichen Akzent setzten vier Zeitzeugen, die von ihrem Weg in die persönliche Freiheit berichteten. Ihr Großvater habe nie von der sowjetischen Gefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt, weil er vor seiner Freilassung schwören musste, darüber zu schweigen, erzählte Tabea Schönborn. Erst nach dem Mauerfall sei diese Last von ihm abgefallen. Für Deborah Marschner hörten dagegen die Probleme nach der Wiedervereinigung nicht auf. „In der DDR durfte ich kein Abitur machen, weil dem Staat meine Gesinnung nicht passte. Dort war meine Ausbildung zur Kinderdiakonin nicht anerkannt, weil sie christlich war. Im Westen war sie dann später auch nicht anerkannt, weil sie schlicht unbekannt war“, berichtete sie und musste zwischendurch ordentlich schlucken, vor allem, weil die Lieder alte Erinnerungen aufsteigen ließen.

„Man bleibt ein Stück entwurzelt“, bekannte Anett Volke, die 1990 ihrer Mutter nach Duisburg gefolgt ist, „aber ich übe jetzt schon 28 Jahre Wiedervereinigung mit meinem Duisburger Ehemann. Es geht gut und es ist machbar.“ Mit der Europahymne ließen Drückes und seine Vorsänger mit den dekorativen Lichterkränzen im Haar den Abend ausklingen. 

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 

 

 


 

Der christliche Glaube bewährt sich im Engagement für den Nächsten

(3.10.2020)

Joachim Hasley ist letzte Woche im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Evangelische Kirche und ihre Diakonie haben ihm viel zu verdanken. Joachim Hasley wirkte ehrenamtlich in zahlreichen Gremien von Kirche und Diakonie mit. Dieses langjährige Engagement würdigte Bundespräsident Köhler 2009 mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Anerkennung seiner Verdienste um Staat und Volk.

Die Ehrenämter in Kirche und Diakonie, die Hasley bereits während seiner beruflichen Laufbahn als Geschäftsführer und ab 1999 als Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie in Duisburg ausgeübt hatte, wurden mit seinem Eintritt in den Ruhestand 2004 noch einmal erheblich erweitert. Neben der Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzes KD-Bank engagierte sich Hasley in verantwortlichen Positionen in großen Einrichtungen der Diakonie, wie der Graf-Recke-Stiftung, der Kreuznacher Diakonie oder die Kaiserswerther Diakonie ebenso wie dem Evangelischen Klinikum Niederrhein. Daneben gehörte er dem Ständigen Finanzausschuss der Evangelischen Kirche im Rheinland an.  

Seiner Wohnsitzgemeinde im Duisburger Stadtteil Obermarxloh stand er viele Jahre als Presbyter und Vorsitzender zur Verfügung. Hasley hatte sich für die Vereinigung der beiden Kirchenkreise in Duisburg starkgemacht, wurde Mitglied in der Leitung des neugebildeten Kirchenkreises und arbeitete in verschiedenen Gremien an der Neustrukturierung des Kirchenkreises und der Konsolidierung seiner Finanzen mit. In allen Bereichen wurde die kompetente Beratung durch Herrn Hasley geschätzt, ebenso seine sachliche und klare Argumentation. Seine Stimme hatte in der Kirche in Duisburg erhebliches Gewicht.  

Die Arbeit, die Hasley im Ruhestand ehrenamtlich leistete, hatte das Ausmaß einer Berufstätigkeit. Gefragt nach seiner Motivation für diesen Einsatz erklärte er: „Ich habe mein Geld bei Kirche und Diakonie verdient, da kann ich doch etwas zurückgeben, solange Gott mir Gesundheit gibt.“

Für Jochim Hasley, der in einer christlich geprägten Familie aufgewachsen ist, sei es selbstverständlich gewesen, dass sich der christliche Glaube im Engagement für den Nächsten bewährt, betont Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. „Auch bei schwierigen finanziellen oder strukturellen Entscheidungen wurde immer wieder deutlich, wie sehr er sein Handeln an christlichen Grundwerten ausrichtete“, erklärt Schneider. Joachim Hasley habe das Engagement nicht als Belastung erlebt. Es habe vielmehr selbstverständlich zu seiner Person gehört. „Wir werden Joachim Hasley nicht vergessen. Sein Leben bleibt geborgen in der Liebe Gottes, die stärker ist als der Tod.“

 


 

Flötentöne in der Duisserner Lutherkirche
Jubiläumskonzert mit Musik von Barock bis Romantik

(2.10.2020)

Besser als mit einem Konzert kann eine Musikgruppe ihr Jubiläum nicht feiern. Davon sind die Musikerinnen und Musiker aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West überzeugt, deren Blockflötenensemble jetzt seit 50 Jahren besteht. Und deshalb feiern sie den runden Geburtstag mit Klängen aus fünf Jahrhunderten, gespielt auf ihren Instrumenten. Damit der Abend am Samstag, 10. Oktober 2020 ab 18 Uhr in der Duisserner Lutherkirche an der  Martinstraße 39 ein ganz besonderer wird, spielt das Blockflötenensemble neben einigen Sätzen aus der Feuerwerks- und der Wassermusik von Georg Friedrich Händel auch romantische Werke von Bruckner und Rheinberger. Auf dem Programm stehen außerdem auch fröhliche Tanzmusik des Frühbarock. Außerdem gibt es eine Uraufführung mit dem „Tango de las flautas“ von Volker Nies, der auch das Blockflötenensemble leitet. Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang. In der Kirche sind die Schutzbestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beachten. Mehr Infos dazu gibt es unter www.ekadu.de und per Telefon Pfarrer Stefan Korn (0203 / 330490). 

 


 

Neuer Internetauftritt der Auferstehungsgemeinde

(1.10.2020)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt im Internet ein komplett neues Bild ab. Ein wichtiger Grund für den Aufbau einer neuen Seite war, dass die alte Homepage von Smartphones und Tablets nicht gut aufzurufen war. Jetzt sind die Infos zur Gemeinde unter https://evaufdu.de auf allen Geräten gut zugänglich und im Vergleich zur früheren Seite sind nun auf jeder Unterseite große, ansprechende Fotos zu finden, die das breite Spektrum der Gemeindearbeit bildlich hervorheben. Die Seite ist ein Spiegel des Gemeindelebens, so dass jede Generation Angaben zu den Angeboten sowie den Gruppen und Kreisen findet.  Ausgesprochen praktisch ist die Kalenderfunktion, mit der Interessierte ihre Veranstaltungen mit einem Klick oder Fingerwischen direkt in den eigenen Terminkalender übertragen, der dann an den nächsten Gottesdienst erinnert. 

In dem Bild, das wir Ihnen im Anhang zu honorarfreien Verwendung senden, haben Pfarrer Samuel Dörr und junge Ehrenamtliche festgehalten, wie sie an der neuen Homepage gearbeitet haben: teilweise mit Beamer, zwei Laptops und Tablet, um immer direkt zu schauen, ob das mit dem responsiven Design auch funktioniert (Foto: https://evaufdu.de). Es funktioniert.

 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(30.09.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 5. Oktober 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Mitten im Leben
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

(29.09.2020)

Hans-Bernd Preuß ist schon seit sechs Jahren im Ruhestand, doch für seine evangelische Kirche ist der Pastor immer noch viel unterwegs. Ganz besonders in seiner Heimatgemeinde Obermeiderich, wo er u.a. seit vielen Jahren die sogenannten „Durchblicke-Gottesdienste“ mitgestaltet. Den aktuellen Online-Gottesdienst haben er und die Band „HB Homies“ in der Kirche an Emilstraße fürs Netz aufgenommen. Wie bei jedem „Durchblicke – der etwas andere Gottesdienst“ gibt es auch jetzt viel Musik; Silja Heitzer, Michael Kollek, Malte Hollenberg, André Welters, Lukas Rissel und Daniel Drückes machen sie gemeinsam. Hans-Bernd Preuß spricht darüber, dass Gott mitten im Leben der Menschen ist und sich einmischt. Er und alle Mitwirkenden laden Interessierte ein, den Gottesdienst im Netz nachträglich mitzufeiern... hier auf dem Youtube-Kanal „Obermeiderich“. Infos zu dem besonderen Gottesdienstformat gibt es unter www.duchblicke.de.

 

 

 


 

Das Evangelische Kirchenparlament wählte Nachfolge von Superintendent Schneider

(25.09.2020)

Dr. Christoph Urban, Pfarrer der Gemeinde Konz im Kirchenkreis Trier (42), ist neuer Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Tagung der Synode des Kirchenkreises, zu der die Abgeordneten des Kirchenparlamentes in einer Videokonferenz zusammenkamen, wurde er im ersten Wahlgang mit 58 Stimmen von 90 abgegebenen Stimmen zum Nachfolger von Armin Schneider gewählt.

Pfarrer Schneider ist seit 16 Jahren Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und geht Ende November in den Ruhestand.

Einen ausführlichen Bericht zur Tagung und zur Wahl gibt es nach dem Gespräch am Montag, 28. September 2020 von neuem und altem Superintendenten mit den Medien. Auf dieser Unternetseite von  www.kirche-duisburg.de sind die Manuskripte der Vorstellungsreden, die die beiden Kandidaten auf der Synodentagung hielten, im PDF jetzt schon nachzulesen. Zu finden sind dort auch Infos zu den Lebensläufen und die Manuskripte der Predigten, die die beiden Kandidaten im August hielten.

 

 


 

Erntedank getrennt und doch zusammen feiern

(25.09.2020)

Die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt seit Wochen Christinnen und Christen zu kleineren Gottesdiensten ein, um trotz der Corona-Pandemie Gemeinschaft in ihren Kirchen zu ermöglichen. Deshalb hat das Presbyterium auch entschieden, zwar an getrennten Orten, aber zumindest zeitgleich unter dem Motto „Getrennt – vereint – dankbar“ am ersten Sonntag im Oktober Erntedank zu feiern. Und zwar mit entsprechendem Abstand zueinander.  

Die beiden Gottesdienste am Sonntag, 4. Oktober beginnen um 11 Uhr - einer im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, und der andere in der Auferstehungskirche in Ungelsheim an der Blankenburger Straße. Gemeinsam mit den Kindern, die mit ihren Eltern und Großeltern kommen, soll der Erntedankaltar geschmückt werden. Denn trotz aller Einschränkungen haben die Menschen hier allen Grund zur Dankbarkeit. Die Not der Menschen in vielen Ländern der Welt sei durch die Pandemie noch einmal verschärft worden, heißt es im Gemeindebrief. „Und selbst in unserem reichen Land gibt es Armut, Existenzängste und Verzweiflung. Es gibt Städte, in denen jedes 5. Kind von Staatsleistungen lebt. Duisburg gehört dazu“ ist dort weiter zu lesen. Daher sammelt die Gemeinde auch dieses Jahr wieder Kollekten und Spenden für die Aktion „Brot für die Welt“. Sie ruft die Gemeinde aber auch zu Erntedankgaben für die Duisburger Tafel und das Frauenhaus auf und bittet dafür um Spenden, wie Konserven, Reis, Nudeln, Kaffee, Tee, Schokolade und andere haltbare Lebensmittel. Mit diesen Spenden sollen die Altäre in Huckingen und Ungelsheim farbenfroh gestaltet und später an die beiden Organisationen weitergeleitet werden. Wer nicht zu den Gottesdiensten kommen kann, ist trotzdem eingeladen, in der Woche vor Erntedank Spenden in den Pfarrhäusern abzugeben. Kontakte und Adressen gibt es im Netz unter www.ev-auferstehungsgemeinde.de.  

 

 


 

Kircheneintrittsstelle öffnet wieder

(24.09.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern führen. Am 2. Oktober heißt Superintendent Pfarrer Armin Schneider in der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen.

In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 


 

Evangelische Kirchengemeinde Meiderich
Ein dreifaches großes Dankeschön im Gottesdienst

(24.09.2020)

Im Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich am Sonntag, 4. Oktober 2020 wird das neue Presbyterium durch Gebet und Segen eingeführt. Zugleich verabschiedet die Gemeinde drei Presbyterinnen feierlich und dankt ihnen für die langjährige Arbeit. Dass dies am Erntedanktag 2020 geschieht, ist für die Gemeinde ein bewusst gesetztes Zeichen.

Gewählt wurde das neue Presbyterium, das die Kirchengemeinde jetzt leitet, schon im März. Wegen der Corona-Pandemie konnte es durch die Bestätigung seitens des Kreissynodalvorstands zwar seine Arbeit aufnehmen, der dazugehörige Einführungsgottesdienst fehlte aber bisher. Teil dieses Gottesdienstes ist auch die Verabschiedung der Presbyterinnen Natascha Boos, Dorothee Höffken und Margret Thummes, die über eine unterschiedlich lange Zeit ihre Kräfte, ihre Motivation, ihr Engagement und auch ihre Zeit ehrenamtlich dem Presbyterium und damit der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt haben.  

Dieses Engagement ist für Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt, nicht selbstverständlich, denn: „Viel Herzblut wurde eingebracht, viel mitgedacht, geplant, angepackt.“ Es sei ein Dienst, „für den wir uns gar nicht genug bedanken können.“ Deshalb soll das Dankeschön  im und mit dem Gottesdienst am Erntedanktag seinen gebührenden Raum erhalten. Entgegen vorheriger Ankündigungen feiert die Gemeinde den Gottesdienst am 4. Oktober 2020 um 11 Uhr nicht im Gemeindezentrum, sondern in der benachbarten Kirche, Auf dem Damm. Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Gemeinde sind aber zu beachten (Infos dazu gibt es unter www.kirche-meiderich.de und bei Dirk Strerath, Tel.: 0203 / 4379 88).

 

 


 

Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) 

(24.09.2020)

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des Freiwilligen Sozialen Jahres kann man mit den beiden auch am 6. Oktober 2020 von 18 bis 19.30 persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Telefonische Anmeldung zum Treffen sollte schon sein... (0203/2951-2841; L. Allofs oder 0203/2951-2842, R. Lehmann).

 


 

Wieder Literaturgespräche in Großenbaum
Ferdinand von Schirach, Michelle Obama und Ulla Hahn noch in diesem Jahr

(23.09.2020)

Ein spannendes, interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das kennt und mit dem man sich darüber austauschen kann. Dieses Problem behebt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit einigen Jahren: Alle vier Wochen treffen sich Menschen am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus.

Die Bücherfans besprechen, was an dem Thema, den Figuren, dem Stil oder darüber hinaus beschäftigt. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 6. Oktober geht es um Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“, am 3. November um Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ und am 1. Dezember sprechen die Lesefans über Ulla Hahns „Liebesarten“. Zur besseren Planung in Corona-Pandemie-Zeiten melden sich Interessierte bei Pastorin Ulrike Kobbe (Tel.: 0203 / 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) an. Denn maximal zehn Personen werden sich zum Bücherclub im großen Gemeindesaal, Lauenburger Allee 21, treffen dürfen; und natürlich müssen alle die entsprechenden Hygieneauflagen, wie Abstand halten, Masken erst am Platz abnehmen und Handdesinfektion, beachten. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 

 

 


 

Einmal den Rhein rauf und runter
Fotoreisebericht in der Duisserner Notkirche

(23.09.2020)

Der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt nach langer Pause wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 30. September 2020 um 15 Uhr auf einer Leinwand auf große Bilderreise von Köln zunächst flussabwärts ins Rheindelta mit seinen großen Städten Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam. Dann geht´s den Rhein hinauf über den Niederrhein über Koblenz, zur Loreley und am Oberrhein zu den klassischen Kulturstädten Speyer, Straßburg bis nach Basel. Pfarrer i.R. Ekkehard Müller legt mit den Besucherinnen und Besuchern der Themenrunde in 80 Fotominuten über 1700 erlebnisreiche Flusskilometer zurück. Eine Anmeldung zum Themennachmittag bei Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 / 330490) ist unbedingt erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt und alle Sitzplätze haben einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander. Beim Hineinkommen und Fortgehen muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden, die am Platz wieder abgelegt werden kann. Infos zur Gemeinde gibt´s unter Foto: www.ekadu.de.

 

 

 


 

Erntedank-Entdeckungstour

(23.09.2020)

Da in der Obermarxloher Lutherkirche zurzeit nur 20 Personen gemeinsam Gottesdienst feiern können, hat sich die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh für das Erntedankfest eine schöne Alternative einfallen lassen. Sie lädt Groß und Klein zu einer Erntedank-Entdeckungstour ein. Diese startet am Sonntag, 4 Oktober 2020 um 11 Uhr am Hauptportal der Lutherkirche an der Wittbachstraße. Auf einem 30minütigen „Schöpfungsweg“ gibt es an verschiedenen Stationen zum Verweilen Impulse zum Nachdenken, Anschauen, Hören oder Schmecken. Besucherinnen und Besucher müssen in der der Kirche und im Foyer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen; der Abstand von zwei Metern muss eingehalten werden, wenn die Menschen nicht aus einem Hausstand kommen, teilt die Gemeinde vorab mit. Mehr Infos hat Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701). Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org

 

 


 

Gottesdienste nur zur seelischen Erbauung? 
Kirchengemeinde lädt zu Vortrag und Diskussion ein

(22.09.2020)

Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie am Dienstag, 29. September 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder fortgesetzt. Diesmal geht es unter dem Titel „Komm in unsere laute Stadt. Die Wahrnehmung der Welt im Gottesdienst“ u.a. um die Frage, ob Gottesdienste nur zur seelischen Erbauung jenseits der Tagesaktualität dienen. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700). Info: Die Kreuzeskirche wurde von 1903-1905 errichtet und am 25. Juli 1905 mit ihren 1100 Sitzplätzen in Dienst genommen. Als Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung gehört sie zur Themenroute „Sakralbauten“ in der „Route der Industriekultur“ des Regionalverbandes Rhein-Ruhr. Sie ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern als offene Stadtteilkirche auch für Ausstellungen und kulturelle, gesellschaftspolitische und bürgerschaftliche Veranstaltungen. Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org

 


 

Wieder Miniclub in Obermeiderich

(22.09.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Mädchen und Jungen unter vier Jahren mit ihren Begleitpersonen zum Miniclub ein. Die Treffen gestaltet Diakonin Gisel Rastfeld und bietet immer donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr den Kleinsten Raum zum Spielen, Toben und Krabbeln im Gemeindezentrum an der Emilstraße, die Erwachsenen hingegen haben dort genug Platz, um die Sicherheitsabstände einhalten zu können. Mehr Infos hat Gisela Rastfeld  (0203 / 421444; www.obermeiderich.de).

 


 

Erntedank in Duisburg

(22.09.2020)

Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur, meist geschieht dies am ersten Sonntag im Oktober, in diesem Jahr ist es der 4.10.2020. Selbstverständlich werden in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg auch die Gottesdienste zum Erntedank nach Maßgaben der Corona-Schutzverordnung gefeiert.

Gefeiert wird Erntedank in Familiengottesdiensten, Mehrgenerationengottesdiensten, Abendmahlsgottesdiensten und auch im Gottesdienst unter freiem Himmel. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden. Eine Übersicht der Duisburger Gottesdienste gibt es hier im Internet. 

 


 

Auch die „Pusteblume“ ist jetzt Familienzentrum

(22.09.2020)

 Die Freude war groß, als das Team der Kita „Pusteblume“ aus Neuenkamp nach den Sommerferien erfuhr, dass diese das Zertifikat „Familienzentrum NRW“ erhalten hatte. Die Freude darüber konnte wegen der Corona-Pandemie nur im kleinen Kreis geteilt werden, aber für die Kita-Kinder wurde der letzte Freitag zum Fest, bei dem sie die Nachbarschaft durch aufsteigende Luftballons ein wenig von der Aktion mitbekommen ließen. Den aufwändigen Weg zum Zertifikat hatte das Team im Frühjahr unter zusätzlich erschwerten Bedingungen absolviert, denn die Kita musste aufgrund der Corona-Pandemie schließen und eine Notbetreuung einrichten. Mit der jetzt bestandenen Prüfung ist die „Pusteblume“ die inzwischen siebte Kita des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, die nun als Familienzentrum anerkannt wurde. Mit diesem Siegel bietet die Kita in ihren Räumlichkeiten verschiedene zusätzliche Angebote für Familien in Neuenkamp an – unabhängig davon, ob ein Kind in der Einrichtung betreut wird oder nicht. So gibt es nun regelmäßig – falls gewünscht auch anonyme – Beratungsgespräche zum Thema Familie und Erziehung. Zudem gibt es unterschiedliche Angebote für Eltern und Kinder, wie etwa eine Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Angebote zum Erlangen des Pflasterpasses sowie zur Stärkung der Selbstbehauptung. Bei allen Treffen gelten selbstverständlich Schutz- und Hygienevorgaben nach der Coronaschutzverordnung. Infos zu den Kitas und Familienzentren gibt es unter www.ebw-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(22.09.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 28. September 2020 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt.  

 


 

Babymützchen für die Säuglingsstation

(21.9.2020)

Jedes ganz bunt und vom Aussehen völlig anders, aber bestimmt jedes der 70 Babymützchen, die Marion Brozek dem Team der Säuglingsstation des Bethesda Krankenhauses neulich übergeben hat, wird den dort neugeborenen Mädchen und Jungen ein wärmend-weiches Wohlgefühl geben. Marion Brozek ist Leiterin des evangelischen Jugendheims in Hochfeld und las im Sommer den Aufruf der Station, dass die selbstgemachten Kopfbedeckungen ausgehen würden und Strickfreudige helfen könnten. „Wir kommen alleine nicht mehr hinterher!“ schrieb die Station in den Sozialen Medien. Mitarbeiterinnen und Freundinnen des Jugendheimes haben sich gar nicht erst bitten lassen, sondern direkt losgelegt und im Sommer fleißig Baby-Mützchen genäht, gestrickt und gehäkelt. Auf die bunten Ergebnisse sind sie und auch Marion Brozek sehr stolz.

 

 


 

Was braucht es zum Leben?

Konfis packen Winterhilfe für Familien in Tadschikistan

 

(18.9.2020)

 

Als sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die Frage stellten, was sie zum Leben brauchen, stellten sie fest, dass es Wesentliches im Leben umsonst gibt: Frische Luft zum Atmen, Freunde, Liebe. Dass es Menschen aber auch an den elementarsten Dingen fehlen kann, wurde den Konfis beim Sortieren von Spenden klar, die als Pakete in diesem Jahr nach Tadschikistan verschickt werden. 

Die Jugendlichen hatten Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln, getrocknete Hülsenfrüchte, Reis, Fleisch- und Fischkonserven, aber auch Hygieneartikel und Wäsche mitgebracht, um damit die Pakete zu befüllen. Die Verwunderung darüber, dass eines der Pakete einer Familie in einer der ärmsten Regionen Zentralasiens drei bis vier Monate lang über den Winter hilft, war groß. „Ich glaube, ich würde gerade einmal eine Woche damit auskommen“, sagte eine Konfirmandin, und ein anderer fragte gleich: „Wie soll das denn gehen?“ Die Antwort von Pfarrerin Sara Randow leuchtete den Konfis ein: Grundnahrungsmittel können gestreckt oder mit anderen Produkten gemischt werden, die auf dem Feld oder im Garten verfügbar sind. Und natürlich wird auch untereinander getauscht. Dabei stehen Kaffee und Fleischkonserven besonders hoch im Kurs. 
Über das Friedensdorf Oberhausen (www.friedensdorf.de) gehen die Pakete im Herbst auf die Reise zu den Bestimmungsorten, wo sie von Partnerorganisationen an kinderreiche Familien und Waisenhäuser ausgegeben werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (
www.trinitatis-duisburg.deunterstützt die Aktion seit vielen Jahren, und jeder neue Konfi-Jahrgang hilft beim Sammeln und Packen der Spenden mit.

 

 


 

Parallele Gemeindeversammlungen in Meiderich und Obermeiderich

(18.09.2020)

Die beiden evangelischen Nachbarkirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich laden am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit nach den Gottesdiensten ihre Mitglieder und Interessierte zu Gemeindeversammlungen ein. Dabei informieren Vertreterinnen und Vertreter der Presbyterien über die Zukunft des gemeinsam betriebenen Pfarrfriedhofs, die Wahl des neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die zwei Tage vorher stattfindet, und die Zukunft der sechs evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises im Duisburger Norden. Die Gemeinde Meiderich berichtet zusätzlich auch über die Situation der Kirche Auf dem Damm, an der jüngst Schäden festgestellt wurden. Anmeldungen zu den Versammlungen sind nicht erforderlich, die jeweiligen Hygieneschutzmaßnahmen der Gemeinden sind zu beachten. Für Rückfragen stehen die Presbyteriumsvorsitzenden Heidi Kloppert (Meiderich; www.kirche-meiderich.de) und Pfarrerin Sarah Süselbeck (Obermeiderich, www.obermeiderich.de) gerne zur Verfügung. Die Versammlung in Obermeiderich findet am Sonntag, 27. September 2020 im Gemeindezentrum Emilstraße gegen ca. 12 Uhr statt, die Versammlung in Meiderich zeitgleich im Gemeindezentrum auf dem Damm ebenfalls ca. 12 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst.

 


 

Orgel rockt
Rock, Pop und Filmmusik in der Friedenskirche 

(17.09.2020)


Seit 2009 sind über 55.000 Menschen zu Patrick Gläsers Konzerten gekommen, um Rock, Pop und Filmmusik auf der Kirchenorgel zu hören. Am Freitag, 25. September 2020 wird es auch in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, nach Bond und Metallica klingen, denn Gläser ist wieder zu Gast in dem Gotteshaus. Patrick Gläser, Inhaber des Projektstudios „SOUNDmanufaktur“ in Öhringen, ist freier Musik- und Tonproduzent und Komponist mit dem Schwerpunkt Audiomarketing. Für sein Projekt „Orgel rockt“ arrangiert er Rock- und Popsongs und symphonische Filmmusiken. „Klassiker der Rock- und Filmmusik auf der Pfeifenorgel - der Reiz liegt in der besonderen Verbindung. Und auf der Orgel als ‚Königin der Instrumente‘ gelingt das Wechselspiel zwischen zart schmelzenden und schmetternden Klängen, wie es für Rock- und Filmmusik passend ist. Musik, die unter die Haut geht“ schreibt er dazu auf seiner Homepage. Welche Stücke er in Hamborn aufführen wird, erfahren Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird am Ausgang erbeten. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Eine Voranmeldung unter Tel.: 0203 / 36979703 (zwischen 15 und 17 Uhr) ist deshalb notwendig.  

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.9.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. September 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt.  

 

Jubiläumskonfirmation in der Versöhungskirche

(17.9.2020)

Am 25. Oktober 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm eine Jubiläumskonfirmation für alle ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die vor 50 oder mehr Jahren in dieser oder einer anderen Kirchengemeinde konfirmiert wurden. Der Gottesdienst in der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee beginnt um 10 Uhr. Wegen der Coronapandemie verzichtet die Gemeinde auf eine Nachfeier und auf das Feiern des Abendmahls. Alle Jubilare, die mit ihren Angehörigen am Gottesdienst teilnehmen möchten, melden sich bitte bis zum 30. September im Gemeindebüro, Lauenburger Allee 19 oder unter der Telefonnummer 761120 an. Pfarrer Ernst Schmidt weist darauf hin, dass auch im nächsten Jahr eine Jubiläumskonfirmation gefeiert wird. Wer also in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht am Gottesdienst teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, das im nächsten Jahr nachzuholen.

 

 


 

Lichtspiele in der Auferstehungskirche
Ausstellungseröffnung im Duisburger Süden

(16.09.2020)


In der Ungelsheimer Auferstehungskirche sind meist mehrmals im Jahr verschiedenste Kunst- und Fotografie-Ausstellungen zu sehen. Die evangelische Gemeinde hält an dem Format fest und zeigt jetzt Fotografien aus dem städtischen Umfeld der Region. In den Bildern geht es um das Spiel von Licht und Schatten und die Leuchtkraft der Farbe. Susanne Heinemann, Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur in Bochum, und Andrea Schirmer, Diplom-Designerin aus Duisburg, gaben der Ausstellung den Titel „Lichtspiele – Fotografische Streifzüge durch die Wirklichkeit des Scheins“. Ihre Fotografien lassen Raum für freie Assoziationen und sind als zeitgemäße und aus dem alltäglichen Erleben heraus gestaltete Andachtsbilder gedacht, die den Betrachter zu Ruhe und Kontemplation einladen. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 20. September 2020 in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31 eröffnet. Bereits der Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, wird sich thematisch mit der Ausstellung beschäftigen. Um 10.30 Uhr wird sie dann mit einem Gespräch mit den Fotografinnen eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (http://www.ev-auferstehungsgemeinde.de/) oder nach telefonischer Anmeldung bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702) zu besichtigen.

 

 

 


 

 

In einem guten Haus geht nichts verloren

Gottesdienst zur Verabschiedung der ausgeschiedenen Presbyterinnen und Presbyter und Segen für das neue Presbyterium

 

(25.08.2020)

 

Dass in einem guten Haus nichts verloren geht, ist ein Sprichwort, dessen Bild die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd für sich in Anspruch nimmt, denn sie will nicht vergessen, sich im Gottesdienst bei den Presbyterinnen und Presbytern zu bedanken, die die letzten vier Jahre Verantwortung getragen haben. Im gleichen Gottesdienst soll natürlich soll auch das neue Team, dass bis 2024 im Amt bleiben wird, mit Gottes Segen gestärkt werden. Am 1. März 2020 wurde das neue Presbyterium gewählt, doch die geplante für 22. März geplante Verabschiedung und Einführung der alten und neuen Presbyterinnen und Presbytern in einem Gottesdienst konnte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Weil keine Gottesdienste stattfinden konnten, wurde das neue Presbyterium durch einen reinen Verwaltungsakt eingeführt. Aber weil dieses ehrenamtliche Engagement einfach mehr verdient hat, hat sich die Gemeinde entschieden, diesen Gottesdienst am Sonntag, 30. August um 10 Uhr im Gemeindezentrum Huckingen, Angerhauser Str. 91, nachzuholen. Natürlich gilt auch an diesem Sonntag das Hygienekonzept der Gemeinde für Gottesdienste. Unter anderem sind die Stühle mit Nummern versehen. Es wird ein Sitzplan erstellt. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ev-auferstehungsgemeinde.de; Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (Tel.: 0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747) gerne.

 

 


 

Zugabe am nächsten Sonntag beim Sommercafé in Obermarxloh

(24.8.2020)

Mitarbeitende und Ehrenamtliche der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sorgen seit fünf Jahren an jedem Sonntag der Sommerferien mit Kuchen-Leckereien, Kaffeeduft und Getränken für Entspannung  im Innenhof zwischen Obermarxloher Lutherkirche, Familienzentrum und „Blauem Haus“. Da wegen der Corona-Pandemie an das traditionelle Sommerfest in diesem Jahr nicht zu denken ist, öffnet zum Trost das Sonntags-Café am Blauen Haus noch einmal zusätzlich am 30. August von 12 bis 17 Uhr - ein letztes Mal für dieses Jahr. Selbstverständlich gilt es auch an diesem Sonntag, wie auch an den vorherigen Feriensonntagen in diesem Jahr, die Beachtung aller Corona-Regeln, wie sie auch für kommerzielle Cafés und Restaurants gelten – und zwar für die Mitarbeitenden, als auch die Spaziergänger, Radler und Anwohner, die dorthin kommen. Angeboten werden wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Fahrräder können in sicherer Sichtweite des Cafés abgestellt werden und Kinder können die Spielgeräte auf dem gesicherten Außengelände nutzen. Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie sei das Sommer-Café am Blauen Haus in ausgesprochen gut besucht gewesen, stellt Pfarrerin Birgit Brügge rückblickend fest: „Die Leute standen teilweise Schlange, um einen Tisch zu bekommen – so groß ist offenbar der Drang, mal wieder rauszukommen.“

 

Evangelische Kirche in Meiderich wieder geöffnet 

(24.8.2020)

Beginnend mit den beiden Konfirmationsgottesdiensten am 30. August 2020 wird die evangelische Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, wieder geöffnet. Die Untersuchung der in der Kirche aufgetretenen Schäden durch einen Statiker hat ergeben, dass keine Bedenken bezüglich der Sicherheit der Kirche bestehen und dass die Kirche für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden kann. Im Juni war das Gotteshaus sicherheitshalber geschlossen worden, das Risse im Fußboden, in den Holzsäulen und an den Emporen zu beobachten waren. Die Untersuchungen zur Schadensursache  laufen noch. Wann die aufgetreten Schäden beseitigt werden, ist noch zu klären. Für das Presbyterium und Gemeindeglieder ist es wichtig, die Gottesdienste in der Kirche trotz der Schäden in Sicherheit feiern zu können. Alle Gottesdienste werden nach einem Schutz- und Hygienekonzept gefeiert, vorherige Anmeldungen im Gemeindebüro sind nur für die Konfirmationsgottesdienste am 30. August 2020 um 11 und 14 Uhr nötig (0203 / 4519622). Unter der Rufnummer und unter www.kirche-meiderich.de gibt es auch weitere Informationen zum Corona-Pandemie-Schutzkonzept. 

 

Wieder Literaturgespräche in Großenbaum

(24.8.2020)

Ein spannendes, ein interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das gleiche Buch gelesen hat und mit dem man sich austauschen kann. Dieses Problem behebt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit einigen Jahren: Alle vier Wochen treffen sich Menschen am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus. Die Bücherfans besprechen, was an dem Thema, den Figuren, dem Stil oder darüber hinaus beschäftigt. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 1. September 2020 geht es um „Raumpatrouille“ von Matthias Brandt, am 6. Oktober um 6. Oktober um Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“, am 3. November um Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“, und am 1. Dezember sprechen die Lesefans über Ulla Hahns „Liebesarten“. Zur besseren Planung in Corona-Pandemie-Zeiten melden sich Interessierte bei Pastorin Ulrike Kobbe (Tel.: 0203 / 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) an. Denn maximal zehn Personen werden sich zum Bücherclub im großen Gemeindesaal, Lauenburger Allee 21, treffen dürfen; und natürlich müssen alle die entsprechenden Hygieneauflagen, wie Abstand halten, Masken erst am Platz abnehmen und Handdesinfektion, beachten. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 


 

Pilgerfilm begeisterte Kinogäste in der Gießhalle im Landschaftspark

(21.8.2020)

„Kleine seelische Tankstellen“ bieten katholische Stadtkirche und evangelischer Kirchenkreis in diesem Corona-Sommer den Duisburgern auch außerhalb von Kirche und Gottesdienst. Eine dieser Tankstellen war am 19. August der gemeinsam mit dem Filmforum präsentierte Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ von Gabi Röhrl im Landschaftspark Nord.

Schon bevor der Film startete, zog das Thema Pilgern das Publikum im ausverkauften Open-Air Kino des Filmforums in seinen Bann. Hierfür sorgten nach einer kurzen Begrüßung durch Stadtkirche-Referentin Eva Wieczorek-Auer Filmemacherin Gabi Röhrl und die Duisburger Pilgerin Ines Auffermann aus der evangelischen Gemeinde Duisburg-Neudorf. In einem kurzen Podiumsgespräch tauschten sich die beiden auf sehr unterhaltsame Weise darüber aus, was Pilgern mit den Menschen macht. „Es geht nicht darum den Weg zu bezwingen, denn dann bezwingt der Weg uns“, mahnte Ines Auffermann. Und Gabi Röhrl ergänzte: „Wenn man sich zu viel vornimmt, schafft man es nicht. Erst wenn man lernt, gut auf sich zu achten und sein eigenes Tempo zu finden, wird der Weg zum Freund mit beeindruckenden Begegnungen und Erlebnissen.“

Als dann anschließend der Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ über die Leinwand lief, mit dem Gabi Röhrl ohne Vorkenntnisse zur Filmproduzentin, Regisseurin und Kamerafrau in einer Person geworden war, wurden die Zuschauer fast schon selbst zum Pilger. „Allerdings ohne Blasen an den Füßen“, das hatte Gabi Röhrl dem Publikum augenzwinkernd vor dem Filmstart versprochen. Der Abend wurde für alle zu einem besonderen Erlebnis. Und das nicht nur, weil der Film mit seinen herausragenden Landschaftsaufnahmen des Jakobswegs von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis zum Ziel in Santiago de Compostela in Spanien punktet. Vielmehr ist auch die Gesamtkomposition von „Nur die Füße tun mir leid“ aus Bildern, Schnitt, Musik, den Pilgern, die hier zu Wort kommen und der fast schon meditativen Stimme im Off von Gabi Röhrl mit ihrem liebenswert süddeutschen Akzent sehr gelungen. Das zeigten auch die Reaktionen der Zuschauer im Anschluss an den Film mit einem spontanen und herzlichen Applaus.

Die nächste kleine seelische Tankstelle von evangelischer und katholischer Kirche in Duisburg gibt es schon am 26. August in der Kulturkirche Liebfrauen, wenn Heribert Pauels und Okko Herlyn - ein katholischer und ein evangelischer Theologe - kabarettistisch aufeinandertreffen und man sich nur auf Himmelschreiendes gefasst machen kann. Alle Karten zur Veranstaltung sind bereits ausverkauft.

Text: Katholische >Stadtkirche Duisburg (www.stadtkirche-duisburg.de)

 


 

Keine ökumenische Segensfeier für Neugeborene mehr in diesem Jahr

(19.8.2020)

Die vier Segensfeiern für Familien mit Babys, die es seit Januar 2019 im Duisburger Norden gab und zu denen die katholische und evangelische Kirche eingeladen hatten, kamen gut an. Die für Mai geplante musste bereits wegen der Corona-Pandemie ausfallen und auch die für September angedachte Feier, für die sich schon Familien anmelden wollten, kann leider nicht gefeiert werden. Diese Entscheidung hat sich der Vorbereitungskreis um Pfarrerin Birgit Brügge und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand nicht leicht gemacht. Ausschlaggebend für die Absage war aber die Vorstellung, dass diese Veranstaltung von all dem lebt, was im Moment nicht möglich und erlaubt ist: Nähe, Atmosphäre, Lieder, Begegnung. „Was wir wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Moment als Kirche präsentieren können, trägt wenig dazu bei, offen und einladend zu wirken“ sagt Pfarrerin Brügge. Der Vorbereitungskreis wird sich Anfang des nächsten Jahres wieder treffen, um zu überlegen, welche anderen Formen es unter den dann gültigen Corona-Pandemie-Bedingungen geben könnte, wieder eine ansprechende Segensfeier für Neugeborgene anzubieten. Wann es diese gibt, wird rechtzeitig auf der Homepage www.segenfuerbabys.de und auf dem Instagram-Account des Projekts (@segenberuehrt) bekannt gegeben. Rückfragen beantworten auch Pfarrerin Brügge (0203 75969701) und Sr. Mariotte Hillebrand (0203 / 48455165) gerne.

 


 

Neudorfer Jugendzentrum wieder geöffnet

(19.08.2020)

Mit der Öffnung der Schulen können Mädchen und Jungen aus Neudorf und Umgebung ihre Nachmittage wieder im evangelischen Jugendzentrum an der Gustav-Adolf-Str. verbringen. Dazu laden Kathleen Rawe und ihr Team ein, die ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet haben. So gibt es jeden Tag von Dienstag bis Freitag um 13.30 Uhr die Hausaufgabenbetreuung und um 15 Uhr den Mittagstisch. Um 15.30 Uhr wird´s dann aber jeden Tag anders. So gibt´s dienstags den Bastelclub, mittwochs den Hulahoop-Kurs, donnerstags einen Sportkurs und freitags einen Kinderkochkurs, bei dem das Selbstgezauberte auf den Tisch kommt. Während der Zeit können die jungen Besucherinnen und Besucher faire Getränke und faires Naschzeug kaufen. Wegen der Corona-Pandemie-Maßnahmen ist eine vorherige Anmeldung für die verschiedenen Angebote notwendig. Die dabei notierten personenbezogenen Daten verwahrt das Jugendzentrum zur Rückverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten vier Wochen lang und vernichtet sie anschließend. Selbstverständlich müssen alle Besucherinnen und Besucher einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Anmeldungen sind bei Jugendleiterin Kathleen Rawe möglich (Mobil: 0163/6644454, Mail kathleen.rawe@ekir.de). Sie hat auch mehr Infos zu den Schutzmaßnahmen im Jugendzentrum. Zur Internetseite der Gemeinde geht´s hier: www.neudorf-west.ekir.de

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(18.8.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 24. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 

 

 


 

Vortragsreihe „Glaube wieder im Gespräch“ wird wieder fortgesetzt

(17.8.2020)


Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie am Dienstag, 25. August 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder fortgesetzt. Diesmal geht es unter dem Titel „Von Advent bis Totensonntag“ um eine Einführung in das Kirchenjahr. Im Vordergrund stehen Fragen nach der Bedeutung der christlichen Feste und einzelnen Sonntage, wie sie entstanden sind, wie der christliche Kalender funktioniert und welchen Sinn er heutzutage haben kann. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700).

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 
 
(14.08.2020)
 
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich erst im Juni treffen können. Die zweite Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 20. August 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).
 

Anja Lerch und Wolfgang Trepper halten dem Förderverein „pro doMMo“ die Treue

(13.8.2020)

Der Förderverein zur Erhaltung der evangelischen Kirche Mittelmeiderich „pro doMMo“ hatte für Herbst und Winter 2020 zwei große Veranstaltungen geplant. Der Verein bedauert, dass sie wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können; er freut sich aber umso mehr, dass keine der beiden ausfällt.

So hat Anja Lerch das schon traditionelle Wintersingen, das sie immer mit viel Publikum macht und dieses begeistert, um ein Jahr auf den 15. Dezember 2021 verschoben. Und auch Wolfgang Trepper, der am 15. November 2020 in Meiderich auftreten sollte, bleibt bei seiner Zusage und will einen Ersatztermin anbieten. Im Vorverkauf schon erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen.

Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de; Infos zur Kirche gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Klangzauber in der Kirche

(13.8.2020)

Einen Klangzauber mit Cello und Klavier soll es am Sonntag, 23. August 2020 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Wanheim, Wanheimer Str. 661, geben. Einlösen möchten dies Annemieke Schwarzenegger und Bernhard Bücker, die mit dem Spiel auf Cello und Klavier einen weiten Bogen schlagen und das Publikum auf eine Entdeckungsreise durch die stilistische Vielfalt klassischer Musik nehmen möchten.

Unter dem Titel „ Cellikatessen – Klangzauber“ haben sie eine große Programmvielfalt mit köstlichen musikalischen Leckerbissen zusammengestellt, die die schöne alte Wanheimer Kirche mit ihren Klängen erfüllen wird. Der Eintritt für das Konzert ist frei, am Ausgang wir um Spende gebeten. Das Sicherheitskonzept gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie sieht u.a. vor, dass nur 30 Personen das Konzert besuchen können und ein Mund-Nasen-Schutz nötig ist. Eine vorherige Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0203 771321 erbeten.

Über Annemieke Schwarzenegger:
Die österreichische Cellistin Annemieke Schwarzenegger studierte an der Folkwang Musikhochschule in Essen-Werden. Neben vielseitigem, kammermusikalischem Engagement widmet sie sich intensiv pädagogischen Aufgaben. Sie lehrt seit 2001 an der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden. Zu ihren Schülern zählen verschiedene Bundespreisträger „Jugend musiziert“ sowie namhafte Solisten wie etwa Thomas Schmitz, Cellist des Signum Quartetts. In NRW initiierte und leitete Annemieke Schwarzenegger „Internationale Meisterkurse“ mit international renommierten Dozenten für Studenten aus aller Welt. Tourneen in verschiedenen Besetzungen führen sie an der Seite renommierter Kammermusikpartner, u.a. Volker Niehusmann, Rachel Isserlis, Prof. Stephan Picard, Prof. Niek de Groot durch verschiedene europäische Länder.

Über Bernhard Bücker:
Internationale Auszeichnungen und Wettbewerbserfolge bieten das Fundament vielseitiger Konzerttätigkeiten des Pianisten Bernhard Bücker. Neben CD- und Rundfunkaufnahmen konzertiert er mit verschiedenen Orchestern unter namhaften Dirigenten wie Christoph Penderecki, Markus Stenz, Dmitri Kitaenko, Sir Yehudi Menuhin, Kirill Petrenko auf bedeutenden Podien renommierter Musikmetropolen:  Amsterdam (Concertgebouw), Boston, Berlin, Moskau, Paris (Théâtre de Champs Élysées), Salzburg, Wien und Zürich. Kammerkonzerte führen ihn durch Europa, Amerika und Asien, mit Liveübertragungen in Athen, Barcelona, Brüssel (RTBF) und London (BBC). Neben Einladungen zu Konzerten und Festivals wird Bernhard Bücker auch als Pädagoge geschätzt. Internationale Meisterkurse leitet er in Europa und Asien. Im Rahmen von Konzerttourneen durch den Nahen Osten 2008 und 2010 leitete er Klavier- und Kammermusikkurse in Aleppo und Beirut. Bernhard Bücker verfügt über ein vielseitiges Repertoire: neben weit gespannter Klavier-Sololiteratur auch komplette Werkgruppen der Kammermusik, etwa sämtliche Violin- oder Cellosonaten von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms. In Kooperation mit dem WDR führte er sämtlicher Klaviertrios von L. v. Beethoven auf.

Das Duo Bücker-Schwarzenegger bespielt seit Jahren die Klassik-Reihe „Klassik in der Tiefgarage“ in Dinslaken. Mit „Cellikatessen“ hat sich „KidT“ zu einem überregionalen Publikumsmagneten mit Kultstatus etabliert.

 


 

Was Pilgern mit den Menschen macht

(12.8.2020)

Gabi Röhrl zeigt in ihrem Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ ein ganz persönliches Bild des berühmten Jakobswegs und seiner vielen Pilger, die er jährlich in seinen Bann zieht und sie nie unverändert zurücklässt. Auf Einladung von Filmforum, evangelischer und katholischer Kirche kommt die Regisseurin am 19. August 2020 in die Gießhalle im Landschaftspark zur Vorstellung und zum Gespräch. 

Filmemacherin, Fotografin und Regisseurin Gabi Röhrl ist den berühmten Jakobsweg vor zwei Jahren mit Kamera und Stativ im Pilgerrucksack in sechs Wochen gegangen. Aus den Eindrücken und Aufnahmen wurde ein sehr persönlicher Dokumentarfilm, der berührende Begegnungen mit faszinierenden Menschen auf der 900 Kilometer langen Strecke von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis zum Ziel in Santiago de Compostela in Spanien zeigt. „Was der Weg mit ihnen macht“ ist nicht nur Thema des Films, sondern auch Thema der Kurzgespräche vor und nach der Vorstellung am 19. August. Gabi Röhrl ist zu Gast im Landschaftspark und spricht vor Filmbeginn darüber, was das Pilgern vom Wandern unterscheidet. Gesprächspartnerin ist Ines Auffermann aus der evangelischen Gemeinde Neudorf-West, die öfter Menschen aus der Region zum Gehen auf dem Duisburger Teil des Jakobsweges einlädt. Nach der Filmvorführung können die Zuschauer unter Moderation von Eva Wieczorek-Auer von der katholischen Kirche ihre Eindrücke im Gespräch mit der Regisseurin nachklingen lassen und der Frage nachgehen, was das wohl für eine Sehnsucht ist, die Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg ruft.  

Zu sehen ist „Nur die Füße tun mir leid“ aufgrund einer gemeinsamen Initiative von katholischer und evangelischer Kirche zusammen mit dem Filmforum am 19. August um 20.30 Uhr im Rahmen des Kulturprogramms „KunstRasen“ im Landschaftspark Nord. Tickets zum Preis von 9,71 € gibt es nur noch wenige, und diese sind ausschließlich online zu haben unter https://kunstrasen-im-park.de/programm/film/nur-die-fuesse-tun-mir-leid

Link zum Trailer hier: https://youtu.be/YqV8OVbjFi8

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(11.8.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 17. August 2020 von Birgit Brügge, Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

 


 

JUNG, WIE ISSET?
Himmelschreiendes aus der Provinz mit zwei Kabarettisten in der Kulturkirche Liebfrauen

(10.8.2020)

Wenn ein katholischer und ein evangelischer Theologe kabarettistisch aufeinandertreffen, kann man sich auf Himmelschreiendes gefasst machen. „Ne bergische Jung“ Willibert Pauels und der niederrheinische Kleinkünstler Okko Herlyn werden die Provinz innerhalb und außerhalb der Kirche kräftig aufmischen. Pauels, bekannt aus dem rheinischen Karneval und fest von der „unglaublichen Leichtigkeit der Religion“ überzeugt, und Herlyn, vielen als scharfsinniger Beobachter niederrheinischen Wesens vertraut, begegnen einander am Mittwoch, 26. August 2020 um 19.30 Uhr in der Duisburger Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, zum ersten Mal. Dabei wird es auch in Zeiten von Corona manches zu lachen, vielleicht auch zum Nachdenken geben. Pauels: „Der Kardinal kann sagen, was er will. Ich bleib katholisch.“ Herlyn: „Was die wenigsten wissen: Luther stammte vom Niederrhein.“ Der Eintritt ist frei. Allerdings sind die Plätze coronabedingt auf 100 Zuschauer begrenzt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail (info@stadtkirche-duisburg.de) oder telefonisch (0175 89 555 54) ist deshalb erforderlich.

 


 

Laarer Kleiderkammer öffnet wieder

(10.8.2020)

Der CVJM Laar e.V. öffnet seine seit Mitte März geschlossene Kleiderkammer in der Zwinglistrasse 13 ab Donnerstag, 13. August 2020 wieder. Dort können Besucherinnen und Besucher gut erhaltene Kleidung für wenig Geld, das einem guten Zweck bestimmt ist, erhalten. Damit Auflagen der Corona Schutzverordnung eingehalten werden können, melden sich Interessierte vorher telefonisch bei Dietrich Rahm (0203 89388 oder 0171 8755169) an. Mit ihm wird eine Uhrzeit ausgemacht, zu der sie mit maximal einem weiteren Kunden das Lokal betreten können. Dabei ist eine eigene Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen. Desinfektionsmittel ist vorhanden. Die Rahmenöffnungszeit ist donnerstags von 10 bis 12 Uhr.

 

 


 

Spiel und Spaß in den Sommerferien

(5.8.2020)

Trotz der Corona-Pandemie gab es bei der Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) in den Sommerferien verschiedene Betreuungsangebote für Kinder mit Behinderungen verschiedene Betreuungsangebote. Es war eine wichtige Entlastung für Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule. 

Mit verschiedenen Betreuungsangeboten konnte die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) Kindern mit Behinderungen und ihren Familien in den Sommerferien Abwechslung und Entlastung bieten. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir die Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule wieder mit einem strukturierten Alltag und einer Förderung ihrer Kinder unterstützen und entlasten konnten“, sagt ASG-Geschäftsbereichsleiterin Martina Abendroth.

In den Räumen der ASG gab es während der Sommerferien eine tageweise Betreuung in Kleingruppen, darüber hinaus Einzelbetreuung in den Familien. Für die zweite Ferienhälfte organisierte die Gesellschaft ein dreiwöchiges unentgeltliches Ferienprogramm in der Schule am Rönsbergshof in Beeck, das vom Land NRW gefördert wurde. Martina Abendroth: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Stadt und Schulleitung war es möglich, dieses Angebot unter Berücksichtigung der hohen Auflagen auch kurzfristig auf die Beine zu stellen.“

Auf dem Schulgelände und in der Turnhalle konnten die acht- bis 15-jährigen Kinder turnen, spielen, basteln, schaukeln und Kettcar fahren. Sie trafen einen Teil ihrer Mitschüler und ihre Schulbetreuer wieder. „Die Freude über das Wiedersehen war groß, und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß“, berichtet Martina Abendroth.

Text: www.asg-du.de


 

Beschleunigung und Besinnung
Padao-Ausstellung in der Salvatorkirche endet mit Finissage und Gottesdienst

(5.8.2020)

Zum Eröffnungsgottesdienst der Ausstellung mit Werken von Walter Maria Padao kamen 65 Menschen in die Duisburger Salvatorkirche. Mehr dürfen es wegen der Corona-Pandemie auch beim Abschlussgottesdienst am 9. August nicht sein. Die Predigt wird nicht konventionell sein, denn Pfarrer Martin Winterberg betrachtet mit der Gemeinde ein Bild des Künstlers, das Menschen in einer beschleunigten Zeit darstellt. Es geht am Schluss um die Besinnung.

Für den Abschlussgottesdienst am Sonntag, 9. August 2020 um 10 Uhr und die anschließende Finissage kann man sich direkt bei Pfarrer Winterberg anmelden (0203 311176). Nicht nur der Eröffnungsgottesdienst am 19. Juli war sehr gut besucht, auch in den Tagen seitdem kamen je zwischen 10 und 30 Besucher zum Gotteshaus um das großformatige dreiteilige Werk zur Loveparade-Tragödie sowie weitere Bilder zum Thema „Resonanz in den Flüchtigkeiten unserer Welt“ zu sehen. „Das ist der wegen der Corona-Bedingungen verkürzten Öffnungszeiten beachtlich“ sagt Pfarrer Winterberg. Er weiß, dass sich für das Konzert vor Abschluss der Ausstellung am 8. August um 21 Uhr schon 40 Interessierte angemeldet haben: Walter Maria Padao zeigt seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann eine Live Painting Projektion. Wer dabei sein will, meldet sich beim Künstler an (walter@padao.de), der Eintritt ist frei. Zu sehen ist Ausstellung außerdem noch am Donnerstag von 11 bis 13 Uhr, Freitag von 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(4.8.2020)

 

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 10. August 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 

 


 

Evangelische Binnenschifferseelsorge in Duisburg: In Corona-Zeiten ist das „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ besonders gefragt

(31.7.2020)

Die Sonne scheint, eine leichte Brise weht durch den Duisburger Hafen. Die „Johann Hinrich Wichern“ startet von der Schifferbörse aus eine Tour durch die heimischen Gewässer. Das Kirchenboot trägt den Namen des Theologen aus dem 19. Jahrhundert, der als Begründer der Schifferseelsorge und auch übrigens auch als „Erfinder“ des Adventskranzes gilt. Er hat einmal gesagt: „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen, muss die Kirche zu den Menschen kommen.“ 

Und genau das tun „Schifferpastor“ Frank Wessel, Sozialpädagogin Gitta Samko und Schiffsführer Reinhard Kluge - Wessel seit über zwei Jahrzehnten, Samko seit gut 17 und Kluge seit fast zehn Jahren. Sie sind bei den Schiffern längst bekannt und werden meistens mit einem freudigen „Hallo, wie geht’s?“ begrüßt. Und falls sich mal ein „Neuer“ an Bord eines der in den Häfen liegenden Schiffe befindet, wird der schnell „geeicht“: „Schau mal, da kommt die Kirche.“

Der Evangelische Binnenschifferdienst / Deutsche Seemannsmission Duisburg mit Sitz an der Dr.-Hammacher-Straße 10 in Ruhrort begleitet und betreut Binnenschiffer und Seeleute auf den über 700 Kilometern Binnenwasserstraßen und in den Häfen im Bereich der Evangelischen Landeskirche im Rheinland. Viele Schiffer suchen und finden seit vielen Jahren das Gespräch mit den „Kirchenleuten“. Manche schütten ihnen regelrecht ihr Herz aus. Das war schon in „normalen Zeiten“ so. Aber jetzt ist die Situation noch eine ganz andere.

„Die Menschen an Bord“, so Frank Wessel, „haben ganz einfach den Papp auf von Corona. Die Leute sehnen sich nach Nähe.“ So langsam nimmt der Betrieb wieder Fahrt auf, nachdem die „Johann Hinrich Wichern“ lange Wochen vor Anker lag. Es herrschte Notbetrieb. In Verbindung blieb man per Telefon und über das Internet. Zu tun gab es weiterhin eine ganze Menge. Da wurden von dem Team auch schon mal Einkäufe und Besorgungen getätigt, um die Schifferfamilien mit dem Nötigsten auszustatten. Nicht nur die „Aktiven“ an Bord, sondern auch die, die inzwischen in Duisburg ihr Rentnerleben genießen.

Gitta Samko, für die Seemannsmission zuständig, hat zudem viel „in der Welt herumtelefoniert“. Nicht gerade wenige Besatzungsmitglieder waren an Bord gefesselt und durften nicht nach Hause. In ihren Heimatländern wurden ihre Kinder geboren, nahestehende Menschen starben. Da waren Beratung, Kontaktherstellung zu Behörden, aber auch Seelsorge besonders gefragt. Aufgrund der Abstandsregeln und Schutzvorschriften war das nicht immer einfach und vor allem sehr zeitaufwendig.

Inzwischen ist es etwas lockerer geworden, aber halt nur etwas. „Wir sprechen immer noch auf Abstand“, so Frank Wessel. So ist es. Reinhard Kluge steuert auf ein Schiff zu. Es gibt ein Gespräch von Reling zu Reling, und dazwischen ist Wasser. An Bord gehen Frank Wessel und Gitta Samko nicht. Aber die Gespräche, auch wenn sie kurz sind, tun gut. „Wir werden wieder wahrgenommen und nehmen die Menschen gewissermaßen wieder mit“, sagt die Sozialpädagogin.

Jetzt ertönt ein lautes und freudiges Hallo. Ein junger Mann auf dem Schiff gegenüber lacht laut und winkt Frank Wessel fröhlich zu. „Das ist Christian, ein früherer Schüler von mir“, erläutert der Schifferpastor, der auch an der Schifferberufsschule in Homberg unterrichtet. Auch das ist in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung. Die letzten Wochen vor den Schulferien waren sowohl für ihn als auch für die Schüler ganz schön arbeitsintensiv. Die Rechner glühten. Wie es nach den Ferien weitergeht, ist auch noch nicht ganz geklärt.

Wann wieder Trauerfeiern, Kindtaufen oder Trauungen im Inneren des Kirchenschiffs stattfinden können, müsse die Zeit zeigen. „Corona wird uns noch länger in Atem halten“, weiß das Team der Wichern. Gerade deshalb sei ihr menschliches Wirken weiterhin von großer Bedeutung. Frank Wessel macht noch auf ein weiteres Problem aufmerksam: „Wir dürfen die LKW-Fahrer nicht vergessen.“ Die seien als Kapitäne der Straße so eine Art „Schiffbrüchige“. Ihre Versorgung, die sanitäre Situation oder ihre Unterbringung seien nicht selten katastrophal. Auch da sind Seelsorge, Beratung und Diakonie gefragt und erforderlich. „Wir haben noch eine Menge auf dem Radar“, meint das Team des Evangelischen Binnenschifferdienstes und der Deutschen Seemannsmission. Und dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt, auch und gerade in Corona-Zeiten.>>

Text: Reiner Terhorst

 


 

Salz der Erde, Licht der Welt
Musikalischer Gottesdienst in Hochfeld

(31.07.2020)

Während der Corona-Pandemie ist Gemeindegesang in einem Gottesdienst nicht möglich, das Spiel der Orgel ist aber zu hören. Um der Kirchenmusik noch etwas mehr Gewicht im Gottesdienst zu geben hat in der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld deren Kirchenmusiker Joachim Heckmann zum Thema des nächsten Gottesdienstes „Salz der Erde, Licht der Welt“ Stücke ausgesucht, die er an der Orgel zu Gehör bringen wird. Die Gemeinde wird im Gottesdienst am Sonntag, 2. August 2020 um 11 Uhr in die Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, erfahren, welche Stücke das sind: Das wird teilweise überraschend und teilweise sogar spontan, weil es durchaus passieren kann, dass Joachim Heckmann die Stücke erst im Gottesdienst im Dialog zum gesprochenen Wort aussuchen wird. Die Gemeinde lädt herzlich zu dem Gottesdienst ein, bei dem selbstverständlich die üblichen Schutzmaßnahmen gelten. Die Gottesdienstbesucher müssen sich am Eingang registrieren, der Zugang ist auf 30 Personen beschränkt und auch eine Mund-Nase-Bedeckung ist zu tragen.

 

 


 

Vielfältiges Kursprogramm beim evangelischen Bildungswerk

(29.07.2020)

Die Dozentinnen und Dozenten des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg haben für das zweite Halbjahr 2020 ein umfassendes, vielfältiges und flächendeckendes Kursangebot auf die Beine stellen können. Das sagt dessen Leiter Dr. Marcel Fischell nicht ohne Stolz, denn in den Zeiten der Lockerungen bleibt der Gesundheitsschutz aller Beteiligten das Maß aller Entscheidungen – auch beim Fortbildungsprogramm. Deshalb wurden in den Planungen selbstverständlich die geltenden Vorgaben und Regeln zu Abstand und Hygiene berücksichtigt, und sie werden regelmäßig angepasst.

So können zum Beispiel Gesundheitsbewusste ihre Körper wie gewohnt mit Fitnesskursen wie Pilates oder Yoga in Form bringen. Im Unterschied zum Vorjahr kommen die Teilnehmenden aber zu den Kursen schon in Sportbekleidung und bringen auch eigene Matten mit. Generell für alle Veranstaltungen gilt, dass die Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Veranstaltungsorte die Hände desinfizieren und Mindestabstände einhalten. Unter solchen Bedingungen gibt es wieder Raum fürs Lernen verschiedenster Sprachen sowie viele andere Kurse. Sogar das Kochen in der Lehrküche im Duisserner Haus der Familie hinter der Lutherkirche ist wieder möglich. Bedingung ist, dass pro Kochplatz maximal zwei Personen zusammen kochen und diese sich vorher kennen sollten. Und wenn sich in der Küche Arbeitswege zu anderen kreuzen, muss ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Anders als vorher müssen die Kursbesprechung und das Essen jetzt in der Küche stattfinden.

Ein besonderer Schwerpunkt im Fortbildungsprogramm ist aufgrund der aktuellen Nachfrage das Thema Persönlichkeitsentwicklung. So geht es in einem Kurs ab 14. August um hochsensible Menschen. Diese verarbeiten Reize in besonderer Weise. Dies betrifft nicht nur die Wahrnehmung von äußeren Reizen, sondern ebenso innere Empfindungen und Reaktionen im Kontakt mit anderen Menschen. In einem weiteren Kurs geht es um Hochsensibilität im Kindesalter. Etwa 15 bis 20% aller Kinder gelten als besonders sensibel. Wie Eltern Hochsensibiltät bei ihren Kindern erkennen können und welche Besonderheiten damit verbunden sind stehen als Fragen in diesem Kurs im Vordergrund. Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg zudem Seminare und Veranstaltungen zum Thema „Resilienz“, mentalem Stressmanagement, eines zum Thema „innere Zufriedenheit“ und ein Achtsamkeitstraining in der Natur, das bei gutem Wetter im Botanischen Garten am Kaiserberg stattfindet. In die Kategorie Persönlichkeitsentwicklung gehört auch der Kurs „Ausmisten - Ordnung schaffen“. Meike Suhre, die Dipl.-Ökonomin und Ordnungscoach ist, gibt dort Tipps, wie Menschen bei Schreibtisch und Co. wieder den Überblick gewinnen können und die Ordnung ohne großen Aufwand beibehalten können.

Das Programmheft ist im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, aber auch in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erhältlich. Es wird auf Anfrage unter 0203 / 29512800 gerne kostenfrei per Post zugeschickt. Kursanmeldungen sind unter der gleichen Telefonnummer aber auch online unter www.ebw-duisburg.de möglich. Auf der neu gestalteten Internetseite, die jetzt eine einfachere Kurssuche und ein einen kürzeren Buchungsvorgang anbietet, sind auch die aktuellen Corona-Hygieneregeln die Kurse zu finden.

 

 


 

Gottesdienste im Gemeindezentrum

(28.07.2020)

 

Da aufgrund der aufgetretenen Schäden an der Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, längerfristige Messungen an Boden und Holzelementen nötig geworden sind und das Gotteshaus vorerst geschlossen ist, feiert die evangelische Gemeinde die Gottesdienste vorübergehend im benachbarten Gemeindezentrum. Dort haben Mitarbeitende der Gemeinde den großen Saal so vorbereitet, dass Besucherinnen und Besucher einen Gottesdienst unter Corona-Pandemie-Bedingungen mit entsprechenden Distanz- und Hygieneregeln sicher und gemeinsam feiern können. Anmeldungen dazu sind bis auf die beiden Konfirmationsgottesdienste am 30. August nicht erforderlich. Da Gruppen und Kreise weiterhin noch nicht wie gewohnt im Gemeindezentrum tagen können, kommen sie zu den Treffen nur nach vorheriger Absprache zusammen. Infos hierzu und auch über aktuelle Neuigkeiten gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder gerne auch in einem persönlichen Gespräch unter der Rufnummer des Gemeindebüros: 0203 / 4519622.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(28.7.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 3. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 


 

Stand: 27.07.2020

 

Letztes sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche


Beim letzten Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche spielt Jan Dolezel. Er kennt die Eule-Orgel von seinem Konzert von 2018 und spielt auf dem Instrument diesmal Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach. Jan Dolezel, 1984 im tschechischen Pilsen geboren, studierte Musik in Pilsen (Adam Viktora), Prag (Jaroslav Tuma), Lübeck (Franz Danksagmüller, Hans-Jürgen Schnoor) und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger bei mehreren Wettbewerben (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes. Seit 2012 unterrichtet er Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seit 2018 ist er an der Erlanger Universitätsmusik tätig. In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Karten zu je 10 Euro für den Abend in der Hamborner Friedenskirche am 5. August 2020 um 20 Uhr können bei Jens Dallmann (0203 / 36979703) vorbestellt werden. Der Pfarrer hat auch Infos zur besonderen Konzertsituation in diesem Jahr:  Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Voranmeldung ist notwendig. Infos zum Künstler gibt es unter www.jandolezel.com

 

 


 

Stand 22.07.2020

 

Ab August wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert ab August das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1. Im Juli wurde das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten. Beginnend mit dem Gottesdienst am Sonntag, 2 August 2020 um 11.15 Uhr feiert die Gemeinde diesen und alle weiteren nach einem vom Presbyterium beschlossenen Infektionsschutz- und Hygienekonzept für Gottesdienste. Wegen dieser Regelungen und der geringeren Fläche finden deshalb derzeit im Gemeindehaus Vogelsangplatz noch keine Gottesdienste statt. Für Rückfragen stehen Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de) gerne zur Verfügung. Weitere .

 

Künstlergespräche in der Salvatorkirche über Loveparade-Bilder

In der Salvatorkirche Duisburg sind derzeit Werke von Walter Maria Padao zu sehen. Dazu gehören drei großformatige Bilder, die im Chorraum stehen und das Ergebnis der Auseinandersetzung des Künstlers mit der Love-Parade-Tragödie zeigen. Darüber können Interessierte mit Walter Padao bei zwei Künstlergesprächen in der Salvatorkirche reden. Hierzu laden Padao und die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am 28. Juli um 16 Uhr und am 31. Juli um 19 Uhr in das Gotteshaus ein. Ein besonderes, zusätzliches Ereignis ist das Konzert am 8. August um 21 mit einer Live Painting Projektion von Walter Maria Padao und seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, Anmeldungen werden erbeten (0203 / 311176 oder walter@padao.de). Zu sehen ist die Ausstellung auch ohne Anmeldungen bis zum 9. August zu den aktuellen Sonderöffnungszeiten der Salvatorkirche (dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 13, freitags von 15 bis 17 und samstags von 11 bis 13 Uhr); der Eintritt ist auch hier frei. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 

 


 

Stand 21.07.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 27. Juli 2020 von Klaus Fleckner, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt. 

 


 

Stand 15.07.2020

 

Zweites sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche

Auch das zweite Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche ist schon fast ausverkauft. Es gibt nur noch 10 Karten für den Abend am 22. Juli 2020 um 20 Uhr mit dem Musiker Allessio Nocita. Er stellt ihn unter den Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“ und zeigt, was dieser bedeutet, mit seinem Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven.
Infos zum Künstler gibt es unter www.alessio-nocita.com

Für das Publikum wird das Konzert in der Friedenskirche anders als üblich sein: Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch die Rest-Karten Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden.  Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das zum Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolezel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt. 

 


 

Stand 14.07.2020

 

Gottesdienste auf der Pfarrwiese

Wenn es kein Unwetter gibt feiert die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West am Sonntag, 19. Juli 2020 um 11 Uhr ihren ersten Gottesdienst seit Beginn der Corona-Pandemie; und zwar im Freien auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, meldet sich bis Freitag um 12 Uhr (Mobil: 0160 2681 632 oder E-Mail: pfarrbuero.neudorf-west@ekir.de) und nennt Namen, Adresse und Telefonnummer. So können die Anmeldeformulare schon vorbereitet werden und Wartezeiten vor dem Gottesdienst verkürzt werden. Nach Möglichkeit sollen Besucherinnen und Besucher eine halbe Stunde eher vor Ort sein, „damit ein entspannter Check-in stattfinden kann“, wie es auf der Homepage der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de heißt.  Weitere Sonntagsgottesdienste unter freiem Himmel will die Gemeinde auch am 16. August und am 13. September feiern, jeweils um 11 Uhr - vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. Juli 2020 von Jens Dallmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt. 

 


 

Stand 13.07.2020

 
Das evangelische Familienzentrum Neudorf-West wurde zur „fairen Kita“ ausgezeichnet

Als Mädchen und Jungen mit dem Kita-Team des evangelischen Familienzentrums Neudorf-West im Stuhlkreis saßen und nicht alle Schokolade hatte, war allen sofort klar, dass das nicht fair sein kann. Diese Erfahrung war ein kleiner Mosaikstein auf dem Weg der Kleinen zum Verständnis, was fair ist, und ein kleiner Mosaikstein des Familienzentrums auf dem Weg zur vom Netzwerk „faire Metropole Ruhr“ zertifizierten fairen Kita. Hinzu kamen im letzten Kindergarten-Jahr viele weitere Fragen, so wie die danach, was faire Bezahlung für geleistete Arbeit ist oder wie sich alle fair verhalten können - gegenüber den Mitmenschen und der Natur. Antworten gab es auch über verschiedene praktische Projekte und Aktionen. Dazu gehörten ein faires Südamerika-Fest, ein Informationsmittag auch für die Großen über fairen Handel oder das Backen mit fairen Zutaten verbunden mit Besuchen im Neudorfer Eine-Welt-Laden. Und nicht zum Schluss, das was den Kleinen besonders viel Spaß machte: der Kinderkaufladen mit fairen Produkten. Infos zur Kita unter www.neudorf-west.ekir.de.    

 

Stand 10.7.2020

 

Pastorin Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 13. Juli 2020 von Ulrike Kobbe (Foto: www.ekgr.de), Pastorin der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, besetzt.

 

Pia, Leon und der Streit im Zelt
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der neuesten geht es um den Zelturlaub auf dem Campingplatz und um das Beispiel einer Bibelgeschichte, das den Kindern zeigt, dass Streit manchmal ganz normal ist, wenn es zu eng wird und zu wenig Platz gibt. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Die aktuelle Geschichte gibt es hier im Netz als PDF-Download; alle weiteren auf dieser Seite unten. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.

 


 

Stand 3.7.2020

 

Sonntagsgottesdienste bis Ende September auch im Livestream

In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg werden seit Anfang Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – mit Anmeldung, ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Die Sonntagsgottesdienste aus der Lutherkirche werden zudem im Livestream im Internet übertragen – mindestens bis Ende September.

Nach dem aktuellen Gottesdienstplan der Gemeinde wird dies mindestens bis zum 27. September der Fall sein: Am 5. Juli predigt Pfarrer Stephan Blank in der Lutherkirche, am 12. Juli Pfarrerin Esther Immer; Gottesdienstbeginn - und damit Übertragungsbeginn auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com - ist immer 11 Uhr.

Für die Sonntagsgottesdienste in der Lutherkirche, wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern können, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-332560). Gleiches gilt für die Gottesdienste in der Salvatorkirche, die sonntags um 10 Uhr beginnen: dort finden 65 Menschen Platz, diese müssen sich unter 0203-287262 vorab anmelden.

Die Salvatorkirche andererseits kann übrigens auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

Video-Andacht für Kinder
Eine Geschichte gegen die Angst


Wegen der Corona-Pandemie wurden schon seit Monaten keine Gottesdienste mehr in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis gefeiert, auch keine Kindergottesdienste. Bis sich auch die Jüngsten wieder treffen können, soll dennoch etwas von der fröhlichen und tröstlichen Atmosphäre der Gottesdienste bei Kindern und Eltern ankommen. Dafür hat Pfarrerin Ute Sawatzki ein Video erstellt, in dem es Lieder und Gebete gibt und in dem Figuren auftauchen, die die Kleinsten von ihren Kirchenbesuchen kennen: Wiedehopf Klaus, Gans Kuni sowie Esel Maharadscha und das Schaf Kuno, die beide durch eine Geschichte gegen die Angst führen. Zu sehen ist das Video auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Stand 2.7.2020

 

Notfallseelsorge bildet Nachwuchs trotz Corona weiter aus

Die Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg zum Gottesdienstverbot und zur Stilllegung des öffentlichen Lebens traf Klaus Andrees Mitte März unvermittelt. Der ordinierte Prediger stand am Sonntagmorgen schon im Talar in der Versöhnungskirche zu Großenbaum-Rahm als er die Nachricht bekam. Beinahe sein erster Gedanke galt dem Kurs von 18 Freiwilligen die just im Coronajahr mitten in ihrer einjährigen Ausbildung zum ehrenamtlichen Notfallseelsorger steckten. „Für die sind gerade die Praktika dran, in der Zeit sollen sie eigentlich erfahrene Notfallseelsorger im Einsatz begleiten, da weiß ich jetzt noch gar nicht, wie die Ausbildung weiter gehen soll“, sagte Andrees, der auch Vorsitzender des Fachausschusses „Seelsorge“ im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg ist. Dabei werden die fertig ausgebildeten Notfallseelsorger dringend gebraucht. Duisburg ist einer der letzten Kirchenkreise der seine Notfallseelsorge noch immer ohne den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte stemmt. Aber durch die abnehmende Zahl von Pfarrstellen, wird auch die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger immer geringer. Höchste Zeit für engagierten Nachwuchs aus dem Ehrenamt, der bereit ist, im Einsatz rund um die Uhr erste Hilfe für die Seele zu leisten, wenn es hart auf hart kommt.

  • Dass die nächste Krise alle Menschen gleichzeitig betreffen würde, damit war natürlich nicht zu rechnen. „Wir haben nach zwei abgesagten Einheiten zumindest den theoretischen Teil der Ausbildung weiterführen können“, sagt Klaus Andrees Ende Juni am Telefon. Er klingt erleichtert. Die angehenden Seelsorger haben in Video-Seminaren weitergearbeitet und sich vorher selbstständig mit zugeschickte Lektüre vorbereitet. „Hochmotiviert“ findet Andrees die handverlesene Gruppe. Demnächst werden sie sich bei einem Schulungswochenende in der Akademie Klausenhof im Weseler Umland endlich wieder persönlich wiedertreffen. Das Tagungshaus hat genug Platz um den gebotenen Abstand zueinander sicherzustellen. Es gibt Themen wie Suizid und plötzlichen Kindstod über die man nicht von Bildschirm zu Bildschirm reden kann, sondern nur, wenn man im gleichen Raum sitzt. So sieht es der erfahrene Seminarleiter, der sich die Ausbildungsarbeit mit dem Diakon Richard Bannert teilt und zu manchen Themen externe Experten dazu bittet.  
  • Die Praktika als unverzichtbarer Teil der Ausbildung müssen allerdings noch warten. Es gibt zunächst auch weiterhin keine 24-Stunden Bereitschaftsdienste der Duisburger Notfallseelsorge, aber der Hintergrunddienst konnte bisher in allen häuslichen Notfällen den zuständigen Pfarrer erreichen, der dann telefonisch die seelsorgerliche Betreuung übernahm. „Bei größeren Schadenslagen, wie Bränden oder Unfällen wären wir natürlich auch vor Ort und würden mit Vollschutz, also Maske, Handschuhen und Schutzanzug Dienst tun“, versichert Andrees.
  • Die Zahl der Einsätze ist im Moment aber etwas geringer als sonst. Abschluss und feierlicher Höhepunkt der Ausbildung soll die kirchliche Beauftragung der neuen Notfallseelsorger in einem Gottesdienst sein. Der muss nun um einige Monate verschoben werden. Wenn bis dahin immer noch ein paar Praxisstunden fehlen sollten, so wird das nicht am Beauftragungsgottesdienst rütteln. Klaus Andrees ist fest entschlossen, sich seinen Ehrenamtlichen diesen Gottesdienst nicht nehmen zu lassen. „Die fehlenden Praxisstunden können sie später noch nachholen“, sagt er abschließend.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 6. Juli 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 26.06.2020

 

Jeden Donnerstag eine Videokurzandacht

Auf dem Kanal #eckwort bei youtube.com gibt es schon 72 Andachten. Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes aus der evangelischen Gemeinde Wanheimerort haben die Andachten während der Corona-Pandemie produziert, für jeden Wochentag ein. Im aktuellen „Eckwort“ vom 26. Juni geht es in Wort und Musik um das Thema „Alles hat seine Zeit“. Mit Beginn der Sommerferien wenden sich die drei mit einem wöchentlichen Eckwort an die Menschen: Jeden Donnerstag um 12 Uhr gibt es ein neues auf dem Youtubekanal #eckwort. Das soll auch im August fortgeführt werden, wenn die Gemeinde wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche feiert. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Stand 25.06.2020

 

Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der zwölften geht es um die Urlaubszeit und das beruhigende Gefühl, dass Gott überall sein wird – auch bei den beiden und ihrer Familie im Zelt auf dem Campingplatz in Frankreich. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite unten als PDF-Downloaddie aktuelle Geschichte gibt es direkt hier. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 


 

 

Stand 24.06.2020

 

Einladung zur „meditativen, offenen Kirche“ in Buchholz und in Wedau

Seit Anfang Juni öffnet die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See – immer sonntags für zwei Stunden zum Gebet und zum Verweilen bei Texten und Musik. Diese „meditative, offene Kirche“ gibt es auch im Monat Juli, reguläre Gottesdienste aber noch nicht.

  • Das Format der „meditativen, offenen Kirche“ ist ein 20minütiges Programm mit musikalischen Beiträgen, Texten und Gebeten, das sonntags in der jeweiligen Kirche immer wieder neu gehört werden kann. So geht es am Sonntag, 28. Juni 2020 zwischen 15 und 17 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße in Buchholz um eine Bibelstelle aus dem Buch der Offenbarung, zu der Pfarrerin Sara Randow unter dem Titel „Siehe, ich mache alles neu!“ Gedanken anbietet. Im Juli gibt es die „meditative, offene Kirche“ zu veränderten Uhrzeiten – und zwar immer zwischen 10.30 und 12 Uhr: am 5. und 12. Juli in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und am 19. und 26 Juli in der Wedauer Kirche am See.
  • Zu allen Terminen bleibt das Prinzip des Formats gleich: Interessierte können während des angegeben Zeitraums jederzeit hinzukommen, zuhören, Stille suchen, sich in die Musik vertiefen, von Texten anregen lassen; aber selbstverständlich unter Berücksichtigung von detaillierten Verhaltens-, Hygiene- und Distanzregeln. Wer nur kurz ein Gebet in der Kirche sprechen möchte, ist ebenso willkommen wie jemand, der etwas länger sitzen bleibt. Man kann jederzeit wieder gehen. Es gibt keinen gemeinsamen Beginn, kein gemeinsames Ende.
  • „Auf diese Weise hoffen wir, auch mit reduzierter Platzzahl jede Menschenansammlung zu vermeiden, wie sie sonst vor und vor allem nach den Gottesdiensten entstehen würden“ betont Pfarrer Dirk Sawatzki und fügt hinzu: „Gottesdienste, wie wir sie kennen, werden das noch nicht sein.“ Denn die strengen Hygieneauflagen lassen ein gemeinschaftliches Beisammensein mit Gesang oder gar Chören noch nicht zu. Insbesondere die Teilnehmerzahlen werden sehr begrenzt sein: In der Jesus-Christus-Kirche dürfen sich nur etwa 60, in der Kirche Am See dürfen sich nur rund 40 Personen gleichzeitig aufhalten. „ Aber wir werden mit diesem Konzept niemanden wegschicken müssen, wenn alle Plätze belegt sind. Eventuell ist mit einer kurzen Wartezeit zu rechnen, wenn vorübergehend wirklich kein Platz mehr frei sein sollte.“
  • An beiden Kirchen sollten Gläubigen die Regeln respektieren:  Es gibt getrennte Ein und Ausgänge, Besuchende werden mit Name und Telefonnummer, weil die Angaben vier Wochen lang für eventuelle Nachfragen des Gesundheitsamtes aufbewahrt werden müssen; danach werden sie vernichtet. Das Tragen eines Schutzes für Mund und Nase ist verpflichtend, Desinfektionsmittel für die Hände stehen am Eingang und Ausgang bereit, auf dem gesamten Gelände der jeweiligen Kirche gilt das Einhalten der Abstandspflicht von mindestens 1,50 m für Personen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben. Diese Abstandspflicht gilt auch auf den Bänken und Stühlen, wo nur die entsprechend markierten Plätze belegt werden dürfen. Die Türen bleiben während der Veranstaltung geöffnet. Die Regeln sind auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de einzusehen, liegen vor den Kirchen aus und werden von Gemeindemenschen vor Ort erläutert. Mehr Infos hat auch Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 726575).  

 

 


 

Stand 23.06.2020

 

Rote Kirchen in Duisburg als Zeichen der Solidarität mit der Veranstaltungsbranche  

Bei der Aktion „Night of Light“ (www.night-of-light.de bzw. #nightoflight2020) erstrahlten in der Nacht vom 22. Juni in ganz Deutschland und auch in Duisburg viele Gebäude in rotem Licht, um mit der deutlich sichtbaren Signal- und Warnfarbe auf die akute Krise in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. In dieses Licht waren auch die evangelische Kirche Obermeiderich an der Emilstraße und die evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm, getaucht. Denn in beiden Kirchen gibt es regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Künstlerinnen und Künstler auftreten und dazu Veranstaltungstechniker und Cateringunternehmen, die dazu engagiert werden – sie alle leiden seit Monaten unter den derzeitigen Bedingungen, die für sie ein Arbeiten nicht möglich machen. Beiden Gemeinden war es wichtig, ihren Partnerinnen und Partnern, mit denen sie gemeinsam Events in ihren Gotteshäusern veranstalten, und der gesamten Branche ihre Solidarität auszudrücken.

 

 

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um die Bedeutung des Johannistages geht.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 29. Juni 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 17.06.2020

 

Kanzelrede in der Salvatorkirche soll nachgeholt werden

An diesem Sonntag, 21. Juni 2020 hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Salvatorkirche reden sollen. Damit möglichst vielen Menschen den Vortrag der Prorektorin der Universität Duisburg-Essen für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationale in dem Gotteshaus verfolgen können, wurde er wegen der Corona-Virus-Krise auf planungssichere Zeiten verschoben. Das Thema der Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin wird aber bleiben und auch in einem Jahr noch aktuell sein: „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News.“

  • Die nächste Kanzelrede in der Salvatorkirche soll Dr. Mark Benecke am Sonntag, 22. November 2020 um 17 Uhr halten. Der aus den Medien bekannte Kriminalbiologe und Rechtsmediziner beschäftigt sich dann in dem Gotteshaus mit dem für die dunkle Jahreszeit passenden Thema „Was kommt nach dem Tod?“ Der Eintritt ist wie immer frei, das Platzangebot aber begrenzt. Und: Kurzfristige Änderungen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nicht ausgeschlossen.
  • as Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu nehmen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.

 

Predigten zum Mitnehmen und vier Mal Sommerkirche mit der Nachbargemeinde

Das Gemeindezentrum an der Emilstraße bleibt bis Ende August für Gruppen und Kreise geschlossen, doch Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich finden auch bis dahin durch andere Angebote und auch die gemeinsamen Gottesdienste mit der Gemeinde Meiderich Zuversicht und Hoffnung.

  • Wann in der Kirche an der Emilstraße wieder Gottesdienste gefeiert werden, entscheidet das Presbyterium der Gemeinde im Juli. Fest steht aber schon jetzt, dass das Leitungsgremium gemeinsam mit dem der Nachbargemeinde Meiderich, alle Gläubigen zur schon traditionellen Sommerkirche einlädt: Wie in jedem Jahr predigen in den Sonntagsgottesdiensten im Juli Menschen aus den beiden Gemeinden abwechselnd – diesmal in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm 6: Am 5. Juli um 11 Uhr ist es Pfarrerin Sarah Süselbeck, am 12. Juli gestalten Küsterin Uta Rogalla und Pfarrer Frank Hufschmidt zur gleichen Zeit den Gottesdienst, am 19. Juli um 11 Uhr predigt Prädikant André Welters und am 26. Juli zur gleichen Zeit ist es Pfarrerin Monika Gebhardt. Das allumspannende Thema der Reihe ist Frieden.
  • Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich, die die Gottesdienste der Sommerkirche  noch nicht besuchen möchten oder können, haben die Möglichkeit die Predigten im Laufe des jeweiligen Sonntags im Internet auf www.obermeiderich.de nachzuverfolgen. Für sie gibt es auch weiter die wöchentlich neue, gedruckte „Predigt zum Mitnehmen“; sie kann am Gemeindezentrum abgeholt werden. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg zur Emilstraße haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen (0203 / 421444). Sie, wie auch Pfarrer Sarah Süselbeck (0203/71884855) und Pfarrer Michael Schurmann (0203 36961759) haben für die Mitglieder der Gemeinde Obermeiderich und die Menschen im Stadtteil gerne ein offenes Ohr.

 

Sommerliche Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche

Wenn bald alle Genehmigungen vorliegen werden Musikfans auch in diesem Jahr mit der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“  in der Hamborner Friedenskirche auf ihre Kosten kommen. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn Musikerinnen und Musiker für drei Konzerte gewinnen. Für diese und auch für das Publikum werden die Musikabende in dem Gotteshaus anders und zugleich so wie sonst sein. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch Karten zum Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden. Am 1. Juli 2020 erklingt um 20 Uhr in der Friedenskirche spielt das Ensemble „Concert Royal“ mit Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg an der Orgel mit Werken von Bach, Krebs, Homilius und Hertel festliche Musik des Barock. Das Konzert am 22. Juli 2020 um 20 Uhr steht unter dem Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“. Was das bedeutet, wird Allessio Nocita beim Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven zeigen. Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolecel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt.  

 

Gottesdienste in Marxloh und Obermarxloh

Seit dem Auftakt am Pfingstmontag in der Kreuzeskirche Marxloh feiert die evangelische Bonhoeffer Gemeinde ihre Gottesdienste auch wieder in der Lutherkirche Obermarxloh. Beim Besuch der Gottesdienste müssen aber in beiden Kirchen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Außerdem ist die Zahl der Personen, die die Gottesdienste mitfeiern können, entsprechend der Größe der Gotteshäuser begrenzt: bei der Lutherkirche auf 20, bei der Kreuzeskirche auf 60 Personen. Damit niemand vor der Kirche abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700, montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Stand 16.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Es geht um Psalm 139: „Mit wunderbaren Worten beschreibt dieses Lied die Größe Gottes“ findet Pfarrerin Sawatzki. Und: „Wer dieses Lied zu seinem eigenen macht, hat die Grundstimmung: Ich gehöre zu Gott, und er weiß sich für mich verantwortlich. Das tröstet und gibt Kraft und Zuversicht, die so schnell nicht zu erschüttern ist. (…) Dass Ihnen diese Zuversicht niemals verloren geht, wünsche ich Ihnen. “
 

Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige seit Beginn der Corona-Pandemie
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich nicht mehr treffen können. Die erste neue Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 22. Juni 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Stand 15.06.2020

 

Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort erst ab August

Für Gottesdienste wird die Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1 erst im August geöffnet. Das hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in einer Sitzung beschlossen. Bis dahin wird ab dem 5. Juli das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten.  Wer Zugang zum Internet hat, kann sich aber weiterhin über die Andachten der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mit Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes freuen, die es auf youtube.com unter dem Namen #eckwort seit Ende März gibt. Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).

 

 


 

Stand 12.06.2020

 

Verschwörungsideologien und die extreme Rechte

Um „Verschwörungsideologien und die extreme Rechte“ geht es am Dienstag, 16. Juni 2020 um 19 Uhr bei der Videokonferenz mit Miro Dittrich vom Projekt „de:hate - Monitoring & Analyse zu digitalen Phänomenen“ der Amadeu Antonio Stiftung. In seinem Vortrag stellt er fest, dass Verschwörungsideologien an gefühlte Unsicherheiten von Menschen anknüpfen, die gerade in der Pandemie-Zeit glauben, die Welt sei aus den Angeln gehoben. Verschwörungsideologien schwächen zudem das Vertrauen in der Gesellschaft und leben von der Abwertung anderer. Miro Dittrich beschreibt zentrale Verschwörungsideologien der extremen Rechten und analysiert die Versuche, diese online zu verbreiten. Dabei richtet er den Blick auch auf das neue QAnon-Phänomen. Welche Akteure von rechts versuchen, die aktuelle Situation zu nutzen und welche Strategien sie dafür online verfolgen, ist großer Bestandteil der Videokonferenz.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 16. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist die Abschlussveranstaltung einer dreiteiligen Reihe zu Verschwörungsideologien, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen.

 

Erlebnis im Bus mit Aspekten von Menschlichkeit
Geschichten aus Neudorf fürs Netz

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies in den siebenten Berührungspunkten Anke Rüdiger mit einem Erlebnis, das sie vor langer Zeit als Busfahrerin hatte und das aber gleich zwei Aspekte von Menschlichkeit vermittelte. Für die Musik sorgen Clarissa Hansen (Flöte, Gesang), Pfarrerin Stephanie Krüger (Gesang) und Volker Nies (Flöte, Gesang, Klavier), der auch die Eingangsmusik komponiert hat. Zwei echte Kirchenschlager sind die Lieder: „Gut dass wir einander haben“ von Manfred Siebald und das Alltimesegenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

In den vorigen Andachten erzählten u.a. Ingeburg Stoican von ihrem Großvater, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt, Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs, und Pfarrerin Krüger berichtete einmal von einem Erlebnis auf ihrer Wanderung des Jakobswegs und einmal von einer Begebenheit als Schulpfarrerin. Zu hören sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 

 


 

Stand 9.06.2020

 

Schrittweise Öffnung der BBZs im Stadtgebiet

Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes können nun auch die Beratungs- und Begegnungszentren für ältere Bürgerinnen und Bürger schrittweise und vorsichtig wieder ihre Türen öffnen. Wie die Duisburger Wohlfahrtsverbände mitteilen, werden zunächst kleine Bildungsveranstaltungen, Kurse und kulturelle Darbietungen möglich sein. Alle offenen Begegnungsangebote bis hin zum Klönen bei Kaffee und Kuchen müssen aber noch warten. Die BBZs haben Schutzkonzepte entwickelt, mit denen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für alle 23 Standorte gewährleistet ist. Mit der teilweisen Öffnung gehen die ersten Einrichtungen am Montag, dem 15. Juni, wieder an den Start, die anderen folgen schrittweise in den nächsten Tagen. Die Einzelheiten richten sich nach den Verhältnissen vor Ort. Interessierte Besucherinnen und Besucher erkundigen sich am besten vorab telefonisch beim BBZ in ihrer Nähe.

 

Online-Andachten für Gehörlose

Auch während der abklingenden Corona-Virus-Pandemie gibt es noch einige Andachten und Gottesdiensten, die nur im Internet zu sehen sind. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen einige Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Die aktuelle stammt vom letzten Sonntag und ist hier zu sehen. „Da wir mit den Gehörlosengottesdiensten in Duisburg erst Ende Juni starten ist das Angebot für die Gehörlosen Gemeindeglieder in Duisburg wichtig“ sagt Pfarrer Volker Emler. Er betreut die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit noch nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um einen „Stolperstein“ im Gottesnamen geht, der zur Demut mahnt.

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 15. Juni 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 



Stand 8.06.2020

 

Basteltüten als Dank fürs Mitmachen
Grüße und Bilder am Kirchenzaun

Seit Samstag, 6. Juni 2020 begleiten eine winkende Minnie Maus, eine Menge guter Wünsche und viele andere Bilder den Weg der Menschen, die am Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und der benachbarten Lutherkirche vorbeigehen. Das hängt mit der Aktion der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh zusammen, die Menschen im Stadtteil dazu aufgerufen hatte, Werke dieser Art einzuschicken, damit diese – wettferfest laminiert – am Zaun eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ bilden. Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ihr Team sind mit dem Ergebnis ihrer Idee zufrieden; die die mitgemacht haben, können es auch sein, denn sie können sich als kleines Dankeschön eine volle Basteltüte bei der Gemeinde abholen und damit ihrer Kreativität weiter freien Lauf lassen. Mehr Infos hat Martina Herrmann (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271).

 


 

Stand 5.6.2020

Die Krise läuft im Hintergrund

Wie läuft es eigentlich bei der ökumenischen Telefonseelsorge für Duisburg, Mühlheim und Oberhausen? Müssen die Ehrenamtlichen im Telefondienst jetzt nur noch Gespräche über die Coronakrise führen? „Ganz und gar nicht“, sagt die langjährige Mitarbeiterin Frau Z., die zu ihrem Schutz anonym bleibt. „Ich hatte während meiner Dienste eigentlich nur wenige Gespräche bei denen es direkt um die Krise ging.“ Was gesellschaftlich gerade so passiert, läuft aber natürlich im Hintergrund der Telefongespräche immer mit. Frau Z. hatte eine Anruferin, die ihr lebhaft schilderte, wie besorgt sie wegen der Ansteckungsgefahr und der Auswirkungen einer möglichen Erkrankung an Covid-19 sei. Ihr Problem dabei war aber nicht die Angst an sich, sondern die Tatsache, dass ihre Familie im Umgang mit möglichen Gefahrenquellen sehr viel lockerer sei, als sie. Dadurch fühlte sie sich in ihrer Besorgnis allein und nicht recht ernst genommen.

  • Das geht nicht allen so. Für manche hält die Krisenzeit mehr Bestätigung bereit, als sie sonst bekommen. Manche Anrufer, die sich zu anderen Zeiten mit ihren Ängsten sehr isoliert fühlen, spüren in der Krise sogar eine gewisse Entlastung, weil eben alle anderen Menschen auch besorgt sind. Dadurch fühlen sie sich im Moment besser verstanden als sonst.
  •  „Wir Telefonseelsorger sind ja jetzt ebenfalls  in der ungewöhnlichen Lage, dass wir äußerlich gesehen genau dieselben Probleme haben, wie die Menschen, die hier anrufen“, sagt Frau Z. nachdenklich. Deshalb müssen die Mitarbeitenden besonders darauf achten, die eigene Befindlichkeit zurückzunehmen und im Gespräch ihre persönliche Situation von der ihrer Anrufer abzugrenzen.  Olaf Meier,  der Leiter der Telefonseelsorge, sieht  seine Hauptaufgabe im Moment auch deshalb in der Seelsorge an den Mitarbeitenden. „Wir haben jetzt bewusst eine größere Begegnungsdichte als sonst, ich frage nach den Diensten bei allen explizit nach: Wie geht es dir selber denn gerade, kommst du zurecht?“, erzählt er.
  • „Wir mussten tatsächlich keinen einzigen Dienst ausfallen lassen“, sagt Meier und ist doch ziemlich stolz auf die Flexibilität der Mitarbeitenden. Für alle Ehrenamtlichen aus einer der Risikogruppen, die besser zuhause bleiben sollten, fanden sich andere bereit und übernahmen deren Schichten. So blieb die TS erreichbar.
  • Meier weiß aus Erfahrung, dass nicht alle Menschen nach einer Krise ihren Alltag unverändert wieder aufnehmen können. Für viele wird nicht alles gut, es bleiben Gefühle von Verunsicherung und Bedrohung zurück.  Bei der Telefonseelsorge hält man sich bereit, die Leute zu unterstützen, die nicht von alleine aus ihrem Krisenmodus herausfinden. Dafür braucht es stetigen Nachschub für die 120 ehrenamtlichen Mitarbeiter der TS. Im August startet eine neue Ausbildungsgruppe für zirka zwölf Teilnehmende.  Zuvor gibt es einen Auswahltag  am  Samstag, dem 11. Juli. Interessierte können nähere Informationen auf der Internetseite www.telefonseelsorge-duisburg.de erfahren oder im Büro der TS anrufen unter 0203/22657.

 

 


 

Stand 4.06.2020

 

Wieder Gottesdienste und Marktandachten in Neumühl

Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl öffnet ihre Gnadenkirche am Hohenzollernplatz wieder für Gottesdienste. Den ersten Gottesdienst feiert sie dort wieder am Sonntag, 14. Juni 2020 um 9.30 Uhr. Da die Personenzahl wegen des Sicherheitsabstands auf 24 beschränkt sein muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung (mittwochs bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter 580448). Zu den Gottesdiensten sind eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und dauerhaft in der Kirche zu tragen. Aufgrund der beschränkten Personenzahl setzt die Gemeinde auch das Format „Predigt aus der Box“ fort: Am Baum auf dem Vorplatz der Kirche ist in einem Prospekthalter für jeden Sonntag ein Blatt mit einer Kurzpredigt zu finden – ein geistiger Impuls für die neue Woche; als Audiodatei ist die „Predigt aus der Box“ auf der Homepage www.neumuehl.ekir.de zu finden. In Neumühl gibt es ab Freitag, 12. Juni 2020 in der Gnadenkirche auch wieder die ökumenischen Marktandachten – immer jeden Freitag um 10.30 Uhr „12 Minuten für Gott“, parallel zum Wochenmarkt hinter der Kirche. Die Teilnahme hier ist ohne Anmeldung möglich. Sowohl bei Gottesdiensten als auch Marktandachten werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besuchern für den Bedarfsfall erfasst, aber dann nach vier Wochen vernichtet. Weiter Infos gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl

 

Singen verbindet auch übers Internet
Wenn Einzelvideos ein Kinderchormusical ergeben


Für die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich wäre es das Größte gewesen, ihr schon länger geplantes Musical am Sonntag im Gottesdienst in ihrer Kirche aufzuführen. Durch die Kreativität von Gundula Heller und dank der technischen Hilfe von Pfarrer Michael Schurmann gibt es jetzt aber ein Video, in dem alle Kinder und Jugendlichen trotzdem zusammen Stücke aus „David“ singen. Zu sehen ist das Ganze zum ersten Mal am Sonntag im Internet.

Die für Sonntag geplante Aufführung des Musicals - es geht um König David aus der Bibel – musste Kirchenmusikerin Gundula Heller wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschieben. Am Sonntag, 7. Juni 2020 gibt es aber ab 11 Uhr auf www.obermeiderich.de mit einer Auswahl von einigen Liedern einen musikalischen Vorgeschmack zu sehen und zu hören. Der Aufwand dafür war groß: Gundula Heller hat zunächst Klavier- und Singstimme aufgenommen, davon eine CD gebrannt und allen Kindern eine zukommen lassen. Mit der CD hat jedes Kind dann seinen Einsatz für sich geübt. Dann haben die Kinder zuhause die CD laufen lassen und dazu gesungen. Dabei haben ihre Eltern sie gefilmt. Pfarrer Michael Schurmann bastelte dann aus den einzelnen Videos ein großes Online-Chorvideo. Was die Lieder zusätzlich verbindet, sind kurze Videos, in denen Chorkinder, Gundula Heller und eine Erzieherin der Kita alle einzeln für sich in die Kamera sagen, was beste Freunde und eine Freundschaft ausmachen. Teil der Aufzeichnung ist auch die familiengerechte Predigt, in der Pfarrerin Sarah Süselbeck von der Freundschaft zwischen dem Königssohn Jonathan und dem Hirtenjungen David, der später König wird, spricht. Es geht um das zeitlose Thema, dass Freundschaft Hass, soziale Unterschiede und viele andere Hindernisse überwinden kann. Ihr Gesamtwerk werden die Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr mitgewirkt haben, auch erst am Sonntag auf www.obermeiderich.de sehen.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 8. Juni 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Stand 3.06.2020

 

Umgang mit Verschwörungsideologien
Online-Workshop mit Methoden zur Argumentation und zur Intervention


Während der Corona-Pandemie sind verschwörungsideologische Gedanken noch sichtbarer als sonst geworden. So ist im Internet und auch im Alltag von Behauptungen der Art zu hören, dass das Virus kein Zufall sei, sondern bewusst erschaffen wurde. Wie Menschen, die im Bildungsalltag arbeiten, damit umgehen können, wenn andere mit solchen oder ähnlich abstrusen Ideen kommen, ist Bestandteil eines Online-Workshops. Für Aufklärung sorgt dabei am Dienstag, 9. Juni 2020 von 19 bis 21 Uhr Benjamin Winkler. Er ist Fachreferent für Reichs- und Verschwörungsideologie bei der Amadeu Antonio Stiftung, deren Ziel es ist, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.

Nach einer kurzen Einführung gibt es einen analytischen Blick auf die Funktion von Verschwörungsideologien. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage „Was ziehen Betroffene aus ihrem Verschwörungsglauben?“ Basierend erproben die Teilnehmenden mit dem Referenten anhand konkreter Fallbeispiele Methoden zur Argumentation und zur Intervention. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fallbeispielen sowohl aus der Arbeit mit Erwachsenen als auch aus der Arbeit mit einer jugendlichen Zielgruppe zu diskutieren. Zudem geht es auch darum, wie man sich argumentativ für eine Diskussion mit Verschwörungsgläubigen vorbereiten kann und wann und wie interveniert werden sollte.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 9. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist der Teil einer Veranstaltungsreihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen. Infos zum Abschlusstermin, bei dem die politische Instrumentalisierung von Verschwörungstheorien durch rechte und rechtsextreme Kreise im Zentrum steht, werden u.a. auf der Internetseite www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben.

 

"Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche"
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF-Datei: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie schreibt darüber, was Pfingsten ist und auch was Pfingsten nicht ist:  „Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche. Das wäre viel zu wenig und nähme uns als Kirche viel zu wichtig.“

 

Praystation mit Gästen
Weitere Live-Internet-Jugendgottesdienste aus Huckingen 

Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ schon Ende März aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher zehn. Jetzt geht das Team in den nächsten Ausgaben der „Praystation“ – so heißt das Gottesdienstformat – mit Gästen auf Sendung: Am Freitag, 5. Juni 2020 um 19 Uhr ist es  Kathleen Rawe. Sie ist Jugendleiterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West und unterstützt mit ihrer Jugendgruppe seit einigen Wochen die Praystation. Im Gottesdienst wird es um wahre Freiheit gehen und um die Frage, was so eine Freiheit auszeichnet. Am 19. Juni 2020 ist dann Dirk Strerath um 19 Uhr auf Sendung. Der Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nimmt sich das Thema „Asterix und Obelix – unbesiegbar, uneinnehmbar“ vor. Die letzte Praystation vor den Sommerferien kommt dann am 26. Juni um 19 Uhr live aus dem Huckinger Studio.

Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und die interaktiven Gottesdienste mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Die Streams stehen anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 


 

Stand 2.06.2020

 

Tauben auf der Wäscheleine und Sommerkirche mit den Nachbarn
Aktionen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

Am letzten Sonntag fanden die Gläubigen der katholischen Gemeinde St. Michael und die der evangelischen Gemeinde Meiderich beim Besuch ihrer Kirchen gefaltete Papiertauben vor, die draußen an Wäscheleinen zum Mitnehmen aufgereiht waren - als Zeichen des Pfingstwunders und der gemeinsamen Verbundenheit. Engagierte beider Gemeinden hatten dazu rund 400 bunte Symbole des Friedens im Vorfeld gefaltet. Auch der „Impuls der Woche“ – ein kleines Andachtsvideo – ist Teil der Aktion und steht ganz im Zeichen von Pfingsten und der Ökumene; der Kurzfilm ist auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu sehen.

Zusätzlich zu den ab jetzt wieder möglichen Gottesdiensten in der Kirche Auf dem Damm öffnet die evangelische Gemeinde Meiderich während der Corona-Pandemie das Gotteshaus bis zum Beginn der Sommerferien immer freitags von 16 bis 18 Uhr – zum „Stillen Gebet“ und zum Kerzenanzünden. Fortgesetzt wird auch das Angebot „Kirche zum Mitnehmen“. Die Papierbroschüren enthalten neben Gemeindeinfos kurze Gedankenimpulse und Gebete. Zu finden sind die aktuellen Ausgaben immer ab Freitag ab 12 Uhr am Gemeindebüro. In den Sommerferien selbst kehrt die Gemeinde zu einer kleinen Tradition zurück: Sie feiert sonntags vom 5. bis 26. Juni – immer um 11 Uhr in der Kirche auf dem Damm - die „Sommerkirche“ in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und wechselnden Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch diese Gottesdienste werden die Gläubigen jedoch unter „Corona-Bedingungen“ (Namenslisten, Abstand, Masken etc.) feiern. 

 

Wieder Gottesdienste in Wanheim
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zur Feier der Gottesdienste wieder in ihre Kirche ein. Den ersten feiert sie dort am Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr; im Gemeindehaus am Knevelshof gibt es wegen des geringen Platzagebotes zunächst keine. Besuchende sollten wissen, dass die Gottesdienste auch in der Kirche anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung. Infos gibt es unter www.gemeinde-wanheim.de.
 

Evangelische Gemeinde Alt-Disburg feiert wieder Gottesdienste in der Salvatorkirche und in der Duisserner Lutherkirche

In der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche werden ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – aber ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Diese Entscheidung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in seiner letzten Sitzung getroffen und das dazugehörige umfangreiche Maßnahmenpaket gleich mit beschlossen.

Für die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr in der Salvatorkirche, wo nur 65 Menschen Platz finden dürfen, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-287262); gleiches gilt für die Sonntagsgottesdienste um 11 Uhr in der Duisserner Lutherkirche (0203-332560), wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern werden.

Wer noch nicht am Gottesdienst teilnehmen kann oder möchte, kann eine digitale Gottesdienstübertragung nutzen: Denn die Gottesdienst in der Lutherkirche werden an den kommenden Sonntagen auch im Livestream um 11 Uhr aus der Lutherkirche auf youtube.com auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ ausgestrahlt.

Die Salvatorkirche andererseits kann auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

 

Wieder Gottesdienste in Neudorf-Ost

Ab Sonntag, 7. Juni 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost wieder Gottesdienste in ihrem im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31. Beschlossen wurden Maßnahmen nach den Sicherheits-Hygieneauflagen des Eckpunktepapiers der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland). Dazu gehören die Teilnehmerbegrenzung und die telefonische Voranmeldung (mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Pfarrbüro; 0203 / 353149). Alle Sonntagsgottesdienste beginnen um 11 Uhr. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Stand 29.05.2020

 

Evangelisches Kirchenparlament Duisburg tagt online

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene. In Zeiten der Corona-Pandemie können dessen Abgeordnete – es sind Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die gemeinsam den Kirchenkreis leiten – nicht zur Tagung in einer Kirche zusammenkommen. Treffen werden sie sich dennoch, und zwar im virtuellen Raum.

Synodale und Gäste haben im Vorfeld einen Link erhalten, über den sie am Freitag, 5. Juni 2020 gegen 17 Uhr Zugang zur Tagung im Internet erhalten. Beginnen wird das Treffen im Netz mit einer Andacht und auch einem Grußwort von Oberbürgermeister Sören Link, der sich ebenfalls zuschaltet.

Auf der Tagesordnung stehen danach einige für den Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wichtige Wahlen an, wie etwa die der Abgeordneten für die Landessynode, Nachwahlen für den Kreissynodalvorstand, die Wahl von neuen Fachausschüssen, insbesondere die Wahl des neuen Nominierungsausschusses. Letzterer spielt auch bei der Besetzung der neuen hautamtlichen Superintendentenstelle eine wichtige Rolle. Mit dem Eintritt in den Ruhestand von Pfarrer Armin Schneider, der als Superintendent dem Kirchenkreis Duisburg seit 15 Jahren im Nebenamt vorsteht, soll diese Funktion künftig im Hauptamt wahrgenommen werden.  Die Stelle dazu ist bereits ausgeschrieben und eingehende Bewerbungen müssen vom Nominierungsausschuss gesichtet werden. Dieser schlägt der Synode auch kandidierende Pfarrerinnen und Pfarrer für die engere Wahl und Bewerbungspredigten vor. Geplant ist, dass die Synode auf einer Sondertagung am 25. September die Nachfolge von Superintendent Schneider wählt. Ob diese Tagung in einer Kirche stattfinden kann ist ungewiss. Auf der Tagung am 5. Juni zumindest geben die Stimmberechtigten - 103 sind es insgesamt – ihre Voten mit Hilfe eines datensicheren und kirchenrechtlich gültigen Programms ab. Superintendent Schneider ist zuversichtlich, dass dies technisch funktionieren wird: Er hatte die Synodalen zu einem Probelauf ins Internet eingeladen, wo die Abgeordneten des Duisburger Kirchenparlaments zu fiktiven Wahlen aufgerufen waren, und der Test verlief sehr gut. Am 5. Juni geht es auf der öffentlichen Tagung der Kreissynode im Internet aber um echte Wahlen und echte Kandidierende.  

 

Pfingsten und Gespenster
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“

Inzwischen gibt es schon zehn „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben erfahren. In der neuen geht es auch darum, ob der Geist Gottes wie ein Gespenst ist und was Pfingsten eigentlich bedeutet. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 

 


 

Stand 28.05.2020

 

Kein Gesang in Gotteshäusern zum Kirchengeburtstag

Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Diesen „Geburtstag“ der Kirche feiern der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die 15 Kirchengemeinden in diesem Jahr nicht mit ökumenischen Freiluftgottesdiensten oder Taufgottesdiensten am See, sondern anders: und zwar mit wenigen Gottesdiensten in Kirchen ohne Gesang, dafür mit begrenzter Teilnehmerzahl, Abstand, Mundmasken und Anmeldung. Gefeiert wird aber auch mit Andachten im Internet.

  • So lädt die Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd am Pfingstmontag um 9.30 zum Gottesdienst in die Kirche nach Ungelsheim und um 11 Uhr zum Gottesdienst nach Huckingen (für beide jeweils Anmeldungen unter 0203 / 60847747) und die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt am gleichen Tag um 10 Uhr zum Pfingstgottesdienst in die Kreuzeskirche Marxloh ein (Anmeldung unter 0203 / 75969700). Gleiches gilt für die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, wo sich die Gläubigen um 10 Uhr direkt in der Versöhnungskirche Großenbaum anmelden müssen. Wer das Stille Gebet und das Kerzenanzünden bevorzugt, kann Kirchen aufsuchen, die am Pfingstsonntag, 31. Mai für Einzelbesucher öffnen: so etwa die Friedenskirche in Hamborn zwischen 9.30 und 11.30 Uhr, wo leise Orgelmusik erklingt oder die evangelische Kirche in Wanheim zwischen 15 und 18 Uhr, wo ebenfalls leise Musik erklingt.
  • Das Pfingstfest wird in Duisburg aber auch im Netz gefeiert: So ist am Sonntag ab 10 Uhr die Ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg, die diesmal aus der Bahnhofsmission kommt, auf dem Youtubekanal „Radio Duisburg“ zu sehen. Auch die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich stellt um 11 Uhr ihren Gottesdienst unter www.obermeiderich.de ins Netz. Ab 12 Uhr ist auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim eine Andacht mit Pfarrer Rolf Seeger zu sehen (www.gemeinde-wanheim.de) und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg geht zur gleichen Uhrzeit mit einem Kindergottesdienst live im Netz auf Sendung: Pfarrer Stephan Blank und Handpuppe Luzie-Lotta sind dann auf dem Youtubekanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ in Aktion zu sehen. Am Pfingstmontag ist auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis im Netz vertreten: Pfarrer Björn Hensel hält eine Pfingstandacht; der Link dazu ist dann unter www.trinitatis-duisburg.de zu finden. Infos zu den gottesdienstlichen Angeboten gibt es auf dieser und dieser Unterseite von www.kirche-duisburg.de. 

 

Grüße und Bilder am Kirchenzaun
Evangelische Gemeinde ruft Kinder und Jugendliche zum Mitmachen auf

Das Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und die benachbarte Lutherkirche gehören beide zur evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und sind zusammen von einem niedrigen Zaun umgeben. Der soll nun richtig bunt werden, denn Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ein Team wollen alle Bilder, Zeichnungen und schriftlichen Grüße, die bis zum 5. Juni zur Gemeinde kommen, wetterfest in transparente Folie packen, am Zaun festmachen und so den Menschen im Stadtteil eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ zeigen. Wer mitmachen möchte, bringt einfach das Gemalte oder geschriebene Werk vorbei und wirft es in den Briefkasten. Einfacher noch: Fotos, die an Martina Herrmann geschickt werden (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271), werden ausgedruckt und auch am Zaun festgemacht. Wer seine Kontaktdaten hinterlässt, kann auch was gewinnen: Die Namen derer, die bis zum 5. Juni die Werke zuschicken, kommen am 6. Juni in eine Verlosung, die auch online auf YouTube zu sehen ist. Die 20 Gewinner werden später benachrichtigt und bekommen eine Tüte randvoll mit Spielen und schönen Kreativ- und Bastelideen geschenkt. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Stand 27.05.2020

 

Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet Kirchen in Buchholz und Wedau

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet vom 7. Juni an ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See - wieder zum Gebet und zur Besinnung und lädt dazu alle sonntags zwischen 15 und 17 Uhr zum Verweilen bei Texten und Musik ein.

  • Das Angebot, da sich „meditative, offene Kirche“ nennt, ist kein Gottesdienst. Vielmehr ist in diesem Zeitraum immer wieder ein 20minütiges Programm mit musikalischen Beiträgen, Texten und Gebeten zu hören. Danach beginnt es wieder von vorn. Unter Berücksichtigung von detaillierten Verhaltens-, Hygiene- und Distanzregeln kann man – natürlich mit Mund-Nasen-Maske - jederzeit hinzukommen, zuhören, Stille suchen, sich in die Musik vertiefen, von Texten anregen lassen. Wer nur kurz ein Gebet in der Kirche sprechen möchte, ist ebenso willkommen wie jemand, der etwas länger sitzen bleibt. Man kann jederzeit wieder gehen. Es gibt keinen gemeinsamen Beginn, kein gemeinsames Ende. „Auf diese Weise hoffen wir, auch mit reduzierter Platzzahl jede Menschenansammlung zu vermeiden, wie sie sonst vor und vor allem nach den Gottesdiensten entstehen würden“ betont Pfarrer Dirk Sawatzki und fügt hinzu: „Gottesdienste, wie wir sie kennen, werden das noch nicht sein.“ Denn die strengen Hygieneauflagen lassen ein gemeinschaftliches Beisammensein mit Gesang oder gar Chören noch nicht zu. Insbesondere die Teilnehmerzahlen werden sehr begrenzt sein: In der Jesus-Christus-Kirche dürfen sich nur etwa 60, in der Kirche Am See dürfen sich nur rund 40 Personen gleichzeitig aufhalten. „ Aber wir werden mit diesem Konzept niemanden wegschicken müssen, wenn alle Plätze belegt sind. Eventuell ist mit einer kurzen Wartezeit zu rechnen, wenn vorübergehend wirklich kein Platz mehr frei sein sollte.“
  • Die „meditativen, offenen Kirchen“ werden im Wechsel in den Stadtteilen jeweils von 15 bis 17 Uhr angeboten: Am 7. Juni mit Pfarrer Hensel in der Wedauer Kirche am See, am 14. Juni mit Pfarrerin Ute Sawatzki in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz, am 21. Juni wieder in Wedau, diesmal mit Pfarrerin Ute Sawatzki, und am 28, Juni wieder in Buchholz, diesmal mit Pfarrer Sara Randow. „Bitte kommen Sie möglichst nicht ´pünktlich´, sondern suchen sich individuell eine Zeitspanne innerhalb der Öffnungszeiten aus!“ appelliert Pfarrer Sawatzki. 
  • An beiden Kirchen sollten Gläubigen die Regeln respektieren:  Es gibt getrennte Ein und Ausgänge, Besuchende werden mit Name und Telefonnummer, weil die Angaben vier Wochen lang für eventuelle Nachfragen des Gesundheitsamtes aufbewahrt werden müssen; danach werden sie vernichtet. Das Tragen eines Schutzes für Mund und Nase ist verpflichtend, Desinfektionsmittel für die Hände stehen am Eingang und Ausgang bereit, auf dem gesamten Gelände der jeweiligen Kirche gilt das Einhalten der Abstandspflicht von mindestens 1,50 m für Personen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben. Diese Abstandspflicht gilt auch auf den Bänken und Stühlen, wo nur die entsprechend markierten Plätze belegt werden dürfen. Die Türen bleiben während der Veranstaltung geöffnet. Die Regeln sind auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de einzusehen, liegen vor den Kirchen aus und werden von Gemeindemenschen vor Ort erläutert. Mehr Infos hat auch Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 726575).  

 

Videoandacht für die Mitarbeitenden im Haus der Kirche

Seit vielen Jahren erklingt im Duisburger Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, immer mittwochs um 8.30 Uhr eine halbe Stunde Gesang und Gebet, es ist die Andacht für die Mitarbeitenden aus dem Kirchkreis, der Diakonie und dem Verwaltungsamt der Kirche. Wegen der Corona-Pandemie geht das jetzt seit vielen Wochen nicht. Aber: Pfarrerinnen und Pfarrer, die sonst abwechselnd mittwochs zu den Wochenandachten zum Burgacker schicken ihre Gebete und Worte der Hoffnung per Mail an die Mitarbeitenden. Sie schreiben die Andachten, die sie sonst vielleicht frei halten, nieder und Interessierte schöpfen aus diesen PDF Kraft für die folgenden Tage. Samuel Dörr ist diese Woche dran und hat allen seinen Andachtstext zugemailt. Er stellt sie unter den Titel „Mit Gott an unserer Seite werden Wüstenwanderungen zu Schilfmeerereignissen.“ In der Mail gibt es aber auch einen Link zu einem Youtube-Video, denn der Pfarrer hat die Andacht einfach im Internetstudio im Huckinger Gemeindehaus aufgenommen. Auf diesem Weg gibt es in dieser Woche sogar Musik zu Andacht. Die machen Philipp Holmer (Gitarre), Daniel Drückes (Klavier) und Henrieke Kuhn (Geige & Gesang) - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten.  

 

Videoandacht zu Pfingsten aus Buchholz

Am Pfingstmontag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis wieder per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen – diesmal mit Pfarrer Björn Hensel. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist bald auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden. Die Reihe startete Anfang Mai mit Pfarrer Hensel, es folgten weitere Andachten mit Pfarrer Dirk Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow.

 

 

 


 

Stand 26.05.2020

 

Pfingsten lädt ein, neu aufeinander zu hören
12. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt aus der Bahnhofsmission

Evangelische und katholische Seelsorgende aus unserer Stadt gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich mit der mittlerweile 12. aufgezeichneten Andacht über das Internet an die Gläubigen – sie kommt aus der Bahnhofsmission.

  • Die Videoandacht wird am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 um 10 Uhr online gestellt und wird vorher in der ökumenischen Bahnhofsmission vom Duisburger Hauptbahnhof aufgezeichnet. Die Andacht gestalten Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, und Diakon Stefan Ricken von der Gemeindecaritas im Caritaszentrum Duisburg West. Inhaltlich geht es natürlich um Pfingsten und im Kern darum, dass dieses Fest in besonderer Weise dazu einlädt, wieder neu aufeinander hören und miteinander diskutieren zu lernen. „Wenn wir nach einem gemeinsamen Weg suchen, hilft nur: miteinander reden. Das kann nerven ohne Ende. Aber das muss nicht so sein“ sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz im Vorfeld der Aufzeichnung der Andacht. Die musikalische Gestaltung übernimmt Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video, das in den Räumen der Duisburger Bahnhofsmission so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft zum ersten Mal am Sonntag, 31. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de

 

Kein Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ im Juni
Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Der Auftaktgottesdienst, der traditionell jedes Jahr an Christi Himmelfahrt ist, fiel schon wegen der Corona-Pandemie aus. Den nächsten Gottesdienst im Wald – er wäre am 7. Juni 2020 gewesen – hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost, die zu der Feier eingeladen hätte, aufgrund der Pandemie per Beschluss absagen müssen. Die folgenden Gottesdienste sind jeweils für den 1. Sonntag der Monate Juli bis September vorgemerkt. Ob sie gefeiert werden, steht noch nicht fest. Das entscheiden die gastgebenden Gemeinden aufgrund der dann jeweils aktuellen Situation.   

 

Vom Übertönen anderer
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum kommenden Sonntag Exaudi aus. Und er schreibt von einer Zeit, in der Menschen sich gegenseitig übertönen möchten. Es ist hier zu lesen. 

 

Von der Weisheit des Großvaters
Berührungspunkte aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies Ingeburg Stoican, die von ihrem Großvater spricht, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt. In den vorigen Andachten erzählte u.a. Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Zu sehen sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 


 

Stand 25.05.2020

 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank feiern das Pfingstfest mit Kindern im Netz

Luzie-Lotta hat wieder Lampenfieber. Denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Aber jetzt wo Groß und Klein auch in Kirchen immer noch nicht richtig zusammen feiern können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Internet live auf Sendung, und zwar zu Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche.

Beide möchten - wie auch schon bei der Internet-Premiere zu Ostern - solche Feste für Kinder nicht ausfallen lassen. Deswegen feiern sie am Pfingstsonntag, 31. Mai um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt und ganz live übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen mit den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine spannende Geschichte erzählen, in der es um Stürme und sogar Feuerflammen geht. Ihr guter Freund Pfarrer Blank wird ihr helfen, ein, zwei Lieder zu singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze wieder auf youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Dort ist das Ostervideo mit Luzie-Lotta fast 800 Mal aufgerufen worden.

 

Kirchengeburtstag mit Sicherheitsabstand
Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zu zwei Gottesdiensten am Pfingstmontag ein

Mit Pfingsten feiert die Kirche „Geburtstag“ und teilt während der Corona-Pandemie das Problem so vieler Geburtstagskinder, die Ehrentage zusammen mit lieben Menschen nur auf Abstand feiern können. Aber nach Monaten ohne Gottesdienst in den Kirchen will die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht ganz auf Gäste verzichten und nimmt das Pfingstfest zum Anlass, die Gemeinschaft wieder einzuladen.

  • Zwar gibt es am Sonntag noch keine Gottesdienste. Doch wie schon in den letzten Wochen werden an diesem Tag die Kirchen in Ungelsheim und Huckingen wieder von 15 bis 18 Uhr für die persönliche Andacht geöffnet sein.
  • Aber für Pfingstmontag, 1. Juni 2020 ist die Gemeinde wieder zum Gottesdienst um 9.30 Uhr in die Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31, und um 11 Uhr in die Huckinger Kirche, Angerhauser Str. 91, eingeladen. Mit Kreativität gemeinsam den Glauben auf Abstand feiern, mit viel Musik, aber ohne Gesang – das ist das Ziel des Presbyteriums. Dazu wurde auf Basis des Eckpunktepapiers der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Empfehlungen des Kirchenkreises ein Hygienekonzept verabschiedet. Darin steht auch, dass die Zahl der Plätze begrenzt ist. Darum bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung für beide Gottesdienste bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747). Und: Wer sich anmeldet, dann aber seine Maske vergisst, bekommt zum Geburtstag der Kirche einen Mund-Nasen-Schutz am Eingang geschenkt.
  • Auch wenn die Gemeinde nun wieder Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiert, wird es auch weiterhin öffentlich zugängliche Lesepredigten an den Eingängen der Kirchen und auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de geben. Auch die digitalen Gottesdienstangebote werden fortgeführt und sind auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ zu finden.

 

Das Leben in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich im Juni

Da Covid-19 trotz aller Lockerungen das öffentliche Leben immer noch fest im Griff hat, gibt es deswegen laut Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich zunächst bis zum 12. August 2020 keine gemeindlichen Veranstaltungen und Treffen von  Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum geben. Zu groß wären die Einschränkungen, die mit solchen Treffen einhergehen würden. Die Gemeinde versteht sich als einladende Gemeinde, in der das Gefühl der Verbundenheit und des herzlichen Miteinanders im Vordergrund steht. „Unter den gegebenen Voraussetzungen und Hygienevorschriften ist ein unbeschwertes Treffen jedoch nicht möglich“ heißt es im Beschluss. Das Gemeindezentrum „Die Ecke“, der Jugendbereich und das Gemeindebüro Auf dem Damm sind daher weiterhin geschlossen.

  • Die Gemeinde lädt Interessierte ein, vorhandene Angebote anzunehmen. Dazu zählen die Gottesdienste, die ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder in der Kirche auf dem Damm gefeiert werden. Die Gemeinde hat dazu ein detailliertes Schutzkonzept erarbeitet und Besuchende sollten sich darauf einstellen, dass die Gottesdienste anders als gewohnt erscheinen werden. So wird es z.B. kein gemeinsames Singen geben und die Abstandsregeln müssen in der Kirche, aber auch auf dem Kirchplatz vor und nach dem Gottesdienst eingehalten werden. Außerdem werden die Namen der Besucher schriftlich erfasst, es gelten Hygieneregeln und Mitarbeitende vor Ort weisen freundlich auf alle Maßnahmen wie z.B. die Maskennutzung hin.
  • Die Gemeinde lädt weiterhin zur „Offenen Kirche ein: Freitags von 16 zwischen 18 Uhr ist sie Ort der Stille und des Innehaltens und für alle ein Anlaufpunkt, die ein Gebet sprechen möchten, eine Kerze anzünden oder die Atmosphäre des Gotteshauses spüren möchten.
  • Im virtuellen Raum bietet die Gemeinde – auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de – weiterhin den „Impuls der Woche“ an: Es ist immer eine kurze Video-Andacht zu einem aktuellen Thema, die zum Nachdenken anregt. Auch der beliebte musikalische Impuls in Form von Liedern zum Mitsingen aus dem Turm „Power of Tower“ von Andreas Boos und Dirk Strerath wird weitergeführt.
  • Zusätzlich gibt es schon seit Wochen eine Telefonandacht: Unter der Telefonnummer 0203/4519624 ist ein wöchentlich wechselnder „Impuls der Woche“ zu hören. Denkanstöße gibt es auch in Papierform: Seit Mitte Mai hängt am Gemeindebüro, Auf dem Damm 8, ein Briefkasten, in dem ein wöchentlich wechselnder kurzer Denkanstoß zum jeweiligen Sonntag zum Mitnehmen bereit liegt. Auch finden sich hier aktuelle Informationen aus der Kirchengemeinde.
  • Ebenso fortgeführt wird der kostenfreie Einkaufsdienst der Gemeinde. Interessierte melden sich im Gemeindebüro (0203 / 4519622).  

 

Ab Juni wieder regelmäßige Gottesdienste in der Beecker Kirche

Ab dem 7. Juni feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck wieder regelmäßig Gottesdienste in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370. Dabei müssen Besucherinnen und Besucher die vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen beachten, wie etwa Distanz- und Hygieneregeln und das Mitbringen des Mund-Nasen-Schutzes. Da die Platzzahl begrenzt ist, müssen sich die Gläubigen vor jedem Sonntagsgottesdienst, die alle immer um 10 Uhr gefeiert werden, bis zum Tag vorher beim jeweiligen Pfarrer telefonisch anmelden. Die Voranmeldung dient auch dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Für den Gottesdienst am 7. Juni melden sich die Menschen bei Pfarrer Rüdiger Klemm (0203 463879), für den 14. Juni und 21. Juni bei Pfarrer Klaus Fleckner (0203 39224711) und für den 28. Juni wieder bei Pfarrer Klemm. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort.beeck.de.

 


 

Stand 22.05.2020

 

Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten
Online-Vortrag und Videokonferenz zur Analyse eines - nicht neuen - Phänomens

Gedankenmodelle, die die aktuelle Lage als Teil eines geheimen Planes, einer Verschwörung, begreifen, tauchen vermehrt im Netz auf, seitdem das Corona-Virus weltweit den Alltag veränderte. Sie sind kein Randphänomen mehr, sondern in vielen Alltagsgesprächen angekommen. In einer kostenfreien Videokonferenz beschäftigt sich die evangelische Theologin und digitale Aktivistin Dr. Katrin Juschka mit den „Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten“ und geht den Fragen nach, wie solche Verschwörungsmythen entstehen, welches Ziel haben sie, woran sind sie zu erkennen sind und mit welchen Argumenten man ihnen begegnen kann.

  • In der Live-Online-Veranstaltung am Donnerstag, 28. Mai 2020, die zugleich eine Videokonferenz ist, führt die Referentin von 19 bis 21 Uhr selbstverständlich aktuelle Beispiele an. Dabei stellt sie die Unterschiede zwischen Verschwörungstheorien, -mythen und -ideologien dar und hilft dabei, die Sprache dieser neuen Phänomene zu erkennen. Die aktuellen Verschwörungsmythen beruhen auf teilweise uralten Legenden, verbreiten sich aber durch das Internet schneller und vernetzter als jemals zuvor. Dabei kommt auch das Menschen- und Weltbild der Verschwörungsgläubigen in den Blick, das von dem großen Wunsch nach Eindeutigkeit und Vereinfachung geprägt ist.
  • Auf Verschwörungsideologien als ihr aktuelles Thema kam Dr. Katrin Juschka durch die jahrelange Beschäftigung mit Antijudaismus und ihr ehrenamtliches Engagement gegen Antisemitismus, denn viele der aktuellen Verschwörungsmythen greifen die alten Klischees einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung auf.
  • Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Donnerstag, 28. Mai 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.
  • Der Abend ist Auftakt einer dreiteiligen Reihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen. Während der erste Abend die Perspektive derjenigen aufgreift, denen beim Surfen im Netz solche Verschwörungsmythen begegnen, setzen sich die beiden Folge-Veranstaltungen mit der politischen Instrumentalisierung durch rechte und rechtsextreme Kreise auseinander und zeigen Wege auf, wie man Verschwörungsmythen entlarven und ihnen entgegentreten kann. Die Folgetermine sind für Anfang Juni 2020 geplant und werden u.a. auf der Internetseite www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben. 

 

Persönliche Beratung an beiden Standorten wieder möglich

Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet ab dem 25. Mai 2020 in eingeschränktem Umfang wieder persönliche Beratung in den beiden Beratungsstellen an. Für den Zugang zu den Beratungsstellen an der Duisburger Straße 172 in Duisburg Hamborn und an der Humboldtstraße 64-66 in Moers gelten besondere Corona-Schutzmaßnahmen. So ist der der Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich, auf einen Aufenthalt im Wartezimmer muss verzichtet werden. Die Anmeldungen erfolgen weiterhin nur telefonisch zu den regulären Anmeldezeiten (montags bis mittwochs 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr und freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Die tägliche offene Sprechstunde, die zusätzlich angeboten wurde, entfällt. Das Angebot, telefonisch oder auch per Video beraten zu werden, besteht weiterhin. Und auch die offenen Sprechstunden in den Familienzentren werden zu den regulären vereinbarten Zeiten als Telefon- oder Videosprechstunde angeboten. Infos zur Beratungsstelle gibt es auch im Netz unter www.ev-beratung.de.

 

Gottesdienste in Obermeiderich auch im Juni nur online

Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich nicht nur im Mai sondern auch im gesamten Monat Juni ihre Gottesdienste über das Internet und nicht in der Kirche an der Emilstraße. Die Sonntagsgottesdienste im restlichen Monat Mai und die im Juni sind am jeweiligen Tag um 11 Uhr auf der Internetseite www.obermeiderich.de zu sehen. Darüber hinaus gibt es jede Woche eine kostenfrei neue „Predigt zum Mitnehmen“ (ausgedruckt in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, an der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und in den Häusern des Christophoruswerkes - www.cwdu.de). Außerdem lädt die Gemeinde weiterhin jeden Abend zum Gebet um 19.30 Uhr ein: In der Kirche steht Pfarrerin Süselbeck und spricht ein neues Gebet. Wer mitbeten will, ruft es um 19.30 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. Das jeweilige Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Die Aktion läuft seit dem 20. März jeden Tag aufs Neue.    

 

Pfarrerin hat zehn Vorlesegeschichten geschrieben, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben

In einer „Geschichte von Gott“ lässt Ute Sawatzki die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Seit wegen der Corona-Krise in der Gemeinde der Pfarrerin die „Kirche mit Kindern“ nicht gefeiert werden kann, schreibt sie regelmäßig Geschichten, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, und zwar so, dass kleine Kinder durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln können.

  • Mit „Pia und Leon sind sauer“ und "Pia und Leon grillen“ sind jetzt zehn „Geschichten von Gott“ erschienen. Pfarrerin Sawatzki erzählt sie alle auf der Ebene der sehr jungen Zielgruppe, „weil ich glaube, dass die Mädchen und Jungen sich in diesen fiktiven Kindern Pia und Leon wiedererkennen und ihre eigene Situation neu verstehen lernen. Sie können außerdem fühlen und verstehen: ´Auch bei uns jetzt und hier ist Gott.´“
  • m Internet stehen alle Geschichten als PDF zum Download bereit (https://www.kirche-duisburg.de/2073material.php). Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.

 

 


 

Stand 20.05.2020

 

Ab Pfingstmontag wieder Gottesdienste in der Großenbaumer Versöhnungskirche

Pfarrer Ernst Schmidt freut sich, denn „endlich feiern wir wieder Gottesdienste in der Versöhnungskirche.“ In Absprache mit anderen Kirchengemeinden in Duisburg beginnt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm damit wieder am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr. „Dabei sind sie noch weit von den ´gewohnten´ Gottesdiensten entfernt“ betont der Geistliche, denn so wird es zum Beispiel keinen Gemeindegesang „aber vielleicht ein ´Gemeindesummen´ geben…“ Das Presbyterium möchte unter allen Umständen verhindern, dass sich Menschen in der Versöhnungskirche anstecken. Deshalb hat es ein „einschneidendes und weitreichendes“ Hygienekonzept entwickelt, das für den Besuch der Gottesdienste vieles zu beachten gibt: Wer Krankheitssymptome zeige, die möglicherweise auf eine Corona-Grippe hinweisen, komme nicht zur Kirche. Alle anderen sollten Abstand halten - auch schon auf dem Weg zum Gottesdienst. Es sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, die Hände sollen am Eingang desinfiziert werden. In der Kirche gibt es markierte Sitzplätze. Zudem wird notiert, wer am Gottesdienst teilgenommen hat. Deshalb schreiben Besucherinnen und Besucher auf den Zettel, der am Platz liegt, mit dem dort beiliegenden Stift Namen und Telefonnummer auf und geben ihn nach dem Gottesdienst am Ausgang ab. Den Stift darf man behalten. Alle Zettel bewahrt die Gemeinde ungesehen für vier Wochen auf und vernichtet sie danach. Nach Beendigung des Gottesdienstes werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, angefangen von den hinteren Plätzen, die Kirche geordnet zu verlassen. Die Gemeinde bittet darauf zu achten, auch auf dem Kirchplatz die Abstandsregeln einzuhalten. Wer sich mit jemandem noch unterhalten möchte, nutze ruhig die große Wiese oder den Bürgersteig dazu. Pfarrer Schmidt betont: „Sie sind alle herzlich zum Gottesdienst eingeladen! Wir möchten aber auch, dass Sie sich keinem Risiko aussetzen! Darum weisen wir darauf hin, dass Menschen, die zu den Risikogruppen gehören sich genau überlegen, ob sie am Gottesdienst teilnehmen.“ Alternativ liegen zum Beispiel Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - in der Versöhnungskirche und in der Kiste neben dem Kreuz vor der Kirche aus. Lesepredigten können auch über www.ekgr.de heruntergeladen werden. Wann Tauf- und Traugottesdienste und Gottesdienste mit Abendmahl wieder gefeiert werden, steht im Moment noch nicht fest.

 

Offene Kirche in Wanheim an den Maisonntagen
Gottesdienste feiert die Gemeinde ab 7. Juni wieder

An den beiden letzten Maisonntagen ist die evangelische Kirche an der Wanheimer Straße 661 für Einzelbesuche geöffnet; Gottesdienste feiert die Gemeinde dort am dem 7. Juni wieder. Das Gotteshaus ist am Sonntag, 24. und Pfingstsonntag, 31. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet für die persönliche Andacht, Gebet, Stille und Besinnung. Es kann eine Kerze angezündet werden. Außerdem können Interessierte gedruckte gedankliche Anregungen – sie haben den Titel „Durch-halten und Durch-gehalten“ – dort lesen und gerne mitnehmen. Am Pfingstsonntag, 31. Mai ist in der „Offenen Kirche“ auch Musik zu hören, für die Brigitte Leers, Beate Hölzl und Daniel Drückes sorgen. Außerdem wird auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu Pfingsten eine Andacht von Pfarrer Rolf Seeger auf YouTube zu hören und zu sehen  sein. Ab Juni feiert die Gemeinde in ihrer Kirche auch wieder Gottesdienste. Zum ersten lädt sie für Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr ein. Besuchende sollten allerdings wissen, dass die Gottesdienste anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung.

 

Vorteil Freiwilligendienste
Beratung über alle Kanäle und Infoveranstaltung am 9. Juni

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 9. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen FSJ / BFD in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Die telefonische Anmeldung dazu sollte unbedingt erfolgen.

 

 

 


 

Stand 19.5.2020

 

Wachsein für die Sorgen der Menschen
11. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt von der Telefonseelsorge

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

  • Die mittlerweile 11. ökumenische Videoandacht, die am 24. Mai 2020 um 10 Uhr online gestellt wird, kommt aus den Räumen der ökumenischen TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen. Weil dort Tag und Nacht Menschen wach sind, um den Sorgen und Nöten von Anrufenden ein offenes Ohr zu schenken, geht es in dieser Andacht ums Wachsein. Sie wird gestaltet vom Leiter der TelefonSeelsorge Olaf Meier, der nicht nur Psychologe, sondern auch katholischer Theologe ist, und vom Vorsitzenden des Förderkreises der TelefonSeelsorge Klaus Andrees, der auch Prädikant in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ist. Die musikalische Gestaltung übernehmen Henrieke Kuhn (Violine und Gesang) und Daniel Drückes (Klavier und Gesang), die beide bald ihr Studium der popularen Kirchenmusik an der evangelischen Popakademie beenden.
  • Das Video, das in den Räumen der Telefonseelsorge so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft zum ersten Mal am Sonntag, 24. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommt nicht mehr nur aus den Kirchen der Gemeinden: Die nächste wird in der ökumenischen Bahnhofmission Duisburg aufgezeichnet und ist zum ersten Mal am 31. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Diesmal gibt es gleich zwei Bibelworte auf einmal: Das von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche zum Sonntag Kantate  und das Bibelwort zu Christi Himmelfahrt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis.  

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 25. Mai 2020 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

Wie einladend kann eine Gemeinde unter Coronaregeln sein?

Was Pfarrerinnen, Küster, Presbyterinnen und Ehrenamtliche in den Gemeinden zum Thema offene Kirchen gerade beschäftigt, das hat Pfarrer Winfried Mück von der Gemeinde Neudorf-Ost in einer bewegten Videoandacht auf den Punkt gebracht.

Wo die Gedanken kreisen, da darf die Kamera nicht stillstehen. Was mit einem klaren Blick in den ungetrübt blauen Frühlingshimmel beginnt, nimmt dann schnell Fahrt auf und begleitet die Akteure in den schönen Kirchenraum des Gemeindezentrums Wildstraße.

„Trotz aller Wiedereröffnungen hat Covid-19 das öffentliche Leben immer noch im Griff“, sagt die Stimme des Pfarrers, der nach kurzem Winken im Off verschwunden ist. Er spricht darüber, wie die Gemeindeleitung behutsam die Rückkehr aller in das Leben als einladende Gemeinde vorbereitet. Leicht ist das nicht. Ausgestattet mit langen Listen von Einschränkungen und Regeln ergeben sich in der Umsetzung der Abstands-und Hygienevorschriften einige Probleme. „Wir haben zum Glück eine flexible Bestuhlung hier“, sagt Mück, während man dem Küster zusieht, der mit dem Maßband einen Bannkreis von exakt 150 Zentimetern um jeden Stuhl ausmisst. „Aber ganz gleich wie wir auch stellen, immer haben wir sehr wenig Plätze.“ Was werden soll, wenn mehr Gottesdienstteilnehmer kämen und man sie quasi an der Kirchentüre wieder fortschicken müsste, das geht im Moment durch viele Köpfe.

Kahl scheint der an sich freundliche Raum mit der Abstandsbestuhlung. Seltsam ungewohnt, ja beinahe unevangelisch kommt dem Pfarrer die eingeschränkte und damit auch einschränkende Gemeinschaft der künftigen Gemeindesonntage vor. Ein Gottesdienst ohne Abendmahl? Ohne gemütliches Kaffeetrinken im Anschluss? Ohne jeden Gesang? Das ist nicht nur reine Gewöhnungssache. Das greift tief in die Religionsausübung ein.

„Gemeinschaft heißt aber auch, miteinander geduldig zu bleiben und vernünftig“, lässt sich Mück vernehmen und schließt eine Bitte an Gott um die erforderliche Gelassenheit an. „Es wird dauern, bis alles wieder so sein kann, wie es war, aber es wird eine Zeit nach Corona geben.“ Bis dahin heißt es durchhalten und sich gemeinsam einigermaßen erträglich einrichten in der sozial reduzierten Zwischenzeit. Dazu tragen auch die lebendig und kundig gefilmten Videoandachten bei, die einem als Zuschauer das Gefühl geben, mittendrin im Gemeindegeschehen dabei zu sein.

Ansehen und anhören kann man sich die physische und übertragene Neueinrichtung des Gemeinderaums auf der Internetseite der Gemeinde Neudorf-Ost unter https:www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Stand 18.05.2020

 

Predigten zum Mitnehmen in Apotheken und im Café

Durch die Corona-Krise werden schon seit Wochen keine Gottesdienste in Kirchen und diakonischen Einrichtungen gefeiert. Der Wunsch nach geistlichen Impulsen und tröstenden sowie Hoffnung spenden Worten ist bei vielen groß, denn auch persönliche Kontakte sind nach wie vor eingeschränkt und nicht alle haben Zugang zu den zahlreichen Online-Andachten und -Gottesdiensten aus Duisburg. Deshalb bieten Seelsorgende aus der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und dem benachbarten Evangelischen Christophoruswerk ab jetzt die „Predigt zum Mitnehmen“ an. Nach dem Auftakt vom letzten Sonntag soll alle sieben Tage eine neue hinzukommen. Ausgedruckt gibt es sie in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, in der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und den Häusern des Christophoruswerkes. Die erste Ausgabe ist von Pfarrerin Esther Immer, die in der Andacht von biblischen Vorbildern schreibt, die in der Krise ihr Gottvertrauen nicht verloren haben und die durch ihren Weg den Menschen heute noch wertvolle Denkanstöße geben können. Weitere Andachten werden von Diakon Martin Walter, Diakonin Gisela Rastfeld und Pfarrerin Sarah Süselbeck folgen. Die Texte gibt es auch im Netz unter www.obermeiderich.de und www.cwdu.de. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg nach Meiderich haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen 0203 / 421444).

 

Himmelfahrt im Netz
Live Gottesdienst der evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden

Es ist schon lange Tradition, dass sich die evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden an Christi Himmelfahrt zu einem gemeinsamen „Open-Air-Gottesdienst“ im Biegerpark treffen. Aber da die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bis Ende Mai aufgrund der aktuellen Lage keine Gottesdienste vor Ort feiern, verlegen die Südgemeinden auch diesen Gottesdienst in den digitalen Raum. In diesem Jahr steht er unter der Überschrift „Zusammen sind wir groß“. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Jürgen Muthmann und Pfarrer Rainer Kaspers gemeinsam mit dem Kirchenmusiker Daniel Drückes. Die technische Leitung übernimmt die Jugendgruppe "God.com". Gesendet wird am 21. Mai 2020 ab 10.30 Uhr live auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“. Aber auch nach dem Ende des Gottesdienstes kann er dort jederzeit abgerufen werden.

 

Stilles Gebet an den Mai-Sonntagen und erster Gottesdienst im Juni in der Hamborner Friedenskirche  
Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihre Friedenskirche, Duisburger Straße 174, auch an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Mai und am 31. Mai - jeweils zwischen 9.30 und 11.30 Uhr und lässt dabei wieder leise Orgelmusik erklingen. Besucherinnen und Besucher sind zum stillen Gebet und zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Anwesend ist auch Pfarrerin Elke Banz, die gerne mit den Menschen ins Gespräch kommt – mit Mund-Nasen-Schutz, den auch die Gläubigen unbedingt beim Kirchenbesuch tragen müssen. Zum ersten Gottesdienst lädt die Gemeinde für Sonntag, 7. Juni 2020 um 9.30 Uhr in die Friedenskirche ein. Mitfeiern können ihn wegen des erforderlichen, strikten Infektionsschutzkonzeptes der Gemeinde nur 24 Besucherinnen und Besucher. Dies hat das Presbyterium beschlossen und sieht das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst vor. So ist z.B. das Tragen einer Mund-Nasen-Maske verpflichtend und eine vorherige Anmeldung erforderlich (bei Pfarrerin Elke Banz 0203 / 558788, sie hat Infos zu Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst). Weitere Infos gibt es auch im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 

Neues aus der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm

Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass zunächst bis zu den Sommerferien alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise ausfallen, die Gemeindehäuser geschlossen bleiben und im Mai keine Gottesdienste gefeiert werden. Die Versöhnungskirche ist jedoch sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Ort der Stille und des Gebets geöffnet. Sobald das Konzept zum Schutz vor Infektionen der Gottesdienstbesucher umgesetzt ist, lädt die Gemeinde zu Gottesdiensten in besonderer Form ein. Das Presbyterium rechnet damit, dass im Juni wieder Gottesdiente gefeiert werden können, der genaue Starttermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Da seit Wochen keine Gottesdienste gefeiert werden und dadurch die Unterstützung von Hilfsorganisationen, für die in den Gottesdiensten gesammelt wird, wegfällt unterstützt das Presbyterium seit Ende März jeden Kollektenzweck mit jeweils 100 Euro aus der Diakoniekasse der Kirchengemeinde. Wer die Diakoniekasse mit unterstützen möchte, kann durch Spenden unterstützten (Konto „Ev. Kirchenkreis Duisburg“, IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14. Verwendungszweck: „Diakoniekasse Großenbaum-Rahm“). 

 


 

Stand 17.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. Mai um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord:

  • Die Andacht vom 17. Mai wurde von den beiden Krankenhausseelsorgern der katholischen und evangelischen Kirche aus dem Duisburger Norden, Pater Gereon Strauch und Pfarrerin Dörthe Lahann gestaltet. Die beiden sprechen über ihre Erfahrungen mit Gebeten und darüber, wann das Beten helfen kann. Für die musikalische Begleitung sorgte Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video, das so gefilmt wurde, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten konnten, lief dann zum ersten Mal am Sonntag, 17. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommen nicht mehr aus den Kirchen der Gemeinden: Eine wird in den Räumlichkeiten der ökumenischen Telefonseelsorge aufgezeichnet und eine weitere in der Bahnhofmission Duisburg. Die nächste ist am 24. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 


 

Stand 16.05.2020

 

Wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen?
Letztes „Wort der Zuversicht“


In der Coronakrise hatte die WAZ mit den Kirchen in Duisburg im März eine Serie gestartet. Dies ist das letzte „Wort der Zuversicht“ in der Reihe. Es kommt von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg:

<< Es ist unfassbar, wieviel Dummheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit verbreitet werden. Da soll das Virus von Bill Gates in einem Geheimlabor entwickelt und vorsätzlich in Umlauf gebracht worden sein, um mit längst entwickelten Impfstoffen Milliarden zu verdienen. Andere meinen, die neue Mobilfunktechnologie 5G sei mit ihrer Strahlung schuld an der Verbreitung des Virus. Oder die Existenz des Virus wird schlichtweg geleugnet. Auch die Theorie, das Virus könne durch Wasser trinken und gurgeln oder heiße Bäder aufgehalten, sogar abgetötet werden, kursiert.

Glauben SIE etwas davon? Hoffentlich nicht! Doch wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen? Viele sind skeptisch, ob sie den Wissenschaftlern vertrauen können, denn die sprechen nicht immer mit einer Stimme und haben so manches Mal heute eine andere Meinung als gestern. Doch sie stehen ja auch vor einer ganz neuen Herausforderung und lernen Tag für Tag dazu. Glaubwürdig werden sie dadurch, dass sie ihre Meinungen und Meinungsänderungen gut begründen und zur öffentlichen Diskussion stellen.

Vertrauen wir ihnen, vertrauen wir den unabhängigen Medien, die immer wieder kritisch hinterfragen und Wissen vermitteln. Vertrauen wir der Politik, deren Ziel es ist, Schaden abzuwenden. Zu den Gaben des Heiligen Geistes, dessen Fest wir Pfingsten feiern, gehören Verstand und Erkenntnis. In diesem Jahr haben wir allen Grund, diese ganz besonders zu erbitten.>>

 

 

 


 

Stand 12.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. 5 um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord. Zu sehen ist hier im Video noch die Andacht vom 10. Mai.

  • Die Andacht vom 17. Mai wird von den beiden Krankenhausseelsorgern der katholischen und evangelischen Kirche aus dem Duisburger Norden, Pater Gereon Strauch und Pfarrerin Dörthe Lahann gestaltet. Die beiden wollen dann über ihre Erfahrungen mit Gebeten sprechen und darüber, wann das Beten helfen kann. Sie tun dies ganz im Sinne der evangelischen Tradition, wonach der kommende Sonntag „Rogate“ (Betet) genannt wird. Für die musikalische Begleitung sorgt wieder Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 17. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommen nicht mehr aus den Kirchen der Gemeinden: Eine wird in den Räumlichkeiten der ökumenischen Telefonseelsorge aufgezeichnet und eine weitere in der Bahnhofmission Duisburg. Die nächste ist am 24. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 

 


 

Stand 9.05.2020

 

Freiheit geht nicht ohne Verantwortung
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (zum Abschluss ist nächste Woche Samstag Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe):

<< In dieser Woche haben wir Freiheiten zurück gewonnen, die wir schmerzlich vermisst haben: Kinder dürfen wieder auf Spielplätze, Besuche von zoologischen Gärten und Museen sind möglich; die Haare können endlich wieder professionell in Form gebracht werden; gemeinsam gefeierte Gottesdienste dürfen stattfinden; die Bundesliga beginnt vermutlich Mitte Mai mit Geisterspielen.

Freiheit geht aber nicht ohne Verantwortung. Wir setzen die zurück gewonnenen Freiheiten aufs Spiel, wenn wir uns nicht an die notwendigen Hygiene- und Abstandregeln halten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an. Wir sind bisher auch deshalb relativ gut durch diese Krise gekommen, weil sich die meisten Menschen verantwortungsbewusst verhalten haben. Daran gilt es festzuhalten.

Dass Freiheit und Verantwortung untrennbar zusammengehören hat schon Martin Luther eindrücklich beschrieben. Er schreibt: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“ Das meint: die Kehrseite der den Menschen von Gott geschenkten Freiheit ist die Verantwortung – die, für meinen Nächsten, vor allem die für meinen schwächeren Nächsten. Freiheit auf der einen, Solidarität und Nächstenliebe auf der anderen Seite gehören untrennbar zusammen.

Den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung hat mir auch der gestrige Jahrestag nachdrücklich in Erinnerung gerufen: 75 Jahre Kriegsende und Befreiung von Faschismus. Die Deutschen haben sich nicht selbst befreit, sondern sind befreit worden. Im westlichen Teil unseres Landes wurde uns die Freiheit geschenkt. Aus der geschenkten Freiheit erwächst die Verantwortung, den neuen Spielarten des Neo-Faschismus und Rechtspopulismus entschieden entgegen zu treten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an: Vor dumpfen Stammtischparolen und rechten Hetztiraden ducken wir uns nicht weg, sondern setzen ihnen mutig unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit entgegen.>>

 

 


 

Stand 7.05.2020

 

Ökumenische Segensfeier für Neugeborene wird später gefeiert

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“ sollte auch das Motto der inzwischen fünften Segensfeier für Familien mit Babys sein, zu der die katholische und evangelische Kirche aus dem Duisburger Norden schon vor der Corona-Pandemie eingeladen hatten. Der Vorbereitungskreis für die Segensfeiern für Neugeborene um Pfarrerin Birgit Brügge und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand hat entschieden, die Segensfeier am 17. Mai 2020 ausfallen zu lassen. „Eine Segensfeier mit Mundschutz und Handschuhen und nicht wissend, wie viele Menschen kommen würden, wäre in diesen Zeiten nicht zu verantworten“ sagt Pfarrerin Brügge. Wann es die nächste Segensfeier für Neugeborgene in Duisburg gibt, wird rechtzeitig auf der Homepage www.segenfuerbabys.de und auf dem Instagram-Account des Projekts (@segenberuehrt) bekannt gegeben. Rückfragen beantworten auch Pfarrerin Brügge (0203 75969701) und Sr. Mariotte (0203 / 48455165).

 

Das Miteinander und das Füreinander stärken
Wanheimer Theologen-Ehepaar will den Menschen Mut machen

„Die Unsicherheit, in der wir derzeit leben, macht ja allen zu schaffen. Menschen suchen einen Halt, und den wollen wir ihnen mit unseren Texten, Bildern und Ansprachen geben.“ Friedrich Brand, über 25 Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, inzwischen im Ruhestand, bringt eine Idee auf den Punkt, die längst auf große Resonanz gestoßen ist.

  • Gemeinsam mit seiner Frau Dorothee Brand-König, die als Krankenhausseelsorgerin tätig ist, hat er eine Webseite auf den Weg gebracht, die Menschen ermutigen, ein- und mitnehmen will. Beide wenden sich mit aufmunternden Worten persönlich an die Menschen, bieten Predigten, Anregungen, Erzählungen und Erlebnisse zum Nachlesen, verinnerlichen und verarbeiten.
  • Dorothee Brand-König: „Wir wollten uns in der Zeit erden und mit dazu beitragen, dass Menschen, die unter körperlichen Kontaktverboten leiden, nicht auch seelische Kontaktsperren verarbeiten müssen.“ Das ist den beiden Theologen mit ihrer eigens wegen Corona eingerichteten Homepage www.koenig-brand.de gelungen, denn der Zuspruch ist groß.
  • Täglich besprechen die Eheleute, was sie neu auf die Seite setzen. Mal sind es Bibelverse, die sie erläutern. Mal stellen sie ausdrucksstarke Fotos ins Netz. Nicht selten sind es ganz persönliche Erlebnisse und Begebenheiten, die sie verarbeiten und weiterreichen. Sie stehen mitten im Leben und sie berichten vom Leben in einer höchst anspruchsvollen Zeit, in der es mehr denn je auf das Miteinander und das Füreinander ankomme, sagen beide. „Wir sind Mutter, Vater, Oma, Opa und telefonieren gerade jetzt täglich mit unseren Kindern und Enkelkindern“, sagen sie. Die Enkelkinder basteln, malen und setzen sich dabei auch mit Corona auseinander. Und wie kreativ gerade Kinder mit der Situation umgehen, haben Dorothee Brand-König und Friedrich Brand bei ihren Spaziergängen gesehen und gespürt. „Wir haben viele Steine an den Wegesrändern gefunden. Kinder haben sie liebevoll gestaltet. Die Steinschlange wird immer länger. Es begegnen einem Steine, die mit lächelnden Gesichtern bemalt sind, Steine, die mit Edelsteinen beklebt sind, Steine, die mit Hoffnungsworten beschrieben sind, Steine, auf denen ein bunter Regenbogen leuchtet“, berichten sie in einem Beitrag auf ihrer Webseite. Beide empfinden das als ein schönes Zeichen in Corona-Zeiten: „Oft ist die Kinderhand spürbar, die für uns Spaziergänger den Stein zu einem Geschenk am Weg gemacht hat. Dann stellen wir uns bildlich vor, wie eine Mutter mit ihren Kindern zusammen einen Stein ausgesucht, die Farben herbeigeholt, mit ihnen gebastelt und gemalt hat.“
  • Es gibt viele weitere Texte auf der Internetseite, die zeigen, dass man gerade auch in dieser Zeit reichlich Gelegenheiten und Signale bekommt, die den Zusammenhalt fördern, Hoffnung und Zuversicht verbreiten. „Ihr habt uns Mut gemacht, dafür sind wir dankbar“, lautete es in einer der Zuschriften, die Friedrich Brand und seine Frau erhalten haben. So geht das Ehepaar weiter gerne Tag für Tag an die Arbeit, die Menschen aufzumuntern und zu ermutigen.

 

 


 

Stand 6.05.2020

 

Salvatorkirche und Duisserner Lutherkirche öffnen zum stillen Gebet

Die Salvatorkirche und die Duisserner Lutherkirche bleiben für Gottesdienste bis Ende Mai 2020 auch weiterhin geschlossen. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde beschlossen. Das Leitungsgremium öffnet den Gläubigen die Türen der beiden Gotteshäuser dennoch einen Spalt: Für stille Gebete, das Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung werden sie für mehrere Stunden in der Woche geöffnet: die Salvatorkirche donnerstags von 10 bis 12 Uhr und dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und die Lutherkirche in Duissern mittwochs und freitags von jeweils 10 bis 12 Uhr. Während der Öffnungszeiten sind mit Mundschutz und Handschuhen ausgestatte Mitarbeitende der Gemeinde anwesend, Besucherinnen und Besucher werden gebeten angezeigte Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen zu beachten. So dürfen die Türklinken nicht angefasst werden und am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirchen eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ekadu.de und telefonisch unter 0203 / 330490.

 

Freiheit und Verpflichtung
Video-Ansprache zum 8. Mai von Superintendent Armin Schneider

Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, erinnert in einer Videoansprache aus der Duisburger Gedenkkapelle an der Junkernstraße an das Geschenk der Freiheit aber auch an die Verpflichtung, die den Menschen aus dem 8. Mai 1945 - dem Datum des Endes des II. Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus - erwächst.

  • Am 8. Mai vor 75 Jahren endete mit der Befreiung vom Faschismus der II. Weltkrieg. Auch in Duisburg waren aus Anlass dieses Tages viele Veranstaltungen geplant, die aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und dessen Superintendent Armin Schneider ist es wichtig, an dieses Datum des Kriegsendes und der Befreiung zu erinnern. Daher wendet sich der Pfarrer in einer Predigtansprache per Video an die Öffentlichkeit. Als Ort der Erinnerung wurde bewusst die Gedenkkapelle an der Junkernstraße gewählt. Hier stand bis zum 9. November 1938 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde. Braune Horden steckten sie in Brand und viele Bürgerinnen und Bürger schauten unbeteiligt zu. Die heutige Gedenkkapelle erinnert an das Jüdische Gotteshaus. „Dieser Ort verbindet uns mit unseren jüdischen Schwestern und Brüder. Dieser Ort ist für uns Mahnung und Verpflichtung zugleich“ sagt Armin Schneider in der Begrüßung. Das Video ist auf der Startseite der Internetseite www.kirche-duisburg.de ab dem 7.5.2020 gegen 15 Uhr abrufbar. Die Predigtansprache gibt es dort auch als PDF (hier als Download), sie wird auf Nachfrage (Tel.: 0203 / 29513500) kostenfrei per Briefpost zugeschickt. 
  • In der Predigtansprache bezieht sich Superintendent Schneider auf die Bibelstelle „Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden“. Er führt dabei zu dem Gedanken hin, dass die Menschen seit dem 8. Mai und auch jetzt befreit sind, „frei umzukehren, neu anzufangen, für eine bessere Gegenwart und Zukunft zu leben.“ Die Menschen wären aber auch befreit, dem Neo-Faschismus und dem Rechts-Populismus in seinen unterschiedlichsten Spielarten entschlossen entgegen zu treten: „Ob sie nun in Springerstiefeln daherkommen oder im Anzug in Parlamenten rechtspopulistische Phrasen dreschen: Das soll es nicht mehr geben unter uns.“  Denn die Gefahr besteht nach wie vor und wieder. Frei seien die Menschen auch in den Quartieren mit langem Atem an einer Kultur des Willkommens zu arbeiten; sich vor Stammtischparolen und rechten Hasstiraden nicht wegzuducken, „sondern ihnen unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit mutig entgegen zu setzen.“

 

Gott ist da
Werbung und Denkanstoß zugleich

An der breiten Seite der evangelischen Kirche Obermeiderich weisen riesige Plakate Menschen, die des Weges kommen, auf aktuelle Aktionen oder Kampagnen der Gemeinde hin. Als Diakonin Gisela Rastfeld  die Emmericher Straße entlang fuhr, und feststellte, dass das letzte Banner vom Wind zerfetzt war, kam ihr die Idee, Gläubige und Menschen aus dem Stadtteil auch über die klassische analoge Werbung zu informieren, dass trotzt der Corona-Pandemie und der geschlossen Kirche, ihre Gemeinden mit vielen Angeboten für die Menschen da ist. Der Ausspruch „Gott ist da“ kam ihr da wie gerufen, denn den Ausspruch sieht die Mitarbeitende der Kirchengemeinde auch als Denkanstoß für die Vorbeiziehenden: „Die Menschen sehen eine Kirche, in der es scheinbar kein Leben gibt, und doch ist Gott da, hier und an vielen anderen Orten dieser Welt.“ Die künstlerische Gestaltung hatte ihr Sohn übernommen, ums Anbringen kümmert sich Küster Peter Wolf. Wer erfahren möchte, was die Gemeinde in dieser Zeit macht, findet mehr Infos unter www.obermeiderich.de oder ruft bei Diakonin Rastfeld (0203 / 421444), Pfarrerin Süselbeck (Tel.: 0203 / 422001) oder Pfarrer Schurmann (0203 / 36961759) an.  

 

Luftholen der Seele
Videoandacht aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche


Seit letztem Sonntag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen, bei der es mit Pfarrer Björn Hensel und Kirchenmusiker Jürgen Kregel an der Orgel um das „Luftholen der Seele“ geht. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist auch jetzt auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu sehen. Die Gemeinde erachtet es als wichtig, angesichts der nun schon lange andauernden Zeit der Kirchenschließung den Mitgliedern und anderen Interessierten den Kirchraum auf diese Weise wieder zu öffnen und zugänglich zu machen. Die Reihe der Aufzeichnungen fürs Netz soll in loser Folge fortgesetzt werden, am 10. Mai mit Pfarrer Dirk Sawatzki und am 17. Mai mit Pfarrerin Sara Randow.

 

 


 

Stand 5.05.2020

 

Kirchen der Bonhoeffer-Gemeinde öffnen sonntags zum stillen Gebet
Erster Gottesdienst am Pfingstmontag

In der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh werden in den beiden Kirchen im Mai noch keine Gottesdienste gefeiert. Sie werden jedoch an zwei Sonntagen für einige Stunden geöffnet, damit Gläubige dort still beten können, ihre Gebetsanliegen in ein Buch eintragen oder auch einfach nur zur Meditation bei leiser Musik verweilen. Eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer wird sich in diesem Zeitraum in der Kirche aufhalten und steht gerne zum Gespräch zur Verfügung. Am Sonntag, 17. Mai 2020 ist die Lutherkirche in Obermarxloh von 10  bis 13 Uhr und die Kreuzeskirche in Marxloh von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die gleichen Öffnungszeiten gelten für die beiden Kirchen auch für Sonntag, den 24. Mai 2020.  Der erste Präsenzgottesdienst in der Bonhoeffer-Gemeinde wird am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche gefeiert. Die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ist in der Kreuzeskirche auf 60 Personen begrenzt. Damit niemand abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische „Anmeldung“ mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Maskennähen kommt der Duisburger Bahnhofsmission zugute

Dagmar Preuß ist 67 Jahre alt und arbeitet ehrenamtlich im ambulanten Hospiz. Diesen wichtigen Dienst darf sie während der Corona-Virus-Krise nicht tun; als Angehörige der Risikogruppe konnte sie sich deswegen in den letzten Wochen auch nicht so frei bewegen. Doch sie hat die Zeit genutzt und aus dem Stoff der Bettwäsche ihres Sohnes fast 100 MSV-Masken genäht. „Masken nähen ist besser als Keller aufräumen“ sagt sie. Aber das Nähen macht ihr Spaß, und als der MSV-Stoff aufgebraucht war, überlegte sie sich einen guten Zweck, der von ihrem Engagement profitieren sollte: „Für die Ärmsten der Armen, für die, denen es jetzt wirklich schlecht geht.“ Sie wählte die Ökumenische Bahnhofmission in Duisburg, die durch ein Frühstück, einen Kaffee, Tipps und ein gutes Wort vielen Obdachlosen in Duisburg hilft. Für diese Masken wählte Dagmar Preuß Ruhrpott-Motive. „Die Männer bevorzugten übrigens alle Schwarz“, sagt sie verwundert. Über Mundpropaganda hat sie davon bis heute schon 200 Stück an den Mann und die Frau gebracht. Dabei sind über 1.400 Euro für die Bahnhofsmission zusammengekommen, „denn die Menschen geben immer noch einiges an Geld dazu, wenn sie von dem guten Zweck hören.“ Sie will weitermachen, nur zwischendurch muss sie sich selbst Mal bremsen und was anderes tun. Das fordert dann die Wirbelsäule.   

 

 

Achte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

  • Die inzwischen achte ökumenische Andacht gestalten Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, und Pfarrer Christian Becker aus der katholischen Pfarrei St. Michael Duisburg zum Sonntag „Kantate“. Im Kirchenjahr hat jeder Sonntag einen eigenen Namen mit besonderer Bedeutung, und dieser Sonntag fordert im Imperativ zum Singen auf. Pfarrerin und Pfarrer sprechen davon, dass der Satz „Jeder kann singen!“ ein Mythos sei. Beide sagen aber auch, dass alle oft singen sollten. So würden „Trauer und Freude, Wut und Hoffnung, unser Dunkel und Leuchten zu Gott aufsteigen – denn bei ihm findet jeder Ton Gehör“ sagt Pfarrerin Süselbeck vorab. Denn wer singt, betet doppelt. In Zeiten der Corona-Krise werden jedoch alle für sich alleine singen müssen, die beiden Geistlichen zusammen mit mehreren Musikerinnen auf Abstand im Obermeidericher Gotteshaus und die Online-Gemeinde für sich vor den Monitoren.
  • Das Video, das im Obermeidericher Gemeindezentrum an der Emilstraße so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 10. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommen nicht mehr aus den Kirchen der Gemeinden: Eine wird in der Kapelle des Fahrner Krankenhauses aufgezeichnet, eine andere in den Räumlichkeiten der ökumenischen Telefonseelsorge und eine weitere in der Bahnhofmission Duisburg. Die nächste ist am 17. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin geht es um die Bibelstelle Jakobus 4, 13-15 und den Wiedersehensgruß „So Gott will und wir leben!“, der überhaupt nicht sarkastisch ist und dessen Sinn gerade in heutigen Zeiten deutlich wird.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 11. Mai 2020 von Pfarrer Jens Dallmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn besetzt. Am 18. Mai ist ab 18 Uhr Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, am Hörer.

 


 

Stand 4.05.2020

 

„Vergeigt“ wird online und live gefeiert
Stadtgottesdienst im Internet

Datum und Uhrzeit sind geblieben, doch Pfarrerin Sara Randow, Pfarrer Samuel Dörr und Kirchenmusiker Daniel Drückes laden Gläubige dazu ein, den Stadtgottesdienst wegen der Corona-Krise statt wie ursprünglich geplant im Duisburger „Grammatikoff“ jetzt mit ihnen online und live im Netz zu feiern.Beim Titelthema „VERGEIGT“ bleibt es aber, denn es ist nach wie vor und vielleicht gerade in der Krisenzeit hochaktuell: Auch wenn Menschen versagen, scheitern und alles vergeigen - Gott liebt sie, so wie sie sind, mit all ihren Schwächen und Verfehlungen. Die Onlinegemeinde kann am Sonntag, 10. Mai 2020 um 18 Uhr bei YouTube auf dem Kanal „GoDi-digital“ den Gottesdienst live mitfeiern und sich auch aktiv am Geschehen im Gottesdienst beteiligen: Das ist möglich durch eine Menti-Umfrage zum Thema Vergeigen und durch den Livechat bei YouTube, in dem auch Gebetsanliegen geäußert werden können. Um die Abstandsregeln einzuhalten, werden die Musikstücke vorab von einer dreiköpfigen Band bestehend aus Henrieke Kuhn, Philipp Holmer und Daniel Drückes - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten - aufgezeichnet und während des Gottesdienstes eingespielt. Dabei gibt es eine Mischung aus christlichem und weltlichem Pop sowie Worship.  

 

 


 

Stand 2.05.2020

 

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein.
Wort der Zuversicht in der WAZ

In der Corona-Virus-Krise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg. In der gedruckten WAZ Duisburg ist es heute, am 2.5.2020 erschienen, zu lesen ist es jetzt auch hier (nächste Woche Samstag ist Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, an der Reihe): 

<<„Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selbst auferstanden.“, heißt es in Goethes Osterspaziergang. „Fürchtet euch nicht! Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.“ Das war die Botschaft der Osternacht. Und sie bleibt es. Die neue Osterkerze ist entzündet und brennt als deutliches Zeichen für die Hoffnung, die wir von Generation zu Generation weitertragen. Auch in dieser Zeit, auch in dieser weiß Gott nicht leichten Weltstunde.

Der letzte Sprung ins Ungewisse, das Vertrauen in Gott ohne letzte Beweise, das ist das Risiko, das wir Glauben nennen.

Die Ostern laut besungene Botschaft muss nun nach innen fallen. Bis sie uns die Ruhe gibt, die uns durch alle Täler und alle Tiefen hindurch trägt. Bei all unseren Versuchen, Glauben und Vertrauen zu lernen, in all unseren Abgründen und Ängsten haben wir Menschen, an die wir uns anlehnen können. Fürchtet euch nicht!

Gott will unser Leben, ja Leben in Fülle, eines, das in seinem Sinn schon jetzt beginnt. In starken wie in schwachen Stunden, wenn wir gestalten können, und wenn wir angewiesen sind: Immer soll man uns etwas von unserer Hoffnung anmerken. Es ist nie ganz finster. Manche Steine können so weggeräumt werden. Auch Steine, die vor selbstgemauerten Gräbern liegen.

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein. Durch ein Wort, durch ein Lachen, durch ein Weinen. Gottes Engel haben ganz gewöhnliche Gesichter. Ihr Glanz kommt von innen, aus dem Herzen. Weil sie leben, was sie glauben.>>

 

 

 


 

Stand 30.04.2020

 

Ausmalbild für die kleinen Besucher der PKW-Gottesdienste
Die beiden ökumenischen PKW-Gottesdienste, die dank des Filmforums am Wochenende im Autokino an der MSV-Arena gefeiert werden, sind für die erwachsenen Teilnehmenden garantiert ein einmaliges Erlebnis. Eine Familie macht darauf aufmerksam, dass es sicher auch andere gibt, die mangels anderweitiger Betreuungsmöglichkeiten durch die Kontaktsperre ihre kleinen Kinder mitbringen müssen. Für den Nachwuchs bleibt ein Gottesdienst nicht bis zum Ende spannend. Und ein Ausmalbild zum Predigttext oder eine andere unkomplizierte Beschäftigungsidee wäre da schön, meint die Familie. Das finden die beiden Kirchen auch und haben in der Kürze der Zeit am Schluss des Liedblattes noch Kurzweiliges für die Mädchen und Jungen eingebaut - Stifte und Malzeug sollten die Familien aber selbst mitbringen. Tickets für den Gottesdienst am Samstag, 2. Mai um 16.30 Uhr oder für Sonntag, 3. Mai um 11 Uhr gibt es unter https://filmforum.de/programm. Wichtig: Ohne Ticket ist wegen der Corona-Beschränkungen leider kein Einlass möglich. Das Ticket ist grundsätzlich kostenfrei. Bei der Buchung wird automatisch eine Zahlung von zwei Euro als Kollekte ausgelöst – sie geht an die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen, deren Ehrenamtliche gerade in dieser Zeit ein offenes Ohr am Hörer brauchen.  

 

Stilles Gebet, aber keine Gottesdienste in der Meidericher Kirche bis Ende Mai
Auch in der Meidericher Kirche auf dem Damm wird es bis Ende Mai noch keine gemeinsamen Gottesdienste geben. Zu groß sind die notwendigen Einschränkungen für das dann mögliche gottesdienstliche Miteinander heißt es in den Informationen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich. Die Maßnahmen stehen auch in starkem Kontrast zu dem Gottesdienstverständnis der Gemeinde, bei dem das Gefühl von Verbundenheit und das herzliche Miteinander im gemeinsamen Tun und Hören im Vordergrund stehen. Die Gemeinde öffnet das Gotteshaus aber ab dem 8. Mai 2020 jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr und lädt Einzelpersonen zum stillen Gebet ein.  Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Segensspuren in schwieriger Zeit
Online-Andachten, aber keine Gottesdienste bis Ende Mai im Gemeindezentrum Neudorf-Ost

Die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost verzichtet während dieser für alle Menschen schwierigen Zeit zunächst bis Ende Mai auf Gottesdienste in ihrem Gemeindezentrum, möchte aber die Menschen mit ihren Andachten online begleiten. Aktuell ist auf deren Internetseite www.neudorf-ost.de eine Frühjahrsandacht zu sehen, die mit Orgel- und Saxophonmusik in dem Gemeindetreffpunkt aufgenommen, mit der Architekten-Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet wurde. In der Andacht spricht Pfarrer Winfried Mück vom Wirken Gottes und der Hoffnung. Passend dazu zeigt das Video am Schluss eine Vielzahl von Hoffnungsbildern, die die Kitakinder gemalt haben und deren Eltern in Folien außen am Gemeindezentrum in einer langen Reihe angebracht haben. Die Bilder führen zum Kopfsteinpflaster, auf dem Kitaeltern mit bunter Kreide neben ein großes Herz diesen Satz gemalt haben, der an das Kita-Team gerichtet ist: „Viele kleine Hände vermissen Euch und freuen sich auf ein WIEDERSEHN.“ Pfarrer Mück sieht auch in dieser Aktion eine freundliche Segensspur, „auch in einer schwierigen Zeit. „Und es zeigt, dass es gut ist, wenn Menschen zusammenhalten und sich gern haben.“ Er beendet die Andacht mit diesen Worten: „Wir wünschen Ihnen, dass sie immer wieder solche Segensspuren finden, es sind auch immer wieder Spuren Gottes.“ Eine weitere Onlineandacht der evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost soll bald folgen.

 

 


 

Stand 29.04.2020

 

Fahrradpost vom Arlberger
Auch das „Arlberger“, das Jugendzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, ist wegen der Corona-Krise seit Wochen geschlossen. Jugendleitung Isa Dvorak und Kollegin Sabine Jansen halten seitdem den Kontakt per Telefon, Mail und Internet zu den Kindern und auch den Jugendlichen aufrecht, die als Teamer sonst ehrenamtlich in der Einrichtung an der Arlberger Straße mithelfen. Die Grüße und die Aufmunterung der beiden können die Mädchen und Jungen seit Ostern auch jede Woche im echten, analogen Briefkasten finden. Die Aktion heißt „Arlberger-Post“ und Isa Dvorak und Sabine Jansen fahren nun wöchentlich mit dem Fahrrad durch die Gemeindestadtteile Buchholz, Wedau und Bissingheim, um den jungen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und zu zeigen, dass sie sie nicht vergessen haben. In die Briefkästen kommen dann Umschläge mit Inhalten, die jede Woche liebevoll gestaltet werden. Es fing mit einem Ostergruß zusammen mit einem kleinen Holzkreuzchen als Kettenanhänger und etwas Süßem an. Später kamen Starksteine in die „Arlberger-Post“, die die Adressatinnen und Adressaten an ihre Kräfte erinnern sollten. Und besonders schön wurde es dann für alle, wenn es zum Plausch zwischen den Arlbergern kam - mit Abstand vom Fenster bis zum Fahrrad am Straßenrand. Post dieser Art können alle jungen Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen der Gemeinde bekommen: Dafür muss man sich nur für das kostenlose Angebot auf www.arlberger.de/post-vom-arlberger anmelden. Rückfragen beantwortet aber auch Isa Dvorak gerne (Tel.: 0203 703670). Die Jugendleiterin bittet auch darum, nicht zu vergessen, dass auf der Homepage www.arlberger.de auch viele Ideen zusammengekommen sind, um die Langeweile zu vertreiben. So gibt es dort „Geschichten von Gott“ mit Pia und Leon, geschrieben von Pfarrerin Ute Sawatzki, Rezepte, die die Kochgruppe des Jugendzentrums für die Kinder bereits selbst gekocht hat, sowie Rätsel, Ausmalbilder und vieles mehr - alles mit persönlicher Note des Buchholzer Jugendzentrum. 

 

Gemeinde Großenbaum-Rahm öffnet Kirche
Die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ist ab sofort sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Raum der Andacht, der Stille und des Gebets geöffnet. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) kündigt zudem an, dass beginnend mit dem nächsten Sonntag im Gottesdienstraum jede Woche neue kurze Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn - ausliegen. Außerdem finden Besucherinnen und Besucher Trostworte und Informationen zum Kirchraum. Alle, die das Gotteshaus betreten sind gebeten, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass von Montag, 4. Mai bis Mittwoch, 6. Mai 2020 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr gute erhaltene Kleidung, Schuhe, Tisch- und Bettwäsche in Säcken im Jugendzentrum, Lauenburger Allee 19, abgegeben werden können. Durch die Kleiderspenden können die Duisburgerinnen und Duisburger Behinderten in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel helfen. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Organisation sich schon 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen hat, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen.   

 

 


 

Stand 28.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus.

 

Siebte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

  • Die inzwischen siebte ökumenische Andacht gestalten Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, und Pastor Hermann-Josef Brandt aus der katholischen St.- Judas Thaddäus. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 3. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg).
  • Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt, die nächste ist am 10. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 


 

Stand 27.04.2020

 

Katastrophe im Blick
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

Das Thema „Katastrophe im Blick“ hatte das Team, das die Durchblicke-Gottesdienste organisiert, schon für Anfang März geplant. Da war von der Corona-Virus-Pandemie noch keine Rede. Jetzt können Gläubige den Gottesdienst zu dem jetzt noch aktuelleren Thema ab Sonntag, 3. Mai 2020 um 18 Uhr im Netz unter www.durchblicke.de miterleben. Dafür wird der Gottesdienst vorab von den Engagierten um Pastor Hans-Bernd Preuß aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen es erleben, dass Katastrophen die Nachrichten fast jeden Tag prägen - das war auch schon vor der Pandemie so. Biblischer Auslöser zum Thema war die Beschäftigung im Team mit der Geschichte von Noah. Das Ziel auch dieses Durchblicke-Gottesdienstes ist das, wie die aller anderen seit 1998. Es geht darum, vor allem junge Menschen zu erreichen. Gefeiert werden sie einmal im Monat immer am Sonntagabend um 18 Uhr, „da die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sonntags gerne ausschlafen“ beschreibt Hans-Bernd Preuß die Grundüberlegung. „Ziel ist es bis heute, dass ausgehend von einem vorher angekündigten Thema Antworten auf Lebensfragen aus biblischer Sicht beleuchtet werden“ sagt Preuß. Neben thematischen Anspielen und Statements gestalten zwei Durchblicke-Bands im Wechsel den Gottesdienst mit Vortragsliedern und gemeinsam gesungenen Liedern. So ist der Durchblicke-Gottesdienst zu einem festen und beliebten gottesdienstlichen Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich geworden. Bewusst gehörte bis zum Beginn der  Corona-Pandemie und gehört auch nach ihrem Ende wieder dazu, dass es nach dem Gottesdienst etwas zu essen und zu trinken gibt. Aber auch online und ohne gemeinsame Feier in der Kirche an der Emilstraße soll das Sonntagabend-Angebot ein guter Ausklang des Wochenendes sein, auch am 3. Mai.

 

 


 

Stand 25.04.2020

 

Nächstenliebe, Solidarität – auch künftig
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

<<Die Sehnsucht nach Normalität ist groß in Zeiten von Corona: sich endlich wieder frei bewegen, Freundinnen und Freunde treffen, sich die Hand geben und umarmen. Rückkehr in den gewohnten Alltag. Die Sehnsucht danach kenne ich.

Die Veränderungen, die uns die Corona-Pandemie gebracht hat, hätten wir uns noch vor zwei Monaten beim besten Willen nicht vorstellen können. Über viele Jahre haben wir einen optimistischen Fortschrittsglauben verinnerlicht: immer schneller, immer höher, immer weiter; unser Wohlstand vermehrt sich in der Regel, wir können alle möglichen Probleme lösen und wir haben diese Welt im Griff. Haben wir aber nicht. Jetzt hat das Corona-Virus die ganze Welt im Griff. Das lehrt uns Demut. Das zuerst.

Aber wir lernen auch. Wir lernen die Verlässlichkeit und Tragfähigkeit menschlicher Beziehungen zu schätzen. Die Mitarbeiterin an der Kasse im Supermarkt, an der man in der Regel achtlos vorüber gegangen ist, hört aufmunternde Worte und erfährt Anerkennung. Wir erleben vorher kaum für möglich gehaltene Solidarität. Ich nehme Einsicht in die Notwendigkeit wahr, gerade jetzt die Schwächsten, nämlich die Älteren mit Vorerkrankungen, zu schützen. Die Menschen spüren, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt. Und das ist gut so.

Jetzt hat es nach Ostern einige Lockerungen der Verordnungen und Verbote gegeben. Gut so. Eine Rückkehr in die Normalität ist das aber noch lange nicht. So sehr ich mir wünsche, dass der jetzige  Ausnahmezustand ein Ende hat, so sehr wünsche ich mir auch, dass Werte, die wir gerade in der Krise wieder entdeckt haben, stärker in unserem Alltag an Bedeutung gewinnen: Demut, Nächstenliebe und Solidarität; die Wertschätzung von persönlichen Begegnungen und menschlichen Beziehungen; gegenseitige Achtung und Rücksicht auf die Schwächeren; das Bewusstsein, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt.>>

 

 

 


 

Stand 27.04.2020

Sechster interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Am Freitag, 1. Mai 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „durch die Wüste“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 

 


 

Stand 24.04.2020

 

Superintendent empfiehlt evangelischen Gemeinden: Verzicht auf Präsenzgottesdienste bis Ende Mai

Als gestern Abend die Nachricht kam, dass die Landesregierung von NRW die Möglichkeit sieht, dass zeitnah Gottesdienste wieder unter Beteiligung von Gläubigen gefeiert werden können, hatte Superintendent Pfarrer Armin Schneider bereits ein Eckpunktepapier an die 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verschickt und diese gebeten, anhand des Merkblattes die verantwortliche Gestaltung öffentlicher Gottesdienste zu prüfen. Die Liste sieht unter anderem Abstands- und Hygieneregeln vor, empfiehlt aber auch dringend, auf die Feier des Abendmahls zu verzichten. Die alternativen Gottesdienstformate wie z.B. Online-Andachten, die in den letzten Wochen entwickelt wurden, sollen unbedingt weitergeführt werden. Grundsatz der Empfehlungen ist: „Sämtliche Vorbereitungs- und Durchführungsmaßnahmen zur Ermöglichung und Feier von Präsenzgottesdiensten müssen im Ganzen wie im Einzelnen stets daran gemessen und überprüft werden, dass der Schutz der Gesundheit, insbesondere der Risikogruppen, absoluten Vorrang hat, und dass von evangelischen Gottesdiensten keine Ansteckung ausgehen darf.“

  • In dem Begleitschreiben weist Superintendent Schneider darauf hin, dass sich schon am 20. April 2020 der Pfarrkonvent im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg ohne Gegenvoten einhellig dafür ausgesprochen hatte, zunächst bis Ende Mai im Bereich des Kirchenkreises und seiner Kirchengemeinden keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Der Krisenstab des Kirchenkreises, dem Superintendent Schneider vorsitzt, hatte sich dieser Auffassung am 22. April 2020 angeschlossen und empfiehlt den Presbyterien als den für die Veranstaltung von Gottesdiensten zuständigen Leitungsorganen, entsprechend zu votieren und zu verfahren.
  • Den Grund für diese strikten Empfehlungen beschreibt Superintendent Schneider in seinem Brief an die Gemeinden eindringlich mit diesen Worten: „Die aktuelle außergewöhnliche Krisenzeit, die mit oder ohne Erleichterungen noch lange andauern wird, zwingt uns in vielen Bereichen zu restriktiven Maßnahmen, die wir als evangelische Kirche normalerweise nicht gewohnt sind. Wir leben aber nicht im Normalzustand. Deshalb wiederhole ich zum Schluss noch einmal den obersten Grundsatz, dass alles, was wir tun und lassen, dem Ziel untergeordnet sein muss, Leben und Gesundheit zu schützen. Das Schlimmste, was uns und unserer Kirche passieren kann, wäre, wenn von unseren Veranstaltungen neue Ansteckungswellen ausgingen.“
  • Das Merkblatt ist im Internet hier als PDF einzusehen und wird auf Anfrage gerne zugeschickt (info@kirche-duisburg.de oder 0203 / 29523501).  

 

 

Kirchen und Filmforum laden zu ökumenischen PKW-Gottesdiensten ins Autokino
Ab sofort können zu den Gottesdiensten am 2. und 3. Mai jeweils 150 PKW angemeldet werden

Das Autokino des Filmforums auf dem Parkplatz P4 des MSV-Stadions macht es möglich: In Duisburg wird es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei ökumenische PKW-Gottesdienste unter der Leitung von Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Armin Schneider geben. Hierzu lädt das Filmforum gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Kirche Duisburg am ersten Mai-Wochenende ein.

  • Gefeiert werden die PKW-Gottesdienste am Samstag, 2. Mai um 16.30 Uhr und am Sonntag, 3. Mai um 11.00 Uhr. Der Einlass beginnt jeweils eine Stunde vorher. Zugang erhalten aber nur Fahrzeuge, die vorab über die Online-Ticketbuchung des Filmforums unter www.filmforum.de angemeldet wurden. Ohne Ticket kann kein Einlass gewährt werden. Fußgängern, Fahrradfahrern oder Motorradfahrern ist der Zugang nicht erlaubt.
  • Der gesamte Gottesdienst wird über eine UKW-Frequenz der Autoradios übertragen. Mitsingen und Beten sind ausdrücklich erwünscht. Außerdem wird mit Bühne und Altar dafür gesorgt, dass die Zelebranten von möglichst allen gut gesehen werden können und der Gottesdienst so auch vom geschlossenen Auto aus zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden kann. Für die musikalische Begleitung sorgt Kantor Ulrich van Ooy aus der katholischen Pfarrei St. Judas Thaddäus.
  • „Dass wir solche PKW-Gottesdienste nun auch in Duisburg anbieten können, das ist nur der tollen Unterstützung unserer Idee durch die Stadtverwaltung unter Federführung unseres Oberbürgermeisters und natürlich dem Team des Filmforums zu verdanken“, betont Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg. Das findet auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg und ergänzt: „Ohne die technische und organisatorische Unterstützung durch das gesamte Team des Filmforums unter der Leitung von Michael Beckmann hätten wir dieses, in Zeiten von Corona so wichtige Angebot für die Gläubigen in unserer Stadt nicht umsetzen können.“
  • Die Ticketbuchungen für die beiden PKW-Gottesdienste sind ab sofort auf der Website www.filmforum.de unter dem Menüpunkt „Programm“ möglich. Das Ticket ist zwar grundsätzlich kostenfrei, allerdings wird bei der Buchung automatisch eine Zahlung von zwei Euro als Kollekte ausgelöst. Der Erlös soll anschließend in ein gemeinsames Projekt der evangelischen und katholischen Kirche fließen. „Nur durch die gleichzeitige Einziehung der Kollekte ist es uns möglich, die Ticketbuchung für die Auto-Gottesdienste auch über unseren Online-Vorverkauf abzuwickeln, da über das System keine Freikarten abgerufen werden können“, erläutert Filmforum-Geschäftsführer Michael Beckmann und betont: „Wir vom Filmforum generieren hierdurch keinerlei Einnahmen. Wir verstehen unser Engagement vielmehr als einen Beitrag dazu, den Duisburgern einmal wieder das Erlebnis einer gemeinsamen Gottesdienstfeier zu ermöglichen, was ja in den Kirchenräumen wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nun viele Wochen nicht mehr möglich war.“
  • An ein paar Grundregeln müsse man sich aber auch beim PKW-Gottesdienst halten, betont der Leiter des Filmforums weiter. So können nur Fahrzeuge mit maximal zwei Insassen plus ggf. zwei weiteren Personen oder Kindern, die im selben Haushalt leben, auf das Gelände fahren. Die Einlasskontrolle übernehmen ehrenamtliche Helfer der katholischen Kirche. Sie wird ausschließlich durch die geschlossene Autofensterscheibe erfolgen. Anschließend werden alle Fahrzeuge – wie beim Autokinobesuch auch – in ausreichenden Abständen auf dem Gelände mit Blickrichtung zur Bühne platziert. Das Aussteigen oder Herunterkurbeln der Fensterscheiben während des Gottesdienstes ist nicht erlaubt.
  • Zusatzinfo: Die Aufzeichnung eines der beiden Gottesdienstes im Auto-Kino ist geplant, das Video soll später ins Netz gestellt werden; wir informieren zu gegebener Zeit darüber.

 


 

Stand 23.04.2020

 

Keine Gottesdienste in den Räumen der Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis Ende Mai

Unabhängig von möglichen Regelungen, die Gottesdienste in Kirchen und Gemeindezentren in kleinen Gruppen und unter strengen Auflagen möglich machen, verzichtet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis zum Ende des Monats Mai 2020 auf Gottesdienste in ihren Räumen. Dies hat das Presbyterium, das gewählte Leitungsgremium der Gemeinde, beschlossen. Es will diese Entscheidung Mitte Mai auf Basis der dann vorliegenden Informationen und in Absprache mit den Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg überprüfen.

  • Entschieden hat das Presbyterium außerdem, dass die Gottesdiensträume in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, an Sonntagen von 15 bis 18 Uhr für Formen der persönlichen Andacht Einzelner geöffnet werden. Dabei werde der Zugang so geregelt, dass die Distanz von zwei Metern gewahrt werde. Die derzeit empfohlen Hygienevorschriften werden beachtet, Desinfektionsmittel werden an den Ein- und Ausgängen bereitgestellt.
  • Zudem hat das Presybterium beschossen, dass am Sonntagvormittag zur Gottesdienstzeit die Glocken in Huckingen und Ungelsheim weiterhin läuten werden und zum Gebet einladen, auch wenn die Gottesdiensträume leer bleiben. Zudem wird das digitale gottesdienstliche Angebot fortgeführt und die gedruckten Lesepredigten werden weiterhin verteilt. Letztere liegen Innerhalb und außerhalb der Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu den jeweiligen Sonntagen aus. Gerne können sich Spaziergänger auch mehrere Lesepredigten mitnehmen, um sie an Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn, die dies wünschen, zu verteilen.
  • Bereits für die bisher ausgefallen Kollektensammlungen in den Kirchen hatte die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd 200 Euro pro Sonntag für diakonische Projekte bereitgesellt, bisher insgesamt 1.600 Euro. Diesen Betrag stockt sie nun für die kommenden Sonntage um weitere 1.200 Euro auf. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Das Presbyterium würde sich freuen, wenn Spenderinnen und Spender ihre „Kollekte“ per Überweisung unter dem Stichwort „Kollekte Auferstehungsgemeinde“ auf das Gemeindekonto einzahlen (Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd / IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14). Auch diese Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.
  • Zur Internetseite der Gemeinde: http://www.ev-auferstehungsgemeinde.de/

 

Online-Andachten für Gehörlose
Online-Andachten gibt es in Zeiten des Corona-Virus viele im Internet. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen sechs Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Weitere kommen in nächste Zeit hinzu verspricht Pfarrer Volker Emler. Er betreut auch die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

 


 

Stand 22.04.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 4. Mai 2020 von Pfarrerin Anja Humbert besetzt.  
 

Open-Air-Gottesdienst im Altenheim
Am Montag kurz vor 11 Uhr kamen Bewohnerinnen und Bewohner des HEWAG Seniorenstift an der Brauerstraße 43 in Duisburg auf der Terrasse zusammen und nahmen in gebührendem Abstand zueinander ihre Plätze ein, die alle in Richtung Grün gerichtet waren. Dort hatten Pfarrer Martin Winterberg und Kirchenmusiker Andreas Lüken von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) bereits Mikrofone und Lautsprecher aufgebaut. Beide hatten nämlich zusammen mit der Leitung des Stiftes zur Andacht eingeladen. Wegen der Corona-Virus-Krise konnten auch dort schon länger keine mehr gefeiert werden. Obwohl alle Mundschutz trugen, wurde es mit Liedblatt, Mitsingen, Ansprache, Trompetenmusik und Vaterunser eine richtige Andacht.

Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) schrittweise geöffnet
Nach Rücksprache mit den zuständigen Ordnungsämtern öffnet das Diakoniewerk Duisburg seine  Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) wieder. An den Standorten in Kamp-Lintfort, Neumühl und Voerde wurden sie am 20. April 2020 wieder für den Verkauf geöffnet. Der Standort in Wesel wurde am 21. April 2020 geöffnet, die Standorte in Duisburg-Hochfeld und Dinslaken wurden am 22. April 2020 geöffnet. Im Kaufhaus der Diakonie in Duisburg-Rheinhause startet der Verkauf sm Montag, den 27. April 2020. Wichtig: Verkauf und Beratung an allen Standorten erfolgen unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes. Die Öffnungszeiten der KadeDi sind: Montag bis Donnerstag von 9:30 bis 16:00 Uhr, Freitag von 9:30 bis 13:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr. Das KadeDi Wesel ist montags geschlossen.

 

 

Teilen, was bewegt
Vor der evangelischen Gnadenkirche in Duisburg Neumühl steht neben dem mächtigen Baum seit kurzer Zeit ein noch von Ostern mit Blumen geschmücktes Holzkreuz. Das Besondere ist ein daran angebrachter Kasten mit einer Klappe und Erläuterungen. Dies alles macht schon von weitem neugierig, und Passanten, die nah genug vorbeigehen, lesen: „Unsere Gebete vor Gott bringen, können wir überall und jederzeit; sie mit anderen teilen können wir zur Zeit leider nicht in unseren Gottesdiensten.“ Wer mag, kann die eigenen Gebete, Bitten und Sorgen, die Hoffnungen oder den Dank – mit Namen oder anonym – aufschreiben und in den Kasten werfen; Menschen aus der Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl schreiben dann alle Text ab und veröffentlichen sie auf die Homepage der Gemeinde (www.neumuehl.ekir.de), denn, so heißt es im Aushang am Kreuz: „So können wir das, was uns bewegt, auch miteinander teilen.“

 

Sechste ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 26. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus. Die sechste ökumenische Andacht gestalten Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Matthias Fuchs, Pastor der katholischen Pfarrei Liebfrauen in Duisburg, die mit Psalm 23 und der Auslegung von Johannes 10 das Thema setzen: „Wem kann ich jetzt noch vertrauen?“. Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 26. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten wir fortgesetzt, die nächste ist am 3. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 


 

Stand 21.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF. Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht mit der Bibelstelle 1. Mose 11 der Hoffnung nach, dass Menschen gerade in der heutigen Krisensituation – manche mit Gottes Hilfe – die Chance haben auch ganz persönlich wieder besser zu erkennen, „was wirklich wichtig ist im Leben, was wir wirklich brauchen, was uns wirklich glücklich macht.“

 

Gerüst fast weg
Nur noch wenige Handgriffe und das Gerüst, das den Turm der Duisburger Salvatorkirche einige Jahre umschlungen hielt, ist komplett verschwunden. Zwei Teams hatten im März mit dem Abbau der riesigen Installation begonnen; die Sanierung ist dadurch nach fast sechs Jahren so gut wie abgeschlossen. Ob das im Rahmen des Pfingstfestes - auch mit der Öffnung des Hauptportals des Gotteshauses - am 31. Mai 2020 gefeiert werden kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. Infos zum 700 Jahre alten Kirchbau gibt es hier www.salvatorkirche.de.


"Berührungspunkte" aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden am Samstag mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Was Menschen in dieser Zeit Mut machen kann, war die große Frage, die am Anfang des Projekts stand. Bei der Antwort war Pfarrerin Stephanie Krüger schnell bei drei Dingen: „Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Dies überzeugte auch andere, so dass daraus gleich ein ganzes Sendungsformat geworden ist, denn ganz unterschiedliche Menschen werden an den nächsten Samstagen persönliche Geschichten erzählen, die sie heute noch begleiten, trösten oder ermutigen. „Gemeinsam ist diesen Geschichten“, sagt Pfarrerin Krüger, „dass die Menschen von ihre Geschichte vielleicht sagen können: Hier berühren sich Himmel und Erde.“ Umrahmt wird jede Sendung von einer Begrüßung, passender Musik und einem Segen am Schluss. Los geht es am 25. April 2020 um 18 Uhr auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei Youtube. Dann wird Pfarrerin in ihren persönlichen Geschichten von Begegnungen berichten, die sie auf ihrer Pilgerreise nach Rom erlebt hat, und sie wird sagen, wie diese zu „Berührungspunkten“ wurden. In der darauffolgenden Woche beschreibt Gemeindemitglied Anke Rüdiger ein Erlebnis aus ihrer Schulzeit, das sie besonders berührt hat. Noch eine Woche später wird Pfarrer Martin Nadolny seine Geschichte erzählen.

 

 


 

Stand 19.04.2020

 

Worte der Ermutigung
Die Lesepredigt an der Kirchentür

Auch an den kommenden Sonntagen werden in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd keine Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiern können. Die digitalen Angebote auf ihrem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ werden zwar gut angenommen. Aber weil nicht alle den Zugang zur digitalen Welt haben, bietet die Gemeinde ab sofort und bis auf weiteres jeden Sonntag eine Lesepredigt an, die sich Interessierte bei einem Spaziergang an der Kirchentür in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, abholen können. Und wer für Nachbarn ein „Wort der Ermutigung“ mitnehmen möchte, darf auch mehrfach zugreifen. Auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de stehen die Lesepredigten auch als PDF zum Download bereit. Und natürlich werden auch weiterhin am Sonntag um 9.30 Uhr und in Huckingen um 11 Uhr die Glocken läuten. Jeweils eine halbe Stunde später erklingt dann die Vaterunserglocke, die dazu einlädt, mit Pfarrer Kaspers und Pfarrer Kaiser zusammen das Gebet zu sprechen.

 

 


 

Stand 18.04.2020

 

Der Blick auf das Positive kann helfen
Ökumenische Worte der Zuversicht in der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der nächste Woche wieder dran ist. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg:

<<Weißer Sonntag – in unzähligen Gemeinden hätten morgen die Kinder ihre Erstkommunion gefeiert. Die Einladungen waren schon verschickt, das Fest organisiert, Kleider und Anzüge gekauft, die Vorfreude riesengroß. Dann die Absage mit dem Hinweis: Verschoben auf einen ungewissen Zeitpunkt. Ebenso Taufen, Firmungen, Trauungen.

Alles verschoben. Aber wohin? Ab wann kann man wieder planen? Es gibt derzeit viel Ungewissheit, Unsicherheit. Viele sind bedrückt, genervt, sehnen sich nach Normalität und gewohnten zwischenmenschlichen Begegnungen, ohne ständig auf die notwendige Distanz und Sicherheit achten zu müssen. Eine lähmende Atmosphäre wölbt sich wie eine Glocke über uns.

Jetzt braucht es Geduld, die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt. Leicht geschrieben, schwer getan.

Was dabei hilft, ist ein bewusster Blick auf das Positive dieser Tage: Erlebte Mitmenschlichkeit, Nähe trotz Distanz, Hilfsbereitschaft, Entschleunigung. Ich kann das Negative leichter ertragen mit einem Blick auf das Positive. Das gibt mir Hoffnung und Kraft. Und immer wieder zwischendurch ein kurzes Stoßgebet: „Lieber Gott, gib mir Geduld. Aber zack zack!“>>

 

 

 


 

Stand 17.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Wenn dienstags um 18 Uhr Christinnen und Christen im Internet den YouTube-Kanal „GoDI-Digital“ (www.bit.ly/Godi-Digital) zum Lobpreissingen aufrufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes folgen und vielleicht auch mitsingen, sind das nicht nur Leute aus den Duisburger Gemeinden, sondern auch Gläubige von außerhalb. Zum Beispiel schaut auch ein Ehepaar aus Niedersachsen zu, das über Facebook auf den Livestream aufmerksam geworden ist. Und das passiert seit mehreren Wochen, denn der Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt zum Lobpreissingen im Netz seit Beginn Corona-Virus-Krise ein. Die Idee dahinter: Gottesdienste müssen ausfallen, Kirchenchöre und Sangesfreudige können nicht mehr gemeinsam in den Gotteshäusern singen – warum dann nicht wenigstens im Netz. Alle können von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Die Beteiligung per Livechat läuft auch ziemlich gut: Es werden Liedwünsche geäußert, die entweder live in der aktuellen Sendung erfüllt werden oder in der nächsten Woche ins Programm kommen. Und das kommt gut an. Das nächste Lobpreissingen ist für Dienstag, 21. April um 18 Uhr angesagt. Wer sich vorher schon  einsingen möchte, findet die Liedtexte hier auf www.kirche-duisburg.de  

Bei Anruf „Impuls der Woche“
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise schon seit einiger Zeit mit einem „Impuls der Woche“ im Internet an die Menschen. Für die, die keinen Zugang zum Netz haben, gibt es nun auch am Telefon die Mut machenden Gedanken zu Gott und der Welt. Mit einem Anruf unter 0203 / 4519624 sind die Seelsorgenden der Gemeinde mit ihrem aktuellen Impuls der Woche in einer Aufzeichnung zu hören. Aktuell spricht Pfarrerin Monika Gebhardt über Hoffnung und darüber, was Christinnen und Christen in diesen Tagen bewegen könnte. Der Impuls am Hörer wechselt wöchentlich, so wie auch der Videoimpuls im Netz. Beide sind auch auf der Homepage der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 

 

 


 

Stand 16.04.2020

 

Fünfter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 17. April 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Wegweiser“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Mehr als 300 Menschen im Durchschnitt feiern die Jugendgottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

Bestätigung des Glaubens zum späteren Zeitpunkt
In normalen Zeiten hätten hunderte Mädchen und Jungen in diesen Wochen bei der Konfirmation in den Gotteshäusern der Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg das bekräftigt, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen hatten: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie können aber schon seit einem Monat keine Gottesdienste mehr in Kirchen gefeiert werden, und die Evangelische Kirche im Rheinland hatte vorher schon den Gemeinden dringend empfohlen, Konfirmationsgottesdienste zu verschieben. So wurden in diesem Jahr bisher keine Konfirmationen im Duisburger Kirchenkreis (www.kirche-duisburg.de) gefeiert, doch dessen Gemeinden haben unterschiedliche Lösungen gefunden: So hat Alt-Duisburg die Konfirmationsgottesdienste direkt auf das nächste Jahr verschoben, mit der Option sie im Herbst diesen Jahres zu feiern, falls sich die Lage doch noch entspannen sollte. Die meisten Gemeinden haben die Feiern auf den Zeitraum zwischen Ende August und Anfang Oktober 2020 verlegt – unter dem Vorbehalt, dass die Bedingungen dafür gegeben sind. Eine Gemeinsamkeit gibt es bei allen: Alle Gemeinden werden die betroffenen Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern rechtzeitig über den neuen Konfirmationstermin informieren, damit auch sie das Feiern gut planen können.

 

 



Stand 15.04.2020

 

Der kleine Engel war der Favorit

Die evangelischen Pfarrerinnen Karin Holdmann und Dorothee König und Annette Räcker von der katholischen Kirche arbeiten als Seelsorgerinnen in den Sana-Kliniken Duisburg. Sie hatten sich fest vorgenommen, die Mitarbeitenden der Frühschicht am Ostersonntag mit einem schriftlichen Ostersegen zu überraschen - morgens um 5.45 Uhr, selbstverständlich mit Mundschutz und gebührendem Sicherheitsabstand. Sie waren sehr gespannt, wie das Personal der Klinik bei den Rehwiesen auf die Kärtchen reagieren würde. Auf denen stand: „Lieber Mit-Mensch, auch heute, zu Ostern in Corona-Zeiten, sind Sie hier. Was für ein Segen!“ Es gab ein großes Echo, und es war positiv: „Das ist aber eine schöne Geste. Vielen Dank“ gehörte z.B. auch dazu. Die Überraschung war auch deswegen gelungen, weil es das noch nie gab: dass die Seelsorgerinnen so früh am Ostersonntag im Haus sind, um ein frohes Osterfest zu wünschen. Zum Ostersegen gab es zwei Anhänger-Varianten, die ebenfalls überreicht wurden. Der absolute Favorit bei den Mitarbeitenden war der Segen mit dem kleinen Engel.

 

Motorradgottesdienst wird nachgeholt

Nächsten Sonntag sollten eigentlich in der evangelischen Versöhnungskirche in Duisburg Großenbaum Menschen mit Helmen und in Lederkombis gekleidet gemeinsam mit anderen, die sich für schwere zweirädrige Maschinen und schicke Roller interessieren, einen Motorradgottesdienst feiern. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie wird daraus selbstverständlich nichts. Pfarrer Ernst Schmidt, selbst begeisterter Biker, versichert aber, dass der besondere Gottesdienst mit der anschließenden Ausfahrt in kleinen Gruppen nur verschoben ist. Sobald solche Aktionen wieder möglich sind, beginnen die Planungen dazu und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) informiert rechtzeitig über den nächsten Moped-Gottesdienst.

 

Zeremonien im engsten Familienkreis sind auf den evangelischen Friedhöfen möglich

Auf den fünf evangelischen Friedhöfen, die es auf dem Gebiet des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs gibt,  können derzeit keine Trauerfeiern in Friedhofskapellen und Trauerhalten durchgeführt werden. Stattdessen gibt es - ohne vorherigen Trauerzug - am offenen Grab eine Zeremonie im engsten Familienkreis. Dafür müssen jedoch die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und die Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter eingehalten werden. Der Grund: Angesichts der Corona-Pandemie sind derzeit alle Veranstaltungen im Stadtgebiet untersagt, und es gilt das Kontaktverbot; d.h. auch z.B.: Gottesdienste können nicht wie gewohnt gefeiert werden. Da Trauerfeiern mit einem Gottesdienst gleichzusetzen sind, sind auch diese laut Allgemeinverfügung untersagt. Die Rede ist übrigens vom Marxloher Friedhof (www.bonhoeffer-gemeinde.org), vom Friedhof in Hamborn (www.friedenskirche-hamborn.de), dem Pfarrfriedhof aus Meiderich (www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de), dem Friedhof Lange Kamp (www.ruhrort-beeck.de) und dem Wanheimer Friedhof (www.gemeinde-wanheim.de).

 

 

 


 

Stand 14.04.2020

 

Kitakinder finden ihre Kommunikationswege
Wenn Erzieherinnen die Kitafenster mit einem Regenbogen dekorieren und hineinschreiben „Wir vermissen euch“ und das mit ihren Vornamen unterzeichnen, bleibt der Ausdruck der Gegenliebe nicht lange aus. So ist es an der Kita Am Fliederbusch in Wedau gewesen (Fotos gibt es auf der Internetseite des Bildunswerkes unter www.ebw-duisburg.de). Dort wurde nämlich kurze Zeit später das gegenseitige Vermissen bestätigt: in einer krakeligen und in einer elterlichen Handschrift, gemalt auf Pappschildern, die unter dem Fenster kleben. Neben dieser besonders schönen Form der Kommunikation der Fenster der Kitas – die Wedauer steht da nicht alleine - wird in den 13 Kitas des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg mit Kindern und Eltern dieser Tage viel per Email kommuniziert und Bastel- und Beschäftigungsideen den Familien zugeschickt. Mit Videobotschaften kommt es manchmal sogar zum Wiedersehen.

 

Impuls zur Osterwoche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise u.a. mit Videoimpulsen im Internet an die Menschen. Am Ostersonntag, 12. April 2020 zündete Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt Dirk, in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm, die Osterkerze an und gab dort vorher den Impuls der Woche. Er endet mit den Worten: „Mit Ostern im Rücken können wir den mutigen Blick nach vorn wagen, dass auch schwerste Steine aus dem Weg gerollt werden und manch ein Stein von unserm Herzen poltern wird. Lassen Sie es sich zurufen und rufen es anderen zu: Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.“ Zu finden ist das Video online unter www.kirche-meiderich.de. Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Online-Orgelführung aus Duisburg
Wenn Marcus Strümpe an seiner Kuhn-Orgel sitzt, fühlt er sich fast wie ein Pilot. Das ist nicht so weit hergeholt, denn die Zahl der Tasten, Knöpfe, Hebel und Pedale ist fast unüberschaubar. Der Kantor an der Salvatorkirche Duisburg weiß aber genau was er tut. Jetzt nimmt er während der kontaktlosen Zeit Interessierte auf eine Orgelführung im Internet mit. Nach dem Einführungsteil hat er inzwischen auch die beiden anderen Folgen aufgezeichnet. In insgesamt rund zwanzig Minuten berichtet er sehr kompetent und unterhaltsam von Registern, Pfeifen, Manualen, dem Schwellwerk und den Zungen. Er nimmt sogar ins Innere des Instrumentes mit und lässt die Orgel imposant erklingen. Zu finden sind die Videos auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Dort können sich Salvatorfans auch das Karfreitagskonzert anhören und ansehen, das Gregor Finke, Bariton, Tonio Schibel, Violine, Friedemann Pardall, Cello, und Marcus Strümpe, Orgel, in dem Gotteshaus gegeben und fürs Netz aufgezeichnet haben.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als Download. Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Gedanken einer Ostergeschichte aus dem 24. Kapitel des Lukasevangeliums aufgegriffen. 

 

Fünfte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 19. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die fünfte ökumenische Sonntagsandacht gestalten Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl, und Schwester Mariotte Hillebrand, Pastoralreferentin der katholischen Pfarrei St. Johann in Duisburg Hamborn. Im ökumenischen Dialog geht es um Zweifel und Unsicherheit im Glauben und das Glück, durch ihn aber manchmal mehr zu sehen, als das was vor Augen ist. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 19. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten wir fortgesetzt, die nächste ist am 26. April um 10 Uhr zu sehen.

 


 

Stand 13.04.2020

Das Oster-Kreuz vor der Kirche bleibt noch stehen
Damit Ostern sichtbar für alle wird, hatte die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm in der Karwoche ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor ihrer Versöhnungskirche in der Lauenburger Allee aufgestellt. Es sollte nicht lange dauern, dass es sich voller Blumen geschmückt zeigte, denn dazu hatte die Gemeinde aufgerufen. Außerdem sollten Menschen einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen, damit all das, was sie im Moment beschwert, was sie an Sorge und Schuld belastet und traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen konnten. Die Internetseite www.ekrg.de zeigt in Bildern, wie das Oster-Kreuz immer mehr geschmückt wurde. „Ich hatte damit gerechnet, dass der Eine oder die Andere am Kreuz innehält und vielleicht einen Stein oder eine Blume davor legt. Dass jedoch so viele Menschen zum Kreuz gehen, auch konfessionsübergreifend (siehe die Madonnenfigur unten) und das Kreuz schmücken, Steine bemalen, rund 40 Grablichte davor stellen, damit hatte ich nicht gerechnet. Schön ist es, dass man zu jeder Zeit dort beten kann“ schreibt Gemeindepfarrer Ernst Schmidt. Am Ostersamstag seien noch um 22.45 Uhr Menschen davor gestanden. „Wir werden in unserer Gemeinde das Kreuz sicherlich noch länger vor der Kirche stehen lassen.“ Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 

 


 

Stand 12.04.2020

 

Frohe Ostern mit Bild und Schild

Weil in diesem Jahr die Frohe Botschaft von Ostern nicht von Angesicht zu Angesicht in den Gottesdiensten verkündigt werden kann, hatte Pfarrerin Esther Immer die Idee, sie mit acht Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden gemeinsam und ungewohnt zu verbreiten: über eine Collage, zu der alle einen notwendigen Teil beitragen - ohne Stimme, aber mit Worten und unbedingt mit einem Lächeln: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. FROHE OSTERN!“ Und alle neun strahlen sie sie aus: „Die feste Zuversicht, dass diese Zeit, die uns allen Herausforderungen abverlangt, vorbei geht“ so formuliert es Pfarrerin Esther Immer (Bildmitte), und sagt weiter „… so wie nach Karfreitag der Ostersonntag folgt. Auch in diesem Jahr!“

Das Foto ist auf dieser Seite ganz unten zu sehen, bitte auf das kleine Foto klicken, welches sich dann vergrößert.

Mitgemacht haben (von links oben nach rechts unten): Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Evangelische Kirchengemeinde Neumühl), Pfarrer Jens Dallmann (Evangelische Kirchengemeinde Hamborn), Pfarrerin Stephanie Krüger (Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West), Pfarrer Samuel Dörr (Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd), Pfarrerin Esther Immer (Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ( Ev. Christophoruswerk), Kirchenmusiker Daniel Drückes (Evangelische Gemeinden Wanheimerort und Wanheim), Pfarrerin Sarah Süselbeck (Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich), Pastorin Ulrike Kobbe (Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm) und Pfarrerin Sarah Randow (Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Duisburg Buchholz und Duisburg Wedau/Bissingheim).

 


 

Stand 10.04.2020


Wort der Zuversicht in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Internetseite der WAZ ist es heute schon erschienen, gedruckt erscheint es in der morgigen Ausgabe. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 11.4.2020

<<Nichts ist selbstverständlich am Osterfest 2020. Dass wir am wichtigsten Fest der Christenheit keine gemeinsamen Gottesdienste feiern können, trifft Christinnen und Christen mitten ins Herz. Aber nicht nur das kirchliche Leben ist von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Die gewohnten Besuche an den Feiertagen innerhalb der Familien, im Freundes- und Verwandtenkreis finden nicht statt; das gemeinsame Ostereier-Suchen der Kinder wird in diesem Jahr fehlen; für viele Familien war der Kurzurlaub über die Feiertage viele Jahre eine Selbstverständlichkeit; öffentliche Veranstaltungen sind abgesagt, die Straßencafés in den Innenstädten, die Parks und Freizeitanlagen bleiben leer. Nichts ist selbstverständlich an diesem Osterfest.

Nun war Ostern noch nie selbstverständlich, weil es das Selbstverständlichste der Welt, nämlich den Tod in Frage stellt. „Nichts ist so sicher wie der Tod", sagt man. Aber die Osterbotschaft sagt: „Der Tod ist besiegt. Uns allen blüht das Leben." Das ist unglaublich und nicht mit Händen zu greifen, das widerspricht unseren alltäglichen Erfahrungen. Und dennoch hat die Botschaft von Ostern die Welt verändert und schenkt seit zweitausend Jahren Menschen Hoffnung und Zuversicht - in guten wie in schweren Zeiten. Ostern eröffnet eine weite Perspektive über den begrenzten Horizont menschlicher Erfahrungen hinaus. Selbst am Ende, ganz am Ende, wird noch Leben sein.

Wer sich von dieser Botschaft getragen weiß – uns allen blüht das Leben – für die oder den ist das nicht einfach eine Vertröstung auf eine ferne Zukunft, sondern die Ermutigung hier und heute, auch in Zeiten von Corona, alles zu tun, was dem Leben dient.>>

 

 


 

Stand 9.04.2020

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Duisburg zur Situation in der Pflege

Die Einrichtungen und Dienste der stationären und ambulanten Pflege zählen zu den Schlüsselbereichen bei der Bekämpfung der Corona-Krise. Zahllose Angehörige der sogenannten Risiko-Gruppe der älteren und mit Krankheiten vorbelasteten Menschen leben in den Altenpflegeheimen.
Sie werden dort gut versorgt. Das Personal hat viel Erfahrung im Umgang mit Infektionen. Allzu viele, die mit MRSA, Norovirus oder Krankenhauskeimen zu tun haben, kommen aus ihrem Zuhause oder aus der Klinik in eine Pflegeeinrichtung.
Die Duisburger Pflegeheime haben am 19. März schon früh einhellig ein striktes Besuchsverbot ausgesprochen, um ihre Bewohner davor zu schützen, dass das SARS-CoV-2-Virus von außen eingeschleppt wird. Trotzdem müssen natürlich Menschen die Einrichtungen täglich betreten: nämlich das Pflegepersonal. Deshalb kann trotz aller Anstrengungen nicht ausgeschlossen werden, dass sich Menschen in den Pflegeheimen anstecken. Sie können dort auch wieder gesund gepflegt werden - aber nur, wenn die Mitarbeitenden über professionelle Schutzausrüstung verfügen: FFP-2-Masken, Kittel, Handschuhe.
Die Häuser selbst sind natürlich für den normalen Bedarf ausgestattet. Aber nicht für eine Epidemie. Die Träger der Pflegeeinrichtungen rufen deshalb seit Wochen um Hilfe bei der Stadt. Bund und Land haben schon Anfang März Millionenkontingente versprochen. Jetzt stellt sich heraus: Nichts davon ist wahr. Die Lager der Stadt sind leer. Sie wird genauso im Stich gelassen wie die Träger vor Ort.
Stadt und Pflegeeinrichtungen in Duisburg versuchen gemeinsam zu tun, was möglich ist. Es ist ein Fahren auf Sicht. Wenn die Pflegenden nicht so ausgestattet sind, dass sie die Bewohner versorgen können, müssen diese, auch wenn sie nicht schwer erkranken, in die Kliniken verlegt werden. Dann ist der befürchtete Kollaps nicht weit. Die Pflegeträger und die städtischen Verantwortlichen tun alles, was sie können, um das zu verhindern.
Insbesondere der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen müsste, statt undurchführbare Verordnungen zu erlassen und populistisch über Lockerungen von Besuchsregelungen zu spekulieren, mit absoluter Priorität dafür Sorge tragen, dass Schutzausrüstung in massenhaften Kontingenten ins Land kommt.

09.04.2020

(gez.) Stephan Kiepe-Fahrenholz
Sprecher der Wohlfahrtsverbände


Pia und Leon feiern Ostern
Pfarrerin hat schon acht Geschichten von Gott geschrieben

Inzwischen gibt es schon acht „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren. In den neuen erfahren die beiden, was Karfreitag eigentlich bedeutet und dann feiern sie Ostern. Geschrieben hat sie Pfarrerin Ute Sawatzki, die zur Ostergeschichte für Kinder auch noch eine kleine Osterliturgie für Familien mit Kindern verfasst hat. Alle 8 Geschichten und die Anleitung zur Osterfeier gibt es auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite.

Die Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und auch die „Kirche mit Kindern“ mehr gefeiert werden können. Die Mädchen und ungen erfahren so über Pia und Leon mehr von der Bibel, Gott und dem Glauben. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Dies ist gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken, besonders wichtig. Übrigens: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt; verschickt wird allerdings erst am 14.4.2020. Aber: So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem weitere Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.
 


 

Stand 8.04.2020


ACK und Oberbürgermeister laden zum „Gebet für Duisburg“ ein
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lädt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister am Ostersonntag zum Gebet für Duisburg ein. Unabhängig von Glaube oder persönlichen Überzeugungen sind alle miteinander eingeladen, Sorgen, Bitten und Dank in Krisenzeiten in ein Gebet zu fassen und in einem kleinen Zeitfenster „nach draußen zu schauen“, uns „anzuschauen“ und „zuzuwinken“. Dabei soll gerade auch an die Menschen gedacht sein, die „in schwierigen Zeiten dafür Sorge tragen, dass die wichtigen Infrastrukturen funktionsfähig bleiben.“ Die ACK und der Oberbürgermeister wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern unter ungewöhnlichen Bedingungen Zuversicht und ein friedliches und frohes Osterfest. Hier auf www.kirche-duisburg.de und www.stadtkirche-duisburg.de ist das Gebet im Wortlaut zu finden.

Altenpflegeheime am Anschlag
Mit allen vorhandenen Kräften arbeiten die Altenheime sämtlicher Träger in Duisburg daran, ihre pflegebedürftigen Bewohner zu schützen, die der sogenannten Hochrisikogruppe in der Corona-Krise angehören. Öffentliche Äußerungen wie die des Kölner Erzbischofs Woelki, der vor Vereinsamungen in den Heimen warnt, seien da wenig hilfreich, sagt der Sprecher der Wohlfahrtsverbände in Duisburg, Stephan Kiepe-Fahrenholz. „Herr Woelki hat offenbar gar nicht auf dem Schirm, was die Mitarbeitenden leisten.“ Überall werde mit enormem Einsatz versucht, über die reine Pflegeleistung hinaus den alten Menschen einen kleinen Ausgleich für die fehlenden Besuche von Kindern und Enkeln zu bieten.

 

Bahnhofsmission Duisburg verteilt wieder Lebensmittel
Die Bahnhofsmission Duisburg wird teilweise wieder geöffnet. Ab Dienstag, 14. April 2020 werden mit Einverständnis des Bahnhofsmanagements vor dem Eingang zur Bahnhofsmission im Duisburger Hauptbahnhof täglich ab 13 Uhr für zwei Stunden Lebensmitteltüten für Bedürftige ausgegeben. Die Mitarbeitenden sind nicht nur für die Verteilung zuständig, sondern werden auch, wie Stephan Kiepe-Fahrenholz, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes mitteilt, genau auf die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften des Robert-Koch-Instituts achten. Gäste und Passanten sind gebeten, entsprechende Hinweise der „Blauen Westen“ zu befolgen. Infos unter (0203) 3174920. 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank laden zur Oster-Kinder-Kirche ins Netz ein
Luzie-Lotta hat jetzt schon Lampenfieber, denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Doch jetzt, wo Groß und Klein auch in Kirchen nicht zusammen kommen können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Netz live auf Sendung, zum ersten Mal. Denn beide möchten Ostern für die Kinder nicht ausfallen lassen und feiern deswegen am Sonntag, 12. April um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen, den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine Geschichte erzählen und berichten, was sie an Ostern Besonderes vor hat. Ihr Kumpel, Pfarrer Blank, wird ein, zwei Osterlieder singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze auf youtube.com im Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“.

Versorgung Obdachloser in Duisburg wird sichergestellt
Die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen ist im Hilfesystem in Duisburg auch während der Corona-Krise gewährleistet. Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, die Wohnungslosenhilfe des Diakoniewerks Duisburg, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V., die Duisburger Tafel, der Verein Immersatt und Streetworkerinnen und Streetworker von weiteren Trägern arbeiten auch in diesen Tagen eng vernetzt zusammen, um die notwendige Hilfe für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Mehr Infos gibt es unter www.diakoniewerk-duisburg.de.

 

Gemeindegrüße aus Wanheim zu Ostern
Auch die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheim richtet sich analog und digital, per Papier und per Internet an die Gemeindemitglieder, um mit ihnen, wenn auch auf Distanz, Ostern zu feiern. In den Briefkästen finden die Gläubigen einen Gemeindegruß, der eine Andacht und eine Einladung enthält, am Ostersonntag, 12. April 2020 nach dem Glockenläuten um 19.30 Uhr eine Kerze anzuzünden und das dort aufgeführte Gebet zu sprechen. Feierlich wird es auch mit der Videoandacht, die Pfarrer Rolf Seeger neben der Osterkerze hält und der Gemeinde auch auf diesem Wege einen Ostergruß übermittelt. Zu sehen ist die Aufzeichnung im Netz auf youtube unter https://youtu.be/EjqOVl-1-Fc. Auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de gibt es den den Ostergruß ebenfalls. Neben Informationen zur Aktion des täglichen Läutens der Glocken vieler Kirchen um 19.30 Uhr und weiteren Anregungen und Informationen gibt es dort auch den wöchentlichen Impuls „Durch-halten und Durch-gehalten“.

 

 


 

Stand 7.04.2020

 

Ostergruß aus Meiderich ist ein Gemeinschaftswerk
Es braucht viele Hände bis 5.700 Ostergrüße gefaltet und eingetütet sind. In Meiderich gab es davon genug, denn kleine und große Helferinnen und Helfer der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich haben in der vergangenen Woche dieser stolzen Anzahl gedruckter Ostergrüße pünktlich den Weg zum Briefkasten für all ihre Gemeindeglieder bereitet: mit Gestalten, Formatieren, Falten, Eintüten, Frankieren und Zählen. Dieser Ostergruß ist gestern mit der Post verschickt worden und die Meidericher Gemeindeglieder sollten ihn spätestens am Mittwoch in der Post haben. Im Ostergruß enthalten sind eine Oster-Andacht, Informationen und Angebote der Kirchengemeinde zum Thema Osterzeit aber auch Corona-Virus, ein Liedaufruf für alle musikalisch Begabten und ein Glockentext zum täglichen Läuten der Glocke der Kirche, Auf dem Damm. Im Internet erscheint der Gruß am Mittwoch, 8. April 2020 auf der Seite www.kirche-meiderich.de

 

Salvatorkirchen-Online-Konzert an Karfreitag
Anstelle des traditionellen Konzertes an Karfreitag in der Salvatorkirche Duisburg wird in diesem Jahr ein zwanzigminütiges Kurzkonzert über youtube übertragen. Auf dem Programm stehen Orgelwerke und die Arie „Komm süßes Kreuz“ aus der Matthäuspassion von J.S. Bach sowie die Kreuzigungssonate für Violine und Continuo von Heinrich Ignaz Biber. Es spielen Tonio Schibel und Friedemann Pardall von den Duisburger Philharmonikern, es singt der Bariton Gregor Finke. An der Orgel ist Marcus Strümpe zu hören. Das Konzert möchte allen Musikfreunden die Gelegenheit geben, diesen besonderen kirchlichen Tag mit Musik aus der Salvatorkirche zu verbinden. Das aufgezeichnete Konzert wird um 17 Uhr auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ) ins Netz gestellt.

 

Blumen für das Osterkreuz am Straßenrand
Damit Ostern sichtbar für alle wird, hat die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor ihrer Versöhnungskirche in der Lauenburger Allee aufgestellt. Es erinnert an Tod und Auferstehung Jesu Christi. Pfarrer Ernst Schmidt regt zudem an, dass die Menschen gerne einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen können und damit all das, was sie im Moment beschwert, was sie an Sorge und Schuld belastet und traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen. Wer mag, kann in den Tagen ab Ostersonntag das Kreuz mit einer Blume aus dem Garten oder vom Balkon schmücken und damit der Osterfreude Ausdruck verleihen. Einige Tage später sollte aus dem Kreuz mit dem Drahtgestell ein buntes, lebendiges Blumenkreuz werden. Wer die Wohnung nicht verlassen darf und kann, sei eingeladen, dieses Ritual mit Stein und Blume für sich zu feiern und sich so mit der Kirchengemeinde verbunden zu fühlen. Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 

Salvatorkantor stellt Kuhn-Orgel online vor
Für diese kontaktlose Zeit hat Musiker Marcus Strümpe hat eine besondere Idee umgesetzt. Auf youtube.com wird der Kantor der Salvatorkirche Duisburg in lockerer Folge eine dreiteilige Führung an der Kuhnorgel des Gotteshauses präsentieren. Die erste Folge ist bereits online und gibt Aufschluss über die Größe  und Funktionsweise des Instrumentes. In den nächsten Folgen werden Besucherinnen und Besucher sogar bis in das Innere der Orgel mitgenommen. Marcus Strümpe verspricht eine spannende Reise in die Welt der Orgelklänge, in der die Menschen dem Organisten und insbesondere dem Instrument ganz nah kommen können. Zu finden ist das erste Video auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Weitere Salvatoraufnahmen fürs Web kommen in nächster Zeit dazu.

 

Vierter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 10. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise und Ostern passende Thema „Endstation Hoffnung“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

Neuer Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat nicht sich nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Jetzt gibt es den Impuls der Woche vom Sonntag, 5. April 2020. Pfarrer Frank Hufschmidt sprach über Johannes 3,14b.15: „Der Menschensohn muss erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de (hier als PDF-Download). Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort stammt in dieser Karwoche aus dem Evangelium des Markus. Ausgelegt hat es Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht der Frage nach, was Menschen sehen, wenn sie auf den Gekreuzigten blicken. Unter anderem das, „was es auf dieser Welt viel zu oft zu sehen gibt: Einen Unschuldigen, der zum Opfer der Mächtigen wird…“ Mehr sei am Kreuz nicht zu sehen. „Es sei denn, dass hinter dem Kreuz die Ostersonne aufgeht. Es sei denn, dass der, der da hängt, von Ostern her in Licht getaucht wird. (…) Dann sehen wir mehr…“    

 

 

Osterfeuer im Netz, Ostertüten auf Bestellung und Osterausgabe des Gemeindebriefs
Tägliche Mittags-Andachten von Montag bis Freitag im Netz gibt es von der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort unter dem Namen #eckwort schon seit knapp zwei Wochen. Am Ostersamstag, 11. April 2020 kommt etwas ganz Besonderes hinzu: Um 21.45 Uhr gibt es auf der Internetseite www.eckwort.de. einen Livestream mit einer Andacht mit Osterfeuer, die Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes gestalten. Außerdem hat die Gemeinde eine Sonderausgabe des Gemeindebriefes gedruckt, die Ostern im Zeichen der Corona-Virus-Krise im Blick hat. Darin ist die Rede vom Gemeindeleben unter diesen Umständen, aber auch von der Aktion „Ostertüten“: Helferinnen und Helfer basteln Ostertüten insbesondere für die Menschen, die zu Ostern zum Gottesdienst gekommen wären. Gefüllt werden sie mit einem kleinen Buchsbaumstrauß zur Erinnerung an Palmsonntag, mit einer kleinen Osterkerze, ein paar gespendeten Süßigkeiten und einer österlichen Geschichte. Ausgetragen werden die Tüten ab Gründonnerstag. Wer in Wanheimerort eine Tüte wünscht oder jemanden aus dem Stadtteil jemanden kennt, der sich darüber freut, soll sich bei Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel. 0203 / 722383 oder per E-Mail: Juergen.Muthmann@ekir.de) melden. Am Ostersonntag können Selbstabholer an der Gnadenkirche von 9.30 bis 10 Uhr die restlichen Tüten mitnehmen. In die Tüten kommt übrigens auch eine Anleitung für einen Ostergottesdienst zu Hause. Diese kann ab Gründonnerstag auch von der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden.

 


 

Stand 6.04.2020

 

Ökumenische Osterandachten aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende wieder in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg und darüber hinaus; diesmal am Karfreitag und am Ostersonntag.

  • Die vierte ökumenische Webandacht wird am Karfreitag, 10. April um 15 Uhr erstmals im Netz ausgestrahlt. Ute Sawatzki, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Thorsten Hendricks, Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Franziskus und Dechant des Dekanats Duisburg-West, stellen sie unter das Leitwort „Die schwärzeste aller Stunden birgt für uns das Heil und die Rettung.“ Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusikerin Kirsten Kadereit-Weschta, die am Saxophon Klezmermusik spielt. 
  • Die fünfte ökumenische Webandacht wird am Ostersonntag, 12. April um 10 Uhr ausgestrahlt. Sie wird vorab in der Salvatorkirche aufgezeichnet. Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, sprechen dann selbstverständlich von dem, was Ostern den Gläubigen zu sagen hat: „Auf uns wartet das Leben.“ Und darüber, dass „Ostern heißt: Uns allen blüht das Leben.“ Für Musik sorgen Marcus Strümpe, Kantor der Salvatorkirche und Flavius Petrescu (Trompete).
  • Die Videos, die so gefilmt werden, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, laufen dann zum ersten Mal im Netz am Karfreitag, 10. April um 15 Uhr bzw. am Sonntag, 12. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese Andachten, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Auch die nächste ökumenische Andacht wird aufgezeichnet; sie ist dann am 19. April um 10 Uhr im Internet an der gleichen Stelle zu sehen.

 


Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de (hier als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Neue Wege: Maria Schubert hielt ihre erste Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche
„Und plötzlich sind sie alle online“, sagt Maria Schubert mit einem kleinen Staunen in der Stimme. Für die promovierte Chemikerin, die sich in der evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg engagiert, seit sie nach Duisburg gezogen ist,  grenzt die schlagartige Zunahme der Kommunikationswege schon beinahe an eine Neuauflage des Pfingstwunders. Durch das Kontaktverbot angetrieben, mobilisierten jüngst viele Gemeinden das übertragungstechnische Knowhow einzelner Mitglieder und melden sich seither aus dem Netz mit Aufzeichnungen und Lifestreams von Andachten bei ihrer versprengten Herde zurück, die von der Corona-Pandemie in die häusliche Einsamkeit getrieben worden ist.
„Da war keine Zeit für große Diskussionen, es wurde schnell geplant und umgesetzt, was machbar war“, sagt Schubert. Sie selber hat zwar gerade erst den Anfangskurs ihrer Prädikantenausbildung absolviert, ist aber deshalb nicht gerade ein Vortragsneuling. „Ich musste ja im Studium auch Vorträge halten und großen Zuhörergruppen Ergebnisse meiner Arbeit vorstellen“, sagt sie. Deshalb hat sie auch  gerne zugesagt, das Pfarrteam zu verstärken, das jeden Abend um „fünf nach fünf“ mit einer Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche Kontakt zur Gemeinde hält. Jeden Abend außer sonntags, wo es einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst im Netz gibt. Trotz der Vortragserfahrung stellte es für sie aber doch eine gewöhnungsbedürftige Situation dar, zur Andacht am Vorabend des Palmsonntags fast allein in der großen Lutherkirche stehen. Da habe es auch nicht geholfen, sich zu sagen, dass die Zuhörer ein geistliches Wort erwarten und keine Perfektion. „Ich habe also meinen Text im Vorfeld schon öfter geübt und bin meine Auf-und Abgänge durchgegangen, damit es vor der Kamera dann auch möglichst glatt abläuft“, räumt sie ein. Ganz allein war sie nicht, der Kantor Andreas Lücken begleitete sie mit Klaviermusik und der Küster Frank Meurer stand hinter der Kamera und managte die Übertragung auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde.
„Seit Erschaffung der Welt wird nämlich Gottes unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen“, zitierte Schubert vor dem Kameraauge aus dem Römerbrief. Und nahm in ihrer Auslegung die blühenden Bäume am Innenhafen als Symbol für Gottes Schönheit und die helfenden Hände der Nachbarn als Symbol für Gottes Güte wahr.
Während sie sprach, entwickelte sich durch die tiefstehende Sonne und die Buntglasfenster ein lebendiges Farbspiel auf dem hellen Boden der Kirche und der Predigerin strichen plötzlich bunte Finger aus Licht über ihr Gesicht. „Ich habe das für mich als Symbol für Gottes Nähe gedeutet“, erinnert sich Maria Schubert, der die Kirche plötzlich gar nicht mehr so leer vorkam.
Text: Sabine Merkelt-Rahm

Zusatzinfos: Die allabendlichen Andachten um „5nach5“ können auf live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ gesehen und mitgefeiert werden. Dort ist auch die Aufzeichnung der Andacht von Maria Schubert noch zu sehen.



Festliches Glockengeläut an Ostersonntag
Aufruf der evangelischen und katholischen Kirche Duisburgs

Für Ostersonntag, 12. April planen die evangelische und die katholische Kirchen in der Zeit von 9.30 bis 9.45 Uhr landesweit ein festliches ökumenisches Glockengeläut. Diesem Aufruf schließen sich auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg sowie Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg an und laden alle Gemeinden in der Stadt zum gemeinsamen Glockengeläut ein. Beide betonen, dass damit gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens noch stärker zum Ausdruck gebracht wird. Weil derzeit keine regulären Gottesdienste möglich sind, sei dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Einige evangelische und viele katholische Kirchen bleiben auch an den kommenden Feiertagen für das persönliche Gebet geöffnet. Gottesdienste finden aber weiterhin nicht statt.

 

Gebackenes Dankeschön an die Mitarbeitenden im Herzzentrum
Leuten danken, die in diesen Zeiten extrem wichtige Arbeit leisten, und damit gleichzeitig kleine Unternehmen vor Ort unterstützen: Dass das geht, zeigt die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeiderich.de). Das Presbyterium wollte den Mitarbeitenden des benachbarten Herzzentrums für den unermüdlichen Einsatz in der Krankenpflege danken. Und weil nicht nur Liebe, sondern auch Dank durch den Magen geht, deckte sich Peter Fackert, der Vorsitzende des Presbyteriums am Samstag in der nahen Bäckerei mit allerlei Köstlichem ein und lieferte das Backwerk direkt zur Pforte des Kaiser-Wilhelm-Krankenhauses, so der heute noch gängige Name. Im laminierten Dankschreiben des Presbyteriums, das mit auf die Lieferung drauf kam, hieß es: „Da wir wissen, dass Klatschen nicht wirklich hilft und wir auch an ihren Gehältern nicht drehen können, möchten wir Ihnen auf diesem Weg einmal DANKE zu sagen.“ Krankenhausmitarbeiterin Linda Chaloupka antwortete und dankte per Mail, die sie im Namen der Kolleginnen und Kollegen schrieb, mit einem PS: „Es war kööööstlich“.   

 

Bleibt gesund
Fürbittenkerze in Salvator brennt jeden Tag

Die Salvatorkirche Duisburg ist seit gut drei Wochen geschlossen, und sie bleibt es wegen der Corona-Virus-Krise auch mindestens bis zum 19. April. Trotzdem sehen Küster Holger Kanaß uns seine Frau Claudia jeden Tag nach dem rechten. Was bei dem Rundgang nie fehlt, ist der Stopp am großen Fürbittenleuchter, der seine Anmutung einer Weltkugel durch Glasscheiben mit eingravierten Kontinenten erhalten hat. Claudia Kanaß zündet dort seit Wochen jeden Tag „eine Kerze für alle“ an und sagt in Gedanken an und für alle: „bleibt gesund“. Ist die Kirche wieder geöffnet, können dort wieder alle Menschen Kerzen anzünden und ihre Gedanken sammeln und an Gott richten. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 

 

 


Stand 5.04.2020

 

Vom Warten, der Hoffnung und der Rettung
Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg

Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich in der Zeit der Corona-Virus-Pandemie evangelische und katholische Seelsorgende sonntags um 10 Uhr in einer aufgezeichnten Videoandacht im Netz an die Gläubigen. Am 5.4 waren das Gemeindereferentin Christa Scholten-Herbst und Pfarrer Schurmann, der kurzfristig für Pfarrerin Süselbeck eingesprungen ist.

  • Die dritte ökumenische Sonntagsandacht – die Reihe reicht zunächst bis zum 19. April – gestalteten Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael, und Michael Schurmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, der kurzfristig für Pfarrerin Sarah Süselbeck eingesprungen war. Im ökumenischen Dialog sprachen die beiden vom Warten auf Veränderung, von der Hoffnung im Herzen, in die sich manche Zweifel einschleichen, und letztendlich von der Rettung. Für Musik sorgte diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wurde, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, lief dann zum ersten Mal am Sonntag, 5. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Hier auch auf dem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCcLLnAz4OnaLpD3E3AvlUyw
  • Weitere ökumenische Andachten werden vor den jeweiligen Sonntagen aufgezeichnet und dann am Ostersonntag, 12. April und am 19. April jeweils um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannte Mediathek gestellt, wo auch die Aufzeichnungen der früheren Andachten zu finden sind. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

 

 

Osternacht im Briefkasten
Mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Ostern zu Hause feiern

Die Menschen können sich in diesem Jahr in der Karwoche und an den Ostertagen nicht wie gewohnt in den Kirchen zum Gottesdienst treffen. Deshalb bietet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zahlreiche Angebote über ihren YouTube-Kanal „www.bit.ly/Godi-Digital“ an, lädt aber mit der in einer 4.000er-Auflage gedruckten „Osternacht im Briefkasten“ zum Mitfeiern ein.

  • Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers haben für Karfreitag und Ostersonntag in der Ungelsheimer Auferstehungskirche je eine Andacht in der Ungelsheimer Auferstehungskirche aufgenommen. Aus dem Huckinger Gemeindezentrum wird aus unserem Studio live gesendet.
  • Am Karfreitag startet um 19 Uhr die Praystation, der digitale Jugendgottesdienst. Diesmal steht er unter der Überschrift „Endstation Hoffnung“. Das Team „@god.com_du“ rund um Pfarrer z.A. Samuel Dörr lädt dazu ein, nicht nur mitzufeiern, sondern auch mitzugestalten: Durch den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen.
  • Und am Ostersamstag startet um 15 Uhr ein Familiengottesdienst, der sich mit der Frage beschäftigt, was das Osterei mit Ostern zu tun hat. Vorbereitet wurde er auf digitalen Wegen von dem Familienkirchenteam der Gemeinde. Auch hier gibt es die Möglichkeit für die Kinder, Eltern und Großeltern, sich über den Chat zu beteiligen. Dazu gibt es Tipps und Bastelideen für die Ostertage. Beide Live-Angebote bleiben unter dem gleichen Link in der „Mediathek“ und können auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden – dann allerdings ohne Chat-Funktion.
  • Aber nicht alle wollen oder können am PC, Smartphone oder Tablet mit feiern. Daher lädt die „Osternacht im Briefkasten“ dazu ein, in den Häusern und Wohnungen miteinander zu feiern. Es wurde 4.000 Hefte gedruckt, die von den ehrenamtlichen Gemeindebriefausträgern in den evangelischen Haushalten, die zur Gemeinde gehören, verteilt werden. Wer nicht zur Gemeinde gehört, aber mitfeiern möchte, findet das Heft als PDF zum Ausdruck auf der Homepage der Gemeinde (www.ev-auferstehungsgemeinde.de). Gebraucht wird ein leerer Tisch, einen Stein, eine Blume, eine Schale mit Wasser, einen Korb mit Ostereiern und drei kleine und eine größere Kerze. Um 22.30 Uhr werden in Huckingen und Ungelsheim in der Osternacht die Glocken läuten und von den Gemeindepfarrern die Osterkerzen entzündet. Wer ebenfalls um 22.30 Uhr seine Osterkerze entzünden und ins Fenster stellen möchte, der kann etwa eine Stunde vorher mit seiner „Osternacht im Briefkasten“ beginnen.

Am Ostersonntag werden von 9.30 bis 9.45 Uhr in allen evangelischen und katholischen Kirchen in der Stadt die Glocken läuten. Pfarrer Kaiser und Pfarrer Kaspers werden in ihren Kirchen zu diesem Zeitpunkt das Vaterunser beten. Dazu laden die beiden ebenfalls ein, „denn auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag“ heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

 

 


 

Stand 4.04.2020


Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 

 


Stand 3.04.2020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

 

Evangelische Gemeinde At-Duisburg spendet für Kollektenzwecke bis zum 19. April… und rückwirkend
Weil wegen der Corona-Virus-Krise Gottesdienste ausfallen und dadurch Kollekten fehlen, können Organisation und Gemeinschaften, die mit diesen Spendengeldern rechnen, Projekte nicht mehr in gewohnter Form unterstützen. Leidtragende sind Obdachlose, Flüchtlinge oder Hungernde in anderen Ländern. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat daher beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 300 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre; und dies rückwirkend bis zum 15. März, dem Inkrafttreten des Versammlungsverbotes in NRW. Zu der Spendensumme von 1.700 Euro kommen noch 700 Euro hinzu, denn die Gemeinde stellt diese Summe für „Brot für die Welt“ bereit. Für das weltweit tätige Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland wäre in der Osternacht, am 11. April und am Ostersonntag, 12. April in den Gottesdiensten gesammelt worden. Alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Kollektenzwecke sind im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de aufgeführt. Dort gibt es auch Infos, wie jede und jeder selbst mit einer Spende helfen kann. Rückfragen dazu beantwortet auch Pfarrrer Stefan Korn gerne (Tel.: 0203 / 330490; E-Mail: stefan.korn@ekir.de). 

 

Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz
Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 5. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die dritte ökumenische Sonntagsandacht – die Reihe reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, und Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael. Im ökumenischen Dialog sprechen die beiden vom Warten auf Veränderung, von der Hoffnung im Herzen, in die sich manche Zweifel einschleichen, und letztendlich von der Rettung. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 5. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Weitere ökumenische Andachten werden vor den jeweiligen Sonntagen aufgezeichnet und dann am Ostersonntag, 12. April und am 19. April jeweils um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannte Mediathek gestellt, wo auch die Aufzeichnungen der früheren Andachten zu finden sind. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

 

Die Karwoche und Ostern in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
In der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gibt es in der Karwoche und zu den Osterfeiertagen viele Aktionen, die sich an die Gemeindemitglieder und die Menschen in den Stadtteilen richten: Auf der Internetseite der Gemeinde - www.ekgrde - gibt es ab Palmsonntag einen Kreuzweg: Bis Ostersonntag erscheint dort täglich ein neues Bild, zu dem eine Bildbetrachtung, ein von Pastorin Ulrike Kobbe formulierter Gedanke, der passende Bibeltext und ein Gebet hinzukommen. Die Bilder sind dem ökumenischen Kreuzweg der Jugend entnommen, die dazu freundlicherweise die Erlaubnis gegeben haben. Außerdem werden in der Kirchengemeinde flächendeckend  in alle evangelische Haushalte Ostergrüße des Presbyteriums verteilt. Neben einem Segenswort wird auf die Angebote der Kirchengemeinde in dieser Zeit hingewiesen (Einkaufshilfen, Beratung für Senioren, Seelsorgekontakte). Außerdem lädt die Gemeinde zu einer Aktion ein, bei der in der Karwoche Steine und Grablichter an ein großes Holzkreuz gelegt werden können und in den Tagen nach Ostern das Kreuz mit Blumen geschmückt werden kann. Die dem Ostergruß beigelegte Papierkarte mit Blumensamen kann eingepflanzt werden. Durch die wachsenden Blumen wird symbolisch ein Teil der Osterbotschaft deutlich. Die Ostergrüße bereiten 36 Ehrenamtliche vor und verteilen sie ab kommenden Montag. Außerdem arbeiten zurzeit 28 Menschen ehrenamtlich bei der Einkaufshilfe der Kirchengemeinde mit, die von einem Team unter der Leitung der Presbyterin Heike Bader koordiniert wird. Die Einkaufshilfe wird in steigendem Maße angefragt, so dass die Ehrenamtlichen auch gut zu tun haben. Und: Da es im Moment keinen Mundschutz gibt, haben sich Menschen gefunden, die einen Mundschutz für die Einkaufshelferinnen und -Helfer nähen. Dazu Ernst Schmidt, Pfarrer der Gemeinde: „Wir sind überwältigt von dem ehrenamtlichen Engagement der Menschen und der Kreativität. Ganz auffällig ist die Freude der Menschen, mitzuhelfen und damit kleine Lichtblicke in  die schwierige und belastende Situation zu bringen, die durch die Corona-Pandemie entstanden ist.“ Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 


Stand 2.04.2020

 

Pfarrerin schreibt Vorlesegeschichten, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben sollen
In einer der „Geschichten von Gott“ lässt Autorin Ute Sawatzki, die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Die Pfarrerin schreibt, seitdem auch in ihrer Gemeinde keine Gottesdienste und die „Kirche mit Kindern“ gefeiert werden kann, Geschichten in denen Pia und Leon so von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln; wichtig, gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken.

  • Die „Geschichten von Gott“, vier hat sie inzwischen schon geschrieben und es sollen noch mehr folgen, erzählt sie auf der Ebene der Kinder, „weil ich glaube, dass die Kinder sich in diesen fiktiven Kindern Pia und Leon wiedererkennen und ihre eigene Situation, ohne Kindergarten und Schule eine Ausnahmesituation, neu verstehen lernen. Sie können außerdem fühlen und verstehen – auch bei uns jetzt und hier ist Gott.“
  • Im Internet stehen die Geschichte als PDF zum Download bereit (https://www.kirche-duisburg.de/2073material.php). Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.

 

Dritter interaktiver Live-Jugendgottesdienst im Netz zur Corona-Viruskrise
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 3. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Leben in der Arche“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 


Stand 1.04.2020

 

Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet 
Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet: Die drei traditionellen Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West in der Karwoche können in diesem Jahr wegen der Corona-Virus-Auswirkungen nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Dafür kommen sie jetzt zumindest online zu vielen Menschen. Pfarrer Martin Nadolny spricht für die Ton-Aufnahmen die Texte im Konfirmandenraum an der Christuskirche vor der Kamera ein. Die Distanzregeln zur Eindämmung der Pandemie werden hier, aber auch beim Filmen des Gesangs und der Instrumentalmusik eingehalten: Für die guten Töne sorgen Clarissa Hansen, Silke Hansen, Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies. Zu den Tonaufnahmen werden Fotos vom "making of" eingeblendet. Zu finden sind die Videos ab Montag, 6. April 2020 auf dem youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ (https://youtu.be/lTfotnXk2pM).

 

Übersicht zu denEinkaufshilfen der Gemeinden
Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bieten den Menschen im Stadtteil, die während dieser Ausnahmesituation keine Erledigungen machen können oder dürfen und keine Menschen haben, dies das übernehmen können, Hilfen an. Auf dieser Seite des Kirchenkreises (https://www.kirche-duisburg.de/2075einkaufshilfen.php) haben wir eine Übersicht der Angebote, zu denen wir Informationen erhalten haben, zusammengestellt. Dies Liste ist eindrucksvoll. Vielen, vielen Dank an all die Gemeindemenschen, die diese wichtige Aufgabe gerne übernommen haben

 


Stand 31.03.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (hier als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020

eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank

 


 

„Wie gewohnt für Sie da“
Kontakte, Tipps und Glockenläuten


Das Leben in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermaxloh gestaltet sich zu Zeiten der Coronakrise anders, „aber wir sind – wie gewohnt – für Sie da und bieten Ihnen Hilfe und ein offenes Ohr!“ heißt es auf ihrer Homepage www.bonhoeffer-gemeinde.org. Sie informiert zudem, dass die Glocken der Lutherkirche abends um 19.30 Uhr zum Innehalten und Gebet läuten, die der Kreuzeskirche tun dies nach der Reparatur.

  • Dort werden die Kontakte der Seelsorgenden aufgeführt (Pfarrerin Birgit Brügge, 75969701; Pfarrerin Anja Humbert, 4061646 und Pfarrer Hans-Peter Lauer, 4829133). Wer wegen Krankheit oder häuslicher Quarantäne Hilfe beim Einkaufen, beim Abholen von Rezepten und Medikamenten, beim Abholen einer warmen Mahlzeit benötigt, soll sich an das Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren und Seniorinnen wenden (4061646; ab 20.4 auch beim Leiter Georg Zeppenfeld (404936) oder ans Gemeindesekretariat (Mo., Di. und Fr.: 8-13 Uhr; 75969700). Wer wegen Krankheit oder Quarantäne Hilfe bei der Versorgung des Haustieres benötigt, wendet sich bitte an Pfarrerin Humbert (4061646). Zudem verweist die Gemeinde für Beratung- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen auf www.diakonie-duisburg.de mit der  Telefonnummer 29513138 und listet Hilfsmöglichkeiten in den beiden Stadtteilen auf, die das Leben in dieser Situation erleichtern:  ortsansässige Betriebe, die warme Mahlzeiten nach Hause liefern, Restaurants, wo warme Mahlzeiten sicher abgeholt werden können, wo kontaktloses Einkaufen möglich ist oder welches Geschäft Einkäufe nach Hause liefert.
  • Die Gemeinde weist zudem auf deren Homepage darauf hin, dass sie sich dem täglichen ökumenischen Glockengeläut um 19.30 Uhr, das Christinnen und Christen einlädt, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen, angeschlossen hat. Auch die Lutherkirche in Obermarxloh beteiligt sich an diesem Abendgeläut. Sobald die Glocken der Kreuzeskirche in Marxloh repariert sind, werde auch diese abends läuten.

 

 

 


 

Stand: 30.03.2020

 

Ja zum Presbyteramt per Unterschrift und Webvideo
In den Gemeinden der Evangelischen Kirchen im Rheinland werden Presbyterinnen und Presbyter in einem festlichen Gottesdienst eingeführt, wo sie ihr Gelübde in der Kirche persönlich ablegen. In Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus ist das nicht möglich, aber in der Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich erklingt das „Ja, mit Gottes Hilfe“ dennoch im Chor.

  • Möglich ist dies durch  die Kreativität der Gemeinde und die Möglichkeiten moderner Medien. Um den Anforderungen des Kirchenrechts in dieser Situation gerecht zu werden haben die 14 Frauen und Männer ihr Gelübde per Formular, Unterschrift, Briefpost oder PDF und Mail geleistet (so verfahren auch die anderen Gemeinden). Für die Gemeinde Obermeiderich jedoch haben sich die Ehrenamtlichen sowie Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann etwas Besonderes einfallen lassen: Da seit der Corona-Krise die Predigten für den Sonntag aus der Kirche als Video aufgezeichnet und im Netz ausgestrahlt werden, kam in der Sendung vom 29. März 2020 die nun hör- und sichtbare Einführung der Presbyterinnen und Presbyter hinzu. Pfarrerin und Pfarrer verlasen das Gelübde (s. Text unten) und alle Frauen und Männer haben ihr eigens „Ja, mit Gottes Hilfe“ vorab gefilmt und dem Pfarrer zugeschickt. Der machte daraus eine Collage, so dass mit einem Mal die Zusage, sich für Gemeinde, Kirche, Mensch und Gott einzusetzen, wie in einem großen Chor erfolgte. Das Video des ganzen Gottesdienstes vom 29.3.2020 mit Musik, Predigt und eben dem Gelübde ist unter https://www.obermeiderich.de/predigten zu sehen.
  • Der Wortlaut des Gelübdes ist in §27 des Presbyteriumswahlgesetzes der Evangelischen Kirche im Rheinland genau festgelegt: „Seid ihr bereit, das euch übertragene Amt in der Leitung unserer Kirche im Gehorsam gegen das Wort Gottes, wie es ausgelegt wird in den Bekenntnissen unserer Kirche und aufs Neue bezeugt ist in der Barmer Theologischen Erklärung, sorgfältig und treu auszuüben? Versprecht ihr, über Lehre und Ordnung unserer Kirche zu wachen, bei allen euch anvertrauten Aufgaben und Diensten die geltenden Ordnungen unserer Kirche zu beachten und in allem danach zu trachten, dass die Kirche auf dem Wege der Nachfolge Christi, ihres einen Hauptes, bleibe?“

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (hier als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Regenbogenfenster in Neumühl
In Zeiten von Coronavirus und Kontaktverbot hat Beate Becker, die den Gemeindebrief der evangelischen Kirche aus Neumühl mitgestaltet, die Idee einer schönen Mitmachaktion aufgegriffen, Kinder zu Hause beschäftigen und kreativ werden lassen. Das Ergebnis sind gemalte oder gebastelte Regenbogen, die Fenster im Stadtteil schmücken und von Hoffnung sprechen. „Die Idee habe ich“ sagt Beate Becker „natürlich gleich mit meinen Kindern umgesetzt und nun schmücken zwei Regenbögen unsere Kinderzimmerfenster.“ Sie ist froh, wenn das Beispiel noch mehr Schule macht, und deshalb ruft sie alle zur alternativen Fensterdeko auf: „Es müssen nicht nur Regenbögen oder Texte sein. Ich bin auf die Kreativität der Menschen gespannt.“ Freuen würde sie sich auch über ein Foto des Fensters, das dann mit anderen Fotos zum Mutmachen auf die Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl (www.neumuehl.ekir.de) gesetzt wird. Das Foto soll an gemeindebriefredaktion@gmx.net gemailt werden.

 

Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat sich nicht nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Im Impuls der Woche vom Sonntag, 29. März 2020 sprach Pfarrerin Monika Gebhardt über Matthäus 20,2, „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ Der nächste Impuls kommt am nächsten Sonntag.
 

Hoffnung zum Mitnehmen auf dem Obermeidericher Pflaster
Auf dem Obermeidericher Pflaster gibt es seit gestern wieder noch mehr Hoffnung zum Mitnehmen. Wie schon letzten Sonntag hat Pfarrerin Sarah Süselbeck auch diesmal wieder einen Bibelspruch auf die Straße geschrieben, für die Menschen, die ihn im Vorbeigehen bewusst lesen und auf dieser Art eben etwas mehr Hoffnung nach Hause mitnehmen. In Papierform gibt es ihn auch, denn in der Nähe des Straßengraffitis liegen Zettel zum Mitnehmen bereit, bedruckt mit dem aktuellen Bibelspruch. Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer Michael Schurmann und ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeideirch.de) starteten die Aktion „#hoffnungtogo“ schon vor zwei Wochen; am nächsten Sonntag soll es im Stadtteil wieder einen neuen Bibelspruch auf der Straße geben.

 


Langeweile bekämpfen und Kontakt halten
Jugendzentrum Neudorf-West bringt täglich neues Onlineprogramm

Seine Schützlinge kann das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West im „Reallife“ wegen der Corona-Krise jetzt nicht betreuen. Um ein Angebot trotz Schließung und Kontaktverboten zu ermöglichen, schafft ein Team mit einem täglich neuen Programm in den Sozialen Medien Abhilfe: Es gibt eine Mischung aus Rätseln, Geschichten, Musik, Spiel- und Bastelideen und auch eine Telefonsprechstunde.

  • Die Gruppe aus Pädagoginnen und Pädagogen, Studierenden und Ehrenamtlichen sowie jungen Mädchen aus dem Jugendzentrum hat dem Projekt den Namen „#zapdigital“ gegeben und legt bei der Programmgestaltung besonderen Wert auf die Beteiligung sowie jungen Mädchen aus dem Jugendzentrum, die nach eignen Wünschen und Erfahrungen kreative Ideen entwickeln, wie z.B. das Rezept für leckere Cookies vom Samstag. Die Jugendlichen steuern ihre Anregungen, wie alle anderen aus dem Team, online von zu Hause aus bei, denn das Jugendzentrum ist selbstverständlich geschlossen. Zu sehen ist das Programm auf Facebook unter ZAP Jugendzentrum Neudorf-West: https://www.facebook.com/JugendzentrumNeudorfWest und auf Instagram unter @ej_duisburg.
  • Kathleen Rawe, Leiterin des Jugendzentrums sagt zu der Aktion: „Gemeinsam wollen wir der Langeweile den Kampf ansagen, Redeanlässe schaffen, Wissen vermitteln und zu Spiel und Spaß anregen.“ Und sie schreibt weiter: „Wir wollen keine Möglichkeit unversucht lassen, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen.“
  • Weitere Infos gibt’s auch unter 0163/6644454, 0203/79908112 oder ev.jugendzentrum.neudorf-west@web.de.

 


Stand 27.03.2020

 

Hilfe bei Einkauf und Erledigungen durch Ehrenamtliche aus der Gemeinde Neudorf-West
Auch die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage ist, selbst Einkäufe oder Erledigungen zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat oder sich gerade in Quarantäne befindet, bekommt Hilfe durch ein Team von Ehrenamtlichen. Koordiniert wird das Ganze über die Nummer 0203 / 2898589, erreichbar montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr. Weitere Kontakte gibt es unter www.neudorf-west.ekir.de

 

Einkaufshilfe in Meiderich
Zusätzlich zur schon bestehenden Einkaufshilfe richtet sich die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit weiteren Aktionen an die Menschen: Sie hat sich ebenfalls dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet in Innehalten ein. Außerdem produzieren Gemeindemenschen Videoimpulse, von denen der erste in den nächsten Tagen online gehen sollen (mehr Infos unter www.kirche-meiderich.de). Nicht zu vergessen ist die Einkaufshilfe: Sollten ältere und alleinstehende Gemeindeglieder keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Turm der Salvatorkirche bald wieder ohne Gerüst

Letzte Woche konnte der Gerüstabbau am Turm der Duisburger Salvatorkirche noch nicht erfolgen. Jetzt sind aber zwei Teams vor Ort, und die Arbeiten in der Höhe kommen gut voran, so dass der Turm des Gotteshauses schon bald wieder ganz ohne Verkleidung auskommt wird. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, freut sich, dass nicht nur die Instandsetzung gut geklappt hat, sondern auch, was wiederum nicht selbstverständlich sei, - heißt es im Gemeindebrief - „die Gesamtkosten wahrscheinlich in einem bedeutsamen Maße unterhalb der veranschlagten Bausumme von rund 3 Millionen Euro liegen werden.“ Zum jetzigen Zeitpunkt geht das Leitungsorgan der Gemeinde davon aus, dass die Turmsanierung an der Salvatorkirche nach gut sechs Jahren im Mai 2020 abgeschlossen ist, so dass die Gemeinde diesen erfreulichen Anlass nutzen will, im Rahmen des Pfingstfestes das Hauptportal wieder zu öffnen und die Fertigstellung der Sanierung des 60 Meter hohen Turmes der Salvatorkirche dankbar zu feiern. Ob es beim Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 um 11 Uhr in der Salvatorkirche bleiben kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. www.salvatorkirche.de.

 

Glockenläuten in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm hat sich der stadtweiten ökumenischen Aktion angeschlossen und lässt wie andere evangelische und katholische Gemeinden täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Versöhnungskirche an der Lauenburger Alle um die Uhrzeit fünf Minuten lang läuten. Damit lädt auch sie die Gemeindemitglieder und alle die mögen, dazu ein, mit dieser Aktion eine Kerze ins Fenster zu stellen und dazu ein Gebet zu sprechen. Außerdem läutet in der Gemeinde auch jeden Sonntagmorgen die „Vaterunser-Glocke“ aus dem Turm der Versöhnungskirche. „Sie lädt ein zum Mitbeten, wo auch immer Sie gerade sind. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und dass Sie gesund bleiben.“ Heißt es dazu auf der Internetseite der Gemeinde: www.ekgr.de.

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor


Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de (und zwar hier) abrufbar, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Evangelische Gemeinde Obermeiderich gibt Hoffnung zum Mitnehmen mit Kreidebibelsprüchen

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht wegen der Auswirkungen des Corona-Virus neue Wege, das Wort Gottes trotz geschlossener Kirchen zu den Menschen zu bringen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern – auf Distanz.

  • Das Gemeindeteam um die beiden Seelsorgenden Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann starteten letzten Sonntag die Aktion, „#hoffnungtogo“: An jedem 7. Tag der Woche tauchen in Obermeiderich biblische Wochensprüche auf der Straße auf. Sie sind mit Kreide auf den Asphalt gemalt und zum Mitnehmen in Papierform in der Nähe aufgehängt. „Hoffnung zum Mitnehmen eben“, sagt Pfarrerin Süselbeck. Am nächsten Sonntag gibt es sie wieder.
  • Seit letzten Freitag, 20. März 2020 läuteten jeden Abend um 19 Uhr in Obermeiderich in der Kirche an der Emilstr 27 die Glocken zum Gebet; seit Donnerstag eine halbe Stunde später, denn die Gemeinde schließt sich der stadtweiten ökumenischen Aktion zum Glockenläuten um 19.30 Uhr an.  Das Besondere aber bleibt: In der Kirche steht nur Pfarrerin Süselbeck und betet. Das Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Wer mitbeten will, ruft das Gebet um 19.30 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. „Füreinander und miteinander beten, Gemeinschaft sein, sich verbunden wissen über alle Quarantäne-Grenzen hinweg, das ist der Gedanke dahinter“ sagt Pfarrerin Süselbeck. Unter dem Hashtag #mitobermeiderichbeten kann man seine Gedanken und eigenen Gebete mitteilen.
  • Das Dritte ist ebenfalls neu: Hat die Gemeinde bisher die Sonntagspredigten als Tonaufzeichnung auf der Homepage www.obermeiderich.de veröffentlicht, tut sie dies ab jetzt als Bild- und Tonaufzeichnung aus der Kirche.

 

Stand 26.03.2020

 

Zweite ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon am nächsten Sonntag, 29. März wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die zweite ökumenische Sonntagsandacht – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Esther Immer, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Rebecca Weidenbach, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei Liebfrauen. Mit Wort und Musik geht es um die „zarten, leisen Lieder, die uns jede Kerze singt", um die Kraft des Lichtes und um das Licht der Liebe, das allen geschenkt ist und das alle weitergeben können. Für Musik sorgen Gregor Finke, Gesang, und Marcus Strümpe, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg.
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 29. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html)
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

Einkaufshilfen, Glockenläuten, tägliche Webandachten
Evangelische Gemeinde Wanheimerort engagiert sich


Die evangelische Kirche in Wanheimerort hat ihr Gemeinde- und Stadtteilleben auf die Auswirkungen des Corona-Virus eingestellt: Kirche und Gemeindehaus sind geschlossen, ihr Kindergarten Vogelsangplatz hat eine kleine Notgruppe für Kinder mit Eltern in den sogenannten Schlüsselberufen, sie richtet mit anderen Organisationen in Wanheimerort eine Einkaufshilfe ein und bietet Seelsorge in vielfältiger Form an.

  • Die evangelische Gemeinde hat gemeinsam mit der katholischen und der freien, evangelischen Gemeinde, dem Bürgerverein, der Stadtteiloffensive und weiteren Kooperationspartnern eine Einkaufshilfe eingerichtet. Ein gemeinsames Team aus Helferinnen und Helfern steht bereit und erledigt Einkäufe für die, die aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage sind. Außerdem vermittelt das Team Beratung bei Fragen, die jetzt besonders drängen. Für das kostenlose Angebot, bei dem nur die anfallenden Auslagen z. Bsp. bei Einkäufen erstattet werden, nehmen Interessierte bitte Kontakt auf: nettes.w-ort@t-online.de oder nettes.wanheimerort@t-online.de; oder direkt bei Pfarrer Jürgen Muthmann (Telefon: 0203-72 23 83; oder Mobil: 01578-5720450).
  • Die Gemeinde ist zudem Teil der stadtweiten ökumenischen Aktion und lässt wie andere evangelische und katholische Gemeinden täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Gnadenkirche fünf Minuten lang läuten. Damit lädt sie Gemeindemitglieder und alle die mögen dazu ein, eine Kerze ins Fenster zu stellen und dazu ein Gebet zu sprechen.
  • Außerdem ist von Montag bis Freitag jeden Tag ab 12 Uhr eine neue Andacht im Netz zu sehen, entweder live oder vorproduziert. Die Idee setzen Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes um, die der Andacht den Namen „#eckwort“ geben. Die ersten Andachten sind schon online: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWJzEYMmsgzrbsKg3hV9AvpijN8lEucz. Weitere folgen.
  • Zudem vergisst die Gemeinde auch nicht die Älteren, die kein Internet haben: Die Geburtstagsbesuche der über 70jährigen entfallen zwar, aber alle bekommen eine Aufmerksamkeit, Grüße und Gesprächsangebote zugesandt, die von manchen dankend in Anspruch genommen wurden.  Alle, die Sorgen haben und darüber reden möchten, können sich zudem gerne an Pfarrerin Almuth Seeger Tel.: 0203 770607 und Pfarrer Jürgen Muthmann Tel.: 0203 722383 wenden.  

 

Krisen-Praystation 2
Zweiter Youtube-live-Gottesdienst in der Coronavrius-Krise zum Mitfeiern und Mitmachen

Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits letzte Woche aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Youtube-live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen gemacht. Morgen, Freitag, 27. März 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr aus dem Huckinger Studio auf Sendung. Es geht diesmal um das aktuelle Thema „Gemeinschaft“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzufeiern und mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 

 


Stand 25.03.2020

 

Glockenläuten auch in Neumühl
Gottesdienste kann man jetzt auch in der Neumühler Gnadenkirche nicht mehr feiern. Die Glocken aus dem Turm des Gotteshauses am Hohenzollernplatz läuten sonntags aber weiterhin. Das hat die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl beschlossen, die mit dem Läuten der Vaterunser-Glocke um 10.15 Uhr zum Innehalten und zum Sprechen des bekanntesten Gebetes der Christenheit, dem Vaterunser, einlädt. Und die Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand lädt die Gläubigen des Stadtteils herzlich dazu ein: „Lassen Sie sich doch von diesem Glockenläuten auch ruhig 'stören' bei dem, was Sie gerade tun und beten Sie mit, in innerer Verbundenheit zu denen, die es genauso tun.“ (www.ekir.de/neumuehl)

 


Stand 24.03.2020
 

ARD - 20:30 Uhr - Report Mainz mit einem Beitrag aus dem Evangelischen Christophoruswerk.in Duisburg
Im Rahmen eines ARD-Extra zur Corona Lage nach der Tagesschau, sendet die ARD ab 20:30 Uhr den "Report Mainz", u.a. mit dem Thema: "Schutzkleidung und Desinfektionsmittel werden aufgrund des neuen Coronavirus knapp". Die Dreharbeiten dazu fanden auch im Ev. Christophoruswerk statt. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte Ulrich Christofczik, Vorstandsmitglied des evangelischen Christophoruswerks in Duisburg: "Wenn wir jetzt eine Infektion in unseren Einrichtungen haben, dann rollt eine Welle von Patienten auf die Krankenhäuser zu, die nicht notwendig ist. Deswegen ist so wichtig: Bringt uns die Materialien, die wir brauchen. Wir sind fachlich und auch personell in der Lage, diese Krise zu stemmen. Aber nur dann, wenn wir diese Materialien jetzt auch wirklich bekommen." Infos nach der Sendung mit Link zur Mediathek gibt´s morgen auf www.cwdu.de.

 

Einkaufshilfe in Duisburg Wanheim und Angerhausen
Auch die evangelische Kirchengemeinde in Wanheim bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage, selbst Einkäufe zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat, sich gerade in Quarantäne befindet und im Stadtteil Wanheim/Angerhausen wohnt soll sich bitte unter einer der folgenden Telefonnummern melden: 771321 oder 709227 oder 703409 oder 7391578. Der Service ist kostenlos, bezahlt werden lediglich die bestellten Waren. www.gemeinde-wanheim.de

Tägliche Web-Andacht der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort
Von Montag bis Freitag jeden Tag um 12 Uhr eine Andacht im Netz, ob live oder vorproduziert: Das ist die Idee von Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes, die sie schon fleißig umsetzen. Das Format nennt sich #eckwort, und die ersten Andachten sind schon online, die vom 23. März 2020 (https://youtu.be/ZYGR3cPosGw) und die vom 24. März 2020 (https://www.youtube.com/watch?v=8pj8bwinWow). Weitere folgen.

 


 

Mehrsprachige Infos zum Coronavirus

Die Stadt Duisburg und das Kommunale Integrationszentrum haben aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht. Hier sind sie zu lesen: 

 

Innenstadt-Einkaufshilfe läuft gut an
Die Einkaufshilfe, die die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg (Innenstadt, Duissern, Neuenkamp, Kasslerfeld) für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder eingerichtet hat, läuft gut an. Monika Philipp-Korn, die das Ganze koordiniert, hat schon für fünf Betroffene Einkäufe erledigen können. Interessierte können sich gerne bei ihr melden: dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 10 - 12 Uhr telefonisch unter 0203/ 9308688, sonst 0203 / 330490.

 

Andachtsplan für den täglichen Live-Stream „5nach5“ aus der Duisserner Lutherkirche

Seit Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran.

Hier der Andachtsplan:

  • MO 23.03.2020      Pfarrer Stefan Korn
  • DI 24.03.2020        Pfarrer Stephan Blank
  • MI 25.03.2020        Pfarrer Martin Winterberg
  • DO 26.03.2020       Pfarrerin Esther Immer
  • FR 27.03.2020       Pfarrer Stefan Korn
  • SA 28.03.2020       Pfarrer Stephan Blank
  • MO 30.03.2020      Pfarrer Martin Winterberg
  • DI 31.03.2020        Pfarrer Stefan Korn
  • MI 01.04.2020        Pfarrer Stephan Blank
  • DO 02.04.2020       Pfarrer Martin Winterberg
  • FR 03.04.2020       Pfarrerin Esther Immer
  • SA 04.04.2020       Pfarrer Stefan Korn
  • MO 06.04.2020      Pfarrer Stephan Blank
  • DI 07.04.2020        Pfarrer Martin Winterberg
  • MI 08.04.2020        Pfarrer Stefan Korn
  • DO 09.04.2020       Pfarrer Stephan Blank
  • FR 10.04.2020       Pfarrer Martin Winterberg

 

Auch Glocken der Hamborner Friedenskirche läuten zum Gebet

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn begrüßt den Aufruf, in Duisburg jeden Abend um 19.30 die Glocken läuten zu lassen und schließt sich mit ihrer Friedenskirche an, die ab jetzt abends zum Innehalten und Gebt ruft. Außerdem hat die Gemeinde noch ein besonderes Angebot für die Menschen in der Umgebung: Diejenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen, bekommen Hilfe: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.
 

Hoffnung und Zuversicht, online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und auf dieser Internetseite weiter unten. WICHTIG: Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.

Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Foto: www.trinitatis-duisburg.de) und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“

Hier das Bibelwort und die Auslegung:

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 121. Psalm.

Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

Wir laden Sie ein, ihn täglich zu beten und dabei zu fühlen, wie ähnlich die Situation des Beters und die unsere Situation einander sind. Dazu soll die kurze Erklärung dienen.

Keine Gottesdienste mehr. Kein gemeinsames Singen, kein Gebet, kein Segen. Die Gemeinschaft der Glaubenden fehlt ihm schon jetzt. Der Beter des 121. Psalms steht auf der Schwelle des Tempels in Jeru-salem. Hier hat er wunderbare Stunden verbracht. Aber nun muss er gehen. Er muss diese Stätte der Sicherheit und Zuversicht verlassen. Er muss hinüber über den Berg, der da vor ihm liegt und in die Wüs-te gehen. Er hat Angst, denn der Weg wird gefährlich sein. Am meisten fürchtet er die Einsamkeit.
„Woher kommt Hilfe?“ fragt er sich. „Natürlich von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat!“, sagt er sich selbst und doch – die Angst bleibt.

Von hinten legt sich eine Hand auf seine Schulter. Ein Priester hat seine Angst gesehen und sagt nun: „Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet schläft nicht. Sieh, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“

Die Worte tun gut. Gott ist da.
„Aber all die Gefahren, die da auf mich zukommen!“ wendet der Beter ein. „Es wird lebensgefährlich sein da draußen!“ Der Priester kann nicht widersprechen: „Ja, das Leben ist ständig bedroht. Die Angst gehört immer dazu, besonders wenn sich alte Sicherheiten auflösen, wenn Krankheiten drohen und viel-leicht sogar der Tod. Aber du bist nicht allein! Du bist behütet von Gott. Er ist dir ganz nah. Er wird dein Schatten sein in aller Hitze und dein Schutz in der Kälte der Nacht, wenn die Ängste kommen und die Einsamkeit.“

Die Angst und der Zweifel aber wollen nicht vergehen, der Priester spürt es.
„Dann machen wir es anders.“ sagt er jetzt. „Ich werde jetzt nicht mehr vom Segen sprechen, sondern dich tatsächlich segnen. Neig deinen Kopf.“ Und dann segnet er den Menschen auf dem Weg:

„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“

Bis in Ewigkeit, denkt der Beter. Jetzt und für alle Zeiten bin ich von Gott gehalten, was immer auch ge-schehen mag - jetzt kann er seinen Weg gehen: Gehalten, getröstet und gesegnet! Die Hoffnung, die ihn erfüllt, gibt er uns weiter über den Abstand von 2500 Jahren hinweg.

Gehen auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, so gehalten und getröstet und gesegnet durch die kom-mende Zeit.

Herzlichst
Ihre Ute Sawatzki


Kontaktverbot einhalten – miteinander verbunden bleiben

24.03.2020

Anlässlich des auch in Duisburg gültigen Kontaktverbots wendet sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit diesen Worten an die Menschen.

Das am Sonntag erlassene Kontaktverbot ist eine weitere, notwendige Maßnahme, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Und die Bürgerinnen und Bürger scheinen sich weitgehend daran zu halten. Gott sei Dank.
Bei aller Einsicht in die  Notwendigkeit dieser Maßnahme sollten wir alle aber diejenigen nicht vergessen, die davon am härtesten betroffen sind: alte, kranke und alleinlebende Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Möglichkeiten finden, wie wir in dieser Zeit gerade auch mit diesen Menschen verbunden bleiben. Jetzt, da das Leben spürbar entschleunigt ist, findet die eine oder der andere vielleicht eher mal Zeit zum Telefonhörer zu greifen, eine Mail oder sogar einen Brief zu schreiben und dadurch einem anderen Menschen zu signalisieren: „Du bist nicht allein. Ich denke an Dich und nehme Anteil an dem, was Dich bewegt.“
Ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit ist das Gebet. Deshalb laden in vielen Städten die Kirchenglocken zu einer bestimmten Tageszeit dazu ein, innezuhalten, ein Gebet zu sprechen und sich zu vergewissern, dass wir nicht nur untereinander verbunden sind, sondern auch mit Gott in Verbindung, dem Ursprung und Ziel unseres Lebens. Er ist die Kraft, die diese Welt und jedes einzelne Leben auch in diesen Zeiten in seinen Händen hält. Daran will ich mich halten.
 



Der Mond ist aufgegangen, auch in Duisburg
Das Lied vom Mond, der aufgegangen ist, kennen viele. Den Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland letzte Woche, jeden Abend um 19 Uhr draußen die Melodie zu spielen oder den schönen Text - ein Gedicht von Matthias Claudius - zu singen, haben Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West sofort aufgenommen. So spielen seitdem – jede und jeder für sich zu Hause - Annette Kaiser, Britta und Hanka Heckes, Clarissa, Silke und Hartmut Hansen und Chorleiter Volker Nies jeden Abend mit ihren Instrumenten in ihren Stadtteilen von den Terrassen und Balkonen gut hörbar die unvergessliche Melodie. Beschwerden gab´s bisher nicht, dafür vereinzelt Applaus und eine Dame, die jeden Abend am Neudorfer Markt begeistert mitsingt. Die Musikfans wollen weitermachen…

 

Duisburger Kirchen setzen mit Abendgeläut Hoffnungszeichen in Zeiten von Corona
Seit gestern läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken und laden zum Gebet

Die in der vergangenen Woche in Oberhausen gestartete Gebetskette, mit der sich Gläubige zum Vaterunser-Gebet am Abend verbinden, hat jetzt auch die katholischen und evangelischen Gemeinden Duisburgs erreicht. In ökumenischer Verbundenheit läuten seit Montag, 23. März nun in vielen Kirchen Duisburgs um 19.30 Uhr fünf Minuten lang die Glocken und laden die Gläubigen ein, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen.

  • Schon seit der vergangenen Woche haben viele katholische Gemeinden in Duisburg die Idee der Oberhausener Pfarrei St. Pankratius aufgegriffen. „Ein einheitliches Glockengeläut in der ganzen Stadt, an dem sich auch die evangelischen Kirchen beteiligen, gab es hierzu aber bislang nicht. Das haben wir nun geändert. Alle katholischen Kirchen Duisburgs sowie viele Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs werden zeitgleich um 19.30 Uhr läuten und zum Gebet einladen“, erklären Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Armin Schneider. Schneider, der die Aktion begrüßt, lädt die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ein, sich an der Aktion zu beteiligen.
  • Stadtdechant Winkelmann betont, dass die katholische Kirche sich mit dieser Uhrzeit bewusst vom üblichen Angelusläuten um 19 Uhr absetzen möchte, weil „dieses besondere Gebetsanliegen in Zeiten von Corona auch einen besonderen Zeitpunkt erhalten soll“, sagt Roland Winkelmann. Und Armin Schneider ergänzt: „Wir wollen damit ein starkes Zeichen dafür setzen, dass uns das Gebet tatsächlich über alle konfessionellen Grenzen hinweg verbindet. Gemeinsam wollen wir für die Kranken und die vielen Helfer beten und uns vergewissern, dass wir mit unseren Sorgen und Ängsten nicht allein sind, sondern dass da eine Kraft in der Welt ist, die diese Welt und unser Leben trotz allem und in allem hält und trägt.“

 


Stand 23.03.2020

Erklärung der Wohlfahrtsverbände zur Corona-Krise
Jede Menge Hotlines

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger!

Wenn Sie morgens aufstehen, denken und sprechen Sie über die Corona-Krise. Wenn Sie abends schlafen gehen, auch. Und das fast nur noch zu Hause. Den Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Duisburger Wohlfahrtsverbände als den großen Anbietern von sozialen Beratungs- und Hilfeangeboten in unserer Stadt geht es genauso. Wir denken zum Beispiel an die Kinder in den Kitas, die plötzlich ihre Freunde nicht mehr täglich treffen. An die jetzt schon hohe und weiter wachsende Zahl der Berufstätigen, die in Zwangsurlaub geschickt oder auf Kurzarbeit gesetzt oder sogar schon entlassen werden. An die Beschäftigten in Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Sorge haben, ob sie demnächst noch mit genügend Material ausgestattet sind, um helfen zu können. 

Es ist eine ungewöhnlich schwere Zeit für alle. Umso wichtiger sind die die zahllosen Menschen, die Zuversicht verbreiten: die große Mehrheit der Eltern, die sich den gewachsenen Anforderungen der Betreuung ihrer Kinder mit viel Fantasie stellen. Oder die große Mehrheit der älteren Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern mit Geduld Einschränkungen auf sich nehmen. Auch unsere Stadtspitze handelt klug und umsichtig. Wir bitten deshalb alle Duisburgerinnen und Duisburger:

Halten Sie sich strikt und ohne Ausnahme an die amtlichen Verfügungen. Das ist das beste Mittel gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus. Die Wohlfahrtsverbände können Ihnen zwei Dinge versprechen: Unsere Pflege- und Gesundheitsdienste tun alles Menschenmögliche, um Bewohner und Klienten gut zu versorgen und vor Ansteckung zu bewahren. Und: unsere Beratungs- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen sind per Telefon und im Netz zu erreichen und verstärken ihre Bemühungen, möglichst vielen Menschen zur Seite zu stehen.

Die Internetseiten der Wohlfahrtsverbände bieten alle notwendigen Informationen und werden während der Krise ständig aktualisiert:

  • www.awo-duisburg.de
  • www.caritas-duisburg.de
  • www.diakonie-duisburg.de
  • www.drk-duisburg.de
  • www.jgduisburg.de
  • www.duisburg.paritaet-nrw.org

Unsere zahlreichen Hotlines und Beratungstelefone können sie zentral erfragen

  • bei der AWO unter 0203 30 95 530
  • bei der Caritas unter 0203 29 59 20
  • bei der Diakonie unter 0203 29 51 31 38
  • bei der Jüdischen Gemeinde unter 0203 29 81 242
  • beim Paritätischen unter 0203 31 81 450
  • beim Roten Kreuz unter 0203 28 28 33 60

Mit allen guten Wünschen
(gez.)
Alexander Drehmann (Jüdische Gemeinde), Ulrich Fuest (Caritasverband), Veysel Keser (AWO), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Duisburg), Ingo Schunke (Deutsches Rotes Kreuz), Dirk Tänzler (Der Paritätische)

 


 


Glocken rufen in Buchholz und in Wedau zum Gebet
In dieser Krisenzeit wird vielen wieder bewusst, dass Kirchenglocken zum Gebet rufen. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis will mit dem Läuten an der Kirche in Wedau und der Jesus-Christus-Kirche Buchholz zum Gebet einladen, denn Gottesdienste sind auch hier nicht möglich. In diesen Zeiten erinnert die Gemeinde an ursprünglichen Sinn der Glocken, die dort mittags um 12 und um 19 Uhr läuten. Zusammen mit vielen anderen Gemeinden in Deutschland wird nach dem Abendläuten um 19 Uhr auch in Buchholz und Wedau in der Kirche eine Kerze angezündet.  Dazu sagt Pfarrer Dirk Sawatzki, der Vorsitzende des Presbyteriums: „Wir laden alle ein, sich zu Hause an dieser Aktion zu beteiligen: Wir stellen eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadt, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.“ Aus diesem Grund wird die Gemeinde auch das Sonntagsläuten beibehalten: Die Glocken werden weiterhin zur Gottesdienstzeit um 10.30 Uhr läuten und zum Vaterunser rufen, auch wenn die Menschen sich nicht in den Kirchen versammeln können. Die Glocken rufen bewusst zum gemeinschaftlichen Gebet und laden alle ein, sich daran zu beteiligen. Mehr Infos dazu auf der Gemeindehomepage: www.trinitatis-duisburg.de

Neue Bestimmung für die Notbetreuung in den Kitas
Die Landesregierung hat neue Bestimmungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erlassen, nach denen sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg richtet. Hierzu heißt es in der Fachempfehlung Nr. 8 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: „Oberste Priorität hat es, den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Ab Montag, den 23.03.2020, hat daher jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit aus, dass ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt. Das heißt: es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.“  Die Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind dazu seit Montagmorgen, 23. März 2020 erreichbar. Wer einen Betreuungsplatz benötigt, soll Kontakt mit der Kindertageseinrichtung aufnehmen. Mehr Infos und Formulare gibt es auf der Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (www.ebw-duisburg.de).  

Musikalische Abendandacht aus Neudorf kommt jetzt online nach Hause
Bisher lud die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West zu ihren monatlichen musikalischen Abendandachten immer in den Konfiraum der Christuskirche ein. Wegen der Maßnahmen zum Corona-Virus lädt sie online zur Nachfeier ein, denn ein Team um Kirchenmusiker Volker Nies hat dafür vor einigen Tagen die Andacht im Video aufgenommen. Vor der Kamera haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Clarissa Hansen mit Volker Nies die Andacht den Bedingungen angepasst und für die Netzgemeinde gesungen, musiziert und Texte gesprochen.  Zu finden ist die „Musikalische Abendandacht Neudorf-West“ auf Youtube unter dem Link https://youtu.be/0TyEtaCPnq4. Volker Nies dankt für die Aufnahme der Communauté Taizé, die aufgrund der gegenwärtigen Situation freundlicherweise die Genehmigung zur Verwendung der Gesänge für dieses Video erteilt hat.  

 

Auch beim KDA keine Veranstaltungen
Das Veranstaltungsverbot bis zum 19. April durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW betrifft selbstverständlich auch das geplanten Vorträge und Diskussionsveranstaltungen des evangelischen Laboratoriums vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (www.kda-niederrhein.de). Ob nach dem 19. April wieder Bildungsveranstaltungen durchgeführt werden können, ist auch dort noch offen. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und zur Begrenzung der Ausbreitung des Corona-Virus kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden.  

 


Stand 20.03.2020

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm 
Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

  • Dann wird Kirchenmusiker Daniel Drückes für alle, die Lust zum Zuhören oder sogar Mitsingen haben, Lobpreis-Lieder am Klavier spielen und singen. Die Texte sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar sein, so dass jede und jeder zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können sogar Liedwünsche per Kommentarfunktion geäußert werden. 
  • Die Idee zu dem Lobpreissingen per Netz hatte Daniel Drückes, weil er weiß, dass für die Choristinnen und Choristen und vielen andere, Singen zu den liebsten Hobbys gehört, es „ Hoffnung und Mut, auch in schweren Zeiten gibt, und singen gesund und in positivem Sinne ansteckt. „Auch wenn das Singen in Gemeinschaft sicherlich mehr Spaß macht als alleine, so bringt es auch zuhause Freude“ sagt Drückes zu diesem besonderen Lobpreissingen.
  • Gesendet wird es aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer zur Anstellung Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

Evangelische Beratungsstelle richtet offene Telefonsprechstunde ein
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt zusätzlich eine „offene Telefonsprechstunde“ an.  Menschen, die akut unter Druck stehen, können in der Zeit anrufen und werden direkt mit Mitarbeitenden aus dem Beratungsteam. Dieses Angebot gilt von montags bis freitags in der Zeit von 9.30 – 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Außerdem werden die regulären Beratungsangebote, wie Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, jetzt telefonisch durchgeführt. Termine dafür können unter den beiden Rufnummern montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr vereinbart werden. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.
 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg sendet tägliche Andachten im Live-Stream „5nach5“
Ab Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran. Pfarrer Korn spricht von einem Experiment spricht. „Es ist ein Versuch, aus der Not geboren, damit das kirchliche Leben nicht ganz zum Erliegen kommt. Aber wir hatten auch noch nie solch eine dramatische uns alle betreffende Krise.“ So kam es zu dem Konzept: Per Livestream ein gutes Wort aus der Bibel, hilfreiche Gedanken am Ende eines Tages, mit Musik, mit einem Gebet, mit einem Segenswort. Dass das Ganze funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche werkeln. Infos unter www.ekadu.de.

Tagespflege musste schließen
Die ambulanten Dienste fahren weiter

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte arbeiten in den Evangelischen Sozialstationen GmbH. Sie pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Seit Januar 2017 bieten die Sozialstationen auch eine Tagespflege in Dinslaken an. Aufgrund des gestrigen Betretungsverbots des NRW-Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales musste die Tagespflege gestern schließen. Die ambulanten Dienste fahren aber weitgehend normal. Wenn man zurzeit bei irgendetwas von normal sprechen kann…. Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Seelsorge, Einkaufshilfen und Service zum Gassi-Gehen
Maßnahmen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn bietet denjenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen können Hilfe an: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Sowohl die Hamborner Friedenskirche als auch der evangelische Kindergarten bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die diesjährige Konfirmation ist abgesagt worden und findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Taufen sollen wieder am 30. Mai und 21. Juni stattfinden. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.

 

Gottesdienste in Fernsehen und Radio / kirchliche Radiosendungen
(Angaben ohne Gewähr)

Fernsehgottesdienste

  • ARD Fr, 22.03.20 |10:05 Evangelischer Gottesdienst
  • ZDF So, 29.03 | 09:30; Katholischer Gottesdienst
  • ZDF So, 29.03 | 09:30; Evangelischer Gottesdienst

Radiogottesdienste und kirchliche Sendungen

  • Gottesdienst auf WDR 5: sonn- und feiertags 10.00 - 11.00 Uhr
  • Kirche in 1LIVE: montags - samstags zwischen 05.00 - 20.00 Uhr
  • Kirche in WDR 2: montags - freitags 05.55 - 06.00 Uhr, samstags 06.20 - 06.25 Uhr, sonn- und feiertags 07.45 - 07.50 Uhr ("Hörmal")
  • Kirche in WDR 3-5: WDR 5: 06.55 - 07.00 Uhr, WDR 3: 07.50 - 08.00 Uhr (Liedpredigt nur samstags), WDR 4: 08.55 - 09.00 Uhr (auch sonn- und feiertags), Das Geistliche Wort auf WDR 5: sonn- und feiertags 08.40 - 08.55 Uhr

 

 


Stand 19.3.2020

 

Einkaufshilfen, Seniorenberatung und Sorgentelefone
Im Rahmen der Einschränkung des öffentlichen Lebens um die Verbreitung des Corona-Virus zu vermindern, fallen auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum 19. April alle Gottesdienste und Veranstaltungen aus; die für dieses Datum geplante Einführung des neuen Presbyteriums wird verschoben und die Kirche in Beeck ist geschlossen. Der Seniorentreff am Ostackerweg ist ebenfalls geschlossen, die Beratung für Seniorinnen und Senioren geht per Telefon weiter. Zusätzlich hat die Gemeinde eine Einkaufshilfe für Seniorinnen und Senioren eingerichtet, die ihre Wohnung nicht verlassen können. Beide Angebote sind unter der Telefonnummer 0176 53211994 zu erriechen. Da die Pfarrer der Gemeinde die Hausbesuche weitestgehend einstellen müssen, haben sie am Hörer ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Pfarrer Rüdiger Klemm (46 38 79), Pfarrer Klaus Fleckner (0203 / 39 22 47 11) und Pfarrer Tijmen Aukes (0203 / 43 32 91). Weitere Gemeindekontakte gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.


Evangelische Beratungsstelle an beiden Standorten am Hörer
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt telefonische Beratungen in den Bereichen Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung an. Anmeldungen sind nur telefonisch möglich (montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr, am Standort Duisburg Hamborn unter 0203/990690 und am Moerser Standort unter 02841/9982600. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.

Keine Besuche mehr in Einrichtungen der stationären Pflege
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg (www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de) teilt mit, dass ab Freitag, dem 20.03.2020, in den Einrichtungen der stationären Pflege der AWOcura, des Caritasverbandes, der DRK Pflege und Betreuung Gesellschaft, der Evangelischen Altenhilfe und des Evangelischen Christophoruswerkes keine Besuche mehr möglich sind. Die bisher teilweise geltende Regelung von auf eine Stunde begrenzten Besuchsmöglichkeiten für je einen Angehörigen pro Bewohner fällt damit weg. Ziel der für alle frei gemeinnützigen Träger geltenden Regelung ist es, auf der Grundlage der Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg noch strikter als bisher die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, die alten und pflegebedürftigen Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu schützen und alles zu tun, um durch eigenes vernünftiges Handeln eine amtlich zu verhängende Ausgangssperre unnötig zu machen.

 


Seelsorge am Telefon, Einkaufshilfen und Andachten im Livestream
Salvatorkirche komplett geschlossen


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ergreift Maßnahmen, um die Pandemie zu bekämpfen und nimmt zugleich den diakonischen Auftrag der Gemeinde so weit wie möglich wahr.

  • Für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder wird eine Einkaufshilfe eingerichtet. Die Koordination übernimmt Monika Philipp-Korn (dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 10 - 12 Uhr telefonisch unter 0203/ 9308688, sonst 0203 / 330490.
  • Die Gemeinde prüft zudem Möglichkeiten, wie die medialen Wege genutzt werden können, um den Menschen Andachten in der Zeit des Wegfalls von Gottesdiensten zu ermöglichen. Eine Livestream-Andachtsreihe („5nach5“) in der Duisserner Lutherkirche ist in Vorbereitung und soll Montag, 23. März 2020 starten (Details dazu folgen vermutlich morgen). Menschen, die das direkte seelsorgliche Gespräch suchen, wenden sich an Pfarrer Stephan Blank (Tel: 24808), Pfarrer Stefan Korn (Tel: 330490) oder Pfarrer Martin Winterberg (311176).
  • In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg fallen alle gemeindlichen Veranstaltungen aus und alle angekündigten Gottesdienste finden zunächst bis einschließlich 19. April nicht mehr statt. Die Salvatorkirche bleibt bis einschließlich 19. April geschlossen, auch Einzelbesuche sind nicht mehr möglich. Taufen, die bis zum 19. April 2020 geplant wurden, müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Für Bestattungen folgt das Pfarrteam Alt-Duisburg den Empfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, in den Friedhofskapellen bzw. Trauerhallen keine Trauerfeiern mehr abzuhalten. Stattdessen soll es ohne einen vorherigen Trauerzug am offenen Grab die Zeremonie geben, an der maximal zehn Personen teilnehmen dürfen. 
  • Ausfallen werden bis auf weiteres Orgel- und Chorkonzerte in der Salvator- und in der Lutherkirche. Auch Chorproben finden nicht statt, solange dies notwendig ist. Kreise und Gruppen werden zunächst bis nach den Osterferien nicht mehr zusammenkommen. Der Seniorentreff in der Duisserner Notkirche wird zunächst bis nach den Osterferien geschlossen bleiben.  Beratungsleistungen werden dort aber weiterhin, jedoch nur telefonisch angeboten (dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203 / 930 86 88, außerhalb der Zeiten unter 0203 / 330490).
  • Der Veranstaltungsstopp gilt auch für Gruppen, die in Räumen der Gemeinde zusammenkommen, aber keine gemeindeeigenen Gruppen sind, und zwar im Gemeindehaus Marientor, Notkirche, Stövchen, Calvinhaus. Auch die Besuchsdienstarbeit der Gemeinde wird zunächst bis nach den Osterferien eingestellt. Es sollen aber schriftliche Glückwünsche versandt werden. Unter den gegebenen Umständen werden bis zu den Sommerferien alle geplanten Gemeinde-Fahrten nicht stattfinden.
  • Die diesjährigen Konfirmationsgottesdienste in Alt-Duisburg entfallen und werden auf das Frühjahr 2021 verschoben. Nach den Sommerferien werden alle Eltern der betreffenden Konfirmandinnen und Konfirmanden schriftlich über den genauen Konfirmationstermin informiert, um frühzeitig die Konfirmationsfeier planen zu können. Die Anmeldungen für den neuen Konfirmandenjahrgang werden verschoben auf die Zeit nach den Sommerferien. Die betreffenden Eltern der Jugendlichen werden schriftlich über den Anmeldetermin informiert. Der Festgottesdienst zur Jubiläumskonfirmation in Alt-Duisburg, der für den Herbst 2020 geplant ist, entfällt und wird auf den Herbst 2021 verschoben.

Ökumenische Sonntagsandachten aus Duisburg im Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon ab dem 22. März jeden Sonntag in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Den Auftakt der Serie – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Pfarrer Björn Hensel aus der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) und Diakon Thomas Löv von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Judas-Thaddäus aus dem Duisburger Süden. Es geht um die schöne Frühlingszeit, um das Gefühl bedroht zu sein, um die Kostbarkeit des Lebens und darum, dass die Menschen auch jetzt unter dem Schutz Gottes und seiner Zusage stehen. Aufgezeichnet wird die Andacht am Samstag im Freien. Die Musik macht Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 22. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg); danach ist es dauerhaft auf dem Youtube-Kanal von Radio Duisburg zu sehen. Zudem stellt Radio Duisburg diese und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 29. März, 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist. 

 

Hier ist der Stand der Infos vom 18. März 2020

Einkaufshilfe in Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich bietet ihren älteren und alleinstehenden Gemeindegliedern wegen der Auswirkungen des Corona-Virus Unterstützung bei Einkäufen an. Sollten die Seniorinnen oder Senioren keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Gemeinde spendet je Gottesdienst 200 Euro Kollekte und bittet um zusätzliche Spenden

Schon in „normalen Zeiten“ geht oft unter, was Besucherinnen– und besucher von Gottesdiensten durch ihre oft kleinen Spenden für Menschen in ihrem direkten Umfeld, im ganzen Land und auf der ganzen Welt leisten. In Zeiten, in denen sich Christinnen und Christen nicht mehr zu Gottesdiensten in den Kirchen und Gemeindehäusern versammeln können, entfällt auch die Möglichkeit, durch die Kollekte an Menschen und Gemeinschaften zu denken, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 200 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. "Als Kirche danken wir allen, die durch ihre Kollekte regelmäßig gute Projekte unterstützen. Es gibt ganze Arbeitsfelder, die auf diese Form der Förderung angewiesen sind."

  • Sonntag, 22.03.: Förderung von Projekten an Schulen und Universitäten und der Arbeit der Ev. Studierendengemeinden
  • Sonntag, 29.03.: Projekt „Hilfe für Straßenkinder in Südafrika“ der Kindernothilfe
  • Sonntag, 05.04.: Projekte der Diakonie im Bereich der Jugendhilfe
  • Gründonnerstag: Hilfe für Müllsammler in Indien
  • Karfreitag: Unterstützung der Obdachlosenhilfe, der Straffälligenhilfe und der Suchthilfe
  • Ostersonntag: Aktion „Brot für die Welt“
  • Ostermontag: Streetwork- und Kontaktcafe pro kids des Diakoniewerks Duisburg
  • Sonntag, 19.04.: Förderung der Integrations- und Flüchtlingsarbeit

Damit werden 1.600,-- € zur Verfügung gestellt. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. Übrigens: Bis 200,-- € reicht schon die Kopie des Kontoauszuges, um den Betrag von der Steuer absetzen zu können. Darüber hinaus erhalten alle Spenderinnen und Spender eine entsprechende Bescheinigung. 

Spendenkonto:

  • Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
  • BAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14
  • Stichwort „Diakoniekollekte“

Für Rückfragen steht Pfarrer Rainer Kaspers gerne zur Verfügung (rainer.kaspers@ekir.de; 0203 / 7297702).


 

Maßnahmen im Christophoruswerk
Auch in den Häusern des Evangelischen Christophoruswerkes ist für Bewohnerinnen und Bewohner per Stand heute 18.3.2020 jeweils nur ein Besuch pro Tag durch jeweils eine für eine Stunde zugelassen.  Besuche werden in einer Liste mit Adressangaben vermerkt. Ausnahmen sind nur im Einzelfall - z.B. bei Sterbebegleitung - möglich. Vor Ort müssen die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen vor und nach dem Besuch eingehalten werden. Wegen des Erlasses des zuständigen Ministeriums sind das öffentlich zugängliche Restaurant und das „Café Zentral“ in Meiderich bis zunächst 19. April geschlossen. Gleiches gilt für offene Mittagstisch- und Café-Angebote aller Einrichtungen. Alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen fallen bis auf weiteres aus. Aktuelle Infos gibt es unter www.cwdu.de.

Einzelbesuche sind NICHT mehr möglich
Evangelische Altenhilfe Duisburg – keine Einzelbesuche mehr möglich

Wegen des Coronavirus sind die Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg (www.eahd.de) seit dem 18. März 2020 für Externe geschlossen. Für die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (www.asg-du.de) gilt das vorerst nicht.

Mit dem Stadtteil von zuhause aus beten und Hoffnung zum Mitnehmen
Evangelische Kirche Obermeiderich lädt zur Gemeinde auf Distanz ein

Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann erleben jetzt viel Solidarität in der Stadt. Viele unterschiedliche Angebote helfen und unterstützen die Nächsten. „Wenn aber in dieser Krise so viel verboten ist, was Kirche ausmacht - Gottesdienste feiern, in verschiedenen Gruppen zusammen kommen und für einander da sein – was können wir als Kirche tun? Beten ist nicht verboten. Und Hoffnung zu schenken auch nicht“ fragt sich Pfarrerin Süselbeck. Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht deshalb drei neue Wege, das Wort Gottes trotzdem zu den Menschen zu bringen, trotzdem gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern.

  • Ab Freitag, 20. März 2020 läuten jeden Abend um 19 Uhr in Obermeiderich in der Kirche an der Emilstr 27 die Glocken zum Gebet. Das Besondere: In der Kirche steht nur Pfarrerin Süselbeck und betet. Das Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Wer mitbeten will, ruft das Gebet um 19 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. „Füreinander und miteinander beten, Gemeinschaft sein, sich verbunden wissen über alle Quarantäne-Grenzen hinweg, das ist der Gedanke dahinter“ sagt Pfarrerin Süselbeck. Unter dem Hashtag #mitobermeiderichbeten kann man seine Gedanken und eigenen Gebete mitteilen.
  • Das Gemeindeteam um die beiden Seelsorgenden kommt bald mit einer zweiten Aktion, „#hoffnungtogo“ Jeden Sonntag tauchen in Obermeiderich biblische Wochensprüche auf der Straße auf. Sie sind mit Kreide auf den Asphalt gemalt und zum Mitnehmen in Papierform in der Nähe aufgehängt. „Hoffnung zum Mitnehmen eben“, sagt Pfarrerin Süselbeck.
  • Das Dritte ist ebenfalls neu: Hat die Gemeinde bisher die Sonntagspredigten als Tonaufzeichnung auf der Homepage www.obermeiderich.de veröffentlicht, tut sie dies ab jetzt als Bild- und Tonaufzeichnung aus der Kirche.

Offene Kreuzeskirche Marxloh schließt
In besseren Zeiten ist die Marxloher Kreuzeskirche zu festgelegten Uhrzeit für Besucher geöffnet. Ab heute aber ist sie nicht  mehr zu den üblichen Zeiten geöffnet. Grund dafür ist die Empfehlung der Evangelischen Kirche im Rheinland, alle sogenannten „Offenen Kirchen“ zu schließen. Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sieht daher von der Absicht, die Kreuzeskirche auch weiterhin für einzelne Besucher offen zu halten, ab. Menschen, die das seelsorgerliche Gespräch suchen, wenden sich an Pfarrerin Anja Humbert (0203 4061646), Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 4829133); allgemeine Infos gibt´s im Gemeindebüro (0203 / 75969700) oder unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Sorgentelefon und Einkaufshilfe in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
Ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm bietet ab sofort vor Ort einen Einkaufsservice für Menschen an, die gerade Unterstützung brauchen. Telefonisch können sich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen derzeit die Einkäufe nicht selbst erledigen können, oder zur Personengruppe gehören, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gerade als besonders gefährdet gelten sowie Menschen, die unter Quarantäne und deswegen das Haus nicht verlassen dürfen. Melden können sich ebenfalls Menschen, deren Freunde und Verwandte, die ihnen sonst helfen, gerade nicht zu ihnen kommen können. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos, Interessierte erstatten nur die anfallenden Auslagen. Interessierte können sich über diese Kontakte melden: E-Mail: einkaufshilfe@ekgr.de, Telefon: 0203 44090559, Mobil: 0178 8037171. Gerade weil derzeit die gewohnten Hausbesuche der Gemeinde nicht möglich sind, möchte sie mit den Menschen im Gespräch bleiben: Pastorin Ulrike Kobbe (0203 9331907) und Klaus Andrees, Presbyter der Gemeinde und Notfallseelsorger (0203 767670) haben ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, rufen die beiden zurück, wenn die Telefonnummer hinterlassen wird. Infos gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de.

Schutzmaßnahmen im Diakoniewerk Duisburg
Zum Schutz von Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitenden gelten für die Angebote des Diakoniewerks Duisburg (www.diakoniewerk-duisburg.de) Änderungen sowie kontaktreduzierende Maßnahmen (voraussichtlich bis zum 20. April 2020):

  • Die Beratungsstellen bleiben erreichbar, persönliche Kundenkontakte werden aber reduziert. Alle Einrichtungen des Diakoniewerks Duisburg bleiben telefonisch und per E-Mail erreichbar, öffentliche Sprechstunden ohne Anmeldung können derzeit nicht mehr angeboten werden. In besonderen Einzelfällen ist es nach wie vor möglich, dass persönliche Gespräche nach Terminvereinbarung stattfinden. Davon betroffen sind folgende Einrichtungen: Flüchtlingsberatung, Psychosoziale Betreuung, Schuldnerberatung, Erwerbslosenberatung und die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle (ZABV).
  • Es gelten Besuchseinschränkungen in stationären Einrichtungen: In den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Wohnungslosenhilfe gibt es aktuell Besuchseinschränkungen. Besucherinnen und Besucher müssen sich ab sofort für einen geplanten Besuch vorab telefonisch bei den zuständigen Mitarbeitenden der Einrichtungen anmelden und die Hygienevorschriften einhalten.
  • Die Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) werden geschlossen: Gemäß der aktuellen Verfügung der Stadt Duisburg bleiben ab dem 18.03.2020 die Kaufhäuser der Diakonie geschlossen. Diese Maßnahme betrifft alle Standorte (in Duisburg, Wesel, Dinslaken, Voerde und Kamp-Lintfort). Die Mitarbeitenden der Kaufhäuser stehen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Dienstleistungsangebote wie Möbeltransporte und Umzüge sind auf Anfrage weiterhin möglich.
  • Außerdem sind bestimmte Einrichtungen geschlossen bzw. nur telefonisch erreichbar: Das pro kids, das Café Mittendrin und die Familienhilfe sofort vor Ort sind derzeit geschlossen. Familien, die das Beratungs- und Hilfsangebot der Familienhilfe sofort vor Ort in Anspruch nehmen möchten, erhalten eine telefonische Beratung zu den üblichen Öffnungszeiten. Auch Einzeltermine nach Vereinbarung sind möglich. Das Streetwork- und Kontaktcafé pro kids bleibt ebenfalls weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten für Jugendliche telefonisch und per E-Mail erreichbar.
  • Ansprechpartner:
    Die Fachkräfte in den Einrichtungen geben gerne Auskunft. Bei speziellen Fragen, die die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung in unseren Einrichtungen betreffen, stehen die Geschäftsführung sowie die Fachbereichsleitungen ebenfalls zur Verfügung:
    Geschäftsführung: Ruth Stratmann und Udo Horwat, Sekretariat: (0203) 93139 90
    Arbeit & Ausbildung: Michael Richard-Sommer (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 31833 90
    Kinder, Jugend & Familie: Brunhilde Seitzer (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 93151220
    Wohnungslosenhilfe und Sozialpsychiatrie: Roland Meier (Fachbereichsleitung), Telefon: (0203) 9313131

 



Hier ist der Stand der Infos vom 17. März 2020
 

Hohe Inanspruchnahme der TelefonSeelsorge
Informationsabend zur Ausbildung ist abgesagt


Derzeit nehmen viele Menschen das 24-Stunden-Angebot der TelefonSeelsorge in Anspruch und melden sich mit ihren Sorgen und Fragen unter den gebührenfreien Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222. In der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen wurden in den letzten vier Tagen fast 200 Gespräche geführt. In über 20% der Anrufe wurde die Corona-Pandemie angesprochen, oft im Zusammenhang mit Ängsten, Einsamkeit und Verunsicherung. Es steht zu erwarten, dass die Anrufzahl noch steigen wird, wenn immer mehr Menschen ans Haus gebunden sind und wenn immer mehr Beratungsdienste kein Angebot mehr im persönlichen Gegenüber anbieten können. Nur dank des hohen Engagements der gut ausgebildeten 120 Ehrenamtlichen konnte die Telefonseelsorge bislang rund um die Uhr zum Gespräch in dieser Krisenzeit bereit stehen. Damit das so bleiben kann, werden Menschen für die neue  Ausbildung ab Herbst 2020 gesucht. Allerdings kann der für Dienstag, 24. März 2020 um 19 Uhr im Haus der Kirche in Duisburg geplante Informationsabend zur Ausbildung für die TelefonSeelsorge wegen der Pandemie nicht stattfinden; er wird später in diesem Jahr nachgeholt. Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet nähere Informationen unter www.telefonseelsorge-duisburg.de. Kontakt zu diesem Thema kann aufgenommen werden mit dem Sekretariat unter 0203-22657 bzw. 0203-29513331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de.

 

Einzelbesuche sind möglich
Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg

Wegen des Coronavirus gelten in den Einrichtungen von Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg Besuchseinschränkungen, sie sind vom NRW-Gesundheitsministerium angeordnet. Besuche sind möglich, jedoch auf das Notwendigste zu beschränken (je Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag nur eine Person pro Tag vorgesehen. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern. Ausnahmen sind im Einzelfall, wie z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung möglich. Die Haupteingänge sind verschlossen. Gäste müssen klingeln, sich unmittelbar nach Betreten der Häuser die Hände zu desinfizieren und sich in einer Liste registrieren. Der Offene Mittagstisch ist bis auf weiteres umgestellt; es gibt jetzt verpackte Mahlzeiten zum Mitnehmen. Und natürlich sind alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen sind abgesagt. Beide Gesellschaften betonen, dass sie nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) handeln und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt Duisburg und zur WTG-Behörde Duisburg. Wer sich unter 0203 453-0 meldet, wird aber auf jeden Fall an den richtigen Gesprächspartner weitervermittelt. Infos im Netz gibt es unter www.eahd.de und www.asg-du.de.

Die Evangelischen Sozialstationen sind erreichbar

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte in der „Die Evangelischen Sozialstationen GmbH“ pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Unseren Dienst kann jeder in Anspruch nehmen. Für Rückfragen auch und gerade in Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus sind die Telefone der Teams besetzt: ambulante Pflege nördlich der Ruhr (0203 607 990 60); ambulante Pflege südlich der Ruhr (0203 66 74 46) und die ambulante Pflege in Walsum und Dinslaken (02064 479 070). Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Evangelisches Bildungswerk erreichbar
Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (Kurse und Angebote der Familienbildung, Integrationskurse etc.) ist über Telefon zu unseren Öffnungszeiten (0203/2951 2800), per Email (info@ebw-duisburg.de), per Post erreichbar (www.ebw-duisburg.de). Das Haus der Familie (das zentrale Verwaltungs- und Seminargebäude, Hinter der Kirche 34 und 37, 47058 Duisburg, ist für externe Personen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen können Einzelpersonen Termine vereinbaren; dazu soll Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitenden aufgenommen werden (www.ebw-duisburg.de).

Gottesdienst der ACK für unbedacht Bestattete wird nachgeholt
Der für den 27. März in der Salvatorkirche geplante traditionelle Gottesdienst für unbedacht bestattete Menschen in Duisburg kann nicht gefeiert werden und fällt aus. Dies teilt Lutz Peller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Duisburg (ACK) mit. Die Tradition des Gedenkens an Menschen, die ohne kirchliche Begleitung vom Ordnungsamt bestattet wurden, werde zu einer geeigneten späteren Zeit des Jahres fortgesetzt. Eine Ankündigung erfolgt zeitnah. Hintergrundinfo: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gedenkt gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einer jährlichen gottesdienstlichen Feier aller unbedacht Bestatteten. ACK und Stadt setzen so ein Zeichen mitmenschlicher Verbundenheit und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Gedächtnisfeier ein: „Jeder Mensch ist einmalig, ein Ebenbild Gottes. Bei Gott ist kein Mensch ´unbedacht´“.

Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh ist erreichbar und ansprechbar
In Zeiten des Corona-Virus sind auch in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh alle Gebäude bis einschließlich 19. April für Gruppen und Veranstaltungen geschlossen. Dies gilt auch für die Gottesdienste in der Lutherkirche und in der Kreuzeskirche. Die Gemeinde ist aber über viele Wege erreichbar und ansprechbar: Die Kreuzeskirche ist wochentags zu den bekannten Öffnungszeiten der offenen Stadtteilkirche offen für einzelne Besucher, die gerne für ein Gebet oder zum Anzünden einer Kerze den Kirchraum aufsuchen möchten. Auch das Begegnungs- und Beratungszentrum ist für Einzelpersonen montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr geöffnet und gewährleistet so die Beratung von Senioren weiterhin. Zusätzlich ist die Vereinbarung von Hausbesuchen und natürlich die telefonische Beratung (0203 404936) möglich. Das Gemeindebüro an der Wittenberger Str. (0203 / 75969700) ist wie gehabt erreichbar. Wer keine Telefonnummern zu den Pfarrerinnen und dem Pfarrer hat, kann diese im Gemeindebüro erfragen. Anja Humbert, Birgit Brügge und Hans-Peter Lauer stehen in allen seelsorgerlichen Angelegenheiten und für weitere Infos selbstverständlich zur Verfügung. In der benachbarten Kita gibt es eine Notgruppe für Kinder der Eltern, die einen Anspruch darauf haben (0203 75 96 97 02). Der evangelische Friedhof, Kaiser-Friedrich-Str. 112, ist für Grabbesuche für Einzelpersonen geöffnet. Kontakte und Infos gibt´s auch unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 16. März 2020

 

Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin möglich
Evangelische Beratungsstelle schließt Standorte temporär

Aufgrund der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus führt die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) an ihren beiden Standorten (Duisburg Hamborn und Moers) bis zum Beginn der Osterferien, d.h. bis einschließlich, 5. April 2020 keine Beratungen durch. Einzige Ausnahme ist Schwangerschaftskonfliktberatung, die nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme kurzfristig vereinbart werden. Anmeldungen dazu können in dieser Zeit ausschließlich telefonisch montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr erfolgen (0203 / 990690 bzw. 02841 / 9982600).

Einschränkungen im Gemeindeleben Trinitatis (Buchholz / Wedau)
Appell zur Nachbarschaftshilfe 

Die Maßnahmen gegen die Ausweitung von Infektionen durch das Corona-Virus führen auch zu erheblichen Einschränkungen im Leben der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Kirchen und Gemeindehäuser bleiben bis zum 19. April vollständig geschlossen. Die Verfügung trifft auch alle Taufen und Trauungen, die in diesem Zeitraum geplant waren. Die Gemeinde empfiehlt allen Familien und Brautpaaren dringend, über eine Verschiebung von Feiern und Amtshandlungen nachzudenken, die im Anschluss an dieses vorläufige Fristende geplant sind. An den in diesem Jahr geplanten Konfirmationen am 10. und 31. Mai hält die Gemeinde vorerst fest, bewertet die Entwicklung aber täglich neu. Bereits am 13. März wurde die Schließung des Jugendzentrums Arlberger Straße bekannt gegeben und es wurden auch alle Konfi-Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Das Gemeindebüro in Wedau und in Buchholz ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Anfragen können aber gerne telefonisch unter 0203 / 738 26 93 bzw. 0203 / 72 01 38 oder per Mail gemeindebuero@trinitatis-duisburg.de gestellt werden. Auch der Kleiderladen in Wedau hat geschlossen und wird in dieser Zeit auch keine Kleiderspenden entgegennehmen. In dieser Zeit sollten nach Möglichkeit Altkleidercontainer der Diakonie oder anderer sozialer Einrichtungen genutzt werden, um Kleiderspenden weiterzuleiten. Der am 30. April geplante „Tanz in den Mai“ wird nicht stattfinden. Schließlich wurde der gemeindliche Besuchsdienst angewiesen, keine Besuche im Auftrag der Kirchengemeinde mehr durchzuführen. Pfarrer Dirk Sawatzki appelliert an die Gemeindemitglieder: „Wir sind in dieser außergewöhnlichen Situation vor allem auf Solidarität und gegenseitige Unterstützung angewiesen. Bitte achten Sie deshalb auf Ihre Nachbarschaft! Vielleicht können Sie nach Absprache Besorgungsgänge erledigen und eine Einkaufstasche vor die Tür stellen, wenn bei Nachbarn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist!“ 

 

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Glockenläuten auch ohne Gottesdienst

Das Paket an Maßnahmen, das die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd aufgrund der Coronavirus-Epidemie ergreifen musste, „ist ein tiefer Einschnitt für das Leben einer christlichen Gemeinschaft“, so Pfarrer Rainer Kaspers, der Vorsitzende des Presbyteriums. Für die gewonnene Klarheit sind er und die Gemeindeleitung jedoch dankbar. Sie stehen voll und ganz hinter dieser Entscheidung, dass es bis zum 19. April keine Gottesdienste und Veranstaltungen geben soll.
Die Kindertagesstätten der Gemeinde, die ab Montag auf Weisung des Landes ihren „Normalbetrieb“ einstellen, werden Notgruppen für Kinder aus Familien einrichten, deren Eltern zu den Berufsgruppen zählen, die vom Land NRW aufgelistet wurden (Gesundheitswesen, Notdienste, Sicherheitskräfte...). Auf der Gemeindehomepage (www.ev-auferstehungsgemeinde.de) und in den sozialen Netzwerken wird die Gemeinde Angebote für die Andacht starten: In Ungelsheim um 9.30 Uhr und Huckingen um 11 Uhr werden an den Sonntagen die Glocken läuten, auch wenn kein Gottesdienst in der Kirche stattfindet. Die Pfarrer der Gemeinde werden eine halbe Stunde später das Vaterunser sprechen – in Ungelsheim um 10 Uhr und in Huckingen um 11.30 Uhr. Dazu wird die „Vaterunserglocke“ einladen, sich diesem Gebet anzuschließen. So will die Gemeindeleitung, auch „ohne die Gottesdienstgemeinde vor Ort Gemeinschaft ermöglichen – gerade in dieser Zeit!“
Die Einführung des neuen Presbyteriums und die Verabschiedung der ausscheidenden Presbyterinnen und Presbyter wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 22. März stattfinden können. Natürlich soll das nachgeholt werden, wenn sich die Lage normalisiert. Bis dahin bleibt formal das alte Presbyterium weiter im Amt. Allerdings werden auch die neuen Mitglieder des Presbyteriums bereits in alle Entscheidungen eingebunden. „Wir arbeiten eng im Team zusammen“ schreibt Pfarrer Kaspers.
Um die Ungewissheit zu beenden hat die Gemeinde die Konfirmation am 26. April in Ungelsheim abgesagt. „Wir sind uns sicher, zusammen mit den betroffenen Jugendlichen und deren Familien zu einem späteren Zeitpunkt einen fröhlichen und unbelasteten Tag zu erleben“ so Kaspers. In Huckingen ist die Konfirmation für den 17. Mai geplant. Nach den Osterferien soll die Situation zusammen mit den Eltern neu bewertet werden.
Besonders erfreulich sei, so Pfarrer Kaspers, „dass die Solidarität unter den Gemeindemitgliedern und in den Stadtteilen funktioniert. Es sind schon jetzt Einkaufshilfen für ältere Menschen organisiert worden.“ Die Pfarrer der Gemeinde stehen allen weiter als Seelsorger zu Seite (Pfarrer Rainer Kaspers: 0203/7297702; Pfarrer Bodo Kaiser 0203 / 60847747).
Pfarrer Kaspers schließt sein Schreiben mit diesen Worten: „Auch wenn unsere Gebäude geschlossen sind, hat nicht die Gemeinde oder die Kirche geschlossen. Ich bitte um das Gebet für die Gemeinde und natürlich auch für alle, die nicht zu unserer Gemeinde gehören. Dabei finde ich es wichtig, nach wie vor auch an die Not von Menschen zu denken, die nicht direkt vom Coronavirus betroffen sind (Trauernde, Kinder in Not, Opfer von Gewalt und Krieg, von Armut und Ungerechtigkeit...).“

Evangelische Jugendeinrichtungen und -zentren geschlossen
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend wurden auch die Jugendeinrichtungen und –zentren aus dem Bereich der öffentlich geförderten Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die von Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg betrieben werden, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Es handelt sich dabei um die der Gemeinden Neudorf-West (Gustav-Adolf-Str. 65), Meiderich (Auf dem Damm), Wanheimerort (Nikolaistraße 60 – 62), und Trinitatis (Arlberger Straße in Buchholz). Selbstverständlich sind auch alle anderen Jugendeinrichtungen aller Gemeinden des Kirchenkreises ebenfalls bis zum 19. April geschlossen.

Servicetelefon zu Notbetreuung in evangelischen Kitas
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sind auch die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, die in Trägerschaft von Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg sind, und die, die in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (EBW) sind, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Infos, für wen das Angebot der Notbetreuung gilt, und mehr Details gibt es unter der Telefonnummer 0203 / 29513135 sowie auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).

Offener Betrieb der Bahnhofsmission geschlossen
Reisehilfen bleiben

Der Offene Betrieb der Ökumenischen Bahnhofsmission einschließlich Lebensmittel- und Kleiderausgabe ist ab sofort wegen der Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen. Der Caritasverband und das Diakonische Werk als Träger der Einrichtung weisen aber darauf hin, dass Mitarbeitende der Bahnhofsmission, die an den „blauen Westen“ gut zu erkennen sind, auch weiterhin im Bahnhofsgebäude und an den Bahnsteigen präsent sind, um Reiseauskünfte zu erteilen und hilfebedürftigen Menschen beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

Beratungs- und Begegnungszentren für Seniorinnen und Senioren werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen
Die 23 Beratungs- und Begegnungszentren (BBZ) für Seniorinnen und Senioren in Duisburg werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen. Wie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände als Träger der Einrichtungen erklärt, besteht unter Berücksichtigung der Verfügungen und Empfehlungen der Stadt Duisburg in den Zentren ein erhöhtes Risiko wegen der Corona-Epidemie. Die Verbände betonen aber ausdrücklich, dass das Angebot der persönlichen Beratung älterer Menschen zu allen Fragen rund um Gesundheit und Pflege weiter besteht und gerade jetzt nicht eingeschränkt wird. Rat- und Hilfesuchende sind gebeten, ihr Anliegen möglichst telefonisch mitzuteilen; im akuten Bedarfsfall ist auch weiter die persönliche Vorsprache in den BBZs möglich, allerdings unter den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 15. März 2020

Jetzt keine Veranstaltungen bis zum 19. April mehr!
Ab heute keine Gottesdienste mehr

Die Stadt Duisburg untersagt per Allgemeinverfügung ab einschließlich Sonntag, 15. März 2020, bis einschließlich !!!JETZT 19. April 2020 (NICHT MEHR 10. April, wie heute es heute morgen in der Pressemitteilung um 9.02 Uhr hieß)!!! jegliche Veranstaltung im Duisburger Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Daher dürfen AB HEUTE auch in den Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises keine Gottesdienste mehr gefeiert werden!

 

Hier ist der Stand der Infos vom 14. März 2020

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag, Notbetreuung 
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Infos, für wen das Angebot gilt, und mehr Details gibt es auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de). Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März bis Freitag, 3. April an. Infos, für wen das Angebot gilt, und weitere Details gibt es ebenfalls auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).    

 

Kirchengemeinde Obermeiderich schließt das Gemeindezentrum
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich hat ihr Gemeindezentrum an der Emilstraße wegen der Auswirkungen des Corona-Virus geschlossen. Ab Samstag, 14. März 2020 sofort gibt es dort keine Treffen der Gruppen und Kreise und auch keine Gottesdienste. So fällt auch der für Sonntag vorgesehene "Durchblicke"-Gottesdienst aus. Am Dienstag, 17. März berät das Presbyterium, was trotzdem noch ermöglicht werden kann. 

 

Hier ist der Stand der Infos vom 13. März 2020

 

Kein Gospelkonzert in der Gnadenkirche Neumühl
Das für Sonntag, 15. März 2020 geplante Konzert vom Dinslakener „Oechor“ wurde wegen der Auswirkungen um den Coronavirus abgesagt. Den Gottesdienst um 9.30 Uhr am gleichen Tag feiert die evangelische Gemeinde aber auf jeden Fall. Es gibt aber besondere Vorsichtsmaßnahmen wie z.B.:  Nachbarstuhl bleibt frei, Gesangbücher liegen schon auf dem Stuhl und bleiben nach dem Gottesdienst dort liegen.

 

Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellung ab
Die Theatergruppe Vogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort sagt aufgrund der Entwicklungen zum Corona-Virus  die Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission: Spätes Glück“ am Samstag, 14. März 2020 und Sonntag, 15. März abzusagen - zum Schutz der Besucherinnen und Besucher. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein neuer Spieltermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Natürlich können die Karten auch zurückgegeben werden (Telefonnummer 0203/7395989).

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Über eine Notbetreuung für diesen Zeitraum berät das EBW aktuell mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Über eine Notbetreuung wird in Abstimmung mit der Stadt Duisburg aktuell beraten. Sobald weitergehende Informationen vorliegen, wird das EBW diese an alle Betroffenen weitergeben. 

 

Maßnahmen der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Wegen der Auswirkungen des Coronavirus hat das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein Paket von Maßnahmen beschlossen, die das Gemeindeleben verändern. In den Gottesdiensten in den Monaten März und April wird das Abendmahl nicht ausgeteilt. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Dort wird Abendmahl in anderer, aber sicherer Form ausgeteilt. Die Gottesdienste in den Altenheimen fallen in der nächsten Zeit aus. Abgesagt wurde auch die Konfirmandenfreizeit vom 27. bis 29. März; der Konfi-Unterricht findet zunächst weiterhin statt. Außerdem ist das Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren an der Marxloher Kreuzeskirche bis auf weiteres geschlossen. Das Presbyteriums sagt zudem folgende Veranstaltungen ab: Das Ökumenische Abendgebet am 20. März, die Exkursion nach Neviges am 28. März, die Veranstaltung „Glaube im Gespräch“ am 31.3 und das Politische Nachtgebet am 6. April.

 

Kirchengemeinde Meiderich schließt das Gemeindezentrum
Wegen der Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus ist das evangelische Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6, ab Samstag, 14. März 2020, 0.00 Uhr, ausnahmslos für alle Gruppen, Kreise, Vermietungen, jeden Publikumsverkehr etc. zeitlich unbefristet geschlossen. Über die Schließung der benachbarten evangelischen Kirche berät das Presbyterium der Gemeinde am kommenden Dienstag, 17. März 2020.

 

Das gottesdienstliche Leben aufrechterhalten
Maßnahmen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat vereinbart, das Handeln im Zusammenhang mit dem Problem Corona-Virus strikt am Handeln des Landes und der Stadt auszurichten. Das bedeutet für die Gemeinde nicht nur, dass der kirchliche Unterricht entfällt, sondern ab Montag in der Gemeinde die Angebote für Kinder und Jugendliche (Kinderchor, „Tischlein deck dich“, Jugendtreff etc.) eingestellt werden. Das gottesdienstliche Leben will die Gemeinde aufrechterhalten: über Aushänge und persönliche Gespräche auf die Empfehlung der öffentlichen Stellen für Menschen hin, die zu den Risikogruppen gehören. Bis auf weiteres wird in den Gottesdiensten auf das Abendmahl verzichtet. 

 

„Acoustic-Night-Rock“ in Hochfeld fällt aus
Kirchengemeinde stellt Angebote derzeit ein

Am Samstag, 21. März 2020 sollte es in der Pauluskirche, Wanheimerstr. 78, ab 20 Uhr wieder „Acoustic-Night-Rock“ zu hören geben. Die Veranstalter sagen das Konzert wegen der Auswirkungen des Coronavirus ab. In der evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld wird deshalb in der nächsten Zeit auch das Stadteilfrühstück nicht mehr angeboten, die Seniorengruppe trifft sich vorläufig nicht mehr und die Jugendarbeit bleibt geschlossen.

Wegen Corona kein Vortrag zur Einschornsteinsiedlung
BBZ Neudorf-West schließt

Der Neudorfer Werner Pöhling kennt seinen Stadtteil wie aus der Westentasche und ist als ehemaliger Mitarbeiter des Stadtmuseums und Stammgast im Stadtarchiv über die Details der Geschichte bestens informiert. Am Freitag, 20. März 2020 sollte er im Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, Gustav-Adolf-Str. 65, Kurzweiliges zur Geschichte der Einschornsteinsiedlung berichten. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus wird der Vortrag nicht stattfinden. Vielmehr: Die Begegnungsstätte ist ab Montag 16. März 2020 bis auf weiteres geschlossen und sämtliche Angebote fallen aus.

Kinderkirche in der Stadtmitte fällt aus
Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg und Neudorf-West laden einmal im Monat Mädchen und Jungen im Alter von vier bis elf Jahren zum Kinderkirchenmorgen ein. Der nächste Termin am Samstag, 21. März 2020 in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, fällt wegen der Auswirkungen des Corona-Virus aus. Weitere Informationen hat Pfarrer Stephan Blank (0203 / 24808).

Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche wird verschoben
Aus aktuellem Anlass muss das für nächste Woche Sonntag geplante Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche verschoben werden. Neuer Termin: 21. März 2021, 17 Uhr. Alle Ausführenden haben für den neuen Termin bereits Ihre Mitwirkung zugesagt. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Es ist weiter möglich, Karten im Internet für den Ersatztermin zu erwerben. Wer seine im Internet oder an einer Vorverkaufsstelle erworbene Karte zurückgeben möchte, kann dies problemlos tun. Die Karte wird erstattet. Alle weiteren aktuellen Entwicklungen gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


Hier ist der Stand der Infos vom 12. März 2020 

 

Die entsprechenden Empfehlungen und der diesbezügliche Brief von Vizepräsident Dr. Johann Weusmann, Leitender Jurist und Chef des Landeskirchenamts, sind online hier nachzulesen (https://www.ekir.de/www/corona.php) - es geht kurzum um diese Punkte: Hygieneempfehlungen beachten, Verzicht auf größere Veranstaltungen, Rücksicht auf Risikogruppen, Gottesdienste sollen weiterhin stattfinden (es gibt aber einiges zu beachten. Wichtigster Punkt: Vorerst Verzicht aufs Abendmahl - die Landeskirche empfiehlt ganz aktuell, zunächst in Gottesdiensten auf die Feier des Heiligen Abendmahls zu verzichten. Zu Feiern in der Karwoche, an Ostern und im Zusammenhang mit der Konfirmation wird es zu gegebener Zeit weitere Hinweise geben.), dringende Empfehlung: Konfirmationen zu verschieben, Taufen sollten - wenn möglich - auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und auf Dienstreisen soll möglichst verzichtet werden.

  
Auf eine kurzfristige Umfrage von heute morgen, wie evangelische Gemeinden und Einrichtungen mit dem Problem Coronavirus und den Handlungsempfehlungen umgehen, gab es in der Zwischenzeit diese Rückmeldungen. Sie alle ergeben, dass die Gemeinden und Einrichtungen die Handlungsempfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland berücksichtigen - es handelt sich dabei um den Stand der Empfehlungen von heute früh. Die Gemeinden werden aber sicher auch den aktualisierten Empfehlungen der Landeskirche nachkommen.

Hier die Rückmeldungen:

Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW)
Im Evangelischen Bildungswerk Duisburg (EBW) bleiben die Einrichtungen (Kitas und Offener Ganztag) und Angebote (Familienbildung, Integrationskurse, FSJ-Seminare) geöffnet bzw. finden statt. Das EBW berücksichtigt die Empfehlungen des RKI und der Stadt Duisburg und informiert sich mehrmals täglich über den aktuellen Stand in Duisburg. Zudem finden keine Ausflüge und keine "Großveranstaltungen" wie Kindertrödel oder Tag der offenen Tür statt. Diese wurden abgesagt, da hier Kontakt zu „einrichtungsfremden“ Personen gegeben ist. (KONTAKT: Dr. Marcel Fischell, Leitung und Geschäftsführung, Evangelisches Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg, 015153045794).

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Pfarrer Rainer Kapsers fragt zum Thema "Hand geben" - bei ausgestreckten Händen - insbesondere bei älteren Menschen - nach, wie sie in der jetzigen Situation damit umgehen, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Auferstehungskirche darf man bei Abendmahlsgottesdiensten mit 60-70 Gästen rechnen. Es gibt für jeden Gast einen Einzelkelch. Der Gemeinschaftskelch ist „symbolisch“ dabei. Brot wird auf einem Teller gereicht und kann sich selbst genommen werden. Bei Abendmahlsgottesdiensten sagt der Pfarrer ganz zu Beginn einige Worte zum „Corona-Virus“ und die Praxis beim Abendmahl. Er erinnert an die Eigenverantwortung und äußert Verständnis, wenn es Besucherinnen und Besucher gibt, die aus diesem Grund am Abendmahl nicht teilnehmen. Es gab letzten Sonntag in Ungelsheim einen Abendmahlsgottesdienst. Die Beteiligung lag bei 100%. Die Kindertagesstätten der Gemeinde folgen den Empfehlungen des Landes NRW und der Stadt. So finden zum Beispiel keine Ausflüge mehr statt. Der Altenheimgottesdienst fällt aus. Die kleineren Veranstaltungen laufen derzeit normal weiter. Die Pfarrer der Gemeinde Bodo Kaiser und Rainer Kaspers haben gerade kurzfristig telefonisch beschlossen, bis auf weiteres auf das Abendmahl im Gottesdienst zu verzichten. Bezüglich Karfreitag warten sie die weiteren Handlungsempfehlungen ab. Im Blick auf Taufen werden sie auf die Empfehlung der Landeskirche hinweisen und sich eng mit den betroffenen Familien abstimmen. KONTAKT:  Pfarrer Rainer Kaspers, 0203 / 7297702.

Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat gestern beschlossen, das Abendmahl in den Monaten März und April auszusetzen. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Gottesdienste und alle anderen Veranstaltungen in den Monaten März und April werden aber wie geplant stattfinden. Das Presbyterium geht davon aus, dass die Gottesdienste und Veranstaltungen jeweils nicht von mehr als 100 Gemeindegliedern besucht werden. KONTAKT: Pfarrer Hans-Peter Lauer, 0203 / 4829133.

Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
Bis auf weiteres finden alle Gemeindeveranstaltungen statt. Hier wartet die Gemeinde, bis andere Empfehlungen von der Landeskirche oder der Stadt kommen und entscheidet dann. Die Besucher der Veranstaltungen werden nicht mehr mit Handschlag begrüßt. Pfarrer Ernst Schmidt hat den Eindruck, dass auch die Besucher durch die Medien sensibilisiert worden sind und nicht an den Gemeinde-Veranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen Schnupfen oder Husten haben. Auch Hausbesuche finden ohne Handschlag statt. Nach jedem Besuch Händedesinfektion. In den Gottesdiensten: Begrüßung an der Tür ohne Handschlag, kein Friedensgruß, Abendmahl nur noch mit Einzelkelchen, Oblaten werden durch Presbyter und Pfarrer gereicht nachdem sie sich direkt vor dem Abendmahl die Hände desinfiziert haben. Das Gemeindeleben geht wie gewohnt weiter, aber unter besonderer Beachtung der üblichen Hygieneregeln. Kontakt: Pfarrer Ernst Schmidt, 0203 39203597.

Ein Beispiel aus der Praxis: Am kommenden Sonntag leitet in der Großenbaumer Versöhnungskirche Prädikant Klaus Andrees (0203-767670) den Gottesdienst (ein Gottesdienst mit Abendmahl).

  • keine Begrüßung und Verabschiedung per Handschlag
  • der Friedensgruß erfolgt mit Zuwendung und Lächeln ohne Handschlag
  • das Brot wird von Klaus Andrees ausgeteilt, vorher (wie immer beim Abendmahl) Gebrauch von Desinfektionstüchern
  • der Kelch bleibt auf dem Altar, alle nehmen Einzelkelche
  • die Gruppe hält Abstand zueinander
  • bei den Sendungsworten kein Kontakt durch Handreichung

Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck
In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck werden die Besucher gebeten, sich am Eingang die Hände mit viruzidem Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Es wird verzichtet auf Handkontakt zur Begrüßung, zum Abschied und beim Friedensgruß. Das Abendmahl wir nur noch mit Einzelkelchen gefeiert, es gibt keinen Gemeinschaftskelch mehr. Die Gemeinde-Musikgruppe „Wahre Freunde“ hat ihr Konzert am 26. April im Gemeindesaal abgesagt. Ansonsten finden die Gruppen und Kreise statt. Im Gemeindezentrum werden die Türklinken und -griffe mehrmals täglich desinfiziert. Das offene Jugendzentrum der Gemeinde führt auf Anweisung des Jugendamtes Anwesenheitslisten, die 14 Tage verschlossen aufbewahrt werden müssen.

Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort
In der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort wird schon zu Beginn des Gottesdienstes hingewiesen, dass in Anbetracht des Virus-Problems mit dem Abendmahl anders verfahren wird - und zwar wie von landeskirchlicher Seite empfohlen. Da es sowohl im Gemeindehaus wie auch in der Gnadenkirche Toilettenräume haben, gibt es dort auch die Möglichkeit, sich die zu waschen und zu desinfizieren. „Beim Friedensgruß blicken wir uns freundlich an, geben aber keine Hände. Das gilt auch beim Eingang“ sagt Pfarrer Jürgen Muthmann. „Taschentücher und dergleichen haben wir schon immer da.“ Außerdem sind in den Einrichtungen der Gemeinde auch entsprechende Aushänge mit Hinweisen angebracht (KONTAKT: Pfarrer Jürgen Muthmann, 0203-722383).

Seelsorge in den Sana Kliniken Duisburg
Pfarrerin Karin Holdmann schreibt dazu: „Wir verzichten ab sofort vorübergehend auf die Feier des Abendmahles in den Gottesdiensten in den Sana Kliniken Duisburg (Es gibt  in unserem Haus keine Verdachtsfälle oder bestätigte Erkrankungsfälle).“ (KONTAKT: Pfarrerin Karin Holdmann, 0203 7688-1).

Seelsorge im Evangelischen Klinikum Niederrhein
In den Krankenhauskapellen fallen es an diesem Wochenende die evangelischen Gottesdienste am Krankenhaus Duisburg Fahrn und im Herzzentrum Meiderich aus. Diesbezüglich wird auch für die in zwei Wochen dort anstehenden Gottesdienste individuell und nach aktueller Lage entschieden.

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt entscheidet für die Laboratorium-Veranstaltungen von Fall zu Fall und nach Rücksprache mit den Referenten bzw. Veranstaltungspartnern. So wurde eine Veranstaltung, zu der 10 Teilnehmende erwartet wurden, aufgrund des kleinen Veranstaltungsraumes abgesagt. (Kontakt: Dieter Zisenis,  0231/589691-14 oder 02841/979102).

Ostern im Bild

Frohe Ostern; Collage: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg Bild-LupeFrohe Ostern; Collage: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

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12.03.2020



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