Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 09.07.2020

Der HERR ist deine Zuversicht. Psalm 91,9

Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voller Freimut. 2.Korinther 3,12

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg Foto: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

Corona-Virus

Andachten, Gottesdienste und Musik in Zeiten des Corona-Virus

Andachten und Gottesdienste, zum Sehen, zum Hören, alle auf Abstand; viele digital und manche vor Ort in den Kirchen: Auf dieser Unterseite weisen wir auf Gottesdienstangebote hin (auch auf Predigten und Andachten in Papierform) und aktualisieren regelmäßig die Angaben - sobald wir dvon erfahren. Bitte öfters reinschauen, hier tut sich was.


Wegen der Corona-Pandemie können Gottesdienste nicht wie gewohnt gefeiert werden. Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben sich umgestellt und Andachten und Gottesdienste entwickelt, die sie fürs Netz aufnehmen oder mache sogar live im Netz zeigen. Inzwischen werden auch wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert - allerdings anders als gewohnt und unter Auflagen. 

Auf dieser Internetseite führen wir Infos zu besonderen gottesdienstlichen Angeboten auf.

 


 

Stand 3.7.2020

 

Sonntagsgottesdienste bis Ende September auch im Livestream

In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg werden seit Anfang Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – mit Anmeldung, ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Die Sonntagsgottesdienste aus der Lutherkirche werden zudem im Livestream im Internet übertragen – mindestens bis Ende September.

Nach dem aktuellen Gottesdienstplan der Gemeinde wird dies mindestens bis zum 27. September der Fall sein: Am 5. Juli predigt Pfarrer Stephan Blank in der Lutherkirche, am 12. Juli Pfarrerin Esther Immer; Gottesdienstbeginn - und damit Übertragungsbeginn auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com - ist immer 11 Uhr.

Für die Sonntagsgottesdienste in der Lutherkirche, wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern können, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-332560). Gleiches gilt für die Gottesdienste in der Salvatorkirche, die sonntags um 10 Uhr beginnen: dort finden 65 Menschen Platz, diese müssen sich unter 0203-287262 vorab anmelden.

Die Salvatorkirche andererseits kann übrigens auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

Video-Andacht für Kinder
Eine Geschichte gegen die Angst


Wegen der Corona-Pandemie wurden schon seit Monaten keine Gottesdienste mehr in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis gefeiert, auch keine Kindergottesdienste. Bis sich auch die Jüngsten wieder treffen können, soll dennoch etwas von der fröhlichen und tröstlichen Atmosphäre der Gottesdienste bei Kindern und Eltern ankommen. Dafür hat Pfarrerin Ute Sawatzki ein Video erstellt, in dem es Lieder und Gebete gibt und in dem Figuren auftauchen, die die Kleinsten von ihren Kirchenbesuchen kennen: Wiedehopf Klaus, Gans Kuni sowie Esel Maharadscha und das Schaf Kuno, die beide durch eine Geschichte gegen die Angst führen. Zu sehen ist das Video auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de.

 

 

 


 

Stand 26.06.2020

 

Jeden Donnerstag eine Videokurzandacht

Auf dem Kanal #eckwort bei youtube.com gibt es schon 72 Andachten. Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes aus der evangelischen Gemeinde Wanheimerort haben die Andachten während der Corona-Pandemie produziert, für jeden Wochentag ein. Im aktuellen „Eckwort“ vom 26. Juni geht es in Wort und Musik um das Thema „Alles hat seine Zeit“. Mit Beginn der Sommerferien wenden sich die drei mit einem wöchentlichen Eckwort an die Menschen: Jeden Donnerstag um 12 Uhr gibt es ein neues auf dem Youtubekanal #eckwort. Das soll auch im August fortgeführt werden, wenn die Gemeinde wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche feiert. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 

 


 

Stand 25.06.2020

 

Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der zwölften geht es um die Urlaubszeit und das beruhigende Gefühl, dass Gott überall sein wird – auch bei den beiden und ihrer Familie im Zelt auf dem Campingplatz in Frankreich. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite unten als PDF-Download; die aktuelle Geschichte gibt es direkt hier. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 

 


 

Stand 23.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.
Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um die Bedeutung des Johannistages geht.

 

 


 

Stand 17.06.2020

 

Predigten zum Mitnehmen und vier Mal Sommerkirche mit der Nachbargemeinde

Das Gemeindezentrum an der Emilstraße bleibt bis Ende August für Gruppen und Kreise geschlossen, doch Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich finden auch bis dahin durch andere Angebote und auch die gemeinsamen Gottesdienste mit der Gemeinde Meiderich Zuversicht und Hoffnung.

  • Wann in der Kirche an der Emilstraße wieder Gottesdienste gefeiert werden, entscheidet das Presbyterium der Gemeinde im Juli. Fest steht aber schon jetzt, dass das Leitungsgremium gemeinsam mit dem der Nachbargemeinde Meiderich, alle Gläubigen zur schon traditionellen Sommerkirche einlädt: Wie in jedem Jahr predigen in den Sonntagsgottesdiensten im Juli Menschen aus den beiden Gemeinden abwechselnd – diesmal in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm 6: Am 5. Juli um 11 Uhr ist es Pfarrerin Sarah Süselbeck, am 12. Juli gestalten Küsterin Uta Rogalla und Pfarrer Frank Hufschmidt zur gleichen Zeit den Gottesdienst, am 19. Juli um 11 Uhr predigt Prädikant André Welters und am 26. Juli zur gleichen Zeit ist es Pfarrerin Monika Gebhardt. Das allumspannende Thema der Reihe ist Frieden.
  • Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich, die die Gottesdienste der Sommerkirche  noch nicht besuchen möchten oder können, haben die Möglichkeit die Predigten im Laufe des jeweiligen Sonntags im Internet auf www.obermeiderich.de nachzuverfolgen. Für sie gibt es auch weiter die wöchentlich neue, gedruckte „Predigt zum Mitnehmen“; sie kann am Gemeindezentrum abgeholt werden. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg zur Emilstraße haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen (0203 / 421444). Sie, wie auch Pfarrer Sarah Süselbeck (0203/71884855) und Pfarrer Michael Schurmann (0203 36961759) haben für die Mitglieder der Gemeinde Obermeiderich und die Menschen im Stadtteil gerne ein offenes Ohr.

 

Gottesdienste in Marxloh und Obermarxloh
Seit dem Auftakt am Pfingstmontag in der Kreuzeskirche Marxloh feiert die evangelische Bonhoeffer Gemeinde ihre Gottesdienste auch wieder in der Lutherkirche Obermarxloh. Beim Besuch der Gottesdienste müssen aber in beiden Kirchen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Außerdem ist die Zahl der Personen, die die Gottesdienste mitfeiern können, entsprechend der Größe der Gotteshäuser begrenzt: bei der Lutherkirche auf 20, bei der Kreuzeskirche auf 60 Personen. Damit niemand vor der Kirche abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700¸ montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 

 


 

Stand 15.06.2020

 

Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort erst ab August

Für Gottesdienste wird die Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1 erst im August geöffnet. Das hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in einer Sitzung beschlossen. Bis dahin wird ab dem 5. Juli das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten.  Wer Zugang zum Internet hat, kann sich aber weiterhin über die Andachten der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mit Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes freuen, die es auf youtube.com unter dem Namen #eckwort seit Ende März gibt. Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).

 


 

Stand 9.06.2020

 

Online-Andachten für Gehörlose

Auch während der abklingenden Corona-Virus-Pandemie gibt es noch einige Andachten und Gottesdiensten, die nur im Internet zu sehen sind. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen einige Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Die aktuelle stammt vom letzten Sonntag und ist hier zu sehen. „Da wir mit den Gehörlosengottesdiensten in Duisburg erst Ende Juni starten ist das Angebot für die Gehörlosen Gemeindeglieder in Duisburg wichtig“ sagt Pfarrer Volker Emler. Er betreut die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit noch nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um einen „Stolperstein“ im Gottesnamen geht, der zur Demut mahnt.

 

 


 

Stand 4.06.2020

 

Wieder Gottesdienste und Marktandachten in Neumühl

Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl öffnet ihre Gnadenkirche am Hohenzollernplatz wieder für Gottesdienste. Den ersten Gottesdienst feiert sie dort wieder am Sonntag, 14. Juni 2020 um 9.30 Uhr. Da die Personenzahl wegen des Sicherheitsabstands auf 24 beschränkt sein muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung (mittwochs bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter 580448). Zu den Gottesdiensten sind eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und dauerhaft in der Kirche zu tragen. Aufgrund der beschränkten Personenzahl setzt die Gemeinde auch das Format „Predigt aus der Box“ fort: Am Baum auf dem Vorplatz der Kirche ist in einem Prospekthalter für jeden Sonntag ein Blatt mit einer Kurzpredigt zu finden – ein geistiger Impuls für die neue Woche; als Audiodatei ist die „Predigt aus der Box“ auf der Homepage www.neumuehl.ekir.de zu finden. In Neumühl gibt es ab Freitag, 12. Juni 2020 in der Gnadenkirche auch wieder die ökumenischen Marktandachten – immer jeden Freitag um 10.30 Uhr „12 Minuten für Gott“, parallel zum Wochenmarkt hinter der Kirche. Die Teilnahme hier ist ohne Anmeldung möglich. Sowohl bei Gottesdiensten als auch Marktandachten werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besuchern für den Bedarfsfall erfasst, aber dann nach vier Wochen vernichtet. Weiter Infos gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl

 

Singen verbindet auch übers Internet
Wenn Einzelvideos ein Kinderchormusical ergeben


Für die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich wäre es das Größte gewesen, ihr schon länger geplantes Musical am Sonntag im Gottesdienst in ihrer Kirche aufzuführen. Durch die Kreativität von Gundula Heller und dank der technischen Hilfe von Pfarrer Michael Schurmann gibt es jetzt aber ein Video, in dem alle Kinder und Jugendlichen trotzdem zusammen Stücke aus „David“ singen. Zu sehen ist das Ganze zum ersten Mal am Sonntag im Internet.

Die für Sonntag geplante Aufführung des Musicals - es geht um König David aus der Bibel – musste Kirchenmusikerin Gundula Heller wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschieben. Am Sonntag, 7. Juni 2020 gibt es aber ab 11 Uhr auf www.obermeiderich.de mit einer Auswahl von einigen Liedern einen musikalischen Vorgeschmack zu sehen und zu hören. Der Aufwand dafür war groß: Gundula Heller hat zunächst Klavier- und Singstimme aufgenommen, davon eine CD gebrannt und allen Kindern eine zukommen lassen. Mit der CD hat jedes Kind dann seinen Einsatz für sich geübt. Dann haben die Kinder zuhause die CD laufen lassen und dazu gesungen. Dabei haben ihre Eltern sie gefilmt. Pfarrer Michael Schurmann bastelte dann aus den einzelnen Videos ein großes Online-Chorvideo. Was die Lieder zusätzlich verbindet, sind kurze Videos, in denen Chorkinder, Gundula Heller und eine Erzieherin der Kita alle einzeln für sich in die Kamera sagen, was beste Freunde und eine Freundschaft ausmachen. Teil der Aufzeichnung ist auch die familiengerechte Predigt, in der Pfarrerin Sarah Süselbeck von der Freundschaft zwischen dem Königssohn Jonathan und dem Hirtenjungen David, der später König wird, spricht. Es geht um das zeitlose Thema, dass Freundschaft Hass, soziale Unterschiede und viele andere Hindernisse überwinden kann. Ihr Gesamtwerk werden die Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr mitgewirkt haben, auch erst am Sonntag auf www.obermeiderich.de sehen.

 

 

 


 

Stand 3.06.2020

 

"Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche"
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF-Datei: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie schreibt darüber, was Pfingsten ist und auch was Pfingsten nicht ist:  „Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche. Das wäre viel zu wenig und nähme uns als Kirche viel zu wichtig.“
 

Praystation mit Gästen
Weitere Live-Internet-Jugendgottesdienste aus Huckingen 

Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ schon Ende März aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher zehn. Jetzt geht das Team in den nächsten Ausgaben der „Praystation“ – so heißt das Gottesdienstformat – mit Gästen auf Sendung: Am Freitag, 5. Juni 2020 um 19 Uhr ist es  Kathleen Rawe. Sie ist Jugendleiterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West und unterstützt mit ihrer Jugendgruppe seit einigen Wochen die Praystation. Im Gottesdienst wird es um wahre Freiheit gehen und um die Frage, was so eine Freiheit auszeichnet. Am 19. Juni 2020 ist dann Dirk Strerath um 19 Uhr auf Sendung. Der Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nimmt sich das Thema „Asterix und Obelix – unbesiegbar, uneinnehmbar“ vor. Die letzte Praystation vor den Sommerferien kommt dann am 26. Juni um 19 Uhr live aus dem Huckinger Studio.

Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und die interaktiven Gottesdienste mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Die Streams stehen anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 


 

Stand 2.06.2020

 

Tauben auf der Wäscheleine
Aktionen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

Am letzten Sonntag fanden die Gläubigen der katholischen Gemeinde St. Michael und die der evangelischen Gemeinde Meiderich beim Besuch ihrer Kirchen gefaltete Papiertauben vor, die draußen an Wäscheleinen zum Mitnehmen aufgereiht waren - als Zeichen des Pfingstwunders und der gemeinsamen Verbundenheit. Engagierte beider Gemeinden hatten dazu rund 400 bunte Symbole des Friedens im Vorfeld gefaltet. Auch der „Impuls der Woche“ – ein kleines Andachtsvideo – ist Teil der Aktion und steht ganz im Zeichen von Pfingsten und der Ökumene; der Kurzfilm ist auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu sehen.

Zusätzlich zu den ab jetzt wieder möglichen Gottesdiensten in der Kirche Auf dem Damm öffnet die evangelische Gemeinde Meiderich während der Corona-Pandemie das Gotteshaus bis zum Beginn der Sommerferien immer freitags von 16 bis 18 Uhr – zum „Stillen Gebet“ und zum Kerzenanzünden. Fortgesetzt wird auch das Angebot „Kirche zum Mitnehmen“. Die Papierbroschüren enthalten neben Gemeindeinfos kurze Gedankenimpulse und Gebete. Zu finden sind die aktuellen Ausgaben immer ab Freitag ab 12 Uhr am Gemeindebüro. In den Sommerferien selbst kehrt die Gemeinde zu einer kleinen Tradition zurück: Sie feiert sonntags vom 5. bis 26. Juni – immer um 11 Uhr in der Kirche auf dem Damm - die „Sommerkirche“ in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und wechselnden Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch diese Gottesdienste werden die Gläubigen jedoch unter „Corona-Bedingungen“ (Namenslisten, Abstand, Masken etc.) feiern.
 

Wieder Gottesdienste in Wanheim
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zur Feier der Gottesdienste wieder in ihre Kirche ein. Den ersten feiert sie dort am Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr; im Gemeindehaus am Knevelshof gibt es wegen des geringen Platzagebotes zunächst keine. Besuchende sollten wissen, dass die Gottesdienste auch in der Kirche anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung. Infos gibt es unter www.gemeinde-wanheim.de
 

Evangelische Gemeinde Alt-Disburg feiert wieder Gottesdienste in der Salvatorkirche und in der Duisserner Lutherkirche

In der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche werden ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – aber ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Diese Entscheidung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in seiner letzten Sitzung getroffen und das dazugehörige umfangreiche Maßnahmenpaket gleich mit beschlossen.

  • Für die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr in der Salvatorkirche, wo nur 65 Menschen Platz finden dürfen, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-287262); gleiches gilt für die Sonntagsgottesdienste um 11 Uhr in der Duisserner Lutherkirche (0203-332560), wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern werden.
  • Wer noch nicht am Gottesdienst teilnehmen kann oder möchte, kann eine digitale Gottesdienstübertragung nutzen: Denn die Gottesdienst in der Lutherkirche werden an den kommenden Sonntagen auch im Livestream um 11 Uhr aus der Lutherkirche auf youtube.com auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ ausgestrahlt.
  • Die Salvatorkirche andererseits kann auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.
  • Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

Wieder Gottesdienste in Neudorf-Ost

Ab Sonntag, 7. Juni 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost wieder Gottesdienste in ihrem im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31. Beschlossen wurden Maßnahmen nach den Sicherheits-Hygieneauflagen des Eckpunktepapiers der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland). Dazu gehören die Teilnehmerbegrenzung und die telefonische Voranmeldung (mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Pfarrbüro; 0203 / 353149). Alle Sonntagsgottesdienste beginnen um 11 Uhr. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.neudorf-ost.de.

 


Stand 28.05.2020

 

Kein Gesang in Gotteshäusern zum Kirchengeburtstag

Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Diesen „Geburtstag“ der Kirche feiern der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die 15 Kirchengemeinden in diesem Jahr nicht mit ökumenischen Freiluftgottesdiensten oder Taufgottesdiensten am See, sondern anders: und zwar mit wenigen Gottesdiensten in Kirchen ohne Gesang, dafür mit begrenzter Teilnehmerzahl, Abstand, Mundmasken und Anmeldung. Gefeiert wird aber auch mit Andachten im Internet.

  • So lädt die Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd am Pfingstmontag um 9.30 zum Gottesdienst in die Kirche nach Ungelsheim und um 11 Uhr zum Gottesdienst nach Huckingen (für beide jeweils Anmeldungen unter 0203 / 60847747) und die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt am gleichen Tag um 10 Uhr zum Pfingstgottesdienst in die Kreuzeskirche Marxloh ein (Anmeldung unter 0203 / 75969700). Gleiches gilt für die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, wo sich die Gläubigen um 10 Uhr direkt in der Versöhnungskirche Großenbaum anmelden müssen. Wer das Stille Gebet und das Kerzenanzünden bevorzugt, kann Kirchen aufsuchen, die am Pfingstsonntag, 31. Mai für Einzelbesucher öffnen: so etwa die Friedenskirche in Hamborn zwischen 9.30 und 11.30 Uhr, wo leise Orgelmusik erklingt oder die evangelische Kirche in Wanheim zwischen 15 und 18 Uhr, wo ebenfalls leise Musik erklingt.
  • Das Pfingstfest wird in Duisburg aber auch im Netz gefeiert: So ist am Sonntag ab 10 Uhr die Ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg, die diesmal aus der Bahnhofsmission kommt, auf dem Youtubekanal „Radio Duisburg“ zu sehen. Auch die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich stellt um 11 Uhr ihren Gottesdienst unter www.obermeiderich.de ins Netz. Ab 12 Uhr ist auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim eine Andacht mit Pfarrer Rolf Seeger zu sehen (www.gemeinde-wanheim.de) und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg geht zur gleichen Uhrzeit mit einem Kindergottesdienst live im Netz auf Sendung: Pfarrer Stephan Blank und Handpuppe Luzie-Lotta sind dann auf dem Youtubekanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ in Aktion zu sehen. Am Pfingstmontag ist auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis im Netz vertreten: Pfarrer Björn Hensel hält eine Pfingstandacht; der Link dazu ist dann unter www.trinitatis-duisburg.de zu finden. Infos zu den gottesdienstlichen Angeboten gibt es auf dieser weiter unten und auf dieser Unterseite von www.kirche-duisburg.de. 

 


 

Stand 27.05.2020

 

Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet Kirchen in Buchholz und Wedau

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet vom 7. Juni an ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See - wieder zum Gebet und zur Besinnung und lädt dazu alle sonntags zwischen 15 und 17 Uhr zum Verweilen bei Texten und Musik ein.

  • Das Angebot, da sich „meditative, offene Kirche“ nennt, ist kein Gottesdienst. Vielmehr ist in diesem Zeitraum immer wieder ein 20minütiges Programm mit musikalischen Beiträgen, Texten und Gebeten zu hören. Danach beginnt es wieder von vorn. Unter Berücksichtigung von detaillierten Verhaltens-, Hygiene- und Distanzregeln kann man – natürlich mit Mund-Nasen-Maske - jederzeit hinzukommen, zuhören, Stille suchen, sich in die Musik vertiefen, von Texten anregen lassen. Wer nur kurz ein Gebet in der Kirche sprechen möchte, ist ebenso willkommen wie jemand, der etwas länger sitzen bleibt. Man kann jederzeit wieder gehen. Es gibt keinen gemeinsamen Beginn, kein gemeinsames Ende. „Auf diese Weise hoffen wir, auch mit reduzierter Platzzahl jede Menschenansammlung zu vermeiden, wie sie sonst vor und vor allem nach den Gottesdiensten entstehen würden“ betont Pfarrer Dirk Sawatzki und fügt hinzu: „Gottesdienste, wie wir sie kennen, werden das noch nicht sein.“ Denn die strengen Hygieneauflagen lassen ein gemeinschaftliches Beisammensein mit Gesang oder gar Chören noch nicht zu. Insbesondere die Teilnehmerzahlen werden sehr begrenzt sein: In der Jesus-Christus-Kirche dürfen sich nur etwa 60, in der Kirche Am See dürfen sich nur rund 40 Personen gleichzeitig aufhalten. „ Aber wir werden mit diesem Konzept niemanden wegschicken müssen, wenn alle Plätze belegt sind. Eventuell ist mit einer kurzen Wartezeit zu rechnen, wenn vorübergehend wirklich kein Platz mehr frei sein sollte.“
  • Die „meditativen, offenen Kirchen“ werden im Wechsel in den Stadtteilen jeweils von 15 bis 17 Uhr angeboten: Am 7. Juni mit Pfarrer Hensel in der Wedauer Kirche am See, am 14. Juni mit Pfarrerin Ute Sawatzki in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz, am 21. Juni wieder in Wedau, diesmal mit Pfarrerin Ute Sawatzki, und am 28, Juni wieder in Buchholz, diesmal mit Pfarrer Sara Randow. „Bitte kommen Sie möglichst nicht ´pünktlich´, sondern suchen sich individuell eine Zeitspanne innerhalb der Öffnungszeiten aus!“ appelliert Pfarrer Sawatzki. 
  • An beiden Kirchen sollten Gläubigen die Regeln respektieren:  Es gibt getrennte Ein und Ausgänge, Besuchende werden mit Name und Telefonnummer, weil die Angaben vier Wochen lang für eventuelle Nachfragen des Gesundheitsamtes aufbewahrt werden müssen; danach werden sie vernichtet. Das Tragen eines Schutzes für Mund und Nase ist verpflichtend, Desinfektionsmittel für die Hände stehen am Eingang und Ausgang bereit, auf dem gesamten Gelände der jeweiligen Kirche gilt das Einhalten der Abstandspflicht von mindestens 1,50 m für Personen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben. Diese Abstandspflicht gilt auch auf den Bänken und Stühlen, wo nur die entsprechend markierten Plätze belegt werden dürfen. Die Türen bleiben während der Veranstaltung geöffnet. Die Regeln sind auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de einzusehen, liegen vor den Kirchen aus und werden von Gemeindemenschen vor Ort erläutert. Mehr Infos hat auch Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 726575).  

 

 

Videoandacht für die Mitarbeitenden im Haus der Kirche

Seit vielen Jahren erklingt im Duisburger Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, immer mittwochs um 8.30 Uhr eine halbe Stunde Gesang und Gebet, es ist die Andacht für die Mitarbeitenden aus dem Kirchkreis, der Diakonie und dem Verwaltungsamt der Kirche. Wegen der Corona-Pandemie geht das jetzt seit vielen Wochen nicht. Aber: Pfarrerinnen und Pfarrer, die sonst abwechselnd mittwochs zu den Wochenandachten zum Burgacker schicken ihre Gebete und Worte der Hoffnung per Mail an die Mitarbeitenden. Sie schreiben die Andachten, die sie sonst vielleicht frei halten, nieder und Interessierte schöpfen aus diesen PDF Kraft für die folgenden Tage. Samuel Dörr ist diese Woche dran und hat allen seinen Andachtstext zugemailt. Er stellt sie unter den Titel „Mit Gott an unserer Seite werden Wüstenwanderungen zu Schilfmeerereignissen.“ In der Mail gibt es aber auch einen Link zu einem Youtube-Video, denn der Pfarrer hat die Andacht einfach im Internetstudio im Huckinger Gemeindehaus aufgenommen. Auf diesem Weg gibt es in dieser Woche sogar Musik zu Andacht. Die machen Philipp Holmer (Gitarre), Daniel Drückes (Klavier) und Henrieke Kuhn (Geige & Gesang) - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten.  

 

Videoandacht zu Pfingsten aus Buchholz
Am Pfingstmontag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis wieder per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen – diesmal mit Pfarrer Björn Hensel. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist bald auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden. Die Reihe startete Anfang Mai mit Pfarrer Hensel, es folgten weitere Andachten mit Pfarrer Dirk Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow.

 


 

Stand 26.05.2020

 

Pfingsten lädt ein, neu aufeinander zu hören
12. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt aus der Bahnhofsmission

Evangelische und katholische Seelsorgende aus unserer Stadt gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich mit der mittlerweile 12. aufgezeichneten Andacht über das Internet an die Gläubigen – sie kommt aus der Bahnhofsmission.

  • Die Videoandacht wird am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 um 10 Uhr online gestellt und wird vorher in der ökumenischen Bahnhofsmission vom Duisburger Hauptbahnhof aufgezeichnet. Die Andacht gestalten Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, und Diakon Stefan Ricken von der Gemeindecaritas im Caritaszentrum Duisburg West. Inhaltlich geht es natürlich um Pfingsten und im Kern darum, dass dieses Fest in besonderer Weise dazu einlädt, wieder neu aufeinander hören und miteinander diskutieren zu lernen. „Wenn wir nach einem gemeinsamen Weg suchen, hilft nur: miteinander reden. Das kann nerven ohne Ende. Aber das muss nicht so sein“ sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz im Vorfeld der Aufzeichnung der Andacht. Die musikalische Gestaltung übernimmt Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video, das in den Räumen der Duisburger Bahnhofsmission so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft zum ersten Mal am Sonntag, 31. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de.  

 

Kein Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ im Juni
Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Der Auftaktgottesdienst, der traditionell jedes Jahr an Christi Himmelfahrt ist, fiel schon wegen der Corona-Pandemie aus. Den nächsten Gottesdienst im Wald – er wäre am 7. Juni 2020 gewesen – hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost, die zu der Feier eingeladen hätte, aufgrund der Pandemie per Beschluss absagen müssen. Die folgenden Gottesdienste sind jeweils für den 1. Sonntag der Monate Juli bis September vorgemerkt. Ob sie gefeiert werden, steht noch nicht fest. Das entscheiden die gastgebenden Gemeinden aufgrund der dann jeweils aktuellen Situation.   

 

Vom Übertönen anderer
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum kommenden Sonntag Exaudi aus. Und er schreibt von einer Zeit, in der Menschen sich gegenseitig übertönen möchten. Es ist hier zu lesen. 

 

Von der Weisheit des Großvaters
Berührungspunkte aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies Ingeburg Stoican, die von ihrem Großvater spricht, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt. In den vorigen Andachten erzählte u.a. Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Zu sehen sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 


 

Stand 25.05.2020

 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank feiern das Pfingstfest mit Kindern im Netz

Luzie-Lotta hat wieder Lampenfieber. Denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Aber jetzt wo Groß und Klein auch in Kirchen immer noch nicht richtig zusammen feiern können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Internet live auf Sendung, und zwar zu Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche.

Beide möchten - wie auch schon bei der Internet-Premiere zu Ostern - solche Feste für Kinder nicht ausfallen lassen. Deswegen feiern sie am Pfingstsonntag, 31. Mai um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt und ganz live übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen mit den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine spannende Geschichte erzählen, in der es um Stürme und sogar Feuerflammen geht. Ihr guter Freund Pfarrer Blank wird ihr helfen, ein, zwei Lieder zu singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze wieder auf youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Dort ist das Ostervideo mit Luzie-Lotta fast 800 Mal aufgerufen worden.

 

Kirchengeburtstag mit Sicherheitsabstand
Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zu zwei Gottesdiensten am Pfingstmontag ein

Mit Pfingsten feiert die Kirche „Geburtstag“ und teilt während der Corona-Pandemie das Problem so vieler Geburtstagskinder, die Ehrentage zusammen mit lieben Menschen nur auf Abstand feiern können. Aber nach Monaten ohne Gottesdienst in den Kirchen will die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht ganz auf Gäste verzichten und nimmt das Pfingstfest zum Anlass, die Gemeinschaft wieder einzuladen.

  • Zwar gibt es am Sonntag noch keine Gottesdienste. Doch wie schon in den letzten Wochen werden an diesem Tag die Kirchen in Ungelsheim und Huckingen wieder von 15 bis 18 Uhr für die persönliche Andacht geöffnet sein.
  • Aber für Pfingstmontag, 1. Juni 2020 ist die Gemeinde wieder Gottesdienst um 9.30 Uhr in die Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31, und um 11 Uhr in die Huckinger Kirche, Angerhauser Str. 91, eingeladen. Mit Kreativität gemeinsam den Glauben auf Abstand feiern, mit viel Musik, aber ohne Gesang – das ist das Ziel des Presbyteriums. Dazu wurde auf Basis des Eckpunktepapiers der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Empfehlungen des Kirchenkreises ein Hygienekonzept verabschiedet. Darin steht auch, dass die Zahl der Plätze begrenzt ist. Darum bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung für beide Gottesdienste bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747). Und: Wer sich anmeldet, dann aber seine Maske vergisst, bekommt zum Geburtstag der Kirche einen Mund-Nasen-Schutz am Eingang geschenkt.
  • Auch wenn die Gemeinde nun wieder Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiert, wird es auch weiterhin öffentlich zugängliche Lesepredigten an den Eingängen der Kirchen und auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de geben. Auch die digitalen Gottesdienstangebote werden fortgeführt und sind auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ zu finden.

 

Das Leben in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich im Juni

Da Covid-19 trotz aller Lockerungen das öffentliche Leben immer noch fest im Griff hat, gibt es deswegen laut Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich zunächst bis zum 12. August 2020 keine gemeindlichen Veranstaltungen und Treffen von  Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum geben. Zu groß wären die Einschränkungen, die mit solchen Treffen einhergehen würden. Die Gemeinde versteht sich als einladende Gemeinde, in der das Gefühl der Verbundenheit und des herzlichen Miteinanders im Vordergrund steht. „Unter den gegebenen Voraussetzungen und Hygienevorschriften ist ein unbeschwertes Treffen jedoch nicht möglich“ heißt es im Beschluss. Das Gemeindezentrum „Die Ecke“, der Jugendbereich und das Gemeindebüro Auf dem Damm sind daher weiterhin geschlossen.

  • Die Gemeinde lädt Interessierte ein, vorhandene Angebote anzunehmen. Dazu zählen die Gottesdienste, die ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder in der Kirche auf dem Damm gefeiert werden. Die Gemeinde hat dazu ein detailliertes Schutzkonzept erarbeitet und Besuchende sollten sich darauf einstellen, dass die Gottesdienste anders als gewohnt erscheinen werden. So wird es z.B. kein gemeinsames Singen geben und die Abstandsregeln müssen in der Kirche, aber auch auf dem Kirchplatz vor und nach dem Gottesdienst eingehalten werden. Außerdem werden die Namen der Besucher schriftlich erfasst, es gelten Hygieneregeln und Mitarbeitende vor Ort weisen freundlich auf alle Maßnahmen wie z.B. die Maskennutzung hin.
  • Die Gemeinde lädt weiterhin zur „Offenen Kirche ein: Freitags von 16 zwischen 18 Uhr ist sie Ort der Stille und des Innehaltens und für alle ein Anlaufpunkt, die ein Gebet sprechen möchten, eine Kerze anzünden oder die Atmosphäre des Gotteshauses spüren möchten.
  • Im virtuellen Raum bietet die Gemeinde – auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de – weiterhin den „Impuls der Woche“ an: Es ist immer eine kurze Video-Andacht zu einem aktuellen Thema, die zum Nachdenken anregt. Auch der beliebte musikalische Impuls in Form von Liedern zum Mitsingen aus dem Turm „Power of Tower“ von Andreas Boos und Dirk Strerath wird weitergeführt.
  • Zusätzlich gibt es schon seit Wochen eine Telefonandacht: Unter der Telefonnummer 0203/4519624 ist ein wöchentlich wechselnder „Impuls der Woche“ zu hören. Denkanstöße gibt es auch in Papierform: Seit Mitte Mai hängt am Gemeindebüro, Auf dem Damm 8, ein Briefkasten, in dem ein wöchentlich wechselnder kurzer Denkanstoß zum jeweiligen Sonntag zum Mitnehmen bereit liegt. Auch finden sich hier aktuelle Informationen aus der Kirchengemeinde.
  • Ebenso fortgeführt wird der kostenfreie Einkaufsdienst der Gemeinde. Interessierte melden sich im Gemeindebüro (0203 / 4519622).  

 

Ab Juni wieder regelmäßige Gottesdienste in der Beecker Kirche

Ab dem 7. Juni feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck wieder regelmäßig Gottesdienste in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370. Dabei müssen Besucherinnen und Besucher die vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen beachten, wie etwa Distanz- und Hygieneregeln und das Mitbringen des Mund-Nasen-Schutzes. Da die Platzzahl begrenzt ist, müssen sich die Gläubigen vor jedem Sonntagsgottesdienst, die alle immer um 10 Uhr gefeiert werden, bis zum Tag vorher beim jeweiligen Pfarrer telefonisch anmelden. Die Voranmeldung dient auch dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Für den Gottesdienst am 7. Juni melden sich die Menschen bei Pfarrer Rüdiger Klemm (0203 463879), für den 14. Juni und 21. Juni bei Pfarrer Klaus Fleckner (0203 39224711) und für den 28. Juni wieder bei Pfarrer Klemm. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort.beeck.de.

 

 


 

Stand 22.05.2020

Gottesdienste in Obermeiderich auch im Juni nur online

Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich nicht nur im Mai sondern auch im gesamten Monat Juni ihre Gottesdienste über das Internet und nicht in der Kirche an der Emilstraße. Die Sonntagsgottesdienste im restlichen Monat Mai und die im Juni sind am jeweiligen Tag um 11 Uhr auf der Internetseite www.obermeiderich.de zu sehen. Darüber hinaus gibt es jede Woche eine kostenfrei neue „Predigt zum Mitnehmen“ (ausgedruckt in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, an der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und in den Häusern des Christophoruswerkes - www.cwdu.de). Außerdem lädt die Gemeinde weiterhin jeden Abend zum Gebet um 19.30 Uhr ein: In der Kirche steht Pfarrerin Süselbeck und spricht ein neues Gebet. Wer mitbeten will, ruft es um 19.30 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. Das jeweilige Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Die Aktion läuft seit dem 20. März jeden Tag aufs Neue.    

 

 


 

Stand 20.05.2020

 

Ab Pfingstmontag wieder Gottesdienste in der Großenbaumer Versöhnungskirche

Pfarrer Ernst Schmidt freut sich, denn „endlich feiern wir wieder Gottesdienste in der Versöhnungskirche.“ In Absprache mit anderen Kirchengemeinden in Duisburg beginnt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm damit wieder am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr. „Dabei sind sie noch weit von den ´gewohnten´ Gottesdiensten entfernt“ betont der Geistliche, denn so wird es zum Beispiel keinen Gemeindegesang „aber vielleicht ein ´Gemeindesummen´ geben…“ Das Presbyterium möchte unter allen Umständen verhindern, dass sich Menschen in der Versöhnungskirche anstecken. Deshalb hat es ein „einschneidendes und weitreichendes“ Hygienekonzept entwickelt, das für den Besuch der Gottesdienste vieles zu beachten gibt: Wer Krankheitssymptome zeige, die möglicherweise auf eine Corona-Grippe hinweisen, komme nicht zur Kirche. Alle anderen sollten Abstand halten - auch schon auf dem Weg zum Gottesdienst. Es sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, die Hände sollen am Eingang desinfiziert werden. In der Kirche gibt es markierte Sitzplätze. Zudem wird notiert, wer am Gottesdienst teilgenommen hat. Deshalb schreiben Besucherinnen und Besucher auf den Zettel, der am Platz liegt, mit dem dort beiliegenden Stift Namen und Telefonnummer auf und geben ihn nach dem Gottesdienst am Ausgang ab. Den Stift darf man behalten. Alle Zettel bewahrt die Gemeinde ungesehen für vier Wochen auf und vernichtet sie danach. Nach Beendigung des Gottesdienstes werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, angefangen von den hinteren Plätzen, die Kirche geordnet zu verlassen. Die Gemeinde bittet darauf zu achten, auch auf dem Kirchplatz die Abstandsregeln einzuhalten. Wer sich mit jemandem noch unterhalten möchte, nutze ruhig die große Wiese oder den Bürgersteig dazu. Pfarrer Schmidt betont: „Sie sind alle herzlich zum Gottesdienst eingeladen! Wir möchten aber auch, dass Sie sich keinem Risiko aussetzen! Darum weisen wir darauf hin, dass Menschen, die zu den Risikogruppen gehören sich genau überlegen, ob sie am Gottesdienst teilnehmen.“ Alternativ liegen zum Beispiel Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - in der Versöhnungskirche und in der Kiste neben dem Kreuz vor der Kirche aus. Lesepredigten können auch über www.ekgr.de heruntergeladen werden. Wann Tauf- und Traugottesdienste und Gottesdienste mit Abendmahl wieder gefeiert werden, steht im Moment noch nicht fest.

 

Offene Kirche in Wanheim an den Maisonntagen
Gottesdienste feiert die Gemeinde ab 7. Juni wieder

An den beiden letzten Maisonntagen ist die evangelische Kirche an der Wanheimer Straße 661 für Einzelbesuche geöffnet; Gottesdienste feiert die Gemeinde dort am dem 7. Juni wieder. Das Gotteshaus ist am Sonntag, 24. und Pfingstsonntag, 31. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet für die persönliche Andacht, Gebet, Stille und Besinnung. Es kann eine Kerze angezündet werden. Außerdem können Interessierte gedruckte gedankliche Anregungen – sie haben den Titel „Durch-halten und Durch-gehalten“ – dort lesen und gerne mitnehmen. Am Pfingstsonntag, 31. Mai ist in der „Offenen Kirche“ auch Musik zu hören, für die Brigitte Leers, Beate Hölzl und Daniel Drückes sorgen. Außerdem wird auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu Pfingsten eine Andacht von Pfarrer Rolf Seeger auf YouTube zu hören und zu sehen  sein. Ab Juni feiert die Gemeinde in ihrer Kirche auch wieder Gottesdienste. Zum ersten lädt sie für Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr ein. Besuchende sollten allerdings wissen, dass die Gottesdienste anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung.

 

 


 

Stand 19.5.2020

 

Wachsein für die Sorgen der Menschen
11. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt von der Telefonseelsorge

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

  • Die mittlerweile 11. ökumenische Videoandacht, die am 24. Mai 2020 um 10 Uhr online gestellt wird, kommt aus den Räumen der ökumenischen TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen. Weil dort Tag und Nacht Menschen wach sind, um den Sorgen und Nöten von Anrufenden ein offenes Ohr zu schenken, geht es in dieser Andacht ums Wachsein. Sie wird gestaltet vom Leiter der TelefonSeelsorge Olaf Meier, der nicht nur Psychologe, sondern auch katholischer Theologe ist, und vom Vorsitzenden des Förderkreises der TelefonSeelsorge Klaus Andrees, der auch Prädikant in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ist. Die musikalische Gestaltung übernehmen Henrieke Kuhn (Violine und Gesang) und Daniel Drückes (Klavier und Gesang), die beide bald ihr Studium der popularen Kirchenmusik an der evangelischen Popakademie beenden.
  • Das Video, das in den Räumen der Telefonseelsorge so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft zum ersten Mal am Sonntag, 24. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommt nicht mehr nur aus den Kirchen der Gemeinden: Die nächste wird in der ökumenischen Bahnhofmission Duisburg aufgezeichnet und ist zum ersten Mal am 31. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

Wie einladend kann eine Gemeinde unter Coronaregeln sein?

Was Pfarrerinnen, Küster, Presbyterinnen und Ehrenamtliche in den Gemeinden zum Thema offene Kirchen gerade beschäftigt, das hat Pfarrer Winfried Mück von der Gemeinde Neudorf-Ost in einer bewegten Videoandacht auf den Punkt gebracht.

Wo die Gedanken kreisen, da darf die Kamera nicht stillstehen. Was mit einem klaren Blick in den ungetrübt blauen Frühlingshimmel beginnt, nimmt dann schnell Fahrt auf und begleitet die Akteure in den schönen Kirchenraum des Gemeindezentrums Wildstraße.

„Trotz aller Wiedereröffnungen hat Covid-19 das öffentliche Leben immer noch im Griff“, sagt die Stimme des Pfarrers, der nach kurzem Winken im Off verschwunden ist. Er spricht darüber, wie die Gemeindeleitung behutsam die Rückkehr aller in das Leben als einladende Gemeinde vorbereitet. Leicht ist das nicht. Ausgestattet mit langen Listen von Einschränkungen und Regeln ergeben sich in der Umsetzung der Abstands-und Hygienevorschriften einige Probleme. „Wir haben zum Glück eine flexible Bestuhlung hier“, sagt Mück, während man dem Küster zusieht, der mit dem Maßband einen Bannkreis von exakt 150 Zentimetern um jeden Stuhl ausmisst. „Aber ganz gleich wie wir auch stellen, immer haben wir sehr wenig Plätze.“ Was werden soll, wenn mehr Gottesdienstteilnehmer kämen und man sie quasi an der Kirchentüre wieder fortschicken müsste, das geht im Moment durch viele Köpfe.

Kahl scheint der an sich freundliche Raum mit der Abstandsbestuhlung. Seltsam ungewohnt, ja beinahe unevangelisch kommt dem Pfarrer die eingeschränkte und damit auch einschränkende Gemeinschaft der künftigen Gemeindesonntage vor. Ein Gottesdienst ohne Abendmahl? Ohne gemütliches Kaffeetrinken im Anschluss? Ohne jeden Gesang? Das ist nicht nur reine Gewöhnungssache. Das greift tief in die Religionsausübung ein.

„Gemeinschaft heißt aber auch, miteinander geduldig zu bleiben und vernünftig“, lässt sich Mück vernehmen und schließt eine Bitte an Gott um die erforderliche Gelassenheit an. „Es wird dauern, bis alles wieder so sein kann, wie es war, aber es wird eine Zeit nach Corona geben.“ Bis dahin heißt es durchhalten und sich gemeinsam einigermaßen erträglich einrichten in der sozial reduzierten Zwischenzeit. Dazu tragen auch die lebendig und kundig gefilmten Videoandachten bei, die einem als Zuschauer das Gefühl geben, mittendrin im Gemeindegeschehen dabei zu sein.

Ansehen und anhören kann man sich die physische und übertragene Neueinrichtung des Gemeinderaums auf der Internetseite der Gemeinde Neudorf-Ost unter https:www.neudorf-ost.de.

 

 

 


 

Stand 18.05.2020

 

Predigten zum Mitnehmen in Apotheken und im Café

Durch die Corona-Krise werden schon seit Wochen keine Gottesdienste in Kirchen und diakonischen Einrichtungen gefeiert. Der Wunsch nach geistlichen Impulsen und tröstenden sowie Hoffnung spenden Worten ist bei vielen groß, denn auch persönliche Kontakte sind nach wie vor eingeschränkt und nicht alle haben Zugang zu den zahlreichen Online-Andachten und -Gottesdiensten aus Duisburg. Deshalb bieten Seelsorgende aus der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und dem benachbarten Evangelischen Christophoruswerk ab jetzt die „Predigt zum Mitnehmen“ an. Nach dem Auftakt vom letzten Sonntag soll alle sieben Tage eine neue hinzukommen. Ausgedruckt gibt es sie in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, in der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und den Häusern des Christophoruswerkes. Die erste Ausgabe ist von Pfarrerin Esther Immer, die in der Andacht von biblischen Vorbildern schreibt, die in der Krise ihr Gottvertrauen nicht verloren haben und die durch ihren Weg den Menschen heute noch wertvolle Denkanstöße geben können. Weitere Andachten werden von Diakon Martin Walter, Diakonin Gisela Rastfeld und Pfarrerin Sarah Süselbeck folgen. Die Texte gibt es auch im Netz unter www.obermeiderich.de und www.cwdu.de. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg nach Meiderich haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen 0203 / 421444).

 

Himmelfahrt im Netz
Live Gottesdienst der evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden

Es ist schon lange Tradition, dass sich die evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden an Christi Himmelfahrt zu einem gemeinsamen „Open-Air-Gottesdienst“ im Biegerpark treffen. Aber da die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bis Ende Mai aufgrund der aktuellen Lage keine Gottesdienste vor Ort feiern, verlegen die Südgemeinden auch diesen Gottesdienst in den digitalen Raum. In diesem Jahr steht er unter der Überschrift „Zusammen sind wir groß“. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Jürgen Muthmann und Pfarrer Rainer Kaspers gemeinsam mit dem Kirchenmusiker Daniel Drückes. Die technische Leitung übernimmt die Jugendgruppe "God.com". Gesendet wird am 21. Mai 2020 ab 10.30 Uhr live auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“. Aber auch nach dem Ende des Gottesdienstes kann er dort jederzeit abgerufen werden.

 

Stilles Gebet an den Mai-Sonntagen und erster Gottesdienst im Juni in der Hamborner Friedenskirche  
Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihre Friedenskirche, Duisburger Straße 174, auch an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Mai und am 31. Mai - jeweils zwischen 9.30 und 11.30 Uhr und lässt dabei wieder leise Orgelmusik erklingen. Besucherinnen und Besucher sind zum stillen Gebet und zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Anwesend ist auch Pfarrerin Elke Banz, die gerne mit den Menschen ins Gespräch kommt – mit Mund-Nasen-Schutz, den auch die Gläubigen unbedingt beim Kirchenbesuch tragen müssen. Zum ersten Gottesdienst lädt die Gemeinde für Sonntag, 7. Juni 2020 um 9.30 Uhr in die Friedenskirche ein. Mitfeiern können ihn wegen des erforderlichen, strikten Infektionsschutzkonzeptes der Gemeinde nur 24 Besucherinnen und Besucher. Dies hat das Presbyterium beschlossen und sieht das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst vor. So ist z.B. das Tragen einer Mund-Nasen-Maske verpflichtend und eine vorherige Anmeldung erforderlich (bei Pfarrerin Elke Banz 0203 / 558788, sie hat Infos zu Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst). Weitere Infos gibt es auch im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

Neues aus der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm

Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass zunächst bis zu den Sommerferien alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise ausfallen, die Gemeindehäuser geschlossen bleiben und im Mai keine Gottesdienste gefeiert werden. Die Versöhnungskirche ist jedoch sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Ort der Stille und des Gebets geöffnet. Sobald das Konzept zum Schutz vor Infektionen der Gottesdienstbesucher umgesetzt ist, lädt die Gemeinde zu Gottesdiensten in besonderer Form ein. Das Presbyterium rechnet damit, dass im Juni wieder Gottesdiente gefeiert werden können, der genaue Starttermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Da seit Wochen keine Gottesdienste gefeiert werden und dadurch die Unterstützung von Hilfsorganisationen, für die in den Gottesdiensten gesammelt wird, wegfällt unterstützt das Presbyterium seit Ende März jeden Kollektenzweck mit jeweils 100 Euro aus der Diakoniekasse der Kirchengemeinde. Wer die Diakoniekasse mit unterstützen möchte, kann durch Spenden unterstützten (Konto „Ev. Kirchenkreis Duisburg“, IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14. Verwendungszweck: „Diakoniekasse Großenbaum-Rahm“).  

 

 

 


 

Stand 16.05.2020

 

Wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen?
Letztes „Wort der Zuversicht“


In der Coronakrise hatte die WAZ mit den Kirchen in Duisburg im März eine Serie gestartet. Dies ist das letzte „Wort der Zuversicht“ in der Reihe. Es kommt von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg:

<< Es ist unfassbar, wieviel Dummheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit verbreitet werden. Da soll das Virus von Bill Gates in einem Geheimlabor entwickelt und vorsätzlich in Umlauf gebracht worden sein, um mit längst entwickelten Impfstoffen Milliarden zu verdienen. Andere meinen, die neue Mobilfunktechnologie 5G sei mit ihrer Strahlung schuld an der Verbreitung des Virus. Oder die Existenz des Virus wird schlichtweg geleugnet. Auch die Theorie, das Virus könne durch Wasser trinken und gurgeln oder heiße Bäder aufgehalten, sogar abgetötet werden, kursiert.

Glauben SIE etwas davon? Hoffentlich nicht! Doch wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen? Viele sind skeptisch, ob sie den Wissenschaftlern vertrauen können, denn die sprechen nicht immer mit einer Stimme und haben so manches Mal heute eine andere Meinung als gestern. Doch sie stehen ja auch vor einer ganz neuen Herausforderung und lernen Tag für Tag dazu. Glaubwürdig werden sie dadurch, dass sie ihre Meinungen und Meinungsänderungen gut begründen und zur öffentlichen Diskussion stellen.

Vertrauen wir ihnen, vertrauen wir den unabhängigen Medien, die immer wieder kritisch hinterfragen und Wissen vermitteln. Vertrauen wir der Politik, deren Ziel es ist, Schaden abzuwenden. Zu den Gaben des Heiligen Geistes, dessen Fest wir Pfingsten feiern, gehören Verstand und Erkenntnis. In diesem Jahr haben wir allen Grund, diese ganz besonders zu erbitten.>>

 

 


 

Stand 17.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. Mai um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord:

  • Die Andacht vom 17. Mai wurde von den beiden Krankenhausseelsorgern der katholischen und evangelischen Kirche aus dem Duisburger Norden, Pater Gereon Strauch und Pfarrerin Dörthe Lahann gestaltet. Die beiden sprechen über ihre Erfahrungen mit Gebeten und darüber, wann das Beten helfen kann. Für die musikalische Begleitung sorgte Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video, das so gefilmt wurde, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten konnten, lief dann zum ersten Mal am Sonntag, 17. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommen nicht mehr aus den Kirchen der Gemeinden: Eine wird in den Räumlichkeiten der ökumenischen Telefonseelsorge aufgezeichnet und eine weitere in der Bahnhofmission Duisburg. Die nächste ist am 24. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 


 

Stand 12.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. 5 um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord. Zu sehen ist hier im Video noch die Andacht vom 10. Mai.

  • Die Andacht vom 17. Mai wird von den beiden Krankenhausseelsorgern der katholischen und evangelischen Kirche aus dem Duisburger Norden, Pater Gereon Strauch und Pfarrerin Dörthe Lahann gestaltet. Die beiden wollen dann über ihre Erfahrungen mit Gebeten sprechen und darüber, wann das Beten helfen kann. Sie tun dies ganz im Sinne der evangelischen Tradition, wonach der kommende Sonntag „Rogate“ (Betet) genannt wird. Für die musikalische Begleitung sorgt wieder Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 17. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommen nicht mehr aus den Kirchen der Gemeinden: Eine wird in den Räumlichkeiten der ökumenischen Telefonseelsorge aufgezeichnet und eine weitere in der Bahnhofmission Duisburg. Die nächste ist am 24. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 

 


 

Stand 6.05.2020

 

Freiheit und Verpflichtung
Video-Ansprache zum 8. Mai von Superintendent Armin Schneider

Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, erinnert in einer Videoansprache aus der Duisburger Gedenkkapelle an der Junkernstraße an das Geschenk der Freiheit aber auch an die Verpflichtung, die den Menschen aus dem 8. Mai 1945 - dem Datum des Endes des II. Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus - erwächst.

  • Am 8. Mai vor 75 Jahren endete mit der Befreiung vom Faschismus der II. Weltkrieg. Auch in Duisburg waren aus Anlass dieses Tages viele Veranstaltungen geplant, die aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und dessen Superintendent Armin Schneider ist es wichtig, an dieses Datum des Kriegsendes und der Befreiung zu erinnern. Daher wendet sich der Pfarrer in einer Predigtansprache per Video an die Öffentlichkeit. Als Ort der Erinnerung wurde bewusst die Gedenkkapelle an der Junkernstraße gewählt. Hier stand bis zum 9. November 1938 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde. Braune Horden steckten sie in Brand und viele Bürgerinnen und Bürger schauten unbeteiligt zu. Die heutige Gedenkkapelle erinnert an das Jüdische Gotteshaus. „Dieser Ort verbindet uns mit unseren jüdischen Schwestern und Brüder. Dieser Ort ist für uns Mahnung und Verpflichtung zugleich“ sagt Armin Schneider in der Begrüßung. Das Video ist auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de ab dem 7.5.2020 gegen 15 Uhr abrufbar. Die Predigtansprache gibt es hier als PDF, sie wird auf Nachfrage (Tel.: 0203 / 29513500) kostenfrei per Briefpost zugeschickt. 
  • In der Predigtansprache bezieht sich Superintendent Schneider auf die Bibelstelle „Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden“. Er führt dabei zu dem Gedanken hin, dass die Menschen seit dem 8. Mai und auch jetzt befreit sind, „frei umzukehren, neu anzufangen, für eine bessere Gegenwart und Zukunft zu leben.“ Die Menschen wären aber auch befreit, dem Neo-Faschismus und dem Rechts-Populismus in seinen unterschiedlichsten Spielarten entschlossen entgegen zu treten: „Ob sie nun in Springerstiefeln daherkommen oder im Anzug in Parlamenten rechtspopulistische Phrasen dreschen: Das soll es nicht mehr geben unter uns.“  Denn die Gefahr besteht nach wie vor und wieder. Frei seien die Menschen auch in den Quartieren mit langem Atem an einer Kultur des Willkommens zu arbeiten; sich vor Stammtischparolen und rechten Hasstiraden nicht wegzuducken, „sondern ihnen unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit mutig entgegen zu setzen.“

 

Gott ist da
Werbung und Denkanstoß zugleich

An der breiten Seite der evangelischen Kirche Obermeiderich weisen riesige Plakate Menschen, die des Weges kommen, auf aktuelle Aktionen oder Kampagnen der Gemeinde hin. Als Diakonin Gisela Rastfeld  die Emmericher Straße entlang fuhr, und feststellte, dass das letzte Banner vom Wind zerfetzt war, kam ihr die Idee, Gläubige und Menschen aus dem Stadtteil auch über die klassische analoge Werbung zu informieren, dass trotzt der Corona-Pandemie und der geschlossen Kirche, ihre Gemeinden mit vielen Angeboten für die Menschen da ist. Der Ausspruch „Gott ist da“ kam ihr da wie gerufen, denn den Ausspruch sieht die Mitarbeitende der Kirchengemeinde auch als Denkanstoß für die Vorbeiziehenden: „Die Menschen sehen eine Kirche, in der es scheinbar kein Leben gibt, und doch ist Gott da, hier und an vielen anderen Orten dieser Welt.“ Die künstlerische Gestaltung hatte ihr Sohn übernommen, ums Anbringen kümmert sich Küster Peter Wolf. Wer erfahren möchte, was die Gemeinde in dieser Zeit macht, findet mehr Infos unter www.obermeiderich.de oder ruft bei Diakonin Rastfeld (0203 / 421444), Pfarrerin Süselbeck (Tel.: 0203 / 422001) oder Pfarrer Schurmann (0203 / 36961759) an.  

 

Luftholen der Seele
Videoandacht aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche


Seit letztem Sonntag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen, bei der es mit Pfarrer Björn Hensel und Kirchenmusiker Jürgen Kregel an der Orgel um das „Luftholen der Seele“ geht. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist auch jetzt auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu sehen. Die Gemeinde erachtet es als wichtig, angesichts der nun schon lange andauernden Zeit der Kirchenschließung den Mitgliedern und anderen Interessierten den Kirchraum auf diese Weise wieder zu öffnen und zugänglich zu machen. Die Reihe der Aufzeichnungen fürs Netz soll in loser Folge fortgesetzt werden, am 10. Mai mit Pfarrer Dirk Sawatzki und am 17. Mai mit Pfarrerin Sara Randow.

 

 


 

Stand 5.05.2020

 

Kirchen der Bonhoeffer-Gemeinde öffnen sonntags zum stillen Gebet
Erster Gottesdienst am Pfingstmontag

In der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh werden in den beiden Kirchen im Mai noch keine Gottesdienste gefeiert. Sie werden jedoch an zwei Sonntagen für einige Stunden geöffnet, damit Gläubige dort still beten können, ihre Gebetsanliegen in ein Buch eintragen oder auch einfach nur zur Meditation bei leiser Musik verweilen. Eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer wird sich in diesem Zeitraum in der Kirche aufhalten und steht gerne zum Gespräch zur Verfügung. Am Sonntag, 17. Mai 2020 ist die Lutherkirche in Obermarxloh von 10  bis 13 Uhr und die Kreuzeskirche in Marxloh von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die gleichen Öffnungszeiten gelten für die beiden Kirchen auch für Sonntag, den 24. Mai 2020.  Der erste Präsenzgottesdienst in der Bonhoeffer-Gemeinde wird am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche gefeiert. Die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ist in der Kreuzeskirche auf 60 Personen begrenzt. Damit niemand abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische „Anmeldung“ mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Achte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz
Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

  • Die inzwischen achte ökumenische Andacht gestalten Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, und Pfarrer Christian Becker aus der katholischen Pfarrei St. Michael Duisburg zum Sonntag „Kantate“. Im Kirchenjahr hat jeder Sonntag einen eigenen Namen mit besonderer Bedeutung, und dieser Sonntag fordert im Imperativ zum Singen auf. Pfarrerin und Pfarrer sprechen davon, dass der Satz „Jeder kann singen!“ ein Mythos sei. Beide sagen aber auch, dass alle oft singen sollten. So würden „Trauer und Freude, Wut und Hoffnung, unser Dunkel und Leuchten zu Gott aufsteigen – denn bei ihm findet jeder Ton Gehör“ sagt Pfarrerin Süselbeck vorab. Denn wer singt, betet doppelt. In Zeiten der Corona-Krise werden jedoch alle für sich alleine singen müssen, die beiden Geistlichen zusammen mit mehreren Musikerinnen auf Abstand im Obermeidericher Gotteshaus und die Online-Gemeinde für sich vor den Monitoren.
  • Das Video, das im Obermeidericher Gemeindezentrum an der Emilstraße so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 10. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt und kommen nicht mehr aus den Kirchen der Gemeinden: Eine wird in der Kapelle des Fahrner Krankenhauses aufgezeichnet, eine andere in den Räumlichkeiten der ökumenischen Telefonseelsorge und eine weitere in der Bahnhofmission Duisburg. Die nächste ist am 17. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 

 


 

Stand 4.05.2020

 

„Vergeigt“ wird online und live gefeiert
Stadtgottesdienst im Internet

Datum und Uhrzeit sind geblieben, doch Pfarrerin Sara Randow, Pfarrer Samuel Dörr und Kirchenmusiker Daniel Drückes laden Gläubige dazu ein, den Stadtgottesdienst wegen der Corona-Krise statt wie ursprünglich geplant im Duisburger „Grammatikoff“ jetzt mit ihnen online und live im Netz zu feiern. Beim Titelthema „VERGEIGT“ bleibt es aber, denn es ist nach wie vor und vielleicht gerade in der Krisenzeit hochaktuell: Auch wenn Menschen versagen, scheitern und alles vergeigen - Gott liebt sie, so wie sie sind, mit all ihren Schwächen und Verfehlungen. Die Onlinegemeinde kann am Sonntag, 10. Mai 2020 um 18 Uhr bei YouTube auf dem Kanal „GoDi-digital“ den Gottesdienst live mitfeiern und sich auch aktiv am Geschehen im Gottesdienst beteiligen: Das ist möglich durch eine Menti-Umfrage zum Thema Vergeigen und durch den Livechat bei YouTube, in dem auch Gebetsanliegen geäußert werden können. Um die Abstandsregeln einzuhalten, werden die Musikstücke vorab von einer dreiköpfigen Band bestehend aus Henrieke Kuhn, Philipp Holmer und Daniel Drückes - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten - aufgezeichnet und während des Gottesdienstes eingespielt. Dabei gibt es eine Mischung aus christlichem und weltlichem Pop sowie Worship.  

 

 


 

Stand 30.04.2020

 

Segensspuren in schwieriger Zeit
Online-Andachten, aber keine Gottesdienste bis Ende Mai im Gemeindezentrum Neudorf-Ost

Die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost verzichtet während dieser für alle Menschen schwierigen Zeit zunächst bis Ende Mai auf Gottesdienste in ihrem Gemeindezentrum, möchte aber die Menschen mit ihren Andachten online begleiten. Aktuell ist auf deren Internetseite www.neudorf-ost.de eine Frühjahrsandacht zu sehen, die mit Orgel- und Saxophonmusik in dem Gemeindetreffpunkt aufgenommen, mit der Architekten-Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet wurde. In der Andacht spricht Pfarrer Winfried Mück vom Wirken Gottes und der Hoffnung. Passend dazu zeigt das Video am Schluss eine Vielzahl von Hoffnungsbildern, die die Kitakinder gemalt haben und deren Eltern in Folien außen am Gemeindezentrum in einer langen Reihe angebracht haben. Die Bilder führen zum Kopfsteinpflaster, auf dem Kitaeltern mit bunter Kreide neben ein großes Herz diesen Satz gemalt haben, der an das Kita-Team gerichtet ist: „Viele kleine Hände vermissen Euch und freuen sich auf ein WIEDERSEHN.“ Pfarrer Mück sieht auch in dieser Aktion eine freundliche Segensspur, „auch in einer schwierigen Zeit. „Und es zeigt, dass es gut ist, wenn Menschen zusammenhalten und sich gern haben.“ Er beendet die Andacht mit diesen Worten: „Wir wünschen Ihnen, dass sie immer wieder solche Segensspuren finden, es sind auch immer wieder Spuren Gottes.“ Eine weitere Onlineandacht der evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost soll bald folgen.
 

Stilles Gebet, aber keine Gottesdienste in der Meidericher Kirche bis Ende Mai
Auch in der Meidericher Kirche auf dem Damm wird es bis Ende Mai noch keine gemeinsamen Gottesdienste geben. Zu groß sind die notwendigen Einschränkungen für das dann mögliche gottesdienstliche Miteinander heißt es in den Informationen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich. Die Maßnahmen stehen auch in starkem Kontrast zu dem Gottesdienstverständnis der Gemeinde, bei dem das Gefühl von Verbundenheit und das herzliche Miteinander im gemeinsamen Tun und Hören im Vordergrund stehen. Die Gemeinde öffnet das Gotteshaus aber ab dem 8. Mai 2020 jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr und lädt zum stillen Gebet ein.  Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Stand 29.04.2020

 

Gemeinde Großenbaum-Rahm öffnet Kirche
Die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ist ab sofort sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Raum der Andacht, der Stille und des Gebets geöffnet. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) kündigt zudem an, dass beginnend mit dem nächsten Sonntag im Gottesdienstraum jede Woche neue kurze Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn - ausliegen. Außerdem finden Besucherinnen und Besucher Trostworte und Informationen zum Kirchraum. Alle, die das Gotteshaus betreten sind gebeten, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten.   

 

 


 

Stand 28.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus.

 

Siebte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

  • Die inzwischen siebte ökumenische Andacht gestalten Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, und Pastor Hermann-Josef Brandt aus der katholischen Pfarrei St.- Judas Thaddäus. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 3. Mai 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg).
  • Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Die Reihe der ökumenischen Andachten im Netz wird fortgesetzt, die nächste ist am 10. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 

 


 

Stand 27.04.2020

Katastrophe im Blick
Durchblicke-Gottesdienst im Netz


Das Thema „Katastrophe im Blick“ hatte das Team, das die Durchblicke-Gottesdienste organisiert, schon für Anfang März geplant. Da war von der Corona-Virus-Pandemie noch keine Rede. Jetzt können Gläubige den Gottesdienst zu dem jetzt noch aktuelleren Thema ab Sonntag, 3. Mai 2020 um 18 Uhr im Netz unter www.durchblicke.de miterleben. Dafür wird der Gottesdienst vorab von den Engagierten um Pastor Hans-Bernd Preuß aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen es erleben, dass Katastrophen die Nachrichten fast jeden Tag prägen - das war auch schon vor der Pandemie so. Biblischer Auslöser zum Thema war die Beschäftigung im Team mit der Geschichte von Noah. Das Ziel auch dieses Durchblicke-Gottesdienstes ist das, wie die aller anderen seit 1998. Es geht darum, vor allem junge Menschen zu erreichen. Gefeiert werden sie einmal im Monat immer am Sonntagabend um 18 Uhr, „da die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sonntags gerne ausschlafen“ beschreibt Hans-Bernd Preuß die Grundüberlegung. „Ziel ist es bis heute, dass ausgehend von einem vorher angekündigten Thema Antworten auf Lebensfragen aus biblischer Sicht beleuchtet werden“ sagt Preuß. Neben thematischen Anspielen und Statements gestalten zwei Durchblicke-Bands im Wechsel den Gottesdienst mit Vortragsliedern und gemeinsam gesungenen Liedern. So ist der Durchblicke-Gottesdienst zu einem festen und beliebten gottesdienstlichen Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich geworden. Bewusst gehörte bis zum Beginn der  Corona-Pandemie und gehört auch nach ihrem Ende wieder dazu, dass es nach dem Gottesdienst etwas zu essen und zu trinken gibt. Aber auch online und ohne gemeinsame Feier in der Kirche an der Emilstraße soll das Sonntagabend-Angebot ein guter Ausklang des Wochenendes sein, auch am 3. Mai.

 

Sechster interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Am Freitag, 1. Mai 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „durch die Wüste“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.


 

Stand 25.04.2020

 

Nächstenliebe, Solidarität – auch künftig
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

<<Die Sehnsucht nach Normalität ist groß in Zeiten von Corona: sich endlich wieder frei bewegen, Freundinnen und Freunde treffen, sich die Hand geben und umarmen. Rückkehr in den gewohnten Alltag. Die Sehnsucht danach kenne ich.

Die Veränderungen, die uns die Corona-Pandemie gebracht hat, hätten wir uns noch vor zwei Monaten beim besten Willen nicht vorstellen können. Über viele Jahre haben wir einen optimistischen Fortschrittsglauben verinnerlicht: immer schneller, immer höher, immer weiter; unser Wohlstand vermehrt sich in der Regel, wir können alle möglichen Probleme lösen und wir haben diese Welt im Griff. Haben wir aber nicht. Jetzt hat das Corona-Virus die ganze Welt im Griff. Das lehrt uns Demut. Das zuerst.

Aber wir lernen auch. Wir lernen die Verlässlichkeit und Tragfähigkeit menschlicher Beziehungen zu schätzen. Die Mitarbeiterin an der Kasse im Supermarkt, an der man in der Regel achtlos vorüber gegangen ist, hört aufmunternde Worte und erfährt Anerkennung. Wir erleben vorher kaum für möglich gehaltene Solidarität. Ich nehme Einsicht in die Notwendigkeit wahr, gerade jetzt die Schwächsten, nämlich die Älteren mit Vorerkrankungen, zu schützen. Die Menschen spüren, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt. Und das ist gut so.

Jetzt hat es nach Ostern einige Lockerungen der Verordnungen und Verbote gegeben. Gut so. Eine Rückkehr in die Normalität ist das aber noch lange nicht. So sehr ich mir wünsche, dass der jetzige  Ausnahmezustand ein Ende hat, so sehr wünsche ich mir auch, dass Werte, die wir gerade in der Krise wieder entdeckt haben, stärker in unserem Alltag an Bedeutung gewinnen: Demut, Nächstenliebe und Solidarität; die Wertschätzung von persönlichen Begegnungen und menschlichen Beziehungen; gegenseitige Achtung und Rücksicht auf die Schwächeren; das Bewusstsein, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt.>>

 


 

Stand 24.04.2020

 

Superintendent empfiehlt evangelischen Gemeinden: Verzicht auf Präsenzgottesdienste bis Ende Mai
Als gestern Abend die Nachricht kam, dass die Landesregierung von NRW die Möglichkeit sieht, dass zeitnah Gottesdienste wieder unter Beteiligung von Gläubigen gefeiert werden können, hatte Superintendent Pfarrer Armin Schneider bereits ein Eckpunktepapier an die 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verschickt und diese gebeten, anhand des Merkblattes die verantwortliche Gestaltung öffentlicher Gottesdienste zu prüfen. Die Liste sieht unter anderem Abstands- und Hygieneregeln vor, empfiehlt aber auch dringend, auf die Feier des Abendmahls zu verzichten. Die alternativen Gottesdienstformate wie z.B. Online-Andachten, die in den letzten Wochen entwickelt wurden, sollen unbedingt weitergeführt werden. Grundsatz der Empfehlungen ist: „Sämtliche Vorbereitungs- und Durchführungsmaßnahmen zur Ermöglichung und Feier von Präsenzgottesdiensten müssen im Ganzen wie im Einzelnen stets daran gemessen und überprüft werden, dass der Schutz der Gesundheit, insbesondere der Risikogruppen, absoluten Vorrang hat, und dass von evangelischen Gottesdiensten keine Ansteckung ausgehen darf.“

  • In dem Begleitschreiben weist Superintendent Schneider darauf hin, dass sich schon am 20. April 2020 der Pfarrkonvent im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg ohne Gegenvoten einhellig dafür ausgesprochen hatte, zunächst bis Ende Mai im Bereich des Kirchenkreises und seiner Kirchengemeinden keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Der Krisenstab des Kirchenkreises, dem Superintendent Schneider vorsitzt, hatte sich dieser Auffassung am 22. April 2020 angeschlossen und empfiehlt den Presbyterien als den für die Veranstaltung von Gottesdiensten zuständigen Leitungsorganen, entsprechend zu votieren und zu verfahren.
  • Den Grund für diese strikten Empfehlungen beschreibt Superintendent Schneider in seinem Brief an die Gemeinden eindringlich mit diesen Worten: „Die aktuelle außergewöhnliche Krisenzeit, die mit oder ohne Erleichterungen noch lange andauern wird, zwingt uns in vielen Bereichen zu restriktiven Maßnahmen, die wir als evangelische Kirche normalerweise nicht gewohnt sind. Wir leben aber nicht im Normalzustand. Deshalb wiederhole ich zum Schluss noch einmal den obersten Grundsatz, dass alles, was wir tun und lassen, dem Ziel untergeordnet sein muss, Leben und Gesundheit zu schützen. Das Schlimmste, was uns und unserer Kirche passieren kann, wäre, wenn von unseren Veranstaltungen neue Ansteckungswellen ausgingen.“
  • Das Merkblatt ist hier als PDF einzusehen und wird auf Anfrage gerne zugeschickt (info@kirche-duisburg.de oder 0203 / 29523501).  

Kirchen und Filmforum laden zu ökumenischen PKW-Gottesdiensten ins Autokino
Ab sofort können zu den Gottesdiensten am 2. und 3. Mai jeweils 150 PKW angemeldet werden

Das Autokino des Filmforums auf dem Parkplatz P4 des MSV-Stadions macht es möglich: In Duisburg wird es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei ökumenische PKW-Gottesdienste unter der Leitung von Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Armin Schneider geben. Hierzu lädt das Filmforum gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Kirche Duisburg am ersten Mai-Wochenende ein.

  • Gefeiert werden die PKW-Gottesdienste am Samstag, 2. Mai um 16.30 Uhr und am Sonntag, 3. Mai um 11.00 Uhr. Der Einlass beginnt jeweils eine Stunde vorher. Zugang erhalten aber nur Fahrzeuge, die vorab über die Online-Ticketbuchung des Filmforums unter www.filmforum.de angemeldet wurden. Ohne Ticket kann kein Einlass gewährt werden. Fußgängern, Fahrradfahrern oder Motorradfahrern ist der Zugang nicht erlaubt.
  • Der gesamte Gottesdienst wird über eine UKW-Frequenz der Autoradios übertragen. Mitsingen und Beten sind ausdrücklich erwünscht. Außerdem wird mit Bühne und Altar dafür gesorgt, dass die Zelebranten von möglichst allen gut gesehen werden können und der Gottesdienst so auch vom geschlossenen Auto aus zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden kann. Für die musikalische Begleitung sorgt Kantor Ulrich van Ooy aus der katholischen Pfarrei St. Judas Thaddäus.
  • „Dass wir solche PKW-Gottesdienste nun auch in Duisburg anbieten können, das ist nur der tollen Unterstützung unserer Idee durch die Stadtverwaltung unter Federführung unseres Oberbürgermeisters und natürlich dem Team des Filmforums zu verdanken“, betont Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg. Das findet auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg und ergänzt: „Ohne die technische und organisatorische Unterstützung durch das gesamte Team des Filmforums unter der Leitung von Michael Beckmann hätten wir dieses, in Zeiten von Corona so wichtige Angebot für die Gläubigen in unserer Stadt nicht umsetzen können.“
  • Die Ticketbuchungen für die beiden PKW-Gottesdienste sind ab sofort auf der Website www.filmforum.de unter dem Menüpunkt „Programm“ möglich. Das Ticket ist zwar grundsätzlich kostenfrei, allerdings wird bei der Buchung automatisch eine Zahlung von zwei Euro als Kollekte ausgelöst. Der Erlös soll anschließend in ein gemeinsames Projekt der evangelischen und katholischen Kirche fließen. „Nur durch die gleichzeitige Einziehung der Kollekte ist es uns möglich, die Ticketbuchung für die Auto-Gottesdienste auch über unseren Online-Vorverkauf abzuwickeln, da über das System keine Freikarten abgerufen werden können“, erläutert Filmforum-Geschäftsführer Michael Beckmann und betont: „Wir vom Filmforum generieren hierdurch keinerlei Einnahmen. Wir verstehen unser Engagement vielmehr als einen Beitrag dazu, den Duisburgern einmal wieder das Erlebnis einer gemeinsamen Gottesdienstfeier zu ermöglichen, was ja in den Kirchenräumen wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nun viele Wochen nicht mehr möglich war.“
  • An ein paar Grundregeln müsse man sich aber auch beim PKW-Gottesdienst halten, betont der Leiter des Filmforums weiter. So können nur Fahrzeuge mit maximal zwei Insassen plus ggf. zwei weiteren Personen oder Kindern, die im selben Haushalt leben, auf das Gelände fahren. Die Einlasskontrolle übernehmen ehrenamtliche Helfer der katholischen Kirche. Sie wird ausschließlich durch die geschlossene Autofensterscheibe erfolgen. Anschließend werden alle Fahrzeuge – wie beim Autokinobesuch auch – in ausreichenden Abständen auf dem Gelände mit Blickrichtung zur Bühne platziert. Das Aussteigen oder Herunterkurbeln der Fensterscheiben während des Gottesdienstes ist nicht erlaubt.
  • Zusatzinfo: Die Aufzeichnung eines der beiden Gottesdienstes im Auto-Kino ist geplant, das Video soll später ins Netz gestellt werden; wir informieren zu gegebener Zeit darüber.

 

 


 

 

Stand 23.04.202

 

Keine Gottesdienste in den Räumen der Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis Ende Mai

Unabhängig von möglichen Regelungen, die Gottesdienste in Kirchen und Gemeindezentren in kleinen Gruppen und unter strengen Auflagen möglich machen, verzichtet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis zum Ende des Monats Mai 2020 auf Gottesdienste in ihren Räumen. Dies hat das Presbyterium, das gewählte Leitungsgremium der Gemeinde, beschlossen. Es will diese Entscheidung Mitte Mai auf Basis der dann vorliegenden Informationen und in Absprache mit den Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg überprüfen.

  • Entschieden hat das Presbyterium außerdem, dass die Gottesdiensträume in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, an Sonntagen von 15 bis 18 Uhr für Formen der persönlichen Andacht Einzelner geöffnet werden. Dabei werde der Zugang so geregelt, dass die Distanz von zwei Metern gewahrt werde. Die derzeit empfohlen Hygienevorschriften werden beachtet, Desinfektionsmittel werden an den Ein- und Ausgängen bereitgestellt.
  • Zudem hat das Presybterium beschossen, dass am Sonntagvormittag zur Gottesdienstzeit die Glocken in Huckingen und Ungelsheim weiterhin läuten werden und zum Gebet einladen, auch wenn die Gottesdiensträume leer bleiben. Zudem wird das digitale gottesdienstliche Angebot fortgeführt und die gedruckten Lesepredigten werden weiterhin verteilt. Letztere liegen Innerhalb und außerhalb der Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu den jeweiligen Sonntagen aus. Gerne können sich Spaziergänger auch mehrere Lesepredigten mitnehmen, um sie an Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn, die dies wünschen, zu verteilen.
  • Bereits für die bisher ausgefallen Kollektensammlungen in den Kirchen hatte die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd 200 Euro pro Sonntag für diakonische Projekte bereitgesellt, bisher insgesamt 1.600 Euro. Diesen Betrag stockt sie nun für die kommenden Sonntage um weitere 1.200 Euro auf. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Das Presbyterium würde sich freuen, wenn Spenderinnen und Spender ihre „Kollekte“ per Überweisung unter dem Stichwort „Kollekte Auferstehungsgemeinde“ auf das Gemeindekonto einzahlen (Ev. Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd / IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14). Auch diese Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.
  •  Zur Internetseite der Gemeinde: http://www.ev-auferstehungsgemeinde.de/

 

Online-Andachten für Gehörlose

Online-Andachten gibt es in Zeiten des Corona-Virus viele im Internet. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen sechs Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Weitere kommen in nächste Zeit hinzu verspricht Pfarrer Volker Emler. Er betreut auch die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 


 

Stand 22.04.2020

 

Sechste ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 26. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus. Die sechste ökumenische Andacht gestalten Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Matthias Fuchs, Pastor der katholischen Pfarrei Liebfrauen in Duisburg, die mit Psalm 23 und der Auslegung von Johannes 10 das Thema setzen: „Wem kann ich jetzt noch vertrauen?“. Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 26. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten wir fortgesetzt, die nächste ist am 3. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 

 


 

Stand 21.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF. Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht mit der Bibelstelle 1. Mose 11 der Hoffnung nach, dass Menschen gerade in der heutigen Krisensituation – manche mit Gottes Hilfe – die Chance haben auch ganz persönlich wieder besser zu erkennen, „was wirklich wichtig ist im Leben, was wir wirklich brauchen, was uns wirklich glücklich macht.“

 

"Berührungspunkte" aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden am Samstag mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Was Menschen in dieser Zeit Mut machen kann, war die große Frage, die am Anfang des Projekts stand. Bei der Antwort war Pfarrerin Stephanie Krüger schnell bei drei Dingen: „Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Dies überzeugte auch andere, so dass daraus gleich ein ganzes Sendungsformat geworden ist, denn ganz unterschiedliche Menschen werden an den nächsten Samstagen persönliche Geschichten erzählen, die sie heute noch begleiten, trösten oder ermutigen. „Gemeinsam ist diesen Geschichten“, sagt Pfarrerin Krüger, „dass die Menschen von ihre Geschichte vielleicht sagen können: Hier berühren sich Himmel und Erde.“ Umrahmt wird jede Sendung von einer Begrüßung, passender Musik und einem Segen am Schluss. Los geht es am 25. April 2020 um 18 Uhr auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei Youtube. Dann wird Pfarrerin in ihren persönlichen Geschichten von Begegnungen berichten, die sie auf ihrer Pilgerreise nach Rom erlebt hat, und sie wird sagen, wie diese zu „Berührungspunkten“ wurden. In der darauffolgenden Woche beschreibt Gemeindemitglied Anke Rüdiger ein Erlebnis aus ihrer Schulzeit, das sie besonders berührt hat. Noch eine Woche später wird Pfarrer Martin Nadolny seine Geschichte erzählen.

 


 

Stand 19.04.2020

 

Worte der Ermutigung
Die Lesepredigt an der Kirchentür

Auch an den kommenden Sonntagen werden in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd keine Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiern können. Die digitalen Angebote auf ihrem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ werden zwar gut angenommen. Aber weil nicht alle den Zugang zur digitalen Welt haben, bietet die Gemeinde ab sofort und bis auf weiteres jeden Sonntag eine Lesepredigt an, die sich Interessierte bei einem Spaziergang an der Kirchentür in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, abholen können. Und wer für Nachbarn ein „Wort der Ermutigung“ mitnehmen möchte, darf auch mehrfach zugreifen. Auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de stehen die Lesepredigten auch als PDF zum Download bereit. Und natürlich werden auch weiterhin am Sonntag um 9.30 Uhr und in Huckingen um 11 Uhr die Glocken läuten. Jeweils eine halbe Stunde später erklingt dann die Vaterunserglocke, die dazu einlädt, mit Pfarrer Kaspers und Pfarrer Kaiser zusammen das Gebet zu sprechen.

 


 

Stand 18.04.2020

 

Der Blick auf das Positive kann helfen
Ökumenische Worte der Zuversicht in der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der nächste Woche wieder dran ist. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg:

<<Weißer Sonntag – in unzähligen Gemeinden hätten morgen die Kinder ihre Erstkommunion gefeiert. Die Einladungen waren schon verschickt, das Fest organisiert, Kleider und Anzüge gekauft, die Vorfreude riesengroß. Dann die Absage mit dem Hinweis: Verschoben auf einen ungewissen Zeitpunkt. Ebenso Taufen, Firmungen, Trauungen.

Alles verschoben. Aber wohin? Ab wann kann man wieder planen? Es gibt derzeit viel Ungewissheit, Unsicherheit. Viele sind bedrückt, genervt, sehnen sich nach Normalität und gewohnten zwischenmenschlichen Begegnungen, ohne ständig auf die notwendige Distanz und Sicherheit achten zu müssen. Eine lähmende Atmosphäre wölbt sich wie eine Glocke über uns.

Jetzt braucht es Geduld, die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt. Leicht geschrieben, schwer getan.

Was dabei hilft, ist ein bewusster Blick auf das Positive dieser Tage: Erlebte Mitmenschlichkeit, Nähe trotz Distanz, Hilfsbereitschaft, Entschleunigung. Ich kann das Negative leichter ertragen mit einem Blick auf das Positive. Das gibt mir Hoffnung und Kraft. Und immer wieder zwischendurch ein kurzes Stoßgebet: „Lieber Gott, gib mir Geduld. Aber zack zack!“>>

 

 


 

Stand 17.04.2020

 

Bei Anruf „Impuls der Woche“
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise schon seit einiger Zeit mit einem „Impuls der Woche“ im Internet an die Menschen. Für die, die keinen Zugang zum Netz haben, gibt es nun auch am Telefon die Mut machenden Gedanken zu Gott und der Welt. Mit einem Anruf unter 0203 / 4519624 sind die Seelsorgenden der Gemeinde mit ihrem aktuellen Impuls der Woche in einer Aufzeichnung zu hören. Aktuell spricht Pfarrerin Monika Gebhardt über Hoffnung und darüber, was Christinnen und Christen in diesen Tagen bewegen könnte. Der Impuls am Hörer wechselt wöchentlich, so wie auch der Videoimpuls im Netz. Beide sind auch auf der Homepage der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 

 

 


 

Stand 17.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Wenn dienstags um 18 Uhr Christinnen und Christen im Internet den YouTube-Kanal „GoDI-Digital“ (www.bit.ly/Godi-Digital) zum Lobpreissingen aufrufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes folgen und vielleicht auch mitsingen, sind das nicht nur Leute aus den Duisburger Gemeinden, sondern auch Gläubige von außerhalb. Zum Beispiel schaut auch ein Ehepaar aus Niedersachsen zu, das über Facebook auf den Livestream aufmerksam geworden ist. Und das passiert seit mehreren Wochen, denn der Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt zum Lobpreissingen im Netz seit Beginn Corona-Virus-Krise ein. Die Idee dahinter: Gottesdienste müssen ausfallen, Kirchenchöre und Sangesfreudige können nicht mehr gemeinsam in den Gotteshäusern singen – warum dann nicht wenigstens im Netz. Alle können von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Die Beteiligung per Livechat läuft auch ziemlich gut: Es werden Liedwünsche geäußert, die entweder live in der aktuellen Sendung erfüllt werden oder in der nächsten Woche ins Programm kommen. Und das kommt gut an. Das nächste Lobpreissingen ist für Dienstag, 21. April um 18 Uhr angesagt. Wer sich vorher schon  einsingen möchte, findet die Liedtexte hier auf www.kirche-duisburg.de

 

 


 

Stand 16.04.2020

 

Fünfter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 17. April 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Wegweiser“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Mehr als 300 Menschen im Durchschnitt feiern die Jugendgottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

Bestätigung des Glaubens zum späteren Zeitpunkt
In normalen Zeiten hätten hunderte Mädchen und Jungen in diesen Wochen bei der Konfirmation in den Gotteshäusern der Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg das bekräftigt, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen hatten: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie können aber schon seit einem Monat keine Gottesdienste mehr in Kirchen gefeiert werden, und die Evangelische Kirche im Rheinland hatte vorher schon den Gemeinden dringend empfohlen, Konfirmationsgottesdienste zu verschieben. So wurden in diesem Jahr bisher keine Konfirmationen im Duisburger Kirchenkreis (www.kirche-duisburg.de) gefeiert, doch dessen Gemeinden haben unterschiedliche Lösungen gefunden: So hat Alt-Duisburg die Konfirmationsgottesdienste direkt auf das nächste Jahr verschoben, mit der Option sie im Herbst diesen Jahres zu feiern, falls sich die Lage doch noch entspannen sollte. Die meisten Gemeinden haben die Feiern auf den Zeitraum zwischen Ende August und Anfang Oktober 2020 verlegt – unter dem Vorbehalt, dass die Bedingungen dafür gegeben sind. Eine Gemeinsamkeit gibt es bei allen: Alle Gemeinden werden die betroffenen Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern rechtzeitig über den neuen Konfirmationstermin informieren, damit auch sie das Feiern gut planen können.

 

 


 

Stand 14.04.2020

 

Online-Orgelführung aus Duisburg
 

Wenn Marcus Strümpe an seiner Kuhn-Orgel sitzt, fühlt er sich fast wie ein Pilot. Das ist nicht so weit hergeholt, denn die Zahl der Tasten, Knöpfe, Hebel und Pedale ist fast unüberschaubar. Der Kantor an der Salvatorkirche weiß aber genau was er tut. Jetzt nimmt er während der kontaktlosen Zeit Interessierte auf eine Orgelführung im Internet mit. Nach dem Einführungsteil hat er inzwischen auch die beiden anderen Folgen aufgezeichnet. In insgesamt rund zwanzig Minuten berichtet er sehr kompetent und unterhaltsam von Registern, Pfeifen, Manualen, dem Schwellwerk und den Zungen. Er nimmt sogar ins Innere des Instrumentes mit und lässt die Orgel imposant erklingen. Zu finden sind die Videos auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Dort können sich Salvatorfans auch das Karfreitagskonzert anhören und ansehen, das Gregor Finke, Bariton, Tonio Schibel, Violine, Friedemann Pardall, Cello, und Marcus Strümpe, Orgel, in dem Gotteshaus gegeben haben.

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als Download. Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Gedanken einer Ostergeschichte aus dem 24. Kapitel des Lukasevangeliums aufgegriffen.  

 

Fünfte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 19. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die fünfte ökumenische Sonntagsandacht gestalten Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl, und Schwester Mariotte Hillebrand, Pastoralreferentin der katholischen Pfarrei St. Johann in Duisburg Hamborn. Im ökumenischen Dialog geht es um Zweifel und Unsicherheit im Glauben und das Glück, durch ihn aber manchmal mehr zu sehen, als das was vor Augen ist. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 19. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten wir fortgesetzt, die nächste ist am 26. April um 10 Uhr zu sehen.

 

 



Stand 9.04.2020

 

Pia und Leon feiern Ostern
Pfarrerin hat schon acht Geschichten von Gott geschrieben

Inzwischen gibt es schon acht „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren. In den neuen erfahren die beiden, was Karfreitag eigentlich bedeutet und dann feiern sie Ostern. Geschrieben hat sie Pfarrerin Ute Sawatzki, die zur Ostergeschichte für Kinder auch noch eine kleine Osterliturgie für Familien mit Kindern verfasst hat. Alle 8 Geschichten und die Anleitung zur Osterfeier gibt es auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite.

Die Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und auch die „Kirche mit Kindern“ mehr gefeiert werden können. Mädchen und Jungen erfahren so über Pia und Leon mehr von der Bibel, Gott und dem Glauben. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Dies ist gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken, besonders wichtig.

Übrigens: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt; verschickt wird allerdings erst am 14.4.2020. Aber: So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem weitere Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.

 

 

 


 

Stand 8.04.2020

 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank laden zur Oster-Kinder-Kirche ins Netz ein
Luzie-Lotta hat jetzt schon Lampenfieber, denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Doch jetzt, wo Groß und Klein auch in Kirchen nicht zusammen kommen können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Netz live auf Sendung, zum ersten Mal. Denn beide möchten Ostern für die Kinder nicht ausfallen lassen und feiern deswegen am Sonntag, 12. April um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen, den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine Geschichte erzählen und berichten, was sie an Ostern Besonderes vor hat. Ihr Kumpel, Pfarrer Blank, wird ein, zwei Osterlieder singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze auf youtube.com im Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“.

 

Gemeindegrüße aus Wanheim zu Ostern
Auch die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheim richtet sich analog und digital, per Papier und per Internet an die Gemeindemitglieder, um mit ihnen, wenn auch auf Distanz, Ostern zu feiern. In den Briefkästen finden die Gläubigen einen Gemeindegruß, der eine Andacht und eine Einladung enthält, am Ostersonntag, 12. April 2020 nach dem Glockenläuten um 19.30 Uhr eine Kerze anzuzünden und das dort aufgeführte Gebet zu sprechen. Feierlich wird es auch mit der Videoandacht, die Pfarrer Rolf Seeger neben der Osterkerze hält und der Gemeinde auch auf diesem Wege einen Ostergruß übermittelt. Zu sehen ist die Aufzeichnung im Netz auf youtube unter https://youtu.be/EjqOVl-1-Fc. Auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de gibt es den den Ostergruß ebenfalls. Neben Informationen zur Aktion des täglichen Läutens der Glocken vieler Kirchen um 19.30 Uhr und weiteren Anregungen und Informationen gibt es dort auch den wöchentlichen Impuls „Durch-halten und Durch-gehalten“.

 


 

Stand 7.04.2020

 

Salvatorkirchen-Online-Konzert an Karfreitag
Anstelle des traditionellen Konzertes an Karfreitag in der Salvatorkirche Duisburg wird in diesem Jahr ein zwanzigminütiges Kurzkonzert über youtube übertragen. Auf dem Programm stehen Orgelwerke und die Arie „Komm süßes Kreuz“ aus der Matthäuspassion von J.S. Bach sowie die Kreuzigungssonate für Violine und Continuo von Heinrich Ignaz Biber. Es spielen Tonio Schibel und Friedemann Pardall von den Duisburger Philharmonikern, es singt der Bariton Gregor Finke. An der Orgel ist Marcus Strümpe zu hören. Das Konzert möchte allen Musikfreunden die Gelegenheit geben, diesen besonderen kirchlichen Tag mit Musik aus der Salvatorkirche zu verbinden. Das aufgezeichnete Konzert wird um 17 Uhr auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ) ins Netz gestellt.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de (hier als Download). Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort stammt in dieser Karwoche aus dem Evangelium des Markus. Ausgelegt hat es Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht der Frage nach, was Menschen sehen, wenn sie auf den Gekreuzigten blicken. Unter anderem das, „was es auf dieser Welt viel zu oft zu sehen gibt: Einen Unschuldigen, der zum Opfer der Mächtigen wird…“ Mehr sei am Kreuz nicht zu sehen. „Es sei denn, dass hinter dem Kreuz die Ostersonne aufgeht. Es sei denn, dass der, der da hängt, von Ostern her in Licht getaucht wird. (…) Dann sehen wir mehr…“    

Vierter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 10. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise und Ostern passende Thema „Endstation Hoffnung“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

Neuer Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat sich nicht nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, die online auch hier zu finden sind: www.kirche-meiderich.de: Jetzt gibt es den Impuls der Woche vom Sonntag, 5. April 2020. Pfarrer Frank Hufschmidt sprach über Johannes 3,14b.15: „Der Menschensohn muss erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Osterfeuer im Netz, Ostertüten auf Bestellung und Sonderausgabe des Ostergemeindebriefs
Tägliche Mittags-Andachten von Montag bis Freitag im Netz gibt es von der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort unter dem Namen #eckwort schon seit knapp zwei Wochen. Am Ostersamstag, 11. April 2020 kommt etwas ganz Besonderes hinzu: Um 21.45 Uhr gibt es auf der Internetseite www.eckwort.de. einen Livestream mit einer Andacht mit Osterfeuer, die Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes gestalten. Außerdem hat die Gemeinde eine Sonderausgabe des Gemeindebriefes gedruckt, die Ostern im Zeichen der Corona-Virus-Krise im Blick hat. Darin ist die Rede vom Gemeindeleben unter diesen Umständen, aber auch von der Aktion „Ostertüten“: Helferinnen und Helfer basteln Ostertüten insbesondere für die Menschen, die zu Ostern zum Gottesdienst gekommen wären. Gefüllt werden sie mit einem kleinen Buchsbaumstrauß zur Erinnerung an Palmsonntag, mit einer kleinen Osterkerze, ein paar gespendeten Süßigkeiten und einer österlichen Geschichte. Ausgetragen werden die Tüten ab Gründonnerstag. Wer in Wanheimerort eine Tüte wünscht oder jemanden aus dem Stadtteil jemanden kennt, der sich darüber freut, soll sich bei Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel. 0203 / 722383 oder per E-Mail: Juergen.Muthmann@ekir.de) melden. Am Ostersonntag können Selbstabholer an der Gnadenkirche von 9.30 bis 10 Uhr die restlichen Tüten mitnehmen. In die Tüten kommt übrigens auch eine Anleitung für einen Ostergottesdienst zu Hause. Diese kann ab Gründonnerstag auch von der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden. 

 

 


 

Stand 06.04.2020

 

Ökumenische Osterandachten aus Duisburg fürs Netz
Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende wieder in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg und darüber hinaus; diesmal am Karfreitag und am Ostersonntag. 

  • Die vierte ökumenische Webandacht wird am Karfreitag, 10. April um 15 Uhr erstmals im Netz ausgestrahlt. Ute Sawatzki, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Thorsten Hendricks, Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Franziskus und Dechant des Dekanats Duisburg-West, stellen sie unter das Leitwort „Die schwärzeste aller Stunden birgt für uns das Heil und die Rettung.“ Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusikerin Kirsten Kadereit-Weschta, die am Saxophon Klezmermusik spielt.
  • Die fünfte ökumenische Webandacht wird am Ostersonntag, 12. April um 10 Uhr ausgestrahlt. Sie wird vorab in der Salvatorkirche aufgezeichnet. Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, sprechen dann selbstverständlich von dem, was Ostern den Gläubigen zu sagen hat: „Auf uns wartet das Leben.“ Und darüber, dass „Ostern heißt: Uns allen blüht das Leben.“ Für Musik sorgen Marcus Strümpe, Kantor der Salvatorkirche und Flavius Petrescu (Trompete).
  • Die Videos, die so gefilmt werden, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, laufen dann zum ersten Mal im Netz am Karfreitag, 10. April um 15 Uhr bzw. am Sonntag, 12. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese Andachten, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Auch die nächste ökumenische Andacht wird aufgezeichnet; sie ist dann am 19. April um 10 Uhr im Internet an der gleichen Stelle zu sehen. 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de (hier als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

Festliches Glockengeläut an Ostersonntag
Aufruf der evangelischen und katholischen Kirche Duisburgs

Für Ostersonntag, 12. April planen die evangelische und die katholische Kirchen in der Zeit von 9.30 bis 9.45 Uhr landesweit ein festliches ökumenisches Glockengeläut. Diesem Aufruf schließen sich auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg sowie Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg an und laden alle Gemeinden in der Stadt zum gemeinsamen Glockengeläut ein. Beide betonen, dass damit gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens noch stärker zum Ausdruck gebracht wird. Weil derzeit keine regulären Gottesdienste möglich sind, sei dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Einige evangelische und viele katholische Kirchen bleiben auch an den kommenden Feiertagen für das persönliche Gebet geöffnet. Gottesdienste finden aber weiterhin nicht statt.



Stand 5.04.2020

 

Vom Warten, der Hoffnung und der Rettung
Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg

Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich in der Zeit der Corona-Virus-Pandemie evangelische und katholische Seelsorgende sonntags um 10 Uhr in einer aufgezeichnten Videoandacht im Netz an die Gläubigen. Am 5.4 waren das Gemeindereferentin Christa Scholten-Herbst und Pfarrer Schurmann, der kurzfristig für Pfarrerin Süselbeck eingesprungen ist.

  • Die dritte ökumenische Sonntagsandacht – die Reihe reicht zunächst bis zum 19. April – gestalteten Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael, und Michael Schurmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, der kurzfristig für Pfarrerin Sarah Süselbeck eingesprungen war. Im ökumenischen Dialog sprachen die beiden vom Warten auf Veränderung, von der Hoffnung im Herzen, in die sich manche Zweifel einschleichen, und letztendlich von der Rettung. Für Musik sorgte diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wurde, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, lief dann zum ersten Mal am Sonntag, 5. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Das Video git es auch auf dem Youtibe-Kanal bei Radio Duisburg: https://www.youtube.com/channel/UCcLLnAz4OnaLpD3E3AvlUyw
  • Weitere ökumenische Andachten werden vor den jeweiligen Sonntagen aufgezeichnet und dann am Ostersonntag, 12. April und am 19. April jeweils um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannte Mediathek gestellt, wo auch die Aufzeichnungen der früheren Andachten zu finden sind. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist. 

 

Osternacht im Briefkasten
Mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Ostern zu Hause feiern

Die Menschen können sich in diesem Jahr in der Karwoche und an den Ostertagen nicht wie gewohnt in den Kirchen zum Gottesdienst treffen. Deshalb bietet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zahlreiche Angebote über ihren YouTube-Kanal „www.bit.ly/Godi-Digital“ an, lädt aber mit der in einer 4.000er-Auflage gedruckten „Osternacht im Briefkasten“ zum Mitfeiern ein.

  • Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers haben für Karfreitag und Ostersonntag in der Ungelsheimer Auferstehungskirche je eine Andacht in der Ungelsheimer Auferstehungskirche aufgenommen. Aus dem Huckinger Gemeindezentrum wird aus dem Studio live gesendet.
  • Am Karfreitag startet um 19 Uhr die Praystation, der digitale Jugendgottesdienst. Diesmal steht er unter der Überschrift „Endstation Hoffnung“. Das Team „@god.com_du“ rund um Pfarrer z.A. Samuel Dörr lädt dazu ein, nicht nur mitzufeiern, sondern auch mitzugestalten: Durch den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen.
  • Und am Ostersamstag startet um 15 Uhr ein Familiengottesdienst, der sich mit der Frage beschäftigt, was das Osterei mit Ostern zu tun hat. Vorbereitet wurde er auf digitalen Wegen von dem Familienkirchenteam der Gemeinde. Auch hier gibt es die Möglichkeit für die Kinder, Eltern und Großeltern, sich über den Chat zu beteiligen. Dazu gibt es Tipps und Bastelideen für die Ostertage. Beide Live-Angebote bleiben unter dem gleichen Link in der „Mediathek“ und können auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden – dann allerdings ohne Chat-Funktion.
  • Aber nicht alle wollen oder können am PC, Smartphone oder Tablet mit feiern. Daher lädt die „Osternacht im Briefkasten“ dazu ein, in den Häusern und Wohnungen miteinander zu feiern. Es wurde 4.000 Hefte gedruckt, die von den ehrenamtlichen Gemeindebriefausträgern in den evangelischen Haushalten, die zur Gemeinde gehören, verteilt werden. Wer nicht zur Gemeinde gehört, aber mitfeiern möchte, findet das Heft als PDF zum Ausdruck auf der Homepage der Gemeinde (www.ev-auferstehungsgemeinde.de). Gebraucht wird ein leerer Tisch, einen Stein, eine Blume, eine Schale mit Wasser, einen Korb mit Ostereiern und drei kleine und eine größere Kerze. Um 22.30 Uhr werden in Huckingen und Ungelsheim in der Osternacht die Glocken läuten und von den Gemeindepfarrern die Osterkerzen entzündet. Wer ebenfalls um 22.30 Uhr seine Osterkerze entzünden und ins Fenster stellen möchte, der kann etwa eine Stunde vorher mit seiner „Osternacht im Briefkasten“ beginnen.
  • Am Ostersonntag werden von 9.30 bis 9.45 Uhr in allen evangelischen und katholischen Kirchen in der Stadt die Glocken läuten. Pfarrer Kaiser und Pfarrer Kaspers werden in ihren Kirchen zu diesem Zeitpunkt das Vaterunser beten. Dazu laden die beiden ebenfalls ein, „denn auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag“ heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

 

 

 


 

Stand 4.04.2020

 

Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 

 


 

Stand 3.04.2020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

 

 



Stand 2.04.2020

Dritter interaktiver Live-Jugendgottesdienst im Netz zur Corona-Viruskrise
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 3. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Leben in der Arche“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 


Stand 3.04.2020

 

Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 5. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die dritte ökumenische Sonntagsandacht – die Reihe reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, und Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei St. Michael. Im ökumenischen Dialog sprechen die beiden vom Warten auf Veränderung, von der Hoffnung im Herzen, in die sich manche Zweifel einschleichen, und letztendlich von der Rettung. Für Musik sorgt diesmal Kirchenmusiker Daniel Drückes. 
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 5. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html)
  • Weitere ökumenische Andachten werden vor den jeweiligen Sonntagen aufgezeichnet und dann am Ostersonntag, 12. April und am 19. April jeweils um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannte Mediathek gestellt, wo auch die Aufzeichnungen der früheren Andachten zu finden sind. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

 

 


Stand 1.04.2020

 

Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet 
Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet: Die drei traditionellen Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West in der Karwoche können in diesem Jahr wegen der Corona-Virus-Auswirkungen nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Dafür kommen sie jetzt zumindest online zu vielen Menschen. Pfarrer Martin Nadolny spricht für die Ton-Aufnahmen die Texte im Konfirmandenraum an der Christuskirche vor der Kamera ein. Die Distanzregeln zur Eindämmung der Pandemie werden hier, aber auch beim Filmen des Gesangs und der Instrumentalmusik eingehalten: Für die guten Töne sorgen Clarissa Hansen, Silke Hansen, Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies. Zu den Tonaufnahmen werden Fotos vom "making of" eingeblendet. Zu finden sind die Videos ab Montag, 6. April 2020 auf dem youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ (https://youtu.be/lTfotnXk2pM).

 


 

Stand 31.03.2020

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (hier als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

 

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020
eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank


 

 

Stand 30.03.2020


Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (hier als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.
     


Ja zum Presbyteramt per Unterschrift und Webvideo
In den Gemeinden der Evangelischen Kirchen im Rheinland werden Presbyterinnen und Presbyter in einem festlichen Gottesdienst eingeführt, wo sie ihr Gelübde in der Kirche persönlich ablegen. In Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus ist das nicht möglich, aber in der Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich erklingt das „Ja, mit Gottes Hilfe“ dennoch im Chor.

  • Möglich ist dies durch  die Kreativität der Gemeinde und die Möglichkeiten moderner Medien. Um den Anforderungen des Kirchenrechts in dieser Situation gerecht zu werden haben die 14 Frauen und Männer ihr Gelübde per Formular, Unterschrift, Briefpost oder PDF und Mail geleistet (so verfahren auch die anderen Gemeinden). Für die Gemeinde Obermeiderich jedoch haben sich die Ehrenamtlichen sowie Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann etwas Besonderes einfallen lassen: Da seit der Corona-Krise die Predigten für den Sonntag aus der Kirche als Video aufgezeichnet und im Netz ausgestrahlt werden, kam in der Sendung vom 29. März 2020 die nun hör- und sichtbare Einführung der Presbyterinnen und Presbyter hinzu. Pfarrerin und Pfarrer verlasen das Gelübde (s. Text unten) und alle Frauen und Männer haben ihr eigens „Ja, mit Gottes Hilfe“ vorab gefilmt und dem Pfarrer zugeschickt. Der machte daraus eine Collage, so dass mit einem Mal die Zusage, sich für Gemeinde, Kirche, Mensch und Gott einzusetzen, wie in einem großen Chor erfolgte. Das Video des ganzen Gottesdienstes vom 29.3.2020 mit Musik, Predigt und eben dem Gelübde ist unter https://www.obermeiderich.de/predigten zu sehen.
  • Der Wortlaut des Gelübdes ist in §27 des Presbyteriumswahlgesetzes der Evangelischen Kirche im Rheinland genau festgelegt: „Seid ihr bereit, das euch übertragene Amt in der Leitung unserer Kirche im Gehorsam gegen das Wort Gottes, wie es ausgelegt wird in den Bekenntnissen unserer Kirche und aufs Neue bezeugt ist in der Barmer Theologischen Erklärung, sorgfältig und treu auszuüben? Versprecht ihr, über Lehre und Ordnung unserer Kirche zu wachen, bei allen euch anvertrauten Aufgaben und Diensten die geltenden Ordnungen unserer Kirche zu beachten und in allem danach zu trachten, dass die Kirche auf dem Wege der Nachfolge Christi, ihres einen Hauptes, bleibe?“
     


Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat nicht sich nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Im Impuls der Woche vom Sonntag, 29. März 2020 sprach Pfarrerin Monika Gebhardt über Matthäus 20,2, „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ Der nächste Impuls kommt am nächsten Sonntag.
 

Hoffnung zum Mitnehmen auf dem Obermeidericher Pflaster
Auf dem Obermeidericher Pflaster gibt es seit gestern wieder noch mehr Hoffnung zum Mitnehmen. Wie schon letzten Sonntag hat Pfarrerin Sarah Süselbeck auch diesmal wieder einen Bibelspruch auf die Straße geschrieben, für die Menschen, die ihn im Vorbeigehen bewusst lesen und auf dieser Art eben etwas mehr Hoffnung nach Hause mitnehmen. In Papierform gibt es ihn auch, denn in der Nähe des Straßengraffitis liegen Zettel zum Mitnehmen bereit, bedruckt mit dem aktuellen Bibelspruch. Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer Michael Schurmann und ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeideirch.de) starteten die Aktion „#hoffnungtogo“ schon vor zwei Wochen; am nächsten Sonntag soll es im Stadtteil wieder einen neuen Bibelspruch auf der Straße geben.

 

 


Stand 27.03.2020

 

Einkaufshilfe in Meiderich
Zusätzlich zur schon bestehenden Einkaufshilfe richtet sich die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit weiteren Aktionen an die Menschen: Sie hat sich ebenfalls dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet in Innehalten ein. Außerdem produzieren Gemeindemenschen Videoimpulse, von denen der erste in den nächsten Tagen online gehen sollen (mehr Infos unter www.kirche-meiderich.de). Nicht zu vergessen ist die Einkaufshilfe: Sollten ältere und alleinstehende Gemeindeglieder keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor


Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (und zwar hier), so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

 


Stand 26.03.2020

Zweite ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon am nächsten Sonntag, 29. März wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Die zweite ökumenische Sonntagsandacht – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Esther Immer, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Rebecca Weidenbach, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrei Liebfrauen. Mit Wort und Musik geht es um die „zarten, leisen Lieder, die uns jede Kerze singt", um die Kraft des Lichtes und um das Licht der Liebe, das allen geschenkt ist und das alle weitergeben können. Für Musik sorgen Gregor Finke, Gesang, und Marcus Strümpe, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg. 
  • Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 29. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html)
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist.

Krisen-Praystation 2
Zweiter Youtube-live-Gottesdienst in der Coronavrius-Krise zum Mitfeiern und Mitmachen

Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits letzte Woche aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Youtube-live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen gemacht. Morgen, Freitag, 27. März 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr aus dem Huckinger Studio auf Sendung. Es geht diesmal um das aktuelle Thema „Gemeinschaft“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzufeiern und mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

Einkaufshilfen, Glockenläuten, tägliche Webandachten
Evangelische Gemeinde Wanheimerort engagiert sich


Die evangelische Kirche in Wanheimerort (http://www.wanheimerort.ekir.de/) hat ihr Gemeinde- und Stadtteilleben auf die Auswirkungen des Corona-Virus eingestellt: Kirche und Gemeindehaus sind geschlossen, ihr Kindergarten Vogelsangplatz hat eine kleine Notgruppe für Kinder mit Eltern in den sogenannten Schlüsselberufen, sie richtet mit anderen Organisationen in Wanheimerort eine Einkaufshilfe ein und bietet Seelsorge in vielfältiger Form an.

  • So ist von Montag bis Freitag jeden Tag ab 12 Uhr eine neue Andacht im Netz zu sehen, entweder live oder vorproduziert. Die Idee setzen Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes um, die der Andacht den Namen „#eckwort“ geben. Die ersten Andachten sind schon online: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWJzEYMmsgzrbsKg3hV9AvpijN8lEucz . Weitere folgen.

 

 


 

 

Stand 24.03.2020

Tägliche Web-Andacht der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort
Von Montag bis Freitag jeden Tag um 12 Uhr eine Andacht im Netz, ob live oder vorproduziert: Das ist die Idee von Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes, die sie schon fleißig umsetzen. Das Format nennt sich #eckwort, und die ersten Andachten sind schon online, die vom 23. März 2020 (https://youtu.be/ZYGR3cPosGw) und die vom 24. März 2020 (https://www.youtube.com/watch?v=8pj8bwinWow) . Weitere folgen.

 


Andachtsplan für den täglichen Live-Stream „5nach5“ aus der Duisserner Lutherkirche

Seit Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran.

Hier der Andachtsplan:

  • MO 23.03.2020      Pfarrer Stefan Korn
  • DI 24.03.2020        Pfarrer Stephan Blank
  • MI 25.03.2020        Pfarrer Martin Winterberg
  • DO 26.03.2020       Pfarrerin Esther Immer
  • FR 27.03.2020       Pfarrer Stefan Korn
  • SA 28.03.2020       Pfarrer Stephan Blank
  • MO 30.03.2020      Pfarrer Martin Winterberg
  • DI 31.03.2020        Pfarrer Stefan Korn
  • MI 01.04.2020        Pfarrer Stephan Blank
  • DO 02.04.2020       Pfarrer Martin Winterberg
  • FR 03.04.2020       Pfarrerin Esther Immer
  • SA 04.04.2020       Pfarrer Stefan Korn
  • MO 06.04.2020      Pfarrer Stephan Blank
  • DI 07.04.2020        Pfarrer Martin Winterberg
  • MI 08.04.2020        Pfarrer Stefan Korn
  • DO 09.04.2020       Pfarrer Stephan Blank
  • FR 10.04.2020       Pfarrer Martin Winterberg

 

 

 


Hoffnung und Zuversicht, online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und auf dieser Internetseite weiter unten. WICHTIG: Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.

Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Foto: www.trinitatis-duisburg.de) und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“

Hier das Bibelwort und die Auslegung:

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 121. Psalm.

Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

Wir laden Sie ein, ihn täglich zu beten und dabei zu fühlen, wie ähnlich die Situation des Beters und die unsere Situation einander sind. Dazu soll die kurze Erklärung dienen.

Keine Gottesdienste mehr. Kein gemeinsames Singen, kein Gebet, kein Segen. Die Gemeinschaft der Glaubenden fehlt ihm schon jetzt. Der Beter des 121. Psalms steht auf der Schwelle des Tempels in Jeru-salem. Hier hat er wunderbare Stunden verbracht. Aber nun muss er gehen. Er muss diese Stätte der Sicherheit und Zuversicht verlassen. Er muss hinüber über den Berg, der da vor ihm liegt und in die Wüs-te gehen. Er hat Angst, denn der Weg wird gefährlich sein. Am meisten fürchtet er die Einsamkeit.
„Woher kommt Hilfe?“ fragt er sich. „Natürlich von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat!“, sagt er sich selbst und doch – die Angst bleibt.

Von hinten legt sich eine Hand auf seine Schulter. Ein Priester hat seine Angst gesehen und sagt nun: „Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet schläft nicht. Sieh, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“

Die Worte tun gut. Gott ist da.
„Aber all die Gefahren, die da auf mich zukommen!“ wendet der Beter ein. „Es wird lebensgefährlich sein da draußen!“ Der Priester kann nicht widersprechen: „Ja, das Leben ist ständig bedroht. Die Angst gehört immer dazu, besonders wenn sich alte Sicherheiten auflösen, wenn Krankheiten drohen und viel-leicht sogar der Tod. Aber du bist nicht allein! Du bist behütet von Gott. Er ist dir ganz nah. Er wird dein Schatten sein in aller Hitze und dein Schutz in der Kälte der Nacht, wenn die Ängste kommen und die Einsamkeit.“

Die Angst und der Zweifel aber wollen nicht vergehen, der Priester spürt es.
„Dann machen wir es anders.“ sagt er jetzt. „Ich werde jetzt nicht mehr vom Segen sprechen, sondern dich tatsächlich segnen. Neig deinen Kopf.“ Und dann segnet er den Menschen auf dem Weg:

„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“

Bis in Ewigkeit, denkt der Beter. Jetzt und für alle Zeiten bin ich von Gott gehalten, was immer auch ge-schehen mag - jetzt kann er seinen Weg gehen: Gehalten, getröstet und gesegnet! Die Hoffnung, die ihn erfüllt, gibt er uns weiter über den Abstand von 2500 Jahren hinweg.

Gehen auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, so gehalten und getröstet und gesegnet durch die kom-mende Zeit.

Herzlichst
Ihre Ute Sawatzki


 


Der Mond ist aufgegangen, auch in Duisburg
Das Lied vom Mond, der aufgegangen ist, kennen viele. Den Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland letzte Woche, jeden Abend um 19 Uhr draußen die Melodie zu spielen oder den schönen Text - ein Gedicht von Matthias Claudius - zu singen, haben Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West sofort aufgenommen. So spielen seitdem – jede und jeder für sich zu Hause - Annette Kaiser, Britta und Hanka Heckes, Clarissa, Silke und Hartmut Hansen und Chorleiter Volker Nies jeden Abend mit ihren Instrumenten in ihren Stadtteilen von den Terrassen und Balkonen gut hörbar die unvergessliche Melodie. Beschwerden gab´s bisher nicht, dafür vereinzelt Applaus und eine Dame, die jeden Abend am Neudorfer Markt begeistert mitsingt. Die Musikfans wollen weitermachen…

 

 


Stand 23.03.2020

 

Glocken rufen in Buchholz in Wedau zum Gebet
In dieser Krisenzeit wird vielen wieder bewusst, dass Kirchenglocken zum Gebet rufen. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis will mit dem Läuten an der Kirche in Wedau und der Jesus-Christus-Kirche Buchholz zum Gebet einladen, denn Gottesdienste sind auch hier nicht möglich. In diesen Zeiten erinnert die Gemeinde an ursprünglichen Sinn der Glocken, die dort mittags um 12 und um 19 Uhr läuten. Zusammen mit vielen anderen Gemeinden in Deutschland wird nach dem Abendläuten um 19 Uhr auch in Buchholz und Wedau in der Kirche eine Kerze angezündet.  Dazu sagt Pfarrer Dirk Sawatzki, der Vorsitzende des Presbyteriums: „Wir laden alle ein, sich zu Hause an dieser Aktion zu beteiligen: Wir stellen eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadt, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.“ Aus diesem Grund wird die Gemeinde auch das Sonntagsläuten beibehalten: Die Glocken werden weiterhin zur Gottesdienstzeit um 10.30 Uhr läuten und zum Vaterunser rufen, auch wenn die Menschen sich nicht in den Kirchen versammeln können. Die Glocken rufen bewusst zum gemeinschaftlichen Gebet und laden alle ein, sich daran zu beteiligen. Infos aus der Gemeinde unter www.trinitatis-duisburg.de

 

Musikalische Abendandacht aus Neudorf kommt jetzt online nach Hause 
Bisher lud die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West zu ihren monatlichen musikalischen Abendandachten immer in den Konfiraum der Christuskirche ein. Wegen der Maßnahmen zum Corona-Virus lädt sie online zur Nachfeier ein, denn ein Team um Kirchenmusiker Volker Nies hat dafür vor einigen Tagen die Andacht im Video aufgenommen. Vor der Kamera haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Clarissa Hansen mit Volker Nies die Andacht den Bedingungen angepasst und für die Netzgemeinde gesungen, musiziert und Texte gesprochen.  Zu finden ist die „Musikalische Abendandacht Neudorf-West“ auf Youtube unter dem Link https://youtu.be/0TyEtaCPnq4. Volker Nies dankt für die Aufnahme der Communauté Taizé, die aufgrund der gegenwärtigen Situation freundlicherweise die Genehmigung zur Verwendung der Gesänge für dieses Video erteilt hat.  

 

 


Stand 20.3.2020

 

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm

Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

  • Dann wird Kirchenmusiker Daniel Drückes für alle, die Lust zum Zuhören oder sogar Mitsingen haben, Lobpreis-Lieder am Klavier spielen und singen. Die Texte sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar sein, so dass jede und jeder zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können sogar Liedwünsche per Kommentarfunktion geäußert werden.
  • Die Idee zu dem Lobpreissingen per Netz hatte Daniel Drückes, weil er weiß, dass für die Choristinnen und Choristen und vielen andere, Singen zu den liebsten Hobbys gehört, es „ Hoffnung und Mut, auch in schweren Zeiten gibt, und singen gesund und in positivem Sinne ansteckt. „Auch wenn das Singen in Gemeinschaft sicherlich mehr Spaß macht als alleine, so bringt es auch zuhause Freude“ sagt Drückes zu diesem besonderen Lobpreissingen.
  • Gesendet wird es aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer zur Anstellung Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg sendet tägliche Andachten im Live-Stream „5nach5“
Ab Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet.

  • Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran.
  • Pfarrer Korn spricht von einem Experiment spricht. „Es ist ein Versuch, aus der Not geboren, damit das kirchliche Leben nicht ganz zum Erliegen kommt. Aber wir hatten auch noch nie solch eine dramatische uns alle betreffende Krise.“ So kam es zu dem Konzept: Per Livestream ein gutes Wort aus der Bibel, hilfreiche Gedanken am Ende eines Tages, mit Musik, mit einem Gebet, mit einem Segenswort. Dass das Ganze funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche werkeln. Infos unter www.ekadu.de.

 


Stand 19.3.2020

Ökumenische Sonntagsandachten aus Duisburg im Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon ab dem 22. März jeden Sonntag in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

  • Den Auftakt der Serie – sie reicht zunächst bis zum 19. April – gestalten Pfarrer Björn Hensel aus der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) und Diakon Thomas Löv von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Judas-Thaddäus aus dem Duisburger Süden. Es geht um die schöne Frühlingszeit, um das Gefühl bedroht zu sein, um die Kostbarkeit des Lebens und darum, dass die Menschen auch jetzt unter dem Schutz Gottes und seiner Zusage stehen. Aufgezeichnet wird die Andacht am Samstag im Freien. Die Musik macht Kirchenmusiker Daniel Drückes.
  • Das Video läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 22. März 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg); danach ist es dauerhaft auf dem Youtube-Kanal von Radio Duisburg zu sehen. Zudem stellt Radio Duisburg diese und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html).
  • Vor den jeweiligen Sonntagen werden weitere ökumenische Andachten aufgezeichnet und dann am 29. März, 5. April, am Ostersonntag, 12. April und am 19. April immer um 10 Uhr auf Facebook ausgestrahlt und danach in die genannten Mediatheken gestellt. Zusätzlich wird eine ökumenische Andacht aufgezeichnet, die am Karfreitag, 10. April und 15 Uhr auf Facebook und danach in den Mediatheken zu sehen ist. 

 

Livestram-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche in Planung
Die Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg prüft derzeit Möglichkeiten, wie die medialen Wege genutzt werden können, um den Menschen Andachten in der Zeit des Wegfalls von Gottesdiensten zu ermöglichen. Es wird auch konkret: Eine Livestream-Andachtsreihe („5nach5“) in der Duisserner Lutherkirche ist in Vorbereitung und soll schon am Montag, 23. März 2020 starten (Details dazu folgen vermutlich morgen).

 


Stand 18.3.2020

Mit dem Stadtteil von zuhause aus beten und Hoffnung zum Mitnehmen
Evangelische Kirche Obermeiderich lädt zur Gemeinde auf Distanz ein

Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann erleben jetzt viel Solidarität in der Stadt. Viele unterschiedliche Angebote helfen und unterstützen die Nächsten. „Wenn aber in dieser Krise so viel verboten ist, was Kirche ausmacht - Gottesdienste feiern, in verschiedenen Gruppen zusammen kommen und für einander da sein – was können wir als Kirche tun? Beten ist nicht verboten. Und Hoffnung zu schenken auch nicht“ fragt sich Pfarrerin Süselbeck. Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht deshalb drei neue Wege, das Wort Gottes trotzdem zu den Menschen zu bringen, trotzdem gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern.

  • Ab Freitag, 20. März 2020 läuten jeden Abend um 19 Uhr in Obermeiderich in der Kirche an der Emilstr 27 die Glocken zum Gebet. Das Besondere: In der Kirche steht nur Pfarrerin Süselbeck und betet. Das Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Wer mitbeten will, ruft das Gebet um 19 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. „Füreinander und miteinander beten, Gemeinschaft sein, sich verbunden wissen über alle Quarantäne-Grenzen hinweg, das ist der Gedanke dahinter“ sagt Pfarrerin Süselbeck. Unter dem Hashtag #mitobermeiderichbeten kann man seine Gedanken und eigenen Gebete mitteilen.
  • Das Gemeindeteam um die beiden Seelsorgenden kommt bald mit einer zweiten Aktion, „#hoffnungtogo“ Jeden Sonntag tauchen in Obermeiderich biblische Wochensprüche auf der Straße auf. Sie sind mit Kreide auf den Asphalt gemalt und zum Mitnehmen in Papierform in der Nähe aufgehängt. „Hoffnung zum Mitnehmen eben“, sagt Pfarrerin Süselbeck.
  • Das Dritte ist ebenfalls neu: Hat die Gemeinde bisher die Sonntagspredigten als Tonaufzeichnung auf der Homepage www.obermeiderich.de veröffentlicht, tut sie dies ab jetzt als Bild- und Tonaufzeichnung aus der Kirche.

 


Stand 17.3.2020

Youtube-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen
Es ging schon um Superhelden und Lebenslinien, und jetzt geht es am Freitag, 20. März 2020 bei der „Praystation“, dem evangelischen Jugendgottesdienst im Duisburger Süden, um das Thema „DIY – wie geht eigentlich Glaube?“. Allerdings wird der Gottesdienst wegen des Corona-Virus nicht wie geplant im Gemeindezentrum Huckingen gefeiert, sondern gemeinsam im Netz. Pfarrer zur Anstellung Samuel Dörr und sein Team haben ganz schnell umdisponiert und laden ein, den Gottesdienst um 19 Uhr auf Youtube mitzufeiern. Der Kanal heißt GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken www.bit.ly/Godi-Digital). Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Ziel ist es, einen interaktiven Gottesdienst - insbesondere für Jugendliche - zu gestalten: Durch eine Mentiumfrage, sowie den Chat kann man sich am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Samuel Dörr und sein Team laden Jung und Alt herzlich ein, um 19 Uhr einzuschalten und mitzumachen.

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17.03.2020



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