Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Veranstaltungen

Konzerte, Musik, besondere Gottesdienste, Kulturveranstaltungen etc.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 07.04.2020

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. Zefanja 3,15

Jesus sprach zu den Jüngern: 

Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Markus 4,40

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

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Corona-Virus

PDF´s zum Download: Andachten, Predigten und Liedtexte in der Krisenzeit

In dieser Krisenzeit stellen wir auf dieser Unterseite PDF zum Download zur Verüfügung: Los geht´s mit den Liedtexten zum Lobpreis morgen um 18 Uhr, einfach herunterladen und mitsingen. Bald folgen andere Liedtexte, Texte zu Andachten, und ganze Predigtexte als PDF. 


Stand 6.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf dieser Seite unten als PDF zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

 

 

 


Stand 4.04.2020

Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 


 

Stand 3.042020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

  • Die Beilage gibt es im Netz auch hier auf dieser Seite unten als PDF-Download.
  • Gemeinden können alle Teile der Beilage für eigene Zwecke verwenden (Quellenangabe: Ostern 2020/Evangelische Kirche im Rheinland). So kann z. B. die Liturgie „Ostern@Home“ in DIN-A4-Größe ausgedruckt und an Gemeindeglieder verteilt oder verschickt werden. Die entsprechenden Dateien sind hier in einer Linkliste zusammengestellt: https://news.ekir.de/inhalt/osternhome-karfreitag-und-ostern-mitfeiern 

 

 


 

Stand 2.04.2020

Pfarrerin schreibt Vorlesegeschichten, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben sollen
In einer der „Geschichten von Gott“ lässt Autorin Ute Sawatzki, die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Die Pfarrerin schreibt, seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und die „Kirche mit Kindern“ gefeiert werden können, Geschichten in denen Pia und Leon so von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln; wichtig, gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken.

  • Die „Geschichten von Gott“, vier hat sie inzwischen schon geschrieben und es sollen noch mehr folgen, erzählt sie auf der Ebene der Kinder, „weil ich glaube, dass die Kinder sich in diesen fiktiven Kindern Pia und Leon wiedererkennen und ihre eigene Situation, ohne Kindergarten und Schule eine Ausnahmesituation, neu verstehen lernen. Sie können außerdem fühlen und verstehen – auch bei uns jetzt und hier ist Gott.“
  • Im Internet stehen die Geschichte als PDF zum Download bereit (auf dieser Seite unten) Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.

 

 


Stand 31.03.2020

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (auf dieser Seite auch als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

 

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020
eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt
'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank

 


Stand 30.03.2020

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (auf dieser Seite unten als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.

Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

 

Stand 28.03.2020

 

Worte der Zuversicht
Kooperation der beiden Kirchen mit der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie beginnt mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 28.3.2020

„Da hilft nur noch beten.“ Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Von Menschen, denen das Gebet vertraut ist, und von Menschen, denen das Gebet fremd ist. Manch einer oder einem kommt vielleicht hin und wieder ein Stoßgebet über die Lippen: „Da hilft nur noch beten.“
Was hilft in diesen Zeiten der Krise? Sie hat unser gewohntes Leben völlig auf den Kopf gestellt. Der allein lebenden älteren Dame hilft, dass ihre Nachbarin ihr angeboten hat, die Einkäufe für sie zu erledigen. Der Kassiererin im Supermarkt helfen die aufmunternden Worte der Kunden und die öffentliche Anerkennung, die ihr jetzt zuteilwird. Dem Patienten im Krankenhaus tut es gut, auf kompetente Ärztinnen und Ärzte zu treffen, auf Schwestern und Pfleger, die trotz der enormen Belastungen, denen sie ausgesetzt sind, ihm freundlich zugewandt bleiben.
Gott sei Dank gibt es viele, die helfen. Und Gott sei Dank gibt es Vieles, was hilft. Und viele Menschen entdecken viele hilfreiche Möglichkeiten füreinander da zu sein. Dafür bin ich dankbar. Persönlich bin ich auch dankbar für die Möglichkeit des Gebets. Im Gebet kann ich ungeschönt und ungeschützt vor Gott ausbreiten, was mich bewegt. Meine offenen Fragen und Zweifel, meine Sorgen und Ängste, meine Freude und Dankbarkeit. Es gibt nichts, was nicht im Gebet vor Gott gebracht werden dürfte.
Nicht immer erhalte ich eine Antwort auf mein Gebet. Aber es tut gut, abzugeben, loszulassen, sich einer Kraft anzuvertrauen, die größer ist als meine Kraft, die diese Welt – und auch mein persönliches Leben – über alles Verstehen und Begreifen in seinen guten Händen hält.

 

 


 

Stand 27.03.2020

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

 

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (auf dieser Seite unten als PDF), so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 


Hoffnung und Zuversicht online und per Post

24.03.2020

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (auf dieser Seite weiter unten als PDF-Download). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“  

 


 

Kontaktverbot einhalten – miteinander verbunden bleiben

24.03.2020

Anlässlich des auch in Duisburg gültigen Kontaktverbots wendet sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit diesen Worten an die Menschen.

Das am Sonntag erlassene Kontaktverbot ist eine weitere, notwendige Maßnahme, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Und die Bürgerinnen und Bürger scheinen sich weitgehend daran zu halten. Gott sei Dank.
Bei aller Einsicht in die  Notwendigkeit dieser Maßnahme sollten wir alle aber diejenigen nicht vergessen, die davon am härtesten betroffen sind: alte, kranke und alleinlebende Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Möglichkeiten finden, wie wir in dieser Zeit gerade auch mit diesen Menschen verbunden bleiben. Jetzt, da das Leben spürbar entschleunigt ist, findet die eine oder der andere vielleicht eher mal Zeit zum Telefonhörer zu greifen, eine Mail oder sogar einen Brief zu schreiben und dadurch einem anderen Menschen zu signalisieren: „Du bist nicht allein. Ich denke an Dich und nehme Anteil an dem, was Dich bewegt.“
Ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit ist das Gebet. Deshalb laden in vielen Städten die Kirchenglocken zu einer bestimmten Tageszeit dazu ein, innezuhalten, ein Gebet zu sprechen und sich zu vergewissern, dass wir nicht nur untereinander verbunden sind, sondern auch mit Gott in Verbindung, dem Ursprung und Ziel unseres Lebens. Er ist die Kraft, die diese Welt und jedes einzelne Leben auch in diesen Zeiten in seinen Händen hält. Daran will ich mich halten.

 

 


 

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm
Liedtexte als PDF auf dieser Seite als PDF zum Download

Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

  • Dann wird Kirchenmusiker Daniel Drückes für alle, die Lust zum Zuhören oder sogar Mitsingen haben, Lobpreis-Lieder am Klavier spielen und singen. Die Texte sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar sein, so dass jede und jeder zuhause mitsingen kann (s. auf dieser Seite unten als PDF). Während des Livestreams können sogar Liedwünsche per Kommentarfunktion geäußert werden.
  • Die Idee zu dem Lobpreissingen per Netz hatte Daniel Drückes, weil er weiß, dass für die Choristinnen und Choristen und vielen andere, Singen zu den liebsten Hobbys gehört, es „ Hoffnung und Mut, auch in schweren Zeiten gibt, und singen gesund und in positivem Sinne ansteckt. „Auch wenn das Singen in Gemeinschaft sicherlich mehr Spaß macht als alleine, so bringt es auch zuhause Freude“ sagt Drückes zu diesem besonderen Lobpreissingen.
  • Gesendet wird es aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer zur Anstellung Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

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23.03.2020



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