Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 14.08.2020

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6,67-69

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Service

Pfarrerin Ute Sawatzki; Foto: www.trinitatis-duisburg.de Pfarrerin Ute Sawatzki; Foto: www.trinitatis-duisburg.de

Corona-Virus

"Bibelwort zu Wochenmitte", "Geschichten von Gott" für Kinder und weitere Worte der Zuversicht zum Download

Während der Corona-Pandemie stellen wir hier verschiedenste Texte, die Hoffnung geben, als PDF zur Verfügung: z.B. "Bibelworte zur Wochenmitte" - abwechselnd geschrieben von Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Stephan Blank -, "Geschichten von Gott" für Kinder oder die ökumenischen "Worte der Zuversicht" von Superintendent Schneider und Stadtdechant Winkelmann, die in der WAZ erschienen sind.  


Stand 10.7.2020

 

Pia, Leon und der Streit im Zelt
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der neuesten geht es um den Zelturlaub auf dem Campingplatz und um das Beispiel einer Bibelgeschichte, das den Kindern zeigt, dass Streit manchmal ganz normal ist, wenn es zu eng wird und zu wenig Platz gibt. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Die aktuelle Geschichte gibt es hier im Netz als PDF-Download, alle weiteren auf dieser Seite untenUnd: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 

 


 

Stand 25.06.2020

 

Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der zwölften geht es um die Urlaubszeit und das beruhigende Gefühl, dass Gott überall sein wird – auch bei den beiden und ihrer Familie im Zelt auf dem Campingplatz in Frankreich. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite unten als PDF-Download unten auf der Seite; die aktuelle Geschichte gibt es direkt hierUnd: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 

 


 

Stand 23.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.
Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um die Bedeutung des Johannistages geht.

 

 


 

Stand 16.06.2020

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.
Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Es geht um Psalm 139: „Mit wunderbaren Worten beschreibt dieses Lied die Größe Gottes“ findet Pfarrerin Sawatzki. Und: „Wer dieses Lied zu seinem eigenen macht, hat die Grundstimmung: Ich gehöre zu Gott, und er weiß sich für mich verantwortlich. Das tröstet und gibt Kraft und Zuversicht, die so schnell nicht zu erschüttern ist. (…) Dass Ihnen diese Zuversicht niemals verloren geht, wünsche ich Ihnen. “

 

 


 

Stand 9.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um einen „Stolperstein“ im Gottesnamen geht, der zur Demut mahnt.

 

 


 

Stand 3.06.2020

 

"Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche"
Trost und Stärkung online und per Pos
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In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF-Datei: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie schreibt darüber, was Pfingsten ist und auch was Pfingsten nicht ist:  „Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche. Das wäre viel zu wenig und nähme uns als Kirche viel zu wichtig.“

 

 


 

Stand 29.05.2020

 

Pfingsten und Gespenster
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“

Inzwischen gibt es schon zehn „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben erfahren. In der neuen geht es auch darum, ob der Geist Gottes wie ein Gespenst ist und was Pfingsten eigentlich bedeutet. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite weiter unten als PDF-Download. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 


 

Stand 26.05.2020

 

Vom Übertönen anderer
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum kommenden Sonntag Exaudi aus. Und er schreibt von einer Zeit, in der Menschen sich gegenseitig übertönen möchten. Es ist hier zu lesen. 

 

 


 

Stand 22.05.2020

 

Pfarrerin hat zehn Vorlesegeschichten geschrieben, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben

In einer „Geschichte von Gott“ lässt Ute Sawatzki die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Seit wegen der Corona-Krise in der Gemeinde der Pfarrerin die „Kirche mit Kindern“ nicht gefeiert werden kann, schreibt sie regelmäßig Geschichten, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, und zwar so, dass kleine Kinder durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln können.

  • Mit „Pia und Leon sind sauer“ und "Pia und Leon grillen“ sind jetzt zehn „Geschichten von Gott“ erschienen. Pfarrerin Sawatzki erzählt sie alle auf der Ebene der sehr jungen Zielgruppe, „weil ich glaube, dass die Mädchen und Jungen sich in diesen fiktiven Kindern Pia und Leon wiedererkennen und ihre eigene Situation neu verstehen lernen. Sie können außerdem fühlen und verstehen: ´Auch bei uns jetzt und hier ist Gott.´“
  • Im Internet stehen diese und alle Geschichten auf dieser Seite weiter unten als PDF zum Download bereit. Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.

 

 

 


 

Stand 19.05.2020


Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Diesmal gibt es gleich zwei Bibelworte auf einmal: Das von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche zum Sonntag Kantate und das Bibelwort zu Christi Himmelfahrt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis.  

 

 


 

Stand 16.05.2020

 

Wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen?
Letztes „Wort der Zuversicht“


In der Coronakrise hatte die WAZ mit den Kirchen in Duisburg im März eine Serie gestartet. Dies ist das letzte „Wort der Zuversicht“ in der Reihe. Es kommt von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg:

<< Es ist unfassbar, wieviel Dummheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit verbreitet werden. Da soll das Virus von Bill Gates in einem Geheimlabor entwickelt und vorsätzlich in Umlauf gebracht worden sein, um mit längst entwickelten Impfstoffen Milliarden zu verdienen. Andere meinen, die neue Mobilfunktechnologie 5G sei mit ihrer Strahlung schuld an der Verbreitung des Virus. Oder die Existenz des Virus wird schlichtweg geleugnet. Auch die Theorie, das Virus könne durch Wasser trinken und gurgeln oder heiße Bäder aufgehalten, sogar abgetötet werden, kursiert.

Glauben SIE etwas davon? Hoffentlich nicht! Doch wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen? Viele sind skeptisch, ob sie den Wissenschaftlern vertrauen können, denn die sprechen nicht immer mit einer Stimme und haben so manches Mal heute eine andere Meinung als gestern. Doch sie stehen ja auch vor einer ganz neuen Herausforderung und lernen Tag für Tag dazu. Glaubwürdig werden sie dadurch, dass sie ihre Meinungen und Meinungsänderungen gut begründen und zur öffentlichen Diskussion stellen.

Vertrauen wir ihnen, vertrauen wir den unabhängigen Medien, die immer wieder kritisch hinterfragen und Wissen vermitteln. Vertrauen wir der Politik, deren Ziel es ist, Schaden abzuwenden. Zu den Gaben des Heiligen Geistes, dessen Fest wir Pfingsten feiern, gehören Verstand und Erkenntnis. In diesem Jahr haben wir allen Grund, diese ganz besonders zu erbitten.>>

 


 

Stand 9.05.2020

 

Freiheit geht nicht ohne Verantwortung
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (zum Abschluss ist nächste Woche Samstag Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe):

<< In dieser Woche haben wir Freiheiten zurück gewonnen, die wir schmerzlich vermisst haben: Kinder dürfen wieder auf Spielplätze, Besuche von zoologischen Gärten und Museen sind möglich; die Haare können endlich wieder professionell in Form gebracht werden; gemeinsam gefeierte Gottesdienste dürfen stattfinden; die Bundesliga beginnt vermutlich Mitte Mai mit Geisterspielen.

Freiheit geht aber nicht ohne Verantwortung. Wir setzen die zurück gewonnenen Freiheiten aufs Spiel, wenn wir uns nicht an die notwendigen Hygiene- und Abstandregeln halten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an. Wir sind bisher auch deshalb relativ gut durch diese Krise gekommen, weil sich die meisten Menschen verantwortungsbewusst verhalten haben. Daran gilt es festzuhalten.

Dass Freiheit und Verantwortung untrennbar zusammengehören hat schon Martin Luther eindrücklich beschrieben. Er schreibt: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“ Das meint: die Kehrseite der den Menschen von Gott geschenkten Freiheit ist die Verantwortung – die, für meinen Nächsten, vor allem die für meinen schwächeren Nächsten. Freiheit auf der einen, Solidarität und Nächstenliebe auf der anderen Seite gehören untrennbar zusammen.

Den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung hat mir auch der gestrige Jahrestag nachdrücklich in Erinnerung gerufen: 75 Jahre Kriegsende und Befreiung von Faschismus. Die Deutschen haben sich nicht selbst befreit, sondern sind befreit worden. Im westlichen Teil unseres Landes wurde uns die Freiheit geschenkt. Aus der geschenkten Freiheit erwächst die Verantwortung, den neuen Spielarten des Neo-Faschismus und Rechtspopulismus entschieden entgegen zu treten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an: Vor dumpfen Stammtischparolen und rechten Hetztiraden ducken wir uns nicht weg, sondern setzen ihnen mutig unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit entgegen.>>

 

 


 

Stand 6.05.2020

Freiheit und Verpflichtung
Video-Ansprache zum 8. Mai von Superintendent Armin Schneider

Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, erinnert in einer Videoansprache aus der Duisburger Gedenkkapelle an der Junkernstraße an das Geschenk der Freiheit aber auch an die Verpflichtung, die den Menschen aus dem 8. Mai 1945 - dem Datum des Endes des II. Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus - erwächst.

  • Am 8. Mai vor 75 Jahren endete mit der Befreiung vom Faschismus der II. Weltkrieg. Auch in Duisburg waren aus Anlass dieses Tages viele Veranstaltungen geplant, die aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und dessen Superintendent Armin Schneider ist es wichtig, an dieses Datum des Kriegsendes und der Befreiung zu erinnern. Daher wendet sich der Pfarrer in einer Predigtansprache per Video an die Öffentlichkeit. Als Ort der Erinnerung wurde bewusst die Gedenkkapelle an der Junkernstraße gewählt. Hier stand bis zum 9. November 1938 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde. Braune Horden steckten sie in Brand und viele Bürgerinnen und Bürger schauten unbeteiligt zu. Die heutige Gedenkkapelle erinnert an das Jüdische Gotteshaus. „Dieser Ort verbindet uns mit unseren jüdischen Schwestern und Brüder. Dieser Ort ist für uns Mahnung und Verpflichtung zugleich“ sagt Armin Schneider in der Begrüßung. Das Video ist auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de ab dem 7.5.2020 gegen 15 Uhr abrufbar. Die Predigtansprache gibt es hier als PDF, sie wird auf Nachfrage (Tel.: 0203 / 29513500) kostenfrei per Briefpost zugeschickt. 
  • In der Predigtansprache bezieht sich Superintendent Schneider auf die Bibelstelle „Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden“. Er führt dabei zu dem Gedanken hin, dass die Menschen seit dem 8. Mai und auch jetzt befreit sind, „frei umzukehren, neu anzufangen, für eine bessere Gegenwart und Zukunft zu leben.“ Die Menschen wären aber auch befreit, dem Neo-Faschismus und dem Rechts-Populismus in seinen unterschiedlichsten Spielarten entschlossen entgegen zu treten: „Ob sie nun in Springerstiefeln daherkommen oder im Anzug in Parlamenten rechtspopulistische Phrasen dreschen: Das soll es nicht mehr geben unter uns.“  Denn die Gefahr besteht nach wie vor und wieder. Frei seien die Menschen auch in den Quartieren mit langem Atem an einer Kultur des Willkommens zu arbeiten; sich vor Stammtischparolen und rechten Hasstiraden nicht wegzuducken, „sondern ihnen unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit mutig entgegen zu setzen.“

 

 


 

Stand 5.05.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF. Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin geht es um die Bibelstelle Jakobus 4, 13-15 und den Wiedersehensgruß „So Gott will und wir leben!“, der überhaupt nicht sarkastisch ist und dessen Sinn gerade in heutigen Zeiten deutlich wird.

 

 

 


 

Stand 2.05.2020

 

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein
Wort der Zuversicht in der WAZ

In der Corona-Virus-Krise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg. In der gedruckten WAZ Duisburg ist es heute, am 2.5.2020 erschienen, zu lesen ist es jetzt auch hier (nächste Woche Samstag ist Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, an der Reihe): 

<<„Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selbst auferstanden.“, heißt es in Goethes Osterspaziergang. „Fürchtet euch nicht! Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.“ Das war die Botschaft der Osternacht. Und sie bleibt es. Die neue Osterkerze ist entzündet und brennt als deutliches Zeichen für die Hoffnung, die wir von Generation zu Generation weitertragen. Auch in dieser Zeit, auch in dieser weiß Gott nicht leichten Weltstunde.

Der letzte Sprung ins Ungewisse, das Vertrauen in Gott ohne letzte Beweise, das ist das Risiko, das wir Glauben nennen.

Die Ostern laut besungene Botschaft muss nun nach innen fallen. Bis sie uns die Ruhe gibt, die uns durch alle Täler und alle Tiefen hindurch trägt. Bei all unseren Versuchen, Glauben und Vertrauen zu lernen, in all unseren Abgründen und Ängsten haben wir Menschen, an die wir uns anlehnen können. Fürchtet euch nicht!

Gott will unser Leben, ja Leben in Fülle, eines, das in seinem Sinn schon jetzt beginnt. In starken wie in schwachen Stunden, wenn wir gestalten können, und wenn wir angewiesen sind: Immer soll man uns etwas von unserer Hoffnung anmerken. Es ist nie ganz finster. Manche Steine können so weggeräumt werden. Auch Steine, die vor selbstgemauerten Gräbern liegen.

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein. Durch ein Wort, durch ein Lachen, durch ein Weinen. Gottes Engel haben ganz gewöhnliche Gesichter. Ihr Glanz kommt von innen, aus dem Herzen. Weil sie leben, was sie glauben.>>

 


 

Stand 28.04.2020

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus.

 

 


 

Stand 21.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF. Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht mit der Bibelstelle 1. Mose 11 der Hoffnung nach, dass Menschen gerade in der heutigen Krisensituation – manche mit Gottes Hilfe – die Chance haben auch ganz persönlich wieder besser zu erkennen, „was wirklich wichtig ist im Leben, was wir wirklich brauchen, was uns wirklich glücklich macht.“

 


 

Stand 19.04.2020


Worte der Ermutigung
Die Lesepredigt an der Kirchentür

Auch an den kommenden Sonntagen werden in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd keine Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiern können. Die digitalen Angebote auf ihrem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ werden zwar gut angenommen. Aber weil nicht alle den Zugang zur digitalen Welt haben, bietet die Gemeinde ab sofort und bis auf weiteres jeden Sonntag eine Lesepredigt an, die sich Interessierte bei einem Spaziergang an der Kirchentür in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, abholen können. Und wer für Nachbarn ein „Wort der Ermutigung“ mitnehmen möchte, darf auch mehrfach zugreifen. Auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de stehen die Lesepredigten auch als PDF zum Download bereit. Und natürlich werden auch weiterhin am Sonntag um 9.30 Uhr und in Huckingen um 11 Uhr die Glocken läuten. Jeweils eine halbe Stunde später erklingt dann die Vaterunserglocke, die dazu einlädt, mit Pfarrer Kaspers und Pfarrer Kaiser zusammen das Gebet zu sprechen.

 

 

 


 

Stand 18.04.2020

 

Der Blick auf das Positive kann helfen
Ökumenische Worte der Zuversicht in der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der nächste Woche wieder dran ist. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg:

<<Weißer Sonntag – in unzähligen Gemeinden hätten morgen die Kinder ihre Erstkommunion gefeiert. Die Einladungen waren schon verschickt, das Fest organisiert, Kleider und Anzüge gekauft, die Vorfreude riesengroß. Dann die Absage mit dem Hinweis: Verschoben auf einen ungewissen Zeitpunkt. Ebenso Taufen, Firmungen, Trauungen.

Alles verschoben. Aber wohin? Ab wann kann man wieder planen? Es gibt derzeit viel Ungewissheit, Unsicherheit. Viele sind bedrückt, genervt, sehnen sich nach Normalität und gewohnten zwischenmenschlichen Begegnungen, ohne ständig auf die notwendige Distanz und Sicherheit achten zu müssen. Eine lähmende Atmosphäre wölbt sich wie eine Glocke über uns.

Jetzt braucht es Geduld, die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt. Leicht geschrieben, schwer getan.

Was dabei hilft, ist ein bewusster Blick auf das Positive dieser Tage: Erlebte Mitmenschlichkeit, Nähe trotz Distanz, Hilfsbereitschaft, Entschleunigung. Ich kann das Negative leichter ertragen mit einem Blick auf das Positive. Das gibt mir Hoffnung und Kraft. Und immer wieder zwischendurch ein kurzes Stoßgebet: „Lieber Gott, gib mir Geduld. Aber zack zack!“>>

 

 


 

Stand 17.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Wenn dienstags um 18 Uhr Christinnen und Christen im Internet den YouTube-Kanal „GoDI-Digital“ (www.bit.ly/Godi-Digital) zum Lobpreissingen aufrufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes folgen und vielleicht auch mitsingen, sind das nicht nur Leute aus den Duisburger Gemeinden, sondern auch Gläubige von außerhalb. Zum Beispiel schaut auch ein Ehepaar aus Niedersachsen zu, das über Facebook auf den Livestream aufmerksam geworden ist. Und das passiert seit mehreren Wochen, denn der Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt zum Lobpreissingen im Netz seit Beginn Corona-Virus-Krise ein. Die Idee dahinter: Gottesdienste müssen ausfallen, Kirchenchöre und Sangesfreudige können nicht mehr gemeinsam in den Gotteshäusern singen – warum dann nicht wenigstens im Netz. Alle können von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Die Beteiligung per Livechat läuft auch ziemlich gut: Es werden Liedwünsche geäußert, die entweder live in der aktuellen Sendung erfüllt werden oder in der nächsten Woche ins Programm kommen. Und das kommt gut an. Das nächste Lobpreissingen ist für Dienstag, 21. April um 18 Uhr angesagt. Wer sich vorher schon  einsingen möchte, findet die Liedtexte hier auf www.kirche-duisburg.de

 


 

Stand 14.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als Download. Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Gedanken einer Ostergeschichte aus dem 24. Kapitel des Lukasevangeliums aufgegriffen. 

 

 


 

Stand 10.04.2020

Wort der Zuversicht in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Internetseite der WAZ ist es heute schon erschienen, gedruckt erscheint es in der morgigen Ausgabe. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 11.4.2020

<<Nichts ist selbstverständlich am Osterfest 2020. Dass wir am wichtigsten Fest der Christenheit keine gemeinsamen Gottesdienste feiern können, trifft Christinnen und Christen mitten ins Herz. Aber nicht nur das kirchliche Leben ist von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Die gewohnten Besuche an den Feiertagen innerhalb der Familien, im Freundes- und Verwandtenkreis finden nicht statt; das gemeinsame Ostereier-Suchen der Kinder wird in diesem Jahr fehlen; für viele Familien war der Kurzurlaub über die Feiertage viele Jahre eine Selbstverständlichkeit; öffentliche Veranstaltungen sind abgesagt, die Straßencafés in den Innenstädten, die Parks und Freizeitanlagen bleiben leer. Nichts ist selbstverständlich an diesem Osterfest.

Nun war Ostern noch nie selbstverständlich, weil es das Selbstverständlichste der Welt, nämlich den Tod in Frage stellt. „Nichts ist so sicher wie der Tod", sagt man. Aber die Osterbotschaft sagt: „Der Tod ist besiegt. Uns allen blüht das Leben." Das ist unglaublich und nicht mit Händen zu greifen, das widerspricht unseren alltäglichen Erfahrungen. Und dennoch hat die Botschaft von Ostern die Welt verändert und schenkt seit zweitausend Jahren Menschen Hoffnung und Zuversicht - in guten wie in schweren Zeiten. Ostern eröffnet eine weite Perspektive über den begrenzten Horizont menschlicher Erfahrungen hinaus. Selbst am Ende, ganz am Ende, wird noch Leben sein.

Wer sich von dieser Botschaft getragen weiß – uns allen blüht das Leben – für die oder den ist das nicht einfach eine Vertröstung auf eine ferne Zukunft, sondern die Ermutigung hier und heute, auch in Zeiten von Corona, alles zu tun, was dem Leben dient.>>

 

 


 

Stand 9.04.2020

 

Pia und Leon feiern Ostern
Pfarrerin hat schon acht Geschichten von Gott geschrieben

Inzwischen gibt es schon acht „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren. In den neuen erfahren die beiden, was Karfreitag eigentlich bedeutet und dann feiern sie Ostern. Geschrieben hat sie Pfarrerin Ute Sawatzki, die zur Ostergeschichte für Kinder auch noch eine kleine Osterliturgie für Familien mit Kindern verfasst hat. Alle 8 Geschichten und die Anleitung zur Osterfeier gibt es auf auf dieser Seite unten als PDF-Download unten auf der Seite.

  • Die Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und auch die „Kirche mit Kindern“ mehr gefeiert werden können. Mädchen und Jungen erfahren so über Pia und Leon mehr von der Bibel, Gott und dem Glauben. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Dies ist gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken, besonders wichtig.
  • Übrigens: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt; verschickt wird allerdings erst am 14.4.2020. Aber: So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem weitere Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.

 

 


Stand 8.04.2020


ACK und Oberbürgermeister laden zum „Gebet für Duisburg“ ein
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lädt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister am Ostersonntag zum Gebet für Duisburg ein. Unabhängig von Glaube oder persönlichen Überzeugungen sind alle miteinander eingeladen, Sorgen, Bitten und Dank in Krisenzeiten in ein Gebet zu fassen und in einem kleinen Zeitfenster „nach draußen zu schauen“, uns „anzuschauen“ und „zuzuwinken“. Dabei soll gerade auch an die Menschen gedacht sein, die „in schwierigen Zeiten dafür Sorge tragen, dass die wichtigen Infrastrukturen funktionsfähig bleiben.“ Die ACK und der Oberbürgermeister wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern unter ungewöhnlichen Bedingungen Zuversicht und ein friedliches und frohes Osterfest. Hier auf www.kirche-duisburg.de und auf www.stadtkirche-duisburg.de ist das Gebet im Wortlaut zu finden.

 

Stand 7.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de (hier als Download). Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort stammt in dieser Karwoche aus dem Evangelium des Markus. Ausgelegt hat es Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht der Frage nach, was Menschen sehen, wenn sie auf den Gekreuzigten blicken. Unter anderem das, „was es auf dieser Welt viel zu oft zu sehen gibt: Einen Unschuldigen, der zum Opfer der Mächtigen wird…“ Mehr sei am Kreuz nicht zu sehen. „Es sei denn, dass hinter dem Kreuz die Ostersonne aufgeht. Es sei denn, dass der, der da hängt, von Ostern her in Licht getaucht wird. (…) Dann sehen wir mehr…“    

 



Stand 6.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf dieser Seite unten als PDF zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

 

 

 


Stand 4.04.2020

Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 


 

Stand 3.042020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

  • Die Beilage gibt es im Netz auch hier auf dieser Seite unten als PDF-Download.
  • Gemeinden können alle Teile der Beilage für eigene Zwecke verwenden (Quellenangabe: Ostern 2020/Evangelische Kirche im Rheinland). So kann z. B. die Liturgie „Ostern@Home“ in DIN-A4-Größe ausgedruckt und an Gemeindeglieder verteilt oder verschickt werden. Die entsprechenden Dateien sind hier in einer Linkliste zusammengestellt: https://news.ekir.de/inhalt/osternhome-karfreitag-und-ostern-mitfeiern 

 

 


 

Stand 2.04.2020

Pfarrerin schreibt Vorlesegeschichten, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben sollen
In einer der „Geschichten von Gott“ lässt Autorin Ute Sawatzki, die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Die Pfarrerin schreibt, seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und die „Kirche mit Kindern“ gefeiert werden können, Geschichten in denen Pia und Leon so von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln; wichtig, gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken.

  • Die „Geschichten von Gott“, vier hat sie inzwischen schon geschrieben und es sollen noch mehr folgen, erzählt sie auf der Ebene der Kinder, „weil ich glaube, dass die Kinder sich in diesen fiktiven Kindern Pia und Leon wiedererkennen und ihre eigene Situation, ohne Kindergarten und Schule eine Ausnahmesituation, neu verstehen lernen. Sie können außerdem fühlen und verstehen – auch bei uns jetzt und hier ist Gott.“
  • Im Internet stehen die Geschichte als PDF zum Download bereit (auf dieser Seite unten) Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.

 

 


Stand 31.03.2020

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (auf dieser Seite auch als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

 

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020
eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt
'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank

 


Stand 30.03.2020

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (auf dieser Seite unten als PDF) zu finden, so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.

Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

 

Stand 28.03.2020

 

Worte der Zuversicht
Kooperation der beiden Kirchen mit der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie beginnt mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 28.3.2020

„Da hilft nur noch beten.“ Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Von Menschen, denen das Gebet vertraut ist, und von Menschen, denen das Gebet fremd ist. Manch einer oder einem kommt vielleicht hin und wieder ein Stoßgebet über die Lippen: „Da hilft nur noch beten.“
Was hilft in diesen Zeiten der Krise? Sie hat unser gewohntes Leben völlig auf den Kopf gestellt. Der allein lebenden älteren Dame hilft, dass ihre Nachbarin ihr angeboten hat, die Einkäufe für sie zu erledigen. Der Kassiererin im Supermarkt helfen die aufmunternden Worte der Kunden und die öffentliche Anerkennung, die ihr jetzt zuteilwird. Dem Patienten im Krankenhaus tut es gut, auf kompetente Ärztinnen und Ärzte zu treffen, auf Schwestern und Pfleger, die trotz der enormen Belastungen, denen sie ausgesetzt sind, ihm freundlich zugewandt bleiben.
Gott sei Dank gibt es viele, die helfen. Und Gott sei Dank gibt es Vieles, was hilft. Und viele Menschen entdecken viele hilfreiche Möglichkeiten füreinander da zu sein. Dafür bin ich dankbar. Persönlich bin ich auch dankbar für die Möglichkeit des Gebets. Im Gebet kann ich ungeschönt und ungeschützt vor Gott ausbreiten, was mich bewegt. Meine offenen Fragen und Zweifel, meine Sorgen und Ängste, meine Freude und Dankbarkeit. Es gibt nichts, was nicht im Gebet vor Gott gebracht werden dürfte.
Nicht immer erhalte ich eine Antwort auf mein Gebet. Aber es tut gut, abzugeben, loszulassen, sich einer Kraft anzuvertrauen, die größer ist als meine Kraft, die diese Welt – und auch mein persönliches Leben – über alles Verstehen und Begreifen in seinen guten Händen hält.

 

 


 

Stand 27.03.2020

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

 

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

  • Die Idee zu dem Lobpreis-Singen im Internet hatte Daniel Drückes, Kirchenmusiker in der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, weil wegen der anhaltenden Corona-Krise die Gottesdienste ausfallen und auch die Kirchenchöre nicht mehr gemeinsam singen können. Das kam letzten Dienst gut an, so dass sich vor vielen separaten Bildschirmen ein Chor bildete, bei dem doch jede und jeder für sich in Sicherheit zuhause singt. Die Texte, zu den Liedern, die gesungen werden, sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar (auf dieser Seite unten als PDF), so dass jede und jeder wieder  von zuhause mitsingen kann. Während des Livestreams können auch wieder Liedwünsche per Kommentarfunktion an den Daniel Drückes richten.
  • Gesendet wird wieder aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 


Hoffnung und Zuversicht online und per Post

24.03.2020

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (auf dieser Seite weiter unten als PDF-Download). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“  

 


 

Kontaktverbot einhalten – miteinander verbunden bleiben

24.03.2020

Anlässlich des auch in Duisburg gültigen Kontaktverbots wendet sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit diesen Worten an die Menschen.

Das am Sonntag erlassene Kontaktverbot ist eine weitere, notwendige Maßnahme, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Und die Bürgerinnen und Bürger scheinen sich weitgehend daran zu halten. Gott sei Dank.
Bei aller Einsicht in die  Notwendigkeit dieser Maßnahme sollten wir alle aber diejenigen nicht vergessen, die davon am härtesten betroffen sind: alte, kranke und alleinlebende Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Möglichkeiten finden, wie wir in dieser Zeit gerade auch mit diesen Menschen verbunden bleiben. Jetzt, da das Leben spürbar entschleunigt ist, findet die eine oder der andere vielleicht eher mal Zeit zum Telefonhörer zu greifen, eine Mail oder sogar einen Brief zu schreiben und dadurch einem anderen Menschen zu signalisieren: „Du bist nicht allein. Ich denke an Dich und nehme Anteil an dem, was Dich bewegt.“
Ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit ist das Gebet. Deshalb laden in vielen Städten die Kirchenglocken zu einer bestimmten Tageszeit dazu ein, innezuhalten, ein Gebet zu sprechen und sich zu vergewissern, dass wir nicht nur untereinander verbunden sind, sondern auch mit Gott in Verbindung, dem Ursprung und Ziel unseres Lebens. Er ist die Kraft, die diese Welt und jedes einzelne Leben auch in diesen Zeiten in seinen Händen hält. Daran will ich mich halten.

 

 


 

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm
Liedtexte als PDF auf dieser Seite als PDF zum Download

Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

  • Dann wird Kirchenmusiker Daniel Drückes für alle, die Lust zum Zuhören oder sogar Mitsingen haben, Lobpreis-Lieder am Klavier spielen und singen. Die Texte sind ab Dienstagvormittag auf www.kirche-duisburg.de abrufbar sein, so dass jede und jeder zuhause mitsingen kann (s. auf dieser Seite unten als PDF). Während des Livestreams können sogar Liedwünsche per Kommentarfunktion geäußert werden.
  • Die Idee zu dem Lobpreissingen per Netz hatte Daniel Drückes, weil er weiß, dass für die Choristinnen und Choristen und vielen andere, Singen zu den liebsten Hobbys gehört, es „ Hoffnung und Mut, auch in schweren Zeiten gibt, und singen gesund und in positivem Sinne ansteckt. „Auch wenn das Singen in Gemeinschaft sicherlich mehr Spaß macht als alleine, so bringt es auch zuhause Freude“ sagt Drückes zu diesem besonderen Lobpreissingen.
  • Gesendet wird es aus dem Online-Studio im Huckinger Gemeindehaus, das Pfarrer zur Anstellung Samuel Dörr extra eingerichtet hat, um z.B. Jugendgottesdienste oder Andachten live ins Netz zu streamen. Bei Rückfragen steht Kirchenmusiker Daniel Drückes gerne per E-Mail (daniel.drueckes@ekir.de) oder Telefon (0178-6983188) zur Verfügung.

 

 

 

 

 

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23.03.2020



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