Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Missbrauch

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, es gibt klare Verfahrenswege und Hilfen für Betroffene. Hier finden Sie Kontakte und Materialien.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 26.09.2021

Der HERR macht die Blinden sehend. Psalm 146,8

Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid. Epheser 1,18

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Foto: www.kirche-duisburg.de, Rolf Schotsch Foto: www.kirche-duisburg.de, Rolf Schotsch

Onlinegottesdienste & Co

Gemeindeleben während der Pandemie

Auf dieser Internetseite gibt es Informationen, wie sich die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg während der Pandemie online und über andere Wege an die Menschen wenden. Hier gibt es auch die Links zu den Internetseiten aller Gemeinden.

 

Da immer wieder neue Angebote und Onlinegottesdienste in den Gemeinden hinzukommen, bitten wir darum, für aktuelle Infos die jeweiligen Gemeindeseiten zu besuchen; hier ist eine Linkliste:
 

Links zu den Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg:

 


 

3. Oktober 2021: „Deutschland singt“… und Duisburg singt mit

(24.9.2021)

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit gibt es in mehr als 200 Städten eine Mitsing-Aktion unter freiem Himmel. In Duisburg sind Singfreudige eingeladen, auf dem König-Heinrich-Platz in Duisburg zu bekannten Liedern mit einzustimmen. Am 3. Oktober 2021 gibt es um 19 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz eine Mitsing-Aktion, die unter dem Motto „Freiheit, Einheit, Hoffnung“ steht. Sie ist Teil der bundesweiten musikalischen Dankesdemonstration zum Tag der Deutschen Einheit, die damit ein Zeichen der Hoffnung und Dankbarkeit für über 75 Jahre Frieden in Deutschland setzen will. Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind eingeladen, unter der motivierenden Leitung von Kirchenmusiker Daniel Drückes zu singen. Musikalisch begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von den Solistinnen Christine Gladbach und Nadine Baudisch sowie dem Chor PraiSing aus Wanheimerort.Das Gesangsrepertoire umfasst Volkslieder, Choräle  Spirituals und Schlager wie „Über 7 Brücken musst Du gehen“, „Hevenu Schalom Alechem“, „Thank you for the music“ und „Nun danket alle Gott“.

Schirmherr der bundesweiten Aktion ist Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, und sagt über die Veranstaltungsidee: „Unsere Demokratie lebt von Stimmenvielfalt – darin ähnelt sie der Musik. In beiden Sphären liegt die Kunst darin, unterschiedliche Stimmen harmonisch miteinander zu verbinden. Im gemeinsamen Singen am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, findet Deutschland zusammen: weltoffen, vielfältig und vielstimmig – mit Liedern aus verschiedenen Ländern, Zeiten und Kulturen. Je mehr Menschen in den gemeinsamen Gesang einstimmen, desto besser!“ In Duisburg werden vor der Mercatorhalle Grußworte von Vertretern der Stadt, der Kirchen und der Wirtschaft sowie Berichte von Zeitzeugen die Veranstaltung abrunden.Bei den gemeinsamen Feiern unter freiem Himmel sind die jeweils geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur Corona-Vorsorge zu beachten. In Duisburg wird das gemeinsame Singen von verschiedenen christlichen Gemeinden und Kirchen initiiert. Auf Bundesebene wird es von einer breiten Trägerschaft organisiert. Weitere Informationen zur deutschlandweiten Danke-Demo unter: https://3oktober.org/. Infos zur Duisburger Aktion hat Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203-722383; Mail: Juergen.muthmann@ekir.de).

Zusätzliche Informationen: Die „Initiative 3. Oktober – Deutschland singt“ ist eine Idee von Politikern, Glaubensgemeinschaften und Künstlern. Die Bundesregierung fördert das Projekt. Mit der von den Veranstaltern als „Deutschland-weiten Danke Demo“ titulierten Veranstaltung soll ein Beitrag geleistet werden, damit der 3. Oktober als Nationalfeiertag in seiner Bedeutung wahrgenommen wird. Sie lädt dazu ein, das Wunder der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls mit einer breiten Bürgerschaft bei einer öffentlichen Feier generationsübergreifend unter freiem Himmel gemeinsam zu feiern. Die Initiative möchte auch bewusst ein Zeichen der Dankbarkeit und der Hoffnung für eine Zukunft setzen, die aus Einheit und gelebtem Miteinander heraus kraftvoll gestaltet werden kann.

 


 

Kronkorken für den guten Zweck
Aktionen in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(24.9.2021)

Nach der erfolgreichen Kindernothilfe-Spendenaktion im Sommer gibt es in der Evangelischen Gemeinde Meiderich gleich etwas Neues für den guten Zweck: Das Sammeln von Kronkorken aus Weißblech, die sich beim Verkauf in Spenden umwandeln.

Bei der Kindernothilfe-Spendenaktion in den Sommermonaten haben 68 bewegungsfreudige Teilnehmende mitgemacht, so dass deren zurückgelegte Kilometer durch den Bonus der Gemeinde  einen stolzen Betrag von 620 Euro ergaben. Den Betrag übergaben Mitarbeitende der Gemeinde und die Gewinnerinnen der Kirchen-T-Shirts, die bei der Bewegungsaktion mitmachten, direkt am Sitz der Kindernothilfe. Das Geld unterstützt deren Arbeit im Kampf gegen die Corona-Katastrophe in Indien.

Im Herbst macht sich die Gemeinde für eine neue Aktion stark und bittet wieder ums Mitmachen: Bei „Ein Herz für Kronen“ geht es darum, fleißig Kronkorken zu sammeln. Sie erscheinen wertlos und werden in der Regel direkt weggeworfen. Aber sie bestehen aus wertvollem Weißblech und lassen sich problemlos recyclen und bei einem Verkauf „in Spenden umwandeln“. Dieses Konzept verfolgt die Organisation „düsselkronen“, der sich die evangelische Gemeinde Meiderich nun angeschlossen hat. Der Erlös geht an Projekte des Tierschutzes. Wer fleißig sammelt, kann die Kronkorken zu den in das Gemeindezentrum Auf dem Damm 8 bringen (Öffnungszeiten auf jeden Fall immer wochentags vormittags von 8 bis 12 Uhr), wo die Sammelbehälter im Foyer hoffentlich bald voller Weißblech sind. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro (0203/4519622).

 


 

Erntedank in Duisburg 

(23.9.2021)

Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Mit dem Erntedankfest erinnern Christinnen und Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur, meist geschieht dies am ersten Sonntag im Oktober, in diesem Jahr ist es der 3. Oktober 2021. Auch die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg laden herzlich zur Feier von Erntedankgottesdiensten ein - 19 sind es in diesem Jahr. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden. In den Gottesdiensten gelten die Pandemie-Regeln der jeweiligen Gemeinden. Eine Übersicht der Duisburger Gottesdienste gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de.

 


 

Wolfgang Trepper tritt in der Meidericher Kirche auf

(23.9.2021)

Wolfgang Trepper ist schon öfter in der evangelischen Kirche in Mittelmeiderich, Auf dem Damm 6, aufgetreten. Fans des Duisburger Kabarettisten können ihn am Sonntag, 31. Oktober wieder erleben, und zwar mit seinem Dauerbrenner-Programm „Trepper ganz leise“. Karten gibt es jetzt im Vorverkauf.

Wolfgang Trepper steht seit 18 Jahren auf den Bühnen der Republik. Meistens poltert er und regt sich auf, da bleibt kein Stein auf dem anderen. Und wehe, wenn Trepper genau hinschaut und mal wieder einen Schlagertext auf Logik und Plausibilität überprüft! Aber er kann auch anders. In seinem Sonderprogramm „Trepper ganz leise“ zeigt er eine andere Seite: poetisch, ruhig und mit viel Gefühl. Genau das Richtige für diejenigen, die die wirklich leisen Töne mögen. Es sei denn, Trepper kommt in den Sinn, was in den letzten Wochen im Fernsehen gelaufen ist, oder was sich in der Bundesliga tut.

Karten für den Meidericher Abend, zu dem der Förderverein „pro doMMo“ einlädt, gibt es im Vorverkauf für 22 Euro im Gemeindebüro, Auf dem Damm 8 (dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr) und telefonisch unter 0203/ 444679; an der Abendkasse kostet eine Karte 24 Euro. Der Kabarettabend am 31. Oktober beginnt um 17 Uhr, Einlass ist um 16.30 Uhr. Es gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen). Der ursprünglich für Ende letzten Jahres geplante Auftritt von Wolfgang Trepper musste wegen der Pandemie abgesagt werden; damals im Vorverkauf bereits verkaufte Karten behalten ihre Gültigkeit und können jetzt genutzt werden. 

Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen. Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de. 

 


 

Kindermorgen in Neumühl

(23.9.2021)

Zum Kindermorgen lädt die evangelische Kirchengemeinde Neumühl Mädchen und Jungen zwischen fünf und elf Jahren am Samstag, 2. Oktober 2021 von 10 bis 12 Uhr in das Alte Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40. Bei jedem Kindermorgen geht es auch um eine Geschichte aus der Bibel. Dazu wird gesungen, gespielt, gebastelt und vieles mehr. Wenn alle hungrig sind, gibt es ein gutes Frühstück. Eingeladen sind alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Mehr Infos gibt es unter 0203 580448.

 


 

Jan van Eyck und die flämischen Primitiven
Vortrag über den Genter Altar und das mystische Lamm

(21.9.2021)

Martina Will , engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, setzt ihre Vortragsreihe über „Jan van Eyck und die flämischen Primitiven“ fort und stellt am Mittwoch, 29. September 2021 ab 18 Uhr in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Straße 174, den berühmten Genter Altar, der die Anbetung des Lammes Gottes zeigt, in den Mittelpunkt.  

Der Genter Altar, der von Jan van Eyck und wahrscheinlich dessen älterem Bruder Hubert van Eyck geschaffen wurde, erstrahlt jetzt nach den jüngsten Restaurierungsarbeiten als eines der phantastischsten religiösen Kunstwerke wieder in früherem Glanz; so  wie vor nahezu 600 Jahren, als er erstmals am 6. Mai 1432 der Öffentlichkeit in der Genter St. Johannes- (heute Bavo-)Kathedrale präsentiert wurde. Mit ihrem Vortrag möchte Martina Will die Kunstinteressierten auf eine Reise durch ein spannendes Meisterwerk mitnehmen und vom Bildprogramm und der wechselhaften Geschichte des Altars berichten. Eine Voranmeldung unter Tel. 01573 935 9312 (täglich 15-17 Uhr) ist notwendig. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Es gelten die Corona bedingten Hygiene-Regeln (geimpft, genesen, getestet). Am20. Oktober schließt die Vortragsreihe mit dem Thema „Die Illusion des Realismus in drei von Jan van Eycks Bildnissen“. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter http://www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(21.9.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 27. September 2021 von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.  

 


 

Ansprache von Superintendent Dr. Urban anlässlich der Bundestagswahl

(20.9.2021)

Politikerinnen und Politiker brauchen für ihre Arbeit bestimmte Eigenschaften sagt Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Welche das sind, nennt er in seinem Videoaufruf zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl. Zu sehen ist das Video unter www.kirche-duisburg.de und auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“.

Hier ist der Redetext des kurzen Videostatements:

>>Gerade die letzten Wochen und Monate haben gezeigt: Wir brauchen Politikerinnen und Politiker, die sich auf Unvorhergesehenes einstellen können, auf Gefahren und Probleme. Deshalb sind nicht nur Wahlprogramme wichtig, auch die persönlichen Qualitäten sind wichtig. Gesucht werden Menschen, die Verschiedenheit respektieren, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Menschen, die Arme, Flüchtlinge und Kinder - die Alte und Kranke schätzen. Am 26. September ist Bundestagswahl - gehen Sie wählen. Ihre Stimme ist wichtig<<

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(20.9.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 24. September 2021 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de). 

 


 

Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe

(18.9.2021)

Beim Duisburger Teil der europaweiten Aktion „Rettungskette für Menschenrechte“ kamen zu den vier Treffpunkten, die evangelische Gemeinden eingerichtet hatten, Menschen aller Generationen.  Allein mit ihrer Anwesenheit erinnerten sie an die Rechte, die allein aufgrund des Menschseins allen zustehen. So auch an der Duisserner Strecke, wo nicht nur Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg mit „Abstand-Schals“ eine Menschenschlange bildeten. In die reihten sich auch Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und auch seine Amtskollegen, die Superintendenten der Evangelischen Kirchenkreise Moers (Pfarrer Wolfram Syben) und Dinslaken (Pfarrer Friedhelm Waldhausen) ein.

„Ich bin sehr froh, dass  viele Bürgerinnen und Bürger gekommen sind, um ein Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe zu setzen“ bemerkte Superintendent Urban beeindruckt und fügte hinzu: „Das zeigt, dass das Elend der Flüchtlinge an unseren Grenzen wenige kalt lässt. Ich bitte die politisch Verantwortlichen, dieses starke Signal wahrzunehmen und endlich zu handeln.“

Die Kleinsten der Menschenkette, aber bestimmt nicht die leisesten, waren Mädchen und Jungen aus der Duisserner Kita „Lutherknirpse“ des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg. Kita-Leiterin Diana Walter und ihr Team hatten sie Kindgerecht und ausführlich auf diesen Tag vorbereitet und mit ihnen über die Rechte von Kindern und darüber, dass alle Menschen Rechte haben, gesprochen. Daraus hatten sich Sprüche, wie dieser entwickelt, die alle auf der Straße auswendig sagen konnten: „Ihr seid groß, wir sind klein, Kinder müssen sicher sein!“ Bemerkbar machten sich die Kleinsten auch lautstark, und zwar durch ihre Rasseln, die sie entschlossen durch die Luft schwenkten – selbstgebaut aus Flaschen, gefüllt mit Steinchen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis hatte mit einem Team um Pfarrerin Sara Randow und Jugendleiterin Isa Dvorak auf die Bürgersteige an die Düsseldorfer Straße eingeladen. Treffpunkt war die U-Bahn-Haltestelle Waldfriedhof, und die Strecke reichte bis zu der der Nachbargemeinde Wanheim.

Die Strecke der evangelischen Gemeinde Wanheim reichte von der Angertaler Straße, Ecke Düsseldorfer Landstraße - gegenüber der Feuerwache - bis zum Sitz der Kindernothilfe. Die Gemeinde stellte bei ihrer Aktion das Recht auf Religionsfreiheit besonderes in den Mittelpunkt -  u.a. durch ein Quiz.

Der Treffpunkt der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd war mit dem Steinhof der südlichste in Duisburg: Ein Team mit Menschen von der Seebrücke Krefeld, der Seebrücke Duisburg, aus Chören und der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd machte vor Ort durch Chorgesang mit Liedern zum Mitsingen und durch Statements  deutlich: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“  

 

 


 

Gemeinde verabschiedet Kirchenmusiker Jürgen Kregel in den Ruhestand

(17.9.2021)

Nach 44 Dienstjahren in der Gemeinde wechselt Kirchenmusiker Jürgen Kregel in den Ruhestand. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt zu seiner feierlichen Entpflichtung im Gottesdienst am Sonntag, 26. September 2021 um 10.30 Uhr in die Jesus-Christus-Kirche in Duisburg-Buchholz ein.  

Jürgen Kregel wurde schon während seiner Ausbildung zum Kirchenmusiker 1977 als Organist am damaligen Gemeindetreffpunkt „Arche“ am Altenbrucher Damm angestellt. Seitdem hat er viele Änderungen erlebt und mitgestaltet.

„Die Mitte der 90er Jahre angeschaffte digitale Ahlborn-Orgel war ein Novum, das Jürgen Kregel für die Arche gut einzusetzen wusste“, erinnert sich Pfarrer Björn Hensel rückblickend. „Mit viel Freude spielte er die altbekannte Literatur genauso wie zeitgemäße Orgelmusik. In ihm fand sich ein Kirchenmusiker, der großes Interesse an neuen Liedern im Gemeindegottesdienst hatte.“ Gerne habe Kregel auch mit Solisten Gottesdienste und Matineen gestaltet. „Ganz anders konnte man ihn bei Liederabenden erleben. Zu Gunsten von ‘Noahs Theke‘, einer Gruppe, die sich für ein Leben ohne Alkohol einsetzte, sang und spielte er lustige, witzige Lieder und bekannte Stücke, z.B. aus den 20er Jahren.

Die Schließung der Arche und der Wechsel zur Jesus-Christus-Kirche ab 2003 führte Jürgen Kregel zurück zur Pfeifenorgel, auf der er gelernt hatte. Er übernahm die Tradition der „Kirchenmusik zum Karfreitag“. Neu war die Leitung einer Gemeinde-Band, die in den vielen Jahren zum festen Ensemble in vielen Gottesdiensten bis zur Christnacht und dem „Christmas Canon Rock“ als musikalischem Höhepunkt wurde. Für viele unsichtbar setzte Jürgen Kregel sich intensiv bei der technischen Betreuung der Orgel und Verstärkeranlage der Kirche ein. Zudem wirkte er über viele Jahre als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung der beruflich Mitarbeitenden.

Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Wochenschlussandacht und Kirchenkneipe in Meiderich

(17.9.2021)

Meist am letzten Freitag im Monat öffnet im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 24. September 2021, wo Besucherinnen und Besucher ab 19.30 Uhr wieder eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt. Vorab lädt die evangelische Gemeinde Meiderich zur Wochenabschlussandacht um 19 Uhr ein. Zu beachten ist beim Besuch die 3-G-Regel (geimpft, getestet, genesen). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de. 

 


 

Neues Literaturgespräch in Großenbaum

(16.09.2021)

Ein spannendes, ein interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das gleiche Buch gelesen hat und mit dem man sich austauschen kann. Dieses Problem will ein neues Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm beheben: Alle paar Wochen treffen sich Literatur- und Lesefans im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus. Im Gespräch mit den Organisatorinnen Monika Heckmann und Ulrike Kobbe geht es um das Buchthema, die Figuren, den Stil und alles, was an dem Lesestoff interessiert und Fragen aufwirft. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 28. September 2021 ist ab 19.30 Uhr die Rede von „Tausend strahlende Sonnen“ von Khalid Hosseini. Der Roman des afghanisch-amerikanischen Schriftstellers handelt vom Schicksal zweier Frauen im zerrütteten Afghanistan der letzten Jahrzehnte. Zur besseren Planung in Corona-Zeiten bittet Pastorin Ulrike Kobbe (Telefon 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) um vorherige Anmeldung. Es gilt die 3G-Regel, d.h. Teilnehmende müssen aktuell getestet, vollständig geimpft oder genesen sein. Am 2. November 2021 geht es um Delia Owens Buch „Der Gesang der Flusskrebse“ und am 7. Dezember 2021 steht „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde auf dem Programm. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Einladung zur Jubiläumskonfirmation am Reformationstag

(15.9.2021)

Die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt zur Feier der Goldenen Konfirmation ein. Wer vor 50 oder mehr Jahren konfirmiert wurde und das eigene Jubiläum gerne mitfeiern möchte, kommt - gerne auch mit der Familie - am Reformationstag, 31. Oktober 2021 um 10 Uhr zum festlichen Gottesdienst in die Versöhnungskirche. Gefeiert wird der Gottesdienst unter den dann aktuellen Hygienebedingungen. Zurzeit ist deshalb keine Nachfeier geplant. Vielleicht ist aber ein Sektempfang oder ein Stehcafé möglich, bei dem Erinnerungen auf Abstand ausgetauscht werden können. Anmeldungen sind noch bis zum 30. September im Gemeindebüro möglich (dienstags von 10 bis 14 Uhr und freitags von 13 bis 17 Uhr; Tel.: 0203 / 761120). Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 


Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim gibt den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil ein neues, kreatives Zuhause

(14.9.2021)

„Wer in die Jugend investiert, sie dabei einbindet und mitnimmt, der investiert in die Zukunft“, ist Rolf Seeger, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, überzeugt. Mit den neuen Kinder- und Jugendräumen der Gemeinde hat man genau das getan und zudem Akzente im Duisburger Stadtteil gesetzt. 

Von Beginn an waren die Kinder und Jugendlichen am Projekt beteiligt. Die alten Jugendräume waren in die Jahre gekommen und entsprachen längst nicht mehr den Anforderungen einer modernen Jugendarbeit. Die hat in der Gemeinde zusätzliche Fahrt aufgenommen, als im vergangenen Jahr Kathrin Rosengart ihre Arbeit als neue Jugendleiterin aufnahm. Und sie kehrt auch zurück zu den Wurzeln. 

Sie stammt aus der Gemeinde und wurde dort auch von Pfarrer Seeger konfirmiert, ehe sich dann durch Studium und Beruf ihr Umfeld etwas verlagert hatte. Zuletzt hat sie in Essen gearbeitet. Sie wurde in der Gemeinde mit offenen Armen empfangen, und die hielt sie auch für die Kinder und Jugendlichen in der Evangelischen Gemeinde Wanheim bereit. Trotz der Corona-Einschränkungen hat man einiges auf den Weg gebracht und sogar fünf neue Teamer für die Jugendarbeit gewonnen.

Und jetzt kam der Moment, auf den viele gewartet haben. Die neuen Jugendräume am Knevelshof hinter dem Gemeindehaus sind fertiggestellt und wurden mit einem kleinen Fest offiziell übergeben. Dass das „unsere“ Räume sind, bringen die Kinder und Jugendlichen mit Stolz zum Ausdruck, denn sie haben im wahren Sinn des Wortes kräftig Hand angelegt. Das fing schon mit dem Ausräumen des alten Jugendhauses an. Die kleinen Entrümpler wurden danach schnell zu Handwerkern.

Im neuen Domizil wurden die Küche und etliche Schränke aufgebaut, Vorhänge genäht und Lampen aufgehängt. Zudem machten die eifrigen Kids auch das Außengelände urbar, haben Sträucher geschnitten und das Gestrüpp entfernt. Lachend geht ein kleines Mädchen beim Einweihungsfest auf den Pfarrer zu und sagt augenzwinkernd: „Herr Seeger, die Sträucher waren ja größer als ich. Aber ich habe das hinbekommen.“

Viel Lob beim fröhlichen Fest gab es auch vom Presbyteriumsvorsitzenden Michael Rich: „Wir haben eine ordentliche Summe aus Gemeindemitteln bereitgestellt. Und wie man die eingesetzt hat, ist schon bemerkenswert. Die Gemeinde wird ihren Kurs in Sachen Jugendarbeit beibehalten.“ Schließlich wird auch die Stelle der Jugendleiterin komplett von der Gemeinde finanziert. 

Mehr als zufrieden mit dem, was die Kinder und Jugendlichen jetzt geleistet haben, ist auch Eric Hansen. Der mit 22 Jahren jüngste Wanheimer Presbyter kommt selbst aus der Gemeindejugend und blickt voller Vorfreude auf das, was noch ansteht.

Und da befindet sich noch einiges auf der „to-do-Liste“. Mit tatkräftiger Unterstützung einer benachbarten Gärtnerei werden eine neue Hecke, Sträucher und Bäume gepflanzt. Auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind in das Projekt eingebunden und fiebern ihre „Gärtnertätigkeit“ entgegen. „Das Ganze steht unter dem Leitthema Bewahrung der Schöpfung. Da gehen wir halt von der Theorie in die Praxis“, sagt Pfarrer Rolf Seeger. Denn schließlich soll das Außengelände am Knevelshof ein Biotop nicht nur für Wanheimer die Kinder und Jugendlichen werden, sondern auch für die Bienen, Vögel und alles, was da „kreucht und fleucht“.

Beim Blick in die neuen Jugendräume gab es für die Besucher einiges zu sehen und zu bestaunen. Getreu der Devise „Nicht toben, wenn Kinder toben“ kommen sowohl die Kleinen als die heranwachsende Jugend zu ihrem Spiel- und Sportrecht. Aber die Räume sollen auch dazu dienen, Geborgenheit zu erfahren. Zudem bieten sie ausreichend Platz für Kinderchöre und Jugendband, wie Kantor Daniel Drückes dankbar feststellt.

Fazit von Rolf Seeger: „Kinder und Jugendliche sollen sich in einer attraktiven Kinder- und Jugendarbeit als wertvoller Teil der Gemeinde erfahren und sie mitgestalten. Sie versteht sich als ein wichtiges und attraktives Angebot für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil.“ Dass das so sein wird, hat sich bei der Übergabefeier bereits abgezeichnet. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unterwww.gemeinde-wanheim.de.

Text: Reiner Terhorst
 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(14.9.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 20. September 2021 von Pfarrer Sören Asmus besetzt. 

 


 

Kostenfreie Elternstart-Treffen in Obermarxloh

(13.09.2021)

Viele Eltern bereiten sich auf die Geburt ihres Kindes gewissenhaft vor. Doch oft ist der Alltag mit dem Baby anders als erwartet. Um solchen Unsicherheiten zu begegnen, lädt das evangelische Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche zum Offenen Eltern-Kind Treff ein. Im Rahmen des kostenfreien Programms „Elternstart NRW“ können sich Mütter und Väter mit anderen Eltern austauschen, Fragen stellen und Kontakte knüpfen. Zudem erhalten sie Spielanregungen für Beschäftigungen mit dem Kind und Informationen zu Themen wie Schlafen, Ernährung und frühkindliche Entwicklung. Treffpunkt ist immer dienstags vormittags das Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15. Es sind noch einige Plätze frei, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Mehr Details zu den Treffen sowie Infos zu dem Pandemieregeln im Familienzentrum gibt es unter Tel.: 0203 / 75969702. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Schöner Nachmittag für die Hochfelder Ja-Gruppe

(13.9.2021)

„Ja-zum Alter“ ist der volle Name, den Seniorinnen und Senioren zwischen 75 und 90 Jahren ihrem 14-tägigen Treff in Hochfeld gegeben haben. Für sie alle gab es am 9. September einen besonderen Nachmittag, denn sie waren von der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld mit Freunden und Bekannten im Rahmen der Festwochen zum Grillnachmittag mit Livemusik eingeladen.

Mehr als 50 Personen kamen zum Hof der Pauluskirche und wurden von Pfarrer und Küster mit Gegrilltem und von einem Team um Gemeindemitarbeiterin Marion Brozek, die die „Ja-Gruppe“ leitet, mit Salaten, Brot und Getränken versorgt. Das Treffen wurde zu einem fröhlichen Wiedersehen mit lang vermissten Menschen und zu einem herzlichen Willkommen an neu Hinzugekommene. Nachdem sich alle gestärkt hatten erklang Akkordeon-Musik rund um das Gotteshaus und viele Stimmen setzen zum Singen ein, so dass der Nachmittag für die Ja-Gruppe und ihre Freunde fröhlich ausklang. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de. 

 


 

Capoeira-Kurs für Kinder und Jugendliche

(13.9.2021)

Capoeira, eine Mischung aus Tanz und Kampfsport, kommt ursprünglich aus Brasilien und schafft es,  Elemente aus vielen Kulturen der Welt spielerisch und harmonisch zu vereinen. Kinder und Jugendliche können sich davon überzeugen und in einem Kurs in Neudorf selbst ausprobieren.

Dazu lädt das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengengemeinde Neudorf-West zusammen mit Duisburg-Capoeira in die Gustav-Adolf-Str. 65 ein, wo ab dem 18. September jeden Samstag Kinder ab acht Jahren und Jugendliche von 15 bis 18 Uhr gemeinsam Capoeira und Anleitung von Profis trainieren können. Im Kurs wartet ein tolles Gruppenerlebnis auf alle, da beim Training alle einen Kreis bilden, um gemeinsam zu musizieren, zu singen und das Erlernte zu erproben. Dabei werden Elemente aus verschiedenen Kampfkünsten, Musik in Form von Percussion, Tanz wie beim Breakdance, Akrobatik und vor allem Spaß vereint. So soll für jeden was dabei sein, versprechen Kathleen Rawe vom Neudorfer Jugendzentrum (0163/6644454) und Trainer Tobias Kroker (0162/9527976) von Duisburg-Capoeira. Beide stehen für alle Fragen vorab gerne zur Verfügung. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de/jugendzentrum.html und  www.duisburg-capoeira.de.

 


 

„Preis für Toleranz und Zivilcourage“
Jetzt Vorschläge einreichen

(10.09.2021)

Das Duisburger „Bündnis für Toleranz & Zivilcourage“ schreibt auch in diesem Jahr wieder seinen gleichnamigen Preis aus, mit dem Menschen geehrt werden sollen, die sich durch ihr persönliches Engagement in besonderer Weise für ein von Toleranz und Zivilcourage geprägtes Zusammenleben in Duisburg einsetzen. Vorschläge können ab sofort bis 31. Oktober eingereicht werden.

Diesmal soll die Suche nach preiswürdigem Engagement von Duisburgern sehr breit aufgestellt sein. Gesucht werden Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen, denen das couragierte Eintreten für andere eine Selbstverständlichkeit ist. Bündnis-Sprecher Rainer Bischoff erläutert die Idee zur diesjährigen Ausschreibung so: „Viele Menschen zeigen in unserer Stadt täg-lich ein hohes Maß an Toleranz und Zivilcourage und sind sich oft gar nicht darüber im Klaren, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Andere bemerken das vielleicht eher und wis-sen um das herausragende Engagement ihrer Mitmenschen. Sie sind herzlich eingeladen, uns von ihren Erlebnissen mit couragierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern das sie für preis-würdig halten, zu berichten. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein besonderes Einzelereignis handelt, oder ob man vom fortlaufenden Engagement Einzelner oder einer Gruppe berichten kann.“

Nach Ende der Einreichungsfrist am 31. Oktober entscheidet eine hochrangig besetzte Jury über den nächsten Preisträger. Hauptpreis ist eine künstlerisch gestaltete Plastik sowie eine weitere, auf die Preisträger unmittelbare bezogene Auszeichnung. Die Verleihung findet wieder am 27. Januar 2022, dem Auschwitz-Gedenktag, in den Räumen der Jüdischen Gemeinde am Duisburger Innenhafen statt.

Vorschläge möglicher Preisträger können bis zum 31. Oktober 2021 eingereicht werden.
Kontakt: Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, Geschäftsstelle
c/o DGB Region Niederrhein, Stapeltor 17-19, 47051 Duisburg.
Telefon 0203 / 992750, eMail info@toleranz-zivilcourage-duisburg.de 

Pressemitteilung von www.toleranz-zivilcourage-duisburg.de vom 10.9.2021; der Evangelische Kirchenkreis Duisburg ist Bündnispartner im Duisburger „Bündnis für Toleranz & Zivilcourage

 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(10.09.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 17. September 2021 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Mitmachen bei der Rettungskette für Menschenrechte
Mit der evangelischen Kirche ein Zeichen setzen

(10.9.2021)

Vier evangelische Kirchengemeinden sind Teil der europaweiten Aktion „Rettungskette für Menschenrechte“, haben sich für vier sogenannte Treffpunkte angemeldet und laden zum Schließen der Menschenkette ein. Denn alle möchten ein sichtbares Zeichen setzen, dass evangelische Kirche sich für die Rechte und die Rettung von Menschen einsetzt.

Am 18. September 2021 werden entlang einer etwa 1.500 km langen Route von Norddeutschland über Österreich und Italien zum Mittelmeer zwischen 12 und 12.30 Uhr tausende Menschen stehen und eine Menschenkette bilden. Diese soll symbolisch für eine Rettungskette stehen, denn mit der Aktion soll ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben auf den Fluchtrouten gesetzt werden. Am 16 Kilometer langen Duisburger Teilstück werden Menschen aus evangelischen Gemeinden, Einrichtungen und Kitas stehen. Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg wird auch dabei sein und lädt zum Mitmachen ein. „Die Situation im Mittelmeer und auf den Flüchtlingsrouten schreit zum Himmel. Darauf wollen wir aufmerksam machen“ bemerkt Superintendent Urban und fordert: „Wir erwarten von der Politik und den Verantwortlichen, dass sie diesen Menschen helfen.“

Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Wanheim und Trinitatis haben sich für vier sogenannte Treffpunkte angemeldet und laden zum Schließen der Menschenkette ein:

Die Menschenkette der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) soll von der Wintgensstr./ Ecke Aakerfährstraße bis zum Museum Küppersmühle reichen – gut 700 Meter. Um Abstand halten zu können und doch ein Kette zu bilden, bittet das Organisationsteam der Gemeinde Interessierte darum, Schals, bunte Bänder oder Schirme mitzubringen, die die Verbindung zwischen den Menschen aufzeigen. Die Gemeinde will zudem Schals mit evangelischem Schriftzug zum Selbstkostenpreis anbieten. Familien sind herzlich eingeladen, auch früher zur Strecke zu kommen, denn diese soll ab 10.30 Uhr mit Straßenkreide bemalt und markiert werden. Hier können sich Jung und Alt kreativ austoben. Infos zur Aktion der Gemeinde Alt-Duisburg gibt es beim Presbyteriumsvorsitzenden Pfarrer Stefan Korn (stefan.korn@ekir.de) und seiner Stellvertreterin Christiane Schmidt-Holzschneider (christiane.holzschneider@ekir.de).

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (www.trinitatis-duisburg.de) möchte so viele Menschen auf die Bürgersteige rufen, so dass sie auf der Düsseldorfer Straße eine Menschenkette von einem Kilometer bilden können. Ein Team um Pfarrerin Sara Randow (sara.randow@ekir.de) und Jugendleiterin Isa Dvorak mobilisieren und werben dafür bereits bei Jugendlichen und allen anderen Gruppen der Gemeinde. Mit überraschenden Aktionen soll das Thema Menschenrechte im Mittelpunkt des Tages stehen. Die Strecke reicht vom Treffpunkt an der U-Bahn-Haltestelle Waldfriedhof bis zu dem der Nachbargemeinde Wanheim. 

Die evangelische Gemeinde Wanheim (www.gemeinde-wanheim.de) will eine Strecke von 1.500 Metern schließen. Auch sie freut sich über alle, die den Weg - gerne auch über Rhein und Ruhr - finden und dort mit an der Straße stehen und ein Zeichen für Menschlichkeit setzen möchten: Die Route beginnt an der Angertaler Straße, Ecke Düsseldorfer Landstraße - gegenüber der Feuerwache – und führt bis zum Sitz der Kindernothilfe. Am Treffpunkt gegenüber der Feuerwache will die Gemeinde auf ein besonderes Menschrecht aufmerksam machen – auf das der Religionsfreiheit. Dazu soll es auch ein Quiz geben, und die, die mit Wissen glänzen, erhalten Lose für eine Tombola. Infos zur Wanheimer Menschenkette gibt es beim Presbyteriumsvorsitzenden Frank-Michael Rich (f.rich@gmx.de).

Auch die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd (https://evaufdu.de) beteiligt sich an der Aktion Rettungskette für Menschenrechte: Ein Team mit Menschen von der Seebrücke Krefeld, der Seebrücke Duisburg, aus Chören und der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd wird vor Ort deutlich machen: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ Chorgesang mit Liedern zum Mitsingen, Statements aus der Politik, von der Seebrücke Krefeld, aus Betroffenensicht und der evangelischen Kirchengemeinde werden das erläutern und spürbar machen. Für und mit Kindern werden orange Papierboote gefaltet. Klein und Große sehen und hören mit einem Tischtheater die Exodus-Erzählung der Bibel: Die Ursprungsgeschichte von Juden und Christen ist eine Fluchtgeschichte. Um 12 Uhr schließen alle Beteiligten die Menschenkette Richtung Sittardsberg, wo die Kindernothilfe die nächste Station ist.


Weitere Informationen zur gesamten Aktion gibt es im Netz unter https://www.rettungskette.eu.

 


 

Meditation und Musik im Labyrinth auf der Kirchenwiese 

(10.9.2021)

Auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße, ergeben gemähte Wege zusammen mit dem bewusst stehen gelassenen Gras ein Rasenlabyrinth. Die Gemeinde lädt Interessierte dazu ein, am Sonntag 19. September 2021 zwischen 15 und 17 Uhr einen neuen Weg für alle Sinne mitzugehen und durch Text und Musik auf sich wirken zu lassen.

In Bildern, Melodien, Texten und sogar Düften können alle an verschiedenen Stationen Gottes Wirken in der Schöpfung entdecken. Volker Nies singt Lieder von Hildegard, Stephanie Krüger liest dazu Texte. Der Eintritt ist wie immer frei, Getränke und Knabbereien stehen auf der Wiese bereit. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. 

 


 

Gemeinde- und Kinderfest am Ostacker

(10.9.2021)

Am Sonntag, 19. September 2021 soll es rund um die Markuskirche am Ostackerweg 75 richtig wuselig werden, denn das Kinderfest des Jugendforums mit vielen Aktionen und das Gemeindefest der evangelischen Kirche mit Musik der „Wahren Freunde“ und Kulinarischem machen das Treffen gemeinsam groß. Die Idee zu dem Gemeindefest hatten Mitarbeitende aus der Markuskirche, die nach den langen corona-bedingten Schließungen mit der Veranstaltung ein Zeichen für den Neustart der Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck setzen möchten. Menschen aus dem Stadtteil, Kirchennahe und alle Interessierten können bis 17 Uhr beim Fest der Musik der Gruppe „Wahre Freunde“ lauschen – das Ganze an Biertischen beim Plausch oder beim Genuss von Grillwurst und Getränken. Weil alles draußen stattfindet, sind keine Impf-, Test- oder Genesungsnachweise erforderlich. Los geht es um 14 Uhr. 

Trubel kommt schon früher auf, denn auf der Wiese des Jugendzentrums Ostacker hat hinter der Markuskirche bereits um 12 Uhr das Kinderfest begonnen, zu dem das Forum evangelische Jugendarbeit Duisburg e.V. einlädt. Für Kinder und Jugendliche gibt es bis 16 Uhr Kreativangebote und jede Menge Sportliches wie Fußball, Basketball oder Tischtennis. Auch eine Hüpfburg lädt zum Austoben ein. Mit Energie aufladen können sich alle durch den Genuss von frischen Waffeln. Beim Jugendforum gilt die drei G-Regel: Wer geimpft oder genesen ist, bringt bitte seine Bescheinigung mit, alle anderen werden vor dem Einlass getestet.

Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de, zum Jugendforum unter http://jugendforum-duisburg.org.

 


 

Emils Pup öffnet wieder
Kirchengemeinde lädt wieder zum Freitags-Treff ein  

(9.9.2021)

Für die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich ist „Emils Pub“, der Freitags-Treff im Foyer des Gemeindezentrums an der Emilstraße 27, ein echter Erfolg. Den Pub gibt es seit acht Jahren, jedes Mal kommen immer mehr als 50 Besucher. Nach längerer Pandemie-Pause geht es am Freitag, 17. September 2021 mit Klönen, Pils und Grillwurst in die nächste Runde. Wegen der Pandemie wird das Essens-Angebot klein, aber wie immer lecker gehalten, denn Ehrenamtliche grillen Würstchen, die mit Brötchen gegessen werden. Dazu gibt es passende Getränke, von denen das beliebteste von Gemeindemitgliedern ausgeschenkt aus dem Bier-Zapfhahn kommt. Vorrätig sind zudem weitere Sorten Flaschenbier, verschiedene Weine und Nicht-Alkoholisches zu zivilen Preisen. Das alles gibt es dort ab 19 Uhr und nur unter Beachtung und Nachweis von einem der 3G (geimpft, getestet, genesen). Weitere Infos gibt es unter Tel.: 0203 / 425572; mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 

 


 

Kirchengemeinde Trinitatis informiert über ihre Aktion bei der „Rettungskette für Menschenrechte“

 

(9.9.2021)

Die evangelische Kirchengemeinde Trinitatis macht mit bei der europaweiten Aktion „Rettungskette für Menschenrechte“ am 18. September und stellt bei einem Infoabend am 14. September um 19 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg Buchholz Interessierten ihr Programm vor. Mit dabei ist auch die „Seebrücke Duisburg“, die die stadtweite Organisation verantwortet. Nach einem Impuls durch Pfarrerin Sara Randow wird die Seebrücke Duisburg als Hauptorganisation der Menschenkette ihre Arbeit vorstellen. In einem anschließenden Interview werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet. Die Infoveranstaltung kann ohne Anmeldung mit einer medizinischen Maske besucht werden. Am 18. September soll von Hamburg über Duisburg bis zum Mittelmeer eine Menschenkette gebildet werden. Viele Duisburger Organisationen, Vereine, Schulen und auch Kirchengemeinden machen mit. Der Treffpunkt für die evangelische Kirchengemeinde Trinitatis wird ab 11 Uhr an der Haltestelle Waldfriedhof sein. Um 12:15 Uhr wird die Menschenkette zur Schweigeminute geschlossen. Die verantwortlichen freuen sich über jeden Menschen zur Unterstützung. Weitere Infos sind zu finden unter www.arlberger.de/Menschenkette.

 

 


 

Jan van Eyck und die flämischen Primitiven
Drei Mittwochsvorträge zur Malerei

(9.9.2021)

Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, startet im September eine Vortragsreihe über „Jan van Eyck und die flämischen Primitiven.“ Wie die Maler aus dem Flandern des 15. Jahrhunderts zu dem wenig schmeichelhaften Namen kamen, wird sicher schon beim ersten Treffen geklärt, wenn Kunst- und Kulturbegeisterte am Mittwoch, 15. September 2021 um 18 Uhr in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Straße 174, zusammenkommen. Im Zentrum des ersten Vortrags steht die Frage, wer Hubert und Jan van Eyck waren. Über die Männer, die die zu den Erfindern der Tafelmalerei im Anfang des 15. Jahrhunderts und ersten Künstlern gehörten, ist nur wenig bekannt. „Sie beherrschten die Möglichkeit der Malerei mit Ölfarben in einer immer noch staunenswerten Perfektion“ sagt Martina Will begeistert.  Etwa 20 Bilder sind noch - über die halbe Welt verstreut - vorhanden. Schlüsse, die auf das reiche Schaffen der Brüder hinweisen, kann man alten Rechnungsbüchern, Kopien von van Eyckschen Bildern und frühen Biografien entnehmen. Auf dieses Wissen greift Martina Will zurück, so dass sich beim Vortrag ein plastisches Bild der Lebensumstände der Brüder im reichen und mächtigen Burgunderreich vor den Augen der Betrachtenden entfalten kann. Die Reihe wird am 29. September zur gleichen Uhrzeit fortgesetzt. Dann steht der berühmte Genter Altar mit der Anbetung des Lammes Gottes im Mittelpunkt. Am20. Oktober geht es um die Illusion des Realismus in drei von Jan van Eycks Bildnissen. Eine Voranmeldung unter Tel. 015739359312 (täglich 15-17 Uhr) ist notwendig. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Es gelten die Corona bedingten Hygiene-Regeln (geimpft, genesen, getestet). Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter  http://www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Wieder Miniclub in Obermeiderich

(9.9.2021)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Mädchen und Jungen, die noch nicht den Kindergarten besuchen, zusammen mit einem Eltern-oder Großelternteil zum Spielen und Basteln ein. Die Miniclub-Treffen gestaltet Diakonin Gisela Rastfeld und bietet immer donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr - außerhalb der Ferien - den Kleinsten Raum zum Spielen, Toben und Krabbeln im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Mehr Infos hat Gisela Rastfeld  (0203 / 421444; www.obermeiderich.de).

 


 

Kirchenkneipe, ökumenischer Gottesdienst und Kirchplatzfest in Meiderich am Wochenende

(9.9.2021)

Der Platz vor der auf das Jahr 1502 zurückgehenden Meidericher Kirche an der Straße „Auf dem Damm“ wurde schon vor einigen Monaten sehr aufwändig umgestaltet. Ein schönes Bild davon können sich nun alle endlich in großer Gemeinschaft mit anderen am kommenden Wochenende machen: beim ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel vor dem Gotteshaus, dem anschließenden Kirchplatzfest und am Vorabend mit einer Sonderausgabe der „Kirchenkneipe“ mit viel Musik und Stimmung.

Dort tauchen dann am Samstag, 11. September die sechs neuen LED-Laternenmasten mit beginnender Dunkelheit den Raum zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum in angenehmes Licht. Die „Kirchenkneipe“ beginnt um 19 Uhr. Am Sonntag, 12. September geht es ab 11 Uhr mit dem ökumenischen Kirchplatzgottesdienst und dem anschließendem Fest auf dem neuen Kirchplatz weiter. Dort soll es um die Begegnung und das Betreten von Neuland gehen! Mit dabei: Gutes Essen, gemeinsames Singen, ein Rätselquiz, Kirchenführungen und viele bunte Stände für Jung und Alt. Und natürlich können alle den neuen Kirchplatz bewundern und genießen.  Übrigens: Seit dem 20.08.2021 richtet sich die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich nach der 3-G-Regel im Gemeindezentrum und Kirche. Besucher und Besucherinnen sollten demnach belegen können, dass sie vollständig geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Außerdem sollen alle auf Handdesinfektion, Abstand und Maskenpflicht auf den Laufwegen. Ein Singen mit Maske ist in der Kirche erlaubt. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Gut getrödelt
Gemeindebasar in Hochfeld kam gut an

(8.9.2021)

Ein weiterer Teil der gelungenen Festwochen der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld war der Trödelmarkt am letzten Freitag, 3. September auf dem Gelände der Kindertagesstätte Rheinhauser Straße 196. Angeboten wurden von den beiden Kindertagesstätten der Gemeinde und einigen Eltern von Kindern, die zur Jugendarbeit kommen, gut erhaltene und vollständige Spielwaren, Textilien und Handarbeiten. Viele Angebote fanden neue Besitzerinnen und Besitzer. Übriggebliebene Trödelware der Kindertagesstätten stellt die Gemeinde einer Initiative zum Wiederaufbau einer Kindertagesstätte im Flutgebiet an der Ahr zur Verfügung. Gegen Ende der Marktzeit bauten ein Team um Pfarrer, Küster und den Presbyteriumsvorsitzenden den Grill auf, so dass der Nachmittag gemütlich ausklang. Die Festwoche endet am 12. September mit dem Abschlussgottesdienst um 15 Uhr in der Pauluskirche. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de. 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(8.9.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 10. September 2021 heißt Pfarrerin Sabine Schmitz Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de). 

 


 

Durchblicke-Gottesdienst endlich wieder in der Kirche

(8.09.2021)

Das Team um Hans-Bernd Preuß freut sich, „Durchblicke – der etwas andere Gottesdienst“ nach vielen Monaten wieder vor Ort in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, feiern zu können. Dort geht es am Sonntag, 12. September 2021 um 18 Uhr um das Thema „Gemeinsam sind wir stark!“ und das gemeinsame Nachdenken darüber, was eine stark machende Gemeinschaft ausmacht und was die Bibel dazu sagt. Wie immer können Musik, neue Lieder und themenbezogene Anspiele erwartet werden. Als Rahmenbedingungen für den Gottesdienst gelten die 3 G´s - geimpft, negativ getestet oder genesen -, und auch Maske und die Rückverfolgbarkeit sind noch nötig. Das beliebte Essen hinterher ist leider noch nicht möglich. „Das sind zwar keine Super-Bedingungen“ meint Hans-Bernd Preuß, der die „Durchblicke“ als Pfarrer schon mitorganisierte und auch seit Jahren im Ruhestand mit Herzblut dabei ist. „Aber es ist wunderbar nach den Online-Gottesdiensten den Neustart in der Kirche mit Euch gemeinsam zu feiern.“ Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.durchblicke.de.

 


 

Unterwegs auf dem evangelischen Kirchenboot

(25.8.2021)

Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, haben sich am 24. August gemeinsam ein Bild der Arbeit des Evangelischen Binnenschifferdienstes / der Deutschen Seemannsmission in Duisburg gemacht – direkt vor Ort, auf dem Kirchenboot, unterwegs im Duisburger Hafengebiet.

Der evangelische Binnenschifferdienst und die Deutsche Seemannsmission kümmern sich seit vielen Jahren um die Menschen, die als Schiffsbesatzung die Wasserstraßen in der Evangelischen Kirche im Rheinland befahren. Eine wichtige Arbeit, denn viele Binnenschiffer und Seeleute kommen oft monatelang nicht an Land. Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben am 24. August 2021 das Kirchenboot "Johann-Hinrich-Wichern" im Duisburger Hafen besucht und mit Schifferpastor Frank Wessel über die wichtige Arbeit des evangelischen Binnenschifferdienstes gesprochen. Das Video (Produktion: Daniel Drückes) berichtet davon. Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“.

 


 

Orgelfestival Ruhr endet mit „normalem“ Konzert in Salvator

(24.08.2021)

Ein Corona bedingt unkonventionelles Festivaljahr mit Online-Beiträgen und kleineren Konzerten endet in diesem Jahr in der Duisburger Salvatorkirche. Die Bedingungen lassen nun zu, dass es doch ein ganz normales Orgelkonzert vor Ort wird - sofern die Besucher geimpft, genesen oder getestet sind. Am Sonntag, 5. September spielt dort um 18 Uhr der Organist der Trierer Konstantin-Basilika, Kirchenmusikdirektor Martin Bambauer Werke u.a. von Bach, Vierne und Improvisationen. Martin Bambauer ist ein über die Landesgrenzen bekannter Fachmann für romantische Orgelmusik und Improvisation. Er ist Organist an einer der größten Orgeln Deutschlands, die vor wenigen Jahren durch die Firma Eule fertig gestellt wurde. Im Duisburger Konzert, das eine knappe Stunde dauert, gibt Organist Brambauer Erläuterungen zu den gespielten Werken. Der Eintritt kostet 10 Euro. Die Besucher werden gebeten Impf- und Testnachweise an der Abendkasse vorzuzeigen. Infos gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de und www.orgelfestival.ruhr; Infos zum Künstler gibt es unter www.basilikaorganist.de.

 


 

Mit guten Gedanken und Erinnerungen besetzt
Taufen im Garten der Familie oder dem Kanuverein

(24.08.2021)

Taufen in Open-Air-Gottesdiensten an ungewöhnlichen Orten sind längst nichts Ungewöhnliches mehr. Pfarrer Jürgen Muthmann geht aber gerne auf die Wünsche von Gemeindemitgliedern ein und tauft den Nachwuchs im Garten der Familie oder wie zuletzt am Samstag im kleinen Kreis im Wanheimer Kanuverein.

In Gesprächen mit Eltern und Angehörigen von Täuflingen hat Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort, schon seit längerer Zeit die Frage gehört, ob denn eine Taufe immer in der Kirche oder im Gottesdienst stattfinden muss. Taufen in Gottesdiensten unter freiem Himmel an ungewöhnlichen Orten, wie im Biegerpark wurden ja immer schon gerne angenommen. „Aber Taufen im Garten der Familie oder wie am Samstag auf dem Gelände des Wanheimer Kanu-Vereins sind ja Orte, an denen sich die Familie auskennt, die eine Bedeutung für sie haben, die mit guten Gedanken und Erinnerungen besetzt sind“ beschreibt Pfarrer Muthmann, „… so wie Deborah Angenendt, die viel Jugendarbeit im Kanu-Verein macht und mit ihrem Mann Dominik diesen Ort für die Taufe von Lotta Marie ausgesucht haben. Und Pfarrer Muthmann fügt hinzu: „Sie fühlen sich sicher, freier, ungezwungener und können die Taufe auch vom Ort her gestalten. Das ist immer ein großer Wunsch gewesen - und man kann die Taufe nachher gemeinsam feiern am Ort der Taufe!“ Daher bietet er das den Eltern in diese Zeit der Unsicherheit durch die Pandemie auch gerne an.

Pfarrer Muthmann hatte  beide Elternteile schon getauft. „Deborah habe ich auch konfirmiert. Sie ist ehrenamtlich bei den Konfi-Freizeiten mitgefahren.“ Ausgesucht haben sich die Eltern 1. Mose 28,15a als Taufspruch: „Gott spricht:  Siehe ich bin mit dir und will dich behüten, wohin du auch ziehst. / ja, darf geschrieben werden.“ Ihnen ist die Taufe wichtig, „weil wir alle Gottes Kinder sind“ sagt Pfarrer Muthmann: „Mit Gott an unserer Seite finden wir einen guten Weg in unser Leben. Und natürlich der Glaube und eigene Erfahrungen, in denen Glaube und Gott weiter geholfen haben.“

Früher sei es normal gewesen, dass Taufen zu Hause stattfanden. „So viele Gottesdienste gab es gar nicht, um alle darin zu taufen“ sagt Pfarrer Muthmann, der selbst zu den Baby-Boomern zählt. Für ihn zählt aber dies besonders: „Im Taufbefehl sagt Jesus: Gehet hin... Also ist es doch geradezu die Aufforderung dazu, die Menschen an den Orten zu taufen, an denen sie leben. Kirche ist ja auch nicht das Gebäude, sondern immer zuerst die Gemeinschaft aller Gläubigen an Jesus Christus. Ich selber würde Kinder auch an anderen Orten als Garten und Vereinsheim taufen - warum nicht auf Sportplatz - es kommt immer auch auf die Gestaltung an!“ Das Gleiche gelte bei ihm auch für Trauungen. Den Nachholbedarf an gebe es derzeit bei den Taufen, bei Trauungen sei dies weniger der Fall – „noch!“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Evangelische Gemeinden in Duisburg Mitte
Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“

(24.8.2021)

Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit Jahren ab Himmelfahrt über den Sommer hinaus gemeinsame Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ am Kammerberg. Den letzten in der Reihe feiern die Gemeinden am 5. September um 10 Uhr – wenn das Wetter und das Pandemiegeschehen dies erlauben. Es predigt Pfarrerin Stephanie Krüger.     

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(24.8.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 30. August 2021 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. An den folgenden Montagen sind zur gleichen Uhrzeit Pfarrer Björn Hensel (6. September) und Pfarrerin Monika Gebhardt (am 13. September) am Servicetelefon zu erreichen.  

 


 

Kneipenquiz der Wanheimer Gemeinde diesmal unter freiem Himmel

(23.08.2021)

Die letzten Male hatten sich junge und ältere Ratefreudige per Videokonferenz zum Wanheimer Gemeindequiz versammelt. Das hat Spaß gemacht, und im Juni waren auch 50 Menschen mit dabei, doch am 1. September soll es ein persönliches Treffen der Quizfreunde geben. Dazu laden die Ehrenamtlichen der evangelischen Gemeinde, die das Raten organisieren, zum Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, wo alle Teilnehmenden um 19 Uhr hinter dem Gebäude unter freiem Himmel zusammenkommen. Auch jetzt gibt es wieder Fragen der unterschiedlichsten Kategorien, darunter Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Alle sind gebeten, Mund-Nasen-Schutz, 3G-Nachweise (getestet, geimpft, genesen) und warme Kleidung mitzubringen. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich (anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977).

Lässt Regenwetter oder eine veränderte Corona-Schutzverordnung ein Treffen am Gemeindehaus nicht zu, findet das Kneipenquiz als Videokonferenz statt. In dem Fall werden am 1. September die Angemeldeten per Mail informiert und erhalten einen Link zum Zoom-Meeting. Menschen, die nicht an der Präsenzveranstaltung teilnehmen können oder möchten, würden die Organisatoren des Gemeindequiz gerne ein virtuelles Format anbieten. In welcher Form hängt von der Teilnehmeranzahl ab. Also bitte melden, falls Interesse besteht. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 

 


 

Tag des offenen Denkmals
Schauen, Hören und Entdecken

(23.08.2021)

Jedes Jahr lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im September zu einem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ ein. Dessen Ziel: Die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des kulturellen Erbes aufmerksam machen und für dessen Erhalt werben. In diesem Jahr sind auch sechs Kirchen aus Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit dabei. Termindetails zum Vormerken gibt es jetzt schon.

Zum Tag des Offenen Denkmals öffnet am Sonntag, 12. September 2021 die über 700 Jahre alte Salvatorkirche ihre Türen und lädt zum Schauen, Hören und Entdecken ein. Um 14 und um 15.30 Uhr berichten Kirchenführerinnen und Kirchenführer beim Rundgang von der Architektur und den Geschichten rund um das Gotteshaus und stellen dabei auch die besonderen Kirchenfenster und deren Konzept vor (UPDATE vom 10.9.2021). Um 17 Uhr gibt es eine Orgel-Führung mit Kantor Marcus Strümpe. Er zeigt nicht nur durch sein Spiel, was in der Orgel steckt, sondern stellt das Instrument und seine Funktionen nach der Musik vor. Bis einschließlich 18 Uhr gibt es außerdem die Möglichkeit, die Salvatorkirche selbst zu erkunden. Anmeldungen sind nicht erforderlich; der Eintritt ist frei. Infos zur Stadtkirche gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Hygienekonzept der Gemeinde gibt es unter www.ekadu.de. UPDATE: um 12 Uhr gibt es in Salvator eine weitere Kirchenführung!

Die evangelische Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, öffnet am 12. September 2021 dafür ihre Türen um 10 Uhr zum Gottesdienst. Um 11.30 Uhr gibt es in der seit 1985 unter Denkmalschutz stehenden Kirche eine besondere Führung mit Vorstellung der Holzorgel und Besteigung des Glockenturms. Das Gotteshaus ist an dem Tag bis 16 Uhr geöffnet. Infos zur Kirche und zum Schutz vor der Pandemie gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. 

Zum Tag des offenen Denkmals am 12. September ist auch die evangelische Gnadenkirche Neumühl,  Obermarxloher Str. 40, für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zwischen 13 und 16 Uhr können sich Interessierte ein eigens Bild von der 1910/11 erbauten Kirche machen. Die Kirche am Markt mit Emporen war ursprünglich ganz klassisch mit Bänken ausgestattet und wurde 2004 zu einem Multifunktionsraum umgebaut. Infos zur Kirche und zum Schutz vor der Pandemie gibt es unter  www.ekir.de/neumuehl. 

Besichtigt werden kann am Tag des Offenen Denkmals auch die evangelische Kirche in Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370. Die Wurzeln der Beecker Kirche führen bis ins 10. Jahrhundert. Damals soll die Kirche als „Eigenkapelle“ des Oberhofs errichtet worden sein. Teile des heutigen Baus stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der Turm des ursprünglich einschiffigen Gebäudes ist 1834 erneuert worden; die Kirche selbst wurde 1844 umgebaut und zum Ende des 19. Jahrhunderts neu verputzt. Umfassend renoviert wurde die Beecker Kirche, die seit 1985 unter Denkmalschutz steht, vor vier Jahren. Am Tag des Offenen Denkmals kann sie von 11 bis 15 Uhr besichtigt werden. Infos zur Kirche und zum Schutz vor der Pandemie gibt es unter  www.ruhrort-beeck.de.

Die evangelische Friedenskirche in Hamborn, Duisburger Str. 172, steht auch seit 1985 unter Denkmalschutz. Sie wurde nach der Grundsteinlegung am 31.10.1895 in zwei Jahren gebaut. Von der Besonderheit können sich Interessierte am Tag des Offenen Denkmals bis 16 Uhr ein eigenes Bild machen: Es ist der Aufbau des Kircheninnenraums nach den Prinzipien des Wiesbadener Programms, das die Einheit von Altar, Kanzel und Orgel als Zeichen der Verkündigung betont – und zwar durch die gute Sichtbarkeit von allen Sitzplätzen in der Kirche aus. Infos zur Kirche und zum Schutz vor der Pandemie gibt es unter  www.friedenskirche-hamborn.de.

Die evangelische Kirchengemeinde Meiderich verbindet den Tag der Offenen Denkmals mit einem kleinen Fest: Im Mittelpunkt steht der Ökumenische Kirchplatzgottesdienst am Sonntag, 12. September 2021 um 11 Uhr vor der Kirche Auf dem Damm und der anschließenden Begegnung zwischen 12.30 und 16 Uhr beim kulinarischen Genuss und gemütlichen Beisammenseins. Um 14 Uhr gibt es im Rahmen des Tages des offenen Denkmals eine Führung durch die Kirche; der Bau geht auf das Jahr 1502 zurück. Die besondere Wirkung des Raumes durch die achteckige Holzkuppel und das außergewöhnliche Fensterkonzept können die Menschen bis zum späten Nachmittag genießen. Infos zur Kirche und zum Schutz vor der Pandemie gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(23.08.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 27. August 2021 heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen; am 3. September ist es Prädikant Jürgen Lagoda und am 10. September Pfarrerin Sabine Schmitz. Beim Besuch der Salvatorkirche gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

„Acoustic Soul“ in der Hamborner Friedenskirche

(23.08.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn lädt unter dem Motto „Friedenskirche kann Pop“ in ihr Gotteshaus an der Duisburger Straße 174ein, denn dort präsentieren am 1. September 2021 um 20 Uhr Nathalie Aschauer (Gesang) und Steffen Gumpert (Gitarre) mit ihrem Programm „Acoustic Soul“ Balladen und Popsongs von Bob Dylan bis Billie Eilish. Die 25-jährige Nathalie Aschauer hat schon in ihrer Schulzeit die Liebe für das Singen entdeckt und dort in einigen Musicals mitgewirkt. Zurzeit ist sie an verschiedenen musikalischen Projekten beteiligt. Der Rheinberger Musikpädagoge Steffen Gumpert hat klassische Gitarre an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf studiert. Neben Solo- und Duokonzerten spielt er aktuell im „Quintetto Ultimo Tango“ und ist Dozent an der Musik- und Kunstschule in Duisburg. Seit 2017 arbeitet das Duo musikalisch zusammen und covert, arrangiert und interpretiert Balladen und Popsongs. In der Hamborner Friedenskirche singen und spielen bekannte Melodien wie zum Beispiel „What a Wonderful World“, „Can’t Help Falling in Love“, „Dreams“, „I Wanna Dance with Somebody“ und „When the Party‘s Over“.  Der Eintritt kostet zehn Euro; eine Voranmeldung unter Tel. 01573959312 (täglich 15-17 Uhr) ist notwendig. Es gelten die Corona bedingten Hygiene-Regeln (Geimpft, Genesen, Getestet). Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Jeden Mittwoch Mittagstisch am Vogelsangplatz

(23.8.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort bietet am dem 8. September immer mittwochs um 12.30 Uhr einen Mittagstisch im Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1 an. Das Essen wird immer frisch von einem Metzger geliefert und kostet zwischen sechs und maximal 6,50 Euro. Zum Mittagstisch ist jeder willkommen; Mitschlemmen geht nur nach vorheriger Anmeldung: unter 0203/ 774134 oder im Begegnungs- und Beratungszentrum an der Gnadenkirche, Paul Gerhardt Str.1. Bei der Anmeldung gibt´s auch Infos zu den Pandemieschutzregeln, die eingehalten werden müssen.  Infos zur Gemeinde gibt´s im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Wanheimer Gemeinde eröffnet Jugendräume mit einem Fest

(20.8.2021)

In der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim können Kinder und Jugendliche neben den Räumen im Gemeindehaus am Knevelshof nun auch eigene Jugendräume im benachbarten Haus nutzen. Offiziell eröffnet werden die neuen Kinder- und Jugendräume mit einem Fest am 28. August 2021, zu dem die Gemeinde Groß und Klein einlädt.

Gefeiert wird zwischen 14 und 18 Uhr rund um das Gemeindehaus Knevelshof, Beim Knevelshof 45. Auf dem Außengelände warten Hüpfburg, Torwand, Kicker und noch mehr auf die Jüngsten sowie Getränke und Kuchen für alle. Zur Sicherheit aller sollten die Festteilnehmenden ihre Impf-, Test- bzw. Genesenen-Nachweise mitbringen; zudem besteht eine Testmöglichkeit vor Ort. Kinder können den Testnachweis aus der Schule mitbringen. Alle Teilnehmenden müssen die am 28. August geltenden Pandemie-Schutzbedingungen beachten.

Offizieller Höhepunktes des Festes ist das Durchschneiden des roten Bandes zu den Kinder- und Jugendräumen, das danach allen erlaubt, sich nacheinander ein Bild von den neuen Räumen zu machen, die auch von Jugendlichen renoviert und mitgestaltet wurden.

Scheren in der Hand halten am roten Band Pfarrer Rolf Seeger, Jugendleiterin Kathrin Rosengart und Frank-Michael Rich, der Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim. Ihnen und allen Engagierten der Gemeinde Wanheim ist Kinder- und Jugendarbeit sehr wichtig. Diese hat dort eine lange und erfolgreiche Tradition. „Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gemeinde und wir wollen für die Kinder- und Jugendlichen in der Gemeinde und auch im Stadtteil da sein“ betont Pfarrer Seeger im Vorfeld des Festes.

Als eigenständige Kinder- und Jugendarbeit wird diese nur von der Gemeinde finanziert, so auch die Stelle von Jugendleiterin Rosengart. Die Gemeinde gibt diesem Arbeitsfeld viel Raum – im wahrsten Sinne des Wortes; deshalb hat sie auch Geld in die Hand genommen und die Jugendetage am Knevelshof unter Einbeziehung der Jugendlichen eingerichtet. Mehr Informationen zur Gemeinde und ihren Angeboten gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Einladung zu vielen Begegnungen
Das Gemeindeleben in Meiderich im September

(20.8.2021)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich startet nach den Sommerferien das Gemeindeleben mit Gottesdiensten, Treffen von Gruppen und Kreisen, einer Foto-Ausstellung zum Thema Heimat und einem ökumenischen Fest auf dem Kirchplatz wieder durch. Bei allen Terminen werden die Regelungen zum Schutz vor dem Corona-Virus beachtet.  

Im Mittelpunkt vom September steht der Ökumenische Kirchplatzgottesdienst am Sonntag, 12. September 2021 um 11 Uhr vor der Kirche Auf dem Damm. Unter dem Motto „Neuland“ lädt die Gemeinde zusammen mit der katholischen Nachbargemeinde St. Michael zum gemeinsamen Gottesdienst auf dem neugestalteten Kirchplatz ein; bei Regen feiern die Menschen den Gottesdienst in der Kirche. Der komplett neu gestaltetet Kirchplatz ist dank der umfangreichen Baumaßnahmen kann jetzt auch barrierefrei von der Straße Auf dem Damm erreicht werden. Ein Bild vom neuen Kirchplatz können sich alle zwischen 12.30 und 16 Uhr auch beim anschließenden Fest machen. Es soll ein Fest der Begegnung, des kulinarischen Genusses und des gemütlichen Beisammenseins werden. Um 14 Uhr gibt es im Rahmen des Tages des offenen Denkmals eine Führung durch die Kirche. Spielangebote für Kinder und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein gehören ebenso zum Festprogramm, wie das Offene Singen unter freiem Himmel. Wer das Fest schon im Vorfeld mit der Gemeinde einläuten möchte, ist herzlich eingeladen zur Oldie-Night am Samstag, 11. September 2021 ab 20.00 Uhr. Diese wird - den dann gültigen Coronaschutzregeln entsprechend - entweder wie gewohnt mit flotter Tanzmusik oder im Rahmen einer Kirchenkneipen-Oldieversion stattfinden.

Im Meidericher Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, - direkt neben der Kirche – ist bis zum 24.September 2021 die Ausstellung „Trilogie Heimat“: Thomas Dörbandt, Udo Kloppert und Uwe Stoklossa haben sich dem Thema Heimat mit ihren Kameras aus unterschiedlichen Blickwinkeln genähert. Zu sehen sind beeindruckende Fotos mit je ganz persönlicher Handschrift aus Krefeld-Linn, Moers-Schwafheim und nicht zuletzt aus Duisburg Meiderich. Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Schutzmaßnahmen gibt es im Gemeindebüro (0203/4519622) und auf der Internetseite der Gemeinde. Es gibt noch wenige Plätze für die Ausstellungseröffnung am 29. August 2021 um 17 Uhr, bei der die drei Hobbyfotografen mit dabei sind. Notwendig ist dazu eine Anmeldung - unter 0203/445485 bzw. 01788775967oder im Gemeindebüro (0203/4519622); der Eintritt ist frei.

Die Gemeinde lädt außerdem zu den Gottesdiensten ein. Dazu gehören nicht nur die am Sonntag, sondern auch die „TE DEUM Andachten“ - immer freitags um 15 Uhr. Eine Anmeldung zu den Gottesdiensten ist nicht notwendig. Es gilt jedoch die 3-G-Regelung. Diese ist es auch, die es ermöglicht, dass Menschen wieder im Gemeindezentrum zusammenkommen. Besucherinnen und Besucher sollen belegen können, dass sie vollständig geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Bei Fragen gibt es dazu kompetente Auskunft im Gemeindebüro (0203/4519622). Wer ins Gemeindebüro kommt, kann auch einen der farbenfrohen Regenbogenschirme erwerben. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sie mit buntem Aufnäher der Kirchengemeinde zum Selbstkostenpreis von 15 Euro zu haben.

Im September blickt die Gemeinde auch auf die Kindernothilfe-Spendenaktion „Bewegung hilft!“ des Sommers zurück: 60 Interessierte - darunter eine Fahrradpilgertruppe - meldeten sich an und zahlten eine kleine Startgebühr in Höhe von fünf Euro. Die Bewegungsfreudigen dokumentierten ihre angegebene Strecke, die sie zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegten, mit einem Foto und schickten die Angabe der zurückgelegten Kilometeranzahl mit dem Bild an das Gemeindebüro. Die Gemeinde zahlte für jeden gelaufenen oder gewanderten Kilometer 0,50 € und jeden mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer 0,20 € und für jeden mit dem Elektrobike zurückgelegten Kilometer mit 0,10 €. Die gesamten Startgelder und Kilometerbeiträge kommen der Kindernothilfe und ihren Projektpartnern in Indien zugute. Am Schluss wurden 600 Euro aus Startgeldern und Sponsorenbeiträgen überweisen, die nun mithelfen, die Verbreitung des Corona-Virus in Indien einzudämmen und Familien, deren Existenz bedroht ist, einen Lichtblick zu geben.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Pfarrerin Randow steht zur Wahl

(19.08.2021)

Am Donnerstag, 26. August um 18 Uhr treten im Gottesdienst in der Jesus-Christus-Kirche Presbyterinnen und Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis einzeln an einen Wahltisch, um mit ihrer Stimme zu entscheiden, ob Sara Randow die Pfarrstelle ihres Vorgängers Björn Hensel übernimmt. Alles spricht dafür, denn die Reaktionen auf den Probegottesdienst Anfang Juni, den Pfarrerin Randow im Rahmen des Besetzungsverfahrens gehalten hatte, „waren durchweg sehr erfreulich und nur positiv“ bemerkt der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Dirk Sawatzki.

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis hatte die bisher in der Gemeinde befristet tätige 31jährige Pfarrerin gebeten, sich auf die Buchholzer 75%-Pfarrstelle zu bewerben, da  Pfarrer Björn Hensel im November in den Ruhestand geht. Der Termin für die feierliche Verabschiedung von Pfarrer Björn Hensel - mit Gelegenheiten zu Dank und guten Wünschen – steht auf jeden Fall schon fest: Sonntag, 31. Oktober 2021 um 15 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg-Buchholz. Sollte Sara Randow gewählt werden, steht auch der Termin für die feierliche Einführung der neuen Pfarrerin fest: der Gottesdienst am Sonntag, 7. November um 10:30 Uhr ebenfalls in der Jesus-Christus-Kirche. Informationen zu den jeweils aktuell geltenden Hygieneregeln für den Besuch der Gottesdienste gibt es im Netz auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de. Rückfragen beantwortet auch Pfarrer Dirk Sawatzki gerne (0203 / 726575).  

 


 

Gottesdienste, Rock, Trödel und Klönen
Festwoche in der evangelischen Gemeinde Hochfeld


(19.8.2021)

Für die Festwoche der evangelischen Gemeinde Hochfeld haben Ehrenamtliche und Mitarbeitende ein buntes Programm auf die Beine gestellt und laden Große und Klein zu Trödelmarkt, Konzerten, Gottesdiensten und weitere Aktionen ein. Das Ziel aller – sich endlich wieder treffen, klönen und genießen; und das mit Abstand und nach allen Regeln.

Los geht es mit dem Gemeindefest am 28. August 2021 an der Pauluskirche, wo zwischen 11 und 17 Uhr neben Essens- und Getränkeständen der Gemeinde auch über Stadtteilprojekte in Hochfeld berichtet wird. Mit dabei ist das Infomobil der Polizei und die Schule Hochfelder Markt, die einen Waffelstand betreibt. Ab 13 Uhr gibt es Live-Musik von „Bänd“, einer Gruppe des Mercator-Gymnasiums, die Pop, Rock und Covermusik sowie eigene Songs spielt. Zu hören ist die Duisburger Frauenband „Green Lemonade“, die eigene Interpretationen der Songs von Rockgrößen, wie Melissa Etheridge, Cranberries oder den Ärzten auf die Bühne bringt.  Außerdem tritt das Duo „Vatter“ auf: Ulf Schönfeld und Oliver Phillips covern die Kölsch-Rock-Songs von BAP und Wolfgang Niedecken nur mit Dialekt, Akustikgitarre und Piano. Am Sonntag, 29. August 2021 folgt um 15 Uhr der festliche Gottesdienst, in dem der Gemeindepfarrer Martin Hoffmann nun endlich ganz offiziell in sein Amt durch Superintendent Dr. Christoph Urban eingeführt werden kann. Die musikalische Begleitung übernehmen das Ensemble „Iter Musicum“ und Roland Ring an der Orgel. Am 3. September können Interessierte ab 14.30 Uhr beim Kindersachentrödelmarkt hinter der Pauluskirche stöbern, und auch viele wertige Spielsachen entdecken, die die Gemeinde-Kita auf die Tische legt. Mit dabei ist auch die Jugendarbeit mit einem eigenen Stand. Am 4. September wird’s um 18 Uhr wieder musikalisch in der Pauluskirche, denn beim Emporen-Konzert spielen Clarissa Hansen, Andreas Lüken und Volker Nies auf  Orgel, Klavier, Cembalo und anderen Instrumenten mit Werken von Bach, Royer und Stanley Musik des Barock und mit Franck, Mendelssohn-Bartholdy, Reger Musik der Romantik. Der Eintritt ist frei. Am nächsten Tag, 5. September wird um 11 Uhr in der Pauluskirche der Gottesdienst mit Konfirmation gefeiert; am 9. September treffen sich um 15 Uhr die Seniorinnen und Senioren der „JA-Gruppe“ mit ihren Freuenden zum Grillen und zur Musik unter freiem Himmel. Die Festwoche endet am 12. September mit dem Abschlussgottesdienst um 15 Uhr in der Pauluskirche. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 


 

Offener Eltern-Kind-Treff und MiniClub in Obermarxloh

(19.8.2021)

Viele Eltern bereiten sich auf die Geburt ihres Kindes gewissenhaft vor. Doch oft ist der Alltag mit dem Baby anders als erwartet. Um solchen Unsicherheiten zu begegnen, lädt das evangelische Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche zum Offenen Eltern-Kind Treff ein. Im Rahmen des kostenfreien Programms „Elternstart NRW“ können sich Mütter und Väter mit anderen Eltern austauschen, Fragen stellen und Kontakte knüpfen. Zudem erhalten sie Spielanregungen für Beschäftigungen mit dem Kind und Informationen zu Themen wie Schlafen, Ernährung und frühkindliche Entwicklung. Treffpunkt ist ab dem 7. September immer dienstags vormittags das Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Im September startet auch der Mini Club wieder: Unter der Leitung einer erfahrenen Erzieherin sammeln die Kleinen Erfahrungen im Miteinander, haben Spaß und erhalten Anregungen, während die Erwachsenen den Austausch pflegen. Ein Miniclub öffnet ab dem 2. September immer donnerstags vormittags, der andere ab dem 3. September immer freitags vormittags. Mehr Details zu den Treffen sowie Infos zu dem Pandemieregeln im Familienzentrum gibt es unter Tel.: 0203 / 75969702. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Gedenken an die deportierten jüdischen Kinder und ein Blick ins moderne jüdische Leben in Duisburg

(18.8.2021)

Barhäuptig im Regen gedachten Mitglieder der jüdischen Gemeinde und der beiden christlichen Kirchen gemeinsam am Mahnmal der 130 jüdischen Kinder, die zwischen 1938 und 1945 vom Duisburger Hauptbahnhof aus in die Vernichtungslager deportiert wurden. „Ich sehe die Kinder vor mir, wie sie auf dem Bahnhofsvorplatz stehen, herausgerissen aus ihren Familien und einem schrecklichen Schicksal entgegenfahren“, stellte Stadtdechant Roland Winkelmann den Lebenszusammenhang mit knappen Worten dar. Auf dem Mahnmal, das der Künstler Gerhard Losemann schuf, steht „Von dieser Stelle“. Der Künstler war anwesend. Es muss ihn schmerzen, daß „diese Stelle“ immer noch der provisorische Aufstellungsort am Rande des Harry-Epstein-Platzes ist. Und nicht etwa der inzwischen umgestaltete Bahnhofsvorplatz, für den der Kubus aus fingerdicken Stahlplatten ursprünglich gefertigt wurde.

Der Rabbiner David Geballe, Stadtdechant Roland Winkelmann und Christoph Urban, der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises sprachen abwechselnd Psalmen und ein Totengebet aus der jüdischen Gebetstradition. Klagende Musik kam von der zum Glück wetterfesten Geige des Musikprofessors Igor Epstein.

Pfarrerin und Israelkennerin Ute Sawatzki schlug den Bogen von den ermordeten Kindern zur Gegenwart des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. „Das Volk Israel lebt und es lebt auch unter uns“, stellte sie fest. „Wenn die getöteten Duisburger Jüdinnen und Juden wüssten – es gibt wieder eine Synagoge in der Stadt, sie wüssten – die Mörder haben nicht gesiegt.“ Vom Mahnmal aus ging der Zug der Menschen durch die Innenstadt bis vor das jüdische Gemeindezentrum.

Dort zeigte sich der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link „dankbar für die Entwicklung jüdischen Lebens, das für alle sichtbar wieder einen festen Platz in Duisburg gefunden hat.“ Er nannte besonders den jüdischen Kindergarten und die eigene Begräbnisstätte der Gemeinde als offensichtliche Zeichen. „Für mich bleibt es ein Wunder, dass es nach der Schoa in Deutschland ein jüdisches Leben überhaupt gibt und wie die Gemeinde wächst“, sagte Alexander Drehmann, der Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde Duisburg, die inzwischen zweieinhalbtausend Mitglieder stark ist. Für den anhaltenden Dialog zwischen den Religionen machte sich einmal mehr die muslimische Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin Lamya Kaddor stark. Sie hat ihre Kinder im jüdischen Kindergarten und ist oft erstaunt, welche große Toleranz dort gelebt und gelehrt wird.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Schnitzeljagden in Alt- Duisburg

(17.08.2021)

In der Sommerzeit macht die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg mit einer guten Idee auf sich aufmerksam. Das Ehepaar Overländer schlug Schnitzeljagden durchs vielfältige Gemeindegebiet vor und viele Mitarbeitende und Engagierte ließen sich von dem Plan anstecken. Fünf Routen gibt es inzwischen. Mit von der Partie waren bei den Vorbereitungen mit einer eigenen Tour auch der Salvatorkantor Marcus Strümpe und sein Sohn Raphael. Der frisch gebackene Teenager, der vor kurzem elf Jahre alt geworden ist, fasst die Wirkung eines solchen Geländespiels wie folgt zusammen. „Bloß spazieren gehen ist eher langweilig, aber Schnitzeljagd ist mehr aufregend, das steckt ja schon in dem Wort Jagd mit drin.“ Das Vater-Sohn Duo wählten den Kaiserberg für ihre Erkundungsstrecke. „Hier sind wir auch sonst gerne unterwegs“, sagt Marcus Strümpe. Im Mai bei der Konzeption der Tour waren die Zwei auf ihren Fahrrädern angeradelt und als sie den Aussichtspunkt über der Grotte erreicht hatten, da hing ihnen die Zunge aus dem Hals. Im Mai waren die Temperaturen ungewohnt hoch. „Früher konnte man die Grotte hier kaum finden, so zugewachsen war die“, erzählt Vater Strümpe und sein Sohn fügt hinzu: „Wir müssen deshalb auch öfter nachgucken, ob die Tour noch so stimmt.“ Die Öffnungszeiten vom Botanischen Garten, die Kriegsgräberstätte, der Busfahrplan, die Teiche und Tümpel, die Zoozufahrt, das alles hat zu den 14 Fragen beigetragen, die „Das Rätsel auf dem Kaiserberg“ am Ende ausmachen. Raphael hat die Runde mit Mutter und Tante in einem letzten Arbeitsgang auf Fehler abgeklopft. „Man muss beim Formulieren der Rätselfragen wirklich sehr genau aufpassen, sonst gibt es nachher Missverständnisse“, hat er dabei festgestellt. Als die ausgemerzt waren und die Tour im Gemeindebrief veröffentlicht wurde, setzte es ganz schnell Lob aus der Nachbarschaft. Die Nachbarn hatten die Tour schon gemacht und sahen es im Grunde genauso wie Raphael: Schnitzeljagd macht einfach viel mehr Spaß, als bloßes Spazierengehen. Wer alle Fragen richtig beantworten konnte und die Kennzahlen zudem korrekt addiert hat, der kann sogar auf einen Gewinn hoffen. Aber alle gewinnen neue Ortskenntnisse, haben frische Luft um die Nase und genießen den Sommer.

Den Kantor und seinen Sohn wird es weiterhin oft auf den Kaiserberg ziehen. In das Gelände soll in den nächsten Jahren umfangreich investiert werden. Es ist Teil der Fläche, die für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 in der Metropole Ruhr kräftig aufgewertet werden könnte. Raphael und sein Vater spähen von der Aussichtsplattform oberhalb der Grotte auf eine größere, offenbar unfreiwillige Wasseransammlung in der verschiedene Dosen und Flaschen träge dümpeln. „Wir freuen uns, wenn hier investiert wird, der Bedarf ist auf jeden Fall da“, sagt Strümpe. Er wird die anstehenden Veränderungen gemeinsam mit seinem Sprössling wohlwollend begleiten. Wer weiß, vielleicht machen die beiden daraus eine Fotostrecke, die Raphael dann in eine Diashow auf dem Handy verwandeln kann. Wer ein intelligentes Kind über mehrere Lockdowns mit Übungen für Körper und Geist auszulasten hatte, dem dürfen die Ideen halt nicht ausgehen.

Im den letzten beiden Gemeindebriefausgaben und auf der Internetseite der Gemeinde (www.ekadu.de) gibt es neben dem Rätsel auf dem Kaiserberg auch noch das Rätsel in Alt-Duisburg und das Rätsel in Neuenkamp, das in Kaßlerfeld und das rund um die Duisserner Lutherkirche zu lösen.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.08.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 23. August 2021 von Martin Hoffmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld, besetzt. 

 

 


 

Mitmachen bei der Rettungskette für Menschenrechte
Mit der evangelischen Kirche ein Zeichen setzen

 

(16.8.2021)

Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Wanheim und Trinitatis sind Teil der europaweiten Aktion „Rettungskette für Menschenrechte“, haben sich für drei sogenannte Treffpunkte angemeldet und laden zum Schließen der Menschenkette ein. Denn sie möchten ein sichtbares Zeichen setzen, dass evangelische Kirche sich für den Schutz und die Rettung von Menschen einsetzt.

Am 18. September 2021 werden entlang einer etwa 1.500 km langen Route von Norddeutschland über Österreich und Italien zum Mittelmeer zwischen 12 und 12.30 Uhr tausende Menschen stehen und eine Menschenkette bilden. Diese soll symbolisch für eine Rettungskette stehen, denn mit der Aktion soll ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben auf den Fluchtrouten gesetzt werden. An der 16 Kilometer langen Duisburger Strecke werden Menschen aus evangelischen Gemeinden, Einrichtungen und Kitas stehen. Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Wanheim und Trinitatis haben sich für drei sogenannte Treffpunkte angemeldet und laden zum Schließen der Kette ein. Denn sie möchten ein sichtbares Zeichen setzen, dass evangelische Kirche sich für den Schutz und die Rettung von Menschen einsetzt.

Die Menschenkette der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg soll von der Wintgensstr./ Ecke Aakerfährstraße bis zum Museum Küppersmühle reichen – gut 700 Meter. Um Abstand halten zu können und doch ein Kette zu bilden, bittet das Organisationsteam der Gemeinde Interessierte darum, Schals, bunte Bänder oder Schirme mitzubringen, die die Verbindung zwischen den Menschen aufzeigen. Die Gemeinde will zudem Schals mit evangelischem Schriftzug zum Selbstkostenpreis anbieten. Familien sind herzlich eingeladen, auch früher zur Strecke zu kommen, denn diese soll ab 10.30 Uhr mit Straßenkreide bemalt und markiert werden. Hier können sich Jung und Alt kreativ austoben. Infos zur Aktion der Gemeinde Alt-Duisburg gibt es beim Presbyteriumsvorsitzenden Pfarrer Stefan Korn (stefan.korn@ekir.de) und seiner Stellvertreterin Christiane Schmidt-Holzschneider (christiane.holzschneider@ekir.de).

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis möchte so viele Menschen auf die Bürgersteige rufen, so dass sie auf der Düsseldorfer Straße eine Menschenkette von einem Kilometer bilden können. Ein Team um Pfarrerin Sara Randow (sara.randow@ekir.de) und Jugendleiterin Isa Dvorak mobilisieren und werben dafür bereits bei Jugendlichen und allen anderen Gruppen der Gemeinde. Mit überraschenden Aktionen soll das Thema Menschenrechte im Mittelpunkt des Tages stehen. Die Strecke reicht vom Treffpunkt an der U-Bahn-Haltestelle Waldfriedhof bis zu dem der Nachbargemeinde Wanheim. 

Die evangelische Gemeinde Wanheim will eine Strecke von 1.500 Metern schließen. Auch sie freut sich über alle, die den Weg - gerne auch über Rhein und Ruhr - finden und dort mit an der Straße stehen und ein Zeichen für Menschlichkeit setzen möchten: Die Route beginnt an der Angertaler Straße, Ecke Düsseldorfer Landstraße - gegenüber der Feuerwache – und führt bis zum Sitz der Kindernothilfe. Am Treffpunkt gegenüber der Feuerwache will die Gemeinde auf ein besonderes Menschrecht aufmerksam machen – auf das der Religionsfreiheit. Dazu soll es auch ein Quiz geben, und die, die mit Wissen glänzen, erhalten Lose für eine Tombola. Infos zur Wanheimer Menschenkette gibt es beim Presbyteriumsvorsitzenden Frank-Michael Rich (f.rich@gmx.de).

Weitere Informationen zur gesamten Aktion gibt es im Netz unter https://www.rettungskette.eu.

 


 

Bildung, Bewegung und Begegnung im neuen Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes

(16.8.2021)

Das Evangelische Bildungswerk startet mit einem vielfältigen Kursprogramm optimistisch in das Herbstsemester. Unter Stichwörtern wie Eltern und Kinder, Interkulturelle Bildung, Stärkung der Persönlichkeit, Fremdsprachen, Kochen, Kreativität und Bewegung können Jung und Alt das für sie passende Angebot entdecken.

„Wir hoffen, nach den Sommerferien ohne größere Einschränkungen in Präsenz starten zu können, und freuen uns sehr, wenn wir in unserem Haus wieder viele vertraute, aber auch neue Gesichter begrüßen können“, sagt Antje Knüttel, eine der beiden Leiterinnen der Familienbildung. Die in der Lockdown-Phase entwickelten Online-Veranstaltungen haben sich allerdings bewährt und werden in jedem Fall weiterhin ein dauerhaftes Angebot bleiben. Dadurch können zum Beispiel junge Eltern an Vorträgen zu Erziehungsfragen teilnehmen, ohne einen Babysitter zu benötigen.

Auch etliche Outdoor-Angebote sollen in Zukunft unabhängiger von Inzidenzzahlen machen. Sie bieten Bewegung, Bildung und Begegnung an der frischen Luft. So können Sprachbegeisterte unter dem Motto „Walk and Talk“ wahlweise ihr Englisch, Französisch oder Italienisch bei einem Spaziergang durch Duisburg anwenden und verbessern. Und junge Familien erkunden bei den „Waldwichteln“ gemeinsam die Natur.

Gesundheit, Bewegung und Entspannung, von Pilates über Yoga bis hin zu Beckenbodengymnastik, sorgen für Entlastung vom stressigen Alltag. Ein neuer Nähkurs, dienstags am frühen Abend, ermöglicht auch Berufstätigen, ihre kreative Ader auszuleben. Und wenn der Urlaub wegen Corona dieses Jahr noch ausfällt, so kann man in den Kochkursen der internationalen Küche zumindest das Aroma der weiten Welt genießen oder auch eine Fremdsprache für die nächsten Ferien erlernen. Ganz neu ist jetzt auch Niederländisch im Angebot.

Das aktuelle Programm mit detaillierten Beschreibungen ist im Internet auf der Seite www.ebw-duisburg.de zu finden. Als Broschüre liegt das Programmheft im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, aus, aber auch an vielen öffentlichen Stellen und in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in denen viele Veranstaltungen auch ortsnah angeboten werden.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(16.8.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 20. August 2021, heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Im Wiesengottesdienst aus Duissern geht´s auch um Schuhe

(13.8.2021)

Das breite Grün hinter dem Kirchturm der Lutherkirche, Martinstr. 35, bietet einen schönen Blick auf das Gotteshaus. Deshalb lädt der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg schon seit mehreren Jahren im Sommer zum schon traditionellen Wiesengottesdienst. Den nächsten feiert die Gemeinde mit allen Gästen am Sonntag, 22. August 2021 um 11 Uhr und stellt ihn unter das Thema  „Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh!“

Das Kinderlied aus dem 19. Jahrhundert ist sehr bekannt. Für Pfarrer Stefan Korn ist es Anlass, zu überlegen, ob Schuhwerk, das oft lange durch die Jahre trägt und an dem viele so hängen, auch ein hilfreiches Symbol für den Glauben sein kann. Das macht er im Wiesengottesdienst nicht alleine, denn zum Einstieg zeigen einige Ehrenamtliche und Presbyteriumsmitglieder ihr wichtigstes Schuhpaar und berichten, warum es ihnen wichtig ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gelten die aktuellen Pandemieregelungen. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst kurzfristig in die Kirche verlegt, die nur einen Katzensprung entfernt ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
Videoandacht aus dem Schrebergarten

(12.8.2021)

Auch die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort feiern längst wieder Gottesdienste vor Ort in ihren Kirchen, doch sie setzen ihre Zusammenarbeit auch im Netz fort und laden immer zur Monatsmitte zum gemeinsamen Internet-Andacht ein. Die Augustausgabe mit einer Liedpredigt von Pfarrerin Almuth Seeger kommt aus einem Schrebergarten und ist ab Sonntag online.

Aufgezeichnet wurde die Andacht diesmal im Kleingartenverein „Feldmark e.V.“ an der Nikolaistraße in Wanheimerort. Pfarrerin Almuth Seeger kennt viele der Kleingärtner, weil die Anlage direkt an das Pfarrhaus grenzt. So hat uns zum Beispiel Klaus Keulen in seinen Garten eingeladen, wo Almuth Seeger in einer Liedpredigt dem Paul Gerhardt-Text „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ auf den Grund geht. Auch Kleingärtner Klaus Keulen kommt in der Online-Andacht zusammen mit Ehrenamtlerin Marie Obsiadly zu Wort. Passende Musik gibt es von Kantor Daniel Drückes zusammen mit verschiedenen Musikerinnen und Musikern aus der Gemeinde. Auch ein paar Bilder von oben, die mit einer Drohne aufgenommen wurden, sind in der Andacht zu sehen.

Zu sehen ist das Andachtsvideo zur Monatsmitte ab Sonntag, 15. August 2021 um 10 Uhr - wie immer - auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Dort erscheint ab Donnerstag, 19. August auch wieder das wöchentliche Andachtsformat „Eckwort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

 


 

Kirchengemeinde feiert Ordinationsjubiläum von Pfarrerin Humbert mit Gottesdienst und Empfang auf dem Kirchplatz

(10.08.2021)

Anja Humbert ist seit Februar 1996 Pfarrerin in Marxloh. Da eine Jubiläumsfeier wegen der Pandemie im Frühjahr nicht möglich war, holt ihre Gemeinde das jetzt mit einem Festgottesdienst am Samstag, 21. August 2021 in der Kreuzeskirche nach. Wenige Plätze sind noch frei; wer keinen mehr bekommt, ist herzlich zum anschließenden Empfang unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz eingeladen.  

Ordination bedeutet die Berufung, Segnung und Sendung zum Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Verwaltung der Sakramente, also von Gott eingesetzte, sichtbare und wirksame Handlungen, wie Abendmahl oder Taufen. Mit dieser Amtshandlung im Gottesdienst im Februar 1996 in der Marxloher Kreuzeskirche endete auch für Anja Humbert die Theologie-Ausbildung bestehend aus dem Studium an den Universitäten in Bonn und Mainz.

Nach Duisburg Marxloh kam Anja Humbert, die im Hunsrück geboren wurde und ursprünglich Tierärztin werden wollte, über ihr Gemeindepraktikum. Sie traf hier auf offene, freundliche Gemeindemitglieder und Kollegen, die sie herzlich aufnahmen. Also entschloss sie sich, nach ihrem ersten Theologie-Examen zurückzukehren und auch ihr Vikariat in Marxloh zu machen. „Eigentlich bin ich also schon viel länger hier als 25 Jahre. Ich habe tatsächlich mein ganzes Berufsleben hier verbracht“, bemerkt die Pfarrerin.

Ein Schwerpunkt ihrer Gemeindetätigkeit ist neben Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen die Seniorenarbeit. So ist Anja Humbert inzwischen schon seit vierzehn Jahren auch Geschäftsführerin der Altentagesstätte der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh. In der Gemeinde und im Stadtteil ist die Pfarrerin vielen auch als große Tierfreundin bekannt. Zusammen mit den „Ruhrpottreitern“ organisierte sie zahlreiche Tiergottesdienste im Duisburger Norden und erhielt dabei auch viel Unterstützung aus der Gemeinde. Privat kümmert sie sich immer um drei oder vier Notfall-Fellnasen aus dem Tierschutz, und das kleine Hunderudel begleitet sie auf den Spaziergängen an den Rheinwiesen oder morgens am Mattlerbusch, wo sie schon die ersten knapp zwanzig Gemeindemitglieder auf ein Schwätzchen am Wegesrand trifft. Ihr liegt daran, über die Kerngemeinde hinaus mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu stehen. „Ich nehme mir jeden Tag eine Stunde Zeit für meine Facebook-Kontakte. Vielen jüngeren Gemeindemitglieder begegne ich fast nur in den sozialen Netzwerken. Und auch zu den Tiergottesdiensten kommt ein ganz anderer Kreis von Besuchern als zu anderen Gottesdiensten.“ Ihre Entscheidung für Duisburg, Marxloh und ihre Aufgaben dort als Pfarrerin hat Anja Humbert nie bereut: „Wenn es nach mir geht, verbringe ich den Rest meines Berufslebens genau hier.“

Der Festgottesdienst zum Ordinationsjubiläum von Pfarrerin Humbert in der Kreuzeskirche am Samstag, 21. August beginnt um 16 Uhr. Anschließend gibt es noch ein paar kleine Überraschungen und dann einen Imbiss und Getränke. Übrigens: Anstelle von persönlichen Geschenken freut sich Anja Humbert über Spenden für den Erhalt der beiden Kirchen der Gemeinde. Ob  Plätze für den Gottesdienst frei sind und Anmeldungen noch möglich sind, ist im Gemeindebüro zu erfahren (Telefon: 0203 – 75969700; montags, dienstags, freitags von 8 bis 13 Uhr). Sollte die Kirche bereits ausgebucht sein, freut sich das Presbyterium der Bonhoeffer Gemeinde, wenn Menschen, die Anja Humbert gratulieren möchten, um 17.30 Uhr zum Kirchenvorplatz kommen, wo es unter freiem Himmel und nötigem Abstand einen kleinen Empfang für die Pfarrerin gibt. Bei schlechtem Wetter findet der Empfang in der Kirche statt (für die, die schon zum Gottesdienst dort sind); und für alle anderen im gegenüberliegenden Jugendzentrum Karl-Marx-Straße 24. Wer Anja Humbert zum Ordinationsjubiläum gratulieren möchte, kann dies auch gerne über Facebook tun. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(10.8.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 16. August 2021 von Dirk Sawatzki, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau), besetzt. 

 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(9.8.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 13. August 2021, heißt Pfarrerin Sabine Schmitz Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

„Psalms in Jazz“ in der Hamborner Friedenskirche

(5.8.2021)

Die diesjährige Reihe der Sommerlichen Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche endet am 11. August 2021 mit einer musikalische Reise durch verschiedene Kontinente und Jahrhunderte, auf die das Duo ZIA das Publikum mitnimmt. Marcus Rust und Christian Grosch sind dabei Liedern und Gesängen auf der Spur, die auf den Psalmen Davids beruhen - und verbinden diese mit Jazz.

Solch eine Reise hält einiges Unerwartetes bereit, kündigen sie in ihrer Programmbeschreibung von „Psalms in Jazz“ an, haben doch die Psalmen durch die Jahrhunderte Verbreitung weit über aller Welt erfahren. Durch Jazz-Improvisationen kommt das Ferne nah und wird das Alte lebendig – zwischen jüdischer Folklore, indischen Bhajans und afrikanischen Rhythmen bis hin zur mittelalterlichen Gregorianik.

Auch zu diesem Konzert - es beginnt um 20 Uhr - haben maximal 70 Personen Zutritt. Abstände, Hygieneschutzmaßnahmen und Maskenpflicht müssen beachtet werden. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; zu anderen Zeiten sprechen Interessierte bitte auf die Mailbox; sie werden zurückgerufen. Infos zum Duo ZIA gibt es im Netz unter www.duo-zia; zur Gemeinde gibt es sie im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Christen und Juden sind „gemeinsam unterwegs“

(4.8.2021)

Anlässlich des bundesweiten Gedenk- und Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" laden die Jüdische Gemeinde Duisburg Mülheim Oberhausen, der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg zu einer Veranstaltung unter freiem Himmel ein, die unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs" jüdisches Leben früher, jetzt und in der Zukunft in den Mittelpunkt stellt. 

Auftakt der Veranstaltung ist am 17. August 2021 um 17.30 Uhr am Mahnmal am Harry-Epstein-Platz: Das Mahnmal des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann erinnert an 130 jüdische Kinder, die in den Jahren zwischen 1938 und 1945 vom Duisburger Hauptbahnhof in die Tötungslager deportiert wurden. Am Mahnmal sollen Psalmen und Gebete aller drei Religionsgemeinschaften gesprochen werden.

Anschließend sind alle eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg zur neuen Synagoge am Innenhafen zu machen. Dort wird die Veranstaltung gegen 18.00 Uhr vor der Synagoge mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Sören Link, einer Ansprache der Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin Lamya Kaddor sowie Berichten der jüdischen Gemeinde über die heutige Arbeit für und mit jungen Menschen fortgesetzt. Zum Abschluss gibt es einen Ausblick, wohin es in Zukunft in gemeinsamer Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben von Christen und Juden in Duisburg gehen kann.

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 

(4.8.2021)

Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 12. August 2021 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich unter Beachtung aller Pandemie-Schutzmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

 


 

Innehalten in der Wochenmitte

(3.8.2021)

Nachdem die Kirchen wieder geöffnet werden können, lädt die evangelische Gemeinde Wanheimerort wieder alle, die sich danach sehnen, bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen, zum „Innehalten in der Wochenmitte“ ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, 11. August 2021 von 19.30 bis 20 Uhr die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607). 

 


 

Laarer Kleiderkammer öffnet wieder

(3.8.2021)

Der CVJM Laar e.V. öffnet seine seit langem geschlossene Kleiderkammer in der Zwinglistrasse 13 ab Donnerstag, 5. August 2021 wieder. Dort können Besucherinnen und Besucher gut erhaltene Kleidung für wenig Geld, das einem guten Zweck bestimmt ist, erhalten. Damit Auflagen der Corona Schutzverordnung eingehalten werden können, melden sich Interessierte vorher telefonisch bei Dietrich Rahm (0171 8755169) an. Mit ihm wird eine Uhrzeit ausgemacht, zu der sie mit maximal einem weiteren Kunden das Lokal betreten können. Dabei ist eine eigene Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen. Desinfektionsmittel ist vorhanden. Kleiderspenden können übrigens ohne Anmeldung abgegeben werden - ein Anruf bei Dietrich Rahm genügt. Übrigens haben die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den letzten Wochen zahlreiche Neuspenden erhalten, sortiert und eingeräumt. 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(3.08.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 9. August 2021 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 

 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(2.08.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 6. August 2021, heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Die Heimat im Blick
Fotoausstellung in Duisburg Meiderich

(30.07.2021)

Drei ambitionierte Hobbyfotografen haben sich dem Thema Heimat aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln genähert. Ihre Ergebnisse - Bilder aus Krefeld-Linn, Duisburg Meiderich und Moers-Schwafheim - präsentieren Thomas Dörbandt, Udo Kloppert und Uwe Stoklossa ab Ende August im Gemeindezentrum der  Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich; Anmeldungen für die Ausstellungseröffnung sind jetzt schon möglich.

Über die Anfrage der Fotografen, ihre Werke in Meiderich zu zeigen, musste das Presbyterium nicht lange beraten, denn die Mitglieder des Leitungsgremiums der Gemeinde waren sich schnell einig, dass sich die Bilder sehen lassen können. Und dass der Begriff „Heimat“ ein wichtiges Wort in der Gemeinde ist, zeigt deren Homepage www.kirche-meiderich.de, die mit diesen Worten begrüßt: „Evangelische Kirchengemeinde Meiderich – Heimat der Vielen. (…) so bunt unser Stadtteil Meiderich ist, so bunt sind auch seine Menschen. Und jeder ist herzlich Willkommen.“  

Neben interessierten Gästen sind am 29. August 2021 bei der Ausstellungseröffnung um 17 Uhr auch die drei Fotografen gerne gesehen. Sie alle hören zunächst, was Jörg Mascherrek vom Lehmbruck Museum über Werke und Künstler zu sagen hat. Uwe Stoklossa, der Jurist, Thomas Dörbandt, der technische Angestellte, und Udo Kloppert, der Lehrer am Berufskolleg, freuen sich, anschließend beim Rundgang mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Notwendig ist dazu eine Anmeldung - unter 0203/445485 bzw. 01788775967oder im Gemeindebüro (0203/4519622); der Eintritt ist frei.

Die gerahmten Fotografien haben die drei schon Ende Juli im großen Gemeindesaal, der in den Ferien verschlossen bleibt, angebracht. Udo Kloppert und Uwe Stoklossa nahmen die Presse bei einem Medientermin zur Erstbesichtigung mit.

Die Leidenschaft fürs Fotografieren teilen die drei schon lange, ihre Wege kreuzten sich aber erst in den letzten Jahren, und schnell kam die Idee auf, dass jeder für sich und auf seine Art und Weise beim Fotografieren diesen Fragen nachgeht: „Was bedeutet uns Heimat?“ sowie „Was ist Heimat eigentlich?“

Als das Thema feststand, hatte Udo Kloppert die Bilder, die für ihn Heimat sind, schon im Kopf, denn er kennt „sein“ Meiderich inn- und auswendig. Kloppert war zudem wichtig, mit seinem Blick durch die Kamera ausdrücken, dass ein Gefühl der Heimat auch in einer veränderten Umwelt Bestand hat:  So bildet er Orte ab, die radikalen Veränderungen unterworfen wurden, und andere, die seit Jahrhunderten existieren – allesamt sind sie Zeichen von Heimat und als große Fotoausdrucke in der Ausstellung zu sehen: der Meidericher Hahn, das Paul-Bäumer-Denkmal, der Meidericher Bahnhof, der Rosengarten im Stadtpark, das Grabmahl von Heinrich Johann Graeber, das Lehrerdenkmal, die Türe der evangelischen Kirche in Meiderich oder das Bild der Tunnelstraße.

Uwe Stoklossa stellt in seinen Arbeiten Menschen in den Vordergrund. Diese haben allesamt einen besonderen Bezug zu bestimmten Orten Schwafheims - der Wahlheimat Stoklosssas. Er suchte zunächst interessante Ecken, Gebäude oder Landschaften von Schwafheim. Danach suchte er die Menschen, die in Verbindung zu diesen Orten stehen. Er überzeugte viele, sich von ihm fotografieren lassen. So standen z.B. Schwafheimer Urgesteine oder Pfarrer vor seiner Kamera; und auch mehrere Paare verschiedener Generationen ließen sich in Turnierkleidung ablichten – draußen, vor ihrem Tanzclub. Durch die Gespräche mit seinen „Models“ erfuhr Stoklossa viel bisher Unbekanntes über Schwafheim. Diese Geschichten trugen dazu bei, dass sein Gefühl von Heimat für seinen Wohnort, an dem er seit 2002 lebt, gestärkt wurde.

Thomas Dörbandt wiederum beschreibt seine Heimat - Krefeld-Linn - fotografisch mit sehr persönlichen Gedanken und Erinnerungen. Ein stilistisches Merkmal seiner Fotografien ist seine eigene Anwesenheit als Teil des Bildaufbaus. Hierdurch entsteht eine direkte emotionale Beziehung zwischen Mensch und Ort, die sich auch in den Begleittexten widerspiegelt. Sehr beindruckend und ganz persönlich ist in der Reihe das Bild, das ihn am Grab seiner Eltern zeigt. Sein Gesicht ist hier nicht zu sehen – so wie auf keinem der Fotos.

Trotz bzw. gerade wegen der völlig unterschiedlichen Herangehens- und Arbeitsweisen, möchten die drei Hobbyfotografen auch weiterhin Bilderserien zu gemeinsamen Themen machen… und später vielleicht auch zusammen ausstellen.  

Zu sehen ist die aktuelle Ausstellung „Trilogie Heimat“ bis zum 24.September 2021 im Meidericher Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Schutzmaßnahmen gibt es im Gemeindebüro (0203/4519622) und auf der Internetseite der Gemeinde.

 


 

Konzertabend mit Orgelvariationen

(28.07.2021)

Beim vorletzten Abend in der Reihe der sommerlichen Konzerte in der Hamborner Friedenskirche am 4. August erklingt ab 20 Uhr die Eule-Orgel: Mathias Mück, Domkapellmeister am Dom zu Magdeburg, spielt auf dem Instrument Themen verschiedenster Komponisten und ihre Variationen.

Mück, der schon als 6-jähriger das Klavierspiel erlernte und dessen besonderes Interesse der Orgelimprovisation und der „alten Musik“ gilt, spielt in Duisburg Werke die Toccata in d Moll von Dietrich Buxtehude, von Samuel Scheidt Alamanda „Bruynsmedelijn“ und 10 Variationen, den Choral mit 9 Variationen über „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ von Johann Pachelbel, von Johann Christian Heinrich Rinck Variationen über ein Thema von Corelli Op. 56, von Felix Mendelssohn-Bartholdy ein Thema mit Variationen D-Dur und nicht zuletzt von Johann Sebastian Bach die Triosonate Nr. 4 , e Moll und die Toccata und Fuge d-moll (dorisch).

Die Reihe beenden in diesem Jahr Marcus Rust und Christian Grosch mit einem ganz besonderen Konzert am 11. August 2021: Als Duo „ZIA“ nehmen sie mit Jazztrompete und Orgel die Zuhörenden mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Kontinente und Jahrhunderte. Dabei sind sie Liedern und Gesängen auf der Spur, die auf den Psalmen Davids beruhen.

Zu den Konzerten haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Infos zu Mathias Mück gibt es im Netz unter www.kathedralmusik.de; zur Gemeinde gibt es sie im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Yoga-Kurse in Wanheimerort

(28.07.2021)

Das Begegnungs- und Beratungszentrums (BBZ) für Senioren der evangelischen Gemeinde Wanheimerort lädt Seniorinnen und Senioren, und alle die mitmachen möchten,  dazu ein, in Yoga-Kursen, Bewegung mit Entspannung zu verbinden. BBZ-Leiterin Maria Hönes hat dafür drei Kurse organisiert, zu denen Anmeldungen jetzt schon möglich sind: Der erste beginnt dort am 18. August und findet an der Paul-Gerhardt-Str. 1, immer um 10.30 Uhr statt; zum zweiten Kurs treffen sich Yoga-Fans im Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1 ab dem 8. September 2021 immer mittwochs um 12.30 Uhr. Den dritten Kurs gibt es auch am Vogelsangplatz, immer dienstags um 11.15 Uhr, beginnend mit dem 14. September 2021. Mehr Infos hat BBZ-Leiterin Maria Hönes, die auch Anmeldungen annimmt (Tel.: 0203 / 774134).    

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(27.07.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 2. August 2021 von Pfarrer Klaus Fleckner aus der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck besetzt. 

 


 

Infoabend zum Freiwilligendienst

(27.07.2021)

Am 3. August 2021 ist es wieder soweit: Interessierte können mit René Lehmann um 17.30 Uhr direkt und persönlich darüber reden, warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist und sein kann. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Kontakt kann man mit Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg so oder so aufnehmen, denn beide informieren jederzeit junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile so ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ mit anschließendem Picknick

(26.7.2021)

Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Den nächsten, Sonntag, 1. August 2021 um 10 Uhr, in dem auch drei KonfirmandInnen getauft werden, gestalten Pfarrerin Stephanie Krüger und Pfarrer Martin Winterberg rund um die Frage, was das Fundament des Lebens ist, und laden die Gläubigen zum Picknick nach dem Gottesdienst ein. Den letzten Waldgottesdienst in der Reihe feiern die evangelischen Gemeinden aus der Mitte Duisburg am 5. September – wenn das Wetter und das Pandemiegeschehen dies erlauben.       

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(26.07.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 30. Juli 2021, heißt Armin Schneider, Pfarrer i.R. und ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Glockenläuten und offene Kirchen zum Gedenken der Opfer der Flutkatastrophe

(22.07.2021)

Die evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich läuten am Freitag, 23. Juli um 18 Uhr die Glocken, öffnen ihre Kirchen und laden herzlich zum Gedenken, Innehalten und stillen Gebet ein. Damit folgen sie - wie andere Gemeinden und Einrichtungen auch - dem Aufruf der rheinischen Landeskirche, durch Läuten und Beten von vielen Orten aus ein Zeichen des Zusammenhalts auszusenden.

Dieses Signal wird am Freitag auch von der Kirche in Obermeiderich, Emilstr. 27-29, und der Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, ausgehen. Informationen zu den Gemeinden und deren Hygieneschutzkonzepten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de. Die Landeskirche, die Evangelische Kirche im Rheinland hat für diesen Tag eine Andacht mit Texten und Gebeten entwickelt, die auch zuhause gefeiert werden kann (Infos dazu gibt es im Netz unter www.ekir.de).

 


 

Reise in die Zeit des Barock
Auch der vierte Teil der Konzertreihe in der Hamborner Friedenskirche verspricht Musikgenuss

(22.07.2021)

Auch beim vierten Abend in der der Reihe der sommerlichen Konzerte in der Hamborner Friedenskirche erwartet die Musikfans am 28. August um 20 Uhr ein spannendes Programm: Es gibt ein Wiedersehen und –hören mit Sopranistin Evelyn Ziegler. Sie musiziert diesmal zusammen mit Stefan Boots, Flöte, Friedemann Pardall (Cello) und Rolf Hennig-Scheifes (Orgel). Als Ensemble „Usignolo sul Reno“ nehmen die drei das Publikum mit auf eine „Reise in die Zeit des Barock“, so der Titel des Programms. Beim nächsten Konzert, am 4. August ist ebenfalls um 20 Uhr Mathias Mück, Domkapellmeister am Dom zu Magdeburg, mit seinem Orgelspiel zu Gast in der Friedenskirche. Zu allen Konzerten der Reihe haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; zu anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen, denn Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Infos zur Künstlerin Evelyn Ziegler gib es im Netz unter www.frauziegler.de; zur Gemeinde gibt es sie im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. 

 


 

Glockenläuten und Andacht anlässlich der Flutkatastrophe

(21.07.2021)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd folgt dem Aufruf der Evangelischen Kirche im Rheinland und wird wie andere Gemeinden und Einrichtungen angesichts von Leid und Not, die die Flutkatastrophe über viele gebracht hat, am kommenden Freitag, 23. Juli um 18 Uhr die Glocken läuten und eine Andacht feiern. Dazu laden Pfarrer Bodo Kaiser und ein Team herzlich in die Huckinger Kirche, Angerhauser Straße 91, ein.

Die Landeskirche hat für diesen Tag eine Andacht mit Texten und Gebeten entwickelt, die auch zuhause gefeiert werden kann (Infos gibt es unter www.ekir.de). Pfarrer Kaiser hat eine Andacht geschrieben, die er mit einem Team in der Huckinger Kirche feiern wird.


Am Freitag wird es in der Huckinger Kirche um Trauer aber auch um die Hoffnung durch den Glauben gehen. Pfarrer Kaiser wird von der Welle der Hilfsbereitschaft sprechen, aber auch von den Gaffern und Katastrophentouristen und Plünderern reden, „die nur sich selbst sehen können.“ Und er wird fragen: „Wer sind wir Menschen, dass wir beides sein können: Wesen, die sich beistehen, wenn es darauf ankommt, aber auch Wesen, die nur um sich selber kreisen?“ Eine Anmeldung zur Andacht ist nicht nötig; Maskenpflicht und Hygieneschutzbestimmungen müssen aber beachtet werden.

Den Ablauf mit Liedvorschlägen und Ansprache stellt Pfarrer Kaiser gerne allen zur Verfügung, die in Gemeinden und Einrichtungen eine Andacht feiern möchten. Zu finden ist sie hier und auch auf der Internetseite https://evaufdu.de, wo es auch weitere Infos zur Gemeinde und deren Hygieneschutzkonzept gibt. Anfragen beantwortet Pfarrer Bodo Kaiser gerne (Tel.: 0203 / 60847747; bodo.kaiser@ekir.de).

 


 

Wedauer Kleiderladen öffnet wieder

(21.7.2021)

Auch der Wedauer Kleiderladen hatte wegen der Pandemie lange schließen müssen. Jetzt aber lädt die evangelische Kirchengemeinde Trintatis wieder alle, die gute gebrauchte Kleidung für Jung und Alt suchen, herzlich zum Stöbern im großen Sortiment ein: Der Kleiderladen, Am See 8, ist ab sofort wieder montags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Kleiderladen nimmt übrigens zu den Öffnungszeiten gerne auch saubere und gut erhaltene Waren als Spende an, die dann zu günstigen Preisen angeboten werden. Die Wiederverwendung gut erhaltener Kleidung sieht das Presbyterium der Gemeinde als einen Beitrag zum verantwortlichen Umgang mit Ressourcen an. Und: Der Verkaufserlös ist für den Förderverein der Kirchengemeinde bestimmt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Einnahmen und Trinkgelder vom Obermarxloher Sommercafé als Spende für Flutopfer

(20.7.2021)

Seit sechs Jahren können Familien, Radelnde und Spazierende an den Feriensonntagen im Sommercafé der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh Kaffee, Kuchen und Getränke genießen. Bis Ende August ist es auch die nächsten Sonntage jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Vom letzten Sommercafé hat das Team der Mitwirkenden kurzentschlossen alle Einnahmen und Trinkgelder für die Opfer der Unwetter gespendet - insgesamt über 400 Euro. Die Ehrenamtlichen und Pfarrerin Birgit Brügge danken allen Gästen vom letzten Sonntag, denn als diese von der guten Aktion erfuhren, fielen die Trinkgelder noch höher als sonst aus.  

Ort des Sommercafés ist der luftige, aber geschützte Innenhof, den die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ zusammen bilden. Angeboten werden im Café zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(19.7.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 23. Juli 2021, heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Marimba-Klänge in der Hamborner Friedenskirche

(16.07.2021)

Fumito Nunoya genießt internationale Aufmerksamkeit als einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Die isolierende Zeit der Pandemie regte ihn zu seinem Musikprogramm „Marimba Prayers“ an, „mit dem ich meine Gedanken, Gefühle und eine Geschichte mit der Hoffnung und den Gebeten verbinden konnte.“ In Rahmen der Sommerlichen Konzerte der Hamborner Friedenskirche lässt er sein Programm dort am 21. Juli 2021 um 20 Uhr erklingen.

„Hoffentlich wird meine Musik die Herzen der Zuhörer erreichen“ fügt er seiner Konzertbeschreibung hinzu. Spielen wird der in Japan geborene und momentan in Deutschland lebende Künstler Stücke verschiedenster Stilrichtungen: Ludwig Albert „Feel the Sunlight“, Bachs Violinensonate 1001, von Mario Castelnuovo-Tedesco „The Sleep of Reason Produces Monsters Op. 195“, den 2. Satz aus „Luminosity“ von Tomasz Golinski, „Over the Rainbow“ von Harold Arlen in einem Arrangement von Robert Oetomo, die irsche Volkswiese „Danny Boy“, Astor Piazzolla „Verano Porteno“ und das berühmte „Debohra’s Theme“ aus dem Film „Once Upon a Time in America“, komponiert von Ennio Morricone.

Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Zu diesem und allen Konzerten der Reihe haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Mehr Infos gibt es unter www.kantorei-hamborn.de und Infos zum Künstler gibt es gibt es im Netz unter https://www.fumitonunoya.com.

 


 

Das Meidericher Gemeindeleben im Sommer

(15.07.2021)

Wenn die Pandemielage es zulässt, kommt in der Evangelischen Gemeinde Meiderich zum Ende der Sommerferien ein wichtiger Teil des Gemeindelebens wieder zurück: Die Kirche Auf dem Damm ist bereits seit längerem geöffnet, ab 18. August soll nun auch im Gemeindezentrum durch wieder mögliche Treffen von Gruppen und Kreisen viel los sein.

Was dabei zu beachten ist, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Infos zum Hygiene- und Versammlungskonzept gibt es im Gemeindebüro (0203/4519622), wo auch Anfragen für Raumanmietungen angenommen werden.

Bis dahin sind alle Menschen eingeladen Teil des Gemeindelebens in der Kirche zu werden. Diese ist natürlich zu den Sonntags-Gottesdiensten geöffnet, aber auch jeden Freitag. Um 15 Uhr wird dort auch während der Sommerferien jeden Freitag eine Wochenschlussandacht gefeiert, die ein ehrenamtliches Team rund um Dr. Sascha Flüchter vorbereitet. Das Gotteshaus ist auch anschließend immer bis 17 Uhr zum Innehalten, Gebet und zur Begegnung - auf Abstand - geöffnet. 

Im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht im auch August die Aktion „Bewegung hilft!“, mit deren Einnahmen und Spenden die Gemeinde direkt die Arbeit der Kindernothilfe im Kampf gegen die Corona-Katastrophe in Indien unterstützen wird. Das Prinzip ist einfach: Interessierte melden sich auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro an und zahlen eine kleine Startgebühr in Höhe von fünf Euro. Die Bewegungsfreudigen dokumentieren ihre angegebene Strecke, die sie zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, mit einem Foto und schicken die Angabe der zurückgelegten Kilometeranzahl mit dem Bild an das Gemeindebüro. Von dort gibt es eine Spendenurkunde und evtl. einen der drei Hauptpreise. Die Gemeinde zahlt für jeden gelaufenen oder gewanderten Kilometer 0,50 € und jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer mit 0,20 € und jeden mit dem Elektrobike zurückgelegten Kilometer mit 0,10 €. Die gesamten Startgelder und Kilometerbeiträge kommen der Kindernothilfe und ihren Projektpartnern in Indien zugute. Weitere Informationen zur Gemeinde und zum Projekt bzw. zur Anmeldung dazu gibt es auf www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro (0203/4519622).

 


 

Neues kleines Insektenparadies im Duisburger Süden

(14.7.2021)

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt es jetzt kleines Paradies für Insekten. Engagierte haben vor dem Ungelsheimer Gemeindezentrum einen Teil der Rasenfläche in ein Wildblumenbeet umgewandelt und mit 80 Lavendelpflanzen umrandet, die ebenfalls die Bienen anziehen. „Dieses Beet ist nicht nur gut für die Umwelt, es sieht auch noch gut aus! Und natürlich freuen wir uns über Nachahmer!“ betont Pfarrer Rainer Kaspers. Hintergrund der Aktion ist, dass derzeit viel über das Insektensterben gesprochen: Auch Wild- und Zuchtbienen finden immer weniger Nahrung. Neben dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sind auch zugepflasterte Vorgärten und „pflegeleichte Gärten“ Gründe für das Sterben der Insekten. Dadurch finden auch die einheimischen Vögel immer weniger Nahrung. „Aber es gibt auch ein Umdenken“ stellt Pfarrer Kaspers fest. „Immer mehr Wildblumenwiesen entstehen. Und auch wir wollten uns mit einem kleinen Beitrag beteiligen.“ Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(13.07.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, am 19. Juli und am Montag, 26. Juli 2021 von Pfarrer Bodo Kaiser aus der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd besetzt. 

 


 

„Nimmersatt“ als Thema einer Onlinenadacht

(12.07.2021)
 
Auch die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort feiern längst wieder Gottesdienste vor Ort in ihren Kirchen, doch sie setzen ihre Zusammenarbeit auch im Netz fort und laden immer zur Monatsmitte zum gemeinsamen Internet-Gottesdienst ein. Die Juliausgabe steht unter dem Titel „Nimmersatt“ und ist ab Donnerstag online.

Die Andacht hat Pfarrerin Sara Randow aus der Gemeinde Trinitatis zusammen mit jungen Erwachsenen aus dem Team des Jugendzentrums Arlberger in Buchholz aufgenommen - sie wurde im Rahmen eines gemütlichen Grillabends gefeiert und aufgezeichnet. Die Musik kommt von Pauline Weschta (Gesang) und Popkantor Daniel Drückes. Im Vorfeld des Treffens hatten alle Mitwirkenden einen Corona-Test gemacht oder sind vollständig immunisiert. Deshalb konnten sie sich dort ohne Maske und Abstand in der Gruppe bewegen. Zu sehen ist das Video ab Donnerstag, 15. Juli 2021 um 10 Uhr wie immer auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Zweites sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche

(12.7.2021)

Otto Krämer war schon 2017 zu Gast in der Hamborner Friedenskirche und bekam viel Applaus für sein Spiel auf der Eule-Orgel zum Stummfilm „Der Glöckner von Notre Dame“. In diesem Jahr bestreitet der das zweite der diesjährigen sechs sommerlichen Konzerte in der Friedenskirche: am Mittwoch, 14. Juli 2021 um 20 Uhr spielt er unter dem Titel „Aus dem Ärmel geschüttelt“ Improvisationen; die musikalischen Themen aber werden zu Beginn mit dem Publikum festgelegt. Lediglich Prolog, Variationen und Fuge im romantischen Stil über ein gegebenes Thema sind vorab als Bedingung gesetzt. Otto Krämer ist seit 1993 Kantor in Straelen und leitet seit 2013 als Lehrbeauftragter für Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel eine Klasse an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Er ist Spezialist für alle Bereiche der Orgelimprovisation, spielt daher auch Filmmusiken zu Stummfilmen auf Festivals in ganz Europa. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Zu allen den Konzerten haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Mehr Infos gibt es www.kantorei-hamborn.de. Mehr Infos zu Otto Krämer gibt es im Netz unter www.orgelimprovisationen.de.

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(12.7.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 16. Juli 2021, heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 


 

Sommerliche Konzerte in der Hamborner Friedenskirche

(23.06.2021)

Das Pandemiegeschehen lässt es zu, dass in diesem Jahr doch sechs sommerliche Konzerte in der Hamborner Friedenskirche immer mittwochs ab 20 Uhr - zu hören sind. Den Anfang macht Jürgen Kursawa am 7. Juli 2021, der sein Orgelspiel unter den Titel „Die Queen bittet um Gehör“ stellt.

Jürgen Kursawa, u.a. Professur für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, wird an der Eule-Orgel das Praeludium e-Moll, BWV 548 , die Choralbearbeitung „Vater unser im Himmelreich“ (BWV 682), die    Fuge e-Moll (BWV 548), die Triosonate G-Dur (BWV 530), das Praeludium Es-Dur (BWV 552), die Choralbearbeitung „Schmücke Dich, o liebe Seele“ (BWV 654) und die Fuge Es-Dur (BWV 552) spielen.

Am 14. Juli 2021  gibt Otto Krämer unter dem Titel „Aus dem Ärmel geschüttelt“ ein Improvisationskonzert. Eine Woche später, am 21. Juli 2021 ist Fumito Nunoya am Vibraphon in der Friedenskirche zu hören und am 28. Juli 2021 gibt es Wiedersehen und Wiederhören mit Evelyn Ziegler, die schon öfters Auftritte in der Friedenskirche hatte. Am 4. August 2021 ist Mathias Mück, Domkapellmeister am Dom zu Magdeburg, mit seinem Orgelspiel zu Gast in der Friedenskirche. Zum Abschluss der diesjährigen Reihe tritt am 11. August 2021 das „Duo Zia“ mit Trompete und Orgel und dem Programm „Bending Times“ auf.

Zu den Konzerten haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; und anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen; Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Konzert in der Hochfelder Pauluskirche

(23.06.2021)

Nach längerer Pause wird die Hochfelder Pauluskirche wieder zum Konzertraum: Am Samstag 3. Juli 2021 erklingt ab 18 Uhr in dem Gotteshaus Musik aus Barock, Romantik und Gegenwart. Zu hören gibt es u.a. Sätze aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel, „He’s got the whole world“ und andere Spirituals, Tänze von Erasmus Widmann, Werke von Moritz Hauptmann und Felix Mendelssohn-Bartholdy, eine Motette im romantischen Stil, das Präludium D-Dur von Dietrich Buxtehude sowie kleine Stücke für Flöte und Klavier von Volker Nies und einiges mehr. Gespielt wird die Musik vom Blockflötenensemble und dem Posaunenchor der evangelischen Gemeinde Neudorf-West unter der Leitung von Volker Nies und Andreas Lüken, der Orgel und Klavier spielt.

Der Eintritt ist frei. Hygienevorschriften (Maskenpflicht, Besucherregistrierung, Abstand) sind weiterhin zu beachten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Einladung zum Innehalten im Labyrinth auf der Kirchenwiese

(22.06.2021)

Auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße, ergeben frische gemähte Wege zusammen mit dem bewusst stehen gelassenen Gras ein Rasenlabyrinth. Engagierte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West pflegen es und nutzen den Ort zur Einkehr und der Erfahrung von Ruhe. Die Gemeinde lädt Interessierte auch in diesem Jahr dazu ein, das Labyrinth auf der Kirchwiese bei der Eröffnung in aller Ruhe und mit Cembalo-Musik kennenzulernen. Wie auch im Vorjahr haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies die Formen ganz nach Plan in das Gras gemäht: Das Labyrinth hat auf seinem Weg vier Stationen an denen es Textimpulsen geben wird, zwei Umwege laden zum Innehalten und zum Perspektivwechsel ein und im Ziel gibt es natürlich den Ausblick. Eröffnet wird das Labyrinth - wenn’s nicht regnet - mit einem Pandemiekonformen offenen Nachmittag der Begegnung am Sonntag 27. Juni 2021 um 16 Uhr, die Barockmusik am Cembalo spielt auf der Kirchenwiese Volker Nies. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. 

 


 

Das Leben feiern
Nachbargemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein

(22.06.2021)

Zur traditionellen gemeinsamen Sommerkirche laden die beiden evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich in diesem Jahr in die Kirche, Auf dem Damm, ein. Dort predigen in den Sonntagsgottesdiensten der Sommerkirche Menschen aus den beiden Gemeinden abwechselnd: Am 4. Juli um 11 Uhr ist es Pfarrerin Esther Immer, am 11. Juli gestalten Pfarrerin Monika Gebhardt und ihr Kollege Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich. Am 18. Juli um 11 Uhr predigt Prädikant André Welters und am 25. Juli zur gleichen Zeit ist es Pfarrer Frank Hufschmidt. Das allumspannende Thema der Reihe ist „Das Leben feiern. Wo unsere Feste herkommen“. Zur Teilnahme an den Gottesdiensten ist keine vorherige Anmeldung nötig. Da Abstands- und Hygieneregeln gelten und eine Maskenpflicht herrscht, ist jetzt sogar Gemeindegesang möglich. Mehr Infos über beide Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(22.06.2021)


„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 28. Juni von Pfarrer Ernst Schmidt aus der Gemeinde Großenbaum-Rahm besetzt; am 5. Juli ist Pfarrer Martin Winterberg aus der Gemeinde Alt-Duisburg und am 12. Juli ist Pfarrer Jürgen Muthmann aus der Gemeinde Wanheimerort zur gleichen Zeit am Servicetelefon.

 


 

Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“

(22.06.2021)

Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden von mehreren Gemeinden im Wechsel verantwortet. Den nächsten Wald-Gottesdienst gibt es am Sonntag, 4. Juli 2021, es predigt Pfarrer Jürgen Muthmann aus Wanheimerort. Und auch für diesen Gottesdienst gilt laut Evangelischer Kirche im Rheinland: Gemeindegesang im ist Freien erlaubt – bei Inzidenzstufen 2 und 3 mit Alltagsmaske, bei Inzidenzstufe 1 ohne Maske. Immer ist beim Singen der Mindestabstand von zwei Metern untereinander einzuhalten.  

 


 

Sommercafé in Obermarxloh für Spazierende und Radelnde

(21.6.2021)

Die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ liegen so nah aneinander, dass sie einen schönen Innenhof bilden. Seit 2017 können ihn nicht nur Mitglieder der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und Kindergartenkinder genießen, sondern auch Radelnde und Spazierende. Und zwar im „Café am blauen Haus“, das auch in diesem Jahr jeden Sonntag - vom 4. Juli bis zum letzten Augustwochenende - jeweils von 12 bis 17 Uhr im Innenhof geöffnet ist. Angeboten werden wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen. Organisiert wird das Sommercafé von Ehrenamtlichen aus dem Familienzentrum zusammen mit einem Team um Pfarrerin Birgit Brügge. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News
Duisburger Kanzelrede live im Netz

(18.06.2021)

Genau vor einem Jahr hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News“ sprechen sollen. Die Pandemie ließ das nicht zu, doch das Thema ist auch jetzt hochaktuell. Deshalb ist die Rede der Prorektorin für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität & Internationalität der Universität Duisburg Essen ist am Sonntag 27. Juni 2021 um 17 Uhr live im Internet auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen.

Übertragen wird die gottesdienstliche Veranstaltung nicht aus der Salvatorkirche, sondern aus der Schwesterkirche in Duissern, der Lutherkirche. Anwesend bei der Kanzelrede ist Pfarrer Martin Winterberg, der den liturgischen Rahmen gestaltet. Die musikalische Begleitung übernimmt Sylvester Pece am Akkordeon, der Stücke von Bach und argentinischen Tango interpretiert.  

Das Format der Kanzelrede wurde in Duisburg 2010 anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ eingeführt. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche standen seitdem Prominente wie Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt und sprachen als theologische Laien über Gott und die Welt.

 


 

Überraschungsaktion für die JA-Seniorengruppe aus Hochfeld

(17.06.2021)

Die Pandemie und die Angst davor lässt viele persönliche Treffen ausfallen - so auch die Nachmittagsbegegnungen mit Kaffee, Kuchen und gemeinsamen Erlebnissen der JA-Seniorengruppe aus der evangelischen Gemeinde Hochfeld. Als Überraschung und kleinen Trost gibt es für die Mitglieder von Gemeindepädagogin Marion Brozek und ihrem Team frei Haus eine Tüte mit allem, was einen Nachmittag kurzweilig machen könnte. Hinein kamen u.a. die hauseigene „Zeitung“ der JA-Seniorengruppe sowie Infos aus der Gemeinde, eine kleine Anleitung zu Sitzgymnastik, eine Fertigsuppe und der der verpackte Schoko-Waffelnachtisch.  

Fleißig mitgeholfen bei der Aktion haben gleich drei Generationen von FSJlern: der junge Mann, der dort bald sein Freiwilliges Soziales Jahr beginnt, der, der es bald beendet, und dessen Vorgänger, der jetzt ehrenamtlich mitmacht. Dass das Engagement so groß ist, hängt auch mit Marion Brozek zusammen, der er gelingt, Menschen für die Gemeindearbeit zu begeistern. Sie ist Ansprechpartnerin für die Jugend in der Gemeinde und zugleich kümmert sie sich u.a. um die Seniorengruppe „Ja-zum Alter“, das ist übrigens der volle Name, den die Seniorinnen zwischen 75 und 90 Jahren ihrem 14- tägigen Treff gegeben haben. Infos zu den Aktivitäten in der Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

(17.06.2021)

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. Juni 2021, heißt Pfarrerin Esther Immer Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Am 2. Juli ist zur gleichen Uhrzeit Pfarrer Jürgen Muthmann vor Ort und am 9. Juli ist es Pfarrer Stephan Blank. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Gemeinsame Gottesdienste kommen gut an

(16.06.2021)

Die Presbyterien der evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West freuen sich, dass das gemeinsame Gottesdienstkonzept bei den Menschen so gut ankommt. Neben Gottesdiensten in der Pauluskirche und der katholischen Nachbarkirche St. Ludger kommen Christinnen und Christen auch zu den Open-Air-Gottesdiensten.

Los ging es damit Ende Mai auf der Kirchwiese in Neudorf-West. Letzte Woche feierten die Gemeinden den Sonntagsgottesdienst im Wald am Heiligen Brunnen und am 13. Juni auf der Wiese neben dem Gemeindezentrum an der Wildstraße. Bis Mitte August sind noch acht Gottesdienste unter freiem Himmel geplant. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de, www.neudorf-ost.de und www.neudorf-west.ekir.de.

 

 


 

Gottesdienste ohne Tests, Veranstaltungen mit Nachweisen

(16.06.2021)

In der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm sind nun neben der Versöhnungskirche auch Gemeinderäumlichkeiten geöffnet.  Dies haben die Presbyteriumsmitglieder in der vergangenen Sitzung beschlossen. Gruppen und Kreise können vor Ort wieder zusammenkommen und Gemeindeveranstaltungen können wieder stattfinden. Bedingung ist die Einhaltung der verschiedenen Hygieneregeln und für den Besuch der Veranstaltungen das Mitbringen eines aktuellen Coronatests mit schriftlichem Testergebnis oder eines Nachweises der Genesung oder der Nachweis der abgeschlossenen Impfungen. Für die Teilnahme an Gottesdiensten braucht man keine Coronatests, aber auch hier gilt es Hygieneregeln und Abstände einzuhalten. Das Abendmahl feiern wir mit Einzelgedecken am Sitzplatz, um den besonderen hygienischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Rückfragen beantwortet Pfarrer Ernst Schmidt (Tel.: 0203 / 39203597); Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.06.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 21. Juni 2021 von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.  

 

 


 

Wanheimer Gemeinde-Kneipenquiz mit neuem Rekord

(15.06.2021)

Zum Kneipenquiz der evangelischen Gemeinde Wanheim trafen sich am 9. Juni ungefähr 50 Wissende und Ratefreudige in einer Videokonferenz über insgesamt 35 Bildschirme und Kameras. Erstmals nahmen zehn Gruppen teil - ein neuer Rekord für das Kneipenquiz. Unter anderen neu dabei waren: Fünf Kinder zwischen 11 und 15 Jahren, die unter dem Gruppennamen „The Kids“ mitmachten. Die Fragen kamen wieder aus sehr unterschiedlichen Bereichen: Wer zum Beispiel wusste, dass Prinz Philip vor 100 Jahren auf Korfu geboren wurde oder dass das Vaterunser in der Bibel in der Bergpredigt zu finden ist, bekam jeweils einen Punkt. Auch die ganz praktische Frage, welchen Stoff man mit maximal 105°C bügelt, war dabei. Am Schluss teilten sich drei Mannschaften den Sieg: „Die Baumeister“, „Die Neulinge“ sowie die „U100“, die Gruppe mit dem höchsten Durchschnittsalter. Nun hoffen alle darauf, dass das nächste Wanheimer Kneipenquiz am 1. September 2021 entweder wieder im Gemeindehaus oder draußen auf dem Gelände hinter dem Gemeindehaus stattfinden kann. Wer mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 787977 an. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Wanderer zwischen den Gemeinden

(14.6.2021)

Für Daniel Drückes ergeben sich durch die Vollzeitstelle in drei Gemeinden und dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg automatisch Synergieeffekte und tolle Kooperationen, aber er weiß jetzt schon, dass viel Koordination nötig ist, um die vier Dienstgebenden unter einen Hut zu bekommen. Am Sonntag wurde der studierte Popkantor in seine hauptamtliche Stelle als Kirchenmusiker in einem Open-Air-Gottesdienst mit passend viel Musik eingeführt (zu sehen ist die Aufzeichnung des Gottesdienstes auf dem Youtubekanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“.

Die Predigt im Gottesdienst am Biegerpark hielt Pfarrer Jürgen Muthmann, der durch die enge Zusammenarbeit der letzten Zeit - gerade auch durch die Gestaltung vieler Onlinegottesdienste für die Gemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis - eine Art Mentor für den 35jährigen Musiker geworden ist.

Auch musikalisch wurde der Gottesdienst zu einem Erlebnis, denn Gemeindegesang war – zwar mit Maske und Abstand - unter freiem Himmel wieder möglich, und eine Band mit Sängerinnen und Sängern verstärkte den guten Ton. Letztere kennt Daniel Drückes über die Kontakte in den Duisburg Norden: 34 Jahre lebte er in Meiderich und ist dort in seiner Heimatgemeinde und der Nachbargemeinde Obermeiderich gut verwurzelt. Durch TEN SING hatte er aber auch schon früh Berührung mit den Gemeinden im Duisburger Süden. Zudem hatte er in seiner Zeit vor der Festanstellung auch viele musikalische Vertretungen in Gottesdiensten anderer Gemeinden übernommen, so dass er inzwischen ein großes Adressbuch hat, das durch die Kontakte durch Studium, Arbeit auf landeskirchlicher Ebene und im Popularmusikverband zusätzlich gut gefüllt ist. Er selbst beschreibt seine Präsenz an vielen Orten und bei vielen Projekten mit den Worten: „Ich war ja schon immer ein ´Wanderer zwischen den Gemeinden´“.

Jetzt kommt zu dieser Wanderschaft noch der Kirchenkreis als feste Station hinzu. Bei ihm ist die Verantwortung für die Kirchenmusikerstelle angesiedelt ist, deren Finanzierung übernehmen aber Kirchenkreis und die drei evangelischen Südgemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis anteilig und gemeinsam. Dafür übernimmt Daniel Drückes in seiner Arbeit u.a. die Betreuung von Chören in den Gemeinden, musikalische Gottesdienstbegleitungen in Gemeinden und Kirchenkreis aber auch koordinierende Aufgaben der Kirchenmusik und die Umsetzung neuer Kirchenmusikprojekte auf Kirchenkreisebene. Sein künftiger Arbeitsalltag wird sich natürlich an Eckpunkten wie Chorproben, Dienstbesprechungen und Gottesdiensten orientieren – verbunden mit dem Pendeln zu den unterschiedlichen Standorten. Vieles wird er aber auch im heimischen Arbeitszimmer erledigen können.

Daniel Drückes, das steht fest, wird fast jeden Sonntag in einer oder sogar mehreren Gemeinden im Gottesdienst spielen. Dazu kommen Taufen, Trauungen und - wenn sie nach Corona wieder möglich sind - auch Schulgottesdienste oder Andachten im Seniorenheim. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Chöre. Schon lange vor Corona hatte er in Wanheimerort „PraiSing“ gegründet, einen Pop- und Gospelchor. Bald sollen noch ein Jugendchor in Wanheim und ein Kinderchor in Buchholz dazu kommen. Auch das Singen mit Konfis oder Gemeindesingabende sind angedacht. Und dann kamen durch Corona auch die digitalen Angebote dazu, die er nicht nur musikalisch, sondern auch technisch betreut. Oft wird übersehen, dass all das muss ja auch vorbereitet werden muss. Auf Ebene des Kirchenkreises koordiniert Daniel Drückes die kirchenmusikalische Arbeit, organisiert z.B. die Konvente der Kirchenmusiker und betreut verschiedene kreiskirchliche Veranstaltungen wie den Kreiskirchentag, die Nacht der Chöre oder die Kreissynode. Auch vertritt der die Kirchenmusik in einigen kreiskirchlichen Gremien.

Gefragt, wie viel „Kirchenmusik popular“ er wohl in seine Arbeit einbringen können wird, gesteht Daniel Drückes, dass dies zuerst eine seiner größten Sorgen war. Aber tatsächlich habe es sich inzwischen so entwickelt, dass er zu einem großen Teil Popularmusik mache. Er sei ein Freund von Vielfalt, gleichzeitig aber der Meinung, dass man sich mit dem einbringen sollte, was man kann. „Und das ist bei mir einfach die Popularmusik. Ich habe das Glück, dass inzwischen kaum einer (mehr) von mir erwartet große Orgelwerke zu spielen oder eine klassische Kantorei zu leiten - das können andere viel besser als ich. Stattdessen darf ich mich auf mein Steckenpferd spezialisieren.“ Das heißt aber nicht, dass in Gottesdiensten mit Daniel Drückes nur noch „moderne“ Lieder gesungen werden. Auch die Klassiker aus dem Evangelischen Gesangbuch sind gern genommen. Der Kirchenmusiker interpretiert sie auf seine Art – „aber so, dass man sie trotzdem erkennt und gerne mitsingt.“ Er fügt hinzu: „Und sind wir mal ehrlich: das meiste, was als ´modern´ angesehen wird, ist auch schon einige Jahrzehnte alt. ´Danke für diesen guten Morgen´ wird in diesem Jahr 60 Jahre alt und ist doch ein Swing - und damit Popularmusik.“

Hinsichtlich der Zukunft von evangelische Kirche und der Kirchenmusik ist Daniel Drückes ist hoffnungsvoll. Er wünscht sich eine Kirche, die sich immer wieder selbst auf den Prüfstand stellt und nicht nach dem Motto „Das haben wir immer so gemacht“ verfährt. Traditionen seien gut und sollten auch gepflegt werden, trotzdem sollte man sie regelmäßig hinterfragen. „Musikalisch wünsche ich mir, dass klassische Musik und Popularmusik auf Augenhöhe zueinander stehen. Nicht jeder wird alles mögen und nicht jeder kann alles gleichermaßen abdecken. Wenn es uns gelänge, flächendeckend Experten beider Bereiche zu etablieren, dann wären wir gut aufgestellt.“ Daniel Drückes wird seinen Teil dazu beitragen. 

 


 

Anmeldungen zur Konfirmandenzeit

(11.06.2021)

Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, was es heißt, als Christin und Christ in unserer Zeit zu leben, und sie setzen sich gemeinsam und unter Anleitung der Seelsorgenden mit den Fragen des Glaubens auseinander. Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers freuen sich auf die Jugendlichen, die sich schon zur Konfirmandenzeit, die im September beginnt, angemeldet haben und auf die anderen, die dies noch tun möchten. Gelegenheit zur Anmeldung und auch, Fragen rund um die Konfirmation zu stellen, gibt es bei den Elternabenden am Dienstag, 15. Juni 2021 um 18 Uhr in den Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31. Infos vorab haben die Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747) und Rainer Kaspers (0203 / 7297702). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Innehalten in der Wochenmitte

(11.06.2021)

Nachdem die Kirchen wieder geöffnet werden können, lädt die evangelische Gemeinde Wanheimerort wieder alle, die sich danach sehnen, bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen, zum bewährten Format „Innehalten in der Wochenmitte“ ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, 16. Juni 2021 von 19.30 bis 20 Uhr die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str.  1. Diesmal geht es in der Andacht um das Thema  „Öffnung - was geschieht da eigentlich?“ Weitere Informationen und Anmeldungen bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607). Die nächste Andacht zum Innehalten in der Wochenmitte ist am 11. August.

 


 

Kostenfreie sozialrechtliche Beratung in Hochfeld

(11.6.2021)

Wegen des abgeschwächten Pandemiegeschehens kann die evangelische Gemeinde Hochfeld auch wieder ihre sozialrechtliche Beratung durch Frank-Michael Rich anbieten. Er hilft Ratsuchenden immer dienstags von 10 bis 12 Uhr in der Altenstube der Gemeinde an der Paulusstr. 30 kompetent und kostenfrei bei Problemen mit Jobcenter, Arbeitsamt, Sozialamt oder Sozialversicherungsträgern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ratsuchende können maximal eine Begleitperson z.B. für Übersetzungen mitbringen, die Daten der Besucherinnen und Besucher werden zur Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit im Ansteckungsfall und zu Abrechnungszwecken erfasst. Frank-Michael Rich bietet die kostenfreie sozialrechtliche Beratung in Hochfeld seit 2012 an und hat sie nun nach einer Unterbrechung während der Pandemie seit Juni 2021 wieder aufgenommen. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de. 

 


 

Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(10.06.2021)

Wegen der Pandemie konnte bisher auch der Juni-Gottesdienst in Gebärdensprache nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat das Team der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen wieder einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet - und lädt diesmal zum Abendmahl am Monitor ein.

Den Gottesdienst hat Pfarrer Volker Emler, der die Gehörlosengemeinde betreut, gemeinsam mit Rebecca Lackmann gestaltet. Gottesdienstmitarbeiterin Annelie Zeuner hat Psalm 91 gebärdet, Martina Meurer den Predigttext aus Johannes 14,15-17 (Gott schenkt uns den Heiligen Geist, der immer bei uns ist) und Martina Meurer, Mechtild Frank und Diamanta Krekow haben als Gebärdenchor das Gebärdenlied "Himmel und Erde berühren sich" gezeigt. Zu sehen ist er auch hier.

In Duisburg betreut Pfarrer Volker Emler die Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten. 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(8.6.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 14. Juni 2021 von Björn Hensel, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau), besetzt.  

 


 

Anmeldungen zum Neudorfer Sommerferienprogramm

(7.6.2021)

Ferientage mit Action und Entspannung soll es für Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im evangelischen Jugendzentrum an der Gustav-Adolf-Str. geben. Dafür sorgen Kathleen Rawe und ihr Team, die ein kurzweiliges Programm mit Sport, Kreativem und Kulinarischem ausgetüftelt haben, in dem die aktuellen Pandemiebestimmungen berücksichtigt sind.

In der Zeit vom 5. bis zum 16. Juli 2021 geht es zum Beispiel an einem Tag zum Schwimmen ins Freibad Wolfssee, an einem anderen eine Holzwerkstatt, dann eine Wasser-Olympiade, einen Wissenschaftstag und an einem anderen Tag einen Cocktailnachmittag und dann noch einen Kreativtag mit Tonmodellage oder Cappies batiken. Fest eingeplant sind auch ein Grillfest und auch ein Ausflug Wasserspielplatz Regattabahn mit Eis-Essen. Ein Highlight dürfte sicher der Ausflug in den Hochwildpark Rheinland werden. Außerdem soll es auch gesund zugehen: Jugendleiterin Kathleen Rawe und ihr Team sorgen dafür, dass es jeden Tag ein Frühstück und ein leckeres Mittagessen gibt: „Wir achten dabei immer auf eine Mischung von Ferienschlemmereien wie Eis, Hotdogs und selbstgemachte Eistee aber natürlich auch gesunden Komponenten wie Sommersalate und Obstplatten.“ Rückfragen beantwortet Jugendleiterin Rawe gerne (Mobil: 0163/6644454, zap.jugendzentrum@ekir.de ). Das Anmeldeformular - man kann eine Woche oder gleich beide buchen - gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de. 

 

 


 

Gemeinsam Gottesdienst feiern unter freiem Himmel
Kirchenmusiker mit gleich vier Arbeitgebern wird offiziell in sein Amt eingeführt


(4.6.2021)

Mit ihren gemeinsamen Online-Gottesdiensten haben die drei Südgemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis im letzten halben Jahr gezeigt, dass gemeindeübergreifende Arbeit Früchte tragen kann. Aber auch offline nähern sich die Gemeinden an. Das zeigt auch die Tatsache, dass sie zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg die Stelle von Kantor Daniel Drückes gemeinschaftlich tragen und so die Weichen für weitere Kooperationen stellen.

Damit diese Gemeinschaft auch im wahrsten Sinne des Wortes nach außen dringt, laden die drei Gemeinden und der Kirchenkreis zu einem gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel in den Biegerpark ein. Am Sonntag, 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr soll dieser auf der Wiese neben dem Biergarten gefeiert werden.

In diesem Gottesdienst wird auch Kantor Daniel Drückes offiziell in sein Amt als hauptamtlicher Kirchenmusiker der drei Gemeinden und des Kirchenkreises eingeführt. Deshalb wird der Gottesdienst auch besonders musikalisch gestaltet von einer Band und einigen Sängerinnen und Sängern. Und auch Gemeindegesang wird - mit Maske und Abstand - unter freiem Himmel wieder möglich sein.

Eingeladen zum Gottesdienst sind alle Gemeindeglieder, aber auch weitere Interessierte. Wegen Corona ist die Zahl der Gottesdienstteilnehmer auf 150 begrenzt. Der Gottesdienst soll aber auch live auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ gestreamt werden, so dass auch von zuhause mitgefeiert werden kann.

Für die Teilnahme am Gottesdienst ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an gottesdienst.wanheimerort@ekir.de oder telefonisch bei Pfarrer Jürgen Muthmann (0203/722383) unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer aller Gottesdienstbesucher notwendig. Die Besucher werden gebeten, sich selbst Sitzgelegenheiten (Decke, Klappstühle) mitzubringen und das gängige Abstandsgebot einzuhalten.

Natürlich wird der Gottesdienst unter den geltenden Corona-Verordnungen durchgeführt und es gibt ein Hygienekonzept. Bei schlechtem Wetter kann er deshalb auch nicht in eine der umliegenden Kirchen verlegt werden, sondern muss dann ausfallen und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aber die Verantwortlichen sind natürlich voller Hoffnung, dass alles wie geplant stattfinden kann.

In den drei Gemeinden finden an diesem Tag keine weiteren Gottesdienste statt.

 

 


 

„Sing mal wieder“
Offenes Singen - online

(4.06.2021)

Annette Erdmann, Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf die Menschen hat. Davon erzählen ihr Chormitglieder und sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken und die Seele befreien“. Sie lädt Interessierte ein zum Offenen Singen am Mittwoch, 9. Juni 2021 um 19:30 Uhr - online über die Plattform Zoom mit PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Nach einem kurzen „Warm up“ wird ganz ungezwungen ein buntes Programm mit einem Mix aus geistlichen Liedern, Gospels, Pop, Kanons... gesungen. Die Teilnehmenden können sich gegenseitig nicht hören aber sehen. Sie sind während des Singens stumm geschaltet, sodass sie Frau Erdmann, das Klavier und sich selbst hören. Interessierte können sich bis zum 7. Juni sich per E-mail anmelden (annette.erdmann@ekir.de) und erhalten dann die nötigen Zugangsdaten. Für Rückfragen steht Ihnen Annette Erdmann per E-mail oder telefonisch (0203 / 767709) gerne zur Verfügung.

 


 

Gottesdienste unter freiem Himmel, in der Kirche und im Internet

(2.6.2021)

Aufgrund niedriger Inzidenzzahlen feiern fast alle Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wieder Gottesdienste vor Ort, und Christinnen und Christen haben die Wahl, ob sie im Gotteshaus, auf der Kirchenwiese oder im Internet mitfeiern. Bei allen Gottesdiensten vor Ort gelten selbstverständlich Hygieneschutzkonzepte, sind die Teilnehmendenzahlen begrenzt und meist vorherige Anmeldungen bzw. Registrierungen vor Ort notwendig.

Im Duisburg Norden werden beginnend mit dem ersten Juni-Sonntag in fast allen Gemeinden Gottesdienste in den Kirchen gefeiert. So werden in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde die Sonntags-Gottesdienste im Juni in der Kreuzeskirche gefeiert (Anmeldungen unter 75969700 oder per Email silke.dittberner@kirche-duisburg.de; www.bonhoeffer-gemeinde.org), in den Gemeinde Hamborn ( http://www.friedenskirche-hamborn.de), und Ruhrort-Beeck (www.ruhrort-beeck.de) ist eine Anmeldung nicht notwendig. In der Nachbargemeinde Neumühl werden in der Gnadenkirche auch wieder Gottesdienste gefeiert – hier aber ist eine Anmeldung erforderlich (580448; www.ekir.de/neumuehl). Auch die evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt wieder zur Feier von Gottesdiensten in ihre Kirche, Auf dem Damm 6, ein – ohne Anmeldung, aber auch hier mit Abstand und Schutz. Außerdem bleibt zusätzlich das beliebte Angebot der „Offenen Kirche“ freitags von 16 bis 18 Uhr bestehen. Die Gemeinde will zudem weiterhin mit geistlichen Angebote im Internet vertreten sein: So soll ein kurzes Videoformat ähnlich dem „Impuls der Woche“ einmal monatlich weiterhin online abrufbar sein. Beginnend mit der ersten „Sommerkirche“ am 4. Juli lädt die Gemeinde zudem mit der Nachbargemeinde Obermeiderich (www.obermeiderich.de), die derzeit Internet-Gottesdienste anbietet, zu gemeinsamen Gottesdiensten in der Kirche ein.

In der Duisburger Mitte lädt die Evangelische Kirchengemeinde At-Duisburg (www.ekadu.de) wieder zur Feier von Gottesdiensten in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche ein, wobei bei letzterer eine Live-Übertragung ins Internet vorgesehen ist. Wer vor Ort dabei sein möchte, muss sich in den Küsterbüros Lutherkirche Duissern (Tel: 0203 / 332560) bzw. Salvatorkirche (Tel: 0203 / 287262) anmelden.  Auch die Innenstadtgemeinden Hochfeld (www.hochfeld.ekir.de), Neudorf-Ost (www.neudorf-ost.de) und Neudorf-West feiern wieder Gottesdienste vor Ort, manche davon gemeinsam und unter freiem Himmel, so wie zum Beispiel den Waldgottesdienst am 6. Juni.

Auch im Duisburg Süden werden in allen Gemeinden wieder Gottesdienste vor Ort gefeiert. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt zunächst zur Feier unter freiem Himmel ein. Zu manchen, wie dem Open-Air-Gottesdienst am 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr im Biegerpark, lädt die Gemeinde zusammen mit den Nachbargemeinden Wanheim und Wanheimerort zusammen ein und überträgt sie auch im Internet. In Wanheimerort und in Wanheim werden zudem wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert, in Wanheim ist eine vorherige Anmeldung notwendig (0203 / 771321). Und: Immer am 15. eines Monats gibt es einen Online-Gottesdienst der drei Gemeinden (ab 8 Uhr online) auf den drei Internetseiten www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.wanheimerort.ekir.de; die erste Ausgabe kommt am 15. Juni, in der Pfarrerin Ute Sawatzki predigt. Für die Gottesdienste in der Huckinger und der Ungelsheimer Kirche der Auferstehungsgemeinde (https://evaufdu.de) ist eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich; eine Registrierung erfolgt aber vor Ort. Auch die Nachbargemeinde Großenbaum-Rahm feiert wieder Gottesdienste vor Ort (https://ekgr.de); außerdem ist die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee zum Gebet und zum Innehalten immer dienstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 


 

Nach dem großen Premieren-Erfolg kommt die 2. Online-Ausgabe des „Kneipenquiz“

(1.6.2021)

Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim laden nach dem großen Premieren-Erfolg vor gut einem Monat Interessierte wieder herzlich zur nächsten Online-Ausgabe des „Kneipenquiz“ ein. Weil das Gemeindeleben während der Corona-Pandemie noch eingeschränkt ist, können auch zum Quiz die Menschen nicht wie gewohnt im Gemeindehaus zusammen kommen - dafür treffen sie sich in einer Videokonferenz. Es gibt Fragen der unterschiedlichsten Kategorien, darunter Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Die Quiz-Gruppen können in separaten Konferenzräumen über die vier Antwortmöglichkeiten beraten. Per Chat wird die Antwort der Gruppe an den Quizmaster Falko Stampa gesendet. Den virtuellen Kneipenquizpokal gewinnt, wer am meisten Fragen richtig beantwortet. Bei der Online-Ausgabe des Kneipenquiz im April hatten an 31 Bildschirmen etwa 50 Menschen fleißig gerätselt - mitgemacht hatten beim Quiz nicht nur ein Gemeindeglieder, sondern auch Auswärtige, und die Altersspanne reichte von 10 bis 91 Jahren. Das nächste Online-Quiz ist geplant für Mittwoch, 9. Juni 2021 ab 19.30 Uhr. Wer mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 787977 an. Die Kneipenquiz-Ausgabe im September soll - wenn das Pandemiegeschehen es zulässt - wieder vor Ort, im Wanheimer Gemeindehaus stattfinden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de. 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(1.06.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7. Juni 2021 von Rolf Seeger, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.  

 


 

Förderverein unterstützt Kirche auch während der Pandemie

(31.5.2021)

Große Veranstaltungen wie sonst konnte „pro doMMo“ während der Pandemie nicht organisieren, doch Spenden konnte der Förderverein zur Erhaltung der evangelischen Kirche in Meiderich dennoch sammeln, so dass jetzt knapp 5.900 Euro für die das große Fensterprojekt, die Beseitigung der Schäden an der Kirche und für die für die Anschaffung neuer Bühnenelemente überwiesen werden konnten.

Die Bühnenelemente kann die Kirchengemeinde als Podeste bei kirchlichen Veranstaltungen nutzen, aber auch der Förderverein selbst wird sie gut in einsetzen können, z.B. bei den karitativen Auftritten in dem Gotteshaus von Wolfgang Trepper am 31. Oktober und Anja Lerch am 15. Dezember mit dem traditionellen Wintersingen. Mitglieder von Förderverein und Gemeinde freuen sich nicht nur auf diese Highlights, sondern auch den Abschluss des großen Fensterprojektes, das die Schweizer Künstlerin Romi Fischer an der Meidericher Kirche auf dem Damm umsetzt. Letztes Element ist das sogenannte „Verheißungsrelief“, an dem die Arbeiten bald beginnen können – sobald Romi Fischer nach Duisburg kommen kann.

Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen. Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de; Infos zur Kirche gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Probegottesdienst für Pfarrerin Sara Randow

(28.05.2021)

Da der Buchholzer Pfarrer Björn Hensel im November in den Ruhestand geht, möchte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die Stelle rechtzeitig neu besetzen. Es hat die in der Gemeinde bisher befristet tätige Pfarrerin Sara Randow gebeten, sich auf diese Pfarrstelle zu bewerben. Dazu stellt sich Sara Randow jetzt in einem Probegottesdienst unter freiem Himmel nochmal vor.

Pfarrer Björn Hensel ist mit einem Dienstumfang von 75% in der Kirchengemeinde tätig. Mit diesem Umfang ist die Stelle erneut wieder freigegeben worden. Als es um die Frage der konkreten Besetzung ging, ist das Presbyterium auf die in der Gemeinde bisher befristet tätige Pfarrerin Sara Randow zugegangen und hat sie um Bewerbung auf die Pfarrstelle der Gemeinde gebeten. Das Besetzungsverfahren beginnt mit einem Probegottesdienst, mit dem sich die Pfarrerin offiziell noch einmal der Gemeinde präsentiert. Dieser Gottesdienst wird am Samstag, 5. Juni 2021 um 17.30 Uhr auf der Gemeindewiese hinter der Evangelischen Kirche in Wedau, Am See 8, gefeiert. Der  Gottesdienst, für den Maskenpflicht, Abstand und Kontaktverfolgung gelten, wird auch live im Internet zu sehen sein (www.trinitatis-duisburg.de). Wenn nach dem Gottesdienst die Gemeindegremien entsprechende weiterführende Beschlüsse fassen, kann der Wahlgottesdienst nach den Sommerferien stattfinden. Der Termin für die feierliche Verabschiedung von Pfarrer Björn Hensel - mit Gelegenheiten zu Dank und guten Wünschen – steht auf jeden Fall schon fest: Sonntag, 31. Oktober 2021 um 15 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg-Buchholz.

 


 

Förderverein unterstützt Kirche auch während der Pandemie

(31.5.2021)

Große Veranstaltungen wie sonst konnte „pro doMMo“ während der Pandemie nicht organisieren, doch Spenden konnte der Förderverein zur Erhaltung der evangelischen Kirche in Meiderich dennoch sammeln, so dass jetzt knapp 5.900 Euro für die das große Fensterprojekt, die Beseitigung der Schäden an der Kirche und für die für die Anschaffung neuer Bühnenelemente überwiesen werden konnten.

Die Bühnenelemente kann die Kirchengemeinde als Podeste bei kirchlichen Veranstaltungen nutzen, aber auch der Förderverein selbst wird sie gut in einsetzen können, z.B. bei den caritativen Auftritten in dem Gotteshaus von Wolfgang Trepper am 31. Oktober und Anja Lerch am 15. Dezember mit dem traditionellen Wintersingen. Mitglieder von Förderverein und Gemeinde freuen sich nicht nur auf diese Highlights, sondern auch den Abschluss des großen Fensterprojektes, das die Schweizer Künstlerin Romi Fischer an der Meidericher Kirche auf dem Damm umsetzt. Letztes Element ist das sogenannte „Verheißungsrelief“, an dem die Arbeiten bald beginnen können – sobald Romi Fischer nach Duisburg kommen kann.

Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen. Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de; Infos zur Kirche gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Bunte Zuversicht und Hoffnung

Die Predigt zum Mitnehmen gibt es im Evangelischen Christophoruswerk auch nach Corona

 

(27.05.2021)

 

René Haßmann hält ein paar zusammengeheftete Papierseiten hoch und bemerkt „Ich nehme die Predigt mit, und sie nimmt mich mit. Zeile für Zeile.“ Sofort fällt auf der Vorderseite ein buntes Bild ins Auge. Der Mitt-Sechziger blickt darauf und sagt: „Das animiert doch direkt, den Text zu lesen.“ Er freut sich richtig auf die neue „Predigt zum Mitnehmen“, die  er nach dem Gespräch mit Pfarrerin Esther Immer auf sein Zimmer mitnehmen wird.

 

Nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, lebt Haßmann seit einem Jahrzehnt im Werner-Brölsch-Haus des Evangelischen Christophoruswerkes. Er ist auf dauerhafte Pflege und Unterstützung angewiesen; und die bekommt er hier. Corona hat es aber nicht einfacher gemacht, den Tag einigermaßen ausgefüllt und sinnvoll über die Runden zu bekommen. Besuche, Kontakte und Gespräche waren merklich eingeschränkt.

 

Das galt und gilt natürlich auch für die Menschen, die nicht in einer Pflegeeinrichtung leben. Viele Bereiche des gewohnten Miteinanders waren und sind betroffen. Auch Präsenzgottesdienste in den Kirchen konnten nicht stattfinden. Die Gottesdienste im großen Saal des Jochen-Klepper-Hauses im Christophoruswerk mussten ebenfalls ausgesetzt werden. Da hier viele pflegebedürftige Menschen nicht so sehr mit Internet-Alternativen vertraut sind, wurde die „Predigt zum Mitnehmen“ auf den Weg gebracht.

 

Für Pfarrerin Esther Immer, die evangelische Altenseelsorgerin im Christophoruswerk, und ihren katholischen Kollegen Diakon Martin Walter, war das eine Möglichkeit, ihre sonntäglichen Botschaften an den Mann oder an die Frau zu bringen. Die Resonanz der Bewohner war groß. Esther Immer bekam Anrufe, unter ihre Bürotür wurden Zettel geschoben. Wenn man sich mal auf dem Gang begegnete, wurde nicht selten gefragt, ob es denn am nächsten Sonntag wieder die Predigt zum Mitnehmen gebe.

 

Wer die verschriftliche religiöse Ansprache nicht selbst nicht abholen konnte, dem wurde sie halt auf das Zimmer gebracht. Die Alltagsbegleiter im Haus haben sie auch oft Bewohnern vorgelesen. Auch von denen bekam die Pfarrerin eine Rückmeldung. „Das war aber diesmal ein langer Text“, war eine Reaktion. Aber auch Worte wie „Das tat ja richtig gut“ waren zu hören. Esther Immer hat sich mal mit dem für den entsprechenden Sonntag vorgeschlagenen Predigttext auseinandergesetzt, aber auch eigene Gedanken und Ereignisse „verarbeitet“. Anfangs gab es nur einen Text, dann kam ein Foto hinzu. Zuerst alles schwarz-weiß, dann farbig.

 

„Bei allen tristen und dunklen Momenten ist das Leben ja bunt“, sagt René Haßmann. Die Predigt zum Mitnehmen ist inzwischen sogar ein Teil seines Alltags im Christophoruswerk geworden. Er heftet sie sorgfältig ab. „Wenn ich die neue Predigt in meinen Sammelordner packe, blättere ich stets in den früheren rum. Dann fällt mir etwas auf, was ich vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte. Das alles hält mich geistig fit, denn ich setze mich mit den Texten wirklich auseinander, denke nach, frage nach. Sie ermuntern mich oft, geben mir Kraft und Zuversicht.“ Der auf den Rollstuhl Angewiesene beklagt sich nicht, er hadert nicht mit seinem Schicksal. Plötzlich blickt er wieder zu Esther Immer und sagt: „Jesus hat doch noch viel Schlimmeres durchgemacht.“ Haßmann selbst war vor seiner Erkrankung kirchlich engagiert. In Büderich, wo er aufgewachsen ist, war er Kindergottesdiensthelfer und machte im Posaunenchor mit. Als er nach Duisburg zog, hat er sich als Lektor betätigt, sang im Kirchen-  und im Gospelchor. Kirche hatte im stets viel bedeutet. Den Predigten hatte er meistens aufmerksam zugehört, aber vielfach sind sie ihm nicht im Gedächtnis geblieben. Da hilft ihm die Predigt zum Mitnehmen öfter mal auf die Sprünge. „Längst hat die Predigt zum Mitnehmen weite Kreise gezogen“, freut sich Esther Immer. Schon frühzeitig in der Pandemie hatte die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich, auf deren Gebiet das Christophoruswerk liegt, mit Video-Botschaften oder Online-Gottesdiensten den Kontakt zu den Menschen gehalten. Eine weitere Möglichkeit wurde die Predigt zum Mitnehmen. So stießen die Obermeidericher Pfarrerin Sarah Süselbeck und die dortige Diakonin Gisela Rastfeld schnell zum Team. Die Gemeinde Meiderich ist auch schon lange mit von der Partie.

 

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es die Predigt zum Mitnehmen auch nach Corona geben soll und wird. Sie hat sich bewährt und wird viele Anregungen und Impulse  bewahren. „Das ist schön“, bedankt sich René Haßmann abschließend. Und Pfarrerin Esther Immer lächelt.

 

Text: Reiner Terhorst

 

 


 

Krabbelgruppe unterwegs

(27.05.2021)

Eigentlich wollte Sarah Buchholz, deren Sohn Ende Mai seinen ersten Geburtstag feiert, zusammen  mit anderen Eltern einen Miniclub im evangelischen Gemeindezentrum Ungelsheim gründen. Die Pandemie konnte die Idee nicht wirklich verhindern, denn nach der Einrichtung der „Miniclub-WhatsApp-Gruppe“ folgte Schritt zwei: Sarah Buchholz hat zum Spaziergang mit Kinderwagen und Buggy unter freiem Himmel eingeladen – natürlich unter Einhaltung aller geltenden Schutzkonzepte.

Auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd (https://evaufdu.de) sind die Treffpunkte lange geschlossen und Gruppen und Kreise können seit Monaten nicht zusammenkommen. Das gilt in der Kirchengemeinde auch für junge Mütter und Väter mit ihren Kindern. „Dabei wäre das so wichtig – für die Entwicklung der Kinder und für die Eltern“ betont Pfarrer Rainer Kaspers, der selbst Vater ist. „Eine Krabbelgruppe bedeutet in den ersten Monaten und Jahren des Lebens wahrzunehmen, dass es neben den vielleicht vorhandenen älteren Geschwistern noch viele andere  Kinder  gibt,  mit  denen man die Welt entdecken, lachen oder auch weinen  kann. Da wird Spielzeug getauscht – oder sich  gegenseitig  weggenommen. Da wird sich berührt, gestreichelt oder auch mal gekniffen oder an  den Haaren gezogen. Das gehört dazu, wie Saft, Obst und Kekse.“ Und die Eltern könnten sich über  das austauschen, was sie freut an ihren Kindern oder beobachten, was ihnen Sorgen macht. Und natürlich kann man sich auch über ganz andere Themen unterhalten und einfach neue Kontakte knüpfen. „Das  alles  fehlt!“ betont Pfarrer Kaspers und fügt hinzu: „Natürlich  geht es in Zeiten der Corona-Pandemie darum, Kontakte zu vermeiden, um so das Risiko für alle in der Gesellschaft  zu  reduzieren, sich mit dem Virus zu infizieren. Trotzdem bleibt der Austausch zwischen Eltern und  Kindern weiter wichtig.“ Der Pfarrer ist froh, dass mit der Gründung der „Miniclub-WhatsApp-Gruppe“ sich die neue Krabbelgruppe im „virtuellen Raum“ längst gegründet hatte. Aber da diese  den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann, folgte die Initiative von Sarah Buchholz, einfach zum Spaziergang unter freiem Himmel einzuladen – natürlich unter Einhaltung aller geltenden Schutzkonzepte: Wer mit seinem Kinderwagen oder Buggy kam, zog mit einer Begleitung seiner  Wahl  los. Und so ging es von der Kirche zur Anger und zu einer Runde um Ungelsheim – Paar für Paar immer auf Abstand, aber mit guten  Gesprächen und einem  Lächeln im  Gesicht. „So kann es von Woche zu Woche in immer neuen Kombinationen weitergehen, bis sich die Räume des Gemeindezentrums  wieder für alle öffnen – und wir hoffen, dass es bald so weit ist!“ freut sich Pfarrer Kaspers. Treffpunkt auch für die nächsten Spaziergänge ist das Ungelsheimer  Gemeindezentrum, Blankenburger Straße 103. Wer Interesse an dem neuen Miniclub hat, der kann sich bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702) melden, der den Kontakt zu Sarah Buchholz herstellt.

 

 


 

Alt-Duisburg lädt zu Gottesdiensten in Salvatorkirche und Lutherkirche Duissern ein

(27.05.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde At-Duisburg hat gestern entschieden, dass aufgrund der gesunkenen Inzidenzwerte wieder Gottesdienste in präsenter Form in den Kirchen gefeiert werden können - unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln und immer noch ohne gemeindlichen Gesang. Den Gottesdienst am Sonntag, 30. Mai 2021 hält um 10 Uhr in der Salvatorkirche Pfarrer Stephan Blank, den um 11 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, der auch live im Internet übertragen wird, hält Pfarrer Stefan Korn. Um eine tel. Anmeldung bei den jeweiligen Küsterbüros wird gebeten: Küsterbüro Lutherkirche Duissern Tel: 0203 / 3325 60 bzw. Küsterbüro Salvatorkirche: Tel: 0203 / 287262. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Wieder Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“

(26.05.2021)

Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Nach dem Auftaktgottesdienst an Christi Himmelfahrt können sich Gläubige den nächsten Freiluftgottesdienst vormerken: Gefeiert wird er am Sonntag, 6. Juni 2021 um 10 Uhr; es predigt Pfarrer Reiner Gertzen aus der Evangelischen Gemeinde Neudorf-Ost. Und auch für diesen Gottesdienst gilt: Seit dem 21. Mai 2021 ist laut Evangelischer Kirche im Rheinland der Gemeindegesang bei Freiluftgottesdiensten wieder zulässig. Anders als in Innenräumen reicht bei Gottesdiensten draußen nun das Tragen einer Alltagsmaske - auch beim Singen - aus. Die folgenden Gottesdienste am Kammerberg sind für die ersten Sonntage der Monate Juli bis September vorgemerkt. Ob sie gefeiert werden, entscheiden die gastgebenden Kirchengemeinden aufgrund des dann jeweils aktuellen Pandemiegeschehens.   

 


 

Infoabend zum Freiwilligendienst

(26.05.2021)

Am 2. Juni 2021 ist es wieder soweit: Interessierte können mit Lars Allofs um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden, warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist und sein kann. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Kontakt kann man mit Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg so oder so aufnehmen, denn beide informieren jederzeit junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile so ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(26.5.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 5. Juni 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 


 

Ab Juni wieder Gottesdienste auf dem Damm

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich im Juni 2021

 

(26.05.2021)

 

Auch im Juni können die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in der Evangelischen Gemeinde Meiderich einen Teil des Gemeindelebens wieder aufnehmen. Dazu gehören die Sonntags-Gottesdienste in der Kirche auf dem Damm, wobei das Gotteshaus zusätzlich freitags zum Innehalten und Kerzenanzünden geöffnet bleibt. Im Mittelpunkt steht zudem die Aktion „Bewegung hilft!“ zugunsten der Kindernothilfe.
 

Die Gläubigen kommen am 6. Juni um 11 Uhr zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in der Kirche auf dem Damm zusammen. Auch dann und für alle weitere Gottesdienste gilt das Hygienekonzept, das die Feier erst erlaubt: ohne Gesang, Nachverfolgbarkeit, Desinfektion und Maskenpflicht mit Abstand – aber alles in Gemeinschaft. Außerdem bleibt zusätzlich das beliebte Angebot der „Offenen Kirche“ freitags von 16 bis 18 Uhr bestehen: Die Menschen sind eingeladen, einen erholsamen Moment in dem Gotteshaus auf dem Damm zu verbringen und die Mitarbeitenden freuen sich auf ein Gespräch - mit Abstand und Maske. Zudem wird es weiterhin Angebote im Internet geben: So soll ein kurzes Videoformat ähnlich dem „Impuls der Woche“ einmal monatlich weiterhin online abrufbar sein.

 

Im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht in den Monaten Juni Juli und August die Aktion „Bewegung hilft!“, mit deren Einnahmen und Spenden die Gemeinde direkt die Arbeit der Kindernothilfe im Kampf gegen die Corona-Katastrophe in Indien unterstützen wird. Das Prinzip ist einfach: Interessierte melden sich auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro an und zahlen eine kleine Startgebühr in Höhe von fünf Euro. Die Bewegungsfreudigen dokumentieren ihre angegebene Strecke, die sie zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, mit einem Foto und schicken die Angabe der zurückgelegten Kilometeranzahl mit dem Bild an das Gemeindebüro. Von dort gibt es eine Spendenurkunde und evtl. einen der drei Hauptpreise. Die Gemeinde zahlt für jeden gelaufenen oder gewanderten Kilometer 0,50 € und jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer mit 0,20 € und jeden mit dem Elektrobike zurückgelegten Kilometer mit 0,10 €. Die gesamten Startgelder und Kilometerbeiträge kommen der Kindernothilfe und ihren Projektpartnern in Indien zugute. Weitere Informationen zur Gemeinde und zum Projekt bzw. zur Anmeldung dazu gibt es auf www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro (0203/4519622).

 

 


 

Fahrradtour von Kirche zu Kirche
Online-Gottesdienst in anderer Form

(25.5.2021)

Seit mehreren Jahren bringt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis Menschen im „Netzwerk 55+“ zusammen. Je nach Interesse bilden sich Freizeitgruppen. So auch eine Fahrradgruppe, die regelmäßig gemeinsame Touren in und um Duisburg organisiert. Nun kam Pfarrer Björn Hensel auf die Idee, so eine Tour mit einem Online-Gottesdienst zu verbinden. 

Deshalb machten sich die Radlerinnen und Radler bereits am Donnerstag vor Pfingsten auf, um gemeinsam den Duisburger Süden zu erkunden. Eckpunkte der Tour waren die vier Kirchen der drei Südgemeinden, die in Sachen Online-Gottesdienste schon seit einem halben Jahr erfolgreich gemeinsame Sache machen. Vom Startpunkt an der Kirche am See in Wedau ging es entlang der Sechs-Seen-Platte bis zur Jesus-Christus-Kirche nach Buchholz. Weiter dann über den Biegerpark zur Wanheimer Kirche und schließlich am Rhein entlang zum Ziel an der Gnadenkirche Wanheimerort. An den einzelnen Kirchen gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour einen Gottesdienst. So gab es einen Psalm am Wildförstersee, eine Bibellesung an der Jesus-Christus-Kirche, die Predigt von Pfarrer Björn Hensel an der Kirche in Wanheim und schließlich den Segen vor der Gnadenkirche.

Pfarrer Jürgen Muthmann radelte als Kameramann mit, Kantor Daniel Drückes empfing die Radfahrer an den einzelnen Zwischenstopps mit der Kamera.

Das Gottesdienst-Video mit vielen schönen Aufnahmen der Strecke (unterlegt von Musik) kann man am Sonntag, 30. Mai 2021 ab 8 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ und auf den jeweiligen Gemeindewebsites anschauen. www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de, www.wanheimerort.ekir.de

Übrigens: ab Juni beginnen in den drei Gemeinden wieder die Präsenzgottesdienste. Deshalb wird es nicht mehr an jedem Sonntag einen Online-Gottesdienst geben. Stattdessen gibt es immer am 15. eines Monats eine besondere Online-Andacht. Den Anfang macht am 15.6. Pfarrerin Ute Sawatzki. Außerdem stellen Pfarrer Jürgen Muthmann und Kantor Daniel Drückes jeden Donnerstag um 12 Uhr ein neues #eckwort aus dem Gemeindehaus Vogelsangplatz online. Und auch für Kinder gibt es regelmäßig neue „Gute-Nacht-Geschichten“ von Pfarrerin Sawatzki. So wollen die drei Gemeinden auch in Zukunft gemeinsam eine digitale Ergänzung zu den analogen Angeboten schaffen.

 

 


 

Pfingsterlebnisgottesdienst mit Podcast

(25.05.2021)

Ein Höhepunkt in jedem Kirchenjahr ist normalerweise der ökumenische Pfingstgottesdienst der Nordgemeinden im Landschaftspark. Mit Betonung auf normalerweise. So drohte in diesem Jahr, in dem nichts normal ist, großer Frust im Vorbereitungsteam bei immer noch steigenden Inzidenzwerten und andauerndem Lockdown. Dann hatten die Seelsorger und Ehrenamtlichen aus den Gemeinden im Duisburger Norden aber einen Geistesblitz, der die gute Laune wieder herstellte. Zwar dürfen nicht alle zur gleichen Zeit an einem Ort sein, aber wenn viele an unterschiedlichen Orten dasselbe tun und hören, dann sind sie auch verbunden. „Ein dezentraler Pfingstspaziergang, jeder Teilnehmende auf einer eigenen Route, aber alle mit dem gleichen Gottesdienstpodcast auf den Ohren, das war die Lösung“, erzählt Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin in der Katholischen Pfarrei St. Michael vom Ergebnis der vorbereitenden Videokonferenz. Wenn die Richtung erst mal steht, ist das Praktische kein Problem mehr. Rasch waren die Aufgaben verteilt. Wer macht die Meditation, die Predigt? Was für Musik passt? Und wer kann Podcast und stellt das alles zusammen? „Da hatten wir mit Jonathan Kohl, dem Vikar der Evangelischen Bonhoeffergemeinde Marxloh-Obermarxloh zum Glück einen Kundigen im Team“, sagt Scholten-Herbst erleichtert.

Ausprobiert hat sie das liebevoll zusammengestellte Pfingsterlebnis auf einem Spaziergang am Laarer Rheindeich, zu dem sie die Reporterin dieser Zeilen einlud. „Steh auf, bewege dich“ im Canon kommt zum Auftakt aus dem Kopfhörer. Frischer Wind sollte den Hörerinnen um die Nase wehen, so will es der Podcast. Und der blankgeputzte Himmel über den grünen Wiesen am Fluss entspricht dieser Erwartung. Es weht eine sehr kräftige Briese die Gänseblümchen schräg, wellt das Gras und zerrt an den Kapuzen. „In dir ist Atem, Lebensodem von Gott“, sagt die Stimme im Ohr. Eine Windmeditation schlägt die Brücke zwischen Wind, Atem und dem Heiligen Geist, der weht wo er will.

Pfarrerin Monika Gebhardt denkt in ihrer Predigt darüber nach, was das für eine Kraft ist, die Menschen bewegt und sie motiviert, etwas zu tun. Die innere Antriebskraft Gottes kann alles durcheinander wirbeln und frischen Wind ins Leben bringen. Die Orgel spielt dazu eine vertraut klingende Melodie. Aber was ist das bloß? Christa Scholten-Herbst lächelt. Richtig, das ist „Wind of Change“ von den Scorpions. Unerwartet aber nicht unpassend. 

Mit einem Reisesegen endet der Podcast, der Spaziergang geht noch weiter. Bei den Windgeräuschen auf dem Rheindamm war wohl nicht jedes Wort zu verstehen. Aber man kann sich den besonderen Pfingstgottesdienst ja zuhause auf dem Balkon nochmal anhören und dabei in Gedanken weiter durch das gefühlte Aprilwetter spazieren gehen. Christa Scholten-Herbst hat als Gruß aus den beteiligten Gemeinden ein kleines, frisch gebasteltes Windrad fürs Balkonbeet mitgebracht.

„Klar sind wir auf Grund der Pandemie immer noch alle ziemlich isoliert, aber es gibt doch Hoffnung und es mehren sich die Beweggründe, aufzustehen und etwas frischen Wind ins Leben zu lassen,“ sagt sie noch zum Schluss.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

Den Podcast gibt es unter diesem Link: https://redstorage.ekir.de/d/fd4645a0d4bf465c9aa8/

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(25.05.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. Mai 2021 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, besetzt. 

 


 

Kindermusical aus Obermeiderich

(20.5.2021)

0Gundula Heller begeistert immer wieder aufs Neue Kinder und Jugendliche dafür, Lieder, Tänze und Dialoge zu proben und zum Schluss ein Musical vor großem Publikum aufzuführen. Diesmal machten auch die Eltern mit, die den Nachwuchs beim Singen und Tanzen für die Videocollage filmten. Zu sehen ist sie als Teil des Sonntagsgottesdienstes am 30. Mai im Internet unter www.obermeiderich.de.

Aufgeführt wird diesmal „Ruth - Liebe über Grenzen“  ein Musical von Ruthild Wilson und Helmut Jost, das die Bibel-Geschichte einer Ausländerin aufnimmt, die zu einer der berühmtesten Frauen im Israel des Alten Testamentes wird. Anders als sonst liefen die Probenarbeiten wegen Corona jetzt über Zoom und die Sprech-Szenen und Erzählertexte wurden - mit Verkleidung - im Zoom-Meeting aufgenommen. Die Lieder wurden mit Playback-CD überwiegend zuhause von den Kindern einzeln gesungen, von den Eltern aufgenommen und hinterher zu Chorvideos zusammengeschnitten. Unterstützung hatten Eltern, Kinder und Gundula Heller dabei von Claudia Becker, Lena Jochheim und Gisela Rastfeld. Zu sehen ist das Ergebnis am 30.5.2021 ab 11 Uhr unter www.obermeiderich.de und auf dem Youtubekanal der Gemeinde Obermeiderich.

 

Das echte Lampenfieber wird wohl beim nächsten Musical kommen, wenn Kinder und Jugendliche das eingeübte im Gottesdienst in der Kirche vor vielen Menschen aufführen.  Was als nächstes geprobt wird weiß Kantorin Gundula Heller (Tel.: 0208 / 847306 oder Mobil: 01577 / 6634278).  

 

 


 

Pfingstimpuls mit viralem Hit hat am Samstag Youtube-Premiere

(20.5.2021)

Ein besonderer Online-Impuls hat am Pfingstsamstag, 22. Mai 2021 um 15 Uhr auf dem YouTube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ Premiere: Aufnahmen zur Video-Andacht haben Pfarrer Jürgen Muthmann, Schifferpastor Frank Wessel und Kantor Daniel Drückes auf dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ gemacht. Wichtiger Teil des Impulses ein Musikvideo mit Band, Chor und 80 Singenden zum Song „Wellerman“.

Den Internet-Hit „Wellerman“ - einem alten Shanty, der durch den schottischen Postboten Nathan Evans zu einem viralen Erfolg in den sozialen Medien wurde und sogar in die Charts kam, hat Popkantor Daniel Drückes bearbeitet. Die neue Version hat er zusammen mit 80 Chorsängerinnen und -sängern aus Duisburg und ganz Deutschland, den Solistinnen und Solisten Vanessa Wehowsky, Philipp Holmer, Silja Heitzer, Philipp Rossenrath, Daniel Drückes, Christine Gladbach (in der Reihenfolge ihres Einsatzes) sowie der Band in einem virtuellen Projekt aufgenommen. An Bord des Kirchenboots „Johann Hinrich Wichern“ geht Pfarrer Jürgen Muthmann dem Text des alten Shantys auf den Grund und stellt Verbindungen zur Pfingstbotschaft her. Mit Schifferpastor Frank Wessel spricht er darüber, wieso auch das evangelische Kirchenschiff so eine Art „Wellerman“ ist.


Der Impuls ist ab Samstag, 22. Mai 2021 um 15 Uhr online auf dem YouTube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ (https://youtu.be/yvvbC2Vdih4); der Link ist aber auch auf den Internetseiten der drei Südgemeinden, die bei den Onlinegottesdiensten Zeit geraumer Zeit eine fruchtbare Kooperation haben, zu sehen: www.wanheimerort.ekir.dewww.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Pfingstgottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde

(19.05.2021)

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gilt seit längerem die Regelung, dass Gottesdienste nur dann gefeiert werden, wenn die Inzidenz in Duisburg am Donnerstag vor dem Wochenende unter 100 liegt. Da diese inzwischen auf 82 gefallen ist und bis Donnerstag nicht mehr über den kritischen Wert von 100 steigen wird, können dort die Gläubigen am Pfingstwochenende gemeinsam Gottesdienste feiern.

Christinnen und Christen sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst am Samstag, 22. Mai um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Mündelheim sowie am Pfingstsonntag, 23. Mai um 9.30 Uhr zum Gottesdienst in der Auferstehungskirche in Ungelsheim und um 11 Uhr zum Gottesdienst in der Huckinger Gottesdienste. Die Gemeinde empfiehlt noch nicht doppelt geimpften Besucherinnen und Besuchern, sich regelmäßig testen zu lassen. Es wird kein eigenes Testangebot und auch keine Einlasskontrollen geben. Sollte die Inzidenz nach Pfingsten wieder über die kritische Marke von 100 steigen, wechselt die Gemeinde automatisch wieder zur sonntäglichen „offenen Kirche“ in Ungelsheim und Huckingen zu den gleichen Uhrzeiten. Dort und in den Gottesdiensten gilt selbstverständlich das Hygienekonzept (Maskenpflicht etc.) der Gemeinde. Weitere Informationen gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(19.5.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. Mai 2021 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, besetzt.  

 

 


 

Pfingsten 2021 in den Gemeinden

(17.5.2021)

Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Diesen „Geburtstag“ der Kirche feiern die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg mit Gottesdiensten und geistlichen Angeboten – manche vor Ort, per Telefon, viele Online und auch mit einer ökumenischen Podcast-Pfingstaktion für den Festtagsspaziergang.

Da Änderungen auch kurzfristig möglich sind, werden Interessierte gebeten, sich zeitnah bei den Gemeinden zu erkundigen. 

Im Duisburger Süden feiert die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Ram wieder Gottesdienste unter freiem Himmel. Den ersten feiert sie am Pfingstsonntag, 23. Mai 2021 um 10 Uhr draußen auf der eingezäunten Wiese der evangelischen Kindergartens, Lauenburger Allee, hinter der Versöhnungskirche gefeiert. Möglich ist dies, weil die Voraussetzung, dass die Inzidenzzahlen in Duisburg unter 165 liegen, erfüllt ist. Für alle Freiluftgottesdienste in der Großenbaumer Gemeinde gilt: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es ist reichlich Platz vorhanden. Auf dem gesamten Kirchengelände muss eine FFP-2 Maske getragen werden und wer keine besitzt, bekommt von der Kirchengemeinde kostenlos eine FFP-2 Maske gestellt. Außerdem werden alle Gottesdienstbesucher registriert (Infos unter www.ekgr.de). In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Christinnen und Christen auch zu Pfingsten herzlich eingeladen, am Sonntag, 23. Mai zwischen 10 und 12 Uhr zu den „Offenen Kirchen“ zu kommen: zur Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, oder zur Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91. Zudem lädt die Gemeinde zu einer Pfingst-Videoandacht ein, die am gleichen Tag über die Internetseite https://evaufdu.de zu sehen ist. Die anderen Südgemeinden laden ebenfalls zur Feier des Pfingstfestes im Netz ein: So hat am Samstag, 22. Mai um 15 Uhr einen Pfingstimpuls zu dem bekannten Lied „Wellerman“ Premiere, den Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes mit vielen Singbegeisterten in einer Musik-Collage gemeinsam gestalten. Am Pfingstsonntag 23. Mai kommt der Online-Gottesdienst aus Wedau; Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Rolf Seeger gestalten ihn gemeinsam. Die entsprechenden Links sind kurz vor den genannten Terminen auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

In der Mitte Duisburgs laden die evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West zu einem gemeinsamen Pfingstgottesdienst am Telefon ein. Zum Mitfeiern ist ein Anruf am 23. Mai kurz vor 11 Uhr ins Festnetz notwendig; darüber hinaus entstehen keine Kosten. Das eigene Telefon wird automatisch stumm geschaltet, so dass die Anrufenden von niemandem zu hören sind – auch wenn sie mitbeten oder mitsingen. Interessierte wählen sich mit jedem ganz normalen Telefon oder mit einem Handy sonntags ab 10:55 Uhr unter der Rufnummer 069 7104 9922 ein. Wenn die Ansage zu hören ist, sind diese Angaben einzugeben: 993 8143 0802 # #

Außerdem lädt die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld zur Feier des Pfingstgottesdienstes am 23. Mai um 9.30 Uhr in die Pauluskirche ein (Infos gibt es unter https://hochfeld.ekir.de/). In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) wird Pfingsten diesmal gemeinsam im Netz gefeiert: Beide Gottesdienste am 23. Mai kommen live aus der Salvatorkirche auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“. Den Gottesdienst um 10 Uhr gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz liturgisch; im Familiengottesdienst um 12 Uhr rückt neben Stephan Bank „Luzie Lotta“ mit ins Bild. Die Handpuppe hat Kameraerfahrung, denn sie hat mit dem Pfarrer schon mehrere Gottesdienste im Internet gefeiert. Für das Stille Gebet, Innehalten oder Kerzenanzünden ist die Salvatorkirche am Pfingstsamstag von 11 bis 13 Uhr geöffnet. 

Im Duisburger Norden laden die evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises (https://evangelische-bonhoeffer-gemeinde-marxloh-obermarxloh.de/, http://www.friedenskirche-hamborn.de/, https://www.kirche-meiderich.de/, http://neumuehl.ekir.de/, https://www.obermeiderich.de/, https://ruhrort-beeck.ekir.de/) gemeinsam mit katholischen Gemeinden unter dem Motto „Frischer Wind“ am Pfingstwochenende zu einem „geistbewegten Spaziergang“ raus in die Natur ein: Interessierte laden sich dazu ab dem 21. Mai auf den Internetseiten www.stadtkirche-duisburg.de/pfingstaktion-2021-du-nord/ oder www.kirche-duisburg.de einen Podcast mit meditativen Texten, Bibelimpulsen und natürlich Musik herunter. Durch diesen Podcast sind sie beim Hören im Bewusstsein dennoch mit anderen vereint in Gebet, Stille und Gesang. Der frische Wind soll die Gläubigen beider Konfessionen aber auch noch auf ganz andere Weise zum Pfingstfest umwehen. Dafür werden kleine Windräder als ökumenische Pfingstgrüße gebastelt, die in den nächsten Tagen in möglichst vielen evangelischen und katholischen Kirchen im Norden zur Abholung bereitstehen. Zu finden sein dürften die Windräder auch zu Pfingsten in den Offenen Kirchen im Norden: in der Kreuzeskirche in Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, am Sonntag, 23. Mai zwischen 10 und 12 Uhr, in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, am gleichen Tag zwischen 9.30 und 10.30 Uhr und am Freitag, 21. Mai  in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm 6. Von dort kommt am Pfingstsamstag, 22. Mai um 10 Uhr der „Impuls der Woche“, der im Internet zu sehen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt zudem am Pfingstsonntag, 23. Mai zum Online-Gottesdienst um 11 Uhr ein. Die Links sind auf www.kirche-meiderich.de zu finden. Auch die Evangelische Gemeinde Obermeiderich bereitet einen Gottesdienst fürs Netz vor; er ist am Pfingstsonntag um 11 Uhr über www.obermeiderich.de zu sehen.  

 

 


 

Pfingstimpuls mit viralem Hit

(14.5.2021)

Einen besonderen Online-Impuls wird es am Pfingstsamstag, 22. Mai 2021 ab 15 Uhr auf dem YouTube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ geben. Für die Aufnahmen zu der Video-Andacht war Pfarrer Jürgen Muthmann zusammen mit Schifferpastor Frank Wessel und Kantor Daniel Drückes auf dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ im Hafen in Duisburg Ruhrort unterwegs. Von dort beschäftigt Pfarrer Muthmann sich mit der Arbeit des evangelischen Binnenschifferdienstes und mit der Pfingstgeschichte. Im Zentrum des Impulses, der an Deck des Kirchenboots aufgenommen wurde, steht der Internet-Hit „Wellerman“ - ein alter Shanty, der durch den schottischen Postboten Nathan Evans zu einem viralen Erfolg in den sozialen Medien wurde und dadurch sogar in die Charts kam. Popkantor Daniel Drückes hat den Song neu bearbeitet und zusammen mit 80 Chorsängerinnen und -sängern, Solistinnen und Solisten sowie einer Band in einem virtuellen Projekt aufgenommen. Dass eine Verbindung zwischen der Geschichte des Songs und der Pfingstgeschichte besteht, zeigt Pfarrer Muthmann im Video auf.

Der Impuls wird am Samstag, 22. Mai 2021 um 15 Uhr online gestellt und ist zu finden auf den Internetseiten der drei Südgemeinden www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

 

Spirituell Neues ausprobieren
20. ökumenischer Frauengottesdienst in Duisburg steht unter dem Motto „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“

Pressemitteilung 14.5.2021, www.stadtkirche-duisburg.de

Am 31. Mai jährt sich der ökumenische Frauengottesdienst in Duisburg zum 20. Mal. Nur ist diesmal alles anders: Denn der Gottesdienst kann coronabedingt nicht wie sonst in einer der katholischen oder evangelischen Kirchen Duisburgs gefeiert werden. Auch das beliebte Wiedersehen und Kennenlernen im Anschluss an den Gottesdienst wird nicht wie gewohnt stattfinden können. Stattdessen verlagern die Frauen ihre spirituelle Feier erstmals ins Netz. Unter dem Motto „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“ laden sie am 31. Mai um 18.00 Uhr zu einem Online-Gottesdienst mit anschließendem digitalen Plausch per Zoom-Meeting.

„Wir hoffen sehr, dass es uns trotz räumlicher Distanz an diesem Abend gelingen wird, einander in Gebet und Lied so nahe zu sein, wie wir das bei unseren Gottesdiensten in der Vergangenheit auch immer erleben durften", erklärt Pastoralreferentin Marianne Philippi aus dem Vorbereitungsteam. Voneinander zu hören und sich durch das Beispiel anderer im eigenen Alltag stärken zu lassen, das ist auch diesmal wieder Ziel des Frauengottesdienstes. Passend zum Motto wollen sich die Frauen unter anderem mit der Gottesmutter Maria als biblisches Vorbild einer Frau beschäftigen, die sich trotz aller Umbrüche und Schwierigkeiten in ihrem Leben niemals hat entmutigen lassen. Und sie wollen Frauen aus ihrem Kreis zu Wort kommen lassen, die von eigenen Erfahrungen mit „Abbruch – Umbruch – Aufbruch“ berichten können.

Klar, dass dabei die Auswirkungen der Corona-Pandemie eine große Rolle spielen werden. „Wie sich mein Leben in der Pandemie verändert hat“, heißt zum Beispiel ein Text von Pfarrerin Esther Immer. Darin berichtet sie von ihren persönlichen Erfahrungen im Coronajahr 2020, als für die bis Ende April 2020 in der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg tätige Pfarrerin nicht nur ein beruflicher Wechsel zu bewältigen war, sondern sie sich auch als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern gemeinsam mit ihrem Mann mit ganz neuen Anforderungen im Alltag konfrontiert sah.

Am Ende des Gottesdienstes steht auch beim digitalen Format wieder der Austausch der Frauen untereinander im Vordergrund. Hierfür sollen im Rahmen des Zoom-Meetings mehrere Gruppenräume eingerichtet werden, in denen die Frauen in kleiner Runde miteinander ins Gespräch kommen können. Statt einer Kollekte wird in diesem Jahr um eine Spende für die „Corona-Hilfe in Indien“ der Missionsärztlichen Schwestern gebeten (https://ogy.de/spende-indien).

Um besser planen zu können, bittet das Vorbereitungsteam um Anmeldung bis zum 26. Mai per E-Mail an barbara.vdl@kfd-essen.de. Anschließend erhalten die Teilnehmerinnen einen Zugangslink. Frauen, die noch keine Erfahrung mit Zoom-Meetings haben, wird bei Bedarf gerne geholfen. Sie sollten dies in ihrer Anmeldung erwähnen.

 

 


 

Werktags-Andachten und Pfingstgottesdienste aus Marien- und Salvatorkirche live im Netz

(14.05.2021)

Seit vielen Monaten können Menschen im Internet an jedem Werktag um 17.05 Uhr eine Online-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet mitfeiern. In der Woche vor und nach Pfingsten kommen die Andachten live aus der Marienkirche und der Salvatorkirche; und auch die beiden Pfingstgottesdienste werden direkt aus Salvator übertragen.

Zu sehen sind die Andachten und Gottesdienste live und auch später noch als Aufzeichnungen auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“. In der Woche vor Pfingsten sendet die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Andachten aus der Salvatorkirche. Dort kommen von Montag bis Samstag Pfarrerin Sabine Schmitz und die Pfarrer Stephan Blank und Stefan Korn abwechselnd zu Wort. Auch die beiden Pfingstgottesdienste am Sonntag, 23. Mai kommen live aus der Salvatorkirche: Den Gottesdienst um 10 Uhr gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz liturgisch; im Familiengottesdienst um 12 Uhr rückt neben Stephan Bank „Luzie Lotta“ mit ins Bild. Die Handpuppe hat Kameraerfahrung, denn sie hat mit dem Pfarrer schon mehrere Gottesdienste im Internet gefeiert.

In der Woche nach Pfingsten soll das Fernsehstudio in die neu umgebaute Marienkirche wandern und das Team um Küster Frank Meurer, Kantor Andreas Lüken und Presbyter Nils Hammelrath richtet die Übertragung der 5nach5-Andachten dort für den Zeitraum von Montag bis Samstag ein. Wann und wie die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg wieder Präsenzgottesdienste vor Ort feiert, entscheidet das Presbyterium in nächster Zeit. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Mercators Nachbarin führt im Video durch die Geschichte von Rathaus und Salvatorkirche

(12.05.2021)

In der Salvatorkirche erinnern heute noch 25 hölzerne Gedenkplatten und drei Grabsteine an Verstorbene, die im 16. und 17. Jahrhundert in der Kirche begraben wurden. Statt wie sonst vor Ort zeigt zeigt Margret Stohldreier während der Pandemie die Epitaphe in einem Video und berichtet auch dort von den Geschichten der dahinter stehenden Personen und Persönlichkeiten wie Clauberg und Mercator.

Zu sehen ist es das Video auf dem Youtubekanal „Mercators Nachbarn“. Dies ist eine Initiative, deren Mitglieder das 16. Jahrhundert in Duisburg lebendig werden lassen möchten, und zwar durch Führungen und Ortbegehungen, mit vielen Infos, aber spannend und mit Humor. Auf dem Kanal gibt es inzwischen sechs Videos, das aktuellste stammt auch von Margret Stohldreier. Diesmal berichtet sie vom Duisburger Rathaus.

Margret Stohldreier kennt ihre Heimatstadt sehr gut, denn die 68jährige hat fast ihr ganzes Leben in Duisburg verbracht. Als gelernte Buchhändlerin und spätere Mitarbeiterin einer Wirtschaftsbibliothek entwickelte sie eine Liebe zum Gedruckten; die Liebe zur Stadt führte sie dann in Archive, wo sie das detaillierte historische Wissen sammelte, das sie bei ihren Führungen anbringen kann und das sie auch für die Videos nutzt. Richtig auf den Geschmack kam sie vor gut 10 Jahren durch den ehrenamtlichen Präsenzdienst in der Salvatorkirche, wo sie durch Pfarrer Peter Krogull in einer Schulung lernte, wie scheinbar trockene Geschichte ansprechend erzählt und lebendig werden kann. Margret Stohldreier freut sich auf die Zeit, in der sie als ein Mitglied von „Mercators Nachbarn“ bald wieder vor Ort Menschen die Stadtgeschichte nahebringen kann und dann natürlich auch wieder bei ihren Führungen von den Geschichten rund um die Epitaphien und Grabsteine in der Salvatorkirche berichten kann.

 

 


 

Gemeinden im Duisburger Norden sorgen Pfingsten für „frischen Wind“

Podcast als Begleiter eines „geistbewegten Spaziergangs“ statt ökumenischer Pfingstfeier

 

(11.5.2021)

 

Schon zum zweiten Mal in Folge muss der beliebte ökumenische Pfingstgottesdienst im Landschaftspark wegen Corona ausfallen. Das Vorbereitungsteam möchte in diesem Jahr dennoch ein ökumenisches Zeichen setzen und die Christinnen und Christen im Duisburger Norden zu einem ganz besonderen Gottesdienst einladen. Unter dem Motto „Frischer Wind“ geht es am Pfingstwochenende raus in die Natur zu einem „geistbewegten Spaziergang“, jeder für sich allein und dennoch dank eines begleitenden Podcasts fürs Smartphone vereint in Gebet, Stille und Gesang mit anderen. „Gemeinsam wollen wir so Gottes Schöpfung wahrnehmen, uns selbst in der Natur spüren, beten und singen“, heißt es hierzu in der Einladung.

 

Für das Vorbereitungsteam der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Duisburger Norden ist der nun geplante Erlebnisgottesdienst zu Pfingsten nicht weniger aufwändig, als sonst die gemeinsame Feier im Landschaftspark. Denn für das gesamte Team ist es das erste Mal, dass sie einen Podcast aufnehmen. Zu hören sein sollen dort meditative Texte, Bibelimpulse und natürlich Musik, die zum Mitsingen einlädt. Aktuell nimmt das Team die unterschiedlichen Bausteine dieser spirituellen Begleitung für alle, die sich an Pfingsten auch geistig von frischem Wind umwehen lassen wollen, auf. Der Podcast soll am Freitag vor Pfingsten auf den Webseiten aller beteiligten Kirchengemeinden zum Download für Smartphones zur Verfügung gestellt werden. Zu finden sein wird er auch hier: https://redstorage.ekir.de/d/fd4645a0d4bf465c9aa8/ 

 

Der frische Wind soll die Gläubigen beider Konfessionen aber auch noch auf ganz andere Weise zum Pfingstfest umwehen. Dafür sind derzeit viele ehrenamtliche Helferinnen dabei, einen ökumenischen Pfingstgruß mittels kleiner Windräder zu basteln. Diese sollen in den nächsten Tagen in möglichst vielen evangelischen und katholischen Kirchen in Meiderich/Beeck, Ruhrort, Neumühl, Hamborn und Marxloh zur Abholung bereitstehen. „Diesen Pfingstgruß als Zeichen, dass Gottes Geist uns alle verbindet und frischen Wind der Veränderung in unser Leben bringen kann, wollen wir möglichst vielen Menschen zukommen lassen, nicht nur denen, die auch beim Spaziergang mitmachen wollen. Jeder ist eingeladen, Pfingsten in die Kirche zu kommen und sich ein Windrad für Zuhause mitzunehmen“, erklärt Christa Scholten-Herbst aus dem Vorbereitungsteam.

 

Das Vorbereitungsteam würde sich zudem sehr über private Fotos von den Pfingst-Spaziergängen oder dem Einsatz der Windräder freuen (bitte senden an: info@stadtkirche-duisburg.de oder info@kirche-duisburg.de). Diese können dann anschließend als Erinnerung an die ökumenische Pfingstaktion 2021 über die diversen Online-Kanäle beider Kirchen veröffentlicht werden. Den Podcast zum „geistbewegten Pfingstspaziergang“ findet man ab Freitag, 21. Mai auch hier:

www.stadtkirche-duisburg.de/pfingstaktion-2021-du-nord/ und www.kirche-duisburg.de.  

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(11.05.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 17. Mai 2021 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Ansprache von Superintendent Dr Urban zu Christi Himmelfahrt

(11.5.2021)

In seiner Ansprache zu Christi Himmelfahrt betont Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, dass dieses Fest den Blick darauf lenkt, dass die Dinge sich ändern können und Unerwartetes geschehen kann. Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal "Evangelisch in Duisburg".

Hier ist der Redetext des Videostatements:  

>>„Wann ist Corona endlich vorbei?“, das fragt der 10jährige Daniel. Er vermisst seine Freunde, mit denen er draußen spielen kann. Er vermisst seinen Sport, bei dem er sich austoben kann.
Er ist nicht der einzige, der in diesen Tagen so fragt. Das geht uns Erwachsenen genauso: Wann ist Corona endlich vorbei? Wann können wir wieder aufatmen und unser Leben gestalten?

An Christi Himmelfahrt kehrt der auferstandene Jesus zurück zu seinem Vater in den Himmel. Seitdem steht der Himmel offen für uns. Nichts muss so bleiben, wie es ist. Nichts muss so kommen, wie erwartet. Die Dinge können sich ändern. Unerwartetes kann geschehen.

„Wann ist Corona endlich vorbei?“ Noch warten wir. Aber der Himmelfahrtstag lenkt unseren Blick auf den offenen Himmel. Und darauf, dass die Dinge sich ändern können. Dass Unerwartetes geschehen kann. In echt.<<

 

 


 

Gottesdienst am Telefon

(10.5.2021)

Die evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West laden Christinnen und Christen ein, in gemeinsamen Telefongottesdiensten zu beten, zu singen und den geistlichen Impuls zu hören.

Die Gottesdienste am Telefon der drei Gemeinden gibt es jeden Sonntag um 11 Uhr. Es ist ein ganz normaler Anruf ins Festnetz. Darüber hinaus entstehen keine Kosten. Das eigene Telefon wird automatisch stumm geschaltet, so dass die Anrufenden von niemandem zu hören sind – auch wenn sie mitbeten oder mitsingen. Interessierte wählen sich mit jedem ganz normalen Telefon oder mit einem Handy sonntags ab 10:55 Uhr unter der Rufnummer 069 7104 9922 ein. Wenn die Ansage zu hören ist, sind diese Angaben einzugeben: 993 8143 0802 # #

 

Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz hier:

 


 

„Du sollst ein Segen sein“
Konfirmationsmarathon in Obermarxloh

(10.5.2021)

„Nach der letzten Konfirmation am Sonntag waren wir alle platt“ sagt Pfarrerin Brügge. Sie und ein Team aus der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hatten am 8. und 9. Mai 15 Jugendliche im Halbstundentakt nacheinander an der Lutherkirche konfirmiert. Mit dabei sein durften je sieben Freunde und Angehörige, alle anderen können sich die Videoaufzeichnungen bald auf der Gemeindehomepage www.bonhoeffer-gemeinde.org ansehen.

Die Gemeinde hatte für das Konfirmationswochenende einen genauen Hygieneschutzplan ausgearbeitet. So saßen bei jeder Konfirmation die Angehörigen mit entsprechendem Abstand zueinander auf Stühlen im Innenhof der Kirche; die Konfis bekamen einen Ehrenplatz am improvisierten Altar, der am Eingang zum Familienzentrum aufgebaut war und über dem Schilder das Bibelthema der Konfirmationen zeigten: „Du sollst ein Segen sein“. Hinter dem Tisch standen Pfarrerin Brügge und ein Team aus der Gemeinde und führten durch die feierliche Handlung. Die Handauflegung bei der Einsegnung erfolgte wegen der Pandemie aber durch ein Familienmitglied. Und auch die Urkunde und das Geschenk wurden den Konfis in einer Tüte auf Abstand und mit Handschuhen überreicht. In jeder Tüte lag auch ein Speicherstick mit Videodateien: Denn um noch einmal etwas Gemeinsames zu haben, hattet die Mädchen und Jungen in den letzten Monaten die Aufgabe, einen kurzen Videoclip zu erstellen, in dem sie Erinnerungen an die Konfi-Zeit und ihre Zukunftswünsche ansprechen sollten - und nun über den Stick teilen können.  

Nach jeder Konfirmation gab es eine Desinfektionspause für Stühle und Gerät; dann ging es mit der nächsten weiter. Auf den Ort des Geschehens konnte dank vorheriger Absprache mit den Familien eine Kamera gerichtet werden, so dass die Videos bald auf der Gemeindehomepage www.bonhoeffer-gemeinde.org zu sehen sind. 

Ursprünglich sollte die Konfirmation des Jahrgangs bereits im Mai 2020 stattfinden, wurde dann verschoben und sollte am eigentlich letzten Samstag und Sonntag in der Kreuzeskirche gefeiert werden. Da die Pandemiebedingungen dies auch jetzt nicht im gewohnten Maßstab zuließen, entschieden sich die Eltern der Konfis in einer gemeinsamen Zoom-Konferenz  für diese Verfahrensweise, weitere sieben Familien hatten sich für eine Konfirmation am 31. Oktober entschieden – unter den dann geltenden Bedingungen. Das Leitungsgremium der Gemeinde befürwortete die Vorschläge, so dass die Konfirmationen des letzten Jahrgangs nicht schon wieder verschoben werden mussten. Für Pfarrerin Birgit Brügge war es der letzte Konfirmationsjahrgang, den sie betreut hat, denn bald geht sie in Rente.

 


 

Geschick und nicht zuletzt eine spürbare Liebe zur Kirche und ihrer Botschaft

(7.5.2021)

Ilse Siepmann, die langjähriger Leiterin der Pressestelle der früheren Evangelischen Kirchenkreise Duisburg Nord und Duisburg Süd und ehemalige Kirchenmusikerin der Evangelischen Gemeinde Ruhrort-Beeck ist Mitte April nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Ilse Siepmann hatte 1961 ihre Arbeit in der Evangelischen Kirche mit dem Aufbau der kurz zuvor von den Synoden der damaligen Kirchenkreise Duisburg Nord und Duisburg Süd beschlossenen Pressestelle begonnen. Sie trug 40 Jahre lang die Verantwortung für die Ausgestaltung dieses Arbeitsgebietes. Bevor sie 2001 in den Ruhestand nutzen die Abgeordneten der Kirchenparlamente beider Kirchenkreise ihre Synodentagungen im Frühjahr 2001 und dankten dort ihrer Pressereferentin mit stehenden Ovationen. Für Pfarrer Volker Lauterjung, damals Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg-Nord, war sie die Chronistin einer Zeit beispielloser Umbrüche in der Stadt und in der Evangelischen Kirche. Ihr Arbeit beschrieb er so: „Mit Geschick und nicht zuletzt einer spürbaren Liebe zur Kirche und ihrer Botschaft, hat sie kirchlichen Ereignissen im harten Wettbewerb mit anderen Nachrichten immer wieder ein großes Maß an öffentlicher Beachtung verschafft.“ Offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde Ilse Siepmann so,  wie es sehr gut zu ihrem Wesen passte und ihr auch gefallen haben muss: im Rahmen einer musikalischen Andacht.

Denn Ilse Siepmann hat zusätzlich zu ihrem Hauptberuf ab 1960 über Jahrzehnte hinweg auch als Organistin und Chorleiterin gewirkt und so in der Evangelischen Gemeinde Ruhrort ein reges musikalisches Leben auf hohem Niveau mit Chorkonzerten und Choreinsätzen im Gottesdienst ermöglicht. Zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum wurde ihr von der Evangelischen Kirche im Rheinland der Kantorentitel verliehen. Auch nach ihrer Pensionierung blieb sie als Kirchenmusikerin in Ruhrort und später nach der Fusion in Laar aktiv und konnte am 25. Mai 2008 in einem Festgottesdienst in der Laarer Kirche  ihr 50jähriges Dienstjubiläum feiern, in Verbindung mit dem 125jährigen Chorjubiläum. Bis zur Schließung der Laarer Kirche im Sommer 2014 führte Ilse Siepmann ihren Dienst als Chorleiterin und Organistin ehrenamtlich fort und hat mit einem Chor aus Ruhrorter und ehemaligen Laarer Chormitglieder noch in vielen Gottesdiensten musikalische Akzente gesetzt, getreu ihrem Anspruch als Kantorin „Gott loben, das ist unser Amt“.  

 


 

Kein Platz für Rassismus, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben

(6.5.2021)

Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, spricht zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung und der Verantwortung, die uns Menschen heute aus dem Leid der Opfer erwächst. Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“".

Hier ist der Redetext des Videostatements:  

>>Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Tag der Befreiung, so können wir heute sagen. Opfer der Nazi-Diktatur waren besonders: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Sozialisten, Zwangsarbeiterinnen, Homosexuelle. Sie waren Opfer von Hass und Gleichgültigkeit. Viel zu viele haben zugesehen und schweigend zugestimmt.

Wenn wir heute den Blick auf den 8. Mai richten, dann sollten wir nicht nur der Opfer des verheerenden Unrechts gedenken, das von deutschem Boden ausging. Wir sollten aktiv daran mitwirken, dass Vielfalt und Verschiedenheit von Menschen in unserem Land geachtet werden. Und dass hier kein Platz ist für Rassismus, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben. Heute und in Zukunft.<<

 


 

Offene Kirchen laden zum stillen Gebet ein

(5.5.2021)

Bis wieder Gottesdienste gefeiert werden, öffnen mehrere Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg weiterhin ihre Kirchen und laden zum stillen Gebet, Innehalten und zum Gespräch ein. Bei allen Besuchen gelten Maskenpflicht und weitere Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie.

Im Duisburger Norden können Gläubigen in vier Gotteshäusern ein stilles Gebet sprechen, Kerzen anzünden oder einfach nur Innehalten und die Ruhe wirken lassen: Die Kreuzeskirche in Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ist dafür sonntags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 16 bis 17 Uhr geöffnet; und zwar so lange, bis wieder Präsenzgottesdienste gefeiert werden können (www.bonhoeffer-gemeinde.org). Das gleiche gilt für die evangelische Kirche in Duisburg Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, die dienstags von 10 bis 11 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet ist (www.ruhrort-beeck.de). Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird jeden Sonntag von 9.30 bis 10.30 Uhr zur „Offenen Kirche“; dort erklingt in dieser Zeit auch leise Orgelmusik (www.friedenskirche-hamborn.de). Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich (www.kirche-meiderich.de) bietet den Menschen auch im Mai weiterhin die Möglichkeit geben wollen, zu einer stillen Einkehr in die Kirche, Auf dem Damm 6; und zwar immer freitags in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr.

In der Duisburger Innenstadt ist die Salvatorkirche neben dem Rathaus während der Pandemie derzeit dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, für Momente der Einkehr und der Besinnung sowie zum Kerzenanzünden. Ein Licht scheint besonders hell, denn die große Kerze auf dem Altar brennt zur Erinnerung an die Verstorbenen an und mit Covid-19. Zudem liegen am Eingang kleine Handzettel aus, auf denen ein Gebet zu lesen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) lädt Besucherinnen und Besucher ein, es leise für sich zu sprechen.

Im Duisburger Süden lädt die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) zur Stille und zum Gebet in die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ein. Das Gotteshaus ist dazu sonntags von 10 bis 12 Uhr und dienstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd (https://evaufdu.de) werden erst wieder Gottesdienste gefeiert, wenn die Infektionsinzidenz in Duisburg den Wert von 100 unterschreitet. Bis dahin sind Christinnen und Christen herzlich eingeladen, sonntags zwischen 10 und 12 Uhr zu den „Offenen Kirchen“ zu kommen: zur Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, oder zur Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91.

Weitere Infos zu den Hygieneschutzbestimmungen gibt es auf den jeweiligen Internetseiten im Netz und bei den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinden.

 

 

 
Weitere gemeinsame Onlinegottesdienste... und im Juni unter freiem Himmel
Die Kooperation dreier Kirchengemeinden geht weiter

(4.5.2021)

Abwechselnd aus Kirchen der Duisburger Südens Gottesdienste fürs Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden seit Monaten sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen auch gut an. Die Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste geht weiter und auch einige für Juni geplante Gottesdienste unter freiem Himmel werden zusätzlich im Netz übertragen.

Im Mai gibt es diese Gottesdienste der drei Gemeinden im Netz zu sehen: Am Sonntag, 9. Mai aus der Gnadenkirche Wanheimerort (es predigt Pfarrerin Almuth) und am Sonntag, 16. Mai aus der Kirche am See in Wedau (hier predigt Pfarrerin Sara Randow). Am Samstag. 22. Mai gibt es im Netz einen Pfingstimpuls zu dem bekannten Lied „Wellerman“, den Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes mit vielen Singbegeisterten in einer Musik-Collage gemeinsam gestalten. Am Pfingstsonntag 23. Mai kommt der Gottesdienst wieder aus Wedau; Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Rolf Seeger gestalten ihn gemeinsam. Am 30. Mai gibt es einen Fahrradtour-Gottesdienst, der durch die drei Gemeinden führt; es predigt Pfarrer Björn Hensel. Die entsprechenden Links sind kurz vor den genannten Terminen auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

Für den Monat Juni haben die drei Gemeinden gemeinsame Open-Air-Gottesdienste geplant, zu denen die Gemeindemitglieder herzlich eingeladen sind: So soll es am Samstag, 5. Juni 2021 um 17.30 Uhr einen Gottesdienst auf der Wedauer Gemeindewiese am See geben, bei dem Pfarrerin Sara Randow ihre Probepredigt hält. Dieser Gottesdienst soll auch live im Netzübertragen werden. Beim Open-Air-Gottesdienst am 13. Juni 2021 um 10.30 Uhr im Biegerpark soll Kirchenmusiker Daniel Drückes in sein Amt als Kantor eingeführt werden. Eventuell wird auch dieser Gottesdienst, wie auch der Freiluft-Gottesdienst am 20. Juni 2021 um 10.30 Uhr von der Wedauer Gemeindewiese am See live im Netz übertragen.

 

 


 

Infoabend zum Frewilligendienst

(4.5.2021)

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 5. Mai 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(4.5.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 10. Mai 2021 von Jens Dallmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.  

 

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(4.5.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 15. Mai 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten 

 


 

Konfirmationen in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost

(4.5.2021)

Neun junge Menschen bekräftigen am Sonntag, 9. Mai 2021 im Gemeindezentrum Wildstraße 31, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Bei beiden Konfirmationsgottesdienste können nur engste Familienmitglieder vor Ort sein; weitere Gäste sind herzlich eingeladen, die Konfirmationen durch über eine live Übertragung im Internet mitzufeiern.

Wegen der Corona-Pandemie werden an dem Tag einige der Jugendlichen in einem Gottesdienst um 11 Uhr, die anderen in einem um 14 Uhr konfirmiert. Beide Gottesdienste leitet aber Pfarrer Winfried  Mück, der jetzt im Ruhestand ist, aber diese Mädchen und Jungen in der Konfi-Arbeit begleitet hatte. Die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost bedauert, dass sie nur sehr wenige Gäste in das Gemeindezentrum einladen kann. Für weitere Verwandte und Freunde oder Gemeindeglieder bietet sie aber die Möglichkeit an, einen oder beide Gottesdienste online über die Plattform Zoom mitzuerleben. Wer so über das Internet mitfeiern möchte, meldet sich bitte bei Pfarrer Rainer Gertzen per E-Mail an: rainer.gertzen@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Internet unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Ganz schön mutig
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

(3.5.2021)

Hans-Bernd Preuß ist schon seit sieben Jahren im Ruhestand, doch für seine evangelische Kirche ist der Pastor immer noch viel unterwegs. Ganz besonders in seiner Heimatgemeinde Obermeiderich, wo er u.a. seit vielen Jahren die sogenannten „Durchblicke-Gottesdienste“ mitgestaltet. Den aktuellen haben er und das Durchblicke-Team in der Kirche an Emilstraße fürs Netz aufgenommen. Hans-Bernd Preuß spricht darüber, was es bedeutet, mutig zu sein. Und er lädt all ein, gemeinsam im Gottesdienste darüber nachzudenken, was mutig sein für Christinnen und Christen bedeuten kann.

Wie bei jedem „Durchblicke – der etwas andere Gottesdienst“ ist auch jetzt viel Musik zu hören; Silja Heitzer, Michael Kollek, Malte Hollenberg, André Welters, Lukas Rissel, 
Lukas Heimann und Daniel Drückes machen sie gemeinsam. Er und alle Mitwirkenden laden Interessierte ein, den Gottesdienst im Netz ab dem 16. Mai 2021 mitzufeiern, auf dem Youtube-Kanal „Obermeiderich“. Infos zu dem besonderen Gottesdienstformat gibt es unter www.durchblicke.de.

 


 

Online-Ausgabe des „Kneipenquiz im Gemeindehaus“ war ein toller Erfolg

 

(3.05.2021)

 

Damit haben die Veranstalter nicht gerechnet: Beim traditionellen Kneipenquiz der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, das am 28. April erstmals online gespielt wurde, haben an 31 Bildschirmen etwa 50 Menschen fleißig mitgerätselt. Der Erfolg macht Mut, denn falls in einem Monat strenge Corona-Regeln ein Treffen im Gemeindehaus nicht erlauben, wird am 9. Juni wieder per Videokonferenz gequizzt! 

 

Mitgemacht haben beim Quizz nicht nur ein Gemeindeglieder, sondern auch Auswärtige, und die Altersspanne reichte von 10 bis 91 Jahren. Es kam sogar zu einem neuen Gruppenrekord: Denn diesmal bildeten sich neun Gruppen, die alle um den virtuellen Kneipenquizpokal kämpften. Drei der Gruppen nahmen zum ersten Mal teil. Die Fragen kamen wie immer aus unterschiedlichen Kategorien. So ging es nicht nur darum, wo in Wanheim Corona-Schnelltests möglich sind, sondern auch um das neulich im Sueskanal stecken gebliebene Containerschiff. Wer wusste, dass die „Ever Given“ schon vor drei Jahren in den Schlagzeilen war, weil sie eine Personenfähre auf der Elbe, konnte richtig punkten. Und auch eine Frage zum 50. Jubiläum der „Sendung mit der Maus“ durfte nicht fehlen: Wer moderierte die Jubiläumssendung „Frag doch mal die Maus“? Mit einem Punkt Vorsprung vor der alt eingesessenen Gruppe „Presbyter“ gewann der Neuling „Lamborghini“ knapp mit 24 Punkten diesen Quizabend. Wer beim nächsten Kneipenquiz mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 78 79 77. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de. 

 

 


 

„Jeder Mensch braucht sein Dorf“

Nach 37 erfüllten Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn geht Pfarrerin Elke Banz in den Ruhestand

 

(30.04.2021)

 

„Der Beruf ist einfach wundervoll“, sagt Pfarrerin Elke Banz. Sie hat ihn erlebt und gelebt. Die vielen Gespräche mit unterschiedlichen Menschen haben ihr viel gegeben. Diese hat sie bei ihren Sorgen begleitet, Freude und Leid geteilt und mit ihnen gemeinsam viel bewirkt. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Seelsorgerin mit Herz.

 

„Natürlich ist das ein Schritt, der mit sehr unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen verbunden ist. An erster Stelle steht für mich Dankbarkeit“, und blickt jetzt auf 37 erfüllte Jahre in der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn zurück. In den Jahrzehnten sind viel Vertrauen und Nähe entstanden, die, ergänzt sie, „nicht selbstverständlich sind, und die ich wie einen Schatz in mir trage.“

 

Für Sonntag, 9. Mai, war ein offizieller Abschiedsgottesdienst geplant. Daraus wird nichts, was nicht nur Elke Banz, sondern viele Wegbegleiter zutiefst bedauern. Da in der Gemeinde aufgrund der derzeitigen Situation keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden können, ist „ihre“ Friedenskirche an der Duisburger Straße im Herzen Hamborns an diesem Tag von 9.30 bis 10.30 Uhr für ein stilles Gebet, zum Anzünden einer Kerze oder zum Hören der Orgelmusik geöffnet. Die Pfarrerin ist zum letzten Mal in „offizieller Funktion“ dabei.

 

Es wird keinen „Menschenauflauf“ geben. Das sei halt der anspruchsvollen Situation geschuldet. Ein bisschen Wehmut klingt in ihrer Stimme. Sie selbst hat schon einige Briefe an liebe Menschen geschrieben. Die scheidende Pfarrerin würde sich auch über Briefe freuen, die sie zum Abschied bekommt. Jetzt lacht Elke Banz: „Die gute alte Postkarte tut's auch.“ Und ganz aus der Welt ist sie ja auch nicht. Sie bleibt mit ihrem Mann Dieter weiterhin ihrem Umfeld treu. „Jeder Mensch braucht sein Dorf“, sagt sie. In Hamborn hat sie sich immer wohl, geborgen und heimisch gefühlt.

 

In Mülheim-Saarn aufgewachsen, ging es nach dem Abitur für sie zum Studium nach Bonn und Wuppertal. „Eigentlich“ hatte sie das Lehramt im Blick, aber im Laufe des Studiums habe es sich einfach ergeben, dass sie Pfarrerin werden wollte. Ihr Vikariat hat das Ruhrgebietskind ganz bewusst in Bad Kreuznach absolviert, um mal was anderes zu sehen. Dann wurde der Wunsch, in die Heimat zurückzukehren, immer stärker.

Als in Hamborn 1984 eine Hilfspredigerstelle ausgeschrieben war, griff sie zu. „Da waren einige am Anfang etwas irritiert“, erinnert sie sich, „die hatten wohl mit einem Pfarrer gerechnet. Aber ich bin von der ersten Sekunde an sehr freundlich aufgenommen worden.“ Nur gut ein Jahr später wurde die Hilfspredigerin offiziell als Pfarrerin in die nach Ansicht der Gemeinde schon viele zu lange unbesetzte 2. Pfarrstelle eingeführt. Zunächst war das eine „geteilte“ Stelle, denn neben ihrer Tätigkeit in der Gemeinde war sie auch als Seelsorgerin für die umliegenden Krankenhäuser zuständig.

 

Das „sich Zeit nehmen für die Menschen“ war da ganz besonders wichtig. Auch später, als sie ihre Aufgaben ausschließlich in der Gemeinde ausfüllte, war das nicht anders. In den letzten 20 Jahren hat sie sich ganz besonders um den Kindergarten gekümmert, davor lange Jahre um die älteren Menschen. „In allen Bereichen war mir die Seelsorge, das persönliche Gespräch immer wichtig“, betont sie noch einmal. Sie sei kein Freund von Großveranstaltungen, wollte und will nicht im Mittelpunkt stehen, sondern den Menschen das Gefühl geben, dass da jemand ist, der sie mitnimmt, aufbaut, begleitet.

 

„In den letzten Jahren“, so stellt sie fest, „ist vieles anderes geworden“. Nicht selten ist der Tag mit Bürokratie, Verwaltungs- und Organisationsaufgaben ausgefüllt. Da habe man den ganzen Tag gearbeitet, ohne auch noch nur irgendetwas in der Gemeinde selbst bewirkt zu haben. „Obwohl wir stets ein gut arbeitendes Verwaltungsamt hatten und haben, kommen doch immer mehr Aufgaben auf die Pfarrer zu, die mit unserer ursprünglichen Berufung herzlich wenig zu tun haben“, bedauert sie. Schmunzelnd fügt sie hinzu: „Einen Computer habe ich mir erst angeschafft, als ich es musste.“

 

Als einen wahren Schatz empfindet sie die in der Friedenskirche ganz oben angesiedelte Kirchenmusik. Die Kantorei mit Chor und Organisten habe schon etwas mit Hochkultur zu tun. Die regelmäßigen Orgelkonzerte haben weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf. Schmunzelnd erwähnt sie, dass sie mal von einer auswärtigen Besucherin angesprochen wurde, die kaum glauben konnte, „dass es sowas tolles in Hamborn gibt.“

 

Besondere Pläne für den Ruhestand hat Elke Banz nicht: „Wenn das eine zu Ende ist, fängt halt das Neue an.“ Sie ist ein Naturmensch, geht gerne und oft spazieren, braucht die frische Luft und freut sich, dass ihr Mann und sie jetzt wieder etwas mehr Zeit für einander haben. Besondere Wünsche haben sie nicht. „Wenn wir mal einen Wunsch hatten, haben wir den nicht aufgeschoben für später Mal, wir haben ihn immer umgesetzt.“

 

Ihrer Gemeinde und deren jetzt bald „alleinigen“ Pfarrer Jens Dallmann wünscht Elke Banz eine segensreiche Zukunft und einen guten Weg in der Region. Sie wird das Ganze von außen beobachten, sich nicht einmischen, sondern sich darüber freuen, was nach ihrer Zeit noch alles Gute bewirkt wird.

 

Text: Reiner Terhorst

 

 


 

Täglich eine Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Netz

(29.04.2021)

In der ersten Maiwoche wird bei den Internet-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche auch die Rede von Chancen, dem Anrufen und der ständigen Erreichbarkeit sowie von durchbohrten Drachen auf Kirchtürmen sein. Bei jeder der „5 nach 5“ Übertragungen geht es aber immer um Gott und den Glauben.

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert seit Beginn des Lockdowns im Dezember in ihren Gotteshäusern keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Dafür wurden die Werktagsandachten im Netz aus dem letzten Jahr wieder eingeführt, die jetzt in die nächste Verlängerung gehen.

Die Menschen erwartet an jedem Werktag um 17.05 Uhr live auf www.youtube.com auf dem Kanal „evangelisch alt-duisburg“ eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung, Gebet und Musik. In der ersten Maiwoche kommen Pfarrerin Sabine Schmitz und die Pfarrer Stephan Blank, Stefan Korn und Martin Winterberg abwechselnd zu Wort.

So spricht am Montag, 3. Mai Pfarrer Blank über die Bibelstelle Matthäus 9, 9 und setzt seine Andacht unter den Titel „Heute ist dein Tag!“. Pfarrer Winterberg spricht am 4. Mai die durch die moderne Technik mögliche ständige Erreichbarkeit der Menschen und fragt „Können wir abschalten? Kann Gott abschalten?“. Am 5. Mai hält Pfarrerin Sabine Schmitz die Andacht; für den Tag ist die Bibelstelle Jeremia 27,5 vorgesehen: „Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.“ Am 6. Mai ist Pfarrer Blank wieder live in der Lutherkirche zu sehen, der „im Vertrauen das Leben wagen“ reden wird. Einen Tag später steht wieder Pfarrer Winterberg am Mikro in der Lutherkirche und spricht – live, wie alle anderen auch – darüber, inwieweit sich politische Entscheidungstragende gerade in Krisen nach wissenschaftlicher Expertise ausrichten und soziale Kriterien berücksichtigen. Pfarrer Winterberg fragt aber auch danach, ob das Hoffen auf Gottes Hilfe auch ein Entscheidungskriterium bei Christinnen und Christen sein kann, wenn es um die verantwortungsvolle Abwägung geht. Am Samstag, 8. Mai 2021 wird Pfarrer Stefan Korn in der Duisserner Lutherkirche stehen und auf den Monitoren zu sehen sein. Der Titel seiner Andacht lautet:  „Ich hab mich schon als Kind gefragt, was ein durchbohrter Drachen auf einem Kirchturm zu suchen hat…“

Dass das Konzept der Live-Andachten „ nach 5“ gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkeln – jetzt sogar mit drei Kameras. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich im Mai

(28.04.2021)

Auch im Monat Mai können die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in der Evangelische Kirchengemeinde Meiderich ihre liebgewonnen Aktivitäten nicht wie gewohnt oder auch gar nicht starten. Alle setzen deshalb weiterhin auf die eigenen, vielfältigen Online-Angebote, die alle auf der Gemeindeseite www.kirche-meiderich.de zu finden sind. Vor Ort gibt es zudem die Predigt zum Mitnehmen und freitags die „Offene Kirche“.  

Dort gibt es etwa immer ab jeden Samstag ein kurzes Video als „Impuls der Woche“ zum jeweiligen Sonntag. Zu finden sind dort auch die selbst gedrehten Kurzfilme „Augenblick mal!“, die Einblicke und Ausblicke aus der Kirchengemeinde bieten. So geht es in den neuesten Folgen mit kurzweiligen Blickwinkeln um die Geschichte des Begegnungscafés „Die Ecke“ und die denkmalgeschützte Holzkuppel in der evangelischen Kirche Meiderich.

Die Impulse der Woche werden jeweils von verschiedenen Personen aus der Kirchengemeinde gestaltet, so dass es bis kurz vor Freischaltung im Netz spannend bleibt, wer welches Thema und mit welcher musikalischen Überraschung vorbereitet hat. An Pfingsten soll es ein gemeindeübergreifendes ökumenisches Projekt geben, wobei jetzt nur so viel verraten wird: Etwas soll ganz schön in Schwung kommen, und es soll auch etwas zum Abholen und zum Staunen an den Kirchen geben.

Die Gemeinde ist jedoch nicht nur im Netz präsent, denn sie lädt zum Besuch der „Offenen Kirche“: Jeden Freitag ist das Gotteshaus in Meiderich, Auf dem Damm 6, von 16 bis 18 Uhr für alle geöffnet und die Besuchenden erwartet die Geborgenheit der Kirche, die Möglichkeit, eine Kerze anzünden und ein wenig zur Ruhe zu kommen. Dort gibt es am Außenbriefkasten des benachbarten Gemeindezentrums zudem die „Predigt zum Mitnehmen“, die die evangelischen Kirchengemeinden Obermeiderich, Meiderich und die Seelsorge im Christophoruswerk gemeinsam alle 14 Tage neu herausbringen. Am Gemeindezentrum gibt es zudem eine immer aktuelle und liebevoll gestaltete Monatsfensterscheibe, auf der Gemeindeinfos, aber auch originelle Anregungen zu finden sind.   

Weiterhin bietet die Gemeinde den Einkaufsdienst an. Unter der Telefonnummer des Gemeindebüros 0203/4519622 ist die FSJlerin Janna Merten, die gerne Besorgungen für die erledigt, die selbst nicht dazu in der Lage sind und auch niemanden haben, der das übernimmt. Wer Rat und Hilfe braucht oder einfach nur Sorgen hat und reden möchte, erhält über das Gemeindebüro auch schnell Kontakt zu allen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(27.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 3. Mai 2021 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meideirch, besetzt.  

 

 


 

Kleider-Sammlung in Großenbaum für den guten Zweck

(21.04.2021)

Wer seinen Kleiderschrank neu ordnet, findet sicherlich das eine oder andere Kleidungsstück, das er nicht mehr anziehen, aber dennoch nicht in den Müll werfen möchte. Hier bietet die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, denn auch in diesem Jahr sammelt sie wieder Kleiderspenden und unterstützt damit Behinderte in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel.

Bethel hat sich 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen. In diesem Dachverband bemüht man sich um umwelt- und sozialverträgliche Konzepte für die Verwertung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen.

Die in Säcken verpackte Kleidung kann von Montag, 3. Mai bis Mittwoch, 5. Mai 2021 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr am Jugendzentrum an der Lauenburger Allee 19 abgegeben werden. Mehr Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(20.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 26. April 2021 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Wanheimer Kneipenquiz findet online statt

(19.04.2021)

Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim laden Interessierte herzlich zum „Kneipenquiz“ ein. Weil das Gemeindeleben während der Corona-Pandemie sehr eingeschränkt ist, können auch zum Quiz die Menschen nicht wie gewohnt im Gemeindehaus zusammen kommen - dafür treffen sie sich in einer Videokonferenz. Es gibt Fragen der unterschiedlichsten Kategorien, darunter Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Die Quiz-Gruppen können in separaten Konferenzräumen über die vier Antwortmöglichkeiten beraten. Per Chat wird die Antwort der Gruppe an den Quizmaster Falko Stampa gesendet. Den virtuellen Kneipenquizpokal gewinnt, wer am meisten Fragen richtig beantwortet. Das erste Online-Quiz ist geplant für Mittwoch, 28. April 2021 ab 19.30 Uhr. Wer mitmachen möchte oder Rückfragen hat, meldet sich unter 0203 / 5 78 79 77.

 

 


 

Ein Raum mit größerer Weite
Die Marienkirche erstrahlt in neuem Glanz

(14.4.2021)

Beginnend mit der ersten Planungssitzung hat der Umbau der Marienkirche die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg fast 10 Jahre lang beschäftigt. Wegen der Corona-Pandemie ist das Gotteshaus derzeit nicht geöffnet und der Festgottesdienst muss noch warten, doch ein eigenes Bild vom völlig umgestalteten Innenraum erhalten Interessierte über Fotos und ein Video vom Rundflug einer Drohne durch die Kirche.

Auch Olaf Oberkalkofen-Grübnau musste noch warten, bis vor wenigen Wochen die letzten Pinselstriche an der Holzkanzel gemalt waren und alle Gerüste entfernt wurden und er dann endlich sein Fluggerät zwischen Säulen und Decke kunstvoll steuern konnte und eindrucksvolle Bilder in einem Video zusammenfassen konnte. Zu sehen ist der Film nun auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“; dort und im neuen Gemeindebrief, der ebenfalls auf der Seite zu finden ist, sind auch Fotos, die Ulrich Sorbe vom Umbau gemacht hat, zu finden.  

Bis der Innenraum des denkmalgeschützten, historischen Gebäu­des, dessen Ursprung auf die Grundmauern der um 1150 gegründeten ältesten Kommende des Johanniterordens auf deutschem Boden zurückgeht, sein neues Gesicht erhielt, waren jedoch viele Arbeiten nötig. Neben einem dringend notwendigen neuen Anstrich sollte auch der Kirchsaal komplett renoviert und multifunktional umgebaut werden. Dafür wurden die Bänke entfernt; sogar der alte Holzboden unter den Bänken musste weichen, sodass zwar der denkmal­geschützte Terrazzoboden erhalten blieb, aber eine Fußbodenheizung hinzukam, die nun für einen Wohlfühleffekt im Winter sorgt. Zugleich wurde auch die Lichtanlage erneuert.

Die Flexibilität, die durch den Einsatz von Stühlen im Innenraum erreicht wird, soll auch das Gemeindeleben verändern. Hier finden Gruppen und Kreise ihren Platz; sogar die Kantorei der Salva­torkirche bekommt dort ihren neuen Proberaum. Diese wird sich hier bestimmt wohlfühlen, denn für die Akustik und sowie für die Nutzung moderner Medien und der entsprechenden Technik ist die Marienkirche nun zukunftsfähig ausgerüstet.

 

Neben den vielen Neuerungen galt es bei der Renovierung jedoch, den Charme und Charakter der Marienkirche – auch im Innenraum – zu bewahren. So sollte z.B. der Altarraum mit Kanzel weiterhin das Bild prägen. Das findet auch Pfarrer Stephan Blank, dem die Marienkirche ein zweites Zuhause ist. Das Ergebnis der Renovierung habe all seine Vorstellungen und Hoffnungen übertroffen. Das Zusammenspiel traditioneller und moderner Elemente im Kirchraum wirke an keiner Stelle störend, sondern gebe ihm sogar einen besonderen Glanz, betont er. „Der Raum hat eine größere Weite erhalten.“ Und Pfarrer Blank fügt hinzu: „Wer einmal in die Marienkirche kommt, wird mich verstehen, dass ich mich neu in unsere Kirche ´verliebt` habe. Hoffentlich können wir bald dort rich­tig loslegen!“

Die Umbaumaßnahmen kosteten ca. 700.000 Euro. Die Denkmalförderung des Bundes hat mit einer Summe von ca. 130.000 Euro zur Deckung der Kosten beigetragen. Einen hilfreichen Beitrag leistete auch der Kreis der Förderer und Fördererinnen der Marienkirche: Bis Ende Januar 2021 wurden der Evangelischen Kirchengemeinde Alt- Duisburg insge­samt ca. 55.000 Euro überwiesen.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(13.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 19. April 2021 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt.  

 

 


 

Gemeinsames Gebet von Christen und Muslimen im Duisburger Süden, gemeinsames Gedenken für die Opfer der Pandemie

(12.04.2021)

Gemeinsame Pressemitteilung der Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, der katholischen Gemeinde St. Judas Thaddäus und der Gemeinde der Neuen Moschee Hüttenheim; 12. April 2021

Vor vierzehn Monaten erreichte ein Virus, der diese Welt verändert und in ihren Grundfesten erschüttert hat, auch unser Land. Seitdem bestimmt die Pandemie unser Leben. Deutschlandweit sind bereits fast 80.000 Menschen mit oder an dem Virus verstorben, in unserer Stadt fast 570 Menschen. Hinter diesen Zahlen stehen Namen und Schicksale, Ängste und Sorgen, Tränen und Abschiede.

Diese Pandemie kennt viele Opfer. Es sind zuerst die Erkrankten und Sterbenden, aber es sind auch die vielen Menschen, die mit allen Kräften gegen die Folgen der Pandemie kämpfen und an den Rand ihrer Belastbarkeit kommen. Es sind Kinder und Jugendliche und ältere Menschen, die besonders unter den bestehen Einschränkungen leiden. Es sind Menschen, die um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen oder sie bereits verloren haben. Wir alle kennen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise von den Folgen der Pandemie stark betroffen sind.

Am 18. April lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie ein. Christen und Muslime aus dem Duisburger Süden nehmen das zum Anlass, am Samstag, dem 17. April um 11 Uhr in der Evangelischen Kirche in Huckingen zusammenzukommen, um mit einem gemeinsamen Gebet der Opfer der Pandemie in unserer Stadt und unserem Land zu gedenken.

Dazu laden die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, die katholische Gemeinde St. Judas Thaddäus und die Gemeinde der Neuen Moschee Hüttenheim ein. Die noch immer hohe Inzidenz in Duisburg macht eine öffentliche Veranstaltung leider nicht möglich. Stellvertretend werden insgesamt 50 Mitglieder aus dem Kreis der Gemeindeleitungen und ehrenamtlich Mitarbeitenden vor Ort am Gebet teilnehmen. Das gemeinsame Gebet von Christen und Muslimen im Gedenken an die Opfer der Pandemie wird aber über den YouTube-Kanal „Godi-Digital“ der Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd live übertragen, so dass für alle Menschen im Duisburger Süden und darüber hinaus die Teilnahme möglich sein wird. Der Zugang ist über diesen Link möglich: https://youtu.be/DgslnC6NkSI

Musikalisch wird das gemeinsame Gedenken von Ridvan und Betül Korkut sowie dem Blockflötenensemble Neudorf-West unter der Leitung von Volker Nies gestaltet. Zu Beginn wird es drei sehr persönliche Rückblicke auf die Zeit der Pandemie geben. Am gemeinsamen Gebet werden der Imam Osman Acar der Neuen Moschee Hüttenheim, Pastor Hermann-Josef Brandt und Pastor Rolf Schragmann von der Pfarrgemeinde St. Judas Thaddäus und Pfarrer Bodo Kaiser und Pfarrer Rainer Kaspers sowie Mitglieder aus den Gemeinden teilnehmen. Je eine weiße Rose wird zu den zwölf kurzen Gebeten für die Opfer der Pandemie abgelegt. Imam Acar und Pfarrer Kaspers werden aus der Sicht des Koran und der Bibel über die Belastungen für Körper und Seele und den Wunsch nach Erlösung, Leben und Zukunft. Das Gedenken an die Opfer der Pandemie endet mit der Bitte um den Segen des muslimischen Geistlichen und von Pastor Brandt und Pastor Schragmann.

Auch nach der Liveübertragung wird es möglich sein, ein Video des gemeinsamen Gebetes von Christen und Muslimen im Gedenken an die Opfer der Pandemie auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ zu sehen.

 


 

 

Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Samuel Dörr

 

(12.04.2021)

 

Zum 1. Mai 2021 tritt Pfarrer Samuel Dörr seine erste eigene Pfarrstelle in der Ev. Kirchengemeinde Bensberg an. Damit endet sein Dienst, den er nach der Beendigung seines Studiums und seines Vikariats mit dem 1. Oktober 2018 in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd aufgenommen hat.

 

Pfarrer Samuel Dörr ist Andernach am Rhein aufgewachsen und 33 Jahre alt. Sein Studium hat er an den theologischen Fakultäten in Heidelberg, Greifswald und Mainz absolviert. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

 

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gehen Pfarrerinnen und Pfarrer nach dem zweiten Examen zuerst in eine Gemeinde, um in der Praxis weitere Erfahrungen zu sammeln, Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort zu entlasten und neue Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Im Herbst 2018 konnte noch niemand ahnen, vor welchen Herausforderungen das kirchliche Leben seit Anfang 2020 stehen würde. „Für uns ist es Fügung, dass Samuel Dörr gerade in der Zeit der Pandemie an unserer Seite gewesen ist und unser Team verstärkt hat,“ sagt dazu Pfarrer Rainer Kaspers.

 

Schwerpunkte der Arbeit von Pfarrer Dörr waren in den letzten 2 ½ Jahren die Jugend- und Konfirmandenarbeit, sowie das Initiieren und Koordinieren von größeren, teilweise digitalen, Gemeindeprojekten. Dazu gehörten digitale Jugendgottesdienste als Livestream, die im Team vorbereitet wurden. Ein weiteres Projekt war eine „digitale Krippe“. Durch Beiträge der unterschiedlichen Gemeindegruppen vom Chor bis zur Konfirmandengruppe konnten nicht nur Gemeindemitglieder so im Netz einen neuen, lebendigen Zugang zu den Figuren im Stall von Bethlehem finden. Auch das neue Format „Pray and Play“ brachte durch die Verbindung von Gesellschaftsspielen und kurzen Andachtsformen Menschen neu in der Kirche zusammen. Aber natürlich gehörte auch der Alltag des Seelsorgers in der Gemeinde zu seinen Aufgaben. Nicht nur in der digitalen Welt, in der Pfarrer Dörr in den letzten Monaten besonders präsent war, wird man ihn im Duisburger Süden vermissen.

 

Eigentlich war am Sonntag, dem 18. April ein großer Abschiedsgottesdienst geplant. Aber die hohe Inzidenz in Duisburg macht Gottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde derzeit unmöglich. Darum hat sich das Presbyterium der Gemeinde entschieden, mit wenigen geladenen Gästen um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Huckingen zu feiern. Damit aber alle Gemeindemitglieder und Interessierten die Gelegenheit haben, diesen Gottesdienst mitzufeiern, wird er über den gemeindeeigenen YouTube-Kanal „Godi-Digital“ live ins Netz übertragen. Über diesen Einladungslink ist der Zugang möglich:

https://youtu.be/N1cMtORAHmc

 

Das Video wird auch in den Tagen danach weiter auf dieser Plattform zur Verfügung stehen.

Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd wünscht im Namen der ganzen Gemeinde Pfarrer Samuel Dörr, seiner Frau und seinen beiden Töchtern Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt, der nun mit dem Umzug nach Bensberg beginnt.

 

Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de

 

 


 

Mitsing-Projekt virtuell

(12.4.2021)

Zu Pfingsten soll ein musikalischer Impuls mit Gedanken zum Kirchenfest von Pfarrer Jürgen Muthmann auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort erscheinen. Im Mittelpunkt steht der Song „Wellerman“, ein alter Shanty, der durch den Sänger Nathan Evans im Internet viral gegangen ist. Daniel Drückes hat den Song zu einer rockigen Nummer umarrangiert und sucht für den Refrain Menschen, die im virtuellen Chor mitsingen.

Der Kirchenmusiker lädt alle, die Lust haben mitzusingen, herzlich zu einer Zoom-Chorprobe am Dienstag, 20. April 2021 um 19 Uhr ein. Dort lernen alle, die mitmachen den Chorsatz und bekommen alle wichtigen Infos. Die Zugangsdaten zur Chorprobe sind unter diesem Link zu finden: http://daniel-drueckes.de/projekte/wellerman-projekt. Infos zu Gemeinde gibt es unter: www.wanheimerort.ekir.de

 


 

Seelsorgegespräche beim Spaziergang am Rhein
Pfarrer im Ruhestand hilft gerne aus

(09.04.2021)

Nach der Arbeit als Geschäftsführer und Vorstand von großen diakonischen Unternehmen - zehn Jahre in der Nähe von Bremen und dann zehn Jahre in Nürnberg - ist Wolfgang Tereick wieder zurück in seiner „alten Heimatstadt“ und wirkt und hilft als Pfarrer im Ruhestand in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrtort-Beeck an vielen Stellen mit.

Wolfgang Tereick ist auf der linken Rheinseite in Homberg geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Seinen Zivildienst, der damals noch „Ersatzdienst“ ließ, leistete er 1972/73 beim Evangelischen Christophoruswerk im „Förderinternat für Spätaussiedlerkinder“ in Ruhrort. Theologie studierte er später in Wuppertal sowie in Heidelberg und kam 1980 nach Duisburg zurück zum Vikariat in Neumühl. Nach dem zweiten Examen wurde er 1982 „Hilfsprediger“ und schließlich Pfarrer an der Kreuzeskirche in Marxloh, wo er bis 1999 blieb. Danach startete Pfarrer Tereick seine zweite Berufslaufbahn als Geschäftsführer und Vorstand in der Diakonie, die er mit berufsbegleitenden Akademiestudiengang „Sozialmanagement und Betriebswirtschaft“ einleitete.

Heute ist Wolfgang Tereick 69 Jahre alt und seit gut drei Jahren im Ruhestand. „Im Frankenland war es zwar auch sehr schön, aber ich bin froh, nun wieder ‚zuhause‘ zu sein.“ Er wohnt jetzt an der Grenze zwischen Ruhrort und Laar mit freiem Blick auf den Rhein. Das Presbyterium seiner neuen Wohnortgemeinde - die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck - bat ihn als Vertretung für den erkrankten Pfarrer Rüdiger Klemm einzuspringen. Wolfgang Tereick hat sich überzeugen lassen und arbeitet seit Anfang April 2021 ganz offiziell und mit einer Viertel-Stelle als Pfarrer der Gemeinde, wünscht aber seinem Kollegen, dass er bald wieder gesund wird, „(…) und deshalb hoffe ich gleichzeitig auch, dass mein Dienst hier in einigen Monaten schon wieder beendet sein wird.“

Durch seinen alten Beruf und seine Leidenschaft helfen zu können, freut den Ruheständler aber: Zwischen Oktober und März übernahm Wolfgang Tereick schon einige Vertretungsdienste, bei denen einige ihm vielleicht schon begegnet sind. Pfarrer i.R. Tereick geht davon aus, Menschen aus der Gemeinde und dem Stadtteil bald besser kennenlernen zu können, wenn wieder Gottesdienste in der Beecker Kirche und in den Pflegeheimen gefeiert feiern werden können. Zusammenkünfte im Gemeindezentrum oder Besuche zuhause werden wegen der Pandemie noch eine Zeit lang nicht möglich sein. „Aber was spricht eigentlich dagegen, dass wir uns für Kennenlern- oder Seelsorge-Gespräche zu einem Spaziergang am Rhein oder im Park verabreden?“ bietet Pfarrer i.R. Tereick allen Menschen an. Kontakt mit ihm aufnehmen kann man über die Internetseite www.ruhrort-beeck.de oder direkt per Mail (wolfgang.tereick@ekir.de) oder per Telefon (0203 / 36977814).

 

 


 

Kirche anders leben!
Die Regionale Frauenkonferenz Nord geht in die zweite Runde

(8.04.2021)

Die Pandemie zwingt auch in der Kirche, alte Denkmuster zu verlassen und aus liebgewordenen Traditionen auszubrechen. Zusammen mit Pfarrerin Simone Enthöfer, Leiterin des Zentrums „Missionale Kirche“, im „Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung“ in Wuppertal arbeitet die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland an einer Vision nach der Pandemie: Kirche von Frauen für Frauen an Alltagsorten.

Nach einer offenen, einstündigen Ankommensphase mit Begrüßungskaffee, Begegnungen und kurzen, thematischen Gesprächsrunden wird gemeinsam eine Andacht gefeiert. Anschließend sind alle eingeladen, sich in einem Wechsel aus Impulsvorträgen und Kleingruppen mit unterschiedlichen Alltagssorten moderner Frauen auseinanderzusetzen und konkrete Projekte zu entwickeln, wie Kirche an diesen Orten erlebbar werden kann.

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland hofft, dass die Regionale Frauenkonferenz wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Sollte dies im Mai noch nicht möglich sein, wird die Veranstaltung an dem geplanten Terminen als Webinar angeboten.

Frauenkonferenz Nord
Freitag, 28. Mai 2021, 16 - 20 Uhr
Friedenskirche, Steinbrinkstraße 15, 46145 Oberhausen-Sterkrade
Anmeldung: sabine.richarz@frauenhilfe-rheinland.de

Die Frauenkonferenzen sind Begegnungsräume für Ehren- und Hauptamtliche, in denen sich Frauen aus unterschiedlichen Gemeinden und Kirchenkreisen zu frauen- und kirchen-spezifischen Themen und Erfahrungen austauschen, miteinander Neues ausprobieren, einander ermutigen und sich vernetzen. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www. frauenhilfe-rheinland.de.

 

 

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(7.04.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 17. April 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.04.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 12. April 2021 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

 


 

„Von der Dunkelheit zum Licht“ - Oster-Online-Gottesdienst für Familien

(2.04.2021)

„Von der Dunkelheit zum Licht“ - das ist der Titel des Online-Gottesdienstes für Kinder und Familien, in dem die Geschichte von Ostern mit Puppen erzählt wird. „Die Geschehnisse in Jerusalem kommen so ganz nah“ sagt Pfarrerin Ute Sawatzki im Vorfeld und fügt hinzu: „Fröhliche und kindgerechte Osterlieder laden zum Mitsingen ein." Zu sehen ist er ab Sonntag, 4. April 2021 um 8 Uhr auf dem Youtube-Kanal „Trinitatis Duisburg“

 


 

Doch kein Präsenzgottesdienst am Osterosnntag in der Beecker Kirche

(2.04.2021)

Anders als noch in einer Info für die Medien am 29.3 mitgeteilt, hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck dazu entschieden, am Ostersonntag, 4. April, doch KEINEN Präsenzgottesdienst zu feiern. Stattdessen wird ein Gottesdienst aus der Beecker Kirche aufgezeichnet. Der Link dazu ist dann auf der Internetseite www.ruhrort-beeck.de zu finden. Dort ist auch der Karfreitagsgottesdienst zu sehen, in dem Pfarrer i.R. Tijmen Aukes predigt.   

 


 

Ostergedanken und Anleitung zum Hausgottesdienst in der Osternacht

(1.04.2021)

Sabine Schmitz ist Pfarrerin in der Evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg, arbeitet beim Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und ist auch Mutter von vier Kindern. Für ihre Familie hat sie einen Hausgottesdienst zur Osternacht vorbereitet. Die Anleitung, mit der alle den Gottesdienst zuhause feiern können, stellt sie uns zur Verfügung. Und sie schenkt uns zudem einige Ostergedanken zum Nach-Lesen. Beide Dateien gibt es hier als Download.

 


 

Osterläuten im Duisburger Süden
Gemeinschaft über Grenzen hinweg

(1.4.2021)

Am Ostersonntag, 4. April 2021 erklingen von den Türmen der sieben evangelischen Kirchen im Duisburger Süden alle Glocken zeitgleich von 10 bis 10.15 Uhr. Darauf haben sich die fünf evangelischen Kirchengemeinden (Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Großenbaum-Rahm, Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort) verständigt. Denn mit dem Läuten, das am Ostertag von Hoffnung und Leben kündet, wollen die Gemeinden die Menschen zum Gebet einladen und ein Zeichen setzen: auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag. Mehr Infos zu diesen Gemeinden und wie sie Ostern feiern gibt es auf den jeweiligen Internetseiten (s. Links auf dieser Seite oben). 

 


 

Osterbotschaft von Suprintendent Dr. Urban

(30.3.2021)

Gesegnete Ostern wünscht Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in einer Videobotschaft den Menschen und appelliert durch seinen Glauben: „Wir brauchen den Auferstandenen in unserer Welt und in unserem Leben. Mit seiner Menschenfreundlichkeit, mit seinem Sinn für Gerechtigkeit, mit seiner grenzenlosen Liebe.“ Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekana "evangelisch in duisburg" hier

 


 

Ostern wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert

(30.3.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in seiner gestrigen Sondersitzung beschlossen, alle Gottesdienste bis zum 11. April auszusetzen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Ostern will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Wie an Weihnachten gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene geistliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und wie auch zu Weihnachten sollen auch jetzt zum Fest im Eingangsbereich des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Str. 65 auf einer gespannten Wäscheleine Tüten zum Mitnehmen hängen. Diese enthalten kleine Überraschungen und „ein bisschen Osterfreude“, die so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(30.3.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 5. April 2021 von Elke Banz, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.  
 

 


 

Karfreitagsmusik mit Bach online aus der Marienkirche

(29.03.2021)

Zum zweiten Mal bietet die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg wegen der Pandemie eine Karfreitagsmusik ausschließlich im Internet an. Das Konzert wurde diesmal in der aufwändig renovierten Marienkirche aufgezeichnet.

Zu Aufführung kommen zwei bekannte Kantaten von J.S. Bach, die „Kreuzstabkantate“ sowie „Ich habe genug“. Beide Werke weisen musikalisch eine große Nähe zu Bachs Matthäuspassion auf und gehören zu den meistaufgeführten Kantaten Bachs. Solist ist der Bariton Peter Rembold, ein Sänger, der sich auf Bachs Solowerke spezialisiert hat. Er wird begleitet von einem Instrumentalensemble um den Geiger Tonio Schibel sowie der Oboistin Vera-Isabel Volz und vier Salvocalisten. Die Gesamtleitung hat Kantor Marcus Strümpe. Das vierzigminütige Konzert wird am Karfreitag, 2. April 2021  ab 17 Uhr auf den Youtubekanälen „Salvatorkirche duisburg“ und „evangelisch alt-duisburg“ gesendet und bleibt dann dort abrufbar. Dort findet man auch eine Spendenmöglichkeit, um solche Konzerte in diesen Zeiten zu unterstützen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 


 

Frauen aller Länder machen sich im Netz gegenseitig Mut

(29.03.2021)

Wie man in Coronazeiten aktiv und couragiert bleibt, davon handelte das Treffen der interreligiösen Initiative „Frauen aller Länder laden ein“. Zwar bedauerte das Team um Sr. Mariotte Hildebrand, Ayten Keser und Eva Wieczorek-Traut, dass  keine persönlichen Treffen möglich sind, aber auch im Netz freuten sich die aktiven Frauen über die Begegnung und ließen es sich gemeinsam gut gehen.

Spannung kam schon auf, als Tage vor der vereinbarten Videokonferenz eine „Wundertüte“ an jede der knapp 60 angemeldeten Frauen ausgeliefert wurde, die nur Spielverderberinnen vor dem Termin geöffnet hätten. Pünktlich zum abendlichen Konferenzbeginn schwirrte dann der virtuelle Begegnungsraum vor Wiedersehensfreude. Die typischen technischen Einstiegsprobleme „Welchen Knopf soll ich jetzt drücken? Huch, ich sehe gar nix! Bin ich echt schon die ganze Zeit auf Sendung?“ wurden mit Ruhe und Humor geklärt.

Anstatt über das zu jammern, was abgesagt werden musste, erzählten sich die Frauen gegenseitig in knappen, lebendigen Wort-und-Bildbeiträgen von den Dingen, die sie im Pandemiejahr auf die Beine gestellt haben. Zahide Gümüs nähte mit 20 Frauen und einem Herrn aus dem Rheinischen Dialog und Bildungsverein und weiteren Bildungsinitiativen Masken für die Feuerwehr und das DRK. Trotz erheblichen Lieferengpässe bei Stoff und Gummiband brachten sie 3000 Masken zusammen. Dabei steigerten private wieviel-hast-du-heute Konkurrenzkämpfe die Resultate.

Edith Bauer aus der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn (www.friedenskirche-hamborn.de) rief mit zwei weiteren Frauen einen Anrufdienst für alleinstehende Gemeindemitglieder in Leben. Die Drei am Hörer setzten damit ein starkes Zeichen gegen Vereinsamung. Auch für Impftermine sorgte der Telefondienst bei Bedarf.

„Wer dringend mal raus muss, dem sei der tolle Mehrgenerationenspielplatz im Jubiläumshain empfohlen,“ gab Bauer ihren Zuhörerinnen noch als Tipp mit.

Sr. Ursula Preusser berichtete von der brenzligen Situation, die am Petershof entstand, weil die Obdachlosen aus dem Wintercontainer im Frühjahr ihr Auskommen nicht in der menschenleeren Stadt erwirtschaften konnten, wie in den Vorjahren. In die Bresche sprangen Frauen aus drei muslimischen Bildungsvereinen aus dem Duisburger Norden (FIB e.V., R.D.U.B und Empathie e.V.),  die den ganzen Ramadan über warmes Essen für die zumeist polnischstämmigen Obdachlosen kochten. Besonders dankbar ist Preusser dafür, dass Zahide Gümüs und ihr Team auch weiterhin jeden Dienstag leckeres türkisches Essen für den Petershof zubereiten.

Heiße Getränke für alle im kalten Februar, warme, selbstgestrickte Mützen und Decken, selbstgebackene Weckmänner, es gibt viele Ideen und für jede eine Möglichkeit, sich zu engagieren. Im engsten Umkreis oder bei einer größeren Organisation, wie der „Seebrücke“ die sich für Flüchtlinge einsetzt. „Wenn man sich bewegt und sich engagiert, trifft man viele Menschen aus der ganzen Welt, die auch was Gutes für andere tun und so wird man immer mehr ermutigt“, lud Maggy Wösthoff ein, die bei der Seebrücke und den Flüchtlingspatenfrauen Duisburg Nord dabei ist.

Mit einem heißen Tee und einem Fruchtriegel aus ihrer Wundertüte genossen die Frauen den gemeinsamen Abend und stärkten sich mit Gesprächen in Kleingruppen und einem gemeinsamen interreligiösen Gebet. Zum Schluss verabschiedete Rukiye Kurt die Frauen mit einem Stimmungsbild in Form einer Wortwolke. „Bleibt dran“ war da zu lesen, “Toller Abend“, „Danke für die liebevolle Vorbereitung“, „Super Anregungen“ und „Bis bald“.

Info: Eigentlich lebt die Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ genau von den nachbarschaftlichen Treffen, die Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu Themenabenden zusammenbringen. Aber vernetzen kann man sich eben auch virtuell, wie die bestens geplante Videokonferenz jetzt bewiesen hat.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 


 

Ostergrüße an alle Generationen

(29.03.2021)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis werden in diesem Jahr keine Ostergottesdienste in den Kirchen gefeiert, die Ostergrüße und die biblischen Impulse zum Fest kommen aber online und auch per Post zu den Kleinsten und den Großen.   

So hat die Gemeinde Angebote für Kinder und Familien zu Ostern vorbereitet, die auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden sind. Dazu gehört auch ein die Reihe „Gute-Nacht-Geschichtete am Kamin“ zu der es in der Karwoche die Sonderfolge „Eine Nacht voller Kummer“ gibt. In ihr erzählt Pfarrerin Ute Sawatzki in kindgerechten Worten die Geschichte von Jesu letzter Nacht. Außerdem gibt es einen Videogottesdienst für Familien zum Thema „Aus der Finsternis ins Licht“ und man kann eine kleine Osterliturgie für Familien auf der Seite abrufen und ausdrucken, um sie dann gemeinsam zu feiern.

Pfarrerin Sara Randow hat einen Ostergruß in Form einer längeren Andacht für die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime auf dem Gebiet der Gemeinde vorbereitet. Wer mag, kann sich diesen Ostergruß auch per Email zuschicken lassen (sara.radow@ekir.de), und wer mag, kann sich die ausgedruckte Andacht per Post kostenfrei zuschicken lassen (Tel.: 0203 / 29513500). Auch die Jugendlichen und Konfis der Gemeinde bekommen in diesem Jahr Osterpost. Neben einem kleinen Impuls von Pfarrerin Sara Randow gibt es Basteleien, die Jugendleiterin Isa Dvorak mit fleißigen Helfenden gebastelt hat. 

Schließlich gibt es mehre Onlinegottesdienste: Abwechselnd aus Kirchen des Duisburger Südens Gottesdienste im Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen gut an. Die drei setzen ihre im Dezember begonnene Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste auch über Ostern fort. Die Leitungen drei Nachbargemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) haben entschieden, dass wegen der hohen Infektionszahlen über Ostern keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden. Dafür werden wie schon sein seit dem vierten Advent weiterhin Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung gestellt. So ist am Gründonnerstag, 1. April 2021 ab mittags von Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575) eine Videoandacht aus der Kirche am See online im Netz. Am Karfreitag 2. April 2021 ist ab 8 Uhr ein Online-Gottesdienst zu sehen, dessen Teile in der Jesus-Christus-Kirche, der Gnadenkirche und der Kirche Wanheim aufgenommen wurde. Es wirken Pfarrerin Almuth Seeger (0203 770607) und die Pfarrer Björn Hensel (0203 702300) und Rolf Seeger (0203 7395696) sowie ein Musikteam aus den drei Gemeinden mit. Am Karsamstag, 3. April gibt es im Netz um 22 Uhr eine Livestream-Andacht vor der Wanheimer Kirche mit kleinem Osterfeuer, die Pfarrer Rolf Seeger hält und Daniel Drückes musikalisch begleitet. Am Ostersonntag, 4. April 2021 schließlich ist ab 8 Uhr wieder ein Gottesdienst online, dessen Teile in den drei Kirchen aufgezeichnet wurde. Es wirken Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 726575) und die Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 722383) und Rolf Seeger sowie ein Musikteam mit. Die entsprechenden Links zu diesen Gottesdiensten und allen weiteren Onlinegottesdiensten der drei Gemeinden im April sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Ostergottesdienst, offene Kirche und Andachtsbriefe

(29.03.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt zu Ostern und die nachfolgenden Sonntage wieder zu Präsenzgottesdiensten in die Beecker Kirche ein. Bedingung ist, dass die Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwerte deutlich unter 150 liegen: Karfreitag gibt es einen geistlichen Impuls auf der Internetseite www.ruhort.beeck.de, am Ostersonntag, 4. April feiert die Gemeinde um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Beecker Kirche.  Besucherinnen und Besucher müssen sich vorab anmelden (Mobil: 0152 23985054), denn die Zahl der Plätze ist auf 28 beschränkt. Es gelten die bekannten Coronaschutzauflagen, außerdem erhalten Besucherinnen und Besucher am Eingang eine medizinische Mund-Nasen-Maske. Das Gotteshaus zusätzlich immer dienstags um 10 Uhr für eine Stunde zum stillen Gebet geöffnet. Damit auch Menschen ohne Internetzugang ein Angebot der Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck mit Andacht und Informationen bekommen, wird der sogenannte „Corona-Newsletter“ weiterhin versandt: in lockerer Folge gibt es Gedanken zu einem biblischen Text in schriftlicher Form, die gerne in Form von gedruckten Andachtsbriefen per Post zugeschickt werden. Anfragen nimmt Ulrike Quester gerne entgegen (Tel.: 0203 / 5785148 oder 0176 53211994). 

 


 

Ein anderes Osterfest

(Informationsstand: 29.3.2021, Änderungen bezüglich der Gottesdienste sind kurzfristig möglich, aktuellste Informationen sind über die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden und die Internetseiten der jeweiligen Gemeinden erhältlich.)


Die 15 Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben ganz unterschiedliche Wege gefunden, wie das älteste und zugleich bedeutsamste Fest der Christenheit angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und der sich kurzfristig ändernden Bedingungen gefeiert werden kann. „Rund um Weihnachten haben wir als Kirche beeindruckende Kreativität und Potenziale deutlich werden lassen“ erklärt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Kirchenkreises, und findet, dass es den Gemeinden auch jetzt gelungen ist, „daran anzuknüpfen und schöne Ideen für ein anderes Osterfest zu entwickeln.“

So gibt es zahlreiche Andachten und Gottesdienste, die fürs Internet aufgenommen wurden und zu den Feiertagen zu sehen sind; manche werden sogar live übertragen. Viele Gemeinden bieten zudem Predigten zum Mitnehmen an, die auf den Internetseiten zur Verfügung gestellt werden, aber auch an den Kirchen als ausgedruckte Text mitgenommen werden.

Gottesdienste vor Ort planen nur wenige Gemeinde, und auch diese werden nur dann gefeiert, wenn die Inzidenzzahlen bestimmte Werte unterschreiten sollten. Dafür gibt es viele originelle Aktionen, und die meisten Gemeinden öffnen ihre Kirchen für Einzelbesuche - zum Gebet, Kerzenanzünden und Innehalten; dabei sind auch hier selbstverständlich die Hygieneschutzbedingungen einzuhalten und das Tragen von Masken schon beim Betreten des Kirchengeländes verpflichtend. Änderungen bezüglich geplanter Gottesdienste vor Ort sind kurzfristig möglich, aktuellste Informationen sind über die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden und die Internetseiten der jeweiligen Gemeinden erhältlich.

 

Ostern in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises im Duisburger Süden

  • Offene Kirchen in der Auferstehungsgemeinde
    In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gilt seit längerem die Regelung, dass Gottesdienste nur dann gefeiert werden, wenn die Inzidenz in Duisburg am Donnerstag vor dem Wochenende unter 100 liegt. Bei der derzeit hohen Inzidenz ist das allerdings sehr unwahrscheinlich, so dass die geplanten Gottesdienste an Gründonnerstag und am Ostermontag sowie die Osternacht nicht stattfinden. Für Karfreitag und Ostersonntag sind dann von 10 bis 12 Uhr die „Offene Kirche“ in Huckingen und Ungelsheim geplant. Dort liegen Lesepredigten aus. Auf Wunsch wird in beiden Kirchen ein „Hausabendmahl“ angeboten, d.h. eine Einzelperson bzw. ein Haushalt erhält am Altar ein Abendmahl (Einzelkelche / Oblaten - vorbereitet in Sets). Natürlich gilt das Hygienekonzept der Gemeinde auch für die „Offene Kirche“. Zudem hat die Gemeinde eine Andacht für Karfreitag (von Pfarrer Rainer Kaspers, 0203 7297702) und Ostersonntag (von Pfarrer Bodo Kaiser, 0203 / 60847747) aufgezeichnet, die jeweils am Vorabend um 18 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ online sind. Zusätzlich wird es auf der Gemeindehomepage https://evaufdu.de eine PDF-Datei mit einer Anleitung für Hausandachten geben.
  • Offene Kirche, Einzelabendmahl und viele weitere Osterkationen in Großenbaum-Rahm
    Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg auch zu Ostern über 100 liegen wird, fallen die ursprünglich geplanten Gottesdienste in der Versöhnungskirche aus. Die Gemeinde öffnet die Versöhnungskirche zum Stillen Gebet und lädt zu vielen Aktionen ein. So etwa für den Mittwoch vor Ostern, 31. März 2021 zum Einzelabendmahl: Jeweils Einzelpersonen, Paare oder auch eine Kleinfamilie aus einem Haushalt können in der Versöhnungskirche im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr - nur mit dem Pfarrer - das Abendmahl zu feiern. Die Teilnehmenden bekommen ein vorbereitetes Einzelabendmahl in Form eines „Gedecks“. Anmeldungen Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 39203597 oder ernst-albrecht.schmidt@ekir.de) zwecks Terminabsprache sind zwingend. Für die Gemeinde und Pfarrer Schmidt ist das Angebt des Einzelabendmahls ein wichtiges Anliegen: „Auch wenn wir wegen der Coronapandemie auf jegliche Berührung verzichten, so können wir dennoch miteinander und in der Gemeinschaft Jesu Christi Abendmahl feiern.“ Außerdem ist die Versöhnungskirche in Großenbaum nicht nur dienstags von 16 bis 18 Uhr, sondern auch an Karfreitag und am Ostersonntag von 10 bis 12 Uhr für Einzelbesuche zum Gebete, Innehalten oder Kerzenanzünden geöffnet. Seit einem Jahr steht ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor der Versöhnungskirche, das die Gläubigen an Tod und Auferstehung Jesu Christi. Wer möchte, kann in der Karwoche einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen und damit all das, was ihn im Moment beschwert, was an Sorge und Schuld auf ihm lastet und ihn traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen. Ein Meditationstext lädt zum Gebet ein. Ab Ostersonntag wird das Kreuz mit Blumen „geschmückt“. Damit soll der Osterfreude Ausdruck verliehen werden, dass Jesus auferstanden ist und das Leben über den Tod siegt. In der Gemeinde gibt es weitere Osteraktionen: So bemalen, bekleben und gestalten derzeit Kindergartenkinder Ostereier, die zum Fest in der Versöhnungskirche und auf den beiden „Hoffnungsbäumen“ (Apfelbäumen) vor dem Gemeindezentrum Rahm-West hängen. Zudem packen Engagierte der Gemeinde 130 Tüten für Kinder der Kirchengemeinde. Darin findet sich ein kleiner kindgerechter Ostergottesdienst, den man zuhause in der Familie feiern kann. Außerdem sind darin noch andere Überraschungen und ein Bastelangebot zu finden. Die Tüten hängen an einer Wäscheleine unter dem Vordach der Versöhnungskirche und können ab Karfreitag von dort abgenommen werden. Den kindgerechten Gottesdienst und die Bastelanleitung gibt es auch ab Karfreitag auf der Homepage www.ekgr.de/start zum Herunterladen. Ebenfalls auf der Homepage finden sich im Laufe der Karwoche der Jugendkreuzweg mit Bildern und meditativen Texten und eine Lesepredigt zum Hören, die es auch ausgedruckt zum Mitnehmen im Predigtkasten unter dem Glockenturm der Kirche gibt. In der Osternacht gibt es eine Lichteraktion, denn bei gutem Wetter sollen Gläschen mit Teelichten auf einem Tisch neben das Kreuz auf die Gemeindewiese gestellt werden. Daneben steht eine Laterne mit dem Licht der Osterkerze. Alle Menschen sind eingeladen das Osterlicht mit nach Hause zu nehmen. Sollte das Wetter schlecht sein, sind die Kerzen auf einem Tisch unter dem Kirchendach zu finden. Ein Osterbaum steht bereits auf der Wiese vor der Kirche. Er wird mit Ostereiern behängt, die mit einer Süßigkeit und einem „Osterwort“ gefüllt sind. An den Ostertagen darf man sich gerne eines der Eier mit nach Hause nehmen. Nicht zuletzt gibt es noch die „Wand der Vorfreude“: Die Kirchengemeinde lädt alle Menschen dazu ein, auf einer „Wand der Vorfreude“ unter dem Vordach der Versöhnungskirche auszudrücken, wie sie fühlen und was sie tun werden, wenn die Pandemie ihr Leben nicht mehr bestimmt. Wer mag, kann diese Freude auch per Mail an die Gemeinde schicken, wo die Fotos und Texte ausdruckt und ganz real zu den anderen Vorfreuden an der Wand hinzufügt werden. Wichtiger Hinweis: In dem Gotteshaus und auf dem gesamten Kirchengelände gelten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://ekgr.de/start.
  • Drei evangelische Gemeinden laden auch zu Ostern zu gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

    (aktualisiert am 29.03.2021)

    In der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis werden in diesem Jahr keine Ostergottesdienste in den Kirchen gefeiert, die Ostergrüße und die biblischen Impulse zum Fest kommen aber online und auch per Post zu den Kleinsten und den Großen.   

    So hat die Gemeinde Angebote für Kinder und Familien zu Ostern vorbereitet, die auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden sind. Dazu gehört auch ein die Reihe „Gute-Nacht-Geschichtete am Kamin“ zu der es in der Karwoche die Sonderfolge „Eine Nacht voller Kummer“ gibt. In ihr erzählt Pfarrerin Ute Sawatzki in kindgerechten Worten die Geschichte von Jesu letzter Nacht. Außerdem gibt es einen Videogottesdienst für Familien zum Thema „Aus der Finsternis ins Licht“ und man kann eine kleine Osterliturgie für Familien auf der Seite abrufen und ausdrucken, um sie dann gemeinsam zu feiern.

    Pfarrerin Sara Randow hat einen Ostergruß in Form einer längeren Andacht für die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime auf dem Gebiet der Gemeinde vorbereitet. Wer mag, kann sich diesen Ostergruß auch per Email zuschicken lassen (sara.radow@ekir.de), und wer mag, kann sich die ausgedruckte Andacht per Post kostenfrei zuschicken lassen (Tel.: 0203 / 29513500). Auch die Jugendlichen und Konfis der Gemeinde bekommen in diesem Jahr Osterpost. Neben einem kleinen Impuls von Pfarrerin Sara Randow gibt es Basteleien, die Jugendleiterin Isa Dvorak mit fleißigen Helfenden gebastelt hat. 

    Schließlich gibt es mehre Onlinegottesdienste: Abwechselnd aus Kirchen des Duisburger Südens Gottesdienste im Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen gut an. Die drei setzen ihre im Dezember begonnene Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste auch über Ostern fort. Die Leitungen drei Nachbargemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) haben entschieden, dass wegen der hohen Infektionszahlen über Ostern keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden. Dafür werden wie schon sein seit dem vierten Advent weiterhin Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung gestellt. So ist am Gründonnerstag, 1. April 2021 ab mittags von Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575) eine Videoandacht aus der Kirche am See online im Netz. Am Karfreitag 2. April 2021 ist ab 8 Uhr ein Online-Gottesdienst zu sehen, dessen Teile in der Jesus-Christus-Kirche, der Gnadenkirche und der Kirche Wanheim aufgenommen wurde. Es wirken Pfarrerin Almuth Seeger (0203 770607) und die Pfarrer Björn Hensel (0203 702300) und Rolf Seeger (0203 7395696) sowie ein Musikteam aus den drei Gemeinden mit. Am Karsamstag, 3. April gibt es im Netz um 22 Uhr eine Livestream-Andacht vor der Wanheimer Kirche mit kleinem Osterfeuer, die Pfarrer Rolf Seeger hält und Daniel Drückes musikalisch begleitet. Am Ostersonntag, 4. April 2021 schließlich ist ab 8 Uhr wieder ein Gottesdienst online, dessen Teile in den drei Kirchen aufgezeichnet wurde. Es wirken Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 726575) und die Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 722383) und Rolf Seeger sowie ein Musikteam mit. Die entsprechenden Links zu diesen Gottesdiensten und allen weiteren Onlinegottesdiensten der drei Gemeinden im April sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 

Ostern in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises in der Duisburger Mitte

 

  • Ostern in Alt-Duisburg
    Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert zur Osterzeit keine Gottesdienste vor Ort. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinde wenden sich aber an den Feiertagen über Online-Andachten an die Menschen und auch die Kirchenmusiker laden mit eigenen Angeboten im Netz zum Hören und Mitsingen ein. Alle Internetangebote der Gemeinde sind auf dem Youtube-Kanal „evangelisch alt-duisburg“, der bis jetzt „Lutherkirche alt-duisburg“ hieß, zu finden. Dort gibt es am Gründonnerstag, 1. April um 17 Uhr eine Abendandacht Pfarrerin Sabine Schmitz (0174 51665203), die im livestream übertragen wird. Ebenfalls live zu sehen ist am Karfreitag, 2. April um 10 Uhr die Andacht mit Pfarrer Martin Winterberg (0203-311176). Die Osternacht mit Pfarrer Stefan Korn (0203-330490) kommt am 3. April um 22 Uhr ebenfalls live auch der Lutherkirche, ebenso die Andacht mit Pfarrer Korn am Ostersonntag um 10 Uhr. Eine ganz besondere Andacht feiert Pfarrer Stephan Blank (0203-24808) am Ostersonntag um 12 Uhr, denn live geht mit ihm auch die Handpuppe Luzie-Lotta auf Sendung, die Kinder der Gemeinde aus früheren Gottesdiensten kennen und inzwischen auch mehrfach im Internet gesehen haben: Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen, den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine Geschichte erzählen und berichten, was sie an Ostern Besonderes vor hat. Ihr Kumpel, Pfarrer Blank, wird Osterlieder singen und auch Gitarre dazu spielen. Weitere Musik aus der Gemeinde kommt in der Osterzeit von den beiden Kantoren der Gemeinde: Andreas Lüken stellt in der Lutherkirche aufgezeichnete Osterlieder zum Mitsingen in Kooperation mit Kirchenmusiker Volker Nies aus der Nachbargemeinde für zu Hause ins Internet auf dem youtube Kanal „evangelisch alt-duisburg“. Salvatorkantor Marcus Strümpe stellt auf dem gleichen Kanal ein in der Marienkirche mit kleiner Besetzung aufgezeichnetes Karfreitagskonzert ins Netz. Zu sehen ist es dort ab 17 Uhr an Karfreitag. Die Gemeinde wendet sich zudem auch an ältere Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben: Interessierte Seniorinnen und Senioren erhalten eine Sonderausgabe des sogenannten „Grünen Briefes“. Dieser wird über die  Leiterin des Seniorentreffs der Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Monika Philipp-Korn, seit Beginn der Pandemie verteilt. Mit dem „Grünen Brief“ will der Seniorentreffs den Menschen, Hoffnung machen, Kurzweil und Gesprächsangebote bieten und ein wenig dafür sorgen, dass der Alltag nicht „grau in grau“ bleibt in dieser schwierigen Zeit. Für die Osterausgabe des mittlerweile 26. Grünen Briefes sind diesmal einige Jugendliche der Gemeinde kreativ geworden und haben Kugelschreiber aus nachhaltiger und umweltfreundlicher Pappe mit Fingerspitzengefühl und Ideenreichtum individuell bemalt. Alle erhalten somit ein Unikat, denn keiner der insgesamt 250 Kugelschreiber gleicht dem anderen. „Dies ist ein Ostergeschenk und soll  Freude bereiten“ sagt Monika Philipp-Korn (Tel: 0203-330490, Mail: monika.philipp-korn@ekir.de). Menschen, die ab Ostersonntag beim einem Spaziergang an der Lutherkirche vorbeikommen, sehen dann von weitem ein vor dem Gotteshaus geschmücktes Blütenkreuz – es ist dort schon eine kleine Tradition und symbolisiert farbenfroh die vielen kleinen frohen Umbrüche und erlebbaren kleinen und großen „Auferstehungen“ im Leben. Diesmal sind dort eine Oster-Meditation zum Thema „Blühen“, ein Ostergebet und einen österlichen Segen zu finden, und alle Menschen sind eingeladen sich diese mitzunehmen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter ww.ekadu.de.
  • Ostern wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert
    (aktualisiert am 30.3.2021)
    Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in seiner gestrigen Sondersitzung beschlossen, alle Gottesdienste bis zum 11. April auszusetzen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Ostern will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Wie an Weihnachten gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene geistliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und wie auch zu Weihnachten sollen auch jetzt zum Fest im Eingangsbereich des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Str. 65 auf einer gespannten Wäscheleine Tüten zum Mitnehmen hängen. Diese enthalten kleine Überraschungen und „ein bisschen Osterfreude“, die so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

  • Zoom-Abendmahl und Telefon-Andachten in Neudorf-Ost
    Die Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost hat mit großem Bedauern entschieden, dass auch über die Feiertage keine Präsenz-Gottesdienste im Gemeindezentrum an der Wildstraße stattfinden werden. Aber es gibt andere seelsorgliche Angebote, zu denen das Presbyterium herzlich einlädt. So feiert die Gemeinde am Gründonnerstag, 1. April 2021 um 18 Uhr online über Zoom einen Abendmahl-Gottesdienst mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihren Familien. Selbstverständlich sind auch alle anderen zu diesem Online-Gottesdienst eingeladen. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 30. März  per email bei Pfarrer Rainer Gertzen an (rainer.gertzen@ekir.de), der dann Zugangsdaten und weitere Informationen zugeschickt. An Karfreitag, Ostermontag und Ostersonntag sind Christinnen und Christen zur Feier einer Telefon-Andacht eingeladen; Beginn ist jeweils um 11 Uhr und die Anleitung dazu gibt es auf der Internetseite www.neudorf-ost.de. Außerdem schickt die Gemeinde Neudorf-Ost an die über 2000 Haushalte ihrer Mitglieder einen Brief zusammen mit einer Postkarte und einem Ostergruß und Infos zu den genannten Angeboten. Zusätzlich gibt es ein Grundschulschulgottesdienst-Video für die Mozartschule, das über https://padlet.com/RainerGertzen/Neudorf gesehen werden kann. Rückfragen zu allen Angeboten beantwortet Pfarrer Gertzen (Mobil: 0176 58944275).
  • Die Hochfelder Pauluskirche ist zu Ostern geöffnet
    Zu den Osterfeiertagen wird die Pauluskirche in Hochfeld geöffnet sein. Dies hat die evangelische Gemeinde Hochfeld beschlossen und lädt zum Gottesdienst mit Pfarrer Martin Hoffmann am Gründonnerstag, 1. April um 18 Uhr ein. Ein weiterer Gottesdienst ist für Karfreitag, 2. April 2021 um 9.30 Uhr mit Pastor Stefan Lüben geplant, und an Ostersonntag, 4. April 2021 soll um 9.30 Uhr ein Gottesdienst mit Pfarrer Martin Hoffmann gefeiert werden. Sollte die Gemeindeleitung aufgrund des Infektionsgeschehens entscheiden, dass die geplanten Gottesdienste ausfallen, wird das Gotteshaus dennoch zu den genannten Zeiten geöffnet: für Einzelbesuche zum Innehalten, Gebete und Kerzenanzünden. Bei der „Offenen Kirche“ müssen wie auch zu den Gottesdiensten die Hygieneregeln beachtete werden und schon beim Betreten der Kirchengeländes und während des gesamten Aufenthaltes medizinische Mund-Nasen-Masken getragen werden. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde https://hochfeld.ekir.de.

 

Ostern in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises im Duisburger Norden

 

  • Doch kein Präsenzgottesdienst am Osterosnntag in der Beecker Kirche
    (aktualisiert am 2.04.2021)
    Anders als noch in einer Info für die Medien am 29.3 mitgeteilt, hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck dazu entschieden, am Ostersonntag, 4. April, doch KEINEN Präsenzgottesdienst zu feiern. Stattdessen wird ein Gottesdienst aus der Beecker Kirche aufgezeichnet. Der Link dazu ist dann auf der Internetseite www.ruhrort-beeck.de zu finden. Dort ist auch der Karfreitagsgottesdienst zu sehen, in dem Pfarrer i.R. Tijmen Aukes predigt.   

  • Neumühl: „Offene Kirche“ zu Ostern und Predigt aus der Box
    Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des verlängerten Lockdowns und damit auch zu Ostern noch keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Zu den Feiertagen ist die Gnadenkirche für Einzelbesuche einen Spalt - zum Innehalten und kurzen Verweilen - geöffnet. Und geistliche Impulse gibt es durch die Predigt zum Mitnehmen an der Kirche und zum Hören im Netz. Die Gemeinde lädt zum Besuch der Gnadenkirche ein, denn das Gotteshaus ist am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 10 bis 12 Uhr als „Offene Kirche“ zum Innehalten und Beten geöffnet. Es gelten Abstandsregeln und selbstverständlich Maskenpflicht auf dem gesamten Kirchengelände. Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl verweist außerdem auf das schon länger bestehende Angebot der „Predigt aus der Box“ und lädt ein, sich die jeweils aktuelle Predigt aus dem Behälter am Baum auf dem Kirchenvorplatz mitzunehmen. Diese Kurzandacht ist auch als Tonaufnahme auf der Internetseite der Gemeinde www.neumuehl.ekir.de zu hören. Für direkte Gespräche stehen Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (0203 60888999) und Pfarrer Michael Hüter (0203 98582930) gerne zur Verfügung.
  • Meiderich: Onlinegottesdienste, offene Kirche und mehr
    Ostergottesdienste werden in der evangelischen Kirche in Meiderich wie auch im Anfangsjahr der Pandemie nicht gefeiert. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde „schweren Herzens“ entschlossen. Doch entmutigen lässt sich die Gemeindeleitung nicht, denn zusammen mit anderen gibt es zum Osterfest und auch danach Internetgottesdienste, digitale Impulse, aber auch freitags eine „Offene Kirchentür“, die zum Verweilen und stillen Gebet im Gotteshaus einlädt.  Beginnend mit Karfreitag sind von 16 bis 18 Uhr die Türen der Kirche, Auf dem Damm, geöffnet und die Gemeinde lädt ein, dort innezuhalten und eine Kerze anzuzünden. Der Raum der Kirche vermittelt Ruhe und ein ermöglicht ein Atemholen in diesen oft zermürbenden Zeiten. Gerade zur Nachmittagszeit bringen die wieder eingebauten farbigen Fenster eine wärmende Atmosphäre von Licht und Leichtigkeit in die Kirche. Maskentragen beim Besuch ist Pflicht, Engagierte der Gemeinde kümmern sich um die nötigen hygienischen Vorkehrungen und würden sich freuen, die Menschen dort begrüßen zu dürfen. Wer die Verbindung zur Gemeinde telefonisch halten möchte, ist eingeladen, sich im Gemeindebüro (0203/4519622) zu melden, wo es auch weitere Kontakte für Gespräche mit den Pfarrern und Pfarrerinnen gibt. Gemeinschaft und Gemeindeleben sollen auch über die geistlichen Angebote im Netz entstehen: So gibt es am Karfreitag ab 11 Uhr einen gemeinsamen Online-Gottesdienst mit der evangelischen Nachbargemeinde Obermeiderich aus der Kirche an der Emilstraße und der Gottesdienst am Ostersonntag wird um 11 Uhr live aus der Kirche Auf dem Damm übertragen. Alle digitalen Formate sind - auch nach der Veröffentlichung - auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden. Zusätzlich ist auf dieser Internetseite eine Videoreihe zu Themen aus der Kirchengemeinde zu finden: Das Format „Augenblick mal! – Einblicke – Ausblicke aus Ihrer Kirchengemeinde“ lädt ein, einmal hinter die Kulissen der Meidericher Gemeinde zu schauen.
  • Online-Gottesdienste vor Ort in Obermeiderich
    Die Osternacht mit großem Gottesdienst, anschließendem Lagerfeuer mit Bratwurst und Musik hat in der evangelischen Gemeinde Obermeiderich eine lange Tradition und es kommen in jedem Jahr meist 300 Menschen zur Kirche an der Emilstraße. Darauf verzichtet die Gemeinde wegen der Pandemie in diesem Jahr, denn die Organisation gerade solcher Gottesdienste kann mit keinem noch so guten Sicherheitskonzept verantwortet werden. Mit dieser Begründung hat das Presbyterium beschlossen, mindestens bis zum 5. April weiterhin keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ostern soll aber auch in Obermeiderich nicht ausfallen, denn die Gemeinde wird mit geistlichen Onlineangeboten weiterhin im Netz auf www.obermeiderich.de präsent sein: So z.B. mit dem Gottesdienst am Karfreitag, 2. April ab 11 Uhr und dem am Ostersonntag um 11 Uhr, die beide zusammen mit der evangelischen Nachbargemeinde gestaltet werden.
  • Leseandacht zum Mitnehmen und stilles Gebet zu Ostern in der Hamborner Friedenskirche  Gottesdienste können in der Friedenskirche während des Lockdowns auch zu Ostern nicht gefeiert werden, doch die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihr Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 auch am Karfreitag und Ostersonntag von 9.30 und 10.30 Uhr zum stillen Gebet. Besucherinnen und Besucher sind zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Es erklingt leise Orgelmusik. Zudem kann eine Leseandacht mitgenommen werden. Wer mag, kann das Gotteshaus auch nach Ostern besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Besuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen. Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann und Pfarrerin Elke Banz gerne zur Verfügung. Die Öffnung der Kirche für Einzelbesuche ist Teil eines Beschlusses, den die Gemeindeleitung letzte Woche getroffen hat. Zu dem Beschluss gehört auch, dass  während des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden können: Solange der 7-Tage-Corona-Inzidenzwert für den Stadtbezirk Hamborn nicht unter 100 liegt, verzichten die Gemeinde auch weiterhin auf die Feier von Präsenzgottesdiensten. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Internet unter www.friedenskirche-hamborn.de.
  • Offene Kirche, Osterweg und Internetangebote
    Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh in der Osterzeit
    Zur Osterzeit lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh zur stillen Einkehr und zum Gebet in die Kreuzeskirche und zum Passions- und Osterweg auf dem Außengelände der Lutherkirche ein. Zudem wendet sich die Gemeinde auch mit geistlichen Impulsen übers Internet an die Menschen. Gottesdienste in den Kirchen werden nicht gefeiert. Die Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ist am Ostersonntag, 4. April von 11 bis 13 Uhr zur stillen Einkehr, für das Anzünden einer Kerze oder für ein Gespräch mit Pfarrer, Pfarrerin und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde geöffnet. Für den gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit lädt die Gemeinde insbesondere Familien mit Kindern zum Spaziergang auf dem Osterweg auf dem Außengelände des Gemeinde-Kindergartens neben der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, ein: Ostern riechen, schmecken, fühlen, hören, ein Hoffnungsbild mit Straßenkreide gestalten - das beschreibt nur einige der Stationen auf dem Weg. Dabei stehen Blüten und Schmetterlinge als Symbole der Verwandlung und des neuen Lebens im Mittelpunkt – sie laden am Familienzentrum zum Mitnehmen ein. Natürlich alles unter strengen Hygieneregeln. Während des Lockdowns werden weiterhin in der Bonhoeffer Gemeinde keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Gerne können Menschen für ein seelsorgliches Gespräch jederzeit einen Termin mit Pfarrerin Birgit Brügge (0203 / 75969701), Pfarrerin Anja Humbert (0203 / 4061646) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) vereinbaren. Aktuelle Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org und auf den Social-Media-Kanälen der Gemeinde.

 


 

Weiterhin keine Präsenzgottesdienste in Buchholz und Wedau

(19.03.20201)

Wegen der hohen Inzidenzzahlen für Duisburg hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis beschlossen, weiterhin auf die Feier von Gottesdiensten in den Kirchen zu verzichten und auch die Gemeindezentren vorerst bis Ende April geschlossen zu halten. Für das Leitungsgremium war es „die einzig zu verantwortende Entscheidung“, heißt es auf der Gemeindeseite www.trinitatis-duisburg.de.

Eigentlich war ab 1. April mit dem Beginn der Osterzeit ein hoffnungsvoller Neustart der Gottesdienste in der Kirchengemeinde Trinitatis geplant. Doch vor dem Hintergrund der Inzidenzzahlen, die in Duisburg deutlich über der roten Grenze von 100 liegen, hat das Presbyterium weiterhin alle Präsenzgottesdienste abgesagt. „Wir sehen darin nicht nur die einzig verantwortbare Entscheidung für die Gesundheit aller Betroffenen, sondern verstehen es auch als ein Zeichen der Solidarität mit den vielen Einrichtungen, die derzeit auch wieder geschlossen werden müssen bzw. gar nicht erst öffnen durften.“ Auch die Gemeindezentren bleiben weiterhin bis vorerst Ende April geschlossen. In der nächsten Sitzung am 14. April wird das Presbyterium erneut die Situation prüfen und dann auch über die Öffnungsmöglichkeiten des Jugendzentrums beraten.

Solange die Gemeinde keine Präsenzgottesdienste anbieten kann, lädt sie weiterhin zu den Videobotschaften und geistlichen Angeboten im Internet ein, die im Verbund mit den Kirchengemeinden Wanheim und Wanheimerort an jedem Sonntag im Internet auch über die Seite www.trinitatis-duisburg.de zu sehen sind.   

 


 

Onlinegottesdienste, offene Kirche und mehr

(19.03.2021)

Ostergottesdienste werden in der evangelischen Kirche in Meiderich wie auch im Anfangsjahr der Pandemie nicht gefeiert. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde „schweren Herzens“ entschlossen. Doch entmutigen lässt sich die Gemeindeleitung nicht, denn zusammen mit anderen gibt es zum Osterfest und auch danach Internetgottesdienste, digitale Impulse, aber auch freitags eine „Offene Kirchentür“, die zum Verweilen und stillen Gebet im Gotteshaus einlädt.  

Beginnend mit Karfreitag sind von 16 bis 18 Uhr die Türen der Kirche, Auf dem Damm, geöffnet und die Gemeinde lädt ein, dort innezuhalten und eine Kerze anzuzünden. Der Raum der Kirche vermittelt Ruhe und ein ermöglicht ein Atemholen in diesen oft zermürbenden Zeiten. Gerade zur Nachmittagszeit bringen die wieder eingebauten farbigen Fenster eine wärmende Atmosphäre von Licht und Leichtigkeit in die Kirche. Maskentragen beim Besuch ist Pflicht, Engagierte der Gemeinde kümmern sich um die nötigen hygienischen Vorkehrungen und würden sich freuen, die Menschen dort begrüßen zu dürfen.

Wer die Verbindung zur Gemeinde telefonisch halten möchte, ist eingeladen, sich im Gemeindebüro (0203/4519622) zu melden, wo es auch weitere Kontakte für Gespräche mit den Pfarrern und Pfarrerinnen gibt.

Gemeinschaft und Gemeindeleben soll auch über die geistlichen Angebote im Netz entstehen: So gibt es am Karfreitag ab 11 Uhr einen gemeinsamen Online-Gottesdienst mit der evangelischen Nachbargemeinde Obermeiderich aus der Kirche an der Emilstraße und der Gottesdienst am Ostersonntag wird um 11 Uhr live aus der Kirche Auf dem Damm übertragen. Am Sonntag darauf, am 11. April gibt es ab 11 Uhr einen gemeinsamen Online-Gottesdienst aus der Kirche Obermeiderich und an den letzten beiden April-Sonntagen ist ab 10 Uhr der jeweils aktuelle Impulse der Woche zu sehen und zu hören. Alle digitalen Formate sind - auch nach der Veröffentlichung - auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden. Zusätzlich ist auf dieser Internetseite eine Videoreihe zu Themen aus der Kirchengemeinde zu finden: Das Format „Augenblick mal! – Einblicke – Ausblicke aus Ihrer Kirchengemeinde“ lädt ein, einmal hinter die Kulissen der Meidericher Gemeinde zu schauen. Ende März erscheint die vierte Folge mit dem Thema „Der Hahn auf der Kirche und die hintergründige Geschichte, wie es dazu kam“ und überrascht mit neuen Einsichten um den stattlichen Hahn in Meiderich.  

 

 


 

„Offene Kirche“ zu Ostern in der Evangelischen Gemeinde Neumühl

(19.03.2021)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des verlängerten Lockdowns und damit auch zu Ostern noch keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Zum Ökumenischen Kreuzweg und zu den Feiertagen ist die Gnadenkirche aber für Einzelbesuche einen Spalt - zum Innehalten und kurzen Verweilen - geöffnet. Und geistliche Impulse gibt es durch die Predigt zum Mitnehmen vor der Kirche und zum Hören im Netz.

Am Freitag vor der Karwoche wird in Neumühl traditionell der ökumenische Kreuzweggottesdienst gefeiert. Wegen des aktuellen Pandemiegeschehens ist dies zwar in diesem Jahr nicht möglich, doch die Gnadenkirche wird stattdessen am 26. März 2021 von 17 bis 19 Uhr geöffnet, so dass dort die ausgestellten Kreuzwegbilder bei einem Rundweg betrachtet werden können. Es gelten Abstandsregeln und selbstverständlich Maskenpflicht. Dies trifft auch auf den Besuch der Kirche zu den Osterfeiertagen zu, denn das Gotteshaus ist am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 10 bis 12 Uhr zum Innehalten und Beten geöffnet.

Die Gemeinde verweist außerdem auf das schon länger bestehende Angebot der „Predigt aus der Box“ und lädt ein, sich die jeweils aktuelle Predigt aus dem Behälter am Baum auf dem Kirchenvorplatz mitzunehmen. Diese Kurzandacht ist auch als Tonaufnahme auf der Internetseite der Gemeinde www.neumuehl.ekir.de zu hören.
 

 


 

Evangelische Gehörlosenseelsorge und evangelische Schwerhörigenseelsorge
Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(19.03.2021)

Wegen des Lockdowns kann auch der für März geplante Gottesdienst der Gehörlosengemeinde nicht vor Ort gefeiert werden. Darum haben Pfarrerin Rebecca Lackmann  und Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auf Youtube hier.

Aufgenommen wurde der März-Gottesdienst, in dem auch die gehörlose Gottesdienstmitarbeiterinnen Annegret Rättig und Dagmar Berger mitwirkten, in der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Im Predigttext geht es um den Verrat des Jüngers Judas an Jesus (Johannes 13,21-30). Im Gottesdienst wurde das Thema der Versuchung – erweitert um die Vaterunser-Bitte „Und führe mich nicht in Versuchung“ – in der Predigt aufgegriffen. Predigt und Fürbittengebet liegen auch in Textform vor und werden gerne als Ausdruck per Post kostenfrei zugeschickt (Tel.: 0203 / 29513500).

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste meist in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten. 

 


 

Auch Marienkirche und Salvatorkirche machen zur „Earth Hour“ das Licht aus

(18.03.2021)

Am 27. März 2021 werden in über 100 Ländern Millionen Menschen im Rahmen der weltweiten Aktion für 60 Minuten das Licht ausschalten. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg unterstützt die vom WWF ins Leben gerufene Aktion „Earth Hour“ und lässt die Außenbeleuchtung an der Salvatorkirche und der Marienkirche von 20.30 bis 21.30 Uhr erlöschen.

Die Gemeinde beteiligt sich seit vielen Jahren an der jährlichen „Earth Hour“, weil sie alle anderen mit dem Lichtausschalten ein sichtbares Zeichen für den Schutz der Schöpfung und den Schutz des Klimas setzen will. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Ungewöhnliches Online-Format zum "Ökumenischen Kreuzweg der Jugend" in Duisburg-Meiderich

(18.03.2021)

„Backstage“ – so heißt der diesjährige „ökumenische Kreuzweg der Jugend“, der am 26. März um 18.00 Uhr in Meiderich auf sehr ungewöhnliche Weise begangen wird. Vorbereitet von einem Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen der katholischen Pfarrei St. Michael sowie der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich erwartet das eher junge Publikum per Live-Stream eine Inszenierung von fünf Kreuzwegstationen, eingebunden in ein Theaterstück über die Proben zu einem Passionsspiel in Oberammergau.

Das eher junge Publikum erwartet per Live-Stream eine Inszenierung von fünf Kreuzwegstationen, eingebunden in ein Theaterstück über die Proben zu einem Passionsspiel in Oberammergau.

Alle Darsteller bewegen sich bei „backstage“ auf zwei Ebenen: Einerseits spielen sie Schauspieler im Austausch mit Technik und Regie bei einer Probe, andererseits müssen sie sich intensiv mit der biblischen Figur identifizieren, deren Rolle sie später im Passionsspiel einnehmen sollen. Das ist schon eine echte Herausforderung an das schauspielerische Talent der teilweise noch sehr jungen Akteure. „Man erlebt sozusagen das Making-of eines Theaterstücks, sieht, wie die Schauspieler auf die Bühne gehen, wie sie im Rampenlicht stehen und wie sie versuchen, im Dialog mit ihrem Regisseur ihre eigene Rolle auf der Bühne zu bestimmen“, erläutert Gemeindepädagoge Dirk Strerath aus dem Vorbereitungsteam das Konzept.

Etwa 20 Jugendliche und Erwachsene werden am 26. März alles daran setzen, ihr ehrgeiziges Ziel zu erreichen, aus einem Theaterstück über die Proben zu Passionsspielen einen stimmungsvollen Gottesdienst zu machen. Technik, Musik, Einsatz der Sprecherinnen und Sprecher, all das koordiniert Dirk Strerath von der evangelischen Kirche. Unterstützt wird er dabei von einem Team aus Seelsorgerinnen und Seelsorgern beider Konfessionen.

Sowohl in der Vorbereitung als auch später bei der Durchführung des Jugendkreuzwegs in der evangelischen Kirche Mittelmeiderich will das Team in Zeiten von Corona ganz neue Wege gehen. „Für mich ist es ein Abenteuer, hier in der evangelischen Kirche mit ihren technischen Möglichkeiten solch einen Gottesdienst durchführen zu können“, sagt die katholische Seelsorgerin Christa Scholten-Herbst. „Wir hatten schon bei der Vorbereitung so viel Spaß und so intensive Gespräche, dass ich hoffe, dieser Spirit erreicht beim Live-Stream auch die, die an den Computerbildschirmen und Handys mitfeiern werden.“

Zu erleben sein wird „backstage“ am 26. März um 18.00 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ oder über die Website www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Gemeinsam durch die Fastenzeit „Den Weg Jesu mitgehen“
Ökumenische Passionsandachten im Duisburger Norden

(16.03.2021)

Auch in der diesjährigen Fastenzeit will die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh mit der katholischen Pfarrei St. Johann gemeinsam mit möglichst vielen Christinnen und Christen einmal in der Woche eine ökumenische Passionsandacht feiern – aber anders als gewohnt: Wegen der Pandemie gibt es keine gemeinsamen Gottesdienste. Stattdessen hat das Vorbereitungsteam seine „ökumenischen Passionsandachten“ nun mit allen Texten und Liedern drucken lassen. Die Hefte liegen in den Kirchen aus und werden auf Wunsch auch auf dem Postweg zugeschickt.

Die Idee ist, dass alle, die eigentlich zu den Passionsandachten in die Kirche kommen wollten, die Andachten mit dem Heft nun jeweils mittwochs um 17 Uhr zuhause feiern können. Und das in dem Bewusstsein, dass viele andere dies im gleichen Moment auch tun. So kann „jede und jeder für sich und doch zusammen mit uns eine kleine Andacht feiern“, heißt es hierzu im Vorwort des Passionsheftes. Dort haben auch die Bilder der Künstlerin Ejti Štih ihren Eingang gefunden (so wie dieses hier; Foto: ©Ejti Stih/MISEREOR).

Die nächste Haus-Andacht ist am 17. März um 17 Uhr; das Begleitheft „Ökumenische Passionsandachten: Den Weg Jesu gehen!“ kann in der Obermarxloher Lutherkirche (sonntags 11 bis 13 Uhr und donnerstags von 19 bis 20 Uhr)  und der Marxloher Kreuzeskirche sonntags 11 bis 13 Uhr und mittwochs von 16 bis 17 Uhr) sowie in den in den katholischen Kirchen der Pfarrei St. Johann abgeholt werden. Das Heft wird auch kostenfrei per Post zugeschickt: 0203 44 98 99 80 oder 0203 75 96 97 00 oder Anfrage per E-Mail über st.johann.duisburg-hamborn@bistum-essen.de oder silke.dittberner@kirche-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(16.03.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 22. März 2021 von Jürgen Muthmann, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort, besetzt. Am 29. März 2021 ist Pfarrer Dirk Sawatzki aus der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis - zur gleichen Uhrzeit - am Hörer.

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West feiert wieder Gottesdienste

(15.03.2021)

Beginnend mit dem 21. März 2021 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West wieder regelmäßig Gottesdienst. Dazu lädt das Presbyterium der Gemeinde alle Gläubigen jeden 1. und 3. Sonntag im Monat um 18 Uhr zur Kirche St. Ludger am Ludgeriplatz 33 ein, die die katholische Nachbargemeinde hierfür zur Verfügung stellt.

Es gelten auch hier bekannte Schutzbestimmungen wie etwa Abstandhalten. Zudem ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend. Notwendig ist auch eine vorherige Anmeldung (Tel. 0160 2681632), bei der Namen, Adresse und Telefonnummer der Teilnehmenden aufgenommen werden. Die Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de

 


 

Familiengeschichten eines Duisburger Pfarrers

(14.03.2021)

Friedrich Brand ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets, dessen Wurzeln auch nach Schlesien reichen. In seinem Buch „Tief im Westen, wo der Osten nicht weit ist“ zeigt der ehemalige Gemeindepfarrer aus Wanheim durch Gedanken zu Aufzeichnungen und Fotos seiner Eltern und Großeltern, was diese ihm bewusst und unbewusst mit auf den Weg gegeben haben.

Pfarrer Brand, 1952 in Bochum geboren, wuchs in Essen auf, trat seine erste Stelle als Pfarrer in Oberhausen an und kam 1994 nach Duisburg. Der zweite Strang seiner Wurzeln reicht nach Schlesien, wo seine Mutter herkommt. Friedrich Brand beschreibt beide und nimmt die Lesenden mit in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg nach Breslau, zu den schlesischen Großeltern, einer Pastorenfamilie, die Gestapo und Nazis erlebt hat, und schließlich vertrieben wird. Dann geht es zu den westfälischen Großeltern, der Dortmunder Bergmannsfamilie und ihr Erleben der Dritten Reichs und der Kriegswirren. Danach schildert Pfarrer Brand eigene Erlebnisse aus seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland: das Bochum der 50er, die Verbindung zur Kirche oder das Wirtschaftswunder, das sich in der Familie am Käfer, am Ford und danach am Opel zeigte. Von den Erfahrungen seiner Vorfahren stellt Friedrich Brand immer wieder Verbindungen her zu eigenen Erlebnissen und Gedanken. Als Angehöriger der Nachkriegsgeneration empfindet er das Erbe der Vorfahren verbunden mit dem Glauben an Gott als Mahnung und Verpflichtung. Dieses Denken, der Glaube und die Wurzeln, die ihn beeinflussten, führten dazu, dass Friedrich Brand sich für den Pfarrberuf entschied: „Für mich bedeutete dieser Schritt nicht den Übergang in das Heilige oder Überweltliche, sondern den Schritt mitten in die Welt. (…) Sie (Anm.: die Kirche) ist Teil dieser Welt und die Gemeinschaft, die ihr angehört, ist aufgerufen, die Ungerechtigkeit in dieser Welt, in der wir leben, zu erkennen, und aufzudecken, sie zu verändern, die Gegenwart und Zukunft mitzugestalten und aus der Geschichte zu lernen.“   Am Schluss folgen Notizen aus dem Frühjahr 2020 zur Pandemie. Das Buch schließt den Kreis der Erinnerungen und Gedanken von Friedrich Brand mit dem Hoffnung gebenden Abschnitt „Erfahrungen der Vorfahren machen Mut“. Weitere Informationen über Pfarrer Brand gibt es auf der Internetseite www.koenig-brand.de.

 

 


 

Brigitte Jünger liest aus ihrem Roman „Der Mantel“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers e.V. übergibt Klassensatz des Romans an das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein

(14.03.2021)

Am 17. März liest Brigitte Jünger um 19 Uhr online aus ihrem Roman „Der Mantel“:  Fanette, ein 14-jähriges Mädchen aus Paris, kümmert sich um ihren 95-jährigen deutschen Nachbarn. Bevor sie im Rahmen eines Schüler-Auslandsaufenthaltes nach Deutschland reist,  überlässt er ihr den vergilbten Abholschein einer Schneiderei im Rheinland. Niemand glaubt, dass der darauf verzeichnete Mantel noch existiert.

Aber Fanette macht sich auf die Spur. Sie führt sie zur Geschichte einer jüdischen Familie. Dabei lernt sie jüdisches Leben im Rheinland kennen und setzt sich mit dem Holocaust auseinander. Eine reale Geschichte ist Ausgangspunkt des Romans.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers e.V. (GCJZ) und das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein laden gemeinsam zu der Lesung mit der Autorin ein. Der Anlass für die Lesung ist ein ganz besonderer: Die GCJZ hat das Schulreferat finanziell dabei unterstützt, das Buch in Klassenstärke zum gemeinsamen Lesen in der Schule anzuschaffen. Die Bücher sollen an diesem Abend virtuell übergeben werden.
Wer an der Online-Lesung teilnehmen möchte, kann sich über die Homepage des Schulreferates anmelden (https://schulreferat-duisburg-niederrhein.de) oder per Mail schulreferat@kirche-duisburg-niederrhein.de und bekommt dann die Zugangsdaten für die Zoom-Sitzung zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Text: www.kirche-moers.de

 


 

Keine Gottesdienste in der Kirchen der Auferstehungsgemeinde und der Gemeinde Großenbaum-Rahm an diesem Wochenende

(12.03.2021)

Da die Sieben-Tage-Inzidenz gestern in Duisburg auf über 100 angestiegen ist, fallen die für dieses Wochenende geplanten Gottesdienste in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und der Evangelischen Gemeinde Großenbaum-Rahm aus. Die drei Gotteshäuser öffnen dafür zur Stille und zum Gebet.

So sind am 14. März sowohl die beiden Kirchen der Auferstehungsgemeinde in Ungelsheim und Huckingen, als auch die Versöhnungskirche in Großenbaum dafür von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenplicht. Beide Gemeindeleitungen entscheiden anhand der weiteren Entwicklung der Inzidenzzahlen, wann wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert werden. Infos zu den Gemeinden und den jeweiligen Hygieneschutzbedingungen gibt es auf den Internetseiten www.egkr.de bzw. https://evaufdu.de. Rückfragen beantworten auch Pfarrer Ernst Schmidt (0203 / 39203597; Großenbaum-Rahm) und die Pfarrer der Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747).  

 


 

Doppelstatement von Superintendent Urban zu einem Jahr Pandemie

(12.03.2021)

Beim ersten Lockdown Mitte März vor einem Jahr dachte Pfarrer Dr. Christoph Urban wie viele auch, dass der Spuk schon bald nach Ostern vorbei sei. „Denkste“ sagt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg heute und blickt auf zwei ganz unterschiedliche Arten auf die Pandemie zurück und zugleich hoffnungsvoll nach vorn: So fragt er in einem Video danach, was bei aller Ohnmacht vor den vielen Problemen helfen kann. In der schriftlichen Ansprache nimmt er die letzten Monate unter anderen Gesichtspunkten in den Blick und macht am Schluss einen Vorschlag, was sich in das zweite Corona-Jahr an Gutem mitnehmen lässt. Text und Link zum Video sind beide auf www.kirche-duisburg.de hier zu finden

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(11.03.2021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 20. März 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 


 

Frühestens nach Ostern Gottesdienste vor Ort in Obermeiderich

(10.03.2021)

Die Osternacht mit großem Gottesdienst, anschließendem Lagerfeuer mit Bratwurst und Musik hat in der evangelischen Gemeinde Obermeiderich eine lange Tradition und es kommen in jedem Jahr meist 300 Menschen zur Kirche an der Emilstraße. Darauf verzichtet die Gemeinde wegen der Pandemie in diesem Jahr, denn die Organisation gerade solcher Gottesdienste kann mit keinem noch so guten Sicherheitskonzept verantwortet werden. Mit dieser Begründung hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 5. April weiterhin keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ostern soll aber auch in Obermeiderich nicht ausfallen, denn die Gemeinde wird mit geistlichen Onlineangeboten weiterhin im Netz auf www.obermeiderich.de präsent sein.

 


 

Info-Abend der TelefonSeelsorge
Das Gespräch wird gerade in Corona-Zeiten häufig angefragt

(10.03.2021)

Ein waches Ohr rund um die Uhr verspricht die TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen Anrufenden, die sich mit ihren Nöten und Problemen an diese ökumenische Einrichtung wenden. Viele Menschen wissen dies, so dass gerade in Corona-Zeiten Gespräche unter dem Dach der TelefonSeelsorge besonders häufig angefragt werden.

Für diese wichtige ehrenamtliche Mitarbeit an Hörer oder Tastatur bildet die TelefonSeelsorge einmal im Jahr Menschen aus. Auf der Grundlage der Gesprächsführung nach Carl Rogers werden sie u.a. in sechs Wochenendseminaren darauf vorbereitet, Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen am Telefon, in Mail und Chat sowie im unmittelbaren persönlichen Kontakt zu unterstützen.

Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem die Arbeit der TelefonSeelsorge und Details zur Ausbildung vorgestellt werden. Das Treffen findet am 23. März 2021 von 19 bis 21 Uhr statt. Coronabedingt wird der Ort der Veranstaltung das Internet sein. Die Einwahldaten für den Zoom-Vortrag sind im Büro der TelefonSeelsorge erhältlich (Tel.: 0203 / 2951 3331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de).

 

 


 

Die Evangelische Gemeinde Hochfeld feiert wieder Gottesdienste

(9.03.2021)

 

Die Evangelische Gemeinde Hochfeld lädt am 14. März 2021 um 11 Uhr zum ersten Mal seit Mitte Dezember wieder zum Gottesdienst in die Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, ein. Neben den weiterhin geltenden Schutzbestimmungen sind medizinische Masken, wie OP-Masken oder Masken der Kategorie FFP2 oder KN95 verpflichtend.

Dem Presbyterium war beim Beschluss, wieder Präsenzgottesdienste in der Gemeinde zu feiern, wichtig, sowohl dem Infektionsschutz als auch dem Interesse der Gläubigen gerecht zu werden. So ist das Gemeindeleben im Gottesdienst zwar wieder möglich, aber ohne die Feier des Abendmahls und ohne Gemeindegesang. Eingehalten werden müssen außerdem die bereits seit letztem Jahr bestehenden Regeln wie Abstand halten und die Händedesinfektion am Eingang. Eine Anmeldung zum Gottesdienst vorab ist nicht erforderlich. Die erweiterte Rückverfolgbarkeit wird durch die Registrierung am Sitzplatz sichergestellt, die erhobenen Daten werden nach vier Wochen datenschutzkonform vernichtet und ausschließlich auf Anforderung an das Gesundheitsamt weitergegeben. Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass ab dem 28. März 2021 die Sonntagsgottesdienste statt um 11 Uhr um 9.30 Uhr beginnen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 


 

Internet-Gottesdienst aus dem Duisburg Süden
Bei der Praystation geht´s um den Neustart

(9.03.2021)

Ein Team um die Gruppe GodCom und Pfarrer Samuel Dörr laden seit Beginn der Pandemie zur Feier ihres Jugendgottesdienstes im Internet ein; es wurden bisher 16. Jetzt laden sie zur nächsten Ausgabe der „Praystation“ ein - so heißt das Gottesdienstformat – und es geht in mehrfacher Hinsicht um den Neustart.

Pfarrer Dörr und die Gruppe GodCom (@god.com_du) fragen in diesem Gottesdienst nach den Chancen eines Neustarts im Leben der Menschen und in der Gesellschaft. Dazu laden sie im Vorfeld Konfirmandinnen und Konfirmanden und Jugendliche ein, bei einer Online-Umfrage mitzumachen (https://bit.ly/Filmklappe). Dort können alle beschreiben, was sie für einen Neustart brauchen und was dieser für sie bedeutet. Die Ergebnisse werden in dem Gottesdienst anonymisiert eingeblendet. Dieser Livestream-Gottesdienst startet am 12. März 2021 auf dem eigens eingerichteten YouTube-Kanal „Godi Digital“ um 19 Uhr. Wer bei der Umfrage mitmacht, hat zudem die Chance durch eine Verslosung eine Filmklappe zu gewinnen. Ausgesucht wurde dieser Preis, weil er wie kein anderer für den Neustart und die Praystation steht. Im Gottesdienst schauen Pfarrer Dörr und das Team von @god.com_du deshalb auch auf das vergangene Jahr und den Neustart, den sie damals mit dem digitalen Format der Praystation hingelegt hatten. Schließlich steht auch ein weiterer Neustart bevor: Pfarrer Samuel Dörr wird am 18. April von der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd mit einem Gottesdienst verabschiedet, denn er tritt im Mai in der Kirchengemeinde Bensberg seine erste Pfarrstelle an. Dies ist somit seine letzte Praystation in Duisburg, aber Pfarrer Dörr hofft, das Format in der neuen Gemeinde fortzusetzen. Pfarrer Dörr ist sicher, dass in der Duisburger Auferstehungsgemeinde die Gruppe GodCom weiterhin Praystation-Gottesdienste vorbereiten und gestalten wird. „Auch jetzt schon, kommen sehr viele Impulse aus der Gruppe, ich bin überzeugt, dass die Gruppe die nötige Kreativität hat, um weiterhin Praystation-Gottesdienste streamen zu können.“ Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de. 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(9.03.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist auch am Montag, 15. März 2021 von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 

 


 

Glauben macht nicht per se glücklich
KEFB lädt zum theologischen Seminar via Zoom

(4.03.2021)

Sarah Süsebeck, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen, spricht im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, darüber, wie sich das Lebensglück in den beiden geschwisterlichen Konfessionen finden lässt.

Ihr Diskussionspartner in der Videokonferenz ist am 8. März um 19.30 Uhr der emeritierte Theologie-Professor Franz-Josef Nocke im Dialog. Sarah Süselbeck ist überzeugt, dass Glauben nicht per se glücklich macht. „Also nur weil ich glaube, bin ich noch nicht automatisch ein glücklicher Mensch. Aber es ist so, dass ich Erfahrungen in und mit meinem Glauben machen kann, die mich glücklich machen“ verrät die Pfarrerin im Vorfled und fügt hinzu: „Diese Erfahrungen sind individuell verschieden.“ Was ihre glücklich machende Grunderfahrung im Glauben ist, stellt Pfarrerin Süselbeck in der Diskussion am 8. März vor. Diese Veranstaltung ist der Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Duisburg und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. in Kooperation gemeinsam organisierten. Das für dieses Jahr ursprünglich geplante Thema der Duisburg Akzente „Mauern“ aufnehmend, sollte es in der Reihe um das Glück gehen, (religiöse) Mauern zu überwinden und den Blickwinkel für einen neuen Umgang der Religionen miteinander zu weiten. 

Eine Anmeldung (Kursnummern: C1310004Z, C1310005Z, C1310006Z) per Telefon (0203 28104-74) oder online über die Homepage www.kefb.info ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr pro Veranstaltung beträgt 6,00 Euro.

 

 


 

Die Evangelische Gemeinde Meiderich sammelt Stoffmasken für den guten Zweck

(3.03.2021)

Stoffmasken dürfen derzeit nicht mehr überall getragen werden. In Afrika hingegen haben die meisten Menschen kaum Geld, um Masken zu kaufen und behelfen sich mit Tüchern, die nicht annähernd so viel Schutz wie eine Stoffmaske bieten. Das brachte die Organisation „Chanzo Kenya - Hoffnungsquelle für Kenias Kinder e.V.“ auf die Idee, überzählige Stoffmasken zu sammeln, um sie in das Dorf Mwandogo zu schicken. Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich unterstützt die Aktion von Herzen, so dass schon über 150 solcher Masken zusammengekommen sind, die nun bald ihren Weg über die Hilfsorganisation nach Afrika finden. Es dürfen aber gerne noch mehr werden, und wer mithelfen möchte, kann nicht mehr genutzte und gewaschene Stoffmasken im Gemeindebüro Meiderich, Auf dem Damm 8, oder im Untermeidericher Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststraße 44a, abgeben oder in den Briefkasten einwerfen. Mehr Infos gib es unter 0203 / 4519622 oder im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Riesenpinnwand an der Versöhnungskirche sammelt Texte und Bilder 

(3.03.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt alle Menschen dazu ein, auf einer „Wand der Vorfreude“ unter dem Vordach der Versöhnungskirche auszudrücken, wie sie fühlen und was sie tun werden, wenn die Pandemie ihr Leben nicht mehr bestimmt. Wer mag, kann diese Freude auch per Mail an die Gemeinde schicken, wo die Fotos und Texte ausdruckt und ganz real zu den anderen Vorfreuden an der Wand hinzufügt werden.

Die Idee zu der Aktion hatte ein ehrenamtlicher Mitarbeiter, der auch eins seiner Kinder im Kindergarten hat. Er sprach Pfarrer Ernst Schmidt und eine Presbyterin an und zu dritt feilten sie an der „Wand der Vorfreude“. Klar war allen: Viele sehen sich danach, endlich wieder Gemeindeleben zu gestalten und sich über Feste auf der Kirchenwiese mit vielen Menschen, Programmbühnen und Würstchenständen freuen zu können. „Auch wenn dies im Augenblick noch in weiter Ferne scheint, wird diese Zeit wiederkehren, und dies ist der Anlass auch andere dazu aufzurufen, schon einmal gedanklich in die Zukunft zu schweifen und sich auf die kleineren oder größeren Momente zu freuen, die alle nun schon länger vermissen“ meint Pfarrer Schmidt. Diese Ausdrücke von Vorfreude werden nun in der Kirchengemeinde gesammelt, und sie sollen in einer Ausstellung schon jetzt aufblühen.

Einige Ergebnisse sind auf der „Wand der Vorfreuden“, die unter dem Vordach der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee angebracht ist, sind schon zusammengekommen: So freuen sich Jüngere auf die Ferien und den Urlaub mit Oma, andere vermissen ihre Freunde und die Schule. Erwachsene freuen sich auf den Gottesdienst und das gemeinsame Singen, andere freuen sich darauf, bald wieder Menschen umarmen zu dürfen. Bei vielen Texten und Bildern taucht aber die Botschaft auf: „Bleibt gesund“ oder „stay safe.“

Die Gemeinde freut sich, wenn weitere Interessierte ihre „Vorfreuden“ auf Zettel aufschreiben oder auch Bilder malen und diese auf der Wand befestigen. Neben der realen Wand gibt es parallel auch eine virtuelle Wand auf der Homepage der Gemeinde www.ekgr.de. Alle Gedanken, Vorfreuden oder Fotos von Bildern können auch per Mail an homepage@ekgr.de geschickt werden. Die virtuelle und die reale Wand werden stetig miteinander abgeglichen und erweitert.

 

 


 

Offene Kirchen laden zum stillen Gebet ein

(3.03.2021)

Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg öffnen mehrere Gemeinden ihre Kirchen und laden zum stillen Gebet, Innehalten und zum Gespräch ein. Bei allen Besuchen gelten Maskenpflicht und weitere Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie.

Die Salvatorkirche in der Duisburger Innenstadt ist während der Pandemie derzeit dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, für Momente der Einkehr und der Besinnung sowie zum Kerzenanzünden. Ein Licht scheint besonders hell, denn die große Kerze auf dem Altar brennt zur Erinnerung an die Verstorbenen an und mit Covid-19. Zudem liegen am Eingang kleine Handzettel aus, auf denen ein Gebet zu lesen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Besucherinnen und Besucher ein, es leise für sich zu sprechen. Weitere Informationen gibt es bei den Pfarrern der Gemeinde, Stephan Blank (0203 / 24808) und Marin Winterberg (0203 / 311176)  sowie auf der Internetseite www.salvatorkirche.de.

Seit dem Beginn der Passionszeit sind die Kreuzeskirche in Marxloh und die Lutherkirche in Obermarxloh immer sonntags von 11 bis 13 Uhr für ein stilles Gebet, für das Anzünden einer Kerze oder für ein Gespräch mit dem Pfarrer, den Pfarrerinnen und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde geöffnet. Zusätzlich ist die Kreuzeskirche immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr und die Lutherkirche donnerstags von 19 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Es gelten die bestehenden Coronaschutzbedingungen, wie Abstandhalten und Maskenpflicht. Infos zu Gemeinde gibt es auf der Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org; gerne können Menschen für ein seelsorgliches Gespräch jederzeit einen Termin mit Pfarrerin Birgit Brügge (0203 / 75969701), Pfarrerin Anja Humbert (0203 / 4061646) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) vereinbaren.

Im Duisburger Norden ist auch die Hamborner Friedenskirche an zwei Wochentagen geöffnet, und es erklingt leise Orgelmusik: sonntags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr und donnerstags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr.  Pfarrerin Elke Banz (0203 / 558788) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703) stehen für Einzelgespräche gerne auch vor Ort zur Verfügung. Das Tragen einer Maske beim Kirchenbesuch ist verpflichtend; weitere Infos gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. Anlässlich des ökumenischen Weltgebetstages der Frauen ist die Friedenskirche auch am 5. März 2021 von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Ebenso ist an dem Tag aus gleichem Anlass die evangelische Kirche in Meiderich, Auf dem Damm von 15 bis 17 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet.

Im Duisburger Süden lädt die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit Ende Februar zwar wieder zum Gottesdienst in die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ein. Zusätzlich zu den gemeinsamen Sonntagsgottesdiensten ist die Kirche jedoch immer dienstags von 16 bis 18 Uhr zur Stille und zum Gebet geöffnet. Auch hier gelten Schutzbestimmungen und das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.ekgr.de oder bei Pfarrer Ernst Schmidt (0203 / 39203597).

Auch die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt wieder zur Feier der Gottesdienste nach Ungelsheim und Huckingen ein. Überschreitet jedoch donnerstags die Infektionsinzidenz in Duisburg den Wert von 100, fallen die Gottesdienste aus: In dem Fall wird in der Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, und der Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91, von 10 bis 12 Uhr die „Offene Kirche“ angeboten, die zur stillen Andacht einlädt. Das Tragen von Schutzmasken ist auch hier verpflichtend. Weitere Infos zur Gemeinde und dem Hygienekonzept gibt es im Netz unter https://evaufdu.de. Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747) gerne.

 


 

Familienminister Stamp im Praktikum in der evangelischen Kita in Duisburg Buchholz

(2.03.2021)

Am vergangenen Freitag absolvierte NRW-Familienminister Joachim Stamp einen Praktikumstag in der evangelischen Kindertageseinrichtung Arche in Duisburg Buchholz. Am Ende des Tages fanden die Kinder, dass der Minister „seinen Job“ gut gemacht habe. Die Kita-Leiterin bescheinigte ihm eine sehr gute Arbeitsleistung in der Einrichtung.

„Mit meinen Praktika möchte ich gerne die Arbeit in der Kita vor Ort erleben, sehen ob und was es für Bedarfe gibt und mich mit den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung solidarisch zeigen. Daneben bin ich sehr am Gespräch mit den Beschäftigten und dem Austausch über die aktuelle Situation interessiert“, begründete Familienminister Stamp sein Engagement in der Kita im Vorfeld. „Wir haben uns über die Anfrage über einen Praktikumsplatz für den Minister gefreut. Bietet er den Mitarbeitenden doch so die Chance, mit Minister Stamp direkt ins Gespräch zu kommen, und ihm die Möglichkeit, den Kita-Alltag direkt zu erleben“ sagte Marcel Fischell, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg und Träger der Einrichtung, zur Begrüßung.

Auch beim Besuch des Ministers galt es, die aktuellen Hygieneregeln der Einrichtung zu befolgen. Dazu gehören u.a. Maskenpflicht die gesamte Zeit im Gebäude, Hände desinfizieren, Abstandhalten zwischen den Mitarbeitenden und kein Wechsel zwischen den Gruppen; und natürlich war der Minister zuvor noch getestet worden. Dann war Minister Stamp aber schon direkt Teil des Gruppengeschehens: pädagogische Begleitung beim Frühstück, Morgenkreis, gemeinsames Spielen, Eindecken der Tische für den Mittagstisch, Spielen im noch matschigen Außengelände. „Insgesamt hat er seine Aufgabe sehr gut absolviert“ beurteilt Heike Brombach die Leistung des Praktikanten. Allerdings einen kleinen Kritikpunkt gab es dann doch: Minister Stamp hatte keine Hausschuhe dabei und nach dem Aufenthalt im Außengelände waren seine Schuhe so dreckig, dass er den Rest des Tages auf Socken absolviert hat. Nach rund sechs Stunden Einsatz zogen alle Beteiligten ein positives Resümee, denn die Erzieherinnen und Erzieher konnten dem Familienminister ganz direkt ihren Berufsalltag mit all seinen Herausforderungen zeigen und mit ihm diskutieren. Minister Stamp wiederum erlebte wie ein Kita-Alltag im Zeichen der Pandemie läuft. Und nicht zu vergessen die Kinder: So urteilte Joshua, dass Herr Stamp „seinen Job“ gut gemacht habe.  

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(2.03.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist auch am Montag, 8. März 2021 von Esther Immer, Pfarrerin beim Evangelischen Christophoruswerk, besetzt.

 

 


 

 

Konfirmandinnen und Konfirmanden stellen sich online vor

 

(1.03.2021)

 

28 Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis freuen sich darauf, im April und Juni von Pfarrerin Sara Randow in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz konfirmiert zu werden. Ob die besonderen Gottesdienste wie geplant gefeiert werden können, ist aktuell noch ungewiss. Trotzdem bereiten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit ihrer Pfarrerin per Videokonferenz auf die anstehende Konfirmation vor.

 

Zur Konfi-Zeit gehört auch die Gestaltung eines eigenen Vorstellungsgottesdienstes. Dieser war ursprünglich als Präsenzgottesdienst in der Jesus-Christus-Kirche geplant. Aufgrund des anhaltenden Lockdowns haben die Jugendlichen ihren Gottesdienst, in dem sie sich selbst in kleinen Videos vorstellen, nun ins Internet verlegt. Der Gottesdienst zum Thema Freundschaft wird am Sonntag, 7. März 2021 ab 10 Uhr auf dem YouTube-Kanal „trinitatis duisburg“ und auf der Gemeindewebsite www.trinitatis-duisburg.de zu finden sein. Thema und Inhalte wurden von den Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst gestaltet, ebenso wie die vielfältige Liedauswahl: Die Jugendlichen haben sich Songs von Tom Petty, den Toten Hosen und aus dem Film „Toy Story“ gewünscht, die Popkantor Daniel Drückes in kleinen Musikvideos für sie umgesetzt hat.

 


 

Neuer Pfarrer in Hochfeld ist kein Unbekannter

(1.03.2021)

Martin Hoffmann kennt die evangelische Gemeinde Hochfeld schon seit gut acht Jahren. Nachdem er zunächst vertretungsweise in der Gemeinde Dienst tat, wurde er nach dem Eintritt von Pfarrer Axel Hermann in den Ruhestand Anfang Dezember einstimmig zum Pfarrer gewählt. Der 55jährige freut sich auf die Arbeit in Hochfeld und den baldigen Neubeginn mit einer jungen motivierten Gemeindeleitung.

Martin Hoffmann, der seit dem 1. Januar 2021 Pfarrer der Gemeinde ist, muss noch offiziell in sein Amt in einem Gottesdienst eingeführt werden. Und weil auch die Konfirmation vom letzten Jahr noch nachzuholen ist, denken Pfarrer Martin Hoffmann und das Presbyterium über eine ganze Festwoche nach – kommen soll sie, sobald wieder größere Gottesdienste möglich sind. Stefan Lüben, der seit Mai den Vorsitz im Presbyterium übernommen hat, schätzt die besonderen Stärken des neuen Pfarrers zu denen er neben der Verkündigung und der Seelsorge auch die diakonische Arbeit zählt. Besonders freut ihn, dass die Blickrichtung des Pfarrers und die des Presbyteriums in die gleiche Richtung gehen: „nach vorne“. Und beide möchten, so schreiben sie, zusammen mit dem Presbyterium, den Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und engagierten Gemeindemitgliedern die Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld so weiter entwickeln, „so dass sie als deutlich sichtbare protestantische Landmarke im Stadtteil Hochfeld mit all seinen Problemen, aber auch seinen Vorzügen und Chancen, erhalten bleibt – damit setzen wir auf Kontinuität. Aber insbesondere in Kooperation mit den umliegenden Gemeinden wollen wir Arbeitsgebiete neu aufstellen oder auch neu entwickeln und Anknüpfungspunkte schaffen, die Menschen erreicht, die bislang denken, die Pauluskirche wäre doch schon längst geschlossen.“

Pfarrer Martin Hoffmann fühlt sich bereit auch für diese Aufgabe, denn er kennt die Hochfelder Gemeinde, aber auch das evangelische Duisburg inzwischen ganz gut: Nach den ersten Jahren am Ostacker, am Robert-Bosch-Berufskolleg und in Obermarxloh, der heutigen Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, ist er vor acht Jahren zur Vertretung nach Hochfeld gekommen. Erst war das nur für den Konfirmandenunterricht und einige Gottesdienste. Nachdem Pfarrer Kay Grimm vor drei Jahren nach Hamburg gegangen war, hat Martin Hoffmann diese Stelle vertreten. Jetzt freut er sich auf die persönlichen Begegnungen und die Gottesdienste in der Pauluskirche, die mit dem Abschwächen der Pandemie „hoffentlich bald möglich werden.“ Die Planungen können aber jetzt schon beginnen. Zu erreichen ist Pfarrer Hoffmann unter Tel.: 0203 5785672 und per E-Mail (martin.hoffmann@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

 


 

Auch im März Livestream-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(1.03.2021)

Auch im März gibt es an jedem Werktag eine Live-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet zu sehen. Seit Beginn des Lockdowns im Dezember werden auch in den Gotteshäusern der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Dafür wurden die Werktagsandachten im Netz wieder eingeführt, die jetzt nach Januar und Februar in die nächste Verlängerung gehen.

Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es schon am 23. März 2020 eingeführt und während des ersten Lockdowns erfolgreich erprobt. Seit Jahresbeginn 2021 erwartet die Menschen wieder an jedem Werktag um 17.05 Uhr live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung, Gebet und Musik. Über 80 Andachten in diesem Format gab es bisher und im auch März geht es weiter: auf der Internetseite www.ekadu.de ist zu lesen an welchem Tag Pfarrerin Sabine Schmitz, Pfarrern Stephan Blank, Pfarrer Stefan Korn und Pfarrer Martin Winterberg ihre Andachten gestalten.

Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es weiterhin gerne tun - jetzt sogar mit drei Kameras.

Hier die Angaben zu den vorliegenden Terminen für die erste Märzhälfte (weitere Terminangaben erscheinen auf der Internetseite www.ekadu.de):

 

  • MO 01.03.2021 Stephan Blank
  • DI 02.03.2021    Sabine Schmitz
  • MI 03.03.2021   Martin Winterberg
  • DO 04.03.2021  Stefan Korn
  • FR 05.03.2021    Weltgebetstag
  • SA 06.03.2021    Stephan Blank

 

  • MO 08.03.2021 Martin Winterberg
  • DI 09.03.2021    Stephan Blank
  • MI 10.03.2021   Sabine Schmitz
  • DO 11.03.2021  Stephan Blank
  • FR 12.03.2021    Martin Winterberg
  • SA 13.03.2021    Stefan Korn

 


 

Worauf bauen wir?
Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen wird in Duisburg mit gleich drei Gottesdiensten gefeiert

(26.02.2021)

Den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen feiern Christinnen und Christen in über 100 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag im März. Wegen der Pandemie sind Frauen in Duisburg in diesem Jahr bei der Gestaltung noch kreativer geworden und haben gleich drei unterschiedliche Internetgottesdienste auf die Beine gestellt, für die sie vorab Materialien zum Mitnehmen anbieten.

Für den diesjährigen Weltgebetstag am 5. März 2021 haben Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu einen Gottesdienst zum Thema „Worauf bauen wir?“ erarbeitet und stellen dabei Jesu Worte als felsenfesten Grund für alles Handeln in den Mittelpunkt. Zugleich geht es auch um die Schattenseiten, die nicht nur die Frauen aus Vanatu beschäftigen: Den Klimawandel, Umweltverschmutzung und den Schutz der Schöpfung.

Um die Frage „Worauf bauen wir?“ und die Themen der Frauen von Vanatu geht es auch in den drei Gottesdiensten, die Frauen aus evangelischen und katholischen Gemeinden jeweils gemeinsam gestalten. Gemeinsam ist den drei Gottesdienste auch, dass alle ab dem 5. März 2021 im Netz zu sehen sind.

Ab 15 Uhr ist z.B. über die Internetseite www.kirche-meiderich.de  zu sehen, wie Frauen aus dem Duisburger Norden den diesjährigen Weltgebetstagsgottesdienst gestalten. Mitwirkende sind neben ehrenamtlichen Helferinnen die Pfarrerinnen Esther Immer, Monika Gebhard und Anja Buchmüller Brandt sowie Marianne Philippi, Pastoralreferentin der kath. Pfarrei St. Michael in Meiderich. Für Musik sorgen Gundula Heller und Andreas Boos zusammen mit Christa Scholten-Herbst, Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei St. Michael. Wer vor dem Monitor mitsingen und mitbeten möchte, kann sich eine gedruckte Gottesdienstordnung mit den Texten und Liedern zum Weltgebetstag in den Kirchen St. Michael, der von-der-Mark Straße und der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm, abholen. Diese sind zum Weltgebetstag der Frauen beide von 15 bis 17 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet. Ebenso können am 5. März auch in der Hamborner Friedenskirche, die in der Zeit von 15 bis 16 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet ist, die Gottesdienstordnung und mehr Infos zum Weltgebetstag mitgenommen werden.

Um 17 Uhr dann lädt ein Live-Gottesdienst im Internet aus der Duisserner Lutherkirche ein: Frauen vom kfd Stadtverband Duisburg feiern diesen gemeinsam mit den Pfarrerinnen Esther Immer und Sabine Schmitz sowie allen, die den YouTube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ anwählen.

Ein weiterer Online-Gottesdienst kommt ab 16 Uhr Uhr aus dem Gemeindehaus Vogelsangplatz Wanheimerort. Mitwirkende sind neben Christine Muthmann und Doris Kamphausen Elisabeth Illerhaus, Stefanie Adrian und Sabine Stratemeier. Für Musik sorgt Kantor Daniel Drückes. Das vorab gedrehte Video wird ab dem 5. März 2021 auf dem Youtube Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen sein. Dieses Frauen-Team hat noch weitere Aktionen geplant: So erhalten Frauen, die in den letzten Jahren immer zum Weltgebetstag kamen, einerseits Rundmail zur Einstimmung auf den 5. März. Andere erhalten eine Tüte mit der Gottesdienstordnung vom Weltgebetstag, ein Begrüßungsschreiben, Informationen über Vanuatu, ein Segensbändchen und die Frauen, die keinen Zugang zum Internet haben bekommen auch eine CD mit Liedern zum Weltgebetstag.

Alle drei Duisburger Vorbereitungsteams appellieren an die Besucherinnen und Besucher der Internetgottesdienste, den Weltgebetstag mit einer Onlinespende zu unterstützen. Das Weltgebetstagskomitee, das seine Projektarbeit zu 95 % aus Spenden finanziert, ist auch in diesem Jahr auf die Kollekte dringend angewiesen.  Infos dazu und zu den Projekten gibt es auf der Internetseite www.weltgebetstag.de; dort gibt es auch die Gottesdienstordnung zum diesjährigen Weltgebetstag und weitere Infos zum Download.

 


 

Infoabend zum FSJ

(26.02.2021) 

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 3. März 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit Lars Allofs um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Weiterhin keine Gottesdienste in den evangelischen Kirchen in Buchholz und  Wedau

(23.02.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See – aufgrund der weiterhin angespannten Corona-Situation im März noch nicht. Die Gemeindeleitung hofft auf eine Wiederaufnahme des gottesdienstlichen Lebens zur Osterzeit ab Anfang April. Bis dahin wird die Kirchengemeinde Trinitatis die Verkündigung auf Textbotschaften, Audio- und Videobotschaften konzentrieren. Im März ist die Gemeinde im Verbund mit den Kirchengemeinden Wanheim und Wanheimerort weiterhin an jedem Sonntag mit einer Video-Botschaft im Internet präsent; die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

 

(23.02.2021)

 

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist auch am Montag, 1. März 2021 von Bodo Kaiser, Pfarrer in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 


 

Onlinegottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(19.02.2021)

Wegen des Lockdowns kann auch der für Februar geplante Gottesdienst der Gehörlosengemeinde nicht vor Ort gefeiert werden. Darum haben Pfarrerin Rebecca Lackmann  und Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Gottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auch hier

Aufgenommen wurde der Gottesdienst, in dem es um die Jahreslosung 2021 („Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“) geht, in der Reformationskirche in Essen-Rüttenscheid. Der März-Gottesdienst soll aus Duisburg kommen und wird entweder in der Marienkirche oder der Duisserner Lutherkirche aufgezeichnet.  

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

 


 

Einfach nur Mensch sein
„1700 Jahre jüdisches Leben“ ist auch in Alt-Duisburg ein Thema

(19.02.2021)

Am Sonntag, 21. Februar 2021 beginnt das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das jüdisches Leben sichtbar und erlebbar machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegen setzen will. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg nimmt die begleitende Kampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich“ auf und stellt deren Plakatserie in den Schaukästen aus.

Diese ökumenisch verantwortete Kampagne will aus christlicher Perspektive die einzigartige Beziehung zwischen Judentum und Christentum bewusst machen und ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen, der auch christliche Wurzeln hat. Mit den Plakaten sollen die Gemeinsamkeiten im Festkreis des Jahres und im religiösen Leben aufgezeigt werden und zum anderen auch die unterschiedlichen Traditionen der Religionen benannt werden.

So ist nun in den Schaukästen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg vor der Salvatorkirche, an der Duisserner Lutherkirche, an der Marienkirche und am Calvin-Haus, Am Burgacker, bald das Plakat mit dem Titel „Frei von Sklaverei und Tod“ zu sehen. Der Untertitel macht auf den Unterschied aufmerksam: „Pessach beziehungsweise Ostern“ und führt weiter aus: „Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!“

So werden jeden Monat jüdische und christliche Feste und Traditionen vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt. Sabine Schmitz, Pfarrerin in der Gemeinde und beim Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, sieht die Plakatserie als Einladung zu einer Entdeckungsreise: Sie soll neu­gierig machen, weiter zu fragen und aufeinander zuzuge­hen. „Uns alle ver­bindet die tiefe Sehnsucht, einfach nur Mensch sein zu dürfen und in Vielfalt unsere Gesellschaft zu gestalten. Deshalb die herzliche Einladung: Machen wir uns auf den Weg. Begegnen wir einander. Lassen wir uns vom Jüdi­schen inspirieren.“  Informationen zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 

 


 

Offene Kirchen und Internetangebote
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh in der Passions- und Fastenzeit

(17.02.2021)

Zur Passions- und Osterzeit lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh zu Andachten, Impulsen und einer Fastenaktion im Internet ein. Zusätzlich öffnet die Gemeinde beide Kirchen sonntags und an weiteren Wochentagen zum Stillen Gebet.

Beginnend mit dem 22. Februar 2021 sind die Kreuzeskirche in Marxloh und die Lutherkirche in Obermarxloh immer sonntags von 11 bis 13 Uhr für ein stilles Gebet, für das Anzünden einer Kerze oder für ein Gespräch mit Pfarrer, Pfarrerin und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde geöffnet. Zusätzlich sind die Kreuzeskirche immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr und die Lutherkirche donnerstags von 19 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Es gelten die bestehenden Coronaschutzbedingungen, wie Abstandhalten und Maskenpflicht. Während des Lockdowns werden weiterhin in der Bonhoeffer Gemeinde keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Gerne können Menschen für ein seelsorgliches Gespräch jederzeit einen Termin mit Pfarrerin Birgit Brügge (0203 / 75969701), Pfarrerin Anja Humbert (0203 / 4061646) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) vereinbaren.

Auf ihrer Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org wird die Gemeinde in der Passions- und Osterzeit jeden Sonntag eine Andacht veröffentlichen. Zusätzlich lädt sie dort an jedem Mittwoch unter dem Motto „Den Weg Jesu mitgehen“ mit Texten und Bilder zum Mitfeiern der Ökumenischen Passionsandacht ein. Eine Videobotschaft an die Gemeinde zur Passionszeit Mitte März und am Ostersonntag wird dort ebenfalls zu sehen und zu hören sein.

Auch an der Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne“ nimmt die Bonhoeffer Gemeinde teil. Anknüpfend an das diesjährige Motto „Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden“ befasst sich die Gemeinde damit, was die Menschen befreit und wie Blockaden aus dem Weg geräumt werden können. Die Themen lauten: „Alles auf Anfang“, „Von der Rolle“, „Das Spiel mit dem Nein“, „Dir zuliebe“, „Geht doch“, „Richtungswechsel“ und „Die große Freiheit“. Dazu werden jede Woche einige Impulse auf Instagram, Facebook und Twitter wie auch auf der Webseite der Kirchengemeinde veröffentlicht.

Schließlich gibt es unter dem Titel „7 Wochen menschliche Abgründe“ ein besonderes interaktives Projekt der Gemeinde im Internet: Gemeindevikar Jonathan Kohl lädt mit seiner Kollegin aus der Evangelischen Gemeinde Oberkassel-Dollendorf dazu ein, sich mit menschlichen Gefühlen auseinanderzusetzen, die Menschen ungern anderen zeigen, wie zum Beispiel Wut, Neid oder Einsamkeit. Jeden Dienstag gibt es um 19 Uhr per Zoom die Möglichkeit, mit Anderen über eigene Erfahrungen zu sprechen und biblische Impulse kennenzulernen, die sich mit diesen Gefühlen beschäftigen. Nach der Anmeldung über bonhoeffer-zoom-andachten@gmx.de, werden Interessierten die entsprechenden Links für die Zoom-Treffen zugeschickt.

 

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt zu Gottesdiensten in die Versöhnungskirche ein

(16.02.2021)

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt am 21. Februar 2021 um 10 Uhr zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder zum Gottesdienst in die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ein. Neben den weiterhin geltenden Schutzbestimmungen sind FFP2-Masken verpflichtend; diese werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Zu den bereits bestehenden Hygieneregeln gehören das Abstand halten, die Händedesinfektion und nummerierte Sitzplätze. Eine Anmeldung zum Gottesdienst vorab ist nicht erforderlich, Besucherinnen und Besucher geben jedoch vor Gottesdienstbeginn ihre Kontaktdaten an, wobei diese nach vier Wochen vernichtet werden. Neu ist, dass auf dem gesamten Kirchengelände und im Gottesdienst eine FFP2-Maske getragen werden muss; die Gemeinde stellt diese kostenlos zur Verfügung. 

Den Beschluss, unter Berücksichtigung des genannten Hygieneschutzkonzeptes wieder Gottesdienste vor Ort zu feiern, hat das Presbyterium der Gemeinde aus seelsorgerlichen Gründen getroffen: „Onlinegottesdienste, die ´offene Kirche´ und auch die Lesepredigten ersetzen für viele Menschen nicht den Gottesdienst vor Ort“ heißt es dazu auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de. Ergänzend heißt es: „Zum Wesen einer Kirchengemeinde gehört es auch, miteinander Gottesdienst zu feiern und dort wieder ‚aufzutanken‘ für den Alltag.“ Zusätzlich zu den gemeinsamen Sonntagsgottesdiensten stellt die Gemeinde im „Briefkasten“ unter dem Glockenturm der Versöhnungskirche gedruckte Lesepredigten zum Mitnehmen zur Verfügung. Außerdem ist das Gotteshaus immer dienstags von 16 bis 18 Uhr zur Stille und zum Gebet geöffnet.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(16.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 22. Februar 2021 von Bodo Kaiser, Pfarrer in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, besetzt.

 

 


 

Passionsandachten im Gespräch

(12.02.2021)

In diesem Jahr bringt die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg in der Huckinger Kirche an sieben Abenden die Passionsgeschichte um das Leiden und den Tod Jesu ins Gespräch, und zwar in Verbindung mit dazu passenden, aktuellen Popsongs. So geht es am 18. Februar um das Thema „Gesalbt“. Das Lied „Superwoman“ wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Zu allen Andachten sind die Gläubigen jeweils donnerstags um 19 Uhr in die Huckinger Kirche,  Angerhauser Straße 91. Am 25. Februar geht es um das letzte Abendmahl und das Lied „Träum ja nur“, am 4. März um das Thema „Zerfall der Gemeinschaft“ und das Lied „Alles passiert“, am 11. März geht es um „Verraten und verkauft“ und das Musikstück „Freunde“, am 18. März um „Verleugnet“ und das Lied „Gewinner“, am 25. März um das Thema „Verurteilt“ und den Song „Pilate and Christ“ und am 1. April um „Das Osterzeichen“ und das Lied „Save tonight“. Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747) gerne.

 


 

Internet-Fastenaktion über menschliche Abgründe
Wut, Ekel, Scham, Neid, Eifersucht, Angst und Trauer

(11.02.2021)

Jonathan Kohl ist seit knapp einem Jahr Vikar in der Evangelischen  Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh. Er und Vikarin Dorothea Ugi aus der Gemeinde Bonn-Oberkassel laden Interessierte dazu ein, in der Fastenzeit an sieben Abenden in gemeinsamen Videokonferenzen auf Abgründe des menschlichen Daseins zu blicken und diesen Gefühlen Aufmerksamkeit zu schenken. Am Anfang geht es um Wut.

Den Rahmen gibt die Fastenzeit vor: Sieben Wochen geht es nacheinander immer dienstags um 19 Uhr um die Gefühle Wut, Ekel, Scham, Neid, Eifersucht, Angst und Trauer. Interessierte, die sich vorab anmelden, erhalten jede Woche Anregungen zur Selbstreflexion und einen Text. Bei den wöchentlichen Zoomtreffen gibt es thematischen Input und die Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe. Den Abschluss der sieben Wochen soll eine Osteraktion bilden.

Zum Auftakt am 16. Februar 2020 regen Dorothea Ugi und Jonathan Kohl in einer Mail vorab dazu an, sich selbst zu beobachten und einzuschätzen, in welchen Situationen Wut zu spüren ist, wie damit umgegangen wird und wer mag, skizziert einen persönlichen Wut-Lebenslauf mithilfe eines Zeitstrahls. „Berge und Täler auf dem Strahl können anzeigen, wie wichtig dieses Gefühl an den unterschiedlichen Stationen Ihres Lebens war“ schreiben die beiden. Wer bei dem Dienstagstreffen etwas von der persönlichen Auseinandersetzung zum Thema Wut teilen möchte, kann dies gerne tun. Das Nachdenken über die Fragen ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme, sondern einfach eine Anregung für die Teilnehmenden selbst.

Die Idee zu der Aktion entwickelte Vikarin Dorothea Ugi und Jonathan Kohl, der sie aus dem Predigerseminar kennt, fand sie so spannend, dass das Angebot ein gemeinsames geworden ist, und zwar für alle Menschen, die einen Internetzugang haben und neugierig auf die Fastenaktion über menschliche Abgründe geworden sind.

Grundüberlegung für die Aktion war die Beobachtung, dass diese Gefühle, wenn sie im Inneren der Menschen toben, keinen Platz mehr für anderes lassen. „Weil sie unangenehm sind, versuchen wir diese Gefühle meistens schnell wieder loszuwerden. Wir versuchen sie unter Kontrolle zu bringen, damit sie keinen Schaden an uns selbst und anderen anrichten oder weil andere bloß nichts davon mitbekommen sollen. Den Schaden abhalten ist wichtig – einerseits. Andererseits ist es genauso wichtig, sie ernst zu nehmen und ihnen Gehör zu schenken. Weil sie uns wichtige Hinweise geben: Auf überschrittene Grenzen oder darauf, dass uns etwas fehlt.“

Nach dem Auftakt am 16. Februar zum Thema Wut geht es am 23. Februar um „Angeekelt!“, am 2. März um „Voller Scham!“, am 9. März „Neidisch!“, am 16. März um „Eifersüchtig!“, am 23. März um „Beängstigt!“ und am 30. März um „Traurig!“.

Für die Treffen wünschen sich Vikarin Ugi und Vikar Kohl einen vertrauensvollen Rahmen, in dem der Umgang miteinander wertschätzend und unterstützend ist. Dafür hilft es, wenn sich eine feste Gruppe bildet. Besuche einzelner Termin sind aber auch möglich.

Interessierte melden sich unter der Mailadresse bonhoeffer-zoom-andachten@gmx.de und erhalten dann den Zugangslink zum Zoomkonferenzraum, weitere Infos zur Technik und einen ersten Impuls. Wer Fragen hat, wendet sich gerne an Vikar Kohl (jonathan.kohl@ekir.de, www.bonhoeffer-gemeinde.org).

Zusatzinfos:

Jonathan Kohl ist seit dem 1. April 2020 als Vikar in der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh tätig und erteilte im ersten halben Jahr am kaufmännischen Berufskolleg Duisburg Religionsunterricht. Nun begleitet er für zwei Jahren hauptsächlich Pfarrer Lauer, um nach und nach mehr im Gemeindeleben übernehmen und ausprobieren zu können, so wie nun die Fastenaktion im Internet. Jonathan Kohl, 30 und gebürtiger Hesse, stammt aus Fulda, liebt es zu reisen und neue Orte und Kulturen kennen zu lernen. Deshalb war er nach seinem Abitur ein Jahr lang in Jordanien, wo er an einer Schule für Gehörlose und Taubblinde arbeite. In dieser Zeit entwickelte sich sein Wunsch evangelische Theologie zu studieren, da er vor allem den Austausch mit anderen Religionen, aber auch den Kontakt zu Christen im Nahen Osten für sich als prägend empfunden hatte. Prägend für ihn war auch das Jahr, in dem er zum Studium in Beirut (Libanon) lebte, um seine Kenntnisse des interreligiösen Dialogs und den Kontakt zu Christen im Nahen Osten weiter auszubauen.

 

 


 

 

Kirchenfenster wieder eingebaut; Meidericher Gemeindethemen im Netz

 

(10.02.2021)

 

In der evangelischen Kirche, Auf dem Damm, sind die aufwändig erstellten Buntglasfenstern der Künstlerin Romy Fischer nach vielen Monaten wieder an ihrem Platz. Bis das Gotteshaus öffnet und man die Fenster wieder von innen auf sich wirken lassen kann, kann man Bauwerke und Themen der evangelischen Gemeinde Meiderich auf unterhaltsame Weise online kennenlernen. Los geht es mit der alten Glocke, die vor der Kirche steht.

 

Das neue Videoformat der Gemeinde nennt sich „Augenblick mal!“ und lädt alle zwei Wochen ein, spannende und fesselnde Geschichten aus der Kirchengemeinde und dem Stadtteil, die meist auf den ersten Blick verborgen bleiben, zu entdecken. So wie bei Auftaktfilm zu der 704 Jahre alten Glocke, die vor dem Gotteshaus steht und eine aufregende Reise hinter sich hat, der jetzt schon zu sehen ist, sind in jeder Folge von „Augenblick Mal!“ Hintergründe und oft Unbekanntes zum jeweiligen Thema zu erfahren. Gesammelt werden die Kurzfilme auf der Internetseite der Kirchengemeinde www.kirche-meiderich.de; in der nächsten Folge soll es um den Weltgebetstag der Frauen gehen, der in der Meidericher Kirche jährlich zusammen mit der katholischen Kirche und der Gemeinde Obermeiderich gefeiert wird. Was das für ein Tag ist und warum er gefeiert wird, verrät Pfarrerin Monika Gebhardt in „Augenblick mal!“.

 

Die Gemeinde hofft, in der Meidericher Kirche bald auch wieder die Menschen zu den Gottesdiensten begrüßen zu dürfen. Vor Ort können dann alle wieder das durch die Buntglasfenster entstehende Lichtspiel im Innenraum des Gotteshauses auf sich wirken lassen. Die wertvolle Verglasung war zur Sicherheit ausgetauscht worden, denn im Juni des vergangenen Jahres waren Risse im Fußboden und an den Holzsäulen im Inneren der Kirche sowie in einigen der neuen Kirchenfenster aufgetreten. Die Kirche wurde damals aus Sicherheitsgründen geschlossen und die neuen Kirchenfenster wurden vorsichtshalber ausgebaut. Die Untersuchung der Schäden durch einen Statiker ergab, dass keine Bedenken bezüglich der Sicherheit der Kirche bestanden. Die Buntglasfenster wurden jetzt nach Abschluss der Bauarbeiten auf dem Kirchplatz wieder eingebaut. Nun liegt es nur noch an den Umständen der Pandemie, wann das Gotteshaus wieder in vollem Umfang genutzt werden kann.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(9.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 15. Februar 2021 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Predigt am Karnevalssonntag in Reimen
Evangelische Kirchengemeinden laden weiter zu gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(8.02.2021)

Abwechselnd aus Kirchen der Duisburger Südens Gottesdienste im Netz aufzunehmen und zu zeigen, klappt zwischen drei evangelischen Gemeinden sehr gut und kommt bei vielen Gläubigen gut an. Die drei setzen deshalb ihre im Dezember begonnene Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste mindestens bis zum Ende des Lockdowns fort; die Predigt am Karnevalssonntag gibt es sogar in Reimen.

Bekannt ist Pfarrer Jürgen Muthmann für seine Auftritte in den Karnevalssitzungen im Gemeindehaus am Vogelsangplatz, wo der Pfarrer jedes Jahr in der Bütt so reden konnte, dass es tosenden Applaus gab. Das Predigen in Reimen gehört aber für den Pfarrer in der Karnevalszeit ebenso dazu. Und so wie bereits in der Vergangenheit, wird er auch jetzt im Onlinegottesdienst am 14. Februar in die besinnlichen Gedanken der Ansprache eine passend zum bevorstehenden Rosenmontag humorvolle Note hineinbringen. Dieser und alle weiteren gemeinsamen Online-Gottesdienste der drei Gemeinden sind an den jeweiligen Sonntagen ab 10 Uhr im Netz zu sehen. Die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.dewww.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de

Die drei Nachbargemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) stellen schon seit dem vierten Advent wöchentlich gemeinsame Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung. So kamen die Bildschirm-Gottesdienste, die in der Regel vorab aufgezeichnet werden, um eine bessere Bild- und Tonqualität zu erlangen, bisher zu Weihnachten, Silvester und an den zurückliegenden Sonntagen direkt in die Wohnzimmer der Gemeindeglieder. Und das mit großem Erfolg. „Jeder Gottesdienst hatte bisher mindestens 250 Aufrufe, einige sogar deutlich mehr. So viele Leute finden sonst an normalen Sonntagen nicht den Weg in unsere Kirchen.“ so Kantor Daniel Drückes, der in allen drei Gemeinden tätig ist und für die technische Umsetzung der Gottesdienste verantwortlich ist. Bei den Gottesdiensten wirken aber nicht nur Hauptamtliche mit; auch einige Ehrenamtliche beteiligen sich an der kreativen Gestaltung. Und auch Pfarrer Jürgen Muthmann wird, wenn er nicht selbst predigt, zum Kameramann.   

 

 


 

Sehnsucht nach den Ehrenamtlichen und dem Gemeindeleben
Duisserner Lutherkirche dankt per Video

(05.2.2021)

Vor einem Jahr genossen auf Einladung der evangelischen Gemeinde Ehrenamtliche in der Duisserner Notkirche einen schönen Nachmittag bei gutem Essen und lustigem Programm. Das Dank-Treffen vor Ort und das Schlemmen kann es jetzt nicht geben und wird im nächsten Jahr nachgeholt, den humorvollen Teil aber schicken Pfarrer Stefan Korn und Hauptamtliche des Duisserner Bezirks den Ehrenamtlichen per Videogruß nach Hause.

In dem Video, das auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen ist, ist zu Beginn der festlich gekleidete Pfarrer zu sehen, der wie ein Show-Moderator begrüßt und seinem Publikum direkt für das ehrenamtliche Engagement dankt. Er erklärt, dass das Video an sich der Dank ist, denn es führt mit Ton und Bild an die Orte, an denen die Ehrenamtlichen viel Gutes für die Menschen tun. Der 10minütige Film zeigt aber auch ganz deutlich, dass Pfarrer Korn und alle Mitarbeitenden aus dem Bezirk darauf warten, die Ehrenamtlichen und das Gemeindeleben wieder vor Ort begrüßen zu dürfen.

Dann geht Pfarrer Korn direkt zu den aufgebauten Kameras und Computern, mit denen täglich die Liveandachten im Netz übertragen werden. Und so wie hier, bekommt er auch an anderen Stellen  mit einer ins Bild hineinragenden, am Stock verlängerten Fliegenklatsche einen Klaps auf die Finger. Das soll für ihn das Zeichen sein: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Am Klavier passiert das Gleiche, denn das Spiel auf diesem Instrument gehört deutlich hörbar nicht zu den Stärken des Pfarrers. Dafür ist Kirchenmusiker Andreas Lüken der Fachmann, der aber selbst die Fliegenklatsche spüren muss, da er den Talar, der auf dem Altar liegt, anprobiert. Für Lüken ist auch ohne Klaps schnell klar: Das Predigen ist sein Metier nicht. Der Film führt aus der Lutherkirche in die Notkirche, wo Liljana Jenke und Monika Phillip-Korn wie alle anderen darauf warten, dass sich die Orte wieder mit Menschen füllen dürfen. Die Kamera schaut auch Küster Frank Meurer über die Schulter, der die Weihnachtsdekoration abbaut und seinem Pfarrer zwinkernd klar macht, dass der bei dieser Arbeit nichts zu suchen hat. Am Schluss wird das Video melancholisch, denn die folgenden ruhigen und stimmungsvollen Bilder aus dem Gotteshaus sind mit einem von Pink Floyd nachgespielten Lied mit eigenem Corona-Text unterlegt: „Wish you where here“.

 

 


 

Klimafasten vor Ostern
Die Fastenzeit (umwelt-)bewusst gestalten

(04.02.2021)

Mehrere evangelische Landeskirchen in Deutschland sowie die katholische Kirche rufen 2021 zwischen Karneval und Ostern wieder zum Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit auf. Eine Broschüre, die durch die Fastenaktion leitet, zeigt auf, welchen Wasserfußabdruck der Konsum in anderen Ländern hinterlässt. Die Aktion soll dazu anregen, den Lebensstil an dem zu orientieren, was wesentlich ist, und unbegrenzten Konsum zu überdenken. In der Fasten-Broschüre finden sich Woche für Woche praktische Anregungen, das eigene Verhalten klimafreundlicher zu gestalten. Dabei steht jede Woche unter einem eigenen Thema. Weiterhin geht es darum, Gottes Schöpfung und den eigenen Lebensstil bewusster wahrzunehmen, zum Beispiel durch Gespräche, Andachten, Spaziergänge oder Tagebucheinträge. Auf der Internetseite www.klimafasten.de steht neben der Broschüre umfangreiches Material zur Verfügung, die Aktion zu bewerben und zu gestalten.

 

 


 

Neumühler Kindermorgen zum Mitnehmen

(03.02.021)

Den monatlichen Kindermorgen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es derzeit während der Pandemie nicht live im Alten Pfarrhaus an der Obermarxloher Straße neben der Gnadenkirche, aber Mitnehmen können die Familien ihn schon. Wie auch zu früheren Terminen werden Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und ihr Kindermorgen-Team deshalb auch am Samstag, 13. Februar 2021 wieder eine Wäscheleine am Eingang zum Alten Pfarrhaus spannen, an der einzelne, dicke Umschläge mit bunten Klammern befestigt sind. Da kann sich dann jedes Mädchen und jeder Junge, die zum Kindermorgen gekommen wären, ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Darin finden sie dann wieder eine Geschichte aus der Bibel, die Miriam und Ben, die beiden ständigen Wegbegleiter der Neumühler Kindermorgen-Kinder, aus ihrer Sicht mit- und nacherleben. Um der Kreativität auch in Corona-Zeiten keinen Abbruch zu tun, gibt es in dem Umschlag zusätzlich noch eine Bastelanleitung. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neumuehl.ekir.de.

 

 

 


 

 

Gottesdienst oder Offene Kirche
Neue Regelung in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

 

(02.02.2021)

 

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt wieder zur Feier der Gottesdienste nach Ungelsheim und Huckingen ein. Überschreitet jedoch donnerstags die Infektionsinzidenz in Duisburg den Wert von 100, fallen die Gottesdienste aus; die beiden Gotteshäuser sind dann aber sonntags als „Offene Kirchen“ für zwei Stunden zum stillen Gebet geöffnet.

 

Das Presbyterium der Gemeinde hatte am 12. Januar beschlossen, den im Dezember festgelegten Verzicht auf die Gottesdienste vor Ort weiter bis Ende Januar zu verlängern und alle zwei Wochen darüber neu zu beraten. Nachdem die Inzidenz in Duisburg nun wieder unter 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gefallen ist, haben die Mitglieder der Gemeindeleitung nun mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, wieder zu Gottesdiensten in den Kirchen einzuladen, und zwar unter Berücksichtigung des bestehenden Hygienekonzeptes der Gemeinde, das unter anderem das Tragen von FFP2-, KN95 oder medizinische Masken, Mindestabstände, Dokumentationspflicht und den Verzicht auf Gemeindegesang vorsieht.

 

Im entsprechenden Beschluss der Gemeindeleitung heißt es dazu: „Bei dieser Entscheidung war uns wichtig, zu einer dauerhaften und nachvollziehbaren Lösung zu kommen, die bei einem erneuten Anstieg der Inzidenz automatisch wieder zu einer Absage von Gottesdiensten führt.“


In der Praxis heißt dies: Liegt donnerstags in Duisburg die Inzidenz, die täglich in der Zeitung und im Internet veröffentlicht wird, über 100, werden die Gottesdienste in den Kirchen am folgenden Sonntag abgesagt. In diesem Fall wird in der Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103, und der Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91, von 10 bis 12 Uhr die „Offene Kirche“ angeboten, die zur stillen Andacht einlädt. Die Predigt des Sonntags liegt als Lesepredigt aus. Liegt die Inzidenz in Duisburg an einem Donnerstag unter 100, lädt die Gemeinde zum Gottesdienst in die Kirchen (sonntags um 9.45 Uhr in Ungelsheim und 11 Uhr in Huckingen) ein. Zusätzlich wird es auch dann Lesepredigten an den Kirchentüren und auf der Gemeindehomepage https://evaufdu.de geben. Die Passionsandachten, zu denen die Gemeinde donnerstags ab dem 18. Februar um 19 Uhr in die Huckinger Kirche einlädt, finden ebenfalls nur statt, wenn in Duisburg die Inzidenz nicht über 100 liegt. Auch hier ist alternativ das Angebot der „Offenen Kirche“ vorgesehen. Weitere Infos zur Gemeinde, den geplanten Gottesdienstterminen und dem Hygienekonzept gibt es im Netz unter https://evaufdu.de. Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (0203 / 60847747) gerne.

 

 


 

Gutes Licht in Meiderich
Kirchplatz, Auf dem Damm, erstrahlt auch nachts

(02.02.2021)

Die auf das Jahr 1502 zurückgehende Kirche an der Straße „Auf dem Damm“ ist jetzt auch nachts noch besser als eines der Wahrzeichen in Meiderich zu erkennen. Grund dafür sind sechs LED-Laternenmasten, die mit beginnender Dunkelheit den Raum zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum in angenehmes Licht tauchen. Die Laternenmasten wurden Ende Januar auf dem neugestalteten Kirchplatz der Evangelischen Kirche Meiderich installiert. Nötig wurde dies, da der Platz in der Vergangenheit durch veraltete Lichtanlagen nur schwach beleuchtet war, was Unfallgefahren mit sich brachte. Zudem waren die Eingänge und der Fahrradständer nachts schlecht einsehbar. Im Zuge der Neugestaltung des Kirchplatzes wurden neue Leitungen verlegt, Anschlüsse neu installiert und ein Beleuchtungskonzept erarbeitet. So freut sich die Kirchengemeinde nun über sechs energieeffiziente Laterneninstallationen, die mit dem in der Photovoltaikanlage selbst erzeugten Strom gut in das klimaneutrale Konzept der Kirchengemeinde passt. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es m Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(02.02.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Am 8. Februar 2021 ist Pfarrer Klaus Fleckner aus der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck am Hörer des Servicetelefons.

 


 

Holocaust-Gedenkgottesdienst aus der Duisserner Lutherkirche im Netz
Predigt wird auf Nachfrage per Post zugeschickt

(31.01.2021)

„Die Gebote Gottes schützen und sichern die Humanität und das menschliche Miteinander, das Funktionieren von Gesellschaft. Werden sie missachtet, bricht alles zusammen“ sagte Stadtdechant Pfarrer Roland Winkelmann in seiner Predigt im ökumenischen Gottesdienst zum Holocaustgedenktag. Die Videoaufzeichnung ist hier zu sehen, die ausgedruckte Predigt wird auf Wunsch - auch dritten – kostenfrei zugeschickt.

In Duisburg wurde am Sonntag, 31. Januar 2021 live im Internet mit einem ökumenischen Gottesdienst der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von Auschwitz vor 76 Jahren gedacht. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der im Internet auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ jetzt auch als Aufzeichnung zu sehen ist, stand wie in den Vorjahren eines der zehn Gebote.

Diesmal war es das Gebot „Du sollst nicht begehren!“, zu dem Rainer Hoffmann von der Jüdischen Gemeinde aus der Thora las und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche in Duisburg, predigte. Für Pfarrer Winkelmann ist dieses Gebot gerade jetzt in der Corona-Zeit aktueller Hinweis. „Vieles ist uns genommen und nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, wir begehren Normalität und Freiheit. Das ist auch nicht zu verurteilen, aber wo sind die Grenzen meines Begehrens? Da wo ich Grenzen überschreite oder gar andere gefährde, wird das Begehren gefährlich.“ Die Predigt ist jetzt auf der Internetseite www.stadtkirche-duisburg.de und hier als PDF nachzulesen. Ein Ausdruck der Predigt wird auf Nachfrage gerne und kostenfrei zugeschickt – auch an Dritte (Tel.: 0203 29513500).

Wegen der Corona-Pandemie konnte der Gottesdienst diesmal nur im Netz begangen werden. Für die Organisatoren des Gottesdienstes war und ist es wichtig, mit dem digitalen Gottesdienst ein Zeichen zu setzen. „Das Gedenken der Befreiung von Auschwitz und der Opfer des Nationalsozialismus wird nicht pausieren, auch nicht im Coronajahr“ sagte Pfarrern Sarah Süselbeck, Vorsitzende der  Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. im Vorfeld des Gottesdienstes. „Und auch wenn es dabei nicht zur gewohnten und schönen direkten Begegnung mit anderen kommen kann, sind wir sicher, dass der Gottesdienst die Menschen an den Monitoren miteinander verbinden wird.“

Anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar laden in jedem Jahr Ende dieses Monats folgende Organisatoren zu einem gemeinsamen Gottesdienst in Duisburg ein: die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V., der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, die Katholische Kirche Duisburg, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

 


 

Begegnungs- und Beratungszentren bieten älteren Menschen Rat bei Impfterminen

(29.01.2021)

Impfberechtigte ältere Menschen haben es schwer, einen Termin für eine Covid-19-Impfung zu bekommen. Die Hotline ist überlastet. Das Internet-Formular ist nicht leicht zu bearbeiten. Nicht immer stehen Kinder oder Enkel zur Unterstützung parat. Die 23 Seniorenbegegnungs- und Beratungszentren der Wohlfahrtsverbände sind während des Lockdowns über die bekannten Telefonnummern im gesamten Stadtgebiet erreichbar. Die Fachkräfte der Einrichtungen geben gerade in diesen Tagen auch Rat in den Fragen rund um die Covid-19-Impfung. Kontaktdaten der Zentren unter https://www.total-lokal.de/city/duisburg/57/anschriftenteil.html.

 


 

Erinnern an die Opfer der Pandemie
Die Salvatorkirche bleibt zum stillen Gebet geöffnet

(28.01.2021)

Die Duisburger Salvatorkirche ist zum stillen Gebet weiterhin geöffnet. Zusätzlich zu den Kerzen, die Besucherinnen und Besucher anzünden können, brennt ein Licht besonders hell. Es ist das einer großen Kerze auf dem Altar, das an die Verstorbenen an und mit Covid-19 erinnern soll.

Daneben steht ein Schild, das die Zahl der Verstorbenen benennt: weltweit, in Deutschland und in Duisburg. Die Angaben werden wöchentlich aktualisiert. Wer die Salvatorkirche betritt, findet dort zudem kleine Handzettel, auf dem ein Gebet zu lesen ist. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Besucherinnen und Besucher ein, es leise für sich zu sprechen.

Die Salvatorkirche ist während der Pandemie derzeit dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die aktuellen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen und die geltenden Abstandsregelungen zu beachten. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.salvatorkirche.de.

 

 


 

Duisburg steht zusammen für Demokratie und Solidarität
Bündnis für Toleranz und Zivilcourage dankt „Corona-Helden*innen des Alltags“

(28.01.2021)

Duisburg, den 27. Januar 2021. Seit 20 Jahren zeichnet das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage traditionell am 27. Januar, dem Auschwitz-Gedenktag, verdiente Duisburgerinnen und Duisburger für deren Engagement in Sachen Toleranz und Zivilcourage mit einem Preis aus. Diesmal werden mit dem „BDKJ Stadtverband“ und den „Jusos Duisburg“ gleich zwei Gruppierungen ausgezeichnet. Die sonst übliche feierliche Preisverleihung im Beisein von rund 100 geladenen Gästen in der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen muss in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie jedoch ausfallen.

„Beide Jugendorganisationen erhalten den diesjährigen Preis für Toleranz und Zivilcourage stellvertretend für all jene Menschen in unserer Stadt, die sich seit Beginn der Corona-Pandemie so vorbildlich mit konkreten Alltagshilfen dafür eingesetzt haben, dass alte und hilfsbedürftige Menschen nicht alleingelassen werden. Diese generationenübergreifenden und Nachbarschaften verbindenden Hilfsangebote sind für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft von großer Bedeutung. Das war und ist gelebte Solidarität, die einfach gewürdigt werden muss“, erklärt Armin Schneider, Bündnissprecher und ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.

„Corona-Helden und -Heldinnen des Alltags“ nennt das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage die solidarische Hilfe so vieler engagierter Duisburgerinnen und Duisburger, die sich seit Beginn der Pandemie dafür einsetzen, dass auch die Schwächsten der Gesellschaft  durch die Krise kommen. „Diesem hohen Maß an Aufmerksamkeit füreinander gilt unser ganz besonderer Dank. Hier zeigt sich einmal mehr, dass wir in Duisburg ganz unabhängig von Alter, Gesundheit, Nationalität oder religiöser Herkunft zusammenstehen,“ erklärt auch Oberbürgermeister Sören Link.

Die Mitglieder des Bündnisses sind überzeugt, dass der gute Zusammenhalt und ein lebendiges Miteinander in der Stadt, die sich beide gerade im letzten Jahr so deutlich gezeigt haben, der beste Schutz gegen die kruden Falschmeldungen von Verschwörungstheoretikern und radikalen politischen Gruppierungen sei. Hierauf könne man in Duisburg bauen. Und die Vorsitzende vom DGB in Duisburg, Angelika Wagner ergänzt: „Gerade jetzt ist es gut, dass wir in Duisburg auf eine starke und engagierte Stadtgesellschaft bauen können. Diese Kraft dürfen wir uns nicht nehmen lassen, auch wenn es Gruppierungen gibt, deren einziges Ziel gerade jetzt die Schwächung unserer demokratischen Gesellschaft ist.“

Info: Über Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage

Das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen der Duisburger Stadtgesellschaft. Es wurde im Jahr 2000 nach dem Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge gegründet und begann seine Aktionen mit einer Menschenkette um die Duisburger Synagoge im Innenhafen.

Seither verleiht das Bündnis jährlich am Holocaust-Gedenktag den Duisburger Preis für Toleranz und Zivilcourage. Das Bündnis setzt sich ein für eine zeitgemäße lebendige Kultur der Erinnerung und engagiert sich für ein Zusammenleben in unserer multikulturellen und multireligiösen Stadtgesellschaft, das von Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägt ist

Text: Eva Wieczorek-Traut, kath. Stadtkirche Duisburg

 

 

 


 

Auch im Februar Livestream-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(27.01.2021)

Auch im Februar gibt es an jedem Werktag eine Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet zu sehen. Seit Beginn des Lockdowns im Dezember werden auch in den Gotteshäusern der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Dafür wurden die Werktagsandachten im Netz wieder eingeführt, die jetzt in die nächste Verlängerung gehen.

Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es schon am 23. März 2020 eingeführt und während des ersten Lockdowns erfolgreich erprobt. Seit Jahresbeginn 2021 erwartet die Menschen wieder an jedem Werktag um 17.05 Uhr live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung, Gebet und Musik. Über 60 Andachten in diesem Format gab es bisher und im auch Februar geht es weiter: auf der Internetseite www.ekadu.de ist zu lesen an welchem Tag Pfarrerin Sabine Schmitz, Pfarrern Stephan Blank, Pfarrer Stefan Korn und Pfarrer Martin Winterberg ihre Andachten gestalten.

Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es weiterhin gerne tun - jetzt sogar mit drei Kameras.

 

 


 

Die Verbindung aufrechterhalten

(27.01.2021)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich können die Türen für die Menschen im Februar nicht wie gehofft geöffnet werden. Aber Mitarbeitende und Ehrenamtliche zeigen über verschiedene Wege, dass Kirche auch im Lockdown einladend sein kann und die Verbindung per Telefon und Internet aufrecht gehalten werden kann. Ihren Beitrag leistet auch die neue FSJlerin.

Wer Rat und Hilfe braucht oder einfach nur Sorgen hat und reden möchte, findet bei den Mitarbeitenden im Gemeinsamen pastoralen Dienst immer Zuhörende: Pfarrerin Monika Gebhardt (0203/442214), Frank Hufschmidt (0203/4493193) oder Gemeindepädagoge Dirk Strerath (0203/437988). Ein ebenso offenes Ohr haben auch die Mitarbeitenden der Gemeinde Katja Hüther aus dem Gemeindebüro (0203/4519622), Küsterin Uta Rogalla (0203/4519620), Diplom-Pädagogin Yvonne de Temple-Hannappel (0203/45579270) aus dem Bezirk Untermeiderich, Jugendleiterin Christina Schubert (0203/39243479) und der Seniorenbeauftragte Michael Ritter (0203/4519623).

Die Verbindung zu den Menschen in der Gemeinde hält auch Janna Merten aufrecht. Sie macht dort ein Freiwilliges Soziales Jahr und erlebt durch die Pandemie eine ganz andere Zeit: Stand sonst der Kontakt mit der Gemeinde, speziell mit Senioren und Seniorinnen und Jugendlichen im Vordergrund, muss nun neu überlegt werden, wie sich das FSJ trotz aller Einschränkungen kreativ umsetzen lässt. Die Gemeinde hat zum Glück mit der FJSlerin Janna Merten eine sehr kreative und hilfsbereite Person gefunden. So arbeitet sie zur Zeit bei den möglichen Angeboten der Jugendarbeit in der Gemeinde mit, hilft bei der Büroarbeit, geht einkaufen für Menschen, die zur Zeit keine Möglichkeit haben selbst Besorgungen zu machen und hat nun in einer Außenscheibe des Foyers im Gemeindezentrums einen Kalender gestaltet. Da der Adventskalender in der Glasfront des Foyers im Dezember sehr gut ankam, wird es jeden Monat ein informatives, interessantes und hübsch gestaltetes Fenster von ihr zum jeweiligen Monat geben.

Informationen und Neuigkeiten gibt es auf der Internetseite der Gemeinde: www.kirche-meiderich.de. In der Zeit, in der Präsenzgottesdienste nicht möglich sind, bringt die Gemeinde den beliebten „Impuls der Woche“ auf dem YouTube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ zu den Menschen nach Hause: Jeden Samstag erscheint dort eine neues kurzes Video mit Gedanken und Musik zum jeweiligen Sonntag – auf der Internetseite ist der aktuellste Impuls auch zu finden. Die Mitarbeitenden der Gemeinde, die die Impulse mit viel Liebe erstellen und aufzeichnen, wissen, dass die Videos den Gottesdienst nicht ersetzen, aber dennoch die Menschen ein Stückchen weiter zusammenbringt. Am Samstag, 6. Februar gibt es den „Impuls der Woche“ von Pfarrerin Monika Gebhardt, am 13. Februar von Pfarrer Hufschmidt, am 20. Februar von Pfarrer Yao Moto und am 27. Februar von Pfarrerin Monika Gebhardt und Gemeindepädagoge Dirk Strerath.

 


 

Von guten Mächten wunderbar geborgen
Ein Gang durch das Jahr 2021

(26.01.2021)

Zu einem 18minütigen Gang durch das neue Jahr 2021 lädt Ute Sawatzki sein. Die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis hat eine Videoandacht mit Bildern aus Israel, Musik von Vivaldi, Händel und anderen Komponisten erstellt. Dazu eingeblendet werden die Monatssprüche des Jahres, zu denen Pfarrerin Sawatzki passende Texte zitiert und Gedanken formuliert. „Von guten Mächten wunderbar geborgen. Ein Gang durch das Jahr 2021“, so der Titel des Videos, ist hier auf dem YouTube-Kanal „trinitatis duisburg“ zu sehen und zu hören.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(26.01.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Am 1. Februar 2021 ist Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand aus der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl am Hörer des Servicetelefons.

 


 

Die neue Geschäftsführerin der Diakonie muss es im Lockdown langsam angehen

(25.01.2021)

Julia Beier (34) ist die neue Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in Duisburg. Morgens fährt die promovierte Theologin mit dem Zug aus ihrem Wohnort Düsseldorf bis zum Duisburger Hauptbahnhof. Die Diakonie hat 120 Einsatzorte über die ganze Stadt verteilt, schon in der Bahnhofshalle könnte sie also bei einem davon, der ökumenischen Bahnhofsmission, vorbeischauen. „Kann ich leider nicht, weil wir ja immer noch Lockdown haben“, bedauert sie. Dabei würde sie nichts lieber tun, als ganz schnell so viele Bereiche wie möglich aus eigener Anschauung kennenzulernen. Zwar hat sie auch jetzt in Begleitung ihres Vorgängers Stephan Kiepe-Fahrenholz schon etliche Besuche gemacht, um die gewachsenen Strukturen kennenzulernen, die das Diakonische Werk heute ausmachen. Aber mit Maske auf Abstand vorgestellt zu werden, ist einfach nicht dasselbe, als sich selber nach Herzenslust umschauen zu können. Sie muss Geduld haben. Und denkt dabei schon mal über die Stadt nach, in der sie nun viel Zeit verbringen wird. „Ich staune, wie sehr sich die Duisburger Innenstadt in den letzten Jahren baulich verändert hat“, sagt Beier, und schwärmt von der tollen Blickachse über die schwebenden Wiesen bis zum Stadttheater, „die Stadt ist lebendig und in Bewegung, das gefällt mir richtig gut.“

Die letzten sieben Jahre hat sie im beschaulicheren Königswinter im Johannes-Albers-Bildungsforum die politische Erwachsenenbildung verantwortet. „Ich wollte aber gerne wieder mehr mit der Theologie zu tun haben, deshalb habe ich mich auf die Stelle in Duisburg beworben, obwohl ich keine Diakonieerfahrung habe“, erklärt sie. Nun freut sie sich über ihre Chance. Sie hätte sich zu ihren Unizeiten in Köln und Bonn auch vorstellen können, Pfarrerin zu werden. Dann hat sie aber doch ein Lehramtsstudium vorgezogen und später über einen Text der alten Kirche promoviert, den sie zunächst selber aus dem lateinischen Original übersetzen musste. „Genauer wollen Sie das wirklich nicht wissen, glauben Sie mir“, schmunzelt sie und fügt quasi entschuldigend hinzu, Latein sei schon auf der Schule ihr absolutes Lieblingsfach gewesen.

Demnächst wird sie ihre ersten Sitzungen in neuer Position leiten. Die Funktion der Sprecherin der AG der Wohlfahrtverbände hat sie als neue Geschäftsführerin des größten Duisburger Wohlfahrtsverbandes von ihrem Vorgänger übernommen. Und sie wird die Diakonische Konferenz leiten, in der sich Vertreter der evangelisch organisierten Kliniken, Altenheime, Beratungsstellen und Qualifizierungsangebote zusammensetzen und miteinander austauschen.

Was es in Zukunft zu besprechen geben wird? „Wir werden erst nach der Pandemie genau sagen können, wer hier in Duisburg konkret in welche Not geraten ist und wie viele Schäden dadurch entstanden sind“, sagt sie ernst.

Wenn Julia Beier gerade nicht arbeitet, dann kocht sie mit ihrem Partner gern was Verrücktes. Vegetarisch muss es sein. Beier ist ganz allmählich aus dem Fleischkonsum ausgestiegen. Exotisch darf es sein. Die Düsseldorfer Läden oder ersatzweise wenigstens das Netz nach einer mittelamerikanischen Wurzelknolle oder einer japanischen Würzsauce zu durchstöbern, gehört dabei schon zum Spaß dazu. 

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 


 

Infoabend zum FSJ

(25.01.2021)

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203 / 2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203 / 2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 3. Februar 2021 ist es wieder soweit und Interessierte können mit Lars Allofs und René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Wo Grenzen überschritten werden, wird das Begehren gefährlich
Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

(25.01.2021)

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wird in Duisburg der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von Auschwitz vor 76 Jahren gedacht. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der am Sonntag, 31. Januar 2021 um 16 Uhr im Internet auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen ist, steht wie in den Vorjahren eines der zehn Gebote. Diesmal ist es das Gebot „Du sollst nicht begehren!“, zu dem Rainer Hoffmann von der Jüdischen Gemeinde aus der Thora liest und Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche in Duisburg, predigt. 

Für Pfarrer Winkelmann ist dieses Gebot gerade jetzt in der Corona-Zeit aktueller Hinweis. „Vieles ist uns genommen und nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, wir begehren Normalität und Freiheit. Das ist auch nicht zu verurteilen, aber wo sind die Grenzen meines Begehrens? Da wo ich Grenzen überschreite oder gar andere gefährde, wird das Begehren gefährlich.“ Seine Predigt ist nach dem Gottesdienst auf den Internetseiten www.stadtkirche-duisburg.de und www.kirche-duisburg.de als PDF nachzulesen. Ein Ausdruck der Predigt wird gerne und kostenfrei zugeschickt (Tel.: 0203 29513500).

Wegen der Corona-Pandemie kann der Gottesdienst diesmal nur im Netz begangen werden. Für die Organisatoren des Gottesdienstes ist es wichtig, mit dem digitalen Gottesdienst ein Zeichen zu setzen. „Das Gedenken der Befreiung von Auschwitz und der Opfer des Nationalsozialismus wird nicht pausieren, auch nicht im Coronajahr“ sagt Pfarrern Sarah Süselbeck, Vorsitzende der  Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. „Und auch wenn es dabei nicht zur gewohnten und schönen direkten Begegnung mit anderen kommen kann, sind wir sicher, dass der Gottesdienst die Menschen an den Monitoren miteinander verbinden wird.“

Anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar laden in jedem Jahr Ende dieses Monats folgende Organisatoren zu einem gemeinsamen Gottesdienst in Duisburg ein: die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V., der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, die Katholische Kirche Duisburg, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

 

 


 

Mitmachen bei der Aktion #lichtfenster

(22.01.2021)

Menschen stellen jeden Freitag bei Einbruch der Dunkelheit ein Licht ins Fenster und bringen damit zum Ausdruck, dass sie an die Menschen in den Altenheimen und alle einsamen Menschen, und an die während der Pandemie Verstorbenen und ihre Angehörigen denken. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg unterstützt diese Aktion des Bundespräsidenten und ruft zum Mitmachen auf.

Die Aktion #lichtfenster des Bundespräsidenten hat auch die Unterstützung von Dr. Christoph Urban. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg will sich selbst an der Aktion beteiligen und hat heute auch Gemeinden, Einrichtungen und Werke eingeladen, jeden Freitag mit einem Licht im Fenster ein Zeichen im Sinne von #lichtfenster zu setzen. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ist auch schon mit dabei: So wie heute, am 22. Januar 2021 Pfarrer Winterberg, wird im Rahmen der Aktion #lichtfenster jeden Freitagabend jemand eine Kerze in der Salvatorkirche anzünden.

 

 

 


 

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe
Interaktiver Online-Gottesdienst aus Obermeiderich

(22.01.2021)

Im Online-Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich am 31. Januar 2021 können Besucherinnen und Besucher mit einem Klick am Monitor aussuchen, ob die Predigt aufbauender oder Trost spendender fortgesetzt werden soll.

Für diesen interaktiven Gottesdienst hat sich Prädikant André Welters einen besonderen Clou ausgedacht. Die Predigt, die er hält, bereitet er so vor, dass sie inhaltlich in verschiedene Richtungen geht und auch endet. Und diese verschiedenen Predigtstränge werden aufgezeichnet, so dass Nutzerinnen und Nutzer an drei verschiedenen Stellen im Gottesdienst mit einem Klick auswählen können, wie die Predigt weitergehen soll. Zu dieser Idee, die jetzt neu in Obermeiderich ausprobiert wird, passt auch das Predigtthema: André Welters spricht über „Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe.“ Ob es eine Wahrheit gibt, ob man sich die Wahrheit aussuchen kann und wie Gott bei der Wahrheit helfen kann, erfahren alle die am 31. Januar 2021 ab 11 Uhr auf der Internetseite www.obermeiderich.de den Link zum interaktiven Gottesdienst anklicken.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) können ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende auf Antrag des Presbyteriums nach landeskirchlichen Vorbereitungskursen ordiniert und in den Dienst der Prädikantin oder des Prädikanten berufen werden. André Welters wurde zu diesem Dienst als Prädikant von der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich berufen („Prädikant“ heißt übersetzt nichts anderes als „Prediger“).  

 


 

Der festliche Abschied wird nachgeholt

(22.1.2021)

Fast 40 Jahre lang war Winfried Mück Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost. Dass er nun Ende Januar nicht mit einem festlichen Gottesdienst von seinem Amt entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet werden kann, schmerzt die Mitglieder des Presbyteriums, denn es gibt in dem Leitungsgremium und in der Gemeinde kaum Menschen, die bei wichtigen Phasen in ihrem Leben nicht von Pfarrer Mück begleitet worden sind. 

Aber die Presbyteriumsmitglieder und Mitarbeitenden und Ehrenamtliche der Gemeinde, wissen genau, dass sobald Gottesdienste wieder gefeiert werden können, in einem der ersten Winfried Mück dort der gebührende Abschied und Dank in festlichem Rahmen – und dann vielleicht auch mit Händedruck und Umarmung – ausgesprochen werden wird. Denn die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost hat Winfried Mück viel zu verdanken.

Offiziell in sein Amt als Pfarrer eingeführt wurde Winfried Mück in Neudorf-Ost zwar erst 1983, doch den Menschen war er da schon kein Unbekannter, denn schon seit 1981 war er dort als Hilfsprediger tätig gewesen. Er hatte damals schon, „wie man während des Gottesdienstes und der anschließenden Feier merken konnte, in dieser Zeit die Gemeinde bereits für sich gewonnen“, so schrieb 1983 die damalige Pressereferentin der evangelischen Kirche, die Gast bei den Einführungsfeierlichkeiten war.  

Die Kirchmeisterin der Gemeinde, Annette Schmidt, kennt Pfarrer Mück bereits seit 1981 und ist selbst von ihm konfirmiert und schließlich auch getraut worden. Auch ihre inzwischen 13jährige Tochter hat Pfarrer Mück im Gemeindezentrum Wildstraße getauft – die Konfirmation ist allerdings im letzten Jahr - wie so vieles - den Corona-Beschränkungen zum Opfer gefallen.

„Gerade die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der Gemeinde lag Pfarrer Mück immer am Herzen und im Blut“ weiß Claudia Basel, die stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums. Die lebendigen und quirligen Familiengottesdienste, die lustigen Kinderbibelwochen und-Tage sowie den Gitarrenunterricht mit Pfarrer Mück kennt auch sie noch aus ihrer eigenen Kindheit. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gemeinde seit je her und bis heute über Pfarrer Mück durch Projekte und gemeinsame Aktivitäten ausgezeichnete Kontakte zur nahegelegenen Grundschule hat und sehr stolz ist, auf den gemeindeeigenen Musikkindergarten „Wilde 13“.

„Dass die Gemeinde Duisburg Neudorf-Ost heute gut aufgestellt ist und ein wunderbares, einladendes Gemeindezentrum hat, ist nicht zuletzt der Verdienst von Pfarrer Mück,“ so Reinhard Schmidt, stellvertretender Kirchmeister der Gemeinde, „auch wenn dies einen Abschied der Gemeinde vom zweiten Gemeindehaus in der Bürgerstraße bedeutete.“ Pfarrer Mück habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die beiden Gemeindeteile über die Zeit eine Einheit bildeten. Als das Gemeindehaus an der Bürgerstraße 2005 aufgegeben wurde, war es Pfarrer Mück, der die Gemeinde zum Zusammenhalt motivierte und am einzigen Treffpunkt an der Wildstraße versammelte, erinnert sich Ruth Eickmann-Knitter, Vorsitzende des Diakonieausschusses. Gerade den älteren Gemeindegliedern fiel der Abschied nicht leicht und Pfarrer Mück leistete in dieser Zeit nicht nur Überzeugungs- sondern auch viel Seelsorgearbeit. Denn zu den vielen „kleinen“ und selbstverständlichen Aufgaben eines Pfarrers wie Gottesdienste, Taufen, Seelsorge, Beerdigungen, Konfirmandenunterricht oder Gremienarbeit kam das Anfang der 2000er Jahre begonnene Langzeit- und Großprojekts des kompletten Umbaus des 1936 erbauten Gemeindehauses an der Wildstraße. Es entstand schließlich über die Zeit ein rundum modernisiertes und modernes Gemeindezentrum mit einem lichtdurchfluteten Kirchsaal, ansprechenden Gemeinderäumen und Büros, Küche, einem weiteren großen Multifunktionsraum und dem angegliederten Musikkindergarten, die „Wilde 13“. Das Gemeindezentrum ist mit der Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet.

„Mit seiner gelungenen Verbindung zwischen Alt- und Neubau, Tradition und Vision bringt es auf seine Art zum Ausdruck, was uns wichtig ist“, heißt nicht ohne Stolz auf der Internetseite der Gemeinde www.neudorf-ost.de.

„Eine einladende, zugehende und ausstrahlende Gemeinde für die Menschen in unserem Stadtteil und in der Stadt zu sein“ ist das gelebte Gemeindeleitbild. In der Kirchengemeinde Neudorf-Ost geht es nun darum, eine Nachfolge für Pfarrer Mück zu finden, die diese Ziele ebenso mit Herzblut und großem Einsatz anstrebt.

 

 


 

Hoffnung klingt über Hochfeld

(20.01.2021)

Glocken sind ganz besondere Musikinstrumente: Sie entstehen aus Feuer, Schweiß und Erz, ertönen allein oder zusammen und aufeinander abgestimmt oft über Jahrhunderte in den Kirchtürmen zu festen Zeiten des Tages, sie geben Orientierung und laden zum Gebet. Die drei Glocken der Pauluskirche in Hochfeld haben eine lange und bewegte  Geschichte hinter sich, aber sie läuten immer noch dreimal täglich; bei einer wird die Hoffnung ganz groß geschrieben.

Die drei Bronzeglocken wurden um 1875 in dem damals noch spitz gedeckten Turm befestigt, doch so wie die gesamte damalige Bauausführung der Pauluskirche eher mangelhaft war, so waren auch die Glocken nicht von besonders guter Qualität. Schon wenige Jahre nach dem Bau der Kirche musste man 1896 umfangreich sanieren. Auch die Glocken wurden umgegossen und neu gehängt, wo sie bis zum Abtransport im Ersten Weltkrieg bleiben durften - die Pauluskirche war ihrer Stimme beraubt.

Im März 1924 wurde das neue Geläut, diesmal gegossene Stahlglocken vom Bochumer Verein, später Teil des Krupp-Konzerns, geliefert. Der Klang über Hochfeld blieb nicht lange, denn 1942 fielen Brandbomben auf das Kirchendach, so dass nur die Kirchen- und Turmmauern noch standen. Die Glocken waren in den Turm gestürzt und hingen dort verklemmt und stumm, bis sie 1948 wieder an ihren Platz in den Turm kamen und sie am 5. September 1948 wieder über dem Stadtteil läuteten.

Seitdem klingen die drei Gussstahlglocken in den Tönen fis, a und h über Hochfeld hinweg. Anlässlich einer Begutachtung im Glockenturm fand sich allerdings eine Besonderheit an der mittleren Glocke: Im Gegensatz zu den andern beiden Glocken hat diese einen Namen. Die Zier trägt den Spruch: „Hoffnung lässt nicht zuschanden werden (Römer 5,5)“, auf der Rückseite der Glocke steht noch einmal das Wort „HOFFNUNG“. Sie ist morgens, mittags und abends zu hören und läutet Hoffnung über Hochfeld.

Die evangelische Gemeinde hat übrigens die Läute-Ordnung der Hochfelder Pauluskirche Mitte Dezember 2020 kurzfristig ergänzt: Bis zum Ende des Lockdowns wird vom Turm der Pauluskirche täglich um 15 Uhr ein Vollgeläut zu hören sein: Im Gedenken an die, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und allen, die unter ihren Folgen leiden. 

Infos zur Pauluskirche und zur evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter  https://hochfeld.ekir.de.

 

 

 


 

Evangelische Gemeinden verzichten weiterhin auf Präsenzgottesdienste

(18.01.2021)

Alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verzichten weiterhin darauf, während des Lockdowns Gottesdienste in den Kirchen vor Ort zu feiern. Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitende sind telefonisch zu erreichen und Gemeinden bieten Impulse, Andachten und Gottesdienste im Netz sowie Einkaufshilfen oder Predigten zum Mitnehmen an. Einige Gotteshäuser werden zum Besuch für das stille Gebet geöffnet.

Auch im Lockdown sind Pfarrerinnen und Pfarrer sowie hauptamtliche Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Gemeinden telefonisch zu erreichen und stehen den Menschen mit einem offenen Ohr und den jetzt möglichen Angeboten zur Seite. So gibt es in einigen Gemeinden Predigten zum Mitnehmen, die ausgedruckt vor Gemeindehäusern oder Kirchen in Kästen ausliegen; andere bieten Einkaufshilfen für ältere Gemeindemitglieder an. Außerdem öffnen einige Gemeinden ihre Kirchen zur Einkehr, Besinnung, Kerzenanzünden und stillen Gebet. So ist in der Stadtmitte die Salvatorkirche donnerstags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Auch die Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd öffnet die Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, vom 18. bis zum 22. Januar und vom 25. bis zum 29. Januar montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr zur stillen Einkehr. Außerdem sind die beiden Gotteshäuser am Sonntag, 24. Januar von 10 bis 12 Uhr für eine stille persönliche Andacht geöffnet. Die Seelsorger der Gemeinde werden vor Ort sein und erteilen auf Wunsch den Segen. Im Duisburger Süden ist auch die Großenbaumer Versöhnungskirche während des Lockdown zum stillen Gebet geöffnet – immer sonntags von 10 bis 12 Uhr. Im Duisburger Norden ist an den Januarsonntagen die Hamborner Friedenskirche zum stillen Gebet oder Kerzenanzünden geöffnet - und zwar jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann am 24. Januar und Pfarrerin Elke Banz am 31. Januar gerne zur Verfügung.  Wer mag, kann das Gotteshaus auch während der Woche besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Kirchenbesuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen.

Schließlich laden Gemeinden aber auch alternativ zu Online-Gottesdiensten ein, manche bieten auch regelmäßig Internetandachten an. Wann und wo die zu sehen sind und Infos zu Angeboten der Gemeinden sind auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de zu finden; dort gibt es auch die Links zu allen Gemeindeseiten.

 

 


 

Stilles Gebet in der Versöhnungskirche und Predigt zum Mitnehmen

(18.01.2021)

Wegen der Corona-Pandemie werden in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm zunächst bis zum 31. Januar 2021 keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Die Versöhnungskirche ist aber zum stillen Gebet geöffnet und in einem Briefkasten außen am Gotteshaus liegen Predigten zum Mitnehmen bereit.

Die Gemeinde öffnet die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee an jedem Sonntag zur Stille und zum Gebet in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Die Hygieneregeln müssen auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden und das Tragen eine Mund-Nasen-Maske ist Pflicht. Gleich neben der Kirche ist neben dem Kreuz am Glockenturm ein „Briefkasten“ angebracht. Dort liegen wettergeschützt die aktuellen Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - bereit. Weitere Lesepredigten sind zudem auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de zu finden. Das kleine Archiv mit den wöchentlichen Predigten geht bis Mai 2020 zurück. Und auch wenn im Moment keine Hausbesuche in der Gemeinde möglich sind, so können die Menschen mit Pastorin Ulrike Kobbe (Tel. 9331907), Prädikant und Notfallseelsorger Klaus Andrees (Tel. 767670) und Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 3903597) telefonisch in Gespräch kommen. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, sollte Name und Telefonnummer genannt werden – die drei rufen gerne zurück.

 

 


 

Stilles Gebet an den Januar-Sonntagen in der Hamborner Friedenskirche  

(18.01.2021)

Gottesdienste können in der Friedenskirche während des Lockdowns nicht gefeiert werden, doch die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihr Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Januar und am 31. Januar - jeweils von 9.30 und 10.30 Uhr zum stillem Gebet. Besucherinnen und Besucher sind zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Es erklingt leise Orgelmusik.

Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann am 24. Januar und Pfarrerin Elke Banz am 31. Januar gerne zur Verfügung.  Wer mag, kann das Gotteshaus auch während der Woche besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Besuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen.

Die Öffnung der Kirche für Einzelbesuche ist Teil eines Beschlusses, den die Gemeindeleitung letzte Woche getroffen hat. Zu dem Beschluss gehört auch, dass  während des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden können. Sobald der Lockdown seitens der Regierung für beendet erklärt worden ist, werde das Presbyterium in einer Sondersitzung neu beraten.

Infos und Kontakte zur Kirchengemeinde gibt es im Internet unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 


 

Weiterhin werktags Live-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(15.01.2021)

Seit dem ersten Montag des neuen Jahres läutet an jedem Werktag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist geschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine Kurz-Andacht mit Gebet, Lesung und Auslegung der Tageslosung und Musik.

Da während des Lockdowns auch in den drei Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Gottesdienste vor Ort entfallen, bietet die Gemeinde dafür während der Woche bis mindestens Ende Januar unter dem Titel „5nach5“ diese Livestream-Andachten um 17 Uhr und 5 Minuten an. Jede ist auf dem Youtubekanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen und dort auch später in der Mediathek abrufbar. Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es bereits zu Beginn der Pandemie, am 23. März 2020 eingeführt und erfolgreich erprobt. Über 60 Andachten in diesem Format gab es bisher. Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es jetzt gerne wieder tun.

Vor der Kamera gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz die Andachten im Wechsel mit den Pfarrern Stephan Blank, Stefan Korn und Martin Winterberg. Bei der musikalischen Begleitung wechseln sich die Kirchenmusiker der Gemeinde Andreas Lüken und Marcus Strümpe ab. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Die nächsten Termine: 

 

  • FR 15.01.2021    Pfr. Martin Winterberg
  • SA 16.01.2021    Pfrin. Sabine Schmitz

 

  • MO 18.01.2021 Stephan Blank
  • DI 19.01.2021     Martin Winterberg
  • MI 20.01.2021   Stefan Korn
  • DO 21.01.2021   Sabine Schmitz
  • FR 22.01.2021    Martin Winterberg
  • SA 23.01.2021    Stefan Korn

  

  • MO 25.01.2021 Stephan Blank
  • DI 26.01.2021     Martin Winterberg
  • MI 27.01.2021   Stephan Blank
  • DO 28.01.2021   Martin Winterberg
  • FR 29.01.2021    Sabine Schmitz
  • SA 30.01.2021    Stefan Korn

 

 


 

 

Weiterhin keine Gottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde am 17. und 24. Januar,

aber Einladung zur „Offenen Kirche“

 

(13.1.2021)

 

Die Gemeinde, die sich zum Gottesdienst versammelt, ist eine zentrale Lebensäußerung des christlichen Glaubens. Die gegenwärtige Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Alternativen wie Fernsehgottesdienste, Gottesdienste im Internet, Lesepredigten oder ähnliche Angebote sind. Und doch hat die Absage der Gottesdienste über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel sehr geschmerzt, so notwendig und richtig diese Entscheidung aus Sicht des Presbyteriums als Leitungsorgan der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd auch war. Sich zu Gottesdiensten in den Kirchen zu versammeln, wird vermisst, aber die aktuelle Situation in Duisburg mit einer Inzidenz von deutlich über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche veranlasst trotz guter Hygienekonzepte weiter zur Vorsicht.

 

Darum hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 26. Januar 2021 weiterhin auf Gottesdienste in den Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu verzichten. Weiterhin können an den Kirchen Lesepredigten abgeholt werden, die auch als PDF auf der Homepage der Gemeinde (www.evaufdu.de) zum Download bereitstehen. Zusätzlich werden die Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, an den Sonntagen 17. und 24. Januar von 10 bis 12 Uhr für eine stille persönliche Andacht geöffnet. Die Seelsorger der Gemeinde werden vor Ort sein. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, sich segnen zu lassen.

 

Außerdem sind vom 18. bis zum 22. Januar und vom 25. bis zum 29. Januar die beiden Kirchen montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Auch im Rahmen der „Offenen Kirche“ ist das Hygienekonzept der Gemeinde zu beachten (Maskenpflicht, Mindestabstand zwischen den Haushalten). Die Gemeindezentren bleiben für Veranstaltungen, Gruppen und Kreise jedoch weiterhin geschlossen.

 

Der Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd endet mit diesen Worten: „Der Staat spricht den Kirchen auch in der aktuellen Situation das Recht zu, ihre Räume für Gottes-dienste zu öffnen, wenn das zwischen der Regierung und den Kirchen abgesprochene Hygienekonzept eingehalten wird. So wie es derzeit gute Gründe für die Absage von Gottesdiensten in Kirchen gibt, so gibt es auch Gründe, die dagegensprechen. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd versteht den weiteren Verzicht in Zeiten hoher Inzidenzen als einen Beitrag zur Kontaktvermeidung. Das Ziel der Gemeinde bleibt es aber, dann wieder zu Gottesdiensten in den Kirchen einzuladen, wenn eine solche Entscheidung vertretbar erscheint.“ Das Presbyterium hat entschieden, die Situation alle zwei Wochen neu zu beurteilen und zu entscheiden.

 

 


 

Evangelische Kirchengemeinden laden zu weiteren gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(13.1.2021)

Die evangelischen Gemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis setzen ihre Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste fort. Durch die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 31. Januar werden auch in den drei Gemeinden weiterhin keine Gottesdienste vor Ort gefeiert.  

Schon seit dem vierten Advent stellen die drei Nachbargemeinden im Duisburger Süden deshalb wöchentlich gemeinsame Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung. So kamen die Bildschirm-Gottesdienste, die in der Regel vorab aufgezeichnet werden, um eine bessere Bild- und Tonqualität zu erlangen, bisher zu Weihnachten, Silvester und an den zurückliegenden Sonntagen direkt in die Wohnzimmer der Gemeindeglieder. Und das mit großem Erfolg. „Jeder Gottesdienst hatte bisher mindestens 250 Aufrufe, einige sogar deutlich mehr. So viele Leute finden sonst an normalen Sonntagen nicht den Weg in unsere Kirchen.“ so Kantor Daniel Drückes, der in allen drei Gemeinden tätig ist und für die technische Umsetzung der Gottesdienste verantwortlich ist. Bei den Gottesdiensten wirken aber nicht nur Hauptamtliche mit; auch einige Ehrenamtliche beteiligen sich an der kreativen Gestaltung. Und auch Pfarrer Jürgen Muthmann wird, wenn er nicht selbst predigt, zum Kameramann. Bis mindestens Mitte Februar soll das gemeinsame Projekt fortgeführt werden. Die Gottesdienste sind an den jeweiligen Sonntagen ab 10 Uhr zu sehen. Die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

Am 17. Januar kommt der Onlinegottesdienste aus der Gemeinde Trinitatis; es predigt Pfarrerin Ute Sawatzki. Am 24. gestalten Pfarrer Rolf Seeger und ein Team den Gottesdienst aus der Kirche Wanheim. Am 31. Januar ist um 10 Uhr der gemeinsame Gottesdienst der drei Gemeinden wieder aus Trintitatis zu sehen. Im Gottesdienst am 7. Februar predigt die Wanheimerorter Pfarrerin Almuth Seeger und im Gottesdienst am 14. Februar wird ihr Kollege Pfarrer Jürgen Muthmann predigten… und zwar in Reimen.

 


 

Krankenhausseelsorgerinnen überreichen Weihnachtsgrüße an Mitarbeitende, Patienten und Bewohner des Seniorenzentrums

(21.12.2020)

Da es in diesem Jahr weder in der Unfallklinik noch in den Sana Kliniken und dessen Großenbaumer Seniorenzentrum Weihnachtsgottesdienste geben kann, bringen die evangelischen Pfarrerinnen Karin Holdmann und Dorothee König Patientinnen und Patienten und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums den Weihnachtsgruß zu ihnen – natürlich mit dem nötigem Abstand und unter Berücksichtigung aller Pandemie-Regeln.

Zu der Aufmerksamkeit gehört ein ansprechender, Mut machender Brief, der auch von katholischen Kollegen unterschrieben ist. Hinzu kommt eine Anleitung mit allem, was für einen Weihnachtsgottesdienst im kleinen Rahmen nötig ist: Gebete, Lieder, Weihnachtsgeschichte und Weihnachtssegen. Außerdem verschenken die beiden Pfarrerinnen an die Mitarbeitenden kleine Foto-Kalender, die die Überschrift tragen: „Kein Platz auf der Welt, wo ich jetzt lieber wär 2021“. Auf der Rückseite steht ein Gruß der beiden Seelsorgerinnen: „Wir wünschen Ihnen mit unserem Kalender ein gesegnetes Jahr 2021. Möge er Sie dazu anregen, Orte zu entdecken, die Ihnen gut tun. Ihre Krankenhausseelsorge“.

Karin Holdmann und Dorothee König hatten Bedenken wegen des Kalendertitels, denn „Kein Platz auf der Welt, wo ich jetzt lieber wär 2021“ könnte auch bei den Klinikmitarbeitenden und denen im Seniorenzentrum missverstanden werden. „Die Bedenken waren unbegründet“ freut sich Pfarrerin Holdmann, „denn ich  habe diesen Kalender schon an viele Mitarbeitende weitergegeben und niemand hat die von uns befürchtete Bemerkung gemacht: ‚Na, es gibt wohl schönere Orte als hier zu sein.‘ Ausnahmslos alle haben sich über den kleinen Gruß gefreut.“ 

 


 

In der Weihnachtsfreude verbunden
Gemeinsames Glockenläuten der Duisburg Südgemeinden

(21.12.2020)

Die fünf evangelischen Kirchengemeinden der Region Duisburg Süd wollen mit dem gemeinsamen 15-minütigen Läuten der Glocken ihrer Kirchen an Heiligabend um 19 Uhr Weihnachten einläuten und mit allen ihre Botschaft teilen, dass Gott Mensch geworden ist für alle Menschen. Während des Glockenläutens sind die Menschen in den Stadtteilen eingeladen zum Innehalten, zum stillen Gebet auch für die von Corona Betroffenen und nach dem Glockenläuten gemeinsam, aber auf Abstand von ihren Fenstern, Balkonen oder Terrassen aus das Lied „O du fröhliche“ anzustimmen. Damit möchten die  evangelischen Kirchengemeinden Auferstehungsgemeinde DuisburgSüd, Großenbaum-Rahm, Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort deutlich machen: Auch wenn die Menschen zu dieser Zeit nicht in den Kirchen zusammen sein können, so sind sie doch alle in der Weihnachtsfreude verbunden.

 

 


 

Online-Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(21.12.2020)

Wegen des neuen Lockdowns kann auch der in Duisburg geplante Weihnachtsgottesdienst der Gehörlosengemeinden nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat ein Team um Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auch über die Internetseite www.kirche-duisburg.de und auf Youtube direkt hier.

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

 

 


 

Alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg bringen das Weihnachtswunder über andere Wege nahe

(18.12.2020)

Jedes der gewählten Leitungsgremien aller 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat beschlossen, alle Gottesdienste vor Ort bis zum 10. Januar ausfallen zu lassen und sich über andere Wege an die Menschen zu wenden. „Dass Gottesdienste ausfallen müssen, kann kein Grund zur Freude sein, aber dennoch bin ich froh darüber, dass die Presbyterien in dieser schwierigen Frage einheitlich entschieden haben“ kommentiert Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, diesen einmaligen Vorgang.  

Dr. Urban weiß als ehemaliger Gemeindepfarrer, was es für ein Presbyterium und die vielen engagierten Mitwirkenden bedeuten muss, die gut ausgearbeiteten Pläne zu den Weihnachtsgottesdienste in Kirchen und unter freiem Himmel nun wieder über Bord werfen zu müssen. „Das waren wirklich schmerzhafte Entscheidungen, wie mir berichtet wurde, das hat sich kein Gremium leicht gemacht“. Dr. Urban, der sein Amt als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erst am 1. Dezember 2020 angetreten hat, fügt hinzu: „Ebenso froh bin ich zu sehen, dass unsere Gemeinden den Menschen mit Onlinegottesdiensten, Verteilpredigten und über andere Wege das Weihnachtswunder und die Hoffnung auf die Zukunft nahe bringen werden.“

Für die Presbyterien aller Gemeinden war der Anlass für die Beratungen die Frage: „Was wird angesichts der aktuellen extrem hohen Infektionszahlen aus den Gottesdiensten?“ Diese wurde schon am 14.12.2020 im Pfarrkonvent, zu dem monatlich die Pfarrerinnen und Pfarrer zum Informationsaustausch zusammenkommen angeregt diskutiert. Ergebnis einer adhoc-Umfrage im Pfarrkonvent war, dass eine überwältigende Mehrheit der Ansicht war, dass bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienste mehr gefeiert werden sollten. Der Krisenstab des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hatte sich dieses Stimmungsbild zu eigen gemacht und bat die Leitungsgremien der 15 Gemeinden die Frage nach den Gottesdiensten zu beraten und zu entscheiden. Was nun alle Gemeinden im Detail planen, ist über die Internetseite des Kirchenkreises www.kirche-duisburg.de zu erfahren. Dort gibt es auch die Links zu allen Gemeindeseiten.

 

 

 


 

Keine Präsenzgottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum Ende des Lockdown 

(18.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck hatten Engagierte viel Kraft und Liebe in die Vorbereitung zu gleich vier Heiligabendgottesdiensten gesteckt. Umso schwerer ist es den Mitgliedern des Presbyteriums der Gemeinde so kurz vor Weihnachten gefallen, angesichts des akuten Pandemiegeschehens dennoch alle Präsenzgottedienste bis zum geplanten Ende des Lockdowns ausfallen zu lassen. So mussten für Heiligabend nicht nur die zwei Gottesdiensten in der Beecker Kirche abgesagt werden, auch der am Ruhrorter Neumarkt geplante Gottesdienst unter freiem Himmel und der neben der Markuskirche am Ostacker fallen aus. Die Menschen, die sich bereits für die Gottesdienste in der Beecker Kirche angemeldet hatten, werden direkt benachrichtigt. Sobald Informationen zu weiteren Planungen vorliegen, werden diese auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht: unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Viele Lichtblicke in Wanheim trotz Lockdown  

(18.12.2020)

Alle Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim erhalten in den nächsten Tagen einen Brief, in dem Pfarrer Rolf Seeger in berührenden Worten erklärt, warum und wie schwer es dem Presbyteriums der Gemeinde gefallen ist, die Gottesdienste in der Kirche bis zum Ende des Lockdown ausfallen zu lassen. Zugleich spricht er von tröstenden Lichtblicken, zu denen auch Online-Gottesdienste gehören.

Das Presbyterium hatte sich diese gravierende Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Motivation, die Gottesdienste ausfallen zu lassen, wird auch in dem Brief an die Gemeindemitglieder aufgeführt: „Der Schutz des Lebens, die Eindämmung der Pandemie in einer gemeinsamen Kraftanstrengung und die Solidarität mit allen, die sich für die Infizierten einsetzen, waren für die Entscheidung ausschlaggebend. Dafür bitten wir Sie um Verständnis und setzen darauf.“

Den Menschen, die sich zu den Heiligabendgottesdiensten angemeldet hatten – alle drei waren fast ausgebucht – soll der Brief persönlich zur Haustür gebracht werden. Als die Mitwirkenden der Heiligabendgottesdienste die Nachricht erhielten waren viele enttäuscht. Für Pfarrer Seeger war es aber tröstlich zu hören, wie gerne die Kinder, die Jugendlichen und Erwachsenen bei den verschiedenen Gottesdiensten mitgemacht hätten. „Das zu spüren, verbindet und macht zuversichtlich und Lust auf Weihnachten 2021“ bemerkt der Gemeindepfarrer. Er und das gesamt Presbyterium laden die Gemeinde ein, an Heiligabend eine Kerze als Zeichen der Verbundenheit anzuzünden und mit dem „Weihnachtsgottesdienst zu Hause“, einem Vier-Seiter, den alle Gemeindemitglieder erhalten haben, die Weihnachtsgeschichte zu lesen, ein Gebet zu sprechen und so zu Hause selbst einen kleinen Gottesdienst zu feiern. 

Eingeladen sind alle Wanheimerinnen und Wanheimer zudem auf YouTube einen Heiligabendgottesdienst  zu erleben. Dieser wurde zusammen mit der Gemeinde Wanheimerort aufgenommen und der Link dazu ist am 24. Dezember 2020 auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu finden.

Die drei Gemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis haben für die Zeit nach Weihnachten eine Kooperation beschlossen: An den Sonntagen des Lockdowns gibt es jeweils einen Online- Gottesdienst für die Mitglieder aller drei Gemeinden. am 27. Dezember mit Pfarrerin Almuth Seeger, am 31. Dezember mit Pfarrer Jürgen Muthmann (beide aus der Gemeinde Wanheimerort), am 3. Januar 2021 mit Pfarrer Rolf Seeger (Gemeinde Wanheim) und am 10. Januar mit Pfarrer Björn Hensel (evangelische Kirchengemeinde Trinitatis). Die Videos sind auf den Webseiten der drei Gemeinden zu finden.

 


 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg legt Lockdown-Plan vor

(18.12.2020)

Bereits am 15. Dezember hatte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in einem Eilbeschluss festgelegt, dass die Türen der Salvatorkirche und der Lutherkirche Duissern für Gottesdienste nicht geöffnet werden können, denn an dem Tag schon sollten die Anmeldungen vor Ort für die insgesamt neun Gottesdienste in den beiden Kirchen an Heiligabend beginnen.

Auch im Mittelpunkt einer weiteren Sitzung des Leitungsgremiums schwang das Bedauern mit, alle die enttäuschen zu müssen, die mit so viel Liebe vor Ort für den Heiligabend und die Weihnachtstage geplant hatten. Es mussten aber auch jetzt zusätzliche Beschlüsse gefasst werden. 

So fallen ab sofort und bis zum derzeit geplanten Ende des Lockdown, 10. Januar 2021 alle Gottesdienste und Andachten vor Ort aus. Dazu zählen nicht nur die Gottesdienste und Andachten in den Kirchen der Gemeinde, sondern auch die geplanten LKW-Gottesdienste unter freiem Himmel. 

Die Mitglieder des Presbyteriums haben aber einen Plan ausgearbeitet, wie das Gemeindeleben zu Weihnachten und der Zeit des Lockdowns für die Menschen in den der Innenstadt, Neuenkamp, Kaßlerfeld und Duissern aussehen wird. 

Dafür gibt es in der Gemeinde ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten und Andachten, die im Internet auf zwei verschiedenen Youtube-Kanälen zu verfolgen sind. Das vielfältige Angebot an Gottesdiensten, die im Internet zu verfolgen sind, sieht wie folgt aus: So wird am 4. Advent, 20.12.2020 um 11 Uhr ein Gottesdienst aus der Lutherkirche Duissern live auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ übertragen.

Aus der Salvatorkirche werden am Heiligen Abend folgende Gottesdienste im Internet zu sehen sein, die alle auf dem You tube Kanal „evangelisch in duisburg“ gesendet werden: Um 12 Uhr gibt es aus der Salvatorkirche „Luzie-Lotta feiert Weihnachten“, einen Gottesdienst für die Kleinsten.

Auf dem gleichen Kanal ist um 16 Uhr der Familiengottesdienst mit dem „anderen“ Krippenspiel aus der Salvatorkirche zu sehen und um 18 Uhr auf dem gleichen Youtube-Kanal die Christvesper, ein Gottesdienst des Kirchenkreises.

In der Duisserner Lutherkirche wird an Heiligabend um 16 Uhr der Familiengottesdienst, um 18 Uhr die Christvesper und um 23 Uhr die Christmette übertragen, diese drei Gottesdienste sind  auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen.

Auch alle weiteren Gottesdienste nach Heiligabend werden aus der Duisserner Lutherkirche übertragen, auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Das betrifft den Gottesdienst am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember für die Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Neudorf-West, Neudorf-Ost und Hochfeld um 10 Uhr,  den Gottesdienst am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, Beginn 11 Uhr, den Gottesdienst am Sonntag, 27. Dezember, Beginn 10 Uhr.

Auch der letzte Gottesdienst des Jahres, am Silvesterabend, 31. Dezember erfolgt als online Gottesdienst aus der Lutherkirche auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“, Beginn 18 Uhr.

Die Gottesdienste der Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg an den Sonntagen 03. Januar und 10. Januar entfallen ganz, auch als online-Gottesdienst, zugunsten werktäglicher online Andachten. Von Montag, 04. Januar bis zum Samstag, 16. Januar werden auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ an jedem Werktag live aus der Lutherkirche die Kurzandachten „5nach5“ gehalten, Beginn immer um 17.05 Uhr.

Alle gemeindlichen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise sind während des Lockdown eingestellt.

Die Salvatorkirche wird zum stillen Gebet geöffnet bleiben. Das Presbyterium teilt diesbezüglich mit, dass die in den vergangenen Monaten gemachten Erfahrungen mit der geöffneten Salvatorkirche als Stadtkirche von Duisburg durchweg positiv waren. Daher ist die Salvatorkirche dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die aktuellen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen und die geltenden Abstandsregelungen zu beachten. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen.

Details zu diesen Informationen und zu weiteren Maßnahmen in der Gemeinde sind auf der Internetseite der Gemeinde www.ekadu.de nachzulesen. Auskunft erteilt auch Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 330490).

 


 

Keine Gottesdienste im Gemeindezentrum Wildstraße im Lockdown

(17.12.2020)

Drei Gottesdienste waren für Heiligabend im Gemeindezentrum Wildstr. 31 geplant, doch aufgrund der sich verschärfenden Pandemie hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost in einem Eilbeschluss festgelegt, diese sowie alle weiteren Präsenzgottesdienste in der Gemeinde bis zum 10. Januar 20201 abzusagen. Christinnen und Christen, die sich für diese Gottesdienste schon angemeldet hatten, wird die Gemeinde benachrichtigen. Zudem berät und prüft schon ein Ausschuss, wie die gottesdienstliche Arbeit  mit anderen Wegen in der Kürze der Zeit gestaltet und umgesetzt werden kann. Aktuelle Informationen gibt es dann auf der Gemeindeseite unter www.neudorf-ost.de

 

 


 

Keine Gottesdienste in der Hamborner Friedenskirche bis zum Ende des Lockdown  

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn hat in einer Sondersitzung beschlossen, in der Zeit vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 auf die Feier von Präsenzgottesdiensten zu verzichten. Den Mitgliedern des Leitungsgremiums sei diese Entscheidung nicht leicht gefallen, doch „in der schwierigsten Zeit der Pandemie geht es uns gemeinsam mit vielen anderen evangelischen Kirchengemeinden in Duisburg darum, das Prinzip der maximalen Kontaktvermeidung, das auch Wissenschaft und Politik fordern, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.“ Deshalb gehe es gegenwärtig nicht nur um gute Hygienekonzepte, die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus erschweren, sondern vor allem um maximale Kontaktvermeidung und Solidarität, heißt es weiter in der Mitteilung der Gemeinde. Diejenigen, die sich bereits für einen Gottesdienst angemeldet haben, werden zeitnah kontaktiert und über diese Entscheidung informiert. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de


 

Vorerst keine Gottesdienste in den evangelischen Kirchen in Buchholz und Wedau  

(17.12.2020)

Bei der Frage im Hintergrund, wie ein Heiligabend ohne Gottesdienst sein kann, ist den Mitgliedern des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die verantwortungsvolle Entscheidung besonders schwer gefallen, alle Gottesdienste vor Ort bis zum Ende des Lockdowns abzusagen.

Wie das Presbyterium den Beschluss begründet, ist auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de nachzulesen: Obwohl schon so viele Menschen so viel Energie in die Vorbereitungen der Gottesdienste zu Weihnachten gesteckt hatten, waren die aktuelle Entwicklungen Grund zur getroffenen Entscheidung: „Mit der verschärften Phase des Lockdowns lautet das oberste Gebot der Stunde absolute Kontaktreduzierung.“  

Die Verbindung zu den Menschen in den Gemeindebezirken Buchholz, Wedau und Bissingheim gerade in der Weihnachtszeit will die Gemeinde unter anderem durch Videobotschaften, Andachten, Texte zum Lesen und Vorlesen sowie kleine Liturgien für die Feier zu Hause aufrecht erhalten. Diese werden von Engagierten der Kirchengemeinde sowie den Pfarrerinnen und Pfarrer vorbereitet und sollen pünktlich zum Fest bald auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de zu finden sein. Auf diese Weise wünschen sie alle den Menschen „trotz aller schweren Einschränkungen eine gesegnete Weihnachtszeit!“ Die Mitteilung der Gemeinde schließt mit den Worten: „Denn das Wichtigste bleibt in diesen Tagen: Bleiben Sie bitte gesund!“

 


 

Evangelische Gemeinde Großenbaum-Rahm ist trotz Lockdown auch zu Weihnachten bei den Menschen präsent 

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum Rahm hat in seiner Sondersitzung am 16. Dezember beschlossen, für die Zeit des Lockdowns vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen. Die Gemeinde wendet sich dennoch in vielfacher Form an die Menschen: An Heiligabend lädt sie zu einem digitalen Gottesdienst über die Internetseite www.ekgr.de ein. Diese Seite ist außerdem mit zahlreichen kleinen Angeboten gefüllt. Vor Ort die die Gemeinde durch die flächendeckend verteilten Hausandachten für Erwachsene und Familien präsent. Die Versöhnungskirche bleibt geschlossen, es wird jedoch möglich sein, ganztägig Friedenslichter und Segensworte, die vor dem Gotteshaus zu finden sind, mitzunehmen.

 


 

Auch ohne Präsenzgottesdienste ganz nah bei den Menschen 

(17.12.2020)

Gottesdienste vor Ort wird es bis zum Ende des Lockdowns auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht geben. Dennoch wird die Gemeinde auch im Alltag und an den Feiertagen für die Menschen da sein.

Die Mitglieder des Presybteriums der Gemeinde waren sich in der Sondersitzung vom 15. Dezember 2020 einig, dass die für die geplanten Gottesdienste entwickelten Schutzkonzepte sehr gut sind. „Aber jetzt sind wir im harten Lockdown – und die Kontaktvermeidung ist die sicherste Möglichkeit, unsere Gesundheit zu schützen“ heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Diese Überlegung war auch der Grund für die Entscheidung zunächst bis zum 10. Januar 2021 keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. „Wir sind so solidarisch an der Seite aller anderen Teile unserer Gesellschaft, die dies auch tun müssen. Diese Entscheidung fällt uns bitter schwer, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt notwendig“ heißt es weiter in der Mitteilung.

Im Alltag und an den Feiertagen wollen alle Engagierte der Gemeinde für die Menschen da sein. Dafür wird das Angebot der digitalen Gottesdienste weiter ausgebaut. Zusätzlich zu dem Familiengottesdienst wird es einen weiteren Gottesdienst für Erwachsene geben, den die Gemeinde an Heiligabend im Internet zur Verfügung stellt. Die entsprechenden Links gibt es auf der Gemeindeseite https://evaufdu.de. Zudem gibt es noch mehr Lesepredigten, die an den Standorten der Gemeinde draußen ausliegen. Zudem hat die Gemeinde bereits alle evangelischen Haushalte schon mit der Möglichkeit einer Hausandacht in der erhaltenen Weihnachtbeilage ermutigt, selbst aktiv zu sein.

Die Gemeinde öffnet zudem die beiden Kirchen in Ungelsheim und Huckingen: Am vierten Advent von 9 bis 13 Uhr, an Heiligabend von 14 bis 17 und 22 bis 24 Uhr und am ersten Weihnachtstag von 10 bis 12 Uhr. Zu diesen Zeiten ist Gelegenheit, zur Krippe zu kommen und auf Wunsch das Friedenslicht aus Bethlehem und den Weihnachtssegen zu empfangen. Beim Betreten der Kirchen werden kostenfrei FFP2 Masken zur Verfügung gestellt. Ein längerer Aufenthalt in der Kirche ist allerdings nicht möglich, um auch anderen die Gelegenheit zu geben, den Weg zur Krippe zu gehen.

 


 

Weihnachten kommt in Marxoh und Obermarxloh nachhause

(17.12.2020)

Wie auch die Presbyterien anderen evangelischen Gemeinden hat auch das Leitungsgremium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh nach ausgiebiger Diskussion und Beratung beschlossen, auf die Feier von Präsenzgottesdiensten und -Andachten bis zum Ende des Lockdown zu verzichten. Ein wenig Weihnachtsfreude will die Gemeinde den Menschen aber auf zwei Wegen nachhause bringen. Über das Internet kommt am Heiligen Abend die Gemeinde mit einem Gottesdienst, der für alle Generationen geeignet ist, zu den Menschen. Der entsprechende Link ist vorher auf der Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org zu finden. Außerdem kommt im Rahmen einer groß angelegten Verteilaktion zu allen Gemeindegliedern eine Weihnachtstüte mit einem weihnachtlichen Impuls, einer Kerze und einem Aufsteller kostenfrei und kontaktlos in den Tagen vor Heiligabend direkt zur Haustür. 

 


 

Weihnachtsfreude in Neumühl soll aber über andere Wege zu den Menschen kommen

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des Lockdown keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ein wenig Weihnachtsfreude soll aber über andere Wege zu den Menschen kommen.

Die Entscheidung sei mit Schmerz und ebenso großem Verantwortungsbewusstsein getroffen worden, teilt die Gemeinde mit. Sich nach der langen Zeit der akribischen Vorbereitung der gut und sicher geplanten Begegnungen in der Neumühler Gnadenkirche in der Weihnachtszeit doch dagegen zu entscheiden, sei zugleich eine Entscheidung für das Wohl der Gemeindeglieder und der Menschen im Stadtteil. „Diese Entscheidung ist unser Beitrag dazu, die Notwendigkeit der maximalen Kontaktvermeidung zu unterstützen“ schreibt Pfarrerin Anja Buchmüller Brand in einer Stellungnahme der Gemeinde und führt weiter aus. „Wir zeigen uns damit solidarisch, mit allen, die schon längst durch Schließungen und Verzicht zum Schutz unserer Gesundheit beitragen.“

Das Weihnachtsfest soll trotzdem über die Gemeinde zu den Menschen kommen. Dafür gibt es auf der Homepage der Gemeinde (www.ekir.de/neumuehl) eine weihnachtliche Hör-Andacht am Heiligen Abend und eine Anleitung für eine eigene gottesdienstliche Feier zuhause, die beide am 24. Dezember dort verfügbar sind.

Diese Anleitung zum Hausgottesdienste gibt es auch zum Mitnehmen, und zwar wettergeschützte am Baum auf dem Vorplatz der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz. Als Zeichen der Verbundenheit wird die evangelische Kirchengemeinde Neumühl zusammen mit der katholischen Nachbargemeinde Herz Jesu an Heiligabend um 18 Uhr die Glocken ihrer Kirchen läuten.

 

 


 

Weihnachten wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert

 

(17.12.2020)
 

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in einer Sondersitzung beschlossen auf Präsenzgottesdienste während des Lockdowns zu verzichten. Ausschlaggebend bei der Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Advent und Weihnachten will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Ab dem 4. Advent, 20.Dezember 2020 gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene weihnachtliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Familienzentrum, Jugendzentrum und Kirchenmusik der Gemeinde haben dafür verschiedene Beiträge vorbereitet, die überraschen sollen. Für Weihnachten bereiten Engagierte der Gemeinde ganz andere Überraschungen vor: Schon ab Montag, 21. Dezember 2020 ist im Eingangsbereich des Gemeindezentrums, Gustav-Adolf-Str. 65, eine Wäscheleine gespannt, an der Tüten zum Mitnehmen hängen. Darin ist „ein bisschen Weihnachten“ verpackt, das so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

 

 


 

Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung
Weihnachten in Obermeiderich

(16.12.2020)

„Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung“ kommentiert Pfarrerin Sarah Süselbeck in den Sozialen Medien den Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich alle Gottesdienste vor Ort bis einschließlich zum 10. Januar 2021 ausfallen zu lassen.

„Natürlich findet Weihnachten statt - auch wenn wir nicht gemeinsam in der Kirche feiern können“ schreibt die Pfarrerin, die auch Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde ist weiter. So plant ein Team bereits mehrere Internetgottesdienste. Fest steht schon jetzt, dass es an Heiligabend, 24. Dezember 2020 um 15 Uhr einen Weihnachtsgottesdienst auf www.obermeiderich.de zu sehen ist. So solle es auch am 31. Dezember 2020 sein. Ein Weihnachtsgruß ist außerdem im Stadtteil schon unterwegs: Dazu haben engagierte Frauen der Gemeinde in den letzten Wochen 3.000 Teelichtüberraschungen hergestellt. Alle Haushalte in Obermeiderich, die in diesen Tagen ihren gewohnten Gemeindebrief erhalten, bekommen mit ihm ein kleines Tütchen, in dem ein Teelicht enthalten ist. Wenn dieses angezündet wird, kommt nach etwa zwei Stunden auf dem Boden des Lichtes ein weihnachtlicher Spruch zum Vorschein. Wie der lautet, wird natürlich nicht verraten. Außerdem gibt es am Gemeindezentrum an der Emilstraße für alle Interessierten eine Weihnachtsausgabe der „Predigt zum Mitnehmen“.

 

 


 

Weihnachten fällt auch in Wanheimerort nicht aus

(16.12.2020)

Die Gottesdienste an Heiligabend oder am zweiten Weihnachtsfeiertag, die die evangelische Gemeinde Wanheimerort im Leichtathletikstadion oder in der Gnadenkirche, feiern wollte, können nicht stattfinden. Das Presbyterium der Gemeinde hat entschieden, dass bis zum 10. Januar 2021 keine Vor-Ort-Gottesdienste mehr stattfinden werden.

Die Gemeinde möchte mit dieser Entscheidung „dem allgemeinen Bestreben nach Eindämmung des Infektionsrisikos folgen und unseren Teil dazu beitragen. Zwar haben wir all unsere Gottesdienste mit strengen und sehr guten Hygienekonzepten geplant, dennoch halten wir eine Absage in diesen Zeiten und vor dem Hintergrund der leider immer noch steigenden Infektionszahlen für vernünftig und sinnvoll. Wir sehen diesen Beschluss als solidarisches Handeln mit der Bürger*innengesellschaft und den anderen Gemeinden im Kirchenkreis und den damit verbundenen Bemühungen, die Zahl der Kontakte der Menschen untereinander zu reduzieren, um die Corona- Pandemie einzudämmen.“

Aber: „Weihnachten fällt deshalb nicht aus! Es ist nur in diesem Jahr etwas anders als wir es kennen“ heißt es weiter in einer Mitteilung der Gemeinde. Diese arbeitet derzeit an Gottesdiensten, die sie als Videoaufzeichnungen ins Internet stellen wird. Auch live gestreamte Angebote werden zurzeit geplant. „Auf jeden Fall werden Sie von uns zu Weihnachten hören und sehen“ verspricht die Gemeinde und weist auf den „Weihnachtsgottesdienst zu Hause“ hin, der auf der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden kann. Es handelt sich um einen Gottesdienst, den Familien bequem zu Hause feiern können. Pfarrer Jürgen Muthmann hat den Gottesdienst gestaltet und Kantor Daniel Drückes hat dafür die Musikstücke eingespielt, die ebenfalls auf der Internetseite zum Download zur Verfügung stehen. Auch das Andachtsformat #eckwort wird es (außer an Heiligabend) jeden Donnerstag ab 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal „„Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ weiterhin geben.  

 


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt zu Online-Gottesdiensten ein

(16.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich wird Weihnachten noch mehr online gefeiert. Dies, wie auch für die Zeit vom 16. Dezember bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen, hat das Presbyterium der Gemeinde in einer Sitzung am 15. Dezember beschlossen. Bereits der Gottesdienst am 4. Advent, 20. Dezember 2020 soll live im Netz übertragen werden. Ebenso wird der Gottesdienst an Heiligabend, 24 Dezember 2020 als Livestream um 16 Uhr im Netz zu sehen sein. Bereits ab 15 Uhr gibt es einen aufgezeichneten Kita-Gottesdienst und ebenso ab 15 Uhr den sonst an Heiligabend in der Nach gefeierten musikalischen Jugendgottesdienst. Ab Mittwoch, 23. Dezember gibt es einen „Heiligabendgottesdienst to go“ an der Kirche zum Mitnehmen. Darin enthalten ist das gedruckte Programm des Livestream Gottesdienstes vom Heiligabend um 16 Uhr mit der Weihnachtsgeschichte, den Texten und den Liedern zum Mitsingen an den Monitoren zuhause. Alle Links und Weiterleitungen sowie mehr Infos sind auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 


 

Weihnachten in der evangelischen Gemeinde Hochfeld

(16.12.2020)

Alle Mitglieder der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld erhalten in den nächsten Tagen einen Brief. Darin begründet das Presbyterium, dass der Schutz der Gesundheit ausschlaggebend für die dennoch schwere Entscheidung war, ab sofort und bis zum Ende des Lockdown keine Gottesdienste vor Ort in der Gemeinde und in der Pauluskirche zu feiern.

„Aber wir verzichten nicht auf Weihnachten, das kann uns auch keine Pandemie nehmen“ heißt es weiter in dem Brief und: „Dass unser Heiland kommt, der Erlöser in der Welt ist, das bleibt besonders in der aktuellen Krise wahr, sein Kommen war still, ärmlich und klein. Nun werden wir ein besinnliches Weihnachten feiern und möglichst zu Hause bleiben.“ Diejenigen Familien, die sich bereits für die geplanten Weihnachtsgottesdienste angemeldet haben, werden direkt benachrichtigt. Die Gemeinde hat außerdem die Läute-Ordnung der Hochfelder Pauluskirche kurzfristig ergänzt: Bis zum Ende des Lockdown, voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021 wird vom Turm der Pauluskirche täglich um 15 Uhr ein Vollgeläut zu hören sein: Im Gedenken an die, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und allen, die unter ihren Folgen leiden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Gemeinden beraten über Absage der Präsenzgottesdienste

(15.12.2020)

Im Pfarrkonvent treffen sich monatlich die Pfarrerinnen und Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg zum Informationsaustausch. Beim gestrigen Pfarrkonvent, der wie auch die anderen seit April als Videokonferenz stattfand, kamen über 50 Personen zusammen und es ging nur um ein Thema: Was wird angesichts der aktuellen extrem hohen Infektionszahlen aus den Gottesdiensten? Ergebnis einer adhoc-Umfrage: Eine überwältigende Mehrheit war der Ansicht, dass bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienste mehr gefeiert werden sollten.

Der Krisenstab des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat sich dieses Stimmungsbild zu eigen gemacht und legt es nun den Leitungsgremien der 15 Gemeinden zur Entscheidung vor. Sie sind für Gottesdienste vor Ort verantwortlich. Mit den Beschlüssen ist bis zum Ende dieser Woche zu rechnen.   

Superintendent Dr. Christoph Urban und seine Pfarrkolleginnen und -kollegen betonten mehrfach, dass es nicht darum gehe, die bewährten Schutzkonzepte, die alle Gemeinden schon vor Monaten erstellt hatten, infrage zu stellen. Vielmehr wurde deutlich, dass jetzt, in der schwierigsten Zeit der Pandemie, auch für die evangelische Kirche in Duisburg Priorität habe, das Prinzip der maximalen Kontaktvermeidung, das Wissenschaft und Politik fordern, zu unterstützen. Dies gebiete auch die Solidarität mit Menschen und gesellschaftlichen Gruppen, die während des Lockdowns gravierende Einschränkungen erfahren. Dass Weihnachten deshalb in diesem Jahr ganz anders werden würde, war vorher allen schon klar. Nun gelte es, den Menschen mit Onlinegottesdiensten, Verteilpredigten und über andere Wege das Weihnachtswunder und Hoffnung auf die Zukunft nahe zu bringen.  

 


 

Heiligabendgottesdienste aus der Salvatorkirche live im Internet

(12.12.2020)

Zur abendlichen Christvesper an Heiligabend ist der Andrang in der Salvatorkirche immer besonders groß. Damit in diesem Jahr trotz der Pandemiebeschränkungen mehr Menschen mitfeiern können, überträgt der Kirchenkreis den Gottesdienst live im Internet. Den  Heiligabendfamiliengottesdienst und den Weihnachtsgottesdienst für die Kleinsten („Luzie Lotta feiert Weihnachten“)  gibt´s ebenfalls live im Netz.

Pfarrer Stephan Blank, der die Christvesper in diesem Jahr leitet, weiß aus Erfahrung, wie sehr sich die Menschen in anderen Jahren zu dem festlich-weihnachtlichen Gottesdienst drängen. In diesem Jahr werden es höchstens 120 sein, die im Gotteshaus auf Abstand sitzen, Masken tragen und selbst nicht singen dürfen. Pfarrer Blank und Kantor Marcus Strümpe werden die Gläubigen dennoch in die Melodien der Weihnachtszeit hineinnehmen. Damit den besonderen Gottesdienst in der Stadtkirche auch die verfolgen können, die in der Pandemiezeit nicht hinausgehen können oder möchten oder keinen Platz mehr in der Kirche reservieren konnten, wird der Gottesdienst im Internet bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg” live gezeigt. Ermöglicht wird dies durch die Unterstützung des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, für den die Stadtkirche laut Synodenbeschluss eine besondere Bedeutung hat und der deshalb eine Firma mit der professionellen Übertagung beauftragt hat.

Da der aufwendige Aufbau der komplizierten Übertragungstechnik wegen der anderen Gottesdienste früh erfolgen und getestet werden muss, können auch zwei weitere besondere Gottesdienste live übertragen werden. Um 12 Uhr ist die Handpuppe Luzie-Lotta zu sehen – und zwar nur über den gleichen Youtube-Kanal auf den Monitoren, denn Besucher in der Salvatorkirche gibt es bei diesem Gottesdienst nicht. Luzie-Lotta erzählt zusammen mit Pfarrer Stephan Blank den Jüngsten und ihren Familien die wunderbare Geschichte von der Geburt Jesu. Dieser „Weihnachtsgottesdienst für die Kleinsten“ erfreute sich schon in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Dass das Duo auch im Netz gut ankommt, beweist ihre Premiere im Internet: Luzie-Lotta und Pfarrer Blank hatten, als die Kirchen im Frühjahr geschlossen waren, Ostern zusammen im Netz gefeiert. Die Aufzeichnung wurde inzwischen 860 Mal angeklickt. 

Zu sehen ist an Heiligabend auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ auch der Weihnachtsfamiliengottesdienst in der Salvatorkirche um 16 Uhr. Das traditionell von Pfarrer Stephan Blank geschriebene und geleitete Krippenspiel hat, Pandemie bedingt, eine andere Form: Die Zahl der Mitwirkenden ist deutlich geringer, der Altersdurchschnitt doppelt so hoch: Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gemeinde Alt-Duisburg tragen vor, warum gerade in diesem Jahr die Erinnerung an das Wunder der Heiligen Nacht „ein Licht in der Nacht“ sein kann; die Figuren der Weihnacht schenken der Gemeinde ihre „Segens-Worte“.

Der Weihnachtsfamiliengottesdienst um 14 Uhr und die Christmette um 23 Uhr werden nicht im Internet übertragen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg überträgt zudem die vier Gottesdienste, die sie an Heiligabend in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, feiert, ebenfalls live im Internet. Diese sind alle auf dem Tube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg” zu sehen. So werden um 14 Uhr und um 16 Uhr die Gottesdienste für Familien mit Kindern übertragen, ebenso um 18 Uhr die Christvesper unter dem Titel „Maria und der Jupp”,  und auch die um 23 Uhr beginnende Christmette unter dem Titel „Ave Joseph!” ist dort live im Netz zu sehen.

Wer zu einem der Gottesdienste, die in der Salvatorkirche oder der Lutherkirche mit Besuchern gefeiert werden, kommen möchte, muss sich bei einem der mit dem 15. Dezember beginnenden separaten Anmeldetermine registrieren lassen. Wann diese genau sind und welche Schutzbedingungen zu beachten sind,  ist im Netz aufgeführt unter www.ekadu.de und www.salvatokirche.de.

 


 

Vielfältige Heiligabendgottesdienste in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

(11.12.2020)

Christmette, Christvesper oder kindgerechte Gottesdienste - mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd können Gläubige im Duisburger Süden an Heiligabend verschiedenste Gottesdienste in der Ungelsheimer Kirche und in der Evangelischen Kirche Huckingen feiern. Für alle Gottesdienste gilt: Die Registrierung erfolgt vor Ort und das Tragen einer FFP2 Maske ist für alle ab 10 Jahre verpflichtend, sie gibt es am Eingang kostenlos.

Die Gemeinde lädt in die Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31, zur Feier des Familiengottesdienstes um 14 Uhr, der Christvesper um 17.30 Uhr und zur Christmette um 22.30 Uhr ein. In Huckingen gibt es in der Angerhauser Str. 91 einen Gottesdienst für Familien mit Kindern im Vorschulalter um 14 Uhr, einen Gottesdienst für Familien mit Kindern im Schulalter um 15.30 Uhr und eine Christvesper um 17.30 Uhr.

Da in beiden Kirchen pro Gottesdienst jeweils 90 Menschen Platz finden, können insgesamt 540 kleine und große Menschen in der Auferstehungsgemeinde Heiligabend sicher, aber mit genügend Abstand feiern. Der Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Gottesdienstes, wo auch die Registrierung der notwendigen Daten erfolgt. Eine vorherige Anmeldung ist deshalb nicht vorgesehen. Dem Leitungsgremium der Gemeinde ist das Schutzkonzept gegen die Ausbreitung der Pandemie, das schon seit geraumer Zeit in der Gemeinde umgesetzt wird, auch für die Weihnachtsfeiertage besonders wichtig. Wegen des zu erwartenden vermehrten Kirchenbesuchs während der Feiertage entschied sich das Presbyterium nicht nur für eine Aufstockung der Anzahl der Gottesdienste, sondern auch für die Anschaffung von FFP2-Masken. So konnte das Presbyterium auch festlegen, dass für die Teilnahme an den Gottesdiensten ab dem Alter von zehn Jahren das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend ist. Diese werden selbstverständlich am Eingang zur Verfügung stellen. Bereits jetzt bittet die Gemeinde um Verständnis, dass die Möglichkeit besteht, nicht am gewünschten Gottesdienst teilnehmen zu können, wenn die im Hygienekonzept vorgesehene Kapazitätsgrenze für die Kirchenräume erreicht ist.   

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zudem die Menschen, für die dieses Jahr aus guten Gründen nicht in einem geschlossenen Raum einen Gottesdienst an Heilig Abend feiern wollen, um 16 Uhr zu einer ökumenischen Christvesper unter freiem Himmel im Ungelsheimer Karl-Harzig-Park ein. Sie wird von Christa Blokesch, der Gemeindereferentin der katholischen Schwestergemeinde St. Judas Thaddäus, und von Pfarrer Rainer Kaspers aus der Auferstehungsgemeinde gestaltet. Dafür wurde den Duisburger Behörden ein detailliertes Hygienekonzept vorgelegt, das es bis zu 90 Familien ermöglicht, in markierten Bereichen und unter Einhaltung der Abstandsregeln miteinander Gottesdienst zu feiern. Als Familie zählen Personen, die in einem Haushalt leben. Ordner weisen den Familien oder Einzelpersonen ihre Stehplätze zu. Auch unter freiem Himmel besteht für diesen Gottesdienst eine Maskenpflicht, es müssen aber keine FFP2-Masken sein. Der Einlass erfolgt auch hier eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, die Registrierung der notwendigen Daten erfolgt vor Ort. Beide Gemeinden bitten auch hier um Verständnis, dass die Möglichkeit besteht, nicht an der ökumenischen Open-Air-Christvesper teilnehmen zu können, wenn die im Hygienekonzept vorgesehene Kapazitätsgrenze für die ausgewiesene Fläche erreicht ist. Infos zur Gemeinde gibt im Netz unter https://evaufdu.de

 

 


 

Heiligabend in der Hamborner Friedenskirche

(11.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn feiert an Heiligabend drei ganz unterschiedliche Gottesdienste in der Friedenskirche an der Duisburger Straße 174. Wer einen Gottesdienst mitfeiern möchte muss sich vorab anmelden. Den ersten Gottesdienst am 24. Dezember 2020 gestaltet Pfarrer Jens Dallmann. Er beginnt um 15.30 Uhr und richtet sich an Familien, so dass mehr Menschen Zugang zur Kirche bekommen können. Die Christvesper um 17.30 Uhr leitet Pfarrer Dallmann, Tenor Michael Hasselberg begleitet die Vesper musikalisch. In der Christmette um 23 Uhr, die Pfarrerin Elke Banz gestaltet, singt Evelyn Ziegler. Da zu jedem Gottesdienst maximal 100 Besucherinnen und Besucher kommen können und jeweils ein Sitzplan mit Abständen erstellt werden muss, ist eine Anmeldung zwingend notwendig -  unter Tel. 0203 36979704, täglich von 15 bis 17 Uhr. Am Eingang zum Gottesdienst erhalten dann alle ihre persönliche Platzkarte. Wichtig zu wissen ist: Auf dem Gelände der Gemeinde und auch während aller Gottesdienste in der Kirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. In der Kirche gelten zudem Abstandsregeln und Pandemie-Schutzbestimmungen.  Mehr Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 


 

Festliche Kurzandachten an Heiligabend in der Neumühler Gnadenkirche

(7.12.2020)

Wer an Heiligabend zur Neumühler Gnadenkirche kommt, wird zwei geschmückte Tannenbäume sehen, einen auf dem Kirchplatz, den anderen drinnen im Gotteshaus bei einer der acht festlichen Andachten, zu denen die Gemeinde einlädt.

Dies wird allerdings nur nach vorheriger Anmeldung möglich sein, denn das Presbyterium hat ein wegen der Pandemie ein besonderes Organisationskonzept für Heiligabend erarbeitet. Es gibt beginnend mit der ersten um 15 Uhr über den Tag verteilt Kurzandachten, zwischen denen entsprechende Lüftungspausen eingefügt werden. Da die die Temperatur im Innenraum senken wird, ist warm Kleidung wärmstens empfohlen. Für alle Andachten sind Anmeldungen unbedingt erforderlich. Möglich ist dies bis zum 21. Dezember 2020 montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 580448 anmelden. In der Kirche ist – unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln – pro Andacht Platz für 40 Personen. Der Zugang auf das Kirchengelände wird entsprechend der Anmeldungen kontrolliert. Der Zutritt auf das Gelände ist aus Richtung des Parkplatzes an der Lehrerstraße sowie des Hohenzollernplatzes möglich. In einem Einbahnstraßensystem gelangen die Besucherinnen und Besucher durch den Haupteingang in die Kirche. Nach der Andacht verlassen die Menschen die Kirche durch den hinteren Ausgang der Sakristei. Pfeile auf dem Boden und Mitarbeitende der Gemeinde weisen Weg. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist mit Betreten des Kirchengeländes bis zu dessen Verlassen Pflicht. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter http://neumuehl.ekir.de.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste auf der Neudorfer Kirchenweise

(7.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West feierte Heiligabend vor einem Jahr Gottesdienst unter freiem Himmel. Dazu lädt die Gemeinde auch in diesem Jahr ein; wegen der Pandemie sind jetzt aber Anmeldungen erforderlich.

Ob um 15 oder um 17 Uhr, in beiden Gottesdiensten soll es auch musikalisch weihnachtlich-festlich werden, denn die Besucherinnen und Besucher hören auf Abstand zueinander die bekannten Weihnachtslieder, die der Posaunenchor der Gemeinde spielt. Bei der Anmeldung (Tel. 0160 2681632), die ab dem 14. Dezember möglich ist, werden Namen, Adresse und Telefonnummer der Teilnehmen aufgenommen. Die Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. Den Gottesdienst am ersten Weihnachtstag, 25, Dezember 2020 um 10 Uhr feiern die evangelischen Gemeinden Alt-Duisburg, Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West gemeinsam in der Salvatorkirche. Anmeldungen sind unter 0203 287262 möglich.

 

 


 

Weihnachten in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(4.12.2020)

Um trotz der Pandemie-Einschränkungen etwas von dem Wunder der Weihnacht vielen Menschen weitergeben zu können, haben Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich für Heiligabend ein ganzes Gottesdienstkonzept auf die Beine gestellt, bei dem der Besuch der Kirche auf dem Damm auf jeden Fall vorab angemeldet werden muss. Das Sicherheits- und Hygienekonzept der Gemeinde lässt 80 Besucher und Besucherinnen im vorgeschriebenen Abstand in der Kirche zu (Maskentragen ist Pflicht, Mitsingen leider nicht möglich). Durch eine Anmeldung ab dem 10.12.2020 ab 10 Uhr im Gemeindebüro (0203/4519622) wird sichergestellt, dass die vorgegebene Besucheranzahl nicht überschritten wird. Zudem sind dann schon alle Daten für die Besuchererhebung vorhanden und es gibt keine Warteschlange beim Einlass. Am Eingang wartet ein Team aus freiwilligen Helfern, welches Desinfektionsmittel verteilt und die Besucher und Besucherinnen sicher zu ihrem festgelegten Platz begleitet. Frank Hufschmidt, Pfarrer im Gemeinsamen Pastoralen Amt, und Prädikant Udo Kloppert haben eine trotz der Kürze sehr festliche Weihnachtsandacht zum Wunder in der Heiligen Nacht vorbereitet, die Kirchenmusiker Andreas Boos musikalisch an der Orgel begleitet. Um dabei möglichst vielen Menschen den Besuch zu ermöglichen, lädt die Gemeinde zu gleich drei, dreißigminütigen Andachten ein: um 16 Uhr, um 17 Uhr und um 18 Uhr. Der Einlass ist nach ausreichendem Lüften immer eine Viertelstunde vor Andachtsbeginn. Wer nicht zur Kirche kommen kann, kann der evangelischen Gemeinde Meiderich auch online nahe sein: Alle drei Andachten werden live auf dem Youtube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ live übertragen. Dort gibt es ab 15 Uhr auch einen aufgezeichneten Kita-Gottesdienst mit Monika Gebhardt, Pfarrerin Gemeinsamen Pastoralen Amt, und ebenso ab 15 Uhr den sonst an Heiligabend nachts stattfinden musikalischen Jugendgottesdienst von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt, und seinem Kreativteam. Alle Links und Weiterleitungen sind am 24.12.2020 auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu finden. Dort gibt es auch Infos zu vielen weiteren Aktionen der Gemeinde in der Adventszeit. Wer Heiligabend an der Kirche Auf dem Damm noch festlicher gestalten will, kann in der Adventszeit oder zu Weihnachten den dort aufgebauten Christbaum schmücken. Dafür hat die Gemeinde Malvorlagen für Weihnachtskugeln in ihrem Gemeindebrief eingefügt (das PDF gibt des Briefs gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde). Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen wird es freuen, wenn der Baum mit vielen festlich-bunt bemalten Papierkugeln geschmückt ist. 

 


 

Anmeldungen zu den Gottesdiensten im Gemeindezentrum Wildstraße

(3.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost ist der Besuch aller Gottesdienste nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Das gilt selbstverständlich auch für die Gottesdienste am Heiligen Abend. Diese feiert die Gemeinde auch in ihrem Gemeindezentrum an der Wildstr. 31: um 14.30 Uhr und um 16 Uhr je einen Gottesdienst für Familien und um 18 Uhr die Christversper mit musikalischer Gestaltung. Anmeldungen zu diesen und allen anderen Gottesdiensten sind dienstags bis donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr telefonisch im Pfarrbüro unter 0203/353149 möglich.

Für die Gottesdienste gilt. Sind die vorhandenen, begrenzten Sitzplätze besetzt, ist kein weiterer Einlass möglich. Beim Betreten des Gebäudes, während des Gottesdienstes und beim Verlassen des Gottesdienstes, besteht Mund-Nasen-Maskenpflicht. Eine Teilnehmenden-Dokumentation beim Besuch des Gottesdienstes zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ist verpflichtend. Die personenbezogenen Daten werden in einem geschlossenen Umschlag vier Wochen sicher aufbewahrt und anschließend vernichtet. Die Daten werden zwischenzeitlich nur auf Verlangen der Gesundheitsbehörden offengelegt. Während des Besuches des Gebäudes sind die notwendigen Sicherheitsabstände von mind. 1,50 Meter einzuhalten. Das eigenständige Verändern der aufgestellten Sitzordnung ist nicht gestattet. Insbesondere Menschen mit Erkrankungen und Vorerkrankungen, die einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus begünstigen und auch Angehörigen von Risikogruppen empfiehlt die Gemeinde dringend empfohlen, zur Zeit noch nicht an den Gottesdiensten teilzunehmen. Die Gemeinde weist besonders darauf hin, dass akut an COVID-19 erkrankte Personen oder Personen mit  Symptomen eines grippalen Infekts nicht am Gottesdienst teilnehmen dürfen. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.neudorf-ost.de.

 


 

Evangelische Heiligabendgottesdienste in Beeck, am Osteracker und in Ruhrort

(3.12.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt zu Heiligabend zur Feier von zwei Gottesdiensten in der Beecker Kirche und zu zweien unter freiem Himmel ein. Bei allen herrscht Masken-Pflicht, es wird nicht gesungen und außerdem sind zu den Gottesdiensten in der Beecker Kirche Anmeldungen erforderlich, und zwar bis zum 22. Dezember bei Küsterin Sylvia Winkel, Telefon 0152 23985054. Den Gottesdienst in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, um 15 Uhr leitet Pfarrer i.R. Tijmen Aukes, den um 17 Uhr in der Beecker Kirche leitet Pfarrer Klaus Fleckner. Zeitgleich um 17 Uhr werden zusätzlich zwei Open-Air-Gottesdienste gefeiert: Den am Gemeindezentrum am Ostackerweg 75 leitet ein Team der Gemeinde, den am Neumarkt in Ruhrort Pfarrer i.R. Wolfgang Tereick.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Fünf Heiligabendgottesdienste unter freiem Himmel, neben der Versöhnungskirche
Anmeldungen sind ab 7. Dezember möglich

(3.12.2020)

Damit möglichst viele Menschen an Heiligabend zur Versöhnungskirche in Großenbaum kommen können,  bietet die Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm fünf Gottesdienste auf dem Kirchengelände an. Zu jedem ist eine Anmeldung erforderlich. Vom 11-Uhr-Gottesdienst für die Jüngsten, der Kinderweihnacht um 15 Uhr, dem Familiengottesdienst um 16.30 Uhr, der Christvesper um 18 Uhr bis hin zur Christmett um 23 Uhr: alle Gottesdienste dauern je 30 Minuten und werden als unter freiem Himmel draußen auf dem großen Gelände hinter der Versöhnungskirche Lauenburger Allee gefeiert. So können mehr Besucher mitfeiern und dennoch genügend Abstand voneinander. Es wird keine Sitzplätze geben. Während des gesamten Aufenthaltes auf dem kirchengemeindlichen Gelände muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen und ein entsprechender Abstand eingehalten werden. Am Eingang werden die Hände desinfiziert. Zugang zum Kirchengeländer erhalten nur Personen mit Anmeldung. Die telefonische Anmeldung ist ab 07. Dezember 2020, täglich von 9 bis 20 Uhr unter 0203/935 69 122 möglich. Erfasst werden die Namen aller teilnehmenden Personen, die Adresse, Telefonnummer und gegebenenfalls die E-Mail-Adresse. Die Anmeldung wird per Mail oder Brief bestätigt. Besucherinnen und Besucher bringen unbedingt die Anmeldebestätigung zum Gottesdienst mit. Infos über die Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 

 


 

Zwei Familiengottesdienste an Heiligabend in Obermeiderich

(3.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich feiert wegen der Pandemie an Heiligabend zwei gleiche, kurze Familiengottessdienste: Aber ob um 15 oder um 17 Uhr: alle müssen sich vorher anmelden, und das Masken-Tragen ist während des Gottesdienstes und beim Aufenthalt auf dem Kirchengelände an der Emilstraße ist Plicht. Anmeldungen sind vom 10. bis zum 20.12.2020 per Mail oder telefonisch möglich: vormittags bei Sigrid Köppen-Schmidt (0208 8486378 oder skoeppen-schmidt@obermeiderich.de), nachmittags bei Gisela Fackert (0203 420787 oder gfackert@obermeiderich.de). Den Segen zum Weihnachtsfest gibt es aus Obermeiderich auch online, denn der Gottesdienst wird am 24.12.2020 ab ca. 17 Uhr online unter www.obermeiderich.dezu sehen sein.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste in der Gnadenkirche und im Leichtathletikstadion

(3.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort bereitet die Feier von fünf Gottesdiensten an Heiligabend vor: in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1, um 15 Uhr einen Familiengottesdienst, um 16.15 Uhr eine traditionelle Vesper und um 22.30 Uhr eine musikalische Christmette. Zudem sollen im Leichtathletikstadion am Kalkweg um 15 Uhr ein Familiengottesdienst und um 16.30 Uhr eine moderne Vesper gefeiert werden.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger, namentlicher Anmeldung aller Besucherinnen und Besucher möglich. Bei der Anmeldung müssen alle Namen, Adressen und Telefonnummer sowie Mail-Adresse angegeben werden. Möglich sind die Anmeldungen per Mail gottesdienst.wanheimerort@ekir.de oder telefonisch unter 0203-770134 und zwar am 8. und am 15. Dezember 2020 zwischen 9 und 12 Uhr. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Anmeldungen für die Weihnachtsgottesdienste in Wanheim notwendig

(2.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zu drei Gottesdiensten an Heiligabend in die Kirche an der Friemersheimer Straße 49 ein: um 14.45 Uhr, 16.15 Uhr und zu einem Gottesdienst um 17.30 Uhr. Diese, wie auch alle anderen Gottesdienste feiert die Gemeinde nur unter Beachtung der Infektionsschutzbedingungen, z. B. Sicherheitsabstände, markierte Plätze, kein Gesang, Mund- und Nasenschutz während des gesamten Gottesdienstes, Anwesenheitslisten wegen Infektionskettennachweis. Anmeldungen für die Heiligabendgottesdienste sind ab dem 7. Dezember möglich: für den ersten Gottesdienst um 14.45 Uhr unter 0203 771321, für den um 16.15 Uhr unter 0203 709227, für den um 17.30 Uhr unter 0203 702284. Für den Gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.2020 um 10 Uhr sind Anmeldungen unter 0203 771321 erforderlich. 

Auch wenn wegen der Pandemie vielleicht kein Weihnachtsspiel bzw. Krippenspiel in den Gottesdiensten am Heiligabend durchgeführt werden kann, werde in der Wanheimer Kirche an Heiligabend eines deutlich, teilt Pfarrer Rolf Seeger mit: „Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, ein Impuls von Weihnachten für uns heute, die musikalische Gestaltung mit Instrumenten (Flöte, Gitarre), die schöne Atmosphäre in unserer Kirche, eine Kerzenaktion mit dem Friedenslicht aus Bethlehem sind eingeplant und sollen dafür sorgen, dass auch in Coronazeiten sichtbar und spürbar wird: es ist Weihnachten. Und ´O du fröhliche und Stille Nacht´ soll auf jeden Fall auch erklingen.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Anmeldungen zu den Heiligabendgottesdiensten in der Salvatorkirche und der Lutherkirche Duissern

(2.12.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt zur Feier von insgesamt acht Gottesdiensten in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche am Heiligen Abend ein.

Wer am 24. Dezember dort mitfeiern möchte, muss sich unbedingt anmelden.In der Salvatorkirche werden am Heiligabend, 24. Dezember zwei Weihnachtsfamiliengottesdienste gefeiert, einer um 14 Uhr, der andere um 16 Uhr. Um 18 Uhr wird dort die Christvesper gefeiert, die live im Internet bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg” übertragen werden soll. Die Christmette findet um 23 Uhr statt. Die Kleinsten sind am Heiligabend mit ihren Familien zum Online-Gottesdienst live aus der Salvatorkirche eingeladen. Dort stellen Pfarrer Stephan Blank, Handpuppe Luzie-Lotta und ein Team die Weihnachtsgeschichte in (klein)-kindgerechter Weise vor. Aufgrund der Corona-Pandemie sind für alle vier genannten Präsenzgottesdienste am Heiligen Abend persönliche Anmeldungen notwendig, für die diese Anmeldetermine in der Salvatorkirche vorgesehen sind: Dienstag, 15. Dezember von 15.30 bis 18 Uhr, Mittwoch, 16. Dezember von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 19 Uhr sowie ab dem 17. Dezember zu den derzeit geltenden Öffnungszeiten der Salvatorkirche: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert außerdem am Heiligabend vier Gottesdienste in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39: um 14 Uhr und um 16 Uhr jeweils einen Gottesdienst für Familien mit Kindern, um 18 Uhr eine Christvesper unter dem Titel „Maria und der Jupp” und um  23 Uhr eine Christmette unter dem Titel „Ave Joseph!”.  Alle Gottesdienste werden auch auf dem Tube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg” live im Netz übertragen. Auch für diese Gottesdienste sind persönliche Anmeldungen erforderlich. Die Gemeinde bietet hierzu folgende Anmeldetermine in der Lutherkirche Duissern an:  Dienstag, 15. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Freitag, 18. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Sonntag, 20. Dezember von 12 bis 16 Uhr und Montag, 21. Dezember von 16 bis 20 Uhr. 

 

Für alle Gottesdienste gilt, dass die geltenden Bedingungen und Hygieneschutzregeln (kein Gemeindegesang, Abstand halten, Tragen der Mund-Nasen-Maske im Gottesdienst und auf dem Kirchengelände) eingehalten werden müssen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Anmeldungen und im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de

 

 

 

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