Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Missbrauch

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, es gibt klare Verfahrenswege und Hilfen für Betroffene. Hier finden Sie Kontakte und Materialien.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 19.04.2021

Der HERR festigt dem die Schritte, dessen Weg ihm gefällt. Kommt er zu Fall, so stürzt er doch nicht, denn der HERR stützt seine Hand. Psalm 37,23-24

In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Römer 8,37

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

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Ein Jahr Pandemie

Beim ersten Lockdown Mitte März vor einem Jahr dachte Pfarrer Dr. Christoph Urban wie viele auch, dass der Spuk schon bald nach Ostern vorbei sei. „Denkste“ sagt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg heute und blickt auf zwei ganz unterschiedliche Arten auf die Pandemie zurück und zugleich hoffnungsvoll nach vorn.

So fragt er in einem Video danach, was bei aller Ohnmacht vor den vielen Problemen helfen kann. In der schriftlichen Ansprache nimmt er die letzten Monate unter anderen Gesichtspunkten in den Blick und macht am Schluss einen Vorschlag, was sich in das zweite Corona-Jahr an Gutem mitnehmen lässt.

Das schrioftliche Statement gibt es auf dieser Seite (unten auch als PDF) und das Videostatement ist unter diesem Link bei Youtube auf dem Kanal "Evangelisch in Duisburg" zu sehen.  

 


Schriftliches Statement zum Thema „Ein Jahr Pandemie“ von Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
 

12.3.2021

Der gnädige Blick

Der erste Corona-Lockdown jährt sich in diesen Tagen, und Normalität ist immer noch nicht in Sicht - egal, ob neue oder alte. Seit einem Jahr beschäftigen wir uns mit kaum etwas anderem. Hinter all den Zahlen, die uns die täglichen Nachrichten präsentieren, stehen Menschen, kranke und wieder genesene, manche mit Langzeitfolgen, stehen Familien und Angehörige in Trauer. Wir sind ärmer geworden, durch die Pandemie, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich. Die Menschen werden uns fehlen und wir trauern mit denen, die Angehörige verloren haben.

Wir sind auch müde geworden in diesem Jahr: vom Homeoffice, vom Homeschooling, von der Maskenpflicht, vom Abstandhalten. Immer neue Regelungen bestimmen unser Leben und wir fürchten, dass es so weitergehen könnte. Viele Gewohnheiten und viel Vertrautes sind verloren gegangen. Und Neues zu entwickeln, ist anstrengend - auch, wenn es an vielen Orten mit bemerkenswerter Kreativität gelingt. Und die Pandemie hat uns die Augen geöffnet, auf wessen Tätigkeiten wir angewiesen sind und wie nötig wir sie brauchen: Die Pflegerinnen und Pfleger, die Verkäuferinnen und Verkäufer, die Lehrerinnen und Lehrer, die Erzieherinnen und Erzieher, die Paketbotinnen und Paketboten, diejenigen, die unseren Alltag am Laufen halten.

Wie letztes Jahr gehen wir Christinnen und Christen durch eine weitere Passionszeit und auf Ostern zu und wissen nicht: Können wir zu Ostern gemeinsam feiern? Unsere muslimischen Mitmenschen gehen auf den Ramadan zu und wissen nicht: Können wir das Fastenbrechen in der Gemeinde begehen? Jüdinnen und Juden fragen sich, wie sie Pessach begehen werden. Unser Glaube ist in die eigenen vier Wände zurückgekehrt und ins Internet aufgebrochen. Doch die Begegnung in der Gemeinde fehlt uns und wir sehnen uns nach dem leibhaftigen Zusammensein, das der Glaube in jeder Religion mit sich bringt.

Das erste Jahr der Pandemie ist rum. Was lässt sich in das zweite mitnehmen? Wir haben große Herausforderungen bewältigt, darauf können wir stolz sein. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in Rekordzeit einen Impfstoff entwickelt. Wir haben unseren Alltag komplett neu gestaltet. Kopf hoch, das war eine Leistung. Was ich uns darüber hinaus wünsche, will ich mit dem alten Wort Gnade ausdrücken. Für den Reformator Martin Luther änderte sich sein Leben, als er begriffen hatte, dass Gott gnädig auf ihn blickt - auch, wenn er immer wieder etwas falsch macht. Wir machen irre viele Fehler in dieser Pandemie und finden an den anderen noch viel mehr. Ganz gnädig ist Gott allein, aber eine Spur davon, einen gnädigeren Blick auf eigene und andere Unzulänglichkeiten, wünsche ich mir und uns.

 

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