Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

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Missbrauch

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, es gibt klare Verfahrenswege und Hilfen für Betroffene. Hier finden Sie Kontakte und Materialien.

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Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

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Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

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Losung für den 19.04.2021

Der HERR festigt dem die Schritte, dessen Weg ihm gefällt. Kommt er zu Fall, so stürzt er doch nicht, denn der HERR stützt seine Hand. Psalm 37,23-24

In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Römer 8,37

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

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Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

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Service

Fitz Brand und seine Schwestern im Urlaub 1964; Foto: privat Fitz Brand und seine Schwestern im Urlaub 1964; Foto: privat

„Erfahrungen der Vorfahren machen Mut“

Familiengeschichten eines Duisburger Pfarrers

Friedrich Brand ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets, dessen Wurzeln auch nach Schlesien reichen. In seinem Buch „Tief im Westen, wo der Osten nicht weit ist“ zeigt der ehemalige Gemeindepfarrer aus Wanheim durch Gedanken zu Aufzeichnungen und Fotos seiner Eltern und Großeltern, was diese ihm bewusst und unbewusst mit auf den Weg gegeben haben.

Pfarrer Brand, 1952 in Bochum geboren, wuchs in Essen auf, trat seine erste Stelle als Pfarrer in Oberhausen an und kam 1994 nach Duisburg. Der zweite Strang seiner Wurzeln reicht nach Schlesien, wo seine Mutter herkommt. Friedrich Brand beschreibt beide und nimmt die Lesenden mit in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg nach Breslau, zu den schlesischen Großeltern, einer Pastorenfamilie, die Gestapo und Nazis erlebt hat, und schließlich vertrieben wird. Dann geht es zu den westfälischen Großeltern, der Dortmunder Bergmannsfamilie und ihr Erleben der Dritten Reichs und der Kriegswirren. Danach schildert Pfarrer Brand eigene Erlebnisse aus seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland: das Bochum der 50er, die Verbindung zur Kirche oder das Wirtschaftswunder, das sich in der Familie am Käfer, am Ford und danach am Opel zeigte. Von den Erfahrungen seiner Vorfahren stellt Friedrich Brand immer wieder Verbindungen her zu eigenen Erlebnissen und Gedanken. Als Angehöriger der Nachkriegsgeneration empfindet er das Erbe der Vorfahren verbunden mit dem Glauben an Gott als Mahnung und Verpflichtung. Dieses Denken, der Glaube und die Wurzeln, die ihn beeinflussten, führten dazu, dass Friedrich Brand sich für den Pfarrberuf entschied: „Für mich bedeutete dieser Schritt nicht den Übergang in das Heilige oder Überweltliche, sondern den Schritt mitten in die Welt. (…) Sie (Anm.: die Kirche) ist Teil dieser Welt und die Gemeinschaft, die ihr angehört, ist aufgerufen, die Ungerechtigkeit in dieser Welt, in der wir leben, zu erkennen, und aufzudecken, sie zu verändern, die Gegenwart und Zukunft mitzugestalten und aus der Geschichte zu lernen.“   Am Schluss folgen Notizen aus dem Frühjahr 2020 zur Pandemie. Das Buch schließt den Kreis der Erinnerungen und Gedanken von Friedrich Brand mit dem Hoffnung gebenden Abschnitt „Erfahrungen der Vorfahren machen Mut“.

 

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14.03.2021



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