Gottesdienste

Im Kalender finden Sie die Termine für Gottesdienste in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Ebenso finden Sie aber auch die Gottesdienste in Krankenhäusern und Einrichtungen.

> weitere Informationen

Missbrauch

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, es gibt klare Verfahrenswege und Hilfen für Betroffene. Hier finden Sie Kontakte und Materialien.

> weitere Informationen

Kircheneintritt

Wir laden Sie ein, neue Erfahrungen mit Gemeinde, Glaube und Gott zu suchen. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied in der Evangelischen Kirche zu werden.

> weitere Informationen

Diakonie in Duisburg

Die Diakonie der evangelischen Kirche in Duisburg bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit tätig.

> weitere Informationen

Losung für den 19.04.2021

Der HERR festigt dem die Schritte, dessen Weg ihm gefällt. Kommt er zu Fall, so stürzt er doch nicht, denn der HERR stützt seine Hand. Psalm 37,23-24

In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Römer 8,37

Der Direkte Draht

Unsere PDF-Adressbroschüre aus dem Bereich der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg

> weitere Informationen

Umfrage zum Kirchenaustritt

Sie sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Wir bedauern Ihren Schritt, aber wir respektieren ihn auch. Uns interessiert, was Sie zum Austritt bewogen hat.

> weitere Informationen

Service

Teilnehmerinnen der Initiative „Frauen aller Länder laden ein“; Fotocollage: Eva Wieczorek-Traut Teilnehmerinnen der Initiative „Frauen aller Länder laden ein“; Fotocollage: Eva Wieczorek-Traut

Interreligiöse Initiative „Frauen aller Länder laden ein“

Frauen aller Länder machen sich im Netz gegenseitig Mut

Wie man in Coronazeiten aktiv und couragiert bleibt, davon handelte das Treffen der interreligiösen Initiative „Frauen aller Länder laden ein“. Zwar bedauerte das Team um Sr. Mariotte Hildebrand, Ayten Keser und Eva Wieczorek-Traut, dass  keine persönlichen Treffen möglich sind, aber auch im Netz freuten sich die aktiven Frauen über die Begegnung und ließen es sich gemeinsam gut gehen.

Spannung kam schon auf, als Tage vor der vereinbarten Videokonferenz eine „Wundertüte“ an jede der knapp 60 angemeldeten Frauen ausgeliefert wurde, die nur Spielverderberinnen vor dem Termin geöffnet hätten. Pünktlich zum abendlichen Konferenzbeginn schwirrte dann der virtuelle Begegnungsraum vor Wiedersehensfreude. Die typischen technischen Einstiegsprobleme „Welchen Knopf soll ich jetzt drücken? Huch, ich sehe gar nix! Bin ich echt schon die ganze Zeit auf Sendung?“ wurden mit Ruhe und Humor geklärt.

Anstatt über das zu jammern, was abgesagt werden musste, erzählten sich die Frauen gegenseitig in knappen, lebendigen Wort-und-Bildbeiträgen von den Dingen, die sie im Pandemiejahr auf die Beine gestellt haben. Zahide Gümüs nähte mit 20 Frauen und einem Herrn aus dem Rheinischen Dialog und Bildungsverein und weiteren Bildungsinitiativen Masken für die Feuerwehr und das DRK. Trotz erheblichen Lieferengpässe bei Stoff und Gummiband brachten sie 3000 Masken zusammen. Dabei steigerten private wieviel-hast-du-heute Konkurrenzkämpfe die Resultate.

Edith Bauer aus der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn rief mit zwei weiteren Frauen einen Anrufdienst für alleinstehende Gemeindemitglieder in Leben. Die Drei am Hörer setzten damit ein starkes Zeichen gegen Vereinsamung. Auch für Impftermine sorgte der Telefondienst bei Bedarf.

„Wer dringend mal raus muss, dem sei der tolle Mehrgenerationenspielplatz im Jubiläumshain empfohlen,“ gab Bauer ihren Zuhörerinnen noch als Tipp mit.

Sr. Ursula Preusser berichtete von der brenzligen Situation, die am Petershof entstand, weil die Obdachlosen aus dem Wintercontainer im Frühjahr ihr Auskommen nicht in der menschenleeren Stadt erwirtschaften konnten, wie in den Vorjahren. In die Bresche sprangen Frauen aus drei muslimischen Bildungsvereinen aus dem Duisburger Norden (FIB e.V., R.D.U.B und Empathie e.V.),  die den ganzen Ramadan über warmes Essen für die zumeist polnischstämmigen Obdachlosen kochten. Besonders dankbar ist Preusser dafür, dass Zahide Gümüs und ihr Team auch weiterhin jeden Dienstag leckeres türkisches Essen für den Petershof zubereiten.

Heiße Getränke für alle im kalten Februar, warme, selbstgestrickte Mützen und Decken, selbstgebackene Weckmänner, es gibt viele Ideen und für jede eine Möglichkeit, sich zu engagieren. Im engsten Umkreis oder bei einer größeren Organisation, wie der „Seebrücke“ die sich für Flüchtlinge einsetzt. „Wenn man sich bewegt und sich engagiert, trifft man viele Menschen aus der ganzen Welt, die auch was Gutes für andere tun und so wird man immer mehr ermutigt“, lud Maggy Wösthoff ein, die bei der Seebrücke und den Flüchtlingspatenfrauen Duisburg Nord dabei ist.

Mit einem heißen Tee und einem Fruchtriegel aus ihrer Wundertüte genossen die Frauen den gemeinsamen Abend und stärkten sich mit Gesprächen in Kleingruppen und einem gemeinsamen interreligiösen Gebet. Zum Schluss verabschiedete Rukiye Kurt die Frauen mit einem Stimmungsbild in Form einer Wortwolke. „Bleibt dran“ war da zu lesen, “Toller Abend“, „Danke für die liebevolle Vorbereitung“, „Super Anregungen“ und „Bis bald“.

Info: Eigentlich lebt die Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ genau von den nachbarschaftlichen Treffen, die Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu Themenabenden zusammenbringen. Aber vernetzen kann man sich eben auch virtuell, wie die bestens geplante Videokonferenz jetzt bewiesen hat.

Text: Sabine Merkelt-Rahm; Fotocollage: Eva Wieczorek-Traut

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

29.03.2021



© 2021, Kirchenkreis Duisburg
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.