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Foto:Pete Linforth, Pixabay

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Coronavirus UPDATE

Was im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie nicht geht, was möglich ist, was getan und gesagt wird

Angesichts der Corona-Pandemie ist manches untersagt, anderes nur unter Auflagen möglich. Wo Kirchen zum stillen Gebet öffnen, wo es wieder Gottesdienste in den den Gotteshäsuern gibt, was im Bereich von evangelischer Kirche noch nicht geht und was dafür aber wieder möglich wird, steht hier und wird regelmäßig aktualisiert, sobald wir Infos erhalten.


 

Wegen der Corona-Pandemie können Gottesdienste nicht wie gewohnt gefeiert werden. Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben sich umgestellt und Andachten und Gottesdienste entwickelt, die sie fürs Netz aufnehmen oder mache sogar live im Netz zeigen. Auf dieser Internetseite führen wir weitere unten Infos zu besonderen gottesdienstlichen Angeboten auf. Inzwischen werden auch wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert - allerdings anders als gewohnt und unter Auflagen; Angaben zu den "Präsenzgottesdiensten" gibt es hier

 


 

Spiel und Spaß in den Sommerferien

(5.8.2020)

Trotz der Corona-Pandemie gab es bei der Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) in den Sommerferien verschiedene Betreuungsangebote für Kinder mit Behinderungen verschiedene Betreuungsangebote. Es war eine wichtige Entlastung für Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule. 

Mit verschiedenen Betreuungsangeboten konnte die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) Kindern mit Behinderungen und ihren Familien in den Sommerferien Abwechslung und Entlastung bieten. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir die Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule wieder mit einem strukturierten Alltag und einer Förderung ihrer Kinder unterstützen und entlasten konnten“, sagt ASG-Geschäftsbereichsleiterin Martina Abendroth.

In den Räumen der ASG gab es während der Sommerferien eine tageweise Betreuung in Kleingruppen, darüber hinaus Einzelbetreuung in den Familien. Für die zweite Ferienhälfte organisierte die Gesellschaft ein dreiwöchiges unentgeltliches Ferienprogramm in der Schule am Rönsbergshof in Beeck, das vom Land NRW gefördert wurde. Martina Abendroth: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Stadt und Schulleitung war es möglich, dieses Angebot unter Berücksichtigung der hohen Auflagen auch kurzfristig auf die Beine zu stellen.“

Auf dem Schulgelände und in der Turnhalle konnten die acht- bis 15-jährigen Kinder turnen, spielen, basteln, schaukeln und Kettcar fahren. Sie trafen einen Teil ihrer Mitschüler und ihre Schulbetreuer wieder. „Die Freude über das Wiedersehen war groß, und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß“, berichtet Martina Abendroth.

Text: www.asg-du.de
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Beschleunigung und Besinnung
Padao-Ausstellung in der Salvatorkirche endet mit Finissage und Gottesdienst

(5.8.2020)

Zum Eröffnungsgottesdienst der Ausstellung mit Werken von Walter Maria Padao kamen 65 Menschen in die Duisburger Salvatorkirche. Mehr dürfen es wegen der Corona-Pandemie auch beim Abschlussgottesdienst am 9. August nicht sein. Die Predigt wird nicht konventionell sein, denn Pfarrer Martin Winterberg betrachtet mit der Gemeinde ein Bild des Künstlers, das Menschen in einer beschleunigten Zeit darstellt. Es geht am Schluss um die Besinnung.

Für den Abschlussgottesdienst am Sonntag, 9. August 2020 um 10 Uhr und die anschließende Finissage kann man sich direkt bei Pfarrer Winterberg anmelden (0203 311176). Nicht nur der Eröffnungsgottesdienst am 19. Juli war sehr gut besucht, auch in den Tagen seitdem kamen je zwischen 10 und 30 Besucher zum Gotteshaus um das großformatige dreiteilige Werk zur Loveparade-Tragödie sowie weitere Bilder zum Thema „Resonanz in den Flüchtigkeiten unserer Welt“ zu sehen. „Das ist der wegen der Corona-Bedingungen verkürzten Öffnungszeiten beachtlich“ sagt Pfarrer Winterberg. Er weiß, dass sich für das Konzert vor Abschluss der Ausstellung am 8. August um 21 Uhr schon 40 Interessierte angemeldet haben: Walter Maria Padao zeigt seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann eine Live Painting Projektion. Wer dabei sein will, meldet sich beim Künstler an (walter@padao.de), der Eintritt ist frei. Zu sehen ist Ausstellung außerdem noch am Donnerstag von 11 bis 13 Uhr, Freitag von 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(4.8.2020)

 

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 10. August 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 

 


 

Evangelische Binnenschifferseelsorge in Duisburg: In Corona-Zeiten ist das „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ besonders gefragt

(31.7.2020)

Die Sonne scheint, eine leichte Brise weht durch den Duisburger Hafen. Die „Johann Hinrich Wichern“ startet von der Schifferbörse aus eine Tour durch die heimischen Gewässer. Das Kirchenboot trägt den Namen des Theologen aus dem 19. Jahrhundert, der als Begründer der Schifferseelsorge und auch übrigens auch als „Erfinder“ des Adventskranzes gilt. Er hat einmal gesagt: „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen, muss die Kirche zu den Menschen kommen.“ 

Und genau das tun „Schifferpastor“ Frank Wessel, Sozialpädagogin Gitta Samko und Schiffsführer Reinhard Kluge - Wessel seit über zwei Jahrzehnten, Samko seit gut 17 und Kluge seit fast zehn Jahren. Sie sind bei den Schiffern längst bekannt und werden meistens mit einem freudigen „Hallo, wie geht’s?“ begrüßt. Und falls sich mal ein „Neuer“ an Bord eines der in den Häfen liegenden Schiffe befindet, wird der schnell „geeicht“: „Schau mal, da kommt die Kirche.“

Der Evangelische Binnenschifferdienst / Deutsche Seemannsmission Duisburg mit Sitz an der Dr.-Hammacher-Straße 10 in Ruhrort begleitet und betreut Binnenschiffer und Seeleute auf den über 700 Kilometern Binnenwasserstraßen und in den Häfen im Bereich der Evangelischen Landeskirche im Rheinland. Viele Schiffer suchen und finden seit vielen Jahren das Gespräch mit den „Kirchenleuten“. Manche schütten ihnen regelrecht ihr Herz aus. Das war schon in „normalen Zeiten“ so. Aber jetzt ist die Situation noch eine ganz andere.

„Die Menschen an Bord“, so Frank Wessel, „haben ganz einfach den Papp auf von Corona. Die Leute sehnen sich nach Nähe.“ So langsam nimmt der Betrieb wieder Fahrt auf, nachdem die „Johann Hinrich Wichern“ lange Wochen vor Anker lag. Es herrschte Notbetrieb. In Verbindung blieb man per Telefon und über das Internet. Zu tun gab es weiterhin eine ganze Menge. Da wurden von dem Team auch schon mal Einkäufe und Besorgungen getätigt, um die Schifferfamilien mit dem Nötigsten auszustatten. Nicht nur die „Aktiven“ an Bord, sondern auch die, die inzwischen in Duisburg ihr Rentnerleben genießen.

Gitta Samko, für die Seemannsmission zuständig, hat zudem viel „in der Welt herumtelefoniert“. Nicht gerade wenige Besatzungsmitglieder waren an Bord gefesselt und durften nicht nach Hause. In ihren Heimatländern wurden ihre Kinder geboren, nahestehende Menschen starben. Da waren Beratung, Kontaktherstellung zu Behörden, aber auch Seelsorge besonders gefragt. Aufgrund der Abstandsregeln und Schutzvorschriften war das nicht immer einfach und vor allem sehr zeitaufwendig.

Inzwischen ist es etwas lockerer geworden, aber halt nur etwas. „Wir sprechen immer noch auf Abstand“, so Frank Wessel. So ist es. Reinhard Kluge steuert auf ein Schiff zu. Es gibt ein Gespräch von Reling zu Reling, und dazwischen ist Wasser. An Bord gehen Frank Wessel und Gitta Samko nicht. Aber die Gespräche, auch wenn sie kurz sind, tun gut. „Wir werden wieder wahrgenommen und nehmen die Menschen gewissermaßen wieder mit“, sagt die Sozialpädagogin.

Jetzt ertönt ein lautes und freudiges Hallo. Ein junger Mann auf dem Schiff gegenüber lacht laut und winkt Frank Wessel fröhlich zu. „Das ist Christian, ein früherer Schüler von mir“, erläutert der Schifferpastor, der auch an der Schifferberufsschule in Homberg unterrichtet. Auch das ist in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung. Die letzten Wochen vor den Schulferien waren sowohl für ihn als auch für die Schüler ganz schön arbeitsintensiv. Die Rechner glühten. Wie es nach den Ferien weitergeht, ist auch noch nicht ganz geklärt.

Wann wieder Trauerfeiern, Kindtaufen oder Trauungen im Inneren des Kirchenschiffs stattfinden können, müsse die Zeit zeigen. „Corona wird uns noch länger in Atem halten“, weiß das Team der Wichern. Gerade deshalb sei ihr menschliches Wirken weiterhin von großer Bedeutung. Frank Wessel macht noch auf ein weiteres Problem aufmerksam: „Wir dürfen die LKW-Fahrer nicht vergessen.“ Die seien als Kapitäne der Straße so eine Art „Schiffbrüchige“. Ihre Versorgung, die sanitäre Situation oder ihre Unterbringung seien nicht selten katastrophal. Auch da sind Seelsorge, Beratung und Diakonie gefragt und erforderlich. „Wir haben noch eine Menge auf dem Radar“, meint das Team des Evangelischen Binnenschifferdienstes und der Deutschen Seemannsmission. Und dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt, auch und gerade in Corona-Zeiten.>>

Text: Reiner Terhorst

 


 

Salz der Erde, Licht der Welt
Musikalischer Gottesdienst in Hochfeld

(31.07.2020)

Während der Corona-Pandemie ist Gemeindegesang in einem Gottesdienst nicht möglich, das Spiel der Orgel ist aber zu hören. Um der Kirchenmusik noch etwas mehr Gewicht im Gottesdienst zu geben hat in der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld deren Kirchenmusiker Joachim Heckmann zum Thema des nächsten Gottesdienstes „Salz der Erde, Licht der Welt“ Stücke ausgesucht, die er an der Orgel zu Gehör bringen wird. Die Gemeinde wird im Gottesdienst am Sonntag, 2. August 2020 um 11 Uhr in die Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, erfahren, welche Stücke das sind: Das wird teilweise überraschend und teilweise sogar spontan, weil es durchaus passieren kann, dass Joachim Heckmann die Stücke erst im Gottesdienst im Dialog zum gesprochenen Wort aussuchen wird. Die Gemeinde lädt herzlich zu dem Gottesdienst ein, bei dem selbstverständlich die üblichen Schutzmaßnahmen gelten. Die Gottesdienstbesucher müssen sich am Eingang registrieren, der Zugang ist auf 30 Personen beschränkt und auch eine Mund-Nase-Bedeckung ist zu tragen.

 

 


 

Vielfältiges Kursprogramm beim evangelischen Bildungswerk

(29.07.2020)

Die Dozentinnen und Dozenten des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg haben für das zweite Halbjahr 2020 ein umfassendes, vielfältiges und flächendeckendes Kursangebot auf die Beine stellen können. Das sagt dessen Leiter Dr. Marcel Fischell nicht ohne Stolz, denn in den Zeiten der Lockerungen bleibt der Gesundheitsschutz aller Beteiligten das Maß aller Entscheidungen – auch beim Fortbildungsprogramm. Deshalb wurden in den Planungen selbstverständlich die geltenden Vorgaben und Regeln zu Abstand und Hygiene berücksichtigt, und sie werden regelmäßig angepasst.

So können zum Beispiel Gesundheitsbewusste ihre Körper wie gewohnt mit Fitnesskursen wie Pilates oder Yoga in Form bringen. Im Unterschied zum Vorjahr kommen die Teilnehmenden aber zu den Kursen schon in Sportbekleidung und bringen auch eigene Matten mit. Generell für alle Veranstaltungen gilt, dass die Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Veranstaltungsorte die Hände desinfizieren und Mindestabstände einhalten. Unter solchen Bedingungen gibt es wieder Raum fürs Lernen verschiedenster Sprachen sowie viele andere Kurse. Sogar das Kochen in der Lehrküche im Duisserner Haus der Familie hinter der Lutherkirche ist wieder möglich. Bedingung ist, dass pro Kochplatz maximal zwei Personen zusammen kochen und diese sich vorher kennen sollten. Und wenn sich in der Küche Arbeitswege zu anderen kreuzen, muss ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Anders als vorher müssen die Kursbesprechung und das Essen jetzt in der Küche stattfinden.

Ein besonderer Schwerpunkt im Fortbildungsprogramm ist aufgrund der aktuellen Nachfrage das Thema Persönlichkeitsentwicklung. So geht es in einem Kurs ab 14. August um hochsensible Menschen. Diese verarbeiten Reize in besonderer Weise. Dies betrifft nicht nur die Wahrnehmung von äußeren Reizen, sondern ebenso innere Empfindungen und Reaktionen im Kontakt mit anderen Menschen. In einem weiteren Kurs geht es um Hochsensibilität im Kindesalter. Etwa 15 bis 20% aller Kinder gelten als besonders sensibel. Wie Eltern Hochsensibiltät bei ihren Kindern erkennen können und welche Besonderheiten damit verbunden sind stehen als Fragen in diesem Kurs im Vordergrund. Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg zudem Seminare und Veranstaltungen zum Thema „Resilienz“, mentalem Stressmanagement, eines zum Thema „innere Zufriedenheit“ und ein Achtsamkeitstraining in der Natur, das bei gutem Wetter im Botanischen Garten am Kaiserberg stattfindet. In die Kategorie Persönlichkeitsentwicklung gehört auch der Kurs „Ausmisten - Ordnung schaffen“. Meike Suhre, die Dipl.-Ökonomin und Ordnungscoach ist, gibt dort Tipps, wie Menschen bei Schreibtisch und Co. wieder den Überblick gewinnen können und die Ordnung ohne großen Aufwand beibehalten können.

Das Programmheft ist im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, aber auch in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erhältlich. Es wird auf Anfrage unter 0203 / 29512800 gerne kostenfrei per Post zugeschickt. Kursanmeldungen sind unter der gleichen Telefonnummer aber auch online unter www.ebw-duisburg.de möglich. Auf der neu gestalteten Internetseite, die jetzt eine einfachere Kurssuche und ein einen kürzeren Buchungsvorgang anbietet, sind auch die aktuellen Corona-Hygieneregeln die Kurse zu finden.

 

 


 

Gottesdienste im Gemeindezentrum

(28.07.2020)

 

Da aufgrund der aufgetretenen Schäden an der Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, längerfristige Messungen an Boden und Holzelementen nötig geworden sind und das Gotteshaus vorerst geschlossen ist, feiert die evangelische Gemeinde die Gottesdienste vorübergehend im benachbarten Gemeindezentrum. Dort haben Mitarbeitende der Gemeinde den großen Saal so vorbereitet, dass Besucherinnen und Besucher einen Gottesdienst unter Corona-Pandemie-Bedingungen mit entsprechenden Distanz- und Hygieneregeln sicher und gemeinsam feiern können. Anmeldungen dazu sind bis auf die beiden Konfirmationsgottesdienste am 30. August nicht erforderlich. Da Gruppen und Kreise weiterhin noch nicht wie gewohnt im Gemeindezentrum tagen können, kommen sie zu den Treffen nur nach vorheriger Absprache zusammen. Infos hierzu und auch über aktuelle Neuigkeiten gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder gerne auch in einem persönlichen Gespräch unter der Rufnummer des Gemeindebüros: 0203 / 4519622.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(28.7.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 3. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 


 

Stand: 27.07.2020

 

Letztes sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche


Beim letzten Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche spielt Jan Dolezel. Er kennt die Eule-Orgel von seinem Konzert von 2018 und spielt auf dem Instrument diesmal Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach. Jan Dolezel, 1984 im tschechischen Pilsen geboren, studierte Musik in Pilsen (Adam Viktora), Prag (Jaroslav Tuma), Lübeck (Franz Danksagmüller, Hans-Jürgen Schnoor) und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger bei mehreren Wettbewerben (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes. Seit 2012 unterrichtet er Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seit 2018 ist er an der Erlanger Universitätsmusik tätig. In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Karten zu je 10 Euro für den Abend in der Hamborner Friedenskirche am 5. August 2020 um 20 Uhr können bei Jens Dallmann (0203 / 36979703) vorbestellt werden. Der Pfarrer hat auch Infos zur besonderen Konzertsituation in diesem Jahr:  Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Voranmeldung ist notwendig. Infos zum Künstler gibt es unter www.jandolezel.com

 

 


 

Stand 22.07.2020

 

Ab August wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert ab August das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1. Im Juli wurde das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten. Beginnend mit dem Gottesdienst am Sonntag, 2 August 2020 um 11.15 Uhr feiert die Gemeinde diesen und alle weiteren nach einem vom Presbyterium beschlossenen Infektionsschutz- und Hygienekonzept für Gottesdienste. Wegen dieser Regelungen und der geringeren Fläche finden deshalb derzeit im Gemeindehaus Vogelsangplatz noch keine Gottesdienste statt. Für Rückfragen stehen Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de) gerne zur Verfügung. Weitere .

 

Künstlergespräche in der Salvatorkirche über Loveparade-Bilder

In der Salvatorkirche Duisburg sind derzeit Werke von Walter Maria Padao zu sehen. Dazu gehören drei großformatige Bilder, die im Chorraum stehen und das Ergebnis der Auseinandersetzung des Künstlers mit der Love-Parade-Tragödie zeigen. Darüber können Interessierte mit Walter Padao bei zwei Künstlergesprächen in der Salvatorkirche reden. Hierzu laden Padao und die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am 28. Juli um 16 Uhr und am 31. Juli um 19 Uhr in das Gotteshaus ein. Ein besonderes, zusätzliches Ereignis ist das Konzert am 8. August um 21 mit einer Live Painting Projektion von Walter Maria Padao und seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, Anmeldungen werden erbeten (0203 / 311176 oder walter@padao.de). Zu sehen ist die Ausstellung auch ohne Anmeldungen bis zum 9. August zu den aktuellen Sonderöffnungszeiten der Salvatorkirche (dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 13, freitags von 15 bis 17 und samstags von 11 bis 13 Uhr); der Eintritt ist auch hier frei. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 

 


 

Stand 21.07.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 27. Juli 2020 von Klaus Fleckner, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt. 

 


 

Stand 15.07.2020

 

Zweites sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche

Auch das zweite Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche ist schon fast ausverkauft. Es gibt nur noch 10 Karten für den Abend am 22. Juli 2020 um 20 Uhr mit dem Musiker Allessio Nocita. Er stellt ihn unter den Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“ und zeigt, was dieser bedeutet, mit seinem Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven.
Infos zum Künstler gibt es unter www.alessio-nocita.com

Für das Publikum wird das Konzert in der Friedenskirche anders als üblich sein: Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch die Rest-Karten Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden.  Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das zum Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolezel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt. 

 


 

Stand 14.07.2020

 

Gottesdienste auf der Pfarrwiese

Wenn es kein Unwetter gibt feiert die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West am Sonntag, 19. Juli 2020 um 11 Uhr ihren ersten Gottesdienst seit Beginn der Corona-Pandemie; und zwar im Freien auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, meldet sich bis Freitag um 12 Uhr (Mobil: 0160 2681 632 oder E-Mail: pfarrbuero.neudorf-west@ekir.de) und nennt Namen, Adresse und Telefonnummer. So können die Anmeldeformulare schon vorbereitet werden und Wartezeiten vor dem Gottesdienst verkürzt werden. Nach Möglichkeit sollen Besucherinnen und Besucher eine halbe Stunde eher vor Ort sein, „damit ein entspannter Check-in stattfinden kann“, wie es auf der Homepage der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de heißt.  Weitere Sonntagsgottesdienste unter freiem Himmel will die Gemeinde auch am 16. August und am 13. September feiern, jeweils um 11 Uhr - vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. Juli 2020 von Jens Dallmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt. 

 


 

Stand 13.07.2020

 
Das evangelische Familienzentrum Neudorf-West wurde zur „fairen Kita“ ausgezeichnet

Als Mädchen und Jungen mit dem Kita-Team des evangelischen Familienzentrums Neudorf-West im Stuhlkreis saßen und nicht alle Schokolade hatte, war allen sofort klar, dass das nicht fair sein kann. Diese Erfahrung war ein kleiner Mosaikstein auf dem Weg der Kleinen zum Verständnis, was fair ist, und ein kleiner Mosaikstein des Familienzentrums auf dem Weg zur vom Netzwerk „faire Metropole Ruhr“ zertifizierten fairen Kita. Hinzu kamen im letzten Kindergarten-Jahr viele weitere Fragen, so wie die danach, was faire Bezahlung für geleistete Arbeit ist oder wie sich alle fair verhalten können - gegenüber den Mitmenschen und der Natur. Antworten gab es auch über verschiedene praktische Projekte und Aktionen. Dazu gehörten ein faires Südamerika-Fest, ein Informationsmittag auch für die Großen über fairen Handel oder das Backen mit fairen Zutaten verbunden mit Besuchen im Neudorfer Eine-Welt-Laden. Und nicht zum Schluss, das was den Kleinen besonders viel Spaß machte: der Kinderkaufladen mit fairen Produkten. Infos zur Kita unter www.neudorf-west.ekir.de.    

 

Stand 10.7.2020

 

Pastorin Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 13. Juli 2020 von Ulrike Kobbe (Foto: www.ekgr.de), Pastorin der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, besetzt.

 

Pia, Leon und der Streit im Zelt
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der neuesten geht es um den Zelturlaub auf dem Campingplatz und um das Beispiel einer Bibelgeschichte, das den Kindern zeigt, dass Streit manchmal ganz normal ist, wenn es zu eng wird und zu wenig Platz gibt. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Die aktuelle Geschichte gibt es hier im Netz als PDF-Download; alle weiteren auf dieser Seite unten. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.

 


 

Stand 3.7.2020

 

Sonntagsgottesdienste bis Ende September auch im Livestream

In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg werden seit Anfang Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – mit Anmeldung, ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Die Sonntagsgottesdienste aus der Lutherkirche werden zudem im Livestream im Internet übertragen – mindestens bis Ende September.

Nach dem aktuellen Gottesdienstplan der Gemeinde wird dies mindestens bis zum 27. September der Fall sein: Am 5. Juli predigt Pfarrer Stephan Blank in der Lutherkirche, am 12. Juli Pfarrerin Esther Immer; Gottesdienstbeginn - und damit Übertragungsbeginn auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com - ist immer 11 Uhr.

Für die Sonntagsgottesdienste in der Lutherkirche, wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern können, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-332560). Gleiches gilt für die Gottesdienste in der Salvatorkirche, die sonntags um 10 Uhr beginnen: dort finden 65 Menschen Platz, diese müssen sich unter 0203-287262 vorab anmelden.

Die Salvatorkirche andererseits kann übrigens auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

Video-Andacht für Kinder
Eine Geschichte gegen die Angst


Wegen der Corona-Pandemie wurden schon seit Monaten keine Gottesdienste mehr in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis gefeiert, auch keine Kindergottesdienste. Bis sich auch die Jüngsten wieder treffen können, soll dennoch etwas von der fröhlichen und tröstlichen Atmosphäre der Gottesdienste bei Kindern und Eltern ankommen. Dafür hat Pfarrerin Ute Sawatzki ein Video erstellt, in dem es Lieder und Gebete gibt und in dem Figuren auftauchen, die die Kleinsten von ihren Kirchenbesuchen kennen: Wiedehopf Klaus, Gans Kuni sowie Esel Maharadscha und das Schaf Kuno, die beide durch eine Geschichte gegen die Angst führen. Zu sehen ist das Video auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Stand 2.7.2020

 

Notfallseelsorge bildet Nachwuchs trotz Corona weiter aus

Die Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg zum Gottesdienstverbot und zur Stilllegung des öffentlichen Lebens traf Klaus Andrees Mitte März unvermittelt. Der ordinierte Prediger stand am Sonntagmorgen schon im Talar in der Versöhnungskirche zu Großenbaum-Rahm als er die Nachricht bekam. Beinahe sein erster Gedanke galt dem Kurs von 18 Freiwilligen die just im Coronajahr mitten in ihrer einjährigen Ausbildung zum ehrenamtlichen Notfallseelsorger steckten. „Für die sind gerade die Praktika dran, in der Zeit sollen sie eigentlich erfahrene Notfallseelsorger im Einsatz begleiten, da weiß ich jetzt noch gar nicht, wie die Ausbildung weiter gehen soll“, sagte Andrees, der auch Vorsitzender des Fachausschusses „Seelsorge“ im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg ist. Dabei werden die fertig ausgebildeten Notfallseelsorger dringend gebraucht. Duisburg ist einer der letzten Kirchenkreise der seine Notfallseelsorge noch immer ohne den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte stemmt. Aber durch die abnehmende Zahl von Pfarrstellen, wird auch die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger immer geringer. Höchste Zeit für engagierten Nachwuchs aus dem Ehrenamt, der bereit ist, im Einsatz rund um die Uhr erste Hilfe für die Seele zu leisten, wenn es hart auf hart kommt.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 6. Juli 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 26.06.2020

 

Jeden Donnerstag eine Videokurzandacht

Auf dem Kanal #eckwort bei youtube.com gibt es schon 72 Andachten. Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes aus der evangelischen Gemeinde Wanheimerort haben die Andachten während der Corona-Pandemie produziert, für jeden Wochentag ein. Im aktuellen „Eckwort“ vom 26. Juni geht es in Wort und Musik um das Thema „Alles hat seine Zeit“. Mit Beginn der Sommerferien wenden sich die drei mit einem wöchentlichen Eckwort an die Menschen: Jeden Donnerstag um 12 Uhr gibt es ein neues auf dem Youtubekanal #eckwort. Das soll auch im August fortgeführt werden, wenn die Gemeinde wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche feiert. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Stand 25.06.2020

 

Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der zwölften geht es um die Urlaubszeit und das beruhigende Gefühl, dass Gott überall sein wird – auch bei den beiden und ihrer Familie im Zelt auf dem Campingplatz in Frankreich. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite unten als PDF-Downloaddie aktuelle Geschichte gibt es direkt hier. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 


 

 

Stand 24.06.2020

 

Einladung zur „meditativen, offenen Kirche“ in Buchholz und in Wedau

Seit Anfang Juni öffnet die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See – immer sonntags für zwei Stunden zum Gebet und zum Verweilen bei Texten und Musik. Diese „meditative, offene Kirche“ gibt es auch im Monat Juli, reguläre Gottesdienste aber noch nicht.

 

 


 

Stand 23.06.2020

 

Rote Kirchen in Duisburg als Zeichen der Solidarität mit der Veranstaltungsbranche  

Bei der Aktion „Night of Light“ (www.night-of-light.de bzw. #nightoflight2020) erstrahlten in der Nacht vom 22. Juni in ganz Deutschland und auch in Duisburg viele Gebäude in rotem Licht, um mit der deutlich sichtbaren Signal- und Warnfarbe auf die akute Krise in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. In dieses Licht waren auch die evangelische Kirche Obermeiderich an der Emilstraße und die evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm, getaucht. Denn in beiden Kirchen gibt es regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Künstlerinnen und Künstler auftreten und dazu Veranstaltungstechniker und Cateringunternehmen, die dazu engagiert werden – sie alle leiden seit Monaten unter den derzeitigen Bedingungen, die für sie ein Arbeiten nicht möglich machen. Beiden Gemeinden war es wichtig, ihren Partnerinnen und Partnern, mit denen sie gemeinsam Events in ihren Gotteshäusern veranstalten, und der gesamten Branche ihre Solidarität auszudrücken.

 

 

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um die Bedeutung des Johannistages geht.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 29. Juni 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 17.06.2020

 

Kanzelrede in der Salvatorkirche soll nachgeholt werden

An diesem Sonntag, 21. Juni 2020 hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Salvatorkirche reden sollen. Damit möglichst vielen Menschen den Vortrag der Prorektorin der Universität Duisburg-Essen für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationale in dem Gotteshaus verfolgen können, wurde er wegen der Corona-Virus-Krise auf planungssichere Zeiten verschoben. Das Thema der Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin wird aber bleiben und auch in einem Jahr noch aktuell sein: „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News.“

 

Predigten zum Mitnehmen und vier Mal Sommerkirche mit der Nachbargemeinde

Das Gemeindezentrum an der Emilstraße bleibt bis Ende August für Gruppen und Kreise geschlossen, doch Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich finden auch bis dahin durch andere Angebote und auch die gemeinsamen Gottesdienste mit der Gemeinde Meiderich Zuversicht und Hoffnung.

 

Sommerliche Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche

Wenn bald alle Genehmigungen vorliegen werden Musikfans auch in diesem Jahr mit der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“  in der Hamborner Friedenskirche auf ihre Kosten kommen. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn Musikerinnen und Musiker für drei Konzerte gewinnen. Für diese und auch für das Publikum werden die Musikabende in dem Gotteshaus anders und zugleich so wie sonst sein. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch Karten zum Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden. Am 1. Juli 2020 erklingt um 20 Uhr in der Friedenskirche spielt das Ensemble „Concert Royal“ mit Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg an der Orgel mit Werken von Bach, Krebs, Homilius und Hertel festliche Musik des Barock. Das Konzert am 22. Juli 2020 um 20 Uhr steht unter dem Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“. Was das bedeutet, wird Allessio Nocita beim Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven zeigen. Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolecel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt.  

 

Gottesdienste in Marxloh und Obermarxloh

Seit dem Auftakt am Pfingstmontag in der Kreuzeskirche Marxloh feiert die evangelische Bonhoeffer Gemeinde ihre Gottesdienste auch wieder in der Lutherkirche Obermarxloh. Beim Besuch der Gottesdienste müssen aber in beiden Kirchen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Außerdem ist die Zahl der Personen, die die Gottesdienste mitfeiern können, entsprechend der Größe der Gotteshäuser begrenzt: bei der Lutherkirche auf 20, bei der Kreuzeskirche auf 60 Personen. Damit niemand vor der Kirche abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700, montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Stand 16.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Es geht um Psalm 139: „Mit wunderbaren Worten beschreibt dieses Lied die Größe Gottes“ findet Pfarrerin Sawatzki. Und: „Wer dieses Lied zu seinem eigenen macht, hat die Grundstimmung: Ich gehöre zu Gott, und er weiß sich für mich verantwortlich. Das tröstet und gibt Kraft und Zuversicht, die so schnell nicht zu erschüttern ist. (…) Dass Ihnen diese Zuversicht niemals verloren geht, wünsche ich Ihnen. “
 

Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige seit Beginn der Corona-Pandemie
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich nicht mehr treffen können. Die erste neue Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 22. Juni 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Stand 15.06.2020

 

Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort erst ab August

Für Gottesdienste wird die Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1 erst im August geöffnet. Das hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in einer Sitzung beschlossen. Bis dahin wird ab dem 5. Juli das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten.  Wer Zugang zum Internet hat, kann sich aber weiterhin über die Andachten der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mit Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes freuen, die es auf youtube.com unter dem Namen #eckwort seit Ende März gibt. Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).

 

 


 

Stand 12.06.2020

 

Verschwörungsideologien und die extreme Rechte

Um „Verschwörungsideologien und die extreme Rechte“ geht es am Dienstag, 16. Juni 2020 um 19 Uhr bei der Videokonferenz mit Miro Dittrich vom Projekt „de:hate - Monitoring & Analyse zu digitalen Phänomenen“ der Amadeu Antonio Stiftung. In seinem Vortrag stellt er fest, dass Verschwörungsideologien an gefühlte Unsicherheiten von Menschen anknüpfen, die gerade in der Pandemie-Zeit glauben, die Welt sei aus den Angeln gehoben. Verschwörungsideologien schwächen zudem das Vertrauen in der Gesellschaft und leben von der Abwertung anderer. Miro Dittrich beschreibt zentrale Verschwörungsideologien der extremen Rechten und analysiert die Versuche, diese online zu verbreiten. Dabei richtet er den Blick auch auf das neue QAnon-Phänomen. Welche Akteure von rechts versuchen, die aktuelle Situation zu nutzen und welche Strategien sie dafür online verfolgen, ist großer Bestandteil der Videokonferenz.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 16. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist die Abschlussveranstaltung einer dreiteiligen Reihe zu Verschwörungsideologien, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen.

 

Erlebnis im Bus mit Aspekten von Menschlichkeit
Geschichten aus Neudorf fürs Netz

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies in den siebenten Berührungspunkten Anke Rüdiger mit einem Erlebnis, das sie vor langer Zeit als Busfahrerin hatte und das aber gleich zwei Aspekte von Menschlichkeit vermittelte. Für die Musik sorgen Clarissa Hansen (Flöte, Gesang), Pfarrerin Stephanie Krüger (Gesang) und Volker Nies (Flöte, Gesang, Klavier), der auch die Eingangsmusik komponiert hat. Zwei echte Kirchenschlager sind die Lieder: „Gut dass wir einander haben“ von Manfred Siebald und das Alltimesegenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

In den vorigen Andachten erzählten u.a. Ingeburg Stoican von ihrem Großvater, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt, Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs, und Pfarrerin Krüger berichtete einmal von einem Erlebnis auf ihrer Wanderung des Jakobswegs und einmal von einer Begebenheit als Schulpfarrerin. Zu hören sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 

 


 

Stand 9.06.2020

 

Schrittweise Öffnung der BBZs im Stadtgebiet

Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes können nun auch die Beratungs- und Begegnungszentren für ältere Bürgerinnen und Bürger schrittweise und vorsichtig wieder ihre Türen öffnen. Wie die Duisburger Wohlfahrtsverbände mitteilen, werden zunächst kleine Bildungsveranstaltungen, Kurse und kulturelle Darbietungen möglich sein. Alle offenen Begegnungsangebote bis hin zum Klönen bei Kaffee und Kuchen müssen aber noch warten. Die BBZs haben Schutzkonzepte entwickelt, mit denen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für alle 23 Standorte gewährleistet ist. Mit der teilweisen Öffnung gehen die ersten Einrichtungen am Montag, dem 15. Juni, wieder an den Start, die anderen folgen schrittweise in den nächsten Tagen. Die Einzelheiten richten sich nach den Verhältnissen vor Ort. Interessierte Besucherinnen und Besucher erkundigen sich am besten vorab telefonisch beim BBZ in ihrer Nähe.

 

Online-Andachten für Gehörlose

Auch während der abklingenden Corona-Virus-Pandemie gibt es noch einige Andachten und Gottesdiensten, die nur im Internet zu sehen sind. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen einige Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Die aktuelle stammt vom letzten Sonntag und ist hier zu sehen. „Da wir mit den Gehörlosengottesdiensten in Duisburg erst Ende Juni starten ist das Angebot für die Gehörlosen Gemeindeglieder in Duisburg wichtig“ sagt Pfarrer Volker Emler. Er betreut die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit noch nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um einen „Stolperstein“ im Gottesnamen geht, der zur Demut mahnt.

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 15. Juni 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 



Stand 8.06.2020

 

Basteltüten als Dank fürs Mitmachen
Grüße und Bilder am Kirchenzaun

Seit Samstag, 6. Juni 2020 begleiten eine winkende Minnie Maus, eine Menge guter Wünsche und viele andere Bilder den Weg der Menschen, die am Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und der benachbarten Lutherkirche vorbeigehen. Das hängt mit der Aktion der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh zusammen, die Menschen im Stadtteil dazu aufgerufen hatte, Werke dieser Art einzuschicken, damit diese – wettferfest laminiert – am Zaun eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ bilden. Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ihr Team sind mit dem Ergebnis ihrer Idee zufrieden; die die mitgemacht haben, können es auch sein, denn sie können sich als kleines Dankeschön eine volle Basteltüte bei der Gemeinde abholen und damit ihrer Kreativität weiter freien Lauf lassen. Mehr Infos hat Martina Herrmann (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271).

 


 

Stand 5.6.2020

Die Krise läuft im Hintergrund

Wie läuft es eigentlich bei der ökumenischen Telefonseelsorge für Duisburg, Mühlheim und Oberhausen? Müssen die Ehrenamtlichen im Telefondienst jetzt nur noch Gespräche über die Coronakrise führen? „Ganz und gar nicht“, sagt die langjährige Mitarbeiterin Frau Z., die zu ihrem Schutz anonym bleibt. „Ich hatte während meiner Dienste eigentlich nur wenige Gespräche bei denen es direkt um die Krise ging.“ Was gesellschaftlich gerade so passiert, läuft aber natürlich im Hintergrund der Telefongespräche immer mit. Frau Z. hatte eine Anruferin, die ihr lebhaft schilderte, wie besorgt sie wegen der Ansteckungsgefahr und der Auswirkungen einer möglichen Erkrankung an Covid-19 sei. Ihr Problem dabei war aber nicht die Angst an sich, sondern die Tatsache, dass ihre Familie im Umgang mit möglichen Gefahrenquellen sehr viel lockerer sei, als sie. Dadurch fühlte sie sich in ihrer Besorgnis allein und nicht recht ernst genommen.

 

 


 

Stand 4.06.2020

 

Wieder Gottesdienste und Marktandachten in Neumühl

Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl öffnet ihre Gnadenkirche am Hohenzollernplatz wieder für Gottesdienste. Den ersten Gottesdienst feiert sie dort wieder am Sonntag, 14. Juni 2020 um 9.30 Uhr. Da die Personenzahl wegen des Sicherheitsabstands auf 24 beschränkt sein muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung (mittwochs bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter 580448). Zu den Gottesdiensten sind eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und dauerhaft in der Kirche zu tragen. Aufgrund der beschränkten Personenzahl setzt die Gemeinde auch das Format „Predigt aus der Box“ fort: Am Baum auf dem Vorplatz der Kirche ist in einem Prospekthalter für jeden Sonntag ein Blatt mit einer Kurzpredigt zu finden – ein geistiger Impuls für die neue Woche; als Audiodatei ist die „Predigt aus der Box“ auf der Homepage www.neumuehl.ekir.de zu finden. In Neumühl gibt es ab Freitag, 12. Juni 2020 in der Gnadenkirche auch wieder die ökumenischen Marktandachten – immer jeden Freitag um 10.30 Uhr „12 Minuten für Gott“, parallel zum Wochenmarkt hinter der Kirche. Die Teilnahme hier ist ohne Anmeldung möglich. Sowohl bei Gottesdiensten als auch Marktandachten werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besuchern für den Bedarfsfall erfasst, aber dann nach vier Wochen vernichtet. Weiter Infos gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl

 

Singen verbindet auch übers Internet
Wenn Einzelvideos ein Kinderchormusical ergeben


Für die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich wäre es das Größte gewesen, ihr schon länger geplantes Musical am Sonntag im Gottesdienst in ihrer Kirche aufzuführen. Durch die Kreativität von Gundula Heller und dank der technischen Hilfe von Pfarrer Michael Schurmann gibt es jetzt aber ein Video, in dem alle Kinder und Jugendlichen trotzdem zusammen Stücke aus „David“ singen. Zu sehen ist das Ganze zum ersten Mal am Sonntag im Internet.

Die für Sonntag geplante Aufführung des Musicals - es geht um König David aus der Bibel – musste Kirchenmusikerin Gundula Heller wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschieben. Am Sonntag, 7. Juni 2020 gibt es aber ab 11 Uhr auf www.obermeiderich.de mit einer Auswahl von einigen Liedern einen musikalischen Vorgeschmack zu sehen und zu hören. Der Aufwand dafür war groß: Gundula Heller hat zunächst Klavier- und Singstimme aufgenommen, davon eine CD gebrannt und allen Kindern eine zukommen lassen. Mit der CD hat jedes Kind dann seinen Einsatz für sich geübt. Dann haben die Kinder zuhause die CD laufen lassen und dazu gesungen. Dabei haben ihre Eltern sie gefilmt. Pfarrer Michael Schurmann bastelte dann aus den einzelnen Videos ein großes Online-Chorvideo. Was die Lieder zusätzlich verbindet, sind kurze Videos, in denen Chorkinder, Gundula Heller und eine Erzieherin der Kita alle einzeln für sich in die Kamera sagen, was beste Freunde und eine Freundschaft ausmachen. Teil der Aufzeichnung ist auch die familiengerechte Predigt, in der Pfarrerin Sarah Süselbeck von der Freundschaft zwischen dem Königssohn Jonathan und dem Hirtenjungen David, der später König wird, spricht. Es geht um das zeitlose Thema, dass Freundschaft Hass, soziale Unterschiede und viele andere Hindernisse überwinden kann. Ihr Gesamtwerk werden die Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr mitgewirkt haben, auch erst am Sonntag auf www.obermeiderich.de sehen.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 8. Juni 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Stand 3.06.2020

 

Umgang mit Verschwörungsideologien
Online-Workshop mit Methoden zur Argumentation und zur Intervention


Während der Corona-Pandemie sind verschwörungsideologische Gedanken noch sichtbarer als sonst geworden. So ist im Internet und auch im Alltag von Behauptungen der Art zu hören, dass das Virus kein Zufall sei, sondern bewusst erschaffen wurde. Wie Menschen, die im Bildungsalltag arbeiten, damit umgehen können, wenn andere mit solchen oder ähnlich abstrusen Ideen kommen, ist Bestandteil eines Online-Workshops. Für Aufklärung sorgt dabei am Dienstag, 9. Juni 2020 von 19 bis 21 Uhr Benjamin Winkler. Er ist Fachreferent für Reichs- und Verschwörungsideologie bei der Amadeu Antonio Stiftung, deren Ziel es ist, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.

Nach einer kurzen Einführung gibt es einen analytischen Blick auf die Funktion von Verschwörungsideologien. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage „Was ziehen Betroffene aus ihrem Verschwörungsglauben?“ Basierend erproben die Teilnehmenden mit dem Referenten anhand konkreter Fallbeispiele Methoden zur Argumentation und zur Intervention. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fallbeispielen sowohl aus der Arbeit mit Erwachsenen als auch aus der Arbeit mit einer jugendlichen Zielgruppe zu diskutieren. Zudem geht es auch darum, wie man sich argumentativ für eine Diskussion mit Verschwörungsgläubigen vorbereiten kann und wann und wie interveniert werden sollte.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 9. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist der Teil einer Veranstaltungsreihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen. Infos zum Abschlusstermin, bei dem die politische Instrumentalisierung von Verschwörungstheorien durch rechte und rechtsextreme Kreise im Zentrum steht, werden u.a. auf der Internetseite www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben.

 

"Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche"
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF-Datei: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie schreibt darüber, was Pfingsten ist und auch was Pfingsten nicht ist:  „Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche. Das wäre viel zu wenig und nähme uns als Kirche viel zu wichtig.“

 

Praystation mit Gästen
Weitere Live-Internet-Jugendgottesdienste aus Huckingen 

Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ schon Ende März aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher zehn. Jetzt geht das Team in den nächsten Ausgaben der „Praystation“ – so heißt das Gottesdienstformat – mit Gästen auf Sendung: Am Freitag, 5. Juni 2020 um 19 Uhr ist es  Kathleen Rawe. Sie ist Jugendleiterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West und unterstützt mit ihrer Jugendgruppe seit einigen Wochen die Praystation. Im Gottesdienst wird es um wahre Freiheit gehen und um die Frage, was so eine Freiheit auszeichnet. Am 19. Juni 2020 ist dann Dirk Strerath um 19 Uhr auf Sendung. Der Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nimmt sich das Thema „Asterix und Obelix – unbesiegbar, uneinnehmbar“ vor. Die letzte Praystation vor den Sommerferien kommt dann am 26. Juni um 19 Uhr live aus dem Huckinger Studio.

Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und die interaktiven Gottesdienste mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Die Streams stehen anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 


 

Stand 2.06.2020

 

Tauben auf der Wäscheleine und Sommerkirche mit den Nachbarn
Aktionen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

Am letzten Sonntag fanden die Gläubigen der katholischen Gemeinde St. Michael und die der evangelischen Gemeinde Meiderich beim Besuch ihrer Kirchen gefaltete Papiertauben vor, die draußen an Wäscheleinen zum Mitnehmen aufgereiht waren - als Zeichen des Pfingstwunders und der gemeinsamen Verbundenheit. Engagierte beider Gemeinden hatten dazu rund 400 bunte Symbole des Friedens im Vorfeld gefaltet. Auch der „Impuls der Woche“ – ein kleines Andachtsvideo – ist Teil der Aktion und steht ganz im Zeichen von Pfingsten und der Ökumene; der Kurzfilm ist auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu sehen.

Zusätzlich zu den ab jetzt wieder möglichen Gottesdiensten in der Kirche Auf dem Damm öffnet die evangelische Gemeinde Meiderich während der Corona-Pandemie das Gotteshaus bis zum Beginn der Sommerferien immer freitags von 16 bis 18 Uhr – zum „Stillen Gebet“ und zum Kerzenanzünden. Fortgesetzt wird auch das Angebot „Kirche zum Mitnehmen“. Die Papierbroschüren enthalten neben Gemeindeinfos kurze Gedankenimpulse und Gebete. Zu finden sind die aktuellen Ausgaben immer ab Freitag ab 12 Uhr am Gemeindebüro. In den Sommerferien selbst kehrt die Gemeinde zu einer kleinen Tradition zurück: Sie feiert sonntags vom 5. bis 26. Juni – immer um 11 Uhr in der Kirche auf dem Damm - die „Sommerkirche“ in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und wechselnden Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch diese Gottesdienste werden die Gläubigen jedoch unter „Corona-Bedingungen“ (Namenslisten, Abstand, Masken etc.) feiern. 

 

Wieder Gottesdienste in Wanheim
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zur Feier der Gottesdienste wieder in ihre Kirche ein. Den ersten feiert sie dort am Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr; im Gemeindehaus am Knevelshof gibt es wegen des geringen Platzagebotes zunächst keine. Besuchende sollten wissen, dass die Gottesdienste auch in der Kirche anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung. Infos gibt es unter www.gemeinde-wanheim.de.
 

Evangelische Gemeinde Alt-Disburg feiert wieder Gottesdienste in der Salvatorkirche und in der Duisserner Lutherkirche

In der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche werden ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – aber ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Diese Entscheidung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in seiner letzten Sitzung getroffen und das dazugehörige umfangreiche Maßnahmenpaket gleich mit beschlossen.

Für die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr in der Salvatorkirche, wo nur 65 Menschen Platz finden dürfen, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-287262); gleiches gilt für die Sonntagsgottesdienste um 11 Uhr in der Duisserner Lutherkirche (0203-332560), wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern werden.

Wer noch nicht am Gottesdienst teilnehmen kann oder möchte, kann eine digitale Gottesdienstübertragung nutzen: Denn die Gottesdienst in der Lutherkirche werden an den kommenden Sonntagen auch im Livestream um 11 Uhr aus der Lutherkirche auf youtube.com auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ ausgestrahlt.

Die Salvatorkirche andererseits kann auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

 

Wieder Gottesdienste in Neudorf-Ost

Ab Sonntag, 7. Juni 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost wieder Gottesdienste in ihrem im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31. Beschlossen wurden Maßnahmen nach den Sicherheits-Hygieneauflagen des Eckpunktepapiers der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland). Dazu gehören die Teilnehmerbegrenzung und die telefonische Voranmeldung (mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Pfarrbüro; 0203 / 353149). Alle Sonntagsgottesdienste beginnen um 11 Uhr. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Stand 29.05.2020

 

Evangelisches Kirchenparlament Duisburg tagt online

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene. In Zeiten der Corona-Pandemie können dessen Abgeordnete – es sind Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die gemeinsam den Kirchenkreis leiten – nicht zur Tagung in einer Kirche zusammenkommen. Treffen werden sie sich dennoch, und zwar im virtuellen Raum.

Synodale und Gäste haben im Vorfeld einen Link erhalten, über den sie am Freitag, 5. Juni 2020 gegen 17 Uhr Zugang zur Tagung im Internet erhalten. Beginnen wird das Treffen im Netz mit einer Andacht und auch einem Grußwort von Oberbürgermeister Sören Link, der sich ebenfalls zuschaltet.

Auf der Tagesordnung stehen danach einige für den Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wichtige Wahlen an, wie etwa die der Abgeordneten für die Landessynode, Nachwahlen für den Kreissynodalvorstand, die Wahl von neuen Fachausschüssen, insbesondere die Wahl des neuen Nominierungsausschusses. Letzterer spielt auch bei der Besetzung der neuen hautamtlichen Superintendentenstelle eine wichtige Rolle. Mit dem Eintritt in den Ruhestand von Pfarrer Armin Schneider, der als Superintendent dem Kirchenkreis Duisburg seit 15 Jahren im Nebenamt vorsteht, soll diese Funktion künftig im Hauptamt wahrgenommen werden.  Die Stelle dazu ist bereits ausgeschrieben und eingehende Bewerbungen müssen vom Nominierungsausschuss gesichtet werden. Dieser schlägt der Synode auch kandidierende Pfarrerinnen und Pfarrer für die engere Wahl und Bewerbungspredigten vor. Geplant ist, dass die Synode auf einer Sondertagung am 25. September die Nachfolge von Superintendent Schneider wählt. Ob diese Tagung in einer Kirche stattfinden kann ist ungewiss. Auf der Tagung am 5. Juni zumindest geben die Stimmberechtigten - 103 sind es insgesamt – ihre Voten mit Hilfe eines datensicheren und kirchenrechtlich gültigen Programms ab. Superintendent Schneider ist zuversichtlich, dass dies technisch funktionieren wird: Er hatte die Synodalen zu einem Probelauf ins Internet eingeladen, wo die Abgeordneten des Duisburger Kirchenparlaments zu fiktiven Wahlen aufgerufen waren, und der Test verlief sehr gut. Am 5. Juni geht es auf der öffentlichen Tagung der Kreissynode im Internet aber um echte Wahlen und echte Kandidierende.  

 

Pfingsten und Gespenster
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“

Inzwischen gibt es schon zehn „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben erfahren. In der neuen geht es auch darum, ob der Geist Gottes wie ein Gespenst ist und was Pfingsten eigentlich bedeutet. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 

 


 

Stand 28.05.2020

 

Kein Gesang in Gotteshäusern zum Kirchengeburtstag

Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Diesen „Geburtstag“ der Kirche feiern der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die 15 Kirchengemeinden in diesem Jahr nicht mit ökumenischen Freiluftgottesdiensten oder Taufgottesdiensten am See, sondern anders: und zwar mit wenigen Gottesdiensten in Kirchen ohne Gesang, dafür mit begrenzter Teilnehmerzahl, Abstand, Mundmasken und Anmeldung. Gefeiert wird aber auch mit Andachten im Internet.

 

Grüße und Bilder am Kirchenzaun
Evangelische Gemeinde ruft Kinder und Jugendliche zum Mitmachen auf

Das Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und die benachbarte Lutherkirche gehören beide zur evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und sind zusammen von einem niedrigen Zaun umgeben. Der soll nun richtig bunt werden, denn Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ein Team wollen alle Bilder, Zeichnungen und schriftlichen Grüße, die bis zum 5. Juni zur Gemeinde kommen, wetterfest in transparente Folie packen, am Zaun festmachen und so den Menschen im Stadtteil eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ zeigen. Wer mitmachen möchte, bringt einfach das Gemalte oder geschriebene Werk vorbei und wirft es in den Briefkasten. Einfacher noch: Fotos, die an Martina Herrmann geschickt werden (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271), werden ausgedruckt und auch am Zaun festgemacht. Wer seine Kontaktdaten hinterlässt, kann auch was gewinnen: Die Namen derer, die bis zum 5. Juni die Werke zuschicken, kommen am 6. Juni in eine Verlosung, die auch online auf YouTube zu sehen ist. Die 20 Gewinner werden später benachrichtigt und bekommen eine Tüte randvoll mit Spielen und schönen Kreativ- und Bastelideen geschenkt. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Stand 27.05.2020

 

Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet Kirchen in Buchholz und Wedau

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet vom 7. Juni an ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See - wieder zum Gebet und zur Besinnung und lädt dazu alle sonntags zwischen 15 und 17 Uhr zum Verweilen bei Texten und Musik ein.

 

Videoandacht für die Mitarbeitenden im Haus der Kirche

Seit vielen Jahren erklingt im Duisburger Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, immer mittwochs um 8.30 Uhr eine halbe Stunde Gesang und Gebet, es ist die Andacht für die Mitarbeitenden aus dem Kirchkreis, der Diakonie und dem Verwaltungsamt der Kirche. Wegen der Corona-Pandemie geht das jetzt seit vielen Wochen nicht. Aber: Pfarrerinnen und Pfarrer, die sonst abwechselnd mittwochs zu den Wochenandachten zum Burgacker schicken ihre Gebete und Worte der Hoffnung per Mail an die Mitarbeitenden. Sie schreiben die Andachten, die sie sonst vielleicht frei halten, nieder und Interessierte schöpfen aus diesen PDF Kraft für die folgenden Tage. Samuel Dörr ist diese Woche dran und hat allen seinen Andachtstext zugemailt. Er stellt sie unter den Titel „Mit Gott an unserer Seite werden Wüstenwanderungen zu Schilfmeerereignissen.“ In der Mail gibt es aber auch einen Link zu einem Youtube-Video, denn der Pfarrer hat die Andacht einfach im Internetstudio im Huckinger Gemeindehaus aufgenommen. Auf diesem Weg gibt es in dieser Woche sogar Musik zu Andacht. Die machen Philipp Holmer (Gitarre), Daniel Drückes (Klavier) und Henrieke Kuhn (Geige & Gesang) - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten.  

 

Videoandacht zu Pfingsten aus Buchholz

Am Pfingstmontag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis wieder per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen – diesmal mit Pfarrer Björn Hensel. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist bald auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden. Die Reihe startete Anfang Mai mit Pfarrer Hensel, es folgten weitere Andachten mit Pfarrer Dirk Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow.

 

 

 


 

Stand 26.05.2020

 

Pfingsten lädt ein, neu aufeinander zu hören
12. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt aus der Bahnhofsmission

Evangelische und katholische Seelsorgende aus unserer Stadt gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich mit der mittlerweile 12. aufgezeichneten Andacht über das Internet an die Gläubigen – sie kommt aus der Bahnhofsmission.

 

Kein Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ im Juni
Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Der Auftaktgottesdienst, der traditionell jedes Jahr an Christi Himmelfahrt ist, fiel schon wegen der Corona-Pandemie aus. Den nächsten Gottesdienst im Wald – er wäre am 7. Juni 2020 gewesen – hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost, die zu der Feier eingeladen hätte, aufgrund der Pandemie per Beschluss absagen müssen. Die folgenden Gottesdienste sind jeweils für den 1. Sonntag der Monate Juli bis September vorgemerkt. Ob sie gefeiert werden, steht noch nicht fest. Das entscheiden die gastgebenden Gemeinden aufgrund der dann jeweils aktuellen Situation.   

 

Vom Übertönen anderer
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum kommenden Sonntag Exaudi aus. Und er schreibt von einer Zeit, in der Menschen sich gegenseitig übertönen möchten. Es ist hier zu lesen. 

 

Von der Weisheit des Großvaters
Berührungspunkte aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies Ingeburg Stoican, die von ihrem Großvater spricht, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt. In den vorigen Andachten erzählte u.a. Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Zu sehen sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 


 

Stand 25.05.2020

 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank feiern das Pfingstfest mit Kindern im Netz

Luzie-Lotta hat wieder Lampenfieber. Denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Aber jetzt wo Groß und Klein auch in Kirchen immer noch nicht richtig zusammen feiern können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Internet live auf Sendung, und zwar zu Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche.

Beide möchten - wie auch schon bei der Internet-Premiere zu Ostern - solche Feste für Kinder nicht ausfallen lassen. Deswegen feiern sie am Pfingstsonntag, 31. Mai um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt und ganz live übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen mit den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine spannende Geschichte erzählen, in der es um Stürme und sogar Feuerflammen geht. Ihr guter Freund Pfarrer Blank wird ihr helfen, ein, zwei Lieder zu singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze wieder auf youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Dort ist das Ostervideo mit Luzie-Lotta fast 800 Mal aufgerufen worden.

 

Kirchengeburtstag mit Sicherheitsabstand
Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zu zwei Gottesdiensten am Pfingstmontag ein

Mit Pfingsten feiert die Kirche „Geburtstag“ und teilt während der Corona-Pandemie das Problem so vieler Geburtstagskinder, die Ehrentage zusammen mit lieben Menschen nur auf Abstand feiern können. Aber nach Monaten ohne Gottesdienst in den Kirchen will die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht ganz auf Gäste verzichten und nimmt das Pfingstfest zum Anlass, die Gemeinschaft wieder einzuladen.

 

Das Leben in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich im Juni

Da Covid-19 trotz aller Lockerungen das öffentliche Leben immer noch fest im Griff hat, gibt es deswegen laut Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich zunächst bis zum 12. August 2020 keine gemeindlichen Veranstaltungen und Treffen von  Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum geben. Zu groß wären die Einschränkungen, die mit solchen Treffen einhergehen würden. Die Gemeinde versteht sich als einladende Gemeinde, in der das Gefühl der Verbundenheit und des herzlichen Miteinanders im Vordergrund steht. „Unter den gegebenen Voraussetzungen und Hygienevorschriften ist ein unbeschwertes Treffen jedoch nicht möglich“ heißt es im Beschluss. Das Gemeindezentrum „Die Ecke“, der Jugendbereich und das Gemeindebüro Auf dem Damm sind daher weiterhin geschlossen.

 

Ab Juni wieder regelmäßige Gottesdienste in der Beecker Kirche

Ab dem 7. Juni feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck wieder regelmäßig Gottesdienste in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370. Dabei müssen Besucherinnen und Besucher die vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen beachten, wie etwa Distanz- und Hygieneregeln und das Mitbringen des Mund-Nasen-Schutzes. Da die Platzzahl begrenzt ist, müssen sich die Gläubigen vor jedem Sonntagsgottesdienst, die alle immer um 10 Uhr gefeiert werden, bis zum Tag vorher beim jeweiligen Pfarrer telefonisch anmelden. Die Voranmeldung dient auch dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Für den Gottesdienst am 7. Juni melden sich die Menschen bei Pfarrer Rüdiger Klemm (0203 463879), für den 14. Juni und 21. Juni bei Pfarrer Klaus Fleckner (0203 39224711) und für den 28. Juni wieder bei Pfarrer Klemm. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort.beeck.de.

 


 

Stand 22.05.2020

 

Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten
Online-Vortrag und Videokonferenz zur Analyse eines - nicht neuen - Phänomens

Gedankenmodelle, die die aktuelle Lage als Teil eines geheimen Planes, einer Verschwörung, begreifen, tauchen vermehrt im Netz auf, seitdem das Corona-Virus weltweit den Alltag veränderte. Sie sind kein Randphänomen mehr, sondern in vielen Alltagsgesprächen angekommen. In einer kostenfreien Videokonferenz beschäftigt sich die evangelische Theologin und digitale Aktivistin Dr. Katrin Juschka mit den „Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten“ und geht den Fragen nach, wie solche Verschwörungsmythen entstehen, welches Ziel haben sie, woran sind sie zu erkennen sind und mit welchen Argumenten man ihnen begegnen kann.

 

Persönliche Beratung an beiden Standorten wieder möglich

Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet ab dem 25. Mai 2020 in eingeschränktem Umfang wieder persönliche Beratung in den beiden Beratungsstellen an. Für den Zugang zu den Beratungsstellen an der Duisburger Straße 172 in Duisburg Hamborn und an der Humboldtstraße 64-66 in Moers gelten besondere Corona-Schutzmaßnahmen. So ist der der Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich, auf einen Aufenthalt im Wartezimmer muss verzichtet werden. Die Anmeldungen erfolgen weiterhin nur telefonisch zu den regulären Anmeldezeiten (montags bis mittwochs 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr und freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Die tägliche offene Sprechstunde, die zusätzlich angeboten wurde, entfällt. Das Angebot, telefonisch oder auch per Video beraten zu werden, besteht weiterhin. Und auch die offenen Sprechstunden in den Familienzentren werden zu den regulären vereinbarten Zeiten als Telefon- oder Videosprechstunde angeboten. Infos zur Beratungsstelle gibt es auch im Netz unter www.ev-beratung.de.

 

Gottesdienste in Obermeiderich auch im Juni nur online

Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich nicht nur im Mai sondern auch im gesamten Monat Juni ihre Gottesdienste über das Internet und nicht in der Kirche an der Emilstraße. Die Sonntagsgottesdienste im restlichen Monat Mai und die im Juni sind am jeweiligen Tag um 11 Uhr auf der Internetseite www.obermeiderich.de zu sehen. Darüber hinaus gibt es jede Woche eine kostenfrei neue „Predigt zum Mitnehmen“ (ausgedruckt in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, an der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und in den Häusern des Christophoruswerkes - www.cwdu.de). Außerdem lädt die Gemeinde weiterhin jeden Abend zum Gebet um 19.30 Uhr ein: In der Kirche steht Pfarrerin Süselbeck und spricht ein neues Gebet. Wer mitbeten will, ruft es um 19.30 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. Das jeweilige Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Die Aktion läuft seit dem 20. März jeden Tag aufs Neue.    

 

Pfarrerin hat zehn Vorlesegeschichten geschrieben, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben

In einer „Geschichte von Gott“ lässt Ute Sawatzki die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Seit wegen der Corona-Krise in der Gemeinde der Pfarrerin die „Kirche mit Kindern“ nicht gefeiert werden kann, schreibt sie regelmäßig Geschichten, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, und zwar so, dass kleine Kinder durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln können.

 

 


 

Stand 20.05.2020

 

Ab Pfingstmontag wieder Gottesdienste in der Großenbaumer Versöhnungskirche

Pfarrer Ernst Schmidt freut sich, denn „endlich feiern wir wieder Gottesdienste in der Versöhnungskirche.“ In Absprache mit anderen Kirchengemeinden in Duisburg beginnt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm damit wieder am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr. „Dabei sind sie noch weit von den ´gewohnten´ Gottesdiensten entfernt“ betont der Geistliche, denn so wird es zum Beispiel keinen Gemeindegesang „aber vielleicht ein ´Gemeindesummen´ geben…“ Das Presbyterium möchte unter allen Umständen verhindern, dass sich Menschen in der Versöhnungskirche anstecken. Deshalb hat es ein „einschneidendes und weitreichendes“ Hygienekonzept entwickelt, das für den Besuch der Gottesdienste vieles zu beachten gibt: Wer Krankheitssymptome zeige, die möglicherweise auf eine Corona-Grippe hinweisen, komme nicht zur Kirche. Alle anderen sollten Abstand halten - auch schon auf dem Weg zum Gottesdienst. Es sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, die Hände sollen am Eingang desinfiziert werden. In der Kirche gibt es markierte Sitzplätze. Zudem wird notiert, wer am Gottesdienst teilgenommen hat. Deshalb schreiben Besucherinnen und Besucher auf den Zettel, der am Platz liegt, mit dem dort beiliegenden Stift Namen und Telefonnummer auf und geben ihn nach dem Gottesdienst am Ausgang ab. Den Stift darf man behalten. Alle Zettel bewahrt die Gemeinde ungesehen für vier Wochen auf und vernichtet sie danach. Nach Beendigung des Gottesdienstes werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, angefangen von den hinteren Plätzen, die Kirche geordnet zu verlassen. Die Gemeinde bittet darauf zu achten, auch auf dem Kirchplatz die Abstandsregeln einzuhalten. Wer sich mit jemandem noch unterhalten möchte, nutze ruhig die große Wiese oder den Bürgersteig dazu. Pfarrer Schmidt betont: „Sie sind alle herzlich zum Gottesdienst eingeladen! Wir möchten aber auch, dass Sie sich keinem Risiko aussetzen! Darum weisen wir darauf hin, dass Menschen, die zu den Risikogruppen gehören sich genau überlegen, ob sie am Gottesdienst teilnehmen.“ Alternativ liegen zum Beispiel Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - in der Versöhnungskirche und in der Kiste neben dem Kreuz vor der Kirche aus. Lesepredigten können auch über www.ekgr.de heruntergeladen werden. Wann Tauf- und Traugottesdienste und Gottesdienste mit Abendmahl wieder gefeiert werden, steht im Moment noch nicht fest.

 

Offene Kirche in Wanheim an den Maisonntagen
Gottesdienste feiert die Gemeinde ab 7. Juni wieder

An den beiden letzten Maisonntagen ist die evangelische Kirche an der Wanheimer Straße 661 für Einzelbesuche geöffnet; Gottesdienste feiert die Gemeinde dort am dem 7. Juni wieder. Das Gotteshaus ist am Sonntag, 24. und Pfingstsonntag, 31. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet für die persönliche Andacht, Gebet, Stille und Besinnung. Es kann eine Kerze angezündet werden. Außerdem können Interessierte gedruckte gedankliche Anregungen – sie haben den Titel „Durch-halten und Durch-gehalten“ – dort lesen und gerne mitnehmen. Am Pfingstsonntag, 31. Mai ist in der „Offenen Kirche“ auch Musik zu hören, für die Brigitte Leers, Beate Hölzl und Daniel Drückes sorgen. Außerdem wird auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu Pfingsten eine Andacht von Pfarrer Rolf Seeger auf YouTube zu hören und zu sehen  sein. Ab Juni feiert die Gemeinde in ihrer Kirche auch wieder Gottesdienste. Zum ersten lädt sie für Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr ein. Besuchende sollten allerdings wissen, dass die Gottesdienste anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung.

 

Vorteil Freiwilligendienste
Beratung über alle Kanäle und Infoveranstaltung am 9. Juni

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 9. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen FSJ / BFD in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Die telefonische Anmeldung dazu sollte unbedingt erfolgen.

 

 

 


 

Stand 19.5.2020

 

Wachsein für die Sorgen der Menschen
11. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt von der Telefonseelsorge

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

 

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Diesmal gibt es gleich zwei Bibelworte auf einmal: Das von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche zum Sonntag Kantate  und das Bibelwort zu Christi Himmelfahrt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis.  

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 25. Mai 2020 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

Wie einladend kann eine Gemeinde unter Coronaregeln sein?

Was Pfarrerinnen, Küster, Presbyterinnen und Ehrenamtliche in den Gemeinden zum Thema offene Kirchen gerade beschäftigt, das hat Pfarrer Winfried Mück von der Gemeinde Neudorf-Ost in einer bewegten Videoandacht auf den Punkt gebracht.

Wo die Gedanken kreisen, da darf die Kamera nicht stillstehen. Was mit einem klaren Blick in den ungetrübt blauen Frühlingshimmel beginnt, nimmt dann schnell Fahrt auf und begleitet die Akteure in den schönen Kirchenraum des Gemeindezentrums Wildstraße.

„Trotz aller Wiedereröffnungen hat Covid-19 das öffentliche Leben immer noch im Griff“, sagt die Stimme des Pfarrers, der nach kurzem Winken im Off verschwunden ist. Er spricht darüber, wie die Gemeindeleitung behutsam die Rückkehr aller in das Leben als einladende Gemeinde vorbereitet. Leicht ist das nicht. Ausgestattet mit langen Listen von Einschränkungen und Regeln ergeben sich in der Umsetzung der Abstands-und Hygienevorschriften einige Probleme. „Wir haben zum Glück eine flexible Bestuhlung hier“, sagt Mück, während man dem Küster zusieht, der mit dem Maßband einen Bannkreis von exakt 150 Zentimetern um jeden Stuhl ausmisst. „Aber ganz gleich wie wir auch stellen, immer haben wir sehr wenig Plätze.“ Was werden soll, wenn mehr Gottesdienstteilnehmer kämen und man sie quasi an der Kirchentüre wieder fortschicken müsste, das geht im Moment durch viele Köpfe.

Kahl scheint der an sich freundliche Raum mit der Abstandsbestuhlung. Seltsam ungewohnt, ja beinahe unevangelisch kommt dem Pfarrer die eingeschränkte und damit auch einschränkende Gemeinschaft der künftigen Gemeindesonntage vor. Ein Gottesdienst ohne Abendmahl? Ohne gemütliches Kaffeetrinken im Anschluss? Ohne jeden Gesang? Das ist nicht nur reine Gewöhnungssache. Das greift tief in die Religionsausübung ein.

„Gemeinschaft heißt aber auch, miteinander geduldig zu bleiben und vernünftig“, lässt sich Mück vernehmen und schließt eine Bitte an Gott um die erforderliche Gelassenheit an. „Es wird dauern, bis alles wieder so sein kann, wie es war, aber es wird eine Zeit nach Corona geben.“ Bis dahin heißt es durchhalten und sich gemeinsam einigermaßen erträglich einrichten in der sozial reduzierten Zwischenzeit. Dazu tragen auch die lebendig und kundig gefilmten Videoandachten bei, die einem als Zuschauer das Gefühl geben, mittendrin im Gemeindegeschehen dabei zu sein.

Ansehen und anhören kann man sich die physische und übertragene Neueinrichtung des Gemeinderaums auf der Internetseite der Gemeinde Neudorf-Ost unter https:www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Stand 18.05.2020

 

Predigten zum Mitnehmen in Apotheken und im Café

Durch die Corona-Krise werden schon seit Wochen keine Gottesdienste in Kirchen und diakonischen Einrichtungen gefeiert. Der Wunsch nach geistlichen Impulsen und tröstenden sowie Hoffnung spenden Worten ist bei vielen groß, denn auch persönliche Kontakte sind nach wie vor eingeschränkt und nicht alle haben Zugang zu den zahlreichen Online-Andachten und -Gottesdiensten aus Duisburg. Deshalb bieten Seelsorgende aus der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und dem benachbarten Evangelischen Christophoruswerk ab jetzt die „Predigt zum Mitnehmen“ an. Nach dem Auftakt vom letzten Sonntag soll alle sieben Tage eine neue hinzukommen. Ausgedruckt gibt es sie in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, in der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und den Häusern des Christophoruswerkes. Die erste Ausgabe ist von Pfarrerin Esther Immer, die in der Andacht von biblischen Vorbildern schreibt, die in der Krise ihr Gottvertrauen nicht verloren haben und die durch ihren Weg den Menschen heute noch wertvolle Denkanstöße geben können. Weitere Andachten werden von Diakon Martin Walter, Diakonin Gisela Rastfeld und Pfarrerin Sarah Süselbeck folgen. Die Texte gibt es auch im Netz unter www.obermeiderich.de und www.cwdu.de. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg nach Meiderich haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen 0203 / 421444).

 

Himmelfahrt im Netz
Live Gottesdienst der evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden

Es ist schon lange Tradition, dass sich die evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden an Christi Himmelfahrt zu einem gemeinsamen „Open-Air-Gottesdienst“ im Biegerpark treffen. Aber da die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bis Ende Mai aufgrund der aktuellen Lage keine Gottesdienste vor Ort feiern, verlegen die Südgemeinden auch diesen Gottesdienst in den digitalen Raum. In diesem Jahr steht er unter der Überschrift „Zusammen sind wir groß“. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Jürgen Muthmann und Pfarrer Rainer Kaspers gemeinsam mit dem Kirchenmusiker Daniel Drückes. Die technische Leitung übernimmt die Jugendgruppe "God.com". Gesendet wird am 21. Mai 2020 ab 10.30 Uhr live auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“. Aber auch nach dem Ende des Gottesdienstes kann er dort jederzeit abgerufen werden.

 

Stilles Gebet an den Mai-Sonntagen und erster Gottesdienst im Juni in der Hamborner Friedenskirche  
Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihre Friedenskirche, Duisburger Straße 174, auch an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Mai und am 31. Mai - jeweils zwischen 9.30 und 11.30 Uhr und lässt dabei wieder leise Orgelmusik erklingen. Besucherinnen und Besucher sind zum stillen Gebet und zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Anwesend ist auch Pfarrerin Elke Banz, die gerne mit den Menschen ins Gespräch kommt – mit Mund-Nasen-Schutz, den auch die Gläubigen unbedingt beim Kirchenbesuch tragen müssen. Zum ersten Gottesdienst lädt die Gemeinde für Sonntag, 7. Juni 2020 um 9.30 Uhr in die Friedenskirche ein. Mitfeiern können ihn wegen des erforderlichen, strikten Infektionsschutzkonzeptes der Gemeinde nur 24 Besucherinnen und Besucher. Dies hat das Presbyterium beschlossen und sieht das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst vor. So ist z.B. das Tragen einer Mund-Nasen-Maske verpflichtend und eine vorherige Anmeldung erforderlich (bei Pfarrerin Elke Banz 0203 / 558788, sie hat Infos zu Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst). Weitere Infos gibt es auch im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 

Neues aus der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm

Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass zunächst bis zu den Sommerferien alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise ausfallen, die Gemeindehäuser geschlossen bleiben und im Mai keine Gottesdienste gefeiert werden. Die Versöhnungskirche ist jedoch sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Ort der Stille und des Gebets geöffnet. Sobald das Konzept zum Schutz vor Infektionen der Gottesdienstbesucher umgesetzt ist, lädt die Gemeinde zu Gottesdiensten in besonderer Form ein. Das Presbyterium rechnet damit, dass im Juni wieder Gottesdiente gefeiert werden können, der genaue Starttermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Da seit Wochen keine Gottesdienste gefeiert werden und dadurch die Unterstützung von Hilfsorganisationen, für die in den Gottesdiensten gesammelt wird, wegfällt unterstützt das Presbyterium seit Ende März jeden Kollektenzweck mit jeweils 100 Euro aus der Diakoniekasse der Kirchengemeinde. Wer die Diakoniekasse mit unterstützen möchte, kann durch Spenden unterstützten (Konto „Ev. Kirchenkreis Duisburg“, IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14. Verwendungszweck: „Diakoniekasse Großenbaum-Rahm“). 

 


 

Stand 17.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. Mai um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord:

 

 


 

Stand 16.05.2020

 

Wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen?
Letztes „Wort der Zuversicht“


In der Coronakrise hatte die WAZ mit den Kirchen in Duisburg im März eine Serie gestartet. Dies ist das letzte „Wort der Zuversicht“ in der Reihe. Es kommt von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg:

<< Es ist unfassbar, wieviel Dummheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit verbreitet werden. Da soll das Virus von Bill Gates in einem Geheimlabor entwickelt und vorsätzlich in Umlauf gebracht worden sein, um mit längst entwickelten Impfstoffen Milliarden zu verdienen. Andere meinen, die neue Mobilfunktechnologie 5G sei mit ihrer Strahlung schuld an der Verbreitung des Virus. Oder die Existenz des Virus wird schlichtweg geleugnet. Auch die Theorie, das Virus könne durch Wasser trinken und gurgeln oder heiße Bäder aufgehalten, sogar abgetötet werden, kursiert.

Glauben SIE etwas davon? Hoffentlich nicht! Doch wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen? Viele sind skeptisch, ob sie den Wissenschaftlern vertrauen können, denn die sprechen nicht immer mit einer Stimme und haben so manches Mal heute eine andere Meinung als gestern. Doch sie stehen ja auch vor einer ganz neuen Herausforderung und lernen Tag für Tag dazu. Glaubwürdig werden sie dadurch, dass sie ihre Meinungen und Meinungsänderungen gut begründen und zur öffentlichen Diskussion stellen.

Vertrauen wir ihnen, vertrauen wir den unabhängigen Medien, die immer wieder kritisch hinterfragen und Wissen vermitteln. Vertrauen wir der Politik, deren Ziel es ist, Schaden abzuwenden. Zu den Gaben des Heiligen Geistes, dessen Fest wir Pfingsten feiern, gehören Verstand und Erkenntnis. In diesem Jahr haben wir allen Grund, diese ganz besonders zu erbitten.>>

 

 

 


 

Stand 12.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. 5 um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord. Zu sehen ist hier im Video noch die Andacht vom 10. Mai.

 

 

 


 

Stand 9.05.2020

 

Freiheit geht nicht ohne Verantwortung
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (zum Abschluss ist nächste Woche Samstag Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe):

<< In dieser Woche haben wir Freiheiten zurück gewonnen, die wir schmerzlich vermisst haben: Kinder dürfen wieder auf Spielplätze, Besuche von zoologischen Gärten und Museen sind möglich; die Haare können endlich wieder professionell in Form gebracht werden; gemeinsam gefeierte Gottesdienste dürfen stattfinden; die Bundesliga beginnt vermutlich Mitte Mai mit Geisterspielen.

Freiheit geht aber nicht ohne Verantwortung. Wir setzen die zurück gewonnenen Freiheiten aufs Spiel, wenn wir uns nicht an die notwendigen Hygiene- und Abstandregeln halten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an. Wir sind bisher auch deshalb relativ gut durch diese Krise gekommen, weil sich die meisten Menschen verantwortungsbewusst verhalten haben. Daran gilt es festzuhalten.

Dass Freiheit und Verantwortung untrennbar zusammengehören hat schon Martin Luther eindrücklich beschrieben. Er schreibt: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“ Das meint: die Kehrseite der den Menschen von Gott geschenkten Freiheit ist die Verantwortung – die, für meinen Nächsten, vor allem die für meinen schwächeren Nächsten. Freiheit auf der einen, Solidarität und Nächstenliebe auf der anderen Seite gehören untrennbar zusammen.

Den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung hat mir auch der gestrige Jahrestag nachdrücklich in Erinnerung gerufen: 75 Jahre Kriegsende und Befreiung von Faschismus. Die Deutschen haben sich nicht selbst befreit, sondern sind befreit worden. Im westlichen Teil unseres Landes wurde uns die Freiheit geschenkt. Aus der geschenkten Freiheit erwächst die Verantwortung, den neuen Spielarten des Neo-Faschismus und Rechtspopulismus entschieden entgegen zu treten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an: Vor dumpfen Stammtischparolen und rechten Hetztiraden ducken wir uns nicht weg, sondern setzen ihnen mutig unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit entgegen.>>

 

 


 

Stand 7.05.2020

 

Ökumenische Segensfeier für Neugeborene wird später gefeiert

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“ sollte auch das Motto der inzwischen fünften Segensfeier für Familien mit Babys sein, zu der die katholische und evangelische Kirche aus dem Duisburger Norden schon vor der Corona-Pandemie eingeladen hatten. Der Vorbereitungskreis für die Segensfeiern für Neugeborene um Pfarrerin Birgit Brügge und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand hat entschieden, die Segensfeier am 17. Mai 2020 ausfallen zu lassen. „Eine Segensfeier mit Mundschutz und Handschuhen und nicht wissend, wie viele Menschen kommen würden, wäre in diesen Zeiten nicht zu verantworten“ sagt Pfarrerin Brügge. Wann es die nächste Segensfeier für Neugeborgene in Duisburg gibt, wird rechtzeitig auf der Homepage www.segenfuerbabys.de und auf dem Instagram-Account des Projekts (@segenberuehrt) bekannt gegeben. Rückfragen beantworten auch Pfarrerin Brügge (0203 75969701) und Sr. Mariotte (0203 / 48455165).

 

Das Miteinander und das Füreinander stärken
Wanheimer Theologen-Ehepaar will den Menschen Mut machen

„Die Unsicherheit, in der wir derzeit leben, macht ja allen zu schaffen. Menschen suchen einen Halt, und den wollen wir ihnen mit unseren Texten, Bildern und Ansprachen geben.“ Friedrich Brand, über 25 Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, inzwischen im Ruhestand, bringt eine Idee auf den Punkt, die längst auf große Resonanz gestoßen ist.

 

 


 

Stand 6.05.2020

 

Salvatorkirche und Duisserner Lutherkirche öffnen zum stillen Gebet

Die Salvatorkirche und die Duisserner Lutherkirche bleiben für Gottesdienste bis Ende Mai 2020 auch weiterhin geschlossen. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde beschlossen. Das Leitungsgremium öffnet den Gläubigen die Türen der beiden Gotteshäuser dennoch einen Spalt: Für stille Gebete, das Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung werden sie für mehrere Stunden in der Woche geöffnet: die Salvatorkirche donnerstags von 10 bis 12 Uhr und dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und die Lutherkirche in Duissern mittwochs und freitags von jeweils 10 bis 12 Uhr. Während der Öffnungszeiten sind mit Mundschutz und Handschuhen ausgestatte Mitarbeitende der Gemeinde anwesend, Besucherinnen und Besucher werden gebeten angezeigte Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen zu beachten. So dürfen die Türklinken nicht angefasst werden und am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirchen eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ekadu.de und telefonisch unter 0203 / 330490.

 

Freiheit und Verpflichtung
Video-Ansprache zum 8. Mai von Superintendent Armin Schneider

Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, erinnert in einer Videoansprache aus der Duisburger Gedenkkapelle an der Junkernstraße an das Geschenk der Freiheit aber auch an die Verpflichtung, die den Menschen aus dem 8. Mai 1945 - dem Datum des Endes des II. Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus - erwächst.

 

Gott ist da
Werbung und Denkanstoß zugleich

An der breiten Seite der evangelischen Kirche Obermeiderich weisen riesige Plakate Menschen, die des Weges kommen, auf aktuelle Aktionen oder Kampagnen der Gemeinde hin. Als Diakonin Gisela Rastfeld  die Emmericher Straße entlang fuhr, und feststellte, dass das letzte Banner vom Wind zerfetzt war, kam ihr die Idee, Gläubige und Menschen aus dem Stadtteil auch über die klassische analoge Werbung zu informieren, dass trotzt der Corona-Pandemie und der geschlossen Kirche, ihre Gemeinden mit vielen Angeboten für die Menschen da ist. Der Ausspruch „Gott ist da“ kam ihr da wie gerufen, denn den Ausspruch sieht die Mitarbeitende der Kirchengemeinde auch als Denkanstoß für die Vorbeiziehenden: „Die Menschen sehen eine Kirche, in der es scheinbar kein Leben gibt, und doch ist Gott da, hier und an vielen anderen Orten dieser Welt.“ Die künstlerische Gestaltung hatte ihr Sohn übernommen, ums Anbringen kümmert sich Küster Peter Wolf. Wer erfahren möchte, was die Gemeinde in dieser Zeit macht, findet mehr Infos unter www.obermeiderich.de oder ruft bei Diakonin Rastfeld (0203 / 421444), Pfarrerin Süselbeck (Tel.: 0203 / 422001) oder Pfarrer Schurmann (0203 / 36961759) an.  

 

Luftholen der Seele
Videoandacht aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche


Seit letztem Sonntag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen, bei der es mit Pfarrer Björn Hensel und Kirchenmusiker Jürgen Kregel an der Orgel um das „Luftholen der Seele“ geht. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist auch jetzt auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu sehen. Die Gemeinde erachtet es als wichtig, angesichts der nun schon lange andauernden Zeit der Kirchenschließung den Mitgliedern und anderen Interessierten den Kirchraum auf diese Weise wieder zu öffnen und zugänglich zu machen. Die Reihe der Aufzeichnungen fürs Netz soll in loser Folge fortgesetzt werden, am 10. Mai mit Pfarrer Dirk Sawatzki und am 17. Mai mit Pfarrerin Sara Randow.

 

 


 

Stand 5.05.2020

 

Kirchen der Bonhoeffer-Gemeinde öffnen sonntags zum stillen Gebet
Erster Gottesdienst am Pfingstmontag

In der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh werden in den beiden Kirchen im Mai noch keine Gottesdienste gefeiert. Sie werden jedoch an zwei Sonntagen für einige Stunden geöffnet, damit Gläubige dort still beten können, ihre Gebetsanliegen in ein Buch eintragen oder auch einfach nur zur Meditation bei leiser Musik verweilen. Eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer wird sich in diesem Zeitraum in der Kirche aufhalten und steht gerne zum Gespräch zur Verfügung. Am Sonntag, 17. Mai 2020 ist die Lutherkirche in Obermarxloh von 10  bis 13 Uhr und die Kreuzeskirche in Marxloh von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die gleichen Öffnungszeiten gelten für die beiden Kirchen auch für Sonntag, den 24. Mai 2020.  Der erste Präsenzgottesdienst in der Bonhoeffer-Gemeinde wird am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche gefeiert. Die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ist in der Kreuzeskirche auf 60 Personen begrenzt. Damit niemand abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische „Anmeldung“ mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Maskennähen kommt der Duisburger Bahnhofsmission zugute

Dagmar Preuß ist 67 Jahre alt und arbeitet ehrenamtlich im ambulanten Hospiz. Diesen wichtigen Dienst darf sie während der Corona-Virus-Krise nicht tun; als Angehörige der Risikogruppe konnte sie sich deswegen in den letzten Wochen auch nicht so frei bewegen. Doch sie hat die Zeit genutzt und aus dem Stoff der Bettwäsche ihres Sohnes fast 100 MSV-Masken genäht. „Masken nähen ist besser als Keller aufräumen“ sagt sie. Aber das Nähen macht ihr Spaß, und als der MSV-Stoff aufgebraucht war, überlegte sie sich einen guten Zweck, der von ihrem Engagement profitieren sollte: „Für die Ärmsten der Armen, für die, denen es jetzt wirklich schlecht geht.“ Sie wählte die Ökumenische Bahnhofmission in Duisburg, die durch ein Frühstück, einen Kaffee, Tipps und ein gutes Wort vielen Obdachlosen in Duisburg hilft. Für diese Masken wählte Dagmar Preuß Ruhrpott-Motive. „Die Männer bevorzugten übrigens alle Schwarz“, sagt sie verwundert. Über Mundpropaganda hat sie davon bis heute schon 200 Stück an den Mann und die Frau gebracht. Dabei sind über 1.400 Euro für die Bahnhofsmission zusammengekommen, „denn die Menschen geben immer noch einiges an Geld dazu, wenn sie von dem guten Zweck hören.“ Sie will weitermachen, nur zwischendurch muss sie sich selbst Mal bremsen und was anderes tun. Das fordert dann die Wirbelsäule.   

 

 

Achte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin geht es um die Bibelstelle Jakobus 4, 13-15 und den Wiedersehensgruß „So Gott will und wir leben!“, der überhaupt nicht sarkastisch ist und dessen Sinn gerade in heutigen Zeiten deutlich wird.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 11. Mai 2020 von Pfarrer Jens Dallmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn besetzt. Am 18. Mai ist ab 18 Uhr Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, am Hörer.

 


 

Stand 4.05.2020

 

„Vergeigt“ wird online und live gefeiert
Stadtgottesdienst im Internet

Datum und Uhrzeit sind geblieben, doch Pfarrerin Sara Randow, Pfarrer Samuel Dörr und Kirchenmusiker Daniel Drückes laden Gläubige dazu ein, den Stadtgottesdienst wegen der Corona-Krise statt wie ursprünglich geplant im Duisburger „Grammatikoff“ jetzt mit ihnen online und live im Netz zu feiern.Beim Titelthema „VERGEIGT“ bleibt es aber, denn es ist nach wie vor und vielleicht gerade in der Krisenzeit hochaktuell: Auch wenn Menschen versagen, scheitern und alles vergeigen - Gott liebt sie, so wie sie sind, mit all ihren Schwächen und Verfehlungen. Die Onlinegemeinde kann am Sonntag, 10. Mai 2020 um 18 Uhr bei YouTube auf dem Kanal „GoDi-digital“ den Gottesdienst live mitfeiern und sich auch aktiv am Geschehen im Gottesdienst beteiligen: Das ist möglich durch eine Menti-Umfrage zum Thema Vergeigen und durch den Livechat bei YouTube, in dem auch Gebetsanliegen geäußert werden können. Um die Abstandsregeln einzuhalten, werden die Musikstücke vorab von einer dreiköpfigen Band bestehend aus Henrieke Kuhn, Philipp Holmer und Daniel Drückes - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten - aufgezeichnet und während des Gottesdienstes eingespielt. Dabei gibt es eine Mischung aus christlichem und weltlichem Pop sowie Worship.  

 

 


 

Stand 2.05.2020

 

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein.
Wort der Zuversicht in der WAZ

In der Corona-Virus-Krise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg. In der gedruckten WAZ Duisburg ist es heute, am 2.5.2020 erschienen, zu lesen ist es jetzt auch hier (nächste Woche Samstag ist Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, an der Reihe): 

<<„Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selbst auferstanden.“, heißt es in Goethes Osterspaziergang. „Fürchtet euch nicht! Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.“ Das war die Botschaft der Osternacht. Und sie bleibt es. Die neue Osterkerze ist entzündet und brennt als deutliches Zeichen für die Hoffnung, die wir von Generation zu Generation weitertragen. Auch in dieser Zeit, auch in dieser weiß Gott nicht leichten Weltstunde.

Der letzte Sprung ins Ungewisse, das Vertrauen in Gott ohne letzte Beweise, das ist das Risiko, das wir Glauben nennen.

Die Ostern laut besungene Botschaft muss nun nach innen fallen. Bis sie uns die Ruhe gibt, die uns durch alle Täler und alle Tiefen hindurch trägt. Bei all unseren Versuchen, Glauben und Vertrauen zu lernen, in all unseren Abgründen und Ängsten haben wir Menschen, an die wir uns anlehnen können. Fürchtet euch nicht!

Gott will unser Leben, ja Leben in Fülle, eines, das in seinem Sinn schon jetzt beginnt. In starken wie in schwachen Stunden, wenn wir gestalten können, und wenn wir angewiesen sind: Immer soll man uns etwas von unserer Hoffnung anmerken. Es ist nie ganz finster. Manche Steine können so weggeräumt werden. Auch Steine, die vor selbstgemauerten Gräbern liegen.

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein. Durch ein Wort, durch ein Lachen, durch ein Weinen. Gottes Engel haben ganz gewöhnliche Gesichter. Ihr Glanz kommt von innen, aus dem Herzen. Weil sie leben, was sie glauben.>>

 

 

 


 

Stand 30.04.2020

 

Ausmalbild für die kleinen Besucher der PKW-Gottesdienste
Die beiden ökumenischen PKW-Gottesdienste, die dank des Filmforums am Wochenende im Autokino an der MSV-Arena gefeiert werden, sind für die erwachsenen Teilnehmenden garantiert ein einmaliges Erlebnis. Eine Familie macht darauf aufmerksam, dass es sicher auch andere gibt, die mangels anderweitiger Betreuungsmöglichkeiten durch die Kontaktsperre ihre kleinen Kinder mitbringen müssen. Für den Nachwuchs bleibt ein Gottesdienst nicht bis zum Ende spannend. Und ein Ausmalbild zum Predigttext oder eine andere unkomplizierte Beschäftigungsidee wäre da schön, meint die Familie. Das finden die beiden Kirchen auch und haben in der Kürze der Zeit am Schluss des Liedblattes noch Kurzweiliges für die Mädchen und Jungen eingebaut - Stifte und Malzeug sollten die Familien aber selbst mitbringen. Tickets für den Gottesdienst am Samstag, 2. Mai um 16.30 Uhr oder für Sonntag, 3. Mai um 11 Uhr gibt es unter https://filmforum.de/programm. Wichtig: Ohne Ticket ist wegen der Corona-Beschränkungen leider kein Einlass möglich. Das Ticket ist grundsätzlich kostenfrei. Bei der Buchung wird automatisch eine Zahlung von zwei Euro als Kollekte ausgelöst – sie geht an die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen, deren Ehrenamtliche gerade in dieser Zeit ein offenes Ohr am Hörer brauchen.  

 

Stilles Gebet, aber keine Gottesdienste in der Meidericher Kirche bis Ende Mai
Auch in der Meidericher Kirche auf dem Damm wird es bis Ende Mai noch keine gemeinsamen Gottesdienste geben. Zu groß sind die notwendigen Einschränkungen für das dann mögliche gottesdienstliche Miteinander heißt es in den Informationen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich. Die Maßnahmen stehen auch in starkem Kontrast zu dem Gottesdienstverständnis der Gemeinde, bei dem das Gefühl von Verbundenheit und das herzliche Miteinander im gemeinsamen Tun und Hören im Vordergrund stehen. Die Gemeinde öffnet das Gotteshaus aber ab dem 8. Mai 2020 jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr und lädt Einzelpersonen zum stillen Gebet ein.  Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Segensspuren in schwieriger Zeit
Online-Andachten, aber keine Gottesdienste bis Ende Mai im Gemeindezentrum Neudorf-Ost

Die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost verzichtet während dieser für alle Menschen schwierigen Zeit zunächst bis Ende Mai auf Gottesdienste in ihrem Gemeindezentrum, möchte aber die Menschen mit ihren Andachten online begleiten. Aktuell ist auf deren Internetseite www.neudorf-ost.de eine Frühjahrsandacht zu sehen, die mit Orgel- und Saxophonmusik in dem Gemeindetreffpunkt aufgenommen, mit der Architekten-Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet wurde. In der Andacht spricht Pfarrer Winfried Mück vom Wirken Gottes und der Hoffnung. Passend dazu zeigt das Video am Schluss eine Vielzahl von Hoffnungsbildern, die die Kitakinder gemalt haben und deren Eltern in Folien außen am Gemeindezentrum in einer langen Reihe angebracht haben. Die Bilder führen zum Kopfsteinpflaster, auf dem Kitaeltern mit bunter Kreide neben ein großes Herz diesen Satz gemalt haben, der an das Kita-Team gerichtet ist: „Viele kleine Hände vermissen Euch und freuen sich auf ein WIEDERSEHN.“ Pfarrer Mück sieht auch in dieser Aktion eine freundliche Segensspur, „auch in einer schwierigen Zeit. „Und es zeigt, dass es gut ist, wenn Menschen zusammenhalten und sich gern haben.“ Er beendet die Andacht mit diesen Worten: „Wir wünschen Ihnen, dass sie immer wieder solche Segensspuren finden, es sind auch immer wieder Spuren Gottes.“ Eine weitere Onlineandacht der evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost soll bald folgen.

 

 


 

Stand 29.04.2020

 

Fahrradpost vom Arlberger
Auch das „Arlberger“, das Jugendzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, ist wegen der Corona-Krise seit Wochen geschlossen. Jugendleitung Isa Dvorak und Kollegin Sabine Jansen halten seitdem den Kontakt per Telefon, Mail und Internet zu den Kindern und auch den Jugendlichen aufrecht, die als Teamer sonst ehrenamtlich in der Einrichtung an der Arlberger Straße mithelfen. Die Grüße und die Aufmunterung der beiden können die Mädchen und Jungen seit Ostern auch jede Woche im echten, analogen Briefkasten finden. Die Aktion heißt „Arlberger-Post“ und Isa Dvorak und Sabine Jansen fahren nun wöchentlich mit dem Fahrrad durch die Gemeindestadtteile Buchholz, Wedau und Bissingheim, um den jungen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und zu zeigen, dass sie sie nicht vergessen haben. In die Briefkästen kommen dann Umschläge mit Inhalten, die jede Woche liebevoll gestaltet werden. Es fing mit einem Ostergruß zusammen mit einem kleinen Holzkreuzchen als Kettenanhänger und etwas Süßem an. Später kamen Starksteine in die „Arlberger-Post“, die die Adressatinnen und Adressaten an ihre Kräfte erinnern sollten. Und besonders schön wurde es dann für alle, wenn es zum Plausch zwischen den Arlbergern kam - mit Abstand vom Fenster bis zum Fahrrad am Straßenrand. Post dieser Art können alle jungen Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen der Gemeinde bekommen: Dafür muss man sich nur für das kostenlose Angebot auf www.arlberger.de/post-vom-arlberger anmelden. Rückfragen beantwortet aber auch Isa Dvorak gerne (Tel.: 0203 703670). Die Jugendleiterin bittet auch darum, nicht zu vergessen, dass auf der Homepage www.arlberger.de auch viele Ideen zusammengekommen sind, um die Langeweile zu vertreiben. So gibt es dort „Geschichten von Gott“ mit Pia und Leon, geschrieben von Pfarrerin Ute Sawatzki, Rezepte, die die Kochgruppe des Jugendzentrums für die Kinder bereits selbst gekocht hat, sowie Rätsel, Ausmalbilder und vieles mehr - alles mit persönlicher Note des Buchholzer Jugendzentrum. 

 

Gemeinde Großenbaum-Rahm öffnet Kirche
Die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ist ab sofort sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Raum der Andacht, der Stille und des Gebets geöffnet. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) kündigt zudem an, dass beginnend mit dem nächsten Sonntag im Gottesdienstraum jede Woche neue kurze Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn - ausliegen. Außerdem finden Besucherinnen und Besucher Trostworte und Informationen zum Kirchraum. Alle, die das Gotteshaus betreten sind gebeten, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass von Montag, 4. Mai bis Mittwoch, 6. Mai 2020 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr gute erhaltene Kleidung, Schuhe, Tisch- und Bettwäsche in Säcken im Jugendzentrum, Lauenburger Allee 19, abgegeben werden können. Durch die Kleiderspenden können die Duisburgerinnen und Duisburger Behinderten in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel helfen. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Organisation sich schon 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen hat, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen.   

 

 


 

Stand 28.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus.

 

Siebte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

 

 


 

Stand 27.04.2020

 

Katastrophe im Blick
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

Das Thema „Katastrophe im Blick“ hatte das Team, das die Durchblicke-Gottesdienste organisiert, schon für Anfang März geplant. Da war von der Corona-Virus-Pandemie noch keine Rede. Jetzt können Gläubige den Gottesdienst zu dem jetzt noch aktuelleren Thema ab Sonntag, 3. Mai 2020 um 18 Uhr im Netz unter www.durchblicke.de miterleben. Dafür wird der Gottesdienst vorab von den Engagierten um Pastor Hans-Bernd Preuß aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen es erleben, dass Katastrophen die Nachrichten fast jeden Tag prägen - das war auch schon vor der Pandemie so. Biblischer Auslöser zum Thema war die Beschäftigung im Team mit der Geschichte von Noah. Das Ziel auch dieses Durchblicke-Gottesdienstes ist das, wie die aller anderen seit 1998. Es geht darum, vor allem junge Menschen zu erreichen. Gefeiert werden sie einmal im Monat immer am Sonntagabend um 18 Uhr, „da die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sonntags gerne ausschlafen“ beschreibt Hans-Bernd Preuß die Grundüberlegung. „Ziel ist es bis heute, dass ausgehend von einem vorher angekündigten Thema Antworten auf Lebensfragen aus biblischer Sicht beleuchtet werden“ sagt Preuß. Neben thematischen Anspielen und Statements gestalten zwei Durchblicke-Bands im Wechsel den Gottesdienst mit Vortragsliedern und gemeinsam gesungenen Liedern. So ist der Durchblicke-Gottesdienst zu einem festen und beliebten gottesdienstlichen Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich geworden. Bewusst gehörte bis zum Beginn der  Corona-Pandemie und gehört auch nach ihrem Ende wieder dazu, dass es nach dem Gottesdienst etwas zu essen und zu trinken gibt. Aber auch online und ohne gemeinsame Feier in der Kirche an der Emilstraße soll das Sonntagabend-Angebot ein guter Ausklang des Wochenendes sein, auch am 3. Mai.

 

 


 

Stand 25.04.2020

 

Nächstenliebe, Solidarität – auch künftig
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

<<Die Sehnsucht nach Normalität ist groß in Zeiten von Corona: sich endlich wieder frei bewegen, Freundinnen und Freunde treffen, sich die Hand geben und umarmen. Rückkehr in den gewohnten Alltag. Die Sehnsucht danach kenne ich.

Die Veränderungen, die uns die Corona-Pandemie gebracht hat, hätten wir uns noch vor zwei Monaten beim besten Willen nicht vorstellen können. Über viele Jahre haben wir einen optimistischen Fortschrittsglauben verinnerlicht: immer schneller, immer höher, immer weiter; unser Wohlstand vermehrt sich in der Regel, wir können alle möglichen Probleme lösen und wir haben diese Welt im Griff. Haben wir aber nicht. Jetzt hat das Corona-Virus die ganze Welt im Griff. Das lehrt uns Demut. Das zuerst.

Aber wir lernen auch. Wir lernen die Verlässlichkeit und Tragfähigkeit menschlicher Beziehungen zu schätzen. Die Mitarbeiterin an der Kasse im Supermarkt, an der man in der Regel achtlos vorüber gegangen ist, hört aufmunternde Worte und erfährt Anerkennung. Wir erleben vorher kaum für möglich gehaltene Solidarität. Ich nehme Einsicht in die Notwendigkeit wahr, gerade jetzt die Schwächsten, nämlich die Älteren mit Vorerkrankungen, zu schützen. Die Menschen spüren, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt. Und das ist gut so.

Jetzt hat es nach Ostern einige Lockerungen der Verordnungen und Verbote gegeben. Gut so. Eine Rückkehr in die Normalität ist das aber noch lange nicht. So sehr ich mir wünsche, dass der jetzige  Ausnahmezustand ein Ende hat, so sehr wünsche ich mir auch, dass Werte, die wir gerade in der Krise wieder entdeckt haben, stärker in unserem Alltag an Bedeutung gewinnen: Demut, Nächstenliebe und Solidarität; die Wertschätzung von persönlichen Begegnungen und menschlichen Beziehungen; gegenseitige Achtung und Rücksicht auf die Schwächeren; das Bewusstsein, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt.>>

 

 

 


 

Stand 27.04.2020

Sechster interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Am Freitag, 1. Mai 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „durch die Wüste“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 

 


 

Stand 24.04.2020

 

Superintendent empfiehlt evangelischen Gemeinden: Verzicht auf Präsenzgottesdienste bis Ende Mai

Als gestern Abend die Nachricht kam, dass die Landesregierung von NRW die Möglichkeit sieht, dass zeitnah Gottesdienste wieder unter Beteiligung von Gläubigen gefeiert werden können, hatte Superintendent Pfarrer Armin Schneider bereits ein Eckpunktepapier an die 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verschickt und diese gebeten, anhand des Merkblattes die verantwortliche Gestaltung öffentlicher Gottesdienste zu prüfen. Die Liste sieht unter anderem Abstands- und Hygieneregeln vor, empfiehlt aber auch dringend, auf die Feier des Abendmahls zu verzichten. Die alternativen Gottesdienstformate wie z.B. Online-Andachten, die in den letzten Wochen entwickelt wurden, sollen unbedingt weitergeführt werden. Grundsatz der Empfehlungen ist: „Sämtliche Vorbereitungs- und Durchführungsmaßnahmen zur Ermöglichung und Feier von Präsenzgottesdiensten müssen im Ganzen wie im Einzelnen stets daran gemessen und überprüft werden, dass der Schutz der Gesundheit, insbesondere der Risikogruppen, absoluten Vorrang hat, und dass von evangelischen Gottesdiensten keine Ansteckung ausgehen darf.“

 

 

Kirchen und Filmforum laden zu ökumenischen PKW-Gottesdiensten ins Autokino
Ab sofort können zu den Gottesdiensten am 2. und 3. Mai jeweils 150 PKW angemeldet werden

Das Autokino des Filmforums auf dem Parkplatz P4 des MSV-Stadions macht es möglich: In Duisburg wird es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei ökumenische PKW-Gottesdienste unter der Leitung von Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Armin Schneider geben. Hierzu lädt das Filmforum gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Kirche Duisburg am ersten Mai-Wochenende ein.

 


 

Stand 23.04.2020

 

Keine Gottesdienste in den Räumen der Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis Ende Mai

Unabhängig von möglichen Regelungen, die Gottesdienste in Kirchen und Gemeindezentren in kleinen Gruppen und unter strengen Auflagen möglich machen, verzichtet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis zum Ende des Monats Mai 2020 auf Gottesdienste in ihren Räumen. Dies hat das Presbyterium, das gewählte Leitungsgremium der Gemeinde, beschlossen. Es will diese Entscheidung Mitte Mai auf Basis der dann vorliegenden Informationen und in Absprache mit den Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg überprüfen.

 

Online-Andachten für Gehörlose
Online-Andachten gibt es in Zeiten des Corona-Virus viele im Internet. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen sechs Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Weitere kommen in nächste Zeit hinzu verspricht Pfarrer Volker Emler. Er betreut auch die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

 


 

Stand 22.04.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 4. Mai 2020 von Pfarrerin Anja Humbert besetzt.  
 

Open-Air-Gottesdienst im Altenheim
Am Montag kurz vor 11 Uhr kamen Bewohnerinnen und Bewohner des HEWAG Seniorenstift an der Brauerstraße 43 in Duisburg auf der Terrasse zusammen und nahmen in gebührendem Abstand zueinander ihre Plätze ein, die alle in Richtung Grün gerichtet waren. Dort hatten Pfarrer Martin Winterberg und Kirchenmusiker Andreas Lüken von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) bereits Mikrofone und Lautsprecher aufgebaut. Beide hatten nämlich zusammen mit der Leitung des Stiftes zur Andacht eingeladen. Wegen der Corona-Virus-Krise konnten auch dort schon länger keine mehr gefeiert werden. Obwohl alle Mundschutz trugen, wurde es mit Liedblatt, Mitsingen, Ansprache, Trompetenmusik und Vaterunser eine richtige Andacht.

Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) schrittweise geöffnet
Nach Rücksprache mit den zuständigen Ordnungsämtern öffnet das Diakoniewerk Duisburg seine  Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) wieder. An den Standorten in Kamp-Lintfort, Neumühl und Voerde wurden sie am 20. April 2020 wieder für den Verkauf geöffnet. Der Standort in Wesel wurde am 21. April 2020 geöffnet, die Standorte in Duisburg-Hochfeld und Dinslaken wurden am 22. April 2020 geöffnet. Im Kaufhaus der Diakonie in Duisburg-Rheinhause startet der Verkauf sm Montag, den 27. April 2020. Wichtig: Verkauf und Beratung an allen Standorten erfolgen unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes. Die Öffnungszeiten der KadeDi sind: Montag bis Donnerstag von 9:30 bis 16:00 Uhr, Freitag von 9:30 bis 13:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr. Das KadeDi Wesel ist montags geschlossen.

 

 

Teilen, was bewegt
Vor der evangelischen Gnadenkirche in Duisburg Neumühl steht neben dem mächtigen Baum seit kurzer Zeit ein noch von Ostern mit Blumen geschmücktes Holzkreuz. Das Besondere ist ein daran angebrachter Kasten mit einer Klappe und Erläuterungen. Dies alles macht schon von weitem neugierig, und Passanten, die nah genug vorbeigehen, lesen: „Unsere Gebete vor Gott bringen, können wir überall und jederzeit; sie mit anderen teilen können wir zur Zeit leider nicht in unseren Gottesdiensten.“ Wer mag, kann die eigenen Gebete, Bitten und Sorgen, die Hoffnungen oder den Dank – mit Namen oder anonym – aufschreiben und in den Kasten werfen; Menschen aus der Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl schreiben dann alle Text ab und veröffentlichen sie auf die Homepage der Gemeinde (www.neumuehl.ekir.de), denn, so heißt es im Aushang am Kreuz: „So können wir das, was uns bewegt, auch miteinander teilen.“

 

Sechste ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 26. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus. Die sechste ökumenische Andacht gestalten Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Matthias Fuchs, Pastor der katholischen Pfarrei Liebfrauen in Duisburg, die mit Psalm 23 und der Auslegung von Johannes 10 das Thema setzen: „Wem kann ich jetzt noch vertrauen?“. Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 26. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten wir fortgesetzt, die nächste ist am 3. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 


 

Stand 21.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF. Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht mit der Bibelstelle 1. Mose 11 der Hoffnung nach, dass Menschen gerade in der heutigen Krisensituation – manche mit Gottes Hilfe – die Chance haben auch ganz persönlich wieder besser zu erkennen, „was wirklich wichtig ist im Leben, was wir wirklich brauchen, was uns wirklich glücklich macht.“

 

Gerüst fast weg
Nur noch wenige Handgriffe und das Gerüst, das den Turm der Duisburger Salvatorkirche einige Jahre umschlungen hielt, ist komplett verschwunden. Zwei Teams hatten im März mit dem Abbau der riesigen Installation begonnen; die Sanierung ist dadurch nach fast sechs Jahren so gut wie abgeschlossen. Ob das im Rahmen des Pfingstfestes - auch mit der Öffnung des Hauptportals des Gotteshauses - am 31. Mai 2020 gefeiert werden kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. Infos zum 700 Jahre alten Kirchbau gibt es hier www.salvatorkirche.de.


"Berührungspunkte" aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden am Samstag mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Was Menschen in dieser Zeit Mut machen kann, war die große Frage, die am Anfang des Projekts stand. Bei der Antwort war Pfarrerin Stephanie Krüger schnell bei drei Dingen: „Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Dies überzeugte auch andere, so dass daraus gleich ein ganzes Sendungsformat geworden ist, denn ganz unterschiedliche Menschen werden an den nächsten Samstagen persönliche Geschichten erzählen, die sie heute noch begleiten, trösten oder ermutigen. „Gemeinsam ist diesen Geschichten“, sagt Pfarrerin Krüger, „dass die Menschen von ihre Geschichte vielleicht sagen können: Hier berühren sich Himmel und Erde.“ Umrahmt wird jede Sendung von einer Begrüßung, passender Musik und einem Segen am Schluss. Los geht es am 25. April 2020 um 18 Uhr auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei Youtube. Dann wird Pfarrerin in ihren persönlichen Geschichten von Begegnungen berichten, die sie auf ihrer Pilgerreise nach Rom erlebt hat, und sie wird sagen, wie diese zu „Berührungspunkten“ wurden. In der darauffolgenden Woche beschreibt Gemeindemitglied Anke Rüdiger ein Erlebnis aus ihrer Schulzeit, das sie besonders berührt hat. Noch eine Woche später wird Pfarrer Martin Nadolny seine Geschichte erzählen.

 

 


 

Stand 19.04.2020

 

Worte der Ermutigung
Die Lesepredigt an der Kirchentür

Auch an den kommenden Sonntagen werden in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd keine Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiern können. Die digitalen Angebote auf ihrem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ werden zwar gut angenommen. Aber weil nicht alle den Zugang zur digitalen Welt haben, bietet die Gemeinde ab sofort und bis auf weiteres jeden Sonntag eine Lesepredigt an, die sich Interessierte bei einem Spaziergang an der Kirchentür in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, abholen können. Und wer für Nachbarn ein „Wort der Ermutigung“ mitnehmen möchte, darf auch mehrfach zugreifen. Auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de stehen die Lesepredigten auch als PDF zum Download bereit. Und natürlich werden auch weiterhin am Sonntag um 9.30 Uhr und in Huckingen um 11 Uhr die Glocken läuten. Jeweils eine halbe Stunde später erklingt dann die Vaterunserglocke, die dazu einlädt, mit Pfarrer Kaspers und Pfarrer Kaiser zusammen das Gebet zu sprechen.

 

 


 

Stand 18.04.2020

 

Der Blick auf das Positive kann helfen
Ökumenische Worte der Zuversicht in der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der nächste Woche wieder dran ist. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg:

<<Weißer Sonntag – in unzähligen Gemeinden hätten morgen die Kinder ihre Erstkommunion gefeiert. Die Einladungen waren schon verschickt, das Fest organisiert, Kleider und Anzüge gekauft, die Vorfreude riesengroß. Dann die Absage mit dem Hinweis: Verschoben auf einen ungewissen Zeitpunkt. Ebenso Taufen, Firmungen, Trauungen.

Alles verschoben. Aber wohin? Ab wann kann man wieder planen? Es gibt derzeit viel Ungewissheit, Unsicherheit. Viele sind bedrückt, genervt, sehnen sich nach Normalität und gewohnten zwischenmenschlichen Begegnungen, ohne ständig auf die notwendige Distanz und Sicherheit achten zu müssen. Eine lähmende Atmosphäre wölbt sich wie eine Glocke über uns.

Jetzt braucht es Geduld, die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt. Leicht geschrieben, schwer getan.

Was dabei hilft, ist ein bewusster Blick auf das Positive dieser Tage: Erlebte Mitmenschlichkeit, Nähe trotz Distanz, Hilfsbereitschaft, Entschleunigung. Ich kann das Negative leichter ertragen mit einem Blick auf das Positive. Das gibt mir Hoffnung und Kraft. Und immer wieder zwischendurch ein kurzes Stoßgebet: „Lieber Gott, gib mir Geduld. Aber zack zack!“>>

 

 

 


 

Stand 17.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Wenn dienstags um 18 Uhr Christinnen und Christen im Internet den YouTube-Kanal „GoDI-Digital“ (www.bit.ly/Godi-Digital) zum Lobpreissingen aufrufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes folgen und vielleicht auch mitsingen, sind das nicht nur Leute aus den Duisburger Gemeinden, sondern auch Gläubige von außerhalb. Zum Beispiel schaut auch ein Ehepaar aus Niedersachsen zu, das über Facebook auf den Livestream aufmerksam geworden ist. Und das passiert seit mehreren Wochen, denn der Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt zum Lobpreissingen im Netz seit Beginn Corona-Virus-Krise ein. Die Idee dahinter: Gottesdienste müssen ausfallen, Kirchenchöre und Sangesfreudige können nicht mehr gemeinsam in den Gotteshäusern singen – warum dann nicht wenigstens im Netz. Alle können von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Die Beteiligung per Livechat läuft auch ziemlich gut: Es werden Liedwünsche geäußert, die entweder live in der aktuellen Sendung erfüllt werden oder in der nächsten Woche ins Programm kommen. Und das kommt gut an. Das nächste Lobpreissingen ist für Dienstag, 21. April um 18 Uhr angesagt. Wer sich vorher schon  einsingen möchte, findet die Liedtexte hier auf www.kirche-duisburg.de  

Bei Anruf „Impuls der Woche“
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise schon seit einiger Zeit mit einem „Impuls der Woche“ im Internet an die Menschen. Für die, die keinen Zugang zum Netz haben, gibt es nun auch am Telefon die Mut machenden Gedanken zu Gott und der Welt. Mit einem Anruf unter 0203 / 4519624 sind die Seelsorgenden der Gemeinde mit ihrem aktuellen Impuls der Woche in einer Aufzeichnung zu hören. Aktuell spricht Pfarrerin Monika Gebhardt über Hoffnung und darüber, was Christinnen und Christen in diesen Tagen bewegen könnte. Der Impuls am Hörer wechselt wöchentlich, so wie auch der Videoimpuls im Netz. Beide sind auch auf der Homepage der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 

 

 


 

Stand 16.04.2020

 

Fünfter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 17. April 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Wegweiser“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Mehr als 300 Menschen im Durchschnitt feiern die Jugendgottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

Bestätigung des Glaubens zum späteren Zeitpunkt
In normalen Zeiten hätten hunderte Mädchen und Jungen in diesen Wochen bei der Konfirmation in den Gotteshäusern der Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg das bekräftigt, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen hatten: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie können aber schon seit einem Monat keine Gottesdienste mehr in Kirchen gefeiert werden, und die Evangelische Kirche im Rheinland hatte vorher schon den Gemeinden dringend empfohlen, Konfirmationsgottesdienste zu verschieben. So wurden in diesem Jahr bisher keine Konfirmationen im Duisburger Kirchenkreis (www.kirche-duisburg.de) gefeiert, doch dessen Gemeinden haben unterschiedliche Lösungen gefunden: So hat Alt-Duisburg die Konfirmationsgottesdienste direkt auf das nächste Jahr verschoben, mit der Option sie im Herbst diesen Jahres zu feiern, falls sich die Lage doch noch entspannen sollte. Die meisten Gemeinden haben die Feiern auf den Zeitraum zwischen Ende August und Anfang Oktober 2020 verlegt – unter dem Vorbehalt, dass die Bedingungen dafür gegeben sind. Eine Gemeinsamkeit gibt es bei allen: Alle Gemeinden werden die betroffenen Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern rechtzeitig über den neuen Konfirmationstermin informieren, damit auch sie das Feiern gut planen können.

 

 



Stand 15.04.2020

 

Der kleine Engel war der Favorit

Die evangelischen Pfarrerinnen Karin Holdmann und Dorothee König und Annette Räcker von der katholischen Kirche arbeiten als Seelsorgerinnen in den Sana-Kliniken Duisburg. Sie hatten sich fest vorgenommen, die Mitarbeitenden der Frühschicht am Ostersonntag mit einem schriftlichen Ostersegen zu überraschen - morgens um 5.45 Uhr, selbstverständlich mit Mundschutz und gebührendem Sicherheitsabstand. Sie waren sehr gespannt, wie das Personal der Klinik bei den Rehwiesen auf die Kärtchen reagieren würde. Auf denen stand: „Lieber Mit-Mensch, auch heute, zu Ostern in Corona-Zeiten, sind Sie hier. Was für ein Segen!“ Es gab ein großes Echo, und es war positiv: „Das ist aber eine schöne Geste. Vielen Dank“ gehörte z.B. auch dazu. Die Überraschung war auch deswegen gelungen, weil es das noch nie gab: dass die Seelsorgerinnen so früh am Ostersonntag im Haus sind, um ein frohes Osterfest zu wünschen. Zum Ostersegen gab es zwei Anhänger-Varianten, die ebenfalls überreicht wurden. Der absolute Favorit bei den Mitarbeitenden war der Segen mit dem kleinen Engel.

 

Motorradgottesdienst wird nachgeholt

Nächsten Sonntag sollten eigentlich in der evangelischen Versöhnungskirche in Duisburg Großenbaum Menschen mit Helmen und in Lederkombis gekleidet gemeinsam mit anderen, die sich für schwere zweirädrige Maschinen und schicke Roller interessieren, einen Motorradgottesdienst feiern. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie wird daraus selbstverständlich nichts. Pfarrer Ernst Schmidt, selbst begeisterter Biker, versichert aber, dass der besondere Gottesdienst mit der anschließenden Ausfahrt in kleinen Gruppen nur verschoben ist. Sobald solche Aktionen wieder möglich sind, beginnen die Planungen dazu und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) informiert rechtzeitig über den nächsten Moped-Gottesdienst.

 

Zeremonien im engsten Familienkreis sind auf den evangelischen Friedhöfen möglich

Auf den fünf evangelischen Friedhöfen, die es auf dem Gebiet des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs gibt,  können derzeit keine Trauerfeiern in Friedhofskapellen und Trauerhalten durchgeführt werden. Stattdessen gibt es - ohne vorherigen Trauerzug - am offenen Grab eine Zeremonie im engsten Familienkreis. Dafür müssen jedoch die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und die Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter eingehalten werden. Der Grund: Angesichts der Corona-Pandemie sind derzeit alle Veranstaltungen im Stadtgebiet untersagt, und es gilt das Kontaktverbot; d.h. auch z.B.: Gottesdienste können nicht wie gewohnt gefeiert werden. Da Trauerfeiern mit einem Gottesdienst gleichzusetzen sind, sind auch diese laut Allgemeinverfügung untersagt. Die Rede ist übrigens vom Marxloher Friedhof (www.bonhoeffer-gemeinde.org), vom Friedhof in Hamborn (www.friedenskirche-hamborn.de), dem Pfarrfriedhof aus Meiderich (www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de), dem Friedhof Lange Kamp (www.ruhrort-beeck.de) und dem Wanheimer Friedhof (www.gemeinde-wanheim.de).

 

 

 


 

Stand 14.04.2020

 

Kitakinder finden ihre Kommunikationswege
Wenn Erzieherinnen die Kitafenster mit einem Regenbogen dekorieren und hineinschreiben „Wir vermissen euch“ und das mit ihren Vornamen unterzeichnen, bleibt der Ausdruck der Gegenliebe nicht lange aus. So ist es an der Kita Am Fliederbusch in Wedau gewesen (Fotos gibt es auf der Internetseite des Bildunswerkes unter www.ebw-duisburg.de). Dort wurde nämlich kurze Zeit später das gegenseitige Vermissen bestätigt: in einer krakeligen und in einer elterlichen Handschrift, gemalt auf Pappschildern, die unter dem Fenster kleben. Neben dieser besonders schönen Form der Kommunikation der Fenster der Kitas – die Wedauer steht da nicht alleine - wird in den 13 Kitas des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg mit Kindern und Eltern dieser Tage viel per Email kommuniziert und Bastel- und Beschäftigungsideen den Familien zugeschickt. Mit Videobotschaften kommt es manchmal sogar zum Wiedersehen.

 

Impuls zur Osterwoche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise u.a. mit Videoimpulsen im Internet an die Menschen. Am Ostersonntag, 12. April 2020 zündete Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt Dirk, in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm, die Osterkerze an und gab dort vorher den Impuls der Woche. Er endet mit den Worten: „Mit Ostern im Rücken können wir den mutigen Blick nach vorn wagen, dass auch schwerste Steine aus dem Weg gerollt werden und manch ein Stein von unserm Herzen poltern wird. Lassen Sie es sich zurufen und rufen es anderen zu: Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.“ Zu finden ist das Video online unter www.kirche-meiderich.de. Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Online-Orgelführung aus Duisburg
Wenn Marcus Strümpe an seiner Kuhn-Orgel sitzt, fühlt er sich fast wie ein Pilot. Das ist nicht so weit hergeholt, denn die Zahl der Tasten, Knöpfe, Hebel und Pedale ist fast unüberschaubar. Der Kantor an der Salvatorkirche Duisburg weiß aber genau was er tut. Jetzt nimmt er während der kontaktlosen Zeit Interessierte auf eine Orgelführung im Internet mit. Nach dem Einführungsteil hat er inzwischen auch die beiden anderen Folgen aufgezeichnet. In insgesamt rund zwanzig Minuten berichtet er sehr kompetent und unterhaltsam von Registern, Pfeifen, Manualen, dem Schwellwerk und den Zungen. Er nimmt sogar ins Innere des Instrumentes mit und lässt die Orgel imposant erklingen. Zu finden sind die Videos auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Dort können sich Salvatorfans auch das Karfreitagskonzert anhören und ansehen, das Gregor Finke, Bariton, Tonio Schibel, Violine, Friedemann Pardall, Cello, und Marcus Strümpe, Orgel, in dem Gotteshaus gegeben und fürs Netz aufgezeichnet haben.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als Download. Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Gedanken einer Ostergeschichte aus dem 24. Kapitel des Lukasevangeliums aufgegriffen. 

 

Fünfte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 19. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 


 

Stand 13.04.2020

Das Oster-Kreuz vor der Kirche bleibt noch stehen
Damit Ostern sichtbar für alle wird, hatte die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm in der Karwoche ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor ihrer Versöhnungskirche in der Lauenburger Allee aufgestellt. Es sollte nicht lange dauern, dass es sich voller Blumen geschmückt zeigte, denn dazu hatte die Gemeinde aufgerufen. Außerdem sollten Menschen einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen, damit all das, was sie im Moment beschwert, was sie an Sorge und Schuld belastet und traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen konnten. Die Internetseite www.ekrg.de zeigt in Bildern, wie das Oster-Kreuz immer mehr geschmückt wurde. „Ich hatte damit gerechnet, dass der Eine oder die Andere am Kreuz innehält und vielleicht einen Stein oder eine Blume davor legt. Dass jedoch so viele Menschen zum Kreuz gehen, auch konfessionsübergreifend (siehe die Madonnenfigur unten) und das Kreuz schmücken, Steine bemalen, rund 40 Grablichte davor stellen, damit hatte ich nicht gerechnet. Schön ist es, dass man zu jeder Zeit dort beten kann“ schreibt Gemeindepfarrer Ernst Schmidt. Am Ostersamstag seien noch um 22.45 Uhr Menschen davor gestanden. „Wir werden in unserer Gemeinde das Kreuz sicherlich noch länger vor der Kirche stehen lassen.“ Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 

 


 

Stand 12.04.2020

 

Frohe Ostern mit Bild und Schild

Weil in diesem Jahr die Frohe Botschaft von Ostern nicht von Angesicht zu Angesicht in den Gottesdiensten verkündigt werden kann, hatte Pfarrerin Esther Immer die Idee, sie mit acht Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden gemeinsam und ungewohnt zu verbreiten: über eine Collage, zu der alle einen notwendigen Teil beitragen - ohne Stimme, aber mit Worten und unbedingt mit einem Lächeln: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. FROHE OSTERN!“ Und alle neun strahlen sie sie aus: „Die feste Zuversicht, dass diese Zeit, die uns allen Herausforderungen abverlangt, vorbei geht“ so formuliert es Pfarrerin Esther Immer (Bildmitte), und sagt weiter „… so wie nach Karfreitag der Ostersonntag folgt. Auch in diesem Jahr!“

Das Foto ist auf dieser Seite ganz unten zu sehen, bitte auf das kleine Foto klicken, welches sich dann vergrößert.

Mitgemacht haben (von links oben nach rechts unten): Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Evangelische Kirchengemeinde Neumühl), Pfarrer Jens Dallmann (Evangelische Kirchengemeinde Hamborn), Pfarrerin Stephanie Krüger (Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West), Pfarrer Samuel Dörr (Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd), Pfarrerin Esther Immer (Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ( Ev. Christophoruswerk), Kirchenmusiker Daniel Drückes (Evangelische Gemeinden Wanheimerort und Wanheim), Pfarrerin Sarah Süselbeck (Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich), Pastorin Ulrike Kobbe (Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm) und Pfarrerin Sarah Randow (Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Duisburg Buchholz und Duisburg Wedau/Bissingheim).

 


 

Stand 10.04.2020


Wort der Zuversicht in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Internetseite der WAZ ist es heute schon erschienen, gedruckt erscheint es in der morgigen Ausgabe. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 11.4.2020

<<Nichts ist selbstverständlich am Osterfest 2020. Dass wir am wichtigsten Fest der Christenheit keine gemeinsamen Gottesdienste feiern können, trifft Christinnen und Christen mitten ins Herz. Aber nicht nur das kirchliche Leben ist von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Die gewohnten Besuche an den Feiertagen innerhalb der Familien, im Freundes- und Verwandtenkreis finden nicht statt; das gemeinsame Ostereier-Suchen der Kinder wird in diesem Jahr fehlen; für viele Familien war der Kurzurlaub über die Feiertage viele Jahre eine Selbstverständlichkeit; öffentliche Veranstaltungen sind abgesagt, die Straßencafés in den Innenstädten, die Parks und Freizeitanlagen bleiben leer. Nichts ist selbstverständlich an diesem Osterfest.

Nun war Ostern noch nie selbstverständlich, weil es das Selbstverständlichste der Welt, nämlich den Tod in Frage stellt. „Nichts ist so sicher wie der Tod", sagt man. Aber die Osterbotschaft sagt: „Der Tod ist besiegt. Uns allen blüht das Leben." Das ist unglaublich und nicht mit Händen zu greifen, das widerspricht unseren alltäglichen Erfahrungen. Und dennoch hat die Botschaft von Ostern die Welt verändert und schenkt seit zweitausend Jahren Menschen Hoffnung und Zuversicht - in guten wie in schweren Zeiten. Ostern eröffnet eine weite Perspektive über den begrenzten Horizont menschlicher Erfahrungen hinaus. Selbst am Ende, ganz am Ende, wird noch Leben sein.

Wer sich von dieser Botschaft getragen weiß – uns allen blüht das Leben – für die oder den ist das nicht einfach eine Vertröstung auf eine ferne Zukunft, sondern die Ermutigung hier und heute, auch in Zeiten von Corona, alles zu tun, was dem Leben dient.>>

 

 


 

Stand 9.04.2020

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Duisburg zur Situation in der Pflege

Die Einrichtungen und Dienste der stationären und ambulanten Pflege zählen zu den Schlüsselbereichen bei der Bekämpfung der Corona-Krise. Zahllose Angehörige der sogenannten Risiko-Gruppe der älteren und mit Krankheiten vorbelasteten Menschen leben in den Altenpflegeheimen.
Sie werden dort gut versorgt. Das Personal hat viel Erfahrung im Umgang mit Infektionen. Allzu viele, die mit MRSA, Norovirus oder Krankenhauskeimen zu tun haben, kommen aus ihrem Zuhause oder aus der Klinik in eine Pflegeeinrichtung.
Die Duisburger Pflegeheime haben am 19. März schon früh einhellig ein striktes Besuchsverbot ausgesprochen, um ihre Bewohner davor zu schützen, dass das SARS-CoV-2-Virus von außen eingeschleppt wird. Trotzdem müssen natürlich Menschen die Einrichtungen täglich betreten: nämlich das Pflegepersonal. Deshalb kann trotz aller Anstrengungen nicht ausgeschlossen werden, dass sich Menschen in den Pflegeheimen anstecken. Sie können dort auch wieder gesund gepflegt werden - aber nur, wenn die Mitarbeitenden über professionelle Schutzausrüstung verfügen: FFP-2-Masken, Kittel, Handschuhe.
Die Häuser selbst sind natürlich für den normalen Bedarf ausgestattet. Aber nicht für eine Epidemie. Die Träger der Pflegeeinrichtungen rufen deshalb seit Wochen um Hilfe bei der Stadt. Bund und Land haben schon Anfang März Millionenkontingente versprochen. Jetzt stellt sich heraus: Nichts davon ist wahr. Die Lager der Stadt sind leer. Sie wird genauso im Stich gelassen wie die Träger vor Ort.
Stadt und Pflegeeinrichtungen in Duisburg versuchen gemeinsam zu tun, was möglich ist. Es ist ein Fahren auf Sicht. Wenn die Pflegenden nicht so ausgestattet sind, dass sie die Bewohner versorgen können, müssen diese, auch wenn sie nicht schwer erkranken, in die Kliniken verlegt werden. Dann ist der befürchtete Kollaps nicht weit. Die Pflegeträger und die städtischen Verantwortlichen tun alles, was sie können, um das zu verhindern.
Insbesondere der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen müsste, statt undurchführbare Verordnungen zu erlassen und populistisch über Lockerungen von Besuchsregelungen zu spekulieren, mit absoluter Priorität dafür Sorge tragen, dass Schutzausrüstung in massenhaften Kontingenten ins Land kommt.

09.04.2020

(gez.) Stephan Kiepe-Fahrenholz
Sprecher der Wohlfahrtsverbände


Pia und Leon feiern Ostern
Pfarrerin hat schon acht Geschichten von Gott geschrieben

Inzwischen gibt es schon acht „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren. In den neuen erfahren die beiden, was Karfreitag eigentlich bedeutet und dann feiern sie Ostern. Geschrieben hat sie Pfarrerin Ute Sawatzki, die zur Ostergeschichte für Kinder auch noch eine kleine Osterliturgie für Familien mit Kindern verfasst hat. Alle 8 Geschichten und die Anleitung zur Osterfeier gibt es auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite.

Die Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und auch die „Kirche mit Kindern“ mehr gefeiert werden können. Die Mädchen und ungen erfahren so über Pia und Leon mehr von der Bibel, Gott und dem Glauben. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Dies ist gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken, besonders wichtig. Übrigens: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt; verschickt wird allerdings erst am 14.4.2020. Aber: So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem weitere Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.
 


 

Stand 8.04.2020


ACK und Oberbürgermeister laden zum „Gebet für Duisburg“ ein
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lädt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister am Ostersonntag zum Gebet für Duisburg ein. Unabhängig von Glaube oder persönlichen Überzeugungen sind alle miteinander eingeladen, Sorgen, Bitten und Dank in Krisenzeiten in ein Gebet zu fassen und in einem kleinen Zeitfenster „nach draußen zu schauen“, uns „anzuschauen“ und „zuzuwinken“. Dabei soll gerade auch an die Menschen gedacht sein, die „in schwierigen Zeiten dafür Sorge tragen, dass die wichtigen Infrastrukturen funktionsfähig bleiben.“ Die ACK und der Oberbürgermeister wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern unter ungewöhnlichen Bedingungen Zuversicht und ein friedliches und frohes Osterfest. Hier auf www.kirche-duisburg.de und www.stadtkirche-duisburg.de ist das Gebet im Wortlaut zu finden.

Altenpflegeheime am Anschlag
Mit allen vorhandenen Kräften arbeiten die Altenheime sämtlicher Träger in Duisburg daran, ihre pflegebedürftigen Bewohner zu schützen, die der sogenannten Hochrisikogruppe in der Corona-Krise angehören. Öffentliche Äußerungen wie die des Kölner Erzbischofs Woelki, der vor Vereinsamungen in den Heimen warnt, seien da wenig hilfreich, sagt der Sprecher der Wohlfahrtsverbände in Duisburg, Stephan Kiepe-Fahrenholz. „Herr Woelki hat offenbar gar nicht auf dem Schirm, was die Mitarbeitenden leisten.“ Überall werde mit enormem Einsatz versucht, über die reine Pflegeleistung hinaus den alten Menschen einen kleinen Ausgleich für die fehlenden Besuche von Kindern und Enkeln zu bieten.

 

Bahnhofsmission Duisburg verteilt wieder Lebensmittel
Die Bahnhofsmission Duisburg wird teilweise wieder geöffnet. Ab Dienstag, 14. April 2020 werden mit Einverständnis des Bahnhofsmanagements vor dem Eingang zur Bahnhofsmission im Duisburger Hauptbahnhof täglich ab 13 Uhr für zwei Stunden Lebensmitteltüten für Bedürftige ausgegeben. Die Mitarbeitenden sind nicht nur für die Verteilung zuständig, sondern werden auch, wie Stephan Kiepe-Fahrenholz, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes mitteilt, genau auf die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften des Robert-Koch-Instituts achten. Gäste und Passanten sind gebeten, entsprechende Hinweise der „Blauen Westen“ zu befolgen. Infos unter (0203) 3174920. 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank laden zur Oster-Kinder-Kirche ins Netz ein
Luzie-Lotta hat jetzt schon Lampenfieber, denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Doch jetzt, wo Groß und Klein auch in Kirchen nicht zusammen kommen können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Netz live auf Sendung, zum ersten Mal. Denn beide möchten Ostern für die Kinder nicht ausfallen lassen und feiern deswegen am Sonntag, 12. April um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen, den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine Geschichte erzählen und berichten, was sie an Ostern Besonderes vor hat. Ihr Kumpel, Pfarrer Blank, wird ein, zwei Osterlieder singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze auf youtube.com im Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“.

Versorgung Obdachloser in Duisburg wird sichergestellt
Die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen ist im Hilfesystem in Duisburg auch während der Corona-Krise gewährleistet. Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, die Wohnungslosenhilfe des Diakoniewerks Duisburg, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V., die Duisburger Tafel, der Verein Immersatt und Streetworkerinnen und Streetworker von weiteren Trägern arbeiten auch in diesen Tagen eng vernetzt zusammen, um die notwendige Hilfe für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Mehr Infos gibt es unter www.diakoniewerk-duisburg.de.

 

Gemeindegrüße aus Wanheim zu Ostern
Auch die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheim richtet sich analog und digital, per Papier und per Internet an die Gemeindemitglieder, um mit ihnen, wenn auch auf Distanz, Ostern zu feiern. In den Briefkästen finden die Gläubigen einen Gemeindegruß, der eine Andacht und eine Einladung enthält, am Ostersonntag, 12. April 2020 nach dem Glockenläuten um 19.30 Uhr eine Kerze anzuzünden und das dort aufgeführte Gebet zu sprechen. Feierlich wird es auch mit der Videoandacht, die Pfarrer Rolf Seeger neben der Osterkerze hält und der Gemeinde auch auf diesem Wege einen Ostergruß übermittelt. Zu sehen ist die Aufzeichnung im Netz auf youtube unter https://youtu.be/EjqOVl-1-Fc. Auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de gibt es den den Ostergruß ebenfalls. Neben Informationen zur Aktion des täglichen Läutens der Glocken vieler Kirchen um 19.30 Uhr und weiteren Anregungen und Informationen gibt es dort auch den wöchentlichen Impuls „Durch-halten und Durch-gehalten“.

 

 


 

Stand 7.04.2020

 

Ostergruß aus Meiderich ist ein Gemeinschaftswerk
Es braucht viele Hände bis 5.700 Ostergrüße gefaltet und eingetütet sind. In Meiderich gab es davon genug, denn kleine und große Helferinnen und Helfer der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich haben in der vergangenen Woche dieser stolzen Anzahl gedruckter Ostergrüße pünktlich den Weg zum Briefkasten für all ihre Gemeindeglieder bereitet: mit Gestalten, Formatieren, Falten, Eintüten, Frankieren und Zählen. Dieser Ostergruß ist gestern mit der Post verschickt worden und die Meidericher Gemeindeglieder sollten ihn spätestens am Mittwoch in der Post haben. Im Ostergruß enthalten sind eine Oster-Andacht, Informationen und Angebote der Kirchengemeinde zum Thema Osterzeit aber auch Corona-Virus, ein Liedaufruf für alle musikalisch Begabten und ein Glockentext zum täglichen Läuten der Glocke der Kirche, Auf dem Damm. Im Internet erscheint der Gruß am Mittwoch, 8. April 2020 auf der Seite www.kirche-meiderich.de

 

Salvatorkirchen-Online-Konzert an Karfreitag
Anstelle des traditionellen Konzertes an Karfreitag in der Salvatorkirche Duisburg wird in diesem Jahr ein zwanzigminütiges Kurzkonzert über youtube übertragen. Auf dem Programm stehen Orgelwerke und die Arie „Komm süßes Kreuz“ aus der Matthäuspassion von J.S. Bach sowie die Kreuzigungssonate für Violine und Continuo von Heinrich Ignaz Biber. Es spielen Tonio Schibel und Friedemann Pardall von den Duisburger Philharmonikern, es singt der Bariton Gregor Finke. An der Orgel ist Marcus Strümpe zu hören. Das Konzert möchte allen Musikfreunden die Gelegenheit geben, diesen besonderen kirchlichen Tag mit Musik aus der Salvatorkirche zu verbinden. Das aufgezeichnete Konzert wird um 17 Uhr auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ) ins Netz gestellt.

 

Blumen für das Osterkreuz am Straßenrand
Damit Ostern sichtbar für alle wird, hat die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor ihrer Versöhnungskirche in der Lauenburger Allee aufgestellt. Es erinnert an Tod und Auferstehung Jesu Christi. Pfarrer Ernst Schmidt regt zudem an, dass die Menschen gerne einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen können und damit all das, was sie im Moment beschwert, was sie an Sorge und Schuld belastet und traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen. Wer mag, kann in den Tagen ab Ostersonntag das Kreuz mit einer Blume aus dem Garten oder vom Balkon schmücken und damit der Osterfreude Ausdruck verleihen. Einige Tage später sollte aus dem Kreuz mit dem Drahtgestell ein buntes, lebendiges Blumenkreuz werden. Wer die Wohnung nicht verlassen darf und kann, sei eingeladen, dieses Ritual mit Stein und Blume für sich zu feiern und sich so mit der Kirchengemeinde verbunden zu fühlen. Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 

Salvatorkantor stellt Kuhn-Orgel online vor
Für diese kontaktlose Zeit hat Musiker Marcus Strümpe hat eine besondere Idee umgesetzt. Auf youtube.com wird der Kantor der Salvatorkirche Duisburg in lockerer Folge eine dreiteilige Führung an der Kuhnorgel des Gotteshauses präsentieren. Die erste Folge ist bereits online und gibt Aufschluss über die Größe  und Funktionsweise des Instrumentes. In den nächsten Folgen werden Besucherinnen und Besucher sogar bis in das Innere der Orgel mitgenommen. Marcus Strümpe verspricht eine spannende Reise in die Welt der Orgelklänge, in der die Menschen dem Organisten und insbesondere dem Instrument ganz nah kommen können. Zu finden ist das erste Video auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Weitere Salvatoraufnahmen fürs Web kommen in nächster Zeit dazu.

 

Vierter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 10. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise und Ostern passende Thema „Endstation Hoffnung“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

Neuer Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat nicht sich nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Jetzt gibt es den Impuls der Woche vom Sonntag, 5. April 2020. Pfarrer Frank Hufschmidt sprach über Johannes 3,14b.15: „Der Menschensohn muss erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de (hier als PDF-Download). Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort stammt in dieser Karwoche aus dem Evangelium des Markus. Ausgelegt hat es Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht der Frage nach, was Menschen sehen, wenn sie auf den Gekreuzigten blicken. Unter anderem das, „was es auf dieser Welt viel zu oft zu sehen gibt: Einen Unschuldigen, der zum Opfer der Mächtigen wird…“ Mehr sei am Kreuz nicht zu sehen. „Es sei denn, dass hinter dem Kreuz die Ostersonne aufgeht. Es sei denn, dass der, der da hängt, von Ostern her in Licht getaucht wird. (…) Dann sehen wir mehr…“    

 

 

Osterfeuer im Netz, Ostertüten auf Bestellung und Osterausgabe des Gemeindebriefs
Tägliche Mittags-Andachten von Montag bis Freitag im Netz gibt es von der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort unter dem Namen #eckwort schon seit knapp zwei Wochen. Am Ostersamstag, 11. April 2020 kommt etwas ganz Besonderes hinzu: Um 21.45 Uhr gibt es auf der Internetseite www.eckwort.de. einen Livestream mit einer Andacht mit Osterfeuer, die Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes gestalten. Außerdem hat die Gemeinde eine Sonderausgabe des Gemeindebriefes gedruckt, die Ostern im Zeichen der Corona-Virus-Krise im Blick hat. Darin ist die Rede vom Gemeindeleben unter diesen Umständen, aber auch von der Aktion „Ostertüten“: Helferinnen und Helfer basteln Ostertüten insbesondere für die Menschen, die zu Ostern zum Gottesdienst gekommen wären. Gefüllt werden sie mit einem kleinen Buchsbaumstrauß zur Erinnerung an Palmsonntag, mit einer kleinen Osterkerze, ein paar gespendeten Süßigkeiten und einer österlichen Geschichte. Ausgetragen werden die Tüten ab Gründonnerstag. Wer in Wanheimerort eine Tüte wünscht oder jemanden aus dem Stadtteil jemanden kennt, der sich darüber freut, soll sich bei Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel. 0203 / 722383 oder per E-Mail: Juergen.Muthmann@ekir.de) melden. Am Ostersonntag können Selbstabholer an der Gnadenkirche von 9.30 bis 10 Uhr die restlichen Tüten mitnehmen. In die Tüten kommt übrigens auch eine Anleitung für einen Ostergottesdienst zu Hause. Diese kann ab Gründonnerstag auch von der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden.

 


 

Stand 6.04.2020

 

Ökumenische Osterandachten aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende wieder in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg und darüber hinaus; diesmal am Karfreitag und am Ostersonntag.

 


Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

 

Neue Wege: Maria Schubert hielt ihre erste Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche
„Und plötzlich sind sie alle online“, sagt Maria Schubert mit einem kleinen Staunen in der Stimme. Für die promovierte Chemikerin, die sich in der evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg engagiert, seit sie nach Duisburg gezogen ist,  grenzt die schlagartige Zunahme der Kommunikationswege schon beinahe an eine Neuauflage des Pfingstwunders. Durch das Kontaktverbot angetrieben, mobilisierten jüngst viele Gemeinden das übertragungstechnische Knowhow einzelner Mitglieder und melden sich seither aus dem Netz mit Aufzeichnungen und Lifestreams von Andachten bei ihrer versprengten Herde zurück, die von der Corona-Pandemie in die häusliche Einsamkeit getrieben worden ist.
„Da war keine Zeit für große Diskussionen, es wurde schnell geplant und umgesetzt, was machbar war“, sagt Schubert. Sie selber hat zwar gerade erst den Anfangskurs ihrer Prädikantenausbildung absolviert, ist aber deshalb nicht gerade ein Vortragsneuling. „Ich musste ja im Studium auch Vorträge halten und großen Zuhörergruppen Ergebnisse meiner Arbeit vorstellen“, sagt sie. Deshalb hat sie auch  gerne zugesagt, das Pfarrteam zu verstärken, das jeden Abend um „fünf nach fünf“ mit einer Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche Kontakt zur Gemeinde hält. Jeden Abend außer sonntags, wo es einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst im Netz gibt. Trotz der Vortragserfahrung stellte es für sie aber doch eine gewöhnungsbedürftige Situation dar, zur Andacht am Vorabend des Palmsonntags fast allein in der großen Lutherkirche stehen. Da habe es auch nicht geholfen, sich zu sagen, dass die Zuhörer ein geistliches Wort erwarten und keine Perfektion. „Ich habe also meinen Text im Vorfeld schon öfter geübt und bin meine Auf-und Abgänge durchgegangen, damit es vor der Kamera dann auch möglichst glatt abläuft“, räumt sie ein. Ganz allein war sie nicht, der Kantor Andreas Lücken begleitete sie mit Klaviermusik und der Küster Frank Meurer stand hinter der Kamera und managte die Übertragung auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde.
„Seit Erschaffung der Welt wird nämlich Gottes unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen“, zitierte Schubert vor dem Kameraauge aus dem Römerbrief. Und nahm in ihrer Auslegung die blühenden Bäume am Innenhafen als Symbol für Gottes Schönheit und die helfenden Hände der Nachbarn als Symbol für Gottes Güte wahr.
Während sie sprach, entwickelte sich durch die tiefstehende Sonne und die Buntglasfenster ein lebendiges Farbspiel auf dem hellen Boden der Kirche und der Predigerin strichen plötzlich bunte Finger aus Licht über ihr Gesicht. „Ich habe das für mich als Symbol für Gottes Nähe gedeutet“, erinnert sich Maria Schubert, der die Kirche plötzlich gar nicht mehr so leer vorkam.
Text: Sabine Merkelt-Rahm

Zusatzinfos: Die allabendlichen Andachten um „5nach5“ können auf live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ gesehen und mitgefeiert werden. Dort ist auch die Aufzeichnung der Andacht von Maria Schubert noch zu sehen.



Festliches Glockengeläut an Ostersonntag
Aufruf der evangelischen und katholischen Kirche Duisburgs

Für Ostersonntag, 12. April planen die evangelische und die katholische Kirchen in der Zeit von 9.30 bis 9.45 Uhr landesweit ein festliches ökumenisches Glockengeläut. Diesem Aufruf schließen sich auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg sowie Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg an und laden alle Gemeinden in der Stadt zum gemeinsamen Glockengeläut ein. Beide betonen, dass damit gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens noch stärker zum Ausdruck gebracht wird. Weil derzeit keine regulären Gottesdienste möglich sind, sei dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Einige evangelische und viele katholische Kirchen bleiben auch an den kommenden Feiertagen für das persönliche Gebet geöffnet. Gottesdienste finden aber weiterhin nicht statt.

 

Gebackenes Dankeschön an die Mitarbeitenden im Herzzentrum
Leuten danken, die in diesen Zeiten extrem wichtige Arbeit leisten, und damit gleichzeitig kleine Unternehmen vor Ort unterstützen: Dass das geht, zeigt die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeiderich.de). Das Presbyterium wollte den Mitarbeitenden des benachbarten Herzzentrums für den unermüdlichen Einsatz in der Krankenpflege danken. Und weil nicht nur Liebe, sondern auch Dank durch den Magen geht, deckte sich Peter Fackert, der Vorsitzende des Presbyteriums am Samstag in der nahen Bäckerei mit allerlei Köstlichem ein und lieferte das Backwerk direkt zur Pforte des Kaiser-Wilhelm-Krankenhauses, so der heute noch gängige Name. Im laminierten Dankschreiben des Presbyteriums, das mit auf die Lieferung drauf kam, hieß es: „Da wir wissen, dass Klatschen nicht wirklich hilft und wir auch an ihren Gehältern nicht drehen können, möchten wir Ihnen auf diesem Weg einmal DANKE zu sagen.“ Krankenhausmitarbeiterin Linda Chaloupka antwortete und dankte per Mail, die sie im Namen der Kolleginnen und Kollegen schrieb, mit einem PS: „Es war kööööstlich“.   

 

Bleibt gesund
Fürbittenkerze in Salvator brennt jeden Tag

Die Salvatorkirche Duisburg ist seit gut drei Wochen geschlossen, und sie bleibt es wegen der Corona-Virus-Krise auch mindestens bis zum 19. April. Trotzdem sehen Küster Holger Kanaß uns seine Frau Claudia jeden Tag nach dem rechten. Was bei dem Rundgang nie fehlt, ist der Stopp am großen Fürbittenleuchter, der seine Anmutung einer Weltkugel durch Glasscheiben mit eingravierten Kontinenten erhalten hat. Claudia Kanaß zündet dort seit Wochen jeden Tag „eine Kerze für alle“ an und sagt in Gedanken an und für alle: „bleibt gesund“. Ist die Kirche wieder geöffnet, können dort wieder alle Menschen Kerzen anzünden und ihre Gedanken sammeln und an Gott richten. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 

 

 


Stand 5.04.2020

 

Vom Warten, der Hoffnung und der Rettung
Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg

Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich in der Zeit der Corona-Virus-Pandemie evangelische und katholische Seelsorgende sonntags um 10 Uhr in einer aufgezeichnten Videoandacht im Netz an die Gläubigen. Am 5.4 waren das Gemeindereferentin Christa Scholten-Herbst und Pfarrer Schurmann, der kurzfristig für Pfarrerin Süselbeck eingesprungen ist.

 

 

 

Osternacht im Briefkasten
Mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Ostern zu Hause feiern

Die Menschen können sich in diesem Jahr in der Karwoche und an den Ostertagen nicht wie gewohnt in den Kirchen zum Gottesdienst treffen. Deshalb bietet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zahlreiche Angebote über ihren YouTube-Kanal „www.bit.ly/Godi-Digital“ an, lädt aber mit der in einer 4.000er-Auflage gedruckten „Osternacht im Briefkasten“ zum Mitfeiern ein.

Am Ostersonntag werden von 9.30 bis 9.45 Uhr in allen evangelischen und katholischen Kirchen in der Stadt die Glocken läuten. Pfarrer Kaiser und Pfarrer Kaspers werden in ihren Kirchen zu diesem Zeitpunkt das Vaterunser beten. Dazu laden die beiden ebenfalls ein, „denn auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag“ heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

 

 


 

Stand 4.04.2020


Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 

 


Stand 3.04.2020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

 

Evangelische Gemeinde At-Duisburg spendet für Kollektenzwecke bis zum 19. April… und rückwirkend
Weil wegen der Corona-Virus-Krise Gottesdienste ausfallen und dadurch Kollekten fehlen, können Organisation und Gemeinschaften, die mit diesen Spendengeldern rechnen, Projekte nicht mehr in gewohnter Form unterstützen. Leidtragende sind Obdachlose, Flüchtlinge oder Hungernde in anderen Ländern. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat daher beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 300 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre; und dies rückwirkend bis zum 15. März, dem Inkrafttreten des Versammlungsverbotes in NRW. Zu der Spendensumme von 1.700 Euro kommen noch 700 Euro hinzu, denn die Gemeinde stellt diese Summe für „Brot für die Welt“ bereit. Für das weltweit tätige Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland wäre in der Osternacht, am 11. April und am Ostersonntag, 12. April in den Gottesdiensten gesammelt worden. Alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Kollektenzwecke sind im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de aufgeführt. Dort gibt es auch Infos, wie jede und jeder selbst mit einer Spende helfen kann. Rückfragen dazu beantwortet auch Pfarrrer Stefan Korn gerne (Tel.: 0203 / 330490; E-Mail: stefan.korn@ekir.de). 

 

Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz
Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 5. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 

 

Die Karwoche und Ostern in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
In der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gibt es in der Karwoche und zu den Osterfeiertagen viele Aktionen, die sich an die Gemeindemitglieder und die Menschen in den Stadtteilen richten: Auf der Internetseite der Gemeinde - www.ekgrde - gibt es ab Palmsonntag einen Kreuzweg: Bis Ostersonntag erscheint dort täglich ein neues Bild, zu dem eine Bildbetrachtung, ein von Pastorin Ulrike Kobbe formulierter Gedanke, der passende Bibeltext und ein Gebet hinzukommen. Die Bilder sind dem ökumenischen Kreuzweg der Jugend entnommen, die dazu freundlicherweise die Erlaubnis gegeben haben. Außerdem werden in der Kirchengemeinde flächendeckend  in alle evangelische Haushalte Ostergrüße des Presbyteriums verteilt. Neben einem Segenswort wird auf die Angebote der Kirchengemeinde in dieser Zeit hingewiesen (Einkaufshilfen, Beratung für Senioren, Seelsorgekontakte). Außerdem lädt die Gemeinde zu einer Aktion ein, bei der in der Karwoche Steine und Grablichter an ein großes Holzkreuz gelegt werden können und in den Tagen nach Ostern das Kreuz mit Blumen geschmückt werden kann. Die dem Ostergruß beigelegte Papierkarte mit Blumensamen kann eingepflanzt werden. Durch die wachsenden Blumen wird symbolisch ein Teil der Osterbotschaft deutlich. Die Ostergrüße bereiten 36 Ehrenamtliche vor und verteilen sie ab kommenden Montag. Außerdem arbeiten zurzeit 28 Menschen ehrenamtlich bei der Einkaufshilfe der Kirchengemeinde mit, die von einem Team unter der Leitung der Presbyterin Heike Bader koordiniert wird. Die Einkaufshilfe wird in steigendem Maße angefragt, so dass die Ehrenamtlichen auch gut zu tun haben. Und: Da es im Moment keinen Mundschutz gibt, haben sich Menschen gefunden, die einen Mundschutz für die Einkaufshelferinnen und -Helfer nähen. Dazu Ernst Schmidt, Pfarrer der Gemeinde: „Wir sind überwältigt von dem ehrenamtlichen Engagement der Menschen und der Kreativität. Ganz auffällig ist die Freude der Menschen, mitzuhelfen und damit kleine Lichtblicke in  die schwierige und belastende Situation zu bringen, die durch die Corona-Pandemie entstanden ist.“ Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 


Stand 2.04.2020

 

Pfarrerin schreibt Vorlesegeschichten, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben sollen
In einer der „Geschichten von Gott“ lässt Autorin Ute Sawatzki, die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Die Pfarrerin schreibt, seitdem auch in ihrer Gemeinde keine Gottesdienste und die „Kirche mit Kindern“ gefeiert werden kann, Geschichten in denen Pia und Leon so von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln; wichtig, gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken.

 

Dritter interaktiver Live-Jugendgottesdienst im Netz zur Corona-Viruskrise
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 3. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Leben in der Arche“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 


Stand 1.04.2020

 

Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet 
Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet: Die drei traditionellen Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West in der Karwoche können in diesem Jahr wegen der Corona-Virus-Auswirkungen nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Dafür kommen sie jetzt zumindest online zu vielen Menschen. Pfarrer Martin Nadolny spricht für die Ton-Aufnahmen die Texte im Konfirmandenraum an der Christuskirche vor der Kamera ein. Die Distanzregeln zur Eindämmung der Pandemie werden hier, aber auch beim Filmen des Gesangs und der Instrumentalmusik eingehalten: Für die guten Töne sorgen Clarissa Hansen, Silke Hansen, Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies. Zu den Tonaufnahmen werden Fotos vom "making of" eingeblendet. Zu finden sind die Videos ab Montag, 6. April 2020 auf dem youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ (https://youtu.be/lTfotnXk2pM).

 

Übersicht zu denEinkaufshilfen der Gemeinden
Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bieten den Menschen im Stadtteil, die während dieser Ausnahmesituation keine Erledigungen machen können oder dürfen und keine Menschen haben, dies das übernehmen können, Hilfen an. Auf dieser Seite des Kirchenkreises (https://www.kirche-duisburg.de/2075einkaufshilfen.php) haben wir eine Übersicht der Angebote, zu denen wir Informationen erhalten haben, zusammengestellt. Dies Liste ist eindrucksvoll. Vielen, vielen Dank an all die Gemeindemenschen, die diese wichtige Aufgabe gerne übernommen haben

 


Stand 31.03.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (hier als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020

eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank

 


 

„Wie gewohnt für Sie da“
Kontakte, Tipps und Glockenläuten


Das Leben in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermaxloh gestaltet sich zu Zeiten der Coronakrise anders, „aber wir sind – wie gewohnt – für Sie da und bieten Ihnen Hilfe und ein offenes Ohr!“ heißt es auf ihrer Homepage www.bonhoeffer-gemeinde.org. Sie informiert zudem, dass die Glocken der Lutherkirche abends um 19.30 Uhr zum Innehalten und Gebet läuten, die der Kreuzeskirche tun dies nach der Reparatur.

 

 

 


 

Stand: 30.03.2020

 

Ja zum Presbyteramt per Unterschrift und Webvideo
In den Gemeinden der Evangelischen Kirchen im Rheinland werden Presbyterinnen und Presbyter in einem festlichen Gottesdienst eingeführt, wo sie ihr Gelübde in der Kirche persönlich ablegen. In Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus ist das nicht möglich, aber in der Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich erklingt das „Ja, mit Gottes Hilfe“ dennoch im Chor.

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

 

Regenbogenfenster in Neumühl
In Zeiten von Coronavirus und Kontaktverbot hat Beate Becker, die den Gemeindebrief der evangelischen Kirche aus Neumühl mitgestaltet, die Idee einer schönen Mitmachaktion aufgegriffen, Kinder zu Hause beschäftigen und kreativ werden lassen. Das Ergebnis sind gemalte oder gebastelte Regenbogen, die Fenster im Stadtteil schmücken und von Hoffnung sprechen. „Die Idee habe ich“ sagt Beate Becker „natürlich gleich mit meinen Kindern umgesetzt und nun schmücken zwei Regenbögen unsere Kinderzimmerfenster.“ Sie ist froh, wenn das Beispiel noch mehr Schule macht, und deshalb ruft sie alle zur alternativen Fensterdeko auf: „Es müssen nicht nur Regenbögen oder Texte sein. Ich bin auf die Kreativität der Menschen gespannt.“ Freuen würde sie sich auch über ein Foto des Fensters, das dann mit anderen Fotos zum Mutmachen auf die Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl (www.neumuehl.ekir.de) gesetzt wird. Das Foto soll an gemeindebriefredaktion@gmx.net gemailt werden.

 

Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat sich nicht nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Im Impuls der Woche vom Sonntag, 29. März 2020 sprach Pfarrerin Monika Gebhardt über Matthäus 20,2, „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ Der nächste Impuls kommt am nächsten Sonntag.
 

Hoffnung zum Mitnehmen auf dem Obermeidericher Pflaster
Auf dem Obermeidericher Pflaster gibt es seit gestern wieder noch mehr Hoffnung zum Mitnehmen. Wie schon letzten Sonntag hat Pfarrerin Sarah Süselbeck auch diesmal wieder einen Bibelspruch auf die Straße geschrieben, für die Menschen, die ihn im Vorbeigehen bewusst lesen und auf dieser Art eben etwas mehr Hoffnung nach Hause mitnehmen. In Papierform gibt es ihn auch, denn in der Nähe des Straßengraffitis liegen Zettel zum Mitnehmen bereit, bedruckt mit dem aktuellen Bibelspruch. Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer Michael Schurmann und ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeideirch.de) starteten die Aktion „#hoffnungtogo“ schon vor zwei Wochen; am nächsten Sonntag soll es im Stadtteil wieder einen neuen Bibelspruch auf der Straße geben.

 


Langeweile bekämpfen und Kontakt halten
Jugendzentrum Neudorf-West bringt täglich neues Onlineprogramm

Seine Schützlinge kann das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West im „Reallife“ wegen der Corona-Krise jetzt nicht betreuen. Um ein Angebot trotz Schließung und Kontaktverboten zu ermöglichen, schafft ein Team mit einem täglich neuen Programm in den Sozialen Medien Abhilfe: Es gibt eine Mischung aus Rätseln, Geschichten, Musik, Spiel- und Bastelideen und auch eine Telefonsprechstunde.

 


Stand 27.03.2020

 

Hilfe bei Einkauf und Erledigungen durch Ehrenamtliche aus der Gemeinde Neudorf-West
Auch die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage ist, selbst Einkäufe oder Erledigungen zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat oder sich gerade in Quarantäne befindet, bekommt Hilfe durch ein Team von Ehrenamtlichen. Koordiniert wird das Ganze über die Nummer 0203 / 2898589, erreichbar montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr. Weitere Kontakte gibt es unter www.neudorf-west.ekir.de

 

Einkaufshilfe in Meiderich
Zusätzlich zur schon bestehenden Einkaufshilfe richtet sich die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit weiteren Aktionen an die Menschen: Sie hat sich ebenfalls dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet in Innehalten ein. Außerdem produzieren Gemeindemenschen Videoimpulse, von denen der erste in den nächsten Tagen online gehen sollen (mehr Infos unter www.kirche-meiderich.de). Nicht zu vergessen ist die Einkaufshilfe: Sollten ältere und alleinstehende Gemeindeglieder keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Turm der Salvatorkirche bald wieder ohne Gerüst

Letzte Woche konnte der Gerüstabbau am Turm der Duisburger Salvatorkirche noch nicht erfolgen. Jetzt sind aber zwei Teams vor Ort, und die Arbeiten in der Höhe kommen gut voran, so dass der Turm des Gotteshauses schon bald wieder ganz ohne Verkleidung auskommt wird. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, freut sich, dass nicht nur die Instandsetzung gut geklappt hat, sondern auch, was wiederum nicht selbstverständlich sei, - heißt es im Gemeindebrief - „die Gesamtkosten wahrscheinlich in einem bedeutsamen Maße unterhalb der veranschlagten Bausumme von rund 3 Millionen Euro liegen werden.“ Zum jetzigen Zeitpunkt geht das Leitungsorgan der Gemeinde davon aus, dass die Turmsanierung an der Salvatorkirche nach gut sechs Jahren im Mai 2020 abgeschlossen ist, so dass die Gemeinde diesen erfreulichen Anlass nutzen will, im Rahmen des Pfingstfestes das Hauptportal wieder zu öffnen und die Fertigstellung der Sanierung des 60 Meter hohen Turmes der Salvatorkirche dankbar zu feiern. Ob es beim Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 um 11 Uhr in der Salvatorkirche bleiben kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. www.salvatorkirche.de.

 

Glockenläuten in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm hat sich der stadtweiten ökumenischen Aktion angeschlossen und lässt wie andere evangelische und katholische Gemeinden täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Versöhnungskirche an der Lauenburger Alle um die Uhrzeit fünf Minuten lang läuten. Damit lädt auch sie die Gemeindemitglieder und alle die mögen, dazu ein, mit dieser Aktion eine Kerze ins Fenster zu stellen und dazu ein Gebet zu sprechen. Außerdem läutet in der Gemeinde auch jeden Sonntagmorgen die „Vaterunser-Glocke“ aus dem Turm der Versöhnungskirche. „Sie lädt ein zum Mitbeten, wo auch immer Sie gerade sind. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und dass Sie gesund bleiben.“ Heißt es dazu auf der Internetseite der Gemeinde: www.ekgr.de.

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor


Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

 

Evangelische Gemeinde Obermeiderich gibt Hoffnung zum Mitnehmen mit Kreidebibelsprüchen

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht wegen der Auswirkungen des Corona-Virus neue Wege, das Wort Gottes trotz geschlossener Kirchen zu den Menschen zu bringen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern – auf Distanz.

 

Stand 26.03.2020

 

Zweite ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon am nächsten Sonntag, 29. März wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 

Einkaufshilfen, Glockenläuten, tägliche Webandachten
Evangelische Gemeinde Wanheimerort engagiert sich


Die evangelische Kirche in Wanheimerort hat ihr Gemeinde- und Stadtteilleben auf die Auswirkungen des Corona-Virus eingestellt: Kirche und Gemeindehaus sind geschlossen, ihr Kindergarten Vogelsangplatz hat eine kleine Notgruppe für Kinder mit Eltern in den sogenannten Schlüsselberufen, sie richtet mit anderen Organisationen in Wanheimerort eine Einkaufshilfe ein und bietet Seelsorge in vielfältiger Form an.

 

Krisen-Praystation 2
Zweiter Youtube-live-Gottesdienst in der Coronavrius-Krise zum Mitfeiern und Mitmachen

Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits letzte Woche aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Youtube-live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen gemacht. Morgen, Freitag, 27. März 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr aus dem Huckinger Studio auf Sendung. Es geht diesmal um das aktuelle Thema „Gemeinschaft“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzufeiern und mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 

 


Stand 25.03.2020

 

Glockenläuten auch in Neumühl
Gottesdienste kann man jetzt auch in der Neumühler Gnadenkirche nicht mehr feiern. Die Glocken aus dem Turm des Gotteshauses am Hohenzollernplatz läuten sonntags aber weiterhin. Das hat die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl beschlossen, die mit dem Läuten der Vaterunser-Glocke um 10.15 Uhr zum Innehalten und zum Sprechen des bekanntesten Gebetes der Christenheit, dem Vaterunser, einlädt. Und die Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand lädt die Gläubigen des Stadtteils herzlich dazu ein: „Lassen Sie sich doch von diesem Glockenläuten auch ruhig 'stören' bei dem, was Sie gerade tun und beten Sie mit, in innerer Verbundenheit zu denen, die es genauso tun.“ (www.ekir.de/neumuehl)

 


Stand 24.03.2020
 

ARD - 20:30 Uhr - Report Mainz mit einem Beitrag aus dem Evangelischen Christophoruswerk.in Duisburg
Im Rahmen eines ARD-Extra zur Corona Lage nach der Tagesschau, sendet die ARD ab 20:30 Uhr den "Report Mainz", u.a. mit dem Thema: "Schutzkleidung und Desinfektionsmittel werden aufgrund des neuen Coronavirus knapp". Die Dreharbeiten dazu fanden auch im Ev. Christophoruswerk statt. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte Ulrich Christofczik, Vorstandsmitglied des evangelischen Christophoruswerks in Duisburg: "Wenn wir jetzt eine Infektion in unseren Einrichtungen haben, dann rollt eine Welle von Patienten auf die Krankenhäuser zu, die nicht notwendig ist. Deswegen ist so wichtig: Bringt uns die Materialien, die wir brauchen. Wir sind fachlich und auch personell in der Lage, diese Krise zu stemmen. Aber nur dann, wenn wir diese Materialien jetzt auch wirklich bekommen." Infos nach der Sendung mit Link zur Mediathek gibt´s morgen auf www.cwdu.de.

 

Einkaufshilfe in Duisburg Wanheim und Angerhausen
Auch die evangelische Kirchengemeinde in Wanheim bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage, selbst Einkäufe zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat, sich gerade in Quarantäne befindet und im Stadtteil Wanheim/Angerhausen wohnt soll sich bitte unter einer der folgenden Telefonnummern melden: 771321 oder 709227 oder 703409 oder 7391578. Der Service ist kostenlos, bezahlt werden lediglich die bestellten Waren. www.gemeinde-wanheim.de

Tägliche Web-Andacht der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort
Von Montag bis Freitag jeden Tag um 12 Uhr eine Andacht im Netz, ob live oder vorproduziert: Das ist die Idee von Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes, die sie schon fleißig umsetzen. Das Format nennt sich #eckwort, und die ersten Andachten sind schon online, die vom 23. März 2020 (https://youtu.be/ZYGR3cPosGw) und die vom 24. März 2020 (https://www.youtube.com/watch?v=8pj8bwinWow). Weitere folgen.

 


 

Mehrsprachige Infos zum Coronavirus

Die Stadt Duisburg und das Kommunale Integrationszentrum haben aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht. Hier sind sie zu lesen: 

 

Innenstadt-Einkaufshilfe läuft gut an
Die Einkaufshilfe, die die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg (Innenstadt, Duissern, Neuenkamp, Kasslerfeld) für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder eingerichtet hat, läuft gut an. Monika Philipp-Korn, die das Ganze koordiniert, hat schon für fünf Betroffene Einkäufe erledigen können. Interessierte können sich gerne bei ihr melden: dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 10 - 12 Uhr telefonisch unter 0203/ 9308688, sonst 0203 / 330490.

 

Andachtsplan für den täglichen Live-Stream „5nach5“ aus der Duisserner Lutherkirche

Seit Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran.

Hier der Andachtsplan:

 

Auch Glocken der Hamborner Friedenskirche läuten zum Gebet

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn begrüßt den Aufruf, in Duisburg jeden Abend um 19.30 die Glocken läuten zu lassen und schließt sich mit ihrer Friedenskirche an, die ab jetzt abends zum Innehalten und Gebt ruft. Außerdem hat die Gemeinde noch ein besonderes Angebot für die Menschen in der Umgebung: Diejenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen, bekommen Hilfe: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.
 

Hoffnung und Zuversicht, online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und auf dieser Internetseite weiter unten. WICHTIG: Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.

Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Foto: www.trinitatis-duisburg.de) und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“

Hier das Bibelwort und die Auslegung:

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 121. Psalm.

Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

Wir laden Sie ein, ihn täglich zu beten und dabei zu fühlen, wie ähnlich die Situation des Beters und die unsere Situation einander sind. Dazu soll die kurze Erklärung dienen.

Keine Gottesdienste mehr. Kein gemeinsames Singen, kein Gebet, kein Segen. Die Gemeinschaft der Glaubenden fehlt ihm schon jetzt. Der Beter des 121. Psalms steht auf der Schwelle des Tempels in Jeru-salem. Hier hat er wunderbare Stunden verbracht. Aber nun muss er gehen. Er muss diese Stätte der Sicherheit und Zuversicht verlassen. Er muss hinüber über den Berg, der da vor ihm liegt und in die Wüs-te gehen. Er hat Angst, denn der Weg wird gefährlich sein. Am meisten fürchtet er die Einsamkeit.
„Woher kommt Hilfe?“ fragt er sich. „Natürlich von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat!“, sagt er sich selbst und doch – die Angst bleibt.

Von hinten legt sich eine Hand auf seine Schulter. Ein Priester hat seine Angst gesehen und sagt nun: „Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet schläft nicht. Sieh, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“

Die Worte tun gut. Gott ist da.
„Aber all die Gefahren, die da auf mich zukommen!“ wendet der Beter ein. „Es wird lebensgefährlich sein da draußen!“ Der Priester kann nicht widersprechen: „Ja, das Leben ist ständig bedroht. Die Angst gehört immer dazu, besonders wenn sich alte Sicherheiten auflösen, wenn Krankheiten drohen und viel-leicht sogar der Tod. Aber du bist nicht allein! Du bist behütet von Gott. Er ist dir ganz nah. Er wird dein Schatten sein in aller Hitze und dein Schutz in der Kälte der Nacht, wenn die Ängste kommen und die Einsamkeit.“

Die Angst und der Zweifel aber wollen nicht vergehen, der Priester spürt es.
„Dann machen wir es anders.“ sagt er jetzt. „Ich werde jetzt nicht mehr vom Segen sprechen, sondern dich tatsächlich segnen. Neig deinen Kopf.“ Und dann segnet er den Menschen auf dem Weg:

„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“

Bis in Ewigkeit, denkt der Beter. Jetzt und für alle Zeiten bin ich von Gott gehalten, was immer auch ge-schehen mag - jetzt kann er seinen Weg gehen: Gehalten, getröstet und gesegnet! Die Hoffnung, die ihn erfüllt, gibt er uns weiter über den Abstand von 2500 Jahren hinweg.

Gehen auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, so gehalten und getröstet und gesegnet durch die kom-mende Zeit.

Herzlichst
Ihre Ute Sawatzki


Kontaktverbot einhalten – miteinander verbunden bleiben

24.03.2020

Anlässlich des auch in Duisburg gültigen Kontaktverbots wendet sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit diesen Worten an die Menschen.

Das am Sonntag erlassene Kontaktverbot ist eine weitere, notwendige Maßnahme, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Und die Bürgerinnen und Bürger scheinen sich weitgehend daran zu halten. Gott sei Dank.
Bei aller Einsicht in die  Notwendigkeit dieser Maßnahme sollten wir alle aber diejenigen nicht vergessen, die davon am härtesten betroffen sind: alte, kranke und alleinlebende Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Möglichkeiten finden, wie wir in dieser Zeit gerade auch mit diesen Menschen verbunden bleiben. Jetzt, da das Leben spürbar entschleunigt ist, findet die eine oder der andere vielleicht eher mal Zeit zum Telefonhörer zu greifen, eine Mail oder sogar einen Brief zu schreiben und dadurch einem anderen Menschen zu signalisieren: „Du bist nicht allein. Ich denke an Dich und nehme Anteil an dem, was Dich bewegt.“
Ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit ist das Gebet. Deshalb laden in vielen Städten die Kirchenglocken zu einer bestimmten Tageszeit dazu ein, innezuhalten, ein Gebet zu sprechen und sich zu vergewissern, dass wir nicht nur untereinander verbunden sind, sondern auch mit Gott in Verbindung, dem Ursprung und Ziel unseres Lebens. Er ist die Kraft, die diese Welt und jedes einzelne Leben auch in diesen Zeiten in seinen Händen hält. Daran will ich mich halten.
 



Der Mond ist aufgegangen, auch in Duisburg
Das Lied vom Mond, der aufgegangen ist, kennen viele. Den Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland letzte Woche, jeden Abend um 19 Uhr draußen die Melodie zu spielen oder den schönen Text - ein Gedicht von Matthias Claudius - zu singen, haben Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West sofort aufgenommen. So spielen seitdem – jede und jeder für sich zu Hause - Annette Kaiser, Britta und Hanka Heckes, Clarissa, Silke und Hartmut Hansen und Chorleiter Volker Nies jeden Abend mit ihren Instrumenten in ihren Stadtteilen von den Terrassen und Balkonen gut hörbar die unvergessliche Melodie. Beschwerden gab´s bisher nicht, dafür vereinzelt Applaus und eine Dame, die jeden Abend am Neudorfer Markt begeistert mitsingt. Die Musikfans wollen weitermachen…

 

Duisburger Kirchen setzen mit Abendgeläut Hoffnungszeichen in Zeiten von Corona
Seit gestern läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken und laden zum Gebet

Die in der vergangenen Woche in Oberhausen gestartete Gebetskette, mit der sich Gläubige zum Vaterunser-Gebet am Abend verbinden, hat jetzt auch die katholischen und evangelischen Gemeinden Duisburgs erreicht. In ökumenischer Verbundenheit läuten seit Montag, 23. März nun in vielen Kirchen Duisburgs um 19.30 Uhr fünf Minuten lang die Glocken und laden die Gläubigen ein, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen.

 


Stand 23.03.2020

Erklärung der Wohlfahrtsverbände zur Corona-Krise
Jede Menge Hotlines

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger!

Wenn Sie morgens aufstehen, denken und sprechen Sie über die Corona-Krise. Wenn Sie abends schlafen gehen, auch. Und das fast nur noch zu Hause. Den Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Duisburger Wohlfahrtsverbände als den großen Anbietern von sozialen Beratungs- und Hilfeangeboten in unserer Stadt geht es genauso. Wir denken zum Beispiel an die Kinder in den Kitas, die plötzlich ihre Freunde nicht mehr täglich treffen. An die jetzt schon hohe und weiter wachsende Zahl der Berufstätigen, die in Zwangsurlaub geschickt oder auf Kurzarbeit gesetzt oder sogar schon entlassen werden. An die Beschäftigten in Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Sorge haben, ob sie demnächst noch mit genügend Material ausgestattet sind, um helfen zu können. 

Es ist eine ungewöhnlich schwere Zeit für alle. Umso wichtiger sind die die zahllosen Menschen, die Zuversicht verbreiten: die große Mehrheit der Eltern, die sich den gewachsenen Anforderungen der Betreuung ihrer Kinder mit viel Fantasie stellen. Oder die große Mehrheit der älteren Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern mit Geduld Einschränkungen auf sich nehmen. Auch unsere Stadtspitze handelt klug und umsichtig. Wir bitten deshalb alle Duisburgerinnen und Duisburger:

Halten Sie sich strikt und ohne Ausnahme an die amtlichen Verfügungen. Das ist das beste Mittel gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus. Die Wohlfahrtsverbände können Ihnen zwei Dinge versprechen: Unsere Pflege- und Gesundheitsdienste tun alles Menschenmögliche, um Bewohner und Klienten gut zu versorgen und vor Ansteckung zu bewahren. Und: unsere Beratungs- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen sind per Telefon und im Netz zu erreichen und verstärken ihre Bemühungen, möglichst vielen Menschen zur Seite zu stehen.

Die Internetseiten der Wohlfahrtsverbände bieten alle notwendigen Informationen und werden während der Krise ständig aktualisiert:

Unsere zahlreichen Hotlines und Beratungstelefone können sie zentral erfragen

Mit allen guten Wünschen
(gez.)
Alexander Drehmann (Jüdische Gemeinde), Ulrich Fuest (Caritasverband), Veysel Keser (AWO), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Duisburg), Ingo Schunke (Deutsches Rotes Kreuz), Dirk Tänzler (Der Paritätische)

 


 


Glocken rufen in Buchholz und in Wedau zum Gebet
In dieser Krisenzeit wird vielen wieder bewusst, dass Kirchenglocken zum Gebet rufen. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis will mit dem Läuten an der Kirche in Wedau und der Jesus-Christus-Kirche Buchholz zum Gebet einladen, denn Gottesdienste sind auch hier nicht möglich. In diesen Zeiten erinnert die Gemeinde an ursprünglichen Sinn der Glocken, die dort mittags um 12 und um 19 Uhr läuten. Zusammen mit vielen anderen Gemeinden in Deutschland wird nach dem Abendläuten um 19 Uhr auch in Buchholz und Wedau in der Kirche eine Kerze angezündet.  Dazu sagt Pfarrer Dirk Sawatzki, der Vorsitzende des Presbyteriums: „Wir laden alle ein, sich zu Hause an dieser Aktion zu beteiligen: Wir stellen eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadt, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.“ Aus diesem Grund wird die Gemeinde auch das Sonntagsläuten beibehalten: Die Glocken werden weiterhin zur Gottesdienstzeit um 10.30 Uhr läuten und zum Vaterunser rufen, auch wenn die Menschen sich nicht in den Kirchen versammeln können. Die Glocken rufen bewusst zum gemeinschaftlichen Gebet und laden alle ein, sich daran zu beteiligen. Mehr Infos dazu auf der Gemeindehomepage: www.trinitatis-duisburg.de

Neue Bestimmung für die Notbetreuung in den Kitas
Die Landesregierung hat neue Bestimmungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erlassen, nach denen sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg richtet. Hierzu heißt es in der Fachempfehlung Nr. 8 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: „Oberste Priorität hat es, den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Ab Montag, den 23.03.2020, hat daher jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit aus, dass ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt. Das heißt: es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.“  Die Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind dazu seit Montagmorgen, 23. März 2020 erreichbar. Wer einen Betreuungsplatz benötigt, soll Kontakt mit der Kindertageseinrichtung aufnehmen. Mehr Infos und Formulare gibt es auf der Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (www.ebw-duisburg.de).  

Musikalische Abendandacht aus Neudorf kommt jetzt online nach Hause
Bisher lud die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West zu ihren monatlichen musikalischen Abendandachten immer in den Konfiraum der Christuskirche ein. Wegen der Maßnahmen zum Corona-Virus lädt sie online zur Nachfeier ein, denn ein Team um Kirchenmusiker Volker Nies hat dafür vor einigen Tagen die Andacht im Video aufgenommen. Vor der Kamera haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Clarissa Hansen mit Volker Nies die Andacht den Bedingungen angepasst und für die Netzgemeinde gesungen, musiziert und Texte gesprochen.  Zu finden ist die „Musikalische Abendandacht Neudorf-West“ auf Youtube unter dem Link https://youtu.be/0TyEtaCPnq4. Volker Nies dankt für die Aufnahme der Communauté Taizé, die aufgrund der gegenwärtigen Situation freundlicherweise die Genehmigung zur Verwendung der Gesänge für dieses Video erteilt hat.  

 

Auch beim KDA keine Veranstaltungen
Das Veranstaltungsverbot bis zum 19. April durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW betrifft selbstverständlich auch das geplanten Vorträge und Diskussionsveranstaltungen des evangelischen Laboratoriums vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (www.kda-niederrhein.de). Ob nach dem 19. April wieder Bildungsveranstaltungen durchgeführt werden können, ist auch dort noch offen. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und zur Begrenzung der Ausbreitung des Corona-Virus kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden.  

 


Stand 20.03.2020

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm 
Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

Evangelische Beratungsstelle richtet offene Telefonsprechstunde ein
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt zusätzlich eine „offene Telefonsprechstunde“ an.  Menschen, die akut unter Druck stehen, können in der Zeit anrufen und werden direkt mit Mitarbeitenden aus dem Beratungsteam. Dieses Angebot gilt von montags bis freitags in der Zeit von 9.30 – 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Außerdem werden die regulären Beratungsangebote, wie Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, jetzt telefonisch durchgeführt. Termine dafür können unter den beiden Rufnummern montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr vereinbart werden. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.
 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg sendet tägliche Andachten im Live-Stream „5nach5“
Ab Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran. Pfarrer Korn spricht von einem Experiment spricht. „Es ist ein Versuch, aus der Not geboren, damit das kirchliche Leben nicht ganz zum Erliegen kommt. Aber wir hatten auch noch nie solch eine dramatische uns alle betreffende Krise.“ So kam es zu dem Konzept: Per Livestream ein gutes Wort aus der Bibel, hilfreiche Gedanken am Ende eines Tages, mit Musik, mit einem Gebet, mit einem Segenswort. Dass das Ganze funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche werkeln. Infos unter www.ekadu.de.

Tagespflege musste schließen
Die ambulanten Dienste fahren weiter

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte arbeiten in den Evangelischen Sozialstationen GmbH. Sie pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Seit Januar 2017 bieten die Sozialstationen auch eine Tagespflege in Dinslaken an. Aufgrund des gestrigen Betretungsverbots des NRW-Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales musste die Tagespflege gestern schließen. Die ambulanten Dienste fahren aber weitgehend normal. Wenn man zurzeit bei irgendetwas von normal sprechen kann…. Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Seelsorge, Einkaufshilfen und Service zum Gassi-Gehen
Maßnahmen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn bietet denjenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen können Hilfe an: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Sowohl die Hamborner Friedenskirche als auch der evangelische Kindergarten bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die diesjährige Konfirmation ist abgesagt worden und findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Taufen sollen wieder am 30. Mai und 21. Juni stattfinden. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.

 

Gottesdienste in Fernsehen und Radio / kirchliche Radiosendungen
(Angaben ohne Gewähr)

Fernsehgottesdienste

Radiogottesdienste und kirchliche Sendungen

 

 


Stand 19.3.2020

 

Einkaufshilfen, Seniorenberatung und Sorgentelefone
Im Rahmen der Einschränkung des öffentlichen Lebens um die Verbreitung des Corona-Virus zu vermindern, fallen auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum 19. April alle Gottesdienste und Veranstaltungen aus; die für dieses Datum geplante Einführung des neuen Presbyteriums wird verschoben und die Kirche in Beeck ist geschlossen. Der Seniorentreff am Ostackerweg ist ebenfalls geschlossen, die Beratung für Seniorinnen und Senioren geht per Telefon weiter. Zusätzlich hat die Gemeinde eine Einkaufshilfe für Seniorinnen und Senioren eingerichtet, die ihre Wohnung nicht verlassen können. Beide Angebote sind unter der Telefonnummer 0176 53211994 zu erriechen. Da die Pfarrer der Gemeinde die Hausbesuche weitestgehend einstellen müssen, haben sie am Hörer ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Pfarrer Rüdiger Klemm (46 38 79), Pfarrer Klaus Fleckner (0203 / 39 22 47 11) und Pfarrer Tijmen Aukes (0203 / 43 32 91). Weitere Gemeindekontakte gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.


Evangelische Beratungsstelle an beiden Standorten am Hörer
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt telefonische Beratungen in den Bereichen Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung an. Anmeldungen sind nur telefonisch möglich (montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr, am Standort Duisburg Hamborn unter 0203/990690 und am Moerser Standort unter 02841/9982600. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.

Keine Besuche mehr in Einrichtungen der stationären Pflege
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg (www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de) teilt mit, dass ab Freitag, dem 20.03.2020, in den Einrichtungen der stationären Pflege der AWOcura, des Caritasverbandes, der DRK Pflege und Betreuung Gesellschaft, der Evangelischen Altenhilfe und des Evangelischen Christophoruswerkes keine Besuche mehr möglich sind. Die bisher teilweise geltende Regelung von auf eine Stunde begrenzten Besuchsmöglichkeiten für je einen Angehörigen pro Bewohner fällt damit weg. Ziel der für alle frei gemeinnützigen Träger geltenden Regelung ist es, auf der Grundlage der Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg noch strikter als bisher die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, die alten und pflegebedürftigen Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu schützen und alles zu tun, um durch eigenes vernünftiges Handeln eine amtlich zu verhängende Ausgangssperre unnötig zu machen.

 


Seelsorge am Telefon, Einkaufshilfen und Andachten im Livestream
Salvatorkirche komplett geschlossen


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ergreift Maßnahmen, um die Pandemie zu bekämpfen und nimmt zugleich den diakonischen Auftrag der Gemeinde so weit wie möglich wahr.


Ökumenische Sonntagsandachten aus Duisburg im Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon ab dem 22. März jeden Sonntag in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 18. März 2020

Einkaufshilfe in Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich bietet ihren älteren und alleinstehenden Gemeindegliedern wegen der Auswirkungen des Corona-Virus Unterstützung bei Einkäufen an. Sollten die Seniorinnen oder Senioren keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Gemeinde spendet je Gottesdienst 200 Euro Kollekte und bittet um zusätzliche Spenden

Schon in „normalen Zeiten“ geht oft unter, was Besucherinnen– und besucher von Gottesdiensten durch ihre oft kleinen Spenden für Menschen in ihrem direkten Umfeld, im ganzen Land und auf der ganzen Welt leisten. In Zeiten, in denen sich Christinnen und Christen nicht mehr zu Gottesdiensten in den Kirchen und Gemeindehäusern versammeln können, entfällt auch die Möglichkeit, durch die Kollekte an Menschen und Gemeinschaften zu denken, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 200 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. "Als Kirche danken wir allen, die durch ihre Kollekte regelmäßig gute Projekte unterstützen. Es gibt ganze Arbeitsfelder, die auf diese Form der Förderung angewiesen sind."

Damit werden 1.600,-- € zur Verfügung gestellt. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. Übrigens: Bis 200,-- € reicht schon die Kopie des Kontoauszuges, um den Betrag von der Steuer absetzen zu können. Darüber hinaus erhalten alle Spenderinnen und Spender eine entsprechende Bescheinigung. 

Spendenkonto:

Für Rückfragen steht Pfarrer Rainer Kaspers gerne zur Verfügung (rainer.kaspers@ekir.de; 0203 / 7297702).


 

Maßnahmen im Christophoruswerk
Auch in den Häusern des Evangelischen Christophoruswerkes ist für Bewohnerinnen und Bewohner per Stand heute 18.3.2020 jeweils nur ein Besuch pro Tag durch jeweils eine für eine Stunde zugelassen.  Besuche werden in einer Liste mit Adressangaben vermerkt. Ausnahmen sind nur im Einzelfall - z.B. bei Sterbebegleitung - möglich. Vor Ort müssen die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen vor und nach dem Besuch eingehalten werden. Wegen des Erlasses des zuständigen Ministeriums sind das öffentlich zugängliche Restaurant und das „Café Zentral“ in Meiderich bis zunächst 19. April geschlossen. Gleiches gilt für offene Mittagstisch- und Café-Angebote aller Einrichtungen. Alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen fallen bis auf weiteres aus. Aktuelle Infos gibt es unter www.cwdu.de.

Einzelbesuche sind NICHT mehr möglich
Evangelische Altenhilfe Duisburg – keine Einzelbesuche mehr möglich

Wegen des Coronavirus sind die Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg (www.eahd.de) seit dem 18. März 2020 für Externe geschlossen. Für die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (www.asg-du.de) gilt das vorerst nicht.

Mit dem Stadtteil von zuhause aus beten und Hoffnung zum Mitnehmen
Evangelische Kirche Obermeiderich lädt zur Gemeinde auf Distanz ein

Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann erleben jetzt viel Solidarität in der Stadt. Viele unterschiedliche Angebote helfen und unterstützen die Nächsten. „Wenn aber in dieser Krise so viel verboten ist, was Kirche ausmacht - Gottesdienste feiern, in verschiedenen Gruppen zusammen kommen und für einander da sein – was können wir als Kirche tun? Beten ist nicht verboten. Und Hoffnung zu schenken auch nicht“ fragt sich Pfarrerin Süselbeck. Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht deshalb drei neue Wege, das Wort Gottes trotzdem zu den Menschen zu bringen, trotzdem gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern.

Offene Kreuzeskirche Marxloh schließt
In besseren Zeiten ist die Marxloher Kreuzeskirche zu festgelegten Uhrzeit für Besucher geöffnet. Ab heute aber ist sie nicht  mehr zu den üblichen Zeiten geöffnet. Grund dafür ist die Empfehlung der Evangelischen Kirche im Rheinland, alle sogenannten „Offenen Kirchen“ zu schließen. Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sieht daher von der Absicht, die Kreuzeskirche auch weiterhin für einzelne Besucher offen zu halten, ab. Menschen, die das seelsorgerliche Gespräch suchen, wenden sich an Pfarrerin Anja Humbert (0203 4061646), Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 4829133); allgemeine Infos gibt´s im Gemeindebüro (0203 / 75969700) oder unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Sorgentelefon und Einkaufshilfe in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
Ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm bietet ab sofort vor Ort einen Einkaufsservice für Menschen an, die gerade Unterstützung brauchen. Telefonisch können sich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen derzeit die Einkäufe nicht selbst erledigen können, oder zur Personengruppe gehören, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gerade als besonders gefährdet gelten sowie Menschen, die unter Quarantäne und deswegen das Haus nicht verlassen dürfen. Melden können sich ebenfalls Menschen, deren Freunde und Verwandte, die ihnen sonst helfen, gerade nicht zu ihnen kommen können. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos, Interessierte erstatten nur die anfallenden Auslagen. Interessierte können sich über diese Kontakte melden: E-Mail: einkaufshilfe@ekgr.de, Telefon: 0203 44090559, Mobil: 0178 8037171. Gerade weil derzeit die gewohnten Hausbesuche der Gemeinde nicht möglich sind, möchte sie mit den Menschen im Gespräch bleiben: Pastorin Ulrike Kobbe (0203 9331907) und Klaus Andrees, Presbyter der Gemeinde und Notfallseelsorger (0203 767670) haben ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, rufen die beiden zurück, wenn die Telefonnummer hinterlassen wird. Infos gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de.

Schutzmaßnahmen im Diakoniewerk Duisburg
Zum Schutz von Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitenden gelten für die Angebote des Diakoniewerks Duisburg (www.diakoniewerk-duisburg.de) Änderungen sowie kontaktreduzierende Maßnahmen (voraussichtlich bis zum 20. April 2020):

 



Hier ist der Stand der Infos vom 17. März 2020
 

Hohe Inanspruchnahme der TelefonSeelsorge
Informationsabend zur Ausbildung ist abgesagt


Derzeit nehmen viele Menschen das 24-Stunden-Angebot der TelefonSeelsorge in Anspruch und melden sich mit ihren Sorgen und Fragen unter den gebührenfreien Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222. In der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen wurden in den letzten vier Tagen fast 200 Gespräche geführt. In über 20% der Anrufe wurde die Corona-Pandemie angesprochen, oft im Zusammenhang mit Ängsten, Einsamkeit und Verunsicherung. Es steht zu erwarten, dass die Anrufzahl noch steigen wird, wenn immer mehr Menschen ans Haus gebunden sind und wenn immer mehr Beratungsdienste kein Angebot mehr im persönlichen Gegenüber anbieten können. Nur dank des hohen Engagements der gut ausgebildeten 120 Ehrenamtlichen konnte die Telefonseelsorge bislang rund um die Uhr zum Gespräch in dieser Krisenzeit bereit stehen. Damit das so bleiben kann, werden Menschen für die neue  Ausbildung ab Herbst 2020 gesucht. Allerdings kann der für Dienstag, 24. März 2020 um 19 Uhr im Haus der Kirche in Duisburg geplante Informationsabend zur Ausbildung für die TelefonSeelsorge wegen der Pandemie nicht stattfinden; er wird später in diesem Jahr nachgeholt. Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet nähere Informationen unter www.telefonseelsorge-duisburg.de. Kontakt zu diesem Thema kann aufgenommen werden mit dem Sekretariat unter 0203-22657 bzw. 0203-29513331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de.

 

Einzelbesuche sind möglich
Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg

Wegen des Coronavirus gelten in den Einrichtungen von Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg Besuchseinschränkungen, sie sind vom NRW-Gesundheitsministerium angeordnet. Besuche sind möglich, jedoch auf das Notwendigste zu beschränken (je Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag nur eine Person pro Tag vorgesehen. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern. Ausnahmen sind im Einzelfall, wie z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung möglich. Die Haupteingänge sind verschlossen. Gäste müssen klingeln, sich unmittelbar nach Betreten der Häuser die Hände zu desinfizieren und sich in einer Liste registrieren. Der Offene Mittagstisch ist bis auf weiteres umgestellt; es gibt jetzt verpackte Mahlzeiten zum Mitnehmen. Und natürlich sind alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen sind abgesagt. Beide Gesellschaften betonen, dass sie nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) handeln und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt Duisburg und zur WTG-Behörde Duisburg. Wer sich unter 0203 453-0 meldet, wird aber auf jeden Fall an den richtigen Gesprächspartner weitervermittelt. Infos im Netz gibt es unter www.eahd.de und www.asg-du.de.

Die Evangelischen Sozialstationen sind erreichbar

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte in der „Die Evangelischen Sozialstationen GmbH“ pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Unseren Dienst kann jeder in Anspruch nehmen. Für Rückfragen auch und gerade in Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus sind die Telefone der Teams besetzt: ambulante Pflege nördlich der Ruhr (0203 607 990 60); ambulante Pflege südlich der Ruhr (0203 66 74 46) und die ambulante Pflege in Walsum und Dinslaken (02064 479 070). Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Evangelisches Bildungswerk erreichbar
Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (Kurse und Angebote der Familienbildung, Integrationskurse etc.) ist über Telefon zu unseren Öffnungszeiten (0203/2951 2800), per Email (info@ebw-duisburg.de), per Post erreichbar (www.ebw-duisburg.de). Das Haus der Familie (das zentrale Verwaltungs- und Seminargebäude, Hinter der Kirche 34 und 37, 47058 Duisburg, ist für externe Personen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen können Einzelpersonen Termine vereinbaren; dazu soll Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitenden aufgenommen werden (www.ebw-duisburg.de).

Gottesdienst der ACK für unbedacht Bestattete wird nachgeholt
Der für den 27. März in der Salvatorkirche geplante traditionelle Gottesdienst für unbedacht bestattete Menschen in Duisburg kann nicht gefeiert werden und fällt aus. Dies teilt Lutz Peller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Duisburg (ACK) mit. Die Tradition des Gedenkens an Menschen, die ohne kirchliche Begleitung vom Ordnungsamt bestattet wurden, werde zu einer geeigneten späteren Zeit des Jahres fortgesetzt. Eine Ankündigung erfolgt zeitnah. Hintergrundinfo: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gedenkt gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einer jährlichen gottesdienstlichen Feier aller unbedacht Bestatteten. ACK und Stadt setzen so ein Zeichen mitmenschlicher Verbundenheit und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Gedächtnisfeier ein: „Jeder Mensch ist einmalig, ein Ebenbild Gottes. Bei Gott ist kein Mensch ´unbedacht´“.

Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh ist erreichbar und ansprechbar
In Zeiten des Corona-Virus sind auch in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh alle Gebäude bis einschließlich 19. April für Gruppen und Veranstaltungen geschlossen. Dies gilt auch für die Gottesdienste in der Lutherkirche und in der Kreuzeskirche. Die Gemeinde ist aber über viele Wege erreichbar und ansprechbar: Die Kreuzeskirche ist wochentags zu den bekannten Öffnungszeiten der offenen Stadtteilkirche offen für einzelne Besucher, die gerne für ein Gebet oder zum Anzünden einer Kerze den Kirchraum aufsuchen möchten. Auch das Begegnungs- und Beratungszentrum ist für Einzelpersonen montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr geöffnet und gewährleistet so die Beratung von Senioren weiterhin. Zusätzlich ist die Vereinbarung von Hausbesuchen und natürlich die telefonische Beratung (0203 404936) möglich. Das Gemeindebüro an der Wittenberger Str. (0203 / 75969700) ist wie gehabt erreichbar. Wer keine Telefonnummern zu den Pfarrerinnen und dem Pfarrer hat, kann diese im Gemeindebüro erfragen. Anja Humbert, Birgit Brügge und Hans-Peter Lauer stehen in allen seelsorgerlichen Angelegenheiten und für weitere Infos selbstverständlich zur Verfügung. In der benachbarten Kita gibt es eine Notgruppe für Kinder der Eltern, die einen Anspruch darauf haben (0203 75 96 97 02). Der evangelische Friedhof, Kaiser-Friedrich-Str. 112, ist für Grabbesuche für Einzelpersonen geöffnet. Kontakte und Infos gibt´s auch unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 16. März 2020

 

Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin möglich
Evangelische Beratungsstelle schließt Standorte temporär

Aufgrund der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus führt die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) an ihren beiden Standorten (Duisburg Hamborn und Moers) bis zum Beginn der Osterferien, d.h. bis einschließlich, 5. April 2020 keine Beratungen durch. Einzige Ausnahme ist Schwangerschaftskonfliktberatung, die nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme kurzfristig vereinbart werden. Anmeldungen dazu können in dieser Zeit ausschließlich telefonisch montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr erfolgen (0203 / 990690 bzw. 02841 / 9982600).

Einschränkungen im Gemeindeleben Trinitatis (Buchholz / Wedau)
Appell zur Nachbarschaftshilfe 

Die Maßnahmen gegen die Ausweitung von Infektionen durch das Corona-Virus führen auch zu erheblichen Einschränkungen im Leben der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Kirchen und Gemeindehäuser bleiben bis zum 19. April vollständig geschlossen. Die Verfügung trifft auch alle Taufen und Trauungen, die in diesem Zeitraum geplant waren. Die Gemeinde empfiehlt allen Familien und Brautpaaren dringend, über eine Verschiebung von Feiern und Amtshandlungen nachzudenken, die im Anschluss an dieses vorläufige Fristende geplant sind. An den in diesem Jahr geplanten Konfirmationen am 10. und 31. Mai hält die Gemeinde vorerst fest, bewertet die Entwicklung aber täglich neu. Bereits am 13. März wurde die Schließung des Jugendzentrums Arlberger Straße bekannt gegeben und es wurden auch alle Konfi-Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Das Gemeindebüro in Wedau und in Buchholz ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Anfragen können aber gerne telefonisch unter 0203 / 738 26 93 bzw. 0203 / 72 01 38 oder per Mail gemeindebuero@trinitatis-duisburg.de gestellt werden. Auch der Kleiderladen in Wedau hat geschlossen und wird in dieser Zeit auch keine Kleiderspenden entgegennehmen. In dieser Zeit sollten nach Möglichkeit Altkleidercontainer der Diakonie oder anderer sozialer Einrichtungen genutzt werden, um Kleiderspenden weiterzuleiten. Der am 30. April geplante „Tanz in den Mai“ wird nicht stattfinden. Schließlich wurde der gemeindliche Besuchsdienst angewiesen, keine Besuche im Auftrag der Kirchengemeinde mehr durchzuführen. Pfarrer Dirk Sawatzki appelliert an die Gemeindemitglieder: „Wir sind in dieser außergewöhnlichen Situation vor allem auf Solidarität und gegenseitige Unterstützung angewiesen. Bitte achten Sie deshalb auf Ihre Nachbarschaft! Vielleicht können Sie nach Absprache Besorgungsgänge erledigen und eine Einkaufstasche vor die Tür stellen, wenn bei Nachbarn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist!“ 

 

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Glockenläuten auch ohne Gottesdienst

Das Paket an Maßnahmen, das die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd aufgrund der Coronavirus-Epidemie ergreifen musste, „ist ein tiefer Einschnitt für das Leben einer christlichen Gemeinschaft“, so Pfarrer Rainer Kaspers, der Vorsitzende des Presbyteriums. Für die gewonnene Klarheit sind er und die Gemeindeleitung jedoch dankbar. Sie stehen voll und ganz hinter dieser Entscheidung, dass es bis zum 19. April keine Gottesdienste und Veranstaltungen geben soll.
Die Kindertagesstätten der Gemeinde, die ab Montag auf Weisung des Landes ihren „Normalbetrieb“ einstellen, werden Notgruppen für Kinder aus Familien einrichten, deren Eltern zu den Berufsgruppen zählen, die vom Land NRW aufgelistet wurden (Gesundheitswesen, Notdienste, Sicherheitskräfte...). Auf der Gemeindehomepage (www.ev-auferstehungsgemeinde.de) und in den sozialen Netzwerken wird die Gemeinde Angebote für die Andacht starten: In Ungelsheim um 9.30 Uhr und Huckingen um 11 Uhr werden an den Sonntagen die Glocken läuten, auch wenn kein Gottesdienst in der Kirche stattfindet. Die Pfarrer der Gemeinde werden eine halbe Stunde später das Vaterunser sprechen – in Ungelsheim um 10 Uhr und in Huckingen um 11.30 Uhr. Dazu wird die „Vaterunserglocke“ einladen, sich diesem Gebet anzuschließen. So will die Gemeindeleitung, auch „ohne die Gottesdienstgemeinde vor Ort Gemeinschaft ermöglichen – gerade in dieser Zeit!“
Die Einführung des neuen Presbyteriums und die Verabschiedung der ausscheidenden Presbyterinnen und Presbyter wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 22. März stattfinden können. Natürlich soll das nachgeholt werden, wenn sich die Lage normalisiert. Bis dahin bleibt formal das alte Presbyterium weiter im Amt. Allerdings werden auch die neuen Mitglieder des Presbyteriums bereits in alle Entscheidungen eingebunden. „Wir arbeiten eng im Team zusammen“ schreibt Pfarrer Kaspers.
Um die Ungewissheit zu beenden hat die Gemeinde die Konfirmation am 26. April in Ungelsheim abgesagt. „Wir sind uns sicher, zusammen mit den betroffenen Jugendlichen und deren Familien zu einem späteren Zeitpunkt einen fröhlichen und unbelasteten Tag zu erleben“ so Kaspers. In Huckingen ist die Konfirmation für den 17. Mai geplant. Nach den Osterferien soll die Situation zusammen mit den Eltern neu bewertet werden.
Besonders erfreulich sei, so Pfarrer Kaspers, „dass die Solidarität unter den Gemeindemitgliedern und in den Stadtteilen funktioniert. Es sind schon jetzt Einkaufshilfen für ältere Menschen organisiert worden.“ Die Pfarrer der Gemeinde stehen allen weiter als Seelsorger zu Seite (Pfarrer Rainer Kaspers: 0203/7297702; Pfarrer Bodo Kaiser 0203 / 60847747).
Pfarrer Kaspers schließt sein Schreiben mit diesen Worten: „Auch wenn unsere Gebäude geschlossen sind, hat nicht die Gemeinde oder die Kirche geschlossen. Ich bitte um das Gebet für die Gemeinde und natürlich auch für alle, die nicht zu unserer Gemeinde gehören. Dabei finde ich es wichtig, nach wie vor auch an die Not von Menschen zu denken, die nicht direkt vom Coronavirus betroffen sind (Trauernde, Kinder in Not, Opfer von Gewalt und Krieg, von Armut und Ungerechtigkeit...).“

Evangelische Jugendeinrichtungen und -zentren geschlossen
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend wurden auch die Jugendeinrichtungen und –zentren aus dem Bereich der öffentlich geförderten Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die von Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg betrieben werden, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Es handelt sich dabei um die der Gemeinden Neudorf-West (Gustav-Adolf-Str. 65), Meiderich (Auf dem Damm), Wanheimerort (Nikolaistraße 60 – 62), und Trinitatis (Arlberger Straße in Buchholz). Selbstverständlich sind auch alle anderen Jugendeinrichtungen aller Gemeinden des Kirchenkreises ebenfalls bis zum 19. April geschlossen.

Servicetelefon zu Notbetreuung in evangelischen Kitas
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sind auch die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, die in Trägerschaft von Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg sind, und die, die in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (EBW) sind, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Infos, für wen das Angebot der Notbetreuung gilt, und mehr Details gibt es unter der Telefonnummer 0203 / 29513135 sowie auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).

Offener Betrieb der Bahnhofsmission geschlossen
Reisehilfen bleiben

Der Offene Betrieb der Ökumenischen Bahnhofsmission einschließlich Lebensmittel- und Kleiderausgabe ist ab sofort wegen der Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen. Der Caritasverband und das Diakonische Werk als Träger der Einrichtung weisen aber darauf hin, dass Mitarbeitende der Bahnhofsmission, die an den „blauen Westen“ gut zu erkennen sind, auch weiterhin im Bahnhofsgebäude und an den Bahnsteigen präsent sind, um Reiseauskünfte zu erteilen und hilfebedürftigen Menschen beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

Beratungs- und Begegnungszentren für Seniorinnen und Senioren werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen
Die 23 Beratungs- und Begegnungszentren (BBZ) für Seniorinnen und Senioren in Duisburg werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen. Wie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände als Träger der Einrichtungen erklärt, besteht unter Berücksichtigung der Verfügungen und Empfehlungen der Stadt Duisburg in den Zentren ein erhöhtes Risiko wegen der Corona-Epidemie. Die Verbände betonen aber ausdrücklich, dass das Angebot der persönlichen Beratung älterer Menschen zu allen Fragen rund um Gesundheit und Pflege weiter besteht und gerade jetzt nicht eingeschränkt wird. Rat- und Hilfesuchende sind gebeten, ihr Anliegen möglichst telefonisch mitzuteilen; im akuten Bedarfsfall ist auch weiter die persönliche Vorsprache in den BBZs möglich, allerdings unter den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 15. März 2020

Jetzt keine Veranstaltungen bis zum 19. April mehr!
Ab heute keine Gottesdienste mehr

Die Stadt Duisburg untersagt per Allgemeinverfügung ab einschließlich Sonntag, 15. März 2020, bis einschließlich !!!JETZT 19. April 2020 (NICHT MEHR 10. April, wie heute es heute morgen in der Pressemitteilung um 9.02 Uhr hieß)!!! jegliche Veranstaltung im Duisburger Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Daher dürfen AB HEUTE auch in den Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises keine Gottesdienste mehr gefeiert werden!

 

Hier ist der Stand der Infos vom 14. März 2020

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag, Notbetreuung 
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Infos, für wen das Angebot gilt, und mehr Details gibt es auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de). Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März bis Freitag, 3. April an. Infos, für wen das Angebot gilt, und weitere Details gibt es ebenfalls auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).    

 

Kirchengemeinde Obermeiderich schließt das Gemeindezentrum
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich hat ihr Gemeindezentrum an der Emilstraße wegen der Auswirkungen des Corona-Virus geschlossen. Ab Samstag, 14. März 2020 sofort gibt es dort keine Treffen der Gruppen und Kreise und auch keine Gottesdienste. So fällt auch der für Sonntag vorgesehene "Durchblicke"-Gottesdienst aus. Am Dienstag, 17. März berät das Presbyterium, was trotzdem noch ermöglicht werden kann. 

 

Hier ist der Stand der Infos vom 13. März 2020

 

Kein Gospelkonzert in der Gnadenkirche Neumühl
Das für Sonntag, 15. März 2020 geplante Konzert vom Dinslakener „Oechor“ wurde wegen der Auswirkungen um den Coronavirus abgesagt. Den Gottesdienst um 9.30 Uhr am gleichen Tag feiert die evangelische Gemeinde aber auf jeden Fall. Es gibt aber besondere Vorsichtsmaßnahmen wie z.B.:  Nachbarstuhl bleibt frei, Gesangbücher liegen schon auf dem Stuhl und bleiben nach dem Gottesdienst dort liegen.

 

Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellung ab
Die Theatergruppe Vogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort sagt aufgrund der Entwicklungen zum Corona-Virus  die Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission: Spätes Glück“ am Samstag, 14. März 2020 und Sonntag, 15. März abzusagen - zum Schutz der Besucherinnen und Besucher. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein neuer Spieltermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Natürlich können die Karten auch zurückgegeben werden (Telefonnummer 0203/7395989).

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Über eine Notbetreuung für diesen Zeitraum berät das EBW aktuell mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Über eine Notbetreuung wird in Abstimmung mit der Stadt Duisburg aktuell beraten. Sobald weitergehende Informationen vorliegen, wird das EBW diese an alle Betroffenen weitergeben. 

 

Maßnahmen der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Wegen der Auswirkungen des Coronavirus hat das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein Paket von Maßnahmen beschlossen, die das Gemeindeleben verändern. In den Gottesdiensten in den Monaten März und April wird das Abendmahl nicht ausgeteilt. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Dort wird Abendmahl in anderer, aber sicherer Form ausgeteilt. Die Gottesdienste in den Altenheimen fallen in der nächsten Zeit aus. Abgesagt wurde auch die Konfirmandenfreizeit vom 27. bis 29. März; der Konfi-Unterricht findet zunächst weiterhin statt. Außerdem ist das Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren an der Marxloher Kreuzeskirche bis auf weiteres geschlossen. Das Presbyteriums sagt zudem folgende Veranstaltungen ab: Das Ökumenische Abendgebet am 20. März, die Exkursion nach Neviges am 28. März, die Veranstaltung „Glaube im Gespräch“ am 31.3 und das Politische Nachtgebet am 6. April.

 

Kirchengemeinde Meiderich schließt das Gemeindezentrum
Wegen der Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus ist das evangelische Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6, ab Samstag, 14. März 2020, 0.00 Uhr, ausnahmslos für alle Gruppen, Kreise, Vermietungen, jeden Publikumsverkehr etc. zeitlich unbefristet geschlossen. Über die Schließung der benachbarten evangelischen Kirche berät das Presbyterium der Gemeinde am kommenden Dienstag, 17. März 2020.

 

Das gottesdienstliche Leben aufrechterhalten
Maßnahmen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat vereinbart, das Handeln im Zusammenhang mit dem Problem Corona-Virus strikt am Handeln des Landes und der Stadt auszurichten. Das bedeutet für die Gemeinde nicht nur, dass der kirchliche Unterricht entfällt, sondern ab Montag in der Gemeinde die Angebote für Kinder und Jugendliche (Kinderchor, „Tischlein deck dich“, Jugendtreff etc.) eingestellt werden. Das gottesdienstliche Leben will die Gemeinde aufrechterhalten: über Aushänge und persönliche Gespräche auf die Empfehlung der öffentlichen Stellen für Menschen hin, die zu den Risikogruppen gehören. Bis auf weiteres wird in den Gottesdiensten auf das Abendmahl verzichtet. 

 

„Acoustic-Night-Rock“ in Hochfeld fällt aus
Kirchengemeinde stellt Angebote derzeit ein

Am Samstag, 21. März 2020 sollte es in der Pauluskirche, Wanheimerstr. 78, ab 20 Uhr wieder „Acoustic-Night-Rock“ zu hören geben. Die Veranstalter sagen das Konzert wegen der Auswirkungen des Coronavirus ab. In der evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld wird deshalb in der nächsten Zeit auch das Stadteilfrühstück nicht mehr angeboten, die Seniorengruppe trifft sich vorläufig nicht mehr und die Jugendarbeit bleibt geschlossen.

Wegen Corona kein Vortrag zur Einschornsteinsiedlung
BBZ Neudorf-West schließt

Der Neudorfer Werner Pöhling kennt seinen Stadtteil wie aus der Westentasche und ist als ehemaliger Mitarbeiter des Stadtmuseums und Stammgast im Stadtarchiv über die Details der Geschichte bestens informiert. Am Freitag, 20. März 2020 sollte er im Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, Gustav-Adolf-Str. 65, Kurzweiliges zur Geschichte der Einschornsteinsiedlung berichten. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus wird der Vortrag nicht stattfinden. Vielmehr: Die Begegnungsstätte ist ab Montag 16. März 2020 bis auf weiteres geschlossen und sämtliche Angebote fallen aus.

Kinderkirche in der Stadtmitte fällt aus
Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg und Neudorf-West laden einmal im Monat Mädchen und Jungen im Alter von vier bis elf Jahren zum Kinderkirchenmorgen ein. Der nächste Termin am Samstag, 21. März 2020 in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, fällt wegen der Auswirkungen des Corona-Virus aus. Weitere Informationen hat Pfarrer Stephan Blank (0203 / 24808).

Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche wird verschoben
Aus aktuellem Anlass muss das für nächste Woche Sonntag geplante Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche verschoben werden. Neuer Termin: 21. März 2021, 17 Uhr. Alle Ausführenden haben für den neuen Termin bereits Ihre Mitwirkung zugesagt. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Es ist weiter möglich, Karten im Internet für den Ersatztermin zu erwerben. Wer seine im Internet oder an einer Vorverkaufsstelle erworbene Karte zurückgeben möchte, kann dies problemlos tun. Die Karte wird erstattet. Alle weiteren aktuellen Entwicklungen gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


Hier ist der Stand der Infos vom 12. März 2020 

 

Die entsprechenden Empfehlungen und der diesbezügliche Brief von Vizepräsident Dr. Johann Weusmann, Leitender Jurist und Chef des Landeskirchenamts, sind online hier nachzulesen (https://www.ekir.de/www/corona.php) - es geht kurzum um diese Punkte: Hygieneempfehlungen beachten, Verzicht auf größere Veranstaltungen, Rücksicht auf Risikogruppen, Gottesdienste sollen weiterhin stattfinden (es gibt aber einiges zu beachten. Wichtigster Punkt: Vorerst Verzicht aufs Abendmahl - die Landeskirche empfiehlt ganz aktuell, zunächst in Gottesdiensten auf die Feier des Heiligen Abendmahls zu verzichten. Zu Feiern in der Karwoche, an Ostern und im Zusammenhang mit der Konfirmation wird es zu gegebener Zeit weitere Hinweise geben.), dringende Empfehlung: Konfirmationen zu verschieben, Taufen sollten - wenn möglich - auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und auf Dienstreisen soll möglichst verzichtet werden.

  
Auf eine kurzfristige Umfrage von heute morgen, wie evangelische Gemeinden und Einrichtungen mit dem Problem Coronavirus und den Handlungsempfehlungen umgehen, gab es in der Zwischenzeit diese Rückmeldungen. Sie alle ergeben, dass die Gemeinden und Einrichtungen die Handlungsempfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland berücksichtigen - es handelt sich dabei um den Stand der Empfehlungen von heute früh. Die Gemeinden werden aber sicher auch den aktualisierten Empfehlungen der Landeskirche nachkommen.

Hier die Rückmeldungen:

Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW)
Im Evangelischen Bildungswerk Duisburg (EBW) bleiben die Einrichtungen (Kitas und Offener Ganztag) und Angebote (Familienbildung, Integrationskurse, FSJ-Seminare) geöffnet bzw. finden statt. Das EBW berücksichtigt die Empfehlungen des RKI und der Stadt Duisburg und informiert sich mehrmals täglich über den aktuellen Stand in Duisburg. Zudem finden keine Ausflüge und keine "Großveranstaltungen" wie Kindertrödel oder Tag der offenen Tür statt. Diese wurden abgesagt, da hier Kontakt zu „einrichtungsfremden“ Personen gegeben ist. (KONTAKT: Dr. Marcel Fischell, Leitung und Geschäftsführung, Evangelisches Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg, 015153045794).

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Pfarrer Rainer Kapsers fragt zum Thema "Hand geben" - bei ausgestreckten Händen - insbesondere bei älteren Menschen - nach, wie sie in der jetzigen Situation damit umgehen, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Auferstehungskirche darf man bei Abendmahlsgottesdiensten mit 60-70 Gästen rechnen. Es gibt für jeden Gast einen Einzelkelch. Der Gemeinschaftskelch ist „symbolisch“ dabei. Brot wird auf einem Teller gereicht und kann sich selbst genommen werden. Bei Abendmahlsgottesdiensten sagt der Pfarrer ganz zu Beginn einige Worte zum „Corona-Virus“ und die Praxis beim Abendmahl. Er erinnert an die Eigenverantwortung und äußert Verständnis, wenn es Besucherinnen und Besucher gibt, die aus diesem Grund am Abendmahl nicht teilnehmen. Es gab letzten Sonntag in Ungelsheim einen Abendmahlsgottesdienst. Die Beteiligung lag bei 100%. Die Kindertagesstätten der Gemeinde folgen den Empfehlungen des Landes NRW und der Stadt. So finden zum Beispiel keine Ausflüge mehr statt. Der Altenheimgottesdienst fällt aus. Die kleineren Veranstaltungen laufen derzeit normal weiter. Die Pfarrer der Gemeinde Bodo Kaiser und Rainer Kaspers haben gerade kurzfristig telefonisch beschlossen, bis auf weiteres auf das Abendmahl im Gottesdienst zu verzichten. Bezüglich Karfreitag warten sie die weiteren Handlungsempfehlungen ab. Im Blick auf Taufen werden sie auf die Empfehlung der Landeskirche hinweisen und sich eng mit den betroffenen Familien abstimmen. KONTAKT:  Pfarrer Rainer Kaspers, 0203 / 7297702.

Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat gestern beschlossen, das Abendmahl in den Monaten März und April auszusetzen. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Gottesdienste und alle anderen Veranstaltungen in den Monaten März und April werden aber wie geplant stattfinden. Das Presbyterium geht davon aus, dass die Gottesdienste und Veranstaltungen jeweils nicht von mehr als 100 Gemeindegliedern besucht werden. KONTAKT: Pfarrer Hans-Peter Lauer, 0203 / 4829133.

Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
Bis auf weiteres finden alle Gemeindeveranstaltungen statt. Hier wartet die Gemeinde, bis andere Empfehlungen von der Landeskirche oder der Stadt kommen und entscheidet dann. Die Besucher der Veranstaltungen werden nicht mehr mit Handschlag begrüßt. Pfarrer Ernst Schmidt hat den Eindruck, dass auch die Besucher durch die Medien sensibilisiert worden sind und nicht an den Gemeinde-Veranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen Schnupfen oder Husten haben. Auch Hausbesuche finden ohne Handschlag statt. Nach jedem Besuch Händedesinfektion. In den Gottesdiensten: Begrüßung an der Tür ohne Handschlag, kein Friedensgruß, Abendmahl nur noch mit Einzelkelchen, Oblaten werden durch Presbyter und Pfarrer gereicht nachdem sie sich direkt vor dem Abendmahl die Hände desinfiziert haben. Das Gemeindeleben geht wie gewohnt weiter, aber unter besonderer Beachtung der üblichen Hygieneregeln. Kontakt: Pfarrer Ernst Schmidt, 0203 39203597.

Ein Beispiel aus der Praxis: Am kommenden Sonntag leitet in der Großenbaumer Versöhnungskirche Prädikant Klaus Andrees (0203-767670) den Gottesdienst (ein Gottesdienst mit Abendmahl).

Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck
In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck werden die Besucher gebeten, sich am Eingang die Hände mit viruzidem Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Es wird verzichtet auf Handkontakt zur Begrüßung, zum Abschied und beim Friedensgruß. Das Abendmahl wir nur noch mit Einzelkelchen gefeiert, es gibt keinen Gemeinschaftskelch mehr. Die Gemeinde-Musikgruppe „Wahre Freunde“ hat ihr Konzert am 26. April im Gemeindesaal abgesagt. Ansonsten finden die Gruppen und Kreise statt. Im Gemeindezentrum werden die Türklinken und -griffe mehrmals täglich desinfiziert. Das offene Jugendzentrum der Gemeinde führt auf Anweisung des Jugendamtes Anwesenheitslisten, die 14 Tage verschlossen aufbewahrt werden müssen.

Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort
In der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort wird schon zu Beginn des Gottesdienstes hingewiesen, dass in Anbetracht des Virus-Problems mit dem Abendmahl anders verfahren wird - und zwar wie von landeskirchlicher Seite empfohlen. Da es sowohl im Gemeindehaus wie auch in der Gnadenkirche Toilettenräume haben, gibt es dort auch die Möglichkeit, sich die zu waschen und zu desinfizieren. „Beim Friedensgruß blicken wir uns freundlich an, geben aber keine Hände. Das gilt auch beim Eingang“ sagt Pfarrer Jürgen Muthmann. „Taschentücher und dergleichen haben wir schon immer da.“ Außerdem sind in den Einrichtungen der Gemeinde auch entsprechende Aushänge mit Hinweisen angebracht (KONTAKT: Pfarrer Jürgen Muthmann, 0203-722383).

Seelsorge in den Sana Kliniken Duisburg
Pfarrerin Karin Holdmann schreibt dazu: „Wir verzichten ab sofort vorübergehend auf die Feier des Abendmahles in den Gottesdiensten in den Sana Kliniken Duisburg (Es gibt  in unserem Haus keine Verdachtsfälle oder bestätigte Erkrankungsfälle).“ (KONTAKT: Pfarrerin Karin Holdmann, 0203 7688-1).

Seelsorge im Evangelischen Klinikum Niederrhein
In den Krankenhauskapellen fallen es an diesem Wochenende die evangelischen Gottesdienste am Krankenhaus Duisburg Fahrn und im Herzzentrum Meiderich aus. Diesbezüglich wird auch für die in zwei Wochen dort anstehenden Gottesdienste individuell und nach aktueller Lage entschieden.

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt entscheidet für die Laboratorium-Veranstaltungen von Fall zu Fall und nach Rücksprache mit den Referenten bzw. Veranstaltungspartnern. So wurde eine Veranstaltung, zu der 10 Teilnehmende erwartet wurden, aufgrund des kleinen Veranstaltungsraumes abgesagt. (Kontakt: Dieter Zisenis,  0231/589691-14 oder 02841/979102).

Ostern im Bild

Frohe Ostern; Collage: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

12.03.2020


Losung für den 07.08.2020

Der HERR wird Zion wieder trösten. Sacharja 1,17

Aus großer Todesnot hat er uns errettet und wird er uns erretten; auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt. 2.Korinther 1,10