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Foto:Pete Linforth, Pixabay

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Coronavirus UPDATE

Was im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie nicht geht, was möglich ist, was getan und gesagt wird

Angesichts der Corona-Pandemie ist manches untersagt, anderes nur unter Auflagen möglich. Wo Kirchen zum stillen Gebet öffnen, wo es Gottesdienste gibt, was im Bereich von evangelischer Kirche nicht geht und was dafür noch möglich wird, steht hier und wird regelmäßig aktualisiert, sobald wir Infos erhalten.



Aktuelle Informationen aus den Gemeinden sind auf ihren Internetseiten - die Übersicht ist hier zu finden - dort gibt es dann die jeweiligen Links zu den Gemeindeseiten.

 


 

Hoffnung klingt über Hochfeld

(20.01.2021)

Glocken sind ganz besondere Musikinstrumente: Sie entstehen aus Feuer, Schweiß und Erz, ertönen allein oder zusammen und aufeinander abgestimmt oft über Jahrhunderte in den Kirchtürmen zu festen Zeiten des Tages, sie geben Orientierung und laden zum Gebet. Die drei Glocken der Pauluskirche in Hochfeld haben eine lange und bewegte  Geschichte hinter sich, aber sie läuten immer noch dreimal täglich; bei einer wird die Hoffnung ganz groß geschrieben.

Die drei Bronzeglocken wurden um 1875 in dem damals noch spitz gedeckten Turm befestigt, doch so wie die gesamte damalige Bauausführung der Pauluskirche eher mangelhaft war, so waren auch die Glocken nicht von besonders guter Qualität. Schon wenige Jahre nach dem Bau der Kirche musste man 1896 umfangreich sanieren. Auch die Glocken wurden umgegossen und neu gehängt, wo sie bis zum Abtransport im Ersten Weltkrieg bleiben durften - die Pauluskirche war ihrer Stimme beraubt.

Im März 1924 wurde das neue Geläut, diesmal gegossene Stahlglocken vom Bochumer Verein, später Teil des Krupp-Konzerns, geliefert. Der Klang über Hochfeld blieb nicht lange, denn 1942 fielen Brandbomben auf das Kirchendach, so dass nur die Kirchen- und Turmmauern noch standen. Die Glocken waren in den Turm gestürzt und hingen dort verklemmt und stumm, bis sie 1948 wieder an ihren Platz in den Turm kamen und sie am 5. September 1948 wieder über dem Stadtteil läuteten.

Seitdem klingen die drei Gussstahlglocken in den Tönen fis, a und h über Hochfeld hinweg. Anlässlich einer Begutachtung im Glockenturm fand sich allerdings eine Besonderheit an der mittleren Glocke: Im Gegensatz zu den andern beiden Glocken hat diese einen Namen. Die Zier trägt den Spruch: „Hoffnung lässt nicht zuschanden werden (Römer 5,5)“, auf der Rückseite der Glocke steht noch einmal das Wort „HOFFNUNG“. Sie ist morgens, mittags und abends zu hören und läutet Hoffnung über Hochfeld.

Die evangelische Gemeinde hat übrigens die Läute-Ordnung der Hochfelder Pauluskirche Mitte Dezember 2020 kurzfristig ergänzt: Bis zum Ende des Lockdowns wird vom Turm der Pauluskirche täglich um 15 Uhr ein Vollgeläut zu hören sein: Im Gedenken an die, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und allen, die unter ihren Folgen leiden. 

Infos zur Pauluskirche und zur evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter  https://hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Das Selbstbewusstsein unserer Kirche stärken
Duisburger Eindrücke von der Landessynode

(19.01.2021)

Nach einer ganzen Woche voller Beratungen und Abstimmungen ist am letzten Freitag die 74. ordentliche Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Ende gegangen. Das Kirchenparlament der zweitgrößten Landeskirche in Deutschland war wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr in der Form einer Videokonferenz zusammen gekommen. Die Delegierten des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg brachten viele Eindrücke mit.

Als neuer Superintendent nahm Dr. Christoph Urban zum ersten Mal an der Landessynode teil. Er war auch vor Ort in Düsseldorf, da er in der gewählten Funktion als Vorsitzender des Nominierungsausschusses die Vorbereitung und Durchführung aller Wahlen begleitete. Dass es viele, geeignete Kandidierende gab, freut ihn besonders. Dem neu gewählten Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, wünscht er „Gottes Segen für seine neue Aufgabe und dass er gut aufgenommen wird im Rheinland.“ Zugleich dankte Urban dem scheidenden Präses Manfred Rekowski für sein segensreiches Wirken für die evangelische Kirche.

Diesen Wünschen schlossen sich auch die drei anderen Duisburger Delegierten an. Christiane Schmidt-Holzschneider hätte sich zwar sehr gefreut, wenn für das Präsesamt eine Frau gewählt worden wäre, „das hätte der rheinischen Kirche gutgetan! Allerdings war der nun gewählte Herr Dr. Latzel einfach überzeugender in seiner Bewerbungsrede und ich denke, er ist die richtige Wahl.“ Die Pädagogin wünscht sich, dass er zum einen wichtige Themen seines Vorgängers fortführt, z.B. Einsatz für Flüchtlinge. „Zum anderen hoffe ich, dass er einen Modernisierungsprozess in der EKiR voranbringen kann, um unsere Kirche zukunftsfähig zu machen.“

Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Dörthe Lahann, die zum vierten Mal an einer Tagung der Landessynode teilnahm, erhofft sich vom neuen Präses, dass er Stellung zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen bezieht und deutlich macht, dass der christliche Glaube eine Hilfe und das Fundament im Leben ist. „Der neue Präses sollte das Selbstbewusstsein unserer Kirche stärken“ findet auch der Duisburger Landessynodale Klaus Andrees. Der ehrenamtliche Notfallseelsorger und Prädikant wünscht sich, dass der neue Präses mit Mut, Kreativität und Innovationen das Zugehen der evangelischen Kirche auf die Menschen voranbringt.

Neben den Wahlen standen auch Themen wie friedensethische Fragen und der Schutz von Flüchtlingen im Mittelpunkt der Beratungen. Pfarrerin Lahann freut sich besonders über den Beschluss zum Klimaschutz, denn auch wenn Maßnahmen zur Energieeinsparung erst einmal auch Geld kosten, „halte ich es für sehr wichtig, dass Kirche nicht nur fordert, Energie einzusparen. Es ist wichtig auch selbst den eigenen Beitrag zu leisten.“ Christiane Schmidt-Holzschneider, die auch Mitglied im landeskirchlichen Ausschuss „Erziehung und Bildung“ ist, freut sich auf das Jahr 2023, denn dann ist bei der Landeskirche eine „Bildungssynode“ geplant.

Besondere Aufmerksamkeit erregte in der letzten Woche das Impulspapier „Lobbyistin der GOTT-offenheit“, das die Situation der Evangelischen Kirche im Rheinland interpretiert und für die weitere Gestaltung der Zukunft aus theologischer Sicht Diskussionsanstöße gibt. Dabei ging es vielfach weniger um den Inhalt des Dokumentes, sondern um den Namen. Pfarrerin Lahann findet die Wortwahl unglücklich, denn „Lobbyistin“ habe eine negative Konnotation und werde meist mit einem Bestreben verbunden, Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen. „Dass das in dem Papier gar nicht gemeint ist, wird aber ganz schnell klar“ sagt Pfarrerin Lahann. Dass der Name als Arbeitstitel verstanden werden sollte, findet auch die Landesynodale Christiane Schmidt-Holzschneider. Die Bezeichnung sollte auch nicht vom Inhalt ablenken, denn das Impulspapier gebe viele Denkanstöße. Klaus Andrees sieht den Begriff auch kritisch, „aber als ´Provokation´ ist er durchaus sinnvoll.“ Nachzulesen ist das Dokument unter www.landessynode.ekir.de.

Begonnen hatte die Tagung der Landessynode wie immer mit einem Gottesdienst. Doch sicher nicht nur für die Duisburger Delegierten war die hybride Form des Gottesdienstes sehr ungewohnt. Alle kannten zwar das Format von Internetgottesdiensten, aber allein vor dem Monitor das Abendmahl zu feiern, kam ihnen doch fremd vor. Und so wünschen sich alle vier, dass es trotz dieser insgesamt ergiebigen Woche auf Tagungen der Landessynode und der Kreissynode bald wieder zu Begegnungen mit Handschlag und Umarmung kommen kann… und Gottesdienste in Gemeinschaft gefeiert werden können.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(19.01.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Am 25. Januar 2021 ist Pfarrer Jens Dallmann aus der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn am Hörer des Servicetelefons.

 

 


 

Evangelische Gemeinden verzichten weiterhin auf Präsenzgottesdienste

(18.01.2021)

Alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verzichten weiterhin darauf, während des Lockdowns Gottesdienste in den Kirchen vor Ort zu feiern. Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeitende sind telefonisch zu erreichen und Gemeinden bieten Impulse, Andachten und Gottesdienste im Netz sowie Einkaufshilfen oder Predigten zum Mitnehmen an. Einige Gotteshäuser werden zum Besuch für das stille Gebet geöffnet.

Auch im Lockdown sind Pfarrerinnen und Pfarrer sowie hauptamtliche Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Gemeinden telefonisch zu erreichen und stehen den Menschen mit einem offenen Ohr und den jetzt möglichen Angeboten zur Seite. So gibt es in einigen Gemeinden Predigten zum Mitnehmen, die ausgedruckt vor Gemeindehäusern oder Kirchen in Kästen ausliegen; andere bieten Einkaufshilfen für ältere Gemeindemitglieder an. Außerdem öffnen einige Gemeinden ihre Kirchen zur Einkehr, Besinnung, Kerzenanzünden und stillen Gebet. So ist in der Stadtmitte die Salvatorkirche donnerstags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Auch die Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd öffnet die Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, vom 18. bis zum 22. Januar und vom 25. bis zum 29. Januar montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr zur stillen Einkehr. Außerdem sind die beiden Gotteshäuser am Sonntag, 24. Januar von 10 bis 12 Uhr für eine stille persönliche Andacht geöffnet. Die Seelsorger der Gemeinde werden vor Ort sein und erteilen auf Wunsch den Segen. Im Duisburger Süden ist auch die Großenbaumer Versöhnungskirche während des Lockdown zum stillen Gebet geöffnet – immer sonntags von 10 bis 12 Uhr. Im Duisburger Norden ist an den Januarsonntagen die Hamborner Friedenskirche zum stillen Gebet oder Kerzenanzünden geöffnet - und zwar jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann am 24. Januar und Pfarrerin Elke Banz am 31. Januar gerne zur Verfügung.  Wer mag, kann das Gotteshaus auch während der Woche besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Kirchenbesuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen.

Schließlich laden Gemeinden aber auch alternativ zu Online-Gottesdiensten ein, manche bieten auch regelmäßig Internetandachten an. Wann und wo die zu sehen sind und Infos zu Angeboten der Gemeinden sind auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de zu finden; dort gibt es auch die Links zu allen Gemeindeseiten.

 


 

Stilles Gebet in der Versöhnungskirche und Predigt zum Mitnehmen

(18.01.2021)

Wegen der Corona-Pandemie werden in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm zunächst bis zum 31. Januar 2021 keine Gottesdienste vor Ort gefeiert. Die Versöhnungskirche ist aber zum stillen Gebet geöffnet und in einem Briefkasten außen am Gotteshaus liegen Predigten zum Mitnehmen bereit.

Die Gemeinde öffnet die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee an jedem Sonntag zur Stille und zum Gebet in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Die Hygieneregeln müssen auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden und das Tragen eine Mund-Nasen-Maske ist Pflicht. Gleich neben der Kirche ist neben dem Kreuz am Glockenturm ein „Briefkasten“ angebracht. Dort liegen wettergeschützt die aktuellen Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - bereit. Weitere Lesepredigten sind zudem auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de zu finden. Das kleine Archiv mit den wöchentlichen Predigten geht bis Mai 2020 zurück. Und auch wenn im Moment keine Hausbesuche in der Gemeinde möglich sind, so können die Menschen mit Pastorin Ulrike Kobbe (Tel. 9331907), Prädikant und Notfallseelsorger Klaus Andrees (Tel. 767670) und Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 3903597) telefonisch in Gespräch kommen. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, sollte Name und Telefonnummer genannt werden – die drei rufen gerne zurück.

 


 

Stilles Gebet an den Januar-Sonntagen in der Hamborner Friedenskirche  

(18.01.2021)

Gottesdienste können in der Friedenskirche während des Lockdowns nicht gefeiert werden, doch die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihr Gotteshaus an der Duisburger Straße 174 an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Januar und am 31. Januar - jeweils von 9.30 und 10.30 Uhr zum stillem Gebet. Besucherinnen und Besucher sind zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Es erklingt leise Orgelmusik.

Für Einzelgespräche stehen Pfarrer Jens Dallmann am 24. Januar und Pfarrerin Elke Banz am 31. Januar gerne zur Verfügung.  Wer mag, kann das Gotteshaus auch während der Woche besuchen, denn die Friedenskirche ist zusätzlich an allen Donnerstagen  während des Corona-Lockdowns von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum stillen Gebet geöffnet. Bei allen Besuchen gilt, dass die Hygieneregeln auf dem gesamten Kirchengelände eingehalten werden müssen und Masken getragen werden müssen.

Die Öffnung der Kirche für Einzelbesuche ist Teil eines Beschlusses, den die Gemeindeleitung letzte Woche getroffen hat. Zu dem Beschluss gehört auch, dass  während des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort gefeiert werden können. Sobald der Lockdown seitens der Regierung für beendet erklärt worden ist, werde das Presbyterium in einer Sondersitzung neu beraten.

Infos und Kontakte zur Kirchengemeinde gibt es im Internet unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

 

Weiterhin werktags Live-Andachten aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(15.01.2021)

Seit dem ersten Montag des neuen Jahres läutet an jedem Werktag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist geschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine Kurz-Andacht mit Gebet, Lesung und Auslegung der Tageslosung und Musik.

Da während des Lockdowns auch in den drei Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg die Gottesdienste vor Ort entfallen, bietet die Gemeinde dafür während der Woche bis mindestens Ende Januar unter dem Titel „5nach5“ diese Livestream-Andachten um 17 Uhr und 5 Minuten an. Jede ist auf dem Youtubekanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen und dort auch später in der Mediathek abrufbar. Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es bereits zu Beginn der Pandemie, am 23. März 2020 eingeführt und erfolgreich erprobt. Über 60 Andachten in diesem Format gab es bisher. Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es jetzt gerne wieder tun.

Vor der Kamera gestaltet Pfarrerin Sabine Schmitz die Andachten im Wechsel mit den Pfarrern Stephan Blank, Stefan Korn und Martin Winterberg. Bei der musikalischen Begleitung wechseln sich die Kirchenmusiker der Gemeinde Andreas Lüken und Marcus Strümpe ab. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

Hier die weiteren Termine:

 

  

 


 

Weiterhin keine Gottesdienste in den Kirchen der Auferstehungsgemeinde am 17. und 24. Januar, aber Einladung zur „Offenen Kirche“

(13.1.2021)

Die Gemeinde, die sich zum Gottesdienst versammelt, ist eine zentrale Lebensäußerung des christlichen Glaubens. Die gegenwärtige Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Alternativen wie Fernsehgottesdienste, Gottesdienste im Internet, Lesepredigten oder ähnliche Angebote sind. Und doch hat die Absage der Gottesdienste über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel sehr geschmerzt, so notwendig und richtig diese Entscheidung aus Sicht des Presbyteriums als Leitungsorgan der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd auch war. Sich zu Gottesdiensten in den Kirchen zu versammeln, wird vermisst, aber die aktuelle Situation in Duisburg mit einer Inzidenz von deutlich über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche veranlasst trotz guter Hygienekonzepte weiter zur Vorsicht.

Darum hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 26. Januar 2021 weiterhin auf Gottesdienste in den Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu verzichten. Weiterhin können an den Kirchen Lesepredigten abgeholt werden, die auch als PDF auf der Homepage der Gemeinde (www.evaufdu.de) zum Download bereitstehen. Zusätzlich werden die Kirchen in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, an den Sonntagen 17. und 24. Januar von 10 bis 12 Uhr für eine stille persönliche Andacht geöffnet. Die Seelsorger der Gemeinde werden vor Ort sein. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, sich segnen zu lassen.

Außerdem sind vom 18. bis zum 22. Januar und vom 25. bis zum 29. Januar die beiden Kirchen montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Auch im Rahmen der „Offenen Kirche“ ist das Hygienekonzept der Gemeinde zu beachten (Maskenpflicht, Mindestabstand zwischen den Haushalten). Die Gemeindezentren bleiben für Veranstaltungen, Gruppen und Kreise jedoch weiterhin geschlossen.

Der Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd endet mit diesen Worten: „Der Staat spricht den Kirchen auch in der aktuellen Situation das Recht zu, ihre Räume für Gottes-dienste zu öffnen, wenn das zwischen der Regierung und den Kirchen abgesprochene Hygienekonzept eingehalten wird. So wie es derzeit gute Gründe für die Absage von Gottesdiensten in Kirchen gibt, so gibt es auch Gründe, die dagegensprechen. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd versteht den weiteren Verzicht in Zeiten hoher Inzidenzen als einen Beitrag zur Kontaktvermeidung. Das Ziel der Gemeinde bleibt es aber, dann wieder zu Gottesdiensten in den Kirchen einzuladen, wenn eine solche Entscheidung vertretbar erscheint.“ Das Presbyterium hat entschieden, die Situation alle zwei Wochen neu zu beurteilen und zu entscheiden.

 


 

Evangelische Kirchengemeinden laden zu weiteren gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(13.1.2021)

Die evangelischen Gemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis setzen ihre Kooperation in Sachen Online-Gottesdienste fort. Durch die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 31. Januar werden auch in den drei Gemeinden weiterhin keine Gottesdienste vor Ort gefeiert.  

Schon seit dem vierten Advent stellen die drei Nachbargemeinden im Duisburger Süden deshalb wöchentlich gemeinsame Online-Gottesdienste im Netz zur Verfügung. So kamen die Bildschirm-Gottesdienste, die in der Regel vorab aufgezeichnet werden, um eine bessere Bild- und Tonqualität zu erlangen, bisher zu Weihnachten, Silvester und an den zurückliegenden Sonntagen direkt in die Wohnzimmer der Gemeindeglieder. Und das mit großem Erfolg. „Jeder Gottesdienst hatte bisher mindestens 250 Aufrufe, einige sogar deutlich mehr. So viele Leute finden sonst an normalen Sonntagen nicht den Weg in unsere Kirchen.“ so Kantor Daniel Drückes, der in allen drei Gemeinden tätig ist und für die technische Umsetzung der Gottesdienste verantwortlich ist. Bei den Gottesdiensten wirken aber nicht nur Hauptamtliche mit; auch einige Ehrenamtliche beteiligen sich an der kreativen Gestaltung. Und auch Pfarrer Jürgen Muthmann wird, wenn er nicht selbst predigt, zum Kameramann. Bis mindestens Mitte Februar soll das gemeinsame Projekt fortgeführt werden. Die Gottesdienste sind an den jeweiligen Sonntagen ab 10 Uhr zu sehen. Die entsprechenden Links sind kurz vorher auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden: www.wanheimerort.ekir.dewww.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

Am 17. Januar kommt der Onlinegottesdienste aus der Gemeinde Trinitatis; es predigt Pfarrerin Ute Sawatzki. Am 24. gestalten Pfarrer Rolf Seeger und ein Team den Gottesdienst aus der Kirche Wanheim. Am 31. Januar ist um 10 Uhr der gemeinsame Gottesdienst der drei Gemeinden wieder aus Trintitatis zu sehen. Im Gottesdienst am 7. Februar predigt die Wanheimerorter Pfarrerin Almuth Seeger und im Gottesdienst am 14. Februar wird ihr Kollege Pfarrer Jürgen Muthmann predigten… und zwar in Reimen.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(12.01.2021)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 18. Januar 2021 von Birgit Brügge, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 

 


 

 

Durch das Gebet miteinander verbunden

 

(11.1.2020)

 

Zur internationalen Allianzgebetswoche, die vor 175 Jahren ins Leben gerufen wurde, kommen zu Jahresbeginn Christinnen und Christen aus Kirchen und Gemeinden über Konfessionsgrenzen hinweg zum gemeinsamen Gebet zusammen – diesmal unter dem Motto „Lebens Elixier Bibel“. Wegen der Pandemie gibt es die gewohnten Gebetstreffen vor Ort in den unterschiedlichen Gemeinden der Evangelischen Allianz Duisburg Nord nicht. Aber die Gemeinden der Allianz laden die Menschen ein, zu Hause zu beten und so miteinander verbunden zu sein. Eine Hilfe soll dabei ein begleitendes Gebetsheft sein, das bei Pastor Hans-Bernd Preuß (Tel.: 0203 / 425572) erhältlich ist. Dazu ist von Montag, 11. Januar bis Donnerstag 14. Januar 20201 unter www.evangelische-allianz-duisburg-nord.de täglich ein Impuls-Video eingestellt, das in das Thema der Gebetsabende einstimmen soll. Am Sonntag, 17. Januar 2021 können Interessierte um 11 Uhr den Abschluss-Gottesdienst digital miteinander feiern. Dieser ist dann auf der Internetseite der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich zu finden: www.obermeiderich.de. Rückfragen und weitere Infos bei Pastor Hans-Bernd Preuß ( 0203 / 425572).

 

 


 

Das Zusammenleben braucht eine gehörige Portion Barmherzigkeit - gerade, wenn die Dinge nicht so laufen wie gewohnt

Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg zur Jahreslosung 2021

(30.12.2020)

Jahreslosungen sind Bibelstellen, die Zuversicht spenden und Christinnen und Christen Leitspruch für die nächsten 12 Monate sein können. „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ ist aus Lukas 6,36 und bezieht sich auf das Jahr 2021. Wie Superintendent Dr. Christoph Urban das Bibelwort auslegt, ist hier zu lesen. 

<<Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6,36) So lautet die Jahreslosung für das Jahr 2021. Ein biblischer Mottospruch, der über dem neuen Jahr stehen soll. Angesichts des Corona-Jahres 2020 eine wohltuende Verheißung.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits zu Beginn der Corona-Pandemie geradezu prophezeit: Wir werden einander viel verzeihen müssen. Persönlich mein Corona-Satz des Jahres. Das Zusammenleben braucht eine gehörige Portion Barmherzigkeit - gerade auch dann, wenn die Dinge nicht so laufen wie gewohnt, angesichts großer, unbekannter Herausforderungen. Daran können wir uns durch den Satz aus dem Lukasevangelium erinnern und auffordern lassen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Aber Barmherzigkeit ist mehr als der milde Blick auf uns selbst und die anderen, die wir viel richtig, aber eben auch viel falsch gemacht haben in diesem besonderen Jahr. Die biblische Beispielgeschichte für Gottes Barmherzigkeit ist der „Barmherzige Samariter“, von dem Jesus erzählt. Ein Reisender wird überfallen und halb tot geprügelt. Die vornehmen und angesehenen Bürger gehen an ihm vorbei. Einzig ein Fremder hilft aus dem Volk der Samaritaner. Er schleppt den armen Kerl in eine Herberge, wo er sogar noch etwas Geld zahlt, um ihn pflegen zu lassen. Gottes Barmherzigkeit ist eine tatkräftige Barmherzigkeit.

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Das heißt dann wohl, ebenso tatkräftig zu sein. Nicht nur milde und anerkennend auf die Pflegerin, den Pfleger, die Verkäuferin und den Verkäufer zu blicken, sondern ihre Arbeit angemessener zu honorieren. Solidarität zu üben mit Gastronomen, Fitnessstudiobetreibern, Soloselbständigen und Kulturschaffenden, deren Existenz gerade auf den Spiel steht. Und vielleicht auch ein anderes Verhältnis zu denen da oben zu entwickeln, zu Politikerinnen und Politikern und anderen Verantwortungsträgern als fehlbaren Menschen, die ebenso der Barmherzigkeit bedürfen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! In diesem Sinne: Ein frohes Neues!

Ihr Christoph Urban>>

 

 

 


 

Täglich eine Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche im Internet

(30.12.2020)

Auch in den Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg entfallen bis zum Ende des Lockdowns die Gottesdienste vor Ort. Dafür gibt es dort an jedem Werktag eine Andacht, die live im Internet übertragen wird. Beginnend mit dem 4. Januar 2021 um 17 Uhr lädt das Läuten der Glocke der Duisserner Lutherkirche zur Andacht ein. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auswählen, denn das Gotteshaus bleibt geschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Dazu gehört immer auch die musikalische Begleitung, die Kantor Marcus Strümpe und Kantor Andreas Lüken abwechselnd übernehmen. Unter dem Titel „5nach5“ wird es so montags bis samstags 2021 täglich um die gleiche Uhrzeit - eben 5 nach 5 - und zunächst bis zum 16. Januar solch eine kurze Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch nach der direkten Übertragung als Aufzeichnung abrufbar sein. Den Auftakt am 4. Januar gestaltet Pfarrer Stefan Korn, der sich an den folgenden Tagen mit Pfarrerin Sabine Schmitz und den Pfarrern Stephan Blank und Martin Winterberg abwechselt. Das Konzept von „5nach5“ ist nicht neu, denn die Gemeinde hatte es schon am 23. März 2020 eingeführt und während des ersten Lockdowns erfolgreich erprobt. 40 Andachten in diesem Format gab es bisher. Dass das Ganze gut funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche mitwerkelten und es jetzt gerne wieder tun. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 

 

 


 

Informationsveranstaltung zum Freiwilligendienst als Videokonferenz

(28.12.2020)

Warum ein Freiwilligendienst (FSJ) für viele sinnvoll ist, können Lars Allofs (0203/2951-2841; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg ganz genau sagen. Die beiden informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Am 5. Januar 2021 können Interessierte mit Lars Allofs und René Lehmann um 18 Uhr direkt und persönlich darüber reden: Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 


 

Drei evangelische Kirchengemeinden laden zu gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

(23.12.2020)

Auch in den evangelischen Kirchengemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis wird es bis zum geplanten Ende des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort geben. Die drei Gemeinden laden aber alle Menschen zur Feier gemeinsamer Online-Gottesdienste zu Silvester und zu allen Sonntagen bis zum 10. Januar im Internet ein.

Die Kooperation konnte schnell auf die Beine gestellt werden, da Pop-Kantor Daniel Drückes als Kantor bei allen drei Gemeinden angestellt ist und zudem ein weiteres gutes Händchen für Internet und Digitales hat. So wird nun am Sonntag, 27. Dezember 2020 ab 10 Uhr ein Gottesdienst aus der Wanheimerorter Gnadenkirche zu sehen sein, in dem Pfarrerin Almuth Seeger predigt. Zu Silvester, 31. Dezember 2020 gibt es gleich zwei Gottesdienste, einen sogar im Livestream: Direkt übertragen wird ein Gottesdienst um 17 Uhr aus dem Wanheimerorter Gemeindehaus am Vogelsangplatz, in dem Pfarrer Jürgen Muthmann predigt. Um 18 Uhr ist ein Blick in die Wedauer Kirche am See möglich, denn dann ist der Gottesdienst mit Pfarrerin Sara Randow zu sehen. Am Sonntag, 3. Januar 2021 ist ab 10 Uhr ein Online-Gottesdienste aus der Wanheimer Kirche zu sehen, in dem Pfarrer Rolf Seeger predigt. Am 10. Januar hingegen kommt der gemeinsame Online-Gottesdienst der drei Gemeinden um 10 Uhr für die Gemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis ab 10 Uhr aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche; es predigt Pfarrer Björn Hensel.

Die erforderlichen Links sind rechtzeitig zu den jeweiligen Gottesdiensten auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden:  www.wanheimerort.ekir.de, www.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

 

 


 

Ökumenische Bahnhofsmission
Spendenaktion aller Duisburger SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten für die Bahnhofsmission

(23.12.2020)

Die Duisburger SPD-Abgeordneten aus Bund und Land haben kürzlich zu einer stadtweiten Spendensammelaktion für die Bahnhofsmission Duisburg aufgerufen. Neben eigenen Spenden der Abgeordneten waren auch die Duisburgerinnen und Duisburger dazu aufgefordert, die Bahnhofsmission mit ihrer Spende zu unterstützen und den Stadtbewohnern in Not zu helfen.

Am 21. Dezember fand die Übergabe der Sachspenden an Bodo Gräßer aus dem Leitungsteam der Bahnhofsmission Duisburg statt.  Aufgrund des Lockdowns wurde der Kreis der anwesenden auf ein absolutes Minimum begrenzt. Ein erneuter Besuch mit allen maßgeblich Beteiligten und ein intensiver Austausch mit der Einrichtung ist nach der Corona-Pandemie geplant.

Sowohl Schlafsäcke und warme Decken als auch Hygieneartikel bis hin zu Lebensmitteln und Weihnachtssüßigkeiten kamen bei der gemeinsamen Spendensammelaktion der Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas sowie den Landtagsabgeordneten Frank Börner, Rainer Bischoff, Sarah Philipp und Ralf Jäger zusammen.

Die Abgeordneten freuen sich über die zahlreichen Spenden und betonen das außergewöhnlich starke soziale Engagement der Duisburger Bürgerinnen und Bürger: "Es ist schön zu sehen, dass die Duisburgerinnen und Duisburger in so schwierigen Zeiten weiterhin offen und hilfsbereit für Menschen in Not bleiben." Insbesondere die Corona-Pandemie habe die Situation für viele Menschen verschärft und den Bedarf an Unterstützungsleistungen erhöht. "In diesem Winter hängt es daher in besonderer Weise von der Solidarität der Duisburgerinnen und Duisburger ab, den Betroffenen zu Weihnachten eine kleine Entlastung und ein Lächeln zu bescheren."  

Bodo Gräßer bedankte sich für die Spenden und berichtete von den Herausforderungen der Arbeit der Bahnhofsmission während der Corona-Pandemie. Auch die Träger der Bahnhofsmission, die Diakonischen Werke Duisburg und der Caritasverband Duisburg, waren sehr erfreut über den Zusammenhalt in unserer Stadt. Trotz Abstand sind die Duisburgerinnen und Duisburger durch diese Aktion ein Stück näher zusammengerückt.

(Gemeinsame Pressemitteilung aller Duisburger Bundes- und Landtagsabgeordneten vom 21.12.2020)

 


 

Krankenhausseelsorgerinnen überreichen Weihnachtsgrüße an Mitarbeitende, Patienten und Bewohner des Seniorenzentrums

(21.12.2020)

Da es in diesem Jahr weder in der Unfallklinik noch in den Sana Kliniken und dessen Großenbaumer Seniorenzentrum Weihnachtsgottesdienste geben kann, bringen die evangelischen Pfarrerinnen Karin Holdmann und Dorothee König Patientinnen und Patienten und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums den Weihnachtsgruß zu ihnen – natürlich mit dem nötigem Abstand und unter Berücksichtigung aller Pandemie-Regeln.

Zu der Aufmerksamkeit gehört ein ansprechender, Mut machender Brief, der auch von katholischen Kollegen unterschrieben ist. Hinzu kommt eine Anleitung mit allem, was für einen Weihnachtsgottesdienst im kleinen Rahmen nötig ist: Gebete, Lieder, Weihnachtsgeschichte und Weihnachtssegen. Außerdem verschenken die beiden Pfarrerinnen an die Mitarbeitenden kleine Foto-Kalender, die die Überschrift tragen: „Kein Platz auf der Welt, wo ich jetzt lieber wär 2021“. Auf der Rückseite steht ein Gruß der beiden Seelsorgerinnen: „Wir wünschen Ihnen mit unserem Kalender ein gesegnetes Jahr 2021. Möge er Sie dazu anregen, Orte zu entdecken, die Ihnen gut tun. Ihre Krankenhausseelsorge“.

Karin Holdmann und Dorothee König hatten Bedenken wegen des Kalendertitels, denn „Kein Platz auf der Welt, wo ich jetzt lieber wär 2021“ könnte auch bei den Klinikmitarbeitenden und denen im Seniorenzentrum missverstanden werden. „Die Bedenken waren unbegründet“ freut sich Pfarrerin Holdmann, „denn ich  habe diesen Kalender schon an viele Mitarbeitende weitergegeben und niemand hat die von uns befürchtete Bemerkung gemacht: ‚Na, es gibt wohl schönere Orte als hier zu sein.‘ Ausnahmslos alle haben sich über den kleinen Gruß gefreut.“
 


 

In der Weihnachtsfreude verbunden
Gemeinsames Glockenläuten der Duisburg Südgemeinden

(21.12.2020)

Die fünf evangelischen Kirchengemeinden der Region Duisburg Süd wollen mit dem gemeinsamen 15-minütigen Läuten der Glocken ihrer Kirchen an Heiligabend um 19 Uhr Weihnachten einläuten und mit allen ihre Botschaft teilen, dass Gott Mensch geworden ist für alle Menschen. Während des Glockenläutens sind die Menschen in den Stadtteilen eingeladen zum Innehalten, zum stillen Gebet auch für die von Corona Betroffenen und nach dem Glockenläuten gemeinsam, aber auf Abstand von ihren Fenstern, Balkonen oder Terrassen aus das Lied „O du fröhliche“ anzustimmen. Damit möchten die evangelischen Kirchengemeinden (Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, Großenbaum-Rahm, Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort) deutlich machen: Auch wenn die Menschen zu dieser Zeit nicht in den Kirchen zusammen sein können, so sind sie doch alle in der Weihnachtsfreude verbunden.

 


 

Online-Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

(21.12.2020)

Wegen des neuen Lockdowns kann auch der in Duisburg geplante Weihnachtsgottesdienst der Gehörlosengemeinden nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat ein Team um Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen einen Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auch über die Internetseite www.kirche-duisburg.de und auf Youtube direkt hier.

Pfarrer Volker Emler betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 


 

Laserwand mit guten Wünschen

(19.12.2020) 

Mit den Worten „Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung“ kommentierte Pfarrerin Sarah Süselbeck in den Sozialen Medien den Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich alle Gottesdienste vor Ort während des Lockdown ausfallen zu lassen. Weihnachten finden aber statt – und damit auch alle wissen, dass das auch in Duisburg Obermeiderich so ist, war ein Team der Gemeinde sehr fix: Schnell haben sie ein bewegtes Grafikvideo gebaut, das nun auf 37 Quadratmetern auf einer Riesenlaserwand an der Emmericher Str. 246 ganz weit strahlt. Die Botschaft ist: „Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

 


 

Alle 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg bringen das Weihnachtswunder über andere Wege nahe

(18.12.2020)

Jedes der gewählten Leitungsgremien aller 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat beschlossen, alle Gottesdienste vor Ort bis zum 10. Januar ausfallen zu lassen und sich über andere Wege an die Menschen zu wenden. „Dass Gottesdienste ausfallen müssen, kann kein Grund zur Freude sein, aber dennoch bin ich froh darüber, dass die Presbyterien in dieser schwierigen Frage einheitlich entschieden haben“ kommentiert Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, diesen einmaligen Vorgang.  

Dr. Urban weiß als ehemaliger Gemeindepfarrer, was es für ein Presbyterium und die vielen engagierten Mitwirkenden bedeuten muss, die gut ausgearbeiteten Pläne zu den Weihnachtsgottesdienste in Kirchen und unter freiem Himmel nun wieder über Bord werfen zu müssen. „Das waren wirklich schmerzhafte Entscheidungen, wie mir berichtet wurde, das hat sich kein Gremium leicht gemacht“. Dr. Urban, der sein Amt als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erst am 1. Dezember 2020 angetreten hat, fügt hinzu: „Ebenso froh bin ich zu sehen, dass unsere Gemeinden den Menschen mit Onlinegottesdiensten, Verteilpredigten und über andere Wege das Weihnachtswunder und die Hoffnung auf die Zukunft nahe bringen werden.“

Für die Presbyterien aller Gemeinden war der Anlass für die Beratungen die Frage: „Was wird angesichts der aktuellen extrem hohen Infektionszahlen aus den Gottesdiensten?“ Diese wurde schon am 14.12.2020 im Pfarrkonvent, zu dem monatlich die Pfarrerinnen und Pfarrer zum Informationsaustausch zusammenkommen angeregt diskutiert. Ergebnis einer adhoc-Umfrage im Pfarrkonvent war, dass eine überwältigende Mehrheit der Ansicht war, dass bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienste mehr gefeiert werden sollten. Der Krisenstab des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hatte sich dieses Stimmungsbild zu eigen gemacht und bat die Leitungsgremien der 15 Gemeinden die Frage nach den Gottesdiensten zu beraten und zu entscheiden. Was nun alle Gemeinden im Detail planen, ist über die Internetseite des Kirchenkreises www.kirche-duisburg.de zu erfahren. Dort gibt es auch die Links zu allen Gemeindeseiten.

 


 

Ökumenische Bahnhofsmission Duisburg darf auch im Lockdown weitermachen  
Weihnachtpäckchen mit Lebensmittelgutscheinen müssen dezentral verteilt werden

(18.12.2020)

Die Bahnhofsmission Duisburg bleibt auch im Lockdown weiterhin geöffnet und darf ihr Angebot unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln fortführen, da es gerade in den nächsten Tagen und Wochen des Lockdowns wichtig ist, dass hilfesuchende Menschen eine Anlaufstelle haben. Neben den üblichen Gesprächsangeboten und Reisehilfen, besteht täglich die Möglichkeit sich mit einem Lunchbeutel zu versorgen. Wegen der strengen Regeln gegen die Ausbreitung der Pandemie muss die geplante Ausgabe der Weihnachtspäckchen an Heiligabend aber verschoben werden: Die Gefahr, dass zu viele Menschen zusammenkommen, ist an diesem Tag zu groß. Geplant wird, die Ausgabe zeitnah an anderen Tagen stattfinden zu lassen. Bis auf den 1. Weihnachtstag und Neujahr hat die Bahnhofsmission jeden Tag geöffnet. Aktuelle Öffnungszeiten können unter der folgenden Telefonnummer erfragt werden: 0203 / 33 39 67.

Weitere Informationen: Seit Jahren bringen Menschen in der Adventszeit Kaffee, Hygieneartikel, Süßes und andere Spenden zur Ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, die die Mitarbeitenden zu Heiligabend in Weihnachtspäckchen aufgeteilt an Besucher verteilen. Wegen der Pandemie gibt es in diesem Jahr Lunchbeutel mit kleinen Lebensmittelgutscheinen, für deren Finanzierung die Bahnhofsmission um Geldspenden gebeten hatte. In die Lunchbeutel kommen belegte Brötchen, Kuchen, manchmal gibt es ein Brot oder Obst dazu. Dazu gibt es ein Becher Kaffee oder Tee, alles zu mitnehmen. Diese werden jeden Tag verteilt. In die Weihnachtspäckchen, die nun später und einzeln verteilt werden, kommt ein Lunchbeutel mit zusätzlichen Überraschungen. Dazu gehört auch jeweils ein Lebensmittelgutschein in einer Höhe von mindestens fünf Euro, den die Menschen bei einem der Discounter der Stadt einlösen können.

 


 

Keine Präsenzgottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum Ende des Lockdown 

(18.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck hatten Engagierte viel Kraft und Liebe in die Vorbereitung zu gleich vier Heiligabendgottesdiensten gesteckt. Umso schwerer ist es den Mitgliedern des Presbyteriums der Gemeinde so kurz vor Weihnachten gefallen, angesichts des akuten Pandemiegeschehens dennoch alle Präsenzgottedienste bis zum geplanten Ende des Lockdowns ausfallen zu lassen. So mussten für Heiligabend nicht nur die zwei Gottesdiensten in der Beecker Kirche abgesagt werden, auch der am Ruhrorter Neumarkt geplante Gottesdienst unter freiem Himmel und der neben der Markuskirche am Ostacker fallen aus. Die Menschen, die sich bereits für die Gottesdienste in der Beecker Kirche angemeldet hatten, werden direkt benachrichtigt. Sobald Informationen zu weiteren Planungen vorliegen, werden diese auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht: unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Viele Lichtblicke in Wanheim trotz Lockdown  

(18.12.2020)

Alle Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim erhalten in den nächsten Tagen einen Brief, in dem Pfarrer Rolf Seeger in berührenden Worten erklärt, warum und wie schwer es dem Presbyteriums der Gemeinde gefallen ist, die Gottesdienste in der Kirche bis zum Ende des Lockdown ausfallen zu lassen. Zugleich spricht er von tröstenden Lichtblicken, zu denen auch Online-Gottesdienste gehören.

Das Presbyterium hatte sich diese gravierende Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Motivation, die Gottesdienste ausfallen zu lassen, wird auch in dem Brief an die Gemeindemitglieder aufgeführt: „Der Schutz des Lebens, die Eindämmung der Pandemie in einer gemeinsamen Kraftanstrengung und die Solidarität mit allen, die sich für die Infizierten einsetzen, waren für die Entscheidung ausschlaggebend. Dafür bitten wir Sie um Verständnis und setzen darauf.“

Den Menschen, die sich zu den Heiligabendgottesdiensten angemeldet hatten – alle drei waren fast ausgebucht – soll der Brief persönlich zur Haustür gebracht werden. Als die Mitwirkenden der Heiligabendgottesdienste die Nachricht erhielten waren viele enttäuscht. Für Pfarrer Seeger war es aber tröstlich zu hören, wie gerne die Kinder, die Jugendlichen und Erwachsenen bei den verschiedenen Gottesdiensten mitgemacht hätten. „Das zu spüren, verbindet und macht zuversichtlich und Lust auf Weihnachten 2021“ bemerkt der Gemeindepfarrer. Er und das gesamt Presbyterium laden die Gemeinde ein, an Heiligabend eine Kerze als Zeichen der Verbundenheit anzuzünden und mit dem „Weihnachtsgottesdienst zu Hause“, einem Vier-Seiter, den alle Gemeindemitglieder erhalten haben, die Weihnachtsgeschichte zu lesen, ein Gebet zu sprechen und so zu Hause selbst einen kleinen Gottesdienst zu feiern. 

Eingeladen sind alle Wanheimerinnen und Wanheimer zudem auf YouTube einen Heiligabendgottesdienst  zu erleben. Dieser wurde zusammen mit der Gemeinde Wanheimerort aufgenommen und der Link dazu ist am 24. Dezember 2020 auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu finden.

Die drei Gemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis haben für die Zeit nach Weihnachten eine Kooperation beschlossen: An den Sonntagen des Lockdowns gibt es jeweils einen Online- Gottesdienst für die Mitglieder aller drei Gemeinden. am 27. Dezember mit Pfarrerin Almuth Seeger, am 31. Dezember mit Pfarrer Jürgen Muthmann (beide aus der Gemeinde Wanheimerort), am 3. Januar 2021 mit Pfarrer Rolf Seeger (Gemeinde Wanheim) und am 10. Januar mit Pfarrer Björn Hensel (evangelische Kirchengemeinde Trinitatis). Die Videos sind auf den Webseiten der drei Gemeinden zu finden.

 


 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg legt Lockdown-Plan vor

(18.12.2020)

Bereits am 15. Dezember hatte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in einem Eilbeschluss festgelegt, dass die Türen der Salvatorkirche und der Lutherkirche Duissern für Gottesdienste nicht geöffnet werden können, denn an dem Tag schon sollten die Anmeldungen vor Ort für die insgesamt neun Gottesdienste in den beiden Kirchen an Heiligabend beginnen.

Auch im Mittelpunkt einer weiteren Sitzung des Leitungsgremiums schwang das Bedauern mit, alle die enttäuschen zu müssen, die mit so viel Liebe vor Ort für den Heiligabend und die Weihnachtstage geplant hatten. Es mussten aber auch jetzt zusätzliche Beschlüsse gefasst werden. 

So fallen ab sofort und bis zum derzeit geplanten Ende des Lockdown, 10. Januar 2021 alle Gottesdienste und Andachten vor Ort aus. Dazu zählen nicht nur die Gottesdienste und Andachten in den Kirchen der Gemeinde, sondern auch die geplanten LKW-Gottesdienste unter freiem Himmel. 

Die Mitglieder des Presbyteriums haben aber einen Plan ausgearbeitet, wie das Gemeindeleben zu Weihnachten und der Zeit des Lockdowns für die Menschen in den der Innenstadt, Neuenkamp, Kaßlerfeld und Duissern aussehen wird. 

Dafür gibt es in der Gemeinde ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten und Andachten, die im Internet auf zwei verschiedenen Youtube-Kanälen zu verfolgen sind. Das vielfältige Angebot an Gottesdiensten, die im Internet zu verfolgen sind, sieht wie folgt aus: So wird am 4. Advent, 20.12.2020 um 11 Uhr ein Gottesdienst aus der Lutherkirche Duissern live auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ übertragen.

Aus der Salvatorkirche werden am Heiligen Abend folgende Gottesdienste im Internet zu sehen sein, die alle auf dem You tube Kanal „evangelisch in duisburg“ gesendet werden: Um 12 Uhr gibt es aus der Salvatorkirche „Luzie-Lotta feiert Weihnachten“, einen Gottesdienst für die Kleinsten.

Auf dem gleichen Kanal ist um 16 Uhr der Familiengottesdienst mit dem „anderen“ Krippenspiel aus der Salvatorkirche zu sehen und um 18 Uhr auf dem gleichen Youtube-Kanal die Christvesper, ein Gottesdienst des Kirchenkreises.

In der Duisserner Lutherkirche wird an Heiligabend um 16 Uhr der Familiengottesdienst, um 18 Uhr die Christvesper und um 23 Uhr die Christmette übertragen, diese drei Gottesdienste sind  auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu sehen.

Auch alle weiteren Gottesdienste nach Heiligabend werden aus der Duisserner Lutherkirche übertragen, auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Das betrifft den Gottesdienst am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember für die Kirchengemeinden Alt-Duisburg, Neudorf-West, Neudorf-Ost und Hochfeld um 10 Uhr,  den Gottesdienst am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, Beginn 11 Uhr, den Gottesdienst am Sonntag, 27. Dezember, Beginn 10 Uhr.

Auch der letzte Gottesdienst des Jahres, am Silvesterabend, 31. Dezember erfolgt als online Gottesdienst aus der Lutherkirche auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“, Beginn 18 Uhr.

Die Gottesdienste der Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg an den Sonntagen 03. Januar und 10. Januar entfallen ganz, auch als online-Gottesdienst, zugunsten werktäglicher online Andachten. Von Montag, 04. Januar bis zum Samstag, 16. Januar werden auf dem Youtube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ an jedem Werktag live aus der Lutherkirche die Kurzandachten „5nach5“ gehalten, Beginn immer um 17.05 Uhr.

Alle gemeindlichen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise sind während des Lockdown eingestellt.

Die Salvatorkirche wird zum stillen Gebet geöffnet bleiben. Das Presbyterium teilt diesbezüglich mit, dass die in den vergangenen Monaten gemachten Erfahrungen mit der geöffneten Salvatorkirche als Stadtkirche von Duisburg durchweg positiv waren. Daher ist die Salvatorkirche dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Und zwar nur zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die aktuellen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen und die geltenden Abstandsregelungen zu beachten. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen.

Details zu diesen Informationen und zu weiteren Maßnahmen in der Gemeinde sind auf der Internetseite der Gemeinde www.ekadu.de nachzulesen. Auskunft erteilt auch Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 330490).

 


 

Keine Gottesdienste im Gemeindezentrum Wildstraße im Lockdown

(17.12.2020)

Drei Gottesdienste waren für Heiligabend im Gemeindezentrum Wildstr. 31 geplant, doch aufgrund der sich verschärfenden Pandemie hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost in einem Eilbeschluss festgelegt, diese sowie alle weiteren Präsenzgottesdienste in der Gemeinde bis zum 10. Januar 20201 abzusagen. Christinnen und Christen, die sich für diese Gottesdienste schon angemeldet hatten, wird die Gemeinde benachrichtigen. Zudem berät und prüft schon ein Ausschuss, wie die gottesdienstliche Arbeit  mit anderen Wegen in der Kürze der Zeit gestaltet und umgesetzt werden kann. Aktuelle Informationen gibt es dann auf der Gemeindeseite unter www.neudorf-ost.de. 

 

 


 

Keine Gottesdienste in der Hamborner Friedenskirche bis zum Ende des Lockdown  

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn hat in einer Sondersitzung beschlossen, in der Zeit vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 auf die Feier von Präsenzgottesdiensten zu verzichten. Den Mitgliedern des Leitungsgremiums sei diese Entscheidung nicht leicht gefallen, doch „in der schwierigsten Zeit der Pandemie geht es uns gemeinsam mit vielen anderen evangelischen Kirchengemeinden in Duisburg darum, das Prinzip der maximalen Kontaktvermeidung, das auch Wissenschaft und Politik fordern, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.“ Deshalb gehe es gegenwärtig nicht nur um gute Hygienekonzepte, die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus erschweren, sondern vor allem um maximale Kontaktvermeidung und Solidarität, heißt es weiter in der Mitteilung der Gemeinde. Diejenigen, die sich bereits für einen Gottesdienst angemeldet haben, werden zeitnah kontaktiert und über diese Entscheidung informiert. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. 

 


 

Vorerst keine Gottesdienste in den evangelischen Kirchen in Buchholz und Wedau  

(17.12.2020)

Bei der Frage im Hintergrund, wie ein Heiligabend ohne Gottesdienst sein kann, ist den Mitgliedern des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die verantwortungsvolle Entscheidung besonders schwer gefallen, alle Gottesdienste vor Ort bis zum Ende des Lockdowns abzusagen.

Wie das Presbyterium den Beschluss begründet, ist auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de nachzulesen: Obwohl schon so viele Menschen so viel Energie in die Vorbereitungen der Gottesdienste zu Weihnachten gesteckt hatten, waren die aktuelle Entwicklungen Grund zur getroffenen Entscheidung: „Mit der verschärften Phase des Lockdowns lautet das oberste Gebot der Stunde absolute Kontaktreduzierung.“  

Die Verbindung zu den Menschen in den Gemeindebezirken Buchholz, Wedau und Bissingheim gerade in der Weihnachtszeit will die Gemeinde unter anderem durch Videobotschaften, Andachten, Texte zum Lesen und Vorlesen sowie kleine Liturgien für die Feier zu Hause aufrecht erhalten. Diese werden von Engagierten der Kirchengemeinde sowie den Pfarrerinnen und Pfarrer vorbereitet und sollen pünktlich zum Fest bald auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de zu finden sein. Auf diese Weise wünschen sie alle den Menschen „trotz aller schweren Einschränkungen eine gesegnete Weihnachtszeit!“ Die Mitteilung der Gemeinde schließt mit den Worten: „Denn das Wichtigste bleibt in diesen Tagen: Bleiben Sie bitte gesund!“

 


 

Evangelische Gemeinde Großenbaum-Rahm ist trotz Lockdown auch zu Weihnachten bei den Menschen präsent 

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum Rahm hat in seiner Sondersitzung am 16. Dezember beschlossen, für die Zeit des Lockdowns vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen. Die Gemeinde wendet sich dennoch in vielfacher Form an die Menschen: An Heiligabend lädt sie zu einem digitalen Gottesdienst über die Internetseite www.ekgr.de ein. Diese Seite ist außerdem mit zahlreichen kleinen Angeboten gefüllt. Vor Ort die die Gemeinde durch die flächendeckend verteilten Hausandachten für Erwachsene und Familien präsent. Die Versöhnungskirche bleibt geschlossen, es wird jedoch möglich sein, ganztägig Friedenslichter und Segensworte, die vor dem Gotteshaus zu finden sind, mitzunehmen.

 


Auch ohne Präsenzgottesdienste ganz nah bei den Menschen 

(17.12.2020)

Gottesdienste vor Ort wird es bis zum Ende des Lockdowns auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht geben. Dennoch wird die Gemeinde auch im Alltag und an den Feiertagen für die Menschen da sein.

Die Mitglieder des Presybteriums der Gemeinde waren sich in der Sondersitzung vom 15. Dezember 2020 einig, dass die für die geplanten Gottesdienste entwickelten Schutzkonzepte sehr gut sind. „Aber jetzt sind wir im harten Lockdown – und die Kontaktvermeidung ist die sicherste Möglichkeit, unsere Gesundheit zu schützen“ heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Diese Überlegung war auch der Grund für die Entscheidung zunächst bis zum 10. Januar 2021 keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. „Wir sind so solidarisch an der Seite aller anderen Teile unserer Gesellschaft, die dies auch tun müssen. Diese Entscheidung fällt uns bitter schwer, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt notwendig“ heißt es weiter in der Mitteilung.

Im Alltag und an den Feiertagen wollen alle Engagierte der Gemeinde für die Menschen da sein. Dafür wird das Angebot der digitalen Gottesdienste weiter ausgebaut. Zusätzlich zu dem Familiengottesdienst wird es einen weiteren Gottesdienst für Erwachsene geben, den die Gemeinde an Heiligabend im Internet zur Verfügung stellt. Die entsprechenden Links gibt es auf der Gemeindeseite https://evaufdu.de. Zudem gibt es noch mehr Lesepredigten, die an den Standorten der Gemeinde draußen ausliegen. Zudem hat die Gemeinde bereits alle evangelischen Haushalte schon mit der Möglichkeit einer Hausandacht in der erhaltenen Weihnachtbeilage ermutigt, selbst aktiv zu sein.

Die Gemeinde öffnet zudem die beiden Kirchen in Ungelsheim und Huckingen: Am vierten Advent von 9 bis 13 Uhr, an Heiligabend von 14 bis 17 und 22 bis 24 Uhr und am ersten Weihnachtstag von 10 bis 12 Uhr. Zu diesen Zeiten ist Gelegenheit, zur Krippe zu kommen und auf Wunsch das Friedenslicht aus Bethlehem und den Weihnachtssegen zu empfangen. Beim Betreten der Kirchen werden kostenfrei FFP2 Masken zur Verfügung gestellt. Ein längerer Aufenthalt in der Kirche ist allerdings nicht möglich, um auch anderen die Gelegenheit zu geben, den Weg zur Krippe zu gehen.

 


 

Weihnachten kommt in Marxoh und Obermarxloh nachhause

(17.12.2020)

Wie auch die Presbyterien anderen evangelischen Gemeinden hat auch das Leitungsgremium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh nach ausgiebiger Diskussion und Beratung beschlossen, auf die Feier von Präsenzgottesdiensten und -Andachten bis zum Ende des Lockdown zu verzichten. Ein wenig Weihnachtsfreude will die Gemeinde den Menschen aber auf zwei Wegen nachhause bringen. Über das Internet kommt am Heiligen Abend die Gemeinde mit einem Gottesdienst, der für alle Generationen geeignet ist, zu den Menschen. Der entsprechende Link ist vorher auf der Internetseite www.bonhoeffer-gemeinde.org zu finden. Außerdem kommt im Rahmen einer groß angelegten Verteilaktion zu allen Gemeindegliedern eine Weihnachtstüte mit einem weihnachtlichen Impuls, einer Kerze und einem Aufsteller kostenfrei und kontaktlos in den Tagen vor Heiligabend direkt zur Haustür. 

 


 

Weihnachtsfreude in Neumühl soll aber über andere Wege zu den Menschen kommen

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat beschlossen, in der Zeit des Lockdown keine Gottesdienste vor Ort zu feiern. Ein wenig Weihnachtsfreude soll aber über andere Wege zu den Menschen kommen.

Die Entscheidung sei mit Schmerz und ebenso großem Verantwortungsbewusstsein getroffen worden, teilt die Gemeinde mit. Sich nach der langen Zeit der akribischen Vorbereitung der gut und sicher geplanten Begegnungen in der Neumühler Gnadenkirche in der Weihnachtszeit doch dagegen zu entscheiden, sei zugleich eine Entscheidung für das Wohl der Gemeindeglieder und der Menschen im Stadtteil. „Diese Entscheidung ist unser Beitrag dazu, die Notwendigkeit der maximalen Kontaktvermeidung zu unterstützen“ schreibt Pfarrerin Anja Buchmüller Brand in einer Stellungnahme der Gemeinde und führt weiter aus. „Wir zeigen uns damit solidarisch, mit allen, die schon längst durch Schließungen und Verzicht zum Schutz unserer Gesundheit beitragen.“

Das Weihnachtsfest soll trotzdem über die Gemeinde zu den Menschen kommen. Dafür gibt es auf der Homepage der Gemeinde (www.ekir.de/neumuehl) eine weihnachtliche Hör-Andacht am Heiligen Abend und eine Anleitung für eine eigene gottesdienstliche Feier zuhause, die beide am 24. Dezember dort verfügbar sind.

Diese Anleitung zum Hausgottesdienste gibt es auch zum Mitnehmen, und zwar wettergeschützte am Baum auf dem Vorplatz der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz. Als Zeichen der Verbundenheit wird die evangelische Kirchengemeinde Neumühl zusammen mit der katholischen Nachbargemeinde Herz Jesu an Heiligabend um 18 Uhr die Glocken ihrer Kirchen läuten.

 

 


 

Weihnachten wird auch in der evangelischen Gemeinde Neudorf-West ganz anders gefeiert

(17.12.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West hat in einer Sondersitzung beschlossen auf Präsenzgottesdienste während des Lockdowns zu verzichten. Ausschlaggebend bei der Entscheidung war für die Mitglieder des Leitungsgremiums der Schutz der Menschen im Stadtteil, der höchste Priorität habe. Advent und Weihnachten will die Gemeinde mit allen Menschen trotzdem feiern, nur anders: Ab dem 4. Advent, 20.Dezember 2020 gibt es auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ verschiedene weihnachtliche Impulse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Familienzentrum, Jugendzentrum und Kirchenmusik der Gemeinde haben dafür verschiedene Beiträge vorbereitet, die überraschen sollen. Für Weihnachten bereiten Engagierte der Gemeinde ganz andere Überraschungen vor: Schon ab Montag, 21. Dezember 2020 ist im Eingangsbereich des Gemeindezentrums, Gustav-Adolf-Str. 65, eine Wäscheleine gespannt, an der Tüten zum Mitnehmen hängen. Darin ist „ein bisschen Weihnachten“ verpackt, das so zu den Menschen im Stadtteil diesmal nachhause kommt. Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

 


 

Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung
Weihnachten in Obermeiderich

(16.12.2020)

„Es tut weh, aber es ist die richtige Entscheidung“ kommentiert Pfarrerin Sarah Süselbeck in den Sozialen Medien den Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich alle Gottesdienste vor Ort bis einschließlich zum 10. Januar 2021 ausfallen zu lassen.

„Natürlich findet Weihnachten statt - auch wenn wir nicht gemeinsam in der Kirche feiern können“ schreibt die Pfarrerin, die auch Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde ist weiter. So plant ein Team bereits mehrere Internetgottesdienste. Fest steht schon jetzt, dass es an Heiligabend, 24. Dezember 2020 um 15 Uhr einen Weihnachtsgottesdienst auf www.obermeiderich.de zu sehen ist. So solle es auch am 31. Dezember 2020 sein. Ein Weihnachtsgruß ist außerdem im Stadtteil schon unterwegs: Dazu haben engagierte Frauen der Gemeinde in den letzten Wochen 3.000 Teelichtüberraschungen hergestellt. Alle Haushalte in Obermeiderich, die in diesen Tagen ihren gewohnten Gemeindebrief erhalten, bekommen mit ihm ein kleines Tütchen, in dem ein Teelicht enthalten ist. Wenn dieses angezündet wird, kommt nach etwa zwei Stunden auf dem Boden des Lichtes ein weihnachtlicher Spruch zum Vorschein. Wie der lautet, wird natürlich nicht verraten. Außerdem gibt es am Gemeindezentrum an der Emilstraße für alle Interessierten eine Weihnachtsausgabe der „Predigt zum Mitnehmen“.

 


 

Weihnachten fällt auch in Wanheimerort nicht aus

(16.12.2020)

Die Gottesdienste an Heiligabend oder am zweiten Weihnachtsfeiertag, die die evangelische Gemeinde Wanheimerort im Leichtathletikstadion oder in der Gnadenkirche, feiern wollte, können nicht stattfinden. Das Presbyterium der Gemeinde hat entschieden, dass bis zum 10. Januar 2021 keine Vor-Ort-Gottesdienste mehr stattfinden werden.

Die Gemeinde möchte mit dieser Entscheidung „dem allgemeinen Bestreben nach Eindämmung des Infektionsrisikos folgen und unseren Teil dazu beitragen. Zwar haben wir all unsere Gottesdienste mit strengen und sehr guten Hygienekonzepten geplant, dennoch halten wir eine Absage in diesen Zeiten und vor dem Hintergrund der leider immer noch steigenden Infektionszahlen für vernünftig und sinnvoll. Wir sehen diesen Beschluss als solidarisches Handeln mit der Bürger*innengesellschaft und den anderen Gemeinden im Kirchenkreis und den damit verbundenen Bemühungen, die Zahl der Kontakte der Menschen untereinander zu reduzieren, um die Corona- Pandemie einzudämmen.“

Aber: „Weihnachten fällt deshalb nicht aus! Es ist nur in diesem Jahr etwas anders als wir es kennen“ heißt es weiter in einer Mitteilung der Gemeinde. Diese arbeitet derzeit an Gottesdiensten, die sie als Videoaufzeichnungen ins Internet stellen wird. Auch live gestreamte Angebote werden zurzeit geplant. „Auf jeden Fall werden Sie von uns zu Weihnachten hören und sehen“ verspricht die Gemeinde und weist auf den „Weihnachtsgottesdienst zu Hause“ hin, der auf der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden kann. Es handelt sich um einen Gottesdienst, den Familien bequem zu Hause feiern können. Pfarrer Jürgen Muthmann hat den Gottesdienst gestaltet und Kantor Daniel Drückes hat dafür die Musikstücke eingespielt, die ebenfalls auf der Internetseite zum Download zur Verfügung stehen. Auch das Andachtsformat #eckwort wird es (außer an Heiligabend) jeden Donnerstag ab 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal „„Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ weiterhin geben.

  


 

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich lädt zu Online-Gottesdiensten ein

(16.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich wird Weihnachten noch mehr online gefeiert. Dies, wie auch für die Zeit vom 16. Dezember bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen, hat das Presbyterium der Gemeinde in einer Sitzung am 15. Dezember beschlossen. Bereits der Gottesdienst am 4. Advent, 20. Dezember 2020 soll live im Netz übertragen werden. Ebenso wird der Gottesdienst an Heiligabend, 24 Dezember 2020 als Livestream um 16 Uhr im Netz zu sehen sein. Bereits ab 15 Uhr gibt es einen aufgezeichneten Kita-Gottesdienst und ebenso ab 15 Uhr den sonst an Heiligabend in der Nach gefeierten musikalischen Jugendgottesdienst. Ab Mittwoch, 23. Dezember gibt es einen „Heiligabendgottesdienst to go“ an der Kirche zum Mitnehmen. Darin enthalten ist das gedruckte Programm des Livestream Gottesdienstes vom Heiligabend um 16 Uhr mit der Weihnachtsgeschichte, den Texten und den Liedern zum Mitsingen an den Monitoren zuhause. Alle Links und Weiterleitungen sowie mehr Infos sind auf der Internetseite der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 


 

Weihnachten in der evangelischen Gemeinde Hochfeld

(16.12.2020)

Alle Mitglieder der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld erhalten in den nächsten Tagen einen Brief. Darin begründet das Presbyterium, dass der Schutz der Gesundheit ausschlaggebend für die dennoch schwere Entscheidung war, ab sofort und bis zum Ende des Lockdown keine Gottesdienste vor Ort in der Gemeinde und in der Pauluskirche zu feiern.

„Aber wir verzichten nicht auf Weihnachten, das kann uns auch keine Pandemie nehmen“ heißt es weiter in dem Brief und: „Dass unser Heiland kommt, der Erlöser in der Welt ist, das bleibt besonders in der aktuellen Krise wahr, sein Kommen war still, ärmlich und klein. Nun werden wir ein besinnliches Weihnachten feiern und möglichst zu Hause bleiben.“ Diejenigen Familien, die sich bereits für die geplanten Weihnachtsgottesdienste angemeldet haben, werden direkt benachrichtigt. Die Gemeinde hat außerdem die Läute-Ordnung der Hochfelder Pauluskirche kurzfristig ergänzt: Bis zum Ende des Lockdown, voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021 wird vom Turm der Pauluskirche täglich um 15 Uhr ein Vollgeläut zu hören sein: Im Gedenken an die, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und allen, die unter ihren Folgen leiden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 


 

Bringdienst für Weihnachts-Wunder-Tüten

(16.12.2020)

Damit Menschen Heiligabend auch zuhause feiern können, haben Engagierte der Evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg Weihnachts-Wunder-Tüten gepackt, die alles Notwendige beinhalten und sich gleichermaßen für Familien, Kinder, Einzelne, Erwachsene und Senioren eignen. Wegen des Lockdowns müssen die Überraschungen nicht abgeholt werden, die Bestellung wird zur vereinbarten Zeit bis zur Tür geliefert.

Pfarrer Stefan Korn, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, darf wie auch alle anderen Eingeweihten und fleißigen Helferinnen und Helfer, die beim Packen der Tüten mitarbeiten, nicht verraten, was in die Tüte kommt. „Nur so viel, um Ihre Neugier zu wecken: etwas Grünes, etwas Leuchtendes, etwas Fröhliches, etwas Besinnliches, etwas Kreatives und: ein Liederheft mit den sechs schönsten kirchlichen Weihnachtsliedern!“ Das Besondere daran ist: Auf der Internetplattform „you tube“ kann man auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu jedem Lied des Heftes einen Musik-Clip aufrufen, auf dem die jeweilige Melodie aufgenommen wurde. So können alle zuhause ihre Lieblingslieder mitsingen. Die Weihnachts-Wunder-Tüte eigne sich auch gut zum Verschenken, sagt Pfarrer Stefan Korn, „an Freunde, Nachbarn, Kranke und Einsame.“ Die Kosten pro Tüte liegen bei fünf Euro; von jeder verkauften Tüte geht ein Euro an den Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. - soziale und medizinische Hilfe für obdachlose Menschen“. Die Anzahl der Weihnachts-Wunder-Tüten ist begrenzt. Bestellt werden können sie bei Pfarrer Stefan Korn (Tel: 0203 / 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Mit ihm kann auch vereinbart werden, zu welcher Uhrzeit zwischen dem 21. und 23. Dezember die Tüten zur Haustür gebracht und auf Abstand überreicht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

 

 


 

Neue Berührungspunkte im Netz
Geschichten, die berühren, trösten und ermutigen

(15.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West lädt seit Beginn der Pandemie mit den „Berührungspunkten“ zu Begegnungen mit Menschen im Internet ein. Sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies in der 18. Ausgabe Pfarrer i.R. Friedrich Brand aus Wanheim. Er berichtet von seinen Eindrücken von einer Reise in eine weit im Osten liegende evangelische Kirchengemeinde und lenkt dabei einen ganz eigenen Blick auf den Advent in Zeiten der Pandemie: Diese Zeit ist, sei wie jede es sein sollte - eine Zeit der Hoffnung, wo der Einspruch gegen Begrenzung und Verzagen Mut weckt. „Dieses Trotzdem ist eine starke Ressource, aus der wir Christen Kraft und Zuversicht schöpfen“ sagt Pfarrer Brand.

In den vorigen Andachten erzählten u.a. Ingeburg Stoican von ihrem Großvater, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt, Pfarrer Nadolny von einem befreundeten Baum, Kirchenmusiker Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen eines neuen Songs und Pfarrerin Krüger berichtete von einem Erlebnis auf ihrer Wanderung des Jakobswegs. Zu hören sind alle Berührungspunkte auf dem Youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“.

Die Idee zu den Berührungspunkte hatte Pfarrerin Stephanie Krüger im April 2020: „Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sie sich am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Wer jetzt selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 


 

Gemeinden beraten über Absage der Präsenzgottesdienste

(15.12.2020)

Im Pfarrkonvent treffen sich monatlich die Pfarrerinnen und Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg zum Informationsaustausch. Beim gestrigen Pfarrkonvent, der wie auch die anderen seit April als Videokonferenz stattfand, kamen über 50 Personen zusammen und es ging nur um ein Thema: Was wird angesichts der aktuellen extrem hohen Infektionszahlen aus den Gottesdiensten? Ergebnis einer adhoc-Umfrage: Eine überwältigende Mehrheit war der Ansicht, dass bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienste mehr gefeiert werden sollten.

Der Krisenstab des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg hat sich dieses Stimmungsbild zu eigen gemacht und legt es nun den Leitungsgremien der 15 Gemeinden zur Entscheidung vor. Sie sind für Gottesdienste vor Ort verantwortlich. Mit den Beschlüssen ist bis zum Ende dieser Woche zu rechnen.   

Superintendent Dr. Christoph Urban und seine Pfarrkolleginnen und -kollegen betonten mehrfach, dass es nicht darum gehe, die bewährten Schutzkonzepte, die alle Gemeinden schon vor Monaten erstellt hatten, infrage zu stellen. Vielmehr wurde deutlich, dass jetzt, in der schwierigsten Zeit der Pandemie, auch für die evangelische Kirche in Duisburg Priorität habe, das Prinzip der maximalen Kontaktvermeidung, das Wissenschaft und Politik fordern, zu unterstützen. Dies gebiete auch die Solidarität mit Menschen und gesellschaftlichen Gruppen, die während des Lockdowns gravierende Einschränkungen erfahren. Dass Weihnachten deshalb in diesem Jahr ganz anders werden würde, war vorher allen schon klar. Nun gelte es, den Menschen mit Onlinegottesdiensten, Verteilpredigten und über andere Wege das Weihnachtswunder und Hoffnung auf die Zukunft nahe zu bringen. 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(15.12.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. Dezember 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

 


 

Evangelische Beratungsstelle Duisburg / Moers berät online oder per Telefon

(14.12.2020)

Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet während des Corona-Pandemie bedingten Lockdowns in den beiden Standorten Beratung per Telefon und Video an. Die Anmeldungen erfolgen telefonisch zu den regulären Anmeldezeiten (montags bis mittwochs 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr und freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr unter den Nummern 0203 990690 (Duisburg Hamborn) und 02841 9982600 (Moers). Die tägliche offene Sprechstunde, die zusätzlich angeboten wurde, entfällt. Die offenen Sprechstunden  in den Familienzentren,   telefonisch und per Video, werden zu den regulär vereinbarten Zeiten per Telefon und Video angeboten. Infos zur Beratungsstelle gibt es auch im Netz unter www.ev-beratung.de.

 


 

Letzte Adventsvesper in der Salvatorkirche abgesagt

(14.12.2020)

Die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg lud an drei Adventssonntagen zu einer Vesper in die Salvatorkirche ein. Die für den 4. Advent, 20.12.2020 geplante Vesper wurde gerade abgesagt (14.12.2020, 9.45 Uhr). In den besinnlichen Andachten wurde eine adventliche Bibelstelle gelesen und zum Abschluss ein Segen gesprochen. Es erklang zudem festliche, teils vorweihnachtliche Musik - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Am Ende jeder Adventsvesper wurde für das Aktion-Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten" gesammelt, das die zivile Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de und www.ekadu.de.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste aus der Salvatorkirche live im Internet

(12.12.2020)

Zur abendlichen Christvesper an Heiligabend ist der Andrang in der Salvatorkirche immer besonders groß. Damit in diesem Jahr trotz der Pandemiebeschränkungen mehr Menschen mitfeiern können, überträgt der Kirchenkreis den Gottesdienst live im Internet. Den  Heiligabendfamiliengottesdienst und den Weihnachtsgottesdienst für die Kleinsten („Luzie Lotta feiert Weihnachten“)  gibt´s ebenfalls live im Netz. 

 

Pfarrer Stephan Blank, der die Christvesper in diesem Jahr leitet, weiß aus Erfahrung, wie sehr sich die Menschen in anderen Jahren zu dem festlich-weihnachtlichen Gottesdienst drängen. In diesem Jahr werden es höchstens 120 sein, die im Gotteshaus auf Abstand sitzen, Masken tragen und selbst nicht singen dürfen. Pfarrer Blank und Kantor Marcus Strümpe werden die Gläubigen dennoch in die Melodien der Weihnachtszeit hineinnehmen. Damit den besonderen Gottesdienst in der Stadtkirche auch die verfolgen können, die in der Pandemiezeit nicht hinausgehen können oder möchten oder keinen Platz mehr in der Kirche reservieren konnten, wird der Gottesdienst im Internet bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg” live gezeigt. Ermöglicht wird dies durch die Unterstützung des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, für den die Stadtkirche laut Synodenbeschluss eine besondere Bedeutung hat und der deshalb eine Firma mit der professionellen Übertagung beauftragt hat.

 

Da der aufwendige Aufbau der komplizierten Übertragungstechnik wegen der anderen Gottesdienste früh erfolgen und getestet werden muss, können auch zwei weitere besondere Gottesdienste live übertragen werden. Um 12 Uhr ist die Handpuppe Luzie Lotta zu sehen – und zwar nur über den gleichen Youtube-Kanal auf den Monitoren, denn Besucher in der Salvatorkirche gibt es bei diesem Gottesdienst nicht. Luzie Lotta erzählt zusammen mit Pfarrer Stephan Blank den Jüngsten und ihren Familien die wunderbare Geschichte von der Geburt Jesu. Dieser „Weihnachtsgottesdienst für die Kleinsten“ erfreute sich schon in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Dass das Duo auch im Netz gut ankommt, beweist ihre Premiere im Internet: Luzie-Lotta und Pfarrer Blank hatten, als die Kirchen im Frühjahr geschlossen waren, Ostern zusammen im Netz gefeiert. Die Aufzeichnung wurde inzwischen 860 Mal angeklickt. 

 

Zu sehen ist an Heiligabend auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ auch der Weihnachtsfamiliengottesdienst in der Salvatorkirche um 16 Uhr. Das traditionell von Pfarrer Stephan Blank geschriebene und geleitete Krippenspiel hat, Pandemie bedingt, eine andere Form: Die Zahl der Mitwirkenden ist deutlich geringer, der Altersdurchschnitt doppelt so hoch: Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gemeinde Alt-Duisburg tragen vor, warum gerade in diesem Jahr die Erinnerung an das Wunder der Heiligen Nacht „ein Licht in der Nacht“ sein kann; die Figuren der Weihnacht schenken der Gemeinde ihre „Segens-Worte“.

 

Der Weihnachtsfamiliengottesdienst um 14 Uhr und die Christmette um 23 Uhr werden nicht im Internet übertragen.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg überträgt zudem die vier Gottesdienste, die sie an Heiligabend in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, feiert, ebenfalls live im Internet. Diese sind alle auf dem Tube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg” zu sehen. So werden um 14 Uhr und um 16 Uhr die Gottesdienste für Familien mit Kindern übertragen, ebenso um 18 Uhr die Christvesper unter dem Titel „Maria und der Jupp”,  und auch die um 23 Uhr beginnende Christmette unter dem Titel „Ave Joseph!” ist dort live im Netz zu sehen.

 

Wer zu einem der Gottesdienste, die in der Salvatorkirche oder der Lutherkirche mit Besuchern gefeiert werden, kommen möchte, muss sich bei einem der mit dem 15. Dezember beginnenden separaten Anmeldetermine registrieren lassen. Wann diese genau sind und welche Schutzbedingungen zu beachten sind,  ist im Netz aufgeführt unter www.ekadu.de und www.salvatokirche.de.

 

 


 

Überraschungen und Geschenke bei der Praystation
Internet-Gottesdienst aus dem Duisburg Süden am 4. Advent

(12.12.2020)

Wegen der Corona-Pandemie hatten ein Team um @god.com_du und Pfarrer Samuel Dörr schon Ende März aus ihrem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher 15. Jetzt lädt das Team zur nächsten, der Weihnachtsausgabe der „Praystation“ ein – so heißt das Gottesdienstformat.

Zu sehen ist dieser Gottesdienst zum ersten Mal am 4. Adventssonntag, 20. Dezember 2020 um 19 Uhr auf dem Youtube-Kanal „Godi-Digital“. Diese Ausgabe der „Praystation“ hat die Form einer Nachrichtensendung, die über Weihnachten und das Überraschende an Weihnachten berichtet. Jugendliche aus dem Duisburger Süden konnten vorab an einer Umfrage Teilzunehmen und kurze Videos einzusenden, die aufgenommen im Gottesdienst ihren Platz bekommen. Die „Praystation“ unterstützt außerdem „Gemeinsam gegen Kälte e.V.", Weihnachtspakete an Obdachlose verteilen: Die Jugendlichen und die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd haben Socken gekauft, die dann in den Paketen landen werden. In der „Praystation“ wird dann auch über die Aktion berichtet. Infos zur Gemeinde gibt im Netz unter https://evaufdu.de.   

 


 

Schürt Corona zum Jahresende Lebenskrisen?

(11.12.2020) 

Das Team der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen hat in diesem Jahr hautnah miterlebt, wie sehr die Pandemie die Menschen verunsichert. Ängste und Einsamkeit werden häufiger thematisiert als vor Corona, heißt es in einem Bericht der Telefonseelsorge. Das gelte vor allem auch für all jene, die in diesem Jahr zum ersten Mal angerufen haben, weil sie um ihr wirtschaftliches Überleben in dieser Zeit fürchten und nicht mehr weiter wissen. „Solche Ängste könnten im weiteren Verlauf der Pandemie noch stärker in den Vordergrund vieler Gespräche rücken. Das prognostiziert Telefonseelsorge-Leiter Olaf Meier auch in Bezug auf die zu erwartenden Anrufe an den Festtagen.


„Corona macht die Menschen mürbe. Viele fragen sich: Wie lange halte ich noch durch? Kräftemäßig, aber auch wirtschaftlich. Wann geht mir die Puste aus?“ berichtet Meier aus der täglichen Arbeit. Das gelte umso mehr für Menschen, die seelisch angeschlagen sind. „Wer zum Beispiel unter Depressionen oder Ängsten leidet, der erlebt die Pandemie häufig als Problemverstärker in bereits sowieso schwierigen Lebenslagen“, weiß Olaf Meier. Wenn dann auch noch die emotionale Belastung durch die Feiertage und den Jahreswechsel dazu kommt, kann Corona zum Brennglas für Lebenskrisen werden.

Einsamkeit ist einer der häufigsten Anlässe, warum Menschen sich zu Weihnachten und zum Jahreswechsel an die Telefonseelsorge wenden. Das war schon immer so. Und das dürfte im Coronajahr 2020 mit seinen Abstandsregeln und Einschränkungen des sozialen Miteinanders nicht anders sein. Ob es aber tatsächlich − wie von vielen befürchtet − zu Weihnachten noch mehr Menschen geben wird, die sich Hilfe suchend an die Telefonseelsorge wenden werden, das kann niemand sagen. „Vielleicht werden mehr Menschen als sonst Trost und Zuspruch benötigen, vielleicht sind es aber auch weniger.“ Beides könnte sich Olaf Meier gut vorstellen. Denn der eklatante Wandel im Kommunikationsverhalten der Menschen im letzten halben Jahr von analog auf digital könne ja vielleicht in den Familien dazu führen, auch Kontakt zu jenen Menschen aufzunehmen, an die in anderen Jahren niemand gedacht hätte, so Meiers Spekulation. Kann ja sein…

Vielleicht wird es aber auch so sein, wie jedes Jahr: Die Telefonseelsorge erreichen an Weihnachten ähnlich viele Anrufe wie sonst auch und die Mitarbeitenden erleben – ebenfalls wie in jedem Jahr – einen deutlich höheren Gesprächsbedarf zum Jahreswechsel. Denn, so Olaf Meier, „nicht Weihnachten ist für viele das Problem, sondern Silvester. Dann treten nach unserer Erfahrung zwei Phänomene auf: Viele Alleinlebende, die zu Weihnachten noch im Kreis der Familie aufgehoben waren, fallen an Silvester zurück in ihre Einsamkeit. Das zweite Phänomen ist die Häufung existenzieller Bilanzgespräche, die uns in dieser Zeit herausfordert.“

Diese Beobachtung bestätigt auch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Telefonseelsorge. „Gerade Silvester rufen vermehrt Menschen bei uns an, die auf einmal ihr ganzes Leben auf den Prüfstand stellen. Auslöser sind in diesen Fällen häufig familiäre Krisen und Streitigkeiten, die an den Weihnachtsfeiertagen an die Oberfläche gespült worden sind, oder das Erlebnis schier hoffnungsloser Einsamkeit, das die Menschen an diesem Tag überfällt“, berichtet die Mitarbeiterin von ihren Erfahrungen.

Vier Stunden dauert so ein Dienst in der Telefonseelsorge - auch an den Feiertagen. Selbst in den Abend- und Nachtstunden von Heiligabend werden zwei Telefone besetzt sein. „Für mich gehört dieser Dienst selbstverständlich zum Weihnachtsfest dazu“, erklärt hierzu die Ehrenamtliche. Diese vier Stunden nehme sie sich gerne Zeit für die Sorgen und Nöte der Menschen, denen das Weihnachtsfest nicht zur Freude sondern zur Last zu werden drohe. Gleiches gelte selbstverständlich auch für die Tage zwischen den Jahren und den Jahreswechsel.

Auf das Team der Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen kann Olaf Meier sich uneingeschränkt verlassen. „Bei uns ist coronabedingt bislang kein einziger Dienst ausgefallen. Die Telefone waren immer rund um die Uhr besetzt“, freut sich Olaf Meier. Und das, obwohl auch bei der Telefonseelsorge von den 120 Ehrenamtlichen 20 Mitarbeiter aus Sorge um ihre Gesundheit derzeit auf Einsätze verzichten müssen. „Andere haben die Lücken sofort wieder gefüllt, indem sie mehr Dienste übernommen haben“, erklärt Meier.

Text: www.stadtkirche-duisburg.de; Eva Wieczorek-Auer

 

 


 

Vielfältige Heiligabendgottesdienste in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

(11.12.2020)

Christmette, Christvesper oder kindgerechte Gottesdienste - mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd können Gläubige im Duisburger Süden an Heiligabend verschiedenste Gottesdienste in der Ungelsheimer Kirche und in der Evangelischen Kirche Huckingen feiern. Für alle Gottesdienste gilt: Die Registrierung erfolgt vor Ort und das Tragen einer FFP2 Maske ist für alle ab 10 Jahre verpflichtend, sie gibt es am Eingang kostenlos.

Die Gemeinde lädt in die Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31, zur Feier des Familiengottesdienstes um 14 Uhr, der Christvesper um 17.30 Uhr und zur Christmette um 22.30 Uhr ein. In Huckingen gibt es in der Angerhauser Str. 91 einen Gottesdienst für Familien mit Kindern im Vorschulalter um 14 Uhr, einen Gottesdienst für Familien mit Kindern im Schulalter um 15.30 Uhr und eine Christvesper um 17.30 Uhr.

Da in beiden Kirchen pro Gottesdienst jeweils 90 Menschen Platz finden, können insgesamt 540 kleine und große Menschen in der Auferstehungsgemeinde Heiligabend sicher, aber mit genügend Abstand feiern. Der Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Gottesdienstes, wo auch die Registrierung der notwendigen Daten erfolgt. Eine vorherige Anmeldung ist deshalb nicht vorgesehen. Dem Leitungsgremium der Gemeinde ist das Schutzkonzept gegen die Ausbreitung der Pandemie, das schon seit geraumer Zeit in der Gemeinde umgesetzt wird, auch für die Weihnachtsfeiertage besonders wichtig. Wegen des zu erwartenden vermehrten Kirchenbesuchs während der Feiertage entschied sich das Presbyterium nicht nur für eine Aufstockung der Anzahl der Gottesdienste, sondern auch für die Anschaffung von FFP2-Masken. So konnte das Presbyterium auch festlegen, dass für die Teilnahme an den Gottesdiensten ab dem Alter von zehn Jahren das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend ist. Diese werden selbstverständlich am Eingang zur Verfügung stellen. Bereits jetzt bittet die Gemeinde um Verständnis, dass die Möglichkeit besteht, nicht am gewünschten Gottesdienst teilnehmen zu können, wenn die im Hygienekonzept vorgesehene Kapazitätsgrenze für die Kirchenräume erreicht ist.   

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zudem die Menschen, für die dieses Jahr aus guten Gründen nicht in einem geschlossenen Raum einen Gottesdienst an Heilig Abend feiern wollen, um 16 Uhr zu einer ökumenischen Christvesper unter freiem Himmel im Ungelsheimer Karl-Harzig-Park ein. Sie wird von Christa Blokesch, der Gemeindereferentin der katholischen Schwestergemeinde St. Judas Thaddäus, und von Pfarrer Rainer Kaspers aus der Auferstehungsgemeinde gestaltet. Dafür wurde den Duisburger Behörden ein detailliertes Hygienekonzept vorgelegt, das es bis zu 90 Familien ermöglicht, in markierten Bereichen und unter Einhaltung der Abstandsregeln miteinander Gottesdienst zu feiern. Als Familie zählen Personen, die in einem Haushalt leben. Ordner weisen den Familien oder Einzelpersonen ihre Stehplätze zu. Auch unter freiem Himmel besteht für diesen Gottesdienst eine Maskenpflicht, es müssen aber keine FFP2-Masken sein. Der Einlass erfolgt auch hier eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, die Registrierung der notwendigen Daten erfolgt vor Ort. Beide Gemeinden bitten auch hier um Verständnis, dass die Möglichkeit besteht, nicht an der ökumenischen Open-Air-Christvesper teilnehmen zu können, wenn die im Hygienekonzept vorgesehene Kapazitätsgrenze für die ausgewiesene Fläche erreicht ist. Infos zur Gemeinde gibt im Netz unter https://evaufdu.de

 

 


 

Heiligabend in der Hamborner Friedenskirche

(11.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn feiert an Heiligabend drei ganz unterschiedliche Gottesdienste in der Friedenskirche an der Duisburger Straße 174. Wer einen Gottesdienst mitfeiern möchte muss sich vorab anmelden. Den ersten Gottesdienst am 24. Dezember 2020 gestaltet Pfarrer Jens Dallmann. Er beginnt um 15.30 Uhr und richtet sich an Familien, so dass mehr Menschen Zugang zur Kirche bekommen können. Die Christvesper um 17.30 Uhr leitet Pfarrer Dallmann, Tenor Michael Hasselberg begleitet die Vesper musikalisch. In der Christmette um 23 Uhr, die Pfarrerin Elke Banz gestaltet, singt Evelyn Ziegler. Da zu jedem Gottesdienst maximal 100 Besucherinnen und Besucher kommen können und jeweils ein Sitzplan mit Abständen erstellt werden muss, ist eine Anmeldung zwingend notwendig -  unter Tel. 0203 36979704, täglich von 15 bis 17 Uhr. Am Eingang zum Gottesdienst erhalten dann alle ihre persönliche Platzkarte. Wichtig zu wissen ist: Auf dem Gelände der Gemeinde und auch während aller Gottesdienste in der Kirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. In der Kirche gelten zudem Abstandsregeln und Pandemie-Schutzbestimmungen.  Mehr Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Geschenke für Bewohner ohne Angehörige

 

(11.12.2020)

 

Eine berührende Idee hatte der Lions Club Duisburg-Landschaftspark: Weihnachtsgeschenke für Bewohnerinnen und Bewohner ohne Angehörige in Einrichtungen des Evangelischen Christophoruswerkes in Meiderich an der Bonhoefferstraße. Präsident Dr. Ulrich K. Wolff, Schatzmeister Carsten Tum und dessen Frau Edelgard Tum, die Mitglied im Verwaltungsrat des Christophoruswerkes ist, kamen quasi mit einem vierrädrigen Schlitten voller Geschenke zur Übergabe an Vorstand Ulrich Christofczik. Die betreffenden Bewohnerinnen und Bewohner durften vorher einen Wunschzettel abgeben, und so waren unter den liebevoll verpackten und mit einem persönlichen Gruß versehenen Päckchen ganz unterschiedliche Geschenke: vom bunten Schal bis zur Kiste Cola, von einer Geldbörse bis zur Abba CD, vom Woodstock Kalender bis zum Pflegeset, vom Pullover bis zum Kuscheltier und ganz viel Süßigkeiten. Das Christophoruswerk zeigte sich begeistert, dass diese Idee umgesetzt werden konnte, denn in Zeiten der Corona Pandemie ist es auch für den Lions Club Duisburg-Landschaftspark schwer, mit Hilfe von Aktivitäten Spenden zu generieren, da Veranstaltungen jeglicher Art nur sehr stark eingeschränkt oder gar nicht durchgeführt werden konnten. Umso mehr werden sich die Bewohnerinnen und Bewohner über die Weihnachtsgeschenke freuen. Wenn dann Abba „Happy new year“ singt, werden viele hoffen und wünschen, dass 2021 ein glückliches neues Jahr in vielerlei Hinsicht wird. Infos zum Werk gibt es im Netz unter www.cwdu.de.

 

 


 

Adventsvesper mit Orgelmusik

(8.12.2020)

Die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg lädt an jedem Adventssonntag zu einer Vesper in die Salvatorkirche ein. In den besinnlichen Andachten wird eine adventliche Bibelstelle gelesen und zum Abschluss ein Segen gesprochen. Es erklingt zudem festliche, teils vorweihnachtliche Musik - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Am 3. Advent, 13. Dezember 2020 liest um 15 Uhr in der Salvatorkirche Pfarrerin Sabine Schmitz aus der Bibel und spricht einen Segen, an der Orgel ist Stefan Madrzak. Der 1977 in Wesel geborene Musiker ist heute als Organist, Arrangeur und Improvisator tätig und geht neben seinen Aufgaben als Domorganist und Kantor an St. Patrokli  in Soest einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach. Am 4. Advent gibt es die nächste Adventsvesper mit Lesung, Segen und Musik, die liturgisch von Pfarrer Marin Winderberg verantwortet wird. Es spielt an der Orgel Wolfgang Schult aus Dillenburg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; so müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen (mehr Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de). Am Ende jeder Adventsvesper wird für das Aktion-Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten" gesammelt, das die zivile Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt.

 


 

Adventsgottesdienst der Duisburger Diakonie aus der Salvatorkirche, diesmal digital

(8.12.2020)

Zur Feier ihres Adventsgottesdienstes lädt die Duisburger Diakonie seit 25 Jahren haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der Diakonie sowie Freunde und Partner der Diakonie und alle, die den Gottesdienst mitfeiern möchten, in die Salvatorkirche ein. Das ist auch in diesem Jahr der Fall – nur diesmal wegen der Pandemie digital im Internet.

Die Idee zu dem Videogottesdienst hatte Pastor Stephan Kiepe-Fahrenholz. Der Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg kümmerte sich um die Produktion der Aufzeichnung und konnte Beate Stratmann von den Evangelische Sozialstationen, Ulrich Christofczik vom Evangelischen Christophoruswerk und Udo Horwat vom Diakoniewerk Duisburg, als Mitwirkende gewinnen. „Das Virus wird uns nicht hindern, Advent zu feiern uns wie alle Jahre wieder zu erinnern an das Versprechen einer guten, einer heilen, einer gesegneten Zukunft, die uns Gott mit der Geburt des Kindes im Stall von Bethlehem schenkt“, sagt Stephan Kiepe-Fahrenholz zu Beginn des Gottesdienstes. Angelehnt an eine Bibelstelle, wo der Apostel Paulus in seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth über das Verhalten in einer schweren Krise schreibt, sprechen auch die Vertreter der Diakonie von den Schwierigkeiten und der Ratlosigkeit in diesem Corona-Jahr. Ihnen allen aber gibt ihr Glaube Hoffnung und Zuversicht. Von diesem festlichen Aufbruch spricht auch der musikalische Rahmen der Andacht. Der Duisburger Musiker Markus Emanuel Zaja hat Improvisationen über die Adventslieder „Gott heil’ger Schöpfer aller Stern“ und „Nun komm der Heiden Heiland“  mit Sopransaxofon und Bassklarinette eingespielt. Die Kameraaufnahmen in der Salvatorkirche übernahmen Michael Rogalla und Peter Eppert; den Schnitt des Adventsgottesdienstes am Computer machte Pfarrer Michael Schurmann aus Obermeiderich. Zu sehen ist die Aufzeichnung des Adventsgottesdienstes der Duisburger Diakonie ab jetzt auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“. Informationen zur Duisburger Diakonie gibt es im Netz unter https://www.diakonie-duisburg.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(8.12.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 14. Dezember 2020 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Adventsweg für Klein und Groß in Obermarxloh

(7.12.2020)

Die Fenster der Kita an der Wittenberger Straße neben der Lutherkirche sind jetzt alle dekoriert und die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt Jung und Alt ein, bei einem Spaziergang den bunten Adventsweg in den Glasscheiben zu entdecken. Dafür ist der Eingang an der Schützenwiese freitags bis sonntags von 16 bis 17 Uhr extra geöffnet und Klein und Groß können die Strecke in einer Einbahnstraße entlanglaufen. Damit auch diese Strecke für alle sicher ist, gelten auch hier Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske. Die Gemeinde hat sich außerdem noch weitere Aktionen ausgedacht: einen digitalen Adventskalender im Netz mit einem neuen Türchen jeden Tag. Außerdem gibt es Weihnachtstüten, die alle Haushalte, die zur Gemeinde in Marxloh, Obermarxloh und Röttgersbach gehören, als ein kleines Geschenk vor dem Fest vor die Türe gestellt bekommen werden. Zusätzlich finden alle Besucherinnen und Besucher am Eingang des Obermarxloher Familienzentrums neben der Lutherkirche in der Adventszeit einen „Stern für Dich“. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter  www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Festliche Kurzandachten an Heiligabend in der Neumühler Gnadenkirche

(7.12.2020)

Wer an Heiligabend zur Neumühler Gnadenkirche kommt, wird zwei geschmückte Tannenbäume sehen, einen auf dem Kirchplatz, den anderen drinnen im Gotteshaus bei einer der acht festlichen Andachten, zu denen die Gemeinde einlädt.

Dies wird allerdings nur nach vorheriger Anmeldung möglich sein, denn das Presbyterium hat ein wegen der Pandemie ein besonderes Organisationskonzept für Heiligabend erarbeitet. Es gibt beginnend mit der ersten um 15 Uhr über den Tag verteilt Kurzandachten, zwischen denen entsprechende Lüftungspausen eingefügt werden. Da die die Temperatur im Innenraum senken wird, ist warm Kleidung wärmstens empfohlen. Für alle Andachten sind Anmeldungen unbedingt erforderlich. Möglich ist dies bis zum 21. Dezember 2020 montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 580448 anmelden. In der Kirche ist – unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln – pro Andacht Platz für 40 Personen. Der Zugang auf das Kirchengelände wird entsprechend der Anmeldungen kontrolliert. Der Zutritt auf das Gelände ist aus Richtung des Parkplatzes an der Lehrerstraße sowie des Hohenzollernplatzes möglich. In einem Einbahnstraßensystem gelangen die Besucherinnen und Besucher durch den Haupteingang in die Kirche. Nach der Andacht verlassen die Menschen die Kirche durch den hinteren Ausgang der Sakristei. Pfeile auf dem Boden und Mitarbeitende der Gemeinde weisen Weg. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist mit Betreten des Kirchengeländes bis zu dessen Verlassen Pflicht. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter http://neumuehl.ekir.de.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste auf der Neudorfer Kirchenweise

(7.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West feierte Heiligabend vor einem Jahr Gottesdienst unter freiem Himmel. Dazu lädt die Gemeinde auch in diesem Jahr ein; wegen der Pandemie sind jetzt aber Anmeldungen erforderlich.

Ob um 15 oder um 17 Uhr, in beiden Gottesdiensten soll es auch musikalisch weihnachtlich-festlich werden, denn die Besucherinnen und Besucher hören auf Abstand zueinander die bekannten Weihnachtslieder, die der Posaunenchor der Gemeinde spielt. Bei der Anmeldung (Tel. 0160 2681632), die ab dem 14. Dezember möglich ist, werden Namen, Adresse und Telefonnummer der Teilnehmen aufgenommen. Die Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. Den Gottesdienst am ersten Weihnachtstag, 25, Dezember 2020 um 10 Uhr feiern die evangelischen Gemeinden Alt-Duisburg, Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West gemeinsam in der Salvatorkirche. Anmeldungen sind unter 0203 287262 möglich.

 


 

Bahnhofsmission bittet um Geldspenden für Lebensmittelgutscheine und Lunchbeutel

(4.12.2020)

Seit Jahren bringen Menschen in der Adventszeit Kaffee, Hygieneartikel, Süßes und andere Spenden zur Ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, die die Mitarbeitenden zu Heiligabend in Weihnachtspäckchen aufgeteilt an Besucher verteilen. Wegen der Pandemie gibt es in diesem Lunchbeutel mit kleinen Lebensmittelgutscheinen, für deren Finanzierung die Bahnhofsmission um Geldspenden bittet.

Allein im letzten Jahr gingen rund 120 Weihnachtsbeutel mit Pflegemitteln, Kaffee und Süßigkeiten an die Besucher heraus. Zu Weihnachten 2019 war der Tisch wieder einmal und Dank der großen Spendenbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger reich gedeckt. Mit der Pandemie änderte sich die Arbeit der Duisburger Bahnhofsmission entscheidend. Der Rückgang der Reisehilfen ist bis heute massiv, der offene Kontaktraum für die Besucherinnen und Besucher der Bahnhofsmission musste geschlossen, und viele Veranstaltungen mussten in diesem Jahr abgesagt werden. Die Bahnhofsmission passte sich der Situation - unter Beachtung der Hygieneregeln - an. Im Sommer fanden viele Gespräche, in denen es meist um Rat und Hilfe ging, im Freien statt. Seit April gibt es zudem eine tägliche Lebensmittelausgabe. Auch eine Möglichkeit zu telefonieren, zu faxen und Onlinetermine zu vereinbaren, wurde geschaffen. Menschen, die dringend verreisen mussten und Unterstützung benötigten, fanden und finden weiterhin diese Unterstützung bei der Bahnhofsmission. Viele Menschen erreichten die Mitarbeitenden trotz der erschwerten Bedingungen.

Zum Beginn der Adventszeit machte sich das Team um die Leiter Bodo Gräßer und Torsten Ohletz Gedanken, wie die Weihnachtszeit bei der Bahnhofsmission aussehen kann. Klar war: Eine Feier, wie in den letzten Jahren auf engstem Raum, kann nicht stattfinden und die Kontakte sollen wegen der Pandemie weiter eingeschränkt werden. So entstand die Idee, in diesem Jahr Lebensmittelgutscheine auszugeben, damit die Menschen sich die Dinge kaufen können, die sie momentan dringend benötigen.

In die Lunchbeutel kommen belegte Brötchen, Kuchen, manchmal gibt es ein Brot oder Obst dazu. Dazu gibt es ein Becher Kaffee oder Tee, alles zu mitnehmen. Dies wird jeden Tag verteilt. Zu Weihnachten möchte das Team die Lunchbeutel aufpeppen, so dass Mal eine besondere Wurst oder ein besonderer Käse aufs Brot kommt. Verpackt werden soll alles in Tüten, die auch nach Weihnachten aussehen. Hinein kommt dann noch ein Lebensmittelgutschein in einer Höhe von mindestens fünf Euro, den die Menschen jeweils bei einem der Discounter der Stadt einlösen können. Zusätzlich wird es natürlich kleine Aufmerksamkeiten geben, wie Kaffee, Christstollen, Weihnachtssüßigkeiten oder Pflegeprodukte. Um die Lunchbeutel zu füllen und die Lebensmittelgutscheine kaufen zu können, ist die Bahnhofsmission auf finanzielle Hilfe angewiesen und bittet um Geldspenden. Die Ökumenische Bahnhofsmission Duisburg freut sich deshalb über jede Spende (Kontoverbindung (KD Bank Duisburg, IBAN: DE 46 350 601 90 10 10 10 10 14, Stichwort: Bahnhofsmission).

Mehr Informationen - gerne auch über die Arbeit der Bahnhofsmission - gibt es telefonisch (0203 / 333967), im Internet (www.bahnhofsmission.de) oder bei einem persönlichen Besuch in der Duisburger Bahnhofsmission. 

 

 


 

Weihnachten in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(4.12.2020)

Um trotz der Pandemie-Einschränkungen etwas von dem Wunder der Weihnacht vielen Menschen weitergeben zu können, haben Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich für Heiligabend ein ganzes Gottesdienstkonzept auf die Beine gestellt, bei dem der Besuch der Kirche auf dem Damm auf jeden Fall vorab angemeldet werden muss. Das Sicherheits- und Hygienekonzept der Gemeinde lässt 80 Besucher und Besucherinnen im vorgeschriebenen Abstand in der Kirche zu (Maskentragen ist Pflicht, Mitsingen leider nicht möglich). Durch eine Anmeldung ab dem 10.12.2020 ab 10 Uhr im Gemeindebüro (0203/4519622) wird sichergestellt, dass die vorgegebene Besucheranzahl nicht überschritten wird. Zudem sind dann schon alle Daten für die Besuchererhebung vorhanden und es gibt keine Warteschlange beim Einlass. Am Eingang wartet ein Team aus freiwilligen Helfern, welches Desinfektionsmittel verteilt und die Besucher und Besucherinnen sicher zu ihrem festgelegten Platz begleitet. Frank Hufschmidt, Pfarrer im Gemeinsamen Pastoralen Amt, und Prädikant Udo Kloppert haben eine trotz der Kürze sehr festliche Weihnachtsandacht zum Wunder in der Heiligen Nacht vorbereitet, die Kirchenmusiker Andreas Boos musikalisch an der Orgel begleitet. Um dabei möglichst vielen Menschen den Besuch zu ermöglichen, lädt die Gemeinde zu gleich drei, dreißigminütigen Andachten ein: um 16 Uhr, um 17 Uhr und um 18 Uhr. Der Einlass ist nach ausreichendem Lüften immer eine Viertelstunde vor Andachtsbeginn. Wer nicht zur Kirche kommen kann, kann der evangelischen Gemeinde Meiderich auch online nahe sein: Alle drei Andachten werden live auf dem Youtube-Kanal „Ev. Kirchengemeinde Meiderich“ live übertragen. Dort gibt es ab 15 Uhr auch einen aufgezeichneten Kita-Gottesdienst mit Monika Gebhardt, Pfarrerin Gemeinsamen Pastoralen Amt, und ebenso ab 15 Uhr den sonst an Heiligabend nachts stattfinden musikalischen Jugendgottesdienst von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt, und seinem Kreativteam. Alle Links und Weiterleitungen sind am 24.12.2020 auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu finden. Dort gibt es auch Infos zu vielen weiteren Aktionen der Gemeinde in der Adventszeit. Wer Heiligabend an der Kirche Auf dem Damm noch festlicher gestalten will, kann in der Adventszeit oder zu Weihnachten den dort aufgebauten Christbaum schmücken. Dafür hat die Gemeinde Malvorlagen für Weihnachtskugeln in ihrem Gemeindebrief eingefügt (das PDF gibt des Briefs gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde). Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen wird es freuen, wenn der Baum mit vielen festlich-bunt bemalten Papierkugeln geschmückt ist. 

 


 

Anmeldungen zu den Gottesdiensten im Gemeindezentrum Wildstraße

(3.12.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost ist der Besuch aller Gottesdienste nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Das gilt selbstverständlich auch für die Gottesdienste am Heiligen Abend. Diese feiert die Gemeinde auch in ihrem Gemeindezentrum an der Wildstr. 31: um 14.30 Uhr und um 16 Uhr je einen Gottesdienst für Familien und um 18 Uhr die Christversper mit musikalischer Gestaltung. Anmeldungen zu diesen und allen anderen Gottesdiensten sind dienstags bis donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr telefonisch im Pfarrbüro unter 0203/353149 möglich.

Für die Gottesdienste gilt. Sind die vorhandenen, begrenzten Sitzplätze besetzt, ist kein weiterer Einlass möglich. Beim Betreten des Gebäudes, während des Gottesdienstes und beim Verlassen des Gottesdienstes, besteht Mund-Nasen-Maskenpflicht. Eine Teilnehmenden-Dokumentation beim Besuch des Gottesdienstes zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ist verpflichtend. Die personenbezogenen Daten werden in einem geschlossenen Umschlag vier Wochen sicher aufbewahrt und anschließend vernichtet. Die Daten werden zwischenzeitlich nur auf Verlangen der Gesundheitsbehörden offengelegt. Während des Besuches des Gebäudes sind die notwendigen Sicherheitsabstände von mind. 1,50 Meter einzuhalten. Das eigenständige Verändern der aufgestellten Sitzordnung ist nicht gestattet. Insbesondere Menschen mit Erkrankungen und Vorerkrankungen, die einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus begünstigen und auch Angehörigen von Risikogruppen empfiehlt die Gemeinde dringend empfohlen, zur Zeit noch nicht an den Gottesdiensten teilzunehmen. Die Gemeinde weist besonders darauf hin, dass akut an COVID-19 erkrankte Personen oder Personen mit  Symptomen eines grippalen Infekts nicht am Gottesdienst teilnehmen dürfen. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Evangelische Heiligabendgottesdienste in Beeck, am Osteracker und in Ruhrort

(3.12.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck lädt zu Heiligabend zur Feier von zwei Gottesdiensten in der Beecker Kirche und zu zweien unter freiem Himmel ein. Bei allen herrscht Masken-Pflicht, es wird nicht gesungen und außerdem sind zu den Gottesdiensten in der Beecker Kirche Anmeldungen erforderlich, und zwar bis zum 22. Dezember bei Küsterin Sylvia Winkel, Telefon 0152 23985054. Den Gottesdienst in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, um 15 Uhr leitet Pfarrer i.R. Tijmen Aukes, den um 17 Uhr in der Beecker Kirche leitet Pfarrer Klaus Fleckner. Zeitgleich um 17 Uhr werden zusätzlich zwei Open-Air-Gottesdienste gefeiert: Den am Gemeindezentrum am Ostackerweg 75 leitet ein Team der Gemeinde, den am Neumarkt in Ruhrort Pfarrer i.R. Wolfgang Tereick. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

 


 

Fünf Heiligabendgottesdienste unter freiem Himmel, neben der Versöhnungskirche
Anmeldungen sind ab 7. Dezember möglich

(3.12.2020)

Damit möglichst viele Menschen an Heiligabend zur Versöhnungskirche in Großenbaum kommen können,  bietet die Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm fünf Gottesdienste auf dem Kirchengelände an. Zu jedem ist eine Anmeldung erforderlich. Vom 11-Uhr-Gottesdienst für die Jüngsten, der Kinderweihnacht um 15 Uhr, dem Familiengottesdienst um 16.30 Uhr, der Christvesper um 18 Uhr bis hin zur Christmett um 23 Uhr: alle Gottesdienste dauern je 30 Minuten und werden als unter freiem Himmel draußen auf dem großen Gelände hinter der Versöhnungskirche Lauenburger Allee gefeiert. So können mehr Besucher mitfeiern und dennoch genügend Abstand voneinander. Es wird keine Sitzplätze geben. Während des gesamten Aufenthaltes auf dem kirchengemeindlichen Gelände muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen und ein entsprechender Abstand eingehalten werden. Am Eingang werden die Hände desinfiziert. Zugang zum Kirchengeländer erhalten nur Personen mit Anmeldung. Die telefonische Anmeldung ist ab 07. Dezember 2020, täglich von 9 bis 20 Uhr unter 0203/935 69 122 möglich. Erfasst werden die Namen aller teilnehmenden Personen, die Adresse, Telefonnummer und gegebenenfalls die E-Mail-Adresse. Die Anmeldung wird per Mail oder Brief bestätigt. Besucherinnen und Besucher bringen unbedingt die Anmeldebestätigung zum Gottesdienst mit. Infos über die Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

 


 

Zwei Familiengottesdienste an Heiligabend in Obermeiderich

(3.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich feiert wegen der Pandemie an Heiligabend zwei gleiche, kurze Familiengottessdienste: Aber ob um 15 oder um 17 Uhr: alle müssen sich vorher anmelden, und das Masken-Tragen ist während des Gottesdienstes und beim Aufenthalt auf dem Kirchengelände an der Emilstraße ist Plicht. Anmeldungen sind vom 10. bis zum 20.12.2020 per Mail oder telefonisch möglich: vormittags bei Sigrid Köppen-Schmidt (0208 8486378 oder skoeppen-schmidt@obermeiderich.de), nachmittags bei Gisela Fackert (0203 420787 oder gfackert@obermeiderich.de). Den Segen zum Weihnachtsfest gibt es aus Obermeiderich auch online, denn der Gottesdienst wird am 24.12.2020 ab ca. 17 Uhr online unter www.obermeiderich.dezu sehen sein.

 

 


 

Heiligabendgottesdienste in der Gnadenkirche und im Leichtathletikstadion

(3.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort bereitet die Feier von fünf Gottesdiensten an Heiligabend vor: in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1, um 15 Uhr einen Familiengottesdienst, um 16.15 Uhr eine traditionelle Vesper und um 22.30 Uhr eine musikalische Christmette. Zudem sollen im Leichtathletikstadion am Kalkweg um 15 Uhr ein Familiengottesdienst und um 16.30 Uhr eine moderne Vesper gefeiert werden.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger, namentlicher Anmeldung aller Besucherinnen und Besucher möglich. Bei der Anmeldung müssen alle Namen, Adressen und Telefonnummer sowie Mail-Adresse angegeben werden. Möglich sind die Anmeldungen per Mail gottesdienst.wanheimerort@ekir.de oder telefonisch unter 0203-770134 und zwar am 8. und am 15. Dezember 2020 zwischen 9 und 12 Uhr. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Digitale ökumenische Andacht am Barbaratag

 

(2.12.2020)

 

„Macht hoch Tor 1!“ - unter diesem Motto wurde bei HKM in den letzten 15 Jahren am 2. Advent das Patronatsfest der Heiligen Barbara mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kranhalle gefeiert. Auch Traditionelles unterliegt freilich dem Wandel. Das gilt für kirchliche Veranstaltungen im Allgemeinen; für einen Gottesdienst am Ort der Arbeit aber ganz besonders. Im Hinblick auf die Covid-Pandemie ist es in diesem Jahr nicht möglich, die Barbarafeier auf dem Werksgelände durchzuführen.

 

„Wir wollten unsere Barbarafeier aber auch nicht einfach ersatzlos streichen“, so HKM-Geschäftsführer Dr. Gerhard Erdmann, „also haben wir uns entschlossen, eine digitale Andacht zu erstellen.“ In Zusammenarbeit mit Studio 47 entsteht ein etwa 15-minütiges Video, das als virtuelle Andacht über den Youtube-Kanal des Duisburger Fernsehsenders ins Netz gestellt wird. „Gerade in dieser Situation möchten wir ein Stück unserer Tradition aufrechterhalten. Wir wollen uns nicht einfach wegducken, sondern ein Zeichen der Beständigkeit, der Hoffnung und der Zuversicht senden“, bringt Gerhard Erdmann den gemeinsamen Anspruch von Unternehmen und Kirche anlässlich des Barbaratages 2020 auf den Punkt. Bewährte Elemente des Barbara-Gottesdienstes finden sich in der Andacht wieder. Den Predigtteil übernehmen dabei die Pfarrer Hans-Peter Lauer und Pfarrer i.R. Jürgen Widera vom KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt), der musikalische Beitrag kommt von Okko Herlyn und Heike Kehl und den liturgischen Rahmen gestalten die Geistlichen Rainer Kaspers und Rolf Schragmann gemeinsam mit Mitarbeitenden der HKM. Unter www.hkm.de sind alle herzlich eingeladen, ab dem 6. Dezember um 16.30 Uhr an der virtuellen Barbarafeier teilzunehmen.   

 


 

Anmeldungen für die Weihnachtsgottesdienste in Wanheim notwendig

(2.12.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zu drei Gottesdiensten an Heiligabend in die Kirche an der Friemersheimer Straße 49 ein: um 14.45 Uhr, 16.15 Uhr und zu einem Gottesdienst um 17.30 Uhr. Diese, wie auch alle anderen Gottesdienste . Anmeldungen für die Heiligabendgottesdienste sind ab dem 7. Dezember möglich: für den ersten Gottesdienst um 14.45 Uhr unter 0203 771321, für den um 16.15 Uhr unter 0203 709227, für den um 17.30 Uhr unter 0203 702284. Für den Gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.2020 um 10 Uhr sind Anmeldungen unter 0203 771321 erforderlich. 

Auch wenn wegen der Pandemie vielleicht kein Weihnachtsspiel bzw. Krippenspiel in den Gottesdiensten am Heiligabend durchgeführt werden kann, werde in der Wanheimer Kirche an Heiligabend eines deutlich, teilt Pfarrer Rolf Seeger mit: „Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, ein Impuls von Weihnachten für uns heute, die musikalische Gestaltung mit Instrumenten (Flöte, Gitarre), die schöne Atmosphäre in unserer Kirche, eine Kerzenaktion mit dem Friedenslicht aus Bethlehem sind eingeplant und sollen dafür sorgen, dass auch in Coronazeiten sichtbar und spürbar wird: es ist Weihnachten. Und ´O du fröhliche und Stille Nacht´ soll auf jeden Fall auch erklingen.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Anmeldungen zu den Heiligabendgottesdiensten in der Salvatorkirche und der Lutherkirche Duissern

(2.12.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt zur Feier von insgesamt acht Gottesdiensten in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche am Heiligen Abend ein. Wer am 24. Dezember dort mitfeiern möchte, muss sich unbedingt anmelden.

In der Salvatorkirche werden am Heiligabend, 24. Dezember zwei Weihnachtsfamiliengottesdienste gefeiert, einer um 14 Uhr, der andere um 16 Uhr. Um 18 Uhr wird dort die Christvesper gefeiert, die live im Internet bei Youtube auf dem Kanal „Evangelisch in Duisburg” übertragen werden soll. Die Christmette findet um 23 Uhr statt. Die Kleinsten sind am Heiligabend mit ihren Familien zum Online-Gottesdienst live aus der Salvatorkirche eingeladen. Dort stellen Pfarrer Stephan Blank, Handpuppe Luzie-Lotta und ein Team die Weihnachtsgeschichte in (klein)-kindgerechter Weise vor. Aufgrund der Corona-Pandemie sind für alle vier genannten Präsenzgottesdienste am Heiligen Abend persönliche Anmeldungen notwendig, für die diese Anmeldetermine in der Salvatorkirche vorgesehen sind: Dienstag, 15. Dezember von 15.30 bis 18 Uhr, Mittwoch, 16. Dezember von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 19 Uhr sowie ab dem 17. Dezember zu den derzeit geltenden Öffnungszeiten der Salvatorkirche: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg feiert außerdem am Heiligabend vier Gottesdienste in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39: um 14 Uhr und um 16 Uhr jeweils einen Gottesdienst für Familien mit Kindern, um 18 Uhr eine Christvesper unter dem Titel „Maria und der Jupp” und um  23 Uhr eine Christmette unter dem Titel „Ave Joseph!”.  Alle Gottesdienste werden auch auf dem Tube-Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg” live im Netz übertragen. Auch für diese Gottesdienste sind persönliche Anmeldungen erforderlich. Die Gemeinde bietet hierzu folgende Anmeldetermine in der Lutherkirche Duissern an:  Dienstag, 15. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Freitag, 18. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Sonntag, 20. Dezember von 12 bis 16 Uhr und Montag, 21. Dezember von 16 bis 20 Uhr. 

Für alle Gottesdienste gilt, dass die geltenden Bedingungen und Hygieneschutzregeln (kein Gemeindegesang, Abstand halten, Tragen der Mund-Nasen-Maske im Gottesdienst und auf dem Kirchengelände) eingehalten werden müssen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Anmeldungen und im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de

 

 


 

Schönes Licht für die Advents- und Weihnachtszeit

(1.12.2020)

Ein wenig vom schönen festlichen Schein, den es in der Versöhnungskirche gibt, kommt jetzt mit jedem Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm zu den Mitgliedern nachhause. Denn jedem Heft liegt eine kleine sogenannte „Weihnachtslichttüte“ bei. Alle sind eingeladen, in der Advents- und Weihnachtszeit ein Windlicht oder besser noch und zur Sicherheit lieber eine LED Kerze hineinzustellen und sich über den Schein zu freuen. Die Papiertüten haben Martina und Jenny Siegmund und Katrin Behring-Mackowiak in Handarbeit hergestellt: Sie haben gemalt, gestempelt, gelocht und geschrieben, um für alle gemeindlichen Haushalte je eine Tüte zu erstellen. So sind es insgesamt 3.300 Weihnachtslicht-Tüten geworden, die nun die Advents- und Weihnachtszeit erhellen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt´s im Netz unter www.ekgr.de.  

 

 


 

Fotoausstellung in Ruhrort: Der Schlachthof der Schiffe

(1.12.2020)

Auf einer Tagung der Deutschen Seemannsmission sah die Diakonin Gitta Samko, die auch im Evangelischen Binnenschifferdienst tätig ist, die Fotoausstellung „Chittagong – Schlachthof der Schiffe“ von Christian Faesecke. Sie wusste sofort: Die Bilder müssen nach Ruhrort! Mit ihrer Begeisterung steckte sie Jutta Nagels vom Buchladen des Mercator Verlages in der Horst-Schimanski-Gasse an und nun können die Kunden und Besucher dort auf kleinem Raum Großes erleben - montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, bis zum 8. Januar.

Christian Faesecke bereist mit seiner Kamera die Welt und geht dabei ganz nahe ran. Der Orthopädietechniker aus Hamburg ist mit dem Begriff Hobbyfotograf unzureichend beschrieben. Seine Fotoreportage über das Abwracken der Ozeanriesen im Golf von Bengalen zeigt einen Endpunkt der globalen Warenproduktions- und Verwertungskette in seiner ganzen Härte. Chittagong, wo bei Springflut die riesigen Containerschiffe, Autotransporter und Öltanker auf den flachen, schlammigen Strand gesetzt werden können, ist inzwischen ein Zentrum der weltweiten Abwrackindustrie. Dort werden die Riesen von ameisenkleinen Arbeitern mit primitiver Ausstattung in ihre Bestandteile zerlegt und die stählernen Einzelteile mit Ketten durch den Schlick in die stahlverarbeitenden Betriebe gezogen.

Faesecke kehrte nach seinem ersten Besuch 2014 in Bangladesh zwei Mal nach Chittagong zurück, bis er alles abgelichtet hatte. Während er die Bilder im Buchladen sorgfältig auspackt und an den Wänden arrangiert, erzählt er von seiner Art zu fotografieren. „Wenn ich mit meiner schweren Ausrüstung knietief im Schlamm steckenbleibe, dann frage ich mich schon manchmal, was ich da mache“, gibt er zu. Aber wenn er die Kamera hebt, dann denkt er nur noch an den turmhohen, verschrammten Vordersteven des knapp 300 Meter langen Containerschiffs „Sezze“, das 1995 gebaut wurde und 2014 schon zum Ausschlachten kam. Mit dem Weitwinkelobjektiv gönnt er sich keinen Abstand, sondern er setzt die Stahlkolosse bildfüllend in Szene. Faesecke überwindet Zäune, erkundet allenfalls halblegal gesperrte Strandabschnitte und zeigt die Arbeiter bei einem der gefährlichsten Jobs die man haben kann. Er interviewte einen Arbeiter, der nach einem Unfall mit tonnenschweren Stahlplatten in einem Zulieferbetrieb ein Bein und seine Arbeit verlor. Und er vermittelte dem Mann eine Beinprothese. Aber er machte ihn nicht zum Gegenstand der Reportage.

Die Bilder der Schiffe erzählen die ganze Geschichte, auf der kleinen Ausstellungsfläche der Buchhandlung überwältigen sie den Betrachter geradezu. Faesecke „tüddelt“ noch ein paar Schilder mit Erklärungen zurecht, die an die Bilder kommen. „Für Seeleute hat jedes Schiff eine Seele, die gehen noch mal mit ganz anderen Augen durch so eine Ausstellung“, sagt Schifferpastor Frank Wessel beim Betrachten der gestrandeten Riesen. Der Leiter des Evangelischen Binnenschifferdienstes ist auch ein begeisterter Kreuzfahrer und fragt sich, wie viele Kreuzfahrtschiffe in Zukunft wohl durch die Coronakrise ihre letzte Reise nach Bangladesch antreten werden.

Für den Fotografen aus Hamburg ist wichtig, dass er die ganze Geschichte erzählen will. „In Hamburg und Umgebung gibt oft den Anfang zu sehen, Stapellauf, Hafen und Schiffsbegrüßungsanlage, das kennt man ja“, sagt er, „aber wie das Ende aussieht, das sollte man sich auch mal anschauen.“

Gitta Samko freut sich darüber, dass sie den „total großartigen Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen in der Verschrottungsindustrie“ in den Hafenstadtteil Ruhrort bringen konnte, auch wenn die Ausstellung coronabedingt kleiner ausfallen musste, als ursprünglich geplant.

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 


 

Wegbegleiter durch die Advent- und Weihnachtszeit im Briefkasten

(1.12.2020)

In diesen Tagen wird nicht nur der neue Gemeindebrief der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd verteilt. Die Gemeindemitglieder in Huckingen, Ungelsheim, Hüttenheim, Mündelheim, Serm und Ehingen finden in ihren Briefkästen auch 4.200 Exemplare der 12-seitige „Weihnachtsbeilage“.

Sie greift Traditionen wie den Adventskranz, den Adventskalender und das Aufstellen von Christbäumen auf. Die Leserinnen und Leser werden in die Weihnachtsbäckerei entführt. Zudem gibt es bereits Infos über den digitalen Weihnachtsgottesdienst geworben und auf den letzten Seiten des Heftes wird zu einer Hausandacht an Heilig Abend oder den Weihnachtstagen eingeladen.

In Zeiten einer Pandemie sind alle aufgerufen, ihre Kontakte zu beschränken und insbesondere die Menschen mit einem hohen Risiko zu schützen. Weil auch in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde viele Advents- und Weihnachtsfeiern ausfallen, die Plätze für Gottesdienstbesucher begrenzt sind und viele zu Recht vorsichtig sind und ganz auf die Besuche der Gottesdienste in den Kirchen verzichten, hat sich die Gemeindeleitung entschieden, den Mitgliedern der Gemeinde mit dem Wegbegleiter durch die Advents- und Weihnachtszeit einen Gruß zu schicken. Wer ihn nicht erhält, der findet die Weihnachtsbeilage als PDF auf der Homepage der Gemeinde zum Download (www.evaufdu.de).

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
 

(1.12.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 7. Dezember 2020 von Elke Banz, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt.  

 


 

Weihnachtsgrüße für Gemeindemitglieder und die Menschen im Christophoruswerk

(30.11.2020)

Eine Gruppe engagierter Frauen der evangelischen Gemeinde Obermeiderich hat ihre gute Idee mit Fleiß und vielen Stunden Arbeit umgesetzt, so dass jetzt zu allen Gemeindemitgliedern und den Bewohnerinnen und Bewohnern des benachbarten Christophoruswerkes ein Weihnachtsgruß nachhause kommt.

Dazu haben die Frauen in den letzten Wochen 3.000 Teelichtüberraschungen hergestellt. Alle Haushalte in Obermeiderich, die in diesen Tagen ihren gewohnten Gemeindebrief erhalten, bekommen mit ihm ein kleines Tütchen, in dem ein Teelicht enthalten ist. Wenn dieses angezündet wird, kommt nach etwa zwei Stunden auf dem Boden des Lichtes ein weihnachtlicher Spruch zum Vorschein. Wie der lautet, wird natürlich nicht verraten. Diese Weihnachtslichter können aus Sicherheitsgründen nicht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern des Christophoruswerkes kommen. Dafür haben die Frauen der Gemeinde Engel im 3D-Format zusammengebaut, die nun an den Fenstern oder über den Betten im Alten- und Pflegeheim hängen können. Wegen der Pandemie dürfen die Frauen diese Engel dort nicht verteilen. Das übernimmt aber gerne Ester Immer, die als Pfarrerin des Heims mit Diakon Martin Walter evangelische und katholische Bewohnerinnen und Bewohner besuchen wird und ihnen den Gruß der Gemeinde überbringen wird. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 


 

Adventsvesper mit Orgelmusik in der Salvatorkirche

(30.11.2020)

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt an jedem Adventssonntag zu einer Vesper in die Salvatorkirche ein. Das ist eine besinnliche Andacht, in der eine adventliche Bibelstelle gelesen wird und zum Abschluss ein Segen gesprochen wird. Es erklingt zudem festliche, teils vorweihnachtliche Musik - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt.

Am 2. Advent, 6. Dezember 2020 liest um 15 Uhr in der Salvatorkirche Pfarrer Martin Winterberg aus der Bibel und spricht einen Segen, an der Orgel ist Andreas Lüken. Der Kantor an der Duisserner Lutherkirche spielt Werke von Elgar, Boelmann, Karg-Elert und von J.S. Bach „Präludium und Fuge c-moll BWV 549“ sowie aus dem Orgelbüchlein die Stücke „Gelobet seist du, Jesu Christ“ und „Nun komm der Heiden Heiland“.

Am 3. Advent gibt es die nächste Adventsvesper mit Lesung, Segen und Musik, die liturgisch von Pfarrerin Sabine Schmitz verantwortet wird. Es spielt an der Orgel Stefan Madrzak aus Soest. Am 4. Advent ist es der Organist Wolfgang Schult aus Dillenburg. Die liturgische Gestaltung übernimmt Pfarrer Marin Winderberg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; so müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen (mehr Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de). Am Ende jeder Adventsvesper wird für das Aktion-Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten" gesammelt, das die zivile Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt.

 


 

Interaktives Nikolaussingen mit Armin Klaes und Gästen

(27.11.2020)

Viele kennen Armin Klaes als Organisator von Weihnachtssingen unter freiem Himmel. Der Dirigent und Hochschullehrer disponiert im Pandemie-Jahr kurzerhand um und lud schon zu St. Martin Klein und Groß zum Mitsingen übers Internet ein. Jetzt kommt das Nikolaussingen live in die Wohnzimmer der Menschen, und Armin Klaes lädt auch jetzt zum Mitsingen von zuhause aus ein und verspricht kurzweilige Aktionen. Seine Gäste im Videokonferenzraum am Duisburger Campus der Uni Duisburg-Essen sind Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Wanheimerort, und Daniel Drückes, Kantor für Popularmusik.

Die Live-Sendung ist am Samstag, 5. Dezember ab 16 Uhr auf youtube.com unter dem Kanal „Armin Klaes“ zu sehen. Im Vordergrund stehen natürlich Lieder um den Nikolaus. Dazwischen gibt es Geschichten zum Thema, kurzweilige Aktionen, wie ein Schiffe-Falten mit Papier, das zuhause nachgemacht werden kann. Sogar gebacken wird in der Sendung, passend zum Thema gibt es Nikolaus-Taler, die sein Sohn schon zur Probe in der Küche aus dem Ofen gezaubert hat. Oberbürgermeister Sören Link und Universitätsrektor Professor Radtke unterstützen und fördern das gemeinsame Projekt durch ihre Schirmherrschaft und ihre Grußworte.  

 

 


 

Anmeldungen zu den Weihnachtsgottesdiensten in Hochfeld

(27.11.2020)

Die Evangelische Gemeinde Hochfeld feiert am Heiligabend, 24. Dezember 2020 gleich drei Gottesdienste in ihrer Pauluskirche: um 15.30, um 17 und 23 Uhr. Wer mitfeiern möchte, sollte sich frühzeitig anmelden, denn zu jedem Gottesdienst können nur 38 Personen kommen.

Anmeldungen sind vom 1. Advent bis zum bis zum 21. Dezember 2020 möglich; und zwar durch ausgelegte Karten in der Kirche oder durch eine persönliche, telefonische Anmeldung unter Telefon (0203 / 73837091) - montags zwischen 9 und 12 oder donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr. Anmeldungen, die auf den Anrufbeantworter gesprochen werden, können nicht berücksichtigt werden. Wenn durch Voranmeldung alle Plätze vergeben sind - die Plätze werden chronologisch nach Eingang der Anmeldung vergeben - können keine weiteren Menschen ohne Anmeldung zu den Gottesdiensten eingelassen werden. Zu den Adventsgottesdiensten ist keine Anmeldepflicht vorgesehen, Besucherinnen und Besucher melden sich aber direkt vor Ort an und tragen ihre Daten für eine erweiterte Rückverfolgbarkeit an. Den genauen Gottesdienstplan gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 

 

 


 

Ein Friedenslicht zum Mitnehmen… und in diesem Jahr auch mit Lieferservice

(26.11.2020)

Jedes Jahr macht sich eine  Flamme von der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem auf den Weg, um allen Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu leuchten. An diesem Friedenslicht können in Duisburg Große und Kleine ihre Kerzen feierlich entzünden und sie mit nach Hause nehmen.Der 3. Adventabend mit der Aussendungsfeier steht bei vielen Familien in freudiger Erwartung, weil die gemeinsame Friedenslichtfeier von evangelischer Jugend mit dem Bund der Deutschen katholischen Jugend und den Pfadfindern und Pfadfinderinnen immer auf ganz besondere Art und Weise gestaltet wird. Das gegenseitige Entzünden der Kerzen mit der Flamme aus Bethlehem und das anschließende Beisammensein mit Glühwein und Keksen sind Momente des Zusammenhaltes. Aufgrund der momentanen Lage ist ein Gottesdienst in dem Rahmen nicht möglich, aber das Friedenslicht kann dennoch in einem andächtigen und würdigen Rahmen verteilt werden: Am Samstag, 13. Dezember 2020 können Interessierte zwischen 19 und 21 Uhr zum Buchholzer Kirchplatz an der Arlberger Straße 10 kommen und die kleine Flamme der Liebe und Hoffnung, die in diesen Tagen besonders gebraucht wird, mitnehmen. Zudem wird eine Friedenslicht-Lieferservice eingerichtet: Wer mag, bekommt eine Tüte mit passendem Inhalt direkt nachhause – eine brennende Kerze kann allerdings nicht geliefert werden. Sowohl für die Abholung des Lichtes am 13. Dezember als auch und für den Lieferservice ist eine Anmeldung erforderlich. Infos dazu gibt es im Netz unter www.arlberger.de/friedenslicht-2020 . Wer mag, kann am 13. Dezember zum Kirchplatz das eigene Windlicht mitbringen oder vor Ort Kerzen erwerben. Die Hygieneregeln der Corona-Schutz-Verordnung werden selbstverständlich eingehalten; eine Mund-Nasen-Maske ist Pflicht.


Übrigens: Wer an dem Aussendungsabend leider nicht teilnehmen kann, hat die Gelegenheit, sich das Licht auch später noch eigenständig abzuholen, denn bis einschließlich 26. Dezember wird das Licht am Haupteingang der Jesus-Christus-Kirche hängen.


Das Friedenslicht aus Bethlehem holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder übrigens immer in Wien ab, denn es wird alljährlich vom Österreichischen Rundfunk  in der Geburtsstätte Jesu entzündet und am dritten Adventwochenende nach ganz Europa weitergegeben. Dieses Jahr leuchtet es unter dem höchst aktuellen Motto „Frieden überwindet Grenzen“. Mehr Infos hat Isa Dvorak, Jugendleiterin in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (0203/703670).

 

 


 

Weihnachtsweg und Adventsimpulse
Evangelische Bonhoeffer Gemeinde bittet um Anmeldungen zu Advents- und Weihnachtsgottesdiensten

(26.11.2020)

Auch für die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gilt: Weihnachten wird in diesem Jahr anders als in den Vorjahren gefeiert. Am Heiligabend, 24. Dezember 2020 ist die Obermarxloher Lutherkirche von 15 bis 19 Uhr für alle geöffnet. Durch die Lutherkirche wird ein stimmungsvoller „Weihnachtsweg" führen. Er zeigt für Jung und Alt in anschaulicher Form die verschiedenen Stationen der Weihnachtsgeschichte. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich. Ebenfalls zu Heiligabend lädt die Gemeinde zur Christmette um 22 Uhr in die Kreuzeskirche ein. Zu diesem Gottesdienst, wie auch zu allen anderen Weihnachtsgottesdiensten sind Anmeldungen erforderlich: Für den Gottesdienst am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember um 10 Uhr in der Kreuzeskirche und auch für den am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, um 11 Uhr. Diesen feiert die Gemeinde mit den anderen evangelischen Gemeinden im Duisburger Norden in der Kirche in Obermeiderich, Emilstraße. Anmeldungen im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700 oder Email: silke.dittberner@kirche-duisburg.de) sind auch erforderlich für die Gottesdienste an den Adventssonntagen (29.11.20, 10 Uhr, Kreuzeskirche; 6.12.20, 11 Uhr, Lutherkirche; 13.12.20, 10 Uhr, Kreuzeskirche und 20.12.20, 10 Uhr, Kreuzeskirche). Die Gemeinde lädt außerdem zu sogenannten Adventsimpulsen auf dem Kirchenvorplatz am Weihnachtsbaum vor der Marxloher Kreuzeskirche bzw. vor der Obermarxloher Lutherkirche ein: am 29.11. um 15 Uhr an der Kreuzeskirche, am 2.12. um 18 Uhr wieder an der Kreuzeskirche und am 5.12. um 17 Uhr an der Lutherkirche. Angaben zu weiteren „Adventsimpulsen“ in den nächsten Dezemberwochen sind auf der Internetseite der Gemeinde (www.bonhoeffer-gemeinde.org) aufgeführt und werden im Gemeindebüro mitgeteilt.

Zudem gibt es in der Gemeinde schöne Advents-Aktionen: So erhalten alle Haushalte, die zur Gemeinde in Marxloh, Obermarxloh und Röttgersbach gehören, als ein kleines Geschenk „Weihnachtstüten", die vor dem Fest vor die Türe gestellt werden. Menschen, die beim Verteilen helfen möchten, sind gerne gesehen und möchten sich im Gemeindebüro melden. Außerdem soll es einen Adventsweg in den Fenstern des Kindergartens an der Lutherkirche geben, der über den Eingang Schützenwiese freitags bis sonntags von 16 bis 17 Uhr von Klein und Groß in einer Einbahnstraße besichtigt kann. Zusätzlich finden alle Besucherinnen und Besucher am Eingang des Familienzentrums in der Adventszeit einen „Stern für Dich“. Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Gemeinde, die sich die Aktionen für diese besondere Zeit ausgedacht, schreiben im Gemeindebrief: „Wir hoffen, Sie an der einen oder anderen Stelle begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen in dieser Zeit Zuversicht und Gesundheit.“ 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(24.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 30. November 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 


 

Vorweihnachtsstimmung durch den digitalen Adventskalender der evangelischen Gemeinde Meiderich

(24.11.2020)

Mit einem digitalen Adventskalender begleitet die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in diesem besonderen Jahr durch die Vorweihnachtszeit. Hinter den 24 Türchen verbergen sich Geschichten, Lieder und interaktive Beiträge rund um den Advent. Neben dem Pfarrteam, den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Gemeinde haben sich mit Anja Lerch und Wolfgang Trepper auch zwei prominente Duisburger Gäste mit einem Beitrag eingebracht. Traditionell finden in der Advents- und Vorweihnachtszeit zahlreiche Veranstaltungen in den Kirchengemeinden statt. Vieles davon ist in diesem Jahr nicht möglich, so dass die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit einem besonderen digitalen Angebot durch die Adventszeit begleitet. Der digitale Adventskalender präsentiert jeden Tag eine Geschichte, ein Musikstück oder einen Beitrag zum Advent. Diese wurden gestaltet von den Pfarrerinnen und Pfarrern, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Mitgliedern der Gemeinde und reichen von bekannten Weihnachtsgeschichten bis hin zu persönlichen Berichten, von Lied- bis zu Chorbeiträgen. Als besonderes Highlight konnten auch prominente Duisburger gewonnen werden, die in den letzten Jahren in der Vorweihnachtszeit in der Kirche zu Gast waren: Anja Lerch und Wolfgang Trepper haben den Adventskalender mit einem Text- und einem Gesangsbeitrag bereichert. Weiteres musikalisches Highlight sind Beiträge des ersten Kantors für Popmusik Daniel Drückes, der in Meiderich aufwuchs. Ob Wolfgang Trepper in einem Video einen Text liest oder seine eigenen Zeilen zu lesen sind, wird nicht verraten. Neugierige sollten jeden unter www.kirche-meiderich.de/adventskalender im neuen Türchen nachschauen und erfahren dann vielleicht auch, womit Anja Lerch Vorweihnachtsstimmung zaubert. Ergänzt wird der digitale Kalender durch den Fensterkalender im Gemeindezentrum Auf dem Damm. Dort öffnet sich im lichtdurchfluteten Foyer in einem der Fenster im Gemeindezentrum täglich ein weiteres Türchen der Kirchengemeinde mit Texten, Fotos und Gedichten. Mehr Infos zu allen Aktionen der Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und auf der Facebookseite und der Instagramseite der Gemeinde.

 


 

Orgelvespern an den Adventssonntagen

(23.11.2020)

Die beliebten 30minütigen Konzerte in der Salvatorkirche mit der Königin der Instrumente gibt es in diesem Jahr nicht. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt jetzt zu „Adventsvespern mit der Königin“, bei denen festliche Orgelmusik an jedem Adventssonntag um 15 Uhr in der Salvatorkirche erklingt. Fester Bestandteil ist eine kurze Lesung und ein gesprochener Segen. Gespielt wird Adventliches und Weihnachtliches aus fünf Jahrhunderten - ausschließlich zum Zuhören und nicht zum Mitsingen, denn das ist wegen der Pandemie nicht erlaubt. Auftakt der Reihe ist am kommenden 1. Advent, 29. November 2020 um 15 Uhr das Spiel von Kantor Marcus Strümpe, bei dem Werke von Bach und Buxtehude und auch Bearbeitungen und Improvisationen zu Advents- und Weihnachtsliedern zu hören sind. Das für diesen Tag ursprünglich geplante Adventliedersingen mit der Kantorei muss wegen den Pandemie-Beschränkungen entfallen. Am 2. Advent, 6. Dezember 2020 ist in der Salvatorkirche um 15 Uhr Andreas Lüken, der Kantor von der Duisserner Lutherkirche mit seinem Orgelspiel zu hören. Am 3. Advent ist es zur gleichen Uhrzeit Domorganist Stefan Madrzak aus Soest und am 4. Advent der Organist Wolfgang Schult aus Dillenburg. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln; Infos dazu gibt es unter www.salvatorkirche.de. So müssen sich die Besucherinnen und Besucher am Beginn der Veranstaltungen registrieren lassen sowie Mund-Nasenschutz tragen. Am Ende wird für einen sozialen Zweck gesammelt.

 

 


 

Digitaler Adventskalender spiegelt Gemeindevielfalt

(23.11.2020)

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm werden viele der vertrauten und gewohnten Veranstaltungen in der Adventszeit nicht stattfinden können. Um während der gesamten Vorweihnachtszeit trotz allem nahe bei den Gemeindemitgliedern zu sein, hat sich die Gemeinde etwas Besonderes ausgedacht: Auf ihrer Homepage www.ekgr.de gibt es ab dem 1. Dezember einen bunten Adventskalender. Jeden Tag warten dort Beiträge aus der Gemeinde. Der Kalender soll so vielfältig sein, wie es auch die Gruppen und Angebote der Gemeinde sind. Deshalb wird es etwas zum Basteln geben, mal etwas Musikalisches, zwischendurch Texte oder vorgelesene Geschichten und besinnliche Ausmal-Bilder. Jeden Tag wartet ein weiteres Türchen darauf, geöffnet zu werden.

 

 

 


 

WeihnachtsWunderTüten für den Heiligabend in den eigenen vier Wänden

Weihnachtsaktion der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in Coronazeiten

 

(20.11.2020)

 

Damit Menschen Heiligabend auch zuhause feiern können, stellen Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Weihnachts-Wunder-Tüten zusammen, die alles Notwendige beinhalten und sind gleichermaßen für Familien, Kinder, Einzelne, Erwachsene und Senioren eignen. Sie können jetzt bestellt werden, die Anzahl ist begrenzt. Pfarrer Stefan Korn, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, darf wie auch alle anderen Eingeweihten und fleißigen Helferinnen und Helfer, die beim Packen der Tüten mitarbeiten, nicht verraten, was in die Tüte kommt. „Nur so viel, um Ihre Neugier zu wecken: etwas Grünes, etwas Leuchtendes, etwas Fröhliches, etwas Besinnliches, etwas Kreatives und: ein Liederheft mit den sechs schönsten kirchlichen Weihnachtsliedern!“ Das Besondere daran ist: Auf der Internetplattform „you tube“ kann man auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ zu jedem Lied des Heftes einen Musik-Clip aufrufen, auf dem die jeweilige Melodie aufgenommen wurde. So können alle zuhause ihre Lieblingslieder mitsingen. Die Weihnachts-Wunder-Tüte eigne sich auch gut zum Verschenken, sagt Pfarrer Stefan Korn, „an Freunde, Nachbarn, Kranke und Einsame.“ Die Kosten pro Tüte liegen bei fünf Euro; von jeder verkauften Tüte geht ein Euro an den Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. - soziale und medizinische Hilfe für obdachlose Menschen“. Die Anzahl der Weihnachts-Wunder-Tüten ist begrenzt. Bestellt werden können sie bei Pfarrer Stefan Korn (Tel: 0203 / 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Von ihm ist auch zu erfahren, wie und wo die bestellten Tüten abgeholt werden können. Zur Internetseite der Gemeinde: www.ekadu.de.

 


 

Unendlich dankbar
Abschiedsgottesdienst von Superintendent Schneider live im Netz

(20.11.2020, aktualisiert am 27.11.2020)

Auf einen Abschiedsgottesdienst unter den Bedingungen der Corona-Pandemie hätte Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, am liebsten verzichtet, denn er wollte nicht entscheiden müssen, wer dann am 28. November um 17 Uhr in der Salvatorkirche sitzen darf und wer nicht. Abgenommen hat ihm dies sein Stellvertreter, so dass zu Pfarrer Schneiders Entpflichtung nur ein kleiner Kreis zusammenkommen kann, zu dem auch Vertretungen aus den Kirchengemeinden und der Diakonie gehören. Der Gottesdienst, in dem Armin Schneider seine letzte Predigt als Superintendent hält, wird wird aber zeitgleich live bei Youtube übertragen; die Aufzeichnung ist hier auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“ zu sehen. 

Den Livestream im Netz hatten Vertreter der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg auf ihrer letzten Tagung angeregt. Das Gremium der Synode ist vergleichbar mit einem politischen Parlament und noch nicht einmal seine über 100 gewählten Abgeordneten aus den Kirchengemeinden hätten Platz im Abschiedsgottesdienst von Superintendent Schneider finden dürfen. In seinem Amt als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises hat Armin Schneider 33 Tagungen der Duisburger Synode geleitet. Auf so einer Tagung des damals neu gegründeten Kirchenkreises wurde er 2004 in das Amt des Superintendenten gewählt. Dieses hat er seitdem nebenamtlich innegehabt, denn Armin Schneider war und blieb auch bis jetzt Krankenhauspfarrer. Es sind unzählige Kontakte, die er seitdem in beiden Funktionen knüpfen konnte. Pfarrer Schneider betonte immer wieder: „Es stand nie auf meinem Lebensplan, Superintendent zu werden. Ich habe dieses Amt mit großem Respekt und auch mit einer gehörigen Portion Unsicherheit angetreten. Aber es hat mir im Laufe der Jahre mehr Freude gemacht, als ich mir jemals zu träumen gewagt hätte. (…) Vielfältige, tragfähige und wohltuende Beziehungen zu zahlreichen Menschen hat mir dieser Kirchenkreis und hat mir dieses Amt reichlich beschert. Und dafür bin ich unendlich dankbar.“ 

Armin Schneider stammt aus dem Raum Wetzlar, studierte in Wuppertal, Zürich und Tübingen evangelische Theologie, absolvierte ein Sondervikariat bei der Aktion Sühnezeichen in Berlin, bevor er sein Vikariat in Duisburg Duissern abschloss. 1984 wurde Schneider Hilfsprediger und ein Jahr später Pfarrer in Obermarxloh. 14 Jahre blieb er in der Gemeinde, dann wechselte Schneider in die Krankenhausseelsorge, wo er auch in seiner gesamten Amtszeit als Superintendent tätig war - bis 2014 war Armin Schneider Krankenhausseelsorger am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord und am St. Johannes Hospital in Hamborn; aktuell ist er es noch bis Ende November 2020 am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord und am Herzzentrum Duisburg - beide Häuser gehören zum Evangelischen Klinikum Niederrhein. Armin Schneider ist außerdem seit April 2011 Sprecher des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage Duisburg.  

 

 


 

Lied zur Jahreslosung 2021

(20.11.2020)

Jahreslosungen sind Bibelstellen, die Zuversicht spenden sollen und Christinnen und Christen Leitspruch für die nächsten 12 Monate sein können. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ sind Worte aus dem Lukasevangelium und die Jahreslosung für das Jahr 2021. Für Musiker Daniel Drückes ist dieser Vers zentral für das menschliche Zusammenleben. Seit einigen Jahren schreibt der Kantor für Popularmusik und Koordinator für Kirchenmusik im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg zu jeder Jahreslosung ein Lied. In diesem Jahr hat er den Song „Barmherziger Vater“ zusammen mit Mitgliedern seines Chors aufgenommen und ein Musikvideo dazu produziert. Das Video ist ab dem ersten Advent, 29. November 2020 um 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen. Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk stellt der Komponist die Noten des Songs bis Anfang 2021 kostenlos auf www.kirchenmusik-duisburg.de zum Download. So kann man auch zuhause mitsingen. Die Mitwirkenden im Video zu „Barmherziger Vater“ sind Christine Gladbach, Jenny Burbach, Nadine Baudisch, Johanna Berg und Michael Claus sowie Daniel Drückes. 

 

 


 

Neuer Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) per Videokonferenz 

(19.11.2020)

Infos dazu, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt, haben Lars Allofs (0203/2951-284; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg sehr viele. informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Von den Vorteilen des FSJ und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist, berichten die beiden jetzt auch live im Netz: Am 1. Dezember 2020 können Interessierte mit den beiden von 18 bis 19.30 Uhr persönlich darüber reden. Das Treffen gibt es wieder als Videokonferenz, bei der alle im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Jeden Tag kommt ein wenig Vorweihnachtsstimmung nachhause
Digitaler Adventskalender aus Wanheimerort

(19.11.2020)

In diesem Jahr wird auch die Adventszeit nicht so verlaufen, wie es alle gewohnt sind, auch nicht in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort. Viele Veranstaltungen müssen derzeit ausfallen oder können nur unter sehr veränderten Bedingungen stattfinden. Die Gemeinde bietet deshalb einen digitalen Adventskalender an. Jeden Tag im Dezember bis zum Heiligabend wird sie auf ihrem YouTube-Kanal „egwanheimerort“ und auf ihrer Facebook-Seite einen adventlichen Videobeitrag einstellen. Die Kirchenmusik, die Kindergärten, Gruppen und Kreise der Gemeinde und natürlich Pfarrerin Almuth Seeger und Pfarrer Jürgen Muthmann werden sich an der Gestaltung beteiligen. Alle Mitwirkenden hoffen, den Zuschauenden auf diesem Weg ein wenig Adventsstimmung nach Hause bringen zu können. Wer jeden Tag den Link zum Kalendertürchen per E-Mail bekommen möchte, schickt bis zum 30.11.2020 eine E-Mail an juergen.muthmann@ekir.de..

 

 


 

Dinge stützen, wenn sie ins Wanken geraten
Evangelische Gemeinde Obermeiderich verabschiedet Pfarrer Schurmann in den Ruhestand

 

(19.11.2020)

Mehr als 28 Jahre lang war Michael Schurmann Pfarrer in Obermeiderich. Jetzt freut er sich auf seinen Ruhestand. „Seine“ evangelische Gemeinde Obermeiderich will ihn am Sonntag, 6. Dezember 2020 um 15 Uhr in der Kirche an der Emilstraße herzlich verabschieden. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, muss sich unbedingt vorab anmelden und Pandemie-Schutzmaßnahmen beachten.

Michael Schurmann wurde 1960 in Leverkusen geboren und ist in Köln-Raderthal aufgewachsen. Die rege CVJM-Arbeit in dieser Gemeinde hat ihn nachhaltig geprägt. Bis zum Ende seines Theologiestudiums an der Universität in Bonn war Schurmann in verschiedenen Kreisen dieser Gemeinde als Mitarbeiter tätig. Michael Schurman sagte 1992 anlässlich seiner Einführung in die Pfarrstelle in Obermeiderich, er wolle „Dinge anstoßen, in Bewegung  setzen und stützen, wenn sie ins Wanken geraten.“ Die Bandbreite seiner Aufgaben war in den 28 Duisburger Jahren groß: Sie reichte von Motorradfahrten mit Gemeindemitgliedern und Interessierten, die er anregte und bei denen er auch mitfuhr. Sie reichte von Glaubenskursen unter dem Titel „Ein Tag mit Jesus“. Sie reichte von den  öffentlichen Fußball-WM-Übertragungen unter freiem Himmel, zu denen hunderte Menschen kamen und die ein großes Team von Ehrenamtlichen der Gemeinde mit den Pfarrern organisierte. Vorteilhaft war auch die Begeisterung von Pfarrer Schurmann für Computer, Internetseiten und Sozialen Medien, denn so kamen Predigtaufzeichnungen schon früh auf die Internetseite der Gemeinde, die Michael Schurmann auch selbst pflegte. Die IT-Affinität des Pfarrers und die vieler in der Gemeinde war ganz besonders in diesem Pandemie-Jahr von Vorteil, da die Gemeinde durch deren Hilfe auch beim Lockdown sehr schnell Gottesdienstübertragungen ins Netz brachten. Bei allem kam der Humor nicht zu kurz: So filmte das Team mit Pfarrer Schurmann und seiner neuen Kollegin Pfarrerin Sarah Süselbeck ein Video, in dem die beiden in der Art und auch gekleidet wie Flugzeug-Stewardess und Flugzeugstewards Sicherheitsanweisungen für den Gottesdienstbesuch demonstrieren - es ist bei Youtube auf dem Kanal „Obermeiderich“ zu sehen.  Wie viele Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen hatte und wie viele Kontakte Pfarrer Michael Schurmann im Laufe der 28 Jahre knüpfen konnte, ist heute nicht mehr auszumachen. Allein die Zahl der regulären Gottesdienste, die er gehalten hat, dürfte bei deutlich mehr als 800 liegen.

Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte und Pfarrer Schurmann danach – auf Distanz und mit Maske – alles Gute wünschen oder danken möchte sollte dies beachten: Der Einlass beginnt bereits um 14 Uhr. Dieser ist aber nur nach erfolgter Anmeldung bis zum 01.12.2020 möglich (unter E-Mail: skoeppen-schmidt@obermeiderich.de oder telefonisch unter 0208 848 63 78). In der Kirche werden feste Sitzplätze zugewiesen und das Tragen einer Maske ist verpflichtend. 

 


 

Glocken der Marxloher Kreuzeskirche verstummen bis Ostern

(18.11.2020)

Alle vier Glocken der Marxloher Kreuzeskirche verstummen bis Ostern, weil die Klöppel ersetzt werden müssen. Grund dafür ist, dass bereits vor einigen Wochen der Klöppel der größten der 4 Glocken während des Läutens durchgebrochen war. Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat nun beschlossen, zur Sicherheit alle vier Klöppel erneuern zu lassen.

Bei den Beratungen schloss das Presybterium der Gemeinde hingegen folgende Vorgehensmöglichkeiten aus: Die kaputte Glocke außer Funktion zu setzen und darauf zu vertrauen, dass die Klöppel der anderen Glocken in Ordnung wären und keine Gefahr darstellten. Ebenso wollte die Gemeinde auf das gesamte Geläut aus Sicherheits- und Kostengründen nicht verzichten, denn damit, so Pfarrerin Anja Humbert, hätte man in Kauf genommen, „dass in Marxloh die letzte Kirche verstummt, deren Glocken täglich mehrfach zu hören waren.“ Das Presbyterium habe entschieden,  so Pfarrerin Humbert, „die Sache jetzt mit ganzer Kraft anzugehen und das Geläut unserer Kreuzeskirche für die nächsten Jahrzehnte zu sichern.“

Dies bedeutet, dass die Klöppel der vier Stahlglocken - jede hat den Namen eines Evangelisten und stammen aus dem Jahr 1948 – erneuert werden. Die Arbeiten haben schon begonnen, denn die Glockenfirma HEW startete am 17. November mit dem Ausbau der übrigen vier Klöppel. Da es kompliziert und aufwändig ist, dauert allein schon dieses Unterfangen bereits drei Tage. Danach werden alle vier Klöppel neu geschmiedet, was gleich mehrere Monate dauert. Das Presbyterium hofft, dass an Ostern 2021 das schöne, volle Geläut der Kreuzeskirche wieder erklingt.

Eigentlich sollten gerade jetzt in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit einige Veranstaltungen an der Kreuzeskirche stattfinden, um Spenden für die Glocken sammeln zu könne, was vor drei Jahren mit der Aktion „Eine Weihnachtstanne für die Kreuzeskirche“ bereits gut geklappt hatte. Die Corona-Pandemie macht der Gemeinde da jetzt einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Wer beim Stemmen der nicht unerheblichen Kosten helfen möchte, bekommt bei Pfarrerin Anja Humbert mehr Infos (Tel.: 0203 / 4061646). Sie sagt: „Wir freuen uns von Herzen über jede noch so kleine Spende und sagen jetzt schon ganz herzlichen Dank!“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Zusatzinformation: Bereits zum Beginn des Jahres 2020 musste die Gemeinde die Glocken aufwändig sanieren lassen. Die Arbeiten standen jedoch nicht im Zusammenhang mit den jetzt zu tauschenden Klöppeln. Damals wurden auf Anraten des Glockensachverständigen die vorhandenen Bronzedübel durch neue Rotgussdübel ersetzt zur Erzielung weicherer Klöppelanschläge und zur besseren Klangentfaltung der Stahlglocke. Und: Aufgrund der bekannten Bauartschwächen der Nadellager von 1948 wurden diese an allen Glocken durch Spezialkugellager ersetzt. Wer spenden möchte, gibt als Spendenzweck „Glocken;1900; 83100100; 48200“ und nutzt diese IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14.

 

 


 

Partner oder Konkurrent?
Videodiskussion zum Thema China

(17.11.2020)

Ob China aus europäischer Perspektive in Zukunft eher als Partner oder als Konkurrent gesehen werden muss, ist eine der Fragen in einer Videodiskussion, der Prof. Dr. Doris Fischer vom Lehrstuhl China Business and Economics der Universität Würzburg, Andree Haack vom Dezernat für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt Duisburg und Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung Europäische Kommission in Bonn, nachgehen werden. Die Onlineveranstaltung am 25. November 2020, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland gemeinsam mit dem „Laboratorium“ vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein und „EUROPE DIRECT – EU-Bürgerservice“ der Stadt Duisburg einladen, ist kostenfrei, beginnt um 18.30 und dauert ca. zwei Stunden. Hintergrund der Diskussion ist für die Veranstalter die Beobachtung, dass in Europa aktuell ein Umdenken in Bezug auf die Beziehungen zu China zu beobachten sei. War die Beziehung zwischen Europa und China bislang von großer gegenseitiger Abhängigkeit in der Wirtschaft und von notwendiger Zusammenarbeit beim Klimawandel geprägt, werde China jetzt als „Systemrivale“ identifiziert, der versuche weltweit sein autokratisches Herrschaftssystem als Gegenentwurf zur Demokratie europäischen Zuschnitts zu etablieren. Anmeldungen zur Videokonferenz sind erforderlich und werden bis zum 23.11.2020 zentral entgegengenommen unter Tel. 0228 479898-50 oder anna.veerahoo@akademie.ekir.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 23. November 2020 von Birgit Brügge, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

 


 

Kanzelrede von Kriminalbiologe Dr. Benecke soll 2022 nachgeholt werden

(16.11.2020)

Die geplante Kanzelrede am 22. November 2020, in der Dr. Mark Benecke in der Duisburger Salvatorkirche zur Frage „Was kommt nach dem Tod?“ gesprochen hätte, fällt aus. Aufgrund vielfacher Nachfragen teilt der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, der die Veranstaltung schon Anfang November Corona-Pandemie-bedingt absagen musste, mit, dass ein Ersatztermin für den Vortrag des Kriminalbiologen auf der Kanzel der Salvatorkirche für das Jahr 2022 gesucht wird. Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.

 


 

Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag
Der Tod hat nicht die letzte Macht

(13.11.2020)

Zum Ende des Kirchenjahres stehen bei evangelischen Christinnen und Christen zwei besondere Tage im Mittelpunkt: Der Buß- und Bettag, 18.11.2020 ist ein Tag der Besinnung und Neuorientierung. Am 22.11.2020 hingegen ist Ewigkeitssonntag; er wird oft immer noch „Totensonntag" genannt. Im Gegensatz zum Volkstrauertag - dort steht der Tod im Mittelpunkt - geht es am Ewigkeitssonntag um das ewige Leben.

Der Buß- und Bettag wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen als gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen. In den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es am diesjährigen Buß- und Bettag insgesamt neun Gottesdienste – einige Gemeinden feiern ökumenische Gottesdienste mit ihren katholischen Nachbargemeinden. Der Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr und erinnert Christinnen und Christen daran, dass nicht der Tod die letzte Macht hat. In diesen Gottesdiensten und Andachten – 27 sind es insgesamt - werden vielerorts die Namen der in den vergangenen zwölf Monaten verstorbenen Gemeindeglieder gelesen und im Gedenken an sie ein Licht entzündet. Auch in allen Gottesdiensten und Andachten zum Buß- und Bettag und zum Ewigkeitssonntag gelten Hygieneschutzbedingungen; bei machen sind auch Anmeldungen vorab notwendig. Angaben dazu gibt es in den Gemeinden vor Ort und im Internet hier unter www.kirche-duisburg.de. Weitere Infos gibt es auch unter 0203 / 29513501.

 


 

Pause für den Adventsbasar der Bahnhofsmission Duisburg

(12.11.2020)

Der Adventsbasar der ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, der traditionell immer freitags und samstags vor Totensonntag im Bahnhofsgebäude vor dem Zugang zu den Gleisen Handarbeits- und Bastelartikeln, selbstgebackene Plätzchen und hausgemachten Marmeladen anbietet, muss in diesem Jahr leider ausfallen. Das haben Bodo Gräßer und Torsten Ohletz und ihr Team schweren Herzens entschieden, denn an den Ständen, wo sich sonst erfreulicher Weise immer viele Menschen versammeln, ist wegen der Pandemie in diesem Jahr genau deswegen ein sicherer Ablauf der Basartage nur schwer zu gewährleisten. Die beiden und ihre Kolleginnen und Kollegen sind aber froh, dass sie weiterhin für Reisende und Menschen in Notlagen da sein können und auch die Ausgabe der Lunchbeutel in der Mittagszeit vor der Bahnhofsmission anbieten können – beides unter Einhaltung der Hygieneregeln. Die Bahnhofsmission ist zudem zu den regulären Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 7.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 7.30 bis 13.30 Uhr sowie sonntags von 12.30 bis 18.30 Uhr. Wer sich dafür interessiert, wie die helfende Arbeit der Duisburger Bahnhofsmission unterstützt werden kann, wendet sich an Bodo Gräßer und Torsten Ohletz (0203 / 333967).

 

 


 

Helfen tut anderen und den Helfenden gut
Diakonie legt Ehrenamtsbroschüre neu auf

(12.11.2020)

Etwas bewegen, neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen an andere weitergeben oder einfach helfen – diese und viele weitere Gründe können Menschen haben, um sich ehrenamtlich zu engagieren. An welchen Stellen dies im Bereich der Duisburger Diakonie möglich ist, zeigt die neu aufgelegte „Broschüre Ehrenamt“.

Sie richtet sich an alle, die „schon immer mal was machen“ wollten, aber nicht genau wissen, was und wie. Die Broschüre wendet sich aber auch an Menschen, die bereits ehrenamtlich aktiv sind und etwas Neues ausprobieren wollen. Die Bandbreite des möglichen Engagements reicht vom Helfen und Zuhören über das Telefon, der Reisebegleitung am Bahnsteig, der Flüchtlingsberatung, der Mithilfe im Demenzcafé, Willkommensbesuchen bei Familien mit Neugeborenen, Schulungen im Umgang mit Smartphones in Begegnungszentren für Senioren bis hin zu Gesprächsbesuchen in Krankenhäusern und der Begleitung sterbender Menschen in Hospizen. Überall sind entsprechende Kontakte aufgeführt. Wer aber noch nicht ganz sicher ist, kann Verbindung mit Carmen Sondermann vom Diakonischen Werk in Duisburg aufnehmen. Sie hat als Ehrenamtskoordinatorin der Duisburger Diakonie die Infos zur Broschüre zusammengestellt und weiß noch mehr Details zu diesen wichtigen Aufgaben. Im Vorwort zur Broschüre spricht sie am Ehrenamt Interessierte zusammen mit Stephan Kiepe-Fahrenholz, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Duisburg, direkt an:  „Das Ehrenamt gehört zur christlichen Kirche, seit es sie gibt. Deshalb gibt es keine Diakonie ohne Ehrenamt. Wir kümmern uns seit Jahren intensiv um die Förderung und die Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Das tun wir nicht, um ‚Löcher zu stopfen‘; damit würden wir gewiss keine Ehre einlegen. Aber weil ohne Ehrenamt unsere Professionalität Schaden nehmen würde, wünschen wir Ihnen, dass Sie bei uns etwas finden, wo Sie freiwilliges Engagement als sinnerfüllt und sinnstiftend erleben.“

Die Broschüre ist in den Auslagen der diakonischen Einrichtungen und Unternehmen, in den Kirchen und Versammlungsgebäuden der evangelischen Kirchengemeinden sowie im Internet auf der Seite www.diakonie-duisburg.de unter dem Menüpunkt „Ehrenamt“ zu finden. Rückfragen zum Ehrenamt beantwortet Carmen Sondermann sehr gerne (Tel.: 0203 / 29513164); über sie kann die gedruckte Broschüre angefordert werden, die dann per Post kostenfrei zugeschickt wird.

 

 


 

Salvatorkirche öffnet auch zum stillen Gebet

(12.11.2020)

Die Salvatorkirche ist nicht nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet, sondern auch donnerstags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Die Gemeinde lädt die Menschen ein, das Gotteshaus zu diesen Zeiten zum stillen Gebet, zum Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung zu besuchen. Während der Öffnungszeiten ist ein mit Mundschutz ausgestatteter Mitarbeiter der Gemeinde anwesend. Am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Die Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, während des Besuchs der Kirche eine Mund-Nase-Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten. Es dürfen immer nur Personen aus höchstens zwei Haushalten zusammenstehen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.salvatorkirche.de und telefonisch unter 0203 / 311176.

 


 

Mit der Kirchengemeinde Meiderich durch den Advent

(10.11.2020)

Nicht nur Gemeindemitglieder können in diesem Jahr mit der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich durch den Advent gehen und sich täglich in den Zeiten des Wartens auf Weihnachten einen lieben Gruß schicken lassen. Wer mag, kann auf gleich drei Adventskalender zugreifen, denn Schokoladen-, Fenster- und Videokalender stehen zur Wahl. Den Schokoladenadventskalender gibt es in der Kirche, Auf dem Damm 6, und im benachbarten Gemeindezentrum jetzt schon gegen eine kleine Spende.  Das aufgedruckte Motto passt nicht nur zu den Gemeindemenschen, die auch auf dem Foto gut zusammenhalten, sondern auch in jeden Haushalt: „Gut, dass wir einander haben“. Die Botschaften hinter den Türchen im Fensterkalender können Interessierte bei jedem Besuch im Gemeindezentrum neu entdecken: Dort öffnet sich im lichtdurchfluteten Foyers in einem der Fenster im Gemeindezentrum täglich ein weiteres Türchen der Kirchengemeinde mit Texten, Fotos und Gedichten. Parallel dazu gibt es im Advent Internet auf der Homepage www.kirche-meiderich.de täglich ein neues Video aus der Kirchengemeinde. Hinweise dazu gibt es im Newsletter und auf Facebook und Instagram, wo die evangelische Kirchengemeinde Meiderich ebenfalls vertreten ist. Mehr Infos zur Aktion und dem Gemeindeleben gibt es im Kirchenbüro montags von 15 bis 17 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und unter Tel.: 0203 / 4519622.

 


 

Zwei Taizé-Gottesdienste an einem Tag  

(10.11.2020)

Jedes Jahr besuchen viele Christinnen und Christen den Taizé-Gottesdienst, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort zum Buß- und Bettag in die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1, einlädt. Damit die Tradition auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann und zugleich die Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie eingehalten werden, erklingen am 18. November gleich zwei Mal - um 18 Uhr und um 20 Uhr - die meditativen Taizé- Gesänge in dem Gotteshaus. Die Gemeinde darf in diesem Jahr nicht selbst singen, kann sich aber von den Klängen in der Kirche mitnehmen lassen. Dafür sorgt ein kleines Instrumental- Ensemble unter Leitung von Pfarrerin Almuth Seeger und ein Taizé- Quartett unter Leitung von Kantor Daniel Drückes. Ein Team stellt Texte und Gebete vor, die mit der Musik und dem Kerzenschein zusammen für eine besondere meditative Stimmung sorgen. Wegen des reduzierten Platzangebotes müssen sich Interessierte für einen der beiden Gottesdienste vorab bei Pfarrerin Seeger anmelden (Tel.: 0203/770607 oder Mail: almuth. seeger@ekir.de). Zur Internetseite der Gemeinde: www.wanheimerort.ekir.de.

Info: Taizé-Gottesdienste und Andachten haben die Gesänge und Texte der „Communauté de Taizé“ zum Inhalt. Sie stehen für die Suche nach Gott in Gemeinschaft. Die „Communité de Taizé“ wurde 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund gegründet. In der zunächst evangelisch, später ökumenisch ausgerichteten Gemeinschaft von Taizé haben Nächstenliebe, Feindesliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Dabei werden gemeinsames Beten, Nachdenken über praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Bergpredigt bis hin zu politischem Engagement auf unkomplizierte Weise miteinander verbunden. Taizé selbst hat sich als Ziel die Versöhnung unter den Christen gesetzt. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste mit ihren Gesängen und Gebeten.   
 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(10.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 16. November 2020 von Rolf Seeger, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.

 

 


 

Weitere Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Gottesdienstbesucher in Hochfeld

(6.11.2020)

Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld hat wegen der massiv steigenden Infektionszahlen in seiner Sitzung Anfang November 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Gottesdienstbesucher beschlossen. So ist ab sofort die die Anzahl der Gottesdienstbesuchenden inklusive Mitarbeitenden auf 42 festgelegt. Die Mund-Nase-Bedeckung ist während des gesamten Besuchs vom Betreten der Kirche bis zum Verlassen zu tragen. Auch am Platz muss die Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Zusätzlich ist zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte auf jeden Fall auch mit der Mund-Nase-Bedeckung der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Im Kirchraum werden nur die Plätze besetzt, auf denen die aktuellen Blätter für den Ablauf des Gottesdienstes mit Schreibunterlage und Kugelschreiber ausgelegt ist. Die eingenommenen Plätze dürfen wegen eines nummerierten Sitzplans nicht mehr gewechselt werden. Angehörige gleicher Haushalte können die angebotenen Doppelplätze besetzen. Auf der Rückseite der Ablaufzettel erfasst die Gemeinde die erforderlichen Angaben zur Rückverfolgbarkeit. Die Zettel müssen am Ausgang abgegeben werden; und die Angaben werden mit dem Sitzplan in einem verschlossenen Umschlag vier Wochen lang aufbewahrt und dann datenschutzkonform vernichtet. Lediglich auf Anforderung des Gesundheitsamtes werden diese Umschläge geöffnet, ein anderer Zugriff auf diese Daten ist ausgeschlossen. Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld bittet die Gemeinde dringend, an der Senkung der Infektionsraten mitzuwirken und die getroffenen Regelungen zu beachten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://hochfeld.ekir.de.

 

 


 

Verändertes Gemeindeleben in Buchholz und Wedau

(5.11.2020)

Wegen der Verschärfung der Corona-Pandemie schließt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis bis auf Weiteres ihr „Wedauer Kleiderlädchen“, Am See 8. Es können derzeit auch keine Kleiderspenden angenommen werden. Altkleider und Schuhe können in den Sammelcontainer des Diakoniewerks eingeworfen werden, der sich im Durchgang zum Jugendzentrum an der Arlberger Straße 10 befindet. Die Gemeinde hat zudem weitere Maßnahmen zum Schutz der Menschen getroffen: Die Gemeindezentren in Buchholz und Wedau sind für alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise geschlossen. Gottesdienste können nur mit sehr begrenzter Personenzahl stattfinden. Für den Gottesdienst am Totensonntag, 22. November sind die meisten Plätze für Angehörige reserviert. Im Vorfeld ist eine Anmeldung im Gemeindebüro nötig (Tel.: 0203 / 7382639). Um Überfüllungen und Menschenansammlungen zu vermeiden, lädt die Gemeinde bis zum 15. November weiterhin sonntags zwischen 10.30 und 12 Uhr zur „offenen, meditativen Kirche“. Taufen werden vorerst aufgrund der besonderen Situation nur außerhalb von Gottesdiensten nach Absprache stattfinden. Das Jugendzentrum an der Arlberger Straße ist weiterhin unter Auflagen geöffnet. Bei Erstbesuch ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Infos gibt es unter www.arlberger.de. Für alle Begegnungen gelten weiterhin strenge Hygieneregeln (nachzulesen unter www.trinitatis-duisburg.de).

 

 


 

Pandemie-Beschränkungen auch in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

(4.11.2020)

In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich gibt es aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung keine Treffen von Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dazu gehört auch die Absage aller Präsenzveranstaltungen des Beratungs- und Begegnungszentrums (BBZ), das aber eine telefonische Beratung (Mobil: 01705542284) anbietet. Ausgesetzt wird auch die Konfirmandenarbeit. Die Gottesdienste feiert die Gemeinde unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen; dazu gehört auch das Tragen eine Mund-Nasen-Maske während des gesamten Gottesdienstes (Infos dazu gibt es unter www.kirche-meiderich.de und im Gemeindebüro montags von 15 bis 17 Uhr und dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter Tel.: 0203 - 4519622). Aufgrund der Corona-Pandemie kann aktuell im Jugendbereich, Auf dem Damm 10, kein Offener Treff stattfinden. Dafür gibt es täglich von 15 bis 18 Uhr Bildungsangebote und montags und donnerstags von 13 bis 14.30 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung. Die Gruppengröße ist bei allen Angeboten auf fünf Teilnehmende beschränkt. Die Angebote sind für Kinder im Alter von 8  bis 12 Jahren. Ohne eine ausgefüllte Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich. Rückfragen dazu beantwortet Christina Schubert (0152 / 24 73 78 74) gerne.

 


 

Keine Kleiderkammer, kein Volleyball und keine Treffen aktiver Senioren
Corona Beschränkungen beim CVJM Laar

(4.11.2020)

Auch bei den Aktivitäten des CVJM Laar gibt es wegen der Corona-Pandemie Beschränkungen. So bleibt die Kleiderkammer an der Zwinglistr. neben der Laarer Kirche, wo Guterhaltenes für den guten Zweck abgegeben werden kann und für kleinstes Geld mitgenommen werden kann, bis auf weiteres geschlossen. Das Training der Volleyballgruppe fällt aus, und das für den 14. November 2020 ausgeschriebene Volleyballturnier in der Sporthalle des Gymnasiums an der Möhlenkampstraße in Beeck ist abgesagt. Auch die Treffen des Kreises „Senioren aktiv“ fallen aus. Sobald die aktiven Senioren wieder zusammen kommen können, wird der CVJM Laar dies öffentlich ankündigen.

 

 


 

Keine Konzerte und Vorträge in Hamborn im November
Gottesdienste nicht ohne Anmeldung

 

(3.11.2020)

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn sagt für den Monat November alle dortigen Veranstaltungen, wie z.B. geplante Konzerte und Vorträge ab. Die gemeindlichen Gruppen und Kreise kommen im November ebenfalls nicht zusammen und auch der Konfirmandenunterricht ist für diesen Monat abgesagt. Die Gemeinde lädt zur Feier der Gottesdienste ein, in denen aber alle Anwesenden durchgehend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Es gelten Abstandsregeln und Pandemie-Schutzbestimmungen, zudem ist eine Anmeldung unter Tel. 0203 36979704 (täglich 15 - 17 Uhr) zwingend notwendig; die Anzahl der Sitzplätze ist auf 50 beschränkt. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 


 

Keine Treffen und Veranstaltungen auch in der Gemeinde Wanheim

(3.11.2020)

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim kommen wegen der Corona-Pandemie Gruppen und Kreise der Kinder- und Jugendarbeit, Frauenarbeit und Männerarbeit im November nicht zusammen. Außerdem fällt auch der schon geplante Martinsmarkt aus und auch der Umzug in das neue Jugendhaus muss verschoben werden. Gottesdienste feiert die Gemeinde nur unter Beachtung der Infektionsschutzbedingungen, z. B. Sicherheitsabstände, markierte Plätze, kein Gesang, Mund- und Nasenschutz während des gesamten Gottesdienstes, Anwesenheitslisten wegen Infektionskettennachweis). Da die Teilnehmerzahl wegen der Sicherheitsabstände begrenzt ist, bittet die Gemeinde um eine telefonische Anmeldung unter 0203 / 771321. Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist. Infos gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(3.11.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 9. November 2020 von Michael Schurmann, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 


 

Evangelisches Kirchenparlament tagt wieder online

(2.11.2020)

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene. Dessen Abgeordnete sind Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die als Synode gemeinsam den Kirchenkreis leiten. Zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie kommt dieses Kirchenparlament zu Beratungen in einer Videokonferenz zusammen. 


Auf der letzten außerordentlichen Tagung im September wurde Dr. Christoph Urban zum neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gewählt. Den Vorsitz bei den jetzt am 6. und 7. November 2020 anstehenden Beratungen hat der amtierende Superintendent, Pfarrer Armin Schneider, der Ende November in den Ruhestand geht. Die Synodentagung am 6. November beginnt um 18 Uhr mit einer Andacht. Anschließend stehen die Berichte der Gemeinden, Einrichtungen, Werke und Synodalaufträge auf der Tagesordnung. Zuvor rückt die Aussprache zum Jahresbericht des Superintendenten, die sein Stellvertreter Pfarrer Stephan Blank moderieren wird, in den Mittelpunkt. In seinem letzten Jahresbericht wird Superintendent Schneider nicht nur eine Rückschau auf die letzten zwölf Monate des kirchlichen Lebens halten, sondern in einem zweiten Teil auch auf „16 Jahre Evangelischer Kirchenkreis Duisburg“ - die zugleich die 16 Jahre seiner Amtszeit als Superintendent umfassen - zurückblicken. 

Am gleichen Abend stimmen die Mitglieder der Synode - 42 Theologeninnen und Theologen sowie 60 Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen sind es derzeit - über den Haushaltsplan „Kirchensteuerverteilungsstelle 2021“ ab und verabschieden die Haushaltspläne des Kirchenkreises, des Verwaltungsamtes, des Bildungswerkes sowie der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers.

Die Beratungen werden dann am Samstag nach der Andacht um 9 Uhr fortgesetzt. Umfangreichster Tagesordnungspunkt ist dabei die Neubesetzung von Ämtern und Ausschüssen: Es steht die Wahl der/des Skriba sowie weiterer Positionen im Kreissynodalvorstand, der den Kirchenkreis zwischen den Tagungen der Kreissynode leitet, an. Zudem geben die Synodalen ihre Voten zur Besetzung zahlreicher Fachausschüsse ab.

Die Tagung ist öffentlich. Interessierte, die an der Videokonferenz der Synode teilnehmen möchten, wenden sich an die Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (0203 /  2951-3156 oder per Mail superintendentur@kirche-duisburg.de). 

 


 

Keine Veranstaltungen und Treffen in der Gemeinde Alt-Duisburg
Salvatorkonzerte mit Bachsonaten fallen aus

(2.11.2020)

Wegen der Corona-Pandemie setzt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg für den Monat November alle Treffen von Gruppen und Kreisen, alle Kurse des Seniorentreffs in Duissern, alle Chorproben, Konzerte und anderen kulturellen Veranstaltungen aus. Dazu gehören auch die Konzertabende am 8. und 15 November, an denen Vesselin Paraschkevov Bach-Sonaten in der Salvatorkirche gespielt hätte.

Zudem entfällt der Konfirmandenunterricht im November. Die Kirchengemeinde lädt zur Feier der Gottesdienste in der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche ein, und zwar unter Beachtung und Einhaltung der beschlossenen, verschärften Regelungen, das heißt durchgängiges Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, kein gemeinsames Singen, keine Gesangseinlagen sowie weiterhin 1,5 m Abstand. Die maximale Besucheranzahl liegt derzeit bei maximal 80 Personen in der Lutherkirche und bei höchstens 100 Personen in der Salvatorkirche. Für alle Gottesdienste wir eine Teilnehmerliste zur Rückverfolgbarkeit geführt. Für die Teilnahme an einem Gottesdienst in der Salvatorkirche melden sich Interessierte unter der Rufnummer 0203 287262 an, für die Feier eines Gottesdienstes in der Lutherkirche melden sich Interessierte unter der Rufnummer 0203 332560 an. In beiden Fällen müssen Anrufende den Gottesdiensttermin, Namen und Anschrift auf das Band sprechen und die eigene Telefonnummer hinterlassen um ggf. zurückgerufen werden zu können. Weitere Infos gibt es im Netz unter www.ekadu.de und bei Pfarrer Stefan Korn, dem Vorsitzenden des Presbyteriums der Gemeinde (Tel: 0203 330490).

 


 

Live-Stream aus Huckingen
Internet-Gottesdienst in Form einer Krimi-Geschichte

(2.11.2020)

Wegen der Corona-Pandemie hatten ein Team um Pfarrer Samuel Dörr schon Ende März aus ihrem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher 14. Jetzt lädt das Team zur nächsten Ausgabe der „Praystation“ ein – so heißt das Gottesdienstformat.

Am Freitag, 6. November 2020 um 19 Uhr wird der Gottesdienst live gefeiert. Das Thema lautet „erkannt“. Inhaltlich geht es um Gott, den Glauben und um die Einzigartigkeit des Menschen. Gestaltet werde der Gottesdienst aber in Form einer Krimi-Geschichte, verrät Pfarrer Dörr. Er und sein Team laden alle ein, zum Youtube-Kanal „Godi-Digital" (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) zu kommen und dort auch diesen interaktiven Gottesdienst - wie immer – selbst mitzugestalten, z.B. durch die Chatfunktion, wo alle Fragen, Gedanken und Feedback einbringen können. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream steht anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion nicht mehr möglich.

 


 

Predigt zum Reformationstag per Post

(2.11.2020)

Wer den zentralen Reformationsgottesdienst des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am 31. Oktober 2020 in der Salvatorkirche nicht mitfeiern konnte, kann die Predigt nachträglich lesen. Gehalten hatte sie Ute Sawatzki, die Gottesdienst gemeinsam mit Superintendent Armin Schneider und Pfarrer Stephan Blank gestaltete. Pfarrerin Sawatzki sprach u.a. davon, dass der Glaube Formen der Erinnerung, Vergewisserung und Einübung brauche… „und das ein ganzes Leben lang, sonst löst er sich auf.“ Die Predigt gibt es auf der Internetseite www.kirche-duisburg.de hier als Download; wer mag, kann sich die Predigt ausgedruckt und kostenfrei zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. 

 


 

Kircheneintrittsstelle schließt im November

(2.11.2020)

Immer freitags können Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle an der Duisburg Salvatorkirche mit Pfarrerinnen und Pfarrern in Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. An den November-Freitagen wären Pfarrer Jürgen Muthmann, Pfarrer Stephan Blank, Prädikant Jürgen Lagoda und Pfarrerin Sabine Schmitz vor Ort gewesen. Corona-Pandemie-bedingt schließt der Kirchenkreis jedoch die Eintrittsstelle für diesen Monat. Sollte sich die Situation bessern, können Besucherinnen und Besucher die Eintrittsstelle im Dezember freitags wieder besuchen, aber auch dann nur mit Mund-Nasen-Bedeckung und unter Beachtung der Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) in einer Videokonferenz 

(31.10.2020)

Lars Allofs (0203/2951-284; l.allofs@ebw-duisburg.de) und René Lehmann (0203/2951-2842; r.lehmann@ebw-duisburg.de) vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 3. November 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen, und zwar bei einem Infotreffen, wo Interessierte diesmal über eine Videokonferenz im Internet zusammenkommen. Wer dabei sein will, muss sich vorab anmelden, damit ein Einladungslink per Mail verschickt werden kann. Mehr Infos gibt es unter www.fsj-duisburg.de.

 

 


 

Keine Kanzelrede in Salvator
Superintendent ruft zur Absage nichtkirchlicher Veranstaltungen auf

(30.10.2020)

Anlässlich der neuen NRW-Corona-Schutzverordnung empfiehlt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, „dringend alle öffentlichen Veranstaltungen in Kirchen und Gemeindehäusern sowie alle kirchlichen Veranstaltungen - bis auf Gottesdienste und Konfirmandenunterricht - abzusagen.“ Superintendent Schneider nennt in seiner Rundmail, die am 30. Oktober 2020 an die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die Pfarrerinnen und Pfarrer und kreiskirchlichen Einrichtungen und Werke verschickt wurde, als ein Beispiel die Absage des Kirchenkreises der für den 22. November 2020 geplanten Kanzelrede in der Salvatorkirche mit Dr. Mark Benecke. „Das ist uns im Blick auf den prominenten Redner nicht leichtgefallen, wir hielten es in der gegenwärtigen Situation aber für dringend geboten.“ Für den Konfirmandenunterricht gelten zwar als Bildungsveranstaltung dieselben Regeln und Auflagen wie für den schulischen Unterricht; wenn eine Gemeinde sich in der gegenwärtigen Situation dazu entschließe, den Kirchlichen Unterricht jedoch ganz abzusagen, „ist das verständlich“, betont Superintendent Schneider. Entschieden wurde außerdem, dass im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, ab sofort keine Zusammenkünfte bzw. Sitzungen von Gruppen mehr stattfinden.

UPDATE 2.11.2020: Inzwischen kam die Information der Landeskirche: "In NRW muss die präsente Konfirmandenarbeit bis Ende November ruhen. Sie soll, wo immer möglich, digital stattfinden."

 


 

Zurzeit keine gemeindlichen Veranstaltungen 
Gottesdienste werden weiterhin gefeiert

(30.10.2020)

In einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gestern beschlossen, dass alle Gruppen und Kreise inklusive der kirchenmusikalischen Veranstaltungen im November unterbleiben. Der Konfirmandenunterricht wird virtuell als Videokonferenz gehalten. „Auch wenn sich die Hygienemaßnahmen in allen Bereichen der Kirchengemeinde in den vergangenen Monaten durch einen hohen Standard auszeichneten, der über dem gesetzlich Geforderten und von der Landeskirche Empfohlenen stand, hat sich das Presbyterium zu diesem Schritt entschlossen“ heißt es in der Mitteilung der Gemeinde. Die Kirchengemeinde unterstützt damit konsequent die Kontaktvermeidung und trägt dazu bei, dass die hohen Zahlen an Neuinfektionen sinken, heißt es dort weiter. Nur die Gottesdienste werden weiterhin gefeiert, sofern dieses rechtlich möglich ist. Auf die Feier des Abendmahls wird verzichtet. Zu den Gottesdiensten müssen sich die Besucher in der Regel nicht anmelden. Es besteht auf dem Gelände der Kirchengemeinde und im Gottesdienst Maskenpflicht. Das telefonische Beratungsangebot des Begegnungs- und Beratungszentrums (BBZ) bleibt erhalten. Ansprechpartnerin ist Ulrike Boos (Tel.: 0203/7128639). Für seelsorgerliche Gespräche stehen Pastorin Ulrike Kobbe (Tel. 9331907), Prädikant Klaus Andrees (Tel. 767670) und Pfarrer Ernst Schmidt (Tel. 3903597) gerne zur Verfügung. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde (www.ekgr.de).

 

 

 


 

Keine Familienbildungskurse mehr in diesem Semester
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg zur Eindämmung der Pandemie 

(30.10.2020)

Im Zuge der Regelungen der neuen Corona-Schutzverordnung hat das Evangelische Bildungswerk Duisburg (www.ebw-duisburg.de) zahlreiche Entscheidungen zu den außerschulischen Angeboten getroffen: Alle Kurse der Familienbildung werden für das restliche Wintersemester 2020 abgesagt. „Wir hätten nach der Coronaschutzverordnung NRW noch einzelne Seminare weiterhin durchführen können, mit Blick auf die bedrohlich hohen Infektionszahlen haben wir uns aber trotzdem zu dieser Absage entschlossen“ erläutert Dr. Marcel Fischell, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, die Entscheidung. Die Teilnehmergebühren für die ausfallenden Termine werden selbstverständlich und unaufgefordert erstattet werden. „Aufgrund des Umfangs an Überweisungen bitten wir allerdings um Geduld. Alle Gebühren werden definitiv zurückerstattet werden“ sagt der Geschäftsführer zu. Die Kurse, Prüfungen und Kinderbetreuung der Integration finden weiterhin statt; es gilt eine Maskenpflicht während der gesamten Kurszeit. Die Seminare im Rahmen der pädagogischen Begleitung im Freiwilligen Sozialen Jahr hingegen finden alle in diesem Jahr digital als Videokonferenz statt. Über eine Fortsetzung und mögliche Veränderungen in der Durchführung vor Ort in den verschiedenen Projekten, wie „Willkommensangebote“ oder „Eltern für Eltern“ finden derzeit Abstimmungen mit der Projektträgerin, der Stadt Duisburg, und den Projektpartnern statt. Die Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztage des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg bleiben unverändert geöffnet.

 

 

 

Bach-Sonaten in der Duisburger Salvatorkirche

(23.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS! Seine Sonaten und Partiten für Violine komponierte Johann Sebastian Bach vor 300 Jahren. Aus Anlass des Jubiläums spielt Vesselin Paraschkevov die sechs Werke, die alle auf jede Begleitung verzichten, an zwei Abenden in der Duisburger Salvatorkirche. Am Sonntag, 8. November 2020 spielt Violinist Vesselin Paraschkevov um 17 Uhr die ersten der Teile, am Sonntag, 15. November 2020 spielt er zur gleichen Uhrzeit die restlichen drei Sonaten und Partiten. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, am Ausgang wird eine Spende eingesammelt. Beide Konzerte finden unter Einhaltung der Hygieneregeln statt und Maskentragen ist Pflicht; Anmeldung mit Adresse im Musikbüro unter 0203 287431 oder am Eingang. Mehr Infos auch zu den Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort gibt es unter www.salvatorkirche.de

Über Vesselin Paraschkevov (https://www.paraschkevov.de/): Bei Sofia in Bulgarien geboren, erhielt Vesselin Paraschkevov seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Nach seiner Staatsprüfung, die er mit höchster Auszeichnung ablegte, studierte er in St. Petersburg bei Mischa Wayman. Es folgten Meisterkurse in Wien sowie bei Henryk Szeryng in Genf. Von 1969 bis 1973 war er Staatskünstler und Solist vom Sofiaconcert. 1973 wurde Paraschkevov zu den Wiener Philharmonikern als Konzertmeister berufen. Der mit zahlreichen bulgarischen und internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist hat seit 1980 an der Folkwang Hochschule eine Professur für Violine inne. Konzertreisen als Solist mit Orchester und als Kammermusiker führten Paraschkevov durch ganze Europa, sowie in die USA, nach Russland, Südkorea, Taiwan, Japan, Südafrika, Cuba, Mexico und Brasilien. Solistisch arbeitete er u.a. mit dem WDR Sinfonieorchester, dem SWR Rundfunkorchester, den Duisburger Philharmonikern, der Philharmonia Hungarica, dem Metropolitan Orchestra Tokyo und der Akademischen Philharmonie Leningrad.

 


 

Jan van Eyck und die flämischen Primitiven
Sonntagsvorträge zur Malerei

(23.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS!  Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, startet im November eine vierteiligen Vortragsreihe über „Jan van Eyck und die flämischen Primitiven.“ Wie die Maler aus dem Flandern des 15. Jahrhunderts zu dem wenig schmeichelhaften Namen kamen, wird sicher schon beim ersten Treffen geklärt, wenn Kunst- und Kulturbegeisterte am Sonntag, 1 November 2020 um 17 Uhr in der Kantorei der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Straße 174, zusammenkommen.

Im Zentrum des ersten Vortrags steht passend zum Tag ein „Allerheiligenbild“, nämlich der berühmte Genter Altar mit der Anbetung des Lammes Gottes, der von Jan van Eyck und wahrscheinlich dessen älterem Bruder Hubert van Eyck geschaffen wurde. Der Eintritt ist frei. Während der Veranstaltung besteht Maskenpflicht; Anmeldungen bei der Refrentin sind erforderlich (Tel.: 0203 / 510472 oder unter martina.will@ekir.de).

Die Reihe wird am 15. November zur gleichen Uhrzeit fortgesetzt. Dann stehen einige Gemälde Jan van Eycks, die immer noch viele Rätsel aufweisen, im Mittelpunkt, so die Arnolfini-Hochzeit, die Madonna des Kanzlers Rolin sowie die Madonna mit dem Kanonikus van der Paele. Am 6. Dezember geht es um zwei weitere Künstler aus dem Kreis der flämischen Primitiven: Robert Campin und Rogier van der Weyden. Zum Abschluss am 10. Januar 2021 stehen dann die Nachfolger und Schüler im Mittelpunkt.

 


 

Maskenpflicht auch in den Reformationsgottesdiensten in Duisburg

(23.10.2020)

Für evangelische Christinnen und Christen ist der 31. Oktober Reformationstag. Sie erinnern an den Tag, an dem Martin Luther eine kirchliche Erneuerungsbewegung einleitete. Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg laden die Nordgemeinden zu zwei Reformationsgottesdiensten nach Hamborn ein, der Kirchenkreis zum zentralen Gottesdienst in die Salvatorkirche. Diese und auch der in der Gnadenkirche Wanheimerort werden in diesem Jahre anders als sonst gefeiert.

Für alle Gottesdienste sind Anmeldungen erforderlich und während des gesamten Aufenthaltes in den Gotteshäusern müssen Besucherinnen und Besucher Mund-Nasenmasken tragen und die Pandemie-Schutzmaßnahmen beachten.

In der Salvatorkirche setzen Superintendent Armin Schneider, Pfarrer Stephan Blank und Pfarrerin Ute Sawatzki, die auch die Predigt hält, den Gottesdienst unter das Thema „Gott lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft“. Die musikalische Gestaltung übernehmen ein Posaunentrio der Duisburger Philharmoniker und Kantor Marcus Strümpe, natürlich mit entsprechenden Abständen. Hier, wie auch in allen anderen Gottesdiensten ist Gemeindegesang derzeit nicht möglich. Für den Gottesdienst in der Salvatorkirche, der um 18 Uhr beginnt, melden sich Interessierte vorab telefonisch an: 0203 287262.

Die vorherige telefonische Anmeldung ist auch ein Muss für die Gläubigen, die einen der beiden Reformationsgottesdienste der evangelischen Nordgemeinden mitfeiern möchten. Sie können wählen, ob sie am 31. Oktober 2020 um 15 Uhr oder am gleichen Tag um 19 Uhr zur Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, kommen und teilen dies unbedingt mit (Tel. 0203 – 36979704; täglich 15-17 Uhr). Das Vorbereitungsteam, zu dem Menschen aus den evangelischen Gemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl, Obermeiderich, Ruhrort-Beeck und der Bonhoeffer Gemeinde Marxoh Obermarxloh gehören, wirbt mit dem bekannten Motiv vom Struwwelpeter für die Gottesdienst und setzt als Titel den Satz „Eine haarige Angelegenheit“ unter die Zeichnung der bekannten Figur mit den langen Fingernägeln und dem nicht zu bändigen Schopf. In welchem Zusammenhang all dies mit der Reformation, dem Glauben und Gott stehen kann, erfahren Interessierte in beiden Gottesdiensten.

Die Gemeinde Wanheimerort feiert den Reformationstag am 31. Oktober um 19 Uhr in der Gnadenkirche mit einem Festgottesdienst. Besucherinnen und Besucher wissen, dass in den Gottesdiensten derzeit grundsätzlich Maske getragen werden muss, auch am Platz. Wichtig ist, dass auch für den Reformationsgottesdienst eine telefonische Anmeldung bei Pfarrer Muthmann notwendig ist (0203 / 722383). Pfarrer Jürgen Muthmann hat sich zum Reformationstag ein besonderes Predigtthema vorgenommen und spricht „Von dem Mut, auch die unbequeme Wahrheit zu sagen...“. Die passende Musik mit modernen und traditionellen Lieder machen Sängerin Christine Gladbach und Gemeindekantor Daniel Drückes.

 

Stichwort Reformationstag (Quelle: www.reformationstag.de)
Am 31. Oktober wird im Gedenken an die Reformation von evangelischen Christen der Reformationstag gefeiert. In einigen Bundesländern in Deutschland ist der Reformationstag gesetzlicher Feiertag. Der Überlieferung nach soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen 1517 (1. November) seine 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben. Er lud, wie zu dieser Zeit üblich, zu einer akademischen Disputation. Zudem hatte er seine Thesen an geistliche und weltliche Würdenträger in Briefform geschickt. Diese Einladung zur Disputation war gleichzeitig der Beginn der Reformation. Luther kritisierte die damalige Auffassung, dass der Mensch durch gute Werke und also auch durch die Zahlung von Ablass von der Sünde erlöst werden könne.

 


 

 


 

Dank an Ehrenamtliche kommt im Video aus der Salvatorkirche

(23.10.2020)

Schon seit vielen Jahren würdigt die Diakonie Duisburg immer Ende Oktober soziales Engagement mit dem „Danktag Ehrenamt“. In diesem Jahr fällt er Corona zum Opfer. Das darf nicht das letzte Wort sein, dachten sich die Verantwortlichen der Diakonie, zogen mit Kamera, Stativ, Mikrofon und Licht in die Salvatorkirche und produzierten dort ein Dankeschön-Video.

Den Link dazu verschicken die diakonischen Unternehmen als Dank an ihre Ehrenamtlichen. Zu sehen ist der Kurzfilm hier: https://www.youtube.com/watch?v=6TMTjL4CV90

Im Video stellen Mitarbeitende aus den verschiedenen sozialen Diensten in prägnanten Beispielen aus der alltäglichen Arbeit unter Beweis, dass es ohne die vielen freiwilligen Hände, Füße und Köpfe gar nicht geht. Und alle danken „ihren“ Ehrenamtlichen.  

Im Video kommt Mathias Beine vom Diakoniewerk Duisburg zu Wort. Der Leiter von „pro kids“ und „You@tel“, in dessen Haus junge Wohnungslose bis zu sechs Monaten leben können, dankt in diesem Jahr ausdrücklich Zoltan, der immer für Gutes aus der Küche sorgt. Auf ihn war und ist trotz erschwerter Bedingungen in der Corona-Zeit jeden Tag Verlass, sagt Beine. „Dafür wird er von unseren Jugendlichen gefeiert.“

Karin Baumeister wendet sich an die Grünen Damen und Herren aus dem Bethesda-Krankenhaus und dankt ihnen, dass sie in dieser Zeit der Corona-Pandemie zusammenhalten. Sie berichtet von einer 90jährigen Kollegin, die immer wieder nachfragt: „Wann fangen wir wieder an?“ Denn diese kann es gar nicht abwarten, als Besuchsdame wieder über die Station zu gehen und den Kontakt zu den Patienten aufzubauen.

Gabi Hallwass-Moussali vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg spricht davon, dass es in der von Corona geprägten Zeit im Offenen Ganztag besonders auffällt, wie wertvoll die Arbeit der Ehrenamtlichen für die Kinder ist. Sie nennt beispielhaft Thorsten Beiers und Margarete Pohl, die mit unglaublichem Engagement die Garten-AG für Kinder, die zuhause keinen Garten haben, und die Lese-AG für Kinder, die zuhause keine Bücher haben, durchführen „Ohne Sie würde den Kindern im Ganztag etwas Entscheidendes fehlen.“

Flora Lisa vom Hofe von der Grafschafter Diakonie bedankt sich bei Ehrenamtlichen aus Rheinhausen, die in der Corona-Krise auch digital für Geflüchtete und Migranten da waren: durch Nachhilfe über Tablets, Krisensitzungen übers Smartphone und Sprachcafés auf Abstand. Ihre Arbeit sei nicht selbstverständlich, sagt die Flüchtlingshelferin. „Deswegen ein Danke, das nicht in Worte fassen kann, wie sehr ich Ihre Arbeit schätze.“

Michael Foitlinski von der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung, dankt seinen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen insbesondere dafür, dass sie den Kontakt zu den Menschen durch Telefonanrufe, Mails und Briefe aufrechterhielten. Georg Zeppenfeld vom Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren aus der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ist besonders von der Hilfsbereitschaft jüngerer Menschen beeindruckt, die während des Lockdowns Einkäufe für ältere erledigten und Kontakt zu ihnen hielten. Claudia Finke dankt im Namen des Evangelischen Christophoruswerkes allen Ehrenamtlichen, die das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner dort reicher und bunter machten. Bodo Gräßer hält der einen schönen Blumenstrauß in die Kamera und überreicht damit symbolisch den Dank an die Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission.

Zum guten Schluss gibt Carmen Sondermann, die Ehrenamtskoordinatorin der Diakonie, einer Hoffnung Ausdruck: auf eine gesundes Wiedersehen aller Ehrenamtlichen im nächsten Jahr.

 


 

Für eine neue Wirtschaftspolitik gegen rechts 
Vortrag und Diskussion in der Kreuzeskirche


(22.10.2020)

FÄLLT CORONA-PANDEMIE-BEDINGT AUS! Am Dienstag, 3. November 2020 geht es ab 18.30 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40 um die Frage, wie ein Politikwechsel aussehen muss, der die Demokratie stärkt und das Land in eine soziale und ökologische Zukunft führt. Für den Vortrag und die anschließende Diskussion konnte der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein Gustav A. Horn, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen gewinnen. Der Eintritt ist frei, Infos zu den Coronaviruspandemie-Schutzbestimmungen am Veranstaltungsort gibt es unter Tel: 0203 / 2951-3170 oder per Mail unter kda@kirche-duisburg.de. Mehr Infos zum KDA gibt es auf den Internetseiten www.kda-niederrhein.de und www.ev-laboratorium.de.

 


 

Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche
Taizégottesdienst in Hamborn

(22.10.2020)

Am Sonntag, 8. November 2020 feiert die evangelische Gemeinde Hamborn um 18 Uhr in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, einen festlichen Taizé-Gottesdienst. Fester Bestandteil sind die besondere Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien, die erklingen werden. Evelyn Ziegler (Sopran) wird an dem Abendgottesdienst singen, weil die Gemeinde es wegen Corona nicht darf, und Peter Stockschläder unterstützt mit Tasteninstrumenten. In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste. Wie bei allen Veranstaltungen in der Hamborner Friedenskirche gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln und es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Voranmeldung unter Tel. 0203 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist notwendig (www.friedenskirche-hamborn.de).

 


 

 

Unvergessen
Ausstellung mit Zeichnungen und Fotografien von Rüdiger Kramer

(22.10.220)

Wie Menschen Abschied von Verstorbenen nehmen, zeigt sich auch auf Friedhöfen. Grab reiht sich an Grab und doch ist jedes anders: mal aufwendig geschmückt, mal schlicht, große Grabsteine, kleine Platten oder anonyme Stelen. Eine Ausstellung in der Ungelsheimer Gemeindezentrum an der Auferstehungskirche lädt Besucherinnen und Besucher ein, einen anderen Blick auf Grabstellen bei einem Gang über den Friedhof zu wagen. Die Ausstellung zeigt Fotografien und Zeichnungen des bereits verstorbenen Künstlers Rüdiger Kramer, der darin ganz besondere Eindrücke festhält, die er unter anderem auf den Duisburger Friedhöfen einfangen durfte. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. November 2020 in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31. Bereits der Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, wird sich thematisch mit der Ausstellung beschäftigen; um 10.30 Uhr wird die Ausstellung dann mit Astrid Kramer, der Ehefrau des verstorbenen Künstlers, eröffnet. Besichtigt werden kann die Ausstellung bis zum 27. November; und zwar zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (https://evaufdu.de)  oder nach telefonischer Anmeldung bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702).„An Allerheiligen gehen nicht nur katholische Christinnen und Christen auf die Friedhöfe, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Gefühlt beginnt mit diesem Tag ein Monat des Gedenkens und der Trauer, aber auch immer wieder verbunden mit der Hoffnung auf neues Leben und Auferstehung.“
 

 


 

Eine haarige Angelegenheit
Zwei zentrale Gottesdienste der Nordgemeinden zum Reformationstag


(21.10.2020)

Die sechs Nordgemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg setzen ihre begonnene Tradition fort und laden zum Reformationstag zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Damit möglichst viele Menschen mitfeiern können, gibt es wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr gleich zwei Gottesdienste, aber beide am gleichen Ort: Wer will, sucht sich aus, ob er oder sie am 31. Oktober 2020 um 15 Uhr oder am gleichen Tag um 19 Uhr zur Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, kommt. Eine Voranmeldung unter Tel. 0203 - 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist auf jeden Fall notwendig. Besucherinnen und Besucher sollten zudem wissen: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Das Vorbereitungsteam, zu dem Menschen aus den evangelischen Gemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl, Obermeiderich, Ruhrort-Beeck und der Bonhoeffer Gemeinde Marxoh Obermarxloh gehören, wirbt mit dem bekannten Motiv vom Struwwelpeter für die Gottesdienst und setzt als Titel den Satz „Eine haarige Angelegenheit“ unter die Zeichnung der bekannten Figur mit den langen Fingernägeln und dem nicht zu bändigen Schopf. In welchem Zusammenhang all dies mit der Reformation, dem Glauben und Gott stehen kann, erfahren Interessierte in beiden Gottesdiensten.

 


 

Kerkeling-Film in der Kino-Kirche in Buchholz

(21.10.2020)

Einen Kino-Film in der Kirche in Gemeinschaft schauen und vorab einen spirituellen Impuls zum Thema des Streifens hören: Dieses Konzept der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis kommt gut an, und deshalb lädt das Vorbereitungsteam zum Filmabend in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Str. ein. Dort läuft am Freitag, 30. Oktober 2020 der große Kino-Erfolg „Der Junge muss an die frische Luft“, der die Kindheit des Komikers, Schauspielers und Moderators Hape Kerkeling auf tragikomische Weise beeindruckend nachzeichnet. Vor dem Filmstart gibt Pfarrerin Sara Randow einen theologischen Impuls, der eine zusätzliche Sicht auf den Film ermöglicht. Sie spricht über die Ruhrgebietsfloskel „Dat Leben muss ja irgendwie weitergehen!“ und stellt aber die Frage nach dem Wie. Denn manchmal gibt es Situationen im Leben, in denen Menschen mit dem Rücken zur Wand stehen und nicht mehr ein und aus wissen. So wie der kleine Junge aus dem Ruhrpott, um den es in dem Film geht. Es besteht Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung. Warme Decken und Getränke in verschließbaren Gefäßen dürfen gerne mitgebracht werden, Essen aber auf keinen Fall. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind über die Internetseite http://www.arlberger.de/kino-kirche erforderlich. Maximal 60 Personen dürfen dabei sein. Einlass ist um 18 Uhr, das Ende des Kino-Abends gegen ca. 20.30 Uhr. 

 


 

Yoga für Senioren mit Abstand und Maske

(21.10.2020)

Das evangelische Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Wanheimerort bietet wieder einen sechsteiligen Yogakurs für Seniorinnen und Senioren an. Die Übungen können unter Corona-Pandemie-Bedingungen, also auch mit Maske, gut durchgeführt werden, sagt Maria Hönes, Leiterin der Begegnungsstätte. Zudem bieten die Räume an der Paul-Gerhardt-Str. 1 auch viel Platz, um Abstand halten zu können. Los geht es  4. November 2020 um 10.30 Uhr. Anmeldungen nimmt Maria Hönes entgegen (Tel.: 0203/ 774134). 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

 

(21.10.2020)


„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 26. Oktober von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt; am 2. November ist es Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort.

 


 

Anmeldungen zum Reformationsgottesdienst in Wanheimerort

(19.10.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert den Reformationstag am Samstag, 31. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1, mit einem Festgottesdienst. Besucherinnen und Besucher wissen, dass in den Gottesdiensten derzeit grundsätzlich Maske getragen werden muss, auch am Platz. Wichtig ist aber, dass auch für den Reformationsgottesdienst eine vorherige telefonische Anmeldung bei Jürgen Muthmann notwendig ist (0203 / 722383). Pfarrer Muthmann hat sich zum Reformationstag ein besonderes Predigtthema vorgenommen und spricht „Von dem Mut, auch die unbequeme Wahrheit zu sagen...“. Die passende Musik mit modernen und traditionellen Lieder machen Sängerin Christine Gladbach und Gemeindekantor Daniel Drückes.

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet wieder

(18.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten führen. Am Freitag, 23. Oktober 2020 heißt Michael Hüter, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen; am 30.10.2020 ist es Pfarrer i.R. Lorenz Grimoni. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

Saxophon mit Gitarre im Gotteshaus
Jazz in der Friedenskirche

(16.10.2020)

Am Mittwoch, 28. Oktober 2020 erklingen in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ab 20 Uhr Jazz-Töne und –Melodien vom Saxophon und der Gitarre. Das Konzert bestreiten Thomas Käseberg und Frank Sichmann und setzen es unter den Titel „Sax! Oh! Phon!“. Der Eintritt kostet zehn Euro und eine Voranmeldung unter Tel. 0203 - 36979704 (täglich 15-17 Uhr) ist auf jeden Fall notwendig. Besucherinnen und Besucher sollten zudem wissen: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.  

Die beiden Musiker verbinden verschiedene gemeinsame Projekte. Thomas Käseberg, der an der Folkwang Musikhochschule studierte, ist freischaffender Musiker und Musikpädagoge und veröffentlichte, wie auch Frank Sichmann mehrere CD´s. Sichmann, studierte an den den Musik-Hochschulen in Arnheim und Köln und ist seit vielen Jahren Dozent für Jazzgitarre an der ArtEZ-Hochschule der Künste in Arnheim (Niederlande) und an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Info zu den Musikern gibt es auf deren Internetseiten www.thomaskaeseberg.de bzw. www.franksichmann.de.

 


 

Neuanfang in Krisenzeiten?
Online-Gottesdienst aus Duisburg Duissern

(16.10.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat kurz nach Beginn der Corona-Pandemie mit dem Live-Streaming von Andachten und Gottesdiensten begonnen und behält dieses Angebot in der Duisserner Lutherkirche weiter bei. So lädt sie zur Feier des Gottesdienstes am Sonntag, 18. Oktober 2020 um 11 Uhr in Kirche an der Martinstr. 39 ein. Interessierte können ihn live im Netz mitfeiern.

Pfarrer Martin Winterberg geht in seiner Predigt der Frage nach, ob es einen Neuanfang in Krisenzeiten geben kann und wie dieser überhaupt aussehen kann. Kirchenmusiker Volker Nies und mehrere Bläser (Blockflöte, Trompete, Horn und Posaune) begleiten den Gottesdienst musikalisch. Zu sehen ist der Gottesdienst im Netz auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com ab 11 Uhr, auch nächsten Sonntag zu gleichen Zeit, wenn Prädikantenanwärterin Dr. Maria Schubert predigt. Wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie feiert die Gemeinde den Gottesdienst mit einer verkürzten Liturgie und ohne Gemeindegesang. Details zu den Schutzbestimmungen gibt es unter www.ekadu.de.

Wer online einen Gottesdienst mitfeiert, kann sich auch online an einer Kollekte beteiligen – an diesem Sonntag zum Beispiel zur Unterstützung der Arbeit der Organisation La Cimade. Die von Christinnen und Christen in Frankreich gegründete Organisation dokumentiert die tödlichen Schrecken der Flucht über das Mittelmeer und birgt Gegenstände getöteter Fluchtopfer. Damit bietet die Organisation Angehörigen Hilfe, um in Würde zu trauern und Abschied zu nehmen.

 

 

 

 

 

Kirchengemeinde lädt zu Vortrag und Diskussion ein
Über die Gemeinschaft im Gottesdienst

(16.10.2020)

Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer längeren Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie seit einigen Monaten wieder fortgesetzt. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 27. Oktober 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40.

Unter dem Titel „Den Glauben gemeinsam bekennen“ befasst sich der nächste Vortrag mit der Gemeinschaft im Gottesdienst. Oft wird die Erfahrung von Gemeinschaft sowohl mit Gott als auch untereinander als wichtiger Aspekt des Gottesdienstes hervorgehoben. Dabei geht es auch um die Fragen, wie solche Erfahrungen möglich werden und ob sie überhaupt herstellbar sind. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700).

Info: Die Kreuzeskirche wurde von 1903-1905 errichtet und am 25. Juli 1905 mit ihren 1100 Sitzplätzen in Dienst genommen. Als Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung gehört sie zur Themenroute „Sakralbauten“ in der „Route der Industriekultur“ des Regionalverbandes Rhein-Ruhr. Sie ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern als offene Stadtteilkirche auch für Ausstellungen und kulturelle, gesellschaftspolitische und bürgerschaftliche Veranstaltungen. Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Ein Virus verändert die Weltgesellschaft
Die Folgen der Corona-Pandemie im Süden der Welt

(15.10.2020)

Insbesondere Menschen in Ländern des sogenannten „Globalen Südens“ waren und sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stärker betroffen, als es gemeinhin vorstellbar ist. Interessierte können sich davon am 22. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, ein Bild bei der Diskussionsveranstaltung „Zeit des Umbruchs: Ein Virus verändert die Weltgesellschaft“ machen. Sie wird parallel live im Netz übertragen. Pfarrerin Mika Purba aus Indonesien, Ana Lucía Montes, Referentin Oikocredit-Westdeutscher Förderkreis e.V., Rebecca Freitag, ehemalige UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung sowie Dr. Frank Garbers, Leiter vom Lateinamerika-Referat der Kindernothilfe, beschreiben die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie in diesen Ländern. Zugleich stellen sie aber auch kreative Lösungsansätze aus den Ländern des Globalen Südens vor und diskutieren mit dem Publikum über die Notwendigkeit eines Umsteuerns, damit eine nachhaltige Zukunft für alle Menschen möglich sein kann. Der Eintritt ist frei, wegen der Corona Schutzvorschriften ist eine vorherige Anmeldung auf der Internetseite https://weltblick-duisburg.de notwendig. Dort sind auch der Livestream und die spätere Aufzeichnung zu sehen. Der Diskussionsabend wird im Rahmen der Reihe „WeltBlick – Duisburg diskutiert“ von der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, EXILE Kulturkoordination e.V. sowie dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene veranstaltet.

 


 

Vortrag und Diskussion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“

(15.10.2020)

Die Vorstellung vom bedingungslosen Grundeinkommen, das Menschen ein Leben lang monatlich Geld vom Staat, individuell garantiert, ohne Gegenleistung, Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit bekommen sollen, ist eine radikale sozialpolitische Idee. Durch die Folgen der Corona-Pandemie-Krise hat das bedingungslose Grundeinkommen an Aktualität gewonnen. Bei Vortrag und Diskussion mit Diplom Kaufmann Ralf Welter, Lehrbeauftragter für Wirtschaftspolitik in an der Fachhochschule Aachen, soll es um beide Aspekte gehen.

Am Dienstag, 27. Oktober 2020 ab 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Marienkirche in der Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 6, steht zunächst im Vordergrund, welche Modelle des Grundeinkommens existieren und welche Haltung Kritiker zu dem Gedanken haben. Außerdem stellt Referent Ralf Welter erste Erfahrungen mit einem Pilotprojekt vor und skizziert die aktuellsten Entwicklungen zu diesem Thema. Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen des Infektionsschutzes begrenzt. Wer teilnehmen möchte, zahlt nichts, meldet sich aber vorher an beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg Niederrhein (KDA) - http://www.kda-niederrhein.de -, Telefonnummer 0203 29513170.

 

 


 

Meditation und Musik im Labyrinth auf der Kirchenwiese

(13.10.2020)

Auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße, ergeben frische gemähte Wege zusammen mit dem bewusst stehen gelassenen Gras ein Rasenlabyrinth. Engagierte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West pflegen es und nutzen den Ort zur Einkehr und der Erfahrung von Ruhe. Die Gemeinde lädt Interessierte ein, das Labyrinth auf der Kirchwiese am Sonntag, 18. Oktober 2020 zwischen 15 und 17 Uhr selbst kennenzulernen. Bei akzeptablem Wetter und unter Einhaltung von Abständen und Coronaschutzbedingungen können sich Menschen hier treffen, im und um dem Labyrinth herum auf Stühlen Platz nehmen, entspannen, Impulse mitnehmen und auch Musik hören. Denn vor Ort ist auch Kirchenmusiker Volker Nies, der mit seinem E-Piano am Rand sitzt und gewünschte Musik spielt - auf jeden Fall sind Stücke von Erik Satie und Ludwig van Beethoven zu hören. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber bei Regen entfällt die Musik-Aktion. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de. 

 


 

Meditativer Abendgottesdienst in der Obermarxloher Lutherkirche

(12.10.2020)

„Angedacht“ ist ein meditativ-kreativer Abendgottesdienst für alle, die Atem holen möchten für die Seele, neue Impulse in den Alltag mitnehmen möchten oder einfach nur zur Ruhe kommen wollen. Der nächste Gottesdienst dieser Art wird am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 20 Uhr in der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, gefeiert. Der Eingang erfolgt über das benachbarte Bonhoeffer-Familienzentrum. Wegen der Corona-Pandemie können maximal 20 Personen teilnehmen, diese müssen beim Betreten und Verlassen der Kirche eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


 

Blockflötenensemble feiert Geburtstag in vollbesetzter Kirche

(12.10.2020)

Feuerwerks- und Wassermusik, Tänze aus dem Tugendspiegel, „Locus iste“ oder „Tango de las flautas“ erklang zum 50jährigen Jubiläum des Blockflötenensembles der evangelischen Gemeinde Neudorf-West. Zum Geburtstagskonzert in die Duisserner Lutherkirche kamen 84 Gäste – sie füllten das Gotteshaus bis auf den letzten Platz, der unter Coronabedingungen zur Verfügung stand. Obwohl ein Musizieren wegen des großen Abstandes der Spielerinnen und Spieler nicht einfach war, entstand im Zusammenspiel schöne Musik, sowohl bei den fröhlichen und schwungvollen Tänzen, wie auch bei den weiträumigen Motetten der Renaissance und Romantik. Von der Sopranflöte bis zum Sub-Bass reichten die Flöten und boten damit ein volles und rundes Klangbild. Das Ensemble ist schon bald wieder zu hören, und zwar am Samstag, 24. Oktober 2020 um 18 im Gottesdienst in der Kirche St. Dionysius in Mündelheim.

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet wieder

(9.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten führen. Am Freitag, 16. Oktober 2020 heißt Prädikant Jürgen Lagoda in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 

 


 

ABBA, Queen und Star Trek auf der Salvator-Orgel

(9.10.2020)

Am Samstag, 17. Oktober 2020 um 18 Uhr ist Michael Schütz wieder zu Gast in der Salvatorkirche und entführt das Publikum an der Kuhn-Orgel in die Musikwelt des Pop, Rock und des Films, und das soll großes Kino werden. Denn durch den Klang der Pfeifenorgel erhalten „Bohemian Rhapsody“ (Queen), „Hey Jude“ (Beatles) oder „Stairway To Heaven“ (Led Zeppelin) eine individuelle und spannende Aura. Das Publikum soll gerne  die bekannten Melodien mitsummen und bei der Titelmusik von „Raumschiff Enterprise“ Captain Kirk und Mr. Spock vor Augen haben und bei „Piraten der Karibik“ auf rhythmischen Wasserwellen mitreiten… Das Konzert ist geeignet für Jung und Alt, Orgelfreunde und Pop-Begeisterte und auch für Kirchenferne, die hier auf eine moderne und unterhaltsame Art an Orgelmusik herangeführt werden. Karten für das Konzert im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals Düsseldorf gibt es an allen Vorverkaufsstellen und im Netz unter https://www.ticketmaster.de/event/394989?camefrom=de_va_05116 für 11 Euro, an der Abendkasse für 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Das Konzert findet unter Einhaltung der Hygieneregeln statt; mehr Infos auch zu den Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort gibt es unter www.salvatorkirche.de. 

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 

(8.10.2020)

Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich erst im Juni treffen können. Die dritte Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

 


 

„Himmlisch Backen“ verschenken

(7.10.2020)

Herbstzeit ist Backzeit, und ein Exemplar von „Himmlisch Backen“, das ökumenische Rezeptebuch aus dem Duisburger Süden, regt die Kreativität in der Küche sicher an und ist gut zu verschenken. Erhältlich ist es bei Pfarrer Bodo Kaiser aus der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd. Er kannte die Buch-Idee aus Düsseldorf, und auch in Duisburg funktionierte sie hervorragend: Beim Gemeindefest der evangelischen Auferstehungsgemeinde im Sommer 2018 konnten Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Südens ihre Lieblingskuchen und die dazugehörigen Rezepte mitbringen. Die Köstlichkeiten wurden direkt vor Ort fotografiert und zusammen mit den Beiträgen der katholischen Frauengemeinschaft Peter und Paul zu einem ökumenischen Backbuch. Vor knapp einem Jahr wurde die zweite Auflage gedruckt. Ein Buch kostet 9,99 Euro und kann bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747 oder per Mail: bodo.kaiser@ekir.de) bestellt werden. Der Erlös kommt der Gemeindearbeit zu Gute.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(6.10.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 12. Oktober 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 


 

Eine „Leidenschaft für die Menschen“

(.5.10.2020)

Corona-Zeiten sind auch Zeiten der aufgeschobenen Ereignisse. Diese nicht gerade motivierende Erfahrung hat auch Sarah Süselbeck machen müssen. Seit dem 1. März bereits als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich tätig, wurde sie erst am letzten Sonntag offiziell in ihr Amt eingeführt, und zwar dort, wo sonst ganz großes Kino läuft.

Überall in Duisburg gab es lange Zeit überhaupt keine Gottesdienste. Dann wurden die Kirchen dafür wieder schrittweise geöffnet, allerdings mit drastisch eingeschränkten Besucherzahlen. Da waren Ideen und Kreativität gefragt. Die hat die Obermeidericher Gemeinde gehabt. Im Open-Air-Kino im Landschaftspark Nord lief ein Film der besonderen, der persönlichen Art. In einer seiner letzten Amtshandlungen vor dem Ruhestand hat Superintendent Armin Schneider nun Sarah Süselbeck im wahren Sinn des Wortes den Segen für ihre künftige Arbeit erteilen können. Unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen konnten „halt einige liebe Menschen mehr daran teilhaben, als es in der Obermeidericher Kirche an der Emilstraße möglich gewesen wäre“, sagt die 40-jährige dankbar. Überhaupt sind es die Menschen, die bei Sarah Süselbeck im Mittelpunkt ihres Handelns stehen. „Den engen Kontakt aufgrund der Corona-Pandemie vermisse ich schon“, sagt sie. Aber es gibt halt Möglichkeiten, schrittweise eine persönliche, menschliche Bindung und Verbindung aufzubauen. Viel geholfen hat ihr Pfarrer Michael Schurmann, der Ende des Jahres in den Vorruhestand geht. Dann ist sie alleine, ohne allein zu sein, denn das im März neugewählte Presbyterium, dessen Vorsitzende sie inzwischen ist, weiß sie an ihrer Seite. In Obermeiderich schätzt die Mutter zweier Kinder das Miteinander auf Augenhöhe, voller Respekt und Menschlichkeit.

Sarah Süselbeck blickt zurück: „Obermeiderich und ich haben uns nicht gesucht, aber gefunden.“ Sie fühlt sich „willkommen bei Freunden“. Bei ihren, wie sie schmunzelnd gesteht, „manchmal verrückten Ideen“ sagt das Presbyterium nicht sofort nein, sondern hört zu und fragt nach: „Wie stellst Du Dir das vor?“ Und nicht selten werden dann ihre Ideen in die Tat umgesetzt. Sie will „Dinge anpacken und tatkräftig zupacken“.

Das hat sie schon immer gemacht. Und zwar nahezu in der gesamten Stadt. Sarah Süselbeck ist gebürtige Walsumerin. Ihr Vikariat und ihre erste Anstellung hatte sie in der Gemeinde Trinitatis in Wedau. Danach war sie an der Salvatorkirche in der Gemeinde Alt-Duisburg tätig, bevor sie Schulpfarrerin am Meidericher Max-Planck-Gymnasium wurde. „Das habe ich gerne gemacht, aber mir fehlte doch das Gemeindeleben“, freut sie sich über die große Vielfalt ihrer künftigen Aufgaben.
Neben den bisherigen unterschiedlichen Angeboten in ihrer Gemeinde hat sie schon „neue Formate“ auf den Weg gebracht. Es wird, wenn Corona es zulässt, in absehbarer Zeit einen neuen „Lob-Preis-Gottesdienst“ geben, in dem viel gesungen wird. Statt eines klassischen Kinder-Gottesdienstes steht künftig ein monatlicher Kindermorgen an. „Wir werden das alles in der Gemeinde und mit der Gemeinde gemeinsam gestalten“, sagt die Team-Playerin, die die Gemeindearbeit lebt und liebt. Da bleibt neben Arbeit und Familie gar nicht so viel Zeit für private Hobbies: „Ich gehe gerne ins Kino und betätige mich gern im Garten.“

Sarah Süselbeck hat die Zukunft ihrer Kirche fest im Blick und bringt sich daher auch in der Region Duisburg-Nord engagiert ein. Dort, wie auch in der Gesamtstadt, werden die Gemeinden aufgrund der demografischen Entwicklung näher zusammenrücken müssen, in welcher Organisationsstruktur auch immer. Die Pfarrerin will ihren Beitrag dazu leisten. Sie ist halt „unterwegs im Auftrag des Herrn“. Bei dieser Bemerkung lacht Sarah Süselbeck laut auf und erinnert sich an eine Begebenheit am 21. Dezember 2012. Kurz vor Weihnachten bekam sie da ihr erstes eigenes Auto. Nach langer Wartezeit bei großem Andrang hatte die bereits genervte Sachbearbeiterin in der überfüllten Zulassungsstelle ihr Wunschkennzeichen mit der Bemerkung „schon vergeben“ abgelehnt. Sarah Süselbeck zog kurzerhand ihre pinkfarbene Bibel aus der Tasche. Da hatte sie sich einige Bibelverse markiert. „Ich hätte gerne DU-LK 531“. Auch vergeben, aber LK 532 war frei. Gebont. Seitdem ist sie sichtbar unterwegs im Namen des Herrn, denn  LK 532 steht für das Lukas-Evangelium, Kapitel 5, Vers 32.

Text: Reiner Terhorst

 


 

Kircheneintrittsstelle an Salvatorkirche öffnet am Freitag wieder
 

(5.10.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern führen. Am Freitag, 9. Oktober 2020 heißt Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in der Südkapelle der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen. In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 


 

Freiheitslieder zur Wiedervereinigung
Duisburger sangen mit Kantor Daniel Drückes

(4.10.2020)

Christliche Gemeinden aus dem Süden der Stadt organisierten die Duisburger „Dankedemo“ als Teil der bundesweiten Aktion „3. Oktober Deutschland singt“ zum Tag der deutschen Einheit. 30 Jahre Freiheit und Einheit sind ein Grund zu feiern und dankbar zu sein. Deshalb stellte die freie evangelische Gemeinde Wanheimerort mit städtischer Unterstützung eine Sing- und Dankveranstaltung unter freiem Himmel auf die Beine. Auf dem König Heinrich Platz versammelten sich vor dem City Palais knapp 80 eingemummelte Menschen und vergruben die frisch desinfizierten Hände in den warmen Manteltaschen. Musikalische Unterstützung für die Initiatoren um Roland Hölzl, den Pastor der freien Gemeinde, gab es von Daniel Drückes, dem Kantor der evangelischen Gemeinde Wanheimerort. Der hatte drei Sängerinnen und einen Sänger aus seinem Chor „Praising“ mitgebracht. Er setzte sich ans Keyboard und eröffnete den Abend mit dem trotzigen Volkslied aller Unterdrückten „Die Gedanken sind frei“. „Habt ihr das gemeinsame Singen auch so vermisst wie ich?“, fragte Drückes die fröhlichen Sänger und gab sich direkt selbst die Antwort „Muss wohl, sonst wären kaum so viele von euch gekommen“. 

Roland Hölzl bekannte in seiner Begrüßungsrede, dass bei ihm das Staunen über das Wunder der friedlichen Wiedervereinigung beider deutscher Staaten auch nach 30 Jahren nicht aufgehört habe. „Gott ist ein lebendiger Gott, der Völkergeschichte schreibt“, sagte er und drückte auch seine Dankbarkeit für 75 Jahre Frieden aus.

Für den Duisburger Bürgermeister Manfred Osenger war der Abendtermin schon die zweite Gedenkveranstaltung des Tages. Aber man habe bei der städtischen Feier zum Tag der Einheit mit 50 Teilnehmenden in der Gebläsehalle natürlich weder singen noch pfeifen dürfen, räumte Osenger schmunzelnd ein. Danach konnte nur „Wind of Change“ von den Scorpions kommen, das traditionell mit schwerem deutschem Akzent gesungen werden muss. Alle Whistleblower vor Ort unterstützen gerne den Kantor am Keyboard, der behauptete, dass für ihn alleiniges, freies Pfeifen zu den schweren Prüfungen gehöre. Es wurden Kerzen in der Dämmerung geschwenkt und der gemeinsame Gesang überwand allmählich die hygienisch notwendigen Zwischenräume zwischen den Singenden. Einen nachdenklichen Akzent setzten vier Zeitzeugen, die von ihrem Weg in die persönliche Freiheit berichteten. Ihr Großvater habe nie von der sowjetischen Gefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt, weil er vor seiner Freilassung schwören musste, darüber zu schweigen, erzählte Tabea Schönborn. Erst nach dem Mauerfall sei diese Last von ihm abgefallen. Für Deborah Marschner hörten dagegen die Probleme nach der Wiedervereinigung nicht auf. „In der DDR durfte ich kein Abitur machen, weil dem Staat meine Gesinnung nicht passte. Dort war meine Ausbildung zur Kinderdiakonin nicht anerkannt, weil sie christlich war. Im Westen war sie dann später auch nicht anerkannt, weil sie schlicht unbekannt war“, berichtete sie und musste zwischendurch ordentlich schlucken, vor allem, weil die Lieder alte Erinnerungen aufsteigen ließen.

„Man bleibt ein Stück entwurzelt“, bekannte Anett Volke, die 1990 ihrer Mutter nach Duisburg gefolgt ist, „aber ich übe jetzt schon 28 Jahre Wiedervereinigung mit meinem Duisburger Ehemann. Es geht gut und es ist machbar.“ Mit der Europahymne ließen Drückes und seine Vorsänger mit den dekorativen Lichterkränzen im Haar den Abend ausklingen. 

Text: Sabine Merkelt-Rahm

 

 

 

 


 

Der christliche Glaube bewährt sich im Engagement für den Nächsten

(3.10.2020)

Joachim Hasley ist letzte Woche im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Evangelische Kirche und ihre Diakonie haben ihm viel zu verdanken. Joachim Hasley wirkte ehrenamtlich in zahlreichen Gremien von Kirche und Diakonie mit. Dieses langjährige Engagement würdigte Bundespräsident Köhler 2009 mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Anerkennung seiner Verdienste um Staat und Volk.

Die Ehrenämter in Kirche und Diakonie, die Hasley bereits während seiner beruflichen Laufbahn als Geschäftsführer und ab 1999 als Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie in Duisburg ausgeübt hatte, wurden mit seinem Eintritt in den Ruhestand 2004 noch einmal erheblich erweitert. Neben der Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzes KD-Bank engagierte sich Hasley in verantwortlichen Positionen in großen Einrichtungen der Diakonie, wie der Graf-Recke-Stiftung, der Kreuznacher Diakonie oder die Kaiserswerther Diakonie ebenso wie dem Evangelischen Klinikum Niederrhein. Daneben gehörte er dem Ständigen Finanzausschuss der Evangelischen Kirche im Rheinland an.  

Seiner Wohnsitzgemeinde im Duisburger Stadtteil Obermarxloh stand er viele Jahre als Presbyter und Vorsitzender zur Verfügung. Hasley hatte sich für die Vereinigung der beiden Kirchenkreise in Duisburg starkgemacht, wurde Mitglied in der Leitung des neugebildeten Kirchenkreises und arbeitete in verschiedenen Gremien an der Neustrukturierung des Kirchenkreises und der Konsolidierung seiner Finanzen mit. In allen Bereichen wurde die kompetente Beratung durch Herrn Hasley geschätzt, ebenso seine sachliche und klare Argumentation. Seine Stimme hatte in der Kirche in Duisburg erhebliches Gewicht.  

Die Arbeit, die Hasley im Ruhestand ehrenamtlich leistete, hatte das Ausmaß einer Berufstätigkeit. Gefragt nach seiner Motivation für diesen Einsatz erklärte er: „Ich habe mein Geld bei Kirche und Diakonie verdient, da kann ich doch etwas zurückgeben, solange Gott mir Gesundheit gibt.“

Für Jochim Hasley, der in einer christlich geprägten Familie aufgewachsen ist, sei es selbstverständlich gewesen, dass sich der christliche Glaube im Engagement für den Nächsten bewährt, betont Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. „Auch bei schwierigen finanziellen oder strukturellen Entscheidungen wurde immer wieder deutlich, wie sehr er sein Handeln an christlichen Grundwerten ausrichtete“, erklärt Schneider. Joachim Hasley habe das Engagement nicht als Belastung erlebt. Es habe vielmehr selbstverständlich zu seiner Person gehört. „Wir werden Joachim Hasley nicht vergessen. Sein Leben bleibt geborgen in der Liebe Gottes, die stärker ist als der Tod.“

 


 

Flötentöne in der Duisserner Lutherkirche
Jubiläumskonzert mit Musik von Barock bis Romantik

(2.10.2020)

Besser als mit einem Konzert kann eine Musikgruppe ihr Jubiläum nicht feiern. Davon sind die Musikerinnen und Musiker aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West überzeugt, deren Blockflötenensemble jetzt seit 50 Jahren besteht. Und deshalb feiern sie den runden Geburtstag mit Klängen aus fünf Jahrhunderten, gespielt auf ihren Instrumenten. Damit der Abend am Samstag, 10. Oktober 2020 ab 18 Uhr in der Duisserner Lutherkirche an der  Martinstraße 39 ein ganz besonderer wird, spielt das Blockflötenensemble neben einigen Sätzen aus der Feuerwerks- und der Wassermusik von Georg Friedrich Händel auch romantische Werke von Bruckner und Rheinberger. Auf dem Programm stehen außerdem auch fröhliche Tanzmusik des Frühbarock. Außerdem gibt es eine Uraufführung mit dem „Tango de las flautas“ von Volker Nies, der auch das Blockflötenensemble leitet. Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang. In der Kirche sind die Schutzbestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beachten. Mehr Infos dazu gibt es unter www.ekadu.de und per Telefon Pfarrer Stefan Korn (0203 / 330490). 

 


 

Neuer Internetauftritt der Auferstehungsgemeinde

(1.10.2020)

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt im Internet ein komplett neues Bild ab. Ein wichtiger Grund für den Aufbau einer neuen Seite war, dass die alte Homepage von Smartphones und Tablets nicht gut aufzurufen war. Jetzt sind die Infos zur Gemeinde unter https://evaufdu.de auf allen Geräten gut zugänglich und im Vergleich zur früheren Seite sind nun auf jeder Unterseite große, ansprechende Fotos zu finden, die das breite Spektrum der Gemeindearbeit bildlich hervorheben. Die Seite ist ein Spiegel des Gemeindelebens, so dass jede Generation Angaben zu den Angeboten sowie den Gruppen und Kreisen findet.  Ausgesprochen praktisch ist die Kalenderfunktion, mit der Interessierte ihre Veranstaltungen mit einem Klick oder Fingerwischen direkt in den eigenen Terminkalender übertragen, der dann an den nächsten Gottesdienst erinnert. 

In dem Bild, das wir Ihnen im Anhang zu honorarfreien Verwendung senden, haben Pfarrer Samuel Dörr und junge Ehrenamtliche festgehalten, wie sie an der neuen Homepage gearbeitet haben: teilweise mit Beamer, zwei Laptops und Tablet, um immer direkt zu schauen, ob das mit dem responsiven Design auch funktioniert (Foto: https://evaufdu.de). Es funktioniert.

 

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(30.09.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 5. Oktober 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Mitten im Leben
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

(29.09.2020)

Hans-Bernd Preuß ist schon seit sechs Jahren im Ruhestand, doch für seine evangelische Kirche ist der Pastor immer noch viel unterwegs. Ganz besonders in seiner Heimatgemeinde Obermeiderich, wo er u.a. seit vielen Jahren die sogenannten „Durchblicke-Gottesdienste“ mitgestaltet. Den aktuellen Online-Gottesdienst haben er und die Band „HB Homies“ in der Kirche an Emilstraße fürs Netz aufgenommen. Wie bei jedem „Durchblicke – der etwas andere Gottesdienst“ gibt es auch jetzt viel Musik; Silja Heitzer, Michael Kollek, Malte Hollenberg, André Welters, Lukas Rissel und Daniel Drückes machen sie gemeinsam. Hans-Bernd Preuß spricht darüber, dass Gott mitten im Leben der Menschen ist und sich einmischt. Er und alle Mitwirkenden laden Interessierte ein, den Gottesdienst im Netz nachträglich mitzufeiern... hier auf dem Youtube-Kanal „Obermeiderich“. Infos zu dem besonderen Gottesdienstformat gibt es unter www.duchblicke.de.

 

 

 


 

Das Evangelische Kirchenparlament wählte Nachfolge von Superintendent Schneider

(25.09.2020)

Dr. Christoph Urban, Pfarrer der Gemeinde Konz im Kirchenkreis Trier (42), ist neuer Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Tagung der Synode des Kirchenkreises, zu der die Abgeordneten des Kirchenparlamentes in einer Videokonferenz zusammenkamen, wurde er im ersten Wahlgang mit 58 Stimmen von 90 abgegebenen Stimmen zum Nachfolger von Armin Schneider gewählt.

Pfarrer Schneider ist seit 16 Jahren Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg und geht Ende November in den Ruhestand.

Einen ausführlichen Bericht zur Tagung und zur Wahl gibt es nach dem Gespräch am Montag, 28. September 2020 von neuem und altem Superintendenten mit den Medien. Auf dieser Unternetseite von  www.kirche-duisburg.de sind die Manuskripte der Vorstellungsreden, die die beiden Kandidaten auf der Synodentagung hielten, im PDF jetzt schon nachzulesen. Zu finden sind dort auch Infos zu den Lebensläufen und die Manuskripte der Predigten, die die beiden Kandidaten im August hielten.

 

 


 

Erntedank getrennt und doch zusammen feiern

(25.09.2020)

Die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt seit Wochen Christinnen und Christen zu kleineren Gottesdiensten ein, um trotz der Corona-Pandemie Gemeinschaft in ihren Kirchen zu ermöglichen. Deshalb hat das Presbyterium auch entschieden, zwar an getrennten Orten, aber zumindest zeitgleich unter dem Motto „Getrennt – vereint – dankbar“ am ersten Sonntag im Oktober Erntedank zu feiern. Und zwar mit entsprechendem Abstand zueinander.  

Die beiden Gottesdienste am Sonntag, 4. Oktober beginnen um 11 Uhr - einer im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, und der andere in der Auferstehungskirche in Ungelsheim an der Blankenburger Straße. Gemeinsam mit den Kindern, die mit ihren Eltern und Großeltern kommen, soll der Erntedankaltar geschmückt werden. Denn trotz aller Einschränkungen haben die Menschen hier allen Grund zur Dankbarkeit. Die Not der Menschen in vielen Ländern der Welt sei durch die Pandemie noch einmal verschärft worden, heißt es im Gemeindebrief. „Und selbst in unserem reichen Land gibt es Armut, Existenzängste und Verzweiflung. Es gibt Städte, in denen jedes 5. Kind von Staatsleistungen lebt. Duisburg gehört dazu“ ist dort weiter zu lesen. Daher sammelt die Gemeinde auch dieses Jahr wieder Kollekten und Spenden für die Aktion „Brot für die Welt“. Sie ruft die Gemeinde aber auch zu Erntedankgaben für die Duisburger Tafel und das Frauenhaus auf und bittet dafür um Spenden, wie Konserven, Reis, Nudeln, Kaffee, Tee, Schokolade und andere haltbare Lebensmittel. Mit diesen Spenden sollen die Altäre in Huckingen und Ungelsheim farbenfroh gestaltet und später an die beiden Organisationen weitergeleitet werden. Wer nicht zu den Gottesdiensten kommen kann, ist trotzdem eingeladen, in der Woche vor Erntedank Spenden in den Pfarrhäusern abzugeben. Kontakte und Adressen gibt es im Netz unter www.ev-auferstehungsgemeinde.de.  

 

 


 

Kircheneintrittsstelle öffnet wieder

(24.09.2020)

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Kircheneintrittsstelle an der Salvatorkirche geschlossen. Jetzt können Interessierte dort wieder freitags von 14 bis 17 Uhr Aufnahmegespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern führen. Am 2. Oktober heißt Superintendent Pfarrer Armin Schneider in der Stadtkirche neben dem Rathaus Zweifler, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, herzlich willkommen.

In den Gesprächen findet weder eine Glaubensprüfung statt, noch wird zur Rechtfertigung aufgefordert. Besucherinnen und Besucher der Eintrittsstelle sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Salvatorkirche beachten (www.salvatorkirche.de).

 


 

Evangelische Kirchengemeinde Meiderich
Ein dreifaches großes Dankeschön im Gottesdienst

(24.09.2020)

Im Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich am Sonntag, 4. Oktober 2020 wird das neue Presbyterium durch Gebet und Segen eingeführt. Zugleich verabschiedet die Gemeinde drei Presbyterinnen feierlich und dankt ihnen für die langjährige Arbeit. Dass dies am Erntedanktag 2020 geschieht, ist für die Gemeinde ein bewusst gesetztes Zeichen.

Gewählt wurde das neue Presbyterium, das die Kirchengemeinde jetzt leitet, schon im März. Wegen der Corona-Pandemie konnte es durch die Bestätigung seitens des Kreissynodalvorstands zwar seine Arbeit aufnehmen, der dazugehörige Einführungsgottesdienst fehlte aber bisher. Teil dieses Gottesdienstes ist auch die Verabschiedung der Presbyterinnen Natascha Boos, Dorothee Höffken und Margret Thummes, die über eine unterschiedlich lange Zeit ihre Kräfte, ihre Motivation, ihr Engagement und auch ihre Zeit ehrenamtlich dem Presbyterium und damit der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt haben.  

Dieses Engagement ist für Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt, nicht selbstverständlich, denn: „Viel Herzblut wurde eingebracht, viel mitgedacht, geplant, angepackt.“ Es sei ein Dienst, „für den wir uns gar nicht genug bedanken können.“ Deshalb soll das Dankeschön  im und mit dem Gottesdienst am Erntedanktag seinen gebührenden Raum erhalten. Entgegen vorheriger Ankündigungen feiert die Gemeinde den Gottesdienst am 4. Oktober 2020 um 11 Uhr nicht im Gemeindezentrum, sondern in der benachbarten Kirche, Auf dem Damm. Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Gemeinde sind aber zu beachten (Infos dazu gibt es unter www.kirche-meiderich.de und bei Dirk Strerath, Tel.: 0203 / 4379 88).

 

 


 

Infoabend zum Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) 

(24.09.2020)

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des Freiwilligen Sozialen Jahres kann man mit den beiden auch am 6. Oktober 2020 von 18 bis 19.30 persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Telefonische Anmeldung zum Treffen sollte schon sein... (0203/2951-2841; L. Allofs oder 0203/2951-2842, R. Lehmann).

 


 

Wieder Literaturgespräche in Großenbaum
Ferdinand von Schirach, Michelle Obama und Ulla Hahn noch in diesem Jahr

(23.09.2020)

Ein spannendes, interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das kennt und mit dem man sich darüber austauschen kann. Dieses Problem behebt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit einigen Jahren: Alle vier Wochen treffen sich Menschen am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus.

Die Bücherfans besprechen, was an dem Thema, den Figuren, dem Stil oder darüber hinaus beschäftigt. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 6. Oktober geht es um Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“, am 3. November um Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ und am 1. Dezember sprechen die Lesefans über Ulla Hahns „Liebesarten“. Zur besseren Planung in Corona-Pandemie-Zeiten melden sich Interessierte bei Pastorin Ulrike Kobbe (Tel.: 0203 / 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) an. Denn maximal zehn Personen werden sich zum Bücherclub im großen Gemeindesaal, Lauenburger Allee 21, treffen dürfen; und natürlich müssen alle die entsprechenden Hygieneauflagen, wie Abstand halten, Masken erst am Platz abnehmen und Handdesinfektion, beachten. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 

 

 


 

Einmal den Rhein rauf und runter
Fotoreisebericht in der Duisserner Notkirche

(23.09.2020)

Der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt nach langer Pause wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 30. September 2020 um 15 Uhr auf einer Leinwand auf große Bilderreise von Köln zunächst flussabwärts ins Rheindelta mit seinen großen Städten Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam. Dann geht´s den Rhein hinauf über den Niederrhein über Koblenz, zur Loreley und am Oberrhein zu den klassischen Kulturstädten Speyer, Straßburg bis nach Basel. Pfarrer i.R. Ekkehard Müller legt mit den Besucherinnen und Besuchern der Themenrunde in 80 Fotominuten über 1700 erlebnisreiche Flusskilometer zurück. Eine Anmeldung zum Themennachmittag bei Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 / 330490) ist unbedingt erforderlich. Das Platzangebot ist begrenzt und alle Sitzplätze haben einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander. Beim Hineinkommen und Fortgehen muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden, die am Platz wieder abgelegt werden kann. Infos zur Gemeinde gibt´s unter Foto: www.ekadu.de.

 

 

 


 

Erntedank-Entdeckungstour

(23.09.2020)

Da in der Obermarxloher Lutherkirche zurzeit nur 20 Personen gemeinsam Gottesdienst feiern können, hat sich die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh für das Erntedankfest eine schöne Alternative einfallen lassen. Sie lädt Groß und Klein zu einer Erntedank-Entdeckungstour ein. Diese startet am Sonntag, 4 Oktober 2020 um 11 Uhr am Hauptportal der Lutherkirche an der Wittbachstraße. Auf einem 30minütigen „Schöpfungsweg“ gibt es an verschiedenen Stationen zum Verweilen Impulse zum Nachdenken, Anschauen, Hören oder Schmecken. Besucherinnen und Besucher müssen in der der Kirche und im Foyer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen; der Abstand von zwei Metern muss eingehalten werden, wenn die Menschen nicht aus einem Hausstand kommen, teilt die Gemeinde vorab mit. Mehr Infos hat Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701). Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org

 

 


 

Gottesdienste nur zur seelischen Erbauung? 
Kirchengemeinde lädt zu Vortrag und Diskussion ein

(22.09.2020)

Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie am Dienstag, 29. September 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder fortgesetzt. Diesmal geht es unter dem Titel „Komm in unsere laute Stadt. Die Wahrnehmung der Welt im Gottesdienst“ u.a. um die Frage, ob Gottesdienste nur zur seelischen Erbauung jenseits der Tagesaktualität dienen. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700). Info: Die Kreuzeskirche wurde von 1903-1905 errichtet und am 25. Juli 1905 mit ihren 1100 Sitzplätzen in Dienst genommen. Als Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung gehört sie zur Themenroute „Sakralbauten“ in der „Route der Industriekultur“ des Regionalverbandes Rhein-Ruhr. Sie ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern als offene Stadtteilkirche auch für Ausstellungen und kulturelle, gesellschaftspolitische und bürgerschaftliche Veranstaltungen. Zur Internetseite der Gemeinde: www.bonhoeffer-gemeinde.org

 


 

Wieder Miniclub in Obermeiderich

(22.09.2020)

Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Mädchen und Jungen unter vier Jahren mit ihren Begleitpersonen zum Miniclub ein. Die Treffen gestaltet Diakonin Gisel Rastfeld und bietet immer donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr den Kleinsten Raum zum Spielen, Toben und Krabbeln im Gemeindezentrum an der Emilstraße, die Erwachsenen hingegen haben dort genug Platz, um die Sicherheitsabstände einhalten zu können. Mehr Infos hat Gisela Rastfeld  (0203 / 421444; www.obermeiderich.de).

 


 

Erntedank in Duisburg

(22.09.2020)

Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur, meist geschieht dies am ersten Sonntag im Oktober, in diesem Jahr ist es der 4.10.2020. Selbstverständlich werden in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg auch die Gottesdienste zum Erntedank nach Maßgaben der Corona-Schutzverordnung gefeiert.

Gefeiert wird Erntedank in Familiengottesdiensten, Mehrgenerationengottesdiensten, Abendmahlsgottesdiensten und auch im Gottesdienst unter freiem Himmel. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden. Eine Übersicht der Duisburger Gottesdienste gibt es hier im Internet. 

 


 

Auch die „Pusteblume“ ist jetzt Familienzentrum

(22.09.2020)

 Die Freude war groß, als das Team der Kita „Pusteblume“ aus Neuenkamp nach den Sommerferien erfuhr, dass diese das Zertifikat „Familienzentrum NRW“ erhalten hatte. Die Freude darüber konnte wegen der Corona-Pandemie nur im kleinen Kreis geteilt werden, aber für die Kita-Kinder wurde der letzte Freitag zum Fest, bei dem sie die Nachbarschaft durch aufsteigende Luftballons ein wenig von der Aktion mitbekommen ließen. Den aufwändigen Weg zum Zertifikat hatte das Team im Frühjahr unter zusätzlich erschwerten Bedingungen absolviert, denn die Kita musste aufgrund der Corona-Pandemie schließen und eine Notbetreuung einrichten. Mit der jetzt bestandenen Prüfung ist die „Pusteblume“ die inzwischen siebte Kita des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, die nun als Familienzentrum anerkannt wurde. Mit diesem Siegel bietet die Kita in ihren Räumlichkeiten verschiedene zusätzliche Angebote für Familien in Neuenkamp an – unabhängig davon, ob ein Kind in der Einrichtung betreut wird oder nicht. So gibt es nun regelmäßig – falls gewünscht auch anonyme – Beratungsgespräche zum Thema Familie und Erziehung. Zudem gibt es unterschiedliche Angebote für Eltern und Kinder, wie etwa eine Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Angebote zum Erlangen des Pflasterpasses sowie zur Stärkung der Selbstbehauptung. Bei allen Treffen gelten selbstverständlich Schutz- und Hygienevorgaben nach der Coronaschutzverordnung. Infos zu den Kitas und Familienzentren gibt es unter www.ebw-duisburg.de.

 

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(22.09.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 28. September 2020 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt.  

 


 

Babymützchen für die Säuglingsstation

(21.9.2020)

Jedes ganz bunt und vom Aussehen völlig anders, aber bestimmt jedes der 70 Babymützchen, die Marion Brozek dem Team der Säuglingsstation des Bethesda Krankenhauses neulich übergeben hat, wird den dort neugeborenen Mädchen und Jungen ein wärmend-weiches Wohlgefühl geben. Marion Brozek ist Leiterin des evangelischen Jugendheims in Hochfeld und las im Sommer den Aufruf der Station, dass die selbstgemachten Kopfbedeckungen ausgehen würden und Strickfreudige helfen könnten. „Wir kommen alleine nicht mehr hinterher!“ schrieb die Station in den Sozialen Medien. Mitarbeiterinnen und Freundinnen des Jugendheimes haben sich gar nicht erst bitten lassen, sondern direkt losgelegt und im Sommer fleißig Baby-Mützchen genäht, gestrickt und gehäkelt. Auf die bunten Ergebnisse sind sie und auch Marion Brozek sehr stolz.

 

 


 

Was braucht es zum Leben?

Konfis packen Winterhilfe für Familien in Tadschikistan

 

(18.9.2020)

 

Als sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis die Frage stellten, was sie zum Leben brauchen, stellten sie fest, dass es Wesentliches im Leben umsonst gibt: Frische Luft zum Atmen, Freunde, Liebe. Dass es Menschen aber auch an den elementarsten Dingen fehlen kann, wurde den Konfis beim Sortieren von Spenden klar, die als Pakete in diesem Jahr nach Tadschikistan verschickt werden. 

Die Jugendlichen hatten Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln, getrocknete Hülsenfrüchte, Reis, Fleisch- und Fischkonserven, aber auch Hygieneartikel und Wäsche mitgebracht, um damit die Pakete zu befüllen. Die Verwunderung darüber, dass eines der Pakete einer Familie in einer der ärmsten Regionen Zentralasiens drei bis vier Monate lang über den Winter hilft, war groß. „Ich glaube, ich würde gerade einmal eine Woche damit auskommen“, sagte eine Konfirmandin, und ein anderer fragte gleich: „Wie soll das denn gehen?“ Die Antwort von Pfarrerin Sara Randow leuchtete den Konfis ein: Grundnahrungsmittel können gestreckt oder mit anderen Produkten gemischt werden, die auf dem Feld oder im Garten verfügbar sind. Und natürlich wird auch untereinander getauscht. Dabei stehen Kaffee und Fleischkonserven besonders hoch im Kurs. 
Über das Friedensdorf Oberhausen (www.friedensdorf.de) gehen die Pakete im Herbst auf die Reise zu den Bestimmungsorten, wo sie von Partnerorganisationen an kinderreiche Familien und Waisenhäuser ausgegeben werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (
www.trinitatis-duisburg.deunterstützt die Aktion seit vielen Jahren, und jeder neue Konfi-Jahrgang hilft beim Sammeln und Packen der Spenden mit.

 

 


 

Parallele Gemeindeversammlungen in Meiderich und Obermeiderich

(18.09.2020)

Die beiden evangelischen Nachbarkirchengemeinden Meiderich und Obermeiderich laden am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit nach den Gottesdiensten ihre Mitglieder und Interessierte zu Gemeindeversammlungen ein. Dabei informieren Vertreterinnen und Vertreter der Presbyterien über die Zukunft des gemeinsam betriebenen Pfarrfriedhofs, die Wahl des neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die zwei Tage vorher stattfindet, und die Zukunft der sechs evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises im Duisburger Norden. Die Gemeinde Meiderich berichtet zusätzlich auch über die Situation der Kirche Auf dem Damm, an der jüngst Schäden festgestellt wurden. Anmeldungen zu den Versammlungen sind nicht erforderlich, die jeweiligen Hygieneschutzmaßnahmen der Gemeinden sind zu beachten. Für Rückfragen stehen die Presbyteriumsvorsitzenden Heidi Kloppert (Meiderich; www.kirche-meiderich.de) und Pfarrerin Sarah Süselbeck (Obermeiderich, www.obermeiderich.de) gerne zur Verfügung. Die Versammlung in Obermeiderich findet am Sonntag, 27. September 2020 im Gemeindezentrum Emilstraße gegen ca. 12 Uhr statt, die Versammlung in Meiderich zeitgleich im Gemeindezentrum auf dem Damm ebenfalls ca. 12 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst.

 


 

Orgel rockt
Rock, Pop und Filmmusik in der Friedenskirche 

(17.09.2020)


Seit 2009 sind über 55.000 Menschen zu Patrick Gläsers Konzerten gekommen, um Rock, Pop und Filmmusik auf der Kirchenorgel zu hören. Am Freitag, 25. September 2020 wird es auch in der Friedenskirche Hamborn, Duisburger Str. 174, nach Bond und Metallica klingen, denn Gläser ist wieder zu Gast in dem Gotteshaus. Patrick Gläser, Inhaber des Projektstudios „SOUNDmanufaktur“ in Öhringen, ist freier Musik- und Tonproduzent und Komponist mit dem Schwerpunkt Audiomarketing. Für sein Projekt „Orgel rockt“ arrangiert er Rock- und Popsongs und symphonische Filmmusiken. „Klassiker der Rock- und Filmmusik auf der Pfeifenorgel - der Reiz liegt in der besonderen Verbindung. Und auf der Orgel als ‚Königin der Instrumente‘ gelingt das Wechselspiel zwischen zart schmelzenden und schmetternden Klängen, wie es für Rock- und Filmmusik passend ist. Musik, die unter die Haut geht“ schreibt er dazu auf seiner Homepage. Welche Stücke er in Hamborn aufführen wird, erfahren Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird am Ausgang erbeten. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Eine Voranmeldung unter Tel.: 0203 / 36979703 (zwischen 15 und 17 Uhr) ist deshalb notwendig.  

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(17.9.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. September 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt.  

 

Jubiläumskonfirmation in der Versöhungskirche

(17.9.2020)

Am 25. Oktober 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm eine Jubiläumskonfirmation für alle ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die vor 50 oder mehr Jahren in dieser oder einer anderen Kirchengemeinde konfirmiert wurden. Der Gottesdienst in der Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee beginnt um 10 Uhr. Wegen der Coronapandemie verzichtet die Gemeinde auf eine Nachfeier und auf das Feiern des Abendmahls. Alle Jubilare, die mit ihren Angehörigen am Gottesdienst teilnehmen möchten, melden sich bitte bis zum 30. September im Gemeindebüro, Lauenburger Allee 19 oder unter der Telefonnummer 761120 an. Pfarrer Ernst Schmidt weist darauf hin, dass auch im nächsten Jahr eine Jubiläumskonfirmation gefeiert wird. Wer also in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht am Gottesdienst teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, das im nächsten Jahr nachzuholen.

 

 


 

Lichtspiele in der Auferstehungskirche
Ausstellungseröffnung im Duisburger Süden

(16.09.2020)


In der Ungelsheimer Auferstehungskirche sind meist mehrmals im Jahr verschiedenste Kunst- und Fotografie-Ausstellungen zu sehen. Die evangelische Gemeinde hält an dem Format fest und zeigt jetzt Fotografien aus dem städtischen Umfeld der Region. In den Bildern geht es um das Spiel von Licht und Schatten und die Leuchtkraft der Farbe. Susanne Heinemann, Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur in Bochum, und Andrea Schirmer, Diplom-Designerin aus Duisburg, gaben der Ausstellung den Titel „Lichtspiele – Fotografische Streifzüge durch die Wirklichkeit des Scheins“. Ihre Fotografien lassen Raum für freie Assoziationen und sind als zeitgemäße und aus dem alltäglichen Erleben heraus gestaltete Andachtsbilder gedacht, die den Betrachter zu Ruhe und Kontemplation einladen. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 20. September 2020 in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31 eröffnet. Bereits der Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, wird sich thematisch mit der Ausstellung beschäftigen. Um 10.30 Uhr wird sie dann mit einem Gespräch mit den Fotografinnen eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (http://www.ev-auferstehungsgemeinde.de/) oder nach telefonischer Anmeldung bei Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702) zu besichtigen.

 

 

 


 

 

In einem guten Haus geht nichts verloren

Gottesdienst zur Verabschiedung der ausgeschiedenen Presbyterinnen und Presbyter und Segen für das neue Presbyterium

 

(25.08.2020)

 

Dass in einem guten Haus nichts verloren geht, ist ein Sprichwort, dessen Bild die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd für sich in Anspruch nimmt, denn sie will nicht vergessen, sich im Gottesdienst bei den Presbyterinnen und Presbytern zu bedanken, die die letzten vier Jahre Verantwortung getragen haben. Im gleichen Gottesdienst soll natürlich soll auch das neue Team, dass bis 2024 im Amt bleiben wird, mit Gottes Segen gestärkt werden. Am 1. März 2020 wurde das neue Presbyterium gewählt, doch die geplante für 22. März geplante Verabschiedung und Einführung der alten und neuen Presbyterinnen und Presbytern in einem Gottesdienst konnte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Weil keine Gottesdienste stattfinden konnten, wurde das neue Presbyterium durch einen reinen Verwaltungsakt eingeführt. Aber weil dieses ehrenamtliche Engagement einfach mehr verdient hat, hat sich die Gemeinde entschieden, diesen Gottesdienst am Sonntag, 30. August um 10 Uhr im Gemeindezentrum Huckingen, Angerhauser Str. 91, nachzuholen. Natürlich gilt auch an diesem Sonntag das Hygienekonzept der Gemeinde für Gottesdienste. Unter anderem sind die Stühle mit Nummern versehen. Es wird ein Sitzplan erstellt. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter www.ev-auferstehungsgemeinde.de; Rückfragen beantworten Pfarrer Rainer Kaspers (Tel.: 0203 7297702) und Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747) gerne.

 

 


 

Zugabe am nächsten Sonntag beim Sommercafé in Obermarxloh

(24.8.2020)

Mitarbeitende und Ehrenamtliche der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sorgen seit fünf Jahren an jedem Sonntag der Sommerferien mit Kuchen-Leckereien, Kaffeeduft und Getränken für Entspannung  im Innenhof zwischen Obermarxloher Lutherkirche, Familienzentrum und „Blauem Haus“. Da wegen der Corona-Pandemie an das traditionelle Sommerfest in diesem Jahr nicht zu denken ist, öffnet zum Trost das Sonntags-Café am Blauen Haus noch einmal zusätzlich am 30. August von 12 bis 17 Uhr - ein letztes Mal für dieses Jahr. Selbstverständlich gilt es auch an diesem Sonntag, wie auch an den vorherigen Feriensonntagen in diesem Jahr, die Beachtung aller Corona-Regeln, wie sie auch für kommerzielle Cafés und Restaurants gelten – und zwar für die Mitarbeitenden, als auch die Spaziergänger, Radler und Anwohner, die dorthin kommen. Angeboten werden wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis. Fahrräder können in sicherer Sichtweite des Cafés abgestellt werden und Kinder können die Spielgeräte auf dem gesicherten Außengelände nutzen. Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie sei das Sommer-Café am Blauen Haus in ausgesprochen gut besucht gewesen, stellt Pfarrerin Birgit Brügge rückblickend fest: „Die Leute standen teilweise Schlange, um einen Tisch zu bekommen – so groß ist offenbar der Drang, mal wieder rauszukommen.“

 

Evangelische Kirche in Meiderich wieder geöffnet 

(24.8.2020)

Beginnend mit den beiden Konfirmationsgottesdiensten am 30. August 2020 wird die evangelische Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, wieder geöffnet. Die Untersuchung der in der Kirche aufgetretenen Schäden durch einen Statiker hat ergeben, dass keine Bedenken bezüglich der Sicherheit der Kirche bestehen und dass die Kirche für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden kann. Im Juni war das Gotteshaus sicherheitshalber geschlossen worden, das Risse im Fußboden, in den Holzsäulen und an den Emporen zu beobachten waren. Die Untersuchungen zur Schadensursache  laufen noch. Wann die aufgetreten Schäden beseitigt werden, ist noch zu klären. Für das Presbyterium und Gemeindeglieder ist es wichtig, die Gottesdienste in der Kirche trotz der Schäden in Sicherheit feiern zu können. Alle Gottesdienste werden nach einem Schutz- und Hygienekonzept gefeiert, vorherige Anmeldungen im Gemeindebüro sind nur für die Konfirmationsgottesdienste am 30. August 2020 um 11 und 14 Uhr nötig (0203 / 4519622). Unter der Rufnummer und unter www.kirche-meiderich.de gibt es auch weitere Informationen zum Corona-Pandemie-Schutzkonzept. 

 

Wieder Literaturgespräche in Großenbaum

(24.8.2020)

Ein spannendes, ein interessantes Buch ist gelesen und es ist niemand da, der das gleiche Buch gelesen hat und mit dem man sich austauschen kann. Dieses Problem behebt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm seit einigen Jahren: Alle vier Wochen treffen sich Menschen am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21 und tauschen sich über den jeweiligen Schmöker aus. Die Bücherfans besprechen, was an dem Thema, den Figuren, dem Stil oder darüber hinaus beschäftigt. Aber: Alle dürfen, keiner muss etwas sagen. Am 1. September 2020 geht es um „Raumpatrouille“ von Matthias Brandt, am 6. Oktober um 6. Oktober um Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“, am 3. November um Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“, und am 1. Dezember sprechen die Lesefans über Ulla Hahns „Liebesarten“. Zur besseren Planung in Corona-Pandemie-Zeiten melden sich Interessierte bei Pastorin Ulrike Kobbe (Tel.: 0203 / 9331907 oder per Mail: ulrike.kobbe@ekir.de) an. Denn maximal zehn Personen werden sich zum Bücherclub im großen Gemeindesaal, Lauenburger Allee 21, treffen dürfen; und natürlich müssen alle die entsprechenden Hygieneauflagen, wie Abstand halten, Masken erst am Platz abnehmen und Handdesinfektion, beachten. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 


 

Pilgerfilm begeisterte Kinogäste in der Gießhalle im Landschaftspark

(21.8.2020)

„Kleine seelische Tankstellen“ bieten katholische Stadtkirche und evangelischer Kirchenkreis in diesem Corona-Sommer den Duisburgern auch außerhalb von Kirche und Gottesdienst. Eine dieser Tankstellen war am 19. August der gemeinsam mit dem Filmforum präsentierte Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ von Gabi Röhrl im Landschaftspark Nord.

Schon bevor der Film startete, zog das Thema Pilgern das Publikum im ausverkauften Open-Air Kino des Filmforums in seinen Bann. Hierfür sorgten nach einer kurzen Begrüßung durch Stadtkirche-Referentin Eva Wieczorek-Auer Filmemacherin Gabi Röhrl und die Duisburger Pilgerin Ines Auffermann aus der evangelischen Gemeinde Duisburg-Neudorf. In einem kurzen Podiumsgespräch tauschten sich die beiden auf sehr unterhaltsame Weise darüber aus, was Pilgern mit den Menschen macht. „Es geht nicht darum den Weg zu bezwingen, denn dann bezwingt der Weg uns“, mahnte Ines Auffermann. Und Gabi Röhrl ergänzte: „Wenn man sich zu viel vornimmt, schafft man es nicht. Erst wenn man lernt, gut auf sich zu achten und sein eigenes Tempo zu finden, wird der Weg zum Freund mit beeindruckenden Begegnungen und Erlebnissen.“

Als dann anschließend der Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ über die Leinwand lief, mit dem Gabi Röhrl ohne Vorkenntnisse zur Filmproduzentin, Regisseurin und Kamerafrau in einer Person geworden war, wurden die Zuschauer fast schon selbst zum Pilger. „Allerdings ohne Blasen an den Füßen“, das hatte Gabi Röhrl dem Publikum augenzwinkernd vor dem Filmstart versprochen. Der Abend wurde für alle zu einem besonderen Erlebnis. Und das nicht nur, weil der Film mit seinen herausragenden Landschaftsaufnahmen des Jakobswegs von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis zum Ziel in Santiago de Compostela in Spanien punktet. Vielmehr ist auch die Gesamtkomposition von „Nur die Füße tun mir leid“ aus Bildern, Schnitt, Musik, den Pilgern, die hier zu Wort kommen und der fast schon meditativen Stimme im Off von Gabi Röhrl mit ihrem liebenswert süddeutschen Akzent sehr gelungen. Das zeigten auch die Reaktionen der Zuschauer im Anschluss an den Film mit einem spontanen und herzlichen Applaus.

Die nächste kleine seelische Tankstelle von evangelischer und katholischer Kirche in Duisburg gibt es schon am 26. August in der Kulturkirche Liebfrauen, wenn Heribert Pauels und Okko Herlyn - ein katholischer und ein evangelischer Theologe - kabarettistisch aufeinandertreffen und man sich nur auf Himmelschreiendes gefasst machen kann. Alle Karten zur Veranstaltung sind bereits ausverkauft.

Text: Katholische >Stadtkirche Duisburg (www.stadtkirche-duisburg.de)

 


 

Keine ökumenische Segensfeier für Neugeborene mehr in diesem Jahr

(19.8.2020)

Die vier Segensfeiern für Familien mit Babys, die es seit Januar 2019 im Duisburger Norden gab und zu denen die katholische und evangelische Kirche eingeladen hatten, kamen gut an. Die für Mai geplante musste bereits wegen der Corona-Pandemie ausfallen und auch die für September angedachte Feier, für die sich schon Familien anmelden wollten, kann leider nicht gefeiert werden. Diese Entscheidung hat sich der Vorbereitungskreis um Pfarrerin Birgit Brügge und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand nicht leicht gemacht. Ausschlaggebend für die Absage war aber die Vorstellung, dass diese Veranstaltung von all dem lebt, was im Moment nicht möglich und erlaubt ist: Nähe, Atmosphäre, Lieder, Begegnung. „Was wir wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Moment als Kirche präsentieren können, trägt wenig dazu bei, offen und einladend zu wirken“ sagt Pfarrerin Brügge. Der Vorbereitungskreis wird sich Anfang des nächsten Jahres wieder treffen, um zu überlegen, welche anderen Formen es unter den dann gültigen Corona-Pandemie-Bedingungen geben könnte, wieder eine ansprechende Segensfeier für Neugeborgene anzubieten. Wann es diese gibt, wird rechtzeitig auf der Homepage www.segenfuerbabys.de und auf dem Instagram-Account des Projekts (@segenberuehrt) bekannt gegeben. Rückfragen beantworten auch Pfarrerin Brügge (0203 75969701) und Sr. Mariotte Hillebrand (0203 / 48455165) gerne.

 


 

Neudorfer Jugendzentrum wieder geöffnet

(19.08.2020)

Mit der Öffnung der Schulen können Mädchen und Jungen aus Neudorf und Umgebung ihre Nachmittage wieder im evangelischen Jugendzentrum an der Gustav-Adolf-Str. verbringen. Dazu laden Kathleen Rawe und ihr Team ein, die ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet haben. So gibt es jeden Tag von Dienstag bis Freitag um 13.30 Uhr die Hausaufgabenbetreuung und um 15 Uhr den Mittagstisch. Um 15.30 Uhr wird´s dann aber jeden Tag anders. So gibt´s dienstags den Bastelclub, mittwochs den Hulahoop-Kurs, donnerstags einen Sportkurs und freitags einen Kinderkochkurs, bei dem das Selbstgezauberte auf den Tisch kommt. Während der Zeit können die jungen Besucherinnen und Besucher faire Getränke und faires Naschzeug kaufen. Wegen der Corona-Pandemie-Maßnahmen ist eine vorherige Anmeldung für die verschiedenen Angebote notwendig. Die dabei notierten personenbezogenen Daten verwahrt das Jugendzentrum zur Rückverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten vier Wochen lang und vernichtet sie anschließend. Selbstverständlich müssen alle Besucherinnen und Besucher einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Anmeldungen sind bei Jugendleiterin Kathleen Rawe möglich (Mobil: 0163/6644454, Mail kathleen.rawe@ekir.de). Sie hat auch mehr Infos zu den Schutzmaßnahmen im Jugendzentrum. Zur Internetseite der Gemeinde geht´s hier: www.neudorf-west.ekir.de

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(18.8.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 24. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 

 

 


 

Vortragsreihe „Glaube wieder im Gespräch“ wird wieder fortgesetzt

(17.8.2020)


Vorträge in der Reihe „Glaube im Gespräch“ der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es seit vielen Jahren meist alle vier Wochen. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie wird sie am Dienstag, 25. August 2020 um 19.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder fortgesetzt. Diesmal geht es unter dem Titel „Von Advent bis Totensonntag“ um eine Einführung in das Kirchenjahr. Im Vordergrund stehen Fragen nach der Bedeutung der christlichen Feste und einzelnen Sonntage, wie sie entstanden sind, wie der christliche Kalender funktioniert und welchen Sinn er heutzutage haben kann. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Infos dazu gibt es bei Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 / 4829133) oder im Gemeindebüro (0203 / 75969700).

 


 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige trifft sich wieder 
 
(14.08.2020)
 
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich erst im Juni treffen können. Die zweite Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 20. August 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).
 

Anja Lerch und Wolfgang Trepper halten dem Förderverein „pro doMMo“ die Treue

(13.8.2020)

Der Förderverein zur Erhaltung der evangelischen Kirche Mittelmeiderich „pro doMMo“ hatte für Herbst und Winter 2020 zwei große Veranstaltungen geplant. Der Verein bedauert, dass sie wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können; er freut sich aber umso mehr, dass keine der beiden ausfällt.

So hat Anja Lerch das schon traditionelle Wintersingen, das sie immer mit viel Publikum macht und dieses begeistert, um ein Jahr auf den 15. Dezember 2021 verschoben. Und auch Wolfgang Trepper, der am 15. November 2020 in Meiderich auftreten sollte, bleibt bei seiner Zusage und will einen Ersatztermin anbieten. Im Vorverkauf schon erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Der Förderverein „pro doMMo“ wurde im Dezember 2005 gegründet und sammelt seitdem mit originellen Aktionen, Veranstaltungen und Konzerten Geld für den Erhalt des Gotteshauses. Der Verein freut sich aber auch über interessierte Menschen, die Teil von „pro doMMo“ werden und sich für den Erhalt eines historischen Kirchenbaus mit ihrem Mitgliederbeitrag einsetzen.

Fragen zur Arbeit des Vereins beantwortet Dorothee Höffken (0203 / 444679); Infos gibt es auch auf der Internetseite https://prodommo.de; Infos zur Kirche gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

 


 

Klangzauber in der Kirche

(13.8.2020)

Einen Klangzauber mit Cello und Klavier soll es am Sonntag, 23. August 2020 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Wanheim, Wanheimer Str. 661, geben. Einlösen möchten dies Annemieke Schwarzenegger und Bernhard Bücker, die mit dem Spiel auf Cello und Klavier einen weiten Bogen schlagen und das Publikum auf eine Entdeckungsreise durch die stilistische Vielfalt klassischer Musik nehmen möchten.

Unter dem Titel „ Cellikatessen – Klangzauber“ haben sie eine große Programmvielfalt mit köstlichen musikalischen Leckerbissen zusammengestellt, die die schöne alte Wanheimer Kirche mit ihren Klängen erfüllen wird. Der Eintritt für das Konzert ist frei, am Ausgang wir um Spende gebeten. Das Sicherheitskonzept gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie sieht u.a. vor, dass nur 30 Personen das Konzert besuchen können und ein Mund-Nasen-Schutz nötig ist. Eine vorherige Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0203 771321 erbeten.

Über Annemieke Schwarzenegger:
Die österreichische Cellistin Annemieke Schwarzenegger studierte an der Folkwang Musikhochschule in Essen-Werden. Neben vielseitigem, kammermusikalischem Engagement widmet sie sich intensiv pädagogischen Aufgaben. Sie lehrt seit 2001 an der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden. Zu ihren Schülern zählen verschiedene Bundespreisträger „Jugend musiziert“ sowie namhafte Solisten wie etwa Thomas Schmitz, Cellist des Signum Quartetts. In NRW initiierte und leitete Annemieke Schwarzenegger „Internationale Meisterkurse“ mit international renommierten Dozenten für Studenten aus aller Welt. Tourneen in verschiedenen Besetzungen führen sie an der Seite renommierter Kammermusikpartner, u.a. Volker Niehusmann, Rachel Isserlis, Prof. Stephan Picard, Prof. Niek de Groot durch verschiedene europäische Länder.

Über Bernhard Bücker:
Internationale Auszeichnungen und Wettbewerbserfolge bieten das Fundament vielseitiger Konzerttätigkeiten des Pianisten Bernhard Bücker. Neben CD- und Rundfunkaufnahmen konzertiert er mit verschiedenen Orchestern unter namhaften Dirigenten wie Christoph Penderecki, Markus Stenz, Dmitri Kitaenko, Sir Yehudi Menuhin, Kirill Petrenko auf bedeutenden Podien renommierter Musikmetropolen:  Amsterdam (Concertgebouw), Boston, Berlin, Moskau, Paris (Théâtre de Champs Élysées), Salzburg, Wien und Zürich. Kammerkonzerte führen ihn durch Europa, Amerika und Asien, mit Liveübertragungen in Athen, Barcelona, Brüssel (RTBF) und London (BBC). Neben Einladungen zu Konzerten und Festivals wird Bernhard Bücker auch als Pädagoge geschätzt. Internationale Meisterkurse leitet er in Europa und Asien. Im Rahmen von Konzerttourneen durch den Nahen Osten 2008 und 2010 leitete er Klavier- und Kammermusikkurse in Aleppo und Beirut. Bernhard Bücker verfügt über ein vielseitiges Repertoire: neben weit gespannter Klavier-Sololiteratur auch komplette Werkgruppen der Kammermusik, etwa sämtliche Violin- oder Cellosonaten von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms. In Kooperation mit dem WDR führte er sämtlicher Klaviertrios von L. v. Beethoven auf.

Das Duo Bücker-Schwarzenegger bespielt seit Jahren die Klassik-Reihe „Klassik in der Tiefgarage“ in Dinslaken. Mit „Cellikatessen“ hat sich „KidT“ zu einem überregionalen Publikumsmagneten mit Kultstatus etabliert.

 


 

Was Pilgern mit den Menschen macht

(12.8.2020)

Gabi Röhrl zeigt in ihrem Dokumentarfilm „Nur die Füße tun mir leid“ ein ganz persönliches Bild des berühmten Jakobswegs und seiner vielen Pilger, die er jährlich in seinen Bann zieht und sie nie unverändert zurücklässt. Auf Einladung von Filmforum, evangelischer und katholischer Kirche kommt die Regisseurin am 19. August 2020 in die Gießhalle im Landschaftspark zur Vorstellung und zum Gespräch. 

Filmemacherin, Fotografin und Regisseurin Gabi Röhrl ist den berühmten Jakobsweg vor zwei Jahren mit Kamera und Stativ im Pilgerrucksack in sechs Wochen gegangen. Aus den Eindrücken und Aufnahmen wurde ein sehr persönlicher Dokumentarfilm, der berührende Begegnungen mit faszinierenden Menschen auf der 900 Kilometer langen Strecke von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis zum Ziel in Santiago de Compostela in Spanien zeigt. „Was der Weg mit ihnen macht“ ist nicht nur Thema des Films, sondern auch Thema der Kurzgespräche vor und nach der Vorstellung am 19. August. Gabi Röhrl ist zu Gast im Landschaftspark und spricht vor Filmbeginn darüber, was das Pilgern vom Wandern unterscheidet. Gesprächspartnerin ist Ines Auffermann aus der evangelischen Gemeinde Neudorf-West, die öfter Menschen aus der Region zum Gehen auf dem Duisburger Teil des Jakobsweges einlädt. Nach der Filmvorführung können die Zuschauer unter Moderation von Eva Wieczorek-Auer von der katholischen Kirche ihre Eindrücke im Gespräch mit der Regisseurin nachklingen lassen und der Frage nachgehen, was das wohl für eine Sehnsucht ist, die Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg ruft.  

Zu sehen ist „Nur die Füße tun mir leid“ aufgrund einer gemeinsamen Initiative von katholischer und evangelischer Kirche zusammen mit dem Filmforum am 19. August um 20.30 Uhr im Rahmen des Kulturprogramms „KunstRasen“ im Landschaftspark Nord. Tickets zum Preis von 9,71 € gibt es nur noch wenige, und diese sind ausschließlich online zu haben unter https://kunstrasen-im-park.de/programm/film/nur-die-fuesse-tun-mir-leid

Link zum Trailer hier: https://youtu.be/YqV8OVbjFi8

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(11.8.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 17. August 2020 von Birgit Brügge, Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

 


 

JUNG, WIE ISSET?
Himmelschreiendes aus der Provinz mit zwei Kabarettisten in der Kulturkirche Liebfrauen

(10.8.2020)

Wenn ein katholischer und ein evangelischer Theologe kabarettistisch aufeinandertreffen, kann man sich auf Himmelschreiendes gefasst machen. „Ne bergische Jung“ Willibert Pauels und der niederrheinische Kleinkünstler Okko Herlyn werden die Provinz innerhalb und außerhalb der Kirche kräftig aufmischen. Pauels, bekannt aus dem rheinischen Karneval und fest von der „unglaublichen Leichtigkeit der Religion“ überzeugt, und Herlyn, vielen als scharfsinniger Beobachter niederrheinischen Wesens vertraut, begegnen einander am Mittwoch, 26. August 2020 um 19.30 Uhr in der Duisburger Kulturkirche Liebfrauen, König-Heinrich-Platz 3, zum ersten Mal. Dabei wird es auch in Zeiten von Corona manches zu lachen, vielleicht auch zum Nachdenken geben. Pauels: „Der Kardinal kann sagen, was er will. Ich bleib katholisch.“ Herlyn: „Was die wenigsten wissen: Luther stammte vom Niederrhein.“ Der Eintritt ist frei. Allerdings sind die Plätze coronabedingt auf 100 Zuschauer begrenzt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail (info@stadtkirche-duisburg.de) oder telefonisch (0175 89 555 54) ist deshalb erforderlich.

 


 

Laarer Kleiderkammer öffnet wieder

(10.8.2020)

Der CVJM Laar e.V. öffnet seine seit Mitte März geschlossene Kleiderkammer in der Zwinglistrasse 13 ab Donnerstag, 13. August 2020 wieder. Dort können Besucherinnen und Besucher gut erhaltene Kleidung für wenig Geld, das einem guten Zweck bestimmt ist, erhalten. Damit Auflagen der Corona Schutzverordnung eingehalten werden können, melden sich Interessierte vorher telefonisch bei Dietrich Rahm (0203 89388 oder 0171 8755169) an. Mit ihm wird eine Uhrzeit ausgemacht, zu der sie mit maximal einem weiteren Kunden das Lokal betreten können. Dabei ist eine eigene Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen. Desinfektionsmittel ist vorhanden. Die Rahmenöffnungszeit ist donnerstags von 10 bis 12 Uhr.

 

 


 

Spiel und Spaß in den Sommerferien

(5.8.2020)

Trotz der Corona-Pandemie gab es bei der Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) in den Sommerferien verschiedene Betreuungsangebote für Kinder mit Behinderungen verschiedene Betreuungsangebote. Es war eine wichtige Entlastung für Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule. 

Mit verschiedenen Betreuungsangeboten konnte die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (ASG) Kindern mit Behinderungen und ihren Familien in den Sommerferien Abwechslung und Entlastung bieten. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir die Familien nach vielen Wochen ohne KiTa und Schule wieder mit einem strukturierten Alltag und einer Förderung ihrer Kinder unterstützen und entlasten konnten“, sagt ASG-Geschäftsbereichsleiterin Martina Abendroth.

In den Räumen der ASG gab es während der Sommerferien eine tageweise Betreuung in Kleingruppen, darüber hinaus Einzelbetreuung in den Familien. Für die zweite Ferienhälfte organisierte die Gesellschaft ein dreiwöchiges unentgeltliches Ferienprogramm in der Schule am Rönsbergshof in Beeck, das vom Land NRW gefördert wurde. Martina Abendroth: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Stadt und Schulleitung war es möglich, dieses Angebot unter Berücksichtigung der hohen Auflagen auch kurzfristig auf die Beine zu stellen.“

Auf dem Schulgelände und in der Turnhalle konnten die acht- bis 15-jährigen Kinder turnen, spielen, basteln, schaukeln und Kettcar fahren. Sie trafen einen Teil ihrer Mitschüler und ihre Schulbetreuer wieder. „Die Freude über das Wiedersehen war groß, und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß“, berichtet Martina Abendroth.

Text: www.asg-du.de


 

Beschleunigung und Besinnung
Padao-Ausstellung in der Salvatorkirche endet mit Finissage und Gottesdienst

(5.8.2020)

Zum Eröffnungsgottesdienst der Ausstellung mit Werken von Walter Maria Padao kamen 65 Menschen in die Duisburger Salvatorkirche. Mehr dürfen es wegen der Corona-Pandemie auch beim Abschlussgottesdienst am 9. August nicht sein. Die Predigt wird nicht konventionell sein, denn Pfarrer Martin Winterberg betrachtet mit der Gemeinde ein Bild des Künstlers, das Menschen in einer beschleunigten Zeit darstellt. Es geht am Schluss um die Besinnung.

Für den Abschlussgottesdienst am Sonntag, 9. August 2020 um 10 Uhr und die anschließende Finissage kann man sich direkt bei Pfarrer Winterberg anmelden (0203 311176). Nicht nur der Eröffnungsgottesdienst am 19. Juli war sehr gut besucht, auch in den Tagen seitdem kamen je zwischen 10 und 30 Besucher zum Gotteshaus um das großformatige dreiteilige Werk zur Loveparade-Tragödie sowie weitere Bilder zum Thema „Resonanz in den Flüchtigkeiten unserer Welt“ zu sehen. „Das ist der wegen der Corona-Bedingungen verkürzten Öffnungszeiten beachtlich“ sagt Pfarrer Winterberg. Er weiß, dass sich für das Konzert vor Abschluss der Ausstellung am 8. August um 21 Uhr schon 40 Interessierte angemeldet haben: Walter Maria Padao zeigt seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann eine Live Painting Projektion. Wer dabei sein will, meldet sich beim Künstler an (walter@padao.de), der Eintritt ist frei. Zu sehen ist Ausstellung außerdem noch am Donnerstag von 11 bis 13 Uhr, Freitag von 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 


 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(4.8.2020)

 

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 10. August 2020 von Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich, besetzt. 

 

 


 

Evangelische Binnenschifferseelsorge in Duisburg: In Corona-Zeiten ist das „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ besonders gefragt

(31.7.2020)

Die Sonne scheint, eine leichte Brise weht durch den Duisburger Hafen. Die „Johann Hinrich Wichern“ startet von der Schifferbörse aus eine Tour durch die heimischen Gewässer. Das Kirchenboot trägt den Namen des Theologen aus dem 19. Jahrhundert, der als Begründer der Schifferseelsorge und auch übrigens auch als „Erfinder“ des Adventskranzes gilt. Er hat einmal gesagt: „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen, muss die Kirche zu den Menschen kommen.“ 

Und genau das tun „Schifferpastor“ Frank Wessel, Sozialpädagogin Gitta Samko und Schiffsführer Reinhard Kluge - Wessel seit über zwei Jahrzehnten, Samko seit gut 17 und Kluge seit fast zehn Jahren. Sie sind bei den Schiffern längst bekannt und werden meistens mit einem freudigen „Hallo, wie geht’s?“ begrüßt. Und falls sich mal ein „Neuer“ an Bord eines der in den Häfen liegenden Schiffe befindet, wird der schnell „geeicht“: „Schau mal, da kommt die Kirche.“

Der Evangelische Binnenschifferdienst / Deutsche Seemannsmission Duisburg mit Sitz an der Dr.-Hammacher-Straße 10 in Ruhrort begleitet und betreut Binnenschiffer und Seeleute auf den über 700 Kilometern Binnenwasserstraßen und in den Häfen im Bereich der Evangelischen Landeskirche im Rheinland. Viele Schiffer suchen und finden seit vielen Jahren das Gespräch mit den „Kirchenleuten“. Manche schütten ihnen regelrecht ihr Herz aus. Das war schon in „normalen Zeiten“ so. Aber jetzt ist die Situation noch eine ganz andere.

„Die Menschen an Bord“, so Frank Wessel, „haben ganz einfach den Papp auf von Corona. Die Leute sehnen sich nach Nähe.“ So langsam nimmt der Betrieb wieder Fahrt auf, nachdem die „Johann Hinrich Wichern“ lange Wochen vor Anker lag. Es herrschte Notbetrieb. In Verbindung blieb man per Telefon und über das Internet. Zu tun gab es weiterhin eine ganze Menge. Da wurden von dem Team auch schon mal Einkäufe und Besorgungen getätigt, um die Schifferfamilien mit dem Nötigsten auszustatten. Nicht nur die „Aktiven“ an Bord, sondern auch die, die inzwischen in Duisburg ihr Rentnerleben genießen.

Gitta Samko, für die Seemannsmission zuständig, hat zudem viel „in der Welt herumtelefoniert“. Nicht gerade wenige Besatzungsmitglieder waren an Bord gefesselt und durften nicht nach Hause. In ihren Heimatländern wurden ihre Kinder geboren, nahestehende Menschen starben. Da waren Beratung, Kontaktherstellung zu Behörden, aber auch Seelsorge besonders gefragt. Aufgrund der Abstandsregeln und Schutzvorschriften war das nicht immer einfach und vor allem sehr zeitaufwendig.

Inzwischen ist es etwas lockerer geworden, aber halt nur etwas. „Wir sprechen immer noch auf Abstand“, so Frank Wessel. So ist es. Reinhard Kluge steuert auf ein Schiff zu. Es gibt ein Gespräch von Reling zu Reling, und dazwischen ist Wasser. An Bord gehen Frank Wessel und Gitta Samko nicht. Aber die Gespräche, auch wenn sie kurz sind, tun gut. „Wir werden wieder wahrgenommen und nehmen die Menschen gewissermaßen wieder mit“, sagt die Sozialpädagogin.

Jetzt ertönt ein lautes und freudiges Hallo. Ein junger Mann auf dem Schiff gegenüber lacht laut und winkt Frank Wessel fröhlich zu. „Das ist Christian, ein früherer Schüler von mir“, erläutert der Schifferpastor, der auch an der Schifferberufsschule in Homberg unterrichtet. Auch das ist in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung. Die letzten Wochen vor den Schulferien waren sowohl für ihn als auch für die Schüler ganz schön arbeitsintensiv. Die Rechner glühten. Wie es nach den Ferien weitergeht, ist auch noch nicht ganz geklärt.

Wann wieder Trauerfeiern, Kindtaufen oder Trauungen im Inneren des Kirchenschiffs stattfinden können, müsse die Zeit zeigen. „Corona wird uns noch länger in Atem halten“, weiß das Team der Wichern. Gerade deshalb sei ihr menschliches Wirken weiterhin von großer Bedeutung. Frank Wessel macht noch auf ein weiteres Problem aufmerksam: „Wir dürfen die LKW-Fahrer nicht vergessen.“ Die seien als Kapitäne der Straße so eine Art „Schiffbrüchige“. Ihre Versorgung, die sanitäre Situation oder ihre Unterbringung seien nicht selten katastrophal. Auch da sind Seelsorge, Beratung und Diakonie gefragt und erforderlich. „Wir haben noch eine Menge auf dem Radar“, meint das Team des Evangelischen Binnenschifferdienstes und der Deutschen Seemannsmission. Und dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt, auch und gerade in Corona-Zeiten.>>

Text: Reiner Terhorst

 


 

Salz der Erde, Licht der Welt
Musikalischer Gottesdienst in Hochfeld

(31.07.2020)

Während der Corona-Pandemie ist Gemeindegesang in einem Gottesdienst nicht möglich, das Spiel der Orgel ist aber zu hören. Um der Kirchenmusik noch etwas mehr Gewicht im Gottesdienst zu geben hat in der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld deren Kirchenmusiker Joachim Heckmann zum Thema des nächsten Gottesdienstes „Salz der Erde, Licht der Welt“ Stücke ausgesucht, die er an der Orgel zu Gehör bringen wird. Die Gemeinde wird im Gottesdienst am Sonntag, 2. August 2020 um 11 Uhr in die Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, erfahren, welche Stücke das sind: Das wird teilweise überraschend und teilweise sogar spontan, weil es durchaus passieren kann, dass Joachim Heckmann die Stücke erst im Gottesdienst im Dialog zum gesprochenen Wort aussuchen wird. Die Gemeinde lädt herzlich zu dem Gottesdienst ein, bei dem selbstverständlich die üblichen Schutzmaßnahmen gelten. Die Gottesdienstbesucher müssen sich am Eingang registrieren, der Zugang ist auf 30 Personen beschränkt und auch eine Mund-Nase-Bedeckung ist zu tragen.

 

 


 

Vielfältiges Kursprogramm beim evangelischen Bildungswerk

(29.07.2020)

Die Dozentinnen und Dozenten des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg haben für das zweite Halbjahr 2020 ein umfassendes, vielfältiges und flächendeckendes Kursangebot auf die Beine stellen können. Das sagt dessen Leiter Dr. Marcel Fischell nicht ohne Stolz, denn in den Zeiten der Lockerungen bleibt der Gesundheitsschutz aller Beteiligten das Maß aller Entscheidungen – auch beim Fortbildungsprogramm. Deshalb wurden in den Planungen selbstverständlich die geltenden Vorgaben und Regeln zu Abstand und Hygiene berücksichtigt, und sie werden regelmäßig angepasst.

So können zum Beispiel Gesundheitsbewusste ihre Körper wie gewohnt mit Fitnesskursen wie Pilates oder Yoga in Form bringen. Im Unterschied zum Vorjahr kommen die Teilnehmenden aber zu den Kursen schon in Sportbekleidung und bringen auch eigene Matten mit. Generell für alle Veranstaltungen gilt, dass die Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Veranstaltungsorte die Hände desinfizieren und Mindestabstände einhalten. Unter solchen Bedingungen gibt es wieder Raum fürs Lernen verschiedenster Sprachen sowie viele andere Kurse. Sogar das Kochen in der Lehrküche im Duisserner Haus der Familie hinter der Lutherkirche ist wieder möglich. Bedingung ist, dass pro Kochplatz maximal zwei Personen zusammen kochen und diese sich vorher kennen sollten. Und wenn sich in der Küche Arbeitswege zu anderen kreuzen, muss ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Anders als vorher müssen die Kursbesprechung und das Essen jetzt in der Küche stattfinden.

Ein besonderer Schwerpunkt im Fortbildungsprogramm ist aufgrund der aktuellen Nachfrage das Thema Persönlichkeitsentwicklung. So geht es in einem Kurs ab 14. August um hochsensible Menschen. Diese verarbeiten Reize in besonderer Weise. Dies betrifft nicht nur die Wahrnehmung von äußeren Reizen, sondern ebenso innere Empfindungen und Reaktionen im Kontakt mit anderen Menschen. In einem weiteren Kurs geht es um Hochsensibilität im Kindesalter. Etwa 15 bis 20% aller Kinder gelten als besonders sensibel. Wie Eltern Hochsensibiltät bei ihren Kindern erkennen können und welche Besonderheiten damit verbunden sind stehen als Fragen in diesem Kurs im Vordergrund. Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg zudem Seminare und Veranstaltungen zum Thema „Resilienz“, mentalem Stressmanagement, eines zum Thema „innere Zufriedenheit“ und ein Achtsamkeitstraining in der Natur, das bei gutem Wetter im Botanischen Garten am Kaiserberg stattfindet. In die Kategorie Persönlichkeitsentwicklung gehört auch der Kurs „Ausmisten - Ordnung schaffen“. Meike Suhre, die Dipl.-Ökonomin und Ordnungscoach ist, gibt dort Tipps, wie Menschen bei Schreibtisch und Co. wieder den Überblick gewinnen können und die Ordnung ohne großen Aufwand beibehalten können.

Das Programmheft ist im Haus der Familie in Duissern, Hinter der Kirche 34, aber auch in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erhältlich. Es wird auf Anfrage unter 0203 / 29512800 gerne kostenfrei per Post zugeschickt. Kursanmeldungen sind unter der gleichen Telefonnummer aber auch online unter www.ebw-duisburg.de möglich. Auf der neu gestalteten Internetseite, die jetzt eine einfachere Kurssuche und ein einen kürzeren Buchungsvorgang anbietet, sind auch die aktuellen Corona-Hygieneregeln die Kurse zu finden.

 

 


 

Gottesdienste im Gemeindezentrum

(28.07.2020)

 

Da aufgrund der aufgetretenen Schäden an der Kirche in Meiderich, Auf dem Damm 6, längerfristige Messungen an Boden und Holzelementen nötig geworden sind und das Gotteshaus vorerst geschlossen ist, feiert die evangelische Gemeinde die Gottesdienste vorübergehend im benachbarten Gemeindezentrum. Dort haben Mitarbeitende der Gemeinde den großen Saal so vorbereitet, dass Besucherinnen und Besucher einen Gottesdienst unter Corona-Pandemie-Bedingungen mit entsprechenden Distanz- und Hygieneregeln sicher und gemeinsam feiern können. Anmeldungen dazu sind bis auf die beiden Konfirmationsgottesdienste am 30. August nicht erforderlich. Da Gruppen und Kreise weiterhin noch nicht wie gewohnt im Gemeindezentrum tagen können, kommen sie zu den Treffen nur nach vorheriger Absprache zusammen. Infos hierzu und auch über aktuelle Neuigkeiten gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de oder gerne auch in einem persönlichen Gespräch unter der Rufnummer des Gemeindebüros: 0203 / 4519622.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

(28.7.2020)

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 3. August 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 


 

Stand: 27.07.2020

 

Letztes sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche


Beim letzten Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche spielt Jan Dolezel. Er kennt die Eule-Orgel von seinem Konzert von 2018 und spielt auf dem Instrument diesmal Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach. Jan Dolezel, 1984 im tschechischen Pilsen geboren, studierte Musik in Pilsen (Adam Viktora), Prag (Jaroslav Tuma), Lübeck (Franz Danksagmüller, Hans-Jürgen Schnoor) und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger bei mehreren Wettbewerben (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes. Seit 2012 unterrichtet er Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seit 2018 ist er an der Erlanger Universitätsmusik tätig. In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Karten zu je 10 Euro für den Abend in der Hamborner Friedenskirche am 5. August 2020 um 20 Uhr können bei Jens Dallmann (0203 / 36979703) vorbestellt werden. Der Pfarrer hat auch Infos zur besonderen Konzertsituation in diesem Jahr:  Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt, Hygiene- und Distanzregeln sind zu beachten und eine Voranmeldung ist notwendig. Infos zum Künstler gibt es unter www.jandolezel.com

 

 


 

Stand 22.07.2020

 

Ab August wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort feiert ab August das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1. Im Juli wurde das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten. Beginnend mit dem Gottesdienst am Sonntag, 2 August 2020 um 11.15 Uhr feiert die Gemeinde diesen und alle weiteren nach einem vom Presbyterium beschlossenen Infektionsschutz- und Hygienekonzept für Gottesdienste. Wegen dieser Regelungen und der geringeren Fläche finden deshalb derzeit im Gemeindehaus Vogelsangplatz noch keine Gottesdienste statt. Für Rückfragen stehen Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de) gerne zur Verfügung. Weitere .

 

Künstlergespräche in der Salvatorkirche über Loveparade-Bilder

In der Salvatorkirche Duisburg sind derzeit Werke von Walter Maria Padao zu sehen. Dazu gehören drei großformatige Bilder, die im Chorraum stehen und das Ergebnis der Auseinandersetzung des Künstlers mit der Love-Parade-Tragödie zeigen. Darüber können Interessierte mit Walter Padao bei zwei Künstlergesprächen in der Salvatorkirche reden. Hierzu laden Padao und die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am 28. Juli um 16 Uhr und am 31. Juli um 19 Uhr in das Gotteshaus ein. Ein besonderes, zusätzliches Ereignis ist das Konzert am 8. August um 21 mit einer Live Painting Projektion von Walter Maria Padao und seinem Künstlerkollegen Frank Oehlmann. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, Anmeldungen werden erbeten (0203 / 311176 oder walter@padao.de). Zu sehen ist die Ausstellung auch ohne Anmeldungen bis zum 9. August zu den aktuellen Sonderöffnungszeiten der Salvatorkirche (dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 13, freitags von 15 bis 17 und samstags von 11 bis 13 Uhr); der Eintritt ist auch hier frei. Weitere Informationen gibt es unter www.salvatorkirche.de; Infos zum Künstler unter http://padao.de.

 

 


 

Stand 21.07.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 27. Juli 2020 von Klaus Fleckner, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt. 

 


 

Stand 15.07.2020

 

Zweites sommerliches Konzert in der Hamborner Friedenskirche

Auch das zweite Konzert der diesjährigen Ausgabe der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“ in der Hamborner Friedenskirche ist schon fast ausverkauft. Es gibt nur noch 10 Karten für den Abend am 22. Juli 2020 um 20 Uhr mit dem Musiker Allessio Nocita. Er stellt ihn unter den Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“ und zeigt, was dieser bedeutet, mit seinem Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven.
Infos zum Künstler gibt es unter www.alessio-nocita.com

Für das Publikum wird das Konzert in der Friedenskirche anders als üblich sein: Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch die Rest-Karten Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden.  Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das zum Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolezel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt. 

 


 

Stand 14.07.2020

 

Gottesdienste auf der Pfarrwiese

Wenn es kein Unwetter gibt feiert die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West am Sonntag, 19. Juli 2020 um 11 Uhr ihren ersten Gottesdienst seit Beginn der Corona-Pandemie; und zwar im Freien auf der Pfarrwiese neben der Christuskirche, Bismarckstraße Ecke / Gustav-Adolf-Straße. Wer den Gottesdienst mitfeiern möchte, meldet sich bis Freitag um 12 Uhr (Mobil: 0160 2681 632 oder E-Mail: pfarrbuero.neudorf-west@ekir.de) und nennt Namen, Adresse und Telefonnummer. So können die Anmeldeformulare schon vorbereitet werden und Wartezeiten vor dem Gottesdienst verkürzt werden. Nach Möglichkeit sollen Besucherinnen und Besucher eine halbe Stunde eher vor Ort sein, „damit ein entspannter Check-in stattfinden kann“, wie es auf der Homepage der Gemeinde www.neudorf-west.ekir.de heißt.  Weitere Sonntagsgottesdienste unter freiem Himmel will die Gemeinde auch am 16. August und am 13. September feiern, jeweils um 11 Uhr - vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 21. Juli 2020 von Jens Dallmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, besetzt. 

 


 

Stand 13.07.2020

 
Das evangelische Familienzentrum Neudorf-West wurde zur „fairen Kita“ ausgezeichnet

Als Mädchen und Jungen mit dem Kita-Team des evangelischen Familienzentrums Neudorf-West im Stuhlkreis saßen und nicht alle Schokolade hatte, war allen sofort klar, dass das nicht fair sein kann. Diese Erfahrung war ein kleiner Mosaikstein auf dem Weg der Kleinen zum Verständnis, was fair ist, und ein kleiner Mosaikstein des Familienzentrums auf dem Weg zur vom Netzwerk „faire Metropole Ruhr“ zertifizierten fairen Kita. Hinzu kamen im letzten Kindergarten-Jahr viele weitere Fragen, so wie die danach, was faire Bezahlung für geleistete Arbeit ist oder wie sich alle fair verhalten können - gegenüber den Mitmenschen und der Natur. Antworten gab es auch über verschiedene praktische Projekte und Aktionen. Dazu gehörten ein faires Südamerika-Fest, ein Informationsmittag auch für die Großen über fairen Handel oder das Backen mit fairen Zutaten verbunden mit Besuchen im Neudorfer Eine-Welt-Laden. Und nicht zum Schluss, das was den Kleinen besonders viel Spaß machte: der Kinderkaufladen mit fairen Produkten. Infos zur Kita unter www.neudorf-west.ekir.de.    

 

Stand 10.7.2020

 

Pastorin Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 13. Juli 2020 von Ulrike Kobbe (Foto: www.ekgr.de), Pastorin der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, besetzt.

 

Pia, Leon und der Streit im Zelt
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der neuesten geht es um den Zelturlaub auf dem Campingplatz und um das Beispiel einer Bibelgeschichte, das den Kindern zeigt, dass Streit manchmal ganz normal ist, wenn es zu eng wird und zu wenig Platz gibt. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Die aktuelle Geschichte gibt es hier im Netz als PDF-Download; alle weiteren auf dieser Seite unten. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.

 


 

Stand 3.7.2020

 

Sonntagsgottesdienste bis Ende September auch im Livestream

In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg werden seit Anfang Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – mit Anmeldung, ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Die Sonntagsgottesdienste aus der Lutherkirche werden zudem im Livestream im Internet übertragen – mindestens bis Ende September.

Nach dem aktuellen Gottesdienstplan der Gemeinde wird dies mindestens bis zum 27. September der Fall sein: Am 5. Juli predigt Pfarrer Stephan Blank in der Lutherkirche, am 12. Juli Pfarrerin Esther Immer; Gottesdienstbeginn - und damit Übertragungsbeginn auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ bei youtube.com - ist immer 11 Uhr.

Für die Sonntagsgottesdienste in der Lutherkirche, wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern können, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-332560). Gleiches gilt für die Gottesdienste in der Salvatorkirche, die sonntags um 10 Uhr beginnen: dort finden 65 Menschen Platz, diese müssen sich unter 0203-287262 vorab anmelden.

Die Salvatorkirche andererseits kann übrigens auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

Video-Andacht für Kinder
Eine Geschichte gegen die Angst


Wegen der Corona-Pandemie wurden schon seit Monaten keine Gottesdienste mehr in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis gefeiert, auch keine Kindergottesdienste. Bis sich auch die Jüngsten wieder treffen können, soll dennoch etwas von der fröhlichen und tröstlichen Atmosphäre der Gottesdienste bei Kindern und Eltern ankommen. Dafür hat Pfarrerin Ute Sawatzki ein Video erstellt, in dem es Lieder und Gebete gibt und in dem Figuren auftauchen, die die Kleinsten von ihren Kirchenbesuchen kennen: Wiedehopf Klaus, Gans Kuni sowie Esel Maharadscha und das Schaf Kuno, die beide durch eine Geschichte gegen die Angst führen. Zu sehen ist das Video auf der Internetseite der Gemeinde www.trinitatis-duisburg.de.

 


 

Stand 2.7.2020

 

Notfallseelsorge bildet Nachwuchs trotz Corona weiter aus

Die Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg zum Gottesdienstverbot und zur Stilllegung des öffentlichen Lebens traf Klaus Andrees Mitte März unvermittelt. Der ordinierte Prediger stand am Sonntagmorgen schon im Talar in der Versöhnungskirche zu Großenbaum-Rahm als er die Nachricht bekam. Beinahe sein erster Gedanke galt dem Kurs von 18 Freiwilligen die just im Coronajahr mitten in ihrer einjährigen Ausbildung zum ehrenamtlichen Notfallseelsorger steckten. „Für die sind gerade die Praktika dran, in der Zeit sollen sie eigentlich erfahrene Notfallseelsorger im Einsatz begleiten, da weiß ich jetzt noch gar nicht, wie die Ausbildung weiter gehen soll“, sagte Andrees, der auch Vorsitzender des Fachausschusses „Seelsorge“ im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg ist. Dabei werden die fertig ausgebildeten Notfallseelsorger dringend gebraucht. Duisburg ist einer der letzten Kirchenkreise der seine Notfallseelsorge noch immer ohne den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte stemmt. Aber durch die abnehmende Zahl von Pfarrstellen, wird auch die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger immer geringer. Höchste Zeit für engagierten Nachwuchs aus dem Ehrenamt, der bereit ist, im Einsatz rund um die Uhr erste Hilfe für die Seele zu leisten, wenn es hart auf hart kommt.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 6. Juli 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 26.06.2020

 

Jeden Donnerstag eine Videokurzandacht

Auf dem Kanal #eckwort bei youtube.com gibt es schon 72 Andachten. Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes aus der evangelischen Gemeinde Wanheimerort haben die Andachten während der Corona-Pandemie produziert, für jeden Wochentag ein. Im aktuellen „Eckwort“ vom 26. Juni geht es in Wort und Musik um das Thema „Alles hat seine Zeit“. Mit Beginn der Sommerferien wenden sich die drei mit einem wöchentlichen Eckwort an die Menschen: Jeden Donnerstag um 12 Uhr gibt es ein neues auf dem Youtubekanal #eckwort. Das soll auch im August fortgeführt werden, wenn die Gemeinde wieder Gottesdienste in der Gnadenkirche feiert. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 


 

Stand 25.06.2020

 

Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“ für Kinder

In den „Geschichten von Gott“ erfahren Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben. In der zwölften geht es um die Urlaubszeit und das beruhigende Gefühl, dass Gott überall sein wird – auch bei den beiden und ihrer Familie im Zelt auf dem Campingplatz in Frankreich. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf dieser Seite unten als PDF-Downloaddie aktuelle Geschichte gibt es direkt hier. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 


 

 

Stand 24.06.2020

 

Einladung zur „meditativen, offenen Kirche“ in Buchholz und in Wedau

Seit Anfang Juni öffnet die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See – immer sonntags für zwei Stunden zum Gebet und zum Verweilen bei Texten und Musik. Diese „meditative, offene Kirche“ gibt es auch im Monat Juli, reguläre Gottesdienste aber noch nicht.

 

 


 

Stand 23.06.2020

 

Rote Kirchen in Duisburg als Zeichen der Solidarität mit der Veranstaltungsbranche  

Bei der Aktion „Night of Light“ (www.night-of-light.de bzw. #nightoflight2020) erstrahlten in der Nacht vom 22. Juni in ganz Deutschland und auch in Duisburg viele Gebäude in rotem Licht, um mit der deutlich sichtbaren Signal- und Warnfarbe auf die akute Krise in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. In dieses Licht waren auch die evangelische Kirche Obermeiderich an der Emilstraße und die evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm, getaucht. Denn in beiden Kirchen gibt es regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Künstlerinnen und Künstler auftreten und dazu Veranstaltungstechniker und Cateringunternehmen, die dazu engagiert werden – sie alle leiden seit Monaten unter den derzeitigen Bedingungen, die für sie ein Arbeiten nicht möglich machen. Beiden Gemeinden war es wichtig, ihren Partnerinnen und Partnern, mit denen sie gemeinsam Events in ihren Gotteshäusern veranstalten, und der gesamten Branche ihre Solidarität auszudrücken.

 

 

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um die Bedeutung des Johannistages geht.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 29. Juni 2020 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, besetzt.  

 

 


 

Stand 17.06.2020

 

Kanzelrede in der Salvatorkirche soll nachgeholt werden

An diesem Sonntag, 21. Juni 2020 hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Salvatorkirche reden sollen. Damit möglichst vielen Menschen den Vortrag der Prorektorin der Universität Duisburg-Essen für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationale in dem Gotteshaus verfolgen können, wurde er wegen der Corona-Virus-Krise auf planungssichere Zeiten verschoben. Das Thema der Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin wird aber bleiben und auch in einem Jahr noch aktuell sein: „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News.“

 

Predigten zum Mitnehmen und vier Mal Sommerkirche mit der Nachbargemeinde

Das Gemeindezentrum an der Emilstraße bleibt bis Ende August für Gruppen und Kreise geschlossen, doch Menschen aus der evangelischen Gemeinde Obermeiderich finden auch bis dahin durch andere Angebote und auch die gemeinsamen Gottesdienste mit der Gemeinde Meiderich Zuversicht und Hoffnung.

 

Sommerliche Orgelkonzerte in der Hamborner Friedenskirche

Wenn bald alle Genehmigungen vorliegen werden Musikfans auch in diesem Jahr mit der Reihe „Sommerliche (Orgel-)Konzerte“  in der Hamborner Friedenskirche auf ihre Kosten kommen. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn Musikerinnen und Musiker für drei Konzerte gewinnen. Für diese und auch für das Publikum werden die Musikabende in dem Gotteshaus anders und zugleich so wie sonst sein. Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Sitzplätze beschränkt und eine Voranmeldung notwendig. Alle Infos zum Ablauf der Konzerte hat Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36979703). Bei ihm können auch Karten zum Preis von 10 Euro pro Konzert vorbestellt werden. Am 1. Juli 2020 erklingt um 20 Uhr in der Friedenskirche spielt das Ensemble „Concert Royal“ mit Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg an der Orgel mit Werken von Bach, Krebs, Homilius und Hertel festliche Musik des Barock. Das Konzert am 22. Juli 2020 um 20 Uhr steht unter dem Titel „creatio ex nihilo – kompositorische und improvisatorische Kreativität“. Was das bedeutet, wird Allessio Nocita beim Spiel von Cembalo und Klavier von Werken von  Bach, Bosso und Beethoven zeigen. Den Abschluss der Reihe bildet in diesem Jahr das Konzert am 5. August um 20 Uhr in der Friedenskirche, wo Jan Dolecel an der Eule-Orgel der Friedenskirche Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach spielt.  

 

Gottesdienste in Marxloh und Obermarxloh

Seit dem Auftakt am Pfingstmontag in der Kreuzeskirche Marxloh feiert die evangelische Bonhoeffer Gemeinde ihre Gottesdienste auch wieder in der Lutherkirche Obermarxloh. Beim Besuch der Gottesdienste müssen aber in beiden Kirchen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Außerdem ist die Zahl der Personen, die die Gottesdienste mitfeiern können, entsprechend der Größe der Gotteshäuser begrenzt: bei der Lutherkirche auf 20, bei der Kreuzeskirche auf 60 Personen. Damit niemand vor der Kirche abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700, montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

 


 

Stand 16.06.2020

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Es geht um Psalm 139: „Mit wunderbaren Worten beschreibt dieses Lied die Größe Gottes“ findet Pfarrerin Sawatzki. Und: „Wer dieses Lied zu seinem eigenen macht, hat die Grundstimmung: Ich gehöre zu Gott, und er weiß sich für mich verantwortlich. Das tröstet und gibt Kraft und Zuversicht, die so schnell nicht zu erschüttern ist. (…) Dass Ihnen diese Zuversicht niemals verloren geht, wünsche ich Ihnen. “
 

Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige seit Beginn der Corona-Pandemie
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich nicht mehr treffen können. Die erste neue Zusammenkunft, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich mit Mund-Nasen-Masken, nötigem Abstand und weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim (Tel.: 0203 / 702988).

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 22. Juni 2020 von Martin Winterberg, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 


 

Stand 15.06.2020

 

Gottesdienste in der Gnadenkirche Wanheimerort erst ab August

Für Gottesdienste wird die Gnadenkirche an der Paul-Gerhardt-Straße 1 erst im August geöffnet. Das hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort in einer Sitzung beschlossen. Bis dahin wird ab dem 5. Juli das Gotteshaus immer sonntags ab 15 Uhr für drei Stunden für Besucherinnen und Besucher geöffnet: zum stillen Gebet, der Zwiesprache mit Gott, zum Innehalten.  Wer Zugang zum Internet hat, kann sich aber weiterhin über die Andachten der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort mit Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes freuen, die es auf youtube.com unter dem Namen #eckwort seit Ende März gibt. Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203 / 770607; E-Mail: almuth.seeger@ekir.de) und Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383; E-Mail: juergen.muthmann@ekir.de).

 

 


 

Stand 12.06.2020

 

Verschwörungsideologien und die extreme Rechte

Um „Verschwörungsideologien und die extreme Rechte“ geht es am Dienstag, 16. Juni 2020 um 19 Uhr bei der Videokonferenz mit Miro Dittrich vom Projekt „de:hate - Monitoring & Analyse zu digitalen Phänomenen“ der Amadeu Antonio Stiftung. In seinem Vortrag stellt er fest, dass Verschwörungsideologien an gefühlte Unsicherheiten von Menschen anknüpfen, die gerade in der Pandemie-Zeit glauben, die Welt sei aus den Angeln gehoben. Verschwörungsideologien schwächen zudem das Vertrauen in der Gesellschaft und leben von der Abwertung anderer. Miro Dittrich beschreibt zentrale Verschwörungsideologien der extremen Rechten und analysiert die Versuche, diese online zu verbreiten. Dabei richtet er den Blick auch auf das neue QAnon-Phänomen. Welche Akteure von rechts versuchen, die aktuelle Situation zu nutzen und welche Strategien sie dafür online verfolgen, ist großer Bestandteil der Videokonferenz.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 16. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist die Abschlussveranstaltung einer dreiteiligen Reihe zu Verschwörungsideologien, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen.

 

Erlebnis im Bus mit Aspekten von Menschlichkeit
Geschichten aus Neudorf fürs Netz

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies in den siebenten Berührungspunkten Anke Rüdiger mit einem Erlebnis, das sie vor langer Zeit als Busfahrerin hatte und das aber gleich zwei Aspekte von Menschlichkeit vermittelte. Für die Musik sorgen Clarissa Hansen (Flöte, Gesang), Pfarrerin Stephanie Krüger (Gesang) und Volker Nies (Flöte, Gesang, Klavier), der auch die Eingangsmusik komponiert hat. Zwei echte Kirchenschlager sind die Lieder: „Gut dass wir einander haben“ von Manfred Siebald und das Alltimesegenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“.

In den vorigen Andachten erzählten u.a. Ingeburg Stoican von ihrem Großvater, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt, Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs, und Pfarrerin Krüger berichtete einmal von einem Erlebnis auf ihrer Wanderung des Jakobswegs und einmal von einer Begebenheit als Schulpfarrerin. Zu hören sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 

 


 

Stand 9.06.2020

 

Schrittweise Öffnung der BBZs im Stadtgebiet

Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes können nun auch die Beratungs- und Begegnungszentren für ältere Bürgerinnen und Bürger schrittweise und vorsichtig wieder ihre Türen öffnen. Wie die Duisburger Wohlfahrtsverbände mitteilen, werden zunächst kleine Bildungsveranstaltungen, Kurse und kulturelle Darbietungen möglich sein. Alle offenen Begegnungsangebote bis hin zum Klönen bei Kaffee und Kuchen müssen aber noch warten. Die BBZs haben Schutzkonzepte entwickelt, mit denen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für alle 23 Standorte gewährleistet ist. Mit der teilweisen Öffnung gehen die ersten Einrichtungen am Montag, dem 15. Juni, wieder an den Start, die anderen folgen schrittweise in den nächsten Tagen. Die Einzelheiten richten sich nach den Verhältnissen vor Ort. Interessierte Besucherinnen und Besucher erkundigen sich am besten vorab telefonisch beim BBZ in ihrer Nähe.

 

Online-Andachten für Gehörlose

Auch während der abklingenden Corona-Virus-Pandemie gibt es noch einige Andachten und Gottesdiensten, die nur im Internet zu sehen sind. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen einige Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Die aktuelle stammt vom letzten Sonntag und ist hier zu sehen. „Da wir mit den Gehörlosengottesdiensten in Duisburg erst Ende Juni starten ist das Angebot für die Gehörlosen Gemeindeglieder in Duisburg wichtig“ sagt Pfarrer Volker Emler. Er betreut die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit noch nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in dem es auch um einen „Stolperstein“ im Gottesnamen geht, der zur Demut mahnt.

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 15. Juni 2020 von Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg besetzt.  

 



Stand 8.06.2020

 

Basteltüten als Dank fürs Mitmachen
Grüße und Bilder am Kirchenzaun

Seit Samstag, 6. Juni 2020 begleiten eine winkende Minnie Maus, eine Menge guter Wünsche und viele andere Bilder den Weg der Menschen, die am Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und der benachbarten Lutherkirche vorbeigehen. Das hängt mit der Aktion der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh zusammen, die Menschen im Stadtteil dazu aufgerufen hatte, Werke dieser Art einzuschicken, damit diese – wettferfest laminiert – am Zaun eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ bilden. Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ihr Team sind mit dem Ergebnis ihrer Idee zufrieden; die die mitgemacht haben, können es auch sein, denn sie können sich als kleines Dankeschön eine volle Basteltüte bei der Gemeinde abholen und damit ihrer Kreativität weiter freien Lauf lassen. Mehr Infos hat Martina Herrmann (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271).

 


 

Stand 5.6.2020

Die Krise läuft im Hintergrund

Wie läuft es eigentlich bei der ökumenischen Telefonseelsorge für Duisburg, Mühlheim und Oberhausen? Müssen die Ehrenamtlichen im Telefondienst jetzt nur noch Gespräche über die Coronakrise führen? „Ganz und gar nicht“, sagt die langjährige Mitarbeiterin Frau Z., die zu ihrem Schutz anonym bleibt. „Ich hatte während meiner Dienste eigentlich nur wenige Gespräche bei denen es direkt um die Krise ging.“ Was gesellschaftlich gerade so passiert, läuft aber natürlich im Hintergrund der Telefongespräche immer mit. Frau Z. hatte eine Anruferin, die ihr lebhaft schilderte, wie besorgt sie wegen der Ansteckungsgefahr und der Auswirkungen einer möglichen Erkrankung an Covid-19 sei. Ihr Problem dabei war aber nicht die Angst an sich, sondern die Tatsache, dass ihre Familie im Umgang mit möglichen Gefahrenquellen sehr viel lockerer sei, als sie. Dadurch fühlte sie sich in ihrer Besorgnis allein und nicht recht ernst genommen.

 

 


 

Stand 4.06.2020

 

Wieder Gottesdienste und Marktandachten in Neumühl

Die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl öffnet ihre Gnadenkirche am Hohenzollernplatz wieder für Gottesdienste. Den ersten Gottesdienst feiert sie dort wieder am Sonntag, 14. Juni 2020 um 9.30 Uhr. Da die Personenzahl wegen des Sicherheitsabstands auf 24 beschränkt sein muss, bittet die Gemeinde um telefonische Anmeldung (mittwochs bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr unter 580448). Zu den Gottesdiensten sind eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und dauerhaft in der Kirche zu tragen. Aufgrund der beschränkten Personenzahl setzt die Gemeinde auch das Format „Predigt aus der Box“ fort: Am Baum auf dem Vorplatz der Kirche ist in einem Prospekthalter für jeden Sonntag ein Blatt mit einer Kurzpredigt zu finden – ein geistiger Impuls für die neue Woche; als Audiodatei ist die „Predigt aus der Box“ auf der Homepage www.neumuehl.ekir.de zu finden. In Neumühl gibt es ab Freitag, 12. Juni 2020 in der Gnadenkirche auch wieder die ökumenischen Marktandachten – immer jeden Freitag um 10.30 Uhr „12 Minuten für Gott“, parallel zum Wochenmarkt hinter der Kirche. Die Teilnahme hier ist ohne Anmeldung möglich. Sowohl bei Gottesdiensten als auch Marktandachten werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besuchern für den Bedarfsfall erfasst, aber dann nach vier Wochen vernichtet. Weiter Infos gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl

 

Singen verbindet auch übers Internet
Wenn Einzelvideos ein Kinderchormusical ergeben


Für die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich wäre es das Größte gewesen, ihr schon länger geplantes Musical am Sonntag im Gottesdienst in ihrer Kirche aufzuführen. Durch die Kreativität von Gundula Heller und dank der technischen Hilfe von Pfarrer Michael Schurmann gibt es jetzt aber ein Video, in dem alle Kinder und Jugendlichen trotzdem zusammen Stücke aus „David“ singen. Zu sehen ist das Ganze zum ersten Mal am Sonntag im Internet.

Die für Sonntag geplante Aufführung des Musicals - es geht um König David aus der Bibel – musste Kirchenmusikerin Gundula Heller wegen der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschieben. Am Sonntag, 7. Juni 2020 gibt es aber ab 11 Uhr auf www.obermeiderich.de mit einer Auswahl von einigen Liedern einen musikalischen Vorgeschmack zu sehen und zu hören. Der Aufwand dafür war groß: Gundula Heller hat zunächst Klavier- und Singstimme aufgenommen, davon eine CD gebrannt und allen Kindern eine zukommen lassen. Mit der CD hat jedes Kind dann seinen Einsatz für sich geübt. Dann haben die Kinder zuhause die CD laufen lassen und dazu gesungen. Dabei haben ihre Eltern sie gefilmt. Pfarrer Michael Schurmann bastelte dann aus den einzelnen Videos ein großes Online-Chorvideo. Was die Lieder zusätzlich verbindet, sind kurze Videos, in denen Chorkinder, Gundula Heller und eine Erzieherin der Kita alle einzeln für sich in die Kamera sagen, was beste Freunde und eine Freundschaft ausmachen. Teil der Aufzeichnung ist auch die familiengerechte Predigt, in der Pfarrerin Sarah Süselbeck von der Freundschaft zwischen dem Königssohn Jonathan und dem Hirtenjungen David, der später König wird, spricht. Es geht um das zeitlose Thema, dass Freundschaft Hass, soziale Unterschiede und viele andere Hindernisse überwinden kann. Ihr Gesamtwerk werden die Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr mitgewirkt haben, auch erst am Sonntag auf www.obermeiderich.de sehen.

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 8. Juni 2020 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

 


 

Stand 3.06.2020

 

Umgang mit Verschwörungsideologien
Online-Workshop mit Methoden zur Argumentation und zur Intervention


Während der Corona-Pandemie sind verschwörungsideologische Gedanken noch sichtbarer als sonst geworden. So ist im Internet und auch im Alltag von Behauptungen der Art zu hören, dass das Virus kein Zufall sei, sondern bewusst erschaffen wurde. Wie Menschen, die im Bildungsalltag arbeiten, damit umgehen können, wenn andere mit solchen oder ähnlich abstrusen Ideen kommen, ist Bestandteil eines Online-Workshops. Für Aufklärung sorgt dabei am Dienstag, 9. Juni 2020 von 19 bis 21 Uhr Benjamin Winkler. Er ist Fachreferent für Reichs- und Verschwörungsideologie bei der Amadeu Antonio Stiftung, deren Ziel es ist, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.

Nach einer kurzen Einführung gibt es einen analytischen Blick auf die Funktion von Verschwörungsideologien. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage „Was ziehen Betroffene aus ihrem Verschwörungsglauben?“ Basierend erproben die Teilnehmenden mit dem Referenten anhand konkreter Fallbeispiele Methoden zur Argumentation und zur Intervention. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fallbeispielen sowohl aus der Arbeit mit Erwachsenen als auch aus der Arbeit mit einer jugendlichen Zielgruppe zu diskutieren. Zudem geht es auch darum, wie man sich argumentativ für eine Diskussion mit Verschwörungsgläubigen vorbereiten kann und wann und wie interveniert werden sollte.

Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der  Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 9. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.

Der Abend ist der Teil einer Veranstaltungsreihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen. Infos zum Abschlusstermin, bei dem die politische Instrumentalisierung von Verschwörungstheorien durch rechte und rechtsextreme Kreise im Zentrum steht, werden u.a. auf der Internetseite www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben.

 

"Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche"
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF-Datei: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie schreibt darüber, was Pfingsten ist und auch was Pfingsten nicht ist:  „Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche. Das wäre viel zu wenig und nähme uns als Kirche viel zu wichtig.“

 

Praystation mit Gästen
Weitere Live-Internet-Jugendgottesdienste aus Huckingen 

Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ schon Ende März aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht; es wurden bisher zehn. Jetzt geht das Team in den nächsten Ausgaben der „Praystation“ – so heißt das Gottesdienstformat – mit Gästen auf Sendung: Am Freitag, 5. Juni 2020 um 19 Uhr ist es  Kathleen Rawe. Sie ist Jugendleiterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West und unterstützt mit ihrer Jugendgruppe seit einigen Wochen die Praystation. Im Gottesdienst wird es um wahre Freiheit gehen und um die Frage, was so eine Freiheit auszeichnet. Am 19. Juni 2020 ist dann Dirk Strerath um 19 Uhr auf Sendung. Der Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nimmt sich das Thema „Asterix und Obelix – unbesiegbar, uneinnehmbar“ vor. Die letzte Praystation vor den Sommerferien kommt dann am 26. Juni um 19 Uhr live aus dem Huckinger Studio.

Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und die interaktiven Gottesdienste mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Die Streams stehen anschließend auch als Video noch zur Verfügung, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 


 

Stand 2.06.2020

 

Tauben auf der Wäscheleine und Sommerkirche mit den Nachbarn
Aktionen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich

Am letzten Sonntag fanden die Gläubigen der katholischen Gemeinde St. Michael und die der evangelischen Gemeinde Meiderich beim Besuch ihrer Kirchen gefaltete Papiertauben vor, die draußen an Wäscheleinen zum Mitnehmen aufgereiht waren - als Zeichen des Pfingstwunders und der gemeinsamen Verbundenheit. Engagierte beider Gemeinden hatten dazu rund 400 bunte Symbole des Friedens im Vorfeld gefaltet. Auch der „Impuls der Woche“ – ein kleines Andachtsvideo – ist Teil der Aktion und steht ganz im Zeichen von Pfingsten und der Ökumene; der Kurzfilm ist auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu sehen.

Zusätzlich zu den ab jetzt wieder möglichen Gottesdiensten in der Kirche Auf dem Damm öffnet die evangelische Gemeinde Meiderich während der Corona-Pandemie das Gotteshaus bis zum Beginn der Sommerferien immer freitags von 16 bis 18 Uhr – zum „Stillen Gebet“ und zum Kerzenanzünden. Fortgesetzt wird auch das Angebot „Kirche zum Mitnehmen“. Die Papierbroschüren enthalten neben Gemeindeinfos kurze Gedankenimpulse und Gebete. Zu finden sind die aktuellen Ausgaben immer ab Freitag ab 12 Uhr am Gemeindebüro. In den Sommerferien selbst kehrt die Gemeinde zu einer kleinen Tradition zurück: Sie feiert sonntags vom 5. bis 26. Juni – immer um 11 Uhr in der Kirche auf dem Damm - die „Sommerkirche“ in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und wechselnden Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch diese Gottesdienste werden die Gläubigen jedoch unter „Corona-Bedingungen“ (Namenslisten, Abstand, Masken etc.) feiern. 

 

Wieder Gottesdienste in Wanheim
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim lädt zur Feier der Gottesdienste wieder in ihre Kirche ein. Den ersten feiert sie dort am Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr; im Gemeindehaus am Knevelshof gibt es wegen des geringen Platzagebotes zunächst keine. Besuchende sollten wissen, dass die Gottesdienste auch in der Kirche anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung. Infos gibt es unter www.gemeinde-wanheim.de.
 

Evangelische Gemeinde Alt-Disburg feiert wieder Gottesdienste in der Salvatorkirche und in der Duisserner Lutherkirche

In der Salvatorkirche und der Duisserner Lutherkirche werden ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder Gottesdienste gefeiert – aber ohne Gesang, mit markierten Sitzplätzen, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Maskenpflicht. Diese Entscheidung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg in seiner letzten Sitzung getroffen und das dazugehörige umfangreiche Maßnahmenpaket gleich mit beschlossen.

Für die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr in der Salvatorkirche, wo nur 65 Menschen Platz finden dürfen, müssen Besucherinnen und Besucher bei der telefonische Anmeldung Namen und Adressen angeben (0203-287262); gleiches gilt für die Sonntagsgottesdienste um 11 Uhr in der Duisserner Lutherkirche (0203-332560), wo 50 Menschen während der Coronavirus-Pandemie Gottesdienst feiern werden.

Wer noch nicht am Gottesdienst teilnehmen kann oder möchte, kann eine digitale Gottesdienstübertragung nutzen: Denn die Gottesdienst in der Lutherkirche werden an den kommenden Sonntagen auch im Livestream um 11 Uhr aus der Lutherkirche auf youtube.com auf dem Kanal „lutherkirche alt duisburg“ ausgestrahlt.

Die Salvatorkirche andererseits kann auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besucht werden: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis  12 Uhr, freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr. Selbstverständlich sind auch bei diesen Besuchen weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Details und weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 

 

Wieder Gottesdienste in Neudorf-Ost

Ab Sonntag, 7. Juni 2020 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost wieder Gottesdienste in ihrem im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31. Beschlossen wurden Maßnahmen nach den Sicherheits-Hygieneauflagen des Eckpunktepapiers der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland). Dazu gehören die Teilnehmerbegrenzung und die telefonische Voranmeldung (mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Pfarrbüro; 0203 / 353149). Alle Sonntagsgottesdienste beginnen um 11 Uhr. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Stand 29.05.2020

 

Evangelisches Kirchenparlament Duisburg tagt online

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist vergleichbar mit einem Parlament auf politischer Ebene. In Zeiten der Corona-Pandemie können dessen Abgeordnete – es sind Pfarrerinnen und Pfarrer, gewählte Presbyterinnen und Presbyter der 15 Kirchengemeinden sowie berufene Mitglieder, die gemeinsam den Kirchenkreis leiten – nicht zur Tagung in einer Kirche zusammenkommen. Treffen werden sie sich dennoch, und zwar im virtuellen Raum.

Synodale und Gäste haben im Vorfeld einen Link erhalten, über den sie am Freitag, 5. Juni 2020 gegen 17 Uhr Zugang zur Tagung im Internet erhalten. Beginnen wird das Treffen im Netz mit einer Andacht und auch einem Grußwort von Oberbürgermeister Sören Link, der sich ebenfalls zuschaltet.

Auf der Tagesordnung stehen danach einige für den Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wichtige Wahlen an, wie etwa die der Abgeordneten für die Landessynode, Nachwahlen für den Kreissynodalvorstand, die Wahl von neuen Fachausschüssen, insbesondere die Wahl des neuen Nominierungsausschusses. Letzterer spielt auch bei der Besetzung der neuen hautamtlichen Superintendentenstelle eine wichtige Rolle. Mit dem Eintritt in den Ruhestand von Pfarrer Armin Schneider, der als Superintendent dem Kirchenkreis Duisburg seit 15 Jahren im Nebenamt vorsteht, soll diese Funktion künftig im Hauptamt wahrgenommen werden.  Die Stelle dazu ist bereits ausgeschrieben und eingehende Bewerbungen müssen vom Nominierungsausschuss gesichtet werden. Dieser schlägt der Synode auch kandidierende Pfarrerinnen und Pfarrer für die engere Wahl und Bewerbungspredigten vor. Geplant ist, dass die Synode auf einer Sondertagung am 25. September die Nachfolge von Superintendent Schneider wählt. Ob diese Tagung in einer Kirche stattfinden kann ist ungewiss. Auf der Tagung am 5. Juni zumindest geben die Stimmberechtigten - 103 sind es insgesamt – ihre Voten mit Hilfe eines datensicheren und kirchenrechtlich gültigen Programms ab. Superintendent Schneider ist zuversichtlich, dass dies technisch funktionieren wird: Er hatte die Synodalen zu einem Probelauf ins Internet eingeladen, wo die Abgeordneten des Duisburger Kirchenparlaments zu fiktiven Wahlen aufgerufen waren, und der Test verlief sehr gut. Am 5. Juni geht es auf der öffentlichen Tagung der Kreissynode im Internet aber um echte Wahlen und echte Kandidierende.  

 

Pfingsten und Gespenster
Pfarrerin schreibt eine neue „Geschichte von Gott“

Inzwischen gibt es schon zehn „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel und dem Glauben erfahren. In der neuen geht es auch darum, ob der Geist Gottes wie ein Gespenst ist und was Pfingsten eigentlich bedeutet. Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seit Beginn der Corona-Pandemie und seitdem in ihrer Gemeinde die „Kirche mit Kindern“ nicht mehr gefeiert werden kann. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Alle Geschichten gibt es im Netz auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite. Und: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt. So können z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichten sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern im Brief zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können.  

 

 


 

Stand 28.05.2020

 

Kein Gesang in Gotteshäusern zum Kirchengeburtstag

Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Sendung des Heiligen Geistes. Es wird häufig als Gründungsgeschehen der Kirche verstanden. Diesen „Geburtstag“ der Kirche feiern der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die 15 Kirchengemeinden in diesem Jahr nicht mit ökumenischen Freiluftgottesdiensten oder Taufgottesdiensten am See, sondern anders: und zwar mit wenigen Gottesdiensten in Kirchen ohne Gesang, dafür mit begrenzter Teilnehmerzahl, Abstand, Mundmasken und Anmeldung. Gefeiert wird aber auch mit Andachten im Internet.

 

Grüße und Bilder am Kirchenzaun
Evangelische Gemeinde ruft Kinder und Jugendliche zum Mitmachen auf

Das Kinder- und Familienzentrum an der Wittenberger Straße 15 in Obermarxloh und die benachbarte Lutherkirche gehören beide zur evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und sind zusammen von einem niedrigen Zaun umgeben. Der soll nun richtig bunt werden, denn Pfarrerin Birgit Brügge, Gemeindereferentin Martina Herrmann und ein Team wollen alle Bilder, Zeichnungen und schriftlichen Grüße, die bis zum 5. Juni zur Gemeinde kommen, wetterfest in transparente Folie packen, am Zaun festmachen und so den Menschen im Stadtteil eine von weitem sichtbare, bunte „Mut-Mach-Wand“ zeigen. Wer mitmachen möchte, bringt einfach das Gemalte oder geschriebene Werk vorbei und wirft es in den Briefkasten. Einfacher noch: Fotos, die an Martina Herrmann geschickt werden (martina.herrmann.1@ekir.de  oder 0163 / 44 89 271), werden ausgedruckt und auch am Zaun festgemacht. Wer seine Kontaktdaten hinterlässt, kann auch was gewinnen: Die Namen derer, die bis zum 5. Juni die Werke zuschicken, kommen am 6. Juni in eine Verlosung, die auch online auf YouTube zu sehen ist. Die 20 Gewinner werden später benachrichtigt und bekommen eine Tüte randvoll mit Spielen und schönen Kreativ- und Bastelideen geschenkt. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 


 

Stand 27.05.2020

 

Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet Kirchen in Buchholz und Wedau

Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis öffnet vom 7. Juni an ihre Gotteshäuser - die Jesus-Christus-Kirche in Buchholz und die Wedauer Kirche am See - wieder zum Gebet und zur Besinnung und lädt dazu alle sonntags zwischen 15 und 17 Uhr zum Verweilen bei Texten und Musik ein.

 

Videoandacht für die Mitarbeitenden im Haus der Kirche

Seit vielen Jahren erklingt im Duisburger Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, immer mittwochs um 8.30 Uhr eine halbe Stunde Gesang und Gebet, es ist die Andacht für die Mitarbeitenden aus dem Kirchkreis, der Diakonie und dem Verwaltungsamt der Kirche. Wegen der Corona-Pandemie geht das jetzt seit vielen Wochen nicht. Aber: Pfarrerinnen und Pfarrer, die sonst abwechselnd mittwochs zu den Wochenandachten zum Burgacker schicken ihre Gebete und Worte der Hoffnung per Mail an die Mitarbeitenden. Sie schreiben die Andachten, die sie sonst vielleicht frei halten, nieder und Interessierte schöpfen aus diesen PDF Kraft für die folgenden Tage. Samuel Dörr ist diese Woche dran und hat allen seinen Andachtstext zugemailt. Er stellt sie unter den Titel „Mit Gott an unserer Seite werden Wüstenwanderungen zu Schilfmeerereignissen.“ In der Mail gibt es aber auch einen Link zu einem Youtube-Video, denn der Pfarrer hat die Andacht einfach im Internetstudio im Huckinger Gemeindehaus aufgenommen. Auf diesem Weg gibt es in dieser Woche sogar Musik zu Andacht. Die machen Philipp Holmer (Gitarre), Daniel Drückes (Klavier) und Henrieke Kuhn (Geige & Gesang) - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten.  

 

Videoandacht zu Pfingsten aus Buchholz

Am Pfingstmontag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis wieder per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen – diesmal mit Pfarrer Björn Hensel. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist bald auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu finden. Die Reihe startete Anfang Mai mit Pfarrer Hensel, es folgten weitere Andachten mit Pfarrer Dirk Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow.

 

 

 


 

Stand 26.05.2020

 

Pfingsten lädt ein, neu aufeinander zu hören
12. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt aus der Bahnhofsmission

Evangelische und katholische Seelsorgende aus unserer Stadt gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich mit der mittlerweile 12. aufgezeichneten Andacht über das Internet an die Gläubigen – sie kommt aus der Bahnhofsmission.

 

Kein Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ im Juni
Evangelische Gemeinden aus der Duisburger Mitte organisieren seit vielen Jahren im Wechsel Waldgottesdienste unter freiem Himmel am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf. Der Auftaktgottesdienst, der traditionell jedes Jahr an Christi Himmelfahrt ist, fiel schon wegen der Corona-Pandemie aus. Den nächsten Gottesdienst im Wald – er wäre am 7. Juni 2020 gewesen – hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-Ost, die zu der Feier eingeladen hätte, aufgrund der Pandemie per Beschluss absagen müssen. Die folgenden Gottesdienste sind jeweils für den 1. Sonntag der Monate Juli bis September vorgemerkt. Ob sie gefeiert werden, steht noch nicht fest. Das entscheiden die gastgebenden Gemeinden aufgrund der dann jeweils aktuellen Situation.   

 

Vom Übertönen anderer
Trost und Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum kommenden Sonntag Exaudi aus. Und er schreibt von einer Zeit, in der Menschen sich gegenseitig übertönen möchten. Es ist hier zu lesen. 

 

Von der Weisheit des Großvaters
Berührungspunkte aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Denn sie alle erzählen eine ganz persönliche Geschichte, die sie heute noch begleitet, tröstet und ermutigt. Aktuell tut dies Ingeburg Stoican, die von ihrem Großvater spricht, dessen Weisheit ihre Weltsicht bis heute bestimmt. In den vorigen Andachten erzählte u.a. Pfarrer Martin Nadolny von einem befreundeten Baum und Volker Nies vom Zweifeln und dem Entstehen seines neuen Songs.

„Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Das waren die drei Antworten auf die Frage, die sich Pfarrerin Stephanie Krüger am Anfang des Projektes stellte: Was kann Menschen in dieser Zeit Mut machen? So ist aus den drei Antworten ein ganzes Sendungsformat geworden. Zu sehen sind alle Berührungspunkte auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei youtube.com. Wer übrigens selbst seine ganz persönliche Geschichte anderen auf diese Weise erzählen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Infos hat Pfarrerin Krüger (Tel.: 0203 353108; E-Mail: stephanie.krueger@ekir.de).

 

 


 

Stand 25.05.2020

 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank feiern das Pfingstfest mit Kindern im Netz

Luzie-Lotta hat wieder Lampenfieber. Denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Aber jetzt wo Groß und Klein auch in Kirchen immer noch nicht richtig zusammen feiern können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Internet live auf Sendung, und zwar zu Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche.

Beide möchten - wie auch schon bei der Internet-Premiere zu Ostern - solche Feste für Kinder nicht ausfallen lassen. Deswegen feiern sie am Pfingstsonntag, 31. Mai um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt und ganz live übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen mit den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine spannende Geschichte erzählen, in der es um Stürme und sogar Feuerflammen geht. Ihr guter Freund Pfarrer Blank wird ihr helfen, ein, zwei Lieder zu singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze wieder auf youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“. Dort ist das Ostervideo mit Luzie-Lotta fast 800 Mal aufgerufen worden.

 

Kirchengeburtstag mit Sicherheitsabstand
Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zu zwei Gottesdiensten am Pfingstmontag ein

Mit Pfingsten feiert die Kirche „Geburtstag“ und teilt während der Corona-Pandemie das Problem so vieler Geburtstagskinder, die Ehrentage zusammen mit lieben Menschen nur auf Abstand feiern können. Aber nach Monaten ohne Gottesdienst in den Kirchen will die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nicht ganz auf Gäste verzichten und nimmt das Pfingstfest zum Anlass, die Gemeinschaft wieder einzuladen.

 

Das Leben in der evangelischen Kirchengemeinde Meiderich im Juni

Da Covid-19 trotz aller Lockerungen das öffentliche Leben immer noch fest im Griff hat, gibt es deswegen laut Beschluss des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich zunächst bis zum 12. August 2020 keine gemeindlichen Veranstaltungen und Treffen von  Gruppen und Kreisen im Gemeindezentrum geben. Zu groß wären die Einschränkungen, die mit solchen Treffen einhergehen würden. Die Gemeinde versteht sich als einladende Gemeinde, in der das Gefühl der Verbundenheit und des herzlichen Miteinanders im Vordergrund steht. „Unter den gegebenen Voraussetzungen und Hygienevorschriften ist ein unbeschwertes Treffen jedoch nicht möglich“ heißt es im Beschluss. Das Gemeindezentrum „Die Ecke“, der Jugendbereich und das Gemeindebüro Auf dem Damm sind daher weiterhin geschlossen.

 

Ab Juni wieder regelmäßige Gottesdienste in der Beecker Kirche

Ab dem 7. Juni feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck wieder regelmäßig Gottesdienste in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370. Dabei müssen Besucherinnen und Besucher die vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen beachten, wie etwa Distanz- und Hygieneregeln und das Mitbringen des Mund-Nasen-Schutzes. Da die Platzzahl begrenzt ist, müssen sich die Gläubigen vor jedem Sonntagsgottesdienst, die alle immer um 10 Uhr gefeiert werden, bis zum Tag vorher beim jeweiligen Pfarrer telefonisch anmelden. Die Voranmeldung dient auch dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Für den Gottesdienst am 7. Juni melden sich die Menschen bei Pfarrer Rüdiger Klemm (0203 463879), für den 14. Juni und 21. Juni bei Pfarrer Klaus Fleckner (0203 39224711) und für den 28. Juni wieder bei Pfarrer Klemm. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort.beeck.de.

 


 

Stand 22.05.2020

 

Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten
Online-Vortrag und Videokonferenz zur Analyse eines - nicht neuen - Phänomens

Gedankenmodelle, die die aktuelle Lage als Teil eines geheimen Planes, einer Verschwörung, begreifen, tauchen vermehrt im Netz auf, seitdem das Corona-Virus weltweit den Alltag veränderte. Sie sind kein Randphänomen mehr, sondern in vielen Alltagsgesprächen angekommen. In einer kostenfreien Videokonferenz beschäftigt sich die evangelische Theologin und digitale Aktivistin Dr. Katrin Juschka mit den „Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten“ und geht den Fragen nach, wie solche Verschwörungsmythen entstehen, welches Ziel haben sie, woran sind sie zu erkennen sind und mit welchen Argumenten man ihnen begegnen kann.

 

Persönliche Beratung an beiden Standorten wieder möglich

Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet ab dem 25. Mai 2020 in eingeschränktem Umfang wieder persönliche Beratung in den beiden Beratungsstellen an. Für den Zugang zu den Beratungsstellen an der Duisburger Straße 172 in Duisburg Hamborn und an der Humboldtstraße 64-66 in Moers gelten besondere Corona-Schutzmaßnahmen. So ist der der Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich, auf einen Aufenthalt im Wartezimmer muss verzichtet werden. Die Anmeldungen erfolgen weiterhin nur telefonisch zu den regulären Anmeldezeiten (montags bis mittwochs 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr und freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Die tägliche offene Sprechstunde, die zusätzlich angeboten wurde, entfällt. Das Angebot, telefonisch oder auch per Video beraten zu werden, besteht weiterhin. Und auch die offenen Sprechstunden in den Familienzentren werden zu den regulären vereinbarten Zeiten als Telefon- oder Videosprechstunde angeboten. Infos zur Beratungsstelle gibt es auch im Netz unter www.ev-beratung.de.

 

Gottesdienste in Obermeiderich auch im Juni nur online

Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich nicht nur im Mai sondern auch im gesamten Monat Juni ihre Gottesdienste über das Internet und nicht in der Kirche an der Emilstraße. Die Sonntagsgottesdienste im restlichen Monat Mai und die im Juni sind am jeweiligen Tag um 11 Uhr auf der Internetseite www.obermeiderich.de zu sehen. Darüber hinaus gibt es jede Woche eine kostenfrei neue „Predigt zum Mitnehmen“ (ausgedruckt in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, an der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und in den Häusern des Christophoruswerkes - www.cwdu.de). Außerdem lädt die Gemeinde weiterhin jeden Abend zum Gebet um 19.30 Uhr ein: In der Kirche steht Pfarrerin Süselbeck und spricht ein neues Gebet. Wer mitbeten will, ruft es um 19.30 Uhr vor dem PC oder Handy auf und spricht es mit – aus dem Wohnzimmer, dem Hobbykeller, egal, wo man gerade ist. Das jeweilige Gebet stellt die Gemeinde am gleichen Tag schon um 10 Uhr auf die Internetseite www.obermeiderich.de (und auch bei Instagram und Facebook). Die Aktion läuft seit dem 20. März jeden Tag aufs Neue.    

 

Pfarrerin hat zehn Vorlesegeschichten geschrieben, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben

In einer „Geschichte von Gott“ lässt Ute Sawatzki die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Seit wegen der Corona-Krise in der Gemeinde der Pfarrerin die „Kirche mit Kindern“ nicht gefeiert werden kann, schreibt sie regelmäßig Geschichten, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, und zwar so, dass kleine Kinder durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln können.

 

 


 

Stand 20.05.2020

 

Ab Pfingstmontag wieder Gottesdienste in der Großenbaumer Versöhnungskirche

Pfarrer Ernst Schmidt freut sich, denn „endlich feiern wir wieder Gottesdienste in der Versöhnungskirche.“ In Absprache mit anderen Kirchengemeinden in Duisburg beginnt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm damit wieder am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr. „Dabei sind sie noch weit von den ´gewohnten´ Gottesdiensten entfernt“ betont der Geistliche, denn so wird es zum Beispiel keinen Gemeindegesang „aber vielleicht ein ´Gemeindesummen´ geben…“ Das Presbyterium möchte unter allen Umständen verhindern, dass sich Menschen in der Versöhnungskirche anstecken. Deshalb hat es ein „einschneidendes und weitreichendes“ Hygienekonzept entwickelt, das für den Besuch der Gottesdienste vieles zu beachten gibt: Wer Krankheitssymptome zeige, die möglicherweise auf eine Corona-Grippe hinweisen, komme nicht zur Kirche. Alle anderen sollten Abstand halten - auch schon auf dem Weg zum Gottesdienst. Es sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, die Hände sollen am Eingang desinfiziert werden. In der Kirche gibt es markierte Sitzplätze. Zudem wird notiert, wer am Gottesdienst teilgenommen hat. Deshalb schreiben Besucherinnen und Besucher auf den Zettel, der am Platz liegt, mit dem dort beiliegenden Stift Namen und Telefonnummer auf und geben ihn nach dem Gottesdienst am Ausgang ab. Den Stift darf man behalten. Alle Zettel bewahrt die Gemeinde ungesehen für vier Wochen auf und vernichtet sie danach. Nach Beendigung des Gottesdienstes werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, angefangen von den hinteren Plätzen, die Kirche geordnet zu verlassen. Die Gemeinde bittet darauf zu achten, auch auf dem Kirchplatz die Abstandsregeln einzuhalten. Wer sich mit jemandem noch unterhalten möchte, nutze ruhig die große Wiese oder den Bürgersteig dazu. Pfarrer Schmidt betont: „Sie sind alle herzlich zum Gottesdienst eingeladen! Wir möchten aber auch, dass Sie sich keinem Risiko aussetzen! Darum weisen wir darauf hin, dass Menschen, die zu den Risikogruppen gehören sich genau überlegen, ob sie am Gottesdienst teilnehmen.“ Alternativ liegen zum Beispiel Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Freunde und Nachbarn - in der Versöhnungskirche und in der Kiste neben dem Kreuz vor der Kirche aus. Lesepredigten können auch über www.ekgr.de heruntergeladen werden. Wann Tauf- und Traugottesdienste und Gottesdienste mit Abendmahl wieder gefeiert werden, steht im Moment noch nicht fest.

 

Offene Kirche in Wanheim an den Maisonntagen
Gottesdienste feiert die Gemeinde ab 7. Juni wieder

An den beiden letzten Maisonntagen ist die evangelische Kirche an der Wanheimer Straße 661 für Einzelbesuche geöffnet; Gottesdienste feiert die Gemeinde dort am dem 7. Juni wieder. Das Gotteshaus ist am Sonntag, 24. und Pfingstsonntag, 31. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet für die persönliche Andacht, Gebet, Stille und Besinnung. Es kann eine Kerze angezündet werden. Außerdem können Interessierte gedruckte gedankliche Anregungen – sie haben den Titel „Durch-halten und Durch-gehalten“ – dort lesen und gerne mitnehmen. Am Pfingstsonntag, 31. Mai ist in der „Offenen Kirche“ auch Musik zu hören, für die Brigitte Leers, Beate Hölzl und Daniel Drückes sorgen. Außerdem wird auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de zu Pfingsten eine Andacht von Pfarrer Rolf Seeger auf YouTube zu hören und zu sehen  sein. Ab Juni feiert die Gemeinde in ihrer Kirche auch wieder Gottesdienste. Zum ersten lädt sie für Sonntag, 7. Juni um 9.45 Uhr ein. Besuchende sollten allerdings wissen, dass die Gottesdienste anders als gewohnt erscheinen werden. Gründe dafür sind die Distanz- und Hygienevorschriften, die zu beachten sind. Wegen der Sicherheitsabstände ist außerdem auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher empfiehlt die Gemeinde eine telefonische Anmeldung unter 771321. Denn „Besuchswillige müssen abgewiesen werden, wenn die Höchstpersonenzahl erreicht ist“ sagt Pfarrer Rolf Seeger. Und fügt hinzu: „Es entspricht unserer christlichen Verantwortung, dass der Schutz der Gesundheit absoluten Vorrang hat.“ Für Rückfragen steht Pfarrer Seeger (7395696) gerne zur Verfügung.

 

Vorteil Freiwilligendienste
Beratung über alle Kanäle und Infoveranstaltung am 9. Juni

Lars Allofs und René Lehmann vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg informieren junge Menschen - gerne auch deren Angehörige und Freunde -, welche Vorteile ein Freiwilligendienst mit sich bringt und in welchen Einsatzbereichen ein Engagement möglich ist. Die Mail-, Telefon- und Handykontaktdaten der beiden gibt es unter www.fsj-duisburg.de. Die Vorteile des FSJ kann man mit den beiden auch am 9. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr persönlich besprechen. Sie laden nämlich zu einem Infotreffen FSJ / BFD in den großen Saal des Bildungswerkes in Duissern, Hinter der Kirche 34, ein, wo auch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Die telefonische Anmeldung dazu sollte unbedingt erfolgen.

 

 

 


 

Stand 19.5.2020

 

Wachsein für die Sorgen der Menschen
11. ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz kommt von der Telefonseelsorge

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen in der Zeit der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

 

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Diesmal gibt es gleich zwei Bibelworte auf einmal: Das von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche zum Sonntag Kantate  und das Bibelwort zu Christi Himmelfahrt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis.  

 

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 25. Mai 2020 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.  

 

Wie einladend kann eine Gemeinde unter Coronaregeln sein?

Was Pfarrerinnen, Küster, Presbyterinnen und Ehrenamtliche in den Gemeinden zum Thema offene Kirchen gerade beschäftigt, das hat Pfarrer Winfried Mück von der Gemeinde Neudorf-Ost in einer bewegten Videoandacht auf den Punkt gebracht.

Wo die Gedanken kreisen, da darf die Kamera nicht stillstehen. Was mit einem klaren Blick in den ungetrübt blauen Frühlingshimmel beginnt, nimmt dann schnell Fahrt auf und begleitet die Akteure in den schönen Kirchenraum des Gemeindezentrums Wildstraße.

„Trotz aller Wiedereröffnungen hat Covid-19 das öffentliche Leben immer noch im Griff“, sagt die Stimme des Pfarrers, der nach kurzem Winken im Off verschwunden ist. Er spricht darüber, wie die Gemeindeleitung behutsam die Rückkehr aller in das Leben als einladende Gemeinde vorbereitet. Leicht ist das nicht. Ausgestattet mit langen Listen von Einschränkungen und Regeln ergeben sich in der Umsetzung der Abstands-und Hygienevorschriften einige Probleme. „Wir haben zum Glück eine flexible Bestuhlung hier“, sagt Mück, während man dem Küster zusieht, der mit dem Maßband einen Bannkreis von exakt 150 Zentimetern um jeden Stuhl ausmisst. „Aber ganz gleich wie wir auch stellen, immer haben wir sehr wenig Plätze.“ Was werden soll, wenn mehr Gottesdienstteilnehmer kämen und man sie quasi an der Kirchentüre wieder fortschicken müsste, das geht im Moment durch viele Köpfe.

Kahl scheint der an sich freundliche Raum mit der Abstandsbestuhlung. Seltsam ungewohnt, ja beinahe unevangelisch kommt dem Pfarrer die eingeschränkte und damit auch einschränkende Gemeinschaft der künftigen Gemeindesonntage vor. Ein Gottesdienst ohne Abendmahl? Ohne gemütliches Kaffeetrinken im Anschluss? Ohne jeden Gesang? Das ist nicht nur reine Gewöhnungssache. Das greift tief in die Religionsausübung ein.

„Gemeinschaft heißt aber auch, miteinander geduldig zu bleiben und vernünftig“, lässt sich Mück vernehmen und schließt eine Bitte an Gott um die erforderliche Gelassenheit an. „Es wird dauern, bis alles wieder so sein kann, wie es war, aber es wird eine Zeit nach Corona geben.“ Bis dahin heißt es durchhalten und sich gemeinsam einigermaßen erträglich einrichten in der sozial reduzierten Zwischenzeit. Dazu tragen auch die lebendig und kundig gefilmten Videoandachten bei, die einem als Zuschauer das Gefühl geben, mittendrin im Gemeindegeschehen dabei zu sein.

Ansehen und anhören kann man sich die physische und übertragene Neueinrichtung des Gemeinderaums auf der Internetseite der Gemeinde Neudorf-Ost unter https:www.neudorf-ost.de.

 

 


 

Stand 18.05.2020

 

Predigten zum Mitnehmen in Apotheken und im Café

Durch die Corona-Krise werden schon seit Wochen keine Gottesdienste in Kirchen und diakonischen Einrichtungen gefeiert. Der Wunsch nach geistlichen Impulsen und tröstenden sowie Hoffnung spenden Worten ist bei vielen groß, denn auch persönliche Kontakte sind nach wie vor eingeschränkt und nicht alle haben Zugang zu den zahlreichen Online-Andachten und -Gottesdiensten aus Duisburg. Deshalb bieten Seelsorgende aus der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und dem benachbarten Evangelischen Christophoruswerk ab jetzt die „Predigt zum Mitnehmen“ an. Nach dem Auftakt vom letzten Sonntag soll alle sieben Tage eine neue hinzukommen. Ausgedruckt gibt es sie in der Anker-Apotheke, Bahnhofstr. 24, und der Ratingsee-Apotheke, Emmericher Str. 150C, in der Kirche an der Emilstraße, im Café Auszeit, Emmericher Str. 116, und den Häusern des Christophoruswerkes. Die erste Ausgabe ist von Pfarrerin Esther Immer, die in der Andacht von biblischen Vorbildern schreibt, die in der Krise ihr Gottvertrauen nicht verloren haben und die durch ihren Weg den Menschen heute noch wertvolle Denkanstöße geben können. Weitere Andachten werden von Diakon Martin Walter, Diakonin Gisela Rastfeld und Pfarrerin Sarah Süselbeck folgen. Die Texte gibt es auch im Netz unter www.obermeiderich.de und www.cwdu.de. Interessierte, die keinen Zugang zum Netz und auch keinen Weg nach Meiderich haben, können die „Predigt zum Mitnehmen“ kostenfrei per Post von Diakonin Gisela Rastfeld bekommen 0203 / 421444).

 

Himmelfahrt im Netz
Live Gottesdienst der evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden

Es ist schon lange Tradition, dass sich die evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden an Christi Himmelfahrt zu einem gemeinsamen „Open-Air-Gottesdienst“ im Biegerpark treffen. Aber da die Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bis Ende Mai aufgrund der aktuellen Lage keine Gottesdienste vor Ort feiern, verlegen die Südgemeinden auch diesen Gottesdienst in den digitalen Raum. In diesem Jahr steht er unter der Überschrift „Zusammen sind wir groß“. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Jürgen Muthmann und Pfarrer Rainer Kaspers gemeinsam mit dem Kirchenmusiker Daniel Drückes. Die technische Leitung übernimmt die Jugendgruppe "God.com". Gesendet wird am 21. Mai 2020 ab 10.30 Uhr live auf dem YouTube-Kanal „Godi-Digital“. Aber auch nach dem Ende des Gottesdienstes kann er dort jederzeit abgerufen werden.

 

Stilles Gebet an den Mai-Sonntagen und erster Gottesdienst im Juni in der Hamborner Friedenskirche  
Die evangelische Kirchengemeinde Hamborn öffnet ihre Friedenskirche, Duisburger Straße 174, auch an den nächsten beiden Sonntagen - am 24. Mai und am 31. Mai - jeweils zwischen 9.30 und 11.30 Uhr und lässt dabei wieder leise Orgelmusik erklingen. Besucherinnen und Besucher sind zum stillen Gebet und zum Anzünden einer Kerze eingeladen. Anwesend ist auch Pfarrerin Elke Banz, die gerne mit den Menschen ins Gespräch kommt – mit Mund-Nasen-Schutz, den auch die Gläubigen unbedingt beim Kirchenbesuch tragen müssen. Zum ersten Gottesdienst lädt die Gemeinde für Sonntag, 7. Juni 2020 um 9.30 Uhr in die Friedenskirche ein. Mitfeiern können ihn wegen des erforderlichen, strikten Infektionsschutzkonzeptes der Gemeinde nur 24 Besucherinnen und Besucher. Dies hat das Presbyterium beschlossen und sieht das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst vor. So ist z.B. das Tragen einer Mund-Nasen-Maske verpflichtend und eine vorherige Anmeldung erforderlich (bei Pfarrerin Elke Banz 0203 / 558788, sie hat Infos zu Hygiene- und Abstandsregeln für die Teilnahme am Gottesdienst). Weitere Infos gibt es auch im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

 

Neues aus der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm

Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass zunächst bis zu den Sommerferien alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise ausfallen, die Gemeindehäuser geschlossen bleiben und im Mai keine Gottesdienste gefeiert werden. Die Versöhnungskirche ist jedoch sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Ort der Stille und des Gebets geöffnet. Sobald das Konzept zum Schutz vor Infektionen der Gottesdienstbesucher umgesetzt ist, lädt die Gemeinde zu Gottesdiensten in besonderer Form ein. Das Presbyterium rechnet damit, dass im Juni wieder Gottesdiente gefeiert werden können, der genaue Starttermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Da seit Wochen keine Gottesdienste gefeiert werden und dadurch die Unterstützung von Hilfsorganisationen, für die in den Gottesdiensten gesammelt wird, wegfällt unterstützt das Presbyterium seit Ende März jeden Kollektenzweck mit jeweils 100 Euro aus der Diakoniekasse der Kirchengemeinde. Wer die Diakoniekasse mit unterstützen möchte, kann durch Spenden unterstützten (Konto „Ev. Kirchenkreis Duisburg“, IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14. Verwendungszweck: „Diakoniekasse Großenbaum-Rahm“). 

 


 

Stand 17.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. Mai um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord:

 

 


 

Stand 16.05.2020

 

Wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen?
Letztes „Wort der Zuversicht“


In der Coronakrise hatte die WAZ mit den Kirchen in Duisburg im März eine Serie gestartet. Dies ist das letzte „Wort der Zuversicht“ in der Reihe. Es kommt von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg:

<< Es ist unfassbar, wieviel Dummheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit verbreitet werden. Da soll das Virus von Bill Gates in einem Geheimlabor entwickelt und vorsätzlich in Umlauf gebracht worden sein, um mit längst entwickelten Impfstoffen Milliarden zu verdienen. Andere meinen, die neue Mobilfunktechnologie 5G sei mit ihrer Strahlung schuld an der Verbreitung des Virus. Oder die Existenz des Virus wird schlichtweg geleugnet. Auch die Theorie, das Virus könne durch Wasser trinken und gurgeln oder heiße Bäder aufgehalten, sogar abgetötet werden, kursiert.

Glauben SIE etwas davon? Hoffentlich nicht! Doch wem können wir in dieser Krise glauben und vertrauen? Viele sind skeptisch, ob sie den Wissenschaftlern vertrauen können, denn die sprechen nicht immer mit einer Stimme und haben so manches Mal heute eine andere Meinung als gestern. Doch sie stehen ja auch vor einer ganz neuen Herausforderung und lernen Tag für Tag dazu. Glaubwürdig werden sie dadurch, dass sie ihre Meinungen und Meinungsänderungen gut begründen und zur öffentlichen Diskussion stellen.

Vertrauen wir ihnen, vertrauen wir den unabhängigen Medien, die immer wieder kritisch hinterfragen und Wissen vermitteln. Vertrauen wir der Politik, deren Ziel es ist, Schaden abzuwenden. Zu den Gaben des Heiligen Geistes, dessen Fest wir Pfingsten feiern, gehören Verstand und Erkenntnis. In diesem Jahr haben wir allen Grund, diese ganz besonders zu erbitten.>>

 

 

 


 

Stand 12.05.2020

 

Ökumenische Videoandachten aus Duisburg

Evangelische und katholische Seelsorgende gehen während der Corona-Pandemie mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiter gerne auf Nummer sicher und wenden sich mit ökumenischen Andachten im Netz an Gläubige. Die mittlerweile 10. kommt am 17. 5 um 10 Uhr aus der Kapelle des evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord. Zu sehen ist hier im Video noch die Andacht vom 10. Mai.

 

 

 


 

Stand 9.05.2020

 

Freiheit geht nicht ohne Verantwortung
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (zum Abschluss ist nächste Woche Samstag Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe):

<< In dieser Woche haben wir Freiheiten zurück gewonnen, die wir schmerzlich vermisst haben: Kinder dürfen wieder auf Spielplätze, Besuche von zoologischen Gärten und Museen sind möglich; die Haare können endlich wieder professionell in Form gebracht werden; gemeinsam gefeierte Gottesdienste dürfen stattfinden; die Bundesliga beginnt vermutlich Mitte Mai mit Geisterspielen.

Freiheit geht aber nicht ohne Verantwortung. Wir setzen die zurück gewonnenen Freiheiten aufs Spiel, wenn wir uns nicht an die notwendigen Hygiene- und Abstandregeln halten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an. Wir sind bisher auch deshalb relativ gut durch diese Krise gekommen, weil sich die meisten Menschen verantwortungsbewusst verhalten haben. Daran gilt es festzuhalten.

Dass Freiheit und Verantwortung untrennbar zusammengehören hat schon Martin Luther eindrücklich beschrieben. Er schreibt: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“ Das meint: die Kehrseite der den Menschen von Gott geschenkten Freiheit ist die Verantwortung – die, für meinen Nächsten, vor allem die für meinen schwächeren Nächsten. Freiheit auf der einen, Solidarität und Nächstenliebe auf der anderen Seite gehören untrennbar zusammen.

Den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung hat mir auch der gestrige Jahrestag nachdrücklich in Erinnerung gerufen: 75 Jahre Kriegsende und Befreiung von Faschismus. Die Deutschen haben sich nicht selbst befreit, sondern sind befreit worden. Im westlichen Teil unseres Landes wurde uns die Freiheit geschenkt. Aus der geschenkten Freiheit erwächst die Verantwortung, den neuen Spielarten des Neo-Faschismus und Rechtspopulismus entschieden entgegen zu treten. Dabei kommt es auf jede und jeden einzelnen an: Vor dumpfen Stammtischparolen und rechten Hetztiraden ducken wir uns nicht weg, sondern setzen ihnen mutig unsere Argumente, unseren Glauben und unsere Menschlichkeit entgegen.>>

 

 


 

Stand 7.05.2020

 

Ökumenische Segensfeier für Neugeborene wird später gefeiert

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“ sollte auch das Motto der inzwischen fünften Segensfeier für Familien mit Babys sein, zu der die katholische und evangelische Kirche aus dem Duisburger Norden schon vor der Corona-Pandemie eingeladen hatten. Der Vorbereitungskreis für die Segensfeiern für Neugeborene um Pfarrerin Birgit Brügge und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand hat entschieden, die Segensfeier am 17. Mai 2020 ausfallen zu lassen. „Eine Segensfeier mit Mundschutz und Handschuhen und nicht wissend, wie viele Menschen kommen würden, wäre in diesen Zeiten nicht zu verantworten“ sagt Pfarrerin Brügge. Wann es die nächste Segensfeier für Neugeborgene in Duisburg gibt, wird rechtzeitig auf der Homepage www.segenfuerbabys.de und auf dem Instagram-Account des Projekts (@segenberuehrt) bekannt gegeben. Rückfragen beantworten auch Pfarrerin Brügge (0203 75969701) und Sr. Mariotte (0203 / 48455165).

 

Das Miteinander und das Füreinander stärken
Wanheimer Theologen-Ehepaar will den Menschen Mut machen

„Die Unsicherheit, in der wir derzeit leben, macht ja allen zu schaffen. Menschen suchen einen Halt, und den wollen wir ihnen mit unseren Texten, Bildern und Ansprachen geben.“ Friedrich Brand, über 25 Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, inzwischen im Ruhestand, bringt eine Idee auf den Punkt, die längst auf große Resonanz gestoßen ist.

 

 


 

Stand 6.05.2020

 

Salvatorkirche und Duisserner Lutherkirche öffnen zum stillen Gebet

Die Salvatorkirche und die Duisserner Lutherkirche bleiben für Gottesdienste bis Ende Mai 2020 auch weiterhin geschlossen. Dies hat das Presbyterium der Gemeinde beschlossen. Das Leitungsgremium öffnet den Gläubigen die Türen der beiden Gotteshäuser dennoch einen Spalt: Für stille Gebete, das Kerzenanzünden und für Momente der Einkehr und der Besinnung werden sie für mehrere Stunden in der Woche geöffnet: die Salvatorkirche donnerstags von 10 bis 12 Uhr und dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und die Lutherkirche in Duissern mittwochs und freitags von jeweils 10 bis 12 Uhr. Während der Öffnungszeiten sind mit Mundschutz und Handschuhen ausgestatte Mitarbeitende der Gemeinde anwesend, Besucherinnen und Besucher werden gebeten angezeigte Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen zu beachten. So dürfen die Türklinken nicht angefasst werden und am Eingang gibt es Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher verpflichtet, während des Besuchs der Kirchen eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ekadu.de und telefonisch unter 0203 / 330490.

 

Freiheit und Verpflichtung
Video-Ansprache zum 8. Mai von Superintendent Armin Schneider

Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, erinnert in einer Videoansprache aus der Duisburger Gedenkkapelle an der Junkernstraße an das Geschenk der Freiheit aber auch an die Verpflichtung, die den Menschen aus dem 8. Mai 1945 - dem Datum des Endes des II. Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus - erwächst.

 

Gott ist da
Werbung und Denkanstoß zugleich

An der breiten Seite der evangelischen Kirche Obermeiderich weisen riesige Plakate Menschen, die des Weges kommen, auf aktuelle Aktionen oder Kampagnen der Gemeinde hin. Als Diakonin Gisela Rastfeld  die Emmericher Straße entlang fuhr, und feststellte, dass das letzte Banner vom Wind zerfetzt war, kam ihr die Idee, Gläubige und Menschen aus dem Stadtteil auch über die klassische analoge Werbung zu informieren, dass trotzt der Corona-Pandemie und der geschlossen Kirche, ihre Gemeinden mit vielen Angeboten für die Menschen da ist. Der Ausspruch „Gott ist da“ kam ihr da wie gerufen, denn den Ausspruch sieht die Mitarbeitende der Kirchengemeinde auch als Denkanstoß für die Vorbeiziehenden: „Die Menschen sehen eine Kirche, in der es scheinbar kein Leben gibt, und doch ist Gott da, hier und an vielen anderen Orten dieser Welt.“ Die künstlerische Gestaltung hatte ihr Sohn übernommen, ums Anbringen kümmert sich Küster Peter Wolf. Wer erfahren möchte, was die Gemeinde in dieser Zeit macht, findet mehr Infos unter www.obermeiderich.de oder ruft bei Diakonin Rastfeld (0203 / 421444), Pfarrerin Süselbeck (Tel.: 0203 / 422001) oder Pfarrer Schurmann (0203 / 36961759) an.  

 

Luftholen der Seele
Videoandacht aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche


Seit letztem Sonntag wendet sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis per Video und Internet mit einer Andacht an die Gläubigen, bei der es mit Pfarrer Björn Hensel und Kirchenmusiker Jürgen Kregel an der Orgel um das „Luftholen der Seele“ geht. Die Aufzeichnung aus der Jesus-Christus-Kirche ist auch jetzt auf der Internetseite www.trinitatis-duisburg.de zu sehen. Die Gemeinde erachtet es als wichtig, angesichts der nun schon lange andauernden Zeit der Kirchenschließung den Mitgliedern und anderen Interessierten den Kirchraum auf diese Weise wieder zu öffnen und zugänglich zu machen. Die Reihe der Aufzeichnungen fürs Netz soll in loser Folge fortgesetzt werden, am 10. Mai mit Pfarrer Dirk Sawatzki und am 17. Mai mit Pfarrerin Sara Randow.

 

 


 

Stand 5.05.2020

 

Kirchen der Bonhoeffer-Gemeinde öffnen sonntags zum stillen Gebet
Erster Gottesdienst am Pfingstmontag

In der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh werden in den beiden Kirchen im Mai noch keine Gottesdienste gefeiert. Sie werden jedoch an zwei Sonntagen für einige Stunden geöffnet, damit Gläubige dort still beten können, ihre Gebetsanliegen in ein Buch eintragen oder auch einfach nur zur Meditation bei leiser Musik verweilen. Eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer wird sich in diesem Zeitraum in der Kirche aufhalten und steht gerne zum Gespräch zur Verfügung. Am Sonntag, 17. Mai 2020 ist die Lutherkirche in Obermarxloh von 10  bis 13 Uhr und die Kreuzeskirche in Marxloh von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die gleichen Öffnungszeiten gelten für die beiden Kirchen auch für Sonntag, den 24. Mai 2020.  Der erste Präsenzgottesdienst in der Bonhoeffer-Gemeinde wird am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 um 10 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche gefeiert. Die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ist in der Kreuzeskirche auf 60 Personen begrenzt. Damit niemand abgewiesen werden muss, bittet die Gemeinde um telefonische „Anmeldung“ mit Angabe der Kontaktdaten im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 75969700). Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Maskennähen kommt der Duisburger Bahnhofsmission zugute

Dagmar Preuß ist 67 Jahre alt und arbeitet ehrenamtlich im ambulanten Hospiz. Diesen wichtigen Dienst darf sie während der Corona-Virus-Krise nicht tun; als Angehörige der Risikogruppe konnte sie sich deswegen in den letzten Wochen auch nicht so frei bewegen. Doch sie hat die Zeit genutzt und aus dem Stoff der Bettwäsche ihres Sohnes fast 100 MSV-Masken genäht. „Masken nähen ist besser als Keller aufräumen“ sagt sie. Aber das Nähen macht ihr Spaß, und als der MSV-Stoff aufgebraucht war, überlegte sie sich einen guten Zweck, der von ihrem Engagement profitieren sollte: „Für die Ärmsten der Armen, für die, denen es jetzt wirklich schlecht geht.“ Sie wählte die Ökumenische Bahnhofmission in Duisburg, die durch ein Frühstück, einen Kaffee, Tipps und ein gutes Wort vielen Obdachlosen in Duisburg hilft. Für diese Masken wählte Dagmar Preuß Ruhrpott-Motive. „Die Männer bevorzugten übrigens alle Schwarz“, sagt sie verwundert. Über Mundpropaganda hat sie davon bis heute schon 200 Stück an den Mann und die Frau gebracht. Dabei sind über 1.400 Euro für die Bahnhofsmission zusammengekommen, „denn die Menschen geben immer noch einiges an Geld dazu, wenn sie von dem guten Zweck hören.“ Sie will weitermachen, nur zwischendurch muss sie sich selbst Mal bremsen und was anderes tun. Das fordert dann die Wirbelsäule.   

 

 

Achte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

 

Trost und Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin geht es um die Bibelstelle Jakobus 4, 13-15 und den Wiedersehensgruß „So Gott will und wir leben!“, der überhaupt nicht sarkastisch ist und dessen Sinn gerade in heutigen Zeiten deutlich wird.

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 11. Mai 2020 von Pfarrer Jens Dallmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn besetzt. Am 18. Mai ist ab 18 Uhr Jürgen Muthmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, am Hörer.

 


 

Stand 4.05.2020

 

„Vergeigt“ wird online und live gefeiert
Stadtgottesdienst im Internet

Datum und Uhrzeit sind geblieben, doch Pfarrerin Sara Randow, Pfarrer Samuel Dörr und Kirchenmusiker Daniel Drückes laden Gläubige dazu ein, den Stadtgottesdienst wegen der Corona-Krise statt wie ursprünglich geplant im Duisburger „Grammatikoff“ jetzt mit ihnen online und live im Netz zu feiern.Beim Titelthema „VERGEIGT“ bleibt es aber, denn es ist nach wie vor und vielleicht gerade in der Krisenzeit hochaktuell: Auch wenn Menschen versagen, scheitern und alles vergeigen - Gott liebt sie, so wie sie sind, mit all ihren Schwächen und Verfehlungen. Die Onlinegemeinde kann am Sonntag, 10. Mai 2020 um 18 Uhr bei YouTube auf dem Kanal „GoDi-digital“ den Gottesdienst live mitfeiern und sich auch aktiv am Geschehen im Gottesdienst beteiligen: Das ist möglich durch eine Menti-Umfrage zum Thema Vergeigen und durch den Livechat bei YouTube, in dem auch Gebetsanliegen geäußert werden können. Um die Abstandsregeln einzuhalten, werden die Musikstücke vorab von einer dreiköpfigen Band bestehend aus Henrieke Kuhn, Philipp Holmer und Daniel Drückes - alles Studierende der Evangelischen Pop-Akademie Witten - aufgezeichnet und während des Gottesdienstes eingespielt. Dabei gibt es eine Mischung aus christlichem und weltlichem Pop sowie Worship.  

 

 


 

Stand 2.05.2020

 

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein.
Wort der Zuversicht in der WAZ

In der Corona-Virus-Krise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Roland Winkelmann, dem Stadtdechanten der Katholischen Kirche Duisburg. In der gedruckten WAZ Duisburg ist es heute, am 2.5.2020 erschienen, zu lesen ist es jetzt auch hier (nächste Woche Samstag ist Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, an der Reihe): 

<<„Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selbst auferstanden.“, heißt es in Goethes Osterspaziergang. „Fürchtet euch nicht! Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.“ Das war die Botschaft der Osternacht. Und sie bleibt es. Die neue Osterkerze ist entzündet und brennt als deutliches Zeichen für die Hoffnung, die wir von Generation zu Generation weitertragen. Auch in dieser Zeit, auch in dieser weiß Gott nicht leichten Weltstunde.

Der letzte Sprung ins Ungewisse, das Vertrauen in Gott ohne letzte Beweise, das ist das Risiko, das wir Glauben nennen.

Die Ostern laut besungene Botschaft muss nun nach innen fallen. Bis sie uns die Ruhe gibt, die uns durch alle Täler und alle Tiefen hindurch trägt. Bei all unseren Versuchen, Glauben und Vertrauen zu lernen, in all unseren Abgründen und Ängsten haben wir Menschen, an die wir uns anlehnen können. Fürchtet euch nicht!

Gott will unser Leben, ja Leben in Fülle, eines, das in seinem Sinn schon jetzt beginnt. In starken wie in schwachen Stunden, wenn wir gestalten können, und wenn wir angewiesen sind: Immer soll man uns etwas von unserer Hoffnung anmerken. Es ist nie ganz finster. Manche Steine können so weggeräumt werden. Auch Steine, die vor selbstgemauerten Gräbern liegen.

Jeder kann so auf seine Weise ein Osterengel sein. Durch ein Wort, durch ein Lachen, durch ein Weinen. Gottes Engel haben ganz gewöhnliche Gesichter. Ihr Glanz kommt von innen, aus dem Herzen. Weil sie leben, was sie glauben.>>

 

 

 


 

Stand 30.04.2020

 

Ausmalbild für die kleinen Besucher der PKW-Gottesdienste
Die beiden ökumenischen PKW-Gottesdienste, die dank des Filmforums am Wochenende im Autokino an der MSV-Arena gefeiert werden, sind für die erwachsenen Teilnehmenden garantiert ein einmaliges Erlebnis. Eine Familie macht darauf aufmerksam, dass es sicher auch andere gibt, die mangels anderweitiger Betreuungsmöglichkeiten durch die Kontaktsperre ihre kleinen Kinder mitbringen müssen. Für den Nachwuchs bleibt ein Gottesdienst nicht bis zum Ende spannend. Und ein Ausmalbild zum Predigttext oder eine andere unkomplizierte Beschäftigungsidee wäre da schön, meint die Familie. Das finden die beiden Kirchen auch und haben in der Kürze der Zeit am Schluss des Liedblattes noch Kurzweiliges für die Mädchen und Jungen eingebaut - Stifte und Malzeug sollten die Familien aber selbst mitbringen. Tickets für den Gottesdienst am Samstag, 2. Mai um 16.30 Uhr oder für Sonntag, 3. Mai um 11 Uhr gibt es unter https://filmforum.de/programm. Wichtig: Ohne Ticket ist wegen der Corona-Beschränkungen leider kein Einlass möglich. Das Ticket ist grundsätzlich kostenfrei. Bei der Buchung wird automatisch eine Zahlung von zwei Euro als Kollekte ausgelöst – sie geht an die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen, deren Ehrenamtliche gerade in dieser Zeit ein offenes Ohr am Hörer brauchen.  

 

Stilles Gebet, aber keine Gottesdienste in der Meidericher Kirche bis Ende Mai
Auch in der Meidericher Kirche auf dem Damm wird es bis Ende Mai noch keine gemeinsamen Gottesdienste geben. Zu groß sind die notwendigen Einschränkungen für das dann mögliche gottesdienstliche Miteinander heißt es in den Informationen der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich. Die Maßnahmen stehen auch in starkem Kontrast zu dem Gottesdienstverständnis der Gemeinde, bei dem das Gefühl von Verbundenheit und das herzliche Miteinander im gemeinsamen Tun und Hören im Vordergrund stehen. Die Gemeinde öffnet das Gotteshaus aber ab dem 8. Mai 2020 jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr und lädt Einzelpersonen zum stillen Gebet ein.  Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Segensspuren in schwieriger Zeit
Online-Andachten, aber keine Gottesdienste bis Ende Mai im Gemeindezentrum Neudorf-Ost

Die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost verzichtet während dieser für alle Menschen schwierigen Zeit zunächst bis Ende Mai auf Gottesdienste in ihrem Gemeindezentrum, möchte aber die Menschen mit ihren Andachten online begleiten. Aktuell ist auf deren Internetseite www.neudorf-ost.de eine Frühjahrsandacht zu sehen, die mit Orgel- und Saxophonmusik in dem Gemeindetreffpunkt aufgenommen, mit der Architekten-Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet wurde. In der Andacht spricht Pfarrer Winfried Mück vom Wirken Gottes und der Hoffnung. Passend dazu zeigt das Video am Schluss eine Vielzahl von Hoffnungsbildern, die die Kitakinder gemalt haben und deren Eltern in Folien außen am Gemeindezentrum in einer langen Reihe angebracht haben. Die Bilder führen zum Kopfsteinpflaster, auf dem Kitaeltern mit bunter Kreide neben ein großes Herz diesen Satz gemalt haben, der an das Kita-Team gerichtet ist: „Viele kleine Hände vermissen Euch und freuen sich auf ein WIEDERSEHN.“ Pfarrer Mück sieht auch in dieser Aktion eine freundliche Segensspur, „auch in einer schwierigen Zeit. „Und es zeigt, dass es gut ist, wenn Menschen zusammenhalten und sich gern haben.“ Er beendet die Andacht mit diesen Worten: „Wir wünschen Ihnen, dass sie immer wieder solche Segensspuren finden, es sind auch immer wieder Spuren Gottes.“ Eine weitere Onlineandacht der evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost soll bald folgen.

 

 


 

Stand 29.04.2020

 

Fahrradpost vom Arlberger
Auch das „Arlberger“, das Jugendzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis, ist wegen der Corona-Krise seit Wochen geschlossen. Jugendleitung Isa Dvorak und Kollegin Sabine Jansen halten seitdem den Kontakt per Telefon, Mail und Internet zu den Kindern und auch den Jugendlichen aufrecht, die als Teamer sonst ehrenamtlich in der Einrichtung an der Arlberger Straße mithelfen. Die Grüße und die Aufmunterung der beiden können die Mädchen und Jungen seit Ostern auch jede Woche im echten, analogen Briefkasten finden. Die Aktion heißt „Arlberger-Post“ und Isa Dvorak und Sabine Jansen fahren nun wöchentlich mit dem Fahrrad durch die Gemeindestadtteile Buchholz, Wedau und Bissingheim, um den jungen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und zu zeigen, dass sie sie nicht vergessen haben. In die Briefkästen kommen dann Umschläge mit Inhalten, die jede Woche liebevoll gestaltet werden. Es fing mit einem Ostergruß zusammen mit einem kleinen Holzkreuzchen als Kettenanhänger und etwas Süßem an. Später kamen Starksteine in die „Arlberger-Post“, die die Adressatinnen und Adressaten an ihre Kräfte erinnern sollten. Und besonders schön wurde es dann für alle, wenn es zum Plausch zwischen den Arlbergern kam - mit Abstand vom Fenster bis zum Fahrrad am Straßenrand. Post dieser Art können alle jungen Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen der Gemeinde bekommen: Dafür muss man sich nur für das kostenlose Angebot auf www.arlberger.de/post-vom-arlberger anmelden. Rückfragen beantwortet aber auch Isa Dvorak gerne (Tel.: 0203 703670). Die Jugendleiterin bittet auch darum, nicht zu vergessen, dass auf der Homepage www.arlberger.de auch viele Ideen zusammengekommen sind, um die Langeweile zu vertreiben. So gibt es dort „Geschichten von Gott“ mit Pia und Leon, geschrieben von Pfarrerin Ute Sawatzki, Rezepte, die die Kochgruppe des Jugendzentrums für die Kinder bereits selbst gekocht hat, sowie Rätsel, Ausmalbilder und vieles mehr - alles mit persönlicher Note des Buchholzer Jugendzentrum. 

 

Gemeinde Großenbaum-Rahm öffnet Kirche
Die Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee ist ab sofort sonntags und dienstags von 16 bis 18 Uhr als Raum der Andacht, der Stille und des Gebets geöffnet. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) kündigt zudem an, dass beginnend mit dem nächsten Sonntag im Gottesdienstraum jede Woche neue kurze Lesepredigten zum Mitnehmen - auch für Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn - ausliegen. Außerdem finden Besucherinnen und Besucher Trostworte und Informationen zum Kirchraum. Alle, die das Gotteshaus betreten sind gebeten, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass von Montag, 4. Mai bis Mittwoch, 6. Mai 2020 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr gute erhaltene Kleidung, Schuhe, Tisch- und Bettwäsche in Säcken im Jugendzentrum, Lauenburger Allee 19, abgegeben werden können. Durch die Kleiderspenden können die Duisburgerinnen und Duisburger Behinderten in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel helfen. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Organisation sich schon 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen hat, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen.   

 

 


 

Stand 28.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als PDF: Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Darin führt er Gedanken zum bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus.

 

Siebte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Auch die beiden Kirchen in Duisburg können bald wieder Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern, doch evangelische und katholische Seelsorgende gehen mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg weiterhin gerne auf Nummer sicher und wenden sich wieder mit einer Andacht im Internet an die Gläubigen.

 

 


 

Stand 27.04.2020

 

Katastrophe im Blick
Durchblicke-Gottesdienst im Netz

Das Thema „Katastrophe im Blick“ hatte das Team, das die Durchblicke-Gottesdienste organisiert, schon für Anfang März geplant. Da war von der Corona-Virus-Pandemie noch keine Rede. Jetzt können Gläubige den Gottesdienst zu dem jetzt noch aktuelleren Thema ab Sonntag, 3. Mai 2020 um 18 Uhr im Netz unter www.durchblicke.de miterleben. Dafür wird der Gottesdienst vorab von den Engagierten um Pastor Hans-Bernd Preuß aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen es erleben, dass Katastrophen die Nachrichten fast jeden Tag prägen - das war auch schon vor der Pandemie so. Biblischer Auslöser zum Thema war die Beschäftigung im Team mit der Geschichte von Noah. Das Ziel auch dieses Durchblicke-Gottesdienstes ist das, wie die aller anderen seit 1998. Es geht darum, vor allem junge Menschen zu erreichen. Gefeiert werden sie einmal im Monat immer am Sonntagabend um 18 Uhr, „da die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sonntags gerne ausschlafen“ beschreibt Hans-Bernd Preuß die Grundüberlegung. „Ziel ist es bis heute, dass ausgehend von einem vorher angekündigten Thema Antworten auf Lebensfragen aus biblischer Sicht beleuchtet werden“ sagt Preuß. Neben thematischen Anspielen und Statements gestalten zwei Durchblicke-Bands im Wechsel den Gottesdienst mit Vortragsliedern und gemeinsam gesungenen Liedern. So ist der Durchblicke-Gottesdienst zu einem festen und beliebten gottesdienstlichen Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich geworden. Bewusst gehörte bis zum Beginn der  Corona-Pandemie und gehört auch nach ihrem Ende wieder dazu, dass es nach dem Gottesdienst etwas zu essen und zu trinken gibt. Aber auch online und ohne gemeinsame Feier in der Kirche an der Emilstraße soll das Sonntagabend-Angebot ein guter Ausklang des Wochenendes sein, auch am 3. Mai.

 

 


 

Stand 25.04.2020

 

Nächstenliebe, Solidarität – auch künftig
Wort der Zuversicht in der WAZ


In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

<<Die Sehnsucht nach Normalität ist groß in Zeiten von Corona: sich endlich wieder frei bewegen, Freundinnen und Freunde treffen, sich die Hand geben und umarmen. Rückkehr in den gewohnten Alltag. Die Sehnsucht danach kenne ich.

Die Veränderungen, die uns die Corona-Pandemie gebracht hat, hätten wir uns noch vor zwei Monaten beim besten Willen nicht vorstellen können. Über viele Jahre haben wir einen optimistischen Fortschrittsglauben verinnerlicht: immer schneller, immer höher, immer weiter; unser Wohlstand vermehrt sich in der Regel, wir können alle möglichen Probleme lösen und wir haben diese Welt im Griff. Haben wir aber nicht. Jetzt hat das Corona-Virus die ganze Welt im Griff. Das lehrt uns Demut. Das zuerst.

Aber wir lernen auch. Wir lernen die Verlässlichkeit und Tragfähigkeit menschlicher Beziehungen zu schätzen. Die Mitarbeiterin an der Kasse im Supermarkt, an der man in der Regel achtlos vorüber gegangen ist, hört aufmunternde Worte und erfährt Anerkennung. Wir erleben vorher kaum für möglich gehaltene Solidarität. Ich nehme Einsicht in die Notwendigkeit wahr, gerade jetzt die Schwächsten, nämlich die Älteren mit Vorerkrankungen, zu schützen. Die Menschen spüren, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt. Und das ist gut so.

Jetzt hat es nach Ostern einige Lockerungen der Verordnungen und Verbote gegeben. Gut so. Eine Rückkehr in die Normalität ist das aber noch lange nicht. So sehr ich mir wünsche, dass der jetzige  Ausnahmezustand ein Ende hat, so sehr wünsche ich mir auch, dass Werte, die wir gerade in der Krise wieder entdeckt haben, stärker in unserem Alltag an Bedeutung gewinnen: Demut, Nächstenliebe und Solidarität; die Wertschätzung von persönlichen Begegnungen und menschlichen Beziehungen; gegenseitige Achtung und Rücksicht auf die Schwächeren; das Bewusstsein, dass es auf jede und jeden Einzelnen von uns ankommt.>>

 

 

 


 

Stand 27.04.2020

Sechster interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Am Freitag, 1. Mai 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „durch die Wüste“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine „Menti-Umfrage“, sowie den Chat kann man sich - muss man aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Zwischen 150 und 300 Menschen erleben die Praystation-Gottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

 

 


 

Stand 24.04.2020

 

Superintendent empfiehlt evangelischen Gemeinden: Verzicht auf Präsenzgottesdienste bis Ende Mai

Als gestern Abend die Nachricht kam, dass die Landesregierung von NRW die Möglichkeit sieht, dass zeitnah Gottesdienste wieder unter Beteiligung von Gläubigen gefeiert werden können, hatte Superintendent Pfarrer Armin Schneider bereits ein Eckpunktepapier an die 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg verschickt und diese gebeten, anhand des Merkblattes die verantwortliche Gestaltung öffentlicher Gottesdienste zu prüfen. Die Liste sieht unter anderem Abstands- und Hygieneregeln vor, empfiehlt aber auch dringend, auf die Feier des Abendmahls zu verzichten. Die alternativen Gottesdienstformate wie z.B. Online-Andachten, die in den letzten Wochen entwickelt wurden, sollen unbedingt weitergeführt werden. Grundsatz der Empfehlungen ist: „Sämtliche Vorbereitungs- und Durchführungsmaßnahmen zur Ermöglichung und Feier von Präsenzgottesdiensten müssen im Ganzen wie im Einzelnen stets daran gemessen und überprüft werden, dass der Schutz der Gesundheit, insbesondere der Risikogruppen, absoluten Vorrang hat, und dass von evangelischen Gottesdiensten keine Ansteckung ausgehen darf.“

 

 

Kirchen und Filmforum laden zu ökumenischen PKW-Gottesdiensten ins Autokino
Ab sofort können zu den Gottesdiensten am 2. und 3. Mai jeweils 150 PKW angemeldet werden

Das Autokino des Filmforums auf dem Parkplatz P4 des MSV-Stadions macht es möglich: In Duisburg wird es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei ökumenische PKW-Gottesdienste unter der Leitung von Stadtdechant Roland Winkelmann und Superintendent Armin Schneider geben. Hierzu lädt das Filmforum gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Kirche Duisburg am ersten Mai-Wochenende ein.

 


 

Stand 23.04.2020

 

Keine Gottesdienste in den Räumen der Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis Ende Mai

Unabhängig von möglichen Regelungen, die Gottesdienste in Kirchen und Gemeindezentren in kleinen Gruppen und unter strengen Auflagen möglich machen, verzichtet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis zum Ende des Monats Mai 2020 auf Gottesdienste in ihren Räumen. Dies hat das Presbyterium, das gewählte Leitungsgremium der Gemeinde, beschlossen. Es will diese Entscheidung Mitte Mai auf Basis der dann vorliegenden Informationen und in Absprache mit den Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg überprüfen.

 

Online-Andachten für Gehörlose
Online-Andachten gibt es in Zeiten des Corona-Virus viele im Internet. Bei manchen ist jedoch nichts zu hören, selbst wenn die Lautstärke voll aufgedreht wird und verstehen können die Gesten nur die Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen. Die Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen hat inzwischen sechs Andachten in Gebärdensprache als Videos auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Essen“ in einer Playlist gesammelt. Weitere kommen in nächste Zeit hinzu verspricht Pfarrer Volker Emler. Er betreut auch die Gehörlosengemeinde, mit der er regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche gefeiert hatte, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles ist derzeit nicht möglich, aber die Internetandachten in Gebärdensprachen helfen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

 

 


 

Stand 22.04.2020

 

Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall. Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Servicetelefon ist am Montag, 4. Mai 2020 von Pfarrerin Anja Humbert besetzt.  
 

Open-Air-Gottesdienst im Altenheim
Am Montag kurz vor 11 Uhr kamen Bewohnerinnen und Bewohner des HEWAG Seniorenstift an der Brauerstraße 43 in Duisburg auf der Terrasse zusammen und nahmen in gebührendem Abstand zueinander ihre Plätze ein, die alle in Richtung Grün gerichtet waren. Dort hatten Pfarrer Martin Winterberg und Kirchenmusiker Andreas Lüken von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (www.ekadu.de) bereits Mikrofone und Lautsprecher aufgebaut. Beide hatten nämlich zusammen mit der Leitung des Stiftes zur Andacht eingeladen. Wegen der Corona-Virus-Krise konnten auch dort schon länger keine mehr gefeiert werden. Obwohl alle Mundschutz trugen, wurde es mit Liedblatt, Mitsingen, Ansprache, Trompetenmusik und Vaterunser eine richtige Andacht.

Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) schrittweise geöffnet
Nach Rücksprache mit den zuständigen Ordnungsämtern öffnet das Diakoniewerk Duisburg seine  Kaufhäuser der Diakonie (KadeDi) wieder. An den Standorten in Kamp-Lintfort, Neumühl und Voerde wurden sie am 20. April 2020 wieder für den Verkauf geöffnet. Der Standort in Wesel wurde am 21. April 2020 geöffnet, die Standorte in Duisburg-Hochfeld und Dinslaken wurden am 22. April 2020 geöffnet. Im Kaufhaus der Diakonie in Duisburg-Rheinhause startet der Verkauf sm Montag, den 27. April 2020. Wichtig: Verkauf und Beratung an allen Standorten erfolgen unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes. Die Öffnungszeiten der KadeDi sind: Montag bis Donnerstag von 9:30 bis 16:00 Uhr, Freitag von 9:30 bis 13:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr. Das KadeDi Wesel ist montags geschlossen.

 

 

Teilen, was bewegt
Vor der evangelischen Gnadenkirche in Duisburg Neumühl steht neben dem mächtigen Baum seit kurzer Zeit ein noch von Ostern mit Blumen geschmücktes Holzkreuz. Das Besondere ist ein daran angebrachter Kasten mit einer Klappe und Erläuterungen. Dies alles macht schon von weitem neugierig, und Passanten, die nah genug vorbeigehen, lesen: „Unsere Gebete vor Gott bringen, können wir überall und jederzeit; sie mit anderen teilen können wir zur Zeit leider nicht in unseren Gottesdiensten.“ Wer mag, kann die eigenen Gebete, Bitten und Sorgen, die Hoffnungen oder den Dank – mit Namen oder anonym – aufschreiben und in den Kasten werfen; Menschen aus der Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl schreiben dann alle Text ab und veröffentlichen sie auf die Homepage der Gemeinde (www.neumuehl.ekir.de), denn, so heißt es im Aushang am Kreuz: „So können wir das, was uns bewegt, auch miteinander teilen.“

 

Sechste ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 26. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus. Die sechste ökumenische Andacht gestalten Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, und Matthias Fuchs, Pastor der katholischen Pfarrei Liebfrauen in Duisburg, die mit Psalm 23 und der Auslegung von Johannes 10 das Thema setzen: „Wem kann ich jetzt noch vertrauen?“. Das Video, das so gefilmt wird, dass alle Mitwirkenden zusammenarbeiten, dabei aber genug Abstand halten können, läuft dann zum ersten Mal am Sonntag, 26. April 2020 um 10 Uhr auf der Facebookseite von Radio Duisburg (https://www.facebook.com/radioduisburg). Zudem stellt Radio Duisburg diese, die früheren und die folgenden Andachten auf die Homepage www.radioduisburg.de (https://www.radioduisburg.de/artikel/online-gottesdienst-via-youtube-538924.html). Die Reihe der ökumenischen Andachten wir fortgesetzt, die nächste ist am 3. Mai um 10 Uhr zu sehen.

 


 

Stand 21.04.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und hier im Internet als PDF. Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort kommt von Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht mit der Bibelstelle 1. Mose 11 der Hoffnung nach, dass Menschen gerade in der heutigen Krisensituation – manche mit Gottes Hilfe – die Chance haben auch ganz persönlich wieder besser zu erkennen, „was wirklich wichtig ist im Leben, was wir wirklich brauchen, was uns wirklich glücklich macht.“

 

Gerüst fast weg
Nur noch wenige Handgriffe und das Gerüst, das den Turm der Duisburger Salvatorkirche einige Jahre umschlungen hielt, ist komplett verschwunden. Zwei Teams hatten im März mit dem Abbau der riesigen Installation begonnen; die Sanierung ist dadurch nach fast sechs Jahren so gut wie abgeschlossen. Ob das im Rahmen des Pfingstfestes - auch mit der Öffnung des Hauptportals des Gotteshauses - am 31. Mai 2020 gefeiert werden kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. Infos zum 700 Jahre alten Kirchbau gibt es hier www.salvatorkirche.de.


"Berührungspunkte" aus Neudorf

Menschen aus der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West laden am Samstag mit den „Berührungspunkten“ zu einer besonderen Begegnung im Internet ein. Was Menschen in dieser Zeit Mut machen kann, war die große Frage, die am Anfang des Projekts stand. Bei der Antwort war Pfarrerin Stephanie Krüger schnell bei drei Dingen: „Musik, erlebte Geschichten, die in meinem Leben nachklingen, und Segensworte, die mir auf die eine oder andere Weise begegnet sind.“ Dies überzeugte auch andere, so dass daraus gleich ein ganzes Sendungsformat geworden ist, denn ganz unterschiedliche Menschen werden an den nächsten Samstagen persönliche Geschichten erzählen, die sie heute noch begleiten, trösten oder ermutigen. „Gemeinsam ist diesen Geschichten“, sagt Pfarrerin Krüger, „dass die Menschen von ihre Geschichte vielleicht sagen können: Hier berühren sich Himmel und Erde.“ Umrahmt wird jede Sendung von einer Begrüßung, passender Musik und einem Segen am Schluss. Los geht es am 25. April 2020 um 18 Uhr auf dem Kanal „evangelisch Neudorf-West“ bei Youtube. Dann wird Pfarrerin in ihren persönlichen Geschichten von Begegnungen berichten, die sie auf ihrer Pilgerreise nach Rom erlebt hat, und sie wird sagen, wie diese zu „Berührungspunkten“ wurden. In der darauffolgenden Woche beschreibt Gemeindemitglied Anke Rüdiger ein Erlebnis aus ihrer Schulzeit, das sie besonders berührt hat. Noch eine Woche später wird Pfarrer Martin Nadolny seine Geschichte erzählen.

 

 


 

Stand 19.04.2020

 

Worte der Ermutigung
Die Lesepredigt an der Kirchentür

Auch an den kommenden Sonntagen werden in den Kirchen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd keine Gottesdienste mit der Gemeinde vor Ort feiern können. Die digitalen Angebote auf ihrem YouTube-Kanal „Godi-Digital“ werden zwar gut angenommen. Aber weil nicht alle den Zugang zur digitalen Welt haben, bietet die Gemeinde ab sofort und bis auf weiteres jeden Sonntag eine Lesepredigt an, die sich Interessierte bei einem Spaziergang an der Kirchentür in Huckingen, Angerhauser Str. 91, und Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, abholen können. Und wer für Nachbarn ein „Wort der Ermutigung“ mitnehmen möchte, darf auch mehrfach zugreifen. Auf der Homepage www.ev-auferstehungsgemeinde.de stehen die Lesepredigten auch als PDF zum Download bereit. Und natürlich werden auch weiterhin am Sonntag um 9.30 Uhr und in Huckingen um 11 Uhr die Glocken läuten. Jeweils eine halbe Stunde später erklingt dann die Vaterunserglocke, die dazu einlädt, mit Pfarrer Kaspers und Pfarrer Kaiser zusammen das Gebet zu sprechen.

 

 


 

Stand 18.04.2020

 

Der Blick auf das Positive kann helfen
Ökumenische Worte der Zuversicht in der WAZ Duisburg

In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der nächste Woche wieder dran ist. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg:

<<Weißer Sonntag – in unzähligen Gemeinden hätten morgen die Kinder ihre Erstkommunion gefeiert. Die Einladungen waren schon verschickt, das Fest organisiert, Kleider und Anzüge gekauft, die Vorfreude riesengroß. Dann die Absage mit dem Hinweis: Verschoben auf einen ungewissen Zeitpunkt. Ebenso Taufen, Firmungen, Trauungen.

Alles verschoben. Aber wohin? Ab wann kann man wieder planen? Es gibt derzeit viel Ungewissheit, Unsicherheit. Viele sind bedrückt, genervt, sehnen sich nach Normalität und gewohnten zwischenmenschlichen Begegnungen, ohne ständig auf die notwendige Distanz und Sicherheit achten zu müssen. Eine lähmende Atmosphäre wölbt sich wie eine Glocke über uns.

Jetzt braucht es Geduld, die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt. Leicht geschrieben, schwer getan.

Was dabei hilft, ist ein bewusster Blick auf das Positive dieser Tage: Erlebte Mitmenschlichkeit, Nähe trotz Distanz, Hilfsbereitschaft, Entschleunigung. Ich kann das Negative leichter ertragen mit einem Blick auf das Positive. Das gibt mir Hoffnung und Kraft. Und immer wieder zwischendurch ein kurzes Stoßgebet: „Lieber Gott, gib mir Geduld. Aber zack zack!“>>

 

 

 


 

Stand 17.04.2020

 

Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Wenn dienstags um 18 Uhr Christinnen und Christen im Internet den YouTube-Kanal „GoDI-Digital“ (www.bit.ly/Godi-Digital) zum Lobpreissingen aufrufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes folgen und vielleicht auch mitsingen, sind das nicht nur Leute aus den Duisburger Gemeinden, sondern auch Gläubige von außerhalb. Zum Beispiel schaut auch ein Ehepaar aus Niedersachsen zu, das über Facebook auf den Livestream aufmerksam geworden ist. Und das passiert seit mehreren Wochen, denn der Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt zum Lobpreissingen im Netz seit Beginn Corona-Virus-Krise ein. Die Idee dahinter: Gottesdienste müssen ausfallen, Kirchenchöre und Sangesfreudige können nicht mehr gemeinsam in den Gotteshäusern singen – warum dann nicht wenigstens im Netz. Alle können von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Die Beteiligung per Livechat läuft auch ziemlich gut: Es werden Liedwünsche geäußert, die entweder live in der aktuellen Sendung erfüllt werden oder in der nächsten Woche ins Programm kommen. Und das kommt gut an. Das nächste Lobpreissingen ist für Dienstag, 21. April um 18 Uhr angesagt. Wer sich vorher schon  einsingen möchte, findet die Liedtexte hier auf www.kirche-duisburg.de  

Bei Anruf „Impuls der Woche“
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise schon seit einiger Zeit mit einem „Impuls der Woche“ im Internet an die Menschen. Für die, die keinen Zugang zum Netz haben, gibt es nun auch am Telefon die Mut machenden Gedanken zu Gott und der Welt. Mit einem Anruf unter 0203 / 4519624 sind die Seelsorgenden der Gemeinde mit ihrem aktuellen Impuls der Woche in einer Aufzeichnung zu hören. Aktuell spricht Pfarrerin Monika Gebhardt über Hoffnung und darüber, was Christinnen und Christen in diesen Tagen bewegen könnte. Der Impuls am Hörer wechselt wöchentlich, so wie auch der Videoimpuls im Netz. Beide sind auch auf der Homepage der Gemeinde www.kirche-meiderich.de zu finden.

 

 

 


 

Stand 16.04.2020

 

Fünfter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor einem Monat aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 17. April 2020 gehen sie um 19 Uhr wieder mit dem nötigen Abstand live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Wegweiser“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich. Mehr als 300 Menschen im Durchschnitt feiern die Jugendgottesdienste mit – live oder durch Anschauen der Aufzeichnung.

 

Bestätigung des Glaubens zum späteren Zeitpunkt
In normalen Zeiten hätten hunderte Mädchen und Jungen in diesen Wochen bei der Konfirmation in den Gotteshäusern der Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg das bekräftigt, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen hatten: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie können aber schon seit einem Monat keine Gottesdienste mehr in Kirchen gefeiert werden, und die Evangelische Kirche im Rheinland hatte vorher schon den Gemeinden dringend empfohlen, Konfirmationsgottesdienste zu verschieben. So wurden in diesem Jahr bisher keine Konfirmationen im Duisburger Kirchenkreis (www.kirche-duisburg.de) gefeiert, doch dessen Gemeinden haben unterschiedliche Lösungen gefunden: So hat Alt-Duisburg die Konfirmationsgottesdienste direkt auf das nächste Jahr verschoben, mit der Option sie im Herbst diesen Jahres zu feiern, falls sich die Lage doch noch entspannen sollte. Die meisten Gemeinden haben die Feiern auf den Zeitraum zwischen Ende August und Anfang Oktober 2020 verlegt – unter dem Vorbehalt, dass die Bedingungen dafür gegeben sind. Eine Gemeinsamkeit gibt es bei allen: Alle Gemeinden werden die betroffenen Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern rechtzeitig über den neuen Konfirmationstermin informieren, damit auch sie das Feiern gut planen können.

 

 



Stand 15.04.2020

 

Der kleine Engel war der Favorit

Die evangelischen Pfarrerinnen Karin Holdmann und Dorothee König und Annette Räcker von der katholischen Kirche arbeiten als Seelsorgerinnen in den Sana-Kliniken Duisburg. Sie hatten sich fest vorgenommen, die Mitarbeitenden der Frühschicht am Ostersonntag mit einem schriftlichen Ostersegen zu überraschen - morgens um 5.45 Uhr, selbstverständlich mit Mundschutz und gebührendem Sicherheitsabstand. Sie waren sehr gespannt, wie das Personal der Klinik bei den Rehwiesen auf die Kärtchen reagieren würde. Auf denen stand: „Lieber Mit-Mensch, auch heute, zu Ostern in Corona-Zeiten, sind Sie hier. Was für ein Segen!“ Es gab ein großes Echo, und es war positiv: „Das ist aber eine schöne Geste. Vielen Dank“ gehörte z.B. auch dazu. Die Überraschung war auch deswegen gelungen, weil es das noch nie gab: dass die Seelsorgerinnen so früh am Ostersonntag im Haus sind, um ein frohes Osterfest zu wünschen. Zum Ostersegen gab es zwei Anhänger-Varianten, die ebenfalls überreicht wurden. Der absolute Favorit bei den Mitarbeitenden war der Segen mit dem kleinen Engel.

 

Motorradgottesdienst wird nachgeholt

Nächsten Sonntag sollten eigentlich in der evangelischen Versöhnungskirche in Duisburg Großenbaum Menschen mit Helmen und in Lederkombis gekleidet gemeinsam mit anderen, die sich für schwere zweirädrige Maschinen und schicke Roller interessieren, einen Motorradgottesdienst feiern. Wegen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie wird daraus selbstverständlich nichts. Pfarrer Ernst Schmidt, selbst begeisterter Biker, versichert aber, dass der besondere Gottesdienst mit der anschließenden Ausfahrt in kleinen Gruppen nur verschoben ist. Sobald solche Aktionen wieder möglich sind, beginnen die Planungen dazu und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm (www.ekgr.de) informiert rechtzeitig über den nächsten Moped-Gottesdienst.

 

Zeremonien im engsten Familienkreis sind auf den evangelischen Friedhöfen möglich

Auf den fünf evangelischen Friedhöfen, die es auf dem Gebiet des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs gibt,  können derzeit keine Trauerfeiern in Friedhofskapellen und Trauerhalten durchgeführt werden. Stattdessen gibt es - ohne vorherigen Trauerzug - am offenen Grab eine Zeremonie im engsten Familienkreis. Dafür müssen jedoch die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und die Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter eingehalten werden. Der Grund: Angesichts der Corona-Pandemie sind derzeit alle Veranstaltungen im Stadtgebiet untersagt, und es gilt das Kontaktverbot; d.h. auch z.B.: Gottesdienste können nicht wie gewohnt gefeiert werden. Da Trauerfeiern mit einem Gottesdienst gleichzusetzen sind, sind auch diese laut Allgemeinverfügung untersagt. Die Rede ist übrigens vom Marxloher Friedhof (www.bonhoeffer-gemeinde.org), vom Friedhof in Hamborn (www.friedenskirche-hamborn.de), dem Pfarrfriedhof aus Meiderich (www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de), dem Friedhof Lange Kamp (www.ruhrort-beeck.de) und dem Wanheimer Friedhof (www.gemeinde-wanheim.de).

 

 

 


 

Stand 14.04.2020

 

Kitakinder finden ihre Kommunikationswege
Wenn Erzieherinnen die Kitafenster mit einem Regenbogen dekorieren und hineinschreiben „Wir vermissen euch“ und das mit ihren Vornamen unterzeichnen, bleibt der Ausdruck der Gegenliebe nicht lange aus. So ist es an der Kita Am Fliederbusch in Wedau gewesen (Fotos gibt es auf der Internetseite des Bildunswerkes unter www.ebw-duisburg.de). Dort wurde nämlich kurze Zeit später das gegenseitige Vermissen bestätigt: in einer krakeligen und in einer elterlichen Handschrift, gemalt auf Pappschildern, die unter dem Fenster kleben. Neben dieser besonders schönen Form der Kommunikation der Fenster der Kitas – die Wedauer steht da nicht alleine - wird in den 13 Kitas des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg mit Kindern und Eltern dieser Tage viel per Email kommuniziert und Bastel- und Beschäftigungsideen den Familien zugeschickt. Mit Videobotschaften kommt es manchmal sogar zum Wiedersehen.

 

Impuls zur Osterwoche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich richtet sich in der Corona-Virus-Krise u.a. mit Videoimpulsen im Internet an die Menschen. Am Ostersonntag, 12. April 2020 zündete Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im gemeinsamen Pastoralen Amt Dirk, in der Meidericher Kirche, Auf dem Damm, die Osterkerze an und gab dort vorher den Impuls der Woche. Er endet mit den Worten: „Mit Ostern im Rücken können wir den mutigen Blick nach vorn wagen, dass auch schwerste Steine aus dem Weg gerollt werden und manch ein Stein von unserm Herzen poltern wird. Lassen Sie es sich zurufen und rufen es anderen zu: Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.“ Zu finden ist das Video online unter www.kirche-meiderich.de. Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Online-Orgelführung aus Duisburg
Wenn Marcus Strümpe an seiner Kuhn-Orgel sitzt, fühlt er sich fast wie ein Pilot. Das ist nicht so weit hergeholt, denn die Zahl der Tasten, Knöpfe, Hebel und Pedale ist fast unüberschaubar. Der Kantor an der Salvatorkirche Duisburg weiß aber genau was er tut. Jetzt nimmt er während der kontaktlosen Zeit Interessierte auf eine Orgelführung im Internet mit. Nach dem Einführungsteil hat er inzwischen auch die beiden anderen Folgen aufgezeichnet. In insgesamt rund zwanzig Minuten berichtet er sehr kompetent und unterhaltsam von Registern, Pfeifen, Manualen, dem Schwellwerk und den Zungen. Er nimmt sogar ins Innere des Instrumentes mit und lässt die Orgel imposant erklingen. Zu finden sind die Videos auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Dort können sich Salvatorfans auch das Karfreitagskonzert anhören und ansehen, das Gregor Finke, Bariton, Tonio Schibel, Violine, Friedemann Pardall, Cello, und Marcus Strümpe, Orgel, in dem Gotteshaus gegeben und fürs Netz aufgezeichnet haben.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet hier als Download. Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Gedanken einer Ostergeschichte aus dem 24. Kapitel des Lukasevangeliums aufgegriffen. 

 

Fünfte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Derzeit dürfen auch die beiden Kirchen in Duisburg keine Gottesdienste mit den Gläubigen in ihren Gotteshäusern feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 19. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 


 

Stand 13.04.2020

Das Oster-Kreuz vor der Kirche bleibt noch stehen
Damit Ostern sichtbar für alle wird, hatte die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm in der Karwoche ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor ihrer Versöhnungskirche in der Lauenburger Allee aufgestellt. Es sollte nicht lange dauern, dass es sich voller Blumen geschmückt zeigte, denn dazu hatte die Gemeinde aufgerufen. Außerdem sollten Menschen einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen, damit all das, was sie im Moment beschwert, was sie an Sorge und Schuld belastet und traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen konnten. Die Internetseite www.ekrg.de zeigt in Bildern, wie das Oster-Kreuz immer mehr geschmückt wurde. „Ich hatte damit gerechnet, dass der Eine oder die Andere am Kreuz innehält und vielleicht einen Stein oder eine Blume davor legt. Dass jedoch so viele Menschen zum Kreuz gehen, auch konfessionsübergreifend (siehe die Madonnenfigur unten) und das Kreuz schmücken, Steine bemalen, rund 40 Grablichte davor stellen, damit hatte ich nicht gerechnet. Schön ist es, dass man zu jeder Zeit dort beten kann“ schreibt Gemeindepfarrer Ernst Schmidt. Am Ostersamstag seien noch um 22.45 Uhr Menschen davor gestanden. „Wir werden in unserer Gemeinde das Kreuz sicherlich noch länger vor der Kirche stehen lassen.“ Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.

 

 


 

Stand 12.04.2020

 

Frohe Ostern mit Bild und Schild

Weil in diesem Jahr die Frohe Botschaft von Ostern nicht von Angesicht zu Angesicht in den Gottesdiensten verkündigt werden kann, hatte Pfarrerin Esther Immer die Idee, sie mit acht Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden gemeinsam und ungewohnt zu verbreiten: über eine Collage, zu der alle einen notwendigen Teil beitragen - ohne Stimme, aber mit Worten und unbedingt mit einem Lächeln: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. FROHE OSTERN!“ Und alle neun strahlen sie sie aus: „Die feste Zuversicht, dass diese Zeit, die uns allen Herausforderungen abverlangt, vorbei geht“ so formuliert es Pfarrerin Esther Immer (Bildmitte), und sagt weiter „… so wie nach Karfreitag der Ostersonntag folgt. Auch in diesem Jahr!“

Das Foto ist auf dieser Seite ganz unten zu sehen, bitte auf das kleine Foto klicken, welches sich dann vergrößert.

Mitgemacht haben (von links oben nach rechts unten): Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Evangelische Kirchengemeinde Neumühl), Pfarrer Jens Dallmann (Evangelische Kirchengemeinde Hamborn), Pfarrerin Stephanie Krüger (Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West), Pfarrer Samuel Dörr (Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg-Süd), Pfarrerin Esther Immer (Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ( Ev. Christophoruswerk), Kirchenmusiker Daniel Drückes (Evangelische Gemeinden Wanheimerort und Wanheim), Pfarrerin Sarah Süselbeck (Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich), Pastorin Ulrike Kobbe (Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm) und Pfarrerin Sarah Randow (Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Duisburg Buchholz und Duisburg Wedau/Bissingheim).

 


 

Stand 10.04.2020


Wort der Zuversicht in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Dies ist das „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Auf der Internetseite der WAZ ist es heute schon erschienen, gedruckt erscheint es in der morgigen Ausgabe. Nächste Woche Samstag ist Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Armin Schneider
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 11.4.2020

<<Nichts ist selbstverständlich am Osterfest 2020. Dass wir am wichtigsten Fest der Christenheit keine gemeinsamen Gottesdienste feiern können, trifft Christinnen und Christen mitten ins Herz. Aber nicht nur das kirchliche Leben ist von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Die gewohnten Besuche an den Feiertagen innerhalb der Familien, im Freundes- und Verwandtenkreis finden nicht statt; das gemeinsame Ostereier-Suchen der Kinder wird in diesem Jahr fehlen; für viele Familien war der Kurzurlaub über die Feiertage viele Jahre eine Selbstverständlichkeit; öffentliche Veranstaltungen sind abgesagt, die Straßencafés in den Innenstädten, die Parks und Freizeitanlagen bleiben leer. Nichts ist selbstverständlich an diesem Osterfest.

Nun war Ostern noch nie selbstverständlich, weil es das Selbstverständlichste der Welt, nämlich den Tod in Frage stellt. „Nichts ist so sicher wie der Tod", sagt man. Aber die Osterbotschaft sagt: „Der Tod ist besiegt. Uns allen blüht das Leben." Das ist unglaublich und nicht mit Händen zu greifen, das widerspricht unseren alltäglichen Erfahrungen. Und dennoch hat die Botschaft von Ostern die Welt verändert und schenkt seit zweitausend Jahren Menschen Hoffnung und Zuversicht - in guten wie in schweren Zeiten. Ostern eröffnet eine weite Perspektive über den begrenzten Horizont menschlicher Erfahrungen hinaus. Selbst am Ende, ganz am Ende, wird noch Leben sein.

Wer sich von dieser Botschaft getragen weiß – uns allen blüht das Leben – für die oder den ist das nicht einfach eine Vertröstung auf eine ferne Zukunft, sondern die Ermutigung hier und heute, auch in Zeiten von Corona, alles zu tun, was dem Leben dient.>>

 

 


 

Stand 9.04.2020

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Duisburg zur Situation in der Pflege

Die Einrichtungen und Dienste der stationären und ambulanten Pflege zählen zu den Schlüsselbereichen bei der Bekämpfung der Corona-Krise. Zahllose Angehörige der sogenannten Risiko-Gruppe der älteren und mit Krankheiten vorbelasteten Menschen leben in den Altenpflegeheimen.
Sie werden dort gut versorgt. Das Personal hat viel Erfahrung im Umgang mit Infektionen. Allzu viele, die mit MRSA, Norovirus oder Krankenhauskeimen zu tun haben, kommen aus ihrem Zuhause oder aus der Klinik in eine Pflegeeinrichtung.
Die Duisburger Pflegeheime haben am 19. März schon früh einhellig ein striktes Besuchsverbot ausgesprochen, um ihre Bewohner davor zu schützen, dass das SARS-CoV-2-Virus von außen eingeschleppt wird. Trotzdem müssen natürlich Menschen die Einrichtungen täglich betreten: nämlich das Pflegepersonal. Deshalb kann trotz aller Anstrengungen nicht ausgeschlossen werden, dass sich Menschen in den Pflegeheimen anstecken. Sie können dort auch wieder gesund gepflegt werden - aber nur, wenn die Mitarbeitenden über professionelle Schutzausrüstung verfügen: FFP-2-Masken, Kittel, Handschuhe.
Die Häuser selbst sind natürlich für den normalen Bedarf ausgestattet. Aber nicht für eine Epidemie. Die Träger der Pflegeeinrichtungen rufen deshalb seit Wochen um Hilfe bei der Stadt. Bund und Land haben schon Anfang März Millionenkontingente versprochen. Jetzt stellt sich heraus: Nichts davon ist wahr. Die Lager der Stadt sind leer. Sie wird genauso im Stich gelassen wie die Träger vor Ort.
Stadt und Pflegeeinrichtungen in Duisburg versuchen gemeinsam zu tun, was möglich ist. Es ist ein Fahren auf Sicht. Wenn die Pflegenden nicht so ausgestattet sind, dass sie die Bewohner versorgen können, müssen diese, auch wenn sie nicht schwer erkranken, in die Kliniken verlegt werden. Dann ist der befürchtete Kollaps nicht weit. Die Pflegeträger und die städtischen Verantwortlichen tun alles, was sie können, um das zu verhindern.
Insbesondere der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen müsste, statt undurchführbare Verordnungen zu erlassen und populistisch über Lockerungen von Besuchsregelungen zu spekulieren, mit absoluter Priorität dafür Sorge tragen, dass Schutzausrüstung in massenhaften Kontingenten ins Land kommt.

09.04.2020

(gez.) Stephan Kiepe-Fahrenholz
Sprecher der Wohlfahrtsverbände


Pia und Leon feiern Ostern
Pfarrerin hat schon acht Geschichten von Gott geschrieben

Inzwischen gibt es schon acht „Geschichten von Gott“, in denen Pia und Leon von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren. In den neuen erfahren die beiden, was Karfreitag eigentlich bedeutet und dann feiern sie Ostern. Geschrieben hat sie Pfarrerin Ute Sawatzki, die zur Ostergeschichte für Kinder auch noch eine kleine Osterliturgie für Familien mit Kindern verfasst hat. Alle 8 Geschichten und die Anleitung zur Osterfeier gibt es auf https://www.kirche-duisburg.de/mobile/2073material.php als PDF-Download unten auf der Seite.

Die Geschichten mit Pia und Leon schreibt Ute Sawatzki seitdem auch in ihrer Gemeinde (www.trinitatis-duisburg.de) keine Gottesdienste und auch die „Kirche mit Kindern“ mehr gefeiert werden können. Die Mädchen und ungen erfahren so über Pia und Leon mehr von der Bibel, Gott und dem Glauben. Das Ziel der Pfarrerin ist, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln. Dies ist gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken, besonders wichtig. Übrigens: Wer kein Internet hat, kann sich die Geschichten (es sind kurze Texte) kostenfrei und ausgedruckt zuschicken lassen; ein Anruf unter 0203 / 29513500 genügt; verschickt wird allerdings erst am 14.4.2020. Aber: So könnten z.B. auch Großeltern ihren Enkeln die Geschichte sogar am Telefon vorlesen oder größeren Kindern zuschicken, damit diese sie auch alleine lesen können. Pfarrerin Sawatzki plant zudem weitere Erläuterungen zu den Geschichten für die Eltern. Für „Pia, Leon und ein unmöglicher Turm“ gibt es die schon.
 


 

Stand 8.04.2020


ACK und Oberbürgermeister laden zum „Gebet für Duisburg“ ein
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lädt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister am Ostersonntag zum Gebet für Duisburg ein. Unabhängig von Glaube oder persönlichen Überzeugungen sind alle miteinander eingeladen, Sorgen, Bitten und Dank in Krisenzeiten in ein Gebet zu fassen und in einem kleinen Zeitfenster „nach draußen zu schauen“, uns „anzuschauen“ und „zuzuwinken“. Dabei soll gerade auch an die Menschen gedacht sein, die „in schwierigen Zeiten dafür Sorge tragen, dass die wichtigen Infrastrukturen funktionsfähig bleiben.“ Die ACK und der Oberbürgermeister wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern unter ungewöhnlichen Bedingungen Zuversicht und ein friedliches und frohes Osterfest. Hier auf www.kirche-duisburg.de und www.stadtkirche-duisburg.de ist das Gebet im Wortlaut zu finden.

Altenpflegeheime am Anschlag
Mit allen vorhandenen Kräften arbeiten die Altenheime sämtlicher Träger in Duisburg daran, ihre pflegebedürftigen Bewohner zu schützen, die der sogenannten Hochrisikogruppe in der Corona-Krise angehören. Öffentliche Äußerungen wie die des Kölner Erzbischofs Woelki, der vor Vereinsamungen in den Heimen warnt, seien da wenig hilfreich, sagt der Sprecher der Wohlfahrtsverbände in Duisburg, Stephan Kiepe-Fahrenholz. „Herr Woelki hat offenbar gar nicht auf dem Schirm, was die Mitarbeitenden leisten.“ Überall werde mit enormem Einsatz versucht, über die reine Pflegeleistung hinaus den alten Menschen einen kleinen Ausgleich für die fehlenden Besuche von Kindern und Enkeln zu bieten.

 

Bahnhofsmission Duisburg verteilt wieder Lebensmittel
Die Bahnhofsmission Duisburg wird teilweise wieder geöffnet. Ab Dienstag, 14. April 2020 werden mit Einverständnis des Bahnhofsmanagements vor dem Eingang zur Bahnhofsmission im Duisburger Hauptbahnhof täglich ab 13 Uhr für zwei Stunden Lebensmitteltüten für Bedürftige ausgegeben. Die Mitarbeitenden sind nicht nur für die Verteilung zuständig, sondern werden auch, wie Stephan Kiepe-Fahrenholz, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes mitteilt, genau auf die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften des Robert-Koch-Instituts achten. Gäste und Passanten sind gebeten, entsprechende Hinweise der „Blauen Westen“ zu befolgen. Infos unter (0203) 3174920. 

Luzie-Lotta und Pfarrer Stephan Blank laden zur Oster-Kinder-Kirche ins Netz ein
Luzie-Lotta hat jetzt schon Lampenfieber, denn in normalen Zeiten ist sie mit Stephan Blank in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt zu finden. Doch jetzt, wo Groß und Klein auch in Kirchen nicht zusammen kommen können, geht Luzie-Lotta mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg im Netz live auf Sendung, zum ersten Mal. Denn beide möchten Ostern für die Kinder nicht ausfallen lassen und feiern deswegen am Sonntag, 12. April um 12 Uhr einen kleinen Familiengottesdienst im Netz – direkt übertragen aus der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Luzie-Lotta wird den Mädchen und Jungen, den Eltern und den Geschwistern, die sich vor dem Bildschirm versammeln, eine Geschichte erzählen und berichten, was sie an Ostern Besonderes vor hat. Ihr Kumpel, Pfarrer Blank, wird ein, zwei Osterlieder singen und auch Gitarre dazu spielen. Zu sehen ist das Ganze auf youtube.com im Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“.

Versorgung Obdachloser in Duisburg wird sichergestellt
Die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen ist im Hilfesystem in Duisburg auch während der Corona-Krise gewährleistet. Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, die Wohnungslosenhilfe des Diakoniewerks Duisburg, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V., die Duisburger Tafel, der Verein Immersatt und Streetworkerinnen und Streetworker von weiteren Trägern arbeiten auch in diesen Tagen eng vernetzt zusammen, um die notwendige Hilfe für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Mehr Infos gibt es unter www.diakoniewerk-duisburg.de.

 

Gemeindegrüße aus Wanheim zu Ostern
Auch die evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheim richtet sich analog und digital, per Papier und per Internet an die Gemeindemitglieder, um mit ihnen, wenn auch auf Distanz, Ostern zu feiern. In den Briefkästen finden die Gläubigen einen Gemeindegruß, der eine Andacht und eine Einladung enthält, am Ostersonntag, 12. April 2020 nach dem Glockenläuten um 19.30 Uhr eine Kerze anzuzünden und das dort aufgeführte Gebet zu sprechen. Feierlich wird es auch mit der Videoandacht, die Pfarrer Rolf Seeger neben der Osterkerze hält und der Gemeinde auch auf diesem Wege einen Ostergruß übermittelt. Zu sehen ist die Aufzeichnung im Netz auf youtube unter https://youtu.be/EjqOVl-1-Fc. Auf der Homepage www.gemeinde-wanheim.de gibt es den den Ostergruß ebenfalls. Neben Informationen zur Aktion des täglichen Läutens der Glocken vieler Kirchen um 19.30 Uhr und weiteren Anregungen und Informationen gibt es dort auch den wöchentlichen Impuls „Durch-halten und Durch-gehalten“.

 

 


 

Stand 7.04.2020

 

Ostergruß aus Meiderich ist ein Gemeinschaftswerk
Es braucht viele Hände bis 5.700 Ostergrüße gefaltet und eingetütet sind. In Meiderich gab es davon genug, denn kleine und große Helferinnen und Helfer der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich haben in der vergangenen Woche dieser stolzen Anzahl gedruckter Ostergrüße pünktlich den Weg zum Briefkasten für all ihre Gemeindeglieder bereitet: mit Gestalten, Formatieren, Falten, Eintüten, Frankieren und Zählen. Dieser Ostergruß ist gestern mit der Post verschickt worden und die Meidericher Gemeindeglieder sollten ihn spätestens am Mittwoch in der Post haben. Im Ostergruß enthalten sind eine Oster-Andacht, Informationen und Angebote der Kirchengemeinde zum Thema Osterzeit aber auch Corona-Virus, ein Liedaufruf für alle musikalisch Begabten und ein Glockentext zum täglichen Läuten der Glocke der Kirche, Auf dem Damm. Im Internet erscheint der Gruß am Mittwoch, 8. April 2020 auf der Seite www.kirche-meiderich.de

 

Salvatorkirchen-Online-Konzert an Karfreitag
Anstelle des traditionellen Konzertes an Karfreitag in der Salvatorkirche Duisburg wird in diesem Jahr ein zwanzigminütiges Kurzkonzert über youtube übertragen. Auf dem Programm stehen Orgelwerke und die Arie „Komm süßes Kreuz“ aus der Matthäuspassion von J.S. Bach sowie die Kreuzigungssonate für Violine und Continuo von Heinrich Ignaz Biber. Es spielen Tonio Schibel und Friedemann Pardall von den Duisburger Philharmonikern, es singt der Bariton Gregor Finke. An der Orgel ist Marcus Strümpe zu hören. Das Konzert möchte allen Musikfreunden die Gelegenheit geben, diesen besonderen kirchlichen Tag mit Musik aus der Salvatorkirche zu verbinden. Das aufgezeichnete Konzert wird um 17 Uhr auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ) ins Netz gestellt.

 

Blumen für das Osterkreuz am Straßenrand
Damit Ostern sichtbar für alle wird, hat die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ein großes Holzkreuz auf der Wiese vor ihrer Versöhnungskirche in der Lauenburger Allee aufgestellt. Es erinnert an Tod und Auferstehung Jesu Christi. Pfarrer Ernst Schmidt regt zudem an, dass die Menschen gerne einen Stein oder ein Grablicht vor das Kreuz stellen können und damit all das, was sie im Moment beschwert, was sie an Sorge und Schuld belastet und traurig macht, symbolisch vor dem Kreuz ablegen. Wer mag, kann in den Tagen ab Ostersonntag das Kreuz mit einer Blume aus dem Garten oder vom Balkon schmücken und damit der Osterfreude Ausdruck verleihen. Einige Tage später sollte aus dem Kreuz mit dem Drahtgestell ein buntes, lebendiges Blumenkreuz werden. Wer die Wohnung nicht verlassen darf und kann, sei eingeladen, dieses Ritual mit Stein und Blume für sich zu feiern und sich so mit der Kirchengemeinde verbunden zu fühlen. Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 

Salvatorkantor stellt Kuhn-Orgel online vor
Für diese kontaktlose Zeit hat Musiker Marcus Strümpe hat eine besondere Idee umgesetzt. Auf youtube.com wird der Kantor der Salvatorkirche Duisburg in lockerer Folge eine dreiteilige Führung an der Kuhnorgel des Gotteshauses präsentieren. Die erste Folge ist bereits online und gibt Aufschluss über die Größe  und Funktionsweise des Instrumentes. In den nächsten Folgen werden Besucherinnen und Besucher sogar bis in das Innere der Orgel mitgenommen. Marcus Strümpe verspricht eine spannende Reise in die Welt der Orgelklänge, in der die Menschen dem Organisten und insbesondere dem Instrument ganz nah kommen können. Zu finden ist das erste Video auf youtube.com im Kanal „Salvatorkirche Duisburg" (https://www.youtube.com/channel/UC0ca-LfUk8tgGq2x92Fe5ZQ ). Weitere Salvatoraufnahmen fürs Web kommen in nächster Zeit dazu.

 

Vierter interaktiver Live-Internet-Jugendgottesdienst aus Huckingen zur Corona-Viruskrise 
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 10. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise und Ostern passende Thema „Endstation Hoffnung“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

Neuer Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat nicht sich nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Jetzt gibt es den Impuls der Woche vom Sonntag, 5. April 2020. Pfarrer Frank Hufschmidt sprach über Johannes 3,14b.15: „Der Menschensohn muss erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Der nächste Impuls aus Meiderich kommt am nächsten Sonntag.

 

Trost und als Stärkung online und per Post
In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet unter www.kirche-duisburg.de (hier als PDF-Download). Interessierte, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. Das aktuelle Bibelwort stammt in dieser Karwoche aus dem Evangelium des Markus. Ausgelegt hat es Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie geht der Frage nach, was Menschen sehen, wenn sie auf den Gekreuzigten blicken. Unter anderem das, „was es auf dieser Welt viel zu oft zu sehen gibt: Einen Unschuldigen, der zum Opfer der Mächtigen wird…“ Mehr sei am Kreuz nicht zu sehen. „Es sei denn, dass hinter dem Kreuz die Ostersonne aufgeht. Es sei denn, dass der, der da hängt, von Ostern her in Licht getaucht wird. (…) Dann sehen wir mehr…“    

 

 

Osterfeuer im Netz, Ostertüten auf Bestellung und Osterausgabe des Gemeindebriefs
Tägliche Mittags-Andachten von Montag bis Freitag im Netz gibt es von der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort unter dem Namen #eckwort schon seit knapp zwei Wochen. Am Ostersamstag, 11. April 2020 kommt etwas ganz Besonderes hinzu: Um 21.45 Uhr gibt es auf der Internetseite www.eckwort.de. einen Livestream mit einer Andacht mit Osterfeuer, die Pfarrer Jürgen Muthmann und Kirchenmusiker Daniel Drückes gestalten. Außerdem hat die Gemeinde eine Sonderausgabe des Gemeindebriefes gedruckt, die Ostern im Zeichen der Corona-Virus-Krise im Blick hat. Darin ist die Rede vom Gemeindeleben unter diesen Umständen, aber auch von der Aktion „Ostertüten“: Helferinnen und Helfer basteln Ostertüten insbesondere für die Menschen, die zu Ostern zum Gottesdienst gekommen wären. Gefüllt werden sie mit einem kleinen Buchsbaumstrauß zur Erinnerung an Palmsonntag, mit einer kleinen Osterkerze, ein paar gespendeten Süßigkeiten und einer österlichen Geschichte. Ausgetragen werden die Tüten ab Gründonnerstag. Wer in Wanheimerort eine Tüte wünscht oder jemanden aus dem Stadtteil jemanden kennt, der sich darüber freut, soll sich bei Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel. 0203 / 722383 oder per E-Mail: Juergen.Muthmann@ekir.de) melden. Am Ostersonntag können Selbstabholer an der Gnadenkirche von 9.30 bis 10 Uhr die restlichen Tüten mitnehmen. In die Tüten kommt übrigens auch eine Anleitung für einen Ostergottesdienst zu Hause. Diese kann ab Gründonnerstag auch von der Homepage www.wanheimerort.ekir.de heruntergeladen werden.

 


 

Stand 6.04.2020

 

Ökumenische Osterandachten aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende wieder in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg und darüber hinaus; diesmal am Karfreitag und am Ostersonntag.

 


Live-Lobpreissingen im Netz kommt gut an
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Immer mehr Gläubige rufen dienstags um 18 Uhr im Internet den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) auf und hören dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zu (das Video vom Auftakt haben inzwischen fast 800 Menschen gesehen). Morgen, am Dienstag, 7. April ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen angesagt. Es können wieder alle von zuhause aus mitsingen, denn die Texte werden eingeblendet. Live übertragen sind durch die Kommentarfunktion sogar Liedwünsche möglich.

 

Neue Wege: Maria Schubert hielt ihre erste Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche
„Und plötzlich sind sie alle online“, sagt Maria Schubert mit einem kleinen Staunen in der Stimme. Für die promovierte Chemikerin, die sich in der evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg engagiert, seit sie nach Duisburg gezogen ist,  grenzt die schlagartige Zunahme der Kommunikationswege schon beinahe an eine Neuauflage des Pfingstwunders. Durch das Kontaktverbot angetrieben, mobilisierten jüngst viele Gemeinden das übertragungstechnische Knowhow einzelner Mitglieder und melden sich seither aus dem Netz mit Aufzeichnungen und Lifestreams von Andachten bei ihrer versprengten Herde zurück, die von der Corona-Pandemie in die häusliche Einsamkeit getrieben worden ist.
„Da war keine Zeit für große Diskussionen, es wurde schnell geplant und umgesetzt, was machbar war“, sagt Schubert. Sie selber hat zwar gerade erst den Anfangskurs ihrer Prädikantenausbildung absolviert, ist aber deshalb nicht gerade ein Vortragsneuling. „Ich musste ja im Studium auch Vorträge halten und großen Zuhörergruppen Ergebnisse meiner Arbeit vorstellen“, sagt sie. Deshalb hat sie auch  gerne zugesagt, das Pfarrteam zu verstärken, das jeden Abend um „fünf nach fünf“ mit einer Livestream-Andacht aus der Duisserner Lutherkirche Kontakt zur Gemeinde hält. Jeden Abend außer sonntags, wo es einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst im Netz gibt. Trotz der Vortragserfahrung stellte es für sie aber doch eine gewöhnungsbedürftige Situation dar, zur Andacht am Vorabend des Palmsonntags fast allein in der großen Lutherkirche stehen. Da habe es auch nicht geholfen, sich zu sagen, dass die Zuhörer ein geistliches Wort erwarten und keine Perfektion. „Ich habe also meinen Text im Vorfeld schon öfter geübt und bin meine Auf-und Abgänge durchgegangen, damit es vor der Kamera dann auch möglichst glatt abläuft“, räumt sie ein. Ganz allein war sie nicht, der Kantor Andreas Lücken begleitete sie mit Klaviermusik und der Küster Frank Meurer stand hinter der Kamera und managte die Übertragung auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde.
„Seit Erschaffung der Welt wird nämlich Gottes unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen“, zitierte Schubert vor dem Kameraauge aus dem Römerbrief. Und nahm in ihrer Auslegung die blühenden Bäume am Innenhafen als Symbol für Gottes Schönheit und die helfenden Hände der Nachbarn als Symbol für Gottes Güte wahr.
Während sie sprach, entwickelte sich durch die tiefstehende Sonne und die Buntglasfenster ein lebendiges Farbspiel auf dem hellen Boden der Kirche und der Predigerin strichen plötzlich bunte Finger aus Licht über ihr Gesicht. „Ich habe das für mich als Symbol für Gottes Nähe gedeutet“, erinnert sich Maria Schubert, der die Kirche plötzlich gar nicht mehr so leer vorkam.
Text: Sabine Merkelt-Rahm

Zusatzinfos: Die allabendlichen Andachten um „5nach5“ können auf live auf www.youtube.com auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ gesehen und mitgefeiert werden. Dort ist auch die Aufzeichnung der Andacht von Maria Schubert noch zu sehen.



Festliches Glockengeläut an Ostersonntag
Aufruf der evangelischen und katholischen Kirche Duisburgs

Für Ostersonntag, 12. April planen die evangelische und die katholische Kirchen in der Zeit von 9.30 bis 9.45 Uhr landesweit ein festliches ökumenisches Glockengeläut. Diesem Aufruf schließen sich auch Superintendent Armin Schneider vom evangelischen Kirchenkreis Duisburg sowie Stadtdechant Roland Winkelmann von der katholischen Stadtkirche Duisburg an und laden alle Gemeinden in der Stadt zum gemeinsamen Glockengeläut ein. Beide betonen, dass damit gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens noch stärker zum Ausdruck gebracht wird. Weil derzeit keine regulären Gottesdienste möglich sind, sei dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Einige evangelische und viele katholische Kirchen bleiben auch an den kommenden Feiertagen für das persönliche Gebet geöffnet. Gottesdienste finden aber weiterhin nicht statt.

 

Gebackenes Dankeschön an die Mitarbeitenden im Herzzentrum
Leuten danken, die in diesen Zeiten extrem wichtige Arbeit leisten, und damit gleichzeitig kleine Unternehmen vor Ort unterstützen: Dass das geht, zeigt die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeiderich.de). Das Presbyterium wollte den Mitarbeitenden des benachbarten Herzzentrums für den unermüdlichen Einsatz in der Krankenpflege danken. Und weil nicht nur Liebe, sondern auch Dank durch den Magen geht, deckte sich Peter Fackert, der Vorsitzende des Presbyteriums am Samstag in der nahen Bäckerei mit allerlei Köstlichem ein und lieferte das Backwerk direkt zur Pforte des Kaiser-Wilhelm-Krankenhauses, so der heute noch gängige Name. Im laminierten Dankschreiben des Presbyteriums, das mit auf die Lieferung drauf kam, hieß es: „Da wir wissen, dass Klatschen nicht wirklich hilft und wir auch an ihren Gehältern nicht drehen können, möchten wir Ihnen auf diesem Weg einmal DANKE zu sagen.“ Krankenhausmitarbeiterin Linda Chaloupka antwortete und dankte per Mail, die sie im Namen der Kolleginnen und Kollegen schrieb, mit einem PS: „Es war kööööstlich“.   

 

Bleibt gesund
Fürbittenkerze in Salvator brennt jeden Tag

Die Salvatorkirche Duisburg ist seit gut drei Wochen geschlossen, und sie bleibt es wegen der Corona-Virus-Krise auch mindestens bis zum 19. April. Trotzdem sehen Küster Holger Kanaß uns seine Frau Claudia jeden Tag nach dem rechten. Was bei dem Rundgang nie fehlt, ist der Stopp am großen Fürbittenleuchter, der seine Anmutung einer Weltkugel durch Glasscheiben mit eingravierten Kontinenten erhalten hat. Claudia Kanaß zündet dort seit Wochen jeden Tag „eine Kerze für alle“ an und sagt in Gedanken an und für alle: „bleibt gesund“. Ist die Kirche wieder geöffnet, können dort wieder alle Menschen Kerzen anzünden und ihre Gedanken sammeln und an Gott richten. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 

 

 


Stand 5.04.2020

 

Vom Warten, der Hoffnung und der Rettung
Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg

Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich in der Zeit der Corona-Virus-Pandemie evangelische und katholische Seelsorgende sonntags um 10 Uhr in einer aufgezeichnten Videoandacht im Netz an die Gläubigen. Am 5.4 waren das Gemeindereferentin Christa Scholten-Herbst und Pfarrer Schurmann, der kurzfristig für Pfarrerin Süselbeck eingesprungen ist.

 

 

 

Osternacht im Briefkasten
Mit der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Ostern zu Hause feiern

Die Menschen können sich in diesem Jahr in der Karwoche und an den Ostertagen nicht wie gewohnt in den Kirchen zum Gottesdienst treffen. Deshalb bietet die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zahlreiche Angebote über ihren YouTube-Kanal „www.bit.ly/Godi-Digital“ an, lädt aber mit der in einer 4.000er-Auflage gedruckten „Osternacht im Briefkasten“ zum Mitfeiern ein.

Am Ostersonntag werden von 9.30 bis 9.45 Uhr in allen evangelischen und katholischen Kirchen in der Stadt die Glocken läuten. Pfarrer Kaiser und Pfarrer Kaspers werden in ihren Kirchen zu diesem Zeitpunkt das Vaterunser beten. Dazu laden die beiden ebenfalls ein, „denn auch so entsteht durch alle Mauern hindurch und über alle Grenzen hinweg Gemeinschaft am Ostertag“ heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

 

 


 

Stand 4.04.2020


Worte der Zuversicht - ökumenische Reihe in der WAZ
In der Coronakrise hat die WAZ mit den Kirchen in Duisburg eine Serie gestartet. Sie begann mit einem „Wort der Zuversicht“ von Pfarrer Armin Schneider, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Dies ist der Beitrag von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg. Nächste Woche Samstag ist Superintendent Schneider wieder an der Reihe.

„Wort der Zuversicht“
von Pfarrer Roland Winkelmann, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg
in der WAZ Duisburg für die Ausgabe vom 4.4.2020

Palmsonntag - trotz Coronakrise werden vielerorts die Palmzweige gesegnet. Sie erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Jubel als ihren König begrüßten. Wenn auch die Prozessionen in diesem Jahr entfallen müssen, bleibt der Palmsonntag das Bekenntnis zu Jesus, dem König der Welt, der Leben in Fülle schenkt. Daran erinnert das ganze Jahr über das Grün der Palmzweige, die Zuhause hinter das Kreuz gesteckt werden.

Grün: Signalfarbe für das Normale, Unproblematische, Positive. Alles im grünen Bereich. Grüne Welle. Grün: Farbe der Natur und des Lebens. Das Wort „grün“ bedeutet vom Ursprung her wachsen, sprießen, gedeihen. Gerade jetzt im Frühling wird uns das wieder neu bewusst. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, überall grünt und blüht es. Im Regenwald von Costa Rica ist mir bewusst geworden, wie unendlich viele Grün-Schattierungen es gibt. Wir assoziieren mit der Farbe Grün Natur, Leben, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Jugend.

Tun wir das auch in diesen schweren Tagen, in denen die Coronakrise das Leben zum Erliegen bringt und der Tod das Leben bedroht. Das Grün der Palmzweige und der Natur sagen uns: Letztlich ist das Leben stärker. Am Ende hat der Erfinder des Lebens das letzte Wort, gegen alle Dunkelheit und alle Todesmächte.

Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist. Seien wir Menschen – gerade jetzt!

 

 


Stand 3.04.2020

 

Ostern kommt nach Hause
Beilage der evangelischen Kirche in WAZ und Wochenanzeiger Duisburg

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine mehrseitige Zeitungsbeilage zum Thema Ostern entwickelt, die am Gründonnerstag, 9. April 2020 den wichtigsten regionalen Tageszeitungen im rheinischen Kirchengebiet beiliegt, in Duisburg ist das die WAZ/NRZ. Um noch mehr Menschen in ganz Duisburg zu erreichen, die keinen Zugang zum Internet haben und ihnen über die Beilage ein wenig Ostern nach Hause zu bringen, haben der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und der Evangelische Kirchenkreis Moers zusammengeschlossen und Zusatzdrucke der Beilage bestellt, die nun am Mittwoch, 8. April 2020 allen Stadteilausgaben des kostenlosen Anzeigenblattes „Wochenanzeiger“ beigelegt werden. So kommt die vierseitige Beilage in sehr viele Haushalte auf beiden Rheinseiten. Leserinnen und Leser der Tageszeitung und des Anzeigenblattes können mit der darin abgedruckten Anleitung „Ostern@Home“ – allein oder mit ihrer Familie – an Karfreitag und Ostersonntag Gottesdienst zu Hause feiern. Denn Kirchen sind wegen der Corona-Krise für Gottesdienste geschlossen. Abgedruckt ist außerdem ein Essay, der für die Leserinnen und Leser eine Brücke von Karfreitag und Ostern schlägt.

 

Evangelische Gemeinde At-Duisburg spendet für Kollektenzwecke bis zum 19. April… und rückwirkend
Weil wegen der Corona-Virus-Krise Gottesdienste ausfallen und dadurch Kollekten fehlen, können Organisation und Gemeinschaften, die mit diesen Spendengeldern rechnen, Projekte nicht mehr in gewohnter Form unterstützen. Leidtragende sind Obdachlose, Flüchtlinge oder Hungernde in anderen Ländern. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg hat daher beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 300 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre; und dies rückwirkend bis zum 15. März, dem Inkrafttreten des Versammlungsverbotes in NRW. Zu der Spendensumme von 1.700 Euro kommen noch 700 Euro hinzu, denn die Gemeinde stellt diese Summe für „Brot für die Welt“ bereit. Für das weltweit tätige Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland wäre in der Osternacht, am 11. April und am Ostersonntag, 12. April in den Gottesdiensten gesammelt worden. Alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Kollektenzwecke sind im Internet unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de aufgeführt. Dort gibt es auch Infos, wie jede und jeder selbst mit einer Spende helfen kann. Rückfragen dazu beantwortet auch Pfarrrer Stefan Korn gerne (Tel.: 0203 / 330490; E-Mail: stefan.korn@ekir.de). 

 

Dritte ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz
Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende am nächsten Sonntag, 5. April wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 

 

Die Karwoche und Ostern in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
In der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gibt es in der Karwoche und zu den Osterfeiertagen viele Aktionen, die sich an die Gemeindemitglieder und die Menschen in den Stadtteilen richten: Auf der Internetseite der Gemeinde - www.ekgrde - gibt es ab Palmsonntag einen Kreuzweg: Bis Ostersonntag erscheint dort täglich ein neues Bild, zu dem eine Bildbetrachtung, ein von Pastorin Ulrike Kobbe formulierter Gedanke, der passende Bibeltext und ein Gebet hinzukommen. Die Bilder sind dem ökumenischen Kreuzweg der Jugend entnommen, die dazu freundlicherweise die Erlaubnis gegeben haben. Außerdem werden in der Kirchengemeinde flächendeckend  in alle evangelische Haushalte Ostergrüße des Presbyteriums verteilt. Neben einem Segenswort wird auf die Angebote der Kirchengemeinde in dieser Zeit hingewiesen (Einkaufshilfen, Beratung für Senioren, Seelsorgekontakte). Außerdem lädt die Gemeinde zu einer Aktion ein, bei der in der Karwoche Steine und Grablichter an ein großes Holzkreuz gelegt werden können und in den Tagen nach Ostern das Kreuz mit Blumen geschmückt werden kann. Die dem Ostergruß beigelegte Papierkarte mit Blumensamen kann eingepflanzt werden. Durch die wachsenden Blumen wird symbolisch ein Teil der Osterbotschaft deutlich. Die Ostergrüße bereiten 36 Ehrenamtliche vor und verteilen sie ab kommenden Montag. Außerdem arbeiten zurzeit 28 Menschen ehrenamtlich bei der Einkaufshilfe der Kirchengemeinde mit, die von einem Team unter der Leitung der Presbyterin Heike Bader koordiniert wird. Die Einkaufshilfe wird in steigendem Maße angefragt, so dass die Ehrenamtlichen auch gut zu tun haben. Und: Da es im Moment keinen Mundschutz gibt, haben sich Menschen gefunden, die einen Mundschutz für die Einkaufshelferinnen und -Helfer nähen. Dazu Ernst Schmidt, Pfarrer der Gemeinde: „Wir sind überwältigt von dem ehrenamtlichen Engagement der Menschen und der Kreativität. Ganz auffällig ist die Freude der Menschen, mitzuhelfen und damit kleine Lichtblicke in  die schwierige und belastende Situation zu bringen, die durch die Corona-Pandemie entstanden ist.“ Infos und Kontakte gibt es unter www.ekgr.de.

 


Stand 2.04.2020

 

Pfarrerin schreibt Vorlesegeschichten, die Kindern Hoffnung und Zuversicht geben sollen
In einer der „Geschichten von Gott“ lässt Autorin Ute Sawatzki, die kleine Pia deren Mutter fragen: „Wenn Gott alles gemacht hat, warum gibt es dann auch so blöde Dinge wie Krankheiten und Krieg und so?“ Die Pfarrerin schreibt, seitdem auch in ihrer Gemeinde keine Gottesdienste und die „Kirche mit Kindern“ gefeiert werden kann, Geschichten in denen Pia und Leon so von der Bibel, Gott und dem Glauben erfahren, dass auch kleine Zuhörer durch das Vorgelesene Hoffnung und Zuversicht entwickeln; wichtig, gerade in diesen Zeiten, die Kindergartenkinder mehr verunsichern, als viele denken.

 

Dritter interaktiver Live-Jugendgottesdienst im Netz zur Corona-Viruskrise
Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits vor zwei Wochen aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen im Internet gemacht. Morgen, Freitag, 3. April 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr live auf Sendung. Es geht diesmal um das auch zur Corona-Virus-Krise passende Thema „Leben in der Arche“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken: www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich - muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 


Stand 1.04.2020

 

Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet 
Die Neudorfer Passionsandachten werden mit Abstand aufgezeichnet: Die drei traditionellen Passionsandachten der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West in der Karwoche können in diesem Jahr wegen der Corona-Virus-Auswirkungen nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Dafür kommen sie jetzt zumindest online zu vielen Menschen. Pfarrer Martin Nadolny spricht für die Ton-Aufnahmen die Texte im Konfirmandenraum an der Christuskirche vor der Kamera ein. Die Distanzregeln zur Eindämmung der Pandemie werden hier, aber auch beim Filmen des Gesangs und der Instrumentalmusik eingehalten: Für die guten Töne sorgen Clarissa Hansen, Silke Hansen, Pfarrerin Stephanie Krüger und Kirchenmusiker Volker Nies. Zu den Tonaufnahmen werden Fotos vom "making of" eingeblendet. Zu finden sind die Videos ab Montag, 6. April 2020 auf dem youtube-Kanal „evangelisch Neudorf-West“ (https://youtu.be/lTfotnXk2pM).

 

Übersicht zu denEinkaufshilfen der Gemeinden
Viele Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg bieten den Menschen im Stadtteil, die während dieser Ausnahmesituation keine Erledigungen machen können oder dürfen und keine Menschen haben, dies das übernehmen können, Hilfen an. Auf dieser Seite des Kirchenkreises (https://www.kirche-duisburg.de/2075einkaufshilfen.php) haben wir eine Übersicht der Angebote, zu denen wir Informationen erhalten haben, zusammengestellt. Dies Liste ist eindrucksvoll. Vielen, vielen Dank an all die Gemeindemenschen, die diese wichtige Aufgabe gerne übernommen haben

 


Stand 31.03.2020

 

Trost und als Stärkung online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und im Internet (hier als PDF-Downlaod). Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse. In der Reihe hat jetzt Stephan Blank, Pfarrer an der Salvatorkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Psalm 126 ausgelegt. Pfarrer Blank hofft: „Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung.“

Bibelworte zur Wochenmitte 1.4.2020

eine Aktion des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in Zeiten der Krise
www.kirche-duisburg.de, 0203/29513501

Ausgabe 1.4.2020: Stephan Blank, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 126. Psalm.
Vielleicht kann der Psalm Sie durch die nächsten Tage begleiten – als Trost und als Stärkung:

Psalm 126 - Ein Wallfahrtslied.
Als der HERR die Gefangenen Zions heimwärts führte,
da waren wir wie die Träumenden.
Da war unser Mund von Lachen erfüllt'und unsre Zunge von Jubel.
Da sagten sie unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
Ja, Großes hat der HERR an uns getan;
wir waren voll Freude!
HERR, wandle nun unser Geschick,
wie du wandelst die Bäche im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen und streuen den Samen.
Doch mit Freuden kommen sie wieder und bringen ihre Garben.

Menschen sind unterwegs.
Ihr Ziel ist jene Stadt, die wie keine andere für Sehnsucht und Hoffnung steht:
die Stadt auf dem Berg Zion,
die Stadt, die einst König David zum Zentrum seines Reiches erkoren hat,
die Stadt, in der sein Sohn Salomo den ersten Tempel bauen ließ: Jerusalem.

Menschen sind unterwegs – auf ihrem Pilgerpfad.
Und sie singen, beten, tanzen und vergegenwärtigen sich Gottes große, heilvolle Taten, indem sie die guten, alten Lieder und Gebete aus dem Buch Psalter sprechen. - Der 126. Psalm tut ihnen gut. -

Der Sabbat beginnt; viele jüdische Familien bereiten sich auf ihren wöchentlichen Feiertag vor, auf den Tag, der dem ewigen Gott gehört
und an dem sie sich selbst stärken, indem sie sich betend vor Augen führen:
Gott ist nahe; er ist da; ihm gehört das Leben; er schenkt es uns;
Gott befreit zum Leben; er will, dass wir dem Leben dienen.
Viele beten darum den 126. Psalm.

Menschen fühlen eine neue Gefangenschaft, die sie bisher nicht kannten:
Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß!
Es ist notwendig, die Kontakte zu minimieren; viele müssen zuhause bleiben.
Der Verstand weiß: das ist gut und richtig so,
hier keine „halben“ Lösungen zu wagen! Es geht um das Leben Vieler!
Aber das Herz spürt dennoch die Einsamkeit,
die Sehnsucht, die Lieben zu sehen und in den Arm zu nehmen;
das Herz fühlt vielleicht gar „Gefangenschaft“.
Auch ihnen ist der 126. Psalm geschenkt:

Wir lebten in Babylon als Gefangene über Jahrzehnte hinweg;
Zion, Jerusalem war unendlich fern!
Wir suchten Gott, klagten ihm, was uns bedrückte, -
wähnten ihn fern und abwesend!

Doch davon lasst uns singen: Gott hat uns angesehen!
Er war nahe – auch dort! Ihm lagen wir allezeit am Herzen! -
Und dann hat er uns mit Macht in die Freiheit geführt
und zurück an den Ort, für den unser Herz schlägt!
Es war schöner als im Traum!

„WIR“ waren wie die Träumenden; „WIR“ waren voller Glück!
So wollen wir es singen und im Herzen behalten!
Nicht etwa: „die Gefangenen von damals – vor über 2500 Jahren“,
die Zeitspanne ist nicht entscheidend!
Nein, WIR haben Anteil an der Erfahrung, indem wir den Psalm beten!
Es ist UNSER Glück, während wir nach Zion ziehen,
den Sabbat feiern oder Trost und Hilfe suchen! –
Gott hat sich dir und mir erwiesen als Gott,
der die Tränen sieht – und der stark ist,
neue Freude zu schaffen, die wir noch nicht ahnen können!

Darum tragen wir ihm unsere Klagen vor: „Wandle unser Geschick“!
Wir sind gewiss: er nimmt uns ernst:
Gott, der neue Bäche und Flüsse des Lebens hervorbringen kann –
mitten im wüsten Land.

Wir säen weinend unsere Gebete und Lieder;
wir hoffen auf ihn – und darauf, dass er wieder Leben in Fülle möglich macht.
Er bleibt unsere Hoffnung – auch in der schweren Zeit.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihr Stephan Blank

 


 

„Wie gewohnt für Sie da“
Kontakte, Tipps und Glockenläuten


Das Leben in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermaxloh gestaltet sich zu Zeiten der Coronakrise anders, „aber wir sind – wie gewohnt – für Sie da und bieten Ihnen Hilfe und ein offenes Ohr!“ heißt es auf ihrer Homepage www.bonhoeffer-gemeinde.org. Sie informiert zudem, dass die Glocken der Lutherkirche abends um 19.30 Uhr zum Innehalten und Gebet läuten, die der Kreuzeskirche tun dies nach der Reparatur.

 

 

 


 

Stand: 30.03.2020

 

Ja zum Presbyteramt per Unterschrift und Webvideo
In den Gemeinden der Evangelischen Kirchen im Rheinland werden Presbyterinnen und Presbyter in einem festlichen Gottesdienst eingeführt, wo sie ihr Gelübde in der Kirche persönlich ablegen. In Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus ist das nicht möglich, aber in der Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich erklingt das „Ja, mit Gottes Hilfe“ dennoch im Chor.

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor

Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Morgen, am Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

 

Regenbogenfenster in Neumühl
In Zeiten von Coronavirus und Kontaktverbot hat Beate Becker, die den Gemeindebrief der evangelischen Kirche aus Neumühl mitgestaltet, die Idee einer schönen Mitmachaktion aufgegriffen, Kinder zu Hause beschäftigen und kreativ werden lassen. Das Ergebnis sind gemalte oder gebastelte Regenbogen, die Fenster im Stadtteil schmücken und von Hoffnung sprechen. „Die Idee habe ich“ sagt Beate Becker „natürlich gleich mit meinen Kindern umgesetzt und nun schmücken zwei Regenbögen unsere Kinderzimmerfenster.“ Sie ist froh, wenn das Beispiel noch mehr Schule macht, und deshalb ruft sie alle zur alternativen Fensterdeko auf: „Es müssen nicht nur Regenbögen oder Texte sein. Ich bin auf die Kreativität der Menschen gespannt.“ Freuen würde sie sich auch über ein Foto des Fensters, das dann mit anderen Fotos zum Mutmachen auf die Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl (www.neumuehl.ekir.de) gesetzt wird. Das Foto soll an gemeindebriefredaktion@gmx.net gemailt werden.

 

Impuls der Woche aus Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich hat sich nicht nur dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet und Innehalten ein. Sie produziert außerdem Videoimpulse, von denen der erste schon online ging (zu finden auch unter www.kirche-meiderich.de): Im Impuls der Woche vom Sonntag, 29. März 2020 sprach Pfarrerin Monika Gebhardt über Matthäus 20,2, „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ Der nächste Impuls kommt am nächsten Sonntag.
 

Hoffnung zum Mitnehmen auf dem Obermeidericher Pflaster
Auf dem Obermeidericher Pflaster gibt es seit gestern wieder noch mehr Hoffnung zum Mitnehmen. Wie schon letzten Sonntag hat Pfarrerin Sarah Süselbeck auch diesmal wieder einen Bibelspruch auf die Straße geschrieben, für die Menschen, die ihn im Vorbeigehen bewusst lesen und auf dieser Art eben etwas mehr Hoffnung nach Hause mitnehmen. In Papierform gibt es ihn auch, denn in der Nähe des Straßengraffitis liegen Zettel zum Mitnehmen bereit, bedruckt mit dem aktuellen Bibelspruch. Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer Michael Schurmann und ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich (www.obermeideirch.de) starteten die Aktion „#hoffnungtogo“ schon vor zwei Wochen; am nächsten Sonntag soll es im Stadtteil wieder einen neuen Bibelspruch auf der Straße geben.

 


Langeweile bekämpfen und Kontakt halten
Jugendzentrum Neudorf-West bringt täglich neues Onlineprogramm

Seine Schützlinge kann das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West im „Reallife“ wegen der Corona-Krise jetzt nicht betreuen. Um ein Angebot trotz Schließung und Kontaktverboten zu ermöglichen, schafft ein Team mit einem täglich neuen Programm in den Sozialen Medien Abhilfe: Es gibt eine Mischung aus Rätseln, Geschichten, Musik, Spiel- und Bastelideen und auch eine Telefonsprechstunde.

 


Stand 27.03.2020

 

Hilfe bei Einkauf und Erledigungen durch Ehrenamtliche aus der Gemeinde Neudorf-West
Auch die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage ist, selbst Einkäufe oder Erledigungen zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat oder sich gerade in Quarantäne befindet, bekommt Hilfe durch ein Team von Ehrenamtlichen. Koordiniert wird das Ganze über die Nummer 0203 / 2898589, erreichbar montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr. Weitere Kontakte gibt es unter www.neudorf-west.ekir.de

 

Einkaufshilfe in Meiderich
Zusätzlich zur schon bestehenden Einkaufshilfe richtet sich die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mit weiteren Aktionen an die Menschen: Sie hat sich ebenfalls dem allabendlichen ökumenischen Glockenläuten um 19.30 Uhr angeschlossen und lädt damit zum Gebet in Innehalten ein. Außerdem produzieren Gemeindemenschen Videoimpulse, von denen der erste in den nächsten Tagen online gehen sollen (mehr Infos unter www.kirche-meiderich.de). Nicht zu vergessen ist die Einkaufshilfe: Sollten ältere und alleinstehende Gemeindeglieder keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

 

Turm der Salvatorkirche bald wieder ohne Gerüst

Letzte Woche konnte der Gerüstabbau am Turm der Duisburger Salvatorkirche noch nicht erfolgen. Jetzt sind aber zwei Teams vor Ort, und die Arbeiten in der Höhe kommen gut voran, so dass der Turm des Gotteshauses schon bald wieder ganz ohne Verkleidung auskommt wird. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, freut sich, dass nicht nur die Instandsetzung gut geklappt hat, sondern auch, was wiederum nicht selbstverständlich sei, - heißt es im Gemeindebrief - „die Gesamtkosten wahrscheinlich in einem bedeutsamen Maße unterhalb der veranschlagten Bausumme von rund 3 Millionen Euro liegen werden.“ Zum jetzigen Zeitpunkt geht das Leitungsorgan der Gemeinde davon aus, dass die Turmsanierung an der Salvatorkirche nach gut sechs Jahren im Mai 2020 abgeschlossen ist, so dass die Gemeinde diesen erfreulichen Anlass nutzen will, im Rahmen des Pfingstfestes das Hauptportal wieder zu öffnen und die Fertigstellung der Sanierung des 60 Meter hohen Turmes der Salvatorkirche dankbar zu feiern. Ob es beim Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020 um 11 Uhr in der Salvatorkirche bleiben kann, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Virus-Krise ab. www.salvatorkirche.de.

 

Glockenläuten in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm hat sich der stadtweiten ökumenischen Aktion angeschlossen und lässt wie andere evangelische und katholische Gemeinden täglich um 19.30 Uhr die Glocken der Versöhnungskirche an der Lauenburger Alle um die Uhrzeit fünf Minuten lang läuten. Damit lädt auch sie die Gemeindemitglieder und alle die mögen, dazu ein, mit dieser Aktion eine Kerze ins Fenster zu stellen und dazu ein Gebet zu sprechen. Außerdem läutet in der Gemeinde auch jeden Sonntagmorgen die „Vaterunser-Glocke“ aus dem Turm der Versöhnungskirche. „Sie lädt ein zum Mitbeten, wo auch immer Sie gerade sind. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und dass Sie gesund bleiben.“ Heißt es dazu auf der Internetseite der Gemeinde: www.ekgr.de.

 

Beim Live-Lobpreissingen im Internet machten 90 Leute mit
Kirchenmusiker lädt wieder zum Mitsingen im virtuellen Chor


Letzten Dienstag haben 90 Gläubige um 18 Uhr den YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) im Internet aufgerufen und dem Gesang und Klavierspiel von Daniel Drückes zugehört. Wer mochte, konnte von zuhause aus mitsingen, denn die Texte wurden eingeblendet. Am nächsten Dienstag, 31. März ist an der gleichen Stelle wieder Live-Lobpreissingen und Wunschkonzert angesagt.

 

Evangelische Gemeinde Obermeiderich gibt Hoffnung zum Mitnehmen mit Kreidebibelsprüchen

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht wegen der Auswirkungen des Corona-Virus neue Wege, das Wort Gottes trotz geschlossener Kirchen zu den Menschen zu bringen, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern – auf Distanz.

 

Stand 26.03.2020

 

Zweite ökumenische Sonntagsandacht aus Duisburg fürs Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon am nächsten Sonntag, 29. März wieder in einer aufgezeichneten Videoandacht im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 

Einkaufshilfen, Glockenläuten, tägliche Webandachten
Evangelische Gemeinde Wanheimerort engagiert sich


Die evangelische Kirche in Wanheimerort hat ihr Gemeinde- und Stadtteilleben auf die Auswirkungen des Corona-Virus eingestellt: Kirche und Gemeindehaus sind geschlossen, ihr Kindergarten Vogelsangplatz hat eine kleine Notgruppe für Kinder mit Eltern in den sogenannten Schlüsselberufen, sie richtet mit anderen Organisationen in Wanheimerort eine Einkaufshilfe ein und bietet Seelsorge in vielfältiger Form an.

 

Krisen-Praystation 2
Zweiter Youtube-live-Gottesdienst in der Coronavrius-Krise zum Mitfeiern und Mitmachen

Wegen der Auswirkungen des Corona-Virus hatten Pfarrer Samuel Dörr und das Team „@god.com_du“ bereits letzte Woche aus dem Jugendgottesdienst, zu dem die Leute ins evangelische Gemeindezentrum Huckingen kommen sollten, einen Youtube-live-Gottesdienst zum Mitfeiern und Mitmachen gemacht. Morgen, Freitag, 27. März 2020 gehen sie mit dem nötigen Abstand wieder um 19 Uhr aus dem Huckinger Studio auf Sendung. Es geht diesmal um das aktuelle Thema „Gemeinschaft“. Pfarrer Dörr lädt alle ein, auf Youtube den Kanal GoDI-Digital (hier der Link zum anklicken www.bit.ly/Godi-Digital) auszusuchen und den interaktiven Gottesdienst mitzufeiern und mitzugestalten: Durch eine Menti-Umfrage, sowie den Chat kann man sich – muss aber nicht - am Gottesdienstgeschehen beteiligen und Fragen, Gedanken, Feedback einbringen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Der Stream wird anschließend auch als Video noch zur Verfügung stehen, dann ist eine Liveinteraktion natürlich nicht mehr möglich.

 

 

 


Stand 25.03.2020

 

Glockenläuten auch in Neumühl
Gottesdienste kann man jetzt auch in der Neumühler Gnadenkirche nicht mehr feiern. Die Glocken aus dem Turm des Gotteshauses am Hohenzollernplatz läuten sonntags aber weiterhin. Das hat die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl beschlossen, die mit dem Läuten der Vaterunser-Glocke um 10.15 Uhr zum Innehalten und zum Sprechen des bekanntesten Gebetes der Christenheit, dem Vaterunser, einlädt. Und die Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand lädt die Gläubigen des Stadtteils herzlich dazu ein: „Lassen Sie sich doch von diesem Glockenläuten auch ruhig 'stören' bei dem, was Sie gerade tun und beten Sie mit, in innerer Verbundenheit zu denen, die es genauso tun.“ (www.ekir.de/neumuehl)

 


Stand 24.03.2020
 

ARD - 20:30 Uhr - Report Mainz mit einem Beitrag aus dem Evangelischen Christophoruswerk.in Duisburg
Im Rahmen eines ARD-Extra zur Corona Lage nach der Tagesschau, sendet die ARD ab 20:30 Uhr den "Report Mainz", u.a. mit dem Thema: "Schutzkleidung und Desinfektionsmittel werden aufgrund des neuen Coronavirus knapp". Die Dreharbeiten dazu fanden auch im Ev. Christophoruswerk statt. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte Ulrich Christofczik, Vorstandsmitglied des evangelischen Christophoruswerks in Duisburg: "Wenn wir jetzt eine Infektion in unseren Einrichtungen haben, dann rollt eine Welle von Patienten auf die Krankenhäuser zu, die nicht notwendig ist. Deswegen ist so wichtig: Bringt uns die Materialien, die wir brauchen. Wir sind fachlich und auch personell in der Lage, diese Krise zu stemmen. Aber nur dann, wenn wir diese Materialien jetzt auch wirklich bekommen." Infos nach der Sendung mit Link zur Mediathek gibt´s morgen auf www.cwdu.de.

 

Einkaufshilfe in Duisburg Wanheim und Angerhausen
Auch die evangelische Kirchengemeinde in Wanheim bietet Unterstützung für Einkäufe an. Wer körperliche Einschränkungen hat und nicht in der Lage, selbst Einkäufe zu tätigen, wer zu einer sogenannten Risikogruppe gehört, keine Unterstützung durch Angehörige oder Nachbarn hat, sich gerade in Quarantäne befindet und im Stadtteil Wanheim/Angerhausen wohnt soll sich bitte unter einer der folgenden Telefonnummern melden: 771321 oder 709227 oder 703409 oder 7391578. Der Service ist kostenlos, bezahlt werden lediglich die bestellten Waren. www.gemeinde-wanheim.de

Tägliche Web-Andacht der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort
Von Montag bis Freitag jeden Tag um 12 Uhr eine Andacht im Netz, ob live oder vorproduziert: Das ist die Idee von Pfarrer Jürgen Muthmann, Presbyter Torsten Steinke und Kirchenmusiker Daniel Drückes, die sie schon fleißig umsetzen. Das Format nennt sich #eckwort, und die ersten Andachten sind schon online, die vom 23. März 2020 (https://youtu.be/ZYGR3cPosGw) und die vom 24. März 2020 (https://www.youtube.com/watch?v=8pj8bwinWow). Weitere folgen.

 


 

Mehrsprachige Infos zum Coronavirus

Die Stadt Duisburg und das Kommunale Integrationszentrum haben aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht. Hier sind sie zu lesen: 

 

Innenstadt-Einkaufshilfe läuft gut an
Die Einkaufshilfe, die die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg (Innenstadt, Duissern, Neuenkamp, Kasslerfeld) für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder eingerichtet hat, läuft gut an. Monika Philipp-Korn, die das Ganze koordiniert, hat schon für fünf Betroffene Einkäufe erledigen können. Interessierte können sich gerne bei ihr melden: dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 10 - 12 Uhr telefonisch unter 0203/ 9308688, sonst 0203 / 330490.

 

Andachtsplan für den täglichen Live-Stream „5nach5“ aus der Duisserner Lutherkirche

Seit Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran.

Hier der Andachtsplan:

 

Auch Glocken der Hamborner Friedenskirche läuten zum Gebet

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn begrüßt den Aufruf, in Duisburg jeden Abend um 19.30 die Glocken läuten zu lassen und schließt sich mit ihrer Friedenskirche an, die ab jetzt abends zum Innehalten und Gebt ruft. Außerdem hat die Gemeinde noch ein besonderes Angebot für die Menschen in der Umgebung: Diejenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen, bekommen Hilfe: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.
 

Hoffnung und Zuversicht, online und per Post

In diesen für viele Menschen schweren Zeiten möchte der Evangelische Kirchenkreis Duisburg mit einem wöchentlichen Bibelwort und dessen Auslegung den Menschen Zuversicht geben. Zu lesen ist dies nicht nur in den Sozialen Medien und auf dieser Internetseite weiter unten. WICHTIG: Interessierte, die keinen Zugang zu digitalen Medien haben, erhalten diese Worte auf Papier ausgedruckt und kostenfrei per Post zugeschickt. Dazu reicht ein Anruf unter 0203 / 29513500 und das Hinterlassen der Postadresse.

Den Auftakt macht Ute Sawatzki, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Foto: www.trinitatis-duisburg.de) und Skriba des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die für den 25. März 2020 Psalm 121 auslegt. Darin geht es auch um die Frage „Woher kommt meine Hilfe?“

Hier das Bibelwort und die Auslegung:

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Das „Bibelwort zur Wochenmitte“ ist diesmal der 121. Psalm.

Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

Wir laden Sie ein, ihn täglich zu beten und dabei zu fühlen, wie ähnlich die Situation des Beters und die unsere Situation einander sind. Dazu soll die kurze Erklärung dienen.

Keine Gottesdienste mehr. Kein gemeinsames Singen, kein Gebet, kein Segen. Die Gemeinschaft der Glaubenden fehlt ihm schon jetzt. Der Beter des 121. Psalms steht auf der Schwelle des Tempels in Jeru-salem. Hier hat er wunderbare Stunden verbracht. Aber nun muss er gehen. Er muss diese Stätte der Sicherheit und Zuversicht verlassen. Er muss hinüber über den Berg, der da vor ihm liegt und in die Wüs-te gehen. Er hat Angst, denn der Weg wird gefährlich sein. Am meisten fürchtet er die Einsamkeit.
„Woher kommt Hilfe?“ fragt er sich. „Natürlich von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat!“, sagt er sich selbst und doch – die Angst bleibt.

Von hinten legt sich eine Hand auf seine Schulter. Ein Priester hat seine Angst gesehen und sagt nun: „Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet schläft nicht. Sieh, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.“

Die Worte tun gut. Gott ist da.
„Aber all die Gefahren, die da auf mich zukommen!“ wendet der Beter ein. „Es wird lebensgefährlich sein da draußen!“ Der Priester kann nicht widersprechen: „Ja, das Leben ist ständig bedroht. Die Angst gehört immer dazu, besonders wenn sich alte Sicherheiten auflösen, wenn Krankheiten drohen und viel-leicht sogar der Tod. Aber du bist nicht allein! Du bist behütet von Gott. Er ist dir ganz nah. Er wird dein Schatten sein in aller Hitze und dein Schutz in der Kälte der Nacht, wenn die Ängste kommen und die Einsamkeit.“

Die Angst und der Zweifel aber wollen nicht vergehen, der Priester spürt es.
„Dann machen wir es anders.“ sagt er jetzt. „Ich werde jetzt nicht mehr vom Segen sprechen, sondern dich tatsächlich segnen. Neig deinen Kopf.“ Und dann segnet er den Menschen auf dem Weg:

„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“

Bis in Ewigkeit, denkt der Beter. Jetzt und für alle Zeiten bin ich von Gott gehalten, was immer auch ge-schehen mag - jetzt kann er seinen Weg gehen: Gehalten, getröstet und gesegnet! Die Hoffnung, die ihn erfüllt, gibt er uns weiter über den Abstand von 2500 Jahren hinweg.

Gehen auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, so gehalten und getröstet und gesegnet durch die kom-mende Zeit.

Herzlichst
Ihre Ute Sawatzki


Kontaktverbot einhalten – miteinander verbunden bleiben

24.03.2020

Anlässlich des auch in Duisburg gültigen Kontaktverbots wendet sich Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg mit diesen Worten an die Menschen.

Das am Sonntag erlassene Kontaktverbot ist eine weitere, notwendige Maßnahme, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Und die Bürgerinnen und Bürger scheinen sich weitgehend daran zu halten. Gott sei Dank.
Bei aller Einsicht in die  Notwendigkeit dieser Maßnahme sollten wir alle aber diejenigen nicht vergessen, die davon am härtesten betroffen sind: alte, kranke und alleinlebende Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Möglichkeiten finden, wie wir in dieser Zeit gerade auch mit diesen Menschen verbunden bleiben. Jetzt, da das Leben spürbar entschleunigt ist, findet die eine oder der andere vielleicht eher mal Zeit zum Telefonhörer zu greifen, eine Mail oder sogar einen Brief zu schreiben und dadurch einem anderen Menschen zu signalisieren: „Du bist nicht allein. Ich denke an Dich und nehme Anteil an dem, was Dich bewegt.“
Ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit ist das Gebet. Deshalb laden in vielen Städten die Kirchenglocken zu einer bestimmten Tageszeit dazu ein, innezuhalten, ein Gebet zu sprechen und sich zu vergewissern, dass wir nicht nur untereinander verbunden sind, sondern auch mit Gott in Verbindung, dem Ursprung und Ziel unseres Lebens. Er ist die Kraft, die diese Welt und jedes einzelne Leben auch in diesen Zeiten in seinen Händen hält. Daran will ich mich halten.
 



Der Mond ist aufgegangen, auch in Duisburg
Das Lied vom Mond, der aufgegangen ist, kennen viele. Den Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland letzte Woche, jeden Abend um 19 Uhr draußen die Melodie zu spielen oder den schönen Text - ein Gedicht von Matthias Claudius - zu singen, haben Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West sofort aufgenommen. So spielen seitdem – jede und jeder für sich zu Hause - Annette Kaiser, Britta und Hanka Heckes, Clarissa, Silke und Hartmut Hansen und Chorleiter Volker Nies jeden Abend mit ihren Instrumenten in ihren Stadtteilen von den Terrassen und Balkonen gut hörbar die unvergessliche Melodie. Beschwerden gab´s bisher nicht, dafür vereinzelt Applaus und eine Dame, die jeden Abend am Neudorfer Markt begeistert mitsingt. Die Musikfans wollen weitermachen…

 

Duisburger Kirchen setzen mit Abendgeläut Hoffnungszeichen in Zeiten von Corona
Seit gestern läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken und laden zum Gebet

Die in der vergangenen Woche in Oberhausen gestartete Gebetskette, mit der sich Gläubige zum Vaterunser-Gebet am Abend verbinden, hat jetzt auch die katholischen und evangelischen Gemeinden Duisburgs erreicht. In ökumenischer Verbundenheit läuten seit Montag, 23. März nun in vielen Kirchen Duisburgs um 19.30 Uhr fünf Minuten lang die Glocken und laden die Gläubigen ein, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen.

 


Stand 23.03.2020

Erklärung der Wohlfahrtsverbände zur Corona-Krise
Jede Menge Hotlines

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger!

Wenn Sie morgens aufstehen, denken und sprechen Sie über die Corona-Krise. Wenn Sie abends schlafen gehen, auch. Und das fast nur noch zu Hause. Den Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Duisburger Wohlfahrtsverbände als den großen Anbietern von sozialen Beratungs- und Hilfeangeboten in unserer Stadt geht es genauso. Wir denken zum Beispiel an die Kinder in den Kitas, die plötzlich ihre Freunde nicht mehr täglich treffen. An die jetzt schon hohe und weiter wachsende Zahl der Berufstätigen, die in Zwangsurlaub geschickt oder auf Kurzarbeit gesetzt oder sogar schon entlassen werden. An die Beschäftigten in Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Sorge haben, ob sie demnächst noch mit genügend Material ausgestattet sind, um helfen zu können. 

Es ist eine ungewöhnlich schwere Zeit für alle. Umso wichtiger sind die die zahllosen Menschen, die Zuversicht verbreiten: die große Mehrheit der Eltern, die sich den gewachsenen Anforderungen der Betreuung ihrer Kinder mit viel Fantasie stellen. Oder die große Mehrheit der älteren Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern mit Geduld Einschränkungen auf sich nehmen. Auch unsere Stadtspitze handelt klug und umsichtig. Wir bitten deshalb alle Duisburgerinnen und Duisburger:

Halten Sie sich strikt und ohne Ausnahme an die amtlichen Verfügungen. Das ist das beste Mittel gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus. Die Wohlfahrtsverbände können Ihnen zwei Dinge versprechen: Unsere Pflege- und Gesundheitsdienste tun alles Menschenmögliche, um Bewohner und Klienten gut zu versorgen und vor Ansteckung zu bewahren. Und: unsere Beratungs- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen sind per Telefon und im Netz zu erreichen und verstärken ihre Bemühungen, möglichst vielen Menschen zur Seite zu stehen.

Die Internetseiten der Wohlfahrtsverbände bieten alle notwendigen Informationen und werden während der Krise ständig aktualisiert:

Unsere zahlreichen Hotlines und Beratungstelefone können sie zentral erfragen

Mit allen guten Wünschen
(gez.)
Alexander Drehmann (Jüdische Gemeinde), Ulrich Fuest (Caritasverband), Veysel Keser (AWO), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Duisburg), Ingo Schunke (Deutsches Rotes Kreuz), Dirk Tänzler (Der Paritätische)

 


 


Glocken rufen in Buchholz und in Wedau zum Gebet
In dieser Krisenzeit wird vielen wieder bewusst, dass Kirchenglocken zum Gebet rufen. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis will mit dem Läuten an der Kirche in Wedau und der Jesus-Christus-Kirche Buchholz zum Gebet einladen, denn Gottesdienste sind auch hier nicht möglich. In diesen Zeiten erinnert die Gemeinde an ursprünglichen Sinn der Glocken, die dort mittags um 12 und um 19 Uhr läuten. Zusammen mit vielen anderen Gemeinden in Deutschland wird nach dem Abendläuten um 19 Uhr auch in Buchholz und Wedau in der Kirche eine Kerze angezündet.  Dazu sagt Pfarrer Dirk Sawatzki, der Vorsitzende des Presbyteriums: „Wir laden alle ein, sich zu Hause an dieser Aktion zu beteiligen: Wir stellen eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadt, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.“ Aus diesem Grund wird die Gemeinde auch das Sonntagsläuten beibehalten: Die Glocken werden weiterhin zur Gottesdienstzeit um 10.30 Uhr läuten und zum Vaterunser rufen, auch wenn die Menschen sich nicht in den Kirchen versammeln können. Die Glocken rufen bewusst zum gemeinschaftlichen Gebet und laden alle ein, sich daran zu beteiligen. Mehr Infos dazu auf der Gemeindehomepage: www.trinitatis-duisburg.de

Neue Bestimmung für die Notbetreuung in den Kitas
Die Landesregierung hat neue Bestimmungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erlassen, nach denen sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg richtet. Hierzu heißt es in der Fachempfehlung Nr. 8 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: „Oberste Priorität hat es, den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Ab Montag, den 23.03.2020, hat daher jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit aus, dass ein Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt. Das heißt: es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden.“  Die Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind dazu seit Montagmorgen, 23. März 2020 erreichbar. Wer einen Betreuungsplatz benötigt, soll Kontakt mit der Kindertageseinrichtung aufnehmen. Mehr Infos und Formulare gibt es auf der Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (www.ebw-duisburg.de).  

Musikalische Abendandacht aus Neudorf kommt jetzt online nach Hause
Bisher lud die evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West zu ihren monatlichen musikalischen Abendandachten immer in den Konfiraum der Christuskirche ein. Wegen der Maßnahmen zum Corona-Virus lädt sie online zur Nachfeier ein, denn ein Team um Kirchenmusiker Volker Nies hat dafür vor einigen Tagen die Andacht im Video aufgenommen. Vor der Kamera haben Pfarrerin Stephanie Krüger und Clarissa Hansen mit Volker Nies die Andacht den Bedingungen angepasst und für die Netzgemeinde gesungen, musiziert und Texte gesprochen.  Zu finden ist die „Musikalische Abendandacht Neudorf-West“ auf Youtube unter dem Link https://youtu.be/0TyEtaCPnq4. Volker Nies dankt für die Aufnahme der Communauté Taizé, die aufgrund der gegenwärtigen Situation freundlicherweise die Genehmigung zur Verwendung der Gesänge für dieses Video erteilt hat.  

 

Auch beim KDA keine Veranstaltungen
Das Veranstaltungsverbot bis zum 19. April durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW betrifft selbstverständlich auch das geplanten Vorträge und Diskussionsveranstaltungen des evangelischen Laboratoriums vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (www.kda-niederrhein.de). Ob nach dem 19. April wieder Bildungsveranstaltungen durchgeführt werden können, ist auch dort noch offen. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und zur Begrenzung der Ausbreitung des Corona-Virus kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden.  

 


Stand 20.03.2020

Gemeinsames Lobpreissingen vor dem Bildschirm 
Wegen der anhaltenden Corona-Krise fallen auch in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg nicht nur zahlreiche Gottesdienste aus. Auch alle Gruppen und Kreise können derzeit nicht zusammenkommen. Das betrifft auch zahlreiche Chöre, die nicht mehr gemeinsam singen können. Ein wenig Trost kann da am Dienstag, 24. März 2020 um 18 Uhr das Lobpreis-Singen auf dem YouTube-Kanal GoDI-Digital (www.bit.ly/Godi-Digital) bieten.

Evangelische Beratungsstelle richtet offene Telefonsprechstunde ein
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt zusätzlich eine „offene Telefonsprechstunde“ an.  Menschen, die akut unter Druck stehen, können in der Zeit anrufen und werden direkt mit Mitarbeitenden aus dem Beratungsteam. Dieses Angebot gilt von montags bis freitags in der Zeit von 9.30 – 12 Uhr unter den Nummern 0203/990690 (Duisburg Hamborn) und 02841/9982600 (Moers). Außerdem werden die regulären Beratungsangebote, wie Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, jetzt telefonisch durchgeführt. Termine dafür können unter den beiden Rufnummern montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr vereinbart werden. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.
 

Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg sendet tägliche Andachten im Live-Stream „5nach5“
Ab Montag, 23. März 2020 läutet jeden Tag um 17 Uhr die Glocke der Duisserner Lutherkirche. Dass gleichzeitig der Küster die Altarkerzen anzündet, können nur die Menschen, sehen, die auf www.youtube.com den Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ angewählt haben, denn das Gotteshaus ist verschlossen. Im Netz erwartet die Menschen dann live eine 12- bis 15-Minuten-Andacht mit Musik an der Orgel, Eingangsworten, der Lesung und Auslegung der Tageslosung und Gebet. Unter dem Titel „5nach5“ soll es in dieser Reihe  jeden Abend eine Livestream-Andacht geben. Sie alle werden auf dem Kanal „Lutherkirche Alt-Duisburg“ auch später in der Mediathek abrufbar sein. Den Auftakt am 23. März gestaltet Pfarrer Stefan Korn, danach ist täglich wechselnd jemand aus dem Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg dran. Pfarrer Korn spricht von einem Experiment spricht. „Es ist ein Versuch, aus der Not geboren, damit das kirchliche Leben nicht ganz zum Erliegen kommt. Aber wir hatten auch noch nie solch eine dramatische uns alle betreffende Krise.“ So kam es zu dem Konzept: Per Livestream ein gutes Wort aus der Bibel, hilfreiche Gedanken am Ende eines Tages, mit Musik, mit einem Gebet, mit einem Segenswort. Dass das Ganze funktioniert, liegt auch an Küster Meurer, Kantor Lüken und Presbyter Hammelrath, die allesamt technisch und internetmäßig versiert mit gebührendem Abstand zueinander am Livestream in der Lutherkirche werkeln. Infos unter www.ekadu.de.

Tagespflege musste schließen
Die ambulanten Dienste fahren weiter

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte arbeiten in den Evangelischen Sozialstationen GmbH. Sie pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Seit Januar 2017 bieten die Sozialstationen auch eine Tagespflege in Dinslaken an. Aufgrund des gestrigen Betretungsverbots des NRW-Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales musste die Tagespflege gestern schließen. Die ambulanten Dienste fahren aber weitgehend normal. Wenn man zurzeit bei irgendetwas von normal sprechen kann…. Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Seelsorge, Einkaufshilfen und Service zum Gassi-Gehen
Maßnahmen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn

Die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn bietet denjenigen, die wegen der Corona-Virus-Epidemie und der Auswirkungen, das Haus nicht mehr verlassen können Hilfe an: Ob Hilfe beim Einkaufen, fürs Gassi-Gehen mit dem Hund oder Ähnlichem – diese Menschen können sich gerne bei Martina Will (0203 / 510 472) melden. Für Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten ein offenes Ohr suchen, sind Pfarrerin Elke Banz (0203 / 55 87 88) und Pfarrer Jens Dallmann (0203 / 36 97 97 03) gerne da. Sowohl die Hamborner Friedenskirche als auch der evangelische Kindergarten bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die diesjährige Konfirmation ist abgesagt worden und findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Taufen sollen wieder am 30. Mai und 21. Juni stattfinden. Weitere Informationen gibt es auf www.friedenskirche-hamborn.de.

 

Gottesdienste in Fernsehen und Radio / kirchliche Radiosendungen
(Angaben ohne Gewähr)

Fernsehgottesdienste

Radiogottesdienste und kirchliche Sendungen

 

 


Stand 19.3.2020

 

Einkaufshilfen, Seniorenberatung und Sorgentelefone
Im Rahmen der Einschränkung des öffentlichen Lebens um die Verbreitung des Corona-Virus zu vermindern, fallen auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck bis zum 19. April alle Gottesdienste und Veranstaltungen aus; die für dieses Datum geplante Einführung des neuen Presbyteriums wird verschoben und die Kirche in Beeck ist geschlossen. Der Seniorentreff am Ostackerweg ist ebenfalls geschlossen, die Beratung für Seniorinnen und Senioren geht per Telefon weiter. Zusätzlich hat die Gemeinde eine Einkaufshilfe für Seniorinnen und Senioren eingerichtet, die ihre Wohnung nicht verlassen können. Beide Angebote sind unter der Telefonnummer 0176 53211994 zu erriechen. Da die Pfarrer der Gemeinde die Hausbesuche weitestgehend einstellen müssen, haben sie am Hörer ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Pfarrer Rüdiger Klemm (46 38 79), Pfarrer Klaus Fleckner (0203 / 39 22 47 11) und Pfarrer Tijmen Aukes (0203 / 43 32 91). Weitere Gemeindekontakte gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.


Evangelische Beratungsstelle an beiden Standorten am Hörer
Die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) bietet wegen der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus jetzt telefonische Beratungen in den Bereichen Erziehungsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung an. Anmeldungen sind nur telefonisch möglich (montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis12 und 13 bis 16 Uhr, am Standort Duisburg Hamborn unter 0203/990690 und am Moerser Standort unter 02841/9982600. Die offenen Sprechstunden in den Familienzentren und Gruppenangebote fallen weiterhin aus. Beratungen zum Thema „Vertrauliche Geburt“ bleiben weiterhin uneingeschränkt möglich.

Keine Besuche mehr in Einrichtungen der stationären Pflege
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg (www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de) teilt mit, dass ab Freitag, dem 20.03.2020, in den Einrichtungen der stationären Pflege der AWOcura, des Caritasverbandes, der DRK Pflege und Betreuung Gesellschaft, der Evangelischen Altenhilfe und des Evangelischen Christophoruswerkes keine Besuche mehr möglich sind. Die bisher teilweise geltende Regelung von auf eine Stunde begrenzten Besuchsmöglichkeiten für je einen Angehörigen pro Bewohner fällt damit weg. Ziel der für alle frei gemeinnützigen Träger geltenden Regelung ist es, auf der Grundlage der Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg noch strikter als bisher die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, die alten und pflegebedürftigen Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu schützen und alles zu tun, um durch eigenes vernünftiges Handeln eine amtlich zu verhängende Ausgangssperre unnötig zu machen.

 


Seelsorge am Telefon, Einkaufshilfen und Andachten im Livestream
Salvatorkirche komplett geschlossen


Auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg ergreift Maßnahmen, um die Pandemie zu bekämpfen und nimmt zugleich den diakonischen Auftrag der Gemeinde so weit wie möglich wahr.


Ökumenische Sonntagsandachten aus Duisburg im Netz

Große Gottesdienste können die beiden Kirchen auch in Duisburg jetzt nicht mehr feiern. Mit technischer Unterstützung von Radio Duisburg wenden sich evangelische und katholische Seelsorgende schon ab dem 22. März jeden Sonntag in aufgezeichneten Videoandachten im Internet an die Gläubigen aus Duisburg… und darüber hinaus.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 18. März 2020

Einkaufshilfe in Meiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich bietet ihren älteren und alleinstehenden Gemeindegliedern wegen der Auswirkungen des Corona-Virus Unterstützung bei Einkäufen an. Sollten die Seniorinnen oder Senioren keine Menschen haben, die für sie einkaufen, besteht die Möglichkeit, dass ein FSJ-ler der Gemeinde die Einkäufe gerne für sie erledigt. Interessierte melden sich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0203 / 4519622. Das Gemeindebüro ist derzeit nur telefonisch erreichbar. Weitere Kontaktdaten gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Gemeinde spendet je Gottesdienst 200 Euro Kollekte und bittet um zusätzliche Spenden

Schon in „normalen Zeiten“ geht oft unter, was Besucherinnen– und besucher von Gottesdiensten durch ihre oft kleinen Spenden für Menschen in ihrem direkten Umfeld, im ganzen Land und auf der ganzen Welt leisten. In Zeiten, in denen sich Christinnen und Christen nicht mehr zu Gottesdiensten in den Kirchen und Gemeindehäusern versammeln können, entfällt auch die Möglichkeit, durch die Kollekte an Menschen und Gemeinschaften zu denken, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat beschlossen, aus ihren Mitteln für diakonische Aufgaben je 200 Euro für die Projekte zu spenden, für die bis zum 19. April in den Gottesdiensten der Gemeinde gesammelt worden wäre. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. "Als Kirche danken wir allen, die durch ihre Kollekte regelmäßig gute Projekte unterstützen. Es gibt ganze Arbeitsfelder, die auf diese Form der Förderung angewiesen sind."

Damit werden 1.600,-- € zur Verfügung gestellt. Wer die Gemeinde mit einer Spende dabei unterstützen möchte, der kann seinen Beitrag überweisen. Auch kleine Spenden helfen. Übrigens: Bis 200,-- € reicht schon die Kopie des Kontoauszuges, um den Betrag von der Steuer absetzen zu können. Darüber hinaus erhalten alle Spenderinnen und Spender eine entsprechende Bescheinigung. 

Spendenkonto:

Für Rückfragen steht Pfarrer Rainer Kaspers gerne zur Verfügung (rainer.kaspers@ekir.de; 0203 / 7297702).


 

Maßnahmen im Christophoruswerk
Auch in den Häusern des Evangelischen Christophoruswerkes ist für Bewohnerinnen und Bewohner per Stand heute 18.3.2020 jeweils nur ein Besuch pro Tag durch jeweils eine für eine Stunde zugelassen.  Besuche werden in einer Liste mit Adressangaben vermerkt. Ausnahmen sind nur im Einzelfall - z.B. bei Sterbebegleitung - möglich. Vor Ort müssen die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen vor und nach dem Besuch eingehalten werden. Wegen des Erlasses des zuständigen Ministeriums sind das öffentlich zugängliche Restaurant und das „Café Zentral“ in Meiderich bis zunächst 19. April geschlossen. Gleiches gilt für offene Mittagstisch- und Café-Angebote aller Einrichtungen. Alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen fallen bis auf weiteres aus. Aktuelle Infos gibt es unter www.cwdu.de.

Einzelbesuche sind NICHT mehr möglich
Evangelische Altenhilfe Duisburg – keine Einzelbesuche mehr möglich

Wegen des Coronavirus sind die Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg (www.eahd.de) seit dem 18. März 2020 für Externe geschlossen. Für die Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg (www.asg-du.de) gilt das vorerst nicht.

Mit dem Stadtteil von zuhause aus beten und Hoffnung zum Mitnehmen
Evangelische Kirche Obermeiderich lädt zur Gemeinde auf Distanz ein

Pfarrerin Sarah Süselbeck und Pfarrer Michael Schurmann erleben jetzt viel Solidarität in der Stadt. Viele unterschiedliche Angebote helfen und unterstützen die Nächsten. „Wenn aber in dieser Krise so viel verboten ist, was Kirche ausmacht - Gottesdienste feiern, in verschiedenen Gruppen zusammen kommen und für einander da sein – was können wir als Kirche tun? Beten ist nicht verboten. Und Hoffnung zu schenken auch nicht“ fragt sich Pfarrerin Süselbeck. Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich geht deshalb drei neue Wege, das Wort Gottes trotzdem zu den Menschen zu bringen, trotzdem gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern.

Offene Kreuzeskirche Marxloh schließt
In besseren Zeiten ist die Marxloher Kreuzeskirche zu festgelegten Uhrzeit für Besucher geöffnet. Ab heute aber ist sie nicht  mehr zu den üblichen Zeiten geöffnet. Grund dafür ist die Empfehlung der Evangelischen Kirche im Rheinland, alle sogenannten „Offenen Kirchen“ zu schließen. Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh sieht daher von der Absicht, die Kreuzeskirche auch weiterhin für einzelne Besucher offen zu halten, ab. Menschen, die das seelsorgerliche Gespräch suchen, wenden sich an Pfarrerin Anja Humbert (0203 4061646), Pfarrerin Birgit Brügge (0203 75969701) oder Pfarrer Hans-Peter Lauer (0203 4829133); allgemeine Infos gibt´s im Gemeindebüro (0203 / 75969700) oder unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Sorgentelefon und Einkaufshilfe in der Gemeinde Großenbaum-Rahm
Ein Team aus der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm bietet ab sofort vor Ort einen Einkaufsservice für Menschen an, die gerade Unterstützung brauchen. Telefonisch können sich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen derzeit die Einkäufe nicht selbst erledigen können, oder zur Personengruppe gehören, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gerade als besonders gefährdet gelten sowie Menschen, die unter Quarantäne und deswegen das Haus nicht verlassen dürfen. Melden können sich ebenfalls Menschen, deren Freunde und Verwandte, die ihnen sonst helfen, gerade nicht zu ihnen kommen können. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos, Interessierte erstatten nur die anfallenden Auslagen. Interessierte können sich über diese Kontakte melden: E-Mail: einkaufshilfe@ekgr.de, Telefon: 0203 44090559, Mobil: 0178 8037171. Gerade weil derzeit die gewohnten Hausbesuche der Gemeinde nicht möglich sind, möchte sie mit den Menschen im Gespräch bleiben: Pastorin Ulrike Kobbe (0203 9331907) und Klaus Andrees, Presbyter der Gemeinde und Notfallseelsorger (0203 767670) haben ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte. Sollte sich der Anrufbeantworter melden, rufen die beiden zurück, wenn die Telefonnummer hinterlassen wird. Infos gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde www.ekgr.de.

Schutzmaßnahmen im Diakoniewerk Duisburg
Zum Schutz von Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitenden gelten für die Angebote des Diakoniewerks Duisburg (www.diakoniewerk-duisburg.de) Änderungen sowie kontaktreduzierende Maßnahmen (voraussichtlich bis zum 20. April 2020):

 



Hier ist der Stand der Infos vom 17. März 2020
 

Hohe Inanspruchnahme der TelefonSeelsorge
Informationsabend zur Ausbildung ist abgesagt


Derzeit nehmen viele Menschen das 24-Stunden-Angebot der TelefonSeelsorge in Anspruch und melden sich mit ihren Sorgen und Fragen unter den gebührenfreien Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222. In der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen wurden in den letzten vier Tagen fast 200 Gespräche geführt. In über 20% der Anrufe wurde die Corona-Pandemie angesprochen, oft im Zusammenhang mit Ängsten, Einsamkeit und Verunsicherung. Es steht zu erwarten, dass die Anrufzahl noch steigen wird, wenn immer mehr Menschen ans Haus gebunden sind und wenn immer mehr Beratungsdienste kein Angebot mehr im persönlichen Gegenüber anbieten können. Nur dank des hohen Engagements der gut ausgebildeten 120 Ehrenamtlichen konnte die Telefonseelsorge bislang rund um die Uhr zum Gespräch in dieser Krisenzeit bereit stehen. Damit das so bleiben kann, werden Menschen für die neue  Ausbildung ab Herbst 2020 gesucht. Allerdings kann der für Dienstag, 24. März 2020 um 19 Uhr im Haus der Kirche in Duisburg geplante Informationsabend zur Ausbildung für die TelefonSeelsorge wegen der Pandemie nicht stattfinden; er wird später in diesem Jahr nachgeholt. Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet nähere Informationen unter www.telefonseelsorge-duisburg.de. Kontakt zu diesem Thema kann aufgenommen werden mit dem Sekretariat unter 0203-22657 bzw. 0203-29513331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de.

 

Einzelbesuche sind möglich
Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg

Wegen des Coronavirus gelten in den Einrichtungen von Amalie Sieveking Gesellschaft Duisburg und Evangelische Altenhilfe Duisburg Besuchseinschränkungen, sie sind vom NRW-Gesundheitsministerium angeordnet. Besuche sind möglich, jedoch auf das Notwendigste zu beschränken (je Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag nur eine Person pro Tag vorgesehen. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern. Ausnahmen sind im Einzelfall, wie z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung möglich. Die Haupteingänge sind verschlossen. Gäste müssen klingeln, sich unmittelbar nach Betreten der Häuser die Hände zu desinfizieren und sich in einer Liste registrieren. Der Offene Mittagstisch ist bis auf weiteres umgestellt; es gibt jetzt verpackte Mahlzeiten zum Mitnehmen. Und natürlich sind alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen sind abgesagt. Beide Gesellschaften betonen, dass sie nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) handeln und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt Duisburg und zur WTG-Behörde Duisburg. Wer sich unter 0203 453-0 meldet, wird aber auf jeden Fall an den richtigen Gesprächspartner weitervermittelt. Infos im Netz gibt es unter www.eahd.de und www.asg-du.de.

Die Evangelischen Sozialstationen sind erreichbar

Etwa 240 Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte in der „Die Evangelischen Sozialstationen GmbH“ pflegen täglich ca. 1.000 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Unseren Dienst kann jeder in Anspruch nehmen. Für Rückfragen auch und gerade in Zeiten der Auswirkungen des Corona-Virus sind die Telefone der Teams besetzt: ambulante Pflege nördlich der Ruhr (0203 607 990 60); ambulante Pflege südlich der Ruhr (0203 66 74 46) und die ambulante Pflege in Walsum und Dinslaken (02064 479 070). Kontakte gibt es auch im Netz unter: www.pflege4du.de.

Evangelisches Bildungswerk erreichbar
Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (Kurse und Angebote der Familienbildung, Integrationskurse etc.) ist über Telefon zu unseren Öffnungszeiten (0203/2951 2800), per Email (info@ebw-duisburg.de), per Post erreichbar (www.ebw-duisburg.de). Das Haus der Familie (das zentrale Verwaltungs- und Seminargebäude, Hinter der Kirche 34 und 37, 47058 Duisburg, ist für externe Personen geschlossen. In besonderen Ausnahmefällen können Einzelpersonen Termine vereinbaren; dazu soll Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitenden aufgenommen werden (www.ebw-duisburg.de).

Gottesdienst der ACK für unbedacht Bestattete wird nachgeholt
Der für den 27. März in der Salvatorkirche geplante traditionelle Gottesdienst für unbedacht bestattete Menschen in Duisburg kann nicht gefeiert werden und fällt aus. Dies teilt Lutz Peller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Duisburg (ACK) mit. Die Tradition des Gedenkens an Menschen, die ohne kirchliche Begleitung vom Ordnungsamt bestattet wurden, werde zu einer geeigneten späteren Zeit des Jahres fortgesetzt. Eine Ankündigung erfolgt zeitnah. Hintergrundinfo: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gedenkt gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einer jährlichen gottesdienstlichen Feier aller unbedacht Bestatteten. ACK und Stadt setzen so ein Zeichen mitmenschlicher Verbundenheit und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Gedächtnisfeier ein: „Jeder Mensch ist einmalig, ein Ebenbild Gottes. Bei Gott ist kein Mensch ´unbedacht´“.

Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh ist erreichbar und ansprechbar
In Zeiten des Corona-Virus sind auch in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh alle Gebäude bis einschließlich 19. April für Gruppen und Veranstaltungen geschlossen. Dies gilt auch für die Gottesdienste in der Lutherkirche und in der Kreuzeskirche. Die Gemeinde ist aber über viele Wege erreichbar und ansprechbar: Die Kreuzeskirche ist wochentags zu den bekannten Öffnungszeiten der offenen Stadtteilkirche offen für einzelne Besucher, die gerne für ein Gebet oder zum Anzünden einer Kerze den Kirchraum aufsuchen möchten. Auch das Begegnungs- und Beratungszentrum ist für Einzelpersonen montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr geöffnet und gewährleistet so die Beratung von Senioren weiterhin. Zusätzlich ist die Vereinbarung von Hausbesuchen und natürlich die telefonische Beratung (0203 404936) möglich. Das Gemeindebüro an der Wittenberger Str. (0203 / 75969700) ist wie gehabt erreichbar. Wer keine Telefonnummern zu den Pfarrerinnen und dem Pfarrer hat, kann diese im Gemeindebüro erfragen. Anja Humbert, Birgit Brügge und Hans-Peter Lauer stehen in allen seelsorgerlichen Angelegenheiten und für weitere Infos selbstverständlich zur Verfügung. In der benachbarten Kita gibt es eine Notgruppe für Kinder der Eltern, die einen Anspruch darauf haben (0203 75 96 97 02). Der evangelische Friedhof, Kaiser-Friedrich-Str. 112, ist für Grabbesuche für Einzelpersonen geöffnet. Kontakte und Infos gibt´s auch unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 16. März 2020

 

Schwangerschaftskonfliktberatung weiterhin möglich
Evangelische Beratungsstelle schließt Standorte temporär

Aufgrund der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus führt die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers (www.ev-beratung.de) an ihren beiden Standorten (Duisburg Hamborn und Moers) bis zum Beginn der Osterferien, d.h. bis einschließlich, 5. April 2020 keine Beratungen durch. Einzige Ausnahme ist Schwangerschaftskonfliktberatung, die nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme kurzfristig vereinbart werden. Anmeldungen dazu können in dieser Zeit ausschließlich telefonisch montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr erfolgen (0203 / 990690 bzw. 02841 / 9982600).

Einschränkungen im Gemeindeleben Trinitatis (Buchholz / Wedau)
Appell zur Nachbarschaftshilfe 

Die Maßnahmen gegen die Ausweitung von Infektionen durch das Corona-Virus führen auch zu erheblichen Einschränkungen im Leben der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Kirchen und Gemeindehäuser bleiben bis zum 19. April vollständig geschlossen. Die Verfügung trifft auch alle Taufen und Trauungen, die in diesem Zeitraum geplant waren. Die Gemeinde empfiehlt allen Familien und Brautpaaren dringend, über eine Verschiebung von Feiern und Amtshandlungen nachzudenken, die im Anschluss an dieses vorläufige Fristende geplant sind. An den in diesem Jahr geplanten Konfirmationen am 10. und 31. Mai hält die Gemeinde vorerst fest, bewertet die Entwicklung aber täglich neu. Bereits am 13. März wurde die Schließung des Jugendzentrums Arlberger Straße bekannt gegeben und es wurden auch alle Konfi-Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Das Gemeindebüro in Wedau und in Buchholz ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Anfragen können aber gerne telefonisch unter 0203 / 738 26 93 bzw. 0203 / 72 01 38 oder per Mail gemeindebuero@trinitatis-duisburg.de gestellt werden. Auch der Kleiderladen in Wedau hat geschlossen und wird in dieser Zeit auch keine Kleiderspenden entgegennehmen. In dieser Zeit sollten nach Möglichkeit Altkleidercontainer der Diakonie oder anderer sozialer Einrichtungen genutzt werden, um Kleiderspenden weiterzuleiten. Der am 30. April geplante „Tanz in den Mai“ wird nicht stattfinden. Schließlich wurde der gemeindliche Besuchsdienst angewiesen, keine Besuche im Auftrag der Kirchengemeinde mehr durchzuführen. Pfarrer Dirk Sawatzki appelliert an die Gemeindemitglieder: „Wir sind in dieser außergewöhnlichen Situation vor allem auf Solidarität und gegenseitige Unterstützung angewiesen. Bitte achten Sie deshalb auf Ihre Nachbarschaft! Vielleicht können Sie nach Absprache Besorgungsgänge erledigen und eine Einkaufstasche vor die Tür stellen, wenn bei Nachbarn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist!“ 

 

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Glockenläuten auch ohne Gottesdienst

Das Paket an Maßnahmen, das die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd aufgrund der Coronavirus-Epidemie ergreifen musste, „ist ein tiefer Einschnitt für das Leben einer christlichen Gemeinschaft“, so Pfarrer Rainer Kaspers, der Vorsitzende des Presbyteriums. Für die gewonnene Klarheit sind er und die Gemeindeleitung jedoch dankbar. Sie stehen voll und ganz hinter dieser Entscheidung, dass es bis zum 19. April keine Gottesdienste und Veranstaltungen geben soll.
Die Kindertagesstätten der Gemeinde, die ab Montag auf Weisung des Landes ihren „Normalbetrieb“ einstellen, werden Notgruppen für Kinder aus Familien einrichten, deren Eltern zu den Berufsgruppen zählen, die vom Land NRW aufgelistet wurden (Gesundheitswesen, Notdienste, Sicherheitskräfte...). Auf der Gemeindehomepage (www.ev-auferstehungsgemeinde.de) und in den sozialen Netzwerken wird die Gemeinde Angebote für die Andacht starten: In Ungelsheim um 9.30 Uhr und Huckingen um 11 Uhr werden an den Sonntagen die Glocken läuten, auch wenn kein Gottesdienst in der Kirche stattfindet. Die Pfarrer der Gemeinde werden eine halbe Stunde später das Vaterunser sprechen – in Ungelsheim um 10 Uhr und in Huckingen um 11.30 Uhr. Dazu wird die „Vaterunserglocke“ einladen, sich diesem Gebet anzuschließen. So will die Gemeindeleitung, auch „ohne die Gottesdienstgemeinde vor Ort Gemeinschaft ermöglichen – gerade in dieser Zeit!“
Die Einführung des neuen Presbyteriums und die Verabschiedung der ausscheidenden Presbyterinnen und Presbyter wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 22. März stattfinden können. Natürlich soll das nachgeholt werden, wenn sich die Lage normalisiert. Bis dahin bleibt formal das alte Presbyterium weiter im Amt. Allerdings werden auch die neuen Mitglieder des Presbyteriums bereits in alle Entscheidungen eingebunden. „Wir arbeiten eng im Team zusammen“ schreibt Pfarrer Kaspers.
Um die Ungewissheit zu beenden hat die Gemeinde die Konfirmation am 26. April in Ungelsheim abgesagt. „Wir sind uns sicher, zusammen mit den betroffenen Jugendlichen und deren Familien zu einem späteren Zeitpunkt einen fröhlichen und unbelasteten Tag zu erleben“ so Kaspers. In Huckingen ist die Konfirmation für den 17. Mai geplant. Nach den Osterferien soll die Situation zusammen mit den Eltern neu bewertet werden.
Besonders erfreulich sei, so Pfarrer Kaspers, „dass die Solidarität unter den Gemeindemitgliedern und in den Stadtteilen funktioniert. Es sind schon jetzt Einkaufshilfen für ältere Menschen organisiert worden.“ Die Pfarrer der Gemeinde stehen allen weiter als Seelsorger zu Seite (Pfarrer Rainer Kaspers: 0203/7297702; Pfarrer Bodo Kaiser 0203 / 60847747).
Pfarrer Kaspers schließt sein Schreiben mit diesen Worten: „Auch wenn unsere Gebäude geschlossen sind, hat nicht die Gemeinde oder die Kirche geschlossen. Ich bitte um das Gebet für die Gemeinde und natürlich auch für alle, die nicht zu unserer Gemeinde gehören. Dabei finde ich es wichtig, nach wie vor auch an die Not von Menschen zu denken, die nicht direkt vom Coronavirus betroffen sind (Trauernde, Kinder in Not, Opfer von Gewalt und Krieg, von Armut und Ungerechtigkeit...).“

Evangelische Jugendeinrichtungen und -zentren geschlossen
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend wurden auch die Jugendeinrichtungen und –zentren aus dem Bereich der öffentlich geförderten Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die von Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg betrieben werden, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Es handelt sich dabei um die der Gemeinden Neudorf-West (Gustav-Adolf-Str. 65), Meiderich (Auf dem Damm), Wanheimerort (Nikolaistraße 60 – 62), und Trinitatis (Arlberger Straße in Buchholz). Selbstverständlich sind auch alle anderen Jugendeinrichtungen aller Gemeinden des Kirchenkreises ebenfalls bis zum 19. April geschlossen.

Servicetelefon zu Notbetreuung in evangelischen Kitas
Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sind auch die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, die in Trägerschaft von Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg sind, und die, die in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg (EBW) sind, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Infos, für wen das Angebot der Notbetreuung gilt, und mehr Details gibt es unter der Telefonnummer 0203 / 29513135 sowie auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).

Offener Betrieb der Bahnhofsmission geschlossen
Reisehilfen bleiben

Der Offene Betrieb der Ökumenischen Bahnhofsmission einschließlich Lebensmittel- und Kleiderausgabe ist ab sofort wegen der Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus bis auf weiteres geschlossen. Der Caritasverband und das Diakonische Werk als Träger der Einrichtung weisen aber darauf hin, dass Mitarbeitende der Bahnhofsmission, die an den „blauen Westen“ gut zu erkennen sind, auch weiterhin im Bahnhofsgebäude und an den Bahnsteigen präsent sind, um Reiseauskünfte zu erteilen und hilfebedürftigen Menschen beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

Beratungs- und Begegnungszentren für Seniorinnen und Senioren werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen
Die 23 Beratungs- und Begegnungszentren (BBZ) für Seniorinnen und Senioren in Duisburg werden ab sofort für Gemeinschaftsveranstaltungen geschlossen. Wie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände als Träger der Einrichtungen erklärt, besteht unter Berücksichtigung der Verfügungen und Empfehlungen der Stadt Duisburg in den Zentren ein erhöhtes Risiko wegen der Corona-Epidemie. Die Verbände betonen aber ausdrücklich, dass das Angebot der persönlichen Beratung älterer Menschen zu allen Fragen rund um Gesundheit und Pflege weiter besteht und gerade jetzt nicht eingeschränkt wird. Rat- und Hilfesuchende sind gebeten, ihr Anliegen möglichst telefonisch mitzuteilen; im akuten Bedarfsfall ist auch weiter die persönliche Vorsprache in den BBZs möglich, allerdings unter den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen.

 

Hier ist der Stand der Infos vom 15. März 2020

Jetzt keine Veranstaltungen bis zum 19. April mehr!
Ab heute keine Gottesdienste mehr

Die Stadt Duisburg untersagt per Allgemeinverfügung ab einschließlich Sonntag, 15. März 2020, bis einschließlich !!!JETZT 19. April 2020 (NICHT MEHR 10. April, wie heute es heute morgen in der Pressemitteilung um 9.02 Uhr hieß)!!! jegliche Veranstaltung im Duisburger Stadtgebiet. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Daher dürfen AB HEUTE auch in den Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises keine Gottesdienste mehr gefeiert werden!

 

Hier ist der Stand der Infos vom 14. März 2020

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag, Notbetreuung 
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung ist frühestens ab Mittwoch, 18. März, vorgesehen. Infos, für wen das Angebot gilt, und mehr Details gibt es auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de). Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Sofern betroffene Eltern danach zuhause keine Möglichkeit zur Betreuung haben, bietet das Evangelische Bildungswerk Duisburg die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März bis Freitag, 3. April an. Infos, für wen das Angebot gilt, und weitere Details gibt es ebenfalls auf der Internetseite des Bildungswerkes (www.ebw-duisburg.de).    

 

Kirchengemeinde Obermeiderich schließt das Gemeindezentrum
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich hat ihr Gemeindezentrum an der Emilstraße wegen der Auswirkungen des Corona-Virus geschlossen. Ab Samstag, 14. März 2020 sofort gibt es dort keine Treffen der Gruppen und Kreise und auch keine Gottesdienste. So fällt auch der für Sonntag vorgesehene "Durchblicke"-Gottesdienst aus. Am Dienstag, 17. März berät das Presbyterium, was trotzdem noch ermöglicht werden kann. 

 

Hier ist der Stand der Infos vom 13. März 2020

 

Kein Gospelkonzert in der Gnadenkirche Neumühl
Das für Sonntag, 15. März 2020 geplante Konzert vom Dinslakener „Oechor“ wurde wegen der Auswirkungen um den Coronavirus abgesagt. Den Gottesdienst um 9.30 Uhr am gleichen Tag feiert die evangelische Gemeinde aber auf jeden Fall. Es gibt aber besondere Vorsichtsmaßnahmen wie z.B.:  Nachbarstuhl bleibt frei, Gesangbücher liegen schon auf dem Stuhl und bleiben nach dem Gottesdienst dort liegen.

 

Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellung ab
Die Theatergruppe Vogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort sagt aufgrund der Entwicklungen zum Corona-Virus  die Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission: Spätes Glück“ am Samstag, 14. März 2020 und Sonntag, 15. März abzusagen - zum Schutz der Besucherinnen und Besucher. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein neuer Spieltermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Natürlich können die Karten auch zurückgegeben werden (Telefonnummer 0203/7395989).

 

Keine Kurse, geschlossene Kitas, kein Offener Ganztag
Maßnahmen des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

Dem Beschluss der Landesregierung NRW folgend sagt das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW) alle Kurse und Angebote der Familienbildung zunächst für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 ab. Auch alle Integrationskurse finden in diesem Zeitraum nicht statt. Alle Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg sind ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Über eine Notbetreuung für diesen Zeitraum berät das EBW aktuell mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Die Grundschulen in NRW sind ebenfalls ab Montag, 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 geschlossen. Hiervon ist das Betreuungsangebot im Offenen Ganztag in Trägerschaft des EBW betroffen. Über eine Notbetreuung wird in Abstimmung mit der Stadt Duisburg aktuell beraten. Sobald weitergehende Informationen vorliegen, wird das EBW diese an alle Betroffenen weitergeben. 

 

Maßnahmen der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Wegen der Auswirkungen des Coronavirus hat das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein Paket von Maßnahmen beschlossen, die das Gemeindeleben verändern. In den Gottesdiensten in den Monaten März und April wird das Abendmahl nicht ausgeteilt. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Dort wird Abendmahl in anderer, aber sicherer Form ausgeteilt. Die Gottesdienste in den Altenheimen fallen in der nächsten Zeit aus. Abgesagt wurde auch die Konfirmandenfreizeit vom 27. bis 29. März; der Konfi-Unterricht findet zunächst weiterhin statt. Außerdem ist das Begegnungs- und Beratungszentrum für Senioren an der Marxloher Kreuzeskirche bis auf weiteres geschlossen. Das Presbyteriums sagt zudem folgende Veranstaltungen ab: Das Ökumenische Abendgebet am 20. März, die Exkursion nach Neviges am 28. März, die Veranstaltung „Glaube im Gespräch“ am 31.3 und das Politische Nachtgebet am 6. April.

 

Kirchengemeinde Meiderich schließt das Gemeindezentrum
Wegen der Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus ist das evangelische Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6, ab Samstag, 14. März 2020, 0.00 Uhr, ausnahmslos für alle Gruppen, Kreise, Vermietungen, jeden Publikumsverkehr etc. zeitlich unbefristet geschlossen. Über die Schließung der benachbarten evangelischen Kirche berät das Presbyterium der Gemeinde am kommenden Dienstag, 17. März 2020.

 

Das gottesdienstliche Leben aufrechterhalten
Maßnahmen der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd

Das Presbyterium der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd hat vereinbart, das Handeln im Zusammenhang mit dem Problem Corona-Virus strikt am Handeln des Landes und der Stadt auszurichten. Das bedeutet für die Gemeinde nicht nur, dass der kirchliche Unterricht entfällt, sondern ab Montag in der Gemeinde die Angebote für Kinder und Jugendliche (Kinderchor, „Tischlein deck dich“, Jugendtreff etc.) eingestellt werden. Das gottesdienstliche Leben will die Gemeinde aufrechterhalten: über Aushänge und persönliche Gespräche auf die Empfehlung der öffentlichen Stellen für Menschen hin, die zu den Risikogruppen gehören. Bis auf weiteres wird in den Gottesdiensten auf das Abendmahl verzichtet. 

 

„Acoustic-Night-Rock“ in Hochfeld fällt aus
Kirchengemeinde stellt Angebote derzeit ein

Am Samstag, 21. März 2020 sollte es in der Pauluskirche, Wanheimerstr. 78, ab 20 Uhr wieder „Acoustic-Night-Rock“ zu hören geben. Die Veranstalter sagen das Konzert wegen der Auswirkungen des Coronavirus ab. In der evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld wird deshalb in der nächsten Zeit auch das Stadteilfrühstück nicht mehr angeboten, die Seniorengruppe trifft sich vorläufig nicht mehr und die Jugendarbeit bleibt geschlossen.

Wegen Corona kein Vortrag zur Einschornsteinsiedlung
BBZ Neudorf-West schließt

Der Neudorfer Werner Pöhling kennt seinen Stadtteil wie aus der Westentasche und ist als ehemaliger Mitarbeiter des Stadtmuseums und Stammgast im Stadtarchiv über die Details der Geschichte bestens informiert. Am Freitag, 20. März 2020 sollte er im Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, Gustav-Adolf-Str. 65, Kurzweiliges zur Geschichte der Einschornsteinsiedlung berichten. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus wird der Vortrag nicht stattfinden. Vielmehr: Die Begegnungsstätte ist ab Montag 16. März 2020 bis auf weiteres geschlossen und sämtliche Angebote fallen aus.

Kinderkirche in der Stadtmitte fällt aus
Die evangelischen Kirchengemeinden Alt-Duisburg und Neudorf-West laden einmal im Monat Mädchen und Jungen im Alter von vier bis elf Jahren zum Kinderkirchenmorgen ein. Der nächste Termin am Samstag, 21. März 2020 in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, fällt wegen der Auswirkungen des Corona-Virus aus. Weitere Informationen hat Pfarrer Stephan Blank (0203 / 24808).

Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche wird verschoben
Aus aktuellem Anlass muss das für nächste Woche Sonntag geplante Beethoven-Konzert in der Salvatorkirche verschoben werden. Neuer Termin: 21. März 2021, 17 Uhr. Alle Ausführenden haben für den neuen Termin bereits Ihre Mitwirkung zugesagt. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Es ist weiter möglich, Karten im Internet für den Ersatztermin zu erwerben. Wer seine im Internet oder an einer Vorverkaufsstelle erworbene Karte zurückgeben möchte, kann dies problemlos tun. Die Karte wird erstattet. Alle weiteren aktuellen Entwicklungen gibt es unter www.salvatorkirche.de.

 


Hier ist der Stand der Infos vom 12. März 2020 

 

Die entsprechenden Empfehlungen und der diesbezügliche Brief von Vizepräsident Dr. Johann Weusmann, Leitender Jurist und Chef des Landeskirchenamts, sind online hier nachzulesen (https://www.ekir.de/www/corona.php) - es geht kurzum um diese Punkte: Hygieneempfehlungen beachten, Verzicht auf größere Veranstaltungen, Rücksicht auf Risikogruppen, Gottesdienste sollen weiterhin stattfinden (es gibt aber einiges zu beachten. Wichtigster Punkt: Vorerst Verzicht aufs Abendmahl - die Landeskirche empfiehlt ganz aktuell, zunächst in Gottesdiensten auf die Feier des Heiligen Abendmahls zu verzichten. Zu Feiern in der Karwoche, an Ostern und im Zusammenhang mit der Konfirmation wird es zu gegebener Zeit weitere Hinweise geben.), dringende Empfehlung: Konfirmationen zu verschieben, Taufen sollten - wenn möglich - auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und auf Dienstreisen soll möglichst verzichtet werden.

  
Auf eine kurzfristige Umfrage von heute morgen, wie evangelische Gemeinden und Einrichtungen mit dem Problem Coronavirus und den Handlungsempfehlungen umgehen, gab es in der Zwischenzeit diese Rückmeldungen. Sie alle ergeben, dass die Gemeinden und Einrichtungen die Handlungsempfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland berücksichtigen - es handelt sich dabei um den Stand der Empfehlungen von heute früh. Die Gemeinden werden aber sicher auch den aktualisierten Empfehlungen der Landeskirche nachkommen.

Hier die Rückmeldungen:

Das Evangelische Bildungswerk Duisburg (EBW)
Im Evangelischen Bildungswerk Duisburg (EBW) bleiben die Einrichtungen (Kitas und Offener Ganztag) und Angebote (Familienbildung, Integrationskurse, FSJ-Seminare) geöffnet bzw. finden statt. Das EBW berücksichtigt die Empfehlungen des RKI und der Stadt Duisburg und informiert sich mehrmals täglich über den aktuellen Stand in Duisburg. Zudem finden keine Ausflüge und keine "Großveranstaltungen" wie Kindertrödel oder Tag der offenen Tür statt. Diese wurden abgesagt, da hier Kontakt zu „einrichtungsfremden“ Personen gegeben ist. (KONTAKT: Dr. Marcel Fischell, Leitung und Geschäftsführung, Evangelisches Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg, 015153045794).

Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
Pfarrer Rainer Kapsers fragt zum Thema "Hand geben" - bei ausgestreckten Händen - insbesondere bei älteren Menschen - nach, wie sie in der jetzigen Situation damit umgehen, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Auferstehungskirche darf man bei Abendmahlsgottesdiensten mit 60-70 Gästen rechnen. Es gibt für jeden Gast einen Einzelkelch. Der Gemeinschaftskelch ist „symbolisch“ dabei. Brot wird auf einem Teller gereicht und kann sich selbst genommen werden. Bei Abendmahlsgottesdiensten sagt der Pfarrer ganz zu Beginn einige Worte zum „Corona-Virus“ und die Praxis beim Abendmahl. Er erinnert an die Eigenverantwortung und äußert Verständnis, wenn es Besucherinnen und Besucher gibt, die aus diesem Grund am Abendmahl nicht teilnehmen. Es gab letzten Sonntag in Ungelsheim einen Abendmahlsgottesdienst. Die Beteiligung lag bei 100%. Die Kindertagesstätten der Gemeinde folgen den Empfehlungen des Landes NRW und der Stadt. So finden zum Beispiel keine Ausflüge mehr statt. Der Altenheimgottesdienst fällt aus. Die kleineren Veranstaltungen laufen derzeit normal weiter. Die Pfarrer der Gemeinde Bodo Kaiser und Rainer Kaspers haben gerade kurzfristig telefonisch beschlossen, bis auf weiteres auf das Abendmahl im Gottesdienst zu verzichten. Bezüglich Karfreitag warten sie die weiteren Handlungsempfehlungen ab. Im Blick auf Taufen werden sie auf die Empfehlung der Landeskirche hinweisen und sich eng mit den betroffenen Familien abstimmen. KONTAKT:  Pfarrer Rainer Kaspers, 0203 / 7297702.

Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
Das Presbyterium der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh hat gestern beschlossen, das Abendmahl in den Monaten März und April auszusetzen. Ausnahme wird der Gottesdienst am Gründonnerstag und in der Osternacht sein. Gottesdienste und alle anderen Veranstaltungen in den Monaten März und April werden aber wie geplant stattfinden. Das Presbyterium geht davon aus, dass die Gottesdienste und Veranstaltungen jeweils nicht von mehr als 100 Gemeindegliedern besucht werden. KONTAKT: Pfarrer Hans-Peter Lauer, 0203 / 4829133.

Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
Bis auf weiteres finden alle Gemeindeveranstaltungen statt. Hier wartet die Gemeinde, bis andere Empfehlungen von der Landeskirche oder der Stadt kommen und entscheidet dann. Die Besucher der Veranstaltungen werden nicht mehr mit Handschlag begrüßt. Pfarrer Ernst Schmidt hat den Eindruck, dass auch die Besucher durch die Medien sensibilisiert worden sind und nicht an den Gemeinde-Veranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen Schnupfen oder Husten haben. Auch Hausbesuche finden ohne Handschlag statt. Nach jedem Besuch Händedesinfektion. In den Gottesdiensten: Begrüßung an der Tür ohne Handschlag, kein Friedensgruß, Abendmahl nur noch mit Einzelkelchen, Oblaten werden durch Presbyter und Pfarrer gereicht nachdem sie sich direkt vor dem Abendmahl die Hände desinfiziert haben. Das Gemeindeleben geht wie gewohnt weiter, aber unter besonderer Beachtung der üblichen Hygieneregeln. Kontakt: Pfarrer Ernst Schmidt, 0203 39203597.

Ein Beispiel aus der Praxis: Am kommenden Sonntag leitet in der Großenbaumer Versöhnungskirche Prädikant Klaus Andrees (0203-767670) den Gottesdienst (ein Gottesdienst mit Abendmahl).

Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck
In der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck werden die Besucher gebeten, sich am Eingang die Hände mit viruzidem Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Es wird verzichtet auf Handkontakt zur Begrüßung, zum Abschied und beim Friedensgruß. Das Abendmahl wir nur noch mit Einzelkelchen gefeiert, es gibt keinen Gemeinschaftskelch mehr. Die Gemeinde-Musikgruppe „Wahre Freunde“ hat ihr Konzert am 26. April im Gemeindesaal abgesagt. Ansonsten finden die Gruppen und Kreise statt. Im Gemeindezentrum werden die Türklinken und -griffe mehrmals täglich desinfiziert. Das offene Jugendzentrum der Gemeinde führt auf Anweisung des Jugendamtes Anwesenheitslisten, die 14 Tage verschlossen aufbewahrt werden müssen.

Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort
In der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort wird schon zu Beginn des Gottesdienstes hingewiesen, dass in Anbetracht des Virus-Problems mit dem Abendmahl anders verfahren wird - und zwar wie von landeskirchlicher Seite empfohlen. Da es sowohl im Gemeindehaus wie auch in der Gnadenkirche Toilettenräume haben, gibt es dort auch die Möglichkeit, sich die zu waschen und zu desinfizieren. „Beim Friedensgruß blicken wir uns freundlich an, geben aber keine Hände. Das gilt auch beim Eingang“ sagt Pfarrer Jürgen Muthmann. „Taschentücher und dergleichen haben wir schon immer da.“ Außerdem sind in den Einrichtungen der Gemeinde auch entsprechende Aushänge mit Hinweisen angebracht (KONTAKT: Pfarrer Jürgen Muthmann, 0203-722383).

Seelsorge in den Sana Kliniken Duisburg
Pfarrerin Karin Holdmann schreibt dazu: „Wir verzichten ab sofort vorübergehend auf die Feier des Abendmahles in den Gottesdiensten in den Sana Kliniken Duisburg (Es gibt  in unserem Haus keine Verdachtsfälle oder bestätigte Erkrankungsfälle).“ (KONTAKT: Pfarrerin Karin Holdmann, 0203 7688-1).

Seelsorge im Evangelischen Klinikum Niederrhein
In den Krankenhauskapellen fallen es an diesem Wochenende die evangelischen Gottesdienste am Krankenhaus Duisburg Fahrn und im Herzzentrum Meiderich aus. Diesbezüglich wird auch für die in zwei Wochen dort anstehenden Gottesdienste individuell und nach aktueller Lage entschieden.

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt entscheidet für die Laboratorium-Veranstaltungen von Fall zu Fall und nach Rücksprache mit den Referenten bzw. Veranstaltungspartnern. So wurde eine Veranstaltung, zu der 10 Teilnehmende erwartet wurden, aufgrund des kleinen Veranstaltungsraumes abgesagt. (Kontakt: Dieter Zisenis,  0231/589691-14 oder 02841/979102).

Ostern im Bild

Frohe Ostern; Collage: Evangelischer Kirchenkreis Duisburg


Losung für den 21.01.2021

Gott der HERR machte den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 1.Mose 2,7

Johannes schreibt an Gaius: 

Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Stücken gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht. 3.Johannes 1,2