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Rasengräberfeld am evangelischen Friedhof Schwabenstraße; Foto: Ev. Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh

Rasengräberfeld am evangelischen Friedhof Schwabenstraße; Foto: Ev. Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh

Glauben

Bestattung

Die Gemeinschaft mit Jesus Christus wird durch den Tod nicht aufgehoben: der Bestattungsgottesdienst.

WICHTIGER HINWEIS (Stand 15.4.2020)

Zeremonien im engsten Familienkreis sind auf den evangelischen Friedhöfen möglich

Angesichts der Corona-Pandemie sind derzeit alle Veranstaltungen im Stadtgebiet untersagt, und es gilt das Kontaktverbot; d.h. auch z.B.: Gottesdienste können nicht wie gewohnt gefeiert werden. Da Trauerfeiern mit einem Gottesdienst gleichzusetzen sind, sind auch diese laut Allgemeinverfügung untersagt. Auf den fünf evangelischen Friedhöfen, die es auf dem Gebiet des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs gibt,  können daher keine Trauerfeiern in Friedhofskapellen und Trauerhalten durchgeführt werden. Stattdessen gibt es - ohne vorherigen Trauerzug - am offenen Grab eine Zeremonie im engsten Familienkreis. Dafür müssen jedoch die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und die Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter eingehalten werden.

 


 

Friedhöfe sind Oasen der Stille mitten in der Großstadt, und sie sind Orte, wo Trauer einen ungestörten Raum hat. Sie können für die Besucher aber auch zu Orten des Trostes werden. Was darüber hinaus das Besondere an den fünf evangelischen Friedhöfen ist, die es auf dem Gebiet des Evangelischen Kirchenkreises Duisburgs gibt, ist in dieser Broschüre (s. diese Seite unten als PDF-Download) und der Internetseite www.friedhoefe-duisburg.de zu entdecken.

Von Anfang an hat die christliche Gemeinde ihre Toten zur letzten Ruhe geleitet. Die Bestattung ist Ausdruck der Liebe und der Achtung gegenüber den Verstorbenen.

Im Mittelpunkt des Bestattungsgottesdienstes steht der Glaube an Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat. Die Gemeinschaft mit Jesus Christus wird durch den Tod nicht aufgehoben. Diese Gewissheit hat Christinnen und Christen zu allen Zeiten Trost und Zuversicht gegeben.

Deshalb heißt es auch in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), dass im Gottesdienst zur Bestattung der gekreuzigte und auferweckte Herr Jesus Christus verkündigt wird.

Auch andere Formen als die Erdbestattung

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es keine Festlegung auf eine bestimmte Form der Bestattung. Neben der traditionellen Erdbestattung steht die Kirche den Angehörigen auch bei Feuerbestattung, Urnenbeisetzung bzw. Bestattung auf einem naturnahen Friedhof zur Seite.

Für Absprachen zur kirchlichen Bestattung kann man sich entweder direkt oder über ein Bestattungsinstitut mit der Pfarrerin, dem Pfarrer oder dem Evangelischen Pfarramt in Verbindung setzen.

Kirchliche Bestattung erfordert grundsätzlich Mitgliedschaft

Die kirchliche Bestattung setzt grundsätzlich voraus, dass die Verstorbenen der evangelischen Kirche angehört haben. Waren die Verstorbenen noch nicht getauft oder nicht Mitglied der evangelischen Kirche, kann auf Bitten der evangelischen Angehörigen ausnahmsweise eine kirchliche Bestattung stattfinden, wenn die Verstorbenen sie nicht ausdrücklich abgelehnt haben.

Der Termin wird vom Bestattungsinstitut und der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigen Pfarrer in Absprache mit den Angehörigen festgelegt. Vor der Bestattung findet ein Trauergespräch statt.

Text: www.ekir.de


Losung für den 11.07.2020

Der HERR wird seinem Volk Kraft geben. Psalm 29,11

Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren. Apostelgeschichte 4,13