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Pressekonferenz mit Martin Schaper und Manni Breuckmann zum Thema Fairtrade Town

Pressekonferenz mit Martin Schaper und Manni Breuckmann zum Thema Fairtrade Town; Foto: www.infostelle-drittewelt.org

Handeln

Infostelle „Dritte Welt“ des Ev. Kirchenkreis Duisburg

Die Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist seit über 40 Jahren Anlaufstelle für Duisburgerinnen und Duisburger, die sich in der Eine-Welt-Arbeit engagieren. Sie ist die einzige Einrichtung dieser Art innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland und wurde Ende 1974 durch die Synode des damaligen Kreissynode Duisburg-Süd gegründet.

Die Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ist seit über 40 Jahren Anlaufstelle für Duisburgerinnen und Duisburger, die sich in der Eine-Welt-Arbeit engagieren. Sie ist die einzige Einrichtung dieser Art innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland und wurde Ende 1974 durch die Synode des damaligen Kreissynode Duisburg-Süd gegründet. Ziel war es, Materialien zur Situation in der sogenannten „Dritten Welt“ bereitzustellen und ein Bewusstsein für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung zu schaffen. Von einer kleinen Materialstelle hat sich die Infostelle - ihr Sitz ist an der Koloniestr. 92 - in den 40 Jahren ihres Bestehens zu einer Mediothek und einer Service- und Koordinationsstelle für alle in der Eine-Welt-Arbeit engagierten Gemeinden, Initiativen, Schulen und anderen interessierten Gruppen entwickelt.

Die Infostelle arbeitet mit über 150 Kooperationspartnern zusammen. So ist sie beispielsweise ein wichtiger Partner im Bündnis „Fairtrade Town Duisburg“, welches erfolgreich das Ziel verfolgt hat, Duisburg auf den Weg einer „Fairtrade Town“ zu bringen. Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, betont mit Stolz, dass es der Infostelle im Laufe der Jahre gelungen sei, die Bewusstseinsarbeit im Bereich der ökumenischen und ökologischen Fragen auf Projekte und Kampagnen umzustellen. Sie verstehe sich „als Anwältin der Länder des Südens“ und arbeite daran, „die berechtigten Erwartungen und Forderungen der Armen und Unterdrückten innerkirchlich und in der Duisburger Öffentlichkeit hörbar und verstehbar zu machen.“ Dies geschieht beispielsweise durch eine eigene Radiosendereihe mit dem Titel „Nord-Süd-Blick“, die seit 14 Jahren beim Medienforum Duisburg produziert wird und in sechs bis acht einstündigen Radiosendungen pro Jahr ökumenische, entwicklungsbezogene und ökologische Themen aufnimmt. Auch für die ökumenische Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises sei die Infostelle unverzichtbar: Ihr langjähriger Leiter Martin Schaper nimmt in enger Abstimmung mit dem Trägerkreis der Philippinen-Partnerschaft sowie dem Ausschuss für Mission und Ökumene die geschäftsführenden Aufgaben wahr. Der zwischenzeitlich schon mehrfach stattgefundene Freiwilligenaustausch zwischen der Southern Tagalog Conference und dem Kirchenkreis Duisburg wäre, so Schneider, ohne die Infostelle nicht zustande gekommen. Für Superintendent Schneider steht die Infostelle „für die ökumenische Dimension unseres Kirche-Seins; und diese Dimension dürfen wir - um Gottes willen - nicht verlieren.“


Die Infostelle ist telefonisch (0203 / 370304), per E-Mail (drittewel@aol.com) und im Internet (www.infostelle-drittewelt.org) zu erreichen.


Losung für den 25.11.2020

Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt. Amos 6,6

Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen. 1.Timotheus 6,17-19